Vollständige Version anzeigen : 29.08.03: Letzter Sommerferientag. Wird es Allan ausnutzen?
germanasti
29.08.2003, 06:06
Stinklangweilig war auch der vorletzte Sommerferientag. Aktien Allan-mau und Währungen mit unverändert extremen Fed-Interventionen. Eben wie gehabt in den letzten Wochen. Nichts neues gab es auch in Japan zu vermelden. Der Nikkei fiel leicht ins minus, hält aber immer noch einigermassen die Ausbruchszone 10250-10350 P. Damit heisst es hier weiterhin abwarten bis neue Trendsignale entstehen, bzw. bereits existente Korrekturzonen erreicht werden. 30.09. ist in Japan Abschluss des Fiskalhalbjahres. Zu diesem Zeitpunkt hin könnte einiges an Kurspflege betrieben werden, insofern nicht ein globaler Börsencrash auch den Nikkei in die Knie zwingt.
Volumen lief mit 1,0 Mrd. NYSE & 1,3 Mrd. Nasdaq quer. 220.000 Future-Kontrakte, ebenfalls nur quer. Trin mit 0,60 ausnahmsweise mal bullisch & new highs an beiden Segmenten wieder an bzw. über 200. Damit war der Wochenauftakt nur eine kurze Zwischenkorrektur.
Drei Mal Konjunkturdaten gab es:
Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stiegen um 3000 & lagen damit unter dem prognostizierten Plus von 8000.
Das Q2-BIP wurde in der ersten Revision von 2,4 auf 3,1% deutlich nach oben revidiert & kommt damit meiner orakelten Marke 3,4% verdammt nahe. Heiter weiter hoch mit der zweiten Revidierung? Ohne den heftigen Abbau von Lagerbeständen wäre es sogar ein Plus von 4% gewesen. Ohne die Gelddruckerei Greenspans & Rüstungsboom hingegen nur ca. +0,5%. Damit kann sich nun jeder selbst ausrechnen, wie nachhaltig dieser Aufschwung ist, welcher ausser ein paar update-Investitionen praktisch überhaupt nicht existent erscheint!
& die Unternehmensgewinne fielen im 2. Quartal um heftige 3,4%, was ebenfalls alles andere als konjunkturstimulierend ist. Das Missverhältnis inflationärer Einkaufs- bei deflationären Verkaufspreisen ist der Grund dafür.
Der gestrige Tag war somit quer durch alle Bänke ein Musterbeispiel in welchen Illusionen die Welt mit ihrem Glauben lebt, die amerikanische Konjunkturlokomotive wäre wieder auf Volldampf unterwegs. Real ist es eine Gurkennummer trotz heftigem Börsenanstieg. Da liegen Japan und Deutschland bzw. Europa bei weitem besser im momentanen Rennen !!!
Die Börsen legten wie vermutet den Gurkentag hin. Begonnen schwach, schnell gedreht & abends eine FED-Inszenierung nach der anderen. Daran sich auch heute nicht viel ändern, insofern Greenspan nicht masslos ins grenzenlose übertreibt. Zwar letzter Sommerferientag & Ultimo zum windows-dressing, doch wer soll pushen bzw. bashen, wenn alle im Urlaub sind? So bleibt abzuwarten wo die Wochenkerzen schliessen & dann übers verlängerte Wochenende (Montag Feiertag in Amerika!) viel Zeit zum analysieren, ob Septembercrash, oder zuvor noch eine letzte Aufwärtsbewegung. An diese glauben zwar ALLE, doch wenn Greenspan dies mit endlosen Kapitalmassen unterstützt? Äusserst dubios wäre es allerdings schon, denn noch kaum (kein?) hochgrüner Sommer wurde von einem ebenso grünen Herbst abgelöst.
Immer seltsamere Blüten treibt nun der Investitions- und Kapitalzufluss gen China & es scheint tatsächlich so als setze sich die Welt gerade mal 3,5 Jahre nach dem geplatzten Superbubble bei den Internets erneut in ein riesiges Fass ohne substantiellen Boden. Eine Bank nach der anderen beantragt momentan die Handelserlaubnis für Börsengeschäfte in China, Firmen ohne Ende verlagern Grossteile ihrer Produktion dorthin & sogar baldige Börsengänge zur endgültigen Kapitalabschöpfung sind geplant so z.B. von MC Donalds China. Dies alles erinnert praktisch im 1:1-Vergleich an die historische Blase bei den Internets, nur das man in China keine 5 Jahre vom Start bis zum Bersten benötigt, sondern bereits nach 2 Jahren Bewertungsniveaus und ein Zuspruch erreicht wurden, die z.T. selbst die Internets in den Schatten stellt. Doch was bietet China wirklich, ausser der Illusion eine so grosse Bevölkerung bietet Wachstumspotential ohne Ende? Dieses Land ist durch & durch vom Kommunismus geprägt, der einzig mit den Kapitalöffnungen für ausländische Gelder etwas gelockert wurde. Im Inneren hingegen herrscht die rote Faust noch immer bis ins tiefste Mark eisern vor. Die grossen Wachstumsaussichten auf Sicht von mehr als 5 Jahren bietet China genauso wenig, denn vergleicht man die aktuellen Zuwächse mit dem Startniveau, ist der Boom im Vergleich zur Landesgrösse sogar nur Peanuts. & das bei einer steigenden Arbeitslosigkeit und weiteren Verarmung, was man normalerweise am Ende einer Hausse und nicht zu Beginn erlebt. Ergo beteiligt sich die chinesische Bevölkerung selbst kaum an diesem Boom, der grösstenteils vom Investitionsschub ausländischer Firmen vollzogen wird, die zur Produktion ja erstmal ihre Fabriken und z.T. Infrastruktur errichten müssen. Dies ist auch auf nur sehr wenige Regionen bezogen, so dass der Grossteil Chinas als von der Armut getriebene Wüste brach liegen bleibt. Sowas schafft auf Dauer kein Wachstum sondern soziale Konflikte und Bürgerkriegsgefahr wie z.B. in Afrika, wenn urplötzlich auf die bislang alle gleich gestellten Menschen einige und immer mehr bessergestellte gesetzt werden.
Man sieht, China ist nur eine Blase, für dessen Zukunft es kaum eine Chance geben mag. Zwar ist es durchaus vorstellbar, dass diese Illusionen noch 2-3 Jahre weitergetrieben werden (die Banken haben erst jetzt ihre Handelslizenzen erhalten!), doch für die Zeit danach fehlt es an jeglicher Substanz. Kleinere Investoren können dann ihr vervielfachtes Geld problemlos abziehen und in einen anderen Markt investieren, doch was ist mit dem schweren Geld und vor allem den vielen umgezogenen Firmen? Diese werden binnen dreier Jahre mit Sicherheit noch nicht ihre Investitionen abgeschrieben haben & sind entsprechend unflexibel bei der Suche nach neuen Wachstumsmärkten. Eben tupfengleich wie bei der Internetblase in 2000! Leiden wird darunter die Weltwirtschaft, denn es kommt erneut zu einer gigantischen Kapitalverbrennung & wer weiss, vll. wird ausgerechnet China das Übel für die finale Marktbereinigung und Verbannung des letzten zuviel existenten Geldes sein? Nicht genaues weiss man noch nicht. Fakt ist jedenfalls, dass mit der aktuellen Umzugsorgie gen China unser gelobtes Amerika regelrecht ausblutet. Dort fehlen nämlich die Investitionsschübe & wenn es noch ein bisschen so weitergeht mit der Gelddruckerei Greenspan und diktatorischen Staatsführung Bushs kann man regelrecht darauf warten, bis erste Fabriken von Amerika nach China umgezogen werden. Spätestens dann heisst es wohl wirklich Abschied nehmen vom einst so gelobten Land der Indianer.
Zum Wochenabschluss steht der chicagoer Einkaufsmanagerindex August an. Relevanz sollte dieser aber kaum bringen, denn das Auseinanderlaufen mit dem Nationalen ist in den letzten Monaten unakzeptabel gross geworden! Mal schaun ob der Stromausfall etwas Auswirkungen hat. Genauso bedeutungslos persönliche Einkommen und Ausgaben Juli, sowie michiganer Verbrauchervertrauen August. Trotzdem wird die ganze Welt voller Erwartung lauschen, welchen Zustand 250 Leutchen den USA bescheinigt haben.
DOW 60-Minuten-Chart:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7957&mocktick=1
Im Stundenchart gab es nach langer Gurkerei gestern abend doch noch einen deftigen Ausbruch. Indikatoren liefen zwar keine mit, doch dies braucht es auch nicht wenn Allan Greenspan als alleiniger Käufer auftritt. Dementsprechend ist die letzte Kerze auch einzuordnen, nämlich hochgradig manipuliert!
Schlimmes passiert ist mit dieser Manipulation allerdings nicht, denn 9280-9420 P. war und ist weiterhin Pullbackbereich mit Erweiterung 9480 P. Erst darüber muss man sich ernsthaft sehr bullische Gedanken machen. Trenddynamik dazu fehlt allerdings noch.
9320-9260 P. ein grossräumiger Bremspunkt. Deadline 9200 P. sollte heute nicht erreicht werden wegen Limit-Regel zur Abschaltung autom. Handelsprogramme.
Stochastik nun ganz oben mit Korrekturpotential, MACD steigend an der Nulllinie.
DOW 5-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&asc=log&dsc=abs&avg1=200&avgtype=simple&&lSyms=INDU.IND&lColors=0x000000&sSym=INDU.IND
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=50&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=32&lf3=4&type=4&size=3&state=11&sid=1643&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7819&mocktick=1
Kaum einschätzbar der DOW im Tageschart. 4 Gurkentage in Folge bei immer lausigeren Umsätzen. Doch aufgrund der letzten Ferienwoche ist dies keine richtige Indikation. Warten wir ab was die Wochenkerze für neue Aufschlüsse bringt. Wohl auch keine.
Nichts geändert hat sich logischerweise an den relevanten Marken:
9380-9420 P. auch hier die Drehmarke mit Ausbruch 9450 & Bestätigung 9520 P. Um 9800 P. herum wäre dann Ziel für den Fehlausbruch zum eigentlichen Crash.
9220-9180 P. deadline Darunter könnte es nun direkt auf rund 8600 P. zur GD200 fallen. So zumindest die Druckstärke.
S&P 500 5-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5y&asc=log&dsc=abs&avg1=200&avgtype=simple&&lSyms=SPX.X.IND&lColors=0x000000&sSym=SPX.X.IND
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=50&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=3377&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1970&mocktick=1
Der S&P konnte auch gestern die GD50 erfolgreich verteidigen. Danach Reversal und perfekt sind nun, zusammen mit der Stochastik, deftige Kaufsignale. Doch mahnen die vielen kleinen Kerzen unvermindert zur Vorsicht, zudem der 1987er-Vergleich weiterhin wie am Schnürchen seinen Synchronvorlauf zum Besten vorgibt! Das alles aber wohl nicht mehr heute.
Technik bleibt ausserhalb der Dreh- und Angelzone 995-1005 P. unverändert, deshalb erneut copy & paste:
990-985 P. wie gehabt GD50-Bereich. Darunter Stochastik-Auskonsolidierungszone 975-970 P. ehe die altbekannte Nackenlinie 960-940 P. folgt.
Aufwärts hat sich genauso wenig etwas geändert. 1015-1020 P. erster Ausbruch, 1030 P. der Grosse mit gleichzeitiger Trendbestätigung. 1080-1085 P. wäre erste Zielzone daraus.
Nasdaq100 5-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5y&type=line&asc=log&dsc=abs&avg1=200&avgtype=simple&&lSyms=NDX.X.IND&lColors=0x000000&sSym=NDX.X.INDhttp://www.zealllc.com/images/ZHomeGraph.gif
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=50&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=127123&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=3275&mocktick=1
Schön in der Aufwärtsbewegung bleibt auch die Nasdaq. Dieses Mal ist aber der MACD bereits ganz oben, so dass das Potential beschränkt ist. Mit knapp 1400 P. wäre es allerdings immer noch ordentlich, insofern überhaupt eine Möglichkeit zu dieser Erfüllung besteht.
Ausbruchspunkt 1330 P. ist nun da. Bestätgiung dafür bei 1340 P., ehe frei bis knapp 1400 P.
1315-1305 & 1295-1275 P. jetzt Korrekturmarken. Mehr sollte heute nicht passieren.
Euro/USD 2-Jahres- und 3-Monats-Chart:
http://anon.free.anonymizer.com/http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=EUR%3D&Titel=-+US+Dollar&Src=reu&Za=t&Ct=l&sCt=&Lg=j&An=Vol&An2=none&AnOrg=&St=&Et=&Zs=730&Sc=a&avg1=&avg2=&drawFrame=lo&Ho=335&Br=361&ChartHoehe=270&Ts=292719http://anon.free.anonymizer.com/http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=EUR%3D&Titel=-+US+Dollar&Src=reu&Za=t&Ct=k&sCt=k&Lg=j&An=Vol&An2=none&AnOrg=&St=&Et=&Zs=90&Sc=a&avg1=&avg2=&drawFrame=lo&Ho=335&Br=361&ChartHoehe=270&Ts=292719
Gold 3-Monats- und 1-Jahres-Chart:
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=3m&type=candle&asc=log&dsc=abs&avg1=50&avg2=100&avg3=200&avgtype=simple&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=line&asc=log&dsc=abs&avg1=50&avg2=100&avg3=200&avgtype=simple&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1
Euro baute weiter in einem sehr engmaschigen Bereich & konnte dabei weder das BUY überwinden, noch neue Sell-Signale auslösen. Im Sinne eines zukunftsträchtigen Europas kann man nun darum beten, dass dies keine Zwischenkonsolidierung zur Crashfortsetzung, sondern der Dreh zu besserem ist. Ich meine knappe 2 Wochen hatte die Vergleichskonsolidierung im März gedauert, ehe nächste Haussewelle eingeleitet wurde. 1,0920 & 1,0950 weiterhin die Ausbruchszonen mit Bestätigung 1,0980. Darüber ein rascher Move über 1,12 mit erster Zwischenbremse bei 1,1040-1,1060. Dieser Druckaufbau gilt aber wohl nur noch für heute. Abwärts wie gehabt 1,0850 & 1,0780.
Gold konsolidierte recht unspektakulär nach dem heftigen Anstieg am Vortag. Topbildung oder Rallyefortsetzung? Letzteres erscheint wahrscheinlicher, COT-Daten warnen aber davor. 372-374 Ausbruch zum nächsten Ziel 385-390. Unter 365/364 Rückkehr in die Seitwärtszone mit zu Beginn bitterbösen VK-Signalen.
Termine heute:
• US CBOT - eingeschränkte Handelszeit
• US CME - eingeschränkte Handelszeit
• 08:00 - ! DE Baugenehmigungen 1. Halbjahr
• 08:00 - ! DE Großhandelsumsatz Juli
• 08:45 - FR Arbeitslosenquote Juli
• 09:00 - IT Verbraucherpreise August
• 12:00 - ! EU Inflation August
• 14:30 - ! US Persönliche Ausgaben Juli
• 14:30 - ! US Persönliche Einkommen Juli
• 15:45 - ! US Verbraucherstimmung Uni Michigan August
• 16:00 - ! US Einkaufsmanagerindex Chicago August
• 21:00 - US Farm Preise August
Happy trades... http://www.petilein.de/image_galery/TelefonWecker/Wecker.gif
germanasti
29.08.2003, 06:07
DAX am Morgen:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=38&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9450&mocktick=1
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=370&time=18&freq=7&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9893&mocktick=1
Ein für Sommerferienverhältnisse irrsinniges Volumen von knapp 3,5 Mrd.Euro wies unser DAX gestern auf, ohne das es dabei zu den grossen Tagesausschlägen kam. Vieel willige Käufer –wohl die Micheles- standen Verkäufern ohne Ende entgegen, die wohl bei ausländischen Investoren und Versicherern zu suchen sind. Damit ist eigentlich eine Parisituation hergestellt, doch beäugt man den zuvor hingelegten sehr heftigen Anstieg stellt sich schon die Frage wie hoch die Illusionen sein müssen, wenn derart abartig gekauft wird. Ergo im Umkehrschluss ein gewaltiges Alarm- & zugleich Crashsignal. Ist nur die Frage nach dem Zeitpunkt dieser Aktion. Das kann zwischen jetzt und vielen Monaten an jedem Tag sein.
Positive Q2-Zahlen konnte die Münchener Rück präsentieren. Vor allem wegen des starken Versicherungsgeschäfts stieg der Vorsteuergewinn auf deftige 737 Mio. Euro an. Experten rechneten mit fast 100 Mio. weniger. Doch weiterhin kein Glanz ohne Schatten & dieser heisst unverändert AKTIEN! Inkl. Sonderabschreibungen auf diese wurde aus dem netten Gewinn ein heftiger Verlust von rund 600 Mio. Euro. & das trotz einer 50%-DAX-Rallye und gestiegenen Renten. Damit kann sich jeder selbst den Abschreibungsbedarf ausmalen, sollten die Horrorszenarien vom nächsten DAX-Crash unter 1000 P. wahr werden. Dies wäre der wohl sicherere Tod der Münchener Rück!
Eine Sauerei gab es in puncto Münchener Rück von der amerikanischen Rating-Agentur S&P zu vermelden. Diese hat ruckzuck mal eben overnight eine Abstufung wegen fehlender Kapitalstärke vorgenommen, obwohl die MüRü bereits Versuche angestrebt hat mit einer Kapitalerhöhung diesen Missstand auszugleichen. Dies zeigt einmal mehr das die amerikanischen Ratingagenturen keineswegs um das Kapital der Investoren besorgt sind, sondern einzig und alleine die Interessen Amerikas unterstützen. Ansonsten hätte man diese skandalöse Abstufung nicht vorgenommen! Wieso schaut sich die Welt dieses Treiben unentwegt tatenlos an? Sind wir denn wirklich alles nur noch Memmen ????????
Technisch könnte nun ein sauberer Umkehrboden ausgebildet worden sein. Morning-star ist da & Stochastik mit frischem Buy auf tiefstem Niveau. Doch woher das Geld dafür nehmen, wenn es bereits zur Umkehr aufgebraucht wurde? So bleibt abzuwarten ob ein umsatzloser Anstieg möglich, sprich keiner will raus, oder neue Abverkäufe doch noch das Idealziel 31xx und später 27xx bringen.
3480-3545 P. weiterhin der Pullbackbereich nach oben. Darüber wie gehabt 3590-3610 P. das Übertreibungsziel. Abwärts ebenfalls keine Veränderungen: 3450 & 3380 P. Sell-Marken. Zuvor 3465-3485 P. Drehzone.
germanasti
29.08.2003, 06:07
http://anon.free.anonymizer.com/http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=JNIc1&Titel=NIKKEI+IND+JUN3+&Src=reu&Za=t&Ct=l&Lg=n&An=Vol&An2=none&AnOrg=Vol&Ad=&St=&Et=&Zs=1&Sc=a&avg1=&avg2=&drawFrame=lo&sCt=&Ct=l&sCt=l&Lg=n&An=Vol&An2=none&Zs=1&Sc=a&avg1=none&avg2=none&ChartHoehe=334&Ho=410&Br=746&Ts=17569769
Nikkei +80 P.
10250 P. halten & 10350 P. werden nicht überwunden.
germanasti
29.08.2003, 06:08
http://anon.free.anonymizer.com/http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=JPY%3D&Titel=-+Japanese+Yen&Src=reu&Za=t&Ct=l&Lg=n&An=Vol&An2=none&AnOrg=Vol&Ad=&St=&Et=&Zs=1&Sc=a&avg1=&avg2=&drawFrame=lo&sCt=&Ct=l&sCt=l&Lg=n&An=Vol&An2=none&Zs=1&Sc=a&avg1=none&avg2=none&ChartHoehe=334&Ho=410&Br=746&Ts=17565365
Leicht im minus Dollar/Yen.
Unverändert Euro
germanasti
29.08.2003, 06:09
Original geschrieben von mrabc
http://www.arcor.de/palb/alben/44/3610744/3430393661323738.jpg
http://www.arcor.de/palb/alben/44/3610744/3537333538326562.jpg
M1 weiter gewaltig hoch & auch M3, vergleicht man die absolute Zahl der Vorwoche.
Greenspan flutetet ungebrochen weiter !!! Wie soll es da zu einem Crash kommen?
germanasti
29.08.2003, 06:09
28.08. 21:41
Nordkorea kündigt Atomtest an
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)
Nordkorea hat am heutigen Donnerstag erste Atomtests angekündigt. Das Land geht damit erneut auf Kollisionskurs mit den westlichen Mächten und willigt zu keinen Rüstungskontrollen ein. Laut US-Regierungskreisen hat der Vizeaußenminister Nordkoreas Kim Yong bekannt gegeben, einen Atomtest zu planen. Damit will Nordkorea formal bekannt geben, im Besitz von Atomwaffen zu sein.
:rolleyes:
chickenrun
29.08.2003, 06:26
Guten Morgen Germa and All :) !
Eine Woche nicht posten koennen... die IT hier hat "Wuermer"... :rolleyes:
WE naht :)
Guten morgen Germa + all :)
germanasti
29.08.2003, 07:18
Moin miteinander :)
Sacht mal, wie lange will der Dollar/Yen noch so klammheimlich sinken, ohne dass die Welt panikartig davon kenntnis nimmt?
Gleich ist er unter 117 & damit gerade mal noch 1,5 P. von der deadline weg.
germanasti
29.08.2003, 07:19
Schwarzenegger von peinlicher Episode eingeholt
In seinem Bemühen um das Gourverneursamt von Kalifornien ist Hollywoodstar Arnold Schwarzenegger von einer unrühmlichen Episode aus seiner Vergangenheit eingeholt worden. Der Actiondarsteller musste sich gestern in einer Radiosendung für ein peinliches Interview verteidigen, das er 1977 dem Magazin "Oui" gegeben hatte.
"Ich habe mein Leben nie darauf ausgerichtet, Politiker zu werden, und auch nie darauf, Gouverneur von Kalifornien zu werden", sagte der 56-Jährige. "Ganz eindeutig: Ich habe Sachen gesagt, die lächerlich und verrückt und empörend und all das sind - weil ich eben so war."
Hasch, Marihuana und Sexorgie
In dem von der Website smokinggun.com ausgegrabenen Interview hatte Schwarzenegger zugegeben, Hasch und Marihuana geraucht zu haben. Außerdem schilderte er, wie er sich im Fitness-Zentrum "Gold's" in Venice bei Los Angeles an einer Sexorgie beteiligte. "Bodybuilder lieben Partys", sagte er damals.
Eines Tages sei in dem Club "ein schwarzes Mädchen nackt aufgetaucht". Alle Bodybuilder hätten sich auf sie gestürzt, sie nach oben getragen und "dort kamen wir alle zusammen". Schwarzenegger hatte dieses Interview am Anfang seiner Karriere gegeben, acht Jahre nachdem er von Österreich in die USA übergesiedelt war.
http://news.orf.at/index.html?url=http%3A//news.orf.at/ticker/122708.html
:D
hippigspenstli
29.08.2003, 07:29
Guten Morgen
hippigspenstli
29.08.2003, 07:31
03:29 29.08.2003
Nur langsame Normalisierung nach Stromausfall in London
Nach dem massiven Stromausfall in London vom Donnerstagabend hat sich die Lage in der britischen Metropole nur langsam normalisiert.
