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Vollständige Version anzeigen : 19.05.03: Bankenkollaps in Japan der Auftakt zur Nikkei-Verdoppelung?


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germanasti
18.05.2003, 21:20
Eine sehr langweilige Woche ist vorüber, die ausser einem kräftigen Aufwärtsimpuls zu Beginn überhaupt keine relevanten Börsenbewegungen mit sich brachte. Diese waren aber nicht unbedingt negativ zu sehen, denn im weiteren Verlauf hagelte eine katastrophale Wirtschaftsmeldung nach der anderen über die Ticker, denen sich die Börsen dank Allans Hand nicht anschliessen durften. So bleibt die Grundsituation unverändert erhalten. Doch immer mehr Leute merken wie unfrei die Markt- und Konjunkturdatengestaltung momentan abläuft. & wenn selbst der Hausfrauensender CNBC dies so dokumentiert, ist es kein Wunder das der Dollar ohne Ende verprügelt wird. Amerika ist eben schlichtweg am Ende!

Jede Menge Konjunkturdaten gab es auch zum Wochenabschluss:
Höchstbetrüblich das für Chippies so wichtige Book-to-bill-Ratio April. Dies notierte mit 0,86 nicht nur deutlich unter den Erwartungen von 1,01, sondern auch wieder genauso deutlich im rezessiven Bereich. Damit sollten viele Chipunternehmen nach den Q2-Zahlen zu einem dreistwelligen KGV mutierten. Herrlichste Aussichten, oder?
Alles andere als deflationär waren die Verbraucherpreise April. Zwar –0,3% im Index (Erwartung –0,1%), doch notierte die Kernrate unverändert, womit es eine Stagnation war. Ganz kurzfr. erfreuen können sich die Firmenchefs trotzdem, da Erzeugerpreise einen Tag vorher deutlich nachgegeben haben, d.h. die Spanne zw. inflationärer Einkaufs- und deflationärer Verkaufspreise hat etwas abgenommen, ist im Jahresvergleich aber immer noch riesig!
Mit –0,3% leicht abnehmend das Realeinkommen im April. Damit steht den Amerikanern immer weniger eingehendes Kapital zur Verfügung, um die hohe Schuldenlast zu begleichen. Eine weitere Konsumeinschränkung sollte die Folge sein. & das bei immer weniger Vollzeitarbeitsplätzen, wie der Rückgang von 0,9 Std. bei der wöchentlichen Arbeitszeit aufgewiesen hat.
Viel heftiger verloren haben die Baubeginne im April. –6,8& lag deutlichst unter den erwarteten –1,7%. Einmaleffekt oder nun nachhaltige Immobilienschwäche? So richtig rund läuft es dort nämlich schon seit einigen Monaten nicht mehr!
Wenigstens bleiben die Illusionen erhalten. Das michiganer Verbrauchervertrauen Mai stieg neuerlich gewaltig auf 93,2 an. Prognosen sahen lediglich 86,9. Haben die 250 befragten Leutchen zu euphorisch gehandelt? Mich plagt da eher das dumpfe Gefühl, es wurde zum zweiten Monat in Folge hochgradig daran manipuliert. Dieser Schuss ging aber gewaltig nach hinten los, denn selbst der Hausfrauensender CNBC nannte diese Daten als nicht mehr aussagefähig.
& sehr für Bullen sehr erfreulich der wöchentliche ECRI. Anstieg auf +2,1% nach +0,9% in der Vorwoche. Ein ganz kurzer Schub, oder hat es Allan mit der wochenlangen Liquiditätszufuhr geschafft einen kurzen Zwischenaufschwung zu erzielen? Wenn ja, sollte man sich das Szenario vom Jahresausblick im Hinterkopf behalten, nämlich das mit nächsten Aufschwung Hyperinflation startet.

Ansonsten war das Highlight der Woche im Konunkturbereich mit Sicherheit der crashartige Zusammenbruch der Erzeugerpreise April, welcher bei nüchterner Betrachtung überhaupt keiner war. –1,9% bei den Erzeugern im Monatsvergleich stehen einem mehr als 14%igen Anstieg in der Kernrate der Rohstoffpreise im Jahresvergleich gegenüber, was schlichtweg eine fürchterliche Inflation im Einkaufsbereich darstellt, was exakt so zahllose Indikatoren seit Monaten darstellen & mit grösster Sicherheit so fortgesetzt wird. Erst Mai-Indikationen wie der Phil.-FED-Index zeigten dies so auf. Umso verwunderlicher die Aussage aller Analysten & Börsenbeobachter, dass Amerika nun die grosse Deflationshölle erreicht. Scheinbar sind diese von der FED derart darauf geimpft worden, dass eigene Gehirnzellen vollständig abgeschaltet wurden. Amerika befindet sich in keiner Deflation & wird dies in absehbarer Zeit auch nicht sein. Eine unumstössliche Tatsache, denen man nun allerschnellstens ins Auge sehen muss! Mögen diese ruhmlosen Analysten lieber ein paar Blicke auf Katastrophenzahlen wie den 0,5%igen Anstieg der Lagerbestände März oder erneutem Rückgang der Kapazitätsauslastung April zuwenden, welche mittlerweile so tief notiert wie zuletzt 1983. Amerika schrumpft sich seit 3 Jahren bis ans Knochengerüst & trotzdem steigen die Überkapazitäten immer weiter, anstatt in abnehmender Art Grundlagen für den nächsten Boom zu legen! Tatsachen, die eindrucksvoll belegen wie manipulativ überaufgebläht die US-Wirtschaft im Jahr 2000 war, denn ansonsten hätte eine Bodenfindung bereits erfolgreich stattgefunden.
Ausserdem standen die Einzelhandelsumsätze April an, die nahtlos an ihren Katastrophentrend der Vormonate anknüpften. Trotz rekordverdächtigem Anstieg des Verbrauchervertrauens & trotz Ende des Irakkrieges waren diese in nahezu allen Bereichen rückläufig. Lediglich Automobile konnten recht deutlich zulegen, wobei man sich nun ernsthaft fragen muss, ob hier nicht der grösste Bilanzbetrug aller Zeiten zugange ist. Wie kann es sein das der Autoabsatz relativ betrachtet immer weiter wächst, obwohl praktisch jeder Ami bereits Zweit- und Drittwägen besitzt? Bei Immobilien mag dies noch nachvollziehbar sein, da daraus neue Kreditmöglichkeiten, doch bei Autos? Irgendwo passt dieser anhaltende Boom auch nahtlos zu den ständig steigenden Lagerbeständen. Wann platzt bei der ersten Autofirma die Bombe, mit der dann Unternehmen wie Ford so hohen Abschreibungsbedarf erhalten, dass der Chapter 11 Antrag anschliessend wohl nur noch eine Frage weniger Tage ist! Gleiche Betrugsvorwürfe kann man auch den offiziellen Stellen in puncto Verbrauchervertrauen machen. Dies würde nämlich im April hochgradigst nach oben manipuliert, da die Börsen zu diesem Zeitpunkt vor extrem wichtigen Ausbruchsmarken standen. Doch da Aktien keine Vergangenheit handeln, ist deren Interesse an einer solchen Aufklärung bei 0,0! Trotzdem werden diese Betrügereien einen abgrundtiefen Vertrauensverlust nach sich ziehen, der anhand des kollabierenden Dollars bereits jetzt zu erkennen ist.

Unternehmensmässig war wenig los. Neue Errungenschaften gab es keine. Bill Gates setzte seine Insiderverkäufe von Microsoft-Aktien ungebrochen fort & auch die vielen Skandälchen um amerikanische Firmen hielten ungebrochen an. So steht nun der Computerhersteller Gateway im Visier der SEC. Dort vermutet man Bilanzfälschungen, die bis ins Jahr 2000 zurückreichen. Wie lange noch bis auch die grossen Brummer a´la General Electric durchleuchtet werden? In diesen wartet nämlich der wahre Morast im mehrstelligen Mrd.-Bereich! Q1-Zahlen lieferten noch ein paar Nachzügler ab, die sich vom Grundtrend mässiger Zahlen und recht negativem Ausblick nicht abkoppeln konnten. Bemerkenswert dabei die Bilanzen von Wal Mart. Dieser amerikanische Aldi hat es doch tatsächlich geschafft die eh schon sehr tief angesetzten Umsatzerwartungen um glatte 10% zu unterbieten! Auch von hier deshalb klare Signale, dass es in Amerika eines mittlerweile nachhaltig nicht mehr gibt, nämlich das einstige Standbein Konsum.

Neuerlich einen positiven Schub konnte trim trabs vermelden. Gigantische 200 Mio. Dollar nahmen in Amerika investierende Aktienfonds vergangene Woche ein, nachdem es 400 Mio. eine Woche zuvor waren. Ob dieses Wellchen mit dem nächsten 5 Mrd.-Abzug bald wieder komplett vernichtet sein wird? Fakt ist, dass die US-Fonds seit nunmehr über einem Jahr kein Bein mehr auf den Boden bekommen & das bei einer Cashquote von gerade mal 4%!
Eine Horrorfortsetzung erlebte die Geldmengenausweitung in der Woche zum 28.04. M1 +6,4, M2 +38,9 und M3 + 29,1 Mrd. Dollar setzten die gigantische Flutung mit künstlicher Liquidität ungebrochen fort. Damit lebte M3 in 3 Wochen um über 100 Mrd. Dollar zu, während sich der DOW um noch nicht einmal 400 P. nach oben bewegte. Hier sieht man erst welchen Kraftaufwand Greenspan innerhalb des aktuellen Aufwärtstrends betreibt, aber auch wieviel Geld Amerika momentan verlässt. Geld das durch real nicht existentes ersetzt wird & damit den Dollar tagtäglich weiter entwertet, bis zum totalen Hyperinflationskollaps! Entsprechend dem Geldmengenwachstum sollten auch die Derivate explodiert sein, welche bekanntermassen im Verhältnis von rund 10:1 darauf reagieren. D.h. alleine im Monat April ist alleine zur Stützung der Kapitalmärkte ein Volumen mit Gegenwert von über einer Billion Dollar dem Markt zugeführt worden, ohne dass darin Banken weitere faule Kredite verbrieft haben. Wundert sich da wirklich noch jemand, dass die Derivatepositionen seit letzten Sommer um mehr als 20 Billionen Dollar zugenommen haben?
Äusserst spendabel hat sich Allan auch beim open market gezeigt. 30 Mrd. Dollar betrug der Zufluss dort. Ein Volumen, dass schon viele Wochen nicht mehr erreicht wurde. Hurra Amerika!

Grosser Prügelknabe war erneut der Dollar, welcher scheinbar völlig unberührt von nötigen technischen Gegenbewegungen seinen Sturz in die Hölle immer weiter fortsetzt. 0,x % Rendite auf dem Geldmarkt + eine andauernde Verwässerung durch die FED + Währungsverluste ohne Ende lässt ausländischen Kapitalgebern gar keine andere Möglichkeit, als immer mehr Geld aus Amerika abzuziehen. Das berühmte Teufelsrädchen scheint nun in voller Entfaltung zu stehen & selbst wenn konzentrierte Interventionen mehrerer Notenbanken kurzzeitig doch für etwas Entspannung sorgen, solange die Leitzinsen und Verwässerung auf derartigem Niveau notieren, wird es kein nachhaltiges Ende der Kapitalflucht sein. Ganz abgesehen von den katastrophalen Wirtschaftssaussichten auf viele Jahre hinaus!
Zusätzlichen Drive bekam der Dollar direkt zu Wochenbeginn, als der ruhmlose Oberkasper John Snow völlig idiotisch von sich gab, dass Amerika nun eine Politik des schwachen Dollars führe. Diese Aussage beteuerte Snow zwar in den Folgetagen mehrmals als Missverständnis & wurde dabei von mehreren Analysten unterstützt, doch an der panikartigen Vola. seiner Währung änderte das nichts mehr. Irgendwo erinnert dies verdammt stark an seinen Vorgänger, die Obergurke O´Neill. Er gab vor ziemlich genau einem Jahr ebenfalls eine solche Aussage von sich, die dem Dollar damals einen wochenlangen Absturz bereitete. Sind die Leute dort tatsächlich alle so doof? Für mich ist es auf alle Fälle ein Zeichen ganz grosser Hilflosigkeit, weshalb auch alle rabenschwarzen Zukunftsszenarien unverändert erhalten bleiben. Fakt bleibt jedenfalls, dass das kapitalabhängige Amerika ohne Dollarstärke nicht überleben kann, was wir nun Monat für Monat intensiver erleben werden.

Ohne jegliche Veränderung war die Grundsituation an den amerikanischen Aktienmärkten. Konsolidierungsversuche wurden sofort von der FED aufgefangen, ehe ein kurzer Dreh den nächsten Hausseschub brachte. So hielt der Aufwärtstrend unverändert an & führte unverständlicherweise dazu, dass trotz permanent höherem Niveau immer weniger Verkäufer auf den Plan treten, was man an den abnehmenden Umsätzen beim DOW wunderschön beobachten kann. Die Welt festigt ihren Glauben an die Worte Greenspans von Tag zu Tag weiter, dass die Baisse nachhaltig beendet ist. Dementsprechend will keiner verkaufen, schliesslich rollt der Börsenzug mit einer neuen Hausse erst noch so richtig an. Traurig das niemand den real existenten Katastrophenwirtschaftsdaten Beachtung schenken mag & unverständlich, dass Pensionfonds und amerikanische Versicherungen das hohe Börsenniveau nicht nutzen um deren ungesund hoch gewichteten Aktienbestände abzubauen. Traurige Tatsachen der Euphorie, welche es in einer so dominanten Form nach 3 Jahren Baisse in der Geschichte noch nie gegeben hat. Alle anderen Paralellereignisse brachten innerhalb dieses Zeitraums eine Realitätserkennung, anhand der die Börsen anschliessend einen jahrelangen äusserst unvolatilen Dornröschenschlaf vollzogen, während sich die Fundamentalwirtschaft an einer nachhaltigen Bodenbildung üben konnte. Missstände, die in naher Zukunft eine Bodenbildung unmöglich machen & folglich die Hölle noch viel abgrundtiefer gestalten!

Was werden die Börsen in den nächsten Tagen machen? Mal wieder deutet sich eine Konsolidierung an, die dieses Mal in den Grundzügen so ausgeprägt ist wie noch nie in den vergangenen zwei Monaten. Trotzdem bleibt die Tatsache bestehen, dass Greenspan bislang unverändert seiner öffentlich bekundeten Vorgabe treu bleibt, keinen Börsencrash mehr zuzulassen. Doch sollten sich nun mehr wie einer zum verkaufen entschliessen, wird auch ein Allan dem machtlos zusehen müssen. Euphorie ist unverändert auf einem historisch hohen Niveau, was von den immer weiter steigendem Kapitalzufluss in kleine Werte auch so bestätigt wird. Bei schier unglaublichen 244:3 lag das Verhältnis new highs/lows an der NYSE am Freitag. Zeichen, die glasklar eine masslose Übertreibung anzeigen und möglicherweise bitterbösen Absturz zur Folge haben könnten, denn wer soll hier kaufbereit die Hände offen halten? Es braucht unverändert einen umsatzstarken Bluttag & der psychologische Umkehrschub könnte starten. Ob den Auftakt dazu der berühmte Fondsmanager Bill Gross von Pimco gibt? Er gab am Samstag bekannt, dass US-Börsen um 20-25% überbewertet sind. D.h. big boys spielen voll auf die mittlerweile fast einjährige Seitwärtsphase. S&P runter 780 P. und sie hauen dort ihre frisch aufgebauten Shortpositionen raus und gehen wieder long. Damit würden die Bären wenigstens ein bisschen in nächster Zeit mit fallenden Kursen versorgt.
Diese und kommende Woche sollten sehr relevant werden für den weiteren Sommerverlauf. Kommt Konsolidierung & ist nur sehr schwach ausgeprägt, droht ein monatelanges äusserst zähes abwärtslaufen. Deshalb beten wir für einen kleinen Crash, der nach kurzem Atemholen zu einem historisch denkwürdigem Sommer 2003 führt.

Check des 1932er-Vergleichs:
http://www.arcor.de/palb/alben/35/2605135/3632313038363361.jpg
Mir ist der erste 1932er-Vergleich nun doch als tauglicher herausgestellt, so dass die Version von letzter Woche, mit roter Linie beim aktuellen Move, wieder nach hinten gestellt wird.
Damit bleibt alles wie gehabt: Aufwärtstrend gebrochen, Bollen mit erstem Crash vollendet & aktuell die wippe, welche aufgrund Allan Greenspan bei weitem mehr in die Länge gezogen wurde als im Vergleich angedacht.
Senkrechter Absturz auf 820-805 P., ganz kurze Gegenbewegung 840/850 P. & monatelang ohne Gegenbewegung in den Keller wäre der Wunsch und die Vision. Ob dem so kommt?

Eine regelrechte Horrormeldung gab es am Wochenende in Japan. Die fünftgrösste Bank Resona kündigte an, dass man die vorgeschriebene Eigenkapitalquote von 4% nach destrasösen Jahreszahlen nicht mehr erreichen wird & bei der Regierung Staatshilfen beantragt, da ansonsten eine Fortführung der Geschäftstätigkeit nicht mehr möglich ist. An den Bankautomaten von Resona blieb die Lage ruhig, während die Regierung und BOJ eine Notsitzung nach der anderen abhielt, dann aber doch Staatshilfen zusagte. Wird dies einen weltweiten Börsencrash bei Finanzwerten zur Folge haben, denn Resona ist mittlerweile bekanntermassen überall?
An einen nun dominoartigen Zusammenbruch des japanischen Finanzsystems mit kurz folgendem Staatsbankrott zu glauben wäre aber mehr als vermessen! Japan befindet sich in einer Deflation & könnte deshalb Geld ohne Ende drucken, mit dem man die Banken weiterhin am Leben erhält. Zudem wurde exakt diese Situation seit Monaten im Nikkei vorweggenommen. Hoffen wir deshalb, dass dies als Initialzündung für eine gewaltige Börsenrallye in Japan genommen wird. Sollte es dabei zu einer Indexverdoppelung kommen, bringen die Aktienbeteiligungen und Kerngeschäfte (Umsätze der Banken haussieren bekanntermassen während einer Börsenrallye) den Finanzinstituten einen solchen Kapitalschub, dass sie urplötzlich wieder hochprofitabel ihre Eigenkapitalquote auf 15% und mehr schrauben können. & dann nährt die Hausse permanent die Hausse bei anziehender Kapitalstärke und folglich gesundem Inflationsaufbau.
Anhand diesen Vorgängen kann man übrigens sehen, weshalb Greenspan & Co. momentan so massiv ein Deflations-Szenario verbreiten. Nur damit können die Zinsen am langen Ende weiter nach unten & dem Finanzsystem künstliche Liquidität ohne Ende zugeführt werden. Doch traurigerweise wird dieser japanische Weg in Amerika kläglich scheitern, da die Begleiterscheinung ein sinkender Dollar ist. Mit diesem kann Amerika aber nicht leben, da es –im Gegensatz zu Japan- als Kapitalimportland zu 100% von den Ausländern abhängig ist. Entsprechend ist dort eine Hyperinflation wirklich nur noch die Frage weniger Monate bis max. 2-3 Jahre. Alles so einfach & die Welt mag es trotzdem nicht erkennen!

Viel kürzer als angedacht blieben wir hier von den Höllenszenarien der amerikanischen Kriegstreiberei verschont, denn mit dem bitterbösen Terroranschlag in Riad Mitte letzter Woche sind alle Befürchtungen einer globalen Kriegstreiberei der Amis wieder vorhanden, was von denen traurigerweise auch noch tagtäglich exakt so bestätigt wurde. Keinen halben Tag nach dem Anschlag verurteilte Bush die Al Kaida dafür & gab noch im selben Atemzug von sich, dass nun der Kampf gegen den Terror erst recht fortgesetzt werden muss. In gleiches Rohr pustete wenige Stunden auch Aussenminister Powell, was von einem sofortigen Abzug der Diplomaten und anderer amerikanischer Personen aus Saudi Arabien begleitet wurde. Ein Zufall, dass ausgerechnet in diesem Land vor einigen Wochen die stationierten US-Soldaten abgezogen wurden? Damit deutet nämlich einiges darauf hin, dass die Saudis als nächstes Fleckchen Erde der amerikanischen Kriegstreiberei zum Opfer fallen werden. Ein Staat, der zuletzt mit aller Vehemenz einen Wechsel der Ölpreisabrechnung von Dollar in Euro vorangetrieben hat & seit vielen Monaten unentwegt Kapital aus Amerika abzieht. Ein Schelm wer nun denkt, es hätte neuerlich eine absolut perfekte Inszenierung diverser amerikanischer Organisationen gegeben. Doch Nachweise gibt es dafür keine, womit einzig die Tatsache einen Halt finden kann, dass in den nächsten Jahren noch viele Länder in amerikanische Kriegshände übergehen werden. Eben exakt so, wie es Bush wenige Tage nach dem 11.09.01 angekündigt hatte.
Zusammenbruch der amerikanischen Wirtschaft und Mutation zu einem wirtschaftlich unrelevanten Land, oder globale Kriegstreiberei mit einer uneingeschränkten Weltdiktatur Amerika. Ein anderer Weg scheint momentan nicht ersichtlich, so hart es auch klingen mag.


Wöchentlicher Trendcheck der Leitsterne:

ARMS:
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=839548800&sAv1=na&sAv2=na&sAv2count=1&sAv2free2=10&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=TRIN.IND&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=TRIN.IND&sTimeframe=3M&sTimestamp=1045386000+1053162000+839548800&selected=chart

Fast vollständig eingeschlafen ist nun der ARMS & das auch noch innerhalb der neutralen Zone 1,3-0,8. Damit ist hier zwar keine direkte Richtung erkennbar, aber wohl doch ein gigantischer Druckaufbau, der bei voller Kraftentfaltung die Börsen in allergrösste Ekstase bringen könnte. Crash oder Rallye? Anhand des ungebrochenen Kursanstiegs davor deutet mehr auf einen Absturz hin. Deuten, nicht wissen!

Treasury:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=tyx&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=11421&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7144&mocktick=1

Treasury setzten ihren Crash ungebrochen fort & fielen letzte Woche quer durch fast alle Laufzeiten auf neue 50-Jahrestiefs & mehr. Viel Geld fliesst in die Bondmärkte, sollte die Schlussfolgerung daraus lauten. Doch wir alle wissen, dass die FED seit Wochen permanent selbst Staatsanleihen kauft, um damit hintenrum weitere Zinssenkungen effektiv zu machen. Dieser offiziell verkündete Vorgang ist für das amerikanische Wirtschaftssystem aber alles andere als gesund, denn er lässt die eh schon katastrophale Schere zwischen Zinsen und der realen Inflation weiter auseinander klaffen. Will Allan mit aller Mutwilligkeit eine Hyperinflation inszenieren? Arg weit weg stehen wir davon nämlich nun wirklich nicht mehr!

Phlx. Bank Index:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=bkx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=8910&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7917&mocktick=1

Banken bekamen ebenfalls ein ununterbrochenes FED-Pushing, haben es aber trotzdem nicht geschafft die Ausbruchmarke 800-820 P. zu durchbrechen. Damit ergeben sich hier kurzfristig leider überhaupt keine Trendsignale.
Aufwärts ist nach dem Ausbruch kurzzeitig alles frei. Abwärts 770 P. ein erstes Sell. Zum Blutbad bei 730 P. ist jedoch momentan ein recht grosser Puffer.

Chip-Index SOX:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=sox&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=11520&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2653&mocktick=1

Chippies packten ebenfalls die Ausbruchsmarke bei 360 P. nicht. Hier sieht man weiterhin wie irrrational der Markt momentan handelt. KGV von fast 100 ist eh schon unerträglich hoch & dann ein book-to-Bill-Ratio in einem neuen sehr heftigen Rezessionsbereich. Dieser Index ist auf viele Jahre hinaus toter wie tot und liefert leider immer mehr Anzeichen, dass das absolute Tief sogar unter 100 P. liegen wird. Mehr ist dieses Zeugs leider nicht wert.
Kurzfr. 360 zum Ausbruch mit false break 370 auf Ziel 400 P. 320 P. erstes Sell mit crashartiger Bestätigung bei 290/280 P.

Transport-Index:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=djta&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1644&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=8404&mocktick=1

Transport-Index mit 4 roten Kerzen in Folge. Damit befindet sich dieser Vorläufer des DOW bereits deutlich in einer Konsolidierung. Wird Allan nun den DOW solange halten, bis Sparten wieder frei zum rennen sind? Selbe Vorgänge wurden leider schon im März und vor allem letztes Jahr Oktober praktiziert.
2450 P. war grosser Ausbruch, der nicht signifikant überwunden werden konnte. Ein sehr bärisches Zeichen. Bestätigung aber erst bei 2320 P. Vorher 2380 P. Turnmarke.

Utilities-Index:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=26099800&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1645&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2867&mocktick=1

Utilities rannten die letzten beiden Tage wie von der Tarantel gestochen hoch, obwohl es dafür keinen Grund gibt. Amerika ist weiterhin rezessiv & eine neue Hausse weit und breit nicht absehbar! Ob es damit so kommt wie in den letzten 3 Jahren immer? Utilities machten ihren grossen Turn erst ganz zum Schluss einer aktuellen marktbreiten Bewegung.
Erste zielzone 235 P. erreicht. Nächste wäre 250 P. Unter 220 P. geht der Crash dort technisch weiter.

COT-Daten:
http://www.arcor.de/palb/alben/44/3610744/6437656637656635.jpg

COT-Daten brachten keine neuen Erkenntnisse in puncto US-Aktien. Hier bleibt man im Bullen-Mode ohne grosse Volalität.
Dafür sieht man die Edelmetalle deutlich negativer. Passend zum Goldbereich ganz unten.
Erdöl longs mächtigst abgebaut. Hat man sich von dem Deflationsgeschwätz Greenspans blenden lassen & hält sich nun wieder an der Opec-Range 22-28 Dollar fest?
Den Dollar sieht man wieder schwächer, ausser zum Yen. Hier ist offensichtlich das Vertrauen in BOJ und FED grenzenlos, dass die 115,50er Marke neuerlich einen Halt bietet. Umso gigantischer der Deckungsdruck, sollte der Durchbruch erfolgen!


