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03.01.2001, 08:04
Die NASDAQ-Prognose vom 27. Dezember 2000
Wochenausblick: Korrektur - Aufwärts!
Die NASDAQ im Wochenrückblick
FR MO DI MI DO FR
Schlußkurs 2.653 2.624 2.511 2.332 2.340 2.517
Veränderung -75 -29 -113 -179 +8 +177
Kommentar:
Die NASDAQ enttäuschte in der Berichtsperiode noch einmal und fiel auf neue Jahrestiefs. Mit 2.288 Pkt. lag dieses Niveau dabei um fast 2.900 Pkt. unter dem historischen Hoch aus dem März. Doch dieser "letzte" sell-off sollte nun die Basis für eine dynamische Baissemarktrallye bieten.
Auch in der Berichtsperiode gab es wieder Gewinn- und Umsatzwarnungen zuhauf. Zudem verfielen die Analysten in immer negativere Kommentare und das Gebaren aktuell erinnert schon an das Frühjahr diesen Jahres; damals noch unter umgekehrten Vorzeichen. Glaubt man den Analysten, steht die amerikanische Hightechbranche kurz vor dem Kollaps. Nur noch wenige Unternehmen besitzen danach das Potential die kommenden Quartale zu überleben. Nun, der Crash in diesem Jahr hat nicht nur an den Gewinne der Vorjahre gezehrt, auch die Nerven vieler dieser Experten liegen blank. Und wenn nun der nächste Call (=Prognose) auch noch falsch ist, ja dann ist der Arbeitsplatz futsch. So einfach ist dies in den USA. Und da will man sich, nach den bekannten fundamentalen Daten aus der Wirtschaft wahrlich nicht zu weit aus dem Fenster legen und stuft vorsichtshalber lieber ein paar Aktien zuviel, als zu wenig ab.
Und wenn keine Hoffnung mehr besteht, dann kann die Börse in der Tat dynamisch nach oben starten. Wir setzen mit jedem Tag auf dieses Ereignis, denn der 2. Teil des Crashs findet gemäß unserer Analyse nicht im 1. Quartal 2001, sondern erst im 3. Quartal 2001 statt. Und bis dahin bleibt Zeit, die aktuell pessimistischen Prognosen der Experten in optimistische Prognosen zu drehen. Immerhin kommen große Kurseinbrüche unangemeldet und genau dann, wenn es niemand (oder nur wenige) erwarten.
Zyklenanalyse
Mit dem Tief am 21.12. sollte nun ein neuer Zyklus begonnen haben. Erstes Kursziel nach oben liegt bei 2.726 Pkt., das zweite Kursziel bei 3.028 Pkt. Ein Überwinden des letzteren Niveaus sollte eindeutig die Baissemarktrallye unterstreichen, in dem wir den Markt nun sehen.
Hinsichtlich der nun zu erwartenden Zykluslänge der Unterzyklen können wir aktuell nur Vermutungen anstellen, erwarten aber eine ähnliche Entwicklung wie im DAX oder im NEMAX50 Index. Danach sollte der 1. Unterzyklus Mitte Januar beendet werden. Auch hinsichtlich der Zyklenlänge für den gesamten Zyklus können wir aktuell nur spekulieren, sehen allerdings eine Zyklenausweitung auf mindestens 6 Monate als sehr wahrscheinlich. Dies liegt daran, da auch die vorhergehenden Zyklen sich ausgeweitet hatten.
Elliott-Wellen-Analyse
Mit dem Tief vom 21.12. wollen wir das Ende der Abwärtsbewegung seit März diesen Jahres in Form einer Welle A-B-C definieren. Dabei sollte diese 3-tielige Abwärtsbewegung nun von einer 3-teiligen Aufwärtsbewegung gefolgt werden, ehe der 2. Teil der Baisse in das Jahr 2002 oder gar 2003 einsetzt.
Weiterhin ist es unsere Erwartung:
Der gesamte Abwärtsschub seit März 2000 ist dabei eine sogenannte Welle A im übergeordneten Sinne und sollte nun von einer mächtigen Welle B aufwärts korrigiert werden. Dabei stellen die Korrekturverhältnisse 50% und 61,8% klassische Rahmen dar. Bei der so zu erwartenden 50%-igen Korrektur liegt das Zielniveau für die NASDAQ bei 3.712 Pkt., bei einer 61,8%-igen Korrektur bei 4.048 Pkt.
