Vollständige Version anzeigen : 04.06.03: Power-Punshing von Allan geht weiter. Doch der Dollar!
Vetinari
04.06.2003, 22:30
1,15 ... 1,10 ... 1,06 ... 1,00 ... 0,96 ...... 0,75 :schaf:
:gusa
germanasti
04.06.2003, 22:30
hirse:
Während des 1999 & 00er-Moves floss echtes Geld ohne Ende in die Börsen. Damit war es zwar trotzdem eine Übertreibung, aber eben eine von den Anlegern inszenierte.
Guck wie sich die Börsen seit August letzten Jahres entwickeln.
Das ist doch nur noch ein Geschiebe, dass Greenspan zwischendrin sogar als Intervention entlarvt.
Die erstne 30 Minuten kkräftig hoch, dann stundenlang bei hohem Volumen quer, ehe es die letzten 30 Minuten erneut steigt.
Da ist nix echtes dran :(
germanasti
04.06.2003, 22:35
04.06. 22:30
Xilinx bestätigt Planzahlen
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)
Xilinx (WKN: 880135, US: XLNX) rechnet laut eines heute abgehaltenen Zwischenquartalsupdates im Juniquartal mit einem sequentiellen (Quartal-zu-Quartal) Umsatzwachstum zwischen einem und fünf Prozent. Die Bruttomarge soll bei 60% liegen. Damit bewegt sich das Unternehmen innerhalb der bisherigen Prognosespanne.
germanasti
04.06.2003, 22:38
Greenspan wird nun eine jahrelange seitwärtsphase inszenieren wollen, so wie in Japan.
Doch floss dort damals permanent echtes Kapital in den Markt, da aufgrund funktionierender Weltwirtschaft immer wieder einige an Japan glaubten.
Dem ist nun aber nicht mehr so. Dementsprechend sehen wir Geldmengen- & Derivate-Ausweitungen wie noch niemals zuvor.
Hyperinflation in Amerika kommt ! :sss
Original geschrieben von sabbel
optim3 kommt auch zum boardtreffen:)
http://op.netzscheune.de/forum/index.php?act=ST&f=5&t=1288&hl=&view=findpost&p=49912
N 8 :zz
germanasti
04.06.2003, 22:40
Da ist ja der 03 wieder :D
Was macht Palladium?
Original geschrieben von germanasti
Da ist ja der 03 wieder :D
Was macht Palladium?
:cry
frag mich lieber was platin macht. :D
germanasti
04.06.2003, 22:43
Biste nun der platin-bub? :hihi
Original geschrieben von germanasti
Biste nun der platin-bub? :hihi
:hihi
nein, aber palladiumstände mit - 0,27 % werden nicht gemeldet! :mecker:
platin plus 3,43 %
Vetinari
04.06.2003, 22:47
Jo , da ist der O3 ;)
Blieni - mal sehen :hihi ... es ist in die sterne geschrieben ;)
Und DCX hat nicht unter 25 gefallen ... es musst ein neue Bull markt sein :schaf:
:gusa
germanasti
04.06.2003, 22:47
:hihi :hihi :hihi
gold könnte nun unter Druck kommen.
Mal gucken ob es sich nochmal rettet, oder 345-342 kommen
@germanasti
kannste mir den heutigen gold-chart ausdrucken??
hab keinen drucker hier und sowas muß ins archiv.
datt knallt bald!!! :D
germanasti
04.06.2003, 22:49
Trotzdem könnte es vorher auf 345 fallen. :hihi
muss aber nicht
allan ist kurz vor seinem Ende.
hi vetinari :)
was meinste zum gold???
alle welt muß jetzt draufhaun.
meinste die schaffens???
würde gerne meine physischen bestände aufstocken.
Der S&P 500 hatte vor einem Jahr schon mal den Abwärtstrend geknackt!
http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=.GSPC&Titel=S&Src=reu&Za=w&Ct=b&Lg=n&An=Vol&An2=none&AnOrg=&Ad=&St=01.06.2000&Et=10.08.2002&Zs=&Sc=a&avg1=&avg2=&drawFrame=lo&sCt=&ChartHoehe=334&Ho=410&Br=746&Ts=292988
Der Rest ist auch bekannt!
germanasti
04.06.2003, 22:50
Ob der Nikkei heute nacht die GD200 knackt?
