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Vollständige Version anzeigen : Mein Buch


Sit
14.03.2005, 13:47
Habiru

Roman









Es war schon immer so!

Nichts ist bequemer, als diese weit verbreitete Weltsicht,

ausgehend vom einer menschlichen Perspektive des Augenblicks,

die keine Veränderung zulässt.

Aber ist dem wirklich so?



Zum Buch:

Die 14-jährige Sarah, die in Hamburg im Jahr 2003 lebt, hat wahrhaft abenteuerliche Träume–

die sie in eine längst versunkene und lange vergessene Kultur führen. Genauer gesagt: nach Mesopotamien viele tausend Jahre vor unserer Zeitrechnung. Dort trifft sie auf die gleichaltrige Schena, mit der sie sich anfreundet und zu ergründen versucht, was mit ihr geschieht. Ihre Suche führt sie nach Eridu, der ältesten Stadt der Welt. Und dort bemerken sie, dass eine große Gefahr droht – von den Habiru.

Dieses Buch ist vor allem – aber nicht nur –

für junge Menschen geschrieben, die herrschende Zustände kritisch hinterfragen.

Ein packender Roman darüber, wie das Patriarchat entstand.

Grundlage dafür sind die Recherchen des Autors sowie inderdisziplinäre Matriarchatsforschung.

Zum Autor:

Dies ist das Erstlingswerk vom 28-jährigen Dirk Gerhardt, der in der Nähe Hamburgs lebt

und jahrelang durch das Internet tobte, und nun meint, es sei Zeit für dieses Buch!

Eine Fortsetzung ist bereits in Arbeit!

Sit
14.03.2005, 13:47
Preis vermutlich 13,90 Euro

Sit
14.03.2005, 20:29
Und weitere Infos

http://www.habiru.de

Sit
22.04.2005, 19:42
Preis nun doch 15,90.

Noch zwei Wochen! :)

schloss
30.04.2005, 17:11
Gratuliere :respekt:

Ich wünsche Dir viel Erfolg! :) und den Lesern hilfreiche Denkanstöße

Sit
14.05.2005, 02:52
http://www.dirk-gerhardt.homepage.t-online.de/Bilder/HabiruPlakat6.jpg


@ Schloss: Danke. Meine erste Auflage ist schon weg, gleich mal nachbestellen!

:)

Sit
25.05.2005, 12:44
Mit "Habiru" ist dem jungen Autor ein fesselnder und zugleich
befreiender Roman gelungen. Was hier scheinbar paradox klingt, entpuppt
sich als erklärte Absicht.
Es ist die abenteuerliche Geschichte von Sarah, einem 14-jährigen
Mädchen aus Hamburg, im Frühling 2003. In einem spannenden und schlüssig
aufgebauten Wechselspiel von Traumwelt und Realität erlebt sie einen
Selbstfindungsprozess, bei dem ihr ein kulturhistorisches Wissen
unserer Zivilisation bewusst wird, dass im Laufe unserer Geschichte
immer mehr verdrängt wurde. Dabei kommt es sukzessive zu einer
Verschmelzung des Ich (in der realen Welt) mit dem Selbst (in der
lebendig erlebten Traumwelt), bei der ihr die wohl bedeutendste
kulturhistorische Transformation der Menschheit bewusst wird: die
Unterdrückung des arglosen und herrschaftsfreien Matriarchats durch das
gewalttätige und machtbesessene Patriarchat.
Sarah ist sehr sensibel für subtile Zusammenhänge und bedrohliche
Veränderungen in der Welt. Dies macht sie besonders empfänglich für die
wachsende Gefahr, dass das Wissen über unsere Kulturgeschichte bald ganz
verschüttet sein könnte. Um aber die reale Bedrohung im Hier und Jetzt
vollständig begreifen und benennen zu können, muss sie eine bestimmte -
durch ihre Träume gelenkte - Veränderung durchleben, die mehr ist, als
nur ein alltägliches Aha-Erlebnis. Denn der Verlust und die Verdrängung
unseres Wissens unterliegt selbst einem gezielten Transformationsprozeß.
Dieses Wissen wird nämlich in der Erziehung, in der Schule und in den
Medien kaum noch überliefert, es scheint systematisch tabuisiert zu werden.
So findet Sarah nur mühsam Erklärungen für das, was sie durchmacht.
Gleichzeitig entfremdet sie sich immer mehr von ihren Mitmenschen.
Einzig die Parallelität der Ereignisse in Traumwelt und Realität geben
ihr Hinweise auf die Lösung des Rätsels. Insbesondere der
völkerrechtswidrige Angriffskrieg der USA gegen den Irak zeigt deutliche
Parallelen mit dem brutalen Angriff der "Habiru" gegen die matriarchalen
Gemeinschaften in Mesopotamien, mit denen Sarah in der Traumwelt
zusammenlebt. Die physische Gewalt, die sie dort "traumatisch" erfährt,
findet ihr strukturelles Pendant in der patriarchalen Symbolik, die uns
heute noch alltäglich umgibt: abstrakte naturvergessene Religiösität,
lineares zerstörerisches Fortschrittsdenken und ein polarisierendes
Geldsystem, das wenige Menschen immer mächtiger und die Masse immer
ohnmächtiger macht.
Die gesamte Bewusstwerdung vollzieht sich im Jungschen Sinne als
Individuationsprozess auf der Ich-Selbst-Achse mit Hilfe des Archetyps
der Großen Mutter. Gemeinsam mit Sarah werden wir uns bewusst, in
welcher Hinsicht wir einerseits einzigartige, naturverbundene Menschen
sind und andererseits auch nicht mehr als ein gewöhnlicher Mann oder
eine gewöhnliche Frau.
Der Autor, Dirk Gerhardt, zeigt uns die Ursachen der Gewalt und fordert
uns auf zum Dialog: der innere Dialog möge uns ermutigen, die bisherigen
sozialisierten Denkgewohnheiten gründlich zu hinterfragen. Der
zwischenmenschliche Dialog möge uns befähigen, die Gewalt zwischen den
Geschlechtern und über die familiären Grenzen hinaus zu überwinden.

U.R.

Sit
29.05.2005, 11:54
Am Freitag hatte ich meine erste Lesung! :ek


Mehr dazu auf der Webseite! :o

Förster
01.06.2005, 13:41
:respekt