Ralph
26.01.2001, 18:37
<IMG SRC="http://www.technical-investor.de/images/upload/Techanalyst/RedID26/AnlID1490/nasdaq600.jpg" border=0>
Der Schlüssel für die bullishen Perspektiven liegt eindeutig im Nasdaq Composite-Index begründet, den ich heute deshalb auch als erstes besprechen möchte, damit wir die intermarkettechnischen Voraussetzungen von vorne herein kennen. Wie gesagt, der Langfristchart paßt in jedes Lehrbuch, was mich auch so sicher macht, daß wir vor einem neuen nennenswerten Aufwärtstrend stehen - ich denke sogar an neue Allzeithochs als Zielperspektive! - Zu den charttechnischen Überlegungen: Der Nasdaq-Composite hat im Januar exakt auf dem langfristigen Aufwärtstrend seit 1991 aufgesetzt, sofern wir den Ausrutscher von 1998 als False-Breakout akzeptieren, was aus Signifikanzgründen nicht nur legitim sondern sogar geboten erscheint. Und dieser Trend hat überzeugend gehalten, wie es auch die lange weiße Januarkerze wiedergibt. Die Langfristhausse ist also voll intakt! Und die Proportionen im langfristigen Kontext stimmen trotz aller Korrekturschärfe. Die Korrektur selbst stellt eine ganz normale und trendbestätigend bullishe Flagge dar, ein typisches a-b-c nach Elliott. Der Dezember und der Januar brachten via unterem Kerzenschatten jeweils ein False-Breakout unter die untere Flaggenbegrenzung. Den Umkehrschluß und die Trendwendeindikation solcher False-Breakouts habe ich ja schon oft erläutert. Und die Reversalkerze vom Januar spricht diesbezüglich Bände. Im Februar treffen sich der langfristige Aufwärtstrend und die untere Flaggenbegrenzung bei etwa 2.300. Ich rechne nicht damit, daß diese massive Kreuzunterstützung jetzt noch einmal thematisiert, aber selbst wenn, fallen wird sie jetzt nach diesem blitzsauberen Januar-Reversal nicht mehr!
Nasdaq-Composite den steileren der beiden Abwärtstrends bei 2.850 mit einer langen weißen Kerze dynamisch an. Aber in einer Woche ist Februar, und dann verläuft dieser Abwärtstrend auf Monatsbasis schon bei 2.580. Was ich damit sagen möchte: Dieses Kaufsignal ist schon jetzt so gut wie nicht mehr totzukriegen und darf deshalb auch antizipiert werden. Danach ist der weitere charttechnische Weg zunächst frei bis zum Widerstand bei 3.040, der wohl wieder Konsolidierungsbedarf bringt, dem aber im langfristigen Kontext nicht die ganz große Bedeutung zukommt. Das nächste übergeordnete Ziel ist vielmehr der Basisabwärtstrend bei heute noch etwa 3.650. Aber auch der wird auf Dauer geschlagen werden. Denn wenn es sich wirklich um eine trendbestätigend bullishe Standardflagge handelt, und danach sieht es einfach in lehrbuchhaftem Stil aus, dann kann die methodische Konsequenz daraus nur lauten, daß die nächste Aufwärtsbewegung tatsächlich auf neue Indexhöchststände führen wird. Nicht heute, nicht morgen, aber als längerfristige Zielsetzung. Zu dem beschriebenen Szenario paßt übrigens hervorragend, daß sich etwa eine Stochastik auf Monatsbasis gerade anschickt, aus der überverkauften Extremzone heraus nach oben zu drehen. Nein, ich kann das Haar in der Suppe einfach nicht entdecken. Analysen ohne die ganz großen und am Ende vielleicht unentschiedenen Pro- und Contra-Abwägungen sind immer die schönsten. Und heute ist so ein Tag. Deshalb folgendes Fazit: Der Startschuß zu einer neuen substantiellen Aufwärtsbewegung ist aller Wahrscheinlichkeit nach bereits gefallen.