Schlaft gut :)
Original geschrieben von germanasti
Trotzdem könnte es vorher auf 345 fallen. :hihi
muss aber nicht
allan ist kurz vor seinem Ende.
das war kein scherz.
druckst du mir das teil aus??
oder hat heute einer nen gold-chart reingestellt, der sich nicht verändert?
Original geschrieben von optim3
N 8 :zz
na geht doch :cool: :) :cool:
und woran lag es? :rolleyes:
Vetinari
04.06.2003, 22:54
O3 - ich glaube wir gehen unter nach $345 ... glaube da gibts ein gap noch offen.
Frage ist wer fallt schneller ... Gold oder Banana :hihi
Dann rund $335 als boden.
Im moment ist es rund 310 Banana pro oz ... glaube es war nur 300 Banana am tief punkt bei $320.
Hoffentlich naechste mal geht Gold hoch ohne der (T)Euro :D
:gusa
Frontman
04.06.2003, 22:54
schicker tag heute :cool: alles schön grün :lach
du die hören einfach nicht auf :hihi
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=sohu&compidx=NASDAQ%3A3291&comp=sina+ntes+redf+pcntf+sify&ma=0&maval=9&uf=0&lf=512&lf2=0&lf3=0&type=2&size=3&state=8&sid=183754&style=320&time=8&freq=1&nosettings=1&rand=9619&mocktick=1
noch nen schönen abend :)
1,15 ... 1,10 ... 1,06 ... 1,00 ... 0,96 ...... 0,75
Aber nur, wenn die Notenpresse kaputt geht!
Immerhin, stellt euch mal vor, die FED muß die Zinsen wieder erhöhen. Die ganzen Häuslebauer, die ihre Substanz verkonsumiert haben, gehen über den Jordan.
Und die armen Banken und notleidenden Milliardäre müssen die vielen kleinen Häuslein übernehmen.
Fragt mal die Papa´s wie das vor ca. 30 Jahren war.
;)
Halber Liter
04.06.2003, 22:57
unglaublich, was so eine 9000 alles anstellen kann :hihi
schon sind sonst ganz vernünftige menschen schon wieer der meinung,
dass gold auf 330 fällt, tstststs......
morgen geht es intraday kurz unter 360, morgen abend stehen wir da
wo wir heute auch sind, das gleiche für den euro.....
morgen ist shortday, was für traumchancen, die Deutsche bank bei 55 jetzt,
10 euro am stück, aber alle sind bullish :hihi :hihi :hihi
Original geschrieben von Vetinari
Hoffentlich naechste mal geht Gold hoch ohne der (T)Euro :D
:gusa
jo, das wärs! :gusa
@o3
speicher dir den doch als jpg.
da kannste dann ne "dia-show" machen. ;)
Original geschrieben von sabbel
1)
na geht doch :cool: :) :cool:
2)
und woran lag es? :rolleyes:
1)
jo, geht wieder.
2)
lassen wir das. :)
kannst ja bei palaver nachlesen.
matze hats da erklärt.
DANKE :) für deinen besuch bei palaver.. :):):)
Original geschrieben von mrabc
@o3
speicher dir den doch als jpg.
da kannste dann ne "dia-show" machen. ;)
gibts ne kurze erklärung wie das geht?
der noch besser:
mach du das und legs mir in die box! :D
Abend:),
Amis im Overdrive-Mode....... Zuletzt bekommt Vetinari seine 90 im BPNDX :hihi :ne....
