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Vollständige Version anzeigen : China - eine aufstrebende Wirtschaftsmacht & doch nur ein untergehendes Sklavenland


germanasti
01.11.2004, 21:32
Rohstoffe - das Ende des Bullenmarktes

Geschrieben von Armin Brack (http://www.stock-channel.net/articles/member.php3?username=Armin%20Brack)

Veröffentlicht: 10:29 - 31.10.2004

Rohstoff-Aktien mussten in den vergangenen Handelstagen erstmals seit Monaten wieder herbe Kursverluste einstecken. Die Vehemenz mit der der Öl- und Kupferpreis innerhalb weniger Tage einbrach kam für viele überraschend. Mitauslöser des Absturzes waren die chinesischen Notenbanken, die mit der ersten Leitzinsanhebung seit neun Jahren ein klares Signal setzten, dass man nicht gewillt ist, dem ausufernden Wachstum tatenlos zuzusehen. Sofort machte sich an den Finanzmärkten die Angst vor einer Wachstumsdelle im Reich der Mitte breit, die wohl gleichbedeutend mit dem Ende des massiven Bullenmarktes bei Rohstoffen wäre, der in den beiden letzten Jahren immer stärker an Fahrt gewann.

In der Tat sind die neuesten Inflationsdaten aus China nicht ganz so harmlos wie es auf den ersten Blick scheint: zwar verlangsamte sich die Teuerungsrate auf der Konsumentenseite im September minimal von 5,3 auf 5,2 Prozent. Doch alarmierend ist der Anstieg der Inflation auf der Produzentenseite. Diese mussten nämlich für ihre Rohstoffe im September bereits 7,9 Prozent mehr zahlen als im Vorjahresmonat. Im August waren es nur 6,8 Prozent mehr gewesen und vor Jahresfrist nur 1,4 Prozent (!). Donald Straszheim vom Research-Unternehmen Straszheim Advisors weist darauf hin, dass es so für chinesische und ausländische Produzenten immer schwieriger wird, in China profitabel für den chinesischen Markt zu produzieren.

Doch bei genauerem Hinsehen lösen sich viele Ängste einfach in Luft auf. Denn ausländische Investoren, die mit ihren Investitionen immerhin für zwei Drittel des mächtigen Wirtschaftswachstums von 9,1 Prozent im dritten Quartal verantwortlich zeichneten, dürfte die Zinsanhebung ziemlich „Wurst“ sein. Davon abgesehen, dass der Leitzins bei jetzt 5,58 Prozent ohnehin nur knapp über der konsumseitigen Inflationsrate von 5,2 Prozent liegt, holen sich diese Investoren ihr Geld ohnehin in Übersee.

Sollte sich das Mittel Zinsanhebung als nicht ausreichend erweisen, steht den chinesischen Inflationswächtern außerdem noch ein weiteres sehr wirksames Mittel zur Verfügung. Die Entkoppelung des chinesischen Yuan zum US-Dollar. Robert Gay, Chefstratege bei Commerzbank Securities, weist nicht zu unrecht darauf hin, dass die chinesische Notenbank ihre Währungspolitik durch die Anbindung des Yuan an den US-Dollar quasi in die USA „outgesourct“ hat. Eine schrittweise Aufhebung dieser Anbindung wäre ein sehr wirksames Steuerungsmittel.

Letztendlich ist also der Zinsschritt positiv zu beurteilen, zeigt er doch ganz klar, dass sich die chinesische Regierung ihrer Verantwortung für die vielen Millionen Arbeiter, die derzeit in die betriebsamen Großstädte strömen bewusst ist und vor allem, dass sie es versteht die am Finanzmarkt vorhandenen Steuerungs-Tools zu verwenden. Der chinesische Wirtschaftsboom und mit ihm die extrem hohe Nachfrage nach Rohstoffen aller Art dürfte weiter anhalten.

Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich beim Absturz der letzten Tage um eine – im Übrigen für Bullenmärkte ganz typische - heftige aber kurze Korrektur gehandelt hat, ist also sehr groß. Die nächste Kaufwelle wird nicht lange auf sich warten lassen.


