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Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden
... und welche Rolle der Staat und unser Papiergeld dabei spielen

Das Geld kommt vom Staat! Das stellt eigentlich niemand infrage. Sollten Sie aber. Denn Deutschland hat wie alle Länder der Welt ein reines Papiergeldsystem, in dem neues Geld aus dem Nichts entsteht. Andreas Marquart und Philipp Bagus zeigen Ihnen, wie Geld entsteht und warum unser jetziges Geld schlechtes Geld ist.
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10.12.18  -  TimePatternAnalysis
 S&P 500 – sehr kritisch
Der S&P 500 ist mittlerweile zum dritten Mal innerhalb von sechs Wochen im Bereich von 2640 gelandet. In der Vorwoche hatte er noch eine eindrucksvolle Rally hingelegt, die ihn bis auf 2760 getragen hatte. War der Anlass hierfür eine Äußerung von Fed-Chef Powell, dass sich die Leitzinsen ihrem neutralen Niveau annähern, so wurde am Montag dieser Woche auch noch die vage Aussicht auf eine Entspannung im Handelskonflikt USA-China gefeiert. Das brachte den S&P 500 mit einem Gap-up noch bis fast 2800. Am Tag darauf sorgte die Verhaftung einer chinesischen Managerin jedoch für Verdruss und so radierte der S&P 500 in den folgenden Tagen alle Gewinne der Vorwoche aus (siehe Chart!). Der S&P 500 hatte am 7. November und am vergangenen Montag die mittelfristig bedeutsame EMA50 überwunden, abe ... vollständiger Text  Artikel lesen
28.10.18  -  TimePatternAnalysis
 US-BIP – nur in der Schlagzeile gut
US-BIP – nur in der Schlagzeile gut Das US-BIP ist im dritten Quartal nach erster (“vorläufiger“) Schätzung um annualisiert real 3,5% gestiegen. Im Vorquartal betrug der Zuwachs 4,2%. Das „fühlt“ sich gut an, zumal die Erwartungen mit 3,3% niedriger lagen. Aber der Teufel steckt im Detail. Der Beitrag des Konsumsektors legte um 0,11% gegenüber dem Vorquartal zu. Die verfügbaren Haushaltseinkommen wuchsen um annualisiert 180 Dollar, die Sparquote liegt kaum verändert bei 6,4%. Die Verbraucherausgaben (Güter und Dienstleistungen) trugen 2,69% zum BIP-Ergebnis bei. Der Beitrag der staatlichen Verbrauchsausgaben zum BIP stieg um 0,13% gegenüber dem Vorquartal und macht jetzt 0,56% aus. Der Trend ist hier seit dem Schlussquartal 2017 aufwärts gerichtet. Der BIP-Beitrag der Exporte s ... vollständiger Text  Artikel lesen
10.09.18  -  TimePatternAnalysis
 Wo steht die US-Wirtschaft?
Die Zahl der US-Arbeitsplätze (non-farm) hat sich im August wiederum deutlich gesteigert und liegt nun 1,6% höher als vor einem Jahr. Die Löhne haben sich im Jahresvergleich im gesamten privaten Sektor um 2,9% verteuert, bei denen in der Produktion und von sonstigen nicht-leitenden Tätigkeiten betrug der Zuwachs 2,8%. Die Lohnentwicklung hat die Erwartungen für August übertroffen, in den Vormonaten dieses Jahres hatte sie sich in der Regel im Rahmen der Erwartungen bewegt. Das rief zunächst Ängste wach, die Fed könnte sich durch von den Löhnen ausgehenden Inflationsdruck zu einer härteren Gangart bei den Leitzinsen genötigt sehen. Die monatlichen Arbeitsmarktdaten sind ein weiteres Mal Anlass, sich die Verfassung der US-Wirtschaft vor Augen zu führen. Die US-Wirtschaft ist die größte ... vollständiger Text  Artikel lesen
26.08.18  -  TimePatternAnalysis
 Blabla aus Jackson Hole
Es ist wieder mal die Zeit von „Jackson Hole“. Einmal jährlich, Ende August, treffen sich die Zentralbanker in den Rocky Mountains zu einem von der Fed veranstalteten wirtschaftspolitischen Symposium. Die Rede von Jerome Powell auf dieser Veranstaltung war zugleich sein erster Auftritt als Fed-Chef. Er ist seit Anfang Februar im Amt, seit 2012 ist er Mitglied des „Federal Reserve Board of Governors“. Powell konzentrierte sich in seiner Rede auf die seiner Meinung nach grössten Risiken für die Zentralbanken: Der Aufschwung kann mit zu schnellen Zinserhöhungen abgewürgt werden, andererseits kann zu langes Zögern die Wirtschaft überhitzen lassen. Als Steuerungsinstrument dient für die Geldpolitik der Fed der neutrale Zinssatz, der sich aus der natürlichen Arbeitslosenquote und anvisierter ... vollständiger Text  Artikel lesen
24.06.18  -  TimePatternAnalysis
 US-Auslandsverschuldung, Dollar, Zinsen
Der Anteil der von Ausländern gehaltenen amerikanischen Staatsschulden nimmt seit Mitte der 1980er Jahre zu – er hat sich seitdem von 11% auf in der Spitze 34% verdreifacht. Seit Mitte 2014 befindet er sich auf dem Rückzug, aktuell werden 30% erreicht. Über die gesamte Zeit gesehen, gibt es eine inverse Beziehung dieser Zeitreihe zur Rendite der zehnjährigen TNotes. Phasenweise ist sie ausgeprägter, es gibt aber auch Episoden wie etwa vor 2000, in denen diese Beziehung nicht gilt. Seit Mitte 2016 steigt die Rendite, während die relative Auslandsverschuldung sinkt (siehe Chart!). Nicht ganz so eindeutig ist das Verhältnis zwischen dem Anteil der von Ausländern gehaltenen amerikanischen Staatsschulden zur Entwicklung der amerikanischen Handelsbilanz. In der ersten Hälfte der 1990er Jah ... vollständiger Text  Artikel lesen
10.06.18  -  TimePatternAnalysis
 Italien und die globale Schuldenblase
Die jüngste Italien-Krise ist überstanden. Alle sind erleichtert, die Kurse von Aktien steigen. Bloomberg hatte auf dem Höhepunkt der Krise getitelt, es fühle sich an wie 2012, Italien sei Griechenland mal zehn. Guter Vergleich. Was für ein bizarres Kasperle-Theater: Nachdem die Parlamentswahlen in Italien Anfang März zunächst zu einer Patt-Situation im Parlament geführt hatten, wurde schließlich eine Koalitionsregierung zusammengezimmert. Die lehnte Staatspräsident Mattarella Ende Mai ab, weil ein Euro-Kritiker als Finanzminister benannt worden war. Einige Tage später stimmte er einer neuen Regierung zu, in der eben dieser Kritiker nun Minister für europäische Angelegenheiten ist. Die beiden Parteien in der Regierung waren in der Parlamentswahl angetreten mit dem Versprechen, ein Gr ... vollständiger Text  Artikel lesen