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Förster
06.01.2006, 10:22
Für den römischen Pöbel bildeten Brot und Spiele das Glücksideal. Dies Ideal hat sich im Laufe der Zeiten wenig verändert. Die Masse ist dabei entscheidungsunfähig und unterwirft sich jeder Kraft, die befiehlt. Damit kann der Massenmensch, gleichgestellt durch Massenmedien, verängstigt gemacht, gegeneinander aufgehetzt, leicht von mächtigen Personen gelenkt werden. Welche Entscheidungen trifft er letztendlich wirklich von freien Stücken? Die Wahl seines Wohnsitz, um dort besser zu funktionieren. Die Wahl seiner Konsumgüter, die momentan "in" sind. Die Wahl seiner Schulbildung, die bis in kleinste Detail vorgegeben ist. Die Wahl bei der Wahl, bei Parteien die sich einzig durch den Namen noch unterscheiden. Was entscheidet er letztendlich wirklich? Gefangen in seiner eigenen Ohnmacht, "ich kann ja eh nichts ändern", geniesst er sein Leben im Rausch, mit Zigaretten, Glücksspiel, mit Unterhaltungselektronik wird er genau wie der römische Pöbel unterhalten, unterhalten mit Dingen und Geschehnissen die fernab jeglicher Wertigkeit stehen.

Eine wirklich freie, demokratische Gesellschaft hingegen baut auf dem Individuum auf. Nur so können auch Machtmissbrauch und Diktatur verhindert werden. Desinformation und Massenmenschen sind überhaupt erst die Grundlage dafür, daß die Gesellschaft in sich bekämpfende Gruppen zersplittert werden kann.


Wenn Ihr Eure Augen nicht
gebraucht, um zu sehen,
werdet Ihr sie brauchen,
um zu weinen.

Förster
06.01.2006, 12:10
http://www.buergergespraech.ch/leserbriefe/lb-2005-feb-der-europaeische-haftbefehl.html

Der Europäische Haftbefehl!


Was die Schweizer nach einem «Schengen-Beitritt» erwartet.


In der Zeitschrift TOPIC, Ausgabe Nov. 04, stand folgende fiktive Geschichte beschrieben:

Es ist neun Uhr morgens. An der Tür der TOPIC−Redaktion klingelt es. Der Redaktionsleiter S. öffnet. Vor ihm stehen zwei Polizisten. Einer hält ein Papier in der Hand und sagt: «Herr S. Sie sind verhaftet. Hier ist der Europäische Haftbefehl dazu. Bitte packen Sie ein paar Sachen zusammen und kommen Sie mit.» S. ist völlig perplex und fragt: «Was habe ich denn verbrochen? Ich bin noch nie mit dem Gesetz in Konflikt geraten.» Der Beamte tippt auf das Papier und erwidert: «Sie sind in Paris von einer Justizbehörde wegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit angeklagt worden. Mehr kann ich Ihnen auch nicht sagen». Der deutsche Haftrichter kann später auch nichts Näheres zu den Umständen sagen, ausser: «Es tut mir leid, aber keine deutsche Behörde kann mehr etwas für Sie tun. Viel Glück in Frankreich.»

In Paris angekommen, wird S. in eines der berüchtigten Gefängnisse Frankreichs gesteckt, zusammen mit Schwerverbrechern ausländischer Herkunft. Dann erscheinen französische Justizbeamte mit einem Dolmetscher und klären S. auf, warum er in Paris in Haft sitzt. Er habe in seinem Presseorgan «TOPIC» mehrfach gegen die Freimaurer gehetzt. Zuletzt in der Ausgabe November 2004 im Artikel zum Fall Buttiglione. So etwas sei in Frankreich strafbar und eine Loge habe ihn verklagt. Darauf erklärte S., dass dies in Deutschland unter die freie Meinungsäusserung falle und er die Bestimmungen des deutschen Pressegesetzes exakt eingehalten habe. «Das mag sein», sagt der französische Untersuchungsrichter, «doch bei uns gelten andere Gesetze.» «Aber die kann ich doch gar nicht kennen», erwidert S. «Ihr Problem», entgegnet der Richter achselzuckend, «warten Sie Ihre Verhandlung ab.»

Dieser konstruierte Fall ist leider gar nicht so konstruiert, wie es scheint. Seit August 2004 ist nämlich in Deutschland der Europäische Haftbefehl (EHB) gültig, der im gesamten Europa eine neue Rechtsgrundlage schafft. Dieser EHB dient der «Schaffung eines Raumes der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts» in der EU. Damit sollte die justizielle Zusammenarbeit bei Zivil− und Strafsachen verbessert werden. Hintergrund war der Umstand, dass eine schnelle Strafverfolgung in der EU bisher nicht möglich war. Künftig werden Personen, die einer Straftat verdächtigt werden und sich im europäischen Ausland aufhalten, einfach dem anklagenden EU−Land «überstellt». Die EU−Staaten haben sich auf einen Katalog von 32 Straftaten geeinigt. Darunter sind «Terrorismus», «Vergewaltigung», «Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung», «Umweltkriminalität» und «Rassismus und Fremdenfeindlichkeit». Nach der Einführung des EHB im August 2004 kann jeder EU−Bürger auch ausserhalb seines Heimatlandes angeklagt werden. Selbst dann, wenn die Tat in seinem Heimatland keine Straftat ist, aber im europäischen Ausland so gewertet wird. Das Grundgesetz scheint gegenüber europäischen Übereinkünften zurückstehen zu müssen, besonders dann, wenn es gilt, damit den Terrorismus besser bekämpfen zu können, was man sich durch den EHB erhofft. In vielen Ländern gilt das Prinzip des «natürlichen Richters». Wer angeklagt ist, dessen Verfahren wird entweder vor dem Gericht verhandelt, das für seinen Wohnort zuständig ist, oder vor dem Gericht, in dessen Bezirk eine Straftat verübt wurde. Somit gibt es immer eine «natürliche» Nähe zwischen Tat und Täter. Diese «natürliche» Nähe ist oft wichtig bei der Ermittlung der Wahrheit, z.B. wenn Tatorte von Gerichten in Augenschein genommen werden müssen oder sich plötzlich noch Zeugen melden. Auch die örtliche Presse spielt eine nicht unbedeutende Rolle. In der Gerichts−Berichterstattung müssen Richter stets damit rechnen, dass ihre Leistungen öffentlich bewertet werden, was sie immer wieder zu einer qualifizierten Rechtsprechung anspornt.

Dieses Prinzip des «natürlichen Richters», das in gewisser Weise einen fairen Prozess garantiert, wird durch den EHB völlig umgestossen. Wer wegen einer Anklage ins ferne Ausland abtransportiert wird, kann nicht mehr damit rechnen, dass sich eine öffentliche Meinung hinter ihn stellt, kann nicht mehr davon ausgehen, dass sich eventuell noch Zeugen melden, kann auch nicht darauf hoffen, dass sich Richter bei der Wahrheitsfindung Mühe geben, da sie sonst in der öffentlichen Kritik stehen.

Ausgehend von dieser Analyse kann der Verdacht aufkommen, dass der EHB sich eher als Instrument dazu eignet, missliebige EU−Bürger geräuschlos aus dem Verkehr zu ziehen, und sie in den Weiten europäischer Gerichtsbarkeit verschwinden zu lassen. Ob der EHB ausschliesslich für eine effektivere Bekämpfung des Terrorismus verwendet wird, muss sich erst zeigen. Schon öfters wurden Massnahmen zur Terrorabwehr plötzlich für andere Zwecke verwendet. In Bezug auf den EHB werden Befürchtungen dadurch genährt, dass der EHB auch die Beschlagnahme von Gütern des Angeklagten vorsieht. Hierdurch eröffnet sich die Möglichkeit, den vermeintlich Schuldigen nicht nur ins ferne Ausland zu einem Prozess zu verschleppen, sondern ihn durch Einzug oder Blockierung seines Vermögens daran zu hindern, seine Verteidigung von zu Hause aus zu organisieren und zu bezahlen.

In einem Artikel führt der italienische Jurist und ehemaliger Richter, Dr. Carlo Alberto Agnoli aus, dass mit dem Vorwurf von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, der zum 32−Punkte−Katalog des EHB gehört und sofort zur Auslieferung führt, praktisch jeder ganz leicht beschuldigt werden kann. Besonders für Christen könnte der EHB bald zu einem Fallstrick werden. Ab sofort wird es ein Leichtes sein, Christen auf europäischer Ebene wegen einer kritischen Haltung zu anderen Religionen oder sexuellen Verhaltensweisen anzuklagen. Dazu reicht schon ein scharf formulierter Artikel im Internet, der in Deutschland noch unter die Meinungsfreiheit fallen mag, andernorts aber alle Voraussetzungen für eine Anklage erfüllt. Agnoli nennt das Verbrechen des Rassismus und der Fremdenfeindlichkeit, das auch die Diskriminierung aufgrund von Überzeugungen einschliesse, das «Superverbrechen». Jeder Mensch habe dieses Verbrechen mit Sicherheit unzählige Male in seinem Leben begangen. Es ist das Verbrechen des Denkens! Agnoli schreibt dazu: «Wer auch immer ein wenig juristische, philosophische, historische Bildung besitzt, weiss, dass die Grundlage jedes modernen Totalitarismus genau in der Kriminalisierung, soweit wie möglich, sämtlicher Untertanen besteht. Wenn alle schuldig sind, können sie alle verurteilt werden. Wenn alle verurteilt werden können, lässt sich jeder Dissident (Andersdenkender) in jedem beliebigen Augenblick zermalmen.»

Warum diese Geschichte? Mit der Annahme des Dossiers «Schengen» müsste die Schweiz das Schengener Acquis übernehmen sowie das ganze (heute noch unbekannte) Folgerecht. Da hinein gehört auch der Europäische Haftbefehl. Denken − ein Verbrechen? Andersdenkende − Verbrecher? Wollen wir das? Sicher nicht! Deshalb unterschreiben Sie das Referendum «Nein zu Schengen», damit wir − die Bürgerinnen und Bürger − abstimmen können, ob wir uns tatsächlich freiwillig in die Willkür begeben wollen.

Anita R. Nideröst

8049 Zürich

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:rolleyes

2004 wurde der demokratische Deutsche damit unterhalten (und somit auch unten gehalten) das Kampfhunde eine spezielle Verordnung brauchen und ein Maulkorb die einzige Sicherheit bietet.

Wann gibt es den Maulkorb für das Verbreiten unwichtiger Informationen?

Förster
06.01.2006, 12:15
http://www.123recht.net/article.asp?a=12652&f=nachrichten_vor~gericht_20050410-1411sev&p=1


Karlsruhe nimmt EU-Haftbefehl ins Visier

- Regelung könnte gegen Verfassung (http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=Verfassung) verstoßen


Die schnelle Auslieferung von mutmaßlichen Kriminellen und Terroristen über EU-Länder-Grenzen hinweg - das sollte der im vergangenen Jahr eingeführte Europäische Haftbefehl (http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=Haftbefehl) ermöglichen. Doch schossen die Politiker über ihr hehres Ziel hinaus, findet zumindest Michael Rosenthal. Der Anwalt zog für seinen Mandanten, den Terrorverdächtigen Mamoun Darkazanli, vor das Bundesverfassungsgericht (http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=Bundesverfassungsgericht). Der Deutsch-Syrer sollte an Spanien für eine Tat überstellt werden, die hierzulande nicht strafbar war. Die deutsche Behörden beriefen sich dabei auf das Gesetz zum EU-Haftbefehl. Karlsruhe hat für diesen Mittwoch - ein äußerst seltener Fall - eine zweitägige Verhandlung anberaumt.

Der Stein des Anstoßes: Seit dem EU-Haftbefehls-Gesetz gilt europaweit das jeweils schärfste Strafrecht (http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=Strafrecht) eines Mitgliedstaates. Europas Bürger können von einem EU-Staat für Taten verfolgt werden, die in ihrem Heimatland straflos sind. Streng genommen müsste Holland etwa Abtreibungsärzte nach Dublin überstellen, wenn die irische Justiz das verlangt. Diese Vorstellung ist nicht nur für Anwalt Rosenthal beängstigend: Die Verfassungshüter werden vor allem an Bundesjustizministerin Brigitte Zypris (SPD) politisch brisante und europakritische Fragen stellen. Im Themenblock "Integrationsgrenzen" wollen die Richter etwa wissen, ob Vereinbarungen wie zum Europäischen Haftbefehl nicht zur "schrittweisen Entstaatlichung" des deutschen Souveräns führen, weil Kernkompetenzen wie etwa der Schutz der Bürger vor fremden Mächten auf- und an Brüssel abgegeben werden.

