Matze
03.11.2000, 19:41
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Trebuchet MS, Verdana, Tahoma, Arial, Helvetica">Zitat:</font><HR>
Die halbjährliche Umfrage zur Nutzung der Online-Medien kommt in diesem Herbst zu einem auffälligen Ergebnis: Die Zahl der Internet-Nutzer ab 60 Jahren steigt schneller als in anderen Altersgruppen. Das Internet als junges Medium wird somit auch für ältere Bevölkerungsschichten immer interessanter (wir berichteten).
Die 6. Befragungswelle des GfK-Online-Monitors zeigt, daß die Nutzung des Internets weiter zugenommen hat. Im Vergleich zur 5. Erhebungswelle im Frühjahr 2000 haben die Altersgruppen ab vierzig Jahren nochmals zugelegt. So sind jetzt 19 Prozent der über Vierzigjährigen online, bei den über Fünfzigjährigen sind es 13 Prozent und bei den Senioren ab sechzig Jahren sind erstmals fünf Prozent online.
Deutlicher wird dieser Trend jedoch, wenn man die Nutzerzunahme im zeitlichen Vergleich mit der zurückliegenden Befragungswelle im Frühjahr 2000 nimmt: Die über Sechzigjährigen legen im Vergleich um 5,4 Prozent zu. Bei den Fünfzigjährigen beträgt die Zunahme 3,3 Prozent; bei den über Vierzigjährigen 3,7 Prozent. Die jüngeren Altersgruppen fallen dagegen ab. Zwar ist ihre Gesamtreichweite um so höher, je jünger die Altersgruppe ist, aber die Zunahme der Onlinenutzer in diesen Altersgruppen fällt geringer aus.
Korrespondierend zu diesen Ergebnissen hat die Zahl der Online-Neueinsteiger (von 40 auf 42 Prozent) insgesamt nochmals zugenommen, wobei der stärkste Zuwachs bei den Gelegenheitsnutzern zu sehen ist (wir berichteten). Auch verfügen immer mehr private Haushalte über einen Internet-Zugang. Entsprechend ist die private Nutzung in die Höhe geschnellt. Waren im Frühjahr diesen Jahres bereits 21 Prozent der Haushalte online, so sind es nun 28 Prozent mit 7,7 Millionen Anschlüssen.
Damit zeigt sich auch, daß beide Märkte - sowohl der berufliche als auch der private - für die weitere Entwicklung des Internets bedeutsam sind. Ob privat oder beruflich, die Nutzer interessieren sich inzwischen besonders stark für Wirtschaftsinformationen und für das Versenden von eMails.
Eine weitere Wachstumsgruppe stellen nach wie vor Frauen dar (wir berichteten). Ihr Anteil liegt jetzt bei 40 Prozent, Tendenz weiter steigend. "Das Internet wird zum Massenmedium. Und da sich auch die ältere Generation für die Internet-Nutzung begeistern kann, beginnt sich die Wissenskluft zwischen Jung und Alt, die sich anfangs durch Nutzung der digitalen Medien aufgetan hat, wieder zu schließen", resuemiert Dr. Lutz Goertz, zuständig für die Marktforschung beim dmmv, der die Studie mit in Auftrag gab.
Die Grundgesamtheit für die Untersuchung bilden 8.004 Personen zwischen 14 und 69 Jahren in Privathaushalten, die telefonisch befragt wurden.[/quote]
Ich denke, es wird Zeit für ein Pensionärs Portal! http://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gifhttp://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gif
Matze
Die halbjährliche Umfrage zur Nutzung der Online-Medien kommt in diesem Herbst zu einem auffälligen Ergebnis: Die Zahl der Internet-Nutzer ab 60 Jahren steigt schneller als in anderen Altersgruppen. Das Internet als junges Medium wird somit auch für ältere Bevölkerungsschichten immer interessanter (wir berichteten).
Die 6. Befragungswelle des GfK-Online-Monitors zeigt, daß die Nutzung des Internets weiter zugenommen hat. Im Vergleich zur 5. Erhebungswelle im Frühjahr 2000 haben die Altersgruppen ab vierzig Jahren nochmals zugelegt. So sind jetzt 19 Prozent der über Vierzigjährigen online, bei den über Fünfzigjährigen sind es 13 Prozent und bei den Senioren ab sechzig Jahren sind erstmals fünf Prozent online.
Deutlicher wird dieser Trend jedoch, wenn man die Nutzerzunahme im zeitlichen Vergleich mit der zurückliegenden Befragungswelle im Frühjahr 2000 nimmt: Die über Sechzigjährigen legen im Vergleich um 5,4 Prozent zu. Bei den Fünfzigjährigen beträgt die Zunahme 3,3 Prozent; bei den über Vierzigjährigen 3,7 Prozent. Die jüngeren Altersgruppen fallen dagegen ab. Zwar ist ihre Gesamtreichweite um so höher, je jünger die Altersgruppe ist, aber die Zunahme der Onlinenutzer in diesen Altersgruppen fällt geringer aus.
Korrespondierend zu diesen Ergebnissen hat die Zahl der Online-Neueinsteiger (von 40 auf 42 Prozent) insgesamt nochmals zugenommen, wobei der stärkste Zuwachs bei den Gelegenheitsnutzern zu sehen ist (wir berichteten). Auch verfügen immer mehr private Haushalte über einen Internet-Zugang. Entsprechend ist die private Nutzung in die Höhe geschnellt. Waren im Frühjahr diesen Jahres bereits 21 Prozent der Haushalte online, so sind es nun 28 Prozent mit 7,7 Millionen Anschlüssen.
Damit zeigt sich auch, daß beide Märkte - sowohl der berufliche als auch der private - für die weitere Entwicklung des Internets bedeutsam sind. Ob privat oder beruflich, die Nutzer interessieren sich inzwischen besonders stark für Wirtschaftsinformationen und für das Versenden von eMails.
Eine weitere Wachstumsgruppe stellen nach wie vor Frauen dar (wir berichteten). Ihr Anteil liegt jetzt bei 40 Prozent, Tendenz weiter steigend. "Das Internet wird zum Massenmedium. Und da sich auch die ältere Generation für die Internet-Nutzung begeistern kann, beginnt sich die Wissenskluft zwischen Jung und Alt, die sich anfangs durch Nutzung der digitalen Medien aufgetan hat, wieder zu schließen", resuemiert Dr. Lutz Goertz, zuständig für die Marktforschung beim dmmv, der die Studie mit in Auftrag gab.
Die Grundgesamtheit für die Untersuchung bilden 8.004 Personen zwischen 14 und 69 Jahren in Privathaushalten, die telefonisch befragt wurden.[/quote]
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