Vollständige Version anzeigen : S21 - Begleitthread
germanasti
26.01.2012, 06:31
Für Insider und Interessierte ;)
germanasti
26.01.2012, 06:32
SER-Abrissbagger am Südflügel seit 0224
Einen für Ecki ;)
Stuttgart 21
Der Zeitplan droht zu scheitern
Thomas Braun, vom 02.02.2012 07:01 Uhr
Stuttgart - Am Südflügel des Hauptbahnhofs nagt der Abrissbagger, und auch die Bäume im Mittleren Schlossgarten sollen laut Bahn bald fallen oder versetzt werden. Doch was passiert danach? Kann die Bauherrin Bahn wie geplant im Juni die Baugrube im Schlossgarten ausheben lassen oder droht in der Stadtmitte womöglich eine monatelange Baubrache?
Der Zeitplan, den die Bahn sich noch im September 2011 selbst gesetzt hat, legt zumindest den Schluss nahe, dass es mehrmonatige Verzögerungen beim Baubeginn für den Tiefbahnhofstrog geben könnte. Zahlreiche Vergaben, die für einen Baustart im Sommer nach internen Bahn-Unterlagen, die der StZ vorliegen, als notwendig erachtet wurden, sind noch immer nicht erfolgt, und die nachfolgenden detaillierten Ausführungsplanungen erfordern zusätzlich Zeit.
„Selbst unter Mitwirkung aller Projektpartner alle Aktionen zeitkritisch“ – diese Warnung prangt auf dem Papier, das Bahnvorstand Volker Kefer im September 2011 zunächst dem Aufsichtsrat des Konzerns und wenige Tage später dem Lenkungskreis der Projektpartner präsentierte. Darin listet er jene Arbeiten auf, die den Bauablaufplan der Bahn zu diesem Zeitpunkt gefährden könnten: „Vergaben Planfeststellungsabschnitte 1.1 und 1.5 bis Oktober 2011“, heißt es dort unter anderem. Stand heute hat die Bahn aber noch immer keinen Auftragnehmer für den Tiefbahnhofstrog nebst Nesenbachdüker und für die Tunnels nach Feuerbach und Bad Cannstatt präsentiert. Und: erst nach der Vergabe beginnt die Ausführungsplanung, die in der Regel mehrere Monate in Anspruch nimmt.
Gleiches gilt für den Bau des Technikgebäudes unter dem Kurt-Georg-Kiesinger Platz. Weil sich die Bahn von der damit beauftragten Firma Wolff & Müller getrennt hat, musste der Auftrag neu ausgeschrieben werden. Eine neuerliche Vergabe ist bisher noch nicht erfolgt. Auch die für das Projekt notwendigen Umbauten im Bereich der Stadtbahnhaltestellen Heilbronner Straße und Staatsgalerie sollten demnach im April dieses Jahres beginnen. Nach Informationen der Stuttgarter Zeitung ist jedoch die sogenannte Kreuzungsvereinbarung zwischen der Bahn und der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) für die Haltestelle Staatsgalerie nach wie vor strittig. Der ursprünglich für den 14. Februar angesetzte Termin für eine Diskussion des Vertrages im SSB-Aufsichtsrat ist daher auf unbestimmte Zeit verschoben worden.
Auch beim Grundwassermanagement läuft es langsam
Auch beim Grundwassermanagement wollte die Bahn weiter sein. Wie berichtet, hatte sie im Frühjahr 2011 bereits einen Antrag auf die Verdoppelung der Entnahmemenge (6,8 statt drei Millionen Kubikmeter) gestellt, mit der Genehmigung wurde für Oktober 2011 gerechnet. Zwischenzeitlich wurde der Antrag aber zur Überarbeitung zurückgezogen: Laut Umweltministerium muss die Bahn offenbar noch höhere Wassermengen abpumpen als bisher bekannt und plant daher, eine zusätzliche Steuerungsanlage möglicherweise auf dem Gelände des binnen Wochen abgerissenen Südflügels zu bauen. Wie viel zusätzliches Wasser tatsächlich abgepumpt werden muss, wie lange der Bau der zweiten Abpumpzentrale dauert und wann diese Anlage – Voraussetzungen für die vorgesehenen Tiefbauarbeiten im Schlossgarten – in Betrieb gehen kann, konnten bisher weder die Stadt Stuttgart noch die Landesregierung bei der Bahn in Erfahrung bringen. Das Staatsministerium wollte zu dem Thema auf Anfrage keinen Kommentar abgeben, und das Stuttgart-21-Kommunikationsbüro sah sich im Lauf des gestrigen Tages nicht in der Lage, eine Anfrage der StZ zu beantworten.
Auch bei einem weiteren Bauabschnitt des Projekts Stuttgart 21 gibt es offenbar keine Fortschritt. Im Abschnitt 1.3, für den das Planfeststellungsverfahren noch nicht begonnen hat, hinkt die Bahn zwei bis fünf Jahre hinter ihrem Zeitplan her (die StZ berichtete). Am Dienstagabend hat der DB-Bevollmächtigte für Baden-Württemberg, Eckart Fricke, hinter verschlossenen Türen der Rathausspitze von Leinfelden-Echterdingen sowie Mitgliedern des Arbeitskreises Stuttgart 21 auf den Fildern Planungsvarianten für die Strecke zwischen Rohrer Kurve und Flughafen erläutert. Doch der Neuigkeitsgehalt war nach Angaben von Teilnehmern eher gering. Dazu passt der dieser Tage erfolgte Hinweis von Bahnchef Rüdiger Grube: Stuttgart 21 werde nicht wie bisher kommuniziert 2019, sondern wohl frühestens 2020 fertig.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/...0a5b-4a27-a515-1ef17cfa67da.html (http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-der-zeitplan-droht-zu-scheitern.1b4d3eb3-0a5b-4a27-a515-1ef17cfa67da.html)
Die meisten S21-Gegner respektieren die Niederlage bei der Volksabstimmung.
Selbst bei zusammengebrochenen Widerstand kann die Bahn nicht bauen. Es fehlen genehmigungen, Planungen, die Auftragsvergabe scheitert, eingereichte Unterlagen sind mangelhaft usw. usf...
Der Pfusch-Bau wird fortgesetzt aber ich bleibe bei der Prognose: Eher 2025 als 2019.
Eher 7 Milliarden als 4,5.
Anstatt man geplante, notwendige Projekte vorantreibt, die nach Zahlen Ramsauers einen hohen Return aufs Investment bringen. Das sind Investitionen die Wirtschaft voranbringen, wenn bestehende Engpässe beseitigt werden, die tagtäglich Umsätze verhindern und Kosten wieder zügig einspielen würden.
S21 ist Murks im Quadrat, aber Germa kriegt jetzt seine heißgeliebte Baubrache in Stuttgart, weil man bisher zentrale Aufträge nicht vergeben konnte, die Planungen in wesentlichen Teilen überarbeitet werden müssen, oder es noch nie fertige Planungen gab.
Bestgeplant nach DB-Art.
Stattdessen setzt man hohe Summen auf den langfristigen Kapazitätsrückbau. Und selbst den schafft man nicht durchzuziehen. :-(
SER-Abrissbagger am Südflügel seit 0224
Einen für Ecki ;)
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1436996#post1436996)
Apo?
Macht kaputt was euch kaputtmacht?
reine Symbolaktion, für den Baufortschritt war das ursprünglich erst für 2014 vorgesehen. Aber die aktuell notwendigen nächsten Schritte sind ja noch nicht soweit.
Jetzt wirds halt noch zugiger im Kopfbahnhof, jahre früher als notwendig.
Das du detailliert zu dem Planungspfusch stellung nimmst, erwarte ich nicht.
Steckst ja eh Anschlag Halskrause im Gruben-Kefer drin.
Bahn kennt neue Zahl für Wasserentnahme noch nicht
Die gegenüber der Planung bereits mehr als verdoppelte Wasserentnahme soll nun doch nicht reichen. Aber eine neue Zahl will die Bahn noch nicht nennen.
Aber den Anwohnern sichert sie schon mal Risse in den Häusern zu, weil man den Baugrund für den Tunnel anheben müsse.
"Risse könnten aber entstehen, wenn einige Häuser, die knapp über dem Fildertunnel stehen, angehoben werden. Das sieht die Bahn an der Urbanstraße vor, um die durch den Tunnelbau hervorgerufene anschließende Geländesenkung ausgleichen zu können."
Es ist eben Fasching: auf und nieder immer wieder.
Stuttgart 21: Bahn kennt neue Zahl für Wasserentnahme noch nicht - Stuttgart 21 - Stuttgarter Nachrichten (http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-21-bahn-kennt-neue-zahl-fuer-wasserentnahme-noch-nicht.862ff206-9ba0-4a28-92ef-bbfce6c2e7df.html)
http://www.ariva.de/stuttgart_21__bahn_kennt_neue_zahl_fuer_wasserentnahme_noch_nicht_-_stuttgart_21_-_stuttgarter_nachrichten_a481720 (http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-21-bahn-kennt-neue-zahl-fuer-wasserentnahme-noch-nicht.862ff206-9ba0-4a28-92ef-bbfce6c2e7df.html)
Fildertunnel: Untergrund am Ameisenberg soll stabil bleiben - Häuser werden angehoben. http://www.stuttgarter-nachrichten.de/...-4a28-92ef-bbfce6c2e7df.html (http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-21-bahn-kennt-neue-zahl-fuer-wasserentnahme-noch-nicht.862ff206-9ba0-4a28-92ef-bbfce6c2e7df.html)
germanasti
02.02.2012, 12:13
Am Ameisenberg passiert nix, sonst würde ich ja aus dem Fenster fallen. ;)
Ist das deine Ecke?
Dann schau mal nach ob sich die Sofaritze weitet, gibts ganz für lau.
Wenn sie denn mal Auftragnehmer finden, die die Baugrube und den nesenbachdüker realisieren wollen.
Ursprünglich hatte ja die nicht gerade unbekannte Firma Wolff & Müller den Auftrag am Trog schon bekommen, aber zurückgegeben, weil sie sagten die Planung sei Pfusch, der Turm könnte so umfallen und auf eigene Kappe die Sicherung übernehmen wollen sie nicht.
germanasti
02.02.2012, 18:07
Apo?
Macht kaputt was euch kaputtmacht?
reine Symbolaktion, für den Baufortschritt war das ursprünglich erst für 2014 vorgesehen. Aber die aktuell notwendigen nächsten Schritte sind ja noch nicht soweit.
Jetzt wirds halt noch zugiger im Kopfbahnhof, jahre früher als notwendig.
Das du detailliert zu dem Planungspfusch stellung nimmst, erwarte ich nicht.
Steckst ja eh Anschlag Halskrause im Gruben-Kefer drin.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1438744#post1438744)
Der Abriss des Südflügels und Rodung Schloßgarten hätte bereits im Oktober 2010 erfolgen müssen.
Seither sind Polizeikosten, etc. von einer glatten halben Millarde Euro angefallen.
Dazu durch die vielen Streitereien/Blockaden/Proteste ein Bauverzug von rund 1,5 Jahren, was die nächste halbe Millarde vollmachen sollte.
