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Vollständige Version anzeigen : 22.05.03: Immer mehr Leute erkennen die Zukunftslosigkeit Amerikas. Der Gau?


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carlo
22.05.2003, 22:18
Original geschrieben von blieni
nabend carlo

..ich hab solange prosecco entsorgt... :)


..es kommt mir vor, als(wie)wenn:ek ...wattn deutsch..

der bulle seinen letzten guten saft heut verspritzt hat:eek: ..nach dem motto..wenns heut nicht gefruchtet hat...dann soll es nicht sein..rein biologisch gesprochen..nätürlich :lach ..wir sind doch alle bio..oder:confused:
Blieni, :)

bin seit Middach mit Töchterchen im Stretch, deshalb auch keine Antwort auf die Einladung heute abend.:( ...mach´ich wieder gut...eine Kiste Augustiner Hell zum Einstieg...natürlich eiskalt!:cool:

Nächste Woche vielleicht?:rolleyes:

germanasti
22.05.2003, 22:18
Heute waren hier geradem mal 10.000 Klicks.

Morgen nochmals solch ein trübseliger bullentag und es wird vierstellig.
Kommt gleiche Signalwirkung, wie bei dem Hoch Mitte März?

optim3
22.05.2003, 22:19
Original geschrieben von germanasti
Diese xxx. Mrd - US-aktien sind kaum mehr existent.

Währungsreserven schon, doch in etwa diese 600 Mrd. ist Volumen der Liquidität, die BOJ selbst gedruckt hat. Wo ist dann Nachteil? Die Jungs drucken Geld und tauschen in fremde Währung. Belastet den Dollar zusätzlich & hält Yen sauber.

die jungs tauchen waren in us $ und verzweifeln daran, daß sie diese us $
nicht verkaufen können, da dann der us $ in die knie geht und somit der
export in die usa.

germanasti
22.05.2003, 22:20
http://213.133.110.12/charts/charts2003/aa1/0156.gif

Da haben sich wohl einige für den Feiertag am Montag abgesichert.



TRIN 0,45, damit war der breite Markt sehr bullisch.

germanasti
22.05.2003, 22:23
Original geschrieben von optim3
die jungs tauchen waren in us $ und verzweifeln daran, daß sie diese us $
nicht verkaufen können, da dann der us $ in die knie geht und somit der
export in die usa.

Wo tauschen die Waren in US-Dollar? :confused:

Ausser autos sehe ich nirgends grösseren Exportboom nach Amerika.





Die Kapitalwelt ist eine ewige Waage, d.h. irgendein Feld boomt immer.

Bei Währungen mussten wir 2 Jahre warten, ehe der Euro auserkoren war. Entsprechend viel wird nun nachgeholt, weshalb der anstieg so ungebremst heftig ist.
Was wird es bei Börsen sein? Russland & Co. sind viel zu klein! Deshalb baue ich weiterhin auf Japan.

Irgendwann kommt der Tag, an dem der Nikkei aus einer Nichtigkeit heraus zu steigen beginnt & diese Bewegung monatelang so vollzieht, obwohl Wirtschaft deflationäre und grottenschlecht. doch fliesst viel Geld nach Japan & dann kommt grosser Boom zum Baisseende :)

Förster
22.05.2003, 22:24
Heute waren hier geradem mal 10.000 Klicks.

morgen drück ich paar mal mehr F5 - versprochen ;) :)



gute nacht :zz

germanasti
22.05.2003, 22:25
Aus der FTD vom 23.5.2003 www.ftd.de/siemens (http://www.ftd.de/siemens)

Anleger reißen sich um Siemens-Wandelanleihe
Von Sebastian Sachs, Frankfurt

Die am Donnerstag begebene Siemens-Wandelanleihe ist trotz ihrer sehr kurzfristigen Ankündigung gut am Markt aufgenommen worden. Auch wenn die Konditionen des siebenjährigen Bonds recht aggressiv gesetzt waren, stießen die Papiere auf reges Interesse.


http://www.ftd.de/ub/in/1053090426789.html?nv=cd-divnews

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folgen der Eurostärke :)

germanasti
22.05.2003, 22:27
Abn den US-Börsen sind mit der Nachtaxerei um 22.00 Uhr fast 10% des Tagesvolumens gehandelt worden:ek

carlo
22.05.2003, 22:27
Original geschrieben von germanasti
Carlo:

Nach dem 2. Weltkrieg war man froh, wenn man etwas zu essen hatte.

