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Vollständige Version anzeigen : ab 28.02. Hütet Euch vor den Iden des Märzes! :D


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schloss
10.03.2005, 14:50
DAX schwächelt schon wieder...wird nix mit nem schnellen gap-schluss

wuerfel
10.03.2005, 15:03
Hallo,
habt ihr's schon gesehen; Rand reagiert momentan heftig!!
http://shark.cash.ch/cgi-bin/chart?crxP52C01Jrj10uUudm2aJm2Wsm0GJjJ9gBVjxpTeJjYn2BS9MC9admWaJnWycCLjxAVrwpu9erbLLj3Lgz0HwpYqdnMGwzPDgA01tm3uJjMD2yVX2BY1Zqfv0mgDJjID2yVX2BY1Zqfv0mgDJjZn2BS9MC9yKrgzKrgzcCJ9gBVjxpgzuo5admMixBJ9gBVjxpWadmWydmMihBJ9gBVjxpgzemWadmMmxA6vwpXycD5bxz9aJjNjxyWHwpXycDP1wz9etmXadn1Kdn3ed

gruss
wuerfel

Vetinari
10.03.2005, 15:07
Japsen dementieren noch :hihi ...

TOKYO (AP) -- Japan will not sell U.S. dollars to diversify the currencies in its foreign exchange reserves, the country's top currency official said Thursday.

"Given current market conditions, it would be unwise for us to be selling dollars," Vice Finance Minister for International Affairs Hiroshi Watanabe told reporters.

He said Japan would continue managing its reserves in a conservative fashion.

:D

:gusa

schloss
10.03.2005, 15:08
joup Rand wird schwächer, aber das reicht noch lange nicht für droopy ;)
Gold/Euro/Rand
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=line&dsc=rel&ind0=VOLUME&&lSyms=GLD.FX1+EURUS.FX1+DUSDZAR.TGT&lColors=0x000000+0x006633+0x999900&sSym=GLD.FX1&hcmask=

mama mia
10.03.2005, 15:12
.... DROOY zumindest in SA steigt's 8% ;)

schloss
10.03.2005, 15:14
.... DROOY zumindest in SA steigt's 8% ;)

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748087#post748087)


die 8% die se gestern NAsse gemacht haben ;):hihi

willytell
10.03.2005, 15:31
*US Feb 26 Week Continuing Claims +39K to 2,703,000
*US Jobless Claims +17K To 327K In March 5 Wk; Survey Unch
*U.S. 4-WEEK AVG. JOBLESS CLAIMS UP 5,750 TO 312,500
*U.S. JOBLESS CLAIMS AT HIGHEST LEVEL SINCE JAN. 8

Vetinari
10.03.2005, 15:31
Wuerfel - wir brauchen Gold in Zar ... die meisten minen brauchen ein preis von rund 90,000 R/Kg gewinn zu machen. Unter 80,000 und fast alle haben probleme ... uber 100,000 und selbst Droopy macht super gewinn :D

Hier in Oz ... rund 35 Oz per kilo ...

http://fx.sauder.ubc.ca/cache/XAU-ZAR-0000-0-0-11-2453075-2453439.png


mama - ein vorteil mit Droopy - die meldung kommen aus S.A. und wir konnten sie vor die Amis sehen ... wir mussen nur jeden tag auf Jo'berg gucken :hihi

:gusa

mama mia
10.03.2005, 15:34
mama - ein vorteil mit Droopy - die meldung kommen aus S.A. und wir konnten sie vor die Amis sehen ... wir mussen nur jeden tag auf Jo'berg gucken :hihi

:gusa

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748092#post748092)


...ja, ja, aber was nützt's wenn man Droopy in USA geposchtet hat :(

Tiras
10.03.2005, 15:40
Wuerfel - wir brauchen Gold in Zar ... die meisten minen brauchen ein preis von rund 90,000 R/Kg gewinn zu machen. Unter 80,000 und fast alle haben probleme ... uber 100,000 und selbst Droopy macht super gewinn :D

Hier in Oz ... rund 35 Oz per kilo ...


:gusa

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748092#post748092)

:supi super Info, Vetinari

1 Kg = 32,151 Oz

Das heißt, um auf die 90.000 Rand zu kommen, brauchen die Südafrikaner einen Preis, der momentan bei 2.800 R/Oz liegen müsste. :ek:ek

nasdaq10.000
10.03.2005, 15:57
Kreise: Karstadt-Warenhäuser im Quartal wohl mit Gewinn
Donnerstag 10 März, 2005 14:29 CET

Düsseldorf (Reuters) - Die Warenhaus-Sparte des KarstadtQuelle-Konzerns wird im ersten Quartal trotz Umsatzrückgängen nach Angaben aus unternehmensnahen Kreisen voraussichtlich keine Verluste mehr schreiben.

"Die Warenhäuser, die fortgeführt werden sollen, werden im Ergebnis ein Plus aufweisen. Das gilt voraussichtlich auch unter Einbeziehung der auf der Verkaufsliste stehenden Kompakthäuser", sagte am Donnerstag eine dem Unternehmen nahe stehende Person der Nachrichtenagentur Reuters. Die Warenhaus-Sparte werde aller Voraussicht nach alle Ziele für das erste Quartal erreichen. Der Umsatzrückgang im dem Bereich liege nach derzeitigem Stand der Prognosen unter vier Prozent. Ein Konzernsprecher wollte dies nicht kommentieren.

Der Aktienkurs drehte nach dem Bericht ins Plus und lag am Nachmittag bei 8,15 Euro und war damit ein Prozent höher als am Vortag.

Der Januar sei sehr schlecht gelaufen, seither habe sich die Lage aber deutlich verbessert, hieß es in den Kreisen. "Wenn wir im März zum ersten Mal die von den Banken geforderte Bilanz vorlegen, werden wir unsere Ziele zu 100 Prozent erreicht haben." Die Sanierung laufe planmäßig. Eine andere Person aus dem Umfeld des Konzerns sagte, einschließlich der zum Verkauf stehenden kleineren Warenhäuser sei in dem Bereich im Quartal zumindest ein ausgeglichenes Ergebnis zu erwarten. "Die Kompakt-Filialen entwickeln sich überraschend positiv. Da herrscht eine richtige Aufbruchstimmung."

Im zweiten Quartal sei bei den Warenhäusern mit einer weiteren Verbesserung der Zahlen zu rechnen, hieß es in den Kreisen. Dabei machten sich ab April die vereinbarten Kürzungen beim Lohn und bei Sonderzahlungen positiv im Ergebnis bemerkbar. "Die Einsparungen werden in den nächsten Monaten durchschlagen."

KarstadtQuelle hatte am Mittwoch eingeräumt, dass der Umsatz des Konzerns im Januar um rund zehn Prozent eingebrochen sei. Zur Ergebnisentwicklung hatte sich das Unternehmen dabei nicht geäußert. Medienberichten zufolge soll vor allem der Versandbereich (Quelle, Neckermann) massive Umsatzeinbrüche von bis zu 20 Prozent verzeichnet haben. Der Versandbereich trägt zu gut 50 Prozent zum Gesamtumsatz des Konzerns bei.

http://www.reuters.de/newsPackageArticle.jhtml?type=companiesNews&storyID=687610&section=news

mama mia
10.03.2005, 16:04
Goldpreis in SA...... er liegt momentan bei knapp 2575 R/Oz - braucht viel Rückenwind ;)

mama mia
10.03.2005, 16:12
Bill Clinton Checks Into NYC Hospital

U.S. National - AP

By VERENA DOBNIK, Associated Press Writer

NEW YORK - Former President Clinton (news - web sites) checked into a New York City hospital early Thursday to undergo more surgery on his chest.
full story: http://story.news.yahoo.com/news?tmpl=story&cid=519&e=2&u=/ap/20050310/ap_on_re_us/clinton

schloss
10.03.2005, 16:17
Ab 4370 ist für mich das gap zu...da könnts dann wieder runter
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=candle&ind0=VOLUME&&lSyms=DAX.ETR&lColors=0x000000&sSym=DAX.ETR&hcmask=

Vetinari
10.03.2005, 16:38
S&P Futures wechsel heute ... programme triggers sind kaput , fair value ligt fast $5 uber cash :rolleyes:


Remember that today is rollover and all prices are based on the June contract. ;)

:gusa

willytell
10.03.2005, 17:00
Do 16:00:10 *U.S. Wholesale Inventories Rise 1.1% In January

willytell
10.03.2005, 17:04
Do 16:00:42 *U.S. JAN. WHOLESALE SALES UP 0.5%, 7-MONTH LOW
Do 16:00:43 *U.S. DEC. WHOLESALE INVENTORIES UNREVISED AT 0.4%
Do 16:00:43 *U.S. JAN. WHOLESALE INVENTORY-SALES RATIO RISES TO 1.15

Vetinari
10.03.2005, 17:25
1211 pivot heute bei S&P - schoen getestet :D ... Support 1 bei 1202 ;)

Ein test von 1200 wird interessant :D

:gusa

schloss
10.03.2005, 17:29
hat der blöde Dax zu früh nach unten gedreht :hihi

egal, gaps warten im Dax noch genügend ;)

picAS
10.03.2005, 17:32
Wenn der DAX März Future unter 4260 P. schliesst hör ich auf mit traden :mad:

picAS
10.03.2005, 17:40
Was ist denn das für einen lustige Linie :confused:

Vetinari
10.03.2005, 17:51
Jones in plus , andere beide in minus :D

Welche DOW schwergewicht unterstutzt Amiland heute ?? :rolleyes: :hihi


10 jahre Bonds auktion heute ... und die Japsen mussen die ganze schrott kaufen als straffe fur Kotzgummi ubernacht :D

:gusa

Vetinari
10.03.2005, 17:52
General Motors Corp. announced a "March Madness" sale on Thursday, a new U.S. incentive program that includes an extra $1,000 cash rebate on most vehicles that have been in inventory for about 125 days or more, and $1,500 on most Cadillacs.

:dumm :hihi


Aber VW und freunde mussen mitmachen ... kein wunder sie schrieben kein gewinn :rolleyes:

:gusa

picAS
10.03.2005, 17:56
16:43 - US: Großhandels-Lagerbestände steigen im Januar stärker als erwartet


WASHINGTON (AWP/dpa-AFX) - In den USA sind die Lagerbestände des Großhandels im Januar deutlich stärker gestiegen als von Experten erwartet. Sie seien um 1,1 Prozent zum Vormonat geklettert, teilte das US-Wirtschaftsministerium am Donnerstag in Washington mit. Von CBS MarketWatch befragte Volkswirte hatten hingegen nur mit einem Anstieg um 0,6 Prozent gerechnet. Im Dezember waren die Lagerbestände um 0,4 Prozent geklettert.

Die Umsätze erhöhten sich den Angaben zufolge um 0,5 Prozent und damit so schwach wie seit sieben Monaten nicht mehr. Das Verhältnis von Lagerbeständen zu Umsätzen erhöhte sich auf 1,15.

picAS
10.03.2005, 18:00
General Motors Corp. announced a "March Madness" sale on Thursday, a new U.S. incentive program that includes an extra $1,000 cash rebate on most vehicles that have been in inventory for about 125 days or more, and $1,500 on most Cadillacs.

:dumm :hihi


Aber VW und freunde mussen mitmachen ... kein wunder sie schrieben kein gewinn :rolleyes:

:gusa

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748135#post748135)


__________________---

:mecker: Ich will endlich Geld kriegen wenn ich schon ein Auto kaufen muss :mecker:

;)

Tiras
10.03.2005, 18:03
Was ist denn das für einen lustige Linie :confused:

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748129#post748129)

Das ist die sich anbahnende Freitags-Erektion. :dd

picAS
10.03.2005, 18:05
:dumm Am montag meine Short entnervt geschmissen :dumm :dumm

:dumm :dumm Die wären jetzt alle massiv im Geld :dumm :dumm

mama mia
10.03.2005, 18:07
...heute vor 5 Jahren 5046.85:o

schloss
10.03.2005, 18:09
schafft er's noch ans daylow??
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=candle&ind0=VOLUME&&lSyms=DAX.ETR&lColors=0x000000&sSym=DAX.ETR&hcmask=

Tiras
10.03.2005, 18:11
:dumm Am montag meine Short entnervt geschmissen :dumm :dumm

:dumm :dumm Die wären jetzt alle massiv im Geld :dumm :dumm

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748143#post748143)

Mir geht's genauso, ich hab die Dinger gestern geschmissen, zwar mit schönem Gewinn, dennoch :gomad :gomad:gomad

Konnte einfach nicht glauben, dass die Emis die sehr gut angefütterten 4440- und 4450-Scheinchen am Leben lassen:gomad

Vetinari
10.03.2005, 18:34
S&P 1202 - alles hangt von die mittags zockerei :D

:gusa

HannoHoichler
10.03.2005, 18:46
Ich hätte mein 4440 Shortzertifikat auf den DAX auch verkauft, wenn es sich noch gelohnt hätte. Dort bin ich seit 3400 drinnen, habe also praktisch einen Totalverlust.
Positiv für die 4440 Grenze war das 38,2er Fibonacciretracement, was sich wiedermal als Goldener Schnitt erwiesen hat.
Auch die massiv verstärkte Shortposition der Commercials im DOWJones war ein starkes Argument dafür, dass es runter geht.
http://www.vtoreport.com
Bei SENTIMENT/COT.
Möglicherweise waren ganz große Spieler am Erhalt dieser Grenze interessiert. Die letzten Tage waren nervenzerfetzend. Noch 5 Punkte mehr und ich wäre vorgestern ausgestopt worden. Dabei unnatürlich geringe Schwankungen in einem Band von 15 Punkten.
Jedenfalls werde ich nie mehr gegen den Trend handeln, und hoffen, den Wendepunkt zu erwischen. Das ist tödlich.
It ist not over till its over ist ein Spruch den man berücksichtigen sollte.
Gruß
HannoHoichler

willytell
10.03.2005, 19:02
*US Household Net Worth Up 4.2% To $48.53 Tln In 4Q '04
*US Nonfinancial Debt Grew At 8.3% Rate 4Q Vs 8.3% 3Q

Mercator
10.03.2005, 19:10
Amerika wächst unaufhörlich!




WASHINGTON (MarketWatch) - The amount of new debt taken on by Americans rose 8.6 percent, or $1.92 trillion, in 2004, the fastest growth since 1988, the Federal Reserve reported Thursday.

The growth in debt was led by the household sector, which took on $1.02 trillion, or 11 percent, more debt in 2004. Home mortgage debt increased $885 billion, or 13.3 percent, in 2004, the fastest growth since 1987. Read the full Flow of Funds report.

The federal government's debt increased $363 billion, or 9 percent, down from 10.6 percent in 2003. Business borrowing gained $420 billion, or 5.7 percent.

Total debt outstanding rose to $24.2 trillion at the end of the year.

At the same time, the net worth of U.S. households increased 8.8 percent to $48.5 trillion. Equity in tangible assets such as real estate increased 12 percent to $22.5 trillion. Equity in corporate shares rose 9.4 percent to $14.3 trillion.

In the fourth quarter, debt grew at an annual rate of 8.3 percent. Household debt increased 9.4 percent. Business debt increased at an 8 percent annual rate, the fastest growth since late 2000.

Household net worth increased $1.94 trillion in the fourth quarter. Net worth increased slightly to 547 percent of disposable income, while owner's equity in real estate fell slightly to 56.1 percent of market value.

Vetinari
10.03.2005, 19:17
Total debt outstanding rose to $24.2 trillion at the end of the year :zz

At the same time, the net worth of U.S. households increased 8.8 percent to $48.5 trillion. :D


Kein problem ... "net worth" :hihi ... fiat macht moeglich :D

:gusa

Vetinari
10.03.2005, 19:19
EU Monetary Affairs Commissioner Joaquin Almunia said Thursday that Slovakia was on track to meet its target of adopting the euro currency in 2009. :rolleyes:


Der schrott ist langst weg in 2009 :hihi

:gusa

Vetinari
10.03.2005, 19:25
Bin gespannt wo Gold ubernacht geparkt wird ... vor der Trade Balance morgen.


Bei arbeitsdata waren alle Bullisch , data kamm unter die erwartung ... Dollar blubb. :D

Diese mal alle sind Baerisch ... ist ein schlechte nummer schoen eingepreist ??


Aber komisch ... ein Trade Balance von nur minus $55 Mrd konnte ein Dollar rally starten :hihi

:gusa

mama mia
10.03.2005, 19:26
Veti was passiert denn mit dem £ :confused: und was ersetzt den € :confused:

Vetinari
10.03.2005, 19:32
Pfund bleibt pfund bleibt pfund wie immer ... kein verwasserung durch gummi bananas ;)


Am tot der Banana gehen alle zuruck zu normale zentral banken ... der heilige DM kommt zuruck und wird von der Buba wieder kontrolliert :D


:gusa

bruwi
10.03.2005, 19:32
Veti was passiert denn mit dem £ :confused: und was ersetzt den € :confused:

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748164#post748164)

Rubel kommt ha,ha,....

gr.bruwi

picAS
10.03.2005, 19:35
Rubel kommt ha,ha,....

gr.bruwi

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748166#post748166)


____________________---

schweizer Franken :bump wegen Golddeckung :o

;)

Vetinari
10.03.2005, 19:38
Schweiz hat kein Gold mehr oder ... wie GB ... alles an die Amis verkauft :rolleyes: :hihi


Weg mit der spakkenblei ... nur Dollars machen sin ;)

:gusa

picAS
10.03.2005, 19:45
doch doch, ein bisschen etwas ist noch vorhanden/ sollte noch vorhanden sein.

Leider weiss niemand so recht wo es gelagert wird.

Und es ist anzunehmen, das es nicht in der Schweiz gelagert wird.

M;an munkelt das ........... :rolleyes: es in Übersee liegt.

An einem sicheren Ort :dumm :dumm :dumm

Mercator
10.03.2005, 19:47
Schweiz hat kein Gold mehr oder ... wie GB ... alles an die Amis verkauft :rolleyes: :hihi
Weg mit der spakkenblei ... nur Dollars machen sin ;)

:gusa
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748169#post748169) Die Schweizer haben noch 1300 Tonnen. Immer noch reichlich für das kleine Land.

Bisher waren nur die Briten so doof, ihr ganzes Gold zu verkaufen.
:gusa -Gläubigkeit macht 's möglich.

:kopf:

Vetinari
10.03.2005, 19:52
Wie das Teutschen Gold ... in der tressor von Bank of England :hihi

Wo Gold hasser Finanzminister Gordon "idiot" Brown mit seine fingern drin ist ;)


Nur bei die Amis ist sicher ... sie sammeln als die dumme Europaer verkaufen :D

:gusa

Vetinari
10.03.2005, 19:57
Wie funktioniert das denn mit der Banana ??

EZB hat kein Gold ... nur die 9 zentral banken haben Gold oder ?

Portugal schoen verkauft ... Holland auch fertig oder beinah ... wenn Les Froggies und Die Teutschen fertig sind , Banana ist wenige gold gedeckt ;)

Oder konnte EZB etwas sagen zum zentral banken Gold verkauf ??


:gusa

Cashflow
10.03.2005, 20:02
*US Household Net Worth Up 4.2% To $48.53 Tln In 4Q '04
*US Nonfinancial Debt Grew At 8.3% Rate 4Q Vs 8.3% 3Q

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748157#post748157)

*US Nonfinancial Debt Grew At 8.3% Rate 4Q Vs 8.3% 3Q

8,3%, sind die bescheuert??? :mecker: :mecker: :mecker:

Mercator
10.03.2005, 20:11
Nur bei die Amis ist sicher ... sie sammeln als die dumme Europaer verkaufen :D

:gusa
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748172#post748172)
Ich habe noch keine Fed-Daten gesehen, die das belegen könnten.
Weißt Du welche?

picAS
10.03.2005, 20:15
Die Schweizer haben noch 1300 Tonnen. Immer noch reichlich für das kleine Land.

Bisher waren nur die Briten so doof, ihr ganzes Gold zu verkaufen.
:gusa -Gläubigkeit macht 's möglich.

:kopf:

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748171#post748171)


____________---

schön und gut- 1300Tonnen. Nur wo ist das Zeug :confused:

Walter Hirt hats nicht gewusst.

Jean Pierre Roth will es net sagen sagen

Philip Hildebrant ist unfähig.

Hm, ja wo isses denn ;)

Mercator
10.03.2005, 20:17
Alan aufgepasst! Der Appetit lässt nach.


1:14pm 03/10/05

Treasury auctions 10-year notes at 4.504% yield ($TNX) By Rachel Koning
CHICAGO (MarketWatch) --

The Treasury Department sold on Thursday an additional $9 billion of the 10-year notes initially auctioned last month. The notes carried a yield of 4.504 percent, which was largely in line with expectations. Given the bond market's rout this week, the yield is sharply above the 4.049 percent on the notes sold a month ago. The bid-to-cover ratio, a measure of demand, was 2.35. That means $2.35 in bids was received for every $1 in securities sold. The bid-to-cover was relatively strong compared to expectations. Indirect bidders, which include foreign central bank buying, bought just 11.7 percent of the notes, less than their 28.5 percent share a month ago.

MichaelFKr
10.03.2005, 20:28
Wie funktioniert das denn mit der Banana ??

EZB hat kein Gold ... nur die 9 zentral banken haben Gold oder ?

Portugal schoen verkauft ... Holland auch fertig oder beinah ... wenn Les Froggies und Die Teutschen fertig sind , Banana ist wenige gold gedeckt ;)

Oder konnte EZB etwas sagen zum zentral banken Gold verkauf ??


:gusa

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748175#post748175)
BuBa hat Goldreserven iHv 3.500 to, das sind € 33 Mrd.(Devisenreserven € 53 Mrd. fast ausschl. USD) Diese Reserven sind eigentlich die Kriegskasse um die eigene Währung zu schützen. Dafür ist aber die EZB zuständig. Die EZB hält ihrerseits Gold- und Devisenbestände im Gegenwert von € 50 Mrd. Gold aber eignet sich nicht zur Währungssicherung. Zu starke Schwankungen. Buba wird Gold verkaufen - direkt oder indirekt. Die Haushaltsnot wird dazu zwingen

Vetinari
10.03.2005, 20:34
Nicht der FED ... die Bullion Banken ... JPM , Morgen Stanley , Goldie und freunde.

FED bestand bleibt konstant auf papier ... aber was durch der carry trade verschwunden ist konnte durch die Bullion Banken zuruck gegeben.

Morgen Stanley hat fast die ganze letzte GB auktion gekauft (200 oder 400 tonnen) fur rund $250/Oz :mo ... JPM sitz hinter Barrick und kriegt Gold fur rund $350/Oz ... Goldie sitz hinter die Ashanti(Anglo) hedges - wer weiss wie tief. :rolleyes:

Interessant bei diese Sons of Gawalia insolvenz ... kein gross banken waren drin ... nur die zweite reihe wannabe banken (glaube Dresdner waren dabei :hihi)

:gusa

Vetinari
10.03.2005, 20:51
S&P zuruck am pivot bei 1211 ;)

Haben wir genug Shorties fur ein angriff auf 1215 ... oder wieder nach unten und nachladen :D

:gusa

nasdaq10.000
10.03.2005, 20:54
10. März 2005, KONJUNKTURPROGNOSE 2005
Deutschland schon wieder Schlusslicht in Europa

Während die Politik noch über Konjunkturprogramme nachdenkt, präsentieren Wirtschaftsforscher deprimierende Zahlen: Nach Berechnungen zweier Institute wird Deutschland 2005 beim Wachstum abermals schlechter abschneiden als alle anderen Länder im Euro-Raum. Da hilft auch nicht, dass die Exporte zuletzt noch einmal angezogen haben.

Kiel/München - Die Kieler Forscher vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) erwarten in ihrer heute veröffentlichten Prognose im Schnitt 1,4 Prozent Wachstum für die zwölf Staaten der Euro-Zone. Spitzenreiter der Euro-Länder wird 2005 demnach Irland mit 4,3 Prozent Plus beim Bruttoinlandsprodukt sein. In Deutschland hingegen werde die Wirtschaft nur um 0,6 bis 0,8 Prozent wachsen, prognostizieren die Kieler.

Auch nach Einschätzung des Münchner ifo Instituts wird Deutschland in diesem Jahr bei der Konjunktur im Euroraum Schlusslicht sein. Über den Zeitraum der vergangenen zehn Jahre hätte Deutschland damit von allen Ländern West- und Mitteleuropas im Schnitt das schwächste Wachstum aufgewiesen, sagte ifo-Präsident Hans-Werner Sinn am Donnerstag in München. Lediglich Länder wie Rumänien und Bulgarien hätten noch niedrigere Raten. "Auch Deutschland hat derzeit einen kleinen Aufschwung, er befriedigt uns nicht, weil er zu schwach ist."

IfW: Arbeitslosenzahl 2005 bei 4,64 Millionen

Anders als andere Forschungsinstitute, die in den vergangenen Tagen ihre Erwartungen für die deutsche Wirtschaftsentwicklung in diesem Jahr gesenkt hatten, hielt Sinn aber an der ifo-Konjunkturprognose fest. "Unsere letzte Prognose ist 1,2 Prozent und dabei bleibt es vorläufig."

Um im internationalen Wettbewerb mithalten zu können, seien längere Arbeitszeiten ohne Lohnausgleich ein sinnvolles Mittel, sagte er. "Ich würde meinen, wenn man von 38 Stunden tarifliche Arbeitszeit auf 42 geht, ist das machbar." Dadurch würden sich die Lohnkosten in Deutschland um zehn Prozent verringern.

Das IfW hatte bereits gestern mitgeteilt, die Lage auf dem Arbeitsmarkt werde sich 2005 nicht grundlegend ändern. In der Prognose wird die durchschnittliche Erwerbslosenzahl für 2005 auf 4,64 Millionen geschätzt - nach 4,38 Millionen im vergangenen Jahr. "Für die Unternehmen gibt es nur wenig Anlass, ihre Investitionen und ihre Nachfrage nach Arbeitskräften zu steigern, da die Abgabenlast im Vergleich zum Ausland beträchtlich ist und die Arbeitskosten nach wie vor hoch", schreiben die Forscher des Instituts.

Kräftiges Export-Plus im Januar

2006 rechnen sie beim Bruttoinlandsprodukt mit 1,3 Prozent Zuwachs. Eine große Dynamik sei jedoch auch 2006 nicht zu erwarten. Die "fundamentalen Wachstumsbedingungen" in Deutschland hätten sich trotz Reformen kaum verbessert. Die Reformen etwa auf dem Arbeitsmarkt hätten "lediglich verhindert, dass die Wachstumsrate weiter abnimmt".

Unterdessen wurde bekannt, dass die deutschen Ausfuhren zu Jahresbeginn kräftig gestiegen sind. Die Exporte erhöhten sich im Januar saisonbereinigt um 6,1 Prozent zum Vormonat, nach einem Rückgang von 4,2 Prozent im Dezember, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden nach vorläufigen Berechnungen mitteilte. Mit einem Wert von 60,7 Milliarden Euro wurde das Vorjahresniveau um 9,5 Prozent übertroffen. Die Einfuhren erhöhten sich um 6,6 Prozent zum Dezember und um 10,6 Prozent zum Vorjahr auf 47,5 Milliarden Euro.

"Die heutigen Zahlen zeigen, dass die deutsche Wirtschaft von der guten Weltkonjunktur weiterhin erhebliche positive Impulse erhält", sagte Volkswirt Ralph Solveen von der Commerzbank. Der Export bleibe die "wichtigste Konjunkturstütze".

Die HypoVereinsbank warnte dagegen davor, die Januar-Zahlen überzubewerten. "Erstens war eine Reaktion auf die schwachen Zahlen im Dezember zu erwarten gewesen", sagte Volkswirt Thomas Hueck. "Zweitens bleibt der bedeutendere Drei-Monats-Durchschnitt unter seinem im November erreichten Höhepunkt." Drittens verliere der Welthandel an Dynamik.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,345712,00.html

Vetinari
10.03.2005, 20:56
NEW YORK (AP) -- South African gold producer Harmony Gold Mining Co. said Thursday it extended the company's hostile takeover bid for rival Gold Fields Ltd. until May 20, but said it doesn't need Gold Fields and won't pursue the merger if the price and terms aren't justifiable.

In a statement, Chief Executive Bernard Swanepoel said, "We are extending the date to allow for as much flexibility as possible to accommodate the delay due to the process at the Competition Tribunal." The $5.6 billion offer was scheduled to expire later this month.

:rolleyes:

:gusa

Vetinari
10.03.2005, 20:59
Pump , pump ...

Yamana Gold "buy"

Thursday, March 10, 2005 11:15:42 AM ET
Canaccord Capital

NEW YORK, March 10 (newratings.com) – Analysts at Canaccord Capital maintain their "buy" rating on Yamana Gold Inc (AUY.ASE). The target price is set to $4.70.

