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Vollständige Version anzeigen : 12.05.03: Ausweichquartier Online-Palaver Tag 1


germanasti
15.05.2003, 20:09
Eine weitere Seitwärtswoche ist vorüber, die erneut vielen Bären zur Wochenmitte einige Freudentänze brachte, die zum Wochenabschluss wie gehabt jäh beendet wurden. Viel zu gross ist momentan der Zufluss künstlicher Liquidität, als das der Markt den gerechten Weg eines heftigen Abstiegs eingehen könnte. Nach oben bleibt der Druck hingegen genauso aus, da jeder bereits vollständig investiert im Markt ist. Ein Zustand, der verdammt viele Aktionen der FED benötigt, die eh schon mit Mann und Maus im Währungsmarkt vertreten ist, da Ausländer ihr Vertrauen in dieses manipulierte Amerika nun endgültig verloren haben. Eine Tatsache, die mittelfristig die eigentliche Baisse unweigerlich beginnen lassen wird. Wie lange wird zuvor dieses mittlerweile dreijährige Vorgeplänkel noch andauern?

Zur Konjunkturdatenveröffentlichung stand am Freitag lediglich der allwöchentliche ECRI an. Dieser stieg mit +0,6% minimal in den Wachstumsbereich, womit das seit Monaten andauernde Pendeln um die Rezessionslinie herum anhält. Die Wirtschaft läuft quer ohne jegliche Kraft nach oben. & abwärts verhindert ein ausbleibender Börsencrash das offizielle double dip.

Ansonsten gab es vergangene Woche lediglich vom Einkaufsmanagerindex Service ein wenig relevantes zu berichten. Dieser wollte mit einer Notierung bei knapp über 50 weiterhin nicht in den deutlich rezessiven Bereich fallen, was in etwa auch so das amerikanische Konsumverhalten aufzeigt. Grösseres Wachstumspotential ist aufgrund der hohen Verschuldungssituation & Übersättigung zwar nicht mehr möglich, doch sorgen Perma-Preisnachlässe zumindest für soviel Nachfrage, dass die Firmen kaum Einbussen verzeichnen müssen. Äusserst fragwürdig sind diese Praktiken trotzdem, denn was bringt der beste Umsatz, wenn daraus keine Gewinne erzielt werden? & diese werden weiterhin von steigenden Einkaufspreisen zusätzlich belastet, womit das überall vorherrschende saudumme Deflationsgeschwätz immer nerviger wird!

Im Unternehmenssektor endete mit Cisco offiziell der Q1-Zahlenreigen, welcher von Champers in tupfengleicher Form abgeschlossen wurde, wie ihn zahllose Firmen zuvor präsentierten. Gewinne dank z.T. extremer Kostensenkungsprogramme weiter hoch, Umsätze stagnierend & der Ausblick planlos mit leicht negativer Tendenz. Damit setzt sich in Amerika der vor 1,5 Jahren begonnene Abwärtstrend ungebrochen fort, auch wenn dieses Mal scheinbar von über den Erwartungen liegenden Unternehmensergebnissen unterbrochen wurde. In der Realität waren diese nämlich unverändert abnehmen, da Gewinnprognosen im Januar und Mitte/Ende März von den Analysten gewaltig gesenkt wurden. Mehr gibt es dazu auch nicht zu schreiben, zudem die Massen vor diesen knallharten Fakten eh die Augen verschliessen.
2-3 Wochen noch, dann kann man sich mit ersten Gewinnwarnungen für das laufende Q2 vertraut machen, insofern es neuerlich ein abnehmendes Quartal wird. Die weiterhin auf einem Rekordlevel notierenden Insiderverkäufe der Firmenchefs lassen nichts gutes erahnen. So verkloppte z.B. unser Billy Boy weitere viele Millionen eigener Aktien & das bestimmt nicht um der Welt damit eine Wohltat zu tun. Warten wir auf die beginnende Inflation und kurz danach zu vollziehende Zinswende. Dann sollten diese Negativeinstellungen mit einer weiteren gigantischen Insolvenzwelle ihre Bestätigung finden.

