Vollständige Version anzeigen : ab 28.02. Hütet Euch vor den Iden des Märzes! :D
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DAX schwächelt schon wieder...wird nix mit nem schnellen gap-schluss
Hallo,
habt ihr's schon gesehen; Rand reagiert momentan heftig!!
http://shark.cash.ch/cgi-bin/chart?crxP52C01Jrj10uUudm2aJm2Wsm0GJjJ9gBVjxpTeJjYn2BS9MC9admWaJnWycCLjxAVrwpu9erbLLj3Lgz0HwpYqdnMGwzPDgA01tm3uJjMD2yVX2BY1Zqfv0mgDJjID2yVX2BY1Zqfv0mgDJjZn2BS9MC9yKrgzKrgzcCJ9gBVjxpgzuo5admMixBJ9gBVjxpWadmWydmMihBJ9gBVjxpgzemWadmMmxA6vwpXycD5bxz9aJjNjxyWHwpXycDP1wz9etmXadn1Kdn3ed
gruss
wuerfel
Vetinari
10.03.2005, 14:07
Japsen dementieren noch :hihi ...
TOKYO (AP) -- Japan will not sell U.S. dollars to diversify the currencies in its foreign exchange reserves, the country's top currency official said Thursday.
"Given current market conditions, it would be unwise for us to be selling dollars," Vice Finance Minister for International Affairs Hiroshi Watanabe told reporters.
He said Japan would continue managing its reserves in a conservative fashion.
:D
:gusa
joup Rand wird schwächer, aber das reicht noch lange nicht für droopy ;)
Gold/Euro/Rand
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=line&dsc=rel&ind0=VOLUME&&lSyms=GLD.FX1+EURUS.FX1+DUSDZAR.TGT&lColors=0x000000+0x006633+0x999900&sSym=GLD.FX1&hcmask=
mama mia
10.03.2005, 14:12
.... DROOY zumindest in SA steigt's 8% ;)
.... DROOY zumindest in SA steigt's 8% ;)
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748087#post748087)
die 8% die se gestern NAsse gemacht haben ;):hihi
willytell
10.03.2005, 14:31
*US Feb 26 Week Continuing Claims +39K to 2,703,000
*US Jobless Claims +17K To 327K In March 5 Wk; Survey Unch
*U.S. 4-WEEK AVG. JOBLESS CLAIMS UP 5,750 TO 312,500
*U.S. JOBLESS CLAIMS AT HIGHEST LEVEL SINCE JAN. 8
Vetinari
10.03.2005, 14:31
Wuerfel - wir brauchen Gold in Zar ... die meisten minen brauchen ein preis von rund 90,000 R/Kg gewinn zu machen. Unter 80,000 und fast alle haben probleme ... uber 100,000 und selbst Droopy macht super gewinn :D
Hier in Oz ... rund 35 Oz per kilo ...
http://fx.sauder.ubc.ca/cache/XAU-ZAR-0000-0-0-11-2453075-2453439.png
mama - ein vorteil mit Droopy - die meldung kommen aus S.A. und wir konnten sie vor die Amis sehen ... wir mussen nur jeden tag auf Jo'berg gucken :hihi
:gusa
mama mia
10.03.2005, 14:34
mama - ein vorteil mit Droopy - die meldung kommen aus S.A. und wir konnten sie vor die Amis sehen ... wir mussen nur jeden tag auf Jo'berg gucken :hihi
:gusa
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748092#post748092)
...ja, ja, aber was nützt's wenn man Droopy in USA geposchtet hat :(
Wuerfel - wir brauchen Gold in Zar ... die meisten minen brauchen ein preis von rund 90,000 R/Kg gewinn zu machen. Unter 80,000 und fast alle haben probleme ... uber 100,000 und selbst Droopy macht super gewinn :D
Hier in Oz ... rund 35 Oz per kilo ...
:gusa
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748092#post748092)
:supi super Info, Vetinari
1 Kg = 32,151 Oz
Das heißt, um auf die 90.000 Rand zu kommen, brauchen die Südafrikaner einen Preis, der momentan bei 2.800 R/Oz liegen müsste. :ek:ek
nasdaq10.000
10.03.2005, 14:57
Kreise: Karstadt-Warenhäuser im Quartal wohl mit Gewinn
Donnerstag 10 März, 2005 14:29 CET
Düsseldorf (Reuters) - Die Warenhaus-Sparte des KarstadtQuelle-Konzerns wird im ersten Quartal trotz Umsatzrückgängen nach Angaben aus unternehmensnahen Kreisen voraussichtlich keine Verluste mehr schreiben.
"Die Warenhäuser, die fortgeführt werden sollen, werden im Ergebnis ein Plus aufweisen. Das gilt voraussichtlich auch unter Einbeziehung der auf der Verkaufsliste stehenden Kompakthäuser", sagte am Donnerstag eine dem Unternehmen nahe stehende Person der Nachrichtenagentur Reuters. Die Warenhaus-Sparte werde aller Voraussicht nach alle Ziele für das erste Quartal erreichen. Der Umsatzrückgang im dem Bereich liege nach derzeitigem Stand der Prognosen unter vier Prozent. Ein Konzernsprecher wollte dies nicht kommentieren.
Der Aktienkurs drehte nach dem Bericht ins Plus und lag am Nachmittag bei 8,15 Euro und war damit ein Prozent höher als am Vortag.
Der Januar sei sehr schlecht gelaufen, seither habe sich die Lage aber deutlich verbessert, hieß es in den Kreisen. "Wenn wir im März zum ersten Mal die von den Banken geforderte Bilanz vorlegen, werden wir unsere Ziele zu 100 Prozent erreicht haben." Die Sanierung laufe planmäßig. Eine andere Person aus dem Umfeld des Konzerns sagte, einschließlich der zum Verkauf stehenden kleineren Warenhäuser sei in dem Bereich im Quartal zumindest ein ausgeglichenes Ergebnis zu erwarten. "Die Kompakt-Filialen entwickeln sich überraschend positiv. Da herrscht eine richtige Aufbruchstimmung."
Im zweiten Quartal sei bei den Warenhäusern mit einer weiteren Verbesserung der Zahlen zu rechnen, hieß es in den Kreisen. Dabei machten sich ab April die vereinbarten Kürzungen beim Lohn und bei Sonderzahlungen positiv im Ergebnis bemerkbar. "Die Einsparungen werden in den nächsten Monaten durchschlagen."
KarstadtQuelle hatte am Mittwoch eingeräumt, dass der Umsatz des Konzerns im Januar um rund zehn Prozent eingebrochen sei. Zur Ergebnisentwicklung hatte sich das Unternehmen dabei nicht geäußert. Medienberichten zufolge soll vor allem der Versandbereich (Quelle, Neckermann) massive Umsatzeinbrüche von bis zu 20 Prozent verzeichnet haben. Der Versandbereich trägt zu gut 50 Prozent zum Gesamtumsatz des Konzerns bei.
http://www.reuters.de/newsPackageArticle.jhtml?type=companiesNews&storyID=687610§ion=news
mama mia
10.03.2005, 15:04
Goldpreis in SA...... er liegt momentan bei knapp 2575 R/Oz - braucht viel Rückenwind ;)
mama mia
10.03.2005, 15:12
Bill Clinton Checks Into NYC Hospital
U.S. National - AP
By VERENA DOBNIK, Associated Press Writer
NEW YORK - Former President Clinton (news - web sites) checked into a New York City hospital early Thursday to undergo more surgery on his chest.
full story: http://story.news.yahoo.com/news?tmpl=story&cid=519&e=2&u=/ap/20050310/ap_on_re_us/clinton
Ab 4370 ist für mich das gap zu...da könnts dann wieder runter
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=candle&ind0=VOLUME&&lSyms=DAX.ETR&lColors=0x000000&sSym=DAX.ETR&hcmask=
Vetinari
10.03.2005, 15:38
S&P Futures wechsel heute ... programme triggers sind kaput , fair value ligt fast $5 uber cash :rolleyes:
Remember that today is rollover and all prices are based on the June contract. ;)
:gusa
willytell
10.03.2005, 16:00
Do 16:00:10 *U.S. Wholesale Inventories Rise 1.1% In January
willytell
10.03.2005, 16:04
Do 16:00:42 *U.S. JAN. WHOLESALE SALES UP 0.5%, 7-MONTH LOW
Do 16:00:43 *U.S. DEC. WHOLESALE INVENTORIES UNREVISED AT 0.4%
Do 16:00:43 *U.S. JAN. WHOLESALE INVENTORY-SALES RATIO RISES TO 1.15
Vetinari
10.03.2005, 16:25
1211 pivot heute bei S&P - schoen getestet :D ... Support 1 bei 1202 ;)
Ein test von 1200 wird interessant :D
:gusa
hat der blöde Dax zu früh nach unten gedreht :hihi
egal, gaps warten im Dax noch genügend ;)
Wenn der DAX März Future unter 4260 P. schliesst hör ich auf mit traden :mad:
Was ist denn das für einen lustige Linie :confused:
Vetinari
10.03.2005, 16:51
Jones in plus , andere beide in minus :D
Welche DOW schwergewicht unterstutzt Amiland heute ?? :rolleyes: :hihi
10 jahre Bonds auktion heute ... und die Japsen mussen die ganze schrott kaufen als straffe fur Kotzgummi ubernacht :D
:gusa
Vetinari
10.03.2005, 16:52
General Motors Corp. announced a "March Madness" sale on Thursday, a new U.S. incentive program that includes an extra $1,000 cash rebate on most vehicles that have been in inventory for about 125 days or more, and $1,500 on most Cadillacs.
:dumm :hihi
Aber VW und freunde mussen mitmachen ... kein wunder sie schrieben kein gewinn :rolleyes:
:gusa
16:43 - US: Großhandels-Lagerbestände steigen im Januar stärker als erwartet
WASHINGTON (AWP/dpa-AFX) - In den USA sind die Lagerbestände des Großhandels im Januar deutlich stärker gestiegen als von Experten erwartet. Sie seien um 1,1 Prozent zum Vormonat geklettert, teilte das US-Wirtschaftsministerium am Donnerstag in Washington mit. Von CBS MarketWatch befragte Volkswirte hatten hingegen nur mit einem Anstieg um 0,6 Prozent gerechnet. Im Dezember waren die Lagerbestände um 0,4 Prozent geklettert.
Die Umsätze erhöhten sich den Angaben zufolge um 0,5 Prozent und damit so schwach wie seit sieben Monaten nicht mehr. Das Verhältnis von Lagerbeständen zu Umsätzen erhöhte sich auf 1,15.
General Motors Corp. announced a "March Madness" sale on Thursday, a new U.S. incentive program that includes an extra $1,000 cash rebate on most vehicles that have been in inventory for about 125 days or more, and $1,500 on most Cadillacs.
:dumm :hihi
Aber VW und freunde mussen mitmachen ... kein wunder sie schrieben kein gewinn :rolleyes:
:gusa
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748135#post748135)
__________________---
:mecker: Ich will endlich Geld kriegen wenn ich schon ein Auto kaufen muss :mecker:
;)
Was ist denn das für einen lustige Linie :confused:
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748129#post748129)
Das ist die sich anbahnende Freitags-Erektion. :dd
:dumm Am montag meine Short entnervt geschmissen :dumm :dumm
:dumm :dumm Die wären jetzt alle massiv im Geld :dumm :dumm
mama mia
10.03.2005, 17:07
...heute vor 5 Jahren 5046.85:o
schafft er's noch ans daylow??
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=candle&ind0=VOLUME&&lSyms=DAX.ETR&lColors=0x000000&sSym=DAX.ETR&hcmask=
:dumm Am montag meine Short entnervt geschmissen :dumm :dumm
:dumm :dumm Die wären jetzt alle massiv im Geld :dumm :dumm
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748143#post748143)
Mir geht's genauso, ich hab die Dinger gestern geschmissen, zwar mit schönem Gewinn, dennoch :gomad :gomad:gomad
Konnte einfach nicht glauben, dass die Emis die sehr gut angefütterten 4440- und 4450-Scheinchen am Leben lassen:gomad
Vetinari
10.03.2005, 17:34
S&P 1202 - alles hangt von die mittags zockerei :D
:gusa
HannoHoichler
10.03.2005, 17:46
Ich hätte mein 4440 Shortzertifikat auf den DAX auch verkauft, wenn es sich noch gelohnt hätte. Dort bin ich seit 3400 drinnen, habe also praktisch einen Totalverlust.
Positiv für die 4440 Grenze war das 38,2er Fibonacciretracement, was sich wiedermal als Goldener Schnitt erwiesen hat.
Auch die massiv verstärkte Shortposition der Commercials im DOWJones war ein starkes Argument dafür, dass es runter geht.
http://www.vtoreport.com
Bei SENTIMENT/COT.
Möglicherweise waren ganz große Spieler am Erhalt dieser Grenze interessiert. Die letzten Tage waren nervenzerfetzend. Noch 5 Punkte mehr und ich wäre vorgestern ausgestopt worden. Dabei unnatürlich geringe Schwankungen in einem Band von 15 Punkten.
Jedenfalls werde ich nie mehr gegen den Trend handeln, und hoffen, den Wendepunkt zu erwischen. Das ist tödlich.
It ist not over till its over ist ein Spruch den man berücksichtigen sollte.
Gruß
HannoHoichler
willytell
10.03.2005, 18:02
*US Household Net Worth Up 4.2% To $48.53 Tln In 4Q '04
*US Nonfinancial Debt Grew At 8.3% Rate 4Q Vs 8.3% 3Q
Mercator
10.03.2005, 18:10
Amerika wächst unaufhörlich!
WASHINGTON (MarketWatch) - The amount of new debt taken on by Americans rose 8.6 percent, or $1.92 trillion, in 2004, the fastest growth since 1988, the Federal Reserve reported Thursday.
The growth in debt was led by the household sector, which took on $1.02 trillion, or 11 percent, more debt in 2004. Home mortgage debt increased $885 billion, or 13.3 percent, in 2004, the fastest growth since 1987. Read the full Flow of Funds report.
The federal government's debt increased $363 billion, or 9 percent, down from 10.6 percent in 2003. Business borrowing gained $420 billion, or 5.7 percent.
Total debt outstanding rose to $24.2 trillion at the end of the year.
At the same time, the net worth of U.S. households increased 8.8 percent to $48.5 trillion. Equity in tangible assets such as real estate increased 12 percent to $22.5 trillion. Equity in corporate shares rose 9.4 percent to $14.3 trillion.
In the fourth quarter, debt grew at an annual rate of 8.3 percent. Household debt increased 9.4 percent. Business debt increased at an 8 percent annual rate, the fastest growth since late 2000.
Household net worth increased $1.94 trillion in the fourth quarter. Net worth increased slightly to 547 percent of disposable income, while owner's equity in real estate fell slightly to 56.1 percent of market value.
Vetinari
10.03.2005, 18:17
Total debt outstanding rose to $24.2 trillion at the end of the year :zz
At the same time, the net worth of U.S. households increased 8.8 percent to $48.5 trillion. :D
Kein problem ... "net worth" :hihi ... fiat macht moeglich :D
:gusa
Vetinari
10.03.2005, 18:19
EU Monetary Affairs Commissioner Joaquin Almunia said Thursday that Slovakia was on track to meet its target of adopting the euro currency in 2009. :rolleyes:
Der schrott ist langst weg in 2009 :hihi
:gusa
Vetinari
10.03.2005, 18:25
Bin gespannt wo Gold ubernacht geparkt wird ... vor der Trade Balance morgen.
Bei arbeitsdata waren alle Bullisch , data kamm unter die erwartung ... Dollar blubb. :D
Diese mal alle sind Baerisch ... ist ein schlechte nummer schoen eingepreist ??
Aber komisch ... ein Trade Balance von nur minus $55 Mrd konnte ein Dollar rally starten :hihi
:gusa
mama mia
10.03.2005, 18:26
Veti was passiert denn mit dem £ :confused: und was ersetzt den € :confused:
Vetinari
10.03.2005, 18:32
Pfund bleibt pfund bleibt pfund wie immer ... kein verwasserung durch gummi bananas ;)
Am tot der Banana gehen alle zuruck zu normale zentral banken ... der heilige DM kommt zuruck und wird von der Buba wieder kontrolliert :D
:gusa
Veti was passiert denn mit dem £ :confused: und was ersetzt den € :confused:
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748164#post748164)
Rubel kommt ha,ha,....
gr.bruwi
Rubel kommt ha,ha,....
gr.bruwi
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748166#post748166)
____________________---
schweizer Franken :bump wegen Golddeckung :o
;)
Vetinari
10.03.2005, 18:38
Schweiz hat kein Gold mehr oder ... wie GB ... alles an die Amis verkauft :rolleyes: :hihi
Weg mit der spakkenblei ... nur Dollars machen sin ;)
:gusa
doch doch, ein bisschen etwas ist noch vorhanden/ sollte noch vorhanden sein.
Leider weiss niemand so recht wo es gelagert wird.
Und es ist anzunehmen, das es nicht in der Schweiz gelagert wird.
M;an munkelt das ........... :rolleyes: es in Übersee liegt.
An einem sicheren Ort :dumm :dumm :dumm
Mercator
10.03.2005, 18:47
Schweiz hat kein Gold mehr oder ... wie GB ... alles an die Amis verkauft :rolleyes: :hihi
Weg mit der spakkenblei ... nur Dollars machen sin ;)
:gusa
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748169#post748169) Die Schweizer haben noch 1300 Tonnen. Immer noch reichlich für das kleine Land.
Bisher waren nur die Briten so doof, ihr ganzes Gold zu verkaufen.
:gusa -Gläubigkeit macht 's möglich.
:kopf:
Vetinari
10.03.2005, 18:52
Wie das Teutschen Gold ... in der tressor von Bank of England :hihi
Wo Gold hasser Finanzminister Gordon "idiot" Brown mit seine fingern drin ist ;)
Nur bei die Amis ist sicher ... sie sammeln als die dumme Europaer verkaufen :D
:gusa
Vetinari
10.03.2005, 18:57
Wie funktioniert das denn mit der Banana ??
EZB hat kein Gold ... nur die 9 zentral banken haben Gold oder ?
Portugal schoen verkauft ... Holland auch fertig oder beinah ... wenn Les Froggies und Die Teutschen fertig sind , Banana ist wenige gold gedeckt ;)
Oder konnte EZB etwas sagen zum zentral banken Gold verkauf ??
:gusa
Cashflow
10.03.2005, 19:02
*US Household Net Worth Up 4.2% To $48.53 Tln In 4Q '04
*US Nonfinancial Debt Grew At 8.3% Rate 4Q Vs 8.3% 3Q
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748157#post748157)
*US Nonfinancial Debt Grew At 8.3% Rate 4Q Vs 8.3% 3Q
8,3%, sind die bescheuert??? :mecker: :mecker: :mecker:
Mercator
10.03.2005, 19:11
Nur bei die Amis ist sicher ... sie sammeln als die dumme Europaer verkaufen :D
:gusa
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748172#post748172)
Ich habe noch keine Fed-Daten gesehen, die das belegen könnten.
Weißt Du welche?
Die Schweizer haben noch 1300 Tonnen. Immer noch reichlich für das kleine Land.
Bisher waren nur die Briten so doof, ihr ganzes Gold zu verkaufen.
:gusa -Gläubigkeit macht 's möglich.
:kopf:
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748171#post748171)
____________---
schön und gut- 1300Tonnen. Nur wo ist das Zeug :confused:
Walter Hirt hats nicht gewusst.
Jean Pierre Roth will es net sagen sagen
Philip Hildebrant ist unfähig.
Hm, ja wo isses denn ;)
Mercator
10.03.2005, 19:17
Alan aufgepasst! Der Appetit lässt nach.
1:14pm 03/10/05
Treasury auctions 10-year notes at 4.504% yield ($TNX) By Rachel Koning
CHICAGO (MarketWatch) --
The Treasury Department sold on Thursday an additional $9 billion of the 10-year notes initially auctioned last month. The notes carried a yield of 4.504 percent, which was largely in line with expectations. Given the bond market's rout this week, the yield is sharply above the 4.049 percent on the notes sold a month ago. The bid-to-cover ratio, a measure of demand, was 2.35. That means $2.35 in bids was received for every $1 in securities sold. The bid-to-cover was relatively strong compared to expectations. Indirect bidders, which include foreign central bank buying, bought just 11.7 percent of the notes, less than their 28.5 percent share a month ago.
MichaelFKr
10.03.2005, 19:28
Wie funktioniert das denn mit der Banana ??
EZB hat kein Gold ... nur die 9 zentral banken haben Gold oder ?
Portugal schoen verkauft ... Holland auch fertig oder beinah ... wenn Les Froggies und Die Teutschen fertig sind , Banana ist wenige gold gedeckt ;)
Oder konnte EZB etwas sagen zum zentral banken Gold verkauf ??
:gusa
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748175#post748175)
BuBa hat Goldreserven iHv 3.500 to, das sind € 33 Mrd.(Devisenreserven € 53 Mrd. fast ausschl. USD) Diese Reserven sind eigentlich die Kriegskasse um die eigene Währung zu schützen. Dafür ist aber die EZB zuständig. Die EZB hält ihrerseits Gold- und Devisenbestände im Gegenwert von € 50 Mrd. Gold aber eignet sich nicht zur Währungssicherung. Zu starke Schwankungen. Buba wird Gold verkaufen - direkt oder indirekt. Die Haushaltsnot wird dazu zwingen
Vetinari
10.03.2005, 19:34
Nicht der FED ... die Bullion Banken ... JPM , Morgen Stanley , Goldie und freunde.
FED bestand bleibt konstant auf papier ... aber was durch der carry trade verschwunden ist konnte durch die Bullion Banken zuruck gegeben.
Morgen Stanley hat fast die ganze letzte GB auktion gekauft (200 oder 400 tonnen) fur rund $250/Oz :mo ... JPM sitz hinter Barrick und kriegt Gold fur rund $350/Oz ... Goldie sitz hinter die Ashanti(Anglo) hedges - wer weiss wie tief. :rolleyes:
Interessant bei diese Sons of Gawalia insolvenz ... kein gross banken waren drin ... nur die zweite reihe wannabe banken (glaube Dresdner waren dabei :hihi)
:gusa
Vetinari
10.03.2005, 19:51
S&P zuruck am pivot bei 1211 ;)
Haben wir genug Shorties fur ein angriff auf 1215 ... oder wieder nach unten und nachladen :D
:gusa
nasdaq10.000
10.03.2005, 19:54
10. März 2005, KONJUNKTURPROGNOSE 2005
Deutschland schon wieder Schlusslicht in Europa
Während die Politik noch über Konjunkturprogramme nachdenkt, präsentieren Wirtschaftsforscher deprimierende Zahlen: Nach Berechnungen zweier Institute wird Deutschland 2005 beim Wachstum abermals schlechter abschneiden als alle anderen Länder im Euro-Raum. Da hilft auch nicht, dass die Exporte zuletzt noch einmal angezogen haben.
Kiel/München - Die Kieler Forscher vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) erwarten in ihrer heute veröffentlichten Prognose im Schnitt 1,4 Prozent Wachstum für die zwölf Staaten der Euro-Zone. Spitzenreiter der Euro-Länder wird 2005 demnach Irland mit 4,3 Prozent Plus beim Bruttoinlandsprodukt sein. In Deutschland hingegen werde die Wirtschaft nur um 0,6 bis 0,8 Prozent wachsen, prognostizieren die Kieler.
Auch nach Einschätzung des Münchner ifo Instituts wird Deutschland in diesem Jahr bei der Konjunktur im Euroraum Schlusslicht sein. Über den Zeitraum der vergangenen zehn Jahre hätte Deutschland damit von allen Ländern West- und Mitteleuropas im Schnitt das schwächste Wachstum aufgewiesen, sagte ifo-Präsident Hans-Werner Sinn am Donnerstag in München. Lediglich Länder wie Rumänien und Bulgarien hätten noch niedrigere Raten. "Auch Deutschland hat derzeit einen kleinen Aufschwung, er befriedigt uns nicht, weil er zu schwach ist."
IfW: Arbeitslosenzahl 2005 bei 4,64 Millionen
Anders als andere Forschungsinstitute, die in den vergangenen Tagen ihre Erwartungen für die deutsche Wirtschaftsentwicklung in diesem Jahr gesenkt hatten, hielt Sinn aber an der ifo-Konjunkturprognose fest. "Unsere letzte Prognose ist 1,2 Prozent und dabei bleibt es vorläufig."
Um im internationalen Wettbewerb mithalten zu können, seien längere Arbeitszeiten ohne Lohnausgleich ein sinnvolles Mittel, sagte er. "Ich würde meinen, wenn man von 38 Stunden tarifliche Arbeitszeit auf 42 geht, ist das machbar." Dadurch würden sich die Lohnkosten in Deutschland um zehn Prozent verringern.
Das IfW hatte bereits gestern mitgeteilt, die Lage auf dem Arbeitsmarkt werde sich 2005 nicht grundlegend ändern. In der Prognose wird die durchschnittliche Erwerbslosenzahl für 2005 auf 4,64 Millionen geschätzt - nach 4,38 Millionen im vergangenen Jahr. "Für die Unternehmen gibt es nur wenig Anlass, ihre Investitionen und ihre Nachfrage nach Arbeitskräften zu steigern, da die Abgabenlast im Vergleich zum Ausland beträchtlich ist und die Arbeitskosten nach wie vor hoch", schreiben die Forscher des Instituts.
Kräftiges Export-Plus im Januar
2006 rechnen sie beim Bruttoinlandsprodukt mit 1,3 Prozent Zuwachs. Eine große Dynamik sei jedoch auch 2006 nicht zu erwarten. Die "fundamentalen Wachstumsbedingungen" in Deutschland hätten sich trotz Reformen kaum verbessert. Die Reformen etwa auf dem Arbeitsmarkt hätten "lediglich verhindert, dass die Wachstumsrate weiter abnimmt".