In a research note published yesterday, the analysts mention that the company reported its 4Q04 earnings below the estimates. The shortfall was driven by an increase in cash expenses associated with the Brasileiro project and the absence of commercial production at the Fazenda Nova project, Canaccord Capital says.




02/22/05 Yamana Gold "buy" Canaccord Capital ;)
02/15/05 Yamana Gold "buy" Canaccord Capital ;)
01/25/05 Yamana Gold "buy" Canaccord Capital ;)

:hihi

:gusa

willytell
10.03.2005, 21:02
*USA: HAUSHALTSDEFIZIT FEBRUAR STEIGT AUF 113,9 MILLIARDEN DOLLAR Do 20:02:01 dpa-AFX

Cashflow
10.03.2005, 21:11
*USA: HAUSHALTSDEFIZIT FEBRUAR STEIGT AUF 113,9 MILLIARDEN DOLLAR Do 20:02:01 dpa-AFX

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748201#post748201)



War das nicht sonst immer halb so hoch??? :cry

Mercator
10.03.2005, 21:12
Das können die Amis am besten!



WASHINGTON (MarketWatch) - The U.S. federal government ran a deficit of $113.9 billion in February, the Treasury Department said Thursday.


This is a record budget deficit for the month of February. It is up from $96.7 billion in the same month a year ago.

Receipts were up 8.8 percent year-over-year to $100.9 billion, while outlays grew 12.2 percent to $214.8 billion.

Last week, the Congressional Budget Office had estimated February's deficit would be about $115 billion.

So far in fiscal 2005, the government has run a deficit of $223.4 billion, about $5.1 billion less than last year at this time, the Treasury said.

For all of 2005, the CBO projects a deficit of $394 billion. The administration is projecting a deficit of $427 billion.

Interest on the public debt totaled $15.9 billion in February and $151.4 billion so far this fiscal year. This is up from $143.2 billion in the same period last year.

Cashflow
10.03.2005, 21:26
http://ad22.vhb.de/pshb?fn=relhbi&sfn=cn_load_bin&id=1004084&big=1

Da wundere sich noch jemand über die hohe Arbeitslosigkeit. :( :rotekarte :rotekarte :rotekarte

syracus
10.03.2005, 21:28
Abend :)

U.S. Says It Has Withdrawn From World Judicial Body

By ADAM LIPTAK, The New York Times
March 10, 2005

Prompted by an international tribunal's decision last year ordering new hearings for 51 Mexicans on death rows in the United States, the State Department said yesterday that the United States had withdrawn from the protocol that gave the tribunal jurisdiction to hear such disputes.

The withdrawal followed a Feb. 28 memorandum from President Bush to Attorney General Alberto R. Gonzales directing state courts to abide by the decision of the tribunal, the International Court of Justice in The Hague. The decision required American courts to grant "review and reconsideration" to claims that the inmates' cases had been hurt by the failure of local authorities to allow them to contact consular officials.

The memorandum, issued in connection with a case the United States Supreme Court is scheduled to hear this month, puzzled state prosecutors, who said it seemed inconsistent with the administration's general hostility to international institutions and its support for the death penalty.

The withdrawal announced yesterday helps explains the administration's position.

Darla Jordan, a State Department spokeswoman, said the administration was troubled by foreign interference in the domestic capital justice system but intended to fulfill its obligations under international law.

But Ms. Jordan said, "We are protecting against future International Court of Justice judgments that might similarly interfere in ways we did not anticipate when we joined the optional protocol."

Peter J. Spiro, a law professor at the University of Georgia, said the withdrawal was unbecoming.

"It's a sore-loser kind of move," Professor Spiro said. "If we can't win, we're not going to play."

Ms. Jordan emphasized that the United States was not withdrawing from the Vienna Convention on Consular Relations itself, which gives people arrested abroad the right to contact their home countries' consulates. But the United States is withdrawing, she said, from an optional protocol that gives the International Court of Justice in The Hague, the principal judicial organ of the United Nations, jurisdiction to hear disputes under the convention.

"While roughly 160 countries belong to the consular convention," she said, "less than 30 percent of those countries belong to the optional protocol. By withdrawing from the protocol, the United States has joined the 70 percent of the countries that do not belong. For example, Brazil, Canada, Jordan, Russia and Spain do not belong."

Among the countries that have signed the protocol are Australia, Britain, Germany and Japan.

Ms. Jordan said Secretary of State Condoleezza Rice informed Kofi Annan, the secretary general of the United Nations, of the move on Monday.

Harold Hongju Koh, the dean of the Yale Law School and a former State Department official in the Clinton administration, said the Bush administration's strategy was counterproductive.

"International adjudication is an important tool in a post-cold-war, post-9/11 world," Dean Koh said.

For 40 years, from 1946 to 1986, the United States accepted the general jurisdiction of the International Court of Justice in all kinds of cases against other nations that had also agreed to the court's jurisdiction. After an unfavorable ruling from the court in 1986 over the mining of Nicaragua's harbors, the United States withdrew from the court's general jurisdiction.

http://www.nytimes.com/2005/03/10/politics/10death.html?oref=login

:rolleyes:

mama mia
10.03.2005, 21:34
Halliburton Doing Business In Iran Despite Sanctions - NBC

Monday March 7, 7:57 PM EST

NEW YORK -(Dow Jones)- Halliburton Co. (HAL) in January won a contract to drill at a huge Iranian gas field called Pars - which an Iranian government spokesman said "served the interests" of Iran - despite U.S. sanctions tightly restricting the ability of U.S. companies to do business there, NBC News reported Monday. :hihi

Halliburton says the operation, which was videotaped by NBC News, is entirely legal. It's run by a subsidiary called Halliburton Products and Services Ltd., based outside the U.S. In fact, the law allows foreign subsidiaries of U.S. corporations to do business in Iran under strict conditions, the NBC report noted.

Other U.S. oil services companies, like Weatherford (WFT) and Baker Hughes ( BHI), also are in Iran, according to the report. And foreign subsidiaries of NBC's parent company, General Electric Co. (GE), have sold equipment to Iran, though the company says it will make no more sales, NBC said.

Still, Halliburton stands out because its operations in Iran are now under a federal criminal investigation. Government sources, according to NBC, said the focus of the investigation is on whether the company set out to illegally evade the sanctions imposed 10 years ago by President Bill Clinton.

Sources close to the Halliburton investigation told NBC News that after thatannouncement of the U.S. sanctions under Clinton, Halliburton decided that business with Iran, then conducted through at least five companies, would all be done through a subsidiary incorporated in the Cayman Islands.

For Halliburton to have done this legally, the foreign subsidiary operating in Iran must be independent of the company's main operation in Texas. Yet, when an NBC producer approached managers in Iran, he was sent to company officials in Dubai. But they said only Halliburton headquarters in Houston could talk about operations in Iran. Still, Halliburton maintains its Iran subsidiary does make independent business decisions, the report said.

Dow Jones Newswires - 03-07-05 1957ET

© 2005 Dow Jones & Company, Inc. All Rights Reserved.

http://money.iwon.com/jsp/nw/nwdt_rt.jsp?cat=USMARKET&src=704&feed=dji&section=news&news_id=dji-00071820050307&date=20050307&alias=/alias/money/cm/nw

mama mia
10.03.2005, 21:56
Pressemitteilung

Bundeskabinett beschließt gemeinsame eCard-Strategie

Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, des Bundesministeriums des Innern, des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziales und des Bundesministeriums der Finanzen

Datum: 9.3.2005

Das Bundeskabinett hat heute Eckpunkte für eine gemeinsame eCard - Strategie der Bundesregierung zur Unterstützung der flächendeckenden Einführung von elektronischen Karten beschlossen.*

Die Eckpunkte sehen vor, dass die geplanten Kartenprojekte der Bundesverwaltung*-*die Elektronische Gesundheitskarte, der Digitale Personalausweis, das JobCard-Verfahren und die Elektronische Steuererklärung*-*eng aufeinander abgestimmt werden. Gleiche Standards und die breite Verwendbarkeit der Chipkarten für den elektronischen Geschäftsverkehr sollen Effizienzgewinne und Kosteneinsparungen zum Nutzen von Bürgerinnen und Bürgern, Wirtschaft und Verwaltung gewährleisten. Ferner werden durch die Eckpunkte die elektronische Authentisierung (Identifizierung des Nutzers) und die qualifizierte elektronische Signatur (Äquivalent zur manuellen Unterschrift) zur Verwendung auf den Chipkarten vereinheitlicht.

ganzer Artikel: http://www.bmwa.bund.de/Navigation/Presse/pressemitteilungen,did=60006.html

:klo:

paule2
10.03.2005, 22:37
Ob´s in der letzten halben Stunde wieder 20% hochrennt?

http://bigcharts.marketwatch.com/charts/big.chart?symb=able&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=149922&style=330&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=191&mocktick=1

:hihi

Yoda
10.03.2005, 22:55
http://ad22.vhb.de/pshb?fn=relhbi&sfn=cn_load_bin&id=1004084&big=1

Da wundere sich noch jemand über die hohe Arbeitslosigkeit. :( :rotekarte :rotekarte :rotekarte

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748206#post748206)
Franz Müntefering:
"Zuerst kommt der Staat und dann kommt der Bürger!" :gomad

Rot/Grün wirkt! :rotekarte

willytell
10.03.2005, 23:20
*INTEL: Q1 VORAUSSICHTLICHER UMSATZ ZWISCHEN 9,2-9,4 MRD USD
*INTEL ERWARTET FÜR Q1 BRUTTO-MARGE VON NUN 57% - ZUVOR 55%

willytell
10.03.2005, 23:22
*INTEL-AKTIEN STEIGEN NACHBÖRSLICH 2 PROZENT AUF 25,35 DOLLAR

mrabc
10.03.2005, 23:53
http://www.stock-channel.net/scn/mrabc/FED-I-1.jpg

http://www.stock-channel.net/scn/mrabc/FED-I-2.jpg


http://www.stock-channel.net/scn/mrabc/FED-II-1.jpg

http://www.stock-channel.net/scn/mrabc/FED-II-2.jpg

willytell
10.03.2005, 23:59
Thanks mrabc :)

Mercator
11.03.2005, 01:33
6:16pm 03/10/05

Greenspan worried most about federal budget deficit By Greg Robb
WASHINGTON (MarketWatch) -- The growing Federal budget deficit is the most worrying aspect of the current economic environment, said Federal Reserve board chairman Alan Greenspan. "The resolution of our current account deficit and household debt burdens does not strike me as overly worrisome, but that is certainly not the case for our fiscal deficit," Greenspan said in a speech prepared for delivery to the Council of Foreign Relations. The deficit is a "significant obstacle to long-term stability" because it cannot be corrected by market forces that stabilize other imbalances, he said.

Förster
11.03.2005, 01:33
@terrorzwerg und picas

irgendwo in der Mitte liegt die Wahrheit ;)

Weber ist als Bundesbänker natürlich ein Mitglied der Hochfinanz, wie käme er sonst dahin, wo er ist....ABER

ich habe das Gefühl, dass einige in der Bundesbank viel weiter schauen als etwa unsere tollen Politiker. So gibt es mit Sicherheit Pläne für einen Re-Start der D-Mark usw. weswegen auch das Gold net verkloppt wird, dies wird nach dem Zusammenbruch für alle Deutschen besser sein, als wenn die Bundesbank auf Eichel und Welteke gehört hätte.

Dass die Bundesbänker das Zinssystem abschaffen oder verändern oder sich gegen die FED-member-Banken stellt, nunja das kann man sicherlich bezweifeln, allerdings würde ich nie ganz die Hoffnung auf fähige Leute im Hintergrund aufgeben ;)

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748025#post748025)
bei allem Respekt schloss, aber deutsche Michels machen Goldaufstand gegen "die"? :rolleyes:

mama mia
11.03.2005, 09:36
http://www.mysmilie.de/smilies/schilder/3/img/013.gif

Heutige Wirtschaftsdaten und Quartalszahlen

(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)

Wirtschaftsdaten US

14:30 Uhr
Handelsbilanz, Januar, zuletzt: -$56.4 Milliarden, Prognose: -$56.7 Milliarden

Wirtschaftsdaten/Sonstiges

8 Uhr
DE*Verbraucherpreise Februar
11 Uhr
EU*Zahlungsbilanz 4. Quartal

Quartalszahlen Europa

Advanced Medien AG
Mount10 Holding AG
I-D Media AG
IFCO SYSTEMS N.V.

Konferenzen

CeBit Messe Hannover

mama mia
11.03.2005, 09:40
Dax dank nachlassendem Ölpreis und Intel höher erwartet
Freitag 11 März, 2005 08:21 CET

Frankfurt (Reuters) - Die Entspannung am Ölmarkt und ein positiver Zwischenbericht des US-Chipherstellers Intel dürften nach Einschätzung von Börsianern dem deutschen Aktienmarkt zum Wochenschluss zunächst Kursgewinne bescheren.

Übernahmespekulationen rücken die Lufthansa-Aktie in den Fokus der Anleger.

Der Deutsche Aktienindex (Dax) wird nach ersten Berechnungen von Banken und Handelshäusern 0,7 Prozent höher bei 4367 Zählern in den Handel am Freitag starten. "Der positiv ausgefallene Intel-Bericht sowie der doch wieder deutlich nachlassende Ölpreis sollten dem Dax einen festeren Handelsauftakt bescheren", sagte ein Händler.

Ob der Dax den Handel am Freitag auch mit Kursgewinnen beenden kann, hängt nach Einschätzung von Börsianern stark von den am Nachmittag anstehenden Daten zur US-Handelsbilanz (14.30 Uhr MEZ) ab.

Neben dem Blick auf die Technologiewerte dürften die Anleger ihr Augenmerk vor allem auf die Lufthansa richten. Die deutsche Fluggesellschaft hat Zeitungsberichten zufolge einen zweiten Anlauf zur Übernahme der schweizerischen Fluglinie Swiss gestartet. Im vorbörslichen Geschäft legten Lufthansa-Aktien 0,6 Prozent zu.

http://www.reuters.de/newsPackageArticle.jhtml?type=economicsNews&storyID=688057&section=news

...bis später :winke:

picAS
11.03.2005, 10:59
Guten Morgen :)

schloss
11.03.2005, 11:09
bei allem Respekt schloss, aber deutsche Michels machen Goldaufstand gegen "die"? :rolleyes:

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748231#post748231)


nee, keinen Aufstand, nur ein bischen ein eigenes Absicherungsüppchen kochen, für einen Auftsand gibt es keine Mehrheiten, weder in der BuBa noch sonstwo.

