Christian
14.12.2000, 20:52
Marktbericht Hongkong
Der Hongkonger Markt ging huete nach unten, nachdem die Vorgaben aus Amerika schlecht waren. Der Nasdaq verlor nach einer Gewinnwarnung von Compaq deutlich. Einzig und allein die Immobilienwerte und die PC-Titel konnten sich in Hongkong noch gut halten.
Der Hang Seng gab um 124 Punkte bzw. 0,8 % auf 15.469,99 Zähler nach. Das Volumen lag bei 8,5 Mrd HK-$. Ebenfalls nach unten ging es am GEM. Der Technologie-Index gab 3,59 Punkte bzw. 1 % auf 328 Punkte ab.
Analysten erwarten für den weiteren Verlauf eine starke Abhängigkeit von den US-Börsen, nachdem die US-Wahl nun endgültig entschieden ist. Man sieht eine Kursrange von bis zu 15.800 Punkten.
Cheung Kong konnte heute gegen den Trend 1 % auf 102,50 HK-$ ansteigen. Auch die anderen Immobilienwerte wie Sun Hung Kai und Henderson konnten leicht gewinnen.
Gewinnmitnahmen nach dem Anstieg der letzten Tage waren bei China Mobile und China Unicom zu beobachten. China Mobile geben 1,9 % auf 47,30 und China Unicom 0,7 % auf 13,80 HK-$ ab.
Das Internetunternehmen PCCW ging 3,4 % auf 5,75 HK-$ nach unten. Hier gibt es Spekulationen, wonach der Deputy Chief Executive Norman Yuen zu dem Red-Chip CITIC wechselt. Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.
Hutchison Whampoa, das Konglomerat von Li Ka-Shing, schloßen bei 102,50 HK-$. Das entspricht einem Abschlag von 0,5 % zum Vortag. Hier gibt es Meldungen, dass das man weniger Geld für den Netzaufbau in Großbritannien aufwenden muß.
Gegen den Trend können sich heute die PC-Aktien entwickeln. Legend legen 2,8 % auf 5,55 HK-$ und Founder sogar 4,3 % auf 2,45 HK-$ zu.
Deutliche Minuszeichen am GEM. Tom.com, die von ING Barings auf "sell" mit einem Kursziel von 1 HK-$ abgestuft worden sind, verlieren 3,6 % auf 2,675 HK-$. Nicht ganz so hoch ist das Minus bei SUNeVision. Der IT-Wert muß 1,6 % auf 3,15 HK-$ nachgeben.
Marktbericht Japan
Gegen Ende der Woche senken sich die Indexstände in Tokio, zum Leidwesen vieler Anleger,ungeachtet der Beendigung des Wahlspektakels in den USA.
Händler begründeten dies mit den schlechten Vorgaben der US-Technologiebörse Nasdaq, die nach der Gewinnwarnung des Computerherstellers Compaq knapp vier Prozent verlor.
Der Nikkei schloss 1,59 % tiefer bei 14,927.19 Zählern, und viel damit unter die psychologische Unterstützungslinie von 15,000, auf die sich der Index noch am Montag erholt hatte.
Auch Haruki Takahashi, Analyst bei Tsubasa Securities, ist der Meinung , das dies charttechnisch nicht allzu gut für den weiteren Kursverlauf des Nikkei ist. Somit ist auch kein charttechnischer Ausbruch des schon seit acht Monaten anhaltenden Abwärtstrends zu sehen.
Nachdem der Markt nun 3 Tage in Folge Gewinne eingefahren hat, gerieten heute vor allem die Hightechs unter Druck. Aber auch Werte der "old economy",allen voran aus der Stahlindustrie, gaben kräftig nach, so z.B.Nippon Steel, die nach dem schwächeren Geschäftsklimaindex "Tankan" 5,6 Prozent auf 202 Yen abgaben.
Softbank stürtzte um 8,1% nach unten auf 5.160 Yen, nachdem der Wert noch am Mittwoch ein Plus von 11 % markierte.
Das Unternehmen hatte massiv in diverse Startup-Unternehmen investiert, und seit Februar über 90 % verloren,nachdem die Aussichten für Internetwerte zunehmend schlechter wurden. Softbank gab gestern endgültig bekannt, dass sie und die amerikanische Internetfirma Priceline.com ihre Kooperationspläne aufgeben. Priceline.com, eine Spezialist für den Verkauf von Flugtickets, leide unter dem harten Konkurrenzkampf und einem Nachfragerückgang in dieser Branche.
Unter vielen anderen High-Techs in Tokio, verlor auch das Papier von Chip- und Elektronikhersteller NEC.Der Wert büsste 4,73% ein und steht bei 2.415 Yen.
Nicht anders erging es da seinem Hauptkonkurrenten Fujitsu, dessen Aktie um 5,74% tiefer bei 1.873 Yen notierte.
In diesem negativen Sog gab auch der Topix 1,48 Prozent auf 1,372.23 Zähler ab.
Hikari Tsushin verlor 2,84% auf 2.220 Yen, Jafco macht ein Minus von 1,54% und steht somit bei 12.800 Yen.