Wöchentlicher Trendcheck Japan:

Nikkei:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=jp%3A+1804610&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=32&lf2=0&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=123712&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1735&mocktick=1

In jeder Hinsicht auf Stagnationskurs war letzte Woche Japan. Der Nikkei kam nach einem ruhmlosen Shortdeckel der Amis nicht weiter hoch (Goldman Sachs pushte alibimässig Japan genau auf dem Top). Q1-Zahlen der japanischen Unternehmen verharrten auf höchstprofitabelstem Niveau, ohne das die Welt einen positiven Anstoss daran nehmen wollte. & das BIP verkam im ersten Quartal ebenfalls zur Nullnummer. Hier fehlt unverändert ein Börsenboom, der das Finanzwesen und final beendete Deflation soweit nach oben treibt, dass wir Wachstumsraten im hohen einstelligen Bereich sehen. Tatsachen, die auch den Amerikanern bewusst sind, denn ganz grundlos wird der weltweit zweitgrösste Börsenplatz nicht bis aufs Messer nach unten bekämpft! Erfreulich beim Q1-BIP, dass es trotzdem nachgebendem Export keinen rezessiven Rutsch erlebte. Dies deshalb –man höre und staune- weil die Binnenwirtschaft etwas angezogen hat (-0,5% Export standen +0,3% Binnenkonsum zum vollständigen Ausgleich gegenüber!) Exakt so schaut auch meine Begründung aus, weshalb sich Japan bei einer starken Währung von der blutenden Restwelt abkoppeln kann. Binnenboom & Finanzstärke überwiegen um ein vielfaches die Verluste durch einen kollabierenden Export. & das wird sich selbst bei klassischen Exporteuren wie Toyota + Co. höchstpositiv auswirken, da in deren Firmendepots billige Aktien ohne Ende liegen. Wann wird dieser Boom endlich starten, mit dem Japan eine katapultartige Auferstehung zu alten Höhen erleben darf?

Technisch ist der Nikkei nun in einer PingPong-Situation. Ausbruchszone 8300-8450 P. und GD100 konnten nicht überwunden werden, während das noch offene Gap und GD50 im Bereich 8030-7980 P. einen Halt bietet. Solange es darin umherwurschtelt, passiert absolut nichts interessantes. Ein Sprung darüber bringt die wohl finale Entscheidung im Bereich 8750-8850 P. Diese Bestätigungsmarke aktiviert anschliessend sofort den mittelfristigen Bereich 14.500 P., insofern nicht externe Gründe eine Neuanalyse nötig machen. Nach unten wäre eine Absturzerweiterung bis 7820 P. zur letzten Konsolidierung vor dem grossen Ausbruch denkbar. Darunter wird es leider schon wieder verdammt dunkel. Im Wochenchart tut sich ein nicht so toller shooting-star auf. Möge er eine bullische Bestätigung und damit zusätzliche Aufwärtspower erfahren.
Crash durch die drohende Pleite von Resona, oder Beginn einer monateandauernden Rallye? Die kommenden Tage könnte DIE Richtungsentscheidung schlechthin bringen.

So ruhig wie selten ist diese Woche die Lage an der Konjunkturdatenfront. Heute die Frühindikatoren April und morgen der Staatshaushalt April. Mehr gibt es –ausser den wöchentlichen Veröffentlichungen- nicht zu vermelden. Eine Woche wie geschaffen für Marktmanipulationen ohne Ende. Oder eher dienlich zur Realitätserkennung mit heftigem Börsencrash?


DOW 60-Minuten-Chart:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7957&mocktick=1

Recht wenig konnte der Stundenchart am Freitag aus seiner bullischen Grundsituation, obwohl gleich zu Beginn ein heftiger Move an den Ausbruch heran führte. Ist es der Beginn einer eklatanten Schwäche zum deftigen Absturz, oder neuerlich nur eine Konsolidierung zur Indikatorenberuhigung? Bullisches Dreieck bleibt noch erhalten. Kommt hingegen Auflösung nach unten, ist die ganz grosse Trenddynamik leider bereits dahin. Mal schaun ob es trotzdem für einen Absturz reicht.

Ob der eben ausgebildete evening-doji-star Signalwirkung hat? Bis in die Bereiche 8660, 8620 & 8580 P. sind weiterhin Konsolidierungen möglich, ehe der Bereich 8240 P. sofort wieder aktiv wird. 8420-8440 P. wäre zuvor eine Turnmarke.
8720-8760 P. grosser Deckel, ehe über 8800 P. alles frei.
Stochastik auf halber Höhe mit frischem Sell, MACD beruhigt seine überkaufte Lage leider immer weiter aus.

DOW 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=DJI.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=32&lf3=4&type=4&size=3&state=11&sid=1643&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5745&mocktick=1

Im Tageschart sieht man nun erstmals im kurzfristigen Aufwärtstrend deutliche Ermüdungserscheinungen an den bisherigen Jahreshochs. Passend dazu auch der Umsatzanstieg, der auf immer mehr VK-Druck hindeuten könnte. Doch obacht, dass dieser nicht nur im Zusammenhang mit dem kleinen Verfallstag gestanden ist.
Bei einem regelkonformen Verlauf sollten nun die vielen kleinen Kerzen in aller kürzester Zeit eliminiert werden, d.h. ein crashartiger Absturz auf 8240-8180 P. steht an. Doch da allgemein bekannt, dass wir momentan in Amerika keinen freien Markt erleben, ist durchaus möglich, dass Greenspan direkt zu Beginn des Sturzes einen neuen Interventionsmove im Ask startet.

8620-8580 P. die Zone zum Trendbruch. Danach sollte nur noch die Marke 8520 P. auf dem Weg zu 8240 P. im Wege stehen. Trenddynamik beobachten!
Wiedererwarten weiter hoch, bringt 7850, 8880 & 9020-9080 P.
MACD immer noch im atemberaubenden Aufwärtstrend, während Stochastik immer deutlicher ein Top ausbildet. Dies sollte eine grosse Warnung angesichts des momentan sehr technisch orientierten Marktes sein. Sollte dieser seine volle Kraftentfaltung bringen, sind im Laufe dieses bzw. Anfang kommenden Monats durchaus Kurse bei 7820 oder gar 7520 P. möglich!

Wochenchart ist minimal aus dem Dreieck ausgebrochen, was eine weitere Schwäche bedeuten sollte. Zudem hier der Abwärtstrend bei den Umsätzen ungebrochen. Trotzdem ist die Möglichkeit eines einjährigen W´s noch gegeben.

S&P 500 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=INX.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=3377&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1177&mocktick=1

Aufkommende Schwäche beim S&P, der erstaunlicherweise immer noch den Bullkeil hält. Die vielen Dojis der letzten Tage finden direkt in der Spitze statt, weshalb die nächste grössere Kerze bereits die Entscheidung bringen sollten. Ob es abwärts sein wird? Für den alten 1932er-Vergleich wäre es wirklich eine Wippe wie aus dem Lehrbuch.
Die kurzfr. Schwäche muss man trotzdem mit Vorsicht geniessen, denn bei rund 950 P. liegt Nackenlinie der mehrjährigen SKS. Ein FED-Move darüber & eine weitere Inszenierung über 50-70 P. könnte gestartet werden.

940-935 P. brechen heute den Aufwärtstrend, ehe ein false break auf 925-915 P. möglich ist. Das ganz grosse Sell bleibt aber unverändert bei 870 P. bestehen. Darüber verläuft alles in Form einer bullischen Konsolidierung!
945-950 P. bringt den nächsten Ausbruch mit Zielen 960 oder 980 P.

Nasdaq100 3-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NDX.X.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2http://www.zealllc.com/images/ZHomeGraph.gif
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=127123&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=942&mocktick=1

Nasdaq ist ebenfalls reif für eine ausgeprägte Konsolidierung. Hier wurde am Freitag bereits leicht der Aufwärtstrend durchbrochen, ehe mit letzter Kraft eine Rückkehr erfolgen konnte. Es wäre sehr schön wenn nun eine heftige 50-70 P.-Kerze bei einem Volumen von fast 2,5 Mrd. aufkommen würde. Dies hätte wohl in vielen Anlegerherzen ein deftiges Umdenke nzur Folge, ähnlich wie im April/Mai 2000.
Brandgefährlich sind –wie auch an der NYSE- die extremst hohen neuen 52-Wochen-Hochs bei den kleinen Werten. Das ganze Geld floss in den letzten Wochen dort hinein & nicht in blue chips. & dort werden mit Sicherheit keine Nachkäufer ihre gierigen Hände aufhalten, weshalb die relative marktenge durchaus zu einem grösseren Sturz ohne Zwischenkonsolidierung führen kann. Waren die Anleger tatsächlich so blöd & haben das Jahr 2000 1:1 wiederholt? Damals musste die FED massivst eingreifen, um den legendären –14%-Tag noch umzukehren.

1150-1145 P. das Sell mit false break 1125-1115 P. Dort muss neu orientiert werden wie gross die Kraftentfaltung werden kann.
1160-1170 P. immer noch Ausbruchszone. Darüber 1185 & 1200 P. die nächsten Ziele.

Interessant auch der Vergleich zum 1929er-Crash. Steht nun eine Konsolidierung ohne grösseren Abgabedruck bis Spätsommer an, ehe die nächsten Aufwärtsraketen gezündet werden, oder holt der Markt sich sein Recht zurück & stürzt jetzt erst recht ab? Die nächsten Monate werden zeigen, was die Liquiditätszufuhr im Billionenbereich der FED tatsächlich wert war.

TEC-DAX
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=XX%3A1404805&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1406561&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=3755&mocktick=1

Der TEC-DAX konnte sich nach dem heftigen Absturz wieder ein wenig berappeln. Das Doji von Freitag könnte aber bereits wieder das Ende anzeigen. Waren die letzten Woche neine klassische Aufwärtsbewegung zu einem noch klassischeren Crash? Substanz bietet dieser Index weiterhin überhaupt keine & da innerhalb einer Weltwirtschaftskrise kaum Geld für start ups zur Verfügung steht, bleibt das Kursziel unter 100 P. unverändert bestehen!

Interessant die Situation im Neuen Markt. Hier sprangen in den letzten Tagen all die Werte aus der 100. Insolvenzreihe senkrecht nach oben. Die elendige Gier ist damit immer noch exakt so verhalten, wie sie im März 2000 den Jahrhundertcrash ausgelöst hat. Leider tiefstbetrübliche Signale, dass die eigentliche Baisse noch immer nicht so richtig begonnen hat.

Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EUR%3D&Titel=EUR%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&

Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=60&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=EXAU%3D.DDS&Titel=XAU%2FUSD+Chart&Zs=730&Ad=&St=&Et=&Al=small&Za=t&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&La=DE&

Eine paar Konsolidierungstage für den Euro, die mit einem wahnsinnigen Wochenabschluss erneut eine Notierung auf neuen Hochs brachte. Der Kapitalzufluss in unsere Währung scheint nach wie vor ungebrochen, was im Umkehrschluss den Dollar nun in seine finale Krise bis zur Tötung stürzt! Ob dieser heavy Anstieg bereits wieder die Konsolidierung beendete? Wenn ja, sehen wir heute, spätestens morgen die nächste Powerrunde, mit der 1,20-1,22 ruckzuck erreicht werden. 1,15-1,17 die Bremszone & solange die Marke 1,1760 nicht überwunden wurde, bleibt das Konsolidierungsziel 1,1060-1,11080 unverändert bestehen, grosse Kerzen hin oder her. Abwärts hat der erste Bremspunkt 1,1420-1,1380 wunderschön gehalten. 1,1320 wäre der Nächste.
Gold setzte den vor über einem Monat begonnenen Anstieg konsolidierungslos fort, der im längerfristigen Chart fast tupfengleich dem von Herbst letzten Jahres ähnelte. & auch dort dauerte es lange, bis die Massen begriffen wie der Hase in Wirklichkeit läuft! Trotzdem wäre nun eine 2-3 wöchige Konsolidierung angebracht. Fahnenstangen sind ungesund & COT-Daten mahnen ebenfalls zur Vorsicht. Zielzone 360 Dollar fast erreicht, an diese anschliessend 345-342 zur Konsolidierung anstehen. Ein Überschiessen ohne Konsolidierung bringt 370-380 mit einer extremen Fahnenstange. Dort muss gerechnet werden, wieviel Abwärtsdynamik möglich. Hauptsache die SKS von Februar ist nun eliminiert, was ein erster ganz grosser Sieg für die Goldies ist!


Termine heute:
• CH Treffen der WTO
• JP BoJ Ratssitzung
• 08:00 - ! DE Erzeugerpreise April
• 08:45 - FR Leistungsbilanz März
• 11:00 - ! DE Verfall Euribor-Futures (Eurex)
• 15:30 - EU EZB Ausschreibung 2-Wochen-Refi-Zinstender
• 16:00 - ! US Frühindikatoren April
• 17:00 - US Ankündigung 4-wöchiger Bills
• 18:00 - ! CH Rede EZB-Präsident Duisenberg
• 18:45 - US Rede St. Louis Fed-Präsident Poole
• 19:00 - US Auktion 3- u. 6-monatiger Bills




Happy trades... http://www.petilein.de/image_galery/TelefonWecker/Wecker.gif

germanasti
18.05.2003, 21:21
DAX am Morgen:

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2933&mocktick=1

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=370&time=18&freq=7&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9893&mocktick=1

Unser DAX zeigte sich erstaunlich stabil und konnte nach Wochenmitte gar die relative Schwäche der letzten Woche wieder ausbügeln. Doch dies war nur ein bislang erfolglose Pullback an die nächste Ausbruchsmarke heran, mehr nicht! Irgendwo ist nun auch fast vollständig der Druck in beide Richtungen raus, woran wohl die nächste Bewegung über 200-300 P. nichts ändern wird. Micheles haben kein Geld mehr & ausländische hedge fonds warten auf eine klare Signalgebung aus Amerika, ehe der DAX mit Sicherheit zum grossen Spielball dieser Kameraden wird. Warum soll sich daran auch etwas ändern? Bei der deutschen Börse & Banken sind unverändert die gleichen Versager tätig wie beim letzten Crash!

Horrorzahlen für Q1 lieferte unsere Allianz am Freitag ab. Der Fehlbetrag war mit 520 Mio. Euro deutlichst höher als erwartet, was hauptsächlich auf Abschreibungen in Höhe von 2,3 Mrd. zurückzuführen ist. Betrüblich das man gleichzeitig weiteren Abschreibungsbedarf in Aussicht stellte, sollten die Börsen in den nächsten Monaten nur seitwärts laufen. Was dann wohl erst passiert, wenn ein neuer Aktiencrash einsetzt? Fakt sollte damit zumindest sein, dass Allianz & andere in jede Aufwärtsbewegung hinein Aktien ohne Ende verkaufen, denn dieser lebensbedrohlichen Gefahr möchte sich wohl keiner ein zweites Mal unterziehen. Dementsprechend begrenzt ist das Aufwärtspotential, insofern überhaupt noch ein solches grossartig vorhanden ist. Sehr betrüblich, dass das Eigenkapital innerhalb eines Jahres von 32,9 auf 19,7 Mrd. Euro gesunken ist. Eine weitere DAX-Drittelung & die Allianz ist wohl efinitiv getötet und muss vom Staat ernährt werden. Wohin soll das alles noch führen?
Die anderen Firmen meldeten letzte Woche keine solchen Horrorzahlen. Z.T. leicht über, z.T. leicht unter den Erwartungen, alles in allem aber im Rahmen bei jedoch sehr betrüblichem Ausblick. Anhaltende Wirtschaftsschwäche und ein sehr stark gewordener Euro machten dies möglich. Trotzdem keine Katastrophen, denn nach 50 Jahren up darf es auch mal jahrelang bergab gehen. Lediglich unfähige Kameraden wie die Allianz und unsere ruhmlosen Banken geben grössten Anlass zur Besorgnis & davon hängt leider das Wohl und Weh unseres Landes ab!

Technisch könnte sich nun wieder ein bärisches Leckerli auftun. Dreh nach oben wurde zwar geschafft, doch konnte GD200 am Freitag nur ganz kurz intraday überwunden werden, ehe der entstandene Doji möglicherweise die Antenne für einen sehr heftigen Absturz darstellt. Nun rasch unter 2780 P. und das eh schon existente Ziel 2520 P. könnte bei extremer Heftigkeit noch in dieser Woche erreicht werden. Doch obacht vor den Amerikanern! Legen diese einen positiven Wochenchart hin, ist bei uns die GD200 überwunden & macht einen netten short-squeeze notwendig, denn genug kurzfristige Kasperles sind bereits wieder im Markt entsprechend positioniert. Maximarke 3240 P. sollte aber keine grössere Überwindung finden. Dort ist Zone für Allianz zur Rückkehr in Aktiengewinnzone. & so wie sich dort die letzten Monate bereits abspielten, ist man wohl nicht bereit nochmals eine solche Gefahr auf sich zu nehmen, d.h. Allianz & Co. werden ihre Aktienbestände bis zum erbrechen reduzieren.
3000-3030 P. GD200-Zone, ehe 3240 P. auf dem Plan stehen, insofern Amerika mitmacht.
2940-2920 P. bricht den Aufwärtstrend. 2840 & 2780 P. anschliessend nächste Marken.

Zu Beginn ein kurzes Hoch auf 3005-3020 P. und unter 2960 P. macht Bären ein wenig aktiv. Bis 2920 P. & später 2890 P. ist aber alles offen.
Startcrash 2930/2920 P., kurz hoch 20-30 P. und neue Tiefs könnten noch heute 2890 & 2840 P. brechen lassen.
Ganzvormittags quer 2935 vs. 3005 P. machen erneut Langeweile bis Amerika kommt.

germanasti
18.05.2003, 21:22
Japan fürchtet eine neue Bankenkrise
Regierung rettet fünftgrößte Finanzgruppe Resona mit Milliardenhilfe vor dem Konkurs
Tokio - - Japans Bankentürme wackeln wieder, und die Manager erwarten voller Sorge die Börseneröffnung am Montag. Die Resona Holdings Inc. hat das handelsfreie Wochenende für ihre Hiobsbotschaft genutzt: Die fünftgrößte Bankengruppe des Landes kann nicht mehr alleine bestehen, wird eine staatliche Kapitalspritze beantragen.


Eilig berief die Regierung die Sondersitzung eines Finanzausschusses ein und verkündete, dass staatliche Hilfe gewährt werde. Für die Sicherheit der privaten Kundeneinlagen wird ebenfalls garantiert. "Ich werde eine Finanzkrise nicht zulassen", sagte Premierminister Junichiro Koizumi.


Zuvor war schon das Direktorium der Zentralbank zu einer Notsitzung zusammengetreten und hatte der Bank ausreichend Liquidität für die kommenden Tage zugesagt. Finanzminister Masajuro Shiokawa kehrte früher als geplant vom G-8-Treffen in Deauville zurück. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sehe er keinerlei Auswirkungen auf die japanische Wirtschaft, versuchte Shiokawa noch in Frankreich zu beruhigen. "Dies wird weder die Fluktuation der Wechselkurse, noch den Handel beeinflussen."


Regierung und Finanzaufsicht nannten am Sonntag noch keinen Betrag für die Rettung Resonas. In japanischen Medien, darunter dier angesehene Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai" und die konservative Tageszeitung "Yomiuri", wurde allerdings mit bis zu zwei Billionen Yen gerechnet, fast 15 Mrd. Euro. Diese Summe wäre notwendig, um die Eigenkapitalquote von Resona wieder über zehn Prozent zu heben.


Das Resona-Management rief um Hilfe, nachdem die Eigenkapitalquote der Holding deutlich unter vier Prozent gefallen war. Kreditausfälle und Kursverluste an den Kapitalmärkten hatten die Reserven aufgezehrt. Vor wenigen Wochen war der Nikkei-Aktienindex auf ein Zwanzig-Jahres-Tief gefallen. Da die Banken seit einem Jahr verpflichtet sind, ihre Wertpapierbestände im eigenen Depot nach den Marktkursen zu bewerten, schlägt die Börsenbaisse mit voller Wucht auf die Bilanzen durch.


Streng genommen ist Resona eine japanische Regionalbank, mit Schwerpunkten in den Großstädten Tokio und Osaka. Die Bankengruppe ging im Jahr 2002 aus einer Fusion der Daiwa Bank, der Asahi Bank und drei kleinerer Instituten hervor. Internationalen Niederlassungen von Daiwa und Asahi wurden geschlossen, man konzentrierte sich auf das japanische Geschäft. Damit musste sich Resona nicht nach den Richtlinien der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) richten, die eine Eigenkapitalquote von mindestens acht Prozent vorschreibt, sondern nur den nationalen Regeln nachkommen, die vier Prozent verlangen.


Wegen Resonas Konzentration auf das japanische Geschäft, hofft die Regierung, dass die Schieflage an den internationalen Märkten keine Turbulenzen hervorrufen wird. In Tokio sehen Börsenanalysten die Kurse der Banken an diesem Montag jedoch kräftig unter Druck: Der Fall Resona könne den Nikkei, der die Vorwoche mit 8117 Punkten geschlossen hatte, wieder unter das Niveau von 8000 Zählern führen. Die Resona-Gruppe verwaltet Kundeneinlagen in Höhe von 34 Billionen Yen, rund 254 Mrd. Euro. Nach Medienberichten sollen die Verbindlichkeiten inzwischen höher als das Eigenkapital sein. Ende Dezember belief sich das Volumen Not leidender Kredite, die Resona vergeben hatte, auf 3,2 Billionen Yen. Eigentlich wollte die Holding das Geschäftsjahr zum 31. März 2003 mit einem Verlust von 290 Mrd. Yen abschließen, doch jetzt muss mit mehr als 830 Mrd. Yen gerechnet werden. Schon am Samstag kündigte das Resona-Management seinen Rücktritt an.


Sollte der Staat wie geplant zur Seite springen, steht Resona kurz vor der Zwangsverstaatlichung, ähnlich wie die Long Term Credit Bank (LTCB) oder die Nippon Credit Bank, die nach der Intervention an private Investoren verkauft wurden. bew


http://www.welt.de/data/2003/05/19/98339.html

---------

Man darf auf den Nikkei heute und morgen wirklich gespannt sein.

Us-Banken werden wohl versuchen ihn zu bashen wie noch selten zuvor.

:rolleyes:

germanasti
18.05.2003, 21:22
http://www.welt.de/data/2003/05/19/98282.html

Deutsche Post bald vor dem Aus in Amerika?
So agiert ein diktatorisch geführtes Land!

germanasti
18.05.2003, 21:23
2:55pm 05/18/03 [AOL] 'MATRIX 2' IS 2ND TOP WEEKEND GROSSING FILM EVER - AP

2:52pm 05/18/03 [AOL] 'MATRIX 2' GETS $93M IN NO. AM. WEEKEND SALES- REUTERS


Sollte der Kurs von AOL heute nicht explodieren, wissen wir das dort sehr viel im unargen ist!

germanasti
18.05.2003, 21:23
Keine Staatshilfe für Banken
Sebastian Wolff

Dass Deutschlands Großbanken in einer Krise stecken, lässt sich nicht wegdiskutieren. Sie leiden unter massiven Ertragsproblemen und sind deshalb gezwungen, die Zahl ihrer Mitarbeiter und Filialen drastisch zu verringern, um ihre Kosten in den Griff zu bekommen. Doch all das ist vergleichsweise geradezu harmlos - führt man sich einmal die Situation der japanischen Konkurrenz vor Augen: Dort sah sich die Regierung jetzt gezwungen, das fünftgrößte Institut des Landes, die Resona Holding, vor dem Kollaps zu retten. Unzählige faule Kredite hatten die Bank an den Rand des Zusammenbruchs gebracht. Nun muss der Steuerzahler eine Finanzspritze in Höhe von umgerechnet 15 Milliarden Euro aufbringen, um das Institut zu retten. Schon einmal, Ende der 90er-Jahre, hatte der japanische Staat sogar fast 70 Milliarden Euro aufgewendet, um das dauer-kriselnde Finanzsystem des Landes am Leben zu erhalten.
Doch es scheint ein Fass ohne Boden zu sein. Experten gehen davon aus, dass andere Banken schon bald in eine ähnliche Lage geraten werden, wie Resona. Deshalb müsste die japanische Regierung eigentlich alle Banken auf einmal sanieren. Das wäre natürlich nicht zu finanzieren. So aber ist das Problem allenfalls aufgeschoben, nicht aufgehoben. Vieles spricht in Japan deshalb dafür, dass es besser gewesen wäre, Not leidende Banken gleich zu schließen, statt sie auf Kosten des Steuerzahlers weiterhin künstlich am Leben zu erhalten - so wie die nun vorläufig gerettete Resona, die aus den schon seit Jahren schwer kränkelnden Banken Daiwa und Asahi hervorging.

Auch hier zu Lande wird immer wieder nach staatlichen Hilfen für das Kreditgewerbe gerufen. Angesichts der japanischen Erfahrungen kann davor nur gewarnt werden.

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/wirtschaft/245603.html

-----------

Staatshilfen werden schon noch kommen. Time will tell!

Vetinari
18.05.2003, 21:40
IMF-high German deflation risk; Japan's may worsen
Sunday May 18, 3:29 pm ET
By Anna Willard

WASHINGTON, May 18 (Reuters) - Germany is at high risk of deflation and Japan, Hong Kong and Taiwan are vulnerable to an accelerating pace of price declines, the International Monetary Fund (News - Websites) warned on Sunday in a blunt assessment.

The report found a low chance of deflation in the United States :p , but added that there are "considerable uncertainties" in that outlook.

"There has been a clear increase in the vulnerability to deflation for a number of industrial and emerging market economies," the IMF said.

Low post-war inflation rates, large trade gaps, the bursting of an equity price bubble, rising banking sector stresses in some economies and declining credit growth are to blame, the IMF concluded.

The study, put together by a special task force overseen by IMF chief economist Kenneth Rogoff, comes at a time of increased worries about deflation around the world.

The U.S. Federal Reserve has recently raised concerns about deflation in the United States and fears about deflation in Germany's stagnant economy have been on the rise.

The IMF report warned that deflation, defined as a sustained decline in an aggregate measure of prices, is seldom benign and is difficult to anticipate.

There is a "considerable" probability Germany will face deflation over the next year if economic growth meets projections of 0.5 percent this year, the IMF said. If the economy contracts the risks are even higher.

And Germany, with a weak economy, large trade deficit, rising unemployment and banking sector strains, has limited policy options to fight it, the fund added. ;)

Elsewhere in Europe, Belgium, Finland, Norway, Portugal, Sweden and Switzerland are all in the moderate risk category for deflation, without factoring in possible spill-over effects from deflation in Germany.

WEAKER DOLLAR HELPS UNITED STATES

The situation in Asian economies, some already struggling with falling prices, could get worse, the report said. In Japan there is a high risk that deflation could accelerate if economic growth remains flat and unemployment rates rise. ;) Partly due to cheap imports from China, Taiwan and Hong Kong may also face a more difficult price picture.

The United States made it into the low risk category.

"The lower risk reflects an expected narrowing in the output gap, relief provided by a recent depreciation of the U.S. dollar, the resilience in the financial sector, the availability of policy stimulus and the explicit willingness of policy makers to take preemptory action," the IMF said. :p

Nevertheless, there are considerable uncertainties -- related to equity price declines still in the pipeline, excess capacity in several major sectors and the impact of security and geopolitical concerns, it said.

China is also in the low risk category with strong economic growth and policy stimulus likely to contain deflation, the IMF said. But its large pool of under-utilized labor and excess capacity in many sectors may pose a problem.

Several other emerging market economies also fit into the low but not minimal risk category. These include Korea, India, Mexico, Poland and Thailand.

The IMF said it is harder to tackle deflation once it arrives, so the best policy is to prevent it from taking root and this can require aggressive action.

"Strictly speaking, monetary policy should, by itself, be able to stave-off deflationary expectations," the report said.

"However, the central bank may underestimate the risks of deflation or be unable to -- because of political economy reasons -- undertake the necessary steps."

