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Vollständige Version anzeigen : 19.06-09.07.04: Sommerbeginn & damit weitere Ferienfreuden. Doch Allan bleibt aktiv.


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ulle
24.06.2004, 16:11
MARKT/Erleichterung über Marxisten-Anschlag in Ankara
Berichte über das Bekennerschreiben einer marxistischen Terrorgruppe zum
Anschlag in Ankara könnten für Erleichterung sorgen, meint ein Händler.
Alles, was nicht mit Al-Kaida zu tun habe, könne vom Markt als "regionales
Problem" verbucht werden.
Dow Jones Newswires/24.6.2004/mod/rz

_SL_
24.06.2004, 16:11
http://tvtotal.prosieben.de/imperia/md/images/tv-total/show/sendungen/2002/35/s257-02.jpg


RAINER CALMUND for Teamchef!!! :D

wuerfel
24.06.2004, 16:25
hallo,

kaum ist germa aus dem haus, tanzt silber :p :lach

ulle
24.06.2004, 16:48
ADE: *IWF-CHEF DRÄNGT CHINA ZU WEITEREN SCHRITTEN ZUR WACHSTUMSDÄMPFUNG

NNNN

Die meinen wohl sie müssten sich überall einmischen.

PDCFG
24.06.2004, 17:06
Hallo @all

kennt jemand Calls auf Orange Juice??? :confused: :confused:
Chart siet ganz gut aus mit Ausbildung eines längerfr. Bodens...

Thanks

trine
24.06.2004, 17:08
ich hab noch ne flasche orange juice:P

syracus
24.06.2004, 17:15
Tag :)

Original geschrieben von germanasti
[B]http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=hui&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=16794&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5724&mocktick=1


und plopp hat's gemacht :rolleyes:.......

syr

PDCFG
24.06.2004, 17:24
Original geschrieben von trine
ich hab noch ne flasche orange juice:P

Flasche bald leer... :o

Deshalb:

WKN Emittent Name Geldkurs Briefkurs Uhrzeit Datum
ABN1MB ABN Amro HEBELPRODUKT LONG AUF ORANGENSAFT 0,68 0,78 16:57 24.06.
ABN1SJ ABN Amro HEBELPRODUKT LONG AUF ORANGENSAFT 1,50 1,60 16:57 24.06.
ABN1L9 ABN Amro OPEN END ZERTIFIKAT AUF ORANGENSAFT 4,82 4,89 16:58 24.06.

ulle
24.06.2004, 17:25
Citigroup: Zinsanhebungen werden Konjunkturdynamik kaum bremsen
FRANKFURT (Dow Jones-VWD)--Die anstehenden Zinsanhebungen in den USA
werden nach Einschätzung der Citigroup den gegenwärtigen weltweiten
Konjunkturaufschwung kaum bremsen. Jürgen Michels, Volkswirt bei der
Citigroup, sagte am Donnerstag bei einem Pressegespräch in Frankfurt, zwar
sei wegen der derzeitigen Höchststände bei vielen Indikatoren mit einer
gewissen Abkühlung der weltwirtschaftlichen Dynamik zu rechnen, insgesamt
würde die Konjunktur aber weiter gut laufen. An der Spitze der
Wachstumsentwicklung sieht Michels die USA, für die er für das laufende Jahr
ein Wirtschaftswachstum von 4,5% und für 2005 von 3,7% vorhersagt.
Der Citigroup-Ökonom geht dabei davon aus, dass die Federal Reserve bis
Jahresende die Leitzinsen dreimal um 0,25 Basispunkte auf 1,75% anheben
wird; nur zum Wahltermin im November hin wird es seiner Einschätzung nach
keinen Zinsschritt geben. Bis Ende kommenden Jahres sieht Michels eine Fed
Funds Rate von 3,25%. Danach werde es dann noch weitere Zinsanhebungen in
Richtung neutraler Leitzinssatz geben. Vor dem Hintergrund seiner
verhaltenen Zinserhöhungserwartungen erwartet der Citigroup-Experte zudem,
dass sich die US-Inflation mit 2,4% in diesem und 1,7% im kommenden Jahr
relativ moderat entwickeln wird.
Weniger dynamisch als in den USA wird nach Auffassung von Michels die
weitere Konjunkturentwicklung im Euroraum verlaufen, für dieses und
kommendes Jahr rechnet er mit Wachstumsraten von 1,8% und 2,0%. Da die
Inflation sowohl 2004 als auch 2005 im Jahresdurchschnitt unterhalb der
Stabilitätsnorm der Europäischen Zentralbank (EZB) verharren sollte, rechnet
Michels auch mit anhaltend niedrigen Zinssätzen. So werde die EZB die
Leitzinsen bis Ende dieses Jahres unverändert halten und erst im kommenden
Jahr mit einer Straffung der Geldpolitik beginnen. Doch selbst bis Ende 2005
erwartet die Citigroup nur einen EZB-Leitzins von 2,50%.
Ungeachtet der höheren US-Leitzinsen - in deren Sog auch die Renditen
10-jähriger Treasurys nach Einschätzung von Michels bis Ende 2005 auf 5,60%
anziehen werden - und des höheren US-Wachstums rechnet die Citigroup für den
Rest dieses und für das kommende Jahr mit einer tendenziellen Abwertung des
US-Dollar gegenüber dem Euro, nicht zuletzt vor dem Hintergrund des
anhaltend hohen US-Leistungsbilanzdefizits. Dabei wird der Euro Ende 2004
bei 1,27 USD gesehen, bis Ende 2005 bei 1,32 USD. Für den Jahresdurchschnitt
2006 wird sogar eine weitere Abschwächung auf 1,37 USD erwartet.
Dow Jones Newswires/24.6.2004/ptr/hab

Ami Michels sehen weiter durch die rosarote Brille.

thango
24.06.2004, 17:36
HUI! da geht was. Aber warum? Mit dem Anschlag in der Tuerkei kanns nix zu tun haben, ging anscheinend vorher schon rauf - oder?

Gruesse an alle

Thango

Förster
24.06.2004, 17:38
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&&lSyms=SLV.FX1&lColors=0x000000&sSym=SLV.FX1

Die Reisezeit beginnt! :gusa

cherry
24.06.2004, 17:57
Donnerstag, 24. Juni 2004
Milliardenforderung an Russland
Eichel will Ansprüche verkaufen

Die Bundesregierung plant, Teile ihrer milliardenschweren Forderungen an Russland über eine öffentliche Anleihe an private Investoren zu verkaufen. Von russischer Seite ist allerdings nur von etwa zehn Prozent der Gesamtansprüche die Rede.

Geplant sei die Begebung der Anleihen, deren Zins und Tilgung an Zahlungen Russlands an den Bund unter den Bedingungen staatlicher Gläubiger-Vereinbarungen gekoppelt sind, erklärten die Deutsche Bank, Goldman Sachs und die Kfw-Bankengruppe in Frankfurt.

Ziel der Transaktion für den Bund sei, statt halbjährlichen Tilgungs- und Zinszahlungen über einen längeren Zeitraum einen sofortigen Erlös zu erhalten, sowie einen Teil seines Kreditrisikos gegenüber Russland an den Kapitalmarkt zu transferieren: "Damit werden erstmalig staatliche Verbindlichkeiten aus den Pariser Club-Vereinbarungen im Wege einer öffentlichen Anleihe an den Markt gebracht."

Konsortialführer seien die Deutsche Bank und Goldman Sachs. Russland schuldet Deutschland insgesamt rund 14 Milliarden Euro. Über die Höhe der Anleihe teilen die Banken nichts mit. Der Bund habe mit der Russischen Förderation über die geplante Transaktion gesprochen. Russland habe den Bund informiert, keine Einwände gegen die Transaktion zu erheben.

Nach Angaben der Banken sollen für institutionelle Anleger großvolumige börsennotierte Anleihen strukturiert werden, die an das Rückzahlungsrisiko aus den bestehenden Pariser Club-Verbindlichkeiten der Russischen Föderation gekoppelt seien, erklärten die Banken weiter. "Die Anleihen werden von einer unabhängigen, speziell für diesen Zweck in Deutschland gegründeten Zweckgesellschaft emittiert."

Dabei werde die KfW-Bankengruppe zwischen dem Bund und der Zweckgesellschaft als Intermediär eingeschaltet, um die Zahlungsströme aus Zins- und Tilgungsleitungen aus den Vereinbarungen im Rahmen des Pariser Clubs zwischen dem Bund und der Russischen Föderation in die Zahlungsströme einer kapitalmarktüblichen Struktur der begebenen Anleihen zu transformieren.

http://n-tv.de/5257650.html


...... Anlegerverarschung :hihi

stockjobber
24.06.2004, 18:07
Original geschrieben von ulle

Ami Michels sehen weiter durch die rosarote Brille.

Dieses Strohfeuer, das durch reine Geldverschenkung zustande kam, wird
ganz rasch abbrennen und plötzlich zum Stillstand kommen !

Siehe die Wachstumseinschätzung fürs nächste Jahr, totz rosaroter Brille. :rolleyes:

syracus
24.06.2004, 18:11
Was macht Oel ;)?

Norway oil production may stop

Thursday 24 June 2004, 15:21 Makka Time, 12:21 GMT

A Norwegian oil strike is threatening to shut almost all oil and gas output, raising chances of government intervention.

Following a week-long dispute, employers in the world's number three oil exporter said they would lock out all workers from offshore platforms from Monday at 22:00 GMT.

The move is designed to encourage unions to back down after a strike already cutting 375,000 barrels per day (bpd) of Norway's 3.0 million bpd output.

"We see no other option for ending the dispute than to impose a lockout," said Per Terje Vold, director general of the employers' Norwegian Oil Industry Association on the seventh day of a strike over pensions and job security.

But unions refused to buckle and blasted the lockout threat as a high stakes gamble that the government would step in to end the strike. It said workers might shut output straight away.

"The threat of a lockout is an encouragement to our members to start a shutdown immediately," OFS union leader Terje Nustad said in a statement.

Prime Minister Kjell Magne Bondevik declined to say what Oslo would do about the escalating dispute. .............

http://english.aljazeera.net/NR/exeres/4F9198E4-9211-473C-B2C4-DD10EACB9069.htm

syr:rolleyes:

stockjobber
24.06.2004, 18:18
Das wird eine Übergabe:

"Blutiger Donnerstag" für Polizisten

Mehr als 90 Tote und über 270 Verletzte, das ist die traurige Bilanz von koordinierten Anschlägen im Irak. Am "blutigen Donnerstag" waren seit der Früh vor allem Polizeistationen im Visier von Terroristen.

Ich frage mich wieviel mehr unschuldige Menschen seit dem IRAK-Krieg umgekommen sind, im Vergleich zu Saddam's Zeiten (bitte nicht mißverstehen, ich hasse Diktaktoren, bsonders solche wie Saddam)

:gomad

schloss
24.06.2004, 18:22
@cherry

sag blos, die haben immer noch die DDR-Forderungen an Russland??

und sie glauben immer noch, dass ein Sovietrubel=Dollar ist :hihi ....nee sie glaubens net mehr, deshalb wird jetz an Anleger verkauft :D:D 10% ist da schon hoch gegriffen ;)

syracus
24.06.2004, 18:24
Original geschrieben von stockjobber
Mehr als 90 Tote und über 270 Verletzte, das ist die traurige Bilanz von koordinierten Anschlägen im Irak.

Pentagon's Wolfowitz Says Iraq Is No U.S. Quagmire

Tue Jun 22, 2004 12:50 PM ET

By Deborah Zabarenko

WASHINGTON (Reuters) - A top architect of the Iraq war on Tuesday rejected a suggestion that the United States was stuck in a quagmire but said U.S. troops could be there for years, until Iraqi forces can defend the country on their own.

"We're not stuck," Deputy Defense Secretary Paul Wolfowitz told members of the U.S. House of Representatives Armed Services Committee, where he faced skeptical questions on the feasibility of a smooth handover of power in Iraq on June 30.

Asked by Democratic Rep. Ike Skelton of Missouri when U.S. forces could declare success in Iraq and head home, Wolfowitz replied, "When it becomes an Iraqi fight and the Iraqis are prepared to take on the fight, they're prepared to join their security forces. We are prepared to arm and equip them to do it. I can't tell you how long that's going to take."

"Is it your testimony you think we might be there then a good number of years?" Skelton asked.

"I think it's entirely possible," Wolfowitz said. ......

http://reuters.com/newsArticle.jhtml?type=topNews&storyID=5484468

Wie gesagt, die US-Regierung lebt in einer parallelen Dimension :dumm........

syr

schloss
24.06.2004, 18:28
übrigens...das beim Silber wird nun doch noch ein W...:) ein schönes

Förster
24.06.2004, 18:32
Original geschrieben von schloss
übrigens...das beim Silber wird nun doch noch ein W...:) ein schönes
SK über nackenlinie wäre ja echt der wahnsinn :hihi

LDiablo
24.06.2004, 19:09
nabend zusammen :)

LDiablo
24.06.2004, 19:22
wo will denn das Gold/Silber heute noch hin :eek: :respekt :cool: :lach

Das Warten auf 350 oder gar 330ist wohl bald passe

syracus
24.06.2004, 19:29
COMEX closed, kein Schlussbash :eek::respekt......

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&ind0=VOLUME&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1&hcmask=

bis später :)

Vetinari
24.06.2004, 19:51
N'abend :)


Hmmm , dat habe ich vermisst :rolleyes: ...

Dealers said the expiration Thursday of COMEX July options on futures also played a role in the buying, as holders of the $400 call options gunned for that popular strike price to ensure those bullish bets ended in the money. ;)


Nichts besser als ein Comex verfalls squeeeeze :hihi

:gusa

Vetinari
24.06.2004, 19:57
Nun kommt CS uber Yukos :hihi ...

Yukos: Buy (Crédit Suisse) :respekt ...
Aktien & Co

Die Analysten von Credit Suisse stufen die Aktien des russischen Öl-Konzerns Yukos Oil Co. in ihrer Studie vom 24. Juni mit "Buy" ein.
Vladimir Putin habe in einem Statement erklärt, dass es nicht im Interesse der Behörden und der Regierung sei, Yukos in den Ruin zu treiben, und alles dafür getan werde, um dies zu unterbinden. Der Aktienkurs des arg gebeutelten Energiekonzerns sei als Folge um mehr als 40% in die Höhe geschnellt. Aktuell werde der Titel zu 8,85 Dollar gehandelt. Den Analysten zufolge sei das Kurspotenzial damit noch nicht ausgeschöpft und sie halten für risikobereite Anleger weiter am "Buy"-Rating fest.

Die Yukos-Affäre sei damit aber noch nicht ganz ausgestanden, ein erster Schritt zu einer Vereinbarung und zu einer baldigen Lösung der Saga sei hingegen gemacht worden. Es müsse aber weiterhin auf die hohen Unsicherheiten und Risiken hingewiesen werden, die eine Investition in Yukos in sich berge.

Analyst: Crédit Suisse
Rating des Analysten: Buy :D


2 wochen zu spaet ... aber endlich da ;)

:schaf:

:gusa

paule2
24.06.2004, 20:01
Original geschrieben von Förster
war nicht an mich gerichtet, aber stumpfsinn darf man nicht so einfach stehen lassen:


http://globalfire.tv/nj/03de/zeitgeschichte/fmeyer.htm

die rechtslage sieht so aus, das ich es akzeptieren muss obwohl ich es nicht wissen kann.
zweifle ich es an (ich war ja nicht dabei, belege gibts auch nicht) mach ich mich bereits schuldig

das nennt man diktatur aber nicht demokratie. auch ein grund warum D keine Verfassung hat.

aber beschimpf nur jeden als rechten, nur weil er sein hirn einschaltet ;)


Was meinst du mit Stumpfsinn??

Daß "wir" den Krieg verloren haben? Nicht auszudenken, wenn diese durchgeknallten Massenmörder den Krieg gewonnen hätten.

Europa wäre sicherlich nicht das, was es heute ist.

Der Artikel, den du reinstellst, stellt den Holocaust nicht in Frage, sonder lediglich den Ort und die Anzahl der Opfer.
Das dürfte der gute ygg wohl nicht gemeint haben.

Vetinari
24.06.2004, 20:03
Kein options expenses in die EBAY zahlen :D ...


NEW ORLEANS (Reuters) - Investors in eBay Inc. (NasdaqNM:EBAY - News) on Thursday rejected a shareholder proposal urging the online marketplace to treat employee stock options as an expense.

A preliminary count at eBay's annual meeting in New Orleans showed that 59 percent of shareholders votes rejected the nonbinding proposal while 39 percent voted in favor.


:hihi ... proforma nach vorn ;)

:gusa

Ragin
24.06.2004, 20:04
HAHAHA. Dow gibt nach. Egal, Allan pumpt gleich. Weiter up...

stockjobber
24.06.2004, 20:05
Original geschrieben von Vetinari
Kein options expenses in die EBAY zahlen :D ...


NEW ORLEANS (Reuters) - Investors in eBay Inc. (NasdaqNM:EBAY - News) on Thursday rejected a shareholder proposal urging the online marketplace to treat employee stock options as an expense.

A preliminary count at eBay's annual meeting in New Orleans showed that 59 percent of shareholders votes rejected the nonbinding proposal while 39 percent voted in favor.


:hihi ... proforma nach vorn ;)

:gusa

Das unterscheidet uns von den Daueroptimisten in US.
Sie lassen sich ihre Illusionen von ihren Proforma Aktien nicht rauben. :hihi

4604
24.06.2004, 20:09
Der Aktienkurs des arg gebeutelten Energiekonzerns sei als Folge um mehr als 40% in die Höhe geschnellt.

was heisst hier arg gebeutelten energiekonzern

dem konzern dürfte es blendend gehen

gebeutelt wurden die aktien,das is auch wurscht, is eh nur noch GS & co drin,vll noch nen schuss exxon und texaco :hihi :hihi :hihi

vll kauft nu putin sukzessive bei chodorvskybande ab :hihi
bei jedem selloff wird der putinanteil immer höher und irgendwann versandet die ganze schlammschlacht

:hihi

optim3
24.06.2004, 20:12
Original geschrieben von syracus
COMEX closed, kein Schlussbash :eek::respekt......

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&ind0=VOLUME&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1&hcmask=

bis später :)

doch hier gabs nen versuch.

:hihi

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&ind0=VOLUME&&lSyms=SLV.FX1&lColors=0x000000&sSym=SLV.FX1&hcmask=

Vetinari
24.06.2004, 20:23
Merlin ... ein tag zu fruh ?? ...

http://chartsedge.com/images/g061904.gif


oder total falsch :hihi

:gusa

LDiablo
24.06.2004, 20:24
http://chart.bigcharts.com/markets/markets.gifquote?rand=5246

obs hier noch nen Schluß Pusch gibt? ;)

Vetinari
24.06.2004, 20:24
Oder ein tag zu spaet :rolleyes: ...

http://chartsedge.com/images/061904.gif


:schaf:

:gusa

Vetinari
24.06.2004, 20:41
Wo ist 990N :rolleyes: :hihi


Yukos macht sich bereit fur ein verkauf an die Amis ;) ...

MOSCOW, June 24 (Reuters) - Russian oil major YUKOS (YUKO.RTS) appointed Steven Theede, a U.S. oilman, as its chief executive officer on Thursday. ;)

Following are some key facts about the man who will lead the firm in its struggle to resolve a massive tax dispute that threatens to drive it into bankruptcy

The 52-year-old is a career oilman, and previously worked for U.S. oil giant ConocoPhilips (NYSE:COP - News) and its predecessor company Conoco. At ConocoPhilips, he headed its exploration operations in Russia, Europe and the Caspian.



Exxon kommt ... und Conoco auch :D

:gusa

optim3
24.06.2004, 20:50
@vetinari

pm ;)

4604
24.06.2004, 20:57
was will dieser stevens bei yukos :gomad

yukos zieht z.zt ziemlich viele schmeissfliegen an :hihi :hihi


die ganze kriegskasse yukos liegt wohl im ausland auf sperrkonten
da liegt das problem,von wegen bankrott

und von der kreditstory hört mann nix mehr,wahrscheinlich frei erfunden :hihi

putin stockt nu langsam sein aktienanteil auf 51% hoch bei yukos,dann kehrt ruhe ein .

stev kann sich bei 200 nochmals melden

bin wieder guter dinge bei yukos :lach

4604
24.06.2004, 21:02
MOSKAU (Dow Jones-VWD)--Die russische Zentralbank plant, den Anteil ihrer Währungsreserven in Euro anzuheben. Wie eine Sprecherin der Institution am Donnerstag im Gespräch mit Dow Jones Newswires erläuterte, soll der Anteil auf 33% von derzeit rund einem Viertel erhöht werden. Wann die Maßnahme erfolgen soll, wollte die Sprecherin jedoch nicht präzisieren. Zuvor hatte die Notenbank mehrfach erklärt, keine abrupte Änderung der Reservestruktur vornehmen zu wollen, um die Devisenmärkte nicht in Turbulenzen zu stürzen.

Die Zentralbankreserven beliefen in der Woche zum 18. Juni auf 87,4 Mrd USD und haben sich damit im Vergleich zum Jahresbeginn um 10,3 Mrd USD erhöht. Eine Umstrukturierung der Anteile würde demnach Euro-Nettokäufe im Volumen von 7 Mrd USD erfordern. Berichte, nach denen die russische Notenbank den Euro-Anteil an ihrer Währungsreserve im Vergleich zum Dollar ab Herbst auf 50:50 aufstocken will, konnte die Sprecherin nicht bestätigen.
Dow Jones Newswires/24.6.2004/cv/hab




bei den währungsreserven wird auch langsam umdisponiert :hihi

LDiablo
24.06.2004, 21:32
Original geschrieben von 4604
MOSKAU (Dow Jones-VWD)--Die russische Zentralbank plant, den Anteil ihrer Währungsreserven in Euro anzuheben. Wie eine Sprecherin der Institution am Donnerstag im Gespräch mit Dow Jones Newswires erläuterte, soll der Anteil auf 33% von derzeit rund einem Viertel erhöht werden. Wann die Maßnahme erfolgen soll, wollte die Sprecherin jedoch nicht präzisieren. Zuvor hatte die Notenbank mehrfach erklärt, keine abrupte Änderung der Reservestruktur vornehmen zu wollen, um die Devisenmärkte nicht in Turbulenzen zu stürzen.

Die Zentralbankreserven beliefen in der Woche zum 18. Juni auf 87,4 Mrd USD und haben sich damit im Vergleich zum Jahresbeginn um 10,3 Mrd USD erhöht. Eine Umstrukturierung der Anteile würde demnach Euro-Nettokäufe im Volumen von 7 Mrd USD erfordern. Berichte, nach denen die russische Notenbank den Euro-Anteil an ihrer Währungsreserve im Vergleich zum Dollar ab Herbst auf 50:50 aufstocken will, konnte die Sprecherin nicht bestätigen.
Dow Jones Newswires/24.6.2004/cv/hab




bei den währungsreserven wird auch langsam umdisponiert :hihi

Wann kommen die ersten Meldungen, das der Anteil an Goldreserven erhöht wird ;) :o

optim3
24.06.2004, 21:36
alles bleibt gut :)

http://www.gr-tornado.ch/images/galerie/huette.jpg

N 8 :)

:zz

wuerfel
24.06.2004, 21:38
bericht ist vom 17. 06

die ganze kriegskasse yukos liegt wohl im ausland auf sperrkonten

Rüffel für die Bundesanwaltschaft

Bundesgericht begründet Urteil im Fall der gesperrten Yukos-Konten
Die Bundesanwaltschaft ist mit der Sperre von Vermögenswerten in Milliardenhöhe in der Affäre um den russischen Ölkonzern Yukos deutlich über das Ziel hinausgeschossen. Dies geht aus der Begründung des Bundesgerichtsurteils hervor, mit dem 1,75 Milliarden Dollar wieder freigegeben wurden.

Quelle: http://www.nzz.ch/2004/06/17/wi/pag...VKM57BL-12.html

in der schweiz liegt's demnach nicht (mehr) :rolleyes: :cool:

gruss
wuerfel

Vetinari
24.06.2004, 21:45
O3 - PM zuruck ;)


Amis gehen nicht weit unter ... Mr Softee immer noch grun :D


Und der Banana macht nichts :rolleyes: ... als der Yen steigt wie ein rakett :D

:gusa

optim3
24.06.2004, 21:52
Original geschrieben von Vetinari

Und der Banana macht nichts :rolleyes: ... als der Yen steigt wie ein rakett :D

:gusa

rakete würde ich den yen nicht nennen, auch nicht heute ;)

:rolleyes:

http://chart4.onvista.de/h.html?DISPLAY=1&SCALE=1&GRID=1&SUPP_INFO=0&VOL=0&PERIOD=6&CURR_FROM=EUR&CURR_TO=JPY

Vetinari
24.06.2004, 21:54
DB DAX 3994 ;)

Aber die Goldie 4000 putters sind billige als die 4000 calls in moment :rolleyes: ... Banditos :hihi


Ich wundere wo wir gehen morgen :D ... oder machen sie ein bischen nachboerslich verarschung :rolleyes:



O3 :rolleyes: ... nicht gehen der Banana , gegen der Dollar ;)

:gusa

optim3
24.06.2004, 21:56
Original geschrieben von Vetinari


O3 :rolleyes: ... nicht gehen der Banana , gegen der Dollar ;)

:gusa

:rolleyes:


Zinsen - Rohstoffe - Währungen
Name Aktuell Diff.% heute 1 Jahr



Umlaufrendite 3,97% -1,00% 19,7%
CBOE OIL INDEX 363,85 -0,39% 31,3%
xxxx Spot 402,50 +2,03% 12,1%
EURO / US Dollar 1,2173 +0,79% 4,6%
EURO / Japanese Yen 130,63 -0,03% -3,8%

optim3
24.06.2004, 22:05
Original geschrieben von LDiablo
http://chart.bigcharts.com/markets/markets.gifquote?rand=5246

obs hier noch nen Schluß Pusch gibt? ;)

nö! :rolleyes:

Vetinari
24.06.2004, 22:07
OK , OK :hihi


Aber ich glaube immer noch der Yen ist der wahrungs spiel und der Banana geht nur seitwards.


Nun mussen wir hoffen die Japsen machen nichts dumm mit unsere neue $400 Gold ubernacht :mecker:

:gusa

optim3
24.06.2004, 22:11
N 8 :)

:zz

nilrem
24.06.2004, 22:17
Original geschrieben von Vetinari
OK , OK :hihi


Aber ich glaube immer noch der Yen ist der wahrungs spiel und der Banana geht nur seitwards.


Nun mussen wir hoffen die Japsen machen nichts dumm mit unsere neue $400 Gold ubernacht :mecker:

:gusa


hallo vetinatri :) :)

du kannst da recht haben,denn im Juli werden jede Menge Yen-Anleihen fällig...............sagte Herr Redeker vor einigen Tagen :)


nilrem

Vetinari
24.06.2004, 22:38
Hi Nilrem ;)

Anfang Juli gibts noch ein Tankan auch ... kein wunder der Nikkei steigt in moment ;)


Ich habe gelesen BNP (ist das diese Redeker ??) hat ein jahesende zeil fur Yen bei 90 aber Banana immer noch bei 1,20 :hihi

:gusa

mrabc
24.06.2004, 22:52
http://www.arcor.de/palb/alben/44/3610744/3434386130626266.jpg

http://www.arcor.de/palb/alben/44/3610744/3332323732333961.jpg


http://www.arcor.de/palb/alben/44/3610744/6631613939633136.jpg

http://www.arcor.de/palb/alben/44/3610744/3439623638373961.jpg

Holodeck
25.06.2004, 01:00
Original geschrieben von LDiablo
Wann kommen die ersten Meldungen, das der Anteil an Goldreserven erhöht wird ;) :o Späten guten Abend El Diablo & all :)

Portugal :respekt

Du meinst wann kommt eine solche Meldung von den Russen? Schätze "after the fact", wie alle Meldungen. Also dann, wenn sie schon dick eingekauft haben :p. Dass sie's aber tun, steht ausser Zweifel, genau wie die FED. In solchen Fällen waren die Russkies schon immer gewiefte Strategen.

Wenn fast alle ZBs verkaufen ...

UBS Metal Update (Zusf.) (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=600815#post600815)

... muss ja schliesslich jemand auch kaufen. Musste ich noch anbringen :rolleyes:

N8 :zz

carlo
25.06.2004, 01:18
Original geschrieben von paule2
Was meinst du mit Stumpfsinn??

Daß "wir" den Krieg verloren haben? Nicht auszudenken, wenn diese durchgeknallten Massenmörder den Krieg gewonnen hätten.

Europa wäre sicherlich nicht das, was es heute ist.

Der Artikel, den du reinstellst, stellt den Holocaust nicht in Frage, sonder lediglich den Ort und die Anzahl der Opfer.
Das dürfte der gute ygg wohl nicht gemeint haben.
Das ist ziemlich mild ausgedrückt, paule...


User yggdrasil wird bei SCN keine Gelegenheit mehr bekommen, Internetadressen weltweit bekannter Neo-Nazis, wie Ernst Zündel, der selbst in den USA und Kanada wegen seiner Gesinnung vorbestraft und auch in Deutschland zur Fahndung ausgeschrieben ist, zu posten.


Nachtrag:

In Deutschland gibt es steuerfinanzierte Resozialisierungsprogramme für Neo-Nazis.

Die fliegen dann auf Staatskosten nach Israel und dürfen versuchen, den letzten Überlebenden des Holocaust von Angesicht zu Angesicht, mit Blick auf die, von deutschen SS-Männern eintätowierte Häftlingsnummer, "ihre" Version von Ausschwitz näher zu bringen. "Geschafft" hat das bislang noch niemand, gottlob... :rolleyes:

cherry
25.06.2004, 07:44
guten morgen @germa+@all :)

marius02
25.06.2004, 08:15
moin @All

4604
25.06.2004, 08:39
moin :)


WERTSTOFF PC-SCHROTT

Windows-Rechner für 15 Euro

Von Mario Gongolsky

Nicht selten fallen alte, durchaus funktionstüchtige PCs dem eBay-Verkauf in Einzelteilen zum Opfer. Heraus kommen Erlöse in Peanuts-Höhe - und jede Menge Sondermüll. Ob Firmen- oder Privat-Rechner, es ist Zeit für sinnvolle Entsorgungs-Alternativen frei nach dem Motto "Verschenken, von der Steuer absetzen und Gutes tun".

http://www.spiegel.de/netzwelt/technologie/0,1518,305637,00.html


schrott wird immer billiger :hihi

mama mia
25.06.2004, 08:40
Guten Morgen @all:)

http://newsimg.bbc.co.uk/media/images/40311000/jpg/_40311577_ricardo203.jpg :supi

mama mia
25.06.2004, 09:00
Top Stories - Reuters
Cheney Utters 'F-Word' in Senate - Aides

Thu Jun 24, 6:28 PM ET

WASHINGTON (Reuters) - Vice President Dick Cheney (news - web sites) blurted out the "F word" at Democratic Sen. Patrick Leahy (news, bio, voting record) of Vermont during a heated exchange on the Senate floor, congressional aides said on Thursday.

http://us.news2.yimg.com/us.yimg.com/p/ap/20040622/capt.xjc10106221655.cheney_xjc101.jpg :mies

_The incident occurred on Tuesday in a terse discussion between the two that touched on politics, religion and money, with Cheney finally telling Leahy to "f--- off" or "go f--- yourself," the aides said.

"I think he was just having a bad day," Leahy was quoted as saying on CNN, which first reported the incident. "I was kind of shocked to hear that kind of language on the floor."

"That doesn't sound like language the vice president would use but there was a frank exchange of views," said Cheney spokesman Kevin Kellems.



full story: http://story.news.yahoo.com/news?tmpl=story&cid=578&ncid=578&e=10&u=/nm/20040624/ts_nm/campaign_obscenity_dc

Juergen
25.06.2004, 09:18
Guten Morgen @ALL

http://www.stock-world.de/news/article.m?news_id=890658

Volumen der US-Geldmarktfonds steigt leicht

25.06.04 09:09

Das Volumen der US-Geldmarktfonds ist in der vergangenen Woche per Mittwoch leicht gestiegen. Wie der US-Fondsverband Investment Company Institute (ICI) mitteilte, erhöhte sich das verwaltete Vermögen um 3,6 Mrd. US-Dollar auf 2,007 Billionen US-Dollar, nachdem es in der Vorwoche noch um rund 17 Mrd. US-Dollar gesunken war. Das Volumen der Fonds für Privatanleger verringerte sich zwar um 4,14 Mrd. US-Dollar auf 857,11 Mrd. US-Dollar, das Vermögen der Fonds für institutionelle Investoren stieg jedoch um 7,74 Mrd. US-Dollar auf 1,150 Billionen US-Dollar.

Quelle: BoerseGo

chickenrun
25.06.2004, 10:00
Moin Blieni :) Moin All :)

Bloede Spammer :gomad

Gestern wieder aeusserst vernebelt unser Inselchen und Malaysia beschwert sich bei den Indonesiern, dass die Feriengebiete zugestaenkert werden - auf Sumatra brennt man die letzten Regenwaldbestaende nieder...aber angeblich nur Plantagen :gomad

ulle
25.06.2004, 10:13
MARKT/ifo-Index enttäuscht - DAX hält sich relativ gut
Der deutsche Aktienmarkt gibt nach Veröffentlichung des ifo-Index leicht
nach. "Der Markt zeigt sich erstaunlich stabil", sagt ein Beobachter. Er
verweist darauf, dass beide Komponenten des Index gefallen sind, sowohl
die Lagebeurteilung als auch die Erwartungen. Der Rückgang der
Erwartungskomponente komme aber von einem hohen Niveau zurück. Die
Konjunkturerholung lasse offensichtlich doch länger auf sich warten. "Das
Sentiment ist jetzt erst einmal belastet, aber man sollte in dem Rückgang
auch keine allzu große Enttäuschung sehen."
Ein anderer Händler kommentiert, dass die schwachen Zahlen die
Befürchtung einer Zinserhöhung durch die EZB ausgeräumt hätten. Dies stütze
möglicherweise den Markt. Möglicherweise könne der DAX die 4.000er-Marke
verteidigen. +++ Benjamin Krieger
Dow Jones Newswires/25.6.2004/bek/gos

ulle
25.06.2004, 10:32
BoJ/Fukui: Spekulation über nahe Zinswende ... (zwei)
Weiter führte Fukui aus, Japan sei immer noch weit entfernt von einem
Sieg über die Deflation. Daher sei es gegenwärtig verfrüht, über eine
Beendigung der quantitativen Lockerung zu sprechen. Der Zeitpunkt für eine
Zinswende sei unklar. Die BoJ halte am Beschluss vom Oktober 2003 fest, die
lockere Geldpolitik beizubehalten, bis sich die Jahresveränderungsraten des
Index der Verbraucherpreise in der Kernberechnung stabil über Null halte.
Wann dies der Fall sein werde, könne man noch nicht sagen.
Dow Jones Newswires/25.6.2004/gs/cv

Sieht so aus als ob sich jetzt alle mit den Zinsen beschäftigen in Japan, zum Yen hört man nur sehr wenig. Gut so!

Holodeck
25.06.2004, 10:53
Moin all :)

Habe das neue Metal Update von UBS reingestellt:

Thread (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?postid=601150#post601150)

Finde den Kommentar sehr gut -- kann viel lernen.

Gruss

H.

carlo
25.06.2004, 11:00
Morgen! :)



ifo-Geschäftsklima bricht im Juni ein - 'Aufschwung nicht gefestigt'


MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Geschäftsklimaindikator des ifo-Instituts ist im Juni überraschend eingebrochen. Die neuen Umfrageergebnisse sprechen dafür, dass die konjunkturelle Aufwärtsentwicklung noch immer nicht durchgreifend gefestigt ist, sagte ifo-Präsident Hans-Werner Sinn am Freitag in München. Der Indikator fiel von 96,0 Punkten im Vormonat auf 94,6 Punkte, teilte das Wirtschaftsforschungsinstitut am Freitag in München mit. Dies ist der niedrigste Stand seit September 2003. Von AFX befragte Volkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg auf 96,4 Punkte gerechnet. Im Mai war der Indikator von 96,3 Punkten im Vormonat auf revidierte 96,0 Punkte gesunken.

Die Beurteilung der aktuellen Lage sank von 94,4 Punkten im Vormonat auf 93,2 Punkte. Die Experten hatten 95,0 Punkte erwartet. Die Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monate verschlechterten sich von 97,7 Punkten im Vormonat auf 96,0 Punkte. Von AFX befragte Volkswirte hatten zuvor mit 98,0 Punkten gerechnet.

"Die nach wie vor positiven Exporterwartungen belegen zwar, dass Deutschlands Exportindustrie dem stürmischen weltweiten Konjunkturaufschwung folgt", sagte Sinn. "Die Binnennachfrage stagniert aber noch, weil die Beschäftigung sich immer mehr von der Produktion abkoppelt."

EINZEL UND GROSSHANDEL BESONDERS BETROFFEN

In allen vier untersuchten Bereichen, nämlich im verarbeitenden Gewerbe, Bau, Groß- und Einzelhandel, resultierte die Klimaverschlechterung laut ifo-Institut sowohl aus ungünstigeren Urteilen zur aktuellen Geschäftslage als auch weniger zuversichtlichen Erwartungen. Besonders ausgeprägt war die Eintrübung im Einzel- und Großhandel. Moderater war sie im Bauhauptgewerbe und im verarbeitenden Gewerbe.

Der Rückgang des Geschäftsklimaindikators ergab sich laut ifo-Institut vor allem aus einer Verschlechterung von Lage und Erwartungen in Westdeutschland. In den neuen Bundesländern ging der Indikator hingegen nur leicht zurück.

DAX DREHT INS MINUS

Nach den überraschend schwachen ifo-Daten drehte der Deutsche Aktienindex DAX am Freitag ins Minus. Der Leitindex fiel nach anfänglichen Gewinnen um 0,19 Prozent auf 3.999,37 Punkte. Der für den Anleihenmarkt richtungweisende Euro-Bund-Future stieg um 0,07 Punkte auf 113,28. Kurz vor Bekanntgabe hatte der Future noch 0,01 Punkte im Minus notiert. Der Eurokurs veränderte sich jedoch kaum und notierte bei 1,2126 US-Dollar.

Der ifo-Index ist einer der wichtigsten Frühindikatoren der deutschen Wirtschaft. Das Institut ermittelt den Geschäftsklimaindex einmal monatlich aus einer Umfrage unter 7.000 Unternehmen./js/sit


Quelle: dpa-AFX

nasdaq10.000
25.06.2004, 11:23
Moin!

1.)
ifo/Nerb: Konjunkturerholung braucht stärkere Binnennachfrage
MÜNCHEN (Dow Jones-VWD)--Für eine anhaltende Konjunkturerholung in Deutschland ist nach Einschätzung des Münchener ifo Instituts für Wirtschaftsforschung eine Belebung der Binnennachfrage unerlässlich. "Wir brauchen stärkere Impulse aus dem Inland", sagte ifo Konjukturexperte Gernot Nerb am Freitag im Gespräch mit Dow Jones Newswires. Der überraschende Rückgang des Geschäftsklimaindex im Juni gehe vor allem auf die ausbleibende Nachfrage im Inland zurück. Im Vergleich mit früheren Konjukturzyklen dauere es derzeit bedeutend länger bis "der Funke vom Export auf die Inlandsnachfrage überspringt", sagte Nerb.
Erst durch eine stärkere Binnennachfrage werde sich die Konjunkturerholung verstetigen. "Der große Durchbruch ist noch nicht erreicht", schätzte Nerb die derzeitige Situation ein. 25.6.2004

http://www.vwd.de/vwd/news.htm?id=22871801

2.)
ROUNDUP: ifo hebt Wachstumsprognose an - Sinn: Arbeitsmarkt bleibt desolat
Dienstag 22. Juni 2004,
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die deutsche Wirtschaft findet nach Einschätzung des Münchner ifo Instituts trotz positiver Signale keinen Anschluss an die boomende Weltwirtschaft. Das Institut hob am Dienstag zwar seine Wachstumsprognose für Deutschland für 2004 von 1,5 auf 1,7 Prozent an. Rund 0,5 Prozentpunkte davon seien aber allein auf die ungewöhnlich große Zahl an Arbeitstagen zurückzuführen, sagte ifo-Chef Hans-Werner Sinn auf der Jahresversammlung des Instituts in München.
Die Konjunktur werde derzeit zudem lediglich von den Exporten mitgezogen. "Eigene Antriebseffekte fehlen noch", sagte Sinn. Für den deutschen Arbeitsmarkt sieht der ifo-Präsident weiterhin wenig Hoffnung.

WELTWIRTSCHAFT BOOMT
Getragen von einem kräftigen Aufschwung in Asien und den USA erlebe die Weltwirtschaft derzeit ein Wachstum wie in den vergangenen 15 Jahren nur einmal, nämlich im Boomjahr 2000, sagte Sinn. Für dieses Jahr erwartet das ifo Institut weltweit 4,7 Prozent Wachstum und im kommenden Jahr 3,4 Prozent.

"Die deutsche Konjunktur folgt dem weltweiten Trend nur im langen Schlepptau." Grund sei eine Reihe struktureller Probleme wie Fehler im Arbeits- und Sozialsystem, aber auch der Verlust eines größeren eigenen Binnenmarktes für Deutschland durch die europäische Integration. Auch für 2005 prognostiziert das Institut in Deutschland ein Wachstum von 1,7 Prozent. Dabei ist die im nächsten Jahr niedrigere Zahl an Arbeitstagen bereits berücksichtigt. Ohne diesen Effekt liegt die Wachstumsprognose des Instituts bei 1,9 Prozent.

ARBEITSMARKT BLEIBT SORGENKIND

Großes Sorgenkind bleibe der Arbeitsmarkt, sagte Sinn. "Die Lage auf dem Arbeitsmarkt wird im Prognosezeitraum desolat bleiben, weil die Geschäftslage der Unternehmen immer mehr vom Arbeitsmarkt abgekoppelt wird." Die hohen Lohnkosten in Deutschland trieben immer mehr Unternehmen zu Rationalisierungen und Produktionsverlagerungen in Niedriglohnländer. Sinn verwies unter anderem auf die Lohnkosten in den EU-Beitrittsländern, die im Schnitt etwa 15 Prozent des deutschen Niveaus ausmachten.

Positive Signale sieht der ifo-Präsident bei den Investitionen; Produktion und Auftragseingänge hätten in den ersten Monaten des Jahres nach oben gezeigt. "In der Tat war das erste Quartal viel besser, als man das noch vor kurzem geglaubt hat." Dagegen komme der private Konsum voraussichtlich erst im kommenden Jahr als "Spätfolge" der Wirtschaftsbelebung in Schwung. "Die Inflation ist nach wie vor kein Thema, der Euro hat nicht zu viel, sondern eher zu wenig Inflation gebracht", sagte Sinn./cs/DP/jha/

http://de.biz.yahoo.com/040622/36/4347l.html

wuerfel
25.06.2004, 12:06
hallo,


Was bestimmt das Wachstum von Regionen?

Was ist es, das eine aufstrebende Region von einer weniger erfolgreichen unterscheidet? Die Konjunkturforschungsstelle BAK Basel Economics hat dieser Tage zum fünften Mal das International Benchmark Club Forum abgehalten, an dem Vertreter aus 13 europäischen Ländern Standortfragen erläutert haben. Die . . . »

Quelle und ganzer bericht:
http://www.nzz.ch/2004/06/25/wi/page-article9OTCJ.html

Eumel
25.06.2004, 12:42
Guten morgen Germa & All. :)

faszination
25.06.2004, 13:05
Grüss Gott :D

Gold und Silber gestern mit mächtigen Sprüngen nach oben. :respekt

& US-Börsen weiterhin ohne Crash.
Warum? Weil ihn Allan Greenspan nicht will. :zz



Damit weiter im Urlaub. :lach

Bis denne :)

faszination
25.06.2004, 13:07
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7957&mocktick=1

Unter 10380/10370 P. brennt der Baum lichterloh. Ansonsten bleibt Bull-Mode :ne

faszination
25.06.2004, 13:11
http://anon.free.anonymizer.com/http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=EUR%3D&Titel=-+US+Dollar&Src=reu&Za=t&Ct=l&sCt=&Lg=j&An=Vol&An2=none&AnOrg=&St=&Et=&Zs=730&Sc=a&avg1=&avg2=&drawFrame=lo&Ho=335&Br=361&ChartHoehe=270&Ts=292719http://anon.free.anonymizer.com/http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=EUR%3D&Titel=-+US+Dollar&Src=reu&Za=t&Ct=k&sCt=k&Lg=j&An=Vol&An2=none&AnOrg=&St=&Et=&Zs=90&Sc=a&avg1=&avg2=&drawFrame=lo&Ho=335&Br=361&ChartHoehe=270&Ts=292719

Irgendwie gefällt mir der Euro nimmer. Selbst wenn nun Schub auf 1,26 käme (was lt. Chart der letzten 4 Wochen gar nicht sein muss!) ist irgendwie viel mehr Druck nach unten.

Monatelang so quer und irgendwann mal doch unter 1,17 mit kurzem sell out auf 1,10?

faszination
25.06.2004, 13:13
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=line&asc=log&dsc=abs&avg1=50&avg2=100&avg3=200&avgtype=simple&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1

Gold hat Pullback-Ziel 410 nun fast erreicht.

Doch auch wenn es nun zu einer gewaltigen Erweiterung auf 460-480 Dollar (grosser diamant!) kommen würde, ändert es nichts an der Tatsache, dass neue Hausseschub in 2004 und weit 2005 nicht zu erwarten sind. So zumindest momentaner Stand der Dinge...

ulle
25.06.2004, 13:14
Japanische Staatsschulden erreichen neuen Höchststand
TOKIO (Dow Jones-VWD)--Die Schulden d
des Fiskaljahres (per 31. März) auf einen neuen Rekordwert geklettert. Wie
das Finanzministerium am Freitag berichtete, beliefen sich die ausstehenden
Verbindlichkeiten auf 703,148 Bill JPY und waren damit um 4,9% höher als im
Dezember 2003. Die japanische Staatsschulden setzen sich zusammen aus
Staatsanleihen, Krediten und anderen Finanzierungsinstrumenten. Im
Fiskaljahr 2003 hat Japan 36,45 Bill JPY neue Schulden aufgenommen sowie
Staatsanleihen im Volumen von 141 Bill JPY begeben.
Dow Jones Newswires/25.6.2004/apo/cv

Japnische Staatsschulden sind damit fast genau so hoch wie die US-Staatsschulden und das wo Japan weniger als halb soviele Einwohner hat. Dafür dürften die Schulden aber zu 95% in inländischer Hand liegen.

faszination
25.06.2004, 13:15
Ifo-Index im Juni überraschend stark gesunken



München (AFP) - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Juni deutlich verschlechtert. Der ifo-Geschäftsklimaindex sank gegenüber Mai überraschend stark um 1,4 Punkte auf 94,6 Zähler und damit auf den schlechtesten Wert seit September 2003. Die Unternehmen beurteilten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch die Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monate schlechter.

Laut ifo-Chef Hans-Werner Sinn sprechen die neuen Umfrageergebnisse dafür, "dass die konjunkturelle Aufwärtsentwicklung noch immer nicht durchgreifend gefestigt ist". Die nach wie vor positiven Exporterwartungen belegen laut Sinn zwar, dass Deutschlands Exportindustrie dem "stürmischen weltweiten Konjunkturaufschwung" folgt.

Die Binnennachfrage stagniere aber noch, weil sich die Beschäftigung immer mehr von der Produktion abkoppele. Der Rückgang des Index ergab sich vor allem aus einer Verschlechterung von Lage und Erwartungen in Westdeutschland, in den neuen Ländern ging der Index dagegen nur leicht zurück. Eine so deutliche Verschlechterung im Monatsvergleich gab es beim ifo-Index seit über einem Jahr nicht mehr.

Das ifo-Barometer stützt sich auf eine Umfrage bei 7000 Firmen aus dem Verarbeitenden Gewerbe, dem Baugewerbe sowie dem Groß- und Einzelhandel. Im Handel fiel die Eintrübung der Stimmung am deutlichsten aus, auf dem Bau und in der verarbeitenden Industrie dagegen etwas moderater. Allerdings verzeichneten alle vier Bereiche sowohl in der aktuellen Stimmung als auch bei den Zukunftsaussichten eine Verschlechterung.

------

Wen juckt schon ein IFO ??? :zz

ulle
25.06.2004, 13:17
ADE: Japan: Diskussion über Ende der Nullzinspolitik verfrüht - Notenbank
TOKIO (dpa-AFX) - Eine Diskussion über das Ende der japanischen
Nullzinspolitik ist nach Einschätzung der Zentralbank des Landes verfrüht. Weder
die Ergebnisse der jüngsten Notenbankumfrage zur Unternehmensstimmung (Tankan),
noch die zukünftigen Daten zu den japanischen Verbraucherpreisen dürften die
Preiseinschätzung der Bank of Japan (BoJ) ändern, sagte BoJ-Gouverneur Toshihiko
Fukui am Freitag in Tokio.
Zuvor hatte die Notenbank beschlossen, an ihrem geldpolitischen Kurs der
Null-Zinsen festzuhalten. Zugleich gab die Regierung bekannt, dass die Kernrate
der Verbraucherpreise im Großraum Tokio im Juni entgegen den Erwartungen um 0,3
Prozent gefallen sei. Experten hatten hingegen mit einem Minus von lediglich 0,2

NNNN

Ist ja auch wirklich noch viel zu früh für Zinserhöhungen in Japan, Inflation muss erst mal auf mindestens 1% steigen, damit man überhaupt überlegen kann an den Zinsen zu drehen.

faszination
25.06.2004, 13:17
http://www.arcor.de/palb/alben/44/3610744/3332323732333961.jpg

Wochenlang rannten US-Börsen umsatzlos hoch & da genügend eigendynamik, zurückgehende bzw. stagnierende Geldmengen.
Doch in der Woche zum 14.06. war erstmals wieder VK-Druck zu sehen und prompt war Allan mit dem nächsten 40 Mrd.-Paket zur Stelle.

Keinen Crash wenn ihn Allan Greenspan nicht will. Diese Tatsache bleibt ohne jegliche Zweifel bis auf weiteres erhalten !!! :o

faszination
25.06.2004, 13:22
Oha, ich bin ja gar nicht unter Germanasti drin. :mad:


Egal, nun geht eh urlaub weiter. bis dann :)

50Peninnge
25.06.2004, 13:32
moin, moin an ALL



25.06.2004 - 10:25 Uhr


Nokia: Hold


Die Analysten von Dresdner Kleinwort Wasserstein stufen in ihrer Analyse vom 24. Juni die Aktien des finnischen Technologiekonzerns Nokia Oyj unverändert mit "Hold" ein. Bei einem Besprechungskurs von 11,75 Euro liegt das Kursziel bei 14,50 Euro.

Im Handset-Bereich erfahre Nokia eine Reihe von erheblichen Rückschlägen. Dennoch sei es dem Konzern gelungen, hinsichtlich der WCDMA-System-Performance das Vertrauen zurückzugewinnen. Zu habe sich unter anderem der Kunde Hutchinson hochgradig zufrieden mit der Leistung der Nokia-Leistung gezeigt. Der Netzwerk-Bereich könnte somit den Analysten zufolge bei der nächsten Zahlen-Präsentation positiv überraschen.

Quelle: Finanzen.net





http://chart.bigcharts.com/bc3/quickchart/chart.asp?symb=DE%3A870737&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=50&uf=0&lf=2&lf2=32&lf3=1&type=4&size=3&state=15&sid=174610&style=350&time=7&freq=1&nosettings=1&rand=2388&mocktick=1&rand=3120

:confused:

marius02
25.06.2004, 13:33
hier im Board ist es so wie an der Börse. Ist Germa nicht hier, läuft nichts. Schläft die USA noch, kannste hier im Euro-Land auch einschlafen. Läuft ebenso nichts.

ulle
25.06.2004, 13:47
ADE: Großbritannien: Hypothekenkredite sinken im Mai auf 4,9 Milliarden Pfund
LONDON (dpa-AFX) - In Großbritannien sind die Hypothekenkredite im Mai so
langsam gewachsen wie seit November nicht mehr. Sie seien zum Vormonat um 4,9
Milliarden Pfund geklettert, teilte der britische Bankenverband BBA am Freitag
in London mit. Im Durchschnitt der vergangenen sechs Monate hatten sich die
Kredite noch um 5,6 Milliarden Pfund ausgeweitet. Im April waren die Kredite um
den Rekordwert von 6,4 Milliarden Pfund geklettert.
Die Kreditbewilligungen, die ein Indikator für die Entwicklung der
Hypothekendarlehen in den kommenden Monaten sind, stiegen im Mai um 5 Prozent
auf 18 Milliarden Pfund. Die durchschnittliche Kreditsumme kletterte von 112.400
Pfund im April auf 115.400 Pfund.

Experten warnen seit geraumer Zeit vor der Gefahr des Platzens einer
Immobilienpreisblase in Großbritannien. Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus
nehmen die britischen Konsumenten unverändert stark Kredite auf. Gleichzeitig
steigen die Hauspreise dramatisch. Diesem andauernden Trend wollte die
Zentralbank durch mehrere Zinserhöhungen in jüngster Zeit entgegensteuern. In
den vergangenen zehn Jahren haben sich die Hauspreise teils verdoppelt. Durch
die zunehmende Zahl von Single-Haushalten steigt die Nachfrage, während
gleichzeitig so wenig neue Wohnungen gebaut werden wie sonst nirgendwo in der
Europäischen Union.
Sollten die Hauspreise irgendwann sinken, könnte dies nach Befürchtung von
Experten in zahllosen Haushalten zur Zahlungsunfähigkeit führen. Der
Immobilienmarkt gilt als Dreh- und Angelpunkt der britischen Wirtschaft. Die
Bank von England kann dieses Problem direkt beeinflussen, denn niedrige Zinsen
lassen die Hauspreise wegen der günstigen Kredite noch weiter steigen. Der
Verlust dieses Instruments bei einem britischen Beitritt zur Währungsunion gilt
als eines der Hauptargumente gegen den Euro./FX/he/jha/sit
NNNN

nasdaq10.000
25.06.2004, 13:48
Ifo-Index bricht ein - Sorgenkind Handel

Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im Juni überraschend von 96,0 auf 94,6 Punkte gesunken. Das teilte das Münchner Institut für Wirtschaftsforschung am Vormittag mit. Experten hatten eigentlich mit einem leichten Anstieg gerechnet.

"Tiefgreifender Pessimismus in Deutschland"

Sowohl das ifo-Institut als auch Analysten machten die Binnenwirtschaft für die schlechte Lage verantwortlich. "In Deutschland hat sich ein tiefgreifender Pessimismus festgefressen", so Bernd Weidensteiner von der DZ Bank. Besonders deutlich hat sich die Stimmung im Handel verschlechtert. Das sei ein Indiz für die anhaltende Konsumzurückhaltung der Verbraucher, so ifo-Volkswirt Hans-Günter Rust in einem Interview mir ARD.boerse.de.

Bundesbank-Chef für rasche politische Weichenstellungen
Nach einer Einschätzung, die Bundesbank-Präsident Axel Weber bereits vor einigen Tagen geäußert hatte, ist diese Zurückhaltung vor allem auf die Zukunftsangst der Menschen in Deutschland zurückzuführen. Die Verbraucher seien wegen der künftigen Sozial- und Arbeitsmarktreformen verunsichert und drosselten ihre Ausgaben, so Weber. Er forderte "rasche und überzeugende politische Weichenstellungen", um diese Verunsicherung zu beenden.

"Das ist reines Angstsparen"

Die Sorgen der Deutschen spiegelt auch die jüngste Studie des Zukunftsforschers Horst Opaschowski wider: Die Mehrzahl der Deutschen stellten sich demnach auf sinkenden Wohlstand ein. Angesichts der Verunsicherung über die weitere Reformpolitik verwundere es nicht, dass die Bürger lieber ihr Geld zusammenhalten, so Andreas Rees von der HypoVereinsbank mit Blick auf die weiter steigende Sparquote. Die Sparquote bezeichnet der Anteil des verfügbaren Einkommens, der auf die hohe Kante gelegt wird. Er lag im ersten Quartal 2004 nach Angaben der Bundesbank bei 14,3 Prozent. Im Jahresdurchschnitt 2003 hatte er noch 10,8 Prozent betragen. "Das ist reines Angstsparen", so Rees.

25.06.2004, http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID3388382_NAVSPM11180_REF4,00.html

4604
25.06.2004, 14:05
Original geschrieben von faszination
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=line&asc=log&dsc=abs&avg1=50&avg2=100&avg3=200&avgtype=simple&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1

Gold hat Pullback-Ziel 410 nun fast erreicht.

Doch auch wenn es nun zu einer gewaltigen Erweiterung auf 460-480 Dollar (grosser diamant!) kommen würde, ändert es nichts an der Tatsache, dass neue Hausseschub in 2004 und weit 2005 nicht zu erwarten sind. So zumindest momentaner Stand der Dinge...

:confused:

rtx hat gap geschlossen :respekt
nu wartet aber die wand :rolleyes:

Ragin
25.06.2004, 14:20
Die Zahlen werden bestimmt better than exp.
Weiter up. Dax 5000 wir kommen.

mama mia
25.06.2004, 14:29
.....faszinierender germa :respekt

Ragin
25.06.2004, 14:30
14:30- GDP- Final +3.9% vs +4.4% consensus

Ragin
25.06.2004, 14:31
Erste Reaktion immer die Falsche.

Eumel
25.06.2004, 14:31
Original geschrieben von marius02
hier im Board ist es so wie an der Börse. Ist Germa nicht hier, läuft nichts. Schläft die USA noch, kannste hier im Euro-Land auch einschlafen. Läuft ebenso nichts.
Das rumgedaddel im Dax ist heute aber extrem. Ob das bis zur Zinserhöhung so weiter geht. :rolleyes:

ulle
25.06.2004, 14:36
US/BIP Q1 (3. Veröff.) ann. +3,9% (PROG: +4,4%) gg Vq
WASHINGTON (Dow Jones-VWD)--Die Leistung der US-Wirtschaft ist im ersten
Quartal in dritter Veröffentlichung um annualisiert 3,9% gegenüber dem
Vorquartal gestiegen, nachdem bei der zweiten Veröffentlichung ein Plus von
4,4% genannt worden war. Ökonomen hatten im Durchschnitt mit einer
Bestätigung des Zuwachses um 4,4% gerechnet. Im vierten Quartal war für das
Bruttoinlandsprodukt (BIP) eine Zunahme von 4,1% verzeichnet worden, nachdem
das BIP im dritten Quartal um 8,2% gestiegen war.
Wie das US-Handelsministerium am Freitag weiter mitteilte, stieg der als
alternatives Inflationsmaß verwendete PCE-Deflator um 3,2% gegenüber dem
Vorquartal. Bei der zweiten Veröffentlichung war eine Zunahme von 3,0%
ausgewiesen worden. Im vierten Quartal hatte sich der PCE-Deflator um 1,0%
erhöht. Vor allem die US-Notenbank favorisiert den PCE-Deflator bei ihren
geldpolitischen Analysen.
Dow Jones Newswires/25.6.2004/apo

ulle
25.06.2004, 14:42
nächster Anlauf des Eurros auf die 1,22, vielleicht klappt es ja diesmal.

_SL_
25.06.2004, 15:13
Original geschrieben von faszination
Oha, ich bin ja gar nicht unter Germanasti drin. :mad:


Egal, nun geht eh urlaub weiter. bis dann :)

:hihi


..jo, dann mal schönen urlaub noch.

trine
25.06.2004, 15:25
die armani-mafia.....

Die zeitliche Kluft zwischen den Veränderungsbelastungen und den positiven Ergebnissen mache die Durchsetzung der Reformziele "ungeheuer schwierig", sagte Schröder.

veränderungsbelastungen - klasse wortschöpfung...:p

ich liebe es

gruß trine

übrigens tach und aus spiegel online
SCHRÖDERS GESELLSCHAFTSANALYSE

Der Kanzler kritisiert das Volk

Depressionen in der SPD, miese Umfragewerte, Kritik am Reformkurs - Gerhard Schröder durchlebt schwere Zeiten. jetzt hält der Kanzler gegen und nimmt das Volk ins Visier. Die Umsetzung der "Agenda 2010" gehe nur so langsam voran, weil die deutsche Gesellschaft zu unbeweglich sei.

trine
25.06.2004, 15:28
wann gab es den letzten roten freitag?

trine
25.06.2004, 15:30
also in usa?

trine
25.06.2004, 15:32
dat läd und läd.............

PDCFG
25.06.2004, 15:57
9:55am 06/25/04 [TNX] U.S. TREASURYS LOWER; CONSUMER SENTIMENT REVISED UP

9:55am 06/25/04 House rejects proposed spending curbs - William L. Watts

9:53am 06/25/04 Consumer sentiment up slightly in late June- UMich - Greg Robb

9:50am 06/25/04 Magnum Hunter sells 15M shares at $10.25 each - Brendan January

9:51am 06/25/04 U.S. financial stocks quiet as economy cools a bit - Greg Morcroft

9:49am 06/25/04 [TXU] TXU LINES UP $2.5B OF NEW CREDIT FACILITIES

9:49am 06/25/04 UMICH JUNE CONSUMER SENTIMENT REVISED TO 95.6 VS 95.2

mama mia
25.06.2004, 16:48
Alice in Wonderland

http://www.feelgoodanyway.com/interactive/Alice.swf

nasdaq10.000
25.06.2004, 17:13
Schweizer Banken sind für ihr Personal nicht mehr sicher

Zürich - In den letzten zehn Jahren haben die schweizerischen Banken rund 13 500 Stellen gestrichen. Bis 2010 dürften noch mal so viele wegfallen, weil der Wettbewerb um vermögende Privatkunden in Europa und Asien härter geworden ist. Das zeigt eine Studie der Beratungsgesellschaft Accenture und der Universität St. Gallen.

Letztes Jahr fiel die Zahl der Bankangestellten auf 99 460 zurück, nach etwa 113 000 im Jahr 1993, ermittelte die Schweizerische Nationalbank. Bis 2010 dürften weitere 14 Prozent der Stellen wegfallen, prognostizieren Führungskräfte von Finanzinstituten wie Credit Suisse Group, Vontobel Holding AG und Zürcher Kantonalbank. "Das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange", sagt Bernhard Grünebaum von Accenture. "Angesichts der Überkapazitäten in den Banken könnte es noch weiter bergab gehen."

Dabei haben sie alle Hände voll zu tun: Im Kampf gegen die Geldwäsche verlangt die Regierung von den 342 eidgenössischen Banken, die für ihre Kunden insgesamt 2,1 Bio. Euro verwalten, besondere Wachsamkeit. Gleichzeitig locken Italien, Deutschland und Belgien ihre Landsleute mit einer Steueramnestie für Gelder, die in der Schweiz angelegt wurden. Druck kommt darüber hinaus aus Ländern wie Singapur, wo das Bankgeheimnis ebenfalls gehütet wird aber die Kosten günstiger sind. "Selbst in guten Zeiten wird der Kostendruck nicht nachlassen", warnt Stefan Hoffmann, Chefvolkswirt der Schweizerischen Bankiervereinigung.

Das Angebot an die EU-Staaten, die Einlagen ausländischer Kunden zu besteuern, um dafür das schweizerische Bankgeheimnis zu wahren, könnte zum Exodus führen. Damit stünden weitere Stellen auf der Kippe. Auch die Verlagerung von Arbeitsplätzen nach Asien sei nicht auszuschließen, sagt Marnin Michaels, Anwalt bei Baker & McKenzie: "Mit der Einführung dieser EU-Direktive wird sich die Verlagerung beschleunigen. Singapur hat ein ähnliches Bankgeheimnis, steht auf keiner schwarzen Liste und bietet günstigere Konditionen."

In weniger als drei Jahren wird Singapur den Finanzplatz Luxemburg als zweitgrößten Anlagehafen für vermögende Privatkunden abgelöst haben, ergab eine Umfrage von IBM Business Consulting Services unter Vermögensverwaltern. Die Schweizer betrachten Singapur als größte Bedrohung, ergab eine Umfrage von Johan Harper, Geschäftsführer bei Harrington Trust Ltd. in Bermuda. Bloomberg

25. Juni 2004, http://www.welt.de/data/2004/06/25/296064.html

Förster
25.06.2004, 17:29
mensch nasdaq, etwas mehr optimismus bitte! eine rotzmeldung nach der anderen :mad:

Förster
25.06.2004, 17:34
US-Verkäufe bestehender Häuser erreichen ein Rekord-Hoch

Die National Association of Realtors (NAR, Nationale Vereinigung der Immobilienverkäufer) präsentierte in Washington die saisonbereinigte Entwicklung beim Verkauf bestehender Häuser für Mai 2004. Die Zahl erhöhte sich gegenüber dem Vormonat überraschend um 2,6 Prozent auf einen Rekordstand von 6,80 Millionen Einheiten.
Dagegen hatten Volkswirte im Vorfeld mit einem Rückgang auf 6,50 Millionen verkaufte Häuser gerechnet. Für April wurde die Verkaufszahl auf 6,63 Millionen Häuser nach unten revidiert.

© finanzen.net

Förster
25.06.2004, 17:37
10:51am 06/25/04 MANKIW: INFLATION RISING BUT IS NOT A PROBLEM
10:50am 06/25/04 WHITE HOUSE'S MANKIW: ECONOMY STRONG, GETTING STRONGER

http://www.handykult.de/plaudersmilies.de//party/party.gif

nasdaq10.000
25.06.2004, 17:46
Original geschrieben von Förster
10:51am 06/25/04 MANKIW: INFLATION RISING BUT IS NOT A PROBLEM
10:50am 06/25/04 WHITE HOUSE'S MANKIW: ECONOMY STRONG, GETTING STRONGER

http://www.handykult.de/plaudersmilies.de//party/party.gif

Statt grossspurige smilies zu setzen,
sollte man sich besser näher mit den Leistungen deutschen Wirtschaftens,
deutscher Politik
und vor allem deutscher Finanzpolitik auseinandersetzen.

nasdaq10.000
25.06.2004, 17:48
Vielleicht sollte auch noch den deutschen Fussball-Sport nennen.:hihi

nasdaq10.000
25.06.2004, 17:51
THEMA: Steigende DRAM-Durchschnittspreise seit Q1/2003,
dann wieder seit Ende Q4/2003:

Vergleich: DRAM Preise/Semiconductor Index 24/06, 25.06.04

Der DXI DRAMeXchange Index basiert auf den Preisen der verschiedenen gebräuchlichsten DRAMs.
Es handelt sich also quasi um einen gewichteten Durchschnittspreis, um einen Trend der gesamten DRAM Industrie anzuzeigen.
An dem DXI DRAMeXchange Index zeigt also den Trendverlauf der DRAM Industrie an.

Anbei ein Vergleich des DXI DRAMeXchange Index mit dem Semiconductor Index (SOX).
Tendenziell korrelieren beide Charts.
Der Semiconductor Index reagiert phasenweise recht träge auf die Preisentwicklung der DRAMs.

Chartstand: 24.06.04, 1.180,17 Punkte
http://www.godmode-charts.de/chart/charts2003/subcortical/O2/tgo539.gif

Förster
25.06.2004, 17:53
oh nasdaq :kopf:

die wirtschaft läuft super in D. kein anderes land auf der erde würde eine solche
bürge (wiedervereinigung und andere vergangenheitsbewältigungen) tragen
mit solch verschwindend geringer verschuldung.

einzig der arbeitsmarkt muss flexibler werden und die bürokratie etwas runter.

Förster
25.06.2004, 17:59
na ja, amerika würde in unserem fall einfach geld drucken :rofl

Vetinari
25.06.2004, 18:01
N'abend :)

Jo , laut IFO sind wir mitten in ein mega aufschwung in Teutschland :hihi


Es konnte nicht besser gehen :D


Weltmacht (T)Europa :respekt

:schaf:

:gusa

Vetinari
25.06.2004, 18:02
Fur Paule ;)

10:47AM eBay notches a new 52-week high (EBAY) 90.21 +1.47: :respekt

:gusa

Förster
25.06.2004, 18:02
genau vetinari :wirr:

nasdaq10.000
25.06.2004, 18:07
Original geschrieben von Förster


die wirtschaft läuft super in D.

Förster
25.06.2004, 18:07
Original geschrieben von nasdaq10.000
Statt grossspurige smilies zu setzen,
sollte man sich besser näher mit den Leistungen deutschen Wirtschaftens,
deutscher Politik
und vor allem deutscher Finanzpolitik auseinandersetzen.
auch du solltest langsam umdenken, und deine deutschland brille etwas säubern ;)

http://www.zeit.de/2004/27/Europa

Vetinari
25.06.2004, 18:07
momo ;)

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=tasr&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=1024&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=661485&style=330&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5895&mocktick=1

:schaf:

:gusa

4604
25.06.2004, 18:08
einen für förster :rolleyes:



Teurer Mythos positives Denken
VON CHRISTIAN SCHÜLE

"Du schaffst es!", "Gib niemals auf!", "Sorge dich nicht - lebe!" Die Entertainer der Erfolgsgesellschaft locken Verzagte, Berufsmüde und Karrieresüchtige zu Tausenden auf ihre Motivationskongresse. Begegnungen mit den Predigern der Erschöpfungslehre.

Und dann sagt er ihnen, sie seien in den Hühnerstall hineingeboren. Zu Hühnern habe man sie erzogen. :hihi :hihi Und er sagt ihnen, sie seien Adler, und sie schweigen und lauschen. Und der Hühnerstall, das sagt er ihnen nicht, ist die Gesellschaft, und Hühner sind schwach. Und die allermeisten Menschen seien Hühner, und du, sagt er ihnen, du schaffst alles, wenn du nur willst, DU, sagt er, DU kannst Adler werden! Und 1.100 Adler jubeln. Der Redner heißt Jürgen Höller. Es ist Samstagnachmittag. Draußen regnet es.

Congress Centrum Hamburg, neun Uhr. Unaufhörlich fahren Männer mit dunklem Dreiteiler und gestreiften Krawatten, Coat, Mantel, Ledertasche die erste Rolltreppe hinauf, dazwischen Frauen mit Schlangenlederschuhen und Pumps, Kleidern, Lederhosen, Jeans. Neben der Garderobe - Erste erkennen sich wieder, man scherzt - ein lang gezogener Stand: Bücher, Videos und Kassetten von Brian Tracy, Ulrich Strunz, Jürgen Höller und Napoleon Hill; Die Macht der Motivation; das Erfolgspaket Sprenge Deine Grenzen!; Denke nach und werde reich: die 13 Erfolgsgesetze. Drei viertel zehn, die zweite Rolltreppe. Vor Saal 2 hat die Deutsche Post einen gelben Tisch. "Wir sind überall dabei", sagt die Betreuerin. 80 Postkunden seien hier, im Seminar, von der Post eingeladen, zu vergünstigten Konditionen. Schräg gegenüber: der weißwandige Stand des Deutschen Herold, Versicherungsgruppe der Deutschen Bank. "Die soziale Kompetenz", sagt der Bereichsdirektor Hamburg und Umgebung, "wird immer bedeutender und in den Unternehmen keineswegs richtig gelebt." Fünf vor zehn. Die Tür öffnet sich. 1.100 Menschen strömen in Saal 2. Plötzlich - ein Schrei: "I got the power!" Volume: erheblich. Der Groove kommt unweigerlich. Einige wippen schon und schwingen. Dann sind die Reihen dicht. Saal 2 ist voll. Der Organisator von Live Power Seminare tritt auf die Bühne, hinter ihm zwei beträchtliche Videoleinwände, die ihn überlebensgroß projizieren. Er kündigt den teuersten Motivationstrainer Europas an. "Sage und schreibe 45.000 Mark Tagesgage!" Er kündigt den Vollblutunternehmer und Vater zweier Söhne an. "20 Millionen Mark Jahresumsatz!" Er kündigt den Mann an, der vor zwei Jahren die Dortmunder Westfalenhalle füllte. "14.000 Leute!" Und dann stürmt dieser Mann neben der Bühne ins Parkett. Grün-gelber Laser. Theme from Mission Impossible. Er lacht und klatscht schnell. Er fasst Hände und Schultern. Zehn Uhr fünf, der "Termin mit deinem Schicksal" beginnt. 1100 Adler wissen nicht mehr, dass sie Adler sind. Einer muss es ihnen wieder sagen. Das ist der Beruf von Jürgen Höller. Seit 1991 hat er einer Million Menschen Kick-offs, Push-ups und positive thinking beschert; zwei Jahre im Voraus, heißt es, sei er ausgebucht. Jürgen Höller, sagt man, sei der Star, der Papst, der "Magier" unter den Motivationstrainern Deutschlands, und an diesem Samstag, als es unaufhörlich regnet, jubeln ihm 1.100 Menschen zu, die spüren, dass alles, alles möglich ist.

Draußen ist schwarze Nacht, und in den sonnenhellen Raum kommen Männer Mitte 30 bis 50 mit passgenauen Anzügen, blauen Hemden, roten Krawatten, und es kommen Frauen Mitte 20 bis 50 in Kostümen, hochhackig und auch casual. 400 Gäste, kein Platz bleibt frei. Cher singt den Choop-Song. München, Stadtmitte, ein Dienstag. Der Präsentator des Seminars spricht vom "Geheimnis der Motivation" und davon, dass weder der Markt noch der Partner, noch das System, nein, meine Damen und Herren, dass nur der Einzelne verantwortlich sei für sein Schicksal. Er spricht über die "Freisetzung von Mitarbeiterpotenzial", über die "Nutzung individueller Ressourcen". Ein Defizit. Neue Anforderungen. Risiken. Chancen! Ein durchaus dynamischer Handschlag, und auf die Bühne steppt Jörg Löhr, Deutschlands "Motivationstrainer der Jahre 1998 und 2000". Ein groß gewachsener, körperpräsenter Mann. Löhr war Leistungssportler, 94facher Handball-Nationalspieler, Europacup-Sieger, Mannschaftsführer, besaß ein Fitnessstudio in Augsburg und noch eines und dann eine Unternehmensberatung, und nun ist er "Erfolgstrainer". Zusatzausbildungen wie NLP, wovon gleich die Rede sein wird, hat er absolviert. Hunderte Seminare hat er selbst besucht, Robbins, Tracy, hunderte Bücher gelesen und nicht weniger Kassetten gehört. Selten sieht man ihn nicht strahlen. Seine Augen sind wasserblau und sehr offen. Er zeigt Impulse als Zentimeter, zieht gern drei, vier grobe, allgemein verständliche Linien auf das Flipchart, "mit Spaß und Freude ist eine ganz andere Leistung möglich", sagt er dabei den Zuhörern, die lächeln, lachen, klatschen, staunen, die schon wenig später schreiben werden, dass sie dieser Abend verändert habe.

Seit der postmodernen Erosion der "alten" Werte in den achtziger Jahren, die zugleich ein Plädoyer für Öffnung und die Erlaubnis zu Pluralismus und Wahlfreiheit war, rollt eine Welle durch Deutschland, die aus dem Amerika von 1870 kommt. Ihr Erfolg beruht darauf, dass sie dem Einzelnen eine schier endlose, von gesellschaftlicher Erziehung verschüttete Selbstmächtigkeit unterstellt. Eifernde Evangelisten in den Vereinigten Staaten machten den Anfang, es folgten, in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts, Dale Carnegie, Joseph Murphy, Norman Peale und Erhard Freitag, in den Achtzigern und Neunzigern Anthony Robbins, Brian Tracy und Tom Peters. In Deutschland will Anfang der siebziger Jahre die Münchnerin Vera F. Birkenbihl, nach zehn Jahren heimgekehrt aus Amerika, den "psychologischen Supermarkt" erfunden haben. Es gab Nikolaus Enkelmann, dann kamen der Holländer Emile Ratelband und seit fünf bis zehn Jahren jene, die manche Medien mit religiöser Konnotation "Päpste" und "Gurus" nennen: Ulrich Strunz, Bodo Schäfer, Jürgen Höller, Jörg Löhr. Die Welle führt, je nach Standpunkt des Betrachters, hilfreiche Visionen, fatale Ideologien oder schlicht zusammengeklaubte Kalenderweisheiten mit sich. Sie verspricht "Power", Frische und Aufbruch, fließt im Bett des "Positiven Denkens", speist sich hemmungslos aus dem Prinzip Individualismus und ergießt sich in das "Un- und Unterbewusste". Auf ihrem Weg hat sie Kinesiologie und Kybernetik mit sich gerissen und vor allem das "Neurolinguistische Programmieren (NLP)", einen psychologischen Mischmasch, der das Wort mit dem Denken, das Denken mit dem Willen gleichsetzt und mit der verbalen Suggestion das Gehirn neu formatieren, das Individuum auf die Schnelle verändern zu können glaubt. Die, die auf dieser Welle erfolgreich surfen, ziehen eine Menge Trittbrettfahrer hinterher. Man unterteilt sie in seriös und unseriös, kritisiert sie als Bluffer, Blender und Betrüger, lobt sie als Propheten, Priester, Profis. Es sind ehemalige Leistungssportler, Direktverkäufer, Unternehmensberater oder alles zusammen. Sie sind schrill und bedächtig, und ihre Zahl beläuft sich auf über 1.000 in Deutschland, was geschätztes Minimum ist. Was sie verkaufen, sind Strategien zur Selbstvermarktung, zu Kreativität, Selbst- und Zukunftsmanagement, "Präsentainment", Rhetorik - die ewigen Gesetze des Erfolges. Sie bieten Tagesgroßveranstaltungen an, vertiefende Zwei-, Drei- und Viertageseminare, werden für die firmeneigene Fortbildung gebucht, als mentale Honorierung für verdienstvolle Außendienstmitarbeiter, und als Firmenpräsent zur Pflege der Kunden. Sie füllen Hallen und Hotels, lassen Führungskräfte über glühende Kohlen und durch Scherben gehen, mit dem Hals Eisenstangen verbiegen und Tsjakkaa! schreien. Sie empfehlen sich gegenseitig, nehmen sich unter Vertrag, treten als "Gaststars" auf und sind sich doch Konkurrenz. Ihre eigenen Firmen gehen Pleite, sie torkeln, fallen und stehen wieder auf. "Du musst immer einmal mehr aufstehen als hinfallen!", sagt Jürgen Höller. "Erfolg heißt, einmal mehr aufzustehen als hinzufallen", sagt Jörg Löhr. Das Zitat stammt von Churchill, und Dorothea Laupheimer, wie das Leben so spielt, ist gerade wieder aufgestanden.

Hemmungsloser Individualismus: Illusion und Selbsttäuschung
Lange habe sie in einem düsteren Loch gesteckt, sagt sie, persönliche Probleme, eine schwere Krankheit in der Familie, eins kam zum anderen, und so weiter, man kennt das ja, sie fühlte sich ausgelaugt, groggy, grau, wollte Spaß am Leben und fand ihn nicht mehr. Dann besuchte sie ein Seminar bei Jörg Löhr, und vieles, sagt sie, habe sich von da an zum Guten gewendet. Dorothea Laupheimer, Zahnärztin aus dem schwäbischen Laupheim, Kieferorthopädin und Praxischefin mit Zwölfstundentag, hat drei große Dreitageseminare mit Jörg Löhr absolviert, dazwischen dessen Bücher gelesen, verinnerlicht und verschenkt, sich Löhrs Hörkassetten gekauft, auf dass auch Autofahrten Sinn abwürfen, und sie habe, wie sie sagt, allmählich begriffen, "dass nur du selbst dich motivieren kannst". Löhr habe Antworten auf ihre Probleme. Löhr ziehe einen mit. Auf Löhr lässt sie nichts kommen. Jedes Mal nach den Seminaren, als sie nach Hause gekommen und wieder sie selbst gewesen sei, hätten ihre Kinder sie staunend dasselbe gefragt: "Mama, was hat denn der mit dir gemacht?" Sie lacht. Einer ständig kranken Mitarbeiterin, "einer sehr guten Fachkraft", habe sie irgendwann in einem langen Gespräch von Löhrs Thesen erzählt. "Danach war die keinen Tag mehr krank." Ihre Berufsgruppe, müsse man wissen, stehe ständig unter Stress, Wochenendarbeit, kaum Urlaub, wenig Zeit für die Familie, Anspannung, Verspannung, und in Kürze werde sie deshalb ein Entspannungsseminar besuchen und dann ein Feuerlaufseminar, und danach werde sie ihre Erkenntnisse an ihre 30 Mitarbeiter weitergeben. Eine Art Kunst für sich sei dieses Denken, eine Kunst der Wiederherstellung von Lebensfreude, "Gedanken- und Worthygiene", und dazu das Dreigestirn des Pragmatismus: Begeisterung, Mut und Tatkraft. All das also, was Jürgen Höller vermisst, in und an der deutschen Gesellschaft dieser Tage, die das Positive unter Verschwörungsverdacht stelle, dem Nein huldige, den einzelnen Bürger klein und ziellos halte, weil dieser sich klein und ziellos halten lasse und doch groß und erfolgreich werden könne - ein Adler eben.

Am Rande des schlummernden Schwebheim, tiefes Franken, liegt eine weiße Villa neben dem Wald. Ein bewegliches Kameraauge erfasst den Vorhof, und wenn es klingelt, übernimmt der Mischling Gino das Regiment. Höllers Arbeitszimmer ist noch neu. Seit zwei Jahren wohnt die Familie im Tausendseelendorf Schwebheim, in dem Höller vor 37 Jahren als Arbeitersohn geboren und nach eigener Einschätzung um Anerkennung betrogen wurde. "Wissen Sie", sagt er, "ich bin ein im positiven Sinne Verrückter, weil ich weggerückt bin vom Gewöhnlichen." Höllers "größte Schwäche" kommt herein, bringt Kaffee und Gebäck. Kerstin Höller grüßt herzlich. Das Essen, flüstert sie ihrem Gatten bei einer Umarmung ins Ohr, stehe unten in der Küche. Die Höllers küssen sich, die Tür klappt leise. "Ich empfehle nicht, dies oder das zu tun, ich will unabhängige, erfolgreiche Menschen." - Erfolg ist ja nun eine dehnbare Hülse ... - "... für mich ist Erfolg ganzheitliches Glück, in allen Lebensbereichen." - Ist Glück also Erfolg? - "Wir müssen einfach begreifen, dass wir heute lebenslang zu lernen haben, und man muss den Leuten Mut machen, muss ihnen sagen: Du schaffst es, du musst nur an dich glauben!" Höllers bestes Beispiel ist Höller. Ob vor Zehntausenden in den Hallen der Republik oder in der Gelassenheit privathäuslicher Intimität: Wenn er spricht, spricht er immer das Gleiche und spricht er über sich. Erfolg ist allen möglich, weil er ihm möglich war. Misserfolg muss nicht sein, weil er aufgestanden ist. Jedes Huhn könne wieder zum Adler werden, sagt Höller, das sei seine Botschaft. Strebt jeder unbedingt nach oben, nur weil Höller nach oben strebte, seit er mit sieben beschloss, so groß zu werden, so wie sein Vorbild Arnold Schwarzenegger, der Grazer Bub? In Schwebheim damals, im Sportunterricht, Fußball, Handball, wer ist da immer übrig geblieben, als die Mannschaften sich formierten? "Der Klassendicke und der kleine Jürgen." Die hat niemand gewählt. Die wollte man nicht. Höller lacht. Es bleibt ein professionelles, ein trockenes Lachen. Heute kämen die Sportasse zu ihm, Welt- und Europameister, Berühmtheiten, und er spricht vom Christoph, der gerade vorher angerufen hätte, und er meint den zurückgekehrten Daum, Fußballtrainer ehedem. Höller trinkt seine Tasse Kaffee, lehnt sich zurück, nestelt am roten Poloshirt. Ein Fax kommt. Der Jürgen Höller, sagt Jürgen Höller, sei heute Deutschlands, vielleicht Europas erfolgreichster Motivationstrainer. Motivieren kann er nicht. Will er auch nicht. Motivieren könne sich jeder nur selbst. Menschen, die ihn aufsuchen, haben Erfolg. Aber sie wollen mehr. Sie wollen die letzten zwei Prozent. "Sehen Sie, ich will, dass sich die Menschen ein wenig überschätzen, denn wer sich nicht überschätzt, kommt nicht aus der Komfortzone heraus." Pessimisten, Nörgler, Skeptiker, Miesmacher, Grübler - alle diese mag er nicht. Von Zielen, von Visionen spricht er, und vom schmalen Grat zur Halluzination. "Die meisten Menschen erkennen die Barrieren zwischen ihrem Istzustand und dem Erfolg nicht, und ich biete ihnen einfach Strategieänderungen an." - Manche, hört man, hätten nach seinen Seminaren Allmachtsfantasien ... - "Was glauben Sie: Ich mache mir aus meiner Ethik als bekennender Christ heraus jeden Tag Gedanken, wie ich es schaffe, dass die Leute eben nicht übertreiben, dass ich sie so erreiche, dass sie sich selbst aus dem Sumpf ziehen können." So hat er es getan, Tag für Tag, Jahr für Jahr, und dabei ist jene Vision gereift, die er weitergeben, mit der er Erste Lebenshilfe leisten will: "Erst mal muss ich über den Hügel da laufen und sehen, was dahinter ist. Denn das, was dahinter ist, will ich erobern, wie es die amerikanischen Siedler auf dem Weg nach Westen getan haben." Keine Wolke über Schwebheim, Franken. Eine blendend starke Frühlingssonne. In der Garage ein roter Ferrari. "Viel Erfolg!", sagt Höller, winkt und schließt die Haustür.

Congress Centrum Hamburg, vor Saal 2, Kaffeepause. Man redet und lacht und ist bereits gut drauf. Manche wippen an Stehtischen in einem fort, andere sind noch ergriffen. Dieser Höller habe Power, meine Güte, sagen sie, schauen sich erfreut an. Die Damen und Herren vom Pharmavertrieb etwa, eingerahmt von zwei Lehrerinnen und dem Mann aus dem Stromkonzern, verweisen darauf, wie das positive Denken ihren Arbeitsalltag verändert habe, wie das öde, eingefahrene, funktionale Dasein lebendig geworden sei, freier, glücklicher, gelungener. Natürlich, das Negative, sagen sie, das gehöre wohl dazu, aber nun ziehe es sofort das Positive nach sich - wie man in den Wald reinschreie, so komme es ja zurück. Auch heute, sagen sie zum Schluss, werde man den Schwung mitnehmen, und man freue sich auf die nächsten Stunden, ja, schon jetzt habe sich der Tag gelohnt. In Saal 2: ein Schrei.

Noch nie gab es aus kulturwissenschaftlicher Sicht so viele Brüche wie im 20. Jahrhundert: gebrochene Biografien, gebrochene Linearitäten, gebrochene Träume. Zerstörte Utopien, zerstörtes Glück. Die Sehnsucht nach dem Paradies in der "reflexiven", ihre eigenen Grundlagen bedenkenden Moderne könnte also, massenpsychologisch gesprochen, die Sehnsucht des haltlosen Individuums nach Teilnahme an einer fantasierten Allmacht sein. Milieus zersplittern, Institutionen bröckeln, Partnerschaften wechseln, Familien zerbrechen. Es gibt kein Über mehr und kein Zurück, nur noch das Fort. Der aus sozialen Normen befreite Einzelne lebt in spiritueller Obdachlosigkeit, das allgemeine Lebenstempo steigt, Informationen bestürmen ungefiltert den Geist und Impulse ungebremst die Sinne. Flexibilität ist von der Verheißung zum Diktat geworden, Erfolg zum Schlüsselbegriff einer Epoche. Das einst verbürgte lebenslange Recht auf denselben Arbeitsplatz existiert nicht mehr; der Einzelne ist heute ein Unternehmer seiner selbst mit der Chance und Last zum eigenverantwortlichen Einsatz seiner Ich-Aktie. Sucht er deshalb Hilfe bei Erfolgstrainern, weil diese neue Freiheit ein Fluch ist?

Er oder sie ist vielleicht Finanzdienstleister oder Außendienstverkäufer, Makler oder Berater. Sie stehen unter Erfolgsdruck. Sie leben mit ständiger Konkurrenz, bangen um den Arbeitsplatz und definieren sich größtenteils über Leistung, die über ihr Selbstwertgefühl bestimmt. Job bestimmt Haben, Haben Sein. Und wenn die Leistung nicht mehr stimmt? Wenn der Chef mehr verlangt, und nächstes Jahr noch mehr, und wenn er die Kollegen lobt und die ihren Umsatz unablässig steigern, ein, zwei Prozent nur, und Erfolg ohnehin das oberste Lebensprinzip im entfesselten Wettbewerb ist? Dann werden sie ihre Leistung zu steigern suchen. Aber wie? Sie sind physisch am Limit, mit ihren Kindern verbringen sie die statistischen zehn Minuten am Tag, Glücksgefühle kennen sie kaum noch. Natürlich, sie könnten sich noch mal ins Zeug legen, sich fortbilden, neue Grundlagen aneignen. Das kostet vor allem Geduld und Zeit. Oder sie könnten ein Motivationsseminar besuchen, und dann ein anderes und vielleicht noch eins. Das geht schneller. Das machen so viele andere auch. Das ist teuer. Da muss was dran sein. Und dann probieren sie es einfach mal aus, und es bestätigt sie, und es unterhält und gefällt und macht sogar Spaß, und irgendwann beginnen sie diesen Kick zu brauchen.

Vom Werteverlust in die Patchwork-Identität gestolpert
Heiner Keupp, Professor für Sozialpsychologie an der Universität München, wendet auf den prototypischen Seminargänger den Begriff der "Patchwork-Identität" an: die Identitätskonstruktion im Eilverfahren, ein zusammengestückeltes Ich, das sich als Person nicht mehr entwickelt, weil das Umfeld es nicht mehr zulässt. Heute, sagt Keupp, herrsche das Primat der Oberflächengestaltung: das inszenierte Event; ein letztlich erlebnisgesättigter Materialismus, dem man sich zu fügen habe. Gewinnen ist gesellschaftlicher Imperativ. Wer nicht gewinnt, versagt. Ist das so? So einfach? Die alteuropäischen Werte wie Tiefe und Seriosität, die fürsorglichen Traditionen der Industriegesellschaft in der postindustriell geöffneten Gesellschaft, Gemeinschaftlichkeit, Solidarität, die soziale Ethik - all das, schwinde zusehends und sei zum Teil schon unwiderruflich passé. Der Einzelne: ein entleertes Selbst. Das spätmoderne Ich: atomisiert, nur noch sich selbst verantwortend. Vielleicht aber hat dieses atomisierte Ich Selbstverantwortung niemals gelernt, vielleicht ist es verunsichert. Versagensangst, Zukunftsangst und Verunsicherung sind von jeher ein idealer Markt für Ideologen und Glückspropheten. Warum sich nicht helfen lassen?

Jörg Löhr reißt Witze, parodiert Profile, Dialekte, Ausreden, er stottert, persifliert, schauspielert, gibt den Archetyp des Antityps, fordert, fragt "Wer von Ihnen hat ...?", ist spöttisch, selbstironisch, satirisch frech. Alles kurzweilig, charmant, flüssig. Er appelliert an "die Kraft im Unterbewusstsein", zitiert den Kirchenvater Augustinus, fragt "Wie viel Feuer brennt in Ihnen?", ist gerne performativ, will "Feuer unterm Arsch machen" und hält sich also zugleich ein Feuerzeug an den eigenen Hintern. Ein Lacher. Applaus. "Wie viel kommuniziert das durchschnittliche deutsche Ehepaar miteinander?" Schulterzucken. "Vier Minuten." Staunen, Raunen. "Vier Mi-nu-ten!" Tuscheln. "Ist das nicht der Hammer?" Pointe. Fazit: "Wir haben genug Energie für Familie und Beruf." Und dann der ihm so wichtige Satz: "Aber Wachstum ... das findet immer nur außerhalb der Komfortzone statt." Die Komfortzone ist der Hamsterkäfig. Die Glaubenssätze, die Meinungsdogmen. Die Sturheit des Gewohnten. Der Alltag. Dienstag, München, Stadtmitte. Jörg Löhr powert durch den Abend, keine Pause, kein Stillstand, kein Versprecher. Lebenshilfekabarett. Ja, wo Spaß ist, sagt Löhr, sei die meiste Energie, wo Energie, da Erfolg. "Kommen Sie ins Handeln, machen Sie Unsicherheit zur Sicherheit!" Krise als Chance. Ein Lächeln erntet ein Lächeln. "Wir können nicht alles, aber wir können unglaublich viel erreichen." Sie und Sie und Sie, bedeutet er den Kunden gestisch, sind professionelle Problemlöser, "wenn Sie das Problem nicht lösen, dann löst es ein anderer". Viele schreiben mit. "Also schreien Sie nach Problemen!" Die mittleren Manager nicken und schreiben schneller. Jörg Löhr, vorne, lässt seine wasserblauen Augen strahlen.

Jenem Dreigestirn des Pragmatismus - Begeisterung, Mut und Tatkraft - bescheinigt der Führungstheoretiker Oswald Neuberger, Professor für Psychologie an der Universität Augsburg, allenfalls eine zirkuläre Falle zu sein: "Wenn du keinen Erfolg hast, dann bist du eben selber schuld, weil du es offensichtlich nicht richtig probiert hast. Der Trainer aber bleibt unfehlbar." Das Problem des Versagens werde individualisiert, Misserfolg personalisiert, das Wirtschafts- und Gesellschaftssystem von Schuld freigesprochen. Der Einzelne werde gezwungen, seine Biografie fortwährend neu zu gestalten und sich stets aufs Neue zu erfinden, während zur gleichen Zeit die stützenden Soziostrukturen wegbrächen. Das, sagt Neuberger, sei grausam für viele, die nie und nirgendwo gelernt hätten, ins wilde Wagnis des unberechenbaren Fortschritts hinauszugehen, die halt- und orientierungslos seien, verschreckt und verwirrt von der großen neuen Freiheit eines voluntaristischen Lebens mit seinem ständigen Zwang, sich zu entscheiden. Eine bedrohliche, hemmende Freiheit. Die Schattenseite der "Multioptionsgesellschaft". Die Last der Möglichkeiten. Und nun könnte genau jener Moment sein, in dem sich der Prototyp der Spätmoderne als Pilger auf die Pfade des Erlösers begibt, in Saal 2 oder 3 oder 4. Früher waren es Heilige und Prediger, heute sind es Ersatzheilige und Erfolgsprediger.

Sozialdarwinistischer Machbarkeitswahn
400 Kunden jedenfalls, so darf man schließen, sind von Jörg Löhrs Motivationsperformance beeindruckt bis begeistert, am Dienstagabend, München, Stadtmitte. Für jeden war es ein voller Erfolg: Versicherungskaufleute, Steuerberater, Computerexperten, Bankkaufleute, Consulting- und Management-Service-Vertreter, Siemens, Bosch, Deutsche Bank, BMW, Allfinanz, Deutsche Post, Vorsitzende, Geschäftsführer, Inhaber, Direktoren, Chefredakteure, Marketingreferenten. Auf der Feedback-Liste erhält Jörg Löhr von allen ein "sehr gut", nur einer war nicht ganz zufrieden. Die "vielen praktischen Beispiele", die "fesselnde Darbietung", die "tolle persönliche Ausstrahlung", das "Know-how", so etwas schätzen die Führungskräfte. Und was werden sie sofort umsetzen? Die "Begeisterung behalten", "Ziele formulieren", "innerhalb der 72-Stunden-Regel handeln", "positiver denken", "Körperhaltung verbessern". Raus aus der Komfortzone. "Meine Stärke", sagt Jörg Löhr später, "ist meine Authentizität." Die Akademie für Führungskräfte in Leonberg, die ihn deshalb zweimal zum Trainer des Jahres erkoren hat, bescheinigt Löhr mit den Worten ihres Präsidenten noch dazu den "höchsten Qualitätsstandard" in der Trainerszene. "Woher", fährt der Akademie-Präsident sogleich fragend fort, "soll eine in der Schule als Egomane erzogene Führungskraft Teamarbeit lernen?", und antwortet selbst: "Soziale Intelligenz wird in der deutschen Ausbildung doch bestraft statt gefördert." Jährlich testet die Führungsakademie etwa 30 Trainer nach geheimen 40 Kriterien, um die kompetenten von den inkompetenten zu scheiden. Hat Jörg Löhr also die sozialen Defizite der Gesellschaft am besten erkannt? Kann er Ärzte, Lehrer, Direktoren wirklich zu langfristigen Verhaltensänderungen bringen, zu Selbstverantwortung in Teamwork? "Immer mehr Menschen kümmern sich heute um die Frage: Was kann ich machen, um mein Potenzial besser auszuschöpfen?", sagt Löhr, also sei es doch legitim, sich Trainer zu holen, um eine Antwort zu bekommen. Die Ausbildungsleiter jener Firmen, die regelmäßig mit den Erfolgstrainern zusammenarbeiten, sprechen vom "Katalysatoreffekt", von "Initialzündung" und "Eigendynamik". Dröge Referentenreferate seien out. Der hoch motivierte Mitarbeiter sei der Schlüssel zum Erfolg. Dafür müsse man an den Puls der Zeit. Also bucht man den Trainer von außen. Warum überhaupt ein Trainer? Weil die neue Unternehmenskultur den neuen, den wandlungsfähigen Menschen braucht, das autonome Selbst mit der Fähigkeit zur sozialen Kompetenz. Punktum. Muss so etwas trainiert werden? Ist das verloren gegangen? Können deutsche Führungskräfte nicht führen? Sind sie soziale Analphabeten?

In einem kleinen Büro nahe der Isar - im Schaufenster kapitalismus- und sektenkritische Titel - sitzt ein Mann mit langen hellblonden Haaren und nennt die Ideen der Motivationstrainer "psycho- und sozialdarwinistischen Machbarkeitswahn". Der Mann heißt Colin Goldner, ist seit 1995 Leiter des Forums Kritische Psychologie in München und diagnostiziert "Denk- und Wahrnehmungsdefizite" zunehmend bei Leuten, die den "trivialisierten Hypnosuggestionen" und "pseudodialektischen Heilsversprechen" tingelnder "Drittklassgurus" auf den Leim gingen. Was für ein Vorteil es denn bitte schön sei, ein Adler zu sein, fragt Goldner, ein Raubvogel, der andere Vögel auffrisst? Und ist nicht gerade der Adler selbst vom Aussterben bedroht? Zwei Dinge charakterisieren Goldner zufolge jeden so genannten "Motivationstag": die überautoritäre Gängelung und Konditionierung des Publikums erstens und zweitens das teuer bezahlte Angebot, in frühkindliche Entwicklungsphasen zurückfallen zu dürfen. Diese "Chance zur Totalregression" spreche die Sehnsucht der beruflichen Einzelkämpfer nach der Flucht ins Spielerische, um nicht zu sagen Infantile an. Motivationstrainer schwämmen im abgestandenen Fahrwasser der New-Age-Esoterik, sagt Goldner, wo der "verquast-reaktionäre Firlefanz von Rajneesh oder Scientology" noch eine Rolle spiele. Höller, Löhr und Co., meint Goldner, seien bloß "nützliche Handlanger" kühl kalkulierender Firmenchefs, die stromlinienförmige Mitarbeiter wünschten und deren eben dadurch lahm gelegte Kreativität anzuzapfen suchten. Ein Prinzip der puritanischen Arbeitsethik im Zeitalter der Globalisierung. Ein Zwang zum motivierten Selbst, der den Anspruch eliminiere, die Arbeitsbedingungen mitzubestimmen.

Drei Wochen nach dem "Termin mit deinem Schicksal" hat der Bereichsdirektor Hamburg und Umgebung des Deutschen Herold mit jenen etwa 100 seiner 660 Geschäftspartner gesprochen, die sein Unternehmen zu Best of Höller eingeladen hatte: Bankdirektoren, Versicherungs- und Finanzmakler. Die Karten hatten zwischen 99 und 500 Mark pro Kopf gekostet. Ist etwas geblieben nach dem Samstag in Saal 2, als die Energie von vorn nach hinten und von hinten nach vorn zu fließen schien, als sie sich umsetzte in Euphorie und Fröhlichkeit? Von "vorbehaltlos positiven Rückmeldungen" berichtet Karl-Heinz Döring erst mal. Viele seien begeistert gewesen und würden seither an sich arbeiten, sie planten, den Tag aktiv anzugehen, die Lethargie des Alltags zu bekämpfen, Ziele zu formulieren, und zwar schriftlich, wie Höller es forderte. Die Konkurrenz, sagt der Bereichsdirektor, sei hart, der Markt gnadenlos und eine Dienstleistung im Grundsatz unsinnlich: Lassen sich so vielleicht begeisternde Verkaufsstrategien entwickeln oder gesteigerte Umsätze? Eben, sagt Döring, jetzt liege es an jedem selbst, mehr aus sich zu machen, jetzt sei jeder seines eigenen Glückes Schmied. Neue Aufgaben fordern, heißt das. Neue Probleme. Neue Ziele. Neue Chancen. Und in der Firma: ein neues "Wirgefühl".

Motivations- und Erfolgstrainer als gefährliche Scharlatane
Bleibt wirklich etwas nach einem Samstag in Saal 2, Hamburg, nach einem Dienstag, München Stadtmitte, nach vielen Stunden geliehener Lebensenergie? Nach Pusch, Kick-off, geborgter Euphorie? Wird sich das Leben ändern, das Glück herbeifliegen? Oder wird das Fantastische von der Realität vernichtet, und werden die Adler wieder zu Hühnern im großen, mobilen Stall, der sich Leben nennt und aus dem es kein Entkommen gibt? Warum also, fragt Günter Scheich, ziehen, pilgern, strömen Massen von Deutschen auf "Motivationstage"? Und was sagt dies über soziale Reife, kulturelle Kompetenz und den möglichen Hang zur Massenhysterie? Scheich ist Psychotherapeut in Oelde im Münsterland, hat eine grundsätzlich andere Lebensauffassung als Jörg Löhr und Jürgen Höller und ist zu keinerlei Zugeständnis an das positive Denken bereit. "Positives Denken macht krank", sagt er, und für diesen Satz, der auch Titel seines Buches ist, würde Jürgen Höller ihn, sozusagen, am liebsten einsperren lassen. In einen Hühnerstall vermutlich. Günter Scheich, der mühsam und kleinteilig mit verletzten Seelen arbeitet, sieht in Motivations- und Erfolgstrainern gefährliche Scharlatane, weil sie auf unverantwortliche Weise die Psyche der Menschen manipulierten. Beweise liefern ihm experimentelle Studien aus der Wahrnehmungs- und Emotionspsychologie, und bald sollen Experimental- und Kontrollgruppen zusammengestellt und empirische Langzeitstudien zum fatalen Einfluss des positiven Denkens begonnen werden.

Hundertfach haben ihm verzweifelte Angehörige geschrieben: von plötzlich unzugänglichen Töchtern, erfolgshysterischen Söhnen, euphorisierten Gatten, von Arbeitnehmern, die kündigten, weil sie sich für Adler hielten, und doch wieder im Hühnerstall endeten, von Angestellten, die unter ihren Chefs litten, weil diese unzumutbare Positivdenker waren und mit klatschenden Händen ihre Untergebenen tyrannisierten, auf Seminare schickten, dauernd zu Terminen mit dem Schicksal. "Unsere reiche Gesellschaft hat massenhaft unreife Menschen", sagt Scheich und meint jene Systemmenschen mit aufgepumpter Selbstsicherheit, die ihr Leben den Gesetzen des "Funktionalitätsprinzips" unterwerfen: cool, schön, reich, erfolgreich. Der pure Optimismus. Diktate chronischer Fröhlichkeit. "Für die Psychohygiene ist das sicher ganz verheerend: Wut, Ärger, Aggression, Zweifel sind sehr wichtig für die Lebensorientierung einerseits und die psychische Gesundheit andererseits." Menschen, die zu Erfolgsseminaren gingen und sich durch positives Denken gleichschalten ließen, behauptet Günter Scheich, seien labil und brauchten Halt. Viele wüssten nicht mehr, wer sie wirklich seien, kämen euphorisch nach Hause, verspürten den Impuls, innerhalb einer Viertelstunde ein ganzes Leben umzukrempeln und schritten zur Tat. "Diese Leute denken, sie könnten mit geringstem Aufwand alles erreichen, wenn sie nur ihr Denken umstellen. Absoluter Unsinn, und gefährlich dazu." Günter Scheich also steht kopfschüttelnd vor der Tatsache, dass sich Abertausende deutsche Bürger mit Vernunft, Verstand und einträglichem Wohlstand von Jürgen Höller und Kollegen den Weg zum Paradies auf Erden ausschildern lassen. Ein Paradies aus gedroschenen Binsen?

Die Sehnsucht nach dem erlösenden Wort des Erfolgsverkünders, nach dem Glücksvorführer hat nach Ansicht von Psychologen, Hirnforschern und Kulturwissenschaftlern mit intellektueller Potenz gar nichts zu tun. Ichstärke ist keine Frage der Intelligenz; vielmehr sucht die im Berufsalltag beanspruchte Ratio Ausgleich im seelischen Anderswo. Je simpler die Botschaft, desto attraktiver der Fluchtweg. "Die Adressaten solcher Beeinflussungsversuche", meint der Führungstheoretiker Oswald Neuberger, "haben irrationale Ängste und Wünsche, die ein Motivationsguru zu lösen und erfüllen verspricht." Du kannst es! Auch du hast Erfolg! Du bist gut! Du bist besser als dein Konkurrent! Und für einige Stunden erliege man der massenpsychologisch berechneten Suggestion individueller Überlegenheit. Neuberger nennt das "kollektive Erregung". Und Jürgen Höller sei deshalb durchaus begabt. Ein Aufreißer. Mehr nicht.

1100 Adler jubeln begeistert
Jürgen Höller redet ohne Pause. Seine Stimme ist weich. Er spricht frei, in einem fränkischen Fluss. Dunkler Anzug, dunkle Weste, weißes Hemd. Er bewegt sich geschmeidig, läuft im Radius von zwei Metern mit lockeren Schritten. Seine Sprache ist linear, ohne Fallen, Kniffe, Fremdwörter. Der Satzbau ist schlicht und imperativisch: Subjekt, Prädikat, Ausrufezeichen. Jeder soll ihn verstehen. "Ihr müsst handeln! Tut was!" Er sagt: "Ich sage nicht, dass das richtig ist, was ich sage." Er setzt sich auf Barhocker an der Bühnenrampe. "Jedes Ziel ist immer außerhalb deiner Komfortzone." Er will Distanz verringern und doch beibehalten. "Bitte erweitere deine Komfortzone!" Der Saal verdunkelt. Spot auf den Coach. "Den Sinn des Lebens", Stille, "muss jeder selbst finden." Im Hintergrund: Meditationsmusik. "Ich war mit 21 fast pleite. Jetzt bin ich Multimillionär." Seine Arme gehen zur Decke. "Zeige Schwäche und Zweifel - und du wirst niemals erfolgreich sein!" Da stürmt Jennifer Lopez mit Lets get loud und tausend Watt in Saal 2. Jürgen Höller schreit: "Hey! Hey! Hey!" Rote und blaue Laserstrahlen zucken. Auf einer Videoleinwand springen Tiger in Zeitlupe, und Surfer wirbeln durch die Luft, dazwischen Höller live, in Sequenzen zerlegt. Dann donnert Move your body herein, und sie tanzen, twisten und in die Luft stochern Zeigefinger stakkatohaft, schnelle Schläge, harter Bass. Höller in Ekstase, dann klippenspringende Skifahrer im Tiefschnee. Und irgendwann, als der Termin mit dem Schicksal zu Ende geht, fliegen zu Here comes the summer sun Luftballons durch den Saal 2 des Hamburger Congress Centrums, und die strahlenden, sich reckenden Makler, Pharmavertriebler und Unternehmensberater tippen sich Bälle und Ballons zu und schicken sie fort in die Finsternis des Raums. "Das Geheimnis des Erfolgs", sagt Jürgen Höller dabei, "ist ganz simpel: Denk immer an dein Ziel - glaub an den Erfolg - träume davon, Tag und Nacht." Es ist sechzehn Uhr als "Mister Motivation" die Leben verändern will. Nun weinen die Töne einer anrührenden Musik im Hintergrund, und er wandelt im Lichtkegel über die Bühne, und 1100 Menschen sind plötzlich still, schauen gebannt, andächtig, und dann, bevor er die Arme in die Luft hält und den Kopf nach hinten legt, bevor er gehen wird und sie mit ihrem Leben wieder allein lässt, sagt er es: "Gib NIE, NIE, NIE ...", er bleibt stehen, vorne, am Rand der Bühne, wo noch immer der Graben zur ersten Reihe ist, seine Hand beschwört das Wort, "... gib NIEMALS auf!" 1100 Adler jubeln. Er verneigt sich, winkt, saugt die explodierende Begeisterung in sich auf, und es will scheinen, als sei dies das Finale einer großen Oper, als seien es Sekunden nach der letzten Arie des Heldentenors, der davongetragen wird vom rauschenden Bravo seiner zahllos zahlenden Verehrer.

© 2001 DIE ZEIT. Der Beitrag erschien erschien unter dem Titel "Die Diktatur der Optimisten" in der Wochenzeitung DIE ZEIT, Ausgabe 25/2001. Die Wiedergabe in PSYCHOTHERAPIE erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Christian Schüle

Förster
25.06.2004, 18:09
Die Wirtschaft läuft super in D

yyyyes baby :banana

Vetinari
25.06.2004, 18:10
Yahoooooooooooooo :hihi

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=yhoo&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=1024&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=16665&style=330&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6176&mocktick=1


:gusa

Vetinari
25.06.2004, 18:12
Wechseln "wirtschaft" mit "arbeitslosigkeit" und es sied ein bischen besser aus ;)

:gusa

Vetinari
25.06.2004, 18:16
Norway Ends Eight-Day Oil Strike ;)
Friday June 25, 12:13 pm ET

OSLO (Reuters) - Norway's government ordered an immediate halt to an eight-day oil and gas strike on Friday, averting a shutdown of output by the world's number three crude exporter.

"Such an escalation...would have entailed huge economic consequences to society," Social and Labour Affairs Minister Dagfinn Hoybraaten said after invoking controversial emergency laws to foil a threatened production halt from Monday night.

ConocoPhillips' 60,000 barrels per day (bpd) Ekofisk Bravo platform resumed pumping hours after the government order and two other shut platforms were to follow suit, restoring Norway's normal full three million bpd during the weekend.

Oil prices fell 35 cents to $34.95 after the end of the dispute in the number three oil exporter after Saudi Arabia and Russia. The Oslo government had been dismayed by the strike, which had stoked already high oil prices for its main allies.


Oel blase kann runter kommen :D

:gusa

4604
25.06.2004, 18:19
fundsache


Rußland steht finanziell bedeutend besser da, als Deutschland.
Verschuldung in % des BSP ca. 30%
Nettoverschuldung: ca. "0" (Währungsreserven fast so hoch, wie die Bruttoschulden und hohe Forderungen an Drittstaaten wie Irak, Afrika..., aber größtenteils uneinbringlich)
Haushaltsüberschüsse seit Jahren
Leistungsbilanzüberschuß
Außenhandelsübeschuß so hoch, wie der Wert der Importe!
Ein Haufen noch staatlicher Firmen, die jederzeit verkäuflich wären. Es besteht aber derzeit kein Bedarf und kein politisches Interesse, Schlüsselbereiche, wie die Telekom weiter zu privatisieren.
Eichel dürfte also für die Russenschulden höhere Preise nehmen können, als er selbst bezahlen müßte, wenn er ungesicherte eigene Schulden an den Markt bringen würde.
Das einzig Negative an Rußland ist der NOCH schlechte Ruf und das offizielle Rating.


da is nix mehr hinzuzufügen :)

Förster
25.06.2004, 18:21
4604

die gesellschaft ist zu 99 prozent bereits gestorben, da sie vom system gelebt wird, da brauch ich auf kein motivationskongress. ihre kadaver gleiten von der 3 zimmerwohnung zur arbeit, dann zum aldi, um abends wieder gehirnwäsche-tv zu gucken. der geist ist seit der kindheit entschwunden. keine eigenen gedanken mehr, ausser der wahl des alljährlichen urlaubsziels.

die qualität mit der wir denken, ist die, mit der wir handeln. guck dir typen wie nasdaq an, die hier rumschmotzen und alles in grund und boden verteufeln (er wird gleich antworten, dass er diese nur anmerkt!). die größten profis dieser gattung hocken ganz oben in der gesellschaft - wobei selbst die ferngesteuert sind.

Vetinari
25.06.2004, 18:23
Yukos kriegt noch 2 wochen zeit ...

MOSCOW, June 25 (Reuters) - Russian oil major YUKOS (YUKO.RTS) won more time to clinch a life-saving deal with the state on a $3.4 billion back tax claim after a court said on Friday it needed two more weeks to make a ruling. ;)

Spielerei geht weiter :hihi

:gusa

Vetinari
25.06.2004, 18:28
Porsche: Kaufen (HypoVereinsbank) :respekt
Aktien & Co


Die HypoVereinsbank stuft 22. Juni die Aktien des deutschen Automobilkonzerns Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG mit "Kaufen" ein. Das Kursziel sehen die Analysten bei 600,00 Euro. :D

Der Auftragsseingang für den Cayenne und insbesondere auch für die auslaufende Baureihe 996 sei weiterhin sehr hoch. Porsche sei zuversichtlich, die angestrebten "gut 75,000" Fahrzeuge, darunter 35.000 Cayenne, im laufenden Geschäftsjahr (1. August- 31. Juli) zu erreichen. Die Analysten würden bislang von 35.000 Cayenne, 13.500 Boxster und 26.600 911 ausgehen, das seien insgesamt 75.100 Fahrzeuge. Risiken aus einem gegebenenfalls erforderlichen Abverkauf von 996 Fahrzeugen würde Porsche nicht sehen. In Kürze sei die Veröffentlichung der 9-Monatszahlen (August.-April.) zu erwarten, die wahrscheinlich einen erneuten verbalen Unternehmensausblick beinhalten werde.

Im nächsten Geschäftsjahr strebe Porsche weiteres Wachstum für Umsatz und Ertrag an. Insbesondere die Indikationen, dass mit einer zusätzlichen Variante über 40.000 Cayenne angestrebt worden seien sowie der bessere 911er Mix durch die neue S Variante würden ihre Schätzungen und damit auch ihr Kursziel konservativ erscheinen lassen.

Analyst: HypoVereinsbank
Rating des Analysten: Kaufen


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Quelle: Aktien & Co 25.06.2004 16:23:00


:gusa

4604
25.06.2004, 18:34
Original geschrieben von Förster
4604

die gesellschaft ist zu 99 prozent bereits gestorben, da sie vom system gelebt wird, da brauch ich auf kein motivationskongress. ihre kadaver gleiten von der 3 zimmerwohnung zur arbeit, dann zum aldi, um abends wieder gehirnwäsche-tv zu gucken. der geist ist seit der kindheit entschwunden. keine eigenen gedanken mehr, ausser der wahl des alljährlichen urlaubsziels.

die qualität mit der wir denken, ist die, mit der wir handeln. guck dir typen wie nasdaq an, die hier rumschmotzen und alles in grund und boden verteufeln (er wird gleich antworten, dass er diese nur anmerkt!). die größten profis dieser gattung hocken ganz oben in der gesellschaft - wobei selbst die ferngesteuert sind.

tja gier frisst hirn

der prozess schreitet voran
bis nur ein paar wenige ganz oben hocken, und mit nem fetten geldbeutel steuern

unten bildet sich wohl ne einigermassen homogene substanzlose hühnermasse

dann kann der letzte akt vollzogen werden (666)
ich glaub daran

4604
25.06.2004, 18:35
Original geschrieben von Vetinari
Yukos kriegt noch 2 wochen zeit ...

MOSCOW, June 25 (Reuters) - Russian oil major YUKOS (YUKO.RTS) won more time to clinch a life-saving deal with the state on a $3.4 billion back tax claim after a court said on Friday it needed two more weeks to make a ruling. ;)

Spielerei geht weiter :hihi

:gusa

dann kommt die putin nummer II :rolleyes: :hihi

4604
25.06.2004, 18:39
vetinari haste nen plan für gold :rolleyes:

inv. sks mit target 430 wäre aktiviert

chart sieht eigentlich sehr bullish aus :rolleyes:



http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=6m&type=line&ind0=&&lSyms=&1Colors=0x000000&sSym=GLD.FX1

4604
25.06.2004, 18:43
ndx sieht auch bullish aus :rolleyes:



http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=1y&type=line&ind0=&&lSyms=&1Colors=0x000000&sSym=NDX.X.IND

Vetinari
25.06.2004, 18:43
4604 - jup , $420 sollte drin sein ... aber dann seitwards uber der sommer , dann kabooom in herbst :D

Immer noch trading range ... in moment $380 - $400 ... bald $400 - $420 :D



Bema Gold "buy" :rolleyes:

Friday, June 25, 2004 9:49:30 AM ET
Canaccord Capital

NEW YORK, June 25 (New Ratings) — Analysts at Canaccord Capital issue a “buy” rating on Bema Gold Corporation (BGO.TOR). The 12-month target price is set to $4.20.

Bema Gold Corporation is a Canada-based intermediate gold producing company with core assets in Russia, South Africa, Chile and Canada.

According to Canaccord Capital’s research note dated June 24 and published this morning, Bema Gold is likely to announce a drilling update for its Kupol project in Russia early next week. ;) The analysts mention that their asset valuation for Bema Gold primarily depends upon the eventual success of the development programme for the company’s Kupol project.

Canaccord Capital expresses its concern regarding the potential risks associated with Bema Gold’s Kupol project, since this project is still in its early stages and Russia is considered to be a high-risk region. :hihi However, the company has a positive track record of the development and operating success of the Julietta mine in Russia, the analysts say.

Bema Gold is likely to announce an update for the Petrex Mines in South Africa within the next few months, Canaccord Capital says. The company’s Petrex Mines’ operating results have been adversely impacted by the recent strength in the South African rand, the analysts add.

Canaccord Capital issues a “buy” rating on Bema Gold Corporation :rolleyes:


Hmmmmmm !

:gusa

4604
25.06.2004, 18:47
bema gold strong sell :mad:

mittlerweile baschen sogar würstchenbuden die russen :hihi


sehr gut :D

4604
25.06.2004, 18:49
das kann im ndx bis 1800 rennen :eek:

hmmmmm :rolleyes: :rolleyes:

Vetinari
25.06.2004, 18:52
Warten bis die prima Chippie Q2 zahlen kommen ;)


Dann geht der schrott hoch wie ein raket :hihi

:gusa

4604
25.06.2004, 18:52
Original geschrieben von Vetinari
4604 - jup , $420 sollte drin sein ... aber dann seitwards uber der sommer , dann kabooom in herbst :D

Immer noch trading range ... in moment $380 - $400 ... bald $400 - $420 :D




:gusa

thx.

mal gucken :rolleyes:

Vetinari
25.06.2004, 18:55
Fur Gold wir haben FED und ein Dollar stampede gegen Irak und terror angst ... wer gewinnt ;)


Ich glaube FED ist nun eingepreist , aber der Irak quatsch noch nicht ... und Irak ist immer gut fur ein boese uberraschung :D

:gusa

4604
25.06.2004, 19:04
naja nach den heutigen bip zahlen wäre ich bei der fed net so sicher betr. zinserhöhung

:hihi :hihi

vll macht grüni nix und tyx fällt wie nen nasser sack


irak ist dicht ,da wird nix negatives durchsickern,sprich bushschädliches,imo

mama mia
25.06.2004, 19:20
@Vetinari ........kannst Du mir bitte einen CDE Ratschlag geben. Bin bei 4.55 rein, da war WHT noch nicht (oder ich wusste nichts davon). Danke. :)

Vetinari
25.06.2004, 19:32
BIP heute war :zz ... wer ist an Q1 BIP interessiert wenn Q2 BIP steht kurz vor die tur ;)

Fur die Schrott markte ist Irak auch nicht interessant ... sie haben bald Q2 Techie proforma zahlen ... viel mehr wichtig :D

Aber die FX markte gucken nach Irak ... und da spielt Gold ;)



Mama - habe nicht viel mit CDE gemacht ... glaube Syracus war da drin.

Ein vielleich interesant beitrag ... wie CDE/WHT/GSS/IAG stehen gegen ein ander ...

http://www.mineweb.net/sections/whats_new/330864.htm


Auch hier , was CDE macht fur die ubernahme ...

http://www.mineweb.net/sections/gold_silver/wheatonsweetnerII.htm

:gusa

mama mia
25.06.2004, 19:45
Original geschrieben von Vetinari

Mama - habe nicht viel mit CDE gemacht ... glaube Syracus war da drin.

Ein vielleich interesant beitrag ... wie CDE/WHT/GSS/IAG stehen gegen ein ander ...

http://www.mineweb.net/sections/whats_new/330864.htm

Auch hier , was CDE macht fur die ubernahme ...

http://www.mineweb.net/sections/gold_silver/wheatonsweetnerII.htm

:gusa

...danke.... aus dem Yahoo-Board :lach :klo:

.........CDE has formed the infamous "bowel formation". yes thats right folks the much feared and seldom seen bowel formation. That right, not kidding the infamous toilet bowel formation. its sad but true. The water is circling the toilet rim and you turds are about to get flushed.........

Vetinari
25.06.2004, 19:52
Naja , sied nicht sooooo schlecht aus ... schoen doppel boden bei $3,75.

Bischen stampede mit silber und sie sind schnell wieder nach oben ... mit oder ohne WHT.


http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=cde&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=1024&lf3=2&type=4&size=3&state=8&sid=1275&style=330&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=3549&mocktick=1


:gusa

optim3
25.06.2004, 19:52
Original geschrieben von Vetinari
Ein vielleich interesant beitrag ... wie CDE/WHT/GSS/IAG stehen gegen ein ander ...

http://www.mineweb.net/sections/whats_new/330864.htm


Auch hier , was CDE macht fur die ubernahme ...

http://www.mineweb.net/sections/gold_silver/wheatonsweetnerII.htm

:gusa

moin :)

die frage ist was halten die wheaton aktionäre davon.
wohl nix! :hihi

freie übersetzung:

Coeur hat unter-durchschnittliche Betriebe, die verbrauchen, anstatt erzeugen, kassieren. Unsere Aktionäre meinen durchweg, daß sie kein Interesse haben, an Anteile, von Coeur

:hihi

Vetinari
25.06.2004, 19:57
Jo , WHT will IAG und nicht CDE ;)

Fur WHT ist IAG der bessere spiel ... denke ich ... und so denkt GSS auch :hihi

Alle wollen IAG ;)

:gusa

optim3
25.06.2004, 20:01
Original geschrieben von Vetinari
Jo , WHT will IAG und nicht CDE ;)

Fur WHT ist IAG der bessere spiel ... denke ich ... und so denkt GSS auch :hihi

Alle wollen IAG ;)

:gusa

ich glaube "wir" wheaton haben sie schon.
so als zusammenschluß unter gleichen (den zwei besten) , o. geier an bord. ;)

http://aktien.onvista.de/snapshot.html?ID_OSI=177035

optim3
25.06.2004, 20:13
iamgold fördert:


juckt eh keinen was die fördnern. :rolleyes:

4604
25.06.2004, 20:29
Original geschrieben von Vetinari
BIP heute war :zz ... wer ist an Q1 BIP interessiert wenn Q2 BIP steht kurz vor die tur ;)

Fur die Schrott markte ist Irak auch nicht interessant ... sie haben bald Q2 Techie proforma zahlen ... viel mehr wichtig :D

Aber die FX markte gucken nach Irak ... und da spielt Gold ;)



:gusa

yup ndx chart sagt ,es kommen proforma hoch zwo zahlen :hihi

betr. terror augen sind z,zt auf die türkei gerichtet
eben bei cnn türk,mit sprengstoff vollgestopfter PW gefunden

und mossad hat nen neuen freund gefunden,den türkischen erzfeind,die kurden :hihi

nu spielens mit den türken,wenn dat mal gut geht :rolleyes:
erhöte aktivität in der türkei is wohl zu erwarten

paule2
25.06.2004, 20:33
Uiieeehhh!

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=tasr&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=50%2C100%2C200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=661485&style=320&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4724&mocktick=1

Da waren wohl zuviele shorties drin!

:hihi

4604
25.06.2004, 20:34
http://images.thesun.co.uk/picture/0,,2004290836,00.jpg

:rolleyes: :rofl

optim3
25.06.2004, 20:41
hier eine meldung über den "nicht" dammbruch für deutschland.

urlaubs und weinachts werden auch vom gewinn abhängig gemacht.
wo gibt es denn gewinn, der in deutschland anfällt, bei deutschen ags? :rolleyes:

anstatt 35 std. wochen nun 40 std. minus die gewinnorinetierte zahlung der
bisherigen pflichtzahlungen sollen das bei siemens 30 % ersparniss ausmachen.

das wird den deutschen konsum natürlich mega nach oben treiben. :)

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,305828,00.html

syracus
25.06.2004, 20:45
Abend :):rolleyes::hihi...... Naja, hätte Becki-Pupser seine Elfer versenkt, wären die Engländer weiter. Selber schuld :p........

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=100&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7957&mocktick=1

Aha, Bewegung :gusa!

syr

optim3
25.06.2004, 20:48
wie kann deutschland im jahr 2003 exportweltmeister sein, wenn die deutschen
waren doch durch die hohen produktionskosten in deutschland nicht mit
den weltmarktpreisen mithalten können?? :rolleyes:

paule2
25.06.2004, 20:56
Original geschrieben von optim3
wenn alle mit arbeit 80 std. o. lohnausgleich arbeiten würden, könnten
wir uns doppelt so viele arbeitslose leisten, o. daß einer weniger hätte.

auch ne lösung. :rolleyes:

Selbstverständlich hätten wir dann auch deutlich mehr Arbeitslose.

Das gäbe Entlassungswellen ohne Ende.

;)

optim3
25.06.2004, 21:01
Original geschrieben von paule2
Selbstverständlich hätten wir dann auch deutlich mehr Arbeitslose.

Das gäbe Entlassungswellen ohne Ende.

;)

das habe ich doch geschrieben.
so könnten wir uns 10 mio, bei vollem lohnausgleich der neuarbeitslosen
leisten.

juckt ja wohl eh keinen.

hauptsache die kosten sinken und unsere ag s können billig produzieren.

Floh0712
25.06.2004, 21:04
Original geschrieben von 4604
bema gold strong sell :mad:




warum ? :confused: :confused: :rolleyes:

4604
25.06.2004, 21:09
Original geschrieben von aktienfloh
warum ? :confused: :confused: :rolleyes:

Canaccord Capital expresses its concern regarding the potential risks associated with Bema Gold’s Kupol project, since this project is still in its early stages and Russia is considered to be a high-risk region.

:gomad :gomad

optim3
25.06.2004, 21:10
Original geschrieben von 4604
Canaccord Capital expresses its concern regarding the potential risks associated with Bema Gold’s Kupol project, since this project is still in its early stages and Russia is considered to be a high-risk region.

:gomad :gomad

was hast du denn?

bema buddelt da und ich dachte du magst die region?

4604
25.06.2004, 21:13
Original geschrieben von optim3
was hast du denn?

dachte bema buddelt da und du magst die region?

wieso buddelt bema in ne hoch riskante region :rolleyes:

hmmmmmmm

optim3
25.06.2004, 21:15
Original geschrieben von 4604
wieso buddelt bema in ne hoch riskante region :rolleyes:

hmmmmmmm

würde mal sagen:


schnell rein, in kurzer zeit viel rausholen und dann schnell weg. :rolleyes:

optim3
25.06.2004, 21:22
@4604

ich bin mir nicht ganz sicher (nur so 90/10), daß bema seine hauptminen in russland hat.

schau einfacht auf ihrer intern. seite nach, dann bist du dir sicher.

4604
25.06.2004, 21:25
Original geschrieben von optim3
würde mal sagen:


schnell rein, in kurzer zeit viel rausholen und dann schnell weg. :rolleyes:

immer diese eile

inne halten tut manchmal auch gut

erinnerst dich am spruch des französischen phisikers :rolleyes:
den ich vor paar wochen reingestellt habe

:D

4604
25.06.2004, 21:26
Original geschrieben von optim3
@4604

ich bin mir nicht ganz sicher (nur so 90/10), daß bema seine hauptminen in russland hat.

schau einfacht auf ihrer intern. seite nach, dann bist du dir sicher.

klar

das strong sell war auch net ganz ernst gemeint

:D

optim3
25.06.2004, 21:28
Original geschrieben von 4604


1)
immer diese eile

inne halten tut manchmal auch gut

2)
erinnerst dich am spruch des französischen phisikers :rolleyes:
den ich vor paar wochen reingestellt habe

:D

1)
eilig haben es nur die geier. ;)


2)

nö, stells nochmal hier rein.

zu bema.

russland ist nur ein teil.

4604
25.06.2004, 21:32
Original geschrieben von optim3


2)

nö, stells nochmal hier rein.


http://www.goldseiten.de/content/minen/berichte/mine.php?mid=1

finde die seite nicht mehr

den spruch hab ich vergessen
hab nur den punkt :hihi und bewegende masse ringsherum in erinnerung :rolleyes:

aber hat glaub was mit eile zu tun gehabt

optim3
25.06.2004, 21:36
Original geschrieben von 4604
finde die seite nicht mehr

den spruch hab ich vergessen
hab nur den punkt :hihi und bewegende masse ringsherum in erinnerung :rolleyes:

aber hat glaub was mit eile zu tun gehabt

schade :(

reduzieren wir es mal auf:

im auge des orkans ist windstille.

in der ruhe liegt die kraft.

oder frei nach O 3:

lass sie rennen, wir sind schon da! :hihi

syracus
25.06.2004, 21:41
U.S. official: Fallujah strike almost got al-Zarqawi

Friday, June 25, 2004 Posted: 2:36 PM EDT (1836 GMT)

BAGHDAD, Iraq (CNN) -- A coalition strike in Fallujah on Friday might have come very close to killing Abu Musab al-Zarqawi, the wanted terror mastermind, according to a senior Pentagon official.

The official said U.S. warplanes targeted a suspected safe house.

As they began to drop 500-pound bombs on the house, a convoy of cars rolled up to the home. A man left the house, the bombs fell, and the man was thrown to the ground.

He was put into the convoy of cars and the cars drove away.

The official said al-Zarqawi is thought to be the only person in that network of terrorist insurgents who travels with such a large security detail.

The man they saw fall to the ground "wasn't wearing a name tag," but they believe it may have been al-Zarqawi.

The strike killed 20 to 25 people, a senior coalition official said.

It was the third such U.S. airstrike in a week. On Saturday and Tuesday, alleged safe houses in Fallujah linked to the al-Zarqawi network were targeted by U.S. forces and about 38 people were killed.

http://www.cnn.com/2004/WORLD/meast/06/25/iraq.main/index.html

Irgendwie kommt mir die Geschichte bekannt vor. Wieviel mal hat man Osama "beinahe erwischt" :rolleyes: ? Irgendwo um die 60-70 andere Tote zusammen und damit al-Zarqawi wohl eher geholfen als geschadet. So ist wohl bald jedes Haus in Fallujha für ihn ein "sicheres Haus"......
Wann kommt die erste "Kamel gesichtet"-Rally :dumm?

syr

mrabc
25.06.2004, 21:45
http://www.arcor.de/palb/alben/44/3610744/3962626132396138.jpg

optim3
25.06.2004, 21:46
http://www.net-lexikon.de/Zeit.html


der Physik ist Zeit als Distanz zwischen Ereignissen definiert. Zeit kann wie jede andere physikalische Dimension gemessen werden. Nach SI-Einheitensystem wird Zeit in Sekunden gemessen, wovon die Einheiten Minute, Stunde, Tag, Woche, Monat, Jahr, Jahrzehnt, Jahrhundert und Jahrtausend abgeleitet werden können.

Relativitätstheorie
Die Zeitdimension hat eine Reihe von Eigenschaften mit den Raumdimensionen gemeinsam, was insbesondere durch die Relativitätstheorie von Albert Einstein verdeutlicht wird. Die Zeit beginnt mit dem Urknall und der damit beginnenden Ausdehnung des Raumes. Die Relativitätstheorie sagt aus, dass es keine absolute Zeit gibt. Objekte, die sich verschieden schnell bewegen, haben eine eigene 'Auffassung' der Zeit, Eigenzeit genannt, und zwar unabhängig von einer (eigentlich nicht existierenden) absoluten Geschwindigkeit.
Jeder Beobachter würde eine Uhr eines vorbeifliegenden Raumschiffes langsamer ticken hören als seine eigene, der Beobachter im vorbeifliegenden Raumschiff würde interessanterweise die Uhr des Beobachters ebenfalls langsamer ticken hören, so paradox das klingt! Dazu ist die Gravitation eng verwoben mit dem Begriff der Zeit: Exakte Atomuhren zeigen, dass das Gravitationsfeld die Zeit 'verlangsamt'.

paule2
25.06.2004, 21:47
VXN unter 20 !

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=vxn&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=50%2C100%2C200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=453142&style=320&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=3760&mocktick=1

Nie mehr Abflug beim Schrotthaufen!

:hihi

4604
25.06.2004, 21:48
o3

kann mann den bema bericht ernst nehmen :rolleyes:

förderung 02 117000 unzen
04 400000 unzen

ziel 1000000 unzen

scheinen aber in russland schon ziemlich aktiv zu sein mit der julietta mine ,na hauptsache sie zahlen regelmässig die steuern :hihi :hihi :rolleyes:

Förster
25.06.2004, 21:48
Original geschrieben von optim3
wie kann deutschland im jahr 2003 exportweltmeister sein, wenn die deutschen
waren doch durch die hohen produktionskosten in deutschland nicht mit
den weltmarktpreisen mithalten können?? :rolleyes:
komisch oder? aber überall nur jammerei/basherei auf höchstem niveau.

Förster
25.06.2004, 21:51
aber um die frage zu beantworten, siehe #1113 ;)

4604
25.06.2004, 21:51
coms

s&p 500 bald netto long :eek:
ndx netto long
dow dito


schaun ma mal :rolleyes:

mama mia
25.06.2004, 21:51
@mrabc danke und schönes WE :)

optim3
25.06.2004, 21:53
Original geschrieben von 4604
o3

kann mann den bema bericht ernst nehmen :rolleyes:

förderung 02 117000 unzen
04 400000 unzen

ziel 1000000 unzen

scheinen aber in russland schon ziemlich aktiv zu sein :rolleyes:


jetzt, wunsch und ziel.

das kennen wir doch alles, nur im endstadium.

wird xxxx ne blasse werden die schneller rennen als alles.

Förster
25.06.2004, 21:55
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,305249,00.html

Mäuse für Mäuse. Und, wer hat´s erfunden? :D

mrabc
25.06.2004, 21:57
bitte, bitte - wünsch ich ebenfalls allen. :)

Förster
25.06.2004, 21:58
guckt noch einer fussball? 3 Pizzen auf Frankreich :hihi

4604
25.06.2004, 22:01
Original geschrieben von optim3
jetzt, wunsch und ziel.

das kennen wir doch alles, nur im endstadium.

wird xxxx ne blasse werden die schneller rennen als alles.

yup

und desshalb bleib ich bei meinen russen,sorry :D

kein push dort,habens wahrscheinlich auch net nötig :)

sind mir irgendwie sympatischer die russenstinker

4604
25.06.2004, 22:06
HELLAS :respekt


ein hoch für otto :D

optim3
25.06.2004, 22:06
N 8 :)

:zz

mama mia
25.06.2004, 22:07
http://www.nationalflaggen.de/pix/flaggen/072x002.gif

optim3
25.06.2004, 22:09
Original geschrieben von 4604
yup

und desshalb bleib ich bei meinen russen,sorry :D

kein push dort,habens wahrscheinlich auch net nötig :)

sind mir irgendwie sympatischer die russenstinker

mit ner adr dazwischen stinkt es gewaltig! ;

4604
25.06.2004, 22:15
Original geschrieben von optim3
mit ner adr dazwischen stinkt es gewaltig! ;

da kann mann wohl nix ändern

und ich befürchte nach diesen yukoswirren letztlich
wird sich da nur zögerlich was ändern

amis haben zu viel papier
russen zu viel substanz,sprich öl gold platin palladium usw
dazu is der maarkt viel zu billig,GE is höher kap als der ganze rtx
amis würden da verbrannte erde hinterlassen,die würden mit ihrem papier den ganzen markt leer kaufen,und somit für nen butterbrot die russischen reichtümer bemächtigen

paule2
25.06.2004, 22:16
Was war denn das?

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=2&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=127123&style=330&time=2&freq=9&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5655&mocktick=1

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=DJIA&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=2&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=330&time=2&freq=9&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4869&mocktick=1

:confused:

paule2
25.06.2004, 22:18
Wohl irgendein Fehler!

SOX hui

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=sox&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=3&state=8&sid=11520&style=320&time=1&freq=9&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=513&mocktick=1

Intel pfui?

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=intc&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=3&state=8&sid=2564&style=320&time=1&freq=9&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1340&mocktick=1

:hihi

optim3
25.06.2004, 22:19
:rolleyes:


http://www.weihnachtsideen24.de/images/weihnachtsbilder/schneemann.gif

mama mia
25.06.2004, 22:27
06.25.04, 3:43 PM ET

Intel's Chips Recall

Shares of Intel (nasdaq: INTC - news - people ) are lower after the company said it will recall some of its latest chip sets after finding a manufacturing flaw that could cause computers to crash or fail to boot. The stock is down 18 cents to $27.77. The recall comes less than a week after the product's launch. An Intel spokesman said most of problem chips are still in the hands of computer and motherboard manufacturers, and that either none or little of the impacted product reached end customers. On Monday, Intel launched the chip sets, formerly code-named "Grantsdale" and "Alderwood." The chip sets coordinate communication between a computer's microprocessor and the rest of the system. The spokesman said the problem arose because a thin film applied to one of the chips during manufacturing was not removed.

http://www.forbes.com/markets/2004/06/25/0625automarketscan11.html?partner=yahoo&referrer=

minus 0.08 AH --> 27.70

paule2
25.06.2004, 22:29
Die Schuldigen im DOW sind gefunden!

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=1d&ind0=VOLUME&&lSyms=MRK.NYS&lColors=0x000000&sSym=MRK.NYS&hcmask=

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=1d&ind0=VOLUME&&lSyms=JNJ.NYS&lColors=0x000000&sSym=JNJ.NYS&hcmask=

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=1d&ind0=VOLUME&&lSyms=PFE.NYS&lColors=0x000000&sSym=PFE.NYS&hcmask=

Ham´s die Anti-Aging-Pille in den Sand gesetzt?

:hihi


Coke ist allerdings absolut Pillenunverdächtig und schifft trotzdem mit ab!

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=1d&ind0=VOLUME&&lSyms=KO.NYS&lColors=0x000000&sSym=KO.NYS&hcmask=

:hihi :hihi :hihi

AHKorte
25.06.2004, 22:35
Otto :respekt

paule2
25.06.2004, 22:36
Der OTTO-ismus geht weiter!

Neben England haben sich auch die Franzosen mit unseren Jungs solidarisiert!

:hihi :hihi :hihi

optim3
25.06.2004, 22:58
oh, eben erst gesehen.

wird wohl michel"party" am montag. :rolleyes:

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&ind0=VOLUME&&lSyms=INDU.IND&lColors=0x000000&sSym=INDU.IND&hcmask=

aber:

sommer in D.

wochenende scheint die sonne und es wird sowas wie SOMMER! :)

paule2
25.06.2004, 22:59
http://www.ofcfans.de/foren/community/html/emoticons/bengal.gifhttp://bilder25.parsimony.net/forum63560/schalsmiley.gifhttp://www.ofcfans.de/foren/community/html/emoticons/bengal.gifhttp://bilder25.parsimony.net/forum63560/schalsmiley.gifhttp://www.ofcfans.de/foren/community/html/emoticons/bengal.gif

schloss
25.06.2004, 23:14
Wohl irgendein Fehler!

SOX hui...Intel pfui

beim Mauscheln einmal Plus und Minus verwechselt :hihi

so werden indexe nie fallen ;)

marius02
25.06.2004, 23:39
was ist denn mit dem DJ passiert. Nachbörslich um 22:10 plötzlich auf - 72 Pkt ? von - 44 Pkt.
Es sollen auch noch gut 600.000 IBM nachbörslich für 10 cent teurer verkauft worden sein. Was will man uns nur alles unterschieben?

4604
26.06.2004, 08:28
moin :)

oberhalb 10400/10350 alles nur ein pullback
prallts wieder nach oben ab wäre ausbruch bestätigt :rolleyes:

kommt kein abprall wars wohl ne bulltrap und wir dümpeln heiter weiter :zz

das problem nach oben sind die anschlusskäufe,ohne gibts kein nachhaltiger ausbruch,imo
nach unten wartet opa mit der papierspritze

trigger für anschlusskäufe könnten die nächsten Q saison sein :rolleyes:
ob sich die masse allerdings von proforma zahlen einlullen lässt :rolleyes:
so einfach wie 99/00 wirds jedenfalls todsicher net.

von den wirtschaftsdaten wird nix bewegendes mehr kommen,lauwarme daten




http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=6m&type=candle&ind0=&&lSyms=&1Colors=0x000000&sSym=INDU.IND

Förster
26.06.2004, 09:30
Original geschrieben von 4604
moin :)

oberhalb 10400/10350 alles nur ein pullback
prallts wieder nach oben ab wäre ausbruch bestätigt :rolleyes:

kommt kein abprall wars wohl ne bulltrap und wir dümpeln heiter weiter :zz

Moin :)

mein bildle von vor einiger zeit. irre was opa so drauf hat :rolleyes:

Förster
26.06.2004, 09:35
:respekt

Förster
26.06.2004, 09:36
montag oder dienstag ins plus (egal wie) und die 10400 sind bestätigt :rofl

Förster
26.06.2004, 09:37
arme shorties :rolleyes:

4604
26.06.2004, 09:44
Original geschrieben von Förster
montag oder dienstag ins plus (egal wie) und die 10400 sind bestätigt :rofl

und wer soll den rotz hochzahlen :rolleyes:
die chartisten,die fondues,buffet,bill,soros,die taxifahrer,die coiffeuse,die masseurin
fragen über fragen. :rolleyes:

bleibe skeptisch aussen vor



ndx sieht noch bullischer :eek:

Förster
26.06.2004, 09:46
EM-VIERTELFINALE

1:0 - Rehhagels Griechen blamieren Frankreich

Griechenland hat für die größte Sensation bei der Fußball-EM in Portugal gesorgt: Das von Otto Rehhagel trainierte Team besiegte Titelverteidiger Frankreich mit 1:0 und steht damit im Halbfinale. Torschütze war Angelos Charisteas von Werder Bremen.

http://www.spiegel.de/img/0,1020,365976,00.jpg
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,305991,00.html

:)

Förster
26.06.2004, 09:50
Original geschrieben von 4604
1) und wer soll den rotz hochzahlen :rolleyes:
die chartisten,die fondues,buffet,bill,soros,die taxifahrer,die coiffeuse,die masseurin
fragen über fragen. :rolleyes:

2) bleibe skeptisch aussen vor
1) die chartis gucken drauf, dann kommen die fondues, zum schluss die drei letzt genannten. was buffet, bill und soros machen weiß ich net. aber der dow brauch nicht viel zur bestätigung und das schafft opa scho :D

2) geld kann man immer verdienen ;)

4604
26.06.2004, 09:50
in der tat

der sox könnte die januar highs nochmals ansteuern



http://charts-r.quote.com:443/981122331023?User=demo&Pswd=demo&DataType=GIF&Symbol=SOX.X&Interval=D&Wd=600&Ht=450&Display=2&Study=&Param1=&Param2=&Param3=&FontSize=10&BgColor=0.255.0&TBgColor=0.255.0

mal schaun break 485 buy mit target jan. highs :rolleyes:

jedenfalls is bald mit etwas mehr bewegung zu rechnen

Förster
26.06.2004, 09:55
Original geschrieben von 4604
ndx sieht noch bullischer :eek:
nasdaq bald wieder im dauerorgasmus? :lach

Förster
26.06.2004, 09:58
zum ndx hab ich doch auch noch ein bild. die bestätigung blieb leider aus, aber durch ist durch :rofl

4604
26.06.2004, 09:58
der dax wird dann wohl erstmal seine betonzone 4150 pulverisiern
dann gibts wohl erstmal nen gierschub sondergleichen so wie ich die michels einschätze,schnelle 4400/500



http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=1y&type=line&ind0=&&lSyms=&1Colors=0x000000&sSym=DAX.ETR

4604
26.06.2004, 10:01
Original geschrieben von Förster
nasdaq bald wieder im dauerorgasmus? :lach


zieh mal die unterbrochene kanallinie weiter(uptrend märz 03) :eek: :eek: :hihi :rolleyes:
dort dürfte es ungefähr hinrennen,falls ausbruch gelingt,komme auf ca. 1800 :kuhkopf :kuhkopf :banana :banana :D

juli 03 hoch
jan. 04 hoch

Förster
26.06.2004, 10:02
dax sieht am blödsten aus. wehe die amis gehen durch, dann steht schaum im mund der dax-bullen :wirr:

4604
26.06.2004, 10:04
Original geschrieben von Förster
dax sieht am blödsten aus. wehe die amis gehen durch, dann steht schaum im mund der dax-bullen :wirr:

da kannst gift drauf nehmen :D

Förster
26.06.2004, 10:05
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=127123&style=320&time=9&freq=1&nosettings=1&rand=5763&mocktick=1

oder mega doppeltop? :rolleyes:

Förster
26.06.2004, 10:06
http://www.stock-channel.net/stock-board/images/smilies/kuhkopf.gif



was ist denn das fürn smilie? :rofl

4604
26.06.2004, 10:15
Original geschrieben von Förster
http://www.stock-channel.net/stock-board/images/smilies/kuhkopf.gif



was ist denn das fürn smilie? :rofl

leicht entzückter bulle

yup doppeltop 1550 möglich
muss mann aufpassen

Förster
26.06.2004, 10:20
Original geschrieben von 4604
zieh mal die unterbrochene kanallinie weiter(uptrend märz 03) :eek: :eek: :hihi :rolleyes:
dort dürfte es ungefähr hinrennen,falls ausbruch gelingt,komme auf ca. 1800 :kuhkopf :kuhkopf :banana :banana :D

juli 03 hoch
jan. 04 hoch
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=127123&style=320&time=10&freq=1&nosettings=1&rand=4576&mocktick=1

1600 kommt wohl schon bremse, 100 prozent rallye, für was eigentlich? :rolleyes:

dann wird es sehr interessant:

Förster
26.06.2004, 10:23
der hier ist auch noch offen :mecker:

Förster
26.06.2004, 10:24
ob alles gleichzeitig steigt :confused:

Förster
26.06.2004, 10:24
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,305820,00.html :sss

Förster
26.06.2004, 10:26
http://www.stock-channel.net/stock-board/images/smilies/kuhkopf.gif

4604
26.06.2004, 10:47
Original geschrieben von Förster
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=127123&style=320&time=10&freq=1&nosettings=1&rand=4576&mocktick=1

1600 kommt wohl schon bremse, 100 prozent rallye, für was eigentlich? :rolleyes:



für mich entscheidend die zone 1480-1500
gelingt hier nen nachhaltigen ausbruch
kommt für mich wieder der upkanal stärker in den fokus
des heisst ansteuern der oberkante und die liegt ca 1750/800

1550 und 1600 wären dann nur zwischenstops
bei 1600 vll ein etwas längerer (paar tage) :hihi

es sei denn 1450/60 wird nach unten durchbrochen
bis dort darf dat pullback gehen,ohne weiteren schaden zu verursachen

über 1450 bleibt es ohne wenn und aber nach oben gerichtet


hmmmmmm :rolleyes:

mama mia
26.06.2004, 11:09
Alles im Minus, nur der Nasdaq im Plus und so kommt es zustande:

[ Börse & Wirtschaft: Elliott-Wellen-Forum ]

Geschrieben von Emerald am 26. Juni 2004 06:46:30:

Nasdaq's Closing

As the market closed, some Nasdaq stocks had ``some really crazy moves,'' said Dan Mathisson, head of electronic trading at Credit Suisse First Boston.

For example, shares of Altera Corp., the world's second- largest maker of programmable semiconductors, traded little changed near $21 all day. At 4:01 p.m. and 21 seconds, it traded at $21.48. At 4:01 and 31 seconds, 847,000 shares traded at a closing price of $25.50.

Mathisson said the cause was the Nasdaq's ``closing cross,'' a system introduced this year. Like the New York Stock Exchange's market-on-close orders, Nasdaq's closing cross allows investors to place orders up to 3:50 p.m. on the Nasdaq to receive a single closing price. After that, it publishes continuous information about imbalances between buy and sell orders.

Traders apparently ignored notices of a buy imbalance on Altera, accounting for the swing.

``I would consider it a mess,'' Mathisson said. ``You have massive price dislocations on the close that were very unfair to a lot of people. There was someone on the wrong side of all these trades.''

Nasdaq spokeswoman Bethany Sherman said the closing cross was a success, with 333.5 million shares traded. ``True prices were discovered by the electronic transparent auction process,'' she said. :rolleyes:

http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/280084.htm

.........alles klar :rolleyes:

nasdaq10.000
26.06.2004, 13:04
Thema:
Die grosse Deutschland-Klappe ist einigen wenigen immer noch nicht vergangen.

ZITAT: 26.06.2004, „Die besten Zeiten liegen hinter uns“
McKinsey-Chef Jürgen Kluge warnt vor gefährlicher Abwärtsspirale in Deutschland

Passau. Deutschland befinde sich in einer gefährlichen Abwärtsspirale. Werde sie in den nächsten zwei, drei Jahren nicht gestoppt, drohe ein massiver Wohlstandseinbruch, der heftige Verteilungskämpfe zur Folge haben werde.
Dies sagte Jürgen Kluge, Deutschlandchef der Unternehmensberatung McKinsey, gestern beim „Jahressymposion des Neuburger Gesprächskreises für Wissenschaft und Praxis“ an der Universität Passau. Kaufkraftbereinigt stagniere der Wohlstand der deutschen Bevölkerung bereits seit rund zehn Jahren. Seit einigen Jahren gebe es zudem Alarmzeichen, wie der Rückgang des deutschen Welthandelsanteils bei Hightech-Gütern dafür, dass Deutschland auf Zukunftsfeldern immer mehr an Boden verliere.

In Sachen Produktivität oder Wachstum werde der Abstand zu den Amerikanern immer größer. Mit ein Grund dafür sei, dass die deutsche Wirtschaft im Vergleich zu ihren Wettbewerbern unterproportional wenig in Forschung und Entwicklung investiere. Kluge befürchtet, dass der Wohlstand in Deutschland in Zukunft abnehmen wird, wenn „nichts Entscheidendes“ passiere. „Unsere Zukunft wird nicht mehr so schön wie unsere Vergangenheit sein, die besten Zeiten liegen hinter uns“, sagte Kluge.

Auch wenn ein Absenken des derzeitigen Wohlstandes kaum zu vermeiden sein werde, ein Absturz schon. „Damit es in Deutschland wieder aufwärts geht, muss jeder anpacken“, sagte Kluge. Die Arbeitnehmer müssten zu mehr und flexiblerer Arbeit bereit sein - und das auch ohne Lohnausgleich. Zudem müsse die Staatsquote drastisch von jetzt 48 auf 35 bis 40 Prozent heruntergefahren werden. Und es müsse massiv in Bildung investiert werden.

„Innovation und Bildung hängen sehr eng zusammen. Unzureichende Bildung führt zu Innovationsschwäche, dies zu geringen Produktivitätsfortschritten und das hat schließlich ein niedrigeres Wachstums von Wirtschaftsleistung und Arbeitsplätzen und somit letztendlich Wohlstandsverlust zur Folge“, sagte Kluge. Er forderte eine höhere Förderung schon von Kindern im Kindergarten, mehr Engagement von Lehrern und Eltern sowie Universitäten, damit sie Spitzenabsolventen hervorbringen können.

Dem steht nach Meinung von Prof. Klaus Landfried, dem ehemaligen Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz, u.a. das starre öffentliche Dienstrecht entgegen. Es müsse aufgebrochen werden. Wie Kluge sprach sich auch Landfried für die Einführung von Studiengebühren aus - die entweder über Darlehen oder erst nach dem Studium aus wirklich erzielten Einkommen aufgebracht werden sollten.
Stephan Götzl, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayer. Wirtschaft, wies darauf hin, dass Dreiviertel der Firmen wegen der mangelnden Qualifikation der Bewerber Probleme bei der Besetzung ihrer Ausbildungsstellen haben. Er forderte u.a. Einschulungsmöglichkeiten für Kinder ab vier Jahren, Ganztagesschulen, Ferienunterricht, eine stärkere Durchlässigkeit der unterschiedlichen Bildungseinrichtungen, höhere Bildungsetats und regelmäßige Qualitätsüberprüfungen des Lehrpersonals.

http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.php?cid=29-5800423&Ressort=wi

nasdaq10.000
26.06.2004, 13:08
22. Juni 2004 – VORLÄUFIGE FASSUNG ifo Konjunkturprognose 2004/2005: (...)


Überblick:

Weltweiter Aufschwung
Die weltwirtschaftliche Entwicklung ist im Frühsommer 2004 aufwärts gerichtet. Die USA, Südostasien, Japan und – wenn auch deutlich schwächer – die europäischen Volkswirtschaften sind gemeinsam im konjunkturellen Aufwind.
http://www.ifo.de/pls/portal30/docs/FOLDER/IFO_PORTAL/IFO_INSTITUT/DATEN_UND_PROGNOSEN/PROGNOSE_X_FORECAST/KP200406JV/KPROG-040622-LANG-PRESSE2.PDF

nasdaq10.000
26.06.2004, 13:12
THEMA: Kein Anschluss unter dieser Nummer:

ZITAT: Das Wachstum schleppt sich dahin
Ifo-Institut hebt Konjunkturprognose leicht auf 1,7 Prozent
- Weltweite Dynamik aber deutlich höher[/b]
München - Die deutsche Wirtschaft findet nach Einschätzung des Ifo-Instituts keinen Anschluss an den weltweiten Aufschwung.
(...)

http://www.welt.de/data/2004/06/23/295265.html

Pelik
26.06.2004, 13:33
take da nazitrain to da 10k ;)

mixalis04
26.06.2004, 13:42
http://www.sportaction.gr/photos152/250604_omonoia_fans_02.jpg

http://www.e-go.gr/filesystem/images/20040625/high/e-go_o_ethniki.jpg

http://www.e-go.gr/filesystem/images/20040626/high/e-go_o_rehagel.jpg

http://www.e-go.gr/ImageBank/photogalleries/euro2004/greece/otto_filatlhlos.jpg

http://www.e-go.gr/ImageBank/photogalleries/euro2004/greece/gre_fra_hellas.jpg

http://www.e-go.gr/ImageBank/photogalleries/euro2004/greece/hellasfans-port.jpg

http://www.e-go.gr/ImageBank/photogalleries/euro2004/greece/greece-fan.jpg

http://www.e-go.gr/ImageBank/photogalleries/euro2004/greece/greece-ole.jpg

http://www.sportaction.gr/photos152/250604_omonoia_fans_05.jpg

http://www.sportaction.gr/photos152/250604_omonoia_fans_08.jpg

http://www.sportaction.gr/photos152/250604_omonoia_fans_14.jpg

mixalis04
26.06.2004, 13:45
http://www.e-go.gr/filesystem/images/20040626/high/e-go_o_bild_otto.jpg


http://www.informatuttonet.com/atlante/mappe11/greece.gif

http://www.sportaction.gr/photos152/hhh.jpg

http://www.sportaction.gr/photos152/250604_FRANCE_HELLAS_58_GOAL.jpg

http://community.webshots.com/s/image6/9/24/11/77392411jwjCgT_ph.jpg

mixalis04
26.06.2004, 13:50
Sämtliche Medien berichteten von den «unvorhergesehenen Feiern» in allen Städten und Dörfern des Landes. Das Fernsehen zeigte Bilder aus Thessaloniki, den Städten im Westen des Landes und von den Inseln. Überall das gleiche Bild: Menschen außer sich tanzen und schreien. Dabei hielt sich der Alkoholkonsum in Grenzen, die Polizei musste nicht einmal intervenieren. Im Gegenteil: Vielerorts ließen Polizisten die Sirenen ihrer Streifenwagen heulen und beteiligten sich an den Feierlichkeiten.

Förster
26.06.2004, 14:15
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,305635,00.html

VERTEIDIGUNGSAUSGABEN

US-Senat bewilligt 447 Milliarden Dollar

Washington - Der US-Senat hat 447 Milliarden Dollar für Verteidigungsausgaben genehmigt. Einstimmig verabschiedeten die Senatoren gestern Abend das entsprechende Gesetz, das den Etat von Pentagon und Energieministerium im neuen Haushaltsjahr festlegt. Für die Militäreinsätze im Irak und Afghanistan sind dabei lediglich 25 Milliarden Dollar vorgesehen.

Die Regierung von Präsident George W. Bush plant jedoch einen Nachtragshaushalt nach der Wahl, der für diese beiden Bereiche vermutlich mindestens noch einmal die gleiche Summe beinhalten dürfte. Die Senatoren bewilligten außerdem 20.000 zusätzliche Soldaten sowie eine Solderhöhung.

:o

nasdaq10.000
26.06.2004, 14:19
Stabiler Aufschwung der Weltwirtschaft
Das Konjunkturklima kühlt leicht ab / Europa bleibt Schlußlicht
Frankfurter Allgemeine Zeitung 08.06.2004, S. 15

pwe. FRANKFURT, 7. Juni. Das Weltwirtschaftsklima hat sich im Frühjahr auf hohem Niveau stabilisiert. Nach Angaben des Münchener Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung fiel der Indikator für das Weltwirtschaftsklima im zweiten Quartal leicht von 111 auf 110,1 Punkte. Damit liegt der Indikator immer noch deutlich über dem langjährigen Durchschnitt von 93 Punkten. Höher als zuletzt lag der Indikator nur im Boomjahr 2000. "Der weltweite Aufschwung hält an", kommentierte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn die Ergebnisse der Umfrage unter 1204 Fachleuten aus 91 Ländern. Diese schätzten die wirtschaftliche Lage besser ein als noch im ersten Quartal und sahen die Entwicklung in den kommenden sechs Monaten skeptischer.

Die Befragten erwarten, daß die Weltwirtschaft in diesem Jahr um 3,4 Prozent wächst. Der Euro gilt weiterhin als überbewertet, für den amerikanischen Dollar wird eine Stabilisierung auf derzeitigem Niveau erwartet. Die Verbraucherpreise würden durchschnittlich um 2,8 Prozent zunehmen, heißt es.

Die Wachstumserwartungen zeigen große Unterschiede zwischen den Wirtschaftsräumen. "Europa läuft der Entwicklung erstaunlich weit hinterher", erklärte Sinn. Der Indikator für das Wirtschaftsklima ist im Euro-Raum nach fünfmaligem Anstieg leicht zurückgegangen. Die Experten erwarten jedoch eine andauernde wirtschaftliche Erholung und ein Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent in diesem Jahr. In den Vereinigten Staaten kühlte sich das Wirtschaftsklima im Frühjahr leicht ab. Der Konjunkturaufschwung sei aber weiter robust, heißt es. Die Fachleute erwarten für Nordamerika ein Wirtschaftswachstum von 3,8 Prozent in diesem Jahr. In Asien erklomm das Wirtschaftsklima zuletzt ein Rekordhoch. In Japan, Indien und den südostasiatischen Tigerländern berichteten die Fachleute von einer soliden und sich noch verstärkenden Entwicklung. Für China werde eine leichte Abkühlung der Konjunktur erwartet. Insgesamt prognostizierten die Befragten für Asien ein Wirtschaftswachstum von 5,2 Prozent in diesem Jahr.

http://www.ifo.de/servlet/page?_pageid=56&_dad=portal30&_schema=PORTAL30&pa_id=138279

4604
26.06.2004, 14:21
einen für germa

Post startet Milliardenoffensive in den USA

Mit dem frischen Geld aus dem Teilverkauf der Postbank kann die Deutsche Post das tun, was sie am liebsten tut: Expandieren, um die weltweite Nummer eins in der Logistik zu werden. Jetzt will sie massiv in den USA investieren.

http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_59290

:D

mal schaun wie lange es dauert bis die erste mrd. klage reinflattert :hihi :hihi

4604
26.06.2004, 14:24
transport mit macd buy

:rolleyes:

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=djta&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=4&lf2=1&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1644&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4542&mocktick=1

4604
26.06.2004, 14:25
ob der dow folgt

:rolleyes:

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=djia&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=4&lf2=1&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=350&time=8&freq=2&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=315&mocktick=1

Förster
26.06.2004, 14:26
http://derstandard.at/?id=1708902

Kapitalistisches Modell
Der wirtschaftliche Erfolg von Industriebetrieben hängt auch davon ab, ob genug verdient wird, damit ihre Produkte gekauft werden können



Henry Ford, der aus dem Auto ein Massenprodukt machte, führte für seine Arbeiter die Fünf- statt Sechs-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich ein. Seine Logik war einfach, und für Ford ging sie auf: Damit sich nicht nur die Reichen ein Auto leisten können, müssen auch einfache Arbeiter genug verdienen. Und damit sich auch einfache Arbeiter ein Auto kaufen wollen, brauchen sie genügend Freizeit zum Spazierenfahren. So waren Fünf-Tage-Woche und Wochenende geboren.

Diese - zugegebenermaßen verkürzte - Geschichte der Entstehung des industriellen Arbeitszeitmodells zeigt einen Zusammenhang, der in der wieder aktuellen Arbeitszeitdebatte ausgeblendet wird: Das Wohlergehen von Industriebetrieben hängt nicht nur davon ab, dass sie billig produzieren. Ihr wirtschaftlicher Erfolg hängt auch davon ab, ob genug verdient wird, damit ihre Produkte auch gekauft werden.

Andere Richtung

Derzeit geht die Debatte jedoch in die andere Richtung, als sie Ford lenkte: länger arbeiten, natürlich ohne mehr zu verdienen. Unter dem Druck der billigeren Konkurrenz in EU-Erweiterungsländern wie in asiatischen Staaten trommelt seit geraumer Zeit die deutsche Industrie für eine Verlängerung der Arbeitszeit. Der neue österreichische Industriellenpräsident Veit Sorger eröffnete diese Diskussion auch bei uns.

Jetzt ist verständlich, dass Unternehmen sich eine Verbilligung ihrer Arbeitskraft wünschen; die kurzfristige Einsparung bringt in der Bilanz sicher mehr, als die langfristige Umwegrentabilität höherer Konsumkraft. Verständlich ist auch, dass bei akut drohender Auslagerung von Produktionen in Billiglohnländer Gewerkschaften nachgeben werden, um den Verlust von Arbeitsplätzen zu verhindern.

Spirale der Arbeitslosigkeit

Aber eine wirkliche Lösung der anhaltenden wirtschaftlichen Misere :confused: Deutschlands ist dies nicht - umso weniger ein Rezept für Österreich und andere, wo die Lage nicht so angespannt ist. Denn logischerweise treibt längeres Arbeiten die Spirale der Arbeitslosigkeit an, auch wenn dies wegen eineinhalb Stunden längerer Wochenarbeitszeit in einem Unternehmen wie der Voestalpine (deren Generaldirektor sich die Rückkehr zur 40-Stunden-Woche wünscht) nicht gleich sichtbar wird. Gleich bleibende oder höhere Arbeitslosigkeit wiederum dämpft den Konsum, schwache Nachfrage bringt die Betriebe bei den Preisen unter Druck, und der Kreis zum Ruf nach billigerer Arbeitskraft über längere Arbeitszeit schließt sich.

Flexibilität im Einzelfall ist sinnvoll und besser in individuellen Ausmachungen aufgehoben als landesweiten Gesetzen - ohnedies ist die 38,5-Stunden-Woche nur ein Konstrukt, das im Einzelfall viele reale Formen annimmt. Und wenn durch die Diskussion die Botschaft bei allen ankommt, dass wir uns anstrengen müssen, wenn wir unseren Wohlstand erhalten (womöglich noch mehren) wollen, dann ist es auch in Ordnung.

Aber in der Verlängerung der Arbeitszeit ein Allheilmittel zu sehen: Da sei Kapitalismus à la Ford vor. (Helmut Spudich, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 26.06.2004)

-----------------

nicht mehr auszuhalten diese gebetsmühlenartige basherei von Deutschland! :mad:

Förster
26.06.2004, 14:30
4604 #1224

funktioniert der transporter-dow vergleich noch?
wenn jo, dann test des alten high´s bei 3100 und mit schmackes durch.
das würde dann auch unsere thesen von heut vormittag untermauern.

auf, ami-schrott kaufen! :wirr:

nasdaq10.000
26.06.2004, 14:38
Original geschrieben von Förster
http://derstandard.at/?id=1708902
nicht mehr auszuhalten diese gebetsmühlenartige basherei von Deutschland! :mad:

Das Wachstum schleppt sich dahin
Ifo-Institut hebt Konjunkturprognose leicht auf 1,7 Prozent
- Weltweite Dynamik aber deutlich höher
München - Die deutsche Wirtschaft findet nach Einschätzung des Ifo-Instituts keinen Anschluss an den weltweiten Aufschwung.
Die Konjunktur werde in Deutschland in diesem und auch im nächsten Jahr voraussichtlich um 1,7 Prozent wachsen, sagte Ifo-Chef Hans-Werner Sinn und korrigierte damit die eigene Prognose vom Frühjahr leicht nach oben.
Die Weltwirtschaft werde 2004 hingegen um 4,7 und 2005 um 3,4 Prozent zulegen.
"Die deutsche Konjunktur folgt dem weltweiten Trend nur im langen Schlepptau", sagte Sinn weiter. Die Dynamik anderer Ländern fehle wegen "Strukturproblemen" am Arbeitsmarkt und in den Sozialsystemen. Die Weltwirtschaft wächst laut Sinn durch einen kräftigen Aufschwung in Asien und den USA "so schnell wie bislang nur einmal in den vergangenen 15 Jahren".
(...)
http://www.welt.de/data/2004/06/23/295265.html

Förster
26.06.2004, 14:39
http://www.ftd.de/pw/in/1066030065483.html?nv=rs

Aus der FTD vom 14.10.2003 www.ftd.de/export
Deutsche sind Exportweltmeister
Von Thomas Fricke, Sebastian Dullien und Nina Hardenberg, Berlin

Die deutsche Wirtschaft exportiert erstmals seit elf Jahren wieder mehr als jedes andere Land auf der Welt. Die günstige Kostenentwicklung ist ein Grund für die gute Performance.


Im August lagen die Ausfuhren mit umgerechnet 62 Mrd. $ um mehr als sieben Prozent über dem Export der USA, dem bisherigen globalen Spitzenreiter. Japan folgt mit Abstand an dritter Stelle, wie aus entsprechenden Handelsdaten von OECD, Internationalem Währungsfonds und nationalen Statistikämtern hervorgeht.

Deutschlands Exporteure kehren damit auf eine Position zurück, die sie über weite Teile der 80er Jahre innehatten, nach der Einheit aber verloren. Die Erfolge drängen eine Neubewertung der akuten deutschen Wirtschaftskrise auf. Die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit deutscher Produkte im Ausland galt lange Zeit als ein Kernproblem.

Erste Anzeichen für die Rückkehr auf den Spitzenplatz gaben schon die Daten für das Frühjahr. Nach OECD-Zahlen lagen die deutschen Warenausfuhren auf Dollar-Basis in saisonbereinigter Rechnung erstmals im April höher als die US-Exporte. Im August wurde der Vorsprung größer. Auf Rekordniveau hatten die deutschen Exporte zuletzt im Sommer 1992 gelegen. Der Weltmarktanteil, der danach zeitweise unter neun Prozent sank, dürfte laut OECD-Schätzung im Gesamtjahr 2003 wieder bei mehr als zehn Prozent liegen und den US-Anteil übersteigen.

Kostensparen zahlt sich aus

Ein Grund für die gute Performance ist nach Einschätzung von Experten die günstige Kostenentwicklung seit Mitte der 90er Jahre. "Deutschland hat durch zunehmende Lohnzurückhaltung merklich aufgeholt", sagte Harald Jörg, Volkswirt bei der Dresdner Bank. Die Firmen hätten ihre Position vor allem im Euro-Raum "stark verbessert", bestätigte Elga Bartsch von Morgan Stanley. Nach der Vereinigung hatte die Wettbewerbsfähigkeit unter hohen Lohnabschlüssen und der drastischen Aufwertung der Mark gelitten. "Heute ist die Wettbewerbsfähigkeit kein Problem mehr", sagte Jörg.

Deutschland profitiert nach Einschätzung Bartschs davon, besonders auf jenen Exportmärkten vertreten zu sein, deren Nachfrage selbst im globalen Abschwung seit 2001 robust gewachsen ist, vor allem Mittel- und Osteuropa. Laut Fabian Wehnert vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) legte der Handel mit den EU-Beitrittsländern um sechs Prozent zu; Maschinen und Anlagen und auch Nahrungsmittel würden dort gekauft. Nach Osteuropa exportiert Deutschland heute mehr Waren als in die USA.

Aufwertung des Euro verstärkt Aufwärtstrend

Verstärkt wurde der Aufwärtstrend der deutschen Exporte im ersten Halbjahr durch die Aufwertung des Euro. Dadurch ergibt sich rein rechnerisch erst einmal ein höherer Dollar-Wert für die Ausfuhren. Allerdings gelten die jetzigen Euro-Kurse unter Ökonomen als fundamental gerechtfertigt.

"Deutschland hat ein erstklassiges, weit gefächertes Angebot", sagte Olaf Wortmann, Konjunkturexperte des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau. Beim Maschinenhandel liege Deutschland mit einem Marktanteil von 19 Prozent ohnehin weltweit vor den USA mit 14,9 Prozent und Japan mit 12,2 Prozent. "Die US-Konkurrenz produziert weniger hochwertig, und Japan liefert Massenproduktion, deshalb führt Deutschland in der hochwertigen, maßgeschneiderten Produktion."

"Die deutsche Automobilindustrie hat Marktanteile gewonnen, aber die Nachfrage ist in Westeuropa und den USA insgesamt gesunken", sagte Karl-Heinz Bienewitz vom Verband der Automobilindustrie (VDA). Zuwächse gebe es auch hier in Osteuropa: Die Verkäufe stiegen in den ersten acht Monaten 2003 um 17 Prozent. Laut BDI ist 2004 mit einem deutschen Exportwachstum von insgesamt vier Prozent zu rechnen. Das habe eine Umfrage in der Industrie ergeben.

----------

und selbst in einem so positiven Bericht fällt das Wort "Krise" :gomad

Herr im Himmel :dumm

Förster
26.06.2004, 14:40
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:confused:

nasdaq10.000
26.06.2004, 15:08
Die Begrifflichkeit "Exportweltmeister"
ist halt das letzte Bollwerk ökonomischen Selbstwertes,
hinter dem sich der deutsche Michel noch glaubt verstecken zu können.
Hier täuscht mal wieder die Statistik.
Die Wertschöpfung IN Deutschland sollte im Mittelpunkt stehen.

ZITAT: Basar-Ökonomie
Die akute Gefährdung der Volkswirtschaft unseres Landes wird manchmal mit dem Hinweis auf die in diesem Jahr recht hohen deutschen Exportwerte in der internationalen Zahlungsbilanzstatistik heruntergespielt.
Aber die Statistiken täuschen, denn sie nehmen keine Rücksicht darauf, welcher Anteil der Exporterlöse auf eine Wertschöpfung in Deutschland zurückzuführen ist. Der von Deutschland exportierte Audi, dessen Motor aus Ungarn kommt, wird zu 100% dem deutschen Export zugerechnet.
Dies führt mich zu einem wichtigen Thema, dem so genannten Outsourcing der
Produktion nach Osteuropa, also der Verlagerung arbeitsintensiver Teile der
Vorproduktkette. Diese Verlagerung wird durch die extrem niedrigen Löhne in diesen
Ländern induziert, die in den neuen EU-Ländern Polen, Tschechien, Slowakei und
Ungarn in der Größenordnung von einem Sechstel der unsrigen liegen und in Rumänien
und Bulgarien gar nur ein Siebzehntel ausmachen.
Was Asien für die deutsche Großindustrie war, als sie den deutschen Lohnkosten
auswich, ist Osteuropa für den Mittelstand. Die geographischen und kulturellen
Abstände zu uns sind klein genug, um das Engagement im Osten zu überschaubaren
Rüstkosten wagen zu können. Wer in dem immer schärfer werdenden Wettbewerb auf
den Weltmärkten überleben will, muss heute die arbeitsintensiven Teile der
Vorproduktkette in Niedriglohnländer verlagern, und das tun die deutschen Firmen in
zunehmendem Maße.
In Deutschland wird noch die Endmontage der Industrieprodukte durchgeführt,
aber der Anteil der Wertschöpfung, der in unserem Lande anfällt, also der Anteil der
Löhne und Kapitaleinkommen am Wert der Fertigwaren, der auf Deutschland entfällt,
wird immer kleiner. Deutschland entwickelt sich allmählich in die Richtung einer
Basar-Ökonomie, die die Weltmärkte mit den Waren bedient, die wir in unserem
osteuropäischen Hinterland produzieren lassen.


http://www.ifo.de/pls/portal30/docs/FOLDER/IFO_PORTAL/IFO_INSTITUT/AKTUELLES_X_WHAT_S_NEW/IFO_REDEN/IFOREDEN2003/SINN-DEUTSCHEREDE-112003.PDF
Seite 6 f.

nasdaq10.000
26.06.2004, 15:13
Was ist nur geschehen? Mut und Fortune scheinen Deutschland zu verlassen.
Die Wirtschaft stagniert, die Hiobsbotschaften häufen sich.

Monat für Monat gibt es neue Pleiterekorde, viele Unternehmen stecken in einer schweren Krise, die Arbeitslosigkeit nimmt immer bedrohlichere Ausmaße an, und dennoch drängen die Armen der Welt in unser Land.

Ein europäischer Nachbar nach dem anderen zieht beim Pro-Kopf- Einkommen an uns vorbei.

Deutschland ist der kranke Mann Europas, ist nur noch Schlusslicht beim Wachstum, außerstande, mit seinen Nachbarn mitzuhalten.

War da nicht einmal ein Wirtschaftswunder? Das muss lange her sein. Wunder gibt es heute anderswo. (...)

http://www.ifo.de/pls/portal30/docs/FOLDER/IFO_PORTAL/IFO_INSTITUT/AKTUELLES_X_WHAT_S_NEW/IFO_REDEN/IFOREDEN2003/SINN-DEUTSCHEREDE-112003.PDF
Seite 1

Für einige wenige ist die Zeit der Wunder
immer noch allgegenwärtig.
:hihi

Förster
26.06.2004, 16:08
http://www.tu-dresden.de/wwvwliwb/mitarbeiter/waelde/pdf/HansenW%E4lde2003JahrbuchWiwi.pdf

pfui deifel, :rotekarte für die ganzen bescheuerten Berechnungsgrundlagen :o

nasdaq10.000
26.06.2004, 16:24
stern.de - 24.6.2004 -

Deutschland - deine Stärken
Trotz Arbeitslosigkeit und Reformstau: Es gibt auch ein erfolgreiches Deutschland. Das ist Weltmeister beim Export, Europameister beim Erfinden, Werkstatt hervorragender Fachleute. "Made in Germany" hat die Chance auf neue Blüte - dank alter Tugenden.

Jochen Zeitz quatscht nicht gern. Keine Geschäftsessen, keine Cocktailpartys, kein Networking. Einladungen zu Talkshows lehnt der Vorstandschef von Puma rigoros ab. "Es wird zu viel geredet", sagt Zeitz. "Weniger zerreden, dafür mehr entscheiden - das nutzt dem Ganzen mehr als das dauernde Wenn und Aber." Der 41-Jährige konzentriert sich lieber auf das Geschäft mit den Sport- und Lifestyle-Artikeln. In den elf Jahren als Puma-Boss hat er eine hoch motivierte Mannschaft aufgestellt, die Firma globalisiert, sie aus den roten Zahlen geführt, den Umsatz um 600 Prozent und den Börsenkurs um 2.500 Prozent gesteigert. Dieses Jahr will er wieder mehr als 100 neue Arbeitsplätze schaffen. Die Gesichter des erfolgreichen Deutschland

Und das im verträumten Herzogenaurach, mitten in Deutschland - dem Wirtschaftsstandort, an dem angeblich nichts mehr geht. Natürlich lässt Puma im Ausland produzieren. Aber die Zentrale der Weltmarke in der deutschen Provinz aufzugeben käme Zeitz nicht in den Sinn. "Der Standort Deutschland hat enormes Potenzial. Die Chancen, vorhandenes Know-how mit innovativen Technologien und kreativen Ideen zu verbinden und damit zu alter Stärke zurückzufinden, sind nach wie vor sehr gut."

Interview: "Die Firmen sind besser als der Standort"Hat Zeitz Recht? Ist die Substanz des einstigen Wirtschaftswunderlandes womöglich doch noch nicht verbraucht? Ist Deutschland "besser als sein Ruf", wie Thomas Limberger behauptet, Deutschlandchef des weltgrößten Elektrokonzerns General Electric? Zwar Kreisklasse in der Wirtschaftspolitik, unbeholfen und zaghaft bei seinen Reformversuchen, aber weiterhin Weltklasse im Business? Eine klare Antwort kommt aus dem Ausland. Die Stuttgarter Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young hat dieses Frühjahr mehr als 500 international aufgestellte Firmen nach den besten Wirtschaftsstandorten befragt.

Das verblüffende Ergebnis: Platz drei für Deutschland - hinter dem boomenden Riesenreich China und der Supermacht USA. Im Vorjahr musste sich die Bundesrepublik in Europa noch Frankreich und Großbritannien geschlagen geben. In einer weiteren Ernst & Young-Befragung bei gut 200 ausländischen Unternehmen sehen deren Manager Deutschland unter anderem bei Transport und Logistik, der Telekommunikation, der Qualität von Forschung und Entwicklung, der Qualifikation der Arbeitnehmer und den möglichen Produktivitätssteigerungen weit vorn - und das sind fast ausnahmslos die Kriterien, die sie für die wichtigsten halten. Die Nachteile sind bekannt: hohe Arbeitskosten und fehlende Flexibilität im Arbeitsrecht. Jeder dritte der global Befragten rechnet damit, dass die Attraktivität des Standorts weiter zunimmt. Besser noch: 40 Prozent von ihnen wollen in Zukunft Geschäfte in Deutschland auf- oder ausbauen.

Die Bosse aus aller Welt schätzen die schlummernden Kräfte von Good Old Germany - und spüren, dass sich etwas bewegt. Christian Engel, weltgereister Chef des Weltmarktführers für Wellpappenmaschinen BHS Corrugated aus dem bayerischen Städtchen Weiherhammer, sieht das ähnlich. "Trotz aller Taktiererei der Parteien stimmen die politischen Signale, die auch im Ausland ankommen: Es geht voran - wenn auch zu langsam." Selbst in den stets als zu starr kritisierten Arbeitsmarkt sei Bewegung gekommen, und das werde registriert.

Natürlich, die alten Probleme sind längst nicht gelöst. Die Wirtschaft wächst zäher als in anderen Industrieländern, die Rezepte gegen die Arbeitslosigkeit wollen nicht funktionieren: Dieses Jahr werden nach den Prognosen der Sachverständigen durchschnittlich 4,4 Millionen Menschen ohne Job sein; besonders trist ist die Lage der 1,5 Millionen Langzeitarbeitslosen und der Geringqualifizierten. Der Staat ist bis zur Handlungsunfähigkeit verschuldet, das System der sozialen Sicherung geht unter der Last der alternden Gesellschaft in die Knie. Zu lange haben die Deutschen gebraucht, all das zu begreifen. Zu lange haben sie sich in der Sicherheit gewähnt, doch irgendwie die Besten zu sein, und haben nicht gemerkt, dass viele Nationen sie in Wirtschaftskraft und Dynamik längst überholt hatten.

Doch inzwischen hat das jähe Erkennen eine depressive Stimmung ausgelöst, die ähnlich lähmend ist wie die Sorglosigkeit zuvor. Das Angstsparen der verunsicherten Bürger verhindert derzeit mehr als alles andere eine größere wirtschaftliche Dynamik. So schafft man sich die Krise, für die man eigentlich vorsorgen will. Die Außensicht ist viel hoffnungsfroher als die Stimmung daheim, wo drei Viertel der Mittelständler heftig über den Standort klagen. Peter Englisch, Partner bei Ernst & Young, erklärt das so: "Die meisten deutschen Unternehmer messen ihre Situation an ihrer Idealvorstellung und nicht an den Zuständen, wie sie in Asien, Italien oder Südamerika herrschen." Fremdinvestoren, die weltweit nach günstigen Gelegenheiten suchen, hätten einen wesentlich nüchternen Überblick.
Zwar seien "die Höhe der Löhne und der Lohnnebenkosten wichtige Merkmale eines Wirtschaftsstandorts", sagt Engel, "aber bei weitem nicht die einzigen". Digby Jones, Chef des britischen Unternehmerverbandes, hält die finanziellen Nachteile Deutschlands sogar für gering. Er sagt: "Schaut nicht auf den Steuersatz, sondern auf den Betrag, den die Firmen wirklich zahlen müssen." Die Summe der tatsächlich gezahlten Steuern und Sozialabgaben sei kaum höher als die entsprechende Belastung der britischen Wirtschaft, die oft als Vorbild herhalten muss.

Zudem gebe weniger die Performance einer Nation als die einer Region den Ausschlag, sagt Hermann Simon, Chef der Bonner Unternehmensberatung Simon Kucher & Partners und Professor an der London Business School. Die Standort-Diskussion wird fast nur aus gesamtwirtschaftlicher Sicht geführt und ist deshalb irreführend. Es gibt keinen Standort Deutschland, sondern einzelne Regionen, Städte und Gemeinden, zwischen denen massive Unterschiede bestehen."

Ein Beispiel ist die Region Tuttlingen in Baden-Württemberg. Hier liegt das globale Zentrum für die Herstellung chirurgischer Instrumente mit 400 Spezialunternehmen und Tausenden hoch qualifizierten Facharbeitern. Wer hier investiert, interessiert sich nicht so sehr für Lohnkosten. Weil das Know-how stimmt, eröffnet auch der weltgrößte Elektrokonzern General Electric in wenigen Tagen sein europäisches Forschungszentrum mit 300 Mitarbeitern in Garching bei München. "Wir haben alle Länder Europas miteinander verglichen", sagt GE-Manager Limberger, "hier haben wir die Leute gefunden, die wir brauchen." Sein Fazit: "Deutschland ist nach wie vor Weltklasse bei Innovation und Technologie, etwa bei regenerativen Energien, Nanotechnik, neuen Werkstoffen und bildgebender Diagnostik."

Was das Land auszeichne, sei "die Breite der Technologie", sagt Professor Engelbert Westkämper, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) in Stuttgart. "Im Umkreis von 300 Kilometern um Stuttgart finden Sie sämtliches Know-how, das man in der Technik braucht." Und man dürfe nicht nur "auf die großen Sprünge schauen": "Die vielen unspektakulären Neuerungen sind für die Zukunft wichtig. Was wir brauchen, ist Bodenhaftung. Ingenieure, die Probleme lösen." Das IPA arbeitet - ähnlich wie die anderen Fraunhofer-Institute - eng mit der mittelständischen Wirtschaft zusammen, wenn es gilt, praktische Probleme zu lösen. Auch das eine deutsche Stärke.

In diesem Jahr konnte sich die Bundesrepublik beim Wettbewerbsranking des Weltwirtschaftsforums (WEF), dem Global Competitiveness Report, in der Langzeitprognose um einen Platz auf Rang 13 verbessern - kein schlechter Wert unter 102 Teilnehmern. "Deutschland ist ein sehr wettbewerbsfähiges Land", sagt Michael Frenkel, Wirtschaftsprofessor an der Privathochschule WHU in Vallendar und Kooperationspartner des WEF. "Aber wenn wir für die Zukunft gut aufgestellt sein wollen, müssen wir nacharbeiten: bei der Flexibilität des Arbeitsmarktes, dem Steuersystem, beim Subventionsabbau."
Viele Unternehmer wissen, was sie an der Heimat haben - vor allem jene, die weltweit agieren. "Das ist allein deshalb ein guter Standort, weil es nur aufwärts gehen kann", ulkt Maschinenbauer Engel. "Die Arbeitskosten werden sicherlich nicht mehr steigen, die Produktivität lässt sich noch erheblich ausbauen, weil wir über hervorragend ausgebildete Fachkräfte verfügen." "Wir haben die besten Voraussetzungen für eine funktionierende Wirtschaft", sagt Friedhelm Loh, Chef der gleichnamigen Unternehmensgruppe aus Haiger im Westerwald, Weltmarktführer für Schaltschrank- und Gehäusesysteme, die weltweit 10.000 Leute beschäftigt. "Die Infrastruktur ist ausgezeichnet, das Rechtssystem sicher, Streiks sind selten, die Gesellschaft ist stabil. Außerdem ist die geografische Lage exponiert."

Mitten in Europa - die Position bietet auch strategisch einen erheblichen Vorteil. "Wir können zu normalen Bürozeiten mit der gesamten Hemisphäre kommunizieren", sagt Puma-Chef Zeitz. Morgens mit Asien, ab dem Nachmittag mit den USA. Hinzu kommt die Nachbarschaft zu Osteuropa - einem der hoffnungsvollsten Märkte der Welt. "Als Deutsche sind wir einfach näher dran als Amerikaner oder Asiaten", sagt der Puma-Mann.

Noch immer sind Produkte "Made in Germany" - oder besser "Made by German Companies" - gefragt: 2003 verkaufte die drittgrößte Wirtschaftsnation der Welt und die größte Europas Waren für 662 Milliarden Euro - womit Deutschland nach elf Jahren wieder Export-Weltmeister ist. In den ersten vier Monaten dieses Jahres legten die Ausfuhren noch einmal um zehn Prozent zu. Zwar werden diese Zahlen auch durch Eigenheiten der Statistik aufgehellt: Der starke Euro hat den rechnerischen Wert der Exporte steigen lassen, und in vielen deutschen Produkten stecken Teile, die gar nicht hier entstanden sind - etwa ausländische Zulieferungen für die Autobauer. Aber gerade diese Zusammenarbeit hilft den Unternehmen, wettbewerbsfähig zu bleiben.

Und es stehen nicht allein die großen Namen wie Mercedes, Porsche, Bayer, Siemens für die Stärke der deutschen Wirtschaft. Diese ist geprägt durch unzählige Mittelständler, deren Namen kaum einer kennt, obwohl sie in ihrem Spezialgebiet oft Weltmarktführer sind. Allein der Maschinenbauer-Verband VDMA vermutet mehrere hundert dieser "hidden champions" ("heimliche Sieger") in seinen Reihen."In Baden-Württemberg werden mehr Werkzeugmaschinen gebaut als in den gesamten USA", sagt Fraunhofer-Direktor Westkämper. Und das Sortiment der globalen Marktführer reicht noch sehr viel weiter: von der per Mikroprozessor gesteuerten Beinprothese (Otto Bock) über Autoschließsysteme (Huf Hülsbeck & Fürst), Maishäcksler (Claas), Oscar-prämierte Filmkameras (Arnold & Richter) und Druckmaschinen (Heidelberger) bis zu Seifenblasen (Pustefix) und Zierfischfutter (Tetra). Gerade diese Mittelständler wissen den Standort zu schätzen.

Von Huf Hülsbeck & Fürst in Velbert stammen, was kaum ein Autofahrer wissen dürfte, 77 Prozent der in Deutschland und fast jedes vierte der weltweit verbauten Autoschließsysteme. Das Unternehmen produziert in elf Ländern auf vier Kontinenten. "Doch Velbert ist unser Kompetenz-Standort", sagt Firmenchef Ulrich Hülsbeck. "Wir können nirgendwo besser arbeiten als hier." Einfache Dinge lässt auch Huf im Ausland bauen. Aber alle komplexen, innovativen Produkte werden in Deutschland entwickelt und produziert. "Das ist eine Frage der Qualität", sagt der Chef.

