Vollständige Version anzeigen : Rechtsschutzversicherungen aus Anwaltssicht
Mr. KnowItAll
22.04.2003, 11:34
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Danke, KIA, super Info!:)
Aus Erfahrung kann ich auch die ARAG empfehlen...Beim Rechtschutz wirklich gut...
Gruß nach Köln
P. :)
Mr. KnowItAll
22.04.2003, 14:26
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Mr. KnowItAll
24.04.2003, 13:00
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artistin
24.04.2003, 13:18
:lach :lach :lach
grüsse
arti :)
PS. die Posse, die derzeit zwischen der Stadt München und der
Körperwelten-Ausstellung bzw. dem Max-Magazin läuft, wird sicher
auch irgendwann mal in die Geschichte eingehen ;) zuuuu köstlich :D
Original geschrieben von artistin
:lach :lach :lach
grüsse
arti :)
PS. die Posse, die derzeit zwischen der Stadt München und der
Körperwelten-Ausstellung bzw. dem Max-Magazin läuft, wird sicher
auch irgendwann mal in die Geschichte eingehen ;) zuuuu köstlich :D
Andeuten und nicht erzählen gilt nicht..... :ne :ne
Matze
artistin
24.04.2003, 15:10
ahhh sorry matze... :(
In Kurzform: München als "Weltstadt" wollte diese Ausstellung,
die überall äußerst erfolgreich läuft/lief, verhindern.
Ging dann aber doch nicht und der Besucherrekord spricht Bände.
Das MAX-Magazin hat während des laufenden Verfahrens nachts
Bilder mit den Exponaten gemacht. Erschien im März.
Jetzt wieder die Stadt, im ersten Verfahren schon unterlegen,
kartet nach und will MAX mit der Mißachtung irgendeines
Bestattungsgesetzes und anderer "öffentlicher Ärgerniss"-Paragraphen
an den Karren fahren...
köstlich provinziell.... :D :D
Presseerklärung zum Verbot der Ausstellung Körperwelten in München
Nachdem nunmehr 11 Millionen Menschen weltweit und davon allein über 3,9 Millionen Menschen in Deutschland die Ausstellung KÖRPERWELTEN gesehen haben, hat sich gestern Abend der Münchener Stadtrat überraschend für ein Verbot der Ausstellung KÖRPERWELTEN ausgesprochen. Als Begründung wurde angeführt, dass die öffentliche Ausstellung der Plastinate gegen das bayerische Bestattungsrecht und die Menschenwürde verstoße.
Gunther von Hagens: "Das Verbot der Ausstellung KÖRPERWELTEN in München ist eine weltweit einmalige Zensur der musealen Präsentation medizinisch-anatomischer Präparate."
Wir gehen davon aus, dass die angeführten Argumente haltlos sind. Das Institut für Plastination wird als Veranstalter der Ausstellung daher alle verfügbaren Rechtsmittel ausschöpfen, um die Ausstellung wie geplant in der Zeit vom 22. Februar bis 9. März und vom 21. März bis 15. Juni in der München Arena am Olympiapark stattfinden zu lassen.
Pressestelle "KÖRPERWELTEN. Die Faszination des Echten"
Institut für Plastination · Rathausstraße 18 · 69126 Heidelberg
Fon: 0 62 21 33 11 55 · Fax: 0 62 21 33 11 24
info@plastination.com
Staatsrechtslehrer: Verbot der Ausstellung KÖRPERWELTEN wäre
verfassungswidrig
Im Rechtsstreit mit der Bayerischen Landeshauptstadt München um ein
mögliches Verbot der Ausstellung KÖRPERWELTEN erfährt der Heidelberger Anatomieprofessor Dr. Gunther von Hagens gewichtige Unterstützung aus verfassungsrechtlicher Sicht. Er kündigte ein Rechtsgutachten des Staatsrechtsprofessors Dr. Friedhelm Hufen von der Universität Mainz an.
In einer vorläufigen Bewertung äußerte Hufen erhebliche Zweifel, ob die
Stadt München auf der Grundlage des Bayerischen Bestattungsgesetzes gegen die Ausstellung KÖRPERWELTEN in Betracht kommt. Bei den plastinierten Körpern handle es sich nicht um “Leichen". Durch die Plastination entstehen neue wissenschaftliche Exponate. Die Körper werden nicht nur konserviert, sondern transformiert.
