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Vollständige Version anzeigen : Spionage & Komplotte - die allgegenwärtigen Schatten


Ibykus
01.06.2003, 01:30
ÜBERSICHT DER BEITRÄGE ZUM THEMA:

Die 'Watergate-Affaire' und Nixon's Rücktritt (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427226#post427226)
Am Anfang stand ein Einbruch (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427227#post427227)
Die Watergate - Affäre (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427229#post427229)
History repeats? (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427230#post427230)
Schweigefunker - Die "Schattenkrieger" des BND (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427232#post427232)
Nazi-Schergen im Sold der USA (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427234#post427234)
Im Namen des Staates - CIA, BND und die kriminellen Machenschaften der Geheimdienste (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427235#post427235)
Operation Gladio (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427238#post427238)
Paul is dead (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427265#post427265)
Sgt. Pepper (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427267#post427267)
Ist Paul McCartney tot? (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427269#post427269)
KKK-Schlümpfe (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427271#post427271)
Die Ermordung Caesars (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427272#post427272)
Vita´s von Gaius und Brutus (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427274#post427274)
Von der Ermordung des Gaius Iulius Caesar (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427278#post427278)
War die CIA Auftraggeber des Anschlags auf das WTC ? (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427337#post427337)
Hintergründe 1 - 8 der Anschläge vom 11. September 2001 und der laufenden US-Politik (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427338#post427338)
Bush´s Statement zum 1. WTC-Chrash (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427341#post427341)
Hintergründe 9 - 18 der Anschläge vom 11. September 2001 und der laufenden US-Politik (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427344#post427344)
Hintergründe 19 - 25 der Anschläge vom 11. September 2001 und der laufenden US-Politik (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427345#post427345)
WTC - Die Wahrheit kommt langsam ans Licht (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427346#post427346)
11.09. im Vorwahlkampf (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427348#post427348)
STOCKWERKE UND DAZUGEHÖRIGE MIETER IM NORDTURM (erster Einschlag) (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427360#post427360)
STOCKWERKE UND DAZUGEHÖRIGE MIETER IM SÜDTURM (zweiter Einschlag) (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427359#post427359)
Explosion im Pentagon (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427416#post427416)
Kein Flugzeug flog ins Pentagon (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427436#post427436)
Die Pentagon-Story (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427457#post427457)
Sagt George W. Bush die Wahrheit? (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427478#post427478)
Sind US-Präsidenten anders als Du und ich? (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=427484#post427484)

Ibykus
01.06.2003, 01:34
Die 'Watergate-Affaire' und Nixon's Rücktritt


Es begann mit einem einfachen Einbruch in das Hauptquartier der Demokratischen Partei im Watergate Hotel in Washington.
Was sich daraus entwickeln sollte, nämlich einer der grössten politischen Skandale in der US-Geschichte, war dem Wachmann, der die 5 Einbrecher auf frischer Tat ertappte, sicherlich nicht klar.

Nachdem der Wachmann festgestellt hatte, dass ein Schloss zu einem Aufgang notdürftig wieder angebracht war, alarmierte er die Polizei, die fünf Männer festnehmen konnte, die gerade im Begriff waren, eine Abhöreinrichtung, die scheinbar bei einem früheren Einbruch im Mai angebracht worden war, neu zu justieren.

Dies war der 17. Juni 1972.

Vorwegnehmend sei gesagt, dass abschliessend nie die genauen Umstände der dann als 'Watergate-Affaire' bezeichneten Tat, geklärt werden konnten. In jedem Fall tat sich ein Abgrund von Spionage und Beeinflussung in politischen Kreisen auf und der Versuch der Klärung wurde auch immer wieder durch, man nenne es einmal 'Beeinflussung durch oben', erschwert.

Fakt bleibt, dass die Spuren nach kurzer Zeit bereits eine Verwicklung vom damaligen 37. Präsidenten der Vereinigten Staaten, Nixon, zutage brachten und er einer Amtsenthebung nur durch einen Rücktritt zuvorkommen konnte; der einzige Präsident in der Geschichte der USA, der vorzeitig das Amt durch diese Massnahme aufgab.

Heutzutage wird die Watergate-Affaire als Referenz für alle möglichen Fälle von Spionage herangezogen und an ihr wird der Maßstab angelegt.

Am 5. November 1968 wurde Richard Milhous Nixon in einer sehr knappen Entscheidung zum 37. Präsidenten der USA gewählt. Die Ereignisse des 17. Juni 1972 liegen inmitten des Wahlkampfes der folgenden Präsidentschaftswahl.

Einer der gefassten Männer stellt sich als Sicherheitsberater des Nixon-Wiederwahlkommitees heraus. Es handelt sich um den ehemaligen CIA-Mitarbeiter James McCord, Jr.. Sofort scheint eine Verknüpfung der republikanischen Partei mit dem Einbruch sichtbar. Dieser Verdacht wird 2 Tage später vom damaligen Generalstaatsanwalt John Mitchell, der auch Vorstand des Nixon Wahlkommitees ist, energisch dementiert. Am 2. August findet man einen im April bereits eingezahlten $25.000 Scheck auf einem Konto eines der mutmasslichen Einbrecher: Bernard l. Barker. Wie der Scheck, der einst eine Wahlspende für die Partei-Wahlkampagne war, in die Hände und auf das Konto von Barker kommen konnte, konnte der Finanzverantwortliche des Wiederwahlkommitees nicht erklären und nachvollziehen. Weitere Einzahlungen durch einen in Mexico wirkenden hohen Anwalt von weiteren 75.000 Dollar werden aufgrund mangelnder Aussicht auf Ermittlungserfolg gar nicht erst versucht abschliessend zu klären.

Bis zu den Wahlen am 7. November tauchen FBI-Akten auf und Statements werden seitens der Behörde abgegeben, dass es in einem Wahlkampf auf beiden Seiten immer zu Informationssammlerei kommt, um Schwächen des politischen Gegners auszuloten, jedoch seien die Intensität im Nixon-Wahlkampf und die Summen an Geld, die dafür ausgegeben worden sind, überdurchschnittlich hoch. Die Demokraten sagen aus, dass es ihnen nicht klar sei, warum in ihr Hauptquartier eingebrochen wurde und Abhöreinrichtugen angebracht seien, denn es werden dort keine übermässig sensiblen Daten gelagert.

All die Unruhe und die Nachforschungen schwächen Nixon jedoch in keinster Weise und am 7. November gewinnt er die Wiederwahl zum Präsidenten.

Am 30. Januar des Jahres 1973 kommt es dann zu den ersten Verurteilungen der Einbrecher. McCord und Liddy werden wegen konspirativer Tätigkeiten, Einbruch und illegalen Abhörens verurteilt. Weitere Beteiligte erklären sich schuldig.
Doch sie erklären ebenfalls öffentlich, dass Nixon von der Aktion gewusst habe. Diese Tatsache entwickelt sich dann endültig doch zum nationalen Skandal und geht in die Geschichte als Watergate-Skandal ein.

John Mitchell, Nixon's Generalstaatsanwalt, setzt einen Spezial-Ermittler an den Fall, um aufzuklären, inwieweit die Nixon-Administration in den Einbruch verwickelt sei.
Dieser Ermittler ist Archibald Fox, der seine Aufgabe ernst nimmt und nachzuforschen beginnt. Dabei kommt es dazu, dass ein Zeuge aussagt, dass Nixon seit einigen Jahren alle Gespräche zwischen ihm und Mitarbeitern hat mitschneiden lassen. Als Cox vom Nixon Büro die Mitschnitte anfordert, die Gespräche zwischen Nixon und Mitarbeitern zum Thema Watergate beinhalten sollen, wird dies abgelehnt. Schlimmer noch: Am 20. Oktober 1973 feuert Nixon Archibald Cox. Diese Massnahmen rufen nun allgemeines Misstrauen auf den Plan und der Ruf nach Amtsenthebung wird im Kongress laut.

Als Nachfolger von Cox wird Leon Jaworski beauftragt. Die Bänder der Gespräche werden unter Strafandrohung nun von den Gerichten angefordert. In dieser Zeit sagt Nixon noch am 17. November: "Ich bin kein Gauner" und lehnt jede Verwicklung in die Watergate-Affaire ab.

Die Nixon Administration kann am 7. Dezember dann vor Gericht eine 18,5 Minuten Lücke in den Bändern nicht erklären, spricht von höherer Gewalt und das Misstrauen wächst weiter.

Bis zum Juli des kommenden Jahres ziehen sich die Ermittlungen und Streitigkeiten um die Bänder hin und der Oberste Gerichtshof entscheidet endgültig, das die letzten fehlenden Bänder von Nixon freigegeben werden müssen. Nixon, der sich immer wieder auf seine Immunität beruft, scheitert. Die Situation verschärft sich für ihn und erste Entscheidungen in Richtung einer Amtsenthebung werden getroffen.

Um dem zuvorzukommen, entscheidet sich Nixon am 8. August 1974 dazu, zurückzutreten.Damit ist er der erste Präsident, der diesen Schritt geht. Nachfolger wird Gerald R. Ford, der bis dato Vize-Präsident war. Er wird es auch sein, der Nixon im Folgenden Straffreiheit zusichert.

Als Folge aus dem Machtmissbrauch, den Nixon ausübte, als er den dem Department of Justice unterstehenden Archibald Cox kündigte, verabschiedete der Kongress ein Gesetz, nach dem für derartige Ermittlungen gegen hochrangige Regierungsmitglieder eine unabhängige Spezialkomission gebildet werden müsse, um derartige Abhängigkeiten zu unterbinden.
Das Gesetz dazu war das 'Independent Counsil Law', unter dem verschiedene Kommissionen eingesetzt wurden; Stichworte sind die Iran-Contra Affaire (betreffend die Ronald Reagan Administration) und die Kenneth Starr Aktivitäten gegen gegen Bill Clinton (Lewinsky und Whitewater).

Quelle (http://www.magazinusa.com/lv2/hist/i_watergate.asp)

Ibykus
01.06.2003, 01:38
Am Anfang stand ein Einbruch

Als die Polizei in der Nacht zum 17. Juni 1972 fünf Männer bei einem Einbruch in die Parteizentrale der Demokraten im Washingtoner Watergate-Komplex festnahm, ahnte noch niemand, was sich dahinter verbarg. Die Affäre stürzte die USA in die schwerste innenpolitische Krise seit dem Bürgerkrieg mehr als 100 Jahre zuvor, an deren Ende der erste Rücktritt eines amerikanischen Präsidenten stand. Richard Nixon kam damit im August 1974 einer drohenden Amtsenthebung durch den Kongress zuvor.

Watergate ist inzwischen weltweit zum Inbegriff übler Machenschaften in der Politik geworden. In Anlehnung daran wurden Begriffe wie Irangate für die Iran-Contra-Affäre in der Amtszeit von Ronald Reagan oder Monica-Gate für die Sexaffäre des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton mit der Praktikantin Monica Lewinsky geprägt. In Deutschland sprach man bei der Barschel-Affäre vom Waterkantgate.


Einbrecher in Gummihandschuhen

Die fünf Männer, die im Juni vor 30 Jahren mitten im Präsidentschaftswahlkampf in den Büros der oppositionellen Demokraten überrascht wurden, sahen nicht wie gewöhnliche Einbrecher aus. Sie trugen Anzug und Krawatte, ihre Hände waren geschützt mit Handschuhen, wie sie Ärzte bei Operationen tragen. Die Taschen waren gefüllt mit 100-Dollar-Scheinen mit fortlaufenden Seriennummern.

Auch drei Jahrzehnte später ist noch immer nicht ganz geklärt, was die Männer in der Parteizentrale genau suchten. Bekannt ist zumindest, dass sie eine drei Wochen zuvor installierte Telefonabhöranlage reparieren wollten. Außerdem durchwühlten sie Akten, einige davon lichteten sie ab.

Vier der Täter waren bereits ein Jahr zuvor am Einbruch in die Praxis des Psychiaters von Daniel Ellsberg beteiligt, der 1971 in der "New York Times" geheime Pentagonpapiere über die Hintergründe des Vietnamkrieges veröffentlich hatte. Der Fünfte war ein ehemaliger Agent des Geheimdienstes CIA und arbeitete für das Komitee zur Wiederwahl Nixons.

Die Spur führte rasch zu den Anführern des Einbrecherquintetts, Gordon Liddy und Howard Hunt. Sie waren vom Weißen Haus angeheuert worden, um "undichte Stellen" zu finden, über die geheime Informationen an die Öffentlichkeit gelangten. Zur Zeit des Watergate-Einbruchs waren die beiden später als "Klempner des Weißen Hauses" bezeichneten Männer ebenfalls für das Komitee zur Wiederwahl Nixons tätig.


Die Spur führt ins Weiße Haus

Im Laufe der Ermittlungen wird deutlich, dass es sich bei dem Einbruch nicht um einen Alleingang von Mitarbeitern dieses Komitees handelt. Die Spur führt ins Weiße Haus und dabei zu den engsten Mitarbeitern des Präsidenten, etwa zu Stabschef Robert Haldeman und Nixons innenpolitischem Berater John Ehrlichman. Sie werden der Mitwisserschaft und Vertuschung der Affäre verdächtigt und müssen ihren Hut nehmen. Später werden sie zu Haftstrafen verurteilt.

Damit gerät auch Nixon selbst immer mehr in den Strudel der Affäre, die vom Weißen Haus zunächst als "drittklassiger Einbruch" abgetan wird. Zur Klärung werden Sonderermittler und parlamentarische Untersuchungsausschüsse eingesetzt.

Das Interesse konzentriert sich auf die Frage, was Nixon von dem Einbruch und der anschließenden Vertuschung gewusst hat und von welchem Zeitpunkt an.

Im Zuge der Ermittlungen stellt sich heraus, dass der Präsident auch in einigen Räumen des Weißen Hauses, so in seinem Amtszimmer und dem Tagungsraum des Kabinetts, Abhöranlagen installieren ließ, die jedes Gespräch automatisch aufzeichnen. Dies sollte Nixon schließlich zum Verhängnis werden. Denn auf den Tonbändern sind auch Gespräche des Präsidenten über Watergate enthalten.


Präsident wusste mehr, als er vorgab

Um die Herausgabe der Bänder entbrennt ein heftiger juristischer Streit zwischen dem Sonderermittler und dem Parlament auf der einen und dem Weißen Haus auf der anderen Seite. Nixon gibt schließlich einige Tonbandprotokolle heraus. Sie machen deutlich, dass der Präsident mehr wusste, als er zunächst zugegeben hatte. Nachdem er entgegen vorherigen Beteuerungen auch einräumt, bereits sechs Tage nach dem Einbruch mit seinen Beratern über politische Konsequenzen beraten zu haben, beschließt der Rechtsausschuss des Repräsentantenhauses im Sommer 1974, ein Verfahren zur Amtsenthebung (Impeachment) einzuleiten.

Denn im Kern von Watergate geht es um die Untergrabung der Verfassung durch den Präsidenten, die er zu schützen geschworen hat. Als eine Amtsenthebung fast unausweichlich scheint, tritt der 37. Präsident der USA schließlich am 9. August 1974 zurück und übergibt das Amt an seinen Vizepräsidenten Gerald Ford. Zuvor hatte ihn eine Anklagekammer als einen von 18 nicht angeklagten Mitverschwörern bezeichnet.

Einer Strafverfolgung nach seinem Ausscheiden aus dem Weißen Haus entgeht Nixon nur, weil ihn Ford pauschal amnestiert. Er selbst hat bis zu seinem Tod im April 1994 jede gesetzlich fassbare Schuld im Zusammenhang mit Watergate verneint, wenngleich er Fehler einräumte.

Quelle (http://www.n-tv.de/3019989.html)

Ibykus
01.06.2003, 01:45
Die Watergate - Affäre


Fünf Monate vor seinem überwältigenden Wahlsieg im November 1972 wurde Richard Nixon von Bob Woodward und Carl Bernstein - zwei Reportern der Washington Post - vorgeworfen, er gehe mit "schmutzigen Tricks" auf Stimmenfang. Diese Pressekampagne begann im Juni nach einem missglückten Einbruch. Einem Wachmann des Washingtoner Watergate-Gebäudes, in dem sich das Wahlhauptquartier der Demokraten - Nixons Gegenern - befand, war ein Klebeband über einem Türschloss aufgefallen. Offenbar hatte sich jemand unbemerkt Zugang verschaffen wollen.

Der Wachmann benachrichtigte die Polizei, die daraufhin in dem Gebäude fünf Männer verhaftete, die Geschäftsanzüge und dünne Gummihandschuhe trugen. Außerdem waren sie mit zwei 35-mm-Kameras, 40 unentwickelten Filmrollen, einem Dietrich, einem Walkie-Talkie, Tränengas sowie elektronischen Abhörgeräten ausgerüstet. Darüber hinaus entdeckte man bei einem der fünf ein Bündel 100-US-Dollar-Banknoten mit aufeinanderfolgenden Seriennummern.

Als die Männer am nächsten morgen dem Haftrichter vorgeführt wurden, lehnte dieser eine Freilassung auf Kaution kategorisch ab. Obwohl sie flasche Namen angegeben hatten, konnten die Männer rasch idendifiziert werden. Vier stammten aus Miami, Florida und bezeichneten sich als "professionelle Antikommunisten". Der Fünfte, ein gewisser James W. McCord jr., gab sich dem Richter gegenüber als ehemaliger Stabsoffizier des FBI aus. Woodward und Bernstein fanden heraus, dass auch die anderen vier "ehemalige FBI-Beamte" und darüber hinaus auch aktiver Mitglieder der von Miami ausgehenden Anti-Fidel-Castro-Bewegung waren.


SCHWERER VERDACHT

Innahlb von 24 Stunden brachten die Reporter in Erfahrung, dass McCord Mitglied des "Komitees zur Wiederwahl des Präsidenten" (CREEP) war. Dies wurde von John Mitchell geleitet, dem ehemaligen US-Justizminister und einem engen Freund Nixons. Die Verbindung zwischen McCord und dem Komitee sowie der Gedanke, dass das Weisse Haus an dieser Einbruchsaffäre beteiligt sein könnten, ließen Woodward und Bernstein fortan keine ruhige Minute mehr.

Da die beiden Reporter bei ihren Ermittlungen auf erhebliche Widerstände stießen, dachten sie sich geschickte Hinhaltetaktiken aus. Sie wussten relativ schnell, dass das FBI - das die Ermittlungen im Fall des Watergate-Einbruchs offiziell leitete - alles tat um die Sache zu verschleiern. Sie brachten zudem in Erfahrung, daß auch die CIA ihre Hände im Spiel hatte und hinter den Kulissen darauf hinarbeitete, die Ermittlungen zu behindern.


HOCHGRADIGE KONTAKTE

Glücklicherweise hatte Woodward Verbindungen zu einem Informanten auf höchster Regierungsebene, der den Codenamen "Deep Throat" trug. Dessen Mitteilungen, die direkt aus Nixons engstem Umfeld zu stammen schienen, waren für die Reporter von unschätzbaren Wert, wurden in der Presse jedoch niemals direkt erwähnt.

Man hatte vereinbart, dass die mysteriöse Quelle Woodward mit Hinweisen und anderen "Hintegrundinformationen" versorgen würde, die es dem Reporterteam ermöglichen würde, sich weitere Informationskanäle zu erschließen. Diese konnten dann veröffentlicht werden, ohne die Identität von "Deep Throat" preiszugeben. Diese Taktik funktionierte so gut, dass bis heute nicht geklärt ist, wer dieser Informant war, obwohl es natürlich einige Spekulationen gibt. Die oft stundenlangen Treffen mit "Deep Throat" fanden meistens gegen 2 Uhr nachts in einer öffentlichen Tiefgarage statt. Auf ein verabredetes Zeichen hin gab man sich gegenseitig zu erkennen. Da der Informant Woodward einschärfte unbedingt darauf zu achten, dass ihm niemand folgen konnte, wechselte der Reporter jedes Mal, wenn er zum vereinbarten Treffpunkt kam, mehrmals das Taxi.

Mithilfe der von "Deep Throat" gelieferten Informationen konnte das Reporterteam der Watergate-Geldspur folgen. Die 100-US-Dollarscheine, die man in den Brieftaschen der Einbrecher gefunden hatte, gehörten zu einem riesigen Bestechungsfond aus illegalen Wahlkampfspenden, die für diverse Machenschaften verwendet wurden. Diese Spur führte die beiden schließlich zu Herbert Kalmbach, dem persönlichen Anwalt Präsident Nixons. Kalmbach war gewissen Leuten politisch gefällig und kassierte dafür illegale Wahlkampfspenden zugunsten von Richard Nixons Wiederwahl.

Die beiden Reporter der Washington Post brachten in Erfahrung, dass es im Weissen Haus eine geheime Gruppe mit der Bezeichnung "Plumbers" (engl. "Klempner") gab, deren einzige Aufgabe darin bestand, undichte Stellen innerhalb der Verwaltung zu stopfen. Die Mitarbeiter dieser Gruppe führten jedoch auch diverse illegale Operationen durch, darunter auch Einbrüche.

Der Chef der "Plumbers" war E. Howard Hunt, der bei der CIA Karriere gemacht hatte und sich ebenfalls tatkräftig für Nixons Wiederwahl einsetzte. Die Reporter bafssten sich mit ihm und seinen Verbindungen und hielten bald den nahezu endgültigen Beweis dafür in den Händen, dass das Weisse Haus selbst in den Watergate-Einbruch und noch weitere Verbrechen verwickelt war.

Der Durchbruch kam, als Woodward und Bernstein illegalen Geldspenden an CREEP auf die Spur kamen und nachweisen konnten, dass ein Teil davon dafür verwendet worden war, um McCord und seine Komplizen nach deren Verhaftung zum Schweigen zu bringen. Der Befehl zur Abzweigung dieser Gelder war aus dem Weissen Haus ergangen. Damit führte die Spur des Verbrechens direkt in die höchsten Regierungskreise. 1973 veröffentlichte die Presse tagtäglich neue peinliche Enthüllungen und das Ansehen des Weissen Hauses sank auf den Nullpunkt. Der Schützende Kreis um Nixon bröckelte langsam aber sicher auseinander. Der Watergate-Skandal führte zu einer innenpolitischen Krise von nie gekannten Ausmaß.


RISSE IN DER FASSADE

Nixons Anwalt, John W. Dean III., verließ das sinkende Schiff als Erster. Er war tief in die Verschleierung und die Schmiergeldzahlungen an die "Plumber"-Gruppe verstrickt und befürchtete, dass die Presse ihn buchstäblich zerreißen würde. Er wollte nicht in die Rolle des Sündenbocks gedrängt werden und stellte sich dem Watergate-Untersuchungskomitees als Kronzeuge zur Verfügung. Dieses Komitee bestand aus mehreren Senatoren, die im Namen des Kongresses den einzelnen Korruptionsanklagen nachgingen.

Aber das schlimmste stand noch bevor. Es stellte sich heraus, dass der FBI-Direktor Patrick Gray einige heikle Dokumente vernichtet hatte, die aus E Howard Hunts Safe im Weissen Haus stammten. Darunter befand sich unter anderem ein Telegramm des Außenministeriums, das von Hunt gefälscht worden war und den Eindruck erwecken sollte, Präsident Kennedy sei 1963 in die Ermordung des südvietnamesischen Präsidenten Ngo Dinh Diem verwickelt gewesen. In einer anderen Akte fanden sich verleumderische Informationen über JFK's noch lebenden Bruder Senator Edward Kennedy.

John Dean teilte dem stellvertretenden Justizminister Henry Peterson mit, dass er an einem Treffen mit Gray und John Erlichman, dem "Assistenten des Präsidenten in nationalen Fragen" und drittmächtigsten Mann im Weissen Haus, teilgenommen hatte. Dort wurde Gray darüber informiert, dass diese Akten "politisches Dynamit" seien und "niemals ans Tageslicht kommen" dürfen. Die Nachricht, dass der höchste Justizbeamte der Vereinigten Staaten Beweismaterial vernichtet hatte, erschütterte Washington zutiefst.


GEHEIME TONBÄNDER

Aber damit war diese Affäre immer noch nicht ausgestanden. Alexander P. Butterflied, ein enger Beamter von Haldemann, gab bekannt, dass Nixon alle Gespräche im "Oval Office" heimlich aufnehmen lasse um diese Tondokumente später für seine Memoiren zu verwenden. Als das Komitee Nixon zur Herausgabe dieses Beweismaterials aufforderte, entspann sich ein langwieriger verfassungsrechtlicher Streit.

Als das Watergate-Untersuchungskomitee die Bänder schließlich beschlagnahmte, stellten Experten rasch fest, dass die wichtigsten Aufnahmen - vermutlich von Nixon selbst - gelöscht, bzw. so verändert worden waren, dass ihr Inhalt nicht mehr deutlich zu hören war. Als diese Nachricht die Öffentlichkeit erreichte, überstürzten sich die Ereignisse geradezu. Um einem Amtsenthebungsverfahren und einer öffentlichen Verhaftung zuvorzukommen, verkündete Nixon 1974 notgedrungen seinen Rücktritt.


NEUE THEORIE

So weit die historisch anerkannten Fakten über die spektakuläre Watergate-Affäre.

Ein Buch, das zwanzig Jahre später erschien, warf jedoch ein völlig neues Licht auf diesen politischen Skandal. Len Colodny und Robert Gettin, die Autoren von Silent Coup, behaupteten, dass das Pentagon eigene Spione ins Weisse Haus eingeschleust habe, da das Verteidigungsministerium Nixons Außenpolitik missbiligt habe. Die Spione hatten den Auftrag "TOP SECRET"-Dokumente zu entwenden um damit politische Entscheidungen zu vereiteln. Wäre dem wirklich so gewesen, wäre Nixon selbst das Opfer einer Verschwörung gewesen.

Die beiden Autoren enthüllten weiterhin, dass Bob Woodward, der frühere Einsatzbesprechungen im Pentagon geleitet hat, über eine hohe "Security Clearance" (die Berechtigung Geheimdokumente zu empfangen, bzw. einzusehen) verfügte und als junger NAVY-Leutnant Geraneral Alexander Haig mehrmals Instruktionen überbracht hatte.Woodward bestritt dies, doch Admiral Thomas Moorer, ehemaliger Stabschef im Pentagon, hat diese Behauptung öffentlich bestätigt. Woodward war, nachdem er die Marine verlassen hatte, für die Washington Post tätig gewesen, wo er durch seine Watergate-Recherchen berühmt wurde.

Der Schlüssel zu Woodwards Erfolg war der geheimnisvolle Informant "Deep Throat". Dieser wollte ausschließlich mit Woodward sprechen, der die Identität seines Informanten selbst vor seinen höchsten Vorgesetzten geheim hielt. Nicht einmal Carl Bernstein wusste Bescheid. Die Autoren von Silent Coup gehen davon aus, dass es sich bei "Deep ThroaT" um Alexander Haig handelte, der in Nixons außenpolitischen Straterien eingeweiht war und an den Geheimverhandlungen teilgenommen hatte, in denen Nixon eine Annäherung an China plante.


NIXON - EIN OPFER?

Es waren ebendiese China-Politik und Nixons Bestreben die US-Soldaten aus Vietnam abzuziehen sowie auch sein Engagement für das SALT-Abkommen (Abkommen zur Begrenzung strategischer Waffen) mit den Sowjets, das dem Pentagon ein Dorn im Auge war. Mittels eingeschleuster Spione, so die Autoren, konnte man sich über Nixons Vorhaben auf dem Laufenden halten, gezielte Informationen an die Presse durchsickern lassen und damt die Pläne des Präsidenten im Keim ersticken.

Es scheint, als sei heute die Zeit reif Nixons politischen Aufstieg und Dall neu zu überdenken. War er wirklich so korrupt, wie er in den Geschichtsbüchern dargestellt wird - oder fiel er womöglich seinem politischem Hauptziel, der Beendigung des sinnlosen Rüsungswettlaufes, zum Opfer?

Quelle (http://www.muenster.de/~dk2/watergate.htm)

Ibykus
01.06.2003, 01:50
History repeats?

Das es ausgerechnet in Italien vor und auch nach den Anti - G8 - Protesten zu dubiosen Sprengstoffanschlägen kam, ist schon ein starkes Stück. Der Einsatz von Bombenanschlägen und politischem Mord zur Eliminierung unliebsamer Personen und/oder Diskreditierung linker Strömungen und Bewegungen hat Tradition der jüngeren italienischen Geschichte. Wenn in Italien Hunderttausende (im Vergleich zu z,B. nur einigen Tausend in der BRD) auf die Strassen gehen, um gegen den tödlichen Polizeiterror von Genua zu protestieren, läßt sich das vor allem vor dem Hintergrund eben dieser Geschichte erklären.

Es gibt wohl kaum ein europäisches Land, das derart oft und intensiv von Korruptionsskandalen geschüttelt und von dubiosen Verschwörungen und Geheimbünden überzogen war wie Italien. Insbesondere das Zusammenwirken von VertreterInnen aus Politik und Wirtschaft mit Geheimdiensten und -äußerst wichtig- der katholischen Kirche machen die Brisanz der "italienischen Verhältnisse" aus. Insbesondere der Antikommunismus (der sich freilich nicht nur auf KommunistInnen beschränkt sondern auch auf andere linke Ansätze abzielt) ist das Bindeglied zwischen den verschiedenen Interessengruppen.


Ratlines

Welche zentrale Rolle der Antikommunismus für den Vatikan spielte, zeigte sich sofort nach dem 2.Weltkrieg. Neben dem von Mussolini-Befreier Skorzeny von Madrid aus organisierten SS-Hilfswerk ODESSA, das Naziverbrecher vor allem über Bari ausschleuste, war das Kloster del Annima im Vatikan unter Alois Hudal die wichtigste Anlaufstelle für flüchtende SS-Täter. Hier wurden Pässe und Unterbringung sowie Schiffspassagen organisiert. Den Weg über diese sogenannte Vatikan Linie gingen unter anderem Auschwitz - "Arzt" Mengele,Treblinka-Kommandant Stangl sowie Alois Brunner, die rechte Hand Eichmanns bei der Organisation von Judendeportationen. Eine spätere Schlüsselfigur der italienischen Rechten gelangte ebenfalls auf diesem Weg nach Argentinien: Der zum Tode verurteilte SS-Obersturmführer Licio Gelli, später Gründer und Chef der P2.

Zu den Motiven des Vatikans bemerkte der damals zur Untersuchung eingesetzte Secret Service Agent La Vista in seinem Bericht, der erst in den 80er Jahren öffentlich gemacht wurde: "Der Vatikan ist die größte Organisation, die an der illegalen Ausschleusung von Emigranten beteiligt ist. Der Vatikan begründet seine Beteiligung mit seinem Wunsch, nicht nur europäische, sondern auch lateinamerikanische Länder mit Menschen, unabhängig von ihrer politischen Einstellung, zu infiltrieren, wenn sie nur antikommunistisch und prokatholisch sind."

Angesichts dieser Einschätzung lag es für die CIA nahe, im Vatikan einen Verbündeten im beginnenden Kalten Krieg zu suchen. Die politischen Verhältnisse in Frankreich und vor allem Italien veranlassten die USA, den sogenannten Plan Demagnetize in Kraft zu setzen. Dies schien besonders dringlich, da sich in Italien 1948 ein Wahlsieg der KP abzeichnete.

Anliegen von "Demagnetize" war es, ItalienerInnen wie FranzösInnen vom Kommunismus zu "entmagnetisieren": "Das letzte Ziel des Planes ist es, die Kräfte der kommunistischen Parteien zu reduzieren, ihre materiellen Ressourcen, ihren Einfluß auf die italienischen und französischen Regierungen und im besonderen auf die Gewerkschaften, um die Gefahr so weit wie möglich zu reduzieren, daß sich der Kommunismus nach Italien und Frankreich verpflanzen kann und die Interessen der USA in den beiden Staaten schädigt. Die Einschränkung der Macht des Kommunismus in Italien und Frankreich ist ein prioritäres Ziel und muß mit jedem Mittel erreicht werden. Vom Plan Demagnetize dürfen die italienischen und französischen Regierungen nicht in Kenntnis gesetzt werden, da es klar ist, daß der Plan die jeweilige nationale Souveränität verletzt." (Zitiert nach der Parlamentarischen Untersuchungskommission über die Blutbäder, 20.6.1991.)
Der Plan ging auf: Durch massive finanzielle und logistische Hilfe des CIA, die vornehmlich über vatikanische Kreise ins Land geschleust wurde, gelangte die von ihr unterstützte DC (Christdemokratische Partei) an die Macht.


Einzug der Gladiotoren

Bereits zu jener Zeit enststanden die Pläne zur Schaffung der NATO-Geheimstruktur "stay behind", die auf den Dokumenten NSC 10-2 bzw. 68-48 des Nationalen Sicherheitsrates der USA von 1948 basiert. Der CIA wurde erlaubt illegale, geheime Aktionen und Operationen, covert operations genannt, aller Art durchführen, sie waren politisch und gesetzlich in den USA abgesegnet. Schon 1952 waren von den rund 3.000 CIA Angestellten zwei Drittel für covert operations zuständig und verschlangen drei Viertel des Budgets von 200 Millionen Dollar.
Im den streng geheimen Dokumenten sind erstmals die Aufgaben nordamerikanischer Geheimagenten definiert, die weltweit in sogenannten special projects arbeiten: "Propaganda, Wirtschaftskrieg, vorbeugende Direktmaßnahmen, einschließlich Sabotage, Anti-Sabotage, Zerstörung, Evakuierungsmaßnahmen." Desweiteren geht es um "Subversion in feindlichen Staaten, einschließlich Unterstützung für im Untergrund operierende Widerstandsbewegungen. Guerillakräfte und Gefangenenbefreiungskommandos, sowie Unterstützung einheimischer antikommunistischer Kräfte in bedrohten Ländern der westlichen Welt."

1954 wurde die Direktive modifiziert. Die Anordnung NSC 5411-2 sieht für Gebiete, die vom "internationalen Kommunismus dominiert und bedroht sind" vor, "Widerstand im Untergrund zu entwickeln und verdeckte sowie Guerilla-Operationen zu erleichtern; die Verfügbarkeit dieser Kräfte im Kriegsfalle sicherzustellen; wo immer möglich unter Einschluß von Vorkehrungen aller Art, die dem Militär die Ausbreitung dieser Kräfte in Kriegszeiten innerhalb aktueller Operationsgebiete gestattet."

Das Netzwerk dehnte sich bald unter der Leitung der jeweiligen Geheimdienste auf ganz Westeuropa aus. Die Zusammenarbeit mit SHAPE, oberstes militärisches Hauptquartier der NATO-Streitkräfte in Europa, band die nationalen "stay behind"-Gruppen in Übungen ein und betreute sie fachlich. Stay-behind-Truppen sollten sich im Falle einer Invasion durch die Warschauer Pakt-Staaten überrollen lassen und dann eine Partisanenorganisation aufbauen, die von den NATO-Staaten logistisch versorgt werden sollte.

Die Befugnisse der Geheimdienste wurden ständig erweitert. Das Dokument, das mehr als jedes andere die Mechanismen der geheimen Eingriffe und verdeckten Operationen deutlich werden läßt, ist unter dem Namen Field Manual (FM) 30 - 31 bekannt geworden. Es entstand 1970 im US-amerikanischen Generalstab unter General Westmoreland. Die Field Manuals sind Broschüren, die für die Offiziere und die Büros der 'Intelligence' des Heeres bestimmt sind. Die Nummern weisen auf das Interessengebiet der Dokumente hin. Die Nummer 30 ist für die militärischen Geheimdienste bestimmt, die Nummer 31 behandelt 'Sonderoperationen'.
Das Handbuch enthält Direktiven für den Fall, daß in einem befreundeten Land die Möglichkeit einer politischen Umwälzung zugunsten kommunistischer Kräfte besteht, wobei es keine Rolle spielt, ob legal durch Wahlen oder etwa durch Bürgerkrieg. Im FM werden Direktiven für verschiedenartigste Operationen gegeben. Im 4. Kapitel z.B. heißt es: "Es kann geschehen, daß die Regierungen des befreundeten Landes angesichts der kommunistischen oder von den Kommunisten inspirierten Subversion Passivität oder Unentschlossenheit zeigen, daß sie nicht mit angemessener Kraft auf die Berechnungen der Geheimdienste reagieren, die durch Organisationen der USA weitergegeben werden (...). In diesen Fällen müssen die Geheimdienste der US-Armee die Mittel vorbereiten, um Sonderoperationen durchzuführen, die die Regierung und die Öffentlichkeit des befreundeten Landes überzeugen können, daß die Gefahr real und daß es notwendig ist, Antwortaktionen durchzuführen."
Die italienische Stay-behind-Truppe, nach dem römischen Kurzschwert Gladio benannt, legte ab 1959 geheime Waffenlager an. Es gab Pläne, in Sardinien Internierungslager für linke Oppositionelle einzurichten. Überhaupt erwies sich die italienische Organisation als besonders umtriebig. Bereits ihrem ersten Chef, General de Lorenzo konnte nachgewiesen werden, 1964 einen als "Piano Solo" bezeichneten rechten Putschplan entwickelt zu haben.

Gladio wurde zunehmend von Rechten und Faschisten dominiert. Der italienische Faschismus konnte sich nach 1945 dank der antikommunstischen Interessengleichheit mit den USA, besonders ihres Geheimdienstes CIA sowie des Pentagon und später der NATO sowie des Vatikans über seine Niederlage weitgehend intakt hinwegretten und den veränderten Bedingungen anpassen. Nachdem sich die alten Mussolinifaschisten bereits im August 1945 in der Sammlungsbewegung "Jedermann" (Uomo Qualunque) wieder organisiert hatten, konnten sie sich schon im Dezember 1946 in der MSI als Partei formieren und danach zahlreiche Teilorganisationen aufbauen.

1972 flog GLADIO im Zuge eines Verfahrens gegen einen neofaschistischen Attentäter auf. Der italienische Untersuchungsrichter Felice Casson ordnete die Öffnung der geheimen Waffenlager an. Im Verlaufe weiterer Ermittlungen stellte sich heraus, daß GLADIO-Waffen bei verschiedenen Anschlägen, die zum Teil der Linken zugeschoben wurden, verwendet worden waren.

Im Verlauf der Jahre kamen dazu zahlreiche Details ans Licht der Öffentlichkeit. So gestand ein Neofaschist, von Gladio Ende 1971 Sprengstoff erhalten zu haben. Mit diesem ermordete er drei Polizisten - das sogenannte "Attentat von Peteano", welches den Untersuchungsrichter Felice Casson auf die Spur von Gladio brachte.
Das Attentat war Bestandteil der sogenannten "Strategie der Spannung", die das wegen des Anschlags verurteilte "Ordine Nuovo"-Mitglied Vincenzo Vinciguerra folgendermassen charakterisierte: "Die Rechten stellen sich selbst in den Dienst des Staatsapparates, in dem sie eine Strategie unterstützen, die man als Strategie der Spannung bezeichnet. Dreißig Jahre lang bis in die achtziger Jahre wurde die Bevölkerung absichtlich in Unruhe und Angst vor einem Ausnahmezustand gehalten. Bis sie bereit war, einen Teil ihrer persönlichen Rechte im Austausch für größere Sicherheit aufzugeben, für die alltägliche Sicherheit, die Straße entlang zu gehen, mit der Bahn oder dem Flugzeug zu reisen, in eine Bank zu gehen. Die Menschen in diese Haltung zu zwingen, das ist die Logik, die hinter den Verbrechen steckt. Und da der Staat dahinter steht, der sich nicht selbst belasten wird, werden diese Verbrechen unaufgeklärt bleiben."

Bei einer Überprüfung der 139 Waffendepots der Gladio im November 1990 wurden zwölf nur mehr leer vorgefunden, so auch das Lager von Aurisina, aus dem der Sprengstoff für das Attentat von Peteano stammte. Laut Felice Casson ging aus den ihm vorliegenden Dokumenten hervor, daß die italienische Gladio-Organisation nicht nur ein informelles NATO-Gebilde, sondern indirekte und bezahlte Befehlsempfängerin der US-Geheimdienstes CIA war. Es wäre sogar beweisbar, daß Gladio die Aufgabe hatte, aktiv auf die Innenpolitik einzuwirken, und daß Genehmigungen für politische Morde ausgestellt wurden.

Am 12. Dezember 1969 explodiert der Piazza Fontana eine Bombe vor der Landwirtschaftsbank im Zentrum Mailands, durch die 16 Menschen getötet und 84 verletzt werden. Schnell werden Verdächtigungen gegen einen Anarchisten als Attentäter laut: Doch Giuseppe Pinelli "fällt" während seiner Einvernahme durch die Polizei aus dem Fenster. Dieser Stoff wurde später von Nobelpreisträger Dario Fo in einem Stück, "Zufälliger Tod eines Anarchisten" verarbeitet. Fo hat übrigens im letzten Jahr eine spektakuläre Eisenbahnreise zu den Orten der Attentate organisiert und dort unter großer Anteilnahme der Bevölkerung die lückenlose Offenlegung der Zusammenhänge gefordert.

Der Geheimdienst legt falsche Spuren und verwischt richtige, der ermittelnde Polizeikommissar wird von Faschisten ermordet. Weitere zwölf in die Ermittlungen verwickelte Personen begehen entweder "Selbstmord" oder sterben bei "Unfällen".
Hintergrund ist die in jenen Jahren starke StudentInnenbewegung, die durch den Anschlag diskreditiert werden soll. Anders als beispielsweise in der BRD wurden die Kämpfe jedoch nicht nur von StudentInnen, sonern auch von (größtenteils ungelernten) ArbeiterInnen vor allem in den großen Städten Norditaliens geführt.
Die schließlich angeklagten Faschisten werden allesamt 1989 in letzter Instanz freigesprochen. Inzwischen gilt als gesichert, daß das ehemalige "Ordine Nuovo"-Mitglied Delfo Zorzi den Anschlag nach Vorbereitungen durch den Anführer der bewaffneten Gladio-Zellen in Venetien Enrico Minetto ausgeführt hat. Ordine Nuovo,zu deutsch: Neue Ordnung, wurde 1956 vom radikalen Flügel des MSI um Pino Rauti gegründet. AktivistInnen der Terrortruppe oder aus deren Umfeld waren in praktisch alle faschistischen Blutbäder verwickelt.

1974 kommt es zu weiteren Anschlägen. Zunächst explodiert in Brescia während einer antifaschistischen Demonstration der Gewerkschaft eine Bombe, die 9 Tote und 90 Verletzte fordert. Zwei Prozesse 1985 und 1989 enden mit Freisprüchen für alle Angeklagten. Die Explosion einer Bombe in einem Schnellzug auf der Strecke Florenz-Bologna tötet am 4.August 12 Fahrgäste und verletzt 48. Zwei Neofaschisten werden zu lebenslanger Haft verurteilt, die Urteile aber 1986 wieder annulliert.

Zahlreiche Indizien sprechen auch für eine Beteiligung rechter Kreise an der Ermordung Aldo Moros, passte dessen Tod nur zu gut in die "Strategie der Spannung. Insbesondere Moros Initiative, eine Regierungskoalition mit der KPI einzugehen, dürfte wohl den Ausschlag gegeben haben, daß die Suche nach dem Versteck, indem ihn die Roten Brigaden 55 Tage lang gefangen hielten, nicht sehr intensiv betrieben wurde. In später in einem Quartier der "Roten Brigaden" aufgefundenen Briefen aus der Haft deutete Moro an, daß er geopfert werden sollte.
Unbestrittener Höhepunkt der Attentate ist jedoch der Bombenanschlag auf den Bahnhof von Bologna am 2. August 1980, der 85 Tote und 200 Verletzte hinterließ. Erst im November 1995 werden rechtskräftige Urteile gefällt. Zwei Mitglieder der terroristischen "Nuclei armati rivoluzionari" (NAR - Bewaffnete Revolutionäre Kerne) werden zu lebenslanger Haft verurteilt, die SISMI-Offiziere Pietro Musumeci und Guiseppe Belmonte wegen Legen falscher Spuren zu mehrjährigen Haftstrafen. Die mutmaßlichen Auftraggeber, P-2-Großmeister Licio Gelli und sein Helfershelfer, der CIA-Agent Francesco Pazienza, zu jeweils zehn Jahren.


Die "Loge" des Puppenspielers

Gellis Geheimloge P2 spielt eine zentrale Rolle im Netzwerk rechter Verschwörungen in Italien. Es handelt sich hier um einen Geheimbund, der sehr erfolgreich den italienischen Staats- und Wirtschaftsapparat unterwandert hatte. Im Mai 1981 wurde anläßlich einer Hausdurchsuchung bei dem in Italien als "Puppenspieler" bekannten Gelli durch die Finanzbehörden die Geheimloge P2 ausgehoben . Erst nach und nach wurde das Ausmaß dieser verdeckt operierenden Organisation bekannt. Die aufgefunden Mitgliederlisten enthielten die Namen von 962 führenden Personen der italienischen Gesellschaft. Die nachfolgende parlamentarische Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass es sogar etwa 2500 Mitglieder gab. Unter der Mitgliedsnummer 1816 wird der derzeitige italienische Staatschef Berlusconi geführt .

Ziel der Organisation, so das Ergebnis der Untersuchungen sei der Umsturz der verfassungsmäßigen Ordnung durch einen "colpo bianco", einen weißen Staatsstreich. Der Code für diese Pläne hieß "Plan zur demokratischen Wiedererneuerung". Die P2 kooperierte eng mit dem italienischen sowie mit ausländischen Geheimdiensten. In den strategischen Plänen des amerikanischen Geheimdienstes spielt die Untergrundorganisation eine entscheidende Rolle als Bollwerk gegen den Kommunismus in den Zeiten des Kalten Krieges. Unter den 2500 Mitgliedern befanden sich 43 Generäle, darunter die gesamte Führungsspitze der Geheimdienste der letzten 30 Jahre, der komplette Generalstab des Heeres, hohe Polizeiführer und Carabinieri-Generäle sowie etwa 400 Offiziere. Rechte Hand des Logenmeisters ist der ehemalige Geheimagent Francesco Pazienza.

Mitte der 70er Jahre ist die P2 in einer Vielzahl von weiteren ungeklärten Verbrechen verwickelt, es gab Putschversuche, Fälle von Erpressung, politische Skandale, Bankenzusammenbrüche und Unterschlagungen. Dem ehemaligen Ministerpräsidenten Andreotti, der 1996 des Mordes an dem Journalisten Pecorelli angeklagt wurde, wird von vielen die Rolle des eigentlichen Führers der P2 nachgesagt. 1982 wurde die Geheimorganisation durch ein eigens vom Parlament verabschiedetes Gesetz für aufgelöst erklärt. KennerInnen der Szene gehen allerdings davon aus, dass einzelne Strukturen erhalten blieben und als "P3" weiter im Untergrund operieren.

Am 23. Dezember 1984 explodiert im Eilzug 904 eine Bombe in einem Tunnel und tötet 27 Menschen und verletzt 180.Eine weitere Bombe zerstört im Ma1 1993 die weltberühmten Uffizien von Florenz und tötet fünf Menschen. Die nächsten Bomben folgen Ende Juli desselben Jahres in Rom und Mailand (6 Tote, insgesamt 98 Verletzte). Die drei Anschläge waren der bis dahin letzte aufsehenerregende Versuch, die gegen die faschistisch-geheimdienstliche Allianz ermittelnden PolizistInnen und RichterInnen einzuschüchtern. Der im Mai 1996 verhaftete sizilianische Mafiaboss Giovanni Brusca, auf dessen Konto unter anderem die Ermordung des Anti-Mafia-Richters Giovanni Falcone geht, gestand seine Beteiligung an den Anschlägen.


History repeats?

Über die aktuellen Anschläge in Genua und Venedig herrscht nach wie vor völlige Unklarheit. Wir sollten uns davor hüten, uns hier auf Spekulationen einzulassen und uns an die Fakten halten, auch wenn dies in Hinblick auf die gegenwärtige Regierungszusammensetzung in Italien nur allzu verführerisch erscheint. Dennoch scheint es wichtig festzustellen, daß durchaus auch andere als die offiziell gehandelten Hintergründe möglich sind.

Tatsache ist,Staatsanwalt Renato Gavagni erklärte am 20.8., man habe noch keine sicheren Anhaltspunkte, dass die Attentäter von Venedig wirklich zu einer sogenannten antiimperialistischen Zelle gehören, die den Roten Brigaden nahestehe und die sich zu dem Anschlag bekannt habe. Der venezianische Staatsanwalt Felice Casson,der auch den Stein zur Aufdeckung der P2 ins Rollen gebracht hatte, hatte noch am Wochenende zuvor erklärt, der Bekennerbrief erscheine nicht glaubhaft. Eine Analyse des Communiqués der antiimperialistischen Zelle hat die Vermutung auftauchen lassen, dass diese Gruppe sich das Attentat zuschreibt, ohne es tatsächlich ausgeführt zu haben, um eine breite Öffentlichkeitswirkung zu erzielen. Dafür spricht, dass das Bekennerschreiben erst 36 Stunden nach dem Attentat publik wurde, nachdem sich niemand anderes dazu bekannt hatte.
Ob und wann die Hintergründe ans Tageslicht kommen,wird sich zeigen.

Quelle (http://www.gipfelsturm.net/p2.htm)

Ibykus
01.06.2003, 01:55
Schweigefunker - Die "Schattenkrieger" des BND

Jahrzehntelang hütete der Bundesnachrichtendienst sein größtes Geheimnis: "Stay Behind" war der Name einer Untergrundarmee, die im Kriegsfall hinter den feindlichen Linien spionieren sollte.


Oktober 1980. Ein Agent des Bundesnachrichtendienstes ist in geheimer Mission unterwegs. Er soll im Wald bei Göppingen ein Funkgerät bergen - ein verschlüsselter Funkspruch der Agentenzentrale weist ihm den Weg zum Versteck: "Bergen Sie Sender Wohnort Berta 297 Nordost bis Wegabzweig bei Kilometer 1,6 Waldpfad bergauf. Etwa 70 Meter bis links Fichte mit zwei Kerben. 2 Meter dahinter."

Der Agent im Wald gehört zur geheimnisvollsten Truppe des Bundesnachrichtendienstes. "Stay Behind" heißt die Untergrundarmee, die im Kriegsfall hinter den feindlichen Linien spionieren soll. Jahrzehntelang leugnet der Bundesnachrichtendienst die Existenz seiner Agenteneinheit. Doch der geheime Funkverkehr wird von der Staatssicherheit der DDR abgehört. Frontal21 liegen die Abhörprotokolle der Stasi exklusiv vor.


Geheimarmee "Stay Behind"

Durch einen verhängnisvollen Fehler des BND erfuhr die Stasi von der Existenz der Geheimarmee "Stay Behind". Horst Männchen, ehemaliger Leiter der Funkaufklärung beim Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der DDR, erzählt von der Entdeckung: "Der Fehler bestand einfach darin, dass der BND Chiffre-Unterlagen, die schon einmal ein Spion hatte, der in der DDR verhaftet war, noch mal verwendet hat. Und dadurch konnten wir dann einen Teil davon mitlesen. Und dort wurde klar, es muss sich handeln um Vorbereitungen, für uns damals, aktive Kriegsvorbereitungen, d.h. um Positionen, menschliche Positionen innerhalb der BRD, die die Aufgabe hatten, sich in einem Kriegsfall überrollen zu lassen, von den für sie feindlichen Truppen, sprich Sowjetarmee oder NVA."

In der Stasi-Funkaufklärungszentrale in Berlin-Wulheide wurden fast zehn Jahre lang die westdeutschen Funker abgehört. Die Stasi analysierte die Arbeit der Untergrund-Truppe: "Aufgabenstellung der Überroll-Agenten: Beobachtung von Truppenbewegungen ... Anlegen und Warten von Luftlande- und Luftabsetzplätzen ... Anlegen von Depots ..."


200 unauffällige Zivilisten

Erstmals spricht Volker Foertsch, der letzte Leiter der BND-Truppe "Stay Behind", über seine Agenten. Knapp 200 unauffällige Zivilisten, die für den riskanten Einsatz rekrutiert wurden: "Es gab da eine Liste von Merkmalen, die möglichst gegeben sein sollten. Das ist die charakterliche Eignung, charakterliche Stabilität, Gesundheit, Zuverlässigkeit und dann das Tätigsein in Berufen oder in Tätigkeiten, die auch nach einer Besetzung noch gebraucht werden, also zum Beispiel Krankenpfleger oder Schleusenwärter oder Leute, die auf niederer sozialer Ebene in der Infrastruktur gebraucht wurden."

Anfang der neunziger Jahre kamen Gerüchte über "Stay Behind" auf. Der damalige Regierungssprecher Klein wies 1990 Spekulationen über eine Geheimtruppe zurück: "Falsch sind auch Meldungen, die die angesprochenen Vorkehrungen mit Begriffen wie Kommandogruppe oder Guerillaarmee in Verbindung bringen."

Der SPD-Abgeordnete Hermann Scheer forderte Auskunft über die Geheimarmee und kritisierte die gänzlich fehlende parlamentarische Kontrolle: "Mir wurde damals gesagt, als dann doch etwas durchsickerte, das liege weit zurück, in den fünfziger Jahren, eine merkwürdige Organisation, die längst nicht mehr unterstützt würde, und man wüsste so Genaues auch nicht. Aber es war völlig klar: man wollte keine Aufklärung darüber."

Foertsch ist von den Schweigefunkern nach wie vor überzeugt: "Dass die Stay-Behind-Organisation dann tatsächlich keine große Rolle gespielt hat in den Unterrichtungen der Parlamentarischen Kontrollkommission, das kann vielleicht daher rühren, dass einfach nichts passiert war. Sie müssen sich das so vorstellen, da sind also eine Reihe von Menschen, einzeln geführt, einzeln ausgebildet, die vorbereitet werden auf einen Moment, der hoffentlich nie eintritt. Das ist nichts, was man also der Parlamentarischen Kontrollkommission extra vorgetragen hätte."


Den Funkern auf der Spur

Doch die Stasi war den BND-Funkern auf der Spur, lange bevor die westdeutsche Öffentlichkeit etwas mitbekam. Ende der achtziger Jahre begann die DDR-Funkaufklärung, die Agenten mit Hilfe der entschlüsselten Funksprüche einzukreisen. Der Stasi-Funkaufklärungschef Horst Männchen schrieb damals: "Die Identifizierung der Überroll-Agenten... stellt die Voraussetzung für die schnelle und erfolgreiche Vernichtung dieser gefährlichen gegnerischen Potenzen in einem möglichen militärischen Konflikt dar."

Die Stasi suchte und ortete einen BND-Funker in der Nähe von Kirchheim in Baden-Württemberg. Der Agent wohnte an einer Bundesstraße - das erfuhr das MfS aus dem entschlüsselten Funkverkehr. Die Stasi kannte seinen Nachnamen und sein Geburtsdatum, begann systematisch, den Agenten in westdeutschen Melderegistern zu suchen. Der DDR-Geheimdienst verschaffte sich sogar Zugang zu Polizei-Datenbanken.


Schattenkrieger

Auch den Arbeitsplatz des Schattenkriegers glaubt das Ministerium für Staatssicherheit gefunden zu haben - eine Zahnradfabrik in Baden-Württemberg. Der BND-Funker ahnte nicht, wie dicht die Stasi ihm auf den Fersen war. Horst Männchen beschreibt die Situation aus seiner Sicht: "Durch technische Mittel war es bei uns möglich, das Gebiet des Senders einzugrenzen auf bis 3 Kilometer. Im Falle eines Überrollens dieser Agenten, d.h. wir hätten Zugriff zu diesem Gebiet, wären sie bei der ersten, maximal bei der zweiten Sendung auf die Nase gefallen, das heißt, hätten wir ganz genau gewusst, wo sie sitzen."

Foertsch ergänzt: "Für die Leute, die sich verpflichtet hatten, zurückzubleiben und sich überrollen zu lassen, war das natürlich ein riskantes Kommando, denn sie hatten ja Gerät nicht unbedingt dabei, aber sie verfügten ja über Gerät, was sie als Agenten, wenn sie gefasst worden wären, als Agenten sofort gefährdet, zu Tode gebracht hätte."

Die Wende in der DDR beendet die Agentenjagd. Die Funker von "Stay Behind", sagt der BND, hätten ihre Arbeit Anfang der 90er Jahre eingestellt. Sie wurden nie enttarnt und leben mitten unter uns - als ganz normale, unauffällige Bürger.

Quelle 1 (http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/29/0,1872,2022525,00.html)

Quelle 2 (http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/3/0,1872,2022787,00.html)

Ibykus
01.06.2003, 02:00
Nazi-Schergen im Sold der USA

Das Geheimpapier liest sich wie das Drehbuch für einen James-Bond-Film: "Propaganda, Wirtschaftskrieg, direkte Präventivaktionen einschließlich Sabotage, Gegensabotage, Zerstörung und Evakuierungsmaßnahmen" sind darin angeführt. Außerdem geht es um "Subversion gegen feindliche Staaten, einschließlich der Unterstützung von Untergrund-Widerstandsbewegungen, Guerillas und Fluchthilfeorganisationen sowie Förderung einheimischer antikommunistischer Elemente in bedrohten Ländern der freien Welt."


Direktive NSC 10/2

All diese Aufgaben kommen in dem streng geheimen Dokument NSC 10/2 des Nationalen Sicherheitsrats vom 18. Juni 1948 vor, das erstmals die "special projects" US-amerikanischer Geheimagenten definierte. (1) Die italienische Geheimtruppe Gladio war nur eines dieser "Spezialprojekte", konzipiert für sogenannte "verdeckte Operationen".

In der Fachsprache der Geheimdienste werden solche Kräfte "stay behind forces" genannt. Diese paramilitärisch organisierten Truppen sollten für den Fall, daß die Sowjetunion Westeuropa angreift oder kommunistische Regierungen an die Macht zu kommen drohen, Aufklärungs- und Sabotageaktionen durchführen.

Derartige Projekte gehören seit den Anfängen der CIA zum heikelsten, was die Strategen und Geheimniskrämer des kalten Kriegs zu bieten hatten. Denn "verdeckte Operationen" sind nach Definition der Direktive NSC 10/2 nur solche Einsätze, die von der US-amerikanischen Regierung "gegen feindliche fremde Staaten oder Gruppen durchgeführt oder finanziert werden". Sie sollten "jedoch derart geplant und ausgeführt werden, daß keine Verantwortlichkeit der US-Regierung erkennbar wird und im Fall der Aufdeckung die US-Regierung plausibel jedwede Verantwortlichkeit bestreiten kann". Kaum verwunderlich – die Palette der Methoden des Untergrundkriegs, derer sich die Amerikaner bedienen wollten, schloß unter anderem eindeutige Kriegsverbrechen ein. So wird in einem Dokument des US-Generalstabes das "Vergiften von Wasserversorgungslinien" als "nützliche Aufgabe für Guerillas" bezeichnet. Die US-Regierung hatte aber noch andere Gründe, sich den Mantel des Schweigens umzuhängen.


Österreichische Stay behinds

Grundlage all dieser Aktivitäten waren geheime Verträge zwischen den Geheimdiensten der beteiligten Länder sowie ein geheimer und verbindlicher Zusatz zum NATO-Vertrag. Laut Oberst Oswald Le Winter, CIA-Verbindungsoffizier zur Gladio, enthalten diese Verträge die Zustimmung aller Regierungen, daß weder Anhänger des rechtes Flügels, Rechtsextreme noch aktive Antikommunisten in ihrem eigenen Land strafrechtlich verfolgt werden dürfen.

Die ersten Stay behinds wurden unter Nazis und deren Verbündeten rekrutiert. Nach dem Rückzug der deutschen Truppen aus den ehemals besetzten Ländern gegen Ende des Zweiten Weltkriegs blieben überall Nazi-Schergen zurück, die sich für künftige Aufträge und Operationen in Bereitschaft hielten. Diese Strategie war den Alliierten nicht unbekannt. Und so befanden sich in vorderster Linie ihrer Truppen Spezialkommandos, die den Auftrag hatten, diese Agenten ausfindig zu machen und anzuwerben. Vor allem ehemalige Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes (SD), dem Geheimdienst der SS, wurden vom CIA-Vorläufer "Counter Intelligence Corps" (CIC, Geheimdienst des US-Heeres für militärische Abwehrfragen in den besetzten Gebieten) angeheuert. Sie standen danach für einen neuen Krieg bereit, der nun begann: der kalte Krieg.

Ab 1944/45 wurde unter der Leitung von Wilhelm Höttl, einem ehemaligen SS-Obersturmbannführer, der seit 1934 als illegaler Nazi beim SD in Österreich tätig war, ein Stay-behind-Netzwerk in Oberösterreich und Salzburg aufgebaut. Nach der militärischen Niederlage des Nationalsozialismus wurde Höttl gefangengenommen und trat beim Hauptkriegsverbrecherprozeß in Nürnberg als Kronzeuge der Anklage auf. Wieder in Freiheit, wurde der geheimdiensterfahrene Höttl 1947 vom CIC angeworben und reaktivierte seine Stay behinds. Es entstand die geradezu absurde Situation, daß der ehemalige Mitarbeiter Eichmanns zeitweise bei demselben US-amerikanischen Geheimdienst als Mitarbeiter geführt wurde wie der ehemalige KZ-Häftling Simon Wiesenthal, als dieser seine lebenslange Jagd auf untergetauchte Nazis begann. In Österreich, wo es keinen ernsthaften Versuch einer wirklichen Entnazifizierung gegeben hat, war es innerhalb kürzester Zeit wieder respektabler, eine "anständige" Nazi-Karriere vorweisen zu können als beispielsweise dem antifaschistischen (und damit kommunistisch geprägten) Widerstand angehört zu haben.

Von Gmunden in Oberösterreich aus zog Höttl mit seinen ehemaligen Spießgesellen vom SD und anderen Nazis, wie zum Beispiel Erich Kernmayr, ein Nachrichtennetz auf, das im Falle einer sowjetischen Invasion mit anderen Guerilla-Einheiten und der Zentrale in den USA Kontakt halten sollte.


Die Organisation Gehlen

Für den militärischen Einsatz dieser Stay behinds, die fast ausschließlich aus ehemaligen Mitgliedern der Waffen-SS bestanden, stand unter anderen Karl Ney, ein ehemals führender ungarischer SS-Mann, auf der Lohnlist des CIC. Im Toten Gebirge wurden mit aktiver Unterstützung der USA militärische Übungen durchgeführt. Ney fand später Arbeit im westdeutschen Bundesnachrichtendienst (BND), dessen Geschichte als Nachfolgeorganisation der "Organisation Gehlen" die braune Kontinuität der BRD dokumentiert.

Als Chef der deutschen Ostspionage hatte Reinhard Gehlen während des Kriegs durch Erpressung und Folterung sowjetischer Kriegsgefangener Erkenntnisse gesammelt. Im März 1945 nahmen Gehlen und seine Leute ihr umfangreiches Spionagematerial über die Sowjetunion auf Mikrofilm auf und vergruben alles auf einsamen Almwiesen in den österreichischen Alpen. Mit seinen engsten Mitarbeitern ergab sich Gehlen am 22. Mai 1945 der US-Armee und stand bald darauf im Dienst der US-Spionage. 1956 wurde die Organisation Gehlen als Bundesnachrichtendienst in deutsche Dienste zurückgeführt. Auf diesem Weg gelangten Hunderte von NS-Verbrechern in den BND. Einer von ihnen war Otto Skorzeny, der nicht nur an Mussolinis Befreiung aus seinem Gefängnis auf dem Gran Sasso im Auftrag der Nazis beteiligt war, sondern auch Kriegsverbrechen beging, als er bei der Ardennen-Offensive eine Gruppe von Saboteuren in US-Uniform hinter die feindlichen Linien führte. Er war nach dem Krieg das Bindeglied zwischen Gehlen und den NS-Verbrecher-Fluchthilfeorganisationen "Odessa" und "Die Spinne". Skorzenys engster Partner in Sachen Fluchthilfe war wiederum der Höttl-Gefährte Erich Kernmayr, der als ehemaliger NSDAP-Gaupropagandaleiter des Saarlandes und SS-Sturmbannführer über weitreichende Kontakte verfügte.


US-Agenten und FPÖ-Gründungsmitglieder

Kernmayr und sein SS-Kamerad Karl Kowarik spielten im Nachkriegsösterreich eine wichtige Rolle für die USA. Sie sollten gemeinsam mit Franz Olah, Ex-ÖGB-Chef, ehemaliger SPÖ-Innenminister und Gründungsfinanzier der "Neuen Kronenzeitung", den Guerillakampf im Auftrag der USA führen. Kernmayr und Kowarik sollten ehemalige Wehrmachtssoldaten und SSler in Olahs Geheimarmee eingliedern. Diese Zusammenarbeit stellte ideologisch keine Schwierigkeit da, waren doch alle Beteiligten stramme Antikommunisten.

Seinen Antikommunismus hatte Kowarik schon in den Jahren zuvor ausreichend bewiesen. Sein Vater war Mitkämpfer in Ritter Georg von Schönerers Großdeutscher Partei gewesen und hatte den Sohn bald mit politischen Belangen vertraut gemacht. Nach seiner Betätigung im "Deutschen Turnerbund" (Vorläuferorganisation des rechtsextremen Österreichischen Turnerbundes – ÖTB) engagierte sich Kowarik in der "Deutschen Studentenschaft". 1927 beteiligte er sich als Mitglied eines Studentenkorps an "der Niederschlagung marxistischer Unruhen in Wien, Bruck an der Mur, Donawitz (...) ebenso an der Organisation der Hochschulunruhen gegen die Überfremdung der österreichischen Hochschulen durch die Ostjuden", wie er stolz in seiner späteren Bewerbung für die SS festhält.

1930 trat Kowarik der NSDAP bei und stieg bis 1934 zum Führer der gesamtösterreichischen Hitlerjugend auf. Wie viele andere Illegale wurde er im selben Jahr nach dem Naziputschversuch im Juli kurzzeitig inhaftiert und floh nach seiner Entlassung nach Nazi-Deutschland. Von da an pendelte er zwischen Deutschland und Österreich und baute die illegale Hitlerjugend auf.

Nach dem sogenannten "Anschluß" war Karl Kowarik in Wien sofort zur Stelle und ließ sich von der Hitlerjugend im Rang eines Hauptsturmführers der SS überschreiben und verbreitete im November 1938 als einer der anführenden Pogromisten der sogenannten "Reichskristallnacht" Angst und Schrecken. Während des Zweiten Weltkrieges mordete er als Angehöriger der verbrecherischen Waffen-SS.

In den frühen fünfziger Jahren setzte Kowarik auch seine politische Karriere fort. Als Mitbegründer des VdU (Verband der Unabhängigen, Vorläufer der FPÖ) und späterer FPÖ-Funktionär hatte er den Übergang in die Nachkriegszeit problemlos geschafft. Karl Kowariks Sohn Helmut sitzt heute als Abgeordneter der FPÖ im Wiener Gemeinderat. Von der Wiener Stadtzeitung "Falter" über die Nachkriegsaktivitäten seines 1987 verstorbenen Vaters angesprochen, wollte er von nichts wissen. Er konnte sich aber vorstellen, daß sein Vater sich gedacht habe, "nach dem Krieg müssen wir was gegen den Kommunismus tun".


World Anti-Communist League

Und so war Karl Kowarik immer zur Stelle, wenn es galt, im kalten Krieg mitzumischen. Er reiste als "Staatsgast nach Südkorea" und versuchte 1975 eine "Österreichisch-Rhodesische-Gesellschaft" zu gründen. Der damalige Innenminister Otto Rösch untersagte dies. Seine Begründung: "Staatsgefährliche Zwecke". Zusätzlich engagierte sich Kowarik sen. als Mitglied der "World Anti-Communist League" (WACL), ein Produkt des kalten Kriegs, in deren Reihen sich westliche Geheimdienstler und sattsam bekannte Rechtsextremisten tummel(te)n. Die europäische Abteilung (EUROWACL) wurde von einem Österreicher geleitetet: Wilhelm Landig, der eine ähnliche Vita wie Karl Kowarik aufweisen kann. Er wurde 1909 in Wien geboren und zählte zu den ersten Anhängern Hitlers in Österreich. Wegen seiner Beteiligung am gescheiterten nationalsozialistischen Putschversuch im Juli 1934 mußte er nach Deutschland fliehen, wo er dem SD und der Waffen-SS beitrat. Unmittelbar nach dem "Anschluß" kehrte Landig nach Wien zurück und werkte als Sachbearbeiter des SD für geheime Reichssachen und als Kreishauptstellenleiter der NSDAP.

Nach 1945 war er einer der zentralen Figuren des österreichischen Nachkriegsfaschismus. Landig fand 1948 zunächst Unterschlupf bei der FPÖ-Vorläufertruppe VdU, um später Geschäftsführer der "Österreichischen Sozialen Bewegung" (ÖSB) – nach 1945 eines der österreichischen Zentren der Vernetzung der europäischen Rechten – zu werden. Nebenbei verdingte sich Landig als "Hersteller und Schriftleiter" der sogenannten "Europakorrespondenz", in der ohne Unterlaß die industrielle Vernichtung von Millionen Juden und Jüdinnen geleugnet wurde. 1951 engagierte er sich mit seiner ÖSB beim sogenannten "Europakongreß", einer von ehemaligen SS-Männern aus ganz Europa gegründeten faschistischen Internationale. Im Führungsstab dieser rechtsextremen Elite damals: Pier Engdahl. Der bekannte schwedische Faschist gründete nach dem Zweiten Weltkrieg die "Neuschwedische Bewegung", deren Aktivitäten hauptsächlich darin bestanden, dänische und norwegische Nazi-Kollaborateure zu Arbeitsplätzen in Schweden zu verhelfen. Weiters war Engdahl gemeinsam mit dem britischen Faschistenführer Oswald Mosley einer der Mitbegründer der heute einflußreichsten Zeitschrift des europäischen Rechtsextremismus, der "Nation Europa".

Ende 1994 sorgte der heute in der Nähe von Wien lebende Wilhelm Landig erneut für Schlagzeilen. Die Wiener Stadtzeitung "Falter" deckte auf, daß der FPÖ-Politiker Helmut Kowarik den von Wilhelm Landig gegründeten "Volkstumsverlag" übernommen hat und deftig antisemitische Hetzschriften aus der Feder deklarierter Faschisten wie etwa Pier Engdahl verlegt.

Quelle (http://www.trend.partisan.net/trd7800/t467800.htm#Direktiv)

Ibykus
01.06.2003, 02:07
Im Namen des Staates - CIA, BND und die kriminellen Machenschaften der Geheimdienste


Der Weg zu Massenvernichtungswaffen - Geheimdienste sind behilflich

Die irakische Regierung versuchte mit allen Mitteln sich den Zugang zu Massenvernichtungswaffen zu verschaffen, und sei es nur aus der militärischen Logik heraus, bei kriegerischen Auseinandersetzungen den Einsatz israelischer Nuklearwaffen abschrecken zu können. Frankreich lieferte den Forschungsreaktor, bei dessen Betrieb angereichertes Uran anfiel, das in verhältnismäßig einfachen Schritten zu waffengrädigem Uran hätte verarbeitet werden können. Damit wäre der Irak der Herstellung der A-Waffe außerordentlich nahe gekommen. Die Hochleistungszentrifugen zur weiteren Anreicherung des Urans sind eine deutsche Entwicklung, die in den Atomlaboratorien Südafrikas fortentwickelt und den Irakis zur Verfügung gestellt worden war. Dies obgleich Israel mit dem südafrikanischen Apartheidsregime gerade auf dem Gebiete der Nuklearwaffen auf das engste zusammengearbeitet hatte.

Als weitreichendes Trägersystem der Nuklearwaffe hatten sich die Iraker auf die SCUD-Raketen aus sowjetischer Fertigung verlassen. Die Verbesserung dieser Waffe hatten sich wiederum deutsche Firmen unter welchem Vorwand auch immer zur Aufgabe gemacht. An der Herstellung einer im arabisch-muslimischen Raum einsatzfähigen Nuklearwaffe samt Trägersystemen wurde nicht nur im Irak, sondern auch in Pakistan und vorübergehend in Ägypten gearbeitet. Die Nuklearmächte verwahrten sich nur selten gegen Zulieferungen aus den westlichen Ländern für die gefährliche Entwicklung.


Chemische Waffen für den Irak

Doch der Irak hatte nicht allein auf die Karte der Nuklearwaffen gesetzt. Er versuchte gleichzeitig die Herstellung chemischer Massenvernichtungswaffen voranzutreiben. Dabei half im übrigen keineswegs nur die deutsche Seite, wie die westliche Presse, zumal die deutsche und amerikanische, ihrer Leserschaft nahezubringen bemüht war. Der israelische Geheimdienstagent Ari Ben-Menashe berichtet von der umfassenden Lieferung von Ausgangsmaterial für die Herstellung chemischer Waffen über den chilenischen Waffenhändler Cardoen mit Wissen und Deckung der CIA. Wichtigste Ausgangschemikalien wurden aus Florida in den Irak geliefert. Der zentrale Organisator des Beschaffungsprogramms für Massenvernichtungswaffen war der zuvor in dieser Angelegenheit für Libyen tätige Iraker Barbouti, der in London Zugang zu den bei Kriegsende beschlagnahmten alten deutschen Konstruktionszeichnungen für die Herstellung chemischer Waffen hatte.

Mal waren es die mit Wissen der CIA liefernden amerikanischen oder chilenischen Firmen, mal war es der deutsche Chemieanlagenhersteller lmhausen in Lahr, dessen sich Barbouti bedienen konnte. Dabei mag kein Zufall sein, daß der Strafprozeß gegen den deutschen Zulieferer nach ungeheurer Aufregung in den deutschen und ausländischen Medien letztlich wie das Hornberger Schießen ausging. Der Fall ist nicht untypisch für die geheimdienstverseuchte, sich stets aufs neue unangreifbar aus der Affäre ziehende Waffenexportindustrie. Zwar sahen sich Bundesnachrichtendienst und Bundesregierung einer internationalen wie nationalen Medien- und Politikerschelte ausgesetzt, die in ihrer alleinigen Zuspitzung auf die deutsche Mitwirkung einer gesteuerten Kampagne befreundeter Geheimdienste gleichkam. Daß lmhausen ungeschoren blieb, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit den schützenden Händen des Geheimdienstes und den Geschäftsbeziehungen zu dem in London wie die Spinne im geheimdienstgeschützten Netz arbeitenden Barbouti zu verdanken. Wichtigster Lieferant für den Aufbau der Anlagen für die chemischen Waffen war unter anderem der argentinische Cardoen-Konzem, der seit dem CIA-gestützten Putsch des Generals Pinochet zu einem der großen Waffenanbieter und Produzenten der Welt herangewachsen ist. Cardoen lieferte dem Irak wichtige Komponenten für die Herstellung der Kampfstoffe. Die Cardoen-Fabrik zur Herstellung der Massenvernichtungsmittel liegt in Paraguay. Der Versuch Israels, Paraguay zur Schließung der Fabrik zu veranlassen, scheiterte, als ein Putsch des paraguayischen Militärs den bisherigen Staatschef Stroessner beseitigte, der bereit gewesen war, den israelischen Wünschen zu entsprechen.

Der belgische Ingenieur Bull entwickelte mit Wissen des englischen Geheimdienstes, mit hoher Wahrscheinlichkeit auch der CIA, eine Spezialkanone zum Verschießen der biologischen, chemischen oder nuklearen Sprengköpfe auf Ziele etwa in Israel, die sonst nur mit Hilfe der Raketentechnik hätten erreicht werden können. Diese Technik hatte Bull erst Israel und nach dessen Ablehnung dem Irak zur Übernahme angeboten. In der Vermittlung von Know-how zur Herstellung von Chemiewaffen aus dem Fundus der Firma Cardoen und von deren südafrikanischen Verbindungen zum staatlichen Waffenhersteller Armscor wie auch der superweit reichenden Kanonentechnik des belgischen Ingenieurs Bull engagierte sich der an Waffen- und sonstigen Geschäften im Gefolge von Staatsbesuchen seiner Mutter profitierende Mark Thatcher, Sohn der langjährigen britischen Premierministerin Margaret Thatcher. Da auch amerikanische Firmen sich mit offensichtlichem Wissen der CIA an dem Chemiewaffenprogramm des Iraks beteiligten, gingen Cardoen ebenso wie Bull und Thatcher davon aus, daß die Aktivitäten von höchster Stelle gebilligt waren. Deshalb weigerten sie sich, den mit Nachdruck erhobenen israelischen Forderungen auf Einstellung des Programms und der Zulieferungen Folge zu leisten. Vom seinerzeitigen Geheimdienstchef Südafrikas, General Van der Westhuizen, erfuhren die Israelis, daß die CIA über eine eigene Firma Gamma aus Massachusetts Materialien und Technologie zur Fertigung von Chemiewaffen über Südafrika in den Irak hatte gelangen lassen. Die Liste des Südafrikaners enthielt Firmennamen in Großbritannien, Belgien und Luxemburg, die über Cardoen von der CIA finanziert waren und dem Irak Maschinen und Material für die Herstellung von Nuklear- und Chemiewaffen lieferten. Dem südafrikanischen Geheimdienstchef war dabei bewußt, daß die SCUD-Raketen, die die Irakis für ihre Experimente mit Chemiewaffen nutzen wollten, bereits erfolgreich mit südafrikanischen Nuklearsprengköpfen getestet worden waren.

Die Raketenabschußgestelle für die Sprengköpfe der Massenvernichtungsmittel wurden mit Wissen der amerikanischen Regierung unter Inanspruchnahme des Programms zur Förderung des Exports von Produkten der amerikanischen Landwirtschaft über die Niederlassung der italienischen Banca Nazionale Del Lavoro (BNL) in Atlanta bei amerikanischen Firmen bestellt und geliefert. Die später versuchte Strafverfolgung wurde ebenso wie die Nachforschungen des US-Kongresses von der Administration aus Gründen der nationalen Sicherheit abgewürgt.


Verdeckter Kampf: Fortsetzung der Politik im Nichtkrieg

... Auf das geistige Leben [der BRD] wurde in vielfältiger Form Einfluß genommen. So soll nach amerikanischen Berichten zum Beispiel der Springer Verlag in den frühen fünfziger Jahren aus den Händen der CIA sieben Millionen Dollar zum Aufbau seines Medienimperiums in Deutschland erhalten haben. Der Verlag bestreitet die Behauptung, doch dem kommt im Bereich von Geheimdienstmanipulationen keine wahrheitsfindende Bedeutung zu. Man kann wohl davon ausgehen, daß mit den CIA-Geldern nicht zuletzt das Kampfblatt Bild-Zeitung zur Beeinflussung der deutschen Massen auf den Markt geworfen werden konnte. Die Konfrontation der Springerpresse Ende der sechziger Jahre namentlich in Westberlin, hatte mit der bedingungslosen Unterstützung des korrupten Schah-Regimes im Iran und der aufwiegelnden Berichterstattung über die Auseinandersetzung mit den aufmüpfigen Studenten einen nicht geringen Anteil an der Eskalation von Gewalt in Westdeutschland, ohne daß damit die Verantwortung der Gewalttäter selbst verharmlost werden sollte. Mit Sicherheit sind weitere Zeitungsverlage aus den Händen der CIA mit Zuwendungen bedacht worden. Dies gilt auch für Journalisten und Buchautoren. ... Wie überhaupt die öffentliche Meinung der gesamten westlichen Welt kontinuierlich nicht nur durch eine alarmistisch überhöhte und oft die Fakten verfälschende Darstellung der sowjetischen Gefahr manipuliert wurde, sondern auch durch die Finanzierung einer Unzahl von Zeitschriften, Kongressen, Emigrantenpublikationen, bezahlten Radio- und Fernsehsendungen, großzügig bedachten Journalisten und Autoren, die die CIA-Sicht der Dinge durchsetzen und kritische Stimmen eher zum Schweigen bringen konnten.

Die Mittel wurden und werden aus den Fonds der Partnerdienste in den befreundeten Ländern ergänzt, die sich die Verbindung zu den Medien ebenfalls einiges kosten lassen und sei es nur in der Form der Bitte um Mitarbeit bei Publikationen, um Schulung der Mitarbeiter oder die Nutzung von Journalisten als informelle Mitarbeiter im In- und Ausland.

Hinzu kam die Einwirkung auf Politiker über direkte und indirekte Geldzuweisungen in nahezu allen Ländern Europas, aber auch Japans. Um Politiker im entscheidenden Augenblick in der Hand zu haben und erpressen zu können, wurden Bestechungen insbesondere über Rüstungsbeschaffungen organisiert. Die Lockheed-Skandale der fünfziger und sechziger Jahre in Japan wie in Europa mögen Anwendungsfälle unter vielen gewesen sein.

Die Finanzierungswege der breit und ohne Rücksicht auf die Souveränitätsrechte der betroffenen Völker angelegten Aktivitäten der CIA bleiben in der Regel im Dunkel der von Strafverfolgung freigestellten Geheimdienstwelt.


Rechtsterrorismus in der frühen Bundesrepublik und die CIA

In der Bundesrepublik gab es unter Führung des Bundesnachrichtendienstes eine Einrichtung, die wie in allen anderen NATO-Staaten auch als Stay-behind-Organisation bezeichnet wurde. Diese militärisch und geheimdienstlich geschulten Kräfte sollten sich bei einem Einmarsch der sowjetischen Armee überrollen lassen und aus und in dem besetzten Land Nachrichten übermitteln, Sabotageaktionen durchführen, Fluchtwege organisieren und die Rückeroberung vorbereiten helfen. Sie unterstanden dem NATO-Oberkommando in Brüssel und übten national wie international ihre Aufgaben fiir den Ernstfall. Verdeckte Lager an Waffen und sonstigem Material sollten in Kriegszeiten das Überleben sichern. Auch diese Organisation soll erst 1990 letztlich nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes und aus Anlaß der Diskussionen in Italien, Belgien und Frankreich aufgelöst worden sein.

Daneben betrieb und unterstützte die CIA zumindest in den fünfziger Jahren auch in der Bundesrepublik Organisationen, die der nazistischen und rechtsradikalen Szene zuzuordnen waren. Es war der hessische Ministerpräsident Zinn, der sich 1952 öffentlich darüber beschwerte, daß der rechtsradikale Bund Deutscher Jugend von der CIA mit Kadern aus alten Nazis und SS-Veteranen aufgebaut, finanziert und unterstützt werde, daß er seine Übungen unter anderem im Odenwald abhalte und daß man Listen von gegebenenfalls zu ermordenden oder unschädlich zu machenden linken Politikern, nicht zuletzt sozialdemokratischen Oberbürgermeistern und Abgeordneten, gefunden habe. Der bayerische Ministerpräsident meldete ähnliche Umtriebe in seinem Land mit Waffen aus amerikanischen Beständen. Dergleichen geschah in Schleswig-Holstein. Der Skandal beschäftigte die deutsche Öffentlichkeit, führte zu Debatten im hessischen Landtag und im Deutschen Bundestag und zur Versicherung der amerikanischen Dienststellen, man habe die geförderte Organisation inzwischen aufgelöst. Die Strafverfolgung der deutschen Teilnehmer der Terrororganisation hatte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe an sich gezogen, wo sie an mangelndem Diensteifer scheiterte, letztlich vor allem deshalb, weil die rechtsterroristische Vereinigung nicht nur die Unterstützung der CIA, sondern auch amtlicher Stellen in Bonn, im Kanzleramt, im Gesamtdeutschen Ministerium, im Innenministerium und beim stellvertretenden Leiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz, einem Vertrauten des BND-Chefs Gehlen, gefunden hatte. Den Präsidenten des Verfassungsschutzes Otto John hatte man in Unwissenheit gehalten.
Die amerikanischen Gelder liefen über Firmen wie Coca-Cola, Jan Reemtsma, Bosch und Sarotti. Die rechtsradikale Vereinigung bot zahlreichen ehemaligen SS-Angehörigen eine gut bezahlte, vollamtliche Stelle, verfügte über Dienstwaffen und begann gegen alle denkbaren Institutionen einschließlich der Landesämter für Verfassungsschutz in den verschiedenen Bundesländern wegen angeblicher Linkslastigkeit zu ermitteln. Auf der Liste der im Ernstfall auszuschaltenden, das heißt umzulegenden Persönlichkeiten standen die Namen mehrerer sozialdemokratischer Minister und Oberbürgermeister, samt und sonders über jeden Verdacht erhaben, mit Kommunisten je gemeinsame Sache machen zu wollen...


Großmacht-Geheimdienst: Methode Schema F

Die Erkenntnis, daß ein weltweit auf allen Kontinenten in den strategisch, wirtschaftlich, politisch und technologisch wichtigen Ländern operierender Geheimdienst innenpolitisch aktivierbare Stör- und Hilfskräfte, und seien es die des rechts- wie linksradikalen Spektrums, nicht auf ein Land der Bundesrepublik Deutschland beschränkt sondern nach einheitlichem Muster vorzugehen pflegt, ist damals der hessisch wie deutsch begrenzten Sicht entzogen gewesen. Dabei geht es hier nicht so sehr um die paramilitärische Stay-behind-Organisation als vielmehr um die Stör- und Einflußkräfte in den für den Bürgerkrieg vorgesehenen Formationen, die zur Beeinflussung der innenpolitischen Entwicklung nicht nur Hessens beziehungsweise der gesamten Bundesrepublik in Stellung gebracht und paramilitärisch geschult werden sollten, sondern um ein gesamteuropäisches Programm. Schließlich gibt es in der CIA ebenso wie im State Department ein European Desk und darunter das German Desk, bei dem man davon ausgehen kann, daß Ansatz und Techniken des Vorgehens je Land so unterschiedlich nicht sein und nicht gewesen sein können. Die Vorfälle von 1952 zeigen daher nur einen Mosaikstein, der seine Entsprechung in allen Ländern Europas und mit Sicherheit auch allen wichtigen Staaten des Erdballs findet. Da in anderen Ländern des Bündnisses, nicht zuletzt in Italien und Frankreich, die Aktivitäten der CIA zur Beeinflussung der innenpolitischen Landschaft uneingeschränkt weiterliefen, kann und muß dies auch für die Bundesrepublik unterstellt werden. Die CIA wird auf die Geister, die sie seinerzeit rief, auch in der Folge letztlich nicht verzichtet haben. Im laufenden Skandal mit Schwerpunkt Hessen wurde eine die junge deutsche Demokratie beruhigende Frontbegradigung vorgenommen. Um die gleiche Zeit lief damals die sogenannte Naumann-Affäre, die einen ehemaligen Staatssekretär in Goebbels' Propagandaministerium betraf, der ein Netz von Tausenden von Nazis im Jahre 1953 befehligte und über erhebliche Geldmittel verfügte. Die Organisation war vom Bundesamt für Verfassungsschutz unter der Leitung Otto Johns aufgeklärt worden. Die Beteiligten wurden zwar verhaftet, dann jedoch namentlich nach ihrer Flucht aus der französischen und englischen in die amerikanische Besatzungszone freigelassen. Die gefundenen Papiere enthielten Pläne zur Unterwanderung von Parteien mit dem Ziel der Machtübernahme.


Weltweite Negativwerbung: Deutschlands Nazikarikaturen

Ein seltsames Phänomen ist der deutsche Rechtsradikalismus, der seit der Vereinigung im Jahre 1990 pausenlos mit Gewalt auf wehrlose Bewohner von Asylantenheimen, Ausländer, Obdachlose, Alte und Behinderte eindrischt, von der Schändung jüdischer Friedhöfe ganz zu schweigen. Die Täter an der Front verfügen über äußerst geringe Intelligenzquotienten und geben Erscheinungsbilder ab, die auf keine Absicht schließen läßt, für sich und die Bewegung werben zu wollen. Um so mehr gleichen die Herren in der Regel exakt dem Bild, das sich angelsächsische Karikaturisten von Nationalsozialisten zu machen pflegen.

Auffällig ist, daß die Aktionen inzwischen gut koordiniert und flächendeckend über Deutschland organisiert sind. Man verständigt sich über das Internet, eine Methode, die sich klügere Leute ausgedacht haben müssen als die eigentlichen Täter und die polizeilich nicht sonderlich schwer zu überwachen sein sollte. Diese dumpfe Sorte des homo sapiens versteht es auch durchweg zeitgemäß, an die termingerechte Mobilisierung der Medien zu denken, so daß mit dem Eintreffen der Kamerateams weltweit operierender Fernsehgesellschaften die Reichskriegsflagge entrollt werden kann. Solcherart kann dem Ansehen und dem Einfluß Deutschlands in Europa und der Welt kontinuierlich Schaden zugefügt werden. Und darauf kommt es offensichtlich an. Die Bundesrepublik hatte sich in den Jahrzehnten nach 1945 aus den Ruinen emporgearbeitet, gute Löhne mit einem hervorragenden Sozialsystem und einer leistungsfähigen Exportindustrie verbunden, so daß dieses Modell eines reformkapitalistischen Staates große Ausstrahlung nicht zuletzt auch auf die stagnierenden kommunistischen Gesellschaften Osteuropas gewinnen konnte. Mit Blick gerade auch auf das Beispiel Nachkriegsdeutschlands haben viele zur Reform entschlossene Kommunisten ihr heruntergewirtschaftetes Kollektivsystem aufgegeben. Doch dies mußte diejenigen stören, denen das Beispiel eines durch Mitbestimmung und Sozialstaatsklausel »gefesselten Kapitalismus« einen Strich durch ihre Kapitalverwertungsinteressen machen könnte. Die Dirigenten des Tausende von Milliarden Dollar täglich über Börsen, Wechselstuben und Warenmärkte spekulativ um den Erdball treibenden globalen Wirtschafts- und Finanzsystems wollen nicht nur das hire and fire durchsetzen, sie brauchen auch die jederzeitige und sei es willkürliche Herauslösung ihrer Geldanlagen, aber auch des vor Ort gewonnenen Know-hows möglichst ohne jede Rücksicht auf Verträge, Gewerkschaften, Betriebsräte und öffentliche Meinung. Die Rechtsradikalen Deutschlands dürften die nützlichen Idioten am unteren Ende derartiger Bestrebungen sein.


Geld für Rechtsradikale aus der Schatulle des Innensenators

... Es ist daher anzunehmen, daß die 90 Prozent aller in Deutschland verteilten und aus den USA und Kanada importierten Hetzmaterialien mit einiger Sicherheit nicht nur aus dem privaten Spendenaufkommen amerikanischer oder deutscher Neonazis finanziert werden. Möglicherweise gibt es auch eine Quelle, die darüber Auskunft geben kann, woher der Vorsitzende der rechtsradikalen Deutschen Volksunion (DVU) in der Nachkriegszeit in den Besitz von 500 Millionen D-Mark gelangen konnte, mit denen derzeit die Szene in den neuen Bundesländern zum Blühen gebracht wird. Es ist ja nicht ausgeschlossen, daß die frühe Freundschaft des Parteichefs mit Reinhard Gehlen und dessen CIA-gelenkter Organisation Hilfestellung bieten konnte. Erstaunlich, wie nicht nur im Falle Frey, sondern auch Le Pen in Frankreich unvergleichlich jeder demokratischen Partei überraschend Erbschaften und Vermögensmassen zur Verfügung stehen. Doch dies aufzuklären bleibt denen vorbehalten, die in der Lage sind, die Geldbewegungen auf Erden bis in die Details auszuforschen. Dazu ist kein europäisches Land allein in der Lage.


Schlußbetrachtungen

... Doch wem nutzt eine wachsende Ausländerfeindlichkeit...? Gibt es ein Interesse daran, das Ansehen Deutschlands in der Welt mit dem Bild des häßlichen und beschränkten Deutschen bleibend zu verschweißen, die Bundesrepublik als fremdenfeindliches, engstirniges, egozentrisches, brutales, in sich gekehrtes, für Ausländer unattraktives Land erscheinen zu lassen?

Brzezinski hat die moralische Last Deutschlands aus der Vergangenheit angesprochen, auf die man auch in Zukunft setzen könne. Dem wird man zweckmäßigerweise von Zeit zu Zeit immer wieder ein klein wenig nachhelfen müssen. Man kennt entsprechende Aktivitäten der Stasi in Ostberlin mit den Verbindungen in die rechtsradikale Szene, die den Einfluß Westdeutschlands beschneiden sollten. Und wenn der Likud-beherrschte Mossad seit Jahrzehnten mit den rechtsradikalen bis rechtsterroristischen Gruppen Europas zusammenarbeitet und diese für seine Zwecke nutzt, dann wird gerade Deutschland davon mit Sicherheit nicht ausgenommen sein.

... Grund zum Optimismus besteht nicht. Die in Rede stehenden Geldmassen mit ihrer magischen Anziehung für Korruption und Wahlkampfkassen, das vitale Interesse der Dienste an Fortbeschäftigung, das Gewicht des militärisch-industriell-intellektuellen Komplexes sind vermutlich mächtiger als jeder gesunde Menschenverstand. Doch die Frage richtet sich auch an die europäischen Staaten, denen daran gelegen sein müßte, die Umklammerung und Durchdringung als Vasallen abzuwerfen und Souveränität im eigenen Haus zu erlangen. Europa wird weltweit sein Ansehen verspielen, wenn es nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes die Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten nicht selbstbewußt auf eine neue, gleichberechtigte Basis stellt. Dazu müßten die Deutschen erst einmal lernen, sich mit der Gedankenwelt der verdeckten Steuerung ihres Gemeinwesens vertraut zu machen. Doch dem steht allein schon die Bewußtseinslage der deutschen Führungsschichten im Wege. Die Geschichte deutscher Staaten, ob Preußen, Osterreich oder Bayern, besteht ebenso wie die der meisten anderen europäischen Staaten letztlich in der Geschichte des Sekundanten im Duell um die Weltmachtrollen Spaniens, der Niederlande, Großbritanniens, Frankreichs, Rußlands beziehungsweise der Sowjetunion und der USA. Von dort bezogen die deutschen Fürsten ihre Subsidien für das Bereithalten von Truppen für die anstehenden Auseinandersetzungen. Ein deutsches Aufrücken in eine Weltmachtrolle ist in zwei Weltkriegen mit verlustreichen, demütigenden, das Volk moralisch tiefbelastenden Niederlagen beendet worden. Es ist daher nicht verwunderlich, daß auch die entsprechenden geopolitischen Vorstellungen des Kaiserreiches und der Nazizeit nach 1945 in Deutschland als abwegig, in die Irre führend und unmoralisch verworfen wurden.

Doch dieses geschichtliche Bewußtsein gilt eben nicht für Nationen, die geopolitisch über die Jahrhunderte und insbesondere 1918 und 1945 den Sieg davongetragen haben. Zwischen 1914 und 1918 zerfleischten sich vornehmlich die kontinentaleuropäischen Mächte untereinander und überließen damit Großbritannien die Aufteilung der ölreichen Gebiete des Osmanischen Reiches, eine geopolitische Meisterleistung, deren Nutzung auch den USA zugute kam. Fortan gab es bis zum heutigen Tag eine enge realpolitische Zusammenarbeit der Angelsachsen, die sich stets aufs neue in gemeinsamen verdeckten Operationen bemerkbar macht. Es fällt schwer zu glauben, daß Eliten, die in globalen Zusammenhängen zu denken gewohnt sind, ob in Europa oder den USA, bereit sind, auf Ansätze und Methoden zu verzichten, die Machiavelli in seiner Schrift Il Principe so nüchtern wie zynisch dargestellt hat. Das allseits zu beobachtende Festhalten an geopolitischen Spielen zeigt sehr deutlich, daß ein erheblicher Teil auch der westlichen Machteliten wenig Vertrauen in die Wirksamkeit der Ideale der westlichen Staatsform, der Demokratie, des Rechtsstaates, der Geltung völkerrechtlicher Regeln setzt und sich lieber hinter dem Rücken des Volkes und von öffentlicher Kritik freigehalten, auf die Durchsetzung der angeblichen Staatsräson mit den verdeckten Mitteln und Methoden der Geheimdienste verläßt.

Langfristig jedoch werden Amerikaner und Europäer nur erfolgreich sein, wenn es ihnen gelingt, die Last dieser Geschichte abzustreifen. Die zahlreichen Staatenlenker Europas müssen sich die Frage gefallen lassen, ob sie weiter wie bisher die Pudelhorde der jeweiligen Supermachtführung jenseits des Atlantiks bleiben oder die Herausforderung zur Gestaltung einer gleichberechtigten und souveränen Partnerschaft annehmen wollen... Doch hierfür müßten die historisch im Kampf gegeneinander traumatisierten Nationen Europas ihr Bewußtsein, ihr Denken frei machen von den Tagträumen verspielter geopolitischer Chancen, müßten sich zu neuem Denken und Handeln bequemen.

Quelle (http://www.staatsbriefe.de/1994/literatur/buelow_probe.htm)

Ibykus
01.06.2003, 02:18
Operation Gladio

(1947 - vermutl. heute)
Aufbau einer Eingreiftruppe zur Steuerung der Regierungen Westeuropas

[21.09.2002] Am 17. Oktober 1990 wurde in Italien eine Geheimorganisation names "Operation Gladio" aufgedeckt (siehe Zeitungsmeldung rechts). Ministerpräsident Andreotti konnte sich dem Druck der Fragen des Staatsanwalts Felice Cassonund und Parlamentariern nicht mehr entziehen, nachdem in einer Wohnung brisante Dokumente gefunden wurden.


Britische wie US-Dienste planten bereits gegen Ende des zweiten Weltkrieges (WK2) die möglichen Szenarien eines dritten Weltkrieges. 1947 begannen konkrete, organisierte Vorbereitungen.

Als potentieller Kriegsgegner wurde hierbei die Sowjetunion, stellvertretend für den sich bis nach Mitteleuropa ausgebreiteten Kommunismus, betrachtet. Vorallem in den USA machte sich eine geradezu panische Angst vor einer kommunistischen Weltherrschaft breit. Diese Kommunismus-Angst ist nicht neu. Schon 1917 verglich Winston Chruchill den Lenistischen Kommunismus mit einem Kind, dass noch in der Wiege erwürgt werden müsse.

Man plante in den Westeuropäischen Staaten geheime, militärisch ausgebildete Guerilla-Truppen aufzubauen, welche im Falle eines Sowjetischen Angriffs und Überrennens Mittel- und Westeuropas (davon ging man bis zum Ende des Kalten Kriegs aus), im überrannten Hinterland verbleiben ("Stay behind") und sowhl den Feind bekämpfen als auch nachrichtendienstliche Strukturen aufbauen sollten. Das Prinzip der geheimen Guerilla-Truppe im eigenen Land ist dabei nicht neu. Der britische "Guardian" berichtet im Dezember 1990 über ein britisches Guerilla-Netzwerk, welches bereits 1940 nach der Niederlage Frankreich entstanden ist.

Zum Aufbau dieser Gruppen suchte man millitärisch vorgebildete Männer mit möglichst großem Antikommunistischem Potential und fand sie in den gerade besiegten Nazionalsozialisten. Während für die Öffentlichkeit eine europa- und weltweite Jagd nach Nazigrößen stattfand, wurden parallel Nazigrößen zur Flucht verholfen. Bekannte Namen hierunter sind Klaus Barbie ("Schlächter von Lyon"), Franz Stangl (Kommandant Treblinka), Gustav Wagner (Kommandant Sorbibor), Alois Brunner (Offizier des Deportationsprogramms), Adolf Eichmann (Architekt des Holocaus), Joeseph Mengele ("Weisser Engel", Auschwitz) oder Martin Bormann (Fotos siehe rechts). Eine komplette SS-Division ("Galician Division"), bestehend aus 8000 Mann, erhielt in England den Status "free setteler".

Verantwortlich hierfür zeichnete der 1. Direktor des gerade neu gegründeten CIA, Allen Dulles. Als Namensgebung fand man "Operation Gladio". Gladio war die Bezeichnung eines römischen Kurzschwerts, welches sich auch im Logo der Operation wiederfand.

Die ersten organisatorischen Ansätze lassen sich in der Arbeit des ehemaligen SS-Mannes Otto von Bolschwing finden. Bolschwing war an einem antijüdischem Pogrom in Bukarest beteiligt. 1945 bereits, noch vor Kriegsende, wurde der von der amerikanischen Geheimdienstorganisation CIC (Army Counterintelligence Corps, Gegenspionage-abteilung des Armee-Geheimdienstes) angeworben, welche später in die neu gegründete CIA überging. 1949 wurde Bolschwing in die Dienste des unter CIA-Obhut gegründeten Deutschen Geheimdienstes Organisation Gehlen übergeben. Später machte Bolschwing alte Kontakte in Italien mobil, um die Bürgerkriegssituation in Griechenland unter Kontrolle zu bekommen und warnte die CIA bzw. die Organisation Gehlen vor möglicher Unterwanderung durch kommunistische Agenten.

Offiziell gegründet durch die CIA wurde Gladio 1956, betrieben und organisiert wurde Gladio durch den Secret Service6. Die italienische Gruppe wurde mit 622 Mitgliedern gegründet, welche auf Sardinien trainiert wurden. Die spätere Mannstärke wird auf 15.000 geschätzt. Weiter Gruppen entstanden in Frankreich unter dem Namen "Glaive", in Österreich entstand die Gruppe "Schwert", inder Türkei die "Red Sheepskin", in Griechenland "Sheepskin", in Schweden "Sveaborg", England "Stay Behind" und in der Schweiz "P26". In den Ländern Holland, Belgien, Spanien, Portugal, Deutschland und Norwegen sind keine namentlichen Gruppen bekannt, von Ihrer Existens ist aber wohl auszugehen. Später ging die Organisation in die Strategie der "Supreme Headquarters Allied Powers Europe (SHAPE), des millitärischen Arms der NATO auf. Das Kurzschwert finden sich weiter auch im SHAPE-Logo wieder.

In vielen Ländern übernamen die Kämpfer der Gladio-Truppen aber auch noch weitere, sogenannten "secondary" Funktionen. Diese bestanden im Wesentlichen aus geheimdienstgesteuerten, kriminellen Handlungen zur Einflussnahme auf die Politik.

Am Beispiel Italien wird diese Vorgehensweise deutlich. Die CIA zeigte sich besorgt über den stetig wachsen Einfluss der kommunistischen Partei Italiens PCI, welche 1972 bei den Wahlen 27% der Stimmen erreichte. Der Plan war einfach: Durch linksterroristische Attentate sollte die öffentliche Meinung und damit die Regierungsrichtung nach rechts "gedreht" werden. Tatsächlich starben durch Bombemattentate 1972 drei Polizisten. Im November 1973 explodierte eine Bombe an Bord eines Argo16 - Flugzeugs. Beide Attentate wurden kommunistischen Gruppierungen zugeschrieben. Die "Rote Brigarden" Italiens galten von Beginn an von Geheimdiensten unterwandert und gesteuert.

Ähnliche Theorien zeichnen das gleiche Bild für die deutsche "Rote Armee Fraktion", welche in der gleichen Zeit in der BRD ihre aktivste Zeit hatte. Auch in der BRD war nach 16 Jahren CDU-Regeriung mit Willy Brand ein sozialdemokratischer Kanzeler an die Macht gekommen, welcher seine Regierung auf direkten Aussöhnungskurs mit dem kommunistischen Polen führte. Entstanden ist die RAF aus den 1968'er Studentenprotesten, insbesondere nachdem ein Berliner Polizist den Studenten Benno Ohnesorgs während einer Demonstration gegen den Besuch des iranischen Schahs erschossen hatte. In der sich entwickelnden linken Szene war Verfassungsschutzagent Peter Urbach vollkommen integriert mit Kontakten zu wohl allen linken Persönlichkeiten ("Kommune 1", Andreas Baader, Gudrun Enslin, u.a.). Faktisch war es Urbach, der die Molotovcocktails während der Anti-Springer-Verlag - Demonstration verteilte. Auch spätere Waffenlieferung an die sich gruppierende Baader-Meinhof - Gruppe wurden über Urbach abgehandelt. Im Gegenzug war der Berliner Verfassungsschutz sehr gut informiert über die linke Szene, ohne jedoch konsequenterweise in irgendeiner Form gegen die sich gruppierende Baader-Meinhof - Gruppe vorzugehen.

