Ralph
16.10.2000, 12:09
Unser oberster Währungshüter hat mal wieder die Märkte enttäuscht .... (andererseits was haben die denn erwartet ?!)
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Devisen: Duisenberg-Kommentar reißt Euro in die Tiefe - Warten auf ifo-Bericht
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro ist am Montagmorgen gegenüber dem US-Dollar heftig abgerutscht. Auslöser war ein Interview vom Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Wim Duisenberg. Der Währungshüter hatte Intervention zum gegenwärtigen Zeitpunkt als unwahrscheinlich bezeichnet. Die Gemeinschaftswährung notierte gegen 11.00 Uhr bei 0,8518 US-Dollar und damit deutlich unter dem Eurokurs vor dem Devisenmarkteingriff führender Zentralbanken am 22. September. Die EZB hatte am Freitag den Referenzkurs auf 0,8627 (Donnerstag: 0,8648) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 2,2671 (2,2616) DM. Mit einer Intervention zu Gunsten des Euro ist laut Duisenberg während der aktuellen Nahost-Krise und den damit verbundenen Finanzmarkt-Turbulenzen nicht zu rechnen. Eine derartige Intervention wäre "kaum zu verteidigen", sagte der Chef der EZB der britischen Zeitung "The Times" vom Montag. Der Euro war Ende vergangener Woche erstmals seit den konzertierten Stützungskäufen der wichtigsten Zentralbanken vom 22. September wieder unter die Marke von 86 US-Cent gefallen. Analysten von HSBC Trinkaus&Burkhardt rechnen für den Geschäftsklima-Index des Münchener ifo-Instituts mit einem neuerlichen Rückgang, der den Euro erschüttern könne. Sie sehen einen Rückwärtsschritt von 99,0 auf 98,5 Zähler voraus und damit den vierten in Folge. Nach Erfahrungen des ifo-Instituts führt eine dreimalige Abwärtsbewegung bereits zu konjunktureller Beruhigung. Händler fürchteten angesichts der EZB-Zinserhöhungen einen weiteren Dämpfer, erklärten die Analysten. Den Ölpreis, der für die hohe Preisteuerung in Euroland verantwortlich sei, könne die EZB sowieso nicht beeinflussen. Die Äußerungen von Duisenberg dürften laut den HSBC-Analysten die neuerliche Euro-Talfahrt noch beschleunigen. Sie rechnen damit, dass der Euro erneut seine Tiefststände antesten wird. Der Euro hatte sein bisheriges Allzeit-Tief bei 0,8439 US-Dollar gefunden./wö/av/ms
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Meinem US-Depot soll es recht sein, aber die Amis kriegen es vielleicht dann wieder mit der Angst zu tun, wenn die Gewinne der US-Unternehmen im Euro-Raum ibn Mitleidenschaft gezogen werden ... wäre nicht das erste Mal
Ralph
PS: dem Düsentrieb ist aber auch echt kein glückliches Händchen beschert ... egal, was der sagt, es ist das falsche !
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Devisen: Duisenberg-Kommentar reißt Euro in die Tiefe - Warten auf ifo-Bericht
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro ist am Montagmorgen gegenüber dem US-Dollar heftig abgerutscht. Auslöser war ein Interview vom Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Wim Duisenberg. Der Währungshüter hatte Intervention zum gegenwärtigen Zeitpunkt als unwahrscheinlich bezeichnet. Die Gemeinschaftswährung notierte gegen 11.00 Uhr bei 0,8518 US-Dollar und damit deutlich unter dem Eurokurs vor dem Devisenmarkteingriff führender Zentralbanken am 22. September. Die EZB hatte am Freitag den Referenzkurs auf 0,8627 (Donnerstag: 0,8648) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 2,2671 (2,2616) DM. Mit einer Intervention zu Gunsten des Euro ist laut Duisenberg während der aktuellen Nahost-Krise und den damit verbundenen Finanzmarkt-Turbulenzen nicht zu rechnen. Eine derartige Intervention wäre "kaum zu verteidigen", sagte der Chef der EZB der britischen Zeitung "The Times" vom Montag. Der Euro war Ende vergangener Woche erstmals seit den konzertierten Stützungskäufen der wichtigsten Zentralbanken vom 22. September wieder unter die Marke von 86 US-Cent gefallen. Analysten von HSBC Trinkaus&Burkhardt rechnen für den Geschäftsklima-Index des Münchener ifo-Instituts mit einem neuerlichen Rückgang, der den Euro erschüttern könne. Sie sehen einen Rückwärtsschritt von 99,0 auf 98,5 Zähler voraus und damit den vierten in Folge. Nach Erfahrungen des ifo-Instituts führt eine dreimalige Abwärtsbewegung bereits zu konjunktureller Beruhigung. Händler fürchteten angesichts der EZB-Zinserhöhungen einen weiteren Dämpfer, erklärten die Analysten. Den Ölpreis, der für die hohe Preisteuerung in Euroland verantwortlich sei, könne die EZB sowieso nicht beeinflussen. Die Äußerungen von Duisenberg dürften laut den HSBC-Analysten die neuerliche Euro-Talfahrt noch beschleunigen. Sie rechnen damit, dass der Euro erneut seine Tiefststände antesten wird. Der Euro hatte sein bisheriges Allzeit-Tief bei 0,8439 US-Dollar gefunden./wö/av/ms
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Meinem US-Depot soll es recht sein, aber die Amis kriegen es vielleicht dann wieder mit der Angst zu tun, wenn die Gewinne der US-Unternehmen im Euro-Raum ibn Mitleidenschaft gezogen werden ... wäre nicht das erste Mal
Ralph
PS: dem Düsentrieb ist aber auch echt kein glückliches Händchen beschert ... egal, was der sagt, es ist das falsche !