Setzt sich dagegen ein negatives Szenario durch, sehen wir aktuell nur eine schwächere Korrektur (Kursziel max. 3.000 Pkt.) und anschließend neue Tiefs, ehe die seit März laufende Abwärtsbewegung beendet ist. Die gewaltige Kurserholung steht dann erst zu einem späteren Zeitpunkt zu erwarten. Dabei ist es dann wahrscheinlich, daß der bisherige 3-teilige Abwärtsschub zu einem 5-teiligen Schub mutiert. Doch zuvor steht in jedem Falle eine Aufwärtsbewegung in Form einer Welle 4 an.
Chartanalyse
"Selbst die negative Kursentwicklung in der Berichtsperiode konnte die positive Charttechnik nicht zerstören. Aber: Die NASDAQ muß nun wieder steigen, wollen diese positiven Signale nicht zerstört und damit negiert werden. Die Ausbildung eines Hochs, über dem Hoch der Vorwoche ist dabei ein untrügliches Zeichen für die Kursstabilisierung und auch für die avisierte Trendwende."
Überraschung: Trotz der negativen Kursentwicklung in der Berichtsperiode mit neuen Jahrestiefs konnte die positive Charttechnik nicht zerstört werden. D.h. die potentiell positiven Divergenzen einzelner Indikatoren hat auch weiterhin Bestand. Wir brauchen allerdings eine positive Kursentwicklung in den nächsten Tagen, um diese positiven Divergenzen zu bestätigen. Wir erwarten eine solch positive Entwicklung bekanntlich und damit dann auch die Generierung massiver Kaufsignale. Und trotz der miesen Stimmung am Markt, genau eine solche Entwicklung könnte dann die dynamische Aufwärtsbewegung in den Bereich bei 4.000 Pkt. im 2. Quartal einleiten. Der nachfolgende Chart zeigt die langfristig extrem überverkaufte Position des Marktes.
"Gemäß der top-to-top-Analyse steht nun bis um den 2. Februar 2001 kein signifikantes oder mittelfristiges Hoch mehr zu erwarten. Das heißt, daß die NASDAQ in der Tat bis zu diesem Zeitpunkt nun deutlich anstiegen kann, wobei kurzfristige Konsolidierungen auf diesem Weg nach oben zu erwarten sind. Auch die low-low-high-Analyse läßt erst Ende Februar wieder ein größeres Hoch erwarten. Das wichtigste Hoch im kommenden Jahr aber sollte Anfang Juni vorliegen. Die high-high-low Analyse dagegen läßt ein Tief im Dezember (aktuell!) und ein Tief Mitte Februar zu."
Auch diese Analyse der Vorwoche steht und zeigt durchaus erhebliches Aufwärtspotential für die NASDAQ.
Seitens der Candle-Stick-Analyse liegen keine Kaufsignale vor, wie auch gemäß der GANN-Analyse keine Kaufsignale vorliegen. Erst ein Kursanstieg über 2.726 Pkt. generiert auf Wochenbasis ein erstes Kaufsignal. Auf Monatsbasis muß die NASDAQ im Januar über 3.028 Pkt. steigen, damit von dieser Seite ein Kaufsignal generiert wird. Ein Kaufsignal auf Quartalsbasis kann sich erst bei Kursen über 3.535 Pkt. ab Januar ereignen. Ausgehend von den aktuellen Niveaus und des Pessimismus im Markt, fast aussichtslos erscheinende Zielmarken. Dies gilt zumindest für die letzte Größe.
Fazit
Das Jahr 2000 bescherte der NASDAQ den größten Kurseinbruch in ihrer Geschichte und trotz der guten Gewinne zwischen Januar und März das schlechteste Jahr seit Bestehen. Inzwischen gibt es kaum ein Unternehmen, daß in den vergangenen Wochen nicht durch negative Schlagzeilen von sich Reden gemacht hat. Die Analysten an Wall Street haben denn auch prompt ihre Fähnchen gedreht und rechnen nun nicht mehr mit einer signifikanten Aufwärtsbewegung im 1. Halbjahr 2001.
Doch genau dies ist unsere Erwartung. Danach sollte die NASDAQ in den kommenden 7 Handelstagen durchaus in der Lage sein, bis in den Bereich um 3.000 Pkt. vordringen zu können. Diese Aufwärtsbewegung sollte jedoch erst der Anfang einer sehr viel größeren Aufwärtsbewegung sein, die unterbrochen von Korrekturen bis weit ins 2. Quartal 2001 führen sollte.
Trotzdem: Nach einem Hoch um den 5.1. rechnen wir mit einer scharfen Korrektur, die allerdings das Tief vom 21.12. verteidigen sollte.
