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Vollständige Version anzeigen : Sal. Oppenheim und das DAX-Ziel 8.200 im Frühjahr 2001 !


Ralph
13.11.2000, 22:05
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DAX: 8200 Punkte möglich

Verheirateten Anlegern jenseits der Beitragsbemessungsgrenze stehen ab 2002 mindestens 258 Euro monatlich aus unversteuertem Einkommen für die zusätzliche Altersvorsorge zur Verfügung. Ab 2008 liege de Beitrag bei 516 Euro pro Monat. Damit könnte ein 35jähriger Ehemann bis zum 65. Lebensjahr ein Fondsvermögen von rund einer Million Euro aufbauen, erklärte Bernd Borgmeier, Chief Executive Officer der Oppenheim Asset Management Gruppe, jetzt auf der Jahrespressekonferenz des Bankhauses. Aus dieser Summe könnten dann ohne Kapitalverzehr eine Summe von 5400 Euro im Monat entnommen werden, konservative Anlage in Rentenpapieren vorausgesetzt.

Der Anlagebetrag bemisst sich an der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung (derzeit 4300 Euro). Er setzt sich zusammen aus zunächst 86 Euro, später bis zu 344 Euro (8 Prozent), im Rahmen der geplanten kapitalgedeckten Zusatzvorsorge und weiteren 172 Euro durch Rechtsanspruch auf Gehaltsumwandlung.

Im Anlagebedarf für Altersvorsorge sehen die Kapitalanlagegesellschaften des Bankhauses Sal. Oppenheim jr. & Cie den wichtigsten Wachstumsfaktor für Publikumsfonds. Deshalb habe die Gruppe ihr Wachstumsziel für die Jahre bis 2004 deutlich erhöht, sagte Borgmeier. Angestrebt wird ein verwaltetes Gesamtvolumen von 50 Milliarden Euro. Bisher war Oppenheim für 2004 von rund 40 Milliarden Euro in Publikums- und Spezialfonds ausgegangen. Der neuen Prognose liegen ein Mittelzustrom von jährlich 20 Prozent des Anfangsvermögens sowie eine jährliche Wertentwicklung der Fonds von 8,5 Prozent zu Grunde. Ende September 2000 betrug das verwaltete Vermögen der Gruppe 21,7 Milliarden Euro nach 121 Milliarden Euro zu Jahresbeginn.

Im Bereich der Publikumsfonds erhöhte Oppenheim das verwaltete Vermögen seit Jahresbeginn um ein Viertel auf 6,7 (5,4) Milliarden Euro. Netto flossen 997 (Vorjahreszeitraum: 763) Millionen Euro frische Anlagemittel zu. Bis zum Jahresende rechnet Borgmeier mit einem Nettomittelaufkommen von 1,4 Milliarden Euro. Gemessen am Fondsvolumen zu Jahresanfang ist Oppenheim der am stärksten wachsende Anbieter am deutschen Markt. Beim weiteren Ausbau des Publikumsfondsgeschäft setzt die Gruppe auf Vertriebskanäle wie Banken, Versicherungen und Vermögensverwalter.

Im Bereich Spezialfonds flossen netto 400 Millionen Euro zu (Vorjahreszeitraum minus 488 Millionen Euro), während das Vermögen auf 15,0 (Jahresanfang 15,5) Milliarden Euro zurückging.

Für das Jahr 2001 rechnet Detlef Bierbaum, Teilhaber des Bankhauses Oppenheim, mit einem entspannten Zinsklima und steigenden Aktienkursen. Der Zinszyklus in den USA und Europa sei auf dem Höhepunkt, sagte er. Den Euro sieht Oppenheim auf dem Weg zurück zur Dollarparität, die im Laufe des kommenden Jahres zu erwarten sei. Generell sei Euroland als Anlageregion gegenüber den USA und Japan zu bevorzugen.

Dem deutschen Aktienmarkt sagte Bierbaum einen neuen Anlauf auf die Indexrekorde voraus. Ein Dax-Stand von 8200 seit realistisch, wenn der positive Gewinntrend des übernächsten Jahres berücksichtigt werde. Auch der Neue Markt wird sich nach Bierbaums Worten allmählich erholen. Hier laute das Indexziel für den Nemax 50 im Frühjahr 2001 auf 7000 Punkte.

Quelle: Sal Oppenheim vom 13.11.2000
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Ralph