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Vollständige Version anzeigen : 02.06.03: Neuer Monat, neues Glück, neue Interventionen?


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germanasti
01.06.2003, 21:36
Jede Menge Euphorie gab es zur letzten Woche zu vermelden, die weitestgehenst von den Börsen auch so bestätigt wurde. Umsätze zogen mächtig an & Kurse sprangen genauso in die Höhe, so dass scheinbar alle Welt nun der Meinung ist, amerikanische Aktien wären spottbillig. Schade das keiner die Realität erkennen mag, denn US-Fonds kamen als Käufer nicht in Frage, da bereits auf Börsentief im März Cashquote mit 4% lebensbedrohlich niedrig. Eindeckende Hedge Fonds vielen genauso weg, da Shortraten alles andere als hoch sind & das breite Volk fällt lt. Instituten wie trim trabs ebenfalls als potentieller Käufer weg. Wer soll dann gekauft haben ausser dem heiligen Geist oder Allan Greenspan? & solange die Börsen so oft so konsolidierungslos hochlaufen wie vergangene Woche und die Fed-typischen 2000-Kontrakte-Kerzen vorhanden sind, ändert sich an dieser Grundsituation auch nichts!

Jede Menge Konjunkturdaten gab es am Donnerstag und Freitag:
Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen um 9.000. Erwartet wurde ein minus von 10.000. Wen es interessiert.
Der chicagoer FED-Index lag im April mit –0,85 deutlich schlechter als März (-0,69), was eine weitere Verschärfung der Rezession aufzeigt. In diesem Indikator sind aber keine FED-Pumpereien enthalten, somit ist er uninteressant.
Leicht besser als die erste Version (+1,6%) und Erwartungen (+1,8%) war die erste Revidierung des Q1-BIP. Doch ist der Anstieg um 1,9% weiterhin alles andere als eine expansive US-Wirtschaft. Ohne Aufweisung der FED-Aktivitäten wäre es wohl nur halb so hoch, womit man das BIP schlichtweg nicht mehr analysieren kann.
Unverändert die persönlichen Einkommen April, während die Ausgaben mit –0,1% minimal gesunken sind. In etwa so wurden diese Zahlen auch erwartet, welche ein absolutes non event sind.
Leicht unter den Erwartungen lag das endgültige Verbrauchervertrauen aus Michigan. 92,1 nach zuvor 93,2 der Wert. Kaufen wird deshalb trotzdem keiner voller Euphorie.
Überraschend stark gestiegen ist der chicagoer Einkaufsmanagerindex. 52,2 nach 57,6 im Vormonat lag deutlich über den Erwartungen von 48,8. Hauptantrieb dafür waren mal wieder die Absichtserklärungen, sprich Auftragseingänge. & damit ist dieser Mauschel-Index ohne jegliche Aussagekraft.
& weiter auf dem Vormarsch der wöchentliche ECRI. +4,0% nach +3,2% letzten Freitag. Damit Verdoppelung binnen von 14 Tagen, was einen Zwischenaufschwung verdammt wahrscheinlich macht. Darüber sollten sich auch die Bären freuen, denn er wird das Salz in der Hyperinflationssuppe sein.

Ansonsten stand der Markt vergangene Woche vor allem im Zeichen der Immobiliendaten April, die zwar z.T. deutlich über den Erwartungen lagen, aber bei weitem nicht den Schub brachten, welchen man anhand des Crashs der Zinsen am langen Ende hätte erwarten können. Wollen die Pferde nicht mehr trinken? Noch ist alles im grünen Bereich, denn die Hauptantriebswelle bei den Zinsen war im Mai. Doch wehe in diesem Monat ging es genauso wenig deutlich nach oben, dann muss tatsächlich von einem nachhaltigen Ende des Immobilienbooms gesprochen werden, welche die mittlerweile allerletzte Zuflussmöglichkeit für neue Kredite bei den Privatpersonen ist. Kommt dem so, sehen wir die finale Niederlage Allan Greenspans & wohl eine Paniksitzung der Notenbank nach der anderen, da vielzuviel Liquidität im Markt steckt.
Nicht mehr trinken tun die Pferde bereits im klassischen Konsumbereich, so dass der Anstieg beim Verbrauchervertrauen schlichtweg nicht ernstzunehmen ist. Genauso wenig Indikatoren lieferten die Auftragseingänge langlebiger Güter im April. Lediglich im Rüstungssektor stehen die Zeichen trotz deftigen Rückgangs weiterhin auf Krieg & der für Bush wohl sehr erfreulichen Bestätigung, dass er in Zukunft keine so langen Wartezeiten mehr zwischen zwei kriegen vergehen lassen darf. Die US-Wirtschaft lebt nun zu einem so grossen Anteil von Rüstungsproduktionen, dass jeder Monat ohne Bomberei sofort zu einer Schwächung führt!

Firmenmässig gab es keine bahnbrechenden Neuigkeiten. Weitere Firmen bestätigten ihre Jahresprognosen in so schamerfüllter Weise, dass es schon regelrecht in den Himmel stinkt & grossartige Gewinnwarnung lassen weiterhin auf sich warten. Hier verhindert offensichtlich die inszenierte Börsen- und Anleihenrallye eine weitere Erhöhung der Schuldenlast, ohne das aber von einem Turnarround gesprochen werden kann. Eben ein querlaufen & verzweifeltes warten, bis die nächste grosse Hölle ihre Pforten öffnet.
Weitere Trendsignale setzten die Insiderverkäufe der Firmenchefs. Nach den Microsoft-Kameraden Gates und Palmer gesellt sich nun auch Michael Dell hinzu, der mal eben so 10 Mio. seiner Aktien veräusserte, was bereits der dritte Grossverkauf in diesem Jahr ist. Schon erstaunlich, dass die ganze Analystenwelt von einem definitiven Ende der Baisse spricht, während ein Firmenchef nach dem anderen seine Aktienbestände massiv reduziert. & das nicht im Kaffeekassenbereich, sondern durch die Bank im Mrd.-Bereich. Es scheint so als wäre verdammt viel im Unargen, denn anders lassen sich diese Vorgänge wirklich nicht erklären!

Neben Insider sind auch Ausländer mit viel Realitätserkennung ausgestattet, wie man am schier ungebrochenen Dollarkollaps wunderschön ablesen kann. Dieser durfte zwar in den letzten Tagen zu einer kleinen Gegenbewegung ansetzen, doch von einer Kapitalumkehr kann weit und breit keine Rede sein. Eher genau das Gegenteil war grösstenteils der Fall, denn diese Konsolidierung konnte nur mit extremsten FED-Interventionen vollzogen werden, in die während der umsatzstarken Zeit gnadenlos abverkauft wurde. So sind locker alleine in der letzten Woche rund 2 Billionen neuer Dollarnoten bzw. Derivate gedruckt worden, mit denen man Lücken aus dem Kapitalabzug der Ausländer stopfte & die US-Währung vor dem totalen Zusammenbruch bewahrte. Manipulationen, die auch in Zukunft kein Ende finden werden, wie der FED-Mensch Robert Parry am Mittwoch feststellte. „Sollten unsere Wirtschaftsprognosen aber ins Wanken geraten, werden wir handeln - schnell und effizient!“ Das war eine glasklare Interventionsankündigung! Die wohl bislang grösste Aktion hat dann auch am Freitag stattgefunden. War es der anvisierte konzentrierte Schritt mehrerer Notenbanken?
Die Welt glaubt traurigerweise weiterhin, dass Amerika selbst den Dollar so sehr schwächelt, um damit das Defizit zu senken & Export anzukurbeln. Warum mag niemand sehen, dass sich die Schulden nur minimal senken lassen werden? Amerika so gut wie keinen Export besitzt & das bisschen vorher zur Produktion in Form von Rohstoffen importiert werden muss (Erzeugerpreise +13%!)? Die Zinsen auf einem für Ausländer untragbar niedrigen Niveau sind? Mit dem seit Monaten andauernden Dollarcrash das Vermögen ausländischer Investoren so stark gesunken ist, dass immer mehr dieser Leute keine Zukunft mehr in den USA sehen & ihr Kapital von dort abziehen? Ist denn die Menschheit tatsächlich so blind um nicht zu erkennen, dass Amerika einzig mit einem starken Dollar überleben kann? & warum mag kein einziger Volkswirt die direkten Folgen einer so exzessiven Liquiditätsausweitung erkennen, die in der Vergangenheit bislang IMMER in einer Hyperinflation endete ??? Herr im Himmel schenk Hirn, kann ich da nur noch sagen!
Bzgl. der Währungsinterventionen muss nochmals glasklar festgehalten werden, dass nicht die japanische Notenbank für die permanenten Yen-Blockaden und aktuell Dollar/Yen-Rallye verantwortlich ist, sondern fast ausschliesslich die amerikanische FED! BOJ gibt lediglich ein paar Interventionsstichpunkte und vor allem verbale Attacken von sich. Eine unweigerliche Tatsache, die am Freitag im allmonatlichen BOJ-Bericht auch so bestätigt wurde. Es gab zwar Währungsinterventionen, die mit umgerechnet 28,5 Mrd. Euro so hoch in einem Monat waren, wie noch niemals zuvor, doch kann damit bei den momentanen Währungsturbulenzen nichtmal eine Mücke länger aufgescheucht werden! 4-5 Billionen Dollar werden dort tagtäglich bewegt, womit alleine für den heftigen Yen-Move der letzten Tage locker eine Billion für Interventionen aufgewendet werden musste. Nicht BOJ, sondern FED !!!!!!

Investors Intelligence vermeldete eine kaum veränderte Euphorie am amerikanischen Aktienmarkt. Bullen sind leicht runter von 56 auf 53,6, während von 20,9 auf 22 minimal zulegen konnten. Es bleibt damit in einem Grenzbereich, den wir in der Börsengeschichte noch nicht sehr oft gesehen haben. Selbst 1999& 2000 waren dagegen ein Fliegenschiss!
Trim trabs musste für die vergangene Woche erneut Kapitalabflüsse vermelden. Recht moderate 300 Mio. Dollar zogen Investoren dieses Mal aus US-Fonds ab, während international ausgerichtete Fonds 2,8 Mrd. Dollar einnehmen konnten. Selbst die Amis wollen nun nicht mehr im eigenen Land investieren. Glasklare Signale, oder?
Weiter auf dem Weg nach oben die Geldmengen. +13 Mrd. M1 und +5,5 Mrd. M3. Wundert sich da tatsächlich noch jemand, dass es den Dollar immer weiter nach unten bürstet und Amerika via Rohstoffe und Erzeugerpreisen bereits jetzt eine gewaltige Inflation bekommen hat?
28 Mrd. Dollar lagen im open market. Dies ist zwar nicht ganz soviel wie in der Vorwoche, doch immer noch gigantische Mengen!

Die Börsen folgten wunderschön dem alljährlichen Motto „sell in may and go away“, dass vor allem in den letzten Tagen mit gewaltigen Abverkaufsumsätzen vollzogen wurde. Diesen Kapitalabzug konnte man aber einzig anhand der hohen Umsätze und abstürzenden Aktien im blue chip – Bereich sehen. Die Indizies selbst blickten trotzdem weiter nach oben. Ein Phänomen, dass zu 99,5% auf die Kappe von Allan Greenspan geht & zu 0,5% das Werk kleinerer Investoren ist, die das Verhältnis new highs/lows auf weitere unvorstellbare Höhen getrieben haben. Damit bleibt die grenzenlose Euphorie zur xx. Woche in Folge bestehen, was nun an Regionen neuer historischer Rekorde stösst. Diesen hat Greenspan am Donnerstag mit noch nie dagewesenen 370.000 Nasdaq-Kontrakten bereits überboten, was so auch 1:1 in diese verrückte Woche passt. Wir hätten einen dramatischen Zusammenbruch der US-Börsen gesehen, viele Vorbereitungen über das verlängerte Wochenende deuteten darauf hin, doch bei solch einer exorbitanten Ausweitung der Liquiditätszufuhr ist dieser schlichtweg nicht möglich, ohne das ein externer Grund zur Massenpanik führt. Eine Tatsache, die man wohl als wichtigsten Sieg Greenspans seiner 16jährigen Amtszeit als Notenbankchef feiern kann. Doch ist es tatsächlich das finale Glück, oder nur eine kurze Freundlichkeit, ehe mit totalem Dollarkollaps und vor allem Hyperinflation all der verhinderte Morast zum Vorschein kommt?
Entsprechend dieser Liquiditätsflutungen müssen auch weiterhin kurzfristige Börsenanalysen ausgerichtet werden. Kein Thema, die Euphorie ist auf brandgefährlichem Crashniveau, genauso wenig wie die weltweite Baisse nun beendet ist (Hauptantriebswellen stehen erst noch bevor!), doch wenn permanent jemand mit einem unbegrenzt gefülltem Geldbeutel von unten nachschiebt, kann sogar der weltweit grösste Finanzplatz vor dem Kollaps bewahrt werden, auch wenn dies vor 3-4 Jahren noch unvorstellbar gewesen wäre. Es besteht sogar die Gefahr, dass Allan nun an wichtigsten Ausbruchsmarken solange Stützungskäufe tätigt, bis all der Verkaufsdruck weg ist & dann mit fälliger Gegenbewegung bei Dollar und Bondmärkten einen nächsten Rallyeschub inszeniert. Wünschenswert ist er auf keinen Fall, doch die Möglichkeit dazu ist durchaus gegeben! Wir brauchen weiterhin einen blutroten Tag mit heavy Umsätzen (z.B. Nasdaq fast 3 Mrd. Volumen) um den psychologischen Sofortdreh vollziehen zu können. Nur so kann diese festgefahrene Illusion in den Hirnen aller (auch Institutionellen!!!) gelöst werden, dass wir ein Ende der Baisse gesehen haben. Ansonsten ist lt. momentanem Stand der Dinge eher mit einem planlosen Rumgegurke (max. minus 10-15% und dann wieder hoch) während der umsatzschwachen Sommerzeit zu rechnen. Richtige Mehrwocheninvestments sind somit nur mit allerengstem SL möglich. Wenigstens dürfen wir live dabei sein bei der zweiten Jahrtausendübertreibung an den Börsen, die das Bubble von 1999/2000 sogar noch überbietet. Wer hätte das gedacht?
Hauptsache es vergisst keiner, dass wir weiterhin nicht am Ende einer Baisse stehen & die Börsen somit keine Neubewertung erfahren werden. Genau das Gegenteil ist eher der Fall, denn lt. aktuellem Fundamentalstand wird der S&P in 2004 bei 1000 P. ein KGV von über 100 haben. & das in einem Land, welches aufgrund des heftigen Preisdrucks mit weiteren Gewinnrückgängen bzw. Verlustausweitungen rechnen muss. Ergo alles nur eine Illusion, die von Mr. Greenspan bis in die absolute Perfektion inszeniert wurde. Wenn da nur das viele Bubble-Geld nicht wäre...