PS: ausserdem kennst du optims Meinung zu Opa ;) "the undertaker"

picAS
11.03.2005, 11:13
Herrlich anzusehen wie um 19:00Uhr MEZ der Oilpreis leicht ins Rutschen kommt und der DOW Index hochläuft.

Eine neue Chance für Bären?

Förster
11.03.2005, 11:20
nee, keinen Aufstand, nur ein bischen ein eigenes Absicherungsüppchen kochen, für einen Auftsand gibt es keine Mehrheiten, weder in der BuBa noch sonstwo.

PS: ausserdem kennst du optims Meinung zu Opa ;) "the undertaker"

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748280#post748280)
ich werd mit dem Gedanken einfach nicht schwanger :confused: ausgerechnet
Deutschland trägt eine sehr spezielle Rolle in dem Spielchen. Nebenbei,
haben wir überhaupt noch Goldbesitz? Eben :rolleyes:

schloss
11.03.2005, 11:26
@förster

drauf wetten würd ich ja auch nicht ;)

aber ich könnt mirs durchaus vorstellen, dass es einige gibt, die das "Spiel" der Plünderer mitspielen, in wirklichkeit jedoch Stolpersteine legen, damit der "Plan" schiefgeht...ich rede nicht von offizieller Politik, sondern von Minderheiten, alten Männern, die man nicht mehr erpressen kann.

PS: In BESITZ haben wir glaube 12 Tonnen, die bringt Eichel mit Münzprogramm unters Volk...ohne wirklich zu wissen, was er tut.

picAS
11.03.2005, 11:30
Eichel ist ein kompetenter Finanzpolitiker :o

picAS
11.03.2005, 11:31
War nur ein Witz :cry :cry :cry
:cry
:cry
:cry

schloss
11.03.2005, 11:32
GLD vs ZAR
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=line&dsc=rel&ind0=VOLUME&&lSyms=GLD.FX1+DUSDZAR.TGT&lColors=0x000000+0x006633&sSym=GLD.FX1&hcmask=
kommt net so richtig in die Pötte

schloss
11.03.2005, 11:35
nach dem Start in eine 5-Punkte-Starre verfallen, der DAX...gap von gestern ist zu, nur hat er dabei ein neues aufgerissen :hihi
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=candle&ind0=VOLUME&&lSyms=DAX.ETR&lColors=0x000000&sSym=DAX.ETR&hcmask=
der Index ist nur noch zum Arbitrieren zwischen zwei US-Handelstagen da...na gut, war er schon immer :D:p

schloss
11.03.2005, 11:41
Malkasten:
ob der DAX in dem steilen roten AbT bleibt, vor dem Verfall eigentlich schwer zu glauben
...aber das gap (von heute) zu und die Unterstützung testen, das wär durchaus drin

picAS
11.03.2005, 11:44
10:12 - OIL/IEA erhöht weltweite ölnachfrageprognose 2005 um 330.000 Barrel an

PARIS (AWP/dpa-AFX) - Die Internationale Energieagentur (IEA) hat ihre Prognose für die weltweite ölnachfrage im laufenden Jahr kräftig erhöht. Die Schätzung sei um 330.000 Barrel am Tag auf 84,3 Millionen Barrel (je 159 Liter) angehoben worden, teilte die IEA am Freitag in Paris mit. Gründe seien das sehr kalte Winterwetter Ende Februar und Anfang März und die robuste Verfassung der US-Wirtschaft und die hohe ölnachfrage Chinas. FX/jha/he/

____________________---

Der Markt ist mit robustem Oil robust überversorgt sodass die robuste Nachfrage nach Robustem Oil robust bedient werden kann :dumm

Machen wohl einige Druck auf Oilförderer- robusten Druck natürlich ;)

schloss
11.03.2005, 11:50
@picAs

das gehört alles zur Neuen Transparenz an den Ölmärkten... :sss

Neu!!! :farrer:
Transparent!!! :farrer:

Gürtel enger schnallen :farrer:
;);)

picAS
11.03.2005, 11:54
Schloss bitte :rolleyes: die neue Sprachregelung einhalten

robust TranspaBrent

schloss
11.03.2005, 11:58
Schloss bitte :rolleyes: die neue Sprachregelung einhalten

roBUSHt TranspaBrent

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748293#post748293)


jetzt stimmt's

picAS
11.03.2005, 12:00
:rolleyes:

Tiras
11.03.2005, 12:01
SA-Wirtschaft immer noch mit stabilem Wachstum.

Und immer noch keine Top-Bildung im Index.

Erst dann werden sich wohl die ausländischen Investoren Gedanken machen, ihre satten Gewinne zu realisieren.

Falls Mugabe in Zimbabwe bald den Löffel abgibt und die Regierungsübernahme durch die Opposition halbwegs friedlich abläuft, gibt das der Wirtschaft im ganzen südlichen Afrika einen weiteren Schub. Dann könnte sich der Rand erstmal auf diesem Niveau halten.

schloss
11.03.2005, 12:03
:rolleyes:

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748295#post748295)


Bushs erste Firma hieß glaub ich Arbusto ...A-Amerika rbusto-robust und alles zusammen heißt Bush auf spanisch ;):D:hihi

picAS
11.03.2005, 12:06
Hast den Kerl entlarvt. Die B... Sippe ist für dieses Unwort verantwortlich.
Alles klar nun :)

picAS
11.03.2005, 12:25
10:46 - MARKT/Swiss nach Spekulationen um Lufthansa-übernahme im Höhenflug

Zürich (AWP) - Die Aktien der Swiss International Air Lines AG setzen am Freitag im frühen Handel zu einem Höhenflug an. Grund sind erneute Gerüchte um übernahmegespräche zwischen dem Swiss-CEO Christoph Franz und dem Lufthansa-Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Mayrhuber. Die beiden Firmenbosse sollen sich bezüglich Zusammenschluss weitgehend einig sein, wie die deutsche Zeitung "Handelsblatt" (HB, Freitagsausgabe) in Berufung auf "Lufthansa-Konzernkreise" schreibt.

_____________________---

Da fliegen sie, meine Steuergelder.

Und zwei Deutsche machen untereinander den Deal den die Trottelschweizer nicht hingekriegt haben :dumm

Ist wirklich Zeit um auszuwandern :o

Tiras
11.03.2005, 12:28
Punktgenaue Landung gestern Nachmittag.

picAS
11.03.2005, 12:37
Mal rein optisch Analysiert- das sieht doch nach Absturz aus, oder ?

Vetinari
11.03.2005, 12:46
Morgen :)

DAX :hihi ... 2 punkte range :rolleyes:

Scham sich Gurken ... rein mit dat rentner geld :D

:gusa

Förster
11.03.2005, 12:49
Eichel ist ein kompetenter Finanzpolitiker :o

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748284#post748284)
selbstlaufende Programme zu personifizieren bringt nichts.

picAS
11.03.2005, 12:56
selbstlaufende Programme zu personifizieren bringt nichts.

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748305#post748305)


____________---

Soll ich.... ? ;)

schloss
11.03.2005, 13:10
jetzt schneit das schon wieder draussen...:ne

ich mag ja den Winter sehr, aber er ist dieses Jahr einfach zu spät dran :rolleyes:

Vetinari
11.03.2005, 13:13
Global warming :rolleyes: ... verdammt Eis zeit kommt :D

:schaf:

:gusa

schloss
11.03.2005, 13:15
@förster
Post :D

Vetinari
11.03.2005, 13:18
Ol' Bubblespan ...

Federal Reserve chairman Greenspan told the Council on Foreign Relations late Thursday that the current low level of US long-term interest rates was unprecedented, and that it was very unusual for long rates to be still moving lower at this stage of the economic cycle. He said there was likely an element of long rates being held down by heavy demand from foreign investors. However, he warned that over time foreign investors would reach a point where they cut their dollar asset holdings.


"Foreign Investors" sind schuld ... sie kaufen zuviele Ami Bonds :hihi



In 9 monaten ist er weg ... dann beginnt die feuerwerk :D

:gusa

schloss
11.03.2005, 13:20
Global warming :rolleyes: ... verdammt Eis zeit kommt :D

:schaf:

:gusa

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748309#post748309)


wenn der Golfstrom abreißt, wird ungemütlich auf der Insel ;);)

4 km dicker Gletscher auf Schottland :eek:

naja auf dem Kontinet nicht viel anders :hihi

dafür verdorrt und verbrennt der Süden der USA, Ukraine, Südrussland, Mittelmeerregion...alles wird Wüste

da gibt's dann nur noch Südrand von Hochgebirgen ...oder die Tropen als Ausweg...und beide haben auch ihre Risiken.

Vetinari
11.03.2005, 13:28
Scheiss egal auf Sch(r)ottland ... so lange wir haben das Oel raus , sie konnen unter gehen , wir brauchen sie nicht mehr ... selbst die Roemer haben ein mauer gebaut :lach


Alle zum Tropen ... ausser Sozis , Kommies , Gruenen , Gewerschaefter und EZB lumpen ... sie konnen zuruck bleiben ... sie producieren genug heiss luft zum uberleben :D

:gusa

Tiras
11.03.2005, 13:29
wenn der Golfstrom abreißt, wird ungemütlich auf der Insel ;);)

4 km dicker Gletscher auf Schottland :eek:

naja auf dem Kontinet nicht viel anders :hihi

dafür verdorrt und verbrennt der Süden der USA, Ukraine, Südrussland, Mittelmeerregion...alles wird Wüste

da gibt's dann nur noch Südrand von Hochgebirgen ...oder die Tropen als Ausweg...und beide haben auch ihre Risiken.

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748312#post748312)

Da warten noch ganz andere Gefahren .....

http://www.lonlygunmen.de/natur/erde/supervulkan/zeitbombe.html


Das Gegurke im DAX kann man ja nicht mehr mit anschauen. :zz :zz :zz

Vorschlag: Handel in der Zeit von 9:15 bis 14:25 Uhr einstellen :dd

Förster
11.03.2005, 13:30
@ vetinari #1103


:hihi :hihi :hihi

Vetinari
11.03.2005, 13:32
Warum offnen sie der DAX nicht erst am 14:30 ... sie konnten viel kosten in Ffm sparen :hihi

Dann hat vielleicht Siefert und dicke Breuer genug geld um LSE zu ubernehmen ;)

:gusa

Vetinari
11.03.2005, 13:36
Rein mit die Wetten fur Trade Balance ... ich nehme -$55 Mrd :D

Und ein Dollar Rally ;)

:gusa

picAS
11.03.2005, 13:42
DÜX immer noch in der 10P Range :zz

Mercator
11.03.2005, 13:48
Rein mit die Wetten fur Trade Balance ... ich nehme -$55 Mrd :D

Und ein Dollar Rally ;)

:gusa

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748324#post748324)
Circa 60 Mrd. $

Die Amis hatten gute Konsumlaune.

Klopapier blubb mit einfacher Spülung.

schloss
11.03.2005, 13:54
Circa 60 Mrd. $

Die Amis hatten gute Konsumlaune.

Klopapier blubb mit einfacher Spülung.

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748329#post748329)


Februar...28 Tage

ich sag 52 Mrd...Dollar-Strohfeuer-Rakete ;)

Mercator
11.03.2005, 14:01
Februar...28 Tage
ich sag 52 Mrd...Dollar-Strohfeuer-Rakete ;)
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748330#post748330)
Februar gucken wir uns in einem Monat an.

Heute wird erst mal der Januar-Wert veröffentlicht. ;)

Förster
11.03.2005, 14:04
Nicht der FED ... die Bullion Banken ... JPM , Morgen Stanley , Goldie und freunde.

FED bestand bleibt konstant auf papier ... aber was durch der carry trade verschwunden ist konnte durch die Bullion Banken zuruck gegeben.

Morgen Stanley hat fast die ganze letzte GB auktion gekauft (200 oder 400 tonnen) fur rund $250/Oz :mo ... JPM sitz hinter Barrick und kriegt Gold fur rund $350/Oz ... Goldie sitz hinter die Ashanti(Anglo) hedges - wer weiss wie tief. :rolleyes:

Interessant bei diese Sons of Gawalia insolvenz ... kein gross banken waren drin ... nur die zweite reihe wannabe banken (glaube Dresdner waren dabei :hihi)

:gusa

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748189#post748189)
guter Beitrag :D

Bullion Banken = Grillanzünder :cool:

schloss
11.03.2005, 14:11
Februar gucken wir uns in einem Monat an.

Heute wird erst mal der Januar-Wert veröffentlicht. ;)

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748333#post748333)


oops :D

dann natürlich 57...

oder 55...und in einem Monat revidiert auf 57 ;);)

Vetinari
11.03.2005, 14:29
Ein fur die Droopy bande ...


Gold mine losing thousands per day after earthquake
March 11, 2005

Johannesburg - South Africa's fourth largest gold miner DRDGOLD is losing R231,000 per day in revenue from a closed shaft damaged in an earthquake, the firm said on Friday.

The number 5 shaft, which bore the brunt of the strong quake that hit on Wednesday, accounts for 11 percent of total production at the firm's North West operations, spokesperson Ilja Graulich told Reuters.

"The losses in revenue per day are around R231,000 based on first-half results," he said.



Solche meldung bringt panik bei die Amis ;) ... aber was ist so schlimm ... sollen sie diese mine schliessen (als viele hoffen) , verlieren sie es auch ... aber dann sparen sie die (hohe) kosten :D

Mal sehen wie (oder ob) Droopy spaeter reagiert.

:gusa

Cashflow
11.03.2005, 14:55
Auf Bloomberg hat die kühle Blonde gestern gesagt:


Dow KGV 20
S&P 17
NDX immer noch 55, während in der Blase 2000 der Gast ein KGV von 70 vermutet hat (war ja bei einigen Aktien wegen Verlusten gar nicht ermittelbar).