[sda] - Die Londoner U-Bahn rechnet allerdings damit, dass pünktlich zum Berufsverkehr am Freitagmorgen alle Züge wieder fahren. Bis zu 500 000 Menschen waren in der Rush Hour am Donnerstagabend von dem halbstündigen Stromausfall in der Hauptstadt und angrenzenden Regionen überrascht worden, schätzte Londons Bürgermeister Ken Livingstone.
Er forderte eine Untersuchung der "völlig inakzeptablen" Störung. Einen terroristischen Hintergrund schloss er aus.
Die Stromunterbrechung konnte nach Mitteilung der Versorgungsgesellschaft National Grid nach 34 Minuten behoben werden. Nach der Ursache der Störung werde noch gesucht. Am späten Abend kam der U-Bahn-und Zugverkehr in der Metropole allmählich wieder in Gang.
Mit Verzögerungen müsse aber noch während der ganzen Nacht gerechnet werden, sagte ein Sprecher der Eisenbahngesellschaft Network Rail.
Am schwersten wurde das Londoner U-Bahnnetz von dem Ausfall betroffen. Nach offiziellen Angaben blieben 60 Prozent der Züge stehen. Zehntausende machten sich zu Fuss auf den Heimweg oder wichen auf Busse und Taxen aus. Im Stadtzentrum fielen vorübergehend bis zu 270 Verkehrsampeln aus.
Auch der Zugverkehr im Südosten Englands wurde von dem Stromausfall stark beeinträchtigt. Die BBC zeigte Bilder von Eisenbahnzügen, die mitten in London auf den Brücken still standen. Bis zu 1000 Züge seien stehen geblieben, teilte Network Rail mit.
In der Stadtmitte wurden sofort nach dem Stromausfall zahlreiche U-Bahn-Stationen geschlossen und Reisende aus den Bahnhöfen in Sicherheit gebracht.
In der Sieben-Millionen-Metropole waren 250 000 Menschen von dem Ausfall betroffen. Noch einmal so viele Reisende hätten vermutlich in Eisenbahnzügen in den Südosten Englands festgesessen. Täglich pendeln vier Millionen Arbeitnehmer in die britische Hauptstadt.
bluewin.ch
Wer ist der nächste?
hippigspenstli
29.08.2003, 07:32
17:07 28.08.2003
New York kämpft nach Blackout mit 1,9 Mio. Hektolitern Abwasser
Den Einwohnern der Millionen-Stadt New York drohen Gesundheitsschäden durch 1,9 Mio. Hektoliter ungereinigtes Abwasser. Das Wasser hatte sich beim Stromausfall am 14. August in Flüsse und Kanäle ergossen.
[sda] - Etwa ein Drittel des verseuchten Wassers stammt aus einem Klärwerk im Südosten von Manhattan, das der Stadt als Gefahr bei einem Blackout bekannt war, schrieb die "New York Times".
"Das ist unglaublich", empörte sich die Direktorin der Kampagne "Bürger für die Umwelt", Sarah Meyland, und verwies darauf, dass sich das Auslaufen der Kloake durch mehr Vorsorge mühelos hätte vermeiden lassen.
Bis auf das betroffene Klärwerk hatten alle anderen Anlagen in New York nach dem letzten Blackout 1977 Generatoren aufgestellt und konnten das Auslaufen des Schmutzwassers dadurch bremsen. In zwei dieser Stationen funktionierten die Generatoren allerdings nur unzureichend oder gar nicht.
In der Nachbarschaft des Klärwerks in der Lower East Side von Manhattan ist neben einem Elektrizitätswerk vor allem ein grosser Wohnkomplex für ärmere Bürger gelegen. Um diese Bewohner nicht weiter zu belasten, hatte die Stadt die Inbetriebnahme von dieselbetriebenen Generatoren bisher aufgeschoben.
Die Menschen dort leiden nach Angaben der Zeitung wegen der Umweltbelastung durch das Elektrizitätswerk bereits unter einer unverhältnismässig hohen Rate von Asthmaerkrankungen.
bluewin.ch
moin :)
nik +121
11000 kommen wohl doch noch :rolleyes:
germanasti
29.08.2003, 07:49
Nikkei nun an 10350er-MArke.
Glaube aber nicht das die auf SK gebrochen wird
germanasti
29.08.2003, 07:49
TABELLE-Japans Verbraucherpreise im August zum Vorjahr gefallen
Freitag 29. August 2003, 06:29 Uhr
Tokio, 29. Aug (Reuters) - Die japanischen Verbraucherpreise sind in der Kernrate im August 2003 im Großraum Tokio im Jahresvergleich um 0,2 Prozent gesunken. Zum Vormonat sind die Preise in der Kernrate unverändert geblieben. Die Regierung veröffentlichte am Freitag in Tokio folgende Daten (Veränderungen in Prozent):
AUG 03 JUL 03 JUN 03
Gesamtindex Großraum Tokio 97,5 97,3 97,7
Veränderung gg. Vorjahr -0,6 -0,5 -0,4
Veränderung gg. Vormonat +0,2 -0,4 -0,2
Kernindex 97,7 97,4 97,5
Veränderung gg. Vorjahr -0,3 -0,4 -0,4
Veränderung gg. Vormonat +0,3 -0,1 -0,1
JUL 03 JUN 03 MAI 03
Landesweiter Gesamtindex 98,0 98,2 98,5
Veränderung gg. Vorjahr -0,2 -0,4 -0,2
Veränderung gg. Vormonat -0,2 -0,3 +0,2
Kernindex 98,1 98,1 98,2
Veränderung gg. Vorjahr -0,2 -0,4 -0,4
Veränderung gg. Vormonat 0,0 -0,1 +0,1
-...---------
Immer noch Deflation :rolleyes:
germanasti
29.08.2003, 07:50
TABELLE-Japans Arbeitslosenquote im Juli bei 5,3 Prozent
Freitag 29. August 2003, 07:31 Uhr
Tokio, 29. Aug (Reuters) - Die Arbeitslosenquote in Japan ist im Juli mit saisonbereinigt 5,3 Prozent nur knapp unter das Niveau des Vorjahresmonats gesunken. Der im Januar erzielte Rekordwert von 5,5 Prozent wurde leicht unterschritten.
Wie die Regierung am Freitag in Tokio weiter mitteilte, lag die Arbeitslosenzahl mit 3,42 Millionen unter dem Niveau des Vorjahresmonats.
JUL 03 JUN 03 JUL 02
Arbeitslosenquote
(saisonbereinigt) 5,3 5,3 5,4 vH
Verhältnis von offenen
Stellen je Bewerber 0,62 0,61 0,54
Arbeitslosenquote
(unbereinigt) 5,1 5,3 5,2 vH
Zahl der Arbeitslosen 3,42 3,61 3,52 Mio
ZAHL DER BESCHÄFTIGTEN JUL 03 JUN 03 JUL 02
Gesamt 63,81 64,11 63,74 Mio
Bau 5,93 5,91 6,22 Mio
Verarbeitendes Gewerbe 11,92 11,82 11,99 Mio
Groß- und Einzelhandel 11,54 11,56 11,54 Mio
Dienstleistungen 8,35 8,54 8,10 Mio
:rolleyes:
crash beim nik :rolleyes:
was den nu los
germanasti
29.08.2003, 08:00
Cetinje !!! :ek :ek :ek :ek :ek :ek :ek :ek :ek :ek
Da tun sich ja ganz neue Überlegungen in mir auf. :kiss: :hihi
germanasti
29.08.2003, 08:01
Original geschrieben von 4604
crash beim nik :rolleyes:
was den nu los
Guck #17 :)
germanasti
29.08.2003, 08:04
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4514&mocktick=1
DAX vorbörslich mit 30 P. im Plus :dumm
Wird das Gap geschlossen?
3540 P. zwar Ausbruch, doch bis 3560 P. kann erweiterung gehen.
Um 3500 P. herum darf Konsolidieren.
Unter 3485 P. Sell
Original geschrieben von germanasti
Guck #17 :)
yup,dat wird nix mehr mit break 10350
jetzt gehts aber heftig zur sache
bin mal auf die schlussauktion gespannt
30p hoch
knapp unter 10350
germanasti
29.08.2003, 08:07
Nikkei schliesst mit +118 P. auf 10343 P.
Schönes Plus, aber nur non event
moin zusammen :)
hi germanasti :)
die umschichtungen bei M 3 sind wohl langsam abgeschlossen.
hier wird nicht mehr viel passieren.
aber : M1 u. M 2 :gusa
plan wird 1:1 umgesetzt ;)
germanasti
29.08.2003, 08:08
Tag 03 :)
Welcher Plan?
Zeit-Fragen Nr. 31 vom 25.8.2003
Die Verschuldungsgefahren des Dollarsystems
von F. William Engdahl, USA
George W. Bush hat ein paar wirklich grosse Probleme. Der Präsident muss die Wiederwahl im November 2004 gewinnen, und das Problem, über welches die Wähler sich die grössten Sorgen machen, ist die Gesundheit der US-Wirtschaft, nicht die von Saddam Hussein oder seiner Söhne. Um die wirtschaftliche Gesundheit der Vereinigten Staaten steht es schlechter als in den Regierungsstatistiken zugegeben wird. Der Krieg der USA im Irak wurde nicht geführt, weil Amerika so stark ist. Es war ein Eingeständnis der fundamentalen Schwäche, ein hochriskantes Spiel, ein Versuch, die ökonomischen Grundfesten des globalen Dollarsystems zu stabilisieren, welche schwächer denn je sind. Wirft man einen Blick auf den tatsächlichen Zustand der amerikanischen Wirtschaft, dann bekommt man eine Vorstellung davon, wie die Realität aussieht. Der Zusammenbruch des Aktienmarktes 2000 war nur der Anfang einer Serie grösserer finanzieller Schocks, die mit Sicherheit die Dollarwelt bald treffen werden.
«Ist es für eine Wirtschaft wichtig, eine produzierende Industrie zu haben?»
Der Chef der US-Notenbank verblüffte den amerikanischen Kongress kürzlich mit einer Aussage. Alan Greenspan gab zu, dass die amerikanische Wirtschaft heute kaum noch irgendeine herausragende Leistung in der industriellen Technologie oder Produktion aufweisen kann. Seine eigentliche Sorge bestehe jedoch darin, wie man ein amerikanisches Finanz-«Kartenhaus» stützen könne (das auf Tricks und Drohungen aufgebaut sei), um den Fluss von wenigstens 1,5 bis 2 Milliarden Dollar täglich an frischem Geld aus dem Ausland am Laufen zu halten, damit die Konsumenten weiterhin Unmengen geborgtes Geld ausgeben könnten.
In seinem Bericht vor dem Committee on Financial Services im Repräsentantenhaus am 15. Juli stellte Greenspan die schockierende Frage: «Ist es für eine Wirtschaft wichtig, eine produzierende Industrie zu haben? Diese Frage ist sehr umstritten.» Er antwortete: «Wichtig ist, dass die Wirtschaft Werte schafft, und ob diese Werte dadurch geschaffen werden, dass man Rohstoffe nimmt und aus diesen etwas produziert, was die Konsumenten wollen, oder ob Werte geschaffen werden durch verschiedene Dienstleistungen, die die Konsumenten wollen, sollte wahrscheinlich keinen grossen Unterschied in bezug auf den Lebensstandard machen, weil das Einkommen, die Fähigkeit zum Kauf vorhanden ist. Solange man sich nicht um den Zugang zu ausländischen Produzenten von Industriegütern sorgen muss, denke ich, dass man argumentieren kann, dass es keine Rolle spielt, ob man selbst produziert oder nicht.»
Übersetzt heisst das, dass Greenspan sagt, «es ist egal», ob die amerikanische Industrie sich hin zu billigen Produktionsstandorten in China oder Indien davonmacht. Es ist egal, dass die amerikanische Industrie nicht mehr genug Qualitätsprodukte im eigenen Land produziert oder dass - als Folge der Importe von Erzeugnissen - das amerikanische Handelsbilanzdefizit mit Japan, China, der EU und dem Rest der Welt die rekordbrechende Höhe von 500 Milliarden Dollar jährlich erreicht hat.
Was für Greenspan und Washington zählt, ist der Umstand, dass Ausländer weiterhin ihren Dollarüberschuss zurück in die US-Wirtschaft führen, eine weitere Form des Dollar-Recycling zusätzlich zum Petrodollar-Recyling. Das gibt dem gewöhnlichen Bürger «das Einkommen, die Kaufkraft», aber mit dem Geld anderer Leute!
Da sich der Welthandel mit Öl und vielen anderen Dingen in Dollar abspielt, kann die US-Wirtschaft Schulden auftürmen und mit geborgter Zeit und von geborgtem Geld leben, solange die Welt weiterhin den Dollar als Zahlungsmittel akzeptiert. Amerika lebt von geborgtem Geld, das heisst letztlich von den Ersparnissen der Welt, einschliesslich derjenigen Deutschlands, Frankreichs, Japans und Chinas. Da der Dollar immer noch Standard- oder Reservewährung für beinahe 65% des ganzen Welthandels ist, können nur die USA damit durchkommen, von «geborgtem» Geld zu leben. Dabei hilft auch, dass Amerika die einzige verbleibende militärische Supermacht ist.
1970 waren 30% der gesamten US-Arbeiterschaft in der produzierenden Industrie tätig. Mit dem Trend zum billigen globalen Outsourcing ist diese Zahl auf nur noch 15% gesunken. Multinationale Unternehmen der USA investieren 140 Milliarden Dollar jährlich in die Produktion im Ausland, eliminieren dabei Arbeitsplätze in den USA und höhlen die produzierende Industrie aus. Da bleibt nur eine «Dienstleistungs-» oder Konsumentenwirtschaft übrig, die von ausländischen Geldern und dem Dollar als Weltreservewährung abhängig ist. Eine gefährliche Kombination!
Greenspan spielt das financial «chicken»
Die heutige US-Wirtschaft konsumiert mindestens 150 Milliarden Dollar mehr, als im Inland produziert wird. Für Greenspan ist das in Ordnung. Keine andere Nation könnte sich solch ein Handelsbilanzdefizit leisten, ohne mit einer Währungskrise rechnen zu müssen. Ausländische Investoren würden das Risiko als zu hoch erachten, wenn - sagen wir - Deutschland oder Dänemark oder Japan ein Jahr nach dem anderen ein solches Defizit aufweisen würden. Die USA als einzige Supermacht glauben, dass sie es sich leisten können. Bisher haben sich die USA fast jedes Jahr dieses Defizit geleistet, seit Nixon den Goldstandard 1971 aufgehoben hat. Dieses Jahr wird das US-Handelsbilanzdefizit einen noch nie erreichten Rekord von 500 Milliarden Dollar erreichen. Das Finanzministerium lässt einfach Banknoten drucken, um den Prozess in Gang zu halten.
Die Frage ist, wie lange der Rest der Welt noch akzeptieren wird, dass seine realen Waren vom US-Finanzministerium und der amerikanischen Notenbank mit inflationären Dollars bezahlt werden?
Mit dem Euro hat die EU nun zum ersten Mal das Potential, eine Alternative zum Dollar zu bilden, die stark genug wäre. Die EU müsste allerdings auch entschlossen danach handeln. Eine knallharte Botschaft aus Washington war der Irak-Krieg. Er war eine Warnung an die EU, nur ja nicht irgendwelche Öl-für-Euro-Ideen zu entwickeln! Japan, China und Asien reden bereits über eine Alternative zum Dollar, scheinen aber das Risiko zu scheuen. Solange der Dollar der König des Welthandels und der Finanzwelt bleibt, wird es mit der Weltwirtschaft langsam bergab gehen, während die Dollarschulden steigen.
Ausländische Zentralbanken sind heute Gläubiger von mindestens 43% der gesamten Schulden des US-Finanzministeriums. Entschlössen sie sich plötzlich, nur einen kleinen Teil dieser Wertpapiere zu verkaufen und den Dollar fallenzulassen, dann würde das in den USA und anderswo grosse wirtschaftliche Schocks bewirken. Seit 1971 spielt Washington mit seinen Handelspartnern das Spiel financial chicken, das heisst, Washington spielt mit den Ängsten seiner Verbündeten, dass nämlich, falls der Dollar zusammenbräche, Deutschland oder Japan oder andere Hauptgläubiger der US-Schulden ebenfalls zu den Verlierern zählen würden. Dadurch konnte Washington in den vergangenen 30 Jahren weiter auf Pump und weit über seine Verhältnisse leben.
Die Bank von Japan und die Bank von China und einige andere asiatische Zentralbanken haben mittlerweile schätzungsweise 1,5 Billionen Dollar an US-Staatsanleihen oder Wertpapieren von halbstaatlichen Immobilienfinanziers wie Freddie Mac oder Fannie Mae (siehe Kasten auf Seite 2) gekauft, die hinter der momentanen «Immobilienblase» in den USA stehen.
Warum führen sie ihre Überschüsse in die USA zurück, indem sie amerikanische Obligationen kaufen? Weil den Ausländern, seit Nixon die Golddeckung des Dollars abschaffte, nichts anderes übrigblieb, wenn sie mit ihren Dollars wenigstens etwas Gewinn erzielen wollten. Sie können sie nicht mehr in Gold umtauschen. Und die «sicherste» Investition sind US-Staatsanleihen oder solche von halbstaatlichen Unternehmen wie diejenigen, die den amerikanischen Immobilienmarkt stützen.
China besitzt heute 340 Milliarden solcher Dollarreserven, Japan mehr als 200 Milliarden. Wenn ein Teil davon verkauft würde, sänke der Dollarkurs und dadurch entstünden grosse Verluste. Deshalb bleiben sie beim Dollar, sogar wenn dieser schwächer wird. Als Folge steigt die Nettoverschuldung der USA beim Rest der Welt. Heute sind es etwa 3 Billionen Dollar, und diese Summe wird bis Anfang 2004 auf mindestens 3,7 Billionen Dollar anwachsen. Asiatische Zentralbanken halten ungefähr 1,5 Billionen Dollar. Der Rest wird von Europäern oder anderen privaten oder öffentlichen Investoren gehalten.
Bis jetzt sind die USA in der Lage gewesen, vom Geld anderer Leute zu leben, weil sie wussten, dass der Europäischen Zentralbank (EZB) oder der Bank von Japan und anderen nichts anderes übrigblieb, als weiterhin mit den Dollars US-Staatsanleihen oder US-Wertpapiere zu kaufen. Denn wenn der Dollar tiefer als bisher fiele, wären auch die chinesischen, japanischen oder europäischen Exporte und Arbeitsplätze betroffen. Um das Risiko zu begrenzen, haben die Europäische Zentralbank und die Bank von Japan seit dem Irak-Krieg sehr viele Dollarwertpapiere gekauft. Mit den so erzwungenen Käufen übernimmt der Rest der Welt die Kosten einer ausser Kontrolle geratenen Verschuldung von Wirtschaft und Staat in den USA - eine De-Facto-«Steuer» für die restliche Welt.
Gibt es eine Grenze?
Einige fangen jetzt an zu fragen, ob es eine Grenze dafür gibt, wie lange asiatische oder europäische Zentralbanken und private Investoren noch ihr Geld in den Dollar investieren werden.
Der US-Wirtschaft ist es nur gelungen, eine ernste Rezession nach dem Kollaps des Aktienmarktes vor drei Jahren zu vermeiden, weil sich die Verbraucher in Rekordhöhe verschuldet haben. «Shop until you drop» (Kauf ein, bis du umfällst!) ist bei den Amerikanern ein beliebter Ausdruck. Die Notenbank hat die Kreditzinsen auf 1% gesenkt, die tiefste Zinsrate seit 45 Jahren. Ziel ist es, die Kosten der Verschuldung gering zu halten, so dass Familien weiterhin Kredite aufnehmen, um Geld auszugeben! Etwa 70% der US-Wirtschaft besteht aus den Ausgaben der Verbraucher. Der grösste Teil davon wird für den Kauf eines Eigenheims ausgegeben. Dieser Teil hat Rekordhöhen erreicht.
Das Anwachsen der Neuverschuldungsrate bei Familien hat jedoch alarmierende Höhen erreicht, während die produzierende Industrie insgesamt weiterhin stagniert oder sich im Rückgang befindet. Nur 74% der Kapazitäten von US-Fabriken sind momentan ausgelastet, ein beinahe historisches Tief. Bei so viel ungenutzter Kapazität gibt es nur eine kleine Chance, dass Firmen in naher Zukunft in neue Werke oder Arbeitsplätze investieren werden. Deshalb verlässt sich Greenspan weiterhin auf ausländische Gelder, um die aufgeblasene Verschuldung der Verbraucher durch eine niedrige Zinsrate weiterhin abzustützen. Würde kein ausländisches Geld mehr die US-Wirtschaft stützen, wäre die Notenbank gezwungen, die Zinsen zu erhöhen, damit Dollarinvestitionen attraktiver werden. Höhere Zinsen würden eine Krise bei den Verbraucherschulden sowie eine Zahlungsunfähigkeit bei den Hypotheken auslösen, die Deckung von Kreditkarten gefährden und das Autoleasing scheitern lassen. Erheblich höhere Zinsraten würden die US-Wirtschaft in eine tiefe Rezession oder noch Schlimmeres stürzen. Das könnte bald passieren, trotz der Hoffnungen des armen George W. Bush, wiedergewählt zu werden.
US-Haushalte haben in den ersten sechs Monaten diesen Jahres neue Hypotheken im Wert von 723 Milliarden Dollar aufgenommen. Die Zuwachsrate der Schulden hat sich gegenüber dem Jahr 2000 verdoppelt. Die jetzige Verschuldung durch Hypotheken in den USA beläuft sich auf knapp 5 Billionen Dollar, doppelt soviel wie 1996. Sie ist viel schneller gewachsen als das Pro-Kopf-Einkommen.
Die 20-Billionen-Dollar-Schuldenblase
Es gibt keine Erholung in den USA, sondern bloss einen mit Schulden finanzierten Kaufboom, der durch die neue Häuserkaufexplosion zustande kommt. Wenn wir die Millionen amerikanischer Familien einbeziehen, die sich dazu entschliessen, zur Bank zu gehen, um ihre alten Hypotheken zu refinanzieren sowie eine neue Hypothek aufzunehmen, erwartet die Mortgage Bankers Association (Hypothekarbankenvereinigung) für dieses Jahr einen Rekord von 3,3 Billionen Dollar Hypothekenanleihen. Das übersteigt den letztjährigen Rekord von 2,5 Billionen bei weitem.
