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Vollständige Version anzeigen : Wir reiten den Goldbullen! (und andere Edelmetalle)


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mfabian
02.08.2003, 16:08
Wenn wir uns das untenstehende Zwei-Jahres Chart des Goldpreises anschauen, stellen wir unschwer fest, dass seit dem Tiefpunkt im April 2001 die 200 Tagesdurchschnittslinie MA(200) einen wunderschönen Support für den Goldpreis geboten und immer ausgezeichnete Einstiegspunkte geliefert hat.

http://123homepage.hometown.aol.de/xxkuehe/images/chart[2].jpg

Hier noch Link auf ein etwas besseres Chart:
http://stockcharts.com/def/servlet/SC.web?c=$GOLD,uu[h,a]daolyyay[df][pb50!b200!f][vc60][iut!Ub14!Lh14,3]&pref=G


Dezember 2001, August 2002, Oktober 2002, April 2003, Juli 2003 und zuletzt dieser Tage Anfang August wurde die 200 GD getestet. In fast allen Fällen ist der Goldpreis sauber an der 200 GD abgeprallt und ist danach in der Grössenordnung von 10% gestiegen.

Ausnahme war die Übertreibung im Februar dieses Jahres, wo der Goldpreis wegen des Irak-Krieges einen zusätzlichen "Angst-Schub" nach oben auf $389 erhielt. Entsprechend stark sank der Goldpreis im April und verharrte dort etwa zwei Wochen lang knapp $3 unterhalb der GD 200 (die lag damals bei $325).

Aber auch dieser Durchbruch war - wie wir mittlerweile wissen - alles andere als nachhaltig. Gold hat im wesentlichen auch hier wieder sauber nach oben gedreht.

Netto ist Gold also seit April trotz steigender Börsen um 8% gestiegen. Um wieviel wird es dann wohl erst steigen, wenn die Börsen abschmieren und der Dollar seinen Bärenmarkt fortsetzt?

Rein aufgrund dieser charttechnischen Betrachtungen komme ich zur Überzeugung, dass jetzt, Anfang August 2003 bei einem Goldpreis von rund $345 der ideale Einstiegspunkt für Gold gekommen ist! :ek

Nicht etwa, dass die Charttechnik das einzige Argument für Gold ist. Es gibt eine Vielzahl fundamentaler Gründe, die dafür sprechen, dass der Goldbulle erst am Anfang steht. Über die fundamentalen Gründe haben sich bereits intelligentere Leute als ich ausführlich geäussert, sodass ich mich hier nur auf eine stichwortartige Zusammenfassung einlasse:

1. Es wird mehr Gold verbraucht (4000 T pro Jahr) als gefördert wird (2500 T)

2. Reine Papierwährungen wie der Dollar haben erst eine 30 jährige Geschichte (vor 1971 war der Dollar an Gold gebunden), müssen ihre Krisenfestigkeit also erst noch unter Beweis stellen. Gold hingegen ist eine weltweit bewährte Währung seit 5000 Jahren.

3. In Zeiten von Bärenmärkten und fallenden Börsen (und das ist trotz der Zwischenrally seit März der Fall) hat sich Gold immer als Krisenwährung bewährt.


Reiten wir also gemeinsam den Goldbullen.

Aus Schweizer Sicht eignen sich hierzu die Gold-Calls XAUUA (Laufzeit 09/03) und der etwas weniger aggressive XAUFU (Lz. 12/03)

Auf ein Kursziel und einen Zeithorizont möchte ich mich nicht festlegen, da gibt es erfahrenere User in diesem Forum. Aber ich meine, dass wir $370 in den nächsten 4 Wochen wieder sehen sollten.

Experten rechnen mit $400 per Ende Dezember, $500 per April 2004 und einem Ende des Gold-Bullen auf einem Niveau von $3000-5000.

Mal sehen, ob dieser Thread so lange Bestand hat ;)

Marcus

mfabian
02.08.2003, 17:40
Fri Aug 1, 2003
Gold Market Summary
Author: Jim Sinclair

In My Opinion Stand Your Ground Because:
1) The Cartel is scared to death that I am right about a pending major up move in gold.
2) Today was pure bluff by floor traders for the cartel.
3) It was ticked down on absolutely NO VOLUMEat all.
4) The weakness has no fundamental substance.
5) The bond market is in more than serious trouble.
6) The bond market has the capacity to take the US dollar to under .92, not helped by higher rates.
7) The US dollar economy is leaderless.
8) The US Treasury is playing Russian Roulette with China.
9) The US dollar rally that was in place seems as if it was getting supplied in each minor push up, a change in market appearance from the week before.

In believe that this is the time you must stare down the opposition and not panic. This is the time to stop selling weakness and buying strength but reverse those failed tactics borne of a lack of understanding. We have worked together for more than 18 months now. If you believe that I know gold then stand firm with me. If you need your hand held, you know where I am. Fax 860 364 0673 & 860 364 1019. I bought December 360s calls today and will buy December 350s, 360s & 370s on Monday and Tuesday and Wednesday. This is not trading. This is taking a stand based on proprietary internal technical numbers that have served me well all my career. For you I suggest just standing pat if you have no margin demands. If you trade gold on a significant margin then you have done what I have told you not to do. That is madness when we are in a pitched battle for $430 and higher.

Stare the Gold shorts down and you own them. Anything you run from will beat you to a pulp. If the kitchen (gold) is too hot you do not belong here. I do.


---
Ab hier solltet ihr dem Original Link folgen und weiterlesen: Sehr schöne Charts und Erläuterungen ...


Quelle: http://www.jsmineset.com/s/Home.asp

warrants-trading
03.08.2003, 11:50
Gold call denn xauva hat den besseren spread move ...
dazu ein 350 bis sept

die letzte woche hatte ich mit xauvy mehr spass short seit 365
ziel 340 ...
danach wieder 360-370
mittelfristig aber 320!!

syracus
03.08.2003, 12:12
Moin,

2) Today was pure bluff by floor traders for the cartel.
3) It was ticked down on absolutely NO VOLUMEat all.
5) The bond market is in more than serious trouble.

Und genau deshalb: Geduld, Geduld und nochmals Geduld. Was kommen muss, wird kommen. Und nie, einfach nie, von solchen "Lastminute-Bash's" verunsichern lassen. Denn der Blick auf den HUI beruhigt doch sehr, der hat nicht annähernd die Bewegung im physischen Gold mitgemacht :).......

syr

niemandweiss
03.08.2003, 12:57
schwarz oder rot :confused: :nw

01.08. 18:52
GOLD konsolidiert deutlich!
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)



Goldpreis pro Unze aktuell 351,6 US $

Die Unterstützung bei 355 US $ konnte nicht eingehalten werden. Stattdessen ist der Rückfall auf eine wichtige Unterstützung direkt darunter bei 350,75 US $ erfolgt. Diese Unterstützung muß halten, ansonsten ist das kurzfristige bullishe Scenario aufzugeben und ein Rückfall bis auf 340-343 US $ wahrscheinlich.

Wenn die 350,75er Supportmarke gehalten werden kann, dann würde die nächste Aufwärtsbewegung in Richtung 363 US $ Marke bevorstehen. Unter kurzfristigen Gesichtspunkten stellt die 350,75 US $ Marke also eine Schaltstelle dar.

http://213.133.110.12/charts/fightmyfriend-x/sky2/tgo2770.gif

niemandweiss
03.08.2003, 13:01
http://www.goldseiten.de/fremd/smartinvestor-zaruma.pdf

mfabian
03.08.2003, 15:47
Original geschrieben von warrants-trading
Gold call denn xauva hat den besseren spread move ...
dazu ein 350 bis sept

die letzte woche hatte ich mit xauvy mehr spass short seit 365
ziel 340 ...
danach wieder 360-370
mittelfristig aber 320!!

Wenn Du den Ausstieg bei 365 geschafft hast, dann Hut ab!

Ich bin bei $346 bzw. $343 long gegangen, und habe mir als Ziel $370 gesetzt. Da dieses Zeil nicht erreicht wurde, bin ich nicht ausgestiegen. Schade, das hätte mit XAUUA 129% Gewinn gebracht.

Ich hätte da zwei Fragen an Dich:

Erstens, wie bestimmst Du das Kursziel für den Upmove bzw. wann erkennst Du, dass Du aussteigen musst?

Zweitens, warum siehst Du mittelfristig den Goldkurs bei $320? Das wäre nicht nur der Durchbruch von $343 sondern auch der Durchbruch der "Maginot-Linie" von $326?

pheidros
03.08.2003, 16:27
:lach

mfabian
03.08.2003, 17:38
Original geschrieben von pheidros
Edelmetalle sind der Markt, der als nächste Sau durchs Dorf getrieben wird. Von den 4 Mainassets: Aktien, bonds, Immobilien und commodities (hier speziell Edelmetalle), sind allein die Edelmetalle nach wie vor stark unter- und nicht wie die anderen assets überbewertet. Inflationsbereinigt sind die Edelmetalle spottbillig.

Freitag war nur eine Warnung des Kartells, alle defendinglines des Kartells in der Vergangenheit, 290, 325, 350 sind nach oben durchbrochen. Da stehen zuviele Leute am Eingang, die gerne zu reduzierten Preisen einsteigen möchten.

Silber halte ich derzeit für noch aussichtsreicher als Gold. Ausbruch aus dem Dreieck nach oben ist erfolgt. Hier liegt mein Schwerpunkt gegenwärtig.

Es gibt aber auch andere nette Investments. Zink ist auf Höchstpreisniveau. Jubilee läuft auch nicht schlecht :)

Herzlichen Gruß

Silber habe ich leider nur am Rande verfolgt aufgrund von Postings von Optim3. Aber um die Fundamentals und Charttechnik habe ich mich - auch urlaubsbedingt - noch nicht so recht kümmern können. Vielleicht kannst Du diese Lücke hier füllen? Silber, Platin?

Marcus

pheidros
03.08.2003, 18:59
:lach

niemandweiss
03.08.2003, 19:50
Aus der FTD vom 4.8.2003

Edelmetalle: Spekulanten treiben Goldpreis nach unten
Von Alexander Zumpfe

Massiver Verkaufsdruck hat den Goldpreis belastet. Händlern zufolge bauten spekulative Marktteilnehmer große Teile ihrer Pluspositionen ab.


Financial Times Deutschland

niemandweiss
03.08.2003, 22:53
:cool:

http://www.sharelynx.net/Charts/600yearsilver.gif

niemandweiss
03.08.2003, 22:55
more (click) (http://www.sharelynx.net/Charts/Historical.htm)

http://www.sharelynx.net/Charts/600yeargold.gif

http://www.cairns.net.au/~sharefin/Charts/aucst.gif

Ibykus
03.08.2003, 23:18
am Montag bestehen gute Chancen für ein Trendwechseltag beim Gold und einem anschließenden Anstieg bis zum 14.08. :)

bzgl. 4.8. - vor 5, 34 und 89 Tagen ein Hoch sowie vor 13 Tagen ein Tief

pheidros
03.08.2003, 23:46
:lach

warrants-trading
04.08.2003, 06:21
Guten morgen mfabian

Xauvy ist ein put bin bei 365 eingestiegen ...

zu deinen Fragen:
1.ich schaue zum teil auf die charttechnik und zum teil auf die psychologische verfassung des marktes im vergleich zu den Devisen- und Aktienmärkten.

2.zum durchbruch nach unten ich erwarte 10% höhere Aktienkurse noch in diesem Jahr
Gold wird sich dann bei 320-325 einpendeln

niemandweiss
04.08.2003, 09:51
Goldpreis bald bei $450 ?
04.08. / 09:24


Das weltweit größte Goldförderunternehmen Newmont Mining ist in Person von President Pierre Lassonde der Meinung, dass der Goldpreis in den kommenden 12 Monaten um $100 auf $450 ansteigen werde. Hauptgrund dafür werde ein anhaltender Dollarrückgang sein, wenn das US Handelsdefizit weiter in den Blickpunkt gerate, so Lassonde.

Im Vorjahr hatte Lassonde richtig einen Goldpreis Anstieg auf $350 vorhergesagt. Aktuell notiert der Goldpreis bei über $348 pro Unce.

© BörseGo

optim3
04.08.2003, 11:31
Original geschrieben von mfabian
Silber habe ich leider nur am Rande verfolgt aufgrund von Postings von Optim3. Aber um die Fundamentals und Charttechnik habe ich mich - auch urlaubsbedingt - noch nicht so recht kümmern können. Vielleicht kannst Du diese Lücke hier füllen? Silber, Platin?

Marcus

öhm.... :rolleyes:

hatte eigentlich nix neg. über silber geschrieben.

mfabian
04.08.2003, 12:42
Original geschrieben von optim3
öhm.... :rolleyes:

hatte eigentlich nix neg. über silber geschrieben.

Hab' ich auch nicht so gemeint. Im Gegenteil, Du hast mein Interesse an Silber geweckt aber ich haben leider noch keine Zeit gefunden, mich mit Silber (übrigens auch mit Platin und Palladium) näher zu befassen.

Schade, denn so hab' ich die Silber-Rally nicht mitgetraded. :(

Marcus

mfabian
04.08.2003, 13:41
Original geschrieben von warrants-trading
Gold wird sich dann bei 320-325 einpendeln

Damit gehörst Du zu den wenigen Spekulanten, die ich kenne, die nicht bullisch für Gold sind :confused:

Darf ich nach Deinen Gründen fragen? Ich nehme an, Du kennst bereits die Argumente, die für einen Goldbullen sprechen wie

1.) Verbrauch höher als Förderung
2.) Fluchtwährung bei schwachem Dollar
3.) Sicherer Hafen wenn die realen Zinsen ins negative rutschen.
etc.

Was sind Argumente gegen Gold?

Marcus

warrants-trading
04.08.2003, 14:04
negativ für Gold:

1.) dollar wird stärker
2.) Aktien steigen
3.)eine aktien blase wird sich wieder aufbauen


Gruss Daytrader

mfabian
04.08.2003, 14:25
Original geschrieben von warrants-trading
negativ für Gold:

1.) dollar wird stärker
2.) Aktien steigen
3.)eine aktien blase wird sich wieder aufbauen


Gruss Daytrader

1.) Dollar wird nicht stärker sondern schwächer. Das muss er auch, denn der Geldmengenausweitung in den USA steht kein entsprechendes Wirtschaftswachstum gegenüber. Ergo mehr Geld als Waren, was zu Inflation führt und zu einer Schwächung des Dollars.

2.) Seit April sind Aktien gestiegen, Gold aber auch. Da gibts keinen Widerspruch.


3.) Eine Aktienblase muss sich gar nicht aufbauen, bei einem KGV von 30 beim SP500 sind wir bereits mitten drin in der Blase. Schliesslich lag das KGV beim DJ im September 1929 bei 29 als die Blase platzte. Da gibt es sehr viel Korrektur-Potential nach unten. Auf alle Fälle mehr Potential nach unten als nach oben finde ich.

Ich meine, wenn Gold schon bei steigenden Aktienkursen gestiegen ist, wie wird es dann wohl erst steigen, wenn die Blase platzt? Das muss nichtmal ein Crash à la 1987 sein (obschon auch hierzu die Chancen bestehen). Da genügt schon die allgemein - auch von den Bullen - erwartete Korrektur um 10-15%.

Marcus

warrants-trading
04.08.2003, 14:44
nun zum KGV s&p 500:
dies ist heutzutage nicht mehr so aussagekräftig
wenn da titel wie amzn yhoo ein kgv über 100 haben bringt das den schnitt recht hoch

mfabian
04.08.2003, 15:25
Zunächst zum KGV:

Ich hab hier ein paar interessante US-Zahlen, Stand 31.7.03

Zahlen in Klammer sind Vormonat bzw. Veränderung zu Vormonat.

NASDAQ 100

KGV: 38.4 (+2%)
Fairer Wert bei KGV 14.0: 633
Überbewertung: 174% (+5%)
Anzahl Firmen mit KGV über 50: 18
Anzahl Firmen ohne Earnings: 29


S&P 500

KGV 25.8 (+5%)
Dividendenrendite: 1.74% (+0.06%)
Fairer Wert bei KGV 14.0: 536
Marktkapitalisierung: $9.080 Milliarden (+1%)
Firmen, die Verluste schreiben: 17% (-1%)


Dow 30

KGV 24.3 (+5%)
Dividendenrendite: 2% (+0.11%)
Fairer Wert bei KGV 14.0: 5320 (-2%)
Überbewertung: 74% (+8%)
Firma mit höchstem KGV: IP, 116.5 (+90%)
Firma mit niedrigstem KGV: MO, 7.7 (+17%)


M3: $8.730 Mia (+0.8%)



Quelle: Zeal Intelligence Newsletter August www.zealllc.com

---

Es ist mir schon klar, dass viele Spekulanten im Moment nicht auf das KGV schauen. Das ist ja der Grund, weshalb Aktien-Preise ungerechtfertigt in den Himmel steigen. Aber langfristig gesehen ist das KGV bzw. die Dividendenrendite der einzig sichere Wertmassstab für eine Aktie. Schlussendlich macht es keinen Sinn, in Aktien zu investieren, wo 2% Rendite rausschauen, wenn man mit viel sichereren Obligationen 4% Rendite erwirtschaften könnte. Das wird sich also ausgleichen.

Bisher war es in der Geschichte immer so, dass die Aktienkurse in langen Zyklen um den fairen Wert (d.h. KGV 14 und Dividendenrendite von 4.5-6%) eingependelt haben. Mal drüber und mal drunter. Im Moment liegen wir weit über dem fairen Wert und die nächsten Jahre werden wir noch weiter den Kurs richtung darunter ansteuern.

Marcus

warrants-trading
04.08.2003, 15:29
Ja ich bin da voll deiner meinung ich würde auch keine Aktie kaufen mit einem kgv über 50...
es gibt aber genug interessante firmen mit einem guten kgv plus einer guten dividenden rendite
zb xom pfe mo nesn novn


gruss daytrader

mfabian
04.08.2003, 15:59
@daytrader,

Jesse Livermore hat mal gesagt:

Der Investor ist an langfristigen Anlagen interessiert. Er analysiert Fundamentaldaten, vergleicht eine Firma mit ihren Konkurrenten, beobachtet Renditen, Gewinne etc.

Dem Spekulanten sind Fundamentaldaten völlig egal. Ihn interessieren lediglich die kurzfristigen Bewegungen. Er kauft Aktien, wenn sie steigen und verkauft wenn sie fallen. Ob der Kurs fundamental gerechtfertigt kümmert ihn dabei nicht.


Darf ich Dir - schon aufgrund Deines Nicknames - unterstellen, dass Du eher in die Kategorie "Spekulant" gehörst?

Oder wie würdest Du selbst Deine Anlagestrategie umschreiben?

Marcus

warrants-trading
04.08.2003, 16:24
Spekulant ist kein schönes wort...

ich bin Daytrader
und ich lebe davon seid 3 jahren ...

Der Erfolg an der Börse hängt zu 80%
von psychologischen Faktoren ab
und nur 20% von der Methode


Gruss Daytrader

niemandweiss
04.08.2003, 19:41
Original geschrieben von warrants-trading
negativ für Gold:

1.) dollar wird stärker
2.) Aktien steigen
3.)eine aktien blase wird sich wieder aufbauen


Gruss Daytrader

sie hat sich bereits aufgebaut :cool:

Etatdefizit dieses Jahres ca. 450 Mrd. US$ (vergangenes Jahr 157 Mrd. US$). Arbeitslosenquote ca. 6,4 % so hoch wie seit neuen Jahren nicht mehr, Leistungsbilanzdefizit ca. 5 % des BIP ebenfalls Rekord, Sparquote an der Nullgrenze. KGV´s des US-Marktes, die an die Zeit von vor dem Crash 2000 erinnern.

Der nächste Crash steht unmittelbar bevor :p

niemandweiss
04.08.2003, 19:47
Original geschrieben von warrants-trading
Spekulant ist kein schönes wort...

ich bin Daytrader
und ich lebe davon seid 3 jahren ...

Der Erfolg an der Börse hängt zu 80%
von psychologischen Faktoren ab
und nur 20% von der Methode


Gruss Daytrader

und die Jahre davor ? :p :rolleyes:

niemandweiss
04.08.2003, 21:24
Dr. Schulz neue Chartanalyse (leider nicht auf dem laufenden :cool: )

http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/goldanalyse.htm

Da Gold bereits am Freitag die unter Begrenzungslinie mit 345,90 erreicht hat, dürfte es bereits wieder auf dem Weg nach oben sein oder wenigstens an seiner grünen Widerstandsline abgeprallt sein.

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5d&type=line&bNews=1&asc=lin&dsc=abs&avg1=200&avg2=100&avg3=50&avgtype=simple&ind0=SRS&ind1=MACD&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1

http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/gold-kurz.gif

mfabian
04.08.2003, 23:55
Original geschrieben von niemandweiss
Dr. Schulz neue Chartanalyse (leider nicht auf dem laufenden :cool: )
Auf dem laufenden oder nicht, Gold ist bereits seit gestern wieder auf 349.6 gestiegen.

Hier die Live-Kurse:


https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1


http://www.kitco.com/images/live/gold.gif


Marcus

niemandweiss
05.08.2003, 00:25
mfabian, nichts anderes hab ich versucht auszudrücken :confused:
Dr. Schulz-Chart hatte den Fall Freitag und anschließenden Anstieg halt noch nicht enthalten , daher "nicht auf dem laufenden"

egal :rolleyes: hoffe nur, daß der Trend nach dem Verlauf der US-Börsen heute anhält :cool:

mfabian
05.08.2003, 01:27
Original geschrieben von niemandweiss
mfabian, nichts anderes hab ich versucht auszudrücken :confused:

Das wollte ich auch gar nicht behaupten. Dein Thread war halt einfach der Anknüpfpunkt für die aktuellen Daten. Sorry, wenn Du mich missverstanden hast. :)

Marcus

warrants-trading
05.08.2003, 06:35
niemandweiss...

die Jahre zuvor Hobby trader ...

Hier noch ein paar gute Sprüche:


Risiko entsteht dann, wenn Anleger nicht wissen, was sie tun.


Geld kommt – Geld geht. Man sollte nur eine Regel beachten:
Es muss mehr kommen als gehen!


gruss daytrader

pheidros
05.08.2003, 06:55
:lach

Vetinari
05.08.2003, 10:39
Gold sales ...


Central banks sell 280 tonnes of gold in H1-GFMS
Tuesday August 5, 2:58 am ET

KALGOORLIE, Australia, Aug 5 (Reuters) - Central banks worldwide sold a combined 280 tonnes of gold in the first half, the same as the first half of 2002, but still hold enough to match global demand for nearly a decade, researcher Gold Fields Mineral Services said on Tuesday.

The 15 central banks in Europe which agreed in September 1999 to limit combined sales to 400 tonnes a year, accounted for 80 percent of the sales between January and June, Gold Fields analyst Tim Spencer told Reuters.

But the sales hardly made a dent in central bank caches of the precious metal.

"The banks still hold 32,200 tonnes of gold," Spencer said.

Investors also melted down 20 percent more jewellery and other gold items in the last half to take advantage of a rise in gold prices, injecting 480 tonnes of so-called "scrap" gold into the market, Spencer said.

This was partly offset by gold mining houses, which delivered 295 tonnes of gold to close out hedge books in the half year, he added.

Miners have been unwinding hedges -- yet-to-be-mined nuggets sold at a fixed price -- to gain more exposure to market prices, which should average $360 an ounce this year, Spencer said.

http://biz.yahoo.com/rm/030805/minerals_gold_2.html


Was ist wenn in 2004 diese Washington Agreement nicht neu gemacht ist ??

Alle in Europa verkaufen ... Alle in Asien kaufen ... und die Amis machen nix :hihi

:schaf:

niemandweiss
05.08.2003, 10:55
Original geschrieben von warrants-trading
niemandweiss...

die Jahre zuvor Hobby trader ...

Hier noch ein paar gute Sprüche:


Risiko entsteht dann, wenn Anleger nicht wissen, was sie tun.


Geld kommt – Geld geht. Man sollte nur eine Regel beachten:
Es muss mehr kommen als gehen!


gruss daytrader




Hobbytrader in den Jahren, wo man die fettesten Gewinne machen konnte, in dem man das Wort "traden" getrost an die Garderobe hängen konnte? In der Zeit kam darauf eher darauf an, die "heissesten Renner" (d. h. entweder US-Hightechs oder naja ... NM-Techs) zu finden und liegen zu lassen bis sie steuerfrei waren.

Unter den Umständen glaub ich auch nicht , daß du mit den hier genannten Börsenweisheiten (Psychologie) seit drei Jahren vom Traden lebst, sie klingen zwar gut, aber sind letztendlich inhaltlos.

Bleib bitte trotzdem, macht mir Spaß sowas :p

niemandweiss :cool:

pheidros
05.08.2003, 11:02
:lach

niemandweiss
05.08.2003, 11:05
Original geschrieben von Vetinari
Gold sales ...


Was ist wenn in 2004 diese Washington Agreement :cool: :rolleyes: nicht neu gemacht ist ??

Alle in Europa verkaufen ... Alle in Asien kaufen ... und die Amis machen nix :hihi

:schaf:




Genau darauf läuft es wohl hinaus !? :lach Die Amis waren schon immer etwas Besonderes und müssen sich jetzt halt auch etwas "ganz besonderes" einfallen lassen, nur was kommt letztendlich dabei heraus ? :confused:

http://www.taurosweb.de/

Was wird aus dem Washingtoner Goldabkommen ? – Von Herbst 2004 an kann eine physische Verkaufswelle drohen
(18.07.2003)

Am Goldmarkt wird es langsam für jene interessant, die längerfristig disponieren müssen oder wollen. Es geht um die Frage, ob und, wenn ja, wie das im September 1999 geschlossene Washingtoner Goldabkommen verlängert wird, wenn es im September 2004 ausläuft. Die Ortsbezeichnung Washington führt in die Irre. Auf das Abkommen haben sich 15 europäische Zentralbanken mit Rückendeckung ihrer jeweiligen Länder verständigt. Dass es in Washington geschlossen und bekanntgegeben wurde, war eher ein Zufall.

Sinn dieses Abkommens war und ist, die Goldabgaben der verkaufswilligen europäischen Zentralbanken zu begrenzen und zu koordinieren, um den seinerzeit vom niedrigen Goldpreis hart bedrängten Produzentenländern Luft zu verschaffen.

Hinter den Kulissen wird schon seit längerem darüber diskutiert, wie das Abkommen verlängert werden könnte. Dabei spielt der Umstand eine bedeutende Rolle, dass vor einiger Zeit auch die Deutsche Bundesbank, die bisher praktisch nichts aus ihren Reserven abgab, Verkaufsabsichten geäußert hat.

Wegen der misslichen Haushaltslage und der Verletzungen der Maastricht-Kriterien suchen mehr und mehr Regierungen in Europa nach Möglichkeiten, ihre Kassen zu füllen. Nicht alle von ihnen können ohne weiteres auf die Goldreserven ihrer Notenbanken zurückgreifen. Dafür wären, wie vor allem in Deutschland, Gesetzesänderungen erforderlich.

Der Bundesbank geht es nach Aussagen ihres Präsidenten Welteke nur darum, einen Teil ihrer "toten" Goldreserven in Erträge abwerfende Investments umzuwandeln. Der Staat bekäme im Falle von Verkäufen nach dem gegenwärtigen Gesetzesstand nichts.

Es kann sehr gut sein, dass politische Interessen und Einwirkungen eine Verlängerung oder eine Neuauflage des Washingtoner Goldabkommens verhindern. Dann allerdings würden wohl Dämme brechen, weil jede Zentralbank wieder nach eigenem Gusto Gold verkaufen und/oder ausleihen könnte.

Zusammen mit den bis zum Herbst 2004 gewiss stark nachlassenden Käufen der Goldproduzenten, mit denen sie ihre Sicherungs- und Vorausverkäufe (Hedge Books) abbauen, könnte sich daraus eine fundamentale Konstellation ergeben, die den Goldpreis massiv unter Druck setzen würde.

Dies ist und bleibt aber nur ein, wenn auch gewichtiger Aspekt für den Goldmarkt. Daher sollte er bei allen mittel- bis längerfristigen Überlegungen nicht vergessen werden.


Arnd Hildebrandt

Herausgeber

Silvereagle
05.08.2003, 11:34
Silberhausse mit ungewissen Vorzeichen

Zürich (vwd) - Der Silberpreis schwankt gegenwärtig an den Edelmetallmärkten auf dem höchsten Stand seit zwölf Monaten. Während Silber im vergangenen Jahr innerhalb einer verhältnismäßig engen Bandbreite von 4,40 bis 4,50 USD je Feinunze handelte, hat das Metall in den vergangenen Tagen die Marke von fünf USD durchbrochen. Allerdings bewegt sich dieser Aufwärtstrend auf trügerischem Eis, wie Marktbeobachter anmerken. Silber profitiere, ähnlich wie Gold und Platin, seit Monaten von Investoren, die sich über die wenig verheißungsvolle Entwicklung der Weltwirtschaft Sorgen machen und hoffen, sich durch den Kauf von Edelmetallen vor weiteren Kurseinbrüchen an den Wertpapiermärkten abzusichern.

Rohstofffonds hätten deshalb damit begonnen, nicht nur Gold auf Termin zu kaufen, sondern sich durch den Erwerb von Terminkontrakten am Silbermarkt zu diversifizieren. Diese Anlagepolitik könnte sich allerdings in den kommenden Monaten als verhängnisvoll erweisen. Das weiße Metall habe seinen Glanz als Währungsfundament schon längst verloren und sei zum reinen Industriemetall geworden. Die drei Großabnehmer seien etwa zu gleichen Teilen die Elektronik, das Schmuckgewerbe und die Fotobranche. Nach der Jahresstudie "Silver Survey" der Marktanalytiker von Gold Fields Mineral Services, Lonodn, hat die weltweite Silberverarbeitung im vergangenen Jahr um 3,5 Prozent auf 838,2 Mio Unzen abgenommen.
Dabei habe sich die Nachfrage der Schmuckindustrie und der Hersteller von Silberwaren um neun Prozent verringert, vor allem in Indien. Der Bedarf der Fotoindustre sei um vier Prozent auf 205,3 Mio Unzen zurückgegangen. Auf der Angebotsseite stagnierte 2002 die Minenproduktion bei 585,9 Mio Unzen. Die Differenz zur Nachfrage sei durch Verkäufe der Regierungen aus strategischen Reserven, der Wiederverwertung von Altsilber und Desinvestitionen der Anleger wettgemacht worden. Im laufenden Jahr dürfte der Bedarf der Fotoindustrie den markantesten Rückgang unter den Silberverarbeitern verzeichnen.

Berücksichtige man, dass die Fotobranche noch im Vorjahr 205,3 Mio Unzen benötigte und sich der Rückgang noch in Grenzen hielt, dürfte sich 2003 die Verwendung von Digitalapparaten auf Kosten der herkömmlichen Fotobranche mit der Verwendung von silberhaltigem Filmmaterial umso stärker bemerkbar machen. Es ist sogar damit zu rechnen, dass sich der Verbrauch dieser Branche auf einen schwindenden Prozentsatz verringern wird, ein Rückgang, der durch die beiden anderen genannten Großabnehmer kaum kompensiert werden kann.

Auf der Angebotsseite sind aber keine Anzeichen bemerkbar, die auf eine spürbare Abnahme hinweisen. Nach neuesten Angaben dürfte die Minenproduktion 2003 gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig zurückgehen. Produktionsdrosselungen in den USA und in Mexiko werden durch eine Steigerung des Ausstoßes in Australien, Kanada und Russland beinahe wettgemacht. Die zwangsläufige Konsequenz dieser Entwicklung ist ein drohendes Ueberangebot und die Aussichten auf längerfristig erneut sinkende Silberpreise.
vwd/AWP/5.8.2003/gos


Quelle: http://www.vwd.de/vwd/news.htm?id=20672911&navi=home&sektion=marktberichte

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Silberangebot geringer als Silbernachfrage und es werden langfristig sinkende Silberpreise erwartet. ;)

niemandweiss
05.08.2003, 11:56
32 Jahre Dollarstandard


Es ist kaum zu glauben, aber der Juli ist schon wieder vorüber. Die Zeit scheint zu rasen.
Und ich war in den letzten Tagen auch ziemlich im Stress. Ich war Gastgeber einer Konferenz in Paris. Leute aus Deutschland, Rumänien, Polen, Südafrika, Großbritannien, Frankreich, Spanien und den USA waren gekommen, um Addison Wiggin und meine Wenigkeit reden zu hören. Wir haben eine gute Show geliefert. Wir hatten parallel dazu zwar etwas Zeit, für den Investor`s Daily zu schreiben – aber keine Zeit zum Nachdenken.

Der Anleihenmarkt ist wieder gefallen. In ein paar Wochen haben die Anleihenkurse die Gewinne von 4 Jahren abgegeben. Stellen Sie sich die armen Leute vor, die US-Anleihen im Juni zu Renditen von 2,5 % gekauft haben – im Glauben, sie würden das sicherste Investment auf diesem Planeten erwerben. Stattdessen haben diese Anleihen 10 % an Wert verloren.

Ich bin noch nicht davon überzeugt, dass das bedeutet, dass die USA nicht mehr den "japanischen Weg" gehen werden. Aber ich bin mir sicher, dass das das Ende von irgendetwas bedeutet.

Ja, liebe(r) Leser(in) – ich kann auch über andere Dinge als den Dollarstandard schreiben; wenn ich in der letzten Zeit sehr viel zu diesem Thema geschrieben habe, dann liegt das nur daran, dass ich versuche, herauszufinden, was als nächstes passieren wird (mehr dazu weiter unten).