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=FR%3A005730&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=183759&style=320&time=8&freq=1&nosettings=1&rand=6499&mocktick=1
:rolleyes: :kiss:
EADS, Flag, weiter auf 10.80€....
syr
Vetinari
04.06.2003, 23:06
O3 - bei $359 konnten Stops von die Longs sein ... bei $335 ist schluss
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=4&minYear=839548800&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=GLD.FX1&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=GLD.FX1&sTimeframe=3M&sTimestamp=1046991600+1054767600+839548800&selected=chart
Paule - haben sie teuer Deutschen drucker oder billig Japanische Drucker ;)
So lange gibts noch baume , er druckt :hihi
(T)Euro chart sied aus wie Nasdaq in 1999/2000 ;) :schaf:
:gusa
Frontman
04.06.2003, 23:10
Druck aus Brüssel
Telekom erhöht Preise
Telekom-Kunden müssen sich auf Preiserhöhungen gefasst machen. Die Deutsche Telekom darf laut Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation ihre Preise für analoge Anschlüsse bis 2004 um zehn Prozent erhöhen. Die Erhöhung beruht auf einer Forderung der EU.
Der Präsident der Bonner Behörde, Matthias Kurth, sagte in Bonn, unter der Voraussetzung einer weitgehend unveränderten Preisentwicklung dürfe die Telekom in den Jahren 2003 und 2004 die monatlichen und einmaligen Anschlussentgelte insgesamt um voraussichtlich zehn Prozent anheben. Für digitale Anschlüsse (ISDN und DSL) gilt diese Genehmigung den Angaben zufolge nicht. Kurth fügte hinzu, er gehe davon aus, dass die Telekom damit der Forderung der Europäischen Union nach Erhöhung der Anschlussgebühren nachkommen könne.
Die EU hatte von der Deutschen Telekom wettbewerbsgerechte Preisen gefordert. Die Telekom behindere mit zu niedrigen Preisen den Wettbewerb, hieß es in Brüssel, und die EU hatte deshalb Ende Mai sogar ein Bußgeld gegen die Deutsche Telekom in Höhe von 12,6 Mio. Euro verhängt; mit den jetzt genehmigten höheren Preisen kann diese abgewendet werden.
Die Telekom selbst wollte die Gebühren für die analogen Anschlüsse von rund 28 Millionen Kunden zuletzt um einen Euro erhöhen, wurde in diesem Vorhaben aber von der Bonner Regulierungsbehörde gestoppt. Diese beugte sich jetzt offenbar dem Druck seitens der EU, den diese mit der Geldbuße auf die Telekom ausgeübt hatte. Die Deutsche Telekom muss sich als marktbeherrschendes Unternehmen seine Preise seit 1998 von der Regulierungsbehörde genehmigen lassen.
Sollte die Telekom den von der Regulierungsbehörde genehmigten Spielraum voll ausnutzen, dann müssen Kunden mit analogen Anschlüssen mit einer Anhebung der monatlichen Grundgebühr um rund zwei auf 14 Euro (ohne Mehrwertsteuer) rechnen. Alternativ könnte die Telekom auch die Einmalentgelte für Neuanschlüsse oder die Übernahme von bestehenden Anschlüssen anheben.
Die Gebühren für den Wechsel eines Kunden zur Konkurrenz darf die Deutsche Telekom nicht erhöhen. Der Konzern hatte bei der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation einen entsprechenden Antrag gestellt, der abschlägig beschieden wurde. Damit bleibt die so genannten Umschaltgebühr unverändert bei 4,40 Euro.
http://www.n-tv.de/3164697.html
:gomad :gomad :gomad
@o3
da gibts nich viel zu erklären.
http://cdchart.innovative-software.com/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=na&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=839548800&sAv1=38&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=GLD.FX1&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=GLD.FX1&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+839548800
du willst den chart speichern?
dann gehe mit der maus auf das bild, dann rechte maustaste. da erscheint ein menü.
dort steht dann u.a. "Bild speichern unter..." >> draufclicken und dann speichern wie ne exceldatei oder sonstwas und dabei merken wo du das abspeiccherst. thats it.
die coba-bildchen speicherts als gif ab, was aber keinen großen unterschied macht zu jpg (zumindest für den normalen nutzer).
versuchs mal. :cool:
@vetinari
zocken die auf schlußkursbasis??