When monetary policy does not work, fiscal policy and structural measures have to be used, it said.


So , laut der IMF , Greenspan macht nichts falsch und Europa hat kein chance :D

:gusa

nasdaq10.000
18.05.2003, 21:56
Original geschrieben von Vetinari
IMF-high German deflation risk; Japan's may worsen
(...)So , laut der IMF , Greenspan macht nichts falsch und Europa hat kein chance :D
Wie gut allerdings, dass nur WIR die Wahrheit kennen:

Die USA werden nach dem Niedergang untergehen und in ihre Einzelteile zerfallen.
Europa allerdings wird - neben Japan - die neue Weltwirtschaftsmacht.
................:hihi

ZITAT:
Neuer IBM-Chef warnt Deutschland vor Abstiegsgefahr

Deutschland stecke in akuter Abstiegsgefahr, warnt Walter Raizner, neuer Geschäftsführer von IBM Deutschland. "Wir versteifen uns zu sehr auf traditionelle Industrien", sagte der Spitzenmanager der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung'. So gehen 40 Prozent aller Forschungsgelder in den Fahrzeugbau statt in die IT-Branche, wie Raizner fordert. "Angesichts der zyklischen Entwicklung in der Branche ist dies ein riskanter Weg."

Der Anteil der Forschung am Bruttoinlandsprodukt liege nur noch bei 2,4 Prozent - "Platz sieben in der Welt", wie Raizner in der Sonntagszeitung kritisiert. "Wir sind international nicht wettbewerbsfähig, was Innovation angeht. Deutschland verspiele seinen Wettbewerbsvorsprung, sagt Raizner, der zuletzt für das weltweite Speichergeschäft in der IBM-Zentrale in Amerika verantwortlich war. Mitte Januar kehrte der Schwabe zurück nach Stuttgart, wo er überraschend Erwin Staudt als Geschäftsführer von IBM Deutschland ablöste. (as)

15.02(!!).03, http://de.internet.com/index.html?id=2019437&section=Marketing-News&PHPSESSID=7e3a45ab22c6a402fc2fb7fb7da28a8f

toelzer
18.05.2003, 21:59
hallo germa,

noch was zu drooy,

du hast geschrieben, das 13 % der aktien leerverkauft sind.

das stimmt so nicht ganz, gemeint sind 13 des free float.

und dieser liegt bei 23 %.

servus

tölzer

germanasti
18.05.2003, 22:06
Original geschrieben von Vetinari
Germa - DB auch hat der Ami anteil reduciert ... bis ende Marz :rolleyes: ... sie haben diese rally verpasst :D

Warte bis Juni ... wette unsere Gurken haben am boden verkauft und stiegen jetzt wieder rein :laugh:



Here der Nasdaq link zu DB Depot ... volle DCX und eigene DB aktien :rolleyes: :hihi

http://holdings.nasdaq.com/asp/Portfolio.asp?FormType=Portfolio&CIK=0000948046&HolderName=DEUTSCHE+BANK+AG%5C&strFilter=T&sHead=t&coname=INTERNATIONAL+BUSINESS+MA&market=NYSE&PageName=Holdings+Summary&selected=IBM&symbol=vgz&symbol=MSFT&symbol=MMM&symbol=IBM&symbol=&symbol=&symbol=&symbol=&symbol=&symbol=


Und ein von Dresdner ...

http://holdings.nasdaq.com/asp/Portfolio.asp?FormType=Portfolio&CIK=0000030088&HolderName=DRESDNER+BANK+AG+%2FFI&strFilter=T&sHead=t&coname=Microsoft+Corporation&logopath=http%3A%2F%2Fa676%2Eg%2Eakamaitech%2Enet%2Ff%2F676%2F838%2F1h%2Fnasdaq%2Ecom%2Flogos%2FMSFT%2EGIF&market=Nasdaq%2DNM&PageName=Holdings+Summary&selected=MSFT&symbol=vgz&symbol=MSFT&symbol=MMM&symbol=IBM&symbol=&symbol=&symbol=&symbol=&symbol=&symbol=



Interessant ist IFX ... Nicht nur Fidelity steigt ein , aber DB hat sein anteil verdoppelt und INTC ist immer noch der 2 grosste aktionair ;)

Was wissen sie (und Nasi10K ;) ) das wir wissen nicht :rolleyes:

:schaf:

---------------

Ob unsere deutschen Bankendeppen tatsächlich auf Tief im Februar verkauft haben? :eek:





Tölzer:

Lt. Jens Erhardt sind 100% des freefloats leerverkauft bei DROOY

toelzer
18.05.2003, 22:19
also ich habe die zahl per ende 4/03.

laut.

http://www.viwes.com/invest/shorts/query.cgi

sind 5,5 millionen aktien short, weist du, woher erhard seine zahl her hat?

carlo
18.05.2003, 22:25
Original geschrieben von germanasti
http://www.welt.de/data/2003/05/19/98282.html

Deutsche Post bald vor dem Aus in Amerika?
So agiert ein diktatorisch geführtes Land!
Germa,


das hat mit Diktatur nicht das geringste zu tun.

Wenn ein Unternehmen versucht, im Ausland einen Fuß in den Markt zu bekommen, ist das sicherlich allen Respekt wert, schützt aber nicht vor der Beachtung dortiger Gesetze. Wenn die Konkurrenz, in diesem Fall UPS und Fedex, sich übervorteilt sieht, weil die Post zwar nur die höchstens zugelassenen 25% Unternehmensanteil an DHL hält, durch die ausgewiesenen Zahlen jedoch 90% in den USA generiert werden, wäre der Versuch, die Probleme juristisch zu lösen, weder strafbar noch diktatorisch.

Im übrigen versuchte die Europäische Genehmigungsbehörde ja auch vor nicht allzulanger Zeit, die Fusion zweier US-Unternehmen zu untersagen, Vodafone und Mannesmann lieferten sich einen wochenlangen, hochemotional ("feindliche Übernahme") geführte Auseinandersetzung über die Presse, als ob es um die Besetzung Deutschlands durch die Engländer gänge, und (Noch-)Kanzler Schröder beschuldigte in populistischer Manier die Ölkonzerne der Preisabsprache und schrie nach dem Kartellamt (das keinen Verstoß feststellen konnte), obwohl seine Regierung durch die Ökosteuer für die exponentiale Verteuerung des Benzins verantwortlich war...also, nichts als heiße Luft, Konkurrenzkampf mit harten Bandagen, weiter nichts!;)

Hoofie_or_Boo
18.05.2003, 22:30
Original geschrieben von Vetinari
IMF-high German deflation risk; Japan's may worsen
Sunday May 18, 3:29 pm ET
By Anna Willard

WASHINGTON, May 18 (Reuters) - Germany is at high risk of deflation and Japan, Hong Kong and Taiwan are vulnerable to an accelerating pace of price declines, the International Monetary Fund (News - Websites) warned on Sunday in a blunt assessment.

The report found a low chance of deflation in the United States :p , but added that there are "considerable uncertainties" in that outlook.

"There has been a clear increase in the vulnerability to deflation for a number of industrial and emerging market economies," the IMF said.

Low post-war inflation rates, large trade gaps, the bursting of an equity price bubble, rising banking sector stresses in some economies and declining credit growth are to blame, the IMF concluded.

The study, put together by a special task force overseen by IMF chief economist Kenneth Rogoff, comes at a time of increased worries about deflation around the world.

The U.S. Federal Reserve has recently raised concerns about deflation in the United States and fears about deflation in Germany's stagnant economy have been on the rise.

The IMF report warned that deflation, defined as a sustained decline in an aggregate measure of prices, is seldom benign and is difficult to anticipate.

There is a "considerable" probability Germany will face deflation over the next year if economic growth meets projections of 0.5 percent this year, the IMF said. If the economy contracts the risks are even higher.

And Germany, with a weak economy, large trade deficit, rising unemployment and banking sector strains, has limited policy options to fight it, the fund added. ;)

Elsewhere in Europe, Belgium, Finland, Norway, Portugal, Sweden and Switzerland are all in the moderate risk category for deflation, without factoring in possible spill-over effects from deflation in Germany.

WEAKER DOLLAR HELPS UNITED STATES

The situation in Asian economies, some already struggling with falling prices, could get worse, the report said. In Japan there is a high risk that deflation could accelerate if economic growth remains flat and unemployment rates rise. ;) Partly due to cheap imports from China, Taiwan and Hong Kong may also face a more difficult price picture.

The United States made it into the low risk category.

"The lower risk reflects an expected narrowing in the output gap, relief provided by a recent depreciation of the U.S. dollar, the resilience in the financial sector, the availability of policy stimulus and the explicit willingness of policy makers to take preemptory action," the IMF said. :p

Nevertheless, there are considerable uncertainties -- related to equity price declines still in the pipeline, excess capacity in several major sectors and the impact of security and geopolitical concerns, it said.

China is also in the low risk category with strong economic growth and policy stimulus likely to contain deflation, the IMF said. But its large pool of under-utilized labor and excess capacity in many sectors may pose a problem.

Several other emerging market economies also fit into the low but not minimal risk category. These include Korea, India, Mexico, Poland and Thailand.

The IMF said it is harder to tackle deflation once it arrives, so the best policy is to prevent it from taking root and this can require aggressive action.

"Strictly speaking, monetary policy should, by itself, be able to stave-off deflationary expectations," the report said.

"However, the central bank may underestimate the risks of deflation or be unable to -- because of political economy reasons -- undertake the necessary steps."

When monetary policy does not work, fiscal policy and structural measures have to be used, it said.


So , laut der IMF , Greenspan macht nichts falsch und Europa hat kein chance :D

:gusa


Die USA werden von der Deflation nicht so getroffen, wie es Deutchland und Japan erfahren werden ........ dagegen sprechen die strukturellen Unterschiede und die Denkweisen und Ansätze

Gute N8

nasdaq10.000
18.05.2003, 22:38
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Interessant ist IFX ... Nicht nur Fidelity steigt ein ,
aber DB hat sein anteil verdoppelt
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Die weltgrösste - unabhängige -Investmentgesellschaft/Fondsmanagementunternehmen Fidelity Management & Research, USA, positioniert sich in Infineon als weltweit zweitgrößter Anteilseigner.
Der grösste bleibt Siemens.
(Fidelity verwaltet 832 Milliarden Euro für 17 Millionen Anleger weltweit).

ZITAT:

(...) US-Investmentgesellschaft erhöht Beteiligung (...)
"Die Nachricht, dass Fidelity über 5 Prozent an Infineon besitzt, hat das Vertrauen in den Wert gestärkt und ist ein wesentliches Kaufsignal", sagte Analyst Ingo Queiser vom Bankhaus Julius Bär. "Deshalb tendiert Infineon recht fest."
Die Preise auf dem Halbleitermarkt seien nahezu unverändert. "Wie haben schon seit Monaten eine Seitwärtsbewegung", erklärte Queiser. (...)

Die amerikanische Investmentgesellschaft Fidelity Management & Research hatte ihren Anteil an Infineon auf 5,08 Prozent erhöht und ist damit nach der ehemaligen Muttergesellschaft Siemens der zweitgrößte Anteilseigner an Infineon. 16.05.03, http://finanzen.focus.msn.de/D/DS/DSF/dsf.htm?pfad=kurslisten%2faktien%2fnews%2fshow_detail.html%3foffset%3d0%26id%3d1053078405

http://www.fidelity.de/news/maerkte.html
http://www.fidelity.com

Dies impliziert lt. Wertpapierhandelsgesetz die Meldepflicht:

§ 21 Mitteilungspflichten des Meldepflichtigen

(1) Wer durch Erwerb, Veräußerung oder auf sonstige Weise 5 Prozent, 10 Prozent, 25 Prozent, 50 Prozent oder 75 Prozent der Stimmrechte an einer börsennotierten Gesellschaft erreicht, überschreitet oder unterschreitet (Meldepflichtiger), hat der Gesellschaft sowie der Bundesanstalt unverzüglich, spätestens innerhalb von sieben Kalendertagen, das Erreichen, Überschreiten oder Unterschreiten der genannten Schwellen sowie die Höhe seines Stimmrechtsanteils unter Angabe seiner Anschrift und des Tages des Erreichens, Überschreitens oder Unterschreitens unter Beachtung von § 22 Abs. 1 und 2 schriftlich mitzuteilen. Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, zu dem der Meldepflichtige Kenntnis davon hat oder nach den Umständen haben musste, dass sein Stimmrechtsanteil die genannten Schwellen erreicht, überschreitet oder unterschreitet.

(...)

http://wertpapierhandelsgesetz.trenkler.de/german/p21wphg.shtml

schloss
18.05.2003, 23:03
Was zum Lachen aber auch zum Nachdenken...
über den Börsendepp Thieme und seine "wirkliche" Aufgabe...(fett markiert)
naja und den üblichen Bullequatsch...

"Die Welt ist nach wie vor in Ordnung"
Börsen-Guru Thieme hält die Deflationssorgen für übertrieben und rät zum Einstieg in Aktien
Die Warnungen der Ökonomen vor einer deflatorischen Entwicklung werden immer lauter. Doch wie real ist diese Gefahr? Wie sind die Perspektiven für die Börsen? Thomas Exner sprach darüber mit Heiko Thieme, dem wohl bekanntesten und umstrittensten Deutschen an Wall Street.

DIE WELT: Sie gelten als unverbesserlicher Börsen-Optimist. Müssen Sie Ihr Weltbild nun korrigieren?

Heiko Thieme: Die Welt ist nach wie vor in Ordnung. Ich halte die vielerorts verbreitete Untergangsstimmung für maßlos übertrieben. Sicherlich gibt es in einigen Bereichen deflatorische Tendenzen - etwa in der amerikanischen Industrie. Im Dienstleistungssektor finden sich hingegen eher kräftige Preissteigerungen. Unter dem Strich ergibt sich damit ein sehr gemischtes Bild.

Die Welt: Die Deflations-Debatte führt also in die Irre?

Thieme: Sie verstellt den Blick auf die nach wie vor großen Chancen. Wir stehen nicht am Rand einer Spirale, die unweigerlich in den Abgrund führt - zumindest, wenn die Verantwortlichen jetzt richtig handeln. Wir haben genügend Instrumente dazu zur Verfügung.

Die Welt: Was ist Ihr Rezept?

Thieme: Ich bin überzeugter Verfechter einer Angebotspolitik. Doch es gibt Situationen, in denen der Staat handeln und höhere Defizite in Kauf nehmen muss. Es wäre ein Fehler, in der gegenwärtigen Stagnationsphase in Europa auch noch einen strikten Sparkurs zu fahren. Der Stabilitäts-Pakt muss zeitweise ausgesetzt werden und die EZB muss die Zinsen senken. Das hat kurzfristig zwar kaum eine reale Wirkung, aber der psychologische Effekt wäre ungemein.

Die Welt: Die USA sind also das Vorbild?

Thieme: Das von Präsident Bush geplante riesige Steuersenkungspaket weist in die richtige Richtung. Besser als die Dividendenbesteuerung zu ermäßigen, wäre es allerdings, die allgemeine Einkommensteuer zu senken. Alle Menschen - und nicht nur die Wohlhabenden - müssen spüren, dass sie mehr Geld in der Tasche haben.

Die Welt: Aber zeigt nicht gerade das Beispiel USA, dass der Wirkung von Zinssenkungen Grenzen gesetzt sind?

Thieme: Die Wirkung der historisch niedrigen Leitzinsen ist doch deutlich zu spüren. Obwohl das Staatsdefizit in Amerika in diesem Jahr einen Rekordstand erreicht, liegt der Zins für 30jährige Rentenpapiere unter 4,5 Prozent. Die günstige Refinanzierung von Schulden ist eine wichtige Stütze für die Ökonomie. Die Wirtschaft in den USA wächst deshalb im Vergleich zu Europa immer noch kräftig. Und ich gehe davon aus, dass die US-Notenbank spätestens im September mit einem neuerlichen Zinsschritt um 50 Basispunkte einen weiteren Impuls liefern wird, sofern sich das Wachstum nicht von selbst beschleunigt.

Die Welt: Was heißt das für die Finanzmärkte?

Thieme: Wir haben den Tiefpunkt der schmerzhaften dreijährigen Baisse hinter uns. Die neue Hausse hat schon begonnen, auch wenn viele noch immer auf fallende Kurse spekulieren. Zwar könnte es im Sommer tatsächlich noch einmal einige Kursrückschläge geben. Aber im Verlauf der zweiten Jahreshälfte wird offensichtlich werden, dass es mit der Wirtschaft und damit auch den Börsen aufwärts geht. Wer Geld hat, sollte jetzt Aktien kaufen
---------
http://www.welt.de/data/2003/05/17/97006.html

Vetinari
18.05.2003, 23:09
Nasi - hier IFX holdings von die Amis ...

http://www.nasdaq.com/asp/holdings.asp?mode=&kind=&symbol=ifx&symbol=&symbol=&symbol=&symbol=&symbol=&symbol=&symbol=&symbol=&symbol=&FormType=Institutional&mkttype=&pathname=&page=holdings&selected=IFX


Fidelity ist nummer eins FMR , dann kommt Intel. Goldman und JPM steigen aus , Citi , Merrill und Morgen Stanley steigen ein (oder sie haben das gemacht bis 31/03)

Kein wort uber Siemens , aber vielleich weil der Siemens anteil in Deutschland ist. Auch hier DB haben IFX in Amiland gekauft.

:gusa

Vetinari
18.05.2003, 23:14
Und welche witzbold kauft der Banana hoch um diese Uhr :rolleyes: :schaf:


Wie der alte spiel mit Gold ... jemand denkt der kurs morgen steigt und versucht fruh rein zu kommen ... vielleich gegen diese G8 meldung ... oder nix-meldung ... heute. :rolleyes:


Hoffe sie machen kein "Blow Off Top" ubernacht , die dumme Japsen ... ich will es morgen sehen :laugh:

:gusa

paule2
18.05.2003, 23:35
Selbstverständlich steigt die US-Währung seit Ende des Irak-Krieges an allen Fronten!

Vermutlich liegt das an der sagenhaften Produktivität bei der Statistik-Erstellung!

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=852508800&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=DJPYUSD.TGT&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=DJPYUSD.TGT&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+852508800&selected=chart

:hihi :hihi :hihi

paule2
18.05.2003, 23:38
Die amerikanische Investmentgesellschaft Fidelity Management & Research hatte ihren Anteil an Infineon auf 5,08 Prozent erhöht und ist damit nach der ehemaligen Muttergesellschaft Siemens der zweitgrößte Anteilseigner an Infineon.

Investoren aus Weichwährungsländern können mit Schrott durchaus ihren Schnitt machen. Es reicht, wenn der Dollar stärker als das sagenhafte Investment fällt.

:hihi

nasdaq10.000
18.05.2003, 23:51
Deutschland: Haushaltsdefizit ohne Ende. Die Schuldenlast steigt in ungeahnte Höhen.

Abzusehende Wohlstandsverluste - selbst von mir nicht 'mal erahnt.

Deutsche Wirtschafts- und Finanzpolitik total gescheitert.

paule2 markiert immer noch den gross-sprücheklopfenden Deutsch-Willi
und Anti-USA-Propagandisten ("Weichwährung") :hihi :hihi

Markig, markig. :hihi
Hacken zusammen und weitermachen. :hihi

PS:
Alle Berechnungen basieren auf Wachstumsannahmen,
die nicht Ernst zu nehmen sind.
Das heisst: Es wird noch schlimmer.

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FINANZ-SCHOCK
Eichels Milliarden-Bombe erschüttert die Republik

Eine unfassbare Zahl: 126 Milliarden Euro fehlen Bund, Ländern und Gemeinden bis Ende 2006. So das Ergebnis der jüngsten Steuerschätzung. Wirtschaftsvertreter fordern einen Befreiungsschlag, die Opposition den Rücktritt des Finanzministers. Doch die Bundesregierung hält unverdrossen an Wachstumsprognosen fest, die Analysten als "utopisch" bezeichnen.

"Sie sehen mich ausgesprochen kampfeslustig", sagte Finanzminister Eichel, und verteidigte eine Wachstumsprognose, die die Mehrheit der Volkswirte für utopisch hält

Berlin - "Wir leben nachhaltig über unsere Verhältnisse", fasste Finanzminister Eichel die Steuerschätzung der Expertenkommission am frühen Nachmittag zusammen. Und für alle, die die Dramatik der Situation noch nicht begriffen hatten, stellte er noch einmal die Größenordnung der Lücke dar. "Wir stehen vor der Situation, dass wir für 2006 mit einem Steuerausfall rechnen müssen, der der Hälfte eines Bundeshaushalts entspricht".
Die amtliche Steuerschätzung hatte zuvor ergeben, dass im laufenden Jahr auf Grund des schwachen Wirtschaftswachstums gegenüber den bisherigen Annahmen 8,7 Milliarden Euro weniger Steuern anfallen werden. Die Lücke gegenüber den bisherigen Erwartungen wird sich danach über gut 34 Milliarden Euro im kommenden Jahr bis auf knapp 44 Milliarden Euro im Jahr 2006 erhöhen. Insgesamt also, so Eichel, sei bis Ende 2006 mit 126 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen zu rechnen als bislang erwartet. "So etwas", räumte der Minister ein, "hat es bisher noch nie gegeben".

"Schluss damit"

Unions-Finanzexperte Dietrich Austermann hat deshalb Eichels Rücktritt gefordert, nach einer Umfrage stimmen ihm 40 Prozent der Deutschen zu. FDP-Chef Guido Westerwelle forderte gar Neuwahlen. Eichel spürt wohl, wie sehr er in die Defensive geraten ist - und beeilte sich, seine Entschlossenheit zu demonstrieren. "Aus der dramatischen Finanzentwicklung für alle staatlichen Haushalte kann nur eine große gemeinsame Kraftanstrengung aller staatlichen Ebenen herausführen", lautet seine Parole.

Alle Leistungen und Ausgaben, auch im sozialen Bereich, auch Steuervergünstigungen, müssten auf den Prüfstand. Er halte für die gesamte Legislaturperiode ein Leistungsmoratorium für nötig: "Das heißt, es ist Schluss damit, dass irgendwer noch was drauflegen kann". Auch die Subventionen müssten drastisch abgebaut werden, und zwar um mehr, als die derzeit diskutierten zehn Prozent verteilt über drei Jahre. Eichel sagte, künftig müssten die öffentlichen Etats so konstruiert sein, dass nicht jeder konjunkturelle Einbruch zu einer Finanzkrise führe.

"Erneut auf Sand gebaut"

Ganz so entschieden, wie Eichel beteuert, geht die Regierung vorerst aber nicht vor. So will sie trotz der Finanznot an den bereits beschlossenen Steuersenkungen für 2004 und 2005 festhalten. Allerdings - und dies verärgert viele Wirtschaftsvertreter und Oppositionspolitiker - basiert die Prognose des historischen Milliarden-Ausfalles immer noch auf fragwürdigen Annahmen.

Grundlage ist nämlich die offizielle Wachstumsprognose der Regierung, die für das laufende Jahr weiter ein Wirtschaftswachstum von 0,75 Prozent erwartet. Volkswirte wie DekaBank-Analyst Andreas Scheuerle nannten diese Annahme utopisch, Eichel hielt an ihr fest: Nach dem Ende des Irak-Krieges gebe es Chancen für eine weltweite Wirtschaftserholung. Dabei hatte Eichel erst am Mittwoch überraschend einräumen müssen, dass die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal 2003 geschrumpft war.

"Flucht nach vorne"

BDI-Präsident Michael Rogowski prophezeite angesichts dieser Widersprüche bereits: "Der nächste Haushalt wird erneut auf Sand gebaut." Auch Austermann forderte die Regierung auf, einen wirklich ehrlichen Kassensturz zu machen. Volkswirte und Opposition warnten gleichzeitig vor Steuererhöhungen: "Die Regierung sollte die Flucht nach vorne antreten und in einem Befreiungsschlag die Ausgaben senken - dies würde die Stimmung heben und so den Verbrauch ankurbeln", sagte Werner Heß von der Dresdner Bank. Eckart Tuchtfeld von der Commerzbank sagte: "Subventionen, Personalausgaben, Sozialleistungen - alles muss auf den Prüfstand. Die Agenda 2010 kann nur der erste Schritt sein."

So liegt in der Situation - trotz aller Kritik und Rücktrittsrufe - auch eine Chance für Hans Eichel, der sich selbst als "überaus kampfeslustig" beschrieb. Einzelne Unionspolitiker sind jedenfalls bereit, nun entschiedene Reformen und Einschnitte mitzutragen. Der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende Friedrich Merz bot Eichel seine Zusammenarbeit an. Er teile Eichels Einschätzung, die Probleme auf der Ausgabenseite müssten gemeinsam angegangen werden, so Merz. Man könne und müsse sich nun über den Abbau von Subventionen verständigen. Die CDU werde dazu konstruktive Vorschläge machen.

Druck auf die Zentralbank wächst

Ob diese Chance genutzt wird, zeigt sich wohl schon in den kommenden Wochen. Schon beginnen einzelne Politiker wieder, Sündenböcke zu suchen und neue Kriegsschauplätze zu eröffnen. Während Eichel eine Steuererhöhungsdebatte für verfehlt erklärt, kommt neues Leben in die Debatte über eine Mehrwertsteuererhöhung. Im Anschluss an die Wirtschaftsministerkonferenz plädierten Politiker von SPD, CDU und PDS für diese Maßnahme. Gleichzeitig forderten sie die Bundesregierung auf, zügig für eine Senkung der Lohnnebenkosten zu sorgen.

Der schleswig-holsteinische Wirtschaftsminister Bernd Rohwer (SPD) etwa sprach sich für eine Erhöhung der Mehrwertsteuer zur Finanzierung niedrigerer Beiträge für die Krankenversicherung aus. Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf (PDS) erklärte dazu, dies sei "einer der Vorschläge, die man diskutieren kann". Der sächsische Wirtschaftsminister Martin Gillo (CDU) ergänzte, aus Sicht der unionsgeführten "B"-Länder sei eine Mehrwertsteuererhöhung "ein erster Schritt".

Alles wird gut, nur dauert es länger

Andere Politiker, darunter neben Eichel selbst auch der SPD-Fraktionsvize Ludwig Stiegler, spielen den Ball an die Europäische Notenbank weiter. Sie habe nun mehr Spielraum für eine Zinssenkung. Ob diese der Regierung helfen würde, bleibt aber umstritten. "In Deutschland brauchen wir eine Zinssenkung dringend - aber für den Aufschwung kann eine lockere Geldpolitik nicht sorgen", sagte etwa Stefan Schilbe, Volkswirt bei HSBC Trinkaus & Burkhardt. Eichel vertagt seine Hoffnungen derweil weit, weit in die Zukunft. Ein Datum für einen ausgeglichenen deutschen Staatshaushalt, lange eines seiner wichtigsten Ziele, wollte er nicht mehr nennen. Er sprach nur von "in diesem Jahrzehnt". Dass der Finanzminister dann noch Hans Eichel heißen wird - das glaubt Eichel vermutlich selbst nicht mehr.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,248824,00.html

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18.05.2003
F I N A N Z K R I S E - Die Not wächst

Bundesfinanzminister Eichel muss rund 20 Milliarden Euro Schulden aufnehmen - mehr als doppelt so viel wie geplant. Um einen verfassungsgemäßen Haushalt für 2004 vorzulegen, muss Eichel außerdem 15 Milliarden Euro einsparen.