Ich weiß, wie der Dollarstandard begann: US-Präsident Nixon stand unter Druck und gab das Versprechen auf, die amerikanische Währung mit Gold zu decken. 32 Jahre später befinden sich 9 Billionen Dollar in ausländischen Händen ... das US-Leistungsbilanzdefizit hat mehr als 500 Mrd. Dollar pro Jahr erreicht ... und das US-Haushaltsdefizit (nur Bund) ist auf rund 400 Mrd. Dollar gewachsen. Die Versuchung, den Dollar etwas weniger wert zu machen (weil dann die Schuldenlast erleichtert wird), ist groß. Fed-Gouverneur Ben Bernanke hat diese Absicht nicht nur gestanden; sondern sogar versprochen. Wenn die Ausländer ihr Geld, das sie Amerika geliehen haben, mit dem gleichen Wert zurückerhalten, dann wird das nicht sein Fehler sein!

Ich könnte mir vorstellen, wie das alles endet: Wie in den argentinischen Pampas ... also mit Bankrotten und Verzweiflung. Aber ich bin mir nicht sicher, ob die US-Wirtschaft nicht vorher auf dem Weg einen Stopp in Japan macht.

Ein Freund von mir ist gerade in Buenos Aires. Es sei eine schöne Stadt, berichtet er, die so aussieht, als sei sie einmal reich gewesen. Sie ist vergleichbar mit Paris, nur etwas heruntergekommen ... und mit vielen Bettlern. Die Leute durchwühlen die Mülltonnen, um etwas zu finden, das sie essen, tragen oder verkaufen können.

Warum hat die argentinische Zentralbank nicht einfach die Leitzinsen gesenkt? Das soll doch ein Wundermittel sein. Vielleicht hat sie darüber nie nachgedacht ...



Dollarstandard, die zweite

... Der Dollar ist wieder gestiegen, fast bis auf 1,12 Euro. Und eine Unze Gold kann man für nur 354 Dollar kaufen. Ich denke, dass der Euro bis auf mindestens 1,50 steigen wird ... und dass es mehr als 1.000 Dollar kosten wird, eine Feinunze Gold zu kaufen. Wann? Das kann ich nicht sagen, aber Investoren, die über entsprechende Investments nachdenken, sollten nicht zu lange zögern.

... Ein weiterer Leserbrief (wegen der Konferenz – siehe oben – hatte ich wenig Zeit für eigene Artikel):

"1929 gab es den schwarzen Freitag an der Wall Street, wie wir alle wissen. Damals waren es die Bundesstaaten und nicht die US-Bundesregierung, die die Banken und Brokerhäuser regulierten. Und in New York wurde nichts getan, um die Exzesse zu korrigieren, die zu der Panik führten. Und die Panik an der Wall Street breitete sich über ganz Amerika aus, wie eine finanzielle Pest, die von der Fed noch unterstützt wurde. Die Fed ließ das Geldangebot knapp (damals herrschte noch der Goldstandard), und sie verschlechterte die Lage noch, indem sie Drittländern erlaubte, bei Transaktionen untereinander den Dollar als Abrechnungswährung zu nutzen. So war es z.B. Brasilien und Deutschland möglich, den gegenseitigen Handel in Dollar durchzuführen – was dazu führte, dass aus den USA Gold in eines der beiden Länder exportiert wurde."

"1933 wurde Franklin Delano Roosevelt neuer Präsident der USA. Seine erste Amtshandlung? Das Gold der Nation zu konfiszieren. Dann den Dollar abwerten – von 20 Dollar pro Feinunze Gold auf 35 Dollar pro Feinunze Gold. Ein Wertverlust für die nationale Währung von 435 in 2 Monaten. Jetzt gab es noch weniger Geld in einer Nation, die pleite war. Nach mehreren Jahren des `New Deal` (so wurde die Rooseveltsche Politik genannt) hatten die USA 1939 mehr Arbeitslose als 1933."

"Wie konnte man das Problem lösen? Um mit den Worten von Roosevelt zu sprechen, mit `Battleships` – also mit Kriegsschiffen, und anderen militärischen Gütern. Und das ist eine andere Story."

Investor – Verlag 04.08.2003

Vetinari
05.08.2003, 12:09
Tag pheidros ... wieder aktiv mit Gold ;)


Wer verkauft ... die Eurolander mit probleme ... F und D sind favorit :rolleyes: ... und sie haben (auf papier ;)) viel Gold in die Banken , hinter die Amis.

Buba Ernst labbert ohne ende uber ein verkauf ... heiss luft oder will er Gold in wertlos papier tauschen (wie England :mo) :hihi

Eichel braucht geld ... was besser als ein verkauf von Deutsche Gold :rolleyes:

Frankreich steht auch in der selbe boot.

Was macht der Schweiz ?? ... vielleich kann unsere freunde hier sagen ob sie fertig sind oder nicht ... Holland , Portugal waren auch verkaufer die letzen jahren ... sind sie fertig ?

Kanada will kein Gold mehr ... bald hat GG mehr gold als der Central Bank :hihi


Amis werden nie verkaufen ... sie haben und wollen ein monopole auf Gold ... Greenspan weisst wer Gold hat , hat ein bishen "echte" geld wenn der ganze fiat papier system zusammen brecht :D


Asien kauft klar ... sie wollen die reseverven bauen weil sie haben fast nichts.


Frage ist nur ob in spaet 2004 ein flut auf der markt kommt ... was macht Frankreich ?? ... und ob Buba ihr Gold zuruck kriegt von DB und Commerz-pleite-bank von die vorwards verkauf spielerei ... manche leute denken Ernst hat kein Gold mehr , alles ist schoen verkauft :D

Mal sehen :D

:D

Vetinari
05.08.2003, 12:21
Ein "good start" :D ...


India Gold-Imports start rising before festivals
Tuesday August 5, 5:11 am ET

BOMBAY, Aug 5 (Reuters) - Gold imports by India, the world's largest consumer, have started rising after a seasonal lull of about two months, with jewellery makers stepping up buying for the upcoming festival season, traders said on Tuesday.

Gold demand is usually dull in the monsoon months of June and July. Retail buying begins rising in mid-August with the start of the festival season and peaks in October with Diwali, the Hindu festival of lights.

"Daily imports into Bombay have surged to about 400 kg from just 100 kg a week ago as jewellery manufacturers want to be prepared for festival sales," said Prithvi Raj Kothari, a bullion dealer.

India imports an average of 1.6 tonnes of gold a day to meet about 70 percent of its annual consumption of more than 800 tonnes, which is one-fifth of global demand.

Gold imports into the southern city of Madras have jumped to about 125 kg a day from almost nothing a week ago, said bullion trader Ranjit Rathod.

He said a drop in world prices was also spurring purchases.

Global gold prices were quoted at about $350 an ounce on Tuesday, down from $361.50 a week ago.

The festival surge could be muted if global prices rise, traders said.

"Many people will defer gold buying if prices rise to about $370 an ounce," said Nayan Pansare, a senior official with jewellery trading firm, Intergold (India) Pvt. Ltd.

Traders said gold demand in rural India, which accounts for about two-thirds of the country's demand, was also likely to be better this year as good monsoon rains had brightened prospects for a good harvest in the winter months of October and November.

Last year, the country faced its worst drought in 15 years, which lowered farm output and rural incomes.

"Many farmers will invest their surplus money in gold and silver in the coming months as the crop outlook seems good," said Rathod. "Demand will surge further in October after the harvest."



Naja ... vor letzte jahr sie haben gesagt niemand wird kaufen uber $300 :rolleyes: :hihi

Wenn sie clever sind , sie kaufen jetzt vor der Dollar , Freddie und Fannie implodieren und Gold geht durch $400.

Naechste jahr sie sagen ... niemand wird kaufen wenn Gold uber $500 steht :hihi

:gusa

Vetinari
05.08.2003, 12:28
Wow - news ist voll mit Gold heute :hihi ...


AngloGold likely to reduce Ashanti gold hedges fast
Tuesday August 5, 6:14 am ET
By James Regan

KALGOORLIE, Australia, Aug 5 (Reuters) - South Africa's AngloGold Ltd (ANGJ.J) said on Tuesday it was likely to act fast to reduce Ashanti Goldfields Ltd's (AGC.GH) gold hedge book if it succeeded in buying the Ghanian mining house -- a move that analysts and traders expect to support the gold price.

Ashanti's hedge book brought the company to the financial brink in 1999 when bullion prices unexpectedly leapt, leaving it committed to buying high and selling low through a complex options structure.

Ashanti has since simplified its hedging, with some 6.4 million committed ounces, but still shows an unrealised loss of $108 million.

"We would be likely to move quickly to reduce their hedge book, as we are doing with our own," an AngloGold spokeswoman told Reuters.

European traders said a speedy move would enable Anglogold to make a profit as the gold price still looked favourable.

"People are going to expect the buying to come in as it's still a good price for them to buy at...so it is in Anglogold's interest, if they are wanting to do this at a profit, to get it done quickly before interest rates start moving up again," said Rory Mcveigh of Mitsubishi London.

AngloGold earlier said Ashanti's top shareholder agreed to support its $1.1 billion acquisition of the African mining company, though the transaction's fate still rests with the government of Ghana.

The merger, formally unveiled on Monday in New York after being publicly proposed in May, would, if approved, bring AngloGold neck-and-neck with rival Newmont Mining Corp. (NYSE:NEM - News) as the world's top gold producer. It would also bolster the company's long-term reserves by more than 30 percent.

Once one of the world's most-hedged gold miners, AngloGold has been reducing its own hedge book in order to gain more exposure to the market price of gold, which has climbed 10 percent in the last 12 months.

Hedging involves selling yet-to-be-mined nuggets at a preset price. The tactic protects miners when prices fall, but can backfire, as was the case with Ashanti, when gold goes up.

Analysts said the deal might extend the positive impact of producer buy-backs, which they cited as the major support for bullion prices in the past two years.

"I think this deal provides evidence that de-hedging will continue and possibly more than people had assumed would be the case," Societe Generale economist Stephen Briggs said.

"If you continue to get takeovers by particularly people who don't hedge at all of companies that do hedge -- that will be positive."

UNWINDING POSITIONS

AngloGold removed about 800,000 ounces of gold from its hedge book in the last quarter, leaving it with 8.3 million ounces pre-sold and it was continuing to unwind its positions, the spokeswoman said.

AngloGold's board recently reduced the maximum level of hedging the company may hold to 30 percent of the next five year's production from 50 percent previously.

Lonmin Plc, a 27.6 percent stakeholder in Ashanti, pledged to vote in favour of the transaction, which would pay Ashanti shareholders 0.26 of a AngloGold share for each share they own.

Ashanti's board has also approved the deal, but the companies now must await a ruling from the Ghana government, which owns a 17 percent stake in Ashanti as well as a golden share giving it the ability to veto a takeover of the company.

Combined, AngloGold and Ashanti produce about 7.3 million ounces of gold annually -- a level matched only by Newmont.

AngloGold shareholders would own 87 percent of the combined company, and the company's board has agreed to recommend a name change to AngloGold Ashanti Ltd. should the deal be completed. AngloGold's top shareholder, Anglo American Plc (London:AAL.L - News) has agreed to support the name change. (Additional reporting by Veronica Brown in London)



Wer hat Ashanti fast getotet ... gerucht sagt Goldman Sachs steht hinter die alte Ashanti Hedge.

Wer steht hinter Boese Barrick heute ... JPM oder schoen wieder Goldman ?

:gusa

warrants-trading
05.08.2003, 12:56
Hallo
niemandweiss...


ob du mir glaubst oder nicht ist ja nicht mein problem...
ich sage nur mit dem richtigen
-money management
-psychologischer markt analyse
-charttechnik
-keiner Gier
-Disziplin
kann man als Daytrader gut leben


Gruss daytrader
schau doch mal unter www.warrants-trading.ch

pheidros
05.08.2003, 13:04
:D

syracus
05.08.2003, 16:58
Original geschrieben von Silvereagle

Silberangebot geringer als Silbernachfrage und es werden langfristig sinkende Silberpreise erwartet. ;)

Das ist "New Economy", nicht gewusst :eek:? Cashburn statt Cashflow, Nachfrage umgekehrt proportional Angebot, Umkehrung stehender Gleichungen, sowas mach Anleger glücklich :cool:. Zumindest temporär :hihi!

syr:)

pheidros
05.08.2003, 17:06
:lach

Vetinari
05.08.2003, 19:02
Ich habe Ralph's alt Gold thread gefunden ... da waren wir echte Bullen ;) :hihi

http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?threadid=2536


Seasonal Chart ... bald gehts los ...

http://www.321gold.com/charts/seasonal_gold.gif

:gusa

mfabian
05.08.2003, 19:34
Original geschrieben von Vetinari
Ich habe Ralph's alt Gold thread gefunden ... da waren wir echte Bullen ;) :hihi

http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?threadid=2536


Seasonal Chart ... bald gehts los ...

http://www.321gold.com/charts/seasonal_gold.gif

:gusa

Ist ja wahnsinn: Der Thread lief über 26 Monate! :eek: :eek:

Die indische Goldsaison sollte dieses Jahr sehr gut verlaufen. Der Monsun brachte viel Regen, die Bauern haben gut verdient und werden ihren Frauen entsprechend Gold- und Silberschmuck kaufen.

Schau'mer mal. Mein Einstieg war zwischen $346 und $343. So billig wird's wohl die nächste Zeit nicht mehr werden.

Das einzige, was mir beim Gold-Bullen Sorge bereitet ist September 2004 und das Ende des Washingtoner Abkommens.

Marcus

mama mia
05.08.2003, 19:55
....war doppelt :zz :zz

pheidros
05.08.2003, 21:14
:lach

mfabian
05.08.2003, 21:27
Original geschrieben von pheidros
Übrigens kann man auch eine Barrick wieder kaufen. Die haben ihren Ceo ausgetauscht und bauen ihr Gold- und Silberhedging massiv ab.


:ek :ek :ek :ek :ek
Na, da staune ich aber! Hatte immer geglaubt, Barrick ist strong Finger weg!

Weisst Du, wann Barrick Hedge-frei sein wird? Die hatten ja zeitweise 300% der Produktion gehedget.

Investierst Du übrigens auf den HUI mit Hebelprodukten oder kaufst Du direkt einzelne Aktien (wenn ja, welche?)

Marcus

pheidros
05.08.2003, 22:17
:lach

pheidros
06.08.2003, 07:04
:lach

niemandweiss
06.08.2003, 11:27
Chartübersicht

http://finance.yahoo.com/q?s=^xau+^hui+^gox+^tyx+^dji+^spx+^ndx+^ixic+XAU.Stocks+aem+au+abx+fcx+gfi+gg+hmy+mdg+nem+pdg+sil+HUI.Stocks+cde+fcx+gfi+gg+glg+gss+hmy+hl+kgc+mdg+nem+GOX.Stocks+aem+au+asa+abx+fcx+gfi+glg+mdg+nem+pdg+SA.Stocks+asl+drooy+hmy+rangy+More.Stocks+aas.v+bgo+bvn+calvf.ob+cau+cbj+cblrf.ob+eld.to+gbglf.ob+gmn.l+gpxm.ob+gstd.ob+iag+kry+myng.ob+npg.v+nri.to+rgld+ric+sea.v+slglf.ob+vgz+wrm.to+yri.to+Platinum.Stocks+aauk+arp.v+btp.v+impuy.pk+nmpnf.pk+nth.v+ptm.v+swc+zbbef.pk+Silver.Stocks+cde+hl+paas+sil+ssmr.pk+ssri+Australian.Gold.Stocks+lhg.ax+ncm.ax+alk.ax+agg.ax+bdg.ax+bsg.ax+cmx.ax+crs.ax+dom.ax+drd.ax+emp.ax+gdm.ax+grd.ax+gvm.ax+gym.ax+hao.ax+kcn.ax+lsg.ax+lyc.ax+mim.ax+nfm.ax+pem.ax+psv.ax+rsg.ax+sed.ax+sbm.ax+sgw.ax+smo.ax+try.ax+ttr.ax+ucl.ax+Precious.Metal.Funds+BGEIX+EKWAX+EKWBX+EKWYX+FGADX+FKRCX+FRGOX+FSAGX+GOLDX+INIVX+INPBX+INPMX+LEXMX+MIDSX+MNTGX+NREAX+NREBX+NRECX+NREDX+OGMBX+OGMCX+OPGSX+PRPFX+PSPFX+RYPMX+SCGDX+SGGDX+TGLDX+UNWPX+USAGX+USERX+VGPMX&d=d

niemandweiss
06.08.2003, 11:33
Charts bis zum Abwinken

http://www.sharelynx.net/Markets/Charts.htm

Aktienbaer
06.08.2003, 11:49
http://www.financialsense.com/metals/images/weekly/0801xau.gif

Silvereagle
06.08.2003, 11:49
Original geschrieben von pheidros
Das versteht Pliscon alias Silvereagle nun wirklich nich :lach

HG

Was versteh ich nicht? Und wer ist Pliscon? :rolleyes:


Silvereagle

Aktienbaer
06.08.2003, 11:51
http://www.financialsense.com/metals/images/weekly/0804CSxau.gif

Aktienbaer
06.08.2003, 11:53
bild funzt nicht, hier der link:


http://www.financialsense.com/metals/traders.htm

niemandweiss
06.08.2003, 12:01
http://www.sharelynx.net/Markets/Charts/COTAU.htm

mfabian
06.08.2003, 15:20
Gold Intraday handeln

Im gestrigen Germa-Thread hat Syracus mal gesagt, Gold eigne sich nicht für den Intraday-Handel.

Andererseits, scheint Germa richtig zu liegen, wenn er heute wieder richtig vorausgesagt hat, dass die FED pünktlich zur Eröffnung beginnen wird, Gold zu zerstampfen bzw. Dollar zu stützen.

Der nachfolgende Link (Danke an Niemandweiss) http://www.goldseiten.de/ansichten/speck-03.htm

Zeigt ebenfalls sehr schön, um welche Uhrzeit das Kartell seit nunmehr 10 Jahren den Goldpreis drückt:

http://www.goldseiten.de/ansichten/speck-03_1.gif


---

Wenn wir den Goldpreis intraday der letzten drei Tage verfolgen, sehen wir sehr schön, dass Gold punktgenau um 15:30 Uhr seinen täglichen Tiefstand erreicht.

Die untenstehende Grafik ist selbst-updatend (mit anderen Worten je nach Tag / Uhrzeit) werdet ihr bereits mehr sehen als ich jetzt) aber ich schätze jetzt (6. August um 15:16 Uhr), dass wir auch heute in etwa 15 Minuten den Tiefstand erreicht haben werden. Intraday.

Ich meine, mit entsprechenden Hebelprodukten müsste Gold doch sehr schön intraday tz traden sein, oder?

Marcus

http://www.kitco.com/images/live/gold.gif


Marcus

optim3
06.08.2003, 17:08
www.miprox.de/Wirtschaft-allgemein/GATA_Gold_Harvard_Al_quaida.html.

syracus
06.08.2003, 17:39
Marcus hat mich noch um meine Meinung gefragt. In Germas Tagesthread geht die sonst nur unter. Also halt copy/past hier hin :sss.

Original geschrieben von syracus
Abend marcus,

jup, hab ich, auch so :).

Also, erst der Chart:

http://www.kitco.com/images/live/gold.gif

Erste Frage: Was würdest Du heute machen, angenommen du hättest gestern gegen 14 Uhr einen Put gekauft?

Zweite Frage: Genügen 2$ intraday um einen "lohnenden" Gewinn einzufahren plus die "Nervenbelastung" abzugleichen?

Ich denke noch immer nein, wenn du einmal einen Swing über 1-2 Wochen und 15-20$ hinter dich gebracht hast, weisst du was ich meine. Daytrades mach ich nur und einzig auf den DAX und da auf die "Unfähigkeit" der Michels. Mittelprächtige Konjunkturdaten und die Michels drehen durch nach oben: Knüppel raus und short. Michels sehen tiefroten Future und werfen alles in's Klo: Köder raus und Callis angeln. Mehr mach ich intraday nicht, selbst mit Scheinen lieber 2-3 Tage. Geht nicht immer gut, aber die, die gut gehen, gleichen vieles aus. Verluste begrenzen, was im Plus ist laufen lassen und Sl nachziehen, mehr ist da nicht. Zumindest nicht bei mir:sss.



syr:)

mfabian
06.08.2003, 18:02
Original geschrieben von syracus
Marcus hat mich noch um meine Meinung gefragt. In Germas Tagesthread geht die sonst nur unter. Also halt copy/past hier hin :sss.
syr:)

Unsere ganze Diskussion kann man unter http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=466173#post466173 nachlesen, aber ich glaube, man kann das wichtigste wie folgt zusammenfassen:

Gold hat heute recht stark ($4) geschwankt.
Der aggressivste Gold-Call XAUUA hatte eine Spannweite von 0.14 bis 0.18.
Dabei aber einen Spread von 2 Rappen (im Moment Bid .15, Ask .17)
Damit lässt sich festhalten, dass sich ein Intraday Zock eigentlich nur dann lohnt, wenn man exact Tageshoch und Tagestief trifft.

Somit lohnen sich für Gold-(Warrant)-Kauf eigentlich nur grössere Bewegungen in Gold, sprich Schwankungen im Bereich von $10-20.

Aber dennoch war diese Diskussion sinnvoll, denn ich komme zu folgenden Schlussfolgerungen:

1.) Wer in Gold Long gehen will, kauft am besten gegen 15:30 Uhr ein
2.) Wer in Gold Short gehen will, kauft morgens zw. 09:00 und 10:00 ein.

Marcus

pheidros
06.08.2003, 23:23
:D

Danny
07.08.2003, 10:48
hello marcus

falls du gold intraday traden möchtest, empfehle ich dir ne option mit grossem delta, kleinem ratio und kleinem spread. :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

leider gibts keine sprinter :mad: :mad: :mad: und die ratio sind auch alle bei 50 :mad: :mad: ausser XAUSL bei 25.

ich empfehle deshalb XAUVA von VT :cool: :cool: :cool: :cool: :cool:

gruss
danny

Danny
07.08.2003, 15:41
hätte sich bis jetzt gelohnt :)

leider ohne mich :kopf:

XAUVA 25-27 :gomad


gruss
danny

mfabian
07.08.2003, 21:17
Original geschrieben von Danny
hello marcus

falls du gold intraday traden möchtest, empfehle ich dir ne option mit grossem delta, kleinem ratio und kleinem spread. :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

leider gibts keine sprinter :mad: :mad: :mad: und die ratio sind auch alle bei 50 :mad: :mad: ausser XAUSL bei 25.

ich empfehle deshalb XAUVA von VT :cool: :cool: :cool: :cool: :cool:

gruss
danny

Hoi Danny,

XAUUA oder XAUVA?

Kommt drauf an, wo der Goldpreis am 31. August stehen wird:

http://www.strobeli.ch/fabian/trading/XAUUA_XAUVA.jpeg

XAUVA ist bereits im Geld und verläuft deshalb etwas flacher, sicherer.

Wenn wir (wie oben) die Grafik für den 31. August berechnen, ergibt sich der Schnittpunkt beider Kurven bei 359.7$/oz

Wenn wir den Vergleich per 25. August berechnen, bei 352.7
Per 22. August bei 347.80


Ich rechne damit, XAUUA zwischen Mitte und Ende August bei einem Goldkurs zw. 365-370 verkaufen zu können. Deshalb habe ich XAUUA gewählt. Hat einfach die grössere Leverage und wenn ich nicht intraday handle, spielt der eine Rappen Spread nicht mehr eine so grosse Rolle.

Wie Syracus bereits erwähnt hat: Es rentiert viel mehr, die monatlichen Swings mit Differenzen von $15-20 im Underlying mit 80% im Warrant mitzunehmen.

Ich habe in diesem Beispiel Fr. 10000 eingesetzt. Teile also den "Gewinn in Fr." in der y-Achse durch 100 und Du hast den Gewinn in %. :)


Marcus

pheidros
08.08.2003, 09:44
:D

pheidros
08.08.2003, 09:47
:D

Sydney2002
08.08.2003, 11:23
Hallo mfabian

Kannst Du mir bitte sagen, wo ich den underlying price für Gold betreffend Xaufu am einfachsen einsehen kann.
Bei UBS bin ich über den Titel Xaufu zum underlying price gekommen. Aber da tut sich praktisch nichts, d.h. keine realtime daten.

Und vielleicht noch eine Einschätzung von Dir. Ich habe bei 0.49 und dann bei 0.4 Xaufu gekauft. Schnitt bei 0.45. Zurzeit liegt der Kurs bei 0.45 / 0.47.
Durchhalten und hoffen oder ohne Verlust aussteigen.?
Besten Dank für eine nachsichtige Antwort.

mfabian
08.08.2003, 14:32
Original geschrieben von pheidros
Daumen drücken, dass silver über die 5,20 läuft


Yeah, make me rich, make me happy...

HG

Gerade vor 15 Minuten habe ich mir auch eine Portion Silber gegönnt ($5.03).

Call-Warrant SWX:XAGSL mit Laufzeit Dezember zum Preis von 0.76.

Make me also rich :)

Marcus

mfabian
08.08.2003, 14:54
Original geschrieben von Sydney2002
Hallo mfabian

Kannst Du mir bitte sagen, wo ich den underlying price für Gold betreffend Xaufu am einfachsen einsehen kann.

Underlying von XAUFU ist schlicht der Goldpreis. Intraday - nicht sehr schöh aber aktuell findest Du auf http://www.kitco.com/ rechts oben unter "daily Gold Chart"

Und vielleicht noch eine Einschätzung von Dir. Ich habe bei 0.49 und dann bei 0.4 Xaufu gekauft. Schnitt bei 0.45. Zurzeit liegt der Kurs bei 0.45 / 0.47.
Durchhalten und hoffen oder ohne Verlust aussteigen.?
Besten Dank für eine nachsichtige Antwort.

Wenn Du in Gold investiert bist, brauchst Du etwas Geduld. Wie wir hier bereits diskutiert haben, eignet sich Gold nicht für Intraday-Zocks. Aber mit XAUFU und Laufzeit Dez03 hast Du Dir die notwendige Geduld sozusagen schon eingekauft.

Ich schätze, dass Du gute Chancen hast, XAUFU innert der nächsten zwei Monate für etwa 0.70 verkaufen zu können. Darunter würde ich es nicht machen.

Welche Spitzenpreise wir bis Dezember noch beim Gold sehen werden ist schlecht abzuschätzen. Expertenmeinungen reichen von $370 bis $400. Die 0.70 bei XAUFU werden erreicht, wenn Gold per Ende Oktober auf 370$ steht. Somit wäre 0.70 eher ein relativ günstiger Preis, der Dir aber dennoch 70% Gewinn bringen würde. Kommt die Spitze bereits Mitte Oktober und erreicht $400, wird der Gewinn entsprechend dreistellig sein.

Generell sind die Sommermonate Juli und August recht schwach, was uns Investoren die Möglichkeit gibt, Gold billig einzukaufen und auf die starken Monate September und Oktober zu warten.

Also nur Geduld.

Marcus

mfabian
08.08.2003, 15:02
Original geschrieben von Sydney2002
Hallo mfabian

Kannst Du mir bitte sagen, wo ich den underlying price für Gold betreffend Xaufu am einfachsen einsehen kann.

Underlying von XAUFU ist schlicht der Goldpreis. Intraday - nicht sehr schöh aber aktuell findest Du auf http://www.kitco.com/ rechts oben unter "daily Gold Chart"

Und vielleicht noch eine Einschätzung von Dir. Ich habe bei 0.49 und dann bei 0.4 Xaufu gekauft. Schnitt bei 0.45. Zurzeit liegt der Kurs bei 0.45 / 0.47.
Durchhalten und hoffen oder ohne Verlust aussteigen.?
Besten Dank für eine nachsichtige Antwort.

Wenn Du in Gold investiert bist, brauchst Du etwas Geduld. Wie wir hier bereits diskutiert haben, eignet sich Gold nicht für Intraday-Zocks. Aber mit XAUFU und Laufzeit Dez03 hast Du Dir die notwendige Geduld sozusagen schon eingekauft.

Ich schätze, dass Du gute Chancen hast, XAUFU innert der nächsten zwei Monate für etwa 0.70 verkaufen zu können. Darunter würde ich es nicht machen.

Welche Spitzenpreise wir bis Dezember noch beim Gold sehen werden ist schlecht abzuschätzen. Expertenmeinungen reichen von $370 bis $400. Die 0.70 bei XAUFU werden erreicht, wenn Gold per Ende Oktober auf 370$ steht. Somit wäre 0.70 eher ein relativ günstiger Preis, der Dir aber dennoch 70% Gewinn bringen würde. Kommt die Spitze bereits Mitte Oktober und erreicht $400, wird der Gewinn entsprechend dreistellig sein.

Generell sind die Sommermonate Juli und August recht schwach, was uns Investoren die Möglichkeit gibt, Gold billig einzukaufen und auf die starken Monate September und Oktober zu warten.

Also nur Geduld.

Marcus

NfDrag
08.08.2003, 15:21
hi ho!


Der nachstehende Artikel wurde zuerst im GOLD-EAGLE veröffentlicht. Die deutsche Version ist den www.goldseiten.de entnommen. Die Autoren Dietmar Siebholz und Florian Riedl-Riedenstein sind GATA consultans aus Deutschland und Österreich.


Dietmar Siebholz
(und Florian Riedl-Riedenstein)



BARRICK und seine Derivate - Chancen und Risiken am Goldmarkt



Den nachstehenden Aufsatz habe ich (Dietmar Siebholz) nach Abstimmung mit Florian Riedl-Riedenstein erstellt; es ist mir ein Anliegen, auf die enormen Gefahren hinzuweisen, die durch den engen physischen Goldmarkt, durch den ungeheuren Umfang an Gold-Derivaten und die sich immer mehr aufbauenden Leerverkäufe als Mittel zur Goldpreis-Dämpfung bestehen. Florian Riedl-Riedenstein wird diesen Aufsatz ins Englische übersetzen und ihn an die englischsprachigen Medien übermitteln.


Als ich vor mehr als 10 Jahren im Rahmen einer Tagung mit ausgewählten Bankkollegen über die aus meiner Sicht bedrohliche Lage der deutschen Banken referierte - meine Zuhörer haben mich damals einen notorischen Pessimisten genannt - habe ich mich unter anderen Argumenten auch auf die ungeheuren Risiken bezogen, die die deutschen Banken zum damaligen Zeitpunkt schon im Derivate-Geschäft eingegangen waren. Ich wies die Erklärungen der von Bankvorstände, "wir haben ja für unsere Positionen immer Gegengeschäfte abgeschlossen und führen daher kaum offene Positionen, die uns Risiken bringen..." mit dem Hinweis zurück, dass nur die permanente gute Bonität aller Partnern in der gesamten Kette des Derivate-Geschäftes eine relative Sicherheit bedeuten könne.

Inzwischen haben sich meine damals geäußerten sonstigen Bedenken als richtig herausgestellt; die deutschen Banken befinden sich inmitten eine nachhaltigen Strukturkrise. Ja viel schlimmer noch, sie haben zusätzliche Risiken auf sich geladen, indem sie das damalige Derivate-Volumen unermesslich erhöht haben; dazu stellt sich die Frage, welche Derivate in der vorhandenen Statistiken überhaupt erfasst sind und werden. Gleiches gilt - wie ich von meinen US-Freunden höre - in gesteigertem Masse auch für die großen US-Banken.

Ich wiederhole meine Aussage von 1992, "einer der apokalyptischen Reiter trägt auf seiner Rüstung das Wappen des Derivate-Riesen".

In den Jahren nach 1992 habe ich meine Bedenken mit dem Studium des genialen Black-Scholes-Modell beruhigen können; dieses komplexe und geniale Werk, das aus meiner Sicht zurecht den Nobelpreis zuerkannt bekommen hat, konnte als Sicherheitskonzept für die umfangreichen Derivate herangezogen werden, weil es überzeugende Sicherheitseinrichtungen beinhaltet.

Nun, ich hätte es besser wissen müssen, denn schon einmal in meiner geschäftlichen Vergangenheit habe ich mit einer derartigen Sicherheitsgestaltung äußerst unangenehme Erfahrungen machen müssen: Einer meiner früheren Börsenkollegen aus meiner Zeit als Händler an der Düsseldorfer Börse war bei der damals sehr bekannten Kölner Privatbank I.D. Herstatt als Devisenhändler tätig; die Bank führte hohe Umsätze im Dollar-Future durch und rühmte sich einer effektiven Risikokontrolle ihrer Derivate. Unabhängig davon, ob nun durch Mitarbeiter diese Kontrollen umgangen wurden oder nicht, die Herstatt-Bank ging pleite und wurde aufgelöst.


In der Praxis gilt die alte Börsenweisheit:

Was gelten schon Sicherheitskonzepte und Prinzipien, wenn die Köpfe der Entscheidungsträger
an der Börse von "fear and greed" beherrscht werden?


Als ob es noch eines Beweises bedurft hätte, dass auch die genialsten Kontroll- und Sicherheitsverfahren nicht helfen, wenn die Risikoprämissen falsch eingeschätzt werden oder zwei oder mehrere Risiken gleichzeitig gegen den in den Derivaten unterstellten Trend laufen, konnten wir Ende 1998 vom Untergang des so erfolgreichen Long Term Capital Management Hedgefonds (LTCM) lesen, der das Modell der beiden Nobelpreis so erfolgreich umgesetzt hatte, dass nur ausgesuchten Bank- und andere Institutionen als Investoren aufgenommen wurden. Beim Untergang des LTCM hat die Finanzwelt das erste Mal das Gefühl erfahren dürfen, wie gefährlich überzogene Derivate-Geschäfte für die weltweite Finanzindustrie werden können.

Dass LTCM als Bestandteil seines riesigen Handelsvolumens auch eine Short-Position von ca. 300 Tonnen Gold führte, ist bis heute weder bestätigt noch der Verdacht entkräftet, war doch der Gold-Carry-Trade, eines der todsicheren Tipps in der Investment-Banken-Branche, nämlich das ertragreiche Geschäft mit von den Notenbanken geliehenen Goldbarren und - wie man damals wähnte - ohne Risiko für alle Beteiligten.