Unterdessen wurde bekannt, dass die deutschen Ausfuhren zu Jahresbeginn kräftig gestiegen sind. Die Exporte erhöhten sich im Januar saisonbereinigt um 6,1 Prozent zum Vormonat, nach einem Rückgang von 4,2 Prozent im Dezember, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden nach vorläufigen Berechnungen mitteilte. Mit einem Wert von 60,7 Milliarden Euro wurde das Vorjahresniveau um 9,5 Prozent übertroffen. Die Einfuhren erhöhten sich um 6,6 Prozent zum Dezember und um 10,6 Prozent zum Vorjahr auf 47,5 Milliarden Euro.
"Die heutigen Zahlen zeigen, dass die deutsche Wirtschaft von der guten Weltkonjunktur weiterhin erhebliche positive Impulse erhält", sagte Volkswirt Ralph Solveen von der Commerzbank. Der Export bleibe die "wichtigste Konjunkturstütze".
Die HypoVereinsbank warnte dagegen davor, die Januar-Zahlen überzubewerten. "Erstens war eine Reaktion auf die schwachen Zahlen im Dezember zu erwarten gewesen", sagte Volkswirt Thomas Hueck. "Zweitens bleibt der bedeutendere Drei-Monats-Durchschnitt unter seinem im November erreichten Höhepunkt." Drittens verliere der Welthandel an Dynamik.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,345712,00.html
Vetinari
10.03.2005, 19:56
NEW YORK (AP) -- South African gold producer Harmony Gold Mining Co. said Thursday it extended the company's hostile takeover bid for rival Gold Fields Ltd. until May 20, but said it doesn't need Gold Fields and won't pursue the merger if the price and terms aren't justifiable.
In a statement, Chief Executive Bernard Swanepoel said, "We are extending the date to allow for as much flexibility as possible to accommodate the delay due to the process at the Competition Tribunal." The $5.6 billion offer was scheduled to expire later this month.
:rolleyes:
:gusa
Vetinari
10.03.2005, 19:59
Pump , pump ...
Yamana Gold "buy"
Thursday, March 10, 2005 11:15:42 AM ET
Canaccord Capital
NEW YORK, March 10 (newratings.com) – Analysts at Canaccord Capital maintain their "buy" rating on Yamana Gold Inc (AUY.ASE). The target price is set to $4.70.
In a research note published yesterday, the analysts mention that the company reported its 4Q04 earnings below the estimates. The shortfall was driven by an increase in cash expenses associated with the Brasileiro project and the absence of commercial production at the Fazenda Nova project, Canaccord Capital says.
02/22/05 Yamana Gold "buy" Canaccord Capital ;)
02/15/05 Yamana Gold "buy" Canaccord Capital ;)
01/25/05 Yamana Gold "buy" Canaccord Capital ;)
:hihi
:gusa
willytell
10.03.2005, 20:02
*USA: HAUSHALTSDEFIZIT FEBRUAR STEIGT AUF 113,9 MILLIARDEN DOLLAR Do 20:02:01 dpa-AFX
Cashflow
10.03.2005, 20:11
*USA: HAUSHALTSDEFIZIT FEBRUAR STEIGT AUF 113,9 MILLIARDEN DOLLAR Do 20:02:01 dpa-AFX
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748201#post748201)
War das nicht sonst immer halb so hoch??? :cry
Mercator
10.03.2005, 20:12
Das können die Amis am besten!
WASHINGTON (MarketWatch) - The U.S. federal government ran a deficit of $113.9 billion in February, the Treasury Department said Thursday.
This is a record budget deficit for the month of February. It is up from $96.7 billion in the same month a year ago.
Receipts were up 8.8 percent year-over-year to $100.9 billion, while outlays grew 12.2 percent to $214.8 billion.
Last week, the Congressional Budget Office had estimated February's deficit would be about $115 billion.
So far in fiscal 2005, the government has run a deficit of $223.4 billion, about $5.1 billion less than last year at this time, the Treasury said.
For all of 2005, the CBO projects a deficit of $394 billion. The administration is projecting a deficit of $427 billion.
Interest on the public debt totaled $15.9 billion in February and $151.4 billion so far this fiscal year. This is up from $143.2 billion in the same period last year.
Cashflow
10.03.2005, 20:26
http://ad22.vhb.de/pshb?fn=relhbi&sfn=cn_load_bin&id=1004084&big=1
Da wundere sich noch jemand über die hohe Arbeitslosigkeit. :( :rotekarte :rotekarte :rotekarte
Abend :)
U.S. Says It Has Withdrawn From World Judicial Body
By ADAM LIPTAK, The New York Times
March 10, 2005
Prompted by an international tribunal's decision last year ordering new hearings for 51 Mexicans on death rows in the United States, the State Department said yesterday that the United States had withdrawn from the protocol that gave the tribunal jurisdiction to hear such disputes.
The withdrawal followed a Feb. 28 memorandum from President Bush to Attorney General Alberto R. Gonzales directing state courts to abide by the decision of the tribunal, the International Court of Justice in The Hague. The decision required American courts to grant "review and reconsideration" to claims that the inmates' cases had been hurt by the failure of local authorities to allow them to contact consular officials.
The memorandum, issued in connection with a case the United States Supreme Court is scheduled to hear this month, puzzled state prosecutors, who said it seemed inconsistent with the administration's general hostility to international institutions and its support for the death penalty.
The withdrawal announced yesterday helps explains the administration's position.
Darla Jordan, a State Department spokeswoman, said the administration was troubled by foreign interference in the domestic capital justice system but intended to fulfill its obligations under international law.
But Ms. Jordan said, "We are protecting against future International Court of Justice judgments that might similarly interfere in ways we did not anticipate when we joined the optional protocol."
Peter J. Spiro, a law professor at the University of Georgia, said the withdrawal was unbecoming.
"It's a sore-loser kind of move," Professor Spiro said. "If we can't win, we're not going to play."
Ms. Jordan emphasized that the United States was not withdrawing from the Vienna Convention on Consular Relations itself, which gives people arrested abroad the right to contact their home countries' consulates. But the United States is withdrawing, she said, from an optional protocol that gives the International Court of Justice in The Hague, the principal judicial organ of the United Nations, jurisdiction to hear disputes under the convention.
"While roughly 160 countries belong to the consular convention," she said, "less than 30 percent of those countries belong to the optional protocol. By withdrawing from the protocol, the United States has joined the 70 percent of the countries that do not belong. For example, Brazil, Canada, Jordan, Russia and Spain do not belong."
Among the countries that have signed the protocol are Australia, Britain, Germany and Japan.
Ms. Jordan said Secretary of State Condoleezza Rice informed Kofi Annan, the secretary general of the United Nations, of the move on Monday.
Harold Hongju Koh, the dean of the Yale Law School and a former State Department official in the Clinton administration, said the Bush administration's strategy was counterproductive.
"International adjudication is an important tool in a post-cold-war, post-9/11 world," Dean Koh said.
For 40 years, from 1946 to 1986, the United States accepted the general jurisdiction of the International Court of Justice in all kinds of cases against other nations that had also agreed to the court's jurisdiction. After an unfavorable ruling from the court in 1986 over the mining of Nicaragua's harbors, the United States withdrew from the court's general jurisdiction.
http://www.nytimes.com/2005/03/10/politics/10death.html?oref=login
:rolleyes:
mama mia
10.03.2005, 20:34
Halliburton Doing Business In Iran Despite Sanctions - NBC
Monday March 7, 7:57 PM EST
NEW YORK -(Dow Jones)- Halliburton Co. (HAL) in January won a contract to drill at a huge Iranian gas field called Pars - which an Iranian government spokesman said "served the interests" of Iran - despite U.S. sanctions tightly restricting the ability of U.S. companies to do business there, NBC News reported Monday. :hihi
Halliburton says the operation, which was videotaped by NBC News, is entirely legal. It's run by a subsidiary called Halliburton Products and Services Ltd., based outside the U.S. In fact, the law allows foreign subsidiaries of U.S. corporations to do business in Iran under strict conditions, the NBC report noted.
Other U.S. oil services companies, like Weatherford (WFT) and Baker Hughes ( BHI), also are in Iran, according to the report. And foreign subsidiaries of NBC's parent company, General Electric Co. (GE), have sold equipment to Iran, though the company says it will make no more sales, NBC said.
Still, Halliburton stands out because its operations in Iran are now under a federal criminal investigation. Government sources, according to NBC, said the focus of the investigation is on whether the company set out to illegally evade the sanctions imposed 10 years ago by President Bill Clinton.
Sources close to the Halliburton investigation told NBC News that after thatannouncement of the U.S. sanctions under Clinton, Halliburton decided that business with Iran, then conducted through at least five companies, would all be done through a subsidiary incorporated in the Cayman Islands.
For Halliburton to have done this legally, the foreign subsidiary operating in Iran must be independent of the company's main operation in Texas. Yet, when an NBC producer approached managers in Iran, he was sent to company officials in Dubai. But they said only Halliburton headquarters in Houston could talk about operations in Iran. Still, Halliburton maintains its Iran subsidiary does make independent business decisions, the report said.
Dow Jones Newswires - 03-07-05 1957ET
© 2005 Dow Jones & Company, Inc. All Rights Reserved.
http://money.iwon.com/jsp/nw/nwdt_rt.jsp?cat=USMARKET&src=704&feed=dji§ion=news&news_id=dji-00071820050307&date=20050307&alias=/alias/money/cm/nw
mama mia
10.03.2005, 20:56
Pressemitteilung
Bundeskabinett beschließt gemeinsame eCard-Strategie
Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, des Bundesministeriums des Innern, des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziales und des Bundesministeriums der Finanzen
Datum: 9.3.2005
Das Bundeskabinett hat heute Eckpunkte für eine gemeinsame eCard - Strategie der Bundesregierung zur Unterstützung der flächendeckenden Einführung von elektronischen Karten beschlossen.*
Die Eckpunkte sehen vor, dass die geplanten Kartenprojekte der Bundesverwaltung*-*die Elektronische Gesundheitskarte, der Digitale Personalausweis, das JobCard-Verfahren und die Elektronische Steuererklärung*-*eng aufeinander abgestimmt werden. Gleiche Standards und die breite Verwendbarkeit der Chipkarten für den elektronischen Geschäftsverkehr sollen Effizienzgewinne und Kosteneinsparungen zum Nutzen von Bürgerinnen und Bürgern, Wirtschaft und Verwaltung gewährleisten. Ferner werden durch die Eckpunkte die elektronische Authentisierung (Identifizierung des Nutzers) und die qualifizierte elektronische Signatur (Äquivalent zur manuellen Unterschrift) zur Verwendung auf den Chipkarten vereinheitlicht.
ganzer Artikel: http://www.bmwa.bund.de/Navigation/Presse/pressemitteilungen,did=60006.html
:klo:
Ob´s in der letzten halben Stunde wieder 20% hochrennt?
http://bigcharts.marketwatch.com/charts/big.chart?symb=able&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=149922&style=330&time=18&freq=8&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=191&mocktick=1
:hihi
http://ad22.vhb.de/pshb?fn=relhbi&sfn=cn_load_bin&id=1004084&big=1
Da wundere sich noch jemand über die hohe Arbeitslosigkeit. :( :rotekarte :rotekarte :rotekarte
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748206#post748206)
Franz Müntefering:
"Zuerst kommt der Staat und dann kommt der Bürger!" :gomad
Rot/Grün wirkt! :rotekarte
willytell
10.03.2005, 22:20
*INTEL: Q1 VORAUSSICHTLICHER UMSATZ ZWISCHEN 9,2-9,4 MRD USD
*INTEL ERWARTET FÜR Q1 BRUTTO-MARGE VON NUN 57% - ZUVOR 55%
willytell
10.03.2005, 22:22
*INTEL-AKTIEN STEIGEN NACHBÖRSLICH 2 PROZENT AUF 25,35 DOLLAR
http://www.stock-channel.net/scn/mrabc/FED-I-1.jpg
http://www.stock-channel.net/scn/mrabc/FED-I-2.jpg
http://www.stock-channel.net/scn/mrabc/FED-II-1.jpg
http://www.stock-channel.net/scn/mrabc/FED-II-2.jpg
willytell
10.03.2005, 22:59
Thanks mrabc :)
Mercator
11.03.2005, 00:33
6:16pm 03/10/05
Greenspan worried most about federal budget deficit By Greg Robb
WASHINGTON (MarketWatch) -- The growing Federal budget deficit is the most worrying aspect of the current economic environment, said Federal Reserve board chairman Alan Greenspan. "The resolution of our current account deficit and household debt burdens does not strike me as overly worrisome, but that is certainly not the case for our fiscal deficit," Greenspan said in a speech prepared for delivery to the Council of Foreign Relations. The deficit is a "significant obstacle to long-term stability" because it cannot be corrected by market forces that stabilize other imbalances, he said.
@terrorzwerg und picas
irgendwo in der Mitte liegt die Wahrheit ;)
Weber ist als Bundesbänker natürlich ein Mitglied der Hochfinanz, wie käme er sonst dahin, wo er ist....ABER
ich habe das Gefühl, dass einige in der Bundesbank viel weiter schauen als etwa unsere tollen Politiker. So gibt es mit Sicherheit Pläne für einen Re-Start der D-Mark usw. weswegen auch das Gold net verkloppt wird, dies wird nach dem Zusammenbruch für alle Deutschen besser sein, als wenn die Bundesbank auf Eichel und Welteke gehört hätte.
Dass die Bundesbänker das Zinssystem abschaffen oder verändern oder sich gegen die FED-member-Banken stellt, nunja das kann man sicherlich bezweifeln, allerdings würde ich nie ganz die Hoffnung auf fähige Leute im Hintergrund aufgeben ;)
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748025#post748025)
bei allem Respekt schloss, aber deutsche Michels machen Goldaufstand gegen "die"? :rolleyes:
mama mia
11.03.2005, 08:36
http://www.mysmilie.de/smilies/schilder/3/img/013.gif
Heutige Wirtschaftsdaten und Quartalszahlen
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)
Wirtschaftsdaten US
14:30 Uhr
Handelsbilanz, Januar, zuletzt: -$56.4 Milliarden, Prognose: -$56.7 Milliarden
Wirtschaftsdaten/Sonstiges
8 Uhr
DE*Verbraucherpreise Februar
11 Uhr
EU*Zahlungsbilanz 4. Quartal
Quartalszahlen Europa
Advanced Medien AG
Mount10 Holding AG
I-D Media AG
IFCO SYSTEMS N.V.
Konferenzen
CeBit Messe Hannover
mama mia
11.03.2005, 08:40
Dax dank nachlassendem Ölpreis und Intel höher erwartet
Freitag 11 März, 2005 08:21 CET
Frankfurt (Reuters) - Die Entspannung am Ölmarkt und ein positiver Zwischenbericht des US-Chipherstellers Intel dürften nach Einschätzung von Börsianern dem deutschen Aktienmarkt zum Wochenschluss zunächst Kursgewinne bescheren.
Übernahmespekulationen rücken die Lufthansa-Aktie in den Fokus der Anleger.
Der Deutsche Aktienindex (Dax) wird nach ersten Berechnungen von Banken und Handelshäusern 0,7 Prozent höher bei 4367 Zählern in den Handel am Freitag starten. "Der positiv ausgefallene Intel-Bericht sowie der doch wieder deutlich nachlassende Ölpreis sollten dem Dax einen festeren Handelsauftakt bescheren", sagte ein Händler.
Ob der Dax den Handel am Freitag auch mit Kursgewinnen beenden kann, hängt nach Einschätzung von Börsianern stark von den am Nachmittag anstehenden Daten zur US-Handelsbilanz (14.30 Uhr MEZ) ab.
Neben dem Blick auf die Technologiewerte dürften die Anleger ihr Augenmerk vor allem auf die Lufthansa richten. Die deutsche Fluggesellschaft hat Zeitungsberichten zufolge einen zweiten Anlauf zur Übernahme der schweizerischen Fluglinie Swiss gestartet. Im vorbörslichen Geschäft legten Lufthansa-Aktien 0,6 Prozent zu.
http://www.reuters.de/newsPackageArticle.jhtml?type=economicsNews&storyID=688057§ion=news
...bis später :winke:
bei allem Respekt schloss, aber deutsche Michels machen Goldaufstand gegen "die"? :rolleyes:
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748231#post748231)
nee, keinen Aufstand, nur ein bischen ein eigenes Absicherungsüppchen kochen, für einen Auftsand gibt es keine Mehrheiten, weder in der BuBa noch sonstwo.
PS: ausserdem kennst du optims Meinung zu Opa ;) "the undertaker"
Herrlich anzusehen wie um 19:00Uhr MEZ der Oilpreis leicht ins Rutschen kommt und der DOW Index hochläuft.
Eine neue Chance für Bären?
nee, keinen Aufstand, nur ein bischen ein eigenes Absicherungsüppchen kochen, für einen Auftsand gibt es keine Mehrheiten, weder in der BuBa noch sonstwo.
PS: ausserdem kennst du optims Meinung zu Opa ;) "the undertaker"
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748280#post748280)
ich werd mit dem Gedanken einfach nicht schwanger :confused: ausgerechnet
Deutschland trägt eine sehr spezielle Rolle in dem Spielchen. Nebenbei,
haben wir überhaupt noch Goldbesitz? Eben :rolleyes:
@förster
drauf wetten würd ich ja auch nicht ;)
aber ich könnt mirs durchaus vorstellen, dass es einige gibt, die das "Spiel" der Plünderer mitspielen, in wirklichkeit jedoch Stolpersteine legen, damit der "Plan" schiefgeht...ich rede nicht von offizieller Politik, sondern von Minderheiten, alten Männern, die man nicht mehr erpressen kann.
PS: In BESITZ haben wir glaube 12 Tonnen, die bringt Eichel mit Münzprogramm unters Volk...ohne wirklich zu wissen, was er tut.
Eichel ist ein kompetenter Finanzpolitiker :o
War nur ein Witz :cry :cry :cry
:cry
:cry
:cry
GLD vs ZAR
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=line&dsc=rel&ind0=VOLUME&&lSyms=GLD.FX1+DUSDZAR.TGT&lColors=0x000000+0x006633&sSym=GLD.FX1&hcmask=
kommt net so richtig in die Pötte
nach dem Start in eine 5-Punkte-Starre verfallen, der DAX...gap von gestern ist zu, nur hat er dabei ein neues aufgerissen :hihi
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=candle&ind0=VOLUME&&lSyms=DAX.ETR&lColors=0x000000&sSym=DAX.ETR&hcmask=
der Index ist nur noch zum Arbitrieren zwischen zwei US-Handelstagen da...na gut, war er schon immer :D:p
Malkasten:
ob der DAX in dem steilen roten AbT bleibt, vor dem Verfall eigentlich schwer zu glauben
...aber das gap (von heute) zu und die Unterstützung testen, das wär durchaus drin
10:12 - OIL/IEA erhöht weltweite ölnachfrageprognose 2005 um 330.000 Barrel an
PARIS (AWP/dpa-AFX) - Die Internationale Energieagentur (IEA) hat ihre Prognose für die weltweite ölnachfrage im laufenden Jahr kräftig erhöht. Die Schätzung sei um 330.000 Barrel am Tag auf 84,3 Millionen Barrel (je 159 Liter) angehoben worden, teilte die IEA am Freitag in Paris mit. Gründe seien das sehr kalte Winterwetter Ende Februar und Anfang März und die robuste Verfassung der US-Wirtschaft und die hohe ölnachfrage Chinas. FX/jha/he/
____________________---
Der Markt ist mit robustem Oil robust überversorgt sodass die robuste Nachfrage nach Robustem Oil robust bedient werden kann :dumm
Machen wohl einige Druck auf Oilförderer- robusten Druck natürlich ;)
@picAs
das gehört alles zur Neuen Transparenz an den Ölmärkten... :sss
Neu!!! :farrer:
Transparent!!! :farrer:
Gürtel enger schnallen :farrer:
;);)
Schloss bitte :rolleyes: die neue Sprachregelung einhalten
robust TranspaBrent
Schloss bitte :rolleyes: die neue Sprachregelung einhalten
roBUSHt TranspaBrent
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748293#post748293)
jetzt stimmt's
SA-Wirtschaft immer noch mit stabilem Wachstum.
Und immer noch keine Top-Bildung im Index.
Erst dann werden sich wohl die ausländischen Investoren Gedanken machen, ihre satten Gewinne zu realisieren.
Falls Mugabe in Zimbabwe bald den Löffel abgibt und die Regierungsübernahme durch die Opposition halbwegs friedlich abläuft, gibt das der Wirtschaft im ganzen südlichen Afrika einen weiteren Schub. Dann könnte sich der Rand erstmal auf diesem Niveau halten.
:rolleyes:
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748295#post748295)
Bushs erste Firma hieß glaub ich Arbusto ...A-Amerika rbusto-robust und alles zusammen heißt Bush auf spanisch ;):D:hihi
Hast den Kerl entlarvt. Die B... Sippe ist für dieses Unwort verantwortlich.
Alles klar nun :)
10:46 - MARKT/Swiss nach Spekulationen um Lufthansa-übernahme im Höhenflug
Zürich (AWP) - Die Aktien der Swiss International Air Lines AG setzen am Freitag im frühen Handel zu einem Höhenflug an. Grund sind erneute Gerüchte um übernahmegespräche zwischen dem Swiss-CEO Christoph Franz und dem Lufthansa-Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Mayrhuber. Die beiden Firmenbosse sollen sich bezüglich Zusammenschluss weitgehend einig sein, wie die deutsche Zeitung "Handelsblatt" (HB, Freitagsausgabe) in Berufung auf "Lufthansa-Konzernkreise" schreibt.
_____________________---
Da fliegen sie, meine Steuergelder.
Und zwei Deutsche machen untereinander den Deal den die Trottelschweizer nicht hingekriegt haben :dumm
Ist wirklich Zeit um auszuwandern :o
Punktgenaue Landung gestern Nachmittag.
Mal rein optisch Analysiert- das sieht doch nach Absturz aus, oder ?
Vetinari
11.03.2005, 11:46
Morgen :)
DAX :hihi ... 2 punkte range :rolleyes:
Scham sich Gurken ... rein mit dat rentner geld :D
:gusa
Eichel ist ein kompetenter Finanzpolitiker :o
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748284#post748284)
selbstlaufende Programme zu personifizieren bringt nichts.
selbstlaufende Programme zu personifizieren bringt nichts.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748305#post748305)
____________---
Soll ich.... ? ;)
jetzt schneit das schon wieder draussen...:ne
ich mag ja den Winter sehr, aber er ist dieses Jahr einfach zu spät dran :rolleyes:
Vetinari
11.03.2005, 12:13
Global warming :rolleyes: ... verdammt Eis zeit kommt :D
:schaf:
:gusa
Vetinari
11.03.2005, 12:18
Ol' Bubblespan ...
Federal Reserve chairman Greenspan told the Council on Foreign Relations late Thursday that the current low level of US long-term interest rates was unprecedented, and that it was very unusual for long rates to be still moving lower at this stage of the economic cycle. He said there was likely an element of long rates being held down by heavy demand from foreign investors. However, he warned that over time foreign investors would reach a point where they cut their dollar asset holdings.
"Foreign Investors" sind schuld ... sie kaufen zuviele Ami Bonds :hihi
In 9 monaten ist er weg ... dann beginnt die feuerwerk :D
:gusa
Global warming :rolleyes: ... verdammt Eis zeit kommt :D
:schaf:
:gusa
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748309#post748309)
wenn der Golfstrom abreißt, wird ungemütlich auf der Insel ;);)
4 km dicker Gletscher auf Schottland :eek:
naja auf dem Kontinet nicht viel anders :hihi
dafür verdorrt und verbrennt der Süden der USA, Ukraine, Südrussland, Mittelmeerregion...alles wird Wüste
da gibt's dann nur noch Südrand von Hochgebirgen ...oder die Tropen als Ausweg...und beide haben auch ihre Risiken.
Vetinari
11.03.2005, 12:28
Scheiss egal auf Sch(r)ottland ... so lange wir haben das Oel raus , sie konnen unter gehen , wir brauchen sie nicht mehr ... selbst die Roemer haben ein mauer gebaut :lach
Alle zum Tropen ... ausser Sozis , Kommies , Gruenen , Gewerschaefter und EZB lumpen ... sie konnen zuruck bleiben ... sie producieren genug heiss luft zum uberleben :D
:gusa
wenn der Golfstrom abreißt, wird ungemütlich auf der Insel ;);)
4 km dicker Gletscher auf Schottland :eek:
naja auf dem Kontinet nicht viel anders :hihi
dafür verdorrt und verbrennt der Süden der USA, Ukraine, Südrussland, Mittelmeerregion...alles wird Wüste
da gibt's dann nur noch Südrand von Hochgebirgen ...oder die Tropen als Ausweg...und beide haben auch ihre Risiken.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748312#post748312)
Da warten noch ganz andere Gefahren .....
http://www.lonlygunmen.de/natur/erde/supervulkan/zeitbombe.html
Das Gegurke im DAX kann man ja nicht mehr mit anschauen. :zz :zz :zz
Vorschlag: Handel in der Zeit von 9:15 bis 14:25 Uhr einstellen :dd
@ vetinari #1103
:hihi :hihi :hihi
Vetinari
11.03.2005, 12:32
Warum offnen sie der DAX nicht erst am 14:30 ... sie konnten viel kosten in Ffm sparen :hihi
Dann hat vielleicht Siefert und dicke Breuer genug geld um LSE zu ubernehmen ;)
:gusa
Vetinari
11.03.2005, 12:36
Rein mit die Wetten fur Trade Balance ... ich nehme -$55 Mrd :D
Und ein Dollar Rally ;)
:gusa
DÜX immer noch in der 10P Range :zz
Mercator
11.03.2005, 12:48
Rein mit die Wetten fur Trade Balance ... ich nehme -$55 Mrd :D
Und ein Dollar Rally ;)
:gusa
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748324#post748324)
Circa 60 Mrd. $
Die Amis hatten gute Konsumlaune.
Klopapier blubb mit einfacher Spülung.
Circa 60 Mrd. $
Die Amis hatten gute Konsumlaune.
Klopapier blubb mit einfacher Spülung.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748329#post748329)
Februar...28 Tage
ich sag 52 Mrd...Dollar-Strohfeuer-Rakete ;)
Mercator
11.03.2005, 13:01
Februar...28 Tage
ich sag 52 Mrd...Dollar-Strohfeuer-Rakete ;)
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Februar gucken wir uns in einem Monat an.