Hamburg - Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) plant für den Haushalt 2004 eine Neuverschuldung von mehr als 20 Milliarden Euro. Das ist doppelt so viel, wie im geltenden Finanzplan vorgesehen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in seiner neuen Ausgabe.

Dazu muss Eichel im Rahmen der Etataufstellung noch rund 15 Milliarden Euro einsparen. Ohne dieses Sparpaket, so die Berechnungen des Finanzministeriums, würde das Defizit auf eine Größenordnung zwischen 37 und 40 Milliarden Euro steigen.

Um einen verfassungsgemäßen Haushalt vorzulegen, muss Eichel die Neuverschuldung unter die Summe der Investitionen drücken. Dafür sind 2004 rund 26 Milliarden Euro vorgesehen.

Das Finanzministerium bestätigte die Zahlen allerdings nicht. Politiker von SPD und Grünen meldeten sich mit zahlreichen Vorschlägen für Einsparungen und Steuererhöhungen zu Wort, um der Finanzkrise Herr zu werden. Eichel selbst dringt auf noch drastischere Sozialreformen. Eichels Sprecher Jörg Müller sagte, die Beratungen würden derzeit erst auf Abteilungsleiterebene geführt. Der Haushalt 2004 werde erst am 25. Juni im Kabinett verabschiedet.

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15.05.2003 - S T E U E R L O C H

125.000.000.000 Euro fehlen

Die Steuerschätzung übertrifft selbst die pessimistischsten Prognosen. Bund, Ländern und Gemeinden fehlen bis zum Jahr 2007 rund 125 Milliarden Euro. Selbst diese Zahl beruht noch auf optimistischen Annahmen.

Lübbenau/Berlin - Bund, Länder und Gemeinden müssen nach Angaben aus Kreisen der amtlichen Steuerschätzer von 2003 bis 2006 mit Steuerausfällen von rund 125 Milliarden rechnen. Damit liege die neue amtliche Schätzung drastisch über den Erwartungen der Bundesregierung, die mit Steuermindereinnahmen in der Größenordnung bis zu 50 Milliarden Euro kalkuliert hatte.


"Bis zum Jahr 2006 addieren sich die Ausfälle im Vergleich zu den bisherigen Annahmen auf gut 125 Milliarden Euro", verlautete nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag aus der Schätzerrunde in Lübbenau.

Die Ausfälle sind nach Einschätzung von Volkswirten vermutlich noch zu niedrig veranschlagt und bieten kaum eine verlässliche Planungsgrundlage. Grund sei, dass sie auf der auf der Wachstumsprognose der Regierung von rund 0,75 Prozent basierten. Diese Annahme ist nach dem überraschenden Schrumpfen der deutschen Wirtschaftsleistung im ersten Quartal nach Einschätzung vieler Volkswirte aber nicht mehr haltbar.

Weitere Abschläge sind möglich

"Die Steuereinnahmen werden angesichts dieser Wachstumsschwäche voraussichtlich überschätzt", sagte Wolfgang Meister, Konjunkturexperte des Münchner Instituts für Wirtschaftsforschung (Ifo). "Es kann gut sein, dass wir in diesem Jahr von dem Ergebnis der Steuerschätzung direkt einen Abschlag machen müssen", sagte auch Eckart Tuchtfeld von der Commerzbank.

Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) sagte hierzu am Donnerstag, dass der überraschende Einbruch in der Kalkulation kurzfristig eingeflossen sei. Nach einer Faustformel von Experten schlägt sich eine Wachstumsveränderung von einem Prozentpunkt in Steuermehr- oder -mindereinnahmen von mindestens fünf Milliarden Euro nieder. Andere Experten gehen von etwa sieben Milliarden Euro aus.

Eichel sagte weiter, er wolle trotz der dramatischen Steuerausfälle an den geplanten Steuersenkungen in den Jahren 2004 und 2005 festhalten. Die Rücknahme der Abgaben müsste wie im Gesetz vorgesehen umgesetzt werden. Zudem dürfe der Haushalt im Jahr 2004 nicht gegen die Verfassung verstoßen - das heißt, die Neuverschuldung muss unter der Summe der Investitionen liegen.

Auch müsse das Defizit des Gesamtstaats 2004 müsse wieder unter der europäisch vereinbarten Defizitgrenze von drei Prozent des Bruttoinlandproduktes liegen. Dies erfordere jedoch harte Einschnitte, sagte Eichel. Die diskutierte Kürzung der Subventionen und Steuervergünstigungen von zehn Prozent in den kommenden drei Jahren reichten nicht aus.

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,248750,00.html

paule2
18.05.2003, 23:53
Der IWF sieht Deflationsgefahr in Deutschland!

Ich auch!

Bald bekommen wir Erdöl zu 10 € pro Barrell. Das wird unserer armen Volkswirtschaft den Rest geben. Keiner wird mehr tanken, da er darauf hofft, daß Benzin täglich billiger wird.

Deutschland wird untergehen!

:hihi :hihi :hihi

paule2
19.05.2003, 00:00
Deutschland: Haushaltsdefizit ohne Ende. Schuldenlast steigt in ungeahnte Hohen.
Abzusehende Wohlstandsverluste - selbst von mir nicht 'mal erahnt.
Deutsche Wirtschafts- und Finazpolitik total gescheitert.
paule2 markiert immer den grosse-sprücheklopfenden Deutsch-Willi
Markig, markig. Weitermachen
Hacken zusammen



Unser jugendlicher, schmarotzender Nichtsschaffer und Drückeberger mit Rechtsaußen-Ambitionen labert von Hacken zusammen.

Der soll mal nach Amerika oder Österreich auswandern und mal arbeiten gehen. Nach drei Wochen kehrt er dann wieder heim ins Schlaraffenland!

In der Nase bohren und weitermachen!


;)

cloneshare
19.05.2003, 00:08
Original geschrieben von nasdaq10.000
Deutschland: Haushaltsdefizit ohne Ende. Die Schuldenlast steigt in ungeahnte Höhen.

Abzusehende Wohlstandsverluste - selbst von mir nicht 'mal erahnt.

Deutsche Wirtschafts- und Finanzpolitik total gescheitert.



Du bist hier gescheitert, mit all deinem ignorieren der US Wirtschaftpolitik.


ich wiederhole immer gern:

http://www.broeckers.com/budget.jpg




http://www.markt-daten.de/Kalender/Chart/eco/2003.2.handelsbilanz-ab1992.gif

tom911
19.05.2003, 05:59
moin germa

moin mädel´s

:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

germanasti
19.05.2003, 06:05
Moin :)


http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JNIc1&Titel=NIKKEI+IND+DEC2&Za=i&Al=small&Zt=1034913801&

Nikkei -110 P.
Schade, wieder nichts mit dem grossen Turnarround geworden.

Doch sieht so ein grosser VK-Druck wegen Bankenpleite aus? Das istauch heute ein Spiel via Terminmarkt, bei dem die Amis auf 8000 P. erinen Shortdeckel setzten!

germanasti
19.05.2003, 06:06
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JPY%3D&Titel=USD%2FJPY+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1034914095&

Dollar/Yen wieder unter 11,50

Euro bei 1,17

Gold auf 360 Dollar


Zünden wir nun Amerika an & lassen es lichterloh brennen :D

germanasti
19.05.2003, 06:08
9:14pm 05/18/03
Kyodo: BOJ to pump $8.7 bln into financial institutions By Mariko Ando
Kyodo news said the Bank of Japan will provide 1 trillion yen ($8.69 billion) to financial institutions through its money market operations to help maintain stability in the nation's financial system following a bailout plan announced for Resona Bank. A BOJ spokesperson declined to comment. The news came as the central bank begins a two-day monetary policy meeting this afternoon to discuss measures to prevent financial disruptions in the wake of Resona's rescue announcement.

---------

Theoretisch müssten damit die Banken kursmässig explodieren, da ein todsicheres Absicherungsnetz.
Stattdessen sind sie im minus, was erst recht zeigt wie manipulativ der Nikkei momentan ist. :dumm

Hoofie_or_Boo
19.05.2003, 06:15
Original geschrieben von germanasti
9:14pm 05/18/03
Kyodo: BOJ to pump $8.7 bln into financial institutions By Mariko Ando
Kyodo news said the Bank of Japan will provide 1 trillion yen ($8.69 billion) to financial institutions through its money market operations to help maintain stability in the nation's financial system following a bailout plan announced for Resona Bank. A BOJ spokesperson declined to comment. The news came as the central bank begins a two-day monetary policy meeting this afternoon to discuss measures to prevent financial disruptions in the wake of Resona's rescue announcement.

---------

Theoretisch müssten damit die Banken kursmässig explodieren, da ein todsicheres Absicherungsnetz.
Stattdessen sind sie im minus, was erst recht zeigt wie manipulativ der Nikkei momentan ist. :dumm


Ja, manipuliert duch die eigene japanische Ignoranz, Unfähigkeit und Unwilligkeit ......

Guten Morgen, Germa! ;)

4604
19.05.2003, 06:21
tag all


zitat:

denn wer soll hier kaufbereit die Hände offen halten?

der dow ausbruch zeigt das absolut keine nachfrage da is
denke beim ndx dürfte es ähnlich ablaufen bei bruch 1160,wenns überhaubt drüber geht.

very very tricki market

Hoofie_or_Boo
19.05.2003, 06:24
Original geschrieben von 4604
tag all


zitat:

denn wer soll hier kaufbereit die Hände offen halten?

der dow ausbruch zeigt das absolut keine nachfrage da is
denke beim ndx dürfte es ähnlich ablaufen bei bruch 1160,wenns überhaubt drüber geht.

very very tricki market


Eben deshalb ....... immer schön VOR den Zug treten! ;)

germanasti
19.05.2003, 06:44
Hoofie:

Guck mal wann Goldman Sachs eine Kaufempfehlung für Japan ausgesprochen hat.
Richtig, letzte Woche exakt auf dem Top!
Noch Fragen? :sss

cherry
19.05.2003, 06:59
guten morgen @all+@germa :) :) :)


@hoofie

hab heute früh noch mal sonntagsbörse geschaut. die gertrud hat das ende des bärenmarktes und einen neuen bullenmarkt ausgerufen. Möchte die BBG vll noch Aktien unter den leuten bringen :confused: :p

lupo
19.05.2003, 07:08
guten morgen :)

delphin
19.05.2003, 07:12
Guten morgen zusammen :)

Aktienbaer
19.05.2003, 07:15
Alan Greenspan kommt nach Berlin
Berlin - Bei der Konferenz der International Monetary Conference (IMC) am 2. und 3. Juni 2003 wird im Berliner "Adlon"-Hotel ein Gipfeltreffen der internationalen Finanzgrößen erwartet. So haben nach Informationen dieser Zeitung für eine Diskussion am 3. Juni die wichtigsten Zentralbankchefs der Welt ihr Kommen angekündigt. US-Notenbankpräsident Alan Greenspan wird mit seinem Kollegen der Europäischen Zentralbank, Wim Duisenberg, und mitSir Edward George von der Bank of England über die künftige internationale Geld- und Finanzpolitik diskutieren, für das sich auch der französische Notenbankpräsident Jean-Claude Trichet und sein deutscher Bundesbank-Kollege Ernst Welteke angekündigt haben. Die Zusage von Toshihiko Fukui, oberster Währungshüter in Japan, steht noch aus.


Von deutscher Seite wird die CDU-Fraktionsvorsitzende Angela Merkel am ersten Tag am Rednerpult stehen, für den darauf folgenden Tag ist Wirtschafts- und Arbeitsminister Wolfgang Clement (SPD) eingeladen. Bei dem Abendessen am Sonntag wird Außenminister Joschka Fischer (Grüne) das Grußwort sprechen.


Die IMC ist das jährliche Treffen der Chefs der hundert größten Banken, das immer an wechselnden Orten stattfindet und dessen Präsident der Aufsichtsratschef der schwedischen Bank SEB, Jacob Wallenberg, ist. In seinem schriftlichen Grußwort kündigt er an, dass in Berlin "solche kritischen Felder wie Regulierung, Corporate Governance und das sich verändernde Bild von Europa" diskutiert werden. ws

Artikel erschienen am 18. Mai 2003

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eier kaufen gehen
:hihi

germanasti
19.05.2003, 07:18
Da reichen keine Eier, denn Greenspan kannste nach ganz oben an die Top 10 der schlimmsten Menschen in den letzten 200 Jahren setzen :(

germanasti
19.05.2003, 07:22
Euro steigt gegenüber Dollar in Fernost auf Vierjahreshoch

Tokio, 19. Mai (Reuters) - Der Euro ist am Montag im
frühen Handel in Fernost zeitweise über 1,17 Dollar gestiegen
und hat damit ein Vierjahreshoch erreicht. Zuvor hatten Aussagen
von US-Finanzminister John Snow Händler in ihrer Auffassung
bestärkt, die US-Regierung sei derzeit mit dem schwächeren
Dollar-Kurs zufrieden.
Gegen 02.40 MESZ notierte die Gemeinschaftswährung bei
1,1705 Dollar nach 1,1594 Dollar im späten New Yorker Handel am
Freitag. Gegenüber dem Yen verlor die US-Währung zeitweise auf
115,43 Yen nach 115,87 Yen im späten US-Handel am Freitag.
"Die G7-Minister haben die derzeitige Schwäche des Dollar
akzeptiert", sagte Shogo Nagaya von Nomura Trust and Banking.
Snow hatte nach dem Treffen der sieben führenden
Industrienationen (G7) am Wochenende im französischen Deauville,
die Veränderungen der Wechselkurse in der jüngsten Zeit als
"recht moderat" bezeichnet. Die jüngsten Kursverluste des Dollar
gegenüber Euro und Yen wurden in der Abschlusserklärung der
G7-Finanzminister nicht ausdrücklich erwähnt. Analysten hatten
gewarnt, sollten die G7-Minister zum Thema Währung schweigen,
würde dies im Devisenhandel als grünes Licht dafür verstanden,
den Dollar weiter zu verkaufen.

--------------

Es herrscht momentan ein so extremer Kapitalabfluss aus Amerika, dass sich nichtmal die G7 traut dort zu intervenieren.
Amerika ist bereits tot :p

germanasti
19.05.2003, 07:35
19/05/2003 07:27
Guten Morgen von Reuters am Montag, den 19. Mai 2003~

TOP AKTUELL
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat vor einem hohen
Deflationsrisiko in Deutschland gewarnt. In einem am Sonntag
veröffentlichten Bericht heißt es, es gebe eine erhebliche
Wahrscheinlichkeit, dass es in Deutschland im kommenden Jahr zur
Deflation komme, wenn es bei dem für dieses Jahr erwarteten
Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent bleibe. Bei einer
schrumpfenden Wirtschaftsleistung erhöhe sich das Risiko einer
Deflation, einer Abwärtsspirale der Preise. Angesichts der
schwachen Wirtschaft, steigender Arbeitslosigkeit und
Schwierigkeiten im Bankensektor gebe es nur begrenzte
Möglichkeiten die Gefahren zu bekämpfen. Allerdings habe die
Europäische Zentralbank Spielraum, die Geldpolitik zu lockern,
heißt es in dem IWF-Bericht.

TOP AKTUELL II
Eine weitere Senkung der Zinsen durch die Europäische
Zentralbank (EZB) hängt nach den Worten von Bundesbankpräsident
Ernst Welteke von der künftigen Entwicklung ab. In der
ZDF-Sendung "Berlin direkt" sagte Welteke am Sonntag auf die
Frage, ob die EZB der schwachen Konjunktur nicht ein
Aufschwungsignal durch niedrigere Zinsen geben könnte: "Wir
haben ja im Dezember die Zinsen um 50 Basispunkte gesenkt und
wir haben sie im März um weitere 25 Basispunkte gesenkt". Damals
sei die gleiche Forderung gestellt worden. Man müsse sich
fragen, welche Wirkung damit erzielt worden sei. "Wir haben
historisch außerordentlich niedrige Zinsen, der Realzins ist
ebenfalls sehr niedrig und ob wir noch weiteren Spielraum
bekommen werden, muss die zukünftige Entwicklung zeigen", sagte
Welteke, der zugleich EZB-Ratsmitglied ist.

Zusatzinfo unter: [ECB-GER]


BLICKPUNKT DEUTSCHE AKTIEN:
* Keine Termine absehbar.
Zusatzinfo unter:Doppelklick [.FDE][.NMDE][GER-HOT][GER/TOP]


FINANZNACHRICHTEN AUS DER PRESSE
* Der Vorstand des Chipkartenherstellers Winter lehnt ein
Übernahmeangebot des Münzenherstellers Eurocoin ab. "Wir
bewerten das Angebot und Verhalten als eine feindliche
Übernahme", sagte Winter-Vorstand Gerhard Osterrieder der
"Financial Times Deutschland" (Montagausgabe).
BLICKPUNKT DEVISEN:
Der Euro ist am Montag im asiatischen Handel auf ein
Vierjahreshoch bei 1,1712 Dollar gestiegen. Zuvor hatten
Aussagen von US-Finanzminister John Snow Händler in ihrer
Auffassung bestärkt, die US-Regierung sei derzeit mit dem
schwächeren Dollar-Kurs zufrieden.
Außerdem waren in der Erklärung der G-7-Finanzminister am
Wochenende anders als üblich die Wechselkurse nicht erwähnt
worden. "Wir erleben eine leise Aufgabe der angeblichen Politik
des starken Dollar", sagte die Währungsstrategin der Bank of New
Zealand, Sue Trinh. Zum Yen notierte der Dollar ebenfalls
tiefer; Händler vermuteten aber eine Intervention der
japanischen Regierung mit dem Ziel, den Dollar zu stützen. Am
Tokioter Aktienmarkt fiel der Nikkei-Index um 1,34
Prozent. Insbesondere die Aktien von Banken gaben nach, nachdem
die japanische Regierung am Wochenende der fünftgrößten Bank des
Landes, Resona, eine Kapitalspritze zugesagt hatte.

Zusatzinfo unter: [GER-FRX] [USD/LDE]


BLICKPUNKT FERNOST:
Die Aktienmärkte in Tokio haben am Montag schwächer
tendiert, nachdem die japanische Regierung der fünftgrößten Bank
des Landes, der Resona Holding, eine Kapitalspritze zugesagt
hatte. Insbesondere Bankenwerte gerieten unter Druck.
Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index fiel bis kurz vor
Handelsschluss auf 8002 Punkte. Die Kurse von Bank-Aktien gaben
indes weniger stark nach, als manche Marktteilnehmer erwartet
hatten. Die Kapitalspritze für Resona sei am Markt als kleiner
Fortschritt auf dem Weg gewertet worden, das Problem der faulen
Kredite zu lösen, hieß es.

Zusatzinfo unter: [.TDE][JP-STX][HK-STX]

BLICKPUNKT WALL STREET:
Zunehmende Ängste vor einer konjunkturdämpfenden Deflation
haben am Freitag an den US-Börsen für Verunsicherung gesorgt und
die Kurse ins Minus gedrückt. Der Dow-Jones-Index ging mit
rund 8679 Punkten um 0,39 Prozent niedriger aus dem Markt. Der
Nasdaq-Index verlor 0,83 Prozent auf 1538 Zähler und der
breiter gefasste S&P-500-Index 0,25
Prozent auf 944 Punkte. An den US-Kreditmärkten gewannen die
zehnjährigen Staatsanleihen 24/32 auf 101-18/32 Zähler. Sie
rentierten mit 3,439 Prozent. Die 30-jährigen Bonds legten 29/32
auf 114-30/32 Punkte zu bei einer Rendite von 4,432 Prozent.
Zusatzinfo unter: [.NDE][US-STX][US-DBT]

SNAPSHOT MÄRKTE:
Dax-Indikation:
Bund-Future:
Euro
Dow Jones
Nikkei-Index

INDIKATOREN DES TAGES:

Prognose Vorp.
0800 DE Erzeugerpreise APR -0,4 vH 0,1
0800 DE ----J/J APR 1,4 vH 1,7
0845 FR Leistungsbilanz MÄR - Mrd 1,4

Die Prognose-Werte sind Konsensus-Schätzungen einer
Reuters-Umfrage.

cetinje
19.05.2003, 07:37
Guten Morgen :)

cherry
19.05.2003, 07:40
Keine Hoffnung mehr für Deutschland



SPD-Spitze kommt Kritikern entgegen

Die SPD-Spitze will heute in Berlin den Leitantrag für den Sonderparteitag zu den geplanten Sozialkürzungen beschließen. Es wird erwartet, dass sich die SPD-Führung ohne Abstriche hinter die von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) vorgelegte "Agenda 2010" stellt, zugleich aber auch auf Forderungen der Kritiker in den eigenen Reihen und der Gewerkschaften eingeht.
Reformstau Diskutieren Sie mit!
Im Überblick Was Kanzler und Union wollen
Agenda 2010 Im Kreuzfeuer der Kritik

Auch Reiche sollen ihren Beitrag leisten
Nach den bisher bekannt geworden Entwürfen wird etwa der Wirtschaft eine Abgabe angedroht, sofern sie nicht genügend Lehrstellen anbietet. Angestrebt wird auch ein neues Hilfsprogramm für Langzeitarbeitslose. Bei der Modernisierung des deutschen Sozialstaates sollen nach dem Willen der SPD jetzt auch Reiche einen stärkeren Beitrag leisten - unter anderem durch eine höhere Besteuerung großer Vermögens-Erbschaften.

Union warnt vor Steuererhöhungen
Die Union warnte umgehend vor Steuererhöhungen: "Dies ist ein Schritt in die falsche Richtung, der die Möglichkeiten, miteinander etwas voranzubringen, dramatisch verringert", sagte der Leiter der bayerischen Staatskanzlei, Erwin Huber (CSU). Schon die Diskussion über Steuererhöhungen sei schädlich. CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer betonte in der Sendung in der Sendung "Talk in Berlin" des Fernsehsenders n-tv, die Union werde im Bundesrat keiner Steuererhöhung zustimmen: "Von uns kann keiner verlangen, dass wir irgendwelchem Quatsch zustimmen", sagte er.

Partei-Linke halten an ihrer Kritik fest
Die Gegner von Schröders Reformplänen haben ihren Widerstand unterdessen noch nicht aufgegeben. Die Parteilinke der Grünen bezeichnet nach einem Bericht der "Frankfurter Rundschau" einzelne Vorhaben als "zynisch", "sozial unausgewogen" und "wirtschaftspolitisch unsinnig". Kürzungen beim Arbeitslosengeld und die Lockerung des Kündigungsschutzes lehnten die Schröder-Kritiker ebenso strikt ab wie eine Senkung der Arbeitslosenhilfe und Veränderungen beim Krankengeld.

Lafontaine macht gegen Schröder mobil
Die IG Metall, die weiterhin gegen jeglichen Sozialabbau mobil macht, hat für den Abend den früheren SPD-Chef Oskar Lafontaine zu einer Kundgebung in Offenbach eingeladen. Lafontaine hatte die Politik von Bundeskanzler Schröder in den vergangenen Wochen wiederholt scharf kritisiert.

DGB warnt vor Nachgeben der Unionsforderungen
DGB-Chef Michael Sommer warnte unterdessen vor neuem Streit zwischen Gewerkschaften und Regierung: Wenn Rot-Grün im Herbst im Vermittlungsverfahren für die Reformgesetze den Unionsforderungen nach Aufgabe der Tarifautonomie nachgebe, würden "die Grundfesten unseres Sozialstaates" erschüttert, sagte Sommer. "Aber ich gehe davon aus, dass die SPD in diesem Punkt klare Kante zeigt."


http://t-news.t-online.de/zone/news/inla/inne/ar/ar-spd-reformstreit-leitantrag,templateId=Content.jsp,iID=2604098,frame=cont.html

germanasti
19.05.2003, 07:45
Hallo CEtinje :)



Cherry:

So wie momentan Deutschland gebasht wird, könnte man meinen es kommt nun der Mega-Aufschwung.
Das Geschrei wäre 5000 DAX-Punkte weiter oben angesagt gewesen. :dumm

germanasti
19.05.2003, 07:46
Wenn Gold nachts in Japan so stark war, ging es sehr oft in Amerika mit Bashing wieder runter. :rolleyes:
360 sind nun erreicht. Überschiessen oder Korrektur auf 345?


Gleiches gilt für den Dollar.
Nachdem die BOJ heute dort nicht aktiv war, wird wohl die FED nach 09.00 Uhr Bashing betreiben.

cherry
19.05.2003, 07:53
Original geschrieben von germanasti
Hallo CEtinje :)



Cherry:

So wie momentan Deutschland gebasht wird, könnte man meinen es kommt nun der Mega-Aufschwung.
Das Geschrei wäre 5000 DAX-Punkte weiter oben angesagt gewesen. :dumm

deutschland wird nicht gebasht. Deutschland ist am Ende. Bei solchen Idoten and der Regierung wundert mich nichts mehr. Sie wollen große Vermögen mit Erbschaftssteuer belegen. Gleichzeitig wird aber der Weg der Stiftung aufrecht erhalten. Selbst wenn die "Reichen" diesen Weg nicht wählen, sind sie bereits jetzt oder zukünftig mit ihren Wohnsitz im Ausland und deshalb nicht mehr steuerpflichtig. Wobei ich mich ohnehin Frage, welche Berechtigung die Erbschaftsteuer überhaupt hat.

Dann hätten sie sich das Gesetz über die Rückholung von Schwarzgeldern sparen können. Wer kommt bei solchen Aussichten zurück. Man sieht man hält die Leute für blöder als sie sind. Die Blödel sind dummerweise unsere Politiker, gleich welcher coleur

germanasti
19.05.2003, 07:57
cherry:

Das Problem liegt nichtmal so sehr an der Regierung. Denen sind doch in alle Richtungen die Hände gebunden.

Es fehlt schlichtweg an der Realitätserkennung unseres Volkes & den Arbeitnehmervertretern. Guck wie diese Gewerkschafts-Flachpfeifen momentan in Ostdeutlschland für eine 35 Stundenwoche streiken wollen. Da zieht es einem doch senkrecht die Schuhe aus! :dumm

Löhne in Deutschland müssen um 30% abgesenkt werden. Ob und wie weit davon ein Drittel per Steuererleichterungen ausgeglichen wird, bleibt dahingestellt.
Wieso soll ein Staat anders funktionieren wie eine Firma?

germanasti
19.05.2003, 08:01
Nikkei schliesst mit -78 P. auf 8039 P.

Es gab zu Handelsbeginn einen kurzen Bash & dann wollte keiner mehr raus.
Aufwärts konnte es aber auch nicht gehen, da ein Shortdeckel im Future lag.
Ergo alles wie gehabt :zz



http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=jp%3A+1804610&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=123712&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9673&mocktick=1

Die heutige Kerze bis zur GD50 müsst ihr euch dazu denken.
Nettes W oder Crash-Vorbereitung?