Ein rascher Blick auf den 1932er-Vergleich:
http://www.arcor.de/palb/alben/35/2605135/6230643339313565.jpg
Den alten Vergleich mit der aktuell laufenden Wippe konnte man nun endgültig ad acta legen. So kommt dieser wieder zum Vorschein, bei dem es aber noch keine relevanten Marken gibt.
Liegt die rote Linie bereits richtig, oder muss noch ein weiteres Tief den richtigen Winkel herstellen? Viele Kurzfristindikatoren deuten auf eine Konsolidierung hin, so dass durchaus der Bereich um 915 P. nochmals angesteuert wird, was dann die Linie in ihre endgültige Position bringt. Abwarten und beobachten. Mehr ist dieses Bild momentan noch nicht wert.

Nicht zur Ruhe kommen will leider die momentan grösste Sorge unserer Welt, nämlich die globale Kriegsgefahr des inzwischen absolut diktatorisch geführten Amerikas. Mit dem Iran wurden von dort nun sämtliche Kontakte abgebrochen, da dieses Land definitiv zur Achse des Bösen gehört & noch eine grössere Brutstätte wie der Irak ist. Beweise gibt es dafür zwar keine, doch irgendwann wird man diese schon noch finden, so dass der Einmarsch amerikanischer Truppen wohl nur noch eine Frage der Zeit. Konkrete angriffspläne gibt es offensichtlich bereits. Ob man die nichtauffindbaren Beweise hinterher genauso unter den Boden kehrt, wie vor einigen Wochen im Irak? Von dort sind mittlerweile alle US-Inspektoren abgezogen worden, da keine Massenvernichtungswaffen aufgefunden wurden. Nur diese waren aber der Grund für den Einmarsch, weshalb Amerika glasklar einen ungerechtfertigten Krieg geführt hat! Traurig das die Welt vor lauter Angst so sehr vor diesen Schlächtern kuscht, ansonsten hätte es wohl schon längst eine Klage vor dem internationalen Kriegsgericht gegeben!
Die mörderische Dominanz Amerikas hält somit unverändert in sehr vielen Lebensbereichen an, doch mit dem Irakgemetzel wurde eine erste Welle losgetreten, die sich bis heute nicht mehr hat einfangen lassen. Lediglich Deutschland ging zurück in die kuschende Haltung, während Länder wie Frankreich und Russland an ihrer Anti-USA-Einstellung festhalten. & das trotz heftiger Bashereien der Amis. So hat z.B. der Irak einige Ölverträge mit Russland (wohl im Auftrag der Amerikaner) wegen Nichtigkeit storniert. Hut ab vor der Beharrlichkeit dieser beiden Länder kann man da nur sagen. Dort ist man sich mittlerweile offensichtlich bewusst, dass in der Zukunft ein Amerika weder politisch noch wirtschaftlich eine Rolle spielen darf und wird. So nimmt man kurzfristige Unangenehmheiten klaglos hin, wohlwissentlich das langfristig diese frühe Abkoppelung hochpositiv sein wird. Diese unumstössliche Tatsache scheint sich nun auch europaweit durchzusetzen. So haben die EU-Forschungsminister die Entwicklung des Satelliten-Navigations-Systems Galileo beschlossen, obwohl Amerika aufs heftigste dagegen wetterte. Dieses System wäre moderner als deren GPS & könnte es zudem stören, womit die eigene Sicherheit und Leben gefährdet ist. Doch wer braucht noch Amerika?


Wöchentlicher Trendcheck der Leitsterne:

ARMS:
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=839548800&sAv1=na&sAv2=na&sAv2count=1&sAv2free2=10&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=TRIN.IND&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=TRIN.IND&sTimeframe=3M&sTimestamp=1046595600+1054371600+839548800&selected=chart

ARMS verharrt weiterhin eisern im oberen Bereich der Zone 1,30-0,80. Dies zeigt unverändert Abverkaufsdruck bei passablen Stützungskäufen untenrum auf & damit leider eine unveränderte Grundsituation der momentanen Aufwärtsbewegung. Abwarten auf einen Bruch dieser Zone, dann wird dieser Indikator wieder aktiv.

Treasury:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=tyx&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=50&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=11421&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2236&mocktick=1

Für kurze Zeit nach oben blicken konnten die Treasury, ehe der nächste Abwärtsschub vollzogen wurde. Ob das technische Ziel bei 42 hält und nun eine Mega-Rallye zur nächsten Zielzone bei 11-12% Zinsen am langen Arm folgt? 9-12 Monate wäre lt. Charttechnik maximal Zeit dafür.
Über die wahren Hintergründe kann man weiterhin zweier Meinung sein. Geht alles auf die Kappe von Greenspan, der den Kauf von Staatsanleihen öffentlich ankündigte. Oder wird eine Megapleite von JPM vorweg genommen? Hierzu muss der Goldsektor nun sehr genau beobachtet werden, da dort viele Shortderivate von JPM laufen.

Phlx. Bank Index:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=bkx&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=50&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=8910&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7763&mocktick=1

Banken schafften den Sprung über 820 P. & verharrten auch eisern darüber. Doch Bestätigung auf 840 P. gelang nicht, womit die false-break-Gefahr noch nicht ausgemerzt ist. Diesen Sektor kann man nun wohl als wunderschönen Indikator über FED-Aktivitäten nehmen. Solange Allan aktiv ist, wird es kein Crash bei den Banken geben. Dementsprechend wird ein Gesamtmarkt-Put lukrativ, sobald deutliche Schwächetendenzen zu sichten sind. Unter 805 P. wäre ein erstes solches, mit nächstne Marken 790 & dann 770 P. Grosses Sell uvnerändert auf 740 P.

Chip-Index SOX:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=sox&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=50&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=11520&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1032&mocktick=1

Die Chippies legten einen heftigen Move hin, der aber wohl nur zum Teil aus Shorteindeckungen bestand. Sehr wahrscheinlich das die grenzenlose Gier & ultimative Fehlannahme, die Baisse wäre beendet, zu weiteren Investitionen in diesem Sektor führte. Schliesslich waren Haöbleiterwerte während der grossen Hausse immer ein wunderschöner Erstbesteiger des Hausse-Berges. Schon verwunderlich, dass die Masse vergessen hat, dass ein Sektor noch nie zweimal hintereinander gelaufen ist! 400 P.-Zielmarke fast erreicht. Darüber ist alles frei. Bis 350 P. darf es konsolidieren, ehe auf 330 P. Sell-Signal folgt. 305-315 P. sollte nun der Tod sein.

Transport-Index:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=djta&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=50&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1644&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2291&mocktick=1

Der Transport-Index sah lange Zeit nach nur einer bärischen Konsolidierung aus, ehe der manipulierte Gesamtmarkt doch noch einen Aufschwung vonnöten machte. Das dieser dabei Nachläufer und kein Frühindikator zum DOW war, zeigt wie krank der Markt momentan ist! Crashgefahr wurde bereits grösstenteils eliminiert. Über 2550/2600 P. wäre dies vervollständigt und nächste Hausse-Impuls kann starten. 2320 P. hat als Turnzone gehalten & bleibt es auch. 2240 P. weiterhin Signal zum grossen Abverkauf.

Utilities-Index:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=26099800&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=50&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1645&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=3585&mocktick=1

Utilities wurden bei sehr hohen Umsätzen zur Wochenmitte ordentlich abverkauft. Ein Signal, dass wir keinen Mega- und schon gar keinen nachhaltigen Aufschwung sehen? Noch ist der Rückgang jedoch nur moderat und eine Art Zwischenkonsolidierung. Zielzone 250 P. punktgenau erreicht und gescheitert. Nun Absturz unter 220 P. und das rezessive Blutbad geht weiter. Ob dem so kommt?

COT-Daten:
http://www.arcor.de/palb/alben/44/3610744/3936316131646431.jpg

So stinklangweilig wie selten zuvor sind die COT-Daten. Es scheint so als hätte man sich nun auf höchstem Niveau eingeschlossen und mag die unvolatile Sommerphase beginnen.
Aktienmässig sticht lediglich der recht deutliche Long-Abbau beim DOW aus. Dies sollte weiteres Aufwärtspotential begrenzen. Beim S&P sind big boys nun zur 10. Woche in Folge long. Da müssen schon einige Kraftaufwände betrieben werden, um diesen Markt zum Kollaps zu bringen, insofern kein externer Anlass folgt.
So gut wie gar keine Veränderungen bei Edelmetallen und Rohstoffen.
Bei Währungen sieht man den Dollar etwas schwächer. Dies recht massiv zum Euro. Warum jetzt, nach solch einer langen Aufwärtsreise?
& 30 day-FF wollen Greenspan offensichtlich zu einer weiteren Zinssenkung zwingen.



Wöchentlicher Trendcheck Japan:

Nikkei:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=jp%3A+1804610&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=38&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=123712&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5495&mocktick=1
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=jp%3A+1804610&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=32&lf2=0&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=123712&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1735&mocktick=1

In Japan standen die mit viel Spannung erwarteten 2002er-Zahlen der Banken an, welche im negativen Sinne die eh schon sehr negativen Prognosen übertrafen. Ein Finanzinstitut nach dem anderen musste faustdicke Sonderabschreibungen vermelden, die ohne Staatshilfen wohl bereits zum Kollaps geführt hätten. Hauptgrund dafür war einmal mehr die grottenschlechte Nikkei-Entwicklung, mit der Firmenbeteiligungen und Aktienbestände ins bodenlose gefallen sind. Hier haben die Amerikaner mit ihrem Shortmarkt ganze Arbeit verrichtet & es muss nun leider die Vermutung angestrebt werden, dass man von dort ganz bewusst am wirtschaftlichen Untergang Japans arbeitet, denn es kann nur eine globale Kapitalmacht geben & da wäre bekanntermassen nun Japan nach 13 Jahren Baisse an der Reihe, während Amerika an den Schulden bereits so gut wie erstickt ist.
Ein weiteres Schlagwort waren die Einzelhandelumsätze April, welche zum 25. Monat in Folge gefallen sind. Hier bleibt der eiserne Sparwille der Japaner in absoluter Gemeinsamkeit ungebrochen erhalten. Für mich eine wunderschöne Bestätigung, wie heftig und vor allem langanhaltend der nächste Wirtschafts- und Börsenaufschwung dort sein wird, denn in exakt dieser gemeinsamen Form, wie man momentan leidet, wird es auch zum Familienfest bei der Wiederaufnahme des Konsums kommen. Dinge, die für uns eigenbrödlerische Europäer völlig unverständlich sind. & exakt deshalb werden viele von uns Grossteile des Nikkei-Turns verpassen. Wenn dieser nur endlich starten würde, womit wir wieder im vorigen Abschnitt sind
...
Technisch konnte die GD100 überwunden werden und erste grosse Ausbruchszone 8450 P. wurde am Freitag erreicht. Doch mit welcher Trenddynamik! Zu Handelsbeginn kräftig hoch, ehe es bis zur letzten Handelsminute quer lief. Dort knabberten dann tagtäglich shortende US-Banken 30-50 P. weg. Möge dies ein langsamer Start mit fulminanter Hauptantriebswelle werden, denn bislang ist dieses feige Gegurke alles andere als mit Nachhaltigkeit geprägt! Über 8450 P. wartet die GD200 bei knapp 8600 P., ehe die bestätigende Ausbruchszone 8750-8850 P. wartet. Darüber ist auf mittelfristige Sicht das theoretische (!!!) Ziel 14.500 P. aktiviert. Bis in den Bereich 8240-8180 P. darf eine Konsolidierung vonstatten gehen, ehe uns die Seitwärtsrange dort wieder voll hat. Deftiges Sell weiterhin erst unter rund 7820 P.
Wochenchart könnte nun eine schöne Untertasse vollenden & Monatschart mit klassischem morning-doji.star. Möge sich daraus ein gewaltiger Schub mit Verdoppelungspotential entwickeln.


Ein schön verteiltes Konjunkturdatenprogramm liefert Amerika für diese Woche. Los geht es heute mit dem nationalen Einkaufsmanagerindex Mai. Haben sich dort einige Illusionen bzgl. nachhaltigem Ende der Baisse festgesetzt? Ob dem wirklich so ist, könnten die kurz danach zur Veröffentlichung kommenden Autoverkaufszahlen Mai zeigen. Ausserdem stehen die Bauausgaben April an. Morgen ein nachrichtenloser Tag, ehe Mittwoch der Einkaufsmangerindex Service für Mai bekanntgegeben wird. Hier sollten noch mehr Illusionen zu finden sein. Erste Revidierung Produktivität Q1 wird kaum relevant sein. Donnerstag die ebenfalls recht uninteressanten Industrieaufträge April & zum Wochenabschluss die so fragwürdigen Arbeitsmarktdaten Mai. Von allen beachtet, doch aufgrund der Zusammensetzung ohne jegliche Aussagekraft. Ausserdem gibt es an diesem Tag die Verbraucherkredite April.
Europa blickt am Donnerstag zur EZB-Sitzung, bei der eine Zinssenkung bereits im Vorfeld beschlossene Sache ist. Ob dem so kommt & für ein wenig Entspannung beim Euro führt? Eigentlich gibt es keinen Grund, die Kapitalflucht für 0,5% weniger Zinsen einzustellen, solange dermassen viel Liquidität von der FED zur Verfügung gestellt wird.


DOW 60-Minuten-Chart:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7957&mocktick=1

Mal wieder eine wunderschöne Inszenierung erlebte der DOW-Stundenchart am Freitag. Wie vermutet diente der Tag zuvor einzig einer manipulativen Konsolidierung, die mit 2 grossen Kerzen wieder komplett ausgemerzt wurde. Anschliessend hielt man den restlichen Tag über die Indizies auf höchstem Niveau, wohl als Vorbereitung für den nächsten Turn heute. Ob es direkt zu Handelsbeginn zum nächsten 200-250 P. Hammer kommt, oder vorher noch eine weitere Konsolidierung vonstatten gehen darf?

Bis in den Bereich 8760-8780 P. könnte es fallen, ehe die immer noch hochentscheidende Zone 8720-8680 P. folgt. Darunter jede Menge VK-Signale.
8880 P. Freiheit. 8920 P. Bestätigung. Dann ist in dieser Zeiteinstellung alles frei.
MACD läuft im leicht überkauften Bereich quer und wartet auf neue Signale. Stochastik mit Sell & schon ein wenig vom Top verloren.

DOW 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=DJI.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=50&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=32&lf3=4&type=4&size=3&state=11&sid=1643&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7819&mocktick=1

Dem DOW wird weiterhin keine grössere Konsolidierung gegönnt. Abverkauf der vorletzten Woche komplett eliminiert, neue Hochs erreicht & der nächste Ausbruch, mit kurz danach zur Vollendung kommendem W steht unmittelbar bevor. Stochastik ist zwar schon wieder ganz oben, doch das ist der MACD bereits seit vielen Wochen & solch eine lange Zeit, wie noch niemals zuvor in der Baisse. Der Index wird eben von unten mit FED-Geld gnadenlos nach oben geschoben. So sieht man übrigens den berühmten 45-Grad-FED-Winkel nun auch wunderschön im Tageschart. Allan kann das somit nicht nur intraday!

