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13.05.08  -  Emerging Markets Trader
 Agrar-Rohstoffe: Fluch oder Segen für die Emerging Markets?
Die Weltbevölkerung wächst und immer mehr Menschen in den Emerging Markets können sich wegen ihres wachsenden Einkommens mehr „Luxusnahrungsmittel“ wie Fleisch oder Orangensaft leisten. Der folglich rasant steigenden Nachfrage nach Nahrungsmitteln stehen allerdings nur noch begrenzte Möglichkeiten zur Angebotsausweitung gegenüber. Durch Jahrzehnte lange exzessive Nutzung laugen die Böden aus (Stw. falsch gedüngte Monokulturen), die Verwüstung in Folge des Klimawandels, der Wasserverschwendung und der nicht nachhaltigen Rodung von Wäldern fordert ihren Tribut und auf immer mehr Feldern, die früher zur Nahrungsmittelproduktion genutzt wurden, wird heute Diesel oder Ethanol produziert. Sind die Spekulanten schuld am Hunger? Von der Theorie, dass die „bösen Spekulanten“ für die Prei ... vollständiger Text  Artikel lesen
21.04.08  -  Emerging Markets Trader
 Brasilien auf Schatzsuche – der neue Ölgigant im Vorhof der USA?
Brasilien erlebte in den 80er und 90er Jahren mehrere Währungskrisen, Inflationsspiralen und stand nicht nur einmal kurz vor dem Staatsbankrott. Das Land war zudem abhängig von Energieimporten, die die Handelsbilanz immer wieder vermiesten. Noch im Jahr 2005 konsumierte der Staat mit täglich 2,2 Mio. Barrel deutlich mehr Öl als er produzierte (1,6 Mio. Barrel). Ganz anders begann das neue Jahrtausend: Dank des Rohstoffbooms (Agrar und Metalle) wurden der ehemals säumige Schuldner Brasilien zu einem Nettogläubiger des Auslands und die Inflation stabilisierte sich. Die Währungsreserven liegen mittlerweile bei fast 200 Mrd. USD. In weiteren 10 Jahren könnte das Land sogar eine völlig neue Rolle in der Welt spielen. Neu entdeckte Ölfelder können die Ölreserven potentiell verfünffachen un ... vollständiger Text  Artikel lesen
15.04.08  -  Emerging Markets Trader
 Der Dollar hat ein neues Problem!
Der US-Dollar hat ein neues Problem: Vielen Ländern ist die Bindung ihrer Währungen an den Dollar mittlerweile ein Dorn im Auge, denn in Zeiten einer US-Krise bewirkt sie das Gegenteil des erhofften Effekts. Statt Stabilität wird Instabilität importiert. Der Faktor Stabilität war stets der Hauptgrund für die Bindung einer Währung an den US-Dollar. So galt die Volatilität des US-Dollars durchweg als niedrig, waren Zinsen und Inflation in den USA zumeist stabil und konnte man sich früher stets an die erschütterungsfesten Rahmenbindungen des US-Finanzsystems verlassen. Auf das gegenteilige Szenario, eine schwere Finanzkrise im Land der Leitwährung, sind hingegen die wenigsten Länder mit einer an den US-Dollar gebundenen Währung vorbereitet. Heute ist dies jedoch der Fall: der US-Dollar ... vollständiger Text  Artikel lesen
25.03.08  -  Emerging Markets Trader
 Asien vs. Europa: Asiens Steuervorteil wird immer größer!
Während die deutsche Bundesregierung mit der größten Steuererhöhung aller Zeiten den Haushalt saniert (Stw. Mehrwertsteuererhöhung) können viele Emerging Markets die Früchte der Budgetdisziplin der vergangenen Jahre ernten. Durch starke Steuersenkungen federn sie die Auswirkungen der US-Krise ab! Vor allem die Länder Asien haben wenige Schulden, stattliche Währungsreserven und oft einen ausgeglichenen Haushalt. Sie können daher auf die drohende US-Krise adäquat reagieren. Der einfachste Schritt zur Belebung der Binnenkonjunktur sind Steuersenkungen, denn diese kommen direkt beim Konsumenten oder Produzenten an und heizen im Gegensatz zu Investitionsprogrammen weniger die Inflation an. Ganz im Gegenteil: manch eine Steuersenkung wirkt der Inflation sogar unmittelbar entgegen. (z.B. Mehr ... vollständiger Text  Artikel lesen
17.03.08  -  Emerging Markets Trader
 EMERGING MARKETS – Warum die Profis jetzt kaufen!
In diesem Jahr haben Fondsanleger laut Emerging Portfolio Fund Research Inc. schon 14.3 Mrd. USD (bis Februar) aus Emerging Fonds abgezogen. Neuste Daten zeigen: die Kleinanleger flüchten zwar, doch die institutionellen Anleger nutzen die Situation zum Kauf. Investierte der durchschnittliche „Globalfonds“ im Mai 2007 noch 5,8% in Emerging Markets Aktien, so erhöhte er die Emerging Markets Position bis Ende Januar auf 9% des Gesamtportfolios. Die Gesellschaft ING Investment erhöhte z.B. in den vergangenen Wochen den Anteil von Emerging Markets Aktien in den internationalen „Largecap-Fonds“ von 8% auf 14% (das sind +75%!). Auch die Citigroup empfahl jüngst den Anteil der Emerging Markets aufzustocken und Standard & Poor's Equity Research sieht sogar „einen hervorragenden Einstiegsze ... vollständiger Text  Artikel lesen