Die bundesdeutsche Terrorgeschichte findet Ihre Fortsetzung in den Anschlägen und Bekennerschreiben der dritten und vierten Generation der RAF, deren Existens das BKA und der Verfassungsschutz immer sehr schnell bejahte. An den zugrunde gelegten Beweisen sind bsi heute große Zweifel anhaftig.

Weiterblickend auf die Situation in Italien muss die Operation Gladio als die militärische Fraktion angesehen werden. Die eher politische Geheimorgansation Italiens war (ist) die "Propaganda Due", kurz "P2" genannt. Hinter der auch "Geheimloge" oder "Freimaurerbund" genannten Gruppe steht Licio Gelli (foto siehe rechts), später "Puppet Master" genannt. Gelli kann sich mit einer qualifizieren "Grundausbildung" in Mussolinis "Schwarzhemden" und als Verbindungsoffizier zu Goerings Waffen-SS rühmen. 1974 gehörten zur P2 ca. 1000 führende Köpfe Italien (Minister, Offiziere, Medienvertreter). Die internationale Legitimation erhielt de P2 spätestens nach einem Geheimtreffen Gellis in der US-Botschaft in Rom 1974. Gesprächspartner waren Alexander Haig, NATO Supreme Commander und Chief of Staff im Weißen Haus von Präsident Nixon sowie Henry Kissinger, damals National Security - Berater des US-Präsidenten. Gelli erhält den Zuspruch der beiden und die Zusage für weitere Finanzmittel. Die Mittel sollten für eine weitere Intervenierung ("Internal Subversion") in das politische System Italiens verwendet werden, also einer weiteren Drängung der Regierung Richtung rechts. Die P2 ist somit der direkte Arm der US-Sicherheitsdienste in die Legislative Italiens, welcher eine weitere Ausbreitung der kommunistischen Partei verhindern will.

Gelli nimmt Kontakt auf zu Roberto Calvi (Foto siehe rechts), Vorsitzender der Banco Ambrosiano, der größten nicht staatliche Bank Italiens. Es ist davon auszugehen, dass Gelli über diverse Druckmittel gegenüber Calvi verfügt, da 1967 der Chef des Italienischen Seceret Service mit Dossiers über 150.000 Persönlichkeiten des italienischen öffentlichen Lebens in die P2 eintrat. Calvi begann Gelder von Konten seiner Bank über Konten des Vatikans (Instituto per de Religione, IOR) abzuschöpfen, wahrscheinlich um das einfließende Geld der CIA zu waschen. Sehr wahrscheinlich diesnte Calvi's Banco Ambrosiano aber auch der Geldwäsche der Mafia, was duch die Aussage des Mafia-Aussteigers Francesco Mannino Mannoia 1992 dargestellt wird. Calvi geriet unter Druck durch Francesco Di Carlo, in der Londoner Mafia für den Herointransport verantwortlich.

Calvi hattte zuvor zur Füllung seiner Kontenlöcher zugestimmt, große Mengen Drogengelder für die Corleone Mafia zu waschen. Aber Calvi nutzte die Gelder auch für die Weiterführung seiner Bankgeschäfte. Ihm drohte die Aufdeckung dieses Geflechts aus Waschen von CIA - Gelder und Drogengeldern über Konten des Vatikans. Auch innerhalb des Vatikans drohte nach der Ernennung Papst Johannes Pauls I. eines Aufdeckung der Verwicklung der Vatikankonten in Mafiatransaktionen (Der "plötzliche" Tod des gesunden Papstes nach nur 33 Tagen Amtszeit wird an anderer Stelle tiefer behandelt). Calvi beschloss in London mit Opus Dei (rechte katholische Geheimorganistaion) über eine Anteilnahme an seiner Bank zu verhandeln um weitere liquide Mittel zu erlangen. Calvi wandt sich leider an genau den Falschen. Opus Dei versuchte schon lange, mehr Einfluss im, wenn nicht gar die Kotrolle über den Vatikan zu erlangen. Da viele Konten des Vatikans auch bei Calvis Bank lagen, konnte ein Bankrott Calvis Opus Dei ihrem Ziel nur weiterbringen. Calvis Anliegen wurde abgelehnt. Da Calvi nun auch die Gelder der Mafia nicht mehr zurückzahlen konnte, war sein Schicksal besiegelt. Der Mordauftrag wurde von Pippo Calo, Mafia-Stadthalter von Rom, erteilt. Am 17.6.82 wird Calvi tot (erhängt) in London gefunden. Man geht von Selbstmord aus. Nach seinem Tod stellte man einen Fehlbetrag seiner Konten in Höhe von 1.3 Milliarden US-Dollar fest, welche man später zum Teil auf Vatikan-Konten wiederfand. Wie verwurzelt die Strukturen des Vatikans zu alten Nazi-Zeiten waren, zeigt wohl auch die Ernennung von Dr. Hermann Abs in die sogenannten "Vier weisen Männer", einem Untersuchungsausschuss für die Aufklärung der Calvi-Affäre. Abs war unter Hitler Direktor der Deutschen Bank und somit einer der größten Finaziers des Dritten Reiches. Weiterhin war Abs im Aufsichtsrat der IG Farben, welche nicht nur Tausende von KZ-Häftlingen als Zwangsarbeiter nutzten sonder auch das Giftgas "Zyklon-B" produzierte.

Die Ernennung des Polen Karol Wojtyla zum Papst Johannes Paul II., welcher dem Opus Dei-Zirkel zugeneigt beschrieben wird, diesem Ziel einen Schritt näher. Große Summen wurden nach seiner Ernenung auf Konten der polnischen Solidarnozc - Bewegung überwiesen. Da diese Gewerkschaftbewegung gegen das kommunistische System Polens protestierte, ist davon auszugehen, dass die entsprechneden Gelder widerum von der CIA gezahlt wurden.

Im Jahr 1978 wurde mit einem weiteren Beispiel die Arbeitsweise der Gladio deutlich. Italiens Premierminister und Parteivorsitzenden und Abgeordneten von Italiens Christlich-Demokraten (DC) Aldo Moro wurde durch die linke Terrorgruppe "Rote Brigarden" entführt und getötet. Ähnlich wie die Entführung Hans-Martin Schleyers in Deutschland durch die RAF, löste Moros Entführung eine Welle der Empörung und Ablehnung innerhalb des italienischen Volks gegenüber den Terroristen und deren linksradikalen Gesinnung aus.

Interessant ist aber hier die Vorgeschichte. Moro plante eine intensive Zusammenarbeit mit der PCS, der kommunistischen Partei Italiens. Moro traf sich mit Aussenminister Kissinger, welcher seine Politik als "profoundly dangerous and mistaken" bezeichnete. Ein weiteres Treffen mit einem namentlich ungenannten Geheimdienstmitarbeiter. Dieser warnte ihn zur Umkehrung seiner Politik mit den Worten " ... or you will pay dearly for it. - Groups on the fringes of the official secret services might be brought into operation". Moro brach seine USA-Reise sofort ab. Seine Frau berichtete von Todesangst ihres Mannes nach dem kurzfristigem Abbruch der Reise. Moro wurde später entführt, 5 seiner Leibwächter erschossen, und 55 Tage später tot in einem Kofferraum gefunden. Die Unterlagen, welche 12 Jahre später zur Aufdeckung der Organisation Gladio führetn, wurden ausgerechnet in jener Wohnung sichergestellt, die der Terrororganisation "Rote Brigade" nach der Entführung von Aldo Moro, im April 1978 als Versteck gedient hatte.

US-Interventionen im Rahmen des Gladio-Programmes wurden durch die Entdeckung Anfang der 90er-Jahre besonders deutlich in Italien. Das Europa umspannende Netzwerk soll anhand der nachfolgenden Beispiel kurz aufgezeigt werden. Das Ziel der Gladio-Aktionen ist hierbei jeweils das Gleiche: Provokation einer gesteuerten öffentlichen Meinung, um eine zu kommunistisch agierende Regierung zu stürzen oder zur politischen Umkehr zu zwingen.

England - Premierminister Harold Wilson führte seine Labour Regierung. Die sogenannte Operation "Clockwork Orange" wurde gestartet. Mitglieder des Kabinets als auch Premierminister Wilson selber wurde als Sowjet-gesteuert defamiert. Wilson trat überraschend zurück.

Bundesrepublik Deutschland / Italien / Österreich - Während der 60er- und 70er-Jahre wurden im Grenzgebiet Südtirol Sprengstoffanschläge auf Stromleitungen und Denkmäler verübt. Die deutschsprachige Minderheit in Südtirol drohte mit Aufstand und Trennung von der Schutzmacht ihrer Interessen Österreich. Die Attentäter wurden jeweils nicht gefasst oder sehr schnell wieder freigelassen. Wie die Zeitung "Lotta Continus" berichtete wurden Sprengstoffanschläge von der Polizei selbst verübt. Beteiligung der P2 wurden angenommen.

Belgien - Rechtgerichteter Terror in den Jahren 1982 - 1985 mit insgesamt 82 Toten. Ziel hierbei soll eine Verunsicherung der Bevölkerung gewesen sein, um eine Tendenz Richtung "Law and Order" zu erzeugen.

Frankreich - Rechtsgerichteter Terror mit dem Ziel ehemalige linke Widerstandskämpfer auszuschalten oder einzuschüchtern.

Bundesrepublik Deutschland - Aufbau der "Organisation Gehlen" und des späteren Bundesnachrichtendienstes (1956).

Quelle (http://www.wiese-mau.de/geheimdienste/gladio.htm)

Ibykus
01.06.2003, 10:27
Die folgenden Beiträge befassen sich mit dem Thema, dass der ursprüngliche Paul McCartney Ende der 60er Jahre bei einem Autounfall getötet und durch den Gewinner eines vorjährigen Doppelgängerwettbewerbs ersetzt wurde. Über Sinn und Unsinn der Beweisführungen und Konstruktionen möge jeder selbst urteilen.

Ibykus
01.06.2003, 10:28
Paul is dead


Wie alles begann: In einer Radiosendung im Herbst 1969 wurde es zum ersten Mal ausgesprochen: Paul McCartney ist seit 1966 tot.

Ein unbekannter Mann, der sich Tom nannte, rief im Oktober 1969, drei Wochen nach der Veröffentlichung des Beatles-Albums "Abbey Road", bei einem Detroiter Radiosender an und erklärte live, dass McCartney gestorben sei und an seiner Stelle ein Doppelgänger agiere.

Der Anrufer bat den DJ, als Beweis den Beatles-Song "Revolution Nr.9" rückwärts zu spielen: Zu hören war etwas, das wie "Turn me on, dead man" klang. Kurz darauf meldete sich ein weiterer Hörer mit dem Hinweis, "Strawberry Fields Forever" rückwärts zu spielen - und so die Botschaft "I buried Paul" zu entschlüsseln.

Damit brach die "Paul is dead"-Hysterie los: Unmengen von Anrufern meldeten sich mit weiteren Beweisen. Die Geschichte schaffte es in den "Rolling Stone" und sogar aufs Cover des "Life"-Magazin. Der Musiker Eric Clapton erklärte, ebenfalls live im Radio, er sei "so überzeugt wie jeder andere", dass McCartney tot sei. John Lennon sprach vom "dümmsten Gerücht aller Zeiten". McCartney (oder wer auch immer sich als McCartney ausgab) dementierte offiziell, nicht mehr am Leben zu sein. Das Album "Abbey Road" verkaufte sich stolze 5 Millionen Mal.


Die Verschwörung

Aus den unzähligen Hinweisen, die Beatles-Fans und Verschwörungs-Spürnasen zusammen trugen, ergibt sich folgende Geschichte: Im November 1966 stürmte Paul nach einem Streit mit den anderen Beatles aus den Abbey-Road-Studios, sprang in sein Auto, fuhr davon und verunglückte tödlich.

Weil die Beatles ohne Paul nicht mehr dasselbe wären (und man vielleicht nicht mehr dasselbe Geld mit ihnen machen würde), hat Manager Brian Epstein den Unfall vertuscht und einen Doppelgänger an Pauls Stelle gesetzt: einen Menschen namens William Campbell, der kurz zuvor bei einem Paul-Lookalike-Wettbewerb gewonnen hatte.

Die restlichen Beatles haben das üble Spiel zwar mit gespielt, litten aber darunter, den Tod ihres Freundes zu verschweigen. Darum haben sie in vielen Songtexten und auf fast allen Album-Covern seit dem Tag des Unfalls verschlüsselte Hinweise platziert.

So lässt sich der Hergang des Unfalls laut den Verschwörungs-Gläubigen aus verschiedenen Songtexten (vor allem von "Sgt.Pepper") zusammen setzen: An einem Mittwochmorgen um 5 Uhr ("Wednesday morning at five o'clock when the day begins" - aus "She's leaving home") übersieht er eine Ampelphase ("He didn't notice that the lights had changed" - aus "A day in the life"), weil er durch eine vorbeigehende Frau abgelenkt ist ("When I caught a glimpse of Rita" - aus "Lovely Rita"). Ihm ist nicht mehr zu helfen ("Nothing to do to save his life" - aus "Good morning, good morning"), er stirbt noch im Wagen ("He blew his mind out in a car" - "A day in the life"). Schnell bildet sich eine Menschenmenge ("A crowd of people stood and stared, they'd seen his face before" - "A day in the life"). Ein Zeitungsartikel wird geschrieben, die Zeitung jedoch zurückgehalten ("Wednesday morning papers didn't come" - aus "Lady Madonna").

Besonders eindeutig finden die Anhänger der Theorie das Cover von "Abbey Road": Die vier Männer, die über einen Zebra-Streifen gehen, stellen eine Beerdigungs-Prozession dar. Lennon in Weiß ist der Priester, Starr in Schwarz symbolisiert die Trauergemeinde, Harrison in Arbeitskleidung den Totengräber. McCartney (oder Campbell oder wer auch immer) ist als einziger barfuß und nicht im Gleichschritt mit den anderen: Er ist der Tote.

Obwohl Paul Linkshänder war, hält dieser Mann seine Zigarette in der rechten Hand. Auf dem Nummernschild des Käfers im Hintergrund steht "LMW 28 IF". Entschlüsselt: "Linda McCartney (Pauls Frau) weeps (auch: widow)" Das "28 IF" heißt natürlich: Würde Paul noch leben, wäre er heute 28. (Allerdings lautet die Nummer korrekt gelesen nicht 28 IF sondern 281 F, und Paul wäre oder ist erst 27.)

Den berühmten Cover-Hinweis griff McCartney (oder wen immer wir noch heute dafür halten) 1993 für ein Solo-Album auf: Er springt über denselben Zebrastreifen vor den Abbey-Road-Studios, und im Hintergrund steht ein Käfer mit dem Nummernschild "51 IS"... Auf zahlreichen Seiten in Internet werden die Beatles-Cover auf Hinweise hin interpretiert und einschlägige Songstellen zum Hören zur Verfügung gestellt. Die Anzahl der "clues" (Hinweise) liegt z.Zt. bei etwa 230.

Quelle (http://www.hns.de/da-draussen/Glauben/mccartney.html)

Ibykus
01.06.2003, 10:32
The King Is Naked! (http://digilander.libero.it/p_truth/index.html)

Paul Is Dead (http://www.geocities.com/SunsetStrip/3674/pid.html)

Ibykus
01.06.2003, 10:36
http://www.fu-berlin.de/fmi/kvv/kvvws0203/ng/beatles.jpg

1967 veröffentlichen die Beatles ihr Album “Sgt. Pepper´s Lonely Hearts Club Band”. Besonders bemerkenswert war damals das von Peter Blake gestaltete Cover der LP, besonders reichhaltig waren somit auch die Hinweise, die man einfließen ließ.

Wir sehen die Beatles in der Kleidung der ”Sgt. Pepper Band” vor einem, so scheint es, frischen Grab.

Im Vordergrund formen die gelben Blumen eine Bassgitarre, das Instrument, das Paul spielte. Doch anstelle von den gewöhnlich vier Bassseiten, sind hier nur drei zu sehen (schaut euch das Cover an, wenn ihr es habt!). Die Bedeutung, drei anstelle von vier Beatles und der Hinweis auf Paul ist überdeutlich.Paul ist zudem der einzige, der ein schwarzes Instrument trägt.

Über seinem Kopf sehen wir die (einzige) winkende Hand eines Mannes. Ein klarer Hinweis auf Pauls Schädeltrauma. Dahinter steht übrigens der Autor Stephen Crane (kaum zu sehen), der “Die rote Tapferkeitsmedaille” geschrieben hat. Dort bekommt ein junger Soldat seine einzige Wunde durch die eigenen Truppen - eine Analogie auf den Streit der Band, der zu dem Unfall führte ?
Die “Gäste” der Beerdigungsfeier sind allesamt schon gestorben (z.B. Marylin Monroe) oder haben den Zenit ihres Ruhms überschritten. Außnahmen bilden nur die 60er Ikonen Tony Curtis, Marlon Brando und William Burroughs (von 87! Abbildungen!)
Paul ist der einzige, der ´flach´ zur Kamera steht. Die anderen Beatles sind alle etwas schräg gestellt, also ´dreidimensionaler´ als er. Somit konnte man verhindern, daß die Unterschiede des Doppelgängers von den Fans bemerkt wurden.
Links von der Puppe rechts unten (mit dem gestreiften Shirt) sieht man eine Zeichnung. Ein Auto mit roten ´Flammen´ darum.
Wenn man die Puppe etwas genauer betrachtet, sieht man auf ihrem linken Schenkel ein weißes Auto. In Verbindung mit dem blutroten Shirt gibt dies eine klare Aussage zu Pauls Tod.
Ganz vorn in der Mitte sieht man eine Puppe der indischen Zerstörergottheit Shiva, die genau auf Paul zeigt.


Der absolute Hammer!Spiegelt man die große Basstrommel in der Mitte, so ergibt sich folgendes:

I One )( He I Die

Das heißt 1 und eins und 1 sind drei. Der letzte (he) ist gestorben.
Außerdem sollte man Pauls Jacke etwas genauer untersuchen.

http://www.brand-xfilms.de/Paul_is_dead/Sgt__Pepper/mirror.gif

Auf seiner Schulterklappe kann man “O.P.D.” lesen, was im englischen für “Officially Pronounced Dead” steht, ähnlich dem D.O.A. “Dead On Arrival”, das ausgegeben wird, wenn der Patient bei Ankunft im Krankenhaus stirbt.

http://www.brand-xfilms.de/Paul_is_dead/Sgt__Pepper/SgtPepperBack_WEB.JPG
http://www.brand-xfilms.de/Paul_is_dead/Sgt__Pepper/Love2.jpg

Auf der Rückseite begegnen dem aufmerksamen Betrachter auch einige Besondeheiten.
Paul ist der einzige, der der Kamera den Rücken zugewandt hat. Zudem wirk er viel größer, als die anderen, die eher auf einer Höhe sind.
In der Original-LP Fassung sind die Texte über dem Bild gedruckt. So scheint dort neben Pauls Kopf (!) die Textzeile “Without You” aus dem Titel des Songs “Within You, Without You” durch.
Georges Daumen zeigt zudem auf die Zeile “Wednesday morning at 5 o´clock” - die Zeit von Pauls Tod.

Zudem grüßen sie Paul durch die Botschaft ihrer Hände. George formt ein “L”, John ein “V” und Ringo das “E”. “Love” - “In Liebe” ist die Nachricht, die sie ihrem verstorbenen Freund ausrichten wollen.


TEXTHINWEISE:

SGT. PEPPER´S LONELY HEARTS CLUB BAND:
“Let me introduce to you the one and only Billy Shears.”
Wie zuvor erwähnt hieß Pauls Doppelgänger William Campbell. Billy ist die typische englische Abkürzung für William. So gesehen stellen nun die Beatles ihren neuen Mann vor. “Billy´s here!”

SHE´S LEAVING HOME:
“Wednesday morning at five o´clock as the day begins.”
Ein Hinweis auf die Zeit, als der Unfall erfolgte.

LOVELY RITA:
“When I caught a glimpse of Rita.”
Das Mädchen, nach der sich Paul umdrehte.

GOOD MORNING, GOOD MORNING:
“Nothing´s to do to save his life”
Kommentar überflüssig.

“People running round, it´s five o´clock.”
Schon wieder 5 Uhr!

“Watching the skirts you start to flirt now you´re in a gear.”
Wow! Paul schaut den Röcken nach und kommt dann unter das Fahrgestell des Autos - ´gear´ ist die Gangschaltung.

A DAY IN THE LIFE:
“He blew his mind out in a car, he didn´t notice that the lights had changed.”
Dazu sollte man besser schweigen, denn deulicher geht´s nicht mehr!


KURIOSES:

LUCY IN THE SKY WITH DIAMONDS:
Abkürzung für LSD. Auch der psychadelische Text spricht dafür.

Quelle (http://www.brand-xfilms.de/Paul_is_dead/Sgt__Pepper/sgt__pepper.html)

Ibykus
01.06.2003, 10:42
Ist Paul McCartney tot? (von ace)

Hinweis: Sämtliche Hyperlinks führen zu Hörbeispielen

Eine Frage, die sich sicherlich schon etliche Beatles-Fans gestellt haben, ist, warum das Cover von „Rubber Soul" eigentlich so verzerrt ist. Oder welchen Sinn das merkwürdige Fade-Out von „I Am The Walrus" hat, bzw. das mysteriöse „Number Nine" (Revolution #9). Dabei ist es doch eigentlich ganz logisch: Vermutlich wollen die Fab Four mit diesen Mitteln eine Botschaft überbringen, die nur für eingefleischte Fans zu verstehen sein soll.

http://www.erdbeerfelder.de/feature/pid/pidcovrubber.jpg

Und in der Tat, es ist zu verstehen: Wenn wir uns das Ende von „I Am The Walrus" einmal rückwärts anhören, ist klar und deutlich (mit etwas Fantasie) eine Botschaft zu vernehmen: „Ha, ha, Paul is dead!". Hiermit ließe sich auch das „Rubber Soul"-Cover erklären: Da Paul tot ist, scheinen die Beatles einen Nachfolger engagiert zu haben (Bekannt als „William Campbell", der Gewinner eines „Wie Paul aussehen"-Wettbewerbs). Um dessen etwas anderes Aussehen zu vertuschen, hat man das Cover eben etwas „schief gelegt". Andere wiederum behaupten, daß man den Blickwinkel beachten soll: Aus einem Grab heraus...

Wer das Ganze bisher etwas abstrakt findet, sollte sich einmal die anderen Hinweise anschauen. Fast jedes Album enthält einen oder mehr Beweise. Bei „Revolver" hören wir zum Beispiel im Lied „She Said She Said" eine merkwürdige Textpassage: „I know what it's like to be dead". Wer sehr viel Fantasie hat, kann sogar aus dem bekannten „Yellow Submarine" einen Hinweis herausinterpretieren: „Sky of blue and sea of green, in our yellow submarine" kann man so verstehen, daß das „Yellow Submarine" einen Sarg darstellt, während „Sea of green" eine Wiese ist, unter der der Sarg vergraben ist, also ein Friedhof.

Offensichtlichere Beweise finden wir auf „Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band". Das wohl in dieser Hinsicht informativste Stück ist „A Day In The Life". Der komplette erste Abschnitt beschreibt, wie Paul ums Leben gekommen ist: Bei einem Autounfall. Wenn wir noch „She's Leaving Home" dazu nehmen, stellen wir fest, das sich der Unfall Mittwoch morgens gegen fünf Uhr ereignet hat („Wednesday morning at five o'clock when the day begins"). Ein allgemeinerer „Clue" ist in „Good Morning Good Morning" vorzufinden: „Nothing to do to save his life call his wife in". Aber auch auf dem Cover des Albums sind einige Hinweise zu finden: Beispielsweise die Puppe rechts unten im Bild, die ein Auto in den Händen hält. Bei näherem Hinsehen erkennt man Blut an den Scheiben. Oder der Beatles-Schriftzug aus Rosen: Wenn man die Buchstaben etwas auseinander zieht und den Kreis hinter dem Wort als „o" ansieht ergibt sich folgende Nachricht: „Be at Leso". Da „Leso" für „Lesotho" steht (ein Ort in Afrika) wissen wir nun, wo Paul begraben ist!

Weitere Hinweise sind, das Paul der einzige mit einem schwarzen Instrument auf dem Cover ist, oder das er auf einem anderen Bild dieses Albums uns den Rücken zu dreht. Interessant ist ebenfalls, das er auf einem Bild eine Armbinde mit den Buchstaben „OPD" trägt, was für „Official Pronounced Dead" steht (oder etwa doch nur „Ontario Police Department"?)

Wie man sieht, gibt es genügend Hinweise auf den Tod. Es ist unmöglich, alle von ihnen aufzuzählen, aber hier sind noch ein paar interessante:
- Bei „Strawberry Fields" sagt John am Ende „I buried Paul" (in Wahrheit sagt er „Cranberry Sauce" wie man auf der Anthology 2 erkennt).

- Auf dem „Abbey Road"-Cover sieht man einen VW mit dem Kennzeichen „LMW 28 IF", was bedeutet „Linda McCartney Widowed" und „Paul wäre 28, WENN er lebte". Die Fehler sind, daß das „I" eine „1" ist, und das Paulerst 27 wäre (bzw. ist).
- Spielt man das „"Number Nine" von „Revolution #9" rückwärts ab, hört man „Turn me on, dead man"

- Bei „Glass Onion" hört man die Nachricht „And here's another clue for you all, the walrus was Paul" (bezieht sich auf das Cover von „Magical Mystery Tour"). Dazu muss man wissen, das ein Walroß im ägyptischen für den Tod steht. Dies ist meiner Meinung nach einer der wenigen absichtlich gemachten Hinweise.

- Bei der Tanzszene von MMT trägt Paul als einziger eine schwarze Blume auf dem Jacket...

http://www.erdbeerfelder.de/feature/pid/carnation.jpg


- Auf dem Poster von „The Beatles" (nur bei der LP- oder 25th-Anniversary-Edition) sieht man ein Foto, auf dem Paul tanzt, während zwei Skelett-Hände hinter ihm sind. (Außerdem sieht man auf dem Poster ein Foto von seinem „Doppelgänger" William Campbell).

http://www.erdbeerfelder.de/feature/pid/skelhands.gif

- Ganz viele Hinweise findet man auf dem „Free As A Bird"-Video (auf der Video-Anthology Kassette Nr. 8).

- Kein Hinweis, aber trotzdem lustig: Auf einem von Paul veröffentlichtem Live-Album („Paul Is Live", 1993) sieht man ebenfalls den VW von „Abbey Road" (mit ähnlicher Szenerie), bloß mit dem Nummernschild „51 Is". Wenn nicht schon der Titel des Albums eine Anspielung ist, ist dies ganz bestimmt eine!

- Wenn man den "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band"-Schriftzug auf der Trommel vom Cover des gleichnamigen Albums spiegelt (siehe Bild), liest man "I ONE I X HE DIES", wobie das X direkt unter Paul ist. Den Rest kann man sich dazu denken.

http://www.erdbeerfelder.de/feature/pid/pepper2.jpg

- Ein Bild von William Campbell findet sich übrigens auf dem White-Album-Poster:

http://www.erdbeerfelder.de/feature/pid/willc.gif

Die Konsequenzen

Paul selbst hat sich in einigen Interviews zu dem Gerücht geäußert, natürlich bestritt er seinen Tod. Jedoch ist es offensichtlich, das diese Hinweise von den Beatles noch weiter unterstützt wurden (z.B. in "Glass Onion", siehe oben). Daher liegt die Vermutung nahe, daß die Hinweise zuerst nur von Fans in die Songs hinein interpretiert wurden, und erst in den späteren Jahren unterstützt wurden. Einen Schreck bekamen die damaligen Fans jedoch, als John wirklich einmal zugab, daß Paul tot sei, allerdings erst nach den Beatles. Das ist höchstwahrscheinlich auch nur darauf zurückzuführen, daß mal wieder eins von Paul's Solo-Alben ein größerer Erfolg war als sein neues. In den letzten Jahren gab es keine Kommentare von den ehemaligen Beatles zu diesem Thema (abgesehen von der "Paul Is Live"-Anspielung natürlich), und da Paul ja im Moment wieder fleißig Alben produziert ist dieses Gerücht ein für alle Mal abzuweisen. Oder?

Quelle + Links (http://www.erdbeerfelder.de/feature/pid/pid02.htm)

Ibykus
01.06.2003, 10:53
Ja sogar selbst die Schlümpfe scheinen keine reine Weste zu haben:

seht selbst (http://www.kmtb.net/smurfs.php) :ek

Ibykus
01.06.2003, 11:00
Die Ermordung Caesars

Die Verschwörung gegen ihn bestand aus mehr als sechzig Mitgliedern, aber die Häupter der Verschwörung waren Gaius Cassius, Marcus und Decimus Brutus. Zuerst waren sie unschlüssig, ob sie ihn auf dem Marsfeld anlässlich der Wahlversammlungen, wenn er die Tribus zum Abstimmen aufriefe, von der Brücke stürzen und ihn unten auffangen und erdolchen oder ob sie ihn auf der Via Sacra oder beim Betreten des Theaters angreifen sollten. Als aber eine Senatsversammlung auf die Iden des März in die Kurie des Pompeius einberufen wurde, so gab man unbedenklich dieser Zeit und diesem Ort den Vorzug.

Dem Caesar wurde unterdessen der bevorstehende gewaltsame Tod durch die offenbarsten Vorzeichen verkündigt. (…) Am Tage aber vor diesen Iden des März sah man eine Vogelschar von dem nahegelegenen Hain aus einen Zaunkönig, der mit einem Lorbeerzweig in die Pompejanische Kurie flog, verfolgen und dort zerreissen. Ja in der Nacht, auf die der Tag des Mordes anbrach, sah Caesar seinerseits im Traume sich mehrmals über den Wolken schweben, und dann wieder einmal, wie er dem Jupiter die Hand reichte; und Calpurnia, seine Gattin, sah im Traum, wie der Giebel ihres Hauses einstürzte und wie man ihren Gemahl in ihren Armen erdolchte; zugleich sprangen plötzlich von selbst die Türen des Schlafgemaches weit auf. Teils dieser Dinge wegen, teils weil er sich unwohl fühlte, war er längere Zeit unentschlossen, ob er nicht lieber zu Hause bleiben und das, was er dem Senat vorzutragen beschlossen hatte, vertagen sollte. Endlich aber machte er sich, da ihn Decimus Brutus drängte, doch den versammelten und bereits längere Zeit auf ihn wartenden Senat nicht vergeblich sitzen zu lassen, etwa um die fünfte Stunde auf den Weg. Eine Schrift, die ihm unterwegs von jemandem überreicht wurde und die eine Anzeige des Verschwörungsplanes enthielt, steckte er unter die übrigen Schriften, die er in der Linken hielt, um sie später zu lesen. Als er darauf das Opfer hielt und die Opfertiere, obwohl man ihrer mehrere schlachtete, keine glücklichen Vorzeichen gaben, ging er ohne Rücksicht auf diese religiösen Bedenklichkeiten in die Kurie. Dort sah er den Spurinna, und bemerkte ihm mit spottendem Lächeln, um ihn als falschen Propheten blosszustellen: „Die Iden des März sind ja ohne Unglück gekommen", worauf jener warnend erwiderte: „Gekommen sind sie, aber noch nicht vorüber!"

Als er Platz nahm, stellten sich die Verschwörer unter dem Anschein, ihm ihre Ehrfurcht zu bezeugen, im Kreis um ihn herum, und sofort trat Tullius Cimber, der die erste Rolle übernommen hatte, als wenn er ihn um etwas bitten wollte, näher an ihn heran. Da jener ihn durch einen Wink abschlägig beschied und durch eine Handbewegung auf eine andere Zeit verwies, fasste er ihn auf beiden Schultern an der Toga, und als Caesar ausrief: „Das ist ja Gewalt!", so verwundete ihn Casca von dicht unterhalb der Kehle. Caesar ergriff den Arm des Casca und durchstach ihn mit dem Schreibgriffel, wurde aber, als er aufspringen wollte, durch eine zweite Verwundung gehindert. Als er nun sah, dass von allen Seiten gezückte Dolche auf ihn eindrangen, verhüllte er mit der Toga das Haupt und zog zugleich mit der linken Hand den Faltenbausch der Toga bis zu den Knöcheln nieder, um mit anständig bedecktem Unterleib zu fallen; und in dieser Haltung wurde er mit 23 Stichen tot niedergestreckt, wobei er nur bei dem ersten Stoss einen Seufzer, aber kein Wort vernehmen liess, obschon einige berichten, er habe dem auf ihn einstürzenden Brutus (auf griechisch) zugerufen: „Auch du, mein Sohn?!"

Quelle (http://www.lsg.musin.de/Geschichte/Antike/sueton.htm)

Ibykus
01.06.2003, 11:02
Gaius Cassius Longinus

Gaius (gestorben 42 v. Chr. durch Selbstmord, wegen Niederlage bei Phippi in Makedonien), römischer General und einer der Mörder von Julius Caesar. Er zeichnete sich im Krieg gegen die Parther (53-51 v. Chr.) aus und kämpfte 49 v. Chr. als Flottenkommandant unter dem römischen General und Staatsmann Pompeius dem Großen im Bürgerkrieg gegen Caesar. Obwohl ihn Caesar nach seinem Sieg begnadigte und zum Legaten machte, wurde Cassius später einer der Anführer in der Verschwörung gegen ihn und war an seiner Ermordung beteiligt. Danach hob Cassius ein Heer aus und kämpfte gegen Caesars Oberbefehlshaber Marcus Antonius und später gegen das Triumvirat aus Octavian, Marcus Antonius und Marcus Aemilius Lepidus, das Rom nach der Ermordung Caesars regierte und die Caesar-Attentäter verfolgte. Zusammen mit seinen Mitverschwörern, seinem Schwager Marcus Iunius Brutus und Publius Servilius Casca, belagerte Cassius die Truppen des Marcus Antonius und Octavian (später Kaiser Augustus) bei Philippi in Makedonien. Er wurde jedoch im Feld geschlagen und beging später Selbstmord.


Marcus Iunius Brutus

Brutus (um 85 bis 42 v. Chr.), römischer Politiker, der zu den Mördern Julius Caesars gehörte. Er wurde in Rom geboren, stand in einer freundschaftlicher Verbindung mit Marcus Tullius Cicero, der ihm u.a. eine Abhandlung mit dem Titel Brutus widmete. Im Bürgerkrieg zwischen Pompeius und Caesar unterstützte Brutus die Partei des Pompeius. Nach Caesars Sieg bei Pharsalos im Jahre 48 v. Chr. wurde er jedoch von diesem begnadigt und erfreute sich von da an seiner Gunst. 46 v. Chr. machte ihn Caesar zum Verwalter der Provinz Gallia Cisalpina und zwei Jahre später zum Prätor. Aus Sorge um den Fortbestand der republikanischen Senatsherrschaft angesichts der zunehmenden Macht Caesars bildete er im Frühjahr 44 v. Chr. mit Gaius Cassius Longinus und anderen republikanisch gesinnten Kräften eine Verschwörung zur Ermordung Caesars. Nach Ausführung der Tat an den Iden des März (15. März) floh Brutus nach Makedonien, stellte dort ein Heer auf und führte mit Cassius in Kleinasien den Kampf gegen die Rächer Caesars, Octavian, den späteren Kaiser Augustus, und Marcus Antonius. Nach anfänglichen militärischen Erfolgen im Osten unterlag er ihnen in der Schlacht bei Philippi (42 v. Chr.) in Griechenland und beging daraufhin Selbstmord.

Quelle (http://www.mbradtke.de/augustus/aug_moerder.htm)

Ibykus
01.06.2003, 11:16
Von der Ermordung des Gaius Iulius Caesar


Quelle + Zeittafel (http://user.cs.tu-berlin.de/~ohherde/caesar.htm)

Ibykus
01.06.2003, 15:22
War die CIA Auftraggeber des Anschlags auf das WTC ?

Der amerikanische Autor Eric Hufschmid von "Time for Painful Questions" ("Zeit für schmerzhafte Fragen"). Hintergründe der Anschläge vom 11. September 2001 und der laufenden US-Politik


War die CIA am Werk?

Die Geschichte wiederholt sich. Wer erinnert sich noch an die Vorgeschichte des Golfkrieges, der am 17. Januar 1991 als "Operation Desert Storm" begann ?

Die USA hatten B- und C-Waffen an das irakische Regime geliefert, mit denen Saddam Hussein von 1980 bis 1988 einen brutalen Krieg gegen den US-Erzfeind Iran führte. Am 16. Mai 1988 bombardierte Hussein im Norden Iraks die Bevölkerung des eigenen Landes mit Nervengas: über 5000 Tote allein an diesem Tag. Die USA, die damals gleichzeitig auch Leute wie Bin Laden und Milosevic unterstützten, protestierten nicht.

Saddam Hussein blieb in US-Gnaden. Dies änderte sich erst nach Iraks Invasion in Kuwait anfangs August 1990. Plötzlich wurde Saddam Hussein von den USA als Inbegriff des Bösen bezeichnet, und Präsident Bush sen. forderte eine kriegerische Intervention der USA in Kuwait und Irak. Aber die Öffentlichkeit stieg nicht ein, denn die Interessen des Ölmilliardärs Bush waren zu offensichtlich. Am 11.September 1990 hielt Bush eine Rede, in der er zum ersten Mal vor großem Publikum über die "neue Weltordnung" (new world order) sprach.

Die Kriegsbereitschaft der US-Bevölkerung flammte schlagartig auf, als am 10. Oktober 1990 ein 15-jähriges kuwaitisches Mädchen dem Menschenrechtsausschuß des US-Kongresses vorgeführt wurde. Dieses Mädchen, das nur als "Nayirah" vorgestellt wurde, berichtete, es habe in einem Spital in Kuwait Freiwilligendienst geleistet und habe dabei als Augenzeugin gesehen, wie irakische Soldaten Babys aus dem Brutkasten nahmen und auf den Boden warfen.

Präsident Bush wiederholte diese Geschichte oftmals und erwähnte dabei die Zahl von 312 Kindern, die auf diese Weise umgebracht worden seien. Auch Amnesty International erwähnte diesen Fall in ihrem Bericht vom 19. Dezember 1990.
Kurz darauf wurde bekannt, daß "man" dieses Mädchen vor dem Kongreß unter falschem Namen Unwahres hatte sagen lassen. "Nayirah" wurde als die Tochter des Botschafters von Kuwait in den USA identifiziert! Im April 1991 dementierte auch Amnesty International die Brutkasten-Horror-Story.

Dies ist eine historisch erwiesene Lüge der US-Mächte (oder wer auch immer hinter ihnen steht), um einen für sie wichtigen Krieg zu schüren, unterstützt von CNN. Deshalb erfuhr auch kaum jemand, welche Massaker von den US-Streitkräften im Irak angerichtet wurden: 250 000 Menschen starben bei den Angriffen, darunter mindestens 150 000 Zivilisten inkl. Kinder und Frauen. So wurden z.B. unbewaffnete und fliehende Menschen massenweise aus der Luft niedergeschossen oder mit Bomben zerfetzt.

Der ehemalige US-Verteidigungsminister Ramsey Clark schreibt in seinem Buch "Wüstensturm" (dt. im Lamuv-Verlag 1993): "Das war Völkermord. ... Der Überfall auf den Irak war praktisch von Anfang bis Ende ein Kriegsverbrechen, das Tausende von kriminellen Einzeltaten umfasste."

Clark erhob eine Anklage gegen Präsident Bush wegen Kriegsverbrechen in 19 Punkten, doch sie wurde unterdrückt und von den Medien weitgehend verschwiegen.

Wer zu so etwas fähig ist, ist zu allem fähig! Die Hauptdarsteller im Golfkrieg waren der Vater [inklusive des ölindustriellen Großvaters Prescott Bush der bereits in politische Intrigen verwickelt war - Anmerkung von DeGand (siehe dazu auch http://www.freitag.de/2002/23/02230402.php)] des jetzigen Präsidenten, und der damalige Verteidigungsminister Richard Cheney ist jetzt Vizepräsident!

Nun wird der Welt Frieden und Sicherheit versprochen, als scheinheiliger Vorwand für Krieg, Wirtschaftsmanipulation und Bürgerkontrolle zur Unterdrückung aller kritischen Stimmen. Dieser Artikel soll ein Beitrag sein, damit möglichst viele Menschen das, was in den nächsten Monaten und Jahren auf uns alle zukommt, leichter durchschauen können.

Wichtige Vorbemerkung: Dieser Artikel dient keiner links- oder rechtsgerichteten Ideologie, keiner Sekte und keiner politischen Partei und macht für niemanden Werbung. Die erwähnten Websites stammen aus unterschiedlichen Hintergründen (aufgrund des amerikanischen Autors sind es nur englische Websites - Anm. d.R.) und werden nur genannt, um auf weitere Informationen hinzuweisen.

Quelle (http://www.pilt.de/article/politische%20Intrige/1046797520.html)

Ibykus
01.06.2003, 15:25
Hintergründe 1 - 8 der Anschläge vom 11. September 2001 und der laufenden US-Politik:


1. Terroristen, die anonym bleiben wollen, aber plumpe Spuren hinterlassen:

Bei Terroranschlägen melden sich die jeweiligen Täterorganisationen immer und propagieren ihre Forderungen oder Ideologien (siehe RAF-Terror, Guerillas, Selbstmordattentäter im Nahen Osten, usw.). So hielt es auch Osama Bin Laden. Nur Geheimdienste melden sich nicht oder schieben bei ihren Mord- und Terroraktionen Einzeltäter vor. Nach den Anschlägen vom 11.9.2001 meldete sich niemand.
Die Täter wollten offensichtlich unbekannt bleiben. Dennoch waren sie so unvorsichtig, daß sie ein Auto mit Koran und einer Fluganleitung in Arabisch am Flughafen von Boston stehen ließen, obwohl sie wußten, daß sie nie mehr zurückkommen werden, um dieses Auto abzuholen. So etwas tut nur jemand, der absichtlich falsche Spuren legen will.


2. Verdächtig schnelle Kriegsbereitschaft:

Schon in der Stunde nach den Anschlägen verkündete Präsident Bush jun., es seien islamische Terroristen gewesen. Nicht nur ihnen, sondern auch den Ländern, die ihnen Unterschlupf bieten, erkläre US-Amerika nun den Krieg. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch nicht die geringsten Beweise, und trotzdem machte Bush überschnell Aussagen von solch weltpolitischer Tragweite.


3. Fragwürdige Beweise (1):

Die Beweise kamen aber schnell wie gerufen: Es hieß, am Flughafen von Boston sei ein Auto der Terroristen gefunden worden. Man erfuhr auch, es seien zwei Koffer nicht eingecheckt worden, zufällig gerade die Koffer der Terroristen. Inhalt: Koran, arabische Fluganleitung, ein Abschiedsbrief mit letzten Unterweisungen an die Terror-Komplizen. Das ist höchst unglaubwürdig: Ein fanatischer Moslem würde seinen Koran nicht im Koffer verstauen, der in den Frachtraum geht. Diese Profi-Piloten brauchten auch keine Boeing-Gebrauchsanleitung in letzter Minute. Und sie brauchten auch keine Klischee-Unterweisungen wie die im angeblichen Abschiedsbrief: "Prüft eure Waffen, prüft eure Messer ... Sterbt mit einem Lächeln auf dem Gesicht."


4. Fragwürdige Beweise (2):

Am 13. September meldeten die Medien, in den Trümmern des WTC sei ein Paß gefunden worden, der einem Terroristen gehörte. Die explodierenden Flugzeuge brachten angeblich Stahl zum Schmelzen. Kann ein Paß aus Papier aus diesem Inferno rausfliegen, ohne sogleich in Flammen aufzugehen? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, daß gerade der Paß eines Terroristen rausfliegt?


5. Die Filmaufnahmen:

CNN hatte Büros im WTC, erwähnte dies in ihrer Nonstop-Reportage aber nie und hatte anscheinend auch keine Todesopfer zu beklagen. Die CNN unter Chef Walter Issacson waren so schnell zur Stelle, daß sie den zweiten Einschlag bereits live senden konnten. Später zeigten sie auch die Filmaufnahmen eines Amateurs, der den ersten Einschlag zufällig gefilmt hatte. Er hatte ein Flugzeuggeräusch gehört und begann zu filmen. Aber er richtete die Kamera nicht in Richtung Flugzeug, sondern auf den Nordturm des WTC, so daß das Flugzeug vor seiner Linse in den Turm flog. Welcher Amateur würde überhaupt auf ein Flugzeuggeräusch reagieren und nähme dabei noch mit solch treffender Voraussicht gerade den richtigen WTC -Turm in den Brennpunkt?


6. Präsident Bush sah den ersten Flugzeugeinschlag vor neun Uhr:

In der offiziellen Website des Weißen Hauses sind zwei Interviews mit Präsident Bush veröffentlicht, in denen er gefragt wird, wie er sich gefühlt habe, als er von den Anschlägen hörte. Am 4. Dezember 2001 sagte Bush jun. als Antwort:
"I was sitting outside the classroom waiting to go in, and I saw an airplane hit the tower -- the TV was obviously on. And I used to fly myself, and I said, well, there's one terrible pilot. I said, it must have been a horrible accident." www.whitehouse.gov/news/releases/2001/12/20011204-17.html
Dasselbe sagte er nochmals am 5. Januar 2002, reportiert unter www.whitehouse.gov/news/
releases/2002/01/20020105-3.html

Man stelle sich das vor: Der Präsident der Großmacht USA sieht, daß ein Flugzeug in das USWahrzeichen fliegt, aber er geht seelenruhig nach Plan in das Schulzimmer und läßt sich eine neue Leselehrmethode erklären. Er meint, dies sei ein Unfall aufgrund eines "schrecklichen Piloten". Erstens herrscht über New York City ein Flugverbot, und kein Passagierflugzeugpilot würde in einen WTC -Turm fliegen. Allein schon diese Erklärung von Bush jun. ist sehr fadenscheinig.

Zwischen den beiden Einschlägen vergingen 18 Minuten. Bush wartete, dann wurde er empfangen, in die Schule und in das Schulzimmer begleitet, wo er die Kinder traf und sich die Erklärungen anhörte.

Wie lange dauerte dies alles? Bestimmt 10 bis 15 Minuten, eine sehr schnelle Abfolge der Programmpunkte vorausgesetzt. Das würde bedeuten, daß das, was Bush auf dem Bildschirm sah, höchstens 3 bis 8 Minuten nach dem ersten Einschlag ausgestrahlt wurde. Aber zu diesem Zeitpunkt sendete noch keine TV-Station Bilder des ersten Einschlags! Was hatte Bush also gesehen?!

In der Website www.apfn.org lautet ein Kommentar: "Wenn wir davon ausgehen müssen, daß ein Geheimdienst diese Terroranschläge ausführen ließ, höchstwahrscheinlich die CIA, dann ist es auch sehr wahrscheinlich, daß die Drahtzieher wollten, daß Bush das 'schuldig machende' Vorauswissen hatte.
Sah er also eine interne CIA-Live-Übertragung im TV-Set seiner Präsidenten-Limousine?" (Man erinnere sich, daß sein Vater einst Chef der CIA war.)
Präsident Bush geht ins Klassenzimmer, und nach einer gewissen Zeit kommt sein Delegationsleiter Andrew Card und informiert ihn, daß ein zweites Flugzeug in den anderen WTC-Turm geflogen sei.
Bush bleibt überraschend ruhig, hört sich sogar noch an, wie eine Gruppe von Kindern eine Tiergeschichte vorliest. Aber eine halbe Stunde später spricht er öffentlich von Vergeltung und Krieg.


7. Aktion jenseits der Möglichkeiten einer Koordination aus dem Ausland:

Innerhalb einer Stunde vier Großraumflugzeuge zu entführen, dies erfordert einen Grad an Organisation und Komplexität, die keine Terrorgruppe vom Ausland her zustande bringen kann. Es mußten sämtliche Sicherheitssysteme ausgetrickst werden, kein Geheimdienst (FBI, CIA, Mossad, ect) durfte davon erfahren, was aber praktisch unmöglich ist (es gibt Satellitenüberwachung, Observation von Telefon- und Internetkommunikation usw.), vor allem wenn die Koordination von Arabien oder Afghanistan ausgegangen wäre.


8. Außergewöhnlich leere Flugzeuge:

Flug AA 077: 289 Plätze, 64 Passagiere (3/4 leer)
Flug AA 011: 351 Plätze, 92 Passagiere (fast 3/4 leer)
Flug UA 175: 351 Plätze, 65 Passagiere (4/5 leer)
Flug UA 093: 289 Plätze, 45 Passagiere (4/5 leer)

Fliegen American Airlines (AA) und United Airlines (UA) immer mit so wenigen Passagieren? Dann wären sie längst pleite! Deshalb werden Flüge mit weniger als 50% Belegung von allen Fluggesellschaften generell abgesagt oder mit Flügen anderer Gesellschaften kombiniert, da sich keine Fluggesellschaft einen derartigen Ausfall leisten kann. Zudem handelte es sich hier um Langstreckenkurse (von der Ostküste nach Kalifornien), wo derart leere Flugzeuge einen besonders großen Verlust darstellen. Aber eben: Normalerweise kommt es nie vor, daß Flugzeuge zu 75 bis 80% leer sind! Aber hier waren vier Maschinen gleichzeitig derart unterbesetzt!! (www.eirna.com ) [Genau beträgt hier die mittlere Flugzeugauslastung knapp 21 %, - DeGand.] Für die Anschläge waren Boeing-Flugzeuge mit großen, vollen Tanks (45 000 Liter Kerosin pro Flugzeug) nötig, aber sie mußten größtenteils leer sein, nicht aus Gründen der Menschlichkeit, sondern damit die Terroristen nicht von 289 oder 351 Personen überwältigt wurden. Dies war eine reelle "Gefahr", die beim 4/5-leeren Flug UA 093 tatsächlich eintraf, denn in diesem Flugzeug wehrten sich die Passagiere, und es kam zum vorzeitigen Absturz.
Welche Terrororganisation kann bewirken, daß vollgetankte Flugzeuge auf dem gewünschten Langstreckenflug unterbesetzt sind, trotz großen Verlusten für diese Fluggesellschaften?

Quelle (http://www.pilt.de/article/politische%20Intrige/1046797520.html)

Ibykus
01.06.2003, 15:31
hier die unter #22/6 genannte Antwort von G. W. Bush

http://www.whitehouse.gov/news/releases/2001/12/20011204-17.html

President Meets with Displaced Workers in Town Hall Meeting
Remarks by the President in Town Hall Meeting
Orange County Convention Center
Orlando, Florida


3:20 P.M. EST

[...]

Q One thing, Mr. President, is that you have no idea how much you've done for this country. And another thing is that, how did you feel when you heard about the terrorist attack? (Applause.)

THE PRESIDENT: Thank you, Jordan. Well, Jordan, you're not going to believe what state I was in when I heard about the terrorist attack. I was in Florida. And my Chief of Staff, Andy Card -- actually, I was in a classroom talking about a reading program that works. I was sitting outside the classroom waiting to go in, and I saw an airplane hit the tower -- the TV was obviously on. And I used to fly, myself, and I said, well, there's one terrible pilot. I said, it must have been a horrible accident.

But I was whisked off there, I didn't have much time to think about it. And I was sitting in the classroom, and Andy Card, my Chief of Staff, who is sitting over here, walked in and said, "A second plane has hit the tower, America is under attack."

And, Jordan, I wasn't sure what to think at first. You know, I grew up in a period of time where the idea of America being under attack never entered my mind -- just like your Daddy's and Mother's mind probably. And I started thinking hard in that very brief period of time about what it meant to be under attack. I knew that when I got all of the facts that we were under attack, there would be hell to pay for attacking America. (Applause.)

I tried to get as many facts as I could, Jordan, to make sure I knew as I was making decisions that I knew exactly what I was basing my decisions on. I've got a fabulous team. A President can't possibly be President without a good team. It starts with having a great wife, by the way. (Applause.)

And so, I got on the phone from Air Force One, asking to find out the facts. You've got to understand, Jordan, during this period of time, there were all kinds of rumors floating around. Some of them were erroneous. Obviously -- for example, there was a news report saying that the State Department had been attacked. I needed to know what the facts were. But I knew I needed to act. I knew that if the nation's under attack, the role of the Commander-In-Chief is to respond forcefully to prevent other attacks from happening. And so, I've talked to the Secretary of Defense; one of the first acts I did was to put our military on alert.

An interesting thing happened shortly thereafter. Condoleezza Rice -- who was not with me but was with the Vice President because they were in the White House compound -- called me on Air Force One after that, and said that she had gotten a call from Russia, from Vladimir Putin, who understood why we were putting our troops on alert, and, therefore, wasn't going to respond. That was an important phone call. Because when I was coming up, and a lot of other older-looking people here who were coming up with me -- (laughter) -- that would never have happened in the past. An alert by the United States would have caused Russia to go on alert, which would have created a complicated situation. But that wasn't the case.

By the way, we're heading into a new era. One of the positive things that comes out of the evil was, we're reassessing relationships in order to make the world more peaceful. I believe it's important for us to have positive relations with our former enemy and to rethink the defenses of the United States of America. (Applause.)

At any rate, I knew I had a job to do. And I was quoted in the press the other day as saying I haven't regretted one thing I've decided. And that's the truth. Every decision I made, I stand by. And I'm proud of the decisions I've made. (Applause.)

[...]


Bush hat eine Live-Übertragung des ersten WTC-Fliegers gesehen.

Ibykus
01.06.2003, 15:37
Hintergründe 9 - 18 der Anschläge vom 11. September 2001 und der laufenden US-Politik:


9. Namen von gesuchten Terroristen auf der Passagierliste:

Ein paar Tage nach den Anschlägen wurde die Namen veröffentlicht, die auf den Passagierlisten der vier Flugzeuge als Terroristen identifiziert wurden, darunter vom FBI gesuchte Terroristen wie Atta, Alomari usw. Dies würde bedeuten, daß alle Terroristen ihre Tickets mit ihren eigenen Namen gebucht hatten. Einige Namen standen auf Fahndungslisten! Aber niemand merkte etwas ...


10. Das unerwartete Zusammenstürzen beider WTC-Türme:

Die offizielle Version erklärt, daß die Türme in sich zusammenfielen, weil die Stockwerke oberhalb der Einschlagstellen der Flugzeuge mit ihrem Gewicht auf die unteren Stockwerke fielen. Bei dieser Erklärung muß man sich aber fragen, warum die Türme bis in den Grund zu Staub zerbarsten.

Es hieß, die explodierenden Kerosintanks der Flugzeuge hätten die Stahlträger zum Schmelzen gebracht. Dieser Stahl schmilzt erst bei Temperaturen ab 1300° Celsius. Verbrennungen von Kohlenwasserstoffen wie Kerosin bringen jedoch nur Te mperaturen von maximal 800°, und das nur unter optimalen Brennbedingungen, die eine Stahl- und Asbestkonstruktion jedoch nicht bietet. Auch die Feuerwehrleute als Experten gingen nur in die Türme hoch, weil sie von der Erfahrung ausgingen, daß für sie keine Gefahr bestand. Es ist bewiesen, daß der erste Stoßtrupp unter der Leitung von Orio Palmer und Ronald Bucca bis in den 78. Stock vorgedrungen waren, d.h. bis zur Einschlagstelle. Sie berichteten nicht von 1300° heißem Feuer, das den Stahl weichkochte, und sahen auch keine Einsturzgefahr, weshalb sie Verstärkung anforderten. Ein paar Minuten später stürzte der Turm zusammen! (Erst Monate später durften die Familien dieser Männer die Tonaufnahmen des Funkverkehrs hören, jedoch unter Eid, daß sie mit niemand em über deren Inhalt sprechen!)
Dies alles untersucht der amerikanische Autor Eric Hufschmid in seinem Buch Time for Painful Questions ("Zeit für schmerzhafte Fragen").


11. Zeugen sprachen von Explosionen:

Mehrere Überlebende, die sich aus den Türmen retten konnten, berichteten unabhängig voneinander live in Fernseh-Interviews von Explosionen. So z.B. Steve Evans gegenüber dem BBC: "Es gab eine Explosion. Ich dachte nicht, daß es eine Explosion war - aber das Fundament des ganzen Turmes erzitterte! Und dann, als wir draußen waren, ereignete sich die zweite Explosion, und danach eine ganze Serie weiterer Explosionen ... Wir sind vom Ausmaß der Zerstörung überwältigt, welche diese Explosionen, diese Serie von Explosionen, angerichtet haben."
Ein dunkelhäutiger Geschäftsmann, der ganz verstaubt aus dem WTC gerannt kam, sagte live dem dänischen TV-Sender DR-TV1: "Auf dem achten Stock wurden wir durch eine gewaltige Explosion zurückgeworfen."

Der deutsche Sender SAT1 brachte ebenfalls Vor-Ort-Interviews mit Menschen, die aus den Türmen kamen. Einer von ihnen war Tom Canaban, der jedoch vor laufender Kamera von zwei FBI-Agenten gestoppt und weggeführt wurde.
Mehrere Feuerwehrleute hatten ebenfalls Explosionen gehört. Louie Cacchiolo erzählte dem People - Magazine: "Ich habe meine Feuerwehrmänner mit dem Lift in den 24. Stock hochgebracht, um von dort oben die Büroangestellten zu evakuieren. Während unserer letzten Fahrt explodierte eine Bombe."

Tatsächlich sackten beide Türme perfekt in sich zusammen und gingen in Staub und Trümmern auf. Sprengstoffexperten sagen, daß es für sie eine höchste Präzisionsarbeit bedeutet hätte, beide Türme auf eine solche Weise zum Einsturz zu bringen. Ein prominenter Experte, der gleich nach den Anschlägen aufgrund des optischen Eindrucks die Vermutung äußerte, daß das Gebäude über Sprengstoff zum totalen Einsturz gebracht wurde, war Van Romero, der Vizepräsident des Instituts für Bergbautechnologie in New Mexico.


12. Vernichtung von Beweismaterial:

Wenn tatsächlich Sprengungen und nicht die Flugzeugeinschläge diesen totalen Einsturz verursachten, dann müßte dies bei den Trümmern zu sehen sein. Doch genau diese Untersuchung fand nicht statt. Im Gegenteil, die Trümmer wurden durch irgendwelche Anordnungen schnellstens beseitigt, bevor eine Untersuchungskommission zu Werke gehen konnte! William A. Manning, der Chefredakteur des Fire Magazine, der amerikanischen Feuerwehr-Fachzeitschrift, nannte dies öffentlich eine "Zerstörung von Beweismitteln".
Am 6. März 2002 berichtete die Wissenschaftskommission des Repräsentantenhauses, daß die Untersuchungen behindert würden, weil "einige wichtige Stahlreste verschwunden waren, bevor die ersten Ermittler überhaupt am Unglücksort eintrafen"!

Für die schnelle Beseitigung der Stahltrümmer war nur eine einzige Firma zuständig, die "Metal Management" aus Newark. Allein nach Schanghai wurden über 50 000 Tonnen geborstene Stahlträger als Altmetall verkauft. Mit ihrem prompten Dienst verdiente diese berufene Firma nebenbei rund drei Millionen Dollar.


13. Ominöse Geldgeschäfte mit Vorwissen:

Am 26. Juli 2002 hatte ein Herr Larry Silverstein die beiden WTC-Türme neu gepachtet. Dies war ihm dank der Vermittlung seines australisch-israelischen Partners Frank Lowy zu sehr günstigen Konditionen gelungen. Lowy ist ein Freund von Lewis Eisenberg, des Vorsitzenden der Hafenbehörde von New York, jener staatlichen Institution, der das WTC gehörte. Immobilien-spekulant Larry Silverstein versicherte den WTC-Komplex sogleich für 3,55 Milliarden Dollar, die er nun mit anderen Bonuszuschüssen kassieren wird, wie der Mediensprecher seines Immobilien-Konzerns, Harold Rubenstein, öffentlich mitteilte. Denn 48 Tage nach dem Pachtvertragabschluß mit Eisenberg war das WTC nur noch ein Berg aus Eisen, Stahl und Staub.


14. Unglaubliches Versagen der Sicherheitssysteme beim Pentagon:

Um 8.45 flog das erste Flugzeug ins WTC, um 9.03 das zweite. Um 9.30 sprach Bush von "Krieg gegen Amerika". Dennoch fliegt um 9.47, eine Stunde nach dem ersten Anschlag, ein Flugzeug in das Pentagon, das bestgesicherte Gebäude der Welt, das über eigene Flugabwehrraketen und Frühwarnsysteme verfügt. Der Anschlag auf das Pentagon geschah nicht überraschend. Das Flugzeug war seit einer Stunde vom Kurs abgewichen, und in der ganzen Nation, insbesondere bei den Sicherheitskräften, herrschte eigentlich seit spätestens 9.03 höchste Alarmstufe.
Der französische Autor Thierry Meyssan veröffentlichte in seinem Buch "L'Effroyable Imposture" (deutsch: "Der inszenierte Terrorismus", Verlag edition defacto, Kassel. www.edition-defacto.de) Fotos von der Einschlagstelle des Flugzeugs im Pentagon. Dazu blendet er die Größe des Boing-Flugzeugs in das Foto ein und vergleicht die Proportionen. Die Spannweite des Flugzeugs ist etwa dreimal so groß wie die relativ schmale Einschlagstelle! Auch ist umstritten, ob überhaupt Flugzeugtrümmer gefunden wurden.

Hat hier überhaupt ein Flugzeug eingeschlagen? Oder wurden auch hier Bomben eingesetzt? Das würde erklären, warum das Flugzeug von niemandem gesehen wurde. Aber wo war dann das entsprechende Flugzeug?


15. Die geheimen Bush-Blair-Aufzeichnungen

Am 8. Oktober 2002 veröffentlichte die große und angesehene Englische Zeitung "London Telegraph" die Information, daß die IRA in den Besitz von geheimen Aufzeichnungen mehrerer Telefongespräche von Bush und Blair gekommen sei. Darin verrate Bush seine geheimen Absichten mit dem Irak-Krieg und auch sein Vorauswissen bei den Anschlägen vom 11. September.

Im Internet lautete die Überschrift des London-Telegraph-Artikels "Bush-Blair transcript 'seized by IRA spies'" (Bush-Blair-Transkript 'von IRA-Spionen entdeckt'), verfaßt vom Irland-Korrespondenten Thomas Harding. Darin schreibt Harding: "Die geheimen Dokumente, die in den Besitz der IRA-Spione gekommen sind,
beinhalten Transkripte von Telefongesprächen zwischen Tony Blair und Präsident Bush. Dies wurde gestern von Sicherheitsquellen (security sources) bestätigt. ... Die Mitteilung, dass IRA-Mitglieder Zugang zu geheimen Informationen bekommen haben, wird in den USA wahrscheinlich Stürme von Entrüstung auslösen. David Trimble, der nordirische Premierminister und Vorsitzende der 'Ulster Unionists' kommentierte, diese Republikanische Spionage sei '10 Mal schlimmer als Watergate'." !

Die geheimen Dokumente enthüllen, was Bush jun. gegenüber Blair über seine Irak-Absichten verriet. Bush sagt, er habe Schwierigkeiten, den Irak-Krieg zu beginnen, weil die geheimen Nachforschungen alle ergeben hätten, daß vom Irak keine militärische Bedrohung ausgehe. In diesem Zusammenhang diskutierten Bush und Blair auch die Öl-Frage. Bush betont, daß die Saudiarabischen Ölvorräte viel geringer seien als die des Irak. Irak ist jetzt für das Bush-Imperium sehr wichtig geworden, da sie einen 11-Milliarden-Gerichtsfall gegen die Firma TEXACO gewonnen haben.
Dadurch kann nun die Bush-Firma PENNZOIL das vormalige Texaco-Territorium Irak in Angriff nehmen. Als weiteres geht aus den Dokumenten hervor, daß Bush jun. befürchtet, der lebende Saddam Hussein könnte als Zeuge gegen Bush sen. aussagen, vor allem hinsichtlich der Inszenierung des Krieges des Irak gegen den Iran. Damals wurde gegen den Iran u.a. Giftgas eingesetzt, dessen Bestandteile von der Firma American LaFarge stammte. Bush sen. war ein Haupteigentümer dieser Firma gewesen.

Direktorin dieser Firma war damals Hillary Rodham Clinton! [siehe www.gulfwarvets.com; siehe auch das Buch: "Spider's Web-The secret history of how the White House illegally armed Iraq", von Alan Friedman (Journalist der "Financial Times of London"), Bantam Books, 1993.]
In den Gesprächen sprechen Bush und Blair auch über die Gefahr, daß sie vom Mossad erpreßt werden könnten, indem ihnen ein Vorwissen über die Anschläge nachgewiesen werde.

Die weitere Verbreitung dieser Information wurde sogleich durch eine "D-Notice" von höchster Stelle unterbunden. Sollte dennoch irgend etwas rausdringen, wurde behauptet, diese Meldung beruhe auf einer Fälschung.

Wenn jemand die gesetzlich verankerte "D-Notice" in England verletzt, darf eine Sonderabteilung der Polizei in der schuldigen Redaktion die Computer und Druckmaschinen konfiszieren, ja sogar die Autos und alle verdächtigen Bürogegenstände.
Dennoch konnte die Verbreitung dieser Information nicht ganz unterbunden werden.
Siehe: www.skolnicksreport.com ("THE OVERTHROW OF THE AMERICAN REPUBLIC", Part 18 by Sherman H. Skolnick 10/8/2, "Secret Transcripts expose Bush")


16. Wer zog zu diesem Zeitpunkt Nutzen aus den Anschlägen?

Terroristen planen die Art ihres Anschlages ganz genau und auch den Zeitpunkt. Im Sommer 2001 waren gegenüber den USA und Israel weltweit sehr kritische Stimmen laut geworden. Dies gipfelte in der Rassismus-Konferenz von Südafrika, wo die USA und Israel des Rassismus beschuldigt wurden. Im Durban-Abschlußprotokoll wurde festgehalten: "Sklavenhandel ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit." Dies war Rückendeckung für die Forderungen, daß die USA vielen Ländern der Dritten Welt Reparationszahlungen für die Jahrhunderte lange Sklaverei leisten müssen, nachdem US-jüdische Weltorganisationen für die Verfolgung im 2. Weltkrieg erfolgreich immense Zahlungen eingefordert hatten.

Die USA und Israel verließen die Konferenz aus "Protest" gegen diese angeblich antisemitischen Tendenzen. Die Öffentlichkeit war auf die US-Machtpolitik aufmerksam geworden und protestierte ihrerseits. Das amerikanische und israelische Image war am Tiefpunkt, und der unter dubiosen Verhältnissen an die Macht gekommene Präsident Bush jun. war weltweit Zielscheibe von Spott. Für
islamische Terroristen wäre es der dümmste Moment gewesen, im September 2001 irgendwelche Terroranschläge zu verüben. Was jedoch die USA und proisraelische Kräfte in dieser Phase dringend brauchten, war ein islamischer Anschlag, der die USA in die Opferrolle bringt und das Blatt schlagartig wendet.

Genau das geschah am 11.9. mit dem gewünschten Effekt: Amerika und die ganze westliche Welt wurde vereint Kampf gegen den Terrorismus. Diese Konsequenzen waren leicht abzusehen, vor allem für islamische Terroristen. Wäre es logisch gewesen, zu einem Zeitpunkt, wo die Kritik an den USA lauter war als je zuvor, durch einen wahnsinnigen Terrorakt alles bisher Erreichte zu zerstören und jenen Feinden den idealen Vorwand für einen Gegenschlag zu bieten? (www.larouchepub.com)

"Die ganze Welt muß jetzt einen Weltkrieg gegen die Feinde Israels führen, nachdem was in New York und Washington geschehen ist." Israels Ex-Premierminister Ehud Barak, zitiert in der Zeitung Le Monde vom 13.09.2001.


17. Das Video mit Bin-Ladens Geständnis:

Im Dezember 2001 tauchte plötzlich ein Video auf, das US-Truppen zufällig in Jalalabad gefunden haben sollen. Mitten unter Trümmern, Staub und Steinen dieser afghanischen Stadt finden US-Soldaten eine Videokassette. Haben sie überall, wo sie in Afghanistan hinkamen, alle vorhandenen Videos angeschaut? War diese Kassette nicht mit afghanischer Schrift beschriftet, daß sie derart auffiel?
Vielleicht sogar in Englisch? Oder hat diese Kassette eine andere Geschichte?

Auf jeden Fall erschien dieses Video genau zum richtigen Zeitpunkt, um die abschwächende Kriegseuphorie der Weltöffentlichkeit erneut anzuheizen. Das Video ist sehr dunkel aufgenommen, und die Stimmen sind erstaunlich schlecht hörbar. Die entscheidenden Sätze werden genau dann gesprochen, wenn Bin Ladens Gesicht im Dunkeln ist. Bin-Laden-Bekannte sagten, dies sei nicht dessen Stimme und Sprache. Andere kritische Beobachter sagen, man könne nicht einmal feststellen, ob dieser schlecht beleuchtete, bärtige Turbanträger tatsächlich der berüchtigte Terrorist sei.

Es ist höchst unwahrscheinlich, daß Bin Laden, der seine Urheberschaft dementiert, vor einem Videogerät über seine Anschläge prahlen würde und daß fliehende Al-Quaida-Mitglieder gerade ein solches Video liegen lassen würden. Was Bin Laden auf dem Video sagt, ist genau das, was die USKriegsherren von ihm brauchten, um ihre Version zu bestätigen. Aber was Bin Laden auf diesem Video angeblich sagt, ist praktisch unmöglich: nämlich daß die Anschläge von ihm und Mohammed Atta von Afghanistan und Arabien aus organisiert worden seien; die Komplizen hätten bis kurz vor dem Einsatz nicht gewußt, worum es konkret gehe ! (Aber sie waren dennoch sogleich fähig, die vier Passagierflugzeuge mit höchster Präzision in die WTC-Türme und ins Pentagon zu steuern - ohne vorherige Vorbereitung und Geländekenntnis!!)


18. Die Drogen-Komponente:

Seit die USA, insbesondere die CIA, als Antwort auf die russische Invasion in Afghanistan 1979 die dortigen Rebellen unterstützte, wurde dieses Land zu einem der größten Rohstofflieferanten für Opiate. Das Taliban-Regime versagte aber zunehmend die Kooperation und wurde selbstherrlich. Sie vernichteten die historischen Buddha-Statuen und im Februar 2001 auch die gesamte Opium-Ernte (US-Eigentum!!). Dies kam auch in die Medien, und am 17. Mai 2001 mußte Staatssekretär Colin Powell die Talibans öffentlich für ihren Kampf gegen die Drogen loben. Er versprach eine Belohnung von 43 Millionen Dollar! Noch im Mai 2001 unterstützten die USA also offen das Taliban-Regime, das ohnehin nur über ihre Unterstützung an die Macht gekommen war.

Micheal C. Ruppert, ein ehemaliger Polizeioffizier aus Los Angeles, veröffentlichte unter www.copvcia.com diesbezüglich einen Bericht: Afghanistan lieferte bis vor kurzem 75% des globalen Roh-Opium-Anteils, eine wichtige Einnahmequelle der CIA. Diese sei auch maßgeblich am Bau der Heroin-Laboratorien in Afghanistan beteiligt gewesen. Die Bauern bekommen 300 $ pro Kilo, die Großhändler zahlen 10 000 $ im Einkauf. Welches andere Produkt bringt solche Gewinne? Die jährlichen Reingewinne sind mehr als eine Billion Dollar.

Die Nordallianz willigte ein, wieder Opium anzubauen, wenn sie an die Macht kommt.
Wer glaubt heute noch, daß die Tausende von Tonnen Rauschgift, die jährlich umgesetzt werden, von irgendwelchen privaten Dealern im hohlen Schuhabsatz geschmuggelt werden? Nein, hier werden ganze Flugzeugladungen verschoben, und die Geheimdienste merken genauso wenig wie bei den Anschlägen vom 11.09.2001.

Quelle (http://www.pilt.de/article/politische%20Intrige/1046797520.html)

Ibykus
01.06.2003, 15:42
Hintergründe 19 - 25 der Anschläge vom 11. September 2001 und der laufenden US-Politik:


19. Die Öl-Komponente:

Es ist seit längerer Zeit bekannt, daß im Gebiet des Kaspischen Meers (Georgien, Tschetschenien!) große Ölvorräte entdeckt wurden. US-Ölkonzerne wollen eine Pipeline hinunter zum Arabischen Meer bauen, durch Afghanistan und Pakistan. Mittlerweile haben beide Länder eine Regierung, die willig ist, mit den US-Konzernen zusammenzuarbeiten. Die Firma, die den Bau dieser Pipeline durchführen soll und bereits eine Expertise verfaßt hat, heißt Halliburton, und ihr letzter Chef ist jetzt unter Präsident Bush jun. Vizepräsident geworden: Richard "Dick" Cheney, der unter Vater Bush Verteidigungsminister gewesen war und im Ölkrieg genannt "Golfkrieg" die US-Interessen entsprechend "verteidigte".


20. Der US-Angriff auf Afghanistan war schon vorher geplant:

Niaz Naik, ein ehemaliger Staatssekretär des pakistanischen Außenministeriums, sagte gegenüber der BBC, er habe schon Mitte Juli von hochrangigen US-Beamten erfahren, daß ein Militäreinsatz auf Mitte Oktober geplant war, noch bevor in Afghanistan der Schneefall beginne. (BBC News, 18.9.2001, von George Arney)

21. Die Wahl des Datums:

Der 11. September war schon öfters Datum für wichtige Ereignisse.
Am 11.9.1978 wurde der Camp David-Vertrag unterzeichnet. Am 11.9 1990, kurz nach Iraks Invasion in Kuwait, hielt Präsident Bush sen. eine Rede, in der er zum ersten Mal öffentlich eine "neue Weltordnung" forderte. Auf den Tag genau elf Jahre danach geschahen am 11.9.2001 die Anschläge, nach denen die Welt nicht mehr sein würde wie vorher. Dies war 23 Jahre nach Camp David, was uns an Wilson's Romane "Illuminatus" erinnert, in denen die Zahl 23 als Schlüsselzahl der Hintermächte hervorgehoben wird (z.B. www.prophecyandpreparedness.com). Auch das Pentagon, eines der Ziele der Anschläge, ist mit diesem Datum verbunden. Das Zeremoniell zur Grundsteinlegung dieses Gebäudes mit der okkult bedeutsamen fünfeckigen Form, fand am 11. September 1941 statt. Der 60. Jahrestag wurde mit einem Feuerwerk besonderer Art "gefeiert"!

Vom 11.9. sind es genau 111 Tage bis zum Jahresende. Mit diesen Zahlen und Daten sind verschiedene okkulte Faktoren verbunden. Islamische Terroristen würden niemals Termine mit Numerologie und Astrologie, die für sie zu den "Werkzeugen des Satans" gehören, auswählen. Diese Zahlenmagie entspringt der talmudischen Kabbala. Vertreter dieser Richtung berechnen jeden ihrer
Schritte mit dieser obskuren Technik, die für Nichteingeweihte absolut unverständlich ist.


22. Das WTC war ungewöhnlich leer:

Im World Trade Center sind normalerweise 50 000 Personen und mehr anwesend. Hätten fanatische Terroristen einen solch aufwendigen Schlag geplant, um "verfluchte Kapitalisten, Imperialisten und Juden" zu vernichten, hätten sie ihren Angriff nicht auf neun Uhr morgens angesetzt, wo die Türme noch relativ leer sind und vor allem die höheren Ränge noch nicht anwesend sind. Anfänglich war von Zehntausenden von Toten die Rede, doch die Zahl wurde schnell reduziert. Monate später wurde die Zahl erneut nach unten korrigiert: Am 8./9.1.2002 war die Zahl noch 2893, inkl. die 157 Passagiere plus Besatzung der beiden Flugzeuge und die rund 300 Feuerwehrleute. Das ergibt "nur" 1200 Personen pro WTC -Turm. Schlimm genug, aber es bleibt die Tabu-Frage: Wo waren all die anderen?

Die noch größere Tabu-Frage: Im Anschluß an die Anschläge hieß es, das WTC sei für die arabische Welt die Hochburg der jüdisch-zionistischen Wirtschaftsweltmacht und deshalb das logische Hauptziel eines Angriffes. Doch wie viele Chefs und Vertreter dieser Kreise befanden sich in den Türmen unter den beklagenswerten Opfern? Anfangs November 2002 ging nochmals eine Meldung durch die Weltpresse, daß mindestens zwei Personen, deren Namen (Tina Spicer, Peter Montoulieu) auf der Liste der WTC-Opfer stand, am Leben sind.


23. Profite an der Börse:

Am 17. September strahlte CBS ihre Sendung "60-Minutes" aus. Darin wurde berichtet, daß hochrangige Personen aus dem Umkreis der Regierung und der CIA kurz vor dem 11.9. ihre Airline-Aktien verkauft hatten. Offiziell hieß es, die Spur dieser Börsengewinne werde verfolgt, aber es geschah nichts, und das Thema wurde in den Medien nicht mehr besprochen. Unabhängige Investigatoren fanden heraus, wer einer der Hauptaktiven in dieser Börsenaffäre war: der amtierende "Executive Director" der CIA, ein Herr namens A. Krongard.
(siehe z.B. in http://globalresearch.ca/articles oder www.tetrahedron.org)


24. Stimmungsmache für die "neue Weltordnung":

Seit den Dreißiger Jahren prangt auf der 1$-Dollarnote die Abbildung einer Pyramide mit dem "allsehenden Auge", darunter die Inschrift "Novus Ordo Seclorum", übersetzt "neue Weltordnung". Seit Bush senior's Rede am 11.9.1990 ist dieser Begriff allgemein bekannt. Das US-Regime, das der amtierende "President of the White House" ironisch als "friedliebend" bezeichnet, ist sehr kriegerisch. Seit der Aufhebung des Gesetzes des weisen Präsidenten Monroe ("Keine militärische US-Einmischung außerhalb des Gebietes der USA") im Ersten Weltkrieg durch
Präsident Wilson hat das Regime zahlreiche Kriege geführt und sich mit dem Massenmörder und Kommunisten [Lenin verfügte testamentarisch gegen jegliche Beteiligung Stalins?] Stalin abgesprochen. Bei der Konferenz der Siegermächte saßen sie "friedliebend" am selben Tisch.

Während die US-Wirtschaft und Hochfinanz über ausländische Tochtergesellschaften heimlich die durch Stalins Massaker ruinierte Sowjetunion wirtschaftlich aufbauen halfen, führten die USA gegen außen hin einen "Kalten Krieg" und auch viele echte Kriege: in Korea (1950 bis 1953), Guatemala (1954, 1967 bis 1969), Indonesien (1958), Kuba (1959 bis 1961), Belgisch-Kongo (1965), Vietnam (1961 bis 1975), Laos (1964 bis 1973), Kambodscha (1969 bis 1970), Grenada (1983), Iran (via Irak, 1980 bis 1988), Lybien (1986), Panama (1989), El Salvador (achtziger Jahre), Nicaragua (achtziger Jahre), Irak (seit 1991), Bosnien (1995), Sudan (1998), Serbien (1999). Und jetzt Afghanistan. Bald Somalia? Irak? Jemen? Wo führt das hin?


25. Schluß: Was bedeutet das alles?

Bei den Anschlägen vom 11.9.01 handelt es sich nicht um einen "Angriff auf die USA", wie immer wieder gesagt wurde, sondern um einen Angriff auf die Demokratie und die Verfassung. Wurden die WTC-Türme gezielt gesprengt und die Flugzeuge als vordergründige Ursache für diesen weltbewegenden Abbruch eingesetzt - ein teuflischer "Geniestreich" vor den Augen der ganzen Welt, um damit verschiedenste kurz- und langfristige Ziele auf einen Schlag zu erreichen ??

Auf jeden Fall zeigen die vielen offensichtlichen Spuren: dieser Satans-Akt wurde geplant und durchgeführt von höchster Stelle, die über unbegrenzte Finanzen, Geheimdienstverbindungen und über irregeleitete Kamikaze-Handlanger verfügt. Durch diese menschenverachtenden Anschläge sollen die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse unserer Welt unter dem Vorwand von Terrorbekämpfung und Sicherheit radikal verändert werden, ganz nebenbei auch verbunden mit taktischen Gewinnen in den Bereichen Drogenhandel und Öl.
In den USA setzt sich die Regierung wieder und wieder über die Verfassung hinweg und setzt sie faktisch außer Kraft, unter dem Vorwand von Sicherheit und Anti-Terror-Gesetzen werden Bürgerrechte beschnitten, Globalisierung und totalitäre Kontrolle werden vorangetrieben. (Bürgerkarten mit Fingerabdruck, Chip-Karten, Überwachung, Abschaffung des Bargeldes usw.)

Was am 11. September 2001 geschah, ist nicht der Schlußpunkt, sondern der Auftakt zu weiteren unglaublichen Geschehnissen und Lügen, die möglicherweise nicht mehr so leicht zu durchschauen sind.

Quelle (http://www.pilt.de/article/politische%20Intrige/1046797520.html)

Ibykus
01.06.2003, 15:45
11. September 2001 - World Trade Center:

Die Wahrheit kommt langsam ans Licht


Feuerwehrleute arbeiten direkt im "Flammeninferno", Menschen hören Explosionen, die es nicht geben darf und Stahl schmilzt, wo er eigentlich nicht Schmelzen kann - ein gutes Jahr nach der Katastrophe von New York
werden die offiziellen Erklärungen immer deutlicher Lügen gestraft. Am ersten Jahrestag der schrecklichen Terroranschläge in New York und Washington strahlten weltweit über hundert Fernsehstationen den Dokumentarfilm 11. September aus. Darin sagt ein Feuerwehrmann über den Einsturz des ersten Zwillingsturmes: "Er kam einfach herunter. Damit hat keiner gerechnet. "Und das aus gutem Grund. Wie sich jetzt herausstellt, ist die offizielle Version vom Einsturz des World Trade Centers eine Lüge. angeblich soll ja durch das Flammeninferno des brennenden Flugzeugkerosins eine so große Hitze in den Stockwerken rund um die Einschlagsstellen entwickelt worden sein, dass die Stahlträger schmolzen und die darüberliegenden Stockwerke einbrachen, was die beiden Hochhäuser zum Einsturz brachte.

Ein vom US Justizministerium zurückgehaltenes, angeblich 'kurzzeitig verloren gegangenes' Tonband widerlegt nun diese These. Dabei handelt es sich um ein 78 Minuten langes Audiotape, auf dem der Funkverkehr zwischen Feuerwehrleuten aufgezeichnet ist. Es belegt, dass zwei Feuerwehrmänner den 78. Stock des Südturmes erreicht hatten: Batallions Chef Orio J. Palmer und Ronald P. Bucca, sie sollten beide unter den 343 Feuerwehrleuten sein, die starben. Per Funk meldeten sie, dass dort oben viele Tote und Verletzte seien, die man sofort evakuieren müsse. Auch gäbe es zwei Brandherde, die man jedoch unter Kontrolle bringen könne. Die aufgezeichneten Stimmen der beiden Feuerwehrmänner verraten keinerlei Panik oder Anzeichen, dass die Situation außer Kontrolle geraten könnte. Im Gegenteil: Sie fordern zwei Löschzüge an, um das Feuer zu bekämpfen. In diesem Augenblick sollte der Turm nur noch wenige Minuten stehen. Im Bericht der Nationalen Notstandsbehörde FEMA steht, an der Einschlagstelle hätten Temperaturen von bis über tausend Grad Celsius geherrscht. Doch wie soll das möglich sein, wenn an diesem Ort zwei Feuerwehrmänner planmäßig ihrer Arbeit nachgingen? Das Flugzeug hatte das Gebäude nämlich zwischen dem 78. und 84. Stockwerk getroffen.

Am 2. August 2002 wurde das besagte Tonband den Familienangehörigen jener 16 Feuerwehrleute, die darauf zu hören sind, vorgespielt, allerdings erst, nachdem diese sich schriftlich dazu verpflichtet hatten, über das Gehörte Stillschweigen zu bewahren. Die offizielle 'Hitze bringt Stahlträger zum Schmelzen Theorie' macht auch unter anderen Gesichtspunkten keinen Sinn. Eric Hufschmid weist beispielsweise in seinem soeben in den USA erschienenen Buch "Time für Painful Questions" ('Zeit für schmerzhafte Fragen') darauf hin, "dass ein Brand noch nie den Einsturz eines Stahlgebäudes verursacht hat.Wie also konnte ein nur 56 Minuten lang brennendes Feuer ein Stahlgebäude zerstören, das so stark war wie der Südturm des World Trade Centers?" Die Zwillingstürme waren nämlich statisch so konstruiert worden, dass sie sogar den Einschlag eines Jumbo Jets ohne Einsturz überstehen sollten. Entsprechend geschockt waren denn auch die verantwortlichen Architekten.

Eric Hufschmid verweist auf das Feuer im Meridian Plaza in Philadelphia von 1991, welches viel schlimmer gewesen war als der Brand im Südturm des World Trade Center und fragt zu Recht, weshalb dann das Meridian Plaza nicht eingestürzt sei. Von Explosionen und Erdbeben Steve Evans befand sich im Südturm, als das Flugzeug einschlug. "Es gab eine Explosion", erzählte der BBC Reporter am Unglückstag in einem Femesehinterview. "Ich dachte nicht, dass es eine Explosion war aber das Fundament des ganzen Turmes erzitterte. Und dann, als wir draußen waren, ereignete sich die zweite Explosion, und danach noch eine ganze Serie weiterer Explosionen. Wir sind vom Ausmaß der Zerstörung überwältigt, welche diese Explosionen diese Serie von Explosionen angerichtet haben " Steve Evans ist nicht der einzige, der von mehreren Explosionen berichtete. "Auf dem achten Stock wurden wir durch eine riesige Explosion zurückgeworfen", sagte ein Schwarzer in einem völlig verdreckten Geschäftsanzug dem dänischen TV Sender DR TVI. Der deutsche Sender Sat 1 brachte ebenfalls Überlebende die von einer großen Explosion erzählten. Einer von ihnen war Tom Canaban, der vor laufender Kamera von zwei FBI Agenten gestoppt und weggeführt wurde. Mehrere Feuerwehrleute hatten ebenfalls Explosionen gehört. Louie Cacchiolo erzählte dem People Magazin: " Jch habe meine Feuerwehrmänner mit dem Lift in den 24. Stock hochgebracht, um von dort oben die Büroangestellten zu evakuieren. Während unserer letzten Fahrt explodierte eine Bombe. Wir glauben, dass im Gebäude Bomben gelegt waren." Aussagen wie diese werden von den Behörden geflissentlich übergangen. Ein Sprecher des FBI erklärte gegenüber der Zeitung American Free Press, er habe noch nie von solchen Explosionen gehört.

Sorgfältige Analysen vom Einsturz des ersten Turmes deuten auf Explosionen fünf bis zehn Stockwerke unterhalb jener Stelle hin, die zuerst kollabierte. Waren das gezielte Sprengungen, um einen kontrollierten Einsturz zu bewirken? Solch horizontale Ausstöße von Trümmerstücken und Staub, wie man sie auch am Fundament der Türme beobachtete, sind bis heute nicht ausreichend erklärt worden. Sieben Stockwerke unter der Erde, am Fuß der Liftschächte, fand man bei Aufräumarbeiten noch einen Monat nach der Katastrophe extrem heiße Pfützen von flüssigem Stahl. Dasselbe Phänomen trat auch im Gebäude WTC 7 auf, das am späten Nachmittag des 11. September 01 aus mysteriösen Gründen einstürzte. Mark Loizeaux, Chef von Controlled Demolition, Inc., glaubt, brennendes Flugzeugkerosin habe das Fundament der Stahlträger zum Schmelzen gebracht. Doch diese haben einen Schmelzpunkt, der bei über 1'500 Grad Celsius liegt. Experten halten dagegen, dass bei Verbrennungen von Kohlenwasserstoffen (wie beispiels- weise Kerosin) höchstens Temperaturen von gut 800' Celsius erreichen werden und das auch nur bei optimalen Bedingungen und genügend Sauerstoff. ~ Was also hat dazu geführt, dass 47 gigantische Stahlträger ein jeder eine rechteckige Säule mit einer zehn Zentimeter dicken Wand einfach zusammen schmolzen? Loizeaux, der als weltweit führender Experte im Sprengen von Hochhäuser gilt, sagte gegenüber dem amerikanischen Journalisten Christopher Bollyn: "Wenn ich die Türme sprengen sollte, dann würde ich im Keller Sprengladungen zünden, damit das Gewicht des Gebäudes beim Einsturz hilft." Ein solches Vorgehen könnte erklären, weshalb als erstes die riesige Funkantenne auf dem Dach des Nordturmes nach unten sackte. Es scheint nämlich, dass die zentralen Stahlträger bereits ganz zu Beginn des Einsturzes nachgegeben haben.

Doch das ist nicht alles: Seismographen zeichneten Sekundenbruchteile vor den Einstürzen der Zwillingstürme gewaltige Erdstöße auf. Die Geräte stehen knapp 35 Kilometer von Gro und Zero entfernt auf dem Gelände des Lamont Doherty Earth Observatoriums der Universität von Columbia. Die zwei Einschläge der Flugzeuge haben kaum seismische Ausschläge verursacht. Die Einstürze der Zwillingstürme hingegen schon: Der Südturm löste ein acht Sekunden dauerndes Erdbeben der Stärke 2, 1 auf der Richterskala aus, der Nordturm ein zehn Sekunden dauerndes Beben der Stärke 2,3. Kurz vor den Einstürzen aber zeichneten die Seismographen jeweils einen gewaltigen Ausschlag auf, der zwanzig Mal größer war als die Ausschläge der nachfolgenden Beben, die durch die herunterfallenden Trümmerstücke verursacht worden waren. Eine Verzehnfachung des seismischen Ausschlages bedeutet übrigens eine Verhundertfachung der entladenen Energie. In diesem Fall waren die ersten Schockwellen also 400mal stärker. Solch einzelne, kurze Extremausschläge der Seismographen sind charakteristisch für unterirdische Explosionen von sehr großer Sprengkraft. Bis heute können sich die Experten nicht erklären, weshalb diese zwei gewaltigen Erdstöße aufgezeichnet wurden, bevor die ersten Bruchstücke des World Trade Centers auf den Boden schlugen. Die zwei Schockwellen schüttelten nicht etwa horizontal 'auf und ab', sondern verursachten einen vertikalen Schlag, der den Zwillingstürmen buchstäblich 'den Teppich unter den Füßen wegzog'.


Vernichtung von Beweismaterial

Trotz diesen ungeklärten Fragen und den vielen Augenzeugen, die von Explosionen berichten, wurden die achtzig vom World Trade Center übrig gebliebenen Stahlstücke nicht auf Explosionseinwirkungen überprüft. Alles andere ist mittlerweile entsorgt worden, ohne dass eine richtige Untersuchung der größten Einsturzkatastrophe der modernen Welt stattgefunden hätte. William A. Manning, der Chefredakteur von Fire Magazine, der amerikanischen Zeitschrift für Feuerwehrmänner, nennt dies eine "Zerstörung von Beweismitteln". Am 6. März 2002 berichtete die Wissenschaftskommission des Repräsentantenhauses, daß die Untersuchungen behindert würden, weil "einige wichtige Stahlreste verschwunden waren, bevor der erste Ermittler überhaupt am Unglücksort eintraf."

Allein nach Schanghai wurden beispielsweise über 50'000 Tonnen geborstene Stahlträger als Altmetall verkauft. Die Entsorgungsfirma Metal Management aus Newark verdiente dabei zweieinhalb Millionen Dollar. Professor Glenn Corbett vom New Yorker John Jay College für Kriminaljustiz bezeichnete die von der FEMA bei Ground Zero durchgeführte Gebäude Einschätzung ('Building Performance Assessment') als oberflächlich und von einer ernsthaften und richtigen Untersuchung weit entfern. "Man sollte meinen, wir hätten die größte Brand Ermittlung der Geschichte", schrieb Corbett. "Weit gefehlt! Wir gehen mit den Stahlüberresten des World Trade Centers um, als wären sie Abfall und nicht überaus wichtige Beweisstücke."

Auf Druck von Hinterbliebenen-Organisationen und Feuerwehrgewerkschaften hat die Regierung im Sommer 2002 endlich eingelenkt und eine richtige Untersuchung der WTC Katastrophe angeordnet. Sie soll vom National Institute of Standards and Technology durchgeführt werden, das dem Handelsministerium untersteht. Es gibt nur ein Problem beider Sache: Sämtliche Beweismittel sind mittlerweile längst zerstört worden.


Schutt wird zu Gold

Das stört Larry Silverstein nicht. Er ist nämlich damit beschäftigt, aus dreieinhalb Milliarden Dollar das Doppelte zu machen. Eigentlich müßte Larry Silverstein ein am Boden zerstörter Mann sein. Der 11. September 2001 ebnete nicht nur sein 47stöckiges Gebäude WTC 7 ein, sondern machte auch noch die beiden 110 Stockwerke hohen Zwillingstürme des World Trade Centers dem Erdboden gleich. Diese hatte er am 26. Juli 2001 gerade für die nächsten 99 Jahre gepachtet. 48 Tage später sitzt Larry Silverstein auf einem Haufen Schutt der ihm nun Milliardenprofite einbringen wird. Zusammen mit seinem australisch-israelischen Partner Frank Lowy konnte sich Silverstein die Pacht der Zwillingstürme zu einem äußerst vorteilhaften Preis sichern. Dabei half ihm seine langjährige Freundschaft zu Lewis Eisenberg, der den Deal ausgehandelt hatte. Eisenberg war nämlich Vorsitzender der Hafenbehörde von New York und New Jersey gewesen, jener staatlichen Institution, der das World Trade Center gehörte. Silverstein und Eisenberg kennen sich aus jener Zeit, als beide leitende Funktionen bei United Jewish Appeal hatten, einer jüdischen Wohltätigkeitsorganisation, die laut dem Journalisten Christopher Bollyn Milliarden umsetzt. Lewis Eisenberg war zudem Vizepräsident des stärksten Armes der Israellobby, des American Israel Public Affairs Committee. Heute ist Eisenberg der wichtigste Spendeneintreiber für die Republikanische Partei von Präsident Bush. Immobilientycoon Larry Silverstein wird nun bald im Geld schwimmen, weil das von ihm gepachtete Grundstück des World Trade Ceinters für 3,55 Milliarden Dollar versichert war. Das ist Silverstein jedoch nicht genug. Seine Anwälte argumentieren, dass der 11. September im Grunde genommen zwei Versicherungsfälle darstelle, weil ja auch zwei Flugzeuge in die Türme eingeschlagen hätten. Also müsse auch die doppelte Versicherungssumme ausbezahlt werden. Harold Rubenstein, der Sprecher von Silversteins Immobilienkonzern, ist zuversichtlich, dass man vor Gericht gewinnen werde.

Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: Am 14. Januar 2002 reichte eine Gläubigerfirma von Silverstein beim State Supreme Court in Manhattan eine Klage gegen ihn ein. Der Grund: Er habe die für den 11. September bereits ausbezahlten Versicherungsgelder zum Teil illegal verwendet. Konkret wirft man Silverstein vor, er habe mit dem Geld Lobbyisten in Albany und Washington bezahlt und damit versucht, seine Haftung gegenüber den Opfern der Katastrophe einzuschränken.


Was geschah bei WTC 6 & 7?

Die ganze Welt hat die Bilder der einstürzenden Zwillingstürme des World Trade Center gesehen. Auch die Bilder vom brennenden Pentagon gingen um die Welt. Völlig untergegangen sind jedoch die Bilder der anderen zwei eingestürzten New Yorker Hochhäuser- und damit die unbeantworteten Fragen, wie es überhaupt zu ihrer Zerstörung kommen konnte. Wenige Momente nach dem Einschlag des zweiten Flugzeuges in den Südturm riß eine gewaltige Explosion einen riesigen Krater in das achtstöckige Bürogebäude, das sich direkt neben dem brennenden Nordturm befand. Eine gigantische Staubwolke schoß über 150 Meter in die Höhe. Bis heute gibt es dafür keine offizielle Erklärung. In besagtem Gebäude mit der Nummer WTC 6 befanden sich die Büros der US-Zollbehörde. Wenige Minuten vor der mysteriösen Explosion konnten alle Angestellten sicher evakuiert werden. Eine Untersuchung zur Einsturzursache wurde von offizieller Seite unterbunden. Das Gebäude sei eingestürzt, weil die Trümmer des Nordturmes darauf gefallen seien, ließen die Behörden verlauten. Doch diese waren hauptsächlich auf das Gebäude Nr. 5 gestürzt, und nicht auf Nr. 6. Hinzu kommt, dass herunterfallende Trümmer einen Trümmerhaufen bilden würden – und keinen riesigen Explosionskrater hinterlassen.

Ungeklärt ist auch der Einsturz von WTC 7 gleich dahinter. Das 1987 von Larry Silverstein (dem Pächter der Zwillingstürme) gebaute, 47-stöckige Hochhaus fing plötzlich Feuer und fiel am späten Nachmittag des 11. September in sich zusammen. Statik-Experte William Baker ist vollkommen perplex: "Wir können uns nicht erklären, weshalb WTC 7 eingestürzt ist', gibt er offen zu. Das Gebäude brannte zwar lichterloh, weil die riesigen Öltanks Feuer gefangen hatten (weshalb?!), doch deswegen hätte das Hochhaus niemals einstürzen dürfen. Hinzu kommt, dass man in WTC 7 Stahlträger gefunden hat, die teilweise verdampft waren. Kein Feuer der Welt kann aber eine solche Hitze entwickeln. Als Grund kommt eigentlich nur eine Explosion von großer Sprengkraft in Frage.

Bildanalysen vom zweiten Flugzeugeinschlag zeigen denn auch ein verschwommenes Objekt, das blitzschnell hinter dem rauchenden Nordturm hervorzischt und in Richtung der beiden Gebäude WTC 6 und 7 verschwindet. Die ermittelte Geschwindigkeit des Objekts liegt bei ungefähr l'500 Metern/Sekunde. Die amerikanischen Streitkräfte besitzen als einzige Armee sogenannte LOSAT-Panzerraketen (Line-Of-Sight-Anti-Tank), die mit einer solchen Geschwindigkeit fliegen und sogar einen Stahlmantel durchdringen können.

Quelle (http://www.homezone4u.de/wboard/Nachrichten/messages/3.html)

Ibykus
01.06.2003, 15:50
11.09. im Vorwahlkampf

Demokratischer Senator und Präsidentschaftskandidat beschuldigt Bush der Vertuschung.

Zum ersten Mal hat in den USA ein bekannter Politiker die Bush-Regierung offen wegen ihres Versagens am 11. Septembers 2001 direkt angegriffen. Der demokratische Senator Bob Graham aus Florida, ein ehemaliger Vorsitzender des Geheimdienstausschusses des Senats, hat Präsident George W. Bush im Zusammenhang mit dem 11. September eine »riesige Vertuschung« vorgeworfen. Leben und Sicherheit der amerikanischen Bürger seien dadurch gefährdet worden. Damit hat Senator Graham, der sich kürzlich als Präsidentschaftskandidat der Demokraten für die nächsten Wahlen im Herbst 2004 vorgestellt hat, seine Marschrichtung festgelegt.

Bisher war es Präsident Bush mit massiver Unterstützung konservativer und neoliberaler Medien stets gelungen, alle kritischen Fragen über die Fehler und Pannen vor und nach dem 11. September als im »höchsten Maße unpatriotisch« und als »Hilfe für die Terroristen« darzustellen und unliebsame Fragesteller so mundtot zu machen. Die Tatsache aber, daß gerade Senator Graham dieses heiße Eisen als Einstiegsthema für den Vorwahlkampf gegen Bush aufgegriffen hat, läßt hoffen, daß nun endlich mehr Details über die Hintergründe des schlimmsten Terroranschlages in der amerikanischen Geschichte ans Tageslicht kommen. Zur Diskussion würde dann auch das seltsame, wenn nicht gar mysteriöse Verhalten Bushs und seiner führenden Vertreter stehen.

Unstimmigkeiten und offensichtliche Widersprüche zwischen dem seither festgestellten und belegten Ablauf und der von US-Regierungsseite offiziell präsentierten Version der Ereignisse haben vor allem im Internet zur Diskussion über eine Reihe von Theorien geführt. Unter anderem sollen demnach die neokonservativen Falken um Bush selbst für die Katastrophe des 11. September verantwortlich sein. Dies habe schließlich die Rechtfertigung für deren weltweiten Eroberungsfeldzug unter dem Vorwand des »globalen Krieges gegen den Terror« geliefert. So weit geht Senator Graham jedoch nicht. Zwar weist auch er auf Fehler und Widersprüche in der offiziellen Darstellung der Bush-Regierung hin, aber er geht davon aus, daß die Vertuschung der Pannen lediglich dazu dienen soll, die Bush-Regierung politisch in einem besseren Licht erscheinen zu lassen.

Die Vorwürfe der Vertuschung sind nicht neu. Bereits nach den ersten Anhörungen der Untersuchungsausschüsse zum 11. September durch Senat und Repräsentantenhaus hatte die Senatorin Arlen Specter im Juni letzten Jahres erklärt, daß bereits lange vor dem Tag ausreichende Informationen vorgelegen haben, »um eine Blaupause der Angriffe zu liefern«. Dadurch seien »Gegenmaßnahmen möglich gewesen«, wenn nicht von höchster Ebene in Washington alle Entdeckungen der regionalen FBI-Agenturen ignoriert und deren weiteren Nachforschungen per Befehl von der Zentrale gestoppt worden wären. Senator Herb Kohl aus Wisconsin sagte damals im US-Nachrichtensender CBS: »Es sieht so aus, als ob das FBI ausreichende Informationen und Ressourcen hatte, um den Terroranschlag noch vor dem 11. September aufzudecken«.

Senator Bob Graham, der zur Zeit der Untersuchungen Vorsitzender des Senatsausschusses war, ist empört, daß die Veröffentlichung des 800 Seiten umfassenden Untersuchungsberichtes des US-Kongresses seit Dezember von der Bush-Regierung blockiert wird, indem sie einfach große Teile des Berichts als »streng geheim« eingestuft hat, auch solche Stellen, die bereits in öffentlichen Anhörungen im Kongreß zur Sprache gekommen waren. Dies veranlaßte das amerikanische Nachrichtenmagazin Newsweek Anfang Mai zu der Frage, welche »Geheimnisse des 11. Septembers« die Bush-Regierung für sich behalten möchte. Für Senator Graham hat das Ganze jedoch weniger mit Geheimnissen, als viel mehr mit der Unfähigkeit der Bush-Regierung zu tun. In dem bevorstehenden Wahlkampf möchte Bush sich lieber als strahlender Sieger über Irak und Afghanistan und als Rächer des 11. September feiern lassen. Fragen über die Pannen des 11. Septembers stören dabei.