8880 P. nächster Ausbruchsbereich mit Ziel 9020-9080 P. Danach wartet eine sehr relevante Marke auf 9450 P.
Abwärts ein grosser Bremspunkt zw. 8420 & 8240 P., ehe man wohl von einem Ende des Hausse-Impuls sprechen kann. Dazwischen ist leider kein so signifikanter Drehpunkt auszumachen. Mal schaun ob der Wochenstart diese Lage etwas detaillierter erscheinen lässt.

Wochenchart weiterhin im bear-keil. Über 9080 P. wäre diese regelwidrig nach oben aufgelöst & aktiviert ein grosses, wenn auch hochgradig manipuliertes W zur auflösenden Bestätigung bei 9450 P.

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1643&style=350&freq=3&startdate=1%2F4%2F95&enddate=5%2F31%2F2003&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6210&mocktick=1
Im Monatschart ist die momentane Formation nichts als die rechte Schulter eine mehrjährigen SKS-Formation. Daran ändert auch ein weiterer Hausse-Schub nichts. 7850-6850 P. Entscheidungsbereich, ehe die Baisse auch beim DOW hochoffiziell beginnt. Ob diesen Sturz Greenspan solange verhindern kann, bis hyperinflationsbedingt kein Crash mehr möglich ist.

S&P 500 3-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=INX.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=50&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=3377&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1970&mocktick=1

S&P ebenfalls weiter auf dem Weg nach oben. Hier wurde am Freitag die Trendzone 940-960 P. leicht überschritten. Bis 980 P. kann es aber weiterhin nur ein false break sein, dass anschliessend einen umso heftigeren Absturz bringt. Darüber ist zwar ein nettes W vollendet (vor allem im Wochenchart), doch sind nächste Bremsblocker 1000 & 1010-1030 P. praktisch auf dem Fusse.
Unverändert bestehen bleibt bis zum Ausbruch die Vision eines Diamanten. Käme dem so, sehen wir nun einen heftigen Absturz auf rund 900 P., ehe mit immer kleinerer Vola. die rechte Spitze ausgebildet wird.
945-935 P. bringen Rückfall in die Seitwärtszone. Dort muss dann beäugt werden, ob genügend Trenddynamik, oder nur eine bullische Konsolidierung.

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=3377&style=350&freq=3&startdate=1%2F4%2F95&enddate=5%2F31%2F2003&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2549&mocktick=1
Im Monatschart ist die aktuelle Rallye lediglich ein Pullback an die Nackenlinie. & daran ändert auch ein weiterer 100 P.-Move absolut nichts!

Nasdaq100 3-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:
http://cdchart.innovative-software.com/informer2/cdcharttcl?symm=NDX.X.IND&hist=5&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=35&indtype2=40&volumen=2http://www.zealllc.com/images/ZHomeGraph.gif
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=50&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=127123&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=3275&mocktick=1

Nasdaq mit mittlerweile 7 grünen Kerzen in Folge, in die lt. gewaltig anziehenden Umsätzen gnadenlos abverkauft wird. Doch Allan ist stärker & bekommt in diesem Bereich auch wahnsinnig viel Euphorie der Anleger mitgeliefert, was z.T. wohl auch Shorteindeckungen sind. Abverkauft wird trotzdem, ansonsten wären die Umsätze nicht so im Dow-Vergleich extrem weit oben! Für die Welt von Relevanz? Wen interessieren schon Techis? Dafür ist während einer Rezession eh kein Geld vorhanden, so dass sich deren fundamentale Situation nicht verbessern wird. Chippreise & Umsätze zeigen dies bereits deutlichst an & andere Bereiche werden folgen.

1200er-Zielzone erreicht. Die nächste wäre 1250 P.
Aufgrund frischem Stochastik-Sell wäre eine Konsolidierung auf 1145 P. wahrscheinlicher. Vll. gibt’s auch hier einen Diamanten. Dann sehen wir sogar die eh schon existente 1075er-Marke.

TEC-DAX
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=XX%3A1404805&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1406561&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=3755&mocktick=1

Ein wenig nach oben blicken konnte auch der TEC-DAX.
Da Zukunft aber grottenschwarz bleibt & somit für start ups kein Geld vorhanden ist, darf diese Rallye weiterhin nur als Zugabe vor dem nächsten Crash gesehen werden. KZ unter 100 P. steht felsenfest.

Euro/USD 2-Jahres- und 3-Monats-Chart:
http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=EUR%3D&Titel=-+US+Dollar&Src=reu&Za=t&Ct=l&sCt=&Lg=j&An=Vol&An2=none&AnOrg=&St=&Et=&Zs=730&Sc=a&avg1=&avg2=&drawFrame=lo&Ho=335&Br=361&ChartHoehe=270&Ts=292719http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=EUR%3D&Titel=-+US+Dollar&Src=reu&Za=t&Ct=k&sCt=k&Lg=j&An=Vol&An2=none&AnOrg=&St=&Et=&Zs=90&Sc=a&avg1=&avg2=&drawFrame=lo&Ho=335&Br=361&ChartHoehe=270&Ts=292719

Gold 2-Jahres- und 3-Monats-Chart:
http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=XAU%3D&Titel=Gold&Src=reu&Za=t&Ct=l&sCt=&Lg=j&An=Vol&An2=none&AnOrg=&St=&Et=&Zs=730&Sc=a&avg1=&avg2=&drawFrame=lo&Ho=335&Br=361&ChartHoehe=270&Ts=292719http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=XAU%3D&Titel=Gold&Src=reu&Za=t&Ct=k&sCt=k&Lg=j&An=Vol&An2=none&AnOrg=&St=&Et=&Zs=90&Sc=a&avg1=&avg2=&drawFrame=lo&Ho=335&Br=361&ChartHoehe=270&Ts=292719

Dem Euro gelang nach einer Konsolidierung zur Wochenmitte eine neuerliche Superkze, die jedoch am Freitag genauso schnell wieder eliminiert wurde. Es kann dabei spekuliert werden, ob es einige Spekulanten zum bevorstehenden G8-Gipfel und der Bushaussage (Amerika will starken Dollar) waren, oder Greenspan eine gewaltige Aktion startete. Fakt ist, dass sich eine kleine Topbiildung auftut. Fakt ist aber auch, dass der Bullmode unverändert anhält. & damit gibt es vorläufig noch keinen Grund für tiefgründigen Pessimismus beim Euro. Zur Vorsicht bullischer Auswüchse ist ja bekanntermassen bereits seit 1,15 geraten. 1,1560-11,1580 darf der Tiefpunkt einer kurzzeitigen Konsolidierung sein, eher der aufwärtstrend gebrochen und Seitwärtszone zurückgekehrt ist. Dann hilft wohl nur noch ein false break auf 1,1380-1,1340 zur schon lange bestehenden Zielzone 1,1080-1,1040. Über ca. 1,1960 lacht die Sonne wieder, mit immer noch aktiver grossräumiger Zielzone 1,20-1,22. Darüber false break auf 1,24, ehe neu gerechnet werden muss.
Gold lief hochvolatil seitwärts & zeigte deutlichst auf, wie sehr JPM & Co. um ihre Vorherrschaft und vor allem Derivatepositionen kämpften. Immer wieder gab es kräftige Eindeckungskäufe, in die neue Shortpositionen aufgebaut wurden. Ein klarer Trend ergab sich damit leider nicht. Somit bleibt die Frage offen, ob Konsolidierung auf höchstem Niveau, oder böse Topbildung. 360-358 Dollar die unteren Begrenzungen, ehe 345-342 oder gar ca. 335 Dollar wohl sehr wahrscheinlich werden. 375 die obere Begrenzung. Anschliessend 385-390 durch und der Weg zu historischen Kaufsignalen bei 430 Dollar ist wirklich nicht mehr weit. Die langen Lunten der letzten drei Tage könnten durchaus höchstpositiv gewesen sein. Ob der Gold-Index HUI eine hochpositive Vorgabe liefern wird? Dieser dreht am Freitag nach erneutem Test der Ausbruchszone, komplett ins Plus!


Termine heute:

• CH Einkaufsmangerindex Mai
• US Autoverkäufe Juni
• 15:30 - EU EZB Ausschreibung 2-Wochen-Refi-Zinstender
• 16:00 - ! US Bauausgaben April
• 16:00 - ! US ISM Index Mai
• 17:00 - US Ankündigung 4-wöchiger Bills
• 19:00 - US Auktion 3- u. 6-monatiger Bills


Happy trades... http://www.petilein.de/image_galery/TelefonWecker/Wecker.gif

germanasti
01.06.2003, 21:37
DAX am Morgen:

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=38&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9450&mocktick=1

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=370&time=18&freq=7&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9893&mocktick=1

eine recht erfreuliche Woche punktemässig legte auch unser DAX hin. Das aber bei einer wirklich destrasösen Umsatzentwicklung! 800 Mio. Volumen am Montag, nur mässige ca. 2,5 Dienstag und Mittwoch, ehe Donnerstag erneut nur knap über 1 Mrd. zustande kam. Freitag dann mit 2,3 Mrd. zwar etwas höher, davon aber über 60% des Tagesvolumens mit Shorteindeckungen nach 15.30 Uhr. So sieht alles aus, nur keine Musterkonsolidierung vor dem nächsten Rallyeturn! Es sind schlichtweg schon alle drin & Ausländer haben momentan keine grossartigen Interessen mit unseren Micheles zu spielen. Mag sein das sich mit nächstem Ausbruch ein kleienr Move entwickelt (Monatswechsel mit frischem Fondsgeld stand an), doch von einer vollendeten Baisse kann mit Sicherheit nicht gesprochen werden. Vielmehr lassen sich für unseren Index bereits jetzt hochdramatische Abstürze szenieren, sobald Amerika dreht und ausländische hedge fonds ihre Shortpositionen im DAX massiv erweitern!

Relevante Konjunkturdaten gab es letzte Woche keine & auch die unverminderte Eurostärke sollte keinen mehr hinterm Ofen hervor locken, denn mit dieser kommt gewaltige Kaufkraft zu unserem Kontinent, so dass die daraus entstehende Exportschwäche wirklich zu vernachlässigen ist. Unternehmen können sich problemlos frisches Kapital am Finanzmarkt besorgen, was mittlerweile der halbe DAX getan hat. Selbst Daimler setzte zur Wochenmitte dazu an, doch oh Wunder, diese Anleihen wurden in Amerika emittiert, wo eine Kapitalaufnahme bei weitem schlechter möglich ist als hierzulande. Offensichtlich hat das höchstverschuldeteste Unternehmen Deutschland (90 Mrd. Euro Verbindlichkeiten!) bei weitem grössere Probleme als wir alle glauben. Im klassischen Autogeschäft werden bereits jetzt keine Gewinne mehr erzielt. Trotzdem ist man nicht bereit den gigantischen Wasserkopf zu säubern und als Sofortmassnahme 15-20% der Belegschaft zu entlassen. Arroganz kommt vor dem Fall, bzw. eine offizielle Schieflage mit Insolvenzgefahr wird bei Daimler leider immer wahrscheinlicher.
Neben Schrempp so richtig versagt hat auch „Kollege“ Wiedeking mit seiner Porsche AG. Dort gab man 9-Monats-Zahlen bekannt, die katastrophaler nicht sein konnten! Umsatzplus war zwar riesig, doch kam dieses nahezu komplett vom Cayenne, während die „normalen“ Porsche-Autos gigantische Umsatzrückgänge hinnehmen musste. Ein Absatzeinbruch, der Porsche in der Substanz bitterböse treffen wird, denn für den Cayenne wurden neue Werke erbaut und Mitarbeiter eingestellt, so dass bei den anderen Rennautos die Produktionshallen momentan praktisch leerstehen. Es rächt sich nun die alleinige Expansion nach Amerika, die in den 90er-Jahren Zwar richtig war, doch wenn man den rechtzeitigen Absprung verpasst, ist der allerschönste Hochpunkt nur ein kurzes Momentum. Damit sollte sich Wiedeking in die Top 20 der unfähigsten deutschen Manager eingereiht haben. Hochmut kommt eben auch hier vor dem Fall.

Technisch ist nun mehr oder minder die Oberkante der Schiebezone 2980-3020 P. erreicht, nachdem zu Wochenbeginn die Unterkante bei 2780-2740 P. erreicht wurde. Damit bleibt der DAX in einem absolut uninteressanten Bereich, der mit 2880-2950 P. noch ein wenig engmaschiger eingegrenzt werden kann. Dies ist nun der Dreh- und Angelbereich. Ein Schub darüber hat Maxizone 3240 P. zur Folge, Sturz darunter zeigt 2520 P. auf. Ob und inwieweit die Zielzonen erreicht werden, muss nach Ausbruch nochmals analysiert werden, da sich momentan leider absolut keine Trendsignale ergeben. Hauptverantwortlich hierfür die extrem niedrigen Umsätze. Handeln unsere Micheles die Bullerei nach, oder nutzen Allianz & co. das erhöhte Niveau zu sofortigen Abverkäufen? Fakt ist jedenfalls, dass dieser Index noch keine einzige Hauptantriebswelle gesehen hat, im Gegensatz zu den Bärenrallyes in den Jahren zuvor. Übertriebene Angst unserer Micheles? Die zeitweisen sehr hohen Volumina deuten eher darauf hin, dass Allianz & Co. Zwangsverkäufe tätigen müssen, da hierzulande keine Kapitalspritzen erfolgen, wie in Amerika von der FED. Wieso sollte das nun urplötzlich beendet sein?
MACD auf neutralem Bereich quer, Stochastik ganz oben, ebenfalls quer. Somit auch hier keine kurzfristige Signalerkennung möglich.

Zu Beginn ein kurzer Illusions-Spike auf 3010-3020 P. und unter 2945 P. bringt die Seitwärtsphase zurück. Trendentscheidung bei 2870/2880 P. Hält dann jedoch die Zone 3000 oder 2980 P., sind noch intraday 3055 & später 3240 P. möglich.
Startkonsolidierung ca. 2950 P. und über 3005 P. bringt bei 3020/3030 P. den Ausbruch.
Crash 2920 P., kurzes Pullback 30-40 P. und neue Tiefs inszeniert wohl auch Bruch von 2870 P. und Sturz auf 2780 P. Das alles mit viel Dynamik sogar noch heute.


http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&freq=3&startdate=1%2F4%2F95&enddate=5%2F31%2F2003&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6429&mocktick=1

Im Monatschart wird das Drama des DAX erst so richtig deutlich. Bis rund 4200 P. könnte diese Rallye noch ausgedehnt werden, ehe man sich erste Gedanken um ein Baisse-Ende machen muss. Eine entsprechend gigantische Vola. baut sich für den nächsten Absturz auf!
Traurig aber wahr: Ein Sturz unter 1000 P. & damit die Auflösung dieses Index wird mit allergrösster Wahrscheinlichkeit nicht mehr zu verhindern sein!

germanasti
01.06.2003, 21:38
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=jp%3A+1804610&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=50&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=123712&style=350&time=12&freq=3&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1462&mocktick=1

Hier in Bild-Form der traumhafte Nikkei-Monatschart.