D.h. deine zeltenden Freunde im Schloßgarten haben mal eben das Projekt Stuttgart21 um eine Millarde Euro verteuert. Kosten welche wir Steuerzahler tragen müssen!!
germanasti
02.02.2012, 18:09
Ist das deine Ecke?
Dann schau mal nach ob sich die Sofaritze weitet, gibts ganz für lau.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1438768#post1438768)
Ja ist meine Ecke und ich habe vollstes Vertrauen in die technische Kompetenz der deutschen Bahn ;)
Der Abriss des Südflügels und Rodung Schloßgarten hätte bereits im Oktober 2010 erfolgen müssen.
Seither sind Polizeikosten, etc. von einer glatten halben Millarde Euro angefallen.
Dazu durch die vielen Streitereien/Blockaden/Proteste ein Bauverzug von rund 1,5 Jahren, was die nächste halbe Millarde vollmachen sollte.
D.h. deine zeltenden Freunde im Schloßgarten haben mal eben das Projekt Stuttgart21 um eine Millarde Euro verteuert. Kosten welche wir Steuerzahler tragen müssen!!
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1438876#post1438876)
Polizeikosten halbe Milliarde?
Die Polizei selbst hat ja keinen solchen Etat. ;)
14 Millionen sagen sie selber.
Und ist ja nicht bei Projektkosten dabei, sondern beim Land als Nebenkosten.
Aber das du ein surreales Verhältnis zu zahlen hast, ist ja bekannt.
Warum hat dein CDU-Bürgermeister Schuster eigentlich die Zeltstadt so lange toleriert?
Weil es eh keine Baugenehmigung gab. Und die gleichen Leute sonst in den Passagen rumlungern. (Bis auf die Robin Woodler).
Es ist ein wenig entspannung für die Obdachlosenszene in Stuttgart, kaum mehr.
Ja ist meine Ecke und ich habe vollstes Vertrauen in die technische Kompetenz der deutschen Bahn ;)
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1438878#post1438878)
Vollstes Vertrauen, weil die Bahn es immer noch nicht schafft die Wassermenge anzugeben und das GWM dafür auszulegen? Das was da jetzt rumsteht ist die Hälfte zu klein, Das wird mindestens doppelt so groß, wenn nicht auf 3-fache Kapazität ausgelegt.
Wolff und Müller hat auftrag zurückgegeben, für den nesenbachdüker findet sich erst kein Anbieter. Usw. usf.....
Vielleicht werden 2012 noch Pläne ausgelegt wie es auf den Fildern werden soll am Flughafen? Aber erst nachdem man bereits das Tunnelloch oben angefangen hat. Damit scheiden dann aber Optimierungsüberlegungen am Flughafenbahnhof aus, den man ja
vielleicht noch drehen oder verschieben will.
cloneshare
03.02.2012, 15:41
Wir hier in Köln haben nicht protestiert gegen 4 neue U-Bahnstationen,
nur wenige kaum hat sie einer wahr genommen.
Jetzt 2 Tote, Stadtarchiv und die Kosten, schwer was zu finden 500 Mio, sollten es sein jetzt sollen es über 1 Mrd. sein.
Das habt ihr Stuttgarter noch alles vor euch, die nächsten ca. 15 Jahr.
http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2010/0225/ubahn.php5
germanasti
03.02.2012, 19:50
Polizeikosten halbe Milliarde?
Die Polizei selbst hat ja keinen solchen Etat. ;)
14 Millionen sagen sie selber.
Und ist ja nicht bei Projektkosten dabei, sondern beim Land als Nebenkosten.
Aber das du ein surreales Verhältnis zu zahlen hast, ist ja bekannt.
Warum hat dein CDU-Bürgermeister Schuster eigentlich die Zeltstadt so lange toleriert?
Weil es eh keine Baugenehmigung gab. Und die gleichen Leute sonst in den Passagen rumlungern. (Bis auf die Robin Woodler).
Es ist ein wenig entspannung für die Obdachlosenszene in Stuttgart, kaum mehr.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1439007#post1439007)
Das Zeltlager wurde leider aus politischen Gründen so lange toleriert. Man hätte es gar nicht erst entstehen lassen dürfen. Dazu Abriss Südflügel und Rodung Schloßgarten letzten November und wir hätten niemals solch einen nervigen Protest und teuren Bauverzug gehabt.
Die halbe Millarde ist real. ;)
germanasti
03.02.2012, 19:51
Wir hier in Köln haben nicht protestiert gegen 4 neue U-Bahnstationen,
nur wenige kaum hat sie einer wahr genommen.
Jetzt 2 Tote, Stadtarchiv und die Kosten, schwer was zu finden 500 Mio, sollten es sein jetzt sollen es über 1 Mrd. sein.
Das habt ihr Stuttgarter noch alles vor euch, die nächsten ca. 15 Jahr.
http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2010/0225/ubahn.php5
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1439160#post1439160)
In Stuttgart gibt es kein Geklüngel und Pfusch am Bau. Hier geht alles hochprofessionell vonstatten. ;)
germanasti
04.02.2012, 10:14
Stuttgart 21 Randalierer im Wagenburgtunnel offenbar ermittelt
Wolf-Dieter Obst, vom 04.02.2012 04:30 Uhr
Stuttgart - Ein 35-jähriger Bewohner des Zeltdorfs im Mittleren Schlossgarten ist offenbar derjenige, der vor zwei Wochen die Videokameras im Fluchtstollen des Wagenburgtunnels zerstört hat. Der Verdächtige wurde am Freitag festgenommen.
...
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-21-randalierer-im-wagenburgtunnel-offenbar-ermittelt.381e0c56-a77b-412e-b3e2-8419f8cc864c.html
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Die Gegenstände hätten eigentlich schon am vergangenen Sonntag sichergestellt werden sollen. Allerdings waren drei Streifenwagenbesatzungen bei der Anfahrt in den Park von etwa 150 Stuttgart-21-Gegnern umstellt worden. Die Beamten mussten den Rückzug antreten.
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Ecki:
Du willst ernsthaft noch behaupten es wäre nicht legitim wenn man mit Wasserwerfern und Schlagstöcken gegen diesen kriminellen Kreis vorgeht? Polizisten werden nun schon umstellt, so wenig Respekt ist noch vorhanden! Hallo??????
germanasti
09.02.2012, 21:53
Stuttgart 21 Wie friedlich wird der Großeinsatz?
Wolf-Dieter Obst, vom 09.02.2012 19:16 Uhr
Stuttgart - Wie friedlich wird nächste Woche der Großeinsatz im Schlossgarten? Vor der geplanten Baumfällaktion für Stuttgart 21 werfen sich Polizei und Projektgegner zunehmende Aggressionen vor. Der Polizeipräsident kündigt eine "Anpassung des Einsatzkonzepts" an.
Die Polizei ist entrüstet. Wenige Tage vor dem geplanten Großeinsatz im Mittleren Schlossgarten beklagen die Ordnungshüter "deutlich gestiegene Emotionen" und eine "Radikalisierung bei Teilen der Projektgegner".
Die Polizei rüstet auf. Vermehrt auftretende Handgreiflichkeiten werden, so heißt es in einer Mitteilung am Donnerstag, "aus Fürsorge und zum Schutz der Einsatzkräfte in der Planung ihren Niederschlag finden müssen". Polizeipräsident Thomas Züfle wählt inzwischen nicht mehr nur diplomatische Worte: "Bei den Parkschützern und auf der Straße ist eine Abkehr von rechtsstaatlich tolerablen Widerstandsformen und der Aufruf zu mehr Härte feststellbar", sagt er. Diese Entwicklung bereite ihm Sorge.
Die Anti-Konflikt-Teams der Polizei haben es schwer
Aufgelistet werden Zwischenfälle im Schlossgarten, bei denen Beamte "vermehrt beleidigt und bewusst angerempelt", zudem Anweisungen "immer öfter beharrlich ignoriert" würden. Etwa bei Konfrontationen am 26. und 29. Januar, als Polizisten aus Gründen der Deeskalation zurückweichen mussten. Beklagt werden Straßenbesetzungen, etwa am Charlottenplatz, nach Protestkundgebungen. Die Anti-Konflikt-Teams der Polizei, unterwegs in diplomatischem Auftrag, hätten es immer schwieriger, mit Projektgegnern ins Gespräch zu kommen. Manche seien "in hohem Maße intolerant und für Argumente nicht mehr zugänglich".
Dass der Widerstand massiv werde, so die Polizei, zeige sich am Beispiel des Zeltdorfs: Bei der Festnahme des Randalierers im Wagenburg-Fluchtstollen vor einer Woche sei man auf verstärkte Barrikaden gestoßen - mit einem Wall aus 150 aus Metallrohren zusammengeschweißten Kreuzen und Stangen. Die seien gleich entfernt worden.
Was die polizeiliche Einschätzung, dass "aus Wutbürgern Hassbürger geworden" seien, konkret für das Auftreten der Einsatzkräfte bedeutet, wird allerdings offengelassen. Droht etwa wieder der Wasserwerfer? "Nein", betont Polizeisprecher Stefan Keilbach, "Wasserwerfer spielen definitiv keine Rolle." Allerdings werde es trotz aller Deeskalationsbemühungen ein konsequentes Vorgehen geben. Außerdem werde die passive Schutzausstattung verstärkt. Was im Klartext heißen muss: Der Helm hängt nicht am Gürtel, er ist aufgesetzt.
Gegner werfen Polizei Arroganz und Häme vor
Umgekehrt klagen aber auch Projektgegner über ein aggressiveres Verhalten der Polizei. Aktivisten werfen etwa Mitgliedern der Anti-Konflikt-Teams vor, sich "absolut arrogant" zu verhalten, sie würden Protestierer "hämisch angrinsen". Aktivisten würden ihrerseits von Beamten beleidigt und angerempelt. Gleichzeitig fordern Projektgegner mehr Kampfbereitschaft in den eigenen Reihen: "Ich rede nicht von Straftaten, aber ich sage: Strategie statt Singen, sonst verlieren wir den Park." Für einen anderen ist Stuttgart 21 "ein kriegerischer Akt gegen die Interessen der Bevölkerung Stuttgarts".
Matthias von Herrmann, Sprecher der Parkschützer, hält die Einschätzung der Polizei für eine "völlig übertriebene Darstellung und Überreaktion". Die Leute seien verbittert, von der Politik enttäuscht - es sei aber Konsens, dass die Polizei nicht der Gegner sei. Die Erklärung der Polizei solle wohl dazu dienen, "später ein robustes Verhalten erklären zu können", so von Herrmann. Es werde "ein Grundteppich gegen uns bereitet, wie böse wir doch sind", so der Parkschützer-Sprecher. Dabei lenke die Diskussion davon ab, was der Baumfällung folge: "Eine Brache mit einem Zaun drum rum."
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-21-wie-friedlich-wird-der-grosseinsatz.07c27620-4f92-4c37-988e-c9b99f9495e0.html
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Eine Woche noch dann ist dieses leidige Thema endlich de facto gegessen!
germanasti
13.02.2012, 16:06
Morgen oder übermorgen geht es los.
