Silke
22.01.2001, 09:25
US-Kreditmärkte warten auf Greenspan-Rede am Donnerstag
New York/Tokio (Reuters) - An den US-Kreditmärkten werden Analysten zufolge in dieser Woche die Spekulationen um deutliche Zinssenkungen der US-Notenbank Fed im Mittelpunkt stehen. Am Donnerstag wird Fed-Chef Alan Greenspan vor dem Budgetausschuss des Senats sprechen. Analysten erwarten sich hiervon Hinweise darauf, ob die Fed bei ihrem nächsten Treffen am 30./31. Januar die Zinsen erneut um 50 Basispunkte senken wird, wie sie es bei einer unerwarteten Senkung Anfang Januar getan hatte. "Wenn die Leute glauben, dass die Fed im Januar (weitere) 50 Basispunkte runter geht, gibt es Chancen, dass wir (für die Staatsanleihen) etwas mehr Spielraum nach oben haben", sagte Andy Brenner von Fimat in New York.
Die Anleihemärkte rechnen nach Aussagen von Analysten bereits überwiegend mit einer Zinssenkung um 50 Basispunkte. Sollte Greenspans Äußerungen dagegen am Donnerstag eher auf eine moderatere Zinssenkung um 25 Basispunkte hindeuten, so könne dies zu Verlusten der Anleihen führen, hieß es. In jüngster Zeit hatten Fed-Vertreter gesagt, trotz der aktuellen Abschwächung des US-Wachstums gebe es geringe Anzeichen für eine Rezession.
Von den in dieser Woche zur Veröffentlichung stehenden Wirtschaftsdaten werden keine wichtigen Aufschlüsse darüber erwartet, wie stark die Abkühlung der US-Konjunktur ist.
Im asiatischen Handel am Montag notierten die US-Anleihen bis gegen 7.00 Uhr MEZ kaum verändert. Die richtungsweisende 30-jährige Anleihe lag bei 109-31/32 Zählern, nach 109-30/32 am Freitag im US-Handel. Die Rendite betrug 5,5554 Prozent. Die zehnjährige US-Staatsanleihe notierte bei 104-10/32 Punkten nach 104-9/32 Zählern am Freitag und rentierte auf diesem Niveau mit 5,1701 Prozent.
New York/Tokio (Reuters) - An den US-Kreditmärkten werden Analysten zufolge in dieser Woche die Spekulationen um deutliche Zinssenkungen der US-Notenbank Fed im Mittelpunkt stehen. Am Donnerstag wird Fed-Chef Alan Greenspan vor dem Budgetausschuss des Senats sprechen. Analysten erwarten sich hiervon Hinweise darauf, ob die Fed bei ihrem nächsten Treffen am 30./31. Januar die Zinsen erneut um 50 Basispunkte senken wird, wie sie es bei einer unerwarteten Senkung Anfang Januar getan hatte. "Wenn die Leute glauben, dass die Fed im Januar (weitere) 50 Basispunkte runter geht, gibt es Chancen, dass wir (für die Staatsanleihen) etwas mehr Spielraum nach oben haben", sagte Andy Brenner von Fimat in New York.
Die Anleihemärkte rechnen nach Aussagen von Analysten bereits überwiegend mit einer Zinssenkung um 50 Basispunkte. Sollte Greenspans Äußerungen dagegen am Donnerstag eher auf eine moderatere Zinssenkung um 25 Basispunkte hindeuten, so könne dies zu Verlusten der Anleihen führen, hieß es. In jüngster Zeit hatten Fed-Vertreter gesagt, trotz der aktuellen Abschwächung des US-Wachstums gebe es geringe Anzeichen für eine Rezession.
Von den in dieser Woche zur Veröffentlichung stehenden Wirtschaftsdaten werden keine wichtigen Aufschlüsse darüber erwartet, wie stark die Abkühlung der US-Konjunktur ist.
Im asiatischen Handel am Montag notierten die US-Anleihen bis gegen 7.00 Uhr MEZ kaum verändert. Die richtungsweisende 30-jährige Anleihe lag bei 109-31/32 Zählern, nach 109-30/32 am Freitag im US-Handel. Die Rendite betrug 5,5554 Prozent. Die zehnjährige US-Staatsanleihe notierte bei 104-10/32 Punkten nach 104-9/32 Zählern am Freitag und rentierte auf diesem Niveau mit 5,1701 Prozent.