Heute wird erst mal der Januar-Wert veröffentlicht. ;)
Nicht der FED ... die Bullion Banken ... JPM , Morgen Stanley , Goldie und freunde.
FED bestand bleibt konstant auf papier ... aber was durch der carry trade verschwunden ist konnte durch die Bullion Banken zuruck gegeben.
Morgen Stanley hat fast die ganze letzte GB auktion gekauft (200 oder 400 tonnen) fur rund $250/Oz :mo ... JPM sitz hinter Barrick und kriegt Gold fur rund $350/Oz ... Goldie sitz hinter die Ashanti(Anglo) hedges - wer weiss wie tief. :rolleyes:
Interessant bei diese Sons of Gawalia insolvenz ... kein gross banken waren drin ... nur die zweite reihe wannabe banken (glaube Dresdner waren dabei :hihi)
:gusa
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748189#post748189)
guter Beitrag :D
Bullion Banken = Grillanzünder :cool:
Februar gucken wir uns in einem Monat an.
Heute wird erst mal der Januar-Wert veröffentlicht. ;)
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748333#post748333)
oops :D
dann natürlich 57...
oder 55...und in einem Monat revidiert auf 57 ;);)
Vetinari
11.03.2005, 13:29
Ein fur die Droopy bande ...
Gold mine losing thousands per day after earthquake
March 11, 2005
Johannesburg - South Africa's fourth largest gold miner DRDGOLD is losing R231,000 per day in revenue from a closed shaft damaged in an earthquake, the firm said on Friday.
The number 5 shaft, which bore the brunt of the strong quake that hit on Wednesday, accounts for 11 percent of total production at the firm's North West operations, spokesperson Ilja Graulich told Reuters.
"The losses in revenue per day are around R231,000 based on first-half results," he said.
Solche meldung bringt panik bei die Amis ;) ... aber was ist so schlimm ... sollen sie diese mine schliessen (als viele hoffen) , verlieren sie es auch ... aber dann sparen sie die (hohe) kosten :D
Mal sehen wie (oder ob) Droopy spaeter reagiert.
:gusa
Cashflow
11.03.2005, 13:55
Auf Bloomberg hat die kühle Blonde gestern gesagt:
Dow KGV 20
S&P 17
NDX immer noch 55, während in der Blase 2000 der Gast ein KGV von 70 vermutet hat (war ja bei einigen Aktien wegen Verlusten gar nicht ermittelbar).
KGV von 55 ist immer noch mehr als 100% zu hoch!!! :o
Cashflow
11.03.2005, 13:58
Muß auch schon wieder ... bis später :winke:
Vetinari
11.03.2005, 13:58
Larry Kudlow :schaf: auf CNBC ... Tech rally kommt :lach
Oel ist ein blase :hihi
Manche haben nichts in 5 jahre gelernt ... Kudlow und Cramer immer noch nach vorn :D
:gusa
Vetinari
11.03.2005, 14:03
A typo on a US congressional website upset the Sudanese govt, a document indicated the US had conducted nuclear tests in Sudan, but should have been a reference to Sedan, NV (BBC)
:hihi
:gusa
mama mia
11.03.2005, 14:04
Larry Kudlow :schaf: auf CNBC ... Tech rally kommt :lach
:gusa
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748360#post748360)
...das ist eben "a great American" :rolleyes:
mama mia
11.03.2005, 14:29
Rätselraten über die Höhe der russischen Bestände löst heftige Spekulationen aus – Weitere Verteuerung möglich
Palladium wird deutlich teurer
Von Dieter Claassen, Handelsblatt
Der Preis für das Edelmetall Palladium ist in dieser Woche bereits um 14 Prozent gestiegen. Auslöser dafür war ein Dekret des russischen Präsidenten Wladimir Putin, die seit Jahrzehnten geltende Geheimhaltungspflicht der heimischen Bestände aufzuheben.
LONDON. Die darauf einsetzenden Spekulationen, dass die russischen Bestände wahrscheinlich geringer sind als bisher angenommen, katapultierte den Palladiumpreis vorübergehend auf 208 Dollar je Unze und damit auf den höchsten Stand seit vergangenem November. Die Russen decken etwa zwei Drittel des weltweiten Palladiumbedarfs. Ralph D´Esposito von RJ Futures in New York hält kurzfristig 230 Dollar je Unze für realistisch. Mittelfristig erwarten Charttechniker Notierungen zwischen 328 und 332 Dollar.
........Dagegen ist nach Einschätzung von Wolfgang Wrzesniok-Rossbach von Dresdner Kleinwort Wasserstein in Frankfurt der Palladiumpreis gegenwärtig verhältnismäßig niedrig. Hinter dem jetzigen Preisanstieg sieht er nicht nur Spekulanten, sondern auch die Nachfrage von Verarbeitern.
Der zweitwichtigste Abnehmer des Metalls ist die Elektroindustrie. Auch hier nimmt die Nachfrage zu. In der Dentalbranche stagniert sie dagegen. Allerdings haben die Chinesen Schmuck aus Palladium entdeckt. Dadurch verdreifachte sich 2004 die für die Schmuckverarbeitung verwendete Menge an Palladium von 250 000 auf 750 000 Unzen und erreichte damit über elf Prozent des Gesamtverbrauchs des Metalls...........
http://www.handelsblatt.com/pshb?fn=relhbi&sfn=buildhbi&CN=GoArt!200011,200732,870264&bt=0&SH=0&depot=0
http://www.kitco.com/images/live/plad.gif
....so richtig will's aber nicht hoch :( die Chinesen sollten sich mehr schmücken :rolleyes:
willytell
11.03.2005, 14:30
*Dec Trade Gap Revised To $55.74B From $56.40B
*US Posts $58.27B Trade Deficit; Consensus $56.5B
*Jan Exports $100.83 Bln, +0.4%; Imports $159.10B,+1.9%
willytell
11.03.2005, 14:32
*U.S. JAN CAPITAL GOODS EXPORTS FALL 0.7%
*U.S. JAN. CAPITAL GOODS IMPORTS UP 1.7%
*U.S. JAN. CONSUMER GOODS IMPORTS UP 6%
*U.S. IMPORTS FROM CHINA UP 27% YEAR-OVER-YEAR
*U.S. JAN. IMPORTS UP 1.9% TO RECORD $159.1B
*U.S. JAN. TRADE GAP EXCEEDS $56.5B EXPECTATIONS
*U.S. JAN. TRADE GAP WIDENS 4.5% TO $58.3B
*U.S. JAN. EXPORTS UP 0.4% TO RECORD $100.8B
58,27
net schlecht :respekt
Dollar=tot! ;)
abnehmende Mondphase hammer auch rumgekriegt (sogar mit netto plus über die 14 Tage)...ob's jetzt 14 Tage Megarallye gibt?
mit Merkurs Hilfe vielleicht ;)
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&ind0=VOLUME&&lSyms=GLD.FX1&lColors=0x000000&sSym=GLD.FX1&hcmask=
egal ob Astro oder net....es steigt :D
nasdaq10.000
11.03.2005, 14:43
Armut in Deutschland
Die neue Unterschicht
Die einen sind tief gefallen, die anderen nie aufgestiegen: Die Armut in Deutschland breitet sich aus. Sie erfasst Arbeitslose genauso wie Niedriglöhner und gescheiterte Unternehmer
Die Bergers wohnen jetzt also im Museum. Mit Garten, Garage und Balkon. Im Flur stehen drei Paar Filzpantoffeln. Im Wohnzimmer hat der kleine Lukas ein paar Spielzeugautos verstreut. An der Wand über der Treppe hängen lustige Urlaubsfotos. So leben die Bergers. 160 Quadratmeter Deutschland in einem weißen Reihenhaus. Bisher war das ihr Zuhause. Jetzt ist es eine Ausstellung ihrer Vergangenheit, die sich die Bergers noch ein paar Wochen lang ansehen können. Dann müssen sie raus.
Peter und Gisela Berger*, 58 und 44 Jahre alt, beide studierte Architekten, können ihre Miete nicht mehr zahlen. Die Sparbücher, die Aktien, die Lebensversicherung: Alles ist weg. Geblieben sind die Schulden. 300.000 Euro.
»Mal sehen, welcher Vermieter uns noch nimmt«, sagt Peter Berger.
Noch vor einiger Zeit hätte jeder Vermieter die Bergers genommen. Anfang der neunziger Jahre ziehen sie in den Münchner Osten. Peter Berger arbeitet bei einer Baufirma, seine Frau in einem Architekturbüro. Er verdient 12.000 Mark im Monat, sie kaum weniger.
Sie kaufen sich zwei Wohnungen in Leipzig. Als Altersvorsorge. Warum auch nicht? Peter Berger hat das Haus selbst für seine Firma gebaut. Die Bergers nehmen einen Kredit auf, bei ihren Gehältern und mit den Mieteinnahmen aus den Wohnungen haben sie den ja bald zurückgezahlt.
Da verliert Peter Berger seinen Job.
Nach der Wende haben die Baufirmen im Osten zu viele Häuser gebaut. Sie finden kaum Käufer. Jetzt entlassen die Unternehmen ihre Leute.
Berger findet keine neue Stelle. Das ist der erste Schlag. Er, der von einer Firma zur anderen wechselte, der immer abgeworben wurde, immer mehr Geld bekam, er bekommt plötzlich zu hören: »Sie sind zu alt.« Mit 48.
Also macht er sich selbstständig, er weiß ja, was er kann. Doch Können allein hilft nicht, wenn die Aufträge fehlen. Neue Häuser bauen? Im Osten leeren sich schon die alten. Auch in die Leipziger Wohnungen der Bergers will niemand einziehen. Sie müssen mit der Miete runter, müssen jetzt jeden Monat zusätzlich 500 Euro für die Kreditzinsen aufbringen. Die Schulden sinken nicht mehr, sie steigen. Das ist der zweite Schlag.
Aber noch hat Gisela Berger ihren Job und ihr Gehalt. Und wenn im Osten die Mieten wieder steigen, wenn Peter Berger wieder Aufträge bekommt… Noch haben sie Hoffnung.
Im Frühjahr 2004 wird auch Gisela Berger entlassen. Die schlechten Umsätze, sagt ihr Chef. Das ist der dritte Schlag. Jetzt haben sie kaum noch Einnahmen, nur Ausgaben. Die Miete. Die Kreditzinsen. Die Zinseszinsen.
Die Bergers sind ruiniert.
Peter Berger sagt, er sei einer, der umso kühler wirke, je aufgewühlter er ist. Also bleibt er äußerlich ruhig, als er sagt: »Manchmal denke ich fast an Selbstmord.« Seine Frau hat da schon weinend das Zimmer verlassen.
Das also ist die Geschichte der Bergers. Geprägt von drei Ereignissen: Hypothekenkredit, Jobverlust, Baukrise. Nichts weiter. Keine seltene Krankheit, kein krimineller Anlageberater, kein tragischer Unfall. Nichts, was nicht alle Tage in der Zeitung stünde. Die Tragik liegt im Alltäglichen: dass es in Deutschland nichts Außergewöhnliches mehr braucht, um eine Familie abstürzen zu lassen.
Ausgerechnet in Deutschland.
Aufstiegsgesellschaft. Mit diesem Wort beschrieben Sozialforscher jahrzehntelang die Bundesrepublik. Eine Gesellschaft, in der nicht alle reich waren, aber in der alle sicher sein konnten, dass sie in zehn Jahren mehr besitzen würden als heute. Und ihre Kinder in zwanzig Jahren noch mehr. »In der Bundesrepublik des 20. Jahrhunderts galt ein kollektives Versprechen: Jedem geht es langsam, aber stetig immer besser«, sagt der Göttinger Soziologe Berthold Vogel.
In der Bundesrepublik des 21. Jahrhunderts gilt das Versprechen immer noch. Aber nicht für alle.
Die Republik teilt sich. Nie in ihrer Geschichte lagen Reich und Arm weiter auseinander. »Auf der einen Seite wächst der Wohlstand, auf der anderen die Gruppe der wirtschaftlich Ausgegrenzten«, sagt der Berliner Sozialforscher Martin Kronauer. Nach dem neuen Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung gehört den wohlhabendsten zehn Prozent der Deutschen inzwischen fast die Hälfte des gesamten Nettovermögens. Die unteren zehn Prozent besitzen nichts mehr. Sie haben nur Schulden.
http://zeus.zeit.de/bilder/2005/11/wirtschaft/arbeitslose_280.gif
So entsteht in Deutschland eine neue Unterschicht der Besitzlosen. Anders als das Proletariat vergangener Tage ist sie in sich fast so verschieden wie der Rest der Gesellschaft. Zu ihr zählen gescheiterte Anwälte oder Architekten ebenso wie Niedriglöhner oder Sozialhilfeempfänger. Die einen sind tief gefallen, die anderen haben nie abgehoben. Unten treffen sie sich. Finanziell gesehen, haben sie vom Leben nichts mehr zu erwarten, das haben sie gemeinsam.
Überall im Land sind die Angehörigen der neuen Unterschicht anzutreffen. In Hamburg genauso wie in Berlin und im Schwarzwald. Oder in München, im Reihenhaus der Bergers.
Neulich waren sie auf dem Amt. Ob es eine Sozialwohnung für sie gebe, haben sie gefragt. »In drei Jahren vielleicht«, war die Antwort. Die Bergers haben noch drei Wochen. Dann müssen sie ausziehen.
Die Bergers fallen jetzt unter Hartz IV. Der Staat überweist ihnen 940 Euro im Monat zum Leben und übernimmt außerdem die Miete. Aber natürlich nicht die 1.400 Euro für das Reihenhaus, sondern maximal 610 Euro, inklusive Strom und Heizung. In München, wo die Mieten höher sind als irgendwo sonst im Land, werden sie eine so billige Wohnung schwer finden, jedenfalls nicht in ihrer jetzigen Gegend.
Die Bergers werden sich also für die Nachbarn und die Bekannten vom Elternbeirat des Kindergartens eine harmlos klingende Geschichte einfallen lassen, die den Umzug erklärt, und dann werden sie irgendwo hingehen, wo die Gebäude grauer und Gärten seltener sind. Dann wird sich auch für den sechsjährigen Lukas die Welt ändern. »In den vergangenen Monaten haben wir die Probleme von ihm fern gehalten«, sagt Peter Berger.
In diesen Monaten haben sie alles versucht, um an Geld zu kommen. Peter Berger hat im Internet versteigert, was sie nicht zum Leben brauchen, Bilder, Bücher, alte Stiche. Aber irgendwann waren die Regale leer. Sie haben Kränze geflochten, Karten gedruckt, Lebkuchen gebacken und sie auf dem Weihnachtsmarkt verkauft. Gegen die Profis vom Nachbarstand kamen sie nicht an. Peter Berger hat sich als Vertreter für eine Baustofffirma versucht. Die Aufträge blieben aus. Er gibt Nachhilfestunden in Latein. Aber mehr als ein paar Euro bringt das nicht. Gisela Berger hat sich überall auf Jobs beworben, nicht nur als Architektin, auch als Schreibkraft und als Bedienung in Gaststätten. Die Konkurrenz war zu groß. »Da waren immer 200 andere.« Nicht wenige suchen inzwischen ähnlich verzweifelt nach einem Einkommen wie die Bergers.
http://zeus.zeit.de/bilder/2005/11/wirtschaft/armut_280.gif
3,13 Millionen Haushalte in Deutschland sind überschuldet, anderthalb mal so viele wie vor zehn Jahren, mehr als je zuvor. Ihre Verbindlichkeiten sind so hoch, dass sie keine Chance haben, sie zurückzuzahlen. Manchmal verbirgt sich hinter dem privaten Ruin die schlichte Unfähigkeit, mit Geld umzugehen, aber zunehmend auch die traurige Tatsache, dass das in Deutschland mitunter nicht mehr funktioniert: arbeiten, einen Kredit aufnehmen, ein Haus kaufen, sich etwas aufbauen. Was jahrzehntelang biedere Normalität war, endet auf einmal auch für gut verdienende Ingenieure in der finanziellen Katastrophe. Weil plötzlich die Aufträge weg sind oder der Arbeitsplatz – und damit auch der gute Verdienst. Dann steigen die Schulden. Dann weist der Weg nach unten. Der Münchner Sozialforscher und Überschuldungsexperte Dieter Korczak sagt: »Die Mittelschicht bröckelt ab.«
Irgendwann in den vergangenen Monaten hat Peter Berger ein neues Gefühl an sich entdeckt: Neid. Auf Verwandte, Bekannte, Exklassenkameraden, auf Leute, die das alte Immer-mehr-Leben führen, mit Essen im Restaurant und drei-, viermal Urlaub im Jahr. Die viel über die richtige Geldanlage nachdenken, demnächst in Rente gehen und dann das Studium ihrer Kinder finanzieren.
Auch Peter Berger wird in ein paar Jahren das Rentenalter erreichen. Viel Geld wird ihm das nicht bringen, er war nicht lange genug fest angestellt. Der Familie steht ein besitzloses Leben bevor. Für Lukas können sie nur die Daumen drücken.
Das ist die Zukunft der Bergers.
Am 30. September 1970 taucht Helmut Schmidt, bundesdeutscher Minister für Wirtschaft und Finanzen, eine Maurerkelle in feuchten Mörtel und legt einen Grundstein im Osten von Hamburg, nahe den Boberger Dünen und der Glinder Aue. Aus dem Grundstein wird ein Haus, aus den Häusern ein Block, der Block wird zur Siedlung. 7.000 Wohnungen für 20.000 Menschen. Das Hamburger Abendblatt schreibt: »Mümmelmannsberg: eine gute Adresse.«
Wer hier lebt, muss wenig laufen. Es liegt alles beieinander, die Schule, das Parkhaus, das Einkaufszentrum und natürlich die Häuser, vier, acht, zwölf Stockwerke hoch. Westdeutscher Plattenbau. Eine funktionale Welt, dazu erdacht, sie morgens zu verlassen und zur Arbeit zu fahren und abends wiederzukommen, zum Essen und zum Schlafen.
Aber wenn keine Arbeit mehr da ist?
Heute leben in Hamburg-Mümmelmannsberg vier von zehn Kindern und Jugendlichen von Sozialhilfe. Die Bücherhalle soll verkleinert werden, der Kindertreff steht vor dem Aus. Die Stadt spart. Im Fernsehen liefen Filme über Mümmelmannsberg, in den Zeitungen standen Reportagen. Die Hauptfiguren waren meist unrasierte Männer mit Bierdosen in der Hand. Manchmal erhob sich danach ein Aufschrei im Viertel, aber selten waren es die Männer mit dem Bier, die sich aufregten, sondern meist Menschen mit geregelter Arbeit, die um ihren Ruf fürchten. Solche Leute leben auch in Mümmelmannsberg, aber in manchen Straßen sind sie längst rar geworden.
Der Berliner Stadtsoziologe Hartmut Häußermann sagt, verrufene Viertel habe es in Deutschland auch früher gegeben. Vor dem Krieg. In den Jahren danach sorgte die Vollbeschäftigung dafür, dass die Städte zusammenwuchsen. Jetzt teilen sie sich wieder. »Viertel wie Mümmelmannsberg gibt es inzwischen überall«, sagt Häußermann. Viertel, in denen die Lebenserwartung niedriger ist als in den Reihenhaussiedlungen ein paar Kilometer weiter. Viertel, in die keiner fährt, der dort nicht wohnt, und deren Namen wie ein schlechter Geruch an den Bewohnern hängt. Bei vielen Betrieben braucht sich ein junger Schulabgänger gar nicht erst zu bewerben, wenn er aus Hamburg-Mümmelmannsberg kommt, aus Gelsenkirchen-Bismarck, aus Köln-Kalk oder aus dem Ihme-Zentrum in Hannover.
Kein Wunder, dass von dort oft wegzieht, wer es sich noch leisten kann. Zurück bleiben jene, die Stadtforscher abwertend als A-Bevölkerung bezeichnen: Arme, Arbeitslose, Ausländer. Die richten sich dann ein in ihrem Stadtteil. Das sei das Gute an Mümmelmannsberg, sagt Sabrina Schulte*: dass man unter sich sei, dass niemand auf einen herabschaue. »Hier sind alle in der gleichen Situation.«
Sabrina Schulte ist jetzt 32. Sie sieht jung aus mit den blonden Haaren und den Sommersprossen, sobald sie anfängt, von sich zu erzählen, wirkt sie älter, ernster, was vielleicht daran liegt, dass sie wenig Zeit hatte, erwachsen zu werden. Seit 20 Jahren wohnt sie in Mümmelmannsberg, von klein auf ist sie an ein Leben nach Datum gewöhnt. Je früher im Monat, desto schöner der Tag, so war das damals. Am Ersten bekam ihr Vater das Geld vom Sozialamt, davon kaufte er Bananen für die drei Kinder und Schnaps für sich und seine Frau. Dann holte er noch mal Schnaps und dann noch mal. »Am Monatsende aßen wir Haferflocken mit Wasser«, sagt Sabrina Schulte. Bis zum nächsten Ersten, da gab es wieder Bananen.
http://zeus.zeit.de/bilder/2005/11/wirtschaft/schulden_280.gif
Mit 19 brachte Sabrina ihren Sohn Kevin zur Welt, fünf Jahre später folgte Yannick. Von ihrem Mann, der sich wie einst der Vater regelmäßig das Hirn betäubte, trennte sie sich. Er wohnt noch immer im Viertel, lebt ein Leben zwischen Umschulung und Stütze wie so viele hier. Kürzlich hatten sie noch einmal eine Affäre. Jetzt ist Sabrina Schulte wieder schwanger, im neunten Monat.
Bekannte sagen über sie, sie kämpfe wie eine Löwin, dass es den Kindern einmal besser geht. Das bedeutet, sie ärgert sich oft mit den Leuten vom Amt herum. Seit 1. Januar stehen ihr neben den 476 Euro für die Miete jeden Monat 759 Euro vom Staat zu. Davor hatte sie nur ein Anrecht auf 680 Euro, bekam aber regelmäßig Zuschüsse für Sonderausgaben. Zum Beispiel für Kevin. 13 Jahre alt ist er, ein quirliger Junge, der in die sechste Klasse der Gesamtschule geht. In Sport ist er bei den Besten, Mathe ist auch okay, Deutsch und Englisch aber machen ihm Probleme. Kevin ist Legastheniker.
Damit er das nicht bleibt, bringt ihn Sabrina Schulte möglichst einmal pro Woche in eine private Lernpraxis. 59 Euro kostet das jedes Mal, und bisher hat der Staat 49 Euro dazugegeben. Doch das sei jetzt vorbei, bekam Sabrina Schulte auf dem Amt zu hören. Nur, wie soll sie dann die Stunden bezahlen? Wie soll Kevin gute Noten schreiben?
Als sie selbst damals die Schule abbrach, ein paar Jahre vor Kevins Geburt, da hat Sabrina Schulte einen Job am Fließband gefunden. Heute stehen die Fließbänder in Asien oder Osteuropa, und die Arbeitslosenquote liegt unter Geringqualifizierten auch in Westdeutschland bei über zwanzig Prozent. Die Geringqualifizierten wiederum stammen selten aus Einfamilienhäusern oder sanierten Altbauten. Auch das zeigt die Statistik. Wer in einem Viertel wie Mümmelmannsberg aufwächst, hat siebenmal geringere Chancen auf ein Hochschulstudium als die Kinder wohlhabender Familien.
So gesehen, wäre es eine ziemliche Überraschung, wenn Kevin Schulte das Abitur schaffte und anschließend gar ein Studium.
So gesehen, ist es kein Wunder, dass Sabrina Schulte, die keinen Berufsabschluss hat und alleinerziehende Mutter ist, sagt: »Ich werde immer Hilfe vom Staat brauchen, damit habe ich mich abgefunden.«
Das ist die Zukunft der Schultes.
An der Decke hängen zwei Neonröhren, auf dem Tisch stehen zwei Monitore, unterteilt in 29 flimmernde Bilder, aufgenommen von 29 Videokameras. Vor den Bildern sitzt Robin Trott. Er sagt: »Man darf nur 15 Minuten am Stück hinschauen, sonst besteht die Gefahr der optischen Täuschung, man sieht dann Schatten, wo keine sind.« Robin Trott wird dafür bezahlt, echte von falschen Schatten zu unterscheiden.
In der Bundesrepublik des 21. Jahrhunderts gehört Trott eigentlich zu den Privilegierten. Er verfügt über alle Insignien der alten Immer-mehr-Gesellschaft: Er hat keine Schulden. Er hat Arbeit. Er hat sogar einen Vollzeitvertrag, unbefristet. Der Aufstieg findet trotzdem ohne ihn statt.
Robin Trott ist Niedriglöhner.
Sauber frisiert, mit hellblauem Hemd und dunkelblauer Krawatte sitzt er auf einem abgewetzten Bürostuhl auf grauem Steinboden in einem etwa neun Quadratmeter großen, halb verglasten Raum. Hinter ihm dudelt ein Radio. Neben ihm steht eine Flasche Cola. Draußen, vor der Scheibe, fährt hin und wieder ein Auto vorbei, dann hebt sich die Schranke. An der Wand hängt eine Uhr, kurz vor zehn am Morgen ist es, vor vier Stunden hat Trott seinen Dienst begonnen. Unter der Uhr kleben vier Blatt Papier. Die Parkhausordnung.
Robin Trott ist Wachmann bei einem Berliner Sicherheitsunternehmen. Vor einer Woche saß er in der Pförtnerloge einer Krankenversicherung, danach in einem Bürogebäude in der Friedrichstraße. Heute bewacht er das Parkhaus der Rathaus-Passagen, acht Stockwerke hoch, Platz für 700 Autos. Außen hängt ein großes Plakat: »Parken Sie schon oder suchen Sie noch?«
Trott erfährt oft erst ein oder zwei Tage im Voraus, wo und wann er arbeiten muss, ob Früh-, Spät- oder Nachtschicht. Private Verabredungen sind kaum möglich. Er verdient 865 Euro netto im Monat, bei 42 Stunden Arbeit pro Woche macht das 5,15 Euro die Stunde. Knapp 400 Euro gehen weg für Miete, Strom und Heizung für seine Wohnung in sanierter Platte in Berlin-Lichtenberg. Bleiben 465 Euro zum Leben.