14.500 P. werden von Indikatoren und Candles unterstützt. :kiss:

Möge die Kraftentwicklung so gross sein, dass die amerikanischen Manipulatoren daran elendig ersticken! :)

germanasti
01.06.2003, 22:28
Aus der FTD vom 2.6.2003 www.ftd.de/zinsumfrage
Zinsumfrage: Volkswirte fordern beherzte Zinssenkung
Von Andreas Krosta, Frankfurt

Die Mehrheit der Ökonomen internationaler Banken fordert die Europäische Zentralbank (EZB) zu einem großen Zinsschritt von 50 Basispunkten auf. Die Institute kürzen ihre Wachstumsprognose.

"Es gibt keinen Grund für die EZB, Zinssenkungen weiter aufzuschieben", sagte der Volkswirt der Investmentbank Dresdner Kleinwort Wasserstein, Rainer Guntermann. In der jüngsten Umfrage der FTD erwarten 19 von 24 Banken eine Zinssenkung der Zentralbank am Donnerstag auf 2,0 Prozent. Nur drei rechnen mit einer Verringerung um 25 Basispunkte auf 2,25 Prozent. Zehn Experten sehen weiteren Senkungsbedarf im Laufe des Jahres. Ökonom Guntermann etwa rechnet für Mai 2004 mit einem Zinsstand von 1,25 Prozent.


Notenbanker deuten Schritt an


Damit wächst der Druck auf die EZB, am Donnerstag die Zinsen zu verringern. Im Mai hatten die meisten Mitglieder des entscheidenden EZB-Rats eine Zinssenkung angedeutet. Unklar ist nur die Höhe des Schritts. Zuletzt hatte die Zentralbank im März den Leitzins für die Euro-Zone um 25 Basispunkte auf 2,5 Prozent gesenkt, davor im Dezember um 50 Basispunkte auf 2,75 Prozent.


Die Ökonomen begründen ihre Forderung mit der starken und raschen Aufwertung des Euro-Kurses zum Dollar sowie dem daraus resultierenden niedrigen Wirtschaftswachstum. Die Volkswirte kappten ihre Prognose für die Wirtschaftsleistung der Euro-Zone von 1,03 Prozent auf jetzt 0,77 Prozent. Auch die Konjunktur 2004 werde schwächer als bisher erwartet verlaufen. Nun rechnen die Banken nur mit einem Wachstum von 1,86 Prozent - im April waren es noch 2,08 Prozent.


Die EZB überprüft derzeit ihren Ausblick auf die Wirtschafts- und Inflationsdaten für dieses und nächstes Jahr. EZB-Präsident Wim Duisenberg hatte bereits Mitte Mai angedeutet, dass die Zentralbank ihre Prognosen erneut zurückschrauben wird. Die neuen Vorhersagen werden in diesem Monat veröffentlicht. Die beiden vergangenen Zinssenkungen hatte die EZB bereits mit schlechteren Wachstumserwartungen begründet.



Strategie neu definiert


"Der stärkere Euro sollte zu einer signifikanten Abwärtsrevision von Wachstum und Inflation für 2004 führen", sagte Volkswirt Guntermann. Die EZB sieht ihr wichtigstes Ziel - die Preisstabilität - bei einer Teuerungsrate von mittelfristig nahe, aber unter 2,0 Prozent als gegeben an. Die Geldpolitiker hatten Anfang Mai ihre Strategie neu definiert. Zuvor hatten sie Teuerungsraten von weniger als 2,0 Prozent angepeilt.


Guntermann schätzt, dass die neue Strategie die EZB zur Zinssenkung zwingen wird. "Vor dem Hintergrund der neuen EZB-Definition für Preisstabilität könnte es im nächsten Jahr zu einem Unterschießen der gewünschten Inflationsraten kommen. Damit sich die fallende Inflation stabilisiert, müsste die Wirtschaft mit rund 2,25 Prozent im nächsten Jahr wachsen, aber dies rückt in immer weitere Ferne."


Der Leiter der volkswirtschaftlichen Abteilung der Deka-Bank, Ulrich Kater, sieht dies ähnlich. "Macht die EZB mit ihrer präzisierten Definition der Preisniveaustabilität Ernst, so muss sie bei einem Ausblick von 1,4 Prozent Teuerung für 2004 jetzt die Zinsen senken." Im Durchschnitt sehen die Experten eine Inflationsrate von 1,95 Prozent für 2003 und 1,57 Prozent für nächstes Jahr.



Deflationsrisiko in Deutschland


Zudem sehen die Ökonomen Deflationsrisiken in Deutschland und erwarten, dass die EZB darauf reagiert. Mit ihrer neuen Strategie hatte die Zentralbank nach Angaben von EZB-Chefvolkswirt Otmar Issing den Kampf gegen die stark fallenden Preise aufgenommen. "Die Risiken einer Deflation werden die EZB zu einer expansiveren Geldpolitik leiten", sagte Gianluigi Mandruzzato von der italienischen Banca Intesa.


Sollte sich die Erwartung von fallenden Preisen bei Konsumenten und Unternehmern durchsetzen, könnten sie Kaufentscheidungen verschieben und so das Wirtschaftswachstum weiter dämpfen. Japan kämpft seit Jahren gegen diese Abwärtsspirale an - bisher ohne Erfolg.



Zinssenkungsrunde geht weiter


Die Aufwertung des Euro könnte die Gefahr fallender Preise weiter verschärfen. Die Volkswirte erwarten im Schnitt, dass der Euro-Kurs bis Dezember konstant bei 1,18 $ bleibt. Einige Banken rechnen aber mit weit höheren Wechselkursen: Julius Bär etwa erwartet, dass der Euro bis August auf 1,23 $ nach oben schießt. Die Bank of America prognostiziert einen Kurs von 1,21 $ bis August.


Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte am Freitag erstmals zugegeben, dass der Euro-Anstieg die Exportwirtschaft Deutschlands und der Euro-Zone schwächt. Auch EZB-Ratsmitglied Antonio Fazio hatte am Samstag diese Einschätzung geteilt.


Der Zinssenkungszyklus wird nach Einschätzung der Volkswirte am Donnerstag noch nicht enden. Zehn Experten rechnen ab September mit einer weiteren Verringerung des Leitzinses auf Sätze zwischen 1,25 und 1,75 Prozent. Schon mit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte auf 2,25 Prozent am Donnerstag würde die EZB im Vergleich zur Deutschen Bundesbank ein historisches Rekordtief bei den Zinsen erreichen - so locker war die Geldpolitik seit Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr. Sollte der Zins weiter sinken, nähert sich die EZB US-Verhältnissen. Der Leitzins der USA liegt bei 1,25 Prozent - einige Ökonomen glauben, dass die Fed den Zins nochmals senken wird.

http://www.ftd.de/pw/eu/1054369217719.html?nv=cd-divnews

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Die Leute sollen doch froh sein, wenn soviel Kapital nach Europa strömt :gomad :gomad :gomad

Warum kapiert keiner von diesen Flachpfeifen, dass ein starker euro zu billigeren Importen führt ???

Gert
01.06.2003, 22:30
Original geschrieben von germanasti

Die Leute sollen doch froh sein, wenn soviel Kapital nach Europa strömt :gomad :gomad :gomad

Warum kapiert keiner von diesen Flachpfeifen, dass ein starker euro zu billigeren Importen führt ???

Mann, wir sind ein EXPORTLAND:

Unsere WARE wird zu teuer!!!!

germanasti
01.06.2003, 22:34
Aber nicht in den Dollarraum.

Da überwiegen die Vorteile eines starken Euros bei weitem.

Bedenke das Firmen wie allianz, Siemens und Infineon ohne diesen Kapitalzufluss keine Kapitalerhöhungen hätten durchführen können. ;)

germanasti
01.06.2003, 22:41
Intel valuation may be shaky amid weak demand-Barron's
2003-06-01 15:13:24 EST

NEW YORK, June 1 (Reuters) - The collapse of motherboard sales in Taiwan may lead to questions about the valuation of chipmaker Intel Corp.'s shares at current levels, said a report in this week's edition of Barron's newspaper.

The publication reported that Samuel Liu of Microstar International in Taipei, one of the world's largest motherboard manufacturers, forecasts that the company's shipments will drop 25 percent in the second-quarter from the first.

The report also quotes Mario Estevez, an account manager for MA Labs in California which distributes motherboards, saying "international demand is down but nowhere near what domestic is. Domestic demand is 30 percent down in the last couple of months."

If Intel's sales were off by a similar amount, then earnings might take a hit, Barron's reported.

An Intel spokesman said the company has

http://www.moneysense.ca/news/shownews.jsp?content=20030601_151707_4_reuters_general

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Chippie-Schlachten zum Wochenauftakt?

Gert
01.06.2003, 22:54
Original geschrieben von germanasti
Aber nicht in den Dollarraum.

Da überwiegen die Vorteile eines starken Euros bei weitem.

Bedenke das Firmen wie allianz, Siemens und Infineon ohne diesen Kapitalzufluss keine Kapitalerhöhungen hätten durchführen können. ;)

Die wiederum die Kohle verbrennen, weil sie die Waren billiger machen müssen, um in die Welt zu exportierten und um die Ware abzusetzten zu können.

Schüttelwauwau
01.06.2003, 22:55
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&sAv1=na&sAv2=na&sAv2count=1&sInvSym=&sScale=linear&sSymbol=DUSDEUR.TGT&sBench2=&sTimestamp=iD+iD+839548800&sTimeframe=iD

ist Al schon wieder aktiv :eek:

germanasti
01.06.2003, 22:55
BIZ: Steigende Dynamik am internationalen Markt für Schuldtitel

Basel (vwd) - Am internationalen Markt für Schuldtitel ist es im ersten Quartal 2003 zu einer kräftigen Zunahme der Mittelbeschaffung durch die Finanzinstitute des Euroraums gekommen. Wie die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) berichtet, erreichte infolgedessen der gesamte Nettoabsatz internationaler Schuldtitel 352 Mrd USD. Dies sei fast doppelt so viel gewesen wie im Vorquartal. Laut BIZ stieg der Bruttoabsatz gegenüber dem Vorquartal um 58 Prozent auf einen historischen Höchststand von 774 Mrd USD.

Die Erholung des Nettoabsatzes im ersten Quartal 2003 sei im Januar und Februar von einem Rückgang der Renditen langfristiger Staatspapiere begleitet gewesen, so die Institution, die als Zentralbank der Zentralbanken gilt, weiter. Der Nettoabsatz festverzinslicher Anleihen und mittelfristiger Notes sei hoch geschnellt, als Finanzinstitute und Unternehmen sich beeilten, die niedrigen Finanzierungskosten festzuschreiben. Auch Schuldner in den aufstrebenden Volkswirtschaften hätten sich die niedrigen Finanzierungskosten zu Nutze gemacht.

Der Gesamtumsatz börsengehandelter Finanzderivate stieg dem weiteren Angaben der BIZ zufolge im ersten Quartal ebenfalls deutlich. Das gesamte Umsatzvolumen der verschiedenen Kontrakte habe sich um 16 Prozent auf 197 Bill USD erhöht, wobei besonders Festzinskontrakte kräftige Zuwächse verzeichnet hätten. Hingegen habe es bei Aktienindexkontrakten ein geringfügiges Minus gegeben.

Auf den Märkten für außerbörsliche Derivate verzeichnete die BIZ ebenfalls ein starkes Wachstum, allerdings liegen hier erst die Zahlen für das zweite Halbjahr 2002 vor. Demnach stiegen die weltweiten Bruttomarktwerte der gehandelten Kontrakte um 43 Prozent und betrugen Ende Dezember 6,4 Bill USD. Der Großteil des Anstiegs ist dabei auf Zinsswaps entfallen, was die BIZ auf den zum Teil kräftigen Rückgang der Swaprenditen von Juli bis Anfang Oktober zurückführt.
vwd/12/1.6.2003/ptr

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Wo soll das mit den Derivaten noch enden? :(

germanasti
01.06.2003, 22:56
Schüttel:

Sonntags gibts kein Währungshandel. :o

Man kann aber davon ausgehen, dass die FED-Interventionen morgen nahtlos fortgesetzt werden.

syracus
01.06.2003, 23:37
On man sich da einen Termin anstreichen muss;)?

Clock is ticking for Yandal and bullion banks

By: Tim Wood
Posted: 2003/05/29 Thu 20:25 EDT | © Mineweb 1997-2003

NEW YORK -- Newmont has given its Yandal hedge counter parties less than one week to take or leave its offer to buy them out at 50-cents-on-the-dollar or renegotiate on the producer’s terms. Newmont has offered a total of $219 million to creditors in a last ditch effort to save its embattled Australian operation.
Newmont announced today that gold hedge counter parties who hold contracts against the Yandal operations in Australia have until 5:00 p.m., Mountain Standard Time, on Tuesday, June 3 to accept the offer or take their chances with the alternative which is likely to be receivership.

Bond holders have until 5:00 p.m., Eastern Standard Time, on June 12 to tender their notes and receive a consent payment of $20 per $1,000 principal amount. The tender offer to Note holders is scheduled to expire at 5:00 p.m., Eastern Standard Time, on June 26, 2003, unless extended.

The clock is now ticking on Yandal’s future. Newmont had failed to persuade the banks not to exercise cash call type claims against the Yandal hedge book. It was to no avail after a bank last week exercised an early termination clause that cumulated all its future right-to-breaks for a total demand of $46 million. Yandal is in no position to pay that – not without further jeopardising itself or prejudicing other creditors.

Mitsui analyst Andy Smith reported to clients earlier today that he suspects the recent pop in the gold price may have been driven by Yandal counter parties covering their positions in anticipation of Newmont throwing down the gauntlet.

http://www.mips1.net/MGGold.nsf/UNID/TWOD-5N22HY?OpenDocument

trip, JPM, trap, JPM, rip......

syr:sss

optim3
01.06.2003, 23:42
moin germanasti :)

es lebe japan!!! :gusa

carlo
02.06.2003, 01:47
Lediglich Deutschland ging zurück in die kuschende Haltung, während Länder wie Frankreich und Russland an ihrer Anti-USA-Einstellung festhalten.
Stimmt nicht, Germa, eher umgekehrt,
Chirac und Putin stehen wieder hinter Bush, Schröder :schaf: ist isoliert,...guckst Du hier:

http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E1651DA8826F84073B952872299869F30~ATpl~Ecommon~Scontent.html

:rolleyes:

Vetinari
02.06.2003, 01:56
Hehe , Newmont hat JPM wo es schmertz :D


Dollar rede morgen bei G8 ;) ...

EVIAN, France (Reuters) - The dollar's recent tumble on the currency markets forced its way onto the agenda at a G8 summit in France when leaders said that the sensitive issue of exchange rates would be broached on Monday.

