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Alt 05.11.2001, 11:55   #1
KA111
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Beiträge: n/a
Posting Traden? Oder Investieren? Den Wald, die Bäume? Vorher Hausaufgaben

SIC.

Nicht blind jedem tollen Winner-Tip- Chart mit Wahnsinns-Formationen, mit Irrsinnsstories, mit begeisterndem Momentum nachlaufen!

Klar doch, schnell mußte sein! Aber nie ohne Schnell-Check der Fundamentals. Meine ich wenigstens.

Geschmackssache? Oh, weia, Funadamentals? Ein weites Feld. Was zum Teufel ist in den Kursen denn schon drin? Weiß nie keiner.

Research braucht eine Menge Zeit. Nee, nee, doch reinrassig-fein--technisch traden.

Aber ein Blick vorher auf individuelle Fundamentals, auf, auf, auf, auf die Marktverfassung, BranchenIndex-Spotlights etc. -- vorher -- muß sein. Sonst laufen die Risiken trotz SL aus dem Ruder. GAPs. Wichtig und allentscheidend ist , daß Ihr Euren eigenen Stil findet mit gaaanz wenig aber hoch-effektiven "auf´s."


Eine völlige Vernachlässigung von Fundamentals ist dann keine Geschmackssache mehr, wenn aus Schnell-Trades schmerzhafte;( nervenzerfetzende unfreiwillige Langfrist-Trades werden, die ich Euch von frohem Trading-Tun in den Märkten abhalten. Blockade total nach Blackout im Trading.

Daher, entscheidet selbst in aller Ruhe auf der Seitenlinie : Welche Fundamentals sind mir generell wichtig? Entscheidet Euch gaaanz knapp für gaaanz wenige, fixiert es schriftlich für Euch. Und trainiert, ein bisschen auch danach zu handeln.

Ist Euch das alles zu mühsam und habt Ihr eh die Winner im Urin oder lebt Ihr vtalisierender Sponanietät?? ? Laßt es, klickt Euch weiter.

Trade-alert hat immer die dollsten Picks parat Achtet im Frühstadium des Erscheinens sorgfältig auf Beiträge von - die Reihenfolge ist keine Wertung und die Nennung schon garnicht vollständig- Ralph, Ulli, Chris, t-a,Trüffelschwein, börsen-man, sowhat und Gert. Auf WOWSAs, Bernis und wie sie alle heißen, schlicht auf alle, die was bringen, was treadeable ist.

Übrigens, ich habe gerade 703189 gekauft, nicht eben in homöopathischer Dosierung.

Für alle die, die paar, die sich doch etwas schweißtreibende Mühe machen wollen, zu diesem Thema interessante Beiträge:

Frohes Schaffen!
Gruß
KA


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Strategien

Quelle: www.Aktiencheck.de

Ziel ist es, durch gezielte Titelauswahl höhere Renditen zu erzielen als Anleger, die den jeweiligen Börsenindex (Dax, Euro-Stoxx 50, Dow Jones oder S&P 500) genau abbilden. In diesem Zusammenhang spricht man auch von einer sogenannten Outperformance der Indices. Durch die Fokussierung auf Aktien mit der höchsten Dividendenrendite richtet der Anleger sein Augenmerk auf die Papiere bekannter Unternehmen, die auf eine lange Tradition zurückblicken können und sich großer Beachtung erfreuen. Die Dividenden, die in den im Dow Jones enthaltenen Unternehmen ausgeschüttet werden, sind in 65 der vergangenen 72 Jahre gestiegen. Anhand von Analysen, die Prudential Securities vorgenommen hat, wurde festgestellt, daß ein Teil der höheren Gesamtrendite auf die Wirkung eines höher verzinslichen Portfolios zurückzuführen ist. Es handelt sich hierbei um sehr einfach zu handhabende Methoden. Aktienportfolios, die auf Grundlage dieser Verfahren aufgebaut werden, sollten allerdings einmal im Jahr an die aktuellen Erfordernisse und Gegebenheiten angepaßt werden. Bei allen Anlageplänen ist darauf zu achten, daß die vorgegebene Vorgehensweise, auch bei einer nicht so gut verlaufenden Börse, konsequent eingehalten wird. Nur so sind überdurchschnittliche Renditen zu erzielen.

Die acht Anlagepläne sind mittlerweile - und nicht nur wegen der hohen Prognosegenauigkeit Ralph Acamporas - so populär geworden, daß sie von mehreren Banken und besonders im Bereich des Discount-Brokerage zur Nachahmung empfohlen werden.

Die Price-Sales Ratio Strategien gehen auf den Gründer der gleichnamigen us-amerikanischen Capital Management Gesellschaft und bereits als Statistiklegende geltenden James O´Shaughnessy zurück. Er hat als erster empirisch untersucht, welche Strategien an der Börse auf lange Sicht zum Erfolg führen und herausgefunden, daß sich das Verhältnis zwischen dem Kurs einer Aktie und dem dazugehörigen Unternehmensumsatz als ein wertvoller Indikator erweist. Wer konstant jedes Jahr neu in die US-Werte mit dem niedrigsten Kurs-Umsatz Verhältnis investierte, erreichte eine durchschnittliche jährliche Rendite von sechzehn Prozent über 43 Jahre. Mit dieser Strategie wurden aus 10.000 US-$, Ende 1951 angelegt, bis Ende 1994 - also noch vor dem großen Aufschwung an den us-amerikanischen Börsen - fast sechs Millionen US-$. Der marktbreite S&P 500 Index erreichte im gleichen Zeitraum nur etwas über elf Prozent jährlich. Wie bei den Dividend-Strategien ist es allerdings auch hier wichtig, daß der Anleger streng dieser Methode treu bleibt und den Sirenenrufen in Form von Gerüchten an der Börse widersteht.

Wie bei den zuvor genannten Anlagetypen handelt es sich bei der Max Return On Equity Strategy Germany um eine Fundamentalstrategie, die seit Jahrzehnten weltweit angewendet wird und besonders konservativen und wenig risikogeneigten Anlegernaturen mit einem langfristigen Anlageziel entgegen kommt.

Bei den Strategien vierzehn bis sechzehn (Triple Twenty) handelt es sich jeweils um eine Variante des in der einschlägigen Literatur unter dem Namen "Dynamisches Wachstum" bzw. "Dynamische Rendite" Eingang gefundenen Aktienplanes, der ebenfalls in der Vergangenheit die Indices, auf die er sich bezog, eindeutig "outperformed" hat.

Die siebzehnte und achtzehnte Anlageidee bezieht sich auf eine ganz bestimmte Kennzahl und zwar auf das PEG-Ratio einer Aktie (Price-Earning to Growth-Ratio). Bei diesen Verfahren kommen die Freunde sogenannter High-Tech-Werte zum Zuge, denn dieses Ratio wird besonders als Bewertungskriterium bei Unternehmen angewendet, die zum Beispiel am Neuen Markt in Deutschland oder an der Nasdaq in den USA gelistet sind, an Börsen also, an denen ein sehr hoher Anteil technologielastiger Titel notiert ist.