Nun wissen wir heute, dass dieses angeblich risikolose Geschäft ein sehr hohes Risiko mit sich bringt, weil das Gut, das hier leerverkauft wird, nicht wie Bonds, Aktien oder Währungen unbegrenzt ins Leben gerufen, emittiert, geliehen oder gedruckt werden kann: Die Goldbestände sind zwar in ihrer physischen Form in großer Menge vorhanden, aber nicht zu allen Bedingungen disponierbar.

Nach den oben geschilderten Erfahrungen mit den Risiken der Derivate-Geschäfte, insbesondere auch unter kritischer Betrachtung der Relation des Anteils der Commodity-Spot-Kontrakte gegenüber den Commodity-"Papier"-Kontrakten dürften sich diese Erfahrungen aus der Vergangenheit bei den Anlagedispositionen lohnen. Was kann das für ein gesunder Markt sein, in dem sich der physische Anteil am Commodity-Umsatz in wenigen Prozenten des Papier-Commodity-Umsatzes darstellt? Seit etwa drei Jahren prüfen die Investoren bei Edelmetall-Minengesellschaften sehr sorgfältig die Hedgepositionen und beurteilen die Vorstände und deren Gesellschaften nach deren Fähigkeit, die Aktionäre an den Chancen und Risiken der sich verändernden Edelmetallpreise direkt zu beteiligen.

Auch dieses Verhalten, das durchaus die Märkte stark beeinflusst, ist das Ergebnis einer kritischen Überprüfung von abnormen Formen des Marktverhaltens.

Fasziniert haben mich bei meinen Untersuchungen der Hedgebücher von Minengesellschaften ganz besonders die herausragenden Konditionen, die sich Barrick bei seinem Investment-Banker gesichert hat. Ich habe aus meiner Sicht solche Konditionen nicht für möglich gehalten, und daher habe ich diese Ausnahmebedingungen und deren Hintergründe einer näheren Überprüfung unterzogen. Bei meinem Misstrauen gegen diese unvorstellbar einseitigen und für BARRICK günstigen Konditionen bin ich davon ausgegangen, dass uns allein schon der gesunde Menschenverstand sagt, dass an einem derartigen mit erheblichem Risiko ausgestatteten Geschäft ja einer der beiden Vertragspartner oder ein Dritter (Garant) die in den Derivate-Geschäften enthaltenen Risiken tragen muss.

Wenn man die umfassenden Auflagen prüft, deren sich heute ein mit guter Bonität ausgestatteter Unternehmer hier in Deutschland unterziehen muss, um z.B. einen zweijährigen Zinsswap abschließen zu können, dann stellt sich die Frage, welche Sicherheiten ein Goldminen-Unternehmen für einen zeitlich auf 15 Jahre flexibel geschlossenen Forward-Sale-Kontrakt hinterlegen müsste bzw. welche Sicherheiten dieses Goldminen-Unternehmen von seiner Investment-Bank (bei der sich z.B. im Falle JP Morgan Chase noch deren Bonität von AAA inzwischen auf A + reduziert hat) fordern müsste, um absolute Sicherheit für seine Derivate-Geschäfte zu erzielen.

In den Forward-Sale-Kontrakten zwischen BARRICK und JPM-Chase steckt also eine erhebliche Explosionsgefahr für beide Seiten, denn das nicht unerhebliche Risiko kann für den jeweiligen Kontraktpartner zum Todesurteil werden, wenn man einmal den Umfang des gesamten Kontraktvolumens betrachtet: Wenn BARRICK seine Lieferverpflichtungen aus welchen Gründen auch immer nicht erfüllen kann, dann hat JPM eine kaum erfüllbare Lieferverpflichtung, die JPM wohl nicht mehr zu erträglichen Konditionen im Markt decken kann. Vielleicht helfen dann wieder US-Institutionen aus, die man beim Unfall des LMTC als Nothelfer vermutete?

Ich bin sicher, dass JPM inzwischen einige neue Erfahrungen gemacht hat, was die Forward-Sale-Kontrakte angeht: Das Stichwort heisst: Great Central Mines - Yandal - Normandy - Newmont. Newmont übernahm von Normandy das durch das Merger nicht garantierte Hedgebuch dieses Minenstandortes, bei dem in den Jahren der gedrückten Goldpreise die Investment-Banken, darunter auch JPM bei ursprünglich geschätzten Reserven von ca. 6,0 Mio. Unzen 3,7 Mio. Unzen als Sicherheit für Forward-Sale-Kontrakte verwendeten. Heute steht fest, dass lediglich 3,0 Mio. Unzen wirtschaftlich abbaubar sind. Wenn die Investment-Banken auf das Angebot einer freiwilligen Vergleichslösung von NEWMONT in den nächsten Tagen nicht eingehen sollten, werden die Investment-Banken die Yandal-Mine wohl übernehmen müssen: Dann fehlen nach der Übernahme der Mine durch die Investment-Banken zuerst 700.000 bereits verkaufte Unzen Goldes. Darüber hinaus sind und dann sind diese Institute noch verpflichtet, den Goldabbau fortzuführen, um zumindest noch die vorhandenen 3,0 Mio. Unzen zu fördern,um ihren Schaden zu reduzieren, denn eine insolvente Yandal-Mine wird wohl keine physische Unze Goldes abliefern können.

Allein dieser Vorgang belegt, in welchem Risiko sich die Investment-Banken mit ihren Gold-Leihe-Geschäften befinden, und dass es sich nicht nur um rein theoretische Risiken handelt.

Die Fakten, denen sich die Bullion-Banken, die ja bisher bestens an den Gold-Carry-Trade-Geschäften und den Forward-Sales verdient haben, nun gegenüber stehen, zeigen das Risikofeld, das bisher wohl nicht richtig eingeschätzt oder überprüft wurde. Denn bei den komplexen Gestaltungen der vielfachen Übernahmen und Mergers wurde offenbar übersehen, dass die Risiken aus den Derivaten oder Forward-Sales nicht immer von den übernehmenden Firmen übernommen wurde, sondern diese Risiken bewusst oder zufällig bei den ursprünglichen Minengesellschaften verblieb; anders wäre die Androhung eines vollständigen Rückzugs von NEWMONT nicht zu verstehen. Es wird wohl so sein, dass eine volle Haftungsübernahme der Konzernmutter nicht vereinbart wurde.

Ich bin sicher, dass in den Führungsgremien der Bullion-Banken eine hektische Betriebsamkeit ausbrechen wird, und diese prüfen werden, ob noch mehrer "Yandal"-Vertragslücken bestehen. Bei der Gier der Bullion-Banken in den Jahren 1997 bis 1999, so viele Derivate abzuschließen wie möglich, werden sicherlich auch einige weitere Haftungsbegrenzungen und -Ausschlüsse geschehen sein. Wir werden dies sicherlich bald erfahren, denn solche Risiken sollten die Verantwortlichen veröffentlichen. Immerhin gehen diese Risiken und Ausfälle in sehr hohe Millionenbeträge.

Reizvoll ist es auch, den Gedanken, "wer ist von solchen unsicheren Derivate-Konstruktionen noch betroffen?", weiterzuverfolgen. Wir werden nach solchen Vorgängen wie bei Yandal bald wieder von den Goldausbuchungen bei Notenbanken hören, die ja nun entweder die Bullion-Banken zur strikten Rückzahlung jetzt tatsächlich kaum rückzahlbarer physischer Gold-Unzen auffordern oder auf eine Barentschädigung drängen müssen, wenn die Bullion-Banken nicht unter doppelten Druck gebracht werden sollen. Das dürfte äußerst schmerzvoll für die Notenbanken sein, denn einerseits erhöht sich der Bestand an sich stetig abwertendem Dollarguthaben, andererseits reduziert sich das Volumen der nun nicht mehr in die Tresore zurückkehrenden Gold-Unzen, deren Preise eine gesunde Aufwärtstendenz aufweisen.

Solche Vorgänge wie die Lieferung portugiesischen Goldes in die Derivatsverpflichtungen und die wohl bald bekannt werdende Abwicklung der verunglückten Yandal-Kontrakte zeigen aber auch, wie unehrlich, ja sogar kriminell die Handhabung der Notenbanken ist, Gold in den Tresoren und verliehenes Gold (=Goldforderungen) in einer Bilanzposition auszuweisen. Den normal sterblichen Kaufmann in Deutschland erwartet der Besuch des Staatsanwaltes für den Fall einer Insolvenz wegen Verstosses gegen eine Reihe von deutschen Gesetzen. Für Notenbanken gilt dies wohl nicht.

Nun, nachdem die Risiken aus den Forward-Sale-Kontrakten zumindest offen liegen, stellt sich die Frage, wer bei den BARRICK-Forward-Sales nun die Risiken trägt. Dass sie vorhanden sind, dürfte inzwischen unzweifelhaft feststehen, und Yandal gibt hierzu eine zusätzliche Erweiterung des Risikovolumens. Dazu einige erklärende Erläuterungen:

Es ist wohl unwahrscheinlich, dass den beiden Vertragsparteien die mit diesen Geschäften verbundenen Risiken nicht bekannt waren; wenn nicht, dann stehen sie heute mehr denn je fest, zumal sich die Börsenbewertung des einen Partners (Minenunternehmen) sehr unbefriedigend und entgegen der Wertsteigerung seiner "Peers" entwickelt und bei dem anderen (Investment-Bank) das Rating stark heruntergenommen wurde.

Ich habe mir immer die Frage gestellt, wie die "Verkaufspreise" für die Forward-Sale-Kontrakte zustande gekommen sind: Wie kann BARRICK bei einem Marktpreis von damals ca. 280 US$ einen Verkaufspreis von 345 US$ erzielen? Die Erklärung ist einfach: Man hat einen Zusatzertrag aus der Zinsertragsdifferenz pro Jahr (aus dem zu bezahlenden Goldleihe-Zinssatz des Verleihers und dem Zinsertrag aus der aus dem Erlös getätigten Kapitalanlage auf einen vorab definierten Zeitraum) hochgerechnet und dann diesen zukünftigen "Ertrag" in den Basis-Verkaufspreis pro Unze eingerechnet. Diese mit zukünftigen Zins-Margen-Erträgen aufgewerteten "Verkaufserlöse" sind in die Ertragsrechnungen und in die Bilanzen eingeflossen.
Es ist sehr wagemutig, die auf Jahre hochgerechneten Zinsaufwendungen für die Gold-Leihe und die kaum im voraus kalkulierbaren Zinserträge für die Anlage der aus dem Verkauf des geleasten Goldes stammenden Mittel auf lange Sicht mit der erforderlichen Sicherheit zu ermitteln, und dann diese auf Jahre hinaus geschätzten sich multiplizierenden, sich gegebenenfalls gegeneinander aufhebenden Werte in den Forward-Sale-Preis einzubeziehen.

Hier droht bei steigendem Gold-Leihe-Zinssatz (noch nicht eingetreten, aber durchaus bei Verzerrungen am Edelmetallmarkt denkbar) bzw. bei fallenden Zinserträgen (schon eingetreten) ein erheblicher Wertberichtigungsbedarf, der die Erträge bei den Hedgern, aber vor allem bei BARRICK sehr schnell atomisieren könnte. Sind die Verträge zugunsten BARRICK unumstößlich abgeschlossen, dann trägt die Investment-Bank das gesamte oben geschilderte Risiko.


Für mich als in Deutschland ausgebildeten Bankkaufmann ist diese Verbuchungsweise abenteuerlich, aber nach den Erfahrungen mit der ENRON-Buchhaltung, mit der zulässigen Verbuchung von Pensionslasten, mit Pro-Forma Erträgen aus Pensionskassen und generell mit den Pro-Forma-Abschlüssen in den USA scheint diese Handhabung bei BARRICK auch einen Paradigmenwechsel zu bisher üblichen Verbuchungsmethoden darzustellen. Auch wenn diese Buchhaltungspraktiken offiziell in den USA zugelassen sind, nehme ich mir aber die Freiheit, festzustellen, dass diese Buchhaltungspraktiken den Keim des Unterganges in sich tragen. Insoweit schließe ich mich aus voller Überzeugung der Auffassung eines unverdächtigen Zeugen der US-Anlagebranche, nämlich von Warren Buffett an, der die Derivate-Geschäfte in den USA mit finanztechnischen Massenvernichtungswaffen verglich.

Wenn ich die Darstellung der Forward-Sale-Kontrakte aus der BARRICK-Bilanz richtig interpretiere und die Risk-Management-Vorgaben aus dem Black-Scholes-Modell richtig verstanden habe, dann sind bei einem Goldpreis von 360 US$ pro Unze, spätestens aber bei Erreichen von 370 US$ je Unze, gewisse physische Anschaffungen und Gegengeschäfte zwingend erforderlich, um eine Risikoverminderung herbeizuführen. Wenn diese Schwelle für die großen Hedger unter den Goldminen-Gesellschaften gleichzeitig gelten sollte, zumindest aber für BARRICK und PLACER, dann stehen interessante Zeiten ins Haus. Kein Wunder, dass so nachhaltig das Goldpreis-Niveau von 370 US$ verteidigt wird.

Ein zusätzlicher Druck geht vom schwachen Dollar aus. Fest steht, dass mit dem Kursverfall des US$ die Kaufkraft in Gold für die anderen wichtigen Wirtschaftspartner der USA nahezu unverändert geblieben ist, d.h. dass Gold sich kaum in den alternativen Währungen wesentlich verteuert hat, aber nominal in US-Dollar schon erheblich teuerer geworden ist. Die großen US-Hedger bilanzieren jedoch in US-Dollar und haben ihre Kontrakte in gleicher Währung abgeschlossen. Damit gilt: Der Druck aus den Risk-Management-Programmen nach dem Black-Scholes-Modell nimmt allein dadurch zu, dass der US-Dollar fällt, während für die anderen großen Handelspartner der USA der Goldpreis stabil bleibt. Ohne, dass die Goldpreise in den anderen Ländern steigen muss, treten die automatischen Risk-Management-Zwänge bei den Investment-Banken in Kraft. Man kann auch diese Zwänge ignorieren, aber unter dem Druck der Märkte nicht lange...

Für mich sind beide Vertragspartner aus diesen von BARRICK jahrelang als das Non-Plus-Ultra bezeichneten Forward-Sale-Kontrakten höchst gefährdet, denn einer von beiden muss letztendlich das diesen Geschäfte innewohnende Risiko übernehmen. Aber beide behaupten, kein Risiko aus den Vertragsbeziehungen für sich zu sehen. Man wird sehen...
Was bleibt, ist die Frage, wo dieses Risiko in den Bilanzen beider Unternehmen ausgewiesen wird.

Wer trägt denn dann das Risiko dieser Kontrakte? Ist es eine unbekannte (oder bekannte) Macht, weil diese Gold-Forward-Sale-Kontrakte in deren Auftrag oder Interesse geschlossen wurden? Ob es reiner Zufall ist, dass George Bush senior und Mr. Mulroney - früherer kanadischer Premier - im Aufsichtsrat von BARRICK amtierten? Honi soit qui mal y pense...

Mein Resumee: Die jahrelangen Erfolge des Gold-Carry-Trades haben viele übermütig gemacht und die Höhe der eingegangenen Forward-Sale-Volumen in astronomische Höhen befördert. Die Bonität der im Gold-Future-Handel Involvierten ist extrem gesunken. Die Einbahnstrasse der unentwegt nach unten tendierenden Goldpreise existiert auch nicht mehr, die Aufnahmebereitschaft der asiatischen Dollar-Guthaben-Staaten für Gold ist durch die jüngsten politischen Bewegungen erheblich gestiegen.

Interessant in diesem Zusammenhang ist die mir kürzlich von Blanchard & Cie übermittelte Information, die der nach eigenen Angaben größte US-Münz- und Goldhändler in seinen Prozess gegen JPM und BARRICK einbringt, nämlich, dass JPM über Zwischengesellschaften indirekt an BARRICK beteiligt sein soll. Höre ich da im Hintergrund ein Raunen "ENRON, ENRON, ENRON"... ?

Eines ist sicher: Die Zukunft wird interessant, denn entweder regelt der Markt diese unglaubliche Risikoanhäufung, von der alle Parteien behauptet, sie wäre keine, oder im Prozess Blanchard gegen JPM und BARRICK werden neue Tatsachen aufgedeckt, die weitere Risiken offen legen.


Fakten:

• Die Akkumulation von physischem Gold in der östlichen Welt führt zu einer Umverteilung des realen Goldbesitzes im Prinzip von "West nach Ost".

• Bei weltweit weiterhin niedrigem Zinsniveau haben sich die Vorteile des Gold-Carry-Trades aufgelöst.

• Nicht aufgelöst sind die Liefer- oder Eindeckungsverpflichtungen der Hedger und Shortspekulanten im Goldmarkt; Yandal zeigt, welche unbekannten Tretminen in diesem Geschäftsfeld noch unbeachtet herumliegen.

• Der schwache Dollar führt zu Zwangseindeckungen nach den Risk-Management-Regeln, ohne dass Gold im internationalen Vergleich im Preis steigen muss.

• In absehbarer Zeit wird sich herausstellen, wer im Verhältnis zwischen BARRICK und JPM das in den Geschäften enthaltene enorme Risiko zu tragen hat. Der Prozess Blanchard & Cie gegen BARRICK und JPM wird hier neue Erkenntnisse bringen.

• Ob dann noch die neue Maginot-Linie von 370 US$ zu halten sein wird, ist äußerst fraglich.


---


Ergänzender Hinweis der Redaktion:

Unter Gold-Carry-Trade verstehen die Goldfachleute das von den Investment-Banken realisierte Geschäft: Gold leihen von Notenbanken - Verkaufen im Markt - Anlegen des Erlöses in US-Verzinslichen Staatstiteln - Rückkauf des Goldes wenn möglich noch zu Preisen unter den damaligen Verkaufspreise. Damit wurde der Goldkurs im Sinne der Notenbanken und der USA jahrelang gedrückt und ein starker Dollar dargestellt.


Forward-Sale-Kontrakte ist eine Spielart der Warentermin-Handels: Marktteilnehmer verkaufen am Gold-Markt Goldkontrakte mit künftiger Fälligkeit, mit der Absicht, entweder (als Goldminen-Gesellschaft) dieses physische Gold, das noch zu fördern wäre, nach Gewinnung zum Ausgleich der Vorwärtsverkäufe einzusetzen. Dieses Spiel haben aber auch Investment-Banken durchgeführt, die dabei natürlich höchst spekulatives Terrain betreten haben, aber da jahrelang ja alles gut ging. Außer...

Unglücksfall Nr. 1: Long Termin Capital Management Fund mit geschätzten 300 Tonnen
Unglücksfall Nr. 2: Gold und ENRON mit behaupteten 50 Tonnen Gold


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BARRICK: Information zur Auflösung der Silber-Vorwärts-Verkäufe

Über die Vorwärtsverkäufe der Goldminengesellschaften ist in den vergangenen 3 Jahren immer mehr diskutiert und demzufolge immer detaillierter berichtet worden; der Aufwand, z.B. im Jahre 2000 die damals bestehenden Hedge-Positionen aus den Minenbilanzen zu ermitteln oder überhaupt etwas von den Goldminen über diese Kontrakte zu erfahren, war enorm.
Heute berichten die Goldminen fast ausschließlich ohne Druck über ihre Hedge-Positionen.

Ganz anders ist dies beim Silber gewesen; die eingeweihten Marktteilnehmer haben im Hinblick auf die strategische US-Silberreserven nicht danach gefragt, ob und in welchen Mengen Silber-Produzenten ihre Produktion durch Vorwärts-Verkäufe preislich abgesichert haben.

Durch den Druck der kritischen Aktionäre haben die Gold-/und Silberminen wie z.B. BARRICK, HECLA, COEUR d´ALENE u.a. jetzt auch darüber berichtet, dass sie und in welchem Umfang sie Vorwärts-Verkäufe getätigt haben.
Bei BARRICK ist dies durch die Arbeit des Mitarbeiters vom GATA-Mitglied und GATA-Anwalt Reg Howe (Bob Landis) durch das Essay "Readings of The Book of Barrick" bekannt geworden. BARRICK hat zwischen 35 und 36 Mio. Unzen ohne Vereinbarung von Ablaufterminen vorwärts verkauft. Für weitere (geschätzte) 15 Mio. Unzen hat BARRICK CALLS geschrieben; insgesamt dürfte BARRICK mehr als 50 Mio. Unzen Silber short sein, sei es über "defered forward-sales", sei es über "geschriebene" Calls auf Silber.

Das macht ca. 10 % der jährlichen Silber-Minenförderung von ca. 535 Mio. Unzen aus.

Die Sensation ist jedoch, dass wohl im Zusammenhang mit dem neuen CEO auch im Bezug auf Silber ein Umdenken stattgefunden haben muss, sonst würde im Quartalsbericht (der am 13-02-2003) veröffentlicht wurde) nicht der Hinweis stehen, dass 14,3 Mio. Unzen als normale Verkäufe angesehen werden, in die jetzt die physische Ware hineingeliefert werden soll und die separate Gruppe von shorts mit 21 Mio. Unzen durch finanzielle Massnahmen "gesettlet" werden soll; das bedeutet, dass diese Kontrakte am Terminmarkt einzudecken wären.

Die geschriebenen CALLS werden nach den Aussagen des Quartalsberichtes von BARRICK finanztechnisch dann ergebniswirksam verbucht, wenn sie vorkommen, also fällig werden; das bedeutet, dass diese geschriebenen Calls nicht mehr verlängert werden sollen.

Für den Silbermarkt ist dieser kleine Hinweis im Quartalsbericht eine Sensation: BARRCK erklärt aus meiner Sicht überdeutlich, dass sie diese Positionen auflösen wollen und somit dem physischen Markt ca. 14,3 Mio. Unzen entziehen und am Terminmarkt als Käufer von weiteren 21 Mio. Unzen auftreten werden.

Bei den sich stetig ausweitenden Anwendungen, die zunehmend für Silber erschlossen werden, wird sich im physischen Markt eine Marktenge ergeben; während der Terminmarkt nun auch noch durch die BARRICK-Transaktionen einen zusätzlichen Impetus erfahren wird.

Ich gehe davon aus, dass sich die Teilnehmer am Silbermarkt nach diesen grundsätzlichen Änderungen beim Verhalten eines der Hauptmarktfaktoren neu orientieren müssen.


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Übersetzung der Anlage zum Quartalsbericht von BARRICK (veröffentlicht am 13-02-2003)

Beginn der Übersetzung der BARRICK-INFORMATION: "(GOLD-LEIHE)" Fortsetzung...
Seite 25 - Notes To Financial Statements

"Das Engagement in Gold-Leih-Kontrakten ist separat von unseren Gold-Verkaufskontrakten mit verschiebbaren Lieferungen verbucht und deren wirtschaftliche Auswirkungen schlagen sich in unseren Gewinnen in jedem Quartal als Teil der nicht-Hegde bezogenen Gewinne (Verluste) nieder.

Dieses Gold-Leihe-Engagement umfasst 6,4 Mio. Unzen, deren Fälligkeiten zwischen 2004 und 2012 liegen und von denen überwiegend Kontrakte betroffen sind, bei denen die erwartete Lieferdaten nach dem Jahr 2006 liegen.


KONTRAKTE MIT VARIABLEN GOLD-VERKAUFS-PREISEN

Solche Kontrakte sind Gold-Verkaufs-Abschlüsse, bei denen eine spezielle Menge Goldes zu einem künftigen Datum auszuliefern sind, wobei wir (d.h. BARRICK) das Datum festlegen können. Diese Kontrakte haben ein endgültiges Auslieferungsdatum bis zu 15 Jahre nach dem Abschlusstag, aber wir haben das Recht, das Auslieferungsdatum innerhalb der 15 Jahres-Perioden jederzeit selbst zu bestimmen. Alle diese Verkaufskontrakte mit variablem Auslieferungsdatum haben zu erwartende Auslieferungstage nach dem Jahre 2007. Der Kontraktpreis entspricht dem Spot-Preis des Abschlusstages unter Berücksichtigung eines besonderen, aber begrenzten ("capped" Prämienzuschlags, der sich aus den Marktvorgaben für die Abschlussperiode ergibt.

(Hinweis Dietmar Siebholz: BARRICK setzt als "Verkaufspreis" nicht den zugrundliegenden Spotpreis (=Tagespreis) ein, sondern schlägt gleich den mit der Investment-Bank für die Mindestlaufzeit ausgehandelten Zinsdifferenz-Betrag (dieser ergibt sich aus dem Aufwand für die Gold-Leihe und dem Zinsertrag für Anlage der aus dem Verkauf des Goldes erzielten Beträge zusammen) dem Verkaufspreis zu. Nach meiner Meinung eine höchst gefährliche Handhabung, die voraussetzt, dass der Vertragspartner (z.B. JP Morgan-Chase) sowohl die Leihzinsen seinerseits bei den Verleihern, in der Regel: Notenbanken - langfristig gesichert hat und gleichzeitig auch die Zinserträge aus den vereinnahmten Gold-Verkaufserlösen ebenso gesichert sind).

Die Kontraktpreise werden in der gleichen Weise justiert wie bei den Spot-Deferred-Kontrakten, bei denen die Zwischen-Daten der Lieferungen ebenfalls nach dem Jahre 2007 liegen. Bestimmte Teile dieser Kontrakte haben einen besonderen Minimalpreis ("floor".


SILBER-VERKAUFSKONTRAKTE MIT AUSGESCHOBENEN LIEFERTERMINEN UND GESCHRIEBENE (=VERKAUFTE) SILBER-KAUFOPTIONEN

Silber-Verkaufskontrakte mit verschiebbaren Lieferterminen haben die gleiche Ausgestaltung und den gleichen Preismechanismus wie die gleichartigen Gold-Kontrakte. Ein Teil dieser Kontrakte mit einem Umfang von 14,3 Mio. Unzen wurde als normale Verkäufe gebucht, da es wahrscheinlich ist, dass wir die Silberproduktion physisch zur Erfüllung dieser Kontrakte einliefern werden.

Bei einer gesonderten Gruppe von Verkaufs-Kontrakten mit einem Volumen von insgesamt 21 Mio. Unzen beabsichtigen wir, diese finanziell auszugleichen. Daher sind diese Kontrakte als "Derivate" unter der Position FAS 133 verbucht.

(Hinweis Dietmar Siebholz: Offenbar sollen diese Kontrakte am Future-Markt ausgeglichen, d.h. gedeckt werden. Das könnte nicht nur dem Spot-Markt durch die o.g. Maßnahmen, sondern auch dem Future-Markt erhebliche Impulse geben).
Bis zum 8. November 2002 wurden diese Kontrakte unter Marktkonditionen bewertet ("marked-to market", da wir diese Kontrakte als Cash-Flow-Absicherung gekennzeichnet haben.

Veränderungen beim fairen Wert unserer geschriebenen Silber-Kauf-Optionen werden bei den Erträgen verbucht, sobald sie auftreten.

Ende der BARRICK-Mitteilung



Abschließender Kommentar D. Siebholz:

BARRICK beschreibt zur Klarstellung seiner besonderen Konstruktion bei den Spot Deferred Sales nochmals die Einzelheiten; für mich ergibt sich die Frage, wer bei dieser für BARRICK an sich risikolosen Vertragsgestaltung das nicht unerhebliche Gesamtrisiko trägt. Man muss beachten, dass hier erhebliche Volumen von Millionen Unzen nach diesem Verfahren behandelt wurden und die Risiken in folgenden Grundlagen verborgen sind:



1.
Der Vertragspartner muss seine Gegengeschäfte über die Goldleihe ebenso variabel gestalten, wie sich dies bei BARRICK darstellt; jede andere Festlegung führt zu erheblichen Konvergenz-Abweichungen und Risiken, z.B. dann, wenn die Verleiher bei gesunkener Bonitätsbewertung des Investment-Bankers die Verleihungen nicht mehr prolongieren und auf physischer Lieferung bestehen, BARRICK aber zu solcher nicht vertraglich verpflichtet ist.


2.
Der höhere Kontraktwert (Goldpreis zzgl. zugerechneter Zins-Differenz-Ertrag) muss über festgeschriebene Soll- und Habenzinsen-Margen belegt sein; wenn ein Verleiher (in der Regel: Notenbanken) die Leihzinsen während der 15-jährigen Periode wesentlich erhöht und/oder der Zinsertrag für die Anlage des Erlöses aus dem Verkauf des geliehenen Goldes gegenüber der Ausgangskalkulation zurückgeht, dann steigt das Risiko ins Unermessliche.


3.
Fest steht für mich, dass die Vertragsgestaltung einseitig positiv für BARRICK ist, dann ist für die Existenz seines/seiner Vertragspartner zu fürchten, wenn sich Marktänderungen bei den Leihzinsen, bei der Rückforderung der geliehenen Goldmengen vor Ablauf der 15-jahres-Frist oder ein Rückgang der kalkulierten Anlagezinsen ergeben. Da die meisten der abgeschlossenen Kontrakte mit JP Morgan Chase vereinbart sind, ist daraus abzuleiten:

- a) Die Zündschnur ist bei JP Morgan an beiden Seiten angezündet worden, denn auf solch lange Sicht können alle Veränderungen sich zu Negativst-Folgen addieren.


- b) JP Morgan hat diese ("Harakiri"-)Konditionen nicht fürs eigene Risiko übernommen, sondern für andere (..die Bank hat schon immer für das Government Aufgaben übernommen...). Dann kann JP Morgan auch für den Fall des Falles mit einem Bail-Out rechnen.


- c) Es wäre nicht das erste Mal, dass eine Bank die Konditionen-Gleichheit von Aktiv- und Passivgeschäft ignoriert. Die Geschichte hat uns aber gelehrt, dass derartige Geschäftspraktiken ("mach aus kurzem Geld langes Geld und Du wirst reich"...) bislang immer beim Insolvenzverwalter geendet haben.


- d) Wenn aber BARRICK Sondervereinbarungen in den Kontrakten unterschlägt oder falsch interpretiert, dann gibt es nur eine Konsequenz: VERKAUFEN und für Hartgesottene: SHORT GEHEN.


- e) Aus den oben geschilderten Fakten ist zu ersehen, dass bei einer Fortsetzung des Bull-Marktes für Gold und bei einer (eventuell durch BARRICK durch seine oben beschriebenen Deckungsmaßnahmen für die SILBER-Derivate auch selbst ausgelöste) Hausse beim Silber entweder BARRICK selbst oder seine Investment-Banken - insbesondere J.P. Morgan Chase auf der Strecke bleiben wird. Vielleicht klärt sich die Risikolage durch die Verhandlung beim von BLANCHARD & Cie, New Orleans ausgelösten Prozeß gegen BARRICK und J.P.Morgan Chase, bei dem Blanchard wegen der Manipulaton des Goldpreises Schadensersatzansprüche gegen BARICK und JPM geltend macht.


Wie ich hörte, soll es aber Blanchard vor allem darum gehen, im Rahmen des US-Prozeßverfahrens Rechte auf Auslieferung von bestimmten Urkunden zu erhalten, die Aufklärung über die Inhalte der außergewöhnlichen Vertragsgestaltung zwischen BARRICK und JPM geben können.

Wenn dies geschieht, dann ist damit zu rechnen, dass einer der beiden Vertragsparteien umfassende Probleme offen legen muss, oder die US-Regierung die indirekte Marktbeeinflussung durch Einschaltung von JPM und die "außergewöhnliche Sonderkonstruktion" des BARRICK-Hedgebuches eingestehen muss.

.

gruss drag

syracus
08.08.2003, 20:23
MACD beachten, hat ein "Dreieck", beginnend mit dem Peak Mitte 02, aufgelöst :sss......

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=hui&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=4&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=16794&style=320&time=20&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7632&mocktick=1

:kiss:

syr :D

mfabian
09.08.2003, 03:23
Original geschrieben von NfDrag
In den Forward-Sale-Kontrakten zwischen BARRICK und JPM-Chase steckt also eine erhebliche Explosionsgefahr für beide Seiten, denn das nicht unerhebliche Risiko kann für den jeweiligen Kontraktpartner zum Todesurteil werden, wenn man einmal den Umfang des gesamten Kontraktvolumens betrachtet: Wenn BARRICK seine Lieferverpflichtungen aus welchen Gründen auch immer nicht erfüllen kann, dann hat JPM eine kaum erfüllbare Lieferverpflichtung, die JPM wohl nicht mehr zu erträglichen Konditionen im Markt decken kann. Vielleicht helfen dann wieder US-Institutionen aus, die man beim Unfall des LMTC als Nothelfer vermutete?

Ich muss zugeben, dass ich etwas Schwierigkeiten habe, den Artikel richtig zu begreifen.



Ausgangssituation:
Ich, die Goldmine habe folgendes Problem: Es kostet mich $250, eine Unze Gold zu fördern. Als der Goldpreis (2001) auf $275 gesunken war, bekam ich Angst: Was tun, wenn der Goldpreis unter $250 sinkt?

Um dieses Risiko auszuschliessen, gehe ich (Barrick) einen Vertrag (= Hedging) mit einer Bank (JPM) ein. Ich verpflichte mich, die nächsten 5 Jahre, jeweils 1 Mio Unzen Gold zu liefern und die Bank garantiert mir dafür einen Preis von $280 pro Unze. Den Rest meiner Produktion (vielleicht eine weitere halbe Million Unzen) muss ich selbst zum aktuellen Marktpreis verkaufen.
Somit habe ich 2/3 meiner Goldproduktion "gehedged".

Ich (Goldmine) mache also einen Kontrakt in dem ich mich im voraus verpflichte, soundsoviel Gold zu verkaufen ==> Forward-sale contract

Soweit zur Begriffsdefinition von Forward-sale contract und Hedging.