Die Gesamtverschuldung der Haushalte hat im Juni die Höhe von 8,7 Billionen Dollar erreicht, das ist doppelt soviel wie 1994. Familien stimmen vermehrt längeren Abzahlungsfristen für ihre Schulden zu, wenn es sich um wichtige Güter wie Häuser oder Autos handelt. Im Durchschnitt beträgt die Dauer der neuen Darlehen für Autos 60,7 Monate, während es Ende 2002 noch 58,9 Monate waren. Die Darlehen für ein Auto belaufen sich im Durchschnitt auf 27970 Dollar. Das heisst, dass durchschnittlich Kredite für fast 28000 Dollar für ein neues Auto aufgenommen werden; ein neues Haus kostet im Durchschnitt 243000 Dollar; insgesamt eine signifikante Wertinflation in den letzten 3 Jahren.
Am meisten alarmiert die wachsende Verschuldung beim Kauf von Häusern oder Land. Damit der Konsument weiter konsumiert, hat die Zentralbank die Zinsrate seit 2001 dreizehnmal gesenkt, um damit den Hauskauf beim amerikanischen Durchschnittsbürger massiv anzuregen. Wegen der niedrigen Zinsen leihen sich viele Amerikaner Geld, um ein Haus zu kaufen. Die Banken konnten die Hypothekaranleihen an eine halbstaatliche Hypotheken-Garantiefirma «weiterverkaufen», entweder an Freddie Mac oder Fannie Mae. Diese halbstaatlichen Finanziers sind das Herz dieser letzten Blase, einer sich auf einige Billionen Dollar belaufenden Hypothekenblase. Mit extrem niedrigen Zinsraten hat die Notenbank überall in den USA ein Häuserkauffieber ausgelöst.
Da Freddie Mac dazu bereit ist, Darlehen zu kaufen, sorgen sich lokale Banken nicht über das Risiko der regionalen Häuserkäufe. Manchmal leihen Banken den willigen Konsumenten 100% oder gar 125% des genannten Werts eines Hauses und streichen riesige Zinsgewinne ein. Das einzige Problem ist, dass es auf Grund der steigenden Arbeitslosigkeit und einer Wirtschaft, die nicht wächst, eines Tages einen furchtbaren Zusammenprall mit der Realität geben wird, und zwar dann, wenn der Markt für Immobiliendarlehen seine Grenzen erreicht hat. Dann besteht die Gefahr, dass der Konsument aufhört zu kaufen, aber die produzierende Industrie nicht stark genug ist, neue Jobs und eine wirkliche wirtschaftliche Erholung herbeizuführen.
Vielleicht haben wir diesen Punkt heute schon erreicht. Vor ein paar Wochen ist die Zinsrate in den USA innerhalb von zwei Wochen stark gestiegen, als Inhaber von US-Anleihen begannen, diese fast panikartig zu verkaufen. Sie befürchten, dass der Immobilienboom vorbei ist, und versuchen deshalb, soviel Gewinn wie möglich herauszuschlagen, bevor die Preise zusammenbrechen. Es wird berichtet, dass die Europäische Zentralbank ihre Mitgliederbanken anweist, wegen des Risikos keine Papiere von Freddie Mac oder anderen Regierungsagenturen zu kaufen. Diese Warnung hat Banken in der ganzen Welt veranlasst, ihre grossen Investitionen in US-Anleihen zu überdenken.
Die US-Wirtschaft ist auf einer Pyramide von Schulden aufgebaut, insgesamt 20 Billionen Dollar privater und öffentlicher Schulden, was laut der Bond Market Association einem Wachstum von 400% seit 1985 entspricht. Solange Greenspan Ausländer überzeugen kann, weiterhin Dollarschulden zu kaufen, können Amerikaner japanische Autos, chinesische PCs, italienische Schuhe oder deutsche BMWs kaufen, und die ausländischen Zentralbanken werden ihre Dollargewinne wieder in Dollar zurückinvestieren. Wenn die Dollar-Recycling-Kette bricht und das Vertrauen in genau diesen Dollar schwindet, dann können Greenspan oder Bush wenig unternehmen, um das zu stoppen.
Diese 20-Billionen-Dollar-Schuldenblase - von einigen wird sie auf 34 Billionen Dollar geschätzt - ist eine weitaus gefährlichere Massenvernichtungswaffe, die die Vereinigten Staaten und den Rest der Welt bedroht, als irgendeine militärische Massenvernichtungswaffe im Irak oder Nordkorea. Die Aussenpolitk Washingtons ist ein verzweifelter Versuch zu verhindern, dass diese Massenvernichtungswaffe explodiert.
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Auch Amerikas private Pensionskassen befinden sich in der Krise
Ein weiterer Hinweis auf den ungesunden Zustand der tatsächlichen wirtschaftlichen Lage der Vereinigten Staaten sind die zunehmenden Enthüllungen, wie es tatsächlich um die betrieblichen Pensionskassen steht.
Die Regierung hat kürzlich die Pension Benefit Guaranty Corporation PBGC (Garantiegesellschaft für leistungsorientierte Pensionsfonds) auf die Liste der «Hochrisiko»-Regierungsorganisationen gesetzt, mit der Warnung, dass das staatlich garantierte System privater Pensionen «leider gefährdet ist». Das ist keine Kleinigkeit. Es betrifft etwa 44 Millionen im privaten Sektor tätige Arbeitnehmer, die über ihre Unternehmen versichert sind. Arbeitgeber sollen in guten Jahren Geld auf die Seite tun, um den Bedarf für die Renten zu decken. Während der Aktienblase von 1997 bis 2001 haben viele Firmen ihre Pensionsverpflichtungen ignoriert und das Geld benutzt, um die Firmengewinne zu schönen, und trieben so ihre eigenen Börsenwerte in die Höhe.
Jetzt, wo der Aktienmarkt bereits seit drei Jahren zusammengebrochen ist und die Zinsraten der Wertpapiere ihren tiefsten Stand seit 45 Jahren erreicht haben, weisen die Pensionskassen der Firmen ein Loch von ungefähr 350 Milliarden Dollar für die nächsten Jahre auf. Nach dem Bankrott von Enron und WorldCom konnte eine grosse Zahl von Firmen die Zahlungen an ihre Rentenfonds nicht leisten, wodurch die Notreserven des staatlichen Garantiefonds der PBCC geleert wurden.
Im Kongress und in der Geschäftswelt sowie bei den Gewerkschaften gibt es eine hitzige Debatte über diese wachsende Krise bei den Pensionskassen. Schlussendlich werden wahrscheinlich die Steuerzahler diese privaten Pensionen bezahlen müssen, denn die Firmen haben ihre Ressourcen in der Aktienblase törichterweise verspielt und viel verloren.
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Fannie Mae und Freddie Mac
In den vergangenen Jahren erreichte die Zahl der Amerikaner, die ein eigenes Haus besitzen, astronomische Höhen. Viele der Kredite der Hausbesitzer und die damit verbundenen Schulden werden von zwei Gesellschaften gewährt, die von der US-Regierung «gesponsert» werden: Fannie Mae und Freddie Mac. Sie sind auch unter der Bezeichnung Government Sponsored Enterprises (von der Regierung finanzierte Unternehmen) bekannt. Ihr Name wurde aus den Anfangsbuchstaben abgeleitet. Die FNMA oder Bundesweite Hypotheken Agentur - auch als Fannie Mae bekannt - wurde während der grossen Depression im Jahre 1938 gegründet, um Banken beim Verleihen von Geldern beim Hauskauf eine finanzielle Unterstützung zu geben. Die FHLMC, Bundesdarlehenskasse für Eigenheimhypotheken - oder Freddie Mac - wurde 1970 vom Kongress gegründet, um in etwa die gleichen Aufgaben zu erfüllen und einen Wettbewerb mit Fannie Mae zu ermöglichen. Der Kongress rief beide als besondere, von der Regierung finanzierte Unternehmen ins Leben, um mit diesem Trick die Bundesverschuldung kleiner erscheinen zu lassen, als sie tatsächlich war.
Beide Firmen sind private Aktiengesellschaften, deren Besitzer grosse Banken oder Finanzinstitute sind. Sie sind dazu da, ihren Aktionären Gewinne zu verschaffen. Dies tun sie, indem sie individuelle Hypothekenanleihen von lokalen Banken kaufen, so dass die lokalen Banken das Anleihenrisiko loswerden und etwas in die Kasse kommt. Heute geben lokale Banken Darlehen an beinahe jeden, der darum ersucht, weil sie billige Kredite zur Ankurbelung des Hauskaufs von der Bundesbank erhalten und gleichzeitig wissen, dass sie das Risiko unmittelbar an Freddie Mac oder Fannie Mae abtreten können. Das heisst, mit zunehmend schwieriger werdender wirtschaftlicher Situation wird wahrscheinlich die Zahl derer, die ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können, explodieren. Sie sind kaum zu steuern, und nur wenige wissen um die Details ihrer finanziellen Transaktionen.
Fannie Mae zahlt für diese Bankhypotheken mittels einer Technik, die man «Sicherheit» nennt, bei der Hunderte oder Tausende individueller Eigenheimhypotheken mit ihren monatlichen Zahlungen in grossen Anlagefonds zusammengefasst und dann verkauft werden. Die Fannie-Mae-Anleihe wird an private Investoren oder in vielen Fällen an ausländische Zentralbanken verkauft, die auf der Suche nach sicheren Dollar-Investmentgeschäften sind. Von den Anleihen glaubt man, sie seien so sicher wie die Anleihen der US-Schatzkammer.
Der Unterschied besteht aber darin, dass die Finanzmärkte automatisch annehmen, dass diese Garantie «stillschweigend» existiert, während der Kongress sich geweigert hat, die volle Regierungsgarantie für Fannie Mae oder Freddie Mac zu übernehmen. So lange Mae oder Mac Profite machen, ernten deren private Besitzer die Gewinne. Aber wenn es einmal eine wirkliche Finanzkrise gäbe und die Hausbesitzer, deren Hypotheken von Freddie Mac gekauft worden sind, in Verzug kommen, weil sie ihren monatlichen Zahlungen nicht mehr länger nachkommen können, dann ginge das Risiko an die Steuerzahler. Die Regierung müsste dann eingreifen, so wie sie es in den 80er Jahren tat, als die Krise der Spar- und Hypothekenbank auftrat und sie Milliarden Dollar schwere defizitäre Anleihen kaufen musste, um eine Panik auf dem Finanzmarkt zu vermeiden.
Das ist es auf jeden Fall, worauf Finanzinvestoren bei Freddie Mac setzen. Die Steuerzahler bezahlten 180 Milliarden Dollar für das Spar- und Hypothekenbank-Debakel. Heute beträgt der Gesamtwert der von Freddie Mac und Fannie Mae garantierten Hypotheken weit über 2,6 Billionen Dollar. Das macht einige Leute ziemlich nervös. Viele der Hypotheken sind «regulierbare Hypothekenzinssätze», was bedeutet: Wenn der Zinssatz jetzt steigt, dann steigen auch die monatlichen Zinszahlungen. Das könnte der Auslöser für eine Flut von zahlungsunfähigen Schuldnern sein. Dieses Risiko ist einer der Gründe, warum die Europäische Zentralbank kürzlich ihre Mitglieder davor warnte, die Anleihen von Freddie Mac oder anderer von der Regierung gesponserter Unternehmungen zu kaufen.
http://www.zeit-fragen.ch
Original geschrieben von germanasti
Tag 03 :)
Welcher Plan?
plan A :rolleyes:
@germanasti
M 1 u. M 2 ist echtes blütengeld, keine umbuchungen.
M 1 blüten der notenbank
M 2 blüten der banken
Plan A = (A)lles inflationieren und deflation im keim ersticken. ;)
germanasti
29.08.2003, 08:17
03:
Jep, dies ist das Ziel von Allan Greenspan.
Märkte solange in Liquidität ertrinken, bis Schulden verschwinden und neues Wachstum kommt. Nur muss letzteres auch eintreten, ansonsten stehen die Bänder im negativ-Bereich still. Doch woher nehmen bei der Übersättigung?
amerika hat absolut keine Chance & wird hyperinflationär sterben.
Daran gibts mittlerweile traurigerweise nix mehr zu rütteln. :rolleyes:
germanasti
29.08.2003, 08:19
Japan: Industrieproduktion legt im Juli wieder zu - Plus 0,5% gegenüber Juni
TOKIO (dpa-AFX) - Die japanische Industrieproduktion hat im Juli wieder angezogen. Der Anstieg von 0,5 Prozent gegenüber Juni lag dabeiüber den Erwartungen von Analysten. Im Juni sei die Produktion noch um 1,2 Prozent gefallen, teilte das japanische Wirtschaftsministerium am Freitag in Tokio mit. Das Ministerium hob gleichzeitig zum ersten Mal in den vergangenen 15 Monaten seine Einschätzung für die Industrieproduktion etwas von"leicht schwach"auf"flach"an.
Der Anstieg im Juli ist nach Ministeriumsangaben vor allem auf höhere Lagerbestände zurückzuführen. Nach den Prognosen der Regierung wird die Industrieproduktion der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft im August um 2,0 Prozent und im September um 1,5 Prozent wachsen./FX/zb/sit
© dpa - Meldung vom 29.08.2003 07:37 Uhr
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Höhere Lagerbestände? :(
germanasti
29.08.2003, 08:19
Volkswirte sehen Japan auf Erholungkurs
Eine Reihe neuer japanischer Konjunkturdaten zeigt die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft vor allem angesichts der überraschend stark gestiegenen Industrieproduktion auf Erholungskurs. Allerdings fällt dieser trotz erneut gestiegener Beschäftigtenzahlen uneinheitlich aus, da Verbraucherpreise und Einzelhandelsumsätze weiter rückläufig sind, wie die japanische Regierung am Freitag mitteilte.
Reuters TOKIO. Die Industrieproduktion habe sich im Juli saisonbereinigt um 0,5 % im Vergleich zum Juni erhöht, teilte die Regierung mit. Von Reuters befragte Volkswirte hatten im Schhnitt lediglich mit einem Anstieg um 0,2 % gerechnet. Der überraschend kräftige Anstieg veranlasste die Regierung prompt, ihren Ausblick für die Industrieproduktion erstmals seit einem Jahr wieder zu verbessern. Analysten zeigten sich davon überzeugt, dass sich die japanische Wirtschaft erholt.
„Die Wirtschaft ist definitiv auf Erholungskurs“, sagte Peter Morgan, Chef-Volkswirt von HSBC Securities in Tokio. Zwar seien die Daten zu den Konsumausgaben der Haushalte schwach. „Der Kernpunkt ist aber, dass die US-Wirtschaft anzieht und sich die Exporte verbessert haben“, sagte er. Die jüngsten Wachstumsdaten bescheinigten dem Land das sechste Quartal in Folge ein Plus - mit einer Jahresrate von 2,3 %. Da auch die Aktienkurse gestiegen sind, gehen Experten davon aus, dass sich Japans Wirtschaft auch trotz der schwachen Konsumausgaben erholen wird. Am Vorabend hatte das US-Handelsministerium seine US-Wachstumsschätzung für das zweite Quartal stärker nach oben revidiert als von Volkswirten erwartet. Demnach wuchs die US-Wirtschaft zum Vorquartal um 3,1 %.
Am japanischen Arbeitsmarkt blieb die Lage gemessen an der Arbeitslosenrate im Juli mit 5,3 % wie von Analysten erwartet unverändert zum Vormonat, wie die Regierung mitteilte. Allerdings sank die Zahl der Arbeitslosen im Juli den zweiten Monat in Folge und zwar um 100 000 im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 3,42 Millionen. Von Reuters befragte Volkswirte hatten exakt mit einer Arbeitslosenrate in dieser Höhe gerechnet. Diese war im Januar mit 5,5 % auf ein Rekordhoch angestiegen. Die Zahl der Beschäftigten stieg den Angaben nach den dritten Monat in Folge um 70 000 auf 63,81 Millionen.
Die Einzelhandelsumsätze dagegen sanken den Angaben nach im Juli den 28. Monat in Folge. Der Rückgang habe 3,0 % zum Vorjahr betragen. Auch die Verbraucherpreise gingen weiter zurück und sanken im Juli um 0,2 % zum Vorjahr. Volkswirte dagegen hatten hier sogar mit einem Rückgang um 0,4 % gerechnet.
HANDELSBLATT, Freitag, 29. August 2003, 07:37 Uhr
http://www.handelsblatt.com/hbiwwwangebot/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200013%2C200053%2C657081/SH/0/depot/0/index.html (http://www.handelsblatt.com/hbiwwwangebot/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt%21200013%2C200053%2C657081/SH/0/depot/0/index.html)
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Über 15.000 Nikkei-Punkte ist Baisse vorbei :sss
germanasti
29.08.2003, 08:20
US-Gericht weist Klage der Dt Bank gegen die Stadt New York ab
New York (vwd) - Ein US-Bezirksgericht hat eine Klage der Deutschen Bank AG, Frankfurt, gegen die Stadt New York abgewiesen. Allerdings gewährte Richter Alvin K. Hellerstein dem Finanzinstitut eine Frist bis zum 19. September, um eine neue Klage einzureichen, teilte das Gericht am Mittwoch mit. Die Deutsche Bank hat den Angaben zufolge die Stadt New York im Zusammenhang mit der Beschädigung ihres 40-stöckingen Bürogebäudes in Manhattan am 11. September 2001 auf Schadenersatz im Volumen von 500 Mio EUR verklagt. Die Stadt habe angeblich fahrlässig Dieseltanks in der Nähe des Gebäudes gelagert, welche bei dem Terroranschlag Feuer gefangen und als Folge das Gebäude der Deutchen Bank beschädigt hätten.
Der Richter fordert nun, dass die Deutsche Bank eine "spezielle Beziehung" zur Stadt New York aufweise. Dies sei Voraussetzung, um eine Stadt zu verklagen, hieß es. Die Deutsche Bank hatte die Klage eingereicht, nachdem ihre Versicherungen gefordert hatten, sie von Ansprüchen der Bank gegen Dritte schützen. Die Deutsche Bank hat im August gegen die drei Versicherer Allianz, Axa Global Risk US Insurance Company und AXA Corporate Solutions Insurance Company Klage eingereicht. Die Versicherungen sollen sich angemessen an den Kosten für den Abriss und den Wiederaufbau der Hochhauses beteiligen. vwd/DJ/29.8.2003/sam/mim
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DB ist aber mutig, New York zu verklagen. :eek:
Wehe wenn das Bush erfährt!
germanasti
29.08.2003, 08:22
TABELLE-Einzelhandelsumsatz im Juli zum Vormonat gesunken
Freitag 29. August 2003, 07:12 Uhr
Wiesbaden, 29. Aug (Reuters) - Das Statistische Bundesamt hat am Freitag in Wiesbaden folgende vorläufige Umsatzveränderungen im deutschen Einzelhandel veröffentlicht:
DEUTSCHLAND
(Ursprungszahlen)
Veränd. gg. Veränd. gg.
Vorjahresmonat in vH Vorjahresmonat in vH
in jeweiligen Preisen in Preisen von 2000
(nominal) (real)
JUL 2003 - 2,1 - 2,2
JUN 2003 - 1,1 - 1,1
MAI 2003 + 0,2 + 0,6
APR 2003 + 1,9 + 2,2
MÄR 2003 - 2,6 - 2,9
FEB 2003 + 0,9 + 0,9
JAN 2003 + 1,1 + 1,5
DEZ 2002 - 2,6 - 2,8
NOV 2002 - 3,8 - 3,4
OKT 2002 + 1,1 + 1,2
SEP 2002 - 0,2 - 0,1
AUG 2002 - 1,7 - 1,1
JUL 2002 + 1,2 + 1,3
DEUTSCHLAND
(Saison- und Kalenderbereinigt)
Veränd. gg. Veränd. gg.
Vormonat in vH Vormonat in vH
in jeweiligen Preisen in Preisen von 2000
(nominal) (real)
JUL 2003 - 1,3 - 1,6
JUN 2003 + 1,1 + 1,2
MAI 2003 - 1,6 - 1,6
APR 2003 + 2,1 + 2,6
MÄR 2003 - 2,5 - 2,5
FEB 2003 - 0,6 - 0,9
JAN 2003 + 3,1 + 3,3
DEZ 2002 + 0,1 - 0,3
NOV 2002 - 2,5 - 2,4
OKT 2002 + 0,1 0,0
SEP 2002 + 0,3 + 0,2
AUG 2002 + 0,2 + 0,4
JUL 2002 + 0,9 + 0,9
mkl/kla
:eek: :eek: :eek: :eek:
germanasti
29.08.2003, 08:25
Euro nähert sich der 1,09er-Marke
germanasti
29.08.2003, 08:26
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&ind0=VOLUME&&lSyms=DUSDEUR.TGT&lColors=0x000000&sSym=DUSDEUR.TGT
Den will ich heute noch bei 1,1020-1,1040 sehen :mecker:
dürfte leichter deckungsdruck aufkommen im dax
wenn grüni noch zur sache geht,könnte sich dies noch verschärfen
:rolleyes:
germanasti
29.08.2003, 08:28
Umsatz deutscher Einzelhändler im Juli wieder zurückgegangen
Freitag 29. August 2003, 08:08 Uhr
Wiesbaden, 29. Aug (Reuters) - Nach einem leichten Umsatzplus im Juni hat der deutsche Einzelhandel im Juli wie erwartet wieder weniger verkauft.
Im Vergleich zum Vormonat habe die Branche saisonbereinigt real 1,6 Prozent und in jeweiligen Preisen (nominal) 1,3 Prozent weniger umgesetzt, teilte das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Berechnungen am Freitag in Wiesbaden mit. Im Juni waren die realen Umsätze noch um 1,2 Prozent gestiegen.
Einzelhandelsvertreter hatten mit einem Rückgang der Umsätze im Juli gerechnet, da die Hitzewelle die Hoffnungen auf einen überdurchschnittlich guten Sommerschlussverkauf zunichte gemacht hatte. Auch habe die andauernde Debatte um eine Gegenfinanzierung der geplanten Steuerreform Verunsicherung bei den Konsumenten ausgelöst und so deren Kauflaune eingetrübt.
Damit lagen die Juli-Umsätze unter dem Vorjahresniveau. Im Vergleich zum Juli 2002 fielen die Erlöse der Branche unter Herausrechnung der Inflation (real) um 2,2 Prozent und nominal um 2,1 Prozent. In den ersten sieben Monaten setzten die Einzelhändler real 0,2 Prozent und nominal 0,3 Prozent weniger um als vor Jahresfrist.
kla/sam
:o
@4604
dein 29
klasse zusammenfassung! :)
germanasti
29.08.2003, 08:30
http://anon.free.anonymizer.com/http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=JPY%3D&Titel=-+Japanese+Yen&Src=reu&Za=t&Ct=k&sCt=k&Lg=j&An=Vol&An2=none&AnOrg=&St=&Et=&Zs=90&Sc=a&avg1=&avg2=&drawFrame=lo&Ho=335&Br=361&ChartHoehe=270&Ts=292719
Dollar/YEn im Crash & keiner merkts!
