Ralph
02.01.2001, 09:35
''Handelsblatt'': Wirtschaftswachstum in Deutschland schwächt sich ab
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die Anzeichen für eine konjunkturelle Abkühlung in Deutschland mehren sich nach Einschätzung des "Handelsblatts". Der Frühindikator des "Handelsblatts" für Westdeutschland sei im Januar noch einmal deutlich um 0,3 Prozentpunkte auf jetzt 2,4% zurückgegangen, schreibt die Wirtschaftszeitung in ihrer Dienstagsausgabe.
Er sei damit auf seinen niedrigsten Wert seit November 1999 gefallen. Der Indikator eile der tatsächlichen Konjunturentwicklung um etwa ein Vierteljahr voraus.
Gegenüber seinem Höchststand von 3,3% im Oktober habe er binnen drei Monaten fast einen Prozentpunkt verloren.
Das Konjunkturbarometer für die neuen Bundesländer, das seit September ebenfalls einen vollen Prozentpunkt eingebüßt habe, habe sich dagegen leicht von 3,0% auf 3,2% erholen können. Vor allem die anhaltende Krise im Baugewerbe und ein erneuter Umsatzeinbruch im Einzelhandel hätten den Indikator nach unten gedrückt. Im verarbeitenden Gewerbe dagegen stabilisierten sich Auftragseingänge und Geschäftsklima. Dort habe zuletzt allerdings nur noch der Export unveränderte Dynamik gezeigt. Auf Grund des erholten Euro-Kurses und der sich abkühlenden Weltkonjunktur sei aber offen, ob sich dieser positive Grundtrend fortsetzen werde. Unsicher sei zugleich, ob die Binnennachfrage die Rolle des konjunkturellen Zugpferdes übernehmen könne. Die Inlandsbestellungen des verarbeitenden Gewerbes seien zuletzt schwach geblieben./js/tf/av
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Also zeigen auch in Euroland die Zeichen auf "Rückgang der Wirtschaft" ! http://www.stock-channel.net/Board/smilies/frown.gif
Ralph
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die Anzeichen für eine konjunkturelle Abkühlung in Deutschland mehren sich nach Einschätzung des "Handelsblatts". Der Frühindikator des "Handelsblatts" für Westdeutschland sei im Januar noch einmal deutlich um 0,3 Prozentpunkte auf jetzt 2,4% zurückgegangen, schreibt die Wirtschaftszeitung in ihrer Dienstagsausgabe.
Er sei damit auf seinen niedrigsten Wert seit November 1999 gefallen. Der Indikator eile der tatsächlichen Konjunturentwicklung um etwa ein Vierteljahr voraus.
Gegenüber seinem Höchststand von 3,3% im Oktober habe er binnen drei Monaten fast einen Prozentpunkt verloren.
Das Konjunkturbarometer für die neuen Bundesländer, das seit September ebenfalls einen vollen Prozentpunkt eingebüßt habe, habe sich dagegen leicht von 3,0% auf 3,2% erholen können. Vor allem die anhaltende Krise im Baugewerbe und ein erneuter Umsatzeinbruch im Einzelhandel hätten den Indikator nach unten gedrückt. Im verarbeitenden Gewerbe dagegen stabilisierten sich Auftragseingänge und Geschäftsklima. Dort habe zuletzt allerdings nur noch der Export unveränderte Dynamik gezeigt. Auf Grund des erholten Euro-Kurses und der sich abkühlenden Weltkonjunktur sei aber offen, ob sich dieser positive Grundtrend fortsetzen werde. Unsicher sei zugleich, ob die Binnennachfrage die Rolle des konjunkturellen Zugpferdes übernehmen könne. Die Inlandsbestellungen des verarbeitenden Gewerbes seien zuletzt schwach geblieben./js/tf/av
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