356 hatten wir schon einige mal übern tag.
so für ein paar sec! ;)
Vetinari
04.06.2003, 23:11
Syr :hihi ... zuruck nach 83 heute :rolleyes: ... gibts viele platz noch :D
VIX immer noch uber 22 ;)
Gibts Puts auf der $BPNDX ?? :schaf:
:gusa
Wenigstens machen sie's nun in aller Öffentlichkeit und unübersehbar :rolleyes: .....
Original geschrieben von optim3
DANKE :) für deinen besuch bei palaver.. :):):)
bin dort auch gelegentlich sehr gerne ;)
jetzt aber zu schmidt ......
Heute Show Nr.: 1257Beginn: 23:18:28 Uhr
@mrabc
danke, :) hat geklappt. :D
eigentlich einfach, wenn man weiß wie es geht. :confused:
muß mir echt mal 2 stunden zeit nehmen um alles zu können!:mad:
Vetinari :), 2 mal 30. Mai und er steht bei 91 ;)...... Aber Puts, kaum :schaf: :rofl..... Die FED flutet, Greenspan sagte ja "we will never run out of ammo"..... Euro macht zumindest AuT-Test, dann weitersehen. Parität wird's nicht :lach.....
syr
4:16pm 06/04/03 [XLNX] XILINX EXPECTS JUNE QUARTER REVS UP 1-5% SEQUENTIALLY
10 XLNX NM 108,494 29.3100$ 17:16:22.5 111 -0.7020$ -2.34%
Island AH :rolleyes: , wurde wohl mehr erwartet :gusa?
syr
Vetinari
04.06.2003, 23:21
O3 - steht nur wenn COMEX offen ist ... ausser COMEX ist nicht viel los.
Aber solche rutsch nach unten oder oben ausser die wichtige stunden kann ein vorbild sein fur morgen ;)
Jemand will raus ... oder jemand versucht die Japsen unter druck zu setzen ... und beste spiele ist wenn die Amis schoen in bett sind :hihi
Aber wie immer , alles hangt von der Dollar ... und das hangt von Wimchen morgen :rolleyes:
Mal sehen :D
:gusa
Vetinari
04.06.2003, 23:23
MSFT auf tauch kurs nach boerslich :rolleyes:
Wer hat diese mal verkauft :hihi :schaf:
:gusa
@vetinari
dann hoffen auch wir mal auf die japaner! :gusa
n 8 :zz
http://ichart.yahoo.com/b?s=msft
Thanks For Selling First, Steve
by: zorrothefox2002 06/04/03 05:17 pm
Msg: 655429 of 655446
This memo should have been issued before he sold more than a billion dollars of the stock. JMHO.
****************************
Ballmer memo targets Linux
By David Becker
Staff Writer, CNET News.com
June 4, 2003, 12:21 PM PT
Microsoft CEO Steve Ballmer identified Linux and open-source software as key competitive challenges to the company in a memo sent to all employees Wednesday.
"In this environment of lean (information technology) budgets and concerns about Microsoft's attention to customers, noncommercial software such as Linux and OpenOffice is seen as an interesting, 'good enough' or 'free' alternative," Ballmer wrote in his annual letter summarizing Microsoft's market position and its goals for the coming year.
"Noncommercial software products in general, and Linux in particular, present a competitive challenge for us and for our entire industry, and they require our concentrated focus and attention," Ballmer wrote.
"IBM's endorsement of Linux has added credibility and an illusion of support and accountability," Ballmer continued, "although the reality is there is no 'center of gravity,' or central body, investing in the health and growth of noncommercial software or innovating in critical areas like engineering, manageability, compatibility and security."
http://news.com.com/2117-1016-1013124.html
:bump @ ballmer
N8:)
syr:zz
Dank blieni ;) erst in der afterhour einen short auf die NASDAQ gewagt, aber fällig wäre sie trotzdem:
http://a676.g.akamaitech.net/f/676/838/1m/dynamic.nasdaq.com//graphs/n100afterhour.gif
Gute Nacht! :zz
MSFT auf tauch kurs nach boerslich
Wer hat diese mal verkauft
Für den DOW ist das kein Problem. Allerdings hat mich der Split schon gewundert.
Der war wohl für die Schäfchen und für die DOW-Pflege.