"Die automatisierte Produktion hier in Velbert garantiert mehr Sicherheit. Industrieroboter denken nicht an ihre Freundin. Im Ausland gibt es mehr Handarbeit mit einer entsprechenden Fehlerquote." Hülsbeck ist stolz auf seine Mannschaft. "Wir haben hier in Velbert ganz hervorragende Mitarbeiter, Leute, die zur Not auch am Sonntag auf der Matte stehen." "Das Allerwichtigste ist der Faktor Mensch, er entscheidet über Erfolg und Misserfolg im Unternehmen", sagt Hans Georg Näder, Inhaber von Otto Bock Healthcare aus Duderstadt am Rand des Harz. Die Firma ist Weltmarktführer für Prothesen- und Orthopädietechnik, sie exportiert in 140 Länder einfache Gelenkschienen, Designer-Rollstühle, hochkomplexe Spezialprothesen. Näder schätzt "den idealen Standort mitten in Europa, qualifizierte Mitarbeiter, tolle Ingenieure". Das kleine Duderstadt sei ein "wunderbar sicherer Heimathafen, um weltweit Geschäfte zu machen".

Dank der Globalisierung konnte Otto Bock die Zahl seiner Mitarbeiter in den vergangenen zehn Jahren verdoppeln - in Deutschland. Von der Politik erwartet Näder mehr Anstrengungen bei Bildung und Forschung und "verlässliche Rahmenbedingungen". Ansonsten gelte: "Nicht mäkeln, sondern machen." Auch der Erfindergeist der Deutschen ist nicht erlahmt, sie zählen noch immer zu den fleißigsten Tüftlern der Welt. Nach Angaben des Europäischen Patentamtes haben deutsche Firmen vergangenes Jahr 22.700 Patente angemeldet - Platz zwei hinter den USA (31.860) und deutlich mehr als Japan (18.500). Die europäischen Nachbarn folgen weit abgeschlagen. Siemens, Deutschlands Vorzeigekonzern, hält weltweit die meisten Schutzrechte.

Und womöglich ist das Land noch findiger, als es zu erkennen gibt: "Viele Unternehmen melden keine Patente an, weil sie ihr Know-how geheim halten wollen", sagt IPA-Mann Westkämper. Wenn es gilt, aus den guten Ideen ein gutes Geschäft zu machen, sind die Deutschen zuweilen allerdings noch immer etwas dösig. MP3 zum Beispiel, Standard für die Kompression von Musikdateien im Internet, ist vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (ISS) entwickelt worden, und das Institut kassiert für dessen Nutzung auch munter Lizenzgebühren - aber das große Geschäft mit der Hardware machen asiatische Unternehmen.
Selbst dem viel gescholtenen Verwaltungsapparat können Wirtschaftsbosse etwas abgewinnen. "Er mag kompliziert und zäh sein, aber er ist sehr verlässlich", sagt BHS-Chef Engel. "Wir haben weltweit acht Produktions- und 20 Vertriebsstandorte - ich weiß, wovon ich spreche. In China ist eine Verwaltung, wie wir sie kennen, nicht existent, in den USA ist sie löchrig und in Osteuropa eine Katastrophe." "Wir müssen weiter unser politisches Image in der Welt aufpolieren, dann kommen auch die Investoren", sagt Ernst & Young-Experte Englisch. "Diese Phase hat gerade erst begonnen." Gelingt das, kann durchaus die Post abgehen, wie die Fachleute aus langer Forschung wissen: Steigt die Attraktivität eines Landes deutlich, legen im Folgejahr auch die Direktinvestitionen ausländischer Firmen kräftig zu.

Doch derzeit tun die Politiker aller Parteien noch eine Menge, um ein trostloses Bild vom eigenen Land zu geben - ein Systemfehler, sagt Simon. "Fast jedes Jahr Wahlen, das heißt jedes Jahr Rücksicht nehmen." Der pausenlose Stimmenfang treibt Regierung und Opposition in politischen Minimalismus und permanentes Taktieren: Problem erkannt - und dann verrannt. Hinzu kommt der deutsche Hang zum Kleinmut. Ob Globalisierung oder Vogelgrippe: Die Deutschen sind erst einmal zutiefst erschrocken.

Auch deutsche Manager, geübt in jahrzehntelanger Standortdebatte, bedienen sich gern eines gezielten Zweckpessimismus und mahnen Staatsschutz an, wenn ein Problem dräut. Kurz vor der EU-Osterweiterung warnte jeder dritte Mittelständler vor großen Gefahren für das eigene Geschäft. In der Bevölkerung potenziert sich solche Schwarzseherei zur diffusen Angst: Wandern jetzt alle ab in die Billiglohnländer? Tatsächlich werden dort Hunderttausende neue Jobs entstehen, aber das muss kein Grund zur Panik sein: Die deutsche Autoindustrie hat die Chancen des Ostens früh erkannt und in Polen, Tschechien, Ungarn und der Slowakei neue Fabriken gebaut - zugleich beschäftigt die Branche in Deutschland 17 Prozent mehr Menschen als vor acht Jahren.

Nur gut, dass sich nicht alle Unternehmen aus dem Rest der Welt von der trüben Stimmung abschrecken lassen. Rund 22000 ausländische Firmen operieren in Deutschland, darunter die 500 größten Unternehmen der Welt, und beschäftigen mehr als 2,7 Millionen Arbeitnehmer. 2003 steckten ausländische Privatinvestoren fast zehn Milliarden Euro in deutsche Unternehmen, wie das britische Institut Centre for Management Buy-Out Research ausgerechnet hat - das bedeutet Platz eins in Europa.

Zu neuer Blüte kommen offenbar auch wieder alte Tugenden - Fleiß, Eifer und Zuverlässigkeit. Ob aus Zukunftsangst oder frischem Elan: Im Land der Freizeitweltmeister und der 35-Stunden-Woche wird wieder in die Hände gespuckt. Auch die gern als Dogmatiker beschimpften Gewerkschaften kämpfen vor Ort durchaus kreativ um jede Firma, um jeden Job, auch wenn es wehtut. Falls es sein muss, wird auch wieder 40 Stunden gearbeitet, der Krankenstand in den Betrieben ist gerade auf ein neues Rekordtief gefallen. "Die Bereitschaft der Bundesbürger wächst, sich vom Obrigkeitsstaat als Macher, Versorger und Verteiler zu verabschieden und statt auf staatliche Leistungen mehr auf Eigenleistungen zu vertrauen", sagt Horst Opaschowski, Chef des BAT-Freizeit-Forschungsinstituts. "Die Leistungsgesellschaft und nicht die Anspruchsgesellschaft bestimmt die weitere Entwicklung in Deutschland." Gerade die junge Generation "startet durch".

"Die Deutschen sind in den Köpfen weiter, als es den Anschein hat", glaubt Konzernchef Loh. "Sie wollen Veränderungen und dafür etwas leisten. Ich merke das deutlich in unserem Unternehmen: Die Mitarbeiter stehen hinter mir - auch bei schwierigen Entscheidungen. Packen wir es an, gemeinsam schaffen wir es - das ist eine neu entdeckte deutsche Tugend." Es bewegt sich was - draußen im Land. Schade, dass die Bundesregierung, die einen jahrzehntealten Reformstau auflösen wollte, so vieles vermurkst und verstolpert hat. Schlimm, dass das Vertrauen in die politischen Institutionen gerade jetzt auf einem Tiefpunkt ist. "Deutschland kann mehr", lässt die CDU auf ihre Wahlplakate drucken. Das stimmt - allemal mehr als seine politische Klasse.
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mama mia
26.06.2004, 19:34
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cherry
26.06.2004, 20:30
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25.6.04

Gold Wars: Kriege, Gold und Währungskrisen"
Vortrag von Ferdinand Lips
an der Universität St. Gallen, Donnerstag 24. Juni 2004
Vortragsreihe "International Finance & Security"

Meine sehr verehrten Damen,
sehr verehrte Herren,

Ich möchte den Herren Organisatoren Graf und Brunner herzlich danken, dass Sie mich eingeladen haben. Es spricht für Sie, dass Sie ein so heisses Thema wie Gold gewählt haben. Das ist mutig. Denn bis vor kurzem durfte man das Wort Gold kaum aussprechen. Man riskierte als Sonderling zu gelten. Sie haben aber sehr gut daran getan. Sie werden bald sehen, wie sehr Gold in der Geschichte der Menschheit seit Beginn der Zivilisation eine zentrale und positive Rolle gespielt hat. Ich werde den Beweis antreten, dass es ohne Goldwährung in der Welt nur Krisen und Kriege gibt. Der beste Beweis dafür ist das 20. und das beginnende 21. Jahrhundert. Ich werde ebenfalls beweisen oder zumindest behaupten, dass die Welt ohne einen neuen Gold Standard in ein neues Mittelalter versinken wird. Ich weiss nicht, was es zu bedeuten hat, aber der Kalender des alten Kulturvolkes der Mayas endet im Jahr 2012. Meiner Ansicht und Beurteilung nach wird es bis dahin das heutige Finanzsystem, ich nenne es Nichtsystem, nicht mehr geben. Wie Sie wissen, basiert es auf einem Betrug und einem gigantischen Schuldenberg, der kaum mehr zu bedienen ist. Vermutlich wird dieser Schuldenberg einmal alles unter sich begraben.

Ich möchte Ihnen aber auch Hoffnung geben, indem ich Ihnen erzähle, dass es früher einmal bessere Finanzsysteme gab als heute. Mein Vortrag ist ferner ein Appell an Sie. Er ist ein Appell an die jungen Menschen sich mit Gold als Geld zu beschäftigen. Betreiben Sie monetäre Archäologie. Versuchen Sie sich mit dem Gold Standard zu beschäftigen. Sie haben es in der Hand die Welt zu retten. Niemand wird es für Sie tun.

Einleitung: Situation heute als Folge der Aufgabe des Gold Standards

Alles was heute auf der Welt an Negativem geschieht, ist auf zwei besondere Ereignisse zurückzuführen. Alles was uns im 20. Jahrhunderts und jetzt im 21. Jahrhundert grösste Sorgen bereitet, wie politische Krisen, Kriege, Währungs- und Wirtschaftkrisen, Massenarmut, Rassismus, Holocaust, Immigration- und Völkerwanderungen, Terrorismus wurde dadurch verursacht. All dies ist in seiner Mehrheit auf diese Ereignisse zurück zu führen.

Das erste Ereignis ist die Aufgabe des Gold Standards zu Beginn des 1. Weltkrieges im Jahr 1914 und das zweite Ereignis ist die Gründung des amerikanischen Federal Reserve Systems in 1913. Die Weltgeschichte zeigt, dass es einen engen Zusammenhang zwischen Währungsordnung und Krieg und Frieden gibt. Die Wirtschaftgeschichte zeigt, dass Finanzmärkte nur unter einem Gold Standard perfekt funktionieren.

Sie zeigt auch, dass es einen engen Zusammenhang zwischen Währungsordnung und Ethik und Moral gibt.

Das 19. Jahrhundert war, was wenig bekannt ist, eine Periode der Prosperität und des Wachstums ohne Inflation. Es mutet uns an wie ein Märchen, wenn wir feststellen, dass damals die wichtigsten Währungen der Welt während langer Zeit stabil blieben. Der französische Franc war es sogar während vollen 100 Jahren. Es war das Zeitalter des Gold Standards.

Die Lebensdauer der Währungen 2)

Franz. Franc 1814 - 1914 100 Jahre
Holländ. Gulden 1816 - 1914 98 Jahre
Pfund Sterling 1821 - 1914 93 Jahre
Schweizer Franken 1850 - 1936 86 Jahre
Belgischer Franc 1832 - 1914 82 Jahre
Schwedische Krone 1873 - 1931 58 Jahre
Deutsche Mark 1875 - 1914 39 Jahre
Italienische Lira 1883 - 1914 31 Jahre

(Quelle: Pick's Currency Yearbook 1977 - 1979)


So funktionierte der Gold Standard

Die Grundregel des Gold Standards war ein fester Preis für das Gold, d.h. jede Währung stand in einem festen Verhältnis zu einer bestimmten Menge Gold. Die Währungen waren durch Gold gedeckt und jederzeit in Gold einlösbar. Die Währungsreserven der Staaten bestanden nur aus Gold. Auf internationaler Ebene bestand völlige freie Ein- und Ausfuhr von Gold. Alle Zahlungsbilanzdefizite werden mit Gold abgedeckt. (Zahlungsbilanz: Die Summe aller wirtschaftlichen Transaktionen zwischen In- und Ausland.) Damit sorgte Gold für Disziplin in einer Volkswirtschaft. Es limitierte die Staatsausgaben. Es gab den Bürgern eine Währung, welche ihren Wert hielt und international anerkannt war. Entsteht ein Zahlungsbilanzdefizit, weil im Inland die Preise ansteigen, dann fliesst automatisch Gold aus dem Land. Damit stand weniger Gold für den internen Geldumlauf zur Verfügung. Als Konsequenz kommen die Preise unter Kontrolle oder sinken. Die Exporte werden wieder konkurrenzfähiger und die Zahlungsbilanz verbessert sich. Weist dagegen ein Land einen Zahlungsbilanzüberschuss auf, dann strömt Gold herein und die Wirtschaft kann expandieren. Aufwertungen und Abwertungen waren undenkbar. Die Stabilität des Systems erhielt sich automatisch. Das ist der Grund, weshalb die Politiker das Gold nicht lieben. Gold zwingt sie ihren Haushalt auszugleichen.

Stabile Währungen in der Geschichte

In der Geschichte gibt es viele Beispiele von Regenten und Königen, welche Geldschöpfung mit grosser Disziplin betrieben. Das alte Griechenland, wo die ersten Münzen geprägt wurden, ist eines der Beispiele. Die Drachme wurde das defacto Weltgeld der damaligen zivilisierten Welt aufgrund ihres Goldgehaltes. Während dieser Zeit erfreuten sich die griechischen Städte einer grossen Blüte. Der Handel florierte.

Das wohl imponierendste Beispiel einer Nation mit gesundem Geld war Byzanz. Ganz in der alten Tradition stabilen Geldes Griechenlands befahl Kaiser Konstantin die Schaffung einer neuen Münze, genannt Solidus. Während 800 Jahren war der Solidus Weltgeld und zirkulierte von China bis Britannien, vom Baltischen Meer bis Äthiopien.

Die byzantinischen Gesetze in Geldangelegenheiten waren sehr strikt. Bevor einer in die Gilde der Bankiers aufgenommen wurde, brauchte der Kandidat Sponsoren. Diese mussten ein Leumundszeugnis über seinen Charakter abgeben. Man wollte sicher gehen, dass er nie Geld fälschen würde. Handelte einer gegen diese Regeln wurde ihm die Hand abgehackt. Es ist eine erstaunliche geschichtliche Tatsache, dass das Byzantinische Reich während 800 Jahren als das Welthandelszentrum blühte. Während dieser Zeit kam es zu keiner einzigen Abwertung, noch zu einem Aufbau von Schulden. Weder im Altertum noch in der Moderne gibt es ein derartiges Beispiel. Byzanz kontrollierte mit seinem Geld die damalige zivilisierte wie auch die barbarische Welt. Dieses grossartige Phänomen hatte ein Ende als Kaiser Alexius Comnenus, der hohe Spielschulden hatte, abwerten musste. 200 Jahre später marschierten die Türken ein und die Herrlichkeit fand ein Ende.

Ein weiteres herausragendes Beispiel des Erfolgs von standardisierten Goldmünzen war der "Gold Dinar" des arabischen Reichs. Auf seinem Höhepunkt erstreckte sich dieses Reich von Bagdad bis nach Barcelona.

Die Blüte der italienischen Stadtstaaten wie Florenz, Siena, Venedig und Genua war nur dank einer neuen Goldwährung, dem florentinischen "Fiorino d'Oro" möglich. Eine stabile, verlässliche Goldwährung führte zu einem Aufschwung des Handels und sorgte für Wohlstand in den italienischen Stadtstaaten und weiten Teilen Westeuropas. Gold als Geld bildete die wirtschaftliche Basis der Renaissance. Kulturen gedeihen nur, wenn Wohlstand herrscht und nicht, wenn die Menschen arm sind. Die Macht und die natürliche Verlässlichkeit des Goldes brachte die Menschheit wiederum auf eine höhere Stufe der Zivilisation.

Die Gründerväter der USA verfügten in ihrer grossen Weisheit in der amerikanischen Verfassung, dass nur Gold und Silber gesetzliches Geld sind. Papiergeld und eine Zentralbank waren für sie ein Horror. Dies wird heute alles ignoriert und als anachronistisch betrachtet.

Der Gold Standard des 19. Jahrhunderts als höchste monetäre Errungenschaft der zivilisierten Welt

Der Gold Standard ist weder an einer Währungskonferenz geplant, noch von einem genialen Hirn ausgedacht worden. Er war das Ergebnis jahrhunderte langer Erfahrung. Grossbritannien war der Initiator. Auf dem Höhepunkt des Gold Standards, am Anfang des 20. Jahrhunderts, waren ca. 50 Nationen, alle führenden Industrieländer, dem Gold Standard angeschlossen. Sie bildeten eine einzige grosse Zahlungsgemeinschaft und es funktionierte.

Professor Dr. Melchior Palyi schrieb 1960 in seinem Buch "Währungen am Scheideweg" 3):

"Zum ersten Mal seit der Blüte Roms gelang es der zivilisierten Welt eine monetäre Einheit zu erzielen. Die kommerzielle und finanzielle Integration der Welt wurde ohne militärisches Imperium oder Traumutopie erreicht. Diese monetäre Einheit ist sowohl in der Theorie wie in der Praxis als das einzig rationale Währungssystem anerkannt und angenommen worden. Infolge der Automatik und Disziplin, an welche die Währungsbehörden gebunden waren, waren Schwankungen der Wechselkurse, wenn nicht überhaupt unmöglich, so doch begrenzt. Das war der unschätzbare Vorteil der Goldwährung. Ebenso konnte das Kapital für kurz- oder langfristige Transaktionen verwendet werden. Handel und Industrie konnten im Voraus planen. Es waren insbesondere die Automatik, sowie die damals geltenden "Regeln des guten Benehmens" in Währungsangelegenheiten, welche den Geldwert von den Launen der Regierungen unabhängig machten. Sie stabilisierten ihn auf weltweiter Basis in einem hohen Masse. Trotz aller Versicherungen der Geldreformer ist seither nie mehr auch nur ein halbwegs gleichwertiger Ersatz gefunden worden."

Oekonom Ludwig von Mises in Human Action4):

"Der Gold Standard war der Weltstandard im Zeitalter des Kapitalismus, des steigenden Wohlstandes, der Freiheit und Demokratie…. Es war ein internationaler Standard, wie ihn der internationale Handel und die Kapitalmärkte der Welt brauchten…. Er trug westliche Industrialisierung, Kapital und Zivilisation in die hintersten und verlassensten Ecken dieser Welt, dabei unerhörte Reichtümer schaffend… Er begleitete den nie da gewesenen Fortschritt des westlichen Liberalismus, um alle Staaten zu einer Einheit von freien Nationen zu schmieden, welche friedlich zusammenarbeiteten….. Der Gold Standard ist bestimmt nicht perfekt. In menschlichen Angelegenheiten gibt es sowieso nicht Perfektes….. Aber niemand war in der Lage etwas Befriedigenderes zu finden als den Gold Standard."

Alan Greenspan5) 6), bevor er seine Seele verkaufte, bezeichnete den Gold Standard als Garant für Prosperität und Freiheit. Nur dieses Währungssystem könne verhindern, dass der Wohlfahrtsstaat mit seinen Budget-Defiziten immer weiter wuchert, dass die Finanzwelt zu immer neuen spekulativen Exzessen getrieben wird, die sich in Depressionen entladen. Er meinte damals, dass Gold und wirtschaftliche Freiheit unteilbar sind. Der Gold Standard ist ein Instrument der freien Wirtschaft, in dem Sinne, dass beides einander voraussetzt. Eine echte, arbeitsteilige Wirtschaft kann es ohne Gold überhaupt nicht geben.

Die Zeit des Gold Standards des 19. Jahrhunderts war das goldene Zeitalter des weissen Mannes und auch Japans. Während dieser Zeit (nach Napoleon) gab es nur 8 Kriege von Bedeutung.

Kriege im 19. Jahrhundert nach Napoleon

1855 Krimkrieg
1861-65 Amerikanischer Bürgerkrieg
1866 Preussisch-Österreichischer Krieg, Königsgrätz, Norddeutscher Bund
1870-71 Deutsch-Französischer Krieg
1877-78 Russisch-Türkischer Krieg, Berliner Kongress
1894-95 Krieg zwischen China und Japan
1900 Burenkrieg in Südafrika

Und noch etwas: Es gab keinen Terrorismus von der Art wie wir ihn heute kennen.

Behauptung

Meine Behauptung ist nun diese: Wäre der Gold Standard beibehalten worden und hätten sich die Krieg führenden Nationen an die Regeln des Gold Standard gehalten, hätte der 1. Weltkrieg nur kurze Zeit gedauert. Wegen der Automatik und den damaligen "Regeln des guten Benehmens" wäre eine Finanzierung des Krieges "auf Pump" à la Keynes gar nicht möglich gewesen. (Keynes wird übrigens vom Schweizer Historiker Jacob Burckhardt neben Marx als einer der grossen Zerstörer der Weltgeschichte bezeichnet.) Bald nach Beginn des 1. Weltkrieges kam aber der Moment, wo die Welt zum Geldbetrug überging. Politischer Druck den Krieg mit Anleihen zu finanzieren, machte eine gesunde Währungspolitik unmöglich und führte zum Ruin der Währungen. Ohne Defizitfinanzierung hätte der Krieg höchstens 6 Monate gedauert. Ohne die Disziplin der Goldwährung aber dauerte er schliesslich 4 1/2 Jahre. Alles fiel in Schutt und Asche und eine Generation von Millionen von jungen Menschen blieb auf den Schlachtfeldern liegen.

Niedergang des Gold Standards bewirkt Niedergang der alten Weltordnung

Die Katastrophe des 1. Weltkrieges bedeutete gleichzeitig den Untergang der alten Welt. Lesen Sie nach im Buch von Stefan Zweig "Die Welt von Gestern" 7). Es zeigt wie schön die Welt damals war. Die Kriegsfinanzierung hat vor allem Deutschland ruiniert, das damals das wirtschaftlich stärkste und blühendste Land war. Die Reichsbank finanzierte einen grossen Teil der Ausgaben des 1. Weltkrieges kurzfristig, d.h. nicht mit langfristigen "War Loans" wie die Engländer. Diese Tatsache plus die Verträge von Versailles mit den unzumutbaren Reparationszahlungen führten dann zur Hyperinflation, Vernichtung des Bürgertums und Hitler und schufen damit die Grundlage für den 2. Weltkrieg. Schauen Sie, was die verrotteten Sozialisten mit ihrem Wohlfahrtstaat aus dem Wirtschaftswunder gemacht haben: ein Deutschland, das zum Jammern ist.

Die monetäre Tragik des 20. Jahrhunderts

Die Rückkehr zum Gold Standard nach dem 1. Weltkrieg war eine beschlossene Sache. Aber es fehlte die Kraft und die Weisheit von seiten der Regierenden. An der Konferenz von Genua im Jahr 1922 wurde der Gold Devisen Standard eingeführt.
Beachten Sie liebe Zuhörer, nicht der Gold Standard wurde wieder eingeführt, sondern eine ganz üble Kreatur, der Gold Devisen Standard. Das heisst, neben Gold konnten die Zentralbanken nun auch Dollar und Pfund, die Währungen der Siegernationen, als Reserven benutzen. Dollar und Pfund waren nun plötzlich gleich wie Gold und dies war inflationär. Es war inflationär was die Währungsalchimisten hier fabrizierten, weil diese Dollars und Pfunde nun zweimal gezählt wurden, 1. im Land, das sie ausgab und 2. im Land, das sie als Reserven benutzte. Ferner hätte jeder wissen müssen, dass auch diese Währungen keineswegs vor Kaufkraftverlusten sicher waren. Sie konnten deshalb kein allgemein gültiger und bleibender Massstab sein. Gold behält immer seinen Wert, die Währungen nicht. Eine der währungshistorisch katastrophalsten Entscheidungen bestand ferner darin, dass der damalige englische Finanzminister Winston Churchill das Pfund nicht abwerten wollte, sondern die Goldparität von 1914 beibehielt, obwohl es seither zu Inflation gekommen war. Das Fed, das 1927 als es in den USA zu einem leichten wirtschaftlichen Abschwung kam, begann damals das Bankensystem übermässig mit Liquidität zu versorgen. Ausserdem wollte man der Bank von England helfen, die damals viel Gold verlor, weil die Zinsanlagen in den USA attraktiver waren. Um das Zinsniveau zu senken, pumpte das Fed weitere Liquidität ins System, die dann an die Aktienmärkte überschwappte und die Situation 1929 ausser Rand und Band geriet. Als man dann den Boom stoppen wollte, war es schon zu spät. Die amerikanische Wirtschaft kollabierte und riss die Welt in die grosse Depression der 1930er Jahre. Noch heute machen die Anhänger der Staatswirtschaft den Gold Standard für das Debakel verantwortlich. Aber es gab ja keinen Gold Standard mehr. Und der hatte ja funktioniert.

Zentralbanken, Banken und der Krieg

Als die Goldwährung aufgeben wurde, gab es als letzten Damm nur noch die Zentralbanken, sofern sie eine gewisse Unabhängigkeit behalten konnten. Wir wissen seither aus bitterer Erfahrung, wie es weltweit um diesen sog. Hort der Stabilität steht. Mit der Unabhängigkeit der Notenbanken war es meist nie weit her. Sie wurden überall zu willfährigen Instrumenten der Regierungen. Und gerade die Zentralbanken und das Bankensystem sind es, welche durch ihre Kreditschöpfung die Defizitwirtschaft sowie die Kriegswirtschaft nicht nur ermöglichen, sondern in vielen Fällen sogar gefördert haben. Der englische Ökonom Peter Warburton macht in seinem Buch "Debt and Delusion" 8) in erster Linie die Zentralbanken verantwortlich für die Verschlechterung der Wirtschafts- und Finanzpolitik seit anfangs der 1980er Jahre. Es gibt eben keine goldene Bremse mehr.

Das Federal Reserve System

Die wohl verhängnisvollste und gefährlichste Kreatur, die auf dem Gebiet der Zentralbanken je ins Leben gerufen wurde, ist die Gründung des Federal Reserve System in 1913. Die Bank von England und die deutsche Reichsbank dienten als Vorbild. Wenn Sie mir jetzt nicht glauben, weshalb ich die Gründung des Fed als verhängnisvoll ansehe, dann empfehle ich Ihnen die Lektüre des Buches "The Creature from Jekyll Island - A Second Look at the Federal Reserve System" von G. Edward Griffin9). Unter dem Vorwand das Publikum vor Bankkrachen zu schützen und für stabilen Geldwert zu sorgen, stellt die amerikanische Zentralbank, die überhaupt nicht "Federal" sondern sehr "Private" ist, ein Kartell dar, welches seine Mitglieder vor unliebsamer Konkurrenz schützen soll, um im Fall von Verlusten diese auf den Steuerzahler abwälzen zu können. Die Gründung ist gegen die Verfassung der Gründerväter. Präsidenten wie Thomas Jefferson und Andrew Jackson waren stets gegen die Gründung einer Zentralbank. Die Gründung erfolgte auf höchst perfide Art und wurde im Parlament vor Weihnachten 1913 durchgeboxt, als die meisten Abgeordneten schon zu Hause bei ihren Familien waren. Die Gründung ist verfassungswidrig, da gemäss der Constitution nur Gold und Silber gesetzliches Geld sind.

Griffin empfiehlt, dass das Federal Reserve System abgeschafft werden soll und zwar aus folgenden Gründen.

1. Das Fed ist unfähig die Ziele zu erreichen, die es sich gesetzt hat, nämlich Stabilität des Geldwertes. Seit der Gründung ist der Wert des Dollars um über 95% gefallen.

2. Es ist ein Kartell, das gegen das öffentliche Interesse verstösst.

3. Es ist ein hervorragendes Instrument zur Förderung von Wuchergeschäften durch das Bankensystem.

4. Es schafft eine höchst unfaire Besteuerung.

5. Es ermutigt und begünstigt Kriege.

6. Es destabilisiert die Wirtschaft.

7. Es ist ein Instrument des Totalitarismus.


Der Staat oder vielmehr der Wohlfahrtstaat

Ökonom Wilhelm Röpke, einer der Väter des deutschen Wirtschaftswunders10) sagte einmal: "Man darf die Behauptung wagen, dass selten eine Regierung die unbeschränkte Macht über das Geld besessen hat, ohne sie zu missbrauchen. Und heute im Zeitalter des Wohlfahrtstaates ist die Wahrscheinlichkeit eines solchen Missbrauchs grösser als je zuvor."

Heute braucht man den Gold Standard mehr denn je, denn wir alle wissen aus bitterer Erfahrung, dass man der Politik nicht vertrauen darf. Die heutige politische Struktur wird deshalb gegen jeden Versuch eine Gold Währung einzuführen, erbitterten Widerstand leisten, weil es dann nicht mehr möglich ist, den heutigen Wohlfahrtstaat aufrecht zu erhalten. Der Wohlfahrtstaat lebt davon, dass die Regierung die Bürger betrügt, indem sie die Hauptverantwortliche für die Verschlechterung des Geldwertes ist.

Die verhängnisvollen Beschlüsse von Bretton Woods 1944

Die Welt hatte nichts gelernt. Am Ende des 2. Weltkrieges wurde die Einführung des Gold Dollar Standards beschlossen. Dabei wurde den USA das furchtbare Monopol gegeben, ihre Schulden mit Papier zu begleichen, das sie selbst bedruckt haben, das exorbitante Privileg, wie de Gaulle es nannte. Einer solchen Versuchung hätte wohl niemand widerstehen können. Ein Resultat war vorerst die Inflation der 1970er Jahre.

Ich bitte Sie auf die Feinheiten zu achten: Vom Gold Standard ging man nach dem 1. Weltkrieg zum Gold Devisen Standard mit Pfund und Dollar über. Nach dem 2. Weltkrieg ging man zum Gold Dollar Standard über. Inzwischen hatte das englische Pfund gründlich abgewirtschaftet und war als Reservewährung nicht mehr zu gebrauchen. Als Zeichen für die wirtschaftliche Macht Amerikas war jetzt neben dem Gold nur noch der Dollar Währungsreserve.

Als Präsident Nixon diese Ordnung am 15. August 1971 einseitig kündigte kam dies dem Bankrott der USA gleich. 1973 ging man zu flexiblen Wechselkursen über. Damit waren die Schleusen endgültig offen für eine Geld- und Kreditschöpfung, Defizitwirtschaft und Spekulation ohnegleichen. Von den verhängnisvollen Gründungen des IWF und der Weltbank wollen wir heute gar nicht sprechen. Es besteht jedoch kein Zweifel, dass beide Institute den weltweiten Sozialismus unterstützt und begünstigt haben.