Beim PEG-Ratio handelt es sich um eine relativ neue Bewertungskennzahl, die im Grunde genommen aus der Not heraus entstand. Vor dem Hintergrund der weltweit explodierenden Anzahl von Neuemissionen in den letzten Jahren und der teilweise ungerechtfertigt hohen Bewertungsniveaus, die mit dem traditionellen KGV-Kriterium bei weitem nicht mehr zu begründen waren, entdeckten Analysten schnell ein neues Verfahren, eben das PEG-Ratio. Hierbei wird das KGV durch die langfristige (mindestens über einen Zeitraum von zwei Jahren erwartete) Gewinndynamik (Gewinnwachstum pro Aktie) dividiert. Es wird zugrunde gelegt, daß der Wert eines Unternehmens letztendlich und auf lange Sicht immer noch vom Gewinn und dessen zukünftiger Steigerung beeinflußt und getragen wird. Somit darf durchaus in ein Unternehmen investiert werden, das gemäß des KGV-Ansatzes viel zu hoch bewertet ist, wenn nur das Gewinnwachstum mindestens genauso hoch ist. Dabei gelten folgende Regeln:

(1) PEG-Ratio < 1 weist auf eine Unterbewertung der Aktie hin.
(2) PEG-Ratio = 1 bedeutet, daß die Aktie fair bewertet ist.
(3) PEG-Ratio > 1 verdeutlicht die Überbewertung einer Aktie.

Beachtet werden muß auch hier, daß PEG-Ratios immer nur branchenspezifisch zu werten sind, also niemals PEG-Ratios von Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen miteinander verglichen werden dürfen. Ebenso macht es Sinn, das PEG-Ratio eines Unternehmens mit dem der gesamten Branche zu vergleichen, um auf eine Über- oder Unterbewertung der betrachteten Gesellschaft schließen zu können.

Desweiteren muß das analysierte Unternehmen schon seit mehreren Jahren "schwarze Zahlen" schreiben, denn wenn gerade erst die Gewinnschwelle überschritten worden ist (zum Beispiel aus einem Verlust pro Aktie im betrachteten Jahr in Höhe von -0,15 Euro wird im Folgejahr ein Gewinn von 0,45 Euro), beträgt die Gewinndynamik mehrere 100% und verfälscht damit die Gewinnerwartung.

Da diese Aktienauswahl-Verfahren in der Regel nur bei sehr spekulativen High-Tech-Firmen Anwendung findet, ist es selbstverständlich, daß man als Anleger anhand dieser Methoden nicht sein gesamtes Depot ausrichten sollte, da das Risiko einfach zu hoch ist. Außerdem - so belegen empirische Untersuchungen - kann es sein, daß New Economy-Unternehmen trotz eines sehr geringen PEG-Ratios von zum Beispiel 0,1 kurzfristig noch weiter dramatisch im Kurs nachgeben können. Es handelt sich demnach hierbei nicht um einen "Freifahrtsschein für schnelle Börsengewinne", und Anleger benötigen auch hierbei den berühmten "langen Atem". Dennoch können diese Strategien für risikogeneigte Anleger als spekulative Beimischung durchaus geeignet sein, das Aktiendepot etwas aufzupeppen.

Obwohl alle achtzehn Strategien über einen sehr langen Zeitraum geprüft, analysiert und zurückgerechnet worden sind, kann die vergangene Entwicklung nicht ohne weiteres auf die Zukunft fortgeschrieben werden. Eine Garantie zur Erreichung der durchschnittlichen Rendite der zurückliegenden Jahre kann für die Zukunft weder von Prudential Securities, noch von James O´Shaughnessy oder dem AktienCheck abgegeben werden.

Alle Strategien zielen ausschließlich - wie schon erwähnt - auf den fundamentalen Hintergrund von Unternehmen ab. Um Sie darüber hinaus noch besser zu informieren, versorgen wir Sie zusätzlich sowohl mit technischen Signalen über Kurscharts dieser Unternehmen als auch weiteren kurzfristigeren Aspekten wie Analystenmeinungen, Downgrades und Kursverläufen. Dazu haben wir die einzelnen Tabellenzeilen entsprechend kenntlich gemacht und zwar:

einen h hinter der Unternehmensbezeichnung, wenn der technische Indikator MACD (Moving Average Convergence Divergence**) zur Zeit ein Kaufsignal gibt,

einen i hinter der Unternehmensbezeichnung, wenn der technische Indikator MACD zur Zeit ein Verkaufssignal gibt,

grün, wenn die Durchschnittsschätzung zur Gewinnprognose des Folgejahres von Analysten angehoben wurde,

rot, wenn die Durchschnittsschätzung zur Gewinnprognose des Folgejahres von Analysten gesenkt wurde,

unterstrichen, wenn der Kurs der zugrunde liegenden Aktie ein 52-Wochen-Tief unterschritten hat,

fett, wenn der Kurs der zugrunde liegenden Aktie ein 52-Wochen-Hoch überschritten hat und

kursiv, wenn die Aktie von Analysten herabgestuft wurde.

*** 12-Tage Ø-Kurs - 26-Tage Ø-Kurs = "schnelle Linie"
Aus den Ergebnissen der schnellen Linie bildet man nun eine 9-Tage Ø-Linie, die sogenannte "langsame Linie". Es ergibt sich ein
- Kaufsignal, wenn die schnelle Linie die langsame von unten nach oben schneidet;
- Verkaufssignal, wenn die schnelle Linie die langsame von oben nach unten schneidet.

Die German Dividend Strategy

Die Anlageempfehlungen dieses Strategietyps lauten dahingehend, daß der Anleger aus den dreißig Dax-Titeln zehn mit der höchsten Dividendenrendite auswählt. Das Depot wird zwölf Monate unverändert gehalten. Erhaltene Dividenden sowie realisierte Kursgewinne werden nach zwölf Monaten bei der Neuzusammensetzung des Portfolios wieder angelegt. Dieses Verfahren ist als relativ risikoavers einzustufen, bringt allerdings im Vergleich zu den anderen Strategietypen auch die geringsten Renditen. Diese liegen allerdings immer noch höher als bei einer 100%-igen Abbildung des Dax. Ein Anleger, der Anfang 1974 diese Strategie bevorzugt hätte, hätte Ende 1998 mehr als das 29-fache seines ursprünglichen Einsatzes besessen.

zu beachten:
h: Kaufsignal gemäß MACD
i: Verkaufssignal gemäß MACD
grün: Ø-Gewinnprognose angehoben
rot: Ø-Gewinnprognose gesenkt
unterstrichen: 52-Wochen-Tief unterschritten
fett: 52-Wochen-Hoch überschritten
kursiv: Herabstufung von Analysten


Die Low Five German Dividend Strategy

Dieser Strategietyp ist zweistufig. Die erste Stufe hält sich exakt an die Vorgaben der German Dividend Strategy. Es werden also die Aktien mit der höchsten Dividendenrendite gesucht. In der zweiten Stufe werden aus den zehn Werten fünf mit dem nominal niedrigsten Kurs herausgefiltert, die sich der Anleger ins Depot legt. Wichtig ist die Einhaltung der richtigen Reihenfolge bei den beiden Schritten der Strategie. Auch hier ist eine einmal im Jahr stattfindende Anpassung des Portfolios vorgeschrieben. Erwähnt werden muß, daß aufgrund der Halbierung der Aktien von zehn auf fünf das Risiko des Gesamtportfolios steigt. Dafür wird der Anleger, der sich nicht scheut, das höhere Risiko einzugehen, mit einer höheren durchschnittlichen Rendite pro Jahr versöhnt. Hätte man zu Beginn des Jahres 1974 50.000 DM in Aktien investiert, die nach dieser Strategie zu kaufen sind, hätte man 24 Jahre später annähernd 1,62 Mio. DM zusammen gehabt.

zu beachten:
h: Kaufsignal gemäß MACD
i: Verkaufssignal gemäß MACD
grün: Ø-Gewinnprognose angehoben
rot: Ø-Gewinnprognose gesenkt
unterstrichen: 52-Wochen-Tief unterschritten
fett: 52-Wochen-Hoch überschritten
kursiv: Herabstufung von Analysten


DAX Price-Sales Ratio Strategy

Bei dieser Strategie investiert der Anleger sein Geld in die zehn der dreißig DAX-Werte mit dem geringsten Kurs-Umsatz Verhältnis. Bei Holding-Gesellschaften, die nicht einem Konzernabschluß unterworfen sind, beziehen sich die Daten in der folgenden Tabelle auf Beteiligungserträge, bei Versicherungen auf die gebuchten Bruttobeiträge und bei Banken auf die Bilanzsumme.

Dieses Verfahren gilt wie die Euro-Stoxx 50- bzw. Dow Jones Price-Sales Ratio Strategy als relativ risikoarm, bietet allerdings bei weitem nicht die Marktbreite der M- And S-DAX Price-Sales Ratio Strategy.




MAX Return On Equity Germany Strategy

Die dreizehnte Strategie zielt auf die Maximierung der Eigenkapitalrendite (engl. return on equity) ab. Sie ist - besonders aus Sicht des Aktionärs - eine besonders wichtige Kennzahl, stellt sie doch die Verzinsung des eingesetzten Eigenkapitals dar.

Die Eigenkapitalrendite ist das Ergebnis aus der Division des Jahresüberschußes durch das Eigenkapital und sollte demnach möglichst hoch sein. Ihre Höhe ist ein Qualitätsmerkmal für das Wirtschaften des Managements.

Auch hier gilt wieder, daß man nur Eigenkapitalrenditen von Unternehmen aus der gleichen Branche miteinander vergleichen sollte. Besonders wichtig ist vor allem, daß der langfristige Trend dieser Kennzahl eindeutig nach oben zeigt, selbst wenn das Niveau der Eigenkapitalrendite noch relativ gering sein sollte.

Die unten stehende Übersicht zeigt die Unternehmen einer Branche mit der höchsten Eigenkapitalrendite auf dem deutschen Aktienmarkt. Quasi als "Extrazugabe" wird sich die Redaktion im Rhythmus von zwei Wochen immer wieder einer neuen Branche widmen.

Branche: Informationstechnologie


Die in der Tabelle angegebene Umsatzmultiple gibt als Zusatzinformation an, wie hoch ein Euro Umsatz an der Börse bewertet wird. Sie ist das Ergebnis der Division der Marktkapitalisierung eines Unternehmens durch den Umsatz des vergangenen Geschäftsjahres.




Die DAX Triple Twenty Strategy

Die hier präsentierte Direktanlagestrategie in Aktien bezieht sich auf den Deutschen Aktienindex DAX, der die Aktienkursverläufe der nach Marktkapitalisierung und Umsatz dreißig größten deutschen Aktiengesellschaften abbildet. Die Auswahlkriterien sind:

die Gewinndynamik (gemessen am geschätzten Gewinn je Aktie des nächsten Berichtsjahres zum Gewinn pro Anteilsschein des laufenden Fiskaljahres,

das KGV (Kurs-/Gewinnverhältnis) einer Aktie (aktueller Kurs dividiert durch den Gewinn je Aktie, hierbei gilt: je höher das KGV, desto höher ist die Bewertung der jeweiligen Aktie, unterschiedliche Branchen weisen branchenspezifische KGV´s auf, wobei sich das KGV-Kriterium als Instrument des Vergleiches unterschiedlicher Aktien einer Branche etabliert hat) sowie

Unterschreitung des Höchstkurses der letzten zwölf Monate in Prozent.

Um auf den Namen dieser Anlagestrategie zurückzukommen, sollte eine Aktie ins Depot gelegt werden, wenn die Gewinndynamik mindestens zwanzig Prozent aufweist, das KGV sich auf höchstens zwanzig beläuft und die Unterschreitung des historischen Höchstkurses der letzten zwölf Monate ebenfalls mindestens zwanzig Prozent beträgt. Wie oben bereits erwähnt, weisen unterschiedliche Branchen unterschiedliche KGV-Niveaus auf. Besonders technikintensive innovative Branchen (zum Beispiel die Internet-, Software, Chip- oder auch Pharma- oder Biotechbranche unterliegen in der Regel wesentlich höheren Bewertungsniveaus als etwa der Automobil- oder der Maschinenbau oder die Finanzdienstleistungsbranche. Aus diesem Grund ist das KGV-Kriterium nicht ganz so restriktiv zu sehen wie die Kriterien eins und drei. Trotzdem gilt auch hier, daß man Aktien mit einem KGV-Niveau von über 25 nicht ins Depot nehmen sollte.

Kritiker werden nun bemängeln, daß man sich mit einem KGV-Niveau von maximal 25 als KO-Kriterium den Zugang zu High Tech Branchen verbaut. Andererseits macht man als Verfolger dieser Strategie den Überbewertungswettlauf einiger Wirtschaftssektoren nicht mit, indem man von vornherein auf relativ konservative Branchen mit moderat bewerteten Unternehmen setzt. Anleger sind dann in diesen Branchen investiert, sollten technologielastige Wirtschaftsbereiche einmal in der Gunst der Finanzanalysten sinken und ein Umschichten in die "Old Economy" stattfinden.

Jedes der drei Attribute für sich betrachtet ist sicherlich nicht besonders einschränkend was die Aktienauswahl anbelangt und es müßten sich in jedem Index mehrere Aktien finden lassen, die eine der Voraussetzungen leicht erfüllen. Alle drei Prämissen zusammen betrachtet stellen allerdings eine Hürde dar, die kaum eine Aktie erfüllt. Das ist auch der Grund, weshalb die Anzahl der Unternehmen im Depot wesentlich geringer ist als bei den Dividend-Strategien und man die endgültige Firmenanzahl erst nach einer ausführlichen Analyse kennt. Das jeweils aktuelle Analyseergebnis zeigt die unten stehende Tabelle.

Aufgrund der sehr geringen Anzahl von Unternehmen, die alle drei Voraussetzungen erfüllen, ist dieser Strategietyp anders zu bewerten, als die Dividend-Strategien; denn wir haben schon bei den Low Five-Anlageplänen gesehen, daß mit sinkender Unternehmensanzahl das Risikopotenzial steigt. Daher eignet sich dieser Strategietyp auch eher zur Beimischung eines bereits vorhandenen Aktiendepots. Sicherlich sehr interessant ist dieses Verfahren vor dem Hintergrund der guten Übersichtlichkeit im Depot.

Darüber hinaus sollte die Aktienauswahl jederzeit kritisch untersucht werden und Maßnahmen getroffen werden, sollte sich ein Attribut dramatisch verändern oder sich andere Werte zum Kauf anbieten.



PEG-Ratio Neuer Markt Strategy

Dieses Anlageverfahren bezieht sich auf die am Neuen Markt in Deutschland gelisteten Unternehmen. In diesem Börsensegment vergeht zur Zeit kaum eine Woche, in der nicht mindestens eine Gesellschaft neu hinzu kommt.

Die folgende Tabelle stellt die zehn Unternehmen des Neuen Marktes mit dem geringsten PEG-Ratio (positive Werte) dar. Anleger sollten hierbei nicht in jeden Wert investieren. Diese Übersicht beinhaltet interessante Einzeltitel, die selektiv als spekulative Beimischung in ansonsten eher konservativen Depots Eingang finden können. Auf gar keinen Fall sollten Anleger ihr Aktien-Portfolio aufgrund des äußerst hohen Risikos ausschließlich nach dieser Methode ausrichten.

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Quelle:
:value-analysen.de

Qualitätsermittlung
Wie identifiziert Value-Analyse.de die besten Unternehmen der Welt?


Unter der Vielzahl der börsennotierten Aktiengesellschaften richtet Value-Analyse.de den Fokus lediglich auf wenige Gesellschaften. Um ein optimales Chancen / Risiko - Verhältnis zu erreichen, kommen nur die besten Unternehmen der Welt in die engere Betrachtung. Wir wählen nur unter den beständigsten, solidesten und wachstumsstärksten Gesellschaften aus.

Wertermittlung
Wie bestimmt Value-Analyse.de den wahren Unternehmenswert?

In der Rubrik Qualitätsermittlung haben Sie erfahren wie Value-Analyse.de Qualität bei Aktiengesellschaften definiert.
Entscheidend für den Investitionserfolg ist aber, dass Sie diese Spitzenqualität zu einem vernünftigen Preis erhalten.

Nur wenn der wahre Unternehmenswert deutlich über dem heutigen Marktpreis liegt und daraus eine überdurchschnittliche Renditeerwartung abgeleitet werden kann, sollte die Aktien des betreffenden Unternehmens für einen Kauf in Betracht kommen.

Da nur äußerst beständige Unternehmen gut planbar sind, können Sie bei diesen Unternehmen eine Zukunftsprognose wagen. Ein Unternehmen welches die letzten 10 Jahre mit einer großen Beständigkeit seine Gewinne jährlich um beispielsweise 15% steigern konnte, wird in Zukunft aller Wahrscheinlichkeit nach beständiger wachsen als eine Gesellschaft, die sich in der Vergangenheit sehr ungleichmäßig entwickelt hat.

Um klare Signale zu erhalten hat Value-Analyse.de drei verschiedene Verfahren zu einer Methode zusammengeführt. Diese Verfahren sind in: Gelfarth/Otte: "Investieren statt spekulieren" ausführlich und detailliert beschrieben. Sie finden dort auch eine ausführliche Musteranalyse und zahlreiche Berechnungsbeispiele.

Die drei Verfahren im kurzen Überblick:

- Diskontmodell

- Zukünftiger Unternehmenswert auf Basis der Gewinne pro Aktie und des Kurs - Gewinn - Verhältnisses (KGV)

- Unternehmenswert auf Basis der Eigenkapitalrendite und des Kurs - Gewinn - Verhältnisses (KGV)

1. Signal: DCF - Methode (Discounted Cash Flow Methode).

gem. Diskontmodell wird der zu erwartende Netto-Cash-Flow (Cash Flow - Sachinvestitionen) mit dem akt. Zinssatz der 30ig-jährigen US-Rendite diskontiert.
Das Ergebnis dieser Berechnung ist ein innerer Unternehmenswert. Beträgt der innere Wert des Unternehmen mehr als der Marktwert, handelt es sich um eine "Sicherheitsmarge".


Der Cash-Flow und das Cash-Flow-Wachstum ist ein gutes Mittel um Unternehmen zu bewerten. Um aber das Problem hoher Investitionen zu berücksichtigen, werden von dem Cash Flow die Sachinvestitionen abgezogen, und wir erhalten ein "Netto-Cash-Flow" .

Mathematisch sieht die Berechnung wie folgt aus:

"Eine genaue Erfolgsplanung ist in der Regel nur für einen beschränkten Zeitraum möglich. Liegt eine derartige Erfolgsplanung vor bzw. ist sie erstellbar, werden für den Zeitraum die individuellen Periodenerfolge kapitalisiert; für alle nachfolgenden Perioden werden gleichbleibende Erfolge angesetzt, die als ewige Rente kapitalisiert und auf den Bewertungsstichtag abgezinst werden"
(vergl. Mandl / Rabel: Unternehmensbewertung)



"...Das Ergebnis dieser Berechnung ist ein innerer Unternehmenswert. Beträgt der innere Wert des Unternehmen deutlich mehr als der Marktwert, handelt es sich um ein wichtiges Kaufsignal.
Viele Investoren sprechen hierbei von einer "Sicherheitsmarge"..."


2. Signal: Unternehmenswert auf Basis der Gewinne pro Aktie und KGV:

Hierbei werden die aktuellen Unternehmensgewinne mit der durchschnittlichen Wachstumsrate der Vergangenheit über einen Zeitraum der kommenden 10 Jahren versehen. Als Ergebnis erhalten Sie eine Gewinnprognose für das zehnte Jahr.

Bei der Kursermittlung im 10. Jahr sollten Sie äußerst zurückhaltend vorgehen.
Multiplizieren wir den prognostizierten Gewinn im zehnten Jahr mit dem Kurs-Gewinn-Verhältnis, erhalten wir eine begründete Annahme über den zukünftigen Unternehmenswert bzw. den Wert einer Aktie in zehn Jahren.

Value-Analyse.de verwendet hier lediglich das durchschnittliche KGV der letzten 10 Jahre. Bezogen auf den heutigen Marktwert kann unter Berücksichtigung des Zinseszins eine zu erwartende durchschnittliche Kursrendite ermittelt werden.


3. Signal: Unternehmenswert auf Basis der Eigenkapitalrendite:

Das aktuelle Eigenkapital pro Aktie wird mit der durchschnittlichen Eigenkapitalrendite der Vergangenheit versehen. Die einbehaltenen Gewinne werden jedes Jahr dem Eigenkapital zugeführt. Zur Kursermittlung im 10. Jahr wird das durchschnittliche KGV der letzten 10 Jahre verwendet.

"...Bei der Berechnung des Unternehmenswertes auf Basis der Eigenkapitalrendite überlegen wir uns, wie das Eigenkapital des Unternehmens im Laufe der Zeit wächst, und welche Rendite das Unternehmen bisher auf sein Eigenkapital erzielt hat. Damit können Sie dann auch einen Unternehmensgewinn für das Jahr 10 berechnen und mit Hilfe eines geschätzten KGV den Unternehmenswert im zehnten Jahr bestimmen...."

Fordern Sie hierzu auch eine kostenlose Musteranalyse unter muster@value-analyse.de an.
In unserem kostenlosen Value-Brief können Sie zusätzlich die aktualisierten Qualitätskriterien und Signale für viele Unternehmen weiterverfolgen.



Diese Gesellschaften sind sehr selten, aber dennoch ist es nicht schwierig sie zu identifizieren. Sie stoßen auf diese Marktführer oftmals in Ihrem täglichen Leben.

Mit folgenden Fragen können Sie leicht eine erste Vorauswahl treffen:

- Ist das Unternehmen einfach zu verstehen? Hat es eine beständige Betriebsgeschichte?

- Werden die Produkte dringend benötigt? Gibt es keinen direkten Ersatz?

- Gibt es Restriktionen die das Unternehmen behindern? Ist die Produktion einfach ausdehnbar?

- Sind die Produkte eindeutig von den Konkurrenzprodukten zu unterscheiden?

- Verfügt das Unternehmen über eine monopolartige Stellung?

- Kann das Unternehmen noch genügend wachsen, hat es noch Wachstumsraum?

- Kann die Nachfrage noch gesteigert werden?

- Hat das Unternehmen eine weitgehende Gestaltungsfreiheit der Preise?

Denken Sie bei diesen Fragen besonders an monopolähnliche Unternehmen wie z.B: Coca Cola, Gillette, Walt Disney, Microsoft, Nokia, Philip Morris etc.

Schon auf den ersten Blick ist leicht erkennbar, dass es sich bei den o.a. Beispielen um erstklassige Unternehmen handelt, die aller Voraussicht nach auch in ferner Zukunft ihre führende Marktposition halten werden.

Diese teilweise noch subjektive allg. Unternehmensbeurteilung wird im nächsten Schritt durch konkret messbare "Qualitätskriterien" untermauert. Die Qualität wird somit quantifizierbar.

Die konkreten Kennzahlen ermöglichen Ihnen später auch das Vergleichen mehrerer Aktien untereinander. In unserem kostenlosen Value-Brief geben wir Ihnen hierzu eine Übersicht der weltbesten Unternehmen.

Folgende Qualitätskriterien sollten möglichst nachhaltig, und über mehrere Jahre erfüllt sein:

Kapitalrendite/Verschuldungsgrad
Die Eigenkapitalquote sollte min. 30%, und die Eigenkapitalrendite min. 25% betragen. Auch die durchschnittliche EK-Rendite der letzten 10 Jahre sollte über 25% liegen und wachsend verlaufen.

Managementbeurteilung
Die Gewinnwachstumsrate sollte über 10% liegen, auch im 10 Jahresdurchschnitt. Sie sollte möglichst kontinuierlich sein und der 5 Jahresschnitt darf nicht stark vom 10 Jahresdurchschnitt nach unten abweichen.

Das Unternehmen sollte möglichst viel Gewinn einbehalten, und nicht als Dividende ausschütten. Größenordnung > 50%.

Wie haben sich die einbehaltenen Gewinne verzinst?
Oder anders ausgedrückt: Was hat das Management, aus den einbehaltenen Gewinnen, an zusätzlichem Wert für die Aktionäre (Value) geschaffen? Hierbei sollte sich jede einbehaltene Einheit in den 10 Folgejahren mit durchschnittlich min. 15% verzinst haben.

Finanzkraft:
Die Umsatzrendite sollte min. 10% betragen und anwachsen.

Die Cash Flow Marge min. 15% - besser 20% - betragen, und ebenfalls anwachsend verlaufen.

Die Sachinvestitionen sollen höchstens 40% vom Cash Flow betragen.

(vgl. auch Gelfarth / Otte: Investieren statt spekulieren, München 2001, S.62 ff.)

Auf dem Weg zu "Top-Qualität - zu einem günstigen Preis" sind Sie nun einen wesentlichen Schritt weiter gekommen. Sie können anhand einer ersten allgemeinen Unternehmensbeurteilung und konkret messbaren Qualitätskriterien Aktien- Gesellschaften beurteilen.

Fordern Sie hierzu auch eine kostenlose Musteranalyse unter
muster@value-analyse.de an


Kaufen - Halten - Verkaufen
Wie leitet Value-Analyse konkrete "Kauf-" bzw. "Verkaufssignale" ab?

Wir haben Ihnen nun gezeigt wie Sie die fundamentalen Daten einer Aktiengesellschaft beurteilen können.

Sie können die Qualität verschiedener Unternehmen beurteilen und haben drei Verfahren kennengelernt um den wahren Wert eines Unternehmens zu ermitteln. Sie sind nun in Lage unterbewertete Top-Unternehmen aufzuspüren.

Um in der Praxis zu konkreten Aussagen bezüglich. "Kaufen - Halten - Verkaufen" zu gelangen leiten wir nun nachvollziehbare Signale ab:

Bei dem 1. Signal gem. Diskontmodell interessiert uns nicht die absolute Größe der "Sicherheitsmarge", sondern einzig und alleine der historische Vergleich des betreffenden Unternehmens. Wir vergleichen die Sicherheitsmargen der einzelnen Jahre, und können leicht feststellen welche Größenordnung zufriedenstellend ist.

"...Dabei kommt es bei der Sicherheitsmarge gemäss diskontiertem Cash-Flow darauf an, wie sich diese Marge bei dem einzelnen Unternehmen verändert. Bei Wachstumsunternehmen sollte die Marge möglichst hoch sein, weil hier hohe Erwartungen für die Zukunft mit hineinspielen, die nicht immer erfüllt werden...."

(vgl. auch Gelfarth/Otte: "Investieren statt spekulieren")

Das erste Signal ist nach unserer Methode entweder erfüllt oder nicht erfüllt, es gibt dort für kein "von - bis" . Nur wenn das erste Signal erfüllt ist, schauen wir auf die beiden weiteren Signale.

Mit dem 2. und 3. Signal werden die einzelnen Ranges bzgl. Kaufen - Halten - Verkaufen ermittelt.

Bei Signal 2 und 3 wollen wir, je nach Unternehmen, jährliche Renditen von 15 - 25% erwarten können. Bei 15 - 25% Renditeerwartung wäre also der "Kaufkurs" zu sehen. Steigt nun der Kurs an, so dass die durchschnittliche Renditeerwartung um ca. 5% absackt, handelt es sich um den Verkaufskurs. Dazwischen befinden wir uns im "Halte" - Bereich.


Fordern Sie hierzu auch eine kostenlose Musteranalyse unter muster@value-analyse.de an.



Depotstruktur
Wie sieht eine ausgewogene Depotstruktur nach Value-Analyse.de aus?

Die Fragen zur "allg. Unternehmensbeurteilung" können weltweit nur bei ca. 15 Aktiengesellschaften mit einem klaren "Ja" beantwortet werden. Investoren wie Warren Buffett investierten - und investieren immer noch - fast ausschließlich in diese monopolähnlichen Gesellschaften.
Diese Unternehmen sind meistens auch diejenigen, die als "Old Economy" bezeichnet werden. Wie Sie wissen, waren gerade in den vergangenen Jahren die Unternehmen der "Old Economy" out, und gehörten nicht zu den Stars der Börse. Denken Sie nur an Coca Cola, Gillette oder Walt Disney, welche den Anlegern viel Geduld abverlangten.

Seit dem Platzen der "Technologieblase" hat sich dieses Bild wieder ein wenig verändert. Selbst in den turbulenten Börsenzeiten, wie wir sie im Jahre 2000/ 2001 erlebt haben, konnte einige dieser Unternehmen an Wert zulegen bzw. Ihren Wert halten.
Nach der von Value-Analyse.de vorgestellten Methode wären einige dieser Chancen identifizierbar gewesen. Bei den Technologiewerten hingegen wurden enorme Überbewertungen aufgezeigt.

Neben den monopolähnlichen Unternehmen gibt es jedoch weitere 20-25 interessante Unternehmen. Hier können zwar nicht alle Fragen zur allgemeinen Unternehmensbeurteilung mit einem eindeutigen "Ja" beantwortet werden, aber die weiteren konkret messbaren Qualitätskriterien sind weitestgehend erfüllt.

Bei diesen "weiteren Qualitätswerten" handelte es sich oftmals um die Marktführer der "New Economy" wie z.B. Nokia oder Dell Computer.

Wir möchten natürlich möglichst risikolos gute Renditen erzielen, uns jedoch auch nicht den Zukunftstrends verschließen. Mit unserem Ansatz konnten wir sehr ausgewogene und zufriedenstellende Renditen erreichen, wenn wir zu 50% in die monopolartigen Unternehmen und zu 50% in die weiteren Qualitätswerte investiert wurde.
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Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser KA111 die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 05.11.2001, 21:53   #2
KA111
Gast
 
Beiträge: n/a
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Was wär das schön, es gäbe Paten(t)rezepte.

Hier ein Artikel aus dem Handelsblatt zum Thema.