Zudem fragen die Richter, ob der von den Innen- und Justizministern der EU ausgehende "Harmonisierungsdruck" beim Erlass von Gesetzen womöglich die Identität des deutschen Verfassungsstaates unterhöhlt. Dass die Roten Roben empfindlich reagieren auf die schleichende Verlagerung von immer mehr Macht nach Brüssel, haben sie bereits 1993 in ihrem Urteil zum Maastricht-Vertrag deutlich gemacht: Dem Bundestag (http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=Bundestag) müsse als Vertreter des deutschen Volkes auch in der europäischen Gemeinschaft "Aufgaben und Befugnisse von substanziellem Gewicht verbleiben", heißt es dort.

Im Mittelpunkt der Verhandlung steht Artikel 16 des Grundgesetzes. Danach darf grundsätzlich kein Deutscher an das Ausland ausgeliefert werden. Im November 2000 wurde dann allerdings ein Zusatz angefügt, wonach Auslieferungen an ein EU-Staat möglich sind, "soweit rechtsstaatliche Grundsätze gewahrt" werden.

Doch ob diese Grundsätze beim Europäischen Haftbefehl beachtet wurden, scheint fraglich. Zum einen wird das Schuldprinzip ausgehebelt, wenn Bürger sogar grenzenlos für Handlungen verfolgt werden können, die in ihrer Heimat etwa wie die Sterbehilfe als ethisch wertvoll geachtet werden und im Nachbarland als Straftat gelten. Zum anderen missachtet der Europäische Haftbefehl im Fall Darkanzali einen in der der Verfassung verankerten ehernen Grundsatz. Nach Artikel 103 darf eine Tat "nur bestraft werden, wenn die Strafbarkeit (http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=Strafbarkeit) gesetzlich bestimmt war, bevor die Tat begangen wurde". Darkanzali sollte nach Spanien überstellt werden wegen Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung. Doch das war in den Jahren, die in dem Überstellungsantrag eine Rolle spielen, hierzulande noch nicht unter Strafe gestellt.

Die Bundesregierung ficht das allerdings nicht an. Sie vertritt die Auffassung, dass die Überstellung Darkanzalis auf vorrangigem Europarecht (http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=Europarecht) beruht, das von Karlsruhe nicht überprüft werden kann. Dem werden die Richter Artikel 79 des Grundgesetzes, die sogenannte Ewigkeitsgarantie, entgegenhalten. Demnach ist eine Änderung des Grundgesetzes - wie etwa für den Europäischen Haftbefehl - unzulässig, wenn dadurch etwa die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der Bundesrepublik gefährdet werden. Gut möglich also, dass Karlsruhe am Ende des Verfahrens die europafreundliche Aufweichung des Grundgesetzes vom November 2000 als verfassungswidrig disqualifizieren wird.

10. April 2005 - 13.44 Uhr

Förster
08.01.2006, 07:50
http://www.spatzseite.de/pdf.htm



ein Füllhorn an Nachrichten.

Förster
08.01.2006, 21:38
http://www.konstanzer-kreis.de/Publikationen/archiv/baader/SI-03-05-S-15-17.pdf


Smart Investor 3/2005 15

TITELSTORY

„Wir werden wieder das Beten lernen"

Smart Investor im Gespräch mit Roland Baader, Geldtheoretiker und Buchautor, über das Wesen des Geldes, die Rolle des Staates und den Niedergang unseres jetzigen Finanzsystems



Smart Investor: Sie behaupten in Ihrem Buch, daß die meisten Volkswirte gar nicht begriffen haben, was Geld überhaupt ist. Warum?
Baader: Weil sie vom keynesianischen Denken und von den Makromodellen der Neoklassik fasziniert und infiziert sind. Mit diesem Instrumentarium können sie sich mit einer Art naturwissenschaftlich-mathematischer Aura umgeben, also als Vertreter einer angeblich „exakten Wissenschaft" ausgeben. Hayek hingegen hat einmal gesagt, daß sich die Ökonomen eher als demütige Gärtner denn als stolze Ingenieure begreifen sollten.

Smart Investor: Dollar, Euro und Pfund sind Ihrer Meinung nach gar kein Geld. Was ist ein Dollar denn dann?
Baader: Ein mit staatlicher Zwangsgewalt zum alleinigen gesetzlichen Zahlungsmittel erklärter Papierfetzen.

Smart Investor: Was genau bedeutet denn fiat money?
Baader: Wie beim Befehl Gottes in der Schöpfungsgeschichte: „Fiat lux! – Es werde Licht, aus dem Nichts der Finsternis!", so hat der Götze namens Staat den Befehlt erteilt: „Fiat money! – Es werde Geld, aus dem Nichts."

Smart Investor: Kann man sagen, daß jeden Tag 2 Mrd. neue US-$ – über das US-Handelsbilanzdefizit – in die Welt kommen?
Baader: In einem System mit echtem Geld, also Gold, ist ein Handelsbilanzdefizit kein Dauerschaden. Es fließt Gold aus dem Defizit-Land ab, was dann über eine sinkende Geldmenge und sinkende Preise zur Umkehr der Waren- und Zahlungsströme führt – also zum Bilanzausgleich. Im Papiergeldsystem fließt jedoch kein Gold ab, sondern Staatsschuldpapiere. Echte Ersparnisse der ausländischen Handelspartner-Länder werden – via US-Staatskonsum – vernichtet. Die Papiergeld-Schulden des Defizit-Landes bleiben. Insofern kann man schon sagen, daß neues (Schulden-)Geld in die Welt kommt. In dieser Hinsichtist das US-Haushaltsdefizit jedoch noch schlimmer.

Smart Investor: Ist es nicht so, daß zusätzliches Geld eben auch belebend wirkt und zusätzliche Nachfrage und Arbeitsplätze schafft?
Baader: Nur kurzfristig, durch Reichtumsillusion. Man kann sich nicht „reich drucken" oder „reich verschulden". Die nachfolgenden Bereinigungskrisen zerstören mehr Wohlstand und Arbeitsplätze, als vorher künstlich erzeugt wurden.

Smart Investor: Muß die Geldmenge nicht der jeweiligen Gütermenge angepaßt werden?
Baader: Nein. Jede Geldmenge ist ausreichend zur Abwicklung der Gütertransaktionen. Was unter bestimmten Umständen verzerrende Wirkungen hat, ist nicht die vorhandene Geldmenge, sondern Art und der Umfang ihrer Vermehrung.

Smart Investor: Kann man sagen, daß die Forderung der Gewerkschaften, von Oskar Lafontaine oder auch von Peter Bofinger, durch höhere Löhne mehr Nachfrage zu erzeugen, falsch sind?
Baader: Und ob! Durch Kostenerhöhungen ein Land – und somit auch seine Arbeitnehmer – reicher zu machen: Welch ein Unsinn! „Mehr Geld" bedeutet noch lange nicht „mehr Waren", allenfalls Mehrkonsum einiger auf Kosten der Konsumminderung anderer.

Smart Investor: Woher sollen zusätzliche Arbeitsplätze denn kommen, wenn nicht durch zusätzliche Nachfrage über Verschuldung?
Baader: Zusätzliche Nachfrage entsteht durch zusätzliche Produktion und höhere Produktivität, generell durch Vermehrung und Verbesserung des Kapitalstocks einer Volkswirtschaft. Erst muß gespart, investiert und produziert werden, bevor konsumiert werden kann. Mehr Arbeitsplätze entstehen durch mehr Freiheit – also mehr freie Marktwirtschaft. Mehrkonsum durch Mehrverschuldung bedeutet Kapitalvernichtung – und somit auf Dauer weniger Arbeitsplätze und geringere Einkommen.

Smart Investor: Wenn jede arme Familie 10.000 Euro vom Staat bekäme, würde das doch die Nachfrage und damit die Wirtschaft ankurbeln – oder?
Baader: Der Staat hat niemals eigenes Geld. Alles, was er ausgibt, muß er vorher, zugleich oder nachher seinen Bürgern wegnehmen. Wenn diejenigen, denen der Staat gibt, mehr konsumieren als diejenigen konsumiert hätten, denen er nimmt, bedeutet das insgesamt: weniger Ersparnisse und weniger Investitionen – also mehr Armut, auf Sicht auch mehr Armut für jene, denen der Staat „gegeben" hat. Beraubung der Einen und Beschenkung der Anderen mit dem Geraubten ist ein Machtinstrument, kein Wohlstandsgenerator.

Smart Investor: Ihrer Ansicht nach darf es nicht Aufgabe der Zentralbanken sein, Geldmenge und Zinsen zu steuern. Warum nicht?
Baader: Weil das nur der Markt kann – und niemand sonst. Dem Markt befehlen zu wollen, ist auf dem Geldsektor genauso illusorisch, irreführend und zerstörerisch wie auf dem Gütersektor – also z.B. durch Höchstpreise oder Planwirtschaft.

Smart Investor: Könnte der Markt dann auch die Arbeitsplätze schaffen, die uns heute fehlen? Welche Arbeit könnte das sein?
Baader: Selbstverständlich. Schauen Sie sich die Schweiz an. Sie hat die
höchsten Löhne Europas und zugleich die niedrigste Arbeitslosigkeit. Der Grund: Es gibt keine tariflichen Fesseln und so gut wie keinen Kündigungsschutz. Oder schauen Sie sich an, welchen gigantischen Beschäftigungsschub die Freigabe des Telekommunikationsmarktes erzeugt hat. Bei vollständiger Freigabe der Arbeitsmärkte plus Privatisierung und Freigabe des Bildungs- und des Gesundheitswesens hätten wir nach kurzer Zeit massiven Arbeitskräftemangel.

Smart Investor: Wie sehen Sie dann die Gewerkschaften?
Baader: Sie sind eine Katastrophe und – zusammen mit dem Staat – die „effektivsten" Wohlstandsvernichter, auch und insbesondere für die Arbeitnehmerschaft. Sie sind ein Supergenerator für Armut und Arbeitslosigkeit. Man lese den Hayek-Klassiker „A Tiger by the Tail".

Smart Investor: Was macht Sie so sicher, daß wir die Wirtschaft der „unsichtbaren Hand", der Selbstorganisation der Märkte überlassen können?
Baader: Weil das nicht nur alle seriöse Theorie bestätigt, sondern auch die historischen und geographisch-demographischen Fakten. Wo und wann immer man die Märkte in Ruhe gelassen oder befreit hat, ist Wohlstand entstanden. Das war schon bei den Phöniziern und Karthagern so, und das ist heute noch so, z.B. in Hongkong oder Neuseeland oder Irland. Sie können es Jahr für Jahr nachlesen in den Jahrbüchern „Economic Freedom in the World" oder „Index of Economic Freedom": In allen jeweils untersuchten rund 160 Ländern der Erde ist der Reichtum eines jeden Landes, gemessen am Pro-Kopf-Einkommen, eindeutig positiv korreliert mit dem Grad seiner wirtschaftlichen Freiheit – und umgekehrt natürlich.

Smart Investor: Sie schlagen vor, den Staat und seine politische Kaste zu bitten, uns wieder eine ehrliche Währung zu geben, schreiben aber dann, daß keine der politischen Institutionen und keine Wählergruppe daran wirklich Interesse hätte. Ist das nicht ein Widerspruch, und wäre nicht die Forderung, einfach Währungswettbewerb zuzulassen, realistischer?
Baader: Währungswettbewerb wäre besser, viel besser als das, was wir jetzt haben – also viel besser als die europäische Einheitswährung. Aber es wäre dennoch weit vom möglichen Optimum entfernt. Auch der sogenannte „Stabilitätsweltmeister", die D-Mark, hatte bei ihrer Beerdigung durch den Euro nur noch 5 % ihrer Kaufkraft von 1949/50. Und zu dem, was Sie „Widerspruch" nennen: Wenn die Sache der Wahrheit sich danach richten sollte, was die Menschen wirklich tun und wollen, hätte sogar Jesus schweigen müssen.

