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Vollständige Version anzeigen : Kommt wieder Leben in den Flatrate Markt???


Matze
25.10.2000, 03:46
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Trebuchet MS, Verdana, Tahoma, Arial, Helvetica">Zitat:</font><HR>(24.10.00) Gegen den massiven Widerstand ihrer Wettbewerber will die Deutsche Telekom an der aktuellen Preisstruktur des Internet-Zugangs in Deutschland festhalten. Die Telekom-Konkurrenten trugen am Dienstag bei einer öffentlichen Anhörung vor der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) in Bonn ihre Einwände gegen die Flatrate der Telekom-Tochter T-Online vor. Sie fühlen sich in ihrer Wettbewerbsfähigkeit bei ihren Angeboten zum Internet-Zugang stark benachteiligt.

Die Regulierungsbehörde will in diesem Bereich schnellstmöglich für einen ausgewogenen Wettbewerb sorgen und die Zugänge zum Internet sichern. Das Verfahren ihrer dritten Beschlußkammer, die zu der Anhörung eingeladen hatte, muß bis spätestens 15. November abgeschlossen sein.

Vertreter der beschwerdeführenden Telekom-Konkurrenten AOL und mediaWays (ehemals Bertelsmann-Tochter) rechneten vor, daß andere Unternehmen eine konkurrenzfähige Flatrate nur anbieten könnten, wenn der Nutzer höchstens drei Stunden am Tag im Internet surft. Die durchschnittliche Nutzungsdauer betrage aber 150 Stunden im Monat. "Wir müßten eigentlich 250 Mark im Monat verlangen, um bei den aktuellen Vorkosten der Telekom kostendeckend zu arbeiten", klagte ein Vertreter von mediaWays. Viele Anbieter hatten ihre Flatrate-Angebote daher nach kurzer Zeit wieder vom Markt genommen. Andere Telekom-Konkurrenten gingen sogar in die Insolvenz (s. Schwerpunkt unten).

AOL bekräftigte in der Verhandlung die Forderung nach einer Flatrate für Kosten auf der Vorleistungsebene der Telekom, also die Benutzung des Telekom-Festnetzes. Die Vertreter der Deutschen Telekom wiesen demgegenüber darauf hin, daß die bestehenden Vorkosten, die das Unternehmen seinen Mitbewerbern in Rechnung stelle, von der Regulierungsbehörde erst vor zwei Jahren genehmigt worden seien. Aus dem Umstand, daß T-Online ein pauschales Entgelt für seine Endkunden anbiete, könnten die Konkurrenten nicht den Anspruch ableiten, auch die Vorkosten auf einer Flatrate-Basis angeboten zu bekommen. "Eine Endkunden-Flatrate läßt sich auch für unsere Mitbewerber kalkulieren", sagte der Telekom-Bevollmächtigte. Allenfalls könne nach der Rechtsauffassung der Telekom über eine Preisanpassung, nicht aber über die Struktur gesprochen werden. Die Telekom wies außerdem den Vorwurf zurück, die Konzern-Mutter subventioniere die Flatrate von T-Online quer.
[/quote]
Quelle: InternetWorld.de (http://www.internetworld.de/index_8414.html)

Ich hoffe doch mal!

Ich habe in der neuen C'T noch etwas interessantes zum Thema Telekom und Durchleitung im Ortsnetzbereich gelesen, da wurde geschrieben, das es den jungs schwerfällt, die ganzen Schlüssel für die Gebäude rechtzeitig parat zu haben wenn die Konkurrenz kommt, sogar von einigen komplett verloren geglaubten Weiterleitungsstellen wußten einige Konkurrenten zu berichten wenn Sie dort arbeiten mußten! Komisch, das man dort noch telefonieren konnte :eek:. War da nicht noch irgendwas von wegen Immobilienskandal bei der Telekom? Jetzt verstehe ich... :rolleyes:

Matze
PS: DSL ab 18.12.2000 :D :D :D :D :D

Sascha
25.10.2000, 13:03
Hi Matze!!!

Erst ab dem 18.12.2000??? :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D:
Exor

Matze
01.11.2000, 12:57
Ich denke, es wird dieses Jahr noc was passieren.
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Trebuchet MS, Verdana, Tahoma, Arial, Helvetica">Zitat:</font><HR>Das European Net Economy Forum (e-nef), ein Zusammenschluss von Startup-Unternehmen, fordert von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) Auflagen für die Deutsche Telekom: Der Rosa Riese soll die Zugangskosten zum Internet senken und unabhängigen Internet-Providern die Einführung eines für den Verbraucher akzeptablen Pauschaltarifs von etwa 40 Mark ermöglichen.

"Nur wenn der Internetzugang für alle Deutschen erschwinglich ist, kann die New Economy ihr volles Wachstumspotenzial entfalten", schreibt das e-nef. "Die Deutsche Telekom ist mit ihrer sturen Haltung in Bezug auf die Freigabe der letzten Meile für Deutschland ein Klotz am Bein. Sie behindert nicht nur den Weg in die Zukunft, sondern ist auch dafür verantwortlich, das die deutsche Net-Economy den Wettlauf im internationalen Wettbewerb verliert", meint das e-nef weiter.

Hintergrund für den Appell der e-nef ist ein laufendes Verfahren der Regulierungsbehörde. Dabei prüft die RegTP das derzeitige Gebührenmodell der Telekom, nach dem Internet-Anbieter mit der Deutschen Telekom abrechnen müssen. Die Behörde will bis Mitte November über eine Großhandelspauschale – eine Flatrate für Internet-Anbieter – entscheiden.[/quote]
Quelle: C'T (http://www.heise.de/newsticker/data/axv-01.11.00-000/)

Noch dazu rückt der tag der Entscheidungen der Regtp näher (15. November) und unter ungetaktet.de (http://www.ungetaktet.de/) kann jeder an eine virtuelle Protestnote gegen die derzeitige Situation der Flatrates an die RegTP abschicken, also mitmachen! http://www.stock-channel.net/Board/smilies/wink.gif

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Matze
Stock-channel.net (http://www.stock-channel.net)

Mr. KnowItAll
01.11.2000, 23:49
x

Matze
02.11.2000, 02:13
Aber damit kommen die bestimmt nicht durchhttp://www.stock-channel.net/Board/smilies/wink.gif. Die Konkurrenz schläft nicht und die RegTP paßt auf http://www.stock-channel.net/Board/smilies/tongue.gif.

Matze

Matze
13.11.2000, 15:17
Mittwoch - Stichtag!

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Trebuchet MS, Verdana, Tahoma, Arial, Helvetica">Zitat:</font><HR>Für die Deutsche Telekom ist die Sachlage eindeutig: Surfen im Internet zum Pauschaltarif muss es geben, aber die Zuführung der Endkunden über das Telefonnetz kann nur im Zeittakt erfolgen. Onlinediensten sind diese Zugangskosten aber ein Dorn im Auge. "Nur unter fairen Wettbewerbsbedingungen und kostenorientierten Preisen auf dem Telekommunikationsmarkt kann in Deutschland dem Internet zu einem Durchbruch verholfen werden", heißt es beim Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) in Köln.

Über den Streit entscheidet an diesem Mittwoch die Bonner Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation (RegTP). Im Rahmen eines Missbrauchsverfahrens, eingeleitet unter anderem von AOL Deutschland, hat die Behörde den Pauschaltarif der Telekom von 79 Mark monatlich für freies Surfen im Internet unter die Lupe genommen. Dabei fordern die Wettbewerber nicht nur eine Flatrate für Endkunden, sondern auch für den Bezug von Vorleistungen, die sie in Form von Leitungskapazitäten von der Telekom beziehen.

"Nur mit einem erschwinglichen monatlichen Pauschalpreis schaffen wir es, dem Medium Internet zum Durchbruch zu verhelfen", meint Uwe Heddendorp, Vorsitzender der Geschäftsführung von AOL Deutschland. Pauschaltarife von 80 Mark, wie sie derzeit von T-Online und AOL angeboten werden, seien für die breite Masse einfach zu teuer. "Der Gebührenzähler in den Köpfen der Verbraucher muss endlich aufhören zu ticken", fordert der AOL-Chef. Dabei denkt er an eine monatliche Pauschale von unter 50 Mark.

International spiele Deutschland derzeit eine Nebenrolle, glaubt Heddendorp. So liegt die Verbreitung des Internet in Deutschland gerade bei 23 Prozent. In Großbritannien sollen es dagegen 42, den Niederlanden und Norwegen sogar 48 beziehungsweise 53 Prozent sein. Eine Großhandels-Flatrate könnte das Internet in Deutschland kräftig anschieben, meinte AOL-Sprecher Jens Nordlohne. Düster sieht es aber aus, wenn die Pauschale scheitert: "Wir würden um Jahre zurückgeworfen und in Europa die rote Lampe tragen."

Hans-Willi Hefekäuser, Regulierungsexperte der Telekom, sieht das ganz anders: Er hält das Preisniveau von 1,5 Pfennig im Citybereich (Internetzugangstarif) keineswegs für eine Bremse. Schließlich sei dieser Sondertarif für die Online-Diensteanbieter (seit April 1999) seit Einführung um 65 Prozent gefallen. Außerdem könne man mit einer Pauschale für den Bezug von Vorleistungen das ganze wirtschaftliche Risiko des Nutzerverhaltens nicht der Telekom aufbürden.

Doch das wichtigste Argument Hefekäusers lautet: Gefördert würde mit einer solchen Pauschale ein technisches Auslaufmodell, nämlich das schmalbandige Telefonnetz. Milliarden-Beträge müssten in das Netz investiert werden, damit es bei intensiver Nutzung nicht verstopfe. "Das wäre eine technologische Sackgasse, die Zukunft des Internet ist breitbandig", sagt er. Und damit meint er natürlich DSL, das die Telekom als T-DSL bereits im Angebot hat – und bei dem sie mit Lieferschwierigkeiten und technischen Problemen konfrontiert ist.

AOL-Sprecher Nordlohne hält diese Argumente für vorgeschoben: Mit dem britischen FRIACO-Modell (Flatrate Internet Access Call Origination) könnte man eine Überlastung des Telefonnetzes an den Ortsvermittlungsstellen bereits ausschließen. Dort werde der Daten- und Sprachverkehr voneinander getrennt. Die britischen Erfahrungen hätten gezeigt, wie eine solche Flatrate funktionieren kann.

Hefekäuser gibt sich zuversichtlich, dass die Regulierungsbehörde im Sinne der Telekom entscheidet. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass es zur Anordnung einer Flatrate im Vorleistungsbereich kommen wird." Doch genau das fordert AOL-Chef Heppendorp: Die Behörde müsste dem FRIACO-Modell folgen, eine rechtlich verbindliche Großhandelspauschale anordnen und eine zeitliche Frist setzen. (Peter Lessmann, dpa) (jk/c't)
[/quote]
Quelle: C'T (http://www.heise.de/newsticker/data/jk-13.11.00-005/)

Ich bin gespannt und werde euch auf dem laufenden halten.. http://www.stock-channel.net/Board/smilies/rolleyes.gif

Matze

Matze
15.11.2000, 13:53
Heute wurde die Entscheidung auf morgen vertagt... Ich bleib am Ball http://www.stock-channel.net/Board/smilies/wink.gif

Matze

Matze
15.11.2000, 23:08
frisch gefunden...
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Trebuchet MS, Verdana, Tahoma, Arial, Helvetica">Zitat:</font><HR>Die Großhandels-Flatrate kommt! (Update)
Mittwoch, den
15.11.00 20:09

aus den Bereichen Telcos, Provider


Die deutschen Surfer können aufatmen, denn nach - bisher allerdings noch unbestätigten - Gerüchten aus Insiderkreisen hat die Regulierungsbehörde (RegTP) entschieden, daß die Deutsche Telekom ihren Wettbewerbern einen Pauschalpreis für den Internetzugang gewähren muß.

Sollte sich diese Meldung bewahrheiten, waren die Beschwerden anderer Internet-Anbieter gegen die Telekom erfolgreich. Am heutigen Mittwochabend soll die Entscheidung zugunsten von AOL & Co. gefallen sein, heißt es weiter.

Bis zum 1. Februar 2001 soll die Telekom demnach verpflichtet werden, den Konkurrenten eine Großhandels-Flatrate einzuräumen und damit weg vom - für die Mitbewerber unattraktiven - Minutentaktmodell zu gehen. Die verschiedenen Internet-Provider - allen voran der weltweit größte Online-Anbieter AOL - fordern seit geraumer Zeit diese pauschale Abrechnung.

Durch den Wegfall des Minutentaktes ergibt sich dann auch eine völlig andere Situation für die Mitweberber, denn nur so können sie eine Flatrate richtig und wirtschaftlich kalkulieren. Abenteuer, wie die gescheiterten Flatrates von MIC, Sonnet, Surf1 oder NGI, sollten damit nicht noch einmal erlebt werden.

Liebe Leser, wir bringen diese Meldung als Vorabversion und aufgrund von Informationen, die sich zur Zeit wie ein Lauffeuer in der Branche verbreiten. Wie genau diese Informationen sind, können wir momentan nicht sagen. Wir wollten Ihnen die Infos aber nicht vorenthalten. Natürlich werden wir Sie weiter auf dem laufenden halten, sobald uns nähere Details vorliegen.

Die Meldung wurde mittlerweile von der Nachrichtenagentur afp bestätigt.

In einer ersten Stellungnahme bezeichnete die Telekom den Regulierungsbeschluss als "Fehlentscheidung" und schloss juristische Schritte nicht aus.

Mit der Entscheidung der Regulierungsbehörde könnte das Surfen im Internet für die Verbraucher deutlich billiger werden. Konkrete Preise für die Großhandels-Flatrate wurden der Telekom jedoch nicht nicht vorgeschrieben. Konkurrenten wie der Online-Dienst AOL fordern einen Betrag, der Flatrates von unter 50 Mark pro Monat beim Endkunden ermöglicht. Bisher müssen Internet-Nutzer bei AOL 78 Mark zahlen. Eine Mark mehr kostet das Pauschalpaket bei der Telekom-Tochter T-Online, die allerdings gleichfalls Verluste mit ihrem Angebot einfährt.

Die Telekom werde die Entscheidung der Behörde genauestens prüfen, kündigte ein Sprecher des Unternehmens in Bonn an. Durch den Beschluss werde das Risiko bei Flatrate-Angeboten "auf die Telekom abgewälzt". Pauschaltarife würden nach Ansicht des Unternehmens den Internet-Verkehr über das schmalbandige Telefonnetz stark anschwellen lassen und das Sprachnetz rasch verstopfen. Die Telekom sieht die Zukunft der Flatrate deshalb vor allem in neuen Breitbandnetzen mit höherer Kapazität. Die Regulierungsbehörde will ihre Entscheidung am Donnerstagnachmittag veröffentlichen.[/quote]

Auf geht's, wo bleiben die neuen Konkurrenzprodukten..

Matze