Heute gehen die Leute 3mal pro Jahr in Urlaub & streiken für 35 Woche.
diese Missstände meine ich.

Klar wären 4% Inflation ideal. Damit konnten wir schliesslich jahrelang gut leben.
Nur werden wohl aus den 4% 20-30% & dann brennt der Baum.
Dies aber nur in Amerika. europa kriegt Deflation bzw. Stagflation
Germa,

diese "Mißstände" lassen sich mehrheitlich nicht mehr nachweisen, selbst bei den Gewerkschaftern bröckelt es, der Osten ist nicht umsonst aus dem Flächentarifvertrag freiwillig ausgetreten... :rolleyes:

germanasti
22.05.2003, 22:27
22.05. 22:21
Novell und Serena melden Q-Zahlen
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)



Der Hersteller von Betriebssoftware Novell meldete nach Börsenschluß, dass man seinen Verlust im Q2 im Jahresvergleich verringern und den Umsatz parallel dazu steigern konnte. Nun verlor man 29 Mio $ gegenüber 173 Mio $ im Vorjahreszeitraum. Ohne die 25 Mio $ aus einer Restrukturierung stammenden einmaligen Aufwendungen betrug der operative Verlust 7 Mio $ oder 2 Cents/Aktie, wobei Analysten mit einem höheren Verlust von 6 Cents/Aktie gerechnet hatten. Der Umsatz stieg leicht von 274 auf 276 Mio $. Zuletzt mussten NOVL Aktien 2,5% im Kurs abgeben.

Serena Software meldete für das Q1/2004 einen Gewinn von 5,8 Mio $ oder 14 Cents/Aktie bei einem Umsatz von 24,4 Mio $. Auf Nettobasis verdient man 6,9 Mio $ oder 17 Cents/Aktie, wobei Analysten mit diesem Ergebnis gerechnet hatten.

germanasti
22.05.2003, 22:28
22.05. 22:25
HP gibt Personaländerung bekannt
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)



Der PC-Gigant Hewlett Packard gab am Abend bekannt, dass der Vizepräsident und Schatzmeister Larry Tomlinson Ende Juni nach 38 Jahren Betriebszugehörigkeit nun seinen Hut nehmen wolle. Ersetzt werden solle der erfahrene Mitarbeiter durch Cathie Lejak, die derzeit über die Finanzen von HP´s weltweiter Softwaresparte wacht. Tomlinson hat bisher die Verantwortung in den Bereichen Bargeld, Kredit, Auslandsgeschäft und Kapitalstruktur übernommen.


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soso :p

germanasti
22.05.2003, 22:28
Heiter weiter beim Nikkei heute nacht.
Der steigt um 298 P. :mecker: :mecker: :mecker: :mecker: :mecker: :mecker: :mecker:



Schlaft gut :)

carlo
22.05.2003, 22:30
Original geschrieben von de-dithmarscher
Verhältnis new highs/lows 287:15 an der NYSE


meinst du 52 WK HIGH

dat wird noch ne ganze zeit so gehn :D

all time high , dor süüht dat anners ut :lach :lach
Endlich durchschaut das einmal jemand...:cool: ;) :)

optim3
22.05.2003, 22:34
@germanasti

japan o. us-exporte = us $ o. kapitalimport.;)

N 8 :zz

mrabc
22.05.2003, 22:36
http://www.arcor.de/palb/alben/44/3610744/6366613035343339.jpg

http://www.arcor.de/palb/alben/44/3610744/3464396630306439.jpg

nasdaq10.000
22.05.2003, 22:40
--------------------------------------------
Konjunktur und Rezession wechselten sich ... ab
-------------------------------------------

Die zyklische Verlauf wirtschaftlicher Prozesse scheint ein Phänomen zu sein,
welches für einige doch eher schlichte Gemüter
nur schwer erfassbar zu sein scheint.

