Vollständige Version anzeigen : 03.-16.04.04: Allan will den Endsieg & uns die Ostereier vermiesen. Darf er das ???
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germanasti
03.04.2004, 17:02
Grüss Gott miteinander! :D
Vergeblich gewartet haben wir auch vergangene Woche auf den anvisierten Aktiencrash, welcher erneut von einer FED-Intervention nach der anderen eliminiert wurde. Stattdessen stieg es bei lausigst niedrigem Volumen immer weiter, so dass es zum Wochenabschluss gar noch zur technisch teilw. Rückkehr in die Bullenzone kam. Dies obendrauf mit recht deutlich anziehendem Volumen, was eigentlich für eine Fortsetzung in dieser Woche spricht, denn zu stark nun der Anstieg bei Umsatzlosigkeit, als das sich technische Käufe und ein paar Shorteindeckungen verhindern lassen. Nur weiss kein Mensch ob Allan Greenspan mit diesen Marktmanipulationen tatsächlich einen Endsieg gefeiert hat, oder das überraschend hohe Niveau demnächst Abverkäufe ohne Ende zur Folge haben wird. Falls letzteres der Fall, droht ob des Gummibandseffekts, nachhaltigen Topbildung und nun wirklich überhaupt keinen positiven Zukunftsaussichten, ein Absturz der zu einem Tief bei weit unter 9000 P. beim DOW führt, da eine Gegenbewegung den Sommer hinweg ausbleiben könnte. Doch die bisherigen Jahreshochs sind sehr nahe & wie beim Russell2000 am Freitag sogar überschritten worden. Dies war und ist die Zielvorgabe Allan Greenspans, welcher nun im Idealfall eine jahrelange Seitwärtsphase zw. DOW 10500 & 11200 P. inszenieren möchte.
Trotz des starken Anstiegs und z.T. Rückkehr in den bull-mode ist der 1987er-Vergleich noch immer nicht gänzlich ad acta gelegt, wie folgender Chartvergleich schön aufzeigt:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1643&style=350&freq=1&startdate=8%2F1%2F87&enddate=11%2F15%2F87&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5723&mocktick=1
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Gut möglich das wir uns gerade in der Phase von Ende September befinden, sprich die letzten Züge der Gegenbewegung, ehe dann ein roter Hammer nach dem anderen einen bitterbösen Kollaps bis in den Bereich um 8500-8200 P. bringt. Dort 1-2 Monate immer unvolatiler quer, ehe mit Blickrichtung Herbst zu neuen Abverkäufen & damit noch in der Amtszeit von G.W: Bush zu neuen Mehrjahrestiefs kommt. Dies ist momentan aber noch allerweiteste Zukunftsfantasie & mit absoluter Sicherheit nicht der Willen von Allan Greenspan. Dem würde im Umkehrschluss bereits ein weiterer sehr grüner Tag ausreichen & die Jahreshochs sind so nahe, das sie wohl vom Markt selbst (zumindest kurzzeitig) überschritten werden sollten. Dies hätte dann die Grundvoraussetzung einer stinklangweiligen Sommerzeit.
Abwarten bei grosser Planlosigkeit ist die kurzfristige Devise. Crashvoraussetzungen bleiben gegeben, doch haben es die Bären gerade in dieser Woche besonders schwer. Die ist eh schon um einen Tag verkürzt wegen Ostern, hat entsprechend noch niedrigeres Volumen & die historische Tatsache, dass Karwochen fast immer gute Börsenwochen waren. Eine der uralten Regeln, die seit nunmehr 13 Monaten vom Markt als bedingungsloses Kaufsignal genommen wird.
Übergeordnet bleibt die Tatsache bestehen, dass S&P500 bei 1080/1070 P. das minimalste Korrekturziel hatte, welches gleichzeitig zwischen neuem Bärenmarkt oder Haussefortsetzung entscheidet. Fast punktgenau dort drehte es, weshalb die Grundtendenz unverändert grün bleibt & daran ändert sich oberhalb dieses Niveaus auch absolut nichts!
Fundamental gibt es weiterhin keine Gründe für eine Rallyefortsetzung, denn die Konjunkturdaten werden noch nicht einmal ansatzweise der gestiegenen Börsenbewertungen gerecht & sind im überwiegenden Masse seit Monaten stagnierend und damit unter den Erwartungen. Klar ist ein 30%iger Zuwachs der Chipindustrie traumhaft schön, genauso wie Umsatzsteigerungen zw. 5 und 7% des amerikanischen Einzelhandels, nur sind dies keine flachendeckenden Aufschwungssignale, sondern einzig ein paar Punktuelle. & diese gehen noch nicht einmal mit substantieller Kaufkraft vonstatten, sondern mit einer Krediterweiterung nach der anderen. Ein Bubble, das dank Greenspans grenzenloser Liquiditätszufuhr und illusorischen Erwartungen nun in eine noch niemals zuvor gesehene Grösse gewachsen ist!
Die Analystenwelt nimmt daran nur wenig Anteil & pusht ununterbrochen weiter, während ausländische Investoren (und auch Firmen !!!) nun immens stark beginnen den Ernst dieser Lage zu erkennen und Amerika den Rücken zukehren. Dies zeigt nicht nur ein immer schwächer werdender Kapitalzufluss gen Amerika, sondern mittlerweile allerdeutlichste Hyperinflationssignale in Form der Erzeugerpreise (Kernrate im Rohbereich mit über 5% im Februar am historischen Hoch !!!) und vor allem einer Rohstoffhausse, die aktuell so ziemlich alle Erwartungen schlägt. Der Vertrauensbruch in Amerika setzt sich eben mit allen Konsequenzen fort, was eigentlich demnächst die nächste Dollarabwertungswelle zur Folge haben müsste, denn die Welt ist nicht mehr bereit, Waren zum aktuellen Gegenwert zu liefern. Eine Tatsache, die im Umkehrschluss Allan Greenspan nun dazu bringen müsste, mutwillig die Börsen kollabieren zu lassen. Nur so kann er nämlich den Dollar aufwerten.
Normalerweise sollte nun zum Threadabschluss noch ein Blick auf die amerikanischen Arbeitsmarktdaten folgen, welche am Freitag wirklich sensationell positiv bekanntgegeben wurden. Doch weshalb soll man einer statischen Lüge Aufmerksamkeit schenken? Man hätte Ende vergangenen Jahres eine Erholung des Arbeitsmarktes orakeln können, nachdem IBM Neueinstellungen ob des Wirtschaftsaufschwungs verkündete. Doch blieb IBM damit eine Ausnahme (Umsetzung ist obendrauf bis heute nicht erfolgt!), während viele andere Firmen an ihren Massenentlassungen festgehalten haben. Jüngstes Beispiel SUN, die am Freitag Minuten vor den Arbeitsmarktdaten eine neue Massenentlassung bekannt gaben. Amerika ist und bleibt die Mutter aller Manipulationen. Daran hat die vergangene Woche keine Zweifel gelassen.
Wöchentlicher Trendcheck der Leitsterne:
Treasury:
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Pullbackzone 48,5-49,5 wurde aufgrund der heftigen Freitagskerze überschritten, womit die Zinsen am langen Ende nun glasestklar den Inflationsdreh einpreisen. Man darf gespannt sein wie lange es nun dauert, bis neue rekordverdächtige Staatsanleihenkäufe der FED einsetzen, denn auf dem Niveau wird es keine grossartigen Kreditausweitungen mehr geben!
Phlx. Bank Index:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=bkx&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=50&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=8910&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7763&mocktick=1
Banken mit einem alarmierenden Signal am Freitag, welches den 1987er-Crash sofort wieder in Erinnerung ruft. Allerdings kann dies auch nur ein technisches Sell wegen dem Inflationsdreh sein. Wenn ja, rennen die in den nächsten Tagen umso höher & liefern dem DOW weiteren Bullentreibstoff. Damit könnten sie kurzfr. DER Trendindikator sein.
Chip-Index SOX:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=sox&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=50&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=11520&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1032&mocktick=1
Vorletzte Woche noch unter der GD200, nun sogar wieder über GD50. Börsenbewertungen scheinen im Chipbereich weiterhin ohne Relevanz zu sein.
480 P. Dreh- und Angelpunkt. Aktuell sind wir darüber, weshalb Kursziel 600-650 P. wieder intakt.
Transport-Index:
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Gleiches gilt für die Transporte. 8 grüne Kerzen in Folge sind aber vielzuviel des Guten. Da bastelt Allan Greenspan & das mit einer Brutalität, die man selten zuvor erlebt hat.
Montag gap down mit Crash und Sell wäre sofort wieder da. Doch wehe es springt weiter nach oben...
Utilities-Index:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=26099800&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=50&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1645&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=3585&mocktick=1
Utilities ungebrochen im Aufwärtstrend.
COT-Daten:
http://www.arcor.de/palb/alben/44/3610744/3565356630363138.jpg
Im Börsenbereich keine neuen Trendsignale von den COT-Daten.
Massiv hingegen die Ausweitung der Goldshorts, während man den Dollar nun so negativ sieht wie schon lange nicht mehr. Umso erstaunlicher, dass der reale Verlauf bei beiden genau das Gegenteil zum Vorschein brachte.
Starker Rückgang der Shortpositionen beim Erdöl. Doch der Preisrutsch hat eben erst begonnen, sprich die OPEC-Range 22-28 Dollar ist praktisch unausweichlich kommend.
Zinsen am langen Ende und FED-Fundus uninteressant, da der Inflationsdreh erst am Freitag bekanntgegeben wurde.
Wöchentlicher Trendcheck Japan:
Nikkei:
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http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=jp%3A+1804610&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=32&lf2=0&lf3=4&type=4&size=3&state=8&sid=123712&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1735&mocktick=1
Nikkei mit einer Konsolidierungswoche über Ausbruchsmarke 11450 P. Alles so bullisch, wäre da nicht die Tatsache eines eben erst vollendeten Fiskaljahres & den seit DOW 10K ausbleibenden Shortaktionen amerikanischer Banken (kein down mehr in der letzten Handelsminute!). Damit schaut es weiterhin so aus, als würde der Nikkei momentan als Notnagel für Amerika herhalten und keine Eigendynamik entwickeln. Doch darauf zu setzen wäre mehr wie vermessen, denn nirgendwo auf der Welt sind die fundamentalen Zukunftsaussichten so positiv wie in Japan!
12200-12600 P. immer noch ein aktives Ziel. Darüber wird’s wirklich sehr bullisch.
Abwärts nun direkt bei 11550 P. das Sell. Darunter jede Menge offener Gaps, false break-Zone und dann auch gleich grosses Sell auf 10850 P. Nicht toll, denn mit entsprechender Dynamik kann es ruckzuck Vierstellig werden.
An der technischen Einschätzung von letzter Woche hat sich nichts geändert.
DOW 60-Minuten-Chart:
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500 P. up ohne eine einzige echte Korrektur hat der DOW nun hinter sich. Es lebe Allan Greenspan dreimal hoch!
DOW 5-Jahres- und 6-Monats-Chart:
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http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=50&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=32&lf3=4&type=4&size=3&state=11&sid=1643&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7819&mocktick=1
Schwer die Einschätzung im Tageschart.
Aktuelles Niveau ist immer noch irgendwo nur ein Pullbackbereich, sprich Crash kann jederzeit fortgesetzt werden. Jedoch reicht ein weiterer grüner Heiner aus und Schiebezone ist wieder voll aktiv. Dann heisst es abwarten bis 10750 P. überwunden, bzw. 10250 P. wieder unterboten.
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1643&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7106&mocktick=1
Wochenchart ohne Zweifel bullisch, doch bislang ebenfalls nur Pullback im Crash.
S&P 500 5-Jahres- und 6-Monats-Chart:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=128&size=2&state=11&sid=3377&style=350&time=12&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1087&mocktick=1
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S&P ist hingegen wieder voll in der bullischen Schiebezone drin und hat ein positives Candle am Freitag entwickelt. Wird Allan die Hausse direkt am Montag fortsetzen, oder ein rascher Absturz unter 1123 P. den Crash sofort fortsetzen lassen?
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Wochenchart hat Grundvoraussetzungen einer Minimalstkorrektur erfolgt, denn die vielen kleinen Candles bis 1080 P. herab wurden eliminiert.
Nasdaq100 5-Jahres- und 6-Monats-Chart & Vergleich mit 1929:
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Nasdaq war bis Freitag mittag wunderschön im Pullbackmodus und fast schon wie gemalt für den nächsten Crash vorbereitet. Doch dann kamen die frisierten Arbeitsmarktdaten und Feuer frei hiess es für die nächsten FED-Interventionen.
Zu Wochenbeginn wieder unter 1450/1445 P. (im Idealfall mit heftigem gap down) und der Crash kann mit kurzer Verzögerung weitergehen. Ansonsten bleibt abzuwarten wieviel Druckaufbau im Markt vorhanden ist. Nach aussen ist bislang nichts ersichtlich.
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=127123&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7387&mocktick=1
Im Wochenchart war es nur eine Eliminierung der kleinen roten Kerzen zuvor, sprich ein Pullback im Crash. Um 1530 P. herum liegt hier die Buy-Marke.
Euro/USD 2-Jahres- und 3-Monats-Chart:
http://anon.free.anonymizer.com/http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=EUR%3D&Titel=-+US+Dollar&Src=reu&Za=t&Ct=l&sCt=&Lg=j&An=Vol&An2=none&AnOrg=&St=&Et=&Zs=730&Sc=a&avg1=&avg2=&drawFrame=lo&Ho=335&Br=361&ChartHoehe=270&Ts=292719http://anon.free.anonymizer.com/http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=EUR%3D&Titel=-+US+Dollar&Src=reu&Za=t&Ct=k&sCt=k&Lg=j&An=Vol&An2=none&AnOrg=&St=&Et=&Zs=90&Sc=a&avg1=&avg2=&drawFrame=lo&Ho=335&Br=361&ChartHoehe=270&Ts=292719
Gold 3-Monats- und 1-Jahres-Chart:
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=3m&type=candle&asc=log&dsc=abs&avg1=50&avg2=100&avg3=200&avgtype=simple&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=line&asc=log&dsc=abs&avg1=50&avg2=100&avg3=200&avgtype=simple&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1
Euro am Freitag mit einem der grössten Tagescrashs aller Zeiten (davon sehen wir in den letzten Wochen abartig viele – in beide Richtungen!), womit GD100 erneut gehalten hat und die Chancen zu den Zielzonen 1,17 und später 1,10 unverändert als Ziel bestehen bleiben. Diese senkrechten Intradaycrashs sind nun aber genauso ungesund, wie die Anstiege zum Jahreswechsel herum. Damals waren es Illusionen eines Fehlpositionierten Terminmarkts, aktuell mehrere Notenbanken im Einklang miteinander? Wenn ja, kriegt Amerika demnächst ein gewaltiges Problem mit dem Kapitalfluss & die einjährige Dauerintervention im Aktienmarkt entpuppt sich als grösste Fehlentscheidung aller Zeiten!
Gold im Wochenverlauf auf neuem 15-Jahreshoch, ehe auch hier der Freitag einen ordentlich Abverkauf brachte. Ein nun nachhaltiges Doppeltop, oder auch hier unausweichliche Folgen der FED-Aktieninterventionen? Unter 410-408 wird’s ruckzuck sehr sehr bärisch. Über 430 Zielzone 460-480 Dollar wieder aktiv.
Happy trades... http://www.petilein.de/image_galery/TelefonWecker/Wecker.gif
germanasti
03.04.2004, 17:02
DAX :
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=38&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9450&mocktick=1
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=4&lf2=32&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=125284&style=370&time=18&freq=7&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9893&mocktick=1
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6316&mocktick=1
Eine sehr ärgerliche Woche beim DAX. Stützungskäufe an der Trendmarke 3700 P. zeigten weitere Erfolge & nachdem es bereits 200 P. mit absolut keinem Volumen gestiegen war, reichten dann zwei Mal 10 Minuten aus, um fast die gleiche Punktzahl bei gigantischen Umsätzen nochmals obendrauf zu setzen. Damit legte der DAX über 300 P. zu ohne eine einzige Korrektur & die bisherigen Jahreshochs sind nur noch einen Wimpernschlag entfernt. Fast alle glaubten exakt an dieses Szenario & exakt so trat es ein. Eine Selbstprophezeiung, die ohne Manipulationen im amerikanischen Aktienmarkt so niemals stattgefunden hätte. Doch grün ist grün & damit eine Tatsache!
4030 P. nächste Pullbackmarke, ehe nur noch ein Vakuum bis 4080 P. vor neuen Kaufsignalen schützt. Dort muss man dann sehen, inwieweit gleichzeitig neue Jahreshochs möglich sind.
3980-3880 P. grosser Bremsblock nach unten. Darunter wären wir wenigstens wieder im Henkelmodus. Neues Sell leider erst unter 3660 P.
4150 bis 3700 & 3700 bis 4030 P. nur ein rechter Henkel zum Topbildungsabschluss?
Wenn ja, ist es äusserst fragwürdig ob die 3200 P. auch nur ansatzweise einen Bremspunkt bieten!
germanasti
03.04.2004, 17:03
http://anon.free.anonymizer.com/http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=JNIc1&Titel=NIKKEI+IND+JUN3+&Src=reu&Za=t&Ct=l&Lg=n&An=Vol&An2=none&AnOrg=Vol&Ad=&St=&Et=&Zs=1&Sc=a&avg1=&avg2=&drawFrame=lo&sCt=&Ct=l&sCt=l&Lg=n&An=Vol&An2=none&Zs=1&Sc=a&avg1=none&avg2=none&ChartHoehe=334&Ho=410&Br=746&Ts=17569769
Nikkei intraday
germanasti
03.04.2004, 17:03
http://anon.free.anonymizer.com/http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=JPY%3D&Titel=-+Japanese+Yen&Src=reu&Za=t&Ct=l&Lg=n&An=Vol&An2=none&AnOrg=Vol&Ad=&St=&Et=&Zs=1&Sc=a&avg1=&avg2=&drawFrame=lo&sCt=&Ct=l&sCt=l&Lg=n&An=Vol&An2=none&Zs=1&Sc=a&avg1=none&avg2=none&ChartHoehe=334&Ho=410&Br=746&Ts=17565365
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=10d&type=candle&ind0=VOLUME&&lSyms=DJPYUSD.TGT&lColors=0x000000&sSym=DJPYUSD.TGT
http://anon.free.anonymizer.com/http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=JPY%3D&Titel=-+Japanese+Yen&Src=reu&Za=t&Ct=k&sCt=k&Lg=j&An=Vol&An2=none&AnOrg=&St=&Et=&Zs=90&Sc=a&avg1=&avg2=&drawFrame=lo&Ho=335&Br=361&ChartHoehe=270&Ts=292719
Dollar/Yen wurschtelt sich nun so umher.
Bis 106,50 kann Pullback gehen.
Richtige Trendsignale fehlen aber weiterhin.
germanasti
03.04.2004, 17:03
http://anon.free.anonymizer.com/http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=EUR%3D&Titel=-+US+Dollar&Src=reu&&Ct=l&sCt=l&Lg=n&An=Vol&An2=none&Zs=1&Sc=a&avg1=none&avg2=none&Ho=410&Br=746&ChartHoehe=334&Ts=17715780
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&ind0=VOLUME&&lSyms=DUSDEUR.TGT&lColors=0x000000&sSym=DUSDEUR.TGT
http://anon.free.anonymizer.com/http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=EUR%3D&Titel=-+US+Dollar&Src=reu&Za=t&Ct=k&sCt=k&Lg=j&An=Vol&An2=none&AnOrg=&St=&Et=&Zs=90&Sc=a&avg1=&avg2=&drawFrame=lo&Ho=335&Br=361&ChartHoehe=270&Ts=292719
Euro ist auch nicht viel besser einzuschätzen.
Zwar grosser Crash am Freitag, doch die grossräumige Untertasse ist immer noch existent.
1,2020-1,2040 Sell, ehe zw. 1,1950 & 1,17 ein einziger Bremsblock folgt. Sprich Trenddynamik ist praktisch gleich Null, zumindest vorab auf dem Papier.
Über 1,2440 und false break 1,2520 wird es spannend ob neuem Druckaufbau der Bullen.
germanasti
03.04.2004, 17:03
http://quotes.ino.com/chart/intraday.gif?s=NYBOT_DXY0&t=f&w=15&a=2&v=i
http://quotes.ino.com/chart/history.gif?s=NYBOT_DXY0&t=f&w=15&a=50&v=d6
Dollar-Index kurzes false break unter GD50 & anschliessend senkrecht über 88,50.
Hier wird es nun dringend Zeit für den nächsten Ausbruch und Überwindung der Marke 92-93. Ansonsten kommt der böse Terminmarkt wieder voll in Erscheinung mit seinen Fehlpositionierungen!
germanasti
03.04.2004, 17:03
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=hui&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=16794&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4149&mocktick=1
Minen von Montag bis Donnerstag mit bärischer Kerzenentwicklung, denn sie waren nur klein und ohne Dynamik.
Freitag dann der gerechte Crash, doch an GD100 war Ende. Anschliessend Reversal und die gesunde Eliminierung der Vortage wurde bereits intraday wieder aufgehoben.
Wohin nun des Weges?
germanasti
03.04.2004, 17:03
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=rut&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=4166&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5483&mocktick=1
Russel mit 7 grünen Kerzen in Folge und neuem Mehrjahreshoch.
Sowas hirnloses !!! :dumm
germanasti
03.04.2004, 17:04
Termine:
Montag, 05.04.2004 Woche 15
• HK Hong-Kong Exchange (Derivate) geschlossen
• HK Hong-Kong Exchange geschlossen
• 08:00 - DE Eheschließungen, Geburten und Sterbefälle 2003
• 09:45 - IT Dienstleistungsindex März
• 09:50 - FR Dienstleistungsindex März
• 09:55 - ! DE Dienstleistungsindex März
• 10:00 - ! EU Dienstleistungsindex März
• 10:00 - EU Composite-Index Eurozone März
• 10:30 - GB CIPS Dienstleistungsindex März
• 10:30 - GB Industrieproduktion Februar
• 10:30 - GB Produktion verarb. Gewerbe Februar
• 11:00 - ! EU Einzelhandel Januar u. Februar
• 16:00 - ! US ISM Dienstleistungsindex März
• 17:00 - US Ankündigung 4-wöchiger Bills
• 19:00 - US Auktion 3- u. 6-monatiger Bills
Dienstag, 06.04.2004 Woche 15
• AT Arbeitsmarktdaten März
• AT Großhandelspreisindex März
• US Rede St. Louis Fed Präsident Poole
• 08:00 - DE Außenhandel mit der Türkei 2003
• 10:00 - ! DE Arbeitsmarktdaten März
• 10:00 - ! DE Erwerbstätigkeit Januar
• 13:45 - US ICSC-UBS Index (Woche)
• 14:55 - US Redbook (Woche)
• 15:00 - EU EZB Wochenausweis Fremdwährungsreserven
• 16:00 - ! US Challenger Report März
• 19:00 - US Auktion 4-wöchiger Bills
• 19:00 - US Auktion 5-jähriger Notes
• 21:00 - US Treasury STRIPS März
Mittwoch, 07.04.2004 Woche 15
• 08:00 - ! DE Rohstahlproduktion März
• 08:00 - DE Baufertigstellungen 2003
• 08:00 - DE Baupreisindex Wohngebäude Februar
• 10:00 - ! EU EZB Monatsbericht April
• 10:00 - DE DaimlerChrysler HV
• 10:30 - GB BoE Ratssitzung
• 12:00 - ! DE Auftragseingänge Februar
• 13:00 - US MBA Hypothekenanträge (Woche)
• 14:30 - ! US Ausfuhrpreise März
• 14:30 - ! US Einfuhrpreise März
• 19:00 - US Auktion 10-jähriger TIPS
• 21:00 - ! US Verbraucherkredite November
Donnerstag, 08.04.2004 Gründonnerstag Woche 15
• Gründonnerstag
• US CBOT eingeschränkter Handel
• US CME eingeschränkter Handel
• CH Arbeitsmarktdaten März
• 08:00 - ! DE Außenhandel Februar
• 10:30 - GB Handelsbilanz Februar
• 10:30 - GB BoE Ratssitzung
• 12:00 - ! DE Industrieproduktion Februar
• 12:00 - ! DE Produktion verarb. Gewerbe Februar
• 13:00 - ! GB BoE Sitzungsergebnis
• 14:30 - ! US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
• 14:30 - ! US Erzeugerpreisindex März
• 16:00 - ! US Großhandel Februar
• 17:00 - US Ladenkettenumsatz März
• 17:00 - US Ankündigung 3- u. 6-monatiger Bills
• 22:00 - ! US Rede Fed Gouverneur Ferguson
• 22:30 - US Wochenausweis Geldmenge
Freitag, 09.04.2004 Karfreitag Woche 15
• Karfreitag
• US Feiertag - Good Friday
• DE Eurex geschlossen
• DE Xetra geschlossen
• EU Euronext geschlossen
• FR MATIF geschlossen
• GB Liffe geschlossen
• GB London Stock Exchange geschlossen
• HK Hong-Kong Exchange (Derivate) geschlossen
• HK Hong-Kong Exchange geschlossen
• SG Singapore Exchange - Derivatives eingeschränkter Handel
• SG Singapore Exchange - Securities geschlossen
• US CBOT geschlossen
• US CME geschlossen
• US New York Stock Exchange geschlossen
• 08:50 - FR Industrieproduktion Februar
germanasti
03.04.2004, 17:05
http://www.safehaven.com/images/credit/1415_a.gif
http://www.safehaven.com/images/credit/1415_c.gif
Davon lebt das amerikanische Finanzsystem.
Schuldenmachen & Allans Dollardruckerei !!!
germanasti
03.04.2004, 17:06
Aktienmärkte: Boxenstopp bei Börsen-Rallye
von Gottfried Heller
Die Börsen sind ins Stolpern geraten, die Gewinne seit Jahresanfang weggeschmolzen wie der Schnee in der Märzsonne. Von den größeren Börsen fangen mit Ausnahme Japans die meisten wieder etwa bei Null an. Die Terroranschläge in Spanien, im Nahen Osten und im Irak haben Menschen und Märkte verunsichert. Schon mehren sich die Zweifel, ob die Angst vor dem Terror sich negativ auf den Konsum und die Investitionen auswirkt. Es gibt auch bereits Indizien einer wirtschaftlichen Verlangsamung. Der Frühindikator der OECD und der Ifo-Index zeigen nach unten.
Auch in den USA ist das Bild nicht ganz ungetrübt. Obwohl das Wachstum robust und mindestens doppelt so hoch ist, wie in Europa, geht es mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze sehr zögerlich voran.
Ist also die Börsenschwäche ein Vorbote einer wirtschaftlichen Flaute oder ist sie ein Zwischenstopp auf dem Weg nach oben?
Nicht nur an der Börse sind die USA der Leithammel, auch in der Weltwirtschaft spielen sie die Lokomotive. Geht ihr bald der Dampf aus, wie besonders in Europa befürchtet wird?
Man muss wohl Jahrzehnte zurückgehen, um ähnlich günstige wirtschaftliche Bedingungen zu finden, wie heute. Um nur einige zu nennen: Extrem niedrige Zinsen, großzügige Steuererleichterungen, stark steigende Unternehmensgewinne und ein deutlich billigerer US-Dollar, wodurch Importe gedrosselt und Exporte gesteigert werden. Die Folge wird sein, dass sich im Laufe des Jahres das Leistungsbilanzdefizit verringern wird. Auch aus Japan kommen, erstmals seit langem, hoffnungsvolle Nachrichten. Der Tankan-Bericht der Notenbank, ein Index für die Wirtschaftstimmung, ist im März auf den höchsten Stand seit Juni 1997 gestiegen. Selbst in Deutschland gibt es Hoffnungsschimmer. In ihrem Monatsbericht stellt die Bundesbank fest, dass sich die langfristigen Perspektiven der Staatsfinanzen in den vergangenen zwölf Monaten " in bemerkenswertem Umfang" verbessert haben. Die volle Wirkung der Reformen wird sich erst noch zeigen.
Ich komme zu dem Ergebnis, dass der synchrone, weltweite Konjunkturaufschwung nicht gefährdet ist. Natürlich sind auch einige Gefahrenmomente nicht zu übersehen. Dazu zählt der enorme Anstieg der Rohstoffpreise. So ist der Rohstoffpreisindex seit Anfang 2002 um etwa 50 Prozent gestiegen, Kupfer sogar über 100 Prozent - in US-Dollar gerechnet.
Rechnet man allerdings in Euro, so läuft das ganze auf ein Nullsummenspiel hinaus. Diese Tatsache ist besonders erfreulich beim Ölpreis, der sich in Dollar gerechnet seit Anfang 2002 um 60 Prozent verteuert hat, in Euro gerechnet aber nur um zehn Prozent. Das ist die positive Kehrseite des gestiegenen Eurokurses.
Für die USA ist es aber mehr als nur störend, denn der hohe Ölpreis schöpft nicht nur Kaufkraft ab, sondern er könnte auch die Inflation anheizen - und das würde die Zinsen in die Höhe treiben. Allerdings gibt es genug Gegenkräfte, die die Inflation vorerst in Schach halten, und die lassen sich kurz umschreiben mit den Stichworten: Globalisierung, Technologie und Wettbewerb.
Die Ursache für die kurzfristige Börsenschwäche liegt nach meiner Ansicht eher im technischen als im fundamentalen Bereich. Wegen des Irak-Konflikts wurde nämlich die Baisse um etwa fünf Monate verlängert und endete erst Mitte März 2003. Dadurch wurde auch das übliche saisonale Verlaufsmuster um den gleichen Zeitraum verschoben mit der Folge, dass wir einen fast ungebrochenen, völlig untypischen, einjährigen Aufschwung erlebten. Dadurch verschob sich die jetzige Korrektur in eine Zeit, in der normalerweise an der Börse eitel Sonnenschein herrscht. Die Folge davon könnte sein, dass wir einige freundliche Monate vor uns haben, und dass vielleicht das " Sell in May and go away" - wie schon letztes Jahr - auch diesmal nicht zutrifft.
:rolleyes:
germanasti
03.04.2004, 17:55
Bush beglückt über Jobzuwachs
Von Sebastian Hesse, ARD-Hörfunkkorrespondent, Washington
Präsident George W. Bush
Rund zwei Millionen Jobs sind seit dem Amtsantritt von US-Präsident Bush seit 2001 verlorengegangen. Das rechnen ihm die Demokraten Tag für Tag genüsslich vor. Gestern war Bush die Genugtuung anzuhören, als er tausend neue Jobs im März verkünden durfte. Die Wirtschaft wächst, die Menschen finden Arbeit, so Bush. Doch Arbeitsmarkt-Experten halten den Schluss für verfrüht, dass der schnurrende Konjunktur-Motor jetzt auch den Jobmarkt mitzieht. Zunächst handele es sich um eine Korrektur. Seit September wird Monat für Monat ein Arbeitsplatz-Zuwachs von rund 110 000prognostiziert. Im Schnitt waren es jedoch nur rund 60 000. Am weitesten hinter der Vorhersage zurück blieben die Zahlen im Februar: Erwartet worden waren 130 000, tatsächlich entstanden gerade einmal 21 000 Jobs. Die März-Statistik korrigiert also einen umgekehrten Trend. Aber ob von einer Trendwende gesprochen werden kann, bleibt offen.
Auch wenn man die März-Zahlen nach Branchen auffächert, entsteht eher der Eindruck einer fälligen Korrektur, als der eines Durchbruch: In der Bauwirtschaft spielt sich die Witterung eine entscheidende Rolle: Noch im kalten, winterlichen Februar gingen im Baubereich 21 000 Jobs verloren. Im milderen, in einigen Landesteilen frühlingshaften März wurden in dieser Branche 71 000 Stellen neu besetzt. Die Neuanstellungen im Einzelhandel werden zu einem Grossteil darauf zurückgeführt, dass in Kalifornien der zermuerbende Streik bei einer grossen Supermarkt-Kette beigelegt wurde – ein psychologischer Job-Boost.
Gesundung der Arbeitsmarktlage im Servicebereich
Eine wirkliche Gesundung ist in den USA immerhin im Service-Bereich zu verzeichnen: Dort entstanden 230 000 Stellen. Und im produzierenden Gewerbe wurde zwar nicht zugelegt, aber zum ersten Mal seit 43 Monaten wurden hier keine Arbeitsplätze abgebaut. Eine realistische Vorstellung vom amerikanischen Arbeitsmarkt dürfte erst in den kommenden Monaten zu bekommen sein. Es ist zwar denkbar, dass der Job-Motor wieder angesprungen ist. Und es ist nicht auszuschliessen, dass die Steuerpolitik der Bush-Regierung dazu beigetragen hat. Aber wie "jobless" die "Jobless Recovery" bleibt, wird sich erst noch zeigen muessen. Vorerst werden die Demokraten Präsident Bush weiter vorrechnen. Dass immer noch gut 8,3 Millionen Menschen in den USA auf Jobsuche sind. Und dass die Arbeitslosen-Quote im März von 5,6 % auf 5,7 Prozent angestiegen ist.
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0%2C1185%2COID3169682_TYP6_THE_NAVSPM11180_REF4_BAB%2C00.html
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Wahlkampfpushing. :ne
germanasti
03.04.2004, 18:03
Börsenausblick: Aktien streben neuen Gewinnen entgegen
Ein starker US-Arbeitsmarkt sorgt für gute Stimmung an den Märkten. Ein möglicher Zinsschritt der US-Notenbank Fed dürfte wieder Thema sein.
Mit optimistischen Prognosen blicken die Aktienstrategen in die Osterwoche. Nach den überraschend starken US-Arbeitsmarktzahlen vom Freitag dürften die Börsen ihren positiven Trend der Vorwoche fortsetzen, so die einhellige Meinung. Zeichen für eine erneute Eintrübung der Stimmung sehen die Experten nicht - zumindest auf die kurze Sicht. Zudem dürfte sich die Tatsache, dass die amerikanische Konjunktur nun endlich Fahrt aufzunehmen scheint, auch in der langsam startenden US-Berichtssaison widerspiegeln. Diese Woche legen Alcoa, Yahoo und General Electric als erste große US-Unternehmen ihre Zahlen für das erste Quartal vor.
Am Anleihemarkt wird der Stimmungsumschwung der Investoren hingegen pessimistisch gesehen. Bereits am Freitag brachen die Kurse auf breiter Front ein, Strategen erwarten weitere Verluste. " Es gibt diese Woche für die Bonds fast keine wichtigen Impulse" , sagte Ralf Welge, Chefanleihestratege für die Euro-Zone bei der Commerzbank. " Der Markt wird sich folglich neu adjustieren, die Anleger werden ihr neues Terrain abstecken." Allerdings sei eine solche Phase auch immer ein " gefährlicher Markt" . Vor allem dürfte man in den Tagen vor Ostern starke Kursschwankungen erwarten.
Dem Dollar dürften die neuen Hoffnungen auf einen kräftigen Wachstumsschub für die US-Konjunktur Unterstützung bieten. Strategen prognostizieren, dass die wichtigste Weltwährung in den kommenden Tagen zum Greenback kräftig unter Druck geraten werde.
Starker Wochenschluss
Vergangene Woche lagen alle großen Aktienindizes kräftig im Plus - nicht zuletzt durch die US-Arbeitsmarktzahlen nach oben getrieben. Der Deutsche Aktienindex Dax gewann 4,85 Prozent, der Stoxx 50 konnte 4,39 Prozent zulegen. Auch in den USA gab es durchweg positive Vorzeichen. Der Dow Jones kletterte 2,52 Prozent nach oben, der Nasdaq Composite stieg um 4,96 Prozent.
" Neben der Entwicklung der Währungen und des Ölpreises ist derzeit der amerikanische Arbeitsmarkt der Schlüssel für die Marktentwicklung. Und da haben die Zahlen vom Freitag beste Voraussetzungen für einen Aufwärtstrend geschaffen" , sagte Stefan Steib, Leiter Aktienresearch bei der Landesbank Rheinland-Pfalz. Er kann sich für diese Woche durchaus einen Dax-Stand von 4150 Punkten vorstellen. " Wir hatten übertrieben viel Pessimismus im Markt, jetzt könnte sich das Aufschwungszenario in den nächsten zwei Wochen durchsetzen" , erklärte Steib.
Vorsichtiger schaut Matthias Jörss, Aktienstratege bei Sal. Oppenheim in die nahe Zukunft: " Die US-Arbeitsmarktzahlen waren gut, aber nicht so eindeutig, wie es auf den ersten Blick aussieht." Ein erheblicher Teil der Veränderung sei aus dem Baugewerbe gekommen und wetterbedingt gewesen, erklärte Jörss. In diesem Bereich hätte es im Vormonat noch einen Rückgang von 21.000 Stellen gegeben und nun einen Anstieg von 71.000 neuen Jobs. " Die Märkte werden weiter nach oben gehen, aber ich glaube nicht an einen Durchmarsch deutlich über das Hoch vom März" , meinte Jörss. Am 8. März hatte der Dax zwischenzeitlich 4163 Punkte erreicht. In den nächsten beiden Wochen hält der Stratege eine Kurssteigerung des Dax von fünf bis zehn Prozent für möglich.
Kaum Überraschungen bei Unternehmenszahlen
Bei den anstehenden US-Unternehmenszahlen erwarten die meisten Strategen keine großen Überraschungen. Stefan Serret, Leiter Portfoliomanagement bei der SEB, glaubt, dass die Ergebnisse die positiven Markterwartungen bestätigen werden. Wichtig sei für die deutschen Aktien vor allem, dass der Dax nachhaltig über der Marke von 3980 Punkten bleibe. " Wenn wir das packen, können wir bis Ende dieser Woche sogar bei 4150 Punkten landen" , prognostiziert Serret.
Pessimistischer beurteilt Markus Reinwand, Aktienstratege bei Helaba Trust, die Aussichten: " Der Markt hat die Überschussliquidität abgebaut. Außerdem werden die Gewinne der Unternehmen langsamer wachsen als erwartet." Der Dax werde sich in der nächsten Zeit um 4000 Punkte bewegen, sagte Reinwand. " Europa wird vom US-Zyklus geprägt, und der ist schon in der Spitze angelangt. Daran ändern auch die guten Arbeitsmarktzahlen nichts."
Die Fed ist wieder im Spiel
In den USA sorgte der positive Arbeitsmarktbericht nicht uneingeschränkt für positive Reaktionen. Marktteilnehmer sorgten sich sogleich, eine Zinsanhebung der US-Notenbank Federal Reserve könnte wieder schneller aktuell werden. " Die Fed ist wieder mit im Spiel" , sagte Ian Shepherdson, US-Chefökonom des Researchhauses High Frequency Economics. Immer wieder treibe die Märkte die Sorge um, die US-Notenbank könne angesichts eines robusten Wachstums die Zinszügel anziehen. Shepherdson geht für die kommenden Monate von einem robusten Stellenwachstum aus, quer durch alle Branchen.
Auch Peter Boockwar, Investment Stratege beim US-Broker Miller Tabak, hält es für wahrscheinlich, dass die anfängliche Begeisterung der Wall Street über die Arbeitsmarktstatistik schnell der Furcht vor einem Zinsschritt weichen dürfte. " Die Fed wird wahrscheinlich die Zinsen im August erhöhen, vielleicht sogar früher. Und wenn Zinsen erhöht werden, findet die Rally am Aktienmarkt Ihr Ende."
Angst vor Terrorismus
Ed Yardeni, Chef Investment Stratege bei Prudential, sieht das anders. Er geht davon aus, dass das Gewinnwachstum der US-Unternehmen bis 2005 anhalten und dem Aktienmarkt Auftrieb geben wird. " Eine Zinserhöhung durch die Fed ist dafür kein Hindernis, sondern im Gegenteil eine Bestätigung, dass die Wirtschaft global expandiert." Eine Gefahr sieht Yardeni eher im Terrorismus. " Ich denke, mit diesem Problem müssen wir zu leben lernen."
Am Anleihemarkt in den USA zeigte der Renditeschub vom Freitag, dass eine baldige Zinserhöhung der Fed wieder als wahrscheinlich angesehen wird. Die Renditen der US-Treasuries kurzer Laufzeit, die am direktesten auf Änderungen der Zinserwartungen reagieren, schossen zeitweise um 28 Basispunkte in die Höhe. Strategen erwarten auch für diese Woche weitere Kursverluste und damit noch höhere Renditen. " AaT - alles außer Treasuries!" lautet folglich die neue Anlagedevise von Bill Gross. Der Pimco-Fondsmanager rät Investoren in seinem neusten Monatsbericht " um Himmels willen so schnell wie möglich die Treasury-Bestände zu verkaufen" . Das frei werdende Kapital sollte in Großbritannien oder in der Euro-Zone angelegt werden.
Auch für den Euro, der am Freitag um über 2 US-Cent nachgab, sind die Aussichten düster. " Mit den Arbeitsmarktdaten ist das letzte Puzzlestück der US-Konjunkturerholung gefunden" , sagte Eugen Keller, Devisenstratege beim Bankhaus Metzler. In den kommenden Tagen werde der Euro die wichtige Unterstützungsmarke von 1,2050 \$ nicht nur kurz testen, " sondern gleich in Richtung 1,8080 \$ durchgereicht werden" , glaubt der Experte.
FTD.de
Original geschrieben von germanasti
http://www.safehaven.com/images/credit/1415_a.gif
http://www.safehaven.com/images/credit/1415_c.gif
Davon lebt das amerikanische Finanzsystem.
Schuldenmachen & Allans Dollardruckerei !!!
schlimmer noch, davon lebt das amerikanische Wirtschaftssystem und unterm Strich
hängt die Weltwirtschaft auch mit dran. Aber ein Glück ist Geld nur ein wertloses
Tauschgeschäft ohne jedlichen inneren Wert. Deshalb, lieber germa, wird Amerika
auch nicht lichterloh brennen.
http://www.spiegel.de/img/0,1020,343197,00.jpg
nasdaq10.000
03.04.2004, 18:59
Original geschrieben von Förster
http://www.spiegel.de/img/0,1020,343197,00.jpg
ZITAT Prof. Sinn:
Die neuen Bundesländer machen (...) keine Freude. Seit 1997 wachsen sie
langsamer als die alten. Die Lücke zwischen Ost und West wird prozentual größer statt kleiner. Es kann keine Rede davon sein, dass zusammenwächst, was da
zusammenwachsen soll. Von einem sich selbst tragenden Aufschwung keine Spur.
Zwar wächst die Industrie nach dem Kahlschlag durch die Treuhandanstalt
prozentual schneller als im Westen, aber was da wächst, ist ein winziges Pflänzlein. Der Anteil der Industriebeschäftigten an allen privat Beschäftigten liegt in den neuen Ländern bei nur 15%, was weniger als die Hälfte des Wertes für die alten Länder ist. Die neuen Länder liegen noch nicht einmal auf dem Niveau des italienischen Mezzogiorno, wo 19% gemessen werden.
Die neuen Länder sind in Wahrheit eine deindustrialisierte Zone, die am Tropf
des Westens hängt. Pro Jahr fließen schätzungsweise immer noch 85 Mrd. Euro über die öffentlichen Kassen in die neuen Länder, sei es in Form von Arbeitslosengeldern und Renten, sei es über den Länderfinanzausgleich oder durch Ausgaben des Bundes, die den neuen Ländern zu Gute kommen. Der Verbrauch an Gütern und Leistungen durch den Staat, die Investoren und die privaten Haushalte übersteigt die eigene Erzeugung um etwa 45%.
Das hat es in ähnlicher Größenordnung noch nie irgendwo in der Geschichte der
Menschheit gegeben. Jeder dritte Euro, der in den neuen Ländern ausgegeben wird, kommt aus dem Westen. Von ihm sind 75 Cent geschenkt und 25 Cent geliehen. Das ist eine Entwicklung, die nicht mehr als nachhaltig bezeichnet werden kann, um ein neudeutsches Wort zu verwenden.
Bislang haben wir die Kosten der neuen Länder fast vollständig durch eine
Zunahme der Staatsverschuldung gedeckt. So betrugen die Kosten der Transfers in die neuen Länder von der Wiedervereinigung bis zum Ende des letzten Jahres circa 850 Mrd. Euro, und die Staatsschuld wuchs in der gleichen Zeit um etwa 770 Mrd. Euro.
Der Fortsetzung dieser Politik ist aber wegen des europäischen Stabilitäts- und
Wachstumspaktes ein Riegel vorgeschoben.
http://www.ifo.de/ifoPortal
Deutsche Rede, Der kranke Mann Europas:
Diagnose und Therapie eines Kathedersozialisten
Hans-Werner Sinn, ifo Institut und Ludwig-Maximilians-Universität
Stiftung Schloß Neuhardenberg, Neuhardenberg, Brandenburg
http://www.ifo.de/servlet/page?_pageid=56&_dad=portal30&_schema=PORTAL30&pa_id=118999
--------------------------------------------------------------------------------------
VERHEERENDE BILANZ
Aufbau Ost laut Geheimdossier gescheitert
Die Arbeitslosigkeit immens, die Überalterung bedrohlich: Ein bislang geheimer Beraterkreis der Bundesregierung erklärt den Aufbau Ost in seiner bisherigen Form für gescheitert. In einem Papier, das dem SPIEGEL vorliegt, werfen die Berater der Regierung Konzeptlosigkeit und Untätigkeit im Osten vor.
Berlin - Der Arbeitskreis wird vom früheren Hamburger Bürgermeister Klaus von Dohnanyi geleitet, auch der frühere DDR-Staatsbanker und heutige Deutsch-Banker, Edgar Most, gehört dazu. Ihr Resümee: Die Lage in Ostdeutschland sei 14 Jahre nach der Wiedervereinigung "zutiefst beunruhigend".
In einem 29-Seiten-Lage-Bericht sieht der "Gesprächskreis Ost" schwere Probleme in den verschiedensten Bereichen: Die Arbeitslosigkeit erreiche in den "Neuen Ländern die katastrophale Größe von durchschnittlich nahezu 20 Prozent", fortdauernde Abwanderung, insbesondere junger Menschen erfolge aus allen neuen Ländern, es drohe eine "dramatische Überalterung der Gesellschaft in Ostdeutschland und ein gefährlicher Verlust besonders gut ausgebildeter Menschen und kreativer Köpfe".
Erschreckend sei zudem, "dass sich dies nicht in der Politik des Bundes widerspiegelt". Dramatisch warnt der Kreis vor einem "Anwachsen des sozialen Gefälles Ost-West und steigenden fiskalischen Belastungen der Nation. "Den Deutschen in Ost und West muss deswegen von Seiten der Bundesregierung sehr viel deutlicher als bisher klar gemacht werden, warum der Aufbau Ost Priorität für das ganze Deutschland haben muss."
Der "Gesprächskreis Ost" war im November auf Anregung Dohnanyis erstmals zusammengekommen. Angebunden ist er sowohl an das Bundeswirtschaftsministerium als auch an das Verkehrsministerium, bei dem die Zuständigkeit für den Aufbau Ost liegt. Mitglieder sind neben Dohnanyi und Most auch der Ökonom Helmut Seitz von der Europa-Universität in Frankfurt (Oder) und der frühere EKO-Manager Karl Döring.
In ihrem Bericht "Für eine Kurskorrektur beim Aufbau Ost" fordern sie die Einrichtung einer weitgehend deregulierten "Sonderwirtschaftszone Ost". Die Autoren fordern auch eine neue Aufgabenverteilung der Ostzuständigkeit in der Regierung. Sie plädieren für die Zusammenfassung der "besten Kräfte". Derzeit sei die Arbeit der verschiedenen Stellen "nicht immer koordiniert, manchmal sogar von gegensätzlichen Zielen bestimmt".
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,293921,00.html
Moin Germa & All. :)
Für was wir so alles Geld (http://www.mission-bundesbank.de) haben. :rolleyes:
mixalis04
03.04.2004, 19:43
17 ;)
germanasti
03.04.2004, 19:46
MITSUBISHI
Das Fünf-Milliarden-Schlagloch
Die Vision von DaimlerChrysler-Chef Jürgen Schrempp vom weltumspannenden Automobilkonzern entwickelt sich zum Alptraum. Dem japanischen Ableger Mitsubishi Motors droht nach Informationen des SPIEGEL der Konkurs, wenn er nicht in Kürze mit frischem Kapital ausgestattet wird.
Hamburg - Der Geldbedarf ist viel höher als bislang vermutet. Das von Smart-Chef Andreas Renschler geleitete Team, das einen Sanierungsplan ausarbeiten soll, kommt laut SPIEGEL zu dem Schluss: Der angeschlagene japanische Autohersteller braucht möglichst schnell 5,5 Milliarden Euro für den Abbau der Schulden, die Sanierung und für neue Modelle. Anfang der Woche war in mehreren Medien noch eine Summe von rund zwei Milliarden Euro genannt worden. Ein Sprecher des Unternehmens hatte den Kapitalbedarf damals als "reine Spekulation" bezeichnet und auf den 30. April verwiesen - an diesem Termin will der Konzern seinen Umbauplan für Mitsubishi vorlegen.
Nach SPIEGEL-Informationen sieht der Sanierungsplan vor, dass DaimlerChrysler die Mehrheit an Mitsubishi Motors übernimmt und das Unternehmen voll in den Konzern eingliedert. Noch in diesem Jahr, spätestens Anfang 2005 müssten die Stuttgarter Mitsubishi dann aber auch in der eigenen Bilanz voll konsolidieren. Der DaimlerChrysler-Vorstand will am 19. April darüber entscheiden, ob Mitsubishi mit neuer Milliarden-Hilfe aus Stuttgart noch zu retten ist, oder der Konzern besser aussteigt.
Der Umbauplan sieht auch Opfer bei Mitsubishi vor. Der Autobauer müsse seine weltweiten Kapazitäten straffen und Personal- und Produktionskosten im zweistelligen Prozentbereich senken. Ziel sei es für den japanischen Autobauer, 2007 wieder nachhaltig profitabel zu sein. Als sicher gilt dem Bericht zufolge, dass der amtierenden Vorstandsvorsitzende Rolf Eckrodt bereits Ende Juni zurücktritt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,293912,00.html
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Nach Chrysler hat sich Daimler damit das zweite mrd.-Grab geschaufelt!
Wieso um Himmels willen kann sich dieser Volltrottel Schrempp trotzdem halten? :mad:
germanasti
03.04.2004, 19:51
Aufhellung am US-Arbeitsmarkt
Im März wurden 308 000 neue Stellen geschaffen - Zuwachs übertrifft die kühnsten Erwartungen
ac New York - In den USA sind nach Angaben des Bureau of Labor Statistics (BLS) im März außerhalb der Landwirtschaft 308 000 neue Arbeitsplätze geschaffen worden. Dies ist das beste Ergebnis seit vier Jahren. Der Zuwachs übertrifft die kühnsten Erwartungen; die Wall-Street-Auguren hatten lediglich mit 120 000 neuen Jobs gerechnet.
Gleichzeitig wurden auch die Zahlen für die beiden Vormonate nach oben revidiert: Im Januar betrug der Stellenzuwachs 159 000 statt 97 000 und im Februar 46 000 statt 21 000. Von allen wichtigen Kategorien wurde im März nur im IT-Sektor ein Nettoabbau von 1 000 Stellen vermeldet. In der verarbeitenden Industrie, wo die Beschäftigung seit 44 Monaten ununterbrochen geschrumpft war, wurde erstmals ein Stillstand verzeichnet. Im Dienstleistungsbereich wurden 230 000, am Bau 71 000 und im öffentlichen Sektor 31 000 Arbeitsplätze kreiert. Weil aber dennoch mehr Personen als zuvor Arbeit suchten, stieg die Erwerbslosenquote um einen Zehntelpunkt auf 5,7 %.
Die neueste Arbeitsmarktstatistik vermittelte der Börse am Freitag zunächst kräftige Impulse. Die Tatsache, dass der Konjunkturaufschwung bisher nicht von einem entsprechenden Beschäftigungszuwachs begleitet war und somit nicht als nachhaltig angesehen werden konnte, hatte in den vergangenen Wochen schwer auf die Anlegerstimmung gedrückt.
Die Arbeitsmarktlage war von den Demokraten als eines der Wahlkampfthemen hochgespielt worden. Seit dem Amtsantritt von Präsident Bush sind rund 2 Millionen Arbeitsplätze verloren gegangen. Am Freitag war es nun an den Republikanern, zu triumphieren. Es konnte denn auch nicht ausbleiben, dass Skeptiker sofort die Frage aufwarfen, ob die statistische Abteilung des Arbeitsministeriums möglicherweise von der Regierung beeinflusst wurde, kommen die guten Zahlen doch just gelegen zum Wahlkampfauftakt.
Manche Analysten, wie James Glassman, der Chefökonom von JPMorgan Securities, gaben zu bedenken, dass eine Schwalbe noch keinen Frühling mache. Andere glauben jedoch, dass nun der lang ersehnte Aufschwung auch am Arbeitsmarkt begonnen habe. Mit dem Beschäftigungszuwachs der ersten drei Monate dürfte sich allerdings auch der Ausblick für die Inflation und die Zinsen verändert haben. Weitere gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt könnten die Notenbank bald zu einer Zinserhöhung veranlassen. Tatsächlich wurde in den Federal Funds Futures am Freitag eine Satzerhöhung um einen Viertelpunkt im August fest eingebaut.
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Vll. machen sich darüber einige Gedanken übers wochenende! :mad:
Original geschrieben von Förster
http://www.spiegel.de/img/0,1020,343197,00.jpg
wofür :lach
germanasti
03.04.2004, 19:57
Kosto:
Du bist nun nicht mehr bärisch? :rolleyes:
Original geschrieben von germanasti
Kosto:
Du bist nun nicht mehr bärisch? :rolleyes:
richtig, ich bin erstmal neutral,
du hast mich überzeugt, gegen alan ist kein kraut gewachsen,
das crashmuster wurde zerstört
germanasti
03.04.2004, 20:04
Im Januar hab ich mal geschrieben, dass der Crash kommt, wenn auch der letzte Bär den Glauben daran aufgegeben hat. :rolleyes:
Noch ist er ja nach wie vor möglich.
Doch ist vor allem auf der Zeitschiene bereits viel kaputt gemacht worden :(
germanasti
03.04.2004, 20:07
Welteke kündigt Erklärung zu Dresdner-Bank-Einladung an
Samstag 3. April 2004, 19:45 Uhr
Punchestown, 03. Apr (Reuters) - Bundesbankpräsident Ernst Welteke hat seine Einladung zu einem Hotelaufenthalt in Berlin durch die Dresdner Bank anlässlich der Euro-Bargeldeinführung gegen Kritik verteidigt.
"Wenn ich an einer Veranstaltung eines Dritten teilnehme und der mich dazu einlädt, dann gehe ich auch davon aus, dass von dem die Kosten übernommen werden", sagte Welteke am Rande eines Treffens der EU-Finanzminister am Samstag im irischen Punchestown, ohne sich zum Umfang der Einladung zu äußern. Er habe die Veranstaltung am Silvesterabend 2001/2002 aus vielen anderen Einladungen ausgewählt, weil sie am Brandenburger Tor einen besonderen Symbolwert gehabt habe. Forderungen der CSU, sein Amt ruhen zu lassen, wies Welteke zurück. Für Montag kündigte er eine Pressekonferenz an. Darin wolle er auch zu Fehlern in einem entsprechenden Artikel des Magazins "Der Spiegel" Stellung nehmen.
Das Magazin berichtete vorab, Welteke habe sich und seiner Familie von der Dresdner Bank einen mehrtägigen Silvesteraufenthalt im Berliner Luxushotel Adlon bezahlen lassen. Welteke sagte, die Tatsache, dass er eingeladen gewesen sei, sei unbestritten. Er selbst habe mit der Dresdner Bank über die Modalitäten nicht gesprochen. Dies sei auf Arbeitsebene geregelt worden. Details wolle er am Montag berichten.
Bundesfinanzminister Hans Eichel, der in der Pressekonferenz neben Welteke saß, ging auf die Vorwürfe nicht direkt ein. Auch er habe an der Veranstaltung wie Welteke teilgenommen, um sich später keine Vorwürfe anhören zu müssen, sagte er. "Mir wäre ein privates Silvester sehr viel lieber gewesen." Allerdings habe er anders als Welteke eine Wohnung in Berlin.
Der "Spiegel" zitiert in seinem Bericht auch einen nicht genannten Beamten aus Eichels Ministerium mit kritischen Äußerungen über Welteke. Der Bundesbank-Präsident äußerte sich nicht auf die Frage, wie er sich dies erkläre. Die Frage müsse sich an Eichel richten, sagte er nach der Pressekonferenz zu Journalisten.
Dem "Spiegel"-Bericht zufolge zahlte die Bank eine Hotelrechnung über 7661,20 Euro. Welteke habe vom 29. Dezember 2001 bis zum 2. Januar 2002 im Adlon gewohnt. Dabei habe er mit seiner Frau in einer Suite gewohnt. Sein Sohn und dessen Freundin hätten in einer weiteren Suite übernachtet, um auf den dreijährigen Sohn Weltekes aufzupassen.
cal/bob
:rolleyes:
germanasti
03.04.2004, 20:10
US-FORSCHERPROGNOSE
Kalifornien droht ein schweres Herbst-Erdbeben
Forscher der Uni Los Angeles sagen voraus, dass der Süden Kaliforniens im September von schweren Erdstößen erschüttert werden wird. Das Beben werde eine Stärke von 6,4 auf der Richterskala erreichen - oder noch mehr.
Los Angeles - Nach US- Medienberichten vom Freitag begründen die Seismologen der UCLA ihre Prognose mit der Beobachtung einer langen Serie kleinerer Erdstöße in der Region.
Ein staatliches Erdbeben-Gremium habe die Untersuchungen als "legitimen Forschungsansatz in der Vorhersage von Erdbeben" begrüßt, berichtete die "Los Angeles Times". Der Ausschuss verwies aber auch auf mangelnde Daten, die eine zuverlässige Bebenvorhersage statistisch absichern würden.
Die gefährdete Großregion östlich von Los Angeles umfasst unter anderem die nur dünn besiedelte Mojave-Wüste. Das Gebiet wurde in den neunziger Jahren von zwei schwereren Beben erschüttert.
Das UCLA-Forscherteam hatte im vergangenen Juni ein stärkeres Beben entlang eines fünfhundert Kilometer langen Küstenabschnitts in Kalifornien prophezeit. Ein halbes Jahr später, am 22. Dezember, wurde der Küstenort San Simeon von einem Erdstoß der Stärke 6,5 getroffen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,293937,00.html
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Diese würde die amerikanische Wirtschaft & Wiederwahl von Bush erneut sichern. Tatsache!
der SPIEGEL-Titel ist einfach nur dämlich :o
germanasti
03.04.2004, 20:28
Im Kino gibts nun DERRICK als Zeichentrickfilm :dumm
Helmut K. wird heute 74. Jahre alt - Herzlichen Glückwunsch :hihi
http://www.trendmagazin.de/forum/boards/witze/messages/kohl.jpg
http://www.matrics.com/images/lvl2/products/tags/fullres/RO_DD_General_Plastic_Tag.jpg
RFID chip
:rolleyes: :hihi :hihi
http://www.matrics.com/products/tags.shtml
Original geschrieben von germanasti
Im Januar hab ich mal geschrieben, dass der Crash kommt, wenn auch der letzte Bär den Glauben daran aufgegeben hat. :rolleyes:
Noch ist er ja nach wie vor möglich.
Doch ist vor allem auf der Zeitschiene bereits viel kaputt gemacht worden :(
Der Crash kommt, wenn alle Charttechniker 100%ig sicher sind, daß er zu diesem Zeitpunkt nicht kommen kann.
Je mehr Charttechniker im Markt sind, umso weniger kann sie funktionieren.
;)
die meisten upschübe kamen immer ende monat :D
im dez schmeissten wohl noch einige ihre grati in den markt :hihi
deshalb rennte es wohl gleich bis mitte jänner durch
bin mal gespannt ob der move verhungert :rolleyes:
und nun ein freches false break kommt.
Ich wiederhole immer wieder gern.
http://www.markt-daten.de/kalender/chart/indikatoren/semiconductor-ab1990.gif
Wenn man den schönen Chart währungsbereinigt, dann sieht es unter dem Strich mau aus.
Man sollte mal Pils oder Gummibärchen als Verrechnungseinheit wählen.
:hihi
Original geschrieben von 4604
die meisten upschübe kamen immer ende monat :D
im dez schmeissten wohl noch einige ihre grati in den markt :hihi
bin mal gespannt ob der move verhungert :rolleyes:
und nun ein freches false break kommt.
Alles Rentner-Glück. Da kommen Ende des Monats mit den Gehaltszahlungen die monatlichen Überweisungen an die Fonds. Manchmal wird das vorsichtig investiert und ab und zu kann man mit der Kohle auch mal kräftig pushen.
;)
Schon heftig, was bei den Silberminen abgeht.
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=PAAS&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=14613&style=350&time=13&freq=3&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9789&mocktick=1
Wenn es wirklich knallen sollte, dann kommen die mit runter.
;)
Original geschrieben von paule2
Alles Rentner-Glück. Da kommen Ende des Monats mit den Gehaltszahlungen die monatlichen Überweisungen an die Fonds. Manchmal wird das vorsichtig investiert und ab und zu kann man mit der Kohle auch mal kräftig pushen.
;)
beim nächsten abgang gehts wohl an die substanz
ob dann die arbeitslosenfonds wie pilze aus dem boden schiessen
die überweisungen dürften dann allerdings erheblich niedriger sein
:(
germanasti
03.04.2004, 21:17
Arbeitslosenfonds? :rofl :rofl :rofl
germanasti
03.04.2004, 21:19
Kosto:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=bkx&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=50&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=8910&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7763&mocktick=1
Der Banken-Index macht gerade 1987-Strickmuster fertig. :rolleyes:
Original geschrieben von germanasti
Arbeitslosenfonds? :rofl :rofl :rofl
was gibts hier zu lachen
hat doch system das ganze
zuerst wurde der kleine mann auf der strasse abgezockt
jetzt die zukünftigen rentner
demnächst die arbeitslosen,da wird dann 10% der auszahlungen abgezapft und wandert in den fond
:(
:rolleyes:
es gibt heutzutage zuviele einzelindizies :rolleyes:
alan hats erstmal geschaft, crashmuster wurde zerstört, dem müssen wir uns erstmal fügen
Original geschrieben von germanasti
Arbeitslosenfonds? :rofl :rofl :rofl
Das ist was für unsere ganz spezielle Jugend.
Träumt von USA, Asien und von der großen Welt.
Sitzt auf dem Fettgedruckten, jammert rum und bleibt
leider in unserem armen Ländle.
Das liegt vermutlich am Papa.
:hihi
__________________________________
Zitat: Prof. Dr. Dr. Watzmann Hollareudidrieu
Faule Burschen an die frische Luft,
Bauers Kuh versprüht den Highblech-Duft!
:hihi :hihi :hihi
Original geschrieben von Kosto8
:rolleyes:
es gibt heutzutage zuviele einzelindizies :rolleyes:
alan hats erstmal geschaft, crashmuster wurde zerstört, dem müssen wir uns erstmal fügen
Der rechte Henkel wird halt etwas größer.
Als ich bei 1.105 und 3.820 bei 2/3 meiner Puts ausgestoppt wurde, war mir etwas mulmig. Stellt euch vor, der Crash kommt und ich bin nicht dabei. :hihi Seit gestern habe ich alle wieder deutlich billiger. Durch den abartigen Hopser nach den Arbeitmarktdaten bekam ich den letzten DAX-Put sogar fast 10% unter meinem Limit.
Montag kommt noch ein kräftiger Hopser. Abends wird es dann wieder etwas rot.
:D
Der Schwaben-Express-Index ist auch schon wieder am Anschlag.
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=JP%3A+1804610&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=4&state=8&sid=123712&style=330&freq=2&startdate=1%2F4%2F89&enddate=4%2F1%2F2004&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4902&mocktick=1
Tippe auf
http://home.nexgo.de/tmiatze/BullenBubblePlatzt.gif
MACCONRAD
03.04.2004, 22:00
n'abend
hätte nicht gedacht dass es so schnell kommt :eek:...aber gesagt ..getan...ähm erst bei 4040 geh ich massiv short mit engem SL (4070)...no risk no fun :D
zitat:
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Original geschrieben von mixalis04
Beim DAX steht nach wie vor 3950 als Ziel an
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erstellt am 29.03.2004 21:02
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Original geschrieben von MACCONRAD
der dax geht bis auf 4040 und dann geh ma crash machen
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mixalis04
03.04.2004, 22:48
Die elendige Gier halt....
Am Montag kommt die nächste Short-Chance aber besser wieder mit SL bei 4070...
30 Punkte kann man ja mal riskieren auch wenn in die Hose gehen sollte..
http://www.stock-channel.net/stock-board/attachment.php3?postid=570199
Sir John Templeton hat letzte Woche gesagt, dass im kommenden Abschwung voraussichtlich 20 % der Leute mit Hypotheken ihr Haus verlieren werden. Der durchschnittliche amerikanische Doppelverdiener-Haushalt ohne Ersparnisse kann sich noch nicht einmal einen kleinen Rückgang des Einkommens leisten. Von diesen Haushalten werden viele ihr Haus aufgeben müssen. Und wer wird es kaufen? Und zu welchem Preis?
Quelle: http://www.investor-verlag.de/?SID=5df206956556f21e234cb4284ce7c752#4
:(
ironfist
04.04.2004, 08:26
usa
United Shoppers of America
Kein Geld, keine Jobs, aber die Amerikaner gehen trotzdem einkaufen. Sie machen mehr Schulden als je zuvor – und retten die Weltkonjunktur
Von Thomas Fischermann
Ein Brathähnchen aus Plastik. Für 29,98 Dollar plus Versandkosten. Dafür wippt das Ding zu Musik. Im Sortiment der Johnson-Smith-Versandfirma aus Bradenton (Florida) gibt es auch günstigere Angebote. Die spaßige Elektroschockmaschine für den Schreibtisch etwa (14,98 Dollar) oder das T-Shirt mit der Aufschrift „STUPID“ (12,98 Dollar). Wer soll den Plunder kaufen, in Zeiten beharrlicher Arbeitslosigkeit und anhaltender Wirtschaftsflaute? „Kein Problem“, sagt Unternehmenssprecherin Kim Boyd. An den Bestelltelefonen der Firma muss man bisweilen minutenlang warten. „Das liegt am riesigen Erfolg unseres Kataloges.“
Johnson Smith ist nicht der einzige amerikanische Einzelhändler, der in diesen Tagen von solch unerwarteten Verkaufserfolgen berichtet. Der Dollar mag fallen, amerikanische Unternehmen mögen sich beim Einstellen neuer Kräfte und beim Investieren zurückhalten, die Schuldenberge der Privathaushalte mögen steigen, aber Amerikas Einkäufer werden nicht müde. In der vergangenen Weihnachtssaison hatten die Händler gar stolze 6,7 Prozent mehr Weihnachtseinkäufe als im Jahr zuvor verzeichnet, die größte Steigerung seit dem Boomjahr 1999. Seither ist die Nachfrage stabil. Der amerikanische Verbraucher blieb sich trotz aller Sorgen treu: als ultimative Einkaufsmaschine, die Wetter, Terror und schlechten Konjunkturdaten trotzt. Und damit – sagen viele Ökonomen – die Weltwirtschaft vor dem Abstürzen bewahrt. Konsumausgaben sind für schätzungsweise 70 Prozent des US-Sozialprodukts zuständig, und ohne das amerikanische Wachstum sähe es düster für die Weltkonjunktur aus.
Kaufrausch trotz Wirtschaftsflaute? „Jetzt hören Sie mal gut zu“, sagt Michaela, „hier muss keiner sparen, hier gibt es keine Rezession.“ Mit ihrer linken Hand hält die 59-jährige Hausfrau den Einkaufswagen fest, den Zeigefinger der rechten Hand reckt sie drohend nach vorn. „Diese Dinge bekommen wir von den Medien eingeredet. Weil die so liberal ausgerichtet sind. Das sind alles Lügen. Wenn Sie die wahre Geschichte hören wollen, fragen Sie die Leute hier!“
Es ist ein sonniger Vormittag in Orange City, Florida, und Michaela hat um elf Uhr vormittags ihr erstes Shopping hinter sich. Lebensmittel und Haushaltsartikel im Wert von 50 Dollar wandern vom örtlichen Wal-Mart-Supermarkt in ihren Dodge-Kleintransporter; und mit dabei sind Michaelas Tochter Dana (32) und ihr Enkel Jax (3), der oben auf dem Einkaufswagen thront und sich Schokolade in die Mundwinkel schmiert.
Der Orange City Wal-Mart hatte vor ein paar Monaten weltweite Schlagzeilen geschrieben. Am Morgen nach dem Thanksgiving Day, traditionell einer der größten Einkaufstage des Jahres, war eine Horde Schnäppchenjäger durch die Türen gestürmt, um DVD-Spieler für 30 Dollar zu ergattern. Die 41-jährige Patricia Vanlester wurde dabei niedergetrampelt und ins Krankenhaus eingeliefert. Obwohl sich seither ein paar Zweifel eingestellt haben, wie ernst ihre Verletzungen wirklich waren, ist die Stampede von Orange City zum Symbol für den gierigen, unersättlichen Konsumenten geworden.
Heute geht es hier ruhiger zu; die DVD-Spieler kosten jetzt 44 Dollar, und Michaela und Dana haben ohnehin längst einen. „Anschaffungen? Natürlich haben wir im vergangenen Jahr Anschaffungen gemacht“, sagt das Mutter-Tochter-Duo und überschlägt sich nun fast mit der Aufzählung. Der Computer. Der Fernseher mit eingebautem DVD-Spieler. Das Auto. Der Swimmingpool. „Es ist so toll, wie nach dem 11. September überall die US-Flaggen aufgehängt wurden“, fügt Michaela im gleichen Atemzug hinzu, „und wie diese Nation zusammengerückt ist.“ Was hat das jetzt damit zu tun? „Wir zwei gehen jeden Tag einkaufen!“, sagt Tochter Dana schnell.
Es gibt an diesem Vormittag zahlreiche Begründungen auf dem Parkplatz von Wal-Mart, warum es trotz der schleppenden wirtschaftlichen Erholung eine gute Zeit zum Einkaufen ist. Karen, eine 42-jährige Mutter zweier Kinder, hat „im Bekanntenkreis durchaus ein paar Fälle“ von Arbeitslosigkeit erlebt. Der Job ihres Mannes, eines Brotverkäufers, sei aber vorerst sicher. Außerdem hilft Karen „mein Glaube als Christin, denn in der Not wird Gott für uns sorgen“. Nicht mal Norene, eine Frau in ihren frühen Dreißigern mit zwei Kindern, hat ihr Shopping zurückgeschraubt. Das sagt sie zumindest. Ihr Mann wurde im vergangenen Jahr arbeitslos, und „wir haben quasi unser ganzes Leben verloren“, sagt sie. Jetzt ist die Familie bei Norenes Vater eingezogen, wartet „auf ein Wunder“ und schimpft auf die Konjunktur, „aber wir können uns immer noch leisten, was wir brauchen“. Dass er wegen der Wirtschaftslage seine Einkäufe reduziert hätte, erzählt an diesem Vormittag in Orange City niemand.
Vielleicht ist das ein Zufall. Doch fest steht, dass ein vertrauter Anpassungsprozess früherer Wirtschaftsflauten diesmal nicht funktioniert: das „Herunterschrauben der Erwartungen“, eine größere Bescheidenheit beim Einkauf. Zwar ist die Rezession nicht an allen Teilen des Handels spurlos vorübergegangen. Im Augenblick steht es zum Beispiel um Bekleidung, langlebige Gebrauchsgüter und Lebensmittel vergleichsweise schlecht, und die Nachfrage wie die in Umfragen ermittelte Verbraucherstimmung schwankt seit dem Crash etwas unsicher auf und ab. Doch unterm Strich setzt sich ein Trend fort, der in den Boomjahren seinen Anfang genommen hatte: Die – steigenden – Haushaltseinkommen wanderten immer seltener aufs Sparbuch und immer häufiger gleich in die Läden.
Zum Beginn der Neunziger legten die Amerikaner im Schnitt noch neun Prozent ihres verfügbaren Einkommens für magere Jahre zurück, nun schwankt die Sparquote zwischen zwei und vier Prozent. Der Aktienboom, die Wertsteigerung von Immobilien, der scheinbare Reichtum veranlasste die Konsumenten, Kreditkarten und andere Darlehen auszuschöpfen. Und daran hat sich – trotz Konjunktureinbruch und Börsencrash – wenig geändert.
Ökonomen und Psychologen sind perplex. Anders als nach der Rezession im Jahre 1991 nehmen viele Amerikaner weiter neue Kredite auf, schneller sogar als in den Jahren zuvor. 2002 hatte ein durchschnittlicher Haushalt mehr als zehn Kreditkarten mit einem einem gesamten Schuldenstand von knapp 9000 Dollar auf den zugehörigen Konten. Das entspricht einer Verdopplung der Kreditkarten-Schulden binnen eines Jahrzehnts.
Nun gibt es sogar in den Vereinigten Staaten eine Tradition der Kritik an der Konsumgesellschaft, des consumerism. In den sechziger und siebziger Jahren hörte man solche Stimmen sowieso, doch auch heutzutage lästert der Verbraucherschützer und ehemalige Präsidentschaftskandidat Ralph Nader noch über das „Elfte Gebot“ Amerikas, das „Einkaufen bis zum Umfallen“ heiße. Protestgruppen rufen zum „Buy Nothing Day“ auf, kritische Bücher sprechen vom „Luxusfieber“, von der „McWorld“, vom „konsumüberwältigten Amerika“; sie warnen vor leeren Träumen und leeren Konten. Erstaunlicherweise ergab Mitte der neunziger Jahre eine Umfrage, dass mehr als drei Viertel der Amerikaner ihre Kultur für „zu materialistisch, zu gierig“ hielten.
Der verschwenderische Lebensstil der Reichen wird zum Vorbild
Es bleibt aber Theorie. Wenn amerikanische Sozialforscher ihre Landsleute heute nach den Zutaten für ein „gutes Leben“ fragen, antworten sie viel häufiger mit einer Aufzählung von Gebrauchsgütern, Luxusartikeln und Dienstleistungen als 15 Jahre zuvor. Warum? Dafür gibt es eine Reihe von Theorien. Der Ökonom Thorstein Veblen stellte schon 1899 in seinem Standardwerk Theory of the Leisure Class dar, wie der Wunsch nach sozialer Stellung auch den nach Produkten und Dienstleistungen vorantreibt. In seiner populären Variante heißt das Phänomen, das der Wissenschaftler beschrieb: Keeping up with the Joneses – das neidische Schielen auf den Besitzstand der Nachbarn und das unermüdliche Nacheifern. Das geflügelte Wort ist fester Bestandteil der amerikanischen Kultur.
Was sich in den vergangenen Jahrzehnten geändert habe, argumentiert die Sozialforscherin Juliet Schor von der Universität Harvard, sei der Maßstab. Man ziehe jetzt nicht mehr die Nachbarn zum Vergleich heran. In einer Gesellschaft, in der eine bedeutsame Schicht am oberen Ende immer reicher wird, ziehe man deren Lebensstile zum Vergleich heran – die durch das Fernsehen und die Klatschpresse vervielfältigt werden. Das erzeuge einen viel stärkeren Konsumdruck als früher, weshalb Schor schon „anzeigenfreie Räume“ und Werbeverbote in den Medien fordert, um den amerikanischen Konsumenten vor sich selber zu schützen. Untersuchungen scheinen Schors Theorie zu bestätigen: Je mehr Zeit ein Amerikaner vor dem Bildschirm verbringt, desto eher hält er Tennisplätze, Privatflugzeuge, Cabrios, Haushälterinnen und Schwimmbäder für die Standardausrüstung eines durchschnittlichen US-Haushalts.
Ist es das Fernsehen, das die Amerikaner in den Kaufrausch treibt? Müssen Amerikas Konsumenten geschützt werden, um nicht eines Morgens auf einem gewaltigen Schuldenberg aufzuwachen? Ken Goldstein findet so etwas eine abwegige Idee. Der Konsumforscher an der New Yorker Denkfabrik Conference Board beschäftigt sich seit Jahren mit der Gemütslage der Verbraucher – genauer: Er erstellt eine der bekanntesten Kennziffern der amerikanischen Wirtschaft. Das Conference Board ermittelt seit den späten sechziger Jahren Monat für Monat den so genannten Verbraucher-Zuversichts-Index. 5000 Amerikaner werden gefragt, ob die Wirtschaft ihnen Mut zum Kaufen macht. „Einfach das Gefühl im Bauch ist es, für das wir uns interessieren“, sagt Goldstein. „Die meisten dieser Leute lesen gar keine Zeitung. Herrje, nicht mal deren Psychiater könnte erklären, warum sie diese oder jene Ansicht zur Wirtschaft haben!“
Trotzdem: Irgendwie haben sich die aggregierten Bauchgefühle über die Jahrzehnte als eines der zuverlässigsten Stimmungsbarometer der US-Wirtschaft erwiesen. In Ken Goldstein haben sie außerdem eine ganz eigene Sicht inspiriert, warum der Konsumrausch nicht verfliegt. „Den Leuten geht es offensichtlich gar nicht so schlecht“, sagt Goldstein. „Vielleicht ist das alles gar nicht so irrational. Vielleicht haben die Verbraucher gar keinen Grund, Traurigkeit zu schieben?“
In den späten Neunzigern verzeichnete Goldsteins Stimmungsbarometer die größte Euphorie aller Zeiten: Bis auf 145 Indexpunkte stiegen die Werte damals. In den Rezessionsjahren danach fiel es bis auf 60 – damit waren die Verbraucher noch weitaus besser gelaunt als bei früheren Rezessionen, nach denen die Werte bis auf 35 fallen konnten. In dieser Woche ist das Barometer auf 88 Punkte geklettert – das gilt als vergleichsweise zuversichtlich. Und die Unsicherheit am Arbeitsmarkt? Die Schulden-Rekordstände und Bankrotte, von denen man immer häufiger hört? Die vielen ausgeschöpften Kreditrahmen, die drastisch erhöhten Strafgebühren der Kreditkartenfirmen gegen säumige Schuldner, die vielen geplatzten Autokredite? „Die allermeisten Amerikaner kommen mit ihren Schulden offenbar bestens klar“, beharrt Goldstein. „Wissen Sie, wir sind hier keine Schweizer – aber eine verschwenderische Nation sind wir auch nicht.“
Eine Reihe von Ökonomen teilt diese optimistische Sicht der Dinge. Im Durchschnitt betrachtet ist nämlich der Schuldendienst eines US-Haushaltes – also Tilgung plus Zinsen – von zwölf Prozent des verfügbaren Einkommens auf zuletzt 13 Prozent gestiegen. Alles andere als eine Explosion. Die geringen monatlichen Zahlungen sind zum Teil ein Geschenk des Notenbankchefs Alan Greenspan: Niedrige Zinsen und die massenhafte Umschuldung alter Kredite erlauben das Paradox, dass trotz wachsender Schuldenberge die monatlichen Zahlungen nur langsam steigen. Zum anderen Teil sind sie ein Geschenk von George W. Bush: Massive Steuersenkungen haben die verfügbaren Einkommen zuletzt steigen lassen und die Konjunktur angeheizt. Dafür klaffen jetzt in den öffentlichen Haushalten gewaltige Löcher, aber das ist ein anderes Problem.
Ein weiteres Argument der Optimisten lautet, dass Untergangspropheten schon mehrfach die Überschuldung der Mittelklasse und den großen Kollaps vorhergesagt hätten – aber gekommen ist er nie. Das liege an einem kulturellen Missverständnis. Kaufen auf Pump sei schon immer uramerikanisch gewesen, argumentiert Lendol Carter, ein Historiker und der Autor des Buches Financing the American Dream. Kreditkarten hätten seit den fünfziger Jahren die „prägende Rolle“ im Verbraucherverhalten der gehobenen Mittelschichten übernommen, argumentiert Calder; davor hätten herkömmliche Konsumkredite eine vergleichbare Rolle gespielt. Doch Calder beharrt darauf, dass diese Kreditkultur wenig mit Hedonismus und Verschwendung zu tun habe und viel mit Disziplin und einer Wahrung des Arbeitsethos – eben weil die monatlichen Ratenzahlungen hereingewirtschaftet werden müssen.
Doch eine Reihe anderer Ökonomen und Sozialforscher glaubt, dass sich der Umgang der Amerikaner mit Krediten seit ein paar Jahren kräftig wandelt – weg vom soliden Wirtschaften à la Calder. „Der neue Ethos des Verbraucherkredits unterminiert eben jene historische Balance zwischen Arbeit und Konsum“, schreibt Robert Manning in seinem 2000 erschienenen Bestseller Credit Card Nation. Tatsächlich werden heute schon brotlosen Studenten Kreditkarten ausgehändigt und ironisch „Yuppie-Stützen“ genannt.
„Sogar Kinder, Hunde, Katzen bekommen heute Kreditkarten“
Amerikaner, die kurz vor dem Verlust ihres Jobs stehen, besorgen sich oft ein ganzes Sortiment Kreditkarten als eine Art Arbeitslosengeld. Massive Werbekampagenen haben in den vergangenen Jahren immer neue, weniger zahlungskräftige Bevölkerungsgruppen mit Kreditkarten überhäuft; entsprechend melden auch immer mehr Amerikaner persönliche Bankrotte an. Sprich: Im Durchschnitt mögen die Schuldenzahlen harmlos aussehen, aber wachsende Bevölkerungszahlen sind trotzdem vom Kredit- und Konsumrausch in die Irre geführt worden. „Sogar Kinder, Hunde, Katzen und Elche bekommen heutzutage Kreditkarten“, regte sich vor ein paar Jahren der Notenbankchef Alan Greenspan auf. Irgendwann in den neunziger Jahren tauchte ein beliebter Auto-Aufkleber auf. „Ich bezahle meine Mastercard-Rechnung mit VISA“, hieß es darauf. Für Tausende Amerikaner, die eine Zeit lang vom so genannten Credit Card Shuffle leben, ist das gar kein Witz.
Was zum Szenario der Pessimisten unter den Ökonomen und Sozialforschern führt: dass der Einkaufsrausch der Amerikaner sich diesmal doch nicht finanzieren lässt und zu einem bösen Erwachen führt. Dass sie auf dem Parkplatz von Wal-Mart noch ein paar Monate lang Gott und das Vaterland beschwören mögen, dass aber Arbeitsplätze, Nettoeinkommen, die Aktienkurse ihrer Geldanlagen und die Werte ihrer Eigenheime doch nicht mitspielen. „Wenn es in diesem Land eine Blase gibt, dann ist es die Verschuldung“, sagte kürzlich Dave Rosenberg, USA-Spezialist bei der Investmentbank Merrill Lynch. Rings um die Wall Street gibt es etliche Experten, die einen Einbruch des Verbrauchervertrauens, ein Ende des Kaufrausches und ein Einknicken der Konjunktur voraussagen.
Wer behält Recht? „Die Leute wollen ihr Leben immer noch durch Einkaufen aufwerten, aber sie treffen eine schärfere Auswahl“, erzählte kürzlich Wendy Liebmann, Chefin der Einzelhandels-Forschungsfirma WSL Strategic Retail. „Sie sehen ein, dass sie nicht mehr alles haben können, was sie wollen.“ Und ausgerechnet bei Wal-Mart haben sich in den vergangenen Wochen offenbar Bedenken eingestellt. Der Einzelhandelsgigant verzeichnet zwar weiterhin Rekordverkäufe, aber Wal-Mart-Chef Lee Scott sind zuletzt ein paar verdächtige Trends aufgefallen. Mehr Konsumenten als früher kauften nur noch die billigsten Produkte in jeder Kategorie ein. Und mehr konzentrierten ihr Shopping rund um den Zahltag, ein Indiz für weniger flüssige Mittel. Entweder eine vorübergehende Formschwäche – oder ein Zeichen, dass es den gottesfürchtigen, patriotischen Shoppern von Orange City allmählich mulmiger wird, als sie bislang zugeben wollen.
(c) DIE ZEIT 01.04.2004 Nr.15
moin
http://zeus.zeit.de/bilder/2004/15/wirtschaft/usa_dollar_595.gif http://zeus.zeit.de/bilder/2004/15/wirtschaft/dollar_gebunkert_251.gif
germanasti
04.04.2004, 08:36
Moin :)
„Sogar Kinder, Hunde, Katzen bekommen heute Kreditkarten“
:rolleyes:
ironfist
04.04.2004, 08:37
das wird noch ganz gfewaltig bumm machen!
ironfist
04.04.2004, 08:42
und Elche :rofl
germanasti
04.04.2004, 08:52
Acampora-Kolumne: Rauchende Schlote
03.04.2004 22:21:00
Die Wall-Street-Kolumne von Ralph Acampora - Top-Analyst bei Prudential Sec.
Rauchende Schlote
Wird doch alles gut? Gibt es in den USA den ersehnten Aufschwung und gleichzeitig - und das ist das Wichtigste - eine Erholung am Arbeitsmarkt? Fast scheint es so, die Angst vor einer "Jobless Recovery" schwindet mehr und mehr. Denn ein Bericht des Institute for Supply Management wusste Positives zu berichten. Nicht nur, dass bei den amerikanischen Fabriken die Schlote rauchen wie seit 20 Jahren nicht mehr. Nein, offensichtlich stellen die Unternehmen auch tatsächlich wieder Arbeitskräfte ein. Das ist wichtig. Denn was wäre die US-Wirtschaft ohne kaufkräftige Konsumenten?
Die Antwort: in ernsten Schwierigkeiten, um es mal ganz platt auszudrücken. Der Konsum sorgt für zwei Drittel des Sozialprodukts, diesen Fakt sollten wir nie aus den Augen verlieren. Die Börse jedenfalls hat die ISM-News belohnt, die Indizes zogen vergangene Woche kräftig an. Vor allem der Nasdaq Composite eilte davon und sprang über die charttechnisch wichtige Marke bei exakt 2008 Punkten. Weiteres Aufwärtspotenzial ist jetzt drin. Beim Dow fehlen noch einige Zähler bis zum Widerstand bei 10418 Punkten.
Doch mit frischen Kräften könnte der Sprung über diese Marke gelingen. Denn beim Dow Jones wurden vergangene Woche drei Mitglieder ausgewechselt. Dynamische Aktien rein, eher langsame Titel raus. AIG, Verizon und Pfizer bereichern jetzt den Index, AT&T, International Paper und Eastman Kodak mussten weichen. So könnte alles gut gehen für den Dow - wie auch insgesamt für die rauchenden Schlote der US-Wirtschaft.
http://www.finanzen.net/news/news_detail.asp?NewsNr=173137&RubrikNr=385
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Allan weiss ganz genau was er tut !!!
War Auswechslung am Freitag? Ich dachte erst am 08.04. ????
ironfist
04.04.2004, 08:55
http://mitglied.lycos.de/Jogi000/charts/depp2.gif
..die große 3er welle kommt doch jetzt- locker bleiben! :hihi
germanasti
04.04.2004, 09:00
INFINEON - Kehraus im Halbleiter-Haus (EurAmS)
03.04.2004 22:27:00
Der Slogan des Chipkonzerns heißt "Never stop thinking". Interims-Chef Kley stoppt jetzt erst mal die engsten Verbündeten von Ex-Boss Schumacher - und dessen Strategie.
von Stephan Bauer, Euro am Sonntag 14/04
Szenen wie aus einem Krimi: Der Werkschutz begleitet die gerade gefeuerten Top-Manager eines DAX-Unternehmens vom Firmengelände. So geschehen beim Halbleiterhersteller Infineon. Nach dem spektakulären Rauswurf von Chef Ulrich Schumacher traf die Säuberungswelle in der Münchner St.-Martin-Straße den Leiter der Konzernkommunikation, Christoph Sieder, sowie Mathias Poth, den Chef der Strategie-Abteilung Corporate Center.
Keine Überraschung, dass Poths Kopf rollte: Der alerte Manager war Schumachers verlängerter Arm, über ihn wollte der Ex-Boss die Firma komplett umbauen. Hier waren alle Kommunikationsfunktionen gebündelt - intern, zur Presse und zu den Investoren. Zudem war im Corporate Center die Personalabteilung aufgehängt, wurde das bei Betriebsrat und Gewerkschaften umstrittene "Minderleisterprogramm" geplant, dem zufolge jährlich die schlechtesten fünf Prozent der Belegschaft ausgesiebt werden sollten.
Entschlossen macht Interims-Chef Max Dietrich Kley jetzt Schluss mit der "Schumacher-Stasi", wie die engsten Mitarbeiter des Ex-Chefs bei ihren Gegenspielern hießen. Poth, Sieder und die Personalchefin Annika Farin, die vergangene Woche ebenfalls geschasst wurde, mussten das Unternehmen in Begleitung des Werkschutzes verlassen. "Fast wie ein Krimineller behandelt zu werden, das ist schlimm, wenn man so hart gearbeitet hat", sagt ein Betroffener zu EURO. Das rigorose Durchgreifen von Kley ist äußeres Zeichen für eine Zeitenwende im Konzern. Bereits unmittelbar nach seinem Antritt stellte der vormalige Aufsichtsratsvorsitzende klar: "Der Hauptsitz von Infineon wandert nicht ins Ausland."
Zwar soll es laut Finanzchef Peter Fischl bei der bisherigen Konzernstrategie bleiben. Auch laufen "alle beschlossenen Outsourcing- und Sparpläne weiter, soweit sie sinnvoll sind", wie ein Firmensprecher erklärt. Doch entgegen den offiziellen Verlautbarungen tritt Kley intern wohl mächtig auf die Bremse. Wie es heißt, plante Schumacher, den Chipkonzern innerhalb eines Jahres komplett dezentral aufzustellen, mit international verstreuten Kompetenzzentren. Weiterer Arbeitsplatzabbau wäre da unabwendbar gewesen. Wohl auch im Vorstand, den der Ex-Boss angeblich teilweise ersetzen wollte.
Mitarbeiter berichten, dass offenbar konkrete Pläne Schumachers zum Ausgliedern von Teilen der IT-Abteilung und des Personalwesens unmittelbar nach dessen Abgang gestoppt wurden. "Da haben einige kurz vor dem Rausschmiss einen Fallschirm gefunden", so ein Mitarbeiter gegenüber EURO. Noch drückt der teilweise Spar-Stopp die Gewinnprognosen der Analysten nicht. Die Aktie profitiert im Gegenteil vom aufgehellten Branchenumfeld. Kleys geheimer Kurswechsel soll die verbliebenen Vorstände stärken. Und die Kandidatensuche erleichtern: Ein Chefsessel ist eben unbequem, wenn alle Weichen bereits gestellt sind. Künftig dürfte zudem ein gänzlich anderer Managertypus an der Spitze von Infineon stehen. Bekannt ist, dass der extrovertierte und egozentrische Schumacher den mächtigen Managern Heinrich von Pierer und Hermann Neubürger beim Hauptaktionär Siemens (18 Prozent) gewaltig auf die Nerven ging. "Der neue Mann wird weniger auffallen und mehr auf den Gewinn achten", spekuliert Analyst Theo Kitz von Merck Finck. Am besten wäre nach Auffassung vieler Investoren ein grundsolider Finanzmann. "Einer wie Kley", sagt Kitz. Der hat jedoch bereits angekündigt, das Steuer beim Hightech-Renner maximal für ein Jahr zu übernehmen.
http://www.finanzen.net/news/news_detail.asp?NewsNr=173139
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Wir warten weiterhin auf das Insolvenzverfahren :)
artikel # 48 :supi
das endet alles böse, nur wann :nw
moin :)
Guten Tag!
Kosto, 55, noch dieses Jahr... Sämtliche Trümpfe sind bereits gespielt, warten wir nun einfach! :)
Original geschrieben von Sit
Guten Tag!
Kosto, 55, noch dieses Jahr... Sämtliche Trümpfe sind bereits gespielt, warten wir nun einfach! :)
moin :)
mit dem zeitfaktor habe ich eben meine probleme :rolleyes:
im wahljahr ein platzen der bubble, wenn die nicht mal eine ausgeprägte korrektur zulassen :(
germanasti
04.04.2004, 09:15
Moin Kosto :)
Die Geldmenge machts!
Diese Bundesbankmission :D
Also ehrlich, und, natürlich eine Pyramide, die man erforscht. SIE sind ganz schön dreist geworden. Die wirklich wichtigen Fragen werden aber nicht gestellt!
:D
Kosto: Verabschiede dich doch bitte endlich von dem Gedanken, dass irgendjemand die Kontrolle über das hat!
Wenn es bricht bricht es! Wir sind schon ziemlich weit, niemand kann das aufhalten, das ist doch schon seit 30 Jahren versucht worden!
Meine Mail an die Deutsche Bundesbank!
Ihr Spiel
ist wirklich nett!
Leider werden wie so oft die wirklich wichtigen Probleme nicht angesprochen, z.B. wo ewiges exponentielles Wachstum herkommen soll, und auch bez. des Geldes selbst werden wichtige Dinge einfach weggelassen.
Ich empfehle mal die Lektüre von Helmut Creutz "Das Geldsyndrom" oder generell die Lektüre der Webseite http://www.geldreform.de
Denn unser Geld ist es, welches für unsere heutigen Probleme verantwortlich ist.
Übrigens, nett, dass man in einer Pyramide forscht, immerhin ist es zintragendes Geld, welches seit Jahrtausenden der Gesellschaft pyramdiden-förmige Struktur verleiht, egal wie man die Gesellschaft politisch nennen möchte!
MfG
germanasti
04.04.2004, 09:59
Original geschrieben von Sit
Kosto: Verabschiede dich doch bitte endlich von dem Gedanken, dass irgendjemand die Kontrolle über das hat!
Wenn es bricht bricht es! Wir sind schon ziemlich weit, niemand kann das aufhalten, das ist doch schon seit 30 Jahren versucht worden!
& klappt seit 30 Jahren :rolleyes:
Original geschrieben von Sit
Guten Tag!
Kosto, 55, noch dieses Jahr... Sämtliche Trümpfe sind bereits gespielt, warten wir nun einfach! :)
es ist vernünftig zu warten. und wir werden es sehen, die cots werden wie im märz 2001 den einstieg zeigen.
kosto gegen die cots konnte einfach nicht gut gehen. einen crash wird es mit auf den s&p shortpositionierten large traders in größerem umfang nicht geben. ne 10% korrektur schon. haben wir gesehen: schnell runter und schnell wieder hoch. so und jetzt dow richtung ath und dann doppelspitze und dann sehen wir weiter.
bis dahin: finger weg von strategischen puts.
schöne grüsse
dax
germanasti
04.04.2004, 10:48
EZB-Chef schließt andere Geldpolitik nicht aus
Punchestown (AFP) - Die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) vom Donnerstag, die Leitzinsen nicht zu ändern, schließt laut EZB-Präsident Jean-Claude Trichet eine andere Geldpolitik in den nächsten Monaten nicht aus. "Wir sind nicht blockiert," sagte Trichet im irischen Punchestown nach dem EU-Treffen der Finanzminister und Notenbankgouverneure. Die EZB habe nicht gesagt, dass das Zinsniveau für einen beachtlichen Zeitraum festgeschrieben sei.
Die EZB überprüfe die Datenlage für ihre Geldpolitik monatlich, sagte Trichet. Die Bestätigung des Leitzinsniveaus am Donnerstag hatte die Finanzmärkte nicht überrascht. Politiker und einige Ökonomen riefen die EZB zuvor aber wegen der überwiegend als enttäuschend eingeschätzten wirtschaftlichen Entwicklung zu einer Zinssenkung auf.
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Ich glaube dieser Trichet hat überhaupt keine Ahnung, was momentan läuft. :rolleyes:
germanasti
04.04.2004, 10:50
"Irrsinniger Wettbewerbsdruck"
Bäckereien-Sterben: Lidl & Co. verhökern Billig-Brot
veröffentlicht: 04.04.04 - 09:59
Hamburg (rpo). Die Discounter bringen mit ihrem Preiskrieg das Bäckereihandwerk in arge Not. "Plus" verkaufte kürzlich 500-Gramm-Brote für 25 Cent, "Lidl" legte nach. Etliche Bäcker können bei dem Preiswahn um das Brot nur verlieren, sie stehen vor dem Ruin.
Durch Dumpingpreise von Billigbäckereien und Backshops in den Supermärkten droht vielen Handwerksbetrieben das Aus. "Das Bäckerhandwerk steht unter einem irrsinnigen Wettbewerbsdruck", sagte der Hauptgeschäftsführer vom Zentralverband des Deutschen Handwerks, Eberhard Groebel, der Zeitung "Bild am Sonntag". Bereits jetzt müssten pro Jahr 600 bis 800 Bäcker aufgeben. Allein in 2003 beklagte die Branche einen Umsatzrückgang von rund neun Prozent.
Vergangene Woche startete Deutschlands drittgrößter Discounter Plus den bislang schärfsten Angriff im Preiskrieg, schreibt das Blatt. In seinen 2700 Filialen wurden 500-Gramm-Bauernbrote für 25 Cent verkauft. Im Fachgeschäft kostet ein vergleichbares Brot etwa acht Mal soviel. Auch die Discounterkette Lidl verkauft einen 1000-Gramm-Laib für 59 Cent. Schleuderpreise wie bei Plus führten zu "ruinösester Verdrängung", warnt Groebel.
Die Konkurrenz schafft es vor allem durch Produktionsstätten in Billiglohnländern, die Preise radikal zu drücken. "Brot wird heute in Rumänien, Tunesien oder Bulgarien hergestellt", sagte Josef Pelzer, Obermeister der Bäckerinnung Köln. Die Billigproduktion geht nach Ansicht von Peter Becker, Präsident der Handwerkskammer Hamburg, zu Lasten der Qualität.
http://www.rp-online.de/public/article/nachrichten/wirtschaft/unternehmen/42559
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Backwaren wurden bereits vor 15 Jahren in Osteuropa hergestellt & nach Deutschland als rohlinge importiert. :zz
Man sollte doese Vorgänge real sehen, nämlich das eine abartige hohe Gewinnspanne im deutschen Bäckerhandwerk nun auf den Boden der Tatsachen geholt wird!
Moin Rabauken :)
Ich glaube dieser Trichet hat überhaupt keine Ahnung, was momentan läuft. wieso, bisst enttäuscht das "pumper - trichet" nix pumpt und dein schrott - $$ nicht steigt :D ?
Sehr gut macht er das finde ich. bleibt cool und achtet auf ein ausgewogenes verhältnis zwischen Kreditkosten und Geldwerstabilität. Das bewahrt Euroland davor auf so einem hochexplosiven Bubble zu leben wie Lügenland.
Man kommt in real life momentan relativ günstig an Kredite, wenn man will. Guck u.a. Autofinanzierungen. Auch Immo - Finanzierungen sind fast historisch billig.
Und Geschäftskredite für den Mittelstand sind kein Riesenproblem momentan wegen zu hoher Zinsen sondern einzig und allein der Vergabepolitik der Schei* Banken.
Da gehts nicht um 1% mehr oder weniger!
Und in Lügenland gehen die Niedrigzinsen am Verbraucher vorbei, da ist jeder bereits überschuldet & deswegen auch die hohe Rate der Kreditkartenverschuldung, der dümmsten aller Kreditformen zu Wucherzinsen um die 14% !!
MillenniumBroker
04.04.2004, 11:11
Original geschrieben von germanasti
"Irrsinniger Wettbewerbsdruck"
Bäckereien-Sterben: Lidl & Co. verhökern Billig-Brot
veröffentlicht: 04.04.04 - 09:59
Hamburg (rpo). Die Discounter bringen mit ihrem Preiskrieg das Bäckereihandwerk in arge Not. "Plus" verkaufte kürzlich 500-Gramm-Brote für 25 Cent, "Lidl" legte nach. Etliche Bäcker können bei dem Preiswahn um das Brot nur verlieren, sie stehen vor dem Ruin.
Durch Dumpingpreise von Billigbäckereien und Backshops in den Supermärkten droht vielen Handwerksbetrieben das Aus. "Das Bäckerhandwerk steht unter einem irrsinnigen Wettbewerbsdruck", sagte der Hauptgeschäftsführer vom Zentralverband des Deutschen Handwerks, Eberhard Groebel, der Zeitung "Bild am Sonntag". Bereits jetzt müssten pro Jahr 600 bis 800 Bäcker aufgeben. Allein in 2003 beklagte die Branche einen Umsatzrückgang von rund neun Prozent.
Vergangene Woche startete Deutschlands drittgrößter Discounter Plus den bislang schärfsten Angriff im Preiskrieg, schreibt das Blatt. In seinen 2700 Filialen wurden 500-Gramm-Bauernbrote für 25 Cent verkauft. Im Fachgeschäft kostet ein vergleichbares Brot etwa acht Mal soviel. Auch die Discounterkette Lidl verkauft einen 1000-Gramm-Laib für 59 Cent. Schleuderpreise wie bei Plus führten zu "ruinösester Verdrängung", warnt Groebel.
Die Konkurrenz schafft es vor allem durch Produktionsstätten in Billiglohnländern, die Preise radikal zu drücken. "Brot wird heute in Rumänien, Tunesien oder Bulgarien hergestellt", sagte Josef Pelzer, Obermeister der Bäckerinnung Köln. Die Billigproduktion geht nach Ansicht von Peter Becker, Präsident der Handwerkskammer Hamburg, zu Lasten der Qualität.
http://www.rp-online.de/public/article/nachrichten/wirtschaft/unternehmen/42559
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Backwaren wurden bereits vor 15 Jahren in Osteuropa hergestellt & nach Deutschland als rohlinge importiert. :zz
Man sollte doese Vorgänge real sehen, nämlich das eine abartige hohe Gewinnspanne im deutschen Bäckerhandwerk nun auf den Boden der Tatsachen geholt wird!
Das stimmt, die Idioten haben den Rachen nicht voll bekommen...und jetzt ist hoffentlich Schluss damit...
germanasti
04.04.2004, 12:28
Firmen verschwenden laut Studie Milliardensummen für Unsinns-Projekte
München (AP) Deutsche Unternehmen geben angeblich jedes Jahr einen dreistelligen Milliardenbetrag für unsinnige Projekte aus. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest der Münchner Betriebswirtschaftsprofessor Manfred Gröger, der im Auftrag einer Unternehmensberatungsfirma für eine Langzeitstudie 962 Führungskräfte aus Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung zum Thema Projektmanagement befragt hat.
Die Teilnehmer hätten in den Fragebogen offen angegeben, dass gerade mal 43 Prozent aller Projekte von den Beteiligten selbst als strategisch sinnvoll eingeschätzt würden, sagte Gröger der AP. Noch vernichtender sei der Erfolgsfaktor. Lediglich 13 Prozent aller neben dem Tagesgeschäft begonnenen Suchen nach neuen Lösungen erwiesen sich nach Meinung der Befragten am Ende tatsächlich als wertschöpfend. Gemessen an geschätzten knapp 200 Milliarden Euro, die deutsche Unternehmen jährlich für Projekte ausgeben würden, ergebe sich dadurch ein immenser volkswirtschaftlicher Schaden.
«Wir gehen von 120 bis 150 Milliarden Euro aus, die von den Unternehmen hier jedes Jahr verschwendet werden», sagt Gröger, der seine Studie für repräsentativ hält. Insgesamt habe er über einen Zeitraum von vier Jahren Vertreter aus über 650 Unternehmen, Behörden und Konzernsparten befragt - darunter Projektleiter, Geschäftsführer und Firmenvorstände. «Das ging von mittelständischen Unternehmen von 25 bis 5.000 Mitarbeitern bis hin zu Großkonzernen und sämtlichen Berliner Ministerien», berichtet der Münchner Fachhochschullehrer für Rechnungswesen und Controlling, der nebenbei zahlreiche Firmen und Ministerien zahlreicher Staaten berät.
Die Befragten der Studie hätten in den Fragebögen allein zehn Prozent der Projekte als reine Alibi-Maßnahmen eingestuft. «Alibi-Projekte werden angestoßen, um anderen einen Beweis dafür zu liefern, dass von außen notwendig erachtete Themen in einem Unternehmen bearbeitet werden, ohne dass dies aus strategischer Sicht für die Firmen sinnvoll ist», erklärt Gröger. Meist komme es dabei nicht einmal zu einem Projektabschluss.
Weitere acht Prozent seien reine Prestige-Projekte. «Hier greifen Unternehmen oft Modethemen auf, einzig zu dem Zweck, um up-to-date zu sein.» Oder es wollen sich einzelne Unternehmensbereiche oder Mitarbeiter profilieren. Darüber hinaus gebe es noch «U-Boot-Projekte», die meist ohne Wissen der Unternehmungsleitung auf unteren Ebenen gestartet würden und meist nur im Erfolgsfall irgendwann offiziell auftauchten.
Der größte Schaden der «Projektitis» entstehe jedoch durch so genannte «Dürre-Projekte», betont Gröger. Dies seien Projekte die entweder von vorn herein wegen niedriger strategischer Priorität mit unzureichenden Ressourcen in die Welt gesetzt würden oder mit der Zeit ihren Sinn verloren hätten. Diese machten inzwischen mehr als ein Viertel der Projekte aus: «Charakteristisch für Dürre-Projekte ist, dass sie lange Laufzeiten haben und sich mehr oder weniger dahinschleppen, ohne dass der Projektabschluss für den Auftraggeber noch von Interesse wäre.»
Gröger, der die Studie im Auftrag der auf Projektmanagement spezialisierten Münchner Beratungsfirma MBA Management Beratung erstellt hat, rät denn auch zu besserem Effizienz-Management, mit klar geregelten Zielvorgaben, Strukturen und Kompetenzverteilungen.
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Deutsche Manager sind weur durch die Bank Versager und Flachpfeifen.
Den Grund dafür findet man in den Unversitäten, wo schlichtweg kein modernes Management gelehrt wird!
tag! :)
du, germanasti, dat bekommen sie an den unis bestimmt nich gelehrt! ;)
...und was bezeichnest du als modernes management?
germanasti
04.04.2004, 12:39
Mrabc:
Das man lernt Geld profitabel einzusetzen & Produktivität nicht das absolut A und O sein kann.
Dies wird in Deutschland mit 100%iger Sicherheit nicht in dieser Form gelehrt !!!
der user 4604 hat es doch treffend auf den punkt gebracht,
in den westlichen industrieländern beherrschen die kübelbecks und die big brothers
alle gesellschaftlichen bereiche,
was soll da noch werden :o
bis später mal
germanasti
04.04.2004, 13:04
Besser 10 Kübelböcks wie einen G.W: Bush :o
zaungast
04.04.2004, 13:17
Guten Morgen @germa und alle miteinander,
@germa, wieso kann der $ steigen, wenn der Dow
fällt - das habe ich nicht verstanden?
Gruss zaungast
MillenniumBroker
04.04.2004, 14:21
Original geschrieben von Kosto8
der user 4604 hat es doch treffend auf den punkt gebracht,
in den westlichen industrieländern beherrschen die kübelbecks und die big brothers
alle gesellschaftlichen bereiche,
was soll da noch werden :o
bis später mal
Solange das Leistungsprinzip immer wieder durch diesen sich seuchenhaft ausbreitenden Wertewandel in Frage gestellt wird, solange wird es weiter bergab gehen. :ek :ek :ek
MillenniumBroker
04.04.2004, 14:49
Der wöchentliche Börsenaus- und -rückblick mit:
> Klaus Glaser, Raiffeisen Capital Management, Wien
> Dr. Helmut Kaiser, Anlagemanagement, Deutsche Bank
> Dr. Christoph Bruns, freier Vermögensverwalter, Chicago
Zwei Doktoren ..... :ggg:
Moin allerseits,
Faster Al. Faster, it's starting to DEFLATE!
http://www.cyclesman.com/alanpumping.gif
Marcus ;)
germanasti
04.04.2004, 16:02
Schumi :respekt
nasdaq10.000
04.04.2004, 16:09
02.04.04, Halbleitersektor: Umsatzdynamik nimmt zu, LRP
Die heute am frühen Nachmittag von der SIA gemeldeten Halbleiterumsätze für den Monat Februar lagen mit 15,5 Mrd. US-Dollar um knapp 3% über den von uns erwarteten 15,1 Mrd. US-Dollar, berichtet Thomas Hofmann, Analyst der LRP Landesbank Rheinland-Pfalz.
Der Dreimonatsdurchschnitt habe die Schätzung der Analysten um knapp 1% übertroffen.
Mit +37% habe die Branche somit den höchsten Zuwachs seit dem Rekordjahr 2000 verzeichnen können, der Dreimonatsdurchschnittswert habe mit knapp +31% ebenfalls das höchste Wachstum seit Oktober 2000 vorgelegt.
Die in der letzten Zeit geäußerten optimistischen Einschätzungen zur Umsatzentwicklung in der Halbleiterbranche seien somit im Februar eindrucksvoll bestätigt worden.
Doch nicht nur die Zuwachsraten seien beeindruckend, auch die absoluten Werte würden die gute Verfassung der Halbleiterbranche unterstreichen. Schon der Januar-Wert habe mit 14,1 Mrd. US-Dollar leicht über dem Betrag aus Januar 2000 gelegen (13,8 Mrd. US-Dollar), doch im Februar habe der entsprechende Wert aus dem bisherigen Rekordjahr 2000 um beeindruckende 1,8 Mrd. US-Dollar übertroffen werden können.
Angesichts der überraschend hohen Umsatzdynamik sei es absehbar, dass die bisherige Jahresprognose eines weltweiten Halbleiterumsatzes von 200 Mrd. US-Dollar (+20%) wohl eher die Untergrenze darstellen dürfte. Da die beiden Monate Januar und Februar mit einem Anteil von jeweils rund 7,5% allerdings nur unterproportional zum Gesamtjahresumsatz beitragen würden, wolle man bis zur konkreten Anhebung die Analysten-Prognose noch die wesentlich bedeutenderen März-Zahlen abwarten.
Es bestehe allerdings kein Zweifel, dass der Rekordwert aus 2000 in Höhe von 204,4 Mrd. US-Dollar im laufenden Jahr deutlich überschritten werde. Der Aufschwung im Halbleitersektor gewinne somit nachweislich zunehmend an Dynamik und unterstreiche nachhaltig die positive Einschätzung der Analysten. Im Einzelnen halte man insbesondere ein Engagement in die Aktien von Infineon, Elmos, Epos und Jenoptik für ein lohnendes Investment.
http://www.aktiencheck.de/analysen/default_an.asp?sub=6&pagetype=5&AnalysenID=404734
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BOOM-AKTIEN - Abenteuer Nanotech (EurAmS), 3.04.04
Sie ist der neue Hype an den Börsen. Und tatsächlich bietet Nanotechnologie große Chancen. Doch längst nicht alles, was Nano heißt, ist auch super
von Thorsten Schüller, Euro am Sonntag 14/04
Mitten in der Wüste von Nevada. Die Firma Xymos soll im Auftrag des US-Militärs Miniatur-Überwachungsanlagen bauen. Doch etwas läuft schief. Mutierte Mikroroboter entweichen durch ein Lüftungsrohr in die Wüste. Die Miniatur-Partikel entwickeln ein Eigenleben. Sie jagen Menschen und Tiere, um sie zu töten.
Nur eine Fiktion, gewiss. Erfunden von Bestsellerautor Michael Crichton. In seinem Thriller "Beute" sind es Nanopartikel, die außer Kontrolle geraten. In der Realität sind es Aktien von Unternehmen wie Nanophase Technologies, Altair Nanotechnologies oder Nanogen, die irrationale Bewegungen vollführen. Ende vergangenen Jahres haben sie sagenhafte Wertzuwächse verzeichnet - seit Januar2004 sind sie teilweise um 50 Prozent abgestürzt.
"Das sind Spielbälle von Spekulanten", warnt Thiemo Lang, Manager des Fonds Activest Lux Nanotech. Und Marco Beckmann, Berater des Fonds Hauck & Aufhäuser Lux Dac Nanotech, fügt hinzu: "Viele Firmen, die Nano in ihrem Namen tragen, sind maßlos überbewertet."
Beispiel Nanogen. Das Unternehmen hat 2003 gerade mal 275000 Dollar (223000 Euro) umgesetzt, wird aber an der Börse mit 100 Millionen Euro bewertet. Oder Altair-Nanotechnologies. Die 21-Mitarbeiter-Firma stand vor wenigen Monaten noch vor der Pleite. Dann nahmen die Bosse den Zusatz Nano in die Firmenbezeichnung auf, und schon explodierte der Aktienkurs von 0,40 auf 3,80 Dollar. Der Marktwert liegt heute bei 150 Millionen Dollar.
Der Begriff Nanotechnologie elektrisiert die Anleger. Nicht ohne Grund. Die Nanotechnologie widmet sich den Grundbausteinen von Materialien, den Atomen. Durch Manipulationen der Strukturen ändern sich die Eigenschaften des Endprodukts radikal. Viele Wissenschaftler sehen in der extremen Miniaturisierung daher den Auslöser für eine neue industrielle Revolution. Die Investmentbank Merrill Lynch stellt die Nanotechnologie gar auf eine Stufe mit der Erfindung der Eisenbahn, des Autos und des Computers.
Bereits heute eröffnet die Nanotechnologie in der Materialwissenschaft neue Dimensionen. Nano-Röhren sind im Vergleich mit solchen aus Stahl 100 Mal zugfester, haben jedoch nur ein Sechstel des Gewichts. Autolacke sind hauchdünn, aber kratzfest. Speicherchips in Nanoformat können gewaltige Datenmengen fassen. Nanopartikel schützen die Haut vor Sonnenbrand. In der Phantasie der Forscher schwimmen sogar bereits kleine Nanoroboter durch menschliche Blutbahnen und setzen zielgenau Krankheitserreger außer Gefecht - ähnlich wie in dem Science-Fiction-Klassiker "Reise ins Ich".
Kein Wunder, dass den Winzlingen auch wirtschaftlich wahre Wunder zugetraut werden. Das Marktpotenzial der Nanotechnologie wird von der amerikanischen National Science Foundation für 2010 auf eine Billion Dollar geschätzt. Fondsberater Beckmann schwelgt, dass aus kleinen Nanotech-Firmen in wenigen Jahren milliardenschwere Konzerne werden könnten.
Besonnenere Gemüter wie Thiemo Lang halten das für völligen Unsinn. "Die Summe von einer Billion Dollar bezieht sich auf die Endverbraucher, die Produkte erwerben, die in irgendeiner Form mit Nanotechnologie zu tun haben. Der Anteil der wirklichen Nanotech-Industrie ist wesentlich geringer."
Einig ist er sich jedoch mit anderen Experten, dass diese Schlüsseltechnologie großes Potenzial in sich birgt. Das hat auch die Politik bemerkt. Ende 2003 unterzeichnete US-Präsident George W. Bush den "21st Century Nanotechnology Research and Development Act", der der Branche bis 2008 Fördermittel von 3,7 Milliarden Dollar zusichert. Doch auch die Firmen in Europa müssen nicht darben. Sie können jährlich mit einer Milliarde Dollar an EU-Zuwendungen rechnen.
Da wollen auch die Anleger nicht außen vor bleiben. Allerdings ist die Auswahl der aussichtsreichen Titel schwierig. Da Nanotechnologie kein neues Produkt, sondern ein Herstellungsverfahren ist, das viele Branchen von der Biotechnologie über die Halbleiterindustrie bis zur Chemie umfasst, ist auch die Zahl der Unternehmen, die sich mit dieser Technologie befassen, sehr groß. So haben etablierte Konzerne wie General Electric, IBM, DuPont oder Degussa zwar erhebliche Nanotech-Aktivitäten. Im Verhältnis zum Gesamtumsatz machen diese Geschäfte aber nur einen geringen Prozentsatz aus.
Auch die einschlägigen Nanotech-Highflyer sind kaum etwas für Normalanleger. Diese Werte sind nicht nur Gegenstand von Spekulationen, auch die Geschäfte der Firmen stehen auf unsicheren Füßen. Altair oder Nanophase stellen lediglich Grundstoffe her - Produkte, die von anderen relativ einfach nachgemacht werden können.
Weitaus interessanter findet Activest-Mann Lang Unternehmen, die sich als Systemanbieter im Markt positionieren beziehungsweise die Werkzeuge herstellen, die die Arbeit im Nanotech-Bereich erst ermöglichen. Dazu zählt er die amerikanischen Zulieferer Veeco Instruments und Fei Company. Auch die japanische Jeol, die an neuartigen Batterien für Hybrid-Fahrzeuge arbeitet, sowie Analog Devices, die Beschleunigungssensoren für Airbags produziert, stehen hoch in seiner Gunst.
Experte Beckmann favorisiert unentdeckte Werte aus der zweiten Reihe. Aber auch etabliertere Firmen wie die amerikanische Headwaters hält er in seinem Depot. Das Unternehmen stellt Nano-Katalysatoren her, die eine Direktumwandlung von Kohle in Diesel ermöglichen. Bei einem Umsatz von 388 Millionen Dollar erwirtschaftete die Firma im vergangenen Jahr einen Nettogewinn von 36,6 Millionen Dollar. Wer das Investment in Einzelwerte scheut, kann unter drei Nanotech-Fonds auswählen. Neben dem im November 2002 ins Leben gerufenen Lux NanoTech und dem Hauck & Aufhäuser H&A Lux Dac Nanotech ist seit 10. März auch der Nate1 von First Trust Portfolios auf dem Markt. Allen drei Fonds ist gemeinsam, dass sie einen Großteil des Geldes in den USA investieren, wo die meisten Unternehmen der Branche zu finden sind. Dabei haben die Fondsmanager sowohl kleine, spekulative Werte im Depot, zur Absicherung aber auch etablierte Konzerne wie Corning, Samsung oder Dow Chemical.
Darüber hinaus gibt es einen Indexschein der New Yorker Investmentbank Punk Ziegel & Company. Das Papier bildet die Kursentwicklung von 15 Nanotech-Aktien ab. Ganz neu: ein Nanotech-Index von Merrill Lynch. Der orientiert sich an 25 Nano-Werten, die nach Ansicht von Lang jedoch teilweise hochspekulativ sind: "Die Branche wittert Morgenluft. Da wird möglicherweise ein IPO-Markt vorbereitet."
Doch auch ein Investment in die Nanotech-Fonds ist trotz deren bislang guter Perfomance mit größeren Risiken verbunden. Die Fonds rangieren sämtlich in der Kategorie Spekulativ. Nichtsdestotrotz gibt sich Optimist Beckmann überzeugt: "Nanotech-Fonds werden das große Finanzthema der nächsten Jahre sein."
Was ist Nanotech
Nano ist eine griechische Vorsilbe und heißt Zwerg. Nanopartikel bewegen sich in der Größenordnung von einem Millionstel Millimeter oder einem Milliardstel Meter.
Nanotechnologie ist kein neues Produkt, sondern eine Querschnittstechnologie, die alle wichtigen Wissenschaften vereint. Nano-T-Shirts nehmen keinen Schweiß mehr an. Auf Nano-Küchenoberflächen haftet kein Schmutz und bei Nano-Glasfenstern kann die Lichtdurchlässigkeit elektrisch geregelt werden. Auch in der Medizin verspricht die Nanotechnologie große Fortschritte. Ein Fernziel der Wissenschaftler ist es, aus einem Bestand chemischer Baustoffe sämtliche Produkte zu erschaffen - ob dieser Traum jemals Wirklichkeit wird, ist allerdings offen.
germanasti
04.04.2004, 16:10
http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/magazin/index.html?id=522126&nv=ct_cb
Soviel zum Thema heute vormittag, ob miserabelster Manager in unserem Land! :o
moin zusammen :)
DOW JONES 30 10.470,59 +0,94% 28,5% :rolleyes:
Zinsen - Rohstoffe - Währungen
Name Aktuell Diff.% 1 Jahr
Umlaufrendite 3,58% -0,83% -5,0%
CBOE OIL INDEX 332,65 +0,66% 30,8% :rolleyes:
xxxx Spot 420,60 +0,00% 29,3% :rolleyes:
EURO / US Dollar 1,2138 +0,12% 12,6%
EURO / Japanese Yen 126,81 -0,01% -1,2% :rofl:
:(
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,294001,00.html
germanasti
04.04.2004, 16:34
Servus 03 :)
Silber-Puts = :cry
moin germanasti :)
das mit deinen silber-puts tut mir leid.
germanasti
04.04.2004, 16:44
03:
Kursziel unter 6 Dollar für Silber steht aber nach wie vor. :rolleyes:
Irgendwo ist die momentane Markterwartung eh nachvollziehbar.
Da bastelt man nämlich noch keine Hyperinflation, sondern sucht sich neue Gründe für bestehende Illusionen. & nachdem das Aufschwungsszenario nun nicht mehr weiter ausgepresst wird, spielt man den Inflationsball, schliesslich gab es mit einer solchen bislang immer blühende Landschaften.
@germanasti
wir sind wohl schon viel weiter als manche denken.
meiner meinung nach:
das nächst mal gibts ne zinserhöhung von 0,5 oder 1 % in amiland, 2 monate
später machen die schrottbörsen pfffffft-plumps ......! ;)
germanasti
04.04.2004, 16:47
FTD: Philip Morris bringt «Sticks»-Zigaretten auf den Markt
HAMBURG (dpa-AFX) - Der Zigaretten-Weltmarktführer zum US-Tabak- und Nahrungsmittelkonzern Altria gehörende Zigaretten-Weltmarktführer Philip Morris bringt unter seiner Topmarke Marlboro billige "Sticks"-Zigaretten zum Selbermachen auf den Markt. Wie die "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe) berichtet, werden die Tabakportionen der neuen Submarke "Marlboro Tobacco Sticks" ab Ende April in der 30er-Packung für 2,50 Euro angeboten. Der Preis der normalen Marlboro-Zigarettenpackung (19 Stück) war dagegen im März infolge der jüngsten Steuererhöhung um 40 Cent auf 3,60 Euro angehoben worden.
"Wir müssen jetzt sehr schnell auf die geänderten Gegebenheiten des Marktes reagieren", zitiert die FTD den Vertriebschef von Philip Morris Deutschland, Hermann Striebel. "Infolge der ständigen Preiserhöhungen bei Zigaretten ist die Nachfrage nach den preisgünstigen Produkten rasant gestiegen."
Die so genannten "Sticks", die in Deutschland als "Feinschnitt" gelten und daher nur etwa einem Drittel der Besteuerung normaler Zigaretten unterliegen, haben ihren Absatz laut FTD im ersten Quartal erneut gesteigert. Die Verkäufe der fertigen Fabrikzigaretten seien dagegen um sechs Prozent gesunken./pi/DP/he
http://portale.web.de/Finanzen/Boersennews/?msg_id=4602380
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Gleicher Inhalt, aufgrund einer anderen Form aber nur 1/3 Besteuerung.
Sowas dämliches kann es nur in Deutschland geben :dumm
germanasti
04.04.2004, 16:49
03:
Jo käme hin, denn mit Zinserhöhung ist wieder ein bisschen Fantasie im Markt, insofern es nicht schon vorher steigt.
Hatte mir gewünscht das es nun blubb macht & Allan im Sommer zugunsten von Bushs-Wahl einmal die Zinsen anhebt, was nächster Rallyetreibstoff wäre.
Doch Allan lässt nichtmal eine normale Korrektur zu! :mad:
kleine inflationsgeschichte. :rolleyes:
http://www.weltpolitik.net/sachgebiete/wirtschaft/article/897.html
Original geschrieben von ironfist
usa
United Shoppers of America
Kein Geld, keine Jobs, aber die Amerikaner gehen trotzdem einkaufen. Sie machen mehr Schulden als je zuvor – und retten die Weltkonjunktur
Von Thomas Fischermann
.........
Und ausgerechnet bei Wal-Mart haben sich in den vergangenen Wochen offenbar Bedenken eingestellt. Der Einzelhandelsgigant verzeichnet zwar weiterhin Rekordverkäufe, aber Wal-Mart-Chef Lee Scott sind zuletzt ein paar verdächtige Trends aufgefallen. Mehr Konsumenten als früher kauften nur noch die billigsten Produkte in jeder Kategorie ein. Und mehr konzentrierten ihr Shopping rund um den Zahltag, ein Indiz für weniger flüssige Mittel. Entweder eine vorübergehende Formschwäche – oder ein Zeichen, dass es den gottesfürchtigen, patriotischen Shoppern von Orange City allmählich mulmiger wird, als sie bislang zugeben wollen.
(c) DIE ZEIT 01.04.2004 Nr.15
Auch die Aktienkurse steigen um den Zahltag herum. Die Amis wollen ihren Konsum teilweise mit Gewinnen aus Aktien finanzieren.
Alles wieder wie in 2000.
;)
mixalis04
04.04.2004, 17:08
Tach zusammen ;)
In dem Artikel aus der Zeit "United Shoppers of America" heißt es, dass der durchschnittlich amerikanische Haushalt 9 Kreditkarten besitzt und knapp 9000 USD Schulden hat....
9 Kreditkarten???? Kann jemand diese Zahlen bestätigen? Kommt mir doch irgendwie etwas übertrieben vor! :rolleyes:
United Shoppers of America
:rofl
http://www.stock-channel.net/stock-board/images/icons/icon30.gif
crash fällt vorerst aus,
es sein denn, flugzeuge verfliegen sich
Der DOW vor dem Abflug im März 2001.
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=djia&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&freq=1&startdate=1%2F1%2F01&enddate=3%2F9%2F2001&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6765&mocktick=1
Mit Abflug
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=djia&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&freq=1&startdate=1%2F1%2F01&enddate=3%2F25%2F2001&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9297&mocktick=1
DOW heute
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=djia&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4774&mocktick=1
;)
Original geschrieben von mixalis04
Tach zusammen ;)
In dem Artikel aus der Zeit "United Shoppers of America" heißt es, dass der durchschnittlich amerikanische Haushalt 9 Kreditkarten besitzt und knapp 9000 USD Schulden hat....
9 Kreditkarten???? Kann jemand diese Zahlen bestätigen? Kommt mir doch irgendwie etwas übertrieben vor! :rolleyes:
stimmt mit den spiegel zahlen.
die zahlen mit der jeweils neusten karte die zinsen der alten karten.
kommen sie in verzug sind zusammen mit den verzugszinsen und gebühren usw.
schnell mal 20 bis 35 % "zinsen" auf die schulden fällig.
was meinste weshalb die ausl. banken so klasse zahlen haben? :gusa
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/0/0,1872,2078880,00.html
2001 wurde der DOW allerdings von der Nasi "abgeholt"
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=djia&compidx=NASDAQ%3A3291&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&freq=1&startdate=6%2F1%2F98&enddate=4%2F3%2F2001&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=588&mocktick=1
Damit ist dieses Mal nicht unbedingt zu rechnen
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=djia&compidx=NASDAQ%3A3291&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=13&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4449&mocktick=1
;)
@sit
wie weit biste mit deinem buch??
infos müßsten doch jetzt alle beisammen sein. :rolleyes:
germanasti
04.04.2004, 17:35
Paule:
2001 war es im März. Aktuell haben wir april.
Bremen - Freiburg 0 : 1
:respekt
Brasilien verweigert IAEO Atom-Inspektionen
Geplante Anlage zur Urananreicherung sorgt für Diskussionen
Washington - Die brasilianische Regierung hat Inspektoren der Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEO) einem Pressebericht zufolge den Zugang zu einer im Bau befindlichen Atomanlage verweigert. Zwischen Brasilien und der IAEO gebe es Meinungsverschiedenheiten über die geplante Anlage zur Urananreicherung nahe Rio de Janeiro, berichtete die US-Zeitung "Washington Post" am Sonntag unter Berufung auf brasilianische Diplomaten in Wien.
Informationsschutz
Die brasilianische Regierung behaupte, in der Anlage in Resende solle schwach angereichertes Uran zum Gebrauch in Kraftwerken entstehen, nicht jedoch hoch angereichertes waffenfähiges Material. Dennoch werde den IAEO-Inspektoren der Zugang unter Hinweis auf Bestimmungen zum Informationsschutz verweigert.
Der Zeitung zufolge weckt das brasilianische Verhalten Befürchtungen über ein neues nukleares Wettrüsten, das durch den unauffälligen Erwerb atomarer Technologien unter dem Deckmantel der wissenschaftlichen Nutzung gekennzeichnet sei. Experten befürchteten, falls die USA und die Vereinten Nationen nicht zumindest auf Inspektionen in Brasilien bestünden, könne dies die Glaubwürdigkeit des Vorgehens gegen Risikostaaten wie den Iran und Nordkorea beeinträchtigen. (APA)
brasilien bald auf der achse des bösen
pakistan is wohl auf der achse der guten :gomad :hihi
nur noch lauter küblböcks an den schalthebeln :dumm
Original geschrieben von germanasti
Paule:
2001 war es im März. Aktuell haben wir april.
Na und? Keine Bewegung läuft exakt wie früher ab.
Die Analogie zu Japan 1989 hatte bei der Nasdaq 2000 auch nur geklappt, weil
a) 11 Jahre dazwischen lagen und
b) den Amis selbstverständlich niemals dasselbe wie den Japanern passieren konnte.
;)
germanasti
04.04.2004, 17:40
Paule:
Allan Greenspan steuert jedoch dagegen. :rolleyes:
germanasti
04.04.2004, 17:42
'Focus': Die Deutschen trinken erstmals mehr Wasser als Bier
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Deutschen haben im vergangenen Jahr erstmals mehr Mineralwasser als Bier getrunken. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" schreibt, tranken die Bundesbürger pro Kopf 129 Liter Mineralwasser und 117,5 Liter Bier. Heike Bölk vom Verband Deutscher Mineralbrunnen sieht den besonders heißen Sommer im vergangenen Jahr sowie einem allmählichen Imagewandel als Gründe für den höheren Absatz. "Früher galt Wasser als Verzichtsgetränk und billiger Durstlöscher, heute ist es "in", ein Mineralwasser zu bestellen", sagte Bölk. Während Wasser sich als Wellness-Getränk etabliert, sinkt der Pro-Kopf-Bierverbrauch seit Jahren. Das Lieblingsgetränk der Deutschen bleibt aber Kaffee mit über 150 Litern pro Jahr und Kopf./fk/DP/he
© dpa - Meldung vom 04.04.2004 17:22 Uhr
:rolleyes:
germanasti
04.04.2004, 17:49
Paule:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1643&style=350&freq=1&startdate=11%2F1%2F2000&enddate=5%2F1%2F2001&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2490&mocktick=1
Der 2001er-Vergleich mit dem DOW passt fast taggenau.
Nur das es dieses Mal eben kaum korrigiert hat. Allans Geldmengenausweitung sei dank. 100 Mrd. Dollar für 700 P. Abwärts !!!
Moin :)
kju #66
germa antwortet nicht mehr auf postings die nicht seiner Meinung entsprechen.
auf #14 kam auch nix.
Hauptsache Crash und Silber bei 6 Dollar :hihi
vielleicht befinden wir uns erst im märz-mai 1987 und steigen noch ca. 10%,
ich will das jetzt nicht mehr ausschließen
150 Liter Kaffee und 129 Liter "Mineral"wasser :hihi
gegen 1100 Liter die der Körper in dieser Zeit ausscheidet!
germanasti
04.04.2004, 18:25
Wenns am Montag deftige 2-3% in den Keller geht mit den US-Börsen, sind wir wieder voll drin im Crash.
ansonsten schauts wirklich nimmer so arg toll aus & kurzfr. TRendsignale fehlen gänzlich :(
Gleiche Tendenz wie bei den United Shoppers:
Meet Mr Average: worth £82,400 and a hostage to house prices
New report reveals that the rising fortunes of Britons aren't built on solid foundations
...
However, IBM discovered that the entire increase is down to higher house prices and that the average amount of "liquid wealth", cash or investments, has actually fallen and only really represents a quarter of people's net worth.
The rise in house prices is showing no sign of abating. Figures released by the Halifax, the UK's largest mortgage lender, show that prices increased by 2.2 per cent during March, making an annual increase of 18.5 per cent and putting the average cost of a home in Britain at £151,467, the first time it has ever exceeded the £150,000 barrier. ...
The issues was further highlighted last week when the Bank of England released figures showing that "equity withdrawal", the use of the value of your house to take on extra loans, increased by a fifth in the last three months of last year. It stood at £16.2bn at the end of 2003, compared with £13.8bn at the end of October.
The Bank has been voicing concerns about the increased amount of borrowing and its Monetary Policy Committee may raise interest rates this week in the hope of slowing it down. :rolleyes:
Mr Blaxall warned that the figures show there is a large group of people who are being excluded from all this. It seems that Britons with a net worth of less than £50,000, which covers more than half of the population, many of whom do not own their own homes, are seeing their wealth grow much more slowly than the propertied classes. He sees these people getting increasingly into debt, and because this debt is largely unsecured, they have to pay higher rates.
...
The conclusions of the report show an asset-rich, cash-poor society that is increasingly having to work longer because people do not have the available income for retirement despite their apparent wealth.
It is a society where a property crash could cause massive problems for large swathes of the population. :rolleyes:
http://news.independent.co.uk/business/news/story.jsp?story=508115
germanasti
04.04.2004, 18:26
Allbank wird zur GE Money Bank, 02.04.2004
Allbank wird zur GE Money Bank
Am 1. April ist aus der Fusion von Allbank und GE Bank eine neue Privatkundenbank entstanden. Die GE Money Bank hat sich zum Ziel gesetzt die Zahl der Kunden in den nächsten drei bis vier Jahren auf eine Million zu verdoppeln. Die GE Bank aus Köln hat bereits 2003 von der Metro-Gruppe die Service Bank sowie die WKV Bank aus Stuttgart erworben.
Als Full-Service-Bank mit Schwerpunkt im Kreditgeschäft bietet die GE Money Bank neben Giro- und Sparkonten, Kreditkarten, Anlageprodukten und Versicherungen auch Kredite für Privatkonsumenten sowie Finanzierungen im Kfz-Handel und Ratenfinanzierungen im Einzelhandel. Im Bereich der Kfz-Finanzierung ist die GE Money Bank bereits heute die zweitgrößte herstellerunabhängige Autobank in Deutschland.
Die GE Money Bank mit rund 1.000 Mitarbeitern und 500.000 Kunden ist Teil des Geschäftsbereichs GE Consumer Finance der US-amerikanischen General Electric Company (GE). Zukünftig werden alle Banken von GE Consumer Finance in 38 Ländern weltweit unter dem Markendach "GE Money Bank" firmieren.
Pünktlich zum 1. April hat die GE Money Bank auch den Startschuss für die Umrüstung ihrer bundesweit über 100 Filialen gegeben. Alle Zweigstellen der ehemaligen Allbank und GE Bank werden in den nächsten Wochen modernisiert und mit der neuesten Bank-Technologie ausgestattet. Als sichtbares Zeichen nach außen wird ab heute auch die neue Leuchtwerbung der GE Money Bank installiert.
http://www.wallstreet-online.de/ws/extern.php?url=http://wallstreet.forium.de/category/category_wonl.jsp&level=0&lxid=24161&title=Tipps&catId=1&prodId=0§ionOrder=1&itemOrder=0&m=3.8.1.2.0&
-----------
Was macht sich dieses Pack bei uns breit? :mad:
Original geschrieben von germanasti
Paule:
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1643&style=350&freq=1&startdate=11%2F1%2F2000&enddate=5%2F1%2F2001&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2490&mocktick=1
Der 2001er-Vergleich mit dem DOW passt fast taggenau.
Nur das es dieses Mal eben kaum korrigiert hat. Allans Geldmengenausweitung sei dank. 100 Mrd. Dollar für 700 P. Abwärts !!!
Schau dir mal die Tageskerzen vor dem Abflug an. So volatil pro Tag war das damals nicht ganz.
:lach
Halber Liter
04.04.2004, 18:36
Original geschrieben von Ibykus
der SPIEGEL-Titel ist einfach nur dämlich :o
wieso?
hat sich doch kaum was geändert:
ausser dass sie heute statt trabi zu fahren
und pds zu wählen eben nen gut ausgestatteten Golf fahren und pds wählen :gomad
germanasti
04.04.2004, 18:36
:hihi
Original geschrieben von Halber Liter
wieso?
hat sich doch kaum was geändert:
ausser dass sie heute statt trabi zu fahren
und pds zu wählen eben nen gut ausgestatteten Golf fahren und pds wählen :gomad
moin herr bär :)
die golf fahrer die pds wählen würde ich nach sibirien schicken,
aber der westen ist selbst schuld,
jeder depp darf doch hier alles
germanasti
04.04.2004, 18:41
Kosto:
Wählst du auch PDS? :rolleyes:
tritt die pds deutschlandweit an???
mehr mist als unsere können sie ja nicht verzapfen und ne neue
linke könnte lustig werden.
Original geschrieben von germanasti
Kosto:
Wählst du auch PDS? :rolleyes:
:hihi nö, warum :lach
ihr wessis seid doch an der ganzen scheiße schuld :mad:
germanasti
04.04.2004, 18:47
Kosto !!! :mad::mad::mad::mad::mad::mad::mad::mad::mad::mad::mad:
Dann zieh Deine Mauer wieder hoch!
Original geschrieben von optim3
moin herr förster. :)
PM
du auch
germanasti
04.04.2004, 18:49
Oh, übermorgen kommen ja die Quartalszahlen von Alcoa & Mittwoch ist Yahoo dran.
Das vor Ostern? :ek
Original geschrieben von Kosto8
vielleicht befinden wir uns erst im märz-mai 1987 und steigen noch ca. 10%,
ich will das jetzt nicht mehr ausschließen
ich denk dein vergleich wurde letzte woche wegen opa gesprengt :confused:
Original geschrieben von germanasti
Kosto !!! :mad::mad::mad::mad::mad::mad::mad::mad::mad::mad::mad:
Dann zieh Deine Mauer wieder hoch!
nö :hihi
ihr mit eurem verweichlichten sozialsystem,
mit euren selbstdarstellungskünstlern, wo nichts dahinter steckt,
faules wessipack :hihi :hihi (nicht alle)
arrogante besserwisser :mad: :gomad :hihi (nicht alle)
Original geschrieben von Förster
ich denk dein vergleich wurde letzte woche wegen opa gesprengt :confused:
ja, deshalb könnte es ja auch noch steigen
germanasti
04.04.2004, 18:55
Kosto.
Zieh Dir eine Mauer um Dein Haus herum auf.
Ich liefer auch ein paar Steine dazu !!! :mad::mad::mad::mad::mad::mad::mad::mad:
Original geschrieben von germanasti
Kosto.
Zieh Dir eine Mauer um Dein Haus herum auf.
Ich liefer auch ein paar Steine dazu !!! :mad::mad::mad::mad::mad::mad::mad::mad:
überweise mir lieber das geld für die steine :hihi :hihi
germanasti
04.04.2004, 19:05
Nee, ich komm höchstpersönlich vorbei & baue die Mauer mit eigenen Händen auf. Dann weiss ich nämlich das Du drin bist! :mad:
kosto ist durch und durch so ein richtiger ossi :rolleyes:
bei #118 haben die wessis schuld, bei #123 werden unsere, bis dahin funktionierende,
sozialsysteme angepisst und bei #126 dürfen wir dann am ende wieder bezahlen.
ironie oder echt deine meinung :gomad
die ossis waren besser gebildet als wir...................
bissle sozialismus schadet doch nix
germanasti
04.04.2004, 19:10
Original geschrieben von Förster
kosto ist durch und durch so ein richtiger ossi :rolleyes:
bei #118 haben die wessis schuld, bei #123 werden unsere, bis dahin funktionierende,
sozialsysteme angepisst und bei #126 dürfen wir dann am ende wieder bezahlen.
ironie oder echt deine meinung :gomad
Leute wie Kosto sind dran schuld, dass Deutschland am Untergehen ist! :mad:
nur mittlerweile bescheißen paar ossis besser ebenbürtig....
nur meine erfahrung
germanasti
04.04.2004, 19:12
Gleich Pappnasenstadl auf N-tV! :mad:
Original geschrieben von trine
die ossis waren besser gebildet als wir...................
waren :hihi
jo, "wir" haben dazugelernt.
früher dachte ich die da unten sperren die "da drüben" ein.
jetzt weiß ich, daß sie uns nur vor "denen" beschützt haben.
http://www.cablenet.ne.jp/~taka-non/mauer3/e011.jpg
;)
germa und förster sind doof :lach :hihi :D :hihi :lach
germanasti
04.04.2004, 19:15
Original geschrieben von Förster
-
:rofl
germanasti
04.04.2004, 19:15
& Kosto ein W..er! :mad:
:kiss:
@germanasti
kosto macht späßle! ;)
germanasti
04.04.2004, 19:15
Wenn ich diesen Volltrottel Brunz schon sehe, könnt ich direkt in den TV schlagen! :mad:
germanasti
04.04.2004, 19:16
Pushen die Pappnasen nun die Arbeitsmarktdaten!: mad:
germanasti
04.04.2004, 19:16
& noch ein Schluchtenscheisser oben drauf :dumm
MillenniumBroker
04.04.2004, 19:17
Original geschrieben von germanasti
Wenn ich diesen Volltrottel Brunz schon sehe, könnt ich direkt in den TV schlagen! :mad:
Bruns ? Wenn ich den Wiener höre ...... :hihi
germanasti
04.04.2004, 19:17
Nachhaltiger Aufschwung :zz
germanasti
04.04.2004, 19:18
Brunz basht Amerika :ek
mixalis04
04.04.2004, 19:18
3 Minuten reichen schon aus von dem Gelaber auf n-tv ...
Hoffentlich gehen alle auf die Bullenseite!
germanasti
04.04.2004, 19:19
Brunz bestätigt Marktmanipulationen an den US-Börsen und Zinsen am langen Ende :respekt
mixalis04
04.04.2004, 19:20
Der Bruns ist echt o.k. :respekt
MillenniumBroker
04.04.2004, 19:21
Original geschrieben von germanasti
Brunz basht Amerika :ek
Ist nen Bär..... schön die ganze Zeit ....
Da der Kaiser ist bullish ( Bulle nummer eins )
O.k., zwei Bullen und ein Bär !
germanasti
04.04.2004, 19:21
Brunz for FED-Präsident :respekt
germanasti
04.04.2004, 19:24
Der Brunzer sieht Inflation in Amerika :respekt
Alle schon getippt?
www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=570670#post570670
:)
germanasti
04.04.2004, 19:26
Carlo:
Gerade kommt Telebörse! :rotekarte
MillenniumBroker
04.04.2004, 19:28
Original geschrieben von germanasti
Der Brunzer sieht Inflation in Amerika :respekt
"Brunzer"
Der Bruns ist besser als die beiden andern ....... :rolleyes:
im vorfeld maulieren, der bruns ist ne niete und erzählt er das , was z.b. germa hören will,
holt germa das respektschild raus,
typisch großspurige schwaben/wessi pfeife :mad: :gomad :hihi
germanasti
04.04.2004, 19:29
Bremen hat schon wieder nur unentschieden gespielt.
Wenn die nun einmal verlieren & Bayern gleichzeitig verliert, ist Meisterschaft wieder absolut offen.
so nahe liegen Tatsachen und Vorgaben beieinander. Genauso ist es an der Börse! Ein Bluttag und Bären wären technisch wieder voll am Zug.
MillenniumBroker
04.04.2004, 19:30
Original geschrieben von Kosto8
im vorfeld maulieren, der bruns ist ne niete und erzählt er das , was z.b. germa hören will,
holt germa das respektschild raus,
typisch großspurige schwaben/wessi pfeife :mad: :gomad :hihi
;)
germanasti
04.04.2004, 19:30
Original geschrieben von Kosto8
im vorfeld maulieren, der bruns ist ne niete und erzählt er das , was z.b. germa hören will,
holt germa das respektschild raus,
typisch großspurige schwaben/wessi pfeife :mad: :gomad :hihi
Halt endlich die Klappe, Du alte Ossi-Gurke! :gomad :gomad :gomad :gomad :gomad :gomad
Stänkerende Ossis raus! :rotekarte
:hihi
Original geschrieben von germanasti
Halt endlich die Klappe, Du alte Ossi-Gurke! :gomad :gomad :gomad :gomad :gomad :gomad
Stänkerende Ossis raus! :rotekarte
:hihi
du großmauliger wessikarpfen :mad: :mad: :mad:
germanasti
04.04.2004, 19:33
Original geschrieben von Kosto8
du großmauliger wessikarpfen :mad: :mad: :mad:
Ich hau Dir gleich den Latz voll, Du grimmiger DDR-Zeitgenosse !!! :gomad
MillenniumBroker
04.04.2004, 19:33
2 Bullen, ein Bär ( Bruns )
:p
germanasti
04.04.2004, 19:33
Brunz haut nun aber rein :wirr:
germanasti
04.04.2004, 19:34
Jetzt haben sie es von der Rohstoffhausse
germanasti
04.04.2004, 19:34
Der Schluchtenscheisser:
Rohstoffe werden nimmer weiter rennen, Aktien aber durchaus :dumm
germanasti
04.04.2004, 19:35
Der DB-Saftsack empfiehlt Rohstoffe zum Kauf. :lach
KZ unter 6 Dollar beim Silber steht felsenfest!
germanasti
04.04.2004, 19:37
Brunz:
"Amerika ist so verschuldet wie Argentinien zu seinen schlechtesten Zeiten"
:D:D:D
Original geschrieben von Kosto8
du großmauliger wessikarpfen :mad: :mad: :mad:
halts maul jetzt :hihi
germanasti
04.04.2004, 19:38
Ob sich Brunz nochmal nach Chicago trauen kann?
Der US-Geheimdienst ist mörderisch. :cry
Original geschrieben von germanasti
Der DB-Typ empfiehlt Rohstoffe zum Kauf. :cool:
KZ unter 6 Dollar beim Silber steht felsenfest!
hoffen wir es, damit du endlich dabei bist :lach
Ooooooohhhhhhhmmmmmmmmmmmm...........
an Germa und Kosto :)
Original geschrieben von germanasti
Leute wie Kosto sind dran schuld, dass Deutschland am Untergehen ist! :mad:
Viele DDR-Anhänger in den neuen Bundesländern haben selbst zu DDR-Zeiten noch geglaubt, dass die DDR alleine überlebensfähig wäre. Die Bundesrepublik Deutschland hat von Anbeginn der Mauer jedes Jahr Milliarden und Abermilliarden darüber gepumpt, dagegen waren die ganzen Gelder seit Beginn der Wiedervereinigung ein Pappenstiel. Nur haben viele in der DDR geglaubt (und einige sehr viele glauben dies heute immer noch), dass es die DDR aus eigener Kraft so weit gebracht hatte (zumindest zeitlich soweit, wirtschaftlich hat man nichts erreicht).
Was passiert wäre, hätte der Westen sich konsequent diesen Zahlungen verweigert, kann man sehr gut in Nordkorea sehen.
Und wenn man solche Sprüche liest, wie die von Kosto8, wonach der Westen schuld sei an der Misere im Osten, dann könnte man sich wünschen, man hätte es wie mit Nordkorea gemacht .... zumindest bei einigen!
Leute wie Kosto8 sollten auf ewig nach Sibirien verbannt werden (und zwar ohne seinen aus Westgeldern finanzierten Plasma-Fernseher).
Und zu Deiner Prognosefähigkeit und ihrer Prägnanz sagen wir mal besser nichts. Da solltest Du den Germa lieber in Ruhe lassen.
germanasti
04.04.2004, 19:42
:rofl
germanasti
04.04.2004, 19:42
:respekt
germanasti
04.04.2004, 19:42
Ich schenk Kosto in Essen einen Schal, damit er nicht so frieren muss in Sibirien. :kiss:
germanasti
04.04.2004, 19:43
So wie die Japan nun bashen. :rolleyes:
Original geschrieben von Sedna
Viele DDR-Anhänger in den neuen Bundesländern haben selbst zu DDR-Zeiten noch geglaubt, dass die DDR alleine überlebensfähig wäre. Die Bundesrepublik Deutschland hat von Anbeginn der Mauer jedes Jahr Milliarden und Abermilliarden darüber gepumpt, dagegen waren die ganzen Gelder seit Beginn der Wiedervereinigung ein Pappenstiel. Nur haben viele in der DDR geglaubt (und einige sehr viele glauben dies heute immer noch), dass es die DDR aus eigener Kraft so weit gebracht hatte (zumindest zeitlich soweit, wirtschaftlich hat man nichts erreicht).
Was passiert wäre, hätte der Westen sich konsequent diesen Zahlungen verweigert, kann man sehr gut in Nordkorea sehen.
Und wenn man solche Sprüche liest, wie die von Kosto8, wonach der Westen schuld sei an der Misere im Osten, dann könnte man sich wünschen, man hätte es wie mit Nordkorea gemacht .... zumindest bei einigen!
Leute wie Kosto8 sollten auf ewig nach Sibirien verbannt werden (und zwar ohne seinen aus Westgeldern finanzierten Plasma-Fernseher).
Und zu Deiner Prognosefähigkeit und ihrer Prägnanz sagen wir mal besser nichts. Da solltest Du den Germa lieber in Ruhe lassen.
:ek :ek :ek :ek :ek :ek :ek
germanasti
04.04.2004, 19:44
Original geschrieben von Kosto8
:ek :ek :ek :ek :ek :ek :ek
Hälst du nun Deine Klappe? :o
germanasti
04.04.2004, 19:46
http://www.safehaven.com/images/mchugh/1417_a.png
http://www.safehaven.com/images/mchugh/1417_b.png
:ek
germanasti
04.04.2004, 19:47
Morgen ist ein verdammt entscheidender Tag.
Blutbad & der Crash kann SOFORT weitergehen!
Das weiss aber auch Allan, weshalb er neuerlich Rekordmassen an Liquidität zur Verfügung stellen wird!
ihr habt ja hier ein ossi wessi problem :(
nicht mal spass verstehen hier einige :o
tschau :o
Original geschrieben von Kosto8
ihr habt ja hier ein ossi wessi problem :(
nicht mal spass verstehen hier einige :o
tschau :o
:hihi :hihi :hihi
:p
germanasti
04.04.2004, 19:53
Ich glaube der Kosto selbst versteht diesen Spass nicht. :rofl
germanasti
04.04.2004, 19:54
35 Minuten präsentiert sich diese Flachpfeife Brunz nun äusserst angenehm & dann mit dem Schlusssatz alles vernichtet "man kann bald wieder selektiv kaufen"
Solch ein W..er !!! :mad:
mixalis04
04.04.2004, 20:04
Ich fand den Bruns sehr kompetent und er hat auch recht, wenn er sagt, dass man auf niedrigerem Niveau wieder selektiv kaufen kann!