Quelle (http://www.das-gibts-doch-nicht.de/seite1761.php)

Ibykus
01.06.2003, 17:21
STOCKWERKE UND DAZUGEHÖRIGE MIETER IM SÜDTURM (zweiter Einschlag)

110
109
108
107 Showtime Pictures
106 Atlantic Bank of New York
105 AON Corporation
104 AON Corporation; Sandler O'Neill & Partners
103 AON Corporation
102 AON Corporation
101 AON Corporation
100 AON Corporation
99 AON Corporation
98 AON Corporation
97 Fiduciary Trust Company International
96 Fiduciary Trust Company International
95 Fiduciary Trust Company International
94 Fiduciary Trust Company International
93 Regus Business Centers
92 AON Corporation
91 Gibbs & Hill
90 Fiduciary Trust Company International
89 Keefe, Bruyette & Woods
88 Keefe, Bruyette & Woods
87 NY State Department of Taxation & Finance; Corporation Service Company
86 NY State Department of Taxation & Finance
85 Harris Beach & Wilcox LLP; Keefe, Bruyette & Woods
84 Eurobrokers
83
82 Fuji Bank
81 Fuji Bank
80 Fuji Bank
79 Fuji Bank
78 First Commercial Bank
77
76
75
74 Morgan Stanley
73 Morgan Stanley
72 Morgan Stanley
71 Morgan Stanley
70 Morgan Stanley
69 Morgan Stanley
68 Morgan Stanley
67 Morgan Stanley
66 Morgan Stanley
65 Morgan Stanley
64 Morgan Stanley
63 Morgan Stanley
62 Morgan Stanley
61 Morgan Stanley
60 Morgan Stanley
59 Morgan Stanley
58 Dow Jones & Company Inc
57 Dow Jones & Company Inc
56 Morgan Stanley
55 Garban Intercapital
54 Guy Carpenter
53 Guy Carpenter
52 Guy Carpenter
51 Guy Carpenter
50 Guy Carpenter
49 Guy Carpenter; Seabury & Smith
48 Guy Carpenter; Fireman's Funds Insurance Company
47 Guy Carpenter
46 Morgan Stanley
45 Morgan Stanley
44 Morgan Stanley
43 Morgan Stanley
42
41
40 Sitailong International USA Inc
39
38 Thacher; Proffitt & Wood
37
36 Frenkel & Company Inc
35 Frenkel & Company Inc; ABN-AMRO Inc
34 Oppenheimer Funds Inc
33 Oppenheimer Funds Inc
32 Oppenheimer Funds Inc; Commerzbank Capital Markets
31 Oppenheimer Funds Inc
30 New York Stock Exchange Inc
29
28 Big A Travel Agency; Hua Nan Commercial Bank Ltd, Law Office of Joseph Bellard
27
26 Sun Microsystems Inc
25 Sun Microsystems Inc
24 SCOR U.S. Corporation; Allstate Insurance Company; China Chamber of Commerce Inc; December First Productions LLC; Globe Tour & Travel; Sinolion USA; TD Waterhouse Group Inc
23 Unistrat Corporation of America; SCOR U.S. Corporation
22 Mancini Duffy; Sinochem American Holdings Inc; Washington Mutual Inc
21 Mancini Duffy; Adecco SA; Career Engine; Charoen Pokphand USA Inc
20 N.Y. Shipping Association; Thacher; Proffitt & Wood
19 Waterfront Commission of New York Harbor; N.Y. Shipping Association
18 Caerta & Company; Chen, Lin, Li & Jiang LLP; Intera Group Inc; Law Offices of Abad; Castilla and Mallonga; Pines Investments Inc; Professional Assistance & Consulting; Weiland International;Showtime Pictures
17 N.Y. Institute of Finance
16 National Development & Research Institute
15 Candia Shipping; Law Office of James T. Ratner; John J. McMullen Associates Inc; John W. Loofbourrow Associates Inc; Orient International; Mancini Duffy
14 Charna Chemicals Inc; Paging Network of New York; Patinka International (USA) Inc; Union Bank of California International
13
12 Verizon Communication
11 Verizon Communication
10 Verizon Communication
9 Verizon Communication
8
7
6
5
4
3
2
1 Colortek Kodak Imaging Center
G Nichols Foundation Inc
B Xerox Document Company

Quelle (http://news.bbc.co.uk/hi/english/static/in_depth/americas/2001/day_of_terror/twin_towers_tenants/south.stm)

Ibykus
01.06.2003, 17:23
STOCKWERKE UND DAZUGEHÖRIGE MIETER IM NORDTURM (erster Einschlag)

110 CNN; Channel 2 (WCBS); Channel 5 (WNYW); Channel 11 (WPIX); Channel 31 (WBIS); Channel 47 (WJNU);
109
108
107 Greatest Bar on Earth; World Trade Club
106 Windows on the World
105 Cantor Fitzgerald Securities
104 Cantor Fitzgerald Securities; Channel 4 (NBC)
103 Cantor Fitzgerald Securities
102 Alliance Consulting; Cantor Fitzgerald Securities; The Nishi-Nippon Bank Ltd
101 Cantor Fitzgerald Securities; Kidder Peabody & Co
100 Marsh USA Inc
99 Marsh USA Inc
98 Marsh USA Inc
97 Marsh USA Inc
96 Marsh USA Inc
95 Marsh USA Inc
94 Marsh USA Inc
93 Fred Alger Management Inc; Marsh USA Inc
92
91 American Bureau of Shipping
90 The Chugoku Bank Ltd; American TCC International Group Inc
89 Barcley Dwyer; Broad USA Inc; CIIC Group (USA) Ltd; Daehan International; Drinker Biddle & Reath; Metropolitan Life Insurance Co; Mutual International Forwarding; Strategic Communications Inc; Wai Gao Qiao USA Inc; Wall Street Planning Association
88
87 May Davis Group
86 Julien J Studley Inc
85 Thermo Electron; SMW Trading Corp
84 Bright China Capital Ltd; David Peterson; KITC Investments; LG Securities America Inc; San-In Godo Bank Ltd
83 eMeritus Communications; General Telecommunications; Global Crossings Holdings Ltd; Lava Trading LLC; Taipei Bank
82 NY Metro Transportation Council; Temenos USA Inc
81 Network Plus, New Continental Enterprises
80 Agricor Commodities Corp; Intrust Investment Realty Inc; Noga Commodities Overseas Inc; RLI Insurance Company; Shizuoka Bank Ltd; The Beast.com
79 Daynard & Van Thunen Co; First Liberty Investment Group; International Office Centers Corporation; Nikko Securities; Okato Shoji Company Ltd; Securant Technologies
78 Avenir Inc; Baltic Oil Corporation; Cedar Capital Management Associates Inc; Cheng Cheng Enterprises Holding Inc; Geiger & Geiger; Hyundai Securities Co Ltd; International Trade Center Inc; Korea Local Authorities Foundation; Meridian Ventures Holding Inc; Pacrim Trading & Shipping Inc; Phink Path; Traders Access Center
77 Hal Roth Agency Inc; Jun He Law Office LLC; Martin Progressive LCC; New-ey International Corp; World Trade Centers Association
76
75
74
73
72
71
70
69
68
67
66
65
64
63 Airport Access Program
62
61
60 Asahi Bank Ltd.
59 Brown & Wood LLP
58 Brown & Wood LLP
57 Brown & Wood LLP
56 Brown & Wood LLP
55 Pace University; World Trade Institute
54 Brown & Wood LLP
53 AIG Aviation Brokerage Inc; Bank of Taiwan; China Resource Products USA Ltd; Keenan Powers & Andrews; LoCurto & Funk Inc; Natural Nydegger Transport Corp; Pacrim Trading & Pure Energy Corp; Shipping Inc
52 Bramax Manufacturing (USA) Corp; Gayer Shyu & Wiesel; Hill Betts & Nash LLP; Howly (US) Corporation; Leeds & Morrelli; Okasan International (American) Inc; RGL Gallaghen PC; Richard A. Zimmerman Esq; The Williams Capital Group; Temenos USA Inc
51
50 Dai-Ichi Kangyo Trust Co
49 Dai-Ichi Kangyo Trust Co
48 Dai-Ichi Kangyo Trust Co
47 American TCC International Group Inc; G Z Stephens Inc; NFA/GGG Inc; Pacific American Co; Quint Amasis LLC; W J Export-Import Inc; Yong Ren America Inc
46 ASTDC Inc; Auto Imperial Co; Blue Sky Technologies Inc; Can-Achieve; Consolidated Steelex Corp; Dahao USA Corp; J&X Tans International; Kanebo Information Systems Corp; Meganet Management Consultants Inc; Prospect International Inc; Sinopec USA Inc; Suggested Open Systems Inc; Suntendy America, Inc; T&T Enterprises International Inc
45 American Lota International; China Construction of America Inc; Dunavant Commodity Corp; Employee Merit; Fertitta Enterprises; M.A. Katz CPA; Sassoons, Inc; Security Traders Association Inc; SRA; Streamline Capital LLC; The Company Store; Pure Energy Corp
44 NY Society of Security Analysts
43 Mechanical Floor
42 Mechanical Floor
41 Mechanical Floor
40 Lehman Brothers
39 Federal Credit Union; Lehman Brothers; Overseas Union Bank Ltd; The Cultural Institutions Retirement Systems; Xcel
38 Lehman Brothers; Regional Alliance; Turner Construction Company
37 Commodity Futures Trading Commission, Government of Thailand
36 Kemper Insurance Companies
35 Law Offices of Anne Pope, Kemper Insurance Companies
34
33 MIS Service Co; Rachel & Associates; Serko & Simon
32 Banco LatinoAmericano de Exportaciones; Chang HWA Commercial Bank; Rohde & Liesenfeld Inc
31 Empire Health Choice, Port Authority of New York & New Jersey
30 Empire Health Choice
29 China Patent & Trademark USA; Empire Health Choice; World Travel
28 Empire Health Choice, Port Authority of New York & New Jersey
27 Empire Health Choice
26 Garban Intercapital
25 Garban Intercapital, R H Wrightson and Associates Inc
24 Empire Health Choice, Port Authority of New York & New Jersey
23 Empire Health Choice
22 Cheng Xiang Trading USA Inc; Chicago Options Exchange Corp; G C Services; Gold Sky Inc; Kaiser Overseas Inc; Karoon Capital Management; MLU Investment; P Wolfe Consultants; Tai Fook Securities; The SCPIE Companies; Unicom Capital Advisers LLP
21 Tower Computer Service; Avesta Computer Services Ltd; Continental Logistics Inc; Dongwon Securities Co Ltd; Dr Tadasu Tokumaru MD; Friends Ivory & Sime Inc; Friends Villas Fischer Trust; Infotech; Law Offices of Roman V Popik; Lief International USA, United Seamen's Service AMMLA
20 Empire Health Choice
19 Empire Health Choice, Port Authority of New York & New Jersey
18
17 Empire Health Choice, Zim-American Israeli Shipping Co
16 California Bank , Zim-American Israeli Shipping Co
15 Landmark Educational Corporation
14 Dun & Bradstreet Inc; Istinet Inc; Port Authority of New York & New Jersey
13 Istinet Inc
12
11 Bank of America; Porcella Vicini & Co; Primarch Decisions Economics
10 Bank of America
9 Bank of America
8 Amerson Group Co Inc
7 Thai Farmers Bank
6
5 Gayer Shyu & Wiesel
4
3 Port Authority of New York & New Jersey
2
1
Lobby Avis; Delta Airlines; Olympia Airport Express

Quelle (http://news.bbc.co.uk/hi/english/static/in_depth/americas/2001/day_of_terror/twin_towers_tenants/default.stm)

Ibykus
01.06.2003, 20:50
Eine interessanter Bildbericht zur Pentagon-Beschädigung findet sich auf der BBC-Homepage:

Friday, 8 March, 2002, 13:43 GMT
In pictures: Pentagon crash

A sequence of five newly-released pictures shows the moment a hijacked American Airlines plane slammed into the Pentagon on 11 September, 2001.
The photos, taken by a surveillance camera, show the date of 12 September and the time of 1737, even though the crash took place the day before at 0937 local time.

Quelle (http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/americas/1861977.stm)


Zunächst muss der kritische Betrachter feststellen, dass die Pentagon-Uhren offensichtlich nach dem Mond gehen. Besonders fraglich: wo ist denn nun die böse Terroristen-Boeing zu sehen? Nirgends. Zudem stammen Bild 1 und 2 aus derselben Sekunde. In Bild 1 ist das Pentagon unversehrt, in Bild 2 gibt´s eine Explosion.


http://www.nadir.org/nadir/initiativ/agp/campanas/stopwar/pentagon.jpg

Links sieht man die Zufahrt, aus welcher obige Aufnahme gemacht wurden

Ibykus
01.06.2003, 20:57
http://www.ericfrancis.com/images/pentagon/pentagon.jpg

Sauber gesprengt!


http://www.webpan.com/msauers/911/WTCimages/pentagon.jpg

Wo ist der Rumpf der Boeing abgeblieben? Wo sind die Tragflächen?

Ibykus
01.06.2003, 21:09
Kein Flugzeug flog ins Pentagon

In unserer PHI-SondernummerA19-A21 mit dem Titel „Der Terrorakt vom 11.9.2001 und die Vorgeschichte des US-Angriffs auf Afghanistan“ hatten wir noch Gerüchte als unglaubwürdig bezeichnet, daß kein Flugzeug in das Pentagon geflogen sei. Seinerzeit lagen uns nur Fotos vor, welche die Möglichkeit nicht ausschlossen, daß doch ein Flugzeug auf das Pentagon gestürzt wurde. Sie fanden diese, unsere Angaben unter der Überschrift: „Noch einige absurde Theorien, die wir im Internet fanden“.

Diesen einen Satz aus dem Heft im Umfang von 24 Seiten DIN-A4 mußten wir schon eine Woche nach dem Erscheinen des Heftes widerrufen. Es gelangten jetzt die Bilder der Überwachungskamera in die Öffentlichkeit, welche ständig die Vorderfront des Gebäudes auch an der fragliche Stelle filmen.

Es zeigte sich auf diesem Videoband, daß zuerst ein Loch im Paterre des Gebäudes zu sehen war und das Gebäude einige Minuten später in sich zusammensackte und sich nach Abzug des Rauchs dann die Fotos ergaben, die uns bisher zur Verfügung standen. Es ist unmöglich, daß ein Flugzeug zwischen den Laternenmasten mit den Ueberwachungskameras (die stehen blieben) hindurchflog um in das Paterre des Gebäudes zu rasen. Es sind auf den Video auch nicht die Schatten eines Flugzeugs zu sehen.

Es gibt nun mehrere Hypothesen: 1)ein ferngelenkte Kleinflugzeug(Drohne) sei in das Pentagon gelenkt worden, 2)eine Rakete sei in das Pentagon gelenkt worden, 3)es hätte eine Sprengung des Gebäudes stattgefunden. Wir halten die letztere Möglichkeit für sehr wahrscheinlich. Auch eine Drohne oder eine Rakete hätte zumindest einen Schatten auf dem Video ergeben müssen. Bei einer Drohne oder bei einer Rakete hätten wenigstens kleine Einzelteile eines solchen Flugkörpers zu finden gewesen sein müssen. Ein Rätsel freilich bleibt noch bestehen. Wo blieb das entführte Flugzeug, welches nach offiziellen Angaben auf das Pentagon gestürzt sein soll.

Versicherungsbetrug im Zusammenhang mit dem Terrorakt vom 11.9.2001? Bitte, lesen Sie zunächst unbedingt nochmals unseren Bericht in PHI vom 28.2.2003 neben dem Bild des schmunzelnden Juden Silverstein. Wir erfahren ergänzend das Folgende:

Das WTC galt seit einigen Jahren als asbestverseucht. Problematisch war dabei, daß das Asbest anderen Baumaterialien beigemischt worden war und sich daher nicht entfernen ließ. Eigentümer, Pächter und Mieter befürchteten Schadenersatzklagen von Mitarbeitern, die im WTC gearbeitet hatten und schwer erkrankt waren, z. B. an Krebs. Die erste Klage hätte eine Lawine ausgelöst. In der Regel setzen die Anwaltskanzleien in einem derartigen Fall eine Sammelklage auf (class action), der sich alle Geschädigten anschließen. Die von US-Gerichten üblicherweise zugesprochenen Summen sind erheblich. Pro Person sind Beträge ab 10 Mio. $ zu erwarten.

Der Jude Larry Silverstein hatte nun im Frühjahr 2001, also 6 Monate vor dem Terrorakt, die beiden Türme auf 99 Jahre gepachtet obwohl ihm der Zustand bzw. die nicht zu beseitigenden Asbestgefahren der beiden Türme bekannt waren. Die bekannte Spezialfirma Controlled Demolition hatte dazu ein Angebot abgegeben, das die fachgerechte Sprengung und die Beseitigung des Schutts für ca. 2-3 Mrd. $ beinhaltete. Das wäre die wirtschaftlichere Alternative gewesen, gäbe es nicht strenge Vorschriften für die Beseitigung asbestverseuchter Gebäude, die eine Sprengung definitiv ausschließen. Das zulässige Verfahren sieht eine schrittweise Abtragung unter großen Vorsichtsmaßnahmen vor. Sämtliche Arbeiter müssen luftdichte Schutzanzüge mit Gasmasken tragen. Das Gebäude muß hermetisch verpackt werden, ebenso die herauszutragenden demontierten Bauteile. Die Kosten betragen etwa das 10-fache gegenüber der Sprengung. (...)

So war die Lage, als Larry Silverstein im Frühjahr 2001 die beiden Türme auf 99 Jahre pachtete. Silverstein besaß schon länger das WTC-Gebäude 7. Welcher Betriebswirt hätte aufgrund dieser Rentabilitätsrechnung eine derartige Entscheidung getroffen? Unmittelbar nachdem Silverstein die Pachtverträge im Frühjahr 2001 unterzeichnet hatte schloß Silverstein eine Zusatzversicherung gegen terroristische Anschläge ab. Die Versicherungssumme betrug 3,5 Mrd. $ je Schadenereignis (!).

Nach dem 11.9. forderte Silverstein von den Versicherungen sogleich 7 Mrd. $, da es sich ja um zwei Flugzeuge, also zwei Schadenereignisse, gehandelt habe. Der Abschluß dieser Zusatzversicherung war insofern ungewöhnlich, als in den USA die All-Risk-Deckung üblich ist und die Gebäude damit ohnehin gegen Schäden aller Art versichert sein sollten. Diese normale Versicherungsform deckt aber nur den tatsächlich entstandenen Schaden ab. Silversteins Zusatzversicherung zielte darüber hinaus auf pauschale Summen, unabhängig vom tatsächlichen Schadensumfang. Seine Rechtsauffassung wird von den Versicherern nicht geteilt. Zum Zeitpunkt der Drucklegung war die Klage vor einem amerikanischen Gericht anhängig.

Durch eine Reihe von seltsamen Zufällen konnte Silverstein also seinen Reichtum erheblich vermehren. Er hatte mit geringsten Kosten maximalen Profit erzielt. Bezahlt wurde eine Rate der Pacht und eine Versicherungsprämie. Erzielt wurde die Entsorgung der verseuchten Gebäude auf Staatskosten, eventuell die Finanzierung der Neubauten, wenn es dazu kommt, sowie zusätzliche 3,5-7 Mrd. $, je nach Ausgang des Gerichtsverfahrens! Nach dem Kollaps wurde die gleiche Firma, welche an Silverstein ein Angebot zur kontrollierten Sprengung abgab, nämlich Controlled Demolition von der Regierung mit dem Abtransport des Schutts beauftragt. Der Preis soll um die 4 Mrd. $ betragen haben. [...]Quelle: Christian Guthart: 11. September 2001 -. Ein Untersuchungsbericht, , Paperback, 210 Seiten, 20,00 Euro)

Aus anderer Quelle erfahren wir, daß eben diese Firma Controlled Demolition Inc. von der USRegierung den Auftrag erhalten die beiden großen Türme des WTC und das niedrigere Hochhaus Nr.7, welches ebenfalls zum WTC gehörte und Larry Silverstein gehörte, diese 3 Gebäude zu verminen und zur Sprengung vorzubereiten und zwar mit folgender Begründung: Es habe schon 1x einen Anschlag auf das WTC gegeben und solche Anschläge könnten sich wiederholen. Für den Fall, daß infolge terroristischer Akte oder Unfälle oder Naturkatastrophen eines dieser Gebäude umkippen würde, wäre es eine grosse Katastrophe, weil die Folge eintreten könnte, daß eine ganze Reihe Wolkenkratzer, die in New York die sogenannte „New Yorker Skyline“ bildeten, in einem Dominoeffekt sämtlich nacheinander umstürzen würden oder zu einem Umsturz gebracht werden könnten. Durch die vorbereite Sprengung sollte im Katasstrophenfall bewirkt werden, daß die Türme in sich zusammenfallen und nicht die anderen Türme in Mitleidenschaft ziehen.

Als die Türme 1 und 2 und das WTC-Gebäude Nr.7 eine gewisse Zeit brannten, habe die Regierung die Anweisung gegeben die Sprengung auszulösen um die Gefahr des Dominoeffekts abzuwenden, bei dem dann noch weit mehr als 2700 Menschen umgekommen wären. Wegen der zu erwartenden Schadensersatzforderungen wären alle Mitarbeiter der „Controlled Demolition“ zur Geheimhaltung verpflichtet worden. Die Mitarbeiter der „Controlled Demolition Inc.“ sind ohnehin zu besonderen Geheimhaltung für alle Regierungsaufträge verpflichtet worden. Sie arbeitet fast ausschließlich für das Militär um in dessen Auftrag kontrollierte Sprengungen durchzuführen.

Natürlich würde es die Allianz-Versicherung nicht von ihren Zahlungsverpflichtungen befreien, wenn sie nachweisen könnte, daß der Terrorakt nicht von Islamisten sondern von einem Geheimdienst durchgeführt wurde. Sollte es aber nachzuweisen sein, daß Larry Silverstein Mitwisser eines geplanten Terrorakts war und nur deshalb 5 Monate vor dem Ereignis die Zusatzversicherung abschloß, so wäre die Allianz-Versicherung von ihrer Zahlungspflicht befreit. (PHI wünscht den Versicherungsdetektiven viel Erfolg.

Wenn hier in diesem Bericht erwähnt wird, daß Larry Silverstein Jude ist, so ist nicht damit beabsichtigt antijüdische Emotionen zu wecken. Unsere Absicht ist es lediglich auf den möglichen oder wahrscheinlichen Zusammenhang hinzuweisen, daß der Terrorakt ausgerechnet an einem Tag stattfand, an dem wegen einer alljährlichen jüdischen Wohltätigkeitsveranstaltung fast alle jüdischen Direktoren und leitenden Angestellten nicht anwesend waren. Silverstein natürlich auch nicht. Was für ein Zufall, daß es den islamischen Terroristen trotz 3jähriger Vorbereitung entgangen war, daß an diesem Tag kein maßgeblicher Jude Opfer ihres Anschlag werden konnte.)

Quelle (http://www.das-gibts-doch-nicht.de/seite1485.php)

Ibykus
01.06.2003, 21:30
Die Pentagon-Story

Betrachtungen zum Anschlag auf das Pentagon - Was für ein Objekt flog in das Pentagon?
Zusammenfassung einer Veröffentlichung von Thierry Meyssan auf der französisch-sprachigen Website 'www.asile.org'


"Wir hörten etwas, was wie eine Rakete klang" ("We heard what sounded like a missile")

Viele Augenzeugen sahen, wie ein Flugobjekt in das Pentagon einschlug. War das, was sie sahen eine Boeing 757-200 oder war es eine Rakete? Augenzeugen bestätigen, daß sie etwas in das Pentagon haben fliegen sehen. Aber ihre Berichte unterscheiden sich stark, wenn es darum geht, die Art des Flugobjekts im Detail zu beschreiben.

Verschiedene Augenzeugen bezeugen, daß sie ein großes Flugzeug gesehen haben. Eine anonyme Frau, die von CNN zum 11. September interviewt wurde, bestätigt, daß sie ein Passagierflugzeug gesehen hat ("a commercial plane"). Armee-Pilot Lincoln Liebner sagte zu AFP: "Ich sah dieses große Amerikanische Passagierflugzeug, wie es schnell und tief ankam." (I saw this large American Airlines passenger jet coming in fast and low.")

Dagegen sprechen andere Berichte in der amerikanischen Presse - unmittelbar nach dem Ereignis - von einem kleineren Flugobjekt, das in seinem Flug einem Passagierflugzeug sehr unähnlich war und eher einer Rakete mit Flügeln glich. "Es war wie eine Cruise Missile mit Flügeln" ("It was like a cruise missile with wings")

http://www.concernedphotography.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/pentagon2.jpg
Die Front des Pentagon-Gebäudes in den Minuten unmittelbar nach dem Angriff

Das Objekt trat in die Wand des Pentagon genau hinter dem Hubschrauberlandeplatz ein. Eine halbe Stunde nach dem Angriff stürzte diese Außenwand ein (gegen 10.10 Uhr).

http://www.concernedphotography.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/pentagon2a.jpg
Die Einschlagstelle (vergrößert dargestellt)

Der Bereich des Einschlags erstreckt sich von der ersten Etage des Gebäudes bis zur zweiten Etage, 7 bis 8 Meter hoch. Er ist in etwa so breit wie die zwei Fenster darüber (5 bis 6 Meter). Die Wand zwischen zwei das Gebäude tragenden Pfeilern ist zerstört.

http://www.concernedphotography.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/pentagon3.jpghttp://www.concernedphotography.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/pentagon4.jpg
Die Austrittsöffnung, rechts (in Bild 4) nach Beseitigung der Trümmer

Bild 3 und 4 zeigen das Loch, aus dem das Objekt aus dem Gebäude austrat. Die Legende zu Bild 3 entsprechend der Seite, aus der das Foto stammt, lautet wie selbstverständlich: "... vor der Austrittsöffnung, wo der amerikanische Linienflug Nummer 77 endete, nach Durchschlagung des Pentagon". ("A Military District Washington engineer firefighter stands in front of the exit hole where American Airlines Flight 77 finally stopped after penetrating the Pentagon. Photo by Department of Defense")

Bild 4 zeigt dasselbe Loch, nachdem die Trümmer beseitigt sind. Die Wörter "Punch out" (Austrittsöffnung) sind ergänzt worden. Das Loch ist fast kreisförmig und hat etwa einen Durchmesser von 2 1/2 Metern. Die Bildlegende auf der Seite des US-Verteidigungsministeriums lautet: "Rescue workers take a breath of fresh air near an entrance to the crash site at the Pentagon on Sept. 14, 2001. Damage to the Pentagon was caused when the hijacked American Airlines flight slammed into the building on Sept. 11th. The terrorist attack caused extensive damage to the west face of the building and followed similar attacks on the twin towers of the World Trade Center in New York City. DoD photo by Staff Sgt. Larry A. Simmons, U.S. Air Force. (Released)"

Bild 5 und 6 zeigen die Position des Lochs in der innen gelegenen Wand des dritten Gebäuderings. (Vergleiche die Anordnung der Fenster mit der in Bild 3)

http://www.concernedphotography.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/pentagon5.jpg http://www.concernedphotography.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/pentagon5a.jpg
Flugbahn des Objekts, das die drei Gebäude-
Ringe durchdrang, und die Austrittsöffnung (rechts im Ausschnitt vergrößert)

http://www.concernedphotography.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/pentagon6.jpghttp://www.concernedphotography.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/pentagon6a.jpg
Flugbahn des Objekts, das die drei Gebäude-
Ringe durchdrang, und die Austrittsöffnung aus einer anderen Perspektive (rechts im Ausschnitt vergrößert)

Mögliche Theorien: Flugzeugbug oder Sprengkopf?

Das Pentagon legt dar, daß das runde Loch, das am dritten Gebäude zu sehen ist, durch den Bug einer Boeing 757 verursacht ist. Die Hypothese ist technisch aber nicht möglich.

Das Objekt, das in die erste Etage des Gebäudes eindrang, erzeugte einen riesigen Feuerball, bevor es die beiden äußerst widerstandsfähigen Gebäude durchdrang und eine Austrittsöffnung von ca. 2 1/2 Metern hinterließ. Was für eine Art von Objekt ist in der Lage, so etwas entstehen zu lassen?

http://www.concernedphotography.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/pentagon7.jpg
Das teilweise zerstörte Pentagon-Gebäude im Größenverhältnis zu einer Boeing 757. Das Gebäude hat ein Höhe von ca. 23 Metern. Eine Boeing hat eine Spannweite von ca. 37 Metern. Was passierte mit den Flügeln? Und wie ist erklärbar, daß sie keine Beschädigungen verursachten?

Entsprechend der offiziellen Version ist das Loch von einem Flugzeug erzeugt - einer Boeing 757-200. Die offizielle Version ist kompliziert und in sich widersprüchlich:
Um das Fehlen von der Trümmern der Boeing zu erklären, behaupten die Behörden, daß das Flugzeug pulverisiert worden sei, als es auf solch ein extrem gehärtetes Gebäude wie das Pentagon aufschlug.
Um das Verschwinden von widerstandsfähigeren Teilen des Flugzeugs wie Motoren oder Bremsen zu erklären, wird uns gesagt, daß das Flugzeug geschmolzen sei (mit Ausnahme eines Landelichts oder der Black Boxes).
Um das Fehlen der 100 Tonnen geschmolzenen Metalls zu erklären, versuchen Experten zu zeigen, daß aufgrund des Feuers eine Temperatur von mehr als 2500°C entstand, was zur Verdampfung von Teilen des Flugzeugs führte (aber selbstverständlich nicht von Teilen des Gebäudes, des Landelichts oder der Black Boxes).
Um die Existenz des Lochs zu erklären, behaupten Beamte jetzt, es sei durch den Bug des Flugzeugs hervorgerufen, der trotz der Härte des Aufpralls drei Gebäude durchdrang.
Gemäß der offiziellen Darstellung zerfiel das Flugzeug also beim Auftreffen auf das Pentagon, schmolz innerhalb des Gebäudes, verdampfte bei 2500°C und durchdrang dann noch zwei weitere Gebäude durch ein Loch mit ca. 2 1/2 Metern Durchmesser.

Ein Flugzeug hätte das Gebäude zerstört, aber nicht die Mauern durchdrungen. Die Frage ist, was für eine Art von Objekt in der Lage ist, eine derartige Beschädigung zu verursachen? Eine mögliche Antwort ist: eine Rakete. Raketen haben Sprengköpfe, die wesentlich härter sind als der Bug eines Flugzeugs. Sie sind hergestellt aus abgereichertem Uran und für das Durchdringen konzipiert. Solche Raketen werden insbesondere verwendet, um in Bunker einzudringen. Ein Flugzeug schlägt auf und bricht auseinander, während eine Rakete ihr Ziel durchdringt.

Feuerwehrleute sagen aus, sie hätten ein Teil gesehen, das sie - wenngleich mit Schwierigkeiten - als Bug eines Flugzeugs identifiziert hätten. Der Bug eines Flugzeugs allerdings überlebt einen derartigen Unfall nicht. Drei Gebäude können nicht vom Bug einer Boeing durchdrungen werden. Eine mit abgereichertem Uran hergestellte Rakete hat dagegen sehr wohl die Fähigkeit, einen solchen Schaden zu verursachen.

Quelle (http://www.concernedphotography.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/index-taeter-3.html)

Ibykus
01.06.2003, 22:04
Sagt George W. Bush die Wahrheit?

US-Präsident Bush erklärt, er habe vor Betreten des Klassenraums (also vor 9 Uhr) gesehen, wie ein Flugzeug den Turm getroffen habe - Wie läßt sich das erklären?

Die Amateur-Video-Aufzeichnung vom Einschlag des ersten Flugzeugs in den Nordturm des World Trade Center wurde nicht live übertragen, sondern erst am nächsten Tag veröffentlicht.

George W. Bush sagte am 4.12.2001 in Orlando (Florida) auf die Frage, wie er sich gefühlt habe, als er am 11.9.2001 von den Anschlägen erfahren habe: "I was sitting outside the classroom waiting to go in, and I saw an airplane hit the tower -- the TV was obviously on." Bush saß also außerhalb des Klassenzimmers und wartete darauf hineinzugehen. Und er sah - wie er behauptet - auf einem Bildschirm ein Flugzeug, wie es den Turm des World Trade Center traf. Aus dem Zeitablauf geht hervor, daß es sich dabei um das erste Flugzeug gehandelt haben muß. Denn als er gegen 9:05 Uhr die Mitteilung erhielt, ein zweites Flugzeug sei ins World Trade Center geflogen, war er bereits bei den Schülern in der Klasse.
(www.whitehouse.gov/news/releases/2001/12/20011204-17.html)

Noch deutlicher wird George W. Bush am 5.1.2002 in Ontario (Kalifornien). Dort sagt er auf die Frage, was ihm durch den Kopf gegangen sei, als er vom ersten Crash erfahren habe: "...when we walked into the classroom, I had seen this plane fly into the first building. There was a TV set on." Als er in den Klassenraum ging, hatte er demzufolge auf einem Fernseher das Flugzeug in das erste Gebäude fliegen sehen. So behauptet er also zum wiederholten Male.
(www.whitehouse.gov/news/releases/2002/01/20020105-3.html)

Diese Behauptung macht stutzig. Der Klarheit halber hier der zeitliche Ablauf, wie er sich aus der Äußerung von Präsident Bush ergibt, in Kürze:

Um 8:45 Uhr fliegt ein Flugzeug in den Nordturm. Bush wartet vor dem Klassenraum und sieht diesen Vorgang auf dem Fernseher. (Er geht dann in die Klasse im Wissen um den ersten Einschlag.)

Um 9:03 Uhr fliegt das zweite Flugzeug in den Südturm.

Um 9:05 Uhr erfährt Bush davon (Stabschef Card flüstert es ihm zu. Bush bleibt in der Klasse).

Der erste Anschlag ist nicht live übertragen worden, zumindest nicht für die Öffentlichkeit. Er ist zwar - per Zufall - aufgezeichnet worden. Und die Szene ist später tatsächlich gesendet worden, aber nicht live. Was läßt sich daraus schließen? Drei Möglichkeiten gibt es:

Der Präsident irrt sich.Er hat die Ereignisse, die die Welt verändert haben, falsch in Erinnerung. Das wäre in Anbetracht der enormen Bedeutung der Ereignisse verwunderlich.

Der Präsident lügt bewußt.Der Nutzen einer solchen Lüge wäre zweifelhaft. Was sollte er damit bezwecken?

Der Präsident sagt die Wahrheit.Das wäre denkbar, wenn ihm der erste Anschlag abseits der Öffentlichkeit übertragen worden wäre.

Bemerkenswert ist insbesondere, daß er den Sachverhalt zweimal - im Abstand von ca. einem Monat - übereinstimmend schildert und das ca. 3 bzw. 4 Monate nach den Ereignissen, also nicht in einer emotionalen Erregung infolge des unmittelbaren Erlebens. Die Quelle für das, was er geäußert hat, ist das offizielle Internet-Angebot des Weißen Hauses.

Quelle (http://www.concernedphotography.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/index-taeter-3.html)

Ibykus
01.06.2003, 22:12
Sind US-Präsidenten anders als Du und ich?

3 Sekunden in Sarasota

Andreas Hauß über die Fernsehaufzeichnung vom 11.9.2001, 9:05 Uhr, beim Besuch der 'Emma E. Booker elementary school' in Sarasota, Florida


US-Präsident George W. Bush am 11.9.2001 um 09:05 Uhr in der Schulklasse der Emma E. Booker Grundschule in Sarasota/Florida, wo er sich Ziegen-Geschichten anhört - nachdem ihm - wie Bush später selber erzählt - sein Stabschef gesagt hat: "A second plane has hit the tower, America is under attack." - "Eine zweite Maschine hat den Turm getroffen. Amerika wird angegriffen."

Das Video (aus dem die unten abgebildeten Fotos entnommen sind) entstand in der Emma E. Booker Grundschule in Sarasota am 11.9. um 09.05h.

Zu diesem Zeitpunkt war Bush nicht nur durch das Memo vom 6.8. im Allgemeinen über drohenden Flugzeugterror informiert, nicht nur logisch und prinzipiell über die Flugzeugentführungen, sondern schon handfest und konkret über den ersten Einschlag der AA11 in den ersten Turm des WTC.

Es wurde beobachtet, wie ihm diese Information zuging, er wurde daraufhin angesprochen (und Bush sagte, er werde in einer Pressekonferenz etwas später darauf eingehen, wie der ihn begleitende ABC-Reporter John Cochran vor laufender Kamera übermittelte), und auch Condoleeza Rice gab an, sie habe ihn sofort nach 08.45 deshalb angerufen. Vizepräsident Cheney verriet, dass er zumindest ab dem ersten Einschlag einen direkten Draht (= eine offene „stehende“ Leitung) zum Lagezentrum hatte. Man wusste also (und damit auch Bush und seine Leute), wie viele Flugzeuge gerade entführt waren, wo sie waren und in welche Richtung sie flogen und wo sie einschlugen.

Und so konnte Andrew Card, der Sicherheitsmann vor Ort in Sarasota, Bush auch augenblicklich nach dem zweiten Einschlag ins WTC informieren.

Und es ist dies der Moment danach, die drei Sekunden danach, auf den 5 Bildern.

Während jeder, der die kurze Videosequenz am oder kurz nach dem 11.09. im Fernsehen sah, dachte, es handele sich um die Erstinformation über Terror und über den ersten Einschlag, wissen wir nun mittlerweile sogar aus Bushs Mund selber, was Card ihm gesagt hatte: „A second plane has hit the tower, America is under attack.“

Eine aufbereitete Nachricht, die auf schon vorhandenes Hintergrundwissen fiel. So lässt sich überhaupt verstehen, warum er nicht wie wir alle reagierte, mit offenen Armen, offenen Augen und hochgezogenen Augenbrauen und klaffender Kinnlade: „Waaaas?“ So oder so ähnlich haben wir simplen Erdenbürger doch reagiert, als wir die Nachricht das erste Mal hörten. Mit den unwillkürlichen Ausdrücken entsetzten Erstaunens.

Nun blieb aber Bush nicht etwa cool, weil er ja wusste, worum es ging. Schon das wäre überaus erstaunlich, denn bei dieser Informationslage erwartet ein Bürger von seinem Staatsoberhaupt, dass er den Kindern ein freundliches „Weitermachen!“ wünscht und sagt, dass der Präsident nun ein wenig regieren müsse. Bush aber blieb sitzen. Hätte er begonnen zu regieren, hätte er Verantwortung übernommen. Rumsfeld musste in der entscheidenden Stunde ungestört telefonieren, Generalstabschef Myers musste dringend eine Konferenz mit einem Senator ohne Unterbrechung durchziehen, Cheney war zu seinem Verkehrsminister in den Bunker geschleppt worden: regieren wollte in diesen Stunden offenbar niemand so recht. Auch Bush nicht.

Wie stellte er die Situation selber dar? Lassen wir ihn sich selber erklären. Als er am 4. Dezember in Orlando angesprochen wurde, sagte Bush: „And, Jordan, I wasn't sure what to think at first. You know, I grew up in a period of time where the idea of America being under attack never entered my mind - just like your Daddy's and Mother's mind probably. And I started thinking hard in that very brief period of time about what it meant to be under attack. I knew that when I got all of the facts that we were under attack, there would be hell to pay for attacking America.“ (http://www.whitehouse.gov/news/releases/2001/12/20011204-17.html)

Er habe also nur kurze Zeit zum Denken gehabt und heftig über die Bedeutung des „under attack“ nachgedacht, und im kalten Krieg sei ihm der Gedanke ans Angegriffenwerden nie gekommen und nun aber würden die Angreifer es mächtig bezahlen müssen. Gequirlter Schwachsinn also. Er hatte auch durchaus eine Menge Zeit. Und ob die Überlegung über die Bedeutung des größten Terroranschlags in den USA ausgerechnet beim Ziegengeschichtenlesen sinnvoll zu treffen ist?

Übrigens log er noch über den ersten Einschlag hinzu: „I saw an airplane hit the tower - the TV was obviously on. And I used to fly, myself, and I said, well, there's one terrible pilot. I said, it must have been a horrible accident.“ Er habe auf dem Fernseher zuvor den ersten Flieger einschlagen gesehen und das für einen Unfall gehalten. Das Videomaterial vom ersten Flieger konnte er nicht gesehen haben (es wurde erst am 12.9. veröffentlicht) und angesichts sowohl des Vorwissens als auch der Anrufe wusste er, dass auch der erste Einschlag kein Unfall eines schlechten Piloten sein konnte. (TV sah er schon in der Schule - aber wahrscheinlich erst nach den Ziegengeschichten und vor der kleinen Ansprache um 09.30h)

Sein Gesicht, und das zeigt die Fotosequenz der drei Sekunden, demonstriert nicht nur nicht Erstaunen. Es zeigt eine andere, eine ganz andere Emotion. Kinder kauen auf der Unterlippe, wenn sie verlegen und schuldbewusst etwas machen müssen, was ihnen gar nicht schmeckt: z.B. eine Sünde beichten. Das Unterbewußtsein übernimmt in Augenblicken höchster Anspannung die Macht über Mimik und Gestik. Und Bush als Nichtschauspieler schafft zwar noch, gelassen und ruhig sitzen zu bleiben, aber die innere Seelenverfassung dringt aus dem Gesicht.

Und nun urteilen Sie selbst über diesen unterlippenkauenden Mann, mit den mehrfach zugeschlagenen Augen und dazwischen den Blicken ins Leere, über die Kinder hinweg:

ist es das Gesicht

eines Unwissenden?
eines Überraschten?
eines Nachdenklichen?
eine uns unbekannte Gesichtsregung?
Oder das Gesicht eines Schuldigen?

Und dass wir uns nicht mißverstehen. Nicht nur vor, sondern auch nach diesen drei Sekunden der Kenntnisnahme des zweiten Einschlags hörte Bush den Kindern zu bei den Ziegengeschichten, fragte sie noch artig, ob sie denn wohl mehr lesen als Fernsehen zu schauen, bleibt ruhig sitzen. Während seine Landsleute aus den WTC-Fenstern sprangen oder verbrannten und „America under attack“ war.

Über Körpersprache im Allgemeinen haben wissenschaftlich und weit kundiger geschrieben u.a. Sami Molcho, Desmond Morris und Irenäus Eibl-Eibefeldt. Und man kann sich täuschen dabei, Gestik und Mimik zu interpretieren. Ein Beweis ist so eine Interpretation nicht. Nur ein Hinweis.

Das ist schon so bei unserem Kanzler und seinen Ministern - irgendwie sind die anders. Sie achten unablässig auf ihr Image, bedenken jeden Satz und kleiden sich staatsmännisch. Zumindest im Dienst sind die Leute hochkonzentriert, kamerafixiert, überhaupt nicht locker bis hin zur Brettsteifigkeit eines Scharping. Erst die wahren Profis schaffen es, Natürlichkeit und Gelassenheit um sich zu verbreiten, während sie einen treuherzig anlügen. Die innere Verfassung und das äußere Gehabe werden bei Profis stimmig, und letzteres wirkt nicht mehr einstudiert. Nicht nur Hitler hatte seine Stunden vor dem Spiegel. Das Posieren und die Rhetorik unserer Spitzenkräfte basiert ebenfalls auf teuren Kursen.

Bush hat Jahrzehnte seines Lebens mit - früher hätte man es „gammeln“ genannt - zugebracht. Dann machte er mit Hilfe der bin Laden-Familie seine erste eigene Million, unterschrieb eine Zeitlang einen Satz Todesurteile in Texas und wurde schließlich Präsident. Wenig Zeit für diese eben erwähnten Kurse. Bush ist kein Schauspieler wie Reagan. Mit kindlicher Unbekümmertheit stellt er seine Unwissenheit in den Raum und plappert manchmal derben Unsinn. Diese „Volksnähe“ brachte ihm sogar ein wenig Sympathie bei den Wahlen ein. In Form von Wählerstimmen.

Was ihm doch noch an Stimmen fehlte, fiel ihm zufälligerweise in gerade dem Bundesstaat zu, in dem sein Bruder Jeb Gouverneur ist: Florida. Jedenfalls entschied so das Oberste Gericht mit 5:4 Stimmen. Als Bush am 11.9. in Sarasota (Florida) weilte, ging es offiziell um die Forcierung einer Kampagne der Regierung im Bereich Schule und Erziehung. Schon etwas inoffizieller handelte es sich um das Verhalten zu einem geplanten Meeting der Demokraten in Miami Ende der betreffenden Woche, bei dem weitere unangenehme Fragen bzgl. seiner Berechtigung zur Präsidentschaft gestellt werden sollten (http://abcnews.go.com/sections/politics/DailyNews/bush010910.html).

Zudem war Florida schön weit weg von New York. Innenminister Ashcroft hatte sich ja auch in Sicherheit gebracht: er flog schon den ganzen August nicht mehr mit Zivilmaschinen (http://www.cbsnews.com/stories/2001/07/26/national/main303601.shtml), und viele Pentagon-Spitzenkräfte sagten am 10. September ihre Flüge ab, ebenfalls wegen der Terrorgefahr (http://www.msnbc.com/news/629606.asp? 0sp=w13b2#BODY). Beim Gipfel in Genua hatte man deshalb sogar Flakbatterien in Stellung gebracht (http://www.latimes.com/news/nationworld/nation/la-092701genoa.story).

Die CIA simulierte ausgerechnet am 11.9.2001 morgens, was passiert, wenn ein Flugzeug ein Gebäude trifft...! (http://www.nlsi.net/hs-alc-info.htm) "On the morning of September 11th 2001, Mr. Fulton and his team at the CIA were running a pre-planned simulation to explore the emergency response issues that would be created if a plane were to strike a building."

Jedenfalls wusste der Mann seit dem 6. August aufgrund eines 3-seitigen Papiers über die drohenden Anschläge Bescheid. Bruder Jeb unterzeichnete am 7. September einen Antiterrorbefehl, der den schon vorhandenen Befehl nur um den Punkt ergänzte, dass er auch für Häfen und Flughäfen gelte (http://www.eog.state.fl.us/eog_new/eog/orders/2001/september/eo2001-261-09-07-01.html).

In- und ausländische Geheimdienste hatten sich überboten in Details. Die einen wussten wer, die anderen wann, wieder andere wo und alle wie. Mit Flugzeugen werde es geschehen.

Schön weit weg von den Ereignissen zu sein bedeutet für einen Präsidenten Mehrerlei:

Er wird mit den Ereignissen nicht in Verbindung gebracht. Vor den Medien ist das immer ein gutes Alibi - für was es auch nutzen mag.
Es hatte etwas mit der Sicherheitslage zu tun, aber nur bedingt. Denn nicht nur Jacksonville, Miami, Tampa und Orlando haben weltbekannte internationale Flughäfen, sondern sogar das Örtchen Sarasota verfügt über einen Internationalen Airport. Da fragt man sich schon, weshalb ihn seine Sicherheitsleute nicht gleich nach dem Bekanntwerden des beginnenden Terrors in Sicherheit brachten. Vom Airport hätte sich in der Start- oder Landephase jederzeit ein Flieger auf ihn und die Schule stürzen können, in der er gerade Ziegengeschichten zuhörte. Der Besuch des höchsten Repräsentanten und Symbols der USA dort war tagelang geplant und öffentlich bekannt, also hatten auch potentielle Terroristen Kenntnis davon. Wußte man etwa, dass dem Präsidenten in Sarasota nichts passieren konnte? Wieso? Woher? Würde in der Nähe des Präsidenten ein Schuß knallen, hätten sich die bodyguards ja auch auf ihn geworfen und ihn in Sicherheit geschleppt. Vizepräsident Cheney zumindest ging es so am 11.9.: ziemlich ruppig wurde er gepackt und mehr getragen als gegangen in den Bunker gebracht.

Ein US-Präsident ist nicht nur seit Erfindung des Handys - aber bestimmt seitdemn - immer mit der Welt und den Sicherheitsleuten und den Beratern verbunden. Nicht nur wegen des Atomköfferchens und des „Roten Telefons“. Jede Logik darf davon ausgehen, dass seine Sicherheitsleute auch in Sarasota ebenso wie das Nordamerikanische Verteidigungskommando NORAD zeitgleich von der zivilen Flugsicherheitsbehörde FAA informiert worden waren darüber, dass seit 08.15h die AA11 (und daraufhin folgend eine Maschine nach der anderen) entführt worden war. Das muss der Präsident schon aus Prinzip wissen: es könnten ja wichtige Leute drin sitzen, wesentliche Forderungen gestellt werden, das Flugzeug könnte Kurs auf Kuba nehmen wie in den 70ern oder sich auf ein Atomkraftwerk stürzen. Ein Präsident weiß so was, er wird nicht erst Stunden später informiert.
Soweit also zur weiten Entfernung von den Ereignissen in New York und Washington.

http://www.concernedphotography.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/2001-09-11-bush-face-1-8671.jpghttp://www.concernedphotography.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/2001-09-11-bush-face-2-8655.jpghttp://www.concernedphotography.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/2001-09-11-bush-face-3-8677.jpghttp://www.concernedphotography.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/2001-09-11-bush-face-4-8679.jpghttp://www.concernedphotography.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/2001-09-11-bush-face-5-8684.jpg

Quelle (http://www.concernedphotography.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/index-taeter-3.html)

germanasti
01.06.2003, 22:15
"I was sitting outside the classroom waiting to go in, and I saw an airplane hit the tower -- the TV was obviously on."

Das sehen darf man nicht 1:1 von englisch ins deutsche übersetzen.
Damit kann auch gemeint sein, dass er im TV per sonderlaufband bzw. Sonder-News eine Moderatorin gesehen hat, die dies vermeldete. :rolleyes:

Ibykus
01.06.2003, 22:18
... aber nicht die Direktübertragung des ersten Einschlags. :p

Ibykus
03.06.2003, 13:45
Über die nächsten Wochen hinweg wird der Thread um folgende Themen erweitert:

Project Mongoose, Project Northwoods, CIA, BND, FBI, Mossad, KGB, Ermordung J.F. Kennedy, Ermordung Robert Kennedy, Schweinebucht, Lady Diana, Barschel, Gleiwitz, Stauffenberg, Reichstagsbrand, Ermordung Lincoln, Ermordung M. Monroe, Mondlandung, Echolon, M.L. King, Malcom X, Titanicuntergang ...

Weitere Vorschläge sind sehr willkommen. :)

Tabea
03.06.2003, 14:27
..... danke iby für die Informationen. :)
Ich habe mir erlaubt sie zu kopieren und per Mail an meinen Sohn geschickt,
der sich auch sehr dafür interessiert, zumal er 1999 noch im WCT war.

Ibykus
03.06.2003, 18:07
Danke Tabea :).

Schau:

PDF zum WTC/Pentagon-Spektakel zum Runterladen (http://people.freenet.de/Ibykus/11_september.pdf)

Tabea
03.06.2003, 18:18
Danke Iby :)

Also für die Hintergründe der Tode von J.F. Kennedy und M. Monroe habe
ich mich immer schon stark interessiert. Habe glaube ich so ziemlich alles
darüber in Fernsehdokumentationen, die der Aufklärung dienen sollten,
gesehen. Spannend wie ein Krimi!

syracus
03.06.2003, 18:41
Auch von mir ein "Danke", 65 Seiten A4 ausgeduckt :sss....... Und deshalb zwei, bzw. drei Links für weitere Ermittlungen von Iby (der wohl in seinem Element ist ;)).

http://www.cooperativeresearch.org

Dabei unbedingt dies anschauen;) @ 9/11/01:
http://www.cooperativeresearch.org/timeline/main/AAadvanceinfo.html

Mein "persönliches" Fazit daraus:

- 9/11 war kein Fake im eigentlichen Sinn
- 9/11 war das Pearl Harbour des 21. Jahrhunderts
- die USA wussten plus/minus eine Woche dass etwas kommt
- sie wussten, oder mussten vermuten, wo es stattfinden sollte
- sie wussten Bescheid über Pilotenausbildung in den USA
- sie wussten, dass Flugzeuge und Hochhäuser bzw. New York und Washington im Plan waren
- sie waren nur scheinbar blind
- sie missachteten klare und wiederholte Warnungen diverser, auch arabischer, Geheimdienste

Die Frage die offen bleibt: weshalb hat keiner reagiert? Etwa weil "ihnen" schon vorher klar war, dass sowas gleichgesetzt werden konnte mit "Freier Hand im Nachfeld, zu was immer wir wollen".......

syr:sss

Ibykus
04.06.2003, 12:35
Ergänzungen zum Beitrag #32 (http://213.133.109.172/stock-board/showthread.php3?postid=427457#post427457)


Informationen zur Boeing, welche in das Pentagon gestürzt sein soll:

http://people.freenet.de/Ibykus/757-223.jpg

Date: 11 SEP 2001
Time: 09.40 EDT
Type: Boeing 757-223
Operator: American Airlines
Registration: N644AA
Msn / C/n: 24602/365
Year built: 1991
Total airframe hrs: 33432 hours
Cycles: 11789 cycles
Engines: 2 Rolls Royce RB211-535E4-B
Crew: 6 fatalities / 6 on board
Passengers: 58 fatalities / 58 on board
Total: 64 fatalities / 64 on board
Ground casualties: 125 fatalities
Location: Washington, DC (USA)
Phase: Cruise
Nature: Domestic Scheduled Passenger
Departure airport: Washington-Dulles International Airport, DC (IAD)
Destination airport: Los Angeles International Airport, CA (LAX)
Flightnumber: 77

Quelle (http://aviation-safety.net/database/2001/010911-3.htm)



DIMENSIONS:
Length (757-200) 155.25 ft (47.32 m)
Wingspan 124.83 ft (38.05 m)
Height 44.50 ft (13.56 m)
Wing Area 1,951 ft2 (181.25 m2)

WEIGHTS:
Empty (757-200) 126,060 lb (57,180 kg)
Typical Load unknown
Max Takeoff (757-200) 255,000 lb (115,665 kg)
Fuel Capacity (757-200) 11,275 gal (42,680 L)
(757-200F) 12,115 gal (55,065 L)
Max Payload (757-200) 72,210 lb (32,755 kg)

Quelle + Schema (http://www.aerospaceweb.org/aircraft/jetliner/b757/index.shtml)



Innenansichten (http://www.flypiedmont.com/aac/HTML%20Data/B-757.htm)

schloss
04.06.2003, 17:14
Hi iby, Vielen Dank für deine Mühe. btw Warum wurde der Thread aus dem daily talk verschoben?? Albern! :sss

sabbel
04.06.2003, 17:16
Original geschrieben von schloss
Hi iby, Vielen Dank für deine Mühe. btw Warum wurde der Thread aus dem daily talk verschoben?? Albern! :sss

das frage ich mich auch http://www.kurts-smilies.de/motz.gif


:)

carlo
06.06.2003, 02:07
Weil er dort nicht hingehört... ;)

schloss
06.06.2003, 14:36
Original geschrieben von carlo
Weil er dort nicht hingehört... ;)

Und das entscheidest Du?? Warum verschiebst Du dann nicht auch ibys thread über Amerika...???

carlo
06.06.2003, 14:55
Original geschrieben von schloss
Und das entscheidest Du?? Warum verschiebst Du dann nicht auch ibys thread über Amerika...???
Wenn Du zum SCN-Team gehörst, darfst Du das auch, schloß...

Bis dahin gilt weiter: quod licet Iovi, non licet bovi ;)

schloss
06.06.2003, 14:57
Original geschrieben von carlo
Wenn Du zum SCN-Team gehörst, darfst Du das auch, schloß...


und wenn man etwas darf, muss man es auch...sehr sinnig!

Matze
06.06.2003, 15:12
Und wenn du es genau wissen willst, ICH habe den Beitrag verschoben. Aufgrund der passenden Threadüberschrift gehörte der meiner Meinung nach auch heute noch hier in diesen Bereich genau wie sabbels Beitrag mit dem "Brechanfall". I.d.R. wird im originalforum eine Weiterleitung stehen gelassen, in Ausnahmefällen (Werbung, unachtsamkeit etc) aber auch nicht.

Betrachte diese "Dienstleistung" des Verschiebens doch als persönlichen Sekreteriatsdienst das wir das passend einordnen wenn es mal wieder "schnell" gehen muss wie eine Sekretärin der noch schnell was in die Hand gedrückt wird :dd.

Matze

syracus
08.06.2003, 12:43
Excuse moi, mais c'est tous de la france ;):

Un Boeing 757 s'est-il vraiment écrasé sur le Pentagone le 11 septembre 2001 ?

Chronologie des événements (vol AA 77) :

8h10 (8h20 ?) : Le Boeing 757-223 (N644AA) (1) du vol American Airlines 77 décolle de l'aéroport de Dulles et se dirige vers Los Angeles. A son bord, 58 passagers, 4 membres d'équipage et 2 pilotes.
8h40 : La FAA (Federal Aviation Administration) informe le NORAD (North American Aerospace Defence Command) du détournement du vol AA 11.
8h43 : La FAA informe le NORAD du détournement du vol UA (United Airlines) 175.
8h46 (selon le NORAD) : Le Boeing du vol AA 11 s'encastre dans la tour nord du WTC (World Trade Center).
8h50 : Le pilote du vol AA 77 effectue sa dernière communication de routine avec la tour de contrôle.
8h55 (8h56 ?) : L'avion coupe son transpondeur et fait demi-tour en direction de Washington.. Dès cet instant, l'identité, l'altitude et la vitesse du vol 77 ne peuvent plus être détectés par les radars secondaires (Les radars primaires peuvent repérer la présence d'un engin en vol, mais sans l'identifier. Selon une déclaration officielle de la FAA, aucun radar primaire ne couvrait le sud-est de l'Ohio, lieu du détournement.). Contrairement aux autres vols impliqués dans les attentats, un silence radio est maintenu.
9h02, 9h08 (selon le Washington Post) : Le Boeing du vol UA 175 s'encastre dans la tour sud du WTC.
9h06 : La FAA informe les contrôleurs aériens du premier détournement d'avion.
9h09 (selon le Washington Post) : La tour de contrôle d'Indianapolis ne parvenant plus à établir un contact radio avec le vol AA 77 informe de la possibilité d'un crash.
9h18 (selon le Washington Post) : La FAA donne l'alerte à tous les contrôleurs du pays et leur demande de surveiller toute disparition radar ou changement non-autorisé de la trajectoire d'un avion.
9h24 (selon le NORAD) : La FAA informe le NEADS (North East Air Defense Sector, NORAD) du détournement du vol AA 77. Le NORAD donne immédiatement l'ordre à deux F-16 de la base de Langley (Virginie) d'établir un contact visuel avec le vol AA 77. (2)
9h25 (selon le Washington Post), 9h33 (selon le NY Times) : La tour de contrôle de Dulles repère un avion se déplaçant rapidement vers Washington.
9h29 (selon le Washington Post), [9h33 (selon le NY Times)] : Les contrôleurs de l'aéroport de Dulles donnent l'alerte et signalent [à l'Aéroport National Reagan] qu'un avion non-identifié se dirige vers [les zones aériennes interdites au-dessus de la Maison Blanche, du Capitole, et du Monument de] Washington à vitesse élevée.
9h30 (selon le NORAD) : Décollage des deux F-16. Le NORAD évalue à environ 12 minutes le temps nécessaire pour que les F-16 parcourent les 105 miles (168 km) qui séparent la base de Langley du Pentagone (environ 14,5 km/min.). (3)
9h36 : L'Aéroport National (Reagan Airport) demande au cargo militaire Lockheed C-130 Hercules (Golfer06 ?), qui venait de décoller de la base Andrew, d'intercepter et d'identifier l'avion. L'équipage du C-130 annonce qu'il s'agit d'un Boeing 757 qui se déplace rapidement et à basse altitude.
9h38 (selon le Pentagone), 9h37 (estimation du NORAD), 9h41 (selon le Washington Post, CNN, ABC et CBS), 9h43 ou 9h45 (selon d'autres médias) : le Boeing s'écrase sur l'aile (sud-)ouest du Pentagone, au niveau de l'héliport.
10h10 Les étages supérieurs de la zone touchée sur l'anneau E s'effondrent.

(1) Environ 100 tonnes, 38 mètres d'envergure, 13,6 mètres de hauteur, 47,3 mètres de long, 7,3 mètres de large (hors ailes). Un Boeing 757-223 peut accueillir jusqu'à 201 passagers (231 en vol charter). (Voir aussi: Info Boeing 757-200, et photo du Boeing 757-223 (N644AA) avant le 11 septembre)

(2) Bien qu'il existe une importante base militaire à 10 miles (16 km) de Washington (Andrews Air Force Base) dont deux escadrons au moins (le FS-121 et le VMFA-321) sont spécialement formés pour pouvoir réagir à tout instant à une situation d'urgence, aucun appareil "prêt au combat" n'était disponible depuis cette base avant l'attaque sur le Pentagone; selon les sources officielles. (Voir aussi: "Guilty For 9-11: Bush, Rumsfeld, Myers")

(3) Selon ses spécifications techniques, le F-16 peut atteindre une vitesse de 1500 miles par heure - 25 miles (40 km) par minute. (Voir: F-16 Fighting Falcon - Military Aircraft) Cependant, "la vitesse de mach 2 n'est pas tenable pour ce type de chasseur classique plus de 2 à 3 minutes. De plus la consommation de carburant associé entrainerait la vidange trop rapide des réservoirs et ne permettrait pas de parcourir la distance demandée." (Florent B.)


--------------------


Donc, le 11 septembre à 9h38, le Pentagone subit à son tour une attaque. Les tout premiers comptes-rendus font mention de 2 explosions. On évoque une bombe, l'explosion d'un hélicoptère, une voiture ou un camion piégé (comme ce fût le cas quelques minutes plus tard devant le Département d'Etat, ce qui a ensuite été officiellement démenti peu de temps après.).

Viennent alors les récits des témoins visuels du crash d'un avion (Mike Walter - USA Today, Joel Sucherman - USA Today, Dave Winslow - AP radio reporter).

Pourtant, il reste difficile de se convaincre qu'un Boeing 757 est la cause des dégâts sur l'aile ouest du Pentagone lorsque l'on examine les images de la scène.
(Voir aussi: "Les mystères de l'attentat contre le Pentagone")


http://amigaphil.planetinternet.be/pic/Pentagon091101.png
Steve Riskus - jpeg 2048*1536 (686048 octets)


http://amigaphil.planetinternet.be/pic/Pentagon091102.png
Steve Riskus - jpeg 2048*1536 (708941 octets)


http://amigaphil.planetinternet.be/pic/Pentagon091103.png
Steve Riskus - jpeg 2048*1536 (722321 octets)


http://amigaphil.planetinternet.be/pic/Pentagon091104.jpg
Will Morris, AP - jpeg 333*240 (25347 octets)


http://amigaphil.planetinternet.be/pic/Pentagon091104b.jpg
AP - jpeg 505*334 (30956 octets)


http://amigaphil.planetinternet.be/pic/Pentagon091117.png
AP ? - jpeg 500*470 (121636 octets)


"Q [journalist question]: Mr. Secretary, you said you could not be specific about casualties. Can you give us some characterization, whether it's dozens, hundreds in the building?
Rumsfeld: Well, we know there were large numbers, many dozens, in the aircraft that flew at full power, steering directly into the -- between, I think, the first and second floor of the -- opposite the helipad. You've seen it. There cannot be any survivors; it just would be beyond comprehension." (Donald H. Rumsfeld, Secretary of Defense, in a DoD News Briefing on Pentagon Attack, Tuesday, Sept. 11, 2001 - 6:42 p.m. EDT)

"The Boeing 757 crashed into the outer edge of the building between the first and second floors, 'at full power,' Mr. Rumsfeld said. It penetrated three of the five concentric rings of the building." (New York Times, 12 Sept. 2001)

"The Boeing 757 struck Wedge 1 on the Heliport side of the Pentagon very low to the ground and entered Wedge 1 just to the north of Corridor 4 on the first and second floors. The plane traveled through the Pentagon at a roughly 45-degree angle to the face of the building. It went through Wedge 1 and into the un-renovated Wedge 2 before exiting the C-ring, the third ring of offices, and into a roadway (A/E Drive) that circles the perimeter of the Pentagon between the B and C-rings." (The renovation of the Pentagon, 1 March 2001 (?), PDF document)


http://amigaphil.planetinternet.be/pic/Pentagon091125.jpg
Daryl Donley, SIPA Press - jpeg 766*500 (81873 octets)


Selon la légende de SIPA Press: "A ball of flame erupts as a commercial airliner crashes into the Pentagon September 11, 2001."

Ce n'est pas l'impact initial sur la façade du Pentagone que nous montre cette photographie. On peut voir en effet que l'incendie s'est déjà bien étendu: des voluptes de fumée blanche/grise s'échappent du bâtiment à gauche de la boule de feu, et une épaisse fumée noire (hydrocarbures) s'élève au-dessus de l'enclos de camions. Quelle est donc l'origine de cette boule de feu ?

Une gerbe de flammes sortant du trou creusé par l'impact d'un avion ?
Une seconde explosion dont plusieurs témoins ont entendu la déflagration ?


http://amigaphil.planetinternet.be/pic/Pentagon091105.png
Jason Ingersoll, U.S. Marine Corps - jpeg 3008*1960 (1181424 octets)

http://amigaphil.planetinternet.be/pic/Pentagon091109.png
Jason Ingersoll, U.S. Marine Corps - jpeg 2000*1312 (520944 octets)

http://amigaphil.planetinternet.be/pic/Pentagon091106.png
Rich Lipski, The Washington Post - jpeg 400*258 (40956 octets)


"'(The plane) was flying fast and low and the Pentagon was the obvious target,' said Fred Gaskins, who was driving to his job as a national editor at USA TODAY near the Pentagon when the plane passed about 150 feet overhead. 'It was flying very smoothly and calmly, without any hint that anything was wrong.'" (USA Today)

"AP reporter Dave Winslow also saw the crash. He said, 'I saw the tail of a large airliner ... It ploughed right into the Pentagon.'" (The Guardian)


"I was sitting in the northbound on 27 and the traffic was, you know, typical rush-hour -- it had ground to a standstill. I looked out my window and I saw this plane, this jet, an American Airlines jet, coming. And I thought, 'This doesn't add up, it's really low.'
And I saw it. I mean it was like a cruise missile with wings. It went right there and slammed right into the Pentagon." (Mike Walter, on CNN)


http://amigaphil.planetinternet.be/pic/Pentagon091121.png
(What hit the Pentagon ?) - png 333*190 (17962 octets)

http://amigaphil.planetinternet.be/pic/Pentagon091126.png
Simon Lang - jpeg 640*480 (51716 octets)


"'Je me suis d'abord dit: je n'en ai jamais vu voler si bas', a raconté le capitaine Lincoln Liebner, qui était en train de garer sa voiture sur un parking au moment de l'attaque. 'Juste avant l'impact je me suis rendu compte de ce qui était en train de se passer'. Le jet a également percuté un hélicoptère et enflammé un camion de pompiers, a précisé le capitaine Liebner. 'Nous avons réussi à sortir un type du camion', a-t-il dit, tandis qu'on entendait des gens crier à l'intérieur du véhicule en feu." (Cyberpresse)



"'I was going up Interstate 395, up Washington Boulevard, listening to the radio, to the news, to WTOP, and from my left side, I don't know whether I saw or heard it first -- this silver plane; I immediately recognized it as an American Airlines jet,' said the 25-year-old [John] O'Keefe, managing editor of Influence, an American Lawyer Media publication about lobbying. 'It came swooping in over the highway, over my left shoulder, straight across where my car was heading." (New York Law Journal)


http://amigaphil.planetinternet.be/pic/Pentagon091122.gif
Flight 77 3D - gif 333*202 (201948 octets)


"'I was in the left hand lane with my windows closed. I did not hear anything at all until the plane was just right above our cars.' [Father Stephen] McGraw estimates that the plane passed about 20 feet over his car, as he waited in the left hand lane of the road, on the side closest to the Pentagon.
'The plane clipped the top of a light pole just before it got to us, injuring a taxi driver, whose taxi was just a few feet away from my car.'
'I saw it crash into the building,' he said. 'My only memories really were that it looked like a plane coming in for a landing. I mean in the sense that it was controlled and sort of straight. That was my impression,' he said." (Paul Haring, MDW News Service)


http://amigaphil.planetinternet.be/pic/Pentagon091123.png

http://amigaphil.planetinternet.be/pic/Pentagon091111.png

http://amigaphil.planetinternet.be/pic/Pentagon091124.png
Gary Coppage, USAF - jpeg 1200*900 (951770 octets)

Suivant la démonstration de Ron Harvey, cinq lampadaires ont été arrachés sur la trajectoire de "l'engin" qui a percuté le Pentagone.


"'I was right underneath the plane,' said Kirk Milburn, a construction supervisor for Atlantis Co., who was on the Arlington National Cemetery exit of Interstate 395 when he said he saw the plane heading for the Pentagon. 'I heard a plane. I saw it. I saw debris flying. I guess it was hitting light poles,' said Milburn. 'It was like a WHOOOSH whoosh, then there was fire and smoke, then I heard a second explosion.'" (Washington Post)


Légende originale pour la photographie ci-dessus:
"This Picture shows two vehicles on Route 27 that were damaged by light pole debris, clipped by the aircraft as it passed overhead and across Route 27, then plowed into the Pentagon. The pole to the left is one of several that were clipped by the aircraft. The pole is also not complete, you can see it was sheered at the top."


Légende originale pour la photographie ci-contre, à droite:
"Damage to the cab on Route 27 when a piece of a clipped light pole struck his windshield."


http://amigaphil.planetinternet.be/pic/Pentagon091107.jpg
? - png 333*217 (44288 octets)

http://amigaphil.planetinternet.be/pic/Pentagon091118.jpg
Mark Faram, Navy Times, AP - jpeg 350*275 (33048 octets)

Voici la première photo trouvée à ce jour [20 décembre 2001] qui prétend présenter un débris d'avion. Selon la légende de l'image (Times Dispatch: Terrorist Attack):

"A piece of aircraft wreckage lies on the heliport on the west side of the Pentagon after a terrorist attack Tuesday Sept. 11, 2001 in Arlington, Va. Wreckage from the aircraft was strewn accross the highway and military medical crews were mobilizing to help the wounded."


[update] Une autre photographie du même débris: jpeg 656*1000 (130560 octets)


Une photographie publiée par le Paris Match (Belgique: "La Libre Match" 30, 10 avril 2002).
Selon la légende:

"disloqué mais parfaitement identifiable, un pneu du train d'atterrissage a également été retrouvé."

Malheureusement, Paris Match ne cite pas ses sources et ne crédite pas l'auteur de la photo.

http://amigaphil.planetinternet.be/pic/Pentagon091127.jpg
Jocelyn Augustino, FEMA - jpeg 1226*1824 (2391395 octets) ANMERKUNG: Bei diesen Überresten handelt es sich ganz klar um das Main Disc Assy, Hauptstufe Treibwerk

[août 2002]
Légende FEMA:

"The main entrance to the search and rescue operations at the Pentagon following Tuesday's attack."

Photo by Jocelyn Augustino/ FEMA News Photo
Disaster Type: Terrorist Attack
Event: Pentagon Explosion
Declaration Number: 1392
Photo Date: 2001-09-13 17:22:06
Photograph ID: 4414


Un débris provenant d'un moteur d'avion ?

http://amigaphil.planetinternet.be/pic/Pentagon091113.jpg

Légende originale pour la photographie ci-dessous (à gauche):
"A firefighter makes his way toward the devastation in the northwest section of the Pentagon between rings 'B' and 'C'."
ANMERKUNG: 2 dicke Löcher? Zwei Treibwerke aus Titan und Stahl, nix verdampfen ;)


http://amigaphil.planetinternet.be/pic/Pentagon091119.jpg
Département de la Défense - jpeg 500*313 (44003 octets)

http://amigaphil.planetinternet.be/pic/Pentagon091114.jpg
Geoff Metcalf - jpeg 1728*1152 (250785 octets)


Légende originale pour la photographie ci-dessous (à droite):
"A Military District Washington engineer firefighter stands in front of the exit hole where American Airlines Flight 77 finally stopped after penetrating the Pentagon."


"The Pentagon was built in 1941 out of reinforced concrete. It is laid out in five concentric pentagonal 'rings', the 'E' being the outermost and 'A' the innermost. The jet cut the building like a knife. It did not penetrate all the way into the center courtyard, but did reach the 'B' ring." (DefenseLINK News)

"The five-story Pentagon is divided into five wedges, and its offices are arranged in five concentric rings connected by a series of corridors. In the crash area, the buildings outermost E-ring collapsed completely, and the worst damage extended into the first and second floors of the B-ring." (Architectural Record)


"On the inside wall of the second ring of the Pentagon, a nearly circular hole, about 12-feet wide, allows light to pour into the building from an internal service alley. An aircraft engine punched the hole out on its last flight after being broken loose from its moorings on the plane. The result became a huge vent for the subsequent explosion and fire. Signs of fire and black smoke now ring the outside of the jagged-edged hole." (Military District of Washington - News, 26 Sept. 2001)


http://amigaphil.planetinternet.be/pic/Pentagon091116.png
png 235*148 (1710 octets)

Voir également:
ArchitectureWeek - Pentagon Battered but Firm
Washington Post - Rebuilding the Pentagon
Pentagon Renovation Program (15/9/2001, PDF, 2807 Ko)


http://amigaphil.planetinternet.be/pic/Pentagon091115.png
Département de la Défense - jpeg 959*719 (166791 octets)

http://amigaphil.planetinternet.be/pic/Pentagon091108.png
? - jpeg 470*353 (22917 octets)

L'infographie suivante, dont l'origine est inconnue, nous montre un détail intéressant:
Après avoir fait demi-tour au-dessus d'une ville dont le nom n'est pas précisé (apparement en Ohio), le tracé du vol 77 en retour vers Washington est dessiné en pointillés.

Serait-ce l'estimation du vol dont les contrôleurs radar ont perdu la trace pendant plus de 30 minutes ? Le tracé est-il hypothétique pour d'autres raisons?

"Q [journalist question]: Can you give us any sense of the area that was destroyed, how wide it is? How many feet? And did it break through to all five rings of the Pentagon?
Plaugher: It did not break through to all five rings, and I do not know the measurements.
Q: Is there anything left of the aircraft at all?
Plaugher: First all, the question about the aircraft, there are some small pieces of aircraft visible from the interior during this fire-fighting operation I'm talking about, but not large sections. In other words, there's no fuselage sections and that sort of thing.
[...]
Q: Chief, there are small pieces of the plane virtually all over, out over the highway, tiny pieces. Would you say the plane exploded, virtually exploded on impact due to the fuel or --
Plaugher: You know, I'd rather not comment on that.
We have a lot of eyewitnesses that can give you better information about what actually happened with the aircraft as it approached. So we don't know. I don't know.
[...]
Q: Where is the jet fuel? Just --
Plaugher: We have what we believe is a puddle right there that the -- what we believe is to be the nose of the aircraft. So --
Q: Where is that? What ring is that, or corridor --
- "
(Ed Plaugher, fire chief of Arlington County, in a News Briefing directed by Victoria Clarke, ASD PA, at the Pentagon on Wednesday, Sept. 12, 2001 - 10:16 a.m.)


"Ed Plaugher affirme en riant presque : « je peux vous assurer qu'il y avait un avion ». Prolixe, le chef des pompiers d'Arlington énumère une liste exhaustive des débris qu'il dit avoir vu dans le foyer de l'impact : « des ailes, le fuselage, les sièges, les moteurs, les trains et la boîte noire »." (Valérie Labrousse, Digipresse, mercredi 22 mai 2002)


"Steve Patterson, 43, said he was watching television reports of the World Trade Center being hit when he saw a silver commuter jet fly past the window of his 14th-floor apartment in Pentagon City. The plane was about 150 yards away, approaching from the west about 20 feet off the ground, Patterson said.
He said the plane, which sounded like the high-pitched squeal of a fighter jet, flew over Arlington cemetary so low that he thought it was going to land on I-395. He said it was flying so fast that he couldn't read any writing on the side.
The plane, which appeared to hold about eight to 12 people, headed straight for the Pentagon but was flying as if coming in for a landing on a nonexistent runway, Patterson said." (Washington Post, 11 septembre 2001)


"Paul Begala, a Democratic consultant, said he witnessed an explosion near the Pentagon.
'It was a huge fireball, a huge, orange fireball', Begala said in an interview on his cell phone.
He said another witness told him a helicopter exploded." (AP, Washington, 9/12/2001 11:45:33 PM)


"At that moment I heard a very loud, quick whooshing sound that began behind me and stopped suddenly in front of me and to my left. In fractions of a second I heard the impact and an explosion. The next thing I saw was the fireball.
I was convinced it was a missile. It came in so fast it sounded nothing like an airplane." (L. Rains, Space News)


"The crew of a military cargo plane watched helplessly on Sept. 11 as a hijacked airliner plunged into the Pentagon, a defense official confirmed Tuesday. The report confirms the eyewitness account of two Hampton Roads residents who were near the Pentagon that day and said they saw a second plane flying near the doomed passenger jet.
A C-130 cargo plane had departed Andrews Air Force Base en route to Minnesota that morning and reported seeing an airliner heading into Washington 'at an unusual angle,' said Lt. Col. Kenneth McClellan, a Pentagon spokesman.
Air-traffic control officials instructed the propeller-powered cargo plane 'to let us know where it's going,' McClellan said. But, he said, there was no attempt to intercept the hijacked airliner. 'A C-130 obviously goes slower than a jet,' McClellan said. 'There was no way he was going to intercept anything.' The C-130 pilot 'followed the aircraft and reported it was heading into the Pentagon,' he said. 'He saw it crash into the building. He saw the fireball.'
In the days immediately following the Sept. 11 hijackings, the Pentagon had no knowledge of the C-130's encounter, because all reports were classified by the Air National Guard, the Pentagon spokesman said. 'It was very hard to get any information out,' McClellan said." ("C-130 crew saw Pentagon strike, official confirms", Terry Scanlon et David Lerman, Daily Press, 17 octobre 2001)


"'The safety and security systems did what they were supposed to do', says Cecil G. Doyle, president and CEO of Hayes, Seay, Mattern & Mattern Inc., the Roanoke, Va.-based architect-engineer for the Wedge One project. The blast-resistant windows, which are framed in steel and bolted to the steel structure behind the exterior wall, helped save lives, officials say. Despite the huge impact of the crash, the newly installed windows on Wedge One's third and fourth floors were intact, but the old windows in the not-yet-renovated adjacent section blew out. The new windows 'weren't designed to stop a 757, but they did provide some protection and we strongly believe some lives were saved because of the steel reinforcement around each of the windows', says Tom Fontana, the Pentagon Renovation Office spokesman." (S. Winston, Engineering News-Record, 14 sept. 2001)
Voir aussi:
Retrofitting the Pentagon for Blast Resistance (document PDF, Juillet/août 2001);
Pentagon Battered but Firm,ArchitectureWeek 69, 3 October 2001


"New radar evidence obtained by CBS News strongly suggests that the hijacked jetliner which crashed into the Pentagon hit its intended target. Top government officials have suggested that American Airlines Flight 77 was originally headed for the White House and possibly circled the Capitol building. CBS News Transportation Correspondent Bob Orr reports that's not what the recorded flight path shows.
Eight minutes before the crash, at 9:30 a.m. EDT, radar tracked the plane as it closed to within 30 miles of Washington. Sources say the hijacked jet continued east at a high speed toward the city, but flew several miles south of the restricted airspace around the White House. At 9:33 the plane crossed the Capitol Beltway and took aim on its military target. But the jet, flying at more than 400 mph, was too fast and too high when it neared the Pentagon at 9:35. The hijacker-pilots were then forced to execute a difficult high-speed descending turn. Radar shows Flight 77 did a downward spiral, turning almost a complete circle and dropping the last 7,000 feet in two-and-a-half minutes. The steep turn was so smooth, the sources say, it's clear there was no fight for control going on. And the complex maneuver suggests the hijackers had better flying skills than many investigators first believed.
The jetliner disappeared from radar at 9:37 and less than a minute later it clipped the tops of street lights and plowed into the Pentagon at 460 mph.
Some eyewitnesses believe the plane actually hit the ground at the base of the Pentagon first, and then skidded into the building. Investigators say that's a possibility, which if true, crash experts say may well have saved some lives.
At the White House Friday, spokesman Ari Fleischer saw it a different way. 'That is not the radar data that we have seen', Fleischer said, adding, 'The plane was headed toward the White House.'" (CBS, 21 sept. 2001)


"Now word has reached us that federal investigators may have video footage of the deadly terrorist attack on the Pentagon.
A security camera atop a hotel close to the Pentagon may have captured dramatic footage of the hijacked Boeing 757 airliner as it slammed into the western wall of the Pentagon. Hotel employees sat watching the film in shock and horror several times before the FBI confiscated the video as part of its investigation.
It may be the only available video of the attack. The Pentagon has told broadcast news reporters that its security cameras did not capture the crash. The attack occurred close to the Pentagon's heliport, an area that normally would be under 24-hour security surveillance, including video monitoring." (B. Gertz, The Gertz File, 21 sept. 2001)
Voir aussi: Images show September 11 Pentagon crash (CNN, 8 mars 2002).


"The 9:45 a.m. attack on the Pentagon appeared to take place on the Army side of the building, said retired Gen. Wesley Clark, former supreme commander of NATO.
'We've known for some time that some group has been planning' such an assault, he told CNN, adding that 'obviously, we didn't do enough' to prepare for one." (CNN)


Philippe Lamair, journaliste à la RTBF, a soumis l'enquête du Réseau Voltaire à l'ambassade américaine en Belgique. La réponse de l'ambassade:
"C'est une construction intellectuelle; c'est impossible [qu'un avion ne se soit pas écrasé sur le Pentagone]."
Philippe Lamair: "Pourquoi ne réagissez-vous pas ?"
L'ambassade: "Nous ne pouvons pas réagir dans la mesure où c'est une affaire criminelle; c'est traité par le FBI et donc il y a le secret de l'instruction."
Colette Obertin-Frère, correspondante RTBF à Washington a également soumis l'enquête du Réseau Voltaire à deux experts: messieurs Joe Jones et Eric Rigler. Selon ces experts: "Il s'agit absolument d'un attentat perpétré par un avion: il y a les témoins occulaires, il y a les radars, et un avion a quand même disparu."
"Pourquoi y a-t-il si peu de dégâts ?"
"Un avion est fait essentiellement de matériaux friables, à l'exception bien sûr du moteur et du train d'atterrissage. Les matériaux sont en fait l'aluminium et le magnésium. Et lorsque l'avion s'est encastré dans le Pentagone, il est parfaitement possible qu'il se soit tout simplement compressé, qu'il se soit en quelque sorte désintégré. Les ailes de l'avion peuvent parfaitement s'être repliées le long du corps, ce qui a limité le point d'impact."
"Où sont passés les débris d'avion ?"
"Encore une fois, c'est une règle générale, lorsqu'un incendie violent suit une catastrophe aérienne, on ne retrouve en général pratiquement rien des débris qui disparaissent en fait dans l'incendie. C'est vrai que nous avons tous encore à l'esprit la magnifique reconstitution qui a suivi le drame du vol 800 de la TWA. Mais il faut se souvenir que dans ce cas, les débris sont tombés dans l'eau; ce qui a éteint l'incendie et ce qui a permis de reconstituer l'avion. Mais la règle générale est que lorsqu'il y a un incendie, on ne retrouve pas les débris"
("Qu'en dites-vous?", RTBF, 10 mars 2002. Contact: mediation@rtbf.be.)


"The FBI finally turned over the area to Maj. Gen. James T. Jackson, Commander, U.S. Army Military District of Washington, in a special ceremony Sept. 26 in front of the point of damage. Officially, the area is no longer a working FBI crime scene." (Sgt. Nate Orme, Commentary: Remembering the honored dead at Pentagon crash site, 26 Sept. 2001)


"L'ambassade [américaine à Paris], qui a reçu le livre ['L'Effroyable Imposture' - Thierry Meyssan] avant sa sortie vers le 4 mars, se refuse à toute réaction sur consigne du Pentagone vers lequel elle nous renvoie.
Au service de presse du Pentagone, M. Glen Flood déclare : 'Nous sommes au courant de l'existence de ce livre. C'est pour nous une gifle en pleine figure et il s'agit d'une véritable offense faite à tout le peuple américain et spécialement à la mémoire des victimes des attentats'. M. Flood précise également ne pas avoir lu le livre et se refuse à le faire. Il indique alors avoir été lui-même témoin lors de l'attentat en précisant qu'il n'a pas vu l'avion s'écraser mais qu'il a constaté plus tard la présence au sol de débris de l'appareil." (P. Blanchard et V. Labrousse, Digipresse, 18 mars 2002, 12h58)


"They [find a lot] and any number of terrorist efforts have been dissuaded, deterred or stopped by good intelligence gathering and good preventive work. It is a truth that a terrorist can attack any time, any place, using any technique and it's physically impossible to defend at every time and every place against every conceivable technique. Here we're talking about plastic knives and using an American Airlines flight filed with our citizens, and the missile to damage this building and similar (inaudible) that damaged the World Trade Center. The only way to deal with this problem is by taking the battle to the terrorists, wherever they are, and dealing with them." (Donald H. Rumsfeld, Secretary Rumsfeld Interview with Parade Magazine, Friday, Oct. 12, 2001)


"It is easy to imagine an infinite number of situations ... where government officials might quite legitimately have reasons to give false information out." - Theodore Olson, Procureur Général, 18 mars 2002. ("This president thinks our ignorance is bliss", Richard Reeves, 22 mars 2002)


"Le but des sites français qui ont ainsi créé ce 'mystère de l'avion du Pentagone' n'est pas clair. Il relève soit de la psychiatrie, soit du marketing." (P. Riché, Libération, 16 mars 2002)


"To announce that there must be no criticism of the president, or that we are to stand by the president right or wrong, is not only unpatriotic and servile, but is morally treasonable to the American public." (Teddy Roosevelt)

Quelle: http://amigaphil.planetinternet.be/PentagonCrash.html

Lohnt sich Original anzusehen, dürften wohl weit mehr als hundert Links zu den Originalen, Interviews, Tabellen, Bilder, etc, etc dabei sein.

Bleibe immer noch dabei, das war ein Flugzeug und das Schadensbild ist genauso zu erwarten. Auch sehe ich massig Flugzeugtrümmer plus die Überreste der Triebwerke nach den "Austrittsöffnungen". Frage ist nur, weshalb keiner eingegriiffen hat obwohl die F16/F14 AMRAAM's hatten. Die kommen 50-70km weit, so nahe waren sie mehr als zwei Minuten vor Aufschlag....

syr:)

carlo
08.06.2003, 15:59
syracus :)

hast Du den schon gelesen, gibt noch mehr Fotos mit noch viel mehr Thesen:


http://www.steinbergrecherche.com/bimeyssan.htm

carlo
08.06.2003, 16:11
...nicht einmal die Berliner taz glaubt an Thierry Meyssans Verschwörungsquatsch:



"Falsche Beweise" überall

Die Flugzeugattentate wurden von ranghohen US-Militärs organisiert, behauptet der französische Politologe Thierry Meyssan. Sein Buch, konsequent selektiv geschrieben, verkauft sich gut

aus Paris DOROTHEA HAHN

Und wenn am 11. September alles ganz anders war? Wenn statt einer Boeing eine Rakete ins Pentagon gerast ist? Wenn das World Trade Center nicht von zwei Passagiermaschinen, sondern von Sprengstoff, der in den Türmen deponiert war, zum Einsturz gebracht wurde? Wenn an Bord der Flugzeuge kein einziger islamistischer Terrorist gesessen hat? Und wenn die Spur zu den Verantwortlichen der blutigsten Attentate in der amerikanischen Geschichte nicht nach Afghanistan, sondern in die Spitze des US-Militärapparats führt?

Der Franzose Thierry Meyssan behauptet genau das. Im Internet, in Büchern und auf Konferenzen erklärt der 45-jährige Politologe, die "offizielle Version" sei falsch, das FBI produziere "falsche Beweise". Und US-Präsident George W. Bush lüge.

Als Alternative präsentiert Meyssan seine Sicht der Ereignisse. Danach hat eine Gruppe von Führungskräften der US-Armee die Attentate organisiert, um Präsident Bush unter Druck zu setzen und die Öffentlichkeit auf eine Militarisierung der Politik einzustimmen. Mit Erfolg, wie Meyssan feststellt: "Das US-Regime ist nach rechts gerutscht." Nutznießer seien der militärisch-industrielle Komplex, die Erdöllobby und die Pharmaindustrie. Sie hätten mehr erreicht, "als sie sich erträumen konnten".

In Frankreich galt Meyssan als seriöser Linker. Er ist Führungsmitglied der radikalen Linkspartei, die unter Lionel Jospin den Forschungsminister stellte. Und er leitet das Réseau Voltaire, ein antiklerikales Netzwerk, in dem Linke Politik und Gesellschaft diskutieren. Meyssans Arbeiten über den katholischen Opus Dei wurden von Journalisten viel zitiert, seine Recherchen über den Ordnertrupp der rechtsextremistischen Front National bildeten 1999 gar die Grundlage für eine parlamentarische Untersuchungskommission.

Im Zentrum von Meyssans These steht das Pentagon. Die "offizielle Version" über den American-Airlines-Flug 77, der mit 64 Menschen an Bord in das Pentagongebäude raste, kommentiert er ironisch: "Das Flugzeug hat sich beim Aufprall pulverisiert, ist im Feuer geschmolzen und hat sich in der Hitze in Gas verwandelt. Dennoch konnte es vom FBI einige Monate später praktisch vollständig rekonstruiert werden." Für Meyssan ist es ein "materielles Unding", dass eine Boeing 757 das Verwaltungsgebäude getroffen haben soll. Seine Begründung ist eine Mischung aus gesundem Menschenverstand - das Loch in der Fassade ist zu klein für ein Flugzeug -, offiziellen Dokumenten und Expertenmeinungen. Demnach kann eine Boeing nicht knapp über dem Erdboden - zwischen Parterre und erstem Stock - waagerecht in ein Gebäude rasen. Und von der Maschine müssten Reste der Flügel auf dem Rasen davor zu finden sein.

Das klingt spannend, macht einen wissenschaftlichen Eindruck. Denn Meyssans Bücher sind mit Fußnoten gespickt. Doch die Sache hat einen Haken: Es fehlen Beweise. Meyssan hat an seinem Pariser Computer Agenturnachrichten und Zeitungsartikel gelesen, Fotos verglichen und das Internet durchstöbert. Und eine konsequent selektive Methode angewandt: Er zitiert, was seine These stützt. Alles andere blendet er aus oder nennt es ein Ergebnis von "Manipulation" und "Propaganda".

Anwohner des Pentagons, die in ersten Berichten von einem Lärm "wie von einer Rakete" und von einer "Bewegung wie von einer Cruise-Missile" sprachen, lässt Meyssan ausführlich zu Wort kommen. Dass dieselben Leute später nicht mehr von einer "Rakete" redeten und viele andere es nie taten, ist für ihn ein Zeichen der Gehirnwäsche in den USA. Autofahrer, die das Attentat auf das Pentagon beobachteten, geht es bei Meyssan ähnlich. Sie wollen ein Zivilflugzeug der American Airlines gesehen haben, das ins Pentagon rast? Sie irren, sagt Meyssan, denn sie wurden durch Berichte über die vorausgegangenen Attacken auf das World Trade Center "psychisch beeinflusst". Kurzen Prozess macht Meyssan auch mit Fragen, die nicht in sein Konzept passen. Was aus Flug Nummer 77 der American Airlines wurde? "Die Maschine ist möglicherweise in einen Nationalpark zwischen Virginia und Ohio gestürzt", spekuliert er, "da gibt es nur Bären als Zeugen. Die Spuren wurden verwischt." Wo die Menschen an Bord geblieben sind? "Ich glaube nicht, dass ihre Leichen je gefunden werden." Wieso niemand von den vielen Mitwissern des Komplotts - in der Armee, in den Geheimdiensten, in der zivilen Luftfahrt, in der US-Regierung - auspackt? "Weil sie alle selbst auf unterschiedliche Weise beteiligt sind."

Die Wucht der Ereignisse des 11. September hat weltweit viele inspiriert, auf eigene Faust nach Erklärungen auf offene Fragen zu suchen: Haben Teile der US-Sicherheitsdienste nicht eng mit Ussama Bin Laden zusammengearbeitet? Sind in den Tagen vor dem Attentat nicht umfangreiche Insidergeschäfte an der Börse getätigt worden? Brauchten die Attentäter nicht Komplizen im Innern der USA? Abstruses machte die Runde. In Syrien heißt es, der israelische Geheimdienst Mossad stecke hinter den Anschlägen. In arabischen Ländern hält sich die Behauptung, die jüdischen Angestellten im WTC seien gewarnt worden. In den für Verschwörungstheorien empfänglichen USA stellen Obskurantisten Rechnungen rund um die Ziffer 5 an, die dem fünfeckigen Pentagongebäude seinen Namen gab - und kommen auf reines Teufelszeug. Andere fühlen sich an die Gruselgeschichte von der "Parallelregierung" erinnert, die aus dem Off operiert. In der globalen Gerüchteküche ist Meyssan der Einzige, der das US-Militär direkt für die Attentate verantwortlich macht. "Meine Bücher sind keine Verschwörungstheorie", sagt er, "ich betreibe investigativen Journalismus."

Auf dem Buchmarkt und im Web (www. effroyable-imposture.net) macht Meyssan Furore. In Frankreich hat er 210.000 Exemplare seines ersten Buchs, "Leffroyable imposture" (Der entsetzliche Betrug), verkauft. Im Sommer schob er mit "Pentagate" noch eins hinterher, um seine Kritiker zu entkräften. Inzwischen ist Meyssan in 18 Sprachen übersetzt. Für seinen Pariser Verleger Patrick Pasin, der auch Verschwörungstheorien über Lady Dis Unfall und über die angeblich in einem Fernsehstudio inszenierte Mondlandung vermarktet hat, ist Meyssan der erste Kassenschlager. In diesem Monat erscheint Meyssans erstes Buch - im Eigenverlag - auch auf Englisch ("The Big Lie") und Deutsch ("Der inszenierte Terrorismus").

Kritiker haben Meyssan auf beiden Seiten des Atlantiks verrissen. In den USA wirft man ihm Antiamerikanismus vor, seine Thesen seien eine "Ohrfeige für die Angehörigen der Opfer", in Frankreich unterstellt man ihm "intellektuellen und politischen Selbstmord", "Pariser Paranoia" und "Geschichtsrevisionismus". Mit den vielen Feinden kann Autor Meyssan leben. Und über den Antiamerikanismus-Vorwurf lacht er: "Ich gehöre einer linken Partei an, die für freies Unternehmertum ist." Aber seine Ehre ist ihm wichtig. Wegen übler Nachrede hat er zwölf französische Medien - u._a. Le Monde und Paris Match - verklagt.

Gegen andere Widrigkeiten wehrt sich Meyssan weniger hartnäckig. Die Drohmails aus den USA etwa, von denen er an manchen Tagen "vier bis zehn" erhalten haben will, hat er gelöscht, an ihren Inhalt kann er sich nur vage erinnern. "Pass auf", soll öfter darin gestanden haben, "irgendjemand wird die Ehre der USA rächen." Vorsichtshalber reist er nicht in die USA: "Das Risiko ist zu groß."

Glaubt Meyssan selbst an seine Thesen? "Ich habe keine absolute Wahrheit", antwortet er vorsichtiger als üblich, "aber ich habe die Gewissheit, dass die USA viele Dinge geheim halten." Schließlich ist da noch Meyssans stärkstes Argument, es soll belegen, dass US-Militärs zu "so etwas" fähig sind: die Operation "Northwoods". Ein geheimer Plan, den hohe US-Militärs im März 1962 ausgeheckt haben sollen - Meyssan reproduziert ihn in seinem Buch als Faksimile.

Unter dem eindeutigen Titel "Rechtfertigung für eine US-Militärintervention in Kuba" schlagen US-Generäle darin Anschläge auf US-Bürger und Exilkubaner vor, das Versenken eines Schiffs und den Abschuss eines Passagierflugzeugs. Die Attentate sollten Kuba angelastet werden und als Rechtfertigung für den Sturz Castros dienen.

Wie ernst der Plan war, den ein US-Journalist im letzten Jahr erstmals veröffentlichte, ist nur noch schwer zu rekonstruieren. General L. L. Lemnitzer, Chef des Generalstabs, der das Geheimdokument am 13. März 1962 unterschrieben hat, ist verstorben. Präsident John F. Kennedy, der den Plan 1962 ablehnte, wurde ein Jahr später ermordet. Und der damalige Verteidigungsminister Robert McNamara will den Plan nie gesehen haben.

taz Nr. 6850 vom 11.9.2002, Seite 22, 285 Kommentar DOROTHEA HAHN,_Rezension

http://www.taz.de/pt/2002/09/11/a0147.nf/textdruck

carlo
08.06.2003, 16:17
...die Jungle world erst recht nicht:


Thesen ohne Flügel


Mit seiner Behauptung, die Flugzeugattacke auf das Pentagon sei von den USA inszeniert worden, schaffte es Thierry Meyssan in Frankreich auf die Bestsellerliste. von bernhard schmid

Hat der Papst die Attentate vom 11. September organisiert?« wurde in der letzten Woche auf dem Titelblatt des linksnationalistischen Wochenmagazins Marianne gefragt. Allerdings hatte dies nichts mit dem Erscheinungsdatum der Ausgabe, dem 1. April, zu tun. Redakteur Eric Dior bezog sich ironisch auf die Mitte März erschienene Publikation des Enthüllungsjournalisten Thierry Meyssan, der mit seiner These, dass am 11. September des vorigen Jahres gar kein Flugzeug auf das Pentagon geknallt sei, einen Bestseller landete. Das Buch »L'effroyable imposture« (dt. »Der entsetzliche Schwindel«) ist mit 100 000 verkauften Exemplaren bereits in der Woche seines Erscheinens zum Verkaufsschlager geworden, doch wie die Mehrheit der Kritiker feststellen musste, fällt der großspurige Titel auf den Autor selbst zurück.

Als Verschwörungstheoretiker war Meyssan bisher noch nicht aufgefallen. Im Gegenteil. Vielmehr steht er an der Spitze des nach dem französischen Aufklärungsphilosophen benannten Netzwerks Réseau Voltaire, das sich dem aufklärerischen Ideal verpflichtet hat und bemüht ist, durch Investigativjournalismus und Initiativenarbeit Licht ins gesellschaftliche Dunkel zu bringen.

Einer der Arbeitsschwerpunkte Thierry Meyssans als Präsident des 1994 gegründeten Réseau Voltaire lag auf der Bekämpfung der extremen Rechten. 1999 war ein Dossier, das von dem Netzwerk veröffentlicht worden war, offiziell von einer parlamentarischen Untersuchungskommission übernommen worden. In dem Bericht ging es um den milizähnlichen Ordnerdienst des neofaschistischen Front National.

Manche Kritiker sind nun darum bemüht, sich von Meyssan zu distanzieren, indem sie versuchen, seine publizistischen Verdienste zu schmälern. Eigentlich habe Meyssan immer nur Material zusammengetragen, das andere recherchiert hätten. Unterschlagen wird, dass Meyssan als Autor in Erscheinung getreten ist, vor allem mit Publikationen, die sich mit der Grauzone zwischen Konservativen und Rechtsextremen befassen. Allerdings richtete sich sein Augenmerk vorwiegend auf Lobbyorganisationen der konservativen Elite, die einen Teil ihrer Aktivitäten gern außerhalb des Lichts der Öffentlichkeit vollziehen.

Einen ausgeprägten Hang, das Weltgeschehen durch finstere Komplotte und im Verborgenen wühlende Kräfte zu erklären, hat freilich der Verleger, den Meyssan für seine neueste Publikation gefunden hat. Das 1997 gegründete kleine Verlagshaus Carnot im Pariser Nobelvorort Chatou publizierte Titel wie »Diana und Dodi, der Hinterhalt. Es war kein Unfall ...« von Hugo Nhart, dem zufolge der Unfalltod der Prinzessin Diana und ihres Liebhabers Dodi el-Fayed auf eine Verschwörung zurückzuführen ist. Ebenfalls im Programm führt der Verlag den Titel »Licht auf dem Mond« von Philippe Leureux, der behauptet, dass die Mondlandung 1969 von den US-Amerikanern in einem Studio inszeniert worden sei. Demnächst plant der Verleger eine Serie über Wahrsagerei. Mit »L'effroyable imposture« hat Carnot seinen ersten echten Verkaufserfolg gelandet.

Die zentrale These des Autors bietet denn auch einige Anhaltspunkte, um die Liebhaber von Komplottphantasien und -ängsten zu verführen. Zugleich aber hält sie auch Leute, die von sich behaupten, rational zu denken, zumindest anfänglich in Atem.

Meyssan will den Nachweis führen, dass die Flugzeug-Attacke auf das US-amerikanische Verteidigungsministerium gar nicht stattgefunden habe. Bereits einige Tage vor Erscheinen seines Buches hatte der Verfasser Fotos ins Internet gestellt - etwa auf der Homepage www.asile.org, die von seinem Sohn Raphaël betreut wird -, mit denen die offizielle Darstellung der Ereignisse in Frage gestellt werden sollte. Die Bilder stammen von der Einschlagstelle und sind unmittelbar nach dem Anschlag, dem die Attacke auf die beiden Türme des World Trade Center in New York vorausgegangen war, aufgenommen worden. Später befanden sich die Fotos auf der offiziellen Homepage des Pentagon, wo Thierry Meyssan sie entdeckte. Auf diesen Fotos sind keine Flugzeugwrackteile zu sehen; man sieht lediglich große Scharen von Feuerwehrleuten anrücken, die den frisch ausgebrochenen Brand im Pentagon löschen sollen.

Daraus schlussfolgern Vater und Sohn: In Wirklichkeit sei zu keinem Zeitpunkt ein Flieger in das Pentagon gerast, denn es seien ja auch keine Reste der Flügel der Maschine auf den Fotos zu sehen. Vielmehr hätten US-amerikanische Militärs oder Geheimdienstler einen mit Sprengstoff beladenen Lkw auf die Außenmauer des Kriegsministeriums aufprallen lassen, um ein solches Attentat zu fingieren. Die Argumentation hat freilich einen Schönheitsfehler: Einige tausend Augenzeugen haben Wrackteile des Flugzeugs gesehen. Und die Linienmaschine des Flugs 77 der American Airlines, die an jenem Morgen vom Reagan-Flughafen von Dulles abhob, mitsamt ihren 58 Passagieren bleibt bis heute verschwunden. Im Internet präzisieren die Meyssans nicht, ob sich Mannschaft und Passagiere jetzt auf einer geheimen unterirdischen Basis befinden oder in Sondermission auf dem Weg zum Planeten Mars sind.

In seinem Buch spinnt Meyssan den brüchigen Faden seiner Argumentation noch weiter und beschäftigt sich auch gleich noch mit den Attentaten auf das World Trade Center in New York. Und er stellt eine eigene Theorie auf, oder eigentlich zwei. Es habe sich um einen Putschversuch rechter CIA- und Armee-Kreise gegen die US-Administration Bush gehandelt, heißt es schon auf den ersten 40 Seiten. Leider bleibt Meyssan eine präzise Begründung dafür schuldig, warum die Vertreter des mächtigen militärisch-industriellen Komplexes ausgerechnet gegen eine Regierung putschen müssten, von der sie ohnehin die Erfüllung der allermeisten ihrer Wünsche erwarten können.

Aufgehängt ist die Spekulation an Zitaten des Vizepräsidenten Dick Cheney und des Präsidentensprechers Ari Fleischer, denen zufolge die Führungsspitze der US-Adminstration am 11. September an einem geheim gehaltenen Ort in Sicherheit gebracht worden sei, da man nicht gewusst habe, von welchem Punkt des US-Territoriums aus diese attackiert werden könnte. Ein - unfreiwilliger - Beleg dafür, so Meyssan, dass diese eine Attacke aus US-Armeekreisen befürchtet hätte. Gegen Ende des Buches hingegen neigt Meyssan eher zu der Ansicht, die politische Führung der USA selbst habe die Attentate ausgelöst, um sich eine solide Legitimationsbasis für verschärfte Aufrüstung und neue Kriege, namentlich in der so genannten Dritten Welt, zu verschaffen. Beide Thesen widersprechen sich bei Meyssan nicht mal. Er weist auf die Pläne ultrarechter Militärkreise in den frühen sechziger Jahren hin, die Provokationen Kubas planten - unter anderem durch den vorgetäuschten Abschuss eines US-Passagierflugzeugs -, aber durch den damaligen Präsidenten John F. Kennedy ausgebremst wurden. Heute, so Meyssan, hätten diese Kräfte ihre Vorhaben eben der US-Administration erfolgreich aufgenötigt.