Es gab eine Zeit, da war Robin Trott dem Reichtum ganz nah. Er hat ja schießen gelernt, hat in der DDR als Ausbilder für Sportschützen gearbeitet. Das macht ihn zum perfekten Bewacher von Geldtransporten. Als er zum ersten Mal im Panzerwagen saß, mit zehn Millionen Mark im Rücken, da spürte er ein Kribbeln. »Später war es nur noch wie Taschentücher packen und verfrachten«, sagt Robin Trott. Vom Supermarkt zur Bank, von der Bank zur Sparkasse, geschützt von 13 Kilo schweren russischen Schutzwesten. Damals kam er auf 60, manchmal 70 Stunden die Woche, für 2600 Mark netto. »Da konnte ich mir immerhin ein Auto kaufen, auch wenn es schon fünf Jahre alt war.« Trotzdem hat er aufgehört mit den Transporten. Neun Überfälle in zwei Jahren, ihn hat es nur aus Zufall nie erwischt, drei Kollegen starben. Wegen der vielen Arbeit war er kaum zu Hause. Die Beziehung zu seiner Freundin zerbrach daran.
Der Wagen ist ihm geblieben, ein Nissan, inzwischen 15 Jahre alt. Lange läuft der Motor wohl nicht mehr. Trott wird dann S-Bahn fahren müssen. Er ist 40 Jahre alt, auf dem Konto liegen 750 Euro, das ist sein Vermögen. Was er verdient, braucht er zum Leben.
Es gibt einen Satz, der in den vergangenen Jahren in Deutschland stark an Beliebtheit gewonnen hat. FDP-Chef Guido Westerwelle hat ihn zitiert, der SPD-Politiker Sigmar Gabriel, die Union hat ihn gar zum Wahlkampfslogan gemacht: »Sozial ist, was Arbeit schafft.« Natürlich ist es fast allen Leuten lieber, einen Job zu haben, als arbeitslos zu sein. Doch der Satz übergeht, dass Arbeit und Armut in Deutschland längst kein Widerspruch mehr sind und dass es womöglich auch Jobs gibt, die zu schaffen nicht besonders sozial ist.
Nach einer in dieser Woche veröffentlichten Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin leben inzwischen drei Millionen Erwerbstätige unterhalb der Armutsgrenze, fast anderthalb mal so viel wie vor zwölf Jahren. Unter ihnen sind Friseurinnen, Verkäufer, Hilfs- und Leiharbeiter, Floristinnen, Reinigungskräfte, kleine Selbstständige. Und Wachleute wie Robin Trott.
Kürzlich haben sich die Sicherheitsunternehmen mit der Gewerkschaft auf einen neuen, niedrigeren Tariflohn geeinigt. Robin Trotts Firma fängt gerade an, die Angestellten einzubestellen und ihnen neue Arbeitsverträge vorzulegen. Trott käme dann netto wohl nicht einmal mehr auf 700 Euro im Monat. Er sagt, er werde sich das nicht bieten lassen. Aber was bleibt ihm übrig? Eine Bekannte arbeitet bei der Arbeitsagentur in Lichtenberg. Die hat ihm gesagt: »Robin, wir verwalten das blanke Nichts, wir haben nicht mal Reinigungsjobs.«
Das ist die Zukunft des Robin Trott.
Das alte Versprechen des Immer-mehr für alle stand nirgendwo geschrieben, in keinem Gesetzestext, in keinem Arbeitsvertrag. Trotzdem war es irgendwann da, entstanden durch die Macht der Erfahrung und das Wirtschaftswachstum der fünfziger und sechziger Jahre. Damals war die Republik erfasst von Zuversicht und Aufbruchsgeist, heute ist sie erfüllt von Angst und dem Gefühl, sich nichts mehr leisten zu können. Das Seltsame ist, dass ein Hartz-IV-Haushalt heute nicht weniger Kaufkraft hat als ein Arbeitnehmerhaushalt Mitte der Sechziger, und der war damals ganz zufrieden mit seinem Lebensstandard. Der Bremer Historiker Paul Nolte sagt, die Deutschen bezeichneten als Armut, was eigentlich nur Ungleichheit sei.
Aber vielleicht geht es ja genau darum. Um Ungleichheit.
Psychologen und Ökonomen haben im Rahmen der Glücksforschung herausgefunden, dass es dem Menschen relativ egal ist, ob er 800, 900 oder 1.000 Euro in der Tasche hat. Entscheidend ist das Gefühl, dass es aufwärts geht und dass die Nachbarn, die Freunde, die früheren Kollegen nicht enteilen. Deshalb hat sich ein Arbeitnehmerhaushalt in den Sechzigern ziemlich wohlhabend gefühlt, während sich ein Sozialhilfeempfänger heute ziemlich arm vorkommt. Deshalb, sagt der Soziologe Berthold Vogel, sei das kollektive Aufstiegsversprechen so wichtig für den Zusammenhalt einer Gesellschaft. »Vermutlich noch wichtiger als die geschriebene Verfassung.« Letztlich, sagt Vogel, wisse keiner, was mit einer Gesellschaft geschieht, wenn sich die ungeschriebene Verfassung plötzlich ändert.
Auf den Hängen stehen dunkle Tannen, vor den Häusern bunte Zwerge, und in manchem Garten erhebt sich ein Kreuz mit einem hölzernen Heiland. Meist steht es schon seit Jahrzehnten da. Aber das heißt natürlich nicht, dass sich im Schwarzwald nicht die Welt verändert hätte.
Da ist zum Beispiel die Dorfschule Mönchweiler, ein hübsches rotes Haus, 245 Schüler, in jeder Klasse gibt es zwei oder drei, die morgens ohne Frühstück in den Unterricht kommen und die 2,60 Euro für den Schwimmunterricht nicht zahlen können. Ihre Eltern sind meist moderne Stadtflüchtige, die nicht Ruhe suchen, sondern niedrige Mieten. So landen sie in der Provinz.
Da ist die Pro-Familia-Beratungsstelle in der Altstadt von Villingen, in die öfter denn je verzweifelte schwangere Frauen kommen und sagen, sie wollten das Kind ja wirklich, aber sie sehen einfach nicht, wie sie das schaffen sollen, finanziell.
Und da ist Sigmund Vögtle.
Er trägt Jeans, schwarze Lederweste und einen grau melierten Bart. Vögtle ist 1949 geboren, er ist so alt wie die Republik. Er stammt aus Hüfingen, nicht weit von Villingen, war nie wirklich weg von dort. »Ich muss nicht überall gewesen sein«, sagt er. Einerseits lebt Sigmund Vögtle weit entfernt von den Problemen der großen Städte, andererseits kommen die Probleme zu ihm. Sie sitzen ihm sozusagen gegenüber, in seinem Büro mit den Topfpflanzen und den Stores am Fenster.
Sigmund Vögtle ist Bewährungshelfer.
Er macht diese Arbeit seit 27 Jahren. Straftaten, sagt Vögtle, hätten die Leute hier immer schon begangen, aber früher seien es andere gewesen, harmlosere. »Vor allem Körperverletzungen und Eigentumsdelikte haben massiv zugenommen.« Die Gründe sind fast immer die gleichen. »Perspektivlosigkeit, Arbeitslosigkeit, Armut«, sagt Vögtle.
In letzter Zeit begegnen ihm hin und wieder Gesichter, die er aus der Lokalpresse kennt. Angesehene Kleinunternehmer, biedere Bürger, die sich einst zufrieden lächelnd beim Jubiläum des Sportvereins fotografieren ließen. Fallende Umsätze trieben sie in den Ruin. Ein vermeintlich rettender Diebstahl hier, ein Betrug dort, so wurden sie zu Straftätern.
Sigmund Vögtle sagt: »Wenn es den Leuten an die Existenz geht, verlieren sie die letzten Skrupel.«
*Name von der Redaktion geändert
http://www.zeit.de/2005/11/Unterschicht
@nasdaq
Tu was dagegen, oder lass es sein ;)
und vergiss das Lachen nicht :)
PS: Deine Postings jedenfalls ändern an der Situation nichts, niente, nada!
Für Nasi 10k
für all die anderen user entschuldige ich mich schon mal für den langen Text, kommt nicht wieder vor!
USA: Vier Jobs, drei Kinder, keine Wohnung
In den USA fallen immer mehr Menschen durch die Maschen des sozialen Netzes
Grace Ross, Gründungsmitglied und Kopf der Nichtregierungsorganisation 'Sisters together against poverty' also: 'Schwestern - vereint gegen die Armut': 'Eins muss ich sagen: das Sozialsystem hierzulande verdient seinen Namen nicht. Hier sterben Menschen buchstäblich wegen unzureichender medizinischer Versorgung. Auf der anderen Seite haben wir hier die besten Krankenhäuser und Ärzte der Welt.'
Benjamin Sawjer ist Hotelfachwirt. Noch vor wenigen Jahren hatte er Haus, Familie und Job. Wegen einer chronischen Erkrankung wurde er entlassen. Inzwischen droht ihm und seinem Sohn die Obdachlosigkeit.
Lisa Andrew: 'Ich bin 35. Ich finde die Zustände für die Armen hier in Massachussetts, einem der reichsten Staaten der USA, empörend. Seit Jahrzehnten werden nur die Reichen reicher, die Armen aber ärmer. Ich muss 70 Stunden in der Woche arbeiten, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen Vor kurzem habe ich angefangen, aktiv gegen die Armutsprobleme der Gesellschaft zu kämpfen und mich politisch zu organisieren.'
Lisa Andrew ist Mutter von 4 Kindern, Hilfsarbeiterin und politische Aktivistin. Um das Auskommen ihrer Familie zu sichern, arbeitet sie als Bürokraft, als Fahrerin und als Pflegerin für geistig Behinderte. Darueber hinaus organisiert sie Demonstrationen gegen die Schliessung von Obdachlosenheimen und den Abriss von Sozialwohnungen.
Grace, Benjamin und Lisa - alle aus Marlboro, Massachussets im Nordosten der Vereinigten Staaten - sind aus unterschiedlichen Perspektiven täglich mit dem Teufelskreis der Armut in den USA konfrontiert. Als Sozialarbeiter, Betroffene, oder als politische Aktivisten.
Wenn Grace Ross zum Beispiel ihr Büro im ersten Stock eines kleinen Gebäudes im Zentrum der 80.000 Einwohner Stadt Marlboro betritt, wartet schon eine Reihe von Ratsuchenden vor der Tür. Sie alle leben unterhalb der Armutsgrenze.
Die Behörden in Marlboro haben die öffentliche Rechtsberatung kürzlich auf zwei Stunden pro Woche reduziert - aus Kostengründen und, wie Grace sagt, um es den Armen schwerer zu machen, sich in einer der reichsten Gemeinden der USA aufzuhalten. Also hat Grace die Rechtsberatung für Arme privat übernommen. 13 Millionen Amerikaner fielen im letzten Jahr unter die Armutsgrenze, steht in einem Bericht der New York Times. 40 weitere Millionen waren davon bedroht. Der wirtschaftliche Aufschwung der letzten Monate findet diesmal ohne die Schaffung neuer Stellen statt, heisst es weiter. 'Obdachlosigkeit ist ein großes Problem für viele hier,' sagt Grace Ross 'Der durschnittliche Obdachlose in Massachusetts ist ein sechsjähriges Schulkind. Seine Eltern konnten wegen der geringen Gehälter die Miete nicht mehr zahlen. Sie können aber die Gegend auch nicht verlassen, denn hier haben sie ihr Einkommen. Also schlafen sie in ihren Autos, waschen sich bei Freunden und kommen so durch. Eine der Frauen, die wir hier betreuen, hat das ein ganzes Jahr lang so gemacht. Sie arbeitet am Empfang bei einem der großen Telefonkonzerne. Sie verdiente 16.000 Dollar im Jahr, musste aber noch 3 Kinder ernähren. Sie konnte sich damit keine Wohnung mehr leisten, verdiente aber zuviel, um staatliche Unterstützung bekommen zu können. Also schlief sie mit den Kindern in ihrem Auto. In einem ganz einfachen PKW. Ich habe keine Ahnung, wie sie das gemacht hat. Aber sie hatte alles probiert: Notunterkünfte, Wohngeld. Sie bekam nichts. Als sie dann an Selbstmord dachte, hat sie uns angerufen.
Frag‘ mich nicht, wie Leute mit drei Kindern ohne Wohnung überleben. Wie die es schaffen, dann auch am nächsten Morgen um acht bei der Arbeit zu erscheinen, weil sie keine Sozialhilfe bekommen und das Geld brauchen. Ich weiß es einfach nicht. Aber sie müssen es. Manchmal bleiben sie bei Freunden. Dort dürfen sie aber auch nur für eine Woche bleiben, sonst droht denen die Kündigung. Manchmal ist der Ausweg einfach ein neues Kind zu kriegen, so absurd das ist. Die Frau, von der ich sprach, hat 16.000 USD verdient. Das war zu viel für die Behörden, die 12.000 USD für eine Familie mit drei Kindern als Armutsgrenze ansetzen. Allerdings gilt ein Embryo ab dem 6. Schwangerschaftsmonat als Person. Die Frau wurde also schwanger. Damit galt sie sie als Familie mit vier Kindern und bekam nach einem Jahr einen der begehrten Plätze im Obdachlosenheim.'
Härter als in Europa war es in Amerika immer. Doch seit Präsident Roosevelts New Deal in den 30er Jahren gab es immer eine gewisse Grundversorgung, die zuletzt von Bill Clinton in radikaler Weise gekürzt worden ist. Einerseits wurden die Sätze der Unterstützung drastisch gesenkt, andererseits der Zeitraum für Langzeitarbeitslose auf fünf Jahre begrenzt. Die gleichzeitig geplanten Bildungsmassnahmen wurden nicht verwirklicht. Das Resultat konnte sich sehen lassen: Die Arbeitslosenrate sank auf 3 %. Die Wirtschaft schien zu boomen. Doch die niedrige Arbeitslosenquote verdeckte nur den Blick auf die wahren Zustände. Zum einen sind die sozialen Systeme der USA nun schlechter denn je darauf vorbereitet, einen Wirtschaftsabschwung durchzustehen. Zum anderen sei auch das amerikanische Jobwunder der letzten Jahre zu einem großen Teil ein Statistikbetrug, sagt Grace Ross. Es wird immer schwerer, staatliche Hilfe zu bekommen. So werden immer mehr Menschen gezwungen, unter Bedingungen zu arbeiten, die vor Jahren noch nicht vorstellbar waren. Fast die gesamte untere Mittelschicht droht ins unterste Einkommensniveau abzurutschen, während große Teile der ehemaligen Arbeiterschicht mittlerweile als arm gelten können. Soziale Unterstützung erhalten sie allerdings nicht. Millionen arbeiten bis zu 16 Stunden am Tag, um überhaupt ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Gleichzeitig sind die Einkommen der reichsten Amerikaner in den letzen 15 Jahren um 80% gestiegen. Die Einkommen der Ärmsten nur um 2 %. Diese Entwicklung vollziehe sich seit 20 Jahren in Amerika, sagt auch der Armutsexperte Gary Chaison von der Harvard University in Cambridge.
'Löhne, Krankenversicherung, minimaler Kündigungsschutz, Arbeitszeiten, alles wird in Frage gestellt. In mancher Hinsicht ist das der Globalisierung zuzuschreiben. Die Arbeitgeber glauben, sie können alles mit den Gewerkschaften machen. Sie müssen nur damit drohen ihren Produktionsstandort zu verlagern, was sie hier in Amerika leicht tun können. Das wirkt besonders auf die weniger gebildeten Arbeiter. Speziell in Amerika macht es die Gesetzeslage aber den Gewerkschaften auch besonders schwer, sich zu organisieren. Das kommt noch hinzu.'
Lias Andrews: 'Also, wir hatten bislang jeder zwei Jobs, mein Mann und ich. Zwei Jobs und drei Kinder. Und ich war schwanger mit meinem vierten Kind. Ich hatte eine Arbeit mit 70 Stunden in der Woche und eine mit 45 Stunden. Ich habe von 7 Uhr morgens bis 10.30 abends gearbeitet. Ein paar Stunden haben sich die Jobs am Tag auch überlappt. Das waren einmal ein Taxifahrdienst und dann Behindertenhilfe. Ich habe also auf Fahrgäste gewartet, die telefonisch ordern, und habe gleichzeitig körperlich und geistig Behinderte in einem Heim gepflegt. Waschen, Anziehen, Füttern, usw. Reich werden kann man davon nicht, denn ich musste auch eine Tagesmutter für meine Kinder zahlen. Das kostet 300 Dollar die Woche und dann kommen die Kosten für die Krankenkasse dazu, nochmal 300 Dollar die Woche privat. Denn der Arbeitgeber zahlt nichts davon. Also wurden die Finanzen trotz der ganzen Arbeit nicht besser. Aber es ging immerhin. Dann hat sich die Konjunktur verschlechtert und mein Mann hat beide Jobs verloren. Jetzt wird es hart.'
Lisa Andrews stammt aus einer Eisenbahnerfamilie. Als ihr Vater vor zehn Jahren den Stellenkürzungen der amerikanischen Eisenbahngesellschaft Amtrack zum Opfer fiel und arbeitslos wurde, geriet die Familie in die Schuldenfalle. Lisa musste im Alter von 14 neben der Schule zu arbeiten beginnen, um die Familie zu unterstützen. Ihre Geschwister ebenso. Mit 19 bekam sie ihr erstes Kind. Mit 20 riss sie von zu Hause aus. Sie hörte nie auf zu arbeiten, aber das Einkommen reichte nie, um auch nur eine kleine Rücklage zu bilden. Lisa blieb also arm. Dabei handelt es sich hier nicht um ein besonders schweres Schicksal, das bestätigt auch die Harvard Soziologin und Armutsforscherin Katherine Newman. Eine ganze Schicht von Amerikanern - meist aus klassischen Berufen - ist in den letzten 20 Jahren an die Armutsgrenze geraten: 'Die meisten Armen, die ich in New York kennengelernt und deren Leben ich untersucht habe, kamen nicht aus armen Elternhäusern. Es waren meistens Familien ehemaliger Angestellter des öffentlichen Dienstes. Deren Grosseltern waren schon Postbeamte oder Zugpersonal, Busfahrer oder ähnliches. Aber diese Arbeitsplätze sind in den letzen zwei Jahrzehnten einem immensen Stellenabbau zum Opfer gefallen. Also genau die Berufe, die diese Familien seit Generationen geprägt hatten, verschwanden in grosser Zahl. Das sind nun genau die Leute, die heute als working poor bei Reinigungsfirmen oder bei Burger King arbeiten.'
Zeitgleich zum Wegfall der angestammten Arbeitsplätze und der Streichung der sozialen Sicherungssysteme, schotten sich die Bildungseinrichtungen landesweit immer mehr von den unteren Schichten ab, beschreibt die Soziologin: 'Jedesmal, wenn die New Yorker Universität ihre Studiengebühren um 1000$ anhebt, verliert sie 40.000 Studenten. Bislang zahlt man da 4.000 Dollar im Jahr und sie wollen es jetzt auf 5.000 erhöhen. Das geschieht nicht nur in New York, sondern überall in den USA. Überall gehen die Zahlungen für Univer-sitäten zurück und werden auf die Schultern der Studenten übertragen. Das heißt aber, dass die unteren Einkommensgruppen aus dem Bildungsangebot herausfallen mit allen Folgen, die das für die Entwicklung der Gesellschaft hat.'
Die Problematik ist der Organisatorin von 'Sisters together against Poverty', Grace Ross, bewusst. Sie kann sich darum allerdings kaum kümmern. Zu dringend sind die aktuellen Probleme für Menschen, die einmal in den Niedriglohnbereich geraten sind. Es werde immer schwieriger, dort wieder herauszukommen, sagt sie und beschreibt den einsetzenden Teufelskreis. Einmal bieten Arbeiten als Reinigungskräfte oder Personal in Fastfoodketten kaum Aufstiegschancen oder gar Karriereleitern. Will man aus dem Trott heraus, muss man sich selbstständig um andere Arbeit bemühen. Die hohe Arbeitsbelastung von 60 und mehr Stunden macht dies jedoch kaum möglich. Sie führt im Gegenteil oft zu gesundheitlichen Problemen. Doch hier beginnt meist der weitere Absturz, denn krank sein ist mit grossem finanziellem Risiko verbunden. Niedriglohnarbeiter müssen sich in den USA meist privat versichern. Mit 500 Dollar im Monat sind sie dabei. Das aber können sie sich nicht leisten. Die staatliche Krankenversicherung Medicaid, die für die Ärmsten der Armen einspringt, zahlt nur noch in lebensbedrohlichen Notfällen.
Katherine Newman: 'Wir haben hier keine allgemeine Krankenversicherung. 40 Millionen Amerikaner sind einfach nicht krankenversichert. Das heißt auf der einen Seite, sie erhalten ihre medizinische Versorgung auf die letzten Endes teuerste Weise, nämlich in Notfallstationen, nachdem die Erkrankungen chronisch geworden sind oder lebensbedrohlich. Dann werden sie von Medicaid, der Versorgung für die Ärmsten der Armen, betreut. Aber man muss schon sehr arm sein, um dafür anerkannt zu werden. Ich habe Leute aus dem untersten Lohnniveau gesehen, die sich nicht über Wasser halten konnten und trotzdem nicht für Medicaid zugelassen waren.'
Seit der Governeur von Massachusetts im letzten Jahr die Zuschüsse für Brillengläser und Zahnbehandlung gestrichen hat, sagt Grace, geraten wieder mehr Leute unter noch stärkeren Druck.
'Eine Menge Leute, die arbeiten konnten, weil sie ein wenig ärztliche Hilfe bekamen, werden jetzt ihren Job verlieren, weil sie ganz einfach Zahnschmerzen haben. Etwa so wie Alice, eine Mitarbeiterin von mir, die wochenlang nicht arbeiten konnte, weil sie Karies hatte. Sie konnte die Schmerzen nicht aushalten, aber die Ärzte schickten sie nach Hause, weil auch sie ohne Krankenversicherung durchkommen muss. Der Zahn entsprach ausserdem noch nicht den Notfallkriterien für die Armenkrankenversicherung Medicaid. Also stellte man sie vor die Alternative, entweder 400 Dollar für die Behandlung zu zahlen oder sechs Wochen zu warten. Sie konnte nicht zahlen, wartete unter Schmerzen sechs Wochen bis der Zahn schlecht genug war, um von Medicaid akzeptiert zu werden. Dann wurde er ihr umsonst gezogen. Was soll ich sagen, so ist es eben. Das Absurde daran ist, dass Leute aus der ganzen Welt nach Massachusetts kommen, um sich hier behandeln zu lassen, und die Leute, die hier im Schatten der besten Krankenhäuser der Welt wohnen, keinen Zugang zu diesen Einrichtungen haben.'
Doch es sind nicht nur die Krankheitskosten, die Arme schwer belasten. Auch Lebensmittel und Mieten sind für ärmere Leute teurer. Ein Philadelphiakäse kostet in den kleinen Läden in der Metropole Boston 3,5 Dollar. Für Brot zahlt man ebenfalls 3 Dollar. Eine Flasche Wein gibt es nicht unter 10 Dollar. Denn in den ärmeren Vierteln der Innenstädte gibt es keine der riesigen billigeren Supermärkte, wie sie in den reichen Vorstädten stehen. Am teuersten sind jedoch die Mietpreise. Ein Zimmer mit Toilette auf dem Gang ist in Boston nicht unter 600 Dollar Kaltmiete monatlich zu erhalten. Für Arbeitslose oder Niedriglohnarbeiter mit 6-8 Dollar Stundenlohn bedeutet das, entweder 100 Stunden die Woche zu arbeiten oder auf Krankenversicherung, Wohnung, Auto oder Essen zu verzichten. Was aber passiert, wenn ein Notfall eintritt?
Etwa so wie bei Benjamin Sawjer, einem ehemaligen Restaurant-Chef und alleinerziehenden Vater. Auch er sitzt auf dem Beratungssofa der Organisation 'Sisters together against poverty'. Unruhig rutscht der distinguierte hochgewachsene 44-jährige hin und her. Sein grauer Anzug ist etwas verrutscht. Sein Scheitel exakt gezogen. Gerade wurde er als Verkäufer eines Videoladens entlassen. Seine Perspektiven sind düster: 'Morgen werde ich von meinem Job hier entlassen. Das Geschäft ist Pleite gegangen. Ich weiss es seit zwei Tagen. Ich habe eine Ein-Zimmer-Wohnung, die mich 730 Dollar im Monat kostet. Dann muss ich im Winter bis zu 400 Dollar pro Monat für die Heizung zahlen. Dann noch Strom und Essen und ein Auto, um zur Arbeit zu kommen. Insgesamt brauche ich 2000 Dollar zum überleben. Als Sozialhilfe bekomme ich, wenn ich Glück habe, 300 Dollar und nochmal 110 Dollar für Essensmarken. Das reicht nicht einmal, um die Miete zu bezahlen. Es wird also sehr schwierig werden.'
'Der Wohlfahrtsstaat ist sehr schwach geworden auch auf dem Wohnungsmarkt. Es ist sehr sehr schwierig geworden, eine Sozialwohnung zu bekommen. Wir bauen auch keine Sozialwohnungen mehr. Für viele Niedrigverdiener bedeutet das, dass sie ihre Kinder im Teenageralter arbeiten schicken müssen, um die Miete zu bezahlen. Einfach, weil man es nicht schafft, die Lebenshaltungskosten zu bestreiten, weder mit Sozialhilfe noch mit einem eigenen Einkommen im Niedriglohnsektor.'