Mittlerweile der offene Aufruf zu Blockaden und teilweise leider sogar Krawall. Für die Einsatzkräfte der Polizei muss das heissen Schlagstock parat, Pfefferspray entsichern und im Falle breiterer Krawalle muss auch der Wasserwerfer Gewehr bei Fuss stehen. Es geht um den Angriff von ein paar handvoll Kommunisten auf unsere Demokratie!
Möge nach diesem Akt endlich der Frieden nach Stuttgart zurückkehren.
Naj, der Frieden. Eher Friedhofsruhe.
Denn es gibt keinen AUftragnehmer für den Nesenbachdüker. Bei dem noch nicht einmal klar ist, wie er gebaut werden soll.
Beantragt war er mal für eine Trogbreite von 10 Gleisen, jetzt wollen sie ihn gerade um ein paar mios zu sparen auf 8 Gleis-Breite runterplanen.
Nun gibt es also niemanden, der das macht und keinen aktuellen Plan.
Und die Baugrube darf ohne genehmigtes Grundwassermangement sowieso nicht ausgehoben werden.
Also haut man jetzt die Bäume um und den Südflügel. Und dann ist erstmal wieder Baupause bis in den Winter. Du darfst dann durch den Zahun die braune Öde anschauen, bedingt durch das Planungswunder DB.
germanasti
13.02.2012, 20:00
Die Bäume hätten schon letzten Winter gerodet werden müssen.
a) Spalten sie das Stuttgarter Volk
b) Produzieren sie allmonatlich weitere Polizeikosten in Millionenhöhe.
germanasti
13.02.2012, 20:01
PP Stuttgart / Stuttgart 21 - Büro der Parkschützer durchsuchtBeamte der Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Stuttgart haben am Montag (13.02.2012) Büroräume der Parkschützer in der Urbanstraße durchsucht.
Staatsanwaltschaft und Polizei Stuttgart geben bekannt:
Stuttgart-Mitte: Ziel der Durchsuchung war, Molotowcocktails und gegebenenfalls Komponenten zum Bau von solchen aufzufinden, da ein 19-Jähriger im Verdacht steht, sich an der Herstellung der Molotowcocktails beteiligt zu haben.
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hatte beim zuständigen Gericht einen Durchsuchungsbeschluss für die Büros der Parkschützer beantragt, da der 19-Jährige, der keinen festen Wohnsitz hat, die Adresse des Parkschützerbüros in der Urbanstraße als seine Anschrift angegeben hatte.
Gegen 15.40 Uhr konnten die Beamten den Mann im Rahmen der Durchsuchung persönlich in den Büroräumen antreffen. Er wurde anschließend präventivpolizeilich in Gewahrsam genommen.
Ein Haftrichter hat den Beseitigungsgewahrsam bis kommenden Donnerstag (16.02.2012), 18.00 Uhr, angeordnet.
Die Ermittlungen dauern an.
http://presse.polizei-bwl.de/_layouts/Pressemitteilungen/DisplayPressRelease.aspx?List=7fba1b0b%2D2ee1%2D4630%2D8ac3%2D37b4deea650e&Id=22298
-------
So viel zum Thema friedlicher Protest!! :ne
germanasti
22.02.2012, 20:47
Die Rodungsaktion ist nun weitgehend abgeschlossen. Eine vernichtend kleine Fläche die für den neuen Bahnhof freigeräumt wurde. Und dafür wird Stuttgart seit 2 Jahren von ein paar hundert Terroristen belagert. Absolut unverständlich!
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/media.media.f82f4560-6d53-4e93-9523-e418d75587d4.normalized.jpeg
Germas schöner neuer Park
Und er wird noc hschöner, jahrelang ein tiefes Drecksloch, aber erst, wenn die bestplaner ihre Planung genehmigt bekommen, und nicht immer wieder Auftragnehmer abspringen wegen den Planänderungen.
Ausserdem sind sie sich immer noch nicht klar, wie sehr das Grundwassermanagement ausgeweitet werden muss, weil immer mehr Wassereinbruch erwartet wird. Verdoppelung der Wassermenge soll nicht ausreichen, wie viel bleibt aber unklar.
germanasti
26.02.2012, 10:26
Baustellen haben nunmal die Eigenschaft eine Baustelle zu sein. Ohne diese gäbe es heute keine Häuser, Strassen, Tunnel, Städte und damit ein Leben so wie wir es kennen. Nur weil du gerne ein Höhlenbewohner wärst möchtest müssen das auch nicht alle anderen sein.
Ausserdem bekommen wir in Stuttgart zwar Europas grösste Baustelle, in dieser Grösse aber eine mit den wenigsten Einschränkungen überhaupt! Lediglich die Bahnreisenden sind etwas geplagt, da sie einen 120m längeren Weg bis zum Ausgang nehmen müssen. Sicherlich nicht optimal. Dazu fällt noch die Straße am Schloßgarten weg, welche aber eh nur ein Schleichweg bei Staus gewesen sind. 100-200 Meter weiter gibt es auf beiden Seiten jeweils 4spurige Strassen.
Du siehst, S21 wird ein innovatives Jahrtausenprojekt und das mit kaum Einschränkungen für den Verkehr und Bürger. ;)
Wenn auf deiner Benachbarten und heute schon überlasteten 4-spurigen Straße täglich über 1000 Drecklaster zusätzlich fahren, eine der feinstubelastetedten Straßen deutschlands, die früher schon weit über den gesetzlichen Grenzwerten belastet war.
Da hst du dann Stau rund um die Woche. Die Bahn fährt ihre Erde nicht über die Schiene ab. Die Kapazitäten hätte der Kopfbahnhof zwar locker frei, aber das ist teurer, weil die billigsten Zieldeponien keinen Bahnanschluss haben.
Ach ja:
Arbeiten am Südflügel im Verzug
Während im Schlossgarten also alles nach Zeitplan läuft, hinkt die Bahn am Südflügel den Vorgaben hinterher. Laut Projektsprecher Dietrich ist die beauftragte Abbruchfirma rund zwei Wochen in Verzug. Grund dafür sei zum einen die Frostperiode, während der nicht wie vorgeschrieben mit Wasser gegen die Staubentwicklung gespritzt werden konnte. Zudem habe man technische Probleme mit einem Abrissbagger gehabt, so Dietrich. „Vor Ostern wollen wir fertig sein.“
Hinter der Zeitvorgabe liegt die Bahn zudem bei den Vergaben für den Bau des Tiefbahnhofs sowie die Tunnel nach Feuerbach und Cannstatt zurück. Für beide Planfeststellungsabschnitte hätten die Aufträge längst vergeben sein sollen, zwischenzeitlich peilt die Bahn den März an, so Dietrich: „Unser Zielpreis ist noch nicht erreicht.“
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-gelaende-wird-wieder-freigegeben.faaa724c-944c-488c-b31a-faa1bcf3dbbb.html
Verzug, Preisvorgaben nicht realisitisch, Manche Aufträge bereits wieder zurückgegeben. Und große Abschnitte noch nicht einmal die Pläne ausgelegt, geschweige denn festgestellt und genehmigt.
PP Stuttgart / Stuttgart 21 - Büro der Parkschützer durchsuchtBeamte der Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Stuttgart haben am Montag (13.02.2012) Büroräume der Parkschützer in der Urbanstraße durchsucht.
Staatsanwaltschaft und Polizei Stuttgart geben bekannt:
Stuttgart-Mitte: Ziel der Durchsuchung war, Molotowcocktails und gegebenenfalls Komponenten zum Bau von solchen aufzufinden, da ein 19-Jähriger im Verdacht steht, sich an der Herstellung der Molotowcocktails beteiligt zu haben.
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hatte beim zuständigen Gericht einen Durchsuchungsbeschluss für die Büros der Parkschützer beantragt, da der 19-Jährige, der keinen festen Wohnsitz hat, die Adresse des Parkschützerbüros in der Urbanstraße als seine Anschrift angegeben hatte.
Gegen 15.40 Uhr konnten die Beamten den Mann im Rahmen der Durchsuchung persönlich in den Büroräumen antreffen. Er wurde anschließend präventivpolizeilich in Gewahrsam genommen.
Ein Haftrichter hat den Beseitigungsgewahrsam bis kommenden Donnerstag (16.02.2012), 18.00 Uhr, angeordnet.
Die Ermittlungen dauern an.
http://presse.polizei-bwl.de/_layouts/Pressemitteilungen/DisplayPressRelease.aspx?List=7fba1b0b%2D2ee1%2D4630%2D8ac3%2D37b4deea650e&Id=22298
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So viel zum Thema friedlicher Protest!! :ne
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1441264#post1441264)
Warum hast du eigentlich nicht genauso veröffentlicht, dass die Polizei mittlerweile jeden Verdacht von dieser Type weggenommen hat. Facebook-Angeber war er, sonst rein gar nichts.
germanasti
05.03.2012, 19:17
Weil es bereits Krawalle gegeben hat. Der S21-Widerstand ist nicht friedlich!
germanasti
05.03.2012, 19:22
Wenn auf deiner Benachbarten und heute schon überlasteten 4-spurigen Straße täglich über 1000 Drecklaster zusätzlich fahren, eine der feinstubelastetedten Straßen deutschlands, die früher schon weit über den gesetzlichen Grenzwerten belastet war.
Da hst du dann Stau rund um die Woche. Die Bahn fährt ihre Erde nicht über die Schiene ab. Die Kapazitäten hätte der Kopfbahnhof zwar locker frei, aber das ist teurer, weil die billigsten Zieldeponien keinen Bahnanschluss haben.
1000 LKW = alle 1,5 Minuten ein LKW.
Ohne jegliche Relevanz!
Vergiss es, der angebliche Verkehrskollaps wegen den S21-Bauarbeiten ist die stumpfste aller Waffen der S21-Gegner.
germanasti
06.03.2012, 06:48
Ecki:
Ist dir eigentlich bewusst was der paralelle Abtransport auf der Strasse bedeutet? Man wird die Baugrube und Tunnel wesentlich schneller ausgehoben haben als bislang geplant, sprich Zeitplan 2018-2020 bleibt in Griffweite. Jahrtausendinnovation mit einem hochkompetenten Team eben. ;)
Ecki:
Ist dir eigentlich bewusst was der paralelle Abtransport auf der Strasse bedeutet? Man wird die Baugrube und Tunnel wesentlich schneller ausgehoben haben als bislang geplant, sprich Zeitplan 2018-2020 bleibt in Griffweite. Jahrtausendinnovation mit einem hochkompetenten Team eben. ;)
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1445706#post1445706)
Das ist doch kine Kapazitätsfrage, sondern eine Preisfrage. Sagt die Bahn selber.
Derbestehende Bahnhof und der Zulauf sind weit weniger belastet als in den 70ern in der Spitzenstunde! Und wenn man 2 Stunden morgens und Abends weglässt, dann kannst du alle paar Minuten einen kompletten Güterzug wegfahren lassen, ohne jeden Kapazitätsengpass.
Die Bahn macht es nicht, weil es billiger ist, wenn die Bahn sich nicht selber benutzt. Weil viele Deponien heutzutage keinen Gleisanschluss mehr haben, weil die DB das verschlafen hat. Also kriegt man gute Deponiepreise nur für Dreckslaster auf den Straßen.