Exakt auf dem Top bei 8300 P. letzte Woche gab Goldman SAchs Kaufempfehlung für Japan ab. Soviel zum Thema, US-Banken shorten nicht in Japan!

germanasti
19.05.2003, 08:03
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4514&mocktick=1

-17 P. ist der DAX vorbörslich.
Damit ist eine kleine SKS perfekt.

2920/2930 & vorher 2950 P. wären Turnzonen.
Darunter wirds arg brenzlig.

cherry
19.05.2003, 08:07
Original geschrieben von germanasti
cherry:

Das Problem liegt nichtmal so sehr an der Regierung. Denen sind doch in alle Richtungen die Hände gebunden.

Es fehlt schlichtweg an der Realitätserkennung unseres Volkes & den Arbeitnehmervertretern. Guck wie diese Gewerkschafts-Flachpfeifen momentan in Ostdeutlschland für eine 35 Stundenwoche streiken wollen. Da zieht es einem doch senkrecht die Schuhe aus! :dumm

Löhne in Deutschland müssen um 30% abgesenkt werden. Ob und wie weit davon ein Drittel per Steuererleichterungen ausgeglichen wird, bleibt dahingestellt.
Wieso soll ein Staat anders funktionieren wie eine Firma?

Wenn du die letzten Umfragen anschaust, haben über die Hälfte der Bevölkerung begriffen wie schlecht es steht.

Schuld ist die Regierung. Der 1. Schritt dies zu bereinigen, wäre zu bekennen

1. Wir sind am Ende...Pleite...am Arsch.

2. sozialleistungen in dieser form können nicht mehr aufrecht erhalten werden

3. Jetzt muss um das schlimmste abzuwenden eine radikales Umsteuern erfolgen.

4. Zurück zu alten Tugeenden , die uns nach den 2. Weltkrieg aus der Sch..se gezogen haben.

cherry
19.05.2003, 08:08
Original geschrieben von germanasti
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4514&mocktick=1

-17 P. ist der DAX vorbörslich.
Damit ist eine kleine SKS perfekt.

2920/2930 & vorher 2950 P. wären Turnzonen.
Darunter wirds arg brenzlig.

vorbörslich :citi 2957 = -32 P. :p

germanasti
19.05.2003, 08:09
cherry:

Glaubst Du die Bevölkerung ist bereit freiwillig auf 20-30% des Lohnes zu verzichten? :rolleyes:

germanasti
19.05.2003, 08:13
Onischka der Faulpelz ist auch vom Urlaub zurück :o

Fazit: Die technische Gesamtsituation ist immer noch freundlich, zumal die Aufwärtstrends immer noch intakt sind. Oberhalb von 2.800 Punkten muss im Zweifel von einer Zwischenkorrektur ausgegangen werden, so dass bis Anfang Juni ein Anstieg bis mind. 3.130 Punkte folgt (ggf. 3.230). Nach einem freundlichen Wochenstart sollte bei rund 3.050+ noch eine Subwave c folgen, die dann im 2.800-er Bereich endet. Notwendig wäre aber die o.g. Umkehrsignale.

optim3
19.05.2003, 08:14
morgen zusammen :)

Platin plus 0,57 %
gold plus 0,99 %
palladium plus 2,55 % :rolleyes:
weizen explodiert :(


wird ein heißes jahr.

machen wirs beste daraus! :)

germanasti
19.05.2003, 08:16
Fazit: Mit dem Trendsignal bei 1.086 hat der Euro kurzfristiges Aufwärtspotenzial generiert und ausgeschöpft. Da noch keine vollständigen Kursmuster vorliegen muss zunächst von weiteren moderaten Gewinnen bis 1.1775 ausgegangen werden. Mittelfristig kann aus technischer Sicht kein größeres Restpotenzial abgeleitet werden.

Beim Euro schreien die EW´ler bereits seit 1,05, dass Hausse vorbei ist :lach

germanasti
19.05.2003, 08:16
Hallo 03 :)


& Nikkei -1% :(



Was hast Du ständig mit Weizen?

cherry
19.05.2003, 08:22
Original geschrieben von germanasti
cherry:

Glaubst Du die Bevölkerung ist bereit freiwillig auf 20-30% des Lohnes zu verzichten? :rolleyes:

Genau um das dreht sich das in erster Linie nicht. Es dreht sich darum, das gewisse Leute ohne Arbeit keine soziale Transferleistungen mehr bekommen.

z. B. kann niemand eine Rente erwarten, der nie was eingezahlt hat und ..........

trilog
19.05.2003, 08:24
moin,


http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?Xun=rstm&disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=852508800&sAv1=na&sAv2=na&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sInvSym=DAX.ETR&sMarket=DJPYUSD.TGT&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=DJPYUSD.TGT&sTimeNav=true&sTimeNav.x=125&sTimeNav.y=14&sTimeframe=10D&sTimestamp=10D+10D+852508800&selected=chart&__sv=0537afce5aa99099649488a170e5c3&&sid=a7994e3127b3dc713dfdbe



in japan geht die sonne auf:hihi

optim3
19.05.2003, 08:25
Original geschrieben von germanasti
Hallo 03 :)


Was hast Du ständig mit Weizen?

moin germanasti :)

o. daß der weizenpreis explodiert wird es keinen größeren ärger geben.
ist sowas wie ein kriegsindikator.
der müßte aber wohl über 800 bevor es ernst wird.

MX 150
19.05.2003, 08:26
Guten Morgen zusammen!


Mfg.: MX 150

trilog
19.05.2003, 08:31
wheat


http://www.tfc-charts2.w2d.com/charts/CW53.GIF



o3,


tradest du weizen. wenn ja, wo und wie?

optim3
19.05.2003, 08:33
Original geschrieben von trilog


o3,


tradest du weizen. wenn ja, wo und wie?

nein.
der weizenpreis zeigt nur immer wieder schön wohin der weg gehen wird.
keiner schaut drauf, also wird hier auch nix manipuliert.

germanasti
19.05.2003, 08:34
cherry:

Damit würdest Du all die Zuwanderer und Asylanten beschneiden.
Das traut sich keiner von unserer Regierung, denn die Vergangenheit Deutschlands ist ja so rabenschwarz, dafür müssen wir ewig büssen :mad:



03:

Was hat ein Weizenpreisanstieg mit nem Krieg zu tun?

paule2
19.05.2003, 08:40
Guten Morgen!

Oh, ein Interventiönchen!

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=915408000&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=DUSDEUR.TGT&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=DUSDEUR.TGT&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+915408000&selected=chart

:D

germanasti
19.05.2003, 08:42
Anstieg bei den Erzeugerpreisen

19.05. / 08:35




Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag im April 2003 um 1,6% höher als im April 2002. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, hatte die Jahresveränderungsrate im März 2003 + 1,7% betragen, während sie im Februar bei + 1,9% gelegen hatte. Im Vergleich zum Vormonat hat sich der Index im April 2003 um 0,2% verringert.

Im April 2003 gab es gegenüber dem März 2003 einen spürbaren Rückgang der Preise für Mineralölerzeugnisse. Die Preise für Kraftstoffe sanken um 4,8% (darunter Benzin – 3,4%, Diesel – 6,6%); leichtes Heizöl verbilligte sich um 19,9%, schweres Heizöl um 17,1% und Flüssiggas um 27,7%. Dennoch lagen die Preise für Mineralölerzeugnisse auch im April 2003 über dem Niveau des Vorjahres (+ 3,6%). Elektrischer Strom (+ 7,0%) und Erdgas (+ 7,2%) waren ebenfalls teurer als vor Jahresfrist, während sich die Preise für Kohle gegenüber dem April 2002 um 5,9% ermäßigten. Insgesamt lagen die Energiepreise somit um 5,1% über dem Vorjahresniveau; ohne Energie wäre der Erzeugerpreisindex um 0,6% gestiegen.

Bemerkenswert sind die deutlichen Preisrückgänge bei Zement (– 14,4% gegenüber April 2002) und Frischbeton (– 10,1%), die sowohl durch die schwache Baukonjunktur und einen damit verbundenen Preiskampf innerhalb der Branche als auch durch das Kartellverfahren gegen führende Zementhersteller verursacht sein dürften.

Überdurchschnittliche Preiserhöhungen im Jahresvergleich gab es im April 2003 bei folgenden Gütern:

Organische Grundstoffe und Chemikalien (+ 18,8%), raffinierte Pflanzenöle (+ 15,3%), Polyethylen (+ 13,2%), Drahtwaren (+ 12,5%), Roheisen und Stahl (+ 11,1%), Weizenmehl (+ 10,7%), PVC (+ 7,2%), Etiketten aus Papier und Pappe (+ 7,0%), Wellpapier oder -pappe (+ 6,5%) sowie Behälter aus Eisen oder Stahl (+ 6,3%).

Billiger als vor Jahresfrist waren im April 2003 unter anderem:

Flachglas (– 14,0%), Edelmetalle (– 13,7%), Steinkohle und Steinkohlenbriketts (–12,6%), Kupfer und Kupferhalbzeug (– 9,7%), Klebstoffe und Gelatine (– 8,9%), Sicherheitsglas (– 6,6%), Zeitungsdruckpapier (– 6,5%) sowie Futtermittel für Nutztiere (– 6,0%).

© BörseGo

------------------------

Auch DEutschland mit Inflation im Einkaufsbereich
& alle Rohstoffe bis auf Öl explodieren. ;)

paule2
19.05.2003, 08:42
Euro/Yen

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=915408000&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=DJPYEUR.TGT&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=DJPYEUR.TGT&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+915408000&selected=chart

:D

cherry
19.05.2003, 08:42
Original geschrieben von germanasti
cherry:

Damit würdest Du all die Zuwanderer und Asylanten beschneiden.
Das traut sich keiner von unserer Regierung, denn die Vergangenheit Deutschlands ist ja so rabenschwarz, dafür müssen wir ewig büssen :mad:



03:

Was hat ein Weizenpreisanstieg mit nem Krieg zu tun?

Das würde z.B. ältere russlanddt. betreffen. In meinen Bekanntenkreis wohnen Friseure aus den GUS Staaten und ein deutscher der bereits in Rente ist und 40 jahre lang im selben Haus eingezahlt hat. Der aus den GUS Staaten bekommt mehr Rente. Das kann doch so nicht sein oder.

Das mit Asyl ist kein Problem. Man kann doch in 4 Wochen feststellen wem Asyl gebührt und wem nicht. Denen die keins bekommen fliegen raus und die anderen müssen nach einen Sprachkurs und Berufsausbildung arbeiten. Wenn der Asylgrund nicht mehr vorhanden ist, fliegen die auch raus

lady
19.05.2003, 08:45
moin, moin germa ;) :)

optim3
19.05.2003, 08:47
Original geschrieben von germanasti


03:

Was hat ein Weizenpreisanstieg mit nem Krieg zu tun?

ich möchte es mal so sagen:

solange der weizenpreis nicht explodiert, wird es keine größeren
kriege geben.

germanasti
19.05.2003, 08:49
Hallo Lady :)



& kaum hat Tokio den Handel beendet, fängt die FED mit Dollarkäufen an :hihi



03:

Das hab ich verstanden. Doch warum?

Hirse
19.05.2003, 08:49
@trilog: Ich hatte mir überlegt, bei Weizen was zu machen- bei der ID ist man dafür ja prädestiniert;)

Aktuell haben wir erstmal eine Squeezebewegung gesehen, wo abzuwarten bleibt, ob jetzt in der Erntezeit nicht wieder Preisrückschläge zu sehen sind.
Saisonal ab Ende Juni wäre es sonst ne Idee wert.

Spekulieren kann man auch weitere Kursavancen mit einem Weizen-Future-Zerti der bank Macquarie (austral. bank, die auch kakao-Zertis und andere Rohstoffspielchen ermöglicht).

Liebe Grüße
Hirse

germanasti
19.05.2003, 08:50
Cherry:

Ich hatte vor einigen Monaten einen Auslandsdeutschen aus Kasachstan.
Der hat alles daran gesetzt wieder gekündigt zu werden, da Staatshilfen bei Arbeitslosigkeit über dem Lohn lagen. Zudem konnte er dann wieder schwarz arbeiten. :mad: :mad: :mad: :mad: :mad: :mad: :mad:

germanasti
19.05.2003, 08:51
hirse:

auf Kakao gibts neuerdings ein Zertifikat.
War in der gestrigen Euro am Sonntag ein Bericht drinne

optim3
19.05.2003, 08:55
@germanasti

die nachfrage wird gleich hoch bleiben.
das angebot reduziert sich.
plus. ev. panikkäufe = steigende preise.

diejenigen die mehr wissen decken sich davor ein.

o. daß die sich eindecken besteht also keine gefahr. :rolleyes:

paule2
19.05.2003, 08:55
Ich hatte vor einigen Monaten einen Auslandsdeutschen aus Kasachstan.
Der hat alles daran gesetzt wieder gekündigt zu werden, da Staatshilfen bei Arbeitslosigkeit über dem Lohn lagen.

Kann er sich von dem grandiosen Monatslohn den du bezahlt hast ein paar Schuhe leisten?

Oder reichts nur für eine Wellblechhütte mit etwas Brot?

:D

paule2
19.05.2003, 08:57
Was macht eigentlich der verblichene Liebling fernöstlicher Highblech-Junkies?

Samsung in Euro

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?bNews=0&disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=866678400&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=SSUN.FSE&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=SSUN.FSE&sTimeframe=5Y&sTimestamp=895653000+1053333000+866678400&selected=chart
:D


P.S. paule hat links den Benutzernamen geändert!;)

Förster
19.05.2003, 08:58
ein moin in die ausgelassene runde ;) :)

trilog
19.05.2003, 09:00
Original geschrieben von Hirse
@trilog: Ich hatte mir überlegt, bei Weizen was zu machen- bei der ID ist man dafür ja prädestiniert;)

Aktuell haben wir erstmal eine Squeezebewegung gesehen, wo abzuwarten bleibt, ob jetzt in der Erntezeit nicht wieder Preisrückschläge zu sehen sind.
Saisonal ab Ende Juni wäre es sonst ne Idee wert.

Spekulieren kann man auch weitere Kursavancen mit einem Weizen-Future-Zerti der bank Macquarie (austral. bank, die auch kakao-Zertis und andere Rohstoffspielchen ermöglicht).

Liebe Grüße
Hirse


hirse,

danke. hab ich gefunden. analysiere ich jetzt mal in ruhe.
hat der anstieg bei weizen nicht auch mit der schlechten wasserverhälntnis im mittleren westen zu tun?

germanasti
19.05.2003, 09:01
Tach Dolby :)



Paule:

€ 9,50 pro Stunde ist mehr wie genug ;)

germanasti
19.05.2003, 09:02
03:

& warum gibts einen Krieg wenn der Weizenpreis steigt?

optim3
19.05.2003, 09:02
@germanasti

das heißt natürlich nicht, daß es größere probleme geben muß wenn der weizenpreis
explodiert.
datt kann auch andere gründe haben.
z.b. ne schlechte ernte.

aber es heißt,
o. explodierenden weizenpreis passiert nix größeres.

paule2
19.05.2003, 09:03
Paule:

€ 9,50 pro Stunde ist mehr wie genug

Für einfache Arbeiten durchaus.

;)

germanasti
19.05.2003, 09:05
'WSJ': MCI einigt sich mit SEC auf Milliarden-Bußgeld

Der in MCI umbenannte Telekomkonzern WorldCom wird Presse-Informationen zufolge voraussichtlich an diesem Montag ein milliardenschweres Bußgeld wegen Bilanzmanipulationen akzeptieren. Wie das "Wall Street Journal" (Montagausgabe) unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Kreise berichtet, werde sich MCI mit der US-Börsenaufsicht SEC außergerichtlich auf eine Bußgeld einigen, dass "deutlich höher" als eine Zahlung des Büroausrüsters Xerox wegen Bilanzunregelmäßigkeiten liege.

Xerox hatte sich im vergangenen Jahr mit der SEC auf die Zahlung von 10 Milliarden US-Dollar geeinigt. Die Einigung zwischen MCI und der Aufsichtsbehörde müsse noch von dem zuständigen US-Bundesrichter Jed Rakoff genehmigt werden, schreibt die Zeitung.

SEC und MCI hatten Monate lang über die Höhe des Strafgeldes verhandelt, nachdem sich beide Seiten im vergangenen November in der zivilrechtlichen Wertpapierbetrugs-Klage der Aufsichtsbehörde auf einen Vergleich geeinigt hatten. Nach Bilanzbetrügereien im Umfang von bis zu 11 Milliarden Dollar befindet sich WorldCom im Insolvenzverfahren./FX/ari/mur/zb



19.05.2003 - 08:56
Quelle: dpa-AFX


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& wer soll dies bezahlen? MCI ist in Insolvenz :dumm

optim3
19.05.2003, 09:06
@germanasti

hab ich dir die antwort gleichzeitig mit deiner frage gegeben. :rolleyes:

germanasti
19.05.2003, 09:06
Japan/S&P: Resona-Unterstützung positiv aber nicht ausreichend

Tokio (vwd) - Die Rating-Agentur Standard & Poors (S&P) hat die Unterstützung der Resona Bank Ltd begrüßt, Spekulationen über eine Hochstufung des japanischen Länder-Ratings jedoch eine Absage erteilt. Natürlich sei die Rettung von Resona zum Teil eine gute Nachricht, aber was sei mit den anderen Banken, sagte Takahira Ogawa von S&P am Montag Dow Jones Newswires. Es handele sich um einen ersten Schritt, unklar sei aber, ob weitere folgten, sagte Ogawa. Es sei nicht klar, ob es sich hier schon um einen Politikwechsel handele. S&P hat das Japans langfristiges Fremdwährungs-Rating "AA-" auf "Watch Negative" gesetzt.
vwd/DJ/19.5.2003/hab

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Die sollen lieber nach den eigenen Banken gucken, die im Billionenbereich verschuldet sind!

germanasti
19.05.2003, 09:07
Dr. Georg Thilenius

Sell in May ?

Trotz des Aprilwetters der letzten Tage ist eines gewiß: Wir sind im Monat Mai und damit steht trotz allem der Sommer vor der Türe, der auch den leidgeprüften Aktionären nach den Enttäuschungen der letzten beiden Sommer in diesem Jahr freundlicher gegenüber treten dürfte. Doch halt: Ein beliebter Spruch in England und Amerika sagt "Sell in May and go away". Es lohnt sich, einmal nachzusehen, was an dieser Sentenz eigentlich dran ist.

Der Hintergrund ist einfach: die historische Erfahrung in USA zeigt deutlich, dass die Zeit von Mai bis September weniger gut abschneidet als die Monate von Oktober bis April. Genau genommen hat der Standard & Poors 500 Index seit 1942 zwischen Mai und September im Durchschnitt aller Jahre 0,91 % gewonnen. In der selben Zeit haben die Monate Oktober bis April durchschnittlich 8,40 % gewonnen.

Besonders auffällig waren die letzten drei Jahre. Die Sommerperiode von Mai bis September verzeichnete in den Jahren 2000, 2001 und 2002 Verluste von 1,10 %, 16,69 % und 24,30 % Besonders erinnerlich ist diese Periode des letzten Jahres, als die Wirtschaft nach den Verwüstungen des 11. September 2001 im ersten Quartal 2002 wieder in Schwung zu kommen schien. Dann begann nach Vorlage der Berichte für das erste Quartal die Stimmung ab Mitte April zu kippen. Dazu kamen die Auswirkungen der Bilanzskandale, die bei vielen Investoren Zweifel an der Redlichkeit des ganzen Systems weckten. Das alles führte zum Niedergang bis Ende Juli 2002, einer Rally über den Sommer und erneutem Niedergang Ende September.

Die Winterperiode sah einen Rückgang von 13,02 % in 2000, einen Anstieg von 3,46 % in 2001 und ein Plus von 12,58 % für 2002. Das schlechte Ergebnis 2000 war der Beginn der Abschwächung um die Zeit der missglückten Präsidentenwahl, der kleine Anstieg 2001 war die Erholung nach dem 11. September 2001 und der kräftige Anstieg ab dem Herbst 2002 bezeichnete nach dem Oktobertief die erfolgreiche Lösung des Irak-Krieges.

Wie soll sich der Investor nun in diesem Jahr verhalten? Geht es nach einer Erholung über den Winter wieder abwärts wie 2001 und 2002, soll er also zur Sicherheit die Gewinne der letzten Wochen mitnehmen? Hier hilft nur die Wahrscheinlichkeitsrechnung weiter. Seit 1942 hat es vor 2000 - 2002 nie eine Sommerperiode von drei Minusjahren hintereinander gegeben. Eine vierte wäre also äußert unwahrscheinlich. Aussagekräftiger ist aber das Verhalten der Märkte in den Jahren des Aufstiegs nach der Rezession. Nach Golfkrieg und Rezession 1991 war der Anstieg im Durchschnitt der drei Jahre 1991 bis 1993 in der Sommerperiode 2,76 %. Nach der vorigen Rezession 1981 standen in den drei folgenden Sommerphasen 1982 bis 1984 durchschnittlich ein Plus von 2,73 %. dass die Werte beider vorausgehender Erholungsphasen so dicht beieinander liegen, ist sicher Zufall. Festzuhalten bleibt, dass in den früheren Sommerphasen, die einer Rezession folgten, ein kleiner Gewinn stehen bleibt. Der weitsichtige Investor wird also dieses Jahr über den Sommer engagiert bleiben. Ab Oktober stehen ihm dann ohnehin bessere Vergleichszahlen ins Haus. Die werden aber erst dann verraten.

Dr. Georg Thilenius

http://nachrichten.boerse.de/anzeige.php3?id=5fdd278c

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Seit 3 Jahren sagt Georg im Mai, man solle investiert bleiben :rofl

germanasti
19.05.2003, 09:08
DAX fast 2% im minus.

Umsätze sind aber sehr schwach:rolleyes:

liquido
19.05.2003, 09:10
@all

um die Spekulationen zu Weizen zu erklären:

Weizen befindet sich z.Zt. in einem 20-jahres-Tief. Als es vor ca. 2 Wochen in Kansas zu Unwetter kam, stieg der Weizenpreis-Future um ca. 10-15 %.

Dazu empfehle ich "Stockmove.de". Da gibt es zu dem Thema Weizen eine fundierte Kaufempfehlung. Ist sowieso ratsam sich ein wenig um Rohstoffe zu kümmern.

Gruß Liquido

germanasti
19.05.2003, 09:13
US/Snow liefert neue Hinweise für geänderte Dollar-Politik

Deauville (vwd) - Äußerungen von US-Finanzminister John Snow beim Treffen der Finanzminister der G-8-Staaten am Wochenende im französischen Deauville haben weitere deutliche Hinweise darauf geliefert, dass die US-Regierung nicht mehr eine Politik des starken Dollar verfolgt. Snow sagte, die USA hätten weiterhin einen starken Dollar, doch messe die US-Regierung die Stärke nicht mehr an Wechselkursen, sondern am Vertrauen der Öffentlichkeit in die Währung und an ihrer Fälschungssicherheit. Der US-Dollar hat in den vergangenen 72 Stunden gegenüber dem Euro rund 0,03 USD an Wert eingebüßt und notiert am Montagmorgen bei rund 1,17 EUR.
vwd/DJ/19.5.2003/hab

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Ob diesen Schwachsinn irgendeiner glaubt?

Amerika ist ein Kapitalimportland mit grossem Hunger, d.h. es kann bei einem schwachen Dollar nicht überleben!

optim3
19.05.2003, 09:16
@liquido

also auch hier ein 20 jahres tief. :rolleyes:


um rohstoffe kümmern! ;)

germanasti
19.05.2003, 09:20
03:

Ich habe immer noch nicht verstanden was das mit einem Krieg zu tun haben soll.:confused:




Keiner will nun mehr im DAX verkaufen. Grenzenlose Gier :(

syracus
19.05.2003, 09:22
Einen wunderschönen Morgen wünsche ich, alle raus zu den Federn :)?

Mein "Bild der Woche"

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=32&lf2=2&lf3=0&type=128&size=2&state=8&sid=3377&style=320&time=11&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=303&mocktick=1

:lach


syr :)

Holodeck
19.05.2003, 09:24
Original geschrieben von germanasti
Amerika ist ein Kapitalimportland mit grossem Hunger, d.h. es kann bei einem schwachen Dollar nicht überleben! Moin :)

Kein Problem, Germa... der Alte wirft einfach die Druckmaschinen an :ne und gleicht die Differenz aus. Kurz bevor alles explodiert, gibt es einfach eine Währungreform. Oder so ... :sss

trilog
19.05.2003, 09:26
Original geschrieben von liquido
@all

um die Spekulationen zu Weizen zu erklären:

Weizen befindet sich z.Zt. in einem 20-jahres-Tief. Als es vor ca. 2 Wochen in Kansas zu Unwetter kam, stieg der Weizenpreis-Future um ca. 10-15 %.

Dazu empfehle ich "Stockmove.de". Da gibt es zu dem Thema Weizen eine fundierte Kaufempfehlung. Ist sowieso ratsam sich ein wenig um Rohstoffe zu kümmern.

Gruß Liquido

liquido,


der bericht kostet ja. kannst du den mir mal mit boardmail schicken?

optim3
19.05.2003, 09:26
Original geschrieben von germanasti
03:

Ich habe immer noch nicht verstanden was das mit einem Krieg zu tun haben soll.:confused:



ein krieg würde zu produktionsausfällen in teilen dieser erde führen.
auch eine beeinträchtigung der z.b. reisproduktion würde den weizen-
preis nach oben laufen lassen.
außerdem treibt ein größerer krieg die inflationsrate hoch.

syracus
19.05.2003, 09:27
http://www.321gold.com/editorials/hamilton/Zeal051603B.gif

must-read: http://www.321gold.com/editorials/hamilton/hamilton051603.html

syr:sss

carlo
19.05.2003, 09:29
Guten Morgen!:)


paule2 - Hüter des Bananendollars :hihi

germanasti
19.05.2003, 09:31
03:

Du meinst der Markt nimmt nun einen Krieg vorweg?



Holo:

Auch nach einer Währungsreform wird Amerika ein Importland sein.
Nur, wenn jetzt schon keiner mehr dort investieren will, wie wird es dann erst nach diesem Akt sein, wenn ausländisches Geld ohne Ende vernichtet wurde?

Nimm als Beispiel den Neuen Markt und deutsche aktienkultur.
Diese wurde so sehr erschüttert, dass auf Jahrzehnte hinaus kein Geld dorthin zurück fliesst.
In Amerika ist das nicht anders.

Vetinari
19.05.2003, 09:33
Morgen :)


Laut Reuters ist BoJ wieder aktiv ;)


JAPAN INTERVENTION

The greenback dropped to a fresh two-year low of 115.20 yen compared with 115.87 in late U.S. trade.

Traders said Japan appeared to have intervened sporadically since morning trade to stop the yen's export-damaging rise.

One senior forex trader said that a small number of Japanese banks were rumored to be bidding steadily after the dollar dropped below 115.50 yen. Those purchases were thought to be conducted on behalf of the Japanese authorities.

"Momentum of the dollar's downtrend is picking up. The market is very eager to see whether it will break below 115 yen," the trader said.

