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Vollständige Version anzeigen : das hier würd ich am liebsten mit Gore machen.....


Silke
24.11.2000, 16:12
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dann könnt ich endlich wieder



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http://members.aol.com/jana110/bilder/baby64.gif

Ralph
24.11.2000, 17:06
Wieso denn ? http://www.stock-channel.net/Board/smilies/confused.gif ..... der Markt wird auch noch erkennen, dass er mit einem A.Gore vermutlich besser dran wäre !

Ralph, um Aufklärung bittend !

Silke
24.11.2000, 17:33
Was da abgeht ist für mich langsam Kindergartenkram.
Es geht mir hier garnicht um die einzelnen Wahlprogramme der Republikaner oder Demokraten sondern alleine um die Tatsache das es mit diesem hin und her nichtmehr um das Wohl des Volkes geht sondern alleine um die eigene Selbstdarstellung.

Ein Gore wird wahrscheinlich genauso wenig Einfluß auf die Börsengeschehnisse dauerhaft haben wie ein bush. Aber er wühlt jetzt in den Krümmeln, wenn er Wahldurchführungen kritisiert.

Es ist ein grundsätzliches Problem wie die Wahl in Amiland durchgeführt wird und kein Bush-Problem. Wenn man eben ein Loch stanzen muß dann kann Bush genau jetzt bei dieser Wahl nichts dafür das z.Bsp. alte leute zittrige Hände haben und schnell in dem Kästchen drunter abrutschen.

Ich bezweifele wirklich ob eine Handauszählung nun diese 100 %ige Korrektheit in die Wahl bringt - auch wenn sie komplett neu manuell durchgezählt werden. Menschen sind manipulierbar - es ist alles eine Frage des Geldes und der Ehre. Ohne dabei die natürliche menschliche Unfehlbarkeit jetztmal zu berücksichtigen.

Deshalb ist alles was gore macht in meinen Augen absoluter Schwachsinn und bringt nicht mehr Gerechtigkeit in die Sache wie gewünscht. Im Gegenteil er macht sein eigenes Land lächerlich - und im Gazastreifen kloppen sie sich die Köppe ein!

Deshalb hätte ich gerne den bush - dann hätte diese Klagerei ein Ende und in Amiland könnte man sich auf das Wesentliche konzentrieren.

bye
MM
pers. Meinung

Trüffelschwein
24.11.2000, 21:22
Also wenn hier von Gerechtigkeit die Rede ist:

Die Mehrheit der Amerikaner hat für Gore gestimmt, was nur durch dieses absurde Wahlsystem verfälscht wird.

Und so, wie ich die Republikaner einschätze, die bekanntlich in Florida regieren, wurden die Wahlzettel bewußt so gestaltet, daß ein Versehen zuungunsten Gores ausfallen mußte.

Das Hightech-Land USA - vor allem Florida - könnte sich ja eigentlich auch Wahl-Maschinen leisten.

Wie war das mit den Schwarzen (die ja bekanntlich mehrheitlich demokratisch wählen), die bewußt mit fadenscheinigen Ausreden vom Wählen abgehalten wurden? Das ist für mich kriminell.

Da ich Pharma-Aktien besitze, würde ich von Bush mehr profitieren als von Gore, aber so weit geht bei mir die Gier denn doch nicht, daß ich Kriminelle an die Macht wünsche.

Ciao, Trüffelschwein

[Dieser Beitrag wurde von Trüffelschwein am 24.11.2000 editiert.]

Ralph
24.11.2000, 21:48
Hinzukommt auch noch die Meldung, dass Gore mit 150+ Stimmen vor Bush gelegen hatte, bevor das Gericht in Dade-County die Handauszählung stoppte. (Quelle: www.cnn.com) (http://www.cnn.com))

Solche Fakten werden nur allzu schnell unter den Teppisch gekehrt ! Ich kann Gore vollends verstehen, dass er die Ergebnisse anzweifelt. Andersherum würde es nämlich genauso ablaufen !

Ihr könnt jetzt lachen, aber das gerechteste wären Neuwahlen !!! .... gegessen ist dieses Thema noch lange nicht !!!

Ich habe vor einiger Zeit mal gesagt, dass, wenn ein Gericht über den nächsten Präsidenten entscheiden muss, ich dann davon ausgehe, dass man Al Gore "durchboxt" und dann wäre er der nächste Präsident.

Ich bleibe dabei, dass sich Amerika und eigentlich auch der Rest der Welt, einen Präsidenten wie Bush nicht wünschen darf !

Aber der Mensch bekommt nicht, was er sich wünscht und erhofft, sondern braucht und verdient !

Ralph

Gert
25.11.2000, 10:53
Moin, Moin,

das Kindergartenspiel geht weiter:

US-Wahl: Oberstes Gericht setzt Anhörung über Handauszählung an

Der Oberste Gerichtshof der USA hat am Freitag für den 1. Dezember eine Anhörung über die Berücksichtigung der Ergebnisse aus den Handnachzählungen in Florida für das Ergebnis der US-Präsidentenwahl angesetzt.

Das Gericht in Washington gab damit einem Antrag der Republikaner des Präsidentschaftskandidaten George W. Bush statt, die bei der Anhörung verhindern wollen, dass die Ergebnisse der Handnachzählungen einiger Bezirke in das Wahlergebnis vom 7. November einfließen. Die Republikaner argumentieren in ihrer Klage, der Oberste Gerichtshof Floridas habe mit seiner Zulassung von Handzählungen in Florida jenseits der gesetzlichen Frist verfassungsrechtliche Regeln verletzt. Damit seien noch nach dem Wahltag die Regeln der Wahl verändert worden. Bob Dole, Gesandter des republikanischen Präsidentschaftskandidaten George W. Bush, sprach von einer "guten Nachricht".


Noch keine Vorentscheidung


Die Annahme der Klage bedeutet noch keinerlei Festlegung in der Sache. Es ist aber äußerst selten, dass das oberste Bundesgericht sich in Angelegenheiten der Bundesstaaten einmischt. Dazu gehört in den USA das Wahlrecht.

Die Demokraten gaben sich nach der Entscheidung des Supreme Court gelassen. Er wäre "sehr enttäuscht und überrascht" wenn die Obersten Richter des Landes das Wahlergebnis in Florida ändern würde, sagte David Boies, Anwalt des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Al Gore, im US-Fernsehen. Zuvor hatten die Demokraten angekündigt, einen möglichen Sieg des Republikaners Bush in Florida vor Gericht anzufechten. Sie wollen gegen die unvollständige Handauszählung im größten Wahlbezirk Miami-Dade klagen, sollte Bush am Sonntag nach Ende der Handauszählungen in Florida immer noch die Nase vorn haben.

Die Demokraten erhoffen sich von den Nachzählungen eine Wende zu Gores Gunsten. Der amtierende Vizepräsident liegt bislang in Florida mit 930 Stimmen hinter Bush zurück. Inoffiziellen Angaben zufolge konnte der Demokrat bei den Nachzählungen jedoch noch 206 Stimmen aufholen.

Der Sieger in Florida ist Sieger der gesamten Wahl, da sowohl Bush als auch Gore damit die erforderliche Anzahl von 270 Stimmen in dem Wahlmännerkollegium erreicht, das am 18. Dezember den Präsidenten wählen soll.



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