Quelle: Technical Investor
Ralph
Der Schlüssel für die bullishen Perspektiven liegt eindeutig im Nasdaq Composite-Index begründet, den ich heute deshalb auch als erstes besprechen möchte, damit wir die intermarkettechnischen Voraussetzungen von vorne herein kennen. Wie gesagt, der Langfristchart paßt in jedes Lehrbuch, was mich auch so sicher macht, daß wir vor einem neuen nennenswerten Aufwärtstrend stehen - ich denke sogar an neue Allzeithochs als Zielperspektive! - Zu den charttechnischen Überlegungen: Der Nasdaq-Composite hat im Januar exakt auf dem langfristigen Aufwärtstrend seit 1991 aufgesetzt, sofern wir den Ausrutscher von 1998 als False-Breakout akzeptieren, was aus Signifikanzgründen nicht nur legitim sondern sogar geboten erscheint. Und dieser Trend hat überzeugend gehalten, wie es auch die lange weiße Januarkerze wiedergibt. Die Langfristhausse ist also voll intakt! Und die Proportionen im langfristigen Kontext stimmen trotz aller Korrekturschärfe. Die Korrektur selbst stellt eine ganz normale und trendbestätigend bullishe Flagge dar, ein typisches a-b-c nach Elliott. Der Dezember und der Januar brachten via unterem Kerzenschatten jeweils ein False-Breakout unter die untere Flaggenbegrenzung. Den Umkehrschluß und die Trendwendeindikation solcher False-Breakouts habe ich ja schon oft erläutert. Und die Reversalkerze vom Januar spricht diesbezüglich Bände. Im Februar treffen sich der langfristige Aufwärtstrend und die untere Flaggenbegrenzung bei etwa 2.300. Ich rechne nicht damit, daß diese massive Kreuzunterstützung jetzt noch einmal thematisiert, aber selbst wenn, fallen wird sie jetzt nach diesem blitzsauberen Januar-Reversal nicht mehr!
Nasdaq-Composite den steileren der beiden Abwärtstrends bei 2.850 mit einer langen weißen Kerze dynamisch an. Aber in einer Woche ist Februar, und dann verläuft dieser Abwärtstrend auf Monatsbasis schon bei 2.580. Was ich damit sagen möchte: Dieses Kaufsignal ist schon jetzt so gut wie nicht mehr totzukriegen und darf deshalb auch antizipiert werden. Danach ist der weitere charttechnische Weg zunächst frei bis zum Widerstand bei 3.040, der wohl wieder Konsolidierungsbedarf bringt, dem aber im langfristigen Kontext nicht die ganz große Bedeutung zukommt. Das nächste übergeordnete Ziel ist vielmehr der Basisabwärtstrend bei heute noch etwa 3.650. Aber auch der wird auf Dauer geschlagen werden. Denn wenn es sich wirklich um eine trendbestätigend bullishe Standardflagge handelt, und danach sieht es einfach in lehrbuchhaftem Stil aus, dann kann die methodische Konsequenz daraus nur lauten, daß die nächste Aufwärtsbewegung tatsächlich auf neue Indexhöchststände führen wird. Nicht heute, nicht morgen, aber als längerfristige Zielsetzung. Zu dem beschriebenen Szenario paßt übrigens hervorragend, daß sich etwa eine Stochastik auf Monatsbasis gerade anschickt, aus der überverkauften Extremzone heraus nach oben zu drehen. Nein, ich kann das Haar in der Suppe einfach nicht entdecken. Analysen ohne die ganz großen und am Ende vielleicht unentschiedenen Pro- und Contra-Abwägungen sind immer die schönsten. Und heute ist so ein Tag. Deshalb folgendes Fazit: Der Startschuß zu einer neuen substantiellen Aufwärtsbewegung ist aller Wahrscheinlichkeit nach bereits gefallen.
Quelle: Technical Investor
Ralph