Das Problem an Meyssans Buch ist die Mischung aus Fantasy und Fakten. Die Pläne zu Kuba hat es tatsächlich gegeben und sind von Historikern nachgewiesen worden; entsprechende Dokumente sind in »L'effroyable imposture« publiziert. Wie auch manche anderen finsteren Absichten oder Interessen, auf die der Autor hinweist, durchaus real sein könnten. Und auch manche der Fragen, die er anspricht, sind bislang nicht beantwortet.

So die Legende, die die US-Sicherheitskräfte kurz nach dem 11. September verbreiteten, wonach der Pass des Attentäters Mohammed Atta unbeschädigt in den Trümmern des WTC gefunden worden sei. Oder jene, wonach Atta praktischerweise einen Koffer mit Beweismaterial - einem Handbuch für Attentäter, einem Video von seinen Pilotenkursen in Florida und einem Koran - beim Umsteigen von einem Flugzeug ins nächste vergessen habe. Diese Ungereimtheiten sind bereits an anderem Ort von anderen Autoren angesprochen worden.

Auch der Hinweis auf die Rede, die Bruce Hoffmann von der rechten Denkfabrik Rand Corporation im März 2001 vor hohen Offizieren der US Air Force Academy hielt, und in welcher er präzise eine Attacke der Organisation al-Quaida auf das World Trade Center (dessen Nordturm dabei auf den Südturm stürze) mittels unbemannter Flugzeuge - so genannter Drohnen - ausmalte, lässt aufhorchen. Schließlich durfte natürlich der Hinweis auf den Krankenhausaufenthalt von Ossama Bin Laden in Dubai am Golf vom 1. bis 15. Juli 2001 nicht fehlen, bei dem der Terroristenführer Besuch vom örtlichen CIA-Residenten erhielt. Diese Geschichte war am 31. Oktober 2001 von der konservativen Pariser Tageszeitung Le Figaro publik gemacht worden.

Barer Unsinn ist es, daraus eine Verschwörungstheorie zu basteln, wonach die Anschläge von Anfang bis Ende von US-Führungskreisen eingefädelt worden seien. Es ist wenig plausibel, dass die Regierung der imperialistischen Führungsnation sich selbst einen derartigen symbolischen Schaden vor den Augen der Weltöffentlichkeit zufügen würde. Noch weniger zu glauben ist, dass die Profis der Dienste vom Typ CIA ein Komplott geschmiedet haben, das derartig grobschlächtig war, dass ein französischer Journalist ohne größere investigative Mittel es allein von seinem Platz am Bildschirm aus durchschauen konnte. Tatsächlich hat Meyssan niemals Nachforschungen an den Orten des Geschehens angestellt, er ist nicht einmal in die USA gereist. Seine Argumentation basiert allein auf dem, was er von offiziellen Homepages gezogen hat.

Eine andere Frage, die rational zu diskutieren wäre, ist freilich, in welcher Form und in welchem Maße sich die Interessen verschiedener Akteure des Geschehens deckten oder sich gegenseitig in die Hände spielten. Denn Tatsache ist, dass die imperialistischen Führungsnationen mit den Extremisten des Islamismus über Gegner verfügen, die so hässlich sind, wie sie es sich nur wünschen können. Und die keinerlei Perspektive für eine rational fassbare Veränderung der Weltgesellschaft bieten.

http://www.nadir.org/nadir/periodika/jungle_world/_2002/16/26a.htm

carlo
08.06.2003, 16:38
...und der SPIEGEL drückt die Misere unserer Wahrheitsprediger am besten aus:



Copyright: DER SPIEGEL 42/02

MYTHEN
Die September-Lüge

Spinner? Aufklärer? Unbelehrbare? Verschwörungstheoretiker sehen die CIA, den Mossad oder andere Dienste in die Anschläge des 11. September verwickelt. Besonders deutschen Intellektuellen passen solche Theorien in die antiamerikanische Weltanschauung.

Von Ullrich Fichtner*
(*Ko-Autor des SPIEGEL-Buchs: "Was wirklich geschah")

Trocken und heiß zog der 9. September über Toronto auf, Montag vor fünf Wochen, für Punkt 10 Uhr Ortszeit war Delmart "Mike" Vreelands Verhandlung bei Gericht angesetzt, aber Vreeland kam nicht, und so begann, im Wirrwarr der Geschichten, schon wieder eine neue. Tags darauf sagte Vreelands Anwalt Paul Slansky ins Telefon, unaufgeregt, wie vor Gericht, er fürchte, sein Mandant sei "zum Schweigen gebracht worden", also womöglich: tot, womöglich: ermordet.

Stimmt das, so wird die Suche nach den Tätern schwer werden, denn stimmen die Aussagen, die Vreeland bis zu seinem Verschwinden machte, dann hatte er Feinde ohne Zahl, darunter alle Geheimdienste der USA und Kanadas, die irakische Regierung und die russische, dazu diverse Drogenringe, ein paar amerikanische Mafia-Clans, und zusätzlich hatten sich die Polizeiapparate von mindestens vier US- Bundesstaaten gegen ihn verschworen.

Es ist der Stoff, aus dem Geschichten sind. Drehbücher. Romane. Nach Delmart Vreelands eigener Aussage, gegliedert in 64 Punkte, 15 A4-Seiten lang, beeidigt vor den kanadischen Behörden am 7. Oktober 2001, war er lange Jahre ein Geheimagent der U. S. Navy im Rang eines Leutnants, ein 007 im Dauereinsatz mit großer Legende.

Im Spätsommer 2000 will er, als Maulwurf in Moskau, brisante Papiere abgegraben haben, aus denen er ein Jahr später, einen Monat vor dem 11. September, gelernt haben will, dass sich bald ein großer schwarzer Tag in die Weltgeschichte einbrennen könnte. Er kritzelte Namen von Gebäuden auf einen Zettel, Pentagon, White House, dazu Pfeile, Buchstaben, Ausrufezeichen. Waren das die Notizen eines Mitwissers? Eines Kronzeugen gegen die offizielle Version? Oder doch nur Spielchen eines phantasiebegabten Ganoven?

Es ist der Stoff, aus dem Geschichten sind. Und Verschwörungstheorien: Wussten die US-Geheimdienste alles vorab? Ahnte das Weiße Haus, was auf Amerika zukommt? Bastelten sich die Vereinigten Staaten ein Motiv für den Clash of Civilizations, für den Krieg gegen den Islam? Was wird gespielt? Wem nützt es? Wer hat kein Alibi? Wo raucht ein Revolver?

So fragen sich seit einem Jahr die Wahrheitssucher, Hobby-Ermittler, Verschwörungstheoretiker in aller Welt, für sie ist Vreelands Fall nur einer von vielen, der die Zweifel nährt und die kritische Phantasie beflügelt. In Deutschland hat Mathias Bröckers ein Buch verfasst, das den Tag des Terrors als Komplott böser Mächte einschließlich des Weißen Hauses und der Bush-Familie erscheinen lässt. In Frankreich hat Thierry Meyssan mit "L'Effroyable Imposture" ("Der fürchterliche Betrug") einen Bestseller platziert, in dem behauptet wird, der Anschlag auf das Pentagon habe so nie stattgefunden.

Rund um den Globus finden sich die Amateure solcher Wahrheiten per Computer in Foren vernetzt und per Newsletter verbündet. Sie jagen ihre Schlüsselbegriffe in Sachen 11. September, all die vermeintlichen Indizien, Gerüchte, auch ihre Wahnideen durch die Suchmaschinen Google, Lycos, Yahoo, drehen ihre Spekulationen durch den Wolf des Internet, tauschen Spuren aus wie kostbare Briefmarken und arbeiten selbstgewiss an der "Wahrheit" hinter der offiziellen "Version".

Wortführer der "alternativen Ermittlung" sind Ex-Polizisten wie Michael Ruppert aus Kalifornien oder der Ökonom Michel Chossudovsky aus Kanada, man trifft sich online im "Guerrilla News Network" oder debattiert "what really happened" auf gleichnamigen Internet-Seiten. Immer gesellen sich namenlose Ex-Geheimdienstler hinzu, Ex-Feuerwehrleute, vorgebliche Versicherungsfachleute aus Mexiko und München, anonyme Ingenieure, die in den Nebel fragen, alles besser wissen, besser als die Polizei, als die Untersuchungsausschüsse, als die "Mainstream-Medien".

Für ihre großen Gegenthesen haben sie nicht einen einzigen Beweis. Aber sie sind sich ihrer Sache ganz sicher.

"Ich stelle nur Fragen", sagt Andreas von Bülow, 65, Ex-Staatssekretär, Ex-Minister, 25 Jahre war er Abgeordneter der SPD im Bundestag, "ich würde mich nie aufschwingen zu sagen, wer es war."

Goldener Oktober, draußen Bonn-Bad-Godesberg, vor den Fenstern des Hotels "Dreesen" geht der Rhein, darüber ein Himmel, so klar, wie der am 11. September. Viele Interviews hat Bülow im ablaufenden Jahr gegeben, hat sich ins Fernsehen gesetzt, an Radiomikrofone, hat in "Konkret" und "Tagesspiegel" über die "wahren Hintergründe" des 11. September geredet, hat die "amtliche Verschwörungstheorie" hinterfragt, bezweifelt, abgetan. Jedes Mal klang er dabei wie einer, der mehr weiß, als er verrät. Der einen Trumpf hat, der erst noch kommt.

"Die offizielle Version ist eine Lüge aus Tausendundeiner Nacht, das ist klar", sagt Andreas von Bülow, als wären die Drahtzieher der Qaida nicht identifiziert und festgenommen worden, als ginge mittlerweile die arabische Welt nicht selbst davon aus, dass am 11. September Bin Laden aktiv wurde im geschundenen Namen Allahs. Nein, mit Bin Laden sei eine "Fehlspur" gelegt worden, "breit wie von einer trampelnden Elefantenherde. Gegen den gleichgerichteten Strom der Medienberichterstattung kommt man jetzt natürlich nicht mehr an". Bülow ist mit dem Fahrrad zum Treffen gekommen, es gefällt ihm, gefragt zu sein, er wirkt wie ein zu junger Pensionär.

Er sagt, egal, wer auch immer dahinter stecke, in Wahrheit gehe es darum, die globale Tagesordnung der nächsten 50 Jahre festzuklopfen, um den Zugriff der einzig übrig gebliebenen Supermacht auf Öl, Gas und andere Bodenschätze sicherzustellen. Deshalb werde der islamische Terrorismus und jetzt der ölreiche Irak ohne hinreichenden Beweis zur globalen Bedrohung "hochgefälscht, und ich", sagt Bülow, "tue, was in meinen Kräften steht, um gegen dieses Hochkitzeln einer neuen Feindschaft mit dem Islam Front zu machen".

Aber was geschah am 11. September? Wer war es? "Das fragen mich viele", sagt Bülow. Dann greift er wahllos in die Kiste mit den üblichen Verdächtigen. CIA, sagt er, als wäre das Kürzel allein schon ein Skandal. Mossad, sagt er, echauffiert. Mafia. Machtzirkel. Finanzelite. Imperium USA. Andreas von Bülow sitzt im Bonner Hotel "Dreesen" vor einem Salat von Tafelspitz, hat keinen Trumpf mehr und sagt ernst: "Ich verlange eine Untersuchung."

Als hätte es nie eine gegeben. Ende September erstattete in Washington ein Team von Ermittlern Bericht über Wissen und Vorwissen der US-Geheimdienste in Sachen 11. September. 24 Polizisten, Juristen, Innenrevisoren hatten daran ein Jahr lang gearbeitet, im Auftrag des Kongresses, ein Jahr lang hatten sie Menschen und Dokumente befragt, Aktentürme bewegt, Datenbanken, und sie kamen, angeführt von Eleanor Hill, einer Top-Anwältin aus Washington, zweifelsfrei zu dem Schluss, dass die Geheimdienste fürchterlich versagt hatten.

CIA, FBI, all die anderen, laut Bericht hatten sie deutlich vor dem 11. September alle Elemente der heraufziehenden Katastrophe zusammen. Es gab, verstreut in den Apparaten, das Wissen über Terrorplots mit Zivilflugzeugen; man hatte gehört, in fehlgehenden Memos, von einer auffälligen Präsenz junger Araber an US-Flugschulen; man war, ahnungslos, dem Terrorpiloten Hani Hanjour schon fast auf den Fersen; man konnte rechnen, diffus, mit Gefahren für Wolkenkratzer; und alle Beteiligten kannten, seit Jahren, Osama Bin Laden, seine Helfer, seinen Terrorapparat, seine Kriegserklärungen - nur: Am Ende sahen sie alle das Muster nicht, nicht den Wald vor Bäumen. Am Ende konnten sie nur, nach dem Schlag, der Welt sehr schnell mitteilen, wer mutmaßlich das Massaker angerichtet hatte.

So viel immerhin fanden die zwei Dutzend Ermittler, dass die Geheimdienste der USA unfähig sind. Sie fanden Strukturfehler, Missgunst, Inkompetenz. Sie ermittelten Eitelkeiten, Korpsgeist, Engstirnigkeit. Eine Verschwörung fanden sie nicht. Nicht in den Papieren von 14 US-Behörden, darunter alle Geheimdienste des Landes. Nicht in 400 000 Blatt Akten, die sie sichteten seit April 2002 in Tag- und Nachtarbeit. Nicht in 66 000 Blatt Gesprächsnotizen, Telefonlisten, Memos, E-Mails, die sie ihrem Bericht als Anhang beigaben. Nicht in 400 Interviews, die sie führten mit allen Geheimdienstlern, die mit dem 11. September irgendetwas zu tun hatten.

Doch die Freunde der Verschwörungen sind nimmersatt im Zweifeln und Fragen und Stochern. Zum Beispiel das Pentagon: Flog denn wirklich eine Boeing in die Südwest-Fassade, American Airlines 77, am Steuerhorn der Terrorist Hani Hanjour? Wieso existieren keine Fotos, keine Videos vom Einschlag, noch nicht einmal große Trümmer der Maschine, überhaupt keine begreifbaren, sichtbaren Beweise dafür, dass ein Flugzeug ins Gebäude krachte?

Die September-Lüge (2)


Dutzende Internet-Seiten widmen sich allein diesem "Pentagon-Mysterium", der "Pentbomb". Auch Thierry Meyssans Buch zitiert Experten herbei, die behaupten, dass die Explosion anders hätte aussehen müssen; dass sie ganz andere Spuren hätte hinterlassen müssen; dass ein ungeübter Pilot die Aktion nicht habe ausführen können; dass alles viel eher, zum Beispiel, für eine Autobombe spreche oder für eine Rakete; dass, gut möglich, gar kein Terrorakt stattfand. So fragen sich die Wahrheitssucher Stück für Stück fort aus der Realität.

Hinweise, die gegen die eigene Mundzu-Mund-Ermittlung sprechen, landen im Schubfach Propagandalüge. So ignorieren die Verschwörungstheoretiker die Existenz all derjenigen, die am Tag der Ereignisse die große Boeing kommen und im Pentagon explodieren sahen, sie nehmen keine Notiz von Dutzenden Augenzeugen, die den Hergang detailreich beschrieben in Gesprächen mit Nachrichtenagenturen, Zeitungen, Fernseh- und Radiostationen.

Die Netzwerker, sie ahnen nichts von der Höllenkraft der Physik, die ein Flugzeug mit Leichtigkeit in Fetzen und Klumpen zerlegt. Manche übersehen gar, dass in den Tagen danach 125 Menschen beerdigt wurden, die Opfer aus dem Gebäude. Und dass 59 Menschenleben ausgelöscht waren, die Passagiere und Crew der entführten Boeing 757, American Airlines 77.

Sie wollen es nicht wissen. Sie wollen an Legenden stricken. Wichtig sein im Cyberspace. Punkte sammeln im größten Computerspiel aller Zeiten, im verzwicktesten Rätselraten seit der Ermordung John F. Kennedys. Seit Pearl Harbor. Dabei bauen sie sich ihr eigenes Googlegate.

Widersprüche lösen sich auf in einem System endloser Querverweise, in dem alles mit allem zusammenhängt und in dem entweder alles stimmen muss - oder gar nichts stimmen kann. Unmöglich etwa, im Detail gegen eine These wie diese zu argumentieren: dass die "geopolitischen Schachmeister" im Weißen Haus und im Pentagon "zwei Türme" geopfert hätten, um auf lange Sicht besser dazustehen im Kampf um die "globale Vorherrschaft".

So etwas glaubt man - oder man lässt es lieber. Geschrieben hat es Mathias Bröckers in seinem Buch über die "Verschwörungen" des 11. September, das sich in den ersten drei Tagen nach Erscheinen im September 5000-mal verkauft hat und im ersten Monat auf dem Markt mehrere Auflagen erlebte. Bröckers, 48, er nennt sich einen "Konspirologen", hat einen Bestseller des Unbehagens verfasst. Er trinkt Milchkaffee im West-Berliner Café "Einstein", er ist aufgeräumter Stimmung, er raucht kurze Zigaretten ohne Filter. Er sagt, die Sonnenbrille auf die Stirn geschoben: "Es geht doch hier nicht darum, Herrn Bush irgendwie dumm anzupissen", und das sagt er, als müsste "Herr Bush" ihn, Bröckers, kennen. Oder fürchten.

Er jedenfalls wusste gleich, als American Airlines 11 eben in den Nordturm eingeschlagen war, dass an der ganzen Sache etwas zum Himmel stank stinken musste. Es war so ein Gefühl. Und als im Fernsehen bald der Name Bin Laden fiel, "urplötzlich", wusste Bröckers, was läuft. "Da habe ich angefangen, ein paar Fragen zu stellen." Nach der Verschwörung. Von oben.

Bröckers, langjähriger Journalist, als Autor bislang mit einem Werk über Hanf in Erscheinung getreten, begann die Arbeit an einem "konspirologischen Tagebuch", das heißt, er verbrachte Tage und Nächte am Computer, schürfte nach Verschwörungsstoff im Ozean des Internet und verquirlte seine Fundstücke zu Kommentaren für die "taz" und den Online-Dienst "telepolis".

Die Leser waren begeistert. Viele Menschen stellten sich Fragen in jenen Tagen. Viele hatten und haben, bis heute, so ein Gefühl. Wie Bröckers. Wie Bülow. Dass etwas faul sein müsse, weil doch in Sachen USA immer irgendetwas faul ist. Weil doch seit 40, 50 Jahren schon das alte Lied gesungen wird in immer neuen Strophen, bei Tisch, beim Bier, auf Partys: Pearl Harbor. Watergate. Vietnam. Irangate. Öl. Und jetzt also: Pentagate?

"Ich stelle nur Fragen", sagt Bröckers. Zum Beispiel: Warum blieb Bush so "merkwürdig ungerührt", als er die Nachricht aus New York bei seinem Auftritt in der Schule hörte? "Vielleicht weil die ,Schurken' den verabredeten Zeitpunkt eingehalten hatten?" Und organisiert Bush seine Regierung nicht wie einen Geheimbund?

So fragt sich Bröckers 360 Seiten lang über den eigenen Amerika-Komplex aus und bebildert wie nebenbei den tiefen Argwohn vieler deutscher Linker und Intellektueller gegen die Übermacht USA. Bröckers' Buch dokumentiert die Denkart eines deutschen Milieus, das sich zwischen Woodstock und "Brainwashington" politisierte, knapp zu jung für 1968, viel zu alt für 1989, aber unerschütterlich im Glauben an die Macht der eigenen Weltsicht, der sich die Wirklichkeit zu fügen hat, nicht umgekehrt.

Die Aktivisten dieser Weltanschauung begreifen die Attentate des 11. September nicht als Anschlag aufs eigene Denken, sondern machen daraus ein Komplott all der machtbesessenen Täuscher, denen sie schon zu Schulzeiten nicht über den Weg trauten. Dabei will es den Zweiflern heute plausibler vorkommen, dass der gesamte Regierungsapparat der USA, das Militär, die staatlichen zivilen Institutionen von Luftüberwachung bis Feuerwehr in einen gemeinschaftlichen Massenmord verstrickt sind, als dass die USA attackiert wurden von einer islamistischen Terroristenbande. Was für manchen Rechten die "Auschwitz-Lüge" ist, könnte für manchen Linken die "September-Lüge" werden. Eine verdrängte Wahrheit, um die Weltanschauung nicht verändern zu müssen.

Die "alternativen Aufklärer" - in Deutschland Bröckers, Bülow und Co., in Frankreich Meyssan und die Seinen, in Amerika die Rupperts und Chossudovskys -, im Fieber des Bestätigungswahns alter Weltbilder behindern sie die Wahrheitsfindung mehr, als dass sie sie beförderten. Sie vergeuden ihre Energie in den Maschen des World Wide Web, statt im konkreten Hier und Jetzt fehlende Fakten auszuforschen.

So ist etwa noch lange nicht befriedigend geklärt, wie am 11. September die Luftraumüberwachung arbeitete, das heißt: nicht arbeitete, wann sich die Kampfjets der Air Force an jenem Tag wo genau befanden, warum die US-Hauptstadt Washington mit all ihren symbolischen Monumenten einem Angriff derart schutzlos ausgeliefert war.

Es sind Fragen offen nach den Flugschreibern, allen Flugschreibern, besonders aber jenen der American Airlines 77, die ins Pentagon jagte, und denen der United Airlines 93, die in Pennsylvania niederging. Es gilt, grundsätzlich, das Gebaren der US-Geheimdienste zu durchleuchten, denen gefährliche Nähe zu den Taliban, zu islamischen Terrorgruppen, selbst zu Bin Laden und der Qaida nachgesagt werden.

Es gibt, auch ohne den Glauben an die Weltverschwörung, genug Fragen, genug Stoff, aus dem reale, beunruhigende Geschichten gemacht sind. Aber die irrealen gedeihen besser. Sie wuchern wie Urwald, weil jeder mitreden darf, der einen Computer hat und eine Telefonbuchse.

Es war, in Wirklichkeit, der Mossad.

Es war die CIA.

Es war Gottes Strafe.

Es war der Satan selbst.

14 ist die Quersumme von 09/11/2001, folglich waren es die Illuminaten.

Die USA werden von einer geheimen Parallelregierung geführt, die sich in unterirdischen Bunkern versteckt hält.

Man kann den neuen 20-Dollar-Schein so falten, dass "OSAMA" zu lesen ist.

So will sich alles auflösen in Interpretationen, Gerüchte, Hirngespinste. Die Fakten werden zu Splittern in einem Kaleidoskop, das je nach Drehung neue Bilder gaukelt. Aber die Wirklichkeit ist schwerer zu fassen. Sie findet nicht im Internet statt, wo die Weltverschwörung immer nur zwei Mausklicks entfernt liegt. Und wo die Antwort auf alle Fragen Google heißt.

http://www.broeckers.com/SPIEGEL-September-Luege.htm
:cool:

Ibykus
09.06.2003, 23:07
syracu + carlo

da habt ihr ja noch mal richtig viel Stoff zusammengetragen :) - einmal pro, einmal contra :cool:

leider hab ich kein Franz. gehabt, syr, sodass ich mich nur den Bildern widmen kann:

was soll z.B. in dem roten Rechteck zu sehen sein? :confused:


die Bilder können mich insgesamt nicht recht überzeugen, wobei viele dabei sind, die ich vorher noch nicht gesehen habe (+ Erklärungsversuch). Und die Brandanalyse in dem link von carlo dürfte kein Humbug sein.

Müssen wir´s halt nochmal aufrollen. :rolleyes: ;)

Trüffelschwein
20.06.2003, 02:09
heute abend ab 23:00h Westdeutsches Fernsehen gucken!

mehr unter:
http://www.wdr.de/epg/sqlepg/f0620t.html

sowie im "Hunde, wollt Ihr ..." Thread:

http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=438656#post438656

Ciao, Trüffelschwein

Ibykus
22.06.2003, 10:19
Crew & Passenger Lists
Attack Aircraft 11 Sept 2001
None Include Any Arab or Hijacker Names


AMERICAN AIRLINES FLIGHT 11

American Airlines Flight 11, from Boston, Massachusetts, to Los Angeles, California, crashed into the north tower of the World Trade Center with 86 people on board, none of whom were alleged hijackers or Arabs


CREW

John Ogonowski, 52, of Dracut, Massachusetts, was the pilot of Flight 11. A lifelong aviation buff, he joined the Air Force after graduating from college and flew planes at the close of the Vietnam War. He joined American Airlines in 1979.
First Officer Thomas McGuinness, 42, of Portsmouth, New Hampshire, was Flight 11's co-pilot.
Barbara Arestegui, 38, was a flight attendant from Marstons Mills, Massachusetts.
Jeffrey Collman was a flight attendant.
Sara Low, 28, was a flight attendant from Batesville, Arkansas.
Karen Martin was a flight attendant.
Kathleen Nicosia was a flight attendant.
Betty Ong, 45, was a flight attendant from Andover, Massachusetts.
Jean Roger, 24, was a flight attendant from Longmeadow, Massachusetts.
Dianne Snyder, 42, was a flight attendant from Westport, Massachusetts.
Madeline Sweeney, 35, was a flight attendant from Acton, Massachusetts.


PASSENGERS

Anna Williams Allison, 48, of Stoneham, Massachusetts, was the founder of A2 Software Solutions. ,
David Angell, 54, of Pasadena, California, was the creator and executive producer of the hit NBC sitcom "Frasier."
Lynn Angell, 45, of Pasadena, California, was the wife of "Frasier" creator and executive producer David Angell.
Seima Aoyama
Myra Aronson, 52, of Charlestown, Massachusetts, was a press and analyst relations manager for Compuware Corp.
Christine Barbuto, 32, of Brookline, Massachusetts, was a buyer for TJX Cos.
Berry Berenson, 53, of Los Angeles, California, was an actress and photographer.
Carolyn Beug, 48, of Los Angeles, California.
Carol Bouchard, 43, of Warwick, Rhode Island, was a Kent County Hospital emergency room secretary.
Robin Caplin was from Natick, Massachusetts.
Neilie Casey, 32, of Wellesley, Massachusetts, was a merchandise planning manager for TJX Cos.,
Jeffrey Coombs, 42, of Abington, Massachusetts, was a security analyst for Compaq Computer.
Tara Creamer, 30, of Worcester, Massachusetts, was a merchandise planning manager for TJX Cos.
Thelma Cuccinello, 71, was a Wilmot, New Hampshire, resident with 10 grandchildren.
Patrick Currivan
Andrew Curry Green was from Chelmsford, Massachusetts.
Brian Dale, 43, of Warren, New Jersey, was an accountant and attorney with Blue Capital Management.
David DiMeglio was from Wakefield, Massachusetts.
Donald Ditullio, 49, was from Peabody, Massachusetts.
Albert Dominguez, 66, was a baggage handler for Qantas Airways in Sydney, Australia.
Alex Filipov, 70, was an electrical engineer from Concord, Massachusetts.
Carol Flyzik, 40, was from Plaistow, New Hampshire.
Paul Friedman, 45, from Belmont, Massachusetts, was a consultant for Emergence Consulting.
Karleton D.B. Fyfe, 31, of Brookline, Massachusetts, was a senior investment analyst for John Hancock.
Peter Gay, 54, of Tewksbury, Massachusetts, was a Raytheon Co. vice president of operations for electronic systems based in Andover, Massachusetts. He had worked for Raytheon for more than 28 years.
Linda George, 27, of Westboro, Massachusetts, was a buyer for TJX Cos.
Edmund Glazer, 41, of Los Angeles, California, was the chief financial officer of MRV Communications.
Lisa Fenn Gordenstein, 41, of Needham, Massachusetts, was an assistant vice president, for TJX Cos.
Paige Farley Hackel, 46, was a spiritual adviser from Newton, Massachusetts.
Peter Hashem, 40, was an engineer from Tewksbury, Massachusetts.
Robert Hayes, 37, from Amesbury, Massachusetts was a sales engineer with Netstal.
Ted Hennessy, 35, was a consultant for Emergence Consulting in Belmont, Massachusetts.
John Hofer
Cora Holland, 52, of Sudbury, Massachusetts, was with Sudbury Food Pantry.
Nicholas Humber, 60, of Newton, Massachusetts, was the owner of Brae Burn Management.
John Jenkins
Charles Jones, 48, was a computer programmer from Bedford, Massachusetts.
Robin Kaplan, 33, of Westboro, Massachusetts, was a senior store equipment specialist for TJX Cos.
Barbara Keating, 72, was from Palm Springs, California.
David Kovalcin, 42, of Hudson, New Hampshire, was a Raytheon Co. senior mechanical engineer.
Judy Larocque, 50, of Framingham, Massachusetts, was the founder and CEO of Market Perspectives.
Jude Larson, 31, was from Los Angeles, California.
Natalie Larson was from Los Angeles, California.
N. Janis Lasden, 46, of General Electric was from Peabody, Massachusetts.
Daniel John Lee, 34, was from Los Angeles, California.
Daniel C. Lewin, 31, was the co-founder and chief technology officer at Akamai Technologies Inc.
Susan MacKay, 44, of Westford, Massachusetts, was an employee of TJX Cos.
Chris Mello, 25, was a financial analyst with Alta Communications from Boston.
Jeff Mladenik, 43, of Hinsdale, Illinois, was the interim president at E-Logic.
Antonio Montoya
Carlos Montoya
Laura Lee Morabito, 34, was the Qantas Airways area sales manager in Boston. She lived in Framingham, Mass.
Mildred Naiman was from Andover, Massachusetts.
Laurie Neira
Renee Newell, 37, of Cranston, Rhode Island, was a customer service agent with American Airlines.
Jacqueline Norton, 60, was a retiree from Lubec, Maine. She was traveling with her husband, Robert Norton.
Robert Norton, 82, was a retiree from Lubec, Maine. He was traveling with his wife, Jacqueline Norton.
Jane Orth, 49, of Haverhill, Massachusetts, was retired from Lucent Technology.
Thomas Pecorelli, 31, of Los Angeles, California, was a cameraman for Fox Sports and E! Entertainment Television.
Sonia Morales Puopolo, 58, of Dover, Massachusetts, was a retired ballet dancer.
David Retik was from Needham, Massachusetts. He was a general partner of Alta Communications.
Philip Rosenzweig of Acton, Massachusetts, was an executive with Sun Microsystems.
Richard Ross, 58, of Newton, Massachusetts, headed his own management consulting company, the Ross Group.
Jessica Sachs, 22, of Billerica, Massachusetts was an accountant with PricewaterhouseCoopers.
Rahma Salie, 28, was from Boston.
Heather Smith, 30, of Beacon Capital Partners was from Boston.
Douglas Stone, 54, was from Dover, New Hampshire.
Xavier Suarez
Michael Theodoridis, 32, was a consultant from Boston.
James Trentini, 65, was a retired teacher and assistant principal from Everett, Massachusetts.
Mary Trentini, 67, was a retired secretary from Everett, Massachusetts.
Mary Wahlstrom, 75, of Kaysville, Utah, was traveling with her daughter, Carolyn Beug.
Kenneth Waldie, 46, of Methuen, Massachusetts, was a Raytheon Co. senior quality control engineer.
John Wenckus, 46, was a tax consultant from Torrance, California.
Candace Lee Williams, 20, was a student from Danbury, Connecticut.
Christopher Zarba, 47, of Hopkinton, Massachusetts, was a software engineer at Concord Communications.


AMERICAN AIRLINES FLIGHT 77

American Airlines Flight 77, from Washington to Los Angeles, crashed into the Pentagon with 56 people aboard, none of whom were alleged hijackers or Arabs.


CREW

Charles Burlingame of Herndon, Virginia, was the plane's captain. He had more than 20 years of experience flying with American Airlines and was a former U.S. Navy pilot.
David Charlebois, who lived in Washington's Dupont Circle neighborhood, was the first officer on the flight.
Michele Heidenberger of Chevy Chase, Maryland, was a flight attendant for 30 years. S
Flight attendant Jennifer Lewis, 38, of Culpeper, Virginia, was the wife of flight attendant Kenneth Lewis.
Flight attendant Kenneth Lewis, 49, of Culpeper, Virginia, was the husband of flight attendant Jennifer Lewis.
Renee May, 39, of Baltimore, Maryland, was a flight attendant.


PASSENGERS

Paul Ambrose, 32, of Washington, was a physician who worked with the U.S. Department of Health.
Yeneneh Betru, 35, was from Burbank, California.
M.J. Booth
Bernard Brown, 11, was a student at Leckie Elementary School in Washington.
Suzanne Calley, 42, of San Martin, California, was an employee of Cisco Systems Inc.
William Caswell
Sarah Clark, 65, of Columbia, Maryland, was a sixth-grade teacher at Backus Middle School in Washington.
Asia Cottom, 11, was a student at Backus Middle School in Washington.
James Debeuneure, 58, of Maryland, was a fifth-grade teacher at Ketcham Elementary School in Washington.
Rodney Dickens, 11, was a student at Leckie Elementary School in Washington.
Eddie Dillard
Charles Droz
Barbara Edwards, 58, of Las Vegas, Nevada, was a teacher at Palo Verde High School in Las Vegas.
Charles S. Falkenberg, 45, of University Park, Maryland, was the director of research at ECOlogic Corp.
Zoe Falkenberg, 8, of University Park, Maryland, was the daughter of Charles Falkenberg and Leslie Whittingham.
Dana Falkenberg, 3, of University Park, Maryland, was the daughter of Charles Falkenberg and Leslie Whittingham.
Joe Ferguson was the director of the National Geographic Society's geography education outreach program in Washington.
Wilson "Bud" Flagg of Millwood, Virginia, was a retired Navy admiral and retired American Airlines pilot.
Dee Flagg
Richard Gabriel
Ian Gray, 55, of Washington was the president of a health-care consulting firm.
Stanley Hall, 68, was from Rancho Palos Verdes, California.
Bryan Jack, 48, of Alexandria, Virginia, was a senior executive at the Defense Department.
Steven D. "Jake" Jacoby, 43, of Alexandria, Virginia, was the chief operating officer of Metrocall Inc.
Ann Judge, 49, of Virginia was the travel office manager for the National Geographic Society.
Yvonne Kennedy
Norma Khan, 45, from Reston, Virginia was a nonprofit organization manager.
Karen A. Kincaid, 40, was a lawyer with the Washington firm of Wiley Rein & Fielding.
Norma Langsteuerle
Dong Lee
Dora Menchaca, 45, of Santa Monica, California, worked for a biotech firm.
Christopher Newton, 38, of Anaheim, California, was president and chief executive officer of Work-Life Benefits.
Barbara Olson, 45, was a conservative commentator who often appeared on CNN.
Ruben Ornedo, 39, of Los Angeles, California, was a Boeing propulsion engineer.
Robert Penniger, 63, of Poway, California, was an electrical engineer with BAE Systems.
Lisa Raines, 42, was senior vice president for government relations at the Washington office of Genzyme.
Todd Reuben, 40, of Potomac, Maryland, was a tax and business lawyer.
John Sammartino
Diane Simmons
George Simmons
Mari-Rae Sopper of Santa Barbara, California, was a women's gymnastics coach at the University of California.
Bob Speisman, 47, was from Irvington, New York.
Hilda Taylor was a sixth-grade teacher at Leckie Elementary School in Washington.
Leonard Taylor was from Reston, Virginia.
Leslie A. Whittington, 45, was from University Park, Maryland.
John Yamnicky, 71, was from Waldorf, Maryland.
Vicki Yancey
Shuyin Yang
Yuguag Zheng


UNITED AIRLINES FLIGHT 175

United Airlines Flight 175, from Boston, Massachusetts, to Los Angeles, California, was the second hijacked plane to strike the World Trade Center South Tower) with 56 people on board. No alleged hikackers or anyone of Arab name or obvious descent.


CREW

Capt. Victor Saracini, 51, of Lower Makefield Township, Pennsylvania, was a Navy veteran.
Michael Horrocks was first officer.
Robert J. Fangman was a flight attendant.
Amy N. Jarret, 28, of North Smithfield, Rhode Island, was a flight attendant.
Amy R. King was a flight attendant.
Kathryn L. Laborie was a flight attendant.
Alfred G. Marchand of Alamogordo, New Mexico, was a flight attendant.
Michael C. Tarrou was a flight attendant.
Alicia N. Titus was a flight atteandant.


PASSENGERS

Alona Avraham, 30, was from Ashdot, Israel.
Garnet "Ace" Bailey, 53, of Lynnfield, Massachusetts, was director of pro scouting for the Los Angeles Kings hockey team. Mark Bavis, 31, of West Newton, Massachusetts.
Graham Berkeley, 37, of Xerox Corp. was from Wellesley, Massachusetts.
Touri Bolourchi, 69, was from Beverly Hills, California.
Klaus Bothe, 31, of Germany was on a business trip with BCT Technology AG's chief executive officer.
Daniel Brandhorst, of Los Angeles, California, was a lawyer for PriceWaterhouse.
David Brandhorst, 3, was from Los Angeles.
John Cahill was from Wellesley, Massachusetts.
Christoffer Carstanjen, 33, of Turner Falls, Massachusetts, was staff assistant in the office of information technology at the University of Massachusetts-Amherst.
John Corcoran "Jay" Corcoran, 44, of Norwell, Massachusetts, was a merchant marine.
Dorothy Dearaujo, 82, was from Long Beach, California.
Gloria Debarrera
Lisa Frost, 22, of Rancho Santa Margarita, California, graduated from Boston University this year.
Ronald Gamboa, 33, of Los Angeles, California, was a Gap store manager.
Lynn Goodchild, 25, was from Attleboro, Massachusetts.
The Rev. Francis E. Grogan, 76, of Easton, Massachusetts, was a priest at Holy Cross Church in Easton.
Carl Hammond, 37, was from Boston, Massachusetts.
Peter Hanson, 32, of Groton, Massachusetts, was a software salesman.
Susan Hanson, 35, of Groton, Massachusetts, was a student.
Christine Hanson, 3, was from Groton, Massachusetts.
Gerald Hardacre
Eric Hartono
James E. Hayden, 47, of Westford, Massachusetts, was the chief financial officer of Netegrity Inc.
Herbert Homer,48, of Milford, Massachusetts, worked for Raytheon Co.
Robert Jalbert, 61, of Swampscott, Massachusetts, was a salesman.
Ralph Kershaw, 52, of Manchester-by-the-Sea, Massachusetts, was a marine surveyor.
Heinrich Kimmig, 43, chairman and chief executive officer of BCT Technology Ag, of Germany.
Brian Kinney, 29, of Lowell, Massachusetts, was an auditor for PriceWaterhouse Cooper.
Robert LeBlanc, 70, of Lee, New Hampshire, was a professor emeritus of geography at the University of New Hampshire.
Maclovio "Joe" Lopez Jr., 41, was from Norwalk, California.
Marianne MacFarlane
Louis Neil Mariani, 59, was from Derry, New Hampshire.
Juliana Valentine McCourt, 4, was from New London, Connecticut.
Ruth McCourt, 24, was from Westford, Massachusetts.
Wolfgang Menzel, 60, of Germany joined BCT Technology AG in 2000 as director of human resources. He is survived by his wife and one child. Menzel had planned to retire in six months.
Shawn Nassaney, 25, was from Pawtucket, Rhode Island.
Patrick Quigley, 40, of Wellesley, Massachusetts, was a partner at PriceWaterhouse Cooper.
Frederick Rimmele was a physician from Marblehead, Massachusetts.
James M. Roux, 42, was from Portland, Maine.
Jesus Sanchez, 45, was an off-duty flight attendant from Hudson, Massachusetts.
Kathleen Shearer was from Dover, New Hampshire.
Robert Shearer was from Dover, New Hampshire.
Jane Simpkin, 35, was from Wayland, Massachusetts.
Brian D. Sweeney, 38, was from Barnstable, Massachusetts.
Timothy Ward, 38, of San Diego, California, worked at the Carlsbad, California-based Rubio's Restaurants Inc.
William Weems of Marblehead, Massachusetts, was a commercial producer.


UNITED AIRLINES FLIGHT 93

United Airlines Flight 93, from Newark, New Jersey, to San Francisco, California, crashed in rural southwest Pennsylvania, with 45 people on board, none of whom were alleged hijackers or Arabs.


CREW

Jason Dahl, 43, from Denver, Colorado, was the plane's captain.
Leroy Homer, 36, from Marlton, New Jersey, was the first officer on board.
Lorraine Bay was a flight attendant.
Sandra Bradshaw, 38, of Greensboro, North Carolina, was a flight attendant.
Wanda Green was a flight attendant.
CeeCee Lyles of Fort Myers, Florida, was a flight attendant.
Deborah Welsh was a flight attendant.


PASSENGERS

Christian Adams
Todd Beamer, 32, was from Cranbury, New Jersey.
Alan Beaven, 48, of Oakland, California, was an environmental lawyer.
Mark Bingham, 31, of San Francisco owned a public relations firm, the Bingham Group.
Deora Bodley, 20, of Santa Clara, California, was a university student.
Marion Britton
Thomas E. Burnett Jr., 38, of San Ramon, California.
William Cashman
Georgine Corrigan
Joseph Deluca
Patrick Driscoll
Edward Felt, 41, was from Matawan, New Jersey.
Colleen Fraser
Andrew Garcia
Jeremy Glick, 31, from West Milford, New Jersey.
Lauren Grandcolas of San Rafael, California, was a sales worker at Good Housekeeping magazine.
Donald F. Green, 52, was from Greenwich, Connecticut.
Linda Gronlund
Richard Guadagno, 38, of Eureka, California, was the manager of the U.S. Fish and Wildlife Service's Humboldt Bay National Wildlife Refuge.
Toshiya Kuge
Waleska Martinez
Nicole Miller
Mark Rothenberg
Christine Snyder, 32, was from Kailua, Hawaii. She was an arborist for the Outdoor Circle.
John Talignani
Honor Wainio

Quelle (http://www.strike-free.net/ge/ls/taskbar/navigate/about/passengers.htm)

artistin
23.06.2003, 10:41
Original geschrieben von Trüffelschwein
[B]heute abend ab 23:00h Westdeutsches Fernsehen gucken!

Danke für den tipp Trüffelschwein :)

Es wird sein wie mit Kennedy, auch in 50 Jahren werden wir nicht schlauer sein.
Aber das Flugzeuge sich pulverisieren, glauben die Amis wohl gerne... :(

Der Zweck heiligt die Mittel???

Vielleicht ist Thierry Meyssans Theorie doch nicht so weit hergeholt?

Für mich passt da NIX zusammen....

syracus
23.06.2003, 23:51
Jo Iby:), die Texte in Englisch reichen eigentlich. Aber was da immer geflogen kam, etwas kam ;)....

Kennst du die:

http://www.cooperativeresearch.org/timeline/images/pentagonsimulation.jpg
This large model of the Pentagon was used in the October 2000 MASCAL simulation. Note pieces of an airplane are broken up in the Pentagon's interior courtyard. [Dennis Ryan]

http://www.cooperativeresearch.org/timeline/images/binladencover.jpg
The cover of NORAD's June 2001 Amalgam Virgo exercise proposal .

NORAD = North American Aerospace Defense Command

Ansehen;):

http://www.cooperativeresearch.org/timeline/main/essayairdefense.html

*******************************

Zeit-Fragen Nr. 20 vom 2. 6. 2003

«Pearl Harbor 1941» und «9-11-2001»

von Moritz Nestor, Schweiz

Ronda Hauben stellt in Zeit-Fragen Nr. 17 vom 12. Mai zu Recht die Frage, ob es Zufall sei, dass der Untersuchungsbericht zum 11. September von der Bush-Administration zurückgehalten wird. Der 11. September und auch der Umgang damit weisen verblüffende Parallelen zum «plötzlichen Überfall» der Japaner auf Pearl Harbor 1941 auf: Die Empörung über Pearl Harbor trieb eine amerikanische Bevölkerung, die bis dahin zu über 80% gegen einen Kriegseintritt Amerikas war, auf die Seite der Regierung Roosevelt in den Zweiten Weltkrieg. Die berechtigte Trauer und die Empörung über die Tragödie des 11. September 2001 und ihre Opfer liess für einen grossen Teil der amerikanischen Bevölkerung den völkerrechtswidrigen Überfall auf Afghanistan als «Verteidigung» notwendig erscheinen und erlaubte es Bush, einen «30 bis 40 Jahre» andauernden, als «Krieg gegen den Terror» getarnten Eroberungsfeldzug auszurufen. Und: «9-11» diente der Bush-Mannschaft als Vorwand, einen polizeistaatlichen Repressionsapparat in den USA auf- und auszubauen.

Grosso modo lehren die Geschichtsbücher unserer Schulen seit 1945, dass 1941 die militaristischen Japaner, die mit Hitler und Mussolini unter einer Decke steckten, die friedliebenden USA ohne Vorwarnung heimtückisch überfielen und die USA damit in den Zweiten Weltkrieg gezogen wurden. Wie sehr diese Darstellung eine Geschichtsfälschung ist, und zwar wider besseres Wissen, lehrte bereits 1947 das Buch des promovierten Historikers George Morgenstern, «Pearl Harbor, The Story of the Secret War.» Man hätte es wissen können!

Wir wissen es schon lange

Morgenstern (1906-1988), Mitherausgeber der «Chicago Tribune» und während des Krieges Presseoffizier im Marine Corps, hatte darin das Material der regierungsamtlichen Untersuchungsausschüsse zu Pearl Harbor aufgearbeitet. Washington versuchte zu vernebeln, wo es ging, denn das Material, das die Ausschüsse schliesslich zutage gefördert hatten, war für die Mannschaft des inzwischen verstorbenen Kriegspräsidenten Roosevelt verheerend. Zeigte es doch, dass Roosevelt den Angriff auf Pearl Harbor provoziert hatte, um in den Krieg eintreten zu können. Erst 1998(!), das ist neben den Enthüllungen von Morgenstern ein weiterer schlimmer Skandal, sollte unter dem Titel «Pearl Harbor 1941» die deutsche Übersetzung von Morgensterns Buch erscheinen, herausgegeben und eingeleitet von Dr. Walter Post, Lehrbeauftragter am Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaften der Universität München.

Die Aufklärung der wahren Hintergründe des Überfalls auf Pearl Harbor macht vorsichtiger und weitblickender bei der Beurteilung der gegenwärtigen Kriegspolitik der USA, ja ihres gesamten Aufstiegs seit dem Ersten Weltkrieg zur Weltmacht. Wenn man merkt, wie sehr die offizielle Geschichtsschreibung über die Ursachen des Zweiten Weltkriegs Hofgeschichtsschreibung ist, oft bare Lüge, Manipulation oder Gefälligkeitsschreibe, dann wird man auch vorsichtiger und hellhöriger gegenüber Vorgängen wie dem 11.9., als sofort nach dem Anschlag und ohne den geringsten Beweis die Verschwörungstheorie der US-Regierung «Osama was here» allen eingetrichtert und zum Vergeltungskrieg geblasen wurde.

Pearl Harbor - Wendepunkt in der Geschichte des 20. Jahrhunderts

Pearl Harbor ist von überragender historischer Bedeutung, weil es einer der entscheidenden Wendepunkte in der Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts war: Das auslösende Ereignis für Amerikas Kriegseintritt, was wiederum zur Ausschaltung von Deutschland und Japan als aggressive imperiale Grossmächte führte. England und Frankreich wurden in der Folge nach dem Zweiten Weltkrieg geopolitisch bedeutungslos, und in China siegte der Marxismus. Die UdSSR und Amerika stiegen zu Supermächten auf. Bis die USA 1991 den kalten Krieg gewonnen hatten, die UdSSR «zusammenbrach» und die USA «einzige Weltmacht» wurden. Der Weg zum Aufbau eines weltraumgestützten Raketenabwehrsystems war frei, womit sich die USA gegen jeden Angriff mit Atomraketen sicher glauben, und Bush führte den atomaren Erstschlag als Option wieder ein und beginnt einen auf «30 bis 40 Jahre» ausgelegten «Krieg gegen den Terror». Eine der wichtigsten Weichenstellungen für diese Entwicklung geschah mit der Lüge von Pearl Harbor: «Gestern, am 7. Dezember 1941 - einem Tag, der in Schande fortleben wird - wurden die Vereinigten Staaten von Amerika plötzlich und vorsätzlich von See- und Luftstreitkräften des Kaiserreiches Japan angegriffen ... Wir werden uns immer an den Charakter des Angriffs auf uns erinnern», sagte US-Präsident Roosevelt. Die Wirklichkeit war das Gegenteil, wie der britische Minister für Produktion im Kabinett Churchill, Captain Oliver Lyttelton, am 20.6.1944 vor der amerikanischen(!) Handelskammer sich zu sagen traute: «Amerika provozierte Japan in einem derartigen Ausmass, dass die Japaner gezwungen waren, Pearl Harbor anzugreifen. Es ist eine Travestie der Geschichte zu sagen, dass dieser Krieg Amerika aufgezwungen wurde.»1

Was kann man also heute - dank Morgensterns Arbeit - über diese Provokation wissen, und was müsste eigentlich in den Geschichtsbüchern unserer Kinder stehen, damit sie die Gegenwart besser beurteilen können?

Kriegsgewinnler im Ersten Weltkrieg

1936 kam ein Untersuchungsausschuss des amerikanischen Senats zum Ersten Weltkrieg zu dem Ergebnis, dass die USA «nicht wegen des deutschen U-Boot-Krieges und auch nicht wegen irgendwelcher idealistischen Ziele in den Krieg eingetreten waren. Vielmehr sollte die glänzende Rüstungskonjunktur, die durch die Waffenverkäufe an die Entente-Mächte entstanden war, möglichst verlängert und die an England und Frankreich gegebenen Kredite gerettet werden, die im Falle eines deutschen Sieges verloren gewesen wären.»2 Die Folge dieses Untersuchungsberichts war ein «Neutralitätsgesetz», das Kredite und Waffenverkäufe an Kriegführende verbot.

Wenn die Menschen den Krieg nicht wollen ...

Schon vor 1939 war Roosevelt die überragende Führergestalt der «Interventionisten», das waren Teile der Hochfinanz, der Grossindustrie, der Linksintellektuellen und des grössten Teils von Presse, Rundfunk und Filmindustrie. Sie glaubten an die geschichtliche Sendung der USA, amerikanische Werte weltweit durchsetzen zu müssen, notfalls auch militärisch, um eine globale Freihandelszone für amerikanisches Kapital und amerikanische Waren zu schaffen. «Aber trotz grossangelegter Pressekampagnen, denen sich als einzige überregionale Tageszeitung die `Chicago Tribune` [Morgensterns Zeitung!] entgegenstellte, gelang es den Interventionisten 1940/41 nicht, die Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung umzustimmen. Diese lehnte laut Gallup-Umfragen unverändert zu mehr als 80% einen Eintritt Amerikas in den europäischen Krieg ab. Die Stimmung zwang Roosevelt, im Präsidentschaftswahlkampf 1940 hoch und heilig zu versprechen, die Vereinigten Staaten aus allen Kriegsabenteuern herauszuhalten, `es sei denn, wir werden angegriffen`.»3 Dafür sollte er sorgen!

... müssen «Gründe» geschaffen werden

Seit Kriegsbeginn in Europa 1939 lockerte Roosevelt das «Neutralitätsgesetz», versorgte England mit Geld und Waffen und begann ein riesiges Rüstungsprogramm für das US-Militär. Gleichzeitig wurde der japanische Angriff auf Pearl Harbor durch Roosevelts Geheimdiplomatie hinter dem Rücken der Bevölkerung und des Kongresses vorbereitet: «Der Angriff auf Hawaii bewirkte einen völligen Stimmungsumschwung in der amerikanischen Bevölkerung, die Isolationisten [Kriegsgegner] verstummten von einem Tag auf den anderen. Ganz Amerika vereinigte sich unter dem Schlachtruf `Remember Pearl Harbor`, um bis zum völligen Sieg über Japan zu kämpfen. Die Presse schlachtete den angeblichen heimtückischen Überfall der Japaner propagandistisch bis zum äussersten aus. Die Kriegserklärung Deutschlands und Italiens wurden in dieser Stimmung als weiterer Beweis für eine antiamerikanische Verschwörung der Achsenmächte angesehen.»4

Entlarvende Enthüllungen des Untersuchungsausschusses

Da verschiedene Untersuchungsausschüsse zwischen 1941 und 1945 zu verwirrenden Ergebnissen gelangten und wichtiges Beweismaterial fehlte, beschloss das Repräsentantenhaus am 11. September 1945 die Bildung des Joint Commitee on the Investigation of the Pearl Harbor Attack, das vom 15.11.1945 bis zum 31.5.1946 70mal öffentlich tagte. Im Verlauf der Anhörungen kam es zu sensationellen Enthüllungen: «Das grösste Aufsehen erregte die Tatsache, dass die Nachrichtendienste von Army und Navy bereits Monate vor Pearl Harbor in einige der wichtigsten japanischen Funkcodes eingebrochen waren und damit den japanischen Funkverkehr abhören und entschlüsseln konnten. Dieses Unternehmen lief unter der Bezeichnung ÐMagicð. Von grösster Wichtigkeit war dabei die Dechiffrierung des diplomatischen Funkverkehrs, insbesondere zwischen dem Aussenministerium in Tokio und der japanischen Botschaft in Washington. Aus den abgefangenen und dechiffrierten Funktelegrammen gingen folgende Dinge hervor: Entgegen den Verlautbarungen der Roosevelt-Administration hatte die japanische Führung in den Monaten vor Pearl Harbor geradezu verzweifelt versucht, zu einer friedlichen Beilegung der amerikanisch-japanischen Streitigkeiten zu gelangen. Erst als der von Roosevelt initiierte Wirtschaftskrieg gegen Japan, insbesondere das Ölembargo, der japanischen Führung nur noch die Wahl liess, sich entweder den unannehmbaren amerikanischen Forderungen zu unterwerfen oder die rohstoffreichen Gebiete Südostasiens [...] gewaltsam unter ihre Kontrolle zu bringen, und erst als praktisch keine Aussicht auf eine diplomatische Lösung mehr bestand, entschloss sich Tokio endgültig zum Krieg. Dieser Entschluss fiel Ende November 1941.»5

Die «Überraschung» war lange bekannt

Am 26. November 1941 - 12 Tage vor dem «überraschenden» Angriff auf Pearl Harbor! - lief die japanische Flugzeugträgereinheit aus der Hitokapu-Bucht Richtung Hawaii aus. Aus dem abgefangenen Funkverkehr war ohne Zweifel zu entnehmen, «dass der Abbruch der diplomatischen Beziehungen und ein japanischer Überraschungsangriff nur noch eine Frage von Tagen waren».6 Kriegsminister Stimson gab vor dem Ausschuss sogar zu Protokoll, dass «die Roosevelt-Administration Anfang Dezember 1941 sehr genau wusste, dass der Krieg unmittelbar bevorstand und mit einem japanischen Überraschungsangriff eröffnet werden würde».7 Dass der Flottenstützpunkt von Pearl Harbor besonders gefährdet war, war der amerikanischen Marineführung zu jenem Zeitpunkt klar, da dort die gesamte Pazifikflotte lag.

Roosevelts Geheimdiplomatie

Der Untersuchungsausschuss erfuhr weiter, dass Roosevelt ohne Wissen der Bevölkerung und des Kongresses mit der britischen und der niederländischen Regierung geheime Generalstabsbesprechungen durchgeführt und geheime Absprachen getroffen hatte: «Mit ihnen verpflichtete sich die amerikanische Führung, in den Krieg einzutreten, falls japanische Streitkräfte einen Angriff gegen die Territorien der Vereinigten Staaten, des Britischen Commonwealth oder von Niederländisch-Ostindien führen oder wenn japanische Flottenverbände eine Linie im Pazifik, die den niederländischen Besitzungen, Britisch-Malaya oder Thailand vorgelagert war, überschreiten würden. Mit anderen Worten, die Vereinigten Staaten sollten in weit entfernten Gegenden zugunsten von Verbündeten in einen Krieg eintreten, ohne dass amerikanisches Territorium oder amerikanische Streitkräfte angegriffen wurden [...] Roosevelt und sein engster Kreis hatten eine Geheimdiplomatie betrieben, die die USA an den verfassungsmässigen Institutionen und dem Willen der Bevölkerung vorbei zielstrebig in einen Krieg führte.»8

Verrat an den eigenen Soldaten

Am 6.12.1941 überschritt der japanische Flottenverband die vereinbarte Linie, womit sich die USA automatisch im Krieg befanden. «Schliesslich musste der Kongressausschuss zur Kenntnis nehmen, dass Präsident Roosevelt am Abend des 6. Dezember [24 Stunden vor dem Angriff!] dank ÐMagicð die japanische Kriegserklärung in Händen gehalten und selbst erklärt hatte, dass dies Krieg bedeute. In dieser Nacht geschah aber nichts, um die amerikanischen Streitkräfte im Pazifik, insbesondere die Flotte in Pearl Harbor, zu warnen. Erst um die Mittagszeit des folgenden Tages schickte Generalstabschef Marshall eine halbherzige Warnung nach Hawaii, die aber durch eine Serie unerklärlicher Fehlleistungen erst sieben Stunden nach Beginn des japanischen Angriffs eintraf.

All diese Feststellungen waren in höchstem Masse skandalös, da sie das bis dahin herrschende Bild vom friedliebenden Amerika, das von den japanischen Militaristen überfallen wurde, auf das gründlichste beschädigten. Bei nüchterner Betrachtung musste man zu der Schlussfolgerung kommen, dass die wahren Kriegstreiber nicht in Tokio, sondern in Washington gesessen hatten und dass Präsident Roosevelt 2400 amerikanische Soldaten und Seeleute geopfert hatte, um den Kongress und die Öffentlichkeit über seine Kriegspolitik zu täuschen.»9

Handfeste Beweise ...

Sogar der dokumentarische Nachweis, dass Roosevelt und sein engerer Kreis persönlich von dem bevorstehenden Angriff gewusst hatten - der Morgenstern noch gefehlt hatte - , tauchte später unvermutet in deutschen Akten auf: Am 26. November 1941, dem Auslaufen der japanischen Verbände nach Hawaii, zeichnete die Abhörstation der deutschen Reichspost, die seit 1940 die transatlantischen Telefongespräche abhören konnte, ein Telefongespräch zwischen Roosevelt und Churchill auf, worin Churchill Roosevelt eindringlich vor dieser japanischen Trägerkampfgruppe warnte, die soeben mit Ziel Pearl Harbor ausgelaufen sei!10

... die nicht bekannt werden sollen

Der Bericht des Joint Commitee on the Investigation of the Pearl Harbor Attack wurde am 20. Juli 1946 der Öffentlichkeit vorgestellt und vom United States Government veröffentlicht.11 Schon während der laufenden Anhörungen wurde von Roosevelt-Getreuen Beweismaterial zurückgehalten, die Anhörung wichtiger Zeugen behindert, bestimmte Fragestellungen zu unterdrücken versucht. Nach der Veröffentlichung berichtete die US-Presse überwiegend im Sinne Roosevelts, der sich von einer riesigen Propagandamaschine als grosser siegreicher Führer hatte feiern lassen. Die Ähnlichkeiten zu heutigen Ereignissen drängen sich auf.

Wenn Historiker zu Lakaien werden

Georg Morgenstern hatte als Redakteur der «Chicago Tribune» die Anhörungen des Joint Commitee verfolgt und die Berichte studiert. 1947 erschien sein Buch, gefolgt von vielen anderen gleichgesinnten Werken. Einem breiteren US-Publikum - geschweige denn anderen Ländern - blieben sie überwiegend unbekannt. Das lag nicht zuletzt daran, dass nach dem Zweiten Weltkrieg und Roosevelts Tod mächtige Interessengruppen versuchten, die Mythen seiner Kriegspropaganda, vor allem die Lüge vom Überraschungsangriff auf Pearl Harbor, aufrechtzuerhalten. «Zahllose Historiker und Sozialwissenschafter verdankten Roosevelts interventionistischer Aussenpolitik, dem Eintritt Amerikas in den Zweiten Weltkrieg und dem kalten Krieg ihre persönliche Karriere in der Regierungsverwaltung, in den Geheimdiensten und an den Universitäten.»12

So kam es, dass weitere Forschungen über die Ursachen von Amerikas Kriegseintritt dadurch behindert wurden, dass kritischen Forschern über Pearl Harbor der Zugang zu staatlichen Archiven verwehrt wurde und ihre Verleger mit Bankrott und Ruin bedroht wurden, dass kritische Veröffentlichungen über Pearl Harbor in der Presse totgeschwiegen, verleumdet oder völlig entstellt wiedergegeben wurden, Pearl-Harbor-kritische Autoren persönlich verleumdet oder eingeschüchtert wurden. Die Abhängigkeit vom Staat machte die Mehrheit der amerikanischen Historiker zu Werkzeugen staatlicher Propaganda, und die Instrumentalisierung der Geschichte erzeugte ein gefälschtes Geschichtsbild.

In George Orwells Roman «1984» schreibt das «Wahrheitsministerium» die Geschichte ständig entsprechend den Interessen des Staates um und schafft damit Geschichte ab, denn die Kenntnis der Wahrheit über die Vergangenheit hilft den Menschen, sich in den Fragen der Gegenwart besser zurechtzufinden, was gefährlich für die Machthaber ist. Man hat diesen Roman viel zu sehr ausschliesslich als Bild der totalitären Sowjetunion oder des Nationalsozialismus verstanden. Er gilt gleichermassen für den Umgang der USA mit Pearl Harbor.

Was wir daraus lernen können

In seinem Vorwort schrieb Morgenstern 1947: «Nur der Autor eines Detektivromans, der seine Handlungen und seine Akteure ganz unter Kontrolle hat, kann hoffen, die Motive vollständig zu erforschen und jeden Nebenzweig des Haupträtsels zu lösen. Die Geschichte von Pearl Harbor endet ohne unterschriebene Geständnisse.»13 Aber auch ohne Geständnisse stellen die zusammengetragenen historischen Daten Pearl Harbor in eine Reihe mit den Schüssen 1914 in Sarajewo, der Versenkung der Lusitania, dem Reichstagsbrand, dem Überfall 1939 auf den Sender Gleiwitz, dem Anschlag von «9 - 11» und den vielen anderen hinterlistigen Gemeinheiten, mit denen wenige Machtbesessene ganze Völker an der Nase herumzuführen versuchen, aus denen sich aber eines lernen lässt: Völker ziehen nicht einfach in den Krieg, kein Mensch geht freiwillig in den Krieg.

Man muss die Völker dazu überlisten, dass sie sich abschlachten. Man muss die Menschen aufhetzen, ihnen starke Emotionen einflössen, die das kritische Denken benebeln. Man muss ihrer gekränkten Eitelkeit schmeicheln, ihr gedemütigtes Selbstwertgefühl ansprechen und Grösse und Heil versprechen. Man muss ihnen drohen, sie peinigen, ihnen Angst einjagen. Oder sie mit Geld oder Macht oder beidem bestechen. Die Geschichte ist voll von derartigen Manipulationsmethoden, jeder Despot hat sich die seinen ausdenken müssen. Und Roosevelt wählte mit Pearl Harbor den Weg, ein paar tausend der eigenen Leute zu opfern, um die Bevölkerung für seine Kriegspolitik zu manipulieren.

Wenn man aber die Völker in Ruhe lässt, streiten sich die Menschen, ärgern sich, schlagen sich, quälen sich manchmal, ja es kommen auch Totschlag und Mord vor. Aber organisiert über ein anderes Volk herzufallen und es auszulöschen, das tun Menschen erst, wenn man sie manipuliert, das heisst wenn sie sich manipulieren lassen! Denn wirken kann die Lüge, die es braucht, um Krieg zu führen, nur, wenn sie im Menschen starke Emotionen oder Verletzungen ansprechen, mit denen der Einzelne nicht vernünftig umgehen kann.



1 AP-Meldung aus London, 21.6.1944, in der «Chicago Tribune» vom gleichen Tag, 1:2. Zit. nach: Morgenstern, George (1998), Pearl Harbor. Eine amerikanische Katastrophe. Herausgegeben und ins Deutsche übertragen von Paul Post. München, S. 148.

2 Post, Paul. In: Morgenstern, George (1998), S. 12.

3 Post, Paul. In: Morgenstern, George (1998), S. 14.

4 Post, Paul. In: Morgenstern, George (1998), S. 15.

5 Post, Paul. In: Morgenstern, George (1998), S. 17.

6 Post, Paul. In: Morgenstern, George (1998), S. 17.

7 Post, Paul. In: Morgenstern, George (1998), S. 17.

8 Post, Paul. In: Morgenstern, George (1998), S. 18.

9 Post, Paul. In: Morgenstern, George (1998), S. 18.

10 National Archive (NA), Rolle T-175, Regale 129ff.; s.a. Gregory Douglas: Geheimakte Gestapo-Müller. Berg 1996, S. 85ff. und 320ff. Zit. nach Paul, Post. In: Morgenstern, George (1998), S. 31.

11 Report of the Joint Commitee on the Investigation of the Pearl Harbor Attack, Including the Minority Report, Washington 1946.

12 Post, Paul. In: Morgenstern, George (1998), S. 22.

13 Post, Paul. In: Morgenstern, George (1998), S. 32.

http://www.zeit-fragen.ch/ARCHIV/ZF_105c/T09.HTM

syr :rolleyes:

Ibykus
02.07.2003, 10:29
Der inszenierte Terrorismus

Katja Schmid 01.07.2003
Querdenker in Sachen 9/11 treffen sich erstmals zum Gedankenaustausch

Nach wie vor gilt: Wir wissen heute, fast zwei Jahre nach dem 11. September 2001, kaum mehr als 48 Stunden nach den Anschlägen auf das World Trade Center. Natürlich gibt es eine offizielle Version der Ereignisse. Demnach stecken Osama Bin Laden und seine Terrororganisation al-Qaida hinter den Anschlägen. Als Beweis bzw. als Eingeständnis seiner Schuld gilt nicht zuletzt ein Video, das die amerikanische Regierung im Dezember 2001 der Welt präsentierte.


Schaut und hört man sich dieses Video jedoch genauer an, ergibt der Text keinen rechten Sinn, jedenfalls nicht den, den er offiziell haben soll (vgl. Monitor vom 20.12.2001). Diese und andere Ungereimtheiten (vgl. Wahrheit und Fälschung im digitalen Zeitalter) legen deshalb den Verdacht nahe, dass es sich um ein manipuliertes, wenn nicht gar komplett inszeniertes Video handelt.

Ein Phänomen mit Methode: Egal in welcher Detailfrage Journalisten den Ereignissen vor, nach und um den 11. September herum auf den Grund gehen, allerorten stoßen sie auf Ungereimtheiten, Lücken, Widersprüche - und natürlich auf Widerstand. Rechercheanfragen werden ignoriert, mit fadenscheinigen Argumenten abgewiesen oder unumwunden als anti-amerikanische Attacke gewertet. Gehen sie mit ihren Fragen und Ergebnissen an die Öffentlichkeit, geraten sie ins Kreuzfeuer der Kritik - nicht zuletzt von Seiten jener Kollegen, die sich der Aufrechterhaltung der offiziellen Version verschrieben haben. Sei es wie im Hause Springer per Arbeitsvertrag oder aus freien Stücken.

Um diesen Zuständen ein Ende zu bereiten, versammelte Ronald Thoden, Geograph und Politologe mit Schwerpunkt Geostrategie, Querdenker aus dem deutschsprachigen Raum zu einer Tagung mit dem provozierenden Titel Der inszenierte Terrorismus. Die Anschläge am 11. September 2001. Vormittags ging es um Gedankenaustausch und Vernetzung der Rechercheure untereinander, denn bislang waren die meisten von ihnen Einzelkämpfer. Mittags gab es eine Pressekonferenz im gediegenen Steigenberger Hotel - man wollte schließlich auch die Mainstream-Medien erreichen und den Kollegen dort Mut machen, unbequemen Fragen nicht länger aus dem Weg zu gehen. Und am Abend fand eine Podiumsdiskussion statt. Geladen waren: Andreas von Bülow, Bundesminister und Staatssekretär a.D.; Eckart Spoo, langjähriger Korrespondent der Frankfurter Rundschau; Ekkehard Sieker, bekannt durch seine Film-Beiträge für Monitor/WDR; Gerhard Wisnewski, Journalist, Politologe und Buchautor, u.a. "Operation 9/11"; Michael Opperskalski, Geheimdienstexperte und Herausgeber der Zeitschrift Geheim; Mathias Bröckers, Journalist und Autor des Buches "11.9." (vgl. Telepolis-Special, The WTC Conspiracy. Alexandra Bader, Geheimdienstexpertin aus Österreich war leider verhindert.

Mit seiner Veranstaltung traf Thoden offenbar den Zeitgeist, denn das Audimax der Humboldt-Universität war gerammelt voll. Im Parkett saßen 750 Personen in engen Stuhlreihen, zahlreiche weitere standen an den Seiten, und oben auf der Galerie war auch alles belegt. Unzählige, die trotz stundenlangen Anstehens kein Ticket ergattern konnten, mussten wieder nach Hause gehen.

Zunächst berichtete Ekkehard Sieker über die Schwierigkeiten, die Originalversion des berühmt-berüchtigten Bin-Laden-Videos zu bekommen - erst wurde er von Krethi zu Plethi geschickt, und als er dann endlich Kassem M. Wahba, einem der so genannten unabhängigen Übersetzer des Bandes sprach, fragte ihn dieser: "Wer sagt eigentlich, dass wir das übersetzt haben?" Siekers Recherchen mündeten in jenem Monitor-Beitrag vom 20.12.2001, der demonstriert, dass es sich bei jenem Video um eine Falschübersetzung zu Propagandazwecken handelt.

Als nächstes sprach Mathias Bröckers, Telepolis-Lesern bestens bekannt durch seine Reihe The WTC-Conspiracy. Er konzentrierte sich auf die Frage nach den bislang unveröffentlichten - vollständigen - Passagierlisten. Schließlich möchte man als Journalist nachprüfen, ob die vermeintlichen Attentäter tatsächlich in den vier entführten Flugzeugen saßen. Zumal sich sechs der 19 Attentäter kurze Zeit nach ihrem angeblichen Ableben quicklebendig bei diversen Behörden meldeten - und vom FBI trotzdem nie von der Liste gestrichen wurden.

Um die Flugzeuge ging es bei Gerhard Wisnewski - Journalist, Politologe, Filmemacher und Co-Autor des Buches "Das RAF-Phantom". Sein neuestes Buch heißt Operation 9/11. Darin vertritt Wisnewski die These, dass die vier Passagiermaschinen, die am 11. September 2001 entführt wurden, durch Drohnen ersetzt worden seien - was die merkwürdigen Schlenker in den Flugrouten erkläre. Die Drohnen wären dann per Fernsteuerung an ihren jeweiligen Bestimmungsort gelenkt worden. Was mit den Passagiermaschinen geschah, sei ungewiss. Als Vorbild dieser Aktion nennt Wisnewski - wie bereits James Bamford in seinem Buch über die NSA - die US-amerikanische Operation Northwoods. Wisnewski stützt sich bei seiner These unter anderem auf Aussagen von Fluglotsen, die einen Wechsel des so genannten Transponder Codes bestätigen. Da dieser Transponder Code für jedes Flugzeug individuell festgelegt ist, bedeutet ein solcher Wechsel angeblich, dass man es nicht mehr mit derselben Maschine zu tun habe.

Sehr merkwürdig sei außerdem, dass laut Zeugenaussagen weder am Pentagon (Flug 77) noch bei Shanksville (Flug 93) Flugzeugtrümmer und dergleichen gefunden wurden. Auch sind keine Fotografien aufzutreiben, die Flugzeugtrümmer zeigen. Demzufolge sei - anders als beim WTC - an diesen beiden Orten keine Drohne geopfert worden. Stattdessen habe man sich mit pyrotechnischen Tricks beholfen. Mit diesen Ungereimtheiten befasst sich die Doku Aktenzeichen 11.9. ungelöst von Gerhard Wisnewski und Willy Brunner, die am 20. Juni 2003 im WDR lief - vorab als grober Unfug gegeißelt von der FAZ und der Berliner Zeitung. Wer sie verpasst hat und sich selbst ein Bild machen möchte, kann die Wiederholung am 21.07.03 um 21.00 Uhr bzw. am 22.07.03 um 6.15 Uhr sowie um 10.00 Uhr auf Phoenix sehen.

Michael Opperskalski, Geheimdienstexperte und Herausgeber der Zeitschrift Geheim, beschäftigte sich mit der Chronologie der Beschuldigungen. So war laut Opperskalski bei CNN schon kurze Zeit nach den Flugzeuganschlägen auf das WTC unten im Ticker-Laufband zu lesen, dass die Demokratische Front Palästina hinter den Anschlägen steckt, dann war ganz allgemein von Palästinensern die Rede, und schließlich wurde auch das abgeändert. Dann gab Opperskalski einen groben Überblick über die Entstehungsgeschichte diverser fundamentalistischer Organisationen, die fast ausnahmslos von westlichen Mächten ins Leben gerufen worden waren.

Nach der Pause wäre Andreas von Bülow, Bundesminister und Staatssekretär a.D. dran gewesen, doch dann kam es erst mal zum Eklat: Horst Mahler saß im Publikum. Ganz in schwarz, begleitet von einer Dame mit schneeweißem Haar. Saß einfach nur da und hörte zu. Das regte die üblichen Verdächtigen ganz schön auf. Erst wurde getuschelt, dann mit dem Finger gezeigt, und dann wurde "Nazis raus" und dergleichen mehr gerufen. Manche brüllten aus Leibeskräften, andere aus Gewohnheit. Ekkehard Sieker ließ die außer Rand und Band Geratenen wissen, dass seiner Meinung nach jeder - unabhängig von seiner Weltanschauung - ein Recht darauf habe, sich zu informieren. Und außerdem sei Niederbrüllen keine angemessene Form der Auseinandersetzung. Auch das Publikum hatte mehrheitlich keine Lust auf diese plumpe Randale.

Als dann halbwegs Ruhe eingekehrt war, begann Andreas von Bülow seinen Vortrag mit dem Hinweis darauf, dass er durchaus kein Anti-Amerikaner sei. Er möge die Bush-Regierung nicht und möchte gerne "unsere Botschaft nach Amerika bringen, denn dort funktioniert die Demokratie nicht". Dann bemerkte er eher nebenbei, man habe durch den NPD-Prozess ja wohl Hinweise darauf bekommen, wie diese Partei funktioniert (vgl. Ein System, das das Problem, über das es informieren will, selbst erschafft, ist absurd). Verräterisch an der US-amerikanischen Aufarbeitung des 11.9. findet von Bülow insbesondere den Vergleich des 11.9. mit Pearl Harbour. Erstens sei inzwischen hinlänglich bekannt, dass der damalige US-Präsident Roosevelt im Voraus informiert war über den bevorstehenden Anschlag auf Pearl Harbour. Zweitens habe der Thinktank "Projekt für ein neues amerikanisches Jahrhundert" ( PNAC) bereits im September 2000 Pläne geschmiedet für eine neue Weltordnung. Doch leider, so das Strategiepapier, seien diese Pläne kaum durchzusetzen, "es sei denn, ein katastrophales Ereignis tritt ein, das als Katalysator dient - wie ein neues Pearl Harbour".

Die aktuelle US-amerikanische Außenpolitik sei nichts anderes als ein geostrategisches Machtspiel und mithin "reiner Machiavellismus". Für Andreas von Bülow geht es denn auch nicht wirklich um den Kampf gegen den Islam im Allgemeinen und die Neuordnung des Nahen Ostens im Besonderen. Das eigentliche Ziel sei vielmehr China. Noch sei China eine Nummer zu groß für die USA, deshalb müsse es "handhabbar" gemacht werden. Wie das mit der Destabilisierung im Nahen Osten zusammenhängt, wurde allerdings nicht ganz klar. Das lag vielleicht daran, dass von Bülow bei seinem Vortrag mehrmals innehalten musste, weil ein kompakter Herr, der eine gewisse Ähnlichkeit mit den Panzerknackern hatte, sich vor Horst Mahlers Sitzreihe aufbaute und deutsch-englisch auf Mahler einschrie. Dezent wurde dieser Herr gen Saalende befördert. Als Bülow dann an der Stelle mit dem neuen Pearl Harbour angekommen war, brüllte derselbe Mann auf englisch: Was das mit Pearl Habour solle, man werde ja noch nicht mal mit einem einzelnen Nazi im Saal fertig. Sofort ging das Geschrei wieder los, und das Publikum verlangte lauthals nach Ruhe.

Zuletzt sprach Eckart Spoo, langjähriger Korrespondent der Frankfurter Rundschau, ehemaliger Vorsitzender der Deutschen Journalistenunion und Herausgeber der Zeitschrift Ossietzky. Er war sehr erstaunt darüber, dass selbst ein Blatt wie konkret in der aktuellen Ausgabe verkündet, es sei "mittlerweile ziemlich klar", was am 11.9. im Süden Manhattans geschehen sei. Dazu eine kleine Fußnote: Das Motto der Zeitschrift konkret lautet übrigens "lesen was andere nicht wissen wollen". Für Spoo mehr als skandalös: Der Einsatz von rund 100 bundesdeutschen Elite-Soldaten des Kommandos Spezialkräfte KSK in Afghanistan, für den es kein offizielles Mandat gibt.

Doch bevor Spoo die Antwort auf seine Anfrage vom 24. April 2003 an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages zu Ende vorlesen kann, verkündet der Veranstalter Ronald Thoden, die Konferenz müsse nun aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden. Es gelingt Spoo gerade noch, die zehn drängendsten offenen Fragen vorzutragen, und dann ist auch schon Schluss. Applaus für die Fragen und die Redner - auch von Horst Mahler. Doch keine Chance für Fragen aus dem Publikum. Keine Diskussion. Und wieder tobt der Saal. Der lauteste Protest kommt von älteren Damen, die für ihr Eintrittsgeld eine Diskussion geboten haben wollen. Kleiner Trost: die Veranstaltung wird am 7./8. September 2003 fortgesetzt. In einem größeren Saal. Versprochen.

Quelle (http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/konf/15111/1.html)

Ibykus
11.07.2003, 13:45
NSA veröffentlicht Akten über versenktes Spionage-Schiff

Vor genau 36 Jahren versenkte Israel das amerikanische Spionageschiff «Liberty» – aus Versehen, wie es hieß. Nun veröffentlichte Tonbänder belegen den Irrtum, oder auch nicht.


Die israelische Armee hat während des Sechs-Tage-Krieges 1967 ein amerikanisches Spionage-Schiff beschossen. Jetzt veröffentlichte Dokumente liefern einen Beleg dafür, dass der Zwischenfall, wie Israel bis heute behauptet, ein Irrtum war. Sie können aber auch, je nach Betrachtung, die Annahme untermauern, dass der Angriff absichtlich befohlen war.

Die USS «Liberty» war eines von mehreren Schiffen des amerikanischen Geheimdienstes NSA, welches vor Küsten fremder Länder kreuzte und dort jedes elektronische Signal auffing und aufzeichnete, das es finden konnte. Die NSA (National Security Agency) ist der größte Geheimdienst der USA und beschäftigt sich vor allem mit solch «elektronischer Spionage», in ihrem Jargon Signal Intelligence oder Sigint genannt.

Während des israelischen Sechs-Tage-Krieges gegen Ägypten hatte die NSA die «Liberty» in internationalen Gewässern vor der Küste der Halbinsel Sinai stationiert, um den Funkverkehr der Armee abzuhören.


34 Tote, 171 Verletzte

Am 8. Juli wurde das Schiff von israelischen Kampfflugzeugen angegriffen. Es wurde von mehreren Raketen, mehr als 800 Schuss aus Maschinengewehren und Napalm-Bomben getroffen. Anschließend feuerten drei israelische Torpedo-Boote insgesamt fünf Torpedos auf die «Liberty» ab, wovon einer traf. Matrosen dieser Boote schossen auf zu Wasser gelassene Rettungsboote und auf die ins Wasser springenden Seeleute. 34 amerikanische Matrosen und Geheimdienstmitarbeiter starben, 171 wurden verletzt.

Der Vorfall führte zu schweren diplomatische Verstimmungen. Israel erklärte damals, man habe das Schiff für einen ägyptischen Transporter gehalten. Mehrere Buchautoren glauben dagegen, das Schiff sollte vollständig vernichtet werden, damit es keine Beweise über die Kämpfe sammeln konnte.

Eine Richterin aus Florida hat mehrere Jahre darum gekämpft, im Zuge des Freedom of Information Act von der NSA Unterlagen zu dem Vorfall zu bekommen. Nach mehreren Weigerungen des Geheimdienstes wurden diese nun veröffentlicht. Es handelt sich vor allem um Tonbandprotokolle der Gespräche zwischen den israelischen Piloten und der Bodenkontrolle, die ein amerikanisches Spionageflugzeug aufzeichnete.

Die Stimme eines Soldaten der Bodenkontrolle sagt zu den Piloten: «Zu ihrer Information, es ist scheinbar ein ägyptisches Schiff». Die Antwort des Piloten lautet: «Roger.» Erneuter Anruf: «Es ist ein ägyptisches Versorgungsschiff.» Antwort: «Roger.»

Für die Richterin Jay Cristol ein Beleg dafür, dass Israel das Schiff tatsächlich für ein ägyptisches hielt.


«Warum sollten sie das sagen?»

Doch gibt es auch noch den Mitschnitt zwischen der Bodenkontrolle und einer Hubschrauberbesatzung, die nach dem Angriff zum Schiff geschickt wurde, um nach Überlebenden zu suchen.

Bodenkontrolle: «Wenn sie arabisch sprechen – Ägypter – bringen sie sie nach Al Arish. Wenn sie englisch sprechen – keine Ägypter – bringen sie sie nach Lod. Ist das eindeutig?» Antwort: «Roger.»

Für James Bamford, einer der Buchautoren, ein Beleg für seine These. «Die Protokolle sagen, 'Nun gut, da könnten englisch sprechende Menschen an Bord sein'», zitiert CNN Bamford. «Warum sollten sie das sagen, wenn es doch ein ägyptischer Frachter ist, der Pferde transportiert?»

Der Hubschrauber-Pilot meldete, so belegen die Bänder, er habe eine amerikanische Flagge an dem Schiff gesehen. Er bekam daraufhin den Befehl, noch einmal nachzuschauen. «Sie befehlen, dass sie einen erneuten Durchgang machen und noch einmal überprüfen, ob es wirklich eine amerikanische Fahne ist.»

Das, so Bamford, belege zwar, dass die Bodenkontrolle von dem Fund überrascht war. Doch es wiederlege gleichzeitig eine andere Aussage. Sowohl die Kampfpiloten als auch die Besatzungen der Torpedo-Boote hatten ausgesagt, sie hätten keine amerikanische Fahne an dem Schiff gesehen.


Israel sieht sich bestätigt

Der Angriff habe mehr als eine Stunde gedauert, wie Bamford in seinem Buch «NSA – Body of Secrets: Anatomy of the Ultra-Secret National Security Agency from the Cold War through the Dawn of a New Century» schreibt. Während der ganzen Zeit habe eine große amerikanische Flagge auf dem Schiff geweht, der Name «Liberty» habe in anderthalb Meter großen Buchstaben am Bug gestanden und von dem Schiff sei kein einziger Schuss abgegeben worden. «Die Fahne war eindeutig dort», so Bamford, der sich in seiner These bestätigt sieht.

Die amerikanische Regierung hat den Vorfall nie offiziell untersucht und die israelische Erklärung bereits damals akzeptiert.

Für Israel sind die Bänder ein Beweis des Gegenteils. CNN zitiert den israelischen Botschafter in Washington, Mark Regev, mit den Worten, sie seien ein «weiterer Beleg, dass der Liberty-Zwischenfall ein schrecklicher und tragischer Fall einer falschverstandenen Identität war».

Quelle (http://www.netzeitung.de/spezial/zeitgeschichte/246697.html)

Ibykus
11.07.2003, 13:47
Angriff auf die Liberty - Warum Israel im Sechstagekrieg ein US-Schiff bombardierte

Anfang Juni 1967 kreuzt das amerikanische Aufklärungsschiff „Liberty“, ein Spionagekreuzer der National Security Agency (NSA) vor der Küste Ägyptens. Der „Sechstagekrieg“ zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn war in seine heiße Phase getreten.

„Liberty“-Commander William L. McGonagle und seine Besatzung hören den Funkverkehr zwischen den israelischen Kommandostellen und auch den der Ägypter ab. Sie melden alles, was für Washington von Interesse ist.

Am 8. Juni 1967 wird die „Liberty“ plötzlich von israelischen Kampfflugzeugen und Torpedobooten angegriffen, von denen die Hoheitszeichen entfernt worden sind. Die Israelis feuern mit allem, was sie haben: Raketen, Bomben, Maschinengewehren, Napalm, Torpedos. Sie wollen das US-Schiff mit seiner gesamten Besatzung versenken. Selbst Rettungsboote werden angegriffen. 34 Seeleute der „Liberty“ sterben, 171 werden verwundet. Das Schiff kämpft sich trotz der Attacken auf die offene See hinaus, ihr wertvolles Material (Tonbänder, Fotos) wird gerettet.

Zunächst behaupten die Israelis, nicht sie, sondern die Ägypter hätten das US-Schiff angegriffen. Den Amerikanern sollte ein Grund geliefert werden, aktiv an der Seite der Israelis in den Krieg gegen die Araber einzutreten. Offiziell blieben die USA in dem Konflikt neutral, um den Sowjets keine Handhabe zur militärischen Unterstützung Ägyptens und Syriens zu geben.

Als Israels Version nicht zu halten ist, behauptet die Regierung in Tel Aviv, ihre Marine habe die „Liberty“ mit einem ägyptischen Frachtschiff verwechselt, das mit Kriegsmaterial nach Alexandria unterwegs war. Bis heute halten die Israelis an dieser Version fest. Doch Mitchell präsentiert Aussagen von Zeugen, die belegen, dass die Israelis die „Liberty“ vor der Bombardierung eindeutig als US-Schiff erkannt hatten.

Und er liefert Beweise für seine These, dass Präsident Johnson und Verteidigungsminister McNamara den Tod ihrer Landsleute hinnahmen, um Israels Kriegsziele nicht zu gefährden. So konnte die Legende aufrecht erhalten werden, die Israelis hätten das amerikanische Spionageschiff mit einem ägyptischen Frachter verwechselt. Robert McNamara bleibt auch heute noch bei dieser Version, der von Geheimdienstlern, Militärs und anderen damals Beteiligten heftig widersprochen wird.

Erstmals nach 35 Jahren reden jetzt die unmittelbar Beteiligten offen über die Vorfälle im östlichen Mittelmeer.

Quelle (http://149.219.195.51/tv/dokumentation/angriffaufdieliberty.html)

Ibykus
14.07.2003, 15:37
Unter nachstehendem Link gibt es eine große Fülle verschiedener Bilderauswertungen und aufgeworfener Fragen ;)


http://www.skdbavaria.de/911/

Ibykus
18.07.2003, 14:04
Wer erschoss Mohammed al-Dura?

James Fallows

Die Bilder des Palästinenserjungen, der in den Armen seines Vaters stirbt, gingen um die Welt. Für die Muslime wurden sie zum Symbol des Kampfes gegen die jüdischen Unterdrücker. Eine akribische Recherche zeigt nun: Die tödlichen Schüsse wurden nicht von den Israelis abgefeuert.


In den Vereinigten Staaten und Europa ist der Name Mohammed al-Dura praktisch unbekannt, doch für Millionen Menschen in der muslimischen Welt ist er ein berüchtigtes Symbol des Hasses auf Israel und die Vereinigten Staaten, die diesen Staat unterstützen.

Mohammed al-Dura ist jener zwölfjährige Palästinenser, der am 30. September 2000 während einer Schiesserei zwischen israelischen Soldaten und palästinensischen Demonstranten tödlich getroffen wurde. Die letzten Momente seines Lebens – ängstlich versteckt er sich hinter seinem Vater Jamal al-Dura und sinkt dann, von tödlichen Kugeln getroffen, zu Boden – wurden von der Kamera eines Fernsehreporters festgehalten. Diese Bilder gingen um die Welt und wurden, oftmals wiederholt, für arabische und islamische Zuschauer so vertraut und bedeutsam wie die Fotografien des zerstörten Hiroschima für die Japaner – oder die Bilder vom einstürzenden World Trade Center für die Amerikaner. Mehrere arabische Länder haben Briefmarken mit einem Porträt des Jungen herausgebracht, eine Hauptstrasse in Bagdad wurde in Märtyrer-Mohammed-al-Dura-Strasse umbenannt, und in Marokko gibt es einen Al-Dura-Park. In einer seiner Botschaften nach dem 11. September und dem anschliessenden US-Angriff auf Afghanistan verurteilte Osama Bin Laden die «amerikanische Arroganz und israelische Aggression» mit den Worten: «Bush in seiner grenzenlosen Arroganz und auf dem Höhepunkt seiner Medienkampagne, in der er von dauerhafter Freiheit spricht, sollte nicht das Bild von Mohammed al-Dura und seinen muslimischen Glaubensbrüdern in Palästina und Irak vergessen. Wenn er es vergessen hat – wir werden es, so Gott will, nicht vergessen.»

Doch seit dem Zwischenfall sind in Israel – unter kontroversen und kuriosen Umständen – Ermittlungsergebnisse vorgelegt worden, die den Schluss nahe legen, dass die offizielle Version des Todes von Mohammed al-Dura nicht zutrifft. Inzwischen deutet alles darauf hin, dass der Junge nicht so gestorben sein kann, wie das von den meisten internationalen Medien berichtet wurde und in der gesamten islamischen Welt leidenschaftlich geglaubt wird. Was auch passiert sein mag – Mohammed al-Dura wurde nicht von den israelischen Soldaten getötet, die sich an jenem Tag am Schauplatz befanden. Davon bin ich jedenfalls überzeugt, nachdem ich eine Woche in Israel verbracht und mit all jenen gesprochen habe, die sich mit dem Fall beschäftigen. Das entlastende Material kommt indes nicht von israelischen Regierungsangehörigen oder Militärs, die ein verständliches Interesse daran hätten, ihre Soldaten von Schuld freizusprechen, sondern aus anderen Quellen. Die Ermittlungen wurden von verschiedenen Akademikern, Ex-Soldaten und Internetfreaks geführt, denen der Fall keine Ruhe liess. Und sie haben überprüfbares Material vorgelegt. Um annähernd zu verstehen, was seinerzeit passiert ist und was es bedeutet, habe ich mir in Tel Aviv stundenlang Videobänder angesehen.

Der Tod von Mohammed al-Dura ereignete sich am zweiten Tag der zweiten Intifada, der Welle gewaltsamer Proteste in den besetzten Gebieten. Die Nahost-Friedensverhandlungen waren im Sommer 2000 abermals ins Stocken geraten. Am 28. September, einem Donnerstag, besuchte Ariel Scharon, Chef der Likud-Partei, aber noch nicht Ministerpräsident, den Tempelberg in Jerusalem mit seinen beiden Moscheen, diesen hochsensiblen religiösen Ort. Für die Palästinenser war dies der Auslöser – aus Sicht vieler Israelis der Vorwand – für die Proteste, die am nächsten Tag einsetzten.


Merkwürdige und wichtige Ausnahmen

Am 30. September wurde auch an einer Strassenkreuzung im besetzten Gazastreifen protestiert, in der Nähe der jüdischen Siedlung Netzarim, in der sechzig Familien wohnen. Hier, an dieser Kreuzung in einer nur gering erschlossenen Gegend, war drei Tage zuvor ein israelischer Soldat von einer Bombe getötet worden. An einer Ecke der Kreuzung standen ein leeres Lagerhaus, zwei sechsgeschossige Bürogebäude (die so genannten Zwillingstürme) und ein zweigeschossiges Gebäude. (Diese und andere Gebäude an der Kreuzung wurden inzwischen eingerissen.) Israelische Soldaten hatten das zweigeschossige Gebäude als Posten umfunktioniert, um von hier aus die Zufahrt nach Netzarim zu kontrollieren. Schräg gegenüber befand sich ein kleines baufälliges Gebäude und ein Gehsteig mit Betonmauer. An dieser Mauer suchten Mohammed al-Dura und sein Vater Deckung, bevor sie von Kugeln getroffen wurden. Der Vater überlebte verletzt. Im Übrigen bestand die Kreuzung aus unbebautem Land. An einer Ecke befand sich ein runder Lehmwall, bekannt als Pita, weil er wie ein Pitabrot geformt war. Eine Gruppe uniformierter palästinensischer Polizisten, bewaffnet mit Schnellfeuergewehren, war fast den ganzen Tag auf der Pita.

Am Morgen des 30. September versammelte sich eine palästinensische Menschenmenge an der Strassenkreuzung. Fernsehteams, Fotografen und Reporter zahlreicher Nachrichtenagenturen (Reuters, AP, France 2 u.a.) waren ebenfalls anwesend. Weil so viele Kameras so lange liefen, gibt es reichlich Bildmaterial von den Geschehnissen dieses Tages – mit ein paar merkwürdigen und wichtigen Ausnahmen, von denen die meisten den Fall Mohammed al-Dura betreffen.


Was geht hier eigentlich vor?

Das ungeschnittene Filmmaterial, das die genannten und andere Medien zur Verfügung gestellt haben, erzählt eine detailreiche, wenngleich verworrene Geschichte. Manchmal überschneiden sich die Bilder, ein andermal offenbaren sie mysteriöse Lücken. Natürlich hat keine Kamera sämtliche Ereignisse des Tages gefilmt, und da so viele Menschen gleichzeitig an so vielen Stellen waren, kann kein Augenzeuge eine umfassende Darstellung liefern. Gabriel Weimann, der Direktor des Instituts für Kommunikationswissenschaften an der Universität Haifa, der in seinem Buch «Communicating Unreality» die Auswirkungen verzerrter Medienberichterstattung untersucht, sprach von einem «Rashomon-Effekt» des Rohmaterials. Es scheint, als würden viele einzelne kleine Dramen aufgeführt. Man sieht Grüppchen junger Männer, die herumgehen, Witze machen, auf dem Boden sitzen und rauchen und sich offenbar vergnügen. Dann wiederum sieht man Momente intensiver Handlung, Demonstranten, die rufen und Steine werfen, und aus unterschiedlichen Richtungen fallen Schüsse. Erst wenn diese vielen Einzelszenen zum üblichen Format einer Fernsehreportage zusammengeschnitten werden, gewinnen sie einen narrativen Zusammenhang.

Den ganzen Vormittag wird der israelische Posten immer wieder von einigen der mehreren hundert Palästinenser angegriffen. Sie werfen Steine und Molotowcocktails. Sie schwenken die palästinensische Fahne und versuchen, eine israelische Fahne in der Nähe des Postens herunterzureissen. Einige der Zivilisten hatten Pistolen oder Gewehre, aus denen sie gelegentlich Schüsse abgaben. Auch die palästinensischen Polizisten, hauptsächlich im Bereich der Pita, schossen von Zeit zu Zeit. Einem Militärsprecher zufolge hatten die israelischen Soldaten Anweisung, auf Steine oder andere Wurfobjekte nicht mit Schüssen zu reagieren. Nur bei Beschuss sollte das Feuer erwidert werden. Filmaufnahmen, die den ganzen Tag über entstanden, zeigen Rauch aus den Mündungen der M-16 in den Gucklöchern des israelischen Postens.

Beim Betrachten des Rohmaterials fragt man sich immer wieder: Was geht hier eigentlich vor? Da sieht man Gruppen von Palästinensern, die sich vor Schüssen in Sicherheit bringen, während andere, nur zwei Meter davon entfernt, ungezwungen plaudern oder Zigaretten rauchen. Einmal sieht man einen Palästinenser, der zu Boden hechtet und sich dabei ans Bein greift, als wäre sein Oberschenkel getroffen. Genau zwei Sekunden später, während er noch fällt, trifft ein Krankenwagen ein. Ein anderer Mann wird in den Krankenwagen geladen – und auf Bildern einer anderen Kamera sieht man ihn wenig später wieder herausspringen.

Gegen 15 Uhr tauchen Mohammed al-Dura und sein Vater erstmals im Film auf. Die Zeit lässt sich nach späteren Aussagen des Vaters und einiger anwesender Journalisten schätzen und nach der Länge der Schatten auf den Bildern. Obwohl an diesem Tag so viele Kameras liefen, sind Mohammed und Jamal al-Dura nur auf den Bildern eines einzigen Kameramannes zu sehen – Talal Abu-Rahmas, eines palästinensisches Mitarbeiters von France 2.

Jamal al-Dura erklärte später, er habe mit seinem Sohn einen Gebrauchtwagenmarkt besucht und sei auf dem Heimweg an der Strassenkreuzung unter Beschuss geraten. Die ersten Aufnahmen zeigen Vater und Sohn, die sich auf dem Gehsteig hinter einer grossen Betonröhre ducken, mit dem Rücken zur Mauer. Die etwa einen Meter hohe Röhre wird in den Aussagen meist als Tonne bezeichnet. Oben darauf liegt ein grosser Pflasterstein, der noch etwa zwanzig Zentimeter zusätzlichen Schutz bietet. Die al-Duras befanden sich genau gegenüber von dem israelischen Posten. Indem sie sich hinter der Tonne versteckten, taten sie genau das, was nötig war, um sich vor israelischem Feuer zu schützen.


Die Realität des Fernsehens

In vielen Medienberichten hiess es später, die beiden seien eine Dreiviertelstunde unter Beschuss gewesen, doch der von der Kamera eingefangene Beschuss ist nur von kurzer Dauer. Jamal schaut sich verzweifelt um, Mohammed verbirgt sich hinter ihm, als wollte er sich unsichtbar machen. Jamal hat eine Zigarettenschachtel in der linken Hand, mit der rechten winkt er und legt sie beruhigend auf seinen Sohn. Man hört Schüsse, links neben den beiden erscheinen vier Einschusslöcher in der Mauer. Der Vater beginnt zu schreien. Wieder eine Salve. Mohammed sinkt seinem Vater mit blutbeflecktem Hemd in den Schoss. Auch Jamal wird getroffen, er wirft schwer verwundet den Kopf hin und her. Hier hört der Film auf. France 2 oder sein Kameramann haben vielleicht noch Bilder, die sie der Öffentlichkeit nicht zeigen wollen, aber es ist nicht bekannt, ob von den tödlichen Schüssen oder der anschliessenden Situation noch anderes Filmmaterial existiert. Man sieht, wie andere palästinensische Opfer weggeschafft werden, aber es gibt kein Bildmaterial, auf dem zu sehen wäre, wie der Junge nach den tödlichen Schüssen aufgehoben, zu einem Krankenwagen gebracht oder sonst wie versorgt wird.

Die Bilder von Mohammed al-Dura sind unvergesslich, und sie zeigen, wie das Fernsehen die Realität verändert. Mindestens hundertmal habe ich diese Bilder schon gesehen, und jedes Mal hoffe ich, der Junge werde sich dieses Mal noch tiefer ducken, damit er nicht getroffen wird. Die redaktionell bearbeitete Szene, die in Europa, Amerika und in Nahost in den Nachrichtensendungen gezeigt wurde, hatte eine klare Aussage: Palästinenser werfen Steine, israelische Soldaten schiessen zurück, ein kleiner Junge wird getötet.


Wann fand das Begräbnis statt?

Vom Rest des Tages sind nur Bruchstücke bekannt, die zusätzlich für Verwirrung sorgen. Einem Krankenhausbericht ist zu entnehmen, dass am 30. September ein toter Junge mit zwei Schusswunden in der linken Körperhälfte eingeliefert wurde. Auf der Fotokopie dieses Berichts, die ich einsehen konnte, steht aber auch, dass der Junge um 13 Uhr eingeliefert wurde. Auf den Videobildern ist zu sehen, dass Mohammed am späten Nachmittag erschossen wurde. In dem ärztlichen Bericht ist auch von einer etwa zwanzig Zentimeter langen Schnittwunde am Bauch des eingelieferten Jungen die Rede. Später, der genaue Zeitpunkt ist umstritten, wurde die Leiche eines Jungen, der bis auf das Gesicht in eine palästinensische Fahne gehüllt war, durch die Strassen zu einem Friedhof getragen. Das Gesicht ähnelt dem Gesicht Mohammeds auf den Videobildern. Tausende gaben dem Toten das letzte Geleit. Eine BBC-Fernsehreportage über das Begräbnis begann mit den Worten: «Ein palästinensischer Junge ist den Märtyrertod gestorben.» Viele der grossen US-Sender berichteten, dass das Begräbnis am Abend des 30. September stattgefunden habe, wenige Stunden nach dem Zwischenfall. Auf den Bildern findet der Begräbniszug aber bei vollem Sonnenschein statt, die Schatten weisen auf Mittag hin.

Über die Tragödie wurde fast im selben Moment weltweit berichtet. In den Printmedien hiess es vorsichtig, Mohammed al-Dura habe «im Kreuzfeuer» oder bei einem «Schusswechsel» zwischen israelischen Soldaten und Palästinensern den Tod gefunden. So berichtete die New York Times, dass der Junge, der sich während einer heftigen Schlacht zwischen israelischen und palästinensischen Sicherheitskräften hinter seinem Vater versteckte, einen tödlichen Bauchschuss erhalten habe. In «Weekend All Things Considered» von National Public Radio sagte Jacki Lyden, der Junge sei «in ein Kreuzfeuer geraten». Anschliessend interviewte sie den Kameramann von France 2, Talal Abu-Rahma, der erklärte, dass die tödlichen Schüsse von den Israelis gekommen seien.

Abu-Rahma: «Ich war furchtbar traurig. Ich habe geweint. Und ich dachte an meine eigenen Kinder. Ich hatte Angst um mein Leben. Ich kniete auf der Erde, verbarg den Kopf, ich hatte ja die Kamera dabei und hatte Angst, die Israelis könnten sie sehen und denken, es sei eine Waffe.»

Lyden: «Haben die schiessenden Soldaten versucht, das Feuer einzustellen und zu hören, was der Vater ihnen zurief? Konnten sie überhaupt erkennen, worauf sie schossen?»

Abu-Rahma: «Also, jeder, der auf der anderen Strassenseite war, musste sehen, dass dort ein Vater mit seinem Jungen war. Ich kenne diese Gegend, ich kenne sie sehr gut, ich war oft dort. Ich kenne alle in dieser Gegend. Wer immer geschossen hat, er musste die beiden sehen, denn die Entfernung zwischen dem Posten und dem Jungen und dem Vater war ja nicht gross. Etwa hundertfünfzig Meter.»

Jamal al-Dura beharrte stets darauf, dass sein Sohn von israelischen Soldaten getötet worden sei. «Sind Sie sicher, dass es israelische Kugeln waren?», fragte ihn Diane Sawyer von ABC News später. «Ich bin hundertprozentig sicher», antwortete er durch seinen Dolmetscher. «Es waren die Israelis.» In einem Interview mit Associated Press sagte er: «Es waren die Kugeln der Zionisten, die meinen Sohn getötet haben.»

Am Dienstag, dem 3. Oktober, schien alles geklärt: Nach einer eiligen internen Untersuchung zog die israelische Armee den Schluss, dass wahrscheinlich ihre Soldaten schuld seien.

General Yom-Tov Samia, der für Gaza zuständige Chef des Südabschnitts, erklärte: «Es könnte durchaus sein – das ist eine Vermutung –, dass ein Soldat, der von unserer Stellung aus ein sehr eingeschränktes Blickfeld hat, jemanden sah, der sich hinter einem Zementblock versteckte, und zwar in einer Richtung, aus der er beschossen wurde, und er hat dann in diese Richtung geschossen.» General Giora Eiland, der den Armee-Einsatz kommandierte, sagte im israelischen Rundfunk, dass der Junge «anscheinend von israelischen Soldaten getötet wurde, die auf die Palästinenser schossen, die sie ihrerseits mit ungeheuer vielen Brandbomben, Steinen und massivem Feuer angriffen».