Allianz bei 9,80€ kann man sich doch nicht entgehen lassen :D
Hat der Bruns ne eigene Homepage? Google findet nix :(
lieber germanasti, erzähl uns doch einmal, warum diu dich mal in ostdeutschland engagiert hast:p
huetchenspieler
04.04.2004, 20:11
Guten Abend ! :)
Interessanter Artikel zur Wahl in Russland.
Bischen lang vieleicht aber heut is ja Sonntach...
Putin oder Chodorkowski
14. März, eine Niederlage Amerikas
In der Nacht zum 15. März zeigte der Mitteldeutsche Rundfunk Bondartschuks Filmklassiker „Borodino“, nach Leo Tolstois Roman „Krieg und Frieden“. Westlicher Deutung nach soll Napoleon der Sieger der Schlacht bei Borodino, 7. September 1812, gewesen sein, in der russischen Geschichte dagegen heißt der Sieger von Borodino Feldmarschall Michail Kutusow, wenn auch nicht militärisch, so doch moralisch, psychologisch. In der Nacht des 15. März 2004 stand bereits fest, daß der Sieger in einer Schlacht hundert Kilometer östlich von Borodino Wladimir Putin hieß, Sieger in einer Wahlschlacht um die lebenden Seelen von 110 Millionen Russen. 71,2 Prozent hoben den bisherigen Präsidenten für die nächste Amtsperiode auf den Thron.
Ursprünglich wollte ich meinen Text mit „Borodino“ auszeichnen. Zwei Schlachten, zwei russische Siege. Gegen wen siegte Putin mit 71,2 Prozent? G e g e n, um es auf eine populistische Formel zu bringen, Fremdbestimmung und Fremdherrschaft, gegen ausländische Einmischung und Kontrolle, gegen Unrussisches, ja Antirussisches. Für das Lager des Feindes steht, aus nationalrussischer Sicht, der Name Chodorkowski. Putin oder Chodorkowski, darum ging es am 14. März.
Nach der Verhaftung Michail Chodorkowskis am 25. Oktober vergangenen Jahres – offiziell wegen Steuerhinterziehung und Betrug in Höhe von einer Milliarde Dollar – fehlte es nicht an Versuchen westlich-kapitalistischer Kräfte, die Freilassung des reichsten Mannes Rußlands politisch zu erpressen. In den Wochen vor der Wahl nahm der Druck zu, am Vorabend erschien in westlichen Finanzblättern eine ganzseitige Anzeige der in New York ansässigen Fondation for Civil Liberties. Darin wurde offen zum Sturz Putins und zur Beseitigung des „Putin-Regimes“ aufgerufen. Putin forciere die „Sowjetisierung“ Rußlands mit Verhaftungen und politischen Hinrichtungen (!), mit Furcht und Schrecken halte Putin die russische Nation fest im Griff.
Den Putsch-Aufruf per Anzeige brachte auch die Frankfurter Allgemeine, deren Moskau-Korrespondent Markus Wehner bereits am 11. Juli 2003 Umsturzpläne russischer Oligarchen indirekt bestätigt hatte: „Diese Männer, die heute achtzig Prozent der russischen Wirtschaft beherrschen, weil sie in den neunziger Jahren schlau und skrupellos genug waren, sich das auf der Straße liegende Staatseigentum zu Spottpreisen anzueignen, planten nun, das russische Parlament zu kaufen, die Verfassung zu ändern, einen starken Ministerpräsidenten zu schaffen und dem Präsidenten nichts als die Rolle der englischen Königin zu überlassen.“ Wehner behauptete zwar, hinter der Aufdeckung einer „Verschwörung“ gegen Putin stünde der putinloyale Inlandsgeheimdienst, der schon lange die Entmachtung des Multimilliardärs Chodorkowski betriebe, doch konnte der FAZ-Korrespondent die in der russischen Presse veröffentlichten Verschwörungsvorwürfe nicht ad absurdum führen. Es war Chodorkowski, Inhaber des viertgrößten Ölkonzerns der Welt, der eine Entmachtung plante und organisierte – die Entmachtung Putins mitsamt der derzeit herrschenden politischen Elite.
Markus Wehner, unbestreitbar der einflußreichste Meinungsanwalt Chodorkowskis in Deutschland, gibt offen zu, daß sein Mandant als Protagonist einer neoliberalistischen Modernisierung nach amerikanischem Vorbild sich nicht auf das Ölgeschäft beschränkte. Als erster Super-Oligarch hat er sein Imperium auf amerikanisches Management getrimmt. Chodorkowski finanzierte die beiden manchesterkapitalistischen Dumaparteien („Jabloko“, „Union der Rechtskräfte“). Mit seinem auf zehn Milliarden geschätzten Privatvermögen alimentierte der Vierzigjährige die Ideologie-Stiftung „Offenes Rußland“, diverse pro-amerikanische Internet-Projekte und Reeducation-Stipendien sowie die westlichste der Moskauer Privathochschulen, die „Russische Staatliche Humanitäre Universität“ – Brückenköpfe auf dem langen Marsch zur Amerikanisierung Rußlands, Think tanks der kulturell-psychologischen Umerziehung: von der kommunistisch-materialistischen Gesellschaft zur kapitalistisch-atheistischen Zivilisation.
Darum hieß die wirkliche Wahl am 14. März in der Tat „Putin oder Chodorkowski“. Putins Jedinaja Rossija („Einiges Rußland“) oder Chodorkowskis Nowaja Amerika („Neues Amerika“); Putins national-solidaristische, bodenständige Freiheit oder Chodorskowskis hedonistische Freiheit eines korrumpierten Kapitalismus.
So oder so, Rußland stand vor einer geistigen Wende. Verbündete fand Putins Staatsfeind Nr. 1 nicht nur im Kleinen Volk von St. Petersburg und der Ostküste, nicht nur bei russisch-jüdischen Magnaten wie Beresowski, Gusinski, Abramowitsch. Mit der Neuauflage einer Entente agierten das Carnegie Moscow Center und das Carnegie Endowment (zwei Filialen einer direkten Einmischung Amerikas), tanzte das Agentenballett des internationalen Meisterspekulanten George Soros. Nicht zu vergessen sogenannte Rußlandexperten der deutschen Großstadtpresse, russophob und philosemitisch wie Kerstin Holm, für die Putin ein „uniformierter Oberpolizist“ ist (FAZ, 19. März 2004).
Anders als in Spanien, kapitulierten Putins Russen nicht vor den Erpressern. Der Westen entschied nicht über den Ausgang der Wahl in Rußland. Als Geisel nehmen ließen sich nur 3,9 Prozent, indem sie ihr Kreuz hinter Irina Chakamada machten. Trotz des russischen Vornamens eine lupenreine Propagandistin des Haifischkapitalismus, ganz abgesehen davon, daß die profitgeile Neureiche undefinierbarer Nationalität von den Armutsrussen mit Verachtung gestraft wird. Auch jene 13,8 Prozent, die für den kommunistischen Präsidentschaftskandidaten Charitonow und damit gegen Putin stimmten, hißten ja nicht die weiße Fahne vor der internationalen Erpresserfront, genausowenig wie die Glasjew-Wähler (4,1 Prozent), denen die Spaltung ihrer Partei Rodina („Vaterland“) zum Verhängnis wurde. Durch parteiinterne Intrigen verlor Sergej Glasjew, ein charismatischer Stahlhelmer der Konter-Oligarchen-Volksfront, seine Funktion als Fraktionschef in der Duma. Ja, die westlichen Rußlandfeinde, die mit dem Dolch „Chodorkowski“ Putin und seine Anhänger an die Mauer der „Demokratisierung“ zwingen wollten, erlitten eine Niederlage am 14. März.
Er sehe in der Putin-Wahl eine „erneute Hinwendung zu den ewigen Werten Rußlands“, erklärte zur Bestürzung westlicher Chodorkowskis ein erzliberaler Schriftsteller, den viele mit Herzen und Nabokov vergleichen. Viktor Jerofejew, Sohn eines stalinhörigen Kulturdiplomaten. Das russische Volk wünsche weder einen Diktator noch einen Autokraten, „aber einen guten, gestrengen Vater. Und eine starke Macht“. Die Prognose eines jungen Liberalen (Der Spiegel 12/2004).
Kein Diktator, kein Zar. Einer der Verlierer vom 14. März rückt Putin in die Nähe der nationalen Sozialisten. „Meine Hauptaufgabe wird es künftig sein“, prophezeit Multimillionär Tschubais, „den Kampf zur Vernichtung der National-Sozialisten, die jetzt die Duma erobert haben, zu führen“. Wladimir Putin, von 71,2 Prozent zum „gestrengen Vater“ eines zersplitterten Imperiums wiedergewählt, die Galionsfigur eines russischen National-Sozialismus, wie Tschubais suggeriert? Putin, der Generalgouverneur eines kaputten Imperiums, aber kein Imperialist alter Schule. Am 11. März bekannte er in einem Interview mit der Illustrierten Paris Match, der Mauerfall habe ihn nicht überrascht. „Ich wußte, daß er unvermeidlich war. Man kann keinem Volk, schon gar nicht einem so großen wie dem deutschen, etwas von außen aufzwingen.“ Die Parade am 9. Mai (Tag des Sieges“) wird zeigen, ob Putin vom stalinistisch-imperialistischen Geschichtsmythos Abschied genommen hat.
Am 1. Mai 1991 unterhielt ich mich in Moskau mit Stanislaw Kunjajew, einem der populärsten Lyriker des nationalrevolutionären Rußland, damals Chefredakteur der Solschenizyn geistig nahestehenden Zeitschrift Nasch Sowremennik („Unser Zeitgenosse“). „Rußlands Wiedergeburt liegt im Aufbau eines genuin russischen Sozialismus“, erklärte mir der 58-jährige Dichter im Jahre I des Gaidarschen Schockkapitalismus. „Nationaler Sozialismus für die Russen, durch die Russen“, sagte Kunjajew wörtlich, seinerzeit Vorsitzender des neu gegründeten russischen Schriftstellerverbandes. Im Redaktionshaus traf ich Sergej Bondartschuk, seit langem schon Vorbild und Förderer einer nichtkommunistisch russischen Filmkunst. Der geniale Schauspieler und Regisseur arbeitete gerade an der Filmfassung des Puschkinschen „Boris Godunow“. Das Losungswort „nationaler Sozialismus“ hörte ich auch aus seinem Munde. Bondartschuk ist tot, „Borodino“ lebt. Die große Schlacht ist noch im Gange. Den Literaturpreis der Stiftung Alexander Solschenizyn – 25 000 Dollar – erhielten heuer Regisseur und Hauptdarsteller der Fernsehserie „Der Idiot“ nach dem Roman von Dostojewskij. Die Verfilmung eines Höhepunktes der klassischen russischen Literatur habe im geistig wie physisch hungernden russischen Volk ein „lebendiges Echo“ hervorgerufen, sagte der 85-jährige Erneuerer des russischen Realismus. Zur gleichen Zeit erschütterte ein kompromißlos christlicher Film das westliche Publikum, Mel Gibsons „Die Passion Christi“. Ein Zeugnis „aggressiven“ Kampfchristentums, als säkulares Filmkunstereignis eine fortdauernd nachhaltiges Ärgernis für atheistische Feuilletons und gottferne Amtskirchen. Dostojewskijs „Idiot“ und Gibsons „Passion Christi“, in unserer Dekadenz-Ära Fackeln einer anderen Zeit und Welt.
Borodino. Moskau brennt. Europa brennt.
Die Zukunft des Untersuchungshäftlings Michail Chodorkowski? Ein Prozeß vielleicht. Denkbar auch, daß sich in naher Zukunft die Zellentür öffnet, hat sich doch nach dem 14. März für Putin die Gefahr eines Oligarchen-Putsches machtpolitisch erledigt. Die einen am Jordan, die anderen an der Ostküste oder an der Themse, die ökonomisch-organisatorische Basis des einsitzenden Staatsfeindes Nummer eins ist zerschlagen. Putin braucht Washingtons und Wehners Darling nicht zu fürchten. Der Ölmilliardär, der aus der Tundra kam, das geheizte Zimmer in einem Moskauer Luxusknast bleibt ihm reserviert. So will es das Menschenrecht. Und Putin achtet das Menschenrecht.
Wolfgang Strauss
aus nächstenliebe? :ente:
Addiert man einmal die gesamten Neukreditaufnahmen des Staates in den dargestellten 30 Jahren, dann ergibt sich ein Betrag von 1.764 Mrd DM, bei den Zinszahlungen ein Betrag von 1.909 Mrd DM. Das aber besagt, dass die gesamten Neukreditaufnahmen in den Zinsendienst geflossen sind, also für Investitionen oder sonstige Ausgaben gar nicht zur Verfügung standen! Das heißt aber auch, dass das Gros der gesamten Schuldenaufnahmen uns so gut wie nichts gebracht haben, außer einem riesigen Schuldenberg von insgesamt 2.400 Mrd DM bzw. 1.225 Euro, den wir heute und in Zukunft immer noch mit Zinsen bedienen müssen! Von Vorteil ist dieser Vorgang nur für jene wohlhabende Minderheit in Deutschland, die in Höhe dieses Schuldenbergs dem Staat ihre überschüssigen Geldvermögen geliehen hat und mit den Zinszahlungen ihre Vermögen noch weiter erhöhen konnte und das auch weiterhin kann! Bedenkt man, dass die öffentlichen Haushalte in Deutschland, selbst bei eingefrorener Kreditaufnahme, jährlich mehr als 130 Mrd DM bzw. 67 Mrd Euro für den Zinsendienst aufbringen müssen, tagtäglich also rund 360 Millionen DM bzw. 183 Millionen Euro, wird die Größenordnung dieser Belastungen ebenso deutlich wie die der leistungslosen Einkünfte auf der anderen Seite. Ganz besonders
Vorschau:
http://www.google.de/search?q=cache:tghYpacOsvYJ:www.equilibrismus.de/de/themen/wirt...ang_de&ie=UTF-8
__________________
mama mia
04.04.2004, 20:34
http://www.northerntrust.com/library/econ_research/weekly/us/pc040204.pdf
mama mia
04.04.2004, 21:02
http://www.chinaintern.de/article/Wirtschaft_Hintergrundberichte/1079897280.html
faszination
04.04.2004, 21:11
.
germanasti
04.04.2004, 21:12
Heiter weiter in Japan heute nacht.
Auf einen Crash! :mad:
Schlaft gut :zz
noch besteht die möglichkeit einer sks mit ziel 1150
NL 1370
http://charts-r.quote.com:443/981122331023?User=demo&Pswd=demo&DataType=GIF&Symbol=INDEX:NDX.X&Interval=D&Wd=600&Ht=450&Display=2&Study=&Param1=&Param2=&Param3=&FontSize=10&BgColor=0.255.0&TBgColor=0.255.0
Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass die Märkte aus der anstehenden Earnings-Season noch die eine oder andere positive Überraschung erhalten werden.
Auch wenn die Arbeitslosenzahlen vermutlich bis zum Erbrechen manipuliert waren (waren sie aber schon immer überall auf der Welt), so war die Antwort der Bullen doch recht heftig und so was lässt sich nicht so leicht umdrehen. Höchstens ein Terrorschlag könnte da kurzfristig Probleme bereiten.
We shall see.
4604 #197
man sieht einmal mehr wie "die" charttechnik gucken!
denke das gap bei knapp über 1450 wird noch geschlossen
dann schaun ma mal weiter
die erwartungen bei den earnings sind hoch,sell on news :rolleyes:
mal schauen, :rolleyes:
dow hat m.e. am freitag net überzeugt,trotz +100
bkx schon gar net
im positvsten falle kommt ein krampfhaftes hochziehen ohne jegliche dynamik
MM :rolleyes: :D
Original geschrieben von 4604
MM :rolleyes: :D
:lach
Original geschrieben von Förster
4604 #197
man sieht einmal mehr wie "die" charttechnik gucken!
:confused:
rechte schulter is doch net kaputt,zumindest "noch net" :hihi
naja leicht ists zur zeit net
und bush bunkert immer mehr kleine stinkbomben unterm teppich :hihi
das wird dann aber ne odentliche stinkparty :D :hihi
bei sks bin ich genau :mecker: :hihi
entweder isses eine, oder nicht!
:p
bush :(
Original geschrieben von Förster
bei sks bin ich genau :mecker: :hihi
entweder isses eine, oder nicht!
:p
:(
m.e. ist es eine,wird aber knapp
RS 1490
K 1560
LS 1450
:ne
abwärtstrend gebrochen (egal wie) und widerstand ist auch durch.
warum soll es nun wieder fallen :confused: false break? nicht mit opa :mad:
Original geschrieben von Förster
:ne
abwärtstrend gebrochen (egal wie) und widerstand ist auch durch.
warum soll es nun wieder fallen :confused: false break? nicht mit opa :mad:
genau,bulltrap :D
noch nicht nachhaltig genug durch
naja egal,long kommt nicht in frage,short muss mann nächste woche revue passieren lassen
noch bleibt szenario 1150 im hinterkopf :D
unter 1360 bestätigung
N8
MillenniumBroker
04.04.2004, 22:58
(°¿°)
germanasti
05.04.2004, 06:49
Moin :)
http://anon.free.anonymizer.com/http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=JNIc1&Titel=NIKKEI+IND+JUN3+&Src=reu&Za=t&Ct=l&Lg=n&An=Vol&An2=none&AnOrg=Vol&Ad=&St=&Et=&Zs=1&Sc=a&avg1=&avg2=&drawFrame=lo&sCt=&Ct=l&sCt=l&Lg=n&An=Vol&An2=none&Zs=1&Sc=a&avg1=none&avg2=none&ChartHoehe=334&Ho=410&Br=746&Ts=17569769
Nikkei +170 P.
Scheinbar wollen die Amis ihren Exzess auch in dieser Woche ungebremst weiterlaufen lassen.
germanasti
05.04.2004, 06:50
Original geschrieben von germanasti
http://anon.free.anonymizer.com/http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=EUR%3D&Titel=-+US+Dollar&Src=reu&&Ct=l&sCt=l&Lg=n&An=Vol&An2=none&Zs=1&Sc=a&avg1=none&avg2=none&Ho=410&Br=746&ChartHoehe=334&Ts=17715780
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&ind0=VOLUME&&lSyms=DUSDEUR.TGT&lColors=0x000000&sSym=DUSDEUR.TGT
http://anon.free.anonymizer.com/http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=EUR%3D&Titel=-+US+Dollar&Src=reu&Za=t&Ct=k&sCt=k&Lg=j&An=Vol&An2=none&AnOrg=&St=&Et=&Zs=90&Sc=a&avg1=&avg2=&drawFrame=lo&Ho=335&Br=361&ChartHoehe=270&Ts=292719
Euro ist auch nicht viel besser einzuschätzen.
Zwar grosser Crash am Freitag, doch die grossräumige Untertasse ist immer noch existent.
1,2020-1,2040 Sell, ehe zw. 1,1950 & 1,17 ein einziger Bremsblock folgt. Sprich Trenddynamik ist praktisch gleich Null, zumindest vorab auf dem Papier.
Über 1,2440 und false break 1,2520 wird es spannend ob neuem Druckaufbau der Bullen.
Obs den Euro heute weiter bürstet?
Alles wie gemalt nun als Begleiterscheinung für einen Aktiencrash. Doch Allan Greenspan kämpft mit endlosem Bubble-Geld erfolgreich dagegen an!
Konzeptlosigkeit, Revolutionen und Wirtschaftskollaps - Quo vadis, Menschheit?
Norbert am Sunday, 04. April 2004, 22:32
Eine These, die nur Ärger bringt: Gewerkschafter, Marxisten und Kapitalisten stehen alle auf dem Schlauch und haben keine Ahnung, wie sie die Krise wirklich lösen können.
Woher ich das weiß? Aus der Jungen Welt. Die beschreibt nämlich, daß Politiker - vor allem aus dem konservativen Lager und "Unternehmer" wie Oberkapitalist Hundt - auf den Gewerkschaftsführern rumhacken. Letztere haben sich in Berlin ordentlich selbst beweihräuchert. Sie nehmen an, die Vielzahl an Demonstranten sei wegen ihres Aufrufs auf die Straße gegangen - das kann sich aber noch als böser Bumerang erweisen, wenn die Leute aus gesellschaftskritischen Gründen im Allgemeinen und nicht nur wegen gewerkschaftsfreundlichen Grundsätzen da waren.
Nehmen wir einfach mal an, Hundt, Merz und Konsorten sind ehrlich der Meinung, man könne die Wünsche der Gewerkschafter und der meisten anderen Demonstranten nicht durchsetzen: Es fehlt einfach das Geld. Man kann die Renten nicht erhöhen oder auf dem jetzigen Stand belassen, man kann das Gesundheitssystem nicht fortsetzen, wenn kein zusätzliches Geld durch Praxisgebühren erhoben wird, man kann keine Arbeitsplätze aus dem Ärmel schütteln. Das heißt nicht, daß Hundt & Co. kampflos ihre Position aufgeben würden, wenn sie es könnten - das heißt nur, sie haben selbst keinen Plan, wie die Situation anders aussehen könnte.
Nun, das ist kein Wunder. Sie können die herrschenden Zustände nicht ändern, ohne dem Kern des Übels zu Leibe zu rücken. Der Kern des Übels liegt nicht darin, daß wir uns kein ordentliches Gesundheits-, Bildungs- oder Gesellschaftssystem leisten können - es sitzen Millionen auf der Straße, das Potential ist vorhanden. Aber der Fehler des kapitalistischen Systems liegt in der materialisierten Form des Kapitals selbst: Im Geld. Unser Geld soll zugleich Werte für uns aufbwahren und wir sollen damit unsere Leistungen tauschen. Ohne unser Geld könnten wir unsere hochspezialisierte Leistungsgesellschaft gar nicht aufrecht erhalten. Wir sind also abhängig vom Geld. Doch es geht schlicht nicht: Geld kann nicht zugleich Wertaufbewahrungsmittel UND Tauschmittel sein!. In dem Augenblick, wo wir es aufbewahren, fehlt es der Wirtschaft zum Tauschen. In dem Moment, wo wir damit tauschen, bewahrt es keinen Wert auf, sondern überträgt ihn. Ein klassischer Widerspruch. Und da dieser Widerspruch im Fundament der Wirtschaft verankert ist - da Geld das Fundament der Wirtschaft IST! - und die Wirtschaft wiederrum das Fundament der Gesellschaft ist, so setzt sich dieser Widerspruch des Geldes bis in die Gesellschaft fort.
Und siehe da: Die Position der Gewerkschaften und die der Kapitalisten ist im Grunde irgendwo verständlich, aber sie finden keine gemeinsame Position - sie widersprechen sich TOTAL. Dies ist das zwangsläufige Ergebnis eines defekten Geldsystems, auf welchem unsere Gesellschaft einfach nicht funktionieren kann und deshalb regelmäßig zu Krisen neigt. Ohne diesen Fehler zu beheben (ausführliche Infos, 100 Seiten, PDF, 2.6 MB) kann es keine stabilen gesellschaftlichen Verhältnisse geben. Genau wie jeder Widerspruch polarisiert, also zu Extremen neigt, polarisieren sich auch die Gewerkschaften auf der einen und die Kapitalisten auf der anderen Seite heraus - und finden nicht mehr zusammen. Planlosigkeit auf allen Seiten macht sich breit.
Aus dieser Tatsache heraus läßt sich auf unsere Zukunft schließen: Revolution! Warum? Nehmen wir an, die Gewerkschaften gewinnen - unter Beibehalt der derzeitigen Positionen - den Streit, so wird es trotz Geldmangels mehr Ausgaben geben. Das geht nur durch mehr Schulden. Diese ziehen mehr Zinsen nach sich und verstärken das heutige Problem nur noch - was eben irgendwann nicht mehr verstärkbar ist und sich dann in einem großen BUMMM entlädt. Nehmen wir an, Hundt & Co. gewinnen den Streit, so wird weiter gekürzt, die Binnennachfrage bricht ein, die Wirtschaft ebenso, die Privatisierungen gehen weiter und wenn nichts mehr zu privatisieren ist, stößt das System ebenfalls an Grenzen und wieder machts BUMMM.
Egal wie: Es steht ein BUMMM vor der Tür!
Revolution [lateinisch]
die rasche und gewaltsame Veränderung des Bestehenden, aber auch eine nicht unbedingt gewaltsame Umwälzung einer gesamten Staatsordnung in sozialer, wirtschaftlicher und vielfach auch kultureller Hinsicht
(wissen.de)
Es steht eine Revolution vor der Tür und es gibt im Grunde nur 3 mögliche Richtungen: Die Gewerkschaften haben keinen Plan, außer der Planwirtschaft "realsozialistischen Vorbilds" (wenn überhaupt). Deren Effizienz kennen wir bereits (auch wenn andere anderes behaupten) und ich kann mir kaum vorstellen, daß sich jemand eine zentralistisch geplante Wirtschaft vorstellen will. Gewinnen die Kapitalisten, so kann die kommende Armut und Unruhe nur durch eine Diktatur unterdrückt werden. Die dritte Möglichkeit liegt darin, vernünftig an die Analyse der wirtschaftlichen Hintergründe zu gehen, welche im ersten Schritt dazu führen wird, die bestehende Geldordnung anzuzweifeln und im nächsten Schritt zu reformieren. Daß dabei vielleicht die eine oder andere Reform abfallen wird, kann durchaus von Vorteil sein.
Es läßt sich aus der bestehenden Geldordnung sehr leicht der Zusammenbruch des heutigen Wirtschaftssystems ableiten. Man nehme: Geldvermögen. Zu jedem Geldvermögen existieren Geldschulden in genau der gleichen Höhe. Selbst wenn jeder von uns Geld zur Bank bringt, so hat jeder ein Geldvermögen und die Bank hat entsprechende Schulden bei dem Sparer. Nochmal: Jedes Geldvermögen bringt zwangsläufig Schulden in gleicher Höhe hervor. Nun erfreuen wir uns seit langem am Zins und Zinseszins, den die Vermögen abwerfen und die Schulden kosten. So lange alle Vermögensbesitzer sämtliche Zinseinkommen verkonsumieren wächst ihr Vermögen nicht. So lange mindestens einer dies nicht tut, wächst sein Vermögen exponentiell. Exponentielles Wachstum heißt: Je länger der Wachstumsprozeß fortgeschritten ist, umso schneller läuft das Wachstum. Die Darstellung eines solchen Prozesses ist also eine Kurve, die zuerst sanft nach oben kurvt und irgendwann senkrecht in den Himmel schießt.
Wachsen die Geldvermögen exponentiell, so müssen demzufolge auch die Schulden exponentiell wachsen - eine Verschuldung des gesamten Wirtschaftssystems ist somit zwangsläufig. Unabänderbar - mit allem Folgen, die sich jeder in einer ruhigen Stunde ausmalen kann.
Die wichtigste Folge ist: Die Zinsen für diese Schulden sind irgendwann nicht mehr bedienbar. Dies führt zum Bankrott des Gesamtsystems und damit zu seinem Zusammenbruch.
Schaut man sich diverse Internetforen an, so warten inzwischen eine Menge Leute auf diesen Zusammenbruch und auch ich habe diverse Tage durchgeschwitzt und gedacht: Morgen isses so weit. Ich glaube, wir Menschen haben ein schlechtes Zeitgefühl und zudem ein beschränktes Vorstellungsvermögen für solche Entwicklungen. Denn: Der Crash läuft bereits! Millionen Arbeitslose - Tendenz steigend, zunehmende Insolvenzen - Tendenz steigend, deflationäre Tendenzen bei "Luxus"gütern und inflationäre Tendenzen bei unabdingbaren Gütern (Öl, Stahl!), zunehmende gesellschaftliche Unsicherheit und Aufgewühltheit - der Crash läuft bereits und wird länger dauern als von einem Tag auf den nächsten.
Was wird das Ergebnis dieses Crashs sein? Revolution! Revolution in dem Sinne, daß sich unser Gesellschaftssystem verändern wird. Die Betonköpfe, die heute noch glauben, es würde immer so weitergehen werden morgen dasselbe durchmachen, was die DDR-Bürger "nach der Wende" ertragen mußten: Sich einstellen auf völlig neue gesellschaftliche Zustände. Wie diese aussehen liegt allein in der Macht der Menschen! Wer die kapitalistische Diktatur will - bitte bei Hundt & Co anmelden. Wer auf planwirtschaftliche Diktatur setzt - bitte bei Bsirske & Co. anmelden. Wer will, daß etwas Neues entsteht, etwas, was dem Menschen, der Umwelt und dem Überleben dienlich ist, der sollte anfangen zu denken und seine Umgebung auffordern, das gleiche zu tun. Was wir brauchen sind Ideen und Leute, die die Zusammenhänge verstehen. Was wir brauchen sind Visionen und Leute, die den Mut haben, sie umzusetzen.
Das interessante, aber zugleich das gefährliche ist, daß wir heute im Gegensatz zu Lenins Zeiten globale Kommunikation haben - und globale Probleme gleichen Ausmaßes. In China wächst die Arbeitslosigkeit genau wie in Amerika (und damit meine ich von Nord bis Süd, nicht nur den Zipfel in der Mitte!) und Europa. Was wir mit dem Einmarsch im Irak gesehen haben, könnte einer der letzten halbherzigen Versuche einer untergehenden Supermacht sein, sich an seine Macht zu klammern. Nur muß dafür gesorgt werden, daß keine der Supermächte auf die Idee kommt, die atomare Apokalypse hervorzubringen. Was für Spinner an den Hebeln der Macht sitzen, durften wir in den letzten Monaten ausreichend beobachten!
Zeit zum Angsthaben? Eigentlich weniger. Wir Menschen sind, wie wir sehen, wenn wir auf die Straße treten, ein durchaus arbeitssames Völkchen. Wir können inzwischen fliegen, obwohl wir keine Flügel haben. Wir produzieren so viel, daß wir manchmal gar nicht wissen, wohin damit. Wir werden also nicht gleich verhungern, wenn uns nicht grade der Wahnsinn packt und wir alles hinwerfen. Vielleicht werden wir auf das eine oder andere verzichten müssen - wie zum Beispiel unsere Illusions-Vermögen, die auf der Bank warten und die die Schuldner leider nicht mehr zurückzahlen können.
Eine halbe Million Menschen waren dieses Wochenende auf der Straße. Sie fühlen, daß es so nicht weitergeht. Die meisten wissen nur noch nicht, wo es langgehen soll. Deshalb ist es zu begrüßen, wenn möglichst viele sich an der Ausarbeitung neuer Konzepte beteiligen, wie Thomas sie angesprochen hat. Und vergessen wir bei all dem nicht das Geld, welches der erklärende Schlüssel zu den meisten großen wirtschaftlichen und damit gesellschaftlichen Problemen des Kapitalismus ist und damit der Schlüssel zu den Problemlösungen der Zukunft sein dürfte...
Auf jeden Fall sollten wir den Spaß genießen - kommt ja nicht oft vor, daß man Revolutionen mitmacht, oder? Wir leben halt in interessanten Zeiten. Aber suggerierte uns das allmächtige Fernsehen nicht schon seit geraumer Zeit, daß im 21. Jahrhundert die Zukunft beginnt...?
http://www.feldblog.de
germanasti
05.04.2004, 07:16
Moin Sit :)
Mal was lustiges :gomad
Vor ungefähr 100 Jahren versuchte der italienische Finanzwissenschaftler Amilcare Puviani die Frage zu beantworten, wie eine Regierung möglichst viel Geld aus ihren Untertanen pressen kann, ohne offenen Widerstand zu provozieren. Er machte folgende Vorschläge:
Erhebe mehr indirekte als direkte Steuern, um so die Steuer im Preis der Waren zu verstecken.
Finanziere einen wesentlichen Teil der Staatsausgaben durch Kredite, um so die Steuern auf künftige Generationen zu verschieben.
Fördere die Inflation, denn diese mindert die Staatsschulden.
Besteuere Schenkungen und Luxusgüter, denn der Empfang oder die Gabe von etwas Besonderem mindert den Ärger über die Steuer.
Führe "zeitlich befristete" Steuern ein, um eine "Notlage" zu überwinden, wobei allerdings die Ausnahmesituation immer bestehen bleibt und mit ihr die temporäre Steuer.
Nutze soziale Konflikte durch die Besteuerung von unpopulären Gruppen, wie z. B. den Reichen.
Drohe mit dem sozialen Zusammenbruch und der Verweigerung von Diensten, auf welche die Regierung ein Monopol hat, falls Steuern verringert werden sollen.
Treibe die Steuern in kleinen Raten über das ganze Jahr verteilt ein.
Halte die Steuerzahler in Unwissenheit über die tatsächliche Höhe ihrer Belastung.
Führe die Haushaltsberatungen im Parlament so, daß kein Normalbürger ihnen folgen kann.
Verstecke im Haushaltsplan die einzelnen Ausgabepositionen unter wohlklingendenAllgemeinbegriffen wie "Erziehung" oder "Verteidigung", damit Außenstehende nicht die tatsächlichen Bestandteile des Budgets erkennen können.
BEKANNT ?
http://www.mehr-freiheit.de/faq/steuern.html
germanasti
05.04.2004, 07:19
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=intc&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=2564&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2890&mocktick=1
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=csco&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=6458&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5022&mocktick=1
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=msft&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=3140&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7581&mocktick=1
Monatelang haben die Schwergewichte konsolidiert & jetzt, wenn der Gesamtmarkt endlich zum CRash bereit wäre, kommen sie wieder hoch! :dumm
Allan Greenspan weiss ganz ganz genau was er tut !!!
Bin gespannt ob nun eine externe Pushingmeldung von Cisco kommt. Charttechnisch würde es passen.
germanasti
05.04.2004, 07:35
Habt ihr schon gemerkt, wieviele Leute hochoffiziell an diesen Arbeitsmarktdaten zweifeln und von Manipulationen sprechen?
Doch Konsequenzen hat dies keine, denn in jedem Unterton sind Dankesgesänge für diese Veräppelei zu hören, schliesslich hält Allan damit die Börsen oben.
Die Menschheit ist momentan vollkommen verblödet. :dumm
germanasti
05.04.2004, 07:40
Paris -0,7% :wirr:
germanasti
05.04.2004, 07:43
Jeder zehnte Brite hält Adolf Hitler für erfunden
London (AFP) - Jeder zehnte Brite hält Adolf Hitler einer Umfrage zufolge für erfunden. Dagegen sei jeder zweite der Befragten der Meinung, der Sagenheld König Arthur und die Ritter der Tafelrunde hätten tatsächlich gelebt, hieß es in einer Umfrage der britischen Tageszeitung "Sunday Telegraph".
Jeder vierte unter den 2000 befragten Briten wusste demnach nicht, ob die berühmte Schlacht von Trafalgar wirklich stattgefunden hat. Dagegen glaubten fünf Prozent der Befragten, die von Arnold Schwarzenegger dargestellte Filmfigur Conan, der Barbar, habe es tatsächlich gegeben.
Vor allem bei den jüngeren Briten hapert es offenbar mit dem Geschichtswissen: Jeder dritte der Elf-bis-18-Jährigen konnte unlängst bei einer Umfrage nicht sagen, in welchem Jahrhundert der Erste Weltkrieg stattgefunden hat.
http://de.news.yahoo.com/040404/286/3yz58.html
:rolleyes:
germanasti
05.04.2004, 07:47
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=38&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9450&mocktick=1
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=de%3A+1876534&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=125284&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4514&mocktick=1
DAX wäre nun reif für eine Intraday-Konsolidierung 3960-3950 P.
Dort Entscheidung ob mehr. Tagessell aber erst unter 3930 P.
4030-4050 P. könnte es zuvor.
Darüber ist es endgültig nimmer bärisch.
Guten Morgen Germa & All. :)
germanasti
05.04.2004, 07:52
Viel passiert ist mit dem Nikkei heute wirklich nicht.
Gap up und dann quer, obwohl soviele KAufsignale. :rolleyes:
germanasti
05.04.2004, 07:52
Moin Eumel :)
germanasti
05.04.2004, 07:53
Mo 07:53:03 Siebel erhöht Ergebnisprognose für 1. Quartal vwd Global Service
Solch eine Meldung von Cisco in die momentane Chartsituation.
Allan wird darum wissen. :rolleyes:
germanasti
05.04.2004, 07:55
Mo 07:55:00 ***ANALYSE/GS erhöht europ. Software-Sektor auf "Overweight" vwd NewsSpezial
Mo 07:56:06 ***ANALYSE/GS erhöht europ. Telekom-Ausrüster auf "Overweight" vwd NewsSpezial
Geht es schon wieder weiter mit dem Pushing? :rolleyes:
Das sind alles klare Crashsignale! :mad:
germanasti
05.04.2004, 07:56
Mo 07:56:59 ***ANALYSE/GS erhöht europäische Minenwerte auf "Overweight" vwd NewsSpezial
Alle raus aus dem HUI :o
germanasti
05.04.2004, 07:57
Mo 07:57:03 ***ANALYSE/GS hebt Sachversicherungssektor auf "Equalweight" an vwd NewsSpezial
Mo 07:57:05 ***ANALYSE/GS erhöht europäische Ölwerte auf "Equalweight" vwd NewsSpezial
Die heben heute ja alles an? :ek
The day for Crash?
germanasti
05.04.2004, 07:58
Japan: das beste Börsenjahr seit 31 Jahren endet
Das japanische Geschäftsjahr 2003/04 hat am 31.März 2004 geendet. Es war das beste Börsenjahr seit 1972/73 mit einem 47%igen Kursanstieg. Zurückliegend war nur das Geschäftsjahr 1972/73 mit einem Anstieg des Leitindex Nikkei 225 von 64% besser. Somit konnte Japan den nun 13 Jahrelangen Abwärtstrend erstmals signifikant mit einem Boden ausbilden und läßt somit Optimisten auf einen weiteren Anstieg des japanischen Aktienmarktes hoffen.
Eine positive Performance am Aktienmarkt ist nicht immer mit dem tatsächlich wirtschaftlichen Umfeld gleichgesetzt. Doch in Japan verbesserte sich das wirtschaftliche Umfeld im vergangenen Geschäftsjahr tatsächlich. Erstmals nach 13 Jahren konnten die Immobilienpreise wieder steigen, die Arbeitslosenzahlen scheinen den Boden gefunden zu haben und sind wieder rückläufig, Großunternehmen planen Neueinstellungen für das beginnenden Geschäftsjahr und nach langer Rezession erreichte Japan im dritten Quartal 2003/04 sogar wieder ein leichtes Wirtschaftswachstum.
Das erfolgreiche Börsenjahr war durch mehrere Faktoren erreicht worden. Zum einen waren die Aktien der meisten japanischen Aktiengesellschaften wirklich unterbewertet, und zum anderen verbesserte sich das weltwirtschaftliche Umfeld. Sowohl das Wirtschaftswachstum in den USA, als auch das optimale Umfeld innerhalb Asiens, welches durch China angetrieben wurde, entwickelte sich zum Katalysator des japanischen Aktienmarktes.
Seit nun mehreren Monaten können wir einen Aufwärtstrend im Nikkei beobachten. Vom Tiefstand bei unter 8.0000 Punkten wurde gestern im Intraday-hoch nach über 19 Monaten wieder die Marke von 11.800 Punkten überschritten. Mit dieser Entwicklung haben wir (asia-economy) die gesamten Kritiker unserer Kaufempfehlung vom April 2003 eines besseren belehren können. Es waren teilweise sogar Kursgewinne von über 300% möglich, die wir beispielsweise mit dem Internetportalbetreiber Rakuten erreichten. Doch wir sehen auch Risiken im japanischen Aktienmarkt, die aufgrund der immer noch anhaltenden Schwierigkeiten durch die Staatsverschuldung und Deflation zu begründen sind. Japan hat am heutigen letzten Tag des Geschäftsjahres eine weitere Liquiditätserhöhung durch die Zentralbank bekannt gegeben, um dem Problem der Deflation weiterhin entgegen zu wirken. Das Ziel, bis Ende 2005 die deflationäre Entwicklung gestoppt zu haben, ist ein gefährliches Spiel mit Spekulationen. Sollte dieses Ziel bis dahin nicht erreicht werden, könnte sich dies zu einer Weiterführung der Rezession führen
:respekt
germanasti
05.04.2004, 07:59
Mo 07:59:07 ***ANALYSE/GS senkt europ. Bankensektor auf "Equalweight" vwd NewsSpezial
Banken senkt man, passend zum BKX - Verlauf von Freitag.
Schon dubios :confused:
germanasti
05.04.2004, 08:00
DB hat mich eben doch noch aus meinem Nikkei-Call rausgelassen & das sogar mit einem kleinen Gewinn. :respekt
Nun kann Japan auch crashen. :rolleyes:
germanasti
05.04.2004, 08:01
Mo 08:00:49 ***ANALYSE/GS senkt europ. Luftfahrtsektor auf "Underweight" vwd NewsSpezial
Was ist denn da heute los mit den Goldmännern? :dumm
germanasti
05.04.2004, 08:01
Nikkei schliesst mit +142 P.
Ein deftiges doji oder?
Morgen gap down und Crash dort. :respekt
germanasti
05.04.2004, 08:08
Dow Jones: Neuaufnahmen für mehr Performance?
Analysten, die den Dow Jones Industrial Average verfolgen, sehen in der jüngsten Änderung bei drei Indexkomponenten positiv. Die drei neuen Aktien könnten helfen, die Performanceentwicklung des Index zu verbessern. Die Unternehmen, die bei der letzten Neuzusammensetzung des Index vor vier Jahren in den Dow Jones Index aufgenommen wurden - Home Depot, Intel, Microsoft, and SBC Communications - haben den Index seit der Aufnahme underperformt. Der Fondsmanager Phil Orlando sagte gegenüber den Dow Jones Newswires, dass in den Dow Jones Index nur die besten Unternehmen aufgenommen werden. Diese hätten jedoch meist bereits eine sehr starke Entwicklung hinter sich und tendierten daher dazu, sich schwächer als der Gesamtmarkt zu entwickeln.
Der amerikanische Standardwerteindex Dow Jones Industrial Average (DJIA) wird erstmals seit über vier Jahren wieder neu zusammengesetzt. So fallen mit Wirkung zum 8. April die Titel des Telekommunikationskonzerns AT&T , des Fotokonzerns Eastman Kodak und des Papierkonzerns International Paper aus dem Index. Für die drei rücken der Telekommunikationskonzern Verizon Communications , der Versicherer American International Group und der Pharmakonzern Pfizer nach.
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DOW wird doch erst am Donnerstag neu besetzt. :o
Ob das kurzfr. so positiv ist?
Die Abgänger verkloppt man noch im Index & Neuzugänge werden vor Aufnahme gekauft, sprich dann könnten sie erstmal konsolidieren.
germanasti
05.04.2004, 08:16
Ist es wirklich so bullisch. was unser DAX gerade macht?
Guten Morgen liebe Crash-Profeten...
Germa, wenn Du der DB den Call verkaufst ist das wie:
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Ein Schwabe breitet im Winter Mist aus auf dem gefrorenen Bodensee. Kommt
ein Schweizer und sagt: "Ja du Depp, im Frühjahr taut's und dein Mist
versinkt im See!" Darauf der Schwabe: "Halts Maul, nachher kommt a
Öschderreicher, der will den Acker kaufa!"
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P. :)
germanasti
05.04.2004, 08:19
Aktien Frankfurt Ausblick: Nach US-Arbeitsmarktdaten freundlich erwartet
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach den starken Kursgewinnen zum Wochenausklang
werden die deutschen Standardwerte am Montag mit einem freundlichen Start
erwartet. Die Vorgaben seien stabil aus den USA und positiv aus Asien, sagte ein
Händler. Die Nachrichtenlage sei aber eher dünn und Investoren warteten auf die
ersten Impulse der Berichtssaison in den USA, die traditionell vom
Rohstoffkonzern Alcoa eröffnet werde.
Die Deutsche Bank und die Commerzbank errechnen den DAX rund eine
Stunde vor Handelsbeginn bei 4.033 Punkten, die Citibank bei 4.035 Zählern. Am
Freitag hatte der DAX nach einem überraschend starken US-Arbeitsmarktbericht
2,11 Prozent bei 4.007,60 Punkte gewonnen.(...)/fat/so
For more information and to contact AFX: www.afxnews.com and
www.afxpress.com
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Die Gier! :dumm
germanasti
05.04.2004, 08:20
Patrick:
:rotekarte
Guten morgen :)
warum ist Paris im minus :confused:
germanasti
05.04.2004, 08:21
Todes-Doji bzw. Shooting-Star beim Nikkei heute? :ek
Doch erst muss Gap down zum CRash kommen.
Morgen weiter hoch und es rennt wohl noch viel weiter!
germanasti
05.04.2004, 08:22
Moin Delphin :)
Mo 08:21:17 DE0006205701 ***ANALYSE/Händler: GS erhöht IVG auf "Outperform" von "In Line" vwd NewsSpezial
:schaf:
germanasti
05.04.2004, 08:22
Mo 08:14:00 *JP MORGAN ERHÖHT FÜR MÜNCHENER RÜCK FAIREN WERT VON 106.. dpa-AFX
:schaf:
germanasti
05.04.2004, 08:26
Presse: Japan hat seit Mitte März nicht mehr am Devisenmarkt interveniert
TOKIO (dpa-AFX) - Japan hat einem Pressebericht zufolge seit Mitte März
nicht mehr zur Schwächung des Yen am Devisenmarkt interveniert. Anfang des
Monats habe die Bank of Japan im Auftrag der Regierung noch einige hundert
Milliarden Yen gegen US-Dollar verkauft, berichtete die Tageszeitung 'Asahi' am
Wochenende unter Berufung auf japanische Regierungsquellen.
Nach der verstärkten Kritik der USA an der Interventionspolitik und
vermehrten Anzeichen für eine Erholung der japanischen Wirtschaft habe die
Regierung beschlossen, dass ein weiteres Einschreiten am Devisenmarkt nicht mehr
notwendig sei./FX/he/rw/kro
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Einmal mehr ein glasestklarer Beleg, wie bescheuert unsere Analystendeppen momentan sind, denn nicht der Druck Amerikas bzw. eine Konjunktuerholung liessen von diesen Interventionen absehen, sondern das vollendete Fiskaljahr!
:dumm :dumm :dumm
Was macht die BoJ jetzt mit ihren Dollars und US-Anleihen? :nw
germanasti
05.04.2004, 08:39
DAX vorbörslich 25 P. im plus :dumm
& Vola. am Freitag unter 19 geschlossen.
Absolut keiner glaubt nun mehr an einen Crash & das noch nur einer einzigen Woche :ek
germanasti
05.04.2004, 08:39
Mo 08:40:28 GB0007192106 ***ANALYSE/Händler: MS bestätigt Vodafone mit "Overweight" vwd NewsSpezial
:schaf:
WALL STREET
Zwei lange, teure Minuten
Von Marc Pitzke, New York
Rätsel an der Wall Street: Viele Händler und Broker wussten schon vor der offiziellen Bekanntgabe über die jüngsten, streng geheimen Arbeitsmarktzahlen Bescheid - und machten damit schnelle Geschäfte. Jetzt ermitteln die Behörden.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,294047,00.html
am Freitag hiess es noch:
In response to a question from the Bloomberg interviewer about a possible leak of the economic news from the BLS, and the huge bond action about a minute or two before the official release, which many traders noted, Elaine Chao said that any television station who makes such charges faces possible 'serious legal action.'
When the interviewer pointed out that it wasn't the television station making charges, but traders pointing out some very suspicious and significant trading action ahead of the release, Elaine Chao said it wasn't true.
Interviewer: "Could there have been a leak?"
Chao: "No. We have many procedures in place."
Interviewer: "Will you be investigating this incident?"
Chao: "No. It did not happen."
-END-
Just like it could not be possible the US has rigged the gold market for many years.
It's not so cut-and-dried Ms. Chao:
http://www.gold-eagle.com/editorials_04/murphy040304.html
:rolleyes: :hihi
Guten Morgen germa & all! :)
germanasti
05.04.2004, 08:45
Diese 2 Minuten vor Zahlenbekanntgabe belegt doch mehr wie eindeutig, dass die FED für den Anstieg am Freitag verantwortlich war. ;)
Interventionen, die zu früh gestartet wurden!
germanasti
05.04.2004, 08:45
Moin Carlo :)
germanasti
05.04.2004, 08:48
http://bilder.bild.t-online.de/BTO/Startseite/buehnen__teaser/2004/04/050404/01__1644785__home__schumi,property=Bild.jpg
:rolleyes:
germanasti
05.04.2004, 08:50
AKTIEN TOKIO (SCHLUSSINDIZES)/Fest
Tokio (vwd) - Fest hat der Tokioter Aktienmarkt den Handel am Montag beendet. Der Nikkei-225-Index stieg um 1,2% bzw 142 auf 11.958 JPY, der Topix legte um 1,3% bzw 15 Punkte auf 1.199 Zähler zu. Umgesetzt wurden nach ersten Angaben 1,73 (Freitag: 1,57) Mrd Aktien. Dow Jones Newswires/5.4.2004/gre
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Ein shooting-star bei so hohen Umsätzen. :rolleyes:
germanasti
05.04.2004, 08:50
Auch ThyssenKrupp denkt über weitere Erhöhung der Stahlpreise nach
DUISBURG (dpa-AFX) - Nach Arcelor und Corus will jetzt offenbar auch
ThyssenKrupp erneut die Stahlpreise erhöhen. 'Ein solcher Schritt
zeichnet sich ab', sagte ein Unternehmenssprecher dem 'Handelsblatt'
(Montagausgabe). Weitere Details nannte er nicht.
Zuvor hatte der weltgrößte Stahlkonzern Arcelor für das
dritte Quartal bereits eine Verteuerung von so genanntem Warmbreitband
angekündigt. Dem Vernehmen nach soll der Preis je Tonne von derzeit 340 Euro auf
rund 400 Euro steigen. Auch die britisch-niederländiche Corus-Gruppe
hatte kürzlich bekannt gegeben, dass der Tonnenpreis um ein Fünftel
steigen soll.
Grund für die Verteuerung ist eine Verknappung von Stahl auf dem Weltmarkt
wegen des enormen Bedarfs der expandierenden chinesischen Wirtschaft./af/kro
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Mit Haut und Haaren wird Amerika nun gefressen ;)
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