:lach
Paule - haben sie teuer Deutschen drucker oder billig Japanische Drucker
So lange gibts noch baume , er druckt
@vetinari,
wer glaubt, daß mit der Produktivitätsteigerung neuer Druckerpressen der Wert des Dollar steigt, der muß schon mindestens im mittleren Management der Deutschen Bank angekommen sein.
:hihi :hihi :hihi
Es wird keinen nachhaltigen konjunkturellen Aufschwung geben
von Jochen Steffens
Oder: Vom Automarkt über Deflation zur Nanotechnologie.
Da es bis zum nächsten Zahlenreigen ein wenig ruhiger an den Börsen zugeht, nutze ich mal die Zeit für einen längeren Text.
Auf dem amerikanischen Automarkt (die heutigen Zahlen weiter unten) entsteht gerade ein längerfristiges Problem für die Autowirtschaft, dass nicht mehr so leicht zu lösen sein wird. Die amerikanischen Verbraucher haben sich an die Kaufanreize der Autofirmen derart gewöhnt, dass eine einzelne Automarke nicht mehr zurückrudern kann. Damit entsteht eine Form der "Deflation". Das Angebot ist einfach zu groß, der Markt gesättigt. Der Konkurrenzkampf wird über den Preis geführt. Die Preise sinken, bzw. die Kaufanreize der Firmen werden gesteigert (was im Prinzip auf das Gleiche herauskommt). Die Gewinnmargen werden damit geringer, so dass die Produktivität (Verhältnis Aufwand zum Erfolg) gesteigert werden muss. Daraus resultierende Kostensenkungsprogramme führen zu weiteren Arbeitsplatzabbau. Häufig wird allerdings dabei auch die Qualität der Produkte verringert. Der Konkurrenzkampf wird härter, die Preise sinken weiter. Die Folge, es überleben die Firmen, die es schaffen, möglichst kostengünstige, gute Produkte sicher an den Mann zu bringen.
Sie sehen im amerikanischen Automarkt ist "Deflation" in vollem Gange. Dabei unterscheidet sich diese Art der Deflation von den historischen Deflationskatastrophen in einem wichtigen Punkt:
Vereinfachte Definition: Eine Inflation entsteht, wenn zu viel Geld im Umlauf ist, mit der Folge, die Preise steigen. Ein Deflation also umgekehrt, wenn zu wenig Geld umläuft, so dass die Preise fallen. Ein Grund für die Deflationskatastrophen der Geschichte war, dass es zu einer Verknappung des Geldes kam. Und daraus resultiert die Ansicht, dass man bei Deflationsgefahr nur die Geldmenge erhöhen muss.
Das ist auch der Grund, warum die FED versucht, durch Ausweitung der Geldmenge einer Deflation vorzubeugen. Frei nach dem Motto, wir können die Geldmenge so weit erhöhen wie wir wollen. Nur die "Geldmenge" ist bei der aktuellen Deflationsgefahr gar nicht das (wirkliche und einzige) Problem. Die Entwicklung auf dem Automarkt zeigt: Nicht nur die Verknappung der Geldmenge fördert Deflation. Selbst wenn Geld vorhanden ist, kann auch ein großes Überangebot zu deflationären Tendenzen führen. Denn an welcher Stelle letztlich der Geldfluss gestört wird, bei der Geldmenge, oder bei Kaufbereitschaft, ist offenbar egal.
Stellen Sie sich vor, sie haben ausreichend (nicht zu viel!) Geld. Sie haben sich an ihren Fernseher gewöhnt, er läuft. Warum sollten Sie sich einen neuen kaufen? Mit ihrem Auto sind sie mehr als zufrieden. Ihr Staubsauger läuft bestens. Und ihre Stereoanlage macht auch noch anständig Lärm. Warum sollten sie kaufen? Aber die Wirtschaft produziert immer mehr, immer billiger. Damit produziert sie weit mehr, als wirklich gebraucht / verbraucht wird.