With stagnation or worse threatening some of the Group of Eight economies such as Germany, Japan and Italy, Italian Prime Minister Silvio Berlusconi acknowledged that currencies would be discussed during Monday morning talks on economic prospects. ;)

"We will be busy with that tomorrow," Berlusconi said when asked by reporters about the dollar, which has fallen to record lows versus the euro in recent days, raising fears that exports from the 12-nation euro zone will lose in price competitivity.

Berlusconi , whose country takes over the European Union's (News - Websites) rotating presidency in July, also made it clear he would welcome a reduction in euro zone interest rates by the European Central Bank, :D a move that could tame the euro's surge versus the dollar as well as making business borrowing costs cheaper in the zone. "A decision to cut rates might be in the air," he said. "And I think it's necessary." :D


Endlich jemand setzt Wixie Wim unter druck ... gut man Berlusconi ... 100P bitte :D

Mit Italien in kontrol , hoffentlich kriegen wir endlich ein Geld Politik in Europa :D

:gusa

cloneshare
02.06.2003, 06:10
Guten Morgen :)
:eek: :eek: :eek:

http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=JNIc1&Titel=NIKKEI+IND+JUN3+&Src=reu&&Ct=l&sCt=l&Lg=n&An=Vol&An2=none&Zs=1&Sc=a&avg1=none&avg2=none&Ho=300&Br=480&ChartHoehe=270&Ts=17466748

germanasti
02.06.2003, 07:00
Moin :)


http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=JNIc1&Titel=NIKKEI+IND+JUN3+&Src=reu&Za=t&Ct=l&Lg=n&An=Vol&An2=none&AnOrg=Vol&Ad=&St=&Et=&Zs=1&Sc=a&avg1=&avg2=&drawFrame=lo&sCt=&Ct=l&sCt=l&Lg=n&An=Vol&An2=none&Zs=1&Sc=a&avg1=none&avg2=none&ChartHoehe=334&Ho=410&Br=746&Ts=17569769

Nikkei +150 P: :D:D:D

Doch das zustandekommen! :(
Erneut heftiger Startdrive und danach absolut nichts mehr.
Wird wohl erneut für den obligatorischen Schlussminutenbash ausreichen.

germanasti
02.06.2003, 07:02
http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=JPY%3D&Titel=-+Japanese+Yen&Src=reu&Za=t&Ct=l&Lg=n&An=Vol&An2=none&AnOrg=Vol&Ad=&St=&Et=&Zs=1&Sc=a&avg1=&avg2=&drawFrame=lo&sCt=&Ct=l&sCt=l&Lg=n&An=Vol&An2=none&Zs=1&Sc=a&avg1=none&avg2=none&ChartHoehe=334&Ho=410&Br=746&Ts=17565365

Dollar/Yen ordentlich im minus, d.h. Japsen tragen jede Menge Geld von Amerika nach hause. :p


Euro & Gold sind aber dick im minus.
Dafür Future kräftig im plus.
Heute sollten wir eine nahtlose Fortsetzung der am Freitag gigantisch ausgeweiteten FED-Interventionen sehen.
Pumping bis zur Hyperinflation :schaf:

germanasti
02.06.2003, 07:04
http://www.chartanalysen-trading.de/analysen/Insider1.jpg

Soviel zum Thema Marktvertrauen der Firmenchefs. :hihi :hihi :hihi


Fonds haben kein Geld!
Kleinanleger machen lt. trim trabs nicht mit!
Hedge Fonds haben kaum mehr Deckungsbedarf!
Ausländer ziehen lt. Dollar sogar noch Geld ab!
Gleiches tun die Firmenchefs.
Bonds haben grossen Zulauf.

& trotzdem steigen die Börsen. :hihi :hihi :hihi
Es ist momentan alles, wirklich alles, einzig und alleine Allan - sonst keiner!

germanasti
02.06.2003, 07:06
McDonald’s auf kurdisch
In der nordirakischen Stadt Sulaymaniyah blüht der Kapitalismus – vor und nach dem Regimewechsel

Von Peter S. Goodman

In der staubigen irakischen Stadt Sulaymaniyah in der Nähe der iranischen Grenze sucht man vergebens nach einem Restaurant von McDonald’s. Dafür gibt es MaDonal und Matbax. Beide verkaufen Cheeseburger und Pommes Frites. Und beide verwenden das weltweit vertraute goldene „M“ in ihrem Schriftzug.

Doch das ist nicht alles, was die kurdische Stadt in den nordirakischen Bergen zu bieten hat. Sulaymaniyah ist die einzige Stadt im Irak mit Mobilfunknetz und Elektronikgeschäften, Alkoholika-Verkauf und Internet-Cafes mit Espresso-Ausschank. Kurz – die Privatwirtschaft westlichen Stils floriert, auch wenn es in die Stadt niemand mit den internationalen Urheberrechten so genau nimmt. Dass hier schon ein freier Markt besteht, hat mit der Unabhängigkeit der kurdischen Region zu tun. Sie war in den vergangenen Jahren nicht gänzlich dem Regime Saddam Husseins und damit seiner Kontrolle unterworfen.

Nun, wo Saddam weg ist und die Marktwirtschaft langsam in den Irak einzieht, scheint die kurdische Region eine Vorreiterrolle beim Aufbau eines Privatwirtschaftssektor zu spielen. Sie fungiert für den Rest des Landes als eine Art Kapitalismus-Inkubator. Handelsnetze bestehen bereits und die Händler sind versiert darin, Güter von der angrenzenden Türkei und dem Iran in den Irak zu schaffen. Auch andersherum fließen übrigens Güterströme – aus dem Dubaier Hafen der Vereinigten Arabischen Emirate nach Saudi-Arabien, Jordanien, Syrien und in die Türkei. „Der Ort ist ein sehr wichtiger Verkehrsknotenpunkt“, sagt Assan Hawrmy, der Mitarbeiter eines iranischen Handelsunternehmens. „Egal, wer das Land regiert - im Handel bleibt der Starke stark. Wir werden von diesen zehn Jahren profitieren, da wir über Beziehungen und Erfahrung verfügen. Vielleicht werden die Kurden zum Marktführer.“

Die Kurden genossen im Nordirak auch unter Saddam eine Sonderrolle. Im Rest des Irak machte das Regime den Privatunternehmen das Leben schwer. Sie wurden hoch besteuert und Opfer willkürlicher Beschlagnahmungen. Der Golfkrieg von 1991 machte es zumindest für die Kurden leichter: Die kurdische Region wurde vom Irak getrennt und fortan von einer kurdischen Partei regiert. Eine von der Uno ausgerufene und von USA und Großbritannien überwachte Schutz- und Flugverbotszone leistete ein Übriges. In den Jahren darauf entstanden in der kurdischen Region Hunderte von Privatunternehmen. Die lokale Regierung förderte das Wirtschaftsleben. Und Produkte waren leicht aus der nahe gelegenen Türkei zu beschaffen.

So kommt es, dass man sich heute in Sulaymaniyah nicht im Irak wähnt. Denn hier kann man mit Geld alles kaufen. Der Ort wirkt wohlhabend. An vielen Handgelenken sieht man Schweizer Uhren. Im Straßenverkehr sind deutsche Autos der Marke BMW allgegenwärtig. Und im Café des Palace Hotels kann man an Nachmittagen schon mal Männer in gut geschnittenen Anzügen beobachten, die türkischen Pfirsichsaft aus Flaschen trinken und Musikvideos auf einem riesigen Fernseher ansehen. Währenddessen gehen in der Stadt deutsche Föne, französische Entsafter und japanische Staubsauger sowie Sony-Play-Stations über die Ladentheke. Andere Läden bieten Raubkopien von DVD-Filmen wie „Jaws“ und „Raiders of the Lost Ark“ an. In der Nähe der Geschäfte packt Mohamed Abdul Wahid iranisches Stileis in eine Plastik-Kühltasche. Er gibt sie einem Jungen, der das Eis auf einem nahe gelegenen Markt verkaufen soll.

Expansionspläne in den Süden

Das rege Wirtschaftsleben der Kurden litt unter dem Irak-Krieg. Die Türkei schloss die Grenzen. Der Güterverkehr wurde schwieriger und die Preise stiegen. Der Krieg weckte aber auch die Vorstellung eines vereinigten Irak. Prompt fingen erfolgreiche kurdische Händler an, mit dem Gedanken zu spielen, in andere Regionen zu expandieren. So überlegt einer der beiden Mobilfunknetzbetreiber, Sana Mobile, auch anderswo im Irak Geschäfte zu machen. „Wir haben die finanziellen und technischen Möglichkeiten“, sagt Ingenieur Khalid Hasan. „Und wir haben die nötige Erfahrung.“

Auch die Schnellimbisskette Matbax spielt mit der Idee, sich im Süden des Landes zu betätigen. Der Besitzer des vor vier Jahren geöffneten Restaurants, Ahmed Amin, überlegt, Restaurants in Kirkuk und Bagdad aufzumachen. Über rechtliche Probleme mit McDonald’s macht er sich dagegen keine Gedanken. Er verletze nicht die Urheberrechte von McDonald’s, weil er in das Logo ein kleines Rechteck eingefügt habe. Außerdem sei der Name Matbax dem arabischen Wort für „Küche“ sehr ähnlich, sagt Amin. Wenn er an McDonald's denkt, dann aus ganz anderen Gründen: Der Restaurantbesitzer erwägt eine Partnerschaft mit dem amerikanischen Konzern. Er meint, dass die weltweit erfolgreichste Hamburger-Franchisekette gern sein umfangreiches Wissen über Rindfleisch-Schawarma anzapfen würde.

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/02.06.2003/595142.asp

----------

So wird nach dem Krieg jedes Land aussehen, dass Diktator Bush nun zum Abschuss freigeben wird!

germanasti
02.06.2003, 07:07
Chirac macht Dollarschwäche zum Thema
Auf dem G-8-Gipfel wird nun doch über den Kurs der US-Währung geredet / UN fordert Strategie gegen Armut

Evian (Tsp/HB). Der schwache US-Dollar könnte entgegen bisherigen Absichten doch eine Rolle beim G-8-Gipfel der sieben wirtschaftsstärksten Länder und Russlands spielen. Eine Diskussion über den Dollar sei nicht ausgeschlossen, sagte eine Sprecherin der französischen G-8-Präsidentschaft am Sonntag in Evian. Derweil hat Kofi Annan, Generalsekretär der Uno, die G-8-Staaten dazu aufgerufen, eine Strategie für den Kampf gegen Hunger und Armut zu entwickeln.

Der US-Dollar hat in den vergangenen Monaten massiv an Wert gegenüber Euro und japanischem Yen verloren. Dies hatte auch deutsche Politiker und Wirtschaftsexperten beunruhigt, weil damit die Exporte der deutschen Wirtschaft leiden könnten. Zum Kursverfall des Dollar hatten auch Äußerungen von US-Regierungsmitgliedern beigetragen, man sei über einen fallenden Wechselkurs nicht besorgt, weil dies positiv für die USA sein könne. Daraufhin hatte Präsident George W. Bush bekräftigt, an der Politik des starken Dollar festhalten zu wollen. Vor dem Gipfel in Evian hatte aber auch die deutsche Regierung bekräftigt, dass es Aktionen zur Stützung des Dollar nicht geben werde.

Auftakt der Konferenz war am Sonntag zunächst ein Treffen der Staats- und Regierungschefs der großen Acht mit Kollegen aus 13 Entwicklungs- und Schwellenländern aus Afrika, Südamerika und Asien. Das eigentliche Gipfeltreffen, bei dem es neben der lahmenden Weltwirtschaft auch um den Terrorismus und die Nahost-Konflikte gehen wird, beginnt an diesem Montag. Begleitet wurde der Auftakt von Demonstrationen von mehr als 20000 Menschen in Genf und Annemasse. Diese verliefen zunächst friedlich. Dagegen war es in Lausanne, das dem am anderen Seeufer liegenden Evian gegenüber liegt, zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen.

Gipfelgastgeber Jacques Chirac, Frankreichs Staatspräsident, will neben der Lage der Weltwirtschaft und der Globalisierung (siehe Lexikon) auch die Hilfen für die ärmsten Staaten zum Thema machen. US-Präsident Bush wird ein Programm im Kampf gegen Aids vorstellen, für das 15 Milliarden Dollar bereit stehen. Die EU plant einen Fonds, um die Qualität der Wasserversorgung in der Dritten Welt zu verbessern.

Auch innere Konflikte bremsen Afrika

Uno-Generalsekretär Kofi Annan erwartet langfristig wirksame Maßnahmen von den G-8-Ländern gegen die Armut in Afrika. Es reiche nicht aus, dass nur Lebensmittel gespendet würden, erklärte Annan am Sonntag in Evian. Der Uno-Chef fordert den Abbau von Handelsschranken und eine massive Aufstockung der Entwicklungshilfe.

Die Afrikapolitik hatte bereits vor einem Jahr beim G-8-Gipfel in Kanada auf der Agenda gestanden. Nun wollen einige Länder im Rahmen der „Neuen Partnerschaft für die Entwicklung Afrikas“ (Nepad) auch aus eigener Kraft ihre Perspektiven verbessern. Die Nepad erhebt gute Regierungsführung zum obersten Prinzip und will den Kontinent mit Hilfe der Industrieländer zu einem attraktiven Investitionsstandort machen.

Die G-8-Regierungen haben seitdem zwar ihre eigenen Afrika-Beauftragten, in Deutschland ist es die grüne Staatssekretärin Uschi Eid. Allerdings gilt die Afrikapolitik der G-8 als weitgehend wirkungslos: Die Hilfe wird nach dem Gießkannenprinzip verteilt. Der Plan, die Versprechen der Regierungen gegenseitig zu überprüfen, steckt noch in den Kinderschuhen. Nepad sei schließlich eine „langfristige angelegte Entwicklungsstrategie mit vielen Reformschritten“, warnt Eid vor Ungeduld. Zudem scheitern weitere Fortschritte an den Krisenherden in Afrika, etwa Simbabwe und Kongo. Der Wunsch von Südafrikas Präsident Thabo Mbeki, über die nächsten 15 Jahre 64 Milliarden Dollar pro Jahr an Hilfsgeldern und Investitionen nach Afrika zu leiten, dürfte sich daher als Illusion erweisen. Gegenwärtig fließen jedes Jahr acht Milliarden Dollar Hilfsgelder nach Afrika und vier Milliarden Privatinvestitionen.