In dieser prekären Lage ist auch Benjamin Sawjer. Er spricht in ruhigem Ton und wählt seine Worte genau. Sein Sohn sei mit 11 Jahren noch nicht alt genug zu arbeiten. Er könne also nichts zum gemeinsamen Lebensunterhalt beitragen. Gleichzeitig verweigert der Staat selbst dem Kind eine Krankenversicherung, was die Familie letzten Sommer alle Ersparnisse gekostet hat und ihn als Vater erneut in die Schuldenfalle trieb. Seine Augen werden feucht, als er erzählt:
'Da ich zur Zeit noch ein Einkommen habe, wurde meinem Sohn der Anspruch auf Medicaid, die Krankenversorgung für Arme, verweigert. Wenn ich nicht gearbeitet haette, wäre er versichert gewesen, aber so war er es also nicht. Und dann ass er letzten Sommer sein Lieblingsgericht: Shrimps. Eine halbe Stunde nach der Mahlzeit hatte er entsetzlich roten Ausschlag überall auf der Haut. Es sah aus wie ein Sonnenbrand 3. Grades. Und er bekam Todesangst. Er bekam einen Kreislaufzusammenbruch, sein Puls begann zu flirren, er fühlte Druck auf dem Brustkorb. Wir rasten in ein Krankenhaus, und beschrieben die Symptome. Sie brachten uns sofort in die Notaufnahme. Die Ärzte waren grossartig, sie gaben ihm Antiallergika und nach 20 Minuten war er wieder o.k. Das Problem ist nur, dass ich für diese Behandlung 2000 Dollar zahlen soll, die ich einfach nicht habe.'
Als Grace Ross die Geschichte hört, schüttelt sie nur den Kopf. 'Ja so sei es in Massachusetts jetzt, sagt sie. Noch vor 3-4 Jahren übernahm der Staat unbegrenzten Krankenversicherungsschutz für Kinder bis 18 Jahre. Nach den jüngsten Kürzungen sei das vorbei. Für Benjamin kam es nach dem allergischen Anfall seines Sohnes noch schlimmer. Um nicht sein Auto gepfändet zu bekommen, was in einer 80.000 Einwohnerstadt wie Marlboro ohne einen einzigen Bus einer Existenzvernichtung gleichkäme, musste er einen Offenbarungseid leisten. Nach Prüfung sämtlicher Einzahlungen muss er nun 50 US-Dollar im Monat an das Krankenhaus abzahlen. Dann stellte die zuständige Stelle am Rande der Untersuchung jedoch fest, dass Sawjer den Termin zur Meldung seines Einkommens an die Wohnungsbehörde um einige Tage überschritten hatte. Benjamin Sawjer fiel zurück in Umstände, unter denen er keinerlei finanzielle Reserven mehr aufbauen kann.
'Vor einiger Zeit bekam ich noch etwas Wohngeld. Ich habe den Anspruch darauf jetzt verloren, weil ich dem Wohnungsamt nicht schnell genug mitgeteilt habe, dass ich ein Einkommen habe. Man muss das Amt innerhalb von 48 Stunden informieren und ich habe diese Frist verpasst. Sie haben mir nun das Wohngeld gestrichen, weil sie sagen, ich hätte sie betrogen. Damit bin ich für alle Zukunft ausgeschlossen von den öffentlichen Wohnungsprogrammen. Punktum.'
Benjamin Sawjer weiß, dass er am Ende ist. Wie er es auch dreht und wendet, er kommt aus eigener Kraft nicht mehr hoch. Er ist in den Strudel geraten, den die Aushöhlung des Sozialstaates gerissen hat. Die Behörden verweigern Hilfe. Offenbar bleibt ihm und seinem Sohn nur noch der Weg in die Obdachlosigkeit, falls sich in den naechsten zwei Wochen kein Job für ihn findet. Grace Ross wiegt bedächtig den Kopf. Es sieht wirklich schlecht aus für Benjamin, meint sie. Das einzige, was man in seinem Fall versuchen kann, ist, gerichtlich gegen die Behörden vorzugehen.
'Es gibt da eine Menge ähnliche Fälle wie Benjamins. Zur Zeit werden in Massachusetts 360 Familien in Hotels untergebracht, weil die Obdachlosenheime voll sind. Sie haben ihre Verfahren gegen die Regierung gewonnen. Wir stellen hier die Anwälte oder sagen den Betroffenen, wo sie einen Anwalt umsonst gestellt kriegen. So machen wir das auch mit Benjamin. Die meisten wissen nichts von diesem Weg. Aber ja, es gibt Tausende Familien in Massachusetts, die in derselben Situation wie Benjamin sind.'
Grace Ross telefoniert derweil den Rest des Tages, schreibt Protestbriefe, vermittelt Anwälte. Sie versucht, einen ehrenamtlichen Busdienst für Bedürftige auf die Beine zu stellen, nachdem die Stadt keinen öffentlichen Personennahverkehr mehr finanziert. Sie organisiert den naechsten Protestzug in Boston mit. Man müsse doch etwas tun, wenn nun 7000 Familien von angenommenen Asylbewerbern keine Krankenversicherung mehr erhalten; wenn Brillengläser ebensowenig im Leistungskatalog sind wie die Zahnbehandlung. Am besten wäre es, eine Bewegung zu organisieren, sagt sie, oder wenigstens einen Protestzug, der Eindruck mache. Und während Grace spricht, ist die wartende Lisa schon Feuer und Flamme. Vielleicht können sie und ihr Mann dabei mitmachen und genug Sponsorengelder finden, um auch selbst ein wenig besser dazustehen. Es ist eine gute Idee für Anfang nächsten Jahres sagen sie. Am besten am Todestag von Martin Luther King im März. Ja, das ist es. Bis in den späten Abend reden sie, spekulieren über Finanzierungsmöglichkeiten und die Wirkung eines Marsches der Armut in den reichen Vierteln des Landes. Denn irgendwas muss man doch tun gegen diesen Druck.
mama mia
11.03.2005, 14:58
...ist schon verrückt - ich hatte mal K-mart, dann kam das berühmte chapter - jetzt nur noch Höhenflug. "Normale" Alt-Aktionäre schauen nur noch dumm aus der Wäsche - something is wrong :gomad
Island schon wieder + 7,8%
http://chart.finance.yahoo.com/c/2y/k/kmrt.gif
1. Richtung falsch beim Dollar???
:rolleyes:
1,3480 im hoch...das iss noch net ganz mein Ziel gewesen
also jetzt runter auf 1,3270/1,33 und dann auf 1,37 geht auch ;);)
....so richtig will's aber nicht hoch :( die Chinesen sollten sich mehr schmücken :rolleyes:
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748381#post748381)
........auch Goldschmuck würde ihnen sicher gut stehen!! :hihi
Cashflow
11.03.2005, 15:19
@nasdaq
Tu was dagegen, oder lass es sein ;)
und vergiss das Lachen nicht :)
PS: Deine Postings jedenfalls ändern an der Situation nichts, niente, nada!
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748390#post748390)
Ich glaube nicht, dass das im Wesentlichen in seinen Aufgabenbereich fällt, etwas zu ändern. Es hätte sich insbesondere etwas an der "Mauer in den Köpfen" zu ändern: der Mauer, das ein halbjährig arbeitsloser Mensch auf dem Arbeitsmarkt nichts mehr wert ist, in diesem Land. An dieser Mauer scheitern Arbeitslose immer wieder. Diese Mauer gibt es in keinem anderen Land in dieser Ausprägung!!!
Diese Mauer diente seit jeher zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung. Das Problem mußte bei den Arbeitslosen liegen und durfte nicht ein gesellschaftliches Problem sein. Man hätte die Menschen weniger disziplinieren können.
Heute wird immer mehr ersichtlich, dass eben nicht die Arbeitslosen schuld an der Misere sind. Es sind auch keine dummen oder faulen Menschen, sofern sie das jemals waren.
Wenn nasdaq aber auch nur Eine(n) erreicht, der diese Mauer in seinem Kopf erkennt und auflöst, dann hat er etwas bewirkt. Wer für das Rote Kreuz spendet, leistet auch nur einen kleinen Beitrag zur Besserung. Kein Grund darauf zu verzichten! ;)
willytell
11.03.2005, 15:25
*SIEBEL: OPERATIVE MARGE GJ 05 ZWISCHEN 12,5 UND 13,5%
*SIEBEL: OPERATIVES ERGEBNIS GJ 2005 HÖHER ALS 2004
*SIEBEL: SEC ERMITTELT WEGEN AKTIENOPTIONSPROGRAMMEN
*SIEBEL ERWARTET UMSATZPLUS ZWISCHEN 7-8% IN 2005
*SIEBEL: KOSTENBELASTUNG GJ 2005 HÖHER ALS 2004
Cashflow
11.03.2005, 15:32
Der Dollar fällt, die Handelsbilanz sieht immer schlimmer aus und der Händler in NY macht busi as usual. :ne
Der Dollar fällt, die Handelsbilanz sieht immer schlimmer aus und der Händler in NY macht busi as usual. :ne
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748409#post748409)
_________________---
verblüffend, wirklich.
:rolleyes:
Auch hier wieder so eine beknackte Kerze die völlig gegen den Trend hochschiesst :mad:
Vetinari
11.03.2005, 15:54
Kauf programme :respekt
Squeeeeeeeeeeeze dem Boese Shorties :D
:gusa
Oh Smiley vergessen :kopf:
:feetz :feetz :feetz :feetz :feetz :feetz :feetz :feetz
1.) Ich glaube nicht, dass das im Wesentlichen in seinen Aufgabenbereich fällt, etwas zu ändern.
....
2.) Wenn nasdaq aber auch nur Eine(n) erreicht, der diese Mauer in seinem Kopf erkennt und auflöst, dann hat er etwas bewirkt. Wer für das Rote Kreuz spendet, leistet auch nur einen kleinen Beitrag zur Besserung. Kein Grund darauf zu verzichten! ;)
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748404#post748404)
1.) In wessen Aufgabenbereich fällt es denn, etwas zu ändern, wenn nicht in den der Menschen, die nicht zufrieden sind mit der Situation?? Das ist doch wohl die Hauptblockade in unserem Denken. Und wenn man es wirklich partout nicht ändern kann, was für einen Zweck hat es dann, darüber zu klagen und rumzujammern???
2.) nasdaq hat noch nie auch nur einen "Lösungsvorschlag" zur Verbesserung der Probleme genannt...jedenfalls keinen, der das Problem an der Wurzel packt (dazu muss man es natürlich erstmal erkennen).
ansonsten stimme ich mit Dir überein.
Vetinari
11.03.2005, 16:05
Der Dollar fällt, die Handelsbilanz sieht immer schlimmer aus und der Händler in NY macht busi as usual. :ne
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748409#post748409)
Denk wie ein Ami ... Handelsbilanz ist nicht ein Ami problem ... es ist ein problem fur die reste der Welt.;)
Und wenn die reste der Welt diese problem losen wollen ... ganz einfach , sie mussen mehr Ami exporte kaufen ;)
So , Amis ignorieren diese problem ... selbst Sir Al und Konig George sehen hier kein problem :D
Rally on !
:gusa
mama mia
11.03.2005, 16:11
schönes WE :winke:
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748424#post748424)
...gleichfalls :)
***********
equity fund inflow 2,96 Bill. (CNBC)
Mercator
11.03.2005, 16:20
Denk wie ein Ami ... Handelsbilanz ist nicht ein Ami problem ... es ist ein problem fur die reste der Welt.;)
Und wenn die reste der Welt diese problem losen wollen ... ganz einfach , sie mussen mehr Ami exporte kaufen ;)
So , Amis ignorieren diese problem ... selbst Sir Al und Konig George sehen hier kein problem :D
Rally on !
:gusa
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748428#post748428)
Nie und nimmer.
So richtig gut können das ohnehin nur Briten. :kuh:
...gleichfalls :)
***********
equity fund inflow 2,96 Bill. (CNBC)
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748429#post748429)
_____________---
In welchem Zeitabschnitt haben die Fonds diese Menge Geld gesammelt? Wurde dies erwähnt auf CNBC?
mama mia
11.03.2005, 16:38
_____________---
In welchem Zeitabschnitt haben die Fonds diese Menge Geld gesammelt? Wurde dies erwähnt auf CNBC?
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748432#post748432)
...so viel ich weiss, ist das immer wöchentlich. Sie sagten, dass sei die 6. Woche mit Inflows, allerdings nicht in die Techies......;)
Cashflow
11.03.2005, 16:49
Denk wie ein Ami ... Handelsbilanz ist nicht ein Ami problem ... es ist ein problem fur die reste der Welt.;)
Und wenn die reste der Welt diese problem losen wollen ... ganz einfach , sie mussen mehr Ami exporte kaufen ;)
So , Amis ignorieren diese problem ... selbst Sir Al und Konig George sehen hier kein problem :D
Rally on !
:gusa
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748428#post748428)
"...nicht ein Ami problem "
Das ist nur die offizielle Lesart!
"Und wenn die reste der Welt diese problem losen wollen ... ganz einfach , sie mussen mehr Ami exporte kaufen"
:ne :ne :ne
"Amis ignorieren diese problem"
Der Rest der Welt immer weniger!
"Rally on !"
in 4 Monaten wieder!!! :supi
Cashflow
11.03.2005, 17:14
1.) In wessen Aufgabenbereich fällt es denn, etwas zu ändern, wenn nicht in den der Menschen, die nicht zufrieden sind mit der Situation?? Das ist doch wohl die Hauptblockade in unserem Denken. Und wenn man es wirklich partout nicht ändern kann, was für einen Zweck hat es dann, darüber zu klagen und rumzujammern???
2.) nasdaq hat noch nie auch nur einen "Lösungsvorschlag" zur Verbesserung der Probleme genannt...jedenfalls keinen, der das Problem an der Wurzel packt (dazu muss man es natürlich erstmal erkennen).
ansonsten stimme ich mit Dir überein.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748421#post748421)
1) Grundsätzlich liegen viele Probleme auf dem Tisch der Politiker. Dabei geht es fast ausnahmslos darum, dass D sparen muß. Das heißt nicht, dass Politiker an allem schuld sind, wenngleich viele Probleme über das Taktieren etc. verschleppt werden.
Die Hauptursache der Probleme sehe ich in der Globalisierung begründet, ohne diese aufhalten zu wollen (nicht möglich!!!). Die von den Gewerkschaften in der Vergangenheit erstrittenen Löhne sind für die heutige Zeit zu hoch. Der Markt löst das Problem ... leider sehr unzureichend. Einige müssen unter unzumutbaren Bedingungen arbeiten, andere sitzen zu Hause, ohne den Konsum ankurbeln zu können.
Die Wirtschaft geht derweil an massenhaften Betrügereien und vorgetäuschten und nicht vorgetäuschten Insolvenzen zugrunde.
2) Ob nasdaq hier was vorschlägt, habe ich nicht in der Hand. Aber ich glaube er hat das Recht sich zu beklagen auch ohne Voraschläge zu machen. Ich habe bereits meine Vorschläge postuliert. Staatsquote wieder auf die 35% früherer Jahrzehnte (d.h. nichts anderes als Staat muß sparen)! Der Rest kommt dann von selbst.
Ich verstehe, dass Dir die Postings nicht gefallen. Man möchte nicht täglich daran erinnert werden. Vielleicht sollte sich N10K tatsächlich hier etwas mehr in Zurückhaltung üben, schließlich liegt es nicht an den Threadschreibern, dass die Situation ist, wie sie ist.
Andererseits bleibe ich dabei, dass gerade in D die Arbeitslosigkeit ein gesellschaftliches Problem ist, wegen der besonderen Eigenarten der Deutschen, die ich persönlich sehr traurig finde. Das die Deutschen in besonderer Weise gegeneinander arbeiten wird sie noch ein paar Plätze in den Wirtschaftsstatistiken kosten.
Gruß CF :)
Sorry für den Ausfall eben :( Wir mussten vom Kundendienst was machen lassen, hat viel länger gedauert als wir dachten und vorher kam ich nicht mal mehr dazu es anzukündigen. Ist jetzt wieder alles paletti.
Grüssle :)
Heute kommt ja richtig Stimmung auf.
http://bigcharts.marketwatch.com/charts/big.chart?symb=djia&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=8&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1643&style=330&time=2&freq=6&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4648&mocktick=1
:D
Vetinari
11.03.2005, 21:21
Ooops , jetzt werd spannende :hihi
S&P bei 1200 und QQQ bei 37 ... beide mussen halten am schluss :D
Und hoffentlich kriegen wir ein bischen mehr vola naechste woche :rolleyes:
Sie brauchen ein paar Bullen und Baeren brenner vor verfalls :D
:gusa
mama mia
11.03.2005, 21:23
Veti sagst Du mal bitte was zu HMY ob das mit GFI usw.
:thanx
Fliegt da nächste Woche der Deckel weg?
http://bigcharts.marketwatch.com/charts/big.chart?symb=vix&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=3&state=8&sid=1558315&style=330&time=6&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6893&mocktick=1
:D
http://www.stock-channel.net/scn/mrabc/cot.jpg
AIG nach Fannie und Freddie die Nr.3 in meinem Dominospiel ;)
http://bigcharts.marketwatch.com/charts/big.chart?symb=aig&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=20%2C50%2C100%2C200&uf=8&lf=32&lf2=4&lf3=268435456&type=4&size=3&state=8&sid=511&style=340&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9204&mocktick=1
sind COT-Daten schon da???
mama mia
11.03.2005, 22:02
danke mrabc und schönes Wochenende http://www.x-workz.de/x-maennchen/rummelplatz/riesenrad.gif
alles short bis auf die T-Bonds :confused: und ein bischen Euro ;)
wo solln denn die 10jährigen hinfallen, wenn Opa am kurzen Ende nochmal erhöht?? da stimmt doch was nicht :gruebel:
Vetinari
11.03.2005, 22:05
Danke Mr ;)
Mama - weiss nicht mit die beide in moment ... spiel lauft noch ... nun bis Mai glaube ich :rolleyes:
Finger weg , besonders von HMY ... nicht nur die minen laufen schlecht aber die ganze GFI ubernahme kostet millionen :rolleyes: ... dann ist Norilsk mitten drin und sie haben auch nicht genug aktien gekriegt in moment glaube ich.
Warten liebe bis alles vorbei ist ... dann kommt ein klarer bild wer noch existiert und was alles gekostet hat ;)
:gusa
mama mia
11.03.2005, 22:08
...danke Veti und schönes Wochende allen :):zz;)
Vetinari
11.03.2005, 22:09
1200 und 37 bleiben fur naechste woche :D
Gut gemacht Emis :D
:gusa
Vetinari
11.03.2005, 22:19
Gold COTS ... Welt ist wieder in ordnung :D
Large Spekus nun 2:1 Longs/Shorts ... aber immer noch platz , bei 3:1 ist gefahrlich :D
Kleine Spekus geben gaz in Bull modus :rolleyes: ... aber zum gluck sind sie normaleweise nicht der COMMs zeil :D
Data is von Dienstag ... wir sind jetzt noch $5 hohe ... und Spekus warscheinlich mit noch mehr longs :D
300K open interest ... nicht so hoch aber wir konnten bald in korrektur zone sein :rolleyes:
http://www.softwarenorth.net/cot/current/charts/GC.png
:gusa
Vetinari
11.03.2005, 22:28
Und letzte ... QQQ options chain fur naechste woche ... guck $36 und $37 Putters open interest (letzte spalte , ganz rechts) :D
Die Emis wollen bestimmt nicht dat diese ins geld kommen ;) :hihi
:gusa
mama mia
11.03.2005, 22:35
Apple Wins Trade Secrets Legal Dispute
Friday March 11, 4:29 pm ET
By Rachel Konrad, AP Technology Writer
Judge Orders Online Reporters to Divulge Confidential Sources to Protect Apple's Trade Secrets
SAN JOSE, Calif. (AP) -- A judge on Fritday ordered three independent online reporters to divulge confidential sources in a lawsuit brought by Apple Computer Inc., ruling that they were not protected by the First Amendment because they published trade secrets.
full story: http://biz.yahoo.com/ap/050311/apple_secrets_10.html
$40.42 :)
Grundsätzlich liegen viele Probleme auf dem Tisch der Politiker. Dabei geht es fast ausnahmslos darum, dass D sparen muß. Das heißt nicht, dass Politiker an allem schuld sind, wenngleich viele Probleme über das Taktieren etc. verschleppt werden.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748445#post748445)
Sparen kann man nur bei einem Überschuss, nicht wenn man im Soll ist. Wie
lächerlich erscheint eine Einsparung von 10 Euro, wenn ich monatlich weitere
800 Euro Minus mache? eben.
ich sehe aktuell nicht mal den Versuch einer Investition die womöglich einen
Gewinn von 10.000 Euro einbringen würde. :rolleyes:
[QUOTE=mrabc]
[___________---
Danke mrabc :winke:
Cashflow
12.03.2005, 12:02
einen wunderschönen, guten Morgen & ein herzliches Dankeschön an mrabc! :)
Förster:
Ich sehe das anders.
Die Kosten laufen aus dem Ruder, ausgeglichene Haushalte hatten wir noch nie. Da liegt die Vermutung nahe, es sei gar nicht möglich zu sparen. Jedoch ist sparen nicht eine Sache von Soll oder Haben, oder würdest Du GWB nun empfehlen die Staatsausgaben zu erhöhen?
Es gibt auch viele Kritiker der Steuerkürzungen in den USA, jüngstes prominentes Mitglied in der Riege ist seit der Befragung vor dem Haushaltsksausschuß (vor 1 oder 2 Wochen) kein geringerer als Alan Greenspan himself.
Rein rechtlich gesehen stünden den Gebietskörperschaften ja deutlich höhere Steuern zu. Das Problem ist die Erhebung der Steuern. Ich kenne da Leute aus dem Finanzamt, die mir das bestätigen (sofern das in speziellen Gebieten nicht eh jedem klar war/ist).
Wir können aber auch auf der Ausgabenseite deutlich sparen. Ein Beispiel: Das die Krankenkassen als Teil der Sozialversicherungssysteme die durch die Reform erwirtschafteten Überschüsse nicht für die von Ulla beabsichtigte Beitragssenkung verwenden, sondern für die Erhöhung der Managergehälter müßte vom Staat geahndet werden können.
Daneben: Bahnhöfe die keiner braucht, in ihrer Funktion eingeschränkte Bahntrassen, Binnenhäfen, welche als Großseehäfen ausgebaut werden, ohne das Schiffe entsprechender Größenordnung anlanden können, jede Menge Beamte, welche nicht mehr arbeiten, aber volles Gehält und hohe Pensionen beziehen, ausufernde Politikerbezüge, Korruption, etc.
Zudem, wenn auf der anderen Seite die armen Teufel sich nicht mehr anders zu helfen wissen, als ihre Haut schwarz anzubieten, dann gehen dem Staat Einnahmen verloren. Hinzu kommen USt-Betrügereien, Abzocke bei Investitionszuschüssen und -zulagen, Zigarettenschmuggel, und und und
Es ist nicht so, dass wir nicht die Möglichkeit hätten den Haushalt wieder ins Lot zu bringen. Im Gegenteil, das Land versinkt im Chaos.
verlustx
12.03.2005, 14:04
Armut in Deutschland
Die neue Unterschicht
Die einen sind tief gefallen, die anderen nie aufgestiegen: Die Armut in Deutschland breitet sich aus. Sie erfasst Arbeitslose genauso wie Niedriglöhner und gescheiterte Unternehmer
Die Bergers wohnen jetzt also im Museum. Mit Garten, Garage und Balkon. Im Flur stehen drei Paar Filzpantoffeln. Im Wohnzimmer hat der kleine Lukas ein paar Spielzeugautos verstreut. An der Wand über der Treppe hängen lustige Urlaubsfotos. So leben die Bergers. 160 Quadratmeter Deutschland in einem weißen Reihenhaus. Bisher war das ihr Zuhause. Jetzt ist es eine Ausstellung ihrer Vergangenheit, die sich die Bergers noch ein paar Wochen lang ansehen können. Dann müssen sie raus.
Peter und Gisela Berger*, 58 und 44 Jahre alt, beide studierte Architekten, können ihre Miete nicht mehr zahlen. Die Sparbücher, die Aktien, die Lebensversicherung: Alles ist weg. Geblieben sind die Schulden. 300.000 Euro.
»Mal sehen, welcher Vermieter uns noch nimmt«, sagt Peter Berger.
Noch vor einiger Zeit hätte jeder Vermieter die Bergers genommen. Anfang der neunziger Jahre ziehen sie in den Münchner Osten. Peter Berger arbeitet bei einer Baufirma, seine Frau in einem Architekturbüro. Er verdient 12.000 Mark im Monat, sie kaum weniger.
Sie kaufen sich zwei Wohnungen in Leipzig. Als Altersvorsorge. Warum auch nicht? Peter Berger hat das Haus selbst für seine Firma gebaut. Die Bergers nehmen einen Kredit auf, bei ihren Gehältern und mit den Mieteinnahmen aus den Wohnungen haben sie den ja bald zurückgezahlt.
Da verliert Peter Berger seinen Job.
Nach der Wende haben die Baufirmen im Osten zu viele Häuser gebaut. Sie finden kaum Käufer. Jetzt entlassen die Unternehmen ihre Leute.
Berger findet keine neue Stelle. Das ist der erste Schlag. Er, der von einer Firma zur anderen wechselte, der immer abgeworben wurde, immer mehr Geld bekam, er bekommt plötzlich zu hören: »Sie sind zu alt.« Mit 48.
Also macht er sich selbstständig, er weiß ja, was er kann. Doch Können allein hilft nicht, wenn die Aufträge fehlen. Neue Häuser bauen? Im Osten leeren sich schon die alten. Auch in die Leipziger Wohnungen der Bergers will niemand einziehen. Sie müssen mit der Miete runter, müssen jetzt jeden Monat zusätzlich 500 Euro für die Kreditzinsen aufbringen. Die Schulden sinken nicht mehr, sie steigen. Das ist der zweite Schlag.
Aber noch hat Gisela Berger ihren Job und ihr Gehalt. Und wenn im Osten die Mieten wieder steigen, wenn Peter Berger wieder Aufträge bekommt… Noch haben sie Hoffnung.
Im Frühjahr 2004 wird auch Gisela Berger entlassen. Die schlechten Umsätze, sagt ihr Chef. Das ist der dritte Schlag. Jetzt haben sie kaum noch Einnahmen, nur Ausgaben. Die Miete. Die Kreditzinsen. Die Zinseszinsen.
