Vollständige Version anzeigen : EM-TV .... Liquiditätsprobleme ?
In diesen wilden Zeiten ist es nur normal, dass auch mal wilde Gerüchte auftauchen ! ..... aber normalerweise ist an jedem Gerücht ein klitzekleines Fünkchen Wahrheit !
Sollte allerdings an dem um EM-TV und angeblichen Liquiditätsproblemen etwas dran sein, dann aber Gute Nacht Neuer Markt !
**********************************************************
Das Indexschwergewicht EM.TV gab 7,3 Prozent auf 22,90 Euro nach. Schon seit Tagen setzen Gerüchte um den angeblichen Ausstieg von Großinvestoren den einstigen Börsenstar massiv unter Druck. Zusätzlich machten Spekulationen um Liquiditätsprobleme die Runde, die von der Gesellschaft aber als "völliger Unsinn" dementiert wurden.
**********************************************************
Ich lege es auch erstmal in die Schublade "Völliger Unsinn", aber nachdenklich macht es doch schon .... vor allem angesichts des Kursverfalls.
Ralph, gespannt !
Aus der FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND vom 24.11.2000
EM-TV: Es rappelt in der Puppenkiste
Von Heinz-Josef Simons
Bei EM-TV scheint etwas im Busch zu sein. Darauf deuten widersprüchliche Informationen hin, die
von
Merrill Lynch in Frankfurt kommen.
Und weiter geht es:
Fonds trennen sich von EM.TV
Angelsächsische Fonds wollen sich angeblich von größeren EM.TV-Paketen trennen. Nachdem die Fonds keine institutionellen Käufer für ihre Anteile gefunden hätten, würden sie jetzt versuchen, ihre Positionen über die Börse zu verkaufen, war auf dem Parkett zu vernehmen
Quelle: www.instock.de (http://www.instock.de)
Was wären Puts auf EM.TV doch schön gewesen!
Die arroganten Haffas - wer hoch steigt, kann umso ...
Joerg
Mmmmh, m.E. steckt dahinter beabsichtigtes Kursdrücken, wir werden auch bei EM&TV wieder die 30€ sehen und das sind mittlerweile 50%. Ich denke, an den Gerüchten mit Mercedes ist einiges dran, dass hatte Norbert Haug schon einmal so gut wie bestätigt glaube ich....
Aktuell in der Nähe des 24-Monats-Tief von 20€...jetzt ein OS-Call wäre m.E. nicht schlecht!
<IMG SRC="http://cdpixel4.teledata.de/informer2/cdcharttcl?symm=ETV.ETR&hist=5&dbrushwidth=2&charttype=1&gd1=200&gd2=&benchmark=&infos=3&indtype1=40&indtype2=0&volumen=2" border=0>
Gruß
Patrick, nie und nimmer an eine Pleite von EM&TV glaubend, lächerlich!
Hi Ralph,
auf ein Dementie des EM-TV Vorstands geb ich nichts mehr. Hatten sie doch auch lange die Gerüchte vor 2 Monaten als Schwachsinn abgetan, daß sie nachträglich ihre bereits veröffentlichen Quartalsergebnisse korrigieren müssen.
Die Brüder sind mit allen Wassern gewaschen - wahrscheinlich müssen sie noch ein paar Märker in Sicherheit bringen - bevor sie dann wiederum bestätigen!
Schade ist nur, daß solch Firmen den gesamten Nemax in den Schmutz ziehen. Ich kenne mich zwar am NM nicht gut aus - würde aber mal behaupten, daß es dort auch sehr gute zukunftsträchtige Unternehmen gibt.
bye
MM
Pleite unwahrscheinlich
Händler und Analysten bezeichneten eine angeblich anstehende Pleite von EM-TV als unwahrscheinlich.
"Das Unternehmen hat sicher das Geld nicht im Überfluss, aber an Liquiditätsprobleme glaube ich nicht",
sagte Merrill-Lynch-Analyst Bernhard Tubeileh. "Die Erwartungen im Markt gehen eher Richtung
Gewinnwarnung", fügte er hinzu. "Im Moment liegen die Nerven überall blank am Neuen Markt",
begründete Oliver Rupprecht von M.M. Warburg die heftige Kursreaktion. Dazu habe EM-TV schon durch
die Revision der Halbjahreszahlen einen Glaubwürdigkeitsverlust erlitten.
Im Oktober hatte EM-TV seine Zahlen für die ersten sechs Monate 2000 nach unten korrigiert, weil
Umsätze der US-Tochter Jim Henson Company und der Formel Eins Holding SLEC unklar verbucht worden
waren. Damals waren die Aktien innerhalb weniger Stunden um mehr als 30 Prozent eingebrochen. Zum
ersten November ernannte EM-TV den früheren Lahmeyer-Vorstand Ralf Rickmeyer zum neuen
Finanzvorstand, nach dem Florian Haffa auf dieser Position wiederholt in die Kritik geraten war.
EM-TV-Sprecher Michael Birnbaum wollte Gerüchte um eine bevorstehende Gewinnwarnung nicht
kommentieren. EM-TV versuche, die Zahlen wie geplant Ende der Woche bekannt zu geben.
Ende Oktober hatte EM.TV-Vorstandsmitglied Florian Haffa noch gesagt, die Jahresprognose 2000 von 1,6
Mrd. DM Umsatz und einem Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) von 600 Mio. DM sei nicht gefährdet.
Zahlen zum dritten Quartal wenig aussagekräftig
Negative Überraschungen bei der Veröffentlichung der EM-TV-Zahlen für das dritte Quartal 2000 sind nach
der Ansicht der Branchenexperten nicht ausgeschlossen. Allerdings seien die Zahlen wenig
aussagekräftig, weil der im Frühjahr erworbene 50-prozentige Anteil an der Formel Eins Holding
voraussichtlich noch nicht konsolidiert werde. Dazu werde das Ergebnis voraussichtlich durch die Kosten
für Zukäufe belastet. "Die Ebit-Margen werden deutlich niedriger liegen", sagte M.M.Warburg-Analyst
Rupprecht. Das sei aber nur eine kurzfristige Tendenz, das vierte Quartal sei traditionell das stärkste bei
dem Medienkonzern.
© 2000 Reuters Limited
EM.TV soll mit Kirch
verhandeln
EM.TV:568480
Die Aktie des
Medienunternehmens EM.TV hat
eine Berg- und Talfahrt
angetreten. Angeblich soll
Medienmogul Leo Kirch an den
Münchnern interessiert sein. Nach
dem Kursrutsch von EM.TV in den vergangenen Tagen drehte der Kurs
der Aktie nach den Übernahmespekulationen ins Plus. Am Nachmittag
stand die Aktie bei 23,61 Euro und einem Plus von fünf Prozent.
Die Kirch-Gruppe soll an einer Mehrheitsbeteiligung interessiert sein.
Eine Einigung sei nicht sicher, allerdings würden Ende der Woche die
Gespräche beendet sein. Auch Verhandlungen mit anderen
Medienkonzernen seien denkbar, so die Spekulationen auf dem
Parkett.
Zuvor war EM.TV auf ein neues Jahrestief von 17,58 Euro gefallen. Der
Kursrutsch war ebenfalls auf Gerüchte zurückzuführen, EM.TV stehe
vor einer Gewinnwarnung oder habe ernsthafte finanzielle Probleme.
Das Unternehmen hatte die Spekulationen über eine angebliche Pleite
dementiert, einen weiteren Kommentar jedoch abgelehnt. Händler und
Analysten bezeichneten eine Zahlungsunfähigkeit von EM.TV als sehr
unwahrscheinlich.
Man arbeite zur Zeit an den Unternehmenszahlen für das dritte
Quartal des laufenden Geschäftsjahres, teilte ein EM.TV-Sprecher mit.
Zu den Markt-Gerüchten über eine bevorstehende Gewinnwarnung
nahm man von Unternehmensseite jedoch keine Stellung. Die Zahlen
sollen wie geplant Ende der Woche vorgelegt werden, hieß es weiter.
Quelle: N-TV
Gerthttp://www.stock-channel.net/Board/smilies/smile.gif
Der Börsenman vom 29.11.2000
EM.TV: Turnaround bei 20 EURO ?
Weiterhin schlechte Stimmung an den Börsen. Gegen Trend halten sich die BörsenMan-Tipps der Empfehlungswoche. Heute machen wir weiter mit EM.TV.
In der Aktie des Münchener Rechtehändlers spiegeln sich Glanz und Elend des Neuen Marktes wie in keinem anderen Wert. Der Aufstieg von der Garagenfirma zum milliardenschweren Medienkonzern bot Anlegern die Chance, mit kleinem Einsatz in kurzer Zeit anstrengungslos zum Millionär zu werden, und schuf den Mythos von der Geldmaschine Neuer Markt. Der Absturz von 120 auf jetzt 20 Euro vernichtete 14 Mrd. Euro an Börsenkapital, stürzte Anleger ins Unglück und trug dazu bei, den Glauben an die deutsche Wachstumsbörse zu erschüttern. Jetzt wird EM.TV als Übernahmekandidat gehandelt, Süddeutsche und Financial Times London melden heute übeinstimmend, dass sich Leo Kirch und der australische Medientycoon Rupert Murdoch für den Lizenzhändler interessieren.
Deshalb ein Kurz-Check: EM.TV hat ein umfangreiches Rechtearchiv für Fernsehen und Merchandising von den Schlümpfen bis zur Muppets Show, hält die Mehrheit an der milliardenschweren Formel 1 und wächst immer noch mit erstaunlichen 50% pro Jahr. Für dieses Jahr erwartet das Unternehmen einen Gewinn von 140 Mio. Euro, ein knapper Euro pro Aktie. Nächster Jahr sollen´s 30 Cent mehr werden. Wenn EM.TV diese Prognosen auch nur einigermaßen hält, ist die Aktie eine der billigsten am Neuen Markt – dank der Verkaufspanik der Anleger. Die BörsenMan-Redaktion empfiehlt deshalb EM.TV zum Kauf. Dringender Rat allerdings: scheibchenweise über ein, zwei Wochen einsteigen, denn übermorgen bringt EM.TV Zahlen und da könnte der Kurs noch mal kurzfristig nachgeben.
EM.TV WKN:568480
Mehr vom Börsenman gibt es unter www.boersenman.de (http://www.boersenman.de)
Hallo Gertimaus!
Das habe ich gerade im HB gefunden. Da steht u.a. auch noch ein Dementi von Kirch http://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gifhttp://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gifhttp://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gif
Kirch will EM.TV kaufen
Nach Informationen unternehmensnaher Kreise strebt die Mediengruppe des Unternehmers Leo Kirch eine Übernahme der Mehrheit bei EM.TV an. Ein Abschluss der auf Hochtouren laufenden Verhandlungen könnte unter Umständen bereits
in den nächsten Tagen zustande kommen, hieß es in München.
gefunden in: http://www.handelsblatt.com/hbiwwwangebot/fn/relhbi/sfn/buildhbi/index.html
Exor
Und den noch eben hinterher (gaaaaaaanz frisch aus der Tastatur gezogen http://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gifhttp://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gifhttp://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gif):
Analyst: Kurs wird weiter unter Druck bleiben
Kurskapriolen von EM.TV gehen weiter
Am Neuen Markt haben erneut die Münchner EM.TV & Merchandising AG im Mittelpunkt des Anlegerinteresses gestanden.
dpa/afx FRANKFURT. Die Aktien des Filmrechtehändlers fielen bis 11.45 Uhr um 6,67 % auf 19,60 Euro, nachdem sie im frühen Geschäft in einer sehr volatilen Spanne von 18,70 bis 22,05 Euro gehandelt wurden. Der
Nemax 50-Index verlor gleichzeitig 2,93% auf 3 299,77 Punkte.