Für die Goldmine ergibt sich somit der Vorteil, dass ein gewisser (bis 100%) Teil der Produktion zu einem fixen und rentablen (d.h. zumindest kostendeckenden) Preis verkauft werden kann. Der Kontrakt ist also ein sanftes Ruhekissen, sollte der Goldpreis unter die mir zugesicherte Schwelle von $280/oz sinken.

Nachteil: Wenn der Goldpreis steigt, mache ich kaum zusätzlichen Gewinn: Auch wenn der Goldpreis bei $500 liegt: Der Kontrakt verpflichtet mich, and JPM jährlich 1 Mio oz Gold zu liefern, und zwar zum Preis von $280!

Für die Bank ergibt sich auf der Gegenseite ein Gewinn, wenn der Goldpreis über die im Kontrakt festgelegte Summe von $280 steigt: Derzeit kriegt sie pro Jahr eine Million oz Gold für $280 und kann das Gold auf dem Markt für $352 verkaufen.

Goldminen, die stark gehedged sind profitieren - im Verhältnis zu ungehedgten Konkurrenten - wenn der Goldpreis sinkt: Während der Konkurrent kaum noch die Förderungskosten decken kann, kann die gehedgte Goldmine weiterhin rentabel arbeiten und ihren Aktionären Dividenden zahlen.

Andererseits profitieren bei steigenden Goldpreisen die ungehedgten Goldminen eins-zu-eins von der Preissteigerung beim Gold während die gehedgten ihre Forward-sale Kontrakte als Belastung empfinden müssen.

Fazit: Bei steigenden Goldpreisen müssen sich Goldminen, die gehedged haben in dern A... beissen, während die sich Banken ins Fäustchen lachen können.

Daraus müsste man schliessen können, dass JPM und andere Investment Banken an einem steigenden Goldpreis interessiert sein sollten!

Sind sie aber nicht! Im Gegenteil: JPM und Co versuchen verzweifelt, den Goldpreis unten zu halten. Ein Paradoxon, oder?

[b]Ob mir bitte einer der Gold-Experten erklären kann, wo in meiner logischen Kette der Fehler versteckt ist?[b] :confused:

Marcus

niemandweiss
09.08.2003, 08:05
Post von http://www.mahendraprophecy.com/nextmonthpredictions.asp
Thema: Gold will rule this century
Datum: 08.08.2003 17:16:16 Westeuropäische Sommerzeit
Von: mahendra@mahendraprophecy.com


I still remember on the 9th September 2001, in an interview I made at 1.30pm at SABC TV in Johannesburg. There were five most important predictions that I made on that day:
1. South Africa economy will rise because of the Gold rise.

2. Extensive terriorist attacks against the USA.

3. Collapse of US dollar - Major scandal will come out on counterfeit of the US dollar note; this would be one of the reasons the dollar will collapse in the international market.

4. Aids cure will come by the end of the year 2003.

5. Last but not lest, and the most important prediction was; gold will rule this century and the prices of gold will rise for the next 51 years.


Many other predictions I made on that day in the interview I have them videotaped. Whenever bear cartel of gold they confuse me, same day I play repeatedly that videotape, I mostly watch that part about the gold and I try to read again in that tape; my body language, eyes movements and my voice the way they were responding it was in a unique way. That was the message and calculation is astrology.


One more thing that I want to openly share with you is a very personal experience that I had on my 23rd birthday in September 1991, I was seated with a good friend of mine in his home having a cup of tea at around 7.00pm and I suddenly told him that I think I have a unique relationship with gold and that a time will soon come when I will be predicting on gold and Gold would move with my thoughts accordingly.

On the day of the interview I wanted to speak much more on gold but time was not on my side since there was a time limit of 30minutes only, so I had to give maximum information in brief words (I wanted to explain in full details why I said gold would rule this century and what the future holds for gold and why it would remain strong.)


My sentence was “gold will rule the century”, it will be rising soon and bottom-out on 27th November 2001, gold companies and investors will make fortune in long terms. Prices of gold will reach $1600 in a few years time. This was what I said in the interview but let me explain more on what I wanted to say and why I recommended my closest people and public to remain invested in gold. This century started with Jupiter. Jupiter has a unique relationship with gold but there are negative planets which give negative impact for short term, like in our life time is not always the same, even the brilliant people, technical analyses or knowledgeable speculators also make losses in the market. Whenever the time is negative, gold prices come down for short period.


I have been watching and reading closely the movement of gold for the last 18months, gold is trading very strongly above $300, that shows a very strong strength in prices and future trend, also the gold stock are performing well and the mostly gold investors have made money and mighty few have lost because of bad luck in chart. I still hold my prediction for gold to cross $400 and Silver to cross $6.00 soon. Next week major price movement will come in gold and silver, at the time I am writing this article gold is trading around $353 and silver $5.03, I am expecting major rise next week.


Changes of Jupiter from the 3rd week of July 2003 are giving signals for gold/silver prices towards the up-ward movements. Time changes peoples’ minds i.e. after 1996 many started investing in technology because of Saturn pulling power (but stayed for short period) and now Jupiter is doing for gold and good news is that it will do for long period. Like 18months before people were very optimistic on gold and gold stocks but slowly the gold prices moved up and people were slowly joining the crowd, more people will join in the crowd to come and put their money in a safe place, and that’s in gold.


Big and small investors will join in the crowd this will make gold reach $1600 and ounce, then there will be a drastic fall because the energy has to divert, after sunshine the sun has to set, prices will come down to around $1000 ounce and the future range of gold will be $1000 to $1600 from the year 2010 to 2018.



I dont want to write a lengthy clarifications, I know some people from gold community are still optimistic about my gold and silver predications.


Some thing off track, I am writing here because I felt it. I think each human should respect each other because in each human being there is a God. I think everyone has a unique ability we better develop a good path we all know ourselves better and I am sure the day we all know ourselves fully we will do something good to the community and the world, I want to continue my life towards astrology, the great signs of astrology and whenever I get a message I pass it on to you. If one has lost money through my advise, I sincerely ask for their forgiveness because I want to remain your friend for the remaining days of my life.

God bless.

Yours,

MAHENDRA SHARMA.

Vetinari
09.08.2003, 19:17
Oh no , Mahendra schoen wieder :mo


COTS ... die "specs" sind immer noch mega long ... aber letzte Freitag hat ein paar gegrillt :D ...

http://www.softwarenorth.net/cot/current/charts/GC.png

:gusa

Vetinari
09.08.2003, 19:20
Hamilton schoen wieder in Bull modus ...

http://www.zealllc.com/graphs2003/Zeal080803A.gif

ganze hier ... http://www.zealllc.com/2003/goldstk2.htm

:gusa

Vetinari
09.08.2003, 20:10
Und wer in Silber verliebt ist ... achtung :D ...

http://www.softwarenorth.net/cot/current/charts/SI.png


:gusa

mfabian
10.08.2003, 03:49
Original geschrieben von Vetinari
Und wer in Silber verliebt ist ... achtung :D ...

:gusa

Gemäss den COT-Daten sind die Coms schon den ganzen Gold-Bullen lang permanent Short. Bei Silber ebenfalls und Silber ist im Juli trotzdem um 12.1% gestiegen.

Ich finde COT-Daten gut als Indikator für Indizes und Währungen aber bei Gold und Silber sind die professionellen Shorties drin: JPM-Mafia bei Gold und Rot-China im Silber.

Marcus

mfabian
10.08.2003, 04:39
Money is the common denominator of all economic transactions. It is that commodity which serves as a medium of exchange, is universally acceptable to all participants in an exchange economy as payment for their goods or services, and can, therefore, be used as a standard of market value and as a store of value, i.e., as a means of saving.

The existence of such a commodity is a precondition of a division of labor economy. If men did not have some commodity of objective value which was generally acceptable as money, they would have to resort to primitive barter or be forced to live on self-sufficient farms and forgo the inestimable advantages of specialization. If men had no means to store value, i.e., to save, neither long-range planning nor exchange would be possible.

...

A free banking system based on gold is able to extend credit and thus to create bank notes (currency) and deposits, according to the production requirements of the economy. Individual owners of gold are induced, by payments of interest, to deposit their gold in a bank (against which they can draw checks). But since it is rarely the case that all depositors want to withdraw all their gold at the same time, the banker need keep only a fraction of his total deposits in gold as reserves.

...

When banks loan money to finance productive and profitable endeavors, the loans are paid off rapidly and bank credit continues to be generally available. But when the business ventures financed by bank credit are less profitable and slow to pay off, bankers soon find that their loans outstanding are excessive relative to their gold reserves, and they begin to curtail new lending, usually by charging higher interest rates. This tends to restrict the financing of new ventures and requires the existing borrowers to improve their profitability before they can obtain credit for further expansion. Thus, under the gold standard, a free banking system stands as the protector of an economy's stability and balanced growth.

...

In the absence of the gold standard, there is no way to protect savings from confiscation through inflation. There is no safe store of value.

...

Deficit spending is simply a scheme for the confiscation of wealth. Gold stands in the way of this insidious process. It stands as a protector of property rights. If one grasps this, one has no difficulty in understanding the statists' antagonism toward the gold standard.



Zitate von - und jetzt haltet Euch fest - : Alan Greenspan (1966)

Er hat nie ein Wort dieses Essays zurückgenommen.

Quelle: http://www.321gold.com/fed/greenspan/1966.html

Marcus

pheidros
10.08.2003, 11:18
:D

syracus
10.08.2003, 13:08
Silver:

http://www.cairns.net.au/~sharefin/Charts/COTsi.gif

to much open interests, bearish.......

Gold:

http://www.cairns.net.au/~sharefin/Charts/COTgc.gif

OI :ek.....

ps. Gegen COT's wetten geht zu 99% ins Auge ;).

syr

mfabian
10.08.2003, 14:25
Original geschrieben von syracus
Gold:

ps. Gegen COT's wetten geht zu 99% ins Auge ;).
syr

Genau das streite ich (bei Gold und Silber) eben ab. Guck mal weiter oben, wir haben jabeide Postings übereinander, COTs und Gold-Chart von Hamilton:

Gold-Bulle seit Anfang 2002 und die Coms permanent Short.

Irgend wer, verkauft da wie gestört Gold und das Zeugs steigt und steigt. Ich glaube wir wissen auch, wer da verkauft und warum ;)

Bei Silber allerdings ein anderes Bild. Wer shortet da wie verrückt? Sind es die Chinesen, die billig die Silberbestände cornern wollen?

Marcus

syracus
10.08.2003, 18:20
Schau, du kannst es versuchen, ich geb dir eine Erfolgschance von 5% ;). Klar sind die COMs short. Aber wer ist auch noch bei den COMs drunter ;)? Produzenten... Und einfach mal genau auf die OI und den Kursverlauf bei Gold achten. Möglich dass sie ein neues 5-Jahreshoch hinbringen, aber wenig wahrscheinlich.... Die Warnung im Borsi kommt noch....

syr

mrabc
10.08.2003, 18:46
@syracus

pm 2x. :cool:

Aktienbaer
10.08.2003, 19:14
http://www.elliott-waves.de/forum/030621drooy-w.gif

n´abend zusammen


ich möchte nicht wissen wieviel kauforders bei 2$ liegen.
mir kribbels in den fingern, aber warten wir es ab.
das gap ist zu verlockend und ewig kann der rand auch nicht da rummachen wo er jetzt ist.

Vetinari
10.08.2003, 22:10
Bei die COTS habe ich die "specs" beobachten gemeint ... wenn sie mega long sind , kommt oft ein gegen reaktion.

Wie bei Silber im moment ;)

Bei Gold haben wir es vor eine woche gesehen ... specs hatten ihr longs fast verdoppelt vor 2 wochen und es war einfach fur die Boese Shorties die stops kurz unter $350 aus zu nehmen. Wenn die "small specs" gehen auch mit ... doppel achtung , sie sind die absolut angsthasen :hihi

Klar sind die Commercials immer short ... sie sind die hedgers und konnen uber jahren so bleiben. Specs sind die spekulanten ... sie gehen rein und raus mit der markt. Wenn sie mega long oder short sind , es dauert oft nicht lang bis sie gegrillt sind :D


Der symetrische dreiecke in Gold sollte diese woche ein enscheidung finden. Die Minen laufen schoen vor ... soll der ausbruch nach unten kommen , vorsicht bei die Minen :D

Wir haben diese in Mai/Juni letzte jahr gesehen ... Minen laufen vor ein gewunscht ausbruch nach oben und der ausbruch kommt nicht ;)

Aber soll ein ausbruch nach oben kommen , selbst DROOY the DOG sollte machen auch mit :hihi

:gusa

pheidros
11.08.2003, 10:24
:lach

pheidros
11.08.2003, 10:26
:lach

Ibykus
11.08.2003, 11:03
Bangen um Barren

Finanzpolitiker in Bern rühren an einen empfindsamen Nerv der eidgenössischen Regierung. Sie sorgen sich um die Sicherheit jener schweizerischen Goldreserven, die in ausländischen Tresoren deponiert sind und verlangen Auskunft darüber, ob sie "im Notfall" rasch wieder in den Alpenstaat gebracht werden können.

Diese Frage tauchte auch schon während des Irak-Kriegs auf, als es zu Spannungen mit den USA kam, weil die Eidgenossenschaft resolut auf ihrer Neutralität beharrte. So wurde der Wunsch Washingtons verworfen, irakische Diplomaten auszuweisen, und amerikanischen Militärmaschinen waren die Überflugrechte verweigert worden. Überraschend verließ Mitte März US-Botschafter Mercer Reynolds den Posten in Bern.
Nun will die Finanzdelegation der Eidgenössischen Räte wissen, ob das Auslandsgold vertraglich vor dem Zugriff Dritter geschützt ist. Abgeordnete befürchten, dass amerikanische Bundesrichter etwa jenes Schweizer Gold beschlagnahmen könnten, das sich möglicherweise im berühmten Fort Knox befindet. Finanzminister Kaspar Villiger tat auf eine Anfrage im Parlament geheimnisvoll: "Wo diese Barren liegen, kann ich Ihnen leider nicht sagen, weil ich es auch nicht weiß, es nicht wissen muss und es nicht wissen will."

Quelle (http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,260693,00.html)

Vetinari
11.08.2003, 11:04
Die Minen - performance fur diese jahre ...

http://www.mips1.net/MGGold.nsf/2090f74ba5297296422567b5004b8fb2/4225685f0043d1b285256d7b0007c4b3/Body/1.21DC?OpenElement&FieldElemFormat=gif

http://www.mips1.net/MGGold.nsf/Current/4225685F0043D1B285256D7B0007C4B3?OpenDocument


Und der Gold chart mit der dreiecke ... welche richtung kommt der ausbruch ?? :D ...

http://www.breakpointtrades.net/Free/Aug10,2003/GoldST.png

Ein paar andere intereressant charts auch da ... http://www.breakpointtrades.net/Free/Aug10,2003/321gold.html

:D

mfabian
11.08.2003, 14:32
Original geschrieben von Vetinari
Und der Gold chart mit der dreiecke ... welche richtung kommt der ausbruch ?? :D ...


Ich muss gestehen, ich bin mittelfristigen Goldcharts gegenüber im Moment etwas skeptisch. Der Grund dafür ist der Höhepunkt um Anfang Februar bei knapp über $381, der nun natürlich als Jahreshoch jedes Lower-High gezwungener Massen mit einer absteigenden Trendlinie verbindet.

Wir erinnern uns: Anfang Februar herrschte noch Angst über den bevorstehenden Irak-Krieg, der damals noch nicht offiziell beschlossene Sache war. Der Dollar war im Sinkflug und Araber tauschten ihre Dollars gegen das sichere Gold und trieben somit den Goldpreis unverhältnismässig nach oben.

Mit anderen Worten: Ich betrachte den Spike von Anfang Februar als eine Ausnahme. Ohne Irak-Krieg hätte die Spitze wohl nur $360 erreicht.

Natürlich ist es müssig zu argumentieren: Wenn hätte, dann wäre ... aber ich meine, es gibt fundamentale Begründungen für Kursbewegungen, die die Charttechnik nicht in der Lage ist richtig zu interpretieren. Ein weiteres Beispiel in dieser Kategorie ist der 11.9.01.

Marcus

mfabian
11.08.2003, 15:03
Gold 361$ !!!

https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1

Hab' jetzt mal eine Verkaufsorder für meine XAUUA plaziert bei 0.25. Bei etwas über 50% Gewinn kann man mal was mitnehmen :-)

Marcus

scale
11.08.2003, 16:28
Da schraubt aber wer an der Vola rum, sonst wären die XAUUA schon längst gelaufen!

mfabian
12.08.2003, 00:29
Original geschrieben von scale
Da schraubt aber wer an der Vola rum, sonst wären die XAUUA schon längst gelaufen!

Glaub ich nicht: Gemäss warrants.ch ist die Vola konstant geblieben. Ausserdem müsste die Vola eher raufgesetzt werden, was dem Warrant Auftrieb verschaffen würde und drittens macht das eine UBS eigentlich nicht. Vola-Spässe sind eher eine Spezialität von GS, ML etc.

Marcus

mfabian
12.08.2003, 01:31
Habe hier noch ein Posting von Syracus auf Borsalino gefunden. Ich stelle's mal hier rein.

Kurzzusammenfassung: HUI wird entweder bei 180 abprallen und nach unten tauchen oder durch den Widerstand durchbrechen und entsprechend schnell und steil ansteigen. Der Empfehlung von sYr, einen Teil der bisherigen Gold-Gewinne sicherzustellen und die Entwicklung des HUI abzuwarten, kann ich mich nur anschliessen.

Also beobachten:

HUI
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=hui&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=50&uf=0&lf=2&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=16794&style=350&time=1&freq=6&nosettings=1&rand=2602&mocktick=1

und GOLD

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=line&ind0=VOLUME&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1


Marcus
---


Thema:
Goldinvestment (5 von 8), 35 mal gelesen, 1 File-Attachment

Von:
syracus

Datum:
Montag, 11. August 2003 19:14:53


Sodele, Zeit für ein klares Wort. Ehrlich gesagt schüttle ich nur noch den Kopf.
Da steigt Gold und Goldaktien seit fast genau 2 Jahren und plötzlich werden alle
"hype", sogar die CS entdeckt plötzlich Gold (wie auch die China-Wunderraketen
vor dem Platzen *ggg*). Wenigstens sind sie so realistisch, Unternehmen mit
Hedgeanteil hoch und Nichthedger runter zu setzten. Dazu Goldfondwerbung auf
Wallstreet-Online, CNBC, etc. Wann gab's dass schon? Einmal, Ende Mai 02...

Zu Newmont 1: http://www2.borsalino.ch/webboard/wbpx.dll/read?50111,8
zu Newmont 2: http://www2.borsalino.ch/webboard/wbpx.dll/read?47576,8

HUI, buy @ 13. März: http://www2.borsalino.ch/webboard/wbpx.dll/read?47188,8

die grosse Goldzusammenstellung mit fast allen "interessanten" Unternehmen: http://borsalino.everyware.ch/show_details.cfm?msg_id=42038&kat_id=28

Weshalb in die Ferne schweifen wenn das Gute so nah liegt ;)?

Und: die 1.1% bis zum Doppelwiderstand sitzt man besser aus und wartet mal ab, der
HUI muss durch oder wird eine heftige Korrektur bekommen, RSI, Slow, alles ist am
Anschlag. Und geht er da durch, stehen die 225 an. Dann lohnt sich ein Einstieg noch
immer.

Schön, dass Gold immer dann szeigt wenn's für tot erklärt wird (aber meist fällt wenn alles reinrennt).....

Gruess & Geduld

syr (der bis auf HL und NEM bei allen Positionen 1/2 verkauft hat heute...)


http://www2.borsalino.ch/webboard/wbpx.dll/~board3/upload/HUI.gif

niemandweiss
12.08.2003, 11:58
so kann man es auch sehen :rolleyes: (http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/threadpages.php?fid=22&tid=763090&offset=0&page=-1&uid=127002&iid=bfbc568c76124c34e59c015c1b3c1771)

vielleicht aber auch nur ein Opfer starker Hitzeeinwirkung :p

mfabian
12.08.2003, 12:36
Original geschrieben von niemandweiss
so kann man es auch sehen :rolleyes:[/URL]

vielleicht aber auch nur ein Opfer starker Hitzeeinwirkung :p

#1 von goldSHORTER 09.08.03 15:32:33 Beitrag Nr.: 10.392.036 10392036
Dieses Posting: versenden | melden | drucken | Antwort schreiben
gold beginnt mit der aufnahme des beartrends

amerika vor starker wirtschaftserholung die mehrzahl der daten dreht schon positv bald will keiner mehr gold haben und gold kann auf neue historische tiefs gehen

deshalb goldputs jetzt

---

Es macht micht immer misstrauisch, wenn ein User seinen Nickname nach seiner Positionierung wählt. Es gibt sicher Zeiten, wo es Sinn macht, Gold zu shorten aber auch Zeiten in Gold long zu gehen. Die Kunst besteht darin, seine Positionierung der Marktlage anzupassen. Leute, die ihre Positionierung nicht ändern liegen in mindestens 50% der Fälle falsch.

Marcus

niemandweiss
12.08.2003, 13:11
Original geschrieben von mfabian
Ich muss gestehen, ich bin mittelfristigen Goldcharts gegenüber im Moment etwas skeptisch. Der Grund dafür ist der Höhepunkt um Anfang Februar bei knapp über $381, der nun natürlich als Jahreshoch jedes Lower-High gezwungener Massen mit einer absteigenden Trendlinie verbindet.

Wir erinnern uns: Anfang Februar herrschte noch Angst über den bevorstehenden Irak-Krieg, der damals noch nicht offiziell beschlossene Sache war. Der Dollar war im Sinkflug und Araber tauschten ihre Dollars gegen das sichere Gold und trieben somit den Goldpreis unverhältnismässig nach oben.

Mit anderen Worten: Ich betrachte den Spike von Anfang Februar als eine Ausnahme. Ohne Irak-Krieg hätte die Spitze wohl nur $360 erreicht.

Natürlich ist es müssig zu argumentieren: Wenn hätte, dann wäre ... aber ich meine, es gibt fundamentale Begründungen für Kursbewegungen, die die Charttechnik nicht in der Lage ist richtig zu interpretieren. Ein weiteres Beispiel in dieser Kategorie ist der 11.9.01.

Marcus


zur momentanen Charttechnik und absteigender Trendlinie überleg ich auch gerade, die letzten Gewinne sicherzustellen :rolleyes:

http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/threadpages.php?fid=32&tid=762320&offset=0&page=-1&

mfabian
12.08.2003, 14:20
Versuchen wir mal, kurzfristige Argumente pro und Contra Gold aufzuzählen:

Contra GOLD

1. HUI ist an einem Widerstand bei ca. 180 angelangt. Prallt er ab oder durchbricht er ihn? Wir wissen es nicht und somit dürfte Syracus recht haben, wenn er empfiehlt, zumindest einen Teil der Gold-Investments zu realisieren. BEim XAUUA, den ich per 1. August empfohlen habe, sind das derzeit rund 40% Gewinn.

2. Die Trendlinie, die die Spitzen der diesjährigen Höchstkurse (380 -> 370) verbindet, endet heute bei etwa 362, was ebenfalls als Widerstand angesehen wird.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/gold-kurz.gif


3. Neben den beiden obenstehenden Charttechnischen Argumenten kommen die COT-Daten hinzu, die ich bisher in Bezug auf Gold und Silber falsch interpretiert habe. Hierzu ein Zitat aus http://www.smartinvestor.de/news/hintergrund/index.hbs?recnr=8552

Bei der Analyse und Interpretation der unterschiedlichen Netto-Positionen ist zudem noch zu beachten, daß die Bedeutung und Aussagekraft der jeweiligen Netto-Größen von Markt zu Markt variiert. Bei einer genaueren Analyse der COT-Daten zeigt sich zudem, daß vor allem die relativen (und nicht die absoluten) Netto-Positionierungen im Vergleich zu historischen Maximal- oder Minimalgrößen entscheidend sind. Im Silbermarkt beispielsweise waren die Commercials bislang noch nie Netto-Long gewesen. Dennoch fallen bei der relativen Betrachtung ihrer Netto-Positionierung signifikante Niveaus ins Auge, an deren plötzlichen Ab- oder Aufbau sich gleichzeitig auch wichtige Wendepunkte des Marktes erkennen lassen.

http://www.smartinvestor.de/news/pictures/HBDOASway3p.gif

COT beim Silber
Jeder Futures-Markt wird so durch ein spezielles Zusammenspiel der drei Händlergruppen bestimmt. Im Silbermarkt sind die Commercials vorwiegend Silberproduzenten, die sich durch den Verkauf von Futures (Short-Selling) gegen einen Preisverfall absichern. Aus dem obigen Chart wird ersichtlich, daß man bei Silber immer dann gute Kaufkurse hatte, wenn die Commercials „relativ“ wenig Short-Positionen hatten; und umgekehrt gute Verkaufskurse, wenn sie begannen, ihre hohen Short-Positionen abzubauen.


Derzeit ist die Shortquote bei Gold wie auch bei Silber relativ hoch und somit hat Syracus recht, wenn er auch hier warnt.


Pro Gold


1. Wie dieser Chart aus Posting 49 von Veterinari zeigt ...

http://www.321gold.com/charts/seasonal_gold.gif

... sind die Monate Juli/August traditionell die schwächsten des Jahres und Ende August ziehen die Preise dann stark an. Ein Grund dafür sind die Erntedankfeste in Indien, bei denen traditionell Gold- und Silberschmuck gekauft wird. Je besser die Ernte umso mehr Geld wird für Gold und Silber ausgegeben. Dieses Jahr hat der Monsun eine ausgezeichnete Ernte beschert, wir können also von einem Anziehen des Goldpreises Anfang September ausgehen, wenn sich die Goldschmide mit Material eindecken.

2. Langfristig befindet sich Gold am Anfang eines Bullenmarktes wie diese Grafik zeigt:
http://www.zealllc.com/graphs2003/Zeal080803A.gif

Insofern kann man mit Gold also nicht allzuviel falsch machen. ;)


---

Schlussfolgerung:

Am wahrscheinlichsten schneint mir folgendes Scenario:

Gold wird voläufig an 362 abprallen, HUI an 180 und beide gehen die nächsten 1-2 Wochen in eine Konsolidierung. Gold gegen 352, HUI gegen 165.
Gegen Ende August dann steile Rally, die noch dieses Jahr den Goldpreis gegen $400 blicken lassen wird. Der Kursverlauf könnte also etwa ähnlich aussehen wie die blaue Kurve des obenstehenden 29yr Seasonal chart unter Punkt 1, Pro Gold.

Trading-Idee:
Da erfahrungsgemäss (gestern hat's zwar nicht geklappt) der Goldpreis nach Eröffnung Wallstreet ansteigt, dürfte sich heute zwischen 15:30 und 17:15 Uhr eine gute Gelegenheit ergeben, Gold bei etwa 361-362 verkaufen zu können. Ich werde etwa die Hälfte meiner September Calls XAUUA verkaufen mit dem Ziel später im August in Dezember-Calls GOLDH oder XAUFA einzusteigen.

Noch ein Tip, den mir warrants-trader beim gestrigen Pizza-Essen gegeben hat: Swissquote führt eine Aktion durch, bei der Warrants von Goldman Sachs zu nur Fr. 10.- pro Trade verrechnet werden. Ich empfehle deshalb den Dezember-Call GOLDH für Swissquote-Kunden, die nur kleine Beträge traden, wo die Gebühren ins Gewicht fallen. Abgesehen davon hat GOLDH einen weit geringeren Spread als die 10%, die die UBS bei XAUFA verlangt!


Marcus

mfabian
12.08.2003, 16:00
Gold bröckelt etwas ab


Gold hat am Dienstag in einem dünnen europäischen Handel nach den Avancen der Vortage zur Handelsmitte wieder etwas leichter tendiert. Analysten rechneten allerdings kurzfristig mit weiteren Anstiegen.


´
Reuters LONDON. Im Vorfeld der am Abend anstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed bröckle der Goldpreis etwas ab, hiess es. Ein möglicher Zinsentscheid beeinflusst den Preis für das Edelmetall indirekt über den Dollar, so ein Händler. Denn das in der US-Devise notierte Gold reagiere üblicherweise auf die Bewegungen am Devisenmarkt; bei einem schwachen Dollar verbilligt sich Gold für Anleger aus anderen Währungsräumen.

Analysten rechnen damit, dass das Fed die Leitzinsen unverändert bei einem Prozent und damit auf dem niedrigsten Stand seit mehr als 40 Jahren lässt. Die Bekanntgabe der Entscheidung wird ab 20.15 Uhr MESZ erwartet.

Die Feinunze Gold wurde gegen 12.40 Uhr zu 360,00/360,50 Dollar gehandelt nach 361,70/362,50 Dollar zum Vortagesschluss in New York. Das Vormittagsfixing in London erfolgte bei 360,00 Dollar nach 359,15 am Montagnachmittag.

Neben einer für die Ferienmonate überraschend starken physischen Nachfrage sowie spekulativen Käufen hatte zuvor die mögliche Übernahme des Goldproduzenten Ashanti Goldfields aus Ghana durch die südafrikanische Anglogold dem gelben Metall Auftrieb verliehen und über die wichtige Marke von 360 Dollar geholfen. Anfang August hatte Gold noch bei rund 346 Dollar notiert. Dabei spekulieren Händler darauf, dass Anglogold einen Grossteil des hohen Bestands an Leerverkäufen bei Ashanti decken wird.

Einen leichten Widerstand sehen Händler bei 363 Dollar; bei der Marke von 365 Dollar wird dann mit starkem Widerstand gerechnet. Die Stimmung lasse darauf schliessen, dass Gold weiter steigen dürfte, sagte ein Edelmetallanalyst.

Silber notierte mit 4,98/5,00 Dollar unverändert zum Vortagesschluss in New York. Platin stieg auf 697/702 von 689,50/694,50 Dollar. Palladium verbilligte sich auf 173/178 von 174/181 Dollar.

http://www.handelsblatt.com/hbiwwwangebot/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200007,203855,652587/SH/0/depot/0/index.html

Marcus

syracus
12.08.2003, 16:43
Blubb :sss.......

optim3
12.08.2003, 16:47
Original geschrieben von syracus
Blubb :sss.......

träum weiter. :gusa

mfabian
12.08.2003, 16:48
Original geschrieben von syracus
Blubb :sss.......

Blubb HUI und Blubb Silber :eek:

Danke für die Warnung, Dank Dir bin ich aus Gold rechtzeitig raus.

Aber bei Silber steige ich bei 4.80 weiter ein.

Tschüss
Marcus

syracus
12.08.2003, 17:04
Original geschrieben von optim3
träum weiter. :gusa [/B]

:rofl....... Genug früh drin, genug früh draussen, 343$ /157-160 im HUI wird geladen :p..... Silber war schon an 4.80$, Ziel eigentlich erreicht.......

syr :)

pheidros
12.08.2003, 18:16
:D

mfabian
12.08.2003, 18:42
Original geschrieben von pheidros
Das hat auch seinen Grund bzw. man kann daraus viel ablesen.


Klingt spannend, kannst Du das mal genauer erklären?

Marcus

pheidros
12.08.2003, 21:33
:lach

pheidros
12.08.2003, 22:06
:lach

niemandweiss
13.08.2003, 10:18
Wussten Sie schon, dass...?
(13.08.2003)

Wenn gering kapitalisierte Goldminen-Aktien besser abschneiden als hoch kapitalisierte, ist dies gewöhnlich ein Zeichen für das Ende einer größeren Aufwärtsbewegung.

(Quelle: Merrill Lynch, Toronto)



--------------------------------------------------------------------------------
Copyright 2003 Tauros GmbH - www.taurosweb.de

pheidros
13.08.2003, 11:14
:lach

pheidros
13.08.2003, 19:38
:lach

optim3
13.08.2003, 20:17
Original geschrieben von syracus
:rofl....... Genug früh drin, genug früh draussen, 343$ /157-160 im HUI wird geladen :p..... Silber war schon an 4.80$, Ziel eigentlich erreicht.......

syr :)


:p

mama mia
13.08.2003, 20:18
Wie kauft man Gold? Michael Vaupel von Optionsschein-Profits meint dazu: "Am deutschen Markt kauft man am besten Gold-Zertifikate, die die Entwicklung des Goldpreises 1 zu 1 widerspiegeln. Solche Zertifikate gibt es auch in währungsgesicherter Form, d.h. sie ignorieren einen weiteren Kursverlust des Dollar gegenüber dem Euro. Meiner Ansicht nach derzeit ein konservatives, strategisches Basis-Investment." (aus einem älteren Investor's Daily)

Kann mir jemand so ein Zerti empfehlen?! Danke. (Die Schweizer Banken wollen nur ihren eigenen Mist verkaufen) :reiter:

@mfabian - ich möchte so ein Zerti als Beigemüse

syracus
13.08.2003, 21:21
Original geschrieben von optim3
:p

Thema:
@MarcusFabian und Germanasti (6 von 6), 43 mal gelesen

Von:
syracus

Datum:
Mittwoch, 13. August 2003 14:13:03


Ups, 2 "Tot-Erklärungen" ?!?
Schade, lieber erst am AuT solche Meldungen

Silber könnte man wieder probieren bei 4.80$, SL 5-6 Cent drunter...

syr

http://www2.borsalino.ch/webboard/wbpx.dll/~board3/read?50698,7

sorry about, aber auf SCN komm ich tagsüber nicht mehr :lach.......

syr :D

optim3
13.08.2003, 22:39
hi syr :)

100 punkte für die 4,80! :gusa

gold :kiss:

das "endziel" steht.

ob wir hier nochmal günstig nachlegen können wird sich zeigen.;)

mit 50 % minencash bin ich immer superbullish für gold! :hihi

da frunzelt schon mal ein goldbulle über den anderen goldbullen! ;)

syracus
13.08.2003, 22:57
:) :cool:

niemandweiss
13.08.2003, 23:47
:p was könnte das bedeuten ?

