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Von der Planung bis zur Umsetzung vermittelt Ihnen Erich Florek moderne Ansätze zum Thema und gibt Ihnen Spitzen-Tips für die Entwicklung von systematischen Handlungsstrategien an die Hand.
Erich Florek ist einer der führenden Experten auf dem Gebiet des technisch orientierten Day Trading. Weiter lesen
Das Inflationsziel der Fed - bald neues QE-Programm? Die erste Vorabschätzung der US-BIP für das vierte Quartal 2011 kam am zurückliegenden Freitag mit annualisiert plus 2,8% schwächer als mit plus 3,1% erwartet herein. Im Vorquartal waren 1,8% Zuwachs ermittelt worden. Im Jahresvergleich stieg das BIP um 1,6% nach plus 1,5% im Vorquartal.
Die gute Nachricht: Die US-Wirtschaft erzielte die höchste Steigerungsrate seit eineinhalb Jahren. Die schlechte: Betrachtet man die Struktur der Zahlen hinter der „Zuwachs-Fassade“, ergibt sich ein weniger günstiges Bild.
Der Lager-Aufbau erbrachte allein einen Wachstumsbeitrag von 1,94%. Er lässt darauf schließen, dass die US-Unternehmen mit einer stärkeren Nachfrage gerechnet hatten. Der private Verbrauch (PCE) wuchs nur relativ verhalten um 2% nach 1,7% im dritten Quartal. Der BIP-Deflator ging s ... Artikel lesen
Aufschwung 2012? Die Eurokrise verschwindet allmählich aus dem Fokus, nachdem die EZB durch ihre Liquiditätsspritze vor Weihnachten dafür gesorgt hat, dass nun die Banken erneut anfangen, die notleidenden Südstaaten der Eurozone zu finanzieren. Ist ja auch ein glänzendes Geschäft: Die Banken leihen sich bei der EZB für 1% Geld auf drei Jahre, hinterlegen dafür Wertpapiere mit mittlerweile abgespeckten Sicherheits-Anforderungen, kaufen davon z.B. auf drei Jahre laufende italienische Staatsanleihen mit einer Rendite von über 4,8%, tragen die beim nächsten LTRO der EZB Ende Februar zur EZB, leihen sich für 1% ... und so weiter. Ein Carry-Trade ohne Währungs- und sonstiges Risiko. Wenn es schief geht, soll die EZB sehen, wie sie zu ihrem Geld kommt. Außerdem hat der EU-Gipfel im Dezember beschlossen, dass es k ... Artikel lesen
Wege aus der Schuldenkrise Am zurückliegenden Freitag hat die Rating-Agentur Standard & Poors das Kreditrating von neun europäischen Ländern herabgesetzt. Zur Begründung wird darauf verwiesen, dass der im Dezember beschlossene Fiskalpakt unzureichend ist, bzw. umgesetzt wird. Dessen jetzt dritter Entwurf stellt eine signifikante Verwässerung des seinerzeit beschlossenen Vorhabens dar.
Die Abstufung war zu erwarten gewesen. Die europäische Politik reagierte jedoch mit Unverständnis, teilweise auch mit dem „leisen“ Hinweis, die Rating-Agentur wolle mit ihrem Schritt nur von der amerikanischen Verschuldungsproblematik ablenken. Ich finde, z.B. ein „AA+“ für Frankreich ist doch immer noch eine äußerst freundliche Bewertung.
Die „Märkte“ hatten noch kurz vorher die erfolgreich verlaufenen Bond-Auktionen in Italien ... Artikel lesen
Amargi - die Geschichte der Verschuldung „Amargi“ – für den Anthropologen David Graeber ist das das erste, in irgendeiner Sprache überlieferte Wort für „Freiheit“, ein Wort für Schuldenfreiheit. Wörtlich übersetzt bedeutet es „Rückkehr zur Mutter“, nach Entlassung aus der Schulden-Knechtschaft konnten die ehemaligen Schuldner nach Hause gehen (neu anfangen).
Der sich selbst als Anarchist bezeichnende Graeber ist Professor an der Universität von London. Er hat sich in seinem neuesten Buch „Debt: The First 5.000 Years“ mit der Geschichte der Schulden beschäftigt. Motivation war für ihn, dass die Verschuldung in der Zwischenzeit praktisch alle Bereiche des gesellschaftlichen und privaten Lebens durchdrungen hat, ihre Geschichte aber noch nicht umfassend dokumentiert wurde.
Die ökonomischen Techniker von heute reduzieren den B ... Artikel lesen
EU und Inflation – Krugman und die Austrians Erst war Ende Oktober der EU-Gipfel, der die EFSF-Hebelei beschloss. Die Tinte unter den Beschlüssen war noch nicht trocken, da war schon klar: Der internationalen Finanzindustrie, den „Märkten“, reicht das nicht. Dann war immer mehr die Rede davon, dass sich die Banken untereinander misstrauen, die Interbanken-Ausleihungen trockneten ein. Es hieß auch, US-Geldfonds und andere US-Institutionen würden keine Dollar-Kredite mehr an europäische Banken vergeben. Darauf folgte die konzertierte Aktion großer Notenbanken zur Bereitstellung verbilligter, unbegrenzter Dollar-Mittel. Dann senkte die EZB die Zinsen und bietet jetzt langfristige, unbegrenzte Euro-Darlehen zu erleichterten Sicherheitsanforderungen an.
Dann folgte der erste Versuch der EU, eine Fiskal-Union zu basteln. Das scheiterte ... Artikel lesen