Das Highlight der Woche war die allmonatliche FED-Zinsentscheidung, bei der Greenspan wohl endgültig als Lügner bestätigt wurde. Schrie er noch eine Woche zuvor beim Kongress das Ende der Baisse aus, wiederlegte dies die FED vergangenen Dienstag mit einem grottenschlechten Ausblick für die kommenden Monate. Offensichtlich ist bei der Vorbereitung zur Presseerklärung einiges schiefgegangen, denn mit dieser Tatsachenbeschreibung sind auch zahllose Analysten & Börsenbeobachter zu unfähigen Flachpfeifen abgestempelt worden, da diese ebenso den Neubeginn einer nachhaltigen Hausse in die Welt trompetet haben. So muss man sich nun schon sehr genau fragen, was momentan nicht in Ordnung ist mit der FED, denn diese mehrdeutigen Aussagen binnen weniger Tage sind seit Herbst letzten Jahres schon öfter zu beobachten gewesen. Ist das Land bereits so sehr am Ende, dass die FED ausser ein paar Dollardruckereien keine Lösungswege mehr für andere Massnahmen findet? Diesen Eindruck habe ich bereits seit zwei Jahren, daher umso erfreulicher, dass er nun hochoffiziell zu werden scheint.
Von den Massen wurde diese Lügerei nahezu unberührt aufgenommen. Hier ist das gierige Gehirn momentan offensichtlich so sehr vernebelt, dass jegliche Warnsignale eines ausbleibenden Aufschwungs ignoriert werden. Ein Missstand, denn wir zuletzt Anfang 2000 gesehen haben. Allerdings war er damals bei weitem nicht so intensiv, was wohl grossteils an den noch freien Märkten gelegen hat. Momentan sind sie bekanntermassen hochgradig manipuliert, so dass bis zum psychologischen Bruch realistische Gedanken eigentlich auch nicht angebracht sind. Endlose Illusionen sind vorhanden, die leider ausser im Börsenbereich nirgendwo anders Früchte tragen. Konsum bleibt ganz unten, Investitionen nehmen unverändert ab & der zum Überleben zwingend notwendige Kapitalzufluss der Ausländer ist gar negativ. Dinge, die von Greenspan so mit Sicherheit nicht geplant waren, denn das die Börsen immer noch masslos überbewertet sind sollte selbst er wissen. & so bleibt als Fazit nur festzuhalten: Das Ruder wird von Allan auch dieses Mal nicht herumgerissen!
Völlig offen bleiben auch weiterhin die wahren Hintergründe der Deflations-Aussagen, anhand denen neuerlich halboffizielle Interventionsbestätigungen erfolgten. Amerika hat nämlich nachweislich einzig bei den Verbraucherpreisen Deflation & die kann man mit absoluter Sicherheit nicht anhand der Geldmengenausweitung eliminieren. Davon profitiert lediglich der Kapitalmarkt und kollapsgefährdete Pensionfonds. Wieso also führt Allan nicht diese als Begründung für die Gelddruckerei an & schiebt stattdessen alles auf eine überhaupt nicht existente Deflation? & selbst wenn diese vorhanden wäre, warum steigen dann seit Monaten Rohtstoffpreise wie Plastik ins schier Unermessliche? Fragen über Fragen, deren Antworten Mr. Greenspan immer weiter hinab in den Lügensumpf ziehen – Tatsache!

Trim trabs vermeldete für die Fonds einen Mittelzufluss in Höhe von lumpigen 400 Mio. Dollar in den vergangenen Tagen. Damit trägt der emsige US-Bürger weiterhin nicht zur aktuellen Börsenrallye bei. Ob beim nächsten Crash die Mittelabflüsse entsprechend viel stärker sein werden?
Wie es zu vermuten war, ist die Geldmenge in der Woche zum 28.04. neuerlich ausgeweitet worden. Gigantische 55 Mrd. Dollar (höchster Zuwachs seit 15 Jahren !!!), nach 24 Mrd. in der Vorwoche passen wunderschön zum Börsenverlauf des DOW Jones, der mit aller Macht über die Ausbruchszone 8520 P. häte gehoben werden sollen. Doch echte Kaufkraft blieb aufgrund fehlender Liquidität aus, so dass Greenspan pumpen musste wie noch selten zuvor in seiner Karriere. Dies blieb jedoch erneut ohne Erfolg, wie man wunderschön an den Börsencharts für diesen Zeitraum feststellen konnte. In der Folgewoche kam es dann zu dieser ominösen Globex-Abschaltung, mit der kurzzeitig ein Sprung über die Ausbruchsmarke vollzogen werden konnte. Ob nun auch die allerletzten Illusionisten kapieren, dass wir in Amerika bereits seit Monaten keinen echten Börsenverlauf mehr sehen? Realisten sind über diese Tatsache schon hinweg & konkretisieren anhand dieser gigantischen Geldmengenausweitung das Hyperinflationsszenario. 79 Mrd. Dollar binnen zweier Wochen in der Geldmenge & wohl das 4-5 fache bei Derivaten geben glasklar die weitere Entwertungsrichtung des Dollars vor!
25 Mrd. Dollar lagen im open market. Somit bleibt auch hier das hohe Niveau zur Zufuhr künstlicher Liquidität erhalten. Verwunderlich, dass die Massen an all diesen Daten keinen Anstoss nehmen, oder?

