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Alt 10.12.2001, 03:59   #1
KA111
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Posting Da staunt der Laie. SchwellenländerFonds in 2001. Nicht schlecht Herr Specht!

Schwellenländer-Anleihen können sich lohnen
Adriaan Bonauer |

In der Kategorie Anleihen Schwellenländer beobachten wir 44 Fonds. Im Durchschnitt erreichten diese im laufenden Jahr ein Plus von rund elf Prozent. Selbst das schlechteste Produkt liegt nur 1,6 Prozent im Minus – wobei das beste über 21 Prozent erreichte. Das Risiko eines Portfolios läßt sich damit gut auf mehr Säulen verteilen.

Von der Risikostruktur betrachtet, sind diese Schwellenländer-Fonds, gemessen an der Standardabweichung, mit High-Yield-Anlagen zu vergleichen. Sie liegt bei den Anleihen-Schwellenländer-Fonds im Durchschnitt bei knapp 14. Zum Vergleich: Die Fonds der Kategorie Öffentliche Anleihen Euro, eine der risikoärmeren Anleihe-Klassen überhaupt, weisen eine Standardabweichung von teilweiseweit deutlich unter vier aus.

Die Standardabweichung misst die Abweichung der Wertentwicklung von einem Mittelwert. Einfach gesagt, ist das Risiko um so höher, je höher die Kennzahl ausfällt. Die Wertentwicklung wiederum verläuft um so stetiger, je niedriger der Wert.

In der Kategorie Anleihen Schwellenländer gibt es fünf Fonds, die mit einem Morningstar Rating von fünf Sternen aufwarten können. Diese fünf erreichten in den vergangenen drei Jahren einen Zuwachs von über 23 bis fast 26 Prozent jährlich. Auf ein Jahr gesehen liegt der Erfolg zwischen fast fünf und knapp elf Prozent.

Während High-Yield-Fonds vor allem in Unternehmensanleihen investieren, setzen die Schwellenländer-Fonds verstärkt auf Staatsanleihen. Die Portfolios der fünf am besten bewerteten Fonds halten Papiere vorwiegend aus Argentinien, Brasilien, China, Korea, den Philippinen, aus Malaysia, Mexiko oder auch aus Russland und Taiwan. Anleihen der Weltbank sind ebenfalls vertreten.

Doch während sich etwa High-Yield-Produkte je nach Betrachtungszeitraum deutlich negativ entwickelten, verhielten sich die Schwellenländer-Fonds trotz Argentinien- und Türkeikrise vergleichsweise stabil.

Vielen Anlegern dürfte im vergangenen Jahr die Lust an den Schwellenländern vergangen sein. Jedoch zeigt sich, dass die Krisen hauptsächlich die Aktienmärkte negativ beeinflussten. Die Festverzinslichen konnten sich unter dem Strich gut halten.

Doch vor allzu viel Euphorie muss gewarnt werden. Diese Anlagen sind keine Basisinvestments. Politische und wirtschaftliche Unsicherheiten sprechen dagegen. Jedoch eignen sich die Produkte als Beimischung für Anleger mit einem diversifizierten Portfolio, die ihr Risiko noch weiter streuen möchten oder die den Aktienmärkten (noch) nicht trauen.



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