Ecki:
Ist dir eigentlich bewusst was der paralelle Abtransport auf der Strasse bedeutet? Man wird die Baugrube und Tunnel wesentlich schneller ausgehoben haben als bislang geplant, sprich Zeitplan 2018-2020 bleibt in Griffweite. Jahrtausendinnovation mit einem hochkompetenten Team eben. ;)
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1445706#post1445706)
S21 heißt das Ding, weil es bestenfalls 2021 kommen kann, falls ab jetzt alles optimal läuft. Weil das Grundwassermanagement nicht genehmigt ist, kommt erstmal kein tiefer Erdaushub. Da geht schon wieder Zeit flöten.
Stuttgart 21
Tiefbahnhof hat zwei Jahre Verspätung
Konstantin Schwarz, vom 06.03.2012 11:38 Uhr
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/media.media.0bb9b4b0-edd7-47d0-a4fa-d80ff7cbd63b.normalized.jpeg Foto: PPFotodesign.com
Stuttgart - Ihre Baumfällarbeiten im Schlossgarten konnte die Bahn Ende Februar zwei Tage vor dem geplanten Termin abschließen. „Für das Projektmanagement ist es immer sehr gut, wenn man früher dran ist“, sagte Projektleiter Stefan Penn am Montag vor der Presse. Die zwei Tage werden den Stuttgart-21-Zeitplan allerdings nicht retten können.
Den 45-jährigen Penn drücken erhebliche Terminprobleme. Der Bauzeitplan der Bahn von Ende 2007 sah den Rohbaustart Mitte 2010, die Inbetriebnahme Ende 2019 vor. Im Zeitplan von Januar 2011 war der Spatenstich für die Station auf Ende 2011 terminiert. Die Züge sollten immer noch Ende 2019 verkehren. Damit der Plan noch stimmte, hatte die Bahn die Bauzeit einfach um ein Jahr gekürzt – ohne zu sagen, wie das bewerkstelligt werden soll.
Realistisch ist, dass Stuttgart 21 Ende 2021 fertig wird
Nun soll der Tiefbau für die acht Durchgangsgleise Anfang 2013 starten. Und offiziell sollen sie noch immer Ende 2019 ans Netz gehen. Um das zu erreichen müsste Penns Mannschaft gleich zwei Jahre einsparen. Das ist illusorisch. Realistisch ist, dass Stuttgart 21 Ende 2021 fertig wird.
Intern hofft die Bahn inständig, alle Arbeiten für ihre neue Infrastruktur zwischen Feuerbach, Obertürkheim und Wendlingen ein Jahr schneller zu schaffen. Dazu gebe es „unterschiedliche technische Möglichkeiten“, sagt eine Projektsprecherin. Zum Beispiel könnte ein neuer Abwasserkanal (Nesenbachdüker) gekürzt werden. Ob neue Bauverfahren wie das Vereisen von Erdreich gegen den Wasserdruck zum Einsatz kommen ist unklar. Erkenntnisse sollen die für März vorgesehenen Vergaben liefern. „Noch sind die Firmen nicht an Bord“, sagt Penn. Im März will der Bauingenieur den Rohbau für den Tiefbahnhof und die Tunnel nach Feuerbach und Bad Cannstatt in Auftrag geben. „Das sind Arbeiten für rund eine Milliarde Euro“, so Penn.
Zusammen mit den im Juli 2011 in Auftrag gegebenen Tunneln zum Flughafen und nach Unter-/Obertürkheim wären damit 50 Prozent der Gesamtbausumme von bisher 4,1 Milliarden Euro und 90 Prozent der Tunnelbauten vergeben, sagt S-21-Sprecher Wolfgang Dietrich. Ob es zu Mehrkosten kommt wird am 23. März der Stuttgart-21-Lenkungskreis mit Vertreten von Land und Stadt erfahren. Grünen-Verkehrsminister Winfried Hermann fordert seit Monaten Zahlen und einen Bauzeitplan. Der Lenkungskreis könnte auch darüber entscheiden, ob die frühere Bahndirektion an der Heilbronner Straße doch abgerissen werden soll. Das könnte 20 bis 30 Millionen Euro sparen. Stadtverwaltung und Gemeinderat hatten vor Jahren den Erhalt des prägnanten Hauses durchgesetzt Da Beschlüsse im Lenkungskreis einstimmig sein müssen, ist der Abriss wegen der städtischen Stimme sehr unwahrscheinlich.
Grundwasser-Management ist der Knackpunkt
Damit der Tiefbau bei Stuttgart 21 Anfang 2013 starten kann, wird es laut Penn rund um den alten Bonatzbau viele vorbereitende Schritte geben. Baustraßen müssen angelegt, Logistikflächen befestigt, der Zugang zu den Bahnsteigen verschoben, vom Wagenburgtunnel über die B 14 ein Förderband für das Gestein aus dem Fildertunnel gespannt werden. Diese vorbereitenden Arbeiten würden rund acht Monate dauern, sagte Projektsprecher Wolfgang Dietrich.
Ein Knackpunkt der gesamten Stuttgart-21-Planung ist das Grundwasser-Management. Wasser muss aus unter dem Grundwasserspiegel liegenden den Baugruben gepumpt, gereinigt und zum Großteil wieder ins Erdreich zurückgepumpt werden. Nur so kann die Bahn im Trockenen Bauen. Die Bahn will die abzupumpende Wassermenge verdoppeln und – das ist neu, auch die Spitzenleistung erhöhen, sagte Penn am Montag. Die daraus entstehenden Mehrkosten seien noch unbekannt. Noch etwas gedulden müssen sich auch jene Stuttgarter, unter deren Grundstück die Bahntunnel verlaufen werden. Ein Gutachten, mit dem die Höhe finanzieller Entschädigungen geklärt werden soll, sei Mitte April fertig, sagt Dietrich. Im Mai wolle man alle Bürger bei einer Veranstaltung im Rathaus darüber informieren.
Der Bauablaufplan der Bahn sieht für 2012 und 2013 folgende Arbeiten vor:
Bis März 2012 Restabbruch des Bahnhof-Südflügels. Von März bis Oktober 2012 Abbruch großer Teile der früheren Bundesbahn-Direktion am Kiesinger-Platz. Von März 2012 bis April 2013 Arbeiten in der Jägerstraße für die Baustellen-Logistik. Das Technikgebäude vor dem Bahnhofs-Nordeingang soll von April 2012 bis April 2013 entstehen. Der Zugang zur Kopfbahnsteighalle verändert sich dadurch.
Die Stuttgarter Straßenbahnen sollen ihren Stadtbahntunnel an der Heilbronner Straße von April 2012 an in den Kriegsberg hinein verlegen, ab September soll auch die Verlegung der Haltestelle Staatsgalerie an der B 14 beginnen. Im August will die Bahn einen Abwasserkanal aus dem Stuttgarter Westen beim Bahnhof neu verlegen. Das dauert über 2013 hinaus. Im Dezember und Februar sollen erste Baugruben für die Tunnel nach Feuerbach, Bad Cannstatt und zum Flughafen entstehen.
Baulogistikstraßen zur Erdabfuhr will die Bahn ab August 2012 anlegen. Der neue Zugang zu den Zügen über einen neuen Querbahnsteig soll Ende 2012 fertig sein.
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-21-tiefbahnhof-hat-zwei-jahre-verspaetung-page1.e89ec470-5290-4642-984e-9ebc7e70ffbe.html
Der Bauablaufplan der Bahn sieht für 2012 und 2013 folgende Arbeiten vor:
Bis März 2012 Restabbruch des Bahnhof-Südflügels. Von März bis Oktober 2012 Abbruch großer Teile der früheren Bundesbahn-Direktion am Kiesinger-Platz. Von März 2012 bis April 2013 Arbeiten in der Jägerstraße für die Baustellen-Logistik. Das Technikgebäude vor dem Bahnhofs-Nordeingang soll von April 2012 bis April 2013 entstehen. Der Zugang zur Kopfbahnsteighalle verändert sich dadurch.
Die Stuttgarter Straßenbahnen sollen ihren Stadtbahntunnel an der Heilbronner Straße von April 2012 an in den Kriegsberg hinein verlegen, ab September soll auch die Verlegung der Haltestelle Staatsgalerie an der B 14 beginnen. Im August will die Bahn einen Abwasserkanal aus dem Stuttgarter Westen beim Bahnhof neu verlegen. Das dauert über 2013 hinaus. Im Dezember und Februar sollen erste Baugruben für die Tunnel nach Feuerbach, Bad Cannstatt und zum Flughafen entstehen.
Baulogistikstraßen zur Erdabfuhr will die Bahn ab August 2012 anlegen. Der neue Zugang zu den Zügen über einen neuen Querbahnsteig soll Ende 2012 fertig sein.
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-21-tiefbahnhof-hat-zwei-jahre-verspaetung-page1.e89ec470-5290-4642-984e-9ebc7e70ffbe.html
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1445811#post1445811)
Im Schlossgarten passiert übrgens nix bis nächstes Jahr. Symbolisch wurden di eBäume umgelegt. Zumindest nicht nach den veröffentlichten Plänen.
Minister Hermann hätte gerne seit Monaten einsicht in die Ablaufpläne und aktualisierte Kosten. Aber der Lenkungskreis wird nicht informiert.
germanasti
06.03.2012, 13:14
Die Rodung des Schloßgartens hätte man direkt im Oktober 2010 durchziehen sollen. Sch... Wahlkampf kann man da nur sagen! :mad
Das hätte uns Verzugs- und Polizeikosten von mehr als einer halben Millarde Euro erspart. Davon kann man viele neue Kindergärten bauen und Schulen sanieren!!
von welchen 1.000 LKWs redet ihr?
für das Loch?
selbst da brauchste mehr. und wenn das Loch fertig ist, der Bahnhof läuft, haste 100 Hektar weitere Baustelle.
für den drecksbahnhof fahren mindestens eine Mio. LKWs / Kastenwagen - vorher nacher.
ich weiss ja nicht was ihr fürn shit raucht, aber mit S21 und dem Weiterbau von den Neuland haste die nächste 30 Jahre dauerbaustelle.
aber hauptsache Stuttgart hat Feinstaubplakete Grün eingeführt. :hihi :hihi :hihi
Im Schlossgarten passiert übrgens nix bis nächstes Jahr. Symbolisch wurden di eBäume umgelegt. Zumindest nicht nach den veröffentlichten Plänen.
Minister Hermann hätte gerne seit Monaten einsicht in die Ablaufpläne und aktualisierte Kosten. Aber der Lenkungskreis wird nicht informiert.
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bäume umgelegt? ich hab die letzten 2 woche über 25 bäume umgelegt, weil das milde wetter die sperrfrist nach vorne gelegt hat. nicht alles um den fuck bahnhof ist verschwörung.
da hat germa schon recht, hätten die im letzten jahr direkt die bäume mitgefällt, hätte wohl einer von den strammen linken ne atombombe gezündet.
die haben sich schon bewusst luft geschafft, nach dem damaligen nazi angriff auf renter, schüler und hausfrauen.
in dubai haben se in 3 jahren das höchste gebäude der welt gebaut.
in japan hamse einen fernsehturm mit 600 meter gebaut.
in stuttgart dauert es 3 jahre zwei hamster zu verlegen, 50 bäume zu fällen und den juchtenkäfer zu entdecken.