Smart Investor: Wäre eine goldgedeckte Währung ehrlich, und gäbe es überhaupt genug Gold, um zu einer solchen zurückzukehren?
Baader: Jede vorhandene Menge Gold wäre ausreichend. Und nur Gold ist Geld; alles andere ist Falschgeld. Freilich wäre es mit echtem Geld unmöglich, Kriege zu führen – oder Staatsapparate zu finanzieren, wie wir sie heute haben. Eine Staatsquote von 7 bis 13 %, wie wir sie gegen Ende der Goldwährung in den USA und Deutschland hatten, wäre eine Art Maximum. Heute liegt die Quote um 50 %. Das geht nur mit staatlichem Falschgeld. Diese Quote ist, in den Worten von Carl Christian von Weizsäcker, ein zuverlässiger „Entmündigungs-Koeffizient".

Smart Investor: Was halten Sie von den DGC – den digitalen Goldwährungen, wie e-gold oder GoldMoney (siehe auch Interview auf S. 18), die jetzt überall entstehen? Kann das ein Lösungsweg sein?
Baader: Das sind zaghafte Ansätze – und besser als nichts. Aber man wird sie verbieten, sobald sie dem staatlichen Papiergeldmonopol nennenswerte Konkurrenz machen.

Smart Investor: Wohin steuert die Wirtschaft in Amerika und Europa?
Baader: In die nächste Krise, diesmal wohl in eine sehr große. Es ist zwar das Finanzsystem, das in den Zusammenbruch steuert, aber die Wirtschaft bleibt davon natürlich nicht unberührt. Außerdem ist die Geld- und Finanzgeschichte seit dem Ende der Goldwährungen schon jetzt ein wahres Kompendium an Krisen, Entwertungen, Inflationen und Zusammenbrüchen.

Smart Investor: Besteht noch eine Chance, daß das Drama abgewendet werden kann?
Baader: Nein, ich glaube nicht. Der Point of no Return ist schon lange überschritten. Aber gerade deshalb ist es so wichtig, daß viele Leute verstehen, was hier vor sich geht – und warum. Damit wäre wenigstens die Chance für einen richtigen Neubeginn nach dem Desaster gegeben, und nicht ein neuer Start auf den alten Wegen ins Verderben.

Smart Investor: Aber ist nicht gerade die Argentinien-Krise ein gutes Beispiel dafür, wie der Crash ablaufen könnte? In kurzer Zeit war alles vorüber, und heute hat Argentinien mit die höchsten Wachstumsraten.
Baader: Nach dieser Argumentation wäre es das beste, man zündet sein Haus an und baut sich ein neues; dann haben wenigstens die Handwerker etwas zu tun. Das ist die uralte falsche Argumentation, die schon Bastiat mit seinem Fensterscheiben-Beispiel gebrandmarkt hat. Ja, in Argentinien wächst neues Leben aus den Ruinen – bis zum nächsten Zusammenbruch, der wiederum die Lebensersparnisse von Generationen zerstören wird.

Smart Investor: Haben Sie eine Vorstellung, wann unser Wirtschaftssystem zu Bruch gehen könnte?
Baader: Seriöse Analysen zeigen eine kumulative Spitze mehrerer negativer Trends im Jahr 2008, jedenfalls für die USA. Das muß aber nicht heißen, daß es erst dann – ja noch nicht einmal, daß es schon dann „mulmig" wird. Außerdem geht es diesmal nicht nur um Geld- und Vermögensverluste oder um Verarmung. Es riecht nach politischen Wirren, ja sogar nach Revolution. Und bei Revolutionen, das wissen wir, kommen fast immer die Falschen ans Ruder. Wir werden wieder das Beten lernen!

Smart Investor: Vielen Dank für dieses sehr interessante Gespräch.


Interview: Reinhard Deutsch, Ralf Flierl

Förster
10.01.2006, 10:20
A I D S

Ab in den Sarg



In dem sarkastischen Kinderspruch steckt die Wahrheit gebündelt drin. Treffender steht A) für Angst I) für idiotische D) für Desinformation und S) für Sicherheit, daß damit eine Industrie einen Mega Reibach machen kann, wenn nur die ersten drei Punkte strikt, und vorallem ohne Nachfragen eingehalten werden. Doch der Reihe nach.

HIV steht für "human immunodeficiency virus", auf deutsch: "menschliches Immunschwächevirus".Ein Immundefekt ist nichts weiter als eine vorrübergehende oder irreversible Schwächung der Abwehrfunktion. Unterteilt wird der Immundefekt in 1. zellulären Immundefekt, also betroffene Abwehrzellen und/oder 2. humoraler Immundefekt. Dabei sind Antikörper und abwehraktive Eiweißstoffe gemeint. so weit so schlecht.

sucht man nun nach "HIV" als Abkürzung, kommt man ganz wo anders raus. Da wird nämlich aus einer Immunschwäche plötzlich AIDS. Und zwar führt eine Ansteckung (??) nach einer unterschiedlich (??) langen Inkubationszeit zur AIDS. so schnell kanns gehen. was dann passiert steht oben in der Überschrift. Doch langsam, bis gerade eben war nur das menschliche Immunsystem geschwächt.

Inkubationszeit (lat. incubare = ausbrüten). Die Medizin beschreibt damit den Zeitraum zwischen der Infektion mit einem Krankheitserreger und dem Auftreten der ersten Symptome. und was passiert in dieser Zeit? garnichts. Da nämlich ein "AIDS"-Test gemacht wurde, der aufzeigt, dass das Immunsystem flach liegt, ist man automatisch krank und braucht dringenst ärztliche Beobachtung, wichtiger noch, fachärztliche "Medizin" zur Linderung der "Schmerzen". wo kommen die Schmerzen so schnell her, man spricht doch immer noch von einer Schwächung? Stop! was ist AIDS?

AIDS, jetzt kommts, bedeutet was ganz anderes: "Acquired Immune Deficiency Syndrome", zu deutsch: "erworbenes Immunsystemsyndrom". Ein neues Wort, Syndrom. Das lass mer weg, sonst wirds zu kompliziert. aber Immunsystem steckt da auch drin und plötzlich ist es erworben worden. Laut Lehrbuch der Medizin wird der Krankheitsverlauf (aufgepasst, man ist jetzt bereits krank, obwohl eigentlich nur geschwächt!) in drei Phasen unterteilt:



- Akute Phase: nach einer Infektion treten Symptome wie Fieber, Schweiß, Übelkeit etc. auf (jeder kennt das, hatten wir alle mal). das Lehrbuch schreibt aber auch, daß "solche Symptome nicht zwingend auftreten müssen", teils bekommt man AIDS (oder HIV) "auch ohne Symptome" (soso).

- Latenzphase: hier geht nun der Virus im Körper auf Jagd. Das Lehrbuch beschreibt psychische Belastungen. körperliche treten weniger bis überhaupt nicht auf. (und das obwohl das Immunsystem hinüber sein soll).

- Krankheitsphase: das Lehrbuch schreibt klipp und klar "Diagnose AIDS" und zwar (jetzt aufpassen), "wenn bei einem HIV-Positiven" (also der mit dem Magen-Darmproblem - siehe oben bei HIV) "bestimmte" (??) "Infektionen festgestellt wurden. Oft sind die Erreger solcher Infektionen für den gesunden (??) Menschen bzw. ein gesundes (??) Immunsystem harmlos" (???????).



ja leck mich doch am Arsch, mehr Löcher als die drei unter AIDS beschriebenen Phasen hat kein schweizer Käse.

Angenommen Sie sind demnächst wieder so richtig schwach, kraftlos und total abgeschlagen oder von einem Magen-Darmvirus heimgesucht, oder Sie nehmen Schlafmittel (im Fachjargon "pharmatoxische Stoffe"), haben Stress im Beruf (falls Sie noch einen haben - falls nicht haben Sie erst recht Stress, denn wer soll die völlig überteuerte Wohnung bezahlen?) oder Sie leiden unter Mangel- oder Fehlernährung oder haben Vitamin-, Mineral-, und Aminosäuredefizite, DANN lassen sie bloss keinen AIDS-Test machen, denn sonst wird Ihnen eine Immunschwäche nachgewiesen und Sie sind sofort an AIDS erkrankt (siehe Lehrbuch oben).

Falls Sie doch einen HIV-, oder AIDS-Test (die Industrie macht da keinen Unterschied) gemacht haben, aufgepasst. Lassen Sie sich ja nichts verschreiben, da Sie sonst erneut pharmatoxische Stoffe zu sich nehmen, also Öl ins gut brennende Feuer gießen. Sie meinen ich mache Witze? Kleben Sie bei einer aufleuchtenden Öllampe im Auto ein Aufkleber darüber oder fahren Sie sofort rechts ran, halten und informieren den Abschleppdienst, der Ihr heiligs Blechle zum Kundendienst bringt und die Krankheit (Ölverlust) behebt, aber das Symptom (rote Ölleuchte) ignoriert?





>Heute, da der Arzt an die Stelle des Priesters getreten ist und

Dank des blinden Glaubens an ihn, der den weitaus kritische-

ren Glauben an den Pfarrer abgelöst hat, mit dem Parlement

und der Presse praktisch tun kann, was er will, hat der

Zwang, die Arzneien des Arztes einzunehmen, so giftig sie auch

sein mögen, ein Ausmaß erreicht, das die Inquisition entsetzt

und Erzbischof Laud fassungslos gemacht hätte. Unsere

Leichtgläubigkeit ist krasser als die des Mittelalters,

weil der Priester kein so unmittelbares finanzielles Interesse

an unseren Sünden hatte wie der Arzt an unseren Krankheiten.<

George Bernhard Shaw





Sie glauben HIV ist eine Geschlechtskrankheit? wird von rumrammelden Schwarzen übertragen, die im Busch vor Langeweile nicht wissen wohin damit? oder die "bösen bösen" Zeitgenossen die das Ufer gewechselt haben? Sie glauben AIDS ist heilbar? Von was träumen Sie nachts?

Dann haben Sie HIV mit AIDS oder mit sonst was verwechselt. das kommt halt raus, wenn Sachen von ganz oben beschlossen werden, die einem Angst machen sollen, idiotisch verdreht worden sind, desinformierend durch ständige Wiederholungen wirken und mit Sicherheit jemanden zu Profit verhelfen.

Sie halten mich jetzt für verrückt? Die Thematik ist viel viel komplizierter als das man es so hinstellen könnte? Genau, die Sache ist so kompliziert, dass man selbst heute, über 20 Jahre nach beschlossener Einführung der "Krankheit" immer noch nicht weiss, wie ein isoliertes HIV Virus überhaupt aussieht - das gibt es nämlich nicht, nur lustige, selbstgemalte Bilder davon. Die Sache ist so kompliziert, daß Mrd. Summen aus Staatssäckel (also aus Ihrem Geldbeutel) dafür aufgewendet werden, etwas weiter zu betreiben, daß eine Sterblichkeitsrate von fast 100 Prozent hat. Wie lange könnte ein normales Unternehmen OHNE Geldspritze arbeiten? Würde es Sinn machen?