Selbst wenn man die Anwendbarkeit des Bestattungsrechts annehme, müsse das Gesetz im Lichte der Verfassung interpretiert werden. “Die Freiheit der Wissenschaft hat hier Vorrang - so Hufen. Dieses Grundrecht schütze die Forschung und die wissenschaftliche Lehre nicht nur in den Mauern der Universität. Der grundrechtlich geschützte Wirkbereich erfasse vielmehr auch die Präsentation der Ergebnisse der Wissenschaft in der Öffentlichkeit. Das Grundrecht könnte nur durch andere Verfassungsgüter von gleichem Rang eingeschränkt werden. Das Verbot sei aber weder - wie der normale Bestattungszwang - durch den Schutz der Volksgesundheit noch durch den Schutz der Menschenwürde gerechtfertigt. Die den Besuchern der Ausstellung ermöglichten Einsichten dienten vielmehr auch der Gesundheitsvorsorge. Die
Verstorbenen hätten in freier Selbstbestimmung und Würde über sich selbst entschieden. Die über den Tod hinauswirkende Menschenwürde sei erst verletzt, wenn die Körper verächtlich gemacht oder erniedrigt würden. Das sei erkennbar nicht der Fall.
Ein Verbot der Ausstellung oder gar die Beschlagnahme und Zerstörung der Exponate seien in jedem Fall unverhältnismäßig und überdies eine
verfassungswidrige Enteignung. “Die Stadt München läuft also Gefahr, sich einen völlig überflüssigen Schadensersatzprozess einzuhandeln" - so der Mainzer Professor.
11.2.2003
Pressestelle "KÖRPERWELTEN. Die Faszination des Echten"
Institut für Plastination · Rathausstraße 18 · 69126 Heidelberg
Fon: 0 62 21 33 11 55 · Fax: 0 62 21 33 11 24
info@plastination.com
max-online:
Zwischen Kunst und Kommerz
Die Leichen verletzen die Würde des Verstorbenen und das sittliche Empfinden der Allgemeinheit“, argumentiert der Stadtrat. Eine „weltweit einmalige Zensur der musealen Präsentation medizinisch-anatomischer Präparate seit der Renaissance“, beklagen die „Körperwelten“-Macher und haben Rechtsmittel eingelegt. Von Hagens, der nicht von Leichen, sondern von „Strukturgerüsten des menschlichen Körpers“ spricht, ist enttäuscht: „Da degradieren aus einem administrativen Elfenbeinturm urteilende Stadtvertreter per Handstreich mal eben elf Millionen Besucher zu Sensationshaschern.“
Besonders Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) gerät in der emotional geführten Diskussion in die Kritik. Auf dem Plenum über den Antrag Nr. 478 der CSU-Stadtfraktion zum Verbot der Ausstellung sprach Ude von einem „abscheulichen Spektakel“ und einem „nur mit Sensationsgier begründeten Tabubruch“. Eben jener Ude, der noch vor einem Jahr in einem persönlich unterzeichneten Brief an von Hagens betonte, er würde sich „freuen, wenn eine Präsentation auch in München gelingen würde“. Dass er inzwischen leugnet, gewusst zu haben, „dass es sich um echte Leichen handelt“, klingt fadenscheinig. Ude bedankt sich in dem MAX vorliegenden Brief vom 2. Januar 2001 (Az BOB-CM-43-2/K-00/7) ausdrücklich für das „umfangreiche Material über die Ausstellung, deren Erfolg und große Beachtung mir gut bekannt ist“.
Je rigoroser die Münchner Stadtväter gegen „Körperwelten“ vorgehen, desto mehr regt sich derweil der Widerstand der Bürger. Der Mediziner Karl Kleinhans zürnt: „Die Stadt betrügt sich um eine ganz wichtige Möglichkeit der Aufklärung. Und das Schlimme daran ist, dass dies von Leuten entschieden wird, die von der Anatomie gerade einmal wissen, wie man sie schreibt.“ Eine Einschätzung, die nahezu alle, die die ersten Plastinate beim Max-Termin in München sahen, teilten. Psychologiestudentin Michaela Schubert, 24: „Ich weiß gar nicht, ob ich mir die Ausstellung ansehen würde. Aber eines weiß ich genau: ich will mich nicht von Verwaltungs-Besserwissern bevormunden lassen. München habe sich erst durch das Verbot der Ausstellung „als wirkliche Kulturstadt erwiesen“, steht Uwe Karrer, Vorsitzender des Katholikenrats, ziemlich isoliert da.