Eine neuerlich rabenschwarze Woche war es für den Dollar, bei dem sich offensichtlich all die Szenarien erfüllt haben, die ich letztes Jahr im Herbst vermutete. Obwohl der Dollar bereits masslos verwässert ist, pumpt Greenspan seit Monaten unentwegt weiter, was die Abwertung –welche z.T. wohl bewusst in Kauf genommen wurde- nun völlig ausser Kontrolle geraten lassen könnte. Noch ist der Euro nicht auf einem kurzfr. extrem hohen Level & noch fehlt dem Yen ein Wimpernschlag zum historischen Kaufsignal, doch bereits eine weitere Woche mit dieser Trendstärke reicht aus um Amerikas Währung endgültig auf den Scheiterhaufen zu verbannen! Damit wird für dieses Land, dass zu 100% abhängig von ausländischem Geld ist, die Kapitalaufnahme unermesslich hoch teuer. & das zu einem Zeitpunkt, bei dem die FED unentwegt Staatsanleihen kauft um damit die Zinsen am langen Ende niedrig zu halten, da nur so viele verschuldete Firmen an lebensnotwendige Kredite auf bezahlbarem Zinsniveau kommen. Jedoch nimmt man damit gleichzeitig der Zufuhr ausländischem Kapital jegliche Grundlage, denn die Zinsprämie ist bei dieser Dollarverwässerung auf einem völlig unakzeptablen Niveau! Ein Teufelsrädchen, dass viel eher weitere Kapitalabflüsse, als eine nachhaltige Trendwende zur Folge haben wird. Dabei muss von kurzzeitigen Gegenbewegungen abgesehen werden. Eine solche ist nun eh schon mehr wie überfällig. Für Greenspan kann dies in nächster Zukunft nur bedeuten die künstliche Kapitalzufuhr permanent zu erweitern, um damit die entstandenen Löcher aus dem Kapitalabzug ausländischer Investoren zu stopfen. Indirekt versucht er mit diesen Massnahmen Amerika mutwillig in eine Deflation zu führen, denn nur bei dieser hat er weitere Berechtigungen für Interventionen, welche bekanntermassen sein einziges Mittel zur Kapitalsteuerung seit 15 Jahren ist. Doch direkt hat er eine bereits existente Inflation erzeugt. & damit haben auch in mittel- und langfristiger Zukunft Dollar-Puts alle Lebensberechtigung der Welt!

Den Börsen konnte der Dollarcrash und permanenter Kapitalentzug bis auf ein wenige Konsolidierungstage erneut nichts anhaben. Hier hat Allan Greenspan das Zepter weiterhin in der Hand & muss dabei auch nicht sonderlich stark gegen das eigene Volk und Institutionelle kämpfen. Diese halten ihm artig mit historischen Euphoriequoten die Hand und kaufen voller Illusionen mit letzter Taschengeld-Liquidität marktengere Werte, da dort die Hebelwirkung angemessen höher ist. Dementsprechend ebenfalls historisch hoch ist das Verhältnis new highs/lows, was jedoch über den kurzfristigen Verlauf genauso wenig Aussagekraft liefert wie andere Euphorieindikationen. Mittelfristig nach vollzogener Topbildung sind dies aber allerschwerste Crashsignale, denn ein unbeschadetes Herauskommen aus den vielen marktengen Werten wird dann mangels Käufern zu einem fürchterlichen Blutbad enden. Nur den Zeitpunkt dafür vorauszusagen, dass kann niemand.
Für die nächsten Tage könnte der nächste grosse Ausbruch vonstatten gehen, der dann auch in den Wochenchart zu einem solchen wird. Dementsprechend könnte es dann anstatt 100 DOW-Punkte möglicherweise 300-400 P. springen, ehe die nächste zähe Seitwärtsphase mit heftigen Stützungskäufen der FED startet, denn echtes Geld ist und wird nicht mehr vorhanden sein. Ob dieser Move von einer Gegenbewegung des Dollars begleitet wird? Das man sowas inszeniert habe ich bereits seit einer Woche im Hinterkopf. Doch noch ist alles im Bereich einer sauberen oberen Umkehrformation mit mehrfacher Topbildung. Dementsprechend darf es nicht mehr allzu lange so unvolatil auf diesem Niveau bleiben. Ansonsten werden hedge Fonds einen oberen Wendepunkt bei der mittlerweile fast einjährigen Seitwärtsphase erkennen und entsprechend viel Druck auf den Markt bringen, dem dann auch ein Allan Greenspan nichts entgegen setzen kann! Obacht auch bei den Kurzfristindikatoren. Waren diese am Mittwoch und Donnerstag noch im sell out, war es am Freitag schon wieder eine Topbildung. Upvolumen bei 80-90% bei recht niedrigem Aktienvolumen 1,2 Mrd. NYSE & 1,5 Mrd. Nasdaq. Zudem ist das Verhältnis new highs/lows nun wirklich pervers weit oben. 222:3 an der NYSE !!!
Doch trotz all dieser scheinbar so positiven Grundstimmungen ist das Gesamtgerüst US-Börse eklatant schlecht! Die Geldmengen legten in den letzten Wochen so heftig zu wie noch nicht einmal nach dem 11.09.01, 1998 oder 1997. Hier wird erst deutlich wie gigantisch der momentane Kapitalabfluss aus Amerika ist, dessen Löcher bekanntermassen zum Erhalt der Derivate gestopft werden müssen. Ein Missstand, denn man nur immer und immer wieder bis zum absoluten Erbrechen mit einem Wort umschreiben muss: HYPERINFLATION!

By the way Derivate. Mr. Allan Greenspan selbst gab bei seiner Rede letzte Woche die neuesten Derivate-Zahlen bekannt, die selbst den härtesten Bären erschüttern. Bei unglaublichen 142 Bio. Dollar liegt deren aktueller Gegenwert, was eine noch viel unglaublichere Ausweitung um mehr als 20 Billionen Dollar seit letzten Sommer bedeutet! Hat Allan eine andere Datenquelle, oder war die Zunahme tatsächlich so gigantisch? Wenn ja, waren die Aktien- Währungs- & Treasury-Interventionen bei weitem extremer als bislang angenommen und hätte tatsächlich den Effekt gehabt, dass die FED seit letztes Jahr Juli so gut wie jeden Tag am Markt aktiv war! Wahnsinn, oder? Zudem lässt sich damit erklären, weshalb die amerikanischen Banken mit ihren Q4- & Q1-Zahlen wieder saubere Bilanzen präsentierten. Faule Kredite wurden zu Derivaten verbrieft und ins grosse Lager gesteckt, dessen Verwaltung nur ein Bruchteil des Abschreibungsbedarfs kostet. Erschreckend diese Entwicklung, denn irgendwann wird eine Eindeckung erfolgen müssen, was bei dem hohen Volumen wohl für jeden verständlich überhaupt nicht möglich ist. & deshalb kann die Schlussfolgerung daraus nur lauten: Hyperinflation mit anschliessender Währungsreform, spricht Dollar-Tod! Ob dem so kommt steht nun wirklich absolut ausser Frage, insofern Amerika nicht nach einem Weltkrieg die globale Herrschaft übernimmt. Das sind unverrückbare Fakten !!!

Der Blick auf den „neuen“ Vergleich mit 1932:
http://www.arcor.de/palb/alben/35/2605135/6466366139323332.jpg
Die permanenten Interventionen der FED erfordern eine neue Massnahme & das ist bei diesem Vergleich eine Anpassung der roten Aufwärtslinie ans aktuelle Niveau. Manipulation? Wenn Amerika das kann, können wir dies schon lange!
Ob der neuaufgelegte rote Strich bereits der endgültige ist? Denkbar das es in den nächsten Tagen/Wochen zu einem weiteren Zwischentief kommt, ab dem eine signifikante Topbildung den Sommer über vollzogen wird, an die der bekannte Bollen, erste Crash, Wippe & dann Komplettabsturz ablaufen werden. Zeitmässig ist dafür momentan noch keine Aussage möglich. Rund einen Monat sollte die Bollenbildung andauern, insofern Start bereits ab jetzt. Deshalb diesen neuen Chart vorläufig nur zur Eingewöhnung, bis klare Grenzen abgesteckti st.
& da auch alte Vorgaben mit Verspätung viel Freude bringen können, sollte die ehemalige Vision mit Wippenbildung zum aktuellen Zeitpunkt nicht ausser acht gelassen werden: Senkrechter Absturz um rund 100-120 P. binnen weniger Tage und er ist sofort wieder aktiv!

Zum Schluss noch ganz kurz etwas makaberes, bei dem man nicht weiss ob lachen oder weinen angebracht ist:
Bush & Blair sind für ihre Verdienste zum Weltfrieden zum Friedensnobelpreis nominiert worden. Ausgerechnet Bush, der seit 2 Jahren mit einer gigantischen Inszenierung versucht die Weltherrschaft zu erlangen? Hahahahahahahahaha !!!


Wöchentlicher Trendcheck der Leitsterne:

ARMS:
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=839548800&sAv1=na&sAv2=na&sAv2count=1&sAv2free2=10&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=TRIN.IND&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=TRIN.IND&sTimeframe=3M&sTimestamp=1044783000+1052559000+839548800&selected=chart

der ARMS ist noch nicht über 1,3 gesprungen, womit es richtig war auf diese Marke zum offiziellen Sell zu warten, denn am Freitag ging es bekanntermassen wieder ordentlich oben an den Börsen. Damit gibt dieser Indikator weiterhin eine sehr bullische Einstellung der Anleger aus, ohne das dabei aber bislang eine bestätigende Shortchance aufgetreten ist.

Treasury:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=tyx&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=11421&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7144&mocktick=1

An neue Tiefststände heran vielen die Treasury, was die Folge von extremen FED-Aktionen war. Diese Kameraden kauften Staatsanleihen ohne Ende (FED-Mann Barnecke bestätigte dies vor einiger Zeit!), um damit die Zinsen am langen Ende weiter herabzusetzen. Ist so auch ok, denn schliesslich braucht kein Land völlig tatenlos dem Untergang entgegensehen. Nicht ok ist aber, wenn man über Börsenberichterstatter verlauten lässt, eine Marktvorwegnahme von Deflation wäre der Grund für diesen Absturz !!!
Somit hat Amerika weiterhin keine offizielle Indikation über eine aufkommende Inflation, die mit recht hohen 3-4% bereits existent ist. Dies könnte irgendwann ein böses Erwachen geben.

Phlx. Bank Index:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=bkx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=8910&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7917&mocktick=1

Für die Banken war es eine Konsolidierungswoche knapp unter der Ausbruchszone 800-820 P. & damit weder Fisch noch Fleisch. Wenigstens brachte sie die Begründung, warum alle US-Banken urplötzlich wieder eine positive Substanz haben. Dem Derivatehype sei dank.
Ob es kommende Woche zum Ausbruch kommt? 780/770 P. bringt Vor-Sell mit Entscheidung auf 730 P.

Chip-Index SOX:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=sox&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=11520&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2653&mocktick=1

Chippies konsolidierten nur ganz kurz, ehe am Freitag die nächste Riesenkerze das Buy zurück brachte. Hier sieht man weiterhin am deutlichsten welche masslos überzogene Euphorie momentan im Markt vorhanden ist. Gekauft wird mit Taschengeld schlichtweg alles, denn die Baisse ist ja definitiv beendet. & wo kann das mehr Auswirkungen haben als im Chip-Bereich, welcher bekanntermassen die beste Performance-Möglichkeit bietet. Trotz dieser Illusionen hat jedoch das mittelfristige Ziel 120 P. unverändert bestand.

Transport-Index:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=djta&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1644&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=8404&mocktick=1

Transporte ebenfalls bei einer Konsolidierung im Rahmen des Aufwärtstrends & damit ohne grössere Aussagekraft.
2450 P. unverändert Entscheidungsbereich zum grossen Ausbruch. Darüber war false break, oder aktuell nur Korrektur und positiver Test daran? Weiter hoch macht alles frei. Unter 2380 P. ist Hausse wohl vorbei.

Utilities-Index:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=26099800&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1645&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2867&mocktick=1

Utilities konsolidieren an der Oberkante des Trendbereich 220-225 P. und es scheint so als stünde die nächste Aufwärtsbewegung an. 235 & 250 P. dessen Zielzonen.
215-210 P. bringt Bären mit kräftigem Crashpotential zurück.

COT-Daten:
http://www.arcor.de/palb/alben/44/3610744/3633303339633865.jpg

Absolute keine Aussagefähigkeit brachte der Börsenbereich. S&P-Longs leicht runter, genauso wie die beim DOW. Short im S&P-Mini hingegen ordentlich abgebaut. Wischi Waschi, genauso wie die Börsen seit Wochen.
Gold und Silber mit deutlicher Shorterweiterung. Den big boys wurde der Anstieg schon wieder zu gefährlich für deren hohe Leerverkaufsquote. Ob es dieses Mal zum Flächenbrand für diese Jungs kommen wird?
Longs beim Erdöl zum x. Mal in Folge ausgebaut. Dies deutet auf Mehrmonatssicht eindeutig auf eine neue Preisexplosion beim Brent hin. Dann wohl inflationsbedingt!
Dollar wird mal wieder stärker gesehen, vor allem zum Yen. Ohne Aussagekraft, da hier die big boys seit über einem Jahr völlig falsch platziert sind.
& hochinteressant wie nahezu alle Shortpositionen beim 30 day fed-fundus abgebaut wurden, obwohl Greenspan weitere Zinssenkungshoffnungen ausgegeben hat. Auch für hier scheint nun zu gelten: Inflation kommt !!!


Wöchentlicher Trendcheck Japan:

Nikkei:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=jp%3A+1804610&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=32&lf2=0&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=123712&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1735&mocktick=1

Japan´s Börsen hätten von der Yen-Stärke wunderschön profitieren können, denn zuerst muss bekanntermassen Kapital ins Land fliessen, ehe dieses in Aktien weiterinvestiert werden kann. Hätte, wären da nicht die bösen Buben der amerikanischen Banken gewesen, die neuerlich alles daran setzten diesen Markt unten zu halten. Ob es nur ein kurzfristiger Effekt mit baldiger Erfolgslosigkkeit war? Hoffen wir es, denn neuerlich viele Monate auf die grosse Rallyechance zu warten wäre wirklich mehr als ärgerlich! & diese möge bitteschön aus freien Stücken heraus mit echtem Kapital vonstatten gehen. Die vielen Gerüchte um baldige massive Stützungskäufe der BOJ gefallen mir überhaupt nicht.
Firmenmässig blieb ebenfalls alles wie gehabt. Ein Unternehmen nach dem anderen vermeldete Rekordgewinne trotz allerhöchstem Deflationsniveau & Sonderabschreibungen aus Aktienbeteiligungsverlusten. So arbeiten Profis oder andersrum gesagt: JAPAN KOMMT!

Technisch tut sich beim Nikkei nun eine sehr spannende Situation auf. Erste Kaufzone 8030 P. wurde letzte Woche mit einem gewaltigen gap up erreicht und auch gehalten. Wird es zum nachhaltigen break-away-gap, dass die japanische Baisse beendet? Oder neuerlich nur eine Gegenbewegung, die irgendwann in naher Zukunft als Insel aufgelöst wird? Hoffen wir das nun die grosse Chance am Schopfe gepackt wird!
8030 bis 7820 P. ist die Gap-Zone inkl. false break unten rum. Ein Sturz da rein würde zwar viel bullisches Druckpotential nehmen, doch wäre noch nicht sonderlich bärisch. Erst unter 7820/7780 P. muss man sich wieder ernsthafte Sorgen um Japan machen. Nach oben stehen weiterhin die Marken 8300-8450 (mit Zentralpunkt 8350 P.) & 8750-8850 P. an, ehe ein gewaltiger Hausseschub bis knapp 12.000 oder gar 14.500 P. ablaufen kann. Möge dem so kommen & das bitte mit einer extremen Yenstärke im Vorfeld, denn viel Geld muss dazu nach Japan gebracht werden.


