Vollständige Version anzeigen : Abby Cohen zuversichtlich *ggg*
Wer hat das am Samstag gesaht?
Abby Cohen zuversichtlich
Goldman Sachs Star-Analystin Abby Cohen gibt allen Leid geplagten Börsianern Grund zur Hoffung. In einem Interview mit dem Wall Street Journal sagte Cohen, dass sie bis Ende 2001 einen Anstieg des Standard & Poor's 500 Index auf 1.650 Punkte sieht. Vom aktuellen Stand bei 1.240 Punkte aus gemessen entspricht dies einem Kursanstieg von 33 Prozent.
Als Grund für ihre positive Einschätzung sagte sie, dass der S&P 500 bei einem durchschnittlich prognostizierten Gewinnwachstum von sieben bis acht Prozent zur Zeit unterbewertet sei.
© 05.03.2001 www-stock-world.de
TotalStock
05.03.2001, 23:46
Hi Eric,
na dann, Abby auch mal wieder auf dem Parket.... he he haben wir schön öfters gehört....
Na dann, kaufen bis der Arzt kommt.... LOL
TotalStock
Sie dürfte auch für die starke Vorbörse verantwortlich sein.
-äh......eric ich glaube ich hab dies auf Ralphs Frage am Samstag beim Stammtisch geäußert.- Er fragte doch, was kommende Impulse für eine evtl. Rally bzw. Ansteigen sein können. ....gelle!
GEWINNE ICH JETZT NEN NEUEN HERD?????......meiner ist gerade kaputt :D
"Cohen raises equity portion By Julie Rannazzisi
Goldman Sachs' influential strategist Abby Joseph Cohen raised her recommended equity exposure in a model portfolio to 70 percent from 65 percent while reducing her cash position to zero from 5 percent. Fixed-income exposure was unchanged at 27 percent, with most of the exposure in intermediate bonds, including corporate issues. This is the strategist's first change since March 2000, when equity exposure was reduced. "We believe that attractive equity valuation has been restored and forecast year-end 2000 prices levels of 1,650 and 13,000 for the S&P and Dow Industrials," Cohen said in a note to clients. That represents a 31.7 percent increase for the S&P from current levels and a 22.7 percent gain for the Dow from current levels. "Many of the imbalances identified during the past year have now been largely reduced. Risk tolerance has been replaced by risk aversion. Moderate overvaluation of the S&P 500 has been followed by notable undervaluation," Cohen commented. She expects the current economic slowdown to be followed by trend growth rates in gross domestic product and profits - and not in an intractable recession as the U.S. economy still benefits from favorable trends, including a productive workforce, well-managed companies, mild inflation and a large federal surplus
...sagt mal was nimmt den Abby eigentl. für Titel in das Depot auf? Das erkenne ich jetzt nicht direkt. Hat das jemand irgendwo gelesen?
Könnt ja theoretisch alles sein - von Alcoa - über Walmart zu cmgi???
Vielleicht weiß es jemand??
danke
MM
Mary,
genau erfahren werden wir das NIE, aber es sind ganz sicher nicht die Werte, für die die Cohen vor zwei Wochen noch einen Indexstand von 1.700 gesehen hat ..... zumindest nicht das Gros davon.
Und der Markt hat es auch schon geschnallt.
Ralph
TotalStock
07.03.2001, 16:38
Hi Leute, ja eigentlich habe ich ja gedacht, das Abby langsam mal zum Verkauf von Techaktien rät... so nach dem Motte "Es ist noch nicht zu spät zum verkaufen" usw... den unsere Banken und Big Guys möchten sich doch mal wieder günstig eindecken.... die größte Mafia der Welt... sind sich mal wieder uneinig...
Strong aggressiv buy gibts doch nur in The Sky is The Limit Zeiten...
och "hm" mußte ich rauseditieren
hihi ....gibt es wirklich strong aggressiv buy...? doppelt gemoppelt hält wohl besser:)
achja - was waren daß für schöne Zeiten. Aber jetzt zum eigentl. Thema: Wer bezahlt mir jetzt meinen HERD??? :D
cu
MM
Mary,
wieso Herd ? ..... ich kann mich erinnern, dass am Sammstag jemand ausgelacht wurde, als er von der Büfelherde und dem Fotografen erzählt hat. :lach
Was jetzt ?