Den LagfristChart könnt ihr auch 1:1 mit dem von Allianz ab 2001 übereinanderlegen.
germanasti
29.08.2003, 08:40
AKTIEN TOKIO (SCHLUSSINDIZES)/Fester
Tokio (vwd) - Fester haben die Aktienkurse am Freitag in Tokio den Handel beendet. Der Nikkei-225-Index stieg 1,2 Prozent bzw 118 JPY auf 10.344. Der Topix-Index verbesserte sich um 0,9 Prozent bzw neun Punkte auf 1.002. Umgesetzt wurden nach vorläufigen Angaben 1,33 (Donnerstag: 1,48) Mrd Aktien.
vwd/DJ/29.8.2003/ps
-------
Umsätze weiterhin ordentlich
germanasti
29.08.2003, 08:43
29.08. 08:26
Heutige Wirtschaftsdaten und Quartalszahlen
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)
Wirtschaftsdaten US 29.08.2003
Persönlichen Ausgaben/Einkommen, Juli, 14.30 Uhr, zuletzt:0,3%/0,3%, Prognose:0,9%/0,3%
Verbraucherstimmung der Universtät Michigan, August, 15.45 Uhr, zuletzt:90,2, Prognose:90,4
Einkaufsmanagerindex Chicago, August, 16.00 Uhr, zuletzt:55,9, Prognose:56,0
Rede FED Chairman Greenspan, 16.00 Uhr
Quartalszahlen US
Keine wichtigen.
Konferenzen
Keine.
---------
Heute nachmittag spricht der Alte :o
Original geschrieben von optim3
@4604
dein 29
klasse zusammenfassung! :)
ob da ne zeitbombe tickt namens dollar
:rolleyes: :rolleyes:
germanasti
29.08.2003, 08:48
Tag :)
Du hast Poschd
germanasti
29.08.2003, 08:59
Japanese Bonds Fall for Third Week on Prospect of Faster Growth
Aug. 29 (Bloomberg) -- Japanese 10-year bonds fell for a third week after reports showed the smallest drop in consumer prices in three years and a bigger-than-expected rise in manufacturing.
Demand for the safety of government debt declined after a government report showed production at factories rose a greater- than-expected 0.5 percent in July from June. A separate report showed consumer prices had their smallest decline since May 2000. Deflation helps preserve the value of debt's fixed payments.
``In the short-term, the picture looks good,'' for the Japanese economy and bad for bonds, said Yoshiichi Taguchi, who helps oversee the equivalent of about $25.6 billion in fixed- income assets in Tokyo at Tokio Marine & Fire Insurance Co., Japan's largest casualty insurer. Taguchi sold bonds and bought equities in the past few months for his asset allocation account.
The 1 percent bond due in 2013 fell 0.164 to 96.058 as of 3:32 p.m. in Tokyo. Its yield rose 2 basis points, or 0.02 percentage point, to 1.460 percent, according to Japan Bond Trading Co. For the week, the bond's yield rose 11.5 basis points. Ten-year bond futures for September delivery closed 0.11 lower at 137.40 on the Tokyo Stock Exchange.
Ten-year bond yields may rise to as high as 1.7 percent by the end of November, Taguchi said.
Rising Yields
Japan's industrial production rose 0.5 percent last month after dropping 1.2 percent in June. The median forecast in a Bloomberg News survey of 36 economists was for a 0.2 percent gain in production. Consumer prices excluding fresh food, which haven't risen since April 1998, fell by 0.2 percent in July from a year earlier.
Ten-year bonds have handed investors a loss of 8.5 percent, including reinvested interest, since June 11, when their yields fell to a record low 0.43 percent.
An index of total returns for Japanese bonds maturing in 10- years or more fell 4.1 percent so far this year, making it the worst performer of 154 indexes compiled by the European Federation of Financial Analysts' Societies. The index is headed for its first yearly decline in nine years.
Bonds also fell on concern banks were selling government securities to reduce their vulnerability to further declines before the fiscal half-year ends on Sept. 30.
A measure of 10-day volatility for 10-year bond yields more than doubled to 105 percent yesterday from 45 percent on Aug. 11, Bloomberg data show.
Banks
``There's continuing selling, possibly from banks, while there are few buyers,'' said Shoho Nakatake, who helps oversee manage yen fixed-income assets at Sompo Japan Insurance Inc. in Tokyo, the nation's second-largest casualty insurer. ``Banks would not want to take on any risk of a further rise in yields amid rising volatility.''
Sompo Japan that holds the equivalent of $45.3 billion in assets. Nakatake said he is keeping the average duration of his bond holdings below that of the Nomura Bond Performance Index, holding more securities that decline less should yields rise. Duration is a measure of sensitivity to changes in interest rates.
Declines in bonds were limited on trader speculation some pension funds and other investors bought securities to match a monthly change in a benchmark index.
Nomura Securities Co. is planning to add securities to its Bond Performance Index in August to account for new debt sold this month and to remove securities due in a year and less. Some money managers, including Government Pension Investment Fund, Japan's biggest, use the index to gauge performance.
Index Extension
The duration of the Nomura index will be extended by 0.12 year to 5.47 years at the start of September, the company said on its Web site. The extension is the biggest since a 0.12 increase in June 2000, according to the company. Duration is a measure of sensitivity to changes in interest rates.
Government Pension Investment had 61 percent of its 16.2 trillion yen of domestic bond holdings invested to track the Nomura index at the end of March, according to the fund's Web site.
Declines in bonds may also be reined in after Japanese Finance Minister 7 said the government will try to limit an increase in new bond sales for the next fiscal year.
``We would like to keep new bond sales as minimum as possible,'' Shiokawa said at a regular press conference after the Cabinet met in Tokyo.
Japan plans to sell 36.4 trillion yen in new bonds for the fiscal year that ends in March 2004. For the next fiscal year, the government may need to sell about 40.4 trillion yen in new debt, according to Kazuhiko Sano, chief strategist at Nikko Citigroup Ltd., the third-highest-ranked bond analyst in Japan according to Nikkei Bonds and Financial Weekly.
10-Year Sale
Benchmark bonds also fell on prospects an auction of 10-year government securities next week will sap demand for the securities. The government will sell 1.9 trillion yen of 10-year bonds on Tuesday, the same size as the previous five auctions.
The sale may draw fewer bids than the previous auction because declines in bonds may prompt banks to shun new purchases before their half-year financial reporting deadline of Sept. 30.
Mizuho Financial Group Inc., Japan's biggest lender by assets, and six rival banking groups incurred 929.9 billion yen of losses on their bond holdings since June 11, Daiwa Securities SMBC Co. said in a report.
``Banks, one of the main buyers, will find it difficult to take on the risk of buying longer bonds as they are holding losses on their debt portfolios,'' said Eiji Dohke, chief strategist at UBS Securities Japan Ltd., the fifth-highest ranked bond analyst in Japan, according to Nikkei Bonds and Financial Weekly.
Japanese bonds plunged, causing the biggest rise in 10-year yields in four years, after a sale of 10-year bonds in July drew the least bids since a failed auction in September.
The July auction drew bids worth 1.68 times the amount of debt sold by competitive auction, half the ratio of 3.16 times in the previous month.
Last Updated: August 29, 2003 02:35
http://quote.bloomberg.com/apps/news?pid=10001094&sid=aUoLeLKOigzo&refer=rates
:sss
germanasti
29.08.2003, 09:02
Nix passiert beim Nikkei heute.
Montag 1000 P.-Kerze?
germanasti
29.08.2003, 09:03
Euro über 1,09 :kiss:
germanasti
29.08.2003, 09:04
"FT"/Siemens ICM: Weltweiter Handyabsatz 03 besser als erwartet
Frankfurt (vwd) - Die Mobilfunksparte von Siemens, Siemens ICM, erwartet für das laufende Jahr einen weltweiten Handyabsatz von 450 Mio Stück, ein Plus von zehn Prozent gegen das Vorjahr. Bislang war Siemens ICM von einem Plus von fünf Prozent und einem Absatz zwischen 420 Mio und 435 Mio Stück ausgegangen. Der August-Absatz von Siemens werde voraussichtlich den des Vorjahres um das Doppelte übertreffen, sagte Rudi Lamprecht, Interimsleiter von Siemens ICM, in einem Interview mit der Tageszeitung "Financial Times" (FT - Freitagausgabe).
Im Zeitraum Januar bis Anfang August hat Siemens Lamprecht zufolge einen höheren Absatz erzielt als im Gesamtjahr 2002 mit 33 Mio Mobiltelefonen. In den USA, wo Siemens erst seit Oktober 2002 vertreten, soll die Absatzmarke von zwei Mio Handys im September erreicht werden. Alles in allem sollen im laufenden Jahr rund 30 neue Handymodelle von Siemens auf den Markt kommen.
vwd/11/29.8.2003/mim/ip
:rolleyes:
germanasti
29.08.2003, 09:05
DAX eröffnet mit 1% im plus :kopf:
Allerdings nur maue Umsätze
@ Gold
Geldmengen steigen robust. US-Inflation im neutralen Bereich. Gold knapp unter dem 400er Wiederstand.
Auf was spekuliert Ihr denn :confused:
Original geschrieben von 4604
ob da ne zeitbombe tickt namens dollar
:rolleyes: :rolleyes:
frage ist wohl nicht ernst gemeint?!?! :hihi
da tickt ein "schwarzes loch"! :gusa
germanasti
29.08.2003, 09:09
London nur 0,5% im plus
Aussendiensttermin
bis später :)
Original geschrieben von Förster
@ Gold
Geldmengen steigen robust. US-Inflation im neutralen Bereich. Gold knapp unter dem 400er Wiederstand.
Auf was spekuliert Ihr denn :confused:
auf den sieg über die deflation! :rolleyes:
Original geschrieben von optim3
frage ist wohl nicht ernst gemeint?!?! :hihi
da tickt ein "schwarzes loch"! :gusa
um die japsen mach ich mir echt sorgen
die sind dermassen vollgestopft,vom regen(nikkei) in die traufe (doller) :rolleyes:
Original geschrieben von Förster
@ Gold
Geldmengen steigen robust. US-Inflation im neutralen Bereich. Gold knapp unter dem 400er Wiederstand.
Auf was spekuliert Ihr denn :confused:
http://www.goldseiten.de/ansichten/balzer-02.htm
Original geschrieben von 4604
um die japsen mach ich mir echt sorgen
die sind dermassen vollgestopft,vom regen(nikkei) in die traufe (doller) :rolleyes:
naja vll. finden se noch den notausgang
Gold hat wieder Zukunft, denn es ist das einzige "wirkliche Geld".
Toller Link, Optim3 :rofl
:gusa
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&ind0=VOLUME&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1
Gold auf 10 Jahre:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=38099902&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=2213&style=320&time=13&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7940&mocktick=1
:rolleyes:
Original geschrieben von Förster
Toller Link, Optim3 :rofl
was gibts da zu lachen?
Original geschrieben von 4604
naja vll. finden se noch den notausgang
zu spät..
optim3
Das sind momentan in der Spitze 0,7 Prozent Veränderung.
Ich spüre das Goldgribeln langsam auch :D
gibts überhaubt noch nennenswerte widerstände im hui :hihi
220 und dann :confused: :rolleyes: :eek: :hihi
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10y&type=line&ind0=&&lSyms=&1Colors=0x000000&sSym=HUI.X.IND
Original geschrieben von optim3
was gibts da zu lachen?
In dem Link fängt es mit "könnte" an, dann sind sich Experten "uneinig" und dann der elementare Schlusssatz.
:sss
Original geschrieben von Förster
In dem Link fängt es mit "könnte" an, dann sind sich Experten "uneinig" und dann der elementare Schlusssatz.
:sss
das gelaber und die "schlußsätze" lese ich nie.
mache mir aufgrund er infos meine eigenen gedanken.
moin alle :)
hallo waldmensch, was macht rotkäppchen :confused:
o3 ist etwas einseitig auf gold fixiert :rolleyes:
Original geschrieben von Kosto8
moin alle :) :
o3 ist etwas einseitig auf gold fixiert :rolleyes:
nö!
breit aufgestellt.
gold = werthaltige währung, also nix anderes als werthaltiges geld.
minen = zock auf das werthaltige geld mit hebel.
palladium = zock auf unterbewertung dieses rohsoffes.
öl = rohstoffzock
blütencash = wartet auf zockgelegenheiten.
Original geschrieben von Kosto8
o3
o.k.
hätte fast mein japan/china - invest vergessen . :rolleyes:
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=6m&ind0=VOLUME&&lSyms=HIK.FSE&lColors=0x000000&sSym=HIK.FSE
Optim3
Also doch die profane Geldvermehrung. Dann ist es ja gut.
Kosto8
Was mein Rotkäppchen macht, geht Sie garnichts an :mecker:
niemandweiss
29.08.2003, 09:58
Moin :)
was soll das denn jetzt werden ? :rolleyes:
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avg1=100&avg2=200&avg3=50&avgtype=simple&ind0=MACD&ind1=SRS&&lSyms=DUSDEUR.TGT&lColors=0x000000&sSym=DUSDEUR.TGT
chickenrun
29.08.2003, 10:01
Was mein Rotkäppchen macht, geht Sie garnichts an
Herr Foerster,
mit verlaub gesagt - in anbetracht meines zwanghaft rotierenden zwerchfells uriniere ich mir gerade in die Beinabdeckung....
:rofl :rofl :rofl
chickenrun
29.08.2003, 10:07
Original geschrieben von niemandweiss
Moin :)
was soll das denn jetzt werden ? :rolleyes:
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avg1=100&avg2=200&avg3=50&avgtype=simple&ind0=MACD&ind1=SRS&&lSyms=DUSDEUR.TGT&lColors=0x000000&sSym=DUSDEUR.TGT
Stellt den ersten erfolgreichen Testflug einer 2-Takt-Interkontinentalrakete aus Pjoengjang dar....
Guten Morgen!
DAX steigt dank guter Nachrichten wie unten:
Einzelhandel
Einzelhandel im heißen Juli schwächer
29. August 2003 Nach einem leichten Umsatzplus im Juni hat der deutsche Einzelhandel im Juli wie erwartet wieder weniger verkauft. Auch im Großhandel verlief die Entwicklung im Juli schlechter.
Im Vergleich zum Vormonat habe der Einzelhandel saisonbereinigt real 1,6 Prozent und in jeweiligen Preisen (nominal) 1,3 Prozent weniger umgesetzt, teilte das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Berechnungen am Freitag in Wiesbaden mit. Im Juni waren die realen Umsätze noch um 1,2 Prozent gestiegen.
moin
aus geldcrash gekaut
Kommentar: Diese sich häufenden großflächigen Stromausfälle sind eigenartig. Es scheint fast so, als wollte jemand testen, wie die Bevölkerung auf solche Krisen reagiert. Der kommende Wirtschaftscrash wird fast automatisch mit Versorgungskrisen einhergehen.
gruß trine
SOZIALSTAAT
Empörung über Surfkurse für Kriminelle
Von Martin Dommer
Ein neuer Fall von Sozial-Sponsoring erzürnt Bürger und Politiker: Das Land Nordrhein-Westfalen zahlt Straftätern Surf- und Skikurse. Die einzigartigen Ausflüge gelten als "pädagogische Maßnahme". In anderen Ländern herrscht Verwunderung über die Praxis in NRW.
Hamburg - Für den stellvertretenden FDP-Fraktionsvorsitzenden in Nordrhein Westfalen, Robert Orth, ist die derzeitige Regelung unhaltbar. "Ich sehe ja noch ein, dass Maßnahmen mit Gemeinschaftscharakter zur Resozialisierung sinnvoll sind, aber Straftätern aus Steuergeldern Freizeitspaß zu finanzieren, geht zu weit", sagte Orth gegenüber SPIEGEL ONLINE.
Aufmerken ließ den FDP-Fraktionsvize der Controlling-Bericht "Förderprogramm gemeinnützige Arbeit" des Düsseldorfer Landesjustizministeriums, in dem unter der Rubrik "pädagogische Maßnahmen" im Rahmen der Bewährungshilfe neben Forsteinsätzen auch Surfkurse, Segeltraining und Radtouren auftauchten. Freizeitspaß als Alternative zu einer Haftstrafe oder Bewährungsauflagen?
...
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,263351,00.html
Betrug
Mehr als 100.000 Scheinarbeitslose aufgeflogen
Es ist schwerer geworden, die Arbeitsämter zu betrügen. Bundesweit fahnden 3000 Mitarbeiter nach Leistungsmissbrauch.
Die deutschen Arbeitsämter kommen immer mehr Scheinarbeitslosen auf die Schliche. Als Folge strengerer Überprüfungen hätten Mitarbeiter in diesem Jahr deutlich mehr Fälle von so genanntem Leistungsmissbrauch aufgedeckt, berichtete eine Sprecherin der Bundesanstalt für Arbeit am Donnerstag. Dabei hätten die Betroffenen Arbeitslosengeld oder -hilfe kassiert, obwohl sie regulär beschäftigt waren.
Nach ihren Angaben haben im ersten Halbjahr 2003 mehr als 113.000 Männer und Frauen zu Unrecht Geldleistungen von den Arbeitsämtern bezogen. Im vergangenen Jahr seien es zu diesem Zeitpunkt knapp 84.000 gewesen. Für das Gesamtjahr 2003 erwartet die Bundesanstalt rund 225.000 Fälle von Leistungsmissbrauch. Im gesamten vergangenen Jahr seien es rund 185.161 gewesen.
„Wir prüfen zielgerichteter als früher“, begründete die Sprecherin die gestiegene Zahl der Fälle. Bundesweit sind rund 3000 Mitarbeiter mit so genannten Arbeitsmarktinspektionen erfasst.
(sueddeutsche.de/dpa)
germanasti
29.08.2003, 10:14
Euro :respekt
germanasti
29.08.2003, 10:14
Original geschrieben von germanasti
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4514&mocktick=1
DAX vorbörslich mit 30 P. im Plus :dumm
Wird das Gap geschlossen?
3540 P. zwar Ausbruch, doch bis 3560 P. kann erweiterung gehen.
Um 3500 P. herum darf Konsolidieren.
Unter 3485 P. Sell
upsala, noch nichtmal gap geschlossen. :rolleyes:
germanasti
29.08.2003, 10:18
Original geschrieben von germanasti
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&ind0=VOLUME&&lSyms=DUSDEUR.TGT&lColors=0x000000&sSym=DUSDEUR.TGT
Den will ich heute noch bei 1,1020-1,1040 sehen :mecker:
:mecker:
niemandweiss
29.08.2003, 10:25
gerade verkauft :rolleyes:
back to the roots, ansonsten halt pech :cool:
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5d&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avg1=100&avg2=200&avg3=50&avgtype=simple&ind0=MACD&ind1=SRS&&lSyms=DUSDEUR.TGT&lColors=0x000000&sSym=DUSDEUR.TGT
germanasti
29.08.2003, 10:26
29.08. 10:15
Siebel Systems ist nun fast schuldenfrei
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)
Siebel Systems (WKN: 901645, US: SEBL) gibt bekannt, dass der Aufsichtsrat einen Plan zur Frühzeitigen Tilgung einer Anleihenschuld verabschiedet habe. Der Plan sieht die frühzeitige Tilgung einer normalerweise erst am 30. September 2006 fälligen Anleihenschuld in Höhe von $300 Millionen vor. Diese vorzeitige Tilgung soll den Geschäftssoftwareanbieter jährliche Zinskosten in Höhe von $16.5 Millionen ersparen. Nach der Tilgung wird die Kreditlast Siebels auf $24 Millionen fallen.
Die Aktie schloss bei $10.17.
:rolleyes:
germanasti
29.08.2003, 10:26
Original geschrieben von niemandweiss
gerade verkauft :rolleyes:
back to the roots, ansonsten halt pech :cool:
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5d&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avg1=100&avg2=200&avg3=50&avgtype=simple&ind0=MACD&ind1=SRS&&lSyms=DUSDEUR.TGT&lColors=0x000000&sSym=DUSDEUR.TGT
Eigentlich kommt ja nun die Ausbruchszone mit BUY auf 1,0950 :rolleyes:
so rein charttechnisch betrachtet,
dürfte der euro weiter fallen
niemandweiss
29.08.2003, 10:30
gewinne sichern oder wellenreiten ist mir lieber langsam :cool:
der euro wird sich wohl eher esrt mal in richtung parität zum dollar entwickeln,
es gibt auch wenig fundamentale gründe, weshalb das nicht so sein soll
The dollar
Which way next?
Aug 28th 2003
From The Economist print edition
Ronald Grant
The dollar's recent rally is unlikely to last
AFTER travelling one way for most of the past 18 months, the dollar has changed direction. Since late May it has risen by 9% against the euro, brushing a four-month high of $1.08. A few economists are even musing that it might once again reach parity. So were all those predictions of a plunge in the dollar wrong?
The dollar's gyrations have largely been against the euro, while its trade-weighted value has moved by much less. Between early 2002 and this May, the dollar tumbled by 28% against the euro, but lost only 15% in trade-weighted terms. Likewise, since May its trade-weighted value has gained only 4%. Against the yen, it has been steady for most of this year, weakening a little in the past fortnight (see chart).
The main reason for the foreign-exchange markets' change of heart is a lot of data suggesting that America's economy is picking up steam. American GDP grew by an annualised 3.1% in the second quarter of this year, and most forecasters are betting on 3.5-4% in the second half. In contrast, the latest figures from the euro zone are dire. First estimates implied that GDP in the single-currency area was flat in the second quarter. Revisions seem sure to show a contraction: output fell in Germany, France, Italy and the Netherlands. Weaker growth means lower returns on investment, goes the argument, making euro assets less attractive to foreign investors.
The dollar has also been supported by movements in relative bond yields. In May American ten-year Treasury bonds yielded 0.3 percentage points less than their German equivalents. Now they pay a quarter-point more.
Ups and downs
If currencies are mainly being driven by relative growth rates, then why hasn't the dollar fallen by much more against the yen? After all, economists have lately been sounding much more optimistic about Japan's prospects. Earlier this month the forecasters polled monthly by The Economist were predicting, on average, growth of only 0.9% both this year and next, compared with 2.3% and 3.4% in America. Now most forecasters expect Japan's GDP to rise by more than 2% this year and at least 1.5% in 2004, while their forecasts for America are little changed.
Yet the yen has held fairly steady against the dollar—mainly because the Bank of Japan has bought almost $80 billion of dollar assets this year in a bid to hold down the yen and thus to support Japan's still fragile recovery. Japan is by far the world's largest holder of American Treasuries, with 12% of the total stock. Moreover, in contrast to previous episodes, the Bank of Japan has not sterilised its latest intervention by selling government securities to mop up the extra yen. Instead it has allowed them to flow through into the money supply.
Some currency forecasters, such as those at Citigroup, reckon that the dollar will stay broadly unchanged against the euro and the yen over the next 12 months. Others think that the dollar is due for another change of direction: economists at HSBC are still betting that the dollar will fall to $1.35 against the euro and to ¥105 by the end of 2004.
The main reason to believe that the dollar will soon resume its downward path is America's huge current-account deficit. A dollar rally driven by stronger American growth is not sustainable in the medium term. America's imports are currently 50% larger than its exports, so the current-account deficit will increase even if imports grow at the same pace as exports. But if, as widely expected, the United States continues to be the locomotive for the world economy over the coming years, then its imports are likely to grow faster than its exports. If the current-account deficit is to be reduced, then either America's growth must slow or the dollar must fall to improve American firms' competitiveness.