«Ihr könnt uns nicht alle töten»

Der neuerliche Versuch, die Erschiessung des Jungen faktisch zu rechtfertigen, war für das Ansehen der israelischen Armee nicht sehr hilfreich. Eiland sagte: «Es ist bekannt, dass [Mohammed al-Dura] schon früher zu den Steinewerfern gehörte.» Samia fragte, was ein Zwölfjähriger überhaupt an einem so gefährlichen Ort zu suchen habe. Ariel Scharon, der einräumte, dass die Fernsehbilder sehr schlimm seien und der Tod des Jungen eine richtige Tragödie, sagte aber auch: «Schuld an dieser Sache hat einzig derjenige, der zu all diesen Aktivitäten aufgerufen hat, nämlich Jassir Arafat.»

Die Palästinenser und die arabisch-islamische Welt ganz allgemein sahen das anders. Sweatshirts, Poster und Wandbilder wurden geschaffen, die das Gesicht des jungen Mohammed al-Dura kurz vor seinem Tod zeigten. «Sein Gesicht, einen Meter gross, mit einer Schablone aufgemalt, prangt überall in Gaza an den Mauern», schrieb Matthew McAllester von Newsday letztes Jahr. «Jeder Araber kennt seinen Namen, sein Tod gilt als besonders gutes Beispiel für die Brutalität israelischer Soldaten.» Im modernen Krieg, sagte Bob Simon in der CBS-Sendung «60 Minutes», könne ein Foto so viel wert sein wie tausend Gewehre, und das Foto des armen Jungen sei «eine der katastrophalsten Niederlagen, die Israel seit Jahrzehnten hinnehmen musste». Gabriel Weimann sagte, ihm sei schlecht geworden bei dem Gedanken, dass dies in seinem Namen geschehen sei. Amnon Lord, ein israelischer Kolumnist, der diesen Vorfall untersucht hat, schrieb mir, dass der Vorfall auf der mythologischen Ebene wichtig sei, weil es eine Rahmengeschichte sei, ein paradigmatisches Ereignis, das die Brutalität der Israelis veranschauliche. Dan Schueftan, ein israelischer Stratege und Militärberater, ist der Ansicht, dass dieser Fall Israel ungeheuer geschadet habe. «Es war das ultimative Symbol dessen, was die Araber denken wollen: Der Vater will seinen Sohn schützen, doch die satanischen Juden versuchen, ihn umzubringen. Die Juden sind Leute, die unsere Kinder töten, weil sie keine Menschen sind.»

Zwei Jahre nach Mohammed al-Duras Tod wurde seine Stiefmutter Amal schwanger. Es war das achte Kind. Die Eltern nannten es Mohammed. Amal soll gegen Ende ihrer Schwangerschaft gesagt haben: «Es wird eine Botschaft für die Israelis sein: Einen habt ihr getötet, aber Gott hat ihn mir ersetzt. Ihr könnt uns nicht alle töten.»

Im Herbst des letzten Jahres kam Gabriel Weimann in seinem Lehrgang «Nationale Sicherheit und Massenmedien» auf den Fall Mohammed al-Dura zu sprechen. Weimann, ein hochgewachsener, sportlich wirkender Mann Anfang fünfzig, leistet, wie so viele Erwachsene in Israel, noch immer dreissig Tage Reservedienst im Jahr. Sein Dienstgrad ist Sergeant, seine Studenten an der Militärakademie sind Oberstleutnants und höhere Ränge.

Um die Bedeutung der Massenmedien in der internationalen Politik zu unterstreichen, zeigte Weimann seinen Studenten eine Montage berühmter Bilder aus früheren Kriegen – aus dem Zweiten Weltkrieg die fahnenhissenden Soldaten auf Iwo Jima, aus dem Vietnamkrieg den südvietnamesischen Polizeioffizier, der einen Kriegsgefangenen in den Kopf schiesst, und das nackte Mädchen, das einen Weg entlangläuft, im Hintergrund Napalmexplosionen. Für die gegenwärtige Intifada, so Weimann, wird das Bild des verängstigten Mohammed al-Dura die bleibende Ikone sein.

Einige Tage nach der Diskussion dieser Fotos meldete sich ein Student zu Wort: «Ich war dabei. Wir sind es nicht gewesen.» Darauf Weimann: «Beweisen Sie es!» Er erteilte einigen Studenten die Aufgabe, im Rahmen ihres Forschungsprojekts das Dokumentarmaterial zu diesem Fall erneut zu sichten. Es gab überraschend viel Material. Die Studenten befassten sich zunächst mit der Ermittlung, die die israelische Armee nach dem Zwischenfall durchgeführt hatte.

Kurz nach der Schiesserei hatte sich Nahum Schahaf, ein Physiker und Ingenieur, der mit der israelischen Armee eng an der Entwicklung eines unbemannten Drohnenflugzeugs gearbeitet hatte, mit General Samia in Verbindung gesetzt. Schahaf hatte, wie viele Menschen in Israel und auf der ganzen Welt, entsetzt die Fernsehbilder gesehen, aber es war ihm auch etwas Ungewöhnliches aufgefallen. Für den Vater schien die drohende Gefahr von der anderen Seite des Betonröhre herzurühren, hinter der er Schutz suchte. Doch die Betonröhre schien intakt, als er und sein Sohn von den Kugeln getroffen wurden. Was genau bedeutete das?

Samia beauftragte Schahaf und den Ingenieur Josef Duriel, diesen Fall noch einmal für die israelische Armee zu untersuchen. «Ich wollte unsere Werte überprüfen und wiederherstellen», erklärte Samia später im Gespräch mit Bob Simon von CBS. Er wolle dafür sorgen, dass wir «noch immer als israelische Armee handeln». Schahaf betonte gegenüber Samia, dass es wichtig sei, die örtlichen Gegebenheiten möglichst unverändert zu lassen. Weil es aber in der Gegend um Netzarim immer wieder zu Intifada-Aktivitäten kam, riss die Armee die Mauer und alle umstehenden Gebäude ein. Begleitet von Soldaten und mit einer kugelsicheren Weste versehen, nahm Schahaf die Strassenkreuzung in Augenschein. Anschliessend bauten er, Duriel und andere in der Nähe von Beerscheba Modelle der Betonröhre, der Mauer und des Militärpostens, um den Zwischenfall nachzustellen.

Da aus der Leiche des Jungen im Krankenhaus keine Kugeln entfernt worden waren und die Familie einer Exhumierung (mit dem Ziel, die Wunden erneut zu untersuchen) kaum zugestimmt hätte, war das wichtigste Beweisstück die Betonröhre. Auf den Fernsehbildern ist deutlich das Prägezeichen des staatlichen israelischen Prüfinstituts zu erkennen, so dass die Ingenieure die genauen Abmessungen und die Materialbeschaffenheit der Röhre bestimmen konnten. Man stellte also eine baugleiche Röhre vor eine Betonmauer und setzte Puppen dahinter, die Vater und Sohn darstellten. Sofort zeigte sich, dass die israelischen Soldaten von ihrem Posten aus keinesfalls die Schüsse abgegeben haben konnten, deren Einschlagstellen auf den Fernsehbildern zu sehen waren. Die Beweislage war eindeutig – der Schusswinkel, die Röhre, die Einschussstellen und der Staub, der bei dem Einschlag aufwirbelte.


Das wichtige runde Einschussloch

Mohammed al-Dura und sein Vater schauten, als wollten sie sich vor dem Feuer des israelischen Postens schützen. Das gelang ihnen auch. Die Videobilder zeigen, dass zwischen ihnen und den israelischen Gewehren die Betonröhre war. Von dem israelischen Posten aus waren die beiden daher nicht zu sehen. Möglicherweise befand sich ein anderer israelischer Soldat am Ort, der aus einem anderen Winkel schoss, doch dafür gibt es keine Hinweise, und niemand hat von dieser Möglichkeit gesprochen. Und überall waren Palästinenser, die die Anwesenheit weiterer israelischer Soldaten vermutlich bemerkt hätten. Von dem bekannten Standort der israelischen Soldaten war der Junge nur mit einem Schuss durch die Betonröhre zu treffen.

Das bringt uns zur Beschaffenheit der Betonröhre. Ihre Wände waren knapp zwei Zoll (ca. 5 cm) stark. Auf dem Schiessplatz zeigte sich im Versuch, dass die Kugeln des M-16-Gewehrs nur kleine, ein bis zwei Zentimeter tiefe Einschusslöcher hinterliessen. Nur nach mehrfachem, direktem Beschuss auf beiden Seiten der Röhre hätte eine Kugel die Wände durchschlagen. Die Videoaufnahmen des Zwischenfalls zeigen weniger als zehn Einschussspuren auf der dem israelischen Posten zugewandten Seite, was den Schluss zulässt, dass israelische Soldaten im Laufe des Tages tatsächlich auf die Röhre schossen. Fotos, die nach dem Vorfall aufgenommen wurden, zeigen aber keinerlei Beschädigungen auf der Seite der Röhre, die den al-Duras zugewandt war – anders gesagt, die Röhrenwand wurde von keiner Kugel durchschlagen.

Als Beweismaterial dienen auch die Schussspuren in der Betonmauer. Die Einschusslöcher, die nur Sekunden vor der tödlichen Salve in der Mauer erscheinen, sind rund. Das ist wichtig, denn es gibt Aufschluss über den Schusswinkel. Die Ermittler gaben aus unterschiedlichen Winkeln Schüsse auf eine Betonmauer ab und stellten fest, dass ein rundes Einschussloch praktisch nur bei Frontalbeschuss entstand. Je schräger die Schusslinie, desto ovaler wurde das Loch.

Ähnlich verhielt es sich mit dem Staub, der bei dem Aufprall der Kugeln aufwirbelte. Bei frontalem Beschuss entstand eine sehr kleine, runde Staubwolke. Je schräger die Bahn, desto grösser und länger war die Staubwolke. Auf den Videobildern sind neben den Köpfen von Vater und Sohn al-Dura kleine, runde Staubwolken zu erkennen. Schüsse aus der Richtung des israelischen Postens konnten nur in einer schrägen Linie einschlagen.


Politik, Paranoia, Fantasie und Hass

Kurzum, die örtlichen Gegebenheiten legten nahe, dass die Schüsse nicht von dem israelischen Militärposten gekommen sein können, sondern von irgendwo hinter dem Kameramann von France 2, ungefähr aus der Gegend der Pita. Allerdings sollten die von der israelischen Armee beauftragten Ermittler nicht herausfinden, wer die tödlichen Schüsse konkret abgegeben hatte, sondern nur prüfen, ob überhaupt israelische Soldaten verantwortlich waren.

Da die Ermittlungen unter Aufsicht der Armee stattfanden und ausschliesslich von Israelis geführt wurden, war natürlich nicht damit zu rechnen, dass die Ergebnisse in der arabischen Welt ernst genommen würden. Doch die entscheidende Tatsache, dass die Betonröhre zwischen dem Posten und dem Jungen lag und keine Kugel die Röhrenwand durchschlagen hatte, konnte jedermann anhand von Videobildern überprüfen.

Die Spekulationen über den Fall Mohammed al-Dura verliessen nun den Bereich von Geometrie und Ballistik und betraten die Welt der Politik, von Paranoia, Fantasie und Hass. Kaum hatte das israelische Militär die zweite Untersuchung in Auftrag gegeben, wurde sie von israelischen Kommentatoren in Zweifel gezogen, und israelische Regierungsvertreter distanzierten sich von den Erkenntnissen. «Die Dummheit dieser bizarren Untersuchung lässt sich kaum in milden Worten beschreiben», erklärte die liberale Tageszeitung Haaretz sechs Wochen nach dem tödlichen Zwischenfall in einem Leitartikel. Schahaf und Duriel, so stand zu lesen, liessen sich nicht von der Notwendigkeit einer nüchternen Ermittlung leiten, sondern von der Überzeugung, dass Palästinenser die Schiesserei inszeniert hätten. (Schahaf selbst erklärte mir, dass er seine Ermittlungen aus Neugier begonnen, mit der Zeit aber die Überzeugung gewonnen habe, dass die vielen Anomalien auf einen inszenierten Zwischenfall deuteten.) Und Haaretz weiter: «Die Tatsache, dass eine Organisation wie die israelische Armee mit ihren ungeheuren Ressourcen sich bei einem so heiklen Thema auf eine so laienhafte, gleichsam piratenmässig angelegte Untersuchung einliess, ist schockierend und beängstigend.»

Der Streit wurde immer heftiger, so dass Samia die Ermittlungen abkürzte und sich am Ende weigerte, über den Fall überhaupt zu sprechen. In Regierungskreisen, so wurde mir von vielen Seiten berichtet, werde jede weitere Aufmerksamkeit für den Fall Mohammed al-Dura für sinnlos gehalten. Kein einziger neuer «Beweis» könne die Bilder vom Tod des Jungen vergessen machen, und eine erneute Diskussion würde nur dazu führen, dass die grauenvollen Bilder wieder gezeigt würden. Armeesprecher reagierten nicht auf meine Anrufe, und auch mein Ersuchen, die bei dem Zwischenfall anwesenden Soldaten interviewen zu dürfen, blieb unbeantwortet.

Als Gabriel Weimanns Studenten, unter ihnen auch der Soldat, der am Ort des Geschehens gewesen war, sich den Fall im letzten Herbst wieder vornahmen, hatten die meisten Israelis die Sache fast schon vergessen. Für Kritiker der Siedlungspolitik des Likud machen die tödlichen Schüsse abermals deutlich, welcher Preis für diese Politik zu zahlen ist. Likud-Anhänger betrachten den Tod Mohammed al-Duras als bedauernswerten «Kollateralschaden», der durch die Anschläge palästinensischer Terroristen aufgewogen werde.

Wirklich interessiert an dem Fall waren im Grunde nur einige israelische und europäische Juden, die der Ansicht sind, dass dieser Zwischenfall inszeniert wurde, um Israel vor der Weltöffentlichkeit anzuschwärzen. Nahum Schahaf wurde gewissermassen ihr Wortführer. Schahaf ist einer dieser Menschen, wie sie jeder Reporter kennt – jemand, der sich völlig einer Sache, einem ungeklärten Problem widmet und stundenlang darüber reden kann. Er ist kräftig gebaut, mittelgross, das leicht angegraute Haar zurückgekämmt. Auf Fotos schaut er immer ernst, fast böse, doch während unserer Gespräche schien er ständig zu lächeln, Witze zu machen, sich zu amüsieren. Schahaf ist Mitte fünfzig, aber wie so viele Naturwissenschaftler und Ingenieure wirkt er ein wenig unerwachsen. Er hat einige Zeit in Kalifornien gelebt, wo er unter anderem als Paraglider-Lehrer tätig war. Er bewegt sich und gestikuliert wie ein Teenager, dem sein Erscheinungsbild egal ist. Ich fand ihn sympathisch.

Bevor er sich mit dem Fall al-Dura beschäftigte, war Schahaf hauptsächlich als Erfinder bekannt. Für seine Arbeiten zur computergesteuerten Bearbeitung digitaler Videoübertragungen erhielt er eine Auszeichnung vom israelischen Forschungsministerium. «Aber seit zweieinhalb Jahren beschäftige ich mich nur noch mit dem Fall al-Dura», erklärte er mir. «Ich habe alles andere aufgegeben, weil ich es für wichtig halte.» Als ich seine Wohnung betrat, drang aus einem Zimmer ein sich wiederholender Krach, der von einem aggressiven Videogame herrühren mochte, das ein Jugendlicher spielte. Eine Stunde später betraten wir dieses Zimmer. Es war umgebaut zu einer Werkstatt mit verschiedenen Videobildschirmen, Schalttischen und Computern, und ich sah diese eine Massenszene vom 30. September in einer Endlosschleife.

Schahafs Ermittlungen für die Armee ergaben, dass die israelischen Soldaten an der Kreuzung nicht auf den Jungen geschossen haben. Doch inzwischen glaubt er, dass das ganze Geschehen jenes Tages ein Theater war. Der Junge, der in dem Film zu sehen ist, kann, muss aber nicht der Sohn des Mannes gewesen sein, der ihn in den Armen hielt. Der Junge und der Mann wurden möglicherweise angeschossen, vielleicht auch nicht. Wenn der Junge tatsächlich von einer Kugel getroffen wurde, muss er nicht unbedingt gestorben sein. Wenn er gestorben ist, könnte er auch von einem palästinensischen Polizisten erschossen worden sein, der direkt auf ihn zielte. Laut Schahaf war der Zweck der ganzen Übung, ein Kind den Märtyrertod sterben zu lassen – in korrekter Vorwegnahme des Schadens, der Israel dadurch in den Augen der Welt, zumal der islamischen, entstehen würde. «Eines Tages wird uns und die Palästinenser Gutes verbinden, aber der Fall Mohammed al-Dura bringt die grossen Flammen zwischen Israel und den Palästinensern und Arabern. Eine grosse Mauer des Hasses. Sie können sagen, das ist der Beweis, der endgültige Beweis, dass israelische Soldaten Kinder töten. Und dieser Hass vernichtet jede Zukunftschance.»

Für den Verdacht, dass die al-Duras, der Kameramann und die zahllosen Zuschauer Teil eines arrangierten Unternehmens waren, gibt es nahe liegende Gründe. Schahaf begründet die Folgerung, die auf seinen Videos basiert, im Wesentlichen mit den vielen Widersprüchen und unbeantworteten Fragen zu den chaotischen Ereignissen jenes Tages. Warum gibt es keine Filmaufnahmen von dem Jungen, nachdem die Kugeln ihn getroffen hatten? Warum sieht es aus, als bewege er sich im Schoss seines Vaters und lege eine Hand über die Augen, wo er doch angeblich tot ist? Warum trägt ein palästinensischer Polizist einen geheimdienstmässigen Ohrhörer? Warum taucht ein gestikulierender Palästinenser auf, der so aussieht, als «dirigiere» er eine Bühnenszene? Warum findet das Begräbnis (nach der Länge der Schatten zu urteilen) vor den tödlichen Schüssen statt? Warum ist, kurz nach den Schüssen, kein Blut auf dem Hemd des Vaters? Warum ruft eine Stimme, die möglicherweise dem Kameramann von France 2 gehört, auf Arabisch: «Der Junge ist tot», noch ehe er getroffen wurde? Warum sind sofort Krankenwagen zur Stelle, anscheinend aber nur für die anderen, nicht für Mohammed al-Dura?


«Wurde Mohammed tatsächlich getötet?»

Einige israelische und ausländische Kommentatoren haben sich Schahafs Ermittlungen angeschlossen. Amnon Lord, Mitarbeiter der Zeitschrift Makor Rishon, verwies auf einen deutschen Dokumentarfilm von Esther Schapira, der von Schahafs Schlussfolgerungen ausgeht und in dem festgestellt wird, dass «Mohammed al-Dura an der Kreuzung bei Netzarim nicht von israelischen Soldaten getötet wurde». Lord weiter: «Vielmehr haben die Palästinenser, in Zusammenarbeit mit ausländischen Journalisten und den Vereinten Nationen, seinen Tod geschickt arrangiert und inszeniert.» Im März erschien in Frankreich Gérard Hubers Untersuchung «Contre-expertise d’une mise en scène». Auch er vertritt die Ansicht, dass der ganze Zwischenfall inszeniert gewesen war. Huber war, wie er mir schrieb, schon früh klar geworden, dass «die Bilder des kleinen Mohammed Teil des grossen Bilderkriegs zwischen Palästinensern und Israelis sind». Dass es sich um eine «Fiktion» handle, habe er sich aber erst nach der Begegnung mit Schahaf vorstellen können. «Die Frage: Wer hat den kleinen Mohammed erschossen?», so Huber, «soll von der eigentlichen Frage ablenken, nämlich: Wurde der kleine Mohammed tatsächlich getötet?»

Die Wahrheit in wird wohl nie herausgefunden werden. Um es genauer zu sagen, es wird nie eine Wahrheit herausgefunden werden, die allen Beteiligten glaubwürdig erscheint. Für den grössten Teil der arabischen Welt ist der Fall klar: Ein unschuldiger Junge wurde ermordet, sein Blut klebt an Israels Händen. Hinweise auf die widersprüchliche Beweislage oder anders lautende Hypothesen bestätigen nur die grenzenlose Verlogenheit der Schuldigen – mit den Holocaust-Leugnern in der westlichen Welt verhält es sich ähnlich. Für die paar Leute, die Beweise eines inszenierten Ereignisses zusammentragen, ist die Wahrheit ebenfalls klar, auch ohne eindeutige Beweise. Nahum Schahaf verlor seine gute Laune erst, als ich ihn fragte, wie er sich den merkwürdigen Zeitpunkt des Begräbnisses von Mohammed al-Dura erkläre oder die widersprüchlichen Zeugenaussagen oder all die anderen offenen Fragen. «Ich weiss es eben!», sagte er mehrmals. «Ich bin Physiker. Ich stütze mich auf das Beweismaterial.» Esther Schapira hatte mit ihm zusammengearbeitet und in ihrem Film dann seine «Minimalversion» des Falles übernommen – nämlich, dass die Schüsse nicht von dem israelischen Armeeposten gekommen sein können. Dass sie nicht seine Maximalversion (alles war inszeniert) übernahm und ihm riet, nicht von einem arrangierten Ereignis zu reden, solange er weder einen lebenden Jungen noch einen aussagebereiten Augenzeugen beibringen könne, enttäuschte Schahaf, aber er hielt trotzdem grosse Stücke auf sie und meinte, dass er nicht entmutigt sei. «Ich bin erst zweieinhalb Jahre dabei», sagte er. «In der Dreyfus-Affäre kam die Wahrheit erst nach zwölf Jahren ans Licht.»

Für alle anderen, die von Mohammed al-Dura wissen, sich aber keinem der beiden Lager der absolut Überzeugten zuordnen (die Araber, die genau wissen, was passiert ist, die Rechtsextremen, die das ebenfalls genau wissen), wird der Fall weiterhin in jenem Bereich des letztlich Unaufklärbaren liegen. «Vielleicht haben ihn die Schüsse zufällig getroffen», meinte Gabriel Weimann nach der Lektüre des Abschlussberichts seiner Studenten, der, wie der deutsche Dokumentarfilm, die Minimalversion stützt – die israelischen Soldaten können den Jungen nicht erschossen haben. (Den Bericht wollte Weimann mir – aus Gründen der akademischen Vertraulichkeit – nicht zeigen.) «Vielleicht wurde es sogar inszeniert – aber ich kann mir nicht einmal bei meinem schlimmsten Feind vorstellen, dass er so unmenschlich ist und aus Gründen der politischen Propaganda einen kleinen Jungen erschiesst.» Weimann hat sich zuletzt mit der Frage beschäftigt, wie das Fernsehen die Realität verzerrt, indem es Ereignisse, die sich locker oder gar nur zufällig aufeinander beziehen, in einen Zusammenhang bringt, den der Zuschauer für schlüssig hält. Der Kontrast zwischen den verwirrenden, widersprüchlichen Rohaufnahmen des Vorfalls bei Netzarim und der klaren, packenden Story in den Abendnachrichten, die aus diesen Rohaufnahmen zusammengeschnitten wurde, ist für Weimann ein hervorragendes Beispiel.

In arabischen und islamischen Ländern hat die verbreitete Ansicht, dass der Junge von israelischen Soldaten getötet wurde, politische Konsequenzen. Das gilt ebenso für die Auffassung einiger Israelis und Zionisten, dass die Palästinenser vor nichts zurückschrecken, um sie zu verunglimpfen. Natürlich sind diese Ansichten nicht ursächlich für die Spannungen in Nahost verantwortlich. Weitaus grössere Hindernisse sind die israelische Siedlungspolitik in den besetzten Gebieten und der palästinensische Terror. Ohne die Siedlung, die von israelischen Soldaten geschützt werden muss, hätte es die Konfrontation an der Kreuzung bei Netzarim oder die Bilder des toten Mohammed al-Dura nie gegeben.


Aus dem Englischen von Matthias Fienbork.

The Atlantic Monthly


Quelle (http://www.weltwoche.ch/ressort_bericht.asp?asset_id=5498&category_id=60)

Ibykus
18.07.2003, 14:08
http://www.worldnetdaily.com/images/20001204_xndku_netzarim.jpg

http://www.masada2000.org/aldura44.jpg

Ibykus
18.07.2003, 14:10
Wem der deutsche Text zu Mohammed Al-Doha nicht ausreicht, dem bietet Google ca. 3600 Suchergebnisse - bitte selbst schauen ;)

http://www.google.de/search?q=Mohammed+al-Dura&svnum=10&hl=de&lr=&ie=UTF-8&sa=N&tab=iw

Tabea
21.07.2003, 19:18
Mo, 21.07.03, 21.00 Uhr, Phönix

Ein Reporter in der Pariser Terrorszene

Mohamed Sifaoui , ein algerischer Journalist in Paris, gibt sich als militanter islamischer Fundamentalist aus und gelangt in den Kern des Al Quaida-Netzwerks in Paris.

Er erkundet, wie falsche Papiere und Kreditkarten beschafft werden, er entdeckt Planungen für Aktionen in den Ländern der "Ungläubigen", er zeigt in seinem Film, wie Nachwuchs rekrutiert wird und legt die Befehlsstrukturen der Bin Laden Anhänger in Westeuropa offen.

Mohamed Sifaoui riskiert mit diesem Film sein Leben und hält sich seit der Ausstrahlung im französischen Fernsehen versteckt.

http://www.phoenix.de/pmd/1/Dokus/2003_07/871780.jpg
Mohamed Sifaoui

carlo
22.07.2003, 00:12
@ Tabea & ibykus,


ich denke, daß bezüglich des Themas, Euren Informationen gegenüber, viel zu wenig Sensitivität in good old Germany besteht, die Gesellschaft verfettet sprichwörtlich und beschäftigt sich eher mit Naddels und Veronas Problemzonen, als mit denen im Nahen Osten.

Wer einmal dort gewesen ist, wer die religiös motivierte und vielfach zelebrierte Leidenschaft zum Schicksal der Araber im Guten wie im Bösen, auf der anderen Seite die Entschlossenheit und historisch bedingte, mentale Stärke der Israelis kennenlernte, kann ungefähr abschätzen, wie schwierig und fast unmöglich es erscheint, dem westeuropäisch geprägten Auge der Beurteilung im Nachhinein ein schlüssiges Bild der Geschehnisse zu vermitteln. Zu sehr wird von arabischer Seite auf haßgeprägte, emotionale Ausbrüche gegen die verhaßten Zionisten gewettet, zu sehr besteht bei israelischen Offiziellen die Neigung, "unliebsame" Vorgänge in der Schublade "Kollateralschäden" abzulegen.

Wer oder was den Tod von Mohammed verursacht, und ob er überhaupt zu Tode kam, vermag ich nicht zu beurteilen. Mit der Übernahme der Verantwortung durch die israelische Seite trotz etlicher Zweifel, glaube ich, wurde zumindest ein Zeichen gesetzt, was den palästinensischen Jungen aber nicht wieder lebendig machte, wenn er denn gestorben sein sollte.

Meiner Meinung nach zeigt diese traurige Geschichte aber auch,
daß eine Beurteilung nach Bildern, Videos und Zeugenaussagen in der Welt der Fotomontage, Trickfotografie und Korruption fragwürdig bleibt, die Konzentration auf wissenschaftliche und beweissichere Verfahren erscheint unerläßlicher denn je, auch, wenn für die eine oder andere Glaubensgemeinschaft nicht das "richtige" Ergebnis herausspringen mag. Kriminaltechniker und Pathologen sind heute in der Lage, den Todeszeitpunkt eines Menschen auf ca. 15 Minuten genau festzulegen, im Starnberger See läßt sich inzwischen die Menge eines einzigen Stück Zuckers nachweisen, der genetische Fingerabdruck ermöglicht die Identifizierung eines menschlichen Individuums mit 99,9%iger Sicherheit - dagegen wirken Glaube an das Schicksal und den auserwählten Gott in der Beweisführung etwas wacklig.

Nicht zu vergessen wäre auch,
daß Terrororganisationen wie HAMAS etc., deren Fahne wie selbstverständlich am südlibanesischen Strand weht, als größte Geldgeber in der Region die daran geknüpfte, emotionale Zuwendung schamlos ausnutzen, um selbst 10-12 jährigen Kindern einzuimpfen, daß Juden keine Menschen sind, den Islam zerstören wollen und folglich, einige Suren aus dem Koran predigend, bedingungslos vernichtet werden müssen, wobei Allah den Einsatz menschlichen Lebens mit dem Eintritt ins Paradies vergälte. So werden aus unbedarften Kindern Kampfmaschinen, die sich mit 18 in einem israelische Bus in die Luft jagen, und die Hinterbliebenen feiern das, Süßigkeiten verteilend, weil der Märtyrertod mehr gilt, als der Verlust des eigenen Kindes... :cry

Immer schwieriger erscheint die reale Beurteilung der Lage, immerzu melden sich irgendwelche bekannte oder selbsternannte "Enthüllungsjournalisten" in Wort und Bild, um ihrer scheinbar objektiven Meinung anhand von stümperhaft und eher vorbestimmter Richtung zuzuordnenden, aussagekräftigen Indizien Beweiskraft zu verleihen. Der mitteleuropäisch geprägte Zeitungsleser, der nicht einmal weiß, daß seine Steuergelder palästinensische Schulbücher und Landkarten finanzieren, in denen Israel erst gar nicht vorkommt, beruft sich auf das Recht des Schwächeren, die Israelis wiederum auf ihre Geschichte, und alle haben irgendwo recht.

Am Ende ist es doch so,
daß Juden wie Araber in der Region schon vor 2000 Jahren friedlich miteinander leben konnten, ohne sich gegenseitig mit Mord und Totschlag zu überziehen. Israel braucht seine arabischstämmige Bevölkerung genauso, wie Palästinenser die israelische Arbeitserlaubnis benötigen, um ihre Familien zu ernähren, die durch Arafats Intifada in sinnlosen Kampf und mystisches Sterben getrieben worden sind, als in Lohn und Brot, Frieden und Wohlstand.

Sollte man sich dieser Maxime erinnern,
könnte man sich in Zukunft an arabischen Familienfesten wieder genauso erfreuen wie an israelischen, und das wär´doch schon mal ´was... :)


Sorry, ibykus, wenn ich etwas abschweifte, ist halt eine Herzenssache... :)

Ibykus
22.07.2003, 00:19
carlo :hihi ,

jetzt weiß ich, was ich hier im Board vermisst habe :rolleyes: ;)

carlo
22.07.2003, 00:22
:lach :)

Ibykus
27.07.2003, 21:58
9/11: "Chancen verpasst, die Verschwörung zu verhindern"

900 Seiten langer Kongressbericht wirft CIA und FBI schwere Versäumnisse vor


Der US-Geheimdienst CIA und die Bundespolizei FBI haben sich nach Experten-Einschätzung schwere Fehler und Versäumnisse im Vorfeld der Anschläge vom 11. September 2001 zu Schulden kommen lassen. Einen unwiderlegbaren Beweis, dass die Anschläge mit entführten Passagierflugzeugen allerdings noch hätten verhindert werden können, enthielt der am Donnerstag im US-Kongress vorgelegte Experten-Bericht aber nicht.

Die Geheimdienste und Sicherheitsorgane hätten Chancen verpasst, die Verschwörung aufzudecken, hieß es in dem 900 Seiten langen Bericht. Sie hätten eine Reihe von Informationen nicht zusammengeführt, was die Chancen erhöht haben würde, die Anschlagspläne des Moslem-Extremisten Osama bin Laden und seiner El Kaida zu vereiteln.

Unter Geheimhaltung blieben bis auf eine Seite in dem Bericht jedoch die Abschnitte, in denen es um die Frage geht, ob die Attentäter Unterstützung von Saudi-Arabien erhielten.

Aus Kongress-Kreisen verlautete, man sei nicht zu dem Schluss gekommen, dass einige Personen, die mit zwei der Luftpiraten in San Diego Kontakt gehabt hätten, im Namen der saudiarabischen Regierung gehandelt hätten. Allerdings müsse dies noch genauer untersucht werden. Auf der von der Zensur freigegebenen Seite hieß es, die Ermittlungen hätten Hinweise ergeben, dass einige der Luftpiraten während ihres Aufenthaltes in den USA Unterstützung aus dem Ausland erhalten hätten.

Weiter hieß es in dem Bericht, US-Regierungsbeamte hätten sich vor dem 11. September darüber beklagt, dass Saudi-Arabien unkooperativ in Fragen der Terrorismusbekämpfung und in Bezug auf Bin Laden gewesen sei. Ein hochrangiger Regierungsbeamter habe auf eine entsprechende Frage geantwortet, bei besserer Kooperation von Seiten Saudi-Arabiens wären die Anschläge möglicherweise zu verhindern gewesen. Im Mai 2001 bereits habe die US-Regierung erfahren, dass eine Person in Saudi-Arabien in Kontakt mit einem Anführer aus der El Kaida Bin Ladens gestanden und eine Operation der Gruppe bevor gestanden habe. 15 der 19 September-Attentäter stammten aus Saudi-Arabien.

Bei den Anschlägen mit gekaperten Flugzeugen auf das World Trade Center in New York und das US-Verteidigungsministerium bei Washington waren rund 3000 Menschen getötet worden. Die USA machen El Kaida und Bin Laden für die Taten verantwortlich.

Quelle (http://derstandard.at/Text/?id=1370579&)

Ibykus
27.07.2003, 22:28
DIE MÄCHTE IM HINTERGRUND - ZUR FUNKTION VON VERSCHWÖRUNGSTHEORIEN

Seit der Ära des Internets und vor allem seit dem WTC-Attentat vom 11.09.2001 stellen Verschwörungstheorien ein Phänomen von zunehmender gesellschaftlicher Bedeutung dar. Als Beispiel sei hier nur die Hypothese genannt, bei den Anschlägen auf das World Trade Center hätte es sich um eine Inszenierung der US-Regierung gehandelt, mit dem Ziel, damit die Voraussetzung für eine Reihe von Maßnahmen zur Vergrößerung des globalen Einflusses einer bestimmten amerikanischen Machtclique zu schaffen.

Ich möchte auf die Details derartiger Behauptungen nicht im einzelnen eingehen. Verschwörungstheorien, wie sie beispielsweise auch in dem zum Bestseller gewordenen Buch von Mathias Bröckers enthalten sind, zählen eine Fülle von Sachbelegen auf, die allesamt im einzelnen überprüft und ggf. akribisch widerlegt werden müßten — was nicht in meiner Möglichkeit steht. Oder genauer: Bestimmte Kombinationen von speziell selektierten Fakten können so arrangiert werden, daß sie den jeweils gewünschten Eindruck erwecken; man müßte dann diese Kombinationen anderen Kombinationen gegenüberstellen und die Wahrscheinlichkeit unvoreingenommen gegeneinander abwägen. — Mir geht es hier jedoch um etwas anderes und ich bin sogar überzeugt, daß bereits schon die von mir im folgenden angestellten Überlegungen plausibel machen können, weshalb es falsch wäre, auf diese Art von Theorien hereinzufallen — auch wenn es sicher hier und da reale Verschwörungen gegeben haben mag. (Wen mehr die sachlich ausdiskutierte Seite interessiert, der kann sich z.B. an diesen Beitrag im Internetmagazin ZNet halten.)

Im Grunde ist es gar nicht so kompliziert. Die Hauptannahme hinter den Verschwörungstheorien besteht darin, daß vom Vorhandensein einer überragenden Intelligenz ausgegangen wird, die im Verborgenen agiert. Diese Art des Denkens kommt dem Selbstbild des sich selbst homo sapiens nennenden Wesens entgegen, das auf der grundlegenden Vorstellung basiert, daß sich sein Verhalten in erster Linie an Vernunftzusammenhängen orientiert.

Mit anderen Worten: Der gängige Weg, mit dem sich der Mensch heute in einer komplexen und verwirrenden Wirklichkeit zurechtzufinden sucht, führt mehr denn je über die Ratio. Haben sich erst einmal rationale Erklärungen gefunden, so scheint man das Problem gelöst zu haben.

Verschwörungstheorien stellen den Versuch einer alternativen Erklärungssystematik dar, und zwar wird versucht, hinter die Kulissen der üblichen Standard- und Normdenkweise zu blicken, einer Denkweise, der — aus gutem Grund — kein Vertrauen mehr geschenkt wird. Es werden also ganz andere Zusammenhänge gewittert. Da mag dann sogar von finsteren Dunkelmännern, heimlichen Querverbindungen, Illuminaten, esoterischem Geheimwissen, Zahlenmagie der Kabbala usw. die Rede sein.

Aber auch das ist wieder nur dasselbe vom Gleichen: Es handelt sich ebenfalls wieder nur um beruhigende Erklärungen für den Verstand. Der Verstand meint, mit diesen komplexen Erläuterungen endlich ein logisches Muster erkennen zu können, dem die konkreten Begebenheiten gefolgt sind.

Nur daß es diese überragende Intelligenz gar nicht gibt! Die wirklichen Motive und Auslöser sind viel simpler, viel primitiver, viel ernüchternder. Der Mensch steht einfach jener einen Tatsache ratlos und hilflos gegenüber, daß die meisten Veränderungen durch menschliche Beschränktheit, Dummheit und Borniertheit bewirkt sind. Nicht Intelligenz steuert, was geschieht, sondern wir haben es in der Regel mit stumpfen, hohlen Reaktionen zu tun, die aus irgendwelchen alten geistigen Schablonen und aus billigen, unreflektiert tradierten Klischees gespeist sind.

Ein gutes Beispiel ist die Entwicklung der amerikanischen Gesellschaft hin zur hochbewaffneten Zivilisation. Blanke Angst, man könnte auch sagen Feigheit, ist der wahre Grund für den bereitwilligen Zugriff zu und das laxe Handhaben von Tötungsinstrumenten. Gäbe es wirklich eine höhere Intelligenz, die zum Ziel hätte, dem Projekt einer langfristigen Steuerung von hochkomplexen globalen Zusammenhängen zuzuarbeiten, dann würde diese Intelligenz sicher unter völlig anderen Kategorien denken als denen des vordergründigen Profits und der primitiven Herrschaftsausübung.

Was wir in Wahrheit sehen, sind kleine, mit Minderwertigkeitskomplexen behaftete Menschlein und deren Egos. Summiert man deren Antriebe (die ihnen selbst, wie gesagt, völlig unbewußt sind), so gelangt man zu den Tendenzen und Strömungen, die Weltgeschichte geschrieben haben und leider immer noch schreiben.

Wenn also von den Mächten im Hintergrund gesprochen wird, so wäre es bereits sehr schmeichelhaft für die Menschheit, wenn es sich dabei tatsächlich um so etwas wie Geheimgesellschaften, jüdische Eliteschulen der Ostküste, Illuminaten oder hartgesottene Ku-Klux-Klan-Akteure handelte — wo es sich doch in Wirklichkeit um so primitive, sonst eher bei Tieren vermutete Instinkte wie Besitzgier, Eitelkeit, Unfähigkeit zum Umdenken, Reaktionsverlangsamung aufgrund überkomplizierter Denkweisen und sehr oft einfach nur um Lähmung durch Routinegewohnheiten handelt!

Der Zweck solcher Erklärungsmodelle ist also Beschönigung. Dem Verstand wird etwas vorgegaukelt, worauf er herumkauen kann, und dann muß er nicht mehr an dem zweifeln, was näher liegt als alle Theorien: an der eigenen Vernünftigkeit und am naiven Vertrauen darauf, sowie an der Vernünftigkeit der Menschheit insgesamt und am genau so treuherzigen wie arroganten Glauben daran.

Würde nämlich langsam damit begonnen, zu erkennen, welche Rolle einfachste Instinkte und Emotionen nicht nur im privaten Bereich, sondern erst recht im globalen Maßstab, in Weltpolitik und Machtpolitik, spielen, dann käme sich wohl jeder erst recht verunsichert vor. Dann könnte sich nämlich der Eindruck aufdrängen und langsam, aber sicher verstärken, wir säßen allesamt wie Narren in einem Zug, der unkontrolliert ins dunkle Nirgendwo brauste.

Quelle (http://www.reschke.de/ideenmagazin/i_verschwoer.htm)

Tabea
27.07.2003, 23:37
Würde nämlich langsam damit begonnen, zu erkennen, welche Rolle einfachste Instinkte und Emotionen nicht nur im privaten Bereich, sondern erst recht im globalen Maßstab, in Weltpolitik und Machtpolitik, spielen, dann käme sich wohl jeder erst recht verunsichert vor. Dann könnte sich nämlich der Eindruck aufdrängen und langsam, aber sicher verstärken, wir säßen allesamt wie Narren in einem Zug, der unkontrolliert ins dunkle Nirgendwo brauste.

Genau darüber denke ich schon eine ganze Weile nach Iby ... :(
Und ich komme mir so verdammt verar.... vor und hilflos und machtlos,
als kleines von Machtgierigen beherrschtes atomares Teil auf diesem Planeten ... :(
Z.B. das gern und allerseits benutzte Wort "Demokratie", das ist doch nur noch ein Hohn ... ... Ich denke, du verstehst :(

Ibykus
28.07.2003, 00:16
Kernaussagen des Kongressberichts zu 9/11

Der Untersuchungsausschuss des US-Kongresses kommt in seinem am Donnerstag veröffentlichten Abschlussbericht zu dem Ergebnis, dass die US-Sicherheitsdienste "Gelegenheiten versäumt (hätten), den Plan für den 11. September zu vereiteln". Passagen, in denen es laut Medienberichten um die Rolle Saudiarabiens bei der Finanzierung der Terroristen geht, wurden für die Öffentlichkeit gesperrt. AFP dokumentiert Kernaussagen des Berichts:

Bereits seit 1994 war den Geheimdiensten bekannt, dass Terroristen Anschläge mit Flugzeugen planten. Dennoch wurden die Puzzleteile von den Experten des Geheimdienstes CIA, der National Security Agency (NSA) und der Bundespolizei FBI nicht zu einem Gesamtbild zusammengesetzt. Die "kollektive Bedeutung" der sehr umfangreichen Informationen wurde wegen der "ungenügenden Zusammenarbeit" verkannt: "Zusammengenommen verschlimmerten diese Probleme die Verwundbarkeit der Nation erheblich."

Das Zusammenspiel der Dienste war weder "gut organisiert", noch waren die Dienste "gut ausgerüstet". Gravierende Fehler wurden im Fall der beiden Hijacker Khalid Almihdhar und Nawaf Alhazmi gemacht. Die CIA hatte schon vor Einreise der Männer Hinweise, dass die beiden mit El Kaida in Verbindung stünden, sie aber nicht auf die Überwachungsliste gesetzt. Das FBI-Büro im kalifornischen San Diego, wo sich die beiden Männer niederließen, wurde von der CIA nicht unterrichtet.

Am 10. Juli 2001 informierte das FBI-Büro in Phoenix im US-Staat Arizona die Zentrale in Washington darüber, dass Al-Kaida-Chef Osama bin Laden Studenten zum Flugtraining in die USA schicke. In der Zentrale stieß diese Information auf "wenig oder gar kein Interesse". Das FBI "veranlasste nicht die angeforderten Schritte".

Weniger als einen Monat vor dem 11. September gab das FBI-Büro in Minneapolis im US-Staat Minnesota bekannt, dass Zacarias Moussaoui festgenommen sei. Die US-Justiz beschuldigt Moussaoui, an Vorbereitungen zu weiteren Anschlägen im Zusammenhang mit dem 11. September beteiligt gewesen zu sein. Niemand stellte die Festnahme in Zusammenhang mit der Warnung aus Phoenix.

Die Analysen der Dienste waren von sehr unterschiedlicher Qualität. Zahlreiche Fachleute waren "unerfahren, ungeeignet und schlecht ausgebildet". Sie hatten keinen Zugang zu wichtigen Informationen. Nicht einmal Übersetzer und Fachleute für verschlüsselte Botschaften standen in ausreichender Zahl zur Verfügung.

Die Attacken wurden zu großen Teilen aus dem Ausland finanziert. Eine koordinierte Gegenstrategie, um die Finanzquellen der Terroristen und trockenzulegen und ihre Unterstützernetzwerke auszuheben, gab es nicht.

Quelle (http://derstandard.at/text/?id=1371633)

Ibykus
28.07.2003, 00:18
Empörung nach US-Kongressbericht: Saudis sauer auf USA

Dass saudi-Arabische Königshaus ist sauer auf die USA. Durch den Kongress-Bericht zu den Anschlägen von 11. September fühlt man sich dort zu Unrecht an den Pranger gestellt.


"Es ist bedauerlich, dass es Leute gibt, die seit den tragischen Ereignissen des 11. September versuchen, unser Land, unser Volk und unseren Glauben in ein schlechtes Licht zu rücken, indem sie grundlose Vorwürfe, Gerüchte, Halbwahrheiten und Falschaussagen verbreiten", zitierte die saudische Zeitung "ArabNews" am Freitag den Botschafter Saudi-Arabiens in Washington, Prinz Bandar Ibn Sultan.

Die Führung des Königreichs habe weder Verbindungen zu den Flugzeugattentätern oder dem Terrornetzwerk El Kaida von Osama bin Laden gehabt, noch habe sie sich bei der Fahndung nach den Terroristen quer gestellt, betonte Prinz Bandar.

In dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht des US-Kongresses heißt es unter anderem: "Nach Angaben eines US-Regierungsbeamten war es seit etwa 1996 klar, dass die saudische Regierung bei Fragen, die Osama bin Laden betreffen, nicht mit den USA zusammenarbeiten würde".

Prinz Bandar beklagte außerdem, dass in dem Bericht die Terrorvorwürfe gegen früher einen in den USA ansässigen Bürger wiederholt wurden, der nach seinen Angaben bereits von den US- Fahndern befragt und für unschuldig erklärt wurde. Die Ehefrau des Botschafters, Prinzessin Hafa el Faisal, war zu Beginn der Ermittlungen zum 11. September selbst wegen wohltätiger Zahlungen an saudische Bürger, die den Flugzeugattentätern nahe standen, ins Visier der Fahnder geraten.

Der US-Kongress hatte dem Geheimdienst CIA und dem Bundeskriminalamt FBI in seinem Bericht schwere Fehler im Vorfeld der Anschläge von New York und Washington vorgeworfen. Abgeordnete der Demokraten kritisierten außerdem, es gebe zu viele Lücken in dem Bericht, unter anderem zum Thema Saudi-Arabien.

Quelle (http://www.rp-online.de/public/article/politik/ausland/14837)

Ibykus
15.08.2003, 12:21
„So werden wir den Irren los!“

Wie der amerikanische Geheimdienst CIA vor 50 Jahren den iranischen Premierminister Mohammed Mossadegh stürzte und das Schah-Regime installierte

Von Jürgen Martschukat


Ich verdanke meinen Thron dem lieben Gott, meinem Volk, meiner Armee – und Ihnen!“ Als Schah Reza Pahlevi am 22. August 1953 nach wenigen Tagen Exil aus dem Irak nach Teheran zurückkehrte, hatte er allen Grund, dem amerikanischen Agenten Kermit Roosevelt mehr zu danken als den Iranern. Bei dem CIA-Mann waren in den Wirren der zurückliegenden acht Tage alle Fäden zusammengelaufen. Er war es gewesen, der den Sturz des iranischen Premierministers Mohammed Mossadegh koordiniert, General Fazlollah Zahedi an die politische Spitze gebracht und den Schah zum starken Mann im Land erhoben hatte.

Die „Operation Ajax“ war der erste CIA-Coup dieser Art in der Geschichte. Durch den Austausch politischer Führungsfiguren sollte das Ende einer über zwei Jahre währenden Krise herbeigeführt werden, die sich im Dreieck Teheran – London – Washington um das iranische Öl entsponnen hatte. Die größte Furcht der Amerikaner war hierbei, dass durch diese Krise der Kommunismus im Nahen Osten Fuß fassen könnte.

Wie war es dazu gekommen? Seit seinen Anfängen im Jahr 1901 lag das iranische Ölgeschäft fest in britischer Hand. Nach einigen Jahren arbeitete die Anglo-Iranian Oil Company (AIOC) mit großem Erfolg und hohen Profiten. Der englische Staat besaß 51 Prozent der Anteile, die Raffinerie in Abadan am Persischen Golf wurde zur größten Raffinerie der Welt und zur wichtigsten britischen Investition in Übersee. Zwar war der Iran nie königliche Kolonie, gehörte aber dennoch fest zum „informellen Imperium“.

Während das Geschäft mit dem Öl boomte und AIOC und britische Regierung Millionen Pfund einstrichen, zog der Iran kaum Gewinn aus seinen Bodenschätzen. So übertrafen etwa die Einnahmen des britischen Konzerns allein aus dem Jahr 1950 die Tantiemen, die der Iran seit Beginn der Ölförderung in seinem Land insgesamt erhalten hatte. In der Abneigung gegen die europäischen Ausbeuter ihrer Bodenschätze waren sich die ansonsten recht dispersen gesellschaftlichen und politischen Kräfte im Iran einig. Im Herbst 1947 beschloss das iranische Parlament daher, mit den Briten einen neuen Vertrag zu verbesserten Konditionen zu verlangen, obschon der bestehende noch bis 1993 gültig gewesen wäre.

Es waren weltpolitisch bedeutsame Jahre. Eine globale antikoloniale Bewegung nahm das Versprechen der anglo-amerikanischen Allianz ernst, weiterhin, auch nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, für Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung aller Länder zu kämpfen. Allerdings: Die Briten hatten damit ihr eigenes Empire infrage gestellt. Zudem konnte nach 1945 kein Zweifel mehr daran bestehen, dass Erdöl die bedeutendste Ressource der Gegenwart und Zukunft war. Der Verbrauch stieg enorm an, auch in Friedenszeiten. Und sollte es tatsächlich einen neuerlichen Krieg geben, würden die Vereinigten Staaten nicht noch einmal den Löwenanteil der Ölversorgung aus den eigenen Quellen übernehmen können. Die Zukunft des Öls lag eindeutig im Nahen Osten: Die dortigen Reserven waren wesentlich größer und die Förderkosten deutlich niedriger als an irgendeinem anderen Ort der Welt.

Zudem war die Nachkriegszeit vom beginnenden Kalten Krieg und einer wachsenden Angst der USA vor einer Ausbreitung des Kommunismus geprägt. Im Iran als strategisch bedeutsamem Brückenkopf zwischen Europa, Asien und Afrika fürchteten sie ein Machtvakuum, das die UdSSR nur zu gern füllen würde. Schließlich hatten die Sowjets dort ihre Truppen nach dem Zweiten Weltkrieg nur widerwillig abgezogen und außerdem um eine Ölkonzession im Norden des Landes gekämpft. In den Augen amerikanischer Experten hätte der Verlust des Irans die gesamte Region gefährdet, so wie – in den Worten des späteren Außenministers Dean Acheson – „ein einziger fauler Apfel ein ganzes Fass verdarb“.

Ende 1949 gaben die kommunistische Revolution in China und der erfolgreiche erste Atombombentest der UdSSR den amerikanischen Befürchtungen weitere Nahrung. Im Frühjahr 1950 forderte ein neues Strategiepapier des Nationalen Sicherheitsrates, die USA müssten überall auf der Welt unmittelbar auf eine kommunistische Bedrohung reagieren können. Der Kalte Krieg war nun allgegenwärtig und verlangte ungewöhnliche Maßnahmen.

Als Iraner und Briten im Frühjahr 1948 die Verhandlungen über eine neue Ölkonzession begannen, zeigte sich bald, dass eine Übereinkunft kaum zu erzielen war. Mit der Arroganz von Kolonialherren demonstrierten die Briten, dass eine klare Teilung der Profite, wie von den Iranern gefordert, für sie nicht akzeptabel war. Die amerikanischen Beobachter standen dieser imperialen Attitüde ablehnend gegenüber, ja, die iranischen Forderungen stießen in Washington durchaus auf Zustimmung. So handelte der US-amerikanische Konzern Aramco im Laufe des Jahres 1950 eine beispielgebende Profitteilung mit Saudi-Arabien aus. Grundsätzlich sahen die USA in der wirtschaftlichen und sozialen Stärkung des Irans den besten und einfachsten Weg, das Land gegen Moskaus Einflussnahme zu wappnen. Und was lag hier näher, als dass der Iran endlich angemessene Einnahmen aus seinem Erdöl bekam? Andererseits war es grundsätzlich angeraten, Großbritannien zu unterstützen. Trotz seiner ökonomischen und politischen Schwäche war London immer noch der wichtigste Partner der USA im Kalten Krieg, und der Nahe Osten galt traditionell als britische Einflusszone.


Trotz des Drängens aus London will Truman keinen Militärschlag

Gegen Ende 1950 mehrten sich die warnenden Stimmen aus dem State Department und dem diplomatischen Corps: Man müsse den Freunden in London „in ihrem imperialen Sonnenuntergang“ klar machen, dass es im Iran um mehr ging als um das britische Ölgeschäft. Die Angelegenheit sei Teil eines schwierigen Konfliktes von weltpolitischer Bedeutung. Wenn sich die britische Verhandlungsführung nicht grundlegend ändere, dann sei eine Nationalisierung der Ölindustrie durch die Iraner und somit der völlige Verlust der britischen Position nicht mehr abzuwenden. So geschah es denn auch im Frühjahr 1951: Das Parlament in Teheran löste am 20. März den Vertrag mit der AIOC, nationalisierte die Ölindustrie und nahm die Geschäfte selbst in die Hand. „Noch nie zuvor hatten so wenige so viel so dumm und so schnell verloren“, erinnerte sich später US-Außenminister Dean Acheson an Englands diplomatisches Desaster.

Während der folgenden beiden Jahre wurden insgesamt sieben Anläufe genommen, um die Irankrise zu lösen. Die amerikanische Position war ambivalent, folgte dabei aber immer den geopolitischen Imperativen. So erkannten die Amerikaner einerseits ein Recht auf Nationalisierung grundsätzlich an. Höhere Einnahmen aus dem Ölgeschäft würden das Land „stabilisieren“ und unempfindlich machen gegen Moskaus Lockungen und Einflüsterungen. Andererseits mussten Kompensationszahlungen für verlorenes Eigentum und verlorene Rechte geleistet werden – denn machte das iranische Beispiel im Nahen Osten Schule, wäre keine Investition mehr sicher. Deshalb tolerierte die US-Regierung auch den Boykott iranischen Öls, den die AIOC und die britische Regierung initiiert hatten, einen Boykott, der es den Iranern so gut wie unmöglich machte, ihr Öl auf eigene Rechnung zu transportieren und zu verkaufen. Dies war durchaus auch im Sinne der amerikanischen Ölkonzerne, verschärfte aber die eklatante Mangelsituation im Iran.

Dabei zeigte Washington vor allem für den Premier des Irans zunächst deutliche Sympathien. Mohammed Mossadegh, 1882 in Teheran geboren, war gebildet und geistreich, hatte in Europa studiert und eine Weile im politischen Exil verbringen müssen, bevor er im Zuge der Nationalisierungskrise als Premierminister an die Spitze der iranischen Politik vorrückte.

Mossadegh war ein glühender Verfechter der Interessen seines Landes, aber alles andere als ein Kommunist. Seine Verve brachte ihm den Respekt seiner amerikanischen Verhandlungspartner ein. Man verglich ihn mit Benjamin Franklin und dessen diplomatischen Auftritten während der Amerikanischen Revolution; das Time Magazine wählte Mossadegh im Januar 1952 gar zum „Man of the Year“. Trotz seines bisweilen exzentrischen Auftretens – Staatsverhandlungen auf höchster Ebene führte er manchmal im Schlafrock von seinem Bett aus –, durfte der iranische Premierminister nicht unterschätzt werden. Er durchschaute die amerikanischen Ängste und beschwor geschickt die drohende Hinwendung des Irans zum Kommunismus herauf, die auch er nicht mehr aufhalten könne, wenn es nicht zu einer Einigung in der Ölfrage komme. Als Verhandlungspartner war Mossadegh auch deshalb schwierig, weil er als iranischer Nationalist agierte, nicht als Geschäftsmann, wie es die Engländer und Amerikaner erwarteten. So versicherte er etwa dem US-Botschafter im Iran Henry Grady, „dass wir die Unabhängigkeit höher schätzen als alle wirtschaftlichen Vorteile“.

Mit jedem Monat wurde deutlicher, dass die Verhandlungen nichts brachten, und die Enttäuschung wuchs. Zu verhärtet waren die Positionen auf beiden Seiten, zu feindselig war die Stimmung. Die Situation im Land drohte aus dem Ruder zu laufen, und in Washington wuchs die Furcht, dass der Iran zwischen diesen starren Fronten in den „Sog des Kommunismus“ geriete.

Gleichwohl: Eine Invasion im Iran kam für die US-Regierung nie infrage, während die Briten schon mit dem Säbel rasselten und ihre Kriegsschiffe in Position brachten. Doch Londons Buhlen um amerikanische Unterstützung blieb ohne Erfolg – und ohne diese Unterstützung wäre ein militärischer Schritt nicht möglich gewesen. „Glaubten die Briten ernsthaft“, fragte Dean Acheson einige Jahre später in der Rückschau auf die Irankrise, „dass wir die militärische Besatzung eines fremden Landes tolerieren oder gar unterstützen würden?“

Auch eine Geheimdienstaktion, die kooperativere Verhandlungspartner im Iran „installieren“ sollte – die Briten drängten darauf –, kam für Präsident Harry S. Truman und Außenminister Acheson nicht infrage. Doch im Januar 1953 zog der Republikaner Dwight D. Eisenhower als Präsident ins Weiße Haus ein. Eisenhower hatte während des Zweiten Weltkrieges als Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte in Europa gut funktionierende Geheimdienste schätzen gelernt. Nun knüpfte er durch seine Personalpolitik ein enges Beziehungs- und Kooperationsnetz zwischen Außenministerium und CIA, um entsprechende Aktionen auch in den Zeiten des Kalten Krieges lancieren zu können.

Indessen erschien vielen Beobachtern die Position Mossadeghs mehr und mehr geschwächt. Radikale Kräfte gewannen offenbar an Einfluss. Nun kristallisierte sich die Ablösung Mossadeghs auch in den Augen der neuen amerikanischen politischen Führungszirkel als praktikabelste verbleibende Möglichkeit heraus, die Irankrise endlich zu beenden. Damit würde erstens eine ganz neue Verhandlungskonstellation geschaffen und zweitens das Land im Sinne der Amerikaner „stabilisiert“.


Der Schah flüchtet in den Irak und wartet auf die Amerikaner

Seit Februar 1953 arbeiteten der britische und der amerikanische Geheimdienst an entsprechenden Plänen, und am 25. Juni präsentierte der CIA-Agent Kermit Roosevelt im Büro des neuen Außenministers John Foster Dulles das fertige Szenario für die Operation Ajax: Unter Leitung Kermit Roosevelts würde die CIA die politische Opposition im Iran weiter anheizen. Gleichzeitig sollte die Unterstützung Schah-treuer Militärs gewonnen werden: General Fazlollah Zahedi wurde von Washington als neuer Premierminister ausgewählt. Vor allem aber musste man Schah Reza Pahlevi überzeugen, von seinem Recht Gebrauch zu machen, Mossadegh per Dekret seines Amtes zu entheben und Zahedi zu ernennen. Darin sah man den schwierigsten Teil der Operation, denn der 33-jährige Schah galt als wenig entscheidungsfreudig und hatte sich bislang damit begnügt, auf dem Pfauenthron eine gute Figur abzugeben. Trotzdem war Roosevelt vom Erfolg seines Plans überzeugt: „So werden wir den Irren Mossadegh los!“

Die Ereignisse der folgenden Wochen, befand Präsident Eisenhower später in seinen Memoiren, „glichen mehr einem Groschenroman als historischen Tatsachen“. Am 19. Juli 1953 reiste Agent Roosevelt unter einem Pseudonym in den Iran ein. Über internationale Kontaktleute sollte zunächst der Schah für die Aktion gewonnen werden. Roosevelt ließ sich auf abenteuerlichen Wegen mehrmals in den königlichen Palast hinein schmuggeln, um Reza Pahlevi unter vier Augen zu sprechen. Der Schah willigte schließlich ein, einen neuen Premierminister zu ernennen, wenn ihm Präsident Eisenhower sowie Premierminister Winston Churchill ihre volle Unterstützung zusagten. Am 15.August 1953 unterzeichnete der Schah endlich die Dekrete.

Doch Mossadegh hatte von dem geplanten Coup Wind bekommen und seinerseits ihm getreue Militärs mobilisiert, um die Übergabe des Entlassungsdekretes zu verhindern. Der Schah wurde nervös – und floh nach Bagdad; der zum neuen Premierminister erkorene Zahedi zog sich in ein CIA-Versteck zurück. Roosevelt ging neuerlich in die Offensive und ließ die Dekrete des Schahs öffentlich verbreiten. Doch auf den Straßen Teherans fand sich keine Unterstützung für Reza Pahlevi. Stattdessen erntete man Hohn und Zorn, Standbilder wurden zerstört, und vor allem der kommunistischen Tudeh-Partei schienen neue Kräfte zuzuwachsen. Allerdings handelte es sich bei den vermeintlichen Tudeh-Aktivisten zum Teil um Agents provocateurs, die von der CIA angeheuert worden waren, um eine Gegenreaktion Schah-treuer Kräfte zu provozieren.

Am Ende mussten es die Amerikaner selbst machen: Für den nächsten Tag, den 19. August 1953, mobilisierte die CIA einen Demonstrationszug gegen Mossadegh vom Teheraner Bazar zur Innenstadt. Polizei und Militär schlossen sich dem Zug an, ebenso mehr und mehr Zivilisten, die den Ausschreitungen der vorangegangenen Tage entgegentreten wollten. Die Stimmung in Teheran kippte, Anhänger des Schahs und Fazlollah Zahedis nahmen die Radiostation ein und verkündeten die Ablösung Mossadeghs als Premierminister. Zugleich rollte Zahedi, von Gefolgsleuten umgeben, in einem Panzer auf Mossadeghs Haus zu. Bei der mehrstündigen Schlacht, die nun entbrannte, kamen etwa dreihundert Menschen ums Leben. Mossadegh konnte zwar noch einmal fliehen, stellte sich aber am folgenden Tag. Nun kehrte auch der Schah nach Teheran zurück.

Kermit Roosevelt hatte seine Aufgabe erfüllt. In den Tagen nach dem Machtwechsel in Teheran verhaftete die Polizei beinahe 2000 Mitglieder der Tudeh-Partei. Mohammed Mossadegh wurde im Dezember 1953 zu drei Jahren Haft verurteilt und danach ins Exil verbannt. Das gleiche Schicksal traf circa 270 seiner Anhänger.

In den Monaten nach dem Coup handelten Briten, Amerikaner und Iraner die Rückführung des iranischen Öls auf den Weltmarkt aus. Dabei ließen die US-Unterhändler nie auch nur den Hauch eines Zweifels daran aufkommen, wer in diesen Unterredungen den Ton angab. Vor allem der „Stabilisierung“ des Irans und somit der Region sollte nun absolute Priorität eingeräumt werden. Daran hing, wie man in Washington meinte, nicht zuletzt die nationale Sicherheit der USA. Währenddessen zögerten die amerikanischen Ölkonzerne nicht, im Iran einzusteigen. Eine Wiederaufnahme der Ölproduktion unter britischer Leitung wäre selbst nach dem Regierungswechsel für die Iraner nicht hinzunehmen gewesen. Also gründete man nun ein internationales Konsortium, in dem die britische AIOC nur noch 40 Prozent der Anteile hielt. Weitere 40 Prozent gingen an die großen fünf amerikanischen Ölkonzerne, das letzte Fünftel teilten sich die Royal Dutch Shell und die Compagnie Française de Pétrole. Die Iraner erhielten fortan die Hälfte der Profite, die das Konsortium einstrich, die AIOC bekam eine moderate Entschädigung zur Deckung ihrer Verluste, und die AIOC-Aktie schnellte auf Rekordhöhe.

Die Amerikaner hatten im Laufe der Irankrise im Nahen Osten das Heft in die Hand genommen – mehr als drei Jahre vor dem Konflikt um die Besetzung des Sueskanals in Ägypten. Im Iran errichteten sie das Paradebeispiel eines korrupten und brutalen Marionettenregimes. Gefüttert mit hoher Militär- und Wirtschaftshilfe sowie gestützt durch einen rücksichtslosen Geheimdienst, machten sie den Schah für die nächsten 25 Jahre zur starken Figur im Land – und zu einem der verhasstesten Diktatoren der islamischen Welt.

Quelle (http://www.zeit.de/2003/34/A-Mossaedgh)

Ibykus
02.09.2003, 21:23
"Amerikaner schossen Maschine ab"

Libyischer Staatschef Gaddafi sorgt mit neuer Erklärung für Absturz eines italienischen Flugzeugs im Jahr 1980 für Aufregung


23 Jahre nach dem mysteriösen Absturz einer italienischen Verkehrsmaschine nahe der Sizilien vorgelagerten Insel Ustica sorgt der libysche Revolutionsführer Muammar Gaddafi für einen Eklat. Wie italienische Medien am Montag berichteten, behauptete Gaddafi in Tripolis in einer Rede anlässlich des 34. Jahrestags seines Amtsantritts, die Maschine der italienischen Fluglinie Itavia sei von US-Flugzeugen beschossen worden, weil die Amerikaner geglaubt hätten, dass er sich an Bord befände. Bei dem Absturz im Juni 1980 kamen 81 Menschen ums Leben.


Gaddafi weist Vorwürfe zurück, Libyen fördere Terrorismus

Seit seinem Amtsantritt habe Washington Libyen als Feind betrachtet, "weil wir ihre Militärstützpunkte geschlossen haben, was für die USA den Verlust einer strategischen Position im Mittelmeer bedeutete", sagte Gaddafi. Seitdem sei Tripolis stets von den USA beschuldigt worden, den Terrorismus zu fördern. "Dabei sind wir gegen den Terrorismus", sagte Gaddafi laut italienischen Medien.


Heftige Reaktion bei Angehörigen der Opfer

Die Worte des libyschen Revolutionsführers löste eine heftige Reaktion des Verbands der Familienangehörigen der Opfer von Ustica aus, die seit Jahrzehnten um die Klärung des Attentats kämpfen. "Gaddafi ist einfach lächerlich", sagte die Senatorin Daria Bonfietti, Mitglied des Verbands.


Großes Rätsel

Ustica zählt zu den großen Rätseln der jüngsten italienischen Geschichte. Ermittler schlossen bereits früher nicht aus, dass die Passagiermaschine versehentlich von einem amerikanischen Kampfflugzeug abgeschossen wurde. Die Rakete, die die Maschine der Fluglinie Itavia traf, könnte auf einen libyschen Kampfjet gerichtet gewesen sein, wurde unter anderem vermutet.

In der italienischen Öffentlichkeit verstärkte sich durch die jahrelangen und fruchtlosen Bemühungen, die Ursache des Absturzes der DC-9-Maschine zu klären, dass die wahren Hintergründe geheim gehalten werden sollen. Auch einige mysteriöse Todesfälle heizten die Spekulationen um Ustica weiter an.

Quelle (http://derstandard.at/?id=1406556)

:rolleyes:


http://www.stragi80.it/

http://www.multipull.com/twacasefile/itavia.html

Tabea
02.09.2003, 23:07
Ich möchte nicht wissen, wass wir noch so alles nicht wissen Iby :rolleyes:
was sich so hinter den Kulissen der Geheimdienste und Mächtigen abspielt,
das anschließend als Unfall oder Selbstmord getarnt wird :rolleyes:

Ibykus
08.09.2003, 10:44
11. SEPTEMBER

Neues Video zeigt Anschläge in New York

Bislang war nur einen Videoaufnahme bekannt, die den Einschlag des ersten Flugzeugs in das New Yorker World Trade Center zeigt. Nun ist ein zweites Band aufgetaucht: Ein Bauarbeiter hatte die Angriffe mit seiner Videokamera gefilmt.


New York - Die von dem tschechischen Bauarbeiter Pavel Hlava gefilmten Bilder hat die "New York Times" erworben, teilte das Blatt auf seiner Internet-Seite mit. Das einstündige Band könne den Bundesbehörden bei der Ermittlung zu den Terrorangriffen helfen, hieß es. So könnte anhand der Bilder errechnet werden, mit welcher Geschwindigkeit das erste Flugzeug in den Wolkenkratzer einschlug und was den Nordturm genau zum Einsturz brachte.

Pavel Hlava drehte die Anschläge, als er sich zusammen mit zwei weiteren Personen in einem Auto über den Brooklyn Battery Tunnel Manhattan näherte. Auf der schwach auflösenden LCD-Anzeige habe er das erste Flugzeug gar nicht gesehen, als er die Kamera auf die Zwillingstürme richtete, sagte er der Zeitung. Auf dem Band ist zu erkennen, wie ein Objekt den Turm trifft. Danach wirbelt Staub auf, und eine silbrige, größer werdende Wolke steigt auf.

Bei der Durchfahrt durch den Tunnel hörten Hlava, sein Bruder und sein Chef in den Radionachrichten, dass ein Flugzeug in das World Trade Center eingeschlagen sei. Als sie aus dem Tunnel kamen, sahen sie den Nordturm in Flammen aufgehen. Dann filmte Hlava, wie der zweite Passagier-Jet in den Südturm raste. Später, nach der Fahrt über die Brooklyn Bridge, nahm er den Einsturz des Südturms auf.

Hlava sagte über einen Dolmetscher, dass Sprachschwierigkeiten es ihm zunächst nicht ermöglicht hätten, das Band an die Medien zu verkaufen oder weiterzugeben. Dann habe er nach all der Zeit geglaubt, dass sich niemand mehr für das Band interessiere. Sein Chef sei zudem vehement dagegen gewesen, das Band zu verkaufen. Beinahe wäre das vermutlich historische Band zerstört worden, berichtete Hlava. Sein Sohn habe einmal mit der Kamera herumgespielt und den Film um ein Haar gelöscht.

Der Weg zur "New York Times" führte über etliche Zufälle: Ein Freund von Hlavas Frau habe ein Kopie davon erhalten und es einem anderen tschechischen Einwanderer als Bezahlung für eine Kneipenrechnung überlassen. Eine weitere Frau habe von dem Band erfahren und einen freien Fotografen darauf aufmerksam gemacht. Der Mann namens Walter Karling bezeichnet sich nun als Hlavas Agent und hat erklärt, dass der Film an keinen Fernsehsender verkauft worden sei. Die Zeitung habe nichts dafür bezahlt.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,264671,00.html

- - -

"schwache LCD-Anzeige"

"das erste Flugzeug gar nicht gesehen"

"wie ein Objekt den Turm trifft"

= ergo hat er wohl die Cruise Missile gefilmt - das Band werden wir nie zu sehen bekommen. Begründung: ermittlungstaktische Gründe. ;)

Spermanasti
09.09.2003, 17:18
Mit Deinen Beleidigungen an User hast Du jetzt den Bogen überspannt, Spermanasti.

Ibykus
09.09.2003, 17:29
Original geschrieben von Spermanasti
PPS: Ich frage mich manchmal allen Ernstes, wie unser Staat seiner Obhutspflicht nachkommt, wenn er solche Verschwörungstheoretiker, wie Du es bist, beschäftigt?! :cry

wer wird sich denn gleich outen wollen, sperma :hihi


außerdem interessiert mich deine abstruse Meinung nicht im Geringsten - schieb ab :p

Ibykus
09.09.2003, 17:30
und schon hat Brigitte wieder zugeschlagen - dankeschön :winke:

carlo
11.09.2003, 12:29
http://www.spiegel.de/img/0,1020,290579,00.jpg

Nach der Lektüre kann man Wisnewski, Bröckers & Co. getrost getrost entsorgen.

Aber Vorsicht! Sondermüll!

;)

Ibykus
11.09.2003, 13:31
sonst so sehr auf den Spiegel schimpfen und heute so freundlich gesinnt :hihi



ich bleibe dabei: wir wurden angelogen :o

carlo
11.09.2003, 23:24
wenn du Dich da mal nicht verrennst, iby... :rolleyes:

Gegen den SPIEGEL kann ich wenig vorbringen, journalistisch das am besten recherchierte, deutsche Nachrichtenmagazin, obgleich die fundamentale Ausrichtung gegen konservativ Denkende nachwievor besteht...aber das ist alles eine Frage des richtigen Filters. ;)

Kontrastierend dazu läßt doch die journalistische Sorgfalt und Neutralität bei diversen Jungspund-Redakteuren, die da täglich zu zwanzigst aus reuters-Meldungen den SPIEGEL-Online basteln, sehr, sehr zu wünschen übrig - das liest sich dann tatsächlich wie eine BILD auf Mittelstufenzentrum-Niveau.

Ansonsten gilt:

Das menschliche Gehirn, insbesondere das Zusammenspiel zwischen Neokortex, limbischem System und Mandelkern ist förmlich darauf programmiert, unseren innersten Überzeugungen auf Dauer recht zu geben, und seien die Gegenbeweise noch so unwiderlegbar...den Glauben an die eigene "Wahrheit" manifestiert das noch mehr...
;)

Tabea
11.09.2003, 23:37
Original geschrieben von carlo
Ansonsten gilt:

Das menschliche Gehirn, insbesondere das Zusammenspiel zwischen Neokortex, limbischem System und Mandelkern ist förmlich darauf programmiert, unseren innersten Überzeugungen auf Dauer recht zu geben, und seien die Gegenbeweise noch so unwiderlegbar...den Glauben an die eigene "Wahrheit" manifestiert das noch mehr...
;)

Das stimmt genau carlo, rein wissentschaftlich gesehen bzw. bewiesen. Nur statt "innersten Überzeugungen" möchte ich gern noch das "aus dem Bauch" ins Spiel bringen. Zwar nicht wissentschaftlich bewiesen, aber Bauchgefühl gibt es tatsächlich. Und das hat oft gar nicht so unrecht! ;) :)

Ibykus
12.09.2003, 09:34
:kopf:

carlo
12.09.2003, 11:50
:hihi :hihi

Ibykus
12.09.2003, 13:05
Original geschrieben von Ibykus
hier die unter #22/6 genannte Antwort von G. W. Bush

http://www.whitehouse.gov/news/releases/2001/12/20011204-17.html

President Meets with Displaced Workers in Town Hall Meeting
Remarks by the President in Town Hall Meeting
Orange County Convention Center
Orlando, Florida


3:20 P.M. EST

[...]

Q One thing, Mr. President, is that you have no idea how much you've done for this country. And another thing is that, how did you feel when you heard about the terrorist attack? (Applause.)

THE PRESIDENT: Thank you, Jordan. Well, Jordan, you're not going to believe what state I was in when I heard about the terrorist attack. I was in Florida. And my Chief of Staff, Andy Card -- actually, I was in a classroom talking about a reading program that works. I was sitting outside the classroom waiting to go in, and I saw an airplane hit the tower -- the TV was obviously on. And I used to fly, myself, and I said, well, there's one terrible pilot. I said, it must have been a horrible accident.

But I was whisked off there, I didn't have much time to think about it. And I was sitting in the classroom, and Andy Card, my Chief of Staff, who is sitting over here, walked in and said, "A second plane has hit the tower, America is under attack."

And, Jordan, I wasn't sure what to think at first. You know, I grew up in a period of time where the idea of America being under attack never entered my mind -- just like your Daddy's and Mother's mind probably. And I started thinking hard in that very brief period of time about what it meant to be under attack. I knew that when I got all of the facts that we were under attack, there would be hell to pay for attacking America. (Applause.)

I tried to get as many facts as I could, Jordan, to make sure I knew as I was making decisions that I knew exactly what I was basing my decisions on. I've got a fabulous team. A President can't possibly be President without a good team. It starts with having a great wife, by the way. (Applause.)

And so, I got on the phone from Air Force One, asking to find out the facts. You've got to understand, Jordan, during this period of time, there were all kinds of rumors floating around. Some of them were erroneous. Obviously -- for example, there was a news report saying that the State Department had been attacked. I needed to know what the facts were. But I knew I needed to act. I knew that if the nation's under attack, the role of the Commander-In-Chief is to respond forcefully to prevent other attacks from happening. And so, I've talked to the Secretary of Defense; one of the first acts I did was to put our military on alert.

An interesting thing happened shortly thereafter. Condoleezza Rice -- who was not with me but was with the Vice President because they were in the White House compound -- called me on Air Force One after that, and said that she had gotten a call from Russia, from Vladimir Putin, who understood why we were putting our troops on alert, and, therefore, wasn't going to respond. That was an important phone call. Because when I was coming up, and a lot of other older-looking people here who were coming up with me -- (laughter) -- that would never have happened in the past. An alert by the United States would have caused Russia to go on alert, which would have created a complicated situation. But that wasn't the case.

By the way, we're heading into a new era. One of the positive things that comes out of the evil was, we're reassessing relationships in order to make the world more peaceful. I believe it's important for us to have positive relations with our former enemy and to rethink the defenses of the United States of America. (Applause.)

At any rate, I knew I had a job to do. And I was quoted in the press the other day as saying I haven't regretted one thing I've decided. And that's the truth. Every decision I made, I stand by. And I'm proud of the decisions I've made. (Applause.)

[...]


Bush hat eine Live-Übertragung des ersten WTC-Fliegers gesehen.


carlo, übernehmen Sie :)


wie interpretierst du das Statement?

carlo
12.09.2003, 23:07
Für die Interpretation sind doch nur die ersten beiden Absätze interessant:

Bush sagt:


Danke, Jordan,
Sie können sich nicht vorstellen, was in mir vorging, als ich von Terroranschlägen hörte.

Ich war in Florida, zusammen mit meinem Stabschef, Andy Card. Eigentlich sollte ich in einem Klassenzimmer über eine aktuelle Studienrichtung(?) sprechen.

Vor dem Unterrichtsraum wartend sah ich ein Flugzeug, das in das WTC einschlug - die Fernsehbilder zeigten es. Und da ich selber fliege, sagte ich mir, ein furchtbarer Pilot, da muß ein schrecklicher Unfall passiert sein.

Aber ich hatte keine Zeit darüber nachzudenken. Ich saß im Klassenzimmer, als mein Stabschef, Andy Card, hereinkam und sagte: "Ein zweites Flugzeug hat die Türme getroffen, Amerika wird angegriffen!"


Was willst Du da hineininterpretieren, ibykus?

Daß Bush den Einschlag des ersten Flugzeuges gesehen haben will, über den keine live-Bilder existierten? Daß man Bush präsumptive Kenntnisse über die Terroranschläge unterstellen muß?

Ich persönlich lese da ein statement,
das jeder von uns abgegeben haben könnte; schließlich verfolgten doch die meisten von uns die Geschehnisse damals vom Moment der ersten live-Bilder auf CNN/später n-tv und sagten später, "es sei wie im Kino gewesen"...

Natürlich hat Bush nicht den Einschlag des ersten Flugzeuges gesehen - das konnte er ja auch gar nicht - sondern nur den rauchenden Nordturm der Twin Towers, in den das Flugzeug raste, unterlegt von Reporterstimmen, die vom Einschlag eines Sportflugzeuges sprachen; das entspricht in etwa der Situation eines Verkehrsunfalls: 10 "Zeugen" stehen vor den beschädigten Autos und diskutieren den Schadenhergang, aber höchstens einer hat die zeitliche Abfolge persönlich gesehen!

Danach geht er ins Klassenzimmer, redet ein wenig vor den Schülern/Studenten und wird von Andy Card über den Einschlag des zweiten Flugzeuges in den Südturm unterrichtet.

Was ist daran ungewöhnlich oder gibt Anlaß für Spekulationen? :rolleyes:

Mir scheint,
hier werden ganz dringend passende Antworten auf willkürlich gestellte Fragen gesucht, siehe Mondlandung, JFK, Lady Diana etc.

Mainstream ist Scheiße...okay...aber eigentlich zu meinen Amerika ist Scheiße und d´rum herum sein Weltbild zu stricken, zeugt auch nicht gerade von Toleranz und Weltoffenheit... ;)

Ibykus
13.09.2003, 00:34
carlo,

ich meinte auch die beide Absätze :rolleyes:


Vor dem Unterrichtsraum wartend sah ich ein Flugzeug, das in das WTC einschlug - die Fernsehbilder zeigten es.


A) Wenn er kein Flugzeug einschlagen sah, dann hat er in seiner Erklärung die Unwahrheit gesagt.

Dies kann er

a) unbewusst aufgrund einer Verwechslung oder
b) bewusst aus evtl. persönlichen/strategischen/etc. Gründen

getan haben.

Hiervon geht´s du felsenfest aus und schließt daher jede andere Möglichkeit aus.


B) Wenn er ein Flugzeug einschlagen sah, dann kann es

a) das erste Flugzeug oder
b) das zweite Flugzeug gewesen sein.

Für den Fall a) käme nur eine geheime Übertragung in Betracht,

für den Fall b) aber eine geheime oder die TV-Übertragung.

Sollte er den zweiten Flieger im TV gesehen haben, dann wäre es unlogisch, dass Andy wenige Minuten später die Präsidenten über genau diesen schon bekannten Flieger informiert. Es besteht die Möglichkeit, dass Andy nicht ganz bei der Sache war und davon ausging, dass der brennende erste Turm nach dem (für uns zweiten, für ihn ersten) Turm getroffen wurde. Jedoch kann er auch nicht die Aufnahmen des ersten Crashs gesehen haben, da diese nicht zeitnah den TV-Sendern zur Kenntnis gegeben wurden.


Zudem müsste dem Präsidenten im Live-Geschehen per Kommentar (wenn auf laut gestellt) & Bild auffallen, dass der andere Turm ebenfalls brennt.

Würde der Präsident nun in den Klassenraum gehen, obwohl er weiß, dass BEIDE WTC-Türme brennen?

Es stellt sich die Frage: War Bush vor 09.03 Uhr in Klassenzimmer?


Es ist bemerkenswert, dass er den Sachverhalt zweimal (nämlich am 5.1.2002) - im Abstand von ca. einem Monat also - übereinstimmend schildert und das ca. 3 bzw. 4 Monate nach den Ereignissen, also nicht in einer emotionalen Erregung infolge des unmittelbaren Erlebens.



Vor dem Unterrichtsraum wartend sah ich ein Flugzeug, das in das WTC einschlug - die Fernsehbilder zeigten es.

Was ist daran ungewöhnlich oder gibt Anlaß für Spekulationen? - Eben das.


P.S. Weder möchte ich dich belehren noch durch dich belehrt werden. Auch habe ich kein Interesse an Debatten aus betonierten Ansichten.

Bist du zweifelsfrei von der sogenannte "offiziellen WTC-Version" überzeugt? Hälst du jeden anderen Ablauf für ausgeschlossen? Auf welche Tatsachen stützt du deine evtl. Bejahung?

Ibykus
13.09.2003, 13:14
Wenn man sich den Spiegel 51/2001 zur Hand nimmt und Seite 87 aufschlägt, findet sich folgender Text:

9.30 UHR, SARASOTA, FLORIDA

Bei einem ersten Auftritt vor Fernsehkameras spricht Präsident Georg W. Bush, sichtlich bewegt, von einer "Nationalen Tragödie". Bei dem Angriff handele es sich "offensichtlich um einen terroristischen Akt". Das kurze Statement, kaum eine Minute lang, wird aus einem Raum der Grundschule "Emma E. Booker" übertragen, wo der Präsident seit neun Uhr eine Schulklasse besucht. Er war mitten in der Begrüßung, als ihm sein Berater Karl Rove die Nachricht zuflüsterte, ein Flugzeug sei in den Nordturm des World Trade Center geflogen.

Bush ließ sich sofort mit dem Weißen Haus verbinden. In einem kurzen Telefonat wurde er von Condoleezza Rice, seiner Sicherheitsberaterin, über das Unglück unterrichtet. Er beriet sich daraufhin mit seinem Stabschef Andrew H. Card Jr. und entschloss sich dann, mit seinem Programm fortzufahren. Also ging er ins Klassenzimmer und übte mit den Siebenjährigen Lesen - die Schüler, die zwei Stunden auf den Präsidenten gewartet hatten, freuten sich darauf, die Geschichte einer Ziege vorzutragen, die sie für diesen Tag einstudiert hatten.

Während Bush den Kindern im Klassenzimmer zuhörte, erfuhren seine Berater draußen, dass auch der zweite Turm getroffen war. Sie schalteten sofort den Fernseher ein.

Stabschef Andy Card flüsterte Bush die Nachricht ins rechte Ohr, soeben sei ein zweites Flugzeug ins WTC geflogen: "America´s under attack." Bush wurde sichtlich blass. Dennoch setzte er für weitere sechs Minuten seinen Besuch fort, lobte und hörte zu. Dann stand er auf. "Dies ist ein schwieriger Augenblick für Amerika", sagte Bush, bevor er aufbrach.

Er rief zuerst Vizepräsident Dick Cheney in Washington an und danach den FBI-Chef Robert Mueller. Dann drehte er sich zu seinen Begleitern um und sagte: "Wir befinden uns im Krieg."

Auf einem gelben Notizblock entwarf er mit einem schwarzen Filzstift den Text für die kurze Erklärung vor den Fernsehkameras. Bush kündigte an, sofort nach Washington zurückkehren zu wollen.

- - -

Soweit der Spiegel mit seiner Dezember-Ausgabe 2001. Wer diesen und die obigen Texte sorgfältig gelesen hat, muss sich anschließend fragen, aus welcher Quelle die Redakteure ihre Informationen erhalten haben, denn die Texte wollen nicht so richtig zusammen passen.

Laut Spiegel hat Bush weder den zweiten Einschlag noch irgendeine andere Übertragung gesehen. Seit neun Uhr habe er die Klasse besucht und war mitten in der Begrüßung, als er von dem ersten Unglück erfuhr. Dieses war aber schon vor mindestens 15 Minuten, nämlich 08.45 Uhr, passiert. Unmittelbar nach 09.00 Uhr, nämlich 09.03 Uhr, schlug der zweite Flieger live auf allen Kanälen ein. Ich selbst habe es bei n-tv gesehen.

In den folgenden Minuten bis 09.30 Uhr habe er sich mit Rice verbinden lassen, mit ihr gesprochen, mit Andy Card gesprochen und das Programm fortgesetzt, während bereits beide Türme in Flammen gestanden haben müssen.

Während Bush das Programm fortsetzt, erfahren die Berater NICHT durch das Fernsehen, sondern eine andere Quelle, dass der zweite Turm getroffen sei. Er jetzt haben sie den Fernseher eingeschaltet. Es stellt sich die Frage, warum man trotz der Kenntnis um den ersten Treffer, der zu diesem Zeitpunkt ein Unfall sein konnte, nicht den Fernseher einschaltete, obwohl in Amerika jeder Handtaschendieb live per Helikopterübertragung über die Mattscheibe flimmert.

Nun darf Andy dem Präsidenten auch mal ins Ohr flüstern. Bei dieser Flüsterei sinkt die Unfallwahrscheinlichkeit auf Null, denn er sagt, das die USA angegriffen worden seien. Trotzdem bleibt der Präsident sechs Minuten im Klassenzimmer, wohlgemerkt alle im Zeitraum vom 09.00 - 09.30 Uhr.

Dann noch ein Telefonat mit Dick & Robert, und eine Statement vorbereiten. Zeitlich scheint dies doch recht knapp.

Fazit: Der Bericht in der o.g. Ausgabe des Spiegel ist unlogisch und zeitlich nicht nachvollziehbar. Fakten wurden passend aneinander geschuster und lesergerecht miteinander verknüpt. Für mich ist der Spiegel im obigen Text vollständig unglaubwürdig.

carlo
13.09.2003, 17:24
@ ibykus,


ich habe mir den ominösen Satz noch einmal angesehen, meiner Meinung nach liegt die Fehlinterpretation in der Übersetzung:

...and I saw an airplane hit the tower.

Das englische Verb hit gehört zu den unregelmäßigen Verben:

Infinitiv: hit

past tense: hit

past participle: hit


Das Verb weist also in allen drei Zeitformen die gleiche Schreibweise auf. Nun nehmen wir einmal die past participle - Version für den obenstehenden Satz an und schon kriegt die Übersetzung einen anderen Inhalt:

...und ich sah ein Flugzeug, das in den Tower gestürzt war.

Bush spricht also über einen zeitlich abgeschlossenen Vorgang, er sah im Fernsehen demnach nicht mehr oder weniger, als wir alle damals gesehen haben: einen rauchenden Nordturm.



Und zu den anderen Fragen:

Bist du zweifelsfrei von der sogenannte "offiziellen WTC-Version" überzeugt?
Ja.

Hälst du jeden anderen Ablauf für ausgeschlossen?
Ja.

Auf welche Tatsachen stützt du deine evtl. Bejahung?
Es gibt weltweit nicht einen einzigen, ernstzunehmenden Fachmann , und damit meine ich Flugzeugingenieure, Luftfahrtexperten und Unfallgutachter (z.B. LBA Braunschweig), der an den Geschehnissen zweifelt. Selbst hier am board hat der user syracus schon mit wenigen Mitteln schlüssig dargestellt, daß der Einschlag ins Pentagon eindeutig von einem Flugzeug herrührt.

Es gibt dagegen anscheinend eine Unmenge von Hobbyermittlern, deren einzige Qualifikation darin besteht, schlecht oder gar nicht recherchierte "Fakten" zusammenzutragen und "unpassendes" wegzulassen, um daraus einen Verschwörungskuchen zu backen.

Ob es die Mär von den angeblich noch lebenden Attentätern betrifft (Bröckers), den überlebenden Terroristen, der bis heute im Dienst der Royal Air Maroc Flugzeuge fliegt (von Bülow), nur ein einziger Jude von 4000 dort arbeitenden ums Leben gekommen sein soll (von Bülow), eine cruise missile das Pentagon traf (Meyssan) oder in Pennsylvania gar kein Flugzeug abgestürzt sein soll (Wisnewski).

Kein einziger Beweis kann für diese Behauptungen erbracht werden, selbst einfache "Belege" fallen durch zwei, drei Anrufe in sich zusammen. Dafür wird bewußt falsch zitiert, übersetzt und weggelassen, was das Zeug hält. Wenn man sich dann noch die Vita der selbsternannten Welterklärer anschaut, wird schnell klar, daß es nur um die Bedienung des alten, antiamerikanischen Reflexes gilt:

Amerika hat schuld! :p

Wie gesagt,
lies mal den aktuellen SPIEGEL, da bleibt von Bröckers & Co. nichts mehr übrig...

germanasti
13.09.2003, 17:48
Wenn man überlegt wie lange es hinterher gedauert hat, bis die Welt kapierte welche inszenierung die Reichskristallnacht war :rolleyes:

Ibykus
13.09.2003, 21:44
Wie kann er denn ein Flugzeug sehen, das in den Turm gestürzt ist? Man sieht es doch dann gar nicht. :hihi

Bzgl. der Zeitform werde ich einen Muttersprachler fragen. :p


Deine Quellen sind ebenfalls nur Spiegel und Fachleute. Von beiden halte ich wenig. Von Experten gar nichts. :D


Im übrigen bitte ich darum nicht zu glauben, ich stehe mit Überzeugung hinter jedem Argument der von dir belächelten Hobbyermittler. Vielmehr gehe ich davon aus, das die Ereignisse für eine Vielzahl von Entscheidungsträgern der US-Elite (Politik, Wirtschaft, Militär, Nachrichtendienst) nicht urplötzlich geschahen, sondern das Wissen um das Kommende vorhanden war. Desweiteren bin ich überzeugt, dass zumindest viele Zusatzinformationen bewusst nicht veröffentlich wurden und das die vorhanden Erklärung in Teilen unwahr sind.


Diesen Absatz halte ich für völlig unbewiesen:

Kein einziger Beweis kann für diese Behauptungen erbracht werden, selbst einfache "Belege" fallen durch zwei, drei Anrufe in sich zusammen. Dafür wird bewußt falsch zitiert, übersetzt und weggelassen, was das Zeug hält. Wenn man sich dann noch die Vita der selbsternannten Welterklärer anschaut, wird schnell klar, daß es nur um die Bedienung des alten, antiamerikanischen Reflexes gilt:

Amerika hat schuld!

Hast du selbst Telefonate geführt und Informationen erhalten?


Eine letzte Frage habe ich noch:

bist du generell ein Ja-Sager?

Eumel
13.09.2003, 22:23
..

carlo
14.09.2003, 00:13
Mensch, iby,


Du machst es mir aber schwer! :kopf:

Wenn man seinen Lebenswandel ausschließlich an höchstpersönlich selbst recherchierten Fakten ausrichten würde, käme man ja zu nichts mehr...auf irgendetwas und irgendwen muß man sich doch verlassen können... :rolleyes:

Nein,
ich bin alles andere als ein JA-Sager,
Du mußt mir nur andere Fragen stellen... :lach ;)


Zumindest der Inhalt dieser beiden Sätze läßt sich durch die SPIEGEL-Recherche beweisen:

Kein einziger Beweis kann für diese Behauptungen erbracht werden, selbst einfache "Belege" fallen durch zwei, drei Anrufe in sich zusammen. Dafür wird bewußt falsch zitiert, übersetzt und weggelassen, was das Zeug hält.

Die Geschichte von den noch lebenden Attentätern fand ihr abruptes Ende, als das FBI Fotos zu den bislang nur namentlich bekannten, mutmaßlichen Terroristen herausgab. Keine einziger, lebender Mensch hat seitdem behauptet, mit der Person auf dem Fahndungsfoto identisch zu sein.
Der Grund für die irrige Annahme liegt einmal in der vergleichsweise geringen Namensvielfalt im arabischen Sprachgebrauch und zum zweiten in der Neigung der dortigen Mentalität zu Verschwörungstheorien, siehe auch die abgestürzte Egypt-Airlines Maschine vor etwa 4-5 Jahren...die Auswertung von Black Box und Voice Recorder belegte eindeutig, daß der lebensmüde Pilot die Triebwerke abstellte - trotzdem hält sich das Gerücht, daß der CIA seine Finger im Spiel hatte, hartnäckig. Hierzu muß man allerdings wissen, daß Suizid im Koran als Todsünde gilt... ;)


Der von von Bülow genannte Terrorist und Royal Air Maroc-Pilot Walid Al Schari heißt in Wirklichkeit Walid Al Schri und hat mit dem Terroristen so wenig zu tun, wie Madagaskar mit einer Besenwirtschaft.


Die Geschichte mit den "vorgewarnten" 4000 Juden stammt aus den Redaktionsstuben des libanesischen Senders Al-Manar, der der Terrorgruppe Hisbollah gehört. Nennst Du das eine seriöse Nachrichtenquelle? Im übrigen läßt sich die Zahl der jüdischgläubigen Opfer nicht genau feststellen, weil es in den USA weder polizeiliche Meldepflicht noch amtliche Statistiken über Religionszugehörigkeiten gibt. Man geht von aber von mindestens 400 Toten aus...


Viele Menschen sahen die auf das Pentagon zufliegende Boeing. Einer davon war Fernsehjournalist Mike Walter. Seine explizite Beschreibung des Anfluges kürzt "Experte" Meyssan auf einen Satz:

"Es wirkte wie eine cruise missile."

Sämtliche Vorreden, die den Kurs des Flugzeuges bis zum Einschlag beschreiben, läßt Meyssan einfach weg. Absolut glaubwürdig, stimmt´s?


Die gleiche Methode benutzt unser Freund Wisnewski:

Der im WDR-Fernsehbeitrag (alles von GEZ-Gebühren bezahlt :p ) zitierte Bürgermeister des Dörfchens, in dessen Umgebung die vierte, entführte Maschine abstürzte, wird auf die Aussage "no airplane" reduziert. Daß er vorher über Turbinenfunde und Aluminiumteile berichtete, andere Dorfbewohner die abstürzende Boeing direkt beobachteten und das FBI 13 Tage lang beschäftigt war, die Flugzeugtrümmer einzusammeln, läßt Wisnewski vorsichtshalber komplett weg.

Wisnewski ist für seinen hanebüchenden Schwachsinn übrigens schon seit längerem bekannt. Alfred Herrhausen und Detlef Rohwedder seien nicht durch RAF-Killer gestorben, sondern durch CIA, BND, BKA und Verfassungsschutz...im Zweifel alle zusammen. So notiert in "Das RAF-Phantom", ein 1992 erschienenes Buch.

Wisnewski - ein unbestechlicher Zeitzeuge?


Nein, lieber ibykus,
hier profilieren sich einige wenige Spinner, die ohne das Medium INTERNET keine Chance auf große Beachtung hätten, weiter nichts. Und wenn Du deren Meinung dem Urteil von Fachleuten und Experten vorziehst, verliert unsere Diskussionsgrundlage ein wenig den Kitt aus den Fugen... :rolleyes:

Ibykus
14.09.2003, 02:01
mein lieber carlo :D ,

auf den letzten Absatz sollten wir es nicht ankommen lassen :farrer:


P.S. schön, dass ich es dir schwer machen konnte :hihi



ansonsten:

wann treten die noch lebenden Terroristen bei Günter Jauch auf? :rolleyes:

mfabian
14.09.2003, 05:13
Carlo,

Irgendwo im Germa-Thread hast Du vor ein paar Tagen besagten Spiegel-Artikel erwähnt (in einer Antwort an Wallstreet Tiger). Also bin ich gestern zum Kiosk gelaufen und hab' den Spiegel gekauft.

Ich muss sagen, dass ich von dem Artikel etwas endtäuscht bin. Ich hätte auf 14 Steiten (ohne Bilder vielleicht 8 Seiten Text) erwartet, dass etwas eingehender auf die brennenden Fragen - die offensichtlich immer noch existieren - eingegangen wird. Stattdessen widmet der Autor eine ganze Seite dem offensichtlichen Hoax des Touristguys (Bild).

http://www.h-is.de/aktuelles/touristguy.jpg

Der Artikel klärt eigentlich nur auf, dass a) in Pennsylvania tatsächlich ein Flugzeug abgestürzt ist und b) dass es sich bei den "lebenden" Terroristen um Namensverwechslungen handelt. Das war's auch schon.

Sehr befremdlich finde ich, dass sich die Autoren des Spiegel-Artikels in über der Hälfte das Artikels mit der Glaubwürdigkeit ihrer "Gegner" beschäftigen und diese persönlich angreifen und ins Lächerliche ziehen, anstatt in der Sache zu argumentieren. Sowas würde bei SCN wohl nicht akzeptiert ;)

Die Erklärung, das Pentagon-Flugzeug hätte sich wie eine Pelle von aussen nach innen gestülpt und sei pulverisiert und im Geröll des Pentagon begraben, halte ich für etwas fadenscheinig. Meines Wissens haben Flugzeuge auch Flügel. Zumindest die müssten (siehe Foto auf Seite 76) abgebrochen sein. Die Triebwerke als stärkste und stabilste Teile müssten an den Gebäuden - je vielleicht 20 Meter neben dem grossen Einschlagsloch - sichtbare Schäden hinterlassen haben. Aber da ist nix.

Doch selbst wenn sowohl im Pentagon als auch in Pennsylvania die Flugzeuge abgestürzt sind und die Terroristen alle tot sind, bleiben doch noch viele und wichtige Fragen offen, auf die der Artikel mit keiner Silbe eingeht:

* Wie schaffte es el-Quaida, dass alle Flugzeuge mit einer Auslastung von unter 25% losgeflogen sind, wo doch im Normalfall Flüge zusammengelegt werden, um mindestens eine rentable Schwelle von 75% zu erreichen?

* Warum sind nicht spätestens nach dem 2. WTC Einschlag (als klar war, dass es sich um eine Terroraktion handelt) Kampfflugzeuge aufgestiegen - wie es Vorschrift gewesen wäre - um die Pentagon Maschine abzufangen?

* Wie ist es möglich, dass beide WTC-Flugzeuge die Struktur der Gebäude so perfekt zum Einsturz brachten? Ein Einsturz, der - wie Sprengfachleute versichern - nur mit sehr guter Planung und gutem Sprengmaterial möglich wäre. Kerosin verbrennt mit ca. 800 Grad während Stahl erst ab 1200-1250 Grad schmilzt. Aber selbst wenn: Wären die Pfeiler im Norden und Osten geschmolzen, wäre die Spitze oberhalb des Einschlages nach Nordosten abgekippt. Dieser perfekte top-down Dominoeffekt hätte nicht stattgefunden oder nur mit hohem Zufall. Aber gleich zwei mal?

* Und wie glaubhaft ist es, dass aus dem Inferno ausgerechnet der Pass eines Terroristen aus dem Flugzeug geschleudert wurde?

* Was ist mit den Explosionen in den WTC-Türmen, von denen Feuerwehrleute berichteten?

* Warum wurden die Trümmer umgehend nach Singapur verkauft und als Altmetall eingeschmolzen anstatt sie zu untersuchen?

* Warum wurde für die Untersuchung der 9/11 Attacken nur $3 Mio zur Verfügung gestellt, während es beim Challenger-Unglück über $40 Mio waren? Schliesslich hat 9/11 zu mehreren Kriegen geführt und bisher 60'000 Zivilisten das Leben gekostet.

* In beiden WTC-Türmen arbeiten 50'000 Menschen. Warum waren "nur" 3000 Opfer zu beklagen?

* Ein "Tourist" filmt "zufällig" den Einschlag des ersten Flugzeugs ins WTC. Nach eigenen Angaben durch den Lärm des FLugzeugs dazu animiert. Er richtet den Focus aber nicht auf's Flugzeug sondern auf den "richtigen" WTC-Turm. Zufall?

* Wie verhält es sich mit den widersprüchlichen Aussagen von G.W. Bush? Was wusste er wirklich?

* Wie ist es möglich, dass alle Terroristen unbehelligt einchecken konnten, obschon mehrere von ihnen auf Fahndungslisten standen?

* Warum wurde der Feldzug nach Afghanistan schon im Juni 2001 geplant, nachdem die Verhandlungen von Halliburton über den Bau einer Pipeline durch Afghansitan gescheitert waren?

* Am Tag vor 9/11 war die Anzahl der Put-Optionen, die in London, Tokyo und Hong-Kong auf Versicherungen und United Air Lines gehandelt wurden 10 mal höher als an normalen Tagen. Warum haben wir nie erfahren, wer damals die Shorties waren?


Schlussendlich stellt sich auch die Frage, wer von 9/11 profitiert. Die Muslime sicher nicht, denn die wurden nach den Anschlägen verteufelt. Hingegen haben die Ereignisse den USA den Vorwand geliefert den Nahen Osten zu besetzen und Truppen dort hin zu schicken, was auch Israel nützt. Vor den Anschlägen ist die US-Aussenpolitik wegen ihrer Haltung in der Nahost-Frage mehr und mehr unter internationale Kritik geraten während die Araber an Sympathien gewonnen haben. Nichts wäre deshalb aus Sicht der Muslime dümmer gewesen, als sich diese Sympathie zu verscherzen.

Was Verschwörungstheorien natürlich auch noch schürt ist die Tatsache, das dies nicht das erste Mal wäre, wo Propagandalügen dazu dienen, die Volksstimme auf einen Krieg einzuschwören. Die Lüge vom Angriff bei Tonkin (1966, war Begründung für Vietnam Krieg) ist ein Beispiel von mehreren.

Ja, es gibt Verschwörungstheorien, die wie im Fall Elvis, Diana, Monroe und JFK lächerlich sind. Auch im Fall 9/11 sind einige Theorien lächerlich. Aber: Wenn von 20 Theorien 10 widerlegt wurden, bleiben immer noch 10 Fragen offen. Und ich verlange verdammt noch mal, dass diese Fragen beantwortet werden, so sie korrekt gestellt wurden!

Soweit meine Sicht der Dinge als jemand, der den Amis so ziemlich jede Schweinerei zutraut, die denen nützt.