Japan's top government spokesman said on Monday that authorities would intervene if needed in the foreign exchange market and that rapid moves in rates were undesirable.

"We will act as needed, decisively...our stance is unchanged," Chief Cabinet Secretary Yasuo Fukuda told a news conference.


Aber wie lange noch :D

BoJ geht hoffentlich pleite wie der reste die Japanische Banken

:gusa

Hirse
19.05.2003, 09:37
@germanasti: Hatte ich ja auch geschrieben, daß es auf Kakao ein zerti gibt, da dürfte demnächst auch was nach oben gehen.

@trilog: Die Wettermeldungen waren der Auslöser. bei den CoT-daten konnte man sehen, daß die Coms im Weizen in Chicago schön long waren, aber keine Rekordlongs hatten im Vergleich zum Vorjahr.
Im Weizen in Kansas waren sie aber so long wie in den letzten 5 Jahren nicht mehr.

Durch den Squeeze haben sich die Positionen aber deutlich verändert, Coms sind im Weizen Chicago wieder auf die kurze Seite gegangen.

Bei solchen Bewegungen beobachte ich erstmal den Markt und schaue mir an, wie die Rücksetzer verlaufen.

Was gegen die Speku spricht sind die saisonale zeit (Mai ist erntezeit und drückt nochmal die Preise) und der fallende Dollar.

Der hatte die Gewinne meiner Silberspeku von Anfang April schon deutlich geschmälert.:gomad

Auf jeden Fall ist es aber gut, daß eine bank wie Macquarie solche Spekus nun auch für den kleinanalger ermöglicht, da die Rohstoffe kaum Korrelationen zu Aktien-/Bondsmärkten haben.

Liebe Grüße
Hirse

mrabc
19.05.2003, 09:42
guten morgen :)

@hirse

silber und gold sollten die woche erstmal auslaufen.

du kannst glaube sogar "vorschläge" einbringen bei Macquarie welche basen du gern hättest. also ran an die mailprogramme. ;)

optim3
19.05.2003, 09:42
Original geschrieben von germanasti
03:

Du meinst der Markt nimmt nun einen Krieg vorweg?



natürlich.

das ist eines der wenigen dinge die 100 % sicher sind! ;)

syracus
19.05.2003, 09:44
1:59am 05/19/03
Merrill sees more dollar weakness after G8 meeting By Allen Wan

Merrill Lynch sees more dollar weakness ahead after this weekend's G8 meeting of finance ministers. There was no mention of currencies in a statement after the meeting but U.S. Treasury Secretary John Snow said the dollar's recent slide was "fairly modest." "There is absolutely no indication of any material shift in exchange rate policies from the G7 finance ministers," said Marcel Kasumovich, forex strategist at Merrill Lynch. "One can infer that they view the adjustment in currency markets as orderly and having little systemic downside risk to the global economy. The market can continue to guide FX as she sees fit, and we continue to believe that it will be towards a considerable weakening in the dollar," he said in a note. The dollar weakened to 115.24 in afternoon Asia, compared with over 116 yen in late Friday New York. Traders say the Bank of Japan has been intervening to shore up the dollar.

syr:sss

Ibykus
19.05.2003, 09:44
ein schnelles Hallo in die morgendliche Runde :)

mrabc
19.05.2003, 09:45
ein schnelles hallo zurück ibykus :) :cool:

optim3
19.05.2003, 09:46
moin syr :)

kannst du mir mal ne wkn (keine adrs) von petrol brasileiro mit umsatz besorgen?
ne europ. wkn und keine adrs.
meine order in madrid wurde nicht ausgeführt, nur der mini testkauf. :(

Eumel
19.05.2003, 09:47
Guten Morgen Germa & All.:)

Vielleicht habe ich ja die falsche Brille auf aber ich habe auch keine Vorstellung was der Weizenpreis mit einem Krieg zu tun haben soll. Auch zum eventuellen Ort gibt die Nachrichtenlage zur Zeit absolut nichts her.:cool:

:schaf:

paule2
19.05.2003, 09:47
In Wurmfortsatz-Währung sind auch 80 Cent drin!

http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts?Rc=EURGBP%3D&Titel=EUR%2FGBP+Chart&Zs=3650&Ad=&St=&Et=&Sc=a&Lg=n&Ct=l&An=&Al=medium&Za=m&La=DE&avg1=100&avg2=200&

Kursziel 300 g!

:hihi

germanasti
19.05.2003, 09:50
WIe lange noch bis zur Gier im DAX? :zz



Termingeschäfte mit Rohstoffen sind aber nicht unbedingt etwas so einfaches wie Indizies traden.
Trotzdem warte ich schon monatelang darauf, bis die Massen diesen Markt entdecken. Dann ist auch dort vorbei mit freier Herrlichkeit.



Hirse:

Beim Dollar liegen die COT´s immer schiefer.:rolleyes:

germanasti
19.05.2003, 09:52
Original geschrieben von germanasti
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4514&mocktick=1

-17 P. ist der DAX vorbörslich.
Damit ist eine kleine SKS perfekt.

2920/2930 & vorher 2950 P. wären Turnzonen.
Darunter wirds arg brenzlig.

Monsterkerze mit offenem Gap. :eek:

2920/2930 P. haben gehalten, aber irgendwo schaut das heute nicht so sehr nach technischem rebound aus.


Startcrash 2930/2920 P., kurz hoch 20-30 P. und neue Tiefs könnten noch heute 2890 & 2840 P. brechen lassen.
Ganzvormittags quer 2935 vs. 3005 P. machen erneut Langeweile bis Amerika kommt.

Was wird es sein? :rolleyes:

optim3
19.05.2003, 09:53
@germanasti

nix macht so schnell pleite wie an der warenterminbörse zu zocken.

cherry
19.05.2003, 09:55
die, die meinen mit Schweinebäuchen, Kakao oder Weizen eine mark zu verdienen, sind schief gewickelt. Da hat noch kein kleiner eine mark verdient.

Wenn dann schon auf Gummibärchen, die könnt ihr euch ausliefern lasseen und notfalls futtern, bis euch die Zähne rausfallen. :D

syracus
19.05.2003, 09:56
Optim,

ffm hatte am Freitag 680'000 Umsatz, aber ADR's. An der NYSE direkt, keine ADR's, 25-26 Mio Umsatz im Tag

Petroleo Brasileiro S.A. SHARES (SPONS. ADRS) O.N. Frankfurt WKN 541501 17,50 -T +0,30 +1,74% 680,00 19:38/16.05.

PETROLEO BRASILEIRO NYSE 2616580 19,75 +0,01 +0,05% 25,69 Mio. 22:01/16.05

Sieht interessant aus mit den Infos von Inputs, werde mir wohl, wenn ich kaufe, direkt in NYC ein paar besorgen. USD-Cashindex sollte diese Woche gegen die Unterstützung laufen, denke das Risiko ist über 2-3 Monate eher niedrig vom jetzigen Stand aus;).

syr:)

optim3
19.05.2003, 10:02
@syr

danke. :)

möchte meine jedoch in europa gelagert wissen.
ich lasse den spaniern mal dampf machen! :mad:

germanasti
19.05.2003, 10:07
Original geschrieben von optim3
@germanasti

nix macht so schnell pleite wie an der warenterminbörse zu zocken.

Jep ;)

Da nun aber immer mehr Zeritfikate auf Rohstoffe kommen & Euro am Sonntag bereits Kakao pusht, kannste drauf warten wie lange es dauert, bis NoggerT & Co. anstatt Nemx-Aktien irgendwelches Gemüse zocken.
Dies wird dann die Zeit sein, mit der Börsen in vola.- und umsatzschwache Zeit übergehen.




DAX -2,2% :rolleyes:

germanasti
19.05.2003, 10:12
Geschenke sind als Werbungskosten absetzbar
19.05.2003 09:59:00


Außendienstmitarbeiter müssen oftmals besondere Initiativen ergreifen, um auf Kundenfang zu gehen. Da gehört es fast schon zum Alltag, der Sekretärin Blumen mitzubringen, um zu ihrem Chef vorzudringen. Auch kleine Geldgeschenke sind schon einmal nützlich, um einen Kunden für einen Auftrag zu überzeugen.
Solche Aufwendungen gehören zu den Werbungskosten, wenn der Arbeitnehmer abhängig vom Erfolg bezahlt wird. Hierzu reicht es aus, dass er Eigenbelege über die Geschenke anfertigt. Benötigte Angaben: Anlass, Zeitpunkt, Betrag und Empfänger der Geschenke.

Quelle: Apollo-Intermedia

(www.apollo-intermedia.de - Bücher zu Finanzthemen und Rechtsratgeber)


http://www.finanzen.net/news/news_detail.asp?NewsNr=116160




:rolleyes:

Hirse
19.05.2003, 10:16
@mrabc: Mir fehlen z.Zt. etwas die Ideen für Gold+ Silber, im Prinzip ist das Top greifbar nahe. Aber bei der Dollarentwicklung lasse ich Shorts außen vor.

@germanasti: Bei Währungen liegen die Jungs auf den ersten Blick schlecht, nimmt man rel. daten, dann sieht es etwas besser aus- der Pullback der Währungen im Umfeld der Iraksgeschichte wurde von ihnen schon gut getradet.

@cherry: ich gebe dir insofern recht, daß "Schuster, bleib bei deinen Leisten" sicherlich das vernünftigere Maß ist.
Auf der anderen Seite kann man auch mal 1-2% der Kohlen auf eine solche Spekulation ansetzen, wenn der rahmen stimmt (charttechn. Setup, Saisonale zeit und Big Boys massiv auf einer Seite) und dann dort mit einem vernünftigen Stoppkurs arbeitet.

germanasti
19.05.2003, 10:25
DAX unter 2920 P. :)



Der Yen krabbelt nun schon stundenlang unter 115,50 & es mag immer noch kein short-squeeze kommen. Wie lange wollen die Jungs ihre Illusionen noch aufrecht erhalten?

syracus
19.05.2003, 10:30
EURO :D:D:D

germanasti
19.05.2003, 10:34
Euro & Gold neues Tageshoch.

Merkt ihr nun wie am Ende Amerika ist? ;)

germanasti
19.05.2003, 10:36
19/05/2003 10:17
Lipper - US-Aktienfonds im April mit hohen Mittelzuflüssen~

New York, 19. Mai (Reuters) - Anleger haben nach einer
Erhebung der internationalen Fondsratingagentur Lipper das
schnelle Ende des Irak-Krieges begrüßt und im abgelaufenen Monat
April rund 14 Milliarden Dollar in Aktienfonds investiert.
Dies sei der höchste monatliche Mittelzufluss seit April
2002, als Aktienfonds netto 15 Milliarden Dollar zugeflossen
seien, teilte das zum Nachrichten- und Informationskonzern
Reuters Group Plc gehörende Unternehmen am Wochenende in
New York weiter mit.
"Die Investoren haben mit der nunmehr siebenwöchigen
Erholungsrally wieder Mut gefasst und investieren in
Aktienfonds", sagte Lipper-Analyst Donald Cassidy. Dabei sei
allen Aktienfondsklassen neues Geld zugeflossen. Selbst vormals
unpopuläre Technologiefonds hätten von neuen Geldern profitiert,
erläuterte Cassidy.
Rentenfonds verzeichneten Nettomittelzuflüsse in Höhe von
neun Milliarden Dollar und lagen damit leicht unter Vormonat.
Besonderes Interesse fanden High-Yield-Fonds, die sechs
Milliarden Dollar neue Gelder einstecken konnten.
Geldmarktfonds dagegen mussten im April deutliche
Nettomittelabflüsse in Höhe von 55 Milliarden Dollar
verzeichnen. Im amerikanischen Steuerzahlermonat April seien
Mittelabflüsse dieser Größenordnung nicht verwunderlich, ergänzt
Cassidy. Bereits im April 2000 hätten die amerikanischen Anleger
den Geldmarktfonds rund 55 Milliarden Dollar entzogen.
ams/brs


-----------


Trim Trabs vermeldete für den April Zuwächste von nichtmal 1 Mrd. & diese Jungs sind wohl ein bisschen seriöser wie Lipper ;)

germanasti
19.05.2003, 10:37
Euro gleich an der nächsten Ausbruchsmarke :eek:

optim3
19.05.2003, 10:38
:kiss: GOLD :kiss:

germanasti
19.05.2003, 10:39
19.05. 10:30
Barron´s: Amazon plant Anleihenbegabe
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)



Das US-Börsenmagazin Barron´s berichtet, dass Amazon.com (WKN: 906866, US: AMZN) von einer Anleihenemission – der ersten seit Februar 2000 – profitieren könnte. Am Markt geht das Gerücht um, das der in Seattle ansässige Onlinehändler eine $277 Millionen schwere Wandelanleihen begeben werde. Laut dem Barron´s Artikel könnte dies helfen, bestehende Anleihenschulden zu tilgen oder die Ausstattung bestehender Anleihen zu ändern, um die Aktionäre zu einer Nutzung des Tauschrechtes in Aktien zu bewegen. Damit würde die Rückzahlung der Anleihenschuld an die Anleiheninvestoren entfallen.

-------

Damit wäre Amazon zum shorten freigegeben. :rolleyes:

& auch ein Beleg, dass diese Firma langfristig nicht überleben wird.

4604
19.05.2003, 10:39
http://insider.thomsonfn.com/tfn/tearsheet/Image.asp?Image=Images/GSBF07.JPG


schrott hält noch,rest wird geschmissen

:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

http://insider.thomsonfn.com/tfn/tearsheet/market.asp?linkcode=7rdcg6divt9fsuu5awkj&tfnHeader=insider]

germanasti
19.05.2003, 10:39
Original geschrieben von optim3
:kiss: Bald kommt der Nikkei auf 14.000 P. :kiss:


Sehe ich auch so, lieber 03 :kiss:

optim3
19.05.2003, 10:40
117
118
121

da sieht man schön wer auf was zockt.

O 3 auf gold
syr aufn euro
germanasti gegen die usa. :hihi

4604
19.05.2003, 10:42
test

http://insider.thomsonfn.com/tfn/tearsheet/market.asp?linkcode7rdcg6divt9fsuu5awkjtfnHeader=insider

http://insider.thomsonfn.com/tfn/tearsheet/market.asp?linkcode=7rdcg6divt9fsuu5awkj&tfnHeader=insider

germanasti
19.05.2003, 10:43
:hihi

optim3
19.05.2003, 10:45
Original geschrieben von optim3
:p bald kommt der nik auf 1400 :p

jupp germanasti :D

germanasti
19.05.2003, 10:46
03:

http://netscheune.de/meisenheim.gif

http://www.online-palaver.de/index.php?act=ST&f=1&t=1232&s=



Haste am 26.07. Zeit?

4604
19.05.2003, 10:48
dann halt so :gomad :gomad :gomad

insider activity

http://insider.thomsonfn.com/tfn/tearsheet/market.asp?linkcode=7rdcg6divt9fsuu5awkj&tfnHeader=insider]

optim3
19.05.2003, 10:48
@germansti

weiß nicht.
ich plane max 1 woche im voraus.
ansonsten kommt doch immer was dazwischen.

börsencrash
19.05.2003, 10:51
Euro & Gold neues Tageshoch. Merkt ihr nun wie am Ende Amerika ist?


Jo, der Goldpreis und der Euro sind etwa auf dem Niveau von 1998 als Amerika noch aus 50 Einzelstaaten bestand die allesamt als Dritte-Welt-Länder galten und weltpolitisch unbedeutend waren. Aufstieg und Fall eine Weltmacht in nur 5 Jahren. Es ist wirklich grausam.

4604
19.05.2003, 10:55
New York, 19. Mai (Reuters

Anleger haben nach einer Erhebung der internationalen Fondsratingagentur Lipper das schnelle Ende des Irak-Krieges begrüßt und im abgelaufenen Monat April rund 14 Milliarden Dollar in Aktienfonds investiert.

Dies sei der höchste monatliche Mittelzufluss seit April 2002, als Aktienfonds netto 15 Milliarden Dollar zugeflossen seien, teilte das zum Nachrichten- und Informationskonzern Reuters Group Plc gehörende Unternehmen am Wochenende in New York weiter mit.

"Die Investoren haben mit der nunmehr siebenwöchigen Erholungsrally wieder Mut gefasst und investieren in Aktienfonds", sagte Lipper-Analyst Donald Cassidy. Dabei sei allen Aktienfondsklassen neues Geld zugeflossen. Selbst vormals unpopuläre Technologiefonds hätten von neuen Geldern profitiert, erläuterte Cassidy.

Rentenfonds verzeichneten Nettomittelzuflüsse in Höhe von neun Milliarden Dollar und lagen damit leicht unter Vormonat.
Besonderes Interesse fanden High-Yield-Fonds, die sechs Milliarden Dollar neue Gelder einstecken konnten.

Geldmarktfonds dagegen mussten im April deutliche Nettomittelabflüsse in Höhe von 55 Milliarden Dollar verzeichnen. Im amerikanischen Steuerzahlermonat April seien Mittelabflüsse dieser Größenordnung nicht verwunderlich, ergänzt Cassidy. Bereits im April 2000 hätten die amerikanischen Anleger den Geldmarktfonds rund 55 Milliarden Dollar entzogen.

ams/brs

4604
19.05.2003, 11:00
VDAX +8% :eek:

michels wieder hypernervös :rolleyes: :hihi :hihi :hihi

http://www.wallstreet-online.de/market/charts/chartpic.php?&&woid=00186192&mpid=16&tr=5d&ct=jc&1053334759

germanasti
19.05.2003, 11:06
Im DAX Sind heute alles andere als hohe Umsätze. Gerade mal 500 Mio.

Es fehlen die Käufer. Raus will da noch kaum einer!

optim3
19.05.2003, 11:14
:kiss: palladium :kiss: plus 4,78 % :D

germanasti
19.05.2003, 11:20
Was ist mit Palladium los?:ek

germanasti
19.05.2003, 11:21
Japan/BoJ weitet Geldmarktliquidität um 500 Mrd JPY aus

Tokio (vwd) - Die Bank of Japan (BoJ) hat den Geldmarkt am Montag durch den Kauf von kurzlaufende Papieren mit 500 Mrd JPY zusätzlicher Liquidität versorgt. Wie ein BoJ-Mitarbeiter sagte, zielt die Maßnahme auf die Stabilisierung der Finanzmärkte und erhöht die freien Bankenreserven auf nunmehr 31,3 Bill JPY. Am Sonnabend hatte die BoJ beschlossen, die in Liquiditätsnot geratene Resona Bank Ltd zu unterstützen.

Am Montag hat das zweitätige Meeting des Geldpolitischen Ausschusses der BoJ begonnen, an dessen Ende eine Bekräftigung der aktuellen Politik stehen dürfte. Die BoJ versorgt das japanische Finanzsystem mit überschüssiger Liquidität und fühlt sich dabei nicht mehr an die bisherige Obergrenze für die Bankenreserven von 27 Bill JPY gebunden. Die Leitzinsen der BoJ belaufen sich auf seit längerer Zeit auf praktisch null Prozent.
vwd/DJ/19.5.2003/hab/ptr


--------

Das hat die Amis aber nicht davon abgehalten, den Nikkei zuzushorten :(

germanasti
19.05.2003, 11:23
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=nasdaq&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=3291&style=350&time=7&freq=1&nosettings=1&rand=3942&mocktick=1

Mit einem gap down könnte heute eine nette Umkehrformation gebildet werden.

Es bleibt aber weiterhin dabei:
Erst unter 1470 P. Sell.

& dann muss man gucken, wieviel Dynamik der Markt entwickeln kann, obwohl die FED ohne Liquidität zuführt.

4604
19.05.2003, 11:27
vdax,ziel der kleinen sks punktgenau erreicht

frage ist nun ob der support um die 30 hält


:rolleyes: :rolleyes:

http://www.wallstreet-online.de/market/charts/chartpic.php?&&woid=00186192&mpid=16&tr=12m&ct=line&1053335905


+8.24 :eek:

Eumel
19.05.2003, 11:27
Original geschrieben von germanasti
Was ist mit Palladium los?:ek
Die für mich bessere, vielleicht auch dümmere Frage ist, wofür brauche ich eigentlich Palladium. :confused:

de-dithmarscher
19.05.2003, 11:28
moin :)



manoman , alle 5 minuten klingelt telefon
:mad:
und jeder will mir wat andrehen :mad: :mad:


die sind alle so nett zu mir
:lach :lach

DAX heute über 3000

germanasti
19.05.2003, 11:29
Original geschrieben von Eumel
Die für mich bessere, vielleicht auch dümmere Frage ist, wofür brauche ich eigentlich Palladium. :confused:


http://www.wasser-wissen.de/abwasserlexikon/p/palladium.htm

optim3
19.05.2003, 11:30
Original geschrieben von germanasti
Was ist mit Palladium los?:ek

ist irgendwie billig.
kann anstelle von platin eingesetzt werden.
ich habs mir letzte woche reingelegt. :rolleyes:

optim3
19.05.2003, 11:33
Original geschrieben von germanasti
http://www.wasser-wissen.de/abwasserlexikon/p/palladium.htm

das ist das schöne hier.

1 frage und gleich ne vern. antwort! :D

de-dithmarscher
19.05.2003, 11:34
oweh , mein Bulle is wieder da:eek:

optim3
19.05.2003, 11:34
bis später ..

syracus
19.05.2003, 11:35
Unsere SNB wird wieder gegen die Wand spucken ab dem Snow :hihi.....

http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=CHF%3D&Titel=USD%2FCHF+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1053336869&

Trotz 0.2-0.3% Zins :dumm.....

syr

schloss
19.05.2003, 11:36
moin erstmal

Original geschrieben von Eumel
Die für mich bessere, vielleicht auch dümmere Frage ist, wofür brauche ich eigentlich Palladium. :confused:

jedes Auto mit Kat, jede Brennstoffzelle, jeder Katalysator in der chemischen Industrie braucht es... und es ist sehr sehr selten...

optim3
19.05.2003, 11:36
hi schloss :)

wie zockst du auf palladium??
(lese später nach)

schloss
19.05.2003, 11:38
Der Blutmond im Mai... und alles ist vorbei... :hihi

Ich werde noch zum Astrofreak...(im Ernst!)

;):D

4604
19.05.2003, 11:39
Original geschrieben von schloss
Der Blutmond im Mai... und alles ist vorbei... :hihi

Ich werde noch zum Astrofreak...(im Ernst!)

;):D

wie meinen :confused:

4604
19.05.2003, 11:43
mensch nu simmer bei + 10%

gibt das neuer rekord beim vdax :hihi :hihi

germanasti
19.05.2003, 11:43
Beim DAX tut sich nun ein kleines W auf.

Gleich 12.00 Uhr, d.h. Haupt- und Sonderschüler haben Schule aus.:o

schloss
19.05.2003, 11:46
Original geschrieben von optim3
hi schloss :)

wie zockst du auf palladium??
(lese später nach)

Naja Futures iss mir zu heiß...also bleiben nur Aktien

Norilsk Nickel: NNIA.FSE (leider nur ADRs)
Amplats: ISIN: ZAE000013181 WKN: 856547
North American Palladium: PDL.TOR


naja....für Kamikaze noch Zimplats: Börse: NASDAQ OTC BBS Symbol: ZBBEF.NAP

geiler Chart ;)
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/singlechart.chart?sSymbol=ZBBEF.NAP&sTimeframe=5Y&tMarkupTime=1045647893

bin selbst z.Zt. nur in Norilsk... will aber noch nachlegen...

schloss
19.05.2003, 11:49
Original geschrieben von 4604
wie meinen :confused:

Mondwechsel beeinflussen oft die Börsen (Menschen)
Freitag war es sogar eine Mondfinsternis (New York 0:00 ET)

naja kombiniert mit sell in May...war mir allles klar :D

PS: rein Zufällig war auch noch kleiner Verfall ;) Das sind also ideale Trendwechseltage

germanasti
19.05.2003, 11:53
19.05.2003
EUR/USD drastischer Anstieg
Bank Austria

Im Abschlusskommunique des G7-Finanzministertreffens wurde die Wechselkursentwicklung nicht ausdrücklich erwähnt, berichten die Analysten der Bank Austria.

Frankreichs Vertreter Mer habe lediglich gesagt, man habe vereinbart, die Devisenmärkte aufmerksam zu beobachten und je nach Erfordernis zusammen zu arbeiten. Dieser Satz sei inzwischen allgemeiner Standard und habe die Marktteilnehmer auch im Hinblick auf das Treffen der G7-Regierungschefs (1.-3. Juni) keinesfalls in tiefe Depressionen gestürzt.

Mehr noch als diese Art von Nichtbeachtung habe allerdings US-Treasury Secretary Snow zum drastischen Anstieg in EUR/USD seit Freitag (4 Cent!!!) mit seiner Äußerung beigetragen, die jüngsten Wechselkursbewegungen seien moderat gewesen ("Dollar’s slide in value against a soaring Euro represents a really modest realignment in currency value").

Die Analysten würden ihre Meinung bestärkt sehen, dass die USA zwar nicht offiziell von ihrer Politik des starken Dollars abgerückt seien, was weitere enorme Kapitalabflüsse zur Folge habe, aber deutlich das Ziel des "Benign Neglect" verfolgen würden. Die Darstellung Snows sei angesichts der bis dato entwickelten Aufwärtsdynamik bei EUR/USD und in Anrechnung gebotener diplomatischer Formulierungsbemühungen sogar hart an der Grenze dessen, was man als uneingeschränkte Freude bezeichnen könnte.

Zwar stünden in dieser Woche keine wirklich relevanten Datenveröffentlichungen an, aber das dürfte die Marktteilnehmer wenig interessieren. Man befinde sich mittlerweile in einer Phase der sich selbst tragenden Dynamik. Hier würden vorläufig nur noch psychologische Ziele zählen, wie beispielsweise der EUR-Einführungskurs vom 04.01.1999 bei 1,1747, sowie das All-Time-High des gleichen Tages (1,1886).

Zumindest der erstgenannte Kurs dürfte in dieser Woche locker überschritten werden, auch wenn Alan Greenspan bei seiner Rede am Mittwoch bezüglich der düsteren US-Konjunkturperspektive etwas Dampf aus dem Kessel lassen dürfte. Die Analysten würden eine Tagesrange von 1,1660 - 1,1740 erwarten.

Neben diesem Selbstlaufeffekt und den hinlänglich bekannten USD-Belastungsfaktoren wie Leistungsbilanz- und Zwillingsdefizit, sollte nach den Vorfällen des Wochenendes aber auch wieder jenes Thema den Greenback latent unter Druck halten, das die Analysten bis vor einigen Wochen ausschließlich beschäftigt habe: Der internationale Terrorismus.

http://www.fondscheck.de/Analysen/default_an.asp?sub=3&pagetype=5&AnalysenID=293214

--------

Wo spricht Allan am Mittwoch?