Die Bergers sind ruiniert.
Peter Berger sagt, er sei einer, der umso kühler wirke, je aufgewühlter er ist. Also bleibt er äußerlich ruhig, als er sagt: »Manchmal denke ich fast an Selbstmord.« Seine Frau hat da schon weinend das Zimmer verlassen.
Das also ist die Geschichte der Bergers. Geprägt von drei Ereignissen: Hypothekenkredit, Jobverlust, Baukrise. Nichts weiter. Keine seltene Krankheit, kein krimineller Anlageberater, kein tragischer Unfall. Nichts, was nicht alle Tage in der Zeitung stünde. Die Tragik liegt im Alltäglichen: dass es in Deutschland nichts Außergewöhnliches mehr braucht, um eine Familie abstürzen zu lassen.
Ausgerechnet in Deutschland.
Aufstiegsgesellschaft. Mit diesem Wort beschrieben Sozialforscher jahrzehntelang die Bundesrepublik. Eine Gesellschaft, in der nicht alle reich waren, aber in der alle sicher sein konnten, dass sie in zehn Jahren mehr besitzen würden als heute. Und ihre Kinder in zwanzig Jahren noch mehr. »In der Bundesrepublik des 20. Jahrhunderts galt ein kollektives Versprechen: Jedem geht es langsam, aber stetig immer besser«, sagt der Göttinger Soziologe Berthold Vogel.
In der Bundesrepublik des 21. Jahrhunderts gilt das Versprechen immer noch. Aber nicht für alle.
Die Republik teilt sich. Nie in ihrer Geschichte lagen Reich und Arm weiter auseinander. »Auf der einen Seite wächst der Wohlstand, auf der anderen die Gruppe der wirtschaftlich Ausgegrenzten«, sagt der Berliner Sozialforscher Martin Kronauer. Nach dem neuen Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung gehört den wohlhabendsten zehn Prozent der Deutschen inzwischen fast die Hälfte des gesamten Nettovermögens. Die unteren zehn Prozent besitzen nichts mehr. Sie haben nur Schulden.
http://zeus.zeit.de/bilder/2005/11/wirtschaft/arbeitslose_280.gif
So entsteht in Deutschland eine neue Unterschicht der Besitzlosen. Anders als das Proletariat vergangener Tage ist sie in sich fast so verschieden wie der Rest der Gesellschaft. Zu ihr zählen gescheiterte Anwälte oder Architekten ebenso wie Niedriglöhner oder Sozialhilfeempfänger. Die einen sind tief gefallen, die anderen haben nie abgehoben. Unten treffen sie sich. Finanziell gesehen, haben sie vom Leben nichts mehr zu erwarten, das haben sie gemeinsam.
Überall im Land sind die Angehörigen der neuen Unterschicht anzutreffen. In Hamburg genauso wie in Berlin und im Schwarzwald. Oder in München, im Reihenhaus der Bergers.
Neulich waren sie auf dem Amt. Ob es eine Sozialwohnung für sie gebe, haben sie gefragt. »In drei Jahren vielleicht«, war die Antwort. Die Bergers haben noch drei Wochen. Dann müssen sie ausziehen.
Die Bergers fallen jetzt unter Hartz IV. Der Staat überweist ihnen 940 Euro im Monat zum Leben und übernimmt außerdem die Miete. Aber natürlich nicht die 1.400 Euro für das Reihenhaus, sondern maximal 610 Euro, inklusive Strom und Heizung. In München, wo die Mieten höher sind als irgendwo sonst im Land, werden sie eine so billige Wohnung schwer finden, jedenfalls nicht in ihrer jetzigen Gegend.
Die Bergers werden sich also für die Nachbarn und die Bekannten vom Elternbeirat des Kindergartens eine harmlos klingende Geschichte einfallen lassen, die den Umzug erklärt, und dann werden sie irgendwo hingehen, wo die Gebäude grauer und Gärten seltener sind. Dann wird sich auch für den sechsjährigen Lukas die Welt ändern. »In den vergangenen Monaten haben wir die Probleme von ihm fern gehalten«, sagt Peter Berger.
In diesen Monaten haben sie alles versucht, um an Geld zu kommen. Peter Berger hat im Internet versteigert, was sie nicht zum Leben brauchen, Bilder, Bücher, alte Stiche. Aber irgendwann waren die Regale leer. Sie haben Kränze geflochten, Karten gedruckt, Lebkuchen gebacken und sie auf dem Weihnachtsmarkt verkauft. Gegen die Profis vom Nachbarstand kamen sie nicht an. Peter Berger hat sich als Vertreter für eine Baustofffirma versucht. Die Aufträge blieben aus. Er gibt Nachhilfestunden in Latein. Aber mehr als ein paar Euro bringt das nicht. Gisela Berger hat sich überall auf Jobs beworben, nicht nur als Architektin, auch als Schreibkraft und als Bedienung in Gaststätten. Die Konkurrenz war zu groß. »Da waren immer 200 andere.« Nicht wenige suchen inzwischen ähnlich verzweifelt nach einem Einkommen wie die Bergers.
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3,13 Millionen Haushalte in Deutschland sind überschuldet, anderthalb mal so viele wie vor zehn Jahren, mehr als je zuvor. Ihre Verbindlichkeiten sind so hoch, dass sie keine Chance haben, sie zurückzuzahlen. Manchmal verbirgt sich hinter dem privaten Ruin die schlichte Unfähigkeit, mit Geld umzugehen, aber zunehmend auch die traurige Tatsache, dass das in Deutschland mitunter nicht mehr funktioniert: arbeiten, einen Kredit aufnehmen, ein Haus kaufen, sich etwas aufbauen. Was jahrzehntelang biedere Normalität war, endet auf einmal auch für gut verdienende Ingenieure in der finanziellen Katastrophe. Weil plötzlich die Aufträge weg sind oder der Arbeitsplatz – und damit auch der gute Verdienst. Dann steigen die Schulden. Dann weist der Weg nach unten. Der Münchner Sozialforscher und Überschuldungsexperte Dieter Korczak sagt: »Die Mittelschicht bröckelt ab.«
Irgendwann in den vergangenen Monaten hat Peter Berger ein neues Gefühl an sich entdeckt: Neid. Auf Verwandte, Bekannte, Exklassenkameraden, auf Leute, die das alte Immer-mehr-Leben führen, mit Essen im Restaurant und drei-, viermal Urlaub im Jahr. Die viel über die richtige Geldanlage nachdenken, demnächst in Rente gehen und dann das Studium ihrer Kinder finanzieren.
Auch Peter Berger wird in ein paar Jahren das Rentenalter erreichen. Viel Geld wird ihm das nicht bringen, er war nicht lange genug fest angestellt. Der Familie steht ein besitzloses Leben bevor. Für Lukas können sie nur die Daumen drücken.
Das ist die Zukunft der Bergers.
Am 30. September 1970 taucht Helmut Schmidt, bundesdeutscher Minister für Wirtschaft und Finanzen, eine Maurerkelle in feuchten Mörtel und legt einen Grundstein im Osten von Hamburg, nahe den Boberger Dünen und der Glinder Aue. Aus dem Grundstein wird ein Haus, aus den Häusern ein Block, der Block wird zur Siedlung. 7.000 Wohnungen für 20.000 Menschen. Das Hamburger Abendblatt schreibt: »Mümmelmannsberg: eine gute Adresse.«
Wer hier lebt, muss wenig laufen. Es liegt alles beieinander, die Schule, das Parkhaus, das Einkaufszentrum und natürlich die Häuser, vier, acht, zwölf Stockwerke hoch. Westdeutscher Plattenbau. Eine funktionale Welt, dazu erdacht, sie morgens zu verlassen und zur Arbeit zu fahren und abends wiederzukommen, zum Essen und zum Schlafen.
Aber wenn keine Arbeit mehr da ist?
Heute leben in Hamburg-Mümmelmannsberg vier von zehn Kindern und Jugendlichen von Sozialhilfe. Die Bücherhalle soll verkleinert werden, der Kindertreff steht vor dem Aus. Die Stadt spart. Im Fernsehen liefen Filme über Mümmelmannsberg, in den Zeitungen standen Reportagen. Die Hauptfiguren waren meist unrasierte Männer mit Bierdosen in der Hand. Manchmal erhob sich danach ein Aufschrei im Viertel, aber selten waren es die Männer mit dem Bier, die sich aufregten, sondern meist Menschen mit geregelter Arbeit, die um ihren Ruf fürchten. Solche Leute leben auch in Mümmelmannsberg, aber in manchen Straßen sind sie längst rar geworden.
Der Berliner Stadtsoziologe Hartmut Häußermann sagt, verrufene Viertel habe es in Deutschland auch früher gegeben. Vor dem Krieg. In den Jahren danach sorgte die Vollbeschäftigung dafür, dass die Städte zusammenwuchsen. Jetzt teilen sie sich wieder. »Viertel wie Mümmelmannsberg gibt es inzwischen überall«, sagt Häußermann. Viertel, in denen die Lebenserwartung niedriger ist als in den Reihenhaussiedlungen ein paar Kilometer weiter. Viertel, in die keiner fährt, der dort nicht wohnt, und deren Namen wie ein schlechter Geruch an den Bewohnern hängt. Bei vielen Betrieben braucht sich ein junger Schulabgänger gar nicht erst zu bewerben, wenn er aus Hamburg-Mümmelmannsberg kommt, aus Gelsenkirchen-Bismarck, aus Köln-Kalk oder aus dem Ihme-Zentrum in Hannover.
Kein Wunder, dass von dort oft wegzieht, wer es sich noch leisten kann. Zurück bleiben jene, die Stadtforscher abwertend als A-Bevölkerung bezeichnen: Arme, Arbeitslose, Ausländer. Die richten sich dann ein in ihrem Stadtteil. Das sei das Gute an Mümmelmannsberg, sagt Sabrina Schulte*: dass man unter sich sei, dass niemand auf einen herabschaue. »Hier sind alle in der gleichen Situation.«
Sabrina Schulte ist jetzt 32. Sie sieht jung aus mit den blonden Haaren und den Sommersprossen, sobald sie anfängt, von sich zu erzählen, wirkt sie älter, ernster, was vielleicht daran liegt, dass sie wenig Zeit hatte, erwachsen zu werden. Seit 20 Jahren wohnt sie in Mümmelmannsberg, von klein auf ist sie an ein Leben nach Datum gewöhnt. Je früher im Monat, desto schöner der Tag, so war das damals. Am Ersten bekam ihr Vater das Geld vom Sozialamt, davon kaufte er Bananen für die drei Kinder und Schnaps für sich und seine Frau. Dann holte er noch mal Schnaps und dann noch mal. »Am Monatsende aßen wir Haferflocken mit Wasser«, sagt Sabrina Schulte. Bis zum nächsten Ersten, da gab es wieder Bananen.
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Mit 19 brachte Sabrina ihren Sohn Kevin zur Welt, fünf Jahre später folgte Yannick. Von ihrem Mann, der sich wie einst der Vater regelmäßig das Hirn betäubte, trennte sie sich. Er wohnt noch immer im Viertel, lebt ein Leben zwischen Umschulung und Stütze wie so viele hier. Kürzlich hatten sie noch einmal eine Affäre. Jetzt ist Sabrina Schulte wieder schwanger, im neunten Monat.
Bekannte sagen über sie, sie kämpfe wie eine Löwin, dass es den Kindern einmal besser geht. Das bedeutet, sie ärgert sich oft mit den Leuten vom Amt herum. Seit 1. Januar stehen ihr neben den 476 Euro für die Miete jeden Monat 759 Euro vom Staat zu. Davor hatte sie nur ein Anrecht auf 680 Euro, bekam aber regelmäßig Zuschüsse für Sonderausgaben. Zum Beispiel für Kevin. 13 Jahre alt ist er, ein quirliger Junge, der in die sechste Klasse der Gesamtschule geht. In Sport ist er bei den Besten, Mathe ist auch okay, Deutsch und Englisch aber machen ihm Probleme. Kevin ist Legastheniker.
Damit er das nicht bleibt, bringt ihn Sabrina Schulte möglichst einmal pro Woche in eine private Lernpraxis. 59 Euro kostet das jedes Mal, und bisher hat der Staat 49 Euro dazugegeben. Doch das sei jetzt vorbei, bekam Sabrina Schulte auf dem Amt zu hören. Nur, wie soll sie dann die Stunden bezahlen? Wie soll Kevin gute Noten schreiben?
Als sie selbst damals die Schule abbrach, ein paar Jahre vor Kevins Geburt, da hat Sabrina Schulte einen Job am Fließband gefunden. Heute stehen die Fließbänder in Asien oder Osteuropa, und die Arbeitslosenquote liegt unter Geringqualifizierten auch in Westdeutschland bei über zwanzig Prozent. Die Geringqualifizierten wiederum stammen selten aus Einfamilienhäusern oder sanierten Altbauten. Auch das zeigt die Statistik. Wer in einem Viertel wie Mümmelmannsberg aufwächst, hat siebenmal geringere Chancen auf ein Hochschulstudium als die Kinder wohlhabender Familien.
So gesehen, wäre es eine ziemliche Überraschung, wenn Kevin Schulte das Abitur schaffte und anschließend gar ein Studium.
So gesehen, ist es kein Wunder, dass Sabrina Schulte, die keinen Berufsabschluss hat und alleinerziehende Mutter ist, sagt: »Ich werde immer Hilfe vom Staat brauchen, damit habe ich mich abgefunden.«
Das ist die Zukunft der Schultes.
An der Decke hängen zwei Neonröhren, auf dem Tisch stehen zwei Monitore, unterteilt in 29 flimmernde Bilder, aufgenommen von 29 Videokameras. Vor den Bildern sitzt Robin Trott. Er sagt: »Man darf nur 15 Minuten am Stück hinschauen, sonst besteht die Gefahr der optischen Täuschung, man sieht dann Schatten, wo keine sind.« Robin Trott wird dafür bezahlt, echte von falschen Schatten zu unterscheiden.
In der Bundesrepublik des 21. Jahrhunderts gehört Trott eigentlich zu den Privilegierten. Er verfügt über alle Insignien der alten Immer-mehr-Gesellschaft: Er hat keine Schulden. Er hat Arbeit. Er hat sogar einen Vollzeitvertrag, unbefristet. Der Aufstieg findet trotzdem ohne ihn statt.
Robin Trott ist Niedriglöhner.
Sauber frisiert, mit hellblauem Hemd und dunkelblauer Krawatte sitzt er auf einem abgewetzten Bürostuhl auf grauem Steinboden in einem etwa neun Quadratmeter großen, halb verglasten Raum. Hinter ihm dudelt ein Radio. Neben ihm steht eine Flasche Cola. Draußen, vor der Scheibe, fährt hin und wieder ein Auto vorbei, dann hebt sich die Schranke. An der Wand hängt eine Uhr, kurz vor zehn am Morgen ist es, vor vier Stunden hat Trott seinen Dienst begonnen. Unter der Uhr kleben vier Blatt Papier. Die Parkhausordnung.
Robin Trott ist Wachmann bei einem Berliner Sicherheitsunternehmen. Vor einer Woche saß er in der Pförtnerloge einer Krankenversicherung, danach in einem Bürogebäude in der Friedrichstraße. Heute bewacht er das Parkhaus der Rathaus-Passagen, acht Stockwerke hoch, Platz für 700 Autos. Außen hängt ein großes Plakat: »Parken Sie schon oder suchen Sie noch?«
Trott erfährt oft erst ein oder zwei Tage im Voraus, wo und wann er arbeiten muss, ob Früh-, Spät- oder Nachtschicht. Private Verabredungen sind kaum möglich. Er verdient 865 Euro netto im Monat, bei 42 Stunden Arbeit pro Woche macht das 5,15 Euro die Stunde. Knapp 400 Euro gehen weg für Miete, Strom und Heizung für seine Wohnung in sanierter Platte in Berlin-Lichtenberg. Bleiben 465 Euro zum Leben.
Es gab eine Zeit, da war Robin Trott dem Reichtum ganz nah. Er hat ja schießen gelernt, hat in der DDR als Ausbilder für Sportschützen gearbeitet. Das macht ihn zum perfekten Bewacher von Geldtransporten. Als er zum ersten Mal im Panzerwagen saß, mit zehn Millionen Mark im Rücken, da spürte er ein Kribbeln. »Später war es nur noch wie Taschentücher packen und verfrachten«, sagt Robin Trott. Vom Supermarkt zur Bank, von der Bank zur Sparkasse, geschützt von 13 Kilo schweren russischen Schutzwesten. Damals kam er auf 60, manchmal 70 Stunden die Woche, für 2600 Mark netto. »Da konnte ich mir immerhin ein Auto kaufen, auch wenn es schon fünf Jahre alt war.« Trotzdem hat er aufgehört mit den Transporten. Neun Überfälle in zwei Jahren, ihn hat es nur aus Zufall nie erwischt, drei Kollegen starben. Wegen der vielen Arbeit war er kaum zu Hause. Die Beziehung zu seiner Freundin zerbrach daran.
Der Wagen ist ihm geblieben, ein Nissan, inzwischen 15 Jahre alt. Lange läuft der Motor wohl nicht mehr. Trott wird dann S-Bahn fahren müssen. Er ist 40 Jahre alt, auf dem Konto liegen 750 Euro, das ist sein Vermögen. Was er verdient, braucht er zum Leben.
Es gibt einen Satz, der in den vergangenen Jahren in Deutschland stark an Beliebtheit gewonnen hat. FDP-Chef Guido Westerwelle hat ihn zitiert, der SPD-Politiker Sigmar Gabriel, die Union hat ihn gar zum Wahlkampfslogan gemacht: »Sozial ist, was Arbeit schafft.« Natürlich ist es fast allen Leuten lieber, einen Job zu haben, als arbeitslos zu sein. Doch der Satz übergeht, dass Arbeit und Armut in Deutschland längst kein Widerspruch mehr sind und dass es womöglich auch Jobs gibt, die zu schaffen nicht besonders sozial ist.
Nach einer in dieser Woche veröffentlichten Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin leben inzwischen drei Millionen Erwerbstätige unterhalb der Armutsgrenze, fast anderthalb mal so viel wie vor zwölf Jahren. Unter ihnen sind Friseurinnen, Verkäufer, Hilfs- und Leiharbeiter, Floristinnen, Reinigungskräfte, kleine Selbstständige. Und Wachleute wie Robin Trott.
Kürzlich haben sich die Sicherheitsunternehmen mit der Gewerkschaft auf einen neuen, niedrigeren Tariflohn geeinigt. Robin Trotts Firma fängt gerade an, die Angestellten einzubestellen und ihnen neue Arbeitsverträge vorzulegen. Trott käme dann netto wohl nicht einmal mehr auf 700 Euro im Monat. Er sagt, er werde sich das nicht bieten lassen. Aber was bleibt ihm übrig? Eine Bekannte arbeitet bei der Arbeitsagentur in Lichtenberg. Die hat ihm gesagt: »Robin, wir verwalten das blanke Nichts, wir haben nicht mal Reinigungsjobs.«
Das ist die Zukunft des Robin Trott.
Das alte Versprechen des Immer-mehr für alle stand nirgendwo geschrieben, in keinem Gesetzestext, in keinem Arbeitsvertrag. Trotzdem war es irgendwann da, entstanden durch die Macht der Erfahrung und das Wirtschaftswachstum der fünfziger und sechziger Jahre. Damals war die Republik erfasst von Zuversicht und Aufbruchsgeist, heute ist sie erfüllt von Angst und dem Gefühl, sich nichts mehr leisten zu können. Das Seltsame ist, dass ein Hartz-IV-Haushalt heute nicht weniger Kaufkraft hat als ein Arbeitnehmerhaushalt Mitte der Sechziger, und der war damals ganz zufrieden mit seinem Lebensstandard. Der Bremer Historiker Paul Nolte sagt, die Deutschen bezeichneten als Armut, was eigentlich nur Ungleichheit sei.
Aber vielleicht geht es ja genau darum. Um Ungleichheit.
Psychologen und Ökonomen haben im Rahmen der Glücksforschung herausgefunden, dass es dem Menschen relativ egal ist, ob er 800, 900 oder 1.000 Euro in der Tasche hat. Entscheidend ist das Gefühl, dass es aufwärts geht und dass die Nachbarn, die Freunde, die früheren Kollegen nicht enteilen. Deshalb hat sich ein Arbeitnehmerhaushalt in den Sechzigern ziemlich wohlhabend gefühlt, während sich ein Sozialhilfeempfänger heute ziemlich arm vorkommt. Deshalb, sagt der Soziologe Berthold Vogel, sei das kollektive Aufstiegsversprechen so wichtig für den Zusammenhalt einer Gesellschaft. »Vermutlich noch wichtiger als die geschriebene Verfassung.« Letztlich, sagt Vogel, wisse keiner, was mit einer Gesellschaft geschieht, wenn sich die ungeschriebene Verfassung plötzlich ändert.
Auf den Hängen stehen dunkle Tannen, vor den Häusern bunte Zwerge, und in manchem Garten erhebt sich ein Kreuz mit einem hölzernen Heiland. Meist steht es schon seit Jahrzehnten da. Aber das heißt natürlich nicht, dass sich im Schwarzwald nicht die Welt verändert hätte.
Da ist zum Beispiel die Dorfschule Mönchweiler, ein hübsches rotes Haus, 245 Schüler, in jeder Klasse gibt es zwei oder drei, die morgens ohne Frühstück in den Unterricht kommen und die 2,60 Euro für den Schwimmunterricht nicht zahlen können. Ihre Eltern sind meist moderne Stadtflüchtige, die nicht Ruhe suchen, sondern niedrige Mieten. So landen sie in der Provinz.
Da ist die Pro-Familia-Beratungsstelle in der Altstadt von Villingen, in die öfter denn je verzweifelte schwangere Frauen kommen und sagen, sie wollten das Kind ja wirklich, aber sie sehen einfach nicht, wie sie das schaffen sollen, finanziell.
Und da ist Sigmund Vögtle.
Er trägt Jeans, schwarze Lederweste und einen grau melierten Bart. Vögtle ist 1949 geboren, er ist so alt wie die Republik. Er stammt aus Hüfingen, nicht weit von Villingen, war nie wirklich weg von dort. »Ich muss nicht überall gewesen sein«, sagt er. Einerseits lebt Sigmund Vögtle weit entfernt von den Problemen der großen Städte, andererseits kommen die Probleme zu ihm. Sie sitzen ihm sozusagen gegenüber, in seinem Büro mit den Topfpflanzen und den Stores am Fenster.
Sigmund Vögtle ist Bewährungshelfer.
Er macht diese Arbeit seit 27 Jahren. Straftaten, sagt Vögtle, hätten die Leute hier immer schon begangen, aber früher seien es andere gewesen, harmlosere. »Vor allem Körperverletzungen und Eigentumsdelikte haben massiv zugenommen.« Die Gründe sind fast immer die gleichen. »Perspektivlosigkeit, Arbeitslosigkeit, Armut«, sagt Vögtle.
In letzter Zeit begegnen ihm hin und wieder Gesichter, die er aus der Lokalpresse kennt. Angesehene Kleinunternehmer, biedere Bürger, die sich einst zufrieden lächelnd beim Jubiläum des Sportvereins fotografieren ließen. Fallende Umsätze trieben sie in den Ruin. Ein vermeintlich rettender Diebstahl hier, ein Betrug dort, so wurden sie zu Straftätern.
Sigmund Vögtle sagt: »Wenn es den Leuten an die Existenz geht, verlieren sie die letzten Skrupel.«
*Name von der Redaktion geändert
http://www.zeit.de/2005/11/Unterschicht
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748389#post748389)
servus....so tragisch dieser fall unter vielen auch ist.....leider kommt hier zum tragen, dass die volkswirtschaftlichen kenntnisse vieler bürger defizite aufweist.....wo sollen sie es auch lernen.....selbst politiker....sind oft in diesen fragen überfordert......da ihnen unternehmerisches denken feht......das kann man nur lernen wenn als unternehmer im risiko steht.....ähnlich dem unterschied an der börse zwischen papertrading und realem trading....schönes wochenende
verlustx
12.03.2005, 14:08
einen wunderschönen, guten Morgen & ein herzliches Dankeschön an mrabc! :)
Förster:
Ich sehe das anders.
Die Kosten laufen aus dem Ruder, ausgeglichene Haushalte hatten wir noch nie. Da liegt die Vermutung nahe, es sei gar nicht möglich zu sparen. Jedoch ist sparen nicht eine Sache von Soll oder Haben, oder würdest Du GWB nun empfehlen die Staatsausgaben zu erhöhen?
Es gibt auch viele Kritiker der Steuerkürzungen in den USA, jüngstes prominentes Mitglied in der Riege ist seit der Befragung vor dem Haushaltsksausschuß (vor 1 oder 2 Wochen) kein geringerer als Alan Greenspan himself.
Rein rechtlich gesehen stünden den Gebietskörperschaften ja deutlich höhere Steuern zu. Das Problem ist die Erhebung der Steuern. Ich kenne da Leute aus dem Finanzamt, die mir das bestätigen (sofern das in speziellen Gebieten nicht eh jedem klar war/ist).
Wir können aber auch auf der Ausgabenseite deutlich sparen. Ein Beispiel: Das die Krankenkassen als Teil der Sozialversicherungssysteme die durch die Reform erwirtschafteten Überschüsse nicht für die von Ulla beabsichtigte Beitragssenkung verwenden, sondern für die Erhöhung der Managergehälter müßte vom Staat geahndet werden können.
Daneben: Bahnhöfe die keiner braucht, in ihrer Funktion eingeschränkte Bahntrassen, Binnenhäfen, welche als Großseehäfen ausgebaut werden, ohne das Schiffe entsprechender Größenordnung anlanden können, jede Menge Beamte, welche nicht mehr arbeiten, aber volles Gehält und hohe Pensionen beziehen, ausufernde Politikerbezüge, Korruption, etc.
Zudem, wenn auf der anderen Seite die armen Teufel sich nicht mehr anders zu helfen wissen, als ihre Haut schwarz anzubieten, dann gehen dem Staat Einnahmen verloren. Hinzu kommen USt-Betrügereien, Abzocke bei Investitionszuschüssen und -zulagen, Zigarettenschmuggel, und und und
Es ist nicht so, dass wir nicht die Möglichkeit hätten den Haushalt wieder ins Lot zu bringen. Im Gegenteil, das Land versinkt im Chaos.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748488#post748488)
servus....irgenwo hatte ich etwas von zurückhaltung gelesen......bitte anklicken www.steuerzahler.de..... (http://www.steuerzahler.de.....in)
verlustx
12.03.2005, 14:14
will damit sagen, dass ein staat der fast 50 % der steuereinnahmen nicht dazu benutzt das budget zu sanieren.....sondern jahr f. jahr....rund 60 milliarden euro neue schulden macht......ist auf dem weg in den staatsbankrott......da ja in der partei und ihrem sender...gez-betriebe....dieses thema weitgehend tabuisiert wird......denke viele reiche leute haben ihr geld weggeschafft....und sind still geworden......umso schmerzlicher ist es.....täglich zu erfahren.....dass man als kritiker als nestbeschmutzer beschimpft wird....oder ignoriert wird......gottseidank ist es noch nicht soweit wie vor 60 jahren...als kritiker im kz gelandet sind......denke auch nicht, dass unter dem schutz der usa, dass nochmal möglich wäre......vor allem wenn man bedenkt....wieviele atombomben die usa noch in deutschland lagern......
Cashflow
12.03.2005, 14:37
servus....irgenwo hatte ich etwas von zurückhaltung gelesen......bitte anklicken www.steuerzahler.de..... (http://www.steuerzahler.de.....in/)
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748491#post748491)
Habe Förster nur geantwortet und im Übrigen die Zeilen selbst geschrieben. Aber auch ich werde mich wohl noch mehr zurückhalten bezüglich Politik, es kotzt mich nämlich mächtig an.
Moin Freunde :winke:
Weekly ist fertig :o
Cashflow
12.03.2005, 15:19
Aber rechnet jetzt bloß nicht damit, dass ich mich gar nicht mehr über die Politik aufrege. :D
Cashflow
12.03.2005, 15:24
Moin Freunde :winke:
Weekly ist fertig :o
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748500#post748500)
Danke Pit! :supi
mama mia
12.03.2005, 17:18
....danke pit:)
12.März, 2005, 18:00 snow :cool:
Die Wochenumfrage ist da: http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?t=16916
Und zur Dax-Wette auf nächste Woche Schlussstand geht's hier lang, Abgabeschluss ist Dienstag 24 Uhr: http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?t=16915
Schönes Wochenende allen! :)
Alarmbereitschaft nach Ausbruch
des Vulkans von Colima in Mexiko
Bevölkerung auf eine Evakuierung vorbereitet
Einen Tag nach dem Mount St. Helens in den USA und dem Popocatepetl ist auch der Vulkan von Colima in Mexiko aktiv geworden. Nach seinem Ausbruch wurde die Bevölkerung in der Umgebung des Berges vorsorglich auf eine mögliche Evakuierung vorbereitet. Der Vulkan von Colima liegt etwa 600 Kilometer westlich von Mexiko-Stadt.
12.03.2005
Die Regierung des Staates Colima habe ihr Zivilschutzsystem für den Ernstfall aktiviert, berichtete die Tageszeitung "Reforma". Die Menschen wurden aufgefordert, wichtige Dokumente bereit zu halten.
Zwei Mal ausgebrochen
Der rund 3800 Meter hohe Vulkan war am Donnerstag zwei Mal ausgebrochen und hatte eine rund 2000 Meter hohe Aschewolke ausgestoßen, die über der Stadt Guzman und einigen Ortschaften in der Nähe niederging. Nach Angaben des Chefs des Zivilschutzes im Staate Colima, Luis Salazar Saborio, war dies der heftigste Ausbruch seit 1999. Das Gebiet um den Krater wurde in einem Umkreis von 6,5 Kilometer gesperrt. An mehreren Seiten seien bis zu drei Kilometer lange Lavaströme gesehen worden, sagte Salazar. Insgesamt sei dies aber noch im Bereich der normalen Aktivität des Vulkans.
http://www.heute.de/ZDFheute/img/quadr_teaser.gifTHEMA
http://www.zdf.de/ZDFde/img/5/0,1886,2035973,00.jpg (http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/17/0,1872,2008529,00.html)
Erdbeben & Vulkane (http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/17/0,1872,2008529,00.html)
Ein Zusammenhang zwischen den drei aktiv gewordenen Vulkanen auf dem amerikanischen Kontinent ist nach Expertenansicht unwahrscheinlich. "Es ist schwer vorstellbar, dass ein aktiver Vulkan im Norden der USA einen Vulkanausbruch in Mexiko auslösen sollte", sagte der Geologe Heiko Woith vom GeoForschungsZentrum Potsdam am Freitag. Der Mount St. Helens habe zudem nur etwas Dampf abgelassen und sei sehr weit entfernt von Mexiko.
Quelle:zdf.de
einen für vetinari :rolleyes: :rolleyes:
Verfluchter Stein verstört Briten
Ein mysteriöse Pechsträhne ängstigt die Menschen in Carlisle: Erst brach die Maul- und Klauenseuche aus, dann wurde die Stadt überschwemmt, die Arbeitslosigkeit nahm rapide zu - und dann stieg auch noch der örtliche Fußballclub ab. Begonnen habe das Übel mit dem Aufstellen eines "Fluch-Steins", meinen ängstliche Bürger.
http://www.spiegel.de/img/0,1020,445251,00.jpg (http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,grossbild-445250-345612,00.html)http://www.spiegel.de/static/sys/lupe.gif (http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,grossbild-445250-345612,00.html)
DPA
Umstrittenes Kunstwerk in Carlisle: "Ich verfluche ihre Gesichter..."
London - Die Entwicklung habe nach der Errichtung des Steins, eines 14 Tonnen schweren Kunstwerks, im Jahr 2000 seinen Lauf genommen, berichteten britische Zeitungen. Deswegen debattierte der Stadtrat heute einen Vorschlag, den mit einem mittelalterlichen Fluch versehenen Stein zu zerstören.
In den Stein hatte ein Künstler einen 1069 Wörter langen Fluch des Erzbischofs von Glasgow aus dem Jahr 1525 eingraviert. Er war gegen Plünderer und Vergewaltiger gerichtet, die die Region zu jener Zeit terrorisierten. "Ich verfluche ihre Gesichter, ihre Hirne, ihren Mund, ihre Nase, ihre Zunge, ihre Zähne ...", heißt es in dem Fluch unter anderem.
:eek:
einen für vetinari :rolleyes: :rolleyes:
Verfluchter Stein verstört Briten
Ein mysteriöse Pechsträhne ängstigt die Menschen in Carlisle: Erst brach die Maul- und Klauenseuche aus, dann wurde die Stadt überschwemmt, die Arbeitslosigkeit nahm rapide zu - und dann stieg auch noch der örtliche Fußballclub ab. Begonnen habe das Übel mit dem Aufstellen eines "Fluch-Steins", meinen ängstliche Bürger.
http://www.spiegel.de/img/0,1020,445251,00.jpg (http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,grossbild-445250-345612,00.html)http://www.spiegel.de/static/sys/lupe.gif (http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,grossbild-445250-345612,00.html)
DPA
Umstrittenes Kunstwerk in Carlisle: "Ich verfluche ihre Gesichter..."
London - Die Entwicklung habe nach der Errichtung des Steins, eines 14 Tonnen schweren Kunstwerks, im Jahr 2000 seinen Lauf genommen, berichteten britische Zeitungen. Deswegen debattierte der Stadtrat heute einen Vorschlag, den mit einem mittelalterlichen Fluch versehenen Stein zu zerstören.
In den Stein hatte ein Künstler einen 1069 Wörter langen Fluch des Erzbischofs von Glasgow aus dem Jahr 1525 eingraviert. Er war gegen Plünderer und Vergewaltiger gerichtet, die die Region zu jener Zeit terrorisierten. "Ich verfluche ihre Gesichter, ihre Hirne, ihren Mund, ihre Nase, ihre Zunge, ihre Zähne ...", heißt es in dem Fluch unter anderem.
:eek:
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748542#post748542)
Da hat wohl einer nachts den Neoliberalismus verflucht!
:hihi
mama mia
13.03.2005, 09:32
Alarmbereitschaft nach Ausbruch
des Vulkans von Colima in Mexiko
...wen's interessiert ----> http://www.ucol.mx/volcan/imagen.htm
http://www.mysmilie.de/smilies/schilder/3/img/013.gif heute http://duffmaru.freeservers.com/shine.gif
mama mia
13.03.2005, 09:38
13. März*2005, NZZ am Sonntag
Ernsthafte Verhandlungen
http://www.nzz.ch/images/2005/03/13/headlines/topnewzzE68USPY0-12/Swiss%20lhk.jpg
Die Lufthansa sichert der Swiss den Fortbestand der Langstrecke zu. Neues Kapital müssen die Altaktionäre nicht mehr einschiessen
Lufthansa und Swiss sind nach dem Bekanntwerden ihrer Gespräche unter Druck geraten, die Verhandlungen zum Abschluss zu bringen. Am Montag findet ein Aktionärstreffen statt.
ganzer Artikel: http://www.nzz.ch/2005/03/13/wi/articleCNPRF.html
Cashflow
13.03.2005, 10:35
Es gibt auch viele Kritiker der Steuerkürzungen in den USA, jüngstes prominentes Mitglied in der Riege ist seit der Befragung vor dem Haushaltsksausschuß (vor 1 oder 2 Wochen) kein geringerer als Alan Greenspan himself.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748488#post748488)
http://www.newsday.com/news/opinion/ny-vpgre044164335mar04,0,1113124,print.story?coll=ny-editorials-headlines
Deficits just can't continue
Greenspan wants pay-as-you-go
Cashflow
13.03.2005, 10:36
Morgen :)
Cashflow
13.03.2005, 10:39
http://www.newsday.com/news/opinion/ny-vpgre044164335mar04,0,1113124,print.story?coll=ny-editorials-headlines
Deficits just can't continue
Greenspan wants pay-as-you-go
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748556#post748556)
Ich denke Greenspan hat sich da sogar sehr weit aus dem Fenster gelehnt. Das ist nur möglich, weil er vor der Pensionierung steht.
Cashflow
13.03.2005, 10:47
Inflationsangst in Amerika
Kursrückgänge prägten die Rentenmärkte in der vergangenen Woche. Hauptursache waren Amerikas Inflationssorgen, die sich nach einem höher als erwartet ausgefallenen Handelsbilanzdefizit ausweiteten. Zuvor hatten schon die jüngsten Anstiege der Rohstoffpreise für Kursverluste gesorgt. Diese Entwicklungen ließen Konjunkturpessimisten verstummen. Marktteilnehmer sehen in den anziehenden Rohstoffpreisen nun verstärkt die Gefahr von Zweitrundeneffekten bei der Preisentwicklung.
In der Folge kletterte die Rendite zehnjähriger amerikanischer Staatstitel um 24 Basispunkte auf 4,55 Prozent, den höchsten Stand seit Juli 2004. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen zog auf über 3,7 Prozent an. Hier belasteten am Mittwoch die unerwartet guten Daten zur deutschen Industrieproduktion die Anleihenkurse. Zum Wochenschluß stützte der stärkere Euro die Kurse leicht.
Die türkische Notenbank hat ihre Leitzinsen um 100 Basispunkte gesenkt und gegen die einheimische Währung interveniert, indem sie Dollar kaufte. Gegenüber Euro und Dollar notierte die türkische Lira wie beabsichtigt schwächer. Die in Euro notierten Türkei-Anleihen reagierten mit leichten Kurssteigerungen. Eine ähnliche Währungsproblematik ist auch bei einigen EU-Neulingen wie Ungarn und Polen zu beobachten. Auch hier kam es durch Investitionen zu Währungsaufwertungen. hptr.
Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 13.03.2005, Nr. 10 / Seite 52
Cashflow
13.03.2005, 10:59
11.03.2005 - 21:51
Investmentbanken: Viel Geld durch Hedge-Fonds
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/ (http://www.godmode-trader.de/))
Die weltweiten Investmentbanken haben im vergangenen Jahr an der Hedge-Fonds-Branche 25 Milliarden Dollar verdient. Dies glaubt man bei Credit Suisse First Boston. Mittlerweile stehe dadurch das Geschäft mit Hedge-Fonds für 12,5 Prozent der Gesamtumsätze der Investmentbanken. Der Großteil der Einnahmen (19 Milliarden Dollar) werde durch die Ausführung von Transaktionen erlöst. Eine immer größere Rolle würden aber auch klassische Bankdienstleistungen und das Verleihen von Aktien spielen.
Die Platzhirschen im Geschäft mit Hedge-Fonds sind laut CSFB Morgan Stanley und Goldman Sachs, die sich zusammen rund 50 Prozent des Weltmarktes teilen. Auf Platz 3 stehe Bear Stearns. Der Erfolg bei dieser anspruchsvollen Kundengruppe entscheide immer mehr darüber, wie gut Investmentbanken in Zukunft allgemein dastehen werden.
Cashflow
13.03.2005, 11:02
http://bigcharts.marketwatch.com/charts/gqplus/fpDJIA-narrow.gqplus?657 (http://bigcharts.marketwatch.com/quickchart/quickchart.asp?symb=djia&sid=1643)http://b.mktw.net/images/vert2px.gifhttp://bigcharts.marketwatch.com/charts/gqplus/fpNASDAQ-narrow.gqplus?657 (http://bigcharts.marketwatch.com/quickchart/quickchart.asp?symb=nasdaq&sid=3291)
könnte mir gut vorstellen, dass Amerika eine Verschnaufpause einlegt, bzw. die angekündigten Umschichtungen der Reserven in Asien zum Blow-Off beim € führen. Kann sich der DAX dann abkoppeln von den Amibörsen??? :rolleyes:
Cashflow
13.03.2005, 11:19
http://www.herzog-fenster.ch/grafik/sonne.gif
Schönen Sonntag!
Tag :)
Green streak likely caused by meteor, scientists say
The Associated Press
Updated: 3:07 a.m. ET March 13, 2005
PORTLAND, Ore. - A fireball streaked through the night sky across the western half of the Pacific Northwest on Saturday, startling people all the way from southern Oregon to the Seattle area.
Scientists said the fireball was probably a meteor, and that it likely disintegrated just before any fragments fell into the Pacific Ocean.
Summer Jensen of Portland said she was sitting in her living room with her father when she saw the flash of light outside and rushed to see what it was.
"It was like a big ball of fire," and "behind it was a trail of blue," she said.
"I've never seen anything like that," Jensen said, adding that the object appeared to be moving slowly.
Michael O'Connor, a duty officer at the Federal Aviation Administration's regional office in Renton, Wash., said he fielded "a whole ton of calls" from people reporting they had seen a bright streak across the sky shortly before 8 p.m. PT (11 p.m. ET).
He said police, pilots and some air traffic controllers described it as "a green ball of fire with a long tail."
O'Connor said reports came from as far east as the Tri-Cities area in Washington.
"It appears to have come down over the ocean," said Dick Pugh, with the Cascadia Meteorite Laboratory in Portland.
He said the object flew over the Pacific Coast, streaking along from south to north.
Melinda Hutson, another expert at the lab, said meteors large enough to turn into fireballs are uncommon.
To get a fireball, it has to be "a big piece of rock or metal — most are pieces of asteroids. Once every once in a while a piece of the moon or Mars breaks off," she said.
Astronomer Jim Todd, planetarium director at the Oregon Museum of Science and Industry, said that if the meteor had entered the atmosphere during the daytime, it may not even have be noticed.
"It creates a bright contrast against the night sky," Todd said.
Last year, a meteor that appeared like a fireball was sighted over western Washington state. In March 2003, residents in four Midwestern states also reported seeing a disintegrating meteorite flash across the sky.
:rolleyes:
Verwaltungskosten stiegen um 300 Prozent http://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/biggrin.gif http://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/biggrin.gif http://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/biggrin.gif
Die Bundesagentur für Arbeit hat bislang kaum Geld für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen im Rahmen der Hartz-IV-Reform eingesetzt. Zudem kappt die Behörde die Fördergelder für die Personal-Service Agenturen. Mehr Geld gibt die Agentur dagegen in der Verwaltung aus, dort explodieren die Kosten.
Hamburg/Berlin - Die Bundesagentur verbucht deutliche Steigerungen bei den Kosten der Hartz-IV-Reform. Das geht aus einem Zwischenbericht der Nürnberger Behörde für das Bundeswirtschaftsministerium hervor, der dem SPIEGEL vorliegt.
Demnach sind die Ausgaben im Vergleich zum Januar für die so genannten passiven Leistungen des Arbeitslosengeldes II im Februar um rund 15 Prozent gestiegen. Bei den Verwaltungsausgaben gab es sogar einen Zuwachs um über 300 Prozent. Um die Personalengpässe in den Job-Centern aufzulösen, will die Bundesagentur rund 2500 Mitarbeiter in die neuen Hartz-IV-Behörden abordnen.
In arbeitsmarktpolitische Maßnahmen investiert die Agentur dagegen wenig. Wie aus dem Bericht weiter hervorgeht, haben die so genannten Job-Center in den ersten beiden Monaten des Jahres lediglich 375 Millionen Euro für Eingliederungsmaßnahmen ausgegeben, deutlich weniger als geplant. Zudem haben dem Bericht zufolge lediglich 22 Prozent der Agenturen Eingliederungspläne aufgestellt, in denen die arbeitsmarktpolitischen Vorhaben dieses Jahres aufgelistet sind.
Personal-Service Agenturen bekommen weniger Geld
Die Agentur kappt zudem die Förderbeträge für ihre so genannten Personal-Service Agenturen (PSA). Die Verleihunternehmen, die VW-Personalmanager Peter Hartz einst zum "Herzstück" seines Reformwerks erklärte, erhalten künftig nur noch eine monatliche Kostenpauschale von durchschnittlich 500 Euro je Arbeitslosen. Das geht aus einem behördeninternen Ausschreibungsentwurf hervor, der dem SPIEGEL vorliegt.
Bisher hatten die Agenturen durchschnittlich rund 1000 Euro je Jobsuchenden erhalten. Mit dem Betrag müssen die PSA alle Ausgaben decken, die ihnen beim Verleih von Arbeitslosen an private Unternehmen entstehen, zum Beispiel den Verdienstausfall in verleihfreien Zeiten.
Mit der geringeren Förderung wird die Bedeutung der Agenturen weiter abnehmen, erwarten Experten. Der Verleih könnte sich künftig nur noch in Regionen mit günstiger Arbeitsmarktlage und für leicht vermittelbare Kräfte lohnen. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Bundesagentur die Zahl der PSA zurückgeschraubt, nachdem die Erfolge weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben waren. Im vergangenen Jahr waren im Durchschnitt 27.800 Arbeitssuchende bei den Verleihagenturen beschäftigt.
5,3 Millionen Arbeitslose im März?
Die Lage am Arbeitsmarkt bleibt weiter angespannt. Führende Wirtschaftsinstitute gehen ersten Schätzungen zufolge davon aus, dass die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im März erneut auf einen Nachkriegsrekord steigen wird. "Es spricht alles dafür, dass die 5,3-Millionen-Marke geknackt wird", zitierte die "Bild"-Zeitung Professor Gebhard Flaig vom Ifo Institut für Wirtschaftsforschung in München.
Arbeitsmarktexperten vom Institut für Wirtschaftsforschung Halle rechnen dem Bericht zufolge sogar mit einem Anstieg auf bis zu 5,4 Millionen Arbeitslose. Die Gründe seien das anhaltend schlechte Wetter im laufenden Monat sowie die zahlreichen Sozialhilfeempfänger, die von den Gemeinden noch arbeitslos gemeldet würden.
Die Zahl der Arbeitslosen war im Februar auf mehr als 5,2 Millionen geklettert und hatte damit ein neues Nachkriegshoch markiert. Grund für den Anstieg sind nach damaligen Angaben der Bundesagentur auch die seit Jahresbeginn etwa 370.000 früheren Sozialhilfeempfänger, die auf Grund der Hartz-IV-Arbeitsmarktreform neu in der Arbeitslosenstatistik auftauchten.
Ein Sprecher der Bundesagentur wies den Vorwurf am Samstag zurück, bis Februar nur 375 Millionen Euro für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen aufgewendet zu haben. Nach Angaben des Sprechers wurden insgesamt Maßnahmen für eine Gesamtsumme von über einer Milliarde Euro angestoßen, die aber erst über Monate verteilt in Rechnung gestellt und bezahlt würden. Die Summe von 375 Millionen spiegele daher nicht das ganze Bild wider.
Die gestiegenen Kosten für die Verwaltung in den Arbeitsgemeinschaften (AGs) aus Arbeitsagentur und Kommunen erklärte die Bundesagentur damit, dass die AGs erst mit dem Beginn der Hartz-IV-Reform im Januar starteten und die Verwaltungskosten erst im Februar in Rechnung träten. Damit ergebe sich durch den statistischen Basiseffekt vom niedrigen Niveau der bisherigen Organisationsverwaltung die hohe rechnerischer Steigerung der Kosten.
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Etwas muß auch unter Rot/Grün wachsen. :rofl
Falls die wiedergewählt werden, brauchen wir Calls auf die Arbeitslosigkeit und die Staatsverschuldung sowie Puts auf das Wirtschaftswachstum. :dd
Reich werden ohne Risiko. :respekt
Etwas muß auch unter Rot/Grün wachsen. :rofl
Falls die wiedergewählt werden, brauchen wir Calls auf die Arbeitslosigkeit und die Staatsverschuldung sowie Puts auf das Wirtschaftswachstum. :dd
Reich werden ohne Risiko. :respekt
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748580#post748580)
Falls der schwarze Haufen gewählt wird, gilt dasselbe auch für k.o.-Scheine.
:zz
mama mia
13.03.2005, 17:43
March 13, 2005
The Sunday Times - World
Revealed: Israel plans strike on Iranian nuclear plant
Uzi Mahnaimi
ISRAEL has drawn up secret plans for a combined air and ground attack on targets in Iran if diplomacy fails to halt the Iranian nuclear programme.
The inner cabinet of Ariel Sharon, the Israeli prime minister, gave “initial authorisation” for an attack at a private meeting last month on his ranch in the Negev desert.
Israeli forces have used a mock-up of Iran’s Natanz uranium enrichment plant in the desert to practise destroying it. Their tactics include raids by Israel’s elite Shaldag (Kingfisher) commando unit and airstrikes by F-15 jets from 69 Squadron, using bunker-busting bombs to penetrate underground facilities.
The plans have been discussed with American officials who are said to have indicated provisionally that they would not stand in Israel’s way if all international efforts to halt Iranian nuclear projects failed.
Tehran claims that its programme is designed for peaceful purposes but Israeli and American intelligence officials — who have met to share information in recent weeks — are convinced that it is intended to produce nuclear weapons.
The Israeli government responded cautiously yesterday to an announcement by Condoleezza Rice, the US secretary of state, that America would support Britain, France and Germany in offering economic incentives for Tehran to abandon its programme.
In return, the European countries promised to back Washington in referring Iran to the United Nations security council if the latest round of talks fails to secure agreement.
Silvan Shalom, the Israeli foreign minister, said he believed that diplomacy was the only way to deal with the issue. But he warned: “The idea that this tyranny of Iran will hold a nuclear bomb is a nightmare, not only for us but for the whole world.”
Dick Cheney, the American vice-president, emphasised on Friday that Iran would face “stronger action” if it failed to respond. But yesterday Iran rejected the initiative, which provides for entry to the World Trade Organisation and a supply of spare parts for airliners if it co-operates.
“No pressure, bribe or threat can make Iran give up its legitimate right to use nuclear technology for peaceful purposes,” said an Iranian spokesman.
US officials warned last week that a military strike on Iranian nuclear facilities by Israeli or American forces had not been ruled out should the issue become deadlocked at the United Nations.
Additional reporting: Tony Allen-Mills, Washington
http://www.timesonline.co.uk/article/0,,2089-1522978,00.html
mama mia
13.03.2005, 17:55
Looting at Iraqi Weapons Plants Was Systematic, Official Says
By JAMES GLANZ and WILLIAM J. BROAD
Published: March 13, 2005
BAGHDAD, Iraq, March 12 - In the weeks after Baghdad fell in April 2003, looters systematically dismantled and removed tons of machinery from Saddam Hussein's most important weapons installations, including some with high-precision equipment capable of making parts for nuclear arms, a senior Iraqi official said this week in the government's first extensive comments on the looting.
http://graphics8.nytimes.com/images/2005/03/13/international/13loot.1841.jpg
Duelfer Report/C.I.A.
A military production plant, as photographed in May 2003 for the American investigation into Iraq's unconventional weapons programs.
The Iraqi official, Sami al-Araji, the deputy minister of industry, said it appeared that a highly organized operation had pinpointed specific plants in search of valuable equipment, some of which could be used for both military and civilian applications, and carted the machinery away.
......The threat posed by these types of facilities was cited by the Bush administration as a reason for invading Iraq, but the installations were left largely unguarded by allied forces in the chaotic months after the invasion..... :rolleyes:
full story: http://www.nytimes.com/2005/03/13/international/middleeast/13loot.html?ex=1111294800&en=2908f890e8beb814&ei=5065&partner=MYWAY
mama mia
13.03.2005, 18:32
Artikel v. 12.03.2005
Rohstoff-Superzyklus erst am Anfang
Börsenguru Rogers sieht vor allem bei Agrarrohstoffen noch enormes Gewinnpotential
von Daniel Eckert und Holger Zschäpitz
Frankfurt/Main - Geht es nach der vorherrschenden Meinung in der Finanzwelt, müßte der jetzige Rohstoffboom mindestens schon ein paar Dutzend Male zu Ende gegangen sein. Denn eigentlich - so erklären die Auguren - seien die langjährigen Höchststände bei Öl, Metallen oder Eisenerz zum großen Teil der Ausfluß spekulativer Transaktionen hemmungslos agierender Hedgefonds. Kein Wunder, daß auch beim gestrigen Einbruch des Ölpreises und der Kupfernotierungen gleich wieder ein Heer von Experten das Ende der Commodity-Hausse gekommen sah.