KGV von 55 ist immer noch mehr als 100% zu hoch!!! :o

Cashflow
11.03.2005, 14:58
Muß auch schon wieder ... bis später :winke:

Vetinari
11.03.2005, 14:58
Larry Kudlow :schaf: auf CNBC ... Tech rally kommt :lach

Oel ist ein blase :hihi


Manche haben nichts in 5 jahre gelernt ... Kudlow und Cramer immer noch nach vorn :D

:gusa

Vetinari
11.03.2005, 15:03
A typo on a US congressional website upset the Sudanese govt, a document indicated the US had conducted nuclear tests in Sudan, but should have been a reference to Sedan, NV (BBC)

:hihi

:gusa

mama mia
11.03.2005, 15:04
Larry Kudlow :schaf: auf CNBC ... Tech rally kommt :lach

:gusa

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748360#post748360)


...das ist eben "a great American" :rolleyes:

mama mia
11.03.2005, 15:29
Rätselraten über die Höhe der russischen Bestände löst heftige Spekulationen aus – Weitere Verteuerung möglich

Palladium wird deutlich teurer
Von Dieter Claassen, Handelsblatt

Der Preis für das Edelmetall Palladium ist in dieser Woche bereits um 14 Prozent gestiegen. Auslöser dafür war ein Dekret des russischen Präsidenten Wladimir Putin, die seit Jahrzehnten geltende Geheimhaltungspflicht der heimischen Bestände aufzuheben.

LONDON. Die darauf einsetzenden Spekulationen, dass die russischen Bestände wahrscheinlich geringer sind als bisher angenommen, katapultierte den Palladiumpreis vorübergehend auf 208 Dollar je Unze und damit auf den höchsten Stand seit vergangenem November. Die Russen decken etwa zwei Drittel des weltweiten Palladiumbedarfs. Ralph D´Esposito von RJ Futures in New York hält kurzfristig 230 Dollar je Unze für realistisch. Mittelfristig erwarten Charttechniker Notierungen zwischen 328 und 332 Dollar.

........Dagegen ist nach Einschätzung von Wolfgang Wrzesniok-Rossbach von Dresdner Kleinwort Wasserstein in Frankfurt der Palladiumpreis gegenwärtig verhältnismäßig niedrig. Hinter dem jetzigen Preisanstieg sieht er nicht nur Spekulanten, sondern auch die Nachfrage von Verarbeitern.

Der zweitwichtigste Abnehmer des Metalls ist die Elektroindustrie. Auch hier nimmt die Nachfrage zu. In der Dentalbranche stagniert sie dagegen. Allerdings haben die Chinesen Schmuck aus Palladium entdeckt. Dadurch verdreifachte sich 2004 die für die Schmuckverarbeitung verwendete Menge an Palladium von 250 000 auf 750 000 Unzen und erreichte damit über elf Prozent des Gesamtverbrauchs des Metalls...........

http://www.handelsblatt.com/pshb?fn=relhbi&sfn=buildhbi&CN=GoArt!200011,200732,870264&bt=0&SH=0&depot=0

http://www.kitco.com/images/live/plad.gif

....so richtig will's aber nicht hoch :( die Chinesen sollten sich mehr schmücken :rolleyes:

willytell
11.03.2005, 15:30
*Dec Trade Gap Revised To $55.74B From $56.40B
*US Posts $58.27B Trade Deficit; Consensus $56.5B
*Jan Exports $100.83 Bln, +0.4%; Imports $159.10B,+1.9%

willytell
11.03.2005, 15:32
*U.S. JAN CAPITAL GOODS EXPORTS FALL 0.7%
*U.S. JAN. CAPITAL GOODS IMPORTS UP 1.7%
*U.S. JAN. CONSUMER GOODS IMPORTS UP 6%
*U.S. IMPORTS FROM CHINA UP 27% YEAR-OVER-YEAR
*U.S. JAN. IMPORTS UP 1.9% TO RECORD $159.1B
*U.S. JAN. TRADE GAP EXCEEDS $56.5B EXPECTATIONS
*U.S. JAN. TRADE GAP WIDENS 4.5% TO $58.3B
*U.S. JAN. EXPORTS UP 0.4% TO RECORD $100.8B

schloss
11.03.2005, 15:37
58,27

net schlecht :respekt

Dollar=tot! ;)

schloss
11.03.2005, 15:40
abnehmende Mondphase hammer auch rumgekriegt (sogar mit netto plus über die 14 Tage)...ob's jetzt 14 Tage Megarallye gibt?
mit Merkurs Hilfe vielleicht ;)
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&ind0=VOLUME&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1&hcmask=
egal ob Astro oder net....es steigt :D

nasdaq10.000
11.03.2005, 15:43
Armut in Deutschland
Die neue Unterschicht

Die einen sind tief gefallen, die anderen nie aufgestiegen: Die Armut in Deutschland breitet sich aus. Sie erfasst Arbeitslose genauso wie Niedriglöhner und gescheiterte Unternehmer

Die Bergers wohnen jetzt also im Museum. Mit Garten, Garage und Balkon. Im Flur stehen drei Paar Filzpantoffeln. Im Wohnzimmer hat der kleine Lukas ein paar Spielzeugautos verstreut. An der Wand über der Treppe hängen lustige Urlaubsfotos. So leben die Bergers. 160 Quadratmeter Deutschland in einem weißen Reihenhaus. Bisher war das ihr Zuhause. Jetzt ist es eine Ausstellung ihrer Vergangenheit, die sich die Bergers noch ein paar Wochen lang ansehen können. Dann müssen sie raus.

Peter und Gisela Berger*, 58 und 44 Jahre alt, beide studierte Architekten, können ihre Miete nicht mehr zahlen. Die Sparbücher, die Aktien, die Lebensversicherung: Alles ist weg. Geblieben sind die Schulden. 300.000 Euro.

»Mal sehen, welcher Vermieter uns noch nimmt«, sagt Peter Berger.

Noch vor einiger Zeit hätte jeder Vermieter die Bergers genommen. Anfang der neunziger Jahre ziehen sie in den Münchner Osten. Peter Berger arbeitet bei einer Baufirma, seine Frau in einem Architekturbüro. Er verdient 12.000 Mark im Monat, sie kaum weniger.

Sie kaufen sich zwei Wohnungen in Leipzig. Als Altersvorsorge. Warum auch nicht? Peter Berger hat das Haus selbst für seine Firma gebaut. Die Bergers nehmen einen Kredit auf, bei ihren Gehältern und mit den Mieteinnahmen aus den Wohnungen haben sie den ja bald zurückgezahlt.

Da verliert Peter Berger seinen Job.

Nach der Wende haben die Baufirmen im Osten zu viele Häuser gebaut. Sie finden kaum Käufer. Jetzt entlassen die Unternehmen ihre Leute.

Berger findet keine neue Stelle. Das ist der erste Schlag. Er, der von einer Firma zur anderen wechselte, der immer abgeworben wurde, immer mehr Geld bekam, er bekommt plötzlich zu hören: »Sie sind zu alt.« Mit 48.

Also macht er sich selbstständig, er weiß ja, was er kann. Doch Können allein hilft nicht, wenn die Aufträge fehlen. Neue Häuser bauen? Im Osten leeren sich schon die alten. Auch in die Leipziger Wohnungen der Bergers will niemand einziehen. Sie müssen mit der Miete runter, müssen jetzt jeden Monat zusätzlich 500 Euro für die Kreditzinsen aufbringen. Die Schulden sinken nicht mehr, sie steigen. Das ist der zweite Schlag.

Aber noch hat Gisela Berger ihren Job und ihr Gehalt. Und wenn im Osten die Mieten wieder steigen, wenn Peter Berger wieder Aufträge bekommt… Noch haben sie Hoffnung.

Im Frühjahr 2004 wird auch Gisela Berger entlassen. Die schlechten Umsätze, sagt ihr Chef. Das ist der dritte Schlag. Jetzt haben sie kaum noch Einnahmen, nur Ausgaben. Die Miete. Die Kreditzinsen. Die Zinseszinsen.

Die Bergers sind ruiniert.

Peter Berger sagt, er sei einer, der umso kühler wirke, je aufgewühlter er ist. Also bleibt er äußerlich ruhig, als er sagt: »Manchmal denke ich fast an Selbstmord.« Seine Frau hat da schon weinend das Zimmer verlassen.

Das also ist die Geschichte der Bergers. Geprägt von drei Ereignissen: Hypothekenkredit, Jobverlust, Baukrise. Nichts weiter. Keine seltene Krankheit, kein krimineller Anlageberater, kein tragischer Unfall. Nichts, was nicht alle Tage in der Zeitung stünde. Die Tragik liegt im Alltäglichen: dass es in Deutschland nichts Außergewöhnliches mehr braucht, um eine Familie abstürzen zu lassen.

Ausgerechnet in Deutschland.

Aufstiegsgesellschaft. Mit diesem Wort beschrieben Sozialforscher jahrzehntelang die Bundesrepublik. Eine Gesellschaft, in der nicht alle reich waren, aber in der alle sicher sein konnten, dass sie in zehn Jahren mehr besitzen würden als heute. Und ihre Kinder in zwanzig Jahren noch mehr. »In der Bundesrepublik des 20. Jahrhunderts galt ein kollektives Versprechen: Jedem geht es langsam, aber stetig immer besser«, sagt der Göttinger Soziologe Berthold Vogel.

In der Bundesrepublik des 21. Jahrhunderts gilt das Versprechen immer noch. Aber nicht für alle.

Die Republik teilt sich. Nie in ihrer Geschichte lagen Reich und Arm weiter auseinander. »Auf der einen Seite wächst der Wohlstand, auf der anderen die Gruppe der wirtschaftlich Ausgegrenzten«, sagt der Berliner Sozialforscher Martin Kronauer. Nach dem neuen Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung gehört den wohlhabendsten zehn Prozent der Deutschen inzwischen fast die Hälfte des gesamten Nettovermögens. Die unteren zehn Prozent besitzen nichts mehr. Sie haben nur Schulden.

http://zeus.zeit.de/bilder/2005/11/wirtschaft/arbeitslose_280.gif

So entsteht in Deutschland eine neue Unterschicht der Besitzlosen. Anders als das Proletariat vergangener Tage ist sie in sich fast so verschieden wie der Rest der Gesellschaft. Zu ihr zählen gescheiterte Anwälte oder Architekten ebenso wie Niedriglöhner oder Sozialhilfeempfänger. Die einen sind tief gefallen, die anderen haben nie abgehoben. Unten treffen sie sich. Finanziell gesehen, haben sie vom Leben nichts mehr zu erwarten, das haben sie gemeinsam.

Überall im Land sind die Angehörigen der neuen Unterschicht anzutreffen. In Hamburg genauso wie in Berlin und im Schwarzwald. Oder in München, im Reihenhaus der Bergers.

Neulich waren sie auf dem Amt. Ob es eine Sozialwohnung für sie gebe, haben sie gefragt. »In drei Jahren vielleicht«, war die Antwort. Die Bergers haben noch drei Wochen. Dann müssen sie ausziehen.

Die Bergers fallen jetzt unter Hartz IV. Der Staat überweist ihnen 940 Euro im Monat zum Leben und übernimmt außerdem die Miete. Aber natürlich nicht die 1.400 Euro für das Reihenhaus, sondern maximal 610 Euro, inklusive Strom und Heizung. In München, wo die Mieten höher sind als irgendwo sonst im Land, werden sie eine so billige Wohnung schwer finden, jedenfalls nicht in ihrer jetzigen Gegend.

Die Bergers werden sich also für die Nachbarn und die Bekannten vom Elternbeirat des Kindergartens eine harmlos klingende Geschichte einfallen lassen, die den Umzug erklärt, und dann werden sie irgendwo hingehen, wo die Gebäude grauer und Gärten seltener sind. Dann wird sich auch für den sechsjährigen Lukas die Welt ändern. »In den vergangenen Monaten haben wir die Probleme von ihm fern gehalten«, sagt Peter Berger.

In diesen Monaten haben sie alles versucht, um an Geld zu kommen. Peter Berger hat im Internet versteigert, was sie nicht zum Leben brauchen, Bilder, Bücher, alte Stiche. Aber irgendwann waren die Regale leer. Sie haben Kränze geflochten, Karten gedruckt, Lebkuchen gebacken und sie auf dem Weihnachtsmarkt verkauft. Gegen die Profis vom Nachbarstand kamen sie nicht an. Peter Berger hat sich als Vertreter für eine Baustofffirma versucht. Die Aufträge blieben aus. Er gibt Nachhilfestunden in Latein. Aber mehr als ein paar Euro bringt das nicht. Gisela Berger hat sich überall auf Jobs beworben, nicht nur als Architektin, auch als Schreibkraft und als Bedienung in Gaststätten. Die Konkurrenz war zu groß. »Da waren immer 200 andere.« Nicht wenige suchen inzwischen ähnlich verzweifelt nach einem Einkommen wie die Bergers.

http://zeus.zeit.de/bilder/2005/11/wirtschaft/armut_280.gif

3,13 Millionen Haushalte in Deutschland sind überschuldet, anderthalb mal so viele wie vor zehn Jahren, mehr als je zuvor. Ihre Verbindlichkeiten sind so hoch, dass sie keine Chance haben, sie zurückzuzahlen. Manchmal verbirgt sich hinter dem privaten Ruin die schlichte Unfähigkeit, mit Geld umzugehen, aber zunehmend auch die traurige Tatsache, dass das in Deutschland mitunter nicht mehr funktioniert: arbeiten, einen Kredit aufnehmen, ein Haus kaufen, sich etwas aufbauen. Was jahrzehntelang biedere Normalität war, endet auf einmal auch für gut verdienende Ingenieure in der finanziellen Katastrophe. Weil plötzlich die Aufträge weg sind oder der Arbeitsplatz – und damit auch der gute Verdienst. Dann steigen die Schulden. Dann weist der Weg nach unten. Der Münchner Sozialforscher und Überschuldungsexperte Dieter Korczak sagt: »Die Mittelschicht bröckelt ab.«

Irgendwann in den vergangenen Monaten hat Peter Berger ein neues Gefühl an sich entdeckt: Neid. Auf Verwandte, Bekannte, Exklassenkameraden, auf Leute, die das alte Immer-mehr-Leben führen, mit Essen im Restaurant und drei-, viermal Urlaub im Jahr. Die viel über die richtige Geldanlage nachdenken, demnächst in Rente gehen und dann das Studium ihrer Kinder finanzieren.

Auch Peter Berger wird in ein paar Jahren das Rentenalter erreichen. Viel Geld wird ihm das nicht bringen, er war nicht lange genug fest angestellt. Der Familie steht ein besitzloses Leben bevor. Für Lukas können sie nur die Daumen drücken.

Das ist die Zukunft der Bergers.