Na da sind wir mal gespannt.
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Make a good one.
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Wochenausblick: Korrektur - Aufwärts!
Die NASDAQ im Wochenrückblick
FR MO DI MI DO FR
Schlußkurs 2.653 2.624 2.511 2.332 2.340 2.517
Veränderung -75 -29 -113 -179 +8 +177
Kommentar:
Die NASDAQ enttäuschte in der Berichtsperiode noch einmal und fiel auf neue Jahrestiefs. Mit 2.288 Pkt. lag dieses Niveau dabei um fast 2.900 Pkt. unter dem historischen Hoch aus dem März. Doch dieser "letzte" sell-off sollte nun die Basis für eine dynamische Baissemarktrallye bieten.
Auch in der Berichtsperiode gab es wieder Gewinn- und Umsatzwarnungen zuhauf. Zudem verfielen die Analysten in immer negativere Kommentare und das Gebaren aktuell erinnert schon an das Frühjahr diesen Jahres; damals noch unter umgekehrten Vorzeichen. Glaubt man den Analysten, steht die amerikanische Hightechbranche kurz vor dem Kollaps. Nur noch wenige Unternehmen besitzen danach das Potential die kommenden Quartale zu überleben. Nun, der Crash in diesem Jahr hat nicht nur an den Gewinne der Vorjahre gezehrt, auch die Nerven vieler dieser Experten liegen blank. Und wenn nun der nächste Call (=Prognose) auch noch falsch ist, ja dann ist der Arbeitsplatz futsch. So einfach ist dies in den USA. Und da will man sich, nach den bekannten fundamentalen Daten aus der Wirtschaft wahrlich nicht zu weit aus dem Fenster legen und stuft vorsichtshalber lieber ein paar Aktien zuviel, als zu wenig ab.
Und wenn keine Hoffnung mehr besteht, dann kann die Börse in der Tat dynamisch nach oben starten. Wir setzen mit jedem Tag auf dieses Ereignis, denn der 2. Teil des Crashs findet gemäß unserer Analyse nicht im 1. Quartal 2001, sondern erst im 3. Quartal 2001 statt. Und bis dahin bleibt Zeit, die aktuell pessimistischen Prognosen der Experten in optimistische Prognosen zu drehen. Immerhin kommen große Kurseinbrüche unangemeldet und genau dann, wenn es niemand (oder nur wenige) erwarten.
Zyklenanalyse
Mit dem Tief am 21.12. sollte nun ein neuer Zyklus begonnen haben. Erstes Kursziel nach oben liegt bei 2.726 Pkt., das zweite Kursziel bei 3.028 Pkt. Ein Überwinden des letzteren Niveaus sollte eindeutig die Baissemarktrallye unterstreichen, in dem wir den Markt nun sehen.
Hinsichtlich der nun zu erwartenden Zykluslänge der Unterzyklen können wir aktuell nur Vermutungen anstellen, erwarten aber eine ähnliche Entwicklung wie im DAX oder im NEMAX50 Index. Danach sollte der 1. Unterzyklus Mitte Januar beendet werden. Auch hinsichtlich der Zyklenlänge für den gesamten Zyklus können wir aktuell nur spekulieren, sehen allerdings eine Zyklenausweitung auf mindestens 6 Monate als sehr wahrscheinlich. Dies liegt daran, da auch die vorhergehenden Zyklen sich ausgeweitet hatten.
Elliott-Wellen-Analyse
Mit dem Tief vom 21.12. wollen wir das Ende der Abwärtsbewegung seit März diesen Jahres in Form einer Welle A-B-C definieren. Dabei sollte diese 3-tielige Abwärtsbewegung nun von einer 3-teiligen Aufwärtsbewegung gefolgt werden, ehe der 2. Teil der Baisse in das Jahr 2002 oder gar 2003 einsetzt.
Weiterhin ist es unsere Erwartung:
Der gesamte Abwärtsschub seit März 2000 ist dabei eine sogenannte Welle A im übergeordneten Sinne und sollte nun von einer mächtigen Welle B aufwärts korrigiert werden. Dabei stellen die Korrekturverhältnisse 50% und 61,8% klassische Rahmen dar. Bei der so zu erwartenden 50%-igen Korrektur liegt das Zielniveau für die NASDAQ bei 3.712 Pkt., bei einer 61,8%-igen Korrektur bei 4.048 Pkt.
Setzt sich dagegen ein negatives Szenario durch, sehen wir aktuell nur eine schwächere Korrektur (Kursziel max. 3.000 Pkt.) und anschließend neue Tiefs, ehe die seit März laufende Abwärtsbewegung beendet ist. Die gewaltige Kurserholung steht dann erst zu einem späteren Zeitpunkt zu erwarten. Dabei ist es dann wahrscheinlich, daß der bisherige 3-teilige Abwärtsschub zu einem 5-teiligen Schub mutiert. Doch zuvor steht in jedem Falle eine Aufwärtsbewegung in Form einer Welle 4 an.
Chartanalyse
"Selbst die negative Kursentwicklung in der Berichtsperiode konnte die positive Charttechnik nicht zerstören. Aber: Die NASDAQ muß nun wieder steigen, wollen diese positiven Signale nicht zerstört und damit negiert werden. Die Ausbildung eines Hochs, über dem Hoch der Vorwoche ist dabei ein untrügliches Zeichen für die Kursstabilisierung und auch für die avisierte Trendwende."
Überraschung: Trotz der negativen Kursentwicklung in der Berichtsperiode mit neuen Jahrestiefs konnte die positive Charttechnik nicht zerstört werden. D.h. die potentiell positiven Divergenzen einzelner Indikatoren hat auch weiterhin Bestand. Wir brauchen allerdings eine positive Kursentwicklung in den nächsten Tagen, um diese positiven Divergenzen zu bestätigen. Wir erwarten eine solch positive Entwicklung bekanntlich und damit dann auch die Generierung massiver Kaufsignale. Und trotz der miesen Stimmung am Markt, genau eine solche Entwicklung könnte dann die dynamische Aufwärtsbewegung in den Bereich bei 4.000 Pkt. im 2. Quartal einleiten. Der nachfolgende Chart zeigt die langfristig extrem überverkaufte Position des Marktes.
"Gemäß der top-to-top-Analyse steht nun bis um den 2. Februar 2001 kein signifikantes oder mittelfristiges Hoch mehr zu erwarten. Das heißt, daß die NASDAQ in der Tat bis zu diesem Zeitpunkt nun deutlich anstiegen kann, wobei kurzfristige Konsolidierungen auf diesem Weg nach oben zu erwarten sind. Auch die low-low-high-Analyse läßt erst Ende Februar wieder ein größeres Hoch erwarten. Das wichtigste Hoch im kommenden Jahr aber sollte Anfang Juni vorliegen. Die high-high-low Analyse dagegen läßt ein Tief im Dezember (aktuell!) und ein Tief Mitte Februar zu."
Auch diese Analyse der Vorwoche steht und zeigt durchaus erhebliches Aufwärtspotential für die NASDAQ.
Seitens der Candle-Stick-Analyse liegen keine Kaufsignale vor, wie auch gemäß der GANN-Analyse keine Kaufsignale vorliegen. Erst ein Kursanstieg über 2.726 Pkt. generiert auf Wochenbasis ein erstes Kaufsignal. Auf Monatsbasis muß die NASDAQ im Januar über 3.028 Pkt. steigen, damit von dieser Seite ein Kaufsignal generiert wird. Ein Kaufsignal auf Quartalsbasis kann sich erst bei Kursen über 3.535 Pkt. ab Januar ereignen. Ausgehend von den aktuellen Niveaus und des Pessimismus im Markt, fast aussichtslos erscheinende Zielmarken. Dies gilt zumindest für die letzte Größe.
Fazit
Das Jahr 2000 bescherte der NASDAQ den größten Kurseinbruch in ihrer Geschichte und trotz der guten Gewinne zwischen Januar und März das schlechteste Jahr seit Bestehen. Inzwischen gibt es kaum ein Unternehmen, daß in den vergangenen Wochen nicht durch negative Schlagzeilen von sich Reden gemacht hat. Die Analysten an Wall Street haben denn auch prompt ihre Fähnchen gedreht und rechnen nun nicht mehr mit einer signifikanten Aufwärtsbewegung im 1. Halbjahr 2001.
Doch genau dies ist unsere Erwartung. Danach sollte die NASDAQ in den kommenden 7 Handelstagen durchaus in der Lage sein, bis in den Bereich um 3.000 Pkt. vordringen zu können. Diese Aufwärtsbewegung sollte jedoch erst der Anfang einer sehr viel größeren Aufwärtsbewegung sein, die unterbrochen von Korrekturen bis weit ins 2. Quartal 2001 führen sollte.
Trotzdem: Nach einem Hoch um den 5.1. rechnen wir mit einer scharfen Korrektur, die allerdings das Tief vom 21.12. verteidigen sollte.
Na da sind wir mal gespannt.
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