Nach einer sehr armen Konjunkurdatenwoche ist in dieser ein brechend volles Programm, dass so manchen Börsenbullen ins Grübeln bringen könnte. Heute ist nochmals ausschnaufen angesagt, ehe morgen die Handelsbilanz März wohl ein erstes Negativsignal setzen wird. Am Mitwoch folgen Aus- und Einfuhrpreise sowie die Einelhandelsumsätze April. Hier wird sich zeigen ob das gigantisch angesprungene Verbrauchervertrauen eine Berechtigung erfährt, oder neuerlich nichts als eine Manipulation offizieller Stellen war. Donnerstag folgt der so ultrawichtige Erzeugerpreisindex April. Findet die heftige Inflation trotz Crash beim Ölpreis eine Fortsetzung? Ausserdem werden an diesem Tag Lagerbestände März. Industrieproduktion März und Phil-FED-Index Mai bekanntgegeben. Dieser wird ein erstes Trendsignal für den laufenden Monat sein. Zum Wochenabschluss steht der kleine Verfallstag an den Terminbörsen an, der ebenfalls von jeder Menge Wirtschaftsdaten begleitet wird. Verbraucherpreise April im Verhältnis erneut negativer als die Erzeuger? Wohnbaubeginne April eher unrelevant, ehe den Wochenabschluss das Mai-Verbrauchervertrauen der Uni Michigan macht. Wird es eine Teilausbügelung der April-Übertreibung bringen? So richtig erst wird man dies mit Sicherheit eh nicht nehmen können.


DOW 60-Minuten-Chart:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7957&mocktick=1

Die Warnungen vor einem ausbleibenden Börsencrash waren richtig, denn die Konsolidierung der letzten Woche dienten tatsächlich nur der Indikatorenberuhigung. Bull-Keil wurde am Freitag regelkonform nach oben aufgelöst & zum Wochenabschluss hin mit einem tri-star zum nächsten Ausbruch nach oben hin vorbereitet. Ob es heute einen vorbörslichen Future-Push mit anschliessendem 45-Grad-Steigewinkel bis zum Handelsende hin gibt? Stochastik ist zwar ganz oben, doch ein solcher Push wäre schon noch drin. MACD steigend am Neutral. Hier wäre Potential für 200-300 P.

Startkerze in den Bereich 8680 P. oder gar darüber und dann viele kleine Kerzen auf 8800-8880 P. wäre ein typischer Ausbruchstag, wie ihn die FED öfters praktiziert. Doch wehe der Beginn wird komplett abverkauft, dann droht unter 8520 P. schweres Fahrwasser.
Erfolgt zu Beginn eine Stochastik-Konsolidierung, wäre 8560 oder 8520/8510 P. ein Turnbereich. Darunter muss man schauen ob nicht bei 8470 P. ein böses Doppeltop gebildet wird.

DOW 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=DJI.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=32&lf3=4&type=4&size=3&state=11&sid=1643&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5745&mocktick=1

Im Tageschart setzte sich letzte Woche das tupfengleiche Spiel fort wie seit Anfang April. DOW wird an wichtigen Marken gestützt ohne Ende, ehe der Ausbruch erfolgt & 100-150 P. weiter oben die nächste Aktion startet, da keine Kaufkraft vorhanden ist. Herausgekommen sind damit zwar nur lumpige 300 P. plus, doch viel wichtiger ist die Verhinderung eines Crashs. Die Praktiken und vor allem Geldmengenerweiterung dafür sind jedoch als äusserst fragwürdig einzustufen. Ob dieser Vorgang exakt so fortgesetzt wird?
Der Abwärtstrend bei den Umsätzen hält ebenfalls unvermindert an. Hier ist die grosse Gretchenfrage, ob negativ wegen immer geringerer Kaufkraft, oder positiv weil Greenspan auf ständig weiter abnehmenden VK-Druck stösst?

Schiebezone 8470 vs. 8580 P. ist immer noch aktiv, auch wenn die Freitagskerze minimal darüber blickt.
Darüber der Entscheidungsbereich 8650-8680 P., ehe Zonen 8750 & 8880 P. aktiv werden.
Darunter ist die Zone 8450-8390 P. zwar noch immer als Turnmöglichkeit intakt, doch wird ein heftiger Absturz auf 8240 P. ohne Unterbrechung immer wahrscheinlicher.

Im Wochenchart ist der bearkeil weiterhin intakt, sollte aber diese oder allerspätestens nächste Woche aufgelöst werden. Dies mit einem false break in die erste Richtung?

S&P 500 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=INX.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=3377&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1177&mocktick=1

Beim S&P ist die Unterkante des Aufwärtstrends weiterhin intakt, die zum Wochenabschluss mit der Eliminierung der Mittwochs- und Donnerstags-Konsolidierung sogar ruckzuck wieder recht bullisch mutierte. Trotzdem sollte man nicht vergessen, dass wir dort aktuell im Bereich der Nackenlinie mehrjähriger SKS sind, welche ein sehr heftiger Widerstand ist. Ein Crash ist trotzdem nur im direkten 1932er-Vergleich möglich & braucht einen deftigen Grund. Ansonsten erscheint eine signifikante Topbildung als eher wahrscheinlich, was noch 1-2 Monate in Anspruch nehmen würde.

945-950 P. der Ausbruch mit false break 960 P., ehe 980 oder 1030 P. drin sind. Vll. stoppt es auch schon irgendwo davor, da keiner mehr kaufen kann.
925-920 P. Unterkante Aufwärtstrend. Anschliessend false break 910 P., ehe der Bereich 905-895 P. nur eine kleine Bremszone auf dem Weg zu 870 P. bietet.
Bullischer GD-Schnitt bei nun steigender GD200 ist erfolgt. Wäre da nur nicht die Tatsache nicht mehr vorhandener freien Liquidität.

Im Wochenchart steht der grosse Ausbruch unmittelbar bevor ODER ein 4. Top, was einige hedge fonds ruckzuck auf den Plan führen sollte. Ausbruch darüber und 40-50 P. weiter die Erkenntnis „es ist kein Geld mehr da“ könnte einen extremen Abwärtsdruck entwickeln.

Nasdaq100 3-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NDX.X.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2http://www.zealllc.com/images/ZHomeGraph.gif
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=127123&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=942&mocktick=1

Nasdaq konnte die hochvolumige obere Umkehrformation leider nicht nach unten auflösen, was einmal mehr zeigt mit welchen gigantischen Kapitalmassen die FED momentan arbeitet. Entstanden ist mit de Freitags-Candle gar ein morning-doji-star, der bereits heute den nächsten Ausbruch einleiten könnte. Offen ist von einem Crash, bis Ausbruch oder Doppeltop aber noch alles.

1160/1170 P. Ausbruch mit nächsten Zielen 1200 & 1240 P. Bis dahin eine einzige Widerstandszone.
1125-1115 P. Turnbereich. Darunter könnte es crashartig in die Zonen 1080 oder gar 1035 P. fallen.

Wochenchart steht auch hier vor der grossen Entscheidung Doppeltop oder Ausbruch. Bei letzterem wäre Umkehrformation die schönste aller Indizies.

TEC-DAX
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=XX%3A1404805&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1406561&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=3755&mocktick=1

Der TEC-DAX legte wie zu alten Zeiten einen gewaltigen Crash hin, ehe zum Wochenabschluss ein Umkehrcandle möglicherweise den nächsten Zwischenrun ausgelöst hat. Anhand der Substanzlosigkeit von rund 90% aller darin enthaltenen Werte ist dieser Index jedoch weiterhin ohne jegliche Zukunft, womit das Kursziel unter 100 P unverändert besteht!

Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&

Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&

Der Euro powerte weiterhin unentwegt nach oben, was so langsam wirklich in den kurzfr. Bereich einer Gefährung für das Weltfinanzsystem stösst, was eine konzentrierte Intervention mehrerer Notenbanken immer wahrscheinlicher werden lässt. Doch noch ist die Dynamik unverändert intakt & es ist vor allem eindrucksvoll wieviele mögliche Umkehr-Dojis seit Anfang April nicht einmal negativ bestätigt wurden. Jeder will in den Euro & das ungebrochen! Zielbereich 1,15-1,17 & Oberkante des einjährigen Aufwärtstrends sind nun so gut wie erreicht. Ab dort könnte durchaus eine Konsolidierung in den bereits existenten Zielbereich 1,1040-1,1060 erfolgen, wo dann neue Longpositionen aufgebaut werden könnten. Für solche Gedanken ist es aber noch zu früh. Theoretisch könnte es nun gar noch knapp über den 1,20er-Bereich rennen, womit dann exakt die Trenddynamik erreicht wurde, die bei 1,1060 ausgegeben wurde. Spätestens dort sollte bis Herbst aber wirklich Ruhe sein, will man Amerika nicht auf den Scheiterhaufen werfen. Kurzfr. Konsolidierungsmarken nach unten liegen bei 1,1380 / 1,1320-1,1280 & der niedrige 1,12er-Bereich.
Dem Gold konnte letzte Woche ebenfalls eine Wiederaufnahme der Trenddynamik gelingen. Ob allerdings sofort zu neuen Hochs ist aufgrund der heftigen Schmerzen im Februar/März äusserst fragwürdig. Zudem bedenklich, dass nach einem 10%-Move am Freitag Leute wie Godmode sofortige strong-buy-Empfehlungen aussprechen. 358-360 Dollar ist weiterhin das kurzzeitige squeeze-Ziel, ehe ein weiteres Standbein im Bereich 345-342 ausgebildet wird. Danach wäre techn. Potential gegeben für eine Wiederaufnahme der Hausse. Diese Konsolidierungen zu traden ist aber aufgrund der extrem hohen Shortquote fast untragbar hoch riskant! Kommt Konsolidierung schon ab jetzt, gelten 342, 335 & 3320-330 Dollar.