Using the Federal Reserve's latest economic forecasts, economists at HSBC estimate that next year America's domestic demand growth will outstrip that of other G7 economies by the widest margin since 1993. The current-account deficit could grow to $800 billion (on an annualised basis), or 7% of GDP, by the end of 2004.
There is a popular view that the current-account deficit does not really matter, but is merely a reflection of America's economic success. Faster growth delivers higher rates of return, which attract portfolio and direct investment from abroad. Thus private-capital inflows are seen as driving the current-account deficit, rather than the other way round.
It is true that in the late 1990s America attracted large capital inflows because of widespread optimism about future rates of return. The trouble is that private investors have lately been less eager to buy still more dollar assets. An analysis by UBS of private-sector institutional investors' dealings in American equities conducted through the bank shows that institutions have been large net sellers this year.
Instead, central banks, mainly in Asia, financed more than half of the current-account deficit in the second quarter of this year. They now hold a bigger proportion of the total stock of Treasuries than at any time in the past quarter-century. In other words, America's deficit is now being financed mainly by foreign governments, not private investors.
If foreign central banks were to lose their appetite for dollars, American bond yields would rise further and the greenback would fall. There has been much talk about Asian central banks diversifying their foreign-exchange reserves from dollars to euros. Also, European central banks have been reducing their reserves, which are mainly in dollars, because they no longer need to hold as much ammunition to defend their currencies.
On top of this, America's current-account deficit—by definition, the gap between domestic saving and investment—has been as much the product of record low saving as of investment opportunities. Stephen Roach, an economist at Morgan Stanley, reckons that American net national saving (ie, private saving net of capital depreciation plus government dis-saving, in the shape of the budget deficit) is likely to turn negative soon for the first time in peacetime history. That would imply that America was asking foreign investors not only to subsidise its investment, but also to foot the bill for its consumption.
It is true that economists have been sounding alarm bells about America's widening current-account deficit for many years, with little sign of their predictions being borne out. Even so, the longer America's current-account deficit continues to widen, the larger the risk of a later, deeper plunge in the dollar. The recent rally ought to be put into perspective. The last time the dollar fell substantially, in 1985 and 1986, there were three periods when the dollar briefly rallied by 8-10%, just as it has done in recent weeks. The dollar then continued to decline, falling by a total of 50% against the D-mark in just two years. Expect the slide to resume
germanasti
29.08.2003, 10:35
Original geschrieben von Kosto8
der euro wird sich wohl eher esrt mal in richtung parität zum dollar entwickeln,
es gibt auch wenig fundamentale gründe, weshalb das nicht so sein soll
:rofl:rofl:rofl
Für die, die kein Englisch können: die japanische Zentralbank hält 12 Prozent der US-Staatsschulden. Insgesamt halten ausländische Zentralbanken mehr als die Hälfte der US-Staatsschulden!
Herr Kosto,
es gibt natürlich fundamentale Gründe: nämlich das Handelsungleichgewicht! Und deshalb wird der Dollar fallen!
chickenrun
29.08.2003, 10:42
die japanische Zentralbank hält 12 Prozent der US-Staatsschulden. Insgesamt halten ausländische Zentralbanken mehr als die Hälfte der US-Staatsschulden!
Es geht noch besser.... China und Japan zusammen halten rund 43 % :eek: :D
Schau Dir die Japse an Germa: Foreign Debt Holders (http://www.house.gov/tanner/foreignholdings.htm)
Treasury Securities holders: Link (http://www.treas.gov/tic/mfh.txt)
germanasti
29.08.2003, 10:45
Baumärkte suchen noch bis zu 1600 Azubis
Köln (AFP)
Unmittelbar vor Beginn des neuen Ausbildungsjahrs haben die deutschen Baumärkte noch rund 1600 Lehrstellen zu vergeben. Gesucht würden vor allem angehende Einzelhandelskaufleute sowie Verkäufer und Verkäuferinnen, wie der Bundesverband Deutscher Heimwerker-, Bau- und Gartenfachmärkte (BHB) in Köln mitteilte. Jeder zehnte der Ausbildungsplätze in den mehr als 3000 Mitgliedsunternehmen sei noch nicht besetzt, hieß es weiter.
Interessenten könnten sich mit Hilfe einer Anschriften- und Telefonliste auf der Internetseite des Verbands unter www.bhb.org (http://www.bhb.org) nach offenen Stellen bei Baumärkten in ihrer Umgebung erkundigen.
--------
Da will keiner hin von unserer stinkfaulen Jugend :gomad :gomad :gomad
germanasti
29.08.2003, 10:46
Original geschrieben von chickenrun
Es geht noch besser.... China und Japan zusammen halten rund 43 % :eek: :D
Schau Dir die Japse an Germa: Foreign Debt Holders (http://www.house.gov/tanner/foreignholdings.htm)
Ist doch ok das die Japsen 12% der US-Staatsschulden haben. Dementsprechend viele Yens wurden ja auch gedruckt.
Kommt US-Staatsbankrott und Dollar-Tod, sind Japsen zwar ne Menge Geld los, doch gab es dies eh nie, da Yen-Druckerei.
Ein Geniestreich wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat ;)
Da bin ich nicht so sicher. meine Zahl besagt, dass die ZENTRALBANK soviel gekauft hat. Dies bedeutet eigentlich der STAAT. Soll heissen, ausländische STAATEN finanzieren den Amerikanern ihr Defizit.
Wieviel jetzt noch die Privatleute aus dem Ausland halten, weiss ich nicht. Wird aber nochmals eine hohe Zahl sein.
Auch Herr Duisenberg hat natürlich Dollars im Keller.
Original geschrieben von gigli
Herr Kosto,
es gibt natürlich fundamentale Gründe: nämlich das Handelsungleichgewicht! Und deshalb wird der Dollar fallen!
ja freunde
es gibt immer irgendwelche fundamentalen gründe, weshalb etwas steigen oder fallen kann,
ich betrachte die dinge immer im größeren zusammenhang und versuche mich nicht in einzelheiten zu verstricken
und da stelle ich halt fest, dass alle großen westlichen industrieländer große wirtschaftliche und strukturelle probleme haben,
es gibt also meiner meinung nach genau so viele gründe, die einen fallenden euro
gerechtfertigen würden, wie auch einen steigenden
germanasti
29.08.2003, 10:49
Durstige Deutsche bescherten Biergärten im Ausnahmesommer Rekorde
Umsatz der Freiluftgastronomie um 15 Prozent gestiegen.
Berlin (APA) - Der gesteigerte Bierdurst der Deutschen im Ausnahmesommer 2003 hat den Wirten mit Platzangebot unter freiem Himmel ein Rekordgeschäft beschert. Die deutsche Freiluft-Gastronomie erwirtschaftete in den drei Monaten von Mai bis Juli im Schnitt ein Umsatzplus von 15 Prozent, wie eine am Freitag veröffentlichte repräsentative Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA) ergab.
Jeder Zehnte der befragten Wirte berichtete demnach sogar von einer Verdoppelung seiner Umsätze im Vergleich zum Sommer 2002. Die Zahl der Gäste stieg demnach um durchschnittlich knapp 18 Prozent.
Auf Restaurantterrassen, in Biergärten und Straßencafés waren neben Bier und "Weinschorle" ("Gspritzter") demnach vor allem Mineralwasser und Apfelsaftschorle die Renner: Es seien überdurchschnittlich viele alkoholfreie Getränke bestellt worden. Nach DEHOGA-Angaben verfügen bundesweit rund 80.000 Gastronomen und Hoteliers über ein "Freiluft-Angebot".
Für sie bleibe aber vielerorts der Wermutstropfen, dass sie im Sommer bereits um 22.00 Uhr die Stühle hochstellen müssten, erklärte Verbandpräsident Ernst Fischer. Er forderte die Bundesregierung auf, die Sperrstunde deutschlandweit bis 24.00 Uhr zu verlängern.
http://news.tirol.com/wirtschaft/international/artikel_20030829_226692.html
-----------
Mein Geldbeutel merkts :cry
niemandweiss
29.08.2003, 10:49
allgemeine Euronachrichten (http://www.finanznachrichten.de/suche/suchergebnis.asp?words=euro&imageField.x=54&imageField.y=9)
Arbeitslosigkeit soll August-Rekord erreichen
29. Aug 08:33
Presseberichten zufolge hat die Zahl der Arbeitslosen im August bei 4,33 Millionen gelegen. Das wäre der höchste Stand im August seit 1997.
Im August waren mit 4,33 Millionen Menschen 20.000 weniger arbeitslos gemeldet als im Vormonat. Das berichteten «Welt» und «Bild»-Zeitung am Freitag unter Berufung auf erste Berechnungen der Bundesanstalt für Arbeit. Gegenüber dem Vorjahresmonat sei die Zahl der Jobsuchenden hingegen um 310.000 angestiegen. Damit hätte die Arbeitslosigkeit den höchsten Stand in einem August seit 1997 erreicht. Für den Rückgang auf Monatsbasis seien vor allem saisonale Gründe verantwortlich, berichtete die «Welt» weiter.
Mit dem Ifo-Institut und dem Kieler Institut für Weltwirtschaft hatten zuvor zwei Wirtschaftsforschungsinstitute zuvor einen Anstieg der Erwerbslosenzahl vorhergesagt. Sie gehen von 4,36 und 4,37 Millionen Menschen aus, die im August einen Job suchten. Die offiziellen Zahlen legt die Bundesanstalt für Arbeit (BA) am Donnerstag kommender Woche in Nürnberg vor. (nz)
chickenrun
29.08.2003, 10:52
Ein Geniestreich wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat
Nun ja, manch ein anderer wuerde eher eine unschoene Abhaengigkeit erkennen...Und dann noch die Rekordinterventionen am Devisenmarkt zum Wohle des Dollars im letzten Quartal....und immer schoen verdeckt... :rolleyes:
Bei den Chinesen wuerde ich Dir Recht geben - die kleinen hinterlistigen Schlitzies ;) :D
Original geschrieben von germanasti
Ist doch ok das die Japsen 12% der US-Staatsschulden haben. Dementsprechend viele Yens wurden ja auch gedruckt.
Kommt US-Staatsbankrott und Dollar-Tod, sind Japsen zwar ne Menge Geld los, doch gab es dies eh nie, da Yen-Druckerei.
Ein Geniestreich wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat ;)
Germa, ich verstehe deine Japan Euphorie nicht.
Wenn der Dollar stirbt, dann stirbt der Yen gleich mit.
Der Yen hat dann nicht einmal mehr eine Währungsreserve als Deckung,
d. h. die vielen gedruckten Yen stehen dann völlig nackt da.
germanasti
29.08.2003, 10:54
Euro schliesst gleich das grosse Gap. Solch ein grosses ist eh selten.
3500 Drehpunkt, 3485 P. sell. :rolleyes:
Original geschrieben von Kosto8
ja freunde
es gibt immer irgendwelche fundamentalen gründe, weshalb etwas steigen oder fallen kann,
ich betrachte die dinge immer im größeren zusammenhang und versuche mich nicht in einzelheiten zu verstricken
und da stelle ich halt fest, dass alle großen westlichen industrieländer große wirtschaftliche und strukturelle probleme haben,
es gibt also meiner meinung nach genau so viele gründe, die einen fallenden euro
gerechtfertigen würden, wie auch einen steigenden
Das stimmt insofern nicht, als Währungen natürlich primär mit der Handelsbilanz zu tun haben und nicht mit irgendwelchen sonstigen Wirtschaftsdaten. Amerika kann das Handelsbilanzdefizit NUR über einen fallenden Dollar ausgleichen und deshalb fällt er. So war das bisher immer und so wird es bleiben! Alle anderen ökonomischen Daten spielen auf lange Sicht dabei keine Rolle.
germanasti
29.08.2003, 10:55
Korte + Chicken:
Muss sich Japan absichern bzw. von irgendjemandem abhängig machen?
Das dortige Finanzsystem konsolidiert seit 13 Jahren & ist momentan das einzige, welches das viele Geld aus dem sterbenden Amerika aufnehmen kann. Insofern brauchen die Japsen nur zu warten.
chickenrun
29.08.2003, 10:58
1 )Muss sich Japan absichern
Sicher.... !
2) bzw. von irgendjemandem abhängig machen?
Braucht es nicht - ist es schon...
Original geschrieben von germanasti
Ist doch ok das die Japsen 12% der US-Staatsschulden haben. Dementsprechend viele Yens wurden ja auch gedruckt.
Kommt US-Staatsbankrott und Dollar-Tod, sind Japsen zwar ne Menge Geld los, doch gab es dies eh nie, da Yen-Druckerei.
Ein Geniestreich wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat ;)
Das ist natürlich Blödsinn. Wie immer. wenn es um die Japse geht, ist mein Guru blind! Der Geniestreich liegt natürlich bei den Amis. Denn die haben die Waren gekauft! Richtige Güter zum Anfassen und Essen und Autofahren und was weiss ich, also Hardware. Und die Japse haben am Ende wertloses Papier, nämlich Dollars im Schrank! Aber das kapiert mein Meister nicht!
börsencrash
29.08.2003, 11:00
Da will keiner hin von unserer stinkfaulen Jugend
Such dir doch erst mal selber wieder Arbeit statt Sozialhilfe zu schmarotzen :gomad :gomad :gomad :gomad
germanasti
29.08.2003, 11:01
chicken:
Die nächsten Jahre werden es beweisen (oder auch nicht).
Ich habe da meine Visionen & die erfüllen sich bislang wie am Schnürchen. Nur Zeitfaktor lässt sich nicht auf den Monat genau bestimmen.
Original geschrieben von germanasti
Korte + Chicken:
Muss sich Japan absichern bzw. von irgendjemandem abhängig machen?
Das dortige Finanzsystem konsolidiert seit 13 Jahren & ist momentan das einzige, welches das viele Geld aus dem sterbenden Amerika aufnehmen kann. Insofern brauchen die Japsen nur zu warten.
Bei einem Dollar Tod ist das viele Geld einfach leider nur weg.
Da gibt es dann nichts mehr um es nach Japan zu transferieren.
Dann gibt es nur noch ne Menge Blüten Yen.
mama mia
29.08.2003, 11:03
Guten Morgen alle :)
....weiss vielleicht jemand wie man von einem (irgendwann in der Zukunft) steigendem YUAN gegenüber US$ profitieren kann? Ob da etwas auf dem Markt ist? Ist ja nicht frei handelbar. :confused:
germanasti
29.08.2003, 11:03
08:08 Uhr
Lage in London nach Stromausfall wieder normal
London (dpa) - Nach dem massiven Stromausfall in London hat sich die Lage in der britischen Metropole wieder weitgehend normalisiert. Nach Auskunft der Londoner U-Bahn fahren die Züge wieder. Auch im Eisenbahn-Nahverkehr in die britische Hauptstadt dürfte es keine Verzögerungen geben, teilte die Bahngesellschaft mit. Bis zu 500 000 Menschen waren in der Rush-Hour vom Blackout überrascht worden. Die Stromunterbrechung konnte laut Versorgungsgesellschaft nach 34 Minuten behoben werden. Die Ursachen sind noch unklar.
--------
Gottes Fluch für den IRakkrieg? :rolleyes:
chickenrun
29.08.2003, 11:04
Such dir doch erst mal selber wieder Arbeit statt Sozialhilfe zu schmarotzen
Es geht doch nichts ueber konstruktive Kritik.... :rolleyes: und ab nu *ignore*
germanasti
29.08.2003, 11:04
Korte:
Weshalb muss eine Währung abgesichert sein?
Nur die Welt muss sie akzeptieren. :rolleyes:
Original geschrieben von germanasti
08:08 Uhr
Lage in London nach Stromausfall wieder normal
London (dpa) - Nach dem massiven Stromausfall in London hat sich die Lage in der britischen Metropole wieder weitgehend normalisiert. Nach Auskunft der Londoner U-Bahn fahren die Züge wieder. Auch im Eisenbahn-Nahverkehr in die britische Hauptstadt dürfte es keine Verzögerungen geben, teilte die Bahngesellschaft mit. Bis zu 500 000 Menschen waren in der Rush-Hour vom Blackout überrascht worden. Die Stromunterbrechung konnte laut Versorgungsgesellschaft nach 34 Minuten behoben werden. Die Ursachen sind noch unklar.
--------
Gottes Fluch für den IRakkrieg? :rolleyes:
die sieben Plagen der Neuzeit:
Bush - Greenspan - Dollar - Freddie Mac - Fanny Mae - Enron - Porsche Chayenne :rolleyes:
Original geschrieben von germanasti
Korte:
Weshalb muss eine Währung abgesichert sein?
Nur die Welt muss sie akzeptieren. :rolleyes:
ohne Absicherung gibt es kein Vertrauen in eine Währung.
ohne Vertrauen wird die Währung nicht akzeptiert.
ohne Akzeptanz ist eine Wärung nur bunt bedrucktes Papier.
chickenrun
29.08.2003, 11:10
Original geschrieben von Ibykus
die sieben Plagen der Neuzeit:
Bush - Greenspan - Dollar - Freddie Mac - Fanny Mae - Enron - Porsche Chayenne :rolleyes:
Sehr schoen...:respekt :rofl
und ich finde der Yen ist nicht einmal besonders bunt oder schön. :rolleyes:
http://www.japanforever.net/1000%20yen.jpg
germanasti
29.08.2003, 11:22
Mir egal wie der Yen ausschaut, Hauptsache die Nikkei- und Yen-Calls steigen. :hihi
germanasti
29.08.2003, 11:23
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=nasdaq&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=3291&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7990&mocktick=1
Ausbruch oder Doppeltop? Man kann es für heute würfeln.
Rein realistisch betrachtet sollte Greenspan den letzten Ferientag schon nochmal nutzen für gewaltige Interventionsschübe.
Arbeit ruft - bis heut abend :winke:
Wer ist da auf dem Yen drauf? Ist das germanasti, mein Guru?
Ja wo bleiben denn die täglichen IFX-Pushernews :confused:
Ich habe ein Recht auf diese Informationen :mecker:
germanasti
Möchten Sie etwa in einem Baumarkt arbeiten?
chickenrun
29.08.2003, 11:28
Original geschrieben von gigli
Wer ist da auf dem Yen drauf? Ist das germanasti, mein Guru?
Welchen der beiden Kraniche meinste denn jetzt - den Linken oder den Rechten ? Vorne das muss sein Ur-Grossvater sein ;) :D
Original geschrieben von Kosto8
der euro wird sich wohl eher esrt mal in richtung parität zum dollar entwickeln,
es gibt auch wenig fundamentale gründe, weshalb das nicht so sein soll
Was ist ein Dollar :confused:
germanasti
29.08.2003, 11:30
Förster:
Wo man seine Ausbildung macht ist doch gleich, bevor gar kein Arbeitsplatz :rolleyes:
nasdaq10.000
29.08.2003, 11:30
MOIN.
zitat:
--------------------------------------------------------------------------------
Da will keiner hin von unserer stinkfaulen Jugend
--------------------------------------------------------------------------------
ZITAT börsencrash
----------------------------------------------------------------
Such dir doch erst mal selber wieder Arbeit statt Sozialhilfe zu schmarotzen
----------------------------------------------------------------
Herr Germanasti ist das strebsamste
und fleissigste Mitglied des Unternehmens,
in dem er tätig ist.
Dieses Unternehmen wäre ohne seinen Rat,
ohne seine Hilfe, ohne seine Mitwirkung
rettungslos verloren.
Die Gesellschaft, die deutsche Wirtschaft,
ist Herrn Germanasti zu Dank verpflichtet.
germanasti
29.08.2003, 11:33
Dieses Unternehmen wäre ohne seinen Rat,
ohne seine Hilfe, ohne seine Mitwirkung
rettungslos verloren.
Du hast es erfasst, lieber Nasdaq10.000 :kiss:
Wo man seine Ausbildung macht ist doch gleich
:kopf:
Original geschrieben von nasdaq10.000
Die Gesellschaft, die deutsche Wirtschaft,
ist Herrn Germanasti zu Dank verpflichtet.
Nicht gleich übertreiben ;)
nasdaq10.000
29.08.2003, 11:38
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=10d&ind0=VOLUME&&lSyms=IFX.ETR&lColors=0x000000&sSym=IFX.ETR
Die durchschnittlichen Produktionskosten für DRAM-Speicherchips
im laufenden Quartal bis auf 4,50 USD sinken können (persönliche Mitteilung von Infineon Investor Relations an den Autor).
Die HypoVereinsbank sieht den durchschnittlichen Verkaufspreis für DRAM
im laufenden Quartal bei 5,20 USD.
Dies bedeutet, dass IFX am break-even-point steht -
möglicherweise sogar die Gewinnzone früher als erwartet erreichen wird.
--------------------------------------------------------------------------------------------
ZITATE:
Sehr geehrter Herr XXX,
(...)
Die sog. "Fully Loaded Costs" *) für die gängige Speicherdichte von
Bausteinen, die derzeit auf Speichermodulen verwendet werden (256 Mbit)
lagen im dritten Geschäftsquartal 2003 (1.4.03 bis 30.6.03) bei USD 4,90.
Für das laufende vierte Geschäftsquartal (1.7.03 bis 30.9.03) sehen wir
Potenzial, die Kosten auf USD 4,50 senken zu können.
*) Kosten, die im wesentlichen Umsatzkosten, Forschungs- und
Entwicklungskosten sowie Vertriebs- und allgemeine
Verwaltungskosten beinhalten
Für weitere Fragen stehen wir gern zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen,
XXX
Infineon Investor Relations
---------------------------------------------
Infineon: Outperform - Fair Value 20 EURO, 26.08.2003
Die Analysten der HypoVereinsbank bewerten in ihrer Analyse vom 26. August die Aktien von Infineon unverändert mit “Outperform“.
In Folge der positiven Nachrichten aus dem PC-Umfeld erhöhen die Analysten ihre Schätzungen und das Kursziel für die Infineon-Aktie. Die Analysten erhöhen ihre Schätzung für den durschnittlichen Verkaufspreis für DRAM für das laufende vierte Quartal von 5,00 auf 5,20 Dollar.
http://www.finanzen.net/analysen/analysen_detail.asp?AnalyseNr=85533
Holodeck
29.08.2003, 11:39
Original geschrieben von chickenrun
Treasury Securities holders: Link (http://www.treas.gov/tic/mfh.txt) Guten Morgen :)
Chicken ... danke, schäme mich, war noch nie auf der Site :rolleyes:
@ all:
Hier (http://www.publicdebt.treas.gov/opd/opds062003.htm) steht:
TABLE I -- SUMMARY OF TREASURY SECURITIES OUTSTANDING,
JUNE 30, 2003
(Millions of dollars)
Total Public Debt Outstanding 6,670,121
Und Hier (http://www.treas.gov/tic/mfh.txt) steht:
MAJOR FOREIGN HOLDERS OF TREASURY SECURITIES
(in billions of dollars)
GRAND TOTAL (Juni) 1347.2 (= 1'347'200 M)
Rechne ich richtig? Wenn ca. 20 % aller überhaupt ausstehenden Treasuries von Ausländern gehalten werden und 33 % aller ausländischen von Japanern (gleiche Tabelle oben), dann haben die Japsen ca. 6.7 % aller überhaupt ausstehenden Treasuries ...
