Christian
27.02.2001, 17:05
"FAZ": Fonds für Hochzinsanleihen nichts für schwache Nerven
Privatanleger, die von den Chancen auf höhere Renditen durch Beimischung von Unternehmensanleihen profitieren wollen, sollten dazu eher auf entsprechende Fonds zurückgreifen, denn diese können besser diversifizieren und damit das Risikopotenzial senken. Für Unternehmensanleihen im Depot spreche eine geringe Korrelation zu Aktien und stetige Zinserträge, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ/Montagausgabe). Bei der Fondsauswahl sollten Anleger auf den Bonitätsunterschied der enthaltenen Papiere achten. So werde zwischen Investment-Grade-Anleihen (mindestens mit "BBB" bewertet) oder High-Yield-Anleihen mit schlechterer Einstufung unterschieden.
Derzeit würden viele Experten zu Produkten raten, die auf gute Bonität setzen, denn mit zunehmend schlechterer Bonität würden Unternehmensanleihen stärker Aktien ähneln und dann auch unter dem allgemeinen Kursverfall leiden. Auf Anleihen von Telekommunikationsunternehmen hätten sich nach Angaben der FAZ derzeit die Kursverluste der Emittenten und die Diskussion um die Finanzprobleme dieser Firmen ausgewirkt. In diesen Anleihen seien die meisten Fonds jedoch mittlerweile untergewichtet. Sie würden sich allerdings oft in die attraktiven Neuemissionen einkaufen und gleichzeitig die alten Telekommunikationsanleihen in ihren Portfolios verkaufen.
Frank Hagenstein von der Union Investment legt den Schwerpunkt im Uni Euro Renta Corporates beispielsweise auf Anleihen von Banken und Versicherungen. Diese hätten in den vergangenen zehn Jahren bei vergleichsweise geringem Risiko die besten Erträge gebracht. Nach Ansicht der Experten sollten Fonds mit Unternehmensanleihen mit einem Anlagehorizont von mindestens zwei bis drei Jahren gekauft werden.
Gruß Christian
Privatanleger, die von den Chancen auf höhere Renditen durch Beimischung von Unternehmensanleihen profitieren wollen, sollten dazu eher auf entsprechende Fonds zurückgreifen, denn diese können besser diversifizieren und damit das Risikopotenzial senken. Für Unternehmensanleihen im Depot spreche eine geringe Korrelation zu Aktien und stetige Zinserträge, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ/Montagausgabe). Bei der Fondsauswahl sollten Anleger auf den Bonitätsunterschied der enthaltenen Papiere achten. So werde zwischen Investment-Grade-Anleihen (mindestens mit "BBB" bewertet) oder High-Yield-Anleihen mit schlechterer Einstufung unterschieden.
Derzeit würden viele Experten zu Produkten raten, die auf gute Bonität setzen, denn mit zunehmend schlechterer Bonität würden Unternehmensanleihen stärker Aktien ähneln und dann auch unter dem allgemeinen Kursverfall leiden. Auf Anleihen von Telekommunikationsunternehmen hätten sich nach Angaben der FAZ derzeit die Kursverluste der Emittenten und die Diskussion um die Finanzprobleme dieser Firmen ausgewirkt. In diesen Anleihen seien die meisten Fonds jedoch mittlerweile untergewichtet. Sie würden sich allerdings oft in die attraktiven Neuemissionen einkaufen und gleichzeitig die alten Telekommunikationsanleihen in ihren Portfolios verkaufen.
Frank Hagenstein von der Union Investment legt den Schwerpunkt im Uni Euro Renta Corporates beispielsweise auf Anleihen von Banken und Versicherungen. Diese hätten in den vergangenen zehn Jahren bei vergleichsweise geringem Risiko die besten Erträge gebracht. Nach Ansicht der Experten sollten Fonds mit Unternehmensanleihen mit einem Anlagehorizont von mindestens zwei bis drei Jahren gekauft werden.
Gruß Christian