Vor allem für diejenigen, die sich an eher lineare Verläufe
und Schwarz-weiss-Denkmuster orientieren. :D

de-dithmarscher
22.05.2003, 22:40
Original geschrieben von carlo
Endlich durchschaut das einmal jemand...:cool: ;) :)



die billigsten sachen , müßen einige hier teuer bezahlen :kopf:


:zz

carlo
22.05.2003, 22:46
Auch :zz

paule2
22.05.2003, 23:18
--------------------------------------------
Konjunktur und Rezession wechselten sich ... ab
-------------------------------------------

Die zyklische Verlauf wirtschaftlicher Prozesse scheint ein Phänomen zu sein,
welches für einige doch eher schlichte Gemüter
nur schwer erfassbar zu sein scheint.

Vor allem für diejenigen, die sich an eher lineare Verläufe
und Schwarz-weiss-Denkmuster orientieren.





:hihi :hihi :hihi

Kaum steigt mal eine seiner Aktien, da dreht unser Jüngster schon durch. Tatsächlich kam doch heute mal ein Posting, das mehr als drei selbstformulierte Sätze enthielt.
Daran hat er vermutlich 14 Tage lang mit Mama geübt.

Schlichte Gemüter sind im Vergleich zu unserem begnadeten Kostenrechner wahre Helden der Fernuni Hagen.

Wenn jetzt noch Infineon 5 Cent steigt, dann bekommt er noch den Nobel-Preis im Spielkonsolen-Frisieren.

Nicht zu fassen, was sich heute alles als "gebildet" ausgibt.

Ein gewisser VWL-Professor in Freiburg begrüßte seine Studenten vor Jahren mit folgendem Spruch:

95% der Deutschen sind einfachen Gemütes. Wozu gehören sie?

Nasdaq würde antworten. In 5 Minuten habe ich die Antwort im Internet gefunden!

:hihi :hihi :hihi

nasdaq10.000
22.05.2003, 23:51
Wie seit Monaten angekündigt: Dramatische Wohlstandsverluste in Deutschland.
Versagen die bösen Amis konjunkturell, geht's erst richtig runter.
Weiterbashen:D
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Millionenstadt am Abgrund - Köln macht dicht

Deutschlands Staatskassen sind leer - und die drohenden Steuerausfälle treffen vor allem die Kommunen mit voller Wucht.
In der viertgrößten Stadt Deutschlands wird jetzt sichtbar, was dies für die Menschen bedeutet: Um das Milliardenloch zu stopfen, hat Kölns Oberbürgermeister das größte Sparpaket in der Nachkriegsgeschichte der Stadt geschnürt. Geht es nach dem Willen der Stadtverwaltung werden in Kürze die ersten Theater geschlossen, Kinderhorte dicht gemacht und Schwimmbäder aufgegeben.
Sämtliche Stadtteilbibliotheken stehen vor dem Aus, Fußgängerampeln werden abgebaut und die Straßenlampen früher ausgeschaltet.
Die Kölner Streichungsliste umfasst rund 350 Seiten. Die Zukunft von Deutschlands Metropolen sieht düster aus - und Köln ist nur ein Beispiel von vielen.

http://www.wdr.de/tv/monitor/beitragsuebersicht.phtml#5

nasdaq10.000
23.05.2003, 00:11
23.5.03
Enteignung von Managern soll möglich werden

US-Politiker planen harte Strafen in Betrugsfällen
WASHINGTON, 22. Mai. Geht es nach den amerikanischen Politikern Richard Baker und Michael Oxley, kann die US-Börsenaufsicht SEC künftig Vermögenswerte krimineller Topmanager beschlagnahmen und betrogenen Anlegern ihr Geld zurückgeben. Die beiden führenden Republikaner haben im Kongress einen entsprechenden Gesetzentwurf eingebracht. Er würde "die Kompetenz der SEC deutlich erweitern", sagte Baker, der Vorsitzender des Unterausschusses für Finanzdienstleistungen. Die SEC könnte höhere Strafen verhängen, Bankunterlagen einsehen und Personen vorladen.
Betrügern die Yacht wegnehmen

"Das wird hohe Priorität für den Ausschuss haben," sagte Oxley. Die vom Kongress ergriffenen Maßnahmen wie die Aufstockung des SEC-Budgets "deuten alle auf eine aggressivere und aktive SEC hin." Diese Maßnahmen würden dazu beitragen, das Vertrauen der Anleger in die Finanzmärkte wieder herzustellen, fügte Oxley hinzu.