Bisher versuchten die Unternehmen diese Situation zu lösen, indem sie "Kaufanreize" durch "Neuentwicklungen" schafften. Auf das Beispiel Fernsehen angewendet: Buntfernsehen, Stereofernsehen, Videotext, Hifi Dolby Surroundsystem, Flatscreens. Das hat auch bisher bestens funktioniert. Nach jeder Neuentwicklung kam es aber auch zu einer kleinen Sättigung und damit Produktinternen "deflationären" Tendenzen. Die neuentwickelten Produkte wurden immer billiger. Meistens wurden dann schnell neue Produktentwicklungen auf den Mark gebracht. (Dieser Prozess beschleunigte sich, immer schneller kam es zu Neuentwicklungen, um den Preisverfall entgegenzutreten)
Der größte bekannte "Kaufanreiz" der letzten Jahre geschah durch die Entwicklung der Computerchips, die sicherlich einer der Hauptgründe für diese gigantische Hausse bis März 2000 war. Immer neue Produkte regten den Konsum an, immer schneller Chips ermöglichten die vollständige Revolution nahezu aller Produktbereiche (und Produktionsbereiche). Immer schneller wurden neue Gebrauchsgegenstände entwickelt, gekauft, mehr produziert, mehr verdient, mehr ausgegeben. Diese Spirale brach nach dem Internethype und der daraus resultierenden Frustration ( das Internet erfüllte die hohen Konsumerwartungen nur zu einem sehr geringen Teil, also eher gar nicht) völlig ein. Da im Moment keine revolutionären Neuentwicklungen zu erkennen sind, bleiben die Märkte "gesättigt". Nahezu jeder hat ein Handy, einen Computer, einen tollen Fernseher, eine Hifianlage etc. Es wird für die Produzenten immer schwieriger neue Produkte an den Kunden zu bringen. Erschwerend kommt eine gewisse Hightechverdrossenheit hinzu. Der Produktrausch, der durch die Entwicklung des Chips entstand ist und der damit verbundene Konsumrausch sind an einem Endpunkt angelangt. (Natürlich hat der Börsencrash auch eine Menge Geld vernichtet. Dieser Umstand und andere Faktoren wie Zukunftsängste, Arbeitslosigkeit, etc haben zusätzlich zu einer Verminderung der Kaufbereitschaft geführt, ebenso wie die Schuldenbelastung der privaten Haushalte).
Nun kommt es zu dieser so typischen Gegenbewegung. Neue Produkte, die wieder eine erhöhte Kaufbereitschaft erzeugen, sind kaum noch zu erwarten. Auch weil durch Kostensenkungen natürlich gerade die wichtigen Investitionen im Bereich Forschung wegfallen. Also gerade in dem Bereich, der wieder neue Produkte auf den Markt bringen könnte. Sehen Sie sich in diesem Zusammenhanf die Digitalkameras an. Deren "Erfindung" hat noch einmal einen kleinen Boom bewirkt. Aber ein großer umfassender Boom, wie durch die Erfindung des Computerchips an sich, ist zurzeit nicht zu erkennen. Die Kostensenkungen führen dazu, dass weniger verdient wird, mehr Arbeitslosigkeit entsteht. Auch das wirkt sich weiter belastend auf den Konsum aus. Es wird noch weniger konsumiert. Die Nachfrage und die Kaufbereitschaft sinken noch weiter gegenüber dem Angebot. Diese Spirale steht uns nicht bevor, in dieser Spirale sind wir bereits mitten drin: Folge: Eine Deflation, deren Hauptproblem nicht die Geldmenge, sondern die Konsumbereitschaft ist.
Vielleicht verstehen Sie jetzt, warum in Japan die Versuche, die Geldmenge zu erhöhen, um damit die Deflation zu bekämpfen, so kläglich gescheitert sind. (Aber auch die Versuch die Konsumbereitschaft selbst anzukurbeln, sind in Japan gescheitert). Und vielleicht verstehen Sie auch, warum ich denke, dass Alan Greenspan genau den gleichen Fehler wie die Japaner macht und warum ich denke, dass egal was Alan Greenspan auch macht, dieser Prozess einfach nicht zu vermeiden ist. Vielleicht schafft er es, sie nach hinten zu verschieben, was den Effekt allerdings noch verstärken dürfte. Diese deflationären Tendenzen sind die natürliche Folge des gigantischen Technologiesprungs der 80er und 90er Jahre. Deswegen bin ich auch davon überzeugt, dass es zu keiner nachhaltigen Konjunkturerholung kommen wird! Daraus folgt: Die Börsen werden weiter fallen, so länger diese Rallye dauert, um so tiefer. Danach werden sie in eine lange Phase der Seitwärtsbewegung mit leicht fallender Tendenz einmünden.