ABER!

Aus der mir ebenfalls eigenen Sicht des Informatikers, der die Welt mit rationalen, scharfen Augen betrachtet ....

Was der Spiegel-Artikel aufgezeigt hat, ist, dass die Fragen hinterfragt werden müssen.

Einige Beispiele:

Frage: Warum ist beim WTC-Anschlag nur ein einziger Jude ums Leben gekommen?
Antwort: Stimmt doch gar nicht. Wir rechnen mit 400 toten Juden!

Frage: Warum tauchen nach dem 11.9.01 angeblich tote Terroristen in den Medien auf?
Antwort: Tun sie doch gar nicht, das waren ganz andere Leute, die zufällig denselben Namen wie ein Terrorist hatten.

In diesem Zusammenhang müssten auch die Fragen, die ich oben wiedergegeben habe hinterfragt werden:

Frage: Stimmt es, dass die Auslastung der Flugzeuge unter 25% war?
Antwort: Ja das stimmt. Die Passagierzahlen sind ebenso bekannt wie Flugzeugtyp und damit die Anzahl der Sitzplätze.

Aber

* Stimmt es, dass aus Rentabilitätsgründen normaler Weise Flüge mit einer Auslastung von unter 70% nicht starten?

* Stimmt es, dass ein Pass eines Terroristen aus dem Inferno geschleudert wurde?

* Stimmt es, dass Kerosin mit 800° brennt und Stahl erst ab 1200° schmilzt?

* Gibt es jene Ominöse Amateur-Aufnahme des ersten WTC-Crashs und stimmt es, dass der Typ auf den Turm und nicht auf das FLugzeug focusiert hat?

* Stimmt der Betrag, der für die Aufklärung der WTC-Anschläge zur Verfügung gestellt wurde?

* Wie hoch ist die Zahl der Mitarbeiter, die normaler Weise an einem Morgen kurz vor 09:00 Uhr im WTC anwesend waren?

* Stimmt es, dass der zerborstene Stahl unmittelbar nach der Attacke nach Singapur verkauft wurde und keiner Untersuchung zugeführt wurde?

Ich finde es wichtig, dass die Fragestellung hier sehr genau überprüft wird, denn jede dieser Fragen enthält versteckt eine Behauptung und wird somit zur Suggestivfrage. Das ist gefährlich, wie ich an ein paar Beispielen belegen möchte:


Stufe1
Frage: Carlo, rauchst Du Joints??

Die Antwort auf diese Frage kann mit einem klaren Ja oder Nein abgehandelt werden.

Aber jetzt wird's brutal:

Stufe2
Frage: Carlo, rauchst Du immer noch Joints?

Hier liegt keine Ja/Nein-Antwort mehr drin, denn auch ein Nein von Carlo würde interpretiert als "Ich habe zwar mal Joints geraucht aber jetzt tue ich das nicht mehr."
Der Fall "Carlo hat nie Joints geraucht" wird von der Frage gar nicht in Erwägung gezogen. Das ist gefährlich und unfair.

Noch eine Stufe schlimmer wäre
Stufe3
Frage: Carlo, warum rauchst Du Joints?

... weil diese Frage schon von vornherein voraussetzt, dass Carlo Joints raucht, geraucht hat und weiterhin rauchen wird.

In diese Kategorie der Fragen Stufe3 gehören die meisten Fragen um 9/11. Das sollten wir nicht vergessen!

Deshalb ist - und ich sage das ausdrücklich nochmals - unbedingt die Fragestellung zu überprüfen!

Ist die Fragestellung falsch, wie im Fall der "lebenden Terroristen" und der Anzahl jüdischer Opfer, muss die Frage an sich ausgeschieden werden.

Aber wenn die Fragestellung korrekt ist, dann haben die "offiziellen Argumente" einen echten Erklärungsnotstand!

Marcus

germanasti
14.09.2003, 08:09
:lach

Ibykus
14.09.2003, 09:45
marcus,

vielen Dank für deine umfassenden Äußerungen :). Du rollst ja fast den ganzen Fall wieder auf. :D



Tja, dann scheint der Spiegel keine Aufklärung zu bringen - was zu erwarten ja auch vermessen wäre.


Bzgl. der einzelnen Fragen dürftest du das Buch "der insz. Terrorismus" zu Hilfe genommen haben ;)




mal sehn, wie carlo das Ganze wieder zerpflückt :hihi

carlo
14.09.2003, 12:11
Jetzt kommt auch noch der Marcus... :kopf: :hihi

Antworten gibt´s später, bin tagsüber zur Zeit stark beschäftigt... :(

Eumel
14.09.2003, 18:32
Hallo mfabian,


* Wie ist es möglich, dass beide WTC-Flugzeuge die Struktur der Gebäude so perfekt zum Einsturz brachten? Ein Einsturz, der - wie Sprengfachleute versichern - nur mit sehr guter Planung und gutem Sprengmaterial möglich wäre. Kerosin verbrennt mit ca. 800 Grad während Stahl erst ab 1200-1250 Grad schmilzt. Aber selbst wenn: Wären die Pfeiler im Norden und Osten geschmolzen, wäre die Spitze oberhalb des Einschlages nach Nordosten abgekippt. Dieser perfekte top-down Dominoeffekt hätte nicht stattgefunden oder nur mit hohem Zufall. Aber gleich zwei mal?

Das hat mit der Struktur dieses Gebäudes zu tun. Tragende Wände aussen und innen daran die Decken aufgehängt. Wenn mehrere Decken, weil die Halteklammern bei 400-600 C(von der Stahllegierung abhängig) ihre Stabilität verlieren und herunterfallen ergibt sich dieser Dominoeffekt. Die tragenden ua. aus massivem Stahl bestehenden Aussenwände geben dem ganzen dann die nötige Führung bis das dann alles im Erdgeschoss angekommen ist. Wenn du dir die Aufnahmen der Trümmer ansiehst sind diese Aussenwände auch das einzige was noch stehen geblieben ist. Das ist so logisch das sogar Bin Laden in einem seiner ersten Videos nach dem Anschlag davon gesprochen hat.


* Warum wurden die Trümmer umgehend nach Singapur verkauft und als Altmetall eingeschmolzen anstatt sie zu untersuchen?

Du kennst die Aufnahmen von der Unglücksstelle was willst du dort untersuchen und auf was? Aufgrund der Temperaturen des brennenden Kerosins hat der Stahl seine Festigkeit verloren. Schluss aus.


* In beiden WTC-Türmen arbeiten 50'000 Menschen. Warum waren "nur" 3000 Opfer zu beklagen?

Es hat Jahre vor diesem Desaster schon einen Anschlag von El Kaida auf das WTC gegeben. Die Evakuierungpläne werden entsprechend gewesen sein. Ausserdem sind die Flugzeuge ja ziemlich weit oben eingeschlagen und es hat einige Zeit gebraucht bis die beiden Gebäude zusammengebrochen sind.


* Wie ist es möglich, dass alle Terroristen unbehelligt einchecken konnten, obschon mehrere von ihnen auf Fahndungslisten standen?

Du hast auf Inlandsflügen keine Passkontrollen. In den USA gibt es keine Pass-, Ausweis- oder Meldepflicht.


* Warum wurde der Feldzug nach Afghanistan schon im Juni 2001 geplant, nachdem die Verhandlungen von Halliburton über den Bau einer Pipeline durch Afghansitan gescheitert waren?

Wenn man den Verschwörungstheoretikern glaubt, handelte es sich bei der Firma nicht um Halliburton sondern um Unocal (Wkn.: 867714). Wie die auf diese gigantische Idee gekommen sind in einem Musterland der politischen Stabilität wie Afghanistan eine Pipeline zu bauen verschliesst sich mir. Das dort Berge mit 5-6 Tausend Metern Höhe in der Gegend herumstehen, braucht man in diesem Zusammenhang kaum weiter zu kommentieren.


* Am Tag vor 9/11 war die Anzahl der Put-Optionen, die in London, Tokyo und Hong-Kong auf Versicherungen und United Air Lines gehandelt wurden 10 mal höher als an normalen Tagen. Warum haben wir nie erfahren, wer damals die Shorties waren?

Ich war an diesem Tag auch short allerdings nur in Stuttgart. Dafür gab meiner Meinung nach die Charttechnik eine ganze Menge gute Gründe her. Frag Germa der ist noch viel länger short.

Schlussendlich stellt sich auch die Frage, wer von 9/11 profitiert. Die Muslime sicher nicht, denn die wurden nach den Anschlägen verteufelt. Hingegen haben die Ereignisse den USA den Vorwand geliefert den Nahen Osten zu besetzen und Truppen dort hin zu schicken, was auch Israel nützt. Vor den Anschlägen ist die US-Aussenpolitik wegen ihrer Haltung in der Nahost-Frage mehr und mehr unter internationale Kritik geraten während die Araber an Sympathien gewonnen haben. Nichts wäre deshalb aus Sicht der Muslime dümmer gewesen, als sich diese Sympathie zu verscherzen.

Diese Muslime fühlen sich ja auch nicht in einem weltweiten Sympathiewettbewerb, sondern im Krieg und da waren sie mit wenig Aufwand bis jetzt ziemlich erfolgreich. Diese Terroraktion wurde im arabischen Raum auch entsprechend positiv gewürdigt.


Was Verschwörungstheorien natürlich auch noch schürt ist die Tatsache, das dies nicht das erste Mal wäre, wo Propagandalügen dazu dienen, die Volksstimme auf einen Krieg einzuschwören. Die Lüge vom Angriff bei Tonkin (1966, war Begründung für Vietnam Krieg) ist ein Beispiel von mehreren.

Wie lange hat es gedauert bis der Tonkin Zwischenfall aufgeflogen ist? Wie lange bei der Schweinebucht und Iran-Kontra? Bei der Verschwörung, die du unterstellst, gibt es viel zu viele Mitwisser, die viel zu gut bezahlt werden, wenn sie bei Time, NYT, Spiegel, Stern etc. plaudern.


* Stimmt es, dass aus Rentabilitätsgründen normaler Weise Flüge mit einer Auslastung von unter 70% nicht starten?

Das stimmt ganz eindeutig nicht. Ich bin selber schon von New York nach Miami geflogen mit 10 weiteren Passagieren an Bord. Nicht umsonst sind die US Fluggesellschaften hoch defizitär.


* Gibt es jene Ominöse Amateur-Aufnahme des ersten WTC-Crashs und stimmt es, dass der Typ auf den Turm und nicht auf das FLugzeug focusiert hat?

Wäre die Aufnahme von Interesse gewesen, wenn darauf nichts zu sehen ist?


* Stimmt der Betrag, der für die Aufklärung der WTC-Anschläge zur Verfügung gestellt wurde?

Was ist daran aufzuklären. Es sind zwei fast vollgetankte Flugzeuge in das WTC geflogen das Gebäude ist zusammengebrochen, 3000 Menschen sind tot und es gibt ein Bekennervideo von dem Mann, der auch für frühere Anschläge verantwortlich war.

:)

Ibykus
14.09.2003, 21:01
:kopf:


womit wir wieder bei Null wären :hihi

Tabea
14.09.2003, 21:14
Wirklich sehr interessant hier bei euch zu lesen :)

Und ein super Beispiel für konstruktive Kritik,
faire Diskussion usw. von dem sich so mancher mal eine Scheibe
abschneiden könnte ;) :D

carlo
14.09.2003, 21:59
Jetzt hat mir Eumel die ganze schöne Show gestohlen... :mo :mo :hihi

Tabea
14.09.2003, 22:46
Nicht heulen carlo, tu einfach so als hätte eumel
nicht geschrieben :cool: :p
Die Spannung steigt ..... :D

Vetinari
14.09.2003, 22:51
:rofl ... fur Iby ;) ...

Naja , nichts falsche mit "and I saw an airplane hit the tower" ... er hat es gesehen genau wie alle andere auf TV ... kein doppel bedeutung oder etwas ;)

Frage ist nur welche zeit alles passiert ist ... wir wissen nur die zweite flugzeug live auf TV war ... die bilder von die ersten kammen viel spaeter.

Wenn er die zweite live auf TV gesehen hat ... aber wusste immer noch nicht was fruhe passiert (erste flugzeug) ... warum dauert es so lang bis er informiert war ;)


Wie kann der ganze Welt wissen Amiland liegt unter ein terroristen angriff (dank CNN) ... aber der Presidet selbst wusste es nicht bis spaeter :rolleyes: :hihi


:D

mfabian
14.09.2003, 23:15
Original geschrieben von Eumel

Du kennst die Aufnahmen von der Unglücksstelle was willst du dort untersuchen und auf was?

Ich meine, dass ein Anschlag, der als Anlass für zwei Kriege herhalten muss etwas mehr Aufmerksamkeit verdient als ein paar "Aufnahmen".



Aufgrund der Temperaturen des brennenden Kerosins hat der Stahl seine Festigkeit verloren. Schluss aus.

Die Antwort ist unbefriedigend, weil hier die Antworten auseinander gehen. Der Schmelzpunkt von Stahl liegt weit über der Brenntemperatur von Kerosin. Oder eben doch nicht?
Alleine dieser Streitpunkt wäre es Wert gewesen, untersucht zu werden.
Und was ist mit den Explosionen, die von Feuerwehrleuten gehört worden waren? Waren Sprengkörper an die Stahlträger montiert worden wie die Verschwörungstheoretiker vermuten, hatten die Terroristen Sprengstoff/Bomben mit an Bord genommen oder waren es Explosionen des Treibstoffes?

Alles Fragen, die nicht beantwortet sind. Beweismaterial so schnell verschwinden zu lassen war im besten Fall unklug.


Es hat Jahre vor diesem Desaster schon einen Anschlag von El Kaida auf das WTC gegeben. Die Evakuierungpläne werden entsprechend gewesen sein. Ausserdem sind die Flugzeuge ja ziemlich weit oben eingeschlagen und es hat einige Zeit gebraucht bis die beiden Gebäude zusammengebrochen sind.

Ein gutes und stichhaltiges Argument :respekt.
Gibt es verlässliche Angaben darüber, wieviele Menschen zum Zeitpunkt der Anschläge in den Türmen waren? Die Besucherplattformen waren ja noch nicht offen.


Du hast auf Inlandsflügen keine Passkontrollen. In den USA gibt es keine Pass-, Ausweis- oder Meldepflicht.

Jetzt schon ;)


Wenn man den Verschwörungstheoretikern glaubt, handelte es sich bei der Firma nicht um Halliburton sondern um Unocal (Wkn.: 867714). Wie die auf diese gigantische Idee gekommen sind in einem Musterland der politischen Stabilität wie Afghanistan eine Pipeline zu bauen verschliesst sich mir.

Aus dem Gedächtnis: In einer der Ex-Soviet Republiken, die nördlich von Afghanistan liegt hat man grosse Erdölvorkommen vermutet. Eine Pipeline durch Afghanistan wäre der beste Weg gewesen, das Öl abzutransportieren. Also hat man Verhandlungen mit den Taliban geführt, um eine Erlaubnis für eine Pipeline zu erhalten. Die Verhandlungen sind im Juni 2001 gescheitert.
Unocal war die Öl-Explorer-Firma, Haliburton hätte die Pipeline gebaut (was auch ein paar Milliarden Dollar Umsatz gebracht hätte)

Später hat sich aber herausgestellt, dass die Ölquelle weit weniger ergiebig ist als vermutet und das Öl von schlechter Qualität sein soll.

Aber Achtung, diese Information stammt aus einer Web-Seite, die an die Konspiration glaubt. Die Quelle ist entsprechend unsicher.

Was dagegen spricht, dass diese Information korrekt ist, ist folgendes:Die Verschwörungstheorie unterstellt, dass der Afghanistan-Feldzug provoziert wurde, um die Kontrolle über Afghanistan und somit über die zukünftige Pipeline zu erlangen. Dies aber offensichtlich ohne ausreichende geologische Erkenntnisse. Denn bei einem Ölfeld, bei dem zunächst Bestände in der Grössenordnung derer des Irak vermutet werden, stellte sich später heraus, dass die Bestände zehnmal kleiner sind und das Öl durch hohen Schwefelanteil praktisch unbrauchbar ist.

Ich meine, selbst wenn die US-Regierung für Ölfelder bzw. -Pipelines einen Krieg riskieren sollten, würden sie doch vorher zwei- oder dreimal überprüfen, ob die besagten Ölfelder tatsächlich die vermuteten Ressourcen und Reserven aufweisen.


Ich war an diesem Tag auch short allerdings nur in Stuttgart. Dafür gab meiner Meinung nach die Charttechnik eine ganze Menge gute Gründe her. Frag Germa der ist noch viel länger short.

Ich war auch short. Allerdings auf SMI Index und nicht direkt in United und American Airlines. Es geht schon ganz konkret um die aussergewöhnlich hohen Shortpositionen, die genau jene Airlines und die entsprechenden Versicherungen betroffen haben.


Diese Muslime fühlen sich ja auch nicht in einem weltweiten Sympathiewettbewerb, sondern im Krieg und da waren sie mit wenig Aufwand bis jetzt ziemlich erfolgreich. Diese Terroraktion wurde im arabischen Raum auch entsprechend positiv gewürdigt.

Nun, das ist Ansichtssache: Noch am Nachmittag des 11.9. wurden auf CNN Bilder aus Palästina gezeigt von Menschen, die auf den Strassen tanzten und US-Fahnen verbrannten. Allerdings waren diese Bilder bereits einige Monate alt und in anderem Zusammenhang aufgenommen worden. Da die Bilder aber in unmittelbarer zeitlicher Nähe zum aktuellen Themenkreis 9/11 gezeigt wurden, ergab sich der (falsche) Eindruck, die Palästinenser würden wegen des WTC-Anschlages tanzen, jubeln und US-Fahnen verbrennen. Das ist Propaganda übelster Sorte, zeigt aber auf, wie schnell die Amerikaner bereit und in der Lage waren, den Anschlag zur Stimmungsmache zu missbrauchen.


Nun, es mag tatsächlich eine gewisse Schadenfreude unter islamistischen Extremisten für die 9/11 Attacken gegeben haben aber grosse Zustimmung dürfte 9/11 in der muslimischen Welt kaum gehabt haben.

Aber eben, das sind Meinungen über die man streiten kann. Tatsache ist, dass der Anschlag in erster Linie dem Ansehen der Muslime geschadet hat.



Wie lange hat es gedauert bis der Tonkin Zwischenfall aufgeflogen ist? Wie lange bei der Schweinebucht und Iran-Kontra?

Tonkin: Exakt 20 Jahre. Schweinebucht weiss ich nicht, Iran-Kontra etwa 5 Jahre.

Bei der Verschwörung, die du unterstellst, gibt es viel zu viele Mitwisser, die viel zu gut bezahlt werden, wenn sie bei Time, NYT, Spiegel, Stern etc. plaudern.

Zunächst mal, ich unterstelle gar nichts. Ich stelle nur Fragen bzw. wiederhole Fragen, die andere vor mir gestellt haben.

Aber das Argument mit den Mitwissern ist stichhaltig. Einen Tonkin-Angriff, der nie stattgefunden hat kann man sehr einfach kreieren. Aber bei einer 9/11 Aktion unter Beteiligung von CIA, Mossad, Pentagon, State-Department etc. ganz zu schweigen von all den kleinen Soldaten in der Luftüberwachung, die sich die Frage stellen mussten, wieso sie keine Jets raufschicken durften wie es die Vorschrift verlangte ...

Da hätten wohl mehrere Hundert Leute - wenn auch nicht vollständig - eingeweiht werden müssen.


Wäre die Aufnahme von Interesse gewesen, wenn darauf nichts zu sehen ist?

Nein, aber das ist nicht die Frage:

Die Frage lautet: Warum focusiert jemand den WTC-Turm der gleich gecrasht wird und nicht das Flugzeug?
Die einzig plausible Antwort, die ich auf diese Frage gelesen habe lautet: "Auf das WTC waren ständig irgendwelche Touristen-Kameras gerichtet."



Was ist daran aufzuklären. Es sind zwei fast vollgetankte Flugzeuge in das WTC geflogen das Gebäude ist zusammengebrochen, 3000 Menschen sind tot und es gibt ein Bekennervideo von dem Mann, der auch für frühere Anschläge verantwortlich war.

Was daran aufzuklären ist? Meinst Du die Frage ernst? :eek:

Antwort: Alles!

Alleine die 3000 Opfer verdienen eine vollständige Aufklärung!
Und die Tatsache, dass in der Folge in zwei Kriegen weitere 60'000 Menschen umgekommen sind. Aber damit wären wir wieder bei der ersten Frage.

Wir sollten auch im Auge behalten, dass Osama Bin Laden ein von der CIA ausgebildeter und die Al-Quaida eine von der CIA mitfinanzierte Organisation ist oder war.

Mal angenommen, dass Osama immer noch ein CIA-Handlanger ist, wie die Verschwörungstheoretiker vermuten: Die 19 Terroristen hätten dann zwar im Glauben gehandelt, den "Feind Amerika" zu bekämpfen, indirekt aber für die CIA gearbeitet.

Eine abscheuliche Vorstellung! Aber von der Hand zu weisen?

Marcus

Ibykus
15.09.2003, 14:03
danke, lieber Vetinari :D



carlo, ich hab mal einen Muttersprachler gefragt :) - es bleibt dabei



Original geschrieben von Vetinari
:rofl ... fur Iby ;) ...

Naja , nichts falsche mit "and I saw an airplane hit the tower" ... er hat es gesehen genau wie alle andere auf TV ... kein doppel bedeutung oder etwas ;)

Frage ist nur welche zeit alles passiert ist ... wir wissen nur die zweite flugzeug live auf TV war ... die bilder von die ersten kammen viel spaeter.

Wenn er die zweite live auf TV gesehen hat ... aber wusste immer noch nicht was fruhe passiert (erste flugzeug) ... warum dauert es so lang bis er informiert war ;)


Wie kann der ganze Welt wissen Amiland liegt unter ein terroristen angriff (dank CNN) ... aber der Presidet selbst wusste es nicht bis spaeter :rolleyes: :hihi


:D

Ibykus
15.09.2003, 14:23
Verschwörer gegen Verschwörer

Anstatt sich investigativem Journalismus zu widmen, beschimpft das deutsche Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL kritische Journalisten, die Fragen stellen, welche von der US-Regierung bisher nicht beantwortet wurden. Am erstaunlichsten an der Titelgeschichte vom 8.9.2003 ist aber wohl, dass auch der Spiegel nicht in der Lage ist, auch nur ein einziges Foto von einem Flugzeugtrümmerteil in Shanksville (Flug UA 93) oder am Pentagon (Flug AA 77) vorzuweisen. Nicht mal ein Flugzeug-Schnipselchen haben die Spiegel-Leute veröffentlicht, auch sie zeigen in ihrem Blatt nur die alten Bilder von leeren Kratern und blitzsauberem Golfrasen vor dem Pentagon und in Shanksville und merken dabei gar nicht, wie sie ihre eigene Geschichte damit ad absurdum führen. Normalerweise werden Flugzeugwracks von einer Unfallstelle auch in Hangars zusammengetragen und zusammengesetzt - nicht mal davon hat der Spiegel ein Foto vorgezeigt!

Als kritische Leser hätten wir von einem kritischen Magazin gern folgende Fragen beantwortet:

- Wieso fand man weder in Shanksville (Pennsylvania) noch im Pentagon Flugzeugreste? Fotos zeigen jeweils nur ein kleines Loch im Boden bzw. in der Mauer, dafür aber eine pilzförmige Rauchwolke über der angeblichen Absturzstelle. Diese Rauchwolke sieht genauso aus wie die von einer Bombe.
- Warum standen die angeblichen Terroristen nicht auf der Passagierliste?
- Woher wusste das FBI schon am nächsten Tag die Namen dieser Leute, wo es doch vorher eigenen Aussagen zufolge keine Ahnung gehabt hatte?
- Warum gibt es auf dem offiziellen Fahndungsplakat des FBI keine Beweise gegen Bin Laden? Der wird nur wegen eines ganz anderen Anschlags gesucht, nicht wegen der Ereignissen am 11.9.
- Warum wurden der Flugschreiber und alle Tonbänder der Unterredung mit Piloten und Passagieren beschlagnahmt? Was ist auf ihnen zu hören?
- Warum waren sämtliche Flugsicherungen ausgerechnet an diesem Tag außer Kraft gesetzt - und vor allem wie und von wem?
- Warum hat Präsident Bush nichts getan, als er vom ersten Crash ins WTC erfuhr? Er unterhielt sich weiterhin mit den Schülern, als sei nichts geschehen.
- Wer hat die Aktienspekulation initiiert und wieso fand die amerikanische Börsenaufsichtsbehörde nicht heraus, wer diese Männer gewesen sind?
- Wie können Stahl und Beton nach kurzer Brandzeit eines flüchtigen Stoffs selber zum Brennen und Schmelzen anfangen?
- Wohin sind die Trümmerteile des World Trade Centers verschwunden und warum hat sie niemand untersucht?

Diese und andere Fragen können nur offizielle Stellen beantworten. Solange dies nicht geschieht, machen sich denkfähige und denkbereite Journalisten ihre eigenen Gedanken, während der Spiegel getreu seinem Titelbild handelt und die Welt auf den Kopf stellt.

http://www.pm-magazin.de/de/wissensnews/wn_id692.htm

Ibykus
15.09.2003, 14:26
WHY DON'T WE HAVE ANSWERS TO THESE 9/11 QUESTIONS?

By WILLIAM BUNCH
bunchw@phillynews.com



NO EVENT IN recent history has been written about, talked about, or watched and rewatched as much as the terrorist attacks of Sept. 11, 2001 - two years ago today.

Not only was it the deadliest terrorist strike inside America, but the hijackings and attacks on New York City's World Trade Center and the Pentagon in Washington were also a seminal event for an information-soaked media age of Internet access and 24- hour news.

So, why after 730 days do we know so little about what really happened that day?

No one knows where the alleged mastermind of the attack is, and none of his accomplices has been convicted of any crime. We're not even sure if the 19 people identified by the U.S. government as the suicide hijackers are really the right guys.

Who put deadly anthrax in the mail? Where were the jet fighters that were supposed to protect America's skies that morning? And what was the role of our supposed allies Saudi Arabia and Pakistan?

There are dozens of unanswered questions about the 2001 attacks, but we've narrowed them down to 20 - or 9 plus 11.

1. What did National Security Adviser Condoleezza Rice tell President Bush about al Qaeda threats against the United States in a still-secret briefing on Aug. 6, 2001?

Rice has suggested in vague terms that the president's brief - prepared daily by the CIA - included information that morning about Osama bin Laden's methods of operation - including hijacking. But when the congressional committee probing Sept. 11 asked to see the report, Bush claimed executive privilege and refused to release it.

2. Why did Attorney General John Ashcroft and some Pentagon officials cancel commercial-airline trips before Sept. 11?

On July 26, 2001 - 47 days before the Sept. 11 attacks - CBS News reported that Ashcroft was flying expensive charters rather than commercial flights because of a "threat assessment" by the FBI. CBS said, "Ashcroft has been advised to travel only by private jet for the remainder of his term." Newsweek later reported that on Sept. 10, 2001, "a group of top Pentagon officials suddenly canceled travel plans for the next morning, apparently because of security concerns."

Did either Ashcroft or the Pentagon have advance information about a 9/11-style attack and, if so, why wasn't this shared with the American public?

3. Who made a small fortune "shorting" airline and insurance stocks before Sept. 11?

On Sept. 10, 2001, the trading ratio on United Airlines was 25 times greater than normal at the Pacific Exchange, where traders could buy "puts," high-risk bets that the price of a company's stock will fall sharply. The next day, two hijacked United jetliners crashed, causing the company's shares to plummet and ultimately leading the airline into bankruptcy. CBS News later reported that at intelligence agencies, "alarm bells were sounding over unusual trading in the U.S. stock options market" on the day before the attacks.

The unusual stock trading suggests that someone with a sophisticated knowledge of finance also had advance information about the impending attack. But two years later, no one has been charged in this matter, and officials have not indicated even if the probe is still open.

4. Are all 19 people identified by the government as participants in the Sept. 11 attacks really the hijackers?

Probably not. Just 10 days after the attacks, a report by the British Broadcasting Corp. said that some of the supposed hijackers identified by the FBI appeared to be alive and well. The BBC story said Abdelaziz al-Omari, named as the pilot who crashed the jet into the World Trade Center's North Tower, was reported by Saudi authorities to be working as an electrical engineer. He reported his passport had been stolen in Denver in 1995. Saudi officials said it was possible that another three people whose names appear on the FBI list also are alive.

The article, which can be read at Unanswered Questions, makes a persuasive case that another man was posing as Ziad Jarrah, the alleged pilot of hijacked Flight 93, which crashed in Shanksville, Pa. So why did this story line vanish into thin air?

5. Did any of the hijackers smuggle guns on board as reported in calls from both Flight 11 and Flight 93?

Quite possibly. An internal Federal Aviation Administration memo written at 5:30 p.m. on the day of the attacks said that a passenger aboard American Airlines Flight 11 - Israeli-American Daniel Lewin - had been shot to death by a single bullet before the jet slammed into the North Tower of the World Trade Center. The FAA insists the memo was a mistaken "first draft," even though the

alleged shooting is described in great detail.

Aboard Flight 93, passenger Thomas Burnett told his wife, Deena, in a 9:27 a.m. cell-phone call: "The hijackers have already knifed a guy, one of them has a gun, and they are telling us there is a bomb on board."

Why has this angle of Sept. 11 not been investigated in more detail?

6. Why did the NORAD air defense network fail to intercept the four hijacked jets?

During the depths of the Cold War, Americans went to bed with the somewhat reassuring belief that jet fighters would intercept anyone launching a first strike against the United States. That myth was shattered on 9/11, when four hijacked-jetliners-turned-into-deadly-missiles cruised the American skies with impunity for nearly two hours.

Why did the North American Aerospace Defense Command seem unaware of literally dozens of warnings that hijacked jetliners could be used as weapons? Why does NORAD claim it did not learn that Flight 11 - the first jet to strike the World Trade Center about 8:45 a.m. - had been hijacked until 8:40 a.m., some 25 minutes after the transponder was shut off and an astounding 15 minutes after flight controllers heard a hijacker say, "We have some planes..."?

Why didn't the fighters that were finally scrambled at Otis Air Force Base in Massachusetts and Langley Air Force Base in Virginia fly at top, supersonic speeds? Why didn't fighters immediately take off from Andrews Air Force Base, just

outside Washington, D.C.? Why was nothing done to intercept American Airlines Flight 77, which struck the Pentagon, when officials knew it had been had been hijacked some 47 minutes earlier?

And why has no one been disciplined for the worst breakdown in national defense since Pearl Harbor?

7. Why did President Bush continue reading a story to Florida grade-schoolers for nearly a half-hour during the worst attack on America in its history?

In arguably the greatest understatement in U.S. history, Bush told a questioner at a California town-hall meeting in January 2002 that 9/11 "was an interesting day." Interesting, indeed. In the two years since the attacks, questions have only grown about the president's bizarre behavior that morning, when he was informed in a Sarasota classroom that America was under attack.

"I couldn't stop watching the president sitting there, listening to second-graders, while my husband was burning in a building," World Trade Center widow Lorie van Auken, a leader of relatives of Sept. 11 victims who have raised questions about the attacks, told Gail Sheehy in the New York Observer.

Why did Bush read a children's story about a pet goat and stay in the classroom for more than a half-hour after the first plane struck the World Trade Center and roughly 15 minutes after Chief of Staff Andrew Card told him that it had been a deliberate attack? Why didn't he take more decisive action, and why wasn't he hustled to a secure area while the attacks were clearly still under way?

Conspiracy advocates have cited these strange lapses as evidence that Bush knew about the attacks ahead of time, but why would anyone with advance knowledge appear so clueless?

For a fascinating read on the subject, go to: An Interesting Day.

8. How did Flight 93 crash in western Pennsylvania?

The most popular version - that heroic passengers who fought with the hijackers successfully stormed the cockpit - has become so widely accepted that people were jarred last month when an Associated Press report seemed to contradict it. The AP story took one line out of a congressional report and wrote that the FBI now believes the hijackers crashed the plane on purpose.

Many were dismayed that the FBI would change its story, but the government had never put out an official story. Some unidentified government officials had first floated the hijackers-crashed-the-plane-on-purpose theory in late 2001.

Based solely on circumstantial evidence from several cell-phone calls made by passengers, most of the public and the mainstream media have come to believe that the plane crashed because of a struggle between the passengers and the hijackers.

Meanwhile, the FBI reportedly has enough hard information about what really happened on Flight 93 to have worked up a flight-simulation video. But that video, the cockpit audio recording and the hard data from the other "black box," the flight data recorder, is still top secret.

The issue symbolizes the government's continuing refusal to release information about what really happened on Sept. 11. Even some relatives of Flight 93 victims are growing unhappy that more information has not been publicized.

9. Was Zacarias Moussaoui really "the 20th hijacker"?

Almost certainly not, even though the allegation has been repeated hundreds of times in the media. The Moroccan native, who has been in custody since his August 2001 arrest on immigration charges after he attended a flight-training school in Minneapolis, has admitted that he is a member of al Qaeda and wanted to commit terrorist acts in America. But he arrived here much later than the Sept. 11 hijackers and reportedly had no contacts with them.

The issue is important because some family members of Sept. 11 victims who are seeking information about what happened that day have been turned down because of the ongoing Moussaoui case.

10. Where are the planes' "black boxes"?

Nothing is more critical to learning about air disasters than the so-called "black boxes." They are the 30-minute audio recordings of cockpit chatter and the fight-data inputs which show the speed, direction and operational condition of the plane, and which are encased in material designed to withstand a high-speed crash. Yet the government has continued to keep a lid of secrecy on the black boxes from Flight 77, which crashed into the Pentagon, and from Flight 93.

FBI Director Robert Mueller has said Flight 77's data recorder provided altitude, speed, headings and other information, but the voice recorder contained nothing useful. Why not? Why not release the information to the public? Why has a docile mainstream media not demanded this information?

And how come none of the four "indestructible" black boxes was recovered from the World Trade Center, even as investigators said that a passport belonging to one of the hijackers had been found in the rubble, undamaged, a week after the towers's collapse?

11. Why were Donald Rumsfeld and other U.S. officials so quick to link Saddam Hussein to the attacks?

CBS News reported that the defense secretary was making notes about invading Iraq even before the fires from Flight 77 had been extinguished on the other side of the Pentagon. Rumsfeld wrote that he wanted "best info fast. Judge whether good enough [to] hit S.H." - Saddam Hussein - "at the same time. Not only UBL" - Osama bin Laden. He added: "Go massive. Sweep it all up. Things related and not."

Rumsfeld and a number of other Bush administration officials have ties to a once-obscure policy group called the Project for a New American Century. In a 2000 white paper, PNAC - which had long urged an American invasion of Iraq - said that for the United States to assert itself properly as the world's lone superpower, "some catastrophic and catalyzing event - like a new Pearl Harbor" - would be required.

That new Pearl Harbor came - two years ago today.

12.Why did 7 World Trade Center collapse?

7 World Trade Center, a 47-story building, was not struck by an aircraft on Sept. 11, yet the building mysteriously collapsed at 5:20 p.m. that afternoon. Apparently debris from the jetliner attacks on the adjacent twin towers started a fire at No. 7. But as the New York Times noted: "No building like it, a modern, steel-reinforced high-rise, had ever collapsed because of an uncontrolled fire." Investigators have speculated that excess diesel

fuel for emergency generators fanned the flames, but the full story may never be known.

Some questions also have lingered about why the two 110-story towers collapsed. But investigators think the burning jet fuel - compounded by paper-and-electronics-laden cubicles and possibly insulation matter - burned long enough, at temperatures exceeding 1,000 degrees, to weaken the structural steel.

13. Why did the Bush administration lie about dangerously high levels of toxins and hazardous particles after the WTC collapse?

Because apparently some White House officials felt that the health of the American economy and Wall Street was more important than the health of New York City residents who lived nearby. For example, on Sept. 16, 2001, a draft press release from the Environmental Protection Agency said: "Recent samples of dust gathered by OSHA on Water Street showed higher levels of asbestos in EPA tests." That was deleted and replaced with this: "The new samples confirm previous reports that ambient air quality meets OSHA standards and consequently is not a cause for public concern."

A key figure in the changes was the head of the White House Council on Environmental Quality, who - you can't make this stuff up - is a lawyer who formerly represented the asbestos industry.

In fact, the EPA told workers and residents that it was safe to return to lower Manhattan at a time when some test results had not been analyzed and other key tests had not even been performed. The outcome? Key medical professionals say thousands of New Yorkers have developed respiratory illnesses associated with exposure to the dust. Symptoms include periodic gasping for air, a choking sensation and unusual sensitivity to airborne irritants, apparently from a type of "occupational asthma" called Reactive Airways Disease Syndrome.

14. Where is Dick Cheney's undisclosed location?

We'll never know, but a widely reported rumor was that it was right here in the Keystone State. The speculation is the vice president spent the days after the attack at Site R, a secretive Cold War-era site, also known as Alternate Joint Communications Center, deep inside Raven Rock Mountain. The mountain is in western Pennsylvania, near Waynesboro.

15. What happened to the more than $1 billion that Americans donated after the attack?

The largest recipient, the American Red Cross, says it already has used $741 million from its Liberty Fund to help more than 55,000 families cope with the death of loved ones, serious injuries, physical and mental health concerns, financial loss, homelessness and other effects of the attacks.

Of that, $596 million was in the form of direct financial assistance to families of those killed or seriously injured, as well as to displaced workers, residents and emergency personnel who were seriously affected. Depending on individual needs, this financial assistance included up to a full year's living expenses, estate and special-circumstances cash grants, and more.

16. What was the role of Pakistan's spy agency in the Sept. 11 attacks and the subsequent murder of U.S. journalist Daniel Pearl?

The idea that Pakistan is considered a leading American ally in the war on terror is both ironic and a bit disturbing when one considers that there are proven links between Pakistan's intelligence agency, the notorious ISI, and the Taliban, as well as likely ties to al Qaeda and bin Laden.

In October 2001, the Wall Street Journal and many reputable news organizations in South Asia reported that the head of the ISI, Lt. Gen. Mahmoud Ahmad, was fired after being linked to a $100,000 payment that had been wired to al Qaeda hijacker Mohamed Atta in America to pay for the Sept. 11 attacks. The New York Times said the intelligence service even used al Qaeda camps in Afghanistan to train covert operatives for use in a war of terror against India.

In recent weeks, two troubling reports have emerged. The highly regarded French journalist Bernard-Henri Levy has written that Wall Street Journal reporter Pearl had been murdered by elements of the ISI because he'd learned that al Qaeda "is largely controlled by the Pakistani secret service" and that Islamic extremists control the nation's nuclear weapons. And investigative reporter Gerald Posner writes that bin Laden lieutenant Abu Zubaydah not only revealed a link to top Saudis but also to high-ranking Pakistani air force officer Mushaf Ali Mir. Mir, who is said to have cut protection deals in secret meetings with bin Laden, died earlier this year in a plane crash that also killed his wife and closest confidants.

17. Who killed five Americans with anthrax?

Actually, it's not clear whether this question should even be on this list. Two years later, it's not known whether the anthrax-laden letters that killed five Americans from Connecticut to Florida, and targeted some leading Democratic pols and TV news anchors, had anything to do with the Sept. 11 attacks. Indeed, the list of potential suspects - al Qaeda terrorists, Saddam, crackpot U.S. scientists - hasn't been narrowed down. Our government's utter cluelessness about a reign of terror that rattled the nation and dominated the headlines in fall 2001 is an investigative failure of epic proportions.

One man, a former Army biomedical researcher named Steven J. Hatfill, has been labeled "a person of interest" by the FBI, but nothing definitive has linked Hatfill to the crime. Just this summer, federal investigators drained a Frederick, Md., pond where they speculated the anthrax letters might have been assembled, but tests of soil samples taken after the draining yielded no evidence of biological weapons. And now Hatfill has sued the government for invading his privacy - in a case that may never be solved.

18. What happened to the probe into C-4 explosives found in a Philadelphia bus terminal in fall 2001?

Do you remember this front-page headline from Oct. 20, 2001: "In Phila. locker, a lethal find; Explosive 'would probably have leveled' bus depot." You can be forgiven if you don't. There's been no mention in local media since late 2001 of the alarming discovery of one-third of a pound of lethal C-4 and 1,000 feet of military detonation cord in a locker at the Greyhound bus terminal in Center City, even though it's possibly the most direct link between Philadelphia and domestic terrorism.

Investigators conceded a couple of months into their probe that the trail had gone stone-cold. They speculated that the material had been stolen from an Army base and that the culprit, who rented the locker on Sept. 29, 2001, decided that the material was too hot to handle after the Sept. 11 attacks. The truth may never be known.

19. What is in the 28 blacked-out pages of the congressional Sept. 11 report?

It's not a total mystery. Everyone has acknowledged that the pages contain highly embarrassing information about links between the Sept. 11 hijackers and the government of Saudi Arabia, America's supposed ally in the Middle East and home to the world's largest oil reserves. One of those officials is said to be Saudi ambassador Prince Bandar, whose wife, Princess Haifa, indirectly funded at least two of the Sept. 11 terrorists during their time in San Diego. The prince is so close to the Bush family that he's known, incredibly, as "Bandar Bush." This week, Time reports that just after the Sept. 11 attacks, when U.S. commercial airspace was still closed to our citizens, Bush allowed a jet to stop at 10 U.S. cities to pick up and fly home 140 prominent Saudis, including relatives of bin Laden.

A new must-read book by investigative reporter Posner - "Why America Slept" - takes the conspiracy to the highest of levels of the Saudi government. He says a top bin Laden lieutenant, Abu Zubaydah, who was captured in March 2002, stunned investigators when - allegedly given the "truth serum" sodium pentothal - fingered three top Saudis. They were Prince Ahmed bin Salman bin Abdul Aziz, the Westernized owner of 2002 Kentucky Derby winner War Emblem; Prince Turki al-Faisal bin Abdul Aziz, the kingdom's longtime intelligence chief, and Prince Fahd bin Turki bin Saud al-Kabir.

The most incredible part of the story is what happened next. In an eight-day period in late July 2002, Prince Ahmed died at age 43 from a heart attack, Prince Turki died in a car crash and Prince Fahd "died of thirst." Coincidence? What do you think?

20. Where is Osama bin Laden?

Remember how President Bush vowed on Sept. 17, 2001, that he was determined to catch bin Laden "dead or alive"? Well, the good news is that if he wants bin Laden "alive," there's still a chance that could happen. Intelligence experts now agree that bin Laden successfully escaped his Tora Bora hideout in Afghanistan back in December 2001 - when the U.S. failed to commit ample manpower to the chase - and that the al Qaeda leader is alive and well, and plotting new attacks.

"We don't know where he is," Army Col. Rodney Davis, spokesman for America's forces in Afghanistan, said recently. But Newsweek seems to know where to find bin Laden: in the remote, mountainous - and lawless - Kunar province of Afghanistan. The magazine chillingly reported that just five short months ago, bin Laden convened the biggest terror summit since Sept. 11 at a mountain stronghold there. The participants reportedly included three top-ranking representatives from the Taliban, several senior al Qaeda operatives and leaders from radical Islamic groups in Chechnya and Uzbekistan. The topic was carrying out attacks against U.S. interests inside Iraq.

The most chilling aspect of the Newsweek report is that bin Laden has access to biological weapons and is determined to find a way to use them against the United States. A source from the Taliban told the magazine: "Osama's next step will be unbelievable."

But this week, ABC News reported that the hunt for bin Laden has been narrowed to a different area - a 40-square-mile section of the Waziristan region of Pakistan. The report said that local residents suspected of trying to inform Americans about bin Laden's whereabouts were executed in broad daylight.

http://www.philly.com/mld/dailynews/6742902.htm

:respekt

carlo
16.09.2003, 00:48
Mein lieber Marcus, :)


carlo steht zwar nicht auf biochemisch ausgelöste Bewußtseinserweiterung, aber gibt Dir zu bedenken, daß sämtlich gestellte Fragen der Verschwörungsanhänger suggestiven Charakter aufweisen. Man fragt nicht aus purer Wißbegierde, sondern erwartet bereits im Vorfeld, daß die Antwort dürftig ausfällt oder gar nicht gegeben wird. Die Schlußfolgerung daraus steht quasi schon in dem Moment fest, in dem "ja nur gefragt wird"...

In unserem Beispiel gehen Bröckers & Co. davon aus, daß die Geschehnisse des 11.09. nicht dem entsprechen, was man über die Medien erfahren konnte, sondern daß die amerikanische Regierung inclusive dahinter stehender Mächte die Anschläge inszenierten.

Um diesen Popanz herum werden dann die "Fragen" gestellt, scheinbar teilnahmslos und neutral, schließlich hat fragen ja irgendwie unschuldigen Charakter. Es werden die banalsten Dinge gefragt, man diskutiert Bush´s Gesichtsmimik im Moment der Unterrichtung über den zweiten Anschlag, man hängt sich an einer offenbar falsch eingestellten Uhr der Videokamera am Pentagon auf, man moniert die starke Focussierung eines Hobbyfilmers auf das WTC, als wenn der wußte, was gleich passieren wird...

Merkwürdigerweise kennt man von Bülow, Meyssan und Genossen nicht etwa seit Jahren als unerbittliche, allseits anerkannte und nur der Wahrheit verpflichtete Zeitgenossen, die schon etliche Skandale hieb- und stichfest aufklären konnten, sondern eher als skurile Randfiguren der Gesellschaft; von Bülow bekleidete wenigstens mal das Amt eines Staatssekretärs und Ministers, aber Menschen ändern sich ja bekanntlich ab und zu... ;)

Insofern ist die SPIEGEL-Häme verständlich,
denn hier werden keine Experten und Fachleute madig gemacht, sondern einfach nur die Lebensläufe einiger Fanatasten beleuchtet.

Vor Gericht gilt:
Wer etwas einklagen will, muß es beweisen.
Und genau diese Beweise für ihre Annahmen bleiben uns die Herren Konspiranten schuldig. Da reicht es einfach nicht, "...nur Fragen zu stellen.

P.S.
Noch zwei kleine Anhängsel in der Sache:

1. Die Geschichte mit dem scheinbar inkompatiblen Verhältnis zwischen Schmelztemparatur des Stahls und der niedrigeren Selbstentzündungstemparatur von Kerosin erklärt sich einfach:

Entscheidend ist,
daß Stahl bereits ab etwa 500º C seine Konsistenz stark verliert, das Material wird weich wie Kaugummi. Wie Eumel schon richtig beschrieb, baut man in USA sozusagen Stahlgerippe, die ihren Verbund erst durch die "eingehängten" Etagen bekommen, während bei uns die Statik fundamental Stockwerk für Stockwerk berechnet wird. Das wiederum hat aber etwas mit der Bauhöhe und den terrestrischen Gegebenheiten (Erdbebengebiet, Taifune etc.) zu tun.

2. Die islamische Welt gibt es nicht, ganz im Gegenteil, sie ist gespalten wie nie. Was es gibt, ist die tiefe Abneigung und teilweise regelrechten Haß auf Juden. Und da die Amerikaner in den Augen vieler Araber Israel finanzieren, gab es schon verhohlene Schadenfreude darüber, daß die "Freunde unserer Feinde mal so richtig was abbekommen haben". Eine zweite Wahrheit ist aber auch, daß man ohne die Amerikaner wenig selbst bewerkstellen kann. Die arabischstämmigen Intellektuellen studieren selbstverständlich in Oxford, Harvard oder eben Hamburg...

Zurück bleiben diejenigen, die kein Geld für Bildung ausgeben können, deren Söhne und Töchter auf die haßpredigenden Religionsschulen der Hamas oder Hisbollah gehen und nicht selten stolz darauf sind, wenn ihr eigenes Kind in Israel bei einem Selbstmordanschlag um´s Leben gekommen ist... :(

Wichtig ist zu erkennen,
daß Al-Quaida den Islam benutzt, um ihren Zielen gerecht zu werden - als Beispiel sei die Ausrufung des Dschihad gegen Amerika durch bin Laden genannt - diese Recht steht nur den obersten Religionsführern (ab Imam aufwärts) zu, aber das genau das ist bin Laden eben nicht - und hierin liegt nach meiner Meinung die Unberechenbarkeit und Gefährlichkeit der Terroristen... :rolleyes:

Matze
16.09.2003, 01:00
Die Taktik mit der einige dieser Verschwörungsgurus vorgehen hat schon mal geklappt, damals landete die Welt in einem Weltkrieg. Sind wir heute schlauer?

Ein Land ist immer nur das, was man selber draus macht :).

Ibykus
24.09.2003, 11:54
Mordspekulationen über Tod von Papst Johannes Paul I

Das geistliche Oberhaupt starb vor 25 Jahren nur 33 Tage nach seiner Wahl - Vatikan verzichtete auf Obduktion der Leiche

Rom - Vor einem Vierteljahrhundert starb Papst Johannes Paul I. Sein Pontifikat ging als eines der kürzesten in die Kirchengeschichte ein, während der jetzige Papst Johannes Paul II. bereits länger im Amt ist als fast alle seine Vorgänger und das 25-jährige Jubiläum im Oktober bevor steht. Der 65-jährige Albino Luciani starb völlig überraschend in der Nacht vom 28. auf den 29. September 1978 - nur 33 Tage nach seiner Wahl zum Nachfolger von Papst Paul VI. Nach offiziellen Angaben erlag er einem Herzinfarkt - doch bis heute halten sich Gerüchte, dass er keines natürlichen Todes starb.


Offiziell Herzinfarkt

Nach offizieller Darstellung des Vatikans wurde Johannes Paul I. in der Früh des 29. September in seinem Bett sitzend tot aufgefunden. Nach Angaben des hinzugezogenen Arztes hatte er schon vor Mitternacht beim Lesen einen Herzinfarkt erlitten. Diese Version wurde jedoch immer wieder in Zweifel gezogen. Seit Jahrhunderten war kein Papst schon einen Monat nach seiner Wahl gestorben. Sofort kamen unter anderem auch Gerüchte auf, Johannes Paul I. sei ermordet worden.


Kursänderungen geplant

Er sei beseitigt worden, besagen die Gerüchte, weil er angeblich die mächtige römische Kurie grundlegend reformieren wollte, weil er in der in undurchsichtige Geschäfte verwickelte Vatikanbank aufräumen wollte, ja sogar weil er radikale Kursänderungen der Kirche geplant habe. Bücher wurden über den angeblichen Mord geschrieben. Als Hauptindiz für einen Mord wurde von den Mordtheoretikern die Entscheidung des Vatikans gewertet, auf eine Obduktion der Leiche zu verzichten.


Der "Lächelnde"

Luciani galt als bescheidener, streng gläubiger Mann. Der Norditaliener stammte aus ärmlichen Verhältnissen und ging wegen seines freundlichen Wesens als "lächelnder Papst" in die Geschichte ein. Luciani war Patriarch von Venedig, als ihn seine Kardinalskollegen schon am ersten Tag des Konklave am 26. August 1978 überraschend zum Oberhaupt der katholischen Kirche wählten. Er selbst, der nicht zu den Favoriten für die Nachfolge zählte und international weithin unbekannt war, soll gezögert haben, die Wahl anzunehmen. Er gab sich den in der Kirchengeschichte neuen Namen Johannes Paul, aus Respekt für seine beiden Vorgänger Johannes XXIII. und Paul VI.

Knapp drei Wochen nach dem Tod von Johannes Paul I. wurde am Abend des 16. Oktober 1978 der Krakauer Kardinal Karol Wojtyla als erster Nichtitaliener seit rund einem halben Jahrtausend zum Nachfolger gewählt. Wojtyla übernahm den Namen seines Vorgängers, doch noch lange werden sich Theologen fragen, welchen Gang die Kirchengeschichte genommen hätte, wenn der Luciani-Papst länger gelebt hätte.

Quelle (http://derstandard.at/Text/?id=1428165&)

Ibykus
24.09.2003, 12:01
Fernsteuerung per Funkstrahl aus WTC-Gebäude 7

Wer sich intensiv mit Geheimdiensten beschäftigt, muss aufpassen, nicht irgendwann in Verfolgungswahn zu enden. Andreas von Bülow hat nun sein zweites Buch geschrieben. Das Ergebnis ist teils krude, aber sicher nicht langweilig - und auch nicht durchgehend leicht zu widerlegen.


Es gibt etliche Verschwörungstheorien zum Ablauf des 11. September 2001. Die offizielle besagt, 19 in Afghanistan geschulte Verschwörer hätten die vier Passagierflugzeuge entführt und damit unter anderem die beiden Türme des World Trade Center zerstört. Als Drehbuch klänge so ein Skript ziemlich abenteuerlich, aber wir kennen alle den tödlich realisierten Film. Dass zwei Flugzeuge in die WTC-Türme rasten, ist also unbestritten, während bei dem Einschlag ins Pentagon (Wie schaffte der es so tief einzuschlagen, ohne den Rasen zu beschädigen?) sowie dem auf offenem Feld zerschollenen vierten Jet einiges diskutiert wird. Umstritten ist, dass dies wirklich nicht verhindert werden konnte und wie wichtige Leute im Staat USA darauf zunächst kaum reagierten (vgl. Ist da was faul im Bush?).

Dies bereitet den Boden für weniger offizielle Verschwörungstheorien, die deutlich angreifbarer sind - und sich dennoch für gutes Geld verkaufen lassen, ob man nun dafür ist oder dagegen. Mittlerweile ist eine Schlammschlacht (vgl. Der Countdown läuft) losgebrochen, in der selbst Michael Moore von anerkannten Journalisten als "scheinheilig und argumentativer Schwindler" beschimpft wird, obwohl der sich in seinen bisher veröffentlichten Werken gar nicht zum 11. September 2001 geäußert hat - was auch kaum möglich wäre, da sie vorher entstanden sind -, sondern über inneramerikanische Probleme wie Waffenbegeisterung (vgl. Thanks for not shooting me) und Wahlfälschung (vgl. One Moore stupid man). Allerdings hatte Michael Moore stets den Präsidenten Bush und die Regierung kritisiert - und dies ist nach dem 11. September nicht mehr opportun. Tatsächlich sollte deshalb sein bis heute erfolgreichstes frech-satirisches Buch "Stupid white men" vor der Auslieferung eingestampft werden - was allerdings nur die für England bestimmte Ausgabe in einem zusätzlichen Vorwort verrät, nicht das US-Original und auch nicht die deutsche Übersetzung. Nur auf seiner eigenen Website hat Moore eine gekürzte Zusammenfassung des Vorfalls.

Neben eher unbekannten Webautoren, deren Websites nach kurzer Zeit oft gar nicht mehr existieren, gibt es in Deutschland auch einige Bücher zum Thema. Wer (auf Papier) schreibt, der bleibt. Mathias Bröckers ist auf Telepolis durch seine Serie The WTC Conspiracy natürlich bestens bekannt und wird auch sonst am ehesten akzeptiert. Er hat mittlerweile zwei Bücher zum Thema veröffentlicht, in teils zweistelligen Auflagen. Auch Gerhard Wisnewski stellte die Frage nach den ungelösten Fragen des 11.9.2001 und schrieb ein Buch darüber.

Dritter im Bunde der bekannten deutschen Verschwörungs-Kritiker ist Dr. Andreas von Bülow und auch sein Buch verkauft sich ganz ausgezeichnet, doch hört man eher wenig darüber. Kunststück, galt er ja schon mit seinem ersten Werk als Verschwörungstheoretiker, obwohl er sich mit dem Thema "Geheimdienste" auskennen muss: Bülow, Jurist und ehemaliger SPD-Abgeordnete war von 1976 bis 1980 Staatssekretär im Verteidigungsministerium und übernahm dann die Leitung des Bundesministeriums für Forschung und Technologie. Erfahrungen mit Geheimdiensten sammelte er 1992/1993 als SPD-Obmann im Schalck-Golodkowski Untersuchungsausschuss. Selbst für einen Geheimdienst gearbeitet hat er allerdings nicht. 1994 schied von Bülow aus dem Bundestag aus.

Telepolis besuchte am 11.9.2003 zum zweijährigen Jubiläum des Terroranschlags einen Abend im Literaturhaus München, wo von Bülow Ulrich Encke vom bayrischen Rundfunk Rede und Antwort stand. Der Saal war bis zum letzten Platz belegt und einige Besucher mussten stattdessen nebenan vor einem Monitor Platz nehmen. Dabei überraschte viele, einen älteren, seriösen Herren zu sehen und keinen jungen Revoluzzer. Auf der Bühne konnte von Bülow auch gut überzeugen, wenn er sich auch im Laufe des Abends öfters wiederholte, was ihm nicht immer gelingen soll. Sein Buch dagegen schreckt durch einige übertriebene Thesen schnell ab, enthält aber auch wieder schlüssige Dinge.


Manche Thesen des Buches sind auch schon in seinem Vorläufer zu finden, so die, dass Geheimdienste den Rauschgifthandel kontrollieren und darüber auch politische Umstürze finanzieren. Andererseits wäre es ja durchaus nicht der erste an einem 11. September (vgl. Der erste 11. September) von Geheimdiensten angezettelte Ärger (vgl. Der Putsch in Chile). Von Bülow glaubt folgerichtig, dass die CIA die Anschläge organisiert und eingefädelt hat. Und immerhin jeder fünfte Deutsche traut der US-Regierung dies ebenfalls zu (vgl. Aufruhr um Verschwörungstheorien).


Was Andreas von Bülow als Merkwürdigkeiten anführt

Die Attentäter um Mohammed Atta hinterließen eine Spur wie eine Herde Elefanten - sie versuchten nie, wirklich unauffällig zu sein. War dies eine extra gelegte Spur? Andererseits siegt Frechheit bekanntlich und wer sich ohnehin umbringen will, hat nichts mehr zu befürchten
Die Attentäter waren innerhalb von 48 Stunden bekannt
Ausgerechnet der Anführer Atta hat seine Verbindung zum Todesflug nur knapp erreicht, sein Gepäck mit seinem Testament schaffte es dagegen nicht mehr und war so gut aufzufinden - ebenso wie die Fluganleitungen im zurückgelassenen Mietwagen
19 Minuten nach dem Einschlag funkten Feuerwehrmänner aus dem Nordturm "Hier sind nur noch zwei kleinere Feuer auszumachen".
Stahl schmilzt bei 800°C, Kerosin brennt bei 350°C - andere sprechen aber auch von 700°C
Das CIA hatte 15 der 19 Attentäter bereits überwacht, aber das FBI nicht informiert. Geschah dies nur aus Konkurrenzdenken zwischen den Geheimdiensten oder aus ernsteren Gründen?
Die Flugabwehr versagte trotz ausreichender Vorlaufzeit bei allen vier Maschinen
Der Krieg in Afghanistan und im Irak sei schon vor dem 11.9.2001 geplant und vorbereitet gewesen
Keiner der Araber steht auf den Fluglisten. Diese allerdings wurden den trauernden Hinterbliebenen ausgehändigt und dass jemand um die Attentäter trauern will, war nicht anzunehmen.
Sieben der Attentäter sollen sich lebend gemeldet haben. Ursache hierfür sind jedoch teilweise Namensgleichheiten
Die Beschlagnahme des Computers eines Verdächtigen wurde mehrfach vom FBI verhindert.
Bush solle die Abgeordneten angerufen haben "Bloß keine volle Aufklärung"
Der Anschlag 1993 (Bülow sprach allerdings von "1973") auf das World Trade Center fand bereits unter Kenntnis von CIA und FBI statt, doch sei der geplante Austausch des Sprengsatzes durch eine Attrappe verhindert worden.
Gegenüber 60 Millionen Dollar zur detaillierten Aufklärung der sexuellen Vorlieben von Bill Clinton und Monica Lewinski wurden zur Aufklärung des 11. Septembers nur 600.000 Dollar ausgegeben
Es gibt keinen offiziellen minutengenauen zeitlichen Ablauf der Anschläge - "nur im Internet"
Handys funktionieren nicht in Flugzeugen, sollen aber an Bord der entführten Flugzeuge benutzt worden sein - teilweise ist aber auch klar von im Flugzeug eingebauten Telefonen die Rede. Diese wiederum sind aber nicht für R-Gespräche geeignet, wie sie von Flug 93 geführt worden sein sollen.
Die Voicerecorder der meisten Jets waren leer - nur von Flug 93 existieren Aufzeichnungen
Zu viele Leute waren an Insidergeschäften an der Börse beteiligt - wussten also von der kommenden Katastrophe
Attas Pass übersteht den Crash ins WTC unversehrt


Fernsteuerung für Jumbo-Jets

Von Bülow sieht sich dabei als Kriminalinspektor, der nach dem Motiv sucht: "Wem nutzt es?" Dem Islam jedenfalls nicht. "Die Theorie der 19 Muslime und Osama bin Laden ist mit 99% Sicherheit falsch", so von Bülow. Er würde gerne brauchbare Beweise sehen und seine Theorien zurücknehmen, doch die offiziellen 800 Seiten Untersuchungsreport zeigen für ihn nichts außer "Chaos in einem Bananenstaat". Mit der naheliegenden Erklärung massiver, auch hierzulande ja nicht unbekannter Blödheit der Behörden mag er sich jedoch trotz des in dieser Hinsicht leuchtenden Vorbilds in Form des Staatsoberhaupts George W. Bush nicht anfreunden.

Vielmehr kommt er zu dem Schluss, das World Trade Center sei in Wirklichkeit gesprengt worden wie auch das ausgebombte Federal Office Gebäude in Oklahoma City und die Flugzeuge ferngesteuert worden wie im noch im Sommer 2001 herausgekommenen Action-Streifen Air Panic geschildert, der auch schon den Crash in ein Hochhaus vorwegnahm und allen "Verschwörern" - sowohl Tätern als auch Zweiflern - als Vorlage gedient haben könnte. Während im Film die Fernsteuerung der Jumbo-Jets durch einen kriminellen Techniker nachgerüstet wurde, gibt es sie laut von Bülow in heutigen Passagierflugzeugen längst, sie soll bereits in 600 Flugzeugen eingebaut sein.

Für ihn erklärt dies, wie die Flugzeuge trotz anerkannt schlechter Flugkünste der Araber- sie flogen jahrelang praktisch aus jeder Flugschule, allerdings hochkant und nicht mit einer Cessna - überhaupt ins Ziel trafen, zumal die engen Kurven auf den letzten Metern vor dem World Trade Center mehr als 1,5 g Beschleunigung erzeugten, so von Bülow, was vom Cockpit aus gar nicht möglich sei: Die Piloten und Passagiere würden ohnmächtig und der Computer sperre daher so extreme Manöver - nur über externe Fernsteuerung seien diese möglich. Piloten wiederum schließen es aus, dass Flugzeuge in dieser Weise über Fernsteuerung steuerbar seien. Außerdem wurde mit Sprengsätzen an den Türmen nachgeholfen und ins Pentagon sei kein Jumbo, sondern Cruise Missiles eingeschlagen. Wo dann allerdings das entführte Flugzeug hingekommen sein soll, kann er nicht erklären.


Geheimdienste machen prinzipiell krumme Geschäfte

Der größere Teil des Misstrauens kommt für von Bülow jedoch klar aus der US-Außenpolitik der Vergangenheit und der Geschichte der CIA. So hat Osama Bin Laden seinerzeit für die USA 10.000 von insgesamt 40.000 Söldnern für den Kampf gegen die Sowjetunion rekrutiert, die auch im Anfertigen von Autobomben zur Nutzung in sowjetischen Städten ausgebildet sein sollten. Der Plan von Carters Geheimdienstchef Brezinski war, "die Sowjetunion solle in Afghanistan ihr Vietnam erleben", was sie in ihrem muslimischen Teil destabilisieren sollte nach dem alten Motto "teile und herrsche". Dazu wurden die gemäßigten Kräfte aus der afghanischen Regierung entfernt und stattdessen die drogenfinanzierten "Warlords" eingesetzt.

Und dies sei nicht so ungewöhnlich, denn die CIA wurde 1945 für Manipulationen im Ausland gegründet. Auch soll der geplante japanische Angriff auf Pearl Harbor den Geheimdiensten damals durch Abhören des Funkverkehrs bekannt gewesen sein, doch man wollte Amerika so in den Krieg zwingen, da das Volk eigentlich gegen eine Kriegsbeteiligung war und opferte so 2500 Menschenleben. 1963 sollte die Operation Northwood einen 3. Weltkrieg anzetteln, bei der ein Flugzeug mit amerikanischen Austauschschülern über Kuba von US-Militär abgeschossen werden sollte, um dies dann den Kubanern in die Schuhe zu schieben. Allerdings wäre hier die Maschine ausgetauscht worden und ein leeres Flugzeug abgeschossen worden. Präsident Kennedy lehnte den Plan jedoch ab. Auch jetzt habe man das amerikanische Volk in einen Krieg zwingen wollen. Es sei logisch, wenn die Geheimdienste ihren Bestand sichern wollen.

Der Moderator fragte hier prompt: "Werden wir von Massenmördern gesteuert?" Bülow darauf "Im Jahre 2500 sagen wir möglicherweise, Roosevelt war ein Massenmörder". Der amerikanische Fernsehsprecher Don Ruther fühle sich von dem Patriotismus in seinem Land so in die Enge getrieben, dass er fast wie in Südafrika zur Zeit der Apartheid das Gefühl hatte, brennende Autoreifen um seinen Hals gelegt zu bekommen, falls er weiter kritische Fragen zum 11. September stellen würde.

Von Bülow bezieht sich aber etwas zu häufig auf das WWW als Informationsquelle, das ja bekanntlich auch viele Falschmeldungen (vgl. Alle meine Entchen - schwimmen heut im Netz) enthält. Doch auch von Bülow hat ganz offensichtliche Fehler im Buch: So behauptet er, eine Boing 737 und 767 seien praktisch gleich groß, was natürlich nicht der Fall ist. Auch heißt es, "es sei nur ein einziger Jude im WTC gestorben", während andere Quellen hier 400 nennen.


7 WTC: Funk- und Sprengzentrale der CIA?

Wirklich wild wird es jedoch mit der Abhandlung über das 47 Stock hohe Gebäude World Trade Center 7. Dieses war auf 5 Stockwerke hohen Transformatoren gelagert und enthielt außerdem Tanks mit 159.000 Liter Diesel für Notstromaggregate. Gegen diese Konstruktion hatte die New Yorker Feuerwehr schon bei der Planung verständlicherweise protestiert, dennoch erstaunt von Bülow dessen Einsturz durch Brände. Zwischen 23. und 25. Stock wurde das Gebäude als Kommandostand für den Oberbürgermeister verbunkert und von Bülow geht nun davon aus, dass von hier die beiden Türme gesprengt wurden und ein Sender auf dem Dach als Leitstrahl für die Flugzeuge diente und so deren Flugbahnen erzeugte. Deshalb habe man am Ende auch dieses Gebäude sprengen müssen. Warum man wegen eines angeblichen Senders gleich ein ganzes Hochhaus sprengen sollte, erschließt sich nicht und auch die Funktion eines Leitstrahls sieht anders aus.

Auch wenn man Geheimdiensten sicher einiges zutrauen kann, gibt diese Theorie dem Buch den Rest: Warum sollte eine Geheimdienstzentrale freiwillig so nahe am zu sprengenden Objekt eingerichtet werden und so riskieren, selbst von dessen herabstürzenden Trümmern ausgeschaltet zu werden?

:rolleyes:

Quelle (http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/konf/15692/1.html)

lady
24.09.2003, 15:22
Original geschrieben von Ibykus
Mordspekulationen über Tod von Papst Johannes Paul I



... darüber gibt es schon seit längeren schon ein Buch (http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/342626160X/qid%3D1064408948/302-6117981-0979266) ... das habe ich vor einiger Zeit gelesen ...
... es ist zwar recht interessant, man erfährt auch einige seltsam anmutende Details über die Todesumstände
... außerdem ist der Vatikan stark von rivalisierenden Interessensgruppen durchsetzt ...
... aber letztlich wird die Hauptunterstellung - Mord an Paul I. - nur endlos oft wiederholt
... und erscheint deswegen zum Schluß hin als eher langweilig ...


Grüßle, lady

Ibykus
24.09.2003, 16:05
lady :D ,

sei´s drum - davon wird der pontifex auch nicht wieder lebendig ;)

Ibykus
22.10.2003, 13:20
Presse: Moussaoui nur kleiner Al-Qaeda-Akteur

Der Terrorverdächtige Moussaoui soll kein wichtiges Al-Qaeda-Mitglied sein. Ermittler schreiben ihm «keinerlei Rolle» im Zusammenhang mit den Anschlägen vom 11. September zu.

Der Franzose Zacarias Moussaoui war nicht in die Anschläge vom 11. September 2001 verwickelt. Das schreibt das US-Magazin «Time» unter Berufung auf Informanten in der US-Bundespolizei FBI. Die Ermittler sind demnach schon seit längerem überzeugt, dass der marrokanischstämmige Franzose «keinerlei Rolle im Plan für den 11. September gespielt hat». Er soll «nur ein kleiner Akteur innerhalb von Al Qaeda» gewesen sein, schreibt das Wochenmagazin.
Die US-Anklagevertretung beschuldigt Moussaoui, als 20. Luftpirat bei den Anschlägen des 11. September eingeplant gewesen zu sein. Moussaoui war einen Monat vor den Anschlägen festgenommen worden, nachdem er an einer Pilotenschule im US-Bundesstaat Minnesota aufgefallen war.

http://www.netzeitung.de/spezial/kampfgegenterror/258632.html

Ibykus
22.10.2003, 13:22
Bin Laden droht den USA mit neuen Anschlägen

Erneut strahlt Al Dschasira ein Video des gesuchten Terroristen aus, das nicht älter als zwei Monate sein kann

...

Quelle (http://www.welt.de/data/2003/10/20/185040.html)

Ibykus
22.10.2003, 13:24
Mobilmachung gegen Bush

Zehntausende Demonstranten aus mindesten 135 Städten und 38 Bundesstaaten der USA werden am kommenden Samstag in Washington zu einem Massenprotest gegen die Kriegspolitik der Regierung von George Bush erwartet. Es ist die erste Massenaktion in der Bundeshauptstadt seit dem 12. April, als nach der Einnahme Bagdads Tausende vor dem Weißen Haus gegen den Krieg demonstriert hatten. Zugleich soll an der US-Westküste, in San Francisco, eine Großkundgebungen mit einem anschließenden Marsch durch die Stadt stattfinden.

Inzwischen hat sich die Stimmung in der US-Bevölkerung nachhaltig zugunsten der Kriegsgegner verändert. Vor dem Hintergrund der Nachrichten über zunehmende US-Opfer im Irak und der rapide fallenden Popularität von Präsident Bush glauben die Friedensaktivisten, daß jetzt wieder die Zeit für Massenaktionen gekommen ist.

Die für Samstag geplante Großdemo wird von den zwei großen Antikriegskoalitionen International ANSWER, das für »Act Now to Stop War and End Racism« steht, und »United for Peace and Justice« organisiert, unter deren Dach sich die unterschiedlichsten Friedensbewegungen zusammengefunden haben. In Washington werden beide Organisationen zum ersten Mal zusammenarbeiten. »Die Antikriegsbewegung wird wieder stärker«, sagte der ANSWER-Organisator Brian Becker und fügte hinzu: »Wir werden diesmal (in Washington) bedeutend mehr Menschen mobilisieren als bei der Demo im April.«

Laut Nancy Lessin von der Organisation »Military Families Speak Out« (Familien von Soldaten verschaffen sich Gehör) werden auch US-Veteranen des jüngsten Golfkrieges und Angehörige von Soldaten, die dieses Jahr im Irak getötet wurden, an der Demonstration teilnehmen. Sie erwartet mehr als 40 Familien. »Niemand will, daß unsere geliebten Angehörigen in einer Art und Weise mißbraucht werden, wie das die Regierung in ihrem Krieg für Öl und den Ausbau ihres Imperiums tut«, sagte Lessin.

Aber auch in den etablierten Kreisen der Republikanischen Partei ist man zunehmend unzufrieden damit, daß Bush nur noch auf seine neokonservativen Berater zu hören scheint. Es ist kein Geheimnis, daß selbst Papa Bush mit der Politik seines Sohnes George Walker höchst unzufrieden ist. Als weithin sichtbares Zeichen dafür hat Bush sen. einem Kritiker von Baby-Bush soeben einen Preis verliehen. Der »George-Bush-Preis für hervorragende Dienste für die Öffentlichkeit« für das Jahr 2003 ging an den demokratischen Senator Edward Kennedy, der im US-Senat gegen die Kriegspolitik von Bush jun. auftritt.

Quelle (http://www.jungewelt.de/2003/10-21/005.php)

Ibykus
22.10.2003, 13:30
Aznar auf Bushs Linie

Spaniens Ministerpräsident José María Aznar hat im Kampf gegen den internationalen Terrorismus für eine Strategie der Präventivschläge plädiert. Den internationalen Institutionen sprach er indirekt sein Misstrauen aus.

Die spanischen Streitkräfte müssten sich darauf einstellen, in Zukunft «Aktionen vorausgreifender Art» vorzunehmen, sagte der konservative Regierungschef. Damit warf er nach Presseberichten vom Dienstag Spaniens offizielle Verteidigungsstrategie über den Haufen, die die Parteien im Parlament erst im Dezember vereinbart hatten und die bis 2015 gelten sollte.

Präventivschläge sollten nach den Worten von Aznar an drei Bedingungen geknüpft sein: Die Zielsetzung müsse gerechtfertigt, die Mittel müssten angemessen sein, und auf die Zivilbevölkerung müsse Rücksicht genommen werden.

Dabei dürfe es keine geographischen Grenzen geben. Auf die Frage der internationalen Rechtmässigkeit solcher Aktionen ging Aznar nach Angaben der Zeitung «El País» in seiner Ansprache vor der Führung der Streitkräfte nicht ein.

Den internationalen Institutionen sprach Aznar indirekt sein Misstrauen aus. «Was immer die internationalen Organisationen tun, letzten Endes werden die Spanier und ihre Regierung die Aufgaben selbst anpacken müssen.»

Die Verteidigungsallianzen steckten in einer tiefen Krise. «Es nicht zu übersehen, dass auch die Nato nicht gerade ihre beste Zeit hat», sagte Aznar.

Die Oppositionsparteien wiesen den Vorstoss scharf zurück. Eine Strategien nach der Devise «Töten für den Fall, dass» könne nicht der richtige Weg sei, betonten die Sozialisten. Die Vereinte Linke bezeichnete die Initiative als einen «Skandal und eine Provokation».

Quelle (http://www.tages-anzeiger.ch/dyn/news/ausland/317560.html)

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ich bin dafür, dass Deutschland die Polen präemptiv überfällt - sie könnten ja zu Wirtschaftsterroristen werden :o

Nordafrika hat bestimmt auch Terroristen ... Spanien, wir kommen :gomad

Ibykus
22.10.2003, 13:33
passend dazu:



Javier Solana, der EU-Beauftragte für Außen- und Sicherheitspolitik, kündigte am EU-Gipfel von Thessaloniki an, dass nun für die EU die Ära der „harten Machtausübung“ („hard power“) anbreche. Unter Führung von Giscard d'Estaing hat der EU-Konvent den Regierungschefs einen entsprechenden „Hard-Power“-Verfassungsentwurf auf den Tisch gelegt. Die österreichischen Vertreter im EU-Konvent applaudieren.


Verfassungsauftrag: Verpflichtung zur Aufrüstung für alle EU-Mitglieder

Dieser Verfassungsentwurf ist in mancher Hinsicht einzigartig. So enthält er eine explizite Aufrüstungsverpflichtung für alle EU-Mitgliedstaaten: „Die Mitgliedstaaten verpflichten sich, ihre militärischen Fähigkeiten schrittweise zu verbessern“.(1) Viele Regierungen dieser Erde betreiben Aufrüstungspolitik, soviel reaktionäre Energie, diese Politik in Verfassungsrang zu erheben - und damit maximal gegenüber politischen Veränderungen abzuschotten - haben bislang jedoch nur die Mitglieder des EU-Konventes aufgebracht. Für diese Aufrüstungspolitik soll per Verfassung ein institutioneller Turbomotor installiert werden. Dieser Turbomotor heißt „Europäisches Amt für Rüstung, Forschung und militärische Fähigkeiten“. Dieses Amt soll „bei der Ermittlung der Ziele im Bereich der militärischen Fähigkeiten der Mitgliedstaaten mitwirken und die Erfüllung der von den Mitgliedstaaten in Bezug auf diese Fähigkeiten eingegangen Verpflichtungen bewerten“, „die Forschung auf dem Gebiet der Verteidigungstechnologie unterstützen“, „zweckdienliche Maßnahmen zur Stärkung der industriellen und technologischen Basis des Verteidigungssektors ermitteln und diese Maßnahmen gegebenenfalls durchführen“.(2)


Verfassungsauftrag: Weltweite „Terrorbekämpfung“

Ebenfalls einzigartig dürfte sein, dass die Bereitschaft zu weltweiten Militäreinsätzen in Verfassungsrang erhoben wird. So sollen EU-Streitkräfte zu „Kampfeinsätzen im Rahmen der Krisenbewältigung einschließlich Frieden schaffender Maßnahmen“ eingesetzt werden können. Ohne Gebietseinschränkung, ohne Bindung an ein Mandat des UNO-Sicherheitsrates. Doch damit nicht genug: „Mit allen diesen Missionen kann zur Bekämpfung des Terrorismus beigetragen werden, unter anderem auch durch die Unterstützung für Drittstaaten bei der Bekämpfung des Terrorismus in ihrem Hoheitsgebiet“.(3) Das kommt einem Freibrief zur Aufstandsbekämpfung gleich. Denn wer „Freiheitskämpfer“ oder „Terrorist“ ist, entscheidet sich bekanntlich nach Interessenslage. Der Verfassungsentwurf sieht auch eine militärische Beistandsverpflichtung für alle EU-Mitglieder, um „terroristische Bedrohungen abzuwenden“ bzw. „die demokratischen Institutionen und die Zivilbevölkerung vor etwaigen Terroranschlägen zu schützen“ vor.(4) Diese Beistandsverpflichtung könnte gefährlicher sein, als eine Beistandsverpflichtung im - unrealistischen - Fall des Angriffes auf ein EU-Mitgliedsland. Denn mit diesem Gummiparagraphen kann auch die Verpflichtung, bei offensiven Militäraktionen mitzumachen, nicht ausgeschlossen werden. Auf die Idee, den Kampf gegen den „Terrorismus“ in Verfassungsrang zu erheben, ist bislang nicht einmal Rumsfeld gekommen.


Verfassungsauftrag: Militärisches Kerneuropa

Zum Leidwesen der deutschen Machteliten konnte zwar die Aufhebung der Einstimmigkeit im Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik nur zum Teil aufgeknackt werden. Hier haben sich die Engländer quergelegt. Dafür aber kommt die „Kerneuropa“-Idee, wie sie Joschka Fischer im Jahr 2000 bei seiner Rede an der Humboldt-Universität skizziert hat, prächtig voran. Der Verfassungsentwurf sieht die Bildung einer militärischen Kerngruppe vor „die anspruchsvolle Kriterien in Bezug auf die militärischen Fähigkeiten erfüllen und die im Hinblick auf die Missionen mit höchsten Anforderungen untereinander festere Verpflichtungen eingegangen sind“. Damit wird parallel zur Erweiterung die Hierarchisierung der EU vorangetrieben. Das militärische „Avantgardeeuropa“ (Fischer) wird die Führung übernehmen. Diese Gruppe soll auch bei internationalen Militärmissionen voranmarschieren. Seinen Obulus abliefern müssen aber alle: „Die Mitgliedstaaten stellen der Union für die Umsetzung der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik zivile und militärische Fähigkeiten als Beitrag zur Verwirklichung der vom Rat festgelegten Ziele zur Verfügung“.(5) Mit der geplanten Einführung eines Präsidenten des EU-Rates und eines EU-Außenministers erfolgt eine enorme Zentralisierung der Außen- und Sicherheitspolitik. Damit wollen die Machteliten der großen Nationalstaaten sicherstellen, dass sich ihre Interessen weitgehend reibungsfrei durchsetzen können. Auch die Weiterentwicklung der derzeitigen EU-Interventionsarmee, die noch aus nationalen Kontingenten besteht, zu einer zentralisierten EU-Armee, steht vor der Tür. Der Verfassungsentwurf sieht vor, dass ein Beschluss der Staatsoberhäupter dafür ausreicht. Parlamente und Bevölkerungen haben nichts mehr mitzureden.


Verfassungsauftrag: Blut für Freihandel und „Weltordnungspolitik“

Aufrüstungsverpflichtung, weltweite Ermächtigung für Interventionskriege und Aufstandsbekämpfung, Zentralisierung der Außen- und Sicherheitspolitik - wofür das alles? Kampf gegen den Terrorismus? Wer zu den hinteren Kapiteln des Verfassungsentwurfes vordringt, findet eine Antwort, was sich hinter dem Nebelvorhang „Terrorbekämpfung“ verbirgt. Hier finden wir den Zielkatalog für das „auswärtige Handeln“ der EU. Darunter findet sich: „Integration aller Länder in die Weltwirtschaft“, „Abbau von Beschränkungen des internationalen Handels“, sowie „eine verantwortungsvolle Weltordnungspolitik“.(6) Anders übersetzt: die EU-Streitkräfte dienen als militärischer Arm zur Umsetzung von GATS und anderer Freihandelsabkommen. Länder, die partout nicht bereit sind, ihre Reichtümer zu internationalem Handelsgut zu machen, weil sie die Erfahrung gemacht haben, dass die „Integration in die Weltwirtschaft“ den großen US- und EU-Konzernen eine Lizenz zum Plündern ausstellt, sollen militärisch zur Räson gebracht werden. Die Selbstermächtigung zur „Weltordnungspolitik“ lässt die Herrenmenschenarroganz erahnen, dass in Hinkunft die Welt am europäischen Wesen genesen soll. Wir wissen aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts, welche unvorstellbaren Blutspuren die Versuche weißer „Herrenmenschen“ hinterlassen haben, die sich berufen fühlten, die Welt nach ihrem Bild „zu ordnen“.

Doch das soll - auch das finden wir im Verfassungstext - „gemäß den Grundsätzen der Charta der Vereinten Nationen“(7) geschehen. Entwarnung? Wohl kaum. Den Trick, sich bei seinen imperialen Ambitionen auf die „Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen“ zu berufen, hat man sich von der NATO abgeschaut. Die hat 1999 die BR Jugoslawien bombardiert - ohne Beschluss des UN-Sicherheitsrates, also völkerrechtswidrig, aber sich auf die „Grundsätze der UN-Charta“ berufend. Motto: Wenn der Sicherheitsrat nicht nach der eigenen Pfeife tanzt, schwingen sich die Mächtigen zu Interpreten des Völkerrechtes auf. Ähnlich hat auch die US-Administration beim Krieg gegen den Irak agiert. Als sie keine Mehrheit im Sicherheitsrat fand, hat sie sich selbst das Mandat zur Umsetzung der UN-Resolution 1441 erteilt.


Verfassungsermächtigung: Bürgerkriegseinsätze

Auch militärische Einsätze von EU-Truppen im Inneren der Union werden durch die Verfassung ermöglicht: „Der Rat kann zur Wahrung der Werte der Union und im Dienste ihrer Interessen eine Gruppe von Mitgliedstaaten mit der Durchführung einer Mission im Rahmen der Union beauftragen“.(8) Damit wird jenen Bewegungen, die die ultimativen „Werte“ und „Interessen“ der Union - ungehinderter Waren- und Kapitalverkehr, Deregulierung und Liberalisierung, Förderung der Atomenergie, Abschottung der Außengrenzen, usw. - in Frage stellen, bereits von Anfang an die ultimative Rute ins Fenster gestellt.


EU für „Präventivkriege“ und „robuste Interventionen“

Beim EU-Gipfeltreffen in Thessaloniki haben die Staats- und Regierungschefs den EU-Verfassungsentwurf grundsätzlich befürwortet. Vor allem die Vertreter der Großen zeigten sich voll des Lobes. Schröder sprach von einer „großen Leistung“ und Chirac schwärmt von einer „bestmöglichen Synthese“.(9) Im Mai 2004 soll die Verfassung unterzeichnet werden. Politik wird bereits jetzt im Sinne dieser Verfassung gemacht. Beim EU-Gipfel in Thessaloniki wurde die Einrichtung der EU-Rüstungsagentur ab 2004 beschlossen. Die EU-Staatschefs segneten eine neue Sicherheitsdoktrin, die die Strategie des „Präventiv (=Angriffs)krieges“ und den Einsatz militärischer Gewalt gegen Staaten befürwortet, die über Massenvernichtungswaffen verfügen, ab. Im Stil von Rumsfeld, Wolfowitz & Co heißt es: „Mit den neuen Bedrohungen wird die Verteidigungslinie oft weit entfernt verlaufen [...] Die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen ist die allergrößte Gefahr für den Frieden und die Sicherheit zwischen den Nationen. Die neuen Gefahren sind dynamisch. Die terroristischen Netzwerke werden immer gefährlicher, wenn man nicht gegen sie vorgeht. Wir hätten uns mit al-Qaida viel früher beschäftigen müssen. Das impliziert, dass wir bereit sein müssen zu handeln, bevor eine Krise entsteht [...] Eine Union mit 25 Mitgliedern und einem Verteidigungsgesamthaushalt von 160 Milliarden Euro sollte in der Lage sein, mehrere Operationen gleichzeitig auszuführen. Wir müssen eine strategische Kultur entwickeln, die frühe, schnelle und, falls erforderlich, robuste Interventionen fördert“.(10)


Friedensvolksbegehren gegen militarisiertes Establishment

Österreichs Regierungsvertreter stimmten in Thessaloniki der EU-Sicherheitsdoktrin zu. Die Vertreter aller vier Parlamentsparteien im EU-Konvent - Hannes Farnleitner (ÖVP), Caspar Einem (SPÖ), Reinhard Bösch (FPÖ) und Johannes Voggenhuber (Grüne) - haben dem EU-Verfassungsentwurf zugestimmt. Das zeigt: die Friedensbewegung kann nicht auf die Führungen der im Parlament vertretenen Parteien vertrauen. Die Friedensbewegung kann nur auf die eigenen Kräfte vertrauen und auf die Friedenssehnsucht in der österreichischen Bevölkerung, die in der ungebrochen hohen Zustimmung zur Neutralität zum Ausdruck kommt. Wir brauchen eine Basisbewegung gegen das zunehmend militarisierte Establishment. Das von der Plattform Neutralität statt Euro-Armee eingeleitete Friedensvolksbegehren ist eine historische Chance, die Friedensbewegung zu einem politischen Faktor in Österreich zu machen, die die „Hard-Power“-Ambitionen der Machteliten durchkreuzt. Jede/-r kann dazu einen Beitrag leisten. Und jeder Beitrag ist wichtig.


(1) Entwurf für eine Verfassung, EU-Konvent (12.6.2003), Teil I, Titel V, Kapitel II, Artikel I-40
(2) ebd., Teil I, Titel V, Kapitel II, Artikel I-40 und Teil III, Titel V, Kapitel II, Abschnitt 2, Artikel III-207
(3) ebd., Teil III, Titel V, Kapitel II, Abschnitt 2, Artikel III-205
(4) ebd., Teil I, Titel V, Kapitel II, Artikel I-42
(5) ebd., Teil I, Titel V, Kapitel II, Artikel I-40
(6) ebd., Teil III, Titel V, Kapitel I, Artikel III-188
(7) ebd., Teil III, Titel V, Kapitel I, Artikel III-188
(8) Entwurf für eine Verfassung, EU-Konvent (12.6.2003), wie (1)
(9) zit. nach SZ, 21.6.2003
(10) Ein sicheres Europa in einer besseren Welt, EU-Gipfel in Thessaloniki, 20.6.2003

Quelle (http://www.friwe.at/guernica/EUVerfassungHardPower.htm)

Ibykus
22.10.2003, 13:35
Wiederaufbau im Irak - US-Firmen dick Geschäft

Der Wiederaufbau im Irak verspricht zu einem Milliardengeschäft zu werden, und US-Konzerne haben die besten Chancen, dabei die größten Aufträge an Land zu ziehen. Für Firmen aus Deutschland, Frankreich und anderen Ländern, die gegen den Krieg waren, werden dagegen nach Einschätzung von Diplomaten in Bagdad mittelfristig keine großen Fische zu angeln sein.

Besonders in der Ölindustrie, die seit dem Sturz von Saddam Hussein mehrfach Ziel von Sabotageakten wurde - am Dienstag brannte zwischen Bedschi und Haditha erneut eine Pipeline - locken satte Gewinne. Momentan ist der Irak, das Land mit den drittgrößten Ölreserven der Welt, allerdings noch auf Benzinimporte aus der Türkei angewiesen, weil die maroden irakischen Raffinerien nicht genug produzieren können. Dies wird von vielen Irakern als Schmach empfunden. Sie argwöhnen, dass die Amerikaner die Industrie nun nach ihren eigenen Bedürfnissen auf Vordermann bringen und sich dabei kräftig bereichern wollen.

Die US-Regierung hatte die ersten Aufträge bereits im Frühjahr ausschließlich an US-Unternehmen vergeben - "aus Sicherheitsgründen", hieß es damals. Mit dem Fuß in der Tür und besten Kontakten haben sie gute Chancen, auch in Zukunft im Irak dick im Geschäft zu sein. Außerdem sind die Ausschreibungen für Großaufträge nach Einschätzung westlicher Handelsexperten oft auf US-Firmen zugeschnitten.

Die Ölfirma Halliburton, bis zum Jahr 2000 vom jetzigen Vizepräsidenten Richard Cheney geleitet, hat sich über Tochterunternehmen Aufträge im Umfang von mehr als 1,7 Mrd. Dollar im Irak gesichert. Dazu gehören neben Wiederaufbauaufgaben auch Militäraufträge zur logistischen Unterstützung der Truppen. Die Bewachung der Ölpipelines soll, wie am Dienstag in Bagdad bekannt wurde, von zwei britischen Firmen übernommen werden, von denen eine eng mit der in den USA ansässigen ArmorGroup/DSL verbandelt ist. Die kalifornische Baufirma Bechtel, die mit dreistelligen Millionensummen im Geschäft ist, nimmt für die Sicherheit ihrer Operationen im Irak ebenfalls die Dienste der ArmorGroup in Anspruch. Die US-Firma DynCorp bildet im Auftrag der Amerikaner irakische Polizisten aus. Die Ausbilder der US-Firma Vinnell kümmern sich in der Kirkusch-Kaserne um den Drill der neuen irakischen Soldaten.

Der unter US-Aufsicht gebildete irakische Regierungsrat will ab sofort ganz im Sinne Washingtons 100-prozentige Töchter ausländischer Unternehmen zulassen. In Bagdad fürchten irakische Geschäftsleute und europäische Diplomaten, dass die vor einem Monat verabschiedeten Rahmengesetze für Investitionen, Zoll, Banken und Steuern das Land zu einem "Selbstbedienungsladen" für die Besatzungsmächte und ihre regionalen Partner Türkei und Kuwait machen könnten.

"Wir versuchen, dem Irak zu helfen, ein kapitalistisches Land und Vorbild im ganzen Nahen Osten zu werden", sagte der US-Geschäftsmann Joe Allbaugh kürzlich der "New York Times". Der 51-Jährige, der vor drei Jahren den Wahlkampf von George W. Bush koordinierte, hat mit anderen engen Bush-Vertrauten in Houston (Texas) die Beraterfirma "New Bridge Strategies" gegründet. Die Firma will ihren Kunden bei Geschäften im Nahen Osten unter die Arme greifen.

Auch die neue Anwaltskanzlei "Iraqi International Law Group " steht in den Startlöchern. Sie dient sich Kunden als Wegbereiter in den irakischen Markt an. Marketingpartner der "Iraqi International Law Group" ist der US-israelische Anwalt Marc Zell. Er war bis vor zwei Jahren Partner von Douglas Feith, der inzwischen die Nummer Drei im Pentagon ist.

Die engen Verbindungen dieser Berater zur US-Regierung haben in den USA Empörung ausgelöst. "Zu dem wachsenden Unmut in manchen Kreisen und der Empörung in anderen trägt die himmelschreiende Kriegs-Geschäftsmacherei von Firmen mit guten politischen Beziehungen bei - Geschäftemacherei, die mit der skandalösen Unterstützung und Duldung der Bush-Regierung stattfindet", wetterte Kommentator Bob Herbert in der "New York Times".

Der Widerwille zahlreicher Länder, unter diesen Umständen Geld zu spenden, hat Washington jetzt zu einer Konzession gezwungen: Das Geld aus dem Ausland soll von der Weltbank und den Vereinten Nationen verwaltet werden und nicht der US-Besatzungsbehörde. Dabei kämen Firmen aus aller Welt gleichermaßen zum Zuge.

Quelle (http://www.n-tv.de/5189834.html)

syracus
26.10.2003, 22:18
Leider in Englisch :(. Aber interessant ;)....

9/11 probe chief frustrated
White House admonished to disclose documents

Philip Shenon, New York Times
Sunday, October 26, 2003

Madison, N.J. -- The chairman of the federal commission investigating the Sept. 11 terror attacks said the White House was continuing to withhold several highly classified intelligence documents from the panel and that he was prepared to subpoena the documents if they were not turned over within weeks.

The chairman, Thomas Kean, the former Republican governor of New Jersey, also said in an interview that he believed the bipartisan 10-member commission would soon be forced to issue subpoenas to other executive branch agencies because of continuing delays by the Bush administration in providing documents and other evidence.

"Any document that has to do with this investigation cannot be beyond our reach," Kean said in an interview Friday. It was his first explicit public warning to the White House that it risked a subpoena and a politically damaging courtroom showdown with the commission over access to the documents, including Oval Office intelligence reports that reached President Bush's desk in the weeks before the Sept. 11 attacks.

"I will not stand for it," Kean said in his offices at Drew University, where he is president. "That means that we will use every tool at our command to get hold of every document."

He said that while he had not directly threatened a subpoena in his recent conversations with White House legal counsel Alberto Gonzales, "it's always on the table, because they know that Congress in their wisdom gave us the power to subpoena, to use it if necessary."

While Kean said he was barred by an agreement with the White House from describing the Oval Office documents at issue in any detail -- he said the White House was "quite nervous" about any public hint at their contents -- other commission officials said they included the detailed daily intelligence reports provided to Bush in the weeks leading up to Sept. 11, 2001. The reports are known as the Presidential Daily Briefing.

"These are documents that only two or three people would normally have access to," Kean said. "To make those available to an outside group is something that no other president has done in our history. But I've argued very strongly with the White House that we are unique, that we are not the Congress, that these arguments about presidential privilege do not apply in the case of our commission."

"Anything that has to do with 9/11, we have to see it -- anything. There are a lot of theories about 9/11, and as long as there is any document out there that bears on any of those theories, we're going to leave questions unanswered. And we cannot leave questions unanswered."

Despite the threat of a subpoena and his warning of the possibility of a court battle over the documents, Kean said he was still hopeful that the White House would produce all of the classified material without a subpoena.

"We've been very successful in getting a lot of materials that I don't think anybody has ever seen before," he said of his earlier dealings with the White House. "Within the legal constraints that they seem to have, they've been fully cooperative. But we're not going to be satisfied until we get every document that we need."

Last year, the White House confirmed news reports that Bush received a written intelligence report in August 2001, the month before the attacks, that al Qaeda might try to hijack U.S. passenger planes.

A Bush spokeswoman, Ashley Snee, said that the White House believed it was being fully cooperative with the commission, which is known formally as the National Commission on Terrorist Attacks Upon the United States. She said that it hoped to meet all of the panel's demands for documents.

After months of stating that it believed subpoenas to the Executive Branch would not be necessary, the commission voted unanimously this month to issue its first subpoena to the Federal Aviation Administration after determining that the FAA had withheld dozens of boxes of documents involving the Sept. 11 attacks :rolleyes: .

The subpoena appeared to be a turning point for the commission and for Kean, a moderate Republican known for his independence. In a statement issued on Oct. 15, the commission said it was re-examining "its general policy of relying on document requests rather than subpoenas" as a result of the issues with the FAA.

The commission, which has a membership that is equally divided among Republicans and Democrats, was created by Congress last year over the initial opposition of the White House. The law creating the panel requires that it complete its work by next May, a deadline that commission members say may be impossible to meet because of the Bush administration's delays in turning over many documents.

Kean's comments on Friday came as another member of the commission, Max Cleland, the former Democratic senator from Georgia, became the first panel member to say publicly that the commission could not complete its work by its May 2004 deadline and the first to accuse the White House of withholding classified information from the panel for purely political reasons.

"It's obvious that the White House wants to run out the clock here," he said in an interview in Washington.

He said that the White House and Bush's re-election campaign had reason to fear what the commission was uncovering in its investigation of intelligence and law enforcement failures before Sept. 11. "As each day goes by, we learn that this government knew a whole lot more about these terrorists before Sept. 11 than it has ever admitted."

URL: sfgate.com/article.cgi?file=/chronicle/archive/2003/10/26/MNGPE2JFSK1.DTL

syr

Ibykus
27.10.2003, 14:31
"9/11-Anschläge nicht in Hamburg geplant"

Laut Verfassungsschutz-Präsident Fromm sind die Anschläge auf das World Trade Center und das Pentagon nicht in Deutschland geplant worden. Die Hamburger Studenten Atta, al-Shehhi und Jarrah hätten frühestens Ende 1999 bei einem Aufenthalt in einem Terrorcamp Bin Ladens von ihren Aufgaben erfahren.


Hamburg - Im Hamburger Prozess gegen den Marokkaner Abdelghani Mzoudi sagte Verfassungsschutz-Präsident Heinz Fromm, die mutmaßlichen Flugzeugentführer Mohammed Atta, Marwan al-Shehhi und Ziad Jarrah hätten nach den Erkenntnissen seines Amtes zwar in Hamburg studiert und eine Gruppe militanter Islamisten um sich geschart, doch für die Anschläge vom 11. September 2001 seien sie erst Ende 1999 bei einem Aufenthalt in Afghanistan von al-Qaida rekrutiert worden.
Die drei seien nach Afghanistan gefahren, um sich von der Terrororganisation Osama Bin Ladens militärisch ausbilden zu lassen. Sie hätten sich am "Heiligen Krieg" beteiligen wollen, sagte Fromm in dem Prozess. Von der Planung der Anschläge auf das Pentagon und die Türme des World Trade Center hätten sie erst dort erfahren.

In dem Prozess wirft die Bundesanwaltschaft dem Marokkaner Mzoudi vor, Beihilfe zum Mord in mehr als 3000 Fällen begangen zu haben und einer terroristischen Vereinigung anzugehören. Nach Angaben Fromms beantragte Mzoudis Verteidigung eine Aufhebung des Haftbefehls, weil die Anklage gegen ihn davon ausgehe, dass die Anschläge in Hamburg geplant worden seien.

Mzoudi soll - wie sein im Februar verurteilter Freund Mounir al-Motassadeq - zu der Gruppe um Atta in Hamburg gehört und von der Planung der Anschläge gewusst haben. Die Gruppe habe sich "spätestens im Frühsommer 1999 entschlossen", aktiv am "Heiligen Krieg" teilzunehmen und den Plan entwickelt, "durch Anschläge mit entführten Flugzeugen Tausende von Menschen zu töten", heißt es in der Anklage der Bundesanwaltschaft.

Fromm dagegen sagte, Atta, al-Shehhi und Jarrah hätten ursprünglich geplant gehabt, in Tschetschenien gegen Russland zu kämpfen. Ende 1999 hätten sie jedoch ihr Vorhaben geändert. Statt nach Tschetschenien seien sie nach Afghanistan geflogen. Die Entscheidung, sich an den Attentaten vom 11. September zu beteiligen, sei erst dort gefallen.

Zusammen mit dem in den USA inhaftierten Ramzi Binalshibh seien sie von al-Qaida "für ihre Zwecke rekrutiert worden, weil sie Englisch konnten und sich in der westlichen Welt auskannten".

Fromm sagte aus, die Erkenntnisse des Verfassungsschutzes beruhten auf "offenen Quellen" und nachrichtendienstlicher Arbeit. Außerdem hätten Bin Ladens Stellvertreter Scheich Mohammed und Ramzi Binalshibh im Sommer 2002 in einem Interview mit dem arabischen TV-Sender al-Dschasira gesagt, die Anschläge seien in Afghanistan geplant worden und auch die Rekrutierung der Attentäter sei dort erfolgt.

Das Interview werde von den Nachrichtendiensten international als glaubwürdig eingeschätzt, sagte Fromm. Zudem hätten die mutmaßlichen Attentäter der Hamburger Gruppe vor Ende 1999 keine Aktivitäten unternommen, die auf einen Anschlag in den USA hindeuteten. "Wir wissen nichts davon", sagte der Verfassungsschutz-Präsident und erklärte, diese Erkenntnisse seien auch schon im Bericht des Verfassungsschutzes für 2002 formuliert. Fromm war von dem Hamburger Gericht als Zeuge vorgeladen worden, weil er entsprechende Angaben über den Ort der Attentatsplanung in einem Zeitungsinterview gemacht hatte.

Nach Ansicht von Mzoudis Rechtsanwalt Michael Rosenthal stehen die Angaben des Verfassungsschutz-Präsidenten der Anklage "diametral entgegen". "Die Aussage hat die Anklage in keinem Punkt bestätigt", sagte Rosenthal zu Fromms Auftritt. Bundesanwalt Walter Hemberger wies den Antrag zurück. "Es gibt keinen Widerspruch zur Anklage", sagte Hemberger. Wann das Gericht eine Entscheidung darüber treffen wird, ist noch offen.

Quelle (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,271156,00.html)

Ibykus
30.10.2003, 13:07
Propaganda aus dem Off

Mit seiner Titelgeschichte "Das Geständnis" markiert "Der Spiegel" einen neuen journalistoiden Tiefpunkt


Wenn ich bei Diskussionsveranstaltungen zum 11.9. den „Spiegel“ als „ehemaliges Nachrichtenmagazin“ bezeichne, sind freundliche Lacher im Publikum meist garantiert - und wer verzichtet schon gern auf beiläufige und sichere Pointen ? Künftig sollte ich das aber vielleicht, denn jedesmal säuerlich hinzuzufügen, dass das ja leider kein Witz mehr sei, sondern bitterer Ernst und einem das Lachen eigentlich im Halse stecken bleiben müßte… das wäre des erhobenen Zeigefingers dann schon zu viel. Und doch scheint angesichts der Verkommenheit des einstigen Aushängeschilds der deutschen Presselandschaft dann letztlich Kanzler Konrad Adenauer recht zu behalten, für den das Hamburger Blatt schon damals nichts anderes war als „die Bild-Zeitung für Dr.Lieschen Müller“.


Diese Woche nun werden die gebildeten deutschen Stände mit einer Titelgeschichte über „Das Geständnis“ (des-)informiert:

"Die beiden Chefplaner des 11. September haben gestanden - und mit den Protokollen ihrer Vernehmungen lässt sich jetzt ein genaues Bild der Vorgeschichte des Terroranschlags zeichnen.