Der Gesetzentwurf von Oxley und Baker soll Gesetze in verschiedenen Bundesstaaten, beispielsweise in Florida und Texas, ablösen, die den Angeklagten derzeit ihr privates Vermögen belassen, egal wie ein möglicher Prozess ausgeht.

Sollte die Vorlage verabschiedet werden, könnte bald vor dem 15 Millionen Dollar teuren Anwesen von Finanzschef Scott Sullivan von Worldcom, der wegen Betrugs angeklagt ist, ein großes Schild "Zu verkaufen" stehen. Auf dem Schild stünde dann die Telefonnummer der SEC in Washington als Kontaktadresse, sagte Baker. "Wir holen uns die Yachten, die Kunstgegenstände, und wir werden das Geld an die Leute zurückleiten, denen es weggenommen wurde", verspricht Baker.

Mitarbeit der SEC

Die Initiatoren der Gesetzesvorlage teilten mit, dass die SEC an dem Gesetzentwurf mitgearbeitet habe. Die Aufsichtsbehörde hatte den Kongress um mehr Befugnisse beim Zugriff auf das Vermögen von Betrügern gebeten. Nach der Gesetzesvorlage könnte die SEC die Strafen von derzeit maximal 600 000 Dollar auf zwei Millionen Dollar heraufsetzen, teilte Baker mit.

Auch könnten Personen, beispielsweise Anwälte, Informationen über Unternehmensaktivitäten an die SEC weiterleiten, ohne dies anderen mitzuteilen. Schließlich hätte die SEC in den gesamten Vereinigten Staaten die Autorität, bei Zivilprozessen Personen vorzuladen, private Anwälte anzuheuern, die bei Aufgaben wie der Schuldeneintreibung helfen, und in begrenzten Fällen den Staatsanwälten zu gestatten, Grand Jury-Informationen mit der SEC zu teilen.

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/wirtschaft/246671.html

nasdaq10.000
23.05.2003, 00:23
22.05.2003
Dramatische Haushaltslage

Eichel muss die Schulden verdoppeln

Die Haushaltsnöte der Regierung werden immer größer. Wegen Steuermindereinnahmen und steigender Arbeitslosigkeit muss Finanzminister Eichel in diesem Jahr Schulden in Höhe von 38 Milliarden Euro aufnehmen – ursprünglich waren 18,9 Millionen geplant. Die Opposition sprach von einer „Bankrotterklärung“ der rot-grünen Koalition.

von Susanne Höll und Andreas Hoffmann

(SZ vom 23.05.2003) - Auf eine genaue Zahl für die neuen Schulden wollte sich der Finanzminister nicht festlegen. Die exakte Summe werde erst im Herbst feststehen, „weil man dann eine genaue Übersicht hat“, sagte er. Eichel forderte unterdessen neue Einsparungen bei den Rentnern. Zugleich bestätigte er eine Aussage von Gerhard Schröder auf der letzten SPD-Regionalkonferenz zur Agenda 2010 in Potsdam.

Dort hatte der Bundeskanzler erklärt, dass die Netto-Neuverschuldung knapp doppelt so hoch sein werde wie ursprünglich vorgesehen. Hintergrund sind massive Steuerausfälle und Ausgaben für die Bundesanstalt für Arbeit. Von der Ankündigung des Kanzlers wurde Eichel offenbar überrascht. Bis zuletzt hatte er die Höhe der Netto-Neuverschuldung offen gelassen. Für Eichel bedeutet Schröders Vorstoß einen weiteren Rückschlag. Zuvor hatte sich Sozialministerin Ulla Schmidt (SPD) mit der Erhöhung der Tabaksteuer gegen ihn durchgesetzt.

Einschnitte bei Rente gefordert

Eichel forderte weitere Einschnitte in der Rentenversicherung. Angesichts der überalterten Gesellschaft könne es nicht so weitergehen wie bisher. Nie wieder werde es eine Rentnergeneration geben, der es im Schnitt so gut gehe wie der heutigen, sagte er. Er verwies auf die demographische Entwicklung, wonach die Menschen immer älter werden.