Viel Erfolg wünscht
Armin Brack
www.darvas-investor.de (http://www.darvas-investor.de/)




http://www.stock-channel.net/articles/article.php3?a=69

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Der Investitionsboom wird im Laufe der nächsten zwei bis maximal vier Quartale sein Ende finden & die chinesische Wirtschaft ob des 2/3-Wachstumsanteils dieser Kameraden ein Ultrahardlanding vollziehen, dass so manchen die Angst ins Mark treibt!

Da jedoch die Wirtschaftsaktivität betreibender Fabriken erhalten bleibt, wird die Wirtschaft Chinas nach diesem Hard-Landing fast waagrecht weiterlaufen & dies auf einem bei weitem höheren Niveau als noch vor 5 Jahren!
Waagrecht mit Schwankungen beiderseits. Mal nach unten ob nachlassender Weltwirtschaft und mal bergan ob weiterer Investitionen hinsichtlich Olympia 2008 und ein wenig Kaufkraft der heimischen Bevölkerung.

Die Börsen werden dies jeweils vorwegnehmen, d.h. das hard landing ist in vielen Teilen bereits ordentlich eingepreist und eine weitere Hausse chinesischer Aktien ist noch vor dem Abbau der Übertreibungsspitze in puncto Wachstumszahlen zu erwarten.

Auf lange Sicht (10 Jahre und mehr) kann und wird China aber NIEMALS eine Weltwirtschaftsmacht werden, sondern als ausgebeutetes Sklavenland zurück in den abgrundttiefen Kommunismus verfallen!
- 2000 bis 2002 wurden grosse Teile des offiziellen BIP-Wachstums von der chinesischen Regierung kreativ manipuliert.
- die Arbeitslosigkeit steigt trotz Mega-Booms immer weiter.
- in immer mehr Konsumbereichen sind bereits jetzt Deflationstendenzen zu erkennen.
- etc. etc. etc.
So schaut niemals ein aufstrebendes Wirtschaftsland aus !!!

Obendrauf hat das grosse Geld kein Interesse an China als Kapitalmacht. Ansonsten wäre die Yuan-Bindung zum Dollar bereits aufgehoben worden & die dortige Regierung mitsamt Kommunismus ad acta im Sarg!

Auf ganz kurze Sicht ist China ein brandheisses Eisen mit unsicheren Börsen und hard-landing für Wirtschaft.
Mittelfristig wird dieses Land noch viele sehr positiv überraschen.
& alles grossartig über dieses Jahrzehnt hinaus ist der Untergang der kurzlebigen Wirtschaftsmacht.

So & nur so schaut die Zukunft der Schlitzaugen aus!
Tauschen möchte mit den Einwohnern dort wohl keiner von uns, denn nichts ist schlimmer als nach lebenslanger Armut für 10 Jahre juhu zu verspüren, ehe es kerzengerade zurück in diese Armut geht!

Alle Augen dürfen deshalb beruhigt auf Europa und der lenkenden Zentrale Deutschland geworfen werden. Dies wird die nächste Weltwirtschaftsmacht & dank goldedeckter Währung mit einem bombenfesten Euro.
Dies allerdings noch nicht vor Mitte kommenden Jahrzehnts & bis dahin wird noch sehr sehr viel Blut den Finanz- und Menschlichkeitsbach bergab fliessen.

So der momentane Stand der Dinge, unter Ausschluss eines globalen Krieges unter gewinnender Federführung Amerikas. Da wäre dann wieder alles ganz anders...

germanasti
01.11.2004, 21:35
China wurde nach dem globalen Börsencrash in 2000 als Land absoluter Billigstproduktionen auserkoren & wird seither wie eine Zitrone kapitalbegieriger Unternehmer ausgesaugt, welche anständige Firmen aus Gruppen- und Überlebenszwang heraus mit in diesen Sog gezogen hat.
Obendrauf kommen nun die Banken, welche dieses Land auch kapitalmässig in eine Wüste treiben werden. Dies zumindest beim Allgemeinvolk. Die hochgradig kommunistische Regierung & dessen Verfelchtungen werden davon immsens profitieren.