Die Aussagen zerreißen jene Schleier, die bis heute noch über der Vorgeschichte des 11. September liegen. Sie liefern den Beweis, dass die Qaida-Spitze permanent in die Vorbereitungen eingebunden war - und das auch weit früher als bislang angenommen.“

Die angeblichen Geständnisse kommmen von zwei Phantomen aus dem Off: den mutmaßlichen Al-Quiada-Mitgliedern Ramzi Binalshibh und Khalid Scheich Mohammed. Sie dienten auch schon den Reportern Fouda und Fielding in ihrem Buch „Masterminds of Terror“ als Gewährsmänner, die angeblichen Tonbandaufnahmen mit ihren Interviews wurden zwar im Sommer 2002 über Al Jazeera ausgetrahlt, sind aber genauso dubios wie der Aufenthaltsort der „Chefterroristen“ Ramzi Binalshibh und Khaldid Scheich, die von den US-Behörden gefangen gehalten werden. Gerichten stehen die beiden Kronzeugen nicht zur Verfügung –weder im Hamburger Prozess gegen den angeblichen 20. Hijacker Motassadeq, noch in dem Verfahren des (ebenfalls „20. Hijackers“) Moussaoui in USA, wo ihre Zeugensaussage jeweils aus Gründen der „nationalen Sicherheit“ blockiert wurde – was an sich nicht weiter wundert: unter Folter gewonnene „Geständnisse“ sind vor Gerichten nicht zugelassen. Zwar verschweigt der „Spiegel“ nicht, dass die Aussagen erst zustande kamen, als sich amerikanische „Verhörspezialisten“ der Inhaftierten annahmen, und weiß auch, dass derlei Geständnisse juristisch wertlos und politisch international geächtet sind. Für einen reißerischen Aufmacher aber sind sie allemal gut.

Mein Kollege Andreas Hauß hat die einzelnen Aussagen und Behauptungen der „Spiegel“-Story auf seiner Webseite Medienanalyse International im Detail und deftig kommentiert.

Wenn Sie sich dort angeschaut haben, wie der „Spiegel“ hemmungslos mit nichtssagenden und unüberprüfbaren Aussagen hantiert, um weiter an dem Märchen von Osama und den 19 Räubern zu stricken, können Sie sich die 85 Cents für den Download des „Spiegel“-Dossiers sparen.

Stattdessen empfehle ich die (leider nur englisch vorliegende) Recherche von Chaim Kupferberg, der in einem Artikel dargelegt hat, wie Ramzi Binalshibh und Khaldid Scheich seit Juni 2002 gezielt in die offizielle Legende eingewoben wurden und nunmehr als unsichtbare „Masterminds“ für allfällige Propgandazwecke nützlich sind. Eine Kurzfassung von Kupferbergs Beitrag finden Sie hier

The Official Legend of 9/11 is a fabricated Setup - Exposed: The June 2002 Plan to Market a New 9/11 Mastermind.

Wenn Sie es dann noch genauer wissen wollen, nehmen Sie sich einige Stunden Zeit und lesen das umfangreiche Dossier “Truth, Lies & the Legend of 9/11”.

Hier werden Sie einigen alten Bekannten aus der WTC-Conspiracy-Kolumne und meinem ersten Buch ( S. 139f.) wiederbegegnen – wie dem ISI-Chef General Ahmed Mahmud, der am 11.9.2001 in Washington mit der CIA frühstückte und vier Wochen später zurücktreten mußte, weil bekannt wurde, dass in seinem Auftrag 100.000 $ an Mohammed Atta überwiesen wurden. Und seinem “Zahlmeister”, den britischen Pakistani Omar Sheik, der später wegen der Ermordung des US-Journalisten Daniel Pearl verhaftet wurde.

Chaim Kupferberg zeigt, wie diese Geschichte bis heute weiterging und wie die im Oktober 2001 aufgeflogene Spur des Geldes - die direkt zu diesen beiden inoffiziellen Mitarbeitern der amerikanischen und britischen Geheimdienste führte - zuerst systematisch vertuscht wurde, um dann dann seit März 2002 zwei neue Figuren als die „eigentlichen“ Zahlmeister und Masterminds zu installieren, eben Ramzi Binalshibh und Khaldid Scheich.

Das 70 Seiten lange Dossier von Chaim Kupferberg sei (nicht nur ) allen Dr. Lieschen Müllers ans Herz gelegt. Es macht klar, auf welchem journalistoiden Tiefpunkt der "Spiegel" mit dieser Titelgeschichte angelangt ist - und wie flächendeckend der Propagandmüll aus Brainwashington mittlerweile gestreut wird.

Quelle (http://www.broeckers.com/Off.htm)

Ibykus
30.10.2003, 13:12
9/11: Zahl der Todesopfer im WTC weiter reduziert - Tod von 40 Menschen konnte nicht bestätigt werden

Die Terroranschläge auf das World Trade Center (WTC) in New York am 11. September 2001 haben 40 Menschenleben weniger als bisher angenommen gefordert. Das berichtet die New York Times. Als Grund gab die Stadtverwaltung an, dass der Tod von 40 Menschen nicht bestätigt werden konnte. Damit gab es bei den Anschlägen in New York amtlich 2752 Tote.

Zu den gestrichenen Namen gehören der Zeitung zu Folge ein Paul Vanvelzer und seine Söhne Barrett und Edward. Sie waren von einer angeblichen Verwandten in Kalifornien als vermisst gemeldet worden. Der Säugling Edward Vanvelzer galt als jüngstes WTC-Opfer. Doch weder seine Geburt noch die Existenz seines Vaters und vierjährigen Bruders ließen sich nachweisen.

Quelle (http://derstandard.at/?id=1466283)

carlo
31.10.2003, 00:36
Zu Bröckers, offenbar haschischinszenierten Wortschöpfungen (journalistoid existiert nicht einmal in der Neuen Deutschen Rechtschreibung) erspart man sich besser jede Widerrede; zur vorstehenden Meldung dürfte die Beurteilung dagegen schwer fallen... :rolleyes:

Ibykus
31.10.2003, 12:27
Verschollen in unendlichen Weiten

Seitdem die Boeing N844AA am 25. Mai in Angola gestartet und spurlos verschwunden ist, wird wild über ihren Verbleib spekuliert


Sonntag, der 25. Mai, war ein strahlend schöner Wintertag in Luanda. Auf dem Flughafen der angolanischen Hauptstadt machte sich US-Pilot Ben Padilla zusammen mit einem Bordmechaniker wie schon seit Wochen wieder an die Arbeit. Die beiden sollten eine Boeing 727 startklar machen, die bereits seit einem halben Jahr wegen unzulänglicher Papiere am Boden festsaß.

Plötzlich, kurz vor 18 Uhr am späten Nachmittag, sahen die Fluglotsen, die im Tower dösten, wie sich der silbergraue Vogel mit der Registrierungsnummer N844AA auf die Rollbahn zubewegte. Mehrere Aufforderungen über Funk, sich zu erklären, blieben unbeantwortet. Stattdessen heulten wenig später die Düsen auf, der 28 Jahre alte Jet hob ab - und verschwand grollend in den Lüften.

Und zwar für immer, wie es heute scheint. Selbst fünf Monate später fehlt von der 46,5 Meter langen und 90,7 Tonnen schweren Maschine noch immer jede Spur. Eine beispiellose Suchaktion amerikanischer Diplomaten, westlicher Geheimdienstler und über dem afrikanischen Kontinent positionierter Satelliten blieb so erfolglos wie die Jagd nach Saddam Hussein. Gewiss kommt es in Afrika nicht selten vor, dass kleine Propellermaschinen vom dichten Regenwald verschlungen werden oder irgendwo im Busch zerschellen. Dass jedoch eine Verkehrsmaschine wie vom Erdboden verschluckt bleibt, hat es in der Geschichte der Luftfahrt bislang nicht gegeben.


Panik in Washington

Hätte sich der Vorfall vor dem 11. September 2001 und mit einer normalen Boeing 727 zugetragen, wäre er wohl als Schmonzette in die Analen der zivilen Luftfahrt eingegangen. Doch N844AA wies eine merkwürdige Besonderheit auf: Die einstige Linienmaschine der American Airlines war zu einem Tanker umgebaut worden. Statt der Sitzbänke hatte die private angolanische Fluggesellschaft "AirAngol" im Fahrgastraum riesige Benzintanks montieren lassen, um die aus den USA geleaste Maschine zum Transport von Brennstoff in entlegene Gebiete des von einem 20-jährigen Bürgerkrieg völlig zerstörten Landes zu benutzen. Die Kombination aus Benzintanks und verschwundener Maschine löste in Washington Panik aus: Fortan wurde das verschollene Flugzeug unter der Überschrift "Flying Bomb" geführt.

Zunächst ging man auch in der CIA-Zentrale in Langley davon aus, was Joseph Padilla, der Bruder des Piloten, heute noch immer vermutet: "Ben wurde von Terroristen entführt." Für ihn stehe fest, dass die Terrorgruppe Al Qaeda hinter der Entführung stehe, sagte Padilla. "Ich bin mir sicher, dass mein Bruder noch am Leben ist." Diesen Glauben teilt heute allerdings keiner mehr mit ihm . Dass Al Qaeda im Süden Afrikas ein Flugzeug entführt, um es dann - mit mehreren nötigen Tankstopps - um den halben Erdball zu fliegen und irgendwo für mehrere Monate unbemerkt zu parken, gilt unter Terrorexperten als ausgeschlossen. Zwar behauptet Joseph Padilla, von ihm beauftragte Privatdetektive hätten einen Piloten ausfindig gemacht, der die Maschine in einem Hangar auf dem Beiruter Flughafen gesichtet und auch gleich ein Gespräch von Technikern abgehört habe, wonach die "fliegende Bombe" für einen Anschlag auf den israelischen Premierminister Ariel Scharon vorbereitet werde. Aber: "Die Geschichte ist ungefähr so wahrscheinlich, wie dass Osama bin Laden beim Einkaufen in Riad gesehen wurde", kommentiert ein US-Diplomat.

Was aber passierte mit N844AA wirklich, wenn ein terroristischer Hintergrund so gut wie auszuschließen ist? Nach einem Bericht der Washington Post gehen US-Behörden inzwischen davon aus, dass Pilot Padilla von seiner Firma, der in Florida beheimateten Aerospace Sales & Leasing Co, damit beauftragt wurde, den gestrandeten Jet schnellstmöglich nach Hause zu bringen. Um sich eine Menge Papierkram und die 50 000 US-Dollar zu sparen, die der Flughafen von Luanda an Parkgebühren forderte, habe der Pilot die Maschine einfach auf unkonventionelle Weise wieder in Besitz genommen - und sei bei dem Versuch womöglich abgestürzt.


Überwachungsdaten gibt es nicht

Tatsächlich wird Ben Padilla zwar als draufgängerischer, aber eher unerfahrener Pilot beschrieben. Bereits wenige hundert Kilometer nördlich von Luanda fängt der Regenwald an, der nach Auffassung erfahrener Bush-Piloten selbst eine Boeing 727 fast spurlos verschwinden lassen kann. Vielleicht hat Ben Padilla den Weg nach Norden sogar über den Atlantik gewählt: Falls sie ins Meer gestürzt sein sollte, wird N844AA wohl nie mehr aufgefunden werden. Auszuschließen ist allerdings, dass Pilot Padilla den direkten Weg über den Atlantik nach Amerika einschlug, denn eine Boeing 727 schafft die Strecke über den Ozean nicht, ohne aufzutanken.

Dass Padillas unorthodoxer Aufbruch von keiner Luftraumüberwachung begleitet wurde, ist in Afrika nicht außergewöhnlich. In nur ganz wenigen Ländern des Kontinentes gibt es eine moderne, Transponder gesteuerte Radarüberwachung, die der Erdstation exakte Daten über jedes Flugzeug, seine Flughöhe und seinen Flugplan vermittelt. Luandas Airport verfügt, wie die meisten Flughäfen in Afrika, nicht einmal über eine altmodische Radaranlage, mit der Lotsen die Maschinen wenigstens als kleine Punkte auf dem Schirm wahrnehmen könnten. Im überwiegenden Teil des Kontinents besteht der Kontakt zwischen Pilot und Luftraumüberwachern lediglich aus einer Funkverbindung.

Quelle (http://www.fr-aktuell.de/ressorts/nachrichten_und_politik/rundschau/?cnt=329167&)

syracus
02.11.2003, 18:51
http://ww1.sundayherald.com/img1906

Five Israelis were seen filming as jet liners ploughed into the Twin Towers on September 11, 2001 ...

http://ww1.sundayherald.com/img8028

Were they part of a massive spy ring which shadowed the 9/11 hijackers and knew that al-Qaeda planned a devastating terrorist attack on the USA? Neil Mackay investigates


THERE was ruin and terror in Manhattan, but, over the Hudson River in New Jersey, a handful of men were dancing. As the World Trade Centre burned and crumpled, the five men celebrated and filmed the worst atrocity ever committed on American soil as it played out before their eyes.

Who do you think they were? Palestinians? Saudis? Iraqis, even? Al-Qaeda, surely? Wrong on all counts. They were Israelis – and at least two of them were Israeli intelligence agents, working for Mossad, the equivalent of MI6 or the CIA.

Their discovery and arrest that morning is a matter of indisputable fact. To those who have investigated just what the Israelis were up to that day, the case raises one dreadful possibility: that Israeli intelligence had been shadowing the al-Qaeda hijackers as they moved from the Middle East through Europe and into America where they trained as pilots and prepared to suicide-bomb the symbolic heart of the United States. And the motive? To bind America in blood and mutual suffering to the Israeli cause.

After the attacks on New York and Washington, the former Israeli Prime Minister, Benjamin Netanyahu, was asked what the terrorist strikes would mean for US-Israeli relations. He said: “It’s very good.” Then he corrected himself, adding: “Well, it’s not good, but it will generate immediate sympathy [for Israel from Americans].”

If Israel’s closest ally felt the collective pain of mass civilian deaths at the hands of terrorists, then Israel would have an unbreakable bond with the world’s only hyperpower and an effective free hand in dealing with the Palestinian terrorists who had been murdering its innocent civilians as the second intifada dragged on throughout 2001.

It’s not surprising that the New Jersey housewife who first spotted the five Israelis and their white van wants to preserve her anonymity. She’s insisted that she only be identified as Maria. A neighbour in her apartment building had called her just after the first strike on the Twin Towers. Maria grabbed a pair of binoculars and, like millions across the world, she watched the horror of the day unfold.

As she gazed at the burning towers, she noticed a group of men kneeling on the roof of a white van in her parking lot. Here’s her recollection: “They seemed to be taking a movie. They were like happy, you know ... they didn’t look shocked to me. I thought it was strange.”

Maria jotted down the van’s registration and called the police. The FBI was alerted and soon there was a statewide all points bulletin put out for the apprehension of the van and its occupants. The cops traced the number, establishing that it belonged to a company called Urban Moving.

Police Chief John Schmidig said: “We got an alert to be on the lookout for a white Chevrolet van with New Jersey registration and writing on the side. Three individuals were seen celebrating in Liberty State Park after the impact. They said three people were jumping up and down.”

By 4pm on the afternoon of September 11, the van was spotted near New Jersey’s Giants stadium. A squad car pulled it over and inside were five men in their 20s. They were hustled out of the car with guns levelled at their heads and handcuffed.

In the car was $4700 in cash, a couple of foreign passports and a pair of box cutters – the concealed Stanley Knife-type blades used by the 19 hijackers who’d flown jetliners into the World Trade Centre and Pentagon just hours before. There were also fresh pictures of the men standing with the smouldering wreckage of the Twin Towers in the background. One image showed a hand flicking a lighter in front of the devastated buildings, like a fan at a pop concert. The driver of the van then told the arresting officers: “We are Israeli. We are not your problem. Your problems are our problems. The Palestinians are the problem.”



His name was Sivan Kurzberg. The other four passengers were Kurzberg’s brother Paul, Yaron Shmuel, Oded Ellner and Omer Marmari. The men were dragged off to prison and transferred out of the custody of the FBI’s Criminal Division and into the hands of their Foreign Counterintelligence Section – the bureau’s anti-espionage squad.

A warrant was issued for a search of the Urban Moving premises in Weehawken in New Jersey. Boxes of papers and computers were removed. The FBI questioned the firm’s Israeli owner, Dominik Otto Suter, but when agents returned to re-interview him a few days later, he was gone. An employee of Urban Moving said his co-workers had laughed about the Manhattan attacks the day they happened. “I was in tears,” the man said. “These guys were joking and that bothered me. These guys were like, ‘Now America knows what we go through.’”

Vince Cannistraro, former chief of operations for counter-terrorism with the CIA, says the red flag went up among investigators when it was discovered that some of the Israelis’ names were found in a search of the national intelligence database. Cannistraro says many in the US intelligence community believed that some of the Israelis were working for Mossad and there was speculation over whether Urban Moving had been “set up or exploited for the purpose of launching an intelligence operation against radical Islamists”.

This makes it clear that there was no suggestion whatsoever from within American intelligence that the Israelis were colluding with the 9/11 hijackers – simply that the possibility remains that they knew the attacks were going to happen, but effectively did nothing to help stop them.

After the owner vanished, the offices of Urban Moving looked as if they’d been closed down in a big hurry. Mobile phones were littered about, the office phones were still connected and the property of at least a dozen clients were stacked up in the warehouse. The owner had cleared out his family home in New Jersey and returned to Israel.

Two weeks after their arrest, the Israelis were still in detention, held on immigration charges. Then a judge ruled that they should be deported. But the CIA scuppered the deal and the five remained in custody for another two months. Some went into solitary confinement, all underwent two polygraph tests and at least one underwent up to seven lie detector sessions before they were eventually deported at the end of November 2001. Paul Kurzberg refused to take a lie detector test for 10 weeks, but then failed it. His lawyer said he was reluctant to take the test as he had once worked for Israeli intelligence in another country.

Nevertheless, their lawyer, Ram Horvitz, dismissed the allegations as “stupid and ridiculous”. Yet US government sources still maintained that the Israelis were collecting information on the fundraising activities of groups like Hamas and Islamic Jihad. Mark Regev, of the Israeli embassy in Washington, would have none of that and he said the allegations were “simply false”. The men themselves claimed they’d read about the World Trade Centre attacks on the internet, couldn’t see it from their office and went to the parking lot for a better view. Their lawyers and the embassy say their ghoulish and sinister celebrations as the Twin Towers blazed and thousands died were due to youthful foolishness.

The respected New York Jewish newspaper, The Forward, reported in March 2002, however, that it had received a briefing on the case of the five Israelis from a US official who was regularly updated by law enforcement agencies. This is what he told The Forward: “The assessment was that Urban Moving Systems was a front for the Mossad and operatives employed by it.” He added that “the conclusion of the FBI was that they were spying on local Arabs”, but the men were released because they “did not know anything about 9/11”.



Back in Israel, several of the men discussed what happened on an Israeli talk show. One of them made this remarkable comment: “The fact of the matter is we are coming from a country that experiences terror daily. Our purpose was to document the event.” But how can you document an event unless you know it is going to happen?

We are now deep in conspiracy theory territory. But there is more than a little circumstantial evidence to show that Mossad – whose motto is “By way of deception, thou shalt do war” – was spying on Arab extremists in the USA and may have known that September 11 was in the offing, yet decided to withhold vital information from their American counterparts which could have prevented the terror attacks.

Following September 11, 2001, more than 60 Israelis were taken into custody under the Patriot Act and immigration laws. One highly placed investigator told Carl Cameron of Fox News that there were “tie-ins” between the Israelis and September 11; the hint was clearly that they’d gathered intelligence on the planned attacks but kept it to themselves.

The Fox News source refused to give details, saying: “Evidence linking these Israelis to 9/11 is classified. I cannot tell you about evidence that has been gathered. It’s classified information.” Fox News is not noted for its condemnation of Israel; it’s a ruggedly patriotic news channel owned by Rupert Murdoch and was President Bush’s main cheerleader in the war on terror and the invasion of Iraq.

Another group of around 140 Israelis were detained prior to September 11, 2001, in the USA as part of a widespread investigation into a suspected espionage ring run by Israel inside the USA. Government documents refer to the spy ring as an “organised intelligence-gathering operation” designed to “penetrate government facilities”. Most of those arrested had served in the Israeli armed forces – but military service is compulsory in Israel. Nevertheless, a number had an intelligence background.

The first glimmerings of an Israeli spying exercise in the USA came to light in spring 2001, when the FBI sent a warning to other federal agencies alerting them to be wary of visitors calling themselves “Israeli art students” and attempting to bypass security at federal buildings in order to sell paintings. A Drug Enforcement Administration (DEA) report suggested the Israeli calls “may well be an organised intelligence-gathering activity”. Law enforcement documents say that the Israelis “targeted and penetrated military bases” as well as the DEA, FBI and dozens of government facilities, including secret offices and the unlisted private homes of law enforcement and intelligence personnel.



A number of Israelis questioned by the authorities said they were students from Bezalel Academy of Art and Design, but Pnina Calpen, a spokeswoman for the Israeli school, did not recognise the names of any Israelis mentioned as studying there in the past 10 years. A federal report into the so-called art students said many had served in intelligence and electronic signal intercept units during their military service.

According to a 61-page report, drafted after an investigation by the DEA and the US immigration service, the Israelis were organised into cells of four to six people. The significance of what the Israelis were doing didn’t emerge until after September 11, 2001, when a report by a French intelligence agency noted “according to the FBI, Arab terrorists and suspected terror cells lived in Phoenix, Arizona, as well as in Miami and Hollywood, Florida, from December 2000 to April 2001 in direct proximity to the Israeli spy cells”.

The report contended that Mossad agents were spying on Mohammed Atta and Marwan al-Shehi, two of leaders of the 9/11 hijack teams. The pair had settled in Hollywood, Florida, along with three other hijackers, after leaving Hamburg – where another Mossad team was operating close by.

Hollywood in Florida is a town of just 25,000 souls. The French intelligence report says the leader of the Mossad cell in Florida rented apartments “right near the apartment of Atta and al-Shehi”. More than a third of the Israeli “art students” claimed residence in Florida. Two other Israelis connected to the art ring showed up in Fort Lauderdale. At one time, eight of the hijackers lived just north of the town.

Put together, the facts do appear to indicate that Israel knew that 9/11, or at least a large-scale terror attack, was about to take place on American soil, but did nothing to warn the USA. But that’s not quite true. In August 2001, the Israelis handed over a list of terrorist suspects – on it were the names of four of the September 11 hijackers. Significantly, however, the warning said the terrorists were planning an attack “outside the United States”.

The Israeli embassy in Washington has dismissed claims about the spying ring as “simply untrue”. The same denials have been issued repeatedly by the five Israelis seen high-fiving each other as the World Trade Centre burned in front of them.

Their lawyer, Ram Horwitz, insisted his clients were not intelligence officers. Irit Stoffer, the Israeli foreign minister, said the allegations were “completely untrue”. She said the men were arrested because of “visa violations”, adding: “The FBI investigated those cases because of 9/11.”

Jim Margolin, an FBI spokesman in New York, implied that the public would never know the truth, saying: “If we found evidence of unauthorised intelligence operations that would be classified material.” Yet, Israel has long been known, according to US administration sources, for “conducting the most aggressive espionage operations against the US of any US ally”. Seventeen years ago, Jonathan Pollard, a civilian working for the American Navy, was jailed for life for passing secrets to Israel. At first, Israel claimed Pollard was part of a rogue operation, but the government later took responsibility for his work.

It has always been a long-accepted agreement among allies – such as Britain and America or America and Israel – that neither country will jail a “friendly spy” nor shame the allied country for espionage. Chip Berlet, a senior analyst at Boston’s Political Research Associates and an expert in intelligence, says: “It’s a backdoor agreement between allies that says that if one of your spies gets caught and didn’t do too much harm, he goes home. It goes on all the time. The official reason is always visa violation.”

What we are left with, then, is fact sullied by innuendo. Certainly, it seems, Israel was spying within the borders of the United States and it is equally certain that the targets were Islamic extremists probably linked to September 11. But did Israel know in advance that the Twin Towers would be hit and the world plunged into a war without end; a war which would give Israel the power to strike its enemies almost without limit? That’s a conspiracy theory too far, perhaps. But the unpleasant feeling that, in this age of spin and secrets, we do not know the full and unadulterated truth won’t go away. Maybe we can guess, but it’s for the history books to discover and decide.

02 November 2003

http://ww1.sundayherald.com/37707

syr

Ibykus
07.11.2003, 11:17
FBI hat neuen «20. Attentäter»

Zacarias Moussaoui und Ramzi Binalshibh galten beide schon als der gesuchte 20. Attentäter des 11. September. Das FBI ist sich nun sicher, dass es jemand anderes war.


Lange galt den amerikanischen Ermittlern Zacarias Moussaoui als der «20. Attentäter» des 11. September. Nun berichtet die Zeitung «USA Today» unter Berufung auf das FBI, man habe jetzt die wahre Nummer 20 identifiziert. «Wir sind ziemlich sicher, dass wir wissen, wer Nummer 20 ist», zitiert die Zeitung einen ungenannten hochrangigen Ermittler. Nach den bisherigen Erkenntnissen waren es 19 Männer, die am 11. September vier Flugzeuge entführten und auf Pentagon und World Trade Center lenkten.

Moussaoui ist in den USA angeklagt, weil er an der Vorbereitung der Anschläge beteiligt gewesen sein soll. Nach Ansicht der Anklage habe nur seine rechtzeitige Verhaftung verhindert, dass er als 20. Attentäter bei den Flugzeugentführungen eingesetzt wurde. Diese These wurde zwischenzeitlich wieder verworfen und der ebenfalls in den USA inhaftierte Ramzi Binalshibh als Nummer 20 verdächtigt.

Auch ein hochrangiges Mitglied des Justizministeriums hat der Zeitung bestätigt, dass das FBI glaubt, nun die richtige Nummer 20 zu kennen. Beide Quellen werden mit der Aussage zitiert, dass weder Moussaoui noch Binalshibh die Gesuchten seien.


Nur vier Entführer

Die Suche nach Nummer 20 entstand, als die Ermittler herausfanden, dass an Bord der Maschine, die in Pennsylvania auf einem Feld herunterkam, nur vier Entführer waren. In allen anderen Flugzeugen jedoch sollen sich je fünf befunden haben.

Nummer 20 musste, so das FBI nun, die USA kurz vor den Anschlägen verlassen. Warum wurde nicht gesagt und auch nicht, ob der Verdächtige noch lebt und wo er sich befindet.

Man habe seine Spur anhand von Einwanderungsunterlagen und anhand der von den übrigen Entführern bekannten Bewegungen entdeckt, hieß es.

Quelle (http://www.netzeitung.de/spezial/kampfgegenterror/260612.html)

syracus
12.11.2003, 17:47
Behind The Bombing?

By Rizvan
wwnews.com
11-11-3

Lets look at the facts. On 25th October 2003 the CIA released statements that warned of 'imminent Al Qaeda' attacks in Saudi Arabia. ( see BBC report ). A few weeks later, BOOM. Either the CIA has infiltrated Al Qaeda so well, that they are able to tell when they will attack, or there is something fishy about this whole incident.

If the CIA did know about it, then clearly the information was coming from a source who would be pretty senior in Al Qaeda's network. Anyone who knows how the organisation works, would know, only those people who are DIRECTLY involved, have any knowledge about whats going to happen. This minimises the possibility of outsiders finding out.

Therefore the CIA's mole, must have been directly involved in the planning or execution of this terrorist act. If so, why didn't the CIA stop it ?

It has already been proven that the CIA and Mossad knew about 9/11. Indeed, Mossad had at least 5 agents filming the World Trade Centre at the time the planes flew into them ( see reports on wwviews or on other similar sites ). Yet no-one seemed to stop that act from occuring. Some would argue, the US and Israel had too much to lose by stopping the act. Yes, I did say lose.

They were willing to sacrifice some 3,000 lives, in exchange for the 500,000 they have taken in revenge wars on Iraq and Afghanistan. The 3,000 US lives were actually 'martyrs', who have helped the US gain lucrative oil and construction contracts in Iraq. They have helped Israel feel safer, as the US now control one of its main threats, in the shape of Iraq.

In any event, I don't want to lose focus, lets stick with the Riyadh bombings.

I have a very close friend who lives in Riyadh, in another compound. I was extremely relieved when I found they were safe, and teh bombings had happend at another compound. The relief immediately turned to suspicion when I was told, that word on the street in Saudi was that the US had staged the whole thing.

The bombs went off during the holy month of Ramadan.

They were set to explode at the time most muslims were getting up to pray and eat, in preparation for their daily fasting.

The compound itself is mainly home to Arab workers. Indeed the dead count reads as follows :

The Saudi ministry official said seven Lebanese, four Egyptians, one Saudi, one Sudanese and four unidentified people had been killed. The dead included five children.

There are 'foreigners' who have been injured, but Saudi news is stating that these are mainly foreign residents from the UK or US, who have Arab or South Asian origins. For example, a Pakistani, living in the UK, would have a UK passport, and when appropriate, would be a 'British' worker abroad. Even though they may have only lived in the UK for 5 years, and obtained a work permit. The Saudi ministry has said ' Four Americans of Arab origin and six Canadians were among the injured, whose countries of origin also included African and Asian states.' So in essence, no US or foreign citizens have been hurt or killed by this. Only other muslims.

The western media wants us to believe that Al Qaeda has now decided to kill its own, on its own land.

This is akin to the IRA planting bombs in Dublin city centre, to kill Irish people. Or for the Palestinians to send a suicide bomber to Arafats compound in Ramallah. Its simply not done.

Al-Qaeda is at the same time sold to the West as an 'Islamic' terrorist group. And it is at the same time expected to have killed other muslims, during the holiest month of the Islamic calender. There are many compounds in Saudi, but those that house 'real foreigners' are guarded with military tanks. This one wasn't because it housed Arabs and other muslims. These are NOT Al Qaeda targets. But we are told Al Qaeda must have done this.

Why would they do that ?

They quite simply wouldn't.

Who is to gain from this act of savagry ? Hmmm..lets take a guess ?

For a hint, why not look at the comments of U.S. Deputy Secretary of State Richard Armitage, who arrived in Riyadh on Sunday. Before any investigation has been conducted, or before the smoke has even cleared he told reporters:

"I can't say that last night's attack was the only or the last attack. My view is these al Qaeda terrorists -- and I believe it was al Qaeda -- would prefer to have many such events."


http://www.wwviews.com/articles/101103/riyadh.html

syr :rolleyes:

Ibykus
27.11.2003, 13:25
"Nur ein Lecken am Holzstab"

In Berlin bahnt sich ein Quantensprung in der Kriminalpolitik an. Innenminister Otto Schily plant eine Ausweitung der Gen-Tests. Sein Genosse Erwin Sellering, Justizminister in Schwerin, plädiert sogar für die Speicherung der DNS-Werte aller Neugeborenen.

...

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,275581,00.html


ungeheuerlich :gomad

Ibykus
06.12.2003, 09:12
Behörden fürchten vor Weihnachten verstärkt Anschläge auf «weiche Ziele» in den USA

Vor den Weihnachtsfeiertagen könnte es den nächsten großen Terroranschlag auf amerikanischem Boden geben, fürchten Experten. Die Sicherheitslage sei «ähnlich wie im Sommer 2001», heißt es.


«Wir haben eine Menge Hinweise, viele Informationen, die insgesamt ein sehr verstörendes Bild ergeben», zitiert CNN Roger Cressey, einen früheren Mitarbeiter des Nationalen Sicherheitsrates der USA. Die Lage sei vergleichbar mit jener im Sommer 2001, als zahlreiche diffuse Verweise auf einen möglicherweise bevorstehenden Anschlag zu mäßig erhöhter Wachsamkeit führten. Erst nach den Terrorakten des 11. September aber wurde klar, worauf die verdächtigen unter Tausenden abgehörten Gesprächen und abgefangenen E-Mails gezielt hatten. Mancher Hinweis wurde als solcher erst im Nachhinein wahrgenommen und richtig interpretiert.


Erhöhte Wachsamkeit

Das Ministerium für innere Sicherheit, nach den Anschlägen eigens gegründet, spricht, wie die damals zuständigen Behörden auch, von erhöhter Wachsamkeit, will aber zunächst nicht die Terror-Alarmstufe heraufsetzen. Es sei nämlich keineswegs sicher, ob Al Qaeda tatsächlich konkret Anschläge für die nächste Zukunft oder einfach nur Anschläge plane, heißt es unter Experten. Es sei schwierig, relevante Informationen aus der Flut verdächtiger Daten zu filtern, die vor Feiertagen immer erhöht sei.

Auch 2002 hatte es vor Weihnachten entsprechende Warnungen gegeben, die sich nicht bestätigten. Auch konkrete Hinweise auf geplante Anschläge im Oktober dieses Jahres erwiesen sich als falsch, zitiert CNN Experten.


Bedrohliches Video

Dennoch ergibt sich aus der aktuellen Datenlage nach Ansicht zahlreicher Experten im US-Staatsdienst eine erhöhte Gefahr für spektakuläre Anschläge auf so genannte «soft targets», weiche Ziele wie etwa Einkaufszentren. Als besonders bedrohlich wird das Auftauchen eines Videos auf einer Website gewertet, die dem Terrornetzwerk Al Qaeda zugeordnet wird.

Das Video zeigt den Einschlag der beiden von Entführern als Lenkwaffen missbrauchten Verkehrsflugzeuge in die Türme des World Trade Centers. Laut CNN erweist sich das Video anhand der Übersetzung des Off-Kommentars auf der Tonspur als eine Würdigung des am 26. November offiziell von saudischen Sicherheitskräften getöteten Saudis Abdul Ilah, der als «einer der Kämpfer des Heiligen Krieges» bezeichnet wird. Der Kommentator behauptet, Ilah werde von US-«Geheimpolizei» in einem arabischen Staat festgehalten, weil er «Christen angegriffen» habe.

Das FBI beschäftigt sich mit dem Video schon deshalb besonders intensiv, weil es für Überraschung gesorgt hat: Es zeigt den Anschlag aufs WTC aus einem Blickwinkel, aus dem bislang keine Aufnahme bekannt gewesen war. Die Frage ist also, wer das Video gedreht hatte und wie Al Qaeda daran gekommen ist. Zudem sind darauf laut CNN Aufnahmen aus Trainingscamps Al Qaedas in Saudi Arabien zu sehen.

Quelle (http://www.netzeitung.de/spezial/kampfgegenterror/264328.html)


mit Verweis auf #79 http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=481537#post481537

carlo
14.12.2003, 22:34
SPIEGEL ONLINE - 12._Dezember_2003,_12:11
URL:_http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,277981,00.html


Nostradamus' Visionen

"Zwei Brüder, zerrissen von Chaos"

Seine düsteren Prophezeiungen ängstigen und faszinieren Menschen seit Generationen: Nostradamus, der berühmteste Seher aller Zeiten, kam heute vor 500 Jahren zur Welt. Seine Anhänger glauben bis heute, dass er zahlreiche Katastrophen vorhersagte - vom Londoner Brand von 1666 bis zu den Terror-Attacken auf die USA.

...

Ibykus
20.12.2003, 09:08
Atta-Bande war keine terroristische Vereinigung

Die Gruppe um Mohammed Atta, die am 11. September 2001 die Anschläge auf das World Trade Center und das Pentagon flogen, war nach Ansicht des Hamburger Oberlandesgerichts keine terroristische Vereinigung - zumindest nicht im Sinne des deutschen Strafrechts. Heute bestätigt der Bundesgerichtshof, dass Abdelghani Mzoudi auf freiem Fuß bleibt.

...

Quelle (http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,279276,00.html)

carlo
07.01.2004, 00:06
Sars


Angriff der Gen-Krieger

Von Zhou Derong


...


Text: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.01.2004, Nr. 5 / Seite 31 - www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/sars-angriff-der-gen-krieger-1144336.html

schloss
07.01.2004, 17:25
Original geschrieben von carlo
Sars
Angriff der Gen-Krieger


mich überrascht das nun wieder gar nicht...kann man auch in meinen älteren Postings nachlesen. Besonders interessant, wie Informationen dass es sich um eine Biowaffe handeln könnte, speziell aus den canadischen Online-medien sofort wieder verschwanden...und in Deutschland bis heute gar nicht auftauchten :rolleyes:

syracus
14.01.2004, 20:31
The following links are collected by an earth citizen, Gerard Holmgren, who wants the truth to come out on september 11 events. He doesn't have a web site and posts his link on forums, to mailing lists. I saved his message in html and give it here.

List of links to documented evidence of high level US complicity in the attacks of sept 11 2001.

(The Web pages below have been backed up. If any links are dead, the backed up page can be mailed on request.)


THE TRUTH ABOUT SEPT 11

Last updated June 14 2003

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Section 1: Airforce stand-down


1:1 It has become popular mythology in the media
that fighter jets were scrambled to intercept the
hijacked planes. This is completely untrue as the
following research shows.
Guilty For 9-11: Bush, Rumsfeld, Myers,
by Illarion Bykov and Jared Israel, 14 Nov 2001
http://emperors-clothes.com/indict/indict-1.htm


1:2 Mr. Cheney's Cover Story -- Section 2
of Guilty For 9-11, 20 Nov 2001
http://emperors-clothes.com/indict/indict-2.htm


1:3 9-ll: Nothing Urgent, by George Szamuely,
Research & documentation by Illarion Bykov
and Jared Israel, Jan 2002
http://emperor.vwh.net/indict/urgent.htm


1:4 Planes "did scramble " on 9/11,
they just "arrived late"
http://www.emperors-clothes.com/indict/faq.htm


1:5 Scrambled Messages, by George Szamuely,
12 Dec 2001
http://www.nypress.com/14/50/taki/bunker.cfm


1:6 Air National Guard Mission and Vision statements
http://nerdcities.com/guardian/SeptemberEleventh/ang-mission.htm


1:7 Russian Air Force chief says official 9/11 story impossible
http://emperors-clothes.com/news/airf.htm


Scrambling of fighter jets to intercept stray
aircraft is a routine procedure.
Here's an example of how routine it is.


1.13 Jet Sent to probe Fla. Gov. Plane.
Netscape news. May 15 2003.
http://channels.netscape.com/ns/news/story.jsp?floc=NW_2-T&oldflok=FF-APO-11
10&idq=/ff/story/0001/20030515/001648315.htm&sc=1110&floc=NW_2-T


The procedures were already in place before
Sept 11 2001. It happened 67 times in the 10 months
between September 2000 and June 2001.


1.8 Use of military jets jumps since 9/11.
Associated Press Aug 13 2002.
http://www.cooperativeresearch.org/completetimeline/2002/ap081302.html
1.9 CBS News. Scrambling to prevent another
9/11 Aug 14 2002
http://www.cbsnews.com/stories/2002/08/14/attack/main518632.shtml
1.10 Preventing another 9/11 Military.com
http://www.military.com/NewsContent/1,13319,FL_jet_081502,00.html
1.11 ABC News Jets on high Alert. Aug 13 2002.
http://abcnews.go.com/sections/us/DailyNews/homefront020813.html
1.12 Military now notified immediately of unusual
air traffic events. Fox news Aug 12 2002
http://www.foxnews.com/story/0,2933,60245,00.html#top


So on Sept 11, 2001 - Why were no fighter jets
scrambled, and why has a cover up story been
concocted?


In the unlikely event that the airforce failed
through incompetence, ( not once but 4 times! )
where is the major inquiry?
I have seen bigger inquiries into car crashes
at race tracks.


-------------------------------------------------------


Section 2: Complicit behaviour of G.W.Bush


It has become common mythology in the media
that George W. Bush was at Booker Elementary
School when he learned of the first WTC crash.
This is a lie. Why is Bush lying about where he
was, and what he knew?


2:1 Guilty for 9-11 Section 3: Bush in the open
by Illarion Bykov and Jared Israel.
http://www.emperors-clothes.com/indict/indict-3.htm


This is not the only lie Bush has told about his
movements that morning. See how many times
he has changed his story.


2:2 Sept 11 attacks- evidence of US collusion
by Steve Grey.
http://austin.indymedia.org/front.php3?article_id=2342&group=webcast
(Read the section called "A tangle of lies")


2.3 Bush gets tangled in his lies Part 1.
A strange press conference. By Jared israel
and Francisco Gil-White Sept 25 2002.
http://emperors-clothes.com/indict/calif1.htm


2:4 Bush Gets Tangled in his 9-11 Lies, Part 2:
White House Cover-up Creates More Problems
than it Solves by Jared Israel and Francisco
Gil-White [7 October 2002]
http://emperors-clothes.com/indict/calif2.htm


2:5 The President as Incompetent Liar:
Bush's Claim that he Saw TV Footage of 1st
Plane Hitting WTC. Comments by Jared Israel
[Posted 12 September 2002]
http://emperors-clothes.com/indict/liar.htm


Clinton was impeached for lying about an affair.
Bush is lying about where he was, what he was
doing and what he knew, during the crucial
period between 8.45 and 9 AM on Sept 11.


-------------------------------------------------------


Why did the President - after being told "America
is under attack" continue to listen to schoolchildren
reading for another 25 minutes ? Why was he
cheering, smiling and joking even as it was known
that at least one more hijacked plane was on the
loose ? View the TV footage which proves treason
at the top level.
2:6 http://www.emperors-clothes.com/indict/vid.htm


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Section 3: The Fictitious Hijackers


If 19 Arabs hijacked the planes, why are there
no Arabic names on any of the passenger lists?
If they used non-Arabic aliases, which of the
"innocents " on the lists are alleged to be the
hijackers?
3:1 http://www.cnn.com/SPECIALS/2001/trade.center/victims/AA11.victims.html
Passenger and crew list for AA 11 (first WTC crash.)


3:2 http://www.cnn.com/SPECIALS/2001/trade.center/victims/AA77.victims.html
AA 77 (Pentagon crash)


3:3
http://www.cnn.com/SPECIALS/2001/trade.center/victims/ua175.victims.html
UAL 175 (2nd WTC crash)


3:4 http://www.cnn.com/SPECIALS/2001/trade.center/victims/ua93.victims.html
UAL 93 (Pennsylvania crash)


If they are alleged to have been using non-Arabic
aliases (19 obviously Arabic men got on board
using non-Arabic ID, with 100% success rate ?),
why did the FBI claim that they were traced through
the use of credit cards to buy tickets in their own
names?


If 9 of the alleged hijackers were searched before
boarding, as claimed in this article
3:5 http://www.policetalk.com/9_hijackers.html
why is there no airport security footage of them?
How did they (allegedly) get on board with knives,
guns, AND electronic guidance systems, while being
searched, but avoiding security cameras and not
being on the passenger lists?
What aliases were they alleged to be using when
they were searched,and if they were not using
aliases, why are they not on the passenger lists?



What of reports that some of the alleged hijackers
are still alive, and had nothing to do with the attacks ?
3:6 http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/middle_east/1559151.stm
3:7 http://www.rense.com/general20/alives.htm
3:8 http://www.muslimedia.com/archives/world01/afgwar-die.htm
3:9
http://www.americanfreepress.net/10_12_01/STILL_ALIVE__FBI_Mixed_Up_on_T/sti
ll_alive__fbi_mixed_up_on_t.html
3:10 http://www.corpust.com/CorpusTArchiveFBI70f19Alive.cfm
3.12 http://www.welfarestate.com/911/
3.13 http://truedemocracy.net/td4/24s-c-6men.html
3.14 http://www.abqtrib.com/archives/news01/092001_news_trail.shtml
3.15
http://www.portal.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2001/09/23/widen
23.xml
3.16 http://www.worldmessenger.20m.com/alive.html
3.17 http://www.whatreallyhappened.com/NEWSTF/stfch11.htm
3.18
http://www.chicagotribune.com/news/nationworld/chi-0109190363sep19.story?col
l=chi-news-hed


According to this article
3:11
http://216.239.33.100/search?q=cache:uEUylyDIXdYC:www.dallasnews.com/sharedc
ontent/dallas/nation/9-11/stories/121202dnint911gas.928b2377.html+FBI+Agent:
+Sept.+11+Hijackers+Probably+Used+Gas&hl=en&ie=UTF-8


the FBI now claims that the hijackers used gas to
subdue the passengers and crew. If they used gas
they would have been affected themselves - unless
they had masks. The story gets better all the time.
They somehow got on board with masks, gas, guns,
knives and electronic guidance systems, in spite of
being searched, didn't show up on the airport security
cameras, and were not on the passenger lists.
They left flight manuals in Arabic in rented cars
outside the airport (last minute brushing up on the
way there, about how to fly the things!) and then
crashed the planes in breath taking displays of
skilled piloting. Just to make sure we knew who
they were, their passports were conveniently found
in spite of fiery crashes which incinerated the planes
and occupants. So they got on board with false
IDs but used their real passports ?


If the mythical Arab hijackers really were on the
planes and airport security systems failed due
to incompetence (not once but 19 times!), where
is the major inquiry? I have seen bigger inquiries
into racehorse doping scandals.


-------------------------------------------------------


Section 4: More oddities


Why the official story concerning the hijacking
of AA11 (first WTC crash) cannot possibly be true.


4:1 9/11 Redux: (The Observer¹s Cut) American
Airlines Flight 11, Re-examined By David L. Graham
http://www.whatreallyhappened.com/redux.html


Was an urban rescue team sent to New York
the night before the attacks?
4:2 http://www.halturnershow.com/FEMA.htm
4:3 http://www.tpromo.com/gk/jun02/062602.htm


4.4 Former top German Cabinet Minister rejects
official story of 9 11 attacks. Interview with Andreas
von Buelow. Tagesspiegel Jan 13 2002.
http://www.ratical.org/ratville/CAH/VonBuelow.html


National Security Advisor Rice and WhiteHouse
spokesman Fleischer lied in saying that nobody
had ever conceived of planes being used in this
manner, their statements in this article,


Bush Was Warned of Hijackings Before 9/11;
Lawmakers Want Public Inquiry ABC News
May 16 2002
4:5 http://abcnews.go.com/sections/us/DailyNews/warningmemo020516.html


when the 1994 extract from Time magazine,
quoted in article 2:1 demonstrates that the potential
problem had been recognized for decades.
And there are other examples of this possibility
having been widely recognized prior to Sept 11.
4:6 "Omens of terror." by David Wise Oct 7 2001
http://www.hermes-press.com/omens.htm


In article 4:5 Rice also lied in saying that any threat
had been overwhelmingly perceived as being overseas.
The statement she made is in this press briefing.
4:7 Press Briefing by National Security Advisor
Dr. Condoleezza Rice. The James S. Brady Briefing
Room May 16 2002 . 4.10PM EDT
http://www.whitehouse.gov/news/releases/2002/05/20020516-13.html


But this is the truth about the memo to which she refers.
4:8 August memo focused on attacks in the U.S. by
Bob Wooward and Dan Eggen. Washington Post
staff writers. May 18 2002. page A01.
http://www.washingtonpost.com/ac2/wp-dyn?pagename=article&node=&contentId=A3
5744-2002May17&notFound=true


What did happen to Flight 93? by Richard Wallace.
The Daily Mirror Sept 13, 2002
4:9 http://www.unansweredquestions.net/timeline/2002/mirror091302.html
4:10 http://www.thepowerhour.com/postings-three/flight-93-shot-down.htm
4.11
http://www.mirror.co.uk/news/allnews/page.cfm?objectid=12192317&method=full&
siteid=50143


Are cell phone calls from planes, of the type
allegedly made by passengers on Sept 11 possible?
4:12
http://feralnews.com/issues/911/dewdney/project_achilles_report_1_030123.htm
l
4.13
http://feralnews.com/issues/911/dewdney/project_achilles_report_2_030225.htm
l


-------------------------------------------------------


Section 5: Where is the evidence against Bin laden?


Why is it that the US government doesn't feel
confident enough of it's case against Bin laden
to lay any formal charges, but keeps " finding"
convenient video " confession" tapes ?
Probably because new video technology makes
it impossible to distinguish between a real video
confession and a fake.


When seeing and hearing isn't believing.
by William M. Arkin. Washington Post Feb 1 1999
5:1 http://www.washingtonpost.com/wp-srv/national/dotmil/arkin020199.htm


Last word in High Tech trickery. by David Higgins
Sydney Morning Herald. may 16 2002
5:2 http://smh.com.au/articles/2002/05/16/1021415016681.html


For more detailed evidence of a preplanned
agenda to fabricate evidence against Bin Laden,


Sept 11 attacks- evidence of US collusion by Steve Grey.
2:2 http://austin.indymedia.org/front.php3?article_id=2342&group=webcast
(Read the section called "Evidence please !")


It has become a common myth that Bin Laden
has admitted to the attacks. This simply isn't true.


Bin laden denies terror attacks and points
finger at Jews. Annanova news.
5:3
http://www.ananova.com/news/story/sm_410936.html?menu=news.latestheadlines


Bin laden denies attacks as Taliban talks holy war.
ABC news online Sept 17 2001.
5:4 http://www.abc.net.au/news/2001/09/item20010917010639_1.htm


Bin Laden denies being behind attacks. JS ONline
Milwaukee Journal Sentinel Sept 16 2001
5:5 http://www.jsonline.com/news/nat/sep01/binladen-denial.asp


Osama Bin Laden claims terrorist attacks in USA
were committed by some American terrorist group.
Pravda Sept 12 2001
5:6 http://english.pravda.ru/accidents/2001/09/12/14910.html


Bin laden Denies US attack says paper. Middle East News
5:7 http://www.metimes.com/2K1/issue2001-37/reg/bin_laden_denies.htm


Bin laden says he wasn't behind attacks CNN Sept 17 2001
5:8 http://www.cnn.com/2001/US/09/16/inv.binladen.denial/index.html


Bin Laden denies role in attacks. newsday.com Sept 17 2001
5:9 http://www.newsday.com/ny-wobin172369727sep17,0,7370581.story


Taliban says Bin Laden denied role in attacks.
Yahoo news Sept 13 2001.
5:10 http://www.welfarestate.com/binladen/denies-reuters-taliban.htm


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Section 6: Insider trading reveals high level foreknowledge


In the first few hours after the attacks, it was reported
that investigators were already looking into huge
volumes of insider trading on airline stocks in the
weeks leading up to the attacks.
Why has this story since completely disappeared?
Do authorities seriously expect us to believe that
more than a year later, they still do not know who
was responsible? Should not alarm bells have
been ringing BEFORE the attacks with these
record volumes of trading?
If the executive director of the CIA had previously
managed the firm which handled much of the trade,
are we seriously expected to believe that he
doesn't know who was responsible?


Suppressed Details of Criminal Insider Trading
Lead Directly Into The CIA's Highest Ranks --
CIA Executive Director `Buzzy' Krongard Managed
Firm That Handled `Put' Options on UAL,
by Michael C. Ruppert, 9 Oct 2001
6:1 http://www.fromthewilderness.com/free/ww3/10_09_01_krongard.html


Mystery of terror `insider dealers',
by Chris Blackhurst, 14 Oct 2001
6:2 http://www.independent.co.uk/story.jsp?story=99402


Profits of Death -- Insider Trading and 9-11,
by Tom Flocco - Edited by Michael C. Ruppert,
6 Dec 2001
6:3 http://globalresearch.ca/articles/FLO112B.html


Where is the major inquiry? I have seen bigger
inquiries into local government contract scandals.


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Section 7: The pentagon frame up and the WTC
plane switch


It is alleged that American Airlines 77
(a hijacked Boeing 757) crashed into the Pentagon.
A Boeing 757 is a very large aircraft with a wingspan
of 125 ft and a length of 155 ft. So how did it make
an initial hole 12 ft wide, collapsing only about a
35 ft depth of the outer ring of the building -
and not leave any wreckage outside ?


This photo of the damage to the Pentagon wall
7:1 http://66.129.143.7/june2aa.htm
proves that whatever crashed into the pentagon
was NOT AA 77, which demonstrates the Pentagon
attack to have been a self-inflicted frame up.


For a quick overview of the impossibility
of the official story
7:2 http://www.asile.org/citoyens/numero13/pentagone/erreurs_en.htm


For a full physical analysis of the crash scene


Physical and mathematical analysis of Pentagon
crash. by Gerard Holmgren Oct 2002
7:3 http://alberta.indymedia.org/news/2002/10/4578.php


Why was there a concerted effort to fabricate
eyewitness evidence for the official story regarding
AA 77?
Did AA 77 hit the Pentagon? Eyewitness accounts
examined. by Gerard Holmgren June 2002
7:4
http://hamilton.indymedia.org:8081/front.php3?article_id=1786&group=webcast


7:5 The Pentagon crash hoax
http://nerdcities.com/guardian/SeptemberEleventh/WhatHitThePentagon/


What hit WTC towers? Were they the planes
we've been told ? ( AA 11 and UAL 175)
http://whatzit.bravepages.com


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Section 8: If the Attack on Afghanistan was a
retaliation for Sept 11, why had it already been
planned months before ?


BBC News report by George Arney.
8:1
http://news.bbc.co.uk/hi/english/world/south_asia/newsid_1550000/1550366.stm


U.S. Planned for attack on Al -Qaida. White house
given strategy two days before Sept 11.
NBC news. May 16 2002
8:2
http://216.239.33.100/search?q=cache:A5WwRGMKgTYC:www.unansweredquestions.ne
t/timeline/2002/msnbc051602.html+U.S.+Planned+for+attack+on+Al+-Qaeda.+White
+house+given+strategy+two+days+before+Sept+11.&hl=en&ie=UTF-8


US planned to hit bin Laden ahead of
September 11. By David Rennie in Washington


8:3
http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2002/08/05/walq05.xml


US Tells of covert Afghan plans before 9/11
By Bob Drogin LA Times May 18 2002
8.5 http://www.latimes.com/news/nationworld/nation/la-051802strike.story


Why were we originally told that the attack on
Afghanistan was not planned prior to Sept 11,
and was purely a retaliation to a " surprise "
attack, and the story then changed after proof
of the preplanned attack came to light ?


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Section 9: U.S. and Bin Laden co-operate behind
the scenes.


The new story is that they allegedly feared Bin Laden
so much that they wanted to get him first. So why
didn't they arrest him when they had the chance
in July 2001?
The CIA met Bin Laden while undergoing treatment
at an American Hospital last July in Dubai, by
Alexandra Richard, Translated courtesy of Tiphaine
Dickson, Le Figaro, 11 Oct 2001
9:1 http://globalresearch.ca/articles/RIC111B.html
9:2 http://guardian.co.uk/waronterror/story/0,1361,584444,00.html
9:3 http://emperors-clothes.com/misc/lefigaro.htm


Bin Laden met with the CIA in July and walked
away by Michael C. Ruppert
9:4 http://www.rense.com/general16/bin.htm
And why was the Bush family still in business
with the Bin Laden Family, even AFTER Sept 11?


Osama bin Laden's Bush family Business
Connections, Alliance With Pakistan Will Stimulate
Drug Trade, Bring Revenues Under U.S. Control
--Colombian Opium Production Will Soar;
The Taliban's Biggest Economic Attack on the
U.S. Came in February With The Destruction of
Its Opium Crop by Michael C. Ruppert,
18 Sept 2001
9:5 http://www.fromthewilderness.com/free/ww3/09_18_01_bushbin.html


Carlyle profit from Afghan war,
by David Lazarus, 2 Dec 2001
9:6 http://globalresearch.ca/articles/LAZ112A.html


Elder Bush in Big G.O.P. Cast Toiling for
Top Equity Firm, by Leslie Wayne, 5 Mar 2001
9:7 http://www.truthout.com/0662.Bush.Saudi.htm


The George W. Bush Money Tree
9:8 http://www.bushnews.com/bushmoney.htm


Bush Family's dirty little secret: President's oil
companies funded by Bin Laden family and wealthy
Saudis who financed Osama bin Laden,
by Rick Wiles, Sept 2001
9:9 http://www.americanfreedomnews.com/afn_articles/bushsecrets.htm


Arms Build-up Enriches Carlyle Group,
Bush Sr. is Consultant, by Mark Fineman,
10 Jan 2002
9:10 http://www.truthout.com/01.11F.Arms.Carlyle.htm


Gaping holes in the CIA V Bin Laden Story by Jared Israel
9:11 http://emperors-clothes.com/news/probestop-i.htm


BushLaden by Jared Israel
9:12 http://emperors-clothes.com/news/bushladen.htm


Addition to the above article
9:13 http://emperors-clothes.com/news/bushladen2-i.htm


Judicial Watch: Bush/Bin Laden connection
"has now turned into a scandal" Statement from
Judicial watch with comments by Jared Israel
9:14 http://emperors-clothes.com/news/jw.htm


9:15 Bin laden. Terrorist monster: Take two !
by Jared Israel. Oct 9 2001
http://emperors-clothes.com/articles/jared/taketwo-a.htm


9:16 New Chairman of 9/11 Commission had
business ties with Osama's Brother in Law
by Michel Chossudovsky 27 December 2002
http://www.globalresearch.ca/articles/CHO212A.html


And why did the US turn down an offer to
extradite Bin Laden in 1996, AFTER naming
him as wanted for the 1993 WTC bombing?


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Section 10: The suspicious collapse
of the World trade centre Towers.


How did the WTC collapse? Why no serious inquiry?
Why was the debris rushed away for recycling
before any examination could be held?


10:1 Muslims suspend laws of physics
by J. McMichael Nov 25 2001
http://www.public-action.com/911/jmcm/physics_1.html


10:2 Muslims suspend laws of Physics. p
art 2 by J.McMichael
http://serendipity.li/wot/mslp_ii.htm


"Burning Questions...Need Answers":
Fire Engineering's Bill Manning Calls for
Comprehensive Investigation of WTC Collapse,
4 Jan 2002
10:3 http://zgrams.zundelsite.org/pipermail/zgrams/2002-January/000200.html
10:4 http://www.fivedoves.com/letters/jan2002/markr19-12.htm
10:5
http://www.nyenvirolaw.org/PDF/FireEngineering-1-4-02-BurningQuestionsNeedAn
swers.pdf
10:6 A firefighter says "we think there were
bombs set in the building"
http://people.aol.com/people/special/0,11859,174592-3,00.html


10:7 In Curious Battle: An expert recants on
Why the WTC collapsed by John Flaherty
and Jared Israel
http://emperors-clothes.com/news/albu.htm


10:8 Documentary footage from the scene
of the WTC attacks, and eyewitness accounts
from firefighters at the scene reveal serious
flaws in the official accounts.
http://www.thepowerhour.com/postings/911-oddities-revealed.htm


For a series of engineering articles and
informative videos on the WTC collapse, see


10:9 http://home.attbi.com/~jmking/Collapse_update.htm


10:10 Evidence of explosives in South WTC
Tower collapse
http://la.indymedia.org/news/2002/12/23816.php


10:11 The World Trade Centre demolition
http://www.nerdcities.com/guardian/WTC/wtc-demolition.htm


10:12 Chapter 1 of the FEMA WTC collapse report
(with comment)
http://www.nerdcities.com/guardian/WTC/WTC_ch1.htm


10:13 Chapter 2 (with comment)
http://www.nerdcities.com/guardian/WTC/WTC_ch2.htm


10.14 The jet fuel. How hot did it heat the World trade Center?
http://www.uscrusade.com/forum/config.pl/read/1064


10.15 Proof of controlled demolition at the WTC by Jerry Russell, Ph.D.
http://www.attackonamerica.net/proofofcontrolleddemolitionatwtc.htm


10.16 Where's the inferno?
http://www.whatreallyhappened.com/wtc_fire.htm


Steel melts at 1539 degrees. Jet fuel (kerosene)
burns at 800 degrees. Are we seriously expected to
believe that burning kerosene towards the top of
the building (heat travels upwards) somehow
caused both towers to neatly implode in a manner
identical to that of a controlled demolition ?
Where is the inquiry? I have seen bigger inquiries
into suburban housefires. Why is discussion of
the possibility of a controlled implosion completely
taboo? Why do authorities keep inventing
ridiculous stories about burning jet fuel melting
steel?


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Section 11: Hands off Bin Laden !


Why were the FBI told to not investigate
the Bin Laden family links in the US?


Has someone been sitting on the FBI? Transcript
of a BBC Newsnight Report on "the questionable
links of the bin Laden Family," 6 Nov 2001
11:1 http://globalresearch.ca/articles/BBC111A.html
11:2 http://emperors-clothes.com/news/probetrans.htm
(added comments by Jared Israel)


Bush thwarted FBI probe against bin Ladens,
Hindustan Times, 7 Nov 2001
11:3 http://globalresearch.ca/articles/HIN111A.html


US efforts to make peace summed up by `oil',
by Lara Marlowe, 19 Nov 2001
11:4 http://www.globalresearch.ca/articles/MAR111A.html
11:5 http://www.fisiusa.org/fisi_News_items/news369.htm


Called Off the Trail? FBI Agents Probing Terror
Links Say They Were Told, ‘Let Sleeping Dogs Lie’
By Brian Ross and Vic Walker. ABC News
Dec 19 2002
11:6
http://abcnews.go.com/sections/primetime/DailyNews/FBI_whistleblowers021219.
html


After capturing one of the six most wanted
Taliban leaders, the US then let him go. "By mistake "
of course, because of "flawed intelligence."
11:7 Taliban general 'freed by mistake'
Sunday Times Dec 19 2002
http://www.sundaytimes.news.com.au/common/story_page/0,7034,5704967%255E1557
4,00.html


11:8 US accidentally set wanted Taliban
Leader free. Clari news dec 18 2002.
http://quickstart.clari.net/qs_se/webnews/wed/bn/Qus-attacks-taliban.RVGa_CD
I.html


11:9 FBI agent Robert Wright says FBI
assigned to intelligence operations continue
to protect terrorists from criminal investigations
and prosecutions. Judicial Watch Sept 11, 2002.
http://www.judicialwatch.org/2469.shtml


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Section 12: Its really not so surprising.


In 1962, the joint chiefs of staff approved a CIA
plan to commit terrorist acts against the US
and frame Cuba.


Friendly Fire -- Book: U.S. Military Drafted Plans
to Terrorize U.S. Cities to Provoke War With
Cuba, by David Ruppe, 1 May 2001
12:1 http://abcnews.go.com/sections/us/DailyNews/jointchiefs_010501.html


Pentagon Proposed Pretexts for Cuba Invasion
in 1962, The National Security Archive, 30 Apr 2001
12:2 http://www.gwu.edu/~nsarchiv/news/20010430/


Northwoods - a plan for terror to justify war.
Comments by Jared Israel.
12:3 http://emperors-clothes.com/images/north-int.htm


Scanned images of the actual document.
12.4 Page i http://emperors-clothes.com/images/north-i.htm
12.5 Page ii http://emperors-clothes.com/images/north-ii.htm
12:6 Page iii http://emperors-clothes.com/images/north-iii.htm
12.7 Page 1 http://emperors-clothes.com/images/north-1.htm
12.8 Page 2 http://emperors-clothes.com/images/north-2.htm
12.9 Page 3 http://emperors-clothes.com/images/north-3.htm
12.10 Page 4 http://emperors-clothes.com/images/north-4.htm
12.11 Page 5 http://emperors-clothes.com/images/north-5.htm
12.12 Page 6 http://emperors-clothes.com/images/north-6.htm
12.13 Page 7 http://emperors-clothes.com/images/north-7.htm
12.14 Page 8 http://emperors-clothes.com/images/north-8.htm
12.15 Page 9 http://emperors-clothes.com/images/north-9.htm
12:16 Page 10 http://emperors-clothes.com/images/north-10.htm
12.17 Page 11 http://emperors-clothes.com/images/north-11.htm
12.18 Page 12 http://emperors-clothes.com/images/north-12.htm


US military schemes- ominously like 9/11.
12:19 http://emperors-clothes.com/misc/bamford.htm


If such tactics were considered normal and
acceptable practice by the Government in 1962,
what evidence is there that things have changed?


Henry Kissinger advocated a similar strategy in 1992
12:20 http://www.spotlight.org/Newsbureau/Prisoner/Media/media.html


as Did Zbigniew Brzezinski in 1997.
A War in the Planning for Four Years. HOW STUPID
DO THEY THINK WE ARE? Zbigniew Brzezinski
and the CFR Put War Plans In a 1997 Book - It Is
"A Blueprint for World Dictatorship," Says a
Former German Defense and NATO Official Who
Warned of Global Domination in 1984, in an
Exclusive Interview With FTW by Michael C. Ruppert
12:21 http://www.fromthewilderness.com/free/ww3/zbig.html


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Section 13: Who created and funded the
Al Qaeda Network?


A Vital Piece of the Puzzle: Dollars for Terror --
The United States and Islam, by Carol Brouillet.
13:1 http://www.communitycurrency.org/vital.html


Bin Laden in the Balkans - Collection of mainstream
media articles. Compiled by Jared Israel
13:2 http://emperors-clothes.com/news/binl.htm


The Creation called Osama by Shamsul Islam
13:3 http://emperors-clothes.com/analysis/creat.htm


"Articles documenting US creation of
Taliban and Bin Laden's terrorist network"
Series of links to different articles
13:4 http://emperors-clothes.com/docs/doc.htm


"Osama Bin Laden: Made in USA" by Jared Israel
13:5 http://emperors-clothes.com/articles/jared/madein.htm


"Bush and the media cover up the Jihad
schoolbook scandal" by Jared Israel
13:6 http://emperors-clothes.com/articles/jared/jihad.htm


U.S. Protects Al-Qaeda Terrorists in Kosovo,
by Umberto Pascali, 2 Nov 2001
13:7 http://globalresearch.ca/articles/PAS111A.html


Which Terrorists are worse? Al Quaeda?
Or the KLA? by Jared Israel
13:8 http://emperors-clothes.com/analysis/kla-aq.htm


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Section14 : Who created the civil war in Afghanistan?


Interview with Zbigniew Brzezinski, President
Jimmy Carter's National Security Adviser
[Posted 6 October 2001]
Ex- National Security Chief Brzezinski admits:
Afghan war and Islamism were made in Washington
14:1 http://emperors-clothes.com/interviews/brz.htm


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Section 15: Why have the President and Vice
President resisted moves for an inquiry into
Sept 11? Bush asks Daschle to limit Sept. 11
probes -- CNN Jan 29 2002.
15:1 http://www.cnn.com/2002/ALLPOLITICS/01/29/inv.terror.probe


Bush, GOP blast calls for 9/11 inquiry. CNN May 17 2002
15:2 http://www.cnn.com/2002/ALLPOLITICS/05/16/president.gop.senators


Daschle: Bush, Cheney Urged No Sept. 11
Inquiry Reuters newswire UK May 26 2002
15:3 http://www.newsfrombabylon.com/article.php?sid=1680


Bush and Cheney Block 9-11 Investigation
By Mike Hersh Oct 24, 2002, 2:22pm
15:4
http://www.mikehersh.com/Bush_and_Cheney_Block_911_Investigation_.shtml


Bush Was Warned of Hijackings Before 9/11;
Lawmakers Want Public Inquiry ABC News
May 16 2002
4:5 http://abcnews.go.com/sections/us/DailyNews/warningmemo020516.html


15.5 Bush opposes 9/11 query panel.
CBS News. May 23 2002.
http://www.cbsnews.com/stories/2002/05/15/attack/main509096.shtml


15:6 9/11 Panel asks what briefers told Bush.
White House retreats on independent probe.
Dana Priest and Dana Milbank.
Washington Post Sept 21 2002. Page A01
http://www.washingtonpost.com/ac2/wp-dyn?pagename=article&node=&contentId=A4
6446-2002Sep20&notFound=true


15.7 White House refuses to release Sept 11 info.
by Frank Davies Miami Herald May 5 2003
http://www.miami.com/mld/miamiherald/5792329.htm?template=contentModules/pri
ntstory.jsp

http://perso.wanadoo.fr/jpdesm/pentagon/investigation77.htm

syr :rolleyes:

Ibykus
14.01.2004, 21:49
mensch, syr, was für ein Posting! :supi

Ibykus
22.01.2004, 10:26
HAMBURGER TERRORPROZESS

Neuer Zeuge verzögert Urteilsspruch


Überraschung beim Hamburger Terrorprozess: Die Urteilsverkündung gegen den mutmaßlichen Terrorhelfer Abdelghani Mzoudi wurde verschoben. Ein mysteriöser Zeuge ist aufgetaucht, der den Angeklagten belastet. Der Prozess geht wieder in die Beweisaufnahme.

(http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,282836,00.html)

syracus
28.03.2004, 12:35
"We Should Have Had Orange or Red-Type of Alert in June/July of 2001"

By Eric Boehler

Friday 26 March 2004

A former FBI translator told the 9/11 commission that the bureau had detailed information well before Sept. 11, 2001, that terrorists were likely to attack the U.S. with airplanes.

A former FBI wiretap translator with top-secret security clearance, who has been called "very credible" by Sen. Charles Grassley, R-Iowa, has told Salon she recently testified to the National Commission on Terrorist Attacks Upon the United States that the FBI had detailed information prior to Sept. 11, 2001, that a terrorist attack involving airplanes was being plotted.

Referring to the Homeland Security Department's color-coded warnings instituted in the wake of 9/11, the former translator, Sibel Edmonds, told Salon, "We should have had orange or red-type of alert in June or July of 2001. There was that much information available." Edmonds is offended by the Bush White House claim that it lacked foreknowledge of the kind of attacks made by al-Qaida on 9/11. "Especially after reading National Security Advisor Condoleezza Rice where she said, we had no specific information whatsoever of domestic threat or that they might use airplanes. That's an outrageous lie. And documents can prove it's a lie."

Edmonds' charge comes when the Bush White House is trying to fend off former counterterrorism chief Richard A. Clarke's testimony that it did not take serious measures to combat the threat of Islamic terrorism, and al-Qaida specifically, in the months leading up to 9/11.

Edmonds, who is Turkish-American, is a 10-year U.S. citizen who has passed a polygraph examination conducted by FBI investigators. She speaks fluent Farsi, Arabic and Turkish and worked part-time for the FBI, making $32 an hour for six months, beginning Sept. 20, 2001. She was assigned to the FBI's investigation into Sept. 11 attacks and other counterterrorism and counterintelligence cases, where she translated reams of documents seized by agents who, for the previous year, had been rounding up suspected terrorists.

She says those tapes, often connected to terrorism, money laundering or other criminal activity, provide evidence that should have made apparent that an al- Qaida plot was in the works. Edmonds cannot talk in detail about the tapes publicly because she's been under a Justice Department gag order since 2002.

"President Bush said they had no specific information about Sept. 11, and that's accurate," says Edmonds. "But there was specific information about use of airplanes, that an attack was on the way two or three months beforehand and that several people were already in the country by May of 2001. They should've alerted the people to the threat we're facing."

Edmonds testified before 9/11 commission staffers in February for more than three hours, providing detailed information about FBI investigations, documents and dates. This week Edmonds attended the commission hearings and plans to return in April when FBI Director Robert Mueller is scheduled to testify. "I'm hoping the commission asks him real questions -- like, in April 2001, did an FBI field office receive legitimate information indicating the use of airplanes for an attack on major cities? And is it true that through an FBI informant, who'd been used [by the Bureau] for 10 years, did you get information about specific terrorist plans and specific cells in this country? He couldn't say no," she insists.

Edmonds first made headlines in 2002 when she blew the whistle on the FBI's translation department, which was suddenly thrown into the spotlight as investigators clamored for original terrorist-related information, often in Arabic. Edmonds made several reports of serious misconduct, security lapses and gross incompetence in the FBI translations unit, including supervisors who told translators to work slowly during the crucial post-9/11 period to ensure the agency would get more funds for its next annual budget. As a result of her reports, Edmonds says she was harassed at the FBI. She was fired in March 2002.

Litigation followed, and in October 2002, Attorney General John Ashcroft asked the U.S. District Court for the District of Columbia to dismiss the Edmonds case, taking the extraordinary step of invoking the rarely used state secrets privilege in order "to protect the foreign policy and national security interests of the United States." Ashcroft's move was made at the request of Mueller.

During a 2002 segment on "60 Minutes" exploring Edmonds' initial charges of FBI internal abuses, Sen. Grassley was asked if Edmonds is credible. "She's credible and the reason I feel she's very credible is because people within the FBI have corroborated a lot of her story," he said.

The Inspector General's office then launched an investigation into Edmonds' charges and told her to expect a finding in the fall of 2002. The report has yet to be released. Edmonds suspects if it is ever publicly released Ashcroft will demand that it be immediately classified. "They're pushing everything under the blanket of secrecy," she says.

That's why she felt it was so important to appear before the 9/11 commission: "It's the only hope I have left to get this issue added to the public domain."

Quelle (http://www.truthout.org/docs_04/032704A.shtml)

syr :rolleyes:

2003
02.04.2004, 11:30
Goldexperte befürchtet Terroranschlag in Europa


Ein führender Börsenanalytiker teilte soeben mit, dass er bei Gold und Dollar verdächtige Bewegungen entdeckt habe. Dies könne seinen Worten zufolge auf einen großen Terroranschlag in Europa oder dem mittleren Osten hindeuten .

Jim Sinclair glaubt, die gleichen Marktbewegungen wie vor dem elften September zu entdecken. Als der Hamasführer getötet wurde, sah er ein markttechnisches Verhalten, welches darauf hindeutet, dass eine neue Gruppe oder neue Strategie als Player auf den Weltbörsen aktiv ist.

Viele gut informierte Börseninsider erinnern sich noch an die ominösen Chartbewegungen der Luftfahrtgesellschaften kurz vor dem elften September, die bislang nie untersucht wurden. Sinclair erinnert sich noch gut daran. Er war früher Berater der " Hunt Oil" sowie persönlicher Berater der Familie Hunt, denen er beim Verkauf ihres gehorteten Silberschatzes half, und ist ein weltbekannter Experte für den Goldmarkt.


Die vor kurzem einsetzenden Interventionen am Markt treiben den Dollar und das Gold nach oben. Sinclair fürchtet, dies geschieht um aus einem möglichen Terroranschlag großen Ausmaßes in Europa zu profitieren, sollte ein solcher stattfinden, würde es eine Flucht in den Dollar und das Gold geben. Der Ölpreis könnte auf 60 \$ pro Barrel steigen. Das Bild, das durch sein Analyse gezeichnet wird, erschreckt Sinclair eigenen Worten zufolge zu Tode.

Sinclair fordert die Geheimdienste auf, unverzüglich die außergewöhnlichen Bewegungen beim Dollar und Gold zu untersuchen, um herauszufinden, ob die Machenschaften am Markt mit denen vor dem elften September übereinstimmen.

Quelle:
http://www.chinaintern.de/article/Politik_Hindergrundberichte/1080844260.html

carlo
19.04.2004, 00:37
Pharao siegte immer


Tausende Jahre vor Al Dschasira: Die alten Ägypter erfanden die Propaganda. Selbst verlorene Kriege wurden von ihnen aus religiösen Gründen zu glorreichen Triumphen umgedeutet

von Doris Marszk

...


"Pharao siegt immer", heißt deshalb eine Dokumentation der Ausstellungsmacher.

http://www.weltamsonntag.de/data/2004/04/18/266121.html

syracus
31.05.2004, 14:37
9/11, news from Israel ;):)......

Mon., May 31, 2004 Sivan 11, 5764
Israel Time: 15:32 (GMT+3)

Odigo says workers were warned of attack

By Yuval Dror

Odigo, the instant messaging service, says that two of its workers received messages two hours before the Twin Towers attack on September 11 predicting the attack would happen, and the company has been cooperating with Israeli and American law enforcement, including the FBI, in trying to find the original sender of the message predicting the attack.

Micha Macover, CEO of the company, said the two workers received the messages and immediately after the terror attack informed the company's management, which immediately contacted the Israeli security services, which brought in the FBI.

"I have no idea why the message was sent to these two workers, who don't know the sender. It may just have been someone who was joking and turned out they accidentally got it right. And I don't know if our information was useful in any of the arrests the FBI has made," said Macover. Odigo is a U.S.-based company whose headquarters are in New York, with offices in Herzliya.

As an instant messaging service, Odigo users are not limited to sending messages only to people on their "buddy" list, as is the case with ICQ, the other well-known Israeli instant messaging application.

Odigo usually zealously protects the privacy of its registered users, said Macover, but in this case the company took the initiative to provide the law enforcement services with the originating Internet Presence address of the message, so the FBI could track down the Internet Service Provider, and the actual sender of the original message.

Haaretz Daily / Israel (http://www.haaretzdaily.com/hasen/pages/ShArt.jhtml?itemNo=77744)

syr :eek:

Ibykus
03.06.2004, 23:07
weiß doch schon jeder :rolleyes:


Übernahmeschlacht um Mannesmann soll inszeniert gewesen sein

Die Schlacht zwischen Mannesmann und Vodafone soll ein Scheinkampf gewesen sein, um den Aktienkurs der Unternehmen in die Höhe zu treiben. Das behauptet jetzt die Kanzlei, die den Mannesmann-Prozess mit Strafanzeigen ins Rollen brachte. Der Verteidiger von Ex-Konzernchef Esser sprach von einer abwegigen Verschwörungstheorie.


Grundlage für die spektakuläre Behauptung sei ein angeblich auf einer Herrentoilette geführtes Gespräch eines Unternehmers mit einem Investmentbanker, sagte Sven Thomas, Verteidiger von Ex-Mannesmann-Chef Klaus Esser. Der Banker, ein Übernahme-Experte des Bankhauses Goldman-Sachs, sei an dem Übernahmekampf beteiligt gewesen. Die Staatsanwaltschaft will ihn jetzt als Zeuge vor Gericht laden.

Verteidiger Thomas warf der Staatsanwaltschaft vor, mit der Vorladung das Verfahren unnötig in die Länge ziehen zu wollen. Die Ladung des Experten über ein Rechtshilfeersuchen an Großbritannien könne Monate dauern. So wolle man den Prozess verschleppen.

Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft widersprach dem Vorwurf. Die Ermittler hätten bereits vor Wochen Maßnahmen zur Vernehmung des Bankers eingeleitet. Unmittelbar nach einem Rechtsgespräch, das weiteren Beweisbedarf für die Anklage offenbart habe, sei damit begonnen worden.


"Ankläger schießen gern Eigentore"

Unterdessen breitete heute ausgerechnet ein Düsseldorfer Staatsanwalt im Gerichtssaal Argumente für die Unschuld der Angeklagten aus. Oberstaatsanwalt Hans-Otto Sallmann erläuterte als Zeuge dem Düsseldorfer Landgericht, warum er im Jahr 2000 ein Ermittlungsverfahren wegen der umstrittenen Millionenprämien abgelehnt hatte. Seine Entscheidung war später aufgehoben worden.

"Dreh- und Angelpunkt war für mich die Frage der Angemessenheit der Sondervergütung", sagte Sallmann. Angesichts einer Börsenkurssteigerung von 155 Milliarden Mark habe er die Prämie für den damaligen Mannesmann-Chef Esser als vertretbar beurteilt. Da die Zuwendungen von der Arbeitgeberin Essers kamen, sei die Frage der Bestechlichkeit ohnehin ausgeschlossen gewesen. "Das war's. Da habe ich gesagt: Das ist nicht strafbar", so Sallmann, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft geladen worden war.

Gründe, warum schließlich doch ein Verfahren eingeleitet wurde, durfte Sallmann nicht nennen: Sein Behördenleiter hatte ihm nur eine eingeschränkte Aussagegenehmigung erteilt. "Die Ankläger schießen gerne Eigentore", kommentierte Klaus Volk, Verteidiger von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, die Aussage des Anklägers.

Dagegen sah eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft die Anklage durch die Aussage des Beamten gestärkt: Sallmann habe deutlich gemacht, dass er seine Entscheidung auf der Grundlage von Informationen gefällt habe, die er von Mannesmann erhalten hatte. Diese Informationen hätten sich inzwischen in zentralen Punkten als falsch erwiesen.

Quelle (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,302608,00.html)

Ibykus
03.06.2004, 23:10
Al-Qaida bekennt sich zu Überfall in Saudi-Arabien

Die saudische Filiale des Terrornetzwerks al-Qaida hat sich heute im Internet zu einem Anschlag auf US-Militärs in der Nähe von Riad bekannt. Der Feuerüberfall fand gestern statt. Nach Auskunft der US-Botschaft gab es dabei keine Opfer. Al-Qaida spricht dagegen von zwei Toten.


In einem Internetforum :ek , in dem regelmäßig Bekennerschreiben der al-Qaida einlaufen, hat die saudische Filiale :confused: die Verantwortung für einen Angriff auf US-Militärs in der Nähe der saudischen Hauptstadt Riad übernommen, der gestern stattfand. "In Riad, genauer gesagt im Bahariya-Viertel ... haben die Mudschahidin der Falludscha-Einheit mit der Erlaubnis Gottes einen Angriff aus dem Hinterhalt auf eine Gruppe amerikanischer Offiziere ausgeführt, die in drei zivilen Fahrzeugen unterwegs waren", heißt es in dem Bekennerschreiben.

Diplomatenkreise hatten gestern einen entsprechenden Anschlag auf US-Militärs bestätigt. Zwei Männer haben demzufolge mit Sturmgewehren das Feuer auf einen Konvoi von drei Fahrzeugen eröffnet, als dieser eine schwer bewachte US-Militäranlage im Süden Riads verlassen hatte. Andere Berichte sprachen von lediglich zwei Fahrzeugen.

"Dieser Angriff", heißt es in dem mit "Organisation der al-Qaida auf der arabischen Halbinsel" unterzeichneten Schreiben, "führte zu Treffern, die den Tod von Zweien und die Verwundung eines Dritten" verursacht hätten. Den Angreifern sei anschließend die Flucht gelungen. Angaben des US-Militärs zu Folge wurde indes niemand getötet; lediglich ein Fahrer sei verletzt worden.

In dem Bekennerschreiben heißt es weiter: "Wir versprechen den Amerikanern und denen, die hinter ihnen stehen, den ungläubigen Christen und Juden sowie den vom Glauben Abgefallenen noch weitere Todesarten". Mit derselben Unterschrift und in ähnlicher Form hatte sich die saudische Filiale bereits zu dem Anschlag im ostsaudischen Chobar bekannt, dem am vergangenen Wochenende 22 Menschen, darunter etliche westliche Ausländer, zum Opfer gefallen waren.

Quelle (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,302553,00.html)

Ibykus
03.06.2004, 23:12
Einsätze der US-Soldaten werden verlängert

Die US-Armee setzt in Irak und Afghanistan auf sogenannte «Stopp-loss»-Befehle. Auf diese Weise will sie ihre Truppenstärke in den beiden Krisengebieten halten.

Amerikanische Soldaten müssen länger in Afghanistan und im Irak bleiben. Am Mittwoch hat die amerikanische Regierung nach Angaben der «Los Angeles Times» sogenannte «stop-loss» Befehle erlassen. Demnach dürfen die Soldaten die Armee 90 Tage vor und 90 Tage nach einem Einsatz nicht verlassen. Das gilt auch für Soldaten, deren freiwillige Verpflichtung bereits abgelaufen ist.

Mit diesen Maßnahmen wollen die USA die Truppenstärke in Afghanistan und im Irak halten. Zudem sollen bestehende Truppeneinheiten erhalten bleiben. Ohne «Stop-loss»-Befehle werden in einer Division von 20.000 Mann während eines Einsatzes 25% der Soldaten ausgetauscht. Die Militärexpertin Cindy Williams erklärte, die neue Regelung solle das Vertrauen innerhalb der Truppen stärken.

Die Befehle haben bereits Kontroversen innerhalb der Armee ausgelöst. Zahlreiche Soldaten beschwerten sich. Der Kongressabgeordnete Jack Reed warnte vor einer Verschlechterung der Stimmung der Soldaten im Irak. Die Regierung hätte das amerikanische Volk über die Entbehrungen für die Soldaten und deren Familien im Unklaren gelassen.

Der Personalchef der US-Armee, General Franklin L. Hagenbeck, entgegnete, die Befehle würden das Vertrauen der Soldaten in die Armee nicht beeinträchtigen. Die Maßnahmen seien auch keine Verzweiflungstat sondern eine Methode, Engpässe zu überwinden.

In letzter Zeit hat die amerikanische Armee auf unterschiedliche Weise versucht, ihre Truppenstärke zu halten. Divisionen, die bereits in Afghanistan und im Irak gekämpft hatten, wurden erneut im Irak eingesetzt. Zudem zog die Armee Soldaten aus Trainingseinheiten und Studenten ein.

«Stop-loss»-Befehle wurden zum ersten Mal im Vietnam Krieg erlassen. 1990 kamen sie im Golf-Krieg erneut zum Einsatz. Nach dem 11. September setzte die US-Armee ebenfalls diese Anordnungen in Kraft. Sie waren bisher allerdings nur auf Spezialeinheiten angewendet worden.

Quelle (http://www.netzeitung.de/spezial/irak/289265.html)

Ibykus
03.06.2004, 23:13
There have been 930 coalition deaths, 820 Americans, 59 Britons, six Bulgarians, one Dane, one Dutch, one Estonian, 18 Italians, four Poles, one Salvadoran, 11 Spaniards, two Thai and six Ukrainians, in the war as of June 3, 2004.

mfabian
05.06.2004, 17:19
Ich kopier hier mal eine Diskussion aus dem Germa-Thread rein, die eigentlich hier hingehört:

Original geschrieben von faszination
General Alert: Something Bad Coming In June?

June 4, 2004

There are ominous signs flooding the internet that our government has foreknowledge of a major attack or disaster set to occur toward the middle to end of June. The fact that Attorney General Ashcroft and FBI Director Mueller issued a high profile terrorist attack warning last week, without approval from either Homeland Security or the White House, may indicate they had insider knowledge of upcoming secret plans to stage another high profile attack on America. Letís look at some of the evidence of forewarnings and their implications:

1) A department of a major corporation in the NYC area, with close ties to Tom Ridge, is issuing warnings to employees to expect "something big" in NY this summer. They are instructed not to ride the subways and trains during rush hour, and to avoid the tunnels.

2) The credit card fraud division of a major bank in the Western US received a visit from the Treasury Department warning them of a startling increase in credit card fraud that funnels large amounts of cash to certain individuals. This same pattern occurred 3 months prior to 9/11.

3) A ham radio operator recorded a sensitive transmission from a military radio net (code named Snowball) that was mistakenly transmitted in the clear: "Snowball Net, comm check. All stations, clock sync, (pause) impact at minus 146 days, 5 hours UTC. Standby for ACD link (Burst of digital dataÖ)" Snowball was interrupted by "Burro," a member of the net: "Snowball, this is Burro. You are not secureÖrepeat not secureÖgo greenÖgo greenÖ (Bursts of white noise follow for approximately 3 minutes)." [White noise sounds like static, but is coded digital data.]

4) Robert McHugh of www.safehaven.com reports, "The Federal Reserve has confirmed our Stock Market Crash forecast by raising the Money Supply (M-3) by crisis proportions, up another 46.8 billion this past week. What awful calamity do they see? Something is up. This is unprecedented, unheard-of pre-catastrophe M-3 expansion. M-3 is up an amount that we've never seen before without a crisis - $155 billion over the past 4 weeks, a $2.0 trillion annualized pace, a 22.2 percent annualized rate of growth." The "money supply" consists of three figures. M-1 is money that can be spent immediately. It includes cash, checking accounts, and NOW accounts. M-2 consists of assets invested for the short term: money-market accounts and money-market mutual funds. M-3 consists of big institutional deposits and money movements: money-market funds and cross lending agreements among banks. A sudden rise in M-3 indicates large scale movements of money into major banks and investment houses to increase future liquidity in speculative option and money markets. The big questions is: Why would the Fed be pumping up the money supply if they're concerned about inflation and are having to raise interest rates to suppress the rise?

5) Certain individuals in the speculative markets also think something big is in the offing. The following commentary was posted on the Urbansurvival.com website: "I've seen something in the CBOE [Chicago Board of Exchange] put/call ratio over the past month that I've never seen before in nearly 10 years of following the markets. The put/call ratio has closed at 1.0 or higher on 13 of the past 22 trading days, stretching back to late April. There are two things unusual about this: First of all, I can't recall the put/call ratio closing over 1.0 for more than 3 or 4 days in any 1 month, even after the market reopened after September 11, 2001. Someone somewhere is buying a heck of a lot of bearish options contracts... and they have been loading up on them for the past month. This time, it doesn't appear to be the PUBLIC loading but instead, someone else... But whom? And why?"

6) An unprecedented total of seven aircraft carrier strike groups are being deployed simultaneously during June for "training/readiness" exercises. The official story is that all of these carrier groups are participating in Summer Pulse 04, through August, conducting joint exercises and international exercises with allies from the Americas, Europe, Africa, Australia and Asia. However, skeptics point out that this is strange given the heavy commitments of ships and forces in the Middle East, the dwindling spare parts inventory and the already scare fuel resources being consumed by our military forces. While most of the carriers are powered by nuclear energy, each strike group has 10-12 support and defensive ships that burn tons of diesel fuel.

7) China and Russia are planning major exercises during this same time period. Chinaís war games are aimed at "taking control of the Taiwan Strait," according to official sources, and will include some 18,000 troops, over a hundred ships, and amphibious landing craft. Taiwan is responding with live firing exercises in a show of force of its own.

8) Rev. Moon is leaving the US after 24 years. Moon is head of the Unification Church and owner of the slavishly pro-Bush Washington Times. He has long been suspected of fronting for the CIA and of using his news organizations to influence the right-wing conservative movement to accept globalists like Bush as one of their own. As a person with hidden influence in the US, his decision to go back to Korea in June dovetails with the other worrisome signs mentioned above.

9) Russian President Putin has announced he will stay away from the NATO summit meeting in Turkey this monthóand will send a lower echelon diplomat instead. If a major conflict is in the offing, Putin will want to be back in Moscow directing his forces.

Analysis: None of these alone is particularly significant, and all of these events may not be related. But taken as a group, it appears as if something major is set to happen in June, and that some people in government have prior knowledge. Letís look at the four major possibilities, separately and jointly:

1) High profile terrorist event. When another high profile event occurs, it will most likely target a broader area than the World Trade Center. According to INN news, "The goal of these operations would be to produce a worldwide shock several orders of magnitude greater than the original 9-11, with a view to stopping the collapse of the Bush administration, the Wall Street-centered financial structures, and the US-UK strategic position generally. The attacks would be attributed by US/UK intelligence to controlled patsy terrorist groups who would be linked by the media to countries like Iran, Syria, Cuba, or North Korea [thus, giving the US/UK an excuse to attack another country]."

a. This possibility is generally supported by local warnings in the NYC area, as well as the desperate need for the establishment to make good on their deteriorating credibility on terror warnings. However, Ashcroftís warning was supposedly based on "no specific intelligence," and some of the actions currently being taken by government are far too specific for the government not to have more specific information. These actionsóin particular, the military coded radio messageómight also point to specific government foreknowledge of, or actual involvement in, an impending attack, as in 9/11.

2) Natural disaster from space. The intercepted radio message, assuming it was not a hoax, spoke of a specifically timed impact event calculated to occur on June 20 (near the summer solstice). Coincidentally, the 14th World Conference on Disaster Management will be held in Toronto on June 20-23, 2004. Some are speculating that NASA may know in advance of an asteroid strike or comet interaction with earth predicted to occur on that date. The Puget Sound area around Seattle is already experiencing increased meteor sightings--extra large ones--accompanied by loud explosions, for which no one has come up with any definitive explanation other than larger than normal meteors exploding in the atmosphere. According to the AP, "Witnesses along a 60-mile swath of the Puget Sound region from the Tacoma area to Whidbey Island and as far as 260 miles to the east said the sky lit up brilliantly, and many reported booms as if from one or more explosions."

a. This type of speculation is already reviving the large following of Planet X believers and the ZetaTalk forum idea that there is another planet in the solar system that threatens to cause a pole shift in the earth, leading to a major melting of the ice caps. Various of the time-date warnings this group has published have come and gone without effect, so this movement has been increasingly discredited. Much of it is based on New Age revelations as well, which are fraudulent.

b. Already hoaxes are appearing: "Associated Press editors were forced to retract an earlier report that a meteorite might have hit near Olympia, Wash., this morning after discovering that a source, one Bradley Hammermaster, claiming to be an astronomy professor, had perpetrated a hoax."

3) Major economic crash. This is a real possibility at any time given the shaky fundamentals underlying the government-manipulated recovery. The increased put/call ratio is particularly interesting given that there is no general public bearishness in the same markets. Most are hopeful of a recovery and are starting to get back into the markets. Insiders may know something differentóhence the large distribution by the Fed of monetary instruments to the institutional side of the ledger (M-3). The Fed may also know that the rising interest rates will trigger numerous distresses in the real estate bubble, and may threaten the highly leveraged derivative positions of the major banksóhence the flood of cash, either to buy out distressed properties or to salvage derivative positions which may already be going south.

4) Foreknowledge of a major war move. Moving the majority of our naval task forces out to sea could be based on intelligence indicating that China is finally going to make its move on Taiwanóusing the upcoming exercises as a ruse. This would be a potential trigger event for a pre-emptive nuclear attack on America by China and Russiaóthe real axis of evil. Both nations are preparing for such an attack eventually. Conversely, moving the American fleet could merely be intended to trigger a Chinese and Russia defensive reaction so that US satellites can gauge how these two would-be-predators would respond to the appearance of a US pre-emptive move.

Here are some other combinations of possibilities. The US may be planning on attacking another country in the aftermath of a coming terrorist attack, of which the US has more foreknowledge than they are letting on. Another move to war in todayís fragile economic condition could cause the markets to take a nose diveóhence the prior move to increase the money supply. The US could be using the fleetsí movements as a deterrent to Chinese mischief in the Straits of Taiwan as well.

Summary: Frankly, Iím not convinced that we are on the verge of WWIII, but there is a slight possibility of that extreme case. Make sure your preparations are in order as outlined in my previous briefings. I would be remiss not to encourage you to be watchful. Check the archives on www.worldaffairsbrief.com or my various books on preparedness listed at www.joelskousen.com.

More realistically, I do think the dark side of the US government is going to pull off something big in June, related to terrorism or the economy or both, so Iím issuing this general alert. I would avoid long distance travel away from home during June. It is highly probable that any of the above events will have major economic consequences, so increase your cash holdings now. Have enough cash on hand to pay a couple of monthsí expenses. Do have enough food, water and fuel stored to last you at least a month. If you live in any of the major metro areas, prepare to implement a sealed safe room in case of localized chemical or biological attack. Although a terrorist attack would only affect a small portion of one or two cities (most likely Washington DC, NY, or LA) an over-reaction by Homeland Security in shutting down the transportation net is a real possibility, causing massive shortages and economic distress.

http://www.timebomb2000.com/vb/showthread.php?s=&threadid=102715


Original geschrieben von mfabian
Folgende Überlegungen:

Angenommen, ich wäre ein reicher gut informierter Investor und wüsste, wass passieren wird. Wie würde ich in jeweils reagieren?

a) Terror-Anschlag grösseren Ausmasses:
Hier wären Put-Optionen angebracht, evtl. auch Einstieg in Gold aber Puts bringen kurzfristig viel mehr Gewinn.

b) Asteroid
Hier bringen Put überhaupt nichts. Da würde ich - wenn schon - Gold und Rohstoffe bunkern sowie long gehen in Zement-Produzenten.

c) Angriff Russlands/Chinas auf Taiwan
Jetzt würde ich vor allem Gold und Silber kaufen, die klassischen Krisenmetalle.

d) Finanzkrise
Puts haben hier den grössten Hebel allerdings muss ich auch damit rechnen, dass - wenn die Krise ausser Kontrolle gerät - meine Puts wertlos werden weil das Derivatesystem zusammenbricht.

Fazit:
Ich schliesse b und c aus, weil es hier keinen Sinn machen würde, Puts zu kaufen. In beiden Fällen hätte Gold extrem steigen müssen.

In bezug auf die Puts und den immer noch niedrigen Goldpreis scheinen mir a und d realistischer.
Bei d stellt sich die Frage, welchen Sinn es macht, 7 von 12 Flugzeugträgerverbänden ausrücken zu lassen.

Ein Terroranschlag, also "a", wäre alles in allem am realistischsten. Doch bleibt hier die Frage, wie es möglich sein soll, dass ein Terroranschlag nicht nur die USA sondern auch China und Russland bedroht :confused:


Original geschrieben von yggdrasil
Solche Überlegungen habe ich momentan auch. Mein Favorit ist der 11.6.2004. Ich habe schon einen ganzen Artikel darüber geschrieben, traue mich aber nicht ihn reinzusetzte wegen Volksaufklärung(Volksverhetzung).

Kurzfassung: Im Falle, daß die Al-Kaida eine von Spitzel des Mossads und des CIA durchsetzte Organisation ist - wofür es beim 11. Sep einen ganzen Haufen Beweise gab -, wird ein Anschlag im Sommer stattfinden. Weil Bush im Moment nicht wiedergewählt würde. Er würde allerdings wiedergewählt, wenn im Sommer ein Anschlag stattfinden würde und die Amis im November zur Wahl einen Krieg gegen Syrien oder Saudiarabien führen würde. Dieser Anschlag müßte dann so groß sein, daß der einfache Amerikaner das totale Abkacken der Wirtschaft den Araber in die Schuhe schieben würde.

Annahme, daß die Al-kaida eine weitesgehend unabhängie Organisation ist. Dann würde ein Anschlag ebenfalls im Sommer passieren. Die Al-kaida hätte nicht den 11. Sept. organisiert, wenn sie Angst vor den Amis hätte. Sie wollen den pan-arabischen Gottesstaat. Ein Überfall der Amis auf die Heiligen Stätten käme ihnen gerade Recht.
Bush und seine jüdischen Berater sind Narren, daß wissen auch die Al-Kaidas. Sonst hätten sie den Irakkrieg nicht so versaut. Auch die Al-Kaida ist an einer Wiederwahl Bushs interessiert, denke ich mal. Sie wissen, daß Israels Schutzmacht Amerika zerstört werden muß, um Palestina zu befreien. Darum geht es ihnen hauptsächlich. Denke ich mal.

Der Anschlag wird wieder zu einem Verfallstag hin stattfinden, damit irgend wer groß absahnen kann.

Ein Anschlag, der China und die USA und Rußland gleichzeitig treffen würde wäre z.B. ein Anschlag auf das Internet. Es gibt 12 Root-Domain-Name-Server auf der Welt. Alle in den USA. Würden die zerstört werden, oder die Leitungen gekappt werden, dann wäre Ende im Gelände. Du könntest zwar eine Seite noch per IP-adresse erreichen aber nicht mit DNS namen. Also nix www.stock.channel.net, nur noch http//:213.133.109.172.

Auch ein Anschlag auf die Raffinerieen würde China, aber nicht Rußland treffen.


Original geschrieben von mfabian
Ich hab mal hier irgendwo gelesen, dass aus numerologischer Sicht der 11.6. das "ideale" Datum wäre.
Weiss jemand, was an diesem Tag so besonders ist und warum?


Original geschrieben von yggdrasil
11.9.2001 war der WTC dran
11.3.2004 Anschlag in Spanien, bei dem verkündet wurde, daß der Anschlag in den
USA zu 90% Fertig ist Ganau 2,5 Jahre später, das sind 912 Tage =90%. Dann sind die fehlenden 10% genau 92 Tage = 3 Monate = 11.6.2004

Förster
05.06.2004, 18:53
viel zu viel negatives hier im thread, das nur unnötig das gehirn fritiert!

faszination
05.06.2004, 23:07
Original geschrieben von Förster
viel zu viel negatives hier im thread, das nur unnötig das gehirn fritiert!


Hallo förster! :)

verschwörungen und komplotte sind allgegenwärtig und verschwinden durch positives denken auch nicht. es geht nicht um eine optimistische oder pessimistische sondern um eine realistische einstellung. die gefahr von terroranschlägen ist grösser den je und ich finde es mehr als gerechtfertigt, darüber zu diskutieren und die auswirkungen auf die börsen abzuwägen.

wer dieses thema ignoriert ist eigentlich leichtsinnig an der börse unterwegs! man muss sich ja nicht gleich verrückt machen lassen sondern alles mit der nötigen distanz betrachten. :cool:

ich habe mich jedenfalls über die kommentare gefreut.

Förster
06.06.2004, 13:20
servus faszination :)

der terror ist eben nicht allgegenwärtig. klar sind die anschläge wie WTC oder Madrid
eine schlimme sache, aber doch verschwindend gering. in den medien und plattformen
wie diesen wird dies aber breitgetreten und auf einen hohen altar gehoben.

bei WTC sind 3000 menschen umgekommen und was wurde daraus gemacht? was
alles gerechfertigt? wie viel angst geschürt? wie viel elend kam über die länder?


p.s.

in deutschland starben im letzten jahr 40.000 menschen in krankhäusern. nicht an
den folgen ihrer verletzung, sondern einzig an keimen. von den 60.000 toten an
falschen medikamentenverschreibungen mal abgesehen ;)

_SL_
06.06.2004, 21:16
@ förster:

terror + kriege werden in der nächsten zeit zunehmen.
alle (politiker + co.) reden vom frieden (einiges europa.. usw..).

aber das gegenteil wird eintreten, leider..

Ibykus
07.06.2004, 16:42
scheinbar nix besonderes :)

Ibykus
07.06.2004, 16:43
doch: ist das der SATAN höchstpersönlich?

:eek:

:rolleyes:

faszination
07.06.2004, 16:58
The Terror Factor



By: David Chapman, Union Securities

http://news.goldseek.com/UnionSecurities/1086614902.php

Eumel
07.06.2004, 17:06
Original geschrieben von Ibykus
doch: ist das der SATAN höchstpersönlich?

:eek:

:rolleyes:
Oder ne Kuh. :D
Oder ein Engel wenn du das Wappen oben als Kopf siehst.
Mir würde sicher noch eine ganze Menge mehr einfallen, aber das wird wie bei uns allen tagesformabhängig sein. Was mich zu der Frage bringt wer denn dir heute über den Schlips gefahren ist. ;)

Ibykus
07.06.2004, 17:31
:rotekarte

ich beantworte keine Frage ohne meinen Rechtsbestand :p


man könnte auch die Jungfrau Maria ins erste Bild interpretieren


aber das gehörnte Viech bleibt allemal ! :hihi

_SL_
07.06.2004, 21:16
...und im blaulicht erkennt man den deutschen adler mit verlängerten schwanz. :eek:

Förster
08.06.2004, 01:26
Original geschrieben von Ibykus
:rotekarte
ich beantworte keine Frage ohne meinen Rechtsbestand :p
man könnte auch die Jungfrau Maria ins erste Bild interpretieren
aber das gehörnte Viech bleibt allemal ! :hihi
guck mal #156 genauer an. da ist genug drauf, dass es einem die schuhe auszieht. ;)
und nix aus der tierwelt.
wie dieser wisch zu werten ist, steht ja wortwörtlich drauf. Personalausweis.

aber für zeitgenossen wie eumel sind das alles belanglose zufälle :zz

2003
08.06.2004, 12:19
Propheten

überall Propheten :eek:

ich glaub

ich laß das mit den Drogen :mo

mfabian
09.06.2004, 19:44
Nachtrag zu #151 (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=594349#post594349)

Seit vorgestern 7.6. ist das Put-Call-Ratio wieder im neutralen Bereich von 0.6x.
Damit dürfte diese Verschwönungsthorie wohl geplatzt sein ;)

Marcus

mfabian
11.06.2004, 03:25
Noch ein Nachtrag zu #151 (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=594349#post594349)

Es geht um die Frage, warum Greeny im Mai insgesamt $155 Mrd. in M3 gepumpt hat.

Hierzu habe ich einen interessanten Artikel gefunden (Quelle: http://www.321gold.com/editorials/ekervik/ekervik061004.html ) von Magnus Ekervik, den ich hiermit kurz zusammenfassen möchte.

Wir erinnern uns: Derartig hohe Liquiditätsspritzen sind nur dann sinnvoll, wenn eine Katastrophe gemildert werden muss (1998 LTMC, 11. September 2001) oder wenn eine erwartete Katastrophe im Vorfeld gedämpft werden soll (1999, kurz vor Millenium-Crash, der ausblieb).
Welche Katastrophe erwartet Alan also?

Des weiteren stellt sich die Frage, wo das Geld geblieben ist: Im Aktienmarkt nicht, denn dann wären die Börsen stärker gestiegen. Dito bei den T-Bonds. Kredite wurden auch keine aufgenommen. Also wo ist die Kohle geblieben?

Mögliche Antwort: Das FED kauft damit Oblis von Freddy Mac und Fanny Mae um einem allfälligen Immobilienkollaps vorzubeugen. Schliesslich sind diese Unternehmen so gross, dass eine Insolvenz auch nur einer von beiden eine Kettenreaktion auslösen würde, die das globale Finanzsystem ins Wanken bringen dürfte.