Daher müsse neu über die Finanzierung der Alterssicherung nachgedacht werden. Ohne Veränderungen würde im Jahr 2050 etwa 80 Prozent des Bundeshaushalts für die Rente aufgebracht. „Das kann nicht funktionieren“, sagte Eichel. Die Rentenversicherer hatten kürzlich angekündigt, dass der Rentenbeitrag im kommenden Jahr von derzeit 19,5 auf 19,8 Prozent steigen könnte.

Unterdessen lehnte die Koalition ein Haushaltssicherungsgesetz ab, um die Finanzkrise zu bewältigen. Obwohl dies auch Teile von Rot-Grün fordern, scheiterte ein Vorstoß der Liberalen im Bundestag. Abgeordnete von SPD und Grünen hielten der Opposition „Stimmungsmache“ vor. Sie habe das Gesetz zum Abbau von Steuervergünstigungen gestoppt und so die Lage der öffentlichen Haushalte verschlechtert.

Unklar ist, wie stark Rot-Grün beim Etat 2004 sparen will. Nach Angaben der grünen Haushaltsexpertin Anja Hajduk müssen Ausgaben im Umfang von mindestens 15 Milliarden Euro gestrichen werden. Eichel hatte eine Summe von zehn Milliarden Euro ins Spiel gebracht. Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) beharrt darauf, dass sein Etat nicht gekürzt wird. Er verwies darauf, dass seine Ausgaben auf der Summe von 24,4 Milliarden Euro bis 2006 festgeschrieben seien.

Subventionen sollen sinken

Die Union griff den Kanzler und die Bundesregierung erneut scharf an und warf ihr Versagen vor. CSU-Landesgruppenchef Michael Glos sprach von einer „Bankrotterklärung Schröders“ und äußerte den Verdacht, dass die Bundesregierung als Alternative zu einer höheren Neuverschuldung erneut die ausstehenden Stufen der Steuerreform verschieben könnte. Zugleich setzt die CDU/CSU weiterhin auf Zusammenarbeit mit der SPD, um Subventionen abzubauen.

Federführend dabei sind die Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen und Hessen, Peer Steinbrück (SPD) und Roland Koch (CDU). Deren Vorschlag, die Bundessubventionen um generell zehn Prozent zu kürzen, gewinnt auch in der Union Anhänger. Zustimmung kam von Glos. Auch Saarlands Ministerpräsident Peter Müller (CDU) befürwortete die so genannte Rasenmähermethode. „Dann müssen die Ausnahmen (von Kürzungen) begründet werden und nicht die Einzelfälle“, sagte er der Süddeutschen Zeitung .

Die Förderung für Ostdeutschland will die Union beim Subventionsabbau von der Zehn-Prozent-Vorgabe aber ausnehmen. CDU- und Unionsfraktionschefin Angela Merkel sagte erneut, dass die CDU/CSU bereit sei, die Eigenheimzulage bei der Altbauförderung zu ändern. Unklar ist aber, ob die Union am Schluss dazu bereit ist – wie von Rot-Grün gefordert –, auch die Höhe der Zulage zu kürzen.

Das Statistische Bundesamt bestätigte den Abwärtstrend in der deutschen Wirtschaft. In den ersten drei Monaten schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt im Quartalsvergleich um 0,2 Prozent. Grund seien rückläufige Bauinvestitionen und die Angst vor dem Irak-Krieg. Viele Unternehmer hätten aus Furcht vor einem steigenden Ölpreis ihre Lager aufgestockt.

http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/848/11837/

Ibykus
23.05.2003, 14:42
Un vendredi merveilleux après-midi de toutes parts :D

Ibykus
23.05.2003, 14:43
Lucent vorbörslich unter Druck

Die Aktien des Telekommunikationsausrüsters Lucent Technologies Inc. geraten vor Börseneröffnung in den USA unter Druck. Der Grund: Das Brokerhaus Merrill Lynch hat die Aktien von „buy“ auf „neutral“ abgestuft. Zugleich hat der Finanzdienstleister das Kursziel auf 2,50 Dollar gesetzt.
Als Begründung nannte Merrill Lynch die Tatsache, dass die Aktien nur begrenztes Aufwärtspotenzial besitze.

Die Aktien verlieren vorbörslich 5,9 Prozent und notieren bei 2,40 Dollar.