Am 30. September 1970 taucht Helmut Schmidt, bundesdeutscher Minister für Wirtschaft und Finanzen, eine Maurerkelle in feuchten Mörtel und legt einen Grundstein im Osten von Hamburg, nahe den Boberger Dünen und der Glinder Aue. Aus dem Grundstein wird ein Haus, aus den Häusern ein Block, der Block wird zur Siedlung. 7.000 Wohnungen für 20.000 Menschen. Das Hamburger Abendblatt schreibt: »Mümmelmannsberg: eine gute Adresse.«

Wer hier lebt, muss wenig laufen. Es liegt alles beieinander, die Schule, das Parkhaus, das Einkaufszentrum und natürlich die Häuser, vier, acht, zwölf Stockwerke hoch. Westdeutscher Plattenbau. Eine funktionale Welt, dazu erdacht, sie morgens zu verlassen und zur Arbeit zu fahren und abends wiederzukommen, zum Essen und zum Schlafen.

Aber wenn keine Arbeit mehr da ist?

Heute leben in Hamburg-Mümmelmannsberg vier von zehn Kindern und Jugendlichen von Sozialhilfe. Die Bücherhalle soll verkleinert werden, der Kindertreff steht vor dem Aus. Die Stadt spart. Im Fernsehen liefen Filme über Mümmelmannsberg, in den Zeitungen standen Reportagen. Die Hauptfiguren waren meist unrasierte Männer mit Bierdosen in der Hand. Manchmal erhob sich danach ein Aufschrei im Viertel, aber selten waren es die Männer mit dem Bier, die sich aufregten, sondern meist Menschen mit geregelter Arbeit, die um ihren Ruf fürchten. Solche Leute leben auch in Mümmelmannsberg, aber in manchen Straßen sind sie längst rar geworden.

Der Berliner Stadtsoziologe Hartmut Häußermann sagt, verrufene Viertel habe es in Deutschland auch früher gegeben. Vor dem Krieg. In den Jahren danach sorgte die Vollbeschäftigung dafür, dass die Städte zusammenwuchsen. Jetzt teilen sie sich wieder. »Viertel wie Mümmelmannsberg gibt es inzwischen überall«, sagt Häußermann. Viertel, in denen die Lebenserwartung niedriger ist als in den Reihenhaussiedlungen ein paar Kilometer weiter. Viertel, in die keiner fährt, der dort nicht wohnt, und deren Namen wie ein schlechter Geruch an den Bewohnern hängt. Bei vielen Betrieben braucht sich ein junger Schulabgänger gar nicht erst zu bewerben, wenn er aus Hamburg-Mümmelmannsberg kommt, aus Gelsenkirchen-Bismarck, aus Köln-Kalk oder aus dem Ihme-Zentrum in Hannover.

Kein Wunder, dass von dort oft wegzieht, wer es sich noch leisten kann. Zurück bleiben jene, die Stadtforscher abwertend als A-Bevölkerung bezeichnen: Arme, Arbeitslose, Ausländer. Die richten sich dann ein in ihrem Stadtteil. Das sei das Gute an Mümmelmannsberg, sagt Sabrina Schulte*: dass man unter sich sei, dass niemand auf einen herabschaue. »Hier sind alle in der gleichen Situation.«

Sabrina Schulte ist jetzt 32. Sie sieht jung aus mit den blonden Haaren und den Sommersprossen, sobald sie anfängt, von sich zu erzählen, wirkt sie älter, ernster, was vielleicht daran liegt, dass sie wenig Zeit hatte, erwachsen zu werden. Seit 20 Jahren wohnt sie in Mümmelmannsberg, von klein auf ist sie an ein Leben nach Datum gewöhnt. Je früher im Monat, desto schöner der Tag, so war das damals. Am Ersten bekam ihr Vater das Geld vom Sozialamt, davon kaufte er Bananen für die drei Kinder und Schnaps für sich und seine Frau. Dann holte er noch mal Schnaps und dann noch mal. »Am Monatsende aßen wir Haferflocken mit Wasser«, sagt Sabrina Schulte. Bis zum nächsten Ersten, da gab es wieder Bananen.

http://zeus.zeit.de/bilder/2005/11/wirtschaft/schulden_280.gif

Mit 19 brachte Sabrina ihren Sohn Kevin zur Welt, fünf Jahre später folgte Yannick. Von ihrem Mann, der sich wie einst der Vater regelmäßig das Hirn betäubte, trennte sie sich. Er wohnt noch immer im Viertel, lebt ein Leben zwischen Umschulung und Stütze wie so viele hier. Kürzlich hatten sie noch einmal eine Affäre. Jetzt ist Sabrina Schulte wieder schwanger, im neunten Monat.

Bekannte sagen über sie, sie kämpfe wie eine Löwin, dass es den Kindern einmal besser geht. Das bedeutet, sie ärgert sich oft mit den Leuten vom Amt herum. Seit 1. Januar stehen ihr neben den 476 Euro für die Miete jeden Monat 759 Euro vom Staat zu. Davor hatte sie nur ein Anrecht auf 680 Euro, bekam aber regelmäßig Zuschüsse für Sonderausgaben. Zum Beispiel für Kevin. 13 Jahre alt ist er, ein quirliger Junge, der in die sechste Klasse der Gesamtschule geht. In Sport ist er bei den Besten, Mathe ist auch okay, Deutsch und Englisch aber machen ihm Probleme. Kevin ist Legastheniker.

Damit er das nicht bleibt, bringt ihn Sabrina Schulte möglichst einmal pro Woche in eine private Lernpraxis. 59 Euro kostet das jedes Mal, und bisher hat der Staat 49 Euro dazugegeben. Doch das sei jetzt vorbei, bekam Sabrina Schulte auf dem Amt zu hören. Nur, wie soll sie dann die Stunden bezahlen? Wie soll Kevin gute Noten schreiben?

Als sie selbst damals die Schule abbrach, ein paar Jahre vor Kevins Geburt, da hat Sabrina Schulte einen Job am Fließband gefunden. Heute stehen die Fließbänder in Asien oder Osteuropa, und die Arbeitslosenquote liegt unter Geringqualifizierten auch in Westdeutschland bei über zwanzig Prozent. Die Geringqualifizierten wiederum stammen selten aus Einfamilienhäusern oder sanierten Altbauten. Auch das zeigt die Statistik. Wer in einem Viertel wie Mümmelmannsberg aufwächst, hat siebenmal geringere Chancen auf ein Hochschulstudium als die Kinder wohlhabender Familien.

So gesehen, wäre es eine ziemliche Überraschung, wenn Kevin Schulte das Abitur schaffte und anschließend gar ein Studium.

So gesehen, ist es kein Wunder, dass Sabrina Schulte, die keinen Berufsabschluss hat und alleinerziehende Mutter ist, sagt: »Ich werde immer Hilfe vom Staat brauchen, damit habe ich mich abgefunden.«

Das ist die Zukunft der Schultes.

An der Decke hängen zwei Neonröhren, auf dem Tisch stehen zwei Monitore, unterteilt in 29 flimmernde Bilder, aufgenommen von 29 Videokameras. Vor den Bildern sitzt Robin Trott. Er sagt: »Man darf nur 15 Minuten am Stück hinschauen, sonst besteht die Gefahr der optischen Täuschung, man sieht dann Schatten, wo keine sind.« Robin Trott wird dafür bezahlt, echte von falschen Schatten zu unterscheiden.

In der Bundesrepublik des 21. Jahrhunderts gehört Trott eigentlich zu den Privilegierten. Er verfügt über alle Insignien der alten Immer-mehr-Gesellschaft: Er hat keine Schulden. Er hat Arbeit. Er hat sogar einen Vollzeitvertrag, unbefristet. Der Aufstieg findet trotzdem ohne ihn statt.

Robin Trott ist Niedriglöhner.

Sauber frisiert, mit hellblauem Hemd und dunkelblauer Krawatte sitzt er auf einem abgewetzten Bürostuhl auf grauem Steinboden in einem etwa neun Quadratmeter großen, halb verglasten Raum. Hinter ihm dudelt ein Radio. Neben ihm steht eine Flasche Cola. Draußen, vor der Scheibe, fährt hin und wieder ein Auto vorbei, dann hebt sich die Schranke. An der Wand hängt eine Uhr, kurz vor zehn am Morgen ist es, vor vier Stunden hat Trott seinen Dienst begonnen. Unter der Uhr kleben vier Blatt Papier. Die Parkhausordnung.

Robin Trott ist Wachmann bei einem Berliner Sicherheitsunternehmen. Vor einer Woche saß er in der Pförtnerloge einer Krankenversicherung, danach in einem Bürogebäude in der Friedrichstraße. Heute bewacht er das Parkhaus der Rathaus-Passagen, acht Stockwerke hoch, Platz für 700 Autos. Außen hängt ein großes Plakat: »Parken Sie schon oder suchen Sie noch?«

Trott erfährt oft erst ein oder zwei Tage im Voraus, wo und wann er arbeiten muss, ob Früh-, Spät- oder Nachtschicht. Private Verabredungen sind kaum möglich. Er verdient 865 Euro netto im Monat, bei 42 Stunden Arbeit pro Woche macht das 5,15 Euro die Stunde. Knapp 400 Euro gehen weg für Miete, Strom und Heizung für seine Wohnung in sanierter Platte in Berlin-Lichtenberg. Bleiben 465 Euro zum Leben.

Es gab eine Zeit, da war Robin Trott dem Reichtum ganz nah. Er hat ja schießen gelernt, hat in der DDR als Ausbilder für Sportschützen gearbeitet. Das macht ihn zum perfekten Bewacher von Geldtransporten. Als er zum ersten Mal im Panzerwagen saß, mit zehn Millionen Mark im Rücken, da spürte er ein Kribbeln. »Später war es nur noch wie Taschentücher packen und verfrachten«, sagt Robin Trott. Vom Supermarkt zur Bank, von der Bank zur Sparkasse, geschützt von 13 Kilo schweren russischen Schutzwesten. Damals kam er auf 60, manchmal 70 Stunden die Woche, für 2600 Mark netto. »Da konnte ich mir immerhin ein Auto kaufen, auch wenn es schon fünf Jahre alt war.« Trotzdem hat er aufgehört mit den Transporten. Neun Überfälle in zwei Jahren, ihn hat es nur aus Zufall nie erwischt, drei Kollegen starben. Wegen der vielen Arbeit war er kaum zu Hause. Die Beziehung zu seiner Freundin zerbrach daran.

Der Wagen ist ihm geblieben, ein Nissan, inzwischen 15 Jahre alt. Lange läuft der Motor wohl nicht mehr. Trott wird dann S-Bahn fahren müssen. Er ist 40 Jahre alt, auf dem Konto liegen 750 Euro, das ist sein Vermögen. Was er verdient, braucht er zum Leben.

Es gibt einen Satz, der in den vergangenen Jahren in Deutschland stark an Beliebtheit gewonnen hat. FDP-Chef Guido Westerwelle hat ihn zitiert, der SPD-Politiker Sigmar Gabriel, die Union hat ihn gar zum Wahlkampfslogan gemacht: »Sozial ist, was Arbeit schafft.« Natürlich ist es fast allen Leuten lieber, einen Job zu haben, als arbeitslos zu sein. Doch der Satz übergeht, dass Arbeit und Armut in Deutschland längst kein Widerspruch mehr sind und dass es womöglich auch Jobs gibt, die zu schaffen nicht besonders sozial ist.

Nach einer in dieser Woche veröffentlichten Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin leben inzwischen drei Millionen Erwerbstätige unterhalb der Armutsgrenze, fast anderthalb mal so viel wie vor zwölf Jahren. Unter ihnen sind Friseurinnen, Verkäufer, Hilfs- und Leiharbeiter, Floristinnen, Reinigungskräfte, kleine Selbstständige. Und Wachleute wie Robin Trott.

Kürzlich haben sich die Sicherheitsunternehmen mit der Gewerkschaft auf einen neuen, niedrigeren Tariflohn geeinigt. Robin Trotts Firma fängt gerade an, die Angestellten einzubestellen und ihnen neue Arbeitsverträge vorzulegen. Trott käme dann netto wohl nicht einmal mehr auf 700 Euro im Monat. Er sagt, er werde sich das nicht bieten lassen. Aber was bleibt ihm übrig? Eine Bekannte arbeitet bei der Arbeitsagentur in Lichtenberg. Die hat ihm gesagt: »Robin, wir verwalten das blanke Nichts, wir haben nicht mal Reinigungsjobs.«

Das ist die Zukunft des Robin Trott.

Das alte Versprechen des Immer-mehr für alle stand nirgendwo geschrieben, in keinem Gesetzestext, in keinem Arbeitsvertrag. Trotzdem war es irgendwann da, entstanden durch die Macht der Erfahrung und das Wirtschaftswachstum der fünfziger und sechziger Jahre. Damals war die Republik erfasst von Zuversicht und Aufbruchsgeist, heute ist sie erfüllt von Angst und dem Gefühl, sich nichts mehr leisten zu können. Das Seltsame ist, dass ein Hartz-IV-Haushalt heute nicht weniger Kaufkraft hat als ein Arbeitnehmerhaushalt Mitte der Sechziger, und der war damals ganz zufrieden mit seinem Lebensstandard. Der Bremer Historiker Paul Nolte sagt, die Deutschen bezeichneten als Armut, was eigentlich nur Ungleichheit sei.

Aber vielleicht geht es ja genau darum. Um Ungleichheit.

Psychologen und Ökonomen haben im Rahmen der Glücksforschung herausgefunden, dass es dem Menschen relativ egal ist, ob er 800, 900 oder 1.000 Euro in der Tasche hat. Entscheidend ist das Gefühl, dass es aufwärts geht und dass die Nachbarn, die Freunde, die früheren Kollegen nicht enteilen. Deshalb hat sich ein Arbeitnehmerhaushalt in den Sechzigern ziemlich wohlhabend gefühlt, während sich ein Sozialhilfeempfänger heute ziemlich arm vorkommt. Deshalb, sagt der Soziologe Berthold Vogel, sei das kollektive Aufstiegsversprechen so wichtig für den Zusammenhalt einer Gesellschaft. »Vermutlich noch wichtiger als die geschriebene Verfassung.« Letztlich, sagt Vogel, wisse keiner, was mit einer Gesellschaft geschieht, wenn sich die ungeschriebene Verfassung plötzlich ändert.

Auf den Hängen stehen dunkle Tannen, vor den Häusern bunte Zwerge, und in manchem Garten erhebt sich ein Kreuz mit einem hölzernen Heiland. Meist steht es schon seit Jahrzehnten da. Aber das heißt natürlich nicht, dass sich im Schwarzwald nicht die Welt verändert hätte.