Sie halten mich für verrückt? da stimme ich Ihnen zu, denn ver-rückt bedeutet, dass man seine Position verrückt hat, also eine neue, geänderte Sichtweise auf die Dinge eingenommen hat. Daran ist bisher noch keiner gestorben (es sein denn, daß Immunsystem ist geschwä....). Seien Sie verrückt genug, bei dem ganzen Wahnsinn momentan einen kühlen Kopf zu bewahren, sind Sie verrückt genug sich gutes zu tun, nicht das neueste Handy, sondern leben Sie gesund. Geben Sie ruhig mehr Geld für Biogemüse aus (das ist nämlich garnicht so teuer, da der Mist aus Holland hochsubventioniert (ihr Geldbeutel!) ist und nur optisch billig (billig ist nicht gut - günstig ist gut) ist), treffen Sie sich mit anderen Verrückten und tun Sie verrückte Dinge, wie z.b. verrückte Gespräche zu führen (also das, was Sie sonst am Handy erledigen), kochen Sie zusammen verrückte Gerichte (das kennen Sie noch. Das was Sie früher gegessen haben, als es noch keine Tütengerichte gab). Das dauert zwar länger (wir haben heute alle keine Zeit mehr - obwohl der Tag weiterhin 24 Stunden hat), Sie werden es aber geniessen - einerseits das Essen, daß wirklich schmecken kann und andererseits das Zusammensitzen mit anderen Personen. Fahren Sie weniger mit Ihrem Auto. & benützen Sie mal Ihr Fahrrad - das steht im Keller und sieht so aus wie die Dinger im Fittnessstudio, nur hat Ihres Reifen unten dran. Mit dem fahren Sie (aufpassen Gleichgewicht! im Studio helfen Querträger von ca. 50 cm Länge - der Reifen hat gerade mal 2 cm!!!) dann raus in die Natur (das ist das was Sie bisher nur als Schweiff beim Autofahren erkannt haben), falls Sie andere Verrückte sehen sollten, nicht erschrecken, die haben kein Gesichtsdefekt, sondern ein Lächeln. Das kommt von der ganzen verrückten frischen Luft (das kennen Sie auch nicht, da Ihr Luftfilter der Klimaanlage schon überfällig ist und die ganzen Keime so stinken). dann fahren Sie wieder nach Hause, trinken verrückt gesundes Wasser (mindestens 3 Liter pro Tag, nicht wie bisher pro Woche), stänkern Sie nicht rum, wenn Sie dauernd müssen, sondern freuen Sie sich das sie dürfen. Würde Ihr, hoffentlich verrückter Lebenspartner, Sie ständig ranlassen, würden Sie sich doch auch freuen, dass Sie müssen, weil Sie dürfen. Lesen Sie ruhig mal verrückte Bücher wie z.B. "Mythos HIV" (ISBN 3935111282). Das Buch ist so verrückt, dass es eigentlich verboten und verbrannt gehört. Nur würde das Aufsehen verbreiten, darum hat die Mafia es bisher nicht verboten. Besuchen Sie verrückte Internetseiten, von Leuten erstellt, die HIV überlebt haben, da sie sich nicht AIDS verschreiben liesen. Wem wollen Sie glauben? Verrückten die HIV überleben oder Leuten die am sicheren Tod anderer obszön viel Geld verdienen? Das ganze wiederholen Sie dann so lange, bis Sie total verrückt sind. Multiplizieren Sie es bitte auch gleich, indem Sie ganz bewusst alle die Sie kennen verrückt machen und setzen Sie gleich noch ein paar verrückte Kinder in die Welt.



für hardcore Unverrückbare die AIDS nicht verstanden haben, gibt es jetzt brandaktuell den Auffrischungskurs der Pharmaindustrie in: Vogelgrippe ;)

Förster
17.01.2006, 12:44
http://www.faktuell.de/Hintergrund/Background367.shtml



Vogelgrippe und H5N1, Impfen und AIDS.


Herr Dr. Lanka, sind wir in Deutschland durch die Vogelgrippe bedroht?

Nur indirekt.
Im nächsten Jahr wird es in Deutschland viel weniger Babys geben.
Folgt man den Medien, werden alle Störche durch die Vogelgrippe dahingerafft werden. Darauf sollten wir uns jetzt einstellen.

Meinen Sie das ernst?

Genauso ernst, wie irgendeine Gefahr für uns durch das behauptete Vogelgrippevirus H5N1 besteht. Die Gefahr oder die Katastrophe liegt ganz woanders.

Wo liegt nach Ihrer Auffassung die Gefahr oder die Katastrophe?

Wir haben uns abgewöhnen lassen, unseren Verstand zu benutzen.
Das ist die tatsächliche Gefahr oder die Katastrophe. Die Politik und die Medien nehmen sich heraus, uns alles vorzugaukeln, z.B. vorzugaukeln, dass sich Zugvögel in Asien mit einem ganz gefährlichen, tödlichen Virus infiziert haben.
Diese todkranken Vögel fliegen dann wochenlang. Sie fliegen Tausende von Kilometern, infizieren dann in Rumänien, der Türkei, Griechenland und sonst wo Hühner, Gänse und sonstiges Federvieh, mit dem sie keinen Kontakt hatten, die innerhalb kürzester Zeit erkranken und verenden.
Aber die Zugvögel erkranken nicht und verenden nicht, sondern fliegen weiter, wochenlang, Tausende von Kilometern. Wer das glaubt, der glaubt auch, dass die Babys vom Storch gebracht werden. Tatsächlich glaubt der überwiegende Teil der Menschen in Deutschland ja an eine Gefährdung durch die Vogelgrippe.

Gibt es demnach überhaupt keine Vogelgrippe?

Seit Ende des 19. Jahrhunderts wurden Erkrankungen bei Geflügel in der Massentierhaltung beobachtet: Blaufärbung des Kammes, Rückgang der Legeleistung, stumpfes Gefieder und manchmal sterben diese Tiere auch. Diese Erkrankungen wurden als Vogelpest bezeichnet.
In der heutigen Massengeflügelhaltung, insbesondere bei der Haltung von Hühnern in Käfigen verenden täglich viele Tiere als Folge artfremder Tierhaltung. Später wurden diese Folgen der Massentierhaltung nicht mehr Vogelpest, sondern Vogelgrippe genannt. Seit Jahrzehnten erleben wir, dass als Ursache hierfür ein übertragbares Virus behauptet wird, um von den tatsächlichen Ursachen abzulenken.

Dann sind die 100 Millionen anscheinend an Vogelgrippe gestorbenen Hühner in Wirklichkeit an Stress und/oder Mangel und Vergiftung gestorben?

Nein! Wenn ein Huhn weniger Eier legt oder einen blauen Kamm bekommt und das Huhn dann auch noch H5N1-positiv getestet wird, dann werden alle anderen Hühner vergast. So kamen die 100 Millionen durch H5N1 scheinbar getötete Hühner zustande.

Wenn man genauer hinsieht, dann sieht man dahinter eine Jahrzehnte alte Strategie:
Im Westen sanieren sich damit die großen Betriebe, denn die an der „Seuche“ gestorbenen Tiere werden auf Kosten der Allgemeinheit zum oberen Marktpreis erstattet, während in Asien und überall wo Geflügel erfolgreich gehalten wird, der dortige Geflügelmarkt unter Anleitung der UNO-Organisation FAO mutwillig und absichtlich zerstört wird.

Alle großen westlichen Geflügelzüchter halten deswegen den Mund und sorgen über ihre Tierärzte dafür, dass wenn der Marktpreis für Geflügel nach unten geht sie eine Seuche diagnostiziert bekommen, um ihre Tiere mit größerem Gewinn, als es bei normaler Bewirtschaftung möglich ist, zum staatlich garantierten Höchstpreis und zwar alle auf einmal zu „entsorgen.“
Auf den Nenner gebracht: Es ist moderner Subventionsbetrug mit lähmender Angsterzeugung, die nebenbei auch garantiert, dass niemand nach Beweisen fragt.

Woran sind die 61 Menschen gestorben, bei denen man H5N1 nachgewiesen hat?

Es liegen nur sehr wenig öffentlich zugängliche Berichte vor, in denen beschrieben wurde welche Symptome vorlagen und wie daraufhin behandelt wurde. Diese Fälle sind eindeutig: Menschen mit Erkältungssymptomen, die das Pech hatten H5N1-Jägern in die Hände zu fallen, wurden mit irrsinnigen Mengen an Chemotherapie, welche das Phantom-Virus hemmen sollte getötet. Isoliert im Plastikzelt, umgeben von Wahnsinnigen in Raumfahrtanzügen, gestorben in panischer Angst an mehrfachem Organversagen.

Gibt es dieses Vogelgrippevirus demnach überhaupt gar nicht?

Im Menschen, im Blut oder anderen Körperflüssigkeiten, im Tier oder in einer Pflanze wurden niemals Strukturen gesehen oder nachgewiesen, die man als Vogelgrippeviren oder Influenzaviren oder irgendein als Krankheitserreger behauptetes Virus bezeichnen könnte. Die Ursachen der Krankheiten, die man als durch ein Virus hervorgerufen behauptet, auch die bei Tieren, die schnell, nacheinander oder gleichzeitig bei mehreren Individuen auftreten können, sind schon lange bekannt.
Mehr noch: Für Viren als Krankheitsverursacher gibt es in der Biologie beim besten Willen einfach keinen Platz.

Nur wenn ich die Erkenntnisse der Neuen Medizin von Dr. Hamer (http://www.faktuell.de/Hintergrund/themaDrRykeGeerdHamer.shtml), wonach Schockereignisse die Ursache vieler Krankheiten sind, die Erkenntnisse der Chemie über die Auswirkungen von Vergiftungen und Mangel und wenn ich Erkenntnisse der Physik über die Auswirkungen von Strahlung hartnäckig ignoriere, dann ist Platz für Hirngespinste wie krankmachende Viren vorhanden.

Warum werden dann immer noch krankmachende Viren behauptet?

Die Schulmediziner brauchen die lähmende, dumm machende und zerstörerische Angst vor krankmachenden Phantomviren als zentrale Grundlage ihrer Existenz:

Erstens, um durch Impfen Menschen massenhaft zu schädigen, um sich einen Kundenkreis an chronisch kranken und kränkelnden Objekten aufzubauen, die alles mit sich machen lassen.

Zweitens, um sich selbst nicht eingestehen zu müssen, dass sie bei der Behandlung chronischer Krankheiten total versagen und mehr Menschen getötet haben und töten, als alle Kriege dies bisher ermöglicht haben. Jedem Schulmediziner ist dies bewusst, doch nur sehr wenige wagen darüber zu reden. So ist es denn auch kein Wunder, dass bezogen auf Berufsgruppen bei Schulmedizinern die Selbstmordrate mit hohem Abstand zu anderen Berufsgruppen die höchste ist.

Drittens brauchen Schulmediziner die lähmende und dumm machende Angst vor teuflischen Viren, um ihre Herkunft als Unterdrückungs- und Tötungsinstrument des aufstrebenden Vatikans zu vertuschen, der sich wiederum aus der putschenden weströmischen Armee entwickelte.

Die Schulmedizin war und ist die wichtigste Stütze aller Diktaturen und Regierungen, die sich nicht dem geschriebenen Recht, den Verfassungen, den Menschenrechten, das heißt dem demokratisch legitimierten Gesellschaftsvertrag unterwerfen wollen. Das erklärt auch, warum die Schulmedizin wirklich alles machen kann und darf und dabei keinerlei Kontrolle unterliegt. Wenn wir das nicht überwinden, werden wir alle an dieser Schulmedizin umkommen.

Übertreiben Sie da nicht ein bisschen?

Leider nein! Jeder, der die Augen aufmacht, wird das so sehen.
Ivan Illich warnte schon1975 in seiner Analyse „Die Enteignung der Gesundheit“ davor. Auch heute noch gibt es dieses Buch unter dem Titel: Die Nemesis der Medizin.

Goethe beschrieb den Zustand der Schulmedizin sehr treffend in Faust I und lässt den Arzt Dr. Faustus eingestehen:

Hier war die Arznei, die Patienten starben und niemand fragte, wer genas,
so haben wir mit höllischen Latwergen, in diesen Tälern, diesen Bergen
weit schlimmer als die Pest getobt, ich selbst habe das Gift an Tausende gegeben, sie welkten hin, ich muss erleben, dass man die frechen Mörder lobt.

Goethe nennt Schulmediziner, die Latwerge, das heißt die giftige Substanzen geben, freche Mörder, die auch heute noch gelobt werden.

Hier darf und muss ich auch auf unsere Publikationen verweisen,
denn wir haben der modernen Medizin als erste die Gretchenfrage gestellt und die Eingeständnisse dokumentiert und kommentiert.
Unter www.klein-klein-aktion.de (http://www.klein-klein-aktion.de/) und www.klein-klein-verlag.de (http://www.klein-klein-verlag.de/)
finden sich alle dazu relevanten Informationen.

Wie sind ausgerechnet Sie auf diesen Jahrtausend-Betrug gestoßen?

Ich habe Molekularbiologie studiert.
Während meines Studiums habe ich das erste Virus im Meer, in einer Meeresalge nachgewiesen. Dieser Virusnachweis wurde dem naturwissenschaftlichen Standard entsprechend erstmals 1990 in einer wissenschaftlichen Publikation veröffentlicht.
Das von mir nachgewiesene Virus vermehrt sich in der Alge, kann diese verlassen und sich in anderen Algen dieser Art wieder vermehren, ohne irgendeine negative Auswirkung zu haben, und dieses Virus steht in keinem Zusammenhang mit irgendeiner Krankheit.

So befinden sich in einem Liter Meerwasser z.B. über 100 Millionen unterschiedlichste Viren. Zum Glück haben die Gesundheitsbehörden und die Ärzte dieses noch nicht wahrgenommen, sonst würde es schon lange ein Gesetz geben, welches das Baden im Meer nur noch im Ganzkörperkondom erlaubt.