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Der Hongkonger Markt ging huete nach unten, nachdem die Vorgaben aus Amerika schlecht waren. Der Nasdaq verlor nach einer Gewinnwarnung von Compaq deutlich. Einzig und allein die Immobilienwerte und die PC-Titel konnten sich in Hongkong noch gut halten.
Der Hang Seng gab um 124 Punkte bzw. 0,8 % auf 15.469,99 Zähler nach. Das Volumen lag bei 8,5 Mrd HK-$. Ebenfalls nach unten ging es am GEM. Der Technologie-Index gab 3,59 Punkte bzw. 1 % auf 328 Punkte ab.
Analysten erwarten für den weiteren Verlauf eine starke Abhängigkeit von den US-Börsen, nachdem die US-Wahl nun endgültig entschieden ist. Man sieht eine Kursrange von bis zu 15.800 Punkten.
Cheung Kong konnte heute gegen den Trend 1 % auf 102,50 HK-$ ansteigen. Auch die anderen Immobilienwerte wie Sun Hung Kai und Henderson konnten leicht gewinnen.
Gewinnmitnahmen nach dem Anstieg der letzten Tage waren bei China Mobile und China Unicom zu beobachten. China Mobile geben 1,9 % auf 47,30 und China Unicom 0,7 % auf 13,80 HK-$ ab.
Das Internetunternehmen PCCW ging 3,4 % auf 5,75 HK-$ nach unten. Hier gibt es Spekulationen, wonach der Deputy Chief Executive Norman Yuen zu dem Red-Chip CITIC wechselt. Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.
Hutchison Whampoa, das Konglomerat von Li Ka-Shing, schloßen bei 102,50 HK-$. Das entspricht einem Abschlag von 0,5 % zum Vortag. Hier gibt es Meldungen, dass das man weniger Geld für den Netzaufbau in Großbritannien aufwenden muß.
Gegen den Trend können sich heute die PC-Aktien entwickeln. Legend legen 2,8 % auf 5,55 HK-$ und Founder sogar 4,3 % auf 2,45 HK-$ zu.
Deutliche Minuszeichen am GEM. Tom.com, die von ING Barings auf "sell" mit einem Kursziel von 1 HK-$ abgestuft worden sind, verlieren 3,6 % auf 2,675 HK-$. Nicht ganz so hoch ist das Minus bei SUNeVision. Der IT-Wert muß 1,6 % auf 3,15 HK-$ nachgeben.
Marktbericht Japan
Gegen Ende der Woche senken sich die Indexstände in Tokio, zum Leidwesen vieler Anleger,ungeachtet der Beendigung des Wahlspektakels in den USA.
Händler begründeten dies mit den schlechten Vorgaben der US-Technologiebörse Nasdaq, die nach der Gewinnwarnung des Computerherstellers Compaq knapp vier Prozent verlor.
Der Nikkei schloss 1,59 % tiefer bei 14,927.19 Zählern, und viel damit unter die psychologische Unterstützungslinie von 15,000, auf die sich der Index noch am Montag erholt hatte.
Auch Haruki Takahashi, Analyst bei Tsubasa Securities, ist der Meinung , das dies charttechnisch nicht allzu gut für den weiteren Kursverlauf des Nikkei ist. Somit ist auch kein charttechnischer Ausbruch des schon seit acht Monaten anhaltenden Abwärtstrends zu sehen.
Nachdem der Markt nun 3 Tage in Folge Gewinne eingefahren hat, gerieten heute vor allem die Hightechs unter Druck. Aber auch Werte der "old economy",allen voran aus der Stahlindustrie, gaben kräftig nach, so z.B.Nippon Steel, die nach dem schwächeren Geschäftsklimaindex "Tankan" 5,6 Prozent auf 202 Yen abgaben.
Softbank stürtzte um 8,1% nach unten auf 5.160 Yen, nachdem der Wert noch am Mittwoch ein Plus von 11 % markierte.
Das Unternehmen hatte massiv in diverse Startup-Unternehmen investiert, und seit Februar über 90 % verloren,nachdem die Aussichten für Internetwerte zunehmend schlechter wurden. Softbank gab gestern endgültig bekannt, dass sie und die amerikanische Internetfirma Priceline.com ihre Kooperationspläne aufgeben. Priceline.com, eine Spezialist für den Verkauf von Flugtickets, leide unter dem harten Konkurrenzkampf und einem Nachfragerückgang in dieser Branche.
Unter vielen anderen High-Techs in Tokio, verlor auch das Papier von Chip- und Elektronikhersteller NEC.Der Wert büsste 4,73% ein und steht bei 2.415 Yen.
Nicht anders erging es da seinem Hauptkonkurrenten Fujitsu, dessen Aktie um 5,74% tiefer bei 1.873 Yen notierte.
In diesem negativen Sog gab auch der Topix 1,48 Prozent auf 1,372.23 Zähler ab.
Hikari Tsushin verlor 2,84% auf 2.220 Yen, Jafco macht ein Minus von 1,54% und steht somit bei 12.800 Yen.
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