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Gert
08.12.2000, 18:05
Roche will angeblich Konkurrenten Bayer kaufen

Der Schweizer Pharmakonzern Roche will unbestätigten Angaben zufolge den Leverkusener Konzern Bayer kaufen. Bayer entwickelt nun mit Bankexperten eine Abwehrstrategie gegen das als feindliche Übernahme eingestufte Vorhaben.

Das meldete der Börseninformationsdienst "Platow Brief" am Freitag. Vertreter von Roche und Bayer bestätigten den Bericht jedoch nicht.

"Bayer berät zusammen mit Experten der Deutschen Bank und Credit Suisse First Boston über ein Konzept zur strategischen Weiterentwicklung des Konzerns", sagte Firmensprecher Michael Schade am Freitag. Dies diene nicht in erster Linie der Abwehr einer feindlichen Übernahme. Doch ziele die Wertsteigerung eines Unternehmens sicherlich auch in diese Richtung. "Ich kann aber verstehen, dass der Markt dies als Abwehrmaßnahme interpretiert", sagte der Sprecher.

Seit vier Wochen Gerüchte


In der Vergangenheit hatte es Gerüchte gegeben, denen zufolge der Schweizer Pharmakonzern Roche Holding Bayer übernehmen wolle. Dies wurde aber wiederholt von Roche dementiert. Die Ankündigung zusammen mit Experten über ein Konzept zur strategischen Weiterentwicklung des Konzerns zu beraten, werde vom Markt positiv aufgenommen, sagten Händler. "Dies ist ein Schritt, auf den Investoren gewartet haben", sagte Petra Meyer, Chemie-Analystin bei Sal. Oppenheim. Nach Ansicht von Michael Butcher, Analyst von Merck Finck & Co, hat die Entwicklung neuer Strategien angesichts der Beibehaltung des "Vier-Säulen-Modells" auch einen Abwehrmechanismus. Bayer arbeitet in den vier Arbeitsgebieten, Gesundheit/Pharma, Landwirtschaft, Polymere und Chemie.


Nach Bekanntwerden der Gerüchte hat die Bayer-Aktie im Handel am Freitag deutlich an Wert gewonnen. Der Titel kletterte am Freitag um 2,31 Prozent auf 54,86 Euro.



© 2000 Financial Times Deutschland

Gert
02.01.2001, 21:58
Schei.. Spiel,

ich erzähl noch davon, mach aber nix!!

Bayer-Aktie auf neuem Allzeithoch



Die Bayer-Aktie setzt ihren Höhenflug der letzten Monate fort und notiert auf einem neuen Allzeithoch bei 57,60 €. Bereits mehrfach hat whttp://www.stock-channel.net/Board/smilies/redface.gif auf die guten Perspektiven und den ausbaufähigen Kurs aufmerksam gemacht .

Kurstreibend wirken sich mehrere Aspekte aus: Übernahmegerüchte, Biotech-Fantasie und gute Geschäftszahlen. Seit Anfang Dezember kursieren Gerüchte, dass die Schweizer Roche-Gruppe beim Chemie-Riesen aus Leverkusen einsteigen will .

Des weiteren präsentiert sich Bayer seit einigen Monaten mehr und mehr als Biotechnologie-Unternehmen. Allianzen mit führenden Unternehmen aus der Biotech-Branche verleihen der Bayer-Aktie zusätzliche Kursfantasie . Auch die Gegenwart von Bayer stellt sich positiv dar. Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2000 konnte ein Plus beim Ergebnis von stolzen 34 % verkündet werden .

Die Bayer-Aktie befindet sich seit Monaten in einem Aufwärtstrend. Allein während der letzten drei Monate verteuerten sich die Papiere des Chemie-Riesen im schwachen Marktumfeld um 20 %. Durch das Überwinden des ehemaligen Höchststandes ergibt sich weiteres Kurspotenzial für die Bayer-Aktie.

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Quelle:WO

Gert die Dachplatte

Matze
10.12.2001, 09:59
BASEL (dpa-AFX) - Die japanische Tochter des Basler Roche-Konzerns und das japanische Pharmaunternehmen Chugai fusionieren. Dadurch entsteht der fünftgrösste Pharmakonzern Japans. Roche zahlt für die Übernahme der Mehrheit mindestens 2 Milliarden Franken. Aus der Fusion der japanischen Pharma-Niederlassung von Roche (Nippon Roche) und Chugai wird ein international tätiges Pharma-Unternehmen mit Sitz in Japan hervorgehen, das einen kombinierten Pro-Forma-Umsatz von 3,4 Mrd CHF erzielt. Roche wird mit einem Anteil von 50,1 Prozent die Mehrheit am Aktienkapital übernehmen, wie der Basler Konzern bekannt gab. Das neue Unternehmen wird weiterhin den Namen Chugai Pharmaceutical Co tragen und an der Börse in Tokyo kotiert bleiben. VOR FUSION WILL CHUGAI IHRE GENPROBE-TOCHTER ABSPALTEN

Vorgängig der Fusion wird Chugai ihre Tochter Gen-Probe in Kalifornien abspalten, die im Bereich der DNA-Diagnostik und Bluttests tätig ist und in einigen Bereichen mit dem Diagnostik-Geschäft von Roche in Konkurrenz steht. Nach der Abspaltung wird Roche zu einem Preis von 2.136 Yen eine Kaufofferte (Tender Offer) für rund 10 Prozent der zu diesem Zeitpunkt ausstehenden Chugai-Titel unterbreiten. Diesem Kauf folgt die Fusion von Chugai und Nippon Roche. Nach der Zeichnung weiterer Chugai-Aktien durch Roche zu einem Ausgabepreis von je 1.780 Yen wird Roche schliesslich 50,1 Prozent am gesamten Chugai-Aktienkapital besitzen. Die Gesamtkosten der Transaktion dürften 2 bis 2,6 Milliarden Franken betragen.

Basierend auf den Zahlen für das Jahr 2000 werden durch die Transaktion der Pro-Forma-Umsatz der Pharmadivision von Roche weltweit auf 20,5 Milliarden Franken und die gesamten Verkäufe der Roche-Gruppe auf 30,4 Milliarden Franken steigen.

ROCHE RÜCKT NACH KAUF ZU DEN ZEHN GRÖSSTEN PHARMAFIRMEN AUF Roche rückt damit zu den zehn grössten Pharma-Unternehmen der Welt auf. Unter Ausschluss einmaliger Effekte und unter Berücksichtigung der Synergien wird der Cash-Flow (EBITDA) von Roche um 500 bis 600 Millionen Franken steigen. Die Chugai-Gruppe verfügt über Forschungs- und Entwicklungs-Standorte in den USA und in Europa sowie über Verkaufs- und Marketing-Organisationen in Frankreich, Deutschland und Grossbritannien, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die Gruppe beschäftigt insgesamt 5.000 Personen, wovon 630 bei Gen-Probe. Mit einem Pharmaumsatz von 188 Milliraden Yen im Jahr 2000 ist Chugai das zehntgrösste Pharma-Unternehmen in Japan. Japan wiederum ist der zweitgrösste Arzneimittelmarkt der Welt. Nippon Roche war 1932 gegründet worden und ist zu 100 Prozent im Besitz des Basler Konzerns. Die Niederlassung erzielte im Jahr 2000 mit 1.630 Beschäftigten Umsätze von 65 Milliarden Yen und ist damit die Nummer 32 unter den Pharmaunternehmen in Japan./cf/ASU/fn


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Matze