:rofl
aah, jetztetle, 1.000 LKWs TÄGLICH zusätzlich. okay.
dat kommt sicher hin.
Bäume irgendwo draussen umlegen ist jedenfalls was anderes wie eine der letzten innerstädtischen Grün- und Naherholungsflächen.
Die Bedeutung fürs städtische Kleinklima ist bei einem Stadtbaum eben eine andere wie die eines Baumes draussen im Forst.
Aber letztlich:
Mein Gegnerschaft zu S21 beruht auch nicht wegen des Preises ein paar Bäume zu verlieren, sondern weil es vom Verkehr her eine schlechte Lösung ist zu einem sehr hohen Preis. Man sollte die raren staatlichen Mittel auf effektive Projekte konzentrieren.
germanasti
13.03.2012, 12:06
Baumfällarbeiten Stuttgart 21: Polizeieinsatz kostet 7,6 Millionen Euro
dpa/lsw, vom 13.03.2012 08:05 Uhr
Stuttgart - Der Polizeieinsatz rund um das Fällen und Verpflanzen der Bäume für die Stuttgart-21-Baustelle (http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.bahnprojekt-stuttgart-21:-baumfaellarbeiten-gehen-voran.fca2a0bc-3926-489a-afe6-1b38e6f17962.html) hat das Land rund 7,6 Millionen Euro gekostet. Allein die Personalkosten schlugen nach Angaben des Innenministeriums mit rund 6,2 Millionen Euro zu Buche. Die Unterbringung und Verpflegung der Beamten im Zeitraum vom 14. bis zum 24. Februar kostete nach vorläufigen Berechnungen rund 1,4 Millionen Euro.
...
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.baumfaellarbeiten-stuttgart-21:-polizeieinsatz-kostet-7-6-millionen-euro.45bf7659-23fe-4fe5-8ab9-8cd5c70e725f.html
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Mehr als eine halbe Millarde Euro betragen mittlerweile die Polizeikosten und das wegen ein paar handvoll Kommunisten! :kotz
Bäume irgendwo draussen umlegen ist jedenfalls was anderes wie eine der letzten innerstädtischen Grün- und Naherholungsflächen.
Die Bedeutung fürs städtische Kleinklima ist bei einem Stadtbaum eben eine andere wie die eines Baumes draussen im Forst.
Aber letztlich:
Mein Gegnerschaft zu S21 beruht auch nicht wegen des Preises ein paar Bäume zu verlieren, sondern weil es vom Verkehr her eine schlechte Lösung ist zu einem sehr hohen Preis. Man sollte die raren staatlichen Mittel auf effektive Projekte konzentrieren.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1446679#post1446679)
nach der Volksabstimmung ist doch wirklich jede noch so kleine Gegenwehr an Lächerlichkeit nicht zu überbieten, oder? :rolleyes
was heisst Naherholungsgebiet? die bauen da einen neuen Bahnhof, fertig.
über die 150 mal 400 Meter würde ich mir garnicht so viel Sorgen machen, eher
über die 100 Hektar die nach dem Bahnhof zubetoniert werden...
darüber redet aber keinen von den vollpfosten parkschützer etc.
Stuttgart - Bei den Abbrucharbeiten des Südflügels ist am frühen Montagnachmittag eine Stütze des Bahnsteigdaches am Gleis 16 abgebrochen. Dabei wurde das Dach beschädigt und hat sich abgesenkt. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden. Ein Regionalexpress in Richtung Aalen, der zum Zeitpunkt des Vorfalls auf Gleis 16 stand, fuhr planmäßig ab. Prüfstatiker sind inzwischen vor Ort. Die Gleise 15 und 16 bleiben vorerst gesperrt. Deswegen kann es zu Verspätungen im Zugverkehr kommen.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.abrissarbeiten-fuer-stuttgart-21-zwei-gleise-im-hauptbahnhof-gesperrt.deb91b8d-23de-44ef-84ec-3bb9e9162e13.html
geht ja gut los, net mal a klois dächle krieged die seggl sauber weg. :rolleyes
ecki? hallo??
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Ja?
Pfusch am Bau. Wie zu erwarten.
Und das tolle ist: 2 Gleise blockiert, Gleis 1 ist für Bau eh schon weg.
Und der Fahrplan geht mit ein paar Umlegungen durch.
Bei S21, wenn da mal 2 Gleise durch Unfall bzw. technisch wegfallen, da ist sofort der Bahnhof platt. Rien ne vas plus.
In 15 Jahren dann Einweihung des überteurten und unterdmensionierten Kapazitätrückbaus. Das Volk hat entschieden.
mein "hallo" bezug sich auf #39
nach der Volksabstimmung ist doch wirklich jede noch so kleine Gegenwehr an Lächerlichkeit nicht zu überbieten, oder? :rolleyes
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Weißt du Kojak, es bleibt trotzdem bitter.
Seit Jahren wird von S21-Gegner behauptet, ein 8-gleisiger Durchggangs-Bahnhof könne einfach nicht so viel leisten wie ein 17-gleisiger. Vergleichbare Bahnhöfe kommen mit 30 Zügen an ihre Grenzen.
Heute sind Dokumente aufgetaucht: Der S21-Planung wurden 30 Züge in der Spitzenstunde zugrundegelegt. Das wurde die letzten Jahre immer geleugnet und mit einem gefakten Stresstest wurden sogar 49 Züge behauptet.
Aber nur wenn man Gleise mit Kurzzügen doppelbelegt.
Aktuell sind im Bahnhof 3 Gleise wegen den Bauarbeiten blockiert. Es läuft fast alles fahrplanmässig weiter. Die 37 Züge nach Fahrplan laufen da trotzdem mit Umlegungen locker durch.
Der Kostendeckel wird auch bald gelupft werden und die können nicht mal den Südflügel einreissen ohen statische Problem zu verursachen. Aber die wollen direkt ans Fundament vom Turm hingraben für den Kellerbahnhof.....
Es wird ein Milliardengrab mit eingechränkter Kapazität. Und da wird man sich 15 Jahre während dem Bau aufregen.
Und nochmal 10 bis 15 Jahre später wird ein Teil des Fernverkehrs über Cannstatt oder Flughafen an Stuttgart vorbeigeleitet. Eine einzige Idiotie.
Dokumente belegen: Stuttgart 21 für nur 30 Züge geplant!
Von: Ingenieure22
Bahn plante Stuttgart 21 von Anfang an als Rückbau!
Stuttgart, 22. März 2012: Bei ihren Recherchen zur Planfeststellung von Stuttgart 21 sind die Ingenieure22 auf bisher nicht bekannte Unterlagen gestoßen (siehe Anhang), die zweifelsfrei belegen: Stuttgart 21 war von Anfang an als Rückbau des Bahnknotens Stuttgart geplant!
Zukünftig sollten im Stuttgarter Hauptbahnhof nur noch maximal 30 Züge in der Spitzenstunde verkehren - diese Vorgabe machte 1997 die Bahn selber für eine von ihr beauftragte Personenstromanalyse. Seitdem gab es keine Änderung der geplanten Bahninfrastruktur von S21; die wesentlich höhere Leistungsfähigkeit des Tunnelbahnhofs, die inzwischen behauptet wird, steht nur auf dem Papier.
Besonders pikant: Eben dieses Gutachten gehört zwar zu den Planfeststellungsunterlagen, wurde dem Eisenbahnbundesamt aber trotz mehrmaliger Aufforderung erst im September 2002 zur Verfügung gestellt, offengelegt wurden diese Unterlagen nie, den Trägern öffentlicher Belange wie dem BUND wurden sie nicht zur Verfügung gestellt.
"Die Unterlagen, die wir jetzt gefunden haben, belegen eindeutig: Die Bahn hat mit Stuttgart 21 von Anfang an eine erhebliche Verkleinerung des Stuttgarter Bahnhofs geplant", sagen Dipl.-Ing. Hans Heydemann und Wolfgang Jakubeit von den Ingenieuren22 für den Kopfbahnhof. "Bislang der Öffentlichkeit nicht bekannte Unterlagen aus dem Jahr 1997 belegen: Nur 30 Züge in der Spitzenstunde sind geplant, alles andere ist Werbegeschwätz. Unser Kopfbahnhof hingegen leistet mindestens 50 Züge in der Stunde. Folglich handelt es sich bei S21 um einen bedenklichen Rückbau von guter, funktionierender und leistungsfähiger Schienen-Infrastruktur - das darf nicht mit Steuergeldern finanziert werden!
Zum Skandal wird die Angelegenheit, weil die Bahn diese Unterlagen erst wesentlich verspätet nachgereicht hat, die Öffentlichkeit hat sie nie zu Gesicht bekommen. Bundesverkehrsminister Ramsauer muss jetzt endlich aufwachen und diesen illegalen Rückbau stoppen!"
Nun wird verständlich, dass alle neutralen Untersuchungen zur Leistungsfähigkeit des geplanten Tunnelbahnhofs etwa 30 Züge in der Spitzenstunde ergeben - denn genau das hatte die Bahn ja von Anfang an geplant. Erst als es darum ging, das Projekt politisch durchzusetzen, staatliche Finanzierung zu erlangen und eine Planfeststellung zu bestehen, schnellten die Angaben zur angeblichen Leistungsfähigkeit immer weiter in die Höhe - ohne dass sich am geplanten Bahnhof irgend etwas geändert hätte. Ein Rückbau von Infrastruktur darf aber nicht staatlich finanziert werden! Die massiven Eingriffe in den Denkmalschutz und den Umweltschutz sind unter diesen Umständen nicht zu rechtfertigen - die Planrechtfertigung durch die behauptete Leistungssteigerung ist somit hinfällig!
Die Tatsache, dass die Unterlagen zurückgehalten wurden, legt den Schluss nahe, dass die Bahn sehr wohl wusste, dass diese Aussagen im Widerspruch zur Planrechtfertigung stehen.
Die Planfeststellung für Stuttgart 21 ist von der Bahn mit unlauteren Mittel beeinflusst worden!
Die Leistungsfähigkeit des bestehenden Kopfbahnhofs liegt bei mindestens 50 Zügen pro Stunde; das wurde im November letzten Jahres von der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg geprüft und vom Verkehrsministerium offiziell bestätigt: "Kopfbahnhof könnte heute schon mehr Züge abwickeln als S 21" http://www.mvi.badenwuerttemberg.de/servlet/is/104632/
Anhang: Abfotografierte Unterlagen und EBA-Anschreiben, aus denen die verspätete Einreichung hervorgeht, sowie die von der Bahn gemachten Angaben zu den maximalen Zugzahlen im Tunnelbahnhof. In hoher Auflösung als ZIP-Datei (3,4 MB): bit.ly/GEEftm
Rückfragen:
Dipl.-Ing. Hans Heydemann, 0711-628488 oder Carola Eckstein, 0152-53684818
Internet: www.ingenieure22.de (http://www.ingenieure22.de)
Kontakt: presse(at)ingenieure22.de
Presseerklärung PDF
http://www.kopfbahnhof-21.de/...ws[backPid]=1118&cHash=abd4996ccd
germanasti
22.03.2012, 20:00
Aktuell sind im Bahnhof 3 Gleise wegen den Bauarbeiten blockiert. Es läuft fast alles fahrplanmässig weiter. Die 37 Züge nach Fahrplan laufen da trotzdem mit Umlegungen locker durch.
