Ivanhoe
17.11.2000, 20:49
Den nachfolgenden Artikel konnte man heute bei vwd finden.
New York (vwd) - Stephen Roach, Chefökonom bei Morgan Stanley Dean Witter(MSDW), stuft die derzeitige Wahrscheinlichkeit für ein "hard landing" der US-Wirtschaft mit 40 Prozent ein. Auf einer Podiumsdiskussion in New York
verwies Roach darauf, dass der US-Dollar der Schlüsselindikator sei, den es zu beobachten gelte, wenn man die weitere wirtschaftliche Entwickung bestimmen wolle. Er begründete diese Rolle des Dollar mit dem massiven
Leistungsbilanzdefizit der USA.
Mit Blick auf die derzeitige Unsicherheit über den Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen und einen künftig möglicherweise wenig aktionsfähigen US-Präsidenten, sagte Roach: "Washington hat viel zu tun, um die Wirtschaft in Zukunft genau so erfolgreich zu führen wie in den
vergangenen zehn Jahren. Die Aussicht auf eine wenig handlungsfähige Regierung ist da beunruhigend." Er wandte sich damit gegen Stimmen, die eine schwache US-Regierung als positiv für die Finanzmärkte betrachten.
vwd/DJ/17.11.2000/ptr
Es ist wirklich verwunderlich, wie sich der Dollar angesichts der Unbilden an den amerikanischen Börsen auf hohem Niveau halten, ja, sogar noch zulegen kann !
Ivanhoe
New York (vwd) - Stephen Roach, Chefökonom bei Morgan Stanley Dean Witter(MSDW), stuft die derzeitige Wahrscheinlichkeit für ein "hard landing" der US-Wirtschaft mit 40 Prozent ein. Auf einer Podiumsdiskussion in New York
verwies Roach darauf, dass der US-Dollar der Schlüsselindikator sei, den es zu beobachten gelte, wenn man die weitere wirtschaftliche Entwickung bestimmen wolle. Er begründete diese Rolle des Dollar mit dem massiven
Leistungsbilanzdefizit der USA.
Mit Blick auf die derzeitige Unsicherheit über den Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen und einen künftig möglicherweise wenig aktionsfähigen US-Präsidenten, sagte Roach: "Washington hat viel zu tun, um die Wirtschaft in Zukunft genau so erfolgreich zu führen wie in den
vergangenen zehn Jahren. Die Aussicht auf eine wenig handlungsfähige Regierung ist da beunruhigend." Er wandte sich damit gegen Stimmen, die eine schwache US-Regierung als positiv für die Finanzmärkte betrachten.
vwd/DJ/17.11.2000/ptr
Es ist wirklich verwunderlich, wie sich der Dollar angesichts der Unbilden an den amerikanischen Börsen auf hohem Niveau halten, ja, sogar noch zulegen kann !
Ivanhoe