Feature Story



Date : August 14, 2003



Precious Metals Analyst Quits HSBC To Go Exploring For Gold In Kyrgyzstan.

It is not too often that a stockbroker gives up the lucrative life of gazing at a screen every day to go exploring. But that is what Merlin Marr-Johnson, until recently the sole precious metals and base metals analyst for HSBC’s global markets trading desk, has decided to do. And he is not going to a soft spot. Kyrgyzstan is the choice and this small, mountainous country sits between Kazakhstan and China in Central Asia. Merlin describes the country and its weather as akin to Switzerland, but that may be wishful thinking. After he has been out there for a year Minews will ask again. There are certainly not so many banks there and when a country is described as having a predominantly agricultural economy it is a fair guess that the infrastructure is limited.

Nevertheless, as Mark Bristow of Randgold Resources said, “You don’t find big deposits in easy places.” And this was the conclusion that Dasha Longley-Sinitsyna, a co-director of Palladex had come to while sifting through all the potential mining projects passing over her desk at Snowdens in Western Australia. A multi-qualified lady in everything from geostatistics to project management, she also happens to be Russian, and therefore was probably in a better position than most to judge projects from the FSU.. She drew this to the attention of Mark Smyth, an ex Selection Trust man living also in Perth who had experience of starting up three projects in Russia and had a long track record of promoting companies in London, Australia and North America. He saw the merits and contacted his nephew who just happened to be Merlin Marr-Johnson.

The circle was made and when they decided to form Palladex to own a couple of advanced projects in Kyrgyzstan Marr –Johnson was lucky enough to get the support of his wife for the venture. Apparently he was pretty crotchety after spending a day at the screens and she decided that a sharp drop in salary would be nothing compared with another ten years of the grumps. So she is now with him in Kazakhstan for a month as he sets up the initial exploration programme. Lucky for her Kyrgyzstan is more secular than Muslim with the religions split between Sunni Muslim and Russian Orthodox. As far as the Palladex team is concerned it offers the twin attributes of increased political stability and good mineral potential. The presence of the US military since November 2001 has heralded a huge increase in foreign direct investment into Kyrgyzstan.

During the USSR era exploration efforts were limited solely to mercury, antimony, uranium and rare earths. Only recently has Kyrgyzstan focused on gold exploration. Historically, being closer to the national capital of Bishkek, the northern part of the country has been explored in more detail and now contains several world-class gold deposits such as Kumtor, owned by the Canadian uranium major Cameco and Jerooy owned by AIM listed Oxus Gold. The southern part of the country, whose capital is Osh is less well explored however, and few of the gold deposits have been confirmed and delineated. Interestingly, deals there can be done direct with Government and 100 per cent ownership is acceptable. In the north the State mining company acts as broker and takes a slice of all projects.

Unsurprisingly both Palladex’s projects are in the south within a broad band of gold mineralisation that stretches through Eastern Europe, across the Caucasus, through Central Asia and into the Xin Xiang province of China. The eastern part of this gold province is commonly known as the Tien Shan gold belt, and it is the richest gold province in Central Eurasia. So far there have been 400 million ozs of gold identified in existing reserves and historic production. Of this, some 230million ozs has come from the southern trend, which includes the mammoth Muruntau gold mine owned by Newmont and Uzbek partners which produces 1.8 million ozs/year and has resources of 170 million ounces. Indeed, the Tien Shan gold province is the second largest proven gold province in the world, after the Witswatersrand in South Africa. Muruntau alone has produced 50moz, equivalent to the entire Carlin Trend to date.

In April Palladex was granted exploration licences for Aksur and Karakala and these were confirmed last month after the company had compiled an extensive report on the proposed geological programme and obtained all the requisite consents. These licences last for two years and can then be extended to 20 years if progress warrants. The Karakala licence covers an area of 95 sq kms. It includes the Terek deposit as well as 5 others less explored deposits and small placer gold deposits. The best understood and evaluated is the Terek deposit due to its accessibility. According to SKGE, the mineral potential of Terek alone is put at 1.6moz, with the same again in the small deposits of the licenced area.

The Aksur licence is much bigger and covers an area of 764.5 sq kms It includes the Aksur deposit as well as 5 other smaller and less studied deposits. There are a number of artisan workings which is encouraging for its mineral potential . The deposits are Carlin -type which means that gold is found in strata-bound disseminated mineralisation, occurring in carbonate rocks which have been metamorphosed to varying extents. Though the licence has never been subject to systematic economic evaluation, on a very limited dataset the SKGE estimated the indicated gold resources of the Aksur deposit as 600,000 ounces and 2.4 million ounces of silver of silver with another inferred resource of a million ounces.

Now the pressure is on the Palladex team to get on with a wide array of exploration work and upgrade the total indicated and inferred resources at both projects which amount to 5.4 million ounces. This consitutes a good head start so an AIM listing may not be that far away.

niemandweiss
13.08.2003, 23:58
TOP-Anlayse :) (http://www.taprofessional.de/ausgaben/ta030812-Gold-Unze.htm)

pheidros
14.08.2003, 00:56
:lach

mfabian
14.08.2003, 09:44
Gold steht derzeit bei $362, der HUI ist am Widerstand im Bereich 181/182 angekommen.

Die Frage dieser Tage lautet: Wird Gold jetzt nach oben ausbrechen oder nochmals einen Taucher in Richtung 346 machen?

Beides ist möglich, ich rechne aber fest damit, dass der Goldpreis spätestens Ende August, Anfang September den nächsten grösseren Schub nach oben vollziehen wird. Zeit genug, sich Gedanken über den besten (SMI) Call auf Gold zu machen.

Bei meiner Suche habe ich mich auch Calls mit Laufzeit Dezember 2003 gemacht und bin auf zwei Warrants gestossen, die ich etwas genauer betrachten möchte. Dabei habe ich jeweils den Warrant-Kurs per 1.12.03 berechnet für einen Goldpreis von $400, $390 und $380.

Hier die Ergebnisse:

Lesebeispiel:
"Steht der Gold-Preis bei A, hat der Warrant den Wert B, was (C%) Gewinn/Verlust bedeutet".

GOLDH
Aktueller Briefkurs 0.38
$400, 0.96 (+152.6%)
$390, 0.70 (+84%)
$380, 0.45 (+18.42%)

XAUHG
Aktueller Briefkurs 0.30
$400, 0.70 (+133.3%)
$390, 0.45 (+50%)
$380, 0.24, (-20%)

Mein Favorit für die kommende Gold-Saison ist GOLDH.

Sollte HUI die Marke von 182 knacken, werde ich sofort einsteigen. Sollte Gold jedoch wieder nachgeben, werde ich im Bereich unterhalb 352 langsam die Position aufbauen.

Marcus

niemandweiss
14.08.2003, 10:22

Silvereagle
14.08.2003, 10:28
Original geschrieben von mama mia
Wie kauft man Gold? Michael Vaupel von Optionsschein-Profits meint dazu: "Am deutschen Markt kauft man am besten Gold-Zertifikate, die die Entwicklung des Goldpreises 1 zu 1 widerspiegeln. Solche Zertifikate gibt es auch in währungsgesicherter Form, d.h. sie ignorieren einen weiteren Kursverlust des Dollar gegenüber dem Euro. Meiner Ansicht nach derzeit ein konservatives, strategisches Basis-Investment." (aus einem älteren Investor's Daily)

Kann mir jemand so ein Zerti empfehlen?! Danke. (Die Schweizer Banken wollen nur ihren eigenen Mist verkaufen) :reiter:

@mfabian - ich möchte so ein Zerti als Beigemüse


Hallo mama mia,

das hier könnte dir weiterhelfen: http://www.abn-zertifikate.de/ . Die währungsgesicherten Zertifikate nennen sich Quanto-Zertifikate.

Gruß Silvereagle

niemandweiss
14.08.2003, 10:34
Moin mfabian :)

lese gern Deine Beiträge. Bin gestern nach dem Anstieg vorsichtshalber komplett aus Gold (Zertifikate) ausgestiegen. Denke auch eher, daß Gold noch mal zurückkommen könnte, zumal die Minen schon überdimensionale Höhen erreicht haben. Es sei denn DOW etc. wird endlich richtig nach unten gehen.

Ich frage mich nur, warum Gold im Vergleich zum letzten Jahr (Mai/Juni) so stark zurückgeblieben ist? Eigentlich gibt es nur eine Erklärung, Gold wurde künstlich niedriggehalten, während die Minen unbeeinflusst weiter nach oben zogen.

niemandweiss
14.08.2003, 14:13
ob Gold jetzt gerade wieder abprallt an der oberen Abwärtstrendlinie ?

http://www.taprofessional.de/ausgaben/03081123.gif

http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/gold-kurz.gif

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=line&bNews=1&asc=lin&dsc=abs&avg1=200&avg2=100&avg3=50&avgtype=simple&ind0=SRS&ind1=MACD&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1

mama mia
14.08.2003, 14:26
Original geschrieben von Silvereagle
Hallo mama mia,

das hier könnte dir weiterhelfen: http://www.abn-zertifikate.de/ . Die währungsgesicherten Zertifikate nennen sich Quanto-Zertifikate.

Gruß Silvereagle

Hallo Silvereagle, vielen Dank :)
wenn man an einen höheren Goldpreis glaubt, da kann doch eigentlich nicht viel schief gehen?!
Und der $ wird ja hoffentlich nicht in ungeahnte Höhen entschweben... :hihi na ja, wer zuletzt lacht... hoffe nicht, dass Greenspan sein wird. :rolleyes:
Gruss mama mia

mfabian
14.08.2003, 14:42
Original geschrieben von niemandweiss
ob Gold jetzt gerade wieder abprallt an der oberen Abwärtstrendlinie ?


Nix da, Gold ist durch und somit geh' ich jetzt mal mit 50% rein:

GOLDH, EP 0.41

(Für's Archiv: Zeitpunkt 14:30 Uhr, Goldpreis 363.75)


Marcus

niemandweiss
14.08.2003, 15:06
Original geschrieben von mfabian
Nix da, Gold ist durch und somit geh' ich jetzt mal mit 50% rein:

GOLDH, EP 0.41

(Für's Archiv: Zeitpunkt 14:30 Uhr, Goldpreis 363.75)


Marcus

Sieht wirklich aus, als wenn Gold einen "Crash in US" riecht. Sogar an den Euro (heute rapide abgefallen) hält es sich nicht mehr.

mfabian
14.08.2003, 15:09
Original geschrieben von niemandweiss
Sieht wirklich aus, als wenn Gold einen "Crash in US" riecht. Sogar an den Euro (heute rapide abgefallen) hält es sich nicht mehr.


Mal sehen. Die 364 müssen halten. Ansonsten gibt's bei 350 nochmal die Gelegenheit, günstig nachzulegen ;)

Marcus

syracus
14.08.2003, 16:42
Damit nicht wieder "dumme" Sprüche kommen ;)

Thema:
Dax-Tradingthread II (3 von 8), 31 mal gelesen

Von:
syracus

Datum:
Donnerstag, 14. August 2003 13:00:37


So kleines Update. Dax war ein paar Sekunden über SL, da ich aber die in echt auch nicht los wurde, behalte ich die jetzt mal noch (hab keine Lust doppelt zu denken, sorry). Aber aufpassen, noch etwas mehr nach dem Mittag und ich werf sie raus, sicherlich "manuell" wenn's noch etwa 10 Punkte mehr hoch geht. Meld ich dann aber.

Gold hat grünes Licht derzeit, 14.20-35 aufpasen, UD-Daten und COMEX-Eröffnung. Bund, das deutsche Gegenstück zu den Treasurys liegt schon wieder recht tief im Minus.

Börsen oder Bonds, einer wird heute noch steigen, der andere fallen. Beide stehen an wichtigen Punkten, was meist recht viel Bewegung bringt.

syr


http://www2.borsalino.ch/webboard/wbpx.dll/~board3/read?50754,9


syr:)

syracus
14.08.2003, 16:55
Original geschrieben von pheidros
nobodyknows - eigentlich müsste es I don´t know heißen ;)

immer die passende Antwort parat - aber ändert nichts.

Du bist damals zum falschen Zeitpunkt ein- und zum falschen Zeitpunkt ausgestiegen. Und nu rein oder raus oder drinnbleiben - copy and paste löst keine Probleme *gg*

HG

Mir ist eigentlich egal ob du niemandweiss oder mich meinst, aber um es mal diplomatisch zu sagen, du bist mühsam derzeit. Verschiedene Strategien erfordern verschiedene Aktionen, mit Futures waren sowohl 20 Cent down wie auch 15 Cent up in Silber lukrativ. Solche "Fälle" von dummer Zünderei bin ich sonst eigentlich nur von HighBlech-Jünger gewohnt. Ein "echter" Bug müsste da drüber stehen :cool:.... Hoffe nur niemandweiss :kiss: ist wieder drin, ich war gar nie ganz draussen, genau lesen. Die andere Frage wär ja wer wo wann gekauft hat. HL war 1$ :p.....

peace:)

syr

Vetinari
14.08.2003, 21:38
Ein fur die frustriert Bullen ;) ...


Get Ready for the Breakout

http://goldmoney.com/en/images/alert_2003-08-13.gif


James Turk ... http://goldmoney.com/en/commentary.php

:ente:

niemandweiss
15.08.2003, 00:12
Original geschrieben von syracus
:cool:.... Hoffe nur niemandweiss :kiss: ist wieder drin, ich war gar nie ganz draussen, genau lesen. Die andere Frage wär ja wer wo wann gekauft hat. HL war 1$ :p.....

peace:)

syr

nach den Gewinnen gestern hab meine Gold-Hebelzertifikate und einen Euro-Call erst einmal dankbar realisiert. Sowas wie gestern kommt ja nicht alle Tage vor.

Hab mir heute aber den Eurocall zurückgekauft, nachdem er wieder das 10-Tagestief erreicht hatte. Sieht gut aus zur Zeit :kiss:

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&asc=lin&dsc=abs&avg1=100&avg2=200&avg3=50&avgtype=simple&ind0=MACD&ind1=SRS&&lSyms=DUSDEUR.TGT&lColors=0x000000&sSym=DUSDEUR.TGT

Wenn man Vetinaris Chart betrachtet, könnte ich doch glatt wieder einsteigen . Schaunmer mal :p :rolleyes:

niemandweiss
15.08.2003, 09:35
zudem wird Gold wird gerade wieder billiger, aber jetzt schon zugreifen ? :p

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=ohlc&bNews=1&asc=lin&dsc=abs&avg1=200&avg2=100&avg3=50&avgtype=simple&ind0=SRS&ind1=MACD&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1

niemandweiss
15.08.2003, 09:44
:rolleyes:

http://www.mic2403.de/Chartanalysen/Rohstoffe/Gold/Gold_6_Monate.gif

niemandweiss
16.08.2003, 13:21
http://www.softwarenorth.net/cot/current/charts/GC.png

Hoofie_or_Boo
16.08.2003, 23:53
Gold sollte in Kürze auf mindestens 389 Dollar steigen ...... damit wäre dann eine Welle 1 von 3 abgeschlossen. Im Moment wird an einer (v) gebastelt, die eine (iii) vervollständigen sollte.

Mal sehen ....... evtl. sollte das HUI-Ziel (aktuell bei 190/195) dann angepasst werden ....... hängt immer ein bisschen davon ab, wer vorneweg läuft (das Herrchen oder der Hund)

... :cool:

niemandweiss
17.08.2003, 10:58
Grüß Dich Hoofie_or_Boo :)

Dr Clive Roffey
Aug 15, 2003

Bullion has broken above the critical $355 level. The recent period of indecision formed the right shoulder of a reverse head and shoulders pattern that gives a short term upside count to $395. :p

http://www.321gold.com/editorials/roffey/roffey081503.html

Hoofie_or_Boo
17.08.2003, 14:32
Original geschrieben von niemandweiss
Grüß Dich Hoofie_or_Boo :)

Dr Clive Roffey
Aug 15, 2003

Bullion has broken above the critical $355 level. The recent period of indecision formed the right shoulder of a reverse head and shoulders pattern that gives a short term upside count to $395. :p

http://www.321gold.com/editorials/roffey/roffey081503.html

hallo ...... ist ein valides Argument! ........ :)

Vetinari
17.08.2003, 19:05
Boese Barrick und Placer auch interessiert an Ashanti ?? :D ...


Barrick, Placer Dome mulling Ashanti bid - paper
Saturday August 16, 7:01 pm ET

LONDON, Aug 16 (Reuters) - Two Canadian mining companies are considering joining the bidding war for Ghana's Ashanti Goldfields (AGC.GH), the Independent newspaper reported on Saturday evening.

Barrick Gold Inc (Toronto:HCX.TO - News), the world's third-largest gold producer based on 2002 production levels, and Placer Dome (Toronto:PDG.TO - News), the seventh-largest producer, are mulling whether to join number two AngloGold (ANGJ.J) and upstart Randgold (London:RRS.L - News) in bidding for Ashanti, the Independent reported.

Barrick and Placer Dome were not immediately available for comment.

Lonmin (London:LMI.L - News), which holds a 28 percent stake in Ashanti, has stated it wants to exit the gold business. The Ghanaian government owns 17 percent of Ashanti and has a crucial veto over any acquisition.

AngloGold made an all-share bid that values Ashanti at about $1.28 billion. Randgold's competing bid was about 30 percent higher than AngloGold's when first announced, but the premium has since narrowed to about 13 percent as Randgold shares lost ground.



Naechste rund Minen ubernahmne spekulation steht vor der tur :D

:gusa

niemandweiss
17.08.2003, 23:40
Original geschrieben von mfabian
Nix da, Gold ist durch und somit geh' ich jetzt mal mit 50% rein:

GOLDH, EP 0.41

(Für's Archiv: Zeitpunkt 14:30 Uhr, Goldpreis 363.75)


Marcus

:cool:

Danny
18.08.2003, 14:55
hoi marcus :)

Original geschrieben von mfabian
Mal sehen. Die 364 müssen halten. Ansonsten gibt's bei 350 nochmal die Gelegenheit, günstig nachzulegen ;)

Marcus


sieht so aus, dass die gelegenheit bald kommt günstiger nachzulegen.gold 358 :eek: :eek: und silber 4.8 :ek :ek

hast du immer noch XAGSL??

gruss
danny

niemandweiss
19.08.2003, 08:05
Gold kann nicht mehr ignoriert werden - Jetzt zieht der Preis auch in Euro offenbar nachhaltig an
(18.08.2003)

Am Goldmarkt geschieht etwas, das Aufmerksamkeit verlangt. Der Preis des Edelmetalls zieht nun auch in Euro an. Er erreichte Ende vergangener Woche mit rund 325 Euro je Feinunze den höchsten Stand seit Anfang März.

Dies ist vorläufig nur ein Trend, doch kann aus ihm eine Tendenz entstehen. Die Nagelprobe ist in dem Augenblick fällig, in dem sich der amerikanische Dollar wieder ausgeprägt schwach zeigt. Wenn der Goldpreis auch dann noch in Euro weiter anziehen sollte, wäre dies ein Zeichen dafür, dass Anleger aller Klassen im Gold das bessere Geld, ob nun in Dollar oder Euro ausgedrückt, sehen.

Händler berichten, dass Fonds zunehmendes Interesse an physischem Gold zeigen, während eher kleinere Anleger beharrliche Nettoverkäufer vor allem von Goldmünzen seien. Letzteres verdient Beachtung im Sinne der "gegensätzlichen Meinung" (contrary opinion).

Die neuesten statistischen Erkenntnisse von Gold Fields Mineral Services (GFMS) besagen, dass die Produzenten ihre Sicherungs- oder Vorausverkäufe (Hedge Books) im zweiten Quartal weiter abgebaut haben und zu diesem Zweck nach vorläufigen Berechnungen 170 Tonnen erworben haben. Dies wäre ein Quartalsrekord. Im ersten Quartal sollen es 159 Tonnen gewesen sein.

GFMS berichtet aber auch, dass Anleger im zweiten Quartal Nettoverkäufer von Gold in Höhe von 17 Tonnen gewesen sein sollen. Im ersten Quartal seien sie noch als Nettokäufer von 118 Tonnen in Erscheinung getreten. Nettoverkäufe von dieser Seite waren zuletzt 2001 zu verzeichnen, und zwar in Höhe von 53 Tonnen.

An diese Angaben sollten jedoch keine Strategien geknüpft werden. Zum einen sind die Zahlen vorläufig. Zum anderen handelt es sich bei der Rubrik "Netto-Investment", also den Netto-Käufen beziehungsweise Netto-Verkäufen der Anleger oder Horter, um eine Art Rechnungsabgrenzungsposten von hochgradig variabler Natur.

Wenn über Gold diskutiert wird, dürfen auch die Goldminenaktien und die Indizes, in denen sie zusammengefasst sind, nicht vergessen werden. Hier ergibt sich ein sehr hausseträchtiges Bild, das bis jetzt nur zum Teil auch auf das Gold selbst ausstrahlt. Viele seriöse Anleger pflegen Goldminenaktien als Ersatz für physisches Gold zu kaufen.

Nicht zuletzt sind unter eher kurzfristigen Aspekten saisonale Einflüsse auf der Nachfrageseite zu beachten, die für die kommenden Monate mit hoher Wahrscheinlichkeit eher für steigende als für fallende Preise sprechen.

Gold verdient also gesteigerte Beachtung. Das gesamte Klima an den Finanzmärkten ist wie gemacht für wachsende Investmentnachfrage.


Arnd Hildebrandt

Herausgeber



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Copyright 2003 Tauros GmbH - www.taurosweb.de

optim3
19.08.2003, 12:31
zum thema : andere edelmetalle.

eines ist noch verdammt billig! ;)


http://www.kitco.com/LFgif/pd92-pres.gif

optim3
19.08.2003, 15:00
der chart sieht auch nicht schlecht aus.

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=30y&type=line&ind0=VOLUME&&lSyms=WHT.ASE&lColors=0x000000&sSym=WHT.ASE

Silvereagle
20.08.2003, 10:28
Hallo Optim3,

da ich schon ein paar mal von dir gelesen habe es würde 7 mal mehr Silber als Gold geben, wollte ich dich fragen woher du diese Info hast. Irgendwie paßt das nämlich nicht damit zusammen was ich darüber so gelesen habe. :rolleyes:

z.B. hier in einem Artikel vom 29.1.2003:

Conservatively, there are 3 billion ounces of gold above ground (some say 4 billion ounces), with one billion gold ounces, alone, owned by central banks. In silver, maybe, just maybe, there are one billion total ounces of silver above ground, with less than 150 million ounces visible. I am aware of no remaining documented world government silver holdings.

If you multiply the recent $50 per ounce gold rally by the 3 billion ounce above ground gold in existence, the dollar increase in value of this above ground gold amounts to $150 billion. (That's just the increase, not the total value of over $1 trillion). That $150 billion gold value increase is more than 30 times greater than the entire value of total world above ground silver in existence, roughly $5 billion. Or stated a different way, if just 3% of this recent two month increase of gold's valuation found its way into silver, that would be more than all the above ground silver in the world is now worth. In dollar terms, silver is minuscule compared to gold. Quite simply, in any market, the smaller a market is, the easier it is to move. This just about guarantees that silver will move more, percentage-wise, than gold eventually. The fact that silver is operating in a deficit, seals that guarantee.

All silver investors should be cheering and rooting for a gold bull market. The higher gold goes, the better it is for silver. At various and continuing points in a gold bull market, some investors will, invariably, be taking profits. Those gold profits will be plowed into investments of value. It is reasonable to expect some portion of those profits to find their way to silver, especially given silver's undervaluation and natural connection with gold. Considering how tiny the silver market is compared to gold, the smallest percentages of gold profits being recycled into silver will have a profound effect on the silver price. Try as I might, I can't conjure how a gold bull could be bearish for silver.

Previously, I had written that if even one percent of the total valuation of the gold market tried to find its way into silver, it would be disruptive and basically impossible, as 1% of the gold valuation would be equal to 200% of total silver valuation. That's because there is so little silver around, compared to gold, and a reflection on how cheap the silver price is. Stupid cheap is the term I used. Now let me bring that up to date to reflect the recent $50 rally in gold. If investors around the world tried to move 1% of just the increase of the gold valuation (1% x $150 billion = $1.5 billion), that would buy over 300 million ounces of silver. That can not be done, as there is nowhere near that amount of silver available in the world. That is more than the Hunt Brothers controlled in 1980, and almost three times what Warren Buffett bought in 1998. My point here is show that while the gold market is considered small when compared to other markets, it absolutely towers over the silver market. That is important from an investment point of view, as it is common knowledge that a smaller market can and will move bigger in percentage terms, than a larger market. This also affirms that silver will eventually outperform gold.

Quelle: http://www.investmentrarities.com/01-29-03.html

optim3
20.08.2003, 11:05
@ilvereagle

jo, das 7 mal stimmt nicht, es ist 20 mal häufiger.
die 7 mal waren wohl auf ein betimmtes land bezogen.

http://www.seilnacht.tuttlingen.com/Lexikon/47Silber.htm

optim3
20.08.2003, 11:09
hier noch ne goldinfo.

man sollte immer wissen mit was man "zockt" :)

http://www.seilnacht.tuttlingen.com/Lexikon/79Gold.htm


und platin

http://www.seilnacht.tuttlingen.com/Lexikon/ptring.JPG

Silvereagle
20.08.2003, 12:01
@optim3,

kann ja sein, dass silber 20 mal häufiger in der Erde vorzufinden ist als Gold, nur ist es doch viel relevanter für den Gold- bzw. Silberpreis wieviel momentan "über dem Boden" davon verfügbar ist, oder? :confused:

Und da sieht es nach meinen Informationen so aus, dass es weniger Silber als Gold gibt.

Bei dem momentanen Silberpreis von 5 $ ist es nicht gerade sehr lohnenswert sich auf die Suche nach dem grundsätzlich so viel häufiger vorhandenen Silber zu machen. Und wenn in ein paar Monaten oder Jahren - immer vorausgesetzt das Angebotsdefizit bleibt erhalten - wirklich kein physisches Silber mehr vorhanden ist , da die Läger aufgebraucht sind, dann hilft einem das theoretisch vorhandene Silber unter der Erde wohl auch nicht viel. :rolleyes:

Zumal wenn man bedenkt, dass es einige Zeit in Anspruch nimmt das Silber in der Erde aufzuspüren und rauszuholen.

Gruß Silvereagle

mama mia
20.08.2003, 14:47
Putting things into perspective

Mary Anne & Pamela Aden
The Aden Sisters
August 19, 2003
Courtesy of www.adenforecast.com


(....hier nur ein Teil der story...)

WHAT DOES THIS MEAN FOR THE MARKETS?

Just look at the chart and it'll tell you. Massive debt and deficits for years to come are keeping the U.S. dollar down and it's fueling gold's bull market. Gold has clearly been the winner and since gold and the dollar move in opposite directions, as the dollar heads lower, more investors will turn to gold because it's real money and it represents safety.

If inflation picks up, it'll be super bullish for gold. But even if deflation gets the upper hand, the Fed would have to create even more money, which would be bearish for the dollar and bullish for gold. Basically, gold rises during uncertain times, and these are uncertain times.

Low interest rates are also bullish for gold. Gold pays no interest but since short-term interest rates are now extremely low, they're not competing with gold and it becomes more attractive.

In fact, demand for gold has been picking up. Plus, gold producers have been lifting their hedge policies and gold production declined last year for the first time in seven years. Growing demand with less supply is a bullish combination. Not to mention the fact that China is buying gold and encouraging its one billion population to buy too.

Bonds, on the other hand, have turned down sharply and stocks are looking vulnerable for the months ahead. If these two markets eventually head lower as we suspect, gold's glitter will shine even brighter.

On the technical side, gold is very bullish. Its major trend is up above $334. A new rise we call C is now beginning and it tends to be the best rise in the cycle. The C rise is underway as long as gold now stays above $350 and it'll gain momentum above $365. But once gold closes above its February high at $380, it'll then be on its way to our target at $415. Above that level, $500 would then be the next target. Based on average timing, this C rise could last until October.

As for silver, if it closes clearly above the $5.10-$5.20 area, it could rise to near the $6.50-$7.00 level. Gold shares are already very bullish. But if the XAU gold share index closes and stays above 88, a major six year bottom will be complete and they could then soar with the XAU eventually rising to the 160 area. This alone is exciting because if the C rise performs as it consistently has over the decades, a clear breakout for the gold shares could happen at any time.

-- Mary Anne & Pamela Aden
Aug 19, 2003

ganze story:
http://www.321gold.com/editorials/aden/aden082003.html

niemandweiss
20.08.2003, 23:00
:)

http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/threadpages.php?fid=22&tid=766677&offset=0&page=0&

Vetinari
21.08.2003, 00:23
Wir haben der HUI ausbruch gesehen ... jetzt kommen die boese hedgers (bald mit DROOY auch) in XAU :D

Minen fur die Big Boys ;) ...


Gold Mining Stocks Are Ready for the Breakout

http://goldmoney.com/en/images/alert_2003-08-20.gif

http://goldmoney.com/en/commentary.php

Mit Barrick nach vorn heute :rolleyes: :hihi

:gusa

Hoofie_or_Boo
21.08.2003, 08:25
"Operation mind. $390" läuft" perfekt ........ HUI hat die erste Zielmarke (190) gestern erreicht ........ ein bisschen "parabolic" ist er aber schon! ....... jetzt heisst es eine Konsolidierung hinzulegen, damit es kein "Blow-Off-Top" gibt! .........

...... wenn die Konsolidierung kommt, gilt es neu zu rechnen.

Wie gesagt, das Ziel aus der kurzfristigen Betrachtung ist erreicht ..... übergeordnet gibt es ein Muster (Beginn 10/2001 bis 07/2002), das sich nun vielleicht (ich sage vielleicht, weil ich es selbst nicht glauben kann) wiederholen KÖNNTE.

.... in dem genannten Zeitraum hat sich der HUI fast verfünffacht! .......

.... aber wie gesagt, so etwas ist schwierig vorstellbar! :rolleyes:

.... wir werden sehen! :cool:

niemandweiss
21.08.2003, 10:47
Original geschrieben von Hoofie_or_Boo
"Operation mind. $390" läuft" perfekt ........ HUI hat die erste Zielmarke (190) gestern erreicht ........ ein bisschen "parabolic" ist er aber schon! ....... jetzt heisst es eine Konsolidierung hinzulegen, damit es kein "Blow-Off-Top" gibt! .........

...... wenn die Konsolidierung kommt, gilt es neu zu rechnen.

Wie gesagt, das Ziel aus der kurzfristigen Betrachtung ist erreicht ..... übergeordnet gibt es ein Muster (Beginn 10/2001 bis 07/2002), das sich nun vielleicht (ich sage vielleicht, weil ich es selbst nicht glauben kann) wiederholen KÖNNTE.

.... in dem genannten Zeitraum hat sich der HUI fast verfünffacht! .......

.... aber wie gesagt, so etwas ist schwierig vorstellbar! :rolleyes:

.... wir werden sehen! :cool:

"Operation mind. $390" läuft" perfekt :rolleyes:

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=ohlc&bNews=1&asc=lin&dsc=abs&avg1=200&avg2=100&avg3=50&avgtype=simple&ind0=SRS&ind1=MACD&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1

niemandweiss
21.08.2003, 11:20
wenigstens ist Gold dieses mal nicht dem Euro gefolgt :cool:

http://invis.free.anonymizer.com/http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=EUR%3D&Rc2=XAU%3D&Titel=-+US+Dollar&Titel2=XAU%2FUSD+SPOT&Src=reu&Src2=reu&Za=t&Ct=k&sCt=k&Lg=n&An=Vol&An2=none&AnOrg=&St=14.01.2003&Et=&Zs=&Sc=a&drawFrame=loZa=t&avg1=100&avg2=200&Ho=410&Br=746&ChartHoehe=334&Ts=293175

Vetinari
26.08.2003, 19:08
Ein fur die Goldies ...

http://www.kitconet.com/charts/metals/leaserates/au_go_0030_lsb.gif


Achtung ;) ... zusammen mit die mega Bullisch COT Specs konnte ein angriff bedeuten :rolleyes:

Oder wenn genug in India kaufen ... ein Squeeeeeeeeze :hihi

:gusa

optim3
26.08.2003, 22:03
gold

deflation juckt nicht, da realer wert trotzdem steigt.

infaltion macht die sache erst richtig schön.

http://www.goldseiten.de/ansichten/balzer-02.htm

mama mia
27.08.2003, 14:47
By: Peter Gonnella

Posted: 2003/08/27 Wed 17:55 ZE8_ | © Mineweb 1997-2003
PERTH – Against the run of play, gold hedging by Aussie gold producers has increased in recent months.

During the June quarter, Aussie-based gold miners lifted their hedging, net of delivery, by 1.05 million ounces or 7.7 percent to 14.65Moz or 456 tonnes by the end of the period. It was only the second quarter since the December 1999 quarter – when Aussie hedging peaked at 45.2Moz – that there hadn’t been a reduction. Aussie gold hedging now represents about 20 percent of the global hedge book total, which fell by a record 5Moz in the June quarter to 73.2Moz (2,278t).

The huge dehedging campaign that has swept the global gold industry over the past couple of years was temporarily interrupted in this country mainly as a result of Australia’s largest locally-based gold company, Newcrest Mining [ASX:NCM], taking out 2.85Moz in fresh hedging (mostly in US dollar forwards) to provide required protection for its Telfer gold/copper project’s debt funding.

JP Morgan analyst Geoff Breen didn’t believe the Aussie hedging anomaly in the past quarter versus the global trend necessarily points to an emergent shift away from dehedging by Aussie producers, despite the Aussie dollar spot gold price continuing to struggle. However, analysts don’t foresee the unprecedented rate of global dehedging over the past 12 months being maintained, and therefore dehedging is not expected to be as supportive of the (US dollar spot) gold price going forward. “But numbers to date show that it is not upon us yet,” Sydney-based Breen said. “There seems little doubt that producers are likely to let the gold price rallies run as opposed to hitting the hedging market (as) in past years.”