"Die Anspannung am Markt ist sehr hoch", sagte ein Frankfurter Händler. Die anhaltenden Gerüchte um EM.TV
hätten allen Fantasien Tür und Tor geöffnet. Die am Anfang der Woche aufgekommenen Spekulationen über Liquiditätsengpässe und eine mögliche Gewinnwarnung für das dritte Quartal habe die Anleger spürbar verunsichert, was sich auch in den starken Kursverlusten niedergeschlagen habe.
Am Dienstag waren die Aktien auf ein neues Jahrestief gefallen. Nach Einschätzung des Händlers seien die
Gerüchte schwer einzuschätzen, wobei er selbst keine Liquiditätsprobleme bei EM.TV erwarte. Das Unternehmen wird Ende dieser oder Anfang der nächsten Woche offiziell seine Zahlen zum dritten Quartal vorlegen.
Die jüngsten Spekulationen über eine mögliche Beteiligung der Kirch-Gruppe am Münchner Unternehmen nehme der Markt ernst, sagte der Händler. Trotz einer Reihe offener Fragen erscheine diese Option wahrscheinlich. Ralf Marinoni von Value Management + Research hält die Übernahme von EM.TV durch Kirch hingegen für "relativ unwahrscheinlich." Im Kernbereich des EM.TV-Geschäfts seien beide Konzerne sowieso schon durch das Joint-Venture "Junior TV" verbunden. Marinoni hält auch eine Übernahme der Firma durch einen anderen Konzern für unwahrscheinlich, ehe konsolidierte Zahlen vorgelegt werden. Beide Unternehmen kommentieren die Gerüchte bislang nicht.
Die Fusionsfantasien könnten aber angesichts des äußerst schlechten Marktumfeldes kaum nachhaltige Wirkung entfalten, sagte der Händler. Vielmehr würde die Nervosität dadurch weiter angeheizt. Der Aktienkurs werde erst im Zuge einer allgemeinen Trendwende am Neuen Markt einen Boden finden. Bisher sei der Abwärtstrend intakt, und weitere Kurseinbrüche seien zu erwarten. "Ich denke, der Kurs wird noch weiter unter Druck bleiben - der Vertrauensverlust durch die Korrektur der Halbjahreszahlen wirkt noch weiter." Das werde den Kurs belasten, bis zu Beginn kommenden Jahres die konsolidierten Zahlen vorliegen, sagte Analyst Marinoni.
gefunden in:http://www.handelsblatt.com/hbiwwwangebot/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/bp_artikel/strucid/PAGE_200007/pageid/PAGE_201150/docid/355272/SH/0/depot/0/index.html
Exor
EM.TV mit Hiobsbotschaft für das dritte Quartal erwartet
Der von der EM.TV & Merchandising AG für Freitagnachmittag oder Montagmorgen geplante Ausweis
für das dritte Quartal dürfte nach Analystenmeinung Hiobsbotschaften enthalten.
vwd/rtr UNTERFÖHRING. Bereits in dieser Woche war der Kurs des einstigen Vorzeigeunternehmens am Neuen Markt nach Gerüchten über Liquiditätsprobleme auf ein Jahrestief von unter 18 Euro (Höchststand 120 Euro im Januar) gefallen. Positive Impulse erhielt der Kurs erst wieder nach Spekulationen, wonach sich die
Kirch-Gruppe an EM.TV beteiligen wolle.
Ob und wie eine Beteiligung Kirchs, die in den Medien schon als Tatsache gehandelt wird, erfolgen könnte, ist nach Ansicht von Jan Herbst, Analyst bei Sal. Oppenheim, noch vollkommen unklar. Trotz diverser Szenarien gebe es derzeit zuviele Unwägbarkeiten und Variablen, um konkrete Aussagen zu machen. Branchenkenner halten es beispielsweise für möglich, dass die Brüder Haffa ihren EM.TV-Anteil von knapp 50 %, der Rest ist in Streubesitz, an Kirch veräußern und der EM.TV-Vorstandsvorsitzende Thomas Haffa im Gegenzug durch Aktientausch Anteile an der Film- und Fernsehrechte-Holding Kirch-Media KGaA erhalten könnte.
Ablösung von Thomas Haffa denkbar
Ob schon der Montag "der Tag der Wahrheit" sei, sei dagegen schwer zu prognostizieren, so Helaba-Trust-Analyst Florian Leinauer. Eine Ablösung des Vorstandsvorsitzenden Thomas Haffa ist nach Ansicht Leinauers, sollte es tatsächlich zu einer Übernahme des angeschlagenen Medienkonzerns kommen, durchaus denkbar. Zu den Unwägbarkeiten gehört auch die Frage, in welchen Bereichen eine Übernahme für Kirch strategisch sinnvoll ist. In erster Linie wird hier die Formel Eins als Ergänzung für das Bezahlfernsehen genannt. Gleichzeitig könnten sich für EM.TV in diesem Bereich im Falle der Ausübung der Verkaufsoption von 25 % über knapp eine Mrd $ durch Bernie Ecclestone tatsächlich Liquiditätsprobleme für EM.TV ergeben.
Merrill Lynch glaubt nicht an Liquiditätsprobleme
Mit Blick auf die Zahlen erläutert Bernhard Tubeileh, Analyst bei Merrill Lynch, er glaube nicht an Liquiditätsprobleme, sehe aber, dass die Erwartungen im Markt in Richtung Gewinnwarnung gingen. Einige Analysten rechnen mit einem niedrigeren Umsatz. Die Zahlen seien aber wenig aussagekräftig, da die Zukäufe noch nicht konsolidiert seien. Getrennt ausgewiesen werden das Kerngeschäft von EM.TV, also der Lizenzhandel mit Kinder- und Jugendprogrammen, die 100-Prozent-Beteiligung an der Jim Henson-Gruppe, die Formel Eins Holding SLEC (100 %) sowie die Beteiligung an der Tele-München-Gruppe (45 %).
Eine konsolidierte Bilanz will das Merchandising-Unternehmen erst im kommenden Frühjahr präsentieren. Für den Umsatz im Gesamtjahr 2000 hatte der Vorstandsvorsitzende Thomas Haffa noch vor drei Wochen die Prognose von rund 1,5 Mrd. DM und für das EBIT von 600 Mill. DM bekräftigt. Nach Ansicht von Roland Pfänder, Analyst bei der BHF-Bank, ist unsicher, ob EM.TV dieses Ziel erreicht. Ursprünglich hätten sich die Umsätze im Lizenzhandel auf 600 Mill. DEM verdoppeln sollen. Dieses Ziel werde aber - wenn nicht noch "ein größerer Deal in der Pipeline" sei - verfehlt.
Im Oktober hatte EM.TV die Zahlen für das erste Halbjahr nach unten korrigiert, weil die Umsätze der Jim Henson Co und der Formel Eins Holding SLEC unklar verbucht worden waren. In diesem Zeitraum verringerte sich das Betriebsergebnis des Ursprungskonzerns im Vorjahresvergleich um 37 % auf 94,1 (59,1) Mio DM und auch die Akquisitionen erweisen sich nach Ansicht von Branchenkennern als nicht so gewinnträchtig, wie ursprünglich von Haffa angekündigt. Thomas Haffa, würde einem Zeitungsbericht zufolge von einen Anteil von zwei bis drei Prozent an der Kirch Media GmbH & Co KGaA erhalten, falls sich Kirch und Haffa auf eine Übernahme der EM.TV durch Kirch einigen. Den größten Teil der Übernahme der EM.TV-Aktien der Familie Haffa würde Kirch mit einer Barkomponente begleichen, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" ohne die Nennung von Quellen weiter. Die beiden Unternehmen hatten bislang keine Stellung zu den angeblichen Übernahmeverhandlungen nehmen wollen. Bei der am neuen Markt notierten EM.TV war am Donnerstagabend zunächst niemand für eine Stellungnahme zu dem Bericht erreichbar.
gefunden in:http://www.handelsblatt.com/hbiwwwangebot/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/bp_artikel/strucid/PAGE_200104/pageid/PAGE_201200/docid/356215/SH/0/depot/0/index.html
Exor
<center>Text</center>
<center>Text</center>
[Dieser Beitrag wurde von Exor am 01.12.2000 editiert.]
Der Kurs ist mir (natürlich nach meiner persönlichen Meinung) für eine Übernahme zu hoch. Ich befürchte, daß dafür Kirch abgestraft wird.
Exor
[QUOTE]Original erstellt von Exor:
[B]EM.TV mit Hiobsbotschaft für das dritte Quartal erwartet
Der von der EM.TV & Merchandising AG für Freitagnachmittag oder Montagmorgen geplante Ausweis
für das dritte Quartal dürfte nach Analystenmeinung Hiobsbotschaften enthalten.
vwd/rtr UNTERFÖHRING. Bereits in dieser Woche war der Kurs des einstigen Vorzeigeunternehmens am Neuen Markt nach Gerüchten über Liquiditätsprobleme auf ein Jahrestief von unter 18 Euro (Höchststand 120 Euro im Januar) gefallen. Positive Impulse erhielt der Kurs erst wieder nach Spekulationen, wonach sich die
Kirch-Gruppe an EM.TV beteiligen wolle.
Ob und wie eine Beteiligung Kirchs, die in den Medien schon als Tatsache gehandelt wird, erfolgen könnte, ist nach Ansicht von Jan Herbst, Analyst bei Sal. Oppenheim, noch vollkommen unklar. Trotz diverser Szenarien gebe es derzeit zuviele Unwägbarkeiten und Variablen, um konkrete Aussagen zu machen. Branchenkenner halten es beispielsweise für möglich, dass die Brüder Haffa ihren EM.TV-Anteil von knapp 50 %, der Rest ist in Streubesitz, an Kirch veräußern und der EM.TV-Vorstandsvorsitzende Thomas Haffa im Gegenzug durch Aktientausch Anteile an der Film- und Fernsehrechte-Holding Kirch-Media KGaA erhalten könnte.
Ablösung von Thomas Haffa denkbar
Ob schon der Montag "der Tag der Wahrheit" sei, sei dagegen schwer zu prognostizieren, so Helaba-Trust-Analyst Florian Leinauer. Eine Ablösung des Vorstandsvorsitzenden Thomas Haffa ist nach Ansicht Leinauers, sollte es tatsächlich zu einer Übernahme des angeschlagenen Medienkonzerns kommen, durchaus denkbar. Zu den Unwägbarkeiten gehört auch die Frage, in welchen Bereichen eine Übernahme für Kirch strategisch sinnvoll ist. In erster Linie wird hier die Formel Eins als Ergänzung für das Bezahlfernsehen genannt. Gleichzeitig könnten sich für EM.TV in diesem Bereich im Falle der Ausübung der Verkaufsoption von 25 % über knapp eine Mrd $ durch Bernie Ecclestone tatsächlich Liquiditätsprobleme für EM.TV ergeben.
Merrill Lynch glaubt nicht an Liquiditätsprobleme
Mit Blick auf die Zahlen erläutert Bernhard Tubeileh, Analyst bei Merrill Lynch, er glaube nicht an Liquiditätsprobleme, sehe aber, dass die Erwartungen im Markt in Richtung Gewinnwarnung gingen. Einige Analysten rechnen mit einem niedrigeren Umsatz. Die Zahlen seien aber wenig aussagekräftig, da die Zukäufe noch nicht konsolidiert seien. Getrennt ausgewiesen werden das Kerngeschäft von EM.TV, also der Lizenzhandel mit Kinder- und Jugendprogrammen, die 100-Prozent-Beteiligung an der Jim Henson-Gruppe, die Formel Eins Holding SLEC (100 %) sowie die Beteiligung an der Tele-München-Gruppe (45 %).
Eine konsolidierte Bilanz will das Merchandising-Unternehmen erst im kommenden Frühjahr präsentieren. Für den Umsatz im Gesamtjahr 2000 hatte der Vorstandsvorsitzende Thomas Haffa noch vor drei Wochen die Prognose von rund 1,5 Mrd. DM und für das EBIT von 600 Mill. DM bekräftigt. Nach Ansicht von Roland Pfänder, Analyst bei der BHF-Bank, ist unsicher, ob EM.TV dieses Ziel erreicht. Ursprünglich hätten sich die Umsätze im Lizenzhandel auf 600 Mill. DEM verdoppeln sollen. Dieses Ziel werde aber - wenn nicht noch "ein größerer Deal in der Pipeline" sei - verfehlt.
Im Oktober hatte EM.TV die Zahlen für das erste Halbjahr nach unten korrigiert, weil die Umsätze der Jim Henson Co und der Formel Eins Holding SLEC unklar verbucht worden waren. In diesem Zeitraum verringerte sich das Betriebsergebnis des Ursprungskonzerns im Vorjahresvergleich um 37 % auf 94,1 (59,1) Mio DM und auch die Akquisitionen erweisen sich nach Ansicht von Branchenkennern als nicht so gewinnträchtig, wie ursprünglich von Haffa angekündigt. Thomas Haffa, würde einem Zeitungsbericht zufolge von einen Anteil von zwei bis drei Prozent an der Kirch Media GmbH & Co KGaA erhalten, falls sich Kirch und Haffa auf eine Übernahme der EM.TV durch Kirch einigen. Den größten Teil der Übernahme der EM.TV-Aktien der Familie Haffa würde Kirch mit einer Barkomponente begleichen, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" ohne die Nennung von Quellen weiter. Die beiden Unternehmen hatten bislang keine Stellung zu den angeblichen Übernahmeverhandlungen nehmen wollen. Bei der am neuen Markt notierten EM.TV war am Donnerstagabend zunächst niemand für eine Stellungnahme zu dem Bericht erreichbar.
gefunden in:http://www.handelsblatt.com/hbiwwwangebot/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/bp_artikel/strucid/PAGE_200104/pageid/PAGE_201200/docid/356215/SH/0/depot/0/index.html
Exor
Ohohohohohohohohohohoh! Chaos sei mit mir! Drum rufe ich in meiner Konfusion : Maaatze, ich glaub ich schieß gleich das Board ab.......so viel wunderbare Funktionen http://www.stock-channel.net/Board/smilies/rolleyes.gif Sorry Jungs!
Exor
EM.TV vor kräftiger Gewinnwarnung
Der Münchener Filmrechtehändler EM.TV wird nach Angaben aus Finanzkreisen bei der
Veröffentlichung seiner Quartalszahlen am Montag eine deutliche Gewinnwarnung für das
Gesamtjahr äußern.
#EM.TV# werde seine Prognose für das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) von 600
Mio. DM um voraussichtlich "mehrere hundert Millionen DM" nach unten revidieren,
verlautete aus Kreisen. Ein Unternehmenssprecher lehnte eine Stellungnahme ab. In
Branchenkreisen hieß es, eine mögliche Übernahme von EM.TV durch Kirch werde
wahrscheinlich noch nicht am Montag bekannt gegeben. Die EM.TV-Aktien fielen
zeitweise um über zehn Prozent auf ein Jahrestief bei 16,60 Euro.
Der neue Finanzvorstand Rolf Rickmeyer und die Wirtschaftsprüfer hätten bei EM.TV
offenbar klar Schiff gemacht und in der Bilanz unrichtig verbuchte Gewinne entdeckt.
Dazu habe unter anderem die US-Tochter Jim Henson Company Verluste geschrieben.
Ende Oktober hatte EM.TV-Vorstand Florian Haffa noch gesagt, die Jahresprognose von
1,6 Mrd. DM Umsatz und 600 Mio. DM Ebit sei nicht gefährdet. "Das würde mich gar nicht
überraschen", sagte ein Analyst zu dem möglichen Ausmaß der Gewinnwarnung. EM.TV
habe in der Vergangenheit Beteiligungen in ihre Rechnung verbucht, die seiner Ansicht nach nicht hätten
dazu gerechnet werden können.
Aktie auf Talfahrt
Gerüchte über eine bevorstehende Gewinnwarnung oder sogar die Zahlungsunfähigkeit von EM.TV hatten
die Aktien in den vergangenen Tagen belastet. Am Freitag hatten die EM.TV-Papiere zunächst um mehr als
neun Prozent zugelegt. Nach der Meldung über eine mögliche kräftige Gewinnwarnung büßten die Aktien
ihre Gewinne jedoch ein und lagen am frühen Nachmittag bei hohen Umsätzen mit gut sieben Prozent im
Minus bei 17,66 Euro.
"Kein Kommentar", hieß es bei einem Firmen-Sprecher von EM.TV zu dem Bericht über eine mögliche
Gewinnwarnung. Er verwies darauf, dass der Vorstand und der Aufsichtsrat von EM.TV am Freitag tagten,
um sich mit den Quartalszahlen auseinander zu setzen. Für Montag hat das Unternehmen eine
Pressekonferenz angekündigt. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" wird der EM.TV-Kauf
durch Kirch am selben Tag bekannt gegeben. EM.TV und Kirch lehnten eine Stellungnahme zu den
Berichten über Übernahmeverhandlungen erneut ab.
Bei Branchenexperten gilt ein Aktientausch als die wahrscheinlichste Variante für die Umsetzung einer
Übernahme. Nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" würde EM.TV-Chef Thomas Haffa im
Falle einer Einigung einen Anteil von zwei bis drei Prozent an der Kirch Media erhalten. Den größten Teil
der Übernahme der EM.TV-Aktien der Familie Haffa würde Kirch mit einer Barkomponente begleichen. Die
Brüder Haffa halten knapp 50 Prozent der EM.TV-Aktien, der Rest befindet sich im Streubesitz. Kirch
müsste für die Übernahme der Mehrheit also am Markt zukaufen. Die EM.TV-Aktien gehörten am Freitag
wiederum zu den zehn umsatzstärksten Werten im Computerhandel.
Nach Angaben aus Branchenkreisen soll Kirch auch den 50-prozentigen Anteil an der Formel-Eins-Holding
SLEC von EM.TV übernehmen. Im "Handelsblatt" hieß es, an den Verhandlungen sei Formel-Eins-Mogul
Bernie Ecclestone beteiligt, der die restlichen 50 Prozent an der SLEC hält. Kirch-Vize Dieter Hahn, Haffa
und Ecclestone hätten sich am Mittwoch in London getroffen.
EM.TV hatte neben dem Formel-Eins-Anteil im Frühjahr auch noch den Muppets-Produzenten Jim Henson
Company und 45 Prozent an dem Münchener Filmrechtehändler TeleMünchen Gruppe übernommen.
© 2000 Reuters Limited.
Na also, da haben wir es doch ! ..... erst alles beteuern (wie unverschämt doch die Unterstellungen sind) und dann doch mit der Wahrheit rausrücken !
Auf diese Art und Weise verspielt man sich das Vertrauen der Investoren endgültig ..... hätte nicht gedacht, dass man bei EM-TV so dämlich ist !
Ist EM-TV immer noch unterbewertet auf aktuellem Niveau .... wo kommt man denn hin, wenn man die ganzen Splitts wieder reinrechnet ? .... vielleicht kann mir das mal jemand sagen !
Ralph
Auch das war wieder ein hervoragendes Beispiel, was solch dramatisch fallende Kurse zu bedeuten haben:
1) einige "Grosse" werden ins rechte Licht gerückt und wissen dadurch mehr .... "Schäfchen von der Weide holen etc."
2) etwas drastisches steht zur Veröffentlichung an !
So war es bei Intertainment, jetzt bei EM-TV ....
Finger weg von solchen Aktien !
Ralph
Hier der aktuelle Kurs von L&S (ist zwar nicht unbedingt massgebend ... aber die Richtung ist vorgezeigt) http://www.stock-channel.net/Board/smilies/frown.gif
WKN
568480
Name
EM TV & MERCHAND
BID
12.95 EUR
ASK
13.54 EUR
Zeit
2000-12-01 21:56:03 Uhr
Schade für die, die bei 20 oder so eingestiegen sind !
Ralph
Diese Art der Investoren-Information (extrem verzögert, wir wissen ja wieso) ist ein Fall für den Staatsanwalt ..... da die Grossen aber zumindest mit 'nem blauen Auge davongekommen sein dürften, wird es wohl dazu nicht kommen ! http://www.stock-channel.net/Board/smilies/frown.gif
Aber die Dt. Börse wäre sehr gut beraten, gegen dieses kriminelle Agieren (anders kann man dies nicht mehr beschreiben) umgehend vorzugehen !
Ralph
.... jetzt könnte Leo Kirch noch billiger an diesen Laden kommen .... evtl. könnte der Kurs ja davon profitieren, wenn am Montag EM-TV auf den Markt geschmissen wird !
Vielleicht zocke ich mal http://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gif mit ...... hui, ich entdecke ganz andere Adern in mir http://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gif ..... schwupp, jetzt habe ich meine "10 Gebote" mal kurz umgedreht !
"Sticking to my guns !" .... vielleicht mach' ichb ei EM-TV mal 'ne Ausnahme ! .... mal über's Wochenende nachdenken http://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gif
Ralph .... hehehe
Hier das ganze nochmal in etwas komprimierter Form !
***********************************************************
EM.TV erwartet Gewinneinbruch
EM.TV & Merchandising erwartet im laufenden Geschäftsjahr einen Gewinneinbruch. So soll der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) statt 525 Millionen nur noch rund 50 Millionen Mark erreichen http://www.stock-channel.net/Board/smilies/eek.gif .... inklusive Zinsen wird wohl ein Verlust herauskommen !!!. Im Jahr 1999 lag der Vorsteuergewinn noch bei 153 Millionen Mark.
Hierbei seien Abschreibungen auf den Goodwill aus den Akquisitionen TMG, Jim Henson Company und 50 Prozent der SLEC (Formel 1) noch nicht berücksichtigt.
Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) werde mit 260 Millionen Mark rund 60 Prozent unter den Erwartungen liegen, teilte die Gesellschaft mit.
Der Jahresumsatz von voraussichtlich 1,38 Milliarden Mark werde rund 2,7 Prozent unter der bisherigen Prognose bleiben.
Als Grund für die dramatische Abweichung nannte EM.TV das Verfehlen der geplanten Umsatzziele, geringere Margen (das wird wohl auch in Zukunft nicht besser werden und daraus resultierende Gewinneinbußen, die trotz der Mehrumsätze bei den Beteiligungsfirmen nicht kompensiert werden können.
Die Liquidität des Konzerns sei trotz der negativen Ergebniserwartung sichergestellt, hieß es. ..... vielleicht muss man auch das bald in Zweifel ziehen !
***********************************************************
Ralph
Wer kann sich vorstellen, dass EM-TV bald einstellig notieren wird ! .... ich kann mich noch an die Worte unserer hochgeschätzten MaryMeeker (unsere Mary http://www.stock-channel.net/Board/smilies/smile.gif )erinnern, die schon im Sommer die Marschrichtung für EM-TV beschrieben hatte !
Auf jeden Fall wird man bei einigen NM-Werten am Montag wieder genauer hinschauen ! .... die relativ starke Abschwächung der NASDAQ gegen Handelsende wird da ihr übriges tun !
Ralph
So und die Dummbeutel vom Mainvestor (Axel Mühlhaus ..... schaut mal auf www.mainvetor.de (http://www.mainvetor.de) auf die Performance des ach so "guten" Analysten http://www.stock-channel.net/Board/smilies/throwupen.gif ) giessen jetzt noch Sprit ins Feuer !! ... das wird einige wieder am Montag das Fürchten lernen !
************************************************************
EM.TV - Der Traum zerplatzt! Sell!
Selbst wenn 2001 doch 400 bis 500 Mio. EBITDA erreicht würden, liegt das Verhältnis zur Marktkapitalisierung von 10 zu hoch.
wir halten EM.TV deshalb für einen glasklaren Verkauf. Kurse um 10 Euro, die immer noch
2,8 Mrd. Marktkapitalisierung bedeuten, würden uns nicht wundern. Trennen Sie sich von
Beständen. Damit wiederholen wir unseren Rat aus dem aktuellen Mainvestor, der heute
um 18 Uhr (vor der Gewinnwarnung) erschien. Wir erwarten eine merkliche Belastung des
Neuen Marktes durch das EM.Tv Debakel ab Montag.
Mainvestor [Freitag, 01.12.2000, 22:34]
************************************************************
R.I.P. "Neuer Markt"
Ralph, solchen Typen vor die Füsse http://www.stock-channel.net/Board/smilies/throwupen.gif könnend !<IMG SRC="http://www.stock-channel.net/Board/icons/icon15.gif" border=0>
[Dieser Beitrag wurde von Ralph am 01.12.2000 editiert.]
In der Form und Ausgestaltung ist er Neue Markt KEIN vernünftiger Anlagebereich ! ..... kriminell, den Anleger täuschend, verbrecherisch ! http://www.stock-channel.net/Board/smilies/throwupen.gif
Ralph
Hi Ralph
genau Neue Markt=Deutsche Penny Stock!
Gruß Eric
Die Splitts wieder einrechnet würde EM-TV jetzt über 400 Euro kosten ..... ziemlich viel Geld für 'en Unternehmen, dessen Entwicklung so zurückgeschraubt wird !
Ob der Kirch da drauf springt, ist mir mittlerweile ziemlich unwahrscheinlich !
Was meint Ihr ?
Ralph
http://www.spiegel-online.de/spiegel/0,1518,105967,00.html
Gerthttp://www.stock-channel.net/Board/smilies/frown.gif
ROUNDUP: Kirch-Gruppe steigt bei EM.TV ein - Florian Haffa tritt zurück
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Kirch-Gruppe steigt bei dem krisengeschüttelten Medienunternehmen EM.TV und dessen Formel-1- Beteiligung ein. Das erfuhr dpa am Sonntagabend aus dem Verhandlungsumfeld der beiden Unternehmen. Kirch wird dem Vernehmen nach aber keine Mehrheit bei EM.TV übernehmen, sondern einen Minderheitsanteil. Nach der drastischen Korrektur der Gewinnprognose am vergangenen Freitag trat am Sonntagabend zudem der stellvertretende EM.TV-Vorsitzende und frühere Finanzvorstand Florian Haffa mit sofortiger Wirkung zurück.
Florian Haffa, der Bruder von EM.TV-Gründer und Konzernchef Thomas Haffa, hatte bereits vor einigen Wochen kurz nach der Korrektur der Halbjahreszahlen sein Amt als Finanzvorstand abgegeben. Nach seinem Rücktritt auch als stellvertretender Vorstandsvorsitzender erklärte er laut EM.TV-Mitteilung: "Ich bedauere diesen Schritt, aber ich habe offenbar nicht mehr das Vertrauen bei den Investoren und den Aktionären." Der Aufsichtsratsvorsitzende Nickolaus Becker nahm den
Rücktritt an.
Konzernchef Thomas Haffa will am heutigen Montag auf einer Pressekonferenz in München zu der Krise bei dem Medienunternehmen Stellung nehmen. Am Freitagabend hatte EM.TV Anleger und Analysten mit einer so genannten Gewinnwarnung geschockt. Das Unternehmen verkündete, dass im Jahr 2000 statt der geplanten 525 Mio. DM das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wohl nur bei 50 Mio. DM liegen werde. Früher war sogar von einem EBIT in Höhe von 600 Mio. DM (1999: 153 Mio DM) die Rede gewesen. In die EBIT-Prognose sind die Abschreibungen aus den milliardenschweren Zukäufen in diesem Jahr (Tele München, Formel 1, "Muppetshow") noch nicht einmal eingerechnet. Auch beim Umsatz schraubte EM.TV nur wenige Wochen vor dem Jahresende die Erwartungen deutlich zurück.
Über einen Einstieg der Kirch-Gruppe war in der letzten Woche bereits spekuliert worden. Dabei waren Beobachter von einer Mehrheitsübernahme ausgegangen. Die Brüder Haffa halten knapp 50 Prozent der Anteile an dem Unternehmen.
Nach Informationen aus Branchenkreisen ist für die Kirch-Gruppe insbesondere die Formel-1-Beteiligung von EM.TV attraktiv. EM.TV hält 50 Prozent an der Formel-1-Holding SLEC. Der EM.TV-Aktienkurs war seit dem Hoch bei 120 Euro Anfang des Jahres auf zuletzt deutlich unter 20 Euro eingebrochen./DP/fl
Ralph
<IMG SRC="http://chart.finanztreff.de/kurse/create_chart.gfx?SPRACHE=de&SERVER=de&HERKUNFT=1&BOERSE=9&STRING=ETV&WKN=568480&TAGE=480&D1=38&D2=200&SIZE=0" border=0>
Wahnsinn!
aktueller Kurs: 11,75€ !!!!! minus 27%
Gruß
Patrick
Aus die Maus und Schluß mit Lustig! Liquidieren und weiter... http://www.stock-channel.net/Board/smilies/shakehead.gif
Exor
Gezehntelt inert 3 Monaten! Der Wahnsinn pur!
<IMG SRC="http://cdpixel4.teledata.de/informer2/cdcharttcl?symm=ETV.ETR&hist=2&dbrushwidth=&charttype=&gd1=&gd2=&benchmark=&infos=&indtype1=&indtype2=&volumen=" border=0>
Gruß
Patrick
es langt schon der heutige Tag!!!
<IMG SRC="http://cdpixel4.teledata.de/informer2/cdcharttcl?symm=ETV.FSE&hist=1&dbrushwidth=&charttype=&gd1=&gd2=&benchmark=&infos=&indtype1=&indtype2=&volumen=" border=0>
Gerthttp://www.stock-channel.net/Board/smilies/frown.gif
Hy Gert,
andererseits waren auch 20% intraday drin, aber da gehe ich lieber ins Kasino, da ist das Ambiente schöner als am PC.
Gruß
Patrick
Und weiter im Zockbereich:
EM.TV hat das Jammertal, trotz einer leichten Erholung, noch nicht verlassen. Inzwischen haben vermutlich nur noch die Erstzeichner, die zu einem Aktienkurs von umgerechnet 0,35 Euro eingestiegen waren, keinen Grund zur Klage. Das Münchener Merchandisingunternehmen legt 3,7 Prozent auf 7 Euro zu.
Quelle: instock.de
Cashburning pur: von 120€ auf 5 runner. Habe ich da richtig gerechnet: EM.TV muß einen Kursanstieg um 2400% vollziehen, um wieder auf die alten Werte zu kommen???
Joerg
Christian
08.12.2000, 15:05
EM.TV: Haffa angezeigt
Die Affäre um den Filmrechtehändler EM.TV wird ein gerichtliches Nachspiel haben. Die Staatsanwaltschaft soll prüfen, ob die Verantwortlichen die Anleger getäuscht haben.
Düsseldorf - Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) hat beim Landgericht München Strafanzeige gegen die Verantwortlichen von EM.TV erstattet. Hintergrund sei die Befürchtung, dass die tatsächlichen wirtschaftlichen Verhältnisse des Unternehmens mehrfach von den Führungskräften verschleiert wurden, heißt es in einer DSW-Mitteilung vom Freitag.
Durch die Staatsanwaltschaft sei zu prüfen, inwiefern den Mitgliedern von Vorstand und Aufsichtsrat die Umsatz- und Ertragslage des Unternehmens bekannt war und seinerzeit bewusst falsch dargestellt wurde.
Interessante Entwicklungen.... http://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gif http://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gif http://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gif
------------------
Christian - - - www.stock-channel.net (http://www.stock-channel.net)
EM.TV: Thomas Haffa schließt Rücktritt nicht aus
EM.TV-Gründer Thomas Haffa schließt einen Rücktritt als Vorstandschef nicht mehr aus.
Falls es nicht gelänge, das Vertrauen von Analysten und Investoren zu gewinnen, "werde ich wohl über die Konsequenzen nachdenken müssen", sagte er dem Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Haffa räumte ein, dass das Management von EM.TV Schwächen gezeigt habe: "Wir haben in der Phase der Akquisition den Fehler gemacht, dass wir operativ nicht so mitgehalten haben, wie es angesichts der Dimensionen unserer Investitionen nötig gewesen wäre."
Am Freitag waren beim Landgericht München vier Strafanzeigen gegen das Management des krisengeschüttelten Medienunternehmens eingegangen. EM-TV wird vorgeworfen, die tatsächlichen wirtschaftlichen Verhältnisse des Unternehmens verschleiert zu haben. Der hoch verschuldete Filmrechtehändler hatte am Montag Notverkäufe und den Einstieg der Kirch-Gruppe bekannt gegeben, um sein Überleben zu sichern. Haffas Bruder Florian hatte sich am gleichen Tag vollständig aus der EM.TV-Führung zurückgezogen. Dort hatte er bis dahin noch den Posten des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden inne. Schon im Oktober hatte er sein Amt als Finanzvorstand aufgegeben, weil er Buchungsfehler einräumen und die Halbjahresbilanz des Unternehmens korrigieren musste.
© AFP 2000
Hi Jungs,
Na, ob Kollege Haffa sein Vermögen auf seine Frau überschreibt? Lest mal durch, netter Pfaffge:
www.spiegel-online.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,107073,00.html (http://www.spiegel-online.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,107073,00.html)
Gruß
Joerg
Christian
11.12.2000, 11:01
Na ja die Vermutungen scheinen sich zu verdichten:
EM.TV: Geht Thomas Haffa?
Nach dem Kursabsturz des einstigen Börsenlieblings EM.TV schließt Firmengründer Thomas Haffa einen Rücktritt als Vorstandschef nicht mehr aus. Falls das Vertrauen von Analysten und Investoren nicht zurückgewonnen werden könne, „werde ich wohl über die Konsequenzen nachdenken müssen“, sagte Haffa.
Zugleich kündigte der EM.TV-Chef aber an, dass sich das krisengeschüttelte Medienunternehmen in den kommenden Jahren „sehr vernünftig nach vorn entwickeln“ werde. Dies berichtet der "Der Spiegel".
„Wir sind durch eine schwierige Phase gelaufen“, sagte Haffa. Dabei seien im operativen Bereich in einem „sehr euphorischen Umfeld“ auch Fehler gemacht worden. „Wir haben nichts schöngefärbt“, stellte der Medienunternehmer aber zugleich fest. Nun müsse das Vertrauen der Anleger über „ordentliche Zahlen und Berichte“ wieder hergestellt werden. Einige Sachen seien bereits „in der Pipeline“, kündigte Haffa an. „EM.TV ist nach wie vor eine Erfolgsgeschichte.“
Am vergangenen Montag hatte die Kirch-Gruppe den Einstieg bei dem angeschlagenen Medienunternehmen angekündigt. Noch bis Mitte November hatte EM.TV ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von rund 600 Millionen Mark bei einem voraussichtlichen Umsatz von 1,6 Milliarden Mark für 2000 vorausgesagt. Nur zwei Wochen später reduzierte der Vorstand die Prognosen drastisch. Der Konzern rechnet jetzt für das Gesamtjahr nur noch mit einem Ergebnis vor Steuern und Zinsen in Höhe von 50 Millionen DM und einem Umsatz von rund 1,4 Milliarden Mark. Der Börsenkurs von EM.TV. ging zuletzt drastisch zurück. Gegen den Konzern wurden inzwischen mehrere Strafanzeigen gestellt.
Der Geschäftsführer der KirchGruppe, Dieter Hahn, erwartet vom EM.TV-Management, dass es „in seinem Kerngeschäft erfolgreich“ arbeiten werde. „Vielleicht ist es auch ganz gut, dass man weniger an den Börsenkurs und mehr an das Geschäft denkt“, sagte Hahn der „Welt am Sonntag“. Die KirchGruppe war am vergangenen Montag mit 16,74 Prozent bei EM.TV eingestiegen.
Haffa gab zu, dass das Management von EM.TV Schwächen gezeigt habe: „Wir haben in der Phase der Akquisition den Fehler gemacht, dass wir operativ nicht so mitgehalten haben, wie es angesichts der Dimensionen unserer Investitionen nötig gewesen wäre.“ Mit Ulrich Goebel verlaesst ein weiterer Vorstand die Firma EM.TV. Goebel war für das Ressort Business Affairs zuständig, zu dem das Controlling gehört.
Fundamentale Kennzahlen
1999 2000 2001
KGV 121,54 7,85 5,58
Dividendenrendite 0,06 0,99 1,02
Dividende/Aktie 0,04 0,07 0,07
Ergebnis/Aktie 0,52 0,92 1,29
Cash-Flow/Aktie 0,81 1,70 2,42
KCV 78,02 4,23 2,97
Quelle: Wirtschaftswoche
------------------
Christian - - - www.stock-channel.net (http://www.stock-channel.net)
Christian
14.12.2000, 20:59
Sieht so aus als wollten die lieben Haffas da nocheinmal den Kopf aus der Schlinge ziehen http://www.stock-channel.net/Board/smilies/eek.gif
EM.TV will mit der Staatsanwaltschaft kooperieren - 'Bücher sind offen'
Die im NEMAX 50 gelistete EM.TV & Merchandising AG will mit der Münchener Staatsanwaltschaft voll kooperieren. Dies sagte Unternehmenssprecher Michael Birnbaum am Donnerstag auf Anfrage von dpa-AFX. EM.TV biete eine vollständige Kooperation an, die Bücher des Filmlizenzhändlers seien offen, sagte Birnbaum.
Die Staatsanwaltschaft München hat ein Ermittlungsverfahren gegen den EM.TV-Vorstandschef Thomas Haffa und weitere Verantwortliche eingeleitet. Dies hatte der leitende Oberstaatsanwalt, Manfred Wick, mitgeteilt. Geprüft werde der Verdacht, dass sie die Lage des Medienunternehmens falsch dargestellt hätten. Bei einer entsprechenden Verletzung des Paragrafen 400 des Aktiengesetzes sehe das Gesetz eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe vor.
Bei ihren Ermittlungen wolle die Staatsanwaltschaft mit dem Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel (BAWe) zusammenarbeiten. Möglichweise sei kurz vor der Ankündigung des Einstiegs der Kirch-Gruppe gegen Insider-Richtlinien verstoßen worden. Bisher seien insgesamt sieben Anzeigen im Fall EM.TV eingegangen. Unter anderem hatte nach eigenen Angaben die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) Strafanzeige gestellt.
Quelle: dpa/AFX
------------------
Christian - - - www.stock-channel.net (http://www.stock-channel.net)
Weitere Spekulation treiben den Schlingerkurs von EM.TV wieder in die Höhe: 1,23 € machen bei dem Wert bereits 21 % der Kurswertes aus.
Aber auch die bisher so gut geölte Kommunikations-Maschinerie scheint ist Stocken geraten zu sein: Am letzten Mittwoch ging Haffa noch davon aus, er könne weitere Vertragspartner als Leo Kirch testen; dies wurde von der Kirch Holding verhement zurück gewiesen.
Weitere Presseberichte, nach denen Banken eine Unterstützung zugesagt hätten, bestätigte EM.TV mit der Einschränkung, dass es eine „kontrollierte Unterstützung“ sei – diese Formulierung kann viel bedeuten. Sicher ist, dass es nach dem bestätigten Treffen von Thomas Haffa mit den Bankern am Samstag noch kein Sanierungskonzept für das Unternehmen geben kann. Zuviel Hoffnung sollten sich die Anleger nach diesen vagen Ankündigung nicht machen, denn als Sicherheit k! ann Haffa letztendlich nur die Beteiligungen und Filmrechte bieten. Deren Wert für den Kleinaktionär hängt allerdings allein von der Bewertung durch die Banken ab.
Neue Spekulationen nährt ein unbestätigter Pressebericht, dass jetzt auch Formel-1-Chef Bernie Ecclestone nach dem Münchner Filmrechtehändler greift.
Zuletzt stirbt die Hoffnung, sagen sich die Anleger, die den Wert mit einer Bewegung von nur 80 Cent an die Spitze des Nemax50 katapultieren. Aber nicht nur der Aktienkurs ist abgestürzt: Im Nemax50 hat das einst stolze Flagschiff nur noch ein Gewicht von knapp 1,4 Prozent – Vorbote eines Sturzes in die absolute Bedeutungslosigkeit? Oder müssen die Anleger gar mit noch größeren Katastrophen rechnen?
Für Thomas Haffa, es kursieren schon Spekulationen um seine Ablösung, bleibt, die absolute Katastrophe für die Anleger zu vermeiden: Dazu bedarf es, nach den Tatsachen, die bisher bekannt sind, einer Einigung mit! Kirch. Diese steht keineswegs fest und Kirch wäre schlecht beraten, die missliche Lage seines Schülers nicht auszunutzen. Dann muss die Kartellbehörde vor einem Vertragsabschluß zustimmen; eine weitere Unsicherheit – auch in zeitlicher Hinsicht.
Bargeld soll durch eine Rückabwicklung des Kaufes der Tele München Group an den Kirch-Rivalen Kloiber in das Unternehmen kommen. Dies ist ebenfalls eine komplizierte Prozedur und folgt wohl den gleichen Regeln wie das Geschäft mit Kirch.
Eine Menge Aufgaben für ein Unternehmen, welches die – zugegeben komplizierten – Vorgänge um die internationalen Akquisitionen nie in den Griff bekommen hat. Nicht auszuschließen ist, dass Haffa schlecht beraten wurde. Eine Haftung dieser gut bezahlten Berater wird also zu prüfen sein. Genau so wie ein Verschulden des Unternehmens und der beratenden Banken. Die will jetzt eine Schutzgemeinschaft übernehmen: Schon 800 geschädigte Anleger wollen die eventuellen Ansprüche überprüft wissen.
Quelle: WO
Gert
BAWe empfiehlt Untersuchung über EM.TV-Insiderhandel
Frankfurt/München, 22. Dez (Reuters) - Das Bundesaufsichtsamt für Wertpapierhandel (BAWe) hat die Untersuchung von möglichen Insider-Geschäften im Vorfeld der Gewinnwarnung der Münchener EM.TV & Merchandising AG empfohlen. Wie ein Sprecher am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters sagte, sei die erste Analyse der Kursbewegung der EM.TV-Aktien abgeschlossen. Eine endgültige Entscheidung über die Einleitung von Ermittlungen sei noch nicht getroffen. In der Regel ziehe eine solche Empfehlung aber auch eine tatsächliche Untersuchung nach sich, die im nächsten Jahr beginnen könne, sagte er.
Ein EM.TV-Sprecher sagte am Freitag auf Anfrage, das Unternehmen sichere der Aufsichtsbehörde wie schon der Münchener Staatsanwaltschaft volle Kooperation zu. "Ich will den Ermittlungen nicht vorgreifen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass da irgendetwas zu finden ist", fügte er hinzu.
Die Münchener Staatsanwaltschaft ermittelt bereits gegen EM.TV-Vorstandschef Thomas Haffa, seinen Bruder Florian und andere Verantwortliche bei dem Filmrechtshändler wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Aktiengesetz durch falsche Angaben über die Unternehmenslage und Insiderhandel.
EM.TV hatte Anfang Dezember seine Gewinnprognosen für 2000 drastisch nach unten korrigiert. Spekulationen über eine bevorstehende Gewinnwarnung und finanzielle Schwierigkeiten hatten den Aktienkurs aber schon in den Tagen zuvor auf Jahrestiefststände fallen lassen. Im Dezember hatte zudem die Kirch-Gruppe[KRCH.UL] ihren Einstieg bei EM.TV mit einer Beteiligung von 16,74 Prozent, den Stimmrechten nach aber mit einer Sperrminorität von 25 Prozent, angekündigt.
Die am Neuen Markt gehandelte EMTV-Aktie gab nach der Mitteilung des Aufsichtsamts am Freitag einen Teil ihrer Gewinne wieder ab und notierte am Mittag mit 5,90 Euro noch rund zwei Prozent über ihrem Vortagsschluss. Vor der Mitteilung hatten die Titel für 6,10 Euro den Besitzer gewechselt. Die Aktie hat in den vergangenen Wochen im Zuge der Gewinnwarnungen einen Großteil ihres Wertes verloren. Im März hatten die Titel noch für 120 Euro den Besitzer gewechselt. Der seitdem einsetzende Kursverlust ist allerdings zum Teil auch auf eine weltweite Schwäche von Aktien von Unternehmen aus der Medienbranche zurückzuführen.
Es wird allerhöchste Zeit, dass hier mal ein Exempel statuiert wird !!!!
Ralph
aha
EM.TV - Haffa im Fadenkreuz
Der Vorstandsvorsitzende der EM.TV & Merchandising AG, Thomas Haffa, hat nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" gegen die Bestimmungen im Börsenprospekt verstoßen. Haffa habe sich im November 1999 anlässlich einer Kapitalerhöhung verpflichtet, sechs Monate lang keine Aktien zu verkaufen, im Januar und Februar 2000 aber für rund 40 Millionen Mark EM.TV-Papiere veräußert. Die dafür notwendige Zustimmung der Konsortialbank WestLB habe es aber nicht gegeben, sagte ein Sprecher des Kreditinstituts dem Magazin.
Die Bank habe keine Kenntnisse von den Verkäufen gehabt. Ein EM.TV-Sprecher hat nach Angaben des "Spiegel" dagegen erklärt, die WestLB sei informiert gewesen.
Christian
05.01.2001, 09:26
Übernahme von Kirch droht zu platzen
Der Einstieg der Kirch-Gruppe bei EM.TV steht einen Monat nach Bekanntgabe auf der Kippe. EM.TV-Aufsichtsratschef Nickolaus Becker soll sich quer stellen.
Bei den Gesprächen über die Umsetzung des Einstiegsplans konnten bisher kaum Fortschritte erzielt werden, berichtet das "Handelsblatt" in seiner Freitagsausgabe unter Berufung auf Kreise beider Unternehmen. Bis Mitte Januar sollten die Gespräche zum Abschluss gebracht werden.
Den Angaben zufolge ist es zu einem heftigen Streit zwischen EM.TV-Aufsichtsratschef Nickolaus Becker und Kirch-Vize Dieter Hahn gekommen. Becker dränge angeblich EM.TV-Chef Thomas Haffa, bessere Konditionen für den Deal herauszuschlagen. Dies hält Hahn aber offenbar wegen der schlechten Verhandlungsposition von EM.TV nicht für durchsetzbar. Sowohl die Kirch-Gruppe als auch EM.TV hätten eine Stellungnahme abgelehnt.
Das Medienunternehmen will seine Beteiligung an der Formel 1 auf keinen Fall gesondert an Kirch verkaufen. Verhandlungsteilnehmer beider Unternehmen haben dem jeweils anderen Partner vorgeworfen, die begehrten Formel-1-Rechte aus der Verhandlungsmasse lösen zu wollen.
Bei EM.TV argwöhnt man, dass Kirch sich nur für die Rechte an der Formel-Eins-Holding SLEC interessiert und den Einstieg bei EM.TV platzen lassen will. Kirch wiederum befürchtet, dass EM.TV einen anderen Partner für seine milliardenschweren Anteile an der SLEC finden könnte.
Das dürfte für das angeschlagene Medienunternehmen in der Tat kein allzu großes Problem sein. Bereits im vergangenen Herbst haben die in der Rennserie vertretenen Autohersteller Interesse an Anteilen bekundet. Insgesamt hält EM.TV an der SLEC 50%. Von Mai an könnten weitere 25% hinzu kommen, wenn SLEC-Boss Bernie Ec! clestone von seiner Verkaufsoption Gebrauch macht. Voraussetzung hierfür ist allerdings eine Finanzierungszusage Kirchs, die bislang nicht vorliegt.
Ungeachtet dessen hält Kirch an seinem Vorwurf fest, EM.TV behindere die laufende Prüfung der Bücher. Inzwischen droht man sogar mit dem Abbruch der Verhandlungen, sofern sich der Verhandlungspartner nicht kooperativer zeige. EM.TV wiederum beharrt darauf, dass man einen konsolidierten Jahresabschluss erst Ende März vorlegen könne.
Die zerstrittenen Parteien täten gut daran, ihre Meinungsunterschiede schnell auszuräumen. Beide Seiten sind nur bis Ende Januar an den im Dezember geschlossenen Vorvertrag gebunden. Eine Verlängerung ist nur im Konsens möglich
ftd.de, Fr, 19.1.2001, 20:30
EM.TV: Haffa will die Kirch-Fessel lockern
Von Thomas Clark, Hamburg
Die ohnehin gespannten Verhandlungen zwischen EM.TV und der Kirch-Gruppe stehen kurz vor der Eskalation.
ftd.de, So, 4.2.2001, 11:47
KirchGruppe: Neue Bewegung bei EM.TV-Übernahme
In die Übernahmeverhandlungen zwischen der KirchGruppe und dem angeschlagenen Filmrechtehändler EM.TV ist neue Bewegung gekommen. Aus Verhandlungskreisen verlautete, es gebe keine großen Probleme mehr.
Christian
06.02.2001, 20:07
Kahlschlag bei Haffa?
Beim einstigen Börsenliebling EM.TV steht ein Kahlschlag bevor. So soll in der Zentrale in München die Zahl von 170 Mitarbeitern drastisch gesenkt werden - nach Auskünften von Eingeweihten auf rund 20. Sie sollen das Kerngeschäft - Merchandising - betreiben sowie zentrale Verwaltungsaufgaben übernehmen. Für die Produktionen ist eine Holding in den USA unter dem Dach der Jim Henson Company vorgesehen. Viele der Vorschläge für EM.TV (Gesamtpersonal: knapp 730) gehen offenbar auf die Berater von Roland Berger zurück. Sie hätten lediglich eine "Cash-flow-Planung" durchgeführt, erklärt ein EM.TV-Sprecher; es gehe jetzt um "lean management". In der angeschlagenen Firma von Gründer Thomas Haffa (Verlust 2000: rund 350 Millionen Mark) haben die Sanierungsgerüchte zur Flucht in den Betriebsrat geführt: Das Verfahren zur Gründung in rund zwei Monaten ist eingeleitet, für die unkündbaren Stellen gibt es viele Bewerber. Einst war bei EM.TV, dessen frühe Mitarbeiter dank Aktienoptionen zu Millionären werden konnten, ein Betriebsrat verpönt.
Quelle: Spiegel Online (http://www.spiegel.de)
Deutsche Aktien koppeln sich einstweilen von den schlechten Vorgaben der amerikanischen Börsen ab. Selbst DaimlerChrysler steigen weiter, obwohl die Geschäfte 2001 noch schlechter laufen als 2000. Auch EM.TV notieren höher, obwohl neue Unsicherheiten sichtbar werden.
Die umstrittene Medienfirma EM.TV müsse in den nächsten Tagen 180 Mio.$ zahlen, will das Wallstreet Journal Europe (WJE) erfahren haben. Das sei ihr Anteil an einer Verpflichtung der Formel-Eins-Firma SLEC, damit sie auch ab dem Jahr 2010 noch Rennen veranstalten kann. Offizielle Bestätigungen für diese Verpflichtung gibt es nicht. Das WJE sieht stattdessen die Gefahr, den Banken könnte, wenn EM.TV nicht zahlt, die bis 2009 begrenzte Formel-Eins-Lizenz nicht als Sicherheit ausreichen, um 1 Mrd.$ Kredit für die Übernahme weiterer 25% der SLEC-Anteile zu gewähren.
For! mel-Eins-Chef Bernie Ecclestone und EM.TV-Chef Thomas Haffa liefen in dieser Woche auf eine Konfrontation zu, vermutet das WJE. Bis Mittwoch wollen Haffa und Wunschpartner Leo Kirch offenbar die Milliarde zusammen haben, die sie brauchen, um die 25% von Ecclestone und damit die Mehrheit am Formel-Eins-Zirkus übernehmen zu können. Ecclestone hat aber wenig Interesse, die Mehrheit seiner Firma in die Hände des größten Kunden, nämlich der Kirch-Mediengruppe, abzugeben. Der Formel-Eins-Mogul sähe es lieber, wenn EM.TV durch 600 Mio.$ der amerikanischen Investment-Gruppe Hellman & Friedman gerettet würde.
Um ihrem Angebot Druck zu verleihen, haben die Amerikaner zusammen mit dem Deutsche-Bank-Investment-Ableger Morgan Grenfell eine Milliarden schwere Schadenersatzklage angedroht. Die würde natürlich hinfällig, wenn die Hellman-Lösung durchkäme.
Es sieht tatsächlich so aus, als ob hinter den Kulissen heftig gestritten würde. Die Verhandlunge! n sollten bereits Ende Januar beendet sein. Womöglich kommt es nun zur finalen Auseinandersetzung. Sie könnte heftige Ausschläge des EM.TV-Kurses nach sich ziehen. Mit einem Wert von etwas mehr als 1 Mrd.€ ist EM.TV denkbar niedrig an der Börse notiert, zumal neben der Formel-Eins-Beteiligung durchaus wertvolle andere Beteiligungen bestehen.
Seit Mitte Januar hält sich der EM.TV-Börsenkurs stabil, was nicht ausschließt, dass der Verlierer des Machtkampfes seine Aktien auf den Markt wirft, die er zur Stabilisierung und Unterstützung der kritischen Börsensituation gekauft hat
Christian
13.02.2001, 13:42
EM.TV-Pleite bedroht Zukunft
Der Niedergang von EM.TV gefährdet die Existenz von Morgan Grenfell Private Equity. Die Londoner Investment-Tochter der Deutschen Bank hat 2000 mit ihrem Aktienpaket am Filmrechtehändler 242 Millionen Euro verloren. Morgan Grenfell hatte vor einem Jahr ihren Anteil an der Formel-1-Holding SLEC verkauft und dafür weitgehend EM.TV-Aktien erhalten. Das Debakel um die Formel 1 habe nicht die Chancen erhöht, dass die Investment-Tochter Teil der Deutschen Bank bleibe, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf informierte Kreise.
Bei der kürzlich angekündigten Reorganisation sei Morgan Grenfell bewusst noch nicht dem Bereich "Corporate Investment" zugeordnet worden, sondern verweile einstweilen in der Sparte Deutsche Bank "Asset Management". Die Zukunft des Unternehmens sei damit ungewiss.
Wie das Blatt aus Finanzkreisen in London erfahren haben will, schmälern die schlechten Geschäfte ebenfalls die Hoffnungen auf eine künftige Selbständigkeit. Personen an der Spitze des Konzernteils seien schon seit einiger Zeit an einem Management-Buy-Out interessiert. "Das Projekt ist nicht tot, steht aber derzeit auf Sparflamme", hieß es in Kreisen der Deutschen Bank in London.
Um die Verluste zu schmälern, hat sich Morgan Grenfell in jüngster Vergangenheit im Umfeld der Tele München Gruppe um eine Rettung von EM.TV bemüht. An einer zentralen Rolle sei man jedoch nicht mehr interessiert, heißt es in London
------------------
Christian - - - www.stock-channel.net (http://www.stock-channel.net)
Nun haben sie sich im Rahmen der Formel 1 Kiste geeinigt:
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Arial, Helvetica, Verdana, Tahoma, ">Zitat:</font><HR>Der Filmrechtehändler EM.TV und die Kirch-Gruppe haben sich über einen gemeinsamen Einstieg in die Formel-1-Holding SLEC geeinigt. Wie EM.TV am Mittwoch in München mitteilte, wolle EM.TV eine Call-Option über 25% bei der SLEC Ende Februar ausüben. EM.TV und Kirch hielten dann gemeinsam 75% an der Formel-1-Holding. Die Kirch-Gruppe wird in Zukunft einen Anteil an EM.TV halten.
Die Vereinbarung zwischen EM.TV und Kirch soll auf der Basis des am 4. Dezember 2000 unterzeichneten Vorvertrages bis zum 15. März in einen ausführlichen Vertrag umgesetzt werden, insofern es keine kartellrechtlichen Vorbehalte gebe.
Darüber hinaus werde EM.TV durch die Zusammenarbeit mit Kirch künftig 100 Prozent der Junior-Rechte-Bibliothek kontrollieren. Diese sei eine der größten Rechtebibliotheken für die Kinder- und Familienunterhaltung.
[/quote]Abgefischt von Comdirekt http://www.stock-channel.net/Board/smilies/wink.gif
Matze
Christian
15.02.2001, 00:40
....hier noch einmal ein wenig ausführlicher:
Nun also doch - EM.TV und Kirch sind sich handelseinig
Nach zähem Ringen vereinbarten die Unternehmen einen Beteiligungs-Vertrag. In Sachen Formel 1 streben sie eine Drei-Viertel-Mehrheit an. Die Aktie schoss nachbörslich um fast 100 Prozent nach oben. Kurz nach 21 Uhr kam die Ad-Hoc-Meldung, auf die die Anleger schon seit über acht Wochen gewartet hatten: EM.TV teilte mit, dass man sich mit der Kirch-Gruppe auf "eine bindende Vereinbarung auf der Grundlage des am 4. Dezember 2000 unterzeichneten Memorandum of Understanding" geeinigt habe. Die wesentlichen Punkte des Vertrages: Kirch erhält einen Anteil von bis zu 16,74 Prozent an EM.TV und damit 49 Prozent an der 50-Prozent-Beteiligung des Filmrechtehändler an der Formel-1-Holding SLEC. Damit ist nach EM.TV-Angaben auch das Ziel verbunden, die Option zum Kauf weiterer 25 Prozent an der SLEC von Bernie Ecclestone bis Ende Februar auszuüben.
Ein weiterer Punkt in dem Einigungs-Vertrag: EM.TV ist künftig alleiniger Eigentümer der "Junior"-Bibliothek, nach Angaben des Unternehmens "eine der größten Rechte-Bibliotheken der Weit für die Kinder- und Familienunterhaltung". Darüberhinaus kündigte der Vorstand an, künftig wolle er seinen Focus verstärkt auf die Reorganisation seiner Strukturen legen und sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren. Unterschrieben allerdings ist der Vertrag noch nicht. Dies soll bis zum zum 15. März geschehen - sofern das Kartellamt keinen Widerspruch einlegt. Im nachbörslichen Handel zog die Aktie daraufhin dramatisch an. Nachdem sie im Laufe des Mittwochs etwa 9 Prozent verloren und zum Xetra-Schluss mit 7,25 Euro notiert hatte, wurden nachbörslich Preise von bis zu 13,50 Euro gezahlt. Damit allerdings liegt die Aktie immer noch fast 90 Prozent unter ihrem Rekordhoch von Anfang letzten Jahres.
Gruß Chris
M.TV und Leo Kirch sind sich einig. Aus dem Vorvertrag vom 4. Dezember 2000 wird eine bindende Vereinbarung, die bis 15. März in ein ausführliches
Vertragswerk münden soll. Der Vollzug muss allerdings noch vom Kartellamt genehmigt werden.
Schon Ende Februar wollen EM.TV und Kirch die teure Option auf den Kauf weiterer 25% an der Formel-1-Holding SLEC ausüben. Wenige Tage vor Beginn
der neuen Rennsaison besitzen EM.TV und Filmhändler Kirch dann 75% an diesem wichtigen Rechte-Inhaber.
Noch in dieser Woche sind wichtige Zahlungen fällig. Sie können nun geleistet werden, nachdem die Schweizer Großbank Credit Swiss First Boston (CSFB) hinter
der Vereinbarung steht, wie die Financial Times erfahren haben will. CSFB-Analysten hatten sich mit besonders optimistischen Kurs-Prognosen für die
EM.TV-Aktie hervor getan. Die Bank setzt nun ei! niges daran, dass EM.TV nicht zusammenbricht, sondern zu neuen Hoffnungen Anlass gibt. Andernfalls hätten
Anleger wahrscheinlich erhebliche Schadenersatzansprüche erhoben.
Selbstverständlich seien EM.TV und Fernseh-Unternehmer Kirch daran interessiert, sowohl mit Bernie Ecclestone, dem Formel-1-Boss, als auch mit den
wettstreitenden Automobilfirmen eine Vereinbarung zu treffen, die alle Seiten zufrieden stellt, heißt es in einer Ad-Hoc-Mitteilung. Ecclestone hat sich –
Informationen zufolge - vehement gegen diese nun zu vollziehende Rettungslösung für EM.TV gewehrt. Die Automobilfirmen, die sich den werbeträchtigen
Auto-Zirkus jedes Jahr Milliarden kosten lassen, könnten Kirch die Refinanzierung erleichtern, wenn sie 24% der SLEC-Rechte kaufen, um sich selbst aus deren
Gewinnen – wenigstens teilweise zu refinanzieren.
Die Ad-Hoc-Nachricht aus Unterföhring kam am Mittwoch nach Börsenschluss heraus. Der EM.TV-Aktienkurs hatte sich zum Bö! rsenschluss leicht erholt, war
aber unter der wochenlangen Tiefmarke von 7,50€ geblieben. Auf dieser Basis weist das einst besonders hoch gehandelte Medienunternehmen nur noch einen
Börsenwert von etwas mehr als 1 Mrd.€ auf. Das ist weniger als die 550 Mio.$, zu deren Einzahlung in die EM.TV AG sich Leo Kirch nun vertraglich verpflichtet.
Hier die offizielle adhoc zum Thema:
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Arial, Helvetica, Verdana, Tahoma, ">Zitat:</font><HR>EM.TV und Kirch einig über Einstieg
· Bindende Vereinbarung wird unterzeichnet
· Call-Option bei der Formel 1 soll Ende Februar ausgeübt werden
· EM.TV kontrolliert künftig 100 Prozent der Junior-Rechte-Bibliothek
· Focus auf Re-Organisation und Kerngeschäft
München-Unterföhring, 14. Februar 2001 -
Nach den zustimmenden Beschlüssen im Vorstand und im Aufsichtsrat der EM.TV wird eine bindende Vereinbarung
mit der KirchGruppe auf der Grundlage des am 4. Dezember 2000 unterzeichneten Memorandum of Understanding (Vorvertrag) unterzeichnet.
Damit ist die Zielsetzung verbunden, die Call-Option bei der Formel 1 Ende Februar auszuüben. EM.TV und Kirch werden dann gemeinsam 75 Prozent der Formel-1-Holding SLEC innehaben. Selbstverständlich sind beide Unternehmen daran interessiert, sowohl mit Bernie Ecclestone als auch mit den
interessierten Automobilherstellern eine dauerhafte Lösung zu finden, die alle an der Formel-1 Beteiligten zufrieden stellt.
Diese Entscheidung stärkt EM.TV zudem maßgeblich im operativen Geschäft. Das Medienunternehmen wird künftig 100 Prozent der Rechte der Junior-Bibliothek besitzen und damit die alleinige Kontrolle über eine der größten Rechte-Bibliotheken der Welt für die Kinder- und Familienunterhaltung besitzen. Dafür erhält Kirch eine Beteiligung an der EM.TV.
Das Unternehmen wird seinen Focus verstärkt auf die Reorganisation seiner Strukturen legen und sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren.
Die bindende Vereinbarung mit der KirchGruppe auf der Grundlage des am 4. Dezember 2000 unterzeichneten Memorandum of Understanding (Vorvertrag) soll bis zum 15. März 2001 in einem ausführlichen Vertragswerk ("Long Forms")
umgesetzt werden. Der Vollzug ("Closing") der in dieser Vereinbarung geregelten Transaktionen steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung.
Rückfragen bitte an:
EM.TV & Merchandising AG
Dr. Michael Birnbaum/Marion Moormann
Tel. + 49 89 99 5000
Fax + 49 89 99 500 466
Info@em-ag.de
[/quote]
Matze
Christian
16.02.2001, 12:33
Aufsichtsratsvorsitzender von EM.TV geht
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates der EM.TV AG, Dr. Nickolaus Becker, ist zurückgetreten. Becker begründete seinen Schritt damit, nach dem vom Aufsichtsrat genehmigten Kirch-Deal die Neupositionierung der EM.TV nicht von Beginn an belasten zu wollen. Deshalb habe er sich in Übereinstimmung mit Thomas Haffa zum Rücktritt von seinem Amt als Vorsitzender des Aufsichtsrates der EM.TV entschlossen. Becker stand dem EM.TV-Aufsichtsrat seit Gründung der EM.TV & Merchandising AG 1997 vor.
Der Vorstandsvorsitzende Haffa erklärte, er habe Becker nicht von seinem Entschluss abbringen können und dankte ihm für sein außergewöhnliches Engagement. Becker habe sich immer für die EM.TV und die Interessen ihrer Aktionäre eingesetzt. Sein Rücktritt zeige, dass ihm das Wohlergehen der EM.TV und seiner Aktionäre wichtiger sei als das Festhalten an einem Stuhl. Es werde schwierig sein, einen gleichwertigen Nachfolger zu finden
Quelle: dpa
Kirch räumt auf
Bei der angeschlagenen Rechte-Firma EM.TV stehen mit dem Einstieg der Kirch-Gruppe drastische Aufräumarbeiten an. Die ersten Vorstandsmitglieder gehen. Auch ein Verkauf der Jim Henson Company ("Muppets Show") ist offenbar im Gespräch.
So werden offenbar zuerst die Vorstandsmitglieder Hans Peter Vriens (Verkäufe) und Sylvia Roth-Blum (Produktion) die Firma verlassen; neuer starker Mann, zunächst als stellvertretender Vorstandschef mit Zuständigkeit für das alte Vriens-Ressort, soll Rainer Hüther werden, einst Chef des Deutschen Sport-Fernsehens und jetzt Leiter von Kirch New Media.
In die Geschäftsführung der EM.TV-Tochter Junior. TV, die Kinderserien verkauft, ist bereits der langjährige Kirch-Manager Matthias Schulze eingezogen. EM.TV-Gründer Thomas Haffa selbst will als Vorstandschef erst einmal weitermachen; wenn die Aktionäre sich aber anders entscheiden sollten, werde er nicht am Amt hängen, sagte Haffa auf einer Mitarbeiterversammlung: "Ich bin Manns genug zu gehen."
Sein persönlicher Drei-Sterne-Leibkoch und sein Chauffeur verlassen in Kürze die Firma. Bei der Sanierung gehe es um eine "unternehmerische Lösung", sagt ein Kirch-Manager, die defizitäre EM.TV solle sich künftig auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und schnell entschuldet werden. Der neue Großaktionär Leo Kirch will mit dem Verkauf von Unternehmensteilen Geld in die leere EM.TV-Kasse bringen: So soll eine 45-Prozent-Beteiligung an der Tele-München-Gruppe (TMG) für über 800 Millionen Mark abgestoßen werden - sie sei durch eine Allianz der TMG mit ARD und ZDF bei Sportrechten werthaltiger geworden, sagen die Kirch-Manager.
Über die erst vor einem Jahr für 680 Millionen Dollar akquirierte The Jim Henson Company ("Muppet Show") gibt es Gespräche mit dem Disney-Konzern, unter anderem durch den neuen EM.TV-Aufsichtsrat Klaus Hallig - doch Disney will für Henson nur 300 Millionen Dollar zahlen.
gefunden in: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,118219,00.html
So, kurz den Sperrmüll an die Straße gestellt, einmal durchputzen, die Markiesen wieder hochgezogen und dem Marktschreier seines Amtes walten lassen http://www.stock-channel.net/Board/smilies/wink.gif
Exor
Christian
19.02.2001, 13:27
Gerüchte um Haffa-Rücktritt treiben Kurse
Leo Kirch will offenbar, dass EM.TV-Chef Thomas Haffa seinen Posten räumt. Die EM.TV-Aktie schießt wegen des Gerüchts an die Spitze der Nemax-50-Gewinner.
Mit einem Plus von 4,37 Prozent auf 7,40 Euro führte die Aktie des Medienrechte-Händlers den Nemax 50 an. Laut Presseberichten will der Chef der KirchGruppe, Leo Kirch, einen eigenen Vertrauten als Vize-Vorstandschef in dem Medienunternehmen einsetzen. Wie das "Handelsblatt" aus Unternehmenskreisen erfahren haben will, soll der jetzige Vorstandschef von EM.TV, Thomas Haffa, in einigen Monaten zum Rücktritt gedrängt werden.
Den Aufsichtsratsvorsitz soll Klaus Hallig, der bisher für Kirchs US-Geschäfte zuständig gewesen sei, übernehmen. Haffas Vorstandskollegen Sylvia Rothblum (Programmchefin) und Hans-Peter Vriens (Merchandising) sollen ebenfalls durch Mitarbeiter von Kirch ersetzt werden. Nur Finanzvorstand Rolf Rickmeyer soll bleiben.
Die Börse honoriere eine mögliche Umstrukturierung des Unternehmens mit "Vorschusslorbeeren", sagte ein Händler. Dabei sei vor allem entscheidend, dass EM.TV wieder unter eine "feste Führung" gerate. Ob Firmenchef Haffa im Zuge einer Neustrukturierung den einstigen Börsenstar verlassen solle oder nicht, spiele dabei eine untergeordnete Rolle, fügte der Händler hinzu. Der Markt hoffe einfach auf einen Aufschwung bei den Münchenern. Allerdings sei überhaupt noch nicht klar, ob Leo Kirch nun bei EM.TV einsteigen werde.
Die Anleger seien jedoch zu neuen Engagements bereit, denn sie würden davon ausgehen, dass das Unternehmen mit einer neuen Führung wieder "auf festem Boden" stehen werde und dann künftig auch die Geschäftszahlen "stimmen" könnten. Der Händler rechnet allerdings nicht mit einer nachhaltigen Aufwärtsbewegung der Aktie. Dazu müsste EM.TV erst wieder "vernünftige" Zahlen präsentieren und die angekündigte Umstrukturierung abschließen.
Gruß Christian
------------------
Christian - - - www.stock-channel.net (http://www.stock-channel.net)
Hi Christian,
Gestern hatten sie über Haffa einen interessanten Beitrag in Spiegel TV. Der Arme http://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gif mußte bereits sein eigens für ihn angagierten 3-Sterne Koch und seinen Chauffeur entlassen.
Zustände wie im "alten Rom" http://www.stock-channel.net/Board/smilies/smile.gif !!!
Ich wußte ja auch garnicht, daß Haffa mal "Schreibmaschinen-Verkäufer" war. *lol* wie unser Förtschi http://www.stock-channel.net/Board/smilies/wink.gif der war ja mal Autoverkäufer - und uns Henry Blodget Pommes-Verkäufer!
cu
MM
Christian
21.02.2001, 16:42
EM.TV-Aktie unter Druck nach Äußerung von FIA-Chef
Spekulationen über neue Widerstände gegen eine Mehrheitsbeteiligung der Kirch-Gruppe und des Filmrechtehändler EM.TV an der Formel-Eins-Holding SLEC haben die Aktien der EM.TV AG am Mittwoch belastet. Die Papiere fielen in der Spitze um mehr als zwölf Prozent auf ein vorläufiges Tagestief von 6,01 Euro, nachdem sich nun auch der Präsident der International Automobil Federation (FIA), Max Mosley, negativ zu einer Mehrheitsbeteiligung von Kirch und EM.TV an der Formel-Eins-Holding SLEC geäußert hatte.
Reuters FRANKFURT. Ein Kirch-Sprecher wollte die Äußerungen nicht kommentieren. Die Kirch-Gruppe sei aber zu Gesprächen mit den Motorsport-Funktionären und den Autoherstellern über eine einvernehmliche Lösung bereit.
Mosley hatte am Dienstag gesagt, die geplante Aufstockung des Anteils von Kirch und EM.TV an der SLEC von 50 auf 75 % sei "nicht gut". Er würde eine Beteiligung der führenden Formel Eins-Autohersteller befürworten und wünsche sich, dass die FIA-Generalversammlung, die die Mehrheitsbeteiligung der Münchener noch genehmigen müsse, der Erhöhung nicht zustimmen werde. Auch Bernie Ecclestone, der derzeit noch die restlichen 50 % an der SLEC hält, will Zeitungsberichten zufolge eine Kontrolle der Holding durch die Münchener Unternehmen verhindern. Nach einem Bericht von "Auto, Motor und Sport" hat der Formel-Eins-Mogul bereits mit den Formel-Eins-Konstrukteuren über die Möglichkeit, eine alternative Rennserie in Leben zu rufen, gesprochen.
Das Konsortium von Autoherstellern unter der Führung von DaimlerChrysler hat nach eigenen Angaben Interesse an einem SLEC-Anteil, der aber größer als 25 % sein müsse. In der Vergangenheit hatte EM.TV auch mit den Autoherstellern Gespräche über eine Beteiligung an der SLEC geführt. Damals war eine Aufteilung der SLEC in jeweils ein Drittel für Ecclestone, EM.TV und die Konstrukteure angedacht worden.
Die Kirch-Gruppe signalisierte nun Gesprächsbereitschaft
Die Kirch-Gruppe signalisierte nun Gesprächsbereitschaft: "Wenn Ecclestone das wünscht und die Autohersteller daran interessiert sind, wird sich die Kirch-Gruppe Gesprächen über eine einvernehmliche Lösung nicht verschließen", sagte der Sprecher. Angaben dazu, wie eine solche Lösung aussehen könne, wollte er aber nicht machen. Die Kirch-Gruppe will im Rahmen einer strategischen Partnerschaft von der EM.TV AG, die derzeit noch 50 % an der SLEC hält, für rund 550 Mill. $ einen knapp 25-prozentigen Anteil an der SLEC erwerben. Zusammen mit EM.TV will der Medienkonzen dann eine Option zum Kauf von weiteren 25 % an der SLEC für knapp eine Milliarde $ ausüben. Damit läge die Kontrolle der Holding, die die für die Kirch-Gruppe so wertvollen Fernsehrechte an der Rennsportserie vergibt, mit 75 % in den Händen der beiden Münchener Unternehmen.
Ecclestone und Mosley befürchten dagegen, dass die Kirch-Gruppe als Betreiber der Privatsender ProSieben und Sat.1 und des Bezahlfernsehens Premiere ihren Einfluss bei der Vergabe bei den TV-Rechten geltend machen könnte. Bis 2003 liegen die Rechte für das werbefinanziere Fernsehen noch beim Konkurrenzsender RTL, die Pay-TV-Rechte liegen bei Premiere.
Die Aktien der EM.TV AG litten am Mittwoch erneut unter der Unsicherheit. Die Meldungen über Personen, die den rettenden Einstieg von Kirch bei der mit 1,12 Mrd. Euro verschuldeten EM.TV AG verhindern wollten, rissen nicht ab, begründete ein Analyst den Kursverfall. So drohte auch der Münchener Medienunternehmer und Chef der Tele-München-Gruppe (TMG), Herbert Kloiber, er werde den Einstieg von Kirch bei EM.TV verhindern, indem er den kartellrechtlich erforderlichen Verkauf des 45-prozentigen TMG-Anteils von EM.TV blockieren werde. Der Kirch-Sprecher sagte, sein Konzern sehe das gelassen. "Das hat für uns keine tagesaktuelle Priorität", fügte er hinzu
Quelle: Handelsblatt.com - http://www.handelsblatt.com/em-tv-aktie-unter-druck-nach-aeusserung-von-fia-chef/2043296.html
Chris
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Arial, Helvetica, Verdana, Tahoma, ">Zitat:</font><HR>EM.TV übt Call-Option aus
- EM.TV erwirbt weitere 25 Prozent an der Formel 1
- Finanzierung der 987,5 Mio. US$ mit Unterstützung der KirchGruppe
München-Unterföhring, 28. Februar 2001 - Die EM.TV & Merchandising AG hat über ihre Tochtergesellschaft Speed Investment Limited die Call-Option für weitere 25 Prozent Anteile an der Formel-1-Holding SLEC ausgeübt. Damit hält das Münchener Medienunternehmen künftig 75 Prozent an der Formel 1. Die Call-Option war bereits beim Einstieg in die SLEC im März 2000 vereinbart worden. Den Gegenwert der 25 Prozent in Höhe von 987,5 Mio. US$ finanziert EM.TV mit Hilfe der KirchGruppe. Diese hat die Mittel zur Zufriedenheit der derzeit die EM.TV finanzierenden Banken nachgewiesen. Die Finanzierung soll im Rahmen des Vollzugs der Vereinbarung zwischen EM.TV und der KirchGruppe vom 15. Februar 2001 erfolgen. Dieser Vollzug steht noch unter verschiedenen Vorbehalten.
Rückfragen bitte an:
EM.TV & Merchandising AG
Dr. Michael Birnbaum / Marion Moormann
Tel. + 49 89 99 5000
Fax + 49 89 99 500 466
info@em-ag.de[/quote]
Ich hoffe einmal für die F1 und einmal für EM-TV, das das nicht das aus für beides bedeutet http://www.stock-channel.net/Board/smilies/shakehead.gif! Ferrari, Mercedes und Jaguar haben Ihren Ausstieg angekündigt, falls damit nur Premiere oder sonstiges Pay-TV gepusht werden soll!
Matze
Erster Kirch-Mann im Vorstand
Hans Vriens, Marketing-Vorstand bei EM.TV, wirft hin - "wegen unüberbrückbarer Differenzen". Sein Nachfolger, Rainer Hüther, war bisher Chef der Kirch New Media AG.
Unterföhring - Vriens galt ebenso wie der bereits zurückgetretene Aufsichtsratschef Nickolaus Becker als Gegner des Einstiegs der KirchGruppe bei EM.TV. Über die Berufung Hüthers zum EM.TV-Vorstand war bereits seit längerem spekuliert worden. Kirch erhöhe damit seinen Einfluss auf die Entscheidungen bei EM.TV und werde einen erklärten Gegner im Vorstand los, hieß es bei Branchenkennern.
Kirch und EM.TV hatten sich nach wochenlangen Verhandlungen Mitte Februar auf einen Einstieg von Leo Kirchs Konzerns bei dem Filmrechtehändler geeinigt. Demnach erhielt Kirch 16,74 Prozent der Anteile und 25,1 Prozent der Stimmrechte von EM.TV und stieg für 550 Millionen Dollar auch bei der EM.TV-Beteiligung an der Formel Eins ein.
Mit der Beteiligung der KirchGruppe hatte sich EM.TV-Chef Thomas Haffa in einem internen Machtkampf durchgesetzt. Aufsichtsratschef Becker und Mitglieder des Vorstands hatten sich angeblich auch für Verhandlungen mit anderen interessierten Parteien ausgesprochen. Becker war im Februar mit der Begründung zurückgetreten, die Neupositionierung von EM.TV nicht belasten zu wollen.
Hüther war seit Januar 2000 Vorstandssprecher von Kirch NewMedia. Vorher hatte er den Sportsender DSF geleitet. Die Online- und Internet-Tochter des Medienkonzerns hatte ihre großen Pläne für ein Multimedia-Portal vor kurzem bis auf weiteres zurückgestellt und den Zusammenschluss mit dem entsprechenden Bereich der ProSiebenSat.1 angekündigt.
gefunden in:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,121095,00.html
ftd.de, So, 29.4.2001, 13:02, aktualisiert: So, 29.4.2001, 14:34
EM.TV erwartet Milliardenverlust
Der angeschlagene Medienkonzern EM.TV legt an diesem Montag mit einiger Verspätung seine Bilanz für das Jahr 2000 vor. Analysten rechnen mit enormen Verlusten, die auch die Milliardengrenze überschreiten könnten - dennoch schließt Haffa seinen Rücktritt aus.
Gert
AUSBLICK: Endgültiger EM.TV-Verlust für 2000 könnte bis zu 1,8 Mrd DM
betragen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die für Montag erwarteten endgültigen Bilanzzahlen der EM.TV & Merchandising AG
geben den mit dem Unternehmen vertrauten Analysten Rätsel auf. Die Schätzungen über den möglichen
Bilanzverlust reichen von 600 Mio. DM bis hin zu 1,8 Mrd. DM. Das Unternehmen selbst hatte bei den
vorläufigen Zahlen einen Verlust von 350 Mio. DM gemeldet. "Jede Vorhersage ist im Prinzip ein Lesen aus
der Kristallkugel", sagte Bernd Tubeileh, Analyst bei Merrill Lynch. Er erwarte einen Verlust von 554 Mio. DM,
könne aber auch 1 Mrd. DM nicht ausschließen.
Die Unsicherheiten in den Vorhersagen lägen an möglichen Abschreibungen auf Beteiligungen, die EM.TV
eingegangen war. Auch der Wert der Filmrechte stünde zur Disposition. Die niederländische Bank ABN AMRO
sieht deshalb einen Verlust zwischen 1,4 und 1,8 Mrd. DM im Rahmen der Möglichkeiten. Vieles hänge auch
von den Plänen ab, die Vorstandsvorsitzender Haffa mit der amerikanischen Jim Henson Corporation (JHC)
und der Tele München Group (TMG) habe.
Harald Woelfle von der Landesbank Baden-Württemberg sagt einen Verlust zwischen 600 Mio. und 1 Mrd. DM
voraus. Er sieht in der JHC eine große Bürde für das Unternehmen. Das Problem sei nicht der Kaufpreis. Es
müssten eine Menge Aufgaben erledigt werden, "und ich bezweifle, dass die Probleme gelöst werden
können", sagte Woelfle. Man müsse jetzt alle negativen Dinge in die Bilanz hineinpacken, um einen sauberen
Start in das laufende Jahr zu haben, sagte er.FX/ts/rw/sk
30.04. - 06:34 Uhr
EM.TV: 2,8 Milliarden DM Verlust
Der angeschlagene Medienkonzern EM.TV hat im Jahr 2000 2,8 Mrd. DM Verlust gemacht. Die Aktie
ist am Vormittag vom Handel ausgesetzt.
Financial Times Deutschland
ftd.de, Sa, 5.5.2001, 13:48
EM.TV: Justiz blockiert Millionenbetrag von Florian Haffa
Die Münchner Staatsanwaltschaft hat laut einem Pressebericht 20 Mio. DM aus dem Vermögen von Florian Haffa blockiert. Mit dem Geld des Ex-Finanzvorstandes der Medienfirma EM.TV sollen mögliche Anlegeransprüche gesichert werden.
vBulletin v3.0.3, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.