Ralph
29.01.2001, 12:42
Davos: Cisco-Chef warnt Anleger vor vorschnellen Anlageentscheidungen
LONDON (dpa-AFX) - Nach Meinung des Vorstandsvorsitzenden von Cisco Systems , John Chambers, sollen Investoren vor einem möglichen Aktienkauf erstmal auf den Ausblick des jeweiligen Unternehmen für die kommenden sechs Monate schauen. Eine Anlageentscheidung solle derzeit unter "konservativeren" Gesichtspunkten erfolgen, sagte Chambers der in London erscheinenden Tageszeitung "Financial Times" (Montagausgabe) im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos. Die US-Konjunktur würde sich wesentlich schneller verlangsamen, als viele glaubten.
Allerdings zeigte sich der Cisco-Chef wieder wesentlich optimistischer für das zweite Halbjahr 2001. Die geplanten Steuerkürzungen von Präsident George W. Bush sowie die bereits Anfang des Jahres gesenkten Leitzinsen würden sich in den letzten sechs Monaten des Jahres positiv bemerkbar machen. Der Januar sei aber eine Herausforderung für Cisco gewesen, denn die Investitionsbereitschaft der Kundern sei dramatisch gesunken.
Teilweise hätten einige Unternehmen die Ausgaben um "100 Prozent gekürzt", während "beachtenswerterweise" in Europa die Internet-Infrastruktur weiter ausgebaut worden seien. Trotzdem zeigte sich Chambers optimistischer denn je für die langfristigen Aussichten im IT-Bereich. In den kommenden fünf Jahren erwartet er ein jährliches Wachstum von 30 bis 50 Prozent./akr/af/ub
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Wir sind noch nicht über'n Berg !
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LONDON (dpa-AFX) - Nach Meinung des Vorstandsvorsitzenden von Cisco Systems , John Chambers, sollen Investoren vor einem möglichen Aktienkauf erstmal auf den Ausblick des jeweiligen Unternehmen für die kommenden sechs Monate schauen. Eine Anlageentscheidung solle derzeit unter "konservativeren" Gesichtspunkten erfolgen, sagte Chambers der in London erscheinenden Tageszeitung "Financial Times" (Montagausgabe) im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos. Die US-Konjunktur würde sich wesentlich schneller verlangsamen, als viele glaubten.
Allerdings zeigte sich der Cisco-Chef wieder wesentlich optimistischer für das zweite Halbjahr 2001. Die geplanten Steuerkürzungen von Präsident George W. Bush sowie die bereits Anfang des Jahres gesenkten Leitzinsen würden sich in den letzten sechs Monaten des Jahres positiv bemerkbar machen. Der Januar sei aber eine Herausforderung für Cisco gewesen, denn die Investitionsbereitschaft der Kundern sei dramatisch gesunken.
Teilweise hätten einige Unternehmen die Ausgaben um "100 Prozent gekürzt", während "beachtenswerterweise" in Europa die Internet-Infrastruktur weiter ausgebaut worden seien. Trotzdem zeigte sich Chambers optimistischer denn je für die langfristigen Aussichten im IT-Bereich. In den kommenden fünf Jahren erwartet er ein jährliches Wachstum von 30 bis 50 Prozent./akr/af/ub
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