From the global perspective, key factors driving dehedging such as low interest rates, the robust US dollar spot gold price and anti-hedging and positive gold sector sentiment still prevail, for now. But, as analysts point out, takeovers of hedgers by non-hedgers, with an unwinding of inherited hedge positions being the general flow-on effect, are decelerating and a few companies are now approaching their long-term hedging targets. “Further, future hedging commitment levels that can be delivered into are less than those seen in recent quarters,” noted Macquarie Bank analyst, Kamal Naqvi. And new projects and expansions are likely to trigger renewed hedging activity. “Hence, the pace of dehedging will slacken and this should be evident possibly even from the first quarter of 2004,” London-based Naqvi added. “However, it is clear that any dehedging slowdown will occur much later and probably less markedly than many had thought at the start of 2003.”

Although a stronger Aussie dollar versus the greenback and weaker Aussie dollar gold price helped improve the combined mark-to-market value of the Aussie hedge books to negative A$242 million, up from minus A$1.02 billion at 31 March 2003, the average realiseable price dropped to A$588 per ounce (from A$655/oz based on the same quarter-on-quarter comparison) thanks to Newcrest’s expanded US$ gold book, converted to a lower A$ gold price, and the higher average A$/US$ exchange rate, which climbed more than US$0.05. The latest average realiseable price of all Aussie hedge books is not far off the low of A$560/oz four years ago when there was more than triple the current volume of Aussie hedging.

Interestingly, it was major diversified resources group WMC Resources [ASX:WMR] who waved the gold dehedging flag for Australia in the June quarter, cutting its gold book – a remnant of its gold division divestment – by 66 percent down to only 200,000oz. While it was traditional hedger Sons of Gwalia [ASX:SGW] who made a big splash in the 2002/03 financial year, stripping 1.7Moz or 36 percent from its previously stricken hedging position, which nevertheless still accounts for 80 percent of its gold reserves (if uncommitted put options are included) against a national hedge cover average of 30 percent of Australian gold reserves. Out of the pure Aussie-based golds, Lihir Gold [ASX:LHG] has the lowest hedging cover, at 12 percent of reserves.

http://www.mips1.net/MGGold.nsf/Current/4225685F0043D1B248256D8F0036777F?OpenDocument

mfabian
27.08.2003, 18:58
So, nachdem Gold die Widerstandsmarke bei $370 durchbrochen hat, bin ich mit etwa 1/3 meines Gold-Zocker-Kapitals rein.

Call-Warrant GOLDH mit LZ Dezember 03 zum Preis von 0.55, SL 0.51

Wenn Gold weiter steigt, werde ich successive nachkaufen.

Marcus

Hoofie_or_Boo
27.08.2003, 22:16
Meine Fresse ...... HUI plus 6.1% ....... :eek: :cool: :)


"Operation 390" ...... :cool:

optim3
27.08.2003, 22:51
Original geschrieben von Hoofie_or_Boo
Meine Fresse ...... HUI plus 6.1% ....... :eek: :cool: :)


"Operation 390" ...... :cool:

für nur 390 wäre der hui heute nicht so gerannt!! :gusa

syracus
27.08.2003, 23:02
Mittag Leute:), oder für euch wohl eher Abend:hihi! Gruesse aus der Karibik, France Telecom & 5* macht's moeglich, Inet fast unter Palmen, traumhaft. Aber 30min Inet umgerechnet fast 10€ :eek::(.... Egal, Gold ist durch, HUI ist durch, schöner könnte es nicht sein, wie im Traum :kiss:, alles zu seiner Zeit ;):p...... Aber was ist eigentlich passiert, bin total von Infos abgeschirmt ? Schau die nächsten Tage mal wieder kurz vorbei, wär froh wenn mir da jemand mal einen kurzen Ueberblick posten könnte. Danke!

syr:sss

optim3
27.08.2003, 23:06
Original geschrieben von syracus
Mittag Leute:), oder für euch wohl eher Abend:hihi! Gruesse aus der Karibik, France Telecom & 5* macht's moeglich, Inet fast unter Palmen, traumhaft. Aber 30min Inet umgerechnet fast 10€ :eek::(.... Egal, Gold ist durch, HUI ist durch, schöner könnte es nicht sein, wie im Traum :kiss:, alles zu seiner Zeit ;):p...... Aber was ist eigentlich passiert, bin total von Infos abgeschirmt ? Schau die nächsten Tage mal wieder kurz vorbei, wär froh wenn mir da jemand mal einen kurzen Ueberblick posten könnte. Danke!

syr:sss

hi syr! :)

überblick hat leider keiner mehr. :rolleyes:

also :

heiter weiter..... ;)

glückwunsch übrigens, müßtest ja jetzt ne "kleinstfamilie" haben! :gusa

syracus
27.08.2003, 23:29
*Kleinstfamilie" :rofl, 2 Nasen, an der 3. wird geübt :hihi:hihi:hihi:)

man liest sich, bis irgendwann nächste Woche Optim:)

syr

mfabian
27.08.2003, 23:59
Original geschrieben von syracus
Aber was ist eigentlich passiert, bin total von Infos abgeschirmt ?

Das hab' ich auch gefragt. Die einzige vernünftige Antwort kam von Germa: "Technische Kaufsignale bei Eröffnung der COMEX" :confused:

Na ja, mir soll's recht sein. :hihi :hihi :hihi

Geniess noch Deine Flitterwochen. http://www.boardy.de/images/smilies/family.gif http://www.boardy.de/images/smilies/family.gif http://www.boardy.de/images/smilies/family.gif

P.S.:
Borsi ist ziemlich tote Hose ohne Dich. Heute ganze 31 Postings, davon 8 von mir.

Marcus ;)

mfabian
28.08.2003, 00:09
Hier noch for the Record der Goldverlauf vom 27. August 2003.

Die Frage, die uns alle beschäftigt lautet: Was hat den Anstieg gegen 14:00 Uhr verursacht.

http://www.strobeli.ch/fabian/trading/GoldAug272003.jpg
(Standbild)


Marcus

Vetinari
28.08.2003, 00:21
Reuters sagt ;) ...


Dealers said the flurry at the New York open was related to the expiration of over-the-counter options in London, with funds gunning to get $370 call options into the money. ;)

On top of that was anticipation of next month's International Monetary Fund (News - Websites) world economic forum in Dubai, where some traders seem to be betting that the 1999 Washington Accord will be renegotiated, possibly with more countries and a higher cap.

The agreement limited total gold sales from participating European central banks to 400 tonnes per year for 5 years.

"(Gold rose on) options expiry and a lot of people are focusing on this end-of-September central bank meeting," said a bullion trader.

"The funds have been monster buyers and you have got to wonder what they are hearing," he said. "It just lends credibility to an agreement if the funds are really strapping it on."



Aber das bedeutet die Fondus konnen auch schnell verkaufen ... diese sind die COT Specs.

Interessant , die Lease Rates haben wieder runter gekommen ... wer braucht Gold hat genug ;)

Gehen wir direkt nach $390 , oder erst ein bischen spielerei ?? :D

:gusa

mfabian
28.08.2003, 00:32
Irgendwie beruhigt es mich ja, dass ich offenbar nicht der einzige bin, der sich vom heutigen Goldverlauf etwas überfordert fühlt :)

Ich habe heute sicherlich nicht optimal getraded aber wo lag der Fehler?

Ich bin nicht sehr zufrieden mit mir und Gewinne sind mir entgangen aber vielleicht können wir ja gemeinsam über meine Fehler diskutieren und daraus lernen.

Doch der Reihe nach:

Als ich um ca 14:00 Uhr diesen $5 Rush auf $370.30 gesehen habe, hab' ich zunächst mal versucht zu ergründen, was da passiert ist. Nix gefunden.
Der Anstieg ist mir etwas Suspekt vorgekommen und ich habe an seiner Nachhaltigkeit gezweifelt. Also habe ich meine Gold-Calls GOLDH zu 0.52 verkauft.

Offenbar waren meine Befürchtungen unbegründet, denn der Kurs hat sich gehalten und ist ab 16:30 Uhr sogar noch weiter nach oben gelaufen. Beim Kurs von etwa $372 bin ich dann wieder mit GOLDH zu 0.55 eingestiegen. Mit einem Drittel meines Gold-Kapitals.

Der Fehler: Im Nachhinein betrachtet hätte ich also 7% Gewinn gemacht, wenn ich cool geblieben und drin geblieben wäre. Andererseits hat mich genau diese "coolheit" am 20. Juli davon abgehalten, zum Bestkurs von Damals $367 zu verkaufen und ich musste fast einen Monat warten, bis die Kurse wieder so hoch waren.
Ja, ich weiss, mein Timing ist Sch... aber wo liegt der Fehler?


Zusatzfrage: Ich rechne mit einem Goldpreis von $400 per Anfang Oktober. Jetzt stellt sich die Frage, wann und wie ich die letzten 2/3 meines Gold-Kapitals investieren soll. Ich hab' mir folgende Strategie zurechtgelegt, die ich euch bitten möchte zu kommentieren/kritisieren:

Sollte Gold weiter steigen, werde ich pro $ Anstieg jeweils weiter einkaufen. Stop-Losses werden nachgezogen.

Sollte Gold sinken (theoretisch liegt ein Absturz auf die GD200 bei 346.7 drin), realisiere ich meine derzeitigen Calls bei 0.51 und fange dann weiter unten, bei $350 in die sinkenden Kurse hinein wieder Calls zu kaufen. Bzw. wenn's vorher dreht möglichst, wenn RSI über 20 dreht.

Was meinen die Spezialisten? Ist das ein vernünftiger Weg?

Tschüss
Marcus

Hoofie_or_Boo
28.08.2003, 08:44
Original geschrieben von optim3
für nur 390 wäre der hui heute nicht so gerannt!! :gusa

... die 390 sind das nächste Ziel .... was danach kommt, wird analysiert, wenn es soweit ist!

..... wir sind jetzt in einer Welle (iii) = 375.50 könnte da die Zielmarke sein und die Welle vervollständigen ..... aber noch ist sie nicht komplett!

Am Ziel 390 gibt es aus der Chartbetrachtung heraus erstmal nichts zu rütteln! ....... auch wenn die Minen mittlerweile ein sehr viel höheres Potential versprechen .... < 230 Punkte ....... aber auch da gilt es erstmal abzuwarten und nicht Haus und Hof zu setzen!

:rolleyes: :cool:

niemandweiss
28.08.2003, 10:10
Black Box Forecasts: "Six hours ahead of its time"
Rick Ackerman
Thursday, August 28, 2003

A Run on Gold?
TRADING NOTES: Gold prices were in a world of their own yesterday, vaulting sharply higher on a day when most equity indexes barely budged and the dollar was eerily quiet. MarketWise Black Box subscribers were well prepared for the possibility that the December bullion contract would fling itself at resistance around $370, a level that has stopped several rallies cold over the last few months. But by day's end $370 was so much smoldering rubble, the futures having finished at 374.10, just beneath an intraday high at $375.40 that cleared every prior peak going back to late May.

That leaves only two obvious resistance points between here and the wild blue yonder: the $377 top made on May 27, and the multiyear high at $391 notched back in early February. My immediate forecast, based on the hidden-pivot methodology that I teach online at MarketWise (click the link below for further information about it and other courses), calls for an extension of the rally to at least 398.20, basis the December contract. I should note as well that any progress above 398.20 would portend a minimum 412.00, a major hidden-pivot target that comes off a weekly continuation chart.

We'll know soon enough whether these ambitious targets are going to be reached, but my gut instinct is that the implied surge is not exactly a done deal, not yet. As I warned here several times in the last week, there are enormously powerful forces arrayed against gold at the moment. Not least determined among them is a Fed that has assuredly been working behind the scenes to make the dollar look as strong as possible.

Their goal would be to allow bond hedgers who were crushed by the June-July avalanche to have just a few more precious weeks to dig themselves out. But the task of manipulating the dollar higher for this purpose will become far more difficult if gold should continue to rise, perhaps even threatening to leap the $400 barrier. If the central bankers have a plan to thwart this, it did not appear to have much effect on Comex trading yesterday. Moreover, there were signs that gold-share buyers were becoming emboldened by the action in the futures pits. One Black Box subscriber I heard from after the close said time-and-sales data indicated that "big money" was starting to flow into junior gold shares toward the end of the day.

Could the next run in bullion/miners just be starting? Stay tuned. Meanwhile, here's that URL for MarketWise's online courses:

http://www.marketwise.com/MW_EduP/PaidLE.asp

***

http://www.321gold.com/editorials/ackerman/ackerman082803.html

mama mia
28.08.2003, 10:43
Where to from Here?
Enrico Orlandini

http://www.gold-eagle.com/editorials_03/orlandini082903.html

wuerfel
28.08.2003, 16:33
hallo,

die erwartung, dass das washingtoner abkommen von 1999 neu ausgehandelt wird, liess laut händler (unter anderem) den goldpreis gestern derart springen.
Goldverkäufe der europäischen nationalbanken wären damit mengenmässig für die nächste zeit beschränkt. ( aus: NZZ, Starke Avancen beim Gold )

gruss
wuerfel

Silvereagle
28.08.2003, 17:58
Hi Optim3,

mich würde noch deine Meinung zu #154 interessieren.

Gruß Silvereagle.

niemandweiss
28.08.2003, 17:58
28.08. 13:11
GOLDPREIS/ $: Ausbruch !
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)



Goldpreis pro Unze aktuell 370,25 US $

Der Goldpreis konnte gestern signifikant und dynamisch nach oben ausbrechen. Das 1. Kursziel aus der Ausbruchsbewegung befindet sich bei 388$. Mittelfristig sind sogar neue Highs (414$ !) denkbar und wahrscheinlich.
Die Unterseite ist durch das aktuelle Setup kaum gefährdet. Ein Pullback auf den ehemaligen Abwärtstrend bei 363$ muß einkalkuliert werden.

Wochenchart (log-IW):



http://213.133.110.12/os-charts/rednex/0828goldw2.GIF

mama mia
28.08.2003, 18:09
. . the breakout rally in gold prices. . .

The McClellan Market Report
Aug 28, 2003


Extracted from the 27 August 2003 issue of The McClellan Market Daily Report

The big story on Wednesday was the breakout rally in gold prices which played itself out pretty much as we described in Tuesday's Edition. The price broke above the downtrend line during trading in London, and by the time the gold futures trading opened in New York the momentum traders were lined up to pile in. We still think that gold has a lot higher to run before this breakout rally is done, but we fully expect to see gold prices pause here for a day or two. Some traders will credit the supposed overhead resistance represented by the May highs, although support and resistance levels don't work very well in gold prices like they do for stock prices.

Part of the reason for why such levels don't work is that gold is traded in every currency around the world, and so just because the dollar price is back up to where it was in May does not mean that the same is true for gold priced in other currencies. A price level that is meaningful to us is not even known by traders who buy gold in bahts, renminbi, or euros.

The real reason why gold will likely pause here for a moment is that all of the hot money has piled in on Wednesday, and so for the time being there is no follow-through money waiting to push prices higher. We expect that some more money will appear over the next few days, and that gold will see higher prices by the Sep. 8-9 top we are looking for. But taking a day or two off will help convince the doubters that this was "just a suckers' rally" and that gold is not really going higher. It is important for them to keep believing that, at least until the very end of the rally. Then we'll want them to be convinced that gold is going to $500 or higher, so that we can sell out to them at the top.

http://www.321gold.com/editorials/mcclellan/mcclellan082803.gif

http://www.321gold.com/editorials/mcclellan/mcclellan082803.html

Hoofie_or_Boo
29.08.2003, 08:13
GOLD ist im Moment in einer Korretur, die noch nicht abgeschlossen ist ...... es bestehet noch etwas Risiko nach unten.

Der Haupttrend bleibt aber "up" ......


... Problem dabei ist, dass auch der Dollar weiter höher streben sollte ...... zumindest nicht mehr markant fallen dürfte (im Moment) .... im handelsgewichteten Index könnte der Dollar bis an die 100 heranlaufen.

..... interessant bleibt es allemal!

optim3
29.08.2003, 08:58
Original geschrieben von Silvereagle
@optim3,

kann ja sein, dass silber 20 mal häufiger in der Erde vorzufinden ist als Gold, nur ist es doch viel relevanter für den Gold- bzw. Silberpreis wieviel momentan "über dem Boden" davon verfügbar ist, oder? :confused:

Und da sieht es nach meinen Informationen so aus, dass es weniger Silber als Gold gibt.

Bei dem momentanen Silberpreis von 5 $ ist es nicht gerade sehr lohnenswert sich auf die Suche nach dem grundsätzlich so viel häufiger vorhandenen Silber zu machen. Und wenn in ein paar Monaten oder Jahren - immer vorausgesetzt das Angebotsdefizit bleibt erhalten - wirklich kein physisches Silber mehr vorhanden ist , da die Läger aufgebraucht sind, dann hilft einem das theoretisch vorhandene Silber unter der Erde wohl auch nicht viel. :rolleyes:

Zumal wenn man bedenkt, dass es einige Zeit in Anspruch nimmt das Silber in der Erde aufzuspüren und rauszuholen.

Gruß Silvereagle

denke daß silber ein rohstoff ist wie kupfer, öl und andere rohstoffe, die verbraucht
werden.
die werden auch alle nicht gehortet und jahrelang gelagert.
da ist es wohl nur wichtig wieviel verbraucht wird, wieviel noch da ist und wie
schnell/billig man das zeugs aus dem boden buddeln kann.
denke daß viele minen die gold und silber fördern ihr silber mom. nicht verkaufen
sondern horten, da der mom. preis unter den buddelkosten der reinen silber-
produzenten liegt und sicherlich sehr bald auch ansteigen wird.
bei wheaton z.b. hab ich keine einnahmen durch silberverkauf entdecken können,
das bei ner produktion von 6 mio. oz. silber.
(habe aber auch nicht sonderlich danach gesucht, sondern nur die meldung gelesen)



bei gold kommt zum "rohstoffvorteil" noch der" mythos - GOLD" plus seine fähigkeit
geld nen inneren wert zu geben.

also ein 3 in 1 pack! :gusa

niemandweiss
29.08.2003, 10:41
Reuters
UPDATE - Gold under pressure in Asia as players take stock
Friday August 29, 2:03 am ET


(Updates to afternoon)
TOKYO, Aug 29 (Reuters) - Gold crept below $370 an ounce in Asia on Friday, unsettled by profit-taking ahead of a long weekend in the United States and jitters over a mammoth long position hanging over the COMEX market.

Bullion has followed a familiar pattern in recent trade, pausing for breath in this hemisphere after shopping sprees by overseas funds that have shoved the speculative long position on COMEX to historic levels.

Better-than-expected U.S. growth figures out on Thursday added to the inertia, while upbeat industrial output data in Japan reignited a rally in Tokyo stocks, taking the shine off safe-haven gold.

Traders said the market was in a holding pattern ahead of the U.S. Labor Day weekend and a speech by Federal Reserve Chairman Alan Greenspan due later on Friday.

It showed little reaction to the conclusion of six-nation talks in Beijing on the North Korean nuclear crisis.

"Basically, the gold price is where it is because of macroeconomic considerations, and the macroeconomic considerations are coinciding with geopolitical concerns," said Alastair McIntyre, head of marketing at Scotia Mocatta in Hong Kong.

"I think with continuing low interest rates and the Fed's interest to pump up the economy that we're seeing a fair bit of monetary supply stimulus, and I think overall that's one of the main contributors to the higher gold price."

Spot gold (XAU=) was fetching $369.40/90 an ounce at 0530 GMT, down from $370.10/85 last quoted in New York.

Tokyo gold futures followed COMEX lower in uneventful pre-weekend trade.

The most active August 2004 gold contract (JAUQ4) on the Tokyo Commodity Exchange was down nine yen per gram at 1,390 by mid-afternoon on light volume of about 30,000 lots.

Bullion has kept upward momentum this week even though the dollar is up considerably from its May lows against the euro. It hit a three-month peak of $373.95 on Wednesday and remains about 16 percent off its lows for the year hit in April.

Speculation that the 1999 Washington Accord limiting government gold sales could be renegotiated at next month's International Monetary Fund (News - Websites) meeting in Dubai has added to the frenzy.

Some funds are counting on a deal that brings on board more countries and a higher cap on total sales, traders said.

Meanwhile, U.S. Middle East peace plans and the reconstruction of Iraq are seen as having come partly unglued, and weeks of mounting violence have reminded investors of gold's traditional role as a good bet in troubled times.

Frustrations bubbled to the surface at the close of talks in Beijing to tackle North Korea's nuclear ambitions, but all six countries involved agreed to meet again within months.

Traders said gold remained vulnerable to a sharp sell-off given the bullish bet towering over COMEX, which is more extreme than when gold hit 6-1/2-year highs in February around $390.

In the currency market, the dollar stood at 117.06/09 yen (JPY=), down from 117.34/42 in late New York, while the euro was hovering around $1.0880 (EUR=), well off four-month lows set earlier this week.

Spot silver (XAG=) was unchanged at $5.12/14 an ounce, while spot platinum (XPT=) fell $6 to $705/710 an ounce.

Spot palladium (XPD=) crept $1 higher to $200/207 an ounce.

optim3
29.08.2003, 13:49
aus der frankfurter über den goldpreisanstieg:

das letztlich bemerkenswerte am jüngsten aufschwung des goldpreises ist die
tatsache, daß sich das edelmetall nun in allen bedeutenden währungen
verteuert hat. in verbindung mit dem umstand, daß die als exzessiv geltenden
kaufengagements der spekulativen fonds den aus rein technischer sicht vorge-
zeichneten rückschlag noch immer nicht ausgelöst haben, erklären manche
händler, die lage am kassamarkt lasse eine korrektur offenbar nicht zu. jeder
kleinere preisrückgang scheine auf rege :gusaPHYSISCHE :gusa kaufbereitschaft
zu stoßen.
über die gründe für diese konstellation kann nur gemutmaßt werden. so wird
von zunehmender investmentnachfrage ebenso gesprochen wie von massiven
schieflagen großer operateure am physischen markt.

Vetinari
30.08.2003, 19:21
Gold brecht aus gegen alles ... endlich auch gegen konkurrent CHF ...


http://www.gold-eagle.com/editorials_03/images/roffey083103a.gif

History is very close at hand as the gold price in Swiss Francs is has broken upside and that is my indicator of a massive change in global investment attitudes. But also note that gold is outperforming EVERY major currency.

What does that say about global economic conditions? Investors are voting with their feet into tangibles and out of paper. Forget all the doomsday Elliott analysts :hihi (Riva :p ). Ignore all the supposed growth data form the US economy. Just look at the gold and silver charts and make up your own mind.


http://www.gold-eagle.com/editorials_03/roffey083103.html


:D

niemandweiss
30.08.2003, 22:03
in der Septemberausgabe ausführlicher Artikel über Manipulationen - speziell über Goldmanipulation

http://www.smartinvestor.de/img/smi_titel_gr.jpg

http://www.smartinvestor.de/abo/index.hbs

mfabian
30.08.2003, 22:10
Original geschrieben von niemandweiss
in der Septemberausgabe ausführlicher Artikel über Manipulationen - speziell über Goldmanipulation

Kannste bitte den Artikel reinstellen? Der Link führt nur auf die Startseite um ein Abo zu bestellen.

Merci
Marcus

niemandweiss
30.08.2003, 22:24
nix mit reinstellen - ich hab den abonniert und im Ruheraum gelesen (dabei eingeschlafen) :p

Könnte die Seiten jedoch scannen, weiß aber nicht, wie man sie als Web-Seite danach hier reinstellt, ansonsten könnte ich sie dir mailen :rolleyes:

Gast_B
30.08.2003, 22:31
Wenn es Dir nicht zu viel Arbeit ist, kannste die ja scannen, als jpg abspeichern und hier hochladen. Entweder einzeln als Datei-Anhang (Funktion unterhalb des Eingabefensters, wenn Du einen Beitrag verfasst)... oder gibst mir kurz Bescheid, dann sage ich Dir wie noch anders...

Grüsslis :)
Brigitte

niemandweiss
30.08.2003, 22:38
Original geschrieben von Brigitte
Wenn es Dir nicht zu viel Arbeit ist, kannste die ja scannen, als jpg abspeichern und hier hochladen. Entweder einzeln als Datei-Anhang (Funktion unterhalb des Eingabefensters, wenn Du einen Beitrag verfasst)... oder gibst mir kurz Bescheid, dann sage ich Dir wie noch anders...

Grüsslis :)
Brigitte

danke Brigitte für den Hinweis :)
werde es versuchen - ansonsten wende ich mich an Dich. Vielleicht mach ich auch noch eine Zusammenfassung, aber nicht mehr heute ;)

Gast_B
30.08.2003, 22:44
Yep genau :)

Und keine Eile... in der Ruhe liegt die Kraft :D :)

niemandweiss
01.09.2003, 09:54
Dr. Schulz bullisch für Gold (http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/goldanalyse.htm) :p

Bis in die zweite Wochenhälfte mussten sich die Gold-Anleger gedulden, dann endlich gelang dem Edelmetall nach längerer Konsolidierung der Ausbruch nach oben.

Kurzfristig besteht jetzt noch Potenzial bis zum Verlaufshoch von Anfang Februar bei 385 $. Sollte auch dieser Widerstand geknackt werden, wäre dies sehr positiv. Denkbar ist aber zunächst ein Kräfte sammeln, bevor sich die Notierung in luftige Höhen aufschwingt. Sofern die Unterstützung bei 370 dabei nicht nach unten durchbrochen wird, besteht kein Anlaß zur Sorge.





http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/gold-kurz.gif

optim3
01.09.2003, 10:28
http://www.zeitenwende.ch/default/l1/?nav=22&SUBnav=1693

WallstreetTiger
01.09.2003, 22:02
http://www.miprox.de/US-Debt-Clock.html

WallstreetTiger
02.09.2003, 22:09
Bei Platin steckt die Hausse noch in den Kinderschuhen – Rasant wachsendem Bedarf steht unzureichendes Angebot gegenüber
(25.08.2003)

Auch mit Blick auf Platin besteht kein Zweifel: Die Schlagzeilen, die das Edelmetall mit seinem jüngsten Anstieg geliefert hat, waren auch das Machwerk der spekulativen Fonds. Sie sind wieder einmal massiv auf der Kaufseite eingestiegen und haben seinen Preis zuletzt auf das höchste Niveau seit Anfang März getrieben. Die offenen Kaufengagements der Fonds in New York und wohl auch an der Tocom in Tokio sind so umfangreich, dass akute Liquidationsgefahr herrscht. Verkäufe der Spekulation könnten die Notierungen in diesem sehr engen Markt beachtlich unter Druck setzen.







Doch das ist nur die eine Seite der Geschichte, nämlich die des Terminmarktes. Die andere spielt am physischen Markt. Platin ist knapp. Die Produktion reicht bereits seit 1999 nicht aus, um den Bedarf zu decken. Seither haben sich ununterbrochen Produktionsdefizite eingestellt, die, zusammengenommen, etwa 40 Prozent der gegenwärtigen Bergwerksgewinnung eines Jahres ausmachen.

Dass Angebot und Nachfrage dennoch, wenn auch zu erheblich gestiegenen Preisen, ausgeglichen werden könnten, ist privaten Hortern zu verdanken. Sie sorgen nach der Definition der Statistiker in guten wie in schlechten Zeiten dafür, dass der Markt im Gleichgewicht bleibt. Das Erreichen dieses Zustands ist nur eine Frage des Preises.

Der außerordentlich geordnete Verlauf der beiden großen Aufwärtsbewegungen dieses Jahres spricht für eine beharrliche, im trüben Licht des Tagesgeschehens nicht wahrgenommene physische Nachfrage. Als sich der Aufschwung vom Winter seiner Endphase näherte, waren beschleunigte, eindeutig auf die Spekulation zurückzuführende Preissteigerungen zu beobachten. Dann kam der Brechpunkt.

Die laufende, Ende April/Anfang Mai entstandene und noch nicht gebrochene Aufwärtsbewegung deckt sich in ihrem Muster über weite Strecken hinweg auffallend mit der vorausgegangenen. In der letzten Woche sind die Notierungen bei etwa 708 Dollar je Feinunze exakt auf dem Stand abgeblockt worden, der sie bereits Ende Februar an einem weiteren Anstieg hinderte.

Wie bereits erwähnt, könnten die exzessiv hohen Kaufengagements der Spekulation jetzt für einen Rückschlag sorgen. Doch es spricht vieles dafür, dass die physische Nachfrage diesmal keinen Raum für einen Abschwung lässt, wie er im März und April zu beobachten war.

Platin bleibt noch auf Jahre hinaus knapp. Die Produktion wächst nur langsam, während der Bedarf trotz aller mittelfristiger konjunktureller Bedenken besonders wegen der stark steigenden Herstellung abgasentgiftender Katalysatoren überproportional zunehmen dürfte. Und dabei ist noch nicht einmal berücksichtigt, dass der Bedarf an Platin zur Herstellung von Brennstoffzellen in den kommenden Jahren rasant wachsen kann.

Experten hatten zunächst erwartet, dass die Produktion in Südafrika wegen der Erschließung neuer Vorkommen von 2005 an spürbar zunehmen würde. Jetzt sind sie sich einig darin, dass die makroökonomischen Bedingungen dort die ursprünglich geplante zügige Erschließung behindern und somit hinauszögern. Es sei denn, der Platinpreis würde bald erheblich weiter steigen. Bis die neuen südafrikanischen Projekte ausreichend Platin liefern, um die Defizite zu verringern und schließlich Überschüsse entstehen zu lassen, kann die laufende Dekade ihr Ende erreichen.

Je teurer Platin wird, desto attraktiver dürfte das zumindest optisch sehr billig erscheinende Palladium werden. In nicht zu ferner Zukunft werden die Hersteller von Katalysatoren wieder auf eine verstärkte Verwendung von Palladium umstellen. Konkrete Hinweise darauf gibt es bereits. Doch wie man es dreht und wendet, selbst dann dürfte das Angebot an Platinmetallen insgesamt nicht ausreichen, um den Bedarf zu insgesamt stabilen Preisen zu decken. Palladium würde in diesem Fall gewiss deutlich teurer, und die Verteuerung des Platins würde nicht so drastisch voranschreiten. Doch insgesamt führt auf Sicht von einigen Jahren nichts an wesentlich höheren Platinpreisen vorbei.



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WallstreetTiger
02.09.2003, 22:12
Der Goldpreis zieht in allen bedeutenden Währungen - Zufall oder Alarmzeichen ? - an. Die Diskussion über Währungsreformen kommt aus den Startlöchern heraus
(02.09.2003)

Gold zieht seit einiger Zeit in allen bedeutenden Währungen an. Dieses Phänomen haben wir schon vor einiger Zeit als das Signal dafür beschrieben, dass sich im monetären Umfeld Grundlegendes verändert.

Die meisten Kommentatoren haben bei der Darstellung des Geschehens am Goldmarkt wie gewohnt nur den Dollar-Preis für das Edelmetall im Auge. Weil sie nicht auf dessen Entwicklung zum Beispiel in Euro achten, bleibt ihnen offenbar der Blick auf Wesentlicheres versperrt.

Die meisten Kommentatoren fallen nach Art des Pawlow'schen Hundes auch in die gewohnten Denkmuster zurück und setzen den anziehenden Dollar-Preis für Gold mit steigenden Inflationserwartungen gleich. Der Kauf von Gold ist aber gewiss kein optimaler Schutz vor Inflationsgefahren. Die modernen Finanzmärkte bieten hier sehr viel bessere Möglichkeiten.

Nur wenigen Kommentatoren scheint der Gedanke zu kommen, dass der Anstieg des Goldpreises in allen bedeutenden Währungen, einmal abgesehen von den gewiss nicht unbedeutenden Aktivitäten spekulativer Fonds, auch einen anderen Hintergrund haben könnte. Nämlich ein wachsendes Misstrauen in den flüchtigen Wert der führenden Papierwährungen.

Dieses Misstrauen kann, wie so oft in längst vergangenen Jahren, auch mit Inflationserwartungen zusammenhängen, muss aber nicht. In der gegenwärtigen Situation spricht einiges dafür, dass mehr und mehr Anleger aller Klassen bemerken, wie sehr der Wert der führenden Währungen durch unermesslich wachsende Haushaltsdefizite und somit Staatsschulden ausgehöhlt wird.

In früheren Zeiten waren emporschießende Haushaltsdefizite das Signal für zunehmende Inflation. Diesmal ist es jedoch anders. Hohe Überkapazitäten und Schulden des Privatsektors aller bedeutenden Volkswirtschaften sowie massiver internationaler Wettbewerb lassen die Preise auf deflationäre Weise tendenziell sinken. Dass sie zwischendurch aus besonderen Gründen auch wieder einmal in Grenzen steigen, ändert an der zugrunde liegenden Tendenz nichts.

Da inzwischen nicht mehr zu leugnen ist, dass die unverdrossen weiter wachsenden Staatsschulden selbst bei spartanischster Haushaltsführung erst in drei oder vier oder fünf Generationen wieder auf ein akzeptables Niveau gedrückt werden können, taucht nun auch in Talkshows die Frage auf, ob die Probleme nicht mittels einer breit angelegten Währungsreform aus der Welt geschafft werden könnten.

Wenn der Begriff Währungsreform schon in Talkshows die Runde macht und damit in eine breitere Öffentlichkeit getragen wird, wie intensiv hat sich dann wohl das "Smart Money" bereits mit diesem Thema befasst und vordisponiert?

Gold, aber auch andere stark benötigte und nicht beliebig reproduzierbare Rohstoffe, sind im Gegensatz zu allem, was auf Papier dokumentiert ist und meist nur versprochen wird, aller Erfahrung nach ideale Vehikel, um eine Währungsreform ohne gravierende Verluste zu überstehen.