Da ist zum Beispiel die Dorfschule Mönchweiler, ein hübsches rotes Haus, 245 Schüler, in jeder Klasse gibt es zwei oder drei, die morgens ohne Frühstück in den Unterricht kommen und die 2,60 Euro für den Schwimmunterricht nicht zahlen können. Ihre Eltern sind meist moderne Stadtflüchtige, die nicht Ruhe suchen, sondern niedrige Mieten. So landen sie in der Provinz.

Da ist die Pro-Familia-Beratungsstelle in der Altstadt von Villingen, in die öfter denn je verzweifelte schwangere Frauen kommen und sagen, sie wollten das Kind ja wirklich, aber sie sehen einfach nicht, wie sie das schaffen sollen, finanziell.

Und da ist Sigmund Vögtle.

Er trägt Jeans, schwarze Lederweste und einen grau melierten Bart. Vögtle ist 1949 geboren, er ist so alt wie die Republik. Er stammt aus Hüfingen, nicht weit von Villingen, war nie wirklich weg von dort. »Ich muss nicht überall gewesen sein«, sagt er. Einerseits lebt Sigmund Vögtle weit entfernt von den Problemen der großen Städte, andererseits kommen die Probleme zu ihm. Sie sitzen ihm sozusagen gegenüber, in seinem Büro mit den Topfpflanzen und den Stores am Fenster.

Sigmund Vögtle ist Bewährungshelfer.

Er macht diese Arbeit seit 27 Jahren. Straftaten, sagt Vögtle, hätten die Leute hier immer schon begangen, aber früher seien es andere gewesen, harmlosere. »Vor allem Körperverletzungen und Eigentumsdelikte haben massiv zugenommen.« Die Gründe sind fast immer die gleichen. »Perspektivlosigkeit, Arbeitslosigkeit, Armut«, sagt Vögtle.

In letzter Zeit begegnen ihm hin und wieder Gesichter, die er aus der Lokalpresse kennt. Angesehene Kleinunternehmer, biedere Bürger, die sich einst zufrieden lächelnd beim Jubiläum des Sportvereins fotografieren ließen. Fallende Umsätze trieben sie in den Ruin. Ein vermeintlich rettender Diebstahl hier, ein Betrug dort, so wurden sie zu Straftätern.

Sigmund Vögtle sagt: »Wenn es den Leuten an die Existenz geht, verlieren sie die letzten Skrupel.«

*Name von der Redaktion geändert

http://www.zeit.de/2005/11/Unterschicht

schloss
11.03.2005, 15:46
@nasdaq

Tu was dagegen, oder lass es sein ;)

und vergiss das Lachen nicht :)


PS: Deine Postings jedenfalls ändern an der Situation nichts, niente, nada!

Tiras
11.03.2005, 15:51
Für Nasi 10k

für all die anderen user entschuldige ich mich schon mal für den langen Text, kommt nicht wieder vor!

USA: Vier Jobs, drei Kinder, keine Wohnung
In den USA fallen immer mehr Menschen durch die Maschen des sozialen Netzes


Grace Ross, Gründungsmitglied und Kopf der Nichtregierungsorganisation 'Sisters together against poverty' also: 'Schwestern - vereint gegen die Armut': 'Eins muss ich sagen: das Sozialsystem hierzulande verdient seinen Namen nicht. Hier sterben Menschen buchstäblich wegen unzureichender medizinischer Versorgung. Auf der anderen Seite haben wir hier die besten Krankenhäuser und Ärzte der Welt.'
Benjamin Sawjer ist Hotelfachwirt. Noch vor wenigen Jahren hatte er Haus, Familie und Job. Wegen einer chronischen Erkrankung wurde er entlassen. Inzwischen droht ihm und seinem Sohn die Obdachlosigkeit.

Lisa Andrew: 'Ich bin 35. Ich finde die Zustände für die Armen hier in Massachussetts, einem der reichsten Staaten der USA, empörend. Seit Jahrzehnten werden nur die Reichen reicher, die Armen aber ärmer. Ich muss 70 Stunden in der Woche arbeiten, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen Vor kurzem habe ich angefangen, aktiv gegen die Armutsprobleme der Gesellschaft zu kämpfen und mich politisch zu organisieren.'
Lisa Andrew ist Mutter von 4 Kindern, Hilfsarbeiterin und politische Aktivistin. Um das Auskommen ihrer Familie zu sichern, arbeitet sie als Bürokraft, als Fahrerin und als Pflegerin für geistig Behinderte. Darueber hinaus organisiert sie Demonstrationen gegen die Schliessung von Obdachlosenheimen und den Abriss von Sozialwohnungen.

Grace, Benjamin und Lisa - alle aus Marlboro, Massachussets im Nordosten der Vereinigten Staaten - sind aus unterschiedlichen Perspektiven täglich mit dem Teufelskreis der Armut in den USA konfrontiert. Als Sozialarbeiter, Betroffene, oder als politische Aktivisten.
Wenn Grace Ross zum Beispiel ihr Büro im ersten Stock eines kleinen Gebäudes im Zentrum der 80.000 Einwohner Stadt Marlboro betritt, wartet schon eine Reihe von Ratsuchenden vor der Tür. Sie alle leben unterhalb der Armutsgrenze.
Die Behörden in Marlboro haben die öffentliche Rechtsberatung kürzlich auf zwei Stunden pro Woche reduziert - aus Kostengründen und, wie Grace sagt, um es den Armen schwerer zu machen, sich in einer der reichsten Gemeinden der USA aufzuhalten. Also hat Grace die Rechtsberatung für Arme privat übernommen. 13 Millionen Amerikaner fielen im letzten Jahr unter die Armutsgrenze, steht in einem Bericht der New York Times. 40 weitere Millionen waren davon bedroht. Der wirtschaftliche Aufschwung der letzten Monate findet diesmal ohne die Schaffung neuer Stellen statt, heisst es weiter. 'Obdachlosigkeit ist ein großes Problem für viele hier,' sagt Grace Ross 'Der durschnittliche Obdachlose in Massachusetts ist ein sechsjähriges Schulkind. Seine Eltern konnten wegen der geringen Gehälter die Miete nicht mehr zahlen. Sie können aber die Gegend auch nicht verlassen, denn hier haben sie ihr Einkommen. Also schlafen sie in ihren Autos, waschen sich bei Freunden und kommen so durch. Eine der Frauen, die wir hier betreuen, hat das ein ganzes Jahr lang so gemacht. Sie arbeitet am Empfang bei einem der großen Telefonkonzerne. Sie verdiente 16.000 Dollar im Jahr, musste aber noch 3 Kinder ernähren. Sie konnte sich damit keine Wohnung mehr leisten, verdiente aber zuviel, um staatliche Unterstützung bekommen zu können. Also schlief sie mit den Kindern in ihrem Auto. In einem ganz einfachen PKW. Ich habe keine Ahnung, wie sie das gemacht hat. Aber sie hatte alles probiert: Notunterkünfte, Wohngeld. Sie bekam nichts. Als sie dann an Selbstmord dachte, hat sie uns angerufen.
Frag‘ mich nicht, wie Leute mit drei Kindern ohne Wohnung überleben. Wie die es schaffen, dann auch am nächsten Morgen um acht bei der Arbeit zu erscheinen, weil sie keine Sozialhilfe bekommen und das Geld brauchen. Ich weiß es einfach nicht. Aber sie müssen es. Manchmal bleiben sie bei Freunden. Dort dürfen sie aber auch nur für eine Woche bleiben, sonst droht denen die Kündigung. Manchmal ist der Ausweg einfach ein neues Kind zu kriegen, so absurd das ist. Die Frau, von der ich sprach, hat 16.000 USD verdient. Das war zu viel für die Behörden, die 12.000 USD für eine Familie mit drei Kindern als Armutsgrenze ansetzen. Allerdings gilt ein Embryo ab dem 6. Schwangerschaftsmonat als Person. Die Frau wurde also schwanger. Damit galt sie sie als Familie mit vier Kindern und bekam nach einem Jahr einen der begehrten Plätze im Obdachlosenheim.'

Härter als in Europa war es in Amerika immer. Doch seit Präsident Roosevelts New Deal in den 30er Jahren gab es immer eine gewisse Grundversorgung, die zuletzt von Bill Clinton in radikaler Weise gekürzt worden ist. Einerseits wurden die Sätze der Unterstützung drastisch gesenkt, andererseits der Zeitraum für Langzeitarbeitslose auf fünf Jahre begrenzt. Die gleichzeitig geplanten Bildungsmassnahmen wurden nicht verwirklicht. Das Resultat konnte sich sehen lassen: Die Arbeitslosenrate sank auf 3 %. Die Wirtschaft schien zu boomen. Doch die niedrige Arbeitslosenquote verdeckte nur den Blick auf die wahren Zustände. Zum einen sind die sozialen Systeme der USA nun schlechter denn je darauf vorbereitet, einen Wirtschaftsabschwung durchzustehen. Zum anderen sei auch das amerikanische Jobwunder der letzten Jahre zu einem großen Teil ein Statistikbetrug, sagt Grace Ross. Es wird immer schwerer, staatliche Hilfe zu bekommen. So werden immer mehr Menschen gezwungen, unter Bedingungen zu arbeiten, die vor Jahren noch nicht vorstellbar waren. Fast die gesamte untere Mittelschicht droht ins unterste Einkommensniveau abzurutschen, während große Teile der ehemaligen Arbeiterschicht mittlerweile als arm gelten können. Soziale Unterstützung erhalten sie allerdings nicht. Millionen arbeiten bis zu 16 Stunden am Tag, um überhaupt ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Gleichzeitig sind die Einkommen der reichsten Amerikaner in den letzen 15 Jahren um 80% gestiegen. Die Einkommen der Ärmsten nur um 2 %. Diese Entwicklung vollziehe sich seit 20 Jahren in Amerika, sagt auch der Armutsexperte Gary Chaison von der Harvard University in Cambridge.
'Löhne, Krankenversicherung, minimaler Kündigungsschutz, Arbeitszeiten, alles wird in Frage gestellt. In mancher Hinsicht ist das der Globalisierung zuzuschreiben. Die Arbeitgeber glauben, sie können alles mit den Gewerkschaften machen. Sie müssen nur damit drohen ihren Produktionsstandort zu verlagern, was sie hier in Amerika leicht tun können. Das wirkt besonders auf die weniger gebildeten Arbeiter. Speziell in Amerika macht es die Gesetzeslage aber den Gewerkschaften auch besonders schwer, sich zu organisieren. Das kommt noch hinzu.'

Lias Andrews: 'Also, wir hatten bislang jeder zwei Jobs, mein Mann und ich. Zwei Jobs und drei Kinder. Und ich war schwanger mit meinem vierten Kind. Ich hatte eine Arbeit mit 70 Stunden in der Woche und eine mit 45 Stunden. Ich habe von 7 Uhr morgens bis 10.30 abends gearbeitet. Ein paar Stunden haben sich die Jobs am Tag auch überlappt. Das waren einmal ein Taxifahrdienst und dann Behindertenhilfe. Ich habe also auf Fahrgäste gewartet, die telefonisch ordern, und habe gleichzeitig körperlich und geistig Behinderte in einem Heim gepflegt. Waschen, Anziehen, Füttern, usw. Reich werden kann man davon nicht, denn ich musste auch eine Tagesmutter für meine Kinder zahlen. Das kostet 300 Dollar die Woche und dann kommen die Kosten für die Krankenkasse dazu, nochmal 300 Dollar die Woche privat. Denn der Arbeitgeber zahlt nichts davon. Also wurden die Finanzen trotz der ganzen Arbeit nicht besser. Aber es ging immerhin. Dann hat sich die Konjunktur verschlechtert und mein Mann hat beide Jobs verloren. Jetzt wird es hart.'
Lisa Andrews stammt aus einer Eisenbahnerfamilie. Als ihr Vater vor zehn Jahren den Stellenkürzungen der amerikanischen Eisenbahngesellschaft Amtrack zum Opfer fiel und arbeitslos wurde, geriet die Familie in die Schuldenfalle. Lisa musste im Alter von 14 neben der Schule zu arbeiten beginnen, um die Familie zu unterstützen. Ihre Geschwister ebenso. Mit 19 bekam sie ihr erstes Kind. Mit 20 riss sie von zu Hause aus. Sie hörte nie auf zu arbeiten, aber das Einkommen reichte nie, um auch nur eine kleine Rücklage zu bilden. Lisa blieb also arm. Dabei handelt es sich hier nicht um ein besonders schweres Schicksal, das bestätigt auch die Harvard Soziologin und Armutsforscherin Katherine Newman. Eine ganze Schicht von Amerikanern - meist aus klassischen Berufen - ist in den letzten 20 Jahren an die Armutsgrenze geraten: 'Die meisten Armen, die ich in New York kennengelernt und deren Leben ich untersucht habe, kamen nicht aus armen Elternhäusern. Es waren meistens Familien ehemaliger Angestellter des öffentlichen Dienstes. Deren Grosseltern waren schon Postbeamte oder Zugpersonal, Busfahrer oder ähnliches. Aber diese Arbeitsplätze sind in den letzen zwei Jahrzehnten einem immensen Stellenabbau zum Opfer gefallen. Also genau die Berufe, die diese Familien seit Generationen geprägt hatten, verschwanden in grosser Zahl. Das sind nun genau die Leute, die heute als working poor bei Reinigungsfirmen oder bei Burger King arbeiten.'

Zeitgleich zum Wegfall der angestammten Arbeitsplätze und der Streichung der sozialen Sicherungssysteme, schotten sich die Bildungseinrichtungen landesweit immer mehr von den unteren Schichten ab, beschreibt die Soziologin: 'Jedesmal, wenn die New Yorker Universität ihre Studiengebühren um 1000$ anhebt, verliert sie 40.000 Studenten. Bislang zahlt man da 4.000 Dollar im Jahr und sie wollen es jetzt auf 5.000 erhöhen. Das geschieht nicht nur in New York, sondern überall in den USA. Überall gehen die Zahlungen für Univer-sitäten zurück und werden auf die Schultern der Studenten übertragen. Das heißt aber, dass die unteren Einkommensgruppen aus dem Bildungsangebot herausfallen mit allen Folgen, die das für die Entwicklung der Gesellschaft hat.'