Ist das viel oder wenig :confused:
nasdaq10.000
29.08.2003, 11:42
Immer wieder gut:
--------------------------------------------------------------------------
ZITAT
Sehr geehrter Herr xxx,
vielen Dank für Ihr Interesse an Infineon Technologies.
Ein Regelung, wie in Ihrer E-mail erwähnt, ist den uns beratenden
US-Anwälten nicht bekannt.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Infineon Investor Relations Team
:hihi :hihi
germanasti
29.08.2003, 11:42
DAX beginnt nun mit dem gap schluss
germanasti
29.08.2003, 11:46
3500 P. durch :p
Nun kommt es auf 3485 P. an
nasdaq10.000
29.08.2003, 11:46
USA hängen Europa dramatisch ab
Amerika zieht der EU wirtschaftlich weiter davon.
Heimische Experten sehen aber keinen Grund, das US-System zu kopieren.
Alpbach (and). Die Wirtschaftsleistung der Amerikaner (Bruttoinlandsprodukt pro Kopf) liegt nach jüngsten Berechnungen des Wirtschaftsforschungsinstituts um satte 40 Prozent über der der EU-Bürger.
Der Abstand vergrößert sich trotz aller von der EU proklamierten Aufholjagden noch.
Und in allen Hochtechnologiesektoren - mit Ausnahme der Mobiltelefonie - haben die Amerikaner die Nase vorn.
Wenn sich die Wirtschaftsgespräche des Europäischen Forum Alpbach den ökonomischen Gegensätzen zwischen Europa und den USA widmen, so wie am Donnerstag, dann werden die Samthandschuhe trotz dieser ernüchternden Fakten freilich schnell abgelegt.
Die nackten Zahlen sagen nein. Die USA liegen beim Pro-Kopf-Einkommen (Wirtschaftsleistung pro Kopf), dem gängigsten Kriterium für die Erhebung des Wohlstandes, um stattliche 40 Prozent vor Europa, wie Karl Aiginger, Ökonom am Wirtschaftsforschungsinstitut dokumentierte. Dieser Abstand ist seit Jahrzehnten nahezu unverändert. Begründet wird die Differenz vor allem mit der höheren Beschäftigung in Amerika, die dort 80 Prozent ausmacht (in Europa sind es 67 Prozent).
Aiginger wies auch darauf hin, dass von einem Aufholprozess des alten Kontinents weit und breit nichts zu sehen sei. Im Gegenteil: Bei der Produktivität haben die USA ihren ohnehin schon deutlichen Vorsprung in den letzten sieben Jahren noch einmal um die Hälfte vergrößert.
(...)
Was vielleicht noch wichtiger ist: Von Aiginger zusammengestellte Zukunftsindikatoren lassen darauf schließen, dass Europa weiter ökonomisch zurückfallen könnte. Von 16 für die wirtschaftliche Entwicklung relevanten Faktoren wie Bildung, Forschung oder Handy- und Internet-Dichte haben die USA bei 14 die Nase vorn. Allerdings sind laut dem Wifo-Forscher die Absturz-Risken für die amerikanische Volkswirtschaft ebenfalls beträchtlich: Armut, ungleiche Einkommensverteilung, Analphabetismus, Obdachlosigkeit und Kriminalität bilden ein nicht zu unterschätzendes Drohpotenzial für die Prosperität. Auch aus dem Vorsprung im Umweltschutz könne Europa mittelfristig Kapital schlagen.
Viele Experten sehen in der besseren Anpassungsfähigkeit der USA eine wichtige Ursache für die bessere Performance. Veränderungen gingen rasch von statten, weil man bereits sei, Firmen "umzubringen", wie der New Yorker Büroleiter des "Economist", Thomas Easton, darlegte. (...)
29.08.2003 Quelle: Print-Presse
http://www.diepresse.at/default.asp?channel=e&ressort=ei&id=373739
[QUOTE]
germanasti
29.08.2003, 11:47
FBI arrest in 'Blaster' virus expected
18-year-old was put under surveillance
By Emily Church, CBS.MarketWatch.com
Last Update: 5:36 AM ET Aug. 29, 2003
LONDON (CBS.MW) -The FBI is expected Friday to arrest an 18-year-old suspect in the "Blaster" virus attacks on the Internet this month, the Seattle Times is reporting, citing two U.S. Justice Department sources.
The report said that the man has been questioned by federal agents and put under surveillance. He is expected to be in custody by 1:30 p.m. Eastern Friday, when the U.S. Attorney's Office in Seattle is scheduled to hold a news conference, the Wall Street Journal reported.
The Times said that the teenager is not regarded as the creator of the original virus, but that he is allegedly responsible for changing the virus into a more sinister version known. The variant appeared two days after the original worm.
The virus targeted a flaw in Microsoft's (MSFT: news, chart, profile) Windows XP and 2000 operating systems. An estimated 400,000 computers worldwide were infected.
Emily Church is London bureau chief of CBS.MarketWatch.com.
http://cbs.marketwatch.com/news/story.asp?guid=%7BCFDA0C5C%2DF57F%2D4C79%2D9FB2%2DD140E4747AEB%7D&siteid=mktw
:rolleyes:
germanasti
29.08.2003, 11:50
Goldman Sachs senkt Gewinnprognosen für Münchener Rück
Einstufung: Bestätigt "Hold/In-line"
Schätzung Gew/Aktie: 2003: Gesenkt auf 1,40 (5,90) EUR
Goldman Sachs senkt die Gewinnprognosen von Münchener Rück für 2003 bis 2005 nach Vorlage der Halbjahreszahlen am vortag. Die Analysten die Ergebniserwartungen für 2004 und 2005 um sechs bzw zehn Prozent. Das Rating bleibt unverändert. vwd/DJ/29.8.2003/ps/ml/ros
------
Jetzt kommen alle Ami-Basher gleichzeitig raus :mad:
germanasti
29.08.2003, 11:52
Eichel meldet 3,8 Prozent Defizit für Deutschland 2003 nach Brüssel
BERLIN (dpa-AFX) - Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) rechnet in diesem Jahr mit einem Defizit von 3,8 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Diese Prognose habe Eichel nach Brüssel gemeldet, hießes am Freitag in Berlin. Damit würde Deutschland erneut die 3,0 Prozent Defizit-Obergrenze der EUüberschreiten./rm/DP/jha/
© dpa - Meldung vom 29.08.2003 11:26 Uhr
--------
Letztes Jahr im Herbst hat er noch beteuert das 3% unter allen Umständen halten werden. Nunja...
Amerika hat allerdings rund 10%. Insofern egal.
germanasti
29.08.2003, 11:54
29.08. 11:31
TecDAX: EPCOS - Kursrakete
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)
EPCOS - Intradaykurs: 15,25€ (+8,1%)
Kurzcheck im Tageschart:
Epcos zieht heute stark an und ist die Zugmaschine für den TecDAX. Im heutigen Tageshoch erreicht die Aktie das letzte kleine Zwischenhoch bei 15,39€. Steigt der Kurs darüber an ergibt sich ein neues Kaufsignal mit Ziel 17,70-18,48€. Dort verläuft eine harte mittelfristige Widerstandszone.
Als Unterstützung dient die Horizontalunterstützung bei 13,83€.
-------
Dorthin gehört Infineon auch! :mad:
Konjunkturtheoretiker
:rolleyes:
germanasti
29.08.2003, 11:56
Original geschrieben von germanasti
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4514&mocktick=1
DAX vorbörslich mit 30 P. im Plus :dumm
Wird das Gap geschlossen?
3540 P. zwar Ausbruch, doch bis 3560 P. kann erweiterung gehen.
Um 3500 P. herum darf Konsolidieren.
Unter 3485 P. Sell
Bis 3485 P. ist es nur ein bullischer rechter Henkel. :rolleyes:
germanasti
29.08.2003, 11:58
Deutschland-Trend - Freitag, 29.08.2003
Der September beginnt kühl
Zweite Wochenhälfte freundlicher
Bis Mitte nächster Woche fließt zwischen einem Hoch über dem Atlantik und einem Tief über Osteuropa kühle und wolkenreiche Luft aus Nordwesten nach Deutschland ein. Sie dringt weit nach Süden bis nach Norditalien vor. Somit endet das bisher heiße Sommerwetter auch in den Alpen und die Nullgradgrenze sinkt dort auf rund 2500 Meter, im Norden teilweise sogar noch tiefer. In mittleren und höheren Gebirgslagen rieseln erste Flocken. In Deutschland bleiben die Temperaturen meist unter 20 Grad. Neben einigen Aufheiterungen gibt es einzelne Schauer, aber keinen flächendeckenden Regen.
In der zweiten Wochenhälfte steigen die Chancen auf trockenes und wieder wärmeres Wetter, weil das Hoch vom Atlantik her näher zu rücken scheint. Damit würde der kühlen Luft aus Norden der Weg abgeschnitten. Mit etwas Glück bekommen wir am ersten Septemberwochenende sogar einen Vorgeschmack auf den Altweibersommer. Da es bis dahin allerdings noch lange hin ist, sollte sich niemand zu früh freuen
http://www.wetteronline.de/feature/trend.htm
--------
Nächste Woche kommt der Sommer zurück. :respekt
de-dithmarscher
29.08.2003, 11:59
Letztes Jahr im Herbst hat er noch beteuert das 3% unter allen Umständen halten werden. Nunja...
er hat doch recht behalten, ist doch nicht gefallen :D
nur steigende kurse zählen :kopf:
moin :) :)
germanasti
29.08.2003, 11:59
So war das aber nicht gemeint, Robby :hihi
de-dithmarscher
29.08.2003, 12:04
Original geschrieben von germanasti
So war das aber nicht gemeint, Robby :hihi
als Bulle zählen nun mal nur steigende % :D
und die hat er ja :lach
Schönen guten morgen allerseits ;)
DAX :eek: schon fast im Minus.
Kein Aufschwung, wenn Germa ihn nicht will! :p
Marcus
chickenrun
29.08.2003, 12:08
@holodeck
Ich denke es zaehlen nur die marketable sec. - dann kaemen wir auch mit gigli's 12% recht gut hin !
Nette Informationsquelle is dat schon: Treas Dep (http://www.treas.gov/tic/)
Euro - mini fallendes Dreieck - gibt's gleich erstmal auffe Fress... nach unten und danach Mega-W fuer Germa !! ;)
Wer hat denn dem Yen gerade ne Rakete in Hintern gesteckt ?!?!?! :eek: :eek:
So ich mach nu Feierabend ! :D
Feierliches WE ! :)
germanasti
29.08.2003, 12:15
Yen :respekt
germanasti
29.08.2003, 12:16
http://anon.free.anonymizer.com/http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=JPY%3D&Titel=-+Japanese+Yen&Src=reu&Za=t&Ct=l&Lg=n&An=Vol&An2=none&AnOrg=Vol&Ad=&St=&Et=&Zs=1&Sc=a&avg1=&avg2=&drawFrame=lo&sCt=&Ct=l&sCt=l&Lg=n&An=Vol&An2=none&Zs=1&Sc=a&avg1=none&avg2=none&ChartHoehe=334&Ho=410&Br=746&Ts=17565365
Wahnsinn was da momentan an Geld nach Japan fliesst !!!
& nun bin ich gespannt ob der Euro nun gleich abwärts interveniert wird ohne Ende, schliesslich muss Allan an den Dollar-Index denken!
Original geschrieben von Förster
Was ist ein Dollar :confused:
Ein Dollar ist eine langfristige Call-Option auf Dein Vertrauen ins amerikanische Finanzsystem. ;)
Marcus
germanasti
29.08.2003, 12:17
Kaum geschrieben & schon ist der Euro im minus.
Allan, gläserner kannst Du Dich wirklich nicht mehr machen!
irgendwie drehen alle durch....
SPIEGEL ONLINE - 29. August 2003, 11:49
URL: http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,263430,00.html
Reisehinweis
Australien warnt vor Terrorgefahr in Deutschland
Erstmals hat die australische Regierung einen Reisehinweis für Deutschland veröffentlicht und ruft darin zur Vorsicht wegen der Gefahr terroristischer Anschläge auf. Gleiches gelte für Griechenland, wohin Tausende von Australier einen Olympia-Besuch im nächsten Jahr planen.
Sydney - Urlauber wurden aufgefordert, aufmerksam zu sein, größere Menschenansammlungen zu meiden und ihnen sollte die erhöhte Gefährdung durch den weltweiten Terrorismus bewusst sein. Der Hinweis gehe nicht auf eine spezielle Bedrohung zurück, betonte Außenminister Alexander Downer jedoch am Freitag.
Downers Sprecher Chris Kenny erklärte, Deutschland und Griechenland seien "zwei wichtige europäische Staaten, für die wir bislang noch keinen Reisehinweis hatten, so dass wir entschieden haben, sie mit aufzunehmen". Die Warnung vor Terroranschlägen sei standardmäßig in allen derartigen Empfehlungen enthalten.
Downer sagte in einem Rundfunkinterview, Ziel der Hinweise sei es nicht, Urlauber von Reisen nach Deutschland und Griechenland abzuschrecken. Im kommenden Jahr werden voraussichtlich mehrere tausend Australier zu den Olympischen Spielen nach Griechenland reisen.
Auch das Auswärtige Amt schließt in seinem weltweiten Hinweis auf terroristische Aktivitäten Australien ein. Terroranschläge, erklärt das AA, könnten sich auch gegen Ziele in den europäischen Staaten, Australien, Kanada, die USA oder gegen den internationalen Luftverkehr richten.
niemandweiss
29.08.2003, 12:19
geht los jetzt :rolleyes: :cool:
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avg1=100&avg2=200&avg3=50&avgtype=simple&ind0=MACD&ind1=SRS&&lSyms=EURUS.FX1&lColors=0x000000&sSym=EURUS.FX1
germanasti
29.08.2003, 12:27
Original geschrieben von germanasti
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&ind0=VOLUME&&lSyms=DUSDEUR.TGT&lColors=0x000000&sSym=DUSDEUR.TGT
Den will ich heute noch bei 1,1020-1,1040 sehen :mecker:
Letztes Mal Luftholen & dann up and away?
Im Frühjahr kam ständig der Yen dem Euro zum Dollar nicht nach. Nun ist es umgedreht. Alle Spieler und Soekulanten auf Japan-Seite.
Original geschrieben von nasdaq10.000
MOIN.
zitat:
--------------------------------------------------------------------------------
Da will keiner hin von unserer stinkfaulen Jugend
--------------------------------------------------------------------------------
ZITAT börsencrash
----------------------------------------------------------------
Such dir doch erst mal selber wieder Arbeit statt Sozialhilfe zu schmarotzen
----------------------------------------------------------------
Herr Germanasti ist das strebsamste
und fleissigste Mitglied des Unternehmens,
in dem er tätig ist.
Dieses Unternehmen wäre ohne seinen Rat,
ohne seine Hilfe, ohne seine Mitwirkung
rettungslos verloren.
Die Gesellschaft, die deutsche Wirtschaft,
ist Herrn Germanasti zu Dank verpflichtet.
Durch immer bessere statistische Methoden läßt sich inzwischen die Faulheit und der Intelligenzquotient der nichtsschaffenden antideutschen Jugend messen.
Als Einheit hat die besten Chancen:
1 [nasdaq00]
:hihi
germanasti
29.08.2003, 12:28
http://anon.free.anonymizer.com/http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=JPY%3D&Titel=-+Japanese+Yen&Src=reu&Za=t&Ct=k&sCt=k&Lg=j&An=Vol&An2=none&AnOrg=&St=&Et=&Zs=90&Sc=a&avg1=&avg2=&drawFrame=lo&Ho=335&Br=361&ChartHoehe=270&Ts=292719
Nun nur noch ein Punkt bis zur Katastrophe. :o
Vetinari
29.08.2003, 12:29
Morgen :)
Sir Bubblespan labbert am 16:00 ;)
U.S. Bond Yields Steady Before Greenspan
Friday August 29, 5:07 am ET
LONDON (Reuters) - Yields on U.S. Treasuries held higher in London on Friday with the market watching for Chicago manufacturing data and a speech by Federal Reserve Chairman Alan Greenspan. Greenspan is due to speak on "Monetary Policy and Uncertainty" in Jackson Hole, Wyoming at 10 a.m. EDT. :D
"The market will be watching to see if Greenspan makes some bond-friendly comments but the question will be if the market treats it credibly. As long as it sees recovery coming, it is unlikely to start reversing the sharp rise in yields," said John Davies, fixed income strategist at WestLB in London.
Treasury yields fell in New York on Thursday, despite data showing the U.S. economy grew at a slightly faster than expected 3.1 percent annual rate in the second quarter.
Analysts said funds had been rejigging their portfolios before the end of the month.
However, some yields rose in Asia and were higher across major maturities in London.
:gusa
Vetinari
29.08.2003, 12:32
Yen :hihi ... mal sehen ob der BoJ noch wach ist :D
DAX konnte spannende naechste woche ... uber 3540 mit diese dreiecke in stunde chart und wir sehen neue hochs :rolleyes:
Kauf panik bei die Gurken :D
:gusa
germanasti
29.08.2003, 12:35
Vetinari:
Siehste nun wie machtlos BOJ und FED bei Yen sind? ;)
KZ 105 und später 95 steht.
burn america :kiss:
Vetinari
29.08.2003, 12:36
Aber sie haben nichts in August gemacht ...
TOKYO, Aug 29 (Reuters) - Japan conducted no currency intervention in August to hold the yen down, perhaps because a bounce in Tokyo share prices made officials more relaxed about the economy, analysts said.
The Japanese authorities may also have held back because U.S. Treasury Secretary John Snow is visiting Tokyo from Sunday, analysts said. Washington has opposed heavy Japanese intervention to drive up the dollar and hold down the yen.
In July, Japan sold 2.0272 trillion yen in the market. :hihi
Aber nur weil Snow zum besuch ist :D
:gusa
germanasti
29.08.2003, 12:36
Der Dollar/Yen ist vorhin übrigens wegen technischem Sell so extrem abgeschmiert.
Deshalb obacht falls nur kurzes false break.
Ansonsten gilt nun: burn america!
:ente:
am monatsende ist alles vorbye?
veterani und schunkeln - irgendwas werden die dir doch in süddeutschland beigebracht haben an teutscher lebensweise...
quaaak
Holodeck
29.08.2003, 12:39
Original geschrieben von chickenrun
@holodeck
Ich denke es zaehlen nur die marketable sec. - dann kaemen wir auch mit gigli's 12% recht gut hin ! Danke!
Ja, es zählen wohl zur Hauptsache nur die marketables. Musste mich erst belesen, was non-marketable genau bedeutet :kopf: Illiquide, also nicht attraktiv für Ausländer, falls überhaupt erlaubt.
These securities are called non-marketable because they cannot be transferred to others, but instead must be redeemed by the federal government. Quelle (http://www.ameritrade.com/educationv2/fhtml/stocksfunds/mktablevsnon.fhtml)
Schönes Wochenende :)
Vetinari
29.08.2003, 12:40
Germa - klar wenn BoJ seine fingern weg lassen ... aber ich glaube sie kommen wieder ... und bald wenn es so steigt :D
Vor ein paar tagen haben sie ein warnung uber der Banana gemacht ... sie denken immer noch mit intervention ;)
Aber erst wenn Snow weg ist :hihi
:gusa
germanasti
29.08.2003, 12:41
Tag Trine :ente:
Nächste Woche kommen die Rentner und kaufen!
Vetinari:
Stell Dir vor Euro würde nun auch stark werden. Der arme Dollar...
Original geschrieben von mama mia
....weiss vielleicht jemand wie man von einem (irgendwann in der Zukunft) steigendem YUAN gegenüber US$ profitieren kann? Ob da etwas auf dem Markt ist? Ist ja nicht frei handelbar. :confused:
Interessante Frage. Schau'n wir mal.
Zunächst ein paar Facts: Der Yuan steht fix bei 8.28, Experten rechnen damit, dass er im Free-Float auf 5 steigen würde. Weiter: China hat einen Aussenhandelsüberschuss von 103 Mia$ mit den USA.
Ausserdem besitzen die Chinesen für etwa $300 Mia Treasuries. (Quelle unsicher! aber gehen wir für die Diskussion mal davon aus, dass das stimmt).
Auf den ersten Blick würden von einem Free-Float zunächst die US Industrie profitieren, die derzeit besonders stark von Billigware aus China konkurrenziert wird. Textilindustrie zum Beispiel.
Kostet ein Kleidungsstück in den USA derzeit 100 Yuan bzw. 12$, müsste dasselbe Kleidungsstück nach einem Free-Float und einem Kurs von 5 Yuan/Dollar $20 kosten, wenn der chinesische Produzent weiterhin 100 Yuan einnehmen will. Damit wird der Konkurrenzdruck aus dem Markt genommen und der amerikanische Textilhersteller kann wieder mithalten.
Auf den zweiten Blick ergeben sich aber ein paar Probleme:
Da China ein zentralistisch gesteuertes Land ist, würde ein Free-Float wohl sorgfältig geplant und wir können wohl getrost davon ausgehen, dass die Chinesen den Amis nichts schenken werden. Versetzen wir uns mal in die Lage des Chinesischen Zentralbank-Chefs, der vor folgende Situation gestellt ist:
China hat in den USA Assets von - sagen wir mal damit's einfacher zu rechnen geht - $360 Mia, was nach aktuellem Wechselkurs 3 Billionen Yuan entspricht. Würde nun der Yuan mit Float auf 5 ansteigen, hätten die $360 Mia nur noch einen Wert von 1.8 Billionen Yuan. China würde also 1.2 Billionen Yuan verlieren.
Was tun? Bevor nun der Yuan in den Free-Float übergehen kann, werden die Chinesen wohl alles daran setzen, diese $360 Mia aus den USA rauszuholen. Das ist bei dieser Geldmenge nicht einfach bzw. vielleicht sogar unmöglich. Denn erstens würde damit der US-Anleihenmarkt zusammenbrechen und zweitens ist das Problem noch nicht gelöst, wohin mit der Kohle.
Mit $360 Mia könnte man den gesamten Goldbestand der Erde (geschätzt $100 Mia) mehrmals aufkaufen. In Gold und Silber kann man deshalb nur einen Bruchteil der $360 Mia unterbringen. Was ist mit dem Rest? Japan? Europa? Die Währungen dieser Länder würden entsprechend ins unerträgliche steigen.
Die Lösung: Weiss nicht, ich sehe keine :confused:
Ich sehe unter dem Strich bei einem Freefloat des Yuan mehr Probleme auf uns zukommen als wenn alles beim alten bleibt.
Marcus
Vetinari
29.08.2003, 12:48
Germa - das ist der problem ... Banana ist nur stark weil der BoJ lasst der Yen nicht steigen :rolleyes:
Soll der Yen frei kommen , (T)Euro ist wenige volatil.
Soll der Yuan frei kommen , der Banana ist tot :hihi
Sie brauchen etwas als hedge gegen der Dollar ... bis jetzt war es immer der Banana weil es frei ist ... aber wenn die andere frei sind ??? ;)
Dollar macht ein schoen "top" im moment ... ausbruch oder blubb folgt ?