Du gibst dir damit eine gewichtige Antwort FÜR S21 selbst. ;)
Wenn ein Kopfbahnhof mit 13 Gleisen den aktuellen Verkehr problemlos belegen kann, dann kann es ein Durchgangsbahnhof mit 8 Gleisen (und obendrauf Möglichkeitenl für teilweise Doppelbelegungen) erst recht. Deine kommunistischen Freunde behaupten das Gegenteil und werden so nun von dir selbst widerlegt!
Nicht an dem orientieren was irgendwann mal möglich war sondern dem aktuellen und zukünftigen IST-Zustand.
Ja genau: Künftig ist der Kapazitätsrückbau.
Und man kann ja an Stuttgart Zentrum vorbeifahren, bei drunter durch sieht man es sowieso nicht.
germanasti
25.03.2012, 19:31
Ja genau: Künftig ist der Kapazitätsrückbau.
Und man kann ja an Stuttgart Zentrum vorbeifahren, bei drunter durch sieht man es sowieso nicht.
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1449585#post1449585)
Früher wurde jedes Kuhdorf von der Bahn angefahren und jede grössere Firma hatte ein Industriegleis.
Mit dem Wandel der Zeit war das jedoch nicht mehr vonnöten und viele Gleisstrecken bzw. -anschlüsse wurden zurückgebaut.
Hätte man diesen Kapazitätsrückbau, obwohl überhaupt nicht mehr benötigt, sein lassen sollen und stattdessen alljährlich viele viele Millionen in den Erhalt toter Gleise stecken sollen? EBEN! Und die gleiche Situation beziehst du nun bitte auch auf das bestehende Kopfbahnhöfle lieber Ecki.
beim kopfbahnhof sind alle Gleise auf hochtouren im Einsatz, ganz im gegensatz zu deinem kopf. der steht auf durchfluß beim posten. paar gleise mehr sind gut, wenn da mal ein zug verspätet, oder nebendran eine Fliegerbombe am entschärfen ist, oder wenn ein Dach auf 4 Gleise zu stürzen droht. bei deinem nazi bahnhof mit angeschlossenem 100 Hektar Bauland gehts doch wirklich nicht um die dinge die du ständig versuchst anzusprechen.
germanasti
03.04.2012, 20:34
Stuttgart 21
Abriss des Südflügels ruht für Monate
Jürgen Bock, vom 03.04.2012 19:37 Uhr
Stuttgart - Eine falsche Baggerbewegung, und schon ist es passiert. Bei den Abrissarbeiten am Südflügel erwischt das schwere Gerät am 19. März nicht nur die Rückwand des Gebäudes, sondern auch eine eingebaute Stütze des Bahnsteigdachs. Am Gleis 16, kurz vor dem Prellbock, knickt der gläserne Dachvorhang ein und hängt über dem Gleis. Fahrgäste werden nicht verletzt, auch der bereitstehende Regionalexpress nach Aalen bleibt unbeschädigt. Der Zug kann den Hauptbahnhof noch verlassen, danach wird die Unfallstelle provisorisch gesichert und abgesperrt.
...
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-21-abriss-des-suedfluegels-ruht-fuer-monate.5f8c4082-0ec8-4bf2-a1f4-c34dc14a3834.html
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Neben Gleis 15 und 16 ist meines Wissens auch Gleis 1 gesperrt.
D.h. 20% der Gleise ausser Betrieb und trotzdem verläuft der Verkehr reibungslos.
Da sage nun noch einer ein Durchgangsbahnhof mit 8 Gleisen (was eine Vervielfachung zum Kopfbahnhof ist!) könnte die Kapazitäten nicht schaffen. :hihi
Modern denken und nicht wann irgendwann mal ein entsprechender Bedarf gewesen ist. Die Welt verändert sich!
und wo stehen deine Züge, wenn im Durchgangsbahnhof Stuttgart 20 Prozent der Bahnsteige nicht bedient werden können?
weisste, wenn in Dubai welche nach Frankfurt fliegen wollen und dort schneits wie sau, und dabei streiken noch welche, dann hebt der erst garnicht in dubai ab.
frei nach schwätzernasti ist DAS ein ERfolg, da erst garnicht jemand den Flieger in Frankfurt leeren muss und somit zukünftig MEHR flieger landen könnten.
:rofl :supi
Die Welt verändert sich! *ggg*
germanasti
25.04.2012, 08:46
Polizeieinsätze kosteten 13.862.724 Euro
An Stuttgart 21 (http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stuttgart21), das bei 4,33 Milliarden Euro steht und bis 4,5 Milliarden finanziert ist, beteiligt sich das Land mit 931 Millionen Euro. Dazu kommen noch weitere Millionensummen, die Innenminister Reinhold Gall (SPD) auf Anfrage der CDU-Landtagsfraktion detailliert aufsummiert hat.
Vom 26. November 2011 – dem Tag vor der Volksabstimmung über die Landesbeteiligung am Projekt – bis zum 5. März 2012 kosteten die Polizeieinsätze bei den montäglichen Demonstrationen und Blockadeaktionen gegen die Baustelle sowie die Baumfällarbeiten im Park das Land 13.862.724 Euro. Eine abschließende Berechnung liege noch nicht vor, schreibt Gall, da „insbesondere die Abrechnung für Unterstützungsleistungen vom Bund und anderen Ländern noch ausstehen“.
Gall hat auf Anfrage der CDU die Kosten jedes Einsatztags aufgelistet. Der Zeitaufwand für die Polizei sei dabei pauschal kalkuliert, Sachkosten seien berücksichtigt worden. Der teuerste Einsatz war vom 14. bis 22. Februar die Räumung im Schlossgarten. Sie kostete 7.275.476 Euro. Auch die Polizeikosten für den noch nicht beendeten Abriss des Südflügels gehen in die Millionen: 4 361 091 Euro. Eine montägliche Demonstration kalkuliert die Polizei mit 5000 bis 40.000 Euro.
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-21-land-und-bahn-streiten-um-gleise-in-ulm.d4aefb24-8168-409b-91be-feb765f474d7.html
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So viel dann zur bereits mehrfach umschriebenen Problematik mit den Polizeikosten!
Diese 14 Mio. betreffen nur einen kleinen Zeitabschnitt und stellen wohl auch nur einen Bruchteil der realen Polizeikosten dar. Dazu kommen separate Sicherheitskräfte der Bahn, besondere Absperrmassnahmen, der volkswirtschaftliche Schaden aufgrund der Blockadeaktionen, usw. usw. Ich denke in der Summe sind wir hier mittlerweile bei mehr als 500 Mio. Gigantisch!
Das hätte alles nicht sein müssen, wäre die Polizei viel früher und härter gegen die Blockade- und Krawallmacher vorgegangen. Das gilt auch jetzt noch. Pfefferspray und Schlagstockeinsätze dürfen kein no go sein im Kampf gegen dese antidemokratisch und kommunistisch geprägte Blockadefraktion!
germanasti
27.04.2012, 12:50
Wagenburgtunnel in Stuttgart
S-21-Gegner muss sechs Monate in Haft
Eva-Maria Manz, vom 27.04.2012 07:20 Uhr
Stuttgart - Das Stuttgarter Amtsgericht hat einen 36-jährigen ehemaligen Bewohner des Zeltdorfs im Schlossgarten zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten ohne Bewährung verurteilt. Der Stuttgart-21-Gegner hatte Ende Januar in einem Fluchttunnel beim Wagenburgtunnel sieben Überwachungskameras mit einem Brecheisen zerstört (http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.zerstoerte-kameras-polizei-nimmt-tatverdaechtigen-fest.ed493d05-0b26-495c-bd3f-5e0777b0c20b.html) und dabei einen Sachschaden in Höhe von 15 000 Euro verursacht. Der Fall hatte auch deswegen Aufsehen erregt, weil ein Fernsehteam und eine Agenturfotografin dabei gewesen waren und die Sachbeschädigung fotografiert und gefilmt hatten – doch die Aufnahmen zeigten nur einen vermummten Mann.
...
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.wagenburgtunnel-in-stuttgart-s-21-gegner-muss-sechs-monate-in-haft.5c5f1ce6-186f-4d3a-b68b-c0af19013465.html
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Das kriminelle Kommunistengesindel gehört noch viel härter bestraft!
Für 15 milliarden Schaden muss dagegen niemand in Haft.
15 000 Euro aber 6 Monate. Da greift man durch.
Freust dich schaon auf 2025 ff? Wen nRamsauer das Geld zusammenkratzt, dann könnte bis dahin vielleicht die Strecke nach Ulm fertig werden....
Polizeieinsätze kosteten 13.862.724 Euro
das dürften die Polizeieinsätze bei der Bundesliga mindestens kosten.
jahr für jahr. für... jahr, für jahr :zz
auf staatskosten, aber sehen darf man die spiele nur über bezahlfernseh. :hihi
germa reitet wieder einen ganz toten Gaul, aber "cool" wie John Wayne :dd
Die Arbeiten da in dem Kessel sind von einen unendlichen Seelen Ruhe gesegnet... :zz
seit dem Nazi Angriff auf Rentner und Schüler ist so gut wie nix passiert. in Dubai haben die bei dem höchsten Hochhaus in dieser Zeit min. schon 30 Stockwerke fertig. das wird ein Ding. und nach dem Bahnhof folgt der Abriss der Gleise und die Bebauung von 100 Hektar Bauland. 30 Jahre Dauerbaustelle :hihi
das wird lustig in dem Dreckskessel :rolleyes
germanasti
27.04.2012, 19:34
Für 15 milliarden Schaden muss dagegen niemand in Haft.
15 000 Euro aber 6 Monate. Da greift man durch.
Freust dich schaon auf 2025 ff? Wen nRamsauer das Geld zusammenkratzt, dann könnte bis dahin vielleicht die Strecke nach Ulm fertig werden....
Zum Original-Beitrag (http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=1458195#post1458195)
15 Mrd. Schaden? Hier geht es um eine Jahrtausendinnovation. Wenn diese ein paar Euro teurer als geplant ist: Interessiert koi Sau! Der Mehrwert wird langfristig ein vielfaches sein. ;)
Diese 15000 Euro hingegen sind ärgerlich. Ich als Steuerzahler muss für das Treiben des Kommunistengesindels aufkommen. Ärgert mich masslos!
Ich muss als Steuerzahler auch für dich Nazigesindel und dein Treiben aufkommen. Und die Zerstörung des Bahnhofes.
germanasti
27.04.2012, 20:13
Wirst du schon wieder beledigend? :ne
Das ist keine Zerstörung des Bahnhofs, sondern ein mehrfach durchlegitmiertes Projekt. Zuletzt sogar vom Volke selbst. Gell lieber Ecki? Dem musst auch du dich anpassen. ;)
Jahrtausendinnovation.
:rofl
HALLO??? es ist ein Bahnhof. da fahren Züge durch. tür auf, menschen raus und die nächsten rein. mehr nicht.
Jahrtausendinnovation wäre wenn keiner mehr krank würde auf der welt. alle aufrecht und nachhaltig gesund. kein Hunger.
oder kein dummes geschwätz mehr im internet....