Keine Frage. Professor Gunther von Hagens liefert auch Anlass zu Kritik. „Die Ausstellung bewegt sich zwischen Aufklärung, Selbstdarstellung und Kommerz“, bemängelt Jürgen Westermann, Direktor des Lübecker Institus für Anatomie. Online-Shop-Angebote wie Wirbelsäulen-Rucksäcke oder das „Mousepad Herz, mit Flüssigkeit gefüllt“, für 6,50 Euro, befeuern die Kommerz-Vorwürfe. Den Vorwurf der Selbstdarstellung weist von Hagens zurück. „Mir geht es darum, Gesundheitsbewusstsein und Körperverständnis zu vermitteln. Das gelingt durch Schau- und Erlebnisanatomie eben besser als mit den Methoden der Schulanatomie.
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Ob die Stadt München wohl rechtsschutzversichert ist??? :D
Ob die Stadt München wohl rechtsschutzversichert ist???
Für so einen Schmarrn haben die Herren Stadtväter doch das Stadtsäckl :gomad
Matze
artistin
24.04.2003, 20:53
neee matze, sie haben keine Kohle, drum findet die
Ausstellung doch statt. Das ganze hickhack hat nämlich
schon fast ne viertelmillion Besucher gebracht :D :D
Perfekte PR ;)
artistin
24.04.2003, 21:04
10.04.2003 __ 17:19
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Störung der Totenruhe
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Justiz ermittelt gegen Leichenprofessor
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Wegen eines nächtlichen Foto-Shootings in der Innenstadt mit mehreren Plastinaten hat sich nun die Münchner Staatsanwaltschaft eingeschaltet.
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Neuer Wirbel um Gunther von Hagens: Die Staatsanwaltschaft München I ermittelt gegen den Leichenpräparator, seine Frau Angelina Whalley sowie zwei Redakteure der Illustrierten Max wegen Verdachts auf Störung der Totenruhe. Einen entsprechenden Bericht der Münchner Abendzeitung bestätigte ein Sprecher der Behörde.
Dabei geht es um ein nächtliches Foto-Shooting für die Illustrierte, bei dem mehrere zu so genannten Plastinaten verarbeitete Leichen in der Münchner Innenstadt aufgestellt und abgelichtet worden waren.
Knieende Leiche vor Feldherrnhalle
Die Fotos waren im Februar in der Illustrierten abgebildet worden, sie zeigten unter anderem ein Plastinat in kniender Haltung vor der Münchner Feldherrenhalle und einen Basketball-Spieler vor dem Haus der Kunst.
„Für solche Aktionen liegt sicher keine Einwilligung der verstorbenen Personen vor“, betonte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Deshalb gehe man von Störung der Totenruhe sowie von beschimpfendem Unfug mit Toten aus.
Durchsuchung bei von Hagens und in Max-Redaktion
Im Zuge der Ermittlungen wurden Hausdurchsuchungen unter anderem im Heidelberger Stammhaus von Hagens sowie in den Hamburger Redaktionsräumen von Max vorgenommen. Dabei sei es um Beweismittel für die Frage gegangen, wer für das Foto-Shooting verantwortlich sei.
Die Ermittlungen richteten sich nicht gegen die umstrittene Leichenschau „Körperwelten“, die Hagens derzeit in München zeige, betonte der Behördensprecher.
(sueddeutsche.de/dpa)
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vor allem diese Stelle ist es... :D :D
„Für solche Aktionen liegt sicher keine Einwilligung der verstorbenen Personen vor“, betonte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Deshalb gehe man von Störung der Totenruhe sowie von beschimpfendem Unfug mit Toten aus.