Biologische Strukturen dagegen, die etwas Negatives machen sollen, hat man nie gesehen. Die Grundlage des biologischen Lebens ist das Miteinander, ist die Symbiose, und da gibt es keinen Platz für Krieg und Zerstörung. Krieg und Zerstörung im biologischen Leben ist eine Zuschreibung kranker und krimineller Hirne.

Während meiner Studien haben ich und andere nirgendwo einen Beweis für die Existenz krankmachender Viren finden können. Später haben wir das öffentlich vorgetragen und die Menschen aufgefordert, auch uns nicht zu glauben, sondern selbst zu überprüfen, ob es krankmachende Viren gibt.
Daraus ist die klein-klein-Aktion entstanden, die die Gesundheitsbehörden über 5 Jahre lang nach Beweisen fragte und letztendlich das Eingeständnis und die Sicherheit erhielt, dass es keinen Beweis für krankmachende Viren und keinen Beweis für einen Nutzen des Impfens gibt. Um diese Resultate unverfälscht veröffentlichen zu können, haben wir vor drei Jahren den klein-klein-verlag gegründet.

Welche Viren gibt es denn überhaupt und was machen sie?

Strukturen, die man als Viren bezeichnen kann, wurden in vielen Bakterienarten und in einfachen, den Bakterien noch ähnlichen Lebensformen nachgewiesen. Sie sind selbstständig gebliebene Elemente des Miteinanderlebens verschiedener Zellen in einem gemeinsamen Zelltyp. Man nennt das eine Symbiose, eine Endosymbiose, die sich im Prozess des Zusammengehens unterschiedlicher Zelltypen und Strukturen ergeben hat, aus der der jetzige Zelltyp hervorgegangen ist, aus dem der Mensch, das Tier und die Pflanze bestehen.

Wie die Bakterien in allen unseren Zellen, die uns den Sauerstoff veratmen, die Mitochondrien oder die Bakterien in allen Pflanzen, die den Sauerstoff erzeugen, die Chloroplasten, sind Viren Bestandteile von Zellen.
Ganz wichtig: Viren sind Bestandteile von sehr einfachen Organismen, wie z.B. von Fadenalgen, einer bestimmten Art einer einzelligen Chlorella Alge und von sehr vielen Bakterien. Dort nennt man diese viralen Bestandteile Phagen. In komplexeren Organismen, besonders dem Menschen, oder in Tieren und Pflanzen, hat man solche Strukturen die man Viren nennen könnte jedoch noch nie gesehen.

Im Gegensatz zu den Bakterien in unseren Zellen, die Mitochondrien, oder die Bakterien in jeder Pflanze, die Chloroplasten, die die gemeinsame Zelle nicht mehr verlassen können, da sie auf den Stoffwechsel der gemeinsamen Zelle angewiesen sind, können Viren die Zellen verlassen, da sie innerhalb der Zelle keine überlebenswichtigen Aufgaben erfüllen.

Viren sind also Bestandteile der Zelle, die ihren ganzen Stoffwechsel an die gemeinsame Zelle abgegeben haben und deswegen die Zelle verlassen können. Sie helfen außerhalb der gemeinsamen Zelle anderen Zellen, indem sie Bau- und Energiesubstanz übertragen. Etwas anderes hat man nie beobachtet.

Die tatsächlichen, naturwissenschaftlich nachgewiesenen Viren üben innerhalb des hochkomplexen Geschehnisses der Zellen untereinander eine helfende, eine stützende und keinesfalls eine zerstörende Funktion aus.

Auch bei Krankheiten hat man in der Tat weder im kranken Organismus, noch in einer Körperflüssigkeit jemals eine Struktur gesehen oder isoliert, die man als Virus bezeichnen könnte. Die Behauptung der Existenz irgendeines krankmachenden Virus ist ein durchsichtiger Betrug, eine fatale Lüge mit dramatischen Folgen.

Sie behaupten damit doch wohl nicht,
dass auch das gefährliche AIDS-Virus nur virtuell ist?

Nicht nur ich behaupte, dass das sog. AIDS-Virus „HIV“ niemals naturwissenschaftlich nachgewiesen worden ist, sondern nur aufgrund eines Konsenses als nachgewiesen gilt. Die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt schrieb mit Datum vom 5.1.2004 an den Bundestagsabgeordneten Rudolf Kraus:
„Selbstverständlich gilt das Humane Immundefizienz-Virus – im internationalen wissenschaftlichen Konsens – als wissenschaftlich nachgewiesen.“

Heute, nachdem jahrelang Bürger immer wieder die Frage nach den naturwissenschaftlichen Beweisen der behaupteten krankmachenden Viren an die Bundesgesundheitsbehörden gestellt haben, behaupten die Bundesgesundheitsbehörden nicht mehr, dass irgendein als Krankheitserreger behauptetes Virus direkt nachgewiesen worden ist.
In einem anhängigen Petitionsverfahren vor dem Deutschen Bundestag schob das Bundesgesundheitsministerium alle Verantwortung auf das Bundesforschungsministerium ab. Das Bundesforschungsministerium vertritt jetzt die absurde Position, dass die grundgesetzlich gesicherte Freiheit der Wissenschaft es dem Staat verbietet, die Behauptungen der Wissenschaft zu überprüfen.

Das ist doch absurd. Das würde ja bedeuten, dass der Staat uns hilf- und schutzlos einer unkontrollierten Wissenschaft ausliefert, die tun und lassen kann, was sie will. Sind Sie tatsächlich der Meinung, dass der Staat uns derartig ausliefert?

Ich habe hier nicht eine Meinung. Ich kann hier nur die Tatsachen sehen und benennen. Wir erleben bei der jetzigen Vogelgrippepanik, wie der Staat wider besseres Wissen in Deutschland die Bevölkerung irgendwelchen Personen, die sich als Wissenschaftler tarnen, ausliefert. Eine zwangsweise Chemotherapie ist vorgesehen und im Frühjahr soll die gesamte deutsche Bevölkerung zweimal zwangsweise gegen das behauptete Vogelgrippe-Phantom geimpft werden.

Aber weder wurde jemals ein Vogelgrippevirus nachgewiesen, noch wurde irgendein Virus nachgewiesen, das in irgendeinen Zusammenhang mit einer Erkrankung gebracht wurde. Solche Viren existieren nicht. Sie werden genauso, wie die Ministerin über das behauptete AIDS-Virus eingestand, aufgrund eines internationalen wissenschaftlichen Konsenes als nachgewiesen und damit als existent behauptet.

Aber das für den Menschen gefährliche Vogelgrippevirus H5N1 wurde doch in den letzten Tagen ganz genau in einem englischen Labor nachgewiesen!

Wenn jemals ein Virus aus einem konkreten Körper oder einer Flüssigkeit heraus nachgewiesen worden ist, beispielsweise aus Vögeln, dann kann jeder mittelmäßige Wissenschaftler in einem mittelmäßigen Labor innerhalb eines Tages überprüfen, ob dieses Virus beispielsweise in einem verendeten Tier vorhanden ist. Dies ist aber niemals geschehen und es kommen dagegen indirekte, vollkommen aussagelose Testverfahren zur Anwendung.

Zum Beispiel wird behauptet, dass es Anti-Körper gibt, die sich mit dem Körper des behaupteten Virus und nur damit verbinden würden und bei Nachweis einer erfolgten Verbindung zwischen Körper und Anti-Körper die Existenz des behaupteten Virus bewiesen sei.
In Wirklichkeit handelt es sich bei den behaupteten Anti-Körpern um lösliche Bluteiweiße, die bei der Abdichtung von wachsenden und sich teilenden Zellen und bei der Wundheilung eine zentrale Rolle spielen.
Diese Bluteiweiße, auch Globuline genannt, binden sich im Reagenzglas unter entsprechender Konzentration von Säuren und Basen, Mineralien und Lösungsmitteln beliebig an andere Eiweiße. Somit kann man jede Probe aus einem Tier oder Menschen beliebig positiv oder negativ testen. Es ist reine, und das muss ganz klar gesagt werden, kriminelle Willkür.

Auch wenn behauptet wird, dass mittels einer biochemischen Vermehrungstechnik, genannt Polymerase-Kettenreaktion (PCR), die so genannte Erbsubstanz des Virus vermehrt und damit nachgewiesen wurde, ist dies Betrug, denn erstens existiert nirgendwo eine Erbsubstanz eines krankmachenden Virus, mit der man die künstlich vermehrten Teilchen an Erbsubstanz vergleichen könnte, und zweitens werden nur Teilchen an Erbsubstanz vermehrt, die sich schon zuvor in den Flüssigkeiten befunden haben, die zum indirekten Nachweis des behaupteten Virus verwendet werden.

Dabei ist es ganz einfach:
Tausend indirekte Beweise, wie z.B. Kornkreise machen auch kein Ufo. Man muss nicht einmal des Englischen mächtig sein, damit man die Publikationen, auf die sich die Virus-Betrüger berufen, lesen kann, um selbst zu sehen, dass darin nirgendwo ein Virus auftaucht: Fragt man diese Wissenschaftler nach dem Beweis der Existenz der behaupteten Viren, z.B. des H5N1, so bekommt man nur Ausflüchte und nie eine konkrete Antwort.

Im Fernsehen hörten wir immer wieder, dass die Untersuchungen in einem englischen Labor erfolgten. Den Namen dieses englischen Labors hat die Öffentlichkeit nicht erfahren. Es handelt sich dabei um das Referenzlabor der EU für Vogelgrippe in Weybridge. Ich habe die Wissenschaftler mehrfach nach den Beweisen für die Existenz des H5N1-Virus gefragt. Sie antworteten nur einmal und danach nie mehr wieder und schrieben, dass sie meine Frage nicht verstanden haben.
Die Weltgesundheitsorganisation und besonders den Koordinator der Vogelgrippepandemie, den Deutschen, Klaus Stöhr, habe ich auch mehrmals angeschrieben und um Beweise für die Existenz des Vogelgrippevirus gebeten.
Reagiert hat weder die WHO, noch Klaus Stöhr.

Was aber bedeutet denn dieses H5N1, vor dem die ganze Welt nun zittert?

Das „H“ in H5N1 steht für Hämagglutinin, das „N“ steht für Neuraminidase.
Die Pseudo-Virologen behaupten, dass sich in der Hülle von Grippeviren Eiweiße des Typs Hämagglutinin und Eiweiße des Typs des Enzyms Neuramidase befinden.

Als Hämagglutinin werden in der Biochemie unterschiedlichste Substanzen bezeichnet, nicht nur Eiweiße, die rote Blutkörperchen miteinander verklumpen.

Die Pseudo-Virologen haben sich darauf geeinigt, dass es in der Hülle von Grippeviren 15 unterschiedliche Eiweißarten mit der Eigenschaft eines Hämagglutinin geben soll. Die „5“ steht hier für Typ Fünf eines behaupteten Eiweißes, welches wiederum auch nur indirekt nachgewiesen wird.
Um nun ein Grippevirus nachzuweisen, werden im Labor rote Blutkörperchen mit Proben gemischt, in denen sich das behauptete Virus befinden soll. Wenn sich die roten Blutkörperchen verklumpen, wird behauptet, dass ein Hämagglutinin in einem Grippevirus die Ursache dafür sein muss, ohne dass jemals aus einer Probe oder aus einem solchen Gemisch ein Virus isoliert oder geschweige denn darin gesehen wurde.

Aus der Art und Weise der Verklumpung wird dann, genauso wie die Seher in Asterix und Obelix es taten, geschlussfolgert, um welchen Typ an Hämagglutinin es sich dabei handeln soll. Diesen Wissenschaftlern stehen hierfür eine Vielzahl an Testverfahren zur Verfügung, die durch ihren Aufbau sicherstellen, dass auch genau der Typ an Hämagglutinin angezeigt wird, den der „testende“ Wissenschaftler zuvor schon vermutete.

Genauso ist es beim Enzym Neuramidase, welches als Bestandteil der Hülle von Grippeviren behauptet wird. Hier werden von den Pseudo-Virologen 9 unterschiedliche Typen behauptet. In Wirklichkeit ist die Neuramidase ein Enzym, welches durch Abspaltung von Teilen eines Aminozuckers mit dem Namen Neuraminsäure, die Oberflächenspannung regelt, die für das Funktionieren des jeweiligen Stoffwechsels entscheidend ist. Analog zum „viralen“ Hämagglutinin gibt es eine Vielzahl käuflicher Testverfahren, die genau das Resultat, das heißt den Typus an Neuramidase „nachweisen“, den der „sehende“ Virologe zuvor schon vermutete.