Es sei denn: Es wird eine neue Technologie entwickelt, die einen neuen ähnlich umfassenden "Konsumrausch" bewirken kann, wie einst der Computerchip. Das heißt, eine Technologie, die genauso weitgreifend alle Bereiche unseres Alltags verändern wird. In ferner Zukunft kann ich zumindest eine Entwicklung erkennen, die das theoretische Potential hat, wieder einmal die gesamte Produktpalette zu revolutionieren: Die Nanotechnologie. Dazu habe ich vor einiger Zeit meinen Schwager konsultiert. Ich überlegte nämlich, einen Teil meines Geldes in Nanotechnologiefirmen zu investieren und damit meine Rente zu sichern. Er ist Physikprofessor und forscht im Bereich der Oberflächenphysik. Er meinte, dass in den nächsten 10–15 Jahren mit einer solchen Entwicklung sicher nicht zu rechnen sei. Dazu stecke die Nanotechnologie noch zu sehr in den Kinderschuhen. Nun gut. Aber ich beobachte die Entwicklung auf diesem Sektor mit großer Spannung.
Mehr als fraglich ist, ob man diese strukturellen Problemen durch geldpolitische, sozialppolitisch oder andere politische Konzepte, Theorien und Strategien entgegentreten kann. Das gelang in Japan nicht, weil es nicht gelingen konnte und ich vermute, das wird auch nicht in Amerika und erst recht nicht in Europa gelingen. Vielleicht sollten die Staaten nicht versuchen die Deflation zu verhindern, sondern sie fördern. Denn es könnte sein, so mehr man sie verhindert, so mehr wird sie verlängert. Also eine kurze heftige und schmerzvoll Deflation, verbunden mit einer maßvollen Geldpolitik. Wie kontrolliertes Fieber bei einer Krankheit. Ansonsten stehen uns vielleicht harte 12–15 Jahre bevor.
Eins noch zum Schluss: Natürlich ist der obige Text nur ein dürftiger Ausschnitt des gesamten Problems. Die gesamten wirtschaftlichen Probleme und deren Zusammenhänge zu beschreiben, die kaum überschaubaren Einflüsse auf die globalen Wirtschaftstrukturen in Worte zu fassen, dürfte eine nicht zu bewältigende Aufgabe darstellen. Die verschiedensten Ansätze und Einflüsse werden heftig und äußerst kontrovers diskutiert. Damit bleibt es dabei: An den Börsen kann alles geschehen, auch das Gegenteil. Und glauben Sie mir, ich bin froh um diesen Umstand, denn er bedeutet: Wirklich keiner kann absehen was passieren wird: Die Börse bleibt somit spannend.
Warum die Insider der Technologiefirmen allerdings gerade verkaufen? Vielleicht weil die Bullenquote März 2000 Niveau erreicht hat? Lesen Sie dazu den Bericht von Eric Fry.
62,9 % Bullen
von unserem Korrespondenten Eric Fry in New York
Die Kurse der US-Anleihen sind wieder etwas zurückgekommen, und das Rohöl ist wieder über die Marke von 30 Dollar pro Barrel gestiegen. Der steigende Rohölpreis ist für John Myers, den Herausgeber von "Outstanding Investments", keine Überraschung. Er prognostiziert seit Wochen, dass die schnelle Beendigung des Irakkriegs den Bullenmarkt im Öl nicht schnell beenden würde. Im Gegenteil – Myers sagte voraus, dass die Preise für Rohöl und Erdgas weiter steigen würden. Der Rohölpreis (Lieferung Juli) steht bei rund 30,70 Dollar pro Barrel, der Preis für Erdgas (Lieferung Juli) steht bei 6,415 Dollar.