Vor der Wahl der Aktie steht die Qual der Bewertung


JOSEF HOFMANN


Der Traum vom einfach verdienten Geld am Neuen Markt ( nicht nur da )ist ausgeträumt. Denn Anleger, die sich vor ihrer Anlageentscheidung richtig kundig machen wollen, müssen viel Zeit mitbringen. Einfache Bewertungsregeln scheinen vor allem bei Wachstumswerten nicht zu greifen. Doch sie bieten zumindest Anhaltspunkte.


FRANKFURT/M. Sogar das zwischenzeitlich verpönte Kurs-Gewinn-Verhältnis wird zumindest wieder als Richtspur akzeptiert, nachdem Bewertungsmaßstäbe wie Clicks je Seite bei Internetunternehmen oder die Zahl der Verträge bei Telekommunikationsfirmen sich als nur sehr begrenzt aussagefähig erwiesen haben. Parameter wie die PEG-Ratio, die zusätzlich zu Kursen und Gewinnen die Wachstumsdynamik berücksichtigt, werden zwar weiter benutzt, sind aber umstritten.

Auch bewährte Kennzahlen bieten Orientierung

Aber auch bewährte Kennzahlen können – isoliert betrachtet – nach Expertenmeinung an einem von Firmen- und Branchenkonjunkturen geprägten Technologiemarkt maximal Orientierung bieten. So kann auch für den Neuen Markt ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von unter 10 zumindest eine günstige Bewertung signalisieren. Nach Meinung von Ingo Queiser von Julius Bär ergibt sich eine Aussagekraft aber erst im Branchenvergleich. Denn ein niedriges KGV kann auch ein Warnsignal sein, betont Robert Suckel von SES Research, das darauf hindeutet, dass das Unternehmen Probleme hat. Doch auch wenn es eine Momentaufnahme ist, die wie Dieter Schwarz von Consors Capital bemerkt, keinen Aufschluss beispielsweise über zyklische Entwicklungen gibt, sehen auch Christian Kahler von der DZ Bank und Thomas Effler von der Commerzbank die KGV-Betrachtung als Möglichkeit für Privatanleger, sich ein Gefühl für die Bewertungen zu verschaffen. Suckel schränkt zwar ein, dass das KGV kursbewegende Ereignisse beispielsweise politischer Natur nicht widerspiegelt. Er hat jedoch beobachtet, dass sich "viele Werte in Abwärtsphasen bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 10 gefangen haben".

Um sich ein erstes Gefühl für eine Bewertung zu verschaffen, schlagen Schwarz und Thilo Hasler von der Hypovereinsbank den Anlegern vor, sich das Verhältnis von Marktkapitalisierung und Umsatz anzusehen. Beide Daten sind einfach zu erhalten und geben im Konkurrenzvergleich Anhaltspunkte, die ein Investor hinterfragen kann. Gleiches gilt zumindest bei den bereits profitablen Unternehmen für den Gewinn je Aktie. Die Schwierigkeit dabei: Es reicht nach Meinung von Maximilian Schoeller von Merck, Finck & Co. nicht, nationale Wettbewerber zu vergleichen. Ergeben sich aus den Betrachtungen präzise Fragen, "so sollte sich ein Privatkunde nicht scheuen, auch den Investor Relations Manager eines Unternehmens anzurufen. Das ist schließlich sein Job", rät Hasler.

Aussagekraft der PEG-Ratio ist umstritten

Uneinig sind sich die Experten über die Aussagekraft der PEG-Ratio. Julius-Bär-Stratege Queiser bezeichnet sie als "großen Unfug ohne finanztheoretische Fundierung", die lediglich herangezogen worden sei, um in der Vergangenheit Übertreibungen zu verschleiern. Andere Experten halten sie jedoch bei besonders wachstumsstarken Unternehmen für einen sinnvollen Bewertungsmaßstab. Nach Werten von 1,5 bis 2, die in der Vergangenheit als tragbar galten, empfiehlt Kahler, heute höchstens PEG-Ratios von 1 bis 1,2 zu akzeptieren.

Am Neuen Markt ist Liquidität besonders wichtig

Einig sind sich alle Experten darüber, dass gerade am Neuen Markt die Liquidität eine große Rolle spielt. Sie lässt sich von Quartalsbericht zu Quartalsbericht verfolgen und die „Cash-Burner können so aussortiert werden“, sagt Consors-Experte Schwarz. Zurzeit gebe es sogar Unternehmen, die profitabel seien und dennoch unter dem Wert ihrer Cash-Positionen notieren – für Suckel ein weiterer Hinweis auf eine günstige Bewertung. Außerdem, darauf weist Effler hin, sei es wichtig, das Unternehmen über einen längeren Zeitraum zu verfolgen. So könne die Gewinnentwicklung über mehrere Quartale unter Berücksichtigung von Saisonalitäten Aufschluss über Erfolgsaussichten bieten.

Eines wichtiges Bewertungsinstrument für Experten ist die Discounted-Cash-Flow (DCF)-Methode. Mit ihr wird versucht, sich dem fairen Wert anzunähern, indem der Analyst prognostiziert, welche Überschüsse eine Gesellschaft künftig entzogen werden könnten, ohne dessen Existenz zu gefährden. Diese Überschüsse werden abgezinst und der errechnete Unternehmenswert mit dem Marktwert und dem der Konkurrenz verglichen. Privatanlegern, die dies nicht leisten können, bleibt die Chance, verschiedene Studien zu einem Wert zu vergleichen. "Eine überdurchschnittliche Rendite setzt hohen Arbeitseinsatz voraus", resümiert Hasler.

HANDELSBLATT, Montag, 05. November 2001
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Alt 07.11.2001, 00:06   #3
KA111
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Posting GANNs 24 Goldene Börsenregeln von 1930

Ein Beitrag von Kostolany4, gepostet bei WO. Danke, Kosto




William D.Gann

"Die Regeln sind dem Buch "The Wall Street Stock Selector" von William Gann
entnommen. Dieses Buch ist heute noch erhältlich.




1. Never risk more than 1/10 of your capital in one speculation.
2. Use Stop Loss orders
3. Don`t overtrade
4. Never let a profit run into a loss.
5. Don`t buck the trend.
6. When in doubt, get out.
7. Trade only in active stocks.
8. Spread risk among 4-5 issues - not just one.
9. Never fix your price - trade the market.
10. Don`t close positions without a good reason.
11. Build an emergency fund.
12. Never buy to get a dividend.
13. Never average a loss. (= NIE NACHKAUFEN)
14. Never get out because you`ve lost patience with a position.
15. Avoid taking small profits and big losses.
16. Never cancel a stop order once you make a trade.
17. Avoid getting in and out too often.
18. Be just as willing to go short as long.
19. Never buy because a price is low, or sell because a price is high.
20. Be careful about pyramiding at the wrong time.
21. Select stocks with a small volume of shares outstanding to pyramid on the buying side,
and the ones with the largest volume of stock.
22. Never hedge. Get out instead.
23. Never change a position without a good reason.
24. Avoid increasing your trading after a period of good trades.

Wer diese Regeln annähernd beherzigt hat, kann kaum im Verlust sein.
Von Gann wird berichtet, daß er 50 Millionen Dollar an der Börse verdient hat.

Diese Regeln sollte man sich in goldenen Lettern ausdrucken und einrahmen."

Dem ist nichts hinzu zu fügen.