Heutige internationale Ordnung als Konsequenz

In einer Rede am 7. August 2002 sagte Präsident Bush folgendes: "Wir wissen nicht wie viele Kriege es braucht, um den Frieden in der Heimat zu sichern" oder Original: "There is no telling how many wars it will take to secure freedom in the homeland". Mit dieser Bemerkung hat Mr. Bush angekündigt, dass es nicht nur zu einem Krieg gegen Irak kommt, sondern zu vielen Kriegen rund um den Globus. Er hat dabei nicht definiert, wann ein Krieg gewonnen ist und wann nicht. Dies bedeutet nichts anderes, als dass diese Kriege endlos weitergehen sollen. Wiederum, sie werden mit Defiziten und über das Bankensystem finanziert. Dies wäre alles unmöglich unter einem Gold Standard.

Ich gehe jetzt der Frage nach: wie kann die USA diese Kriege bezahlen? Die USA sind nämlich bankrott. Das Handelsbilanzdefizit steht bald bei $600 Mrd., das Haushaltdefizit ist über $500 Mrd. Ihre Auslandschuld ist enorm.

Sie sind aber schon bankrott seit dem 15. August 1971. An diesem Tag verschärfte sich Amerikas Krieg gegen das Gold. Damals haben die USA die Goldeinlösungspflicht im Stile einer Bananenrepublik aufgegeben. Wenn man bankrott ist, kann man eigentlich keine Kriege führen. Unter der Disziplin des Gold Standards wäre dies nicht möglich. Trotzdem führen sie Kriege und bezahlen einfach mit ihrem Papiergeld ohne Deckung, sozusagen mit Falschgeld.

Und wer hilft ihnen dabei? Die Antwort ist: wir alle! Das war schon bei Kennedy's und Johnson's Vietnam Krieg so. Die Welt finanziert die Defizite mit und die Amerikaner führen die Kriege. Das ist schlussendlich das schändliche Resultat der Aufgabe des Gold Standards. Aber niemand merkt es, oder niemand will es zugeben. So ist es: Wir sind alle mitschuldig.

Das 20. Jahrhundert und das beginnende 21. Jahrhundert

Im Gegensatz zum 19. Jahrhundert mit seinem soliden, inflationsfreien Wachstum, seiner enormen Währungsstabilität und wenig Kriegen war das 20. Jahrhundert ein Jahrhundert der Inflation, der Hyperinflation, der Währungs- und Handelskriege, Spekulationswellen und militärischer Kriege. Zwei Weltkriege, Hunderte, wenn nicht Tausende von lokalen Kriegen, Hunderte von Millionen Toten, Ausrottung und Vernichtung ganzer Völker, Völkerwanderungen, monetäre Verschmutzung weltweit, wirtschaftlicher Ruin, gigantische Verslumung, Aids und schlussendlich Zusammenbruch der Zivilisation.

Warum werden Kriege geführt?

Zweifellos haben zu allen Motivreihen, die zu internationalen Konflikten und schlussendlich zu Kriegen führten, die "wirtschaftlichen" die grösste Rolle gespielt. Von den Kämpfen der Urzeit um Jagd- und Weideplätze, um Salzquellen und fruchtbare Flusstäler, über die Raub- und Eroberungszüge der See- und Handelsstaaten, bis zu den modernen Kämpfen um Bevölkerungsspielraum, Absatzgebiet und dem wichtigsten Motiv von allen - dem Rohstoffbesitz. Eine grosse Rolle haben aber auch "innenpolitische" Probleme gespielt. Oft wurden Kriege geführt, um die Bevölkerung von internen Schwierigkeiten abzulenken.

Im Mittleren Osten ging es den Amerikanern um beides: nämlich:

1. die Kontrolle der Ölvorräte des Mittleren Ostens und

2. um vom krisenhaften Zustand des amerikanischen Finanzsystems abzulenken.

Saddam Hussein war nur der Vorwand. Schliesslich hat man ihn ja früher gegen Iran aufgebaut und gefördert.

Allerdings gibt es noch einen weiteren Grund und das ist diese unglaubliche Arroganz. Nun aber erlebt die arrogante amerikanische Führung die Kehrseite der Medaille. Erstens ist dieser Krieg nicht zu gewinnen und zweitens ruiniert er ihre Währung noch mehr. Kriege führten noch immer zu Kaufkraft-Vernichtung der Währungen. Während eine Goldmünze aus der Zeit Alexanders des Grossen heute genau so glänzt wie damals, so ist es das Schicksal der Papierwährungen, dass sie früher oder später auf ihren inneren Wert zurückgehen, nämlich auf Null.

Die Deutschen können davon ein Lied singen. Totalverlust nach dem 1. Weltkrieg. Totalverlust nach dem 2. Weltkrieg und schliesslich Aufnahme in das europäische Währungssystem - Euro, d.h. Verlust der Mark zum 3. Mal in einem Jahrhundert.

Gold ist Freiheit

Es gibt nicht nur den Zusammenhang zwischen goldgedeckten Währungen und Krieg, sondern es gibt auch einen Zusammenhang zwischen Gold gedeckten Währungen und Freiheit. Vom US Notenbank Chef Greenspan stammt der berühmte Essay: Gold and Economic Freedom5). Darin erklärt er, dass der Gold Standard der Garant ist für Prosperität und Freiheit. Wenn wir uns erinnern, dass zu den ersten Amtshandlungen von Lenin, Mussolini, Hitler und Roosevelt gehörte, dass sie den Goldbesitz verboten, dann erkennen wir den Zusammenhang. Auch jetzt wird der Goldpreis tagtäglich manipuliert und tief gehalten. Man will die Dollar Falschgeldfiktion aufrecht erhalten, wenigsten solange es geht. In meinem Buch " Gold Wars" 11) habe ich diese Manipulation beschrieben.

Warum wird Gold manipuliert?

Gold wird tatsächlich jeden Tag von einer Clique von rücksichtslosen Finanzmissetätern manipuliert. Auf der nachfolgend aufgeführten Chart sehen Sie die Goldpreisentwicklung und -manipulation von einem Tag. Darauf können Sie sehen, wie dies vor sich geht.


Normalerweise steigt der Goldpreis in Europa und wird dann, sobald die COMEX in New York öffnet, nach unten massakriert. Einen Tag mehr und einen Tag weniger. Und dies ohne Rücksicht auf den Schaden, den volkswirtschaftlichen Schaden meine ich, der damit auf der ganzen Welt angerichtet wird.

Warum haben diese Finanzmissetäter ein solches Interesse Gold zu manipulieren?

Bei jeder Diskussion der Zukunft des Goldes und des Goldpreises muss man sich über eines im Klaren sein. GOLD IST EIN POLITISCHES METALL. Und zwar aus dem einfachen Grund, weil Gold in seiner historischen Rolle als Geld einfach nicht kompatibel ist mit dem modernen Finanzsystem. Bis zum 15. August 1971 gab es in der Geschichte nie eine Periode, wo keine Währung an das Gold gebunden war.

Die Währungsgeschichte der Welt ist voll von Beispielen von Abwertungen, Münz-verschlechterung und Bankrotten. Aber zu jeder Zeit war es möglich, auf andere Währungen auszuweichen, die durch Gold gedeckt waren. Aber seit 1971 ist dies, wenn man vom Schweizer Franken absieht, nicht mehr möglich.

Alle wirtschaftlichen, monetären und finanziellen Katastrophen der letzten 30 Jahre sind auf dieses eine Ereignis zurückzuführen.

Das heutige Papiergeldsystem ohne Deckung ist noch sehr jung. Es hängt einzig und allein vom Glauben ab, dass die Schulden auf denen es beruht, eines Tages beglichen werden.

Ein einziges, einmaliges Ereignis, dass dieses Vertrauen und damit das Fundament des Finanzsystems erschüttern könnte, ist eine starke Hausse des Goldpreises in Dollars.
Das ist der ganze Grund, weshalb Gold jeden Tag manipuliert wird.

Aber wir wissen aus der Geschichte des Goldpools in den 1960er Jahren, dass man Gold nicht endlos manipulieren kann. Auch damals haben die Zentralbanken versucht, den Goldpreis bei $35 zu knebeln. Am 17. März 1968 ist der Goldpool geplatzt und das ganze schäbige Experiment der Lächerlichkeit preisgegeben worden.
Weil die Regierungen der Welt Tag für Tag am Goldpreis herumpfuschen, ist Gold heute sehr billig.

Wo stehen wir heute? Die Welt in der Krise und im Krieg

1. Wir befinden uns in einem weltweiten Währungs- und Abwertungskrieg .

2. Die Reservewährung, der Dollar ist schwach, weil die Finanzlage der USA alarmierend ist. Mehr als $34 Billionen Schulden, $200 Billionen Derivate und etliche $10 Billionen Dollars Verpflichtungen ausserhalb der offiziellen Staatrechnung. (Wenn wir bedenken, dass man 1997 im Falle eines einzelnen Hedge Funds, Long Term Capital Management, mit einer Bilanzsumme von $3 Mrd. Angst hatte, dass die Weltfinanzstruktur einbricht.)

3. Dramatische Erhöhung der Geldmenge in den USA und weltweit.

4. Die Börsen sind heute reine Kasinos, zu hoch bewertet und gefährlich. Der Dow Jones Index wird täglich von der Working Group on Financial Markets manipuliert (1987 durch Präsident Reagan gegründet). Es gibt keine freien Märkte mehr. Die Insider steigen aus.

5. Negative Zinssätze (Inflation höher als Zinsertrag) sind schlecht für Investitionen und Konjunktur.

6. Defizit zwischen Goldproduktion und Nachfrage - Zentralbanken haben 1/3 bis 1/2 ihres Goldes ausgeliehen. Das Gold ist weg. Könnte Panik auslösen, wenn die Menschen entdecken, dass Gold die einzige Sicherheit ist und ein grosser Teil des Zentralbankgoldes verkauft ist.

7. Historisch hoher weltweiter Schuldenberg. Unerträgliche Zinslast für die junge Generation. Kann nicht mehr bezahlt werden. Könnte Panik auslösen oder wird weginflationiert.

8. Die gegenwärtige Geldverschlechterung ist katastrophal für Lohnempfänger und Pensionierte. Die Mittelklasse wird vernichtet. Weltweit lebt eine Milliarde Menschen in Elendsvierteln. Bald wird jeder dritte Städter in Slums leben. In diesen Gegenden wächst die Bereitschaft zur Radikalisierung. Der Hass wächst.

9. Die Weltwirtschaft befindet sich in den nächsten 10 Jahren in einer Kondratieff'schen Winterphase. Die Menschheit hat zwar noch immer jede Krise überwunden. Aber mit den gegenwärtigen Mitteln der Geldverschmutzung wird sie diese Krise ohne ganz gravierende Konsequenzen nicht mehr meistern.

10. Die politische Verwirrung wächst. Geopolitische Lage so schlecht wie noch nie. Allein ein Staatsstreich in Saudi-Arabien könnte verheerende Auswirkungen auf die Ölversorgung und Weltwirtschaft haben.

Lassen Sie mich hier ein Zitat aus dem Jahre 1948 anführen. Es stammt vom US Kongressabgeordneten Howard Buffett. Howard Buffett war der Vater des erfolgreichsten Investors aller Zeiten, Warren Buffett:

"Infolge der wirtschaftlichen Stärke der USA kann es lange dauern, bis das Ende des Papiergeld Experiments erreicht ist. Aber wenn dieser Tag kommt, dann wird unsere dannzumalige Regierung wahrscheinlich finden, dass ein Krieg im Ausland klüger ist als eine Auseinandersetzung im eigenen Land. Dies war auch der Ausweg für die Papiergeldwirtschaft Hitler's und anderer. Wenn die menschliche Freiheit überleben soll, dann gibt es keine wichtigere Herausforderung, als den Kampf um die Wiedereinführung von ehrlichem Geld zu gewinnen, sprich die Wiedereinführung der Goldwährung. Nur so sind wir sicher, dass uns allen die Früchte unserer Arbeit erhalten bleiben."

Das sind die feinen Zusammenhänge zwischen Freiheit, Geld und Geist, Krieg und Frieden und Gold.

Ich glaube, ich habe jetzt genügend Argumente für die Notwendigkeit einer gesunden, stabilen Währung auf Goldbasis geliefert. Es ist der einzige Ausweg: zurück zu ehrlichem Geld, zurück zum Gold Standard.

Oder wie Otto von Habsburg einmal gesagt hat: Ethik und Moral sind auf allen Gebieten noch immer der sicherste Weg (FAZ 12.4.1988) 12)
Zum Schluss lasse ich deshalb noch zwei Herren über die Goldwährung sprechen, deren Weltüberblick über jeden Zweifel erhaben ist:

Der weltbekannte Investmentberater Harry Schultz hat uns eine der besten Definitionen für den Gold Standard gegeben: "Standards: (Gold und andere) 13):

"In den letzten 38 Jahren habe ich es etliche Male geschrieben, und ich möchte es mit Nachdruck erneut vortragen: Ich bin Pro-Gold, unabhängig vom Preis! Ich kämpfe nicht für Gold, um aus Goldaktien, Barren oder Münzen Gewinne einzufahren! Die Bedeutung des Goldes hat gewichtigere Gründe, und es wäre mir peinlich, mich nur aus Gründen des finanziellen Gewinns für Gold einzusetzen. Gold ist der unverzichtbare Dreh- und Ankerpunkt unserer individuellen Freiheit (und nicht der einer Gruppe und Nation). Gold gehört als ein massgebender Faktor zum Geldsystem. Wir müssen zurück zum Gold Standard. Früher war ich noch kompromissbereit, indem ich sagte, dass es ein Quasi-Gold Standard auch richten könnte, sozusagen eine modifizierte Bretton Woods Version. Und so etwas wird sich wahrscheinlich auch herauskristallisieren. Aber meiner Ansicht nach sollten wir für einen reinen Gold Standard kämpfen, für die altmodische Form, denn sie hat funktioniert. Und nicht nur aus finanzpolitischen Beweggründen! Der Gold Standard zwang Nationen, ihre Schulden, ihre Ausgaben und ihre sozialistischen Pläne in Grenzen zu halten. Das bedeutete, dass sich um diese Begrenzungen herum vernünftige Verhaltensgewohnheiten bildeten, und diese Verhaltensgewohnheiten färbten auf jedermann ab. Die Menschen waren ehrlicher, moralischer, anständiger und freundlicher, weil das System ehrlich und moralisch war. Ursache und Wirkung. Heute haben wir Ursache und Wirkung des gegensätzlichen Standards: Keine Grenzen mehr, was Regierungen tun, kontrollieren und diktieren können; keine Grenzen für Staatschulden, Wohlfahrt oder sozialistische Pläne. Es gibt keine kontrollierende Instanz, die die Regierung kontrolliert.

Diese Verhaltensweise färbte auf die Bevölkerung ab und veranlasste sie, Schulden zu machen und den Respekt vor dem System und aller Moral zu verlieren. Die Folge sind mehr Scheidungen, Betrug, Kriminalität, aussereheliche Kinder, zerbrochene Elternhäuser. Wenn das Geld eines Landes seine Basis bzw. Deckung verliert, gibt es keinen Standard für jegliches Verhalten mehr. Geld setzt einen Standard, der sich in jeden Bereich menschlicher Aktivität ausbreitet. Keine Deckung des Papiergeldes - keine Moral. Deswegen funktionierte Goldmünzengeld so gut, und deshalb bewegten sich die USA nur sehr langsam und vorsichtig in Richtung Papiergeld und behielten längere Zeit die 100%ige Papier-Dollar-Deckung mit Gold bei. Doch ganz langsam, wie beim scheibchenweisen Schneiden einer Salami, wurde diese Deckung in mehreren Stufen beseitigt, bis schliesslich überhaupt keine mehr vorhanden war. Die Auswirkungen dieses Malaise umgeben uns alltäglich.

Brutale Spielfilme reflektieren eine brutale Gesellschaft, und eine solche reflektiert Respektlosigkeit innerhalb der Gesellschaft. Mehr und mehr werden wir verdorben, wenn Geld Sicherheit verliert. Die heutige Aktienmarktblase ist Bestandteil dieser Szene, genau wie der morgige Mega-Crash und die Mega-Rezession es sein werden. "Der Grosse Bruder" wurde erst durch das Fehlen automatischer Kontrollen und den Verlust individueller Freiheit mittels einer nichtkonvertierbaren Währung möglich gemacht. Also, sagen Sie's weiter. Kämpfen Sie für's Gold. Nicht der Profite wegen, obwohl sie nützlich sind und uns beim Kampf für individuelle Freiheit helfen, sondern kämpfen Sie für eine Zukunft, die wieder zu einer gesunden Geisteshaltung auf mannigfaltigen Ebenen zurückführt. Wenn wir einen Gold Standard haben, bekommen wir auch einen goldenen menschlichen Standard! Die beiden sind miteinander untrennbar verflochten. Sie haben allerhöchste Ursache und Wirkung.
General Charles des Gaulle, Präsident von Frankreich, gab seinem Land das grossartigste Geschenk, das er geben konnte: er gab seinem Land das Vertrauen zurück.

Am 4. Februar 1965 liess er wissen:
"Die Zeit ist gekommen das internationale Finanzsystem auf eine unbestrittene Grundlage zu stellen, welche nicht den Stempel irgendeiner speziellen Nation trägt. Auf welche Grundlage? Wahrlich ist es schwer, sich vorzustellen, dass es irgendein anderer Standard ausser Gold sein könnte. Ja, Gold, dessen Eigenschaft sich nie ändert; das keine Nationalität hat und das seit Ewigkeiten und universell als die unveränderliche Währung par excellence angesehen wurde" 14) .
Ich danke Ihnen!

Ferdinand Lips

http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/280097.htm

mama mia
26.06.2004, 22:02
.....gefunden bei:

[ Börse & Wirtschaft: Elliott-Wellen-Forum ]
Geschrieben von Yak am 26. Juni 2004 21:40:09:

China und die kommende Ölkrise

24.06.2004 Bekanntlich gibt es gegenwärtig bei der Stromverversorgung Chinas schwerwiegende Probleme. In der westlichen Öffentlichkeit wird bislang die Ernsthaftigkeit der Lage überhaupt nicht wahrgenommen, aber im Hintergrund droht eine ganz andere Gefahr.

DAS PHÄNOMEN PEAKOIL
Der Punkt an dem die höchste Ölfördermenge erreicht wird und wonach die Produktion nie wieder dasselbe Niveau erreicht (Produktionsspitze) und danach jedes Jahr abnimmt wird in englischsprachigen Fachkreisen "Peak Oil" genannt. Die Pessimisten unter den Fachleuten vermuten dass das Jahr 2000 bereits Peak Oil war, optimistischere Schätzungen glauben es wird 2005 oder später sein................

...............Im Mai gab es in Berlin eine Konferenz über das Thema Peakoil.
Hier nun einige neue Erkenntnisse von der Konferenz
-Ganz Europa, einschließlich GB und Irland, wird in Kürze auf russisches Erdgas angewiesen sein, da die Förderung in der Nordsee immer mehr zurückgeht.
-Großbritanien wurde soeben bereits heimlich still und leise Nettoimporteur von Erdgas.
-Rußland jedoch besitzt viel weniger Erdgas als bislang bekannt war. Der Unterschied zwichen technischen Daten und "politischen" ( d.h. Daten, die veröffentlicht werden, um irgendwelche poltischen Interessen zu befriedigen, siehe China ) läge in Russland bei 50 %.
-Die USA sahen ihren Peakoilpunkt beim Erdgas bereits 1973, und Neuinvestitionen lohnten sich bereits jetzt nicht mehr, die Förderkosten sind zu hoch, wie Matthew Simmons, Chef der weltgrößten Investmentbank, meinte
-Der Vertreter von RWE ebenso wie anderer anwesender Energieversorgungsunternehmen redeten nunmehr von Kohle als wichtigem Energieträger und sahen für Deutschland hierin die Hoffnung.............

Peakoil in den USA erreicht
http://www.chinaintern.de/images/oilkurve.jpg

ganzer Beitrag: http://www.chinaintern.de/article/Wirtschaft_Hintergrundberichte/1088085090.html

Eumel
26.06.2004, 22:46
Ob das Öl wirklich so bald alle ist. :confused:

Ölmultis zapfen neue Quellen an

Die hohen Ölpreise machen die Förderung des Rohstoffes aus entlegenen Regionen oder aus Ausgangsmaterialen wie zum Beispiel Bitumen wirtschaftlicher.



mth/gbr LONDON/OTTAWA. Bei Preisen von 38 Dollar je Barrel (159 Liter) Rohöl oder mehr wird die Zukunftsprognose für die britischen und norwegischen Ölvorräte wieder optimistischer. Einerseits rechnen sich die Investitionen schneller, andererseits haben neue Techniken schon 2002 dazu geführt, dass mit der Erschließung küstenferner, teuerer Felder wie BPs „Clair-Feld“ bei Shetland mit bis zu fünf Milliarden Barrel begonnen werden konnte. Laut Buchautor Björn Lomberg reichen die Weltölvorräte bei Ölpreisen von 40 Dollar pro Barrel statt derzeit 40 Jahre dann 250 Jahre, weil Vorkommen in schwer zugänglichen Lagen wirtschaftlich erschlossen werden können.

Zudem werden alternative Vorkommen attraktiv: In der kanadischen Provinz Alberta übersteigt die Ölgewinnung aus den Ölsandfeldern bereits deutlich die Förderung aus konventionellen Ölfeldern. Erwartet wird, dass in diesem Jahr die Ölsand- Produktion eine Million Barrel pro Tag überschreiten wird und im Jahr 2015 täglich 2,2 Millionen Barrel gefördert werden können. Trotz höherer Produktionskosten und Verzögerungen beim Bau von Förderanlagen zeichnet das kanadische National Energy Board (NEB) ein optimistisches Bild von der Zukunft der Ölsand-Industrie. Die weltweit steigende Nachfrage nach Öl lasse darauf schließen, „dass es für die wachsende Ölsand-Produktion Märkte geben wird“.

In den Ölsandfeldern Nord-Albertas lagern nach offiziellen Angaben 1,6 Billionen Barrel Bitumen, ein dickflüssiges, asphaltartiges Öl. Die unter den gegenwärtigen technischen Verfahren wirtschaftlich abbaubaren Reserven Kanadas werden auf knapp 180 Milliarden Barrel geschätzt. Damit verfügt Kanada nach Saudi-Arabien (260 Milliarden Barrel) und vor Iran (126 Milliarden) und Irak (115 Milliarden) weltweit über die zweitgrößten Ölreserven. Das NEB stützt sich dabei auf Zahlen des „Oil and Gas Journal“.

Die Ölsandnutzung begann 1967, aber erst die 90er-Jahre brachten den Boom im „Athabasca-Feld“ von Nord-Alberta. In die bisher fertiggestellte Anlagen investierten die Energieunternehmen bereits 20 Milliarden kanadische Dollar (zwölf Milliarden Euro). Die Planungen der Unternehmen sehen bis zum Jahr 2015 Investitionen von insgesamt 60 Milliarden Kan-Dollar (36 Milliarden Euro) vor.
Der Ölsand enthält sieben bis 16 Prozent Bitumen. Unternehmen wie Suncor, Syncrude, Albian Sands, Canadian Natural Resources und Nexen wenden zwei Verfahren an. Beim ersten wird heißer Wasserdampf in den Sand gepumpt, der das Bitumen flüssiger macht, so dass es abgezapft werden kann. Beim Tagebau-Verfahren wird der Ölsand mit heißem Wasser und Natron zersetzt. Das Bitumen löst sich aus dem Sand, wird verbessert und kommt als synthetisches Rohöl auf den Markt.


HANDELSBLATT, Montag, 07. Juni 2004, 09:08 Uhr


Quelle (http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200007,203855,745450/SH/0/depot/0/)

cherry
27.06.2004, 07:53
Das mit dem ÖL ist letztendlich egal. Früher oder später müssen wir auf alternativen energien ausweichen. Dabei werden 2 fliegen mit einer Klappe geschlagen. Die vorher hochsubventionierte landwirtschaft wird alternativen Treibstoff ohne subventionen erzeugen. Dann sind wir vom Erdöl unabhängig. Erdöl bzw Kohle findet dann nur für die Erzeugung von Kunststoffen Anwendung

germanasti
27.06.2004, 09:36
Moin :)


Alles Gute an Spuernase zum Geburtstag :kiss:

germanasti
27.06.2004, 09:39
Was ist denn das für ein abartiger Volumensprung am Freitag gewesen? :wirr:

& das völlig entgegensätzlich, DOW mit VK- und Nasdaq Kaufdruck. Umschichtungen vor den Sommerferien, oder verschiedenartige Positionierungen zur Zinsentscheidung?
2-3 solcher Tage ohne Aufwärtsruck und wäre sell-signal.

4604
27.06.2004, 09:39
Original geschrieben von Förster
4604 #1224

funktioniert der transporter-dow vergleich noch?
wenn jo, dann test des alten high´s bei 3100 und mit schmackes durch.
das würde dann auch unsere thesen von heut vormittag untermauern.

auf, ami-schrott kaufen! :wirr:

ja,transport is vorläufer,dow folgt

ob das in diesem stark gefakten markt(flutung) noch frunzt steht in den sternen
ansonsten folgt der dow meisten den transport.

erwarte pullback beim ndx richtung 1450/60 max.
und dann wieder dreh nach oben,und mit vol. über 1480/500.
das wäre bestätigung für ausbruch gen 1700/800,sofern kein käufer streik kommt,das dürfte m.e. das grösste problem sein,hab diesbezüglich starke zweifel :rolleyes: :rolleyes:

unter 1450 heiter weiter :zz

es ist aber weiterhin nen suckermarket,schwer einzuschätzen,vollgespickt mit fakes in beide richtungen.

naja ich tendiere mal vorsichtig zu variante 1
pullback dann über 1500 :rolleyes:

mal schaun :rolleyes:

germanasti
27.06.2004, 09:40
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spy&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=50&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=9864&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7482&mocktick=1

S&P-Spider hingegen mit unterdurchschnittlichen Umsätzen, d.h. keien Stützungskäufe Greenspans!

germanasti
27.06.2004, 09:41
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=tyx&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=50&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=11421&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2236&mocktick=1

Zinsen am langen Ende weiterhin ohne Trendentscheid, doch die FED-Sitzung rückt immer näher...

germanasti
27.06.2004, 09:42
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=bkx&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=50&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=8910&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7763&mocktick=1

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=sox&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=50&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=11520&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1032&mocktick=1

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=djta&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=50&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1644&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2291&mocktick=1

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=26099800&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=50&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=1645&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=3585&mocktick=1

Langeweile bei den Sparten, nur SOX rennen immer weiter nach oben. Das Gesamtmarkt dem nicht folgt ist ein eklatantes Schwächezeichen, genauso wie im umgekehrten Fall im März/April der VK-Druck ohne Abwärtsbewegung!

germanasti
27.06.2004, 09:43
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=indu&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=50&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=1&lf2=32&lf3=4&type=4&size=3&state=11&sid=1643&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7819&mocktick=1

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spx&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=50&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=3377&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1970&mocktick=1

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ndx&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=50&ma=1&maval=100&maval=200&uf=0&lf=32&lf2=4&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=127123&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=3275&mocktick=1

An den Börsen hat man überhaupt nix verpasst. Indizies bleiben in der querphase. :zz

Nur Nasdaq aufwärts, aber ohne Trendbestätigung bislang.

germanasti
27.06.2004, 09:45
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=intc&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=2564&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2879&mocktick=1

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ge&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=2148&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=8537&mocktick=1

Sowas komisches am Freitag.
old economy a´la GE unter hohen umsätzen down & new economy wie Intel mit massiven Zukäufen.

:confused:

4604
27.06.2004, 09:45
die vol. spitzen beim spyder im märz und mai sagen alles

fazit: unten wartet opa im bid und fegt danach das ask leer :hihi :hihi


suckermarket :zz :sss

germanasti
27.06.2004, 09:47
Original geschrieben von germanasti
RTX heute schon wieder dick im plus

Jetzt gemma aber erstmal die Gaps bis 1030 P. schliessen.
Senkrechtsrichziel 1080 ist eh erreicht.




Original geschrieben von germanasti
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=5y&ind0=VOLUME&&lSyms=RTX.EAI&lColors=0x000000&sSym=RTX.EAI&hcmask=

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=6m&type=candle&ind0=VOLUME&&lSyms=RTX.EAI&lColors=0x000000&sSym=RTX.EAI&hcmask=

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=10d&type=candle&ind0=VOLUME&&lSyms=RTX.EAI&lColors=0x000000&sSym=RTX.EAI&hcmask=

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=1d&type=line&ind0=VOLUME&&lSyms=RTX.EAI&lColors=0x000000&sSym=RTX.EAI&hcmask=

Morgen könnten die 1030 P. kommen & damit neue Longchancen mit Ziel 1240 P.

RTX läuft momentan wie ein Hündchen den Vorgaben alternativer Charttechnik hinterher. :respekt

Gleich kann man im RTX long gehen. Nette 200 P.-Chance über den Sommer hinweg. ;)


;)

4604
27.06.2004, 09:48
Original geschrieben von germanasti
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=intc&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=2564&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2879&mocktick=1

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ge&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=100&uf=0&lf=1&lf2=8&lf3=0&type=4&size=3&state=11&sid=2148&style=350&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=8537&mocktick=1

Sowas komisches am Freitag.
old economy a´la GE unter hohen umsätzen down & new economy wie Intel mit massiven Zukäufen.

:confused:

http://charts-r.quote.com:443/981122331023?User=demo&Pswd=demo&DataType=GIF&Symbol=INTL&Interval=5&Wd=400&Ht=400&Display=2&Study=&Param1=&Param2=&Param3=&FontSize=10&BgColor=0.255.0&TBgColor=0.255.0


intc och mit nem interessanten schlussmove :)

germanasti
27.06.2004, 09:50
http://anon.free.anonymizer.com/http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=EUR%3D&Titel=-+US+Dollar&Src=reu&&Ct=l&sCt=l&Lg=n&An=Vol&An2=none&Zs=1&Sc=a&avg1=none&avg2=none&Ho=410&Br=746&ChartHoehe=334&Ts=17715780

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&ind0=VOLUME&&lSyms=DUSDEUR.TGT&lColors=0x000000&sSym=DUSDEUR.TGT

http://anon.free.anonymizer.com/http://mispk.dresdner-bank.de/charts/charts_pvk?Rc=EUR%3D&Titel=-+US+Dollar&Src=reu&Za=t&Ct=k&sCt=k&Lg=j&An=Vol&An2=none&AnOrg=&St=&Et=&Zs=90&Sc=a&avg1=&avg2=&drawFrame=lo&Ho=335&Br=361&ChartHoehe=270&Ts=292719

Euro hält den Keil weiterhin & wird ebenfalls zum Zinsentscheid höchstwahrscheinlich seinen Weg finden.

up 1,26 und dann down 1,10 wäre meine Vision. :rolleyes:

germanasti
27.06.2004, 09:52
Original geschrieben von germanasti
http://quotes.ino.com/chart/intraday.gif?s=NYBOT_DXY0&t=f&w=15&a=2&v=i

http://quotes.ino.com/chart/history.gif?s=NYBOT_DXY0&t=f&w=15&a=50&v=d6

http://quotes.ino.com/chart/history.gif?s=NYBOT_DXY0&t=l&w=1&a=200&v=dmax

Dollar-Index haut sich Köpfchen immer blutiger an GD50. Die Chance für den Euro, sollten hier nun Verkaufssignale in Kraft treten.
Diese sehen wir unter 88 P., insofern kein false break bei knapp über 86 P. entsteht.
Über 90,80 Euro-Absturz auf 1,10?

Die 88 P. beim Dollar-Index halten weiterhin.

Irgendwie schauts aber immer bullischer aus, selbst wenn false break auf 86 P. käme.