"Wir befinden uns in einem langjährigen Superzyklus für Rohstoffe", widerspricht Wall-Street-Legende Jim Rogers der gängigen Meinung an den Märkten. "Ob die Aktienrallye in den neunziger Jahren oder der Jahrhundertbullenmarkt bei Anleihen seit Anfang der achtziger Jahre - jede dieser mehrjährigen Rallyes erlebte zum Teil kräftige Rückschläge. Dies ist auch bei Rohstoffen nicht anders."
.......So liegt der Ölpreis heute gerade einmal ein Viertel über dem Niveau von Anfang der achtziger Jahre, während der Dow Jones sich im gleichen Zeitraum vervierzehnfacht hat. Auch die ökonomische Logik ist bestechend einfach........
....." Rogers erwartet daher, daß der Ölpreis auf 150 Dollar je Barrel ansteigen wird. "Auch in den siebziger Jahren hat sich der Preis verzehnfacht. Warum soll das heute anders sein?" Der Börsenguru sieht das größte Potential allerdings nicht einmal beim Öl. Vielmehr hält er Agrarrohstoffe wie Zucker, Weizen, Orangensaft für die aussichtsreichsten Investments. "Diese notieren zum Teil noch 80 Prozent unter ihren Allzeithochs", so Rogers. Insbesondere Zucker sei vor dem Hintergrund steigender Ölpreise interessant. So würden in Brasilien der Stoff längst nicht mehr als Nahrungsmittel verkauft, sondern in den Treibstoffersatz Ethanol umgewandelt. 60 Prozent der neu produzierten brasilianischen Autos fahren bereits mit Zucker.
ganzer Artikel: http://www.welt.de/data/2005/03/12/609675.html?search=Rohstoff-Superzyklus+erst+am+Anfang&searchHILI=1
nasdaq10.000
13.03.2005, 18:59
Partei der Tagträumer
Von Bernd Ziesemer
Joschka Fischer gehört immer noch zu den beliebtesten Politikern dieser Republik. Ob die Enthüllungen über seine Vergangenheit als Steinewerfer oder seine häufigen politischen Volten – an dem grünen Teflonpolitiker blieb bisher nie etwas kleben.
Wird die jetzige Affäre um den systematischen Missbrauch deutscher Visa in der Ukraine das Hochglanzbild des Bundesaußenministers zum ersten Mal beschädigen? Sie hat das Potenzial dazu.
Denn Fischers Ministerium hat über Jahre die Warnungen aus der deutschen Botschaft in Kiew grob missachtet und sich damit politisch mitschuldig gemacht an der Einreise von Kriminellen, Prostituierten und Schwarzarbeitern. Was die jahrelange Verschleppung des Visaskandals aber eigentlich so brisant für den Minister und seine Parteifreunde macht, ist ein politisches Verhaltensmuster, das sich durch die ganze grüne Regierungsarbeit zieht: Fischer und seine Freunde grenzen systematisch alle Realitäten aus, die nicht zu ihren jeweiligen Gutmenschenideen und Welterklärungsrastern passen wollen.
Im Falle der Visapolitik stand am Anfang ein ehrenwertes Ziel: mehr Reisefreiheit für Osteuropäer. Denn auch honorigen Bürgern wurde damals die Einreise nach Deutschland unnötig erschwert. Die allgemeine Lockerung der Visavergabe war jedoch angesichts der ökonomischen Realitäten in der Ukraine gefährlich.
Die Fakten wurden ausgeblendet, genau wie bei der Windkraft oder dem neuen Antidiskriminierungsgesetz: große Entwürfe, über denen eine Wolke wirklichkeitsferner Borniertheit wabert. Die Einwände von Praktikern vor Ort gelten den grünen Ideologen nichts, weil sie von vornherein als Produkte einer falschen Wahrnehmung oder durchsichtiger Interessen denunziert werden.
Die Grünen sind deshalb immer noch stärker als alle anderen Bundestagsparteien nicht lernende Organisationen von Tagträumern. Die Psychologen sagen über solche Menschen, sie wollten den Zwängen des Alltags entfliehen, um unerfüllbare Wünsche in einer irrealen Dimension zu verwirklichen. Wie in Kiew.
HANDELSBLATT, Dienstag, 08. Februar 2005, 07:05 Uhr
http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/G...
"Ich wäre schon zufrieden, wenn wir in den kommenden Jahren den Abstand zu den USA verkürzen
und Regionen wie Lateinamerika auf Distanz halten könnten", sagte Verheugen.
Europa drohe im Gegenteil "ein Verlust an Wohlstand und Lebensqualität"
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748590#post748590)
Übrigens Nasdaq10000 Verheugen ist ein Politiker. Die erzählen sowieso den ganzen Tag nur Scheiße.
Politiker werden vom Volk gewählt.
MillenniumBroker
13.03.2005, 21:22
Politiker werden vom Volk gewählt.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748596#post748596)
Das Volk ist dumm
nasdaq10.000
13.03.2005, 21:28
Übrigens Nasdaq10000 Verheugen ist ein Politiker. Die erzählen sowieso den ganzen Tag nur Scheiße.
Ich bin selbst überrascht,
dass Verheugen diesmal der Wahrheit doch sehr nahe kommt:
Er warnt bereits jetzt vor einem Wohlstandverlust für breite Bevölkerungsschichten -
erwähnt allerdings nicht,
dass dieser Prozess bereits sehr lange läuft
und ebenso lange noch nicht abgeschlossen ist.
Selbstverständlich haben Bonzen wie Verheugen
ihre Schäfchen längst im Trockenen!
Das Volk ist dumm
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748597#post748597)
Bist du das Volk?
:hihi
Politiker werden vom Volk gewählt.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748596#post748596)
Und das Volk wählt die Politiker und Parteien, die ihnen von den Massenmedien nahegelegt werden.
Das könnte man ohne weiters als Dummheit bezeichnen, weil die Massenmedien halt von Leuten kontrolliert werden, deren Interessen sich nicht unbedingt mit denen des Volkes decken.
Und die Politik in Deutschland hat mittlerweile nichts mehr mit dem Deutschen Volk und seinen Interessen zu tun. Im Gegenteil.
Und das Volk wählt die Politiker und Parteien, die ihnen von den Massenmedien nahegelegt werden.
Das könnte man ohne weiters als Dummheit bezeichnen, weil die Massenmedien halt von Leuten kontrolliert werden, deren Interessen sich nicht unbedingt mit denen des Volkes decken.
Und die Politik in Deutschland hat mittlerweile nichts mehr mit dem Deutschen Volk und seinen Interessen zu tun. Im Gegenteil.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748610#post748610)
Erzähl uns bitte mal, welche Partei, deiner Meinung, nach die Interessen des "Deutschen Volkes" am ehesten vertritt.
;)
mama mia
14.03.2005, 08:17
http://www.mysmilie.de/smilies/schilder/3/img/013.gif
Heutige Wirtschaftsdaten und Quartalszahlen
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)
Quartalszahlen US
CMGI
Introgen Therapeutics, Inc.
-0.25
XOMA
-0.24
Wirtschaftsdaten/Sonstiges
08:00 Uhr
DE Konjunkturerhebung Dienstleistungen Q4/2004
11 Uhr
Verfall Euribor-Futures und Euribor-Optionen an der Eurex
EU*Produktion Baugewerbe 4. Quartal
15:00 Uhr
Rede EZB-Präsident Trichet
Konferenzen
SG Cowen 25th Annual Health Care Conference
mama mia
14.03.2005, 08:23
14. März*2005, 06:11, NZZ Online
Lufthansa plant vollständige Übernahme der Swiss
Marke und Hub Zürich soll bleiben
http://www.nzz.ch/images/2005/03/13/wi/newzzE69I9O1R-12/Swisshintenk.jpg
Die deutsche Lufthansa will die Swiss übernehmen. Dies bestätigten die beiden Fluggesellschaften am Sonntag in einer Mitteilung.*Lufthansa plant*nach den Worten eines Konzernsprechers die vollständige Integration der*Swiss in den eigenen Konzern. Die Airline*soll aber unter ihrer bisherigen Marke weiterfliegen und auch das Drehkreuz Zürich beibehalten können.
http://www.nzz.ch/2005/03/13/wi/newzzE69I9O1R-12.html
Kommentare: Startpiste frei - Es st besser, als Juniorpartner mitzufliegen, als im Alleingang in Schönheit zu sterben....... Nach dem Zusammengehen mit der Swiss müsste es eigentlich im Eigeninteresse der Lufthansa liegen, in Berlin ein gutes und gewichtiges Wort für die in dichten Siedlungsgebieten von Fluglärm geplagten Zürcher einzulegen. Was dem Flughafen Zürich und der Swiss dient, nützt dann nämlich auch dem neuen Eigner Lufthansa.........
http://www.nzz.ch/2005/03/13/wi/newzzE69QN5UK-12.html
mama mia
14.03.2005, 08:38
MO, 14. MÄRZ 2005 - 07:57
Tokios Börse schliesst schwächer - Euro in Fernost gestiegen
TOKIO - Die Aktienbörse in Tokio hat schwächer geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte fiel um 0,62*Prozent auf 11*850,25 Punkte. Der breit gefasste TOPIX gab um 0,38*Prozent auf 1195,45 Zähler ab.
Der Dollar notierte um 15.00 Uhr Ortszeit fester mit 104,54-56 Yen nach 104,10-12 Yen am Freitag zur gleichen Zeit. Der Euro notierte fester mit 1,3440-42 Dollar nach 1,3427-29 Dollar am Freitag.
http://www.cash.ch/index.php?Id=123&tk=6&news_id=55563&kat_no=422
mama mia
14.03.2005, 08:42
SO, 13. MÄRZ 2005 - 22:39
Robert Iger wird im September neuer Disney-Chef
WASHINGTON - Neuer Vorstandsvorsitzender des Medien- und Unterhaltungskonzerns Walt Disney wird Robert Iger. Der 54-Jährige tritt am 30. September die Nachfolge von Michael Eisner an, wie der Dinsey-Aufsichtsrat in erklärte.
Iger war bisher Präsident des Unternehmens. Die Wahl sei in der Konzernführung einstimmig getroffen worden, hiess es in der Erklärung des Aufsichtsratsvorsitzenden George Mitchell weiter.
Eisner tritt ein Jahr früher zurück, als erwartet. Im September hatte er angekündigt, seinen Posten 2006 zu räumen. Eisner ist seit zwei Jahrzehnten in der Führung des Mickymaus-Imperiums tätig. Seit Mitte der 90er Jahre führt er den Konzern. Iger ist seit 1996 bei Disney.
http://www.cash.ch/index.php?Id=123&tk=6&news_id=55559&kat_no=422
mama mia
14.03.2005, 08:52
Last Updated: Monday, 14 March, 2005, 01:10 GMT
Himalayan glaciers 'melting fast'
http://newsimg.bbc.co.uk/media/images/40922000/jpg/_40922191_mteverest203.jpg
The world's highest mountains hide vast glaciers
Melting glaciers in the Himalayas could lead to water shortages for hundreds of millions of people, the conservation group WWF has warned.
In a report, the WWF says India, China and Nepal could experience floods followed by droughts in coming decades.
The Himalayas contain the largest store of water outside the polar ice caps, and feed seven great Asian rivers.
full story: http://news.bbc.co.uk/1/hi/sci/tech/4346211.stm
...erst ertrinken - dann verdursten :(
mama mia
14.03.2005, 09:15
SWISS trading at 12 :rolleyes: Uebernahmepreis für die "Normal-Aktionäre" 9 :rolleyes:
...ob da nicht zu viel erwartet wird :confused:
Lufthansa auch im plus ;)
Erzähl uns bitte mal, welche Partei, deiner Meinung, nach die Interessen des "Deutschen Volkes" am ehesten vertritt.
;)
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748614#post748614)
Warum muss ein Volk seine Interessen überhaupt von irgendjemandem "vertreten" lassen, und gegenüber wem werden überhaupt die Interessen "vertreten" gegenüber dem König oder gegenüber dem Volk selbst oder gegenüber anderen Völkern?? Oder nur, weil das die FDGO so vorsieht? ;)
Wie wärs erstmal mit ner Verfassung, über die das Volk selbst abstimmt?
Ohne legitime Verfassung auch keine legitime Interessensvertretung!
Aber eine Verfassung scheint nicht im Interesse des "vertretenen Volkes" zu liegen. Jedenfalls nehmen das unsere Vetreter mal so an...
Es lebe die FDGO! bis sie nicht mehr vetretbar ist... :rolleyes:
---------
und damit Moin, moin :D
Moin alle zusammen:)
PS: In BESITZ haben wir glaube 12 Tonnen, die bringt Eichel mit Münzprogramm unters Volk...ohne wirklich zu wissen, was er tut.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748283#post748283)
Ich finde, das Münzrogramm ist nicht der schlechteste Ort wo das Gold liegen kann.
freiheitlich demokratische grundordnung - andere haben ne verfassung über die das fußvolk zumindest abgestimmt hat.............
Was macht der DAX diese Woche??
wird wohl noch etwas hin- und herpendeln, aber das Niveau für den Verfall dürften wir so in etwa erreicht haben.
nach unten halten muss die 4340 auf Tageschlussbasis nach oben gibt's bei 4380 und 4400 Hürden bis zum Top
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=candle&ind0=VOLUME&&lSyms=DAX.ETR&lColors=0x000000&sSym=DAX.ETR&hcmask=
Politiker werden vom Volk gewählt.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748596#post748596)
Nö. Sorgsam vorausgewählte Kandidaten die sich zwischen den Parteien in nichts unterscheiden werden zur damit zur Farce verkommenen pro-forma Abstimmung vorgelegt. Der letzte Politiker wurde nach der französischen Revolution vom Volk gewählt.
mama mia
14.03.2005, 15:34
MO, 14. MÄRZ 2005 - 15:03
Schweizerische Post vergibt Millionenauftrag an Siemens
BERN - Die Schweizerische Post hat einen Grossauftrag zur Lieferung von Automatisierungstechnik an den deutschen Siemens-Konzern vergeben. Das Volumen beläuft sich auf 195 Mio. Euro, umgerechnet rund 292,5 Mio. Franken.
Es handle sich um den grössten Auftrag, den die Schweizerische Post jemals an Siemens vergeben habe, teilte Siemens mit. Siemens liefert Automatisierungstechnik für drei neue Briefsortierzentren und sechs Subzentren in der Schweiz. Die Post bearbeitet pro Jahr rund 3 Mrd. Briefsendungen.
Der Auftrag sei das Ergebnis einer umfangreichen internationalen Ausschreibung, heisst es weiter. Siemens Logistics and Assembly Systems (L&A) lieferte in den vergangenen Jahren an die Schweizerische Post Automatisierungstechnik und IT-Lösungen mit einem Gesamtvolumen von rund 60 Mio. Euro.
http://www.cash.ch/index.php?Id=123&tk=6&news_id=55600&kat_no=450
mama mia
14.03.2005, 15:55
AIG's Greenberg to exit as CEO
By MarketWatch
Last Update: 9:37 AM ET March 14, 2005**
LONDON (MarketWatch) -- Maurice "Hank" Greenberg will step down as chief executive of insurer American International Group, CNBC reported Monday, citing a telephone interview with Greenberg.
full story: http://www2.marketwatch.com/news/story.asp?guid=%7B6460E8F6%2DC055%2D4559%2D8D07%2D6010E39A5003%7D&siteid=mktw
AIG -1,8%
Wie wärs erstmal mit ner Verfassung, über die das Volk selbst abstimmt?
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748648#post748648)
was willste mit ner Verfassung? Brot und Spiele reichen doch völlig aus :zz :zz :zz
ausserdem hat man´s so vieel einfacher, muss net so viel denken...
Vorsichtig Satire :rolleyes:
Nö. Sorgsam vorausgewählte Kandidaten die sich zwischen den Parteien in nichts unterscheiden werden zur damit zur Farce verkommenen pro-forma Abstimmung vorgelegt. Der letzte Politiker wurde nach der französischen Revolution vom Volk gewählt.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748690#post748690)
du rüttelst heftigst an den Wurzeln unserer Demokratie, du Teufel du :rotekarte
Vorsicht Sarkasmus :p
:hihi
Förster ist wirklich witzig
:hihi
Cashflow
14.03.2005, 16:37
Und das Volk wählt die Politiker und Parteien, die ihnen von den Massenmedien nahegelegt werden.
Das könnte man ohne weiters als Dummheit bezeichnen, weil die Massenmedien halt von Leuten kontrolliert werden, deren Interessen sich nicht unbedingt mit denen des Volkes decken.
Und die Politik in Deutschland hat mittlerweile nichts mehr mit dem Deutschen Volk und seinen Interessen zu tun. Im Gegenteil.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748610#post748610)
Moin zusammen
Ich glaube nicht mal, dass es Dummheit ist. Die glauben alle, dass gerade sie nicht zu den Dummen gehören, die hinterher ohne Arbeit dastehen. Im Übrigen kennen sie Hartz IV nicht und wissen demnach auch nicht, was es heute heißt arbeitslos zu sein. Es ist schlimmer, es ist Arroganz.
:hihi
Förster ist wirklich witzig
:hihi
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748711#post748711)
Ich kapier net immer jeden Gag :rolleyes:
Cashflow
14.03.2005, 17:10
schloss:
Du warst so negativ eingestellt gegenüber AIG (3. Säule im Crash-Indikatoren-Team). Wieso eigentlich??? :confused:
Cashflow
14.03.2005, 17:13
Nach den Plänen von Rot-Grün soll künftig eine einzige elektronische Karte als Personalausweis, Gesundheitskarte und für die Abgabe von Steuererklärungen dienen. Damit soll Bürokratie abgebaut werden und elektronischer Geschäftsverkehr sicherer werden. Datenschützer fordern einen Schutz der persönlichen Angaben. Sind Sie für die so genannte "eCard"?
47.53 % Ja
52.47 % Nein
Anzahl der Stimmen: 446
Lesermeinungen: 42
(Befragung aus dem Handelsblatt)
O.K. Vielleicht isses doch Dummheit! :rolleyes:
Cashflow
14.03.2005, 17:18
Go to the top, don't stop! :zz
Muß weiter, tschüß :rolleyes: :D
Ich kapier net immer jeden Gag :rolleyes:
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748721#post748721)
___________---
vielleicht :rolleyes: , weil das manchmal gar keine Gags sind- zumindest empfindet es der Urheber so
;)
schloss:
Du warst so negativ eingestellt gegenüber AIG (3. Säule im Crash-Indikatoren-Team). Wieso eigentlich??? :confused:
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748723#post748723)
1. AIG ist ein riesiger Derivate-Berg, Warren Buffet hat sich glaub ich mal dran versucht, und wollte es so schnell wie möglich wieder loswerden, im Oktober gab's dann ersten Verdacht auf Bilanzmauscheleien (so wie eben bei Fannie und Freddie auch)
2. Mein Szenario geht von einem Zinscrash im Sommer aus...bzw. einem Crash an den Anlagemärkten hervorgerufen durch steigende Zinsen bzw. flache und z.T. inverse Zinskurven...Für einen richtigen Crash braucht es dafür im Vorfeld einige große Triggersteine, die dann einen Dominoeffekt auslösen...Fannie ist der erste, und quasi schon am Kippen, Freddie und AIG sind für mich Nr. 2 und 3....danach kommt die gesammelte Finanzwelt, inklusive GM, GE, DCX und was sich sonst noch so seine Gewinne neben dem operativen Geschäft erwirtschaftet (mit Zinsarbitragegeschäften ;)).
PS: und ausserdem und überhaupt hat germa im Oktober nach dem Einbruch von AIG gemeint, es wäre ein non-event und in 6 Monaten würde es niemanden mehr interessieren...da hab ich aus Prinzip kontra gegeben ;):hihi
___________---
vielleicht :rolleyes: , weil das manchmal gar keine Gags sind- zumindest empfindet es der Urheber so
;)
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748738#post748738)
:rolleyes:
Rücksetzer beim HUI....kann gesund sein, vorausgesetzt die GD 100 hält...sonst wird's wohl wieder zäh die nächsten Wochen
http://bigcharts.marketwatch.com/charts/big.chart?symb=hui&compidx=aaaaa%3A0&ma=3&maval=20%2C50%2C100%2C200&uf=8&lf=268435456&lf2=4&lf3=32&type=4&size=3&state=8&sid=16794&style=340&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=8153&mocktick=1
laut Mahendra wird sich in den nächsten 10 Tagen eine Entscheidung finden wo lang es mit commodities insb. Metallen geht...er perönlich setzt auf 8 Monate Dollarrally :rolleyes: aufgepasst!
mama mia
14.03.2005, 17:49
S.African Rand
03/14-11:42 -2.69% 5.9860
Gold Price/oz. 2638.63 +1.65%
Cashflow
14.03.2005, 18:22
1. AIG ist ein riesiger Derivate-Berg, Warren Buffet hat sich glaub ich mal dran versucht, und wollte es so schnell wie möglich wieder loswerden, im Oktober gab's dann ersten Verdacht auf Bilanzmauscheleien (so wie eben bei Fannie und Freddie auch)
2. Mein Szenario geht von einem Zinscrash im Sommer aus...bzw. einem Crash an den Anlagemärkten hervorgerufen durch steigende Zinsen bzw. flache und z.T. inverse Zinskurven...Für einen richtigen Crash braucht es dafür im Vorfeld einige große Triggersteine, die dann einen Dominoeffekt auslösen...Fannie ist der erste, und quasi schon am Kippen, Freddie und AIG sind für mich Nr. 2 und 3....danach kommt die gesammelte Finanzwelt, inklusive GM, GE, DCX und was sich sonst noch so seine Gewinne neben dem operativen Geschäft erwirtschaftet (mit Zinsarbitragegeschäften ;)).
PS: und ausserdem und überhaupt hat germa im Oktober nach dem Einbruch von AIG gemeint, es wäre ein non-event und in 6 Monaten würde es niemanden mehr interessieren...da hab ich aus Prinzip kontra gegeben ;):hihi
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748739#post748739)
Ne inverse Zinskurve? :rolleyes: Du bist ja noch bearischer als ich. Meinst echt die will sich schon bei 3,5 oder 4,25 invertieren?
Ich wollte eigentlich Versicherer "beimischen" wegen Zinsphantasie. Da hör ich gestern so'n Seppel die Versicherer hätten Schwierigkeiten wegen steigenden Zinsen.
Moment Mal, denk ich, auf der Aktivseite müssen die doch ein paar € zusätzlich reinholen über steigende Zinsen als über die Passivseite (wenn überhaupt) verlieren?
Habe mir aber die Versicherer mal langfristig angesehen. Vergleicht man die Kurse mit den Zinsen, so profitieren sie doch offenbar - wie alle anderen - von niedrigen Zinsen, trotz Kapitalanlage als Hauptgeschäft. Vermutlich sind die Beiträge der wichtigere Baustein zum Erfolg.
Aber wenn es tatsächlich einen signifikanten Einbruch bei Finanztiteln gibt und der bei AIG war schon ganz gut, dann ist das nie ein non event, würde ich Dir spontan Recht geben.
Cashflow
14.03.2005, 19:47
:rofl :rolli :rofl HANDELSBLATT, Montag, 14. März 2005, 18:06 Uhr
SPD will Milliarden in Verkehrsprojekte stecken
http://www.handelsblatt.com/s.gif
Wenige Tage vor dem Jobgipfel am Donnerstag sucht die Koalition fieberhaft nach Vorschlägen zur Ankurbelung von Konjunktur und Beschäftigung. Wie das Handelsblatt (Dienstagausgabe) aus Koalitionskreisen erfuhr, plädierte SPD-Chef Franz Müntefering am Montag bei einem vertraulichen Treffen im Kanzleramt dafür, der staatlichen Verkehrsinfrastrukturgesellschaft eine milliardenschwere Kreditermächtigung zu erteilen.
http://www.handelsblatt.com/s.gif
BERLIN. Mit dem Geld – im Gespräch sind insgesamt vier bis fünf Milliarden Euro – könnten Schienen und Straßen ausgebaut werden, ohne dass der Bundeshaushalt belastet würde. Allerdings würden die Ausgaben die deutsche Defizitquote beim Stabilitätspakt erhöhen.
Zugleich wächst in der SPD die Kritik an einer Senkung der Unternehmensteuern. „Ich glaube nicht, dass es zu der von den Medien erwarteten Senkung der Sätze kommt“, sagte die SPD-Linke Andrea Nahles nach einer SPD-Präsidiumssitzung dem Handelsblatt. Vordringlich sei die Verbreiterung der Bemessungsgrundlage. Ausdrücklich lehnte sie eine Verwendung der Mittel aus der Eigenheimzulage zur Gegenfinanzierung einer Unternehmensteuerreform ab: „So ein Deal läuft nicht.“
grüß gott kameraden :)
alle noch gesund :kiss:
dax geht auf 5000, obwohl ich selbst daran zweifle :rolleyes:
hier tobt ja der bär :hihi
alle tot geshortet :rolleyes:
keiner da :rolleyes:
alle in alle winde verweht :confused:
alle verzockt :confused:
alle puts wertlos verfallen
wollt ja keiner auf mich hören :lach
da kann ich ja wieder wochen verschwinden
fällt garnet auf, bin eh allein :lach
3 pizza für 3 punkte plus im dow :hihi
dax geht auf 5000, obwohl ich selbst daran zweifle :rolleyes:
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748765#post748765)
High Kosto, ist merkwürdig ruhig hier. Crashvorbote? ;)
DAX 5000, aber erst im Jahr 2008?;)
High Kosto, ist merkwürdig ruhig hier. Crashvorbote? ;)
DAX 5000, aber erst im Jahr 2008?;)
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748773#post748773)
crashvorbote:confused:
2008 steht der viel tiefer
mama mia
14.03.2005, 21:46
Genentech + 20,8% Avastin & Chemo help Lung Cancer Patients live longer
CNBC
mama mia
14.03.2005, 22:08
....gute N8 :zz
nacht :)
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=748787#post748787)
:hihi :hihi :hihi
kosto, die alte Hütte wieder im INternet. jetzt kann der Aufschwung kommen :respekt
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