Das Thema wird uns mit fortschreitender Zeit gewiss noch heftiger beschäftigen.


Arnd Hildebrandt

Herausgeber



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Vetinari
02.09.2003, 22:55
Kaplan zu die Gold COTS ... und rekord longs bei die Large Specs ...

Importantly, please be aware that volatility and greater risk are now a greater part of the "game" than previously in the precious metals. These markets are going against historical norms, are fighting the odds, so to speak, and there are always greater risk when market conditions are as they are now. It is always comforting to buy what some analysts call "value," buying when you feel the market for physicals is strong, that the downside potential is limited by true actual demand for the underlying commodity. This is not the case at present. Buyers of the precious metals are buying "momentum," are trading the price. Remember that this rally may end quite ugly, as we have record high open interest, record high commercial short positions, and record high large speculative interest. In the past, this has been the recipe for disaster.

ALL depends upon the resolve of the speculative crowd, and their resolve to hold and add to their long positions, as they control the market at present. If they get twitchy, if they get nervous and decide to sell, it could get ugly.

...

The statistics above are historic, as the speculative crowd continues to pile into this market. Open interest increased by well over 22,000 as the specs bought and the commercials sold. Please remember that short commercials tend to be dealers, or banks, and their continued selling depicts either an increase in their physical inventories, or other similar commitments. It portrays the weakness in the physical market demand. Long speculators are now 5.42 TIMES the short specs. I don't remember ever seeing numbers this high, combined with huge open interest. The specs now totally control this market, and all depends upon their mindset, their rather capricious capacity for buying more or selling.

http://www.321gold.com/editorials/kaplan/current.html


Gold hangt jetzt von die Zocker Bande :rolleyes: :hihi

:D

Hoofie_or_Boo
03.09.2003, 07:50
Die weitere Goldentwicklung könnte so aussehen (könnte!):

Anstieg bis 390 ...... damit wäre eine große Welle 5 vom Tief bei 255 beendet.

Danach gibt es eine Korrektur von 50 bis 61.8% dieses Anstieges ...... erst danach geht der Bullenmarkt weiter!

Mal sehen, ob es so kommt! ....... aber es ist immer gut, einen Plan "B" zu haben!

niemandweiss
03.09.2003, 08:08
HSBC TRINKAUS UND BURKHARDT - Goldanalyse (http://www.hsbctrinkaus.de/Wpt/cms_tub_01.nsf/vwweb/20030902Markt.pdf/$file/20030902Markt.pdf)

Hoofie_or_Boo
03.09.2003, 08:15
Hoffentlich ist das nun kein trügersiches Zeichen, dass jeder plötzlich die "4" vor dem Goldpreis stehen sieht und das auch noch öffentlich kolportiert ....... im Moment geht eine wesentliche Stütze des Goldpreis vielleicht über den "Jordan" .... nämlich der schwache Dollar.

....... Plan "B"? :rolleyes:

MX 150
03.09.2003, 08:39
02.09. 17:06
SILBER - Härtetest der 5,13er Marke
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)



Preis pro Unze Silber aktuell 4,98 US $.

Wochenchartupdate. In der Vorgängermeldung hatten wir 2 mögliche Scenarien skizziert.

Zitat:"Fest steht, daß der Ausbruch aus dem Dreieck als signifikant einzustufen ist. 2 Scenarien sind jetzt denkbar :

a) Es kommt zu einem Pullback in den 4,95-5,0er US $ Bereich und anschließend das Durchstarten in die nächste Aufwärtswelle.

b) Sie ziehen direkt durch den Widerstand bei 5,13 US $ nach oben durch.

Das charttechnische Mindestkursziel auf mittelfristige Sicht sehen wir bei 5,9-6,0 Euro.
"

Scenario a) ist eingetreten. Die Widerstandslinie bei 5,13 US $ hat sich als äußerst zäh erwiesen. Ausgehend von dem Widerstand hat sich ein mittlerweile mehrwöchiger Pullback ausgebildet. In der vergangenen Woche gab es eine zweite Attacke auf die Widerstandslinie, die bisher noch erfolglos verlaufen ist.

Zwischen 4,8 und 5,13 US $ ist der Silberpreis charttechnisch neutral einzustufen.

Ein Ausbruch über die 5,13 US $ Marke triggert das beschriebene Kursziel von 5,9-6,0 US $.

Fällt der Silberpreis deutlich unter 4,8 US $ ab, muß mit einem Rückfall in das große symmetrische Dreieck gerechnet werden, womit die Ausbruchbewegung vorzeitig abgebrochen werden würde.

HannoHoichler
03.09.2003, 22:18
Aktuell haben wir beim Gold einen schönen rounding Boden wie Ende der 70er.
P.S.: Das sollte nur mal ein Test sein, ob man wirklich Dateien hochladen kann.
Gruß
HannoHoichler

optim3
03.09.2003, 22:26
@hanno h

jo, was sonst! :gusa

niemandweiss
04.09.2003, 07:50
und ergänzend zum obigen Chart die neueste dazu passende Vision unseres "verehrten" ... :p :cool: :rolleyes:

www.mahendraprophecy.com



Thema: Gold revolutions
Datum: 03.09.2003 15:04:36 Westeuropäische Sommerzeit
Von: mahendra@mahendraprophecy.com
An: FSCTKiel@aol.com
Internet-eMail: (Details)




GOLD REVOLUTIONS


For the last few centuries we had many kinds of revolutions in the world, some were bloody or painful and few towards the new path or innovate revolutions. My understanding of the meaning revolution is entering a final stage, breaking the old laws, entering freedom or a new era with full energy and positive force where masses slowly join together towards new directions.


The gold revolutions will be a small kind of an earthquake, involving financial markets, this quake will stabilize the world economy because from 2000 the way world economy is going and stock markets behaving. Which will cause paper currency melt down, bankruptcy of giant companies, banking system will collapse because of failure in technological system, banks will collapse because of financial uncertainty and many more reasons which I see they are on the way.


When I was in Zimbabwe last week, I was getting six thousand Zim-Dollar against the US dollar, few years back the Zim-Dollar was 8 to 1 US$. This is purely political and economical instability that causes the problems to Zim-Dollar. This is not only in Zimbabwe it can also happen in the USA or any other European country. And this is what I see happening soon.


Gold prices are not moving up or down just that currency show the value against the gold because all major international trading taking place in currencies values. Gold was there with its own value, it is there at same value and will be there in future with same value but currencies and other buying instrument will get so weak that world will feel that gold is very expensive or out of reach. This is the only reason for gold to reach $800 or even $1600 :eek: .
According to me the gold revolutions which started from 2000 will continue for the next 47 years, ending after stabilizing the gold currency in the world, it will be the one and only currency in the world i.e. like the way a country has its own currency, it will even remain as deposits in the banks. Gold will play a key role in world economy as key instrument for trade.


Let me come back to the year 2003 and 2004, the gold will make its own foundation with other rival trade instrument (currencies) but they will loose against gold and it will march ahead continuously without major obstacle. This is something I see and feel and I am confident it will happen because it is already started. I have used the word “gold revolutions” because gold will break all barriers and it will enter with strength in the world economy. Its strength will be perimeter of countries or individuals financial strength.


Since May 2000 In all my three books I have mentioned of gold so many times and I requested people to invest their money on gold and gold stocks. I don’t want investors to miss gold revolution marching, investors should join and match ahead with gold revolution because after few years every body will be there so, its more interesting and exciting if you had entered the time revolution started, like when gold was trading below $280 I was talking about gold or recommending investment. I still remember in 2001 December I asked a friend of mine to convert his full portfolio in gold and gold stocks and his banker refused to do so, they said that they don’t believe in gold or its stocks, it surprised me. And my friend is regretting today, last week I received an email from the same bank asking me why I had been so confident in gold and future gold outlook. This is call revolutions because now none believer in metal are giving double thoughts and they might be very late when they will be convinced. Finally when they will jump that will be the time of full gold revolutions in world economy.


Currently I am receiving many emails on gold and people are scared and not confident (because still full flash of gold revolutions has not started yet) around $370 level and they are saying, from here gold will go down and they are asking me why I am still bullish. I said, ‘now if gold goes down, the world economy will collapse and there will be big meltdown in whole financial system. So the destiny of the world will change’ and one thing I know is that destiny never changes. That’s why gold has to go up.


The first phase of gold revolution will end in October 2004, when gold will be in command, not like the empire, because all empires eventually have ended in downfall. I clearly see that gold will be sitting ahead on chariot marching ahead with no fear of any diminish and it will rule the world without harming anyone in the next 40 years. I don’t know if I will around to see it.


Second phase of gold revolutions I will write soon. :)


Thanks & God Bless

Mahendra Sharma

niemandweiss
04.09.2003, 08:26
World Bank sees gold price falling, nickel strong
Wed September 3, 2003 01:02 PM ET
WASHINGTON, Sept 3 (Reuters) - The World Bank forecast on Wednesday the gold price, trading around $370 an ounce, should fall below $300 an ounce as new, low-cost mines are started and producers slow the rate they`ve been buying gold back to unwind price protection contracts.
Gold stormed from around $250 an ounce lows last year, reaching a 6-1/2 year high at $388.50 in February as the U.S. dollar fell and threats of war against Iraq grew.

But the bank said gold`s rise should weaken over the medium-term.

"Over the medium-term prices are expected to fall below $300 an ounce as supplies from all sources exceed demand," the World Bank said in a Global Economic Prospects report.

"Even below $300/oz, mine production is expected to continue to increase moderately as new low-cost operations come on stream," it said.

The World Bank also said key for the gold price was whether central bankers renegotiate a 1999 European Central Bank Gold Sales Agreement to limit their gold sales.

The agreement, which restricts some central banks to selling only 400 tons of gold per year, expires a year from now. Market participants have speculated it will be renegotiated at next month`s International Monetary Fund-World Bank annual meetings in Dubai.

The bank said gold companies had been unwinding their gold hedging programs, cutting hedge books by 4.5 million ounces in the first quarter this year.

"It is expected that producer dehedging will slow in the second half of this year and in 2004, and remove much of the support under gold prices," it said

Major gold producers have been buying back gold and cutting their hedging programs since the price stirred from $250 an ounce. Smaller hedge books give producers bigger exposure to a rising gold price.

The World Bank was more optimistic about the nickel price, saying it should jump significantly over the next couple of years with no new projects on the horizon until about 2006.

The metal hit a 3-year high of $9,950 a tonne on Tuesday but was down at $9,880 on the London Metal Exchange on Wednesday.

The price has risen about 75 percent since October 2001 because of low stocks, strong demand from the stainless steel industry -- the biggest user of nickel -- and tight supplies.

"The nickel market is expected to slip into deficit this year and remain so in 2004 and 2005, mainly because of a dearth of major new projects to come on stream over this period," it said.

On copper, the bank said demand outside China and neighboring Asian countries was weak and the market could remain in surplus for the rest of the year but slip into a deficit in 2004 as demand picks up.

However, stronger copper prices depended on the extent of a global economic recovery and production cuts in Latin America and the United States, it said.

"The restart of idled capacity in Chile and the U.S. could prevent prices from moving sharply higher," it cautioned.

Copper has cleared the key $1,800 a tonne level and was last at $1,814 a tonne in London,

The bank forecast the aluminum market would move into deficit in 2005 but warned of a number of uncertainties in the near term such as the extent of demand growth, start-ups of idled capacity and the size of Chinese net exports.

optim3
04.09.2003, 09:52
http://www.goldseiten.de/ansichten/bandulet-05.htm

optim3
04.09.2003, 13:11
http://www.goldseiten.de/geschichte/standard.htm

Vetinari
04.09.2003, 19:52
Wheaton kauft rein ;) ...


Wheaton To Acquire Gold Development Projects In Mexico Increasing Production To 700,000 Ounces
Thursday September 4, 1:51 am ET

VANCOUVER, British Columbia--(BUSINESS WIRE)--Sept. 4, 2003--Wheaton River Minerals Ltd. ("Wheaton River") is pleased to announce that it has entered into agreements with Teck Cominco Limited ("Teck Cominco") and Miranda Mining Corporation ("Miranda") to acquire a 100% interest in the Los Filos Gold Deposit, together with a 21.2% interest (of which 14% is a carried interest) in the El Limon Gold Deposits, both located in Guerrero State, Mexico, for US$87 million in cash.

Ian Telfer, Chairman & CEO said, "Wheaton River is very excited about the growth potential of the projects and our ability to utilize the existing Luismin infrastructure we have in Mexico. Los Filos and El Limon will be another step forward in the growth of Wheaton River as a dynamic global gold producer. We are confident we can bring Los Filos into production by 2006, which should increase our projected annual production to over 700,000 ounces at cash costs of less than US$140 per ounce. Wheaton currently produces over 500,000 gold equivalent ounces at a cash cost of approximately US$100 per ounce and has over 4 million ounces of in proven and probable reserves. This acquisition will add significantly to both production and reserves going forward."


http://biz.yahoo.com/bw/030904/35922_1.html


:gusa

Vetinari
05.09.2003, 09:15
CDE braucht geld ...


Coeur Announces Public Offering
Thursday September 4, 6:26 pm ET

COEUR D'ALENE, Idaho (Dow Jones)--Coeur d'Alene Mines Corp. plans to file for a public offering of 20.64 million common shares.

In a press release Thursday, the silver and gold mining company with about 178.8 million shares outstanding, said proceeds from the offering will be used for development, debt reduction, acquisitions, and general corporate purposes.

Underwriters were granted an option to purchase up to an additional 3.095 million common shares at the offering price to cover over allotments.

The offering is being managed by CIBC World Markets.

Coeur d'Alene Mines closed Thursday at $3.36 a share, up 9 cents, or 2.8%. Its 52-week high on Aug. 29 was $3.40 a share; its low March 13 was $1.10.


Wer einsteigen will , warten auf der ruckgang ... dat ding sied ein bischen uberkauft :D

:gusa

optim3
05.09.2003, 09:26
In den Jahren 1929 - 1934 vollzogen die Goldaktien große Kursanstiege, wären dessen sich die traditionellen Anlagen (z.B.: Dow Jones: -70%) in einer Baisse befanden.
(z.B.: Im Herbst 1929 lag der Goldminenkurs von Homestake Mining bei rund 80$ je Aktie. In den nächsten 6 Jahren zahlte die Mine 128$ an Dividende. Allein die Dividende von 1935 erreichte 56$ je Aktie. Im Dezember 1935 bekam man fast 500$ für eine Homestake Mining

mama mia
06.09.2003, 10:50
Reuters
UPDATE - Canadian gold reserves dwindling fast
Thursday September 4, 9:41 am ET

(Recasts throughout, all figures in U.S. dollars)

OTTAWA, Sept 4 (Reuters) - Canadian reserves of gold, once a safe-haven store of value, have fallen to 1 percent of the level Ottawa held when it decided to start selling off its bullion in 1980, according to figures released on Thursday.

The sale of 135,700 ounces of gold last month, announced by the Finance Department, means gold reserves fell to about 200,000 ounces on Aug. 31 from 21 million ounces in 1980.

Gold reserves were worth some $65 million at the end of August -- a tiny fraction of the $35.29 billion in overall Canadian foreign reserves.

Ottawa has been gradually selling off its reserves of gold and replacing them with interest-bearing instruments like U.S. Treasury bills.

Government data shows Canadian gold reserves stood at about 800,000 ounces 12 months ago, while two years ago they totaled 1.1 million ounces.

At that pace of sales, the central bank could sell the last of the precious metal by year's end, although the Finance Department declined to comment on the government's future gold sale plans.

Canada first pegged its currency to gold from 1854 through to 1914 and again from 1926 to 1931, a Bank of Canada spokeswoman said.

http://biz.yahoo.com/rf/030904/economy_canada_reserves_2.html

niemandweiss
06.09.2003, 14:05
Comitments of Traders Summary (COMMITMENT OF TRADERS REPORT SUMMARY (Gold) (klick) (http://www.technicalindicators.com/cotgold.htm)

niemandweiss
06.09.2003, 14:36
schade, brauchbare Analysen/Berichte immer nur auf Englisch :rolleyes:

http://www.321gold.com/editorials/hamilton/hamilton090503.html

niemandweiss
06.09.2003, 14:38
Original geschrieben von niemandweiss
Comitments of Traders Summary (COMMITMENT OF TRADERS REPORT SUMMARY (Gold) (klick) (http://www.technicalindicators.com/cotgold.htm)

ergänzend

http://www.321gold.com/cot_gold.html

Vetinari
06.09.2003, 14:49
Naturlich sind die beste analysen nur in Englisch :p :D


Das Bild sagt alles :hihi ... wir haben ein paar interessant wochen vor uns :D ...

http://www.softwarenorth.net/cot/current/charts/GC.png

:gusa

niemandweiss
06.09.2003, 15:04
Original geschrieben von Vetinari
Naturlich sind die beste analysen nur in Englisch :p :D


Das Bild sagt alles :hihi ... wir haben ein paar interessant wochen vor uns :D ...


:gusa

was sagen die Balken deiner Meinung nach "Interessantes?

und die vielen News ? (http://www.321gold.com/)


http://www.321gold.com/archives/images/denial3.gif

Hoofie_or_Boo
06.09.2003, 15:24
.... und dann wollen wir mal hoffen, dass bei $390 nicht die Welle 5 von $255 endet ....... 50% und 61.8% Korrektur? ........ Plan "B"?


... im HUI wäre das Ziel erstmal erreicht ...... mal sehen, ob er das nächste "rechnersiche" Target bei um die $240 anvisiert! .......

....

mfabian
06.09.2003, 16:29
Ein interessantes Essay über Gold aus Sicht der Europäer und Japaner liefert Adam Hamilton auf http://www.zealllc.com/2003/goldfx.htm

http://www.zealllc.com/graphs2003/Zeal090503B.gif

Kurzzusammenfassung: Für die Japaner sieht der Gold-Bulle ähnlich aus wie für die Amerikaner, weil der Yen gegenüber dem Dollar stabil gehalten wurde (Geld-Druckerei durch BoJ).

Für die Europäer ist Gold weniger attraktiv wegen des sinkenden Dollars.

Zum Vergleich: Gold hat seit 2001 für Amis rund 50% gewonnen, für Europäer nur 9%.

Marcus

niemandweiss
07.09.2003, 14:16
mfabian;) Wirklich "interessant" Danke für die aufschlußreiche Zusammenfassung.

Kam mir doch bekannt vor, schaust du Posting 213 :p

Vetinari
07.09.2003, 22:34
Interessant zu die COTS , die "small specs" machen nicht mit ... es ist ein kampf die giganten ... Commercials gegen die Fonds.

Normaleweise am "top" sind die small specs auch dabei ... wir liegen immer falsch :rolleyes: :hihi

Guck der S&P COT chart ... da sind die kleinen mega long ... es kann nur ein boese end haben :hihi

Aber bei Gold , die Fondus kommen und kommen (im moment) egal welche druck kommt von die Shorties. Ist Gold fur die Fondus ein art zins hedge oder Dollar hedge ?? Wenn ja , mehr und mehr konnten kommen.

GATA redet von ein gross spieler im markt ... aber das konnte nur ein GATA wunch sein :rolleyes:


Hoofie hat recht ... ein fehl ausbruch am $390 konnte genug fur die Fonds zu verkaufen ... en mass :rolleyes:

HUI hat der ausbruch schoen gemacht ... aber jetzt kommt der XAU auch ... und in XAU sind die gross Minen ... Fondu futter :D

Ich erwarte ein spannende zwei oder drei wochen ... und achtung auf der "blow off top" wie im Feb ... erste zeichen das die Fondus wackeln :D

:gusa

niemandweiss
08.09.2003, 00:17
Original geschrieben von Vetinari
Interessant zu die COTS , die "small specs" machen nicht mit ... es ist ein kampf die giganten ... Commercials gegen die Fonds.

Normaleweise am "top" sind die small specs auch dabei ... wir liegen immer falsch :rolleyes: :hihi

Guck der S&P COT chart ... da sind die kleinen mega long ... es kann nur ein boese end haben :hihi

Aber bei Gold , die Fondus kommen und kommen (im moment) egal welche druck kommt von die Shorties. Ist Gold fur die Fondus ein art zins hedge oder Dollar hedge ?? Wenn ja , mehr und mehr konnten kommen.

GATA redet von ein gross spieler im markt ... aber das konnte nur ein GATA wunch sein :rolleyes:

da
Hoofie hat recht ... ein fehl ausbruch am $390 konnte genug fur die Fonds zu verkaufen ... en mass :rolleyes:

HUI hat der ausbruch schoen gemacht ... aber jetzt kommt der XAU auch ... und in XAU sind die gross Minen ... Fondu futter :D

Ich erwarte ein spannende zwei oder drei wochen ... und achtung auf der "blow off top" wie im Feb ... erste zeichen das die Fondus wackeln :D

:gusa

danke - super analytische Gedanken Vetinario :)

mfabian
08.09.2003, 02:20
@Veterinari,

Also mal schön der Reihe nach, ich bin nämlich nicht in allen Punkten mit Dir einverstanden:

Original geschrieben von Vetinari
Interessant zu die COTS , die "small specs" machen nicht mit ... es ist ein kampf die giganten ... Commercials gegen die Fonds.

Das sehe ich auch so http://www.my-smileys.de/fechten.gif


Normaleweise am "top" sind die small specs auch dabei ... wir liegen immer falsch :rolleyes: :hihi

Bullenquote der Smallspecs ist seit August von 81% auf 77% gesunken. Allerdings hat das Open Interest zugenommen.


Guck der S&P COT chart ... da sind die kleinen mega long ... es kann nur ein boese end haben :hihi

Die Small specs sind schon seit Anfang August mega long und haben bis jetzt recht gut dabei verdient.
Aber Open interests :eek: :eek: :eek:


Hoofie hat recht ... ein fehl ausbruch am $390 konnte genug fur die Fonds zu verkaufen ... en mass :rolleyes:

Wieso das denn? Einerseits sprichst Du von Squeeze der Long Specs, wenn deren Stop Losses erreicht werden (vielleicht um $360) andererseits sollen die bereits bei $390 massive Gewinnmitnahmen machen?


Ich erwarte ein spannende zwei oder drei wochen ... und achtung auf der "blow off top" wie im Feb ... erste zeichen das die Fondus wackeln :D

Ich rechne eher damit, dass wir bereits diese Woche die Entscheidung sehen werden. Ab nächster Woche beginnt bereits die Gold-Saison und gemäss Deinem historischen Vergleich dürfte Anfang Oktober das Top erreicht sein. Bisher passt eigentlich der historische Vergleich recht gut.

Marcus

mama mia
09.09.2003, 18:46
Durban Roodepoort Deep Limited - Drds Auditors Scotch Insolvency Claim
Release Date: 09/09/2003 11:47:27______Code(s): DUR


Durban Roodepoort Deep Limited - DRD"S Auditors Scotch Insolvency Claim
Durban Roodepoort Deep Limited
(Incorporated in the Republic of South Africa)
(Registration number 1895/000926/06)
(Share code: DUR)
(ISIN: ZAE 000015079)
(ARBN number 086 277 616)
(NASDAQ Trading Symbol: DROOY)
("DRD" or "the company")
DRD"S AUDITORS SCOTCH INSOLVENCY CLAIM
KPMG, auditors to DRD, have scotched an affidavit by Gobodo Forensic Services
(Pty) Limited (Gobodo) claiming DRD to be "in all likelihood commercially
insolvent".
In a letter to DRD Chairman and CEO Mark Wellesley-Wood dated yesterday
(08.09.03), KPMG director Ian Kramer writes:
"We have had an opportunity to examine the affidavit and the assertions therein
regarding the ability of Durban Roodepoort Deep, Limited to meet its obligations
to its creditors and we respectfully disagree with its conclusions.
"In our view as auditors of DRD who have recently concluded its annual review,
DRD was a going concern as at 30 June 2003, and was in a position to discharge
its obligations to its current creditors at that date, hence we had no
difficulty in issuing an unqualified audit opinion on its financial statements
for the year ended 30 June 2003".
The Gobodo affidavit was commissioned by the Kebble family and - according to
reports - publicized in order to raise questions regarding DRD"s ability to fund
legal action for the recovery from various parties of misappropriated funds.
"While we have been in no doubt about the soundness of DRD"s financial position,
it is pleasing to have independent, third party confirmation of this even before
Investec"s rapid placement of 18 million DRD shares, announced yesterday, from
which we have successfully raised US$43 million," said Wellesley-Wood.
"The Gobodo affidavit, contrary to impressions created in the public domain, was
in no way a forensic exercise; it contains assumptions, based on published
information, with which we strongly disagree and goes on to make further,
erroneous assumptions about the implications for the company"s future solvency
of current and pending litigation.
"Yet another attempt to de-rail the DRD Board"s efforts to recover shareholders"
funds through the courts has failed, and we will press on," Wellesley-Wood said.
DRD"s Annual Report for 2003 is expected to be posted towards the end of
September and updated information regarding the company"s operating and
financial status will be published at a briefing of its results for the first
quarter of the 2004 financial year on 23 October 2003.
DRD"s annual general meeting has been scheduled for Friday, 28 November 2003.
Johannesburg
9 September 2003
Queries:
Ilja Graulich
Durban Roodepoort Deep Limited
+27 11 381 7826 (office)
+27 83 604 0820 (mobile)
James Duncan
Russell & Associates
+27 11 880 3924 (office)
+27 82 892 8052 (mobile)
Date: 09/09/2003 11:47:29 AM Supplied by www.sharenet.co.za
Produced by the JSE SENS Department

http://free.sharenet.co.za/free/sens/disp_news.phtml?tdate=20030909114727&seq=965&scheme=default

Vetinari
09.09.2003, 20:52
DROOY war nie insolvent ... nur ein spiel der Kebbles ;)

Brett Kebble ist der J.R. Sud Afrikas und hasst DRD :hihi


Marcus - nee , nicht gewinnmitnehmen bei $390 ... ein fehl ausbruch hier und die Boese Shorties drucken wie bloed. Die Fondus sind nur spekulanten ... sie bringen die Stops hoch genau wie uns.

Ich wette die stops fruhe bie $360 sind jetzt rund $375 ... bei $390 kommen sie uber $380 (ein bischen platz weil ein ausbruch notig ist) ... bei $410 sind sie bei $400 u.z.w

Specs sind volatil ... kein investoren , nur traders :D


Guck small specs in Feb ... sie haben am ende mit gemacht ... bis jetzt haben sie nicht mit gemacht. Als der $400 naht , mehr und mehr kleine fische kommen rein ... das ist der gefahr signal ;)

Mit der anfang Oktober ist ein kurzfristig cycle top erwartet (laut die Amis) ... das bedeutet nach der top rund 2 monats runter/seitwards und dann wieder rein November/anfang December und zu neue hochs in Feb.

Das ist der theorie ... aber wie die schrott markte spielen im moment alles ist moeglich , die normale cycles spielen nicht mit :rolleyes: :hihi



:gusa

mama mia
10.09.2003, 17:26
...aus dem Avid-Forum
_
rexvulgars... Tue, Sep 9, 4:33AM ET
Gold $ 377.8...... Blanchard & Co.'s anti-trust lawsuit against Barrick Gold and J.P. Morgan Chase alleging their conspiracy to control the gold price can proceed to trial, a federal judge in New Orleans ruled in a decision released today The judge, Helen G. Berrigan, denied a "summary judgment" motion by Barrick and Morgan Chase to dismiss the lawsuit. She found that Blanchard, the New Orleans-based coin and bullion dealer, had proven its standing to sue and the appropriateness of its claims under the Sherman Act. The judge pointedly rejected Barrick's claim to be immune from suit as the agent of central banks in the implementation of their policy on gold

rexvulgars... Tue, Sep 9, 4:34AM ET
Welcoming Judge Berrigan's decision, Blanchard CEO Don Doyle thanked the Gold Anti-Trust Action Committee and its consultant, Reginald H. Howe, for their work in bringing the first federal lawsuit alleging manipulation of the gold price That lawsuit was dismissed on technical grounds in U.S. District Court in Boston in March 2002. Doyle said Blanchard had learned much from the Howe case and used it to build its own case. Barrick and Morgan Chase have 10 days to apply to Judge Berrigan for permission to appeal her decision to the 5th Circuit Court of Appeals. If her dismissal of the Barrick/Morgan Chase "summary judgment" motion stands the Blanchard lawsuit would proceed with Blanchard empowered to compel Barrick and Morgan Chase to produce evidence and testimony prior to trial. GATA considers Blanchard's victory a triumph for gold producers and investors, the free market, and a more honest international financial system. The Blanchard case now promises embarrassing disclosures about secret collusion between Barrick, Wall Street, and central banks

rexvulgars... Tue, Sep 9, 4:34AM ET
"The judge pointedly rejected Barrick's claim to be immune from suit as the agent of central banks in the implementation of their policy on gold" arf arf

http://www.twinight.org/avid/2003/avidchat0909am.html

Aktienbaer
10.09.2003, 17:59
Original geschrieben von Vetinari
DROOY war nie insolvent ... nur ein spiel der Kebbles ;)

Brett Kebble ist der J.R. Sud Afrikas und hasst DRD :hihi


Marcus - nee , nicht gewinnmitnehmen bei $390 ... ein fehl ausbruch hier und die Boese Shorties drucken wie bloed. Die Fondus sind nur spekulanten ... sie bringen die Stops hoch genau wie uns.

Ich wette die stops fruhe bie $360 sind jetzt rund $375 ... bei $390 kommen sie uber $380 (ein bischen platz weil ein ausbruch notig ist) ... bei $410 sind sie bei $400 u.z.w

Specs sind volatil ... kein investoren , nur traders :D


Guck small specs in Feb ... sie haben am ende mit gemacht ... bis jetzt haben sie nicht mit gemacht. Als der $400 naht , mehr und mehr kleine fische kommen rein ... das ist der gefahr signal ;)

Mit der anfang Oktober ist ein kurzfristig cycle top erwartet (laut die Amis) ... das bedeutet nach der top rund 2 monats runter/seitwards und dann wieder rein November/anfang December und zu neue hochs in Feb.

Das ist der theorie ... aber wie die schrott markte spielen im moment alles ist moeglich , die normale cycles spielen nicht mit :rolleyes: :hihi



:gusa

http://www.stockmove.de/HOME038.PNG
gold elliot-wellen ;)

syracus
10.09.2003, 18:24
Blanchard & Co.'s anti-trust lawsuit against Barrick Gold and J.P. Morgan Chase

Blanchard & Co.'s anti-trust lawsuit against Barrick Gold and J.P. Morgan Chase alleging their conspiracy to control the gold price can proceed to trial, a federal judge in New Orleans ruled in a decision released today The judge, Helen G. Berrigan, denied a "summary judgment" motion by Barrick and Morgan Chase to dismiss the lawsuit. She found that Blanchard, the New Orleans-based coin and bullion dealer, had proven its standing to sue and the appropriateness of its claims under the Sherman Act. The judge pointedly rejected Barrick's claim to be immune from suit as the agent of central banks in the implementation of their policy on gold. :hihi

Welcoming Judge Berrigan's decision, Blanchard CEO Don Doyle thanked the Gold Anti-Trust Action Committee and its consultant, Reginald H. Howe, for their work in bringing the first federal lawsuit alleging manipulation of the gold price That lawsuit was dismissed on technical grounds in U.S. District Court in Boston in March 2002. Doyle said Blanchard had learned much from the Howe case and used it to build its own case. Barrick and Morgan Chase have 10 days to apply to Judge Berrigan for permission to appeal her decision to the 5th Circuit Court of Appeals. If her dismissal of the Barrick/Morgan Chase "summary judgment" motion stands the Blanchard lawsuit would proceed with Blanchard empowered to compel Barrick and Morgan Chase to produce evidence and testimony prior to trial. GATA considers Blanchard's victory a triumph for gold producers and investors, the free market, and a more honest international financial system. The Blanchard case now promises embarrassing disclosures about secret collusion between Barrick, Wall Street, and central banks

(CNN)

:lach

syr:sss

mama mia
10.09.2003, 19:07
A Testimony To Parabolic Analysis

Clif Droke

Wednesday September 10, 2003


http://www.quasimodos.com/marketrider/news.cgi?Command=2343

Vetinari
11.09.2003, 14:53
JPM Bullisch :rolleyes: :hihi ...


JP Morgan ups 2003 gold price forecast by 6.5 pct
Thursday September 11, 8:21 am ET

LONDON, Sept 11 (Reuters) - JP Morgan Precious Metals said on Thursday it had increased its forecast for average gold prices for the next three years due to a combination of bullish factors that have burnished gold's allure and attracted new investors.

The annual average price forecast for 2003 was raised 6.5 percent to $362 a troy ounce, while its estimate for 2004 was increased to $376 an ounce from $335 and in 2005 to $368 from $345.

"Behind the upgrade lies the common theme of the realisation of renewed global economic growth. But also we feel that geo-political stimulus is playing a greater role than we had previously envisaged," Nick Moore, head of commodity research, said in a report.

In early July, JP Morgan said it was leaving its forecasts unchanged for gold, preferring to wait for further clarity. At that time, Moore said on balance the risk remained to the downside.

Moore said on Thursday that substantial producer de-hedging, contracting mine supply, increased interest from non-traditional sources, gold's inverse relationship with the dollar and ongoing geo-political uncertainty had all led to a renaissance in gold's role as an investment.

"We believe that we have been seeing a genuine re-rating of attitude towards gold, which is being given a helping hand from the re-allocation of funds from the previously vibrant bond market," Moore said.

A breakdown in some established economic relationships between gold and other factors was also a sign of strength.

Gold has strengthened recently despite a generally stronger U.S. dollar and has shown solid price growth in the face of a record long speculative position on New York's Comex gold futures market.

Bullion prices have also held strong despite evidence of a U.S. economic recovery. Normally, defensive investments such as gold would weaken as investors switch back into other assets, such as equities.

