Gert
26.10.2000, 16:32
Virata nach Rekordzahlen in den Keller
Virata Corporation (Nasdaq: VRTA) meldet für das 2. Quartal
des Fiskaljahres 2001 um mehr als 1.300 Prozent gegenüber
dem Vorjahr auf 42,2 Mio. Dollar gestiegene Umsätze. Im
Vergleich zum ersten Quartal stiegen die Verkäufe um starke
52,4 Prozent.
Der Gewinn je Aktie kam auf 13
Cent, deutlich mehr als erwartet wurde. Im Vorjahr lag
der Verlust bei 15 Cent je Aktie. Nach GAAP
unter Einschluss aller nicht-operativer Faktoren entstand ein Verlust von
1,56 US-Dollar je Aktie. Im Vorjahr waren es minus
1,14, im Vorquartal minus 0,26 Dollar.
CEO Charles Cotton zeigt
sich begeistert: “Wir haben wichtige neue Kunden, wie z.B.
Acer, Hyundai and Samsung gewonnen und wir sind erfreut
darüber, dass wir Rekorde auf allen Ebenen berichten können.“
Damit hat er wohl nicht den Kurssturz gemeint, der
nach Veröffentlichung der Zahlen einsetzte. Die Aktie hatte schon
außerbörslich 30 Prozent verloren. Mit Börseneröffnung weiten sich die
Verluste aus. Virata stellt Chips für DSL-Übertragungsverfahren und drahtlose
Breitband netze her, die in der TK-Infrastruktur eingesetzt werden.
Das Unternehmen fasst auch auch im Bereich Voice over
IP Fuß.
8 Analysten benoten das Unternehmen mit durchschnittlich
1,31 auf einer von 1 (strong buy) bis 5
(strong sell) reichenden Skala. Sie haben mit einem Gewinn
je Aktie von 8 Cent für das gerade abgelaufene
Berichtsquartal gerechnet. Für das Gesamtjahr sagen sie 32 Cent
voraus. Vor 90 Tagen gingen sie noch von 26
Cent aus. Das KGV bezogen auf das Kalenderjahr 2001
kommt beim aktuellen Kurs auf knapp 60, das PEG
auf 1.
Die VRTA-Aktie notiert mehr als 40 Prozent unter
dem Vortageswert bei 19-1/8 Dollar. 52-Wochen Bereich zwischen 8-3/4
und 44-3/4 Dollar. Der Philadelphia Semiconductor Index kann froh
sein sein, dass die Aktie nicht in ihm enthalten
ist. Er steigt um 2 Prozent auf fast 680
Punkte.
Quelle: WO
Gert
Virata Corporation (Nasdaq: VRTA) meldet für das 2. Quartal
des Fiskaljahres 2001 um mehr als 1.300 Prozent gegenüber
dem Vorjahr auf 42,2 Mio. Dollar gestiegene Umsätze. Im
Vergleich zum ersten Quartal stiegen die Verkäufe um starke
52,4 Prozent.
Der Gewinn je Aktie kam auf 13
Cent, deutlich mehr als erwartet wurde. Im Vorjahr lag
der Verlust bei 15 Cent je Aktie. Nach GAAP
unter Einschluss aller nicht-operativer Faktoren entstand ein Verlust von
1,56 US-Dollar je Aktie. Im Vorjahr waren es minus
1,14, im Vorquartal minus 0,26 Dollar.
CEO Charles Cotton zeigt
sich begeistert: “Wir haben wichtige neue Kunden, wie z.B.
Acer, Hyundai and Samsung gewonnen und wir sind erfreut
darüber, dass wir Rekorde auf allen Ebenen berichten können.“
Damit hat er wohl nicht den Kurssturz gemeint, der
nach Veröffentlichung der Zahlen einsetzte. Die Aktie hatte schon
außerbörslich 30 Prozent verloren. Mit Börseneröffnung weiten sich die
Verluste aus. Virata stellt Chips für DSL-Übertragungsverfahren und drahtlose
Breitband netze her, die in der TK-Infrastruktur eingesetzt werden.
Das Unternehmen fasst auch auch im Bereich Voice over
IP Fuß.
8 Analysten benoten das Unternehmen mit durchschnittlich
1,31 auf einer von 1 (strong buy) bis 5
(strong sell) reichenden Skala. Sie haben mit einem Gewinn
je Aktie von 8 Cent für das gerade abgelaufene
Berichtsquartal gerechnet. Für das Gesamtjahr sagen sie 32 Cent
voraus. Vor 90 Tagen gingen sie noch von 26
Cent aus. Das KGV bezogen auf das Kalenderjahr 2001
kommt beim aktuellen Kurs auf knapp 60, das PEG
auf 1.
Die VRTA-Aktie notiert mehr als 40 Prozent unter
dem Vortageswert bei 19-1/8 Dollar. 52-Wochen Bereich zwischen 8-3/4
und 44-3/4 Dollar. Der Philadelphia Semiconductor Index kann froh
sein sein, dass die Aktie nicht in ihm enthalten
ist. Er steigt um 2 Prozent auf fast 680
Punkte.
Quelle: WO
Gert