PDA

Vollständige Version anzeigen : Bayer .... was meint ihr dazu ?


Ralph
15.11.2000, 23:08
Charttechnisch sieht Bayer sehr gut aus (im Moment zwar ein bisschen überkauft, aber kerngesund).

3-Jahres-Chart:

<IMG SRC="http://cdpixel1.teledata.de/informer2/cdcharttcl?symm=BAY.ETR&hist=5&dbrushwidth=&charttype=&gd1=&gd2=&benchmark=&infos=&indtype1=&indtype2=&volumen=" border=0>

1-Jahres-Chart:

<IMG SRC="http://cdpixel1.teledata.de/informer2/cdcharttcl?symm=BAY.ETR&hist=4&dbrushwidth=1&charttype=1&gd1=38&gd2=200&benchmark=&infos=3&indtype1=32&indtype2=40&volumen=2" border=0>

Jetzt muss ich recherchieren, ..... Gerti, Du musst mir helfen ! http://www.stock-channel.net/Board/smilies/smile.gif

Ralph

[Dieser Beitrag wurde von Ralph am 15.11.2000 editiert.]

Ralph
15.11.2000, 23:10
Kaufempfehlung von heute, Berenberg-Bank (unser Freund Michael Schramm).

***********************************************************
Bayer kaufen - Berenberg Bank

Die Analysten der Berenberg Bank stufen die Aktien der Bayer (WKN 575200) auf „Kaufen“ ein.

Die Aktie des Chemie- und Pharma-Konzerns Bayer habe kürzlich seine alten Höchststände überwinden und vor wenigen Tagen bei 53 Euro eine neue Rekordmarke markieren können. Obwohl die Leverkusener in den zurückliegenden Wochen keine besonderen Nachrichten bekannt gegeben hätten, profitiere die Aktie zuletzt von der Renaissance der „Old Economy“ und entwickele sich deutlich besser als der DAX.

Bayers Strategie verbinde sehr zukunftsträchtige Sparten wie den Healthcare-Bereich, der vor allem auf der biotechnologischen Forschung basiere, mit dem traditionellen Chemiegeschäft, das in diesem Jahr etwa 1,5 Mrd. Euro zum Konzerngewinn beisteuern dürfe. Diese unterschiedlichen Ertragsquellen machten Bayer gegenüber vergleichbaren Unternehmen konjunkturunabhängiger.

Nachdem BASF mit enttäuschenden Quartalszahlen aufwarte, richtet sich nun der Blick auf die Veröffentlichung der Geschäftsergebnisse von Bayer, die am kommenden Donnerstag anstehen würden. Die Wertpapierexperten der Berenberg Bank erwarten solide Ergebnis- und Gewinnzuwächse, die den Kursanstieg der vergangenen Wochen untermauern. Die Empfehlung laute deshalb, die Aktie auf dem aktuellen Kursniveau zu kaufen.
***********************************************************

Ralph

Ralph
15.11.2000, 23:13
WO vom 02.11.00

**********************************************************
Bayer: Gute Perspektiven, schwacher Kurs

von: Martin Beier
Konkurent Syngenta startet mit Billig-Kurs

Auf jeden Fall zweistellig, so wächst die Pflanzenschutzsparte der Bayer (Frankfurt: 575200.F - Nachrichten) AG in diesem Jahr. Der Umsatz wird damit von 2,2 auf wahrscheinlich 2,7 Mrd. Euro anwachsen. So viel lässt sich aus Erläuterungen von Dr. Jochen Wulff ableiten, dem Leiter des Geschäftsbereichs Pflanzenschutz der Bayer AG. Ein Großteil des Wachstums von etwa 20 Prozent in den ersten neun Monaten resultiert aus dem Anstieg von Dollar und Yen sowie aus einer Firmenübernahme. Mit netto 3 Prozent internem Wachstum beweisen die Bayer-Pflanzenschützer aber zunehmende Wettbewerbskraft auf einem insgesamt stagnierenden Weltmarkt.