Früher wurden steigende Inflationspreise als Vorzeichen einer Inflation angesehen. Aber in der heutigen intelligenten, völlig abgesicherten Welt, können steigende Ölpreise glücklich mit einer weitverbreiteten Deflations-Phobie koexistieren.
Trotz mancher Rückschlage bleiben die Investoren am Aktienmarkt optimistisch, ja, überschwänglich. Leider ist ein begeisterter Investor oft ein falsch liegender Investor. Mit anderen Worten, Investoren tendieren dazu, übermäßig optimistisch zu werden, unmittelbar vor scharfen Selloffs. Wenn die Vergangenheit der Prolog ist, dann sollten die Bullen unter den Kleinanlegern Grund zur Nervösität haben.
Laut einer aktuellen Umfrage (Quelle: American Association of Individual Investors) ist die Stimmungslage derzeit sehr bullisch. 62,9 % der individuellen Investoren bezeichneten sich selbst als "Bullen", während nur 14,3 % von sich sagen, dass sie "Bären" sind.
Merkwürdigerweise zeigen diese Umfragewerte die höchste bullische Stimmung seit März 2000 – dem letzten Monat der Spekulationsblase. Am 10. März 2000 erreichte der Nasdaq-Composite Index sein Allzeithoch von 5.132,52 Punkten – ein Punktestand, der 222 % über dem aktuellen Niveau liegt. Oder, wenn man es positiver formulieren will: Wenn man am 10. März 2000 alle Aktien des Nasdaq-Composite gekauft hätte, würde man jetzt NUR 7 Jahren mit 15 % jährlichen Gewinnen brauchen, um wieder bei plus/minus Null zu sein.
Sonderfall US-Immobilienaktien, die in den letzten Wochen zu den Highflyern gehörten, obwohl hier eigentlich alles für fallende Kurse spricht. Michael Santoli vom Barron`s Magazin meint dazu: "Es muss noch nicht einmal eine Spekulationsblase am Immobilienmarkt selbst geben – die US-Bauaktien sind auch so reif für einen gefährlichen Kursverfall."
"Sie werden zunehmend verwundbar, da sich langsam die Erwartung durchsetzt, dass sie nicht ewig wachsen können ... Ein Hedgefondsmanager, der angeblich seit letzter Woche auf fallende Kurse bei diesen Titeln gesetzt haben soll, betont, dass die Gewinne einiger dieser Unternehmen auf Landkosten basieren, die vor Jahren zu relativ niedrigen Preisen gekauft worden waren. Dadurch sehen die Gewinnmargen besser aus. Gleichzeitig kaufen sie weiter Land, von Verkäufern, die sich des steigenden Wertes ihrer Grundstücke völlig bewusst sind. Also beginnen die Kosten zu steigen. Die Bestände an vorhandenen Häusern, die zum Verkauf stehen, beginnen zu steigen – ein potenzielles Zeichen einer Abschwächung der Konsumentennachfrage. Weil die Zinssätze schon ziemlich tief sind, können sie auch nicht mehr viel fallen, um die Nachfrage zusätzlich anzuspornen ... und eines Tages werden diese Argumente für die Investoren ziemlich wichtig sein. Aber wer weiß, wann?"
Wahr genug, und ich möchte noch hinzufügen, dass ein weiteres Argument für die Käufer von Aktien aus dem Sektor "US-Immobilien" sehr bald wichtig werden könnte: Die Entwicklung am US-Arbeitsmarkt. Arbeitslose Amerikaner kaufen weniger Häuser.
Morgen werde ich mich mit dem US-Arbeitsmarkt befassen, um zu sehen, wie er aussieht ... und um einschätzen zu können, wie zuversichtlich – oder nervös – die amerikanischen Häuslebauer sein sollten.
Quelle: investorverlag.de
cloneshare
05.06.2003, 01:10
$/€ auf Parität bei der $druckerrei
den € Hassern fallen echt lustige Sachen
und dann noch auf 0,75 :rolleyes: :hihi
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