:confused:

germanasti
19.05.2003, 11:56
Porsche wieder an der 300er-Marke ;)

Jeder Cent über 100 ist hier nach wie vor eine Überbewertung, die in den kommenden Jahren abgebaut wird.

germanasti
19.05.2003, 11:56
19.05. 11:32
eBay Aktien steigen über $100
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)



Die Aktien des Online Auktionshauses eBay (WKN: 916529, US: EBAY) stiegen im Handelsverlauf am Freitag über die Marke von $100 und erreichten im Hoch $100.02, ein Kurs, der zuletzt im März 2000 zum Beginn des Bärenmarktes gesehen werden konnte. Die Aktie schloss niedriger bei $99.01 – ein Plus von 0.95%. Bill Gross, Manager des größten Aktienfonds der Welt bei PIMCO, äußerte sich in einem CBS-Interview besorgt um die jüngsten Kursanstiege der eBay-Aktie.


-------

Das ist der berühmte Lemmings-Effekt.

& wie in 2000 mag auch momentan niemand auf die Mahnungen hören. Es eben mal wieder so richtig weh tun.

4604
19.05.2003, 11:57
schloss danke

mir macht allerdings der bradley kopfzerbrechen
vorher lachte ich noch drüber,seit dem 13.03 hab ich das ding immer hinterkopf



http://www.amanita.at/images/charts/bradley2003geo.gif

:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

mal schauen

germanasti
19.05.2003, 11:58
19/05/2003 11:23
Sega nach fünf Jahren wieder in der Gewinnzone~

Tokio, 19. Mai (Reuters) - Der japanische
Videospielehersteller Sega hat nach fünf Jahren in den
roten Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr wieder einen
Reingewinn ausgewiesen.
Insbesondere das Spielhallen-Geschäft, in dem Sega in Japan
führend ist, habe zu dem Ergebnis beigetragen, teilte das
Unternehmen am Montag mit. Für das abgelaufene Geschäftsjahr zum
31. März wies Sega im Konzern einen Reingewinn von 3,05
Milliarden Yen (22,6 Millionen Euro) aus, nach einem Verlust von
17,8 Milliarden Yen im Vorjahr. Der Betriebsgewinn fiel derweil
um 34,5 Prozent auf 9,3 Milliarden Yen, wobei sich insbesondere
die schwache Nachfrage nach Videospielen des Konzerns auswirkte.
Sega hatte 2001 die verlustbringende Spielekonsole Dreamcast
aufgegeben und sich auf die Entwicklung von Spielsoftware
konzentriert. Der harte Wettbewerb auf diesem Markt macht Sega
aber zu schaffen.
Der designierte Sega-Präsident Hisao Oguchi sagte, auf dem
japanischen Markt wolle das Unternehmen unabhängig bleiben, im
Ausland seien aber Partnerschaften denkbar. Außerdem sei eine
Kürzung der derzeit rund 1000 Stellen in der
Software-Entwicklung um zehn bis 20 Prozent notwendig. Einen
Zeitrahmen dafür nannte er aber nicht.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr war der Umsatz um 4,4 Prozent
auf 197,22 Milliarden Yen gesunken. Für das laufende Jahr
erwartet Sega einen weiteren Umsatzrückgang auf 193 Milliarden
Yen. Der Reingewinn soll bei 7,5 Milliarden Yen liegen.
nmk/kae

-----

Die Japsen eben :sss

4604
19.05.2003, 12:00
rtx kennt auch kein halten mehr +3% :eek:

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&sAv1=na&sAv2=na&sAv2count=1&sInvSym=&sScale=linear&sSymbol=RTX.EAI&sBench2=&sTimestamp=iD+iD+839548800&sTimeframe=iD

schloss
19.05.2003, 12:03
Der Westen im Minus... Die Russen kommen!! Sie haben ja eigentlich auch alles was man so braucht...

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?bNews=0&minYear=809913600&sSymbol=RTSUSDNDX.TWI&sTimeframe=5Y&sTimestamp=895665600+1053345600+809913600&sid=

INPUTS
19.05.2003, 12:13
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts?Rc=EXAUEUR%3D&Titel=XAU%2FEUR+Chart&Df=j&Al=small&Zs=730&Ct=l&La=DE&avg1=100&avg2=200&

Gold in Euro - nicht grad weltbewegend....

Und was sagt der internationale Währungsfonz zur EU?

"Tuts auch fleissig Geld drucken, sonst kommt die böse Deflation!"
Alles wartet nur mehr auf das Retirement von Duisie.

trilog
19.05.2003, 12:14
Original geschrieben von germanasti
19.05. 11:32
eBay Aktien steigen über $100
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)






Die Aktien des Online Auktionshauses eBay (WKN: 916529, US: EBAY) stiegen im Handelsverlauf am Freitag über die Marke von $100 und erreichten im Hoch $100.02, ein Kurs, der zuletzt im März 2000 zum Beginn des Bärenmarktes gesehen werden konnte. Die Aktie schloss niedriger bei $99.01 – ein Plus von 0.95%. Bill Gross, Manager des größten Aktienfonds der Welt bei PIMCO, äußerte sich in einem CBS-Interview besorgt um die jüngsten Kursanstiege der eBay-Aktie.


-------

Das ist der berühmte Lemmings-Effekt.

& wie in 2000 mag auch momentan niemand auf die Mahnungen hören. Es eben mal wieder so richtig weh tun.



puts auf ebay leider zu teuer. die wissen schon, warum.:gomad

es sei denn, es fällt bis auf 50:rolleyes:

optim3
19.05.2003, 12:23
@syr

habe jetzt meine "echten" petroleo bras..
börse madrid

isin brpetracnor9

o. daß in madrid der handel angezeigt wird. :confused:

TomJones
19.05.2003, 12:23
Original geschrieben von Eumel
Die für mich bessere, vielleicht auch dümmere Frage ist, wofür brauche ich eigentlich Palladium. :confused:

---------------------------------------

Palladium ist wichtiger Bestandteil vieler Katalysatoren, die in chemischen Industrie benötigt werden, um chemische Reaktionen zu beschleunigen und damit überhaupt erst wirtschaftlich werden.

Daneben wird es auch im Schmuck eingesetzt (Legierungsbestandteil).


Gruss
TomJones

germanasti
19.05.2003, 12:24
Original geschrieben von schloss
Der Westen im Minus... Die Russen kommen!! Sie haben ja eigentlich auch alles was man so braucht...

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?bNews=0&minYear=809913600&sSymbol=RTSUSDNDX.TWI&sTimeframe=5Y&sTimestamp=895665600+1053345600+809913600&sid=

Die Russen haben nur eine gut funktionierende Mafia:rolleyes:

trilog
19.05.2003, 12:25
Original geschrieben von schloss
Der Blutmond im Mai... und alles ist vorbei... :hihi

Ich werde noch zum Astrofreak...(im Ernst!)

;):D



da muss ich mich mal selber zitieren:

" erstellt am 16.05.2003 06:12
--------------------------------------------------------------------------------

guten morgen ihr schlafmützen,


der blutmond hat es mir soeben verraten:


gold wird silbern glänzen, das silberne hingegen golden,
das dowige rot und das nasdagige blutrot."



:rolleyes:

INPUTS
19.05.2003, 12:26
Die Wirtschaftswebsite www.igeconomia.com.br in Brasilien stellt nun täglich die 20 wichtigsten Japan-Werte unter Beobachtung. Das tun sie für andere Börsen nicht...

FECHAMENTO VARIAÇÃO (Em ienes)

----------------------------------------------------------------

Canon Inc 4.710 +40

Daiwa Secs 484 -12

Hitachi Ltd 453 +2

Honda Motor 3.930 +50

JR East 539.000 -2.000

Matsushita E. Ind 989 -13

Mitsubishi Hvy 248 -6

Mitsubishi Tokyo Fin. 438.000 -7.000

Mizuho Financial Grp. 68.200 -5.900

NEC 418 -14

Nissan Motor 884 -4

Nomura Holdings 1.153 -25

Sanyo Electric 395 -10

Sharp Corp 1.278 -5

Sony Corp 2.930 +10

Sumitomo Mitsui Fin Grp. 193.000 -10.000

Suzuki Motor 1.449 -25

Tokyo El. Pwr 2.440 -25

Toshiba Corp 324 -7

Yamaha Motor 907 -3.

germanasti
19.05.2003, 12:27
EWo spricht Allan am mittwoch?

germanasti
19.05.2003, 12:28
blieni:

Nokia KZ 5 Euro:rolleyes:

optim3
19.05.2003, 12:29
Original geschrieben von germanasti
Die Russen haben nur eine gut funktionierende Mafia:rolleyes:

nicht so gut wie die japanische mafia! :p

4604
19.05.2003, 12:29
Original geschrieben von schloss
Der Westen im Minus... Die Russen kommen!! Sie haben ja eigentlich auch alles was man so braucht...

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?bNews=0&minYear=809913600&sSymbol=RTSUSDNDX.TWI&sTimeframe=5Y&sTimestamp=895665600+1053345600+809913600&sid=

m.e. der einzige bullmarkt z.zt

den vogel schiesst allerdings der moskau times index ab :hihi :hihi

low 156,28.08.98,ATH heute 5356

http://chart.yahoo.com/c/my/_/_mtms.gif

in 5 jahren von 156 auf 5356
da ist ja selbst der ndx in seinen besten zeiten nen fliegenschiss :hihi

germanasti
19.05.2003, 12:30
Aus der FTD vom 19.5.2003
Fondsmanager misstrauen Gewinnprognosen
Von Dirk Benninghoff, Frankfurt, und Philip Coggan, London

Nach der erfreulichen Berichtssaison für das erste Quartal müssen sich die Anleger in Zukunft auf einige Enttäuschungen gefasst machen. Die IBES-Konsensusschätzungen der Analysten gehen bei den Unternehmen der Euro-Zone für dieses Jahr von einem Gewinnwachstum von stolzen 60 Prozent aus.




Im Dax liegt der Wert immerhin bei 30 Prozent. Lehman-Brothers-Stratege Ian Scott: "Die Prognosen wirken ehrgeizig, vor allem unter Berücksichtigung der derzeitigen Euro-Stärke." Denn die harte Währung verdirbt exportabhängigen Konzernen die Ergebnisse, wie jüngst beispielsweise bei Volkswagen zu beobachten war. So glaubt Stratege Roland Ziegler von der ING BHF-Bank, dass viele Schätzungen deutlich reduziert werden müssten, wenn der Euro so stark bleibe. Der deutsche Aktienmarkt wird von dem Währungskurs stärker belastet als andere, weil das Gewicht der Exportwerte größer ist. Wenn zudem die Konjunktur sich nicht belebe, so Ziegler, dürfte es im Herbst einige Gewinnrevisionen geben - sowohl von Unternehmen als auch von Analysten.

Die Investoren sind allerdings auf der Hut. Viele Fondsmanager trauen den Analystenschätzungen nicht. Ihre Schätzungen liegen eher im Bereich von 10 bis 15 Prozent. Robert Talbut, Manager bei der Fondsgesellschaft ISIS, hält selbst dies für zu optimistisch. Ein Euro-Kurs um 1,15 $ sei in diesen Berechnungen nicht enthalten. Ein einstelliges Gewinnwachstum und damit nur ein Bruchteil der Analystenschätzungen ist aus Talbuts Sicht wahrscheinlicher.



© 2003 Financial Times Deutschland

http://www.ftd.de/bm/an/1053090412443.html?nv=cd-divnews

-------

30% Gewinnwachstum? :rofl

TomJones
19.05.2003, 12:30
DROOY aktuell + 4,3 % !!!

Tut sich da was?? Jetzt einsteigen??

:eek:

optim3
19.05.2003, 12:31
@schloss

danke :)

north american palladium gefällt mir davon am besten.
kgv von 6,4 und das bei dem palladiumpreis. :D

hab ich schon zu 50 %. ;)

ich weiß, daß russland dein steckenpferd ist, aber ich finde es dort zu
"unsicher".

INPUTS
19.05.2003, 12:32
Original geschrieben von optim3
@syr

habe jetzt meine "echten" petroleo bras..
börse madrid

isin brpetracnor9

o. daß in madrid der handel angezeigt wird. :confused:

Hi, Optim!

Du solltest aber eines bei den Petrobras im Kopf behalten:
Durch die grosse Volatilität zwischen Dollar und Real (und ausserdem noch dann zum Euro!) kann es zu sehr heftigen Verschiebungen kommen.
Z.B.: In Real ist Petrobras nu auf 59, war aber vor kurzem auf 30.
Bei 4:1 für BR$: US$ wäre das nu 15 Dollar, nu is aber schon wieder 3:1 = 20 Dollar.

Das kann wegen dreier Währungsfaktoren sehr gut und schnell rauf, aber auch runter!

TomJones
19.05.2003, 12:33
Basell: Schwierige Kosten- und Preissituation bei Polyolefinen

Basell, das Polyolefin-JV von BASF und Shell, erwartet für Polypropylen mittelfristig ein weiterhin überdurchschnittliches Wachstum, gegenwärtig aber deutlich gebremst. Das war eine der Kernaussagen von President und CEO Volker Trautz auf der Basell-Jahrespressekonferenz am Freitag in Amsterdam. Bei PP und PE sei der Absatz in Europa im ersten Quartal 2003 rückläufig gewesen. Auch aktuell seien Angebot und Nachfrage nicht ausgeglichen, so dass "erwünschte" Preiserhöhungen in nächster Zeit kaum erwartet werden könnten.

© Kunststoff Information, Bad Homburg

www.kunststoffweb.de

optim3
19.05.2003, 12:36
Hi inputs :)

danke für die warnung :)

das währungsgeschiebe juckt mich jedoch nicht.
ist ne anlage auf 10 jahressicht und verschwindet im keller! ;)

verglichen mit meinen anderen ölpumpern ist die zum mom. kurs
immer noch 50 % zu billig.

PS:

bin auf kosten von ca. 14 $ / 159 ltr gekommen, einschl. aller ausgaben.

flo2323
19.05.2003, 12:36
Der Ebay Schrott ist wirklich in gigantische Höhen gestiegen! OK, sie machen Gewinn, OK, sie haben Cash-Reserven aber diese astronomische Bewertung ist einfach abartig!!

EBay Quadruples CEO Whitman's Annual Salary



WASHINGTON -- EBay Inc.(NASDAQ-NMS:EBAY) (EBAY) raised President and Chief Executive Meg Whitman's annual salary to $990,000, effective March 1, to bring it in line with the cash compensation of comparable CEOs, the company disclosed in a filing Friday with the Securities and Exchange Commission.

She was paid $250,008 in 2002. The company said the board's compensation committee received advice from an independent compensation consultant during its first-quarter review of Ms. Whitman's pay.

EBay said it also granted her an option to purchase 550,000 shares, vesting over four years, and kept her bonus target at 100% of base salary.

The company noted that rather than granting Ms. Whitman a raise in 2002, it allowed her "reasonable" personal use of corporate aircraft and chartered flights at no personal expense after tax. The company credited her with $133,062 for aircraft use in 2002, the filing said.

Ms. Whitman, president and CEO since 1998, received a bonus of $419,698 for 2002, up from $139,332 in 2001. The company said the 2002 bonus included $90,000 awarded by the board in 2003.

She also got 300,000 stock options in 2002, down from 750,000 the previous year. She didn't exercise any options in 2002.

-By Robert L. Grant; Dow Jones Newswires; 202-393-7851 robert.grant@ dowjones.com


Dow Jones Newswires
05-16-031844ET
Copyright (C) 2003 Dow Jones & Company, Inc. All Rights Reserved.

germanasti
19.05.2003, 12:37
Original geschrieben von germanasti
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4514&mocktick=1

-17 P. ist der DAX vorbörslich.
Damit ist eine kleine SKS perfekt.

2920/2930 & vorher 2950 P. wären Turnzonen.
Darunter wirds arg brenzlig.

Gleich kriegt der DAX ein BUY.
Pullback bis 2945-2955 P. wäre möglich.

Was machen micheles?

nasdaq10.000
19.05.2003, 12:38
Thema:
Japan wird neben Europa neue Weltwirtschaftsmacht.
Die USA zerfallen nach dem Nieder- und Untergang in ihre Einzelteile.

ZITAT:

Japanische Regierung interveniert bei Resona - 19.05.2003

Die japanische Regierung hat am Wochenende der Resona Holdings, Japans fünftgrößter Bank, eine Kapitalspritze (nach Medienangaben von rund 2 Bio. Yen) zugesagt.

Damit möchte die Regierung die übrigen Banken vor den massiven Finanzproblemen von Resona schützen.

Der ausschlaggebende Grund für das Einlenken der Regierung war die Meldung der Resona Holdings, die aus der Fusion der Daiwa Bank und der Asahi Bank entstand, dass die Kernkapitalquote unter der vorgeschriebenen Marke von vier Prozent gesunken sei.

Seit längerer Zeit leiden die japanischen Banken unter der Last von faulen Krediten, der schwachen Konjunktur und sinkenden Aktienkursen.
Hinzu kam eine verschärfte Regelung der Bilanzierung.
Vor diesem Hintergrund fürchten viele Experten, dass auch die anderen Großbanken des Landes Schwierigkeiten bekommen könnten, die Kapitalanforderungen zu erfüllen.

Die Aktien von Resona schlossen den Handel an der Börse in Tokio mit einem Verlust von 17,24 Prozent bei 48 Yen

http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/boerse/news/46660/index.html

JAPAN: Strong BUY :D

syracus
19.05.2003, 12:39
6:33am 05/19/03 [TXI] TEXAS INDUSTRIES SETS REFINANCING
6:33am 05/19/03 [TXI] TEXAS INDUSTRIES KICKS OFF $600 MLN SENIOR NOTES OFFER
6:34am 05/19/03 [TXI] TEXAS INDUSTRIES TO PAY DOWN $120 MLN CREDIT FACILITY

syr :rolleyes:

germanasti
19.05.2003, 12:40
Sind bei 2900 P. ein paar k.o.-scheine gelegen, so genau wie der DAX dort drehte?

carlo
19.05.2003, 12:44
5:44am 05/19/03
Deutsche Bank cuts chip equip capex forecast to zero_(ASML)_By Emily Church

Broker Deutsche Bank on Monday said it had cut its semiconductor capital equipment forecast to 2003 to zero from an earlier expectation for a 3 percent rise in spending on equipment by the chipmakers. Deutsche also said it had cut its price target on Dutch equipment maker ASML (ASML) to 9.5 euro from 10 euro. Deutsche said it expects 2004 capex to rise 15 percent from 2003 levels. "We have reflected a more cautious timing, in our view, on two of the key projects this year - Samsung and Inotera - whilst also reflecting Intel's [s:intc] initial stance on 2004 capital spending (likely flat to down)," Deutsche told clients

INPUTS
19.05.2003, 12:44
Original geschrieben von optim3
Hi inputs :)

danke für die warnung :)

das währungsgeschiebe juckt mich jedoch nicht.
ist ne anlage auf 10 jahressicht und verschwindet im keller! ;)

verglichen mit meinen anderen ölpumpern ist die zum mom. kurs
immer noch 50 % zu billig.

PS:

bin auf kosten von ca. 14 $ / 159 ltr gekommen, einschl. aller ausgaben.

Bin "langfristig" auch eher optimistisch.
Die suchen jetzt auch im Norden, wo überhaupt noch nie gesucht worden ist. Es dürfte in Brasilien noch einiges im Boden schlummern, was unentdeckt ist.
Lula hat Anfang des Jahres das ganze Team ausgewechselt - da sassen einfach teilweise über Jahrzehnte nur gut bezahlte Schnarchnasen in der Verstaatlichten, die Null Ehrgeiz an den Tag legten.

Ausserdem ist die Petrobras das grösste Kaliber, das der Staat noch zum Verscheppern übrig hat. Das meiste Tafelsilber hat ja Cardoso schon versteigert.
Ich glaube schon, dass Lula den Kurs einfach hochtreiben lassen muss!

nasdaq10.000
19.05.2003, 12:45
Original geschrieben von nasdaq10.000
Thema:
Japan wird neben Europa neue Weltwirtschaftsmacht.
Die USA zerfallen nach dem Nieder- und Untergang in ihre Einzelteile.


19.05.2003
Bankenkrise in Japan spitzt sich zu
Chartanalyst Morning-Flash

Die Lage der Bankenkrise in Japan spitzt sich zu, berichten die Experten von "Chartanalyst Morning-Flash".

Am Wochenende habe die fünftgrößte Bank des Landes mitgeteilt, dass ihre Eigenkapitalquote unter die gesetzlich vorgeschriebene Höhe gefallen sei. Da man eine "Bankenpleite" von Seiten der Regierung nicht zulassen werde, wolle die Notenbank mit einer Finanzspritze in Höhe von (angeblich) bis zu 15 Mrd. Euro aushelfen.

Der IWF der Bundesrepublik habe derweil am Wochenende attestiert, ein Hochrisikoland für eine Deflation zu sein, wobei eine Analyse kaum pessimistischer hätte ausfallen können.

http://www.fondscheck.de/Analysen/default_an.asp?sub=3&pagetype=5&AnalysenID=293270

germanasti
19.05.2003, 12:47
nasdaq10.000:

http://www.2bigmac.de/gifs/Popsch.gif

germanasti
19.05.2003, 12:48
Der DAX hat nu einen Superboden ausgebildet. Könnte für einen 50 P.-Move gut sein. Das aber auch genauso nach unten, sollte kein Kaufdruck kommen!

cloneshare
19.05.2003, 12:51
Guten Tag :)

Montagspush hat letzte Woche für Alan geflutscht - Heute nochmal :confused:

schaun ma mal :rolleyes:

syracus
19.05.2003, 12:55
Langfristig steigt ALLES :D!

http://www.geocities.com/WallStreet/Exchange/9807/Charts/SP500/DJ1800Inf_20811.gif
http://www.geocities.com/WallStreet/Exchange/9807/Charts/SP500/DJ1800Inf_20811.gif

Inflation sei Dank :lach!

syr :p

germanasti
19.05.2003, 12:55
HINTERGRUND

Was ist Deflation?

Bei einer Deflation gehen die Preise über einen längeren Zeitraum permanent zurück. Der Grund dafür ist eine wirtschaftliche Situation, in der das Angebot an Waren und Dienstleistungen größer ist als die Nachfrage.

Hamburg - Dieses Überangebot drückt die Preise. Diese Situation kann zu einer Abwärtsspirale aus weiter fallenden Preisen und einer schrumpfenden Produktion führen: Da die Verbraucher mit immer weiteren Preissenkungen rechnen, halten sie sich mit Anschaffungen zurück. Um den Einnahmeausfall zu kompensieren, sparen die Firmen auch bei ihren Personalausgaben, was langfristig zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit führt und die Situation noch weiter verschärft.
Für eine Volkswirtschaft kann eine Deflation nach Einschätzung von Ökonomen wegen dieser Eigendynamik noch verheerendere Auswirkungen haben als eine Inflation, die durch steigende Preise gekennzeichnet ist. Eine längere Phase der Deflation gab es in Deutschland vor allem in der Weltwirtschaftskrise ab 1928. Die so genannte "Große Depression" hatte bis 1933 in fast allen Industrieländern der Welt zu Massenarbeitslosigkeit, sinkenden Preisen und Löhnen sowie Bankenkrisen geführt. Seitdem gab in Deutschland keine längere Deflation.


http://www.spiegel.de/wirtschaft/0%2C1518%2C249283%2C00.html

----------

Deutschland wäre mit einer Deflation besser bedient wie Inflation.

Diese kann nämlich sehr heilend sein, wie man in Japan seit 1995 sieht. Die Jungs dort legen eine so blitzsaubere Baissebewältigung hin wie wohl noch kein Land zuvor in der Geschichte.

germanasti
19.05.2003, 12:56
19.05. 12:15
DB negativ zu Halbleiter Equipment Sektor
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)



Die Deutsche Bank AG hat ihre Investitionswachstumsprognose für den Halbleiter Equipment Sektor im Jahr 2003 auf 0% von zuvor +3% gesenkt. Zudem wurde das Kursziel für den niederländischen Halbleiterausrüster ASML (WKN: 894248) von 10 auf 9.50 Euro gesenkt. Nun rechnen die Analysten damit, dass die Investitionen im Jahr 2004 um 15% gegenüber 2003 wachsen werden.


-------

Wenn man nicht genau wüsste das DB fast immer falsch liegt :(

germanasti
19.05.2003, 13:02
Heftige Intervention der FED eben im Yen.
Allan geht nun aufs Ganze :eek:

germanasti
19.05.2003, 13:03
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JPY%3D&Titel=USD%2FJPY+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1034914095&

Die FED flutet den Markt nun mit DOllarnoten.

& alle Welt wird wieder die BOJ vorschieben. Wetten?

Förster
19.05.2003, 13:04
mahlzeit ;) :)


guck mal yen :rofl

4604
19.05.2003, 13:04
yen :eek: :hihi :hihi

obs was nützt :rolleyes:

INPUTS
19.05.2003, 13:05
Original geschrieben von germanasti


Deutschland wäre mit einer Deflation besser bedient wie Inflation.

Diese kann nämlich sehr heilend sein, wie man in Japan seit 1995 sieht. Die Jungs dort legen eine so blitzsaubere Baissebewältigung hin wie wohl noch kein Land zuvor in der Geschichte.

:lach

Jou, Germa! - Und das noch dazu in einem rasenden Tempo, von nicht mal 200 Monaten.....

:hihi :hihi :hihi

germanasti
19.05.2003, 13:07
Die Intervention im Yen dauerte schon wieder viel zu lange, als das sie von der BOJ kommen könnte.
War vll. kurz angetippt von den Japsen, Rest erledigte die FED.


Muss man aufpassen das nun nicht kurz darauf der Euro gleichen Schub kriegt. IRgendwas wird die G7 schon gebastelt haben am Wochenende.

cherry
19.05.2003, 13:08
Original geschrieben von 4604
yen :eek: :hihi :hihi

obs was nützt :rolleyes:

es beutelt wenigstens die Zocker raus ;)

germanasti
19.05.2003, 13:10
Guckt mal, im Yen wird immer noch interveniert. Nu sinds schon fast 10 Minuten. :hihi :hihi :hihi

Interventionsvolumen sollte dabei um die 20-30 Mrd. Euro liegen.
Wetten BOJ gibt 4-5 bekannt, wenn überhaupt.
Rest addieren wir zu Gunsten der amerikanischen Hyperinflation dazu :)

Vetinari
19.05.2003, 13:10
Japan MOF's Hayashi repeats yen moves sudden
Monday May 19, 6:42 am ET

TOKYO, May 19 (Reuters) - Japan's Vice Finance Minister Masakazu Hayashi repeated on Monday Japan's verbal warnings about the rise in the yen, saying its moves have been rapid and authorities would act if needed.

"The moves are sudden," he told reporters at a regular news conference. "Our view is that foreign exchange rates should reflect fundamentals and move stably." ;) :hihi

Japanese authorities are concerned about the effect of the strong yen, currently at around 115.13 yen to the U.S. dollar, because of its damaging effect on the profits of exporters.