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/02.06.2003/595681.asp

-----------

Chirac stellt nun die amis öffentlich bloss! :hihi :hihi :hihi
Richtig so!

germanasti
02.06.2003, 07:08
7:44pm 06/01/03 GERMAN MANUFACTURING WORKERS GO ON STRIKE

:kopf:

tom911
02.06.2003, 07:11
moin germa
moin @all

die alan freak-show geht unvermindert weiter.....................................
http://www.cnn.com/ALLPOLITICS/1998/07/17/toons/mitchell/mitchell.gif



http://www.wwwboersenreport.de/images/guru-greenspan.gif

tom911
02.06.2003, 07:18
Original geschrieben von germanasti
7:44pm 06/01/03 GERMAN MANUFACTURING WORKERS GO ON STRIKE

:kopf:

tja germa - so bescheuert sind nunmal einige deutsche ---
denken immer noch -das wenn die gewerkschaften zum STREIK aufrufen ...........
gibt´s mehr geld durch nichts tun................... :gomad :gomad
wenn die weniger arbeiten wollen .....
will ich den faulen säcken.........kein Soli-BEITRAG mehr überweisen......... :p :p

Eumel
02.06.2003, 07:37
Guten Morgen Germa & All. :)

germanasti
02.06.2003, 07:41
Guckt euch den Shortdeckel bei 8600 P. im Nikkei-Future an. :rofl

Vll. brennt da bei einigen tatsächlich nun so richtig der Baum. Ein Furz & die unkontrollierte 1000 P.-Kerze könnte kommen ;)



YEN wird nun für FED-Massnahmen nach Handelsende in Tokio vorbereitet!

Hoofie_or_Boo
02.06.2003, 07:42
Dollar unter 1.17 ........ mittelfristiger Boden? ...... könnte heute so bestätigt werden


Der Dollar "könnte" vor einer monatelangen Rallye stehen, die eine Fibo-Korrektur zwischen 109.77 und 92.21 im trade-weighted index ermöglichen könnte, vorausgesetzt dass 92.21 das tief ist (wonach es im sehr aussieht).

..... sieht nicht schlecht aus für den Dollar! ......... mal sehen, was die Börsen daraus machen!

delphin
02.06.2003, 07:52
Guten morgen zusammen :)

cherry
02.06.2003, 07:55
guten morgen @all+@germa :)

MX 150
02.06.2003, 07:56
Guten Morgen zusammen!



Mfg.: MX 150

germanasti
02.06.2003, 08:07
Original geschrieben von Schüttelwauwau
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&sAv1=na&sAv2=na&sAv2count=1&sInvSym=&sScale=linear&sSymbol=DUSDEUR.TGT&sBench2=&sTimestamp=iD+iD+839548800&sTimeframe=iD

ist Al schon wieder aktiv :eek:


Es ist so schön, es ist so toll, in Amerika handeln heute lauter Antons aus Tirol! :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi :hihi


YEEEEEEEEEEEEEEEEEEEESSSSSSSSSSSSSSSS !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

germanasti
02.06.2003, 08:07
Original geschrieben von germanasti
http://www.chartanalysen-trading.de/analysen/Insider1.jpg

Soviel zum Thema Marktvertrauen der Firmenchefs. :hihi :hihi :hihi


Fonds haben kein Geld!
Kleinanleger machen lt. trim trabs nicht mit!
Hedge Fonds haben kaum mehr Deckungsbedarf!
Ausländer ziehen lt. Dollar sogar noch Geld ab!
Gleiches tun die Firmenchefs.
Bonds haben grossen Zulauf.

& trotzdem steigen die Börsen. :hihi :hihi :hihi
Es ist momentan alles, wirklich alles, einzig und alleine Allan - sonst keiner!


Hoofie?

germanasti
02.06.2003, 08:08
02/06/2003 06:38
Metaller-Streiks in Eisenhüttenstadt und Zwickau~

Eisenhüttenstadt, 02. Jun (Reuters) - In der ostdeutschen
Metall- und Elektroindustrie haben am Montag Streiks zur
Durchsetzung der 35-Stunden-Woche begonnen.
Auf dem Werksgelände EKO-Stahl in Eisenhüttenstadt hatten
sich am Morgen rund 50 Betriebsmitarbeiter versammelt. Sie
trugen Losungen mit sich wie "35 - EKO Stahl". Nach Angaben des
örtlichen Streikleiters Jürgen Schumann wird sich die ganze rund
1000 Mitarbeiter umfassende Frühschicht an dem Streik
beteiligen. Nur eine Notbesetzung werde den Hochofen in Gang
halten. Insgesamt arbeiten bei EKO Stahl Eisenhüttenstadt, einer
Tochter des französischen Konzerns Arcelor, 3000
Menschen, von denen nach Angaben Schumanns rund 90 Prozent
gewerkschaftlich organisiert sind.
Auch im Volkswagen [VOW.GER] -Werk in Zwickau begann am Morgen
der Ausstand. Vor dem Werkstor hatten sich Arbeiter in roten
Plastikwesten mit dem IG Metall-Logo versammelt. Die IG Metall
will mit dem Arbeitskampf erreichen, dass die derzeit in
Ostdeutschland geltende 38-Stunden-Woche dem Westniveau von 35
Stunden angeglichen wird.
Der stellvertretende Vorsitzende der IG Metall, Jürgen
Peters, forderte in Eisenhüttenstadt nach Mitteilung der
Gewerkschaft, die IG Metall sei bereit, die
Arbeitszeitverkürzung von 38 auf 35 Stunden schrittweise
einzuführen. Außerdem sei die IG Metall bereit, bei der
Geschwindigkeit der Einführung der Arbeitszeitverkürzung die
unterschiedliche Leistungskraft der Betriebe zu berücksichtigen.
Schwerpunkte der Arbeitsniederlegungen sollen nach Angaben
der Gewerkschaft zunächst die ostdeutsche Stahlindustrie sowie
die sächsische Metall- und Elektroindustrie im Raum Zwickau und
Chemnitz sein. Betroffen seien voraussichtlich 15 Betriebe mit
rund 12.000 Beschäftigten. Die ostdeutsche Metall- und
Elektroindustrie zählt etwa 310.000 Beschäftigte, davon 120.000
in Sachsen. In einer Urabstimmung hatten rund 80 Prozent der
stimmberechtigten Gewerkschaftsmitglieder in Sachsen für einen
Streik votiert. Die Streiks sollen zunächst bis Donnerstag
dauern und in der Woche darauf verstärkt werden.
Im Fall der 35-Stunden-Woche stehen nach Darstellung der
Arbeitgeber mindestens 20.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Die
IG Metall erwartet dagegen, dass durch die Verkürzung der
Arbeitszeit 15.000 neue Stellen geschaffen werden könnten.
bus

:dumm

4604
02.06.2003, 08:18
tag all ;)

germa 681550

mann hätte zugreifen müssen :gomad
letzte woche noch für 0.03 zu haben,denke der geht noch auf 0.2

nik weiter hoch

lupo
02.06.2003, 08:19
guten morgen :)

germanasti
02.06.2003, 08:24
4604:

Der Nikkei könnte vor seinem grossen Move stehen ;)

Rennt immer weiter hoch, trotz allerdeutlichster Shortdeckel der US-Banken.
Trotzdem muss es irgendwann ein Selbstläufer werden.



& für eine Dollarkonsolidierung gibt es eigentlich weiterhin keinen Grund, solange Greenspan soviel Geld in den Markt pumpt!

4604
02.06.2003, 08:32
germa

target erstmal 9200,danach weiter gucken

dafür muss er aber noch die hürde 8750 nehmen

:rolleyes:

4604
02.06.2003, 08:40
07:09 - BT&T Time und BT&T Life mit Millionenverlust im ersten Quartal

ST.GALLEN (AWP/sda) - Die Beteiligungsgesellschaft BT&T Time hat im ersten Quartal 2003 einen Verlust von 24,5 Mio CHF erlitten, BT&T Life einen solchen von 10,1 Mio CHF. Die beiden Gesellschaften, die demnächst zur BT&T Timelife fusionieren möchten, erklären das Resultat in einem Communiqué vom Samstag mit den Börsenwerten, den Währungsschwankungen und der geopolitischen Situation. uh


:hihi :hihi

4604
02.06.2003, 08:43
07:39 - Tagesvorschau international

FRANKFURT (AWP/dpa-AFX) - Die wichtigsten Wirtschafts- und Finanztermine am Montag, 2. Juni:

D: AXA Konzern Jahres-Pk, Köln

Barmag Hauptversammlung, Remscheid-Lennep

EnBW Hauptversammlung, Ellwangen

ERGO Versicherungsgruppe Q1-Zahlen

Jack White Bilanz-Pk, Berlin

Norddeutsche Landesbank (Nord/LB) Bilanz-Pk, Hannover

MPC Hauptversammlung, Hamburg

Münchener Rück Q1-Zahlen

Rinol Hauptversammlung, Stuttgart

Telegate Hauptversammlung, Planegg-Martinsried

Tomorrow Focus Hauptversammlung, München

Streiks in der sächsischen Metall- und Elektroindustrie sowie ostdeutschen Stahlindustrie

Tagung der International Monetary Conference (bis 3.6.)

Einzelhandelsumsatz 4/03 8.00 Uhr

Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe (VG) Mai 9.55 Uhr

EU: Einkaufsmanagerindex VG Mai 10.00 Uhr

Ausschreibung 2-Wochen-Refi-Zinstender 15.30 Uhr

Geschäftsklimaindex Eurozone Mai 12.00 Uhr

Industrievertrauen 5/03 12.00 Uhr

Verbrauchervertrauen 5/03 12.00 Uhr

Schätzung der Inflationsrate in der Eurozone im Mai 12.00 Uhr

F: Einkaufsmanagerindex VG Mai 9.50 Uhr

L: Eurogruppe (Treffen der EU-Finanzminister der Euroländer), Luxemburg

USA: Bauausgaben 4/03 16.00 Uhr

ISM Index Verarbeitendes Gewerbe 5/03 16.00 Uhr /jha/cs/fp

nasdaq10.000
02.06.2003, 08:51
Moin,

ZITAT Herr Germanasti:
----------------------------------------------
& trotzdem steigen die Börsen.
----------------------------------------------

Jooo, die Börsen steigen - dies allerdings OHNE Herrn germanasti. :hihi
Schade, die Börsen wollen sich einfach Herrn Germanastis fundierter, HOCHkomplexer Analyse nicht anpassen.

Alan zieht die futures hoch!

germanasti
02.06.2003, 08:54
02/06/2003 07:38
Guten Morgen von Reuters am Montag, den 02. Juni~

TOP AKTUELL
* Die Staats- und Regierungschefs der sieben wichtigsten
Industrieländer und Russlands (G-8) werden sich bei ihrem
Gipfeltreffen im französischen Evian am Montag entgegen anders
lautenden Regierungsäußerungen im Vorfeld nun doch mit der
aktuellen Schwäche des Dollar befassen.
"Wir werden uns damit morgen (am Montag) beschäftigen",
sagte am Sonntag Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi in
Evian auf Fragen von Reportern. Ähnlich äußerte sich
EU-Kommissionspräsident Romano Prodi. Zugleich deutete
Berlusconi die Möglichkeit einer baldigen Leitzinssenkung der
Europäischen Zentralbank (EZB) an, mit der Marktexperten am
kommenden Donnerstag rechnen. "Eine Entscheidung über eine
Zinssenkung könnte in der Luft liegen", sagte Berlusconi.
Zusatzinfo unter: [G7]

TOP AKTUELL II
* Die Deutsche Lufthansa sieht nach Worten ihres
Vorstandsvorsitzenden Jürgen Weber im internationalen
Luftverkehr erste Anzeichen einer Erholung, rechnet im
Gesamtjahr 2003 aber dennoch weiterhin mit einem operativen
Verlust. "Aus heutiger Sicht, wenn jetzt nicht was ganz Neues,
Schreckliches passiert, dann haben wir die Talsohle
durchschritten", sagte Weber im Gespräch mit der
Nachrichtenagentur Reuters am Sonntagabend in Washington. Die
Lufthansa tue ihr Bestes, den Verlust in diesem Jahr so gering
wie möglich zu halten. Eine konkrete Zahl sei derzeit jedoch
nicht vorherzusagen, betonte der scheidende Konzernchef.
Zusatzinfo unter [AIR-GER]

BLICKPUNKT DEUTSCHE AKTIEN:
* Der Versicherer Münchener Rück [MUV2.GER] legt Zahlen für
das erste Quartal vor.
Zusatzinfo unter:Doppelklick [.FDE][.NMDE][GER-HOT][GER/TOP]

FINANZNACHRICHTEN AUS DER PRESSE
* Bundeskanzler Gerhard Schröder verzichtet nach
Informationen der "Financial Times Deutschland" (FTD) auf die
Einführung einer Abgeltungssteuer auf Zinserträge. Unter
Berufung auf SPD-Kreise berichtete die Zeitung in ihrer
Montagsausgabe, Schröder habe das Projekt auf Druck der
Parteilinken aufgegeben. Offiziell wolle die Bundesregierung
jetzt auf eine EU-weite Regelung warten, hieß es weiter.
* Der US-Bankkonzern Citigroup hat nach Informationen
der "Financial Times" ein Übernahmeangebot für die zur
HypoVereinsbank [HVM.GER] (HVB) gehörende Norisbank abgegeben.
Eine Quelle nannte die Finanzzeitung in ihrer Montagsausgabe
nicht. Anderen Medienberichten zufolge haben auch die britische
Royal Bank of Scotland, die britische HSBC, die
spanische BBVA, der niederländische Finanzkonzern ING
und die deutsche Postbank [DPW.GER] Kaufinteresse
bekundet.

BLICKPUNKT DEVISEN:
* Der Dollar hat am Montag gegenüber dem Euro deutlich
fester tendiert. Händler verwiesen auf Berichte, die G-8 wolle
sich am Montag bei ihren Beratungen auch mit der jüngsten
Dollarkurs-Schwäche befassen.
Am Nachmittag notierte die US-Devise zum Euro mit
1,1727/32 Dollar nach Kursen von 1,1782/88 Dollar im späten New
Yorker Handel. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde damit
wieder unter ihrer Erstnotiz Anfang 1999 von 1,1747 Dollar
notiert.
Zusatzinfo unter: [GER-FRX] [USD/LDE]

BLICKPUNKT FERNOST:
* Der Aktienmarkt in Tokio hat am Montag fest tendiert. Der
225 Werte umfassende Nikkei-Index übersprang erstmals seit drei
Monaten wieder die Marke von 8500 Punkten und hielt sich am
frühen Nachmittag bei knapp 8592 Punkten. Damit legte er mehr
als zwei Prozent zu. Der breiter gefasste TOPIX Index
verbesserte sich um 1,42 Prozent auf knapp 850 Punkte. An
anderen asiatischen Finanzplätzen zogen vor allem
Technologiewerte die Märkte mit.
Zusatzinfo unter: [.TDE][JP-STX][HK-STX]

BLICKPUNKT WALL STREET:
* Überraschend positive Konjunkturdaten haben die Hoffnungen
der Anleger auf eine Erholung der US-Wirtschaft bestärkt und den
führenden Indizes der US-Aktienmärkte am Freitag zu Gewinnen von
mehr als einem Prozent verholfen.
Der Standardwerte-Index Dow-Jones gewann 1,6 Prozent
auf rund 8850 Punkte, und blieb damit nur knapp unter seinem im
bisherigen Verlauf dieses Jahres erreichten Hoch bei 8869,29
Zählern. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte 1,47
Prozent auf 963 Zähler zu und der Index der Technologiebörse
Nasdaq um 1,33 Prozent auf 1595 Zähler.
Zusatzinfo unter: [.NDE][US-STX][US-DBT]

SNAPSHOT MÄRKTE:
Dax-Indikation:
Bund-Future:
Euro
Dow Jones
Nikkei-Index

INDIKATOREN DES TAGES:

Prognose Vorp.
1200 E12 Verbraucherpreise MAI - vH 0,4
1200 E12 ----- J/J MAI - vH 2,1
1600 US ISM Einkaufsmanagerindex MAI 47,6 Ind 45,4
Die Prognose-Werte sind Konsensus-Schätzungen einer
Reuters-Umfrage.
Zusatzinfo unter: [GER-ECI]

brs/fun/ban

optim3
02.06.2003, 08:59
morgen an die runde :)

moin germanasti :)

glückwunsch zu japan! :gusa

palladiumstand: 188 plus 3,58 %

germanasti
02.06.2003, 09:00
Hi 03 :)

Japan kommt.
Nikkei bald 14.5000 P. :sss

germanasti
02.06.2003, 09:07
Nikkei schliesst mit +161 P. auf 8585 P.
Mal warten ob nachbörslich noch etwas abgeknabbert ist.

