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Vollständige Version anzeigen : Meine Erkenntnis nach 19 Lebensjahren


Pump
26.02.2004, 00:44
Geld regiert die Welt :)

carlo
26.02.2004, 22:44
Gut...und jetzt? :confused:


;)

Pump
26.02.2004, 23:46
Ja nun... was sagt ihr dazu?

Gast_B
27.02.2004, 02:57
Da ist schon 'was dran, traurig aber wahr :(

MillenniumBroker
29.02.2004, 09:23
Stimmt!

Du wirst in Deinem Leben noch ganz andere Erkenntnisse haben!

Eumel
29.02.2004, 12:02
Original geschrieben von Brigitte
Da ist schon 'was dran, traurig aber wahr :(
Wieso traurig?
Es ist doch nett anzuschauen, wie wir uns hier täglich auf SCN darum balgen. :p

Matze
29.02.2004, 14:00
Und wenn du 30 bist, weisst du das Geld nicht alles ist :dd

Pump
29.02.2004, 20:33
@Matze Wenn das eine Anspielung auf irgendetwas sein soll... :D
Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich diese Erkenntnis schon ein paar Jahre früher hatte :D
@Brigitte Ich teile deine Meinung

carlo
29.02.2004, 23:08
@ pump,


wieso so unmotiviert? :confused:

Als 6. Sohn eines kongolesischen Vaters würdest Du von der Existenz des Internets vermutlich nicht einmal erfahren, als Sohn einer chinesischen Bauernfamilie höchstens davon hören, daß man in Hongkong keine Eselskarren zur Fortbewegung benutzt, als geborener Inder gehörst Du womöglich allein durch Geburt zur Kaste der "Unberührbaren", die ein Leben in besseren Verhältnissen ausschließt, und in Kolumbien lernst Du vom Anbau der Coca-Pflanze und dem Umgang mit Waffen in jungen Jahren mehr als vom Alphabet und dem kleinen Einmaleins.

Du bist in einem der reichsten Länder der Welt geboren (zumindest liegt die Vermutung trotz griechischer Flagge nahe), also nutze eine der vielen Chancen, die sich daraus ergeben...99% der anderen Menschen in Deinem Alter wären froh, wenn sie sich ihnen böte! :rolleyes:

Gast_B
01.03.2004, 00:54
Original geschrieben von Eumel
Wieso traurig?
Es ist doch nett anzuschauen, wie wir uns hier täglich auf SCN darum balgen. :p

Das stimmt allerdings :)

Pump
01.03.2004, 14:10
@carlo Ich bin nicht undankbar, im Gegenteil. Jedoch möchte ich Geld eher als Bonus betrachten, denn als Muss, um glücklich zu werden. Ich bin mir sicher, die Konsumsucht und die Sucht nach einem vielversprechendem Job sind ein in sich geschlossener Teufelskreis. Der Konsum wird gebraucht, um sich von dem schrecklichen Leben in Angst vor Entlassung, aus Depression aufgrund einer Arbeit, die einem nicht wirklich liegt, abzulenken. Wer weiß, vielleicht ist ein chinesischer Bauernjunge sogar glücklicher als unsereins. Zugegeben, aufs Internet würde ich ungern verzichten. Das Internet, der Hort der Informationen und der Verschwörungstheoretiker :)
PS: Die griechische Flagge verdeutlicht nur meine Zuneigung zu diesem Land :a

@Eumel Ich finds auf SCN auch lustig :)

carlo
02.03.2004, 16:32
Okay, das klingt schon ganz anders... :supi

Sagen wir mal so:
Ganz ohne Geld geht´s nicht, sonst müßten wir zum Naturalienhandel zurückkehren. Aber inwieweit man sich dem Konsumwettlauf hingibt, hängt von jedem selbst ab, das ist eine Frage des Charakters.

Persönlich schätze ich die Unabhängigkeit, die Geld mit sich bringt, wesentlich mehr, als den meist relativ kurzen Glücksmoment, wenn man es mal gegen ein must have tauscht; und für diese Unabhängigkeit/Freiheit lohnt es sich schon, seine Chancen zu nutzen, finde ich...

Der chinesische Bauernsohn bekommt in aller Regel nur eine Chance: er wird seinem Vater helfen und später genauso arbeiten wie er. Ob er dabei glücklicher ist als unsereiner, bleibt eine Mutmaßung, aber möglich ist es schon.

Der Buddhismus geht davon aus,
daß man auch für seine Leiden verantwortlich ist, das heißt, wer den angestrebten Erwerb einer bestimmte Edelklamotte anstrengt, um Anerkennung bei anderen zu finden und "dazuzugehören", versetzt sich damit in eine bestimmte Erwartungshaltung. Selbst, wenn der deal Klamotte für Anerkennung für kurze Zeit funktioniert, lauert doch die nächste "Prüfung" in Form eines neuen must-have um die Ecke und schon leidet man, wenn man die sich nicht leisten kann.

Für mich sind das Anzeichen einer übersättigten Gesellschaft, die Grundpfeiler wie Familie, Kultur und Tradition erst wieder entdecken wird, wenn Grundbedürfnisse nicht mehr flächendeckend befriedigt werden können. Geld macht unabhängig, aber nicht zwingend glücklich, dafür muß man schon selbst sorgen.

Also, ab nach Griechenland und Party machen, solange es noch geht... :lach

Förster
11.05.2004, 07:54
Geld ist eine Hure, ohne jede Bedeutung. Wem es nach einer Hure trachtet, soll bitte schön auch nicht mehr bekommen.