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21.04.13  -  TimePatternAnalysis
 Konsolidierung voraus?
Die technischen Markt-Interna erodieren, die Volatilität steigt an. Die jüngsten Einbrüche bei Aktien und Rohstoffen haben gezeigt, wie verwundbar die Preisentwicklung bei Assets durch ungünstige Neuigkeiten und unerwartet schwache Makrodaten geworden ist. Es hat den Anschein, als stehen die Finanzmärkte am Beginn einer breiter angelegten Konsolidierung. Zuletzt zeigte die Divergenz zwischen dem Transport-Sektor und dem breiten Aktienmarkt bereits an, dass die Aktienkurse zu weit gelaufen sind. Eine Korrektur von fünf bis zehn Prozent bis zum Sommer erscheint wahrscheinlich, heißt es z.B. bei Guggenheim Investments. Treasuries dürften da erneut als sicherer Hafen dienen, weil jede Wachstumsabschwächung wohl dazu führt, die QE-Maßnahmen auszudehnen, wird vermutet. Mohamed El-Erian, Pi ... vollständiger Text  Artikel lesen
15.04.13  -  TimePatternAnalysis
 Rohstoffe – was ist da los?
Rohstoffpreise zeichnen sich seit geraumer Zeit durch relative Schwäche aus. Gemessen am CRB-Rohstoff-Index ist die Preisblase bei Rohstoffen Ende Juni 2008 geplatzt. Eine Echo-Blase fand im April 2011 ihr Ende. Aktuell korrigiert der CRB-Index diese Echo-Blase in einer Seitwärtsspanne zwischen gut 320 und 270, einem seit Mitte 2004 relevanten Pegel (siehe Chart!). Die Obergrenze wurde im November 2011, sowie im Fühjahr und September 2012 erreicht. Die Untergrenze wurde im Juni 2012 markiert. Die Mitte dieses Bereichs bei rund 295 war kürzlich wieder angesteuert worden und bot Widerstand. Im übergeordneten Rahmen erfolgt die Bewegung in einem Abwärtskanal, der aktuell bei rund 300 nach oben verlassen würde. Die Wahrscheinlichkeit, dass mittelfristig erneut die untere Grenze der Spanne a ... vollständiger Text  Artikel lesen
08.04.13  -  TimePatternAnalysis
 Zypern und die (Währungs-)Folgen
Die vergangenen Wochen haben erneut gezeigt, dass die politische Führung in Europa die Euro-Krise nicht lösen kann. Das Einzige, was sicher ist: Die Politiker in Brüssel werden wie EZB-Draghi auch alles tun, um den Euro zu retten, buchstäblich alles. Das Unvermögen der Brüsseler Politbürokratie zeigt sich an den beschlossenen inkonsistenten Maßnahmen im Falle Zypern: Spareinlagen werden zur Bankenrettung herangezogen, Anleihegläubiger aber geschont; Einlagen bei ausländischen Töchtern sind geschützt, Einlagen bei einheimischen nicht. Insbesondere letzteres wird dazu führen, dass lokale Unternehmen reihenweise pleite gehen mit entsprechenden Konsequenzen für die Entwicklung der Wirtschaft dort. Auch wenn die Brüsseler Politik zunächst wieder von Plänen Abstand nahm, Spareinlagen unter ... vollständiger Text  Artikel lesen
04.02.13  -  TimePatternAnalysis
 Die große Rotation
Wall Street jubiliert und erzählt die Geschichte, Kleinanleger würden aus Anleihen in Aktien wechseln und diese “große Rotation” ließe den Bull-Markt auf neue Höhen steigen. Wunderbar… „Große Rotation“ – das erinnert mich an die „Große Moderation“. Was ist damit gemeint? In den späten 1980er Jahren begann die Amplitude der Konjunkturzyklen nachzulassen. Untersuchungen erklärten, eine geeignete Wirtschaftspolitik und v.a. die Geldpolitik hätten es geschafft, für eine sich gleichmäßig entwickelnde Konjunktur und langfristig stabiles Wachstum zu sorgen. Der jetzige Fed-Chef Bernanke griff diesen Terminus in einer Rede 2004 auf und machte ihn einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich. Fortan glaubten immer mehr immer lieber an die Wundertaten einer unabhängigen und flexiblen Geldpolitik, ... vollständiger Text  Artikel lesen
21.01.13  -  TimePatternAnalysis
 Kreditzyklus: Der blinde Fleck von Fed & Co
Im modernen „central banking“ visiert jede Zentralbank irgendein Ziel abseits der Preisstabilität an, schreibt sich wirtschaftspolitische Ziele der jeweiligen Regierungen auf die Fahnen. Das 30 Jahre gültige Mantra niedriger und kontrollierter Preissteigerungen ist ebenso gefallen wie die Unabhängigkeit der Geldpolitik. So gibt nun die Fed als Messlatte für ihre Geldpolitik einen Referenzwert für die Arbeitslosenrate aus, die Bank of Japan wird wohl in Kürze etwas Ähnliches versuchen, die Bank of England will ihre Geldpolitik künftig an der BIP-Entwicklung ausrichten und die EZB ist für die Bankenüberwachung zuständig und greift bereits mit der Ankündigung ihres OMT-Programms massiv in die Preisbildung von Staatsschulden in der Eurozone ein. „Heute haben die Zentralbanken wahrscheinl ... vollständiger Text  Artikel lesen
11.01.13  -  TimePatternAnalysis
 Eurozone: Bodenbildung?
Die Brüsseler Bonzen erklären die Eurokrise für beendet. Es seien nur noch ein paar marginale Probleme zu überwinden. Das waren die Worte von EU-Kommissionspräsident Barroso am Drei-Königs-Tag. Zu diesen Marginalien zählt wohl auch die Arbeitslosigkeit in der Eurozone. Sie ist im November auf 11,8% gestiegen nach 11,7% im Oktober und 10,6% im November 2011. Die Jugendarbeitslosigkeit steigt von 24,2% im Oktober auf 24,4% im November, das ist der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichungen im Jahre 1995. Die Jugendarbeitslosigkeit in Spanien liegt aktuell bei 57,6%, ähnlich auch in Griechenland. In Italien kommt sie im November auf 37,1%, das ist der schlechteste Monatswert seit Jan 2004 und der schlechteste Quartalswert seit 1992. Es wird von weiter steigender Arbeitslosigkeit ausgega ... vollständiger Text  Artikel lesen