Tabea
21.12.2003, 09:57
Diese Umfrageergebnisse beziehen sich zwar auf Österreich, jedoch
könnte ich mir auch vorstellen dass sie allgemeingültig anzuwenden sind.
Weihnachten macht krank
Wien - Dass Weihnachten nicht gerade die besinnlichste Zeit des Jahres ist, bestätigt eine Umfrage unter der heimischen Bevölkerung. Bereits vor den Feiertagen würde die Hektik dominieren. Der Konsumgedanke habe die Oberhand gewonnen. Bei der Feier selbst werde gerne beim Essen über die Stränge geschlagen. Das sind nicht wirklich Faktoren, die für die Gesundheit förderlich sind.
Starke Widersprüche
Die Umfrage wurde vom Meinungsforschungsinstitut ISMA im Auftrag des Fonds Gesundes Österreich Anfang Dezember 2003 unter 500 Personen durchgeführt. "Die Umfragedaten zeigten starke Widersprüche. Fast alle Österreicher wünschen sich besinnliche Tage im Kreis ihrer Lieben, erleben aber oft Hektik und Konsumzwang. Wunsch und Wirklichkeit klaffen oft weit auseinander", fasste Dennis Beck, Geschäftsführer des Fonds Gesundes Österreich, die Ergebnisse zusammen.
Harmonie und Spiritualität
Die Österreicher wünschen sich in der Adventzeit Harmonie und Spiritualität: 94 Prozent hoffen auf mehr Stille und Besinnung, mehr als 90 Prozent möchten mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen. 73 Prozent würden gern den religiösen und traditionellen Charakter von Weihnachten stärker betonen.
Realität sieht anders aus
Die Realität ist jedoch ernüchternd: Während mehr als die Hälfte der Österreicher den Advent tatsächlich als "stillste Zeit" erlebt, lehnen 47 Prozent diese Charakterisierung völlig ab. Besonders die Pensionisten (74 Prozent) erfahren in dieser Zeit Besinnlichkeit, weit weniger die Berufstätigen (58 Prozent).
Weihnachten hätte "Sinn verloren"
Für drei Viertel der Befragten hat "Weihnachten seinen eigentlichen Sinn verloren", weil der Konsumgedanke die Oberhand gewonnen hat. Besonders starke Kritik bezüglich des Kaufrausches kam von den allein lebenden Menschen sowie Großstadtbewohnern. 36 Prozent der heimischen Bevölkerung sind überhaupt "froh, wenn Weihnachten wieder vorbei ist".
Saisonal bedingte Gewichtszunahme
Die Hälfte der Befragten gab zu, während der Weihnachtsfeiertage zu viel und ungesund zu essen, wobei Männer (53 Prozent) häufiger zu oft zugreifen. Gesundheitsbewusstsein ist eher bei der älteren Generation zu finden: 35 Prozent der jungen Befragten, aber nur 16 Prozent der über 70-Jährigen berichteten von saisonal bedingter Gewichtszunahme. Auch bei Spaziergängen und körperlicher Bewegung ist die Jugend zu Weihnachten faul: 27 Prozent der Befragten über 69 Jahre geben an, sehr viel für ihre Fitness zu tun, bei den Jungen sind es nur 14 Prozent. 18 Prozent der Befragten gaben zu, zu den Feiertagen zu viel Alkohol zu trinken.
Zeit der Einsamkeit
Weihnachten als Zeit der Einsamkeit, des Streits und der Traurigkeit nehmen 39 Prozent der Österreicher wahr. Jüngere Befragte im Alter bis zu 29 Jahren sehen diesen negativen Aspekt nur zu 28 Prozent, Pensionisten hingegen zu 41 Prozent. Für sieben Prozent der Österreicher ist die Weihnachtszeit Auslöser für depressive Verstimmungen, bei den allein Lebenden gilt das sogar für elf Prozent.
Nervende Verwandtenbesuche
91 Prozent der Befragten sind am Heiligen Abend mit ihrer Familie zusammen. Doch die familiäre Geselligkeit bringt nicht nur Freude, sondern birgt auch Konfliktstoff: Mehr als ein Viertel der Österreicher (27 Prozent) gibt zu, durch die üblichen Verwandtenbesuche an den Weihnachtsfeiertagen ordentlich genervt zu sein. Bei den Jüngeren fühlen sich sogar 41 Prozent davon belästigt. Jeder Fünfte (20 Prozent) würde am liebsten dem Weihnachtstrubel entgehen und weit weg in den Urlaub fahren. Ans Verreisen denken verstärkt junge Menschen - 37 Prozent sind den "Festtagsflüchtigen" zuzurechnen.
Quelle (http://www.kurier.at/chronik/477511.php)
Die nervenden Verwandtenbesuche hab ich schon vor vielen Jahren abgeschafft.