PfuSch21
Bahn beantragt Planänderung
Thomas Braun, vom 28.04.2012 19:44 Uhr
Stuttgart - Ziemlich genau ein Jahr nachdem die Deutsche Bahn (DB) eingeräumt hat, für den Bau von Stuttgart 21 deutlich mehr Grundwasser abpumpen und wieder infiltrieren zu müssen als ursprünglich geplant, hat die zuständige DB Projektbau Ende der vergangenen Woche beim Eisenbahn-Bundesamt (EBA) einen diesbezüglichen Planänderungsantrag gestellt. Die entsprechenden Informationen der Stuttgarter Zeitung bestätigte am Freitag das S-21-Kommunikationsbüro.Zu Einzelheiten des Antrags wollte sich eine Projektsprecherin nicht äußern. Klar sei aber, dass „insgesamt rund 6,8 Milliarden Liter Wasser während der Bauzeit entnommen und wieder eingespeist werden“ müssten. Eine Kosteneinschätzung zu den Planänderungsverfahren sei erst nach Ablauf des Genehmigungsverfahrens möglich.
Im Mai 2011 hatte die Bahn nach erneuten Probebohrungen eine Verdoppelung der Grundwasserentnahmemenge von 3,2 Milliarden auf maximal 6,8 Milliarden Liter verkündet und zugleich beim EBA einen Antrag auf Änderung der wasserrechtlichen Genehmigung gestellt. Diese war Gegenstand des Planfeststellungsbeschlusses für den Tiefbahnhof. Im Januar bestätigte die Bahn dann, dass die Antragsunterlagen umfassend überarbeitet werden müssten. Wenig später wurde bekannt, dass die Planer prüfen, ob eine weitere stationäre Grundwassersteuerungsanlage oder mehrere temporäre Anlagen am Bahnhof gebaut werden müssen.
Fritz Kuhn hat scharfe Kritik an der Bahn geübt
Die Projektpartner Land und Stadt, in deren Zuständigkeit die wasserrechtliche Aufsicht fällt, wurden nach StZ-Recherchen von der Bahn nicht vorab über den Inhalt des Änderungsantrags informiert. Sie erhalten allerdings nach der Prüfung durch das Eisenbahn-Bundesamt die Gelegenheit zur Stellungnahme. Auch bei einem Treffen von Vertretern des Amts für Umweltschutz, der DB Projektbau sowie des Umweltministeriums und des Regierungspräsidiums im Rathaus sei nicht über Details des Änderungsantrags gesprochen worden, hieß es. Die Experten haben dem Vernehmen nach die Grundwasserentnahme aber generell als technisch machbar bewertet.
Unterdessen hat der Bundestagsabgeordnete und Stuttgarter OB-Kandidat Fritz Kuhn im Zusammenhang mit der unklaren Finanzierung der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm scharfe Kritik an der Bahn geübt. „Die Vertrauenswürdigkeit der Bahn steht in Frage“, sagte Kuhn gegenüber der StZ. Er reagierte damit auf einen Bericht dieser Zeitung, wonach dem Bund vom Jahr 2018 an womöglich das Geld für die Finanzierung des Bundesanteils an der geplanten Hochgeschwindigkeitsstrecke ausgeht und die Trasse sowie auch der S-21-Tiefbahnhof daher nicht wie angegeben 2020 fertig gestellt werden könnten.Die Bundestagsfraktion der Grünen werde im Parlament Aufklärung über die unklare Finanzierung fordern, kündigte Kuhn an: „Die Wahrheit darf nicht scheibchenweise auf den Tisch, die Leute haben die Salamitaktik der Bahn satt.“ Es sei überdies die Pflicht eines Stuttgarter OB, im Lenkungskreis der Projektpartner die offenen Finanzierungsfragen „zweifelsfrei“ zu klären. Auch die Grünen im Gemeinderat erklärten, man erwarte, dass der OB eine Sitzung des Lenkungskreises beantrage. Bei der Planung des Filderdialogs habe Wolfgang Schuster schließlich auch die Zeit gefunden, „sich einzumischen“.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-bahn-beantragt-planaenderung.924e0585-59ac-47cd-8462-e8a4e5fedc43.html
Strecke Wendlingen–Ulm
Der Finanzplan für die ICE-Trasse birgt Risiken
Thomas Wüpper, Berlin, vom 26.04.2012 18:54 Uhr
Stuttgart - Neben den Planungs-, Genehmigungs- und Baurisiken könnte auch die schwierige Finanzierung den Zeitplan für die ICE-Neubaustrecke Wendlingen–Ulm gefährden – und damit auch die Inbetriebnahme des Bahnknotens Stuttgart 21. Laut einem Projektdossier der Bahn zur Neubaustrecke Wendlingen–Ulm, das der Stuttgarter Zeitung vorliegt, rechnen die Fachleute von DB Netze nicht nur mit einer Verschiebung der Fertigstellung der ICE-Trasse um zwei Jahre. Aus dem Papier geht auch hervor, dass der Bund ab 2018 noch fast 1,3 Milliarden Euro zur Finanzierung der Neubaustrecke aufbringen muss. Die Gesamtfinanzierung des Projekts sei trotzdem sichergestellt, sagt eine Sprecherin von Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) dazu zwar, aber wie der Bund das schaffen will, lässt sie offen.
Die ICE-Strecke Wendlingen–Ulm (http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.neubaustrecke-fuer-stuttgart-21-bahn-rechnet-intern-mit-weiterer-verspaetung.7fe37bab-0d6a-42c5-89e1-d6249ac544d1.html) kostet den Steuerzahler nach derzeitigem Stand knapp 2,9 Milliarden Euro und sollte eigentlich Ende 2019 in Betrieb gehen. Dieser Termin wurde von der DB als Bauherrin noch bis vor wenigen Wochen versprochen. Auch in der Schlichtung und zur Volksabstimmung über das strittige Bahnprojekt im vorigen November wurde die rechtzeitige Fertigstellung immer zugesichert.
Ohne Trasse kein Bahnknoten
Der Bund soll mit rund 1,8 Milliarden Euro den Löwenanteil der Kosten von 2016 an bezahlen. Das Land Baden-Württemberg übernimmt bis dahin weitere 950 Millionen Euro gemäß der Zusage der früheren CDU-Landesregierung, die so den vorgezogenen Bau der – im Bedarfsplan eigentlich nachrangigen – Strecke erreichte. In den Finanzierungsverträgen von Bund und Land ist eine gleichzeitige Inbetriebnahme von ICE-Trasse und S 21 zwar vorgesehen, ein konkreter Fertigstellungstermin aber keineswegs verbindlich vereinbart. Ohne die ICE-Trasse jedoch kann der neue Bahnknoten Stuttgart mitsamt dem neuen unterirdischen Hauptbahnhof nicht in Betrieb gehen.
„Wir können die Fertigstellung bis 2020 schaffen, bei Stuttgart 21 wie bei der ICE-Strecke Wendlingen–Ulm“, sagte Bahn-Technikvorstand Volker Kefer am Montag bei einer Veranstaltung in Stuttgart – und nannte das Dossier aus seinem Haus „einen Zwischenstand“ in der Diskussion mit dem Bund. Dieser „Zwischenstand“, der von Anfang März datiert, zeigt allerdings, wie fragwürdig eine termingerechte Finanzierung der Neubaustrecke ist. Auf Seite 4 des Dossiers listen die Bahn-Fachleute auf, wie sehr die ICE-Trasse nach Ulm den ohnehin stark unterfinanzierten Verkehrsetat des Bundes in Anspruch nehmen wird (siehe Faksimile). Im Jahr 2016 will der Bund demnach erstmals 102 Millionen Euro für die Strecke zahlen. Im Jahr 2017 vervierfacht sich dieser Anteil schon auf 399 Millionen. Das wäre bereits mehr als ein Drittel des durchschnittlichen Neubauetats des Bundes für alle Bahnprojekte.
Ungleich verteilte Tranchen
Für 2018 und die Folgejahre werden laut Dossier noch weitere 1269 Millionen Euro gebraucht. Das wären bei einer – noch bis März zugesicherten – Fertigstellung Ende 2019 fast 635 Millionen Euro pro Jahr gewesen. Bei einer – inzwischen offiziell eingeräumten – Verspätung von einem Jahr bis Ende 2020 müsste der Bund jährlich immer noch 423 Millionen Euro finanzieren und damit vier Jahre lang einen großen Teil seines Neubauetats allein für die ICE-Strecke im Südwesten aufwenden, mit Geld aus einem Topf, aus dem alle 16 Bundesländer ihren Anteil verlangen. Im ursprünglichen Finanzierungsplan aus dem Jahr 2004 waren die Tranchen des Bundes wesentlich gleichmäßiger verteilt (siehe Tabelle).
Damit ist abzusehen, dass dem Bund entweder für andere wichtige Schienenprojekte das Geld fehlen oder die ICE-Strecke später fertig werden wird, weil der Bund nicht 1,3 Milliarden Euro in wenigen Jahren für ein einziges Projekt aufwenden kann. Im Etat von Verkehrsminister Ramsauer ist pro Jahr kaum mehr als eine Milliarde Euro für Neu- und Ausbau aller bundesweiten Bahnstrecken vorhanden, obwohl bereits jetzt überall Geld fehlt. Das hohe Staatsdefizit, der Spardruck und die gesetzliche Schuldenbremse werden die Situation noch verschärfen.
» Der Finanzplan für die ICE-Trasse birgt Risiken (http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.strecke-wendlingen-ulm-der-finanzplan-fuer-die-ice-trasse-birgt-risiken.401abbdd-2ceb-4b19-888a-35a7a35e09f0.html)
» Seite 2: Ein Dossier nur für höchste Fachkreise (http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.strecke-wendlingen-ulm-der-finanzplan-fuer-die-ice-trasse-birgt-risiken-page1.401abbdd-2ceb-4b19-888a-35a7a35e09f0.html)
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.strecke-wendlingen-ulm-der-finanzplan-fuer-die-ice-trasse-birgt-risiken.401abbdd-2ceb-4b19-888a-35a7a35e09f0.html
germanasti
29.04.2012, 11:22
Dann zahlt Herr Ramsauer eben etwas mehr.
S21 wird gebaut. Ich denke da sind wir beide uns einig, oder? ;)
Ja klar, es wird gebaut.
Ob es fertig wird ist schon eine Frage, zumindest wann.
Im letzten halben Jahr nach der Volksabstimmung und den versprochenen Zeitplänen ging der Zeitplan des Lügenpackes schon 2 Jahre hoch.
Mal sehen ab wann schneller gebaut wird, als sich die Pläne schieben und das Geld bereitgestellt werden kann.
Jahrhundertmurks wird gebaut, ja klar, und schneller als ein Jahrhundert. Davon gehe ich aus.
germanasti
29.04.2012, 17:59
Es wird kein Jahrhundertmurks sondern eine hochpositive Jahrtausendinnovation. ;)
Mit der Fertigstellung rechne ich um 2021-2022 herum.
Kosten an die 10 Mrd. Geld ist für solch eine Jahrtausendinnovation aber unrelevant.