KIA.... was ist beschimpfender Unfug??? :rolleyes: :rolleyes:
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hiermit schließe ich das Körperwelten-special für matze ;)
Hallo arti, :) :)
naja, so gänzlich läßt sich das nicht vom Tisch wischen:
„Für solche Aktionen liegt sicher keine Einwilligung der verstorbenen Personen vor“, betonte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Deshalb gehe man von Störung der Totenruhe sowie von beschimpfendem Unfug mit Toten aus.
Man unterstellt, daß die Verstorbenen, zu Lebzeiten natürlich, kein Einverständnis für derartige Veranstaltungen mit ihrem Körper durch die "max"-Fotografen gegeben haben, was wohl so besehen auch stimmt.
Aber nichtdestotrotz und vor allen Dingen wegen meiner heimlichen Liebe zu Minga springen die Konservativen (oder steckt etwa der Ude dahinter?) hier zu kurz, ein bißchen mehr Luther täte hier wohl not.
Ich habe die Ausstellung in Berlin gesehen und sage:
UNBEDINGT ANSEHEN!
Mag von Hagen etwas selbstverliebt und zeitweise vom Pfad der Wissenschaft abweichend erscheinen...der Blick in unser Innerstes ist alles andere als Gotteslästerung oder Störung der Totenruhe, schon die alten Ägypter schnitten Hinterbliebenen den Schädel auf, um herauszufinden, woran sie verstarben...
Aber bestimmt hast Du die Ausstellung längst gesehen, und ich kann mir weitere Worte ersparen...:)
Lieben Gruß nach München! :)
carlo
Mr. KnowItAll
24.04.2003, 23:54
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Mr. KnowItAll
25.04.2003, 00:04
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artistin
25.04.2003, 12:31
Original erstellt von carlo
Man unterstellt, daß die Verstorbenen, zu Lebzeiten natürlich, kein Einverständnis für derartige Veranstaltungen mit ihrem Körper durch die "max"-Fotografen gegeben haben, was wohl so besehen auch stimmt.
Aber nichtdestotrotz und vor allen Dingen wegen meiner heimlichen Liebe zu Minga springen die Konservativen (oder steckt etwa der Ude dahinter?) hier zu kurz, ein bißchen mehr Luther täte hier wohl not.
Lieben Gruß nach München! :)
carlo
hallo carlo :) :) :)
natürlich hast du Recht und die Juristen, die das gerade ausfechten,
vermutlich auch... ;) aber meinst du, daß die Toten ihre Einwilligung
dafür geben konnten, was mit ihnen in Berlin, Stgt., London und dem
Rest der Welt passieren würde... ??? :D
Freut mich, daß du MUC trotzdem magst :)
Herzliche Grüße
arti :) (hat die Körperwelten noch vor sich)
artistin
25.04.2003, 12:34
Original erstellt von Mr. KnowItAll
Beschimpfenden Unfug treibe ich seit drei Jahren hier auf dem board-noch nicht bemerkt?:D:D:D
:lach :lach :lach
wird scn dich jetzt verklagen??? ;) :D :D :cool:
danke für deine Possen, sie sind göttlich ;)
Original erstellt von artistin
hallo carlo :) :) :)
natürlich hast du Recht und die Juristen, die das gerade ausfechten,
vermutlich auch... ;) aber meinst du, daß die Toten ihre Einwilligung
dafür geben konnten, was mit ihnen in Berlin, Stgt., London und dem
Rest der Welt passieren würde... ??? :D
...von Hagen sagt: "Ja!"
Ich gehe davon aus, daß das juristisch haltbar ist, sonst hätte er wohl schon einpacken können, gelle, KIA?;)
Aber MUC geht mir nicht aus dem Kopf, besonders der Hirschgarten oder die Wawi oder vorher noch in den Taxis-Garten? Ich glaube, der Sommer wird meiner, mit oder ohne Körperwelten...:lach
Lieben Gruß zurück nach M!:)
carlo
artistin
29.04.2003, 19:21
okay carlo, dann machen wir die taxis-wawi-hirsch-tour :lach :lach
... da gibt es vermutlich auch "Körperwelten" zu besichtigen ;)
grüße nach Berlin
arti :)
artistin
01.05.2003, 18:33
:) :) :)
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