Risks remain however, with prices seen coming under pressure from renewed central bank sales or rising interest rates which could encourage fresh producer hedging. ;)

Bond market allocation would be an important factor.

"A key issue for gold seems to be the huge size of the bond market $13 trillion vs. about $100 billion for gold-listed securities. Hence only a small switch of funds out of a bond market...could have impact upon gold," Moore said.

"On the flip side, a bond rally could return some funds to this sector and deliver a sell off in gold."

JP Morgan also raised its long-term gold price forecast, which it defined as the minimum level required to encourage new mine production, to $350 an ounce from $330.

The main factors behind the increase were the higher level of commodity currencies (South African rand and Australian dollar), higher energy costs and falling grades at existing mines.



Mit der "producer hedging" konnen sie recht haben ... uber $400 und ein paar denken wieder uber hedgeing :rolleyes:

:gusa

anna
11.09.2003, 15:31
Hallo zusammen. Wie kann man bitte relativ effizient eine gute von einer schlechten Minen Aktie unterscheiden.

z.B. der Anteil und Termin der gehedgen Positionen, die Qualität der Minen, Kosten, Management ...


Welche Qualitätsmerkmale gibt es noch ?

Warum ist wheaton so toll ?


Hoffe auf hochwertige Antworten !

Vielen Dank

mfabian
13.09.2003, 01:04
The most important gold chart

Most global gold indexes, as well as the bullion price, peaked in late May. At that point of time the Dow was trading at 9900 and has since fallen 23% in just eight weeks. All the major currencies appreciated as the dollar took a beating. Yet what did gold and its related stocks do? ZILCH! NOTHING! NIX!

Many will argue the manipulation war cry but even this theory has a lot to explain in the face of such huge market and currency degradation that would normally have pushed gold through the roof. Investors forget that many leading gold stocks appreciated over 600% during the past 18 months with the leveraged mines such as Durban Deep up over 1000%. They are currently experiencing a long overdue correction from hugely over valued levels. When this necessary correction has run its course a major buying opportunity will occur.

But gold stock charts fade into total insignificance compared to the chart of the gold price in Swiss Francs and its long term implications.


http://www.gold-eagle.com/editorials_02/images/roffey072502.gif

Why is this chart more important than the gold price in dollars or any gold share index?

Very simply it is a comparison between an investment hard asset and an investment currency. The chart is one massive base formation, a reverse head and shoulders bottom pattern. It heralds a major potential upside move on the chart. This would imply that the gold price is ultimately going to dramatically out perform the Swiss Franc. Why is that so important?

Firstly, gold is regarded as a wasting asset as it carries no income. Second, it has been totally out of favour in the investment community for over 20 years and an bull run in this chart would signal a re-emergence of gold as a major international investment vehicle. Finally, it is slated to out perform the world's traditional last-ditch investment currency.

The Swiss Franc has always been the ultimate hide-away for nervous currency investors. Thus for gold to outgun the Swiss Franc implies some form of major re-assessment of investment attitudes. It indicates a complete about face in global investment strategy. It dictates a move away from equities and currencies, a move out of bonds and a move into a non-interest bearing asset.

Investment is a remarkably uncomplicated matter. It is simply a function of two well-thumbed characteristics, value and confidence. Markets that exhibit value without confidence go nowhere, but represent outstanding long term buying opportunities. Conversely markets that have confidence without value are skating on thin ice and usually collapse. Global markets have been overvalued for some time but had, until the September 11th calamity, an abundance of resilience bordering on over-confidence. This was a recipe for disaster. For the past year poor company earnings, growth performance and forward forecasts have eroded confidence levels. Economic recovery in the US is now realised to be on the back burner. Superimposed on this increasing negativity is the current plethora of assurance sapping accounting malpractices.

Three years ago I detailed the huge sideways top patterns on the global markets and discussed the potential of a major worldwide bear market emerging from these patterns. This has finally commenced in earnest.

http://www.gold-eagle.com/editorials_02/images/roffey072502b.gif

We are in the process of a once in a lifetime massive global change of investment attitudes that will force investors to look for protection and safety rather than growth or earnings. This is a frightening prospect as it proposes that stock and bond markets as well as economies will fail to attract investment. Bond markets are ending their 25-year bull run and I believe that as a result US interest rates are likely to rise rather than fall, especially with Bush's deficit spending programme.

Respected Elliott Wave analyst Robert Prechter has proposed deflation as a likely economic scenario and this he believes will lead to a fall in the gold price. The above chart indicates exactly the opposite. I also find it incongruous to anticipate a bear market in the gold price when the gold shares have improved on average by 700% over the past two years. A contracting economy leading to deflation could be a candidate for consideration, but this usually is accompanied by lower interest rates that help to ease the investment pain. I believe that Prechter is correct that there is no real incentive to run into gold from the deflation scenario. But a contracting economy with static or rising interest rates in a stagflation type of environment would be a definite possibility for the driving force behind investors flooding into gold.

Unlike inflation that erodes purchasing power, stagflation contracts earnings and incomes whilst increasing prices so that the end buying power of nest egg investments simply collapses. The main losers in this mêlée are the play it by the rules white-collar middle-income earners. This sociological class who studiously saved for their golden years by investing in endowment, retirement and life policies will find that when these reach term there will not be anywhere near enough buying power for retirement.

There is a correlation between the gold and economic cycles in which gold acts about one third of a cycle behind the economic moves. This is illustrated in the graph.

As economic markets bottom out growth occurs and spending starts up. Once the growth cycle is established the inflation cycle kicks in and about one third of the way up the economic cycle the gold market becomes attractive as a hedge against inflation. This has led to the mistaken belief that gold must have inflation to move into a bull market. At the end of the economic up cycle gold has only completed part of its cycle. As markets turn over we move into a period in which there is a flight from paper. This is exactly the current market position, a flight from equity paper. The final nail in the coffin will be when investors realise that bonds offer no real return. At this juncture gold takes off into its final spectacular bull market finale.

I find the first chart of gold in Swiss Francs chart and its implications to be horrendous as the effects will be global and not confined to any one market. I have for the past two years warned of a massive global downturn in equities. I have constantly bombarded clients with data showing that gold shares will out perform global equities. But we are entering a stage in which global economies are about to be dramatically affected by all this negativity.

Make no mistake this chart data indicates a complete change in economic and investment attitudes that are diametrically opposed to current thinking. It implies an extremely serious incident or series of events. Whatever causes the move into the gold arena will reverberate around the world. Our lives will be dramatically changed and our investment attitudes turned upside down.


Dr. Clive Roffey

Quelle: http://www.gold-eagle.com/editorials_02/roffey072502.html

mfabian
13.09.2003, 02:10
Eine interessante Interpretation der COT-Daten, gemäss denen die Commercials im Moment (Woche vom 2.9.03) extrem short sind. Aussage: Bei Gold liegen die Coms immer daneben :rofl

Zusammenfassung: Die Coms können aus ihren short-positionen kaum ge-"squeezed" werden, da sie diese meist als Hedging für ihr eigentliches Geschäft - den Verkauf von Gold - aufgebaut haben.
Aber: Die Large-Specs haben derzeit Gold-Long Futures über 12 Millionen Unzen Gold ($4.5 Mill) am laufen. Wenn die Large-Specs nun auf der physischen Lieferung von Gold beharren (wozu die Futures sie berechtigen), haben die Comms ein Problem, was bedeutet, sie müssen sich am Markt mit Gold eindecken.



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The Commitments

By Steve Saville

If you take a look at the long-term chart showing the net-position of Commercial traders in COMEX gold futures at http://www.cairns.net.au/~sharefin/Markets/Charts/COTAU.htm you'll see that the Commercial traders, as far as their positions in the futures market are concerned, are almost always on the WRONG side of the major price trend. For example, the Commercials were relentlessly net-long gold futures during the bear-market years of 1996-2000 and have been relentlessly net-short since April of 2001. Furthermore, as the gold price has trended higher since April-2001 the commercial net-short position has also trended higher. In fact, on 2nd September (the cut-off date for the latest Commitments of Traders Report) it was at an all-time high of 164,000 contracts.

A commercial net-short position in gold futures shouldn't, therefore, be construed as being bearish for gold. What an extremely high commercial net-short position (and correspondingly high speculative net-long position) does mean is that when a trend change eventually occurs it will be followed by a substantial decline. This is because speculators will rush for the exit once important support levels give way and there will be a lot of speculators trying to fit through a relatively small exit. However, the size of the commercial net-short position gives us no information as to when and at what price level a trend change is likely to occur.

The huge commercial net-short position in the gold futures market supports our view that the next peak in the gold market will be followed by a correction that will be much longer and deeper than any of the other corrections that have occurred over the past 3 years. It doesn't, though, mean that the gold price can't move up to $400, or $450, or even $500, before a peak is put in place (we will certainly be surprised if the peak is below $400).

Interestingly, while the Commercials currently have a large net-short position in gold futures they also have a large net-long position in Swiss Franc futures. This, in turn, supports our view that gold will peak before (perhaps months before) the US$ bottoms.

As an aside, the commercial net-short position in the gold market is mostly offset by a net-long position of around 120,000 contracts accumulated by large speculators. This net-long position represents about 12M ounces of gold, or about US$4.5B of gold at today's price. In the grand scheme of things this is not a lot of money (there are many individuals in the world who could easily put together $4.5B to purchase gold). Now, the reason that it is generally not possible to squeeze the Commercials is because their positions in the futures market are usually just a hedge against their positions in the cash (physical) market. However, at the present time it is extremely unlikely that the Commercials have 12M ounces of physical gold at their disposal, so what happens if the large speculators that have built up the 12M ounce net-long position decide to demand delivery of the gold? In this case the Commercials would either have to step into the market to buy the gold or get bailed out by central banks. The point is; if the large speculators are well financed and have a lot of conviction then they, not the commercials, have the upper hand because they have the ability to demand delivery. The large specs might have no intention of demanding delivery but we would certainly not want to be short gold right now.

12 September 2003


Quelle: http://www.gold-eagle.com/editorials_03/milhouse091203.html

syracus
14.09.2003, 16:55
Sat, Sep 13, 9:04AM ET
Barron's on Gold Stocks this week

LIKE ALL GOOD ANALYSTS, THE FOLKS who follow metals stocks busy themselves handicapping the supply and demand for the underlying commodity, which leads to metal-price forecasts and down the line to profit and stock-price estimates. Drugs Comfort Dow: A rotation into health-care stocks such as Merck helped offset weakness in retailers Home Depot and Wal-Mart, as the Dow dipped 31 points to 9471. This works pretty well when toting up the known consumers of industrial metals, set against the expected supply from mines. But when it comes to gold, this approach isn't as useful. The potential buy-ers of the metal aren't knowable at any given time, because in addition to industrial users and jewelry fabricators, they include people who view the metal as something akin to money. That's why the latest run in gold prices to $380 per ounce, and the jump in gold stocks, have largely been missed by Wall Street analysts who cover the industry. Shares of Newmont Mining, the largest U.S. producer with the biggest stock-market capitalization, are up more than 30% this year to around 40, and have tripled since late 2000. Newmont is viewed as a pure equity proxy for gold prices, and is among the few stocks large enough for institutions to play. But its huge rise has not been accompanied by much enthusiasm from the sell side. Newmont is rated Hold or Sell by 15 analysts, while 10 have a Buy rating on the stock, a ratio that passes for a loud "Nay" vote on Wall Street. Tellingly, the median share-price forecast on Newmont is around 35, 12% below the current quote. Credit Suisse First Boston analyst David Gagliano is somewhat typical of this group. Last week he nudged his gold-price forecast to $353 from $346, but continues to think the commodity will trend lower in coming years. There's a fair amount of puzzlement surrounding the powerful performance of bullion, especially among those who figure that gold can only thrive when inflation is high or investors are fleeing risky financial assets. But most of the macro arguments focus on the metal's status as the anti-dollar, or the anti-paper currency. With the Federal Reserve seeking to reflate the economy, a weaker dollar is a must given the scant room for much lower interest rates. Meanwhile, America's trading partners are fighting to keep their currencies weaker against the dollar. The default beneficiary is gold, notwithstanding slurs that it's an anachronism, the object of vestigial nostalgia for its historical status as a store of value. John Roque, technical strategist at Natexis Bleichroeder, has been bullish on gold for some time, and sees evidence of forceful buying in the charts. Since late 2000, he notes, Newmont has risen from 13 to 40. That's only about half the move the stock made in another period of dollar weakness from 1984-'87, when it rose to 82 from 12.

syr:sss

niemandweiss
16.09.2003, 16:31
Diese Volatilität - selbst am Tage stellt selbst den Euro in den Schatten, ideal zum Zocken, wenn die Spreads nicht so hoch wären ...

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=ohlc&asc=lin&dsc=abs&avg1=200&avg2=100&avg3=50&avgtype=simple&ind0=SRS&ind1=MACD&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1

Solange Dr. Schulz bewährte Chartanalyse noch im grünen Bereich ist - keine Panik.

http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/gold-kurz.gif

http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/goldanalyse.htm

mfabian
16.09.2003, 18:19
Original geschrieben von niemandweiss
Diese Volatilität - selbst am Tage stellt selbst den Euro in den Schatten, ideal zum Zocken, wenn die Spreads nicht so hoch wären ...

Andererseits hatte ich so Gelegenheit noch die letzten 25% anzulegen. Hab' den Tiefpunkt nicht ganz erwischt (so um $372) aber man soll nicht traurig sein.

Damit wäre mein Gold-PF nun voll und ab jetzt darf's ganz schnell die $400 knacken :lach :lach :lach

Marcus

niemandweiss
16.09.2003, 21:52
Original geschrieben von mfabian
Andererseits hatte ich so Gelegenheit noch die letzten 25% anzulegen. Hab' den Tiefpunkt nicht ganz erwischt (so um $372) aber man soll nicht traurig sein.

Damit wäre mein Gold-PF nun voll und ab jetzt darf's ganz schnell die $400 knacken :lach :lach :lach

Marcus

Marcus, Dein Optimismus imponiert mir irgendwie :).

Aber was denkst du, wenn du folgenden Chart ansiehst, dich insbesondere auf letzten Februar oder Mai konzentrierst.

Zwar bin seit April long, hab aber nach den ersten Rücksetzern die Hälfte in spekulativere Calls umgeschichtet. Vielleicht sollte ich wenigstens stops setzen, bevor mir diese die Gewinne wieder zunichte machen :confused: :rolleyes:

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=1y&type=line&asc=lin&dsc=abs&avg1=200&avg2=100&avg3=50&avgtype=simple&ind0=SRS&ind1=MACD&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1

mfabian
17.09.2003, 03:37
Original geschrieben von niemandweiss
Aber was denkst du, wenn du folgenden Chart ansiehst, dich insbesondere auf letzten Februar oder Mai konzentrierst.


Der Chart ist mir ziemlich egal und zwar wegen des Februar-Peaks:

Du erinnerst Dich, dass im Februar noch nicht raus war, ob der Irak-Krieg kommen würde oder nicht. Es gab Gerüchte im Markt, die Saudis würden evtl. ihre $400 Mill. aus Amerika abziehen, die Amis im Gegenzug ausländische Konten sperren usw.

Gold hat deshalb rein wegen der Kriegsangst einen Fluchtwährungs-Schub nach oben erhalten, der nicht gerechtfertigt war.

Natürlich ist es immer zweifelhaft, an der Börse mit wenn .. wäre ... dann ... hätte zu argumentieren (der Markt hat schliesslich immer recht) aber ich behaupte dennoch:

"Hätte es keinen Irak-Krieg gegeben wäre die Februar-Spitze nicht bei 380 gewesen und hätte der April auch nicht so übermässig korrigiert."

In meinen Augen war das eine kurzfristige Übertreibung, die ich in meinen Überlegungen nicht mitberücksichtige.

Ansonsten ist es natürlich richtig, dass Gold nochmals bis an die GD50 oder gar GD200 absinken könnte aber dem spricht entgegen, dass Gold im Oktober normalerweise den zweithöchsten Stand des Jahres erreicht.
Desweiteren hat sich Gold trotz steigender Börsen und allgemeiner Euphorie wacker geschlagen. Wie wird es da erst loslegen, wenn die Börsenhausse zu Ende geht?

Meine Calls laufen bis Dezember und in der Zwischenzeit werden wir sicher mal über die $400 blicken. Da bin ich mir ziemlich sicher. ;)

Marcus

niemandweiss
17.09.2003, 08:50
Der Chart ist mir ziemlich egal und zwar wegen des Februar-Peaks:

:) danke für Deine Ausführungen

aber die sind doch interessant (http://trending123.com/annotated/gold_the_big_secret.htm)

Wie wird es da erst loslegen, wenn die Börsenhausse zu Ende geht?

wenn .. wäre ... dann ... hätte :p

schaun mer mal :cool:

niemandweiss
17.09.2003, 10:03
Ihr Votum: Gold schlägt Dax


Hermann Kutzer


400 oder 4.000 – das war hier die Frage. Und Sie haben sie mehrheitlich zugunsten des Goldes beantwortet: Der Preis des Edelmetalls wird voraussichtlich eher die 400er-Marke deutlich überschreiten als der Dax über 4.000 Punkte klettern kann, geht aus den Zuschriften vieler n-tv-Zuschauer und Handelsblatt-Leser hervor.

Hinter diesem Votum steht vor allem Ihre Sorge, dass die Staatsverschuldung weiter ausufern und sich das aktuelle Wachstum der US-Wirtschaft als Strohfeuer erweisen wird. Deshalb misstrauen die Skeptiker auch der Kurserholung seit dem Frühjahr und befürchten empfindliche Rückschläge am Aktienmarkt. Typisch für die Mehrheitsmeinung ist die Stellungnahme von Volkmar Schmidt aus München, der nach 2 ½-jährigem Aufenthalt soeben aus den USA zurück gekehrt ist: „...Dort drüben gibt es fast keinen, der nicht in Schulden schwimmt, aber auch niemanden, der daran denkt, die Schulden abzubauen...Ich habe mich schon mit Goldminenaktien eingedeckt, um die kommenden Turbulenzen zu überstehen.“

Die Zahlen der deutschen Investmentbranche bestätigen Zurückhaltung gegenüber unserem Aktienmarkt. Denn erneut war das Absatzergebnis ziemlich enttäuschend – ganz im Gegensatz zu Amerika, wo die Aktienfonds Monat für Monat Milliardenbeträge einsammeln können. Hierzulande vertrauten Privatanleger ihr Geld im August vor allem den Rentenfonds an. Auch offene Immobilienfonds blieben gefragt. Dazu nur ein Vergleich: Den Immobilien-Fonds sind netto seit Jahresbeginn schon über 14 Milliarden Euro zugeflossen, den Aktienfonds dagegen nur knapp 2 Milliarden Euro! Aber ich bleibe dabei: Selbst wenn Gold die 400 übersteigt, bleibt der Dax längerfristig die attraktivere Anlage – wetten, dass ...? :rolleyes:

Machen Sie’s gut – bis morgen!

Hier erreichen Sie den Autoren per Email: h.kutzer@vhb.de


:rolleyes: er nu wieder
http://ad22.vhb.de/hbiwwwangebot?fn=relhbi&sfn=cn_load_bin&id=623625

niemandweiss
17.09.2003, 19:25
Erleichterung :cool: :)

http://www.kitconet.com/images/live/gold.gif

Gulliver03
17.09.2003, 20:58
Gibt es hier Anleger, die sich bei ihren Anaylsen auf GANN stützen? Funktioniert neben Elliot-Wave-Analyse bei Rohstoffen ganz hervorragend.

Das ist aus dem Grund interessant, weil nach GANN der größte Teil des Bull-Run im Gold bereits vorüber ist. GANN geht davon aus, dass bei um die 380/385 ein Doppeltop entstehen wird. Das passt ja auch mit der EW-Analyse, die bei ungefähr 390 ein mögliches Ende der Goldhausse sieht, bevor eine sehr deutliche Korrektur einsetzt.

Fundamental kommen steigende Zinsen, steigender Dollar und Steuererhöhungspläne in USA hinzu. Das dürfte dem Gold ebenfalls Druck nach unten geben. Und Sentimenttechnisch werfen Artikel wie der vorvorherige (400 oder 4000) schon die Frage auf, ob die Long-Seite nicht bereits völlig überfüllt ist.

niemandweiss
18.09.2003, 09:31
17.09. 17:41
"Der Ritt auf dem Silberdrachen"
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)



Preis pro Unze Silber aktuell 5,25 US $.

Wochenchartupdate. ( 1 Kerze = 1 Woche )

Diagnose: 2002 bis Juli 2003 hatte sich eine enorm große symmetrische Dreiecksformation ausgebildet. Diese kündigte wie mehrfach beschrieben eine größere Ausbruchbewegung an. Ende Juli 2003 begann der Silberpreis dann tatsächlich mit voller Wucht aus dem Konsolidierungsdreieck nach oben auszubrechen. Ein Widerstand bei 5,13 US $ leitete eine mehrwöchige Konsolidierung ein. Seit 1-2 Wochen läuft nun die nächste größere Ausbruchbewegung an. Der Widerstand bei 5,13 US $ ist signifikant nach obne durch. Der Weg nach oben ist nun frei ...

Prognose: Wir verweisen auf unsere Vorgängerkommentierungen, die diesem Trendcheck unten als Kopie angehängt sind.

Mittelfristiges charttechnisches Kursziel : 5,9 - 6,0 US $. Beachten Sie, daß es im Bereich von 5,55 US $ nochmals zu einem Pullback kommen kann.

(Edelmetalle, Rentenfuture, Devisen und eine Reihe von Aktien tracken wir auch hier im kostenfreien Bereich von GodmodeTrader für jedermann einsehbar. An dem Umfang der kostenfreien Informationen können Sie erahnen, was Sie in der kostenpflichtigen GodmodeTrader Member Area erwartet ...)

http://213.133.110.12/charts/fightmyfriend/a-serie/tgo3197.gif

niemandweiss
18.09.2003, 09:57
Aus der FTD vom 18.9.2003

Edelmetall: Goldpreis hat noch Spielraum bis 400 Dollar
Von Doris Grass, Frankfurt

Der Goldpreis könnte :rolleyes: noch in diesem Jahr auf 390 bis 400 $ je Feinunze und damit den höchsten Stand seit mehr als sieben Jahren steigen. Das ist eines der Ergebnisse der halbjährlichen Marktstudie von Gold Fields Mineral Services (GFMS).

niemandweiss
18.09.2003, 10:19
TRENDS IM GOLDPREIS -'long-liquidation sell offs'
[ Börse & Wirtschaft: Elliott-Wellen-Forum ]
Geschrieben von Nickelman am 17. September 2003 10:53:11:

17/09/2003 (09:00)

REUTERS-FORUM - BW-Bank zum Goldmarkt



Christoph Eibl, Baden-Württembergische Bank, Stuttgart

"TRENDS IM GOLDPREIS UND AM GOLDMARKT

Die Finanzwelt feierte letzte Woche mit einem neuen Zwischenhoch
den intakten Aufwärtstrend beim Gold. Dieses Ereignis rief
umgehend die Medien auf den Plan, die nach dem üblichen
pro-zyklischen Muster ihrer Berichterstattung positive
Kommentare zur Goldpreisentwicklung gaben. Gebetsmühlenartig
wurden die drei Hauptargumente für den gegenwärtigen
Goldpreisanstieg wiederholt: Erstens die fundamentale Schwäche
des US-Dollars. Zweitens die höheren Inflationserwartungen
infolge der hohen Geldmengenwachstumsraten der vergangenen
Jahre. Drittens die Auflösung von Absicherungsgeschäften der
Goldminen, die mit dieser Politik des De-Hedging ebenfalls das
Lager der Goldkäufer stärken.

Zwar sind diese treibenden Kräfte der Hausse am Goldmarkt nach
wie vor intakt, doch verstellen sie gegenwärtig den Blick auf
eine interessante Konstellation am Gold-Terminmarkt. Und diese
Konstellation deutet eher auf das Risiko einer deutlichen
Goldpreiskorrektur hin. Der zentrale Trendsetter an den
Terminmärkten für Gold ist die New Yorker Comex, beziehungsweise
die Commodity Exchange. Neben den kommerziellen Adressen
('Commercials'), darunter Minengesellschaften,
schmuckverarbeitende Industrie, Zentralbanken usw., tummeln sich
an der Comex auch spekulativ orientierte Anleger, die
sogenannten 'non-commercials'. Ihre Aktionen gehen in die
Statistiken für die 'spekulativen Handelspositionen' ein. Die
Statistik erfasst, wie hoch die Kontraktzahlen (à 100 Unzen
Gold) der Spekulanten auf der Kaufseite (Long-Position) und
Verkaufseite (Short-Position) sind.

Aktuell (Daten vom 2. September) befinden sich offene
long-Positionen mit mehr als 122 000 Kontrakten (Net long) auf
einem 7-Jahres-Hoch. Die Gruppe der Spekulanten hat somit sehr
einseitig auf weiter steigende Goldpreise gesetzt. Nach unseren
Beobachtungen wurden die größten Bestände bei Levels um 350
Dollar je Unze, insbesondere von Hedge Fonds, aufgebaut. Schon
geringe Gewinnmitnahmen könnten deshalb eine Welle von
Verkaufsorders auslösen, die zu einem Goldpreisverfall auf 350
US-Dollar und darunter bieten. Das Potential eines
'long-liquidation sell offs' ist gegenwärtig so hoch wie schon
lange nicht mehr.

Die Diskussion über die Preisbestimmung am Goldmarkt kulminiert
immer in der Frage: Termin oder Kassamarkt? Am Goldkassamarkt
war zuletzt der folgende Trend zu beobachten: An den
Tagesverläufen beziehungsweise den Intradaycharts konnte man
über die letzten drei Wochen erkennen, dass zur
Kassamarkteröffnung in Europa der Goldpreis schwächer wurde (im
Vergleich zum Vortag) und Verluste von mehreren USD bis circa
14.30 Uhr MEZ (Comex-Eröffnungszeit) zu erkennen waren. Ab 14.30
Uhr, mit Eröffnung des amerikanischen Terminmarktes stieg der
Kassagoldpreis entsprechend den Steigerungen an den dortigen
Terminmärkten. Dieses Szenario lies sich über Tage hinweg
beobachten. Diese Mechanik spricht sehr für die gegenwärtige
Dominanz der Terminmarktes über den Kassa-Markt.

Die Preisfindung am Goldmarkt einschließlich der komplexen
Wechselwirkung zwischen Kassa- und Terminmärkten wird auch durch
die Strukturen, die Historien und die Zeitzonen der
Handelsplätze für Gold mit beeinflusst. London ist historisch
zum Zentrum des Goldhandels gewachsen. Das täglich zweimal
stattfindende Fixing, das im Verbund der Mitglieder der LBMA
(London Bullion Market Association) stattfindet, dient dazu
größere Positionen zu einem festen Preis zu handeln. Obwohl
London und Zürich traditionell den größten physischen
Handelsumschlag verzeichnen können, wird Gold Spot bilateral und
Over- 'the-Counter' beziehungsweise OTC gehandelt und nicht über
eine Börse institutionalisiert. Handelsvolumen und Handelsflüsse
sind so nur schwer transparent. Termine werden in Europa nur
über OTC oder seit jüngerer Zeit auch über den Istanbul Gold
Exchange (IGE) gehandelt. Istanbul als Kontaktstelle in den
Orient hat zwar historische Bedeutung, ist jedoch im
internationalen Handelsgeschehen aber eher auf den hinteren
Rängen anzusiedeln. Die volumenmäßig größten Nachfrager sind
bekanntlich die goldschmuckverliebten Inder. Deren physische
Ware kommt zum größten Teil direkt aus Südafrika aber auch über
das Dubai Metals and Commodities Center (DMCC). Im physischen
Handel sind des weiteren noch Sydney, Tokio mit der TOCOM und
jüngst erst China mit dem Shanghai Gold and Silver Exchange
(SGSE) von Bedeutung.

In New York findet der größte Derivateumsatz an der COMEX
(Commodity Exchange) statt. Absicherungsgeschäfte, Spekulationen
und Vorwärtsverkäufe sind hier zu sehen. Um den 24 Stunden
Handel zu sichern werden Futures und Optionen in Japan
institutionalisiert durch die TOCOM gehandelt. Der Termin- und
Kassamarkt ist so gesehen global eine Einheit. Spot und Termin
greifen ineinander über. Obwohl der Derivatemarkt volumenmäßig
größer sein dürfte, so sind immer wieder Marktphasen zu
beobachten, in denen weniger der Termin-Markt, sondern vielmehr
der Spot-Preis den Marktpreis bestimmt. Beispielsweise seien
hier die 1300 Tonnen Zentralbankverkäufe der Schweiz oder die
400 Tonnen der Zentralbankverkäufe Großbritanniens genannt, die
physisch durch den Markt absorbiert wurden. Die Frage nach den
preisbestimmenden Determinanten kann somit nur im Bezug auf
regionale Gegebenheiten einerseits und auf die jeweiligen
Marktphasen andererseits beantwortet werden. Verschiedene
Handelszentren haben zu verschiedenen Ereignissen und
Zeitpunkten eben unterschiedliche Bedeutung. Aktuell bestimmt
der Terminmarkt, voran die Comex, die Fahrt des Goldes.
Spekulationsgeschäfte in New York treiben gegenwärtig den Preis
und werden diesen entsprechend auch über die nächsten Wochen
dirigieren."

Christoph Eibl ist Edelmetallhändler bei der
Baden-Württembergischen Bank AG in Stuttgart.
Für den Inhalt des Beitrags ist allein der Verfasser
verantwortlich.
Wenn Sie gerne einen Beitrag für das Reuters-Forum schreiben
möchten, rufen Sie uns in der Frankfurter Redaktion an, 069
7565-1283, oder schicken Sie eine kurze E-Mail an
frankfurt.newsroom@reuters.com

niemandweiss
18.09.2003, 12:15
http://charts.infospace.com/fn/chart?cs=2&symbols=hmy,%20KGC,%20bgo,%20cde,%20drooy,%20gfi,%20hl,%20&time=day&range=100

mfabian
18.09.2003, 16:34
Original geschrieben von Gulliver03
Fundamental kommen ... steigender Dollar ... hinzu.

:lach :lach :lach

Tja, das mit dem steigenden Dollar würde stimmen, wenn der Dollar steigen würde. Gold wird ja schliesslich in Dollar abgerechnet.

Seit zwei Tagen wird der Dollar aber abgeschlachtet und somit ein Vorteil für Gold.

Man kann's nicht wegdiskutieren: Die extreme Verschuldung der USA macht dieses Land immer unattraktiver und riskanter und die Liquiditätsflutung schwächt den Dollar.

Dies sind für mich Hauptgründe, in Gold bullisch zu sein.

Marcus

Vetinari
18.09.2003, 19:31
:hihi ... Fundamental kommen steigende Zinsen, steigender Dollar und Steuererhöhungspläne in USA hinzu :hihi


steigende Zinsen - nur mit inflation ... gut fur Gold

steigender Dollar - gegen was :D ... verwassert ohne end und mit kein ende in sicht ... wachstum maerchen wird nichts dank China

Steuererhöhungspläne - mal sehen wer gewinnt naechste jahr.

Dann haben wir Bonds , Immo blase , deficit , schulden , arbeitslos ...


Got Gold ??

:D

:gusa

Gulliver03
18.09.2003, 20:50
All die Faktoren, die hier genannt sind (Verschuldung etc.) sind bereits zur Gänze im Goldpreis eskomptiert und haben auf den jetzigen Preis so gut wie keinerlei Auswirkung mehr.

Aus diesem Grunde ist es wichtig sich andere Anhaltspunkte zu suchen, die eine Bestimmung der Goldpreisentwicklung ermöglichen. Gold wird m.E. stärker korrigieren, als es viele erwarten. Diese Korrektur wird dazu führen, dass viele Gold-Longs die zukünftige Goldpreisentwicklung in Frage stellen. Damit verstärkt sich dann einerseits der Druck nach unten (es gibt immerhin ordentliche Gewinne zu verzeichnen), andererseits wird das aber genau der Zeitpunkt sein, um wieder long im Gold zu gehen. Im Moment ist dies ein Platz, der vollkommen überbevölkert ist.

die heutige Entwicklung des XAU und HUI könnte schon darauf hindeuten, dass die Korrektur nicht mehr allzu weit ist. Vielleicht hat der HUI heute schon sein "Niedrigeres Hoch" gemacht.

Exemplarisch sei hier auch die Entwicklung von Silber und den Silberwerten genannt. z.B. PAAS (Uptrend gebrochen), Silber steigt (noch).

Ist nur meine Meinung, aber es zahlt sich manchmal aus, eine "contrarian opinion" zu haben. Man braucht ja nicht gleich die Farm drauf zu verwetten.

Vetinari
18.09.2003, 21:12
OK , aber im moment Gold hangt nur von der COMEX spielerei , fast keine physische kaufer.

Alle gucken die mega Long positionen die Comex Fonds ... Large Specs ... und diese mal sie haben nicht verkauft als Gold von $380 bis $370 gefallen ist ... Warum ?? ... nur die Fondus wissen :D

Der Gold preis hangt von diese spekulanten im moment ... wenn sie drin bleiben und mehr kommen , wir gehen uber $400. Wenn sie kapitulieren , $350 kommt schnell ... oder wo der physische kauf wieder beginnt.

Das ist kurzfristig ... mit langere sicht , wir mussen die fundamentalen gucken ... und fur mich sie sehen sehr schlecht aus ... also gut fur Gold.

:gusa

niemandweiss
18.09.2003, 21:20
Der Gold preis hangt von diese spekulanten im moment ... wenn sie drin bleiben und mehr kommen , wir gehen uber $400. Wenn sie kapitulieren , $350 kommt schnell ... oder wo der physische kauf wieder beginnt.

der Gedanke nervt "unendlich" :o