Kette: Immobilien USA -> Banken -> Intl. Kredite -> nicht-US Banken ...


Marcus

schloss
11.06.2004, 11:48
Original geschrieben von Ibykus
:rotekarte

ich beantworte keine Frage ohne meinen Rechtsbestand :p

man könnte auch die Jungfrau Maria ins erste Bild interpretieren

aber das gehörnte Viech bleibt allemal ! :hihi

joup, das ist ziemlich befremdlich, und ne Kuh ist das nicht!

Was für die Satanisten spricht, ist der Fakt, das aus dem harmlosen, und da hat eumel recht "engelsgleichen" Bild (allerding ohne Gesicht) richtig rum gehalten, der Satan wird, allerdings erst, wenn man den Ausweis auf den Kopf stellt. Kann man nur hoffen, dass ein durchgeknallter Metaller oder Blödi ür das Design zuständig war...:rolleyes:

schloss
11.06.2004, 21:01
11.9.2001 war der WTC dran
11.3.2004 Anschlag in Spanien, bei dem verkündet wurde, daß der Anschlag in den
USA zu 90% Fertig ist Ganau 2,5 Jahre später, das sind 912 Tage =90%. Dann sind die fehlenden 10% genau 92 Tage = 3 Monate = 11.6.2004

habs noch mal nachgerechnet, es ist ein kleiner Fehler drin...

912:90%=x:100%

x=1013,33

1013-912=101 Tage

101,33 Tage nach dem 11.03. entspricht dem 20./21.06.2004 = Sommersonnenwende.

nur so als Entschuldigung, falls heute nix passiert ;):rolleyes:

Ibykus
11.06.2004, 21:39
sollte ich wegen eines Rechenfehlers umsonst den gesamten Tag über im Kommandobunker gehockt haben? :o


:rofl

_SL_
11.06.2004, 21:42
:hihi

carlo
15.06.2004, 13:30
Attas Planungsprobleme verzögerten Terroranschläge um Monate

Die Untersuchungskommission zum 11. September hat Belege dafür gefunden, dass die Anschläge auf das World Trade Center und das Pentagon im Mai oder Juni 2001 hätten stattfinden sollen. Al-Qaida hat laut einem Zeitungsbericht die Attacken verschoben, weil Terrorpilot Atta mit den Vorbereitungen noch nicht fertig war.

...

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,304233,00.html

Ibykus
15.06.2004, 14:46
"Sollten die neuen Erkenntnisse zutreffen, müsste die Geschichte des 11. September und der Prozess, der dazu führte, neu geschrieben werden. Sie steht in scharfem Kontrast zu der bisher beim FBI vorherrschenden Theorie, wonach die Anschläge für einen sehr engen Zeitraum um den 11. September herum geplant gewesen seien."

:hihi

was dieser SPIEGEL da wieder zurechtschreibt ... :rolleyes:

carlo
16.06.2004, 12:03
Wohnt jemand in Bielefeld?




Gibt es Bielefeld wirklich? - Eine nicht ernst gemeinte Verschwörungstheorie geistert seit Jahren durchs Internet

...

http://de.news.yahoo.com/040615/336/42pqd.html

:hihi

syracus
18.06.2004, 18:57
Jun 17, 6:51 PM EDT

Radio Record Paints Chilling 9/11 Picture

By EILEEN PUTMAN
Associated Press Writer

WASHINGTON (AP) -- Chilling radio transmissions by the Sept. 11 hijackers from the planes they commandeered were played publicly for the first time Thursday, providing a vivid and horrifying window into the events that unfolded during the worst terrorism attack in U.S. history.

"We have some planes. Just stay quiet and you'll be O.K. We are returning to the airport," a hijacker, believed to be Mohamed Atta, the alleged ringleader of the 19 hijackers, told the passengers of American Airlines Flight 11. The tape was played at the Sept. 11 commission's final public hearing, which was attended by some of the relatives of the 9/11 victims.

That transmission was the first inkling federal air traffic controllers had of the hijacking of Flight 11 shortly after takeoff from Boston's Logan Airport at 8 a.m. EDT. Atta had been speaking to the plane's passengers, but the radio transmission was received at the FAA's Boston center.

As FAA controllers tried desperately to contact the plane, they picked up another transmission, also apparently from Atta.

"Nobody move. Everything will be O.K. If you try to make any moves, you'll endanger yourself and the airplane. Just stay quiet."
Controllers tried to contact the military, even trying to raise an alert center in Atlantic City, N.J., unaware that facility had been phased out. The FAA finally reached the appropriate military office at 8:37 a.m.

"We have a problem here," the FAA's Boston center told NEADS, the North East Air Defense Sector. "We have a hijacked aircraft headed towards New York, and we need you guys to, we need someone to scramble some F-16s or something up there, help us out."

"Is this real-world or exercise?" asked the NEADS officer.

"No, this is not an exercise, not a test," the FAA responded. ;)

F-15 fighter jets were ordered scrambled at 8:46 a.m. But 40 seconds later, Flight 11 hit the north tower of the World Trade Center.

For United Flight 175, the second plane hijacked from Logan, the situation was similarly disjointed. That plane took off at 8:14 a.m. At almost the same time as Flight 11 crashed into the World Trade Center, Flight 175 changed the code for its transponder, the mechanism planes to use identity themselves to controllers.

At 8:58 a.m., a controller at the FAA's New York center told another New York controller, "We might have a hijack over here, two of them." At 9 a.m., a New York center manager told the FAA Command Center in Herndon, Va., "We have several situations going on here. It's escalating big, big time. We need to get the military involved with us."

Flight 175 hit the south tower of the World Trade Center at 9:03 a.m.

The third hijacked plane, American Airlines Flight 77, left Dulles International Airport near Washington at 8:20 a.m. At 8:54 a.m., the plane deviated from its flight plan. It was tracked by an Indianapolis-based controller, who at the time was unaware of the other hijackings. When the controller couldn't raise the aircraft, it notified other agencies that it was missing and may have crashed.

The military did not know about the search for Flight 77. Instead, it was mistakenly told by the FAA's Boston center that Flight 11 still was in the air and headed toward Washington. Fighter jets were ordered scrambled from Virginia's Langley Air Force Base at 9:24 a.m.

But instead of heading north to Washington, the flew east because the initial scramble order didn't include the target's location or distance. :dumm A "generic" flight plan incorrectly led the fighter jet pilots to believe they were to fly east for 60 miles, the report said.

FAA radar tracked Flight 77, but for what the commission said were technical reasons, the information was not immediately displayed to controllers at the Indianapolis center. It eventually re-emerged on radar, and by 9:32 a.m. controllers at Dulles observed that it was headed toward Washington.

The FAA asked an unarmed military cargo plane to identify and follow the airliner. At 9:38 a.m., the pilot of that plane reported to the Washington control tower that it "looks like that aircraft crashed into the Pentagon, sir." :confused:

The fourth plane, United Airlines Flight 93, took off from Newark, N.J., at 8:42 a.m. Its last transmission was at 9:28 a.m. A minute later, the Cleveland-based FAA controller heard "a radio transmission of unintelligible sounds of possible screaming or a struggle from an unknown origin."

There was a second transmission from the Flight 93 cockpit, with sounds of screaming and someone yelling, "Get out of here, get out of here." Then came another transmission. "Keep remaining sitting. We have a bomb on board."

Between 9:34 a.m. and 9:38 a.m., the controller observed Flight 93 climbing and moved several aircraft out of its way. Then another transmission came from the plane.

"Uh, is the captain. Would like you all to remain seated. There is a bomb on board and are going back to the airport, and to have our demands (unintelligible). Please remain quiet."

Flight 93 was spotted by another aircraft and reported to be "waving its wings," radical gyrations the commission believes the hijackers employed to try to defeat the passenger uprising. The plane crashed at 10:03 a.m. in a Pennsylvania field 125 miles from Washington.

Quelle (http://customwire.ap.org/dynamic/stories/S/SEPT_11_FLIGHTS?SITE=WIWAF&SECTION=HOME&TEMPLATE=DEFAULT)

37 Minuten bis der Alarm endlich an der rechten Stelle ist, das FAA erklärts zur Übung, Jäger fliegen ostwärts anstatt nordwärts und zum Schluss schafft es wenigstens eine unbewaffnete Transportmaschine den Pentagon-Flieger einzuholen....... think about......

syr

schillout
22.06.2004, 16:11
WASHINGTON -- June 17, 2004 Posted 11:45 pm -- TomFlocco.com -- According to the personal written statement of Navy Captain Charles J. Leidig, Jr., entered into the record during today’s hearings before the National Commission on Terrorist Attacks Upon the United States, Leidig revealed that on September 10 he was asked by Brigadier General Montague Winfield to stand a portion of his duty as Deputy Director for Operations for the National Military Command Center (NMCC), which would require supervision and operation of all necessary communications as watch commander.

Leidig said "On 10 September 2001, Brigadier General Winfield, U.S. Army, asked that I stand a portion of his duty as Deputy Director for Operations, NMCC, on the following day. [September 11] I agreed and relieved Brigadier General Winfield at 0830 on 11 September 2001."

Winfield had requested Leidig to assume his watch at what turned out to be the very outset of the September 11 attacks--but even after American Flight 11 had already been determined to be hijacked just minutes before Winfield handed over his watch to Leidig.

Captain Leidig’s Commission statement was 1.25 typewritten pages, large font, and double-spaced--the shortest written statement provided by any 9-11 Commission deponent as observed by this writer since the commencement of the probe.

…. Snip…

The National Transportation and Safety Board auditorium had been quiet until an individual stood up and repeatedly questioned why the Commission was not addressing the issue of 9-11 war games--specifically Operation Vigilant Guardian--wherein fighters were already in the air during the attacks, some just minutes away from New York City. The legitimate questions were ignored and the petitioner was removed by secret service and FBI agents.

Commissioner John Lehman offered that while Air Force Generals Richard Meyers, Ralph Eberhart and Larry Arnold (Ret.) had been questioned, no one had asked any questions of the "only sailor in the group," Captain Leidig.


… Snip ….

Immediately at the close of testimony by Myers, Eberhart, Arnold and Leidig, this writer quickly walked to the head table to individually question Leidig before his aides could escort him from the auditorium. The Air Force generals had left quickly.

When asked "Can you tell me the approximate time when you commenced your supervision of the phone bridges," Leidig told TomFlocco.com, "You’ll have to look in the records and Commission staff statements. I can’t recall the time."

… Snip ….


All of which raises questions regarding why the experienced Winfield left his watch after the attacks had begun, what prompted Winfield to request Leidig to assume his watch the next morning, why Winfield chose 8:30 am to have Leidig relieve him, why the Commission never addressed these issues, and whether Winfield had access to intelligence from the CIA and FBI which foretold a "spectacular attack, designed to inflict mass casualties against U.S. facilities or interests. Attack preparations have been made. Attack will occur with little or no warning." (CIA Intelligence Report for White House, July 5, 2001--60+ days prior to 9-11, Newsweek, 5-1-2003 / The Hill, 5-1-2003)


… Snip ….


Leidig war erst seit August 2001 qualifiziert. 0830 interessantes Timing.

carlo
23.06.2004, 01:14
@ syracus,


da steht:

"No, this is not an exercise, not a test," the FAA responded.


Überlesen? :rolleyes:

Förster
23.06.2004, 20:56
zum thema personalausweis ;)


Denn da gibt es ja auch noch einen Unterleib an dem Dämon, und der ist, wie es sich für einen Lustdämonen gehört, ganz mit perverser Symbolik gespickt. Unter der verhüllenden „Decke der Verschwiegenheit“ ragen hervor: Symbole für männliche und weibliche Geschlechtsorgane, umgeben vom sogenannten „Bogen der Macht“.
So etwas Perverses kann wirklich nur dem Kopf eines Satanisten entsprin-gen, möchte man meinen. Aber wie es der „Zufall“ will, ist auch genau diese symbolträchtige Darstellung auf dem deutschen Ausweis! Wir drehen ihn um und erkennen auf einmal auch, warum Baphomets Hörner auf dem Ausweis anders gebogen sind: Die formen nämlich die Decke der Verschwiegenheit, wenn man ihn umdreht. Da muss der Zufall aber wirklich auch ans letzte Detail gedacht haben! Wer Augen hat zu sehen und Verstand um zu begreifen.

Fragst du die Bundesdruckerei, was das zu bedeuten hat, lautet die Antwort lapidar: „Die Hintergrundgestaltung des Personalausweises ist aus Gründen der Fälschungssicher-heit mit Farben und Formen ausgestattet, die keinerlei tiefergehende Bedeutung haben.“ Hätte man sich eigentlich denken können, dass niemand etwas Genaues weiß und mal wieder niemand ver-antwortlich ist. Es ist der Politik und der Gesellschaft eben egal, wenn der Satanismus bei uns stark zunimmt. Wie will man den rapide zunehmenden, moralischen Verfall unserer Gesellschaft anders erklären? Perversion, Korruption und Gottlosigkeit wohin man schaut. Wie erkläre ich es einem Kind, wenn der Bürgermeister unserer Hauptstadt öffentlich bekennt, pervertierten Sex zu bevorzugen? Klar, dass solche Leute unsere Kinder auch nicht mehr vor Drogendealern schützen können!

schillout
05.07.2004, 19:46
http://www.deceptiondollar.com/7/7front.jpg

:)

Ibykus
25.08.2004, 14:49
ein allseits bekanntes Bild

Ibykus
25.08.2004, 14:50
hier die Vergrößerung des Photos - auffällig sind die klaren Kanten

Ibykus
25.08.2004, 14:51
und mit wenigen Handgriffen sind es plötzlich zwei Flieger

Ibykus
25.08.2004, 14:52
und jetzt sind sie wech - also: lasst euch nicht verscheißern ;)

carlo
05.09.2004, 10:24
Verschmutzte Windschutzscheibe




Der offizielle Bericht über den 11. September ist große Literatur


von Alan Posener


...


Artikel erschienen am Sa, 4. September 2004

http://www.welt.de/data/2004/09/04/327352.html?s=1

schillout
20.10.2004, 14:44
The blaze began before midnight Saturday on the 34th floor of the East Tower in the complex, Briceno said. By Sunday afternoon, it had burned for more 17 hours and spread over 26 floors, reaching the roof. The complex was built in 1976 and is considered a Caracas landmark.

http://us.news2.yimg.com/us.yimg.com/p/ap/20041017/capt.car10210171457.venezuela_fire_car102.jpg

schillout
21.10.2004, 11:10
Feuerwehrchef Rodolfo Briceno kritisierte die ungenügenden Sicherheitseinrichtungen. Da es keine Löschanlage gegeben habe, hätten Feuerwehrmänner mit schwerer Ausrüstung und Wasserschläuchen 40 Stockwerke hinauflaufen müssen. Bei der Brandbekämpfung seien auch Hubschrauber eingesetzt worden. "Wir haben größte Schwierigkeiten mit dem Wasser, das Löschsystem war eine Ruine", sagte er. 25 Feuerwehrmänner hätten wegen Rauchvergiftung behandelt werden müssen.

Q: Ksta

keine Sprinkleranlage, brennt 17 Std. und steht immer noch.

Hubschrauber gabs in NJ keine, F-15 Jets flogen mit Mach 1,5
ne viertel Stunde für 71 Meilen usw.

Natürlich alles nur Conspiracy hat mit gesundem Menschenverstand rein
garnichts zu tun.

syracus
09.12.2004, 11:03
Revealed after 63 years: the truth behind Pearl Harbor

JULIAN RYALL IN TOKYO



FRANKLIN D Roosevelt famously declared that Japan’s devastating surprise attack on Pearl Harbor in 1941 would "live in infamy" as he took the United States to war.

In his address to Congress, the US president raged that he was "still in conversation" with Japan in an effort to maintain the peace in the Pacific when torpedo planes and dive bombers wreaked havoc on the warships at anchor and killed more than 2,000 people on 7 December, 1941.

For years, the blame for what President Roosevelt described as an "unprovoked and dastardly attack" and an act of "treachery" was put on Japanese diplomats in Washington, who had allegedly failed to pass on a message breaking off peace talks until 40 minutes after the attack.

But now the son of one of the shamed diplomats has used newly released documents to prove his theory that the Japanese military was responsible for delaying the "final memorandum" to the US.

Takeo Iguchi, a professor of international relations and a former Japanese ambassador to Bangladesh and New Zealand, spent 12 years combing the foreign ministry’s archives in an effort to clear the name of his father, Sado, who was working at the Japanese embassy in Washington at the time.

Documents released by Japan’s foreign ministry in October reveal that it originally intended to submit a note to Washington that would qualify under international law as an "ultimatum", but that the Imperial Army opposed revealing its hand, instead ordering that the message should simply terminate negotiations.

When the "final memorandum" was cabled to the Japanese embassy in Washington, the military withheld the 14th and concluding paragraph for 15 hours.

Without the complete message, Japanese diplomats were unable to hand over the text to the US until 40 minutes after the attack on Pearl Harbor.

Speaking in Tokyo on Tuesday, the 63rd anniversary of the attack, Professor Iguchi said his findings overturned the accepted history of the past 60 years. "I have asked myself why this was not discovered previously and it remains a mystery because the foreign ministry says the documents were in the archives all the time," he said.

"Nobody has reported this before and, without support, I could not have gone ahead with this because many people at the ministry and scholars and historians have been quite vehement in stating that my writing was fraudulent."

Prof Iguchi, who now lectures in international relations at Shobi-Gakuen University and who was 11 years old in December 1941, said he had to be very careful how he presented his findings.

"Another historian was killed a couple of years ago for saying that the emperor should have been held responsible for the war," he said. "I don’t want to be assassinated."

Professor Ian Nish, a historian and expert on Japan at the London School of Economics, said he believed Prof Iguchi had succeeded in clearing his father’s name.

"There has been an inclination to blame these bungling diplomats in Washington, and one allegation is that they were going to parties rather than dealing with incoming cables," he said.

"[But] the Japanese army did interfere and hold up the final sections of the telegram. It’s not true that the Americans were surprised by the Japanese giving an ultimatum - Washington was intercepting all these cables as they came in, but it was disorganised. If the ultimatum had got through, it wouldn’t have made any great difference."

The Scottsman (http://news.scotsman.com/international.cfm?id=1406742004)

syr:rolleyes:

syracus
27.12.2004, 15:32
Freudscher Versprecher oder einfach Missverständnis ;)?

Rumsfeld says 9-11 plane 'shot down' in Pennsylvania

During surprise Christmas Eve trip, defense secretary contradicts official story

December 27, 2004

WASHINGTON – Ever since Sept. 11, 2001, there have been questions about Flight 93, the ill-fated plane that crashed in the rural fields of Pennsylvania.

The official story has been that passengers on the United Airlines flight rushed the hijackers in an effort to prevent them from crashing the plane into a strategic target – possibly the U.S. Capitol.

During his surprise Christmas Eve trip to Iraq, Defense Secretary Donald Rumsfeld referred to the flight being shot down – long a suspicion because of the danger the flight posed to Washington landmarks and population centers.

Was it a slip of the tongue? Was it an error? Or was it the truth, finally being dropped on the public more than three years after the tragedy of the terrorist attacks that killed nearly 3,000?

Here's what Rumsfeld said Friday: "I think all of us have a sense if we imagine the kind of world we would face if the people who bombed the mess hall in Mosul, or the people who did the bombing in Spain, or the people who attacked the United States in New York, shot down the plane over Pennsylvania and attacked the Pentagon, the people who cut off peoples' heads on television to intimidate, to frighten – indeed the word 'terrorized' is just that. Its purpose is to terrorize, to alter behavior, to make people be something other than that which they want to be."

Several eyewitnesses to the crash claim they saw a "military-type" plane flying around United Airlines Flight 93 when the hijacked passenger jet crashed – prompting the once-unthinkable question of whether the U.S. military shot down the plane.

Although the onboard struggle between hijackers and passengers – immortalized by the courageous "Let's roll" call to action by Todd Beamer – became one of the enduring memories of that disastrous day, the actual cause of Flight 93's crash, of the four hijacked jumbo jets, remains the most unclear.

Several residents in and around Shanksville, Pa., describing the crash as they saw it, claim to have seen a second plane – an unmarked military-style jet.

Quelle (http://www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=42112)

syr :rolleyes:

Förster
28.12.2004, 19:34
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,334620,00.html

11. SEPTEMBER 2001

Rumsfeld liefert Material für Verschwörungstheoretiker

Neuer Ärger für US-Verteidigungsminister Rumsfeld: Bei seiner überraschenden Weihnachts-Visite in Bagdad unterlief dem umstrittenen Pentagon-Chef ein peinlicher Ausrutscher. Mit einer Bemerkung gab er Verschwörungstheoretikern Munition, die an der offiziell erklärten Absturzursache des UA-Flugs 93 in Pennsylvania am 11.9.2001 zweifeln.

...

Die Berichte wurden nie bestätigt und auch im Flugzeugwrack wurden keinerlei Indizien für einen Abschuss gefunden.

-------

Welches Wrack? :rolleyes: :D

schloss
15.08.2005, 11:30
Damit das ein für alle mal klar iss, Verschwörungen gibbs gar garnet nich!!
Für uns :schaf:-Menschen heißt das: zufällig und zu komplex, um zu verstehen (haha: "ver-stehen") Wenn man jedoch die Augen aufmacht und "sieht" und nicht versucht (haha: "ver-suchen") zu verstehen...sondern lediglich offen ist für das Gesehene...dann wird aus der komplexen Welt voller Zufälle, eine dämonischer Ordnungswahn...immer im Schein des Natürlichen

....
Denver International Airport. Auf den ersten Blick ein Flughafen wie jeder andere auch, oder etwa doch nicht? Beim genaueren Hinsehen ergeben sich nämlich frappierende Auffälligkeiten. Nicht nur, dass er in einer - mit einer Autostunde Fahrt zur Stadt Denver - sehr abgelegen Gegend liegt, auch gibt es in diesem Gebiet sehr viele Turbulenzen.
Noch auffälliger sind die Fakten rund um den Bau dieses Dreh- und Angelpunktes der US-Luftfahrt: Zwischen 1990 und 1995 errichtete man auf einer riesigen Fläche von 137,5 Quadratkilometern einen neuen Flughafen, der weniger Landebahnen und weniger Flugsteige als der Stapelton Airport hatte. Die Kosten dafür stiegen von anfangs eingeplanten 1,7 Milliarden US-Dollar auf 4,8 Milliarden US-Dollar. Während der Bauphase schließlich wechselte man in kurzen Abständen die eingesetzten Baufirmen, so dass heute eigentlich keiner mehr den Gesamtüberblick inne hat - außer einer: Henry Kissinger, der über die Jahre die oberste Bauaufsicht genoss. Doch Robert Spengler konnte noch mehr Kuriositäten ans Tageslicht befördern: Neben der großen Komplexität der Gebäude gab es auch zahlreiche Bauabschnitte, die abgesenkt wurden. Im Klartext bedeutet dies, dass fertige Gebäudeteile offiziell wieder zugeschüttet wurden. Die Erdmassenbewegung betrug etwa ein Drittel vom Bau des Panamakanals. Eine stolze Leistung für einen einfachen Flughafen - oder ist da etwa doch mehr vorhanden? http://kaiser.alfahosting.de/bilder/34/34_21.jpg
Eine Luftaufnahme des Denver International Airport

Ein Blick ins Innere bringt den Zuschauer erst einmal die „Great Hall“, die Eingangshalle, in der sich auch gleich ein auffälliger Stein mit dem eingemeißelten Datum 19.03.1994 befindet, daneben auch die Inschrift „New World Airport Comission“ sowie Zirkel und Lineal - deutlicher geht es nicht mehr. Auch bei Logen wird der große Tagungsraum „Great Hall“ genannt.

http://kaiser.alfahosting.de/bilder/34/34_22.jpg
Die „Great Hall“ im Denver Airport

http://kaiser.alfahosting.de/bilder/34/34_23.jpg
Auch Freimaurerzeichen findet man hier

Der Blick schweift weiter durch den Flughafen und bleibt an zahlreichen gigantischen Gemälden hängen. Sehr farbig, getreu dem Motto „Völker, vereinigt euch!“ und „Peace, Happiness, Juhu!“ machen sie einen fröhlichen ersten Eindruck. Doch dieser täuscht beim genaueren Hinsehen: Die versteinerte Gesichter und Kinder in Särgen fallen einem erst auf dem zweiten Blick auf. Ein leidender Eindruck, das Gefühl, dass es alles andere als toll ist, überkommt einen. „Was haben die sich dabei gedacht?“ fragte Robert Spengler in den Raum. Die verantwortlichen Künstler lehnen jeden Kommentar ab. Es handele sich hier um eine „Auftragsarbeit“, mehr wird nicht verraten.

http://kaiser.alfahosting.de/bilder/34/34_24.jpg
Bilder von Kindern im DIA ...

http://kaiser.alfahosting.de/bilder/34/34_25.jpg
... auf den ersten Blick bunt und fröhlich ...

http://kaiser.alfahosting.de/bilder/34/34_26.jpg
... auf den zweiten Blick doch rätselhaft

Neugierig sieht man sich weiter um auf den Flughafen, und man wird auch wieder fündig: Seltsame Symbole und Schriftzeichen im Boden, mit denen kein normaler Mensch etwas anfangen kann. Ungereimtheiten über Ungereimtheiten, auf die einige Leute, die vor Ort weiterforschten, eine Antwort gefunden haben. So handele es sich beim Denver Airport um ein gigantisches Zentrum für „Mind Control“, „Menschen werden dort programmiert“, so Robert Spengler, der das Szenario vom einfachen Sachbearbeiter durchkaute, der dort zum Mörder von Person XY avanciert.

http://kaiser.alfahosting.de/bilder/34/34_27.jpg
Seltsame Symbole in der „Great Hall“

Im Untergrund, so sagen einige Quellen, befindet sich zudem eine militärische Untergrundbasis und ein Gefangenenlager - eine Variante, die durchaus im Bereich des Möglichen liegt, wenn man die enorme Bautätigkeit im Vorfeld berücksichtigt. Und auch eine Bekannte von Robert Spengler gibt ihm zumindest einen Indiz dafür, dass da „etwas ist“: „Ich habe gewusst, dass da irgendetwas ist“ äußert sie Robert gegenüber, nachdem sie ein Flug zum Denver Airport führte und sie sich dort eines „komischen Gefühls“ nicht entwehren konnte.
-----
http://kaiser.alfahosting.de/34.htm

PS: Auf der Seite gibbs noch viel mehr so spinnertes Zeuch ;)
und ALLES gar nicht WAHR

schloss
08.11.2005, 10:49
Ich bring mal wieder nen Aufhänger zum 11.9., da dieser Thread besser zum Thema passt, als der daily talk.

http://home.debitel.net/user/andreas.bunkahle/jpg/Folie21.JPG mehr dazu:
http://www.bunkahle.com/Aktuelles/Politik/German_Engeneers_help_the_USA.html

;)

Förster
08.11.2005, 11:32
Bilder sagen mehr als tausend Worte :p


.

syracus
20.08.2006, 20:42
push it :lach

Eumel
20.08.2006, 22:31
... Was dummes. :cry

Maria_Callas
22.08.2006, 18:17
hallo hr. wisnewski,

endlich kommt das thema asbest und 9/11 auf den tisch.
ich bin in der schadstoff ermittlung tätig und wir
haben uns intern schon lange gefragt, wann das thema
endlich in den blickpunkt rückt. natürlich wurde
asbest verwendet da bin ich sicher. die siebziger
jahre waren dafür "berühmt". es war halt "stand der
technik". aus der ferne beobachtet ist 9/11 der GAU
bezüglich asbestkontamination in urbanen räumen. in
der brd wurde erst irgendwann in den 80´ern
asbestthose (rippenfellkrebs, mit laut den medizienern
unerträglichen schmerzen) als berufskrankheit
anerkannt. soviel dazu.

nun wird die 9/11 geschichte aber noch interessanter
bzw. für sie eventuell eine neue spur.
es ist nämlich so, dass unser kleines büro und viele
andere büros oder sanierer die sich mit schadstoffen
befassen, letztes
jahr von ihren berufshaftpflichtverischerern
mitgeteilt bekommen haben, dass diese für asbest nicht
mehr gilt !!!!
muss man sich vorstellen, sie sanieren einen
asbestbereich und sind dagegen nicht mehr versichert
falls irgendwas passiert wo nicht unbedingt menschen
zu schaden kommen aber kosten aufkommen.
die begründung der versicherungen ist einfach: die
großen rückversicherer sind abgesprungen weil und hier
wirds
undurchsichtig (habe auch noch keine infos finden
können) die rückversicherer inoffiziell gelder
zurückstellen für amerika!!
bzw da irgendwas kommt und die halt
asbestversicherungen nicht mehr rückversichern wollen.
konsequenz aus dem ganzen, in der brd sind sämtliche
firmen nicht mehr gegen asbestunfälle versichert
(z.B. wenn asbest aus einem sanierungsbereich
verschleppt wird und kosten anfallen, pech!) und
lustigerweise weiß das fast keiner. die lesen alle
ihre neuen verträge nicht. na ja. z.z. wird in der
versicherungsbranche wohl überlegt begenzte summen für
angemessene bezahlung wieder intern zu versichern. im
übrigen: in den letzten 50 jahren ist in der brd kein
größerer versicherungschaden wegen asbest angefallen
(laut aussage eines allianz-spezielisten: o-ton
seminar 2006).
vielleicht ist das mal ne spur um diesen zusammenhang
der sicher besteht mal genauer zu recherchieren. ich
habe leider zu wenig zeit und mittel.

gruss

Da sit in seiner verwirrten One Man-Show allen anderen das Schreibrecht entziehen ließ, stelle ich das jetzt hier mal rein. Lieber Herr Industriekaufmann, wenn Deine Verschwörungstheorien auf dem gleichen gefährlichen Halbwissen, wie die oben kopierten geistigen Ergüssen beruht, dann gute Nacht. :dumm Informiere Dich bitte erstmal, wie eine Sanierung im Versicherungsgewerbe vor sich geht, bevor Du solch einen Müll postest. In kurzen Worten für Dich, damit auch Du es verstehst. Versicherer entschliesst sich ein Risiko nicht mehr tragen zu wollen, aus welchen Gründen auch immer. Der Versicherungsnehmer erhält eine komplette Vertragskündigung. Gleichzeitig erhält er ein Umstellungsangebot. Nimmt er dieses an, muss er es unterschrieben an den Versicherer zurücksenden. Geschieht dies nicht, gilt der Vertrag ab dem avisierten Kündigungsdatum als aufgehoben. So und nicht anders läuft das. Von einer Teilkündigung des Asbestrisikos ohne Wissen des VN kann also überhaupt nicht die Rede sein, das gehört in das Reich der Märchen und Fabeln über die bösen Imperialisten. Wie kommst Du außerdem darauf, das hier in der BRD keine größeren Schadensummen für Asbest gezahlt bzw. zurückgestellt wurden und werden? :confused Was meinst Du wohl, wer die Behandlungskosten für die erwähnten berufs- und asbestbedingten Krebsbehandlungen zahlt? Die Krankenkasse? Ich lach mich schlapp, hier hast Du erneut Dein gefährliches Halbwissen unter Beweis gestellt.

PS: Sagt Dir die 30jährige Nachhaftung im Baugewerbe etwas? Nur mal so als Tipp am Rande. Aber wahrscheinlich überschreitet dieser Hinweis Deinen geistigen Horizont.:cry

syracus
25.08.2006, 11:09
Thema: "Aufklärung tut Not"

( http://www.broeckers.com/NEADS_to_know.pdf )

Tja sit, mitlesen und lernen ist angesagt :D.

Zitat "Die FAA, von der im Folgenden gelegentlich
die Rede sein wird, ist die Federal Aviation Association, also die Luftfahrtbehörde,
die den Flugverkehr über den USA überwacht und regelt."

Also die FAA ist die Luftaufsichtsbehörde und überwacht und kontrolliert alles was mit Luftfahrt zu tun hat. Selbst in Europa und Asien, auch die Lufthansa wird durch das FAA auditiert. Sie regelt aber keinen Flugverkehr direkt, nicht einmal in den USA. Das einzige was sie direkt am Flugverkehr regeln kann, ist eine komplette Einstellung des Flugverkehrs wie in den USA am 11.9. geschehen. Der Luftverkehr selber wird auch in den USA durch diverse Unternehmen, unter anderem auch durch die Flughäfen geregelt wie überall in der Welt. Organisiert sind sie in den USA in der NATCA, nicht unbedingt "Freunde" der FAA

What Is an Air Traffic Controller?
This nation's air traffic controllers ensure the safety of about two million aviation passengers per day - or almost one billion people per year. Air traffic controllers use their skills and judgment to safely direct more than 60 million aircraft annually to their destinations.

The U.S. air traffic controller workforce consists of approximately 15,000 dedicated and well-trained men and women. Most people who fly are probably aware of the controllers working in airport control towers, but many of these professionals work in en route control centers and terminal radar approaches that few people even see or know about. These are all stressful, high energy environments where every controller knows there is no margin for error.

The air traffic controller work force breaks down as follows:

TOWER CONTROLLERS...

...work in the glassed-in towers you see at airports. They manage traffic from the airport to a radius of 3 to 30 miles out. They give pilots taxiing and take off instructions, air traffic clearance, and advice based on their own observations and experience. They provide separation between landing and departing aircraft, transfer control of aircraft to the en route center controllers when the aircraft leave their airspace, and receive control of aircraft on flights coming into their airspace.

What's life in an air traffic control tower really like? Meet Washington National Airport Tower Controller Ann Harris and find out.

TERMINAL RADAR APPROACH CONTROLLERS...

...work in radar rooms, usually in airport towers. They, like tower controllers, are responsible for the safe separation and movement of aircraft departing, landing, and maneuvering in the airport environment. They normally control traffic below 17,000 feet.

Meet Rich Ulmes, a controller that spends half his time in the tower and the other half working in the radar room.

EN ROUTE CENTER CONTROLLERS...

...work in 24 centers across the country, in a location away from the airport. You will never see them during the course of your flight, but they will normally direct your aircraft for the bulk of your ride. They usually control traffic at or above 17,000 feet. These controllers give aircraft instructions, air traffic clearances, and advice regarding flight conditions during the en route portions of flights. Center controllers use radar or manual procedures to keep track of the thousands of planes in the sky at any one time. The typical center has responsibility for more than 100,000 square miles of airspace generally extending over a number of states.

http://www.natca.net (http://www.natca.net/)

Wiedereinmal zeigt es sich nur zu gut, dass Laien die offensichtlich keinen blassen Schimmer haben sich ihre "Fakten" nur zu gerne passend zurecht legen. Ob das der Realität entspricht oder nicht ist zweitrangig. Und mancher übernimmt sowas als "Beweis". Lächerlich :rofl

syracus
28.08.2006, 12:54
Distribution via the Unanswered Questions Wire
http://www.unansweredquestions.org/ .

The 9/11 Conspiracy: A Skeptic’s View

By Ernest Partridge (http://www.scoop.co.nz/stories/HL0604/S00363.htm#a), Co-Editor
The Crisis Papers (http://www.crisispapers.org/essays6p/skeptic.htm)
April 25, 2006



No testimony is sufficient to establish a miracle unless the testimony be of such a kind that its falsehood would be more miraculous than the fact which it endeavors to establish...


- David Hume, On Miracles



This essay is certain to make many readers very angry with me. But ya gotta do what ya gotta do.

Last month I was a guest on a progressive radio talk show. About half-way through the hour-long program, the conversation was going well, until I expressed some doubts about the “controlled demolition” hypotheses of the collapse of the World Trade Center. That comment sealed the fate of the remainder of the hour, as it prompted an unvarying succession of angry rebuttals and a deluge of alleged “facts” supporting the view that the WTC towers were brought down by pre-set demolition charges, and that the Pentagon was not struck by a Boeing 747. And so I felt obliged to take a closer look at the theories and evidence regarding the 9/11 attacks on the World Trade Center and the Pentagon. After many hours watching videos this weekend of long presentations by David Ray Griffin (http://www.informationclearinghouse.info/article8765.htm), Steven Jones (http://www.911podcasts.com/files/video/Steven_Jones-UVSC_February_1_2006/BYU_Professor_Steven_E_Jones-UVSC_February_1_2006_911_9-11_Lecture_WTC-7_911TruthSeekers.org.wmv) and James Fetzer (http://www.youtube.com/watch?v=SaYepwRb5II&search=911%209-11%20September%2011%20theories%20conspiracy%20terrorist%20covert%20collapse%20demolition%20Fetzer), several other videos both affirming (http://www.snopes.com/rumors/pentagon.htm) and rejecting (http://video.google.com/videoplay?docid=-2023320890224991194&q=loose+change) "the official version" (OV), and reading numerous articles, it appears to me that the OV of the destruction of the World Trade Center is not credible. Too many anomalies are not explained. A closer look at the conspiracy theories (CTs) indicates that these too can not be true. Too many improbable assumptions. Thus one must conclude that the 9/11 attack on the WTC never took place.

No wait, that’s absurd. Of course it took place! So what we are left with is an abundance of contrary claims, unconfirmable “evidence” leading to utter confusion and no firm conclusions -- none, that is, regarding the World Trade Center attack. The Pentagon attack, however, should present little doubt: American Airlines Flight 77 struck the building.

The Evidence Problem:

All accounts of the attacks, whether the official version or any of the numerous conspiracy theories, rest upon weak evidence – “weak,” that is, to all those who did not examine the evidence at the scene, or did not have access to evidence with a secure “chain of custody.” For all others, including myself and presumably all who read this, the evidence is 2nd, 3rd and Nth-hand hearsay. The best evidence available to us, when relevant, are photographic and video images, and even these are subject to various interpretations.

Until recently, the public could rely on published evidence from government scientists and government-supported scientific research, as well as reputable media. But no more. We now know that the Bush Administration alters or withholds scientific reports to conform to policy, dogma and pre-conceptions. The Bushites also lie outright in defense of their policies. As for the media, even that most reliable and respected "newspaper of record," The New York Times, has become a font of misinformation, including the Clinton Whitewater non-scandal, false and misleading reports of the Florida 2000 vote count, and Judith Miller’s notorious reports of Saddam’s alleged WMDs.

Even so, the critical reader should be capable of identifying and dismissing bizarre assertions, such as Morgan Reynold’s claim (http://www.lewrockwell.com/reynolds/reynolds12.html) that no aircraft struck the twin towers on 9/11 – this in spite of thousands of eye-witnesses and a vast number of photo and video images.

The same critical reader can identify and set aside pronouncements that are devoid of supporting evidence, such as this narrative by James Fetzer (http://www.youtube.com/watch?v=SaYepwRb5II&search=911%209-11%20September%2011%20theories%20conspiracy%20terrorist%20covert%20collapse%20demolition%20Fetzer) of the fate of American Airlines Flight 77 which, if it didn’t hit the Pentagon, as Fetzer contends, must be somehow accounted for:
Flight 77 went off the radar screen in the vicinity of the Kentucky/Ohio border. This whole dotted path [on a map displayed by Fetzer] is a hypothetical or an imaginary path that the plane may have taken, but it was not recorded on radar. And my belief is in fact the plane actually went down in the Kentucky Ohio vicinity... Then a plane, probably a n A-13 Sky Warrior was substituted here very close to Washington DC
Fetzer gives us no citation of the alleged disappearance from the radar screen. (I have heard nothing about this "radar disappearance." Have you?) Then it gets much worse: “hypothetical or imaginary path,” “may have taken,” “my belief.” Not a shred of evidence is offered in support of this fantasy.

The World Trade Center

Much of the “evidence” presented by the WTC conspiracy theorists is demonstrably false, fallacious or irrelevant. For example:

“The temperatures were not hot enough to melt steel.” True but irrelevant. This is a persistent criticism by the CT. However, the OV does not claim that the steel melted at the impact points (melting temperature, 2700°F), only that it was weakened. The temperature sufficient to weaken steel by fifty-percent (1170°F) was well within the range of the burning jet fuel and office supplies.
“The debris was quickly collected without inspection and shipped off to Asia for recycling.” False. It was relocated to a collection site at Staten Island, where it was examined by forensic engineers, and where personal effects were identified. (Here (http://www.taylor-recycling.com/news-local-firm-sorts-WTC-debris.htm), here (http://www.hq.usace.army.mil/history/StatenIsland_photos.htm), and here (http://www.nysm.nysed.gov/exhibits/longterm/documents/recovery.pdf) are three of the 54,000 Google hits from a search for “World Trade Center” and “Staten Island” and “Debris”)
“No steel frame building has ever collapsed because of a fire.” Another “fact” repeatedly asserted by CT-s. Irrelevant, even if true. The WTC towers were brought down by a combination of fire and structural damage caused by the impact from the planes. (The collapse of WTC Building #7 was not caused by either fire or impact from planes -- a problem for the CV which we will discuss later).
Now look very carefully at these images of the collapse of the WTC towers, here (http://www.informationclearinghouse.info/article12643.htm) (north tower, 35:20. 36:40), here (http://www.informationclearinghouse.info/article11222.htm) (south tower, 5:37), and here (http://video.google.com/videoplay?docid=-8564772103237441151&q=WTC). (The numbers in parenthesis indicate the time locations in the videos). Notice that the collapse begins at the points of impact. Below the points of impact, the towers remain in place as the disintegration proceeds from the top down.

Next look at these video images of controlled demolitions (http://www.911podcasts.com/files/video/Steven_Jones-UVSC_February_1_2006/BYU_Professor_Steven_E_Jones-UVSC_February_1_2006_911_9-11_Lecture_WTC-7_911TruthSeekers.org.wmv) (131:40) and also the collapse of WTC #7 (http://www.911podcasts.com/files/video/Steven_Jones-UVSC_February_1_2006/BYU_Professor_Steven_E_Jones-UVSC_February_1_2006_911_9-11_Lecture_WTC-7_911TruthSeekers.org.wmv) (1:05). In all these cases, the collapse begins at the base, where the charges were set.

Assume now what your eyes plainly tell you: that (a) the collapse of each tower begins at the point of impact, and (b) that the collapse proceeds from that point downward. Next, try to weave these assumptions into the standard CT hypothesis that the towers were brought down by pre-located explosive charges. What results is this highly improbable scenario:

Charges had to be set beforehand at the points of impact, the 94th to the 98th floors of the north tower, and the 78th to the 84th floors of the south tower. Both aircraft, in stunning feats of piloting skill, succeeded in striking precisely at those pre-arranged locations. However, all charges placed below those points of impact were either duds or were insufficient to precipitate collapses. The towers stood firm as the demolition moved downward from the impact points.

In rebuttal, one might point out that the towers were supported by both the outer walls and an inner core (http://www.informationclearinghouse.info/article12643.htm). Might not the charges at the base have caused the collapse of the inner core, while the outer walls remained intact? This would account for the downward vertical plunge of the north tower.

Nice try, but it won’t wash. If the core collapsed within, the accumulating debris from above would have demolished the outer walls below. This did not happen.

However, the official version is not without problems, and the conspiracy theory is not yet out of the contest. There remain some troubling anomalies for the OV:

Foremost among these is the collapse of WTC Building No. 7. Five hours after the towers came down, this forty story structure collapsed. And this time, as you can see here (http://www.911podcasts.com/files/video/Steven_Jones-UVSC_February_1_2006/BYU_Professor_Steven_E_Jones-UVSC_February_1_2006_911_9-11_Lecture_WTC-7_911TruthSeekers.org.wmv) (1:05), the collapse followed the exact pattern of a controlled demolition: beginning at the base and falling uniformly on its own “footprint.” The best that the OV can offer as explanation is that the foundation was weakened by fire, by seismic shock of the collapsing towers, and by the overload of debris from the towers. It is not a compelling explanation, to say the least. Perhaps this explains why an account of the collapse of WTC #7 is missing from the 9/11 Commission report.

Prof. Steven Jones, to my mind the most credible of the 911 critics, claims that melted and congealed steel was found in the rubble, and that it originated at the base of the standing buildings. The only plausible cause of melting with these properties, Jones claims, would be a high temperature explosive such as thermite. Jones is well-qualified to make this assessment. He is a professor of physics at Brigham Young University, with a specialty in metal-catalyzed fusion (http://911research.wtc7.net/essays/green/company.html).
And this is just the beginning of a long list of anomalies that undercut the official version. Among them:

There were numerous reports (http://www.scholarsfor911truth.org/IntroductionToS911T.html) of explosions below the impact points at the time the towers were hit. Others report that there were explosions before the planes hit (http://georgewashington.blogspot.com/2005/10/below-belt.html).
Tapes of interviews with air traffic controllers were destroyed (http://www.suntimes.com/output/terror/cst-nws-tape07.html).
When news of the attack reached the Florida school where Bush was visiting, the Secret Service failed to remove the president (http://www.whatreallyhappened.com/9-11secretservice.html) from that previously publicized location.
There was a flood of "put options" (http://www.cbsnews.com/stories/2001/09/19/eveningnews/main311834.shtml) (anticipations of loss) on American Airlines and United Airlines stock, within the week before 9/11.
The website, 911research.wtc7.net (http://911research.wtc7.net/sept11/analysis/anomalies.html) lists numerous additional anomalies, no doubt, many of these are bogus, but there are others that are troubling.
The governments, New York City and State, and the Feds still have a lot of splainin’ to do.


The Attack on the Pentagon.

Unlike the WTC attacks, the Pentagon is rather simple and cut-and-dried. The official version is correct (http://www.snopes.com/rumors/pentagon.htm): The west side of the building was struck by American Airlines Flight 77, a Boeing 757. The evidence is clear, unequivocal and overwhelming. The alternative conspiracy theories (impact by a fighter plane or cruise missile) are plainly false, and at times simply pathetic.

This conclusion is compelling when we apply "the David Hume test” to the conspiracy theory: namely, the improbability of CT being true, despite the evidence for OV. Specifically, for CT to be true, we must also assume that:

Hundreds of eyewitnesses (http://www.awitness.org/journal/pentagon_passenger_jet_quotes.html) on the George Washington Parkway at morning rush-hour were either (a) victims of mass-hallucination, or (b) taken aside and threatened or bribed to testify falsely that they saw a commercial aircraft.
Immediately after the impact, squads of conspirators rushed to the scene (including the inside of the burning Pentagon (http://www.abovetopsecret.com/pages/911_pentagon_757_plane_evidence.html)) to plant body parts, personal effects, and bogus aircraft parts (some, like the engines and landing gear weighing several hundred pounds). Others dumped aviation fuel, to "falsely" suggest involvement of an airplane.
Alternatively, eyewitness testimony of those claiming to find these parts were also coerced, and published photographic evidence faked. All press reports were also concocted to give credence to the official version.
Finally, some explanation must be presented as to the fate of Flight 77 and its passengers, which somehow disappeared without any further trace at the precise time the alleged military aircraft or cruise missile approached and struck the Pentagon.
Sorry, but its just too much for me to swallow.

What Does it all Mean?

How then are we to explain the Bush Administration inaction before 9/11, and its willingness to take full advantage of this “new Pearl Harbor?” I don’t know, but that doesn’t keep me from speculating. So here’s my hunch – and it’s only a hunch which I am willing to revise or abandon if and when more evidence appears. The Busheviks were forewarned (“Bin Laden determined to strike in the US”), but they expected attacks on the scale of the USS Cole and the African embassies: perhaps a few dozen casualties -- "acceptable.". They did not take countermeasures because they saw a strategic advantage in such a “mini-Pearl Harbor.” For such a purpose, the attack on The Pentagon would suffice. They did not expect the destruction of the World Trade Center. However, after 9/11 the die was cast, and so they eagerly launched their “the war on terror, along with the policy outrages that were to follow: the USA PATRIOT ACT, Abu Ghraib, Gitmo. The Iraq War, we now know from Richard Clarke and the Downing Street memos, was on the drawing boards long before 9/11, awaiting just such an event to set it in motion.

All that is little more than a guess. But we can arrive at some more substantial conclusions from our unresolved examination of the 9/11 attacks.

First of all, it is clear that the 9/11 Commission is a travesty. Too many phenomena are unexplained. The evidence must be revisited and validated, and the critics’ anomalies explained. And this must be done fearlessly and independently of any political biases or agendas.

Second, the critics of the official version should, as much as possible, get their facts straight, whereupon they must then cease presenting falsehoods as evidence; e.g., that the debris was shipped immediately, uninspected, to Asia; that the the OV assumes and claims that steel melted; that no physical evidence of the plane was found at the Pentagon, etc.

Third: there is no shame in suspending belief -- i.e., in being skeptical. Conversely, it is shameful to jump to a conclusion and a conviction on insufficient and conflicting evidence. Acceptance of the official version, or conversely of the conspiracy theory, are not our only alternatives. Both views are vulnerable and leave many crucial questions unanswered. Far better that we admit to ourselves and tell the world that we simply do not know. Suspension of belief is not a conspicuously American trait. But it is a stock-in-trade of honest scholars and scientists. And it is spur to further investigation, which is most assuredly called for in this case.

Finally, partisan passions should not get in the way of a rational assessment of the evidence. Personally, my web publications testify that I yield to no one in my contempt for Bush and his crime syndicate. I would like as much as anyone to see these crimes pinned on Bush, Inc. But the evidence (however weak) is what it is. What happened on 9/11? Who is responsible? The questions remain open even as they remain urgent. The American people deserve answers, and more immediately, competent and sustained investigation leading to these answers.

http://www.scoop.co.nz/stories/HL0604/S00363.htm


Interessant :rolleyes

syracus
07.09.2006, 21:55
Osama shown with 9/11 attackers

September 08, 2006 05:21am
Article from: Reuters

A VIDEO tape showing al-Qaeda leader Osama bin Laden apparently meeting the perpetrators of the September 11 attacks has been aired for the first time today.

Arab television channel Al-Jazeera broadcast the tape just days ahead of the fifth anniversary of the deadly strikes on US cities.

It said the footage documented the "daily life" of al-Qaeda operatives as they trained and prepared for the attacks in the mountains of Afghanistan.

In one scene bin Laden is seen greeting a fighter against the backdrop of a mountain.

The video is said to feature two of the 19 Islamist militants that took part in the 9/11 attacks, Saudi nationals Hamza el-Ramdi and Wael el-Shemari.

They speak of the situation faced by Muslims in Bosnia and Chechnya.

Fifteen of the 19 attackers on September 11 were Saudis, and Al-Jazeera said it had only aired a few minutes of a document that lasted about an hour-and-a-half.

The footage also shows hand-to-hand combat practice between people wearing masks over their heads.

The television station also broadcast a recording attributed to the head of al-Qaeda in Iraq, Abu Hamza al-Muhajer, in which he said he was sure of victory against US-led forces in the country.

The recording was posted on an Islamist Internet site as well, but its authenticity could not be immediately established.

In the internet statement, Muhajer urges Sunni Muslims to kill at least one US citizen within the next two weeks.

"Oh followers of (Taliban leader) Mullah Mohammed Omar, oh sons of (Al-Qaeda leader) Osama bin Laden, oh disciples of (slain Al-Qaeda in Iraq leader) Abu Mussab al-Zarqawi ... I urge each of you to kill at least one American within a period not exceeding 15 days," he says.

"I do not doubt for an instant victory (against US-led forces in Iraq)."

Muhajer calls President George W. Bush a "liar" and a "dog".

The broadcasts come as America prepares to mark the fifth anniversary of the September 11 attacks.

http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www_de.cgi/http://www.news.com.au/story/0,23599,20374574-2,00.html

:rolleyes

syracus
09.09.2006, 22:28
[/url]


The Trouble with Steven E. Jones' 9/11 Research

Morgan Reynolds and Judy Wood* — August 23, 2006

Nothing doth more hurt in a state than
That cunning men pass for wise.
--Francis Bacon

Abstract

Disturbed about the content and quality of physicist Steven E. Jones' 9/11 work, Drs. Morgan Reynolds and Judy Wood present a critique (http://nomoregames.net/index.php?page=other_conspiracies). It covers ten major issues which include demolition of WTC 7, demolitions of WTC 1&2, evidence for high-energy explosives, thermite, glowing aluminum, No Plane Crash Theory (NPCT instead of NPT) and other issues. Jones [u]responded (http://nomoregames.net/911/trouble_with_jones/060825_JonesReplytoRW.pdf) on two issues and Reynolds/Wood found it so unsatisfactory that they replied here (http://nomoregames.net/index.php?page=911&subpage1=helping_jones), which incorporates Jones’ response.
[Side Note: This abstract was added on 8/30/06 to add context to the whole ordeal]

TABLE OF CONTENTS

I. Introduction (http://nomoregames.net/index.php?page=911&subpage1=trouble_with_jones#Introduction)
II. Overview (http://nomoregames.net/index.php?page=911&subpage1=trouble_with_jones#Overview)
III. WTC Demolition (http://nomoregames.net/index.php?page=911&subpage1=trouble_with_jones#WTC_Demolition)
IV. Thermite and Glowing Liquid Aluminum (http://nomoregames.net/index.php?page=911&subpage1=trouble_with_jones#Thermite)
V. High Energy Devices (http://nomoregames.net/index.php?page=911&subpage1=trouble_with_jones#High_Energy)
VI. The Pentagon (http://nomoregames.net/index.php?page=911&subpage1=trouble_with_jones#Pentagon)
VII. No Plane Theory (http://nomoregames.net/index.php?page=911&subpage1=trouble_with_jones#NPT)
VIII. Shanksville, Pennsylvania (http://nomoregames.net/index.php?page=911&subpage1=trouble_with_jones#Shanksville)
IX. The Scientific Method and Verified Evidence (http://nomoregames.net/index.php?page=911&subpage1=trouble_with_jones#Scientific_Method)
X. Vote for Jones (http://nomoregames.net/index.php?page=911&subpage1=trouble_with_jones#Vote)
XI. Conclusion (http://nomoregames.net/index.php?page=911&subpage1=trouble_with_jones#Conclusion)

I. Introduction

Four years after the event, a Brigham Young University physics professor, Steven E. Jones, suggested that the destruction of the World Trade Center skyscrapers was not caused by impact damage and associated fires but by pre-positioned explosives. Jones' paper caused a stir (http://nomoregames.net/911/trouble_with_Jones/060801_JonesPaper.pdf) because of his credentials and apparent expertise in physics, mechanics and chemistry.

Jones is the only full professor in physics at a major university who has publicly expressed skepticism about the official 9/11 story. Jones' background includes research in the controversial area of "cold fusion," perhaps the biggest scientific scandal of the last half-century. Cold fusion violates standard physics theory because there is no explanation of where the energy might come from to merge nuclei at room temperature.

http://nomoregames.net/911/trouble_with_jones/20060806173609990007.gif
Figure 1: Professor Steven E. Jones in his office.

Within weeks of Jones' arrival on the 9/11 scene Dr. Jim Fetzer, a philosophy professor at the University of Minnesota-Duluth, founded a new organization-Scholars for 9/11 Truth-and invited Jones to become co-chair, effectively second in "command." The society grew rapidly to 300 members and Fetzer and Jones made notable strides in publicizing shortcomings in the official 9/11 story. Steven Jones' star continues to rise: "Now he [Steven E. Jones] is the best hope of a movement that seeks to convince the rest of America that elements of the government are guilty of mass murder on their own soil," writes John Gravois in the Chronicle of Higher Education (http://chronicle.com/weekly/v52/i42/42a01001.htm), June 23, 2006. Canadian chemist Frank R. Greening (http://abcnews.go.com/US/wireStory?id=2279963&page=2) says members of the 9/11 conspiracy community "practically worship the ground (Jones) walks on because he's seen as a scientist who is preaching to their side."

Among other activities, Jones initially was responsible for the scholars' discussion forum and he and Judy Wood instituted a "peer-reviewed" Journal of 9/11 Studies. Jones appointed the advisory editorial board, later Kevin Ryan as co-editor and chose the "peers" to review manuscripts. Peer-review normally boosts the prestige of academic articles because professors within the same discipline review manuscripts but in this case there is little or no such review, even when offered. That fact convinced Wood to resign.
The steep ascendancy of one scientist puts many of the 9/11truth movement's eggs in one basket. The question is, are we being set up for a fall? The time for applauding Jones' stepping forward has passed. Events force us to take a hard look at Jones' growing influence on 9/11 research.

II. Overview

Collectively we are engaged in a struggle to expose the government's lies about 9/11. The physical sciences and analysis are key to this project. The only investigation worthy of the name has been conducted on the internet by researchers like Thierry Meyssan (http://www.asile.org/citoyens/numero13/pentagone/erreurs_en.htm), Gerard Holmgren (http://members.iinet.net.au/~holmgren/S11articles.html), Jeff King (http://home.comcast.net/~jeffrey.king2/wsb/html/view.cgi-home.html-.html), Rosalee Grable (http://thewebfairy.com/), Kee Dewdney (http://www.physics911.net/), Nico Haupt (http://www.team8plus.org/news.php), Killtown (http://killtown.911review.org/), and "Spooked" (http://covertoperations.blogspot.com/) who proved no Boeing 757 went into the Pentagon, flight 93 did not crash in the designated hole near Shanksville, PA, and the WTC towers were demolished by explosives.
Unfortunately, Jones fails to credit this body of research. More importantly,

• Jones' work is deficient as shown below

• Its overall thrust is to rehabilitate portions of the Official Government Conspiracy Theory (OGCT).

More specifically, we assert:

• Demolition at the WTC was proven fact long before Jones came along, but he initially said that it is "...a hypothesis (http://www.msnbc.msn.com/id/10053445) to be tested. That's a big difference from a conclusion..." His subsequent concentration on issues like steel-cutting thermite and experiments with newly-discovered materials from unofficial sources allegedly from the WTC site have undermined confidence in demolition.

• That no Boeing 757 went into the Pentagon was proven years ago but Jones suggests it is unproven because the Scholars are split on it, though truth is hardly a matter to be democratically decided.

• Jones ignores the enormous energy releases at the twin towers apparently because his favorite theory, thermite and its variants, cannot account for data like nearly complete transformation of concrete into fine dust. Instead, in a blinkered fashion Jones narrows the issue to thermite versus mini-nuke (fission bomb) and predictably finds no evidence for a mini-nuke.

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Figure 2: Mostly unburned paper mixes with the top half of the Twin Towers. As seen a block away, a large portion of the towers remains suspended in air.

• Jones neglects laws of physics and physical evidence regarding impossible WTC big plane crashes in favor of curt dismissal of the no-planes-theory (NPT). He relies on "soft" evidence like videos, eyewitnesses, planted evidence and unverified black boxes. When others challenge how aluminum wide-body Boeings can fly through steel-concrete walls, floors and core without losing a part, Jones does not turn to physics for refutation but continues to cite eyewitnesses and videos, thereby backing the OGCT.

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Figure 3(a): Husky, beefy beams.

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Figure 3(b): Loss of a chunk (sizable section) out of this tower would be inconsequential.
Figure 3(c): If the tower is viewed as a "towering tree" and the Keebler Elves carved out a residence, no measurable weakening would occur. If their cookie oven set fire to the tree, it would be inconsequential.

On 9/11 issues where the case is proven and settled, Jones confounds it. On controversies with arguments and evidence on both sides like NPT, he conducts no physical analysis and sides with OGCT.1 The world asks, what energy source could have transformed 200,000 tons of steel-reinforced concrete into ultra-fine particles within seconds, suspended in the upper atmosphere for days while leaving paper unharmed, hurling straight sticks of steel hundreds of feet, incinerating cars and trucks for blocks, and leaving nary a desk, computer, file cabinet (http://thewebfairy.com/911/h-effect/filingcabinet.htm), bookcase or couch on the ground? Jones seems to reply, "Superthermite."

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Figure 4a: Unexplained spontaneous combustion toasted cars in a lot near the WTC.
Figure 4b: Peculiar wilting of car doors and deformed window surrounds on FDR Drive.
Figure 4c: Blistered car with unburned upholstery and unburned plastic window molding.
Figure 4d: Front half of a car burned with an unburned rear half.
Figure 4e: What burned and dragged these cars and mangled the left rear wheel?

III. WTC Demolition

The demolitions of WTC 1, 2 and 7 were different yet Jones treats them implicitly as if they are alike. The perpetrators essentially destroyed WTC 7 from the bottom up in a gravity-assisted collapse, while WTC 1 and 2 were primarily top-down, virtually unassisted by gravity and destroyed by a combination of conventional and unconventional devices. Jones points to conventional demolitions which leave clean-up crews with only short piles of rubble and remarks, "As observed for WTC 7, also WTC 1 and 2-the Twin Towers-on 9-11-01" (p. 16), as if all demolitions are alike and have short stacks. The perpetrators could not order an off-the-rack demolition from aisle 7B to cleanly take down one-quarter-mile tall towers each containing approximately 100 acres of interior space.

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Figure 5(a): Failed demolition (http://nomoregames.net/911/trouble_with_jones/SouthDakota_FailedDemolition_20051204.mov) in South Dakota.

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Figure 5(b): Demolition gone bad: the leaning tower of South Dakota (http://nomoregames.net/911/trouble_with_jones/SouthDakota_120305Zipangles_wmr.wmv) fails to collapse any further.

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Figure 5(c): Demolition starts bad: the top 300 feet of WTC 2 tilted as much as 23° before being blown (http://www.acebaker.com/KingdomCome/BlownToKingdomCome.html) to kingdom come.

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Figure 5(d): No one had ever attempted to demolish a building nearly the size of a twin tower, and smoke from WTC 1 helped to distract and cover up problems in destroying WTC 2.

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Figure 5(e): WTC 1 smoke obscures WTC 2 demolition.

The scrap guys could not believe the twin towers had so little rubble. "It simply did not seem possible that two of the world's tallest buildings had all but disappeared...In total, 2,700 vertical feet of building, containing nearly 10 million square feet of floor space, were reduced to a tangled, smoking, burning heap less than 200 feet thick."2

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Figure 6(a): Ground zero rubble was surprisingly small.

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Figure 6(b): The rubble was not deep enough to reach the undercarriage of the black Cushman scooter in the foreground and the flag poles in the background look full height.

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Figure 6(c) Where did the quarter-mile-high buildings go?

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Figure 6(d) Video (http://nomoregames.net/911/trouble_with_jones/911.wtc.2.demolition.north.very.close.mpg) of WTC2's demise

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Figure 6(e): Ground zero looks bombed out because it was. Little of the buildings remain and many husky, beefy beams (Figure 3 above) are gone. There was surprisingly little collateral damage to nearby buildings.

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Figure 6(f): An earthquake-induced collapse in Pakistan suggests how much rubble and how little dust should have been at Ground Zero if the government's gravitational collapse story were true.

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Figure 6(g): Another view of the same earthquake-induced collapse in Pakistan

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Figure 7(a): Nuclear blast in Nevada.

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Figure 7(b): The cauliflower top looks familiar. Listen to Ace Baker (http://www.acebaker.com/KingdomCome/BlownToKingdomCome.html) sing "Blown to Kingdom Come."

"[A good option] is to detonate the columns so that the building's sides fall inward," Jones writes, "...all of the rubble collects at the center of the building" (p. 19). Jones seems untroubled by the meager rubble from the massive cores. If all the steel had fallen to ground zero, it would have formed a steel block at each tower base approximately 200'x200'x10.2' high. If all the concrete had fallen to ground zero, it would have formed a block at each tower base 200'x200'x56.1' high. Together they would total 66.3 feet tall of pure steel and concrete or over five stories with no air or other debris. This calculation takes no account of over 1,000,000 square feet of aluminum cladding, 600,000 square feet of thick window glass, machinery (including 200 elevators in each tower), wall board, ceiling material, water and water systems, a few million miles of wiring, office equipment and furniture, etc.
Jones poses a revealing question-and-answer:

Q: "What data finally convinced you that 9/11 was not just by 19 hijackers?

A: Molten metal, yellow-hot and in large quantities..." [pdf (http://nomoregames.net/911/trouble_with_jones/060719_AnsQJones1.pdf) (7/19/06) p. 45]
This statement raises two problems: first, Jones gives credence to the loony OGCT that "19 young Arabs acting at the behest of Islamist extremists headquartered in distant Afghanistan" were involved or caused 9/11. It makes no sense to embrace parts of the government's unproven story without independent proof. If a scientist falsifies his data, his career is over. Why not the same standard for government liars? Second, with so many compelling facts like near free-fall speed, symmetric disintegration in their own footprints, almost no concrete left, and many others (http://scholarsfor911truth.org/WhyQuestion911.html), it is folly to rely on molten metal as the strongest evidence for demolition, especially flowing from windows in manipulated videos. In downgrading the importance of free-fall speed Jones wrote on July 2, 2006, "...there are stronger arguments at this time than those which rely on the time-of-fall of the Towers. We're still working on those calculations...stronger arguments are growing, IMO." There is no stronger argument for demolition than near-free-fall speed.

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Figure 8: This figure forms part of the proof that 110 floors can only hit the ground within 10 seconds if lower floors fall before upper floors reach them. For more, see the billiard ball (http://janedoe0911.tripod.com/) example.

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Figure 9: The tower is being pealed downward. Dark explosions shoot up, while white ones explode outward. Above the white explosions the building has vanished while the lower part awaits termination.

Jones states he was unconvinced about 9/11 demolitions until he learned about yellow-hot molten metal Jones [pdf (http://nomoregames.net/911/trouble_with_jones/060719_AnsQJones1.pdf) (7/19/06) p. 45] yet last (http://www.msnbc.msn.com/id/10053445/) fall (http://www.msnbc.msn.com/id/8063563/#051116a) emphasized (http://www.911blogger.com/files/video/jonescoverage.mov) speed, symmetry and sequence of puffs or squibs at WTC 7 as evidence for demolition. It was not until mid-February 2006 that he discussed yellow-hot metal pouring out of a WTC 2 window. Our fear is that concentration on molten metal is a distraction and a path to a destination most people do not want to go. There are many ways to cut steel and the exact method is not all that important. Thermite cannot pulverize an entire building and make molten metal burn for 100 days. Something far more powerful was used and Jones avoids the question.

IV. Thermite and Glowing Liquid Aluminum

Over a year before Jones appeared, Derrick Grimmer, a Ph.D. physicist from Washington University-St. Louis and member of the Scientific Panel Investigating Nine Eleven (SPINE), posted a scientific article (http://www.physics911.net/thermite.htm) about possible use of thermite to melt sections of the WTC core. Jones does not cite this work but begins with the WTC study by the government's National Institute of Standards and Technology (NIST) and its videos and pictures of liquid metal pouring from a window of the WTC 2. Jones does not challenge these data though they appear to violate the laws of physics. Where would heat sufficient to melt "huge" quantities of metal come from, allow it to collect in large reservoirs and pour along unspecified (irrigation) channel(s)? And how could thermite, which is little more than a cutting torch, melt mass quantities of metal [see Figure 10(b)]. After a confrontation, Jones admitted that Andrew Johnson spliced the videotape (http://www.checktheevidence.com/911/Thermite2.htm) but they fail to tell us what was spliced to what and why and what the effect is. NIST claims the pictures and videos were from Reuters and WABC-TV but are they real? They look fake. Who took the pictures? What was the chain of custody? Is there evidence of photoshopping?

NIST acknowledges it "adjusted" the intensity of the photos somehow, so they were already doctored. Perhaps it was real phenomena but we strongly doubt it because

• No heat source is specified

• The liquid inexplicably appears to flow from a window rather than the floor and there is no explanation for what surface would support the flow

• The flow changes windows

• The aluminum cladding on the exterior displays no signs of heat or melting despite the fact that iron begins to melt at 1538° C and aluminum alloys begin to melt at temperatures under 660° C

• The flow disappears prior to destruction of WTC 2 as the video jumps (http://www.checktheevidence.com/911/Thermite2.htm).

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Figure 11(a): NIST reports: "The intensity levels have been adjusted..." NIST does not say if the adjustment was uniform, confined to a particular window or what. The images have been tampered with and therefore are useless as data to scientists.

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Figure 11(b): Jones' edited version of the photo;) ignores the NIST alert that "the intensity levels have been adjusted." He uses spliced (http://www.veronicachapman.com/checktheevidence/Thermite.htm) videotapes (http://www.checktheevidence.com/911/Thermite2.htm).
Figure 11(c): The alleged flow appears in a different window.
http://wtc.nist.gov/NISTNCSTAR1-5A_chap_9-AppxC.pdf

We cannot explain how molten metal would pour from a window ledge and then move and pour from another window ledge, although NIST claims the flow performed such a feat within seven minutes of collapse. We need answers to these questions before we become convinced that the event was real and therefore deserves analysis.

Jones claims that the pictured flow cannot be aluminum because, "Molten aluminum in daylight conditions (like 9-11 WTC) is silvery-straw-gray at all temperatures" [pdf (http://nomoregames.net/911/trouble_with_jones/060719_AnsQJones1.pdf) (7/19/06) p. 50]. Laboratory experiments (http://janedoe0911.tripod.com/Aluminum_Glows.html) in late February 2006 by Wood and Zebuhr (1980-2006) cast serious doubt on Jones' contention. Jones' table on p. 63 even documents the various colors of aluminum as temperatures increase. All metals, including aluminum, glow as temperatures rise. The exact appearance depends on the mix of impurities like oil and oxidation in the metal yet Jones argues,

"...the approximate temperature of a hot metal is given by its color, quite independent of the composition of the metal. (A notable exception is falling liquid aluminum, which due to low emissivity and high reflectivity appears silvery-gray in daylight conditions, after falling through air one to two meters, regardless of the temperature at which the poured-out aluminum left the vessel. Aluminum does incandesce like other metals, but faintly so that the conditions in the previous sentence falling [sic] liquid aluminum will appear silvery-gray according to experiments at BYU [Jones references himself])."
We have no explanation for why Jones would insist, contrary to evidence outside BYU, that flowing aluminum does not glow at high temperatures in daylight conditions. This color chart (http://www.processassociates.com/process/heat/metcolor.htm) shows that all pure metals are the same color at each temperature.

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Figure 12: JonesChart.jpg TemperatureChart.jpg
[Source: www.processassociates.com/process/heat/metcolor.htm (http://nomoregames.net/www.processassociates.com/process/heat/metcolor.htm)]

At 600° C Al has a minimal glow as all metals do. An electric stove burner, for example, barely glows at that temperature and you may have to turn off the lights to see it.

Professor Jones uses the copyright photo below to support his claim that Al has no glow under daylight conditions. Yet this picture is not proof because there is no confirmation of what is being poured and at what temperature. Aluminum begins to melt at 660° C and has low emissivity, as iron does, and this picture just shows something being poured. The bucket or mold may be iron or steel, but they not glowing. If they are cold, the lack of visible reaction in the form of steam or sizzle must be explained.

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Figure 13(a): Jones uses this picture. (b) Apples and oranges compared, as text below explains. [pdf (http://nomoregames.net/911/trouble_with_jones/060815_AnsQJones1.pdf) (8/15/06) p. 69]

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Figure 13(c): There is no good reason for this picture to be out of focus in bright daylight conditions. Fast shutter speeds are used in bright daylight.

If the observed molten metal in the south tower pictures is iron, Jones' favored interpretation, it must be above 1538° C. To rule out molten Al in these south tower pictures, Al would have to be heated above 1538° C for a valid comparison. Here is an analogy: who would conclude that a liquid at 25° C (room temperature) cannot possibly be water because we all know H2O is a solid at -10° C? No one. Compare apples to apples, oranges to oranges, one metal to another under the same conditions. In the case of an aluminum alloy, it only takes about 600° C to become liquid. We can see that the Al pictured at BYU is nowhere near 1538° C because it is solid, it is not flowing, the container and its handle do not glow and flimsy gloves offer plenty of protection. Notice the steam coming off the pot that we do not see in Figure 13(a).

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Figure 14(a): 99.7% pure aluminum at approximately 1,000° C (Wood/Zebuhr (http://janedoe0911.tripod.com/Aluminum_Glows.html)).

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Figure 14(b): Aluminum and its tungsten boat glow approximately the same, illustrating that the two metals possess similar emissivity (Wood/Zebuhr).

Tungsten glows in daylight conditions (turn on your porchlight at noon) and is used in light bulbs because of its high emissivity. Al converges on tungsten's emissivity at high temperatures. There is no reason to eliminate aluminum as the liquid flowing from the south tower based on alleged differences in emissivity among Al, W, Fe at temperatures of 1500°C and higher.

Thermite plays a major role in Jones' work on the demolitions. He concludes that his thermite evidence points exclusively to its use in WTC demolitions based on the testimony of lawyer Robert Moore and 9/11 activist Michael Berger plus his own reasoning that "thermite ejects globs of molten white-hot iron" and is too dangerous to work with. Jones believes that clean up crews at WTC did not use thermite. Yet these pictures from Ground Zero suggest room for doubt. In the tangle of the WTC mess, thermite would be useful to cut steel under conditions of poor accessibility. Nor is thermite as dangerous as Jones suggests. Jones has even used a video of college kids playing with thermite.

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Figure 15(a), (b): Maybe thermite was used in the Ground Zero clean up.

What about nanoaluminum for cutting steel? Jones calls it "superthermite" and jumps to the conclusion that it caused the molten metal pools burning 99 days without eliminating competing hypotheses. There is no proof that thermite could cause such long-lived, intense fires. Jones and others might conduct experiments to prove otherwise, but we doubt such a result can happen. "Such molten-metal pools never before seen...with controlled demolitions which did not use thermite, nor with building fires, nor with thermal lances," writes Jones, "Huge quantities of the stuff." Jones asserts "that much thermite was used to bring the buildings down" (p. 62) but if proven wrong, there is little or no fallback position. Placing all eggs in a thermite carton may lead to slim breakfasts down the road.

Another issue is how the perpetrators could deploy and control the necessary thermite. With 236 perimeter columns and 47 core columns and 110 floors to cut loose in each tower, it might take 31,000 large thermite deposits/canisters igniting in a computerized sequence to bring each tower down. Even if thermite was placed on alternate floors, that would be 15,500 charges in each tower. Then there is the problem of sufficient radio frequencies with 220 floors, each with its own set of frequencies. Professor Jones might give these scenarios some thought.

Professor Jones reports that he has analyzed a piece of solidified metal slag from WTC. He provides no documentation of the source or evidence regarding the chain of custody. He concludes that the presence of manganese, sulfur and fluorine suggest a "thermite fingerprint" (p. 77). Perhaps he is right but there is no independent corroboration. Can outsiders test the slag? Jones has proved nothing. Demolition is corroborated, proven and undoubtedly involved steel cutters to insure swift collapse of the lower structure, but the cutters were not necessarily thermite. Without proof, thermite advocates put themselves out on a limb.

V. High Energy Devices

Thermite is a non-starter to account for phenomena (see 911eyewitness (http://www.911eyewitness.com/truth/index.php?name=News&file=article&sid=61)) like these:

1. Disintegration of 99% of concrete into ultra-fine dust (50% of particles under 100 microns in samples from three locations, Dr. Thomas Cahill and his group measured concentrations of particles in ranges from 0.09 to 2.5 microns).

2. Superheated steels ablating-vaporizing continuously as they fall-as seen in video clips of the towers collapsing. This requires uniform temperatures roughly twice that of thermate (see Figure 17a below).

3. The North Tower spire stood for 20-30 seconds, evaporated, went down, and turned to steel dust.

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Figure 16: Steel beams turn to steel dust.

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Figure 17: The same steel-dust phenomenon from another source.

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Figure 18(a): A video clip of steel turning to steel dust.
Figure 18(b): Another video of steel turning to steel dust, although CNN's Aaron Brown calls it smoke.
4. 330-ton section of outer wall columns ripped off side of tower.

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Figure 19(a): Large sections of outer wall to the left and somewhat hidden to the right blow off the tower.

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Figure 19(b): Large sections of the WTC walls were thrown into other buildings with considerable force.

5. Sharp spikes of Richter 2.1 and 2.3 in seismograph readings occurred at the start of both tower collapses. Short duration and high power indicate explosive event, as illustrated by the audio track recorded in Rick Seigel video, 911EYEWITNESS (http://www.911eyewitness.com/). The abrupt cessation of movement implies no collapse but sudden termination of shifting of debris.

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Figure 20: Audio signal stops abruptly, indicating no expected tapering off from a "settling process" in the debris pile. [911eyewitness (http://www.911eyewitness.com/samples.html)]

6. Electrical outage over a wide area with repairs taking over three months, suggesting EM pulses.

7. Fires took 100 days to extinguish despite continuous spraying of water and huge rainstorms.

8. Brown shades of color in the air suggest it was caustic. Air had alkaline pH levels of 12 of a maximum 14 (Jones pdf p. 111, citing Gregg Swayze, USGS). TV and documentary footage changed the color balance to blue to disguise this fact according to Rick Siegel, indicating complicity in the cover-up.

9. Elevated tritium levels measured in the WTC area, according to Siegel, but not elsewhere in New York.

10. Pyroclastic flow observed in concrete-based clouds must have resulted from explosives, not thermite. Huge expanding dust clouds multiples times the volume of the building, indicating extreme levels of heat in excess of traditional demolition explosives.

11. Some rescue (http://www.911eyewitness.com/truth/index.php?name=News&file=article&sid=61) workers and 14 rescue dogs died too soon afterward to be attributed to asbestos or dust toxins.

12. Decontamination procedures used at Ground Zero (hi-pressure water spraying) continuously for all steel removed from site. Constant scrubbing of the site made it look like it was clean enough to eat off of. Officials plainly did not want any outsider to find something.

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Figure 21(a): Lower Manhattan was not the only recipient of a hose job.

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Figure 21(b): All new cranes quickly on site (ordered in advance?) and lots of scrubbing.

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Figure 21(c): New York City makes a clean sweep of it.

13. No bodies, furniture or computers found in the rubble, but intact sheets of paper littered the dust-covered streets. Material with significant mass may have absorbed energy and were vaporized while paper did not.

14. 200,000 gallon sprinkler and water supply systems were in WTC1 and WTC2, but there was no water in the ruins.

15. Many cars and trucks exploded around the WTC and caused burned out wrecks that were not hit by debris. A group of police cars on the FDR Drive had parts roasted. EM pulses may have caused electrical components to explode and burn vehicles far from the WTC site (see Figure 4 above).
These data should excite scientific curiosity. Citing a photo of a mushroom cloud atop a tower [pdf (http://nomoregames.net/911/trouble_with_jones/060815_AnsQJones1.pdf) (8/15/06) p. 18]. Jones calls it "evidence for use of explosives, like RDX, HMX, or Superthermite (nanoaluminum powder)." Massive mushrooms tops do not erupt from a building imploding from RDX. The towers were not imploded. They were exploded. They were blown to kingdom come. Normally, people look at "what" happened and then try to figure "why" or "how" it happened. There is no good reason to stick to the familiar or conventional in the belief that the perpetrators would not kill citizens with exotic devices. The stone-cold killers would use whatever was in the arsenal and would do the job best, including simplifying the cover story.

Jones asks a question related to high-energy-release phenomena: "Could mini-nukes have been used on the Towers?" He explains, "Hypothesis was raised by someone (not me) [so] we do experiments to find out! (Scientific method)" [pdf (http://nomoregames.net/911/trouble_with_jones/060815_AnsQJones1.pdf) (8/15/06) p. 149]. We wonder what experiments Jones did with mini-nukes on the BYU campus. Experimental method aside, it is not scientific to bypass data and set off to disprove a circumscribed hypothesis proposed by somebody (a "bad" person?). Jones claims he tested a metal slag (origin unknown) for radioactivity (what kind? what instruments?) and found nothing above background levels. Residents of New York City reportedly detected abnormal radiation on hand-held Geiger counters at the WTC site, though we cannot vouch for the veracity of these reports. While we too doubt a fission bomb was used, Jones' assertions play no role in our assessment.

Tritium would be a telltale sign that an extraordinary device was employed on the Twin Towers. Jones says he tested an air sample (origin and preservation technique unknown) and found only traces of tritium. Until independent researchers test verified samples, there is nothing here but Jones' word and we leave it to you to decide its value. Jones takes a victory lap ("Mission Accomplished") by saying, "So the evidence is strongly against the 'mini-nuke' idea, which no longer be promoted [sic] unless and until the above compelling evidences [sic] can be successfully overturned" (p. 150).

A promising hypothesis derives from the super fine particles found by Dr. Cahill, so small that they would normally occur only if metals were heated to the boiling point, e.g., approximately 2,750° C for steel, that is, steel vaporized and re-condensed as particles. Since such temperatures were not reached, the process would be something that could extract or neutralize the bond energy of metal atoms. Call it an "alien ray gun." It may be a scalar interferometer: tune two electromagnetic scalar waves so their interference zone extracts energy at a wavelength corresponding to the bonding forces in the metal and it begins to fall apart. This hypothesis necessarily involves secret technology, so it is not a proven but possible explanation for the data. We encourage Professor Jones to investigate.

VI. The Pentagon

Jones did no research that we know of on the Pentagon incident. Most 9/11 skeptics believe no Boeing 757 crashed into the Pentagon because the gash was too small, no plane marks left on the building (airliner silhouettes of passage at the Twin Towers, not at the Pentagon even though concrete is brittle and more likely to shatter and show a plane's imprint), no verified debris, no bodies, no blood, it is physically impossible to land a 757 at a speed of 500+ mph because of the downwash sheet, etc (http://nomoregames.net/inex.php?page=911&subpage1=we_have_holes).

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Figure 22(a): A small hole in the wall, no plane silhouette and no wreckage. If the Boeing does not fit, you must quit (the plane story).
Figure 22(b): The putting green in front of the Pentagon.
Figure 22(c): An airliner would have to hop over the unburned cable spools before hitting the ground floor.
Figure 22(d): Pieces around the car are not burning or burned while the steel hood is burning and burned through and the right front fender is noticeably distorted. Jet fuel does not burn through steel and therefore cannot burn through steel hoods and engines.

"The question of what hit the Pentagon on 9/11 has NOT reached a consensus among the Scholars group" (p. 157), says Jones. The word NOT suggests that people should suspend judgment. Maybe a big Boeing magically shrunk itself and disappeared inside the Pentagon. Voting machines, surveys and Steven E. Jones' subjective guesses aside, facts are not determined by polls. "Several of the Scholars group argue...perhaps a B737 rather than a B757 (AA flight 77)" (p. 159) went into the Pentagon," Jones persists, offering zero scientific evidence for this hunch. If the hoax of a Boeing at the Pentagon is unproven, nothing about the 9/11 hoax has been proven. "We also seek answers as to why there were no air defenses to stop the incoming jet!" (p. 160). With no proof of an incoming jet, Jones assumes OGCT. Jones and the scholars should hunt the Boeing (http://www.asile.org/citoyens/numero13/pentagone/erreurs_en.htm).

VII. No Plane Theory

When it comes to the heart of the 9/11 fiction- Arabs hijacked four airliners and crashed them in designated locations-Jones sees no real problems with this story. He is hostile to the "no plane theory" (NPT), the theory that no airliners went into either WTC tower, the Pentagon or the Shanksville covered strip mine. Advocates usually allow for missiles or other air vehicles flying about, including umanned (UAV's). Jones' motivation is unclear but he applies no physics and fails to study the physical evidence associated with the alleged crashes. An objective scientist, for example, would review data like this silhouette of passage in WTC 1:

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Figure 23(a): Silhouette of passage by invincible Boeing 767?

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Figure 23(b): Silhouette of passage by Invincible RoadRunner. Hmmmmmm!?
Figure 23(c): Beep! Beep!

No airplane debris was visible in the gash and no verified debris was knocked to the ground below the impact wall. Consider the conspicuous right wing tip mark. If the Roadrunner can fly through an Acme steel plate, a Boeing can too, right? The aluminum airliner nose crashed into the steel wall and five steel/concrete floors, remaining intact. The fuselage disappeared far inside the gash without deformation, no torsion (twisting) and forward wing momentum no greater than the fuselage, despite stout resistance from the tower. In truth, with no direct resistance from the building and powered by full throttle engines, wing momentum would tear the wings from each suddenly-decelerating fuselage. Wing spars are built of strong but brittle forged aluminum and must break off. But back to the government-media fairy tale: As each wing root and its jet fuel and heavy undercarriage crashed into walls and floors, no fuel spilled out and nothing burned across the face of the building, all fuel being carried inside. Since 767 wings are swept back about 35 degrees, each intact wing had to sever steel columns and spandrel belts sequentially over milliseconds, each aluminum forward edge effectively "sawing" through steel columns/belts and steel-reinforced concrete floors with nothing breaking off. Amazing! Despite no structural connection to the main spar, the right wing tip in question survived this assault and then tattooed the aluminum facade, demurely slipping inside each building. Gullible Americans and most American physicists, judging by their silence, join Steven E. Jones in embracing the WTC airplane fiction.

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Figure 24: A C-130 (http://www.breitbart.com/news/2005/12/06/D8EAQEL81.html), about half the weight of a Boeing 767, hit this 10-story apartment building at approximately the 8th floor in Tehran last December and crumpled outside, throwing debris around and spilling burning jet fuel over the impact wall and inside the building.

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Figure 25: Three-pound bird goes mano a mano with aluminum plane and does heavy damage.

The incurious Jones passes up a treasure trove of data which defy logic and laws of physics:

1. Holes in the towers too small to swallow (http://nomoregames.net/index.php?page=911&subpage1=we_have_holes) wide-body 767s.

2. No plane debris on the ground below the impact holes.

3. No fuel burned below gashes of either tower (Figure 23?).

4. No plane debris visible in the gashes, hanging out, nor outside any exit side.

5. Videos showing the same impossible physics, gliding smoothly at 500+ mph through the steel exterior and steel/concrete floors and stopping within a tenth of a second inside, suddenly destroying itself and vanishing with virtually all 3.1 million parts inside.

6. Virtually no airplane debris at any of the four alleged crash sites ("the cleanest crash sites in aviation history" except for evidence planted by government agents) and no time-change parts with serial numbers unique for each aircraft ever identified or proven.

7. As retired software engineer in the aerospace industry Joseph Keith (http://nomoregames.net/index.php?page=911&subpage1=no_planer_resigns) says, "Every video that shows impact shows a plane flying through the tower wall the same way it flies through thin air: no cratering effect, no pushing parts of the building in, no crunching of the airframe as it hits resistance, no reaction from the heavy engines and hidden landing gear, no parts breaking off, no outer 30 feet of the wing breaking off, no bursting, shredding or bending of the wing," "No nothing." The videos (http://covertoperations.blogspot.com/2006/08/inconvenient-truth-about-911-hijacked.html) are fake.

It is a foregone conclusion for Jones (apparently) that airliners went into the Twin Towers, no questions asked. Even when he discusses demolition, Jones reinforces the plane fiction: "Think of it-just put explosives for (sic) a few upper floors (like where the planes went in)" (p. 22). Or, Jones cites Fire Engineering magazine without criticizing its assertion of "structural damage from the planes and explosive ignition of jet fuel" (p. 40). Or, "The data as a whole are sufficiently compelling NOW to motivate an immediate investigation of parties, besides the 19 hijackers/Al Qaeda, who might have had a role in 9/11 arson and murders" (p. 95).

"Can anyone prove that al Qaeda acted ALONE?" writes Jones, "I have not seen any such proof" (p. 124). The Government never attempted to prove its OBL fiction because it could not. OGCT is the most audacious fraud of all in a history littered with frauds like Operation Northwoods, Gulf of Tonkin incident, Watergate, Iran-Contra, Kuwait baby incubator hoax, Niger yellow cake and Saddam Hussein's WMD. Rather than research, Jones assumes premises not in evidence. He has the same amount of proof that al Qaeda conducted 9/11 as he has that Saddam Hussein did.

No one can prove a lie, not even Steven Jones, hence government cannot prove OGCT.

• 9/11 was solved on TV within 60 seconds of the second tower event by a Fox News anchor (http://www.youtube.com/watch?v=j1W2tW7eWvw): an instant conspiracy theory

• There is no proof of Arab hijackers, for example, no Arab names on passenger manifests

• No verified security video tapes (fake of Dulles (http://www.vialls.com/wtc/clueless.html) boarding nearly three years later)

• AA flights 11 and 77 (http://nomoregames.net/index.php?page=911&subpage1=we_have_holes) were not in BTS data base

• AA airliner tail numbers N334AA and N644AA not FAA-deregistered until January 14, 2002

• United airliner tail numbers N612UA and N591UA not deregistered until September 28, 2005

• "In our investigation, we have not uncovered a single piece of paper either here in the United States or in the treasure trove of information that has turned up in Afghanistan and elsewhere that mentioned any aspect of the September 11 plot," stated FBI Director Mueller. He claimed that the attackers used "extraordinary secrecy" and "investigators have found no computers, laptops, hard drives or other storage media that may have been used by the hijackers, who hid their communications by using hundreds of pay phones and cell phones, coupled with hard-to-trace prepaid calling cards." [Federal Bureau of Investigation, 4/19/2002; Los Angeles Times, 4/22/2002]

• On June 6, 2006 the FBI stated that OBL is not wanted for 9/11 because the FBI has "no hard evidence" that he was involved

• The U.S. government refuses to authenticate (http://www.teamliberty.net/id284.html) the December 13, 2001, bin Laden "confession video."

• Mainstream media reported as many as ten of the accused hijackers alive after 9/11 (Hamza Alghamdi, Saeed Alghamdi, Salem Alhazmi, Ahmed Alnami, Abdulaziz Alomari, Mohand Alshehri, brothers Waleed M. Alshehri and Wail Alshehri, Mohammed Atta, Khalid Almidhdhar) and Majed Moqed was last reported seen in 2000.

• Expressing uncertainty over the identity of the accused hijackers on September 20, 2001 FBI Director Mueller said, "We have several others that are still in question. The investigation is ongoing, and I am not certain as to several of the others" [Newsday, 9/21/2001]. On September 27, after revelations in the media about live hijackers, FBI Director Mueller responded, "We are fairly certain of a number of them." [South Florida Sun-Sentinel, 9/28/2001]. On November 2, 2001 Mueller stated, "We at this point definitely know the 19 hijackers who were responsible," and said that the FBI would stick with the names and photos released in late September [Associated Press, 11/3/2002].

"Did a faction in the government know about the hijackers' pending attacks beforehand?" (p. 124) Jones asks. The professor is clueless or a disinformation agent. He refers to pre-9/11 intelligence warnings that are disinformation, thereby echoing the blood libel that 9/11 was done by Arab hijackers. Jones defends the 9/11 Commission's conventional air defense "breakdown" story. It is nonsense to make such statements backing the OGCT without looking at or conducting scientific research on these issues.

When Jones defends the WTC airliner story, he cites soft evidence like videos, "many, many eyewitnesses," unverified flight data recorders, an alleged consensus of Scholars' (capital "S") in favor of airliners and calls for release of evidence (who but the government could object?). Jones says videos "clearly show the commercial jet liner." Doh! You mean the perps would fake a video and NOT show a jet liner? The question is, do the pixels reflect reality or is the jet liner image inserted? In NFL broadcasts, the first-and-ten line is inserted in real time, as are billboards at NBA and MLB games, even customized by region. At the Winter Olympics, TV trickery inserted the flag of each speed skater's nation under the ice and then switched it in real time as the skaters switched lanes. Truly remarkable.

Since he is no video expert, the clueless professor might ask himself if the Newtonian laws of motion (http://nomoregames.net/index.php?page=911&subpage1=no_planer_resigns) still prevailed on 9/11. If so, then the videos are fake. But he answers, "many, many witnesses." Even if we granted many, many for the sake of argument, so what? One day in the past, many, many witnesses saw the earth was flat and five years ago many, many saw the psy-op on TV, including those who allegedly saw an airliner hit a tower from the street below or a skyscraper. Jones lays it on extra thick about eyewitnesses because once the videos are exposed for the fakery they are, that is what he and the government have left as proof.

To sketch in a refutation of eyewitness accounts, first, most people in the "canyons" of lower Manhattan could not see a plane if it smacked into a tower at 500+ mph, and many said so. A plane at 500 mph would cover a 60'-wide street and its sidewalks within a tenth of second. Second, many witnesses heard no jet and most of the video sound tracks record no jet liner booming at incredibly high speed and low altitude. South tower penetration is silent in videos. Third, witness testimony is notoriously unreliable and fungible (http://faculty.washington.edu/eloftus/2003Nature.pdf). Fourth, people lie (the perps hired actors, along with a script for complicit media). Fifth, physical evidence ranks number one with prosecutors and scientists while eyewitness testimony ranks lower, certainly no higher than second. A physics professor should exhibit more interest in physical evidence than hearsay inadmissible in court.

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Figure 26(a): Landing gear amid dust, adjacent to old scaffolding, not on a street corner, close to curb, just left of the mid-point of a dusty Greco-Roman pillar lying in the gutter.:rolleyes
Figure 26(b): Landing gear on a dust-free street corner near shiny new scaffolding, set back from the curb and no Greco-Roman pillar visible. The tire and brakes look different too.

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Figure 26(c): Landing gear in new photo op: tire looks in better health, no extensive dust, new scaffolding, further from the corner, further forward toward the top of a dust-free Greco-Roman pillar. We suspect tampering with evidence :). Actors gape (no one walking on their way, a suitcase on the morning of 9/11?) at nice tire and shiny shaft, wondering why the tire, brake housing and shaft would be unburned despite ejection through a "jet fuel conflagration" high atop a tower.

Scrutiny of alleged eyewitness testimony, however, may not be entirely worthless. As far as we can tell, there is a dearth of testimony from disinterested witnesses affirming airliner flights into the WTC towers. Consider the first plane that allegedly flew into the North Tower: many thousands of people in Central Park plus northbound drivers, passengers and pedestrians along First, Second and Third Avenues, Lexington Avenue, Park Avenue, Madison Avenue, Fifth Avenue, Avenue of the Americas, Broadway, etc., would have seen a low-flying AA Boeing 767 thundering south/southwest down the island of Manhattan. At high speed it would have been incredibly noisy, extraordinary and scary. It would have echoed down the canyons. The direction or source may not have been obvious at first. At 400+ mph the jetliner would have taken approximately one minute to fly less than seven miles from just north of Central Park into the North Tower, plenty of time for witnesses to see and track a plane go by but not hit the tower. Thousands of disinterested eyewitnesses could have confirmed a Boeing 767 flying overhead if the official story were true but I've not seen such interviews. The internet lacks credible "street interviews" and the controlled media did not go there. That is a telling fact.

The witnesses offered are usually media people, "anonymous" or those who do not confirm a jetliner flying into a tower at all. From a legal, adversarial point of view, most WTC "eyewitness" testimony in favor of large airliners is highly vulnerable. Get them in court and cross-examine them under oath. That's a whole new ball game and I strongly suspect that an attorney of the "Gerard Holmgren (http://members.iinet.net.au/~holmgren/witness.html)" variety would crush them. In a traumatic event, people switch into survival mode and their powers of observation become impaired, highly selective, and they are much more susceptible to media manipulation. One telephone caller to Bryant Gumbel of CBS said he just saw beams shoot out from the WTC building followed by "Wait a minute, the radio just reported it was plane parts that flew out of the building, so, I just saw plane parts fly out of the building." Radio is powerful enough but people are most susceptible to visual [pdf (http://faculty.washington.edu/eloftus/2003Nature.pdf)] manipulation.

CNN, otherwise known as the Complicit News Network, was the lead sled dog that day, quickly set up the party line within minutes. Here is the key to CNN (http://www.cnn.com/SPECIALS/2002/america.remembers/sept11.section.html) coverage that day: at 8:54 a.m. Sean Murtagh (http://www.freerepublic.com/focus/f-news/748464/posts), CNN's vice president of finance and administration, "witnessed the crash from his nearby office" and tells [CNN Anchor Carol ]"Lin via an on-air phone call that the plane that hit the north tower was a 'large commercial passenger jet.'" Uh huh. "My office faces south toward...the...what,...where the trade center used to be and... probably caught the last 5-6 seconds of flight of the first plane flying straight into the north tower. Impact, fireball and when it hit, it was like, you got like a thud in your stomach, like did I just see what I just saw?" Sure, sure.
There is a credible eyewitness statement, right? Wrong. Here's what is wrong: first, CNN offices then were at 5 Penn Plaza on W. 33d street, almost three miles north of WTC, a 10-minute ride, not a walk. That's not "nearby" by our lights. Second, facing south from an office on the 21st floor sounds good but it's not a good vantage point because the plane would fly by in a flash, too fast to get a real fix on what it was. Third, the plane would take over 20 seconds to arrive at the north tower, not "the last 5-6 seconds of flight" claimed. Murtagh's timing is off by an order of magnitude. While hugely effective, Murtagh is not credible. Fourth, CNN led its coverage with a report from one of its own executives about a large airliner flying into the North Tower. They did not even have enough respect for the audience to interview a hired actor on the street, instead putting the lie "in plain view" by broadcasting it from a CNN employee. Fifth, Murtagh is a lousy actor, with a flat, disinterested delivery that no appalled American watching an airliner fly into the North Tower could possibly muster.

Ok, let's continue for a bit. Some truth leaks out in early media coverage of a disaster because the controlled media is not entirely controlled down to the reporter level. It's almost amusing how Murtagh's lie is immediately overturned by the first unidentified female witness (http://transcripts.cnn.com/TRANSCRIPTS/0109/11/bn.01.html) who insisted the North Tower hit came from inside, and then the second, Jeanne Yurman, who reported a sonic boom. Neither witness confirms Murtagh's report of a large airliner.
Jones should conduct a thorough analysis of the witness testimony before pushing this tower of babel to prove a large airliner crashed into a tower. In any event, witness testimony contrary to the laws of physics is worse than useless. Perhaps our critique will lead him to conduct psychological experiments at BYU.

VIII. Shanksville, Pennsylvania

To our knowledge, Jones passes over the Pennsylvania hoax, the Todd Beamer "Let's Roll" fraud, the absurd "crash site" in Shanksville, PA. We wonder why. Perhaps we should applaud professor Jones for his silence on this issue because he has conducted no scientific investigation. Perhaps the perpetrators did such an embarrassing job and the story is so weak (http://nomoregames.net/inex.php?page=911&subpage1=we_have_holes) that he found no way to defend it. Yet Jones' silence speaks loudly to us because it is so easy to prove OGCT a lie in Pennsylvania. The professor might want to start his search with Hunt the Boeing II (http://killtown.911review.org/htb2.html).

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Figure 27(a): Smoking hole near Shanksville, PA free of plane debris, bodies, luggage, etc. A local resident observed, "It's the only place it could have gone down and be sure no one would be hurt." Translation: it was the only place where there could be no witnesses. According to media reports, no local resident claimed to see a plane crash.

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Figure 27(b): For national security and privacy reasons, the government has not yet shown this evidence of the Shanksville plane crash :).

IX. The Scientific Method and Verified Evidence

Jones goes to great pains to praise the scientific method. We could be unkind and term this refrain sanctimonious but it serves the useful purpose of hoisting Jones on his own petard. We need only cite data for high-energy releases at WTC and no evidence for Boeing crashes to see that Jones fails by his own standard. Jones fails to look carefully at the "what," that is, the data and then apply physical principles to analyze "how." Instead, he dismisses serious hypotheses with prima facie evidence on their behalf.
Perhaps Professor Jones' most disturbing offense is failure to verify his data and show reproducibility in his experiments. The origin of his evidence is shadowy, chain of custody unknown, and materials and proof for the testing processes undocumented. Just like the 9/11 Commission's methods, much of Jones' so-called evidence is "self referential," that is, it is a closed loop of alleged results inaccessible and therefore unverifiable by outsiders. It is the "trust me" approach. Jones champions peer review yet he has never presented his 9/11 paper at a scientific conference despite at least one invitation, and his journal is not peer reviewed by scholars in the same discipline.

X. Vote for Jones

Given Professor Jones' enormous popularity in the 9/11 arena, we must undertake the unpleasant task of social analysis. Jones "evokes" the persona of a choirboy and he plays to the gallery. Here is evidence: over half of his slides have no connection with physical science, and instead are political. In effect, they proclaim, "Elect Steve, I wanna be your physicist, I'm a NICE guy." The clutter in Jones' presentation ranges all over the map: Jones proudly points to "growing investigative support at BYU" [pdf (http://nomoregames.net/911/trouble_with_jones/060719_AnsQJones1.pdf) (7/19/06) p. 44], a sympathy-soliciting but phony-sounding email threatening negative consequences and promising bribes (I'm a victim, I'm courageous), crowd-pleasing calls for investigation/impeachment, paeans to phony peak oil crises and fragile infrastructure, denunciation of corporate profits (he is a conservative [pdf (http://nomoregames.net/911/trouble_with_jones/060719_AnsQJones1.pdf) (7/19/06)] and corporate profits are bad? Corporate losses are good?), solar cookers, shared values, the Prophet Nephi and other irrelevancies.

Does anyone really care what a physicist says about Nephi, the U.S. Constitution, pre-9/11 intelligence warnings, Able Danger, or an alleged insider sell-off of Raytheon pre-9/11? He even gets his economics wrong here because a pre-9/11 "buy-off" of Raytheon would profit insiders as defense contractors' share prices would soar with the forthcoming "war on terror." Excusable error for a physicist perhaps but bad physics and use of his authority to pronounce in fields where he has no expertise are not excusable. All would be forgiven if he offered insights or revealed hidden truths, but he does not. As 911eyewitness (http://www.911eyewitness.com/) creator Rick Siegel said in mocking Jones and his thermite diversion to explain missing towers, "Of course it was WMD, why else [call in] an educated nuclear physicist promoting solar cookers?"

XI. Conclusion

Steven E. Jones, BYU physicist, rocketed to the top of the 9/11 research ladder based on position and credentials. But nearly a year later, his contributions range from irrelevant to redundant to misleading to wrong. He has not turned up a single item of value. The majority of what Jones says is political and his physics is egregiously wrong;) (SJ: aluminum "cannot" glow yellow in daylight), deceptive (SJ: WTC demolitions can be treated alike), nonexistent (SJ: jet liners crashed into WTC, a jet liner might have crashed into the Pentagon) and shallow (SJ: thermite is key to WTC demolitions).
The proof that 9/11 was an inside job was well developed by internet researchers, not academics. The question now is whether participation by academic researchers will hamper or help in expanding our understanding of 9/11 and bringing the perpetrators to justice. Early returns from the most highly sought-after research on 9/11-that of physicist Steven E. Jones-predict little or no good will come from the academic establishment on either 9/11 truth or justice. Proof that government/media lied and 9/11 was an inside job is being confounded and rolled back.

*Ph.D. in economics, University of Wisconsin, 1971, and Ph.D. from the department of engineering science and mechanics, Virginia Tech, 1992, respectively. Critics may claim that we damage Scholars for 9/11 Truth by exposing failings in the work of Steven Jones, its leading physical scientist. Yet the Scholars are "dedicated to exposing falsehoods and to revealing truths." S9/11T is devoted to applying the principles of scientific reasoning to the available evidence, "letting the chips fall where they may."

1 For Gerard Holmgren's critique of Jones, see http://members.iinet.net.au/~holmgren/darkside.html.
2 Glenn Stout, Charles Vitchers and Robert Gray, Nine Months at Ground Zero, New York, NY: Scribner, 2006, p. 21.


http://nomoregames.net/index.php?page=911&subpage1=trouble_with_jones

5 Jahre, Zeit dafür :verbeug

syracus
10.09.2006, 09:17
Sekunden 17-19, kicking vt's ass :rofl......

http://www.youtube.com/watch?v=ZR24kKaToio&mode=related&search=

Nauaufnahme mit 17 Sekunden Vorlaufzeit bis zum Moment des Einsturzbeginns. Und dann -->staun<--, wie aus etwas kleinem etwas ganz grosses wurde. Ohne Sprengladungen und Thermit. Btw, identischer Ort und Zeit vie Fotoshop-Bildchen von Dr. Jones, da ist nix flüssiges zu sehen. Erst recht kein Alu, das auch nicht gelbrot glüht (macht Alu nicht, andere Farbe beim "Glühen", kann der Chemiker erklären, ist kein Stahl :lach ......)