Gruß
KA
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Alt 09.11.2001, 11:24   #4
KA111
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Posting KAUFEN VERKAUFEN HALTEN Die leidigen Kennzahlen

Vielleicht wahr, aber nicht klar


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Die Finanzdaten von Konzernen laden zum Verwirrspiel ein - Beispiel Telekommunikation

von Gunhild Lütge


Kaufen? Halten? Verkaufen? Auf der Suche nach dem wahren Wert eines Unternehmens lernen Kleinaktionäre, was Landwirte schon immer wussten: Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter - oder es bleibt, wie es ist.

Verkünden Firmenchefs, dass Umsatz und Gewinn ansehnlich gewachsen sind, stürzt der Kurs oft trotzdem ab. Es hätte eben noch mehr sein können, heißt es dann in Banken- und Börsenkreisen. Umgekehrt: Schrumpft der Gewinn empfindlich - schießt der Kurs unverhofft in die Höhe. Es hätte ja noch schlimmer kommen können.

Nicht ganz auszuschließen ist, dass zuweilen auch das Gegenteil passiert. Dann nehmen die Kurse die vermutete Entwicklung halt schon vorweg. Es kommt also immer darauf an, wann wer was von wem erwartet hat. Da Kleinaktionäre das in der Regel nicht wissen, sollten sie sich ihr eigenes Urteil bilden, so der inzwischen viel zitierte Rat von Experten.

Klare Antworten wären besser. Doch selbst die Frage, ob ein Unternehmen überhaupt Geld verdient hat, löst inzwischen Debatten aus. Vorbei sind jene Zeiten, in denen dieser Begriff noch eine - halbwegs - verlässliche Größe war. Die Grenze zwischen Plus und Minus verläuft mittlerweile fließend - je nachdem, wie man sie definiert.

Schon immer luden Bilanzierungsvorschriften zur kreativen Buchführung ein. Seitdem Konzerne aber länderübergreifend expandieren und fusionieren und sich an fremde Börsenplätze wagen, muss man schon ein Meister seiner Klasse sein, will man alle Regeln beherrschen.

Aus Gewinn wird Verlust

Für deutsche Unternehmen gelten nach wie vor die des Handelsgesetzbuches (HGB). Um aber bei den großen Investoren im Rest der Welt Gefallen zu finden, bilanzieren viele börsennotierte Unternehmen außerdem noch nach den International Accounting Standards (IAS), oder sie folgen den Generally Accepted Accounting Principles. Das sind die amerikanischen Regeln, kurz GAAP genannt.

Um im wachsenden Chaos die Lage international agierender Konzerne überhaupt noch überblicken zu können, kreierten Finanzexperten eine Flut von Kennzahlen; sozusagen als gemeinsamen Nenner. Sie sollen von scheinbarem Ballast befreien, von dem die Kenner der Materie glauben, dass er den Blick auf das Wesentliche verstellt.

Zunächst erschufen sie den Ebit, eine Kennzahl für den Gewinn, die Steuern und Zinsen unberücksichtigt lässt. Dann folgte das Ebitda, das zusätzlich noch die Abschreibungen ausklammert. Inzwischen gibt es den Ebitdaso: der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Mitarbeiterbeteiligung.

Künftig, so prophezeien Ketzer, wird die Ebitdasook erschaffen: Das ist der Gewinn - ganz ohne Kosten. Mit anderen Worten: der Umsatz. Der große Gewinn dieser neuen Kennzahl: Die leidige Rechnerei hätte endlich ein Ende. Dumm nur, dass viele Start-ups der New Economy mit dieser Methode bereits gescheitert sind. Kehren wir also zurück zu den seriösen Fragen der aktuellen Ökonomie.

So zum Beispiel zu der, ob die Deutsche Telekom in den vergangenen neun Monaten einen stattlichen Gewinn oder satten Verlust eingefahren hat. Vergangene Woche zündete sie geradezu ein Feuerwerk aus Zahlen. Für jeden ist etwas dabei. Wer an das Unternehmen glauben möchte, kann ein Plus von 1,6 Milliarden Euro entdecken. Wer seine Zukunft skeptischer sieht, rechnet einen Verlust von 3,1 Milliarden vor. Als sei das nicht schon verwirrend genug, kursiert noch eine dritte Zahl. Man könnte fast meinen, als eine Art Kompromiss, bei dem man sich in der Mitte trifft: 1,1 Milliarden - Minus.

Für alle, die es genau wissen wollen: Die 1,6 Milliarden Plus kommen zustande, wenn einige Abschreibungen außen vor bleiben. Rechnet man sie mit hinein, rutscht die Telekom ins Minus von 1,1 Milliarden. Steht man dann noch auf dem Standpunkt, dass die Einnahmen aus dem Verkauf von Beteiligungen in der Erfolgsrechnung nichts zu suchen haben, dann stehen die 3,1 Milliarden Miese unter dem Strich.

Der Konkurrent Vodafone macht es dem Betrachter nicht leichter. Beim britischen Mobilfunker kann er für das vergangene Geschäftsjahr zwischen einem Plus von 4 Milliarden und einem Minus von 8 Milliarden wählen - nicht Euro, sondern Pfund. Auch dem deutschen Newcomer Mobilcom gelang es zu Beginn des Jahres, mächtig Verwirrung zu stiften. Er wartete zunächst mit einem moderaten Verlust in Höhe von 180 Millionen Mark auf. Dann aber stellte sich heraus, dass die IAS die Ursache dafür waren. Das HGB schickte den findigen Fernmelder kurze Zeit später mit rund einer Milliarde in die roten Zahlen. Das deutsche Recht schreibt nämlich im Gegensatz zum internationalen vor, die hohen Investitionen für die neue Mobilfunktechnik UMTS sofort abzuschreiben.

Kein Wunder also, dass auch andere Lizenznehmer mit diesem Posten gerne jonglieren. Bei Vodafone und der Telekom bietet sich noch ein weiterer an: der so genannte Goodwill. Das ist der Firmenwert oder auch Marktwert, den Unternehmen bereit sind zu zahlen, wenn sie ein anderes kaufen. Und der ist meist sehr viel höher als das in den Büchern attestierte Vermögen des Übernahmekandidaten. Die Differenz muss abgeschrieben werden.

Nach den großen Einkaufstouren schlägt das bei der Telekom und Vodafone inzwischen kräftig ins Kontor. Deshalb stellen sie gesonderte Rechnungen an - und klammern die Goodwill-Abschreibungen aus. Ob das der Wahrheit und Klarheit dient, hängt ganz davon ab, ob der gezahlte Marktwert gerechtfertigt war. Denn nur dann seien die Abschreibungen ungerechtfertigt, sagt Frank Wellendorf von der WestLB. Einfacher geht's - leider - nicht. Grundsätzlich sollen die komplizierten Analysen verhindern, dass innovative Unternehmen, die investieren und expandieren, im Vergleich zu jenen, die nichts tun, am Ende schlechter dastehen.

Eine absurde Luftnummer

Ein ganz absurdes Beispiel dafür, dass selbst auf Verluste kein Verlass mehr ist, lieferte der Fall JDS Juniphase Corporation. Der weltweit größte amerikanische Anbieter von Komponenten für moderne Glasfasernetze überraschte Mitte des Jahres mit einem Minus von 50 Milliarden Dollar - der höchste Verlust, der jemals in der Industriegeschichte geschrieben wurde. Allerdings löste sich der erschreckende Betrag bei genauer Betrachtung in Luft auf.