Zwar werde es, so Bereichsleiter Wulff, schwer fallen, den Spitzenwert der Ertragskraft aus dem Jahr 1998 im Jahr 2000 wieder zu erreichen, weil die Wirksamkeit einiger Pflanzenschutzmittel nachgelassen hat und dementsprechend auch die Preise drastisch gesunken sind. Mit schätzungsweise 15 Prozent wird die Brutto-Umsatzrendite des gesamten Bereichs (einschließlich Insektenbekämpfung und weiterer Mittel) aber immer noch deutlich über dem auch nicht eben schlechten Durchschnitt des Bayer-Konzerns liegen.

Wortreich machen Chef Wulff und seine Leute im Pflanzenschutzzentrum Monheim bei Leverkusen deutlich, wie sie Entwicklungskraft und Marktbedeutung noch weiter steigern können. Bei Bayer haben gentechnologische Methoden auch in der Pflanzenforschung Einzug genommen. Ursprünglich hatten sich die Pflanzenschützer vorgenommen, im Jahr 2003 etwa 5 Mrd. DM Umsatz zu erzielen. Nun können es - unter günstigen Umständen - vielleicht schon im nächsten Jahr 3 Mrd. Euro werden.

Pflanzenschutz-Weltmarktführer Syngenta, ein Ableger der Schweizer Novartis (Frankfurt: 904278.F - Nachrichten) und der schwedischen AstraZeneca, startet am 13. November mit einer Börsenbewertung von wahrscheinlich 10 Mrd. Franken (13. Mrd. DM) an der Börse. Dahinter stehen umgerechnet 16 Mrd. DM Umsatz und 3 Mrd. DM Bruttogewinn. Übertragen auf Bayer würde das einen Börsenwert von vielleicht 5 Mrd. DM für das Pflanzenschutzgeschäft bedeuten, was sehr niedrig erscheint.

Für die Übernahme eines 300-Mio.-DM-Geschäfts von Novartis, das Bereichsleiter Wulff bis 2004 auf 600 Mio. DM ansteigen sieht, haben die Leverkusener kürzlich einen Kaufpreis von 1,7 Mrd. DM bewilligt. Insgesamt werden Bayer-Aktien momentan mit knapp 75 Mrd. DM an der Börse bewertet. Der Gesamtumsatz dürfte im laufenden Jahr knapp 55 Mrd. DM erreichen. Am 16. November legt Bayer den Neun-Monats-Zwischenbericht und den Ausblick auf den Jahresschluss vor.

Die Bayer-Aktie (WKN 575200) verliert überraschend im positiven Markt 2,3 Prozent, liegt damit aber nur knapp unter dem höchsten Stand aller Zeiten und über der Schallmauer von 50 Euro.
**********************************************************

Ralph

Ralph
15.11.2000, 23:15
Hier das Allerwichtigste ......

morgen, 16.11.00 kommt Bayer mit 9-Monatszahlen !!!!

Das wird interessant !

Ralph

Patrick
16.11.2000, 08:39
Moin,

die Zahlen müssten, ähnlich wie bei anderen großen Chemiewerten in D, gut werden, da Bayer einen Großteil seiner Erlöse in US$ erzielt. Für das Jahr 2000 habe viele den Dollar mit einem Mittelwert von 1,75-1,80 DEM budgetiert und somit dürften gewaltige Devisengewinne erzielt werden. Aber auch bei Bayer könnte es nach dem Anstieg in den letzten Wochen dann ein "Sell-on-good-news" geben, oder irre ich?

Gruß
Patrick

Gert
16.11.2000, 18:36
Konzern erfüllt beinahe höchste Analysten-Erwartungen

Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer
(WKN: 575 200) hat mit seinem Zwischenbericht für die
ersten neun Monate des Geschäftjahres 2000 die in ihn
gesetzten Erwartungen erfüllt. Bevor der Vorstand am Vormittag in
der Herbstpressekonferenz zu den Zahlen Stellung nehmen wird, liefert
das Unternehmen schon die "nackten" Zahlen.