Damit der nächste grosse Ausbruch gelungen :)

germanasti
02.06.2003, 09:07
Soderle, damit ist die Belastung aus Japan weg.

Feuer frei für Greenspan mit den fortsetzenden Megainterventionen beim Dollar.

4604
02.06.2003, 09:08
dax vorbörslich 3021 :rolleyes:

germanasti
02.06.2003, 09:14
8 P. haben sie heute dem Nikkei abgeknabbert.

Elendiges Ami-Gesindel. :gomad

germanasti
02.06.2003, 09:16
Original geschrieben von 4604
dax vorbörslich 3021 :rolleyes:

Es glaubt mal wieder jeder an ein Baisseende. :hihi :hihi :hihi


http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4514&mocktick=1

Damit könnte gleich zu Beginn die Trendmarke 3030 P. fallen. Über 3060 P. wirds nachhaltig mit ziel 3240 P.
Wird Shorteindeckungsbedarf aufkommen?

Vll. investieren Fonds ihre neueingegangene Liquiditäts aus monatlichem Fondssparen sofort in den Markt, was aber in einem Tag gegessen sein sollte. & dann bleibt es wie gehabt: Kein Geld mehr da!

4604
02.06.2003, 09:20
Original geschrieben von germanasti
Es glaubt mal wieder jeder an ein Baisseende. :hihi :hihi :hihi



Vll. investieren Fonds ihre neueingegangene Liquiditäts aus monatlichem Fondssparen sofort in den Markt, was aber in einem Tag gegessen sein sollte. & dann bleibt es wie gehabt: Kein Geld mehr da!

dann kommen heute wohl noch die 3240 :hihi :hihi

ne,spas bei seite,sollte der EZB indikator funzen,rennts wohl bis donnerstag

4604
02.06.2003, 09:22
wieder bash

[IMG]08:17 - Tokyo - Le Nikkei 225 a clôturé en hausse de 1,46% à 8547,17 points


:hihi :hihi :hihi

optim3
02.06.2003, 09:30
@germanasti

der euro ist wieder schön stark heute morgen.

auf gold müssen sie schon um 8 uhr 30 mit 1$ spread aufpassen.

wird ne gute woche. :D

4604
02.06.2003, 09:30
:ne :ne :dumm

http://ichart.yahoo.com/b?s=^n225

cetinje
02.06.2003, 09:32
Guten Morgen :)

syracus
02.06.2003, 09:36
Moin Germa & Bande:)

"First, the equity put/call ratio was 0.48 on Friday if we include QQQ options and 0.42 if we exclude QQQ options (QQQ options are traded more as index options than as equity options and the daily volume of QQQ options is large enough to distort the overall put/call readings, so it makes some sense to exclude them from calculations of the equity put/call ratio). Either way, the ratio was low. Furthermore, the 5-day moving average of the equity put/call ratio (including the QQQ options) has just moved to a level that it has only been at, or below, on two prior occasions over the past 15 months. Those two occasions were the August-2002 peak and the March-2002 peak. So, put/call volumes suggest that the market is very close to a peak."

were do we go now ;)....

syr :rolleyes:

germanasti
02.06.2003, 09:37
Original geschrieben von germanasti
Nikkei schliesst mit +161 P. auf 8585 P.
Mal warten ob nachbörslich noch etwas abgeknabbert ist.

Damit der nächste grosse Ausbruch gelungen :)


Nikkei schliesst nach der Schlussminute bei 8547 P. :gomad :gomad :gomad :gomad :gomad :gomad

So langsam reicht es endgültig mit diesem elendigen Ami-Pack !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

germanasti
02.06.2003, 09:38
Ohne diese 50 P.-Knabbereien in der Schlussminute wäre der Nikkei bereits über der GD200. :mad:

& die ganze Welt tut so, als wäre dies das normalste auf Erden!

4604
02.06.2003, 09:38
fut stark im plus,wat`n los :nw

969 :eek: :rolleyes: :nw

965 widerstand wäre durch

fake oder er geht wie ne dampfwalze durch

germanasti
02.06.2003, 09:39
02/06/2003 08:26
Dax höher erwartet - Zustimmung zu Reformagenda positiv gesehen~

Frankfurt, 02. Jun (Reuters) - Der Deutsche Aktienindex
(Dax) wird am Montag nach Berechnungen verschiedener Banken
angetrieben von Kursgewinnen an den US-Börsen mit Aufschlägen in
den Handel starten. Stützend könnte sich die Zustimmung des
SPD-Sonderparteitages zur Agenda 2010 auswirken, sagten
Börsianer.
Der deutsche Leitinidex wurde von verschiedenen
Banken und Brokern um kurz nach 8.10 Uhr MESZ mit 3020 Punkten
nach 2982 Stellen zum Wochenschluss berechnet. In den USA waren
die Indizes am Freitag nach Handelsende in Frankfurt weiter
leicht gestiegen, der S&P-500-Index hatte mit einem Schlussstand
von 963 Stellen die charttechnisch wichtige Marke von 950
Punkten überwunden.
Die Zustimmung der SPD zur Reformagenda von Bundeskanzler
Gerhard Schröder wird von Börsianern grundsätzlich als positiv
für die Kapitalmärkte angesehen. "Das ist ein psychologisches
Moment. Es weckt die Hoffnung, auf ein tatkräftigeres Herangehen
der Regierung an die strukturellen Probleme Deutschlands", sagte
ein Aktienhändler am Montagmorgen. Allerdings bleibe abzuwarten,
wie die Agenda nach dem Gesetzgebungsprozess aussehen werde.
Ein ebenfalls positives psychologisch Moment sind nach
Ansicht von Börsianern die offenbar wieder etwas entspannteren
persönliches Beziehungen zwischen US-Präsident George W. Bush
und Bundeskanzler Schröder. Bush war nach Angaben aus
Delegationskreisen beim Bankett zur Feier des 300-jährigen
Bestehens der russischen Metropole St. Petersburg auf den
bereits am Tisch sitzenden Schröder zugegangen und hatte ihm die
Hand geschüttelt. "Das nimmt den Märkten so ein wenig die Furcht
vor wirtschaftlich schädlichen Auseinandersetzungen der beiden
Regierungen", sagte ein Börsianer. Bush und Schröder hatten sich
im Streit um den Irak-Krieg entzweit.
ben/ban

---------

Seit wann orientiert sich der DAX an deutschen Reformen? :hihi

germanasti
02.06.2003, 09:39
DE/Einzelhandelsumsatz April real +1,7 Prozent gg Vormonat

Wiesbaden (vwd) - Die Umsätze der deutschen Einzelhändler haben sich nach vorläufigen Berechnungen auf Basis von Daten aus fünf Bundesländern im April kräftig erholt. Einer Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) vom Montag zufolge stiegen sie saison- und kalenderbereinigt um real 1,7 Prozent verglichen mit dem Vormonat, gegenüber dem Vorjahr legten sie um 0,8 Prozent zu.

Im März war noch binnen Monatsfrist ein Rückgang um revidiert 2,3 Prozent verzeichnet worden, nachdem vorläufig ein Minus von 3,0 Prozent ausgewiesen worden war. Auf Jahressicht hat sich das März-Minus auf revidiert 3,5 Prozent belaufen. Vorläufig hatte Destatis hier einen Rückgang um 4,0 Prozent gemeldet.

Nominal lagen die Umsätze im April im Vergleich zum Vormonat um 1,3 Prozent höher, während auf Jahressicht ein Plus von 0,5 Prozent zu verzeichnen war. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres den Statistikern zufolge wurde real 0,2 Prozent und nominal 0,3 Prozent weniger umgesetzt als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs.

In ihrer Mitteilung betont die Behörde, dass das Ostergeschäft im Vorjahr in den März gefallen war, 2003 allerdings in den April. Gleichzeitig hatte der vierte Monat im laufenden Jahr laut Destatis mit 24 Verkaufstagen einen geschäftsoffenen Tag weniger als der Vorjahresmonat.
vwd/12/2.6.2003/jej


-------

Nur wegen Ostern! :rolleyes:

sonnenschein
02.06.2003, 09:43
Ui ist der Nikkei heute wieder stark gewesen :);)

Moin Moin :)

germanasti
02.06.2003, 09:43
http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=JNIc1&Titel=NIKKEI+IND+JUN3+&Src=reu&Za=t&Ct=l&Lg=n&An=Vol&An2=none&AnOrg=Vol&Ad=&St=&Et=&Zs=1&Sc=a&avg1=&avg2=&drawFrame=lo&sCt=&Ct=l&sCt=l&Lg=n&An=Vol&An2=none&Zs=1&Sc=a&avg1=none&avg2=none&ChartHoehe=334&Ho=410&Br=746&Ts=17569769

-45 P. Schub von heute ist noch nichtmal im Future drin, so spät kam er.


Kein Mitleid für die Amerikaner, wenn sie in der Hölle verbrennen werden!

germanasti
02.06.2003, 09:44
MÜNCHEN (AWP/dpa-AFX) - Die anhaltende Börsenflaute hat den weltgröáten Rückversicherer im ersten Quartal wie von vielen Analysten erwartet tief ins Minus gedrückt. Der Fehlbetrag belief sich auf 238 Mio Euro gegenüber 4,5 Mrd Euro ein Jahr zuvor, wie die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG am Montag vorbörslich mitteilte. Die Bruttobeiträge stiegen dagegen um 0,8 Prozent auf 10,8 Mrd Euro. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern mit einem stagnierenden Umsatz. Vor Wechselkurs-Einflüssen peilen die Münchener ein Wachstum von 5 Prozent an. Eine Ergebnisprognose für 2003 sei wegen der Unsicherheiten am Kapitalmarkt zu diesem frühen Zeitpunkt nicht vertretbar, hieá es in der Mitteilung. Im ersten Jahresviertel verbuchte die Münchener Rück wegen der Lage an den Kapitalmärkten Abschreibungen von 880 Millionen Euro. Wertberichtigungen und Veräuáerungsverluste beliefen sich nach den Angaben auf insgesamt 2,3 Mrd Euro. In der Rückversicherung habe sich das operative Ergebnis stark verbessert. Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote sank auf 96,8 Prozent verglichen mit 101,7 Prozent im Vorjahr. Liegt diese so genannte Combined Ratio unter 100 Prozent, so arbeitet ein V ersicherer operativ profitabel. sbi/cs/uh

:rolleyes:

4604
02.06.2003, 09:44
Original geschrieben von germanasti
Ohne diese 50 P.-Knabbereien in der Schlussminute wäre der Nikkei bereits über der GD200. :mad:

& die ganze Welt tut so, als wäre dies das normalste auf Erden!

schlussbash hin od her

9200 stehen weiterhin wie ne 1

syracus
02.06.2003, 09:46
Egal, NIK ist durch, and up :sss..........

Was ist denn da los:

http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=/BRT-&Titel=Brent%20Crude%20Oil&Src=reu&&Ct=l&sCt=l&Lg=n&An=Vol&An2=none&Zs=1&Sc=a&avg1=none&avg2=none&Ho=270&Br=361&ChartHoehe=270&Ts=17557484

syr :rolleyes:

4604
02.06.2003, 09:49
citidax 3030 :rolleyes: :eek:

germanasti
02.06.2003, 09:51
Dollar/Yen 118,66.
Japsen rächen sich sofort für die Ami-Manipulationen :lach



SYR:

Wie schon seit Wochen geschrieben.
Erdöl beginnt nun die Hyperinflation einzupreisen. Gleiches sollten wir den Sommer über auch bei Gold und anderen Metallen sowie Rohstoffen sehen.
Ich bin ja gespannt wie lange die ruhmreichen Experten rätseln, weshalb die Preise plötzlich so hochknallen :hihi :hihi :hihi

Greenspan hat bereits verloren, genauso wie Amerika ;)

germanasti
02.06.2003, 09:54
UMFRAGE

Deutsche haben Angst vorm Konsum

Lange verharrte der deutsche Konsument in der Dauerdepression, nun sieht er wieder ein wenig zuversichtlicher in die Zukunft. Bevor sie größere Anschaffungen wagen, wollen die meisten aber noch abwarten - Schuld ist unter anderem die Politik.



München - Die Verbesserung ist nur klein, aber trotzdem bemerkenswert: Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat in ihrer jüngsten Monatsumfrage zum Konsumklima ermittelt, dass sich die Stimmung der Verbraucher leicht stabilisiert hat. Der Konsumklima-Indikator sei für Juni auf 3,8 von revidiert 3,6 Punkten für Mai gestiegen.
Richtig rosig ist das Bild aber noch lange nicht. "Aus Sicht der Verbraucher sind mögliche Rezessionsgefahren noch nicht gebannt", erklärte GfK-Konsumexperte Rolf Bürkl. Die sinkende Inflation und die leichte Erholung an den Börsen stärkten zwar die Kaufkraft, deshalb schätzten die Haushalte ihre zukünftige finanzielle Lage etwas positiver ein. Die Reform-Debatte und die hohe Arbeitslosigkeit verunsicherten die Menschen aber und hielten sie von größeren Anschaffungen ab.


Sorgenvoller Blick nach Berlin

Die GfK berechnet aus einer monatlichen Umfrage jeweils das Konsumklima für den Folgemonat. Positive Werte deuten auf einen Anstieg des realen privaten Verbrauchs zum Vorjahr hin, negative auf einen Rückgang. Die GfK befragt jeweils 2000 Verbraucher im Auftrag der EU-Kommission.

Eine leichte Verbesserung registrierten die Konsumforscher auch bei den Einkommenserwartungen. Der entsprechende Index stieg auf minus 12,6 von minus 15,5 Zählern. Viele Verbraucher erwarteten, dass die Reformen der Bundesregierung die Abgabenlast weiter steigen lassen.

