Gert
12.02.2001, 19:31
Hi Boarder,
nachdem ich schon öffters in San Marlo war und das größte Gezeitenkraftwerk der Welt bewundern konnte, hab ich einen intressanten Artikel gefunden!
Der Gezeitenwechsel beträgt dort allerdings 15 mhttp://www.stock-channel.net/Board/smilies/eek.gif
hier mal der Artikel!
Wasser liefert bereits heute einen wichtigen Anteil der Stromproduktion in Deutschland. Weltweit deckt die Wasserkraft 4% des Energiebedarfs. Die Wachstumsaussichten scheinen zwar natürlich begrenzt, was Ingenieure und Finanzstrategen erst recht beflügelt.
Die Wasser-Strommenge dürfte bis 2010 „nur“ um 23% auf dann 23,3 Mio. Terawattstunden steigen. Damit wird die Wasserkraft hinter der Windenergie nur noch an Nummer zwei stehen, wenn Expertenschätzungen eintreffen. 1999 lag die Produktion noch bei 18,9 Mio. Terawattstunden, was etwa zwei Drittel der gesamten „grünen“ Strommenge entspricht.
Umweltschützer machen Probleme
Die Wasserkraft sieht sich mit mehreren Problemen konfrontiert. Zum einen ist das technisch nutzbare Potenzial der heimischen Wasserkraft bereits zu 75% ausgeschöpft. Die Technik ist ausgereift. Gegen größere Staudammprojekte gibt es zunehmende Widerstände, speziell von U! mweltschützern. Das Wachstumspotenzial ergibt sich hauptsächlich aus Kleinanlagen. Eine Einspeisung des Wasserstroms in das öffentliche Netz lohnt sich kaum. Die Vergütung aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz macht es für viele Betreiber schwer, die Anlagen wirtschaftlich zu führen.
Hoffnungen für die Wasserkraft bringen neue Projekte, welche die Stromerzeugung durch Meeresströmungen, Wellen oder Gezeiten erproben. Für den heimischen Strommarkt sind Gezeitenkraftwerke eher unbedeutend, da die nötige Höhendifferenz zwischen Ebbe und Flut fehlt. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Stromerzeugung im Vergleich zu anderen Verfahren teuer ist. Wellenenergie und die Stromgewinnung aus Meeresströmungen stecken noch in den Kinderschuhen. Im letzten Jahr sind erste Pilotanlagen vor der britischen Küste in Betrieb gegangen, die sich auch zur kommerziellen Nutzung eignen; erst wahrscheinlich wenn der Meeresspiegel im Zuge der allgemeinen Klimaerwärmung steigt.
Große Auswahl an der Börse
Trotz aller Schwierigkeiten setzen viele Versorger weiter auf die Wasserkraft. E.ON wirbt mit Veronica Ferres für Strom aus Wasserkraft. Andere Versorger wie HEW oder RWE haben die grüne Energie ebenfalls im Programm. Auch Umweltkontor und Plambeck beschäftigen sich mit der Stromerzeugung aus Wasser. Seit dem 9. Februar ist mit unit(e) ein weiteres Unternehmen an der Börse, dass Wasserkraftwerk! betreibt und projektier
Quelle: WO
Gert
nachdem ich schon öffters in San Marlo war und das größte Gezeitenkraftwerk der Welt bewundern konnte, hab ich einen intressanten Artikel gefunden!
Der Gezeitenwechsel beträgt dort allerdings 15 mhttp://www.stock-channel.net/Board/smilies/eek.gif
hier mal der Artikel!
Wasser liefert bereits heute einen wichtigen Anteil der Stromproduktion in Deutschland. Weltweit deckt die Wasserkraft 4% des Energiebedarfs. Die Wachstumsaussichten scheinen zwar natürlich begrenzt, was Ingenieure und Finanzstrategen erst recht beflügelt.
Die Wasser-Strommenge dürfte bis 2010 „nur“ um 23% auf dann 23,3 Mio. Terawattstunden steigen. Damit wird die Wasserkraft hinter der Windenergie nur noch an Nummer zwei stehen, wenn Expertenschätzungen eintreffen. 1999 lag die Produktion noch bei 18,9 Mio. Terawattstunden, was etwa zwei Drittel der gesamten „grünen“ Strommenge entspricht.
Umweltschützer machen Probleme
Die Wasserkraft sieht sich mit mehreren Problemen konfrontiert. Zum einen ist das technisch nutzbare Potenzial der heimischen Wasserkraft bereits zu 75% ausgeschöpft. Die Technik ist ausgereift. Gegen größere Staudammprojekte gibt es zunehmende Widerstände, speziell von U! mweltschützern. Das Wachstumspotenzial ergibt sich hauptsächlich aus Kleinanlagen. Eine Einspeisung des Wasserstroms in das öffentliche Netz lohnt sich kaum. Die Vergütung aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz macht es für viele Betreiber schwer, die Anlagen wirtschaftlich zu führen.
Hoffnungen für die Wasserkraft bringen neue Projekte, welche die Stromerzeugung durch Meeresströmungen, Wellen oder Gezeiten erproben. Für den heimischen Strommarkt sind Gezeitenkraftwerke eher unbedeutend, da die nötige Höhendifferenz zwischen Ebbe und Flut fehlt. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Stromerzeugung im Vergleich zu anderen Verfahren teuer ist. Wellenenergie und die Stromgewinnung aus Meeresströmungen stecken noch in den Kinderschuhen. Im letzten Jahr sind erste Pilotanlagen vor der britischen Küste in Betrieb gegangen, die sich auch zur kommerziellen Nutzung eignen; erst wahrscheinlich wenn der Meeresspiegel im Zuge der allgemeinen Klimaerwärmung steigt.
Große Auswahl an der Börse
Trotz aller Schwierigkeiten setzen viele Versorger weiter auf die Wasserkraft. E.ON wirbt mit Veronica Ferres für Strom aus Wasserkraft. Andere Versorger wie HEW oder RWE haben die grüne Energie ebenfalls im Programm. Auch Umweltkontor und Plambeck beschäftigen sich mit der Stromerzeugung aus Wasser. Seit dem 9. Februar ist mit unit(e) ein weiteres Unternehmen an der Börse, dass Wasserkraftwerk! betreibt und projektier
Quelle: WO
Gert