Joerg
05.01.2001, 09:19
Eine der interessanteren Fragen ist heute auf den Seiten der comdirekt zu finden:
'Presse': War alles in der New Economy nur ein Traum?
PARIS (dpa-AFX) - Zu den aktuellen Problemen der Neuen Ökonomie meint am Freitag die französische Wirtschaftszeitung "La Tribune" (Paris):
"Wo ist bloß die Neue Ökonomie angelangt? Die Unternehmen verringern ihre Belegschaft, um eine schwere Flaute zu verkraften. Die start-ups des Internet - diese aufgehenden Sterne von gestern - sind im Strudel verfangen. Hat man sich getäuscht über die Produktivitätsgewinne, die fünf Jahre lang ein ununterbrochenes Wachstum beschert haben?
Möglicherweise nicht. Doch vielleicht hat man ihnen exzessives Vertrauen entgegengebracht, das an Blindheit grenzte. Die Exzesse des Marktes haben eine Rückkehr des nicht mehr beherrschten Gleichgewichts ausgelöst. Für Europa, das dem Wachstumsmodell der USA mit Verzögerung folgt, ist das Beispiel des Nachdenkens wert."/DP/ub
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M.E. ist die Frage mit einem klaren Nein zu beantworten. Zwar bleibt das Ausmaß des Vertrauensverlustes sicherlich noch nicht absehbar, doch werden auch die bishereigen Schwergewichte nicht darum kommen, in den anderen Medien präsent zu sein. Hier einseitig zu argumentieren, es sei alles nur eine Spekublase gewesen, zielt an der Frage vorbei. Was wir jetzt leibhaftig erleben dürfen, ist nur die Reduktion der hippen Übertreibung, die im Vorfeld ein nicht mehr nachvollziehbares Ausmaß angenommen hatte ...
Wie ich mit Ralph so gern feststelle, bleibt die Größe des Kuchens 100%, die Verteilung kann sich allerdings verschieben ...
Einen schönen Morgengruß
Joerg
'Presse': War alles in der New Economy nur ein Traum?
PARIS (dpa-AFX) - Zu den aktuellen Problemen der Neuen Ökonomie meint am Freitag die französische Wirtschaftszeitung "La Tribune" (Paris):
"Wo ist bloß die Neue Ökonomie angelangt? Die Unternehmen verringern ihre Belegschaft, um eine schwere Flaute zu verkraften. Die start-ups des Internet - diese aufgehenden Sterne von gestern - sind im Strudel verfangen. Hat man sich getäuscht über die Produktivitätsgewinne, die fünf Jahre lang ein ununterbrochenes Wachstum beschert haben?
Möglicherweise nicht. Doch vielleicht hat man ihnen exzessives Vertrauen entgegengebracht, das an Blindheit grenzte. Die Exzesse des Marktes haben eine Rückkehr des nicht mehr beherrschten Gleichgewichts ausgelöst. Für Europa, das dem Wachstumsmodell der USA mit Verzögerung folgt, ist das Beispiel des Nachdenkens wert."/DP/ub
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M.E. ist die Frage mit einem klaren Nein zu beantworten. Zwar bleibt das Ausmaß des Vertrauensverlustes sicherlich noch nicht absehbar, doch werden auch die bishereigen Schwergewichte nicht darum kommen, in den anderen Medien präsent zu sein. Hier einseitig zu argumentieren, es sei alles nur eine Spekublase gewesen, zielt an der Frage vorbei. Was wir jetzt leibhaftig erleben dürfen, ist nur die Reduktion der hippen Übertreibung, die im Vorfeld ein nicht mehr nachvollziehbares Ausmaß angenommen hatte ...
Wie ich mit Ralph so gern feststelle, bleibt die Größe des Kuchens 100%, die Verteilung kann sich allerdings verschieben ...
Einen schönen Morgengruß
Joerg