Er kam zustande, weil das Unternehmen zur Zeit der allgemeinen Internet-Euphorie viele Unternehmen zu Fantasiepreisen kaufte, meist aber mit eigenen Aktien bezahlte, deren Kurs ebenfalls auf schwindelerregende Höhen geklettert war. Die viel zu hohen Firmenwerte in der Bilanz von JDS mussten abgeschrieben werden. Die Verluste entstanden aber nur auf dem Papier. Reales Geld fehlt nicht in der Kasse.

Zugegeben: Kein Trost für jene Aktionäre, die zum falschen Zeitpunkt eingestiegen sind. Aber eine Lehre für jene, die auf Bauernregeln an der Börse pfeifen.


Die Zeit
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Alt 15.11.2001, 10:57   #5
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Ich stell dieses Posting aus dem CMRC-Thread auch hier herein für Leute, die sich zwar nicht für Commerce One aber dafür für andere Dinge interessieren. Für Trader-Education:

Du bist auf dem besten Weg zur Waschmaschine, mein lieber KIA ich hoffe, Du hast noch keine.
Du kriegst eine Epistel, eil das, was ich sagen möchte, generell so wichtig ist.

Ja, es geht in diesem Forum Traders Edge um Kurz-Zeit-Trades, die mit sehr knappen Stops versehen sein sollten.

Was will man sich denn für aussichtsreiche Tades in der Zukunft mit Sorgenkindern blockieren? Also lieber einmal mit kleinem Verlust ( gegen das eigene Ego, Versagens- und Schuldgefühle und alle Trieb-Instinkte die Menschen seit UrUrZeiten haben ) raus und konsequent verfolgend tiefer in "klare" charttechnisch tragfähige Konstellationen wieder hinein.

Mein eigenes Credo, man kommt zwangsläufig nicht darum herum, ein eigenes sehr individuelles Credo=Programm=Strategie zu erarbeiten und unter Rückschlägen umzusetzen.

Wenn man unglücklich, w/ gap-down oder in schlechtes gap-up gekauft, es verpennt hat, rote Picks mit anfänglichen noch kleinen, schnell wachsenden Verlust zu cutten ( =rauszuschmeißen) etwa vor dem mental-emotionalen Hintergrund


" kann-und-will-nicht-ääääh", "es-steigt-auch-wieder", "steh-ich-durch-", "iss-ja-nicht-große-position" dann kommt man, ja, dann kommt man nolens-volens als Jungfrau mit Kind zu "langfristigen" Depot-Positionen. Das ist leider ( Confiteor - ich auch!) immer mal wieder so, wenn man Anfänger oder gar alter Esel ist und ohne eiserne Disziplin handelt. Eisern ist unsympathisch, doooof, stur, unschön auto-masochistisch aber Voraussetzung für einen sich sukzessiv einstellenden Dauer-Erfolg. Ich gehe so weit, zu sagen, wer gegen diese Gesetze handelt ist Sadist und liebt es, in der Kuhle zu sitzen.

Weil das so ist: sollte man beim Ausspähen nie Fundamentals des einzelnen Wertes außer Acht lassen , vergangene und sich vage in der Zunkunft andeutende.


Vor erkannten absoluten fundamentalen Rohrkrepierern sollte man sich dadurch schützen, dass man sie erst garnicht anfasst.

Wenn aber doch, sollten es krasse Ausnahmen eben extreme ausgebombte Verzweiflungskurse sein, die massive Bedenken zurückstellen lassen.

Das ist WICHTIG, es muß sich dann um Papiere handeln, die einst und jetzt eine [/]große Gemeinde einstiger Fans mit Visionen und Träumen ( die sind nämlich zäh und leben in Einzel-Zellen selbst in Wüsten-Tornado-Klima : fort, handeln.

Diese Gemeinde sollten en Gros noch mit geschlagenem-verzweifelt-stieren Blick noch abseits stehen und die mit dem berühmten Mein-geld-hol-ich-wieder-aus-dem-Brunnen-Blick dei Entwicklung aufmerksam mit angespanntem Sprungbein verfolgen.

Ob es solche meist noisenden und gearige Not-Gemeinschaften ( der Blinde stützt innig den Lahmen ) gibt, siehst Du bei Themen-Threads auf WO, Ragging-Bull, bear-forum, börse-go-Board und anderen.

Wie hoch ist die aktuelle Postings-Frequenz? - Sind argumentativ gute und erfahrene Leute dabei, die sich engagieren oder nur -Kamikaze-SuiDuweißtschon-Desperados?

Es liegt auf der Hand, das wir uns selbst nicht gar zu gern in der ausschließlichen Umgebung solcher Zeitgenossen sehen.

Das ist eine Frage des eigenen Selbstverständnissses und der Idendifikation.


Weil das so ist, werde ich noch die aktuelle fund. Situation und die Zukunftsperspektiv-Auren der og. B2Bs und die entsprechenden Gemeinden erkunden . Eventuell bekommst Du, wenn es um Namen geht, von mir ein PM.

Gruß
KA
Denk das Undenkbare und Unwahrscheinliche, bevor es andere tun.
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Alt 26.11.2001, 00:17   #6
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07.11.2001: "Billig kaufen, teuer verkaufen" lernen
Wer Handlungen objektiv wie ein Außenstehender betrachten kann, der wird eher das Richtige tun. So auch an der Börse. Deshalb sehen wir uns gemeinsam an, wie der wenig erfolgreiche Otto Normalanleger agiert.


Das ist zwar aufgrund der Kürze kein "richtiger" Hintergrundbericht, wie Sie es von FN gewohnt sind, aber ich dachte mir, dass ich Ihnen dies trotzdem zeigen sollte!
So wie unsere Vorfahren bin auch ich Jäger und Sammler. Wertvoll Erscheinendes wird dann oft jahrelang gehortet. Und deshalb kann ich Ihnen heute diese Grafik einer Investmentbank, bei der ich Anfang der 90er Jahre einmal gearbeitet habe, zeigen. Die Kollegen haben sich damals mit dem Phänomen beschäftigt, dass "billig kaufen, teuer verkaufen" den meisten Anlegern sehr schwer fällt. Erfahrungsgemäss erregt eine Firma durch steigende Kurse viel Aufmerksamkeit. So passiert es oft, dass Anleger auf einem viel zu hohen Niveau kaufen und dann nur mehr den Abwärtstrend der Aktien mitmachen. In der gegenteiligen Situation, wenn die Aktien einer Firma völlig "out" sind, ist das Interesse gering, diese Papiere zu kaufen. Doch gerade dann wäre der richtige Zeitpunkt dafür. Steigt die Nachfrage nach dem Wertpapier, so beginnt der Aktienkurs zu klettern.


Der Kurs der Aktien an der Börse unterliegt einem typischen Anlegerzyklus, der sich laufend wiederholt.


Drucken Sie diese Seite am besten aus (einfach oben auf "Drucken" klicken) und durchdenken Sie dann diesen typischen Anlegerzyklus in einer ruhigen Minute. Vor dem Kauf/Verkauf einer Aktie sehen Sie sich die Grafik an und fragen Sie sich, in welchem Abschnitt des Zyklus sich die Aktie derzeit wohl befinden mag. Machen Sie dies objektiv und völlig unabhängig von Ihrem Kauf-/Verkaufswunsch. Es sollte Ihre Performance verbessern.

Von Markus Meister, FinanzNachrichten.de-Redaktion
markus.meister@finanznachrichten.de
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Alt 26.11.2001, 00:24   #7
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Eliska hat zur Börsenpsychologie ganz bemerkenswerte Betrachtungen und Statements eingestellt. Noch nicht gesehen ? Lesen!

http://www.stock-channel.net/stock-...3?threadid=5763
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