So ist es denn auch kein Wunder, dass der scheinbar an H5N1 verendete Truthahn des 73jährigen Bauern Dimitris Kominaris von der ostägäischen Insel Inousses spurlos verschwunden ist, im besagten Referenzlabor nachweislich auch keine Probe aus Griechenland angekommen ist, die hellsichtigen Medien aber berichtet haben, dass eine erste Probe den Verdacht bestätigt hätte.
Um H5N1 nachzuweisen bedarf es in der Tat keiner Probe, denn es handelt sich, wie bei allen behaupteten Seuchen um eine geplante Aktion, um aus politischen Gründen Angst zu erzeugen.

In den Medien werden dauernd Fotos von Vogelgrippe- und Grippeviren gezeigt. Einige dieser Fotos zeigen runde Gebilde. Sind das keine Viren?

Nein! Erstens sind die runden Gebilde, die Grippe-Viren sein sollen, für jeden Molekularbiologen erkennbar, künstlich hergestellte Teilchen aus Fetten und Eiweiß.
Der Laie kann das überprüfen, indem er nach einer wissenschaftlichen Publikation fragt, in der diese Bilder abgebildet, beschrieben und ihre Zusammensetzung dokumentiert sind. Eine solche Publikation gibt es nicht.

Zweitens sind die Bilder die Vogelgrippeviren zeigen sollen für jeden Biologen eindeutig erkennbar ganz normale Bestandteile von Zellen oder zeigen sogar ganze Zellen, die sich gerade im Export oder Import von Zell- und Stoffwechselbestandteilen befinden.
Der Laie kann das wiederum ganz einfach überprüfen, indem er nach den zugrunde liegenden Publikationen fragt, aus denen diese Fotos stammen: Er wird solche Publikationen nie erhalten. Die Zunft der Angstmacher gibt seine Geschäftsgrundlage, den Betrug mit Labor- und Tierversuchen nicht gerne preis.

Fragt man bei den Bildagenturen und bei dpa nach, woher sie denn ihre Fotos beziehen, dann verweisen sie auf die amerikanische Seuchenbehörde CDC des Pentagons. Von dieser CDC stammt auch das einzige Foto des behaupteten H5N1.
Diese Foto zeigt den Längs- und gleichzeitig den Querschnitt von Röhren in Zellen, die im Reagenzglas zum sterben gebracht werden. Diese Röhrchen heißen in der Fachsprache Mikrotubuli und dienen dem Transport und der Kommunikation in der Zelle und bei der Zellteilung.

Man hat aber gezeigt, dass H5N1 Hühnerembryonen tötet und sich in Eiern anzüchten lässt. Wo liegt hier der Hund begraben?

Diese Experimente werden schon seit über 100 Jahren benützt, um die Existenz von ganz unterschiedlichen „Viren“, zum Beispiel auch des behaupteten Pockenvirus zu „beweisen.“ Es werden dabei durch die Eierschale Extrakte in den Embryo gespritzt. Je nachdem wieviel gespritzt wird und wohin in den Embryo das scheinbar „virus-infizierte“ Extrakt gespritzt wird, stirbt der Embryo mehr oder weniger schnell. Er würde dabei genauso sterben, wenn man die Extrakte zuvor sterilisieren würde.

Dieses Töten wird von diesen Virologen als direkter Beweis für, erstens die Existenz des jeweiligen Virus, zweitens als Beweis für die Vermehrbarkeit des Virus und drittens und gleichzeitig als Beweis für die Isolation des Virus ausgegeben.
Aus solcherart getöteten Hühnerembryonen, die millionenhaft und leise bei den Impfstoffherstellern jährlich krepieren, werden dann diverse Impfstoffe hergestellt.

Es werden neben Hühnerembryonen auch Zellen im Reagenzglas getötet, um das Sterben dieser Zellen als Beweis für die Existenz, die Vermehrung und die Isolation eines krankmachenden Virus auszugeben.
Nirgendwo wird aber ein Virus daraus isoliert, im Elektronenmikroskop fotografiert und seine Bestandteile in Verfahren, die man Elektrophorese nennt, dargestellt.

Was tötet dann aber die Tiere im Tierversuch, wenn es nicht das H5N1 ist?

Auch hier muss man sich nur die Publikationen ansehen, in denen diese Tierversuche beschrieben sind. Hühner werden innerhalb von drei Tagen durch Gabe von Flüssigkeit, durch den Tubus in die Luftröhre langsam erstickt.
In kleine Javaäffchen werden 30 Tage vor der behaupteten Infektion Temperatursender in den Unterleib implantiert, 5 Tage vor der behaupteten Infektion werden sie in einer Luftunterdruckkammer fixiert und bei der so genannten Infektion werden diesen Jungtieren, auf den Menschen hochgerechnet 8 Schnapsgläschen Flüssigkeit, durch den Tubus in die Luftröhre gedrückt. Anteile vom gleichen Extrakt aus sterbenden, also verfaulenden Zellen, werden den Tieren in beide Augen und in die Mandeln gespritzt. Mehrmals werden durch Spülung der Bronchien den Tieren Erstickungsanfälle angetan etc. Die resultierenden Schäden und Zerstörungen werden als das Resultat von H5N1 ausgegeben.

Ich habe die ehemalige Verbraucherschutzministerin Künast und den jetzigen Minister Trittin, die sich als Tierschützer ausgeben, durch ihre persönlichen Referenten darüber informiert. Es erfolgte keine Reaktion.

Man hat aber das Virus der spanischen Grippe genetisch rekonstruiert und ebenso festgestellt, dass es ein Vogelgrippevirus ist!

Was sozusagen genetisch rekonstruiert wurde, ist nichts anderes als ein Modell einer Erbsubstanz eines Grippevirus. Ein Grippevirus wurde niemals isoliert. Es wurde auch niemals eine genetische Substanz eines Grippevirus isoliert. Alles was gemacht wurde, ist mittels der biochemischen Vermehrungsmethode „Polymerase-Kettenreaktion“ Erbsubstanz zu vermehren. Mit dieser Methode ist es auch möglich, beliebig neue, niemals zuvor existierende, kurze Stückchen an Erbsubstanz zu vermehren.

So ist es mit dieser Technik auch möglich, den genetischen Fingerabdruck zu manipulieren, das heißt jemanden identisch oder unterschiedlich zu einer „gefundenen“ Probe zu testen. Nur wenn sehr viel zu vergleichende Erbsubstanz gefunden wird, gibt der genetische Fingerabdruck, vorausgesetzt er wird ordentlich durchgeführt, eine gewisse Wahrscheinlichkeit einer Übereinstimmung.

Dr. Jeffery Taubenberger, auf den die Behauptung der Rekonstruktion des Pandemievirus von 1918 zurückgeht, arbeitet für die US-Amerikanische Armee und hat mehr als 10 Jahre daran gearbeitet, um auf der Grundlage von Proben aus unterschiedlichen menschlichen Leichen, mittels der biochemischen Vermehrungstechnik PCR, kurze Stückchen an Erbsubstanz herzustellen. Aus der Vielzahl der hergestellten Stückchen suchte er sich diejenigen aus, die dem Modell der genetischen Substanz der Idee eines Grippe-Virus am nächsten kamen und publizierte diese.
In keiner Leiche wurde aber ein Virus gesehen, nachgewiesen oder ein Stückchen Erbsubstanz daraus isoliert. Mittels der PCR-Technik wurden aus dem Nichts Stückchen an Erbsubstanz erzeugt, die zuvor darin nicht nachweisbar waren.
Wären Viren vorhanden gewesen, hätte man diese und daraus ihre Erbsubstanz isolieren können und nicht mittels PCR-Technik mühsam – in klarer betrügerischer Absicht – einen Flickenteppich eines Modells der genetischen Substanz der Idee eines Grippe-Virus herstellen müssen.

Wie kann der Laie das überprüfen?

Über diese kurzen Stückchen, die im Sinne der Genetik nicht vollständig sind und die nicht einmal der Definition eines Gens genügen, wird behauptet, dass sie zusammen die ganze Erbsubstanz eines Grippevirus ergeben würden.
Um diesen Betrug zu durchschauen, muss man nur die publizierten Längen addieren können, um festzustellen, dass die Summe der Längen der einzelnen Stückchen, die zusammen die ganze virale Erbsubstanz des behaupteten Grippevirus ergeben sollen, nicht die Länge der Idee des Genoms des Grippevirus-Modells ergeben.

Noch einfacher ist es zu fragen, in welcher Publikation ein elektronenmikroskopisches Foto dieses scheinbar rekonstruierten Virus zu finden ist. Eine solche Publikation gibt es nicht.

Es wird behauptet, dass Versuche ergeben hätten, dass dieses rekonstruierte Virus von 1918 sehr effektiv töten würde. Was soll daran nicht stimmen?

Wenn ich einen Hühnerembryo mit einem Gemisch aus künstlich hergestellten Stückchen an Erbsubstanz und Eiweißen mitten ins Herz spritze, dann stirbt er schneller, als wenn ich den Embryo nur peripher spritze.
Wenn ich Zellen im Reagenzglas einer Menge an künstlich hergestellten Stückchen an Erbsubstanz und Eiweißen aussetze, dann sterben sie schneller, als unter den Standard-Bedingungen des Sterbens von Zellen im Reagenzglas, welche „normalerweise“ als Beweis für die Existenz, als Beweis für die Isolation und als Beweis für die Vermehrung der behaupteten Viren herangezogen wird.

Aufgrund dieser künstlich erzeugten Erbsubstanz, die als viral ausgegeben wird, werden im Computer Modelle von Eiweißen erstellt. Aus diesen Eiweiß-Modellen wird im Computer das Aussehen des ganzen Virus rekonstruiert.
Das ist alles, aber die ganze Welt glaubt, dass man im Labor Viren rekonstruieren könnte. So wundert es auch nicht, dass in Bezug auf Verlautbarungen der CIA und des britischen Geheimdienstes M16 behauptet wird, dass in Nordkorea das kommunistische Regime nun noch tödlichere Grippeviren als das H5N1 herstellen würde.

Welche Schlüsse ziehen Sie daraus?

Da man den Chef der behaupteten El Kaida, Bin Laden, nicht gefunden hat, El Kaida auf arabisch nur der Weg heißt und vor der Warmsanierung der einsturzgefährdeten New Yorker Wolkenkratzer von dieser Organisation nichts gehört hat, bei Saddam auch keine Massenvernichtungsmittel, wie die behaupteten Pockenviren gefunden wurden, die Grund für den zweiten Irakkrieg waren und nun schon wieder tödliche Viren behauptet werden, dürfte klar sein, wer in Wirklichkeit die Terroristen sind und wer in Wirklichkeit die Selbstmordattentäter: Alle, die sich an der Virus-Panik beteiligen und dabei mitmachen!

In den Pandemieplänen ist bei Ausrufung der Vogelgrippe-Pandemie durch die WHO der mögliche Zusammenbruch der Versorgung und der öffentlichen Ordnung vorgesehen. Die Schätzungen von bis zu 100 Millionen Toten sollte man ernst nehmen.
Bedroht sehe ich alle Bewohner von Altenheimen, die bei einem Ausbruch von Chaos und dem Zusammenbrechen der Versorgungssysteme und damit der öffentlichen Ordnung die ersten, und neben Kleinkindern die schutz- und wehrlosen Opfer sein werden. Kaum auszumalen ist es, wenn die Seuchenmacher den Notfall schon im Winter ausrufen würden.

Schützt denn das Mittel Tamiflu, das mittlerweile mit Steuergeldern eingekauft und bevorratet wird, den Menschen vor der Vogelgrippe?

Dass dieses Mittel vor einer Grippe schützt, behauptet niemand.
Tamiflu soll als Neuramidasehemmer wirken. Es hemmt im Organismus die Funktion des Zuckers Neuraminsäure, welcher mit für die Oberflächenspannung der Zellen verantwortlich ist.

Die auf dem Beipackzettel genannten Nebenwirkungen von Tamiflu sind nahezu identisch, mit den Symptomen einer schweren Grippe. Massenhaft werden jetzt also Medikamente bevorratet, die genau dieselben Symptome verursachen, die bei einer tatsächlichen schweren sog. Grippe auftreten – und mit Arzt nach sieben Tagen und ohne Arzt nach einer Woche – abklingen.