:gusa
Holodeck
29.08.2003, 12:48
Original geschrieben von mfabian
Ein Dollar ist eine langfristige Call-Option auf Dein Vertrauen ins amerikanische Finanzsystem. ;) :rofl
Zusatz:
What is the national debt?
The national debt or public debt is a direct liability of the United States Government. Payments of principal and interest on all public debt securities receive backing by the full faith and credit of the United States Government. :hihi By law, amounts for payment of interest on the public debt are available automatically without annual appropriation actions by the Congress. For these reasons, U.S. Government securities are considered the safest financial investment in the world. :hihi
http://www.treas.gov/education/faq/markets/national-debt.html#q1
paules rentner waren der größte rheinfall von schwerin
quaaak
germanasti
29.08.2003, 12:50
http://quotes.ino.com/chart/history.gif?s=NYBOT_DXY0&t=l&w=15&a=50&v=dmax
Ob der Dollar bald bereit ist für den nächsten craash?
germanasti
29.08.2003, 12:51
Vetinari:
Ich denke das der Dollar bald gegen alle Währungen kollabiert. Sowas wie ein nachhaltiger sell out.
germanasti
29.08.2003, 12:52
Gleich 13.00 Uhr.
Dann steht wohl die tägliche Mittagsattacke gegen den Euro an :(
germanasti
29.08.2003, 12:53
Dollar/Yen 116,35 :eek:
rentner waren das wohl nicht..........
SPIEGEL ONLINE - 29. August 2003, 12:42
URL: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,263437,00.html
Streit um Rürup-Report
Reformgegner randalierten in Regierungsberater-Büros
Gegner der geplanten Gesundheitsreform haben in Büros von Regierungsberater Karl Lauterbach randaliert. Täter sind angeblich Attac-Mitglieder. Die Anti-Globalisierungsgruppe wollte dies nicht bestätigen.
Köln/Berlin - Attac-Mitglieder hätten rote Farbbeutel in Büros des Instituts für Gesundheitsökonomie in Köln geworfen und Flugblätter verteilt, sagte Lauterbach. Bei der Aktion sei aber keiner seiner Mitarbeiter verletzt worden. Die in dem Institut von den Randalierern verteilten Flugblätter gegen die Gesundheitsreform und "gegen den Sozialabbau" sind unterschrieben mit "attac-Projektgruppe Agenda 2010". In Berlin haben Attac-Vertreter bereits gegen das rot-grüne Reformpaket mobil gemacht.
Diese Form der Debatte sei strikt abzulehnen, sagte Lauterbach nach der Farbbeutel-Aktion. Lauterbach ist Berater von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) und war Mitglied der Rürup-Kommission zur Reform der Sozialsysteme. Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) kritisierte die Aktion. Farbbeutel seien kein Mittel der politischen Auseinandersetzung, sagte ein Sprecher.
Beim Netzwerk Attac war zunächst keine Bestätigung der Aktion zu erhalten. Vertreter der Deutschland-Zentrale sowie der Kölner Regionalgruppe sagten, sie hätten keinerlei Kenntnisse von einer solchen Aktion. "Randalierereien sind total untypisch für Attac", sagte eine Sprecherin.
--------------------------------------------------------------------------------
heute trete ich aus spd aus - pasta
Holodeck
29.08.2003, 12:55
Original geschrieben von mfabian
Ausserdem besitzen die Chinesen für etwa $300 Mia Treasuries. (Quelle unsicher! aber gehen wir für die Diskussion mal davon aus, dass das stimmt). Aktuell 122.5 Mia gem. http://www.treas.gov/tic/mfh.txt (Mainland China, interssanter Begriff per se).
germanasti
29.08.2003, 12:57
116,30 :eek:
Eben habe ich geträumt der Euro würde gleich senkrecht auf 1,10 springen. :rolleyes:
und nicht in die cdu, fdp oder bei den grünen ein..........
germanasti
29.08.2003, 12:58
6:44am 08/29/03
U.S. stock funds had inflows of $1.5 bln: Trim Tabs By Tomi Kilgore
NEW YORK (CBS.MW) -- Funds investing primarily in U.S. stocks took in $1.5 billion in new money during the week ending Aug. 28, estimates Trim Tabs director of research Carl Wittnebert, after taking in $2.6 billion the week before. International stock funds had inflows of $100 million during the latest week, following a week of flat flows. Bond funds had inflows of $1.1 billion, versus outflows of $1.9 billion the week before.
:rolleyes:
Original geschrieben von Kosto8
der euro wird sich wohl eher esrt mal in richtung parität zum dollar entwickeln,
es gibt auch wenig fundamentale gründe, weshalb das nicht so sein soll
jupp!!!
und mindestens 4 gründe, die dafür sprechen. :gusa
Vetinari
29.08.2003, 12:59
$USD chart ... guck wie uberkauft der schrott ist kurzfristig ... letzte mal RSI so hoch war , war bei 120 :hihi
http://stockcharts.com/def/servlet/SC.web?c=$USD,uu[w,a]daclynay[de][pb50!c200!f][iUb14!Uh14,3]&pref=G
Korrektur kommt ... aber nur ein retrace oder Blubb :D
200 GD ausbruch als false break , oder nun unterstutzung ??
:gusa
Original geschrieben von Holodeck
Aktuell 122.5 Mia gem. http://www.treas.gov/tic/mfh.txt (Mainland China, interssanter Begriff per se).
Mainland China?
das ist dann wohl ohne Hong Kong und Taiwan?
was für ein shortdeckel im dax :rolleyes: :eek:
ob die,die rechnung ohne den wirt gemacht haben :hihi :hihi
mal schaun ob grüni alles wieder raussqueezet :hihi
sonst,wird immer flacher er trend :zz
germanasti
29.08.2003, 13:03
Jetzt ist die FED aber wach & kloppt ohne Ende in den Yen :ek
Vetinari
29.08.2003, 13:03
Ich habe gesehen (wiess nicht mehr wo :rolleyes: ) , China hat uber $450 Mrd in US treasuries und Japan ist zweite mit uber $150 Mrd :rolleyes:
Solange diese spiel intakt bleibt , haben die Amis kein probleme :hihi
:gusa
germanasti
29.08.2003, 13:04
Kosto:
Bei 1,17 hast Du noch gesagt er geht auf 1,30 - ohne Dir nun zu nahe treten zu wollen. :rolleyes:
germanasti
29.08.2003, 13:05
Euro :respekt
aus der frankfurter über den goldpreisanstieg:
das letztlich bemerkenswerte am jüngsten aufschwung des goldpreises ist die
tatsache, daß sich das edelmetall nun in allen bedeutenden währungen
verteuert hat. in verbindung mit dem umstand, daß die als exzessiv geltenden
kaufengagements der spekulativen fonds den aus rein technischer sicht vorge-
zeichneten rückschlag noch immer nicht ausgelöst haben, erklären manche
händler, die lage am kassamarkt lasse eine korrektur offenbar nicht zu. jeder
kleinere preisrückgang scheine auf rege :gusaPHYSISCHE :gusa kaufbereitschaft
zu stoßen.
über die gründe für diese konstellation kann nur gemutmaßt werden. so wird
von zunehmender investmentnachfrage ebenso gesprochen wie von massiven
schieflagen großer operateure am physischen markt.
hörst sich vielversprechend an :D
china tausch $ gegen gold? oder
nach meinem zock für großkapitalisten aus. ;)
besorge dir 30 mrd. $ stecke 3 mrd. davon in goldcalls mit nem hebel von 20,
danach langsam die restlichen 27 mrd. nach und nach in physisches gold stecken.
calls mit steigendem goldpreis nach und nach auflösen.
am ende hat man die kohle wieder und ne unmenge physisches gold als kleinen
gewinn. ;)
Währung laut US-Finanzminister Snow unterbewertet
Argwöhnische Blicke auf den Kurs des chinesischen Yuan
US-Finanzminister John Snow will bei seinem Anfang September anstehenden China-Besuch den Yuan-Kurs ansprechen. Die chinesische Währung ist nach US-Ansicht unterbewertet und verschafft so der Volksrepublik Exportvorteile.
Reuters PEKING. Aus Kreisen des chinesischen Finanzministeriums verlautete am Freitag in Peking, die Wechselkursfrage werde sicher Thema bei dem Treffen zwischen Snow und Notenbankchef Zhou Xiaochuan sein. Snow wird während seines Besuchs am 2. und 3. September auch mit Finanzminister Jin Renqing zusammenkommen.
China hat den Yuan fest an den Dollar angebunden. Ein Dollar entspricht derzeit 8,277 Yuan. Der internationale Finanzexperte und Berater der chinesischen Regierung, Cao Honghui, sagte am Freitag in Hongkong auf die Frage, ober der Yuan-Wechselkurs angemessen ist, der Yuan müsse stabil bleiben. „Wir glauben nicht, dass der gegenwärtige Wert des Yuan Chinas Wirtschaftsentwicklung beeinflusst. Wechselkurs-Stabilität hat höchste Priorität."
29.08.2003
snow soll erstmal üben mit stäbchen zu essen.....
Vetinari
29.08.2003, 13:12
Yup , Chinese Banken kaufen Gold ... das ist ein neue problem fur das Kartel :hihi
Mal sehen ob Buba Ernst so schnell verkafen wollten wenn die Chinese kaufen wie bloed :D
Erst mal sehen ob Ernst noch Gold hat :hihi
:gusa
niemandweiss
29.08.2003, 13:15
Kommentare
Die Rückkehr der Inflation
++ Galoppierende Rohstoffpreise ++
Von Dirk Harbecke
Mit Blick auf die vergangenen Wochen muss ich eingestehen, dass Alan Greenspan mit seinen übertriebenen Warnungen vor einer Deflation durchaus Wirkung erzielt hat. Die Börsianer denken nicht im Geringsten daran, sich dem eigentlichen, von der US-Notenbank mitverschuldeten Problem der kommenden Monate zu widmen: Der Rückkehr der Inflation!
....
http://www.instock.de/Kommentare/10133569.html
Original geschrieben von Vetinari
1)
Yup , Chinese Banken kaufen Gold ... das ist ein neue problem fur das Kartel :hihi
2)
Mal sehen ob Buba Ernst so schnell verkafen wollten wenn die Chinese kaufen wie bloed :D
3)
Erst mal sehen ob Ernst noch Gold hat :hihi
:gusa
1) jup, wieder ein neues problem und dies wird das entscheidende problem werden.
der todesstoß sozusagen. :gusa
2)
je schneller er das versucht, desto besser.
3)
hat er "wohl" nicht, deshalb meine meinung zu 2 . ;)
Holodeck
29.08.2003, 13:16
Original geschrieben von AHKorte
Mainland China?
das ist dann wohl ohne Hong Kong und Taiwan? Ist wohl so:
Hong Kong 51.8
Taiwan 35.0
Hallo,
wie kann ich denn einen ganzen Beitrag als Zitat hier reinbringen?
Original geschrieben von Vetinari
Ich habe gesehen (wiess nicht mehr wo :rolleyes: ) , China hat uber $450 Mrd in US treasuries und Japan ist zweite mit uber $150 Mrd :rolleyes:
Solange diese spiel intakt bleibt , haben die Amis kein probleme :hihi
:gusa
mit der verteilung stimmt etwas nicht.
habe vor ca. 3 wochen bei japan ca. 350 mrd. und bei china nur 150 mrd. gelesen.
germanasti
29.08.2003, 13:19
Original geschrieben von WM 90
Hallo,
wie kann ich denn einen ganzen Beitrag als Zitat hier reinbringen?
Oben am Beitrag rechts klicken
Original geschrieben von optim3
aus der frankfurter über den goldpreisanstieg:
das letztlich bemerkenswerte am jüngsten aufschwung des goldpreises ist die
tatsache, daß sich das edelmetall nun in allen bedeutenden währungen
verteuert hat. in verbindung mit dem umstand, daß die als exzessiv geltenden
kaufengagements der spekulativen fonds den aus rein technischer sicht vorge-
zeichneten rückschlag noch immer nicht ausgelöst haben, erklären manche
händler, die lage am kassamarkt lasse eine korrektur offenbar nicht zu. jeder
kleinere preisrückgang scheine auf rege :gusaPHYSISCHE :gusa kaufbereitschaft
zu stoßen.
über die gründe für diese konstellation kann nur gemutmaßt werden. so wird
von zunehmender investmentnachfrage ebenso gesprochen wie von massiven
schieflagen großer operateure am physischen markt.
hörst sich vielversprechend an :D
china tausch $ gegen gold? oder
nach meinem zock für großkapitalisten aus. ;)
besorge dir 30 mrd. $ stecke 3 mrd. davon in goldcalls mit nem hebel von 20,
danach langsam die restlichen 27 mrd. nach und nach in physisches gold stecken.
calls mit steigendem goldpreis nach und nach auflösen.
am ende hat man die kohle wieder und ne unmenge physisches gold als keinen
gewinn. ;)
=> Oder ne riesige Menge call-optionen weit aus dem Geld kaufen und dann auf physische Lieferung bestehen :D
Thx Germa
sox bereits wieder am kreuzwiderstand +-460 :eek: :eek:
falls er drüber kommt gibts m.e. nochmals ordentlich luft nach oben
:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
http://charts-r.quote.com:443/981122331023?User=demo&Pswd=demo&DataType=GIF&Symbol=SOX.X&Interval=W&Wd=400&Ht=400&Display=2&Study=&Param1=&Param2=&Param3=&FontSize=10&BgColor=0.255.0&TBgColor=0.255.0
Original geschrieben von WM 90
=> Oder ne riesige Menge call-optionen weit aus dem Geld kaufen und dann auf physische Lieferung bestehen :D
Thx Germa
so frunzt das aber nicht, o. daß andere die physische nachfrage anheizen. ;)
dafür wären die 27 mrd. da.
germanasti
29.08.2003, 13:31
29.08. 12:22
IWF: bullishe Haltung, doch keine Prognosensenkung
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die geplante Senkung der Weltwirtschaftsprognose nicht durchgeführt und fühlt sich von den jüngsten Wirtschaftsdaten weltweit bestärkt. So sieht der IWF nach wie vor ein Weltwirtschaftswachstum von 3.2% im laufenden Jahr (zuvor wurde gemeldet, dass die Prognose auf 3.1% gesenkt wurde). Die Prognose für die US-Wirtschaft wurde nach Veröffentlichung bullisher Wirtschaftsdaten für dieses Jahr von 2.2 auf 2.4 Prozent angehoben – im Jahr 2004 sieht man 4% Wachstum (das ist eine geringe Korrektur gegenüber April, als 4.1% prognostiziert wurden). Laut einer Kopie, die Reuters von dem aktuellen auf den 21. August datierten Wirtschaftsausblick des IWF zugespielt wurde, rechnet der IWF im Jahr 2004 mit einem Weltwirtschaftswachstum von 3.7% (im April wurden noch 3.6% erwartet).
----------
3,7% Weltwirtschaftswachstum? :rofl
Morgen kommt der Weihnachtsmann und verteilt eine neue Welt! :dumm
niemandweiss
29.08.2003, 13:32
schade ... up and down :rolleyes:
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=candle&bNews=1&asc=lin&dsc=abs&avg1=200&avg2=100&avg3=50&avgtype=simple&ind0=SRS&ind1=MACD&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1
auslöser war der ausbruch aus der wedge formation
ähnlicher verlauf auch beim hui und beim rut
http://charts-r.quote.com:443/981122331023?User=demo&Pswd=demo&DataType=GIF&Symbol=SOX.X&Interval=D&Wd=400&Ht=400&Display=2&Study=&Param1=&Param2=&Param3=&FontSize=10&BgColor=0.255.0&TBgColor=0.255.0
auf was wohl der nik wartet,der hat die tupfengleiche konstellation
m.e. nur noch ne frage von wenigen tagen :rolleyes:
Original geschrieben von WM 90
Hallo,
wie kann ich denn einen ganzen Beitrag als Zitat hier reinbringen?
Hierauf klicken: http://www.stock-channel.net/stock-board/images/quote.gif
Holodeck
29.08.2003, 13:34
Original geschrieben von Vetinari
Erst mal sehen ob Ernst noch Gold hat :hihi Bald hat niemand mehr was -- alles schon zu Schleuderpreisen verramscht :gomad :gomad :gomad
SNB dürfte etwa 8,8 t Gold veräußert haben
Zürich (vwd) - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) dürfte in ihrem bis zum 20. August reichenden Berichtszeitraum etwa 8,8 t Gold verkauft haben, wie der World Gold Council am Freitag vorrechnet. Damit beliefen sich die Goldverkäufe der SNB seit Mai 2000 auf etwa 856 t. Im Mai 2000 hatte die SNB ein Programm zur Veräusserung von 1.300 t Gold aus Reserven gestartet. Die Verkäufe finden im Rahmen einer Übereinkunft von 15 europäischen Notenbanken vom 26. September 1999 statt.
vwd/AWP/22.8.2003/hab
Original geschrieben von Holodeck
Bald hat niemand mehr was -- alles schon zu Schleuderpreisen verramscht :gomad :gomad :gomad
SNB dürfte etwa 8,8 t Gold veräußert haben
Zürich (vwd) - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) dürfte in ihrem bis zum 20. August reichenden Berichtszeitraum etwa 8,8 t Gold verkauft haben, wie der World Gold Council am Freitag vorrechnet. Damit beliefen sich die Goldverkäufe der SNB seit Mai 2000 auf etwa 856 t. Im Mai 2000 hatte die SNB ein Programm zur Veräusserung von 1.300 t Gold aus Reserven gestartet. Die Verkäufe finden im Rahmen einer Übereinkunft von 15 europäischen Notenbanken vom 26. September 1999 statt.
vwd/AWP/22.8.2003/hab
und wech damit!! :gusa
wer braucht schon gold, wenn er soo viele schulden hat?
können mit den erlösen durch ihre goldverkäufe gerne 1,35 % ihrer schulden abbauen, hilft sicherlich ungemein.:hihi
danach kanns endlich losgehen. :gusa
So werden Sie Reich!
Je älter und abgeklärter man wird, umso mehr weicht der Ärger einem grundsätzlichen Amüsement über das, was manche Menschen so alles treiben. Bis vor einiger Zeit habe ich mich noch sehr geärgert, wenn ich bei n-tv im Videotext die ganzen Schlagzeilen über die Hotlines der ganzen abgehalfterten Aktiengurus lese. Doch mittlerweile staune ich amüsiert, wie diese Legastheniker (nicht nur) des Börsenwesens es tatsächlich immer wieder schaffen, in ihre Vier-Worte-Schlagzeilen jeweils mindestens einen Fehler einzubauen. Wenn die Aktientipps auch so sind .... aber ich bin ganz sicher, dass diese noch viel, viel schlechter sind.
Markus Frick glänzte zur Mitte dieser Woche mit der informativen Schlagzeile "So werden Sie Reich!" – für 1,86 Euro die Minute. Ich frage mich natürlich, was hiermit gemeint ist? Der Begriff "reich" bezeichnet eine Eigenschaft und ist daher auch nach neuer Rechtschreibung klein zu schreiben. Großgeschrieben kann er nur bedeuten, dass der Anrufer hier entweder zu Jens Reich, zu Marcel Reich-Ranicki oder aber zum Deutschen Reich wird. (Nein, Österreicher kann er nicht werden, denn hier schreibt sich das "reich" ja ebenfalls klein, was auch irgendwie angemessen erscheint.) Doch was das nun mit der Börse zu tun haben soll, wissen sicherlich nicht einmal die Götter, die Jens Reich, Marcel Reich-Ranicki und das Deutsche Reich erschaffen haben. Außer der selbsternannte Gott Markus Frick vielleicht. Eine andere Variante wäre, dass hier jemandem schlicht der Hut hoch gegangen oder eben das Glied erigiert ist, weil "reich" sein eben so geil ist, dass man es einfach groß schreiben muss.
Ich kann diese Widersprüche keinesfalls auflösen und stelle daher fest, dass wir mit diesen Schlagzeilen anscheinend absichtlich oder unabsichtlich in die Irre geführt werden sollen. Ein Leser bestätigte mir das unlängst und schickte mir einen Bericht, was man auf diesen Hotlines zu erwarten hat. Das Ergebnis: Nichts! Nach 20 Minuten und 20 Sekunden, die dieser Leser diese Hotline abgehört hatte, kam der in der Schlagzeile versprochene Tipp gar nicht. Und der daraufhin angewählte Faxabruf wurde nach über 10 Minuten und 15 belanglosen Seiten ebenfalls abgebrochen.
Ich musste mit dem Leser natürlich schimpfen. Denn wer so eine Telefonsex-Hotline anruft – und nichts anderes als Telefonsex auf einer anderen Ebene ist das doch – kann eben auch nach 20 Minuten keine Befriedigungsgarantie erwarten. Und wer tatsächlich glaubt, dass es das nette Mädchen oder der nette junge Mann mit dem adrett gescheitelten Haar aus dem Werbefoto sind, die hier am anderen Ende der Leitung so lustvoll stöhnen, der ist wirklich selbst dran schuld. Der sollte sich vielleicht lieber beim Fleischer um die Ecke eine Roulade kaufen als sein Geld in Aktien zu investieren.
berndniquet@t-online.de
MorpheusII
29.08.2003, 13:49
Eigentlich ist dieses Forum ein Witz. :reiter:
Um es in einem Satz zu sagen:
Die ganze Welt wird untergehen, ausser Japan. :kopf:
Und Japan, mit ihren 150 Mio Einwohnern, wird dann die letzte Bastion der Marktwirtschaft sein, bevor dann die ganze Welt untergehen wird. :rofl:rofl
Na dann lasst uns doch auf die glückliche Zukunft anstossen, doch allen Unkenrufen zum trotz, wir sich die Erde auch noch 4 Mrd Jahren drehen, aber wahrscheinlich dann ohne Menscheit, Geld und Börsen. :Prost:
So gesehen sind die Weissagungen des Herrn germanisti wohl langfristig richtig. :rofl:rofl
Noch ein kleiner Tipp, vll sollte man das Forum in "Apokalypse wann?" umbenennen und es in die Rubrik Etherik stellen, würde der ganzen Sache etwas näher kommen. :farrer:
SAP - Tesco - Wettstreit um Stoxx 50 Aufnahme, lt. vwd.
SAP habe aber den Vorteil, daß in London schon am frühen Abend der Handel ende :rolleyes: .
Original geschrieben von MorpheusII
Eigentlich ist dieses Forum ein Witz. :reiter:
Die ganze Welt wird untergehen, ausser Japan. :kopf:
In dem Fall müsste man mal darüber diskutieren, wie "untergehen" zu verstehen ist: Auch das römische, persische, spanische und Britische Reich/Empire sind "untergegangen". Dennoch sind geografisch Italien, Iran, Spanien und Grossbritanien noch vorhanden.
GB bzw. das Britische Pfund hat nach dem Crash 1929 seine Vormachtstellung als Welt-Leitwährung an den Dollar abtreten müssen.
Die Diskussion hier geht im wesentlichen darum, welche Währung den Dollar ablösen wird und wann.