Home of the Brave

Die Zeit für größere Anschaffungen ist aus Sicht der Mehrheit der Befragten denn auch noch nicht gekommen - der entsprechende Index gab weiter nach auf minus 39,9 von zuletzt minus 32,3 Zählern. "Somit kann für die Konsumneigung leider noch keine Entwarnung gegeben werden", folgerte Bürkl.

Auf den privaten Konsum entfallen in Deutschland rund 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Im ersten Quartal war der private Verbrauch überraschend robust gewesen und um 0,6 Prozent zum Vorquartal gestiegen. Im Gegensatz zu den Deutschen blicken die US-Amerikaner wieder zuversichtlicher nach vorne. Das Vertrauen der US-Verbraucher war nach Angaben des Forschungsinstituts Conference Board im Mai gerade deshalb gestiegen, weil die Amerikaner die Aussichten für die US-Wirtschaft positiv beurteilten - Volkswirte führten dies unter anderem auf die beschlossenen Steuersenkungen zurück.


http://www.spiegel.de/wirtschaft/0%2C1518%2C250817%2C00.html

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Wir haben 50 Jahre konsumiert ohne Ende.
Da darf es doch auch mal 10-15 Jahre Unterbrechung geben?

Weltwirtschaftskrise ist bereits da & alle Liquiditätsmassnahmen dagegen werden sie noch verschlimmern :sss

germanasti
02.06.2003, 09:54
AKTIEN TOKIO (SCHLUSSINDIZES)/Fest

Tokio (vwd) - Fest sind die Aktienkurse am Montag in Tokio aus dem Handel gegangen. Der Nikkei-225-Index erhöhte sich um 1,5 Prozent bzw 123 JPY auf 8.547. Der Topix-Index gewann 1,1 Prozent bzw neun Punkte auf 847. Das vorläufige Handelsvolumen lag bei 1,13 Mrd (Vortag: 1,20 Mrd) Aktien.
vwd/DJ/2.6.2003/gre


--------

Ist ein sehr hohes Handelsvolumen momentan im Nikkei.
Das kostet die Ami-Banken viele Mrd. & führt trotzdem zu keinem Erfolg :kiss:

4604
02.06.2003, 09:55
08:47 - Ausblick - Deutliche Kursgewinne zu Handelsauftakt erwartet

PARIS (AWP/dpa-AFX) - An den europäischen Börsen wird am Montag mit deutlichen Gewinnen zum Handelsauftakt gerechnet. Laut Händlern tragen die Kurssteigerungen an den US-Börsen vom Freitag dazu bei. Dort hatten positive Konjunkturnachrichten über einen Wirtschaftsaufschwung im zweiten Halbjahr dem Aktienhandel Auftrieb gegeben.

Die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag wird Händlern zufolge in dieser Woche für die Anleger bestimmend sein. Die bis dahin anstehenden Wirtschaftsdaten würden unter diesem Aspekt hinterfragt werden.

Die Quartalszahlen und der Ausblick des weltgrößten deutschen Rückversicherers Münchener Rück werden die Versicherungsaktien beeinflussen: Die anhaltende Börsenflaute hat die Münchener Rück tief ins Minus gedrückt.

Nach der Abstufung des Papiers der France Telecom durch J.P. Morgan könnte dieses unter Druck geraten. Die Aktie der französischen Telekomgesellschaft ist von "Neutral" auf "Underweight" heruntergestuft worden. Auch das Kursziel wurde neu bei 18 EUR festgelegt.

Zu Vivendi Universal berichtete das "Wall Street Journal Europe" (Montagausgabe), dass der Misch- und Medienkonzern voraussichtlich an diesem Montag den Verkauf von Spencers Gift an das Konsortium aus Gordon Brothers und Palladin Capital bekannt geben wird.

/ck/mnr/fp

4604
02.06.2003, 09:57
08:34 - Nestle und Unilever investieren mehr in den chinesischen Eiscrememarkt :rolleyes:


PEKING (AWP/dpa-AFX) - Die Nestle AG und Unilever NV erhöhen einem Pressebericht zufolge die Investitionen in der Volksrepublik China, um ihren Marktanteil bei Eiscreme zu erhöhen. Unilever wolle im laufenden Jahr 150 Mio Renminbi (rund 15,5 Mio EUR) in Werbung für die Marke Wall's stecken, wie die Tageszeitung "China Daily" am Montag berichtet. Nestle habe hingegen keine genauen Zahlen genannt, wolle aber mehr investieren als im vergangenen Jahr.

Der Gesamtmarkt wird vom Verband der chinesischen Back- und Süsswarenhersteller für das vergangene Jahr auf 23 Mrd Renminbi (2,38 Mrd EUR) geschätzt. Bis 2006 soll er auf jährlich 40 Mrd Renminbi wachsen :eek: . Er werde von den beiden ausländischen Konzernen dominiert.

/FX/hi/cs/fp

germanasti
02.06.2003, 10:02
Im DAX ist der Shortdeckungsdruck so gross, dass viele Einelwerte noch gar nicht auf haben :kopf:

germanasti
02.06.2003, 10:05
DAX 2% im plus.

Ob Amerika heute eine Konsolidierung beginnt, nachdem Michele allesamt gedeckt & Fonds monatliches Anlegergeld investiert haben? :rolleyes:

nasdaq10.000
02.06.2003, 10:09
Original geschrieben von germanasti
Kein Mitleid für die Amerikaner, wenn sie in der Hölle verbrennen werden!
Ein wenig Mitleid mit den Sehern des Hinterhersehens hab' ich schon.:D

germanasti
02.06.2003, 10:11
Original geschrieben von nasdaq10.000
Ein wenig Mitleid mit den Sehern des Hinterhersehens hab' ich schon.:D

Schenkst Du mir 2 Euro für ERdbeeren? :cry

germanasti
02.06.2003, 10:12
DAX nun über 2% im plus.


Börsen sind momentan aber für mittelfristige Wirtschaftsszenarien wirklich nicht mehr relevant.

Achtet auf die Schiene Dollar - Gold - Erdöl.
Dort wird die Hyperinflation als erstes eingepreist.

germanasti
02.06.2003, 10:14
02/06/2003 08:47
Händler - Merrill stuft Deutsche-Bank-Aktie auf "Buy" hoch~

London, 02. Jun (Reuters) - Die Analysten der Investmentbank
Merrill Lynch haben nach Händlerangaben die Aktien der Deutschen
Bank [DBK.GER] auf "Buy" von "Neutral" heraufgestuft. Das
Kursziel liege bei 57 Euro, sagten die Londoner Börisaner am
Montag weiter. Merrill Lynch war für einen Kommentar zunächst
nicht erreichbar. Im vorbörslichen Geschäft des Handelshauses
Lang & Schwarz lagen die Papiere der Deutschen Bank knapp zwei
Prozent im Plus.
ers/fun

------

Die Derivategiganten pushen sich nun gegenseitig hoch ;)

germanasti
02.06.2003, 10:15
02.06. 08:07
Heutige Wirtschaftsdaten und Quartalszahlen
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)



Wirtschaftsdaten US 02.06.2003

Index der Einkaufsmanager, Mai, 16.00 Uhr, zuletzt:45,4, Prognose:47,0

Bauausgaben, April, 16.00 Uhr, zuletzt:-1,0%

Autoverkäufe, Mai, 18.00 Uhr

Quartalszahlen US

Dr. Reddy`s Labs
-

Konferenzen

Deutsche Bank 11th Annual Media Conference

Merrill Lynch TMT Conference

Sanford Bernstein Strategic Decisions Conference

--------

Die Prognosen für den EInkaufsmanagerindex sind verdächtig weit unten :ne

germanasti
02.06.2003, 10:17
DAX weiter im Eindeckungsdruck.
Mal schaun ob da nachher ein paar Lebensversicherer Aktien abverkaufen.



Euro möchte hoch,doch da hängt die FED heute heftig drin. Kein Wunder, nachdem Diktator Bush am Freitag höchstpersönlich sagte, Dollar muss stark bleiben.
Hier könnten wir heute ein paar wirklich gigantische Interventionen sehen.




Aussendiensttermin
bis später :)

optim3
02.06.2003, 10:35
Original geschrieben von nasdaq10.000
Ein wenig Mitleid mit den Sehern des Hinterhersehens hab' ich schon.:D

lieber na 100 :)

ich weiß nicht was für drogen du dir einpfeifst, aber es muß schon was stärkeres
sein.
du machst hier immer noch auf überflieger, feierst immer wieder "gewinne" die du
in zukunft, mit deinen "superanlagen :hihi ) einfahren möchtest und denkst, daß
dich auch nur noch einer ernst nimmst.

nimm doch die entwicklung zweier deiner lieblinge in den letzen 12 monaten.

ifx von 18,20 auf 7,80
pm von 61,40 auf 35.

schau in den spiegel, dann siehst du einen, mit dem du mitleid haben solltest. ;)

syracus
02.06.2003, 10:41
Ich sach nur Daaanieeeeeeeeeeeelllllllllllllllllllllllllllllllllllllll :rofl........

paule2
02.06.2003, 10:43
@optim3,

so ist sie halt, unsere Spielkonsolen-gestärkte Jugend, deren volkswirtschaftliche Leistung darin besteht, ihr Ererbtes an der Börse zu verbrennen.

Stell dir mal vor, das Geld ist weg und er müßte arbeiten gehen. Jeder Chef würde unseren begnadeten Hobby-Volkswirt mit Kußhand einstellen.

In 5 Minuten hätte er die komplette Firma revolutioniert, in 10 Minuten wäre er wieder weg.

Vermutlich wird er dann interaktiver Kartenleger mit "seherischen Fähigkeiten"
:hihi :hihi :hihi

4604
02.06.2003, 10:46
:hihi :hihi

syracus
02.06.2003, 10:47
Für einmal W-O, o-k :lach!

Montag, 2. Juni 2003 | 08:10 Uhr [Artikel versenden] [Artikel drucken] [zurück]

Die Herde galoppiert wieder !


Es scheint immer noch Anleger zu geben, die in der laufenden Baisse noch nicht genug Lehrgeld gezahlt haben. Das wäre zumindest eine Erklärung für die Tatsache, dass sich bestimmte Branchen derzeit wieder erstaunlicher Beliebtheit erfreuen.

Chinesische Internet-Aktien und Werte aus dem Bereich Biotechnologie werden in diesen Tagen als die großen Renditejäger angepriesen - wieder einmal.

Wenn Börsenbrief-Autoren in diesem Zusammenhang dann so griffige Formulierungen wie „Dynamit ins Depot“ und dergleichen unters Volk bringen, dann siegt bei manchem Anleger scheinbar immer noch die Gier über den Verstand, und viele greifen zu...

An dieser Stelle war kürzlich schon einmal kurz die Rede davon: Es gibt Phasen an der Börse, da sind den Investoren fundamentale Bewertungskennziffern herzlich egal. Gewinne, Umsätze oder der Buchwert von Unternehmen interessierten auf dem Höhepunkt der Aktienhausse im Frühjahr 2000 niemanden.

Heute sind die Verhältnisse völlig anders. Wer glaubt, in den kommenden Jahren mit überteuerten Aktien das große Geld zu verdienen, der wird sich gründlich verrechnen. Dabei dürfte es kaum eine Rolle spielen, welcher Branche die Titel angehören. Extreme Bewertungsexzesse, die im Frühjahr 2000 ganze Sektoren erfassten, wird es so schnell nicht wieder geben. Dazu wurde zuviel Schaden angerichtet.

Wenn Börsenbriefautoren in diesen Tagen dennoch beliebte Scheinargumente auspacken, wie etwa: „Enormes Potential“, „phantastische Zukunftsaussichten“ oder „sensationelle Ergebnisse“, sollte man erst recht zweimal hinsehen. Mit Speck fängt man Mäuse. Und mit solcher Art von „Analyse“ ahnungslose Kleinanleger.

Zum Fraß vorgeworfen

Klar ist natürlich, dass man die genannten Branchen nicht in Bausch und Bogen verurteilen darf. So manche Biotech-Perle dürfte sich mit sorgfältiger Beobachtung herausfiltern lassen. Und gerade in Asien gibt es Werte, die weit überdurchschnittliches Kurspotential aufweisen. In einem der kommenden Newsletter des Antizyklischen Aktienclubs werden wir das Thema noch einmal aufgreifen.

Dennoch ist jedem Anleger dringend zu empfehlen, luftigen Sprüchen wie „Auf zu neuen Höchstkursen“ und ähnlichem Unfug, der jüngst vor allem im Zusammenhang mit den genannten Branchen in verschiedenen Medien verbreitet wurde, zu misstrauen.

Übrigens noch aus einem anderen Grund: Auch wenn diese Tatsache immer bestritten wird – aber natürlich haben die Schreiber solcher Zeilen längst selbst gekauft und warten jetzt nur darauf, ihre Papiere dem gierigen Volk zum Fraß vorzuwerfen.

Optimistische Ausblicke

Die Einschätzung, dass Bewertungsungleichgewichte an der Börse auf längere Sicht ein Ladenhüter bleiben werden, scheint allerdings noch nicht allzu viele Anhänger zu haben. Übertragen lässt sich der Gedankengang ja auch auf die breiten Märkte. Die ambitionierte Bewertung im S&P 500 beispielsweise hindert zahlreiche Börsenbrief-Autoren derzeit nicht daran, ausgesprochen optimistische Ausblicke für die kommenden Monate zu verbreiten.

Dass derartige Aussagen selbst aus scheinbar berufenem Mund mit größter Vorsicht zu genießen sind, beweisen die wöchentlichen Umfragen von Investors Intelligence. Das Research-Haus erfasst in regelmäßigen Analysen die Stimmung unter professionellen Autoren von Börsen-Newslettern.

Peinlich, peinlich...

Die ursprüngliche Idee von Firmengründer A.W. Cohen war es, anhand der Daten herauszufinden, wann Anleger sich auf die Käuferseite begeben sollten und wann es ratsam ist, sich vom Markt zu verabschieden oder Short-Positionen einzugehen. Die „Profis“ sollten schließlich in der Lage sein, die künftige Entwicklung einigermaßen zuverlässig zu prognostizieren – das jedenfalls war die Annahme.

Dass sich das Ganze letztlich nur als frommer Wusch entpuppte, ist bezeichnend. Ganz nebenbei liefern die Ergebnisse ein Schulbeispiel dafür, warum vor allem antizyklisches Vorgehen an der Börse zu dauerhaftem Erfolg führt.

Es stellte sich heraus, dass die mit viel Getöse publizierten Analysen genauso gut aus der Feder eines herdengetriebenen Kleinanlegers stammen könnten. Die geballte Kraft der professionellen Recherche erweist sich mit schöner Regelmäßigkeit als peinlicher Rohrkrepierer:

Immer dann, wenn die Mehrzahl der Börsenbriefautoren positiv gestimmt ist, ist es an der Zeit, auf die kurze Seite zu wechseln. Und exakt so, wie eine katastrophale Stimmungslage unter den Kleinanlegern ein zuverlässiger Indikator für eine bevorste