Wird Tamiflu an kranke Menschen gegeben, so ist mit weit schwereren Symptomen zu rechnen, wie sie bei einer schweren Grippe auftreten. Wenn die Pandemie beim Menschen ausgerufen wird, werden viele Menschen zum gleichen Zeitpunkt dieses Medikament einnehmen. Dann haben wir tatsächlich die eindeutigen Symptome einer Tamiflu-Epidemie. Dann werden auch Tamiflu-Tote zu erwarten sein und das wird dann als Beweis für die Gefährlichkeit der Vogelgrippe herangezogen und für die große Sorgfalt des Staates für die Gesundheit der Menschen.

Hier läuft das erprobe AIDS-Muster ab. In Spanien steht auf den Beipackzetteln der AIDS-Medikamente, dass man nicht weiß, ob die Symptome durch die Medikamente oder durch das Virus verursacht werden.

Dann werden Sie auch keine allgemeine Impfung oder die speziell entwickelte Impfung gegen die Vogelgrippe empfehlen?

Ich empfehle keinen Wahnsinn.
Jeder Impfstoff enthält Giftstoffe, die dauernd wirken mit kleineren oder schwereren dauerhaften Schäden. Das Infektionschutzgesetz verlangt als zu erfüllende Rechtfertigungsvoraussetzung das „ist“, die Tatsache eines Krankheitserregers, beispielsweise eines Virus.

Weil keines der so genannten krankmachenden Viren als existent behauptet werden kann und darf, kann es auch keine rechtmäßigen Impfungen gegen Grippe, auch nicht gegen die Vogelgrippe geben.

Bei jeder Impfung, die nach Inkrafttreten des Infektionsschutzgesetzes am 1.1.2001 in Deutschland erfolgte, handelt es sich um die Straftat der schweren Körperverletzung. Selbstverständlich empfehle ich nicht, sich als Opfer von Straftaten und Verbrechen auszuliefern.

Wer steckt Ihrer Meinung nach hinter all dem, was wir hier gegenwärtig erleben?

Darüber kann man nur spekulieren.
Selbstverständlich freut sich die Pharmaindustrie über das große Geschäft mit der Vogelgrippepanik. Tatsächlich steckt aber jeder Einzelne hinter diesem Wahnsinn. Die Situation ist so, wie sie ist. Die Situation konnte nur dahin gelangen, weil wir als Staatsbürger geduldet haben, dass unser Staat derartig gegen die Menschen handelt, obwohl unser Staat formal ein demokratischer Rechtsstaat ist.

Wer darauf wartet, dass die Pharmaindustrie hier etwas zum Wohle der Menschen verändert, der wird vergeblich warten. Wer sich jetzt nicht wehrt, der lebt verkehrt. Jeder kann beim Bundesverbraucherschutzministerium, beim Bundesgesundheitsministerium usw. nach den naturwissenschaftlichen Beweisen fragen, die die Vogelgrippepanik rechtfertigen.

Wer darauf wartet, dass „die anderen“ das schon machen werden, darf sich nicht wundern, wenn die anderen nichts tun und die Situation nicht so bleibt, wie sie ist, sondern noch viel schlimmer wird. Letztendlich stecken wir Staatsbürger dahinter, die wir jahrelang untätig den ganzen Wahnsinn um uns herum gesehen und geduldet haben. Hier müssen wir beginnen, gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen, wenn wir uns nicht der totalen Herrschaft und dem Chaos einer unkontrollierten Pseudowissenschaft ausliefern und opfern wollen.

Muss demnach Ihrer Meinung nach die Wissenschaft bekämpft werden?

Die Herrschaft der Pseudowissenschaft muss durch eine gesellschaftliche Wissenschaft, die durch die Verpflichtung zur Wahrhaftigkeit und durch die Überprüfbarkeit und Nachvollziehbarkeit bestimmt ist, überwunden werden.

Die Sprache der gegenwärtigen Hochschulmedizinwissenschaft legt offen, dass hier demokratisch-rechtsstaatlich unkontrollierte Herrschaft im Vordergrund steht, wenn sich die Schulmediziner und der Staat auf die „herrschende Meinung in der Medizinwissenschaft“ berufen, der wir uns auch zu unterwerfen hätten, und wenn diese Herrschaft behauptet, dass die Babys vom Storch gebracht werden oder die Erde eine Scheibe ist.

Wir haben aber keinen Grund uns zu beklagen.
Wir sind es doch, die dieses staatliche Verhalten dulden. Allerdings darf sich niemand wundern, wenn er weiter duldet, dass wir uns dieser Herrschaft auszuliefern haben, wie wir es jetzt bei der Absurdität der Vogelgrippebehauptungen tun, wenn er morgens aufwacht und mit Erschrecken feststellt, dass er tot ist: Getötet von der Herrschaft, die er als Staatsbürger eines demokratischen Rechtstaates geduldet hat.

In einem demokratischen Rechtsstaat wäre die Vogelgrippepanik ebenso wenig möglich, wie AIDS und Impfen. Wir Staatsbürger müssen den Rechtsstaat realisieren. Dann hat nicht nur AIDS, sondern auch die Pseudowissenschaft, sowie die Vogelgrippe keine Chance. Ich kann nur sagen: Gib der Vogelgrippe keine Chance! Glaub nicht was Dir vorgelogen wird! Überprüfe es! Nutze Deinen Verstand!

Wer was tun will: Unter www.agenda-leben.de (http://www.agenda-leben.de/) gibt es Anregungen.

© 2005FAKTuell ®

Förster
26.02.2006, 18:07
H5N1 bis heute noch nicht isoliert nachgewiesen, aber aus Vogelscheisse
ist schon heute eine Vogelpest geworden. Schwachsinn und Histerie rules :rofl

.

Förster
04.03.2006, 14:48
Selbst der Spiegel langt sich bereits an den Kopf :hihi




http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,403367,00.html


AUSBREITUNG VON H5N1

Forscher zweifeln an der Zugvogel-These

Wie die Vogelgrippe nach Deutschland kam, ist weiter völlig unklar. Während Politiker und Veterinäre vor dem Beginn des Vogelzugs warnen, weisen Experten auf die Lücken der Erkenntnisse hin: Es scheint, als könnten wilde Gänse, Schwäne und Enten es nicht alleine gewesen sein.

Die Weltkarte ist zu einem Flickenteppich geworden. Von China und Vietnam aus breiten sich rote Felder aus: Jene Länder, in denen das Vogelgrippe-Virus H5N1 ausbricht. Beinahe täglich scheinen Länder dazuzukommen, jüngst immer mehr europäische. Und auch beim Betrachten der Deutschlandkarte (http://www.spiegel.de/flash/0,5532,12588,00.html) drängt sich die Flickenteppich-Assoziation auf. Rügen traf es als erstes, inmitten H5N1-freier Nachbarländer. Die betroffenen brandenburgischen Landkreise (http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,404074,00.html) grenzen nicht eben an die Insel. Ostholstein liegt 150 Kilometer weiter westlich. Um gar an den Bodenseestrand von Überlingen oder das Mannheimer Rheinufer (http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,404135,00.html) zu gelangen, muss der Erreger gar die gesamte Bundesrepublik diagonal überquert haben. Muss? Müsste? Nur wie? Geflogen?

"Es ist verfehlt, Zugvögel für die Vogelgrippe verantwortlich zu machen", sagte der Exekutivsekretär der Uno-Konvention über wandernde Tierarten (CMS), Robert Hepworth. Für die Verbreitung des Virus durch Zugvögel gebe es keine wissenschaftlichen Belege.

In der Tat bleibt das Auftreten der aggressiven asiatischen Variante von H5N1 in Europa rätselhaft. Die Wanderbewegungen wilder Tiere sind bislang die einzige Erklärung, und diese bleibt unbefriedigend. "Es gibt da viele Einzelfälle, aber wir können kein Zentrum sehen, kein Muster", sagt der Ornithologe Bert Lenten im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Er trägt einen noch sperrigeren Titel als Hepworth: Exekutivsekretär des Abkommens zur Erhaltung der afrikanischeurasischen wandernden Wasservögel (AEWA). Die beiden Uno-Tierschutzbürokraten sehen sich plötzlich als Verteidiger zu Unrecht Alleinverdächtiger.

Zugvögel unter Generalverdacht

Minister und Veterinäre warnen unisono vor dem Beginn des Vogelzugs im nahenden Frühling. Zugvögel sind die erstbesten Verdächtigen. "Wenn Wildvögel die hauptsächlichen Überträger wären, zum Beispiel zwischen China und Nigeria, dann würde man doch auf der Strecke dazwischen auch Ausbrüche erwarten", sagt Lenten. Das gefährliche Virus hat sich von Osten nach Westen ausgebreitet, die maßgeblichen Vogelzugrouten verlaufen in Nord-Süd-Richtung. Im Fall Rügen kommt hinzu, dass viele betroffene Schwäne überhaupt keine klassischen Zugvögel waren, sondern bestenfalls sogenannte Kälteflüchter.

"Ich halte überhaupt nichts von dieser Theorie", sagt der Mikrobiologe Alexander Kekulé von der Universität Halle-Wittenberg. Denn nach allem was man wisse, wirke das Virus in Schwänen sehr schnell und sehr stark. "Die fallen in wenigen Tagen tot um", betont Kekulé. "Einbahnstraßen-Denken" nennt der Vogelkundler Klaus-Dieter Feige die These, dass Wildvögel das Virus aus Osteuropa eingeschleppt haben, wo sich ihre Brutreviere mit denen nach Asien ziehender Vögel überlappen. Feige ist Landeschef der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Mecklenburg-Vorpommern.

Thomas Mettenleiter, Chef des Friedrich-Loeffler-Instituts spricht nur noch davon, dass "Puzzlesteine" darauf hindeuten, der Erreger könne sich "stafettenartig" ins Bundesgebiet bewegt haben. Ein in Lettland beringter Singschwan gilt als Hauptverdächtiger: Er war eines der ersten Tiere, bei dem auf Rügen H5N1 festgestellt wurde. Bei seinem Abflug soll er noch gesund gewesen sein. "Er wurde in Lettland beringt, aber wir wissen nicht, wo er sich angesteckt hat", sagt Uno-Wildvogelfürsprecher Lenten. Offiziell gilt die Osteeküste von Russland bis nach Usedom als H5N1-frei. Auch Verdachtsfälle wurden bislang nicht gemeldet.

Angst vor und Aggression gegen Wildvögel

Doch wie sonst könnte der Erreger - in lebenden Vögeln, deren Fleisch oder ihrem Kot - nach Mitteleuropa gekommen sein? Bert Lenten zählt Möglichkeiten auf: Handel, Schmuggel, illegaler Einfurh von lebendem oder totem Geflügel. "In Osteuropa wird sogar der Mist aus Hühnerställen als Futter für Fischteiche genommen", sagte er. "Wir haben den Fall eines Schwans, der bei seiner Beringung in Ungarn kerngesund war und zwei Tage später tot in Kroatien aufgesammelt wurde." Wer sich einzig auf Zugvögel als Überträger von H5N1 konzentriere, der übersehe andere Ansteckungswege - das sei gefährlich.

Im Januar hatte der Politpopulist Wladimir Schirinowski im russischen Parlament gefordert, alle Zugvögel bei der Rückkehr aus ihren türkischen Winterrevieren abzuschießen. "Die Regierung muss dem Vogelzug einen Riegel vorschieben", forderte er. In der Türkei waren im Januar vier Kinder nach einer H5N1-Infektion gestorben. "Die Vögel sollen da bleiben, wo sie sind", sagte der Politiker.

Auch in den friedlicheren Niederlanden hat Experte Bert Lenten 2003 beim Ausbruch einer "Hühnerpest" genannten Vogelgrippe-Variante beobachtet, wie die Menschen Wildvögel plötzlich als Bedrohung wahrnahmen. Seiner Ansicht nach ist die umgekehrte Sichtweise angemessener: "Es sind einfach viele Feuchtgebiete zerstört worden. Wildvögel müssen sich aber irgendwo ernähren und so kommen sie den Nutztieren immer näher."

Fakten dringend benötigt

Während Tierseuchen-Erreger in Wildvögeln vorkommen, von ihnen übertragen werden, gar in ihnen weiterentwickelt und rekombiniert werden, brechen die Krankheiten mit großen Zahlen toter Tiere immer dann aus, wenn sie auf große Nutztierbestände treffen. Wilde Tiere gelten teilweise als immun, teilweise als richtiges Reservoir gefährlichster Erreger. Bloß die Datenlage für die meisten Wildvögel ist recht dünn.

Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (Unep) und die in Bonn ansässige Zugvogel-Konvention erarbeiten zurzeit nach Angaben von Robert Hepworth wissenschaftliche Empfehlungen für Regierungen. Dazu werde im April eine Konferenz in Nairobi stattfinden. Unep habe außerdem die Konvention beauftragt, ein Frühwarnsystem zu aufzubauen, um Wanderwege und Brennpunkte möglicher Kontakte zwischen Zugvögeln und Geflügel zu erforschen.

Ein erster Schritt in diese Richtung ist ein Pilotprojekt, das Bert Lenten im Auftrag der französischen Regierung in einigen nordafrikanischen Ländern und dem Iran durchführt: Sein Team analysiert dort den Kot größerer Vogelbestände, die sich im Frühjahr auf den Weg in Richtung Côte d'Azur und Normandie machen werden. "Bisher", sagt Zugvogelforscher Lenten, "waren sie alle Virus-frei."

Stefan Schmitt/AP/dpa

Förster
07.03.2006, 08:32
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http://www.google.de/search?hl=de&q=friedrich-loeffler-institut&spell=1

http://www.google.de/search?hl=de&q=Seucheninsel+Riems&meta=

Förster
12.03.2006, 19:39
http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E8E2E4226DCF94B35A70EDABD4B4C6519~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Dresdens Entschuldung
Heuschrecken in der Sozialwohnung
Von Carsten Germis und Inge Kloepfer


12. März 2006 Dresden macht Schule. Die sächsische Landeshauptstadt hat am vergangenen Freitag ihre städtische Wohnungsbaugesellschaft Woba mit 48.000 Wohnungen komplett an die amerikanische Investorengruppe Fortress verkauft. 1,7 Milliarden Euro boten die Amerikaner. Nach Abzug aller Schulden bleiben dem Stadtkämmerer aus dem Deal 200 Millionen Euro Überschuß.


Und Dresden wurde quasi über Nacht schuldenfrei. Kein Wunder, daß jetzt auch die Kämmerer anderer Städte verstärkt darüber nachdenken, ihre kommunalen Wohnungen zu verkaufen. „Leipzig zuckt schon ob des guten Beispiels in Dresden”, heißt es. Die Verkaufswelle kommunaler Wohnungen ist für Deutschland ungewohnt. Seit der industriellen Revolution war es hierzulande üblich, daß Kommunen oder große Unternehmen für ihre Bürger oder Arbeiter Wohnungen bereitstellten. Aus sozialen Gründen. Dies gilt vielen im beginnenden 21. Jahrhundert als überholt.
Wohnungsverkäufe als „Verzweiflungstaten”

Doch die meisten Städte treibt zunächst die blanke Not, ihr Tafelsilber - Schwimmbäder, Krankenhäuser, Wasser- und Elektrizitätswerke und vor allem Wohnungen - zu verkaufen. Denn die allermeisten Kommunen sind hochverschuldet. Immer mehr Kämmerer müssen Kredite aufnehmen, um allein die laufenden Kosten zahlen zu können. Als „Verzweiflungstaten” wertet Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD), der Präsident des Deutschen Städtetages, deswegen Wohnungsverkäufe wie den in Dresden.

Ausländischen Investoren kommt die Not der Kommunen gerade recht. Fortress, die Annington-Gruppe oder Cerberus, hierzulande bislang ziemlich unbekannte Unternehmen, haben in den vergangenen Jahren rund 650.000 Wohnungen in Deutschland zusammengekauft. Ein Ende ist nicht in Sicht. Fachleute erwarten, daß noch etwa zwei Millionen Wohnungen auf den Markt kommen werden - davon etwa 1,4 Millionen aus staatlicher Hand.

„Es hat einen guten Grund”

Für die Käufer, die Sozialminister Franz Müntefering (SPD) einst als „Heuschrecken” bezeichnete, ist der deutsche Wohnungsmarkt wegen der niedrigen Preise interessant. „Wir werden nicht um Veräußerungen herumkommen”, heißt es auch aus dem Büro des Leipziger Oberbürgermeisters Burkhard Jung (SPD). Zwar schließt man dort einen Komplettverkauf wie in Dresden aus, aber Anteile will man schon loswerden. Den größten Brocken hat bislang das hochverschuldete Berlin mit 66 000 Wohnungen verkauft. Allerdings sind dort noch immer 300.000 Wohnungen im Besitz des Landes.

Doch was Berlin, Dresden und wohl bald auch Leipzig machen, findet nicht überall Beifall. Städtetagspräsident Ude lehnt den Verkauf kommunaler Wohnungsgesellschaften in München ab. „Die Wohnungsversorgung gehörte schon immer zu den wichtigen Aufgaben kommunaler Daseinsvorsorge”, sagt er gegen den Zeitgeist. Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust (CDU) will mit der Kontrolle über die Wohnungen Einfluß auf die Sozialstruktur der Stadt nehmen. „Es hat einen guten Grund, daß wir unsere Wohnungsbaugesellschaften nicht verkaufen”, sagt der CDU-Politiker.

Höhere Erträge oder niedrigere Aufwendungen

Sozialdemokrat Ude befürchtet, die Fonds müßten nach dem Kauf höhere Gewinne erwirtschaften, um die Rendite zu bringen, die den Anlegern versprochen wurde. Das gehe letztendlich nur über höhere Erträge oder niedrigere Aufwendungen: „Im Klartext reden wir auf lange Sicht gesehen von kräftigen Mieterhöhungen.” Das befürchtet auch der Chef des Deutschen Mieterbundes, Franz-Georg Rips. „Die Mieter werden letztlich die Zeche zahlen müssen”, sagt er.

Doch wenig spricht dafür, daß die kommunalen Pessimisten recht behalten werden. Die deutschen Gesetze setzen möglichen Mieterhöhungen klare Grenzen. Und bislang habe sich auch der neue Eigentümer Fortress nach dem Kauf großer deutscher Wohnungsunternehmen gegenüber den Mietern und Mitarbeitern fair gezeigt, sagt der Präsident des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienverbände, Lutz Freitag.

Zwei Milliarden Dollar eingesammelt

Klar ist aber auch: Die Investoren wollen mit den Wohnungen Geld verdienen. Fortress hofft auf eine Bruttorendite auf den gesamten Kaufpreis der Immobilien von fünf Prozent. Derzeit liegt sie bei vier Prozent. Dazu soll der Leerstand von derzeit 18 Prozent der Woba-Wohnungen deutlich gesenkt werden. Üblich ist zudem, die Wohnungen später den Mietern zum Kauf anzubieten. So hat zum Beispiel die Deutsche Annington-Gruppe, die mit 230.000 Wohnungen mittlerweile das größte Unternehmen auf dem Markt ist, im vergangenen Jahr rund 10.000 solcher Mieterprivatisierungen gemacht. Die monatliche Belastung der ehemaligen Mieter hat sich dadurch kaum erhöht, doch langfristig bilden sie Vermögen.

Die Aufkäufer setzen darauf, daß das Interesse an Wohneigentum in Deutschland in den kommenden Jahren steigen wird. In der Bundesrepublik liegt die Eigentumsquote bei 44 Prozent, der europäische Schnitt ist rund 60 Prozent. Kein Wunder, daß die Finanzinvestoren ihr Engagement in Deutschland noch verstärken wollen. Erst 2005 haben sie einen für deutsche Wohnimmobilien zweckgebundenen Fonds aufgelegt und dafür zwei Milliarden Dollar eingesammelt.

„Neue Schulden sind verboten”

Unter der Annahme, daß die Beteiligungsgesellschaft gerade einmal 20 Prozent Eigenkapital investiert und 80 Prozent mit Krediten finanziert, beläuft sich die Finanzkraft dieses Deutschland-Fonds auf zehn Milliarden Dollar. Das Geld stammt von staatlichen und privaten amerikanischen Pensionsfonds. Auch Universitätsstiftungen haben ihr Kapital der Beteiligungsgesellschaft anvertraut.

Ob der Hunger der Finanzinvestoren letztlich die deutschen Städte dauerhaft saniert, ist freilich ungewiß. Die Stadtkämmerer ahnen, daß es nicht hilft, nur das Tafelsilber zu verkaufen. Die Städte müssen auch sehen, daß sie ihre Haushalte dauerhaft in den Griff bekommen. Denn Privatisierung geht nur einmal. Sollten sich die Städte abermals verschulden, fehlen die Werte zur Tilgung. Dresdens Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) hat es den Bürgern seiner Stadt ganz deutlich gesagt: „Neue Schulden sind verboten.”

Förster
29.04.2006, 09:23
Antikörper gegen Vogelgrippe: Die Bundestagswahl

Wer erinnert sich eigentlich noch an die hochgefährliche Vogelgrippe, die noch vor eineinhalb Monaten in aller Munde und dabei war, auch in Deutschland auszubrechen? War es denn nicht laut Aussagen der Medien nur noch eine Frage von wenigen Tagen, dass auch wir Europäer mit Mundschutz durch die Straßen laufen würden? Magazine wie „Spiegel“, „Focus“ und „Stern“ berichteten wöchentlich, Nachrichtensendungen wie die „Tagesschau“ und das „heute-Journal“ zeigten jeden Abend neue Bilder von Hühnerkadavern und Asiaten mit Mundschutz. Harald Schmidt zeichnete auf einer Karte das Ausbreitungsgebiet der Vogelgrippe ein.

Dann kam der Wirbelsturm nach New Orleans, und mit ihm in unseren Medien wildeste Spekulationen über Opferzahlen. Amerika aber wurde auch viel belächelt, für seinen Heimatschutzminister, dafür, dass es schon wieder vor allem arme, schwarze Menschen getroffen hatte, die — wie bei dem letzten Wirbelsturm vor über 30 Jahren — zusammengepfercht wurden, während die Weißen in voll-klimatisierten Bussen ausreisen konnten, für den miserablen Katastrophenschutz und für seinen Präsidenten sowieso. Die Gefahr schien angenehm weit weg, „ein Wirbelsturm — hier in Deutschland?!“

Dann kam der Bundestagswahlkampf, als man sich sattgesehen hatte an den Leichen, die durch die Straßen New Orleans trieben und als man genug gelästert hatte über Amerika. Das Ergebnis wird noch einige Zeit zur Spekulation und Füllung der Magazine und Sendungen taugen, doch was ist dann an der Reihe? Vielleicht entdeckt man ja jetzt wieder, dass die Vogelgrippe immer noch existent ist?

Das Verhalten der Medien zeigt: Zum einen scheinen generell gewisse Gefahren, sofern sie einen möglichst bitteren Beigeschmack haben, überdramtisiert zu werden. Obwohl es hierfür auch Gegenbeispiele gibt (siehe Anmerkung 1), ist dies bei der Vogelgrippe eindeutig der Fall. Denn wie kann es anders sein, dass sie so plötzlich aus den Nachrichten verschwindet?
Zum anderen zeigt sich hier wieder die zur Genüge gekannte Sensationslust. Offensichtlich ist es für das Zielpublikum interessanter, sich mit möglichen oder, siehe New Orleans, dagewesenen Horrorszeanrien zu beschäftigen als mit der Wahrscheinlichkeit eines Eintretens dieser und den tatsächlichen Fakten. Spekulation über solides Wissen, Irrationalität über logisches Denken, Quoten über Wahrheit.

Nach dieser Feststellung wird auch klar, warum das Wahlergebnis so gut ist für die Medien: Sie dürfen wieder spekulieren und inkompetente Experten befragen! Es ist klar, dass die Wahl des Bundestags das zentrale Interesse in den Medien einer Demokratie auf sich ziehen muss, aber wird die in Quantität sicher angemessen repräsentierte Berichterstattung dem Ereignis auch gerecht?

Wenigstens konnte die Bundestagswahl den Vormasch der Vogelgrippe aufs Erste stoppen.



http://www.cheesebuerger.de/images/midi/tiere/d074.gif

Förster
29.04.2006, 09:54
http://www.miprox.de/USA_speziell/Warum_Amerikaner_beinahe_alles_glauben.html


Die Türen der Wahrnehmung:
Warum Amerikaner beinahe alles glauben



von Dr. Tim O'Shea (www.thedoctorwithin.com (http://www.thedoctorwithin.com/))
Übersetzt von Kai Hackemesser


Aldous Huxley's 1954 inspirierte Abhandlung beschrieb die lebhaften, bewußtseinserweiternden, viele Sinne