Termine heute:
• CH BIZ Treffen der G10 Notenbanker
• EU Ecofin Rat
• 10:30 - GB Erzeugerpreise April
• 10:30 - GB Handelsbilanz März
• 15:30 - EU EZB Ausschreibung 2-Wochen-Refi-Zinstender
• 17:00 - US Ankündigung 4-wöchiger Bills
• 19:00 - US Auktion 3- u. 6-monatiger Bills



Happy trades... http://www.petilein.de/image_galery/TelefonWecker/Wecker.gif

germanasti
15.05.2003, 20:09
DAX am Morgen:

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2933&mocktick=1

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=370&time=18&freq=7&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9893&mocktick=1

Dem DAX wurde ein kurzes Knutscherle an der GD200 gegönnt, ehe es mit Pauken und Trompeten wieder abwärts ging. Es durfte eben gezockt werden bis zur Ekstase, ehe am Freitag der Dreh mit einer umsatzlosen Hochzieherei kurz vor Handelsschluss kam. Mal schaun ob in diesen Move am Montag sofort wieder abverkauft, oder einige Shorteindeckungen vollzogen werden. Am grossen Rahmen vom Hochziehereien im frühen und späten Handel, mit gewaltigen Abverkäufen zur Hauptverkehrszeit hat sich aber überhaupt nichts geändert. Unser DAX blutet innerlich immer weiter aus, was die nächste Crashphase wohl nochmals intensiver gestalten wird als die Crashs in den letzten drei Jahren zuvor.

Die Börsen & vor allem die deutschen Analystengemüter beschäftigte letzte Woche vor allem der immer stärker werdende Euro. Völlig unverständlich sieht man mit dessen Wachstum grosse Deflationsgefahren & ein Niedergang unserer Exportwirtschaft, welche lt. IWF die letzte Fahne vor einer offiziellen Rezession ist. Doch warum? Es mag ja sein das kurzzeitig etwas (grössere) Wirtschaftsschwäche die Folge ist, nur sollte niemand vergessen, dass mit einer Währungsstärke viel Kapital ins Land fliesst & das hockt bestimmt nicht irgendwo in der Ecke und wartet bis es wieder irgendwo anders die Minna regnet! Wie schonmal angeschrieben ist u.a. dies dafür verantwortlich, dass zahlreiche Firmen erfolgreich Anleihen im Markt platzieren konnten, mit denen die Eigenkapitalbasis gestärkt wird. Das wirkt langfristig & deshalb muss man darauf schauen, denn die Zukunft zählt! Kurzzeitig ist die Geschwindigkeit des Euro-Moves aber etwas zu heftig, was viele Q1-Unternehmenszahlen auch so belegten. Doch ob sich davon die Währung beeindrucken lässt? Zumindest bei der EZB hat man (berechtigterweise!) keine allzu grosse Sorgen, denn die Leitzinsen wurden vergangenen Donnerstag nicht verändert.
Ausser dem Euro bewegte wenig die Gemüter. Wirtschaftsdaten waren grösstenteils recht negativ auf Stagflationsniveau, während Q1-Unternehmenszahlen zwar überzeugten & das vor allem im Bankensektor, doch der Zukunftsblick sieht eine weitere Rezessionsverschärfung vor. Der nächste Börsencrash wird dies intensivieren.

Technisch wurde das Sell beim MACD vollzogen, während der Stochastik schon wieder fast ganzen unten ist. War es nur eine kurze Konsolidierung vor dem nächsten Hype? Damit würde der MACD leider einiges an Aussagekraft im kurzfr. Bereich verlieren. Entsprechend zweideutig auch die Candles. War es lediglich ein Pullback an den eh so anvisierten Bereich 2950-2980 P. (SKS!), oder W-Aufbau zum Aufwärtszielbereich 3240 P.

2980 P. (Erweiterung 3010/3015 P.) ist somit der Zielbereich zur nächsten Abschiffungsphase. Ein Sprung darüber eliminiert zwar den kurzfr. Abwärtsdruck, doch eine Entladung nach oben ist erst über 3090 P. möglich. Dann jedoch impulsartig bis 3240 P., womit zahllose k.o.-Scheine getötet worden wären.
2840-2860 P. das Sell mit Bruch des Aufwärtstrends. Dann wartet das Säbelrasseln mit den vielen k.o.-Scheinen zw. 2800 + 2600 P.
& wie gehabt gilt trotz aller Mauschel-Zertifikate, dass den Haupttrend unverändert Amerika liefert!

germanasti
15.05.2003, 20:10
Den Rest findet man hier:

http://www.online-palaver.de/index.php?act=ST&f=5&t=1288&s=

tom911
15.05.2003, 20:11
he is back:lach :lach

grüss dich germa;)