Sklaventum der Moderne.
Wer hätte gedacht das es sowas im 21. Jahrhundert nochmals gibt. :(

germanasti
01.11.2004, 21:37
http://chart.yahoo.com/c/5y/_/_ssec.gif

http://ichart.yahoo.com/z?s=^SSEC&t=6m&q=c&l=on&z=m&a=v&p=s

Die chinesische Leitbörse hat von diesem Mega-Boom in den letzten 3 Jahren nicht profitieren können, obwohl sich zahllose Einzelwerte vervielfachten und viel ausländisches Geld nach China geflossen ist.
Ich hab absolut keine Ahnung warum das so ist.

Technisch jedenfalls deutet vieles auf einen baldigen Impuls bergan hin.

germanasti
02.11.2004, 12:14
BAUERN-PROTESTE

Wieder blutige Unruhen in China

In China hat es erneut blutige Unruhen mit Todesopfern gegeben. Tausende Soldaten und Polizisten sind gegen Bauern eingesetzt worden, die in Südwestchina gegen ein Dammprojekt protestierten.

Peking - Mehr als 20.000 Bauern hätten drei Tage lang gegen das Pubugou-Dammprojekt in der Provinz Sichuan protestiert, berichteten Bewohner im Kreis Hanyuan. Sie hätten gegen ihre Zwangsumsiedlung und aus ihrer Sicht unzureichende Entschädigungen demonstriert. Tausende von Soldaten und Polizisten seien mobilisiert worden.

Bei der Auseinandersetzung mit den Bauern wurden nach Augenzeugenberichten am vergangenen Donnerstag auf der Dammbaustelle drei Menschen getötet. Die aufgebrachte Menge habe eine Leiche zur Kreisverwaltung gebracht, hieß es in Hongkonger Zeitungen.

Zuvor waren Berichte über schwere ethnische Unruhen in der Provinz Henan in Zentralchina bekannt geworden. Dabei sollen 7 Menschen getötet und 42 verletzt worden sein. Dorfbewohner sprachen von zehn Toten.

In der offiziellen Darstellung wurde verschwiegen, dass der Konflikt zwischen Muslimen und Han-Chinesen ausgebrochen ist. Die Unruhen hätten von Mittwoch bis Sonntag gedauert, wurde zugegeben. Lokale Quellen berichteten, mehr als 10.000 Soldaten und Polizisten seien in dem Gebiet stationiert worden. Die Regierung verhängte den Ausnahmezustand.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,326052,00.html

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So schaut die angeblich nächste Weltwirtschaftsmacht wirklich aus! :o

Floh0712
02.11.2004, 15:43
du germa ?? :rolleyes:

germanasti
02.11.2004, 17:38
Wasele Floh? :rolleyes:

Floh0712
03.11.2004, 09:51
ich weiss nicht wie man an einem dortigen aufschwung partizipieren könnte :rolleyes:

germanasti
03.11.2004, 10:05
Mit einem China-Fonds oder Einzelwerten.

Welche genau müsste ich bei Gelegenheit mal schauen.

Floh0712
03.11.2004, 11:22
china Fonds sind alle auf Hong Kong Teile , es gibt nix auf den
shenzhen oder shanghai index oder doch :rolleyes: ?

Floh0712
03.11.2004, 12:52
germa ??!!! :rolleyes:

germanasti
03.11.2004, 13:31
Muss ich mir am Wochenende anschauen.

Einzelwerte hats aber.
Frag mal HSM

karma
24.07.2005, 20:52
hi


es gibt einen interessanten fond auf china, hongkong, taiwan,
geht sogar auch mit vermögenswirksamen leistungen.

für interessierte:

http://www.finanzen-direkt.de/Vermoegenswirksame-Leistungen/vwl.html (http://www.finanzen-direkt.de/Vermoegenswirksame-Leistungen/vwl.html)