Marcus
Original geschrieben von MorpheusII :reiter:
Eigentlich ist dieses Forum ein Witz. :reiter:
richtig. :rofl:rofl
wenn du meinst. :rolleyes:
germanasti
29.08.2003, 13:57
Euro :D:D:D
Original geschrieben von germanasti
Kosto:
Bei 1,17 hast Du noch gesagt er geht auf 1,30 - ohne Dir nun zu nahe treten zu wollen. :rolleyes:
da musst du mich verwechseln
bei 1,19 habe ich gesagt richtung 1,10
nun sage ich 1,00
wissen tue ich das aber auch nicht, und spekulieren darauf schon gleich garnicht
Mercator
29.08.2003, 13:59
ENDLICH!!
Mir fällt ein Stein vom Herzen.
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&ind0=VOLUME&&lSyms=DUSDEUR.TGT&lColors=0x000000&sSym=DUSDEUR.TGT
germanasti
29.08.2003, 14:01
1,0950 die Marke zum Glück
Aber erst ab vca. 15.00 Uhr real
germanasti
29.08.2003, 14:05
DAX daylow :kiss:
Eurp nun mit gewaltiger Vola.
Holodeck
29.08.2003, 14:10
Original geschrieben von optim3
können mit den erlösen durch ihre goldverkäufe gerne 1,35 % ihrer schulden abbauen, hilft sicherlich ungemein.:hihi
Es kommt noch besser ... Parlamentsabgeordneter fragt Regierung.
Fragen Schlüer:
Sind Teile des Nationalbank-Goldbestandes im Ausland eingelagert? Wenn ja, in welchen Ländern ist Nationalbank-Gold in welchem Umfang eingelagert? Ist uneingeschränkt gewährleistet, dass die Nationalbank im Ausland gelagerte Goldreserven jederzeit in die Schweiz transferieren könnte?
Antwort des Bundesrates:
Ende 1997 war nicht ganz die Hälfte des Goldbestandes der Nationalbank im Ausland gelagert. :hihi :hihi :hihi
Frage Schlüer:
Warum soll die Nationalbank mithelfen, dass die Aufrechterhaltung von spekulativen Gold-Shortpositionen mitfinanziert wird, obwohl dies den Goldpreis drückt und sich somit gegen unsere Landesinteressen richtet?
Antwort des Bundesrates:
Im Rahmen der seit kurzem betriebenen Goldleihe stellt die Nationalbank anderen Marktteilnehmern einen kleinen Teil ihrer Goldreserven für eine befristete Zeitdauer zur Verfügung. :eek:
Erst stellen sie das Gold für Shorties zur Verfügung, und wenn's dann schön billig ist, verkaufen sie am Tief. :kopf: :kopf: :kopf:
Quelle (http://www.schweizerzeit.ch/0698/Haelfte-Gold.htm)
nasdaq10.000
29.08.2003, 14:11
Pleitegeier kreist über dem Land
Ein Fünftel mehr Unternehmen und Schuldner als im Vorjahr haben im letzten Jahr ihre Zahlungsunfähigkeit bekannt geben müssen. Für Mai 2003 meldeten die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Freitag 8275 Insolvenzen, davon 3363 von Unternehmen und 4912 von anderen Schuldnern. Damit lag die Gesamtzahl der Insolvenzen um 21,1 Prozent, die der Unternehmensinsolvenzen um 6,9 Prozent und die der Insolvenzen der übrigen Schuldner um 33,2 Prozent höher als im Mai 2002.
Insbesondere haben im Mai 2003 die Verbraucherinsolvenzen (plus 67,7 Prozent) und die Insolvenzen von früher selbstständigen Personen (plus 46,5 Prozent) kräftig zugenommen. Die Gesamthöhe aller offenen Forderungen wurde von den Gerichten in den ersten fünf Monaten 2003 auf 19,1 Milliarden Euro beziffert. Die Forderungssumme stieg um rund zehn Prozent gegenüber den entsprechenden Vorjahresmonaten an.
Von Januar bis Mai 2003 wurden bisher 41 412 Insolvenzen gezählt (plus 25,1 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum). Davon entfielen 16 720 auf Unternehmen (plus 8,5 Prozent), 12 967 auf Verbraucher (plus 70,3 Prozent), 9135 auf ehemals selbstständig Tätige (plus 69,9 Prozent), 1590 auf natürliche Personen als Gesellschafter (minus 57,1 Prozent) und 1000 auf Nachlassinsolvenzen (- 1,4 Prozent).
22.08.03, http://news.focus.msn.de/G/GN/gn.htm?snr=123575&streamsnr=8
germanasti
29.08.2003, 14:17
1,0944 :D
germanasti
29.08.2003, 14:23
29.08. 14:15
August: Entgegen der Tradition ?
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)
Die Geschichte scheint sich in diesem Jahr nicht zu wiederholen. Der August, der traditionell ein schwacher Börsenmonat ist, präsentiert sich positiv. Der Dow Jones stieg seit Ende Juli um 140 Punkte oder 1.5% und der S&P 500 Index um 12.53 Punkte oder 1.3%. In den letzten 15 Jahren war der Monat August für beide Indices der schwächste Börsenmonat. Der Dow verlor in den letzten 15 Jahren im August um durchschnittlich 1.6% - der S&P um 1.4%. Der Nasdaq Composite fiel im August in diesem Zeitraum um durchschnittlich 0.2%. Der Nasdaq stieg seit Ende Juli um 65.16 Punkte oder 3.8%, um am gestrigen Donnerstag auf einem 17-Monatshoch zu schließen. Der technische Analyst von Merrill Lynch, Steven Miley, bewertet die Entwicklungen an der Nasdaq am Donnerstag als „sehr positiv“. Der Schlüssel für einen starken Kursverlauf im September sei, dass der S&P 500 Index nun die Marke von 1,014 Punkten nachhaltig überschreite (Weitere Informationen).
--------
In 1987 war es auch so :rolleyes:
nasdaq10.000
29.08.2003, 14:24
Original geschrieben von MorpheusII
Eigentlich ist dieses Forum ein Witz. :reiter:
Um es in einem Satz zu sagen:
Die ganze Welt wird untergehen, ausser Japan. :kopf:
Und Japan, mit ihren 150 Mio Einwohnern, wird dann die letzte Bastion der Marktwirtschaft sein, bevor dann die ganze Welt untergehen wird. :rofl:rofl
:D
germanasti
29.08.2003, 14:26
Dollaer/Yen wieder am Tagestief.
Wenn da Allan die Kurve nicht kriegt. Ohoh, black friday?
Volumen wird dazu aber fehlen, ergo Gurkentag
@morpheus
Was ist eigentlich: "Etherik"??
:rofl
niemandweiss
29.08.2003, 14:28
auch nicht schlecht gerade :cool:
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=1d&ind0=VOLUME&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1
germanasti
29.08.2003, 14:31
Gold auf dem Weg ins Zielgebiet 385-390
de-dithmarscher
29.08.2003, 14:31
mahlzeit
Disco 72 auf 3 sat :cool:
:rolli :rolli
germanasti
29.08.2003, 14:33
29.08.2003
Nokia über 16 Euro kaufen
Chartanalyst/Optionsbrief
Die Experten von "Chartanalyst/Optionsbrief" empfehlen die Aktie von Nokia (ISIN FI0009000681/ WKN 870737) bei Kursen über 16 Euro zu kaufen.
Nokia sehe in Indien, China und Russland einen neuen möglichen Wachstumsmarkt. Dieser solle mit neuen Low Cost-Mobiltelefonen bedient werden, so die gestrige Ad hoc-Mitteilung des finnischen Konzerns. Werde man in diesen Ländern auch produzieren, habe die Idee das Zeug zum Selbstläufer.
Ferner prädestiniere sich Nokia auch aus charttechnischer Sicht für ein spekulatives Engagement im HighTech-Bereich. Erstens offenbare der Vergleich der Aktie mit TecDAX und Nasdaq 100 eine erstaunliche Outperformance von Nokia gegenüber diesen beiden Indizes - und eine nun mögliche Trendwende nach oben.
Und zweitens, könne Nokia das horizontale Widerstandslevel bei 16 Euro überwinden, bedeute dies für die Aktie vermutlich den Befreiungsschlag nach oben - wobei das dann maßgebliche letzte Zwischenhoch bei 20 Euro mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit lediglich als Zwischenstation auf dem weiteren Weg nach oben anzusehen sei. Die Experten seien der Ansicht, sollte den Börsen den Durchstart nach oben gelingen, dürfte Nokia möglicher weise davon überproportional stark profitieren.
Spekulativen Investoren empfehlen die Experten von "Chartanalyst/Optionsbrief" die Nokia-Aktie bei Kursen über 16 Euro zu kaufen.
http://www.aktiencheck.de/analysen/default_an.asp?sub=4&pagetype=5&AnalysenID=327579
:rolleyes:
germanasti
29.08.2003, 14:35
8:30am 08/29/03 U.S. JULY PERSONAL INCOME UP 0.2%; SPENDING UP 0.8%
non event
Spekulativen Investoren empfehlen die Experten von "Chartanalyst/Optionsbrief" die Nokia-Aktie bei Kursen über 16 Euro zu kaufen.
Wie ich solche Aussagen liebe :hihi
Unter 16 ist die Aktie wohl nur für konservative Anleger geeignet?? ;):D
Ich empfehle überigens allen DROOY bei Kursen über 5 € zu kaufen...
germanasti
29.08.2003, 14:37
Dollar/YEn nun noch 0,7 P. bis zur deadline. :rolleyes:
germanasti
29.08.2003, 14:37
8:31am 08/29/03 U.S. JULY PERSONAL SAVINGS RATE 3.8%, HIGHEST SINCE FEB
Die Amis sparen weiter.
Allerdings sind in diesen Zahlen keine Aktien- und Hypothekenkredite drin. :p
ein häuschen mit garten - träller oder ne eigentumswohnung zu horrorpreisen - und da sind die japanesen auch weltmeister.....
quaaak
Original geschrieben von germanasti
8:30am 08/29/03 U.S. JULY PERSONAL INCOME UP 0.2%; SPENDING UP 0.8%
non event
naja nonevent, weils immer schon so war...
Einkommen steigt um 0,2% Ausgaben um 0,8%
und ein Stück später sagen sie uns dann noch, dass die Amis sparen ;):D
verarschen kann ich mich selber :p
niemandweiss
29.08.2003, 14:44
Original geschrieben von germanasti
Gold auf dem Weg ins Zielgebiet 385-390
heute noch ? :rolleyes:
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=1d&ind0=VOLUME&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1
Das Eis wird dünn...irgendwas riecht hier verbrannt :rolleyes:
als ob Papier brennt....grünes ;)
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5y&ind0=VOLUME&&lSyms=JPYUS.FX1&lColors=0x000000&sSym=JPYUS.FX1
germanasti
29.08.2003, 14:48
Euro über 1,0950
YEEEEEEEEEEEEESSSSSSSSSSSSSSS !!!!!!!!!!!!!!!!!!! :D:D:D
germanasti
29.08.2003, 14:48
Dollar/Yen 116,10 :eek:
Die Japsen schlachten Amerika nun vollständig ab!
niemandweiss
29.08.2003, 14:49
:respekt
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=candle&bNews=1&asc=lin&dsc=abs&avg1=200&avg2=100&avg3=50&avgtype=simple&ind0=SRS&ind1=MACD&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1
:wirr:
naja nonevent, weils immer schon so war...
Einkommen steigt um 0,2% Ausgaben um 0,8%
und ein Stück später sagen sie uns dann noch, dass die Amis sparen
verarschen kann ich mich selber
Das wird schon stimmen, immerhin gab es ordentlich steuersenkungen und Barchecks an die haushalte. Dafür macht der Staat aber um so mehr Schulden.
germanasti
29.08.2003, 14:53
GoingPublic Kolumne 29.08.2003, 14:14
Die Mär von der neuen Liquidität - Woher kommt sie, wohin geht sie?
Es gibt Weisheiten, die klingen gut, scheinen Wichtiges schlüssig zu erklären und sind deshalb äußerst populär. Nur weisen sie manchmal leider einen kleinen Makel auf – sie sind schlichtweg falsch. So auch die Sache mit der frischen Liquidität in Aktienmärkten…
Seit es Aktienmärkte gibt, suchen Investoren nach Theorien, die in der Lage sind, schlüssige Erklärungen für das scheinbare Chaos zu finden. Warum steigen Kurse, und warum fallen sie, das sind die alles entscheidenden Fragen, auf die – wohlgemerkt – eine letzte Antwort noch immer aussteht. Und trotzdem bemühen sich kluge Köpfe nach wie vor.
Populär werden dabei allerdings meist nicht die komplexen und hoch wissenschaftlichen Begründungen, deren Wahrheitsgehalt oftmals kaum über dem Durchschnitt liegt, viel öfter sind es die nahe liegenden und quasi selbstverständlichen Erklärungen, die von der Masse der Investoren akzeptiert und praktiziert werden. Wie zum Beispiel, die Erklärung für steigende Kurse zum Jahresende. Die Begründung: „Window Dressing“. Fondsmanager wollen einen guten Eindruck machen, wenn die Bücher zum Jahresende geschlossen werden, und kaufen noch schnell die Aktien, deren Performance im Jahresverlauf beeindruckt hat. Klingt logisch, und höchstwahrscheinlich verhält es sich auch so.
Ganz anders dagegen die Theorie der zufließenden Liquidität. Die scheinbar schlüssige Erklärung: Aktienkurse steigen, weil Liquidität, also Anlegergelder, in den Aktiemarkt fließt, und mehr Geld zu steigenden Kursen führt. Selbst einige Branchenzugehörige sind diesem Irrglauben verfallen. So äußerte sich jüngst ein Marketingchef eines deutschen Online-Brokers, man könne nicht sagen „ob wirklich neues Geld in den Markt kommt oder Investoren ihre Portfolios nur umschichten“. Die Theorie hat also ihre Anhänger, denn sie klingt zweifelsohne logisch – trotzdem ist sie falsch.
Um das zu erkennen, ist es nötig, von Aktienbestand verändernden Kapitalmaßnahmen wie z.B. Neuemissionen zu abstrahieren. Dann nämlich ist der Aktienbestand im Aggregat fix, die Menge an verfügbaren Wertpapieren insgesamt also unveränderlich. Das hat zur Folge, daß jeder Kauf einer Aktie auf der anderen Seite immer auch ein Verkauf (Geld) darstellt. Genauso steht dem Verkauf der Aktie ein entsprechender Ankauf (wieder Geld) gegenüber, die sich in ihrer Größe entsprechen müssen. Die Konsequenz daraus ist klar: Treten neue Käufer für Aktien auf, müssen in gleicher Weise auch neue Verkäufer von Aktien auftreten, so daß es sich letztlich immer nur um eine Umschichtung von Aktien und Geld handelt, die zwar mit einem Preiseffekt verbunden sein kann, aber nicht mit einem Mengeneffekt in Form einer „Liquiditätszufuhr“ oder ähnlich Esoterischem.
So kann dem Marketingchef schnell auf die Sprünge geholfen werden: Es kommt sicherlich kein neues Geld in den Markt, nur die Namen der Aktienbesitzer ändern sich!
Die GoingPublic Kolumne erscheint zweimal wöchentlich in Zusammenarbeit mit dpa-AFX.
http://www.goingpublic.de/news/kolumne/detail.hbs?recnr=8628
:rolleyes:
Um das zu erkennen, ist es nötig, von Aktienbestand verändernden Kapitalmaßnahmen wie z.B. Neuemissionen zu abstrahieren. Dann nämlich ist der Aktienbestand im Aggregat fix, die Menge an verfügbaren Wertpapieren insgesamt also unveränderlich. Das hat zur Folge, daß jeder Kauf einer Aktie auf der anderen Seite immer auch ein Verkauf (Geld) darstellt. Genauso steht dem Verkauf der Aktie ein entsprechender Ankauf (wieder Geld) gegenüber, die sich in ihrer Größe entsprechen müssen. Die Konsequenz daraus ist klar: Treten neue Käufer für Aktien auf, müssen in gleicher Weise auch neue Verkäufer von Aktien auftreten, so daß es sich letztlich immer nur um eine Umschichtung von Aktien und Geld handelt, die zwar mit einem Preiseffekt verbunden sein kann, aber nicht mit einem Mengeneffekt in Form einer „Liquiditätszufuhr“ oder ähnlich Esoterischem.
So kann dem Marketingchef schnell auf die Sprünge geholfen werden: Es kommt sicherlich kein neues Geld in den Markt, nur die Namen der Aktienbesitzer ändern sich!
Das kann man gar nicht oft genug wiederholen, und dennoch ein immer wiederkeherendes Thema für unsere Börsenberichterstatter...
"Liquidität geht raus aus dem Rentenmarkt rein in die Aktienmärkte" :rofl
Naja es braucht halt auch Leute die den Stuss glauben, damit die cleveren was gewinnen können ;)
Mercator
29.08.2003, 15:01
Original geschrieben von schloss
naja nonevent, weils immer schon so war...
Einkommen steigt um 0,2% Ausgaben um 0,8%
und ein Stück später sagen sie uns dann noch, dass die Amis sparen ;):D
verarschen kann ich mich selber :p Das persönliche Einkommen stieg um 0,2 %. Das verfügbare aber um 1,5%.
Im Juli wurden rd. 100 Mrd. $ (annualisierter Wert, real 8 Mrd.$) weniger Steuern gezahlt (wg der Steuerschecks, die die Regierung verteilt hat). Die Zahlen passen also zusammen und zeigen, das die guten Eindelhandelszahlen rein schuldenfinanziert sind. Und selbst diese schuldenfinanzierten Steuergeschenke kommen nur noch teilweise in der Wirtschaft an.
stockjobber
29.08.2003, 15:03
Original geschrieben von germanasti
GoingPublic Kolumne 29.08.2003, 14:14
Die Mär von der neuen Liquidität - Woher kommt sie, wohin geht sie?
Es gibt Weisheiten, die klingen gut, scheinen Wichtiges schlüssig zu erklären und sind deshalb äußerst populär. Nur weisen sie manchmal leider einen kleinen Makel auf – sie sind schlichtweg falsch. So auch die Sache mit der frischen Liquidität in Aktienmärkten…
Seit es Aktienmärkte gibt, suchen Investoren nach Theorien, die in der Lage sind, schlüssige Erklärungen für das scheinbare Chaos zu finden. Warum steigen Kurse, und warum fallen sie, das sind die alles entscheidenden Fragen, auf die – wohlgemerkt – eine letzte Antwort noch immer aussteht. Und trotzdem bemühen sich kluge Köpfe nach wie vor.
Populär werden dabei allerdings meist nicht die komplexen und hoch wissenschaftlichen Begründungen, deren Wahrheitsgehalt oftmals kaum über dem Durchschnitt liegt, viel öfter sind es die nahe liegenden und quasi selbstverständlichen Erklärungen, die von der Masse der Investoren akzeptiert und praktiziert werden. Wie zum Beispiel, die Erklärung für steigende Kurse zum Jahresende. Die Begründung: „Window Dressing“. Fondsmanager wollen einen guten Eindruck machen, wenn die Bücher zum Jahresende geschlossen werden, und kaufen noch schnell die Aktien, deren Performance im Jahresverlauf beeindruckt hat. Klingt logisch, und höchstwahrscheinlich verhält es sich auch so.
Ganz anders dagegen die Theorie der zufließenden Liquidität. Die scheinbar schlüssige Erklärung: Aktienkurse steigen, weil Liquidität, also Anlegergelder, in den Aktiemarkt fließt, und mehr Geld zu steigenden Kursen führt. Selbst einige Branchenzugehörige sind diesem Irrglauben verfallen. So äußerte sich jüngst ein Marketingchef eines deutschen Online-Brokers, man könne nicht sagen „ob wirklich neues Geld in den Markt kommt oder Investoren ihre Portfolios nur umschichten“. Die Theorie hat also ihre Anhänger, denn sie klingt zweifelsohne logisch – trotzdem ist sie falsch.
Um das zu erkennen, ist es nötig, von Aktienbestand verändernden Kapitalmaßnahmen wie z.B. Neuemissionen zu abstrahieren. Dann nämlich ist der Aktienbestand im Aggregat fix, die Menge an verfügbaren Wertpapieren insgesamt also unveränderlich. Das hat zur Folge, daß jeder Kauf einer Aktie auf der anderen Seite immer auch ein Verkauf (Geld) darstellt. Genauso steht dem Verkauf der Aktie ein entsprechender Ankauf (wieder Geld) gegenüber, die sich in ihrer Größe entsprechen müssen. Die Konsequenz daraus ist klar: Treten neue Käufer für Aktien auf, müssen in gleicher Weise auch neue Verkäufer von Aktien auftreten, so daß es sich letztlich immer nur um eine Umschichtung von Aktien und Geld handelt, die zwar mit einem Preiseffekt verbunden sein kann, aber nicht mit einem Mengeneffekt in Form einer „Liquiditätszufuhr“ oder ähnlich Esoterischem.
So kann dem Marketingchef schnell auf die Sprünge geholfen werden: Es kommt sicherlich kein neues Geld in den Markt, nur die Namen der Aktienbesitzer ändern sich!
Die GoingPublic Kolumne erscheint zweimal wöchentlich in Zusammenarbeit mit dpa-AFX.
http://www.goingpublic.de/news/kolumne/detail.hbs?recnr=8628
:rolleyes:
Guten Nachmittag ;)
Die obige Abhandlung ist vollkommen richtig. Nur läßt sie einen Aspekt aus.
Wer der neuen Käufer ist bereit, immer höhere Preise (sprich mehr Geld und damit Steigerung der Gesamtwertgeldmenge !) zu bezahlen. Und im Moment deutet alles darauf, daß die Banken im Einvernehmen mit der FED immer mehr neu geborgtes Geld in den Aktienkauf stecken und damit die Kurse treiben, in der Hoffnung ein selbstlaufendes Perpetuum mobile erfunden zu haben. - d.h. ihre Schulden werden durch echte neue angelockte Käufer mehr als kompensiert.
Das neue Pyramidenspiel hat seit März neu begonnen :lach
@stockjobber
naja wir wissen ja wohl alle, wo Pyramidenspiele (Schneeballsysteme, Kettenbriefe usw.) hinführen...
aber es finden sich halt immer wieder genügend Dumme
germanasti
29.08.2003, 15:09
Gibt ein kleines gap down, nicht der Rede wert.
16.00 uhr wichtige daten
Euro :)
germanasti
29.08.2003, 15:13
Original geschrieben von germanasti
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&ind0=VOLUME&&lSyms=DUSDEUR.TGT&lColors=0x000000&sSym=DUSDEUR.TGT
Den will ich heute noch bei 1,1020-1,1040 sehen :mecker:
:respekt
16.00 Uhr muss bestätigt werden!
mama mia
29.08.2003, 15:36
Original geschrieben von mfabian
Die Lösung: Weiss nicht, ich sehe keine :confused:
Marcus
...wüsstest Du eine, hättest Du bestimmt einen Lehrstuhl an einer Uni :hihi
Aber danke für Deine Ausführungen - so wie es aussieht wird der YUAN sicher mal höher bewertet, ein geeignetes Instrument um dabei zu sein wäre nicht schlecht...
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