Im Vergleich zum eher
schwachen 3. Quartal 1999 steigert Bayer seinen Umsatz im
3. Quartal 2000 von 6,3 Mrd. Euro um 23
Prozent auf 7,7 Mrd. Euro. Der Gewinn liegt per
30. September 2000 mit 547 Mio. Euro um 24
Prozent höher als im Vorjahreszeitraum, als das Unternehmen 440
Mio. Euro Nettogewinn eingefahren hat.

Im Vergleich zum 2.
Quartal 2000 fällt der Umsatz im 3. Q. leicht
um 200 Mio. Euro ab. Der Gewinn liegt jedoch
um 70 Mio. Euro höher (2. Quartal: 477 Mio.
Euro).

Auf den ersten Blick sehen die 9-Monats-Zahlen von Bayer
nicht so gut aus: Eine 12prozentigen Umsatzsteigerung steht ein
Rückgang des Nettogewinns 26 Prozent gegenüber; von 2,2 auf
1,6 Mrd. Euro. Der zweite Blick zeigt jedoch, dass
im Vorjahresgewinn 1 Mrd. Euro Sondergewinn aus dem Teilverkauf
der Filmtochter Agfa enthalten sind. Bereinigt um den außerordentlichen
Afga-Faktor hat Bayer also im laufenden Geschäft des Jahres
2000 bislang 400 Mio. Euro oder 34 Prozent mehr
verdient als 1999. Dieses Ergebnis genügt hohen Ansprüchen. Kürzlich
hat der Bayer-Aktienkurs Rekordstände erreicht und schneidet damit besser
ab als das Papier des Konkurrenten BASF der in
der Vorwoche seine Zahlen auf den Tisch legte Historie: http://www.wallstreet-online.de/news/tradingnews/ws/news/0.129893.gen und Historie: http://www.wallstreet-online.de/news/tradingnews/ws/news/0.130071.gen.

Die Aktie des Bayer-Konzerns wird
beinahe durch alle Expertenhäuser hoch eingeschätzt. Die Begriffe "Outperformer"
und "Kaufen" findet man bei der Durchsicht der Analystenschätzungen
häufig. Die Erwartungen der Analysten werden nicht enttäuscht: Der
Umsatz liegt mit 7,7 Mrd. knapp unter der Höchstschätzung
von 7,8 Mrd. Euro. Der Gewinn kommt mit 547
Mio. ebenfalls fast an die Höchsterwartung von 562 Mio.
Euro heran. Ganz nah dran an den nun veröffentlichten
Zahlen war Meng Si, Analystin der Bankgesellschaft Berlin in
Frankfurt.
Quelle: WO

Gert

Ralph
17.11.2000, 10:14
***********************************************************
Bayer unterzeichnet Gentherapie-Abkommen mit Avigen - Gesamtwert 600 Mio USD

LEVERKUSEN (dpa-AFX) - Die amerikanische Bayer Corporation, eine Tochter der gleichnamigen deutschen Pharmakonzerns , hat mit der amerikanischen Firma Avigen ein Kooperationsabkommen zur Entwicklung und Vermarktung von Medikamente gegen Bluterkrankheit geschlossen. Wie Bayer am Freitag in Leverkusen mitteilte, gehörten hierzu der Kauf von Avigen-Aktien für insgesamt 15 Mio. USD, Kosten für klinische Studien, Produktenwicklung sowie Herstellung. Der Gesamtwert der Abmachung wird mit 60 Mio. USD beziffert.
Avigen soll demnach das Coagulin genannte Präparat im US-Bundesstaat Kalifornien herstellen, während Bayer das Medikament vermarkten wird. Die amerikanische Firma behält der Mitteilung zufolge allerdings die weltweiten Ausfuhrlizenzen, wozu auch die Vereinigten Staaten, Japan und Europäische Union gehörten. Beide Unternehmen wollen gemeinsam die Zulassung des Präparates beantragen./ub/ms

Quelle: http://de.biz.yahoo.com
***********************************************************