Die Bahn wird aus den planerischen Fehlern der letzten beiden Jahre gelernt haben. Believe me.
niemandweiss
29.04.2012, 21:49
"drüber" ... .nachdenken ? (http://www.youtube.com/watch?v=dKWKmpMX7IA&feature=related)
germanasti
01.05.2012, 21:54
Neumünster: Breites Bündnis gegen Rechts
Fiasko für NPD-Aufmarsch
01.05.2012 16:55 Uhr
„Bunt statt braun“ — ein breites Bündnis hat in Neumünster Flagge gegen Rechtsextremismus gezeigt. Tausende beteiligten sich an den Aktionen. Für die NPD wurde eine Demonstration zum Fiasko. Weil sie gegen Auflagen verstieß, kamen die Teilnehmer in Polizeigewahrsam.
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http://www.kn-online.de/Lokales/Neumuenster/Fiasko-fuer-NPD-Aufmarsch
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Die Polizei wollte die NPD-Anhänger zurück zum Bahnhof Neumünster Süd bringen, doch diese verlangten als Gegenleistung, dort eine Kundgebung abhalten zu dürfen — vergeblich. Die Rechtsextremisten setzten sich auf die Straße, ein Polizeieinsatz schien unmittelbar bevorzustehen. Nur rund hundert Meter weiter versammelten sich einige Dutzend Gegendemonstranten ebenfalls zu einer Sitzblockade. Dann die Auflösung: „Sie befinden sich in einer aufgelösten Versammlung“, rief um 13.20 Uhr ein Hundertschaftsführer der Polizei den Rechtsextremen per Megafon zu. „Sie sind mit sofortiger Wirkung auf Anordnung des Polizeiführers in Gewahrsam genommen.“ Die NPD-Leute wurden in einen Gefangenentransport-Bus gebracht. Nach Feststellung der Personalien sollten sie wieder entlassen werden.
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Solch ein dynamisches Durchgreifen würde ich mir von den Stuttgarter Polizeibehörden bei den blockierenden S21-Gegnern wünschen. Sofort festnehmen und wenn sich dann noch einer rührt notfalls den Schlagstock zwischen die Kiemen. Weitere Blockaden für die Zukunft wären dann wohl ad acta.
Zumindest in diesem Bezug gibt es zwischen den NPD-Anhängern und S21-Gegnern keinen Unterschied. Beide Gefahren für die Demokratie, was entsprechend gemanagt werden muss!
Nächstes Freudenereignis für Germa,
Rollifahrer und Behinderte als S21-Gegner bekommen zusätzlich Schikanen. Bei Wind und Wetter ungeschützte Umwege fürs Germasche Kommunistengesindelpack.
Stuttgart 21 Der Nordeingang ist Geschichte
Markus Heffner, vom 03.05.2012 06:55 Uhr
http://www.stuttgarter-zeitung.de/media.media.5c56b43d-806e-4dcf-a14d-c1d1f29923e1.normalized.jpeg
Vor dem Bahnhof haben Rollstuhlfahrer demonstriert. Foto: Achim Zweygarth
Stuttgart - Am Morgen haben die Berufspendler und Zugreisenden noch einmal auf gewohntem Weg in den Stuttgarter Hauptbahnhof laufen können, am späten Mittwochnachmittag hat die Bahn den Nordeingang dann wie angekündigt gesperrt. Der neue Zugang führt nun weiter hinten am Gebäude der LBBW-Bank vorbei zu den Gleisen. Bahnreisende, die auf einen barrierefreien Eingang angewiesen sind und über die Rampe aus der Klettpassage kommen, müssen künftig etwa 350 Meter Umweg in Kauf nehmen.
Gegen diesen „Zustand“ haben am Mittwoch etwa 40 Bürger von der Initiative barrierefrei demonstriert, darunter auch einige Rollstuhlfahrer. Behinderte, Senioren und andere Mobilitätseingeschränkte seien die Leidtragendem des neuen Parcours, der noch dazu größtenteils ungeschützt im Freien und direkt neben einer lauten Baustelle liege, so ein Sprecher der Aktivisten.
Anderthalb Jahre Interimseingang
Der Grund für die Verlegung des einzigen barrierefreien Zugangs in den Bahnhof sind die Arbeiten am unterirdischen Technikgebäude des neuen Tiefbahnhofs, mit denen die beauftragten Firmen nun begonnen haben. Um die Baustelle einzurichten, musste der Bahnhofsvorplatz und damit auch der Nordeingang gesperrt werden. Während der Arbeiten an dem unterirdischen Gebäude, die laut Stuttgart-21-Sprecher etwa anderthalb Jahre andauern, muss nun der Interimseingang genutzt werden.
Gleichzeitig hat die Bahn am Mittwoch auch damit begonnen, Eigentümer wegen notwendiger Grundstücksnutzungen beim Bau von Stuttgart 21 zu kontaktieren. Der Versand der Einverständniserklärungen habe begonnen, so ein Sprecher. Konkret geht es dabei zunächst um den Bau des Fildertunnels (Planfeststellungsabschnitt 1.2), also der Anbindung zwischen Tiefbahnhof und Flughafen, der Tunnelröhren nach Feuerbach und Bad Cannstatt (1.5) sowie der Zuführung nach Ober-/Untertürkheim (1.6). Von diesen Baumaßnahmen betroffen sind etwa 500 Eigentümer. Sie sollen sich nun bereit erklären, dass die Bahn ihr Grundstück in Anspruch nehmen kann, um etwa darunter einen Tunnel zu bohren oder darauf Baustellenflächen einrichtet.
Haus & Grund warnt vor Einverständniserklärung
Über die Entschädigungssumme soll laut Bahn AG erst später verhandelt werden – was beim Stuttgarter Haus- und Grundbesitzerverein allerdings auf Kritik und Unverständnis stößt. Man habe die Bahn mehrfach gebeten, die betroffenen Eigentümer rechtzeitig zu unterrichten, so der Geschäftsführer Ulrich Wecker. Das sei auch ausdrücklich zugesagt worden – bisher aber nicht geschehen. Die Eigentümervertretung hat ihre 19 000 Mitglieder daher davor gewarnt, „leichtfertig etwas zu unterschreiben“.
Er rate dazu, so Wecker, zuvor den Beratungsdienst zu kontaktieren, um Fragen zum Thema Beweissicherung oder Werteinschätzung von Ingenieuren und Fachanwälten klären zu lassen. Die Bahn wolle offenkundig die Frage der Einverständniserklärung von der Entschädigungshöhe abkoppeln. Wenn man aber schon in die Eigentumsrechte der Bürger eingreife, sei es aber das mindeste, „gleich zu Beginn des Verfahrens zu sagen, was an Kompensation dafür gezahlt wird“.
Die Bahn betont hingegen, dass die Entschädigungsansprüche auch nach der Einverständniserklärung unverändert weiter bestehen würden. Die Erklärung sei unabhängig von der noch ausstehenden Entschädigungsumme. Die Verhandlungen sollten lediglich ohne zeitlichen Druck geführt werden können, während die Bahn gleichzeitig mit dem Bau beginnen kann.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-der-nordeingang-ist-geschichte.d2239b40-1d20-42da-b682-cc80727088c4.html
germanasti
03.05.2012, 08:44
Nächstes Freudenereignis für Germa,
Rollifahrer und Behinderte als S21-Gegner bekommen zusätzlich Schikanen. Bei Wind und Wetter ungeschützte Umwege fürs Germasche Kommunistengesindelpack.
Bei Wind und Wetter ungeschützte Umwege? :rolleyes:hihi
Die Argumente der S21-Gegner werden wirklich immer strunzdummer!!
Oder sind neuerdings die Wege vom Auto zur Wohnung oder Aldi gegen Wind und Wetter geschützt?
Die 350 Meter sind den Rollifahrern zuzumuten.
germanasti
07.05.2012, 17:37
Wenn die Grünen im Land die Macht haben
Palmer "klipp und klar": Stuttgart 21 wird nicht realisiert
Tübingen/Stuttgart. Als erster grüner Spitzenpolitiker hat der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer klar betont, das Projekt Stuttgart 21 bei einer Regierungsbeteiligung der Grünen nicht realisieren zu wollen. Die Landtagswahl in Baden-Württemberg ist im März 2011.
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http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/tuebingen_artikel,-Palmer-klipp-und-klar-Stuttgart-21-wird-nicht-realisiert-_arid,115424.html
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Und "klipp und klar" sagte Palmer seinem Interviewpartner: "Wenn die Grünen an der nächsten Landesregierung beteiligt sind, werden sie dieses Projekt nicht realisieren. Unter einer Bedingung, dass wir dieses Projekt realisieren müssen, treten wir nicht in eine Landesregierung ein."
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Ich bin eben über einen netten Zeitungsartikel aus dem Oktober 2010 gestolpert. Glasklar positioniert sich darin Herr Palmer. Und heute? LÜGENPACK GRÜNE! Man kann es gar nicht oft genug wiederholen. :kotz
germanasti
07.05.2012, 19:18
Alternative Trassen
Filderdialog kommt nur langsam in Fahrt
Konstantin Schwarz, vom 04.05.2012 14:00 Uhr
Stuttgart - Wer darf wen und wie viele Personen einladen, wer findet noch Platz am Tisch, wer gestaltet das Themenmenü? Beim Filderdialog stellen sich auch nach dem zweiten, vierstündigen Zusammentreffen der vorbereitenden Spurgruppe viele Fragen. Bis zum 25. Mai sollen sie geklärt sein. Dann startet in der Filderhalle in Leinfelden-Echterdingen die von der Landesregierung ins Leben gerufene Mammutgesprächsreihe über die umstrittene Anknüpfung des Flughafens an das Projekt Stuttgart 21.
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http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.alternative-trassen-filderdialog-kommt-nur-langsam-in-fahrt.e686a71a-d0b0-4b50-8f65-1b8475f2761a.html
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Die eiern mit solchen Themen noch 1-2 Jahre rum und wenn dann S21 mit der ausgehobenen Baugrube und Tunnelbohrungen wirklich unumkehrbar ist, finden sich plötzlich Lösungen die 2-3 Mrd. teurer sind, so aber akzeptiert werden.
Wir kriegen eine fantastische Jahrtausendinnovation im Schwabenländle. kostet nur ein bissle mehr, das ist aber bei dem Rahmen unrelevant. ;)
germanasti
10.05.2012, 20:33
http://bambuser.com/v/2630670?player=html
Heute vor dem H7.
Bauarbeiter werden gedutzt, Polizisten und Bauarbeiter verhämt.
Bei 01:35 Min. Nazi-Allüren gegen Bauarbeite
Bei 13:50 Min. gezielte Provokation gegen Polizisten. Wenn die dann mal ihre Nerven verlieren und einen Schlagstock zwischen die Kiemen rammen braucht man sich wirklich nicht zu wundern!
Ecki du kannst wirklich sehr stolz sein auf deine Freunde!
was für bauarbeiten? in dem bürotower gegenüber dem hotel gegenüber dem südflügel stehen
täglich fast 80 kleintransporter. da geht was. aber in diesem pisssloch mitten
im pissloch passiert doch garnix.
und "dein" ecki antwortet nicht mehr direkt. weil es eben fürn arsch ist.
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