Die Problematik ist der Organisatorin von 'Sisters together against Poverty', Grace Ross, bewusst. Sie kann sich darum allerdings kaum kümmern. Zu dringend sind die aktuellen Probleme für Menschen, die einmal in den Niedriglohnbereich geraten sind. Es werde immer schwieriger, dort wieder herauszukommen, sagt sie und beschreibt den einsetzenden Teufelskreis. Einmal bieten Arbeiten als Reinigungskräfte oder Personal in Fastfoodketten kaum Aufstiegschancen oder gar Karriereleitern. Will man aus dem Trott heraus, muss man sich selbstständig um andere Arbeit bemühen. Die hohe Arbeitsbelastung von 60 und mehr Stunden macht dies jedoch kaum möglich. Sie führt im Gegenteil oft zu gesundheitlichen Problemen. Doch hier beginnt meist der weitere Absturz, denn krank sein ist mit grossem finanziellem Risiko verbunden. Niedriglohnarbeiter müssen sich in den USA meist privat versichern. Mit 500 Dollar im Monat sind sie dabei. Das aber können sie sich nicht leisten. Die staatliche Krankenversicherung Medicaid, die für die Ärmsten der Armen einspringt, zahlt nur noch in lebensbedrohlichen Notfällen.

Katherine Newman: 'Wir haben hier keine allgemeine Krankenversicherung. 40 Millionen Amerikaner sind einfach nicht krankenversichert. Das heißt auf der einen Seite, sie erhalten ihre medizinische Versorgung auf die letzten Endes teuerste Weise, nämlich in Notfallstationen, nachdem die Erkrankungen chronisch geworden sind oder lebensbedrohlich. Dann werden sie von Medicaid, der Versorgung für die Ärmsten der Armen, betreut. Aber man muss schon sehr arm sein, um dafür anerkannt zu werden. Ich habe Leute aus dem untersten Lohnniveau gesehen, die sich nicht über Wasser halten konnten und trotzdem nicht für Medicaid zugelassen waren.'
Seit der Governeur von Massachusetts im letzten Jahr die Zuschüsse für Brillengläser und Zahnbehandlung gestrichen hat, sagt Grace, geraten wieder mehr Leute unter noch stärkeren Druck.
'Eine Menge Leute, die arbeiten konnten, weil sie ein wenig ärztliche Hilfe bekamen, werden jetzt ihren Job verlieren, weil sie ganz einfach Zahnschmerzen haben. Etwa so wie Alice, eine Mitarbeiterin von mir, die wochenlang nicht arbeiten konnte, weil sie Karies hatte. Sie konnte die Schmerzen nicht aushalten, aber die Ärzte schickten sie nach Hause, weil auch sie ohne Krankenversicherung durchkommen muss. Der Zahn entsprach ausserdem noch nicht den Notfallkriterien für die Armenkrankenversicherung Medicaid. Also stellte man sie vor die Alternative, entweder 400 Dollar für die Behandlung zu zahlen oder sechs Wochen zu warten. Sie konnte nicht zahlen, wartete unter Schmerzen sechs Wochen bis der Zahn schlecht genug war, um von Medicaid akzeptiert zu werden. Dann wurde er ihr umsonst gezogen. Was soll ich sagen, so ist es eben. Das Absurde daran ist, dass Leute aus der ganzen Welt nach Massachusetts kommen, um sich hier behandeln zu lassen, und die Leute, die hier im Schatten der besten Krankenhäuser der Welt wohnen, keinen Zugang zu diesen Einrichtungen haben.'

Doch es sind nicht nur die Krankheitskosten, die Arme schwer belasten. Auch Lebensmittel und Mieten sind für ärmere Leute teurer. Ein Philadelphiakäse kostet in den kleinen Läden in der Metropole Boston 3,5 Dollar. Für Brot zahlt man ebenfalls 3 Dollar. Eine Flasche Wein gibt es nicht unter 10 Dollar. Denn in den ärmeren Vierteln der Innenstädte gibt es keine der riesigen billigeren Supermärkte, wie sie in den reichen Vorstädten stehen. Am teuersten sind jedoch die Mietpreise. Ein Zimmer mit Toilette auf dem Gang ist in Boston nicht unter 600 Dollar Kaltmiete monatlich zu erhalten. Für Arbeitslose oder Niedriglohnarbeiter mit 6-8 Dollar Stundenlohn bedeutet das, entweder 100 Stunden die Woche zu arbeiten oder auf Krankenversicherung, Wohnung, Auto oder Essen zu verzichten. Was aber passiert, wenn ein Notfall eintritt?

Etwa so wie bei Benjamin Sawjer, einem ehemaligen Restaurant-Chef und alleinerziehenden Vater. Auch er sitzt auf dem Beratungssofa der Organisation 'Sisters together against poverty'. Unruhig rutscht der distinguierte hochgewachsene 44-jährige hin und her. Sein grauer Anzug ist etwas verrutscht. Sein Scheitel exakt gezogen. Gerade wurde er als Verkäufer eines Videoladens entlassen. Seine Perspektiven sind düster: 'Morgen werde ich von meinem Job hier entlassen. Das Geschäft ist Pleite gegangen. Ich weiss es seit zwei Tagen. Ich habe eine Ein-Zimmer-Wohnung, die mich 730 Dollar im Monat kostet. Dann muss ich im Winter bis zu 400 Dollar pro Monat für die Heizung zahlen. Dann noch Strom und Essen und ein Auto, um zur Arbeit zu kommen. Insgesamt brauche ich 2000 Dollar zum überleben. Als Sozialhilfe bekomme ich, wenn ich Glück habe, 300 Dollar und nochmal 110 Dollar für Essensmarken. Das reicht nicht einmal, um die Miete zu bezahlen. Es wird also sehr schwierig werden.'
'Der Wohlfahrtsstaat ist sehr schwach geworden auch auf dem Wohnungsmarkt. Es ist sehr sehr schwierig geworden, eine Sozialwohnung zu bekommen. Wir bauen auch keine Sozialwohnungen mehr. Für viele Niedrigverdiener bedeutet das, dass sie ihre Kinder im Teenageralter arbeiten schicken müssen, um die Miete zu bezahlen. Einfach, weil man es nicht schafft, die Lebenshaltungskosten zu bestreiten, weder mit Sozialhilfe noch mit einem eigenen Einkommen im Niedriglohnsektor.'

In dieser prekären Lage ist auch Benjamin Sawjer. Er spricht in ruhigem Ton und wählt seine Worte genau. Sein Sohn sei mit 11 Jahren noch nicht alt genug zu arbeiten. Er könne also nichts zum gemeinsamen Lebensunterhalt beitragen. Gleichzeitig verweigert der Staat selbst dem Kind eine Krankenversicherung, was die Familie letzten Sommer alle Ersparnisse gekostet hat und ihn als Vater erneut in die Schuldenfalle trieb. Seine Augen werden feucht, als er erzählt:
'Da ich zur Zeit noch ein Einkommen habe, wurde meinem Sohn der Anspruch auf Medicaid, die Krankenversorgung für Arme, verweigert. Wenn ich nicht gearbeitet haette, wäre er versichert gewesen, aber so war er es also nicht. Und dann ass er letzten Sommer sein Lieblingsgericht: Shrimps. Eine halbe Stunde nach der Mahlzeit hatte er entsetzlich roten Ausschlag überall auf der Haut. Es sah aus wie ein Sonnenbrand 3. Grades. Und er bekam Todesangst. Er bekam einen Kreislaufzusammenbruch, sein Puls begann zu flirren, er fühlte Druck auf dem Brustkorb. Wir rasten in ein Krankenhaus, und beschrieben die Symptome. Sie brachten uns sofort in die Notaufnahme. Die Ärzte waren grossartig, sie gaben ihm Antiallergika und nach 20 Minuten war er wieder o.k. Das Problem ist nur, dass ich für diese Behandlung 2000 Dollar zahlen soll, die ich einfach nicht habe.'

Als Grace Ross die Geschichte hört, schüttelt sie nur den Kopf. 'Ja so sei es in Massachusetts jetzt, sagt sie. Noch vor 3-4 Jahren übernahm der Staat unbegrenzten Krankenversicherungsschutz für Kinder bis 18 Jahre. Nach den jüngsten Kürzungen sei das vorbei. Für Benjamin kam es nach dem allergischen Anfall seines Sohnes noch schlimmer. Um nicht sein Auto gepfändet zu bekommen, was in einer 80.000 Einwohnerstadt wie Marlboro ohne einen einzigen Bus einer Existenzvernichtung gleichkäme, musste er einen Offenbarungseid leisten. Nach Prüfung sämtlicher Einzahlungen muss er nun 50 US-Dollar im Monat an das Krankenhaus abzahlen. Dann stellte die zuständige Stelle am Rande der Untersuchung jedoch fest, dass Sawjer den Termin zur Meldung seines Einkommens an die Wohnungsbehörde um einige Tage überschritten hatte. Benjamin Sawjer fiel zurück in Umstände, unter denen er keinerlei finanzielle Reserven mehr aufbauen kann.

'Vor einiger Zeit bekam ich noch etwas Wohngeld. Ich habe den Anspruch darauf jetzt verloren, weil ich dem Wohnungsamt nicht schnell genug mitgeteilt habe, dass ich ein Einkommen habe. Man muss das Amt innerhalb von 48 Stunden informieren und ich habe diese Frist verpasst. Sie haben mir nun das Wohngeld gestrichen, weil sie sagen, ich hätte sie betrogen. Damit bin ich für alle Zukunft ausgeschlossen von den öffentlichen Wohnungsprogrammen. Punktum.'
Benjamin Sawjer weiß, dass er am Ende ist. Wie er es auch dreht und wendet, er kommt aus eigener Kraft nicht mehr hoch. Er ist in den Strudel geraten, den die Aushöhlung des Sozialstaates gerissen hat. Die Behörden verweigern Hilfe. Offenbar bleibt ihm und seinem Sohn nur noch der Weg in die Obdachlosigkeit, falls sich in den naechsten zwei Wochen kein Job für ihn findet. Grace Ross wiegt bedächtig den Kopf. Es sieht wirklich schlecht aus für Benjamin, meint sie. Das einzige, was man in seinem Fall versuchen kann, ist, gerichtlich gegen die Behörden vorzugehen.
'Es gibt da eine Menge ähnliche Fälle wie Benjamins. Zur Zeit werden in Massachusetts 360 Familien in Hotels untergebracht, weil die Obdachlosenheime voll sind. Sie haben ihre Verfahren gegen die Regierung gewonnen. Wir stellen hier die Anwälte oder sagen den Betroffenen, wo sie einen Anwalt umsonst gestellt kriegen. So machen wir das auch mit Benjamin. Die meisten wissen nichts von diesem Weg. Aber ja, es gibt Tausende Familien in Massachusetts, die in derselben Situation wie Benjamin sind.'
Grace Ross telefoniert derweil den Rest des Tages, schreibt Protestbriefe, vermittelt Anwälte. Sie versucht, einen ehrenamtlichen Busdienst für Bedürftige auf die Beine zu stellen, nachdem die Stadt keinen öffentlichen Personennahverkehr mehr finanziert. Sie organisiert den naechsten Protestzug in Boston mit. Man müsse doch etwas tun, wenn nun 7000 Familien von angenommenen Asylbewerbern keine Krankenversicherung mehr erhalten; wenn Brillengläser ebensowenig im Leistungskatalog sind wie die Zahnbehandlung. Am besten wäre es, eine Bewegung zu organisieren, sagt sie, oder wenigstens einen Protestzug, der Eindruck mache. Und während Grace spricht, ist die wartende Lisa schon Feuer und Flamme. Vielleicht können sie und ihr Mann dabei mitmachen und genug Sponsorengelder finden, um auch selbst ein wenig besser dazustehen. Es ist eine gute Idee für Anfang nächsten Jahres sagen sie. Am besten am Todestag von Martin Luther King im März. Ja, das ist es. Bis in den späten Abend reden sie, spekulieren über Finanzierungsmöglichkeiten und die Wirkung eines Marsches der Armut in den reichen Vierteln des Landes. Denn irgendwas muss man doch tun gegen diesen Druck.

mama mia
11.03.2005, 15:58
...ist schon verrückt - ich hatte mal K-mart, dann kam das berühmte chapter - jetzt nur noch Höhenflug. "Normale" Alt-Aktionäre schauen nur noch dumm aus der Wäsche - something is wrong :gomad
Island schon wieder + 7,8%

http://chart.finance.yahoo.com/c/2y/k/kmrt.gif

schloss
11.03.2005, 16:01
1. Richtung falsch beim Dollar???

:rolleyes:
1,3480 im hoch...das iss noch net ganz mein Ziel gewesen

also jetzt runter auf 1,3270/1,33 und dann auf 1,37 geht auch ;);)

wuerfel
11.03.2005, 16:05
....so richtig will's aber nicht hoch :( die Chinesen sollten sich mehr schmücken :rolleyes:

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748381#post748381)
........auch Goldschmuck würde ihnen sicher gut stehen!! :hihi

Cashflow
11.03.2005, 16:19
@nasdaq

Tu was dagegen, oder lass es sein ;)

und vergiss das Lachen nicht :)


PS: Deine Postings jedenfalls ändern an der Situation nichts, niente, nada!

Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748390#post748390)
Ich glaube nicht, dass das im Wesentlichen in seinen Aufgabenbereich fällt, etwas zu ändern. Es hätte sich insbesondere etwas an der "Mauer in den Köpfen" zu ändern: der Mauer, das ein halbjährig arbeitsloser Mensch auf dem Arbeitsmarkt nichts mehr wert ist, in diesem Land. An dieser Mauer scheitern Arbeitslose immer wieder. Diese Mauer gibt es in keinem anderen Land in dieser Ausprägung!!!

Diese Mauer diente seit jeher zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung. Das Problem mußte bei den Arbeitslosen liegen und durfte nicht ein gesellschaftliches Problem sein. Man hätte die Menschen weniger disziplinieren können.

Heute wird immer mehr ersichtlich, dass eben nicht die Arbeitslosen schuld an der Misere sind. Es sind auch keine dummen oder faulen Menschen, sofern sie das jemals waren.

Wenn nasdaq aber auch nur Eine(n) erreicht, der diese Mauer in seinem Kopf erkennt und auflöst, dann hat er etwas bewirkt. Wer für das Rote Kreuz spendet, leistet auch nur einen kleinen Beitrag zur Besserung. Kein Grund darauf zu verzichten! ;)

willytell
11.03.2005, 16:25
*SIEBEL: OPERATIVE MARGE GJ 05 ZWISCHEN 12,5 UND 13,5%
*SIEBEL: OPERATIVES ERGEBNIS GJ 2005 HÖHER ALS 2004
*SIEBEL: SEC ERMITTELT WEGEN AKTIENOPTIONSPROG