Heissluft oder kommen sie wieder rein :rolleyes:

Und diese BoJ spiel druckt der Banana auch nach oben ... Dollar muss korrigiern , aber es kann nicht gegen der Yen so alles ist gegen der Banana gemacht :rolleyes:

Gold kommt nicht uber $360 ... mal sehen was der Cartel macht heute , aber es auch bald Putti zeit fur Gold :m

Wenn alle denken der Dollar fallt ... ;)

:schaf:

trilog
19.05.2003, 13:10
Japanese government officials reiterated their intervention warnings on Monday. Japan MoF's Mizoguchi said there was no change in the nation's forex stance and that rates should reflect fundamentals and move stably. He also added that the G7 had agreed to cooperate on forex, if necessary. Given both the US and Eurozone's toleration of current exchange rate levels, it is unlikely multi-lateral intervention will transpire.

The Monday edition of the Nihon Keizai Shimbun reported that the MoF and BoJ spent nearly 2 trillion yen in keeping the USDJPY exchange rate above the 115-handle in the past week. Additionally, the amount spent in the past week nearly equals the 2.38-trillion yen used to intervene in the first quarter of this year. According to a Cabinet Office survey of exporters, the average threshold dollar/yen rate for profitability is seen at 114.87, which is certainly too close for comfort given the pair's current trading level.

INPUTS
19.05.2003, 13:12
Original geschrieben von germanasti
Die Intervention im Yen dauerte schon wieder viel zu lange, als das sie von der BOJ kommen könnte.
War vll. kurz angetippt von den Japsen, Rest erledigte die FED.


Muss man aufpassen das nun nicht kurz darauf der Euro gleichen Schub kriegt. IRgendwas wird die G7 schon gebastelt haben am Wochenende.

Was willste eigentlich?
Wenn Du Deutschland anschaust, so hat es sich die letzten 50 Jahre in fast allen Bereichen an den Tendenzen vom "grossen Bruder" orientiert:
Ob Kunst, Showbiz, TV, Fressi oder Ökonomie. - Mit einiger Verspätung wurde alles in Germany nachgeäfft. Und Ösiland äffte mit einiger Verspätung Deutschland nach.

Warum sollte das nun beim Gelddrucken anders sein?
Zumal noch einige Jahre grosser Bedarf an der "Mangelware Euro-Kunstdrucke" bestehen dürfte.

Duisie is bald in Pension, dann kommt ein "gelernter Drucker" zum Zug - wetten?

germanasti
19.05.2003, 13:13
Keine Kraft im DAX :rolleyes:



Vetinari:

Sollten die FED-Interventionen den ganzen Tag so fortgesetzt werden, ist nachher auch noch das Gold dran.
Meine Wunschvorstellung bleibt aber weiterhin, dass solch eine Intervention kläglich scheitert & der Yen binnen weniger Tagen 3-5% ins plus springt :)

syracus
19.05.2003, 13:13
Analysten, achtung :dumm........

7:07am 05/19/03
Genentech's Avastin meets endpoint, to surprise of BofA (DNA) By Tomi Kilgore

Genentech (DNA) said results of a Phase III trial of Avastin plus chemotherapy achieved its primary endpoint of improving survival in patients with previously untreated metastatic colorectal cancer. The biotech firm said the trial also met its secondary endpoints. The results appear to have been a surprise to some, as Banc of America analyst Michael King downgraded Genentech's stock overnight to "sell" from "neutral," citing a "significant possibility that the Avastin trial would not show a statistically significant improvement in survival. The stock closed Friday down $2.15 at $37.90.

Zu dumm wenn man Arzt spielen will als Analyst :rofl...

syr

Vetinari
19.05.2003, 13:14
Ooops , sie waren schoen da :rolleyes: :hihi

germa - das ist BoJ pur ... FED will die Japsen nicht mehr hilfen ... sie wollen ein schwache Dollar :D

:gusa

germanasti
19.05.2003, 13:14
Inputs:

Euroland hat momentan wegen starker Währung soviel Liquiditätszufluss, es besteht gar kein Grund zum drucken :)

germanasti
19.05.2003, 13:15
Original geschrieben von Vetinari
Ooops , sie waren schoen da :rolleyes: :hihi

germa - das ist BoJ pur ... FED will die Japsen nicht mehr hilfen ... sie wollen ein schwache Dollar :D

:gusa

Nee, BOJ macht nie mehr wie 5-7 Mrd.
Dafür geht Intervention aber schon viel zu lange.

WArten wir die offiziellen Zahlen ab :sss

& FED weiss das schwacher Dollar ist tödlich, deshalb ist momentan auch diese Panik im WÄhrungsmarkt.

germanasti
19.05.2003, 13:16
Nächster Interventionsschub beim Yen.

Wie erwartet vollzieht die FED dies in mehreren Wellen.
Wird es erneut ein 100 Mrd.-Dollar-Tag?

nasdaq10.000
19.05.2003, 13:17
19.05.2003
Micronas "buy"
Pictet & Cie.

Die Analysten der Bank Pictet & Cie. stufen die Aktie von Micronas (ISIN CH0012337421/ WKN 910354) unverändert mit „buy“ ein und sehen das Kursziel bei 40 CHF.

Man habe mit dem CFO über die Auftragseingänge seit den Q1-Zahlen gesprochen. Die book-to-bill Ratio im April habe sich auf 0,7 belaufen und in den ersten beiden Maiwochen auf 1,5. Die letztere Zahl sei jedoch auf die geringeren Umsätze während dieser Zeit zurückzuführen. Insofern habe sich die Auftragssituation im Mai gegenüber dem April nicht wesentlich gebessert. Während die Kapazitätsauslastung noch immer um die 95 Prozent betragen habe, erwarte das Unternehmen in den Sommermonaten ein Rückgang auf 90 Prozent. Die Guidance eines einstelligen Umsatzwachstums in diesem Jahr sei beibehalten worden.

Die negativen Ausblicke aus der Konsumentenelektronik-Industrie (Sony, Philips) in der letzten Zeit hätten auf der Micronas-Aktie gelastet. Nach Ansicht der Analysten dürfte sich die Auftragssituation bei Micronas bis nach den Sommermonaten nicht verbessern. Die gute Nachricht bestehe jedoch in der immer noch hohen Kapazitätsauslastung. Trotz geringerer Umsätze dürfte die Bruttomarge von rund 40 Prozent gehalten werden können.

Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten von Pictet & Cie. die Aktie von Micronas weiterhin zu kaufen.

INPUTS
19.05.2003, 13:18
Original geschrieben von germanasti
Inputs:

Euroland hat momentan wegen starker Währung soviel Liquiditätszufluss, es besteht gar kein Grund zum drucken :)

Natürlich besteht ein Grund zum Drucken! - Wie willste denn die IWF-Aussagen anders interpretieren?
Schon wegen Fantasielosigkeit und wegen einer "Gleichgewichtstheorie".
Mag sein, dass der Dollar bald 1:2 steht, auch 1:3 dürfte nicht ausgeschlossen sein - aber Dein soo strapazierter Begriff "Hyperinflation", der würde 1:1000 bedeuten. Das lässt niemand zu. Hüben wie drüben.

cloneshare
19.05.2003, 13:19
INPUTS

Weißt du wo Viola ausgebildet wurde der ab 1976 in Argentinien die Miltärregierung führte ????

Danke mfg

germanasti
19.05.2003, 13:19
Da waren eben auch kaum Verkaufsorders bis 116,00.
Währungsmarkt wr vorbereitet das neue Interventionen folgen.

Richtig kapitalintensiv wird es für Allan jetzt erst, denn Abverkäufe ohne Ende sind ersichtlich.

syracus
19.05.2003, 13:20
Yen ab Richtung 116.50, dann haben sie wieder einen Yen Reserve über Nacht :hihi.... Germa, das ist die BoJ und niemand sonst, die sind seit über einer Woche ständig am intervenieren, letzte 2 Wochen je 4-6 Milliarden $'s gekauft.... Und am Nachmittag kauft Alan wieder Treasurys, dann geht's morgen weiter, wer den längeren Atem hat ;)...

syr:)

germanasti
19.05.2003, 13:21
Inputs:

Es wird keine andere Möglichkeit geben ;)

Guck wie die Geldmengen Amerikas seit März ausgeweitet sind.
Guck wo das Derivatevolumen letzten Sommer & aktuell stand.

Beträge im zweistelligen Billionenbereich sind geflossen & trotzdem kollabiert der Dollar immer weiter.
Amerika ist nun so wie ein alter Mensch auf dem Sterbebett. Irgendwann helfen gar keine Massnahmen mehr. Tod wird bald eintreten & das ist auch gut so!

ulle
19.05.2003, 13:21
selbst wenn es nicht nur Japanische Notanbank ist heisst das noch lange nicht, dass es die fed ist, Chinesen z. B. kaufen sicher auch jede Menge Dollars.
Derartig Agerrive Shortpositionen im Yen ist doch für die Fed volkommen unnötiger Selbstmord, bisher sind sie nur in Dollar verschuldet, aber wenn sie jetzt ihre Schulden in Yen switchen werden die Probleme noch ungleich grösser, den Yens können sie nicht nach belieben drucken, da müssten sie schon eine entsprechende militärische Drohkulisse aufbauen.

germanasti
19.05.2003, 13:22
SYR:

Für solch einen Schub wie eben und letzte Woche braucht es viel mehr wie 4-6 Mrd.

Guck die Striche von letztes Frühjahr und aktuell.
Damals 1-2 Minuten & Fisch war geputzt. Heute bis zu 20 Minuten.:rolleyes:

paule2
19.05.2003, 13:22
Euro/Yen!

http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=915408000&sSymbol=DJPYEUR.TGT&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+915408000&sid=

:D

Vetinari
19.05.2003, 13:23
Germa :ne :ne ... FED lasst der Dollar langsam Blubb machen ... Greenspan denkt er kann der abstieg mit sein liebling derivative kontrollieren ;) ... oder JPM kann es fur der FED machen , sie haben genug :D

Snow hat es am wochenende fast gesagt ... BoJ ist jetzt allein ... oder vielleich Wimchen hilft :hihi

Und BoJ mussen mehr zahlen als der Yen naht der Blubb Zone ... wie alle Japanische Banken ... bald pleite :D

:gusa

INPUTS
19.05.2003, 13:25
Original geschrieben von cloneshare
INPUTS

Weißt du wo Viola ausgebildet wurde der ab 1976 in Argentinien die Miltärregierung führte ????

Danke mfg

Nö. Wie kommste denn jetzt auf das?
Kann man aber sicher im Internet nachrecherchieren.

Zockerzicki
19.05.2003, 13:26
Original geschrieben von syracus
Langfristig steigt ALLES :D!

http://www.geocities.com/WallStreet/Exchange/9807/Charts/SP500/DJ1800Inf_20811.gif
http://www.geocities.com/WallStreet/Exchange/9807/Charts/SP500/DJ1800Inf_20811.gif

Inflation sei Dank :lach!

syr :p


Diesen beeindruckenden Chart sollten wir zum Anlass nehmen, auch mal die schwere Wirtschaftskrise (zuvor hierzulande Krieg gegen Frankreich 1871, Sezessionskriege 1863-65 !) nach 1873 bis nach 1890 mit schmerzlichen Deflationstendenzen zu studieren ...

... und nicht nur auf 1929 ff zu starren ....

ciao

INPUTS
19.05.2003, 13:27
Original geschrieben von germanasti
Inputs:

Amerika ist nun so wie ein alter Mensch auf dem Sterbebett. Irgendwann helfen gar keine Massnahmen mehr. Tod wird bald eintreten & das ist auch gut so!

Und nach Deiner Theorie soll sich dann die ganze Welt am "Leichengift" infizieren?
:confused:

trilog
19.05.2003, 13:27
Original geschrieben von Vetinari
Germa :ne :ne ... FED lasst der Dollar langsam Blubb machen ... Greenspan denkt er kann der abstieg mit sein liebling derivative kontrollieren ;) ... oder JPM kann es fur der FED machen , sie haben genug :D

Snow hat es am wochenende fast gesagt ... BoJ ist jetzt allein ... oder vielleich Wimchen hilft :hihi

Und BoJ mussen mehr zahlen als der Yen naht der Blubb Zone ... wie alle Japanische Banken ... bald pleite :D

:gusa


yen nähert sich nicht der blubb zone, sondern umgekehrt, er nähert sich der boom zone.

dollar gegenüber yen in blubb zone.

germanasti
19.05.2003, 13:28
Vetinari:

Amerika kann mit schwachem Dollar nicht überleben. Wieso setzt nicht nur jeder an den von Greenspan inszenierten Irrglauben aus :cry




Inputs:

Die Restwelt wird ein paar Jahre leiden & dann ist der Fisch geputzt.

Soooo abhängig sind wir auch gar nicht wie alle tun. Guck Exportanteil nach USA an. Lächerlich gering im Warenverkehr!

INPUTS
19.05.2003, 13:30
Original geschrieben von Zockerzicki
Diesen beeindruckenden Chart sollten wir zum Anlass nehmen, auch mal die schwere Wirtschaftskrise (zuvor hierzulande Krieg gegen Frankreich 1871, Sezessionskriege 1863-65 !) nach 1873 bis nach 1890 mit schmerzlichen Deflationstendenzen zu studieren ...

... und nicht nur auf 1929 ff zu starren ....

ciao

Zocki!

Wenn man Deinen roten Zeiger statt auf 2010 auf 2030 stellt, ginge der Chart aber genauso noch als plausibel durch...
Auch das wäre eine Möglichkeit.

germanasti
19.05.2003, 13:31
http://www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/charts1?Rc=JPY%3D&Titel=USD%2FJPY+Chart&Za=i&Al=small&Zt=1034914095&

Wenn BOJ alleine interveniert, macht Yen 50-80 P. Move, ehe es höchstvolatil hin und her geht. So war es letztes Frühjahr bei JEDER BOJ-Intervention.

Heute sehen wir aber nur ein hochpowern ohne eine einzige Konsolidierungsmöglichkeit. Dies ist glasestklar die Handschrift Greenspans!
& nur weil er in der Fehlannahme ist, Euro stellt weiterhin Micky-Mouse-Währung da, sind wir bislang davon verschont geblieben.

cloneshare
19.05.2003, 13:33
Original geschrieben von INPUTS
Nö. Wie kommste denn jetzt auf das?
Kann man aber sicher im Internet nachrecherchieren.

hatte was gelesen dazu !

Bin durch die Iran Kontra Affäre ( Nikaragua )darauf gekommen, weil die Kontras von der USA ausgebildet wurden.

Hab gedacht weil du dich mit Argentinien auskennst, kannst du da etwas wissen dazu.

germanasti
19.05.2003, 13:34
Bundesregierung sieht keine Deflationsgefahr

Die Bundesregierung sieht derzeit keine Deflationsgefahr in Deutschland. Der Sprecher des Bundesfinanzministeriums, Jörg Müller, sagte am Montag in Berlin, eine solche Entwicklung sei nicht zu erkennen. In diesem Fall müssten die Preise auf breiter Front sinken, und dies sei nicht feststellbar.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht in Deutschland eine "beträchtliche" Deflationsgefahr, wenn das Wachstum so schwach bleibt wie befürchtet. Sollte die deutsche Wirtschaft in die Rezession abrutschen, steige das Risiko noch, hieß es in einer am Sonntag veröffentlichten IWF-Studie.

Bei der Deflation gehen die Preise über einen längeren Zeitraum zurück. Das Angebot an Waren ist größer als die Nachfrage. In Erwartung weiter fallender Preise verschieben Verbraucher ihre Anschaffungen, was wiederum zu sinkender Produktion, fallenden Gewinnen und höherer Arbeitslosigkeit führen kann.

"Deutschland leidet unter einem schwachen makroökonomischen Umfeld, einem hohen und wachsenden Output-Gap, hoher Arbeitslosigkeit, Problemen des Bankensektors und hat wenig Handlungsspielraum", schreibt der IWF. Mit dem Output-Gap wird die Differenz zwischen möglichem und realem Bruttoinlandsprodukt beschrieben. "Deutschland befindet sich in der Hochrisiko-Kategorie", heißt es in der Studie weiter. "Die Wahrscheinlichkeit, dass in den nächsten zwölf Monaten milde Deflation einsetzt, ist beträchtlich."/ta/oe/DP/zb



19.05.2003 - 13:14
Quelle: dpa-AFX

:rolleyes:

Förster
19.05.2003, 13:36
mensch leute :hihi

das sind doch nur tagesschwankungen ;)
bisle pro dollar und die leut ringen nach luft !

INPUTS
19.05.2003, 13:36
Original geschrieben von germanasti

Inputs:

Die Restwelt wird ein paar Jahre leiden & dann ist der Fisch geputzt.

Soooo abhängig sind wir auch gar nicht wie alle tun. Guck Exportanteil nach USA an. Lächerlich gering im Warenverkehr!

Die "Pulverisierung Amerikas innert der nächsten 60 Monate", das ist eine fixe Idee von Dir.
Die kann man Dir anscheinend nicht austreiben.
:(

nasdaq10.000
19.05.2003, 13:37
Thema: Armes Deutschland.

-----------------------------------------------------------------
19. Mai 2003

Der deutsche Patient
IWF: "beträchtliche Deflationsgefahr"

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht in Deutschland eine "beträchtliche" Deflationsgefahr, wenn das Wachstum so schwach bleibt wie befürchtet. Sollte die deutsche Wirtschaft in die Rezession abrutschen, steige das Risiko noch, heißt es in einer Studie, die der IWF am Sonntag veröffentlichte. "Deutschland leidet unter einem schwachen makroökonomischen Umfeld, einem hohen und wachsenden Output-Gap, hoher Arbeitslosigkeit, Problemen des Bankensektors und hat wenig Handlungsspielraum", schreibt der IWF. Mit dem Output-Gap wird die Differenz zwischen möglichem und realem Bruttoinlandsprodukt beschrieben.

Die Bundesregierung sieht derzeit hingegen keine Deflationsgefahr in Deutschland. Der Sprecher des Bundesfinanzministeriums, Jörg Müller, sagte am Montag in Berlin, eine solche Entwicklung sei nicht zu erkennen.

In der Hochrisiko-Kategorie angekommen

"Deutschland befindet sich in der Hochrisiko-Kategorie", heißt es in der Studie weiter. "Die Wahrscheinlichkeit, dass in den nächsten zwölf Monaten milde Deflation einsetzt, ist beträchtlich." Fallende Preise in Deutschland könnten die Wettbewerbsfähigkeit verbessern und damit die Exporte stimulieren, räumt der IWF ein. Das brauche aber Zeit. Anders als andere Länder habe Deutschland wenig Handlungsspielraum: einerseits wegen der Maastricht-Kriterien, die eine Reduzierung des Defizits verlangen, andererseits, weil die Europäische Zentralbank (EZB) wegen möglicher Inflationsgefahren in anderen Ländern keine umfangreiche Zinssenkung in Erwägung ziehe.

USA: kaum gefährdet

In der Euro-Zone außerhalb Deutschlands sei die Deflationsgefahr wesentlich geringer. Auch in den USA sei die Gefahr niedrig. Der fallende Dollar habe dazu beigetragen. Zudem seien die Politiker willens und bereit, präventiv einzugreifen, um Wachstumsanreize zu schaffen: sowohl mit einer weiteren Zinssenkung als auch mit Steuersenkungen als Konjunkturspritze.

EZB optimistisch

Im Gegensatz zum IWF hält EZB-Vizepräsident Lucas Papademos das Risiko einer Deflation in Deutschland für sehr gering. Allerdings müsse die Situation beobachtet werden, sagte Papademos im Gespräch der "Süddeutschen Zeitung" (Wochenendausgabe). Außerdem müsse es wieder Wachstum geben. "In unserer Definition der Preisstabilität haben wir klargestellt, dass wir mittelfristig eine Preissteigerungsrate nahe bei, aber unter zwei Prozent akzeptieren", so Papademos weiter

http://www.n24.de/wirtschaft/branchen/index.php?a2003051910125654915

Vetinari
19.05.2003, 13:38
danke trilog ;)

germa - die Amis kann uberleben wenn der aufschwung kommt (dank ein schwache Dollar) vor der Dollar exodus schmertzt ;)

Soll die Amis mutieren in ein Export land , wir sind alle tot ... und die Japsen weiss es.

In Asien sie pumpen Dollars ohne ende noch in Amiland ... so lange sie traden kann mit Amiland ;)

Dann hat Wimchen und die dumme politiker hier der falsche spiel gespielt :D


Guck der $/Y tschart ... erst teil war BoJ , rest ist Shorties in panik :hihi


Naja , wie hoch geht der Banana ... 1.20 max :schaf:

:gusa

syracus
19.05.2003, 13:38
Original geschrieben von Dolby
mensch leute :hihi

das sind doch nur tagesschwankungen ;)
bisle pro dollar und die leut ringen nach luft !

:lach

Gemma wieder auf dei BoJ zocken, bald :sss!

syr:)

Zockerzicki
19.05.2003, 13:39
Original geschrieben von INPUTS
Zocki!

Wenn man Dienen roten Zeiger statt auf 2010 auf 2030 stellt, ginge der Chart aber genauso noch als plausibel durch...
Auch das wäre eine Möglichkeit.


Inputs

den Gedanken hatte ich auch. Das kann dann 10-15 Jahre Niedergang bedeuten, also eine Generation lang.

Apropos: Es gibt Hinweise, wonach Generationen - die in den Führungsetagen - das Problem sind. Schaut man sich die derzeitigen Mafiosi an, wird man es leichter nachvollziehen können.

Deflationsperioden können 10-15 Jahre anhalten. Auch das macht 20 % und mehr, die man jährlich im Supermarkt kaum spürt - schon gar nicht in der Mensa. Anders dagegen auf Vermögensmärkten, Immobilien und Aktien, wo die Deflation schon stürmisch abging und sich fortzusetzen droht.

ciao

germanasti
19.05.2003, 13:41
Vetinari:

Im Yen gibts weiterhin keine Konsolidierung. Weder bei BOJ noch Shorties läuft es so ab. Da wird von unten künstliche Liquidität ohne Ende gepresst. :sss

Wie soll Amerika zum Exportland werden? Die Jungs haben weder Möglichkeiten noch Qualifikation dafür.
& sie benötigen Jahr für Jahr mehrere Billionen frische Dollars, um laufende Positionen abzuwickeln.
d.h. schwacher Dollar ist Tod Amerikas.



Inputs:

Mein Szenario steht unverändert.
In 5 Jahren vergleichen wir :)

syracus
19.05.2003, 13:43
7:33am 05/19/03 [QCOM] QUALCOMM INC. AFFIRMS Q3, FULL-YEAR PROFIT OUTLOOK :zz:zz

Wenn ich richtig mitgezählt habe, bestätigt Qualcomm zum dritten Mal 2003 ihr Gesamtjahr. Deshalb :zz.....

syr:p

germanasti
19.05.2003, 13:44
DAX wacht auch so langsam auf.


Yen-Intervention ist nun 45 Minuten vergangen und noch immer keine hochvolatile Konsolidierung.
Ich denke damit sollten wir die nachhaltige Bestätigung haben, dass Hauptantrieb dort heute von FED gekommen ist. Wie so oft in den letzten Wochen.

germanasti
19.05.2003, 13:46
JP/Hayashi (MoF): Werden auf Wechselkursbewegungen reagieren

Tokio (vwd) - Das japanische Finanzministerium (MoF) will entschlossen auf die jüngste Stärke des Yen reagieren. Dies sagte am Montag Masakazu Hayashi, ein hochrangiger Vetreter des MoF, und schürte damit Erwartungen über Devisenmarktinterventionen durch die Bank of Japan (BoJ), die für die operative Wechselkurspolitik verantwortlich ist. Nach Aussagen von Händlern kaufen japanische Banken derzeit US-Dollar für 115,10/15 JPY. Dies könne womöglich auf verdeckte Interventionen hindeuten, hieß es.

Hayashi verwies darauf, dass die zuletzt verzeichnete Schwächung des Dollar - deren Spiegelbild die Aufwertung von Yen und Euro ist - exzessiv gewesen sei. Die Entwicklung entspreche nicht den wirtschaftlichen Fundamentaldaten, so Hayashi.
vwd/DJ/19.5.2003/ptr/hab


--------

BOJ hat gemach Sprung von 115,10 bis 115,80.
Rest FED :o

syracus
19.05.2003, 13:46
Motto "Welcome to Afghanistan II"

7:43am 05/19/03 SHIITES STAGE BAGHDAD PROTEST AGAINST U.S. PRESENCE


syr:rolleyes:

germanasti
19.05.2003, 13:48
& nun wird ganz zaghaft auch der Euro schwach gemacht. Auch dies Handschrift von FED-Aktivitiäten :kiss:



Damit aber genug Währungen :hihi

Schaun mer mal ob direkt noch heute in diese Bewegung wieder abverkauft wird.

Förster
19.05.2003, 13:54
germa und die FED :sss

germanasti
19.05.2003, 13:57
Eben ein kurzer Abwärtsversuch des Yen und sofort wieder nach oben geschoben.

Guten Mr. Greenspan :rofl

INPUTS
19.05.2003, 13:58
Naja , wie hoch geht der Banana ... 1.20 max

Vetti - unser "Währungsspezialist"!

:hihi :hihi :hihi

0,8 der € und 0,5 GBP.

Handelst Du eigentlich Deine Ansagen auch?
:confused:

germanasti
19.05.2003, 13:58
Original geschrieben von Dolby
germa und die FED :sss

Ich bin nur realistisch und mag mich nicht haltlosen Illusionen anschliessen, die bewusst von Analysten und diversen Mächten gestreut werden.


Yen hat nun 1,5 P. gut gemacht bei Dauerpump auf 1 Stunde.
Das sollte ein Zusatzvol. von 50 Mrd. sein & das stellt die BOJ mit Sichehreit nicht zur verfügung

Förster
19.05.2003, 14:03
germa

ist ja gut :lach
schreib lieber ganze sätze!!!

"guten xxxx herr grünspecht"


:confused: :a

INPUTS
19.05.2003, 14:04
Original geschrieben von germanasti
.
Inputs:

Mein Szenario steht unverändert.
In 5 Jahren vergleichen wir :)

Solltest Du recht haben, dann bin ich nicht mehr hier zum Vergleichen.

Dein Szenario würde die totale Schuldbefreiung Brasiliens inkl. Mega-Boom bedeuten.

Alle reichen Amis würden dort einfallen wie die Heuschrecken, die erst ein Land leergefressen haben und dann das nächstliegendste Feld abgrasen wollen.
Da wäre mein Platz aber permanent dort, solange es rockt...

:lach

Förster
19.05.2003, 14:05
7:43am 05/19/03 BUSH TO HOST PHILIPPINES' ARROYO FOR STATE DINNER


guck mal wer zum essen kommt :rolleyes:

germanasti
19.05.2003, 14:07
Dollar/Yen 116,80

60-70 MRd. sollten nun durch sein :sss



Inputs:

Brasilien macht einmal Staatsinsolvenz. Was danach kommt ist mir wurschd.
Du kannst uns ja einladen dorthin :hihi

INPUTS
19.05.2003, 14:07
Original geschrieben von Dolby
7:43am 05/19/03 BUSH TO HOST PHILIPPINES' ARROYO FOR STATE DINNER


guck mal wer zum essen kommt :rolleyes:

Indonesien hat gestern Kriegsrecht verhängt.
Dem gewohnheitsmässigen Touristen soll das Reisen wohl generell immer unleidlicher gemacht werden..