© WELT.de

- - -

shit :ek

Ibykus
23.05.2003, 14:44
Zahl der Obdachlosen in Deutschland seit 1996 fast halbiert

Fulda (dpa) - Die Zahl der Obdachlosen in Deutschland hat sich seit Mitte der 90er Jahre nahezu halbiert. Das ist die Einschätzung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe. Im vergangenen Jahr hätten rund 330 000 Menschen ohne eigene Wohnung gelebt, 1996 seien es noch 590 000 gewesen, hieß es. Das sei ein Erfolg der Anstrengungen von Kommunen und freien Sozialträgern. Für die nächsten Jahre befürchte sie aber wieder einen Anstieg der Obdachlosigkeit.

© WELT.de

Ibykus
23.05.2003, 14:45
Deutscher Tourist löste Terroralarm auf Sydneys Flughafen aus

Sydney (dpa) - Ein deutscher Tourist hat auf dem Flughafen in Sydney versehentlich Terroralarm ausgelöst und für Chaos im Flugbetrieb gesorgt. Der Mann hatte einem Steward erzählt, er sei einfach durch eine Tür gelaufen und ohne jede Sicherheitskontrolle zu seinem Flugzeug gelangt. Daraufhin wurde der Inlands-Airport sofort geschlossen. Fünf Flüge fielen aus, meldet der australische Rundfunksender ABC. Wie sich herausstellte, war der Mann tatsächlich über einen Schleichweg in die Maschine gelangt.

© WELT.de

:ninja: :kopf:

Ibykus
23.05.2003, 14:48
falscher Thread :kopf:

paule2
25.05.2003, 09:49
23.5.03
Enteignung von Managern soll möglich werden

US-Politiker planen harte Strafen in Betrugsfällen

...

Der Gesetzentwurf von Oxley und Baker soll Gesetze in verschiedenen Bundesstaaten, beispielsweise in Florida und Texas, ablösen, die den Angeklagten derzeit ihr privates Vermögen belassen, egal wie ein möglicher Prozess ausgeht.


Volkswirte die nicht einfachen Gemütes sind, wissen schon was dabei rauskommt!

:hihi

ironfist
25.05.2003, 10:00
frei nach peter schilling:
tera titanic , die ratten verlassen das sinkende schiff::



MICROSOFT-AKTIEN

Ballmers Milliarden-Verkauf

Steve Ballmer, Chefmanager und zweitgrößter Aktionär bei Microsoft, hat sich zum ersten Mal seit zwölf Jahren von Aktien seines Konzerns getrennt. Trotz jüngster Kursverfälle kam dabei ein ganz ordentlicher Verkaufserlös heraus.

Seattle - Ballmer habe in dieser Woche 39,3 Millionen Aktien des Software-Konzerns abgestoßen, berichten US-Medien unter Berufung auf Pflichtmittelungen an die amerikanische Wertpapieraufsicht SEC. Ballmer habe Preis pro Aktie zwischen 23,94 und 24,67 Dollar erzielt. Damit ergibt sich ein Verkaufspreis von mehr als 960 Millionen Dollar. Der Software-CEO hält immer noch 431,6 Millionen Microsoft-Aktien. Unter den reichsten Menschen der Welt laut Magazin "Forbes" schafft es Ballmer immerhin auf Platz 11.

Microsoft gab die Details der Verkäufe am Freitag nach Börsenschluss bekannt. Zuvor hatte der Konzern schon eine allgemeinere Mitteilung verschickt, nachdem in Broker-Kreisen über große Verkaufsorders für die Aktie spekuliert worden war. Der 47-jährige Ballmer hatte seine Aktien, anders als Firmengrüder Bill Gates und andere Manager, bisher weiter gehalten.

Das letzte Mal hatte Ballmer im Frühjahr 1991 Microsoft-Aktien abgestoßen. Ballmer sagte, er vertraue weiterhin in Microsoft-Konzern. Der Verkauf diene ihm nur dazu, sein Anlage-Portfolio zu diversifizieren. Die Microsoft-Aktie hatte vor allem am Mittwoch spürbar nachgegeben, am Freitag erholte sie sich leicht. Sie schloss am Freitag beim Kurs von 24,22 Dollar. Am Ende des Jahres 1999 war Microsofts Aktie fast 60 Dollar wert.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,250208,00.html