Ralph
Bevor dieser interessante Thread jetzt auf Chill-Out-Spassniveau abdriftet, will ich mal meine Einschätzung zu den Cohen'schen Aussagen abgeben.
Dass sich Abby Cohen vor gut zwei Wochen hingestellt hat und einen NASDAQ von möglicherweise 1700 Punkten gesehen hat, sei jetzt mal dahingestellt. Wer an der Börse agiert, muss mich diesen Personen leben und zurechtkommen.
Die Bekanntgabe von Abby Cohen heute, wonach man den Aktienanteil im Depot von 65 auf 70% hochgefahren hat, war zwar genau was der Markt hören wollte, ob es gut war für den Gesamtmarkt sei dahingstellt.
Was wir in den letzten beiden Wochen erleben konnten, war ein GRUNDSÄTZLICHER Wandel vieler vormals "Bären", die jetzt plötzlich zum absoluten Einstieg blasen.
Wieso ? ..... will man die eigene schwer beschädigte Reputation jetzt wieder aufbauen, wo man anch 10 Jahren Bullenmarkt jahrelang neben dem Markt gelegen hat und die dicksten Gewinne an sich hat vorbeiziehen lassen müssen.
Ist das wirklich schon der Boden ?
Genau dieser plötzliche Wandel macht einen aber schon wieder stutzig. Denn die Leute waren vielleicht kurzzeitig niedergeschlagen, ob grosser oder kleiner Verluste im Depot, aber so richtig "bärisch" sind die wenigsten gewesen .... dies sagt die Statistik unmissverständlich aus. Mir scheint die Leute haben eher Angst die nächste Rallye zu verpassen, als sich noch mehr Verluste einzuhandeln.
Egal, darüber will ich jetzt gar nicht diskutieren, sondern wieder zu Cohen zurückkehren.
Viele setzen die Aussage von Cohen damit gleich, dass man jetzt bedenkenlos Technologie kaufen sollte .... schliesslich hat es Abby gesagt .... nein, so hat sie es nicht gesagt !
Sie steht nicht in dem Masse hinter Technologie wie es der Markt gerne hätte, denn ihr Team sieht weitere Probleme für diesen Sektor. Aber trotzdem will sie Technologie übergewichten ?
Im Englsichen gibt es ein Sprichwort: "You can't have your cake and eat it" .... will heissen, man kann nicht beides haben ! .... Übergewichtung "ja" .... Probleme "ja"
Mir kommt es vor, wie "Ertragswarnung vs. Bereits-im-Markt-Enthalten"
O.k. zwei Dinge noch:
1) Der Abby Cohen "Market-Moving"-Song hat in den vergangenen 11 Monaten so gut wie nie einen der vorderen Plätze in den Hitparaden belegen können, selbst wenn sie von sich behaupten kann, dass sie ihren Kunden (schwergewichtige Pensionsfonds u.a.) empfohlen hat, den Aktienanteil zurückzufahren.
2) Die Klienten von Abby Cohen sind die schwergewichtigen Pensionsfonds, die sehr stark das "Relative-Performance-Spiel" betreiben ..... will heissen, wenn sie eine Benchmark (z.B. einen Index) von der Performance her schlagen, dann gewinnen sie, selbst wenn der Anleger in diese Fonds dabei Geld verliert. Dieses Derby "Relative Performance" findet schon seit 20 Jahren statt.
Relative Performacne ist aber nicht ds, was zählt sondern "Absolute Performance" ... wieviel man gewinnt oder verliert im Verhältnis zum eingesetzten Kapital .... so definiert man Gewinner oder Verlierer.
Ich bezweifle sehr stark, dass ein langfristiger Anleger an den Lippen von A. Cohen hängt, oder jedem anderen, der einen mit relativer Performance blenden will.
Ralph
Halli Hallo,
Madam Cohen hat uns ja bereits im März 2000 ausgetrickst. Damals wie heute,
stand im dem offiziellen Bericht "hat reduziert" bzw. "hat erhöht". Was sagt
uns das??? Ja, sie hat es bereits getan und nicht, sie wird es tun. Also, sie
und ihre Kunden sind bereits positioniert (vielleicht seit 1 Woche, oder auch
seit ein paar Tagen). Was liegt da näher, als dem Markt dies mitzuteilen und
ihn in dem Glauben zu lassen, dass er jetzt am "Low" kauft. Pustekuchen.
Ich kann mich erinnern, sie bereits im Herbst in einem Interview auf CNBC ge-
sehen zu haben. Damals hat sie auch behauptet, der S&P sei um 20% unterbewertet.