Also 1 erheblicher Stressfaktor weniger :ninja:
:farrer:
könnte ich mir auch vorstellen dass sie allgemeingültig anzuwenden sind.
Weihnachten macht krank
Wien - Dass Weihnachten nicht gerade die besinnlichste Zeit des Jahres ist, bestätigt eine Umfrage unter der heimischen Bevölkerung. Bereits vor den Feiertagen würde die Hektik dominieren. Der Konsumgedanke habe die Oberhand gewonnen. Bei der Feier selbst werde gerne beim Essen über die Stränge geschlagen. Das sind nicht wirklich Faktoren, die für die Gesundheit förderlich sind.
Starke Widersprüche
Die Umfrage wurde vom Meinungsforschungsinstitut ISMA im Auftrag des Fonds Gesundes Österreich Anfang Dezember 2003 unter 500 Personen durchgeführt. "Die Umfragedaten zeigten starke Widersprüche. Fast alle Österreicher wünschen sich besinnliche Tage im Kreis ihrer Lieben, erleben aber oft Hektik und Konsumzwang. Wunsch und Wirklichkeit klaffen oft weit auseinander", fasste Dennis Beck, Geschäftsführer des Fonds Gesundes Österreich, die Ergebnisse zusammen.
Harmonie und Spiritualität
Die Österreicher wünschen sich in der Adventzeit Harmonie und Spiritualität: 94 Prozent hoffen auf mehr Stille und Besinnung, mehr als 90 Prozent möchten mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen. 73 Prozent würden gern den religiösen und traditionellen Charakter von Weihnachten stärker betonen.
Realität sieht anders aus
Die Realität ist jedoch ernüchternd: Während mehr als die Hälfte der Österreicher den Advent tatsächlich als "stillste Zeit" erlebt, lehnen 47 Prozent diese Charakterisierung völlig ab. Besonders die Pensionisten (74 Prozent) erfahren in dieser Zeit Besinnlichkeit, weit weniger die Berufstätigen (58 Prozent).
Weihnachten hätte "Sinn verloren"
Für drei Viertel der Befragten hat "Weihnachten seinen eigentlichen Sinn verloren", weil der Konsumgedanke die Oberhand gewonnen hat. Besonders starke Kritik bezüglich des Kaufrausches kam von den allein lebenden Menschen sowie Großstadtbewohnern. 36 Prozent der heimischen Bevölkerung sind überhaupt "froh, wenn Weihnachten wieder vorbei ist".
Saisonal bedingte Gewichtszunahme
Die Hälfte der Befragten gab zu, während der Weihnachtsfeiertage zu viel und ungesund zu essen, wobei Männer (53 Prozent) häufiger zu oft zugreifen. Gesundheitsbewusstsein ist eher bei der älteren Generation zu finden: 35 Prozent der jungen Befragten, aber nur 16 Prozent der über 70-Jährigen berichteten von saisonal bedingter Gewichtszunahme. Auch bei Spaziergängen und körperlicher Bewegung ist die Jugend zu Weihnachten faul: 27 Prozent der Befragten über 69 Jahre geben an, sehr viel für ihre Fitness zu tun, bei den Jungen sind es nur 14 Prozent. 18 Prozent der Befragten gaben zu, zu den Feiertagen zu viel Alkohol zu trinken.
Zeit der Einsamkeit
Weihnachten als Zeit der Einsamkeit, des Streits und der Traurigkeit nehmen 39 Prozent der Österreicher wahr. Jüngere Befragte im Alter bis zu 29 Jahren sehen diesen negativen Aspekt nur zu 28 Prozent, Pensionisten hingegen zu 41 Prozent. Für sieben Prozent der Österreicher ist die Weihnachtszeit Auslöser für depressive Verstimmungen, bei den allein Lebenden gilt das sogar für elf Prozent.
Nervende Verwandtenbesuche
91 Prozent der Befragten sind am Heiligen Abend mit ihrer Familie zusammen. Doch die familiäre Geselligkeit bringt nicht nur Freude, sondern birgt auch Konfliktstoff: Mehr als ein Viertel der Österreicher (27 Prozent) gibt zu, durch die üblichen Verwandtenbesuche an den Weihnachtsfeiertagen ordentlich genervt zu sein. Bei den Jüngeren fühlen sich sogar 41 Prozent davon belästigt. Jeder Fünfte (20 Prozent) würde am liebsten dem Weihnachtstrubel entgehen und weit weg in den Urlaub fahren. Ans Verreisen denken verstärkt junge Menschen - 37 Prozent sind den "Festtagsflüchtigen" zuzurechnen.
Quelle (http://www.kurier.at/chronik/477511.php)
Die nervenden Verwandtenbesuche hab ich schon vor vielen Jahren abgeschafft.
Also 1 erheblicher Stressfaktor weniger :ninja:
:farrer: