Vollständige Version anzeigen : Wasser, was denn sonst?
weil es so wichtig ist :respekt
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Dampfdestillation
Bei der Dampfdestillation wird Wasser gekocht und der entstehende Dampf dann wieder zu Wasser abgekühlt (kondensiert). Wenn die Kühlspirale dabei aus Quarzglas besteht, bekommt man ein weitgehend unbelastetes aber demineralisiertes Wasser. Bei vielen Destilliergeräten besteht diese aber aus einer Chrom - Nickel Legierung oder aus Aluminium. Ob dadurch eine Metallionenabgabe an das Wasser stattfindet, sollte dann im Einzelfall untersucht werden. Es können bei der Dampfdestillation nur relativ kleine Mengen lauwarmes Wasser auf Vorrat entnommen werden. Der Vorratsbehälter muß häufig desinfiziert werden, da die Gefahr der Nachverkeimung besteht.
“So können humanopathogene Keime wie Pseudomonas aeroginosa in solchem Wasser rasch auf Konzentrationen um etwa 1 Million im Milliliter vermehren.” [Schriftwechsel Bundesminister für Gesundheit mit Institut für Wasser-, Boden-, und Lufthygiene, Erlaß 416-6460 vom 11.08.1992]
Zur Destillation wird relativ viel Strom verbraucht (ca. 1 kWh/Liter). Bedenklich ist auch der häufig nachgeschaltete Kohlegranulatfilter zur Geschmacksaufbesserung, da, wie oben besprochen, wieder die Gefahr der Nachverkeimung und Abgabe von Silberionen besteht.
Der Geschmack von destilliertem Wasser wird von vielen als unangenehm empfunden.
Zur gesundheitlichen Wirkung: “Die Einverleibung größerer Mengen an destilliertem Wasser ist gefährlich, da aufgrund osmotischer Effekte Zellschädigungen eintreten können.” [Römpp, Chemie Lexikon, 9.Aufl, Thieme, 1993], und: “Lebensgefährlich ist der Genuß von destilliertem Wasser während einer Fastendiät.” [Gefragt-gesagt, Zeitschrift Öko-Test, 8/93]
:rolleyes:
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=662522#post662522)
das wasser wechselt den aggregatzustand, was es aggresiv macht. und dann noch die stromkosten. für die geräte langen die auch ordentlich hin.
Hier mal als Einstiegsdroge ein Vortrag von Dr. Peter Ferreira über Wasser und Salz.
http://www.comedweb.de/DE/page.php?pageID=205
ca. 3 Stunden geballte Information. Also Kaffeemaschine anwerfen ;)
also was mich selbst bei dem ferreira vortrag überrascht hat, ist dass die leute die sich absolut biologisch ernähren, nicht gesünder sind (im gegenteil) als leute die eher genuss orientiert sind, aber das richtige wasser trinken. überrascht in der hinsicht, daß es auch experten gibt die zu solcher aussage kommen.
Da aber einige Experten eben jene MTVO für veraltet bzw. zu großzügig halten, prüfte die Stiftung Warentest über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus. Das weniger erfreuliche Ergebnis: In acht Wässern fanden sich Keime, die zwar gesunden Menschen nichts anhaben können, die aber "für Säuglinge sowie für alters- oder krankheitsbedingt Immungeschwächte gefährlich werden könnten". Die keimbelasteten Wässer sind: Bad Vilbeler Urquelle Stilles Mineralwasser, Extaler Mineralquell, Fürst Bismarck Quelle, Hassia Sprudel, Penny Elitess, Quintus, Vittel und Volvic.
:( :(
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=662890#post662890)
was soll man da sagen? :rolleyes:
@ förster
wie verhält sich das mit abgekochten leitungswasser,
ist das anschließend sauber :confused:
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=662497#post662497)
abkochen tötet keime, falls welche drin sind. mehr passiert dabei nicht.
aber guck dir doch bitte mal deinen wasserkocher genau an, was da so
unten rum und am rand so dran hängt.
@Förster,
Du hast mir gestern was von einer €60'000-Studie von einem renomierten Institut gezeigt. Irgendwas mit H......
Haste Link?
germanasti
26.09.2004, 16:14
www.kwick.de ;)
http://82.98.70.18/userpics_medium/211/211511.jpg
und nun simmer wieder ernscht :)
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@ Förster:
Da fällt mir noch was ein was mir gestern durch den Kopf ging und ist ernst gemeint. Hast du schon mal recherchiert wie man in Euro in Wasser (als Rohstoff, also nicht Getränkefirmen) investieren kann?
Zum Original-Beitrag
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Es gibt über 6 Mrd Menschen auf der Welt die mit Frischwasser versorgt werden müssen, wenn sie das nicht werden, haben sie ein großes Problem. Industrieller Verbrauch von Wasser für Kühlung und Reinigung ist gigantisch, dieses Wasser muß gereinigt werden bevor es in den Kreislauf gebracht wird.
Ich verstehe deine Idee von der persönlichen Wasserunabhängigkeit. Ich will verstehen wie das Wassergeschäft SKALIERBAR und im großen Stile funktioniert. Utilities und deren Zulieferer, Pumpenhersteller, Zertifizierungsunternehmen, Meerwasserentsalzer nicht für den Individualhaushalt sondern auf industrieller Skala etc etc
Zum Original-Beitrag
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5-Year Summary 12/31/1998 to 12/31/2003
Investment.................Total Return..............Annual Return
Water Utility Stocks*....107.96%.....................15.77%
S&P 500 Index............-2.81%........................-0.57%
NASDAQ Compo.........-7.04%.......................-1.45%
Kam gerade auf Galileo:
Wenn Du 2 Mass Bier trinkst, trägst Du 3 Mass zur Toilette. Bier ist also kein guter Durstlöscher.
Grund ist, dass Alkohol im Gehirn die Ausschüttung des ADH-Hormones blockiert, das den Wasserhaushalt steuert.
Lösung: Zum Alkohol entsprechende Mengen Wasser trinken. Möglichst gutes Wasser ;)
P.S.:
Nenne mir ein Wort ohne "k" !?
--> Alohol
Ich hab' mal aus meiner Sicht das wichtigste zu Wasser zusammengestellt. Fragen und Verbesserungen sind natürlich willkommen ;)
Der Mensch besteht zu 70% aus Wasser (Blut zu 80%, Gehirn über 80%, Knochen zu 25%). Jeden Tag scheiden wir 5% unserer Flüssigkeit aus. Nicht nur über die Verdauung sondern auch über die Haut und die Lunge. Bei einem 75kg schweren Mann sind dies etwa 2.5 Liter pro Tag, die ersetzt werden müssen.
Alle 20 Tage wird dabei das Flüssigkeitssystem unseres Körpers komplett erneuert. Genau hierbei ist die Qualität dessen was wir täglich trinken ausschlaggebend. Wie sollen klare Gedanken aufkommen, wenn das Wasser Nitrat belastet ist oder das Leitungswasser Schwermetalle aufweist?
Die Mineralwasserindustrie weist auf die Wichtigkeit von Calcium und Magnesium hin. Das ist absolut richtig, nur ist es völlig falsch, dass es in anorganischer Form vorhanden sein sollte. Beweise liefert die Natur hundertfach, während es bis heute nicht eine einzige Studie gibt, die eindeutig belegt, dass anorganisch gebundenes Calcium oder Magnesium für den Körper von Vorteil ist. Dagegen steht die Korrelation zwischen hohem Mineralwasserkonsum und dem Verkalkungsgrad der Bevölkerung.
Wasser hat keine Bringfunktion, sondern eine Nimmfunktion.
1. Man müsste pro Tag zwischen 20-80 Liter Mineralwasser trinken, um den täglichen Bedarf an Magnesium oder 10-50 Liter trinken, um den Calcium-Bedarf zu decken. Diese Mengen sind unrealistisch.
2. Ein einziger, natürlich gewachsener Apfel versorgt den Körper mit mehr Calcium und Magnesium als 30 Liter Leitungswasser es je könnten.
3. Mineralien kommen im Wasser in anorganischer Form vor, und können somit vom Körper nicht verarbeitet werden. Zwar benötigt unser Körper z.B. Zink, kann dies aber nur in organischer Form – über die Nahrung – verarbeiten. In anorganischer Form führt Zink zu Magen-Darmproblemen und kann Hautprobleme wie Neurodermitis verursachen.
So ist es durchaus möglich, dass der Konsument ein durch alte Wasserleitungen mit Zink belastetes Wasser trinkt und gleichzeitig unter Zinkmangel leidet.
(Quelle: Dr. med. Silvia Franz, UMWELTFORUM Wiesbaden)
4. Der Körper lagert naturbedingt alles ihm zugeführte ab und scheidet es nicht, wie oft angenommen, einfach wieder aus.
Als Quintessenz bleibt:
Wasser hat nicht die Aufgabe, unserem Körper etwas zu geben, es hat vielmehr die Aufgabe unserem Körper etwas zu nehmen.
Was, wenn nicht Wasser, sollte unseren Körper entschlacken und Giftstoffe ausschwemmen können?
Dabei gilt: Je weniger das Wasser selbst mit Verunreinigungen angereichert ist, umso besser ist es in der Lage, Schwermetalle in unserem Körper aufzunehmen und unseren Körper zu entschlacken. Reines frisches Wasser reinigt den Körper, belebt ihn und sorgt für eine deutliche Verbesserung der Gesundheit.
Man kann sich das bildlich so vorstellen: Man nehme einen klumpen Salz und lege ihn in eine Dachrinne. Frage: Wieviel Wasser wird benötigt, um das Salz aufzulösen und wegzuschwemmen?
Nun, bei einem absolut reinen, salzfreien Wasser würde etwa eine Menge ausreichen, die dem Vierfachen des Gewichtes des Salzklumpens entspricht. Je mehr Salz aber im Wasser bereits vorhanden ist, umso weniger Salz kann das Wasser aufnehmen und bei vollständig salz-gesättigtem Wasser (= Salzsole = 26% Salzgehalt) kann man soviel Wasser am Salzklumpen vorbeileiten wie man will. Da passiert gar nix!
Ähnlich verhält es sich mit dem Wasser, das die Schadstoffe, Schwermetalle aus unserem Körper schwemmen soll. Wenn das Wasser selbst bereits gesättigt ist, kann es unseren Körper nicht mehr entschlacken. Im Gegenteil: Ab einem gewissen Grenzwert belastet uns das Wasser sogar noch zusätzlich mit Schadstoffen!
Reines Wasser leitet keinen Strom. Nur die im Wasser enthaltenen Metalle. Wir können deshalb die Belastung des Wassers beurteilen, indem wir die elektrische Leitfähigkeit in µS messen. (=Mikro-Simens, der Umkehrwert des Ohmschen Widerstandes. 10 Ohm = 0.1 Simens, 1000 Ohm = 1 Millisimens etc.). Der Grenzwert für die Aufnahmefähigkeit des Wassers liegt laut Professor Vincent (20 jährige Wasserforschung in Frankreich) bei etwa 160 µS (= 6000 Ohm). Leitwerte darüber haben keinerlei Reinigungswirkung für den Körper, im Gegenteil, sie schädigen langfristig den Körper. Leitwerte darunter sind überproportional gut für den Körper.
Die Natur versorgt uns seit Jahrtausenden mit Oberflächenwasser mit niedrigem Leitwert. Im Gegenzug versucht uns die Industrie seit einigen Jahrzehnten davon zu überzeugen, schlauer als die Natur zu sein.
Die Leitwerte für Wasser in Mitteleuropa liegen zwischen 250 und 1400µS. Laut deutschem Gesetzgeber darf unser Körper sogar mit 2500 µS "versorgt" werden, da hier der Grenzwert liegt.
Ende der Gerüchteküche
Räumen wir mal mit einigen Märchen auf, die seit Jahren in unseren Köpfen grasieren und die absolut unhaltbar sind:
* Gerücht: Es ist ungesund/schädlich, destilliertes Wasser, Schneewasser, Regenwasser zu trinken, weil es die Zellstruktur zerstört.
--> Das ist Unsinn und es gibt in der medizinischen Geschichte keinen einzigen dokumentierten Fall, wo jemand durch derartiges Wasser zu Schaden gekommen ist.
* Gerücht: Bergquellen liefern Mineralwasser, die Calcium und Magnesium enthalten.
--> Falsch: Bergquellen liefern reines Wasser mit etwa 20 µS. Mineralien sind also höchstens in homöopatischer Dosis vorhanden. Erst bei der Abfüllung des pasteurisierten (und somit strukturell zerstörten) Quellwassers mit Hochdruck und hohen Temperaturen in PET-Flaschen wird nachträglich Calcium, Magnesium und Chlor zugegeben. Warum? Weil sonst das Wasser nach etwa 4 Stunden beginnen würde, den Geschmack von Plastik anzunehmen (würg).
* Gerücht: Mein Körper braucht Eisen. Er holt es aus dem Wasser und was er nicht brauchen kann, scheidet er über Urin und Kot aus.
--> Falsch: 1. Kann wie oben beschrieben Eisen (oder jedes andere Metall) gar nicht in anorganischer Form vom Körper verwertet werden und 2. Wird das Metall abgelagert und nicht ausgeschieden. Je nach Art des Metalles an unterschiedlichen Orten im Körper, wo es seine schädliche Wirkung (siehe unten) entfalten kann.
* Gerücht: Schadstoffe werden auch über die Haut ausgeschieden.
--> Das ist teilweise richtig. Wenn der Vergiftungsgrad des Körpers eine gewisse Schwelle überschreitet, muss die Haut darunter leiden: Akne, Eiterbeulen oder Schweissgeruch.
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Jeder Schadstoff, der nicht "entsorgt" werden kann, wird irgendwo abgelagert. Dabei versucht der Schadstoff, chemische Verbindungen einzugehen und sucht sich sein "zu Hause".
Der Bierbauch des Mannes und die Cellulite der Frau sind nur zum Teil Fett, zum Teil Ablagerungen. Es gibt Frauen, die haben Cellulite, obschon sie nicht fett sind. Warum? Antwort: Das sind Ablagerungen!
Alluminium ist der Hauptverursacher für Alzheimer.
Natrium-Chlorid (eine aggressive chemische Verbindung, die von der Industrie gerne als "Tafelsalz" verkauft wird) verbindet sich mit Harnsäure zu Kristallen, die sich an den Knochen und Gelenken absetzt. Die Folge: Rheumathismus, Arthritis, Gicht.
Und so weiter ... hier mal eine Liste der wichtigsten Schadstoffe und die Schäden bei Ablagerung.
Schadstoffe, die im Wasser vorkommen und ihre Auswirkungen
Aluminium - schädigt Synapsen im Gehirn -> Alzheimer
Arsen - Schädigt Nervensystem, Kapillargefässe, Nieren, Leber
Asbest - Lungenkrebs, Magen-Darmkrebs
Blei - schränkt Gehirntätigkeit ein.
Chlor - Krebs, Bluthochdruck, Arteriosklerose
Cadmium - Bluthochdruck, Nierenkrankheiten
Calcium, Magnesium - hartes Wasser (Calcium -> Calzit -> Kalk -> Arterienverkalkung)
Hormone - Unfruchtbarkeit bei Männern
Kupfer - schädigt Herzkranzgefässe, Nervensystem. Psychische Störungen
Natrium - Bluthochdruck, schädigt Flüssigkeitsausscheidung
Nitrate - Krebsgefahr, Blausucht, Sauerstoffmangel
Quecksilber - Nervengift. Schädigt Nieren
Zink - Magen-Darmprobleme, Hautprobleme, Neurodermitis
Schwefel - Durchfall
Soweit zu den anorganischen Schadstoffen. Daneben findet man im Wasser noch:
Bakterien und Viren (Cryptosproidum, Cholera, Legionärskrankheit, Salmonellen, Typhus, E.coli, Hepatitis A, Polio)
Chlorverbindungen und Toxine, die Krebs und Allergien verursachen (Pestizide, Herbizide, Insektizide, Funkizide, ...)
Industriegifte (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, Dieselöl, Benzin, Oktan, Dekan, Kerosin)
... da kann man doch nur jedem einen guten Appetit beim Durstlöschen wünschen :rolleyes:
Mineralien sind immer anorganisch. Die Natur versorgt diese aber mit dem richtigen Schlüssel (Fotosynthese), damit sie der Körper verstoffwechseln kann. Nur in absoluten Mangelsituationen kann der Körper auf anorganisch gebundenes zurückgreifen. z.b. bei der Teilnahme an einem Marathon und direkt nach dem 2.Weltkrieg, als die Menschen wirklichen Mangel hatten. Aber heute, als Mitarbeiter eines Grossraumbüros nach 8 Stunden auf dem Sessel sitzen?
Wasser hat eine enorme Waschwirkung, in der Tat! 1 Liter Wasser reinigt 30.000 Liter Luft. Da bleibt beim Trinken des richtigen Wassers also noch genug für den Körper übrig.
Hohes Ohm-Wasser tötet den Körper. Ja, das hat man in der Schule gelernt. Nur wird nirgends mehr gelogen als in der Schule. Hohes Ohm-Wasser ist das einzigste Wasser, dass überhaupt in der Lage ist in die Zellstruktur einzudringen.
... und schmecken sollte das Wasser natürlich auch noch ;)
Mal ein wenig big picture:
- More than 1.5 billion people do not have access to a safe and adequate water supply.
- Unless action is stepped up, this number could increase to 2.3 billion by 2025
- Each year more than ten million people die from water-related disease
- It is estimated that 50% of the world's population lacks access to adequate sanitation
- The average American individual uses 100 to 176 gallons of water at home each day
- The average African family uses about 5 gallons of water each day
- The leading cause of child death in the world is diarrhea
- Of the 37 major diseases in developing countries, 21 are water and sanitation related
- One billion people must make a three-hour journey on foot each day just to obtain their drinking water:ek :ek :ek
- The World Health Organization (WHO) estimates that 80% of all sickness in the world is attributable to unsafe water and sanitation
- Water systems fail at a rate of 50% or higher :ek
- Poor people in the developing world pay on average 12 times :eek: more per liter of water than fellow citizens connected to municipal systems; these poverty stricken people use less water, much of which is dirty and contaminated
Nachtrag:
Einige Leute sagen daß es beim Israeli/Palästina Konflikt vor allem um Zugang zu Wasser geht...
nicht vorallem, sondern ausschließlich.
pit
sag mir nochmal bitte was deine strategie in sachen wasser ist :confused:
Ich fange gerade erst an mich damit zu beschäftigen. Mein Eindruck bisher ist, daß Wasser eines der MEGA Investitionsthemen für die nächsten 20 Jahre wird und ist gleichzeitig ein ethisches Investment, anders als Öl.
- China hat Riesen Wasserprobleme
- Indien hat Riesen Wasserproblem
- In Amerika verrotten denen die Frischwasser und Brauchwasser Infrastrukturen unter dem Hintern weg. (50% fail...)
- In Europa werden immer mehr kommunale Versorger privatisiert werden, danach erfolgen meist massive Einsparungen auf Personalseite und massive Investments in Maschinerie um Effizienzgewinne zu realisieren.
Etc Etc.
Meine Strategie ist zunächst mal die Wertschöpfungskette der industriellen Wasserversorgung zu kapieren und dann zu gucken wo der Löwenanteil der Wertschöpfung abfällt mit gleichzeitig minimaler Beeinflussung durch Regulierer. Dann da selektiv rein.
Es gibt bisher zwei Wasserfonds die ich kenne die was ähnliches machen von Pictet und SAM. Beide haben ganz gute Performance, sind aber im wesentlichen ein Spiegelbid des S&P. Das sagt mir daß die Manager was falsch machen, denn Wasser - noch mehr als Nahrung - sollten sich wie Safe Haven verhalten also KOMPLETT konjunkturunabhängig (ist natürlich idealisiert). Wahrscheinlich Über-Diversifizierung, so daß du dann doch nur den Markt abbildest wie alle anderen auch.
Jo, soweit. Wolltest du das wissen?
bei solcher performance mit managmentgebühren etc. fragt man sich schon ob es vielleicht nicht lukrativer wäre, sich direkt "einzukaufen" quasi dezentral. weil die sache ist ja die, trinkwasser wirste in zukunft nicht mehr in der qualität bekommen, wie wir es jahrhunderte hatten. die weltbevölkerung wächst unaufhörlich und somit auch die verschmutzung. unterm strich wird eh nur 2 prozent wirklich als Trinkwasser benötigt.
http://www.vwd.de/vwd/news.htm?id=23214963
Siemens will im Wassergeschäft schneller als der Markt wachsen
MÜNCHEN (Dow Jones-VWD)--Die Siemens AG, München, will in den kommenden Jahren im weltweiten Geschäft mit Wassergewinnung und -aufbereitung schneller als der Markt wachsen. Der Technologiekonzern wolle das prognostizierte Marktwachstum von jährlich rund 6% übertreffen, sagte der Vorsitzende des Siemens Bereichsvorstandes Industrial Solutions and Services (I&S), Joergen Ole Haslestad, am Mittwochabend im Club Wirtschaftspresse München. Er schloss nach der Übernahme des US-Unternehmens US Filter Corp weitere Akquistionen in diesem Segment nicht aus. Es gebe derzeit aber keine konkreten Pläne.
Der Weltmarkt für Wassergewinnung und - aufbereitung hat laut Haslestad ein Volumen von 290 Mrd EUR, das bis 2010 auf 440 Mrd EUR steigen soll. In dem stark fragmentierten Markt gebe es bislang mit Siemens, General Electric und ITT nur drei Unternehmen, die mehr als 1 Mrd EUR Umsatz realisieren würden. Mit dem im August vollzogenen Kauf des US-Marktführers habe sich Siemens eine gute Ausgangsposition in dem lukrativen Geschäft verschafft. Wachstumschancen sehe man in Zukunft insbesondere in Asien und Osteuropa. Der Siemens-Manager bekräftigte, dass US Filter bereits die Margenvorgaben von 4% bis 6% des Bereichs I&S erfülle und im neuen Geschäftsjahr 2004/2005 (zum 30.September) die Spanne übertreffen werde.
Der deutsche Technologiekonzern hat US-Filter bekanntlich für 993 Mio USD von dem französischen Konzern Veolia übernommen. Das US-Unternehmen erwirtschaftet mit rund 5.800 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 1,2 Mrd USD pro Jahr. Im Geschäft mit Wasser hatte I&S laut Haslestad bislang einen Umsatz von 200 Mio EUR erzielt. Mit der Integration von US Filter wächst der Umsatz des Bereichs I&S von zuletzt 4 Mrd EUR insgesamt um ein Viertel. Haslestad unterstrich, dass die Sparte Industrielösungen an dem vorgegebenen Ziel einer Gewinnmarge von 4% bis 6% festhalte und die Profitabilität durch den Ausbau des Wassergeschäftes steigern wolle.
Er ließ jedoch offen, wann I&S das Margenziel erreichen wird. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres hatte I&S lediglich eine operative Marge von 2,1% ausgewiesen. Die Sanierung der Industrielösungssparte ist laut dem Vorsitzenden des I&S-Bereichsvorstandes zwar noch nicht abgeschlossen, aber man sei "gut unterwegs". Der geplante Abbau von 5.000 Stellen sei bereits weitgehend umgesetzt worden, ein weiterer Personalabbau sei nicht geplant.
- Von Mathias Schmidt, Dow Jones Newswires; +49 (0)89 5521 4030, mathias.schmidt@dowjones.com
(ENDE) Dow Jones Newswires/30.9.2004/mas/jhe 30.09.2004, 10:00
Siemens: 723610 (http://www.finanztreff.de/ftreff/redirect.htm?suche=1&kurs=723610)
http://www.das-gibts-doch-nicht.de/seite2369.php
Fluor - wie aus einem Gift ein Medikament wurde Geschichtliche Entwicklung der Fluoridierung
aus: "Vorsicht Fluor", von Dr. med. M.O. Bruker und Rudolf Ziegelbecker, emu-Verlag, ISBN 3-89189-013-3
Die seit mehr als 30 Jahren umkämpfte Fluoridierung (Trinkwasser, Tabletten, Zahnpasten, Speisesalz) ist nicht das Ergebnis medizinischer Forschung, sondern der Interessengemeinschaft verschiedener Industriezweige. Allen voran die Zuckerindustrie, die ein Mittel suchte, die Zahnkaries zu verhüten, ohne den Zuckerkonsum herabzusetzen. Die weiteren Interessenten sind die fluorerzeugenden Industrien; davon Aluminium-, Stahl- und Phosphatindustrie in erster Linie (angeblich soll die Aluminiumindustrie seit den 60er Jahren infolge anderer Herstellungstechniken ausfallen) und die Pharma-Industrie, die mit der Drohung, die Anzeigen zu entziehen, Ärztezeitschriften an der Veröffentlichung kritischer Berichte zur Fluormedikation hindert.
Das gemeinsam geplante "Fluor-Prophylaxeprogramm", das natürlich von offizieller Seite abgesegnet werden mußte, ist einer der massivsten Angriffe auf die Volksgesundheit in der medizinischen Geschichte.
Die eigentliche Fluor-Welle kommt aus den USA und hatte schon eine Reihe von Ländern erfaßt, bevor sie auch in der Bundesrepublik aufgenommen wurde.
So wurde die Propagandamaschine in Gang gesetzt
Dr. Harvey I. Petraborg, Aitkin Minn., USA, schreibt in einem Artikel "Die Trinkwasser-Fluor-dierung als gutes Geschäft?": "Wenn eine Industrie auf Absatzschwierigkeiten stößt, kann sie sich, wie die Zeitschrift ,Life' es beschrieben hat, an ein Institut, das Mellon-Institut in Pittsburg, wenden, um neue Absatzmöglichkeiten für ihre Produkte erforschen zu lassen. 1950 saßen die Aluminium- und Stahlindustrien Amerikas auf großen Mengen unabsetzbarer Fluorverbindungen. Eine Zeitlang konnten sie diese Abfälle loswerden, indem sie sie in Flüsse leiteten. Doch im Dezember 1950 wurde die Aluminiumindustrie nach einem großen Fischsterben, entstanden durch Natriumfluroid im Columbiafluß, zu einer hohen Strafe verurteilt. Sie mußte neue Verwendungen für ihre Fluoridabfälle finden, die sich täglich häuften. Ein Teil davon ließ sich für Ratten- und Insektenvertilgung absetzen; aber das war wenig und löste das Problem nicht.
Es wurde daher ein Mann des erwähnten Mellon-Institutes, namens Gerald G. Cox, mit der Lösung des Fluorverwertungsproblems beauftragt. Er erinnerte sich, daß Fluor Zahnzerfall verhindern könne, und schlug eine entsprechende Verwendung der Fluoridabfälle vor. Um das zu verwirklichen, mußte er die wissenschaftliche Welt, in diesem Fall die Ärzte und Zahnärzte, davon überzeugen, daß Fluor für die Zähne gut und für die Gesundheit harmlos sei. Was man bis dahin in Fachkreisen an Tatsachen über die Wirkungen des Fluors wußte - Fluor war als eines der schwersten Gifte bekannt - mußte begraben werden, und es mußte dem Publikum beigebracht werden, Fluor sei kein Gift, sondern ein notwendiger Nährstoff.
Das gelang in der Tat. Cox hatte Beziehungen zu führenden Leuten in der Zahnärzteschaft und im Nationalen Forschungsrat (NRC). Diese Leute erhielten von der Industrie namhafte Forschungsbeiträge. Es kam tatsächlich so weit, daß das Fluor als ein Nährstoff deklariert wurde.
Das Food & Nutrition Board des Nationalen Forschungsrates akzeptierte die These, daß das Fluor ein notwendiger Stoff insbesondere für die Ernährung der Zähne sei, dies ungeachtet der Tatsache, daß Bevölkerungen mit vollgesunden Zähnen bekannt sind in Gegenden, wo Fluor aus der Natur stammend fast gar nicht gefunden wird.
Es war nicht schwer, auch den Nationalen Gesundheitsrat (PHS) für die Sache zu gewinnen, denn die zahnärztliche Abteilung desselben suchte seit langem nach Entdeckungen, die jenen in der Allge-memmedizin gleichkämen. Oscar Ewing, einer der Anwälte der Aluminium Company, war Direktor des Wohlfahrtsministeriums (Social Security) der USA und Leiter des Nationalen Gesundheitsdienstes (PHS). So gelang es leicht, den Fluoridierungsgedanken in die Tat umzusetzen und Geld für die Propagierung flüssig zu machen.
Wo es darum geht, für eine Neuerung die Zustimmung wissenschaftlicher Gremien und von Laienorganisationen zu bekommen, besteht der normale Weg dann, das Pro und Contra, das sich aus wissenschaftlichen Untersuchungsergebnissen ergibt, in Versammlungen und Fachjournalen zu diskutieren, bis die Auffassungen sich klären. Dieser Weg ist in diesem Falle umgangen worden.
Stattdessen wurden sogenannte Studienkomitees gebildet. Diese entstanden unter der Leitung von 1-2 Werbefachleuten, die die übrigen Komiteemitglieder einseitig mit Informationen ausschließlich zugunsten der Fluoridierung versahen und jene, welche Zweifel äußerten, als unzuständig, uninformiert und geschäftlich interessiert bezeichneten.
Keine dieser sehr vielen Körperschaften und Organisationen hat selbst wissenschaftliche Untersuchungen über die Wirksamkeit oder über die Unschädlichkeit des Fluors durchgeführt. Dieses Vorgehen erfüllte seinen Zweck so gut, daß eine Lage entstand, in welcher man für die Fluoridierung eintreten mußte, wenn man nicht sein Ansehen verlieren wollte. Beamte des Nationalen Gesundheitsdienstes saßen auch in führenden Stellungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und traten dort für die Fluoridierung ein. Sie erreichten, daß die WHO sich dafür erklärte, und das wurde zur Grundlage einer weltweiten Kampagne.
So wie die Tabakindustrie wissenschaftliche Untersuchungen für ihre Zwecke anregte und mit mehr als 7 Millionen Dollar Subventionen dotierte, um die Unschädlichkeit des Rauchens zu ,beweisen', erhielten auch hier viele Wissenschaftler und Leiter wissenschaftlicher Körperschaften Forschungsgelder, um zu beweisen, daß die Fluoridierung unschädlich und gefahrlos ist.
Unser Zeitalter spaltet Atome, erforscht den Weltraum und gebiert Wundermittel. Das läßt leicht an die Möglichkeit glauben, daß auch der Zahnzerfall durch eine so einfache Maßnahme wie die Trinkwas
serfluoridierung verhütet werden könne. Es wäre ja auch gar zu schön, wenn das wahr wäre, und jedermann würde es nur zu gerne glauben. Sicher haben die Zeitumstände zu der triumphalen Annahme der Fluoridierungsidee beigetragen. Indem überdies die Spitzenleute der führenden Organisationen dafür gewonnen wurden, schlössen sich auch die übrigen Mitglieder jeweils deren Meinungen an und stellten die Sache gar nicht mehr in Frage. Das ging so zu, von oben bis unten, und allenthalben wurde eine Menge Aufklärungsmaterial zur Verfügung gestellt, worin von 65% Kariesreduktion, vom ,Nährstoff Fluorid', von ,Fluormangel im Trinkwasser', von ,Kontrollierter Fluoridierung' usw. beharrlich die Rede war.
Alle diese Behauptungen aber sind unbewiesene Konstruktionen. Das Schlagwort ,unschädlich' stützt sich auf einseitige Untersuchungen von McClure.
Das Schlagwort ,Nährstoff Fluorid' hat keine wissenschaftliche Grundlage, und man kann nicht von Fluormangel im Trinkwasser reden. Dean hat schon 1936 gezeigt, daß Kinder schon bei einem Drittel der empfohlenen Fluorkonzentration gefleckte Zähne bekommen können, und ähnliches hat sich neuerdings bestätigt.
Das Schlagwort ,65% weniger Zahnfäule' in den Versuchsstädten Newburgh und Grand Rapids ist endgültig widerlegt worden durch Forscher der Universität Melbourne u. a.
Das Schlagwort ,kontrollierte Fluoridierung' trügt. Zwar kann dem Trinkwasser die sogenannte optimale Dosierung von 1 ppm zugefügt werden, aber die getrunkenen Wassermengen schwanken sehr stark von Person zu Person. In dem Augenblick, da das Fluorid im Wasser ist, hört die Kontrolle auf.
Die Art und Weise, wie es in Amerika zur Trinkwasserfluoridierung kam, ist in der Geschichte der Medizin ohne Parallele."
Die Fluor-Entwicklung in der Bundesrepublik nach H. Schöhl.
"Aufsehenerregende Untersuchungen über den Schadfaktor Zucker in den 20er - 40er Jahren (Ganzheitsmedizi-nische Phase) alarmieren die Industrie, einerseits wegen drohender Absatzeinbußen an Zucker, andererseits lohnender Absatzmöglichkeiten der chemisch-pharmazeutischen Industrie an Fluorpräparaten und Beseitigung eines lästigen Abfallprodukts, nachdem Fluor als Medikament gegen Karies propagiert worden war. Besonders die Aluminiumindustrie sieht darin ein lukratives Geschäft für schädliche Stoffe, deren Beseitigung ihr Schwierig-keiten macht. Es wird ein Plan ausgearbeitet, wie das Produkt Fluor (im Englischen ,Fluoride') eingeführt werden kann, nach marktstrategischen Gesichtspunkten, indem .Meinungsbildner' der Zahnärzte gewonnen werden (das Papier wurde 1960 bekannt), angefangen beim staatlichen Gesundheitsdienst, Schriftleitern, Hochschullehrern, Verbänden.
Dieses Erfolgsrezept wurde in den 50er Jahren in die Bundesrepublik übertragen. Ende November 1953 gründete H. J. Schmidt die Arbeitsgemeinschaft für Fluorforschung und Kariesprophylaxe' (ORCA) mit dem Ziel der Verbreitung der Fluormedikation und der Zeitschrift ,Caries Research' (Editor König). Fördernde Mitglieder waren lt. Verzeichnis vorwiegend die Zucker-, Süßwaren- und Fluorindustrie.
1965 beschließt in Gießen in geheimer Sitzung eine Gruppe von Hochschullehrern, die Fluoridierung der öffentlichen Wasserversorgung (beschönigend ,Trinkwasserfluoridierung' genannt) nach USA-Muster durchzusetzen.
Auf der Tagung der Deutschen Zahnärztegesellschaft (DGZMK) 1967 in Wiesbaden sprachen erstmalig ausschließlich befürwortende Referenten, annähernd die gleichen wie in der ORCA und IME. (IME = Informations-kreis Mundhygiene und Ernährungsverhalten, eine PR-Organisation der Zucker- und Ernährungsindustrie).
Professor Rheinwald (,Ich habe im letzten Augenblick davon erfahren') im Auditorium war der einzige, der darauf entgegnen konnte, wurde aber sogleich von 3-4 Kollegen am Vorstandstisch niedergeredet.
Gleichzeitig wurden maßgebliche Schriftleiter für die Fluoridierung gewonnen, so Krönke (Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift), Drum (Quintessenz), Hartlmaier (Zahnärztliche Mitteilungen), der 1952 in seiner bekannt grobschläch-tigen Art auf die ,Fluoridisten' schimpfte, 1963 in gleicher Weise auf die ,unbelehrbaren' Fluorgegner (Heilsapostel, Fanatiker usw.).
Damit ist der Zeitraum, in der die Fluorlobby erfolgreich tätig war, eingegrenzt.
Am 29. 11. 1971 schreibt Professor E. Harndt: ,In unserer wissenschaftlichen Organisation, der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheil-kunde, wurde die positive Einstellung zur Trinkwasserfluoridierung durch Manipulation herbeigeführt, wobei die Masse der Anwesenden durch die Versammlungsleiter (Krönke, Naujoks) und durch die wirtschaftlichen Organisationen des Bundesverbandes gelenkt "wurde.'
Ab 1965 ist die zahnärztliche Fachpresse für kritische Arbeiten weitgehend geschlossen. Auch von den Hochschullehrern wagt keiner mehr, gegen die Fluoridierung aufzutreten. 1971 wird Gins, Schriftleiter der "Zahnärztlichen Welt', von Naujoks gedroht, wenn er noch einen Beitrag von Schöhl brächte, würden die Hochschullehrer nicht mehr für ihn schreiben.
Bereits 1967 schließt der Bundesverband Deutscher Zahnärzte mit der Vereinigung Zucker ein Abkommen auf gegenseitige Unterstützung ab (ZM 20, 974 (1967) ,Süßes Gespräch'). In Veröffentlichungen der Tarnorganisat-ionen (JWT, Edu-Med-Pressedienst, Wissenschaftlicher Informationsdienst) der im Auftrag der Zuckerindustrie arbeitenden Werbeagentur Thompson arbeiten zahnärztliche Hochschullehrer mit. Die ,Prophylaxe-Trias' wird geboren und 1983 von BDZ und Freiem Verband akzeptiert. Die Folgen dieser wirtschaftlich so erfolgreichen Taktik im Gesundheitswesen sind verheerend.
Für die Zahnärzte ab den 60er Studienjahrgängen ist die Fluoridierung zum Dogma geworden, das nicht mehr auf den Wahrheitsgehalt überprüft wird, obwohl sich die Grundlagen der Fluoridierung -mathematisch überprüfbare Statistiken - als gefälscht herausgestellt haben.
Die ärztliche Seite der Zahnmedizin stagniert auf dem Stand von vor hundert Jahren - der Millerschen Plaquestheorie von 1883, die Miller selbst in späteren Jahren abgelehnt hat - ungeachtet der wissenschaftlichen Ergebnisse betreffs des endogenen Faktors der Karies der 20er-50er Jahre.
Die Scheinprophylaxe der Karies verhindert eine kausale Behandlung der Krankheiten durch isolierte Kohlenhydrate einschließlich der Karies."
:rolleyes:
- Each year more than ten million people die from water-related disease
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=666186#post666186)
Das dürfte wohl die Untertreibung des Jahres sein. Was genau wird als "water-related" betrachtet?
Schon Pasteur hat von 100 Jahren gesagt: Wir trinken 90% unserer Krankheiten
Noch einen Schritt weiter ging Pfarrer Kneipp: Jede Krankheit ist die Auswirkung einer Verunreinigung im Körper
Statistisch gesehen sterben weltweit pro Sekunde 3 Menschen. Das sind - bei rund 32 Mio Sekunden pro Jahr - 100 Mio Menschen. Und davon sollen nur 10% oder 10 Mio an schlechtem Wasser sterben?
Das ist eindeutig zu wenig. Ich stelle mal die Behauptung zur Diskussion, dass
Die meisten Krankheiten und Todesursachen gar nicht mit schlechtem Wasser in Verbindung gebracht werden.
Gehst Du zum Arzt, weil die Nieren oder die Leber überlastet sind, Du unter Rheumatismus oder Arthirtis leidest, Dein Gehirn oder Deine Arterien verkalkt sind, wird er dafür sicher nicht schlechtes Wasser als Ursache erkennen. Ein Herz- oder Hirnschlag ist also nicht "water-related".
Würde man alle Schäden durch schlechtes Wasser auch als solche erkennen und propagieren, würde dies wohl einer Palastrevolution unter den Wasserkonsumenten (= grob geschätzt 100.00000% der Bevölkerung) gleichkommen.
Was würde passieren, wenn Otto Normalverbraucher erkennen würde, dass sein Leitungswasser schlecht ist und ihn mit Schwermetallen verseucht? Richtig, er würde seine Wasserwerke angreifen. Doch deren Antwort wäre: "Prima, gebt uns €50 Mio und wir können unser Wasserleitungs-Netz modernisieren".
Doch selbst dann wäre das Wasser das am Wasserhahn ankommt schlechter als jenes, das die Wasserwerke ausliefern. Grund sind die metallischen Wasserleitungen in den Häusern.
Lösung: Man ersetze das gesamte Wassernetz - öffentlich und in den Häusern - durch Keramik-Leitungen und filtere das Wasser in den Wasserwerken durch Umkehrosmose auf weniger als 160 Mikrosiemens.
Illusorisch, ich weiss, denn wer würde das bezahlen? Die billigere Lösung ist, die Verbraucher im Dunkeln zu lassen und ggf. einfach die Grenzwerte für die Belastung heraufzusetzen. Denn, was soll das Wasserwerk, bzw. die Gemeinde schon tun, wenn die Wasserqualität schlecht wird und kein Geld da ist, sie zu verbessern?
Was, wenn die Grenzwerte überschritten sind?
Man stelle sich mal folgende Situation vor:
Du stehst am Morgen auf, möchtest Duschen, aber es kommt kein Wasser aus der Leitung.
Du möchtest die Zähne putzen - der Wasserhahn bleibt tot.
Du benutzt die Toilette, kein Wasser ... jetzt wird's langsam unangenehm.
Du kannst Dir mangels Wasser keinen Frühstückskaffee aufbrühen.
Du öffnest die Zeitung: Überschrift: "Die Verwaltung von xyz bedauert, ihren Wasser-Konsumenten mitteilen zu müssen, dass die aktuelle Wasserqualität den Straftatbestand der Körperverletzung überschreitet und sieht sich daher gezwungen, ... abzuschalten"
Ist das realistisch? Nein
Wäre das manchmal notwendig? Öfter als Du denkst.
Nun mag man argumentieren, dass man statt Leitungswasser auch Mineralwasser verwenden kann. Einverstanden. Nur ist das Leitungswasser in der meisten Fällen von besserer Qualität als Mineralwasser. Schliesslich wird Leitungswasser sofort verbraucht und braucht nicht für mehrere Monate mit Chemikalien haltbar gemacht werden.
@Pit,
Wenn Förster Dich weiter oben gefragt hat, welche Konsequenzen Du in punkto Wasser ziehst, hat er wohl weniger gemeint, in welche Aktien Du investieren willst als vielmehr, welche Konsequenzen Du für Dich ganz persönlich (und Deine Familie) ziehst, im Wissen, dass Du mit schlechtem Leitungs- und Mineralwasser versorgt wirst das dich krank macht und früher ins Grab bringt.
Was mich betrifft, so war mein Entscheid, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und mich nicht auf die Wasserwerke oder Mineralwasser-Lieferanten zu verlassen. Mit Hilfe einer entsprechenden Anlage reinige und veredle ich seit rund zwei Monaten mein Wasser selber. Seither geht es mir, meiner Frau und meiner Tochter gesundheitlich besser, wir fühlen uns wohler, fitter und vitaler und einige kleinere Problemchen (Akne bei mir, Cellulite bei meiner Frau) gehören der Vergangenheit an.
@Förster,
Ist Dein Trööd, also entscheide Du aber wäre es im Zusammenhang mit der Diskussion um Gesundheit vielleicht sinnvoll, das Thema Salz mit aufs Parkett zu bringen?
Ist ja schliesslich das zweitwichtigste Lebens.mittel.
Übrigens: 2.5 bar, 41 µS ;)
noi marcus, ich hatte in der Tat nach Strategie und nicht Konsequenz gefragt. Der Thread soll ruhig allumfassend werden, dazu gehört natürlich auch Salz, schliesslich kam ich ja schon mit Flour an.
Nur zu!
http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/5386.php
Greenpeace: Immer mehr Pestizide im Essen erlaubt
+ 28.09.2004 + Zu viele Giftfunde im Essen? Macht nichts, mögen (http://www.sonnenseite.oekoserve.net/fp/archiv/RUBgesundheitarbeitsplatz/Gen.php) sich die Mitarbeiter des Verbraucherministeriums in Berlin gedacht haben, dann erhöhen wir eben die Grenzwerte (http://www.sonnenseite.oekoserve.net/fp/archiv/RUBrechtmanagement/Grenzwerte.php). In den letzten fünf Jahren wurden die gesetzlich erlaubten Höchstmengen (http://www.sonnenseite.oekoserve.net/fp/archiv/RUBlandwirtsrohstoffe/Hoechstmengen.php) für Pestizidrückstände in Obst (http://www.sonnenseite.oekoserve.net/fp/archiv/RUBernaehrunglebensmittel/Obst.php), Gemüse (http://www.sonnenseite.oekoserve.net/fp/archiv/RUBernaehrunglebensmittel/Gemuese.php) und Getreide massiv angehoben.
Kam es im Jahr 2000 zu 177 Anhebungen, waren es im Jahr 2003 mit 319 fast doppelt so viele. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Pestizide (http://www.sonnenseite.oekoserve.net/fp/archiv/RUBlandwirtsrohstoffe/Pestizide.php) am Limit", die das Greenpeace-EinkaufsNetz am Montag in Berlin vorstellte. 15 Greenpeace-Aktivisten protestieren vor dem Verbraucherministerium mit drei übergroßen Äpfeln, in denen Giftspritzen stecken. Sie wollen die Studie an Ministerin Künast übergeben.
Foto: Greenpeace - Paul Langrock » (http://www.greenpeace.de/)
Zu den zehn Pestiziden, bei denen die Grenzwerte am stärksten angehoben wurden, gehören acht besonders gesundheitsgefährdende. Diese Agrargifte können Krebs (http://www.sonnenseite.oekoserve.net/fp/archiv/RUBgesundheitarbeitsplatz/Krebs.php) auslösen, das Hormon- und Fortpflanzungssystem beeinträchtigen und Gewässerorganismen schädigen. Insgesamt wurde in 59 Prozent der pflanzlichen Lebensmittel das zulässige Pestizidlimit erhöht und nur in 41 Prozent abgesenkt.
Die Anhebungen der Grenzwerte fielen zudem deutlich stärker aus als die Absenkungen. So wurde der Höchstwert für das als potenziell krebserregend eingestufte Pilzgift Clorthalonil in Hopfen um das 5000fache heraufgesetzt. Bei Bananen wird den Verbrauchern im Schnitt die zusätzliche Aufnahme von jährlich 300 Milligramm Pestiziden pro Kopf zugemutet.
"Frau Künast hat uns 'Klasse statt Masse' versprochen. Stattdessen bekommen wir höhere Grenzwerte (http://www.sonnenseite.oekoserve.net/fp/archiv/RUBrechtmanagement/Grenzwerte.php) und immer mehr Agrargifte im Essen", sagt Manfred Krautter, Chemie-Experte von Greenpeace. "Selbst die vielfach angehobenen Höchstwerte werden in Obst (http://www.sonnenseite.oekoserve.net/fp/archiv/RUBernaehrunglebensmittel/Obst.php) und Gemüse (http://www.sonnenseite.oekoserve.net/fp/archiv/RUBernaehrunglebensmittel/Gemuese.php) immer häufiger überschritten, so dass die Pestizidbelastung der Verbraucher massiv ansteigt. Dies ist eine Blamage für den Verbraucherschutz von Frau Künast. Lediglich Bioware ist in der Regel frei von Pestizidrückständen."
Wie Untersuchungen der EU und von Greenpeace zeigen, ist Obst und Gemüse immer stärker mit Pestiziden belastet. Gesundheitsschäden schließt auch EU-Verbraucherkommissar David Byrne nicht mehr aus. Deswegen fordert Krautter: "Nach dem von der EU angestrebten Vorsorgeprinzip (http://www.sonnenseite.oekoserve.net/fp/archiv/RUBrechtmanagement/Vorsorgeprinzip.php) müssten die gesetzlichen Pestizidgrenzwerte in allen Lebensmitteln - wie bei Babynahrung - auf 0,01 mg/kg abgesenkt werden."
Allein in Deutschland werden jährlich über 30.000 Tonnen Pestizide verspritzt. Krautter: "Ein wirksames Pestizid-Reduktionsprogramm des Ministeriums ist überfällig. Das angekündigte Verbraucherinformationsgesetz muss kommen, damit Verbraucher erfahren, welche Supermärkte gesetzeswidrig zu hoch belastete Produkte verkaufen. Auch die Lebensmittelkontrollen müssen massiv verschärft werden."
Quelle: GREENPEACE » (http://www.greenpeace.de/)
:rotekarte
Mal so eine sonntagmorgendliche Frage am Rande:
wenn Ihr mit Eurer Wassertheorie rechthaben solltet, wäre ein Studium der Medizin weitestgehend anachronistisch, gell?
:rolleyes:
noi carlo, man sollte seinem Körper nur die Möglichkeit geben sich selbst zu helfen, denn nur er kann dies am allerbesten. Signale oder Meldungen des Körpers sollten von anfang an richtig interpretiert werden, Kinder richtig erzogen werden, Wissen (auch das neue) weiter geben, aber auch ein Zugeständniss an sich selbst machen, vielleicht eine Veränderung vorzunehmen, um doch einen Vorteil für sich zu erkennen, darum gehts.
Im Idealfall lernt man Mediziner nur an Stammtischen oder anderen Verantstaltungen kennen. :)
ob carlo beitrag 3 schon gesehen und gehört hat? :rolleyes:
Na dann bin ich ja beruhigt... :D
Übrigens:
Wenn der Genuß des Wasser tatsächlich nicht nur bei marcus Frau zum Verschwinden von Cellulitis führt, solltet Ihr Euch Gedanken um eine gescheite Vermarktung im großen Stil machen, da gäbe es schon das eine oder andere Milliönchen zu verdienen. :cool: :respekt
Der Fereira aus #3 ist ein absoluter Scharlatan, sozusagen der Bodo Schäfer des Wasser und Salzes... :rolleyes:
Laß Dich bloß nicht auf den ein! :cool:
was genau erwägt dich zu der aussage?
soso :rolleyes: öffentlich austeilen und dann hintenrum.
wir wollen doch nicht etwa ganz offensichtliche dinge in frage stellen?
Nee, nee, hat nichts mit Dir zu tun...lies erst mal die PM! :)
N8! :zz
carlo
es gab schon viele die wegen googel suchbegriffe davon abgehalten wurden, dass richtige zu tun. wir wissen doch ganz genau wie diese suchmaschine funktioniert. davon abgesehen ist der salzpapst für mich nur ein teilchen von puzzle.
nur was sagst du zu seinen "wunder"heilungen? alles verarsche?
ich meinte ... wegen googel suchergebnisse davon ... ;)
carlo
nur was sagst du zu seinen "wunder"heilungen? alles verarsche?
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=668137#post668137)
Wenn Du mich so direkt fragst: JA. :schaf:
Übrigens:
Wenn der Genuß des Wasser tatsächlich nicht nur bei marcus Frau zum Verschwinden von Cellulitis führt, solltet Ihr Euch Gedanken um eine gescheite Vermarktung im großen Stil machen, da gäbe es schon das eine oder andere Milliönchen zu verdienen. :cool: :respekt
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=667899#post667899)
Ich bezweifle mal, dass das mit der Cellulite bei jeder Frau klappt. Cellulite setzt sich zusammen aus Fett und Ablagerungen. Wenn eine Frau ohnehin fett ist, wird sich nicht viel ändern, wenn die Ablagerungen abgebaut werden. Wäre wohl auch unseriös, gutes Wasser wegen Cellulitis anpreisen zu wollen. Wenn schon, dann müssten entsprechende wissenschaftliche Langzeitstudien vorliegen mit konkreten Ergebnissen, in wievielen Fällen sauberes Wasser hier zu einer sichtbaren Verbesserung führt. Ohne solche Studien bewegen wir uns in der Grauzone des "Glaubens" und das ist nicht mein Ding.
Ich meine, wir sollten uns allgemein auf beweisbare Fakten konzentrieren, die sich physikalisch und/oder chemisch belegen lassen. Oder auf Langzeitstudien wie die von Prof. Vincent mit empirischen Ergebnissen.
Kurz, ich will nicht, dass dieser Thread ins esoterische abgleitet. Dafür ist das Thema zu wichtig.
Ganz Deiner Meinung, Marcus,
allerdings machte diese Aussage hier eben genau den gegenteiligen Eindruck:
Seither geht es mir, meiner Frau und meiner Tochter gesundheitlich besser, wir fühlen uns wohler, fitter und vitaler und einige kleinere Problemchen (Akne bei mir, Cellulite bei meiner Frau) gehören der Vergangenheit an.
;)
geht das schon wieder los, carlo :rolleyes:
:nix :kuhkopf
http://www.widen.ch/umweltenergie/images/wasserquelle.gif
Ganz Deiner Meinung, Marcus,
allerdings machte diese Aussage hier eben genau den gegenteiligen Eindruck:
;)
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=668603#post668603)
Warum?
Selbst wenn Pasteur unrecht hat, und Wasser nicht für 90% sondern nur für 89% ( ;) )unserer Krankheiten verantwortlich ist, lohnt es sich schon, sich darüber Gedanken zu machen.
Aber bleiben wir mal bei den Fakten und der Logik.
Wie Du weisst, Carlo bin ich Informatiker und ein logisch, wissenschaftlich denkender Mensch. Ich gehöre sicher nicht in die Kategorie der religiösen Fanatiker oder der esoterischen Dummschwätzer. Das wolltest Du mir sicher auch nicht unterstellen aber das sollte doch mal klargestellt werden.
Mal abgesehen davon gehöre ich zu den faulen Genussmenschen. Will heissen, ich liebe es nun mal ein saftiges Steak mit Pommes-frites und Kräuterbutter zu verzehren und dazu einen guten Beaune zu trinken obschon ich weiss, dass der Scheiss ungesund ist. Ich wäre zwar rein intellektuell zu überzeugen, dass makrobiotische Auberginen, die bei Vollmond geerntet und in Faserrichtung geschnitten in fettlosen Fett gedünstet meiner Gesundheit zuträglicher wären. Aber beim besten Willen, das Zeugs würde ich nicht runterbringen.
Will heissen: Es ist sehr schwierig, seine Ernährung umzustellen. Vielleicht würde ich sowas auch mal ganz kurz durchhalten aber spätestens beim Anblick der nächsten Pommes-Bude ...
Na ja, wie dem auch sei.
Stellt sich die Frage, ob die ERnährung (im Sinne von fester Nahrung) wirklich sooo wichtig ist. Und hierzu gibt es eine Feldstudie:
400 Probanden wurden in zwei Gruppen aufgeteilt.
Die erste Gruppe bestand aus Leuten wir mir, die ihre Nahrung beibehalten wollten. Sie wurde angewiesen nur gute Wasser zu trinken. Das war gutes Quellwasser aus Österreich, das den Probanden zur Verfügung gestellt wurde.
Die zweite Gruppe bestand aus Leuten, die bereit waren, ihre Ernährung umzustellen. Die erhielten biologische, gesunde Nahrung, tranken aber weiterhin Leitungswasser.
Das Ergebnis nach einigen Monaten war, dass die erste Gruppe (mit gutem Wasser aber "schlechtem" Essen) gesünder war als die zweite Gruppe der Bio-Freaks, die schlechtes Wasser getrunken hatten.
Und so ergab sich für mich die logische Schlussfolgerung, dass es mir erstens mehr bringt, meinen Wasserkonsum umzustellen als meine Ernährung und mich zweitens auch weniger Umstellung und Aufwand kostet.
Schliesslich ist Wasser das wichtigste Lebensmittel (gefolgt vom Salz), das wir kennen.
Natürlich war hierzu eine Investition in eine Wasserveredelungsanlage nötig. Aber ich habe nun als Trinkwasser und zum Kochen ein reines, gutes Wasser, ganz bequem aus meinem zweiten Wasserhahn (Bild ganz unten: Der Hahn vorne), muss keine Kisten mehr schleppen und wenn ich die Investition auf 5 Jahre umrechne, rechnet sich das ganze auch finanziell.
Also: Ich habe eine preiswerte, gesunde Lösung, die überdies noch bequem ist, ich muss meinen Ernährungsstil nicht umstellen und es geht mir besser.
Was spricht da dagegen?
Was dagegen sprechen könnte ist, dass das alles Mumpiz ist und überhaupt nichts bringt.
Um diesem Argument zu begegnen, müssen wir erst mal definieren, was eine Wasserveredelungsanlage überhaupt bringt. Es sind dies drei Punkte:
Reinigung des Wassers: Beseitigung von Schwermetallen, Nitraten und Keimen
Belebung des Wassers
Sauerstoff-Anreicherung
Gehen wir die Punkte mal durch:
1. Wie wir gesehen haben, sind Schwermetalle schädlich für den Körper wenn sie in anorganischer Form geliefert werden und führen zu Ablagerungen im Körper. Eine entsprechender Osmose-Filter, der den Dreck rausfiltert ist also sicher mal der Gesundheit zuträglich.
2. Belebung des Wassers sorgt für guten Geschmack und erleichtert dem Körper die Aufnahme des Wassers. Hierzu später mehr
3. Sauerstoff-Anreicherung ist neuerdings der absolute Hit für Sportler. Je höher das Blut (ist ja auch 90% Wasser) mit Sauerstoff versorgt wird umso höher die Leistungsfähigkeit des Organismus.
Eine gute Anlage liefert exakt diese drei Verbesserungen. und zwar in der Reihenfolge: Reinigung, Sauerstoff-Anreicherung, Belebung.
Die Reinigung ist technisch schnell erklärt: Das Wasser fliesst an einer Membrane vorbei, deren Poren immer enger werden und zum Schluss unterhalb der Grösse eines Virus liegen. Somit können nur absolut reine Wasserstoff-Moleküle diese Barriere passieren. Sie bilden das gute Wasser, das weiter verarbeitet wird. Der Rest ist Abwasser.
Zur Energetisierung oder Belebung ein paar Bilder:
http://www.hagalis.de/Kristalll2002home/img006.JPG
So, hier zum Schluss noch das Bild meines Wasserhahns mit eingebauter Verwirbelung:
5 Jahre? Bei der angesprochenen Qualität bereits nach 9 Monaten ;)
Hallo Wasser-Fans,
habe von der Firma SYR ein Prospekt bekommen. Darin wird ein Gerät angepriesen das mit Aktivkohlefilter arbeitet.
www.syr-energypoint.de
Das EnergyPoint-Gerät kostet ca 1500,-€
Kritik bei den Osmosegeräten aus dem Netz:
Trinkwasser zählt in Deutschland zu den bestkontrollierten Lebensmitteln, so dass es meist ohne Bedenken getrunken werden kann. Wasser, das mit Wasseraufbereitungsgeräten (Umkehrosmose), gefiltert wurde, ist extrem arm an Mineralien. Außerdem bietet die Membran einen potentiellen Herd für Keime. Das durch die Membran gepresste Wasser wird in einem Behältnis u.U. längere Zeit aufbewahrt, bevor es getrunken wird, was den Bakterien weitere Möglichkeit bietet, sich zu vermehren. Die Umkehrosmose-Geräte belasten zudem die Umwelt und die eigene Tasche, da das Wasser unter hohem Druck mit Hilfe einer elektrischen Pumpe durch die Membran gepresst werden muss.
Eine viel sinnvollere Art, Geld zu investieren, um die Natur und den Geldbeutel zu schonen, wäre die Regen- und Grauwassernutzung.
Gerry,
habe von der Firma SYR ein Prospekt bekommen. Darin wird ein Gerät angepriesen das mit Aktivkohlefilter arbeitet.
www.syr-energypoint.de
Besser als pures Leitungswasser ist das allemal. Ich hab's ja oben schon geschrieben: Es gibt drei Methoden, die Wasserqualität zu verbessern: Reinigung, Sauerstoff-Zufuhr und Energetisierung.
Mit einem Aktivkohlefilter bei der SYR-Anlage dürfte der Reinigungseffekt bei etwa 20% liegen, sofern der Filter nicht älter als 2 Wochen ist. Dieser Effekt ist also vernachlässigbar.
Die Sauerstoff-Anreicherung ist der Kernpunkt der Anlage und durchaus sinnvoll und der Gesundheit zuträglich.
Auf Energetisierung des Wassers verzichtet die SYR-Anlage allerdings vollständig.
Es gibt im Gegenzug auch Anlagen, die das Wasser nur energetisieren aber auf Reinigung und Sauerstoffanreicherung verzichten. Auch das ist besser als normales, totes Leitungswasser zu trinken. Aber eben. Warum nicht auch das Wasser reinigen?
Dr. Ferreira hat es in seinem Vortrag sehr schön gesagt: "Natürlich können Sie eine Dreckbrühe beleben. Dann haben sie halt eine lebendige Dreckbrühe" :hihi
Meiner Meinung nach sollte eine Anlage alle drei Punkte abdecken. Erst wird das Wasser von Schadstoffen befreit, dann wird Sauerstoff zugeführt und erst unmittelbar vor dem Konsum wird energetisiert.
Trinkwasser zählt in Deutschland zu den bestkontrollierten Lebensmitteln, so dass es meist ohne Bedenken getrunken werden kann.
Hierzu kann ich nur ein altes Zitat von Förster anführen: "Leitungswasser erfüllt in den meisten Gebieten Deutschlands den Straftatbestand der Körperverletzung"
Aber was sollen die Behörden schon anderes sagen? Eine Panik auslösen? Oder ist es da nicht einfacher, einfach die Grenzwerte gegebenenfalls nach oben zu schrauben?
Aber das hatten wir ja weiter oben schon ausführlich.
Nun zur Kritik an der Umkehr-Osmose:
Ich meine, die Kritik bringt hier einiges durcheinander. Zunächst einmal müssen wir unterscheiden zwischen Aktivkohlefiltern und Osmose-Membranen.
Bei den Aktivkohlefiltern hast Du einen Eingang und einen Ausgang. Dazwischen ist der Filter, der wie ein Schwamm wirkt und einen Teil der Schadstoffe aufnimmt. Wenn die Aufnahmekapazität des Filters erreicht ist, gibt er die Schadstoffe unkontrolliert wieder ab, denn sie können ja nirgends hin entweichen!
Bei Osmose-Membranen hast Du einen Eingang und zwei Ausgänge. Nur das gute Wasser schafft's durch die Membrane, der Grossteil des Wassers fliesst ins Abwasser. Schadstoffe und Keime (sogar Viren) sind wesentlich grösser als die Membran-Poren. Sie schaffen es deshalb nicht durch, bleiben wie an einem Sieb hängen und werden mit dem Wasserfluss ins Abwasser gespült. Das ist auch der Grund, weshalb Membrane 2-3 Jahre lang halten: Sie saugen sich nicht mit Schadstoffen voll, wie Filter, sondern die Schadstoffe bleiben ausserhalb, im Abwasser.
Bedingung ist lediglich, dass die Membrane regelmässig benutzt wird. Als Faustregel gilt, dass eine Membrane etwa zu 20% ausgelastet sein sollte. Eine 50er Membran (=50 Liter Kapazität pro Tag) sollte also pro Tag 5 Liter Wasser produzieren dürfen, damit sie lange funktionstüchtig bleibt.
Zur Verkeimung trifft das gesagte auf Filter zu. So ein Filter ist dunkel, immer feucht und warm und somit ein idealer Nährboden für Keime. Bei Osmose-Anlagen ist dies wie oben schon angetönt kein Problem:
1. Das Wasser wird mit Druck (1-2 bar reichen) an der Membrane vorbeigeführt. Dabei entsteht ein permanenter Durchfluss wenn die Anlage arbeitet und somit werden Keime mit dem Abwasser weggespült.
2. Salopp ausgedrückt interessieren mich Keime nicht, die vor der Membrane sind und durch sie aufgehalten wurden. Mich interessiert nur das Wasser, das hinten bei der Membrane rauskommt. Und da die letzten Poren der Membrane so klein sind, dass sie keine Keime durchlassen, kann mir das eigentlich egal sein.
http://www.aqapur.de/imgserver/uploads/images/membran2.jpg
Dennoch ist es richtig, dass eine Verkeimung neben Chlor und heissem Wasser die grösste Gefahr für eine Osmose-Membrane ist. Wenn eine Osmose-Anlage ein halbes oder ganzes Jahr nicht in Betrieb ist, also kein neues Wasser durchfliesst, kann es gut sein, dass die Keime die Membrane angegriffen oder zerstört haben. Ansonsten werden Osmose-Membrane alle paar Monate mit Wasserstoff-Peroxyd entkeimt und bei einigermassen regelmässigem Gebrauch ergeben sich da keine Probleme.
Ausserdem verfügen Osmose-Anlagen über eine sog. Membranspülung. Da lässt man alle 2 Wochen mal Wasser an der Membrane mit Druck vorbeilaufen um die Keime wegzuspülen.
Das durch die Membran gepresste Wasser wird in einem Behältnis u.U. längere Zeit aufbewahrt, bevor es getrunken wird, was den Bakterien weitere Möglichkeit bietet, sich zu vermehren.
Das kann ich jetzt nicht nachvollziehen. Ich weiss nicht, worauf der Kritiker hinaus will. Darauf, dass jeder stark gechlortes Wasser zu Hause haben soll, dass sich 5 Jahre lang hält, weil sich kein Keim heranwagt?
Osmose-Wasser ist immer 100% Keimfrei punktum.
Was Du mit dem Wasser tust und wie lange Du es stehen lässt, steht auf einem ganz anderen Blatt. Das Problem der Keime hat also nichts mit der Osmose-Membrane zu tun sondern damit, wie und wie lange Du das Wasser nach der Produktion lagerst. Du kannst das beste Bergquellwasser nehmen und es unsachgemäss oder zu lange lagern. Dann wirst Du auch Keime drin haben. Aber spricht das gegen Bergquellwasser?
In meiner Anlage produziere ich das Wasser zeitnah je nach Bedarf. Ein 5-Liter-Tank dient als Zwischenpuffer. Wenn ich Wasser über den speziellen Wasserhahn entnehme, schaltet die Anlage wieder ein und produziert Wasser, bis der Tank wieder voll ist. Sofern ich also nicht in Urlaub fahre, ist das Wasser im Tank nie älter als ein paar Stunden.
Die Umkehrosmose-Geräte belasten zudem die Umwelt und die eigene Tasche, da das Wasser unter hohem Druck mit Hilfe einer elektrischen Pumpe durch die Membran gepresst werden muss.
Also erstens ist der Druck nicht hoch (1-2 bar), zweitens wird meist keine elektrische Pumpe benötigt, da der Wasserdruck in einem normalen Haushalt bei 3.5-5 bar liegt und somit hoch genug ist, um das Wasser durch die Membrane zu leiten und drittens kann ich nicht nachvollziehen, in wiefern das die Umwelt belasten soll, wenn ich das Leitungswasser vor dem Konsum durch eine Membrane leite.
Das mit dem Geldbeutel müssen wir präzisieren. Wer das Glück hat, auf der Alm neben einer eigenen Bergquelle zu leben, braucht natürlich keine Anlage zur Wasserveredelung. Potentielle Kunden sind Leute, die in städtischen Regionen oder im Flachland leben, und ihren Flüssigkeitsbedarf mit Leitungswasser und Mineralwasser decken.
Ich bin nicht in der Lage, die Ökobilanz der Mineralwasserversorgung zu quantifizieren. Wenn Du Volvic trinkst, wird das in Frankreich produziert. Da fallen Pet-Flaschen und Kisten an, Umweltverschmutzung durch den Transport etc. Da geht die Rechnung sicher zu Gunsten einer Anlage auf, mit der Du zu Hause Dein Wasser verbrauchsnah und zeitnah bei Bedarf produzierst.
Die Verschwendung bei Umkehr-Osmose Anlagen besteht darin, dass Du in etwa die Fünffache Wassermenge benötigst. Du brauchs 5 Liter, um 1 Liter gutes Wasser zu produzieren. Der Rest geht in den Abfluss. Wenn Du also pro Tag in Deiner Familie 10 L gutes Wasser verbrauchst, verschwendest Du weitere 40 L, die ungenutzt in den Abfluss fliessen.
Bei der Herstellung von Mineralwasser wird allerdings noch viel mehr Wasser pro Liter Nutzwasser verbraucht.
Aus ökologischer wie auch aus rechnerischer Sicht ist eine Osmose-Anlage sinnvoller und preiswerter als Mineralwasser.
Sie ist allerdings teurer als wenn Du Dich rein auf Leitungswasser abstützt. Aber hier gilt es dann wieder die Vor- und Nachteile zwischen Gesundheit und Kosten abzuwägen.
Eine viel sinnvollere Art, Geld zu investieren, um die Natur und den Geldbeutel zu schonen, wäre die Regen- und Grauwassernutzung.
Ich weiss zwar nicht, was Grauwasser ist aber mit dem Regenwasser hat er durchaus recht. Ein bisschen Filtern müsste man es schon, um den groben Dreck, der vom Dach mitgeschwemmt wird, zu entfernen und die Dachrinne sollte möglichst nicht aus Metall sein, damit das Regenwasser sich nicht mit Metallen sättigt aber grundsätzlich ist die Idee gut. Schliesslich hat die Menschheit Jahrtausende lang Regenwasser getrunken.
Ein Problem sehe ich bei der Lagerung des Wassers. Da müsste ein mehrere Hundert Liter fassender Tank her, um die Zeit der Trockenperioden zu überbrücken. Daraus ergibt sich die Gefahr der Verkeimung also muss das Wasser gechlort werden.
Über die Qualität des Regenwassers kann ich mich nicht äussern. Von Natur aus ist Regenwasser sehr sauber aber im Zeitalter des sauren Regens :confused:
Als Ausgangswasser ist Regenwasser besser geeignet als Leitungswasser. Es ist dringend erforderlich das Regenwasser aber sehr gut vorzufiltern, bevor es über ein Hauswasserwerk kommt! Für die Toilettenspülung ist es egal wenn kleine Blätter o.ä. kommen, für eine Osmoseanlage mit 10" Filter sieht das anders aus. Nur wenige Schmutzpartikel reichen aus, damit die Filter voll sind. Und ob es sinnvoll ist ständig Filter zu wechseln darf angezweifelt werden. Hat man als Endkunde nicht die Geräte um seine Anlage konsequent zu überprüfen, weiß man überhaupt nicht ob man noch Wasser trinkt das man eigentlich meint. Keime oder Metalle vom Dach ist irelavant, da man ja mit Osmose arbeitet.
Einzig sinnvoll ist meiner Erfahrung nach, dass Abwasser in eine Regenwasserzisterne zu leiten, um die Toiletten zu betreiben. Wer einmal die Wirkung von reinem Wasser erfahren hat, wird Leitungswasser eh nur noch dazu verwenden.
Damit komme ich zu einem Punkt der Klärung bedarf:
Hierzu kann ich nur ein altes Zitat von Förster anführen: "Leitungswasser erfüllt in den meisten Gebieten Deutschlands den Straftatbestand der Körperverletzung"
Leitungwasser erfüllt in der Tat, wenn man die Belastungen die vorkommen und vorallem laut Grenzwerten vorkommen dürfen, erhebliche Schäden an Körper und Geist. Nur ist es nicht richtig den Wasserwerken einen Vorwurf zu machen, sondern jedem einzelnen Menschen der dem Konsum verfallen ist. ALLES, wirklich alles was für täglich so brauchen, oder meinen zu brauchen bedarf Wasser als erster Rohstoff.
Zum Thema Wasserverbrauch sei angemerkt, dass 100g Wurstaufschnitt in der Ökobilanz 10.000 Liter Wasser verbrauchen. ;)
germanasti
06.10.2004, 08:27
http://www.stock-channel.net/stock-board/attachment.php3?attachmentid=9298&stc=1
Marcus hat ne offene Glühbirne neben seinem Wasserhahn? :confused:
Siehst Du so das Wasser klarer rinnen & fühlst Dich dabei gesünder? :rolleyes:
Hallo Wasser-Fans,
Kritik bei den Osmosegeräten aus dem Netz:
Trinkwasser zählt in Deutschland zu den bestkontrollierten Lebensmitteln, so dass es meist ohne Bedenken getrunken werden kann. Wasser, das mit Wasseraufbereitungsgeräten (Umkehrosmose), gefiltert wurde, ist extrem arm an Mineralien. Außerdem bietet die Membran einen potentiellen Herd für Keime. Das durch die Membran gepresste Wasser wird in einem Behältnis u.U. längere Zeit aufbewahrt, bevor es getrunken wird, was den Bakterien weitere Möglichkeit bietet, sich zu vermehren. Die Umkehrosmose-Geräte belasten zudem die Umwelt und die eigene Tasche, da das Wasser unter hohem Druck mit Hilfe einer elektrischen Pumpe durch die Membran gepresst werden muss.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=669271#post669271)
Hallo Gerry :)
Als erstes möchte ich sagen, dass man in Deutschland alles trinken kann und darf. Coca Cola erfüllt in Deutschland sämtliche notwendigen Parameter, um seine Betriebe nach deutschem Recht betreiben zu dürfen. Ebenso die Anbieter von Schwarztee. In beiden Fällen kann man ruhig sagen, dass der Körper davon geschwächt wird.
Für Nitrat gelten in Deutschland 50g als Grenzwert, der Europaschnitt liegt bei 25mg. Herbizide werden hier 300 verschiedene Arten versprüht, wovon fast alle Krebserregend sind und leider nicht mal 10 Prozent davon überhaupt mittels Grenzwert überprüft werden. Wir leben in einem Industriestaat mit allen daran hängenden Verschmutzungen, akzeptieren Flosskeln in der Werbung, kaufen aber andererseits Autos mit 8 Airbags und ESP um uns in Sicherheit zu wiegen.
Das Problem mit den Keimen ist nicht zu vernachlässigen! Anbieter die Membranen für Familien in der Dimension von über 100 Liter anbieten und das Wasser in Plastik stehen lassen, sind mit Vorsicht zu behandeln. Erst recht wenn ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass andere Anbieter teurer sind. Wer den Preis als einzigsten Pluspunkt hat, ist wie selbst gesprochen billig, aber nicht preiswert. Von solchen Anbietern distanziere ich mich deutlich.
Aushilfe wären Edelstahltanks oder Emailletanks. Edelstahl sollte täglich komplett geleert werden. Emaillie ist das nonplusultra.
Anbieter die nicht wenigstens Edelstahl liefern können, haben ihr Handwerk ganz offensichtlich nicht verstanden, da es das Plastik ist das für Keime sorgt. In Verbindung mit einer hirnlos überdimensionierten Membrane hat man die perfekte Verkeimungsanlage.
Der Hang zur "praktischen" PET-Flasche geht genau den gleichen Weg. Die Kohlensäure, an sich schon gefährlich, sorgt für den nötigen Keimschutz. Deshalb steht auf stillen Wässern in PET ausdrücklich drauf: "Vor Sonne und Wärme schützen". Wo doch die Sonne der Energiespender Nummer 1 ist.
http://www.stock-channel.net/stock-board/attachment.php3?attachmentid=9298&stc=1
Marcus hat ne offene Glühbirne neben seinem Wasserhahn? :confused:
Siehst Du so das Wasser klarer rinnen & fühlst Dich dabei gesünder? :rolleyes:
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=669336#post669336)
In dem Glas wird das Wasser wieder gefangen und gesammelt, dass zuvor in dem silberfarbenen Gehäuse energetisiert und strukturiert wird. Das Ergebnis ist eine Struktur im Wasser, wie sie perfekter kaum sein könnte. Ohne dem Glas würde die Küche nass werden, da dass Wasser verwirbelt wird. In der Natur bewegt sich ausnahmslos alles in Wirbel.
Er fühlt sich nicht nur gesünder, sondern ist es.
Außerdem bietet die Membran einen potentiellen Herd für Keime. Auf Platz 1 liegen funktionsbedingt Filtersysteme.
http://www.stock-channel.net/stock-board/attachment.php3?attachmentid=9298&stc=1
Marcus hat ne offene Glühbirne neben seinem Wasserhahn? :confused:
Siehst Du so das Wasser klarer rinnen & fühlst Dich dabei gesünder? :rolleyes:
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Bleiben wir mal beim Vergleich mit der Glühbirne: Das etwa drei Zentimeter lange Silber-Teil oberhalb der Glashaube (wäre bei der Glühbirne die Fassung) ist der Verwirbler, der das Wasser in zwei ineinanderverlaufende Doppelhelix leitet (Im Prinzip zwei Spiralen) und auf 10'000 Hertz bringt.
Konsequenz: Ohne die Glashaube würde das Wasser durch die ganze Küche spritzen. Die Glashaube selbst dient demnach als "Bremse" für das stark verwirbelte Wasser.
Danke,
an mfabian und förster für die Analysen.:)
wenn man fragen darf: Welche Geräte benutzt Ihr?
gerry
für die 1500,- euro von dem erwähnten link gibts schon gute osmose-anlagen, auch mit sauerstoff und vorallem emaillietank. ohne energetisierung, die wäre aber nachträglich noch zukaufbar.
bei dem erwähnten preis einzig für ein filtersystem stellen sich mir die nackenhaare auf.
Danke,
an mfabian und förster für die Analysen.:)
wenn man fragen darf: Welche Geräte benutzt Ihr?
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Wir benutzen dasselbe ;) Förster hat's bei mir installiert.
Die Marke möchte ich nicht offen nennen, denn SCN erlaubt keine Werbung und ausserdem soll das hier keine Verkaufsveranstaltung für einzelne Geräte werden sondern ganz allgemein ein Thread über Wasserqualität. Das Ziel ist es, Dich, Euch für das Thema Wasser zu sensibilisieren auf die Wichtigkeit hinzuweisen und Lösungen und Möglichkeiten zu diskutieren. Konkrete Fragen zum Gerät also am besten per PM an Förster.
Wir haben bisher eigentlich nur über Filter und Osmose gesprochen. Der Vollständigkeit halber möchte ich hier mal kurz alle Wasseraufbereitungsmethoden auflisten und kurz die Vor- und Nachteile erwähnen.
Bevor ich aber loslege, hier ein Leitsatz, der grundsätzlich für alle Methoden gilt:
Trinkwasser muss da verbessert werden,
wo es gebraucht wird, an der Zapfstelle
Betrachten wir also die einzelnen Methoden:
Ionentauscher
Schadstoffe kommen als positive (z.B. Kupfer) oder negative Ionen (z.B. Nitrat) im Wasser vor. Der Ionentauscher ist entweder positiv oder negativ geladen und tauscht entsprechend seiner Ladung (die wird über spezielle Harze erzeugt) Ionen bei den Schadstoffen aus.
Positive geladene Ionentauscher (Kationen) tauschen z.B. Calcium- und Magnesiumionen gegen Natriumionen und Wasserstoffionen.
Negativ geladene Ionentauscher (Anionen) tauschen Nitrat, SUlfat gegen Chlorionen oder Hydrooxidionen aus.
Vorteile: Calcium (Kalk) und Magnesium lagert sich an Haushaltsgeräten ab und verkürzt deren Lebensdauer. Ionenwandler wandeln diese Stoffe in weichere Stoffe um und können somit die Geräte schützen.
Nachteile: Ionentauscher entfernen nichts aus dem Wasser. Sie sind deshalb zur Trinkwasseraufarbeitung nicht geeignet. Im Gegenteil: Durch die Umwandlung von Calcium und Magnesium in Natrium steigt der Natrium-Anteil im Wasser und kann schnell einmal die Grenzwerte überschreiten (--> Bluthochdruck)
Ausserdem sind die Harze der Ionentauscher anfällig für Verkeimung.
Weiterer Nachteil: Ionentauscher arbeiten elektrisch und sorgen somit für permanenten Stromverbrauch. Ausserdem müssen sie regelmässig mit speziellen Salzen versorgt werden, die dazu dienen den Harzen ihre Energieladung zu erhalten.
Für den Privathaushalt sind Ionentauscher nicht geeignet. Sie sind teuer, so gross wie ein TV-Gerät und versalzen das Wasser.
Chemische Behandlung
Wird vor allem in der Industrie und in vielen heissen Ländern verwendet.
Aber fragt mich nicht, woraus sich das Pulver zusammensetzt, dass da zur Verbesserung ins Wasser geschüttet wird.
Magnetische Behandlung
Zweck ist es, durch ein Magnetfeld die Struktur von Calcium- und Magnesiumcarbonat so zu verändern, dass Kalkablagerungen unterbleiben. Insofert also ein ähnliches Ziel wie beim Ionentauscher.
Positive Wirkungen sind wissenschaftlich nicht sicher nachgewiesen. Das Problem ist, dass das Magnetfeld nur dann seine optimale Wirkung auf das Wasser entfalten kann, wenn Durchflussmenge und -geschwindigkeit optimal und konstant sind. Das ist im normalen Gebrauch im Haushalt aber nie der Fall.
Katalytische Behandlung
Eine sehr neue und überlegene Technologie. Im Prinzip ähnlich aufgebaut wie der Katalysator eines Autos. Hier kommt das Wasser in direkten Kontakt mit einem Edelmetallstab, den es umspült. Ziel ist es, wie beim Ionentauscher oder der Magnetisierung, die Ionen von Calcium und Magnesium zu verändern in weichere Stoffe.
Vorteil ist hier, dass keine zusätzliche Energie notwendig ist und sich die Wartung darauf beschränkt, den Edelmetallstab einmal pro Jahr zu reinigen. Eine überlegene und preiswerte Technologie, die Ionentauscher und Magnetisierung bald ersetzen wird. Und auch für den Privathaushalt erschwinglich ist. Für den Privatgebrauch sind die geräte sehr klein und sehen aus wie ein Stück Wasserrohr: Ein Stab von etwa 22cm Länge und dem typischen 5/8 Inch Durchchmesser einer Haus-Wasserleitung.
Filter
Filter sind meist Patronen, die mit Aktivkohle Granulat und teilweise Silber versetzt sind. Aktivkohle hat eine extrem grosse innere Oberfläche von 1000 bis 1600 Quadratmeter pro Gramm und ist somit in der Lage, verschiedene Substanzen vorübergehend festzuhalten.
Vorteil: Einfach und billig
Nachteile:
* Es werden nur geringe Mengen weniger Schadstoffe ausgefiltert. Weder Nitrate noch Schwermetallionen.
* Filter funktionieren wie Schwämme. Grössere Klumpen von Schadstoffen wirden sich nach gewisser Zeit unkontrolliert lösen und somit wieder ins Trinkwasser gelangen.
* Filter sind ideale Brutstätten für Keime
* Im Filter können sich Nitrosaminverbindungen bilden, die als krebserregend wirken.
Das Bundesgesundheitsministerium hat in einem Rundschreiben 1993 gewarnt: "Filtergeräte sind keine Lösung bei Trinkwasserverunreinigung".
Dosiergeräte
Sie entnehmen dem Wasser nichts sondern fügen etwas hinzu: Phosphate und Silikate um die Kalkablagerungen in den Rohren zu hemmen.
Nachteil: Das Abwasser wird belastet, Phosphate tragen zur Überdüngung der Gewässer bei und begünstigen Verkeimung.
Ausserdem ist die Dosierung sehr kritisch.
Mechanische Sediment Feinfilter
Vorfilter, die lediglich die Aufgabe haben, Sandkörner, Rostteilchen oder (wenn Gerry Regenwasser verwenden will) Blätter und Blüten zu entfernen um die Hausanlage oder eine weiterführende Wasseraufbereitungsanlage zu schützen.
Sedimentfilter werden meist in Mehrfamilienhäusern nach dem Wasserzähler eingebaut. In der Schweiz ist dies seit einigen Jahren sogar Pflicht.
Destillation
Wasser wird gekocht, der Dampf aufgefangen, über ein Spiralsystem gekühlt und als Wasser wieder aufgefangen.
Destilliertes Wasser ist sehr sauber und enthält neben reinem Wasser nur Stoffe, die einen niedrigeren Siedepunkt haben (FCKW, oder Chloroform). Alle Mineralstoffe (Natrium, Calcium, Magnesium etc.) werden entfernt. Ebenso Schadstoffe wie Chlor, Nitrat und Pestizide. Diese Stoffe bleiben im Topf als Kesselstein zurück.
Vorteil: Extremer Reinheitsgrad des Wassers.
Nachteil: Schadstoffe mit niedrigerem Siedepunkt als Wasser bleiben erhalten.
* Ein grosser Aufwand zur Reinigung der Geräte vom Kesselstein.
* Grosser Aufwand und Zeit und Energie. 2 L Wasser benötigen 4 Stunden Zeit und 2 kWh Strom
* Im destillierten Wasser befinden sich noch genügend Nährstoffe für Mikroben. Es sollte deshalb sofort genutzt werden.
* Fader Geschmack, da der gesamte Sauerstoffgehalt weg ist und die Wasserstruktur zerstört wird.
Energetische Wasseraufbereitung
Das Wasser wird an einem Magnetfeld, elektrischem Feld oder Kristallen vorbeigeleitet. Die sollen bestimmte Schwingungen auf das Wasser übertragen und ihm Bergkristall-Qualität geben. Wissenschaftlich umstritten.
Nachteil: Es wird nichts aus dem Wasser entfernt. Nitrat bleibt Nitrat und Calcium bleibt Calcium.
Umkehr Osmose
Die Technologie wurde in den 50er Jahren in den USA entwickelt. Ziel: Aus Meerwasser absolut schadstofffreies Trinkwasser zu erzeugen.
Seit 15 Jahren unverzichtbar zur Trinkwasseraufbereitung auf Inseln, in den arabischen Ländern, auf Schiffen sowie in der Pharmazeutik, Chipindustrie und Medizin (z.B. für Dialyse).
Funktionsweise: Wasser wird mit normalem Druck gegen eine halbdurchlässige Membrane gedrückt (Wohl verstanden: gegen ... gedrückt und nicht wie beim Filter durch gedrückt. Die Wassermoleküle, die dieses feinmaschige Sieb durchqueren können, werden als Trinkwasser verwendet, der Rest fliesst ins Abwasser.
Der Druck ist nötig, damit das Wasser auch die an der Membrane hängengebliebenen Schadstoffe wieder ausschwemmen können.
---
Zum Schluss ein Kauftipp:
Wer nicht weiss, welches System für ihn das beste ist, soll sich mehrere Geräte zeigen lassen und folgendes Experiment anstellen:
Man nehme ein paar Milliliter Arsen und spritze sie in den Input der Anlage und lasse das Arsen durchlaufen.
Nun fordere man den Verkäufer auf, das Ergebnis zu trinken. Wenn er's tut und nach 5 Minuten noch steht, Anlage kaufen. Ansonsten, ab nach Hause. :lach
Schmecken sollte das Wasser natürlich auch noch.
Hallo,
ich habe mich lange Zeit mit den Themen Umkehr-Osmose und Wasserenergetisierung auseinandergesetzt und kann daher umfassend informieren. Der (Meinungs-)Markt ist wirklich unüberschaubar geworden; außerdem bieten viele Möchtegern-Esoteriker allerlei Geräte von zweifelhafter Qualität an. Vorab kann ich nach allem, was ich weiß, schon mal sagen: Umkehr-Osmose-Wasser ist der Gesundheit sehr zuträglich. Darüber, dass Asbest, Schwermetalle, Medikamentenrückstände, Chlor,
Parasiten (all diese Substanzen lassen sich in interessanten Mengen im Leitungswasser nachweisen)usw. nicht in den Körper gehören, muss nicht viel diskutiert werden. Einzig strittiger Punkt ist für manche Menschen, ob demineralisiertes Wasser (ob destilliert oder durch Umkehr-Osmose gewonnen) biochemisch nachteilige Effekte auf den Stoffwechsel hat. Dies ist rundweg zu verneinen: Der menschliche Körper nimmt Mineralien (Calcium,Magnesium...) fast ausschließlich aus festen Nahrung in Form sog. Chelate auf. Chelate sind Verbindungen anorganischer Mineralsalze mit organischen Stoffen, z.B Proteine. Man kann sich Chelate als einen Ring organischer Verbindungen vorstellen, in deren Mitte das Mineral gebunden ist. Die Körperzellen besitzen eine sog. semi-permeable Membran, durch die ausschließlich Wasser diffundieren kann. Anorganische Mineralien, die ja im Grunde nichts als feingemahlene Steine sind, können daher die Zellmembran nicht passieren. Chelate hingegen werden aufgrund ihrer Molekuklarstruktur von speziellen Rezeptoren, die Teile sog. Carrier-Proteine sind, welche wiederum eine Öffnung zur Membran hin besitzen, erkannt und sodann wie durch eine Schleuse ins Zellplasma befördert. Nur so gelangen Mineralien in die Zelle und können dann auch verstoffwechselt werden. Anorganische Mineralsalze hingegen werden von der Niere herausgefiltert und, soweit möglich, über den Urin ausgeschieden. Ist ein bestimmtes Sättigungsniveau (etwa 200ppm im Wasser) erreicht, recht die Filter- bzw. Ausscheidungskapazität der Nieren nicht mehr aus, so dass Mineralien abtransportiert und im Körper eingelagert werden. Zunächst im Bindegewebe, später auch in Gelenken und Organen. Dieser Prozess führt zu allerlei Stoffwechselerkrankungen. Wasser hat die Aufgabe, giftige Abbauprodukte der Verdauung und sonstigen "Unrat", wie z.B. Umweltgifte, die der Körper über das Blut- und Lymphensystem ausscheidungsfähig macht, auszuschwemmen. Umkehr-Osmose-Wasser ist dazu ganz hervorragend geeignet.
Die angebotenen Geräte unterscheiden sich erheblich in Bezug auf Preis und Qualität. Schlechte Membranen setzen z.B Lanthanoide frei,was sehr unerwünscht ist; schlechte Gehäuse werden schnell undicht, was auch äußerst unangenehm ist.
Ich habe mich lange auf dem Markt umgeschaut und bin dazu gelangt, selbst UO-Systeme des führenden Herstellers (im Hinblick auf Qualität) zu verkaufen, weil ich die Angelegenheit für wichtig erachte und man gute Lösungen für dringende Probleme (die Leitungswasser-Situation ist wirklich ein Horror-Szenario) verbreiten sollte. Wenn Sie Interesse an mehr Infos, an einer UO-Anlage usw. haben, mailen Sie mir einfach. Ich wohne in Essen; wenn der Weg nicht zu weit ist, bin ich auch gerne bereit, kostenlos und unverbindlich vorbeizuschauen, um ein paar nette Versuche vorzuführen, Wissen über Wasser weiterzugeben...
Schönen Gruß
http://www.wasser.de/aktuell/forum/index.pl?job=thema&tnr=100000000000626
@ pit
irgendwann hat man alles schon mal gelesen. unterm strich bleiben die üblichen fragen:
- wie groß ist die standardmembrane? 100 - 200 liter für eine familie? vergiss es.
- was für tanks werden angeboten? membranstahltanks oder plastik? vergiss es.
- was für ein gerät ist das? auftischgeräte, bei denen womöglich oben der tank aufzuschwenken ist? vergiss es.
- bieten die leute wartungsverträge an? nein oder nur jährlich ein kontrollanruf? vergiss es.
- wer baut untertischgeräte ein? der kunde? vergiss es.
- wer steht hinter der firma? nur ein telefonkontakt, niemand kommt persönlich vorbei? vergiss es.
aus meiner erfahrung kann ich sagen, dass eine UO anlage BERATUNG und SERVICE bedarf. ansonsten steht echt nur der verkauf im vordergrund.
Ungesund bis tödlich!
bei der Umkehrosmose werden dem Wasser die darin enthalten Mineralien/Salze entzogen so das destilliertes Wasser entsteht. Prima für Batterien, aber dem Körper werden die Salze entzogen. Die Flüssigkeiten werden das osmotische Gleichgewicht wieder herstellen. Schwerste Mangelerscheinungen wären die Folge: Besser ein gutes Mineralwasser trinken.
Alles Gute!
:rofl __ :schaf: __ :respekt __ :nw __ :nnn: __ :nw __ :respekt __ :schaf: __ :rofl
da fragen die leute nach mineralien im LTW die in hämiopadischer dosierung vorkommen, akzeptieren aber 50mg nitrat und schwermetalle, oder die tollen keime in den nun verbauten plastikrohren in neubaugebieten. ;)
die gesetzliche pflicht in jedem neubau einen grobfilter zu installieren halte ich für grobfahrlässig. täglich sehe ich solche filter, die einfach vergessen werden zu wechseln. was dann mit dem wasser hinter dem filter los ist, sollte nach dem lesen dieses thread klar sein.
aber die gesetzlichen bestimmungen sind ja gewahrt wurden :respekt
:ne
Unsachgemässe Entsorgung von Batterien gefährdet Grundwasser
Viele Tonnen giftiger Schwermetalle aus Batterien und Akkus gelangen immer noch unkontrolliert in die Umwelt, weil schadstoffhaltige Batterien und Akkus nicht ordnungsgemaess entsorgt werden. Obwohl es verboten ist, landen immer noch rund 50 Prozent der verbrauchten Batterien im Hausmuell. Anlaesslich des internationalen Tages der Umwelt am 5. Juni 2002, der unter dem Motto steht „Nachhaltige Entwicklung – unsere Chance fuer die Zukunft“, appelliert der Praesident des Umweltbundesamtes, Prof. Dr. Andreas Troge, an die Buergerinnen und Buerger sowie an den Handel: „Verbrauchte Batterien und Akkus gehoeren nicht in den Hausmuell. Lassen Sie diese nur ueber den Fachhandel oder durch Batterie-Sammelstellen entsorgen. Das ist ein konkreter Beitrag zum Umweltschutz.“
Seit 1998 verpflichtet die Batterieverordnung alle Buergerinnen und Buerger, verbrauchte Batterien und Akkus ausschliesslich ueber den Handel oder die speziell dafuer eingerichteten Sammelstellen zu entsorgen (gesetzliche Rueckgabepflicht). Handel und Hersteller sind verpflichtet, diese Batterien zurueckzunehmen und ordnungsgemaess zu verwerten oder als Sondermuell zu beseitigen (gesetzliche Ruecknahmepflicht).
Im Jahr 2001 wurden nur etwa 40 Prozent der verkauften Batterien auch zurueckgegeben. Das bedeutet: Immer noch werden viele Batterien mit dem Hausmuell entsorgt. Das bestaetigt eine Studie im Auftrag der GRS (Gemeinsames Ruecknahmesystem Batterien). Entgegen der gesetzlichen Bestimmungen landeten im Jahr 2001 rund 100 Gramm Batterien pro Einwohner im Hausmuell. Das ist eine Gefahr fuer die Umwelt.
Besonders problematisch ist dies bei schwermetallhaltigen Batterien und Akkus, wie zum Beispiel Quecksilberoxid (HgO)-Knopfzellen und Nickel-Cadmium (NiCd)–Akkus.
HgO-Knopfzellen finden zum Beispiel Anwendung in Uhren und Taschenrechnern; NiCd-Akkus werden als wiederaufladbare Batterien in der Unterhaltungselektronik
(zum Beispiel bei tragbaren Abspielgeraeten fuer Kassetten und CD) oder auch in Akku-betriebenen Haus- und Heimwerkergeraeten eingesetzt.
Quecksilberoxid-Knopfzellen bestehen zu 20 bis 40 % aus Quecksilber, NiCd-Akkus zu etwa 20 % aus Cadmium. Beide Schwermetalle sind hochgiftig und haben auch Auswirkungen auf die Nahrungskette. Der Quecksilbergehalt einer einzigen Knopfzelle kann bei weiterer Verteilung ausreichen, um 800.000 Liter Wasser ueber den Trinkwassergrenzwert hinaus zu belasten. Quecksilber schaedigt insbesondere das Nervensystem; Cadmium kann zu Nieren-­ und Knochenschaeden fuehren und gilt als krebserregend.
Seit Mitte 2001 ist der Verkauf von Quecksilberoxid-Zellen verboten. Batterien duerfen seitdem nur noch 0,0005 % Quecksilber, Knopfzellen allerdings noch bis zu 2 % Quecksilber enthalten. Dennoch wurden im Jahr 2001 noch 21 Tonnen (t) dieser Batterien verkauft Da die Ruecknahmequote bei Knopfzellen nur bei etwa 10 % der Verkaufsmenge liegt, ist der Verbleib von rund sechs Tonnen Quecksilber ungeklaert.
Fuer NiCd-Akkus betrug die Ruecknahmequote im Jahr 2001 rund 45 %. Bei einer Verkaufsmenge von knapp 3.000 t bedeutet dies, dass fast 300 t Cadmium nicht ordnungsgemaess entsorgt wurden.
Die bestehenden Cadmium-Konzentrationen in der Umwelt liegen teilweise bereits ueber der Unbedenklichkeitsschwelle. Ist Cadmium einmal in die Umwelt gelangt, wird es dort nicht abgebaut. Daher sollte jede weitere Belastung vermieden werden.
Umwelt Bundesamt 3.6.2002
---------
wie gesagt, wir sind alle selbst schuld am dreck.
Zu was Salz in der Lage ist! Ich trinke wohlgemerkt seit 16 Monaten gutes reines und zellgängiges Wasser,
das mich gottlob von den hässlichen Ablagerungen im Zellzwischengewebe befreit hat. Ich meine den obligatorischen
Bauch und die dicken Oberschenkel. Dennoch kann die Haut noch einiges raushauen, wenn man ihr z.B. die
Möglichkeit eines ca. 90minütigem Basenbad gönnt:
Die Wanne war vorher blitzeblank sauber und es ist nun auch wieder. Alles
Hautverunreinigungen und ein paar Sackhaare :lach
:cool:
Mit dem Service ist das so eine Sache im Privatbereich. Selbst bei PCs die von der Sache her hochkomplexe Geräte sind ist ein echter Servicevertrag nur sehr schwer zu verkaufen, weil das den Preis der Nutzung schlagartig verteuert und über diese Kosten beim Kauf in der Regel niemand redet. Ich hatte einen Garantiefall bei meinem neu gekauften Rasenmäher. Da kam dann ein mangelhaft angelernter Servicetechniker (Zweimal, das erste Mal hatte er das richtige Ersatzteil nicht dabei), und hat einen Keil neu reingesteckt. Das ganze hat 2 Minuten gedauert und die ProForma Rechung lautete inkl. Anfahrt auf 130 Euro.
Das kann man einem Privatnutzer schwer vermitteln.
Deshalb bieten Profis einen Servicevertrag zum festgelegten Jahrespreis an.
#71
was meinste wie das bei einem aussieht der schweissfüsse hat, ein eindeutiges
zeichen von übersäuerung :rolleyes:
Mal ein paar Fragen an Förster:
1. Ablagerungen
Welche Krankheiten/Leiden entstehen durch Ablagerungen?
Mir bekannt sind folgende:
* Ablagerungen im Bindegewebe (Bierbauch, Cellulite)
* Ablagerungen an Gelenken (Arthritis, Rheuma, Gicht)
* Ablagerungen in den Adern (Arterienverkalkung, Herzinfarkt)
* Ablagerungen im Gehirn (Alzheimer)
Kennst Du weitere?
2. Heilungsbeweise
Gibt es wissenschaftliche Beweise dafür, dass eine Umstellung des Wasserkonsums für einen Patienten überprüfbare Verbesserungen gebracht hat?
So im Stil: "Patient x litt unter *KRANKHEIT* und nach der Umstellung auf sauberes Wasser hat sich nach y Monaten sein Zustand merklich gebessert/war er geheilt".
Gibt es wissenschaftliche Beweise dafür, dass eine Umstellung des Wasserkonsums für einen Patienten überprüfbare Verbesserungen gebracht hat?Nein! Es gibt keine wissenschaftliche Beweise. Mir ist aber auch kein Fall bekannt, bei dem es keine Verbesserung der Gesundheit gab/gibt.
Bei einem geht der Bierbauch zurück, trotz gleichem Bier"konsum", bei dem anderen verfliegt bereits nach 2 Wochen die Müdigkeit/Abgeschlagenheit (3 Schichtarbeiter), bei der anderen Dame im Alter von 52 Jahren lässt nach 6 Monaten die besagte Cellulite nach (ist aktuell ganz weg), Gelenkablagerungen gehen auch weg, usw. usw. usw.
Eine Exeldatei mit Krankheiten und erwartetem Zeitfenster bis zur Verbesserung gibt und wird es nicht geben.
Beweise im wissenschaftlichen Sinne nicht, aber Erfolge für jeden einzelnen.
germanasti
11.10.2004, 10:47
Auf dem Schiffle AIDA ist das so:
Die haben eine eigene Wasseraufbereitungsanlage, mit der aus Salzwasser leckerstes Trinkwasser gemacht wird. :wirr:
Diese steht auf Deck 3 und wandert anschliessend durch ein Röhrensystem quer durchs Schiff. Pro Deck gibt es zwei Trinkstationen (plus separat für Küchen). Eine hat stilles und eine mit kohlensäure angereichertes Wasser.
Übrigens hat AIDA auch eine eigene Müllverbrennungsanlage, aus der Energie erzeugt wird. Kann man eine Kleinstadt von 12.000 Leuten mit Strom versorgen. :ek
http://www.dvgw.de/pdf/membranverfahren8.pdf
Interesssant. Skalierbare Wasserverbesserung im industriellen Maßstab. Werde mal Kontakt aufnehmen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,322781,00.html
MYSTERIÖSE CO2-WERTE
Forscher sehen Anzeichen für Hitzespirale
Von Volker Mrasek
Die Erde könnte am Beginn eines galoppierenden Treibhauseffekts stehen. Der Kohlendioxid-Gehalt der Atmosphäre ist in den vergangenen zwei Jahren sprunghaft gestiegen, wie neue Messungen ergaben. Forscher vermuten, dass Ozeane und Wälder ihre Grenzen als Klimagas-Schlucker erreicht haben.
Verlieren Ozeane und Wälder ihre Funktion als Bremsklotz der Erderwärmung? Schlucken sie nicht mehr genügend Kohlendioxid? Messungen aus dem Pazifik schüren diese Befürchtung. Danach stieg der CO2-Gehalt der Erdatmosphäre sowohl 2002 als auch 2003 ungewöhnlich stark an.
Die mittlere Luftkonzentration des wichtigsten anthropogenen Treibhausgases liegt heute bei knapp 0,4 Promille oder 370 Teilen pro Million (ppm), wie Atmosphärenchemiker sagen. Das bedeutet: Auf eine Million Teilchen kommen durchschnittlich rund 370 Kohlendioxid-Moleküle. Zu Beginn des Industriezeitalters waren es noch 275.
Weil die Welt weiter kräftig fossile Energieträger wie Kohle, Öl und Gas verfeuert und dabei CO2 entsteht, nimmt die atmosphärische Kohlendioxid-Konzentration kontinuierlich zu: Im Mittel wächst die CO2-Menge nach Angaben des US-amerikanischen Carbon Dioxide Information Analysis Center (CDIAC) um 1,1 ppm pro Jahr.
Doch jetzt knickt die Messgerade steil ab, und zwar nach oben: In den Jahren 2002 und 2003 nahm der Kohlendioxid-Gehalt jeweils sprunghaft zu, zunächst um 2,1, danach sogar um über 2,5 ppm.
"Kohlenstoff-Senken" laufen voll
Ein solcher Zuwachs in zwei aufeinander folgenden Jahren sei "ein Phänomen" und zugleich "ein Grund, besorgt zu sein", sagte Charles Keeling, einen Pionier auf dem Gebiet der atmosphärischen CO2-Messungen, der britischen Zeitung "The Guardian". Der US-Forscher und Geochemiker kann sich vorstellen, dass die globalen "Kohlenstoff-Senken" allmählich vollaufen, sprich: dass Ozeane und Vegetation es nicht mehr schaffen, zumindest einen Teil des von Menschen freigesetzten Kohlendioxids zu binden.
Grüne Pflanzen brauchen CO2 bekanntlich für die Photosynthese; für sie ist das Spurengas Lebenselixier und Düngemittel. Auch das Meer schluckt Kohlendioxid: Es wird gelöst, auf chemisch-physikalischem Weg in Kohlensäure und Karbonate umgewandelt und schließlich in tiefere Wasserschichten verfrachtet.
Keeling begann schon 1958 mit regelmäßigen Messungen des Kohlendioxid-Gehalts der Atmosphäre - und zwar im Pazifik, auf dem größten Vulkan der Welt, dem Mauna Loa auf Hawaii. Von dort stammen auch die neuen, erschreckenden Daten aus 2002 und 2003. Hawaii gilt als idealer Messpunkt: Die Insel ist fern und deshalb unbeeinflusst von den großen CO2-Quellen auf den Kontinenten. So spiegeln die Werte der Mauna-Loa-Station zuverlässig die mittlere Hintergrundkonzentration des langlebigen Treibhausgases Kohlendioxid in der unteren Atmosphäre wider.
Deutsche Klimaforscher halten Keelings Schlüsse für voreilig. "Eine Zeitreihe von zwei Jahren ist zu kurz, um auf einen Trend zu schließen", mahnt etwa Mojib Latif, Professor für Meteorologie an der Universität Kiel und Klimaforscher am dortigen Leibniz-Institut für Meereswissenschaften. Ohnehin besitze der globale Kohlenstoff-Kreislauf eine große Variabilität, starke Jahresschwankungen in der CO2-Zunahme seien durchaus möglich.
Angst vor der Hitzespirale
Der Schweizer Physiker Martin Heimann erinnert daran, dass 2002 und 2003 jeweils sehr heiße Jahre gewesen seien. "Der mikrobielle Abbau von Kohlenstoff in Böden ist dann verstärkt, wodurch mehr CO2 frei wird", so der geschäftsführende Direktor am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena. Außerdem, schlägt Heimann vor, "müsste man sich die Waldbrand-Statistiken für die betreffenden Jahre genau anschauen". Denn auch solche Ereignisse sorgten für beträchtlichen CO2-Nachschub in der Atmosphäre.
Heimann hat das in eigenen Arbeiten zeigen können. Zusammen mit anderen Experten für Stoffkreisläufe machte er sich in einer Studie daran, die großen Kohlenstoffquellen und -senken auf dem Erdball in ihrer Stärke zu bilanzieren. Das geschah unter anderem für das Jahr 1998. Damals gab es am Mauna Loa schon einmal einen erstaunlichen Ausreißer in der Messserie: Kohlendioxid legte binnen eines Jahres sogar um 2,9 ppm zu.
Heimann und seine Kollegen können sich heute erklären, warum: Wie die Datennachbearbeitung ergab, standen riesige Waldbestände in Ostsibirien zu jener Zeit in Flammen. "Die Waldbrände haben sicher einen großen Beitrag zu dem starken CO2-Signal geleistet", sagt Heimann. "Es kommt bestimmt nicht von einem Jahr auf das andere plötzlich zu einer Sättigung der Kohlenstoff-Senken." Dies sei ein schleichender Prozess.
Doch sicher ist auch: Irgendwann stoßen die CO2-Deponien Meer und Vegetation an ihre natürlichen Grenzen. Nur wann? "Aus unseren Messungen und Modellen ergibt sich, dass das noch 20 oder 30 Jahre dauern kann", lautet Heimanns Antwort.
Spätestens dann steht zu befürchten, dass sich der Treibhauseffekt verselbständigt und es zu einer "positiven Rückkopplung" im Klimasystem kommt: Immer mehr Kohlendioxid in der Außenluft lässt die Temperaturen weiter steigen, Bäume und Böden geben unter wachsendem Hitzestress ihren zusätzlich gebundenen Kohlenstoff in Form von CO2 wieder frei, was wiederum den Treibhauseffekt forciert - eine Hitzespirale setzt ein.
Einen Dämpfer für alle, die zu sehr vom Glauben an die Naturdeponien beseelt sind, gab es schon im vergangenen Winter. Da veröffentlichte das Fachmagazin "Science" eine Studie von Biologen aus drei US-Forschungsstätten. Die Autoren schildern darin, dass Bäume mit dem zusätzlichen CO2-Dünger in der Atmosphäre nur bedingt etwas anfangen können: Es fehlt ihnen schnell an anderen mineralischen Nährstoffen, die sie dann ebenfalls in erhöhtem Maße benötigten.
Kohlendioxid allein lässt die Wälder nicht üppiger wuchern, so das Fazit von Christopher Field, Direktor der Abteilung für Globale Ökologie an der Carnegie Institution in Washington: "Wir sollten nicht darauf setzen, dass natürliche Ökosysteme den Klimawandel entscheidend aufhalten."
Floh0712
14.10.2004, 17:35
Die Wanne war vorher blitzeblank sauber und es ist nun auch wieder. Alles
Hautverunreinigungen und ein paar Sackhaare :lach
:cool:
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=672326#post672326)
:rofl :rofl :rofl
Zur Verdeutlichung des eigentlich ernst gemeinten Themas, habe ich Posting #69 editiert.
Akne, Cellulite, Pickel, Bierbauch, Wissenschaftler, Lebensmittel um was geht
es eigentlich :confused:
Um das Leben geht es! Und wer leben will, sollte die Natur verstehen und
nicht andersherum.
Deshalb habe ich ein paar meiner Gedanken zusammengetragen:
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Wasserwesen Mensch
Wir bestehen zu knapp 80 Prozent aus Wasser. Demnach dürfte die Wichtigkeit des getrunkenem höher liegen als dem gegessenen.
Die ca. 13 Milliarden Zellen in unserem Organismus leben im Wasser eingebettet. In der Zelle findet der Stoffwechsel der eigentliche Aufbau und Erhalt unseres Körpers statt. Hier werden die Stoffe, die hineinkommen, verändert, umgebaut und neu zusammengestellt. Hier wechseln sie ihre Zusammensetzung und Funktion, daher auch der Begriff “Stoffwechsel”. Alle Bereiche des Körpers hängen von der Arbeit der Zellen ab.
Zwischen den Zellen, dem Lymphgewebe und den Blutgefäßen existiert ein wichtiger wassertragender Bereich: der Raum zwischen den Zellen. Dieser Zellzwischenraum enthält lose Strukturen, das Bindegewebe. Im Bindegewebe befinden sich Nervenfasern und Bindegewebsfasern in einem feinen Gitternetzwerk, das aus Zucker und Eiweiß aufgebaut ist und ein immenses Vermögen hat, Wasser zu speichern. Jede Substanz, die in die Zelle hinein will, muss aus den Blutgefäßkanälen heraus durch dieses feine Sieb hindurch. Die Vorstellung, dass aus den Blutgefäßen ein paar dünne Abzweigungen in die Zelle hineingehen, ist falsch. Der gesamte Stoffwechsel, der Stofftransport und auch der Sauerstoff müssen durch dieses Feld hindurch.
Dieses Siebsystem hat eine ähnliche Funktion wie unsere Niere. Es kann auch Substanzen speichern. Normalerweise müssen unerwünschte Stoffe wieder aus dem Körper entfernt werden, z.B. über die Niere, den Darm oder die Lunge. Alles, was nicht über die üblichen Organe ausgeschieden werden kann, wird im Körper deponiert und zwar in diesem losen Bindegewebe mit seinen komplexen dreidimensionalen Raumgitternetzen. Hier finden die Ablagerungen statt. Hier ist die Mülldeponie des Körpers.
Deponiert werden in erster Linie saure Stoffwechsel Endprodukte. Normalerweise werden diese Produkte über die Niere z.B. als Harnsäure, über die Lunge als Kohlensäure (viele Leute trinken aber sooo gerne Wasser mit Blubb :D ) und auch über die Haut ausgeschieden. Wenn der Körper dies nicht mehr kann, dann deponiert er die Stoffe im Bindegewebe. Diese Zucker Eiweißnetze haben eine sehr hohe Speicherkapazität. Es werden nicht nur Stoffwechsel Endprodukte gespeichert, sondern auch alle von außen eingebrachten überflüssigen Substanzen und Schadstoffe, auch solche die mit dem Wasser zugeführt werden. Besonders problematisch sind Pestizide und Schwermetalle, die darüber hinaus auch noch zerstörende Wirkung auf das Gewebe ausüben.
Durch die Verschlackung wird natürlich die Passage vom Blutgefäß zur Zelle schwieriger. Wo früher freier Zugang möglich war, befindet sich jetzt feste Substanz, die den Fluss behindert. Der Organismus versucht auszugleichen, indem er im Gefäßsystem den Druck erhöht. Wir akzeptieren wie selbstverständlich, dass mit steigendem Alter der Blutdruck steigt. Dass hoher Blutdruck Ausdruck der schlechter werdenden Durchlässigkeit dieses Zwischengewebes ist, ist bis in das Bewusstsein der orthodoxen Medizin noch nicht vorgedrungen. Das Zwischenzellgewebe befindet sich im Niemandsland der Medizin.
Wenn der Druck im Gefäßsystem zu hoch wird, wird der Arzt aufgesucht. Dieser verschreibt dann meist ein Medikament, dass den Druck wieder senken soll, ohne jedoch zu überlegen, warum der Druck überhaupt steigen müsste. Damit erhält der Körper eine chemische Substanz, die zwar den Druck senkt, aber dadurch gleichzeitig die Versorgung der Zellen drosselt, die jetzt von weniger Flüssigkeit erreicht werden. Außerdem wird mit dem Medikament ein synthetischer Stoff in den Körper eingebracht, der u.U. wieder im Bindegewebe abgelagert wird, weil er nicht ausgeschieden werden kann. Zu hoher Blutdruck ist auf Dauer nicht bekömmlich. Irgendwann brechen die Gefäße und es kommt zu einemStop der Durchblutung. Bevor diese Situation eintritt, gibt es jedoch schon Probleme auf Zellebene. Die Zelle erhält weniger und weniger Nahrung und steht damit unter immer größerem Stress, bis schließlich ihre Funktion erlahmt und sie abstirbt.
Volkskrankheiten wie Herz- und Hirnschlag, Rheuma, Krebs oder Osteoporose sind untrennbar mit diesem Verschlackungszuständen, der Übersäuerung und der verminderten Sauerstoffversorgung verbunden. Sie sind Endzustände jahrzehnterlanger Fehlfunktionen und schleichend fortschreitender Vorgänge im Organismus und besonders im Bindegewebe. Hier schließt sich der Bogen zum Wasser hin, denn mit reinem Wasser, dass in der Lage ist, Lösungsmittel zu sein, können wir für die Reinigung unseres Bindegewebes sorgen. Daher ist es gerade bei dem intensivsten Reinigungsprozess, den wir kennen, dem Fasten, besonders wichtig, reinstes Wasser mit besten Lösungsmitteleigenschaften zuzuführen. D.h. Wasser, dass nicht durch darin enthaltene Stoffe bereits in seiner Aufnahmefähigkeit beschränkt ist.
Wasser durchspült die Organe und reinigt Zellen und Bindegewebe. Wasser hat definitv nicht die Aufgabe, den Körper mit Mineralstoffen zu versorgen, wie das die Hersteller von isotonischen Getränken behaupten. Die anorganischen Mineralstoffe in diesen Getränken gehen zwar in die Blutbahn, aber nicht in die Zelle, denn an der Zellmembran entscheidet allein die innere physikalische Qualität des Mineralstoffs über seine Aufnahme. Entscheidend ist dabei vor allem die Bindung der Mineralien an bestimmte organische Transportmittel. Diese Einbindung der Mineralien in organische Stoffe findet in der Pflanze statt. Nur in dieser aufbereiteten Form können uns Mineralien als Nahrung dienen.
Die Bedeutung des Wassers möchte ich etwas eingehender besprechen. Pro Tag werden in unseren Nieren etwa 180 Liter Flüssigkeit ausgeschieden, filtriert und bis auf ca. 21 Liter wieder resorbiert. Bei diesem Vorgan werden lebenswichtige Stoffe wie Eiweiße und verschiedene Mineralien rücksortiert, andere Stoffe dagegen ausgeschieden.
Die ausgeschiedenen Stoffe nennt man harnpflichtige Substanzen. Diese bestehen aus verschiedenen Salzen, Harnsäure und anderen Säuren, Schwermetallen und Abbauprodukten des Stoffwechsels. Wenn unsere Nieren diese Reinigungsarbeit nicht mehr bewältigen können, kommt es allmählich zu einer schleichenden Vergiftung des Körpers mit Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Lustlosigkeit, Konzentrationsstörungen, hohem Blutdruck und dergleichen.
Schreitet dieser Prozess fort, kommt es zur Vergiftung des gesamten Körpers, der sogenannten Urämie. Wenn hier nicht sofort eine künstliche Klärung bzw. Reinigung des Blutes über die Dialyse erfolgt oder eine Nierentransplatation, so erfolgt der Tod des betreffenden Menschen. Es ist aber gerade die Belastung der Nahrung mit Schwermetallen oder die extra Zufuhr von Salzen über Nahrung und Getränke, welche die Niere belastet und im Laufe der Zeit die feinen Nierenkanälchen sozusagen verstopft. Folglich sinkt die Ausscheidungsrate des Organs und der Organismus wird überminerlisisert.
Folge der Übermineralisierung ist jedoch ein Anstieg des pH Wertes im blut und ein Abfall der rh o Wertes, also eine Verringerung des Widerstandswertes. Dies ist ein Milieu im Organismus, welches gefährliche Gefäßkrankheiten und auch Krebs erzeugen kann bzw. bei diesen Erkrankungen gefunden wird. Gerade die Überladung des Organismus mit anorganischen Mineralsalzen ist einer der Hauptfaktoren für den Alterungsprozess. Es ist immer wieder erstaunlich, dass sogar in Medizinerkreisen Mineral gleich Mineral ist, obwohl es hier aus biologischer Sicht äußerst gravierende Unterschiede gibt.
Der stetig zunehmende Konsum von Mineralwässern in den letzten Jahren korreliert mit einer Zunahme der Krankheiten des Gefäßsystems mit Konsequenzen wie Durchblutungsstörungen, Herzinfarkten und Schlaganfällen. Unser allgemeiner Drang nach mehr Materie, also nach dem Materiellen, zeigt sowohl in unserem Organismus als auch in unserer sogenannten Umwelt seine Wirkung. Das Zuviel der Nahrung und an Mineralien verstopft unsere körperlichen Verkehrswege, dass sind unsere Blutgefäße, ebenso wie das Zuviel an Autos unsere Straßen verstopft.
In beiden Fällen entsteht Stau und wo Stau ist, dort ist der Fluß des Lebens unterbrochen und es kommt zum Infarkt. Man spricht ja auch vom Verkehrsinfarkt im anlehenden Vergleich zum Herzinfarkt. Es ist schon eine interessante Beobachtung im Leben, dass das “immer mehr, weiter, höher und schneller” zum Gegenteil führt, nämlich zur Verlangsamung, zum Stau. Wir müssen uns hier wieder besinnen auf jahrtausendalte Lebensweisheiten:
IN DER MINDERUNG LIEGT DIE MEHRUNG!
Zur Verdeutlichung des eigentlich ernst gemeinten Themas, habe ich Posting #69 editiert.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=675970#post675970)
:respekt:
Seggl :rotekarte
:lach
CHEMIE
Medikamenten-Cocktail im Trinkwasser
Von Chris Löwer
Millionen Deutsche schlucken täglich Medikamente. Was nicht verbraucht wird, landet tonnenweise in der Kanalisation. Die Folge: Im Trinkwasser wabert eine bunte Arznei-Mischung, deren Wirkung kaum absehbar ist.
Taucher im Klärwerk: Medikamente in meterdickem Schwimmschlamm
Gibt's Forelle Blau bald nur noch als Frau? Ein Anglermagazin unkte unlängst, dass es "statt strammer Fischjungs nur noch impotente Schwächlinge" geben könnte, wenn das mit der Anti-Baby-Pille so weitergeht. Nicht nur Angler schlugen Alarm, als erste Untersuchungen durch die Medien gingen, die nachwiesen, dass das synthetische Hormon der Pille, Estradiol, ungehindert durch natürliche Ausscheidung an allen Klärwerken vorbei in Flüsse und Seen gelangt.
"Stramme Fischjungs" unterziehen sich dann einer ungewollten Hormonbehandlung. In der Havel, unterhalb des Klärwerkes Berlin-Ruhleben, laben sich inzwischen sieben von zehn Fischweibchen an durchschnittlich drei Milliardstel Gramm künstlicher Hormone pro Liter Flusswasser.
Die erste Panik ist zwar verflogen, aber über Langzeitwirkungen von Medikamentenresten im Wasser sind sich Forscher immer noch nicht im Klaren. Klar ist nur, dass Rheumamittel und andere Arzneien in Fischen wenig verloren haben.
Von der Toilette ins Trinkwasser
Die Analyseergebnisse der Wissenschaftler erinnern an den Blick in ein gut sortiertes Medikamentenschränkchen: So ist das Grund- und Trinkwasser vor allem angereichert mit Blutfettsenkern (Clofibrinsäure), Schmerzmitteln, Antirheumatika (Ibuprofen, Diclofenac) und diversen Analgetika. Hinzu kommen Röntgenkontrastmittel. "Diese Stoffe finden sich überall in Deutschland", sagt Markus Lehmann, Geoökologe bei der Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg. Kein Wunder: Allein 100 Tonnen Schmerzmittel rauschen nach einem Umweg über den menschlichen Körper jährlich durch die Toilette. :ek
Trinkwasser: Hormone aus der Leitung
Nach einem Zufallsfund dieser Substanzen vor zehn Jahren durch Berliner Forscher wurden die Analyseverfahren verbessert und deutschlandweit Gewässer untersucht. Die breite Palette von Medikamentenresten wird meist via Toilette in den Wasserkreislauf befördert. Die eben ausgeschiedenen Stoffe kommen nach Wochen oder Monaten unter Umständen wieder zurück: Etwa 16 Verbindungen haben die Berliner Forscher im Trinkwasser entdeckt und mehr als 100 im Abwasser.
(mfabian): Zufallsfund? Was schwimmt denn sonst noch so im Trinkwasser, das per Zufall noch nicht gefunden wurde? Und wie reagieren die Substanzen miteinander?
Privathaushalte als Hauptverursacher
Überraschend: "Nicht etwa Krankenhäuser sind nach unseren Untersuchungen die Hauptverursacher, sondern Privathaushalte, durch die etwa 80 Prozent der Wirkstoffe in die Kanalisation gelangen", sagt Thomas Heberer, Lebensmittelchemiker von der Technischen Universität Berlin. In Fachkreisen gilt er als der Entdecker des Medikamentencocktails im Wasser.
"Es ist noch völlig ungeklärt, ob und in welchem Maße diese Stoffe ein Risiko für Mensch und Natur darstellen", sagt Bodo Weigert vom Kompetenzzentrum Wasser Berlin. Nun gehe es darum, festzustellen, wie die in geringen Mengen auftretende Medizin zu bewerten ist. "Jedenfalls gibt es noch keine Beweise für eine humantoxikologische Wirkung. Ich sehe keinen Grund zur Beunruhigung", meint Weigert.
(mfabian): Sehr beruhigend klingt diese Aussage aber nicht. Vor etwa 20 Jahren hat ein "Experte" zum Thema Waldsterben gesagt: "Nur weil ein paar Tannen ihre Nadeln verlieren, muss man nicht gleich in Panik geraten". :rolleyes:
Eine Studie der Bochumer Ruhr-Uni lässt andere Schlüsse zu: Danach wird ein Zusammenhang vermutet zwischen der seit Jahren sinkenden Spermienzahl bei Männern und einer steigenden Rate an Hodenkrebs-Erkrankungen und Genitalfehlbildungen durch Östrogene im Trinkwasser und in Lebensmitteln. Endgültige Beweise gibt es nicht.
Langzeitwirkung unbekannt
Die gemessenen Werte sind zwar weit davon entfernt, direkten Schaden anzurichten, nur ist über indirekte Wirkungen - wie allergische Reaktionen oder hormonelle Veränderungen - nichts bekannt. "Aus der heutigen wissenschaftlichen Sicht bestehen keine Risiken für die menschliche Gesundheit. Es wäre jedoch unseriös, eine völlige Unbedenklichkeit zu attestieren", räumt Heberer ein.
(mfabian): Und aus der morgigen Sicht?
Tabletten: Was nicht geschluckt wird, landet nicht selten im Klo
Auch Geoökologe Lehmann hegt Bedenken: "Ein Fragezeichen besteht, zumal nichts über die Langzeitwirkung niedriger Konzentrationen bekannt ist." Außerdem wisse man nie, wie ein Stoff Jahre später eingeschätzt würde - siehe Contergan, DDT oder Lindan. Die aktuelle Auswahl ist groß: "Allein in Deutschland sind rund 3000 verschiedene Arzneimittelwirkstoffe auf dem Markt, von denen einzelne in Mengen bis zu mehreren hundert Tonnen pro Jahr verabreicht werden", erklärt Lehmann.
Denn nachgewiesen ist ein direkter Zusammenhang bisher tatsächlich nur bei der Verweiblichung von Fischen. Das liegt an dem synthetischen Hormon aus der Pille, das schlecht wasserlöslich ist und sich so in Klärschlämmen oder Gewässersedimenten ansammelt. Immerhin findet es so seltener den Weg zurück in die Wasserleitung.
Neue Klärtechniken zu teuer
Dennoch ist der Nachweis auch dieses Stoffes wegen seiner geringen Dosis schwierig. Aber neue Verfahren der Gas- und Flüssigchromatographie gekoppelt mit der Massenspektrometrie machen es möglich, so Heberer, "kleinste Konzentrationen eines Stoffes nachzuweisen". Selbst ein Zuckerwürfel im Bodensee sei heute noch messbar.
Viele Arzneimittel haben aus der Sicht des Gewässerschutzes ungünstige Eigenschaften. Sie sind biologisch schlecht abbaubar, hochwirksam und gut wasserlöslich, wodurch sie im Körper erst ihre Wirkung entfalten können. An üblichen Kläranlagen rauschen die meisten Stoffe ungehindert vorbei, wodurch sie sich wacker im gesamten Wasserkreislauf behaupten. "Eine Reihe von Untersuchungen deutet darauf hin, dass viele Arzneimittel von den Reinigungsstufen bestehender Klärwerke nicht eliminiert werden", erklärt Heberer.
(mfabian): Zu obigen Fettdruck Frage an Förster: Weisst Du, wie die Kläranlagen das Abwasser reinigen? Umkehrosmose ist sicher zu teuer. Rein durch Bakterien? Filter? :confused:
Einige neue Techniken werden erprobt, doch konkret ist in keiner Kommune die Aufrüstung von Kläranlagen zur Entfernung organischer Spurenstoffe geplant. Dabei wird es auch auf lange Sicht bleiben: Stand der Dinge ist nun mal, dass es eine "rein umwelthygienische Maßnahme" ist, wie Heberer meint. Neue Klärtechniken seien schlicht zu teuer: "Technisch ist viel machbar, nicht aber wirtschaftlich."
Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,314868,00.html
Leitungswasser ist das meistkontrollierte Lebensmittel in Teutschland :farrer:
und da man für die wirklichen Belastungen eh keine, oder nur sehr lasche Grenzwerte hat, ist alles im Rahmen :schaf:
Weisst Du, wie die Kläranlagen das Abwasser reinigen? Umkehrosmose ist sicher zu teuer. Rein durch Bakterien? Filter?
da bringst mich auf eine Idee :lach
Bisle den verstörten Familienpapa spielen, der so komische Meldungen auf einmal liest und net weiss was nun mit dem LTW los ist. Kommt wahrscheinlich gebetsmühlenartig der Wasserwerk Telefonleitfaden runtergebetet :hihi aber mir bleibet hart am Telefon. ;)
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,323428,00.html
MEDIZIN
Antibiotikum stoppt Krebswachstum
Mit Hilfe eines Antibiotikums ist es New Yorker Forschern gelungen, das Wachstum von Krebszellen bei Mäusen zum Stillstand zu bringen. Der Wirkstoff blockiert ein Enzym, das eine Schlüsselrolle bei der Vermehrung von Krebszellen spielt.
Das Antibiotikum Actinonin galt bislang nicht als hoffnungsvoller Ansatz für eine Therapie bösartiger Tumoren. Bisher war nur bekannt, dass es ein bestimmtes Enzym mit dem Namen Peptid-Deformylase in Bakterien blockiert, das beim korrekten Aufbau von Eiweißmolekülen benötigt wird. Deformylase sorgt dafür, dass ein neu synthetisiertes Eiweiß funktionsfähig wird.
Ein Wissenschaftlerteam vom Sloan-Kettering Cancer Center in New York konnte nun jedoch zeigen, das dieses Enzym auch in Säugetierzellen aktiv ist. Man habe es in den Mitochondrien aufgespürt, den Kraftwerken der Zellen, berichten Mona Lee und ihre Kollegen in der Fachzeitschrift "Journal of Clinical Investigation" (Bd. 114, S. 1107). Deformylase sei für das Zellwachstum und die Zellteilung unverzichtbar - genau wie bei Bakterien.
Genau aus diesem Grund bilde es einen guten Ansatzpunkt für die Bekämpfung von Krebs, schreiben Lee und ihre Kollegen. Da sich Krebszellen ständig teilen, ist die Peptid-Deformylase dort besonders aktiv.
Die ersten Versuche mit Deformylase machen Mut: Den Wissenschaftlern gelang es, durch die Blockade des Enzyms mit Actinonin das Wachstum von Krebszellen im Labor zum Stillstand zu bringen. Auch in Mäusen, bei denen künstlich Lungen- und Prostatakrebs ausgelöst worden waren, verhinderte das Antibiotikum die Tumorbildung. Dabei konnten die Forscher keinerlei schädliche Wirkung auf gesundes Körpergewebe beobachten.
:hihi
Zitat von Förster
mein bierbauch ist weg, mein zellgewebe in ordnung, die blutwerte einwandfrei, ich guck fernsehn um zu gucken was dem pöbel gefällt, luft ist auch sauber bei mir, da salzlampen brennen.
war mit lidl-wasser aber nicht so wasser wirkt!
hallo förster, obiges hab ich aus dem germa-dayli.
ich trinke seit jahren das stille lidlwasser (Saskia)
lässt sich gut trinken, günstiger Preis, nachteil: plastikflasche.
gibts da schlechte nachrichten bezüglich qualität?
warum nach schlechten nachrichten suchen :confused:
das wässerle hab ich auch jahrelang getrunken, erst vergleiche zeigen
vorteile/verbesserungen auf.
ok, ich bleibe am ball. werde mir aber zeit lassen!
http://www.wwf.de/naturschutz/wwf-persoenlich/reineke/
„Risiko für Mensch und Tier“
http://www.wwf.de/bilder/platzhalter_transparent.gif
WWF-Chemieexpertin Ninja Reineke über unsichtbare Schadstoffe in unserer Umwelt
http://www.wwf.de/bilder/platzhalter_transparent.gif
Ninja Reineke schloss ihr Chemiestudium in Hamburg mit dem Schwerpunkt Meereschemie ab. In ihrer Promotion untersuchte sie Vorkommen und Wirkung von Schadstoffen in Nord- und Ostsee. Seit April 2003 arbeitet sie für den WWF als Referentin für Meeresschadstoffe im Fachbereich Meere und Küsten in Bremen.
WWF: Was sind deine Aufgaben beim WWF?
Reineke: Mein Arbeitsschwerpunkt ist auch hier die Verschmutzung der Meere durch alle Schadstoffe, die über Luft und Flüsse oder die Schifffahrt in die Ozeane gelangen. Darüber hinaus betreue ich die Aktivitäten des WWF Deutschland zur internationalen WWF-Kampagne DetoX. Der WWF möchte die derzeit diskutierte neue EU-Chemikalienpolitik so beeinflussen, dass Schadstoffe, die sich in Menschen und Tieren anreichern, durch ungefährliche Alternativen ersetzt werden.
WWF: Es ist wohl unbestritten, dass die Chemie der Gesellschaft enormen Nutzen gebracht hat. Aber sie birgt zugleich auch Gefahren für Mensch und Umwelt. Wo kommen wir mit Chemikalien in Kontakt und welche Wirkungen können sie haben?
Reineke: Früher waren die rauchenden Schornsteine und ungereinigte Industrie-Abwässer bei der Produktion das größte Problem. Aber da hat sich mittlerweile dank relativ hoher Umweltstandards in Europa einiges verbessert. Heute sind es eher die Produkte selber, die bei Gebrauch oder Entsorgung Schadstoffe freisetzen. Sie finden über Haut, Atemwege und Nahrung ihren Weg in den menschlichen Körper. Außerdem gelangen sie über Luft- und Wasserwege in die Ökosysteme, werden auf der ganzen Welt verteilt, reichern sich im Körper an und werden so zum Risiko für Mensch und Tier.
WWF: Was sind das für Schadstoffe?
Reineke: Die Palette der von der Industrie eingesetzten Chemikalien ist groß und in vielen Fällen sind insbesondere die Langzeitwirkungen auf Mensch und Tier noch nicht ausreichend erforscht. Die Industrie verwendet beispielsweise für die Produktion von Kunststoffen so genannte Weichmacher und zinnorganische Verbindungen zur Stabilisation. Diese finden sich dann im alltäglichen Leben wieder: in PVC-Böden genauso wie in Kinderspielzeug aus Plastik, Textilien und Kosmetika – um nur einige wenige Beispiele zu nennen.
Eine weitere Schadstoffgruppe, die in fast jedem Haushalt anzutreffen ist, sind die bromierten Flammschutzmittel, mit denen Möbel, Fernseher, Computer und viele weitere Produkte feuerfest gemacht werden. Diese Stoffgruppen können bereits bei sehr geringen Konzentrationen das Hormonsystem beeinträchtigen. Es gibt Hinweise, dass dies zu Krebs, Unfruchtbarkeit und Gehirnentwicklungsschäden führen kann. Ebenfalls schädlich sind bestimmte Duftstoffe, die beispielsweise in Parfüms, Shampoos, Duschgels und Haushaltsreinigern zum Einsatz kommen und Allergien auslösen können.
WWF: Wie gut erforscht sind die Auswirkungen unterschiedlicher synthetischer Chemikalien auf Mensch und Tier?
Reineke: Viele Wissenschaftler, Forschungsinstitute und Umweltmediziner führen Untersuchungen zu diesem Thema durch. Zum einen wird versucht, Zusammenhänge zu finden zwischen gehäuft auftretenden Krankheitsfällen und der zunehmenden Schadstoffbelastung unserer Umwelt. Aber es werden auch Zellversuche, Labortests und Feldversuche durchgeführt, um den Auswirkungen von synthetischen Chemikalien auf die Spur zu kommen. Das Problem ist, dass sich viele Schadstoffe im Körper anreichern und möglicherweise erst im Laufe von Jahren oder Jahrzehnten zu Schädigungen führen werden. Der lückenlose Beweis konnte bisher nur für wenige Substanzen erbracht werden, beispielsweise bei Asbest oder Benzol. Wissenschaftler gehen aber mittlerweile davon aus, dass die zunehmende Chemikalienbelastung mit verantwortlich ist für den Anstieg von Schädigungen wie Krebs, Unfruchtbarkeit, und Gehirnerkrankungen.
WWF: Wie sieht es aus mit den Giften, welche die Natur selber produziert? Sind die nicht viel gefährlicher als die vom Menschen produzierten?
Reineke: Die kann man nicht vergleichen. Naturgifte, wie beispielsweise das Gift der Tollkirsche oder der Pfeilgiftfrösche sind akut hochgiftig und wirken lokal und kurzfristig. Sie dienen z.B. als Schutz und sichern der Pflanze oder dem Tier einen Evolutionsvorteil. Bei den von der Industrie hergestellten synthetischen Chemikalien ist das etwas anderes: Sie verbreiten sich auf noch unabsehbare Zeit über den Erdball – mit ungewissen Folgen für Mensch und Tier.
WWF: Kann man sich selber testen lassen, wie belastet man ist?
Reineke: Ja, das kann man machen. Eine Blutuntersuchung kostet um die 1.000 Euro. Bei einer WWF-Untersuchung wurden im April 2004 rund 40 europäische Politiker auf das Vorkommen und die Konzentration von 101 synthetischen Chemikalien im Blut getestet. Insgesamt 76 verschiedene Schadstoffe wurden gefunden. Jeder der Probanden hatte mindestens 13 der getesteten Schadstoffe im Blut. Man muss davon ausgehen, dass die meisten Europäer im Durchschnitt ähnlich hoch belastet sind. Sich selber testen zu lassen würde dies höchstens bestätigen. Die Schadstoffe, die über die Erzeugnisse der Industrie in die Umwelt gelangen, sind mittlerweile weltweit verbreitet und nehmen weiter zu. Der Verbraucher kann zwar beispielsweise durch geringen Fleisch- und Fischkonsum, durch den Einkauf im Bioladen und häufiges Lüften seine persönliche Chemikalienbelastung etwas verringern. Entscheidend ist aber, dass die Gesetze verändert werden und einen besseren Schutz bieten.
WWF: Was tut der WWF, um die Situation zu verbessern?
Reineke: Der WWF setzt sich seit Jahren dafür ein, dass die Gesetze so verändert werden, dass nur Stoffe auf den Markt gebracht werden oder im Verkehr bleiben können, wenn sie nachweislich unschädlich sind. Mittlerweile sind zwar viele Chemikalien als problematisch erkannt worden, aber es dauert immer noch zu lange, bis Maßnahmen ergriffen werden. Die momentane Gesetzesfassung lässt zu viele Lücken offen.
Anfang des Jahres hat der WWF die internationale Kampagne DetoX gestartet, die darauf zielt, den im November 2003 von der Europäischen Kommission veröffentlichten Gesetzesentwurf REACH an den entscheidenden Stellen so zu verstärken, dass eine Grundlage für die Verwendung weniger schädlicher Chemikalien und damit für eine gesündere Zukunft verabschiedet wird.
WWF: Von Tierversuchsgegnern wird kritisiert, dass im Rahmen dieser neuen Chemie-Gesetzgebung viele Tiere sterben müssen. Wie ist das einzuordnen?
Reineke: Der WWF lehnt alle unnötigen Tierversuche ab und fordert auch im Rahmen der DetoX-Kampagne, problematische Stoffe durch ungefährlichere zu ersetzen. Die neue EU-Chemikalienpolitik wird diesen Mechanismus beschleunigen. Mit REACH wird die Entwicklung von Alternativen zu Tierversuchen gefördert und teilweise sind die Alternativen bereits im Gesetzestext genannt.
Eins ist allerdings ganz klar: zurzeit findet ein globales Experiment statt - an Menschen UND Tieren - und das muss endlich beendet werden.
WWF: Bist du zuversichtlich, dass wir bald in einer weniger giftigen Welt leben werden?
Reineke: Es ist abzusehen, dass der Kampf hart wird. Die Interessen der Wirtschaft und die der Verbraucher klaffen sehr weit auseinander. Wie sich die Politiker letztlich entscheiden, ist noch offen. Aber ich hoffe natürlich, dass sie sich dafür stark machen, Umwelt und Verbraucher zu schützen. Jetzt ist die Chance dafür.
WWF: Wie lebst du mit deinem Wissen über die vielen Schadstoffe in deiner Umwelt?
Reineke: Gegen die allgemeine Belastung in der Luft, im Wasser, in der ganzen Umwelt kann man als Einzelner leider gar nicht soviel machen. Da müssen wir alle auf unsere Weise politisch aktiv werden und dafür sorgen, dass die Gesetze verbessert werden und die Verwendung schädlicher synthetischer Chemikalien verboten wird. Deshalb setze ich mich beim WWF dafür ein.
Das Interview führte Julia Lönneker
---------
soso :rolleyes:
schillout
20.10.2004, 14:37
Habe keine Zeit den thread zu lesen, daher hab ich mal ne Frage an die Experten:
http://www.wasser-riese.de/peter-schuessler.html
Kennt die jemand? Umkehrosmose, taugt das was?
Für den Privathaushalt eine 180er Membrane und als Mitarbeiter gibts unter Umständen auch ne S-Klasse als Firmenwagen. Jo, absolut seriös :D
http://www.wasser-riese.de/inhalte/image/mitarbeiter1.jpghttp://www.wasser-riese.de/inhalte/image/mitarbeiter2.jpg
http://www.wasser-riese.de/inhalte/image/mitarbeiter3.jpghttp://www.wasser-riese.de/inhalte/image/mitarbeiter4.jpg
:lach
normale anlage für zuhause mit plaschtiktank ohne energetisierung
für 1500,- euro. da kann ich beruhigt schlafen heute ;)
schon irre marcus, was manche anbieten :rolleyes:
schillout
20.10.2004, 16:57
Für den Privathaushalt eine 180er Membrane und als Mitarbeiter gibts unter Umständen auch ne S-Klasse als Firmenwagen. Jo, absolut seriös :D
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=680844#post680844)
S Klasse? gar nicht gelesen. Wollte mich da aber auch nicht bewerben.
Den weiteren Kommentaren entnehme ich, daß es sinnvoll ist sich weiter umzuschauen. Insoweit Thanks.
S Klasse? gar nicht gelesen. Wollte mich da aber auch nicht bewerben.
Den weiteren Kommentaren entnehme ich, daß es sinnvoll ist sich weiter umzuschauen. Insoweit Thanks.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=680938#post680938)
für 200,- euro mehr bekommste bei mir osmoseanlage mit emaillierten tank und sauerstoffanreicherung. für 300,- weniger die gleiche technik wie dingsbums, dafür mit fiberglastank. die identische technik von denen für die hälfte. der verkäufer von dingsbums fragt mich doch allen ernstens was ich mit einem emillierten tank will, verkauft aber glasballons. kennt sich voll aus, nun ja.
schillout
20.10.2004, 21:37
für 200,- euro mehr bekommste bei mir osmoseanlage mit emaillierten tank und sauerstoffanreicherung. für 300,- weniger die gleiche technik wie dingsbums, dafür mit fiberglastank. die identische technik von denen für die hälfte. der verkäufer von dingsbums fragt mich doch allen ernstens was ich mit einem emillierten tank will, verkauft aber glasballons. kennt sich voll aus, nun ja.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=681082#post681082)
Na dann mail doch mal was. Ich dachte "Wassermann" sei dein Sternzeichen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,324153,00.html
ÜBERRASCHUNG
Mensch hat weniger Gene als Unkraut
Der Mensch hat deutlich weniger Gene als bisher angenommen. Statt 40.000 verschiedener sind es höchstens 25.000, berichten Wissenschaftler des Humangenom-Projekts. Selbst der gemeine Ackerschmalwand, ein heimisches Unkraut, bringt es auf 27.000 Gene.
Auch wenn die Genom-Sequenzierung des Menschen noch nicht abgeschlossen ist, steht nun fest, dass sehr viel weniger Erbgut für das Lebewesen Mensch nötig ist als bislang angenommen. Unter dem Gesichtspunkt der genetischen Komplexität spielt der Homo sapiens damit in der gleichen Liga wie der ein Millimeter große Fadenwurm Caenorhabditis elegans, der im Boden lebt und schon nach drei Tagen geschlechtsreif ist. Bei diesem Tierchen hat die Genom-Analyse eine Zahl von rund 19.500 verschiedenen Genen ergeben. Der Mensch verfügt nach den neuesten Erkenntnissen über 20.000 bis 25.000 verschiedene Gene. Etwas mehr sind es mit 27.000 bei Arabidopsis thaliana, der gemeinen Ackerschmalwand, die vom Menschen als schnödes Unkraut betrachtet wird.
Die DNS dieser Mausohrkresse kennt allerdings nur 115 Millionen Basenpaare, während die des Menschen rund drei Milliarden dieser chemischen Bausteine besitzt. Sie bilden als Kombinationen von Adenin, Thymin, Guanin und Cytosin den genetischen Code. So wie einzelne Buchstaben ein Wort bilden, setzt sich ein Gen aus mehreren Basenpaaren zusammen.
In Fortsetzung der zuletzt 2001 vorgestellten Ergebnisse gelangten die Forscher des "Human Genome Sequencing Consortiums" nun zu dem Ergebnis, dass es sich bei Bausteinen, die damals als Gene eingestuft wurden, tatsächlich um Kopien handelt und dass Teile ein- und desselben Gens zunächst als zwei Gene gezählt wurden.
Während die Gene einfacher Organismen wie C. elegans nur für die Ausbildung eines einzelnen Proteins angelegt sind, könnten menschliche Gene weit komplexere Eiweiße entwickeln, die für mehr als nur eine physische Funktion zuständig sind, schreibt das internationale Forscherteam im Magazin "Nature" (Bd. 431, S. 931). Zudem ergebe sich ein großer Teil der biologischen Komplexität beim Menschen aus der Kombination von mehreren Proteinen, erklärte Francis Collins vom Genom-Forschungsinstitut der USA.
Bis auf 341 Lücken sei das menschliche Erbgut jetzt fast vollständig entschlüsselt, teilte die Max-Planck-Gesellschaft am Mittwoch in München mit. Neben bisher unbekannten Genen seien bereits zwölf menschliche Gene für physische Defekte entdeckt worden - darunter Kleinwuchs, Nachtblindheit, geistige Behinderungen sowie Nieren- und Hautkrankheiten. Die Wissenschaftler hoffen, dass mit den Daten der vollständigen Genom-Analyse künftig genetische Ursachen für Krebs, Bluthochdruck, Fettsucht und andere Krankheiten sicher bestimmt werden können.
Malcolm Ritter, AP
:rofl
Bluthochdruck = genetisch :dumm
für so einen Mist gehen manche studieren :dumm
Habe keine Zeit den thread zu lesen, daher hab ich mal ne Frage an die Experten:
http://www.wasser-riese.de/peter-schuessler.html
Kennt die jemand? Umkehrosmose, taugt das was?
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=680831#post680831)
Wenn Du Dein Wasser verbessern willst, gibt es drei von einander unabhängige Prinzipien:
1. Reinigung
2. Anreicherung mit Sauerstoff
3. Energetisierung.
Für jeden dieser drei Punkte gibt es spezielle Anlagen. Bzw. auch Geräte, die alle drei Punkte abdecken.
Du fragst nach Umkehrosmose, also nach der Reinigung.
Zur Reinigung von Wasser kommen zwei Systeme zum Einsatz: Destillation und Umkehrosmose.
Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme findest Du in diesem Thread unter Posting #62 (http://www.stock-channel.net/stock-board/showpost.php3?p=669862&postcount=62)
Nun gibt es auch bei UO Anlagen grosse Qualitätsunterschiede. Bei der Membrane, dem Herzstück der UO ist es wichtig, dass die letzten Poren des "Siebes" so klein und fein sind, dass nur ein Wasserstoff-Molekül durchpasst und alles andere aufgehalten wird.
Dabei gibt es nun drei Merkmale, die sich gegenseitig widersprechen:
Wasserqualität
Druck
Leistung
Wenn Du also sehr engmaschige Filter einsetzt, fliesst weniger Wasser pro Stunde durch es sei denn, Du setzt mehr Druck ein.
Da gilt es nun, das richtige Mittelmass zu finden.
Vernachlässigen wir mal den Druck, der ja in allen Haushalten etwa im selben Bereich sein sollte und gehen davon aus, dass die Anlage mit 3 bar Druck auskommen muss:
Wenn Du eine Membrane hast, die 180 Liter pro Tag filtert, wird die nicht dieselbe Qualität liefern wie eine 50er Membrane.
Warum? Weil die Membrane grössere Poren hat und entsprechend mehr Wasser pro Zeiteinheit durchlässt.
Extrembeispiel: Nimm eine Membrane mit Poren von 1cm Durchmesser und Du kannst soviel Wasser produzieren, wie die Leitung hergibt. Du wirst aber keine Verbesserung in der Qualität feststellen.
Hinzu kommt auch, dass eine Membrane pro Tag etwa 20% ihrer Tagesleistung auch tatsächlich produzieren sollte, damit sie sauber bleibt und die Schadstoffe, die vor der Membrane hängengeblieben sind weggespült werden.
Das heisst, Du musst pro Tag 36 Liter verbrauchen und wenn Du soviel nicht benötigst, musst Du's notgedrungen wegschmeissen.
Wir brauchen bei uns zu Hause pro Tag etwa 5-8 Liter Wasser (3 Personenhaushalt) und da ist eine 50er Membran das Optimum aus Qualität und Leistungsfähigkeit.
---
Noch was allgemeines zu Anlagen: Mit dem Kauf ist es nicht getan! So eine Anlage mus regelmässig gewartet werden. Filter, Membrane müssen ggf. ausgetauscht werden. Wer macht das? Du selbst? Wohl kaum, denn Dir fehlt das know-how und das Spezialwerkzeug.
Wichtig ist also eine Firma zu wählen, die Dein Wasser auch regelmässig überprüft und einen Techniker ins Haus schickt, um Deine Anlage in Schuss zu halten. Erkundige Dich also unbedingt nicht nur nach dem Preis der Anlage, sondern auch nach den Preisen für Filter, Membrane, Wartungsverträgen etc.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,324279,00.html
BÖSES IM BLUT
Warum Kaffee ans Herz geht
Mediziner haben der langen Liste möglicher Gefahren, die der Kaffee-Konsum mit sich bringt, eine weitere hinzugefügt. Schon etwas mehr als eine Tasse täglich erhöht einer Studie zufolge die Entzündungswerte im Blut. Die mögliche Folge sind Herzkrankheiten.
Schon ab einer Kaffeeration von mehr als einer Tasse täglich steigen die Entzündungswerte im Körper deutlich,glaubengriechische Wissenschaftler. Der Effekt erkläre möglicherweise, warum Kaffee häufig mit der Entstehung von Herzkrankheiten in Verbindung gebracht werde, schreiben die Forscher um Antonis Zampelas von der Harokopio-Universität in Athen in der Fachzeitschrift "American Journal of Clinical Nutrition" (Bd. 80, S. 862).
Die Wissenschaftler befragten 3000 Freiwillige zu ihren Ernährungsgewohnheiten. Anschließend untersuchten sie deren Blutproben auf Substanzen, die auftauchen, wenn irgendwo im Körper eine Entzündung vorliegt. Diese so genannten Entzündungsmediatoren stehen im Verdacht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen auszulösen.
Bei Probanden, die jeden Tag mehr als 200 Milliliter Kaffee tranken, fanden die Forscher deutlich erhöhte Werte nahezu aller Entzündungsmarker. Dieser Zusammenhang war unabhängig von anderen Faktoren, die an der Entstehung von Herzkrankheiten beteiligt sein könnten - wie etwa Alter, Geschlecht, Körpergewicht und Rauchgewohnheiten.
In mehreren älteren Studien war Kaffeegenuss mit Herzproblemen in Verbindung gebracht worden. Dieser Zusammenhang könnte durch die neuen Ergebnisse erklärt werden, schreiben Zampelas und seine Kollegen. Andere Studien hatten jedoch keinen vergleichbaren Effekt gezeigt. Daher planen die Wissenschaftler nun, den direkten Zusammenhang von Kaffee und Herzkrankheiten zu untersuchen.
Jetzt kann man natürlich ein Mittelchen erfinden, dass im Verdacht stehen könnte, wenn man hofft den Zusammenhang aufgrund von einem langjährigen Studium und Versuchen mit Probanten zu verstehen suggeriert, diesen Effekt zu unterdrücken. :o
Studie: Viel Teetrinken kann gegen Alzheimer helfen
dpa LONDON. Regelmäßiges Teetrinken kann einer englischen Studie zufolge gegen Alzheimer helfen. Forscher der Universität Newcastle fanden demnach heraus, dass der Genuss von schwarzem und grünem Tee bestimmte Enzyme im Gehirn blockiert, die an der Entstehung der Krankheit beteiligt sind.
Kaffee habe keine solche Wirkung, schreiben die Wissenschaftler in einem am Dienstag veröffentlichten Beitrag für das Fachjournal „Phytotherapy“. Sowohl schwarzer als auch grüner Tee behindert den Angaben zufolge die Aktivität des Enzyms Acetylcholinesterase (Ache), das den Neurotransmitter Acetylcholin zerstört. Alzheimer geht mit einer Verringerung dieses Botenstoffs einher. Zudem blockierten die beiden Teearten das Enzym Butyrylcholinesterase (Buche), das in den Gehirnen von Alzheimerpatienten in Proteinablagerungen gefunden worden sei.
Der Schutzeffekt des grünen Tees liege bei etwa einer Woche, der des schwarzen Tees bei nur einem Tag. „Obwohl es kein Mittel gegen Alzheimer gibt, könnte Tee möglicherweise eine weitere Waffe im Arsenal sein, das benutzt wird, um die Krankheit zu behandeln und ihre Entwicklung zu verlangsamen“, betont der Leiter der Studie, Ed Okello.
:dumm
Wasserprobe an einer Quelle am Fuße der schwäbischen Alb.
Neben den üblichen Kalken, 25 mg. Nitrat. Wohl bekomms.
schillout
02.11.2004, 18:10
Da Kopfsalat besonders nitrathaltig ist, gibt es für ihn verbindliche Grenzwerte: In den Sommermonaten darf Kopfsalat nicht mehr als 2500 mg Nitrat pro kg enhalten, im Winter (November bis April) nicht mehr als 3500 mg/kg. Für Spinat, Feldsalat, Radischen, Rettich und Rote Bete gelten folgende Richtwerte
Spinat
2000 mg/kg
Feldsalat
2500 mg/kg
Radieschen
3000 mg/kg
Rettich
3000 mg/kg
Rote Bete
3000 mg/kg
Guten Appetit !
Hallo Schillout :)
guck mal Posting #30 auch an. Das Zeugs ist überall mit drinne.
Umso wichtiger Wasser zu trinken das aufnahmefähig ist und nicht mit
Zeugs vollgeknallt ist. Bringt nix Sachen zu futtern die belastet sind
und obendrein Wasser zu trinken dessen eigentliche Funktion gestört ist.
Danone ist vom Wassergeschäft in den USA enttäuscht
Trennung von Coca-Cola und Suntory möglich
von Gesche Wüpper
Paris - Danone will sein Mineralwassergeschäft in den Vereinigten Staaten auf den Prüfstand stellen. Grund sind die stark zurückgegangenen Umsätze von Evian und die gesunkene Rentabilität von Dannon Water in den USA. Der französische Nahrungsmittelkonzern überdenkt deshalb nach Informationen der Wirtschaftszeitung " Les Echos" vor allem seine Abkommen mit Coca-Cola und Suntory.
Vor zwei Jahren war Danone mit Coca-Cola eine Allianz eingegangen und hatte dem Konzern aus Atlanta den Vertrieb von Evian in den Vereinigten Staaten anvertraut. Doch der Erfolg ist ausgeblieben. Danone scheint sogar stärker denn je unter dem Preiskrieg zu leiden, der auf dem amerikanischen Wassermarkt tobt. So sei der Umsatz von Evian seit 2000 von rund 220 Mio. Euro auf schätzungsweise weniger als 100 Mio. Dollar (79 Mio. Euro) in diesem Jahr zurückgegangen, sagt der Finanz- und Strategiedirektor von Danone, Emmanuel Faber.
Auch den anderen amerikanischen Mineralwassermarken des Konzerns wie Dannon Water und Sparkletts soll es kaum besser ergehen. Sie gehören zu einem Joint-venture, an dem Coca-Cola 51 Prozent und der französische Konzern 49 Prozent gehören. Um ihre Marktanteile verteidigen zu können, mußten die Marken ihre Preise senken. Und damit sinkt eben auch die Rentabilität. " Wir geben uns bis Juni 2005, um die Bedingungen unseres Abkommens mit Coca-Cola neu zu verhandeln" , sagt Emmanuel Faber. Beobachter kritisieren, daß Coca-Cola dem Vertrieb von Evian nicht vorrangig behandelt habe. Der Erfrischungsgetränkegigant hatte sich allerdings verpflichtet, Danone Entschädigungen zu zahlen, wenn bestimmte Wachstumsziele nicht erreicht werden. Doch beide Konzerne haben nicht die Absicht, diese Klausel in Anspruch zu nehmen, wie Faber berichtet. Vielmehr will Danone die Allianz neu verhandeln. Überprüft werden soll bis Juni 2005 auch die Verbindung mit Suntory. Mit den Japanern hatte Danone vor einem Jahr eine Gemeinschaftsfirma für Mineralwasser in Großbehältern gegründet und war so zum US-Marktführer bei den im Fachjargon Hod (Home and Office Delivery) genannten Wasserspendern aufgerückt. Doch die Führung ist bedroht, denn Nestlé baut seinen Marktanteil aus. Außerdem schrumpft der Markt erstmals. Beobachter halten es da für möglich, daß Danone aus dem Joint-venture aussteigt.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,326342,00.html
DIOXIN IM TIERFUTTER
Bauernhöfe in Deutschland müssen schließen
Der Fall weitet sich aus: Nachdem auf niederländischen und belgischen Bauernhöfen Dioxin im Tierfutter entdeckt worden war, sind nun auch Fälle in Deutschland bekannt geworden. Das Düsseldorfer Landwirtschaftsministerium erklärte, in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz würden mehrere Betriebe geschlossen.
Köln/Den Haag - Drei Bauernhöfe in Nordrhein-Westfalen ließ das Ministerium bereits schließen. In den Niederlanden sind seit gestern 140 Agrarbetriebe geschlossen, in Belgien acht. Bis zum Abschluss der Untersuchungen darf das Fleisch von Tieren von diesen Höfen nicht verkauft werden, hieß es aus Den Haag.
Das Krebs erzeugende Dioxin sei in Kartoffelschalen entdeckt worden, die ein kanadischer Pommes-Frites-Hersteller an die Viehzucht-Betriebe verkauft hatte, erklärte eine Sprecherin des niederländischen Landwirtschaftsministers Jan Veerman. Den Angaben zufolge stammt das Gift aus einem Trennmittel, das zur Sortierung der Kartoffeln verwendet wird. Dieses Mittel habe der Pommes-Frites-Hersteller von einer deutschen Firma bezogen, deren Name Veermans Ministerium nicht nannte. Die Kartoffelprodukte selbst sollen nicht mit Dioxin belastet sein, da sich das Trennmittel, ein spezieller Lehm, nur an der Außenseite der Kartoffeln festsetze.
Auf die Spur der Tierfutter-Verseuchung waren niederländische Kontrolleure gestoßen, als sie in der Milch eines Erzeugerbetriebs bei Lelystad unzulässig hohe Dioxin-Werte gemessen hatten.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,326084,00.html
URZEIT-KERNSPALTUNG
Wasser hielt Naturreaktor unter Kontrolle
Was Forscher nur mit großen Aufwand hinbekommen, schaffte die Natur vor zwei Milliarden Jahren ganz allein: In Afrika arbeiteten natürliche Kernreaktoren über 150.000 Jahre lang ohne Zwischenfall. Jetzt haben Physiker ihr Geheimnis gelüftet.
Die Kernspaltung ist eine typische Erfindung der Neuzeit. 1938 gelang sie den Physikern Otto Hahn und Fritz Straßmann am Berliner Kaiser-Wilhelm-Institut erstmals experimentell, wenige Jahre später produzierten die ersten Reaktoren Strom.
Doch die Natur praktizierte diese Technik zur Energieerzeugung schon vor Milliarden Jahren, wie Wissenschaftler vor 30 Jahren im westafrikanischen Land Gabun herausfanden. Dort entdeckten sie in der Region Oklo eine Uranlagerstätte mit einem Naturreaktor, in dem eine nukleare Kettenreaktion eingesetzt hatte und über 150.000 Jahre in Gang geblieben war. Die Leistung des Naturmeilers lag bei 100 Kilowatt, konnte also kaum mit heutigen Megawatt-Reaktoren mithalten.
So überraschend auch die Entdeckung der natürlichen Kernspaltung war, umso rätselhafter erschien Physikern der Mechanismus, mit dem der Naturreaktor arbeitete. Nur mit größtem Aufwand an Technik und Elektronik gelingt es in modernen Kraftwerken, die Kettenreaktion so zu steuern, dass sie einerseits in Gang bleibt und andererseits nicht Überhand nimmt wie in einer Atombombe.
Ein Forscherteam von der Washington University in St. Louis konnte das Rätsel des Naturreaktors nun lösen. Eine zentrale Rolle spielte dabei Wasser, das in den Ritzen im Uranerz stand, schreibt das Team von Alex Meshik im Fachblatt "Physical Review Letters". Bei Untersuchungen das Spaltproduktes Xenon im Gestein aus Oklo stellten die Wissenschaftler fest, dass der Naturreaktor wie ein Geisir gearbeitet haben muss. 30 Minuten lang wurden Uranatome gespaltet - danach legte der Reaktor zweieinhalb Stunden Pause ein, um wieder mit den Kernreaktionen anzufangen.
Bei der Spaltung von Uranatomen werden Neutronen freigesetzt. Diese können, falls sie auf benachbarte Urankerne treffen, deren Spaltung auslösen, so dass noch mehr Neutronen freigesetzt werden, die noch mehr Atome spalten.
Uran-235 oder auch Plutonium werden in erster Linie durch sich langsam bewegende Neutronen gespalten. Bei der Spaltung dieser Kerne entstehen jedoch schnelle Neutronen, die nur selten benachbarte Uran- oder Plutoniumkerne spalten. Um überhaupt eine Kettenreaktion in Gang zu bringen, müssen die Neutronen abgebremst werden - mit so genannten Moderatoren wie Graphit oder auch Wasserstoff.
Diese Technik aus modernen Reaktoren nutzte auch die Natur, um die Kernreaktion in Gang zu halten, berichten Meshik und seine Kollegen. Wasser, das in Spalten in dem Uranerz stand, bremste die Neutronen auf Spaltgeschwindigkeit ab. Die Kettenreaktion setzte ein, und es wurde immer wärmer im Gestein, bis schließlich das Wasser verdampfte. Als es verschwunden war, fehlte plötzlich der Neutronendämpfer, und die Kernreaktion schlief ein. Erst nachdem die Temperatur wieder gesunken war und Wasser nachfließen konnte, startete die Kettenreaktion erneut.
Auf die Spur dieses erstaunlichen Mechanismus brachte die Forscher Xenon, das sie in erstaunlich großen Mengen in einem wenige Millimeter großen Steinbrocken fanden, der vor allem aus Lanthan, Cer, Strontium und Kalzium bestand. Xenon entsteht als Nebenprodukt bei der Kernspaltung und verflüchtigt sich bei hohen Temperaturen. Weil es aber in dem Stein zu finden war, folgerten die Wissenschaftler, dass die Temperatur in dem Gestein periodisch gesunken sein muss, damit das Gas in Mineralkörnern eingeschlossen werden konnte.
Ganz nebenbei sorgte der Naturreaktor auch für eine bunte Sammlung radioaktiver Abfallprodukte. Das in Mineralien gebundene Xenon entsteht auch in modernen Atomreaktoren, entweicht dort aber in die Atmosphäre, weil es keine brauchbare Auffangtechnik gibt.
Meshik zeigte sich begeistert von der erfindungsreichen Natur: Das System arbeite nicht nur stabil, sondern bewahre auch den Abfall sicher auf. "Die Natur ist viel schlauer als wir. Wir haben alle möglichen Probleme mit unseren hochmodernen Kraftwerken. Dieser Reaktor arbeitet unabhängig und ohne Elektronik." Möglicherweise könne man sich die Technik abschauen, sagte Meshik, um radioaktive Gase in Reaktoren aufzufangen.
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Jetzt stehen die "Gelehrten" wieder wie der Ochs vorm Berg :hihi
schillout
08.11.2004, 15:42
@MFabian
thx, für die Erklärungen.
Inhaltsstoffe Kölner Trinkwasser:
http://www.rheinenergie.com/pdf/Trinkwasser_Linksrheinisch.pdf
lt. Umweltinstitut Katalyse ist die Qualität gut bis sehr gut.
Selbstverständlich sind die WErte sehr gut, da die Grenzwerte eine hoffnungslose Katastrophe sind.
Eine Wasserhärte von 21° DH und einen Leitwert von fast 800 µS halte ich
für Körperverletzung. Klingt hart, aber ne Waschmaschine hält das auch nicht
lange aus.
Obendrein ist das auch nur eine Momentaufnahme ohne Aussagekraft. Oder
wie soll mach sich erklären, dass irgendwo 25mg Nitrat als Obergrenze erlaubt
sind, aber tatsächlich 50 mg drin sind?
Es geht nix über eine vor Ort Analyse.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,326823,00.html
SCHADENSBERICHT
Deutscher Wald so krank wie nie zuvor
Der Waldbestand in Deutschland wird immer größer - aber auch immer kranker. Am schlechtesten geht es dem Waldschadensbericht zufolge der Buche. Besonders setzen dem schwächelnden Wald die Stressfaktoren Hitze und Ozon zu.
Hamburg - Die "Welt am Sonntag" zitiert aus dem noch unveröffentlichten Waldschadensbericht 2004, die Schäden hätten auf Grund der Klimaveränderung in einem bisher unvergleichlichen Ausmaß zugenommen. Der Bericht wird derzeit im Landwirtschaftsministerium erarbeitet.
Besonders geschädigt sind demnach Buchen, Eichen und Fichten. Zwar sei der Waldbestand in Deutschland seit 1987 von 2,28 Milliarden Kubikmeter auf 2,63 Milliarden Kubikmeter Holz um 17 Prozent gewachsen. Doch das Ausmaß der Schäden sei angesichts der bisher für den Wald günstigen Witterung des Jahres 2004 auch für Experten überraschend, heißt es in dem Bericht.
Wie stark ein Baum geschädigt ist, erkennen die Forstwirte an seiner Laub- oder Nadeldichte. In diesem Jahr sei der Anteil der Bäume mit der höchsten Schädigungsstufe auf 31 Prozent gestiegen. Dies sei die bisher größte Zunahme und gleichzeitig auch der höchste Stand seit Beginn der Zeitreihe, schreiben die Beamten des Landwirtschaftsministeriums.
Dieser Trend zeigt sich demnach bei allen Baumarten. Doch keine sei so stark betroffen wie die Buche. Über die Hälfte der Bäume, bei den älteren sogar 65 Prozent, wiesen laut dem Bericht deutliche Kronenverlichtungen auf; auf Rang zwei rangiere die Eiche, gefolgt von der Fichte.
Laut Landwirtschaftsministerium muss damit gerechnet werden, dass es vermutlich mehrere Jahre dauern wird, bis sich der Kronenzustand auf das ursprüngliche Ausgangsniveau der letzten Jahre verbessere. "Dies setzt jedoch voraus, dass es nicht erneut zu gravierenden Stresssituationen für die Wälder kommt", heißt es in dem Bericht. Den Stress verursachten vor allem Hitze und Ozon.
"Parallel dazu die kontinuierlichen Schadstoffeinträge den Boden im Ökosystem Wald stark versauern und damit instabil werden lassen", sagte der Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates, Hermann Ilaender, der "Welt am Sonntag". Gefahr droht dem Wald außerdem von Insekten. "Das Insektenproblem ist auf Grund der Klimaveränderungen eine tickende Zeitbombe", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium, Matthias Berninger.
:o
http://www.zeit.de/2004/47/diabetes
Babyspeck und Doppelkinn
Diabetes-Risiko bei Kindern enorm gestiegen. Die WHO befürchtet dramatische Ausbreitung der Zuckerkrankheit
Von Carola Padtberg für Zeit.de
Weltweit sind mehr als 22 Millionen Kinder unter fünf Jahren zu dick. Mehr als drei Viertel davon leben in den Industriestaaten. Das berichtete die Weltgesundheitsorganisation anlässlich des Weltdiabetestages am Sonntag. Unter dem Motto "Übergewicht verhindern - Diabetes bekämpfen" wurde auf der jährlichen Konferenz vor allem der Zusammenhang zwischen Übergewicht im frühen Alter und der Zuckerkrankheit betrachtet. Denn dicke Kinder haben ein erhöhtes Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, auch als Altersdiabetes bekannt. Dabei könnte durch gesunde Ernährung und mehr Bewegung fast die Hälfte der Erkrankungen vermieden werden, gab der Deutsche Diabetiker Bund auf dem Diabetestag in Magdeburg bekannt.
Mehr als sechs Millionen Menschen leiden heute an Diabetes. Experten warnen vor einem enormen Anstieg: In den nächsten sechs Jahren werde die Zahl der Diabetiker in Deutschland auf zehn Millionen steigen. Schon jetzt werden jährlich 27,5 Milliarden Euro für die gesundheitliche Versorgung von Diabetikern ausgegeben. Die stete Zunahme an Diabeteserkrankungen bei Kindern aber ist nicht nur wegen der bevorstehenden Kostenexplosion schlimm.
Sie ist auch ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft, die ihren Nachwuchs immer dicker werden lässt. Mangelnde Betreuung der Kinder, falsches Essverhalten, wenig Bewegung und zu viel Fernsehen sind die Hauptursache für Adipositas. Aber auch Armut macht dick. In Deutschland sind 27 Prozent der Kinder von Armut betroffen, das ist der zweithöchste Wert in Europa. Arme Kinder sind öfter fett, ob durch eine krankhafte Veranlagung bedingt oder durch Essverhalten. Wer arm ist, hat kein Geld für Sportvereine und kauft Nahrungsmittel, die billig sind. Im Nahrungsmittelüberangebot der Industrienationen aber sind Obst und Gemüse teuer, während fettes Fleisch, Fritten und Süßigkeiten günstig zu bekommen sind.
"Kinder-Dickleibigkeit zu bekämpfen ist ein hochwirksamer Weg, um in Zukunft Diabetes zu vermeiden", betonte die zuständige WHO-Expertin Catherine Le Galès-Camus. Übergewicht könne neben Diabetes Typ 2 auch Herz-Kreislaufprobleme, Schlaganfall, Bluthochdruck und sogar Krebs auslösen. Zu den Folgen von Diabetes gehören Erblindungen, Amputationen von Gliedmaßen oder Nierenversagen.
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Es wird zu viel gefressen und zu wenig bzw. das falsche getrunken. :o
3 Liter täglich vom richtigen Wasser helfen.
Benzol sogar noch gefährlicher als angenommen
Washington (dpa) - Ein in Industrie und Alltag weit verbreiteter Stoff, Benzol, ist nach jüngsten Erkenntnissen noch giftiger als angenommen. Das lässt sich aus einer Studie ableiten, die das Wissenschaftsjournal «Science» (Bd. 306, S. 1774) vom Freitag veröffentlicht.
Die Forscher fanden selbst bei der Benzolbelastung unter einem Teil pro eine Million (ein ppm) deutlich nachweisbare Schäden an Blut- und Knochenmarkszellen. Die Studie enthüllte auch, dass Menschen mit zwei bestimmten Erbgutveränderungen noch stärker auf Benzol reagieren als andere.
Benzol ist ein aromatischer Kohlenwasserstoff, der in Benzin und Autoabgasen, Zigarettenrauch, Lösungsmitteln sowie Tonern von Laserdruckern und Kopierer vorkommt. Besonders stark sind ihm Beschäftigte in der Öl- und Schifffahrtsindustrie, in Autowerkstätten und Tankstellen sowie in der Schuhindustrie ausgesetzt. Benzol ist seit längerem als eine Ursache des Blutkrebses Leukämie bekannt.
Ein Forscherteam um Qing Lan vom Krebsinstitut der US-Nationalen Gesundheitsforschungsinstitute (NIH) in Bethesda bei Washington untersuchte 250 Arbeiterinnen aus einer Schuhfabrik in China, die benzolhaltigen Lösungsmitteln ausgesetzt sind. Ihre Blutwerte wurden mit denen von 140 Kontrollpersonen verglichen, die nicht mit Benzol am Arbeitsplatz in Kontakt kamen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,330847,00.html
AKTIVIERTE ABWEHR
Medikament stoppt Hirntumore
In der Therapie von bösartigen Hirntumoren ist Tübinger Wissenschaftern möglicherweise ein Durchbruch gelungen. Die Mobilmachung des Immunsystems hat in Mäusehirnen das Wachstum von Geschwüren gestoppt.
Die Zellen bösartiger Hirntumoren sind heimtückisch: Sie schwächen das Immunsystem der betroffenen Patienten und entziehen sich so den Angriffen der körperlichen Immunabwehr. Forscher der Uni Tübingen haben nun herausgefunden, dass ein kleines Eiweißmolekül namens TGF-beta hauptverantwortlich für die Hemmung des Immunsystems in den Tumorzellen ist.
Wie das Universitätsklinikum Tübingen berichtet, verhinderte das Team um Michael Weller mit einer neuen molekulargenetischen Technik die Bildung des Moleküls in den Tumorzellen. Die Geschwüre stellten daraufhin ihr Wachstum ein. In einem zweiten Schritt zeigte sich, dass auch ein neuartiges, noch experimentelles Medikament mit der Bezeichnung SD-208 das Tumorwachstum in der Maus hemmt.
Das Medikament schützt offenbar die gesunden Zellen vor den zerstörerischen Wirkungen des Tumorfaktors TGF-beta. Verabreichten die Forscher die Substanz, war das Eiweiß-Molekül nicht mehr in der Lage, die Immunzellen der Mäuse zu blockieren. Gleichzeitig wurde die Bösartigkeit der Tumorzellen deutlich reduziert.
Weller und sein Team hoffen jetzt, dass die Weiterentwicklung SD-208-ähnlicher Stoffe zu neuen medikamentösen Therapiekonzepten für bösartige Hirntumoren führt. Mit den gängigen Therapien wie Operation, Bestrahlung und Chemotherapie können Hirntumoren bisher nur sehr unzureichend behandelt werden.
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mit chemischen Mittelchen das Immunsystem stärken? :hihi
ob der Herr schillout noch irgendwann Post von mir bekommt? :rolleyes:
alles wichtige steht bereits hier im Thread, speziell der von mir bevorzugte Beitrag in #82
Den Rest kann man nur optisch vor Ort rüber bringen ;)
Leitungswasser ist das meistkontrollierte Lebensmittel in Deutschland :rolleyes:
Was bedeutet "meistkontrollierte" überhaupt? Es wurde oft kontrolliert und weiter?
So sieht ein Filter aus, der 11 Monate innerhalb der tollen Toleranzen eingesetzt wurde.
In der Mitte der neue Filter, links die bestmögliche Energetisierung :cool:
.
Sind übrigens alles Schwermetalle für die niemand vom Amt oder der Stadt verantworlich ist bzw. handelt es sich um "gesunde" Schwermetalle.
all so einen Mist hört man am Telefon der Wasserversorger :dumm
Ernährungsbericht - Deutsche essen zu fett und trinken zu viel
Berlin, 09. Dez (Reuters) - Die meisten Deutschen nehmen nach dem Ernährungsbericht immer noch zu viel Fett und Alkohol zu sich und treiben zu wenig Sport.
Zwar sei in den vergangenen Jahren zunehmend Obst und Gemüse gegessen worden, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), Helmut Erbersdobler, am Donnerstag bei der Übergabe des Ernährungsberichts 2004 an Verbraucherschutzministerin Renate Künast (Grüne) in Berlin. Der durchschnittliche Verzehr liege aber weiter unter dem von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlenen Wert von 400 Gramm pro Tag. Männer und Frauen ab 25 Jahren trinken außerdem zu viel Alkohol. " Wir Deutschen essen weiterhin zu energiereich, und wir bewegen uns zu wenig." Die meisten Kalorien nähmen ältere Menschen zu sich - Männer ab 65 Jahren und Frauen zwischen 51 und 65 Jahren. Künast kündigte an, verstärkt für die Einführung von Koch- und Ernährungskursen und an den Schulen zu werben. Außerdem sei sie im Gespräch mit den Intendanten der großen Fernsehsender, um für das Thema gesunde Ernährung im Fernsehprogramm mehr Raum zu schaffen.
Nach dem Ernährungsbericht, der im Auftrag des Ministeriums erstellt wurde, essen die Menschen in Ostdeutschland deutlich mehr Fleisch und Fleischprodukte, Backwaren und Südfrüchte und trinken mehr Kaffee und Alkohol als die Westdeutschen. In den alten Bundesländern wird dagegen mehr genascht. Fisch wird in Norddeutschland fast doppelt so viel gegessen wie im Süden. In einkommensschwachen Haushalten wird dem Bericht zufolge mehr Fast Food verzehrt als bei Gutverdienern. Männer nehmen mehr Fleisch, Fisch und Alkohol zu sich, Frauen essen mehr Obst, Gemüse und Milchprodukte.
Gemessen an ihrer körperlichen Aktivität nehmen bundesweit alle Frauen und Männer ab 25 Jahren zu viel Kalorien zu sich. Mehr als 65 Prozent der Männer und rund 55 Prozent der Frauen sind demnach zu dick. " Deutschland belegt beim Übergewicht einen mittleren Platz in Europa" , sagte Erbersdobler. Zugleich hätten 0,4 Prozent der Männer und 1,5 Prozent der Frauen ein Gesundheit gefährdendes Untergewicht.
Berufstätige nehmen sich täglich im Durchschnitt gut eineinhalb Stunden Zeit fürs Essen, davon fast 20 Minuten außer Haus. Nichterwerbstätige haben insgesamt knapp zwei Stunden Zeit für ihre Mahlzeiten.
DGE-Präsident Erbersdobler betonte, obwohl die Lebensmittel in Deutschland generell zu wenig Jod oder Folsäure enthielten, seien Ergänzungsprodukte wie etwa Vitaminpräparate weiter nicht generell zu empfehlen. Hier seien die vielfältigen Folgen - etwa auch im Zusammenwirken mit Medikamenten - noch nicht abschließend erforscht.
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Auch hier kein Wort übers Wasser. Nur mit Fressen kann man zu- oder abnehmen :zz
http://www.welt.de/data/2004/12/16/375249.html
Dauerhafte Darmentzündung erhöht Krebsgefahr
Industrialisierung und Hygiene fördern die Krankheit Morbus Crohn - Langfristige Therapie notwendig
von Walter Willems
Göttingen - Rund 300 000 Menschen leiden in Deutschland an chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, der Großteil von ihnen an Morbus Crohn. Die unheilbare Krankheit ist eine Begleiterscheinung der Industrialisierung. Mit einer langfristigen Behandlungsstrategie durch erfahrene Mediziner gelingt es den meisten Patienten, beschwerdefrei zu leben.
Als der amerikanische Arzt Burrill Bernhard Crohn die entzündliche Darmerkrankung vor etwa 80 Jahren erstmals beschrieb, war das Leiden vergleichsweise selten. Inzwischen zeigen epidemiologische Studien, daß ihre Verbreitung mit dem Aufkommen von Industrialisierung und Hygiene drastisch anstieg. "Daran gibt es keinen Zweifel", sagt der Kieler Professor Ulrich Fölsch, Sprecher des Kompetenznetzes Darmerkrankungen. Er verweist darauf, daß in verschiedenen Ländern die Häufigkeit des Leidens mit der Industrialisierung einherging. Markus Friedrich Neurath von der Universitätsklinik Mainz schätzt, daß sich die Zahl der Crohn-Patienten in Großbritannien während der vergangenen 20 Jahre verdreifacht hat.
Zwar tritt das Leiden oft auch im Alter über 50 Jahren erstmals auf, die meisten Diagnosen werden aber im Alter zwischen 20 und 30 Jahren gestellt. Die Symptome sind variabel und treten schubweise in individuell ganz unterschiedlicher Form, Dauer und Stärke auf. Meist betreffen sie den Verdauungstrakt und äußern sich in Übelkeit, krampfartigen Bauchschmerzen und Durchfällen. Aber viele Betroffene klagen auch über Vereiterungen der Haut oder Entzündungen von Gelenken. Bei Kindern können Wachstumsverzögerungen und Blutarmut Hinweise sein.
Vermutlich müssen mehrere Faktoren zusammenkommen, bevor das Immunsystem gegen die eigene Darmflora rebelliert. Studien mit Zwillingspaaren weisen auf eine genetische Veranlagung hin, und zusätzlich kommen noch Umweltfaktoren hinzu. So erkranken laut Fölsch Einzelkinder häufiger an Crohn als Kinder aus großen Familien. Offenbar erhöhen hohe Hygienestandards im Haushalt das Krankheitsrisiko, Stillen dagegen schützt vermutlich.
Eingeleitet wird die Therapie zur Unterdrückung der Körperabwehr meist mit einer Kombination aus Kortison und dem Entzündungshemmer 5-Aminosalicylsäure. "Im günstigsten Fall kann man später auf Kortison verzichten", so Fölsch. "Wenn ein Patient nur kurzfristig behandelt wird, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, daß das Leiden wiederkehrt." Die Beibehaltung einer Therapie ist um so wichtiger, als ständig wiederkehrende Entzündungen die Gefahr von Komplikationen erhöhen. "Es bedarf einer Langfristtherapie." Dann gelinge etwa 70 Prozent der Patienten ein recht beschwerdefreies Leben. Da auch das Tumorrisiko erhöht sei, rät er Crohn-Patienten, sich regelmäßig endoskopisch untersuchen zu lassen.
Artikel erschienen am Do, 16. Dezember 2004
MillenniumBroker
29.12.2004, 17:30
Hi Förster,
interessanter Vortrag des Biophysikers...
Woher beziehst Du Dein Wasser?
http://www.n-24.de/boulevard/nus/index.php/a2005010110453279324
01. Januar 2005
Eine Flasche Wasser pro Familie
Sri Lanka: Nahrungsmittel werden knapp
Mit zwei leeren Wasserflaschen winkt verzweifelt ein junger Mann, der am Rand der Küstenstraße von Colombo nach Galle steht. Ein Bild, das sich am Freitag in der von der Flut besonders betroffenen Region Galle ständig wiederholt. Auf Sri Lanka werden Wasser und Nahrungsmittel knapp. Ganze Familien belagern die Autofahrer, wenn der Verkehr auf der teilweise zerstörten Straße stockt. Sie bitten um Kekse und Wasser, seltener um Geld. Denn das Lebensnotwendigste kann man in den Krisengebieten auch für Geld kaum kaufen.
"Wir warten schon seit drei Tagen auf Wasser und Essen", berichtet der 32-jährige Ratith Raja und bittet um einen Keks für seine kleine Tochter. In den ersten zwei Tagen nach der Flut seien sie noch gut versorgt worden. "Doch danach ist niemand mehr gekommen." Wenig später hält jedoch ein Kleinbus bei der Siedlung. Mitglieder einer privaten Initiative verteilen Reis. Raja kann zwei Päckchen für seine vierköpfige Familie ergattern.
Eine Flasche Wasser pro Tag und Familie
Ein wenig besser ist die Lage etwa 30 Kilometer weiter bei Pater Wickrema Fonsika, der seine Kirche Sankt Sebastian den Not leidenden zur Verfügung gestellt hat. Dort nächtigen seit der Katastrophe bis zu 500 Menschen. "Gestern wurde die Wasserleitung repariert, nun haben wir wenigstens sauberes Wasser", erzählt der 45-Jährige. Essen sei jedoch ebenso knapp wie Medikamente und Verbandsmittel, um infizierte Wunden zu versorgen.
"Die Not wird größer in den Krisengebieten", sagt auch Kamal de Silva, der im Auftrag des Informationsministeriums die Lage erkundet. Die Hilfsorganisationen und die Regierung hätten nicht mehr genügend Vorräte, um die Menschen ausreichend zu versorgen. "Manche Familien müssen pro Tag mit einer Flasche Wasser auskommen", sagt de Silva.
Kampf gegen den Regen
In der kommenden Woche erwarten Experten die ersten Seuchenausbrüche. Denn Häuser und Toiletten sind zerstört, die Regenzeit hat eingesetzt. "Der Regen verteilt die Exkremente überall und sorgt so für die Ausbreitung von Krankheitskeimen", erläutert de Silva.
In der schwer zerstörten Stadt Galle liegen auf einer Wiese neben dem Stadion immer noch Wasserleichen. Gerichtsmediziner entnehmen Gewebeproben, um die Toten möglicherweise identifizieren zu können. In der ganzen Stadt hält sich Verwesungsgeruch. Denn noch immer liegen unter Schuttbergen ungeborgene Leichen. Aus zerborstenen Leitungen fließt Wasser, das den Menschen aber nicht hilft. Es ist durch Meerwasser verunreinigt.
Am letzten Tag des Jahres gibt es in dem Katastrophengebiet aber auch deutliche Zeichen des Neubeginns. Reinigungstruppen der Stadt tragen in Galle nach und nach die Schuttberge ab. Die Fischer holen die Netze aus ihren an Land gespülten Kuttern, um sie zu reinigen. Inhaber fegen den Schlamm aus ihren nicht zerstörten Hotels und Geschäften. "Wir wissen noch nicht, woher wir das Geld nehmen sollen, um das alles wieder herzurichten", sagt Lakwhitatha Senaratne, der mit seinem Onkel zusammen einen Imbiss direkt im Zentrum betreibt. "Aber wir wollen wenigstens schon mal anfangen."
(N24.de, dpa)
Hi Förster,
interessanter Vortrag des Biophysikers...
Woher beziehst Du Dein Wasser?
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=725412#post725412)
ich produziere es selbst.
Bin Vertriebspartner eines Spezialunternehmens das sich mit Trinkwasserveredlung beschäftigt. Uns wird nachgesagt das geschmackvollste Wasser zu produzieren. Als Ausgangswasser nutzen wir Leitungswasser. Das Endprodukt hat qualitativ nix mehr mit der hormonverseuchten und kalkhaltigen Ausgangssoße zu tun. Haben den Schrank voll mit Urkunden von Prüfgesellschaften.
Infos, wenn gewünscht, per PM :)
freelancer
28.02.2005, 12:24
ich produziere es selbst.
Bin Vertriebspartner eines Spezialunternehmens das sich mit Trinkwasserveredlung beschäftigt. Uns wird nachgesagt das geschmackvollste Wasser zu produzieren. Als Ausgangswasser nutzen wir Leitungswasser. Das Endprodukt hat qualitativ nix mehr mit der hormonverseuchten und kalkhaltigen Ausgangssoße zu tun. Haben den Schrank voll mit Urkunden von Prüfgesellschaften.
Infos, wenn gewünscht, per PM :)
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=726818#post726818)
Hi, ich informiere mich zur zeit über alle möglichen wasser-anlagen!
"per PM" was ist das?
mfg
erwin
Trüffelschwein
28.02.2005, 14:13
PM steht für "Private Message". Häufig liest man auch BM für "Boardmail".
hi freelancer :)
haste auch schon Wasser getrunken von den Anlagen?
Maria_Callas
17.10.2005, 17:45
@Förschterle
Ich habe eine ernstgemeinte Frage, dies soll keine Wertung Deiner Vertretung darstellen.
Meine Mutter war bis zu ihrem 50. Geburtstag völlig gesund, ohne nennenswerten Wehwehchen. Da sie sehr auf gesunde Ernährung und Lebensweise achtet, legte sie sich dann vor 4-5 Jahren auch so eine Anlage zu. Kurze Zeit später fing es bei den Zähnen an, Karies, loser Sitz usw. Dazu gesellten sich dann andere Krankheiten, wie Nebennierenkrebs. Sämtliche Ärzte diagnostizierten (ohne das sie etwas von der Wasseranlage wußten) akute Mangelerscheinungen (Vitamine, Mineralien usw.). Dazu muss ich sagen, das sie seit Inbetriebnahme der Anlage ihre bisherige Ernährung und Lebensweise beibehielt. Hast Du schon von gleichartigen Fällen gehört?
PS: Den Hersteller der Anlage weiß ich nicht, ist aber von der Wirkungsweise vergleichbar mit Deinen Anlagen.
nö, ist mir nicht bekannt. wenn so ne Anlage kauft wird, und da schaut
kein servicemann jahrelang nicht drüber, kann man natürlich nicht sagen,
was da tatsächlich produziert wird. nen auto bringt man ja auch jährlich
zur inspektion. das haarausfall oder muskelschwund aufgrund wasser eintritt,
gehört wie vieles zum thema osmosewasser in den bereich von grimms-märchen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,383687,00.html
FLUSSWASSER-STUDIE
Deutsche koksen ungeahnte Mengen
Von Markus Becker (markus_becker@spiegel.de)
Erstmals haben Forscher das Wasser deutscher Flüsse in einer umfangreichen Studie auf Kokainspuren untersucht. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Deutschen weit mehr Kokain konsumieren als bisher vermutet - allein am Rhein jährlich im Wert von 1,6 Milliarden Euro.
Hamburg - Zwei Wochen lang haben Experten das Wasser großer Flüsse auf chemische Spuren von Kokainkonsum geprüft. Erste Analysen lassen vermuten, dass die bisher gültigen Statistiken den Koks-Verbrauch der Deutschen deutlich unterschätzen.
Anhand der Konzentrationen des Kokain-Abbauprodukts Benzoylecgonin können Forscher auf die konsumierte Menge der Droge schließen. Die Analysen des Nürnberger Instituts für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung (IBMP), die SPIEGEL ONLINE exklusiv vorliegen, zeigen: Die Deutschen lieben das weiße Pulver offenbar mehr, als Suchtexperten geahnt haben.
Für besonders aufschlussreich halten die Nürnberger Forscher die Analyse des Rheinwassers. Knapp 11 Tonnen reines Kokain pro Jahr verbrauchen demnach allein die rund 38,5 Millionen Menschen, deren Abwässer der Rhein bei Düsseldorf enthält. Tag für Tag schwappen dort die Abbauprodukte von rund 30 Kilogramm reinem Kokain von der Toilette in Richtung Klärwerk. Straßenwert: rund 4,5 Millionen Euro. Pro Jahr kommt so allein an dieser Stelle die ungeheure Summe von 1,64 Milliarden Euro zusammen.
Die Bundesregierung und die Europäische Union gehen in aktuellen Veröffentlichungen davon aus, dass 0,8 Prozent der 18- bis 59-jährigen Deutschen, mithin rund 400.000 Menschen, mindestens einmal im Jahr koksen. Doch angesichts der Konsummengen, die die Chemiker des IBMP anhand ihrer Wasseranalyse hochgerechnet haben, scheint klar: Die aktuellen Statistiken zeichnen ein zu rosiges Bild.
"Sind die Ergebnisse des IBMP korrekt, dann liegt die tatsächliche Zahl der Kokainkonsumenten offensichtlich deutlich über den bisherigen Annahmen", sagt Roland Simon vom Münchner Institut für Therapieforschung (IFT), das die Bundesregierung und die EU mit den deutschen Kokainkonsum-Statistiken beliefert.
In der Tat ergibt es kaum plausible Resultate, wenn man die bisherige 0,8-Prozent-Quote auf die Messungen der Nürnberger Chemiker anwendet. Von den 38,5 Millionen Menschen, die nach Zahlen der Wasserwirtschaftsämter im Einzugsgebiet des Rheins oberhalb von Düsseldorf leben, sind etwa 23 Millionen zwischen 18 und 59 Jahre alt. Nach den bisherigen Statistiken müssten 0,8 Prozent von ihnen, also 184.000, für einen Kokain-Jahresverbrauch von 11 Tonnen verantwortlich sein.
Das würde bedeuten, dass ein Kokser 60 Gramm pro Jahr oder 164 Milligramm pro Tag reines Kokain verbraucht. Da die übliche Straßenprobe nach Angaben des Bundeskriminalamts aber nur einen Reinheitsgrad von 40 Prozent besitzt, wären für den Durchschnittskokser täglich 411 Milligramm Pulver oder 16 Lines à 25 Milligramm fällig - ein eher unwahrscheinliches Verhalten. Bei Köln haben die Nürnberger Forscher ähnliche, bei Mannheim deutlich höhere Werte gemessen. Anderswo lagen die Benzoylecgonin-Mengen wiederum niedriger.
Die Vereinten Nationen geben im "World Drug Report 2005" auf Basis der bisherigen Schätzungen an, dass der durchschnittliche Kokser in Mittel- und Westeuropa 35 Gramm reines Kokain pro Jahr nimmt. Hochgerechnet anhand der von den Forschern bei Düsseldorf gemessenen Werte bedeutet dies, dass sich nahezu doppelt so viele Menschen wie bisher angenommen dem Koksrausch hingeben würden. Die bisher gültige 0,8-Prozent-Quote für Deutschland müsste revidiert werden.
Offizielle Zahlen basieren auf Umfragen
Die Zahlen zur Verbreitung des Kokainkonsums in Deutschland und anderen Ländern fußen in erster Linie auf Umfragen. Insbesondere starke Drogenkonsumenten seien aber mit dieser Methode nur schwer erreichbar und zeigten "eine Tendenz zur Untertreibung" ihres Konsums, wie das Bundeskriminalamt im "Bundeslagebild Rauschgift 2004" bemerkt. Bei Bevölkerungsumfragen müsse deshalb "mit einer nicht unerheblichen Unterschätzung der tatsächlichen Zahlen gerechnet werden".
Neben Umfragen können Epidemiologen nur auf Zahlen aus Hilfs- und Beratungseinrichtungen sowie Polizeistatistiken zurückgreifen. Doch auch dies ist im Bezug auf Kokain nur begrenzt aussagekräftig: Ein Großteil der Kokainbenutzer besucht nie eine Beratungsstelle oder ein Entziehungsprogramm, auf Kokain zurückzuführende Todesfälle sind selten, und die Polizeistatistiken sind stark abhängig von der aktuellen Aktivität der Ermittler.
Die Experten des Nürnberger IBMP haben deshalb erstmals versucht, den Kokainkonsum in Deutschland mit einer chemischen Untersuchung in Zahlen zu fassen.
Den Chemikern kam zugute, dass der Nachweis von Kokainkonsum recht leicht fällt. Kokain wird im menschlichen Körper zu Benzoylecgonin, kurz BE, abgebaut. Die Substanz ist im Flusswasser auch nach einiger Zeit noch messbar und kann nach einhelliger Meinung von Fachleuten nur durch den Abbau von Kokain entstehen. "Andere Entstehungsprozesse sind nicht bekannt", sagt Herbert Käferstein, Professor am Institut für Rechtsmedizin der Universität Köln. "Das liegt sowohl an der sehr komplexen chemischen Struktur des Kokains als auch des Benzoylecgonins."
Käferstein, der in seinem Institut etwa die Haar-Analyse im Fall des Fußballtrainers Christoph Daum vorgenommen hat, hat gemeinsam mit Gerold Kauert, Leiter des Instituts für Forensische Toxikologie der Uni Frankfurt, die analytischen Vorraussetzungen der IBMP-Studie bewertet. Beide halten die Untersuchung von Sörgels Team für einwandfrei. Kauert gibt allerdings zu bedenken, dass das Benzoylecgonin seinerseits einem chemischen Abbau unterliegt. Das müsse man bei den Schlussfolgerungen aus einer solchen Analyse berücksichtigen.
Die Mitarbeiter des IBMP entnahmen unter Leitung einer Apothekerin aus den Flüssen jeweils mehrere Proben: Zum einen mitten im freien Strom, zum anderen möglichst nah an den Stellen, wo Wasser aus Kläranlagen eingeleitet wird.
Kokainspuren im Klärwasser
Die Ergebnisse waren für fast alle überprüften Flüsse ähnlich: Wo das Abwasser aus der Stadt einfließt, steigt die Konzentration von Benzoylecgonin an. In München etwa ließ das Wasser aus dem Klärwerk die BE-Konzentration auf das 30-fache des Ursprungswerts steigen.
Um auf die Gesamtmenge an konsumiertem Kokain zu schließen, rechneten die Forscher die BE-Mengen in ihren Proben zunächst auf einen Tag hoch - anhand der Wassermenge, die zum Messzeitpunkt pro Sekunde flussabwärts geflossen ist. Die daraus berechnete Gesamtmenge an Benzoylecgonin multiplizierten sie noch einmal mit dem Faktor 4,19, da laut Sörgel nur etwa ein Viertel einer Kokaindosis als BE mit dem Urin ausgeschieden wird. Zudem hatten die Chemiker am Beispiel des Klärwerks in Heroldsberg bei Nürnberg ermittelt, dass etwa 80 Prozent des Benzoylecgonins durch das Klärwerk zerstört werden.
"Dieses Rechenmodell ist natürlich eine Vereinfachung und berücksichtigt nicht alle Einflussfaktoren", betont Sörgel. "Für eine solide Schätzung dürfte es aber ausreichen." Würde man Faktoren wie das Wasser aus Nebenflüssen und Regenfällen oder Kokser in Siedlungen weiter flussaufwärts herausrechnen, würde der berechnete Pro-Kopf-Konsum sogar noch weiter steigen.
"Nur ein erster Schritt"
Zwar räumt Sörgel ein, dass es sich bei den Messungen jeweils um "Momentaufnahmen" handele. "Da wir aber an den verschiedenen Messstellen an verschiedenen Tagen und zu unterschiedlichen Tageszeiten Proben genommen haben, sollten wir ein zuverlässiges Gesamtbild bekommen."
Seine Studie sei nur "ein erster Schritt" beim Nachweis von Drogenkonsum per Gewässeranalyse. "Wir können natürlich nicht alle offenen Fragen beim ersten Versuch beantworten", erklärt Sörgel. Dennoch sieht er in seiner Messmethode einen potentiell wichtigen Beitrag zur Suchtforschung. Dank der neuesten, hoch empfindlichen Messmethoden könne das Flusswasser mittlerweile so präzise analysiert werden, dass auch kleinste Mengen von Benzoylecgonin nachweisbar seien.
"Am Beispiel von Heroldsberg haben wir gezeigt, dass wir für Ortschaften mit 8000 Einwohnern sogar eine einzige Kokaindosis von 50 bis 100 Milligramm nachweisen können", sagt Sörgel. "Damit eignet sich die Methode bestens für schnelle Untersuchungen des Kokainkonsums in der Bevölkerung." Ähnliche Studien wie die des IBMP, allerdings weniger umfangreich, haben bereits in Italien (http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,368377,00.html) und England für Aufsehen gesorgt. Auch sie kamen auf weit größere Konsumentenzahlen als die zuvor durchgeführten Umfragen.
Die Urheber der bisherigen Statistiken sind mittlerweile durchaus geneigt, die chemische Methode als Ergänzung ihrer Arbeit in Betracht zu ziehen. Die Umfragen könnten ohnehin nur einen eingeschränkten Bevölkerungskreis abdecken, erklärt Ludwig Kraus, Epidemiologe am Münchner IFT. "Die Wahrscheinlichkeit, mit dieser Methode eine Hochrisikogruppe von Kokainkonsumenten zu erreichen, ist sehr gering", so der Experte. "Und wenn ja, ist es eher unwahrscheinlich, korrekte Antworten zu bekommen."
Die Schätzungen, von denen unter anderem die Bundesregierung und EU bisher ausgegangen sind, seien lediglich als "untere Grenzwerte" zu verstehen.
:rolleyes
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,384839,00.html
ANSCHLAG
Polizei ist dem Giftmischer vom Bodensee auf der Spur
Die Polizei hat einen Bauern aus Oberschwaben im Verdacht, den Giftanschlag auf die Wasserversorgung des Bodensees verübt zu haben. Der Hof des Mannes wird durchsucht. Bei den Baden-Württembergern macht sich indes Verunsicherung breit.
Friedrichshafen - Der verdächtige Landwirt stammt aus dem Raum Ravensburg. Zuvor hatte ein Polizeisprecher noch von einer vagen Spur gesprochen. Im Bodensee waren nach seinen Angaben bereits am 9. November zwei geöffnete Kanister mit Pflanzenschutzmitteln gefunden worden. Sie befanden sich rund 300 Meter vom Ufer in 70 Metern Tiefe auf dem Seegrund.
Der Bodensee-Wasserversorgung (BWV) sei bereits am 18. Oktober in einem anonymen "Bekennerschreiben" gedroht worden, den Bodensee mit Pflanzenschutzmitteln zu verunreinigen. Außerdem habe der Absender darin den Fundort der beiden Behälter an der Wasserentnahmestelle bei Sipplingen beschrieben.
Die gemessenen Werte für das Trinkwasser hätten alle unterhalb des an der technischen Nachweisgrenze orientierten Trinkwassergrenzwerts für Pflanzenschutzmittel von 0,1 Millionstel Gramm pro Liter gelegen, teilte die BWV mit. Bei einzelnen Messungen hätten sich Ergebnisse von Pflanzenschutzmitteln im Wasser knapp oberhalb dessen gezeigt, was mit den derzeitigen Methoden noch nachweisbar sei. "Das Wasser ist nicht giftig geworden", betonte der Polizeisprecher.
Bei den Pflanzenschutzmitteln aus den Behältern handelt es sich den Angaben zufolge unter anderem um das Herbizid Atrazin. Der Bodensee werde mit einem Unterwassersuchboot nach weiteren verdächtigen Kanistern abgesucht, hieß es. Der Bodensee ist nach Polizeiangaben Trinkwasserreservoir für rund vier Millionen Menschen.
Zahlreiche Baden-Württemberger sind jetzt verunsichert. Viele Verbraucher sorgten sich um gesundheitliche Risiken für sich und ihre Kinder, sagte eine Sprecherin des Infotelefons des Zweckverbands. Im Mittelpunkt hätten Fragen zur Genießbarkeit des Wassers für Kleinkinder und Säuglinge gestanden. Eine Gefahr für die Verbraucher habe es zu keinem Zeitpunkt gegeben, betonte die Sprecherin.
Um 8 Uhr in der Früh war die Hotline freigeschaltet worden. Von der ersten Minute an erlebten die drei Berater unter der Telefonnummer 0180/3212327 einen regelrechten Ansturm.
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"ist nicht giftig geworden" :rolleyes
geht doch nichts über eine anspruchsvoll erlernte, nichtssagende Verbalakrobatik :p
@förster
ist diese Verunsicherung nicht "Wasser auf Deine Mühlen" ;);)
...ne aber diese Aussage, "ist nicht giftig geworden" ist schon toll...
was schon an Giften bereits vorher drin war, interessiert da nicht :p
Der Begriff "Trinkwasser" ist formalrechtlich nicht mehr zulässig, gibt
da ein Aktenzeichen dazu. genau genommen heisst die Plörre, die aus
dem Wasserhahn kommt hyginiesiertes Brauchwasser und selbst das
stimmt in den meisten Fällen nicht mal. ab 2007 ist das LTW trinken
eh untersagt.
Kein Wasser für Millionenstadt nach Chemieunglück
Peking (dpa) - Eine der größten Städte Chinas hat in der Nacht zum Mittwoch die Wasserversorgung für vier Millionen Einwohner einstellen müssen. Erstmals räumten die Behörden von Harbin in Nordostchina erstmals ein, dass die für vier Tage geplante Unterbrechung aus Angst vor Vergiftungen durch ein Unglück in einem Chemiewerk angeordnet werden musste.
Zuvor hatte es tagelang wilde Gerüchte und Panikkäufe von Wasser gegeben. Auf einer Länge von 80 Kilometer sei der Songhua Fluss, der durch Harbin fließt, mit Benzol vergiftet, berichtete die Umweltbehörde der Provinz Heilongjiang. Das verunreinigte Wasser werde mindestens 40 Stunden brauchen, um an der Stadt vorbeizufließen.
Aus Angst versuchten viele Menschen, mit der Bahn oder dem Flugzeug die Stadt zu verlassen. Für die nächsten zwei Tage waren keine Fahrscheine mehr für Züge zu bekommen, berichteten Reisebüros. Notfallpläne wurden für 15 Krankenhäuser der Stadt entworfen, um sich auf eventuelle Vergiftungen vorzubereiten, berichteten amtliche Medien.
Nach Angaben der Behörden ist vor allem die Wasserversorgung des inneren Stadtgebiets mit seinen vier Millionen Einwohnern betroffen. Mit Vororten zählt Harbin aber fast zehn Millionen Menschen. Die Vergiftung des Flusses mit Benzol passierte weiter flussaufwärts am 13. November bei der Explosion in einem Chemiewerk in der Nachbarprovinz Jilin, das am Ufer des Flusses Songhua steht.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,386903,00.html
CHINAS WUNDERWIRTSCHAFT
Land der vergifteten Flüsse
Für sein staunenswert schnelles Wirtschaftswachstum zahlt China einen Preis: Über zwei Drittel aller Flüsse sind verseucht, Arbeiter in Fabriken und Bergwerken erleiden katastrophale Bedingungen - pro Jahr sterben dort mindestens 100.000 Menschen bei Unfällen.
Peking - Die politische Führung in Peking reagierte nur zögerlich, nachdem vor zwei Wochen in der Provinz Jilin eine Chemiefabrik explodiert war und einen giftigen Benzol-Teppich in den Fluss Songhua spülte. Die Millionenstadt Harbin ist deshalb schon seit Tagen ohne Trinkwasser, langfristige Umweltschäden zeichnen sich ab.
Es handelt sich um keinen Einzelfall: Bei einer Explosion in einer Chemiefabrik in Dianjiang im Südwesten des Landes starb erst gestern eine Angestellte.
"Das ist leider keine Überraschung", sagt Kevin May von Greenpeace China und erinnert an den größten Industrieunfall in der jüngeren Vergangenheit. Bei der Explosion eines Gasfeldes in der Nähe der südwestlichen Stadt Chongqing starben im Dezember 2003 243 Menschen, mehr als 9000 weitere erlitten Vergiftungen. Fast 61.000 Menschen mussten damals in Sicherheit gebracht werden. "Aus dieser Katastrophe hätten die chinesischen Behörden lernen müssen, sowohl in ökologischer als auch in menschlicher Hinsicht", mahnt der Umweltschützer.
Arbeitsunfälle sind in der chinesischen Industrie an der Tagesordnung. Laut einer Regierungsstatistik starben im vergangenen Jahr 136.755 Chinesen bei Arbeitsunfällen, unabhängige Beobachter schätzen die Zahl allerdings viel höher ein, da viele Unfälle mit niedrigen Totenzahlen gar nicht gemeldet würden. So sterben hunderte Chinesen, darunter zahlreiche Kinder, jedes Jahr bei der Produktion von Knallkörpern und Feuerwerk.
Wasser trinken auf eigene Gefahr
Zu den gefährlichsten Arbeitsgebieten gehören in China der Bergbau und die chemische Industrie. Wegen der miserablen Arbeitsbedingungen unter Tage kommen jedes Jahr rund 6000 Kumpel ums Leben - nach offiziellen Angaben. Unabhängige Experten schätzen die Zahl sogar auf 20.000.
Die Chemieindustrie ist einer der am schnellsten wachsenden Wirtschaftszweige des Landes, der Produktionswert stieg im ersten Halbjahr 2005 um 27 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Viele neue Chemiefabriken sind in den vergangenen Jahren aus dem Boden gestampft worden. Sie produzieren nicht nur für den heimischen Markt, sondern auch für andere Industriestaaten, in denen gefährliche Chemiefabriken nicht willkommen sind, wie der Greenpeace-Experte May erklärt. Fabriken würden oft an Flüssen gebaut, da das Wasser für den Produktionsprozess benötigt werde. "Und natürlich ist das für die Anwohner gefährlich, die das Wasser trinken", sagt May.
Selbst ohne größere Unfälle stellen Fabriken in China eine Gefahr für Gesundheit und Umwelt dar. Nach offiziellen Angaben sind 70 Prozent aller chinesischen Flüsse verschmutzt, weil die Industrie ihre Abfälle in die Gewässer leitet.
An Regeln mangelt es nicht, an Kontrolle sehr wohl
An Gesetzen zur Einschränkung der Umweltverschmutzung mangelt es nicht. Auf der Suche nach Investoren drücken die örtlichen Behördenvertreter allerdings gern mal ein Auge zu, wenn es um die Ansiedlung von Firmen geht. Hinzu kommt die weit verbreitete Korruption, die mit 50 bis 84 Milliarden Dollar zwischen drei und fünf Prozent des Bruttoinlandsproduktes ausmacht, wie Janos Bertok schätzt, der Co-Autor einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).
Den Profit und das Privatkonto fest im Blick, vernachlässigen Firmenchefs zudem oft die Qualifikation ihrer Mitarbeiter und die Einhaltung der Sicherheitstandards. Freie Gewerkschaften, die das Wohl der Arbeitnehmer im Auge haben könnten, gibt es nicht. Unter dem Dach der Kommunistischen Partei ist der Zentrale Gewerkschaftsverband nach Angaben eines ausländischen Diplomaten zu einem "Hobbyclub" verkommen.
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jede "Entwicklung" des Menschen führt zu Zerstörung, explosiver Kraft.
dabei ruiniert es immer auch Wasser, Quell jedes Lebens auf der Erde.
Heute mal wieder einen Blumenstrauß gekauft :sss
beim bezahlen hat die Frau mir so nen Zettel mitgegeben:
"den Zettel tun sie ins Wasser, wegen den Bakterien und Keimen.
die Blumen halten damit auch länger", sagte sie.
"Ein Glück hab ich ne Osmoseanlage, nicht auszumalen ich würde LTW
trinken", meine Antwort ;)
hab ihr meine Visitenkarte überreicht. :a
schon witzig, die gebetsmühlenartige Propaganda wegen gesundem
Leitungswasser und so, aber die Blumen brauchen spezielle Pflege :rolleyes
Nach Raffinerie-Panne fließt Öl-verschmutztes Wasser in die Rhône
Collombey (dpa) - Nach einer Panne in einer Erdöl-Raffinerie in Collombey im Schweizer Kanton Wallis ist in der Nacht mit Öl verseuchtes Wasser ungefiltert in die Rhône geflossen. Das teilte die Polizei mit. Die Verantwortlichen der Raffinerie hatten erst acht Stunden nach dem Zwischenfall Alarm ausgelöst. Kurz vor dem Genfersee wurde eine Öl-Sperre errichtet. Der Unfall ereignete sich offenbar wegen einer verstopften Filteranlage. Inzwischen hat sich das Öl auf mehreren Kilometern auf dem Fluss verteilt.
Kontaminierung von Wasser beim Abbau von Gold
http://www.stock-channel.net/stock-board/showpost.php3?p=838607&postcount=2141
Russische Stadt Chabarowsk baut Damm gegen vergiftetes Flusswasser
Moskau (dpa) - In der Nähe der Großstadt Chabarowsk im Osten Russlands haben Katastrophenschutzmitarbeiter zum Schutz vor vergiftetem Flusswasser einen 400 Meter langen Damm gebaut. Die Stadt soll so vor den aus China stammenden vergifteten Wassermassen geschützt werden. Die schädlichen Stoffe waren vor vier Wochen nach einer Explosion in einem chinesischen Betrieb ins Wasser gelangt. Das vergiftetet Wasser fließt den Fluss Songhua entlang und soll am 19. Dezember die russische Grenze und am 25. Chabarowsk erreichen.
Gift in der Elbe
Dresden (dpa) - Das nach einer Havarie in Tschechien in die Elbe gelangte Gift wird nach Einschätzung der sächsischen Behörden am Mittwoch den deutschen Bereich der Elbe erreichen. Aus einem Industriebetrieb des Nachbarlandes war in der vergangenen Woche über das Abwasser Zyanid in die Elbe gelaufen und hatte zwischen Kolin und Nymburk ein Fischsterben ausgelöst.
Sachsen war erst am Montag von Tschechien informiert worden. Bei dem Gift handelt es sich um Zyanide (Salze der Blausäure). Im Wasser gelöst sind sie hochgiftig.
Das sächsische Umweltministerium schloss am Dienstag eine Gefahr für Mensch und Tier aus. «Nach der Prognose rechnen wir nicht mit Risiken», sagte Umweltminister Stanislaw Tillich (CDU) der dpa. Dagegen sah der Wasserexperte Peter Heininger von der Bundesanstalt für Gewässerkunde eine geringe Beeinträchtigung des Trinkwassers in flussnahen Gebieten. Das Gift brauche bis nach Torgau, um sich so weit zu verdünnen, damit Menschen und Fische nicht mehr gefährdet würden, sagte er der «Leipziger Volkszeitung» (Mittwoch).
Tillich kritisierte die Informationspolitik Tschechiens: «Als unmittelbarer Nachbar hätten wir eine zeitnahe und kurzfristige Information erwartet.» Im Havariefall müssten Meldeketten gut funktionieren. Tschechiens Umweltminister Libor Ambrozek sicherte Tillich in einem Telefonat unterdessen einen umfassenden Bericht zu und bedauerte das Informationsdefizit.
Unterdessen nannte Tschechiens Fischereiverband Einzelheiten. «Das Zyanid hat drei Generationen Fische getötet. Wir können nur froh sein, dass das nicht während der Badesaison passiert ist», sagte Verbandssprecher Frantisek Dolezal in Melnik. Möglicherweise seien auch Vögel betroffen.
Nach Angaben der Behörden in Prag handelt es sich vermutlich um die größte Umweltkatastrophe in Mittelböhmen seit mindestens zehn Jahren. Auf einer Länge von 60 Kilometern wurden tote Fische gefunden. Am Dienstag sollte das kontaminierte Wasser noch Usti nad Labem (Aussig) passieren und gegen Mitternacht Sachsen erreichen. Die Konzentration des Zyanids im Wasser sei bereits viel niedriger geworden, hieß es. Nur etwa ein Fünftel des Wassers, das ab Melnik nach Sachsen fließe, stamme aus der kontaminierten Elbe. Hingegen kämen vier Fünftel aus der Moldau, die bei Melnik in die Elbe mündet.
Dem Vernehmen nach entstand die Havarie im Koliner Unternehmen «Draslovka», das Blausäure verarbeitet. Dort soll ein Messgerät in einer Abwasserreinigungsgrube defekt gewesen sein. Dadurch sei der Grenzwert für Giftstoffe in dem Fluss um etwa das 30fache überschritten worden. Das zuvor seit rund 100 Jahren fehlerfrei arbeitende Unternehmen müsse mit einem Bußgeld von bis zu 350 000 Euro rechnen.
In Sachsen wird inzwischen alle vier Stunden die Wasserqualität der Elbe gemessen. Bislang wurde Elbwasser vier Mal jährlich auf Zyanid überprüft. Dabei habe die Konzentration immer unter der Nachweisgrenze (5 Mikrogramm = 0,005 Milligramm) gelegen, sagte eine Sprecherin des Umweltministeriums. Nach Berechnungen wird nun ein Maximalwert von 0,09 Milligramm pro Liter erwartet. Der zulässige Wert für Trinkwasser beträgt 0,05 Milligramm. Da kein Trinkwasser direkt aus dem Fluss entnommen wird, bestehe keine Gefahr. Die sächsische Fischereibehörde erließ ein Angelverbot für die Elbe.
EU-EUROPA (22.02.2006 22:16)
Europas Grundwasser droht Gefahr
Strasbourg. Ein ausreichendes Angebot an sauberem Wasser ist für uns in Europa eine Selbstverständlichkeit. Schon weniger bekannt ist, dass unser Trinkwasser in manchen Mitgliedsländern praktisch zu 100 Prozent aus noch sauberem Grundwasser ohne jede teure Reinigung und Aufbereitung gewonnen werden kann. Dass das so bleibt und bereits verschmutztes Grundwasser wieder sauber wird, dafür kämpft die Berichterstatterin des Europäischen Parlaments Christa Klass (EVP-ED/CDU).
Eine neue Grundwasserrichtlinie soll spezielle Maßnahmen zur Verhinderung und Begrenzung der Grundwasserverschmutzung vorgeben und Kriterien für die Beurteilung des guten chemischen Zustands und zur Bekämpfung von Erhöhungen der Schadstoffkonzentrationen (Trendregelungen) festlegen. Weil sich einmal verschmutztes Grundwasser praktisch nicht mehr reinigen lässt und die natürliche Regeneration Jahrzehnte dauern kann, kommt der Vorsorge ganz besondere Bedeutung zu.
Mit einer Aussprache im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments begann heute die 2. Lesung, die spätestens im Juni 2006 abgeschlossen sein muss. Die bisherigen Dokumente von Rat und Kommission wollen auf Druck einzelner Mitgliedstaaten die strenge Vorsorge durchlöchern. Statt klare Kriterien vorzugeben enthält der Gemeinsame Standpunkt vage Formulierungen darüber, was zu berücksichtigen ist, aber nicht wie. Er bläht die Bürokratie auf und nutzt dem Grundwasser wenig. Die Mitgliedstaaten sollen eigene Vorgaben entwickeln. Damit sind Wettbewerbsverzerrungen Tür und Tor geöffnet. Die Bürger seien sicherlich nicht an technischen Details interessiert, die sich hinter Grenzwerten für Schadstoffe, dem chemisch guten Zustand und einer Trendumkehr verstecken.
Christa Klass: ”Es geht eindeutig um den Schutz des Grundwassers als Ökosystem. Bei keinem anderen Umweltgut ist es so notwendig, Vorsorge gegen neue Belastungen zu treffen wie beim Grundwasser.” Mit einer breiten Unterstützung des Europäischen Parlaments könne das Grundwasser für Generationen gesichert werden.
http://www.n-tv.de/643991.html
Montag, 13. März 2006
Neuartiger Bio-Scanner
CeBIT-Besucher ausgetrocknet
Vodafone hat mit seinem neuartigen "Biozoom"-Scanner akuten Wassermangel unter CeBIT-Besuchern festgestellt. Über 60 Prozent der gemessenen Besucher hätten einen zu geringen Wasseranteil im Körper aufgewiesen, teilte der Mobilfunkbetreiber am Wochenende mit.
Auf der weltgrößten Computermesse zeigt das Unternehmen erstmals einen Fitness-Scanner, der durch Lichtmessungen auf der Haut Merkmale wie Wasser-, Fettgehalt und das für die körperliche Fitness wichtige Enzym Cytochrom misst.
"Von 1756 Besuchern, die sich seit Messestart bis zum Samstagabend messen ließen, stellten wir bei 1104 einen Wasseranteil im Körper fest, der unter dem medizinisch empfohlenen Spiegel lag", sagte Rolf Schuster, Geschäftsführer der Vodafone-Tochter "biozoom". Ein Grund sei sicherlich die trockene Luft in den stark beheizten Hallen. Viele vergäßen aber auch schlicht das Trinken.
Mit dem gemeinsam mit der Tochterfirma Biozoom Services GmbH und Carl Zeiss aus Jena entwickelten Gerät will Vodafone den wachsenden mobilen Fitness-und Gesundheits-Markt ansprechen. Der "Biozoom" scannt durch Lichtmessung die genannten Fitness-Werte im Körper in wenigen Sekunden. So kann etwa der lokale Fettanteil im Gewebe einer bestimmten Körperpartie bestimmt werden. Die Daten werden dazu über Bluetooth an das Handy übermittelt, gehen von dort zu einem Server, der sie ausgewertet, und werden anschließend zurückschickt. Der Dienst soll ab der zweiten Jahreshälfte für eine geringe Pauschalgebühr zur Verfügung gestellt werden, sagte Schuster
http://www.stock-channel.net/stock-board/article.php3?a=1723
13.000 Fachleute und Politiker aus 120 Ländern nahmen an dem Weltwasserforum teil und mehrere Zehntausend demonstrierten auf den Straßen von Mexikos-City für eine gerechtere Verteilung von Trinkwasser. Diese hohe Aufmerksamkeit hat wenige Beobachter überrascht, denn die besprochenen Themen sind höchst alarmierend: 1,1 Milliarden Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberen Trinkwasser und alle 15 Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen des Wassermangels.
Schon heute kann man feststellen, dass Bevölkerungswanderungen begonnen haben um in Gebiete mit besseren Wasserzugang zu siedeln und glaubt man den Prognosen so wird es noch viel schlimmer kommen. Daher hat der Chef des Umweltschutzprogramms der Vereinten Nationen, Klaus Töpfer, schon im Vorfeld der Tagung eine eindrigliche Warnung an die Weltgemeinschaft ausgesprochen: Wenn man jetzt nicht handele, seien zukünftige Kriege um den Rohstoff Wasser nicht vermeidbar.
Da nur eine effizientere Nutzung von Wasser und Milliardeninvestitionen in Infrastrukturprojekte den alarmierenden Trend umkehren können, gilt es also weiterhin Unternehmen auf die Beobachtungsliste zu setzen, die technische Lösungen parat haben, welche in den Entwicklungs- und Schwellenländern anwendbar sind. Wir haben den Rohstoff Wasser schon vor einem Jahr aufgegriffen und für 8 Unternehmen aus den Emerging Markets eine Kaufempfhlung ausgeprochen. Unsere Leser konnten mit allen Unternehmen kräftige Gewinne erzielen. 5 Werte lagen nach weniger als 6 Monaten schon mehr als 50 % im Plus und mit drei Werten konnten unsere Leser Tradinggewinne von über 100% erzielen.
Mit diesen Gewinnen sollten Sie sich nicht zufrieden geben, denn es ist absehbar, dass der hohe Invetitionsbedarf über Jahrzehnte anhalten wird. Über die Wasserunternehmen aus den Emerging Markets werden wir also auch in Zukunft überdurchschnittlich oft berichten.
Aus Jakarta grüßt,
Florian Schulz
Chef-Redakteur Emerging-Markets-Trader
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,409045,00.html
FLUSSMÜNDUNGEN
Sauberen Strom mit Osmose erzeugen
Das Prinzip der Osmose wollen Forscher schon bald zur sauberen Energiegewinnung nutzen. Osmose-Kraftwerke nutzen den unterschiedlichen Salzgehalt von Süß- und Meerwasser an Flussmündungen. In Norwegen könnten 2015 die ersten kommerziellen Anlagen Strom erzeugen.
Geesthacht/Oslo - Die meisten Liebhaber von Bockwürstchen haben es bereits leidvoll miterlebt, wie ihre Leibspeise im heißen Wasser platzt. Dahinter steckt ein Effekt namens Osmose: Zwei Flüssigkeiten mit unterschiedlichem Salzgehalt befinden sich in einem Gefäß und sind durch eine halbdurchlässige Wand getrennt - sie lässt zwar Wasser durch, die Salzionen jedoch nicht.
In einer solchen Konstellation ist das Wasser immer bestrebt, die unterschiedlichen Konzentrationen auszugleichen: Es strömt von der Seite mit dem niedrigen Salzgehalt durch die Membran in den Bereich mit der höheren Salzkonzentration. Dabei erhöht sich dort der Druck. Für das Würstchen bedeutet das, dass beim Erwärmen das salzarme Brühwasser durch die halbdurchlässige Pelle in das deftige Fleischstück strömt. Das kann irgendwann dem hohen inneren Druck nicht mehr standhalten und platzt.
Basierend auf diesem Phänomen wollen Wissenschaftler eine neue regenerative Energiequelle erschließen. Die Idee besteht darin, den Konzentrationsunterschied zwischen dem Salzwasser in Meeren und dem Süßwasser in Flüssen zu nutzen. An Flussmündungen, wo beide aufeinander treffen, könnte ein Osmose-Kraftwerk gebaut werden. In einer solchen Anlage strömen Salz- und Süßwasser durch ein Becken mit einer halbdurchlässigen Membran. Getrieben vom unterschiedlichen Salzgehalt dringt Flusswasser in den salzigen Meeresteil ein. Dort entsteht mit der größeren Wassermenge ein Überdruck. Ein Teil des überschüssigen Mischwassers kann abfließen und eine Turbine antreiben.
Obwohl der israelische Forscher Sidney Loeb das schon in den siebziger Jahren vorgeschlagen hat, steckt die Entwicklung eines Osmose-Kraftwerks noch in den Kinderschuhen. Der norwegische Energiekonzern Statkraft startete jetzt gemeinsam mit Wissenschaftlern des GKSS-Forschungszentrums in Geesthacht bei Hamburg und weiteren internationalen Kollegen 2001 ein von der Europäischen Union gefördertes Projekt. Die Chemiker aus Geesthacht sind dabei für die Entwicklung von funktionalen Membranwerkstoffen verantwortlich. "Wir sind seit Projektbeginn schon einen großen Schritt weitergekommen", sagt Klaus-Viktor Peinemann, Projektleiter am GKSS.
5 Watt pro Quadratmeter Membran
"Die kritische Größe ist die Leistung, die mit einem Quadratmeter Membranfläche erzeugt werden kann", so Peinemann. Am Anfang hätten die Kunststoff-Membranen aus Geesthacht lediglich eine Leistung von weniger als 0,1 Watt pro Quadratmeter liefern können, drei Jahre später dagegen konnten die Wissenschaftler schon ungefähr zwei Watt pro Quadratmeter verzeichnen.
2004 übernahmen der norwegische Staat und der Stromlieferant Statkraft die Finanzierung. "Die Zielvorgabe lautet, die Leistung weiter auf 5 Watt pro Quadratmeter zu steigern", sagt Peinemann. Erst dann arbeitet die Membran wirtschaftlich.
Ihre Praxistauglichkeit müssen die dünnen Kunststoffhäute in zwei Pilotanlagen in Norwegen unter Beweis stellen. Mit Membranflächen von vier Quadratmetern und einem Hundertstel Quadratmeter sind diese ersten Osmose-Kraftwerke noch klein, berichtet Stein Erik Skilhagen von Statkraft. Wirtschaftlich arbeitende Versionen würden in Zukunft mehr als das Hunderttausendfache dieser Fläche benötigen. Um das Landschaftsbild nicht zu stören, könnten solche Kraftwerke auch unterirdisch errichtet werden, so Skilhagen.
Damit stünde eine Energieform zur Verfügung, die "genau wie Wind und Sonnenenergie frei von schädlichen Emissionen ist und außerdem bei jedem Wetter Tag und Nacht zur Verfügung steht", erläutert Peinemann.
Zehn Prozent von Norwegens Strombedarf aus Osmose
Obwohl noch ein langer Weg zurückgelegt werden muss, bevor Strom aus Osmose-Kraftwerken Herdplatten zum Würstchenbrühen erwärmt, blickt Statkraft optimistisch in die Zukunft. Schon etwa 2015 rechnet der Konzern mit den ersten kommerziellen Anlagen. An den zahlreich vorhandenen norwegischen Flussmündungen könnten insgesamt einmal bis zu zwölf Milliarden Kilowattstunden Energie pro Jahr erzeugt werden - was etwa zehn Prozent des jährlichen Bedarfs des Landes entspricht, schätzt Statkraft. Für den gesamten europäischen Raum kommt der Konzern auf eine mögliche Energieproduktion von 200 Milliarden Kilowattstunden im Jahr.
Ob und wann das erste Osmose-Kraftwerk in Deutschland tatsächlich ans Netz geht, bleibt jedoch abzuwarten. Im Gegensatz zum wasserreichen Norwegen gibt es hier zu Lande nur wenige Flussmündungen. Außerdem könnten die Gezeiten ein Osmose-Kraftwerk an Strömen wie der Elbe unmöglich machen, denn "diese Mündungen haben lange Brackwasserzonen", gibt Peinemann zu Bedenken. Dort mischen sich Meeres- und Flusswasser sehr stark, weshalb der Unterschied in der Salzkonzentration möglicherweise nicht für ein Osmose-Kraftwerk ausreicht.
Anna-Lena Gehrmann, ddp
http://www.das-gibts-doch-nicht.de/seite2369.php
Fluor - wie aus einem Gift ein Medikament wurde Geschichtliche Entwicklung der Fluoridierung
aus: "Vorsicht Fluor", von Dr. med. M.O. Bruker und Rudolf Ziegelbecker, emu-Verlag, ISBN 3-89189-013-3
Die seit mehr als 30 Jahren umkämpfte Fluoridierung (Trinkwasser, Tabletten, Zahnpasten, Speisesalz) ist nicht das Ergebnis medizinischer Forschung, sondern der Interessengemeinschaft verschiedener Industriezweige. Allen voran die Zuckerindustrie, die ein Mittel suchte, die Zahnkaries zu verhüten, ohne den Zuckerkonsum herabzusetzen. Die weiteren Interessenten sind die fluorerzeugenden Industrien; davon Aluminium-, Stahl- und Phosphatindustrie in erster Linie (angeblich soll die Aluminiumindustrie seit den 60er Jahren infolge anderer Herstellungstechniken ausfallen) und die Pharma-Industrie, die mit der Drohung, die Anzeigen zu entziehen, Ärztezeitschriften an der Veröffentlichung kritischer Berichte zur Fluormedikation hindert.
Das gemeinsam geplante "Fluor-Prophylaxeprogramm", das natürlich von offizieller Seite abgesegnet werden mußte, ist einer der massivsten Angriffe auf die Volksgesundheit in der medizinischen Geschichte.
Die eigentliche Fluor-Welle kommt aus den USA und hatte schon eine Reihe von Ländern erfaßt, bevor sie auch in der Bundesrepublik aufgenommen wurde.
So wurde die Propagandamaschine in Gang gesetzt
Dr. Harvey I. Petraborg, Aitkin Minn., USA, schreibt in einem Artikel "Die Trinkwasser-Fluor-dierung als gutes Geschäft?": "Wenn eine Industrie auf Absatzschwierigkeiten stößt, kann sie sich, wie die Zeitschrift ,Life' es beschrieben hat, an ein Institut, das Mellon-Institut in Pittsburg, wenden, um neue Absatzmöglichkeiten für ihre Produkte erforschen zu lassen. 1950 saßen die Aluminium- und Stahlindustrien Amerikas auf großen Mengen unabsetzbarer Fluorverbindungen. Eine Zeitlang konnten sie diese Abfälle loswerden, indem sie sie in Flüsse leiteten. Doch im Dezember 1950 wurde die Aluminiumindustrie nach einem großen Fischsterben, entstanden durch Natriumfluroid im Columbiafluß, zu einer hohen Strafe verurteilt. Sie mußte neue Verwendungen für ihre Fluoridabfälle finden, die sich täglich häuften. Ein Teil davon ließ sich für Ratten- und Insektenvertilgung absetzen; aber das war wenig und löste das Problem nicht.
Es wurde daher ein Mann des erwähnten Mellon-Institutes, namens Gerald G. Cox, mit der Lösung des Fluorverwertungsproblems beauftragt. Er erinnerte sich, daß Fluor Zahnzerfall verhindern könne, und schlug eine entsprechende Verwendung der Fluoridabfälle vor. Um das zu verwirklichen, mußte er die wissenschaftliche Welt, in diesem Fall die Ärzte und Zahnärzte, davon überzeugen, daß Fluor für die Zähne gut und für die Gesundheit harmlos sei. Was man bis dahin in Fachkreisen an Tatsachen über die Wirkungen des Fluors wußte - Fluor war als eines der schwersten Gifte bekannt - mußte begraben werden, und es mußte dem Publikum beigebracht werden, Fluor sei kein Gift, sondern ein notwendiger Nährstoff.
Das gelang in der Tat. Cox hatte Beziehungen zu führenden Leuten in der Zahnärzteschaft und im Nationalen Forschungsrat (NRC). Diese Leute erhielten von der Industrie namhafte Forschungsbeiträge. Es kam tatsächlich so weit, daß das Fluor als ein Nährstoff deklariert wurde.
Das Food & Nutrition Board des Nationalen Forschungsrates akzeptierte die These, daß das Fluor ein notwendiger Stoff insbesondere für die Ernährung der Zähne sei, dies ungeachtet der Tatsache, daß Bevölkerungen mit vollgesunden Zähnen bekannt sind in Gegenden, wo Fluor aus der Natur stammend fast gar nicht gefunden wird.
Es war nicht schwer, auch den Nationalen Gesundheitsrat (PHS) für die Sache zu gewinnen, denn die zahnärztliche Abteilung desselben suchte seit langem nach Entdeckungen, die jenen in der Allge-memmedizin gleichkämen. Oscar Ewing, einer der Anwälte der Aluminium Company, war Direktor des Wohlfahrtsministeriums (Social Security) der USA und Leiter des Nationalen Gesundheitsdienstes (PHS). So gelang es leicht, den Fluoridierungsgedanken in die Tat umzusetzen und Geld für die Propagierung flüssig zu machen.
Wo es darum geht, für eine Neuerung die Zustimmung wissenschaftlicher Gremien und von Laienorganisationen zu bekommen, besteht der normale Weg dann, das Pro und Contra, das sich aus wissenschaftlichen Untersuchungsergebnissen ergibt, in Versammlungen und Fachjournalen zu diskutieren, bis die Auffassungen sich klären. Dieser Weg ist in diesem Falle umgangen worden.
Stattdessen wurden sogenannte Studienkomitees gebildet. Diese entstanden unter der Leitung von 1-2 Werbefachleuten, die die übrigen Komiteemitglieder einseitig mit Informationen ausschließlich zugunsten der Fluoridierung versahen und jene, welche Zweifel äußerten, als unzuständig, uninformiert und geschäftlich interessiert bezeichneten.
Keine dieser sehr vielen Körperschaften und Organisationen hat selbst wissenschaftliche Untersuchungen über die Wirksamkeit oder über die Unschädlichkeit des Fluors durchgeführt. Dieses Vorgehen erfüllte seinen Zweck so gut, daß eine Lage entstand, in welcher man für die Fluoridierung eintreten mußte, wenn man nicht sein Ansehen verlieren wollte. Beamte des Nationalen Gesundheitsdienstes saßen auch in führenden Stellungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und traten dort für die Fluoridierung ein. Sie erreichten, daß die WHO sich dafür erklärte, und das wurde zur Grundlage einer weltweiten Kampagne.
So wie die Tabakindustrie wissenschaftliche Untersuchungen für ihre Zwecke anregte und mit mehr als 7 Millionen Dollar Subventionen dotierte, um die Unschädlichkeit des Rauchens zu ,beweisen', erhielten auch hier viele Wissenschaftler und Leiter wissenschaftlicher Körperschaften Forschungsgelder, um zu beweisen, daß die Fluoridierung unschädlich und gefahrlos ist.
Unser Zeitalter spaltet Atome, erforscht den Weltraum und gebiert Wundermittel. Das läßt leicht an die Möglichkeit glauben, daß auch der Zahnzerfall durch eine so einfache Maßnahme wie die Trinkwas
serfluoridierung verhütet werden könne. Es wäre ja auch gar zu schön, wenn das wahr wäre, und jedermann würde es nur zu gerne glauben. Sicher haben die Zeitumstände zu der triumphalen Annahme der Fluoridierungsidee beigetragen. Indem überdies die Spitzenleute der führenden Organisationen dafür gewonnen wurden, schlössen sich auch die übrigen Mitglieder jeweils deren Meinungen an und stellten die Sache gar nicht mehr in Frage. Das ging so zu, von oben bis unten, und allenthalben wurde eine Menge Aufklärungsmaterial zur Verfügung gestellt, worin von 65% Kariesreduktion, vom ,Nährstoff Fluorid', von ,Fluormangel im Trinkwasser', von ,Kontrollierter Fluoridierung' usw. beharrlich die Rede war.
Alle diese Behauptungen aber sind unbewiesene Konstruktionen. Das Schlagwort ,unschädlich' stützt sich auf einseitige Untersuchungen von McClure.
Das Schlagwort ,Nährstoff Fluorid' hat keine wissenschaftliche Grundlage, und man kann nicht von Fluormangel im Trinkwasser reden. Dean hat schon 1936 gezeigt, daß Kinder schon bei einem Drittel der empfohlenen Fluorkonzentration gefleckte Zähne bekommen können, und ähnliches hat sich neuerdings bestätigt.
Das Schlagwort ,65% weniger Zahnfäule' in den Versuchsstädten Newburgh und Grand Rapids ist endgültig widerlegt worden durch Forscher der Universität Melbourne u. a.
Das Schlagwort ,kontrollierte Fluoridierung' trügt. Zwar kann dem Trinkwasser die sogenannte optimale Dosierung von 1 ppm zugefügt werden, aber die getrunkenen Wassermengen schwanken sehr stark von Person zu Person. In dem Augenblick, da das Fluorid im Wasser ist, hört die Kontrolle auf.
Die Art und Weise, wie es in Amerika zur Trinkwasserfluoridierung kam, ist in der Geschichte der Medizin ohne Parallele."
Die Fluor-Entwicklung in der Bundesrepublik nach H. Schöhl.
"Aufsehenerregende Untersuchungen über den Schadfaktor Zucker in den 20er - 40er Jahren (Ganzheitsmedizi-nische Phase) alarmieren die Industrie, einerseits wegen drohender Absatzeinbußen an Zucker, andererseits lohnender Absatzmöglichkeiten der chemisch-pharmazeutischen Industrie an Fluorpräparaten und Beseitigung eines lästigen Abfallprodukts, nachdem Fluor als Medikament gegen Karies propagiert worden war. Besonders die Aluminiumindustrie sieht darin ein lukratives Geschäft für schädliche Stoffe, deren Beseitigung ihr Schwierig-keiten macht. Es wird ein Plan ausgearbeitet, wie das Produkt Fluor (im Englischen ,Fluoride') eingeführt werden kann, nach marktstrategischen Gesichtspunkten, indem .Meinungsbildner' der Zahnärzte gewonnen werden (das Papier wurde 1960 bekannt), angefangen beim staatlichen Gesundheitsdienst, Schriftleitern, Hochschullehrern, Verbänden.
Dieses Erfolgsrezept wurde in den 50er Jahren in die Bundesrepublik übertragen. Ende November 1953 gründete H. J. Schmidt die Arbeitsgemeinschaft für Fluorforschung und Kariesprophylaxe' (ORCA) mit dem Ziel der Verbreitung der Fluormedikation und der Zeitschrift ,Caries Research' (Editor König). Fördernde Mitglieder waren lt. Verzeichnis vorwiegend die Zucker-, Süßwaren- und Fluorindustrie.
1965 beschließt in Gießen in geheimer Sitzung eine Gruppe von Hochschullehrern, die Fluoridierung der öffentlichen Wasserversorgung (beschönigend ,Trinkwasserfluoridierung' genannt) nach USA-Muster durchzusetzen.
Auf der Tagung der Deutschen Zahnärztegesellschaft (DGZMK) 1967 in Wiesbaden sprachen erstmalig ausschließlich befürwortende Referenten, annähernd die gleichen wie in der ORCA und IME. (IME = Informations-kreis Mundhygiene und Ernährungsverhalten, eine PR-Organisation der Zucker- und Ernährungsindustrie).
Professor Rheinwald (,Ich habe im letzten Augenblick davon erfahren') im Auditorium war der einzige, der darauf entgegnen konnte, wurde aber sogleich von 3-4 Kollegen am Vorstandstisch niedergeredet.
Gleichzeitig wurden maßgebliche Schriftleiter für die Fluoridierung gewonnen, so Krönke (Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift), Drum (Quintessenz), Hartlmaier (Zahnärztliche Mitteilungen), der 1952 in seiner bekannt grobschläch-tigen Art auf die ,Fluoridisten' schimpfte, 1963 in gleicher Weise auf die ,unbelehrbaren' Fluorgegner (Heilsapostel, Fanatiker usw.).
Damit ist der Zeitraum, in der die Fluorlobby erfolgreich tätig war, eingegrenzt.
Am 29. 11. 1971 schreibt Professor E. Harndt: ,In unserer wissenschaftlichen Organisation, der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheil-kunde, wurde die positive Einstellung zur Trinkwasserfluoridierung durch Manipulation herbeigeführt, wobei die Masse der Anwesenden durch die Versammlungsleiter (Krönke, Naujoks) und durch die wirtschaftlichen Organisationen des Bundesverbandes gelenkt "wurde.'
Ab 1965 ist die zahnärztliche Fachpresse für kritische Arbeiten weitgehend geschlossen. Auch von den Hochschullehrern wagt keiner mehr, gegen die Fluoridierung aufzutreten. 1971 wird Gins, Schriftleiter der "Zahnärztlichen Welt', von Naujoks gedroht, wenn er noch einen Beitrag von Schöhl brächte, würden die Hochschullehrer nicht mehr für ihn schreiben.
Bereits 1967 schließt der Bundesverband Deutscher Zahnärzte mit der Vereinigung Zucker ein Abkommen auf gegenseitige Unterstützung ab (ZM 20, 974 (1967) ,Süßes Gespräch'). In Veröffentlichungen der Tarnorganisat-ionen (JWT, Edu-Med-Pressedienst, Wissenschaftlicher Informationsdienst) der im Auftrag der Zuckerindustrie arbeitenden Werbeagentur Thompson arbeiten zahnärztliche Hochschullehrer mit. Die ,Prophylaxe-Trias' wird geboren und 1983 von BDZ und Freiem Verband akzeptiert. Die Folgen dieser wirtschaftlich so erfolgreichen Taktik im Gesundheitswesen sind verheerend.
Für die Zahnärzte ab den 60er Studienjahrgängen ist die Fluoridierung zum Dogma geworden, das nicht mehr auf den Wahrheitsgehalt überprüft wird, obwohl sich die Grundlagen der Fluoridierung -mathematisch überprüfbare Statistiken - als gefälscht herausgestellt haben.
Die ärztliche Seite der Zahnmedizin stagniert auf dem Stand von vor hundert Jahren - der Millerschen Plaquestheorie von 1883, die Miller selbst in späteren Jahren abgelehnt hat - ungeachtet der wissenschaftlichen Ergebnisse betreffs des endogenen Faktors der Karies der 20er-50er Jahre.
Die Scheinprophylaxe der Karies verhindert eine kausale Behandlung der Krankheiten durch isolierte Kohlenhydrate einschließlich der Karies."
:rolleyes:
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=666651#post666651)
test
Hallo Förster,
ich kann jetzt in deinem Forum schreiben
Geil!
hier kann jeder schreiben :rolleyes
und, watt iss?
http://www.kn-online.de/news/archiv/?id=1858053
Trinkwasser für Saudi-Arabien
Kiel – "This is the future", sagt Scheich Mohamed Alquahtani und umschreibt mit seinen Armen einen weiten Bogen. Die Zukunft – das ist ein blauer Container auf dem Kai des Ostuferhafens in Kiel.
Die Zukunft – das ist die Trinkwassergewinnung aus Meerwasser, ohne Chemikalien mit Hilfe regenerativer Energien oder Abwärme.
Der Besucher aus Saudi-Arabien informiert sich vor Ort über ein zukunftsträchtiges Produkt der Firma REXXON, das er in seiner Heimat zu verkaufen gedenkt: ReWATER heißt das Verfahren, mit dem sich Wasser entsalzen lässt. Das allein ist nichts Besonderes. Aber dass die Anlage mit der Abwärme von Motoren, Klimaanlagen oder Kraftwerken betrieben werden kann und auf den Einsatz von Chemikalien verzichtet, unterscheidet sie von Konkurrenzprodukten. "Das ist unser Alleinstellungsmerkmal", erklärt REXXON-Geschäftsführer Nicolas Heyn. In einem "kleinen" 20-Fuß-Container finden acht Entsalzungsmodule Platz. Sie liefern täglich bis zu 30 Kubikmeter destilliertes und keimfreies Wasser. Diese Menge entspricht dem lebensnotwendigen Wasserbedarf von etwa 10000 Menschen. Legt man den Wasserverbrauch des durchschnittlichen deutschen Bürgers zugrunde, das sind 130 Liter, könnte die Anlage immer noch 230 Menschen mit dem kostbaren Nass versorgen.
Von Scheich Alquahtani erhofft Heyn sich den Zugang zu einem riesigen Markt für Anlagen zur Trinkwasseraufbereitung, der Golf-Region. Wie Alquahtani berichtet, steht sein Heimatland vor der Aufgabe, die veralteten, energieaufwendigen und zugleich Umwelt belastenden Meerwasserentsalzungsanlagen zu ersetzen. Das Marktvolumen in Saudi-Arabien schätzt er auf 100 Milliarden Euro. Lockende Aussichten für den Vertrieb der neuartigen ReWATER-Anlage, deren Prototyp zu Demonstrationszwecken am Ostuferhafen steht. Aber trotz der enormen Potenziale ist man bei REXXON realistisch. "Wir hoffen, im Jahr 50 bis 100 Systeme mit jeweils bis zu zehn Containern zu verkaufen", sagt Verkaufsleiter Wolfgang Frank.
Mindestens 20 neue Arbeitsplätze soll ReWATER mittelfristig bei REXXON schaffen. Zurzeit beschäftigt das Unternehmen 60 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2005 einen Umsatz von 6,5 Millionen Euro. Am 1. Juli bezieht REXXON ein neues Fabrikgebäude auf dem Ostufer. Hallengröße und Wassernähe, der neue Standort ist ganz auf die Fertigung der ReWATER-Anlagen ausgelegt. Die Entwicklung der innovativen Anlage wurde vom Land Schleswig-Holstein mit 179000 Euro gefördert.
Bislang baut REXXON vor allem Klimatechnik für Schienenfahrzeuge, Panzer und andere "mobile Anwendungen". Mit ReWATER beschreitet das Unternehmen nun neue Wege. Die in Containern installierte Anlage lässt sich leicht transportieren und aufstellen, die Energieversorgung dezentral mit Solarzellen, Windkraft oder Abwärme gewährleisten. Sie eigenen sich damit insbesondere auch für schwer zugängliche oder arme Regionen. Aber wie der Besuch von Mohamed Alquahtani unterstreicht, ist das Verfahren auch für jene Länder interessant, die, obwohl sie reich sind, ein Trinkwasserproblem haben. Von Jörn Radtke
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,416267,00.html
REKORDDÜRRE IN CHINA
Millionen ohne Wasser
Von Andreas Lorenz (spon_politik@spiegel.de), Peking
China leidet unter einer der schlimmsten Dürrekatastrophen seit Jahrzehnten. In manchen Gegenden hat es sei knapp zwei Jahren nicht mehr geregnet. Millionen von Menschen könnten schon bald von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten sein.
Peking - Seit über 600 Tagen hat es im Zentrum der Autonomen Region Ningxia im Nordwesten Chinas nicht mehr geregnet. Hier, in der Heimat der muslimischen Hui-Minderheit, zerbröselt die Erde. Tausende von Brunnen sind bereits versiegt oder werden bald kein Wasser mehr spenden. Für teures Geld wird das Wasser aus anderen Regionen herbeigeschafft werden.
Hiobsbotschaften aus dem Kernland Chinas: Nicht nur Ningxia, sondern auch Teile der Provinzen Yunnan, Gansu, Hebei und Innere Mongolei stöhnen unter der extremen Trockenheit. Vielerorts bleiben die Ernten aus. Die ohnehin bitterarmen Bauern dieser Region leiden schwer an der Dürre. Schon können sich Familien in abgelegenen Gebieten nicht mehr drei, sondern nur noch zwei Mahlzeiten am Tag leisten.
Auch Peking erlebt die schlimmste Dürre seit 50 Jahren. In den letzten sieben Jahren hat es zu wenig geregnet. Seit Januar fielen nur 17 Millimeter Niederschlag - weit weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Wasserspiegel des für die Hauptstadt extrem wichtigen Miyun-Wasserreservoirs ist inzwischen dramatisch gefallen. Nur noch 65 Millionen Kubikmeter Wasser schwappen in dem Stausee. Im Mai vorigen Jahres waren es knapp 86 Millionen. Zudem ist der Grundwasserspiegel enorm gesunken. Pekings Politiker streiten sich permanent mit ihren Genossen aus den umliegenden Städten und Landkreisen - darunter der Hafenmetropole Tianjin - darüber, wer wie viel Wasser aus welchen Quellen abzapfen darf.
Große Gebiete Chinas mit seinen 1,3 Milliarden Menschen zählen traditionell zu den trockensten der Erde. "Wasserknappheit und Dürren sind eine grundlegende Charaktereigenschaft Chinas", sagt der Minister für Wasserressourcen, Wang Shuchen.
Mittlerweile aber hat die Wasserarmut dramatische Ausmaße erreicht: Mehr als 300 Städte, vor allem im Norden des Landes, leiden unter dem Mangel. Nach Angaben der Regierung ist die Trinkwasserversorgung für 14 Millionen Menschen gefährdet. Die Bevölkerung wächst, doch viele der vorhandenen Quellen können nicht mehr genutzt werden, da sie zu stark verschmutzt sind. Dazu kommen die Erosion der Böden, weil die Wälder zu stark abgeholzt wurden, und ein verschwenderischer Umgang mit dem kostbaren Nass. "Die Lage ist ziemlich ernst", warnt Minister Wang.
KP verordnet sparsamen Wasserverbrauch
Jedes Jahr verschwinden zahlreiche Reservoirs, weil die Fabriken und die wachsenden Städte zu viel Wasser abpumpen. Allein in der zentralen Provinz Hubei, die Dichter einst als "Tausend-Seen-Landschaft" besangen, trockneten in den vergangenen Jahrzehnten 815 Seen aus. Der Dongting-See in der Nachbarprovinz Hunan schrumpfte seit 1949 um 2350 Quadratkilometer.
Die Wassernot dürfte 2030, wenn 1,6 Milliarden Menschen in China leben werden, ihren Höhepunkt erreichen. Weil Fabriken ihre Produktion herunterfahren oder zeitweise ganz stoppen müssen, beträgt der wirtschaftliche Verlust schon jetzt jedes Jahr 25 Milliarden US-Dollar. 2,8 Millionen Tonnen Getreide könnten mehr geerntet werden, wenn es ausreichend Wasser gäbe. Um dem Norden zu helfen, plant die Regierung ein monströses Projekt: Über drei Kanäle will sie Wasser aus dem Yangtse tausend Kilometer nach oben pumpen.
Über 400.000 Menschen müssen dafür umgesiedelt werden. Dabei weiß niemand so recht, ob der technisch anspruchsvolle und milliardenteure Plan funktionieren wird, der dem Norden jedes Jahr fast 45 Milliarden Kubikmeter Wasser bringen soll. Nach dem Willen der KP-Führung sollen die Bürger überdies endlich sparsamer mit dem kostbaren Wasser umgehen. Die bislang sehr niedrigen Preise wurden inzwischen angehoben. Die Behörden haben auch versprochen, Badehäuser strenger zu überwachen. Zum Autowaschen soll nur noch Brauchwasser genutzt werden. Ob die Funktionäre aber auf ihre feinen Golfplätze verzichten werden, steht dahin.
http://www.abendblatt.de/daten/2006/05/16/563272.html
Krank durch Wasserspender?
Untersuchung: Grenzwerte bei Keimen häufig überschritten. Die Branche boomt. Institut warnt nun vor Infektionen. Auch Sprudler für den Hausgebrauch betroffen. Hersteller wehren sich.
Von Melanie Wassink
Hamburg -
Vor "lebensbedrohlichen Infektionen durch Keime" in Wasserspendern und Geräten zur Herstellung von Sodawasser hat das Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene der Uni Freiburg gewarnt. Wissenschaftler hatten nach Angaben des "Spiegel" bei Untersuchungen bis zu 6,9 Millionen Keime pro Liter Wasser gemessen. Damit wurden die Grenzwerte teilweise bis zu 34 000fach überschritten.
Der Absatz von Haushaltsgeräten zur Selbstproduktion von Sodawasser ist in den vergangenen Jahren immer mehr gestiegen. "Inzwischen dürfte in jedem vierten Haushalt ein solches Gerät stehen", sagte Arno Dopychai, Sprecher des Verbands Deutscher Mineralbrunnen. Bei 39 von 60 solcher untersuchten Geräten lagen die Grenzwerte von Keimen weit über dem der Mineral- und Tafelwasserverordnung. Dabei wurden unter anderem Schimmelpilze, Corynebakterien und Darmkeime gefunden. Eine der Ursachen sieht Institutsleiter Franz Dascher darin, daß die Geräte nach Hinweisen der meisten Hersteller nur mit lauwarmem Wasser gespült werden sollten. Einige Geräteteile ließen sich gar nicht reinigen. Dort bilde sich mit der Zeit ein gefährlicher Biofilm.
Einer der größten Anbieter dieser Sprudler für den Privathaushalt, die Soda-Club GmbH, hält die Vorwürfe für nicht gerechtfertigt: "Alle unsere Sprudlersysteme sind so konzipiert, daß alle Geräteteile einfach und problemlos zu säubern sind", sagte Eva Busch von Soda-Club dem Abendblatt. Die Verbraucher hätten sogar die Möglichkeit, den gesamten Sprudler zu reinigen. Dafür müssen PET-Flasche und Mietzylinder aus dem Sprudler geschraubt werden. Dann könne der gesamte Sprudler unter fließendem Wasser gesäubert werden. Soda-Club empfiehlt aus "sicherheitstechnischen Gründen" allen Konsumenten, die Soda-Club eigenen PET-Flaschen nach jedem Gebrauch mit bis zu 50 Grad heißem Spülwasser und haushaltsüblichem Spülmittel zu reinigen - und nicht in Spülmaschinen.
"Außerdem sollte man nicht direkt aus den Flaschen trinken", sagte Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg. Dies gelte aber auch für alle übrigen Flaschen, die dann noch länger aufbewahrt werden.
Ähnliche lebensmittelhygienische Probleme sieht Dascher bei den "Watercoolern", Wasserspender, die etwa in Banken oder öffentlichen Gebäuden stehen. Von den in Krankenhäusern genommenen Proben lagen etwa 88 Prozent über dem Grenzwert für Trinkwasser. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hatte ebenfalls festgestellt, daß ein Drittel aller Wasserproben der Wasserspender mit Keimen belastet war. Die Mikroorganismen gelangen dabei meist von außen in das Leitungssystem des Gerätes und können sich ungestört im feuchten Klima des geschlossenen Wasserspenders vermehren. Ursache für verkeimtes Wasser kann etwa eine direkte Berührung der Zapfhahnöffnung sein. "Seit 2005 haben die Watercooler-Hersteller bei uns im Verband allerdings eine strenge Selbstverpflichtung, was die Herkunft des Wassers und die Hygiene betrifft", sagt Gabriele Kummerfeld vom Branchenverband gwba. Verbraucher könnten bei Wasserspendern mit dem gwba-Siegel sicher sein, sauberes Wasser zu trinken. Insgesamt stehen in deutschen Behörden, Arztpraxen oder im Handel 140 000 Watercooler, 110 000 bis 120 000 davon sind zertifiziert, sagte Kummerfeld.
Verunreinigtes Wasser kann Durchfall, Erbrechen und Fieber auslösen, weiß Brigitte Ahrens von der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Watercooler handelt, der das Wasser aus großen sichtbaren Behältern bekommt oder um Wasserspender, die einen Anschluß an die Trinkwasserleitung haben.
erschienen am 16. Mai 2006
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Ein Glück gibts praktische Osmoseanlagen für Büros und Läden. ;)
die produzieren täglich frisches Wasser und nicht so ne Plöre die
Monate lang in Plastik dahinvegitiert.
http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=e&ressort=eo&id=562600
England. Die Briten stehen vor der schlimmsten Dürre seit über 70 Jahren.http://www.diepresse.com/images/p.gifhttp://www.diepresse.com/images/p.gifhttp://www.diepresse.com/images/p.gif
London. "Die Leute glauben noch, dass Wasser im Überfluss vorhanden ist", klagt David King, Chef der britischen Behörde für Gewährleistung der Wasserversorgung. "In Wirklichkeit verfügen wir mancherorts über weniger Wasser pro Kopf als die Bürger in Teilen des Sudan oder im Mittelmeerraum." Die letzte große Dürre hatte Großbritannien 1976 heimgesucht. Jetzt deutet laut Meteorologen alles darauf hin, dass die nächste in diesem Sommer das Ausmaß der Dürre von 1932-34, der schlimmsten des vergangenen Jahrhunderts, erreichen könnte.
Wie damals sind die Regenfälle in Mittelengland und im Südosten der Insel seit etwa 18 Monaten um ein Fünftel hinter ihren langjährigen Mittelwerten zurück geblieben. Der Grundwasserspiegel ist auf ein "bedrohlich kritisches" Niveau abgesunken, heißt es. Und aus dem Grundwasser werden im Südosten der Insel etwa 70 Prozent des Wasserbedarfs gedeckt.
Plötzlich ist Wasser das große Thema auf der Insel - ein Politikum. Sieben regionale Wasserversorger im Südosten haben bereits mit dem Segen der Regierung Einschränkungen beim Verbrauch des kostbaren Nasses verfügt. Gärten und öffentliche Parkanlagen dürfen nicht mehr besprengt, Autowaschanlagen nicht mehr betrieben, private Schwimmbecken nicht nachgefüllt werden. Die Wasserbehörde drängt auch den Londoner Versorger Thames Water zu Sparmaßnahmen, die über das im April verhängte Verbot des Besprengens von Gärten hinausgehen. Der noch im Besitz der deutschen RWE befindliche (aber zum Verkauf stehende) Versorgungsriese appelliert einstweilen an die Vernunft seiner acht Mill. Verbraucher, sparsamer mit dem eigenen Produkt umzugehen. "Duscht, statt 85 Liter Wasser für ein Bad zu verschwenden", heißt es in einem Aufruf im Rundfunk.
Thames hat einen Antrag für den Bau einer Entsalzungsanlage für Meereswasser im Themse-Delta gestellt. Nicht nur, weil der Versorger im Zuge der Klimaveränderung mit geringeren Regenfällen in den nächsten Jahrzehnten rechnet. Auch das erwartete Bevölkerungswachstum und die wirtschaftliche Dynamik in und um London lassen die Regierung von einem rapide steigenden Wasserbedarf in der Region ausgehen.
Über die nächsten 20 Jahre müssten drei Mill. neue Wohnungen gebaut werden, ein sicheres Rezept für "eine Wasserkrise", wie ein Parlamentsausschuss befürchtet. Ken Livingstone, der Londoner Bürgermeister, plant 40.000 neue Wohnungen im Osten Londons, die mit Anlagen für die Wiederverwendung von Haushaltsabwässern ausgerüstet werden.
Jetzt sieht der "wasserreiche Norden" der Insel seine Chance gekommen. Die dortige Industrieansiedlungsbehörde Tees Valley Reservation ist gerade dabei, Werbebroschüren an die Wasserbedürftigen im Süden Englands zu verschicken: zunächst an 2000 Firmen, 90 Prozent davon in London. Sie lädt diese ein, in eine Region zu kommen, "in der Wasser kein Problem ist". Die Bevölkerung werde auch so explosiv zunehmen wie die im Südosten Englands.
In der Öffentlichkeit lasten indes manche derer, die jetzt ihren schönen grünen Rasen verdorren lassen müssen oder ihr Auto mit nur einem Eimer Wasser waschen dürfen, einen Teil der Schuld für die "Zustände wie im Sudan" den Wasserversorgern an. Die vor gut 15 Jahren privatisierten Betriebe, so die Kritik, hätten nur unzureichend in ihre Infrastrukturen investiert, aber hohe Profite kassiert.
Viele Londoner haben noch gut im Gedächtnis, dass Thames Water noch vor wenigen Jahren fast 30 Prozent seines Wassers durch Lecks in seinem Rohrleitungssystem "verloren gingen". 3000 Meilen der Leitungen sind 150 Jahre alt. Bis 2010 soll ein Drittel der wasserdurchlässigsten Eisenrohre durch Plastikrohre ersetzt werden, verspricht ein Thames-Mann.
Ian Byatt, der frühere Chef der Wasser-Aufsichtsbehörde, hatte die Versorger nicht sonderlich hart zu der Modernisierung ihrer Leitungssysteme gedrängt, weil dadurch auch die Tarife für die Verbraucher gestiegen wären. Sein Nachfolger Philip Fletcher hat die Gangart seit 2005 verschärft. Doch wegen der Brisanz des Themas will Fletcher keine Kritik an der Laxheit seines Vorgängers üben. Landesweit, so beschwichtigt er, hätten sich die Leckraten in den letzten zehn Jahren um 30 Prozent verringert. Der Verbraucher erfährt aber nicht, wie viel Wasser weiterhin im Boden versickert.
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warum sagt man den Menschen nicht, dass ein Kilo Fleisch 6.000 - 10.000 Liter Wasser verbraucht. die Neuproduktion eines Autos ca. 250.000 Liter Wasser, oder so was banales wie eine Tasse Kaffee 120 Liter? immer dieses Argument mit dem Duschen statt Baden. Verblödungsinfos :rolleyes
Rätselhafter Lebenssaft
Wasser: Viele Phänomene sind noch ungeklärt
In der Wüste trinken Käfer das Wasser, das auf ihren Körpern kondensiert. Känguruhratten überleben trotz Wassermangels, indem sie sich in Erdlöchern aufhalten, wo die Feuchtigkeit hoch ist. Menschen sind da weniger Überlebenskünstler.
Während sie rund 40 Tage ohne feste Nahrung auskommen, sind sie ohne Wasser nach etwa vier Tagen tot. So unspektakulär wie der farb- und geruchslose Stoff aus den Wasserhähnen fließt und so selbstverständlich wie wir bei glühender Sommerhitze ins kühle Nass springen – ohne Wasser gibt es kein Leben auf der Erde.
2,5 Liter zum Überleben, 40 Liter zum Duschen
„Alles ist durch das Wasser entstanden, alles wird durch das Wasser erhalten“, heißt es in Johann Wolfgang Goethes „Faust II“. Die ersten neun Monate seines Lebens verbringt der Mensch umgeben von einer schützenden Hülle aus Fruchtwasser. Bei seiner Geburt besteht er zu ungefähr 97 Prozent aus Wasser. Ist er erwachsen, beträgt der Wasseranteil nur noch 60 bis 70 Prozent, da der Körper mit zunehmendem Alter verhärtet und sein Wasserbindungsvermögen schwindet.
Obwohl ein gesunder Mensch täglich nur etwa 2,5 Liter Wasser zum Überleben braucht, ist der tägliche Pro-Kopf-Wasserverbrauch in Deutschland von 20 Litern vor hundert Jahren auf heute 132 Liter gestiegen. Wobei unter anderem 40 Liter Wasser für das Baden oder Duschen drauf gehen, 30 Liter für das Wäschewaschen, 30 Liter für die Toilettenspülung und 12 Liter Wasser für das Geschirr.
Deutschland gehört mit etwa 300 Milliarden Kubikmeter Niederschlag zu den wasserreichsten Regionen der Welt. Von dieser Niederschlagsmenge verdunstet rund 60 Prozent, 40 Prozent fließt als Oberflächenwasser ab oder bereichert die Grundwasservorräte. Aufgrund des immer noch reichhaltigen Vorkommens von Wasser in Deutschland wurde es bis weit in die sechziger Jahre hinein als beliebig verfügbar angesehen. Ein Irrtum. Zwar ist die Erdoberfläche zu knapp 72 Pro-zent von Wasser bedeckt – die Wasservorkommen der Erde belaufen sich auf zirka 1386 Millionen Kubikkilometer – doch die Süßwasserreserven bilden lediglich 2,53 Prozent des irdischen Wassers, wovon nur 0,3 Prozent als Trinkwasser erschlossen werden können. Gletscher bedecken mehr als zehn Prozent der Landoberfläche der Erde und halten 75 Prozent der Süßwasservorräte gefangen.
40 Abweichungen von den Naturgesetzen
„Wir müssen erkennen, wie wertvoll Wasser ist“, sagte UN-Generalsekretär Kofi Annan mit Blick auf die anhaltende Wasserverschwendung in vielen Teilen der Welt. Etwa 450 Millionen Menschen in 29 Ländern sind von chronischem Wassermangel betroffen. Ein Sechstel der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser – 80 Prozent aller Erkrankungen und Todesfälle in Entwicklungsländern gehen auf unsauberes Wasser zurück. Menschen haben schon früh erkannt, dass Wasser eine ganz besondere Substanz ist. Urvölker sprachen dem Wasser eine mystische Bedeutung zu: Stürme und Überschwemmungen wurden rachsüchtigen Göttern zugeschrieben, gute Götter produzierten Regenfälle, die eine gute Ernte versprachen.
Erste wissenschaftliche Erklärungen formulierte der griechische Philosoph Thales von Milet. Er behauptete, Wasser bilde die Grundlage jeder Materie und beschrieb Wasser bereits in seinen drei Zustandsformen: fest, flüssig und gasförmig. 1781 wurde das zweithäufigste Molekül im Universum erstmals synthetisiert und entpuppte sich als Zusammenschluss des häufigsten und dritthäufigsten Elements des Weltalls, nämlich Wasserstoff und Sauerstoff, im Verhältnis 2:1.
Daraus leitet sich die chemische Formel H2O ab. Wie das Wasser auf die Erde kam, ist unter Wissenschaftlern immer noch umstritten. Ein Teil des Wassers dürfte durch das Ausgasen der Magma entstanden sein, also aus dem Erdinneren stammen. Größere Mengen an Wasser seien hingegen, so eine Theorie, die bis in die 90er Jahre vorherrschte, durch Einschläge von Kometen oder wasserreichen Asteroiden auf die Erdkugel gekommen. Geochemiker behaupten, dass es auf der Welt seit jeher Wasser gegeben habe. Demnach habe sich die Erde aus längst nicht mehr existenten Mineralien geformt, in denen das Wasser zunächst eingeschlossen war.
H2O verhält sich nicht immer so, wie es die Gesetze von Physik und Chemie erwarten lassen. Etwa 40 Abweichungen, so genannte Anomalien, listen Forscher auf. Viele sind noch immer unverstanden, wie es bereits 1929 der englischen Dichter D. H. Lawrence, beschrieb: „Wasser ist H2O, zwei Teile Wasserstoff, ein Teil Sauerstoff. Aber da ist noch ein Drittes, das erst macht es zu Wasser, und niemand weiß, was das ist.“ Wasser kann sich beispielsweise auf nahezu unendlich viele Arten zu Clustern und Kristallen zusammenschließen – unter anderem zu einer Eisform, die selbst bei 500 Grad Hitze gefroren bleibt.
Eine weitere Absonderlichkeit: Wasser dehnt sich beim Gefrieren um elf Prozent. Während andere Stoffe beim Übergang in die Kristallform dichter werden und schrumpfen, weist Wasser bei vier Grad Celsius seine größte Dichte auf. Forscher haben längst noch mehr Eigenschaften von Wasser entdeckt, die dem naturwissenschaftlichen Weltbild zuwiderlaufen.
Bernd Kröplin etwa, Professor für Luft- und Raumfahrt an der Uni Stuttgart, ist überzeugt, dass Wasser Informationen speichern, mit anderen Flüssigkeiten kommunizieren und auf menschliche Gefühle reagieren kann. Der japanische Alternativmediziner Masaru Emoto glaubt sogar, dass Wasser zwischen guter und schlechter Musik unterscheiden könne.
Zum Beweis friert er Wasser ein, nachdem es der Musik „zugehört“ hat. Ergebnis: Während sich zu Beethoven schöne Kristalle formten, entstünden nach disharmonischen Liedern konturlose Klumpen. Auch ist immer wieder von einem „Gedächtnis des Wassers“ die Rede. 1988 behauptete erstmals der Immunologe Jacques Benveniste, Wasser könne wie eine Art Tonband die Information von Molekülen speichern, mit denen es einmal in Berührung gekommen ist. „Es gibt Wasser, die haben ein besseres Gedächtnis, und solche, die vergessen Informationen wieder“, sagt auch Bernd Kröplin. Forscher wie der Nobelpreisträger Georges Charpak halten dagegen, dass keinerlei Wirkung nachweisbar sei.
Es bleibt: das Rätsel Wasser.
copiert aus dieser Quelle (http://www.merkur-online.de/nachrichten/vermischtes/report/art370,694920.html?fCMS=b87981a5b412823c8e52b3f05435ac4e)
Ciao :verbeug Colo
Quelle (http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc%7EE728A4BAA2A74405E90B22A179A78DB09%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html)
Getränkeindustrie
Pfirsichwasser gegen Langeweile
Von Lisa Nienhaus
03. August 2006
Und, welcher Trinktyp sind Sie? Das Marktforschungsinstitut Rheingold unterscheidet den Pflichttrinker, den Erlebnistrinker, den einfachen Durstlöscher und den sogenannten Dauerbefeuchter. Letzterer ist Wasserfetischist, Marken haben für ihn eine hohe Bedeutung, und wahrscheinlich kennt er ihn längst, den Trend des Jahres: Wasser mit Geschmack.
Was Volvic schon seit Mitte der neunziger Jahre im Programm hat, versuchen auf einmal die meisten Produzenten. Sie werfen in immer schnellerem Tempo Innovationen auf den deutschen Getränkemarkt, die alle etwas gemeinsam haben: Es geht um Wasser, dem Aromen und andere Zusatzstoffe beigemischt werden, ohne daß dabei die 20 Kalorien pro 100 Milliliter überschritten werden. Die Zeit der süffigen Limonaden ist vorbei. Heute trinkt man mit Geschmack, aber ohne schlechtes Gewissen.
Apfel, Limone und Orange sind die Favoriten
Ein Glück für den Mineralwassermarkt, der sich nach Jahren des steilen Wachstums langsam der Sättigungsgrenze nähert. Während im ersten Halbjahr 2006 laut AC Nielsen fast zwei Prozent weniger gewöhnlicher Sprudel verkauft wurden als im Vorjahreszeitraum und Heil- und Tafelwasser deutlich rückläufig waren, stieg der Absatz von Wasser mit Geschmack um 84 Prozent auf 325 Millionen Liter.
Im Schnitt hat also jeder Deutsche in den ersten sechs Monaten dieses Jahres fast vier Liter aromatisiertes Wasser getrunken. Im vergangenen Jahr hatte sich der Verkauf schon beinahe verdoppelt. Lieblingssorten der Deutschen waren Apfel, Limone und Orange, gefolgt von Zitrone, Ginseng-Kräuter und Apfel-Birne.
Flüssiger Obstsalat
45 Prozent des Wachstums stammen aus neuen Produkten. So hat Volvic in diesem Monat die Sorte Rote Früchte auf den Markt gebracht, Gerolsteiner versucht es seit Mai mit Zitronen-, Apfel- und Orangengeschmack. Nestle ist in die Offensive gegangen mit Aquarel Apfel-Birne und Orange-Zitrone im Juni sowie Vittel Pfirsich, Erdbeer und Apfel im Juli dieses Jahres.
Der Aldi-Lieferant Hansa-Heemann bringt im Juli die Sorte hella Kirsche in den Handel, nachdem sich Zitrone, Orange und Apfel seit März 2005 gut verkaufen und Erdbeere seit September der Markenspitzenreiter ist.
Entspannter trinken
Wer das alles trinken soll, darüber haben die Unternehmen unterschiedliche Vorstellungen. "Die Zielgruppe sind Frauen zwischen 20 und 49", sagt Anke Nitsch, Sprecherin von Gerolsteiner. "Ob das allerdings ankommt, wissen wir noch nicht." Außerdem will man die letzten Nichttrinker erreichen, denen Wasser allein einfach zu langweilig ist. "Normales Wasser ohne Kohlensäure finden viele einfach scheußlich", sagt Norbert Machauer von Frankenbrunnen.
Jens Lönneker, der im Rheingold Institut das Trinkverhalten der Deutschen untersucht, sieht in dem Trend sogar den Ausdruck einer kulturpsychologischen Entwicklung. "Nach dem Krieg wollte man etwas Richtiges ins Glas und trank Limo." Ende der siebziger Jahre sei man gesundheitsbewußter und narzißtischer geworden und wandte sich dem Mineralwasser zu. "Heute gibt es eine Bewegung weg vom Egozentrismus der Neunziger. Wir entlasten uns, arbeiten nicht mehr wie verrückt an unserem Styling. Dazu gehört, daß wir auch bei Getränken entspannen können und uns mal etwas Geschmack im Wasser gönnen."
Discounter als Trendsetter
Klar ist, im deutschen Markt wird es immer schwieriger, die Zahl der Wassertrinker zu erhöhen. "Bereits 75 Prozent der Deutschen trinken mehrmals täglich Mineralwasser, 15 Prozent greifen mindestens einmal pro Woche zur Wasserflasche", sagt Arno Dopychai vom Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM). "Die Unternehmen versuchen jetzt, mit Nischenpolitik weiterzukommen."
Vorreiter und Trendsetter sind dabei die Discounter, die schneller als viele andere Brunnen Wasser mit Geschmack für ihre Kunden entdeckt haben. Im vergangenen Jahr haben sie ihren Absatz in dieser Kategorie beinahe vervierfacht. Klar, daß die traditionellen Produzenten sich nicht das Wasser abgraben lassen wollen.
Häufige Flops bei neuen Lebensmitteln
Ob die Deutschen allerdings auch im nächsten Sommer noch Johannisbeer- oder Ginseng-Kräuter-Wasser trinken möchten, ist ungewiß. "Wir müssen sehen, was sich wiederverkauft", sagt Dopychai. Die Floprate bei neuen Lebensmitteln liegt bei über 70 Prozent. "Vor ein paar Jahren gab es eine ähnliche Neuerungswelle - hochfruchtsafthaltige Getränke. Davon ist nur eins übriggeblieben, die gute alte Apfelschorle."
Wasser mit Geschmack :rofl
Abzocke pur! ...naja, was :kschafe halt so alles fressen...(oder trinken) :rolleyes;)
jo, wenn Wasser, auch welchen Gründen auch immer, nicht schmeckt, muddu was reintun. :hihi
und weiter gehts:
Quelle (http://www.swr.de/ratgeber/essen/wasseristleben/-/id=1768/nid=1768/did=1431440/hh4haw/index.html)
Über den Durst trinken
Wasser als lebenswichtiger Genuss
http://www.swr.de/cmwebapp/gfx/all/design/id=pixel.gif
Trinken, trinken, trinken: Mehr als zwei Liter Flüssigkeit am Tag soll der Mensch zu sich nehmen. Am besten ist Wasser geeignet, um dem Körper vor dem Austrocknen zu schützen.
Für den 43-jährigen Robert L. aus dem bayrischen Schnaittenbach nahm die Radtour ein tragisches Ende: Als er in der prallen Sonne seine Fahrradkette reparieren wollte, erlitt er einen Kreislaufkollaps. Der Mann wurde als das erste deutsche Hitzeopfer in diesem Sommer gemeldet.
Doch obwohl es der heißeste Juli seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war, blieb der Fall eine Ausnahme. Kein Vergleich zum "Jahrhundertsommer 2003", als in Europa Zehntausende Opfer der Hitze wurden. Besonders betroffen war Frankreich, aber auch in Deutschland "gab es etwa 7.000 zusätzliche Todesfälle", wie Christina Koppe vom Deutschen Wetterdienst in einem Zeitungsinterview erklärte.
Gefahr durch Exsikkose
Die Bundesbürger scheinen die Lektion von 2003 gelernt zu haben. Sie trinken reichlich über den Durst, um der Haupttodesursache vorzubeugen: Exsikkose (Austrocknung). Eine geschwollene Zunge und stehende Hautfalten sind die äußeren Anzeichen des Austrocknens. Vor allem ältere Menschen sind betroffen, denn ihr Durstempfinden funktioniert nicht richtig: Sie trinken meist zu wenig. Zwei Liter am Tag sollten es für einen gesunden Menschen mindestens sein. Bei Hitze und Anstrengung muss mehr getrunken werden, aber nicht auf einmal, sondern gleichmäßig über den Tag verteilt.
Eiskalte Durstlöscher sind verlockend, aber nicht wirklich geeignet. Denn der Körper muss die Flüssigkeit erwärmen und kommt so noch mehr ins Schwitzen. Warmer Tee hingegen führt zu gleichmäßigem, leichten Schwitzen. Saftschorlen helfen beim Auffüllen der Mineralstoffe, doch aufgepasst: Fruchtsäfte können zum Teil reichlich Kalorien haben und werden leicht zum Dickmacher. Das gilt auch für so manche vorgefertigte Apfelsaftschorle.
Kalorien sind bei Mineralwasser kein Problem, doch da warnt "Ökotest" in seiner August-Ausgabe in einigen Fällen vor der Belastung mit Schwermetallen. Rund zwei Drittel der 30 getesteten Sorten waren aber rundum empfehlenswerte Durstlöscher. Sie helfen auch die ausgeschiedenen Mineralstoffe zu ersetzen. Generell gilt, dass Wasser mit Kohlensäure mehr Mineralstoffe enthält als stilles Wasser. :zz :hihi
Da ist oft der Griff zum Leitungswasser besser, das unbedenklich getrunken werden kann und zum Teil mehr Mineralien enthält als handelsübliche Wasser. Denn Trinkwasser gilt in Deutschland als das am strengsten kontrollierte Lebensmittel. Bei öffentlichen Wasserspendern raten die Gesundheitsexperten wegen der möglichen Keimgefahr aber zu einer gewissen Vorsicht. Steht der Behälter in Durchgängen, in der Nähe von Toiletten und Abfallbehältern oder ist er staubig, dann lieber Finger weg.
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also jedes 3. Mineralwasser ist schlecht. :rolleyes
naja, im Leitungswasser werden knapp 40 von 1800 Stoffen getestet....
bzw., wer klärt die Bevölkerung endlich darüber auf, das LTW konserviert werden MUSS, um die vielen 100 KM von der Quelle zum heimischen Wasserhahn halbwegs zu überstehen. kontrolliert wird ja bekanntlich im Wasserwerk, nicht daheim bei Frau Müller :rolleyes
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