Gert
01.03.2001, 19:07
Die US-Börsen reagieren auf den Einkaufsmanager-Index vom Nachmittag mit kurzzeitigen Zugewinnen. Demnach hat sich das produzierende Gewerbe in den USA im Februar etwas besser entwickelt als erwartet. Dennoch zeigt sich der Einkaufsmanager-Index weiterhin sehr schwach. Er steht bei 41,9 Punkten, das sind 0,7 Punkte mehr als im Januar. Die Vorhersagen von Volkswirten lagen zwischen 41,5 und 42,0. Die Zahlen basieren auf einer Umfrage unter 350 amerikanischen Unternehmen zu ihrem betriebswirtschaftlichen Ausblick. Ein Wert unter 50 bedeutet ein verringertes Wirtschaftswachstum.
Der Technologie-Index Nasdaq Composite steht zweieinhalb Stunden nach Börsenöffnung bei 2.104 Punkten, das sind 48 Punkte oder 2,2% weniger. Der Dow Jones notiert mit 10.330 Punkten, ein Verlust von 165 Punkten bzw. 1,6%.
Der Einkaufsmanager reicht nicht, um die Aktienhändler in New York nachhaltig zum Einstieg zu bewegen. Der Netzwerksektor liegt deutlich im Minus,! Biotechwerte fallen. Nach einer guten Entwicklung am Mittwoch gibt der Amex-Biotech-Index 4,5% ab.
Amazon steigt um gut 1% auf knapp über 10$. Der Online-Einzelhändler verbuchte am Mittwoch nach Gerüchten über die angebliche Pleite einen Absturz von 14% erlebt. Doch die Vermutungen haben sich nicht erhärtet, sondern aufgelöst.
Gateway fällt 1,40$ auf 15,80$, nachdem der Computer-Hersteller eine Gewinnwarnung veröffentlicht hat. Ähnlich ergeht es 3Com. Der Produzent von Computer-Netzwerk verliert 21%, die Umsätze im dritten Geschäftsquartal werden schwächer ausfallen, als Analysten das bislang erwartet haben.
Aktien von Fluggesellschaften geben deutlich nach, weil Goldman Sachs die Erwartungen gleich für sieben Linien heruntergesetzt hat, darunter US Airways und Delta Airlines. Zwar verringerten sich die laufenden Kosten wegen des sinkenden Ölpreises, doch die Amerikaner würden angesichts der nachlassenden Wirtschafts! leistung weniger verreisen, vermuten die Experten. Delta rutscht 2,10$ auf 40,02$ ab und selbst der Flugzeughersteller Boeing verliert 5,6% auf 58,70$.
Devisen
Nachdem Wim Duisenberg der Konjunktur in der Euro-Zone günstige Aussichten voraussagt, klettert der Euro über die Marke von 93 Cent. In den Stunden nach den Äußerungen des Chefs der Europäischen Zentralbank befindet er sich in einem Seitwärtstrend und notiert aktuell mit 0,9308$.
Der schwache Tag an den japanischen Börsen schlägt sich auch auf den Yen nieder, auch die gestrige Zinssenkung in Japan bringt keinen Aufschwung. Die Währung erreicht ein 2-Wochen-Tief. Ein US-Dollar kostet 117,36 Yen.
Quelle: WO
Gert
Der Technologie-Index Nasdaq Composite steht zweieinhalb Stunden nach Börsenöffnung bei 2.104 Punkten, das sind 48 Punkte oder 2,2% weniger. Der Dow Jones notiert mit 10.330 Punkten, ein Verlust von 165 Punkten bzw. 1,6%.
Der Einkaufsmanager reicht nicht, um die Aktienhändler in New York nachhaltig zum Einstieg zu bewegen. Der Netzwerksektor liegt deutlich im Minus,! Biotechwerte fallen. Nach einer guten Entwicklung am Mittwoch gibt der Amex-Biotech-Index 4,5% ab.
Amazon steigt um gut 1% auf knapp über 10$. Der Online-Einzelhändler verbuchte am Mittwoch nach Gerüchten über die angebliche Pleite einen Absturz von 14% erlebt. Doch die Vermutungen haben sich nicht erhärtet, sondern aufgelöst.
Gateway fällt 1,40$ auf 15,80$, nachdem der Computer-Hersteller eine Gewinnwarnung veröffentlicht hat. Ähnlich ergeht es 3Com. Der Produzent von Computer-Netzwerk verliert 21%, die Umsätze im dritten Geschäftsquartal werden schwächer ausfallen, als Analysten das bislang erwartet haben.
Aktien von Fluggesellschaften geben deutlich nach, weil Goldman Sachs die Erwartungen gleich für sieben Linien heruntergesetzt hat, darunter US Airways und Delta Airlines. Zwar verringerten sich die laufenden Kosten wegen des sinkenden Ölpreises, doch die Amerikaner würden angesichts der nachlassenden Wirtschafts! leistung weniger verreisen, vermuten die Experten. Delta rutscht 2,10$ auf 40,02$ ab und selbst der Flugzeughersteller Boeing verliert 5,6% auf 58,70$.
Devisen
Nachdem Wim Duisenberg der Konjunktur in der Euro-Zone günstige Aussichten voraussagt, klettert der Euro über die Marke von 93 Cent. In den Stunden nach den Äußerungen des Chefs der Europäischen Zentralbank befindet er sich in einem Seitwärtstrend und notiert aktuell mit 0,9308$.
Der schwache Tag an den japanischen Börsen schlägt sich auch auf den Yen nieder, auch die gestrige Zinssenkung in Japan bringt keinen Aufschwung. Die Währung erreicht ein 2-Wochen-Tief. Ein US-Dollar kostet 117,36 Yen.
Quelle: WO
Gert