Damals ist die kurze Euphorie schnell verpufft. Vielleicht nimmt sie jetzt einen
neuen Anlauf, um ihre Empfehlungen hochzupuschen, wer weiß?
Ihre Argumente klingen heute immerhin besser als noch im Herbst. Könnte viele
im Glauben bestärken, dass wir einen Boden gefunden haben. Pustekuchen. Bis vor
zwei Tagen war der S&P unter 1.250 und in einem "Bärenmarkt" - warum ist sie nicht
da mit ihrer Meldung rausgekommen?
Ich traue diesen Bauernfängern nicht, obwohl sie kurzfristig den Markt bewegen
können. Das historische KGV des Technologiesektors liegt im Durchschnitt bei
25-30. Erst wenn wir bei den Big-Caps unter dieses Niveau fallen, kann man wohl
von "Unterbewertung" reden. Bis dahin wird wohl jede Rallye eher eine Bären-
rallye sein. Das weiß auch Abby, und diese Gelegenheiten wird auch Madam nutzen,
um ihre Performance aufzupolieren. Und NACH dem nächsten Tief wird sie wieder
rauskommen und behaupten, ihr Aktien-Portfolio von 70 auf 75% erhöht zu haben....
Ja, ja - so sind die Mädels....
Take care.
Lisa
hihihi...ich kugel mich vor lachen.... Leute wir sind genial:
Ich markiere das mal gerade FETT vorüber ich mich so amüsiere...gelle :D!!!
Cohen raises stock allocation
Tech exposure modestly reduced
By Julie Rannazzisi, CBS.MarketWatch.com
Last Update: 12:57 PM ET Mar 7, 2001
NEW YORK (CBS.MW) - Goldman Sachs' influential strategist Abby Joseph Cohen raised her recommended equity allocation Wednesday, expressing confidence that a too-gloomy consensus scenario has already been priced into shares.
Cohen now suggests a 70 percent equity exposure in a model portfolio vs. her previous 65 percent stance. The cash position was cut to zero from 5 percent while fixed-income exposure was left unchanged at 27 percent.
But Cohen reduced her portfolio weighting in technology and telecom to 32 percent from 35 percent -- which had been in place from the autumn of 1999 through February 2001.
"We believe that attractive equity valuation has been restored and forecast year-end 2001 prices levels of 1,650 and 13,000 for the S&P ($SPX: news, msgs, alerts) and Dow Industrials ($INDU: news, msgs, alerts) ," Cohen said in a note to clients. That represents a roughly 31 percent increase for the S&P from current levels and a roughly 22 percent gain for the Dow from current levels.
"Many of the imbalances identified during the past year have now been largely reduced. Risk tolerance has been replaced by risk aversion. Moderate overvaluation of the S&P 500 has been followed by notable undervaluation," Cohen commented.
She expects the current economic slowdown to be followed by trend growth rates in gross domestic product and profits - and not by an intractable recession as the U.S. economy still benefits from favorable trends, including a productive workforce, well-managed companies, mild inflation and a large federal surplus.
"The upturn in growth in the coming months is unlikely to reach the gregarious levels of late 1999, nor would these rapid rates be appealing. Instead, trend rates for both GDP -- roughly 3 percent -- and S&P EPS -- about 7 percent -- are more likely. These moderate rates are likely to be sustainable," she said.
Sector plays
Companies and investors are still in the process of marking down their expectations for revenues and earnings for the first half of 2001, with markdowns particularly pronounced in the technology and telecommunications sectors.
"Our analysts continue to see short-term fundamental weakness in these areas. And while this may continue for some time, we believe that long-term investors would be well served to rebuild some portfolio positions now," Cohen stated, taking a six- to 12-month horizon.
In fact, she expects secular spending in technology to be more rapid than the overall economy and said that the significant compression of price-to-earnings ratios in this sector during the past 12 months has created compelling opportunities.
Cohen said that by the second half of 2001, most economy-sensitive sectors will benefit from easier year-earlier comparisons. One exception is the energy sector, she noted.
The Goldman strategist said her model portfolio has swung back to favor some economy-sensitive areas and those offering good value, including technology, consumer cyclicals and basic materials.
"These sectors include some industries in which our analysts indicate that demand has not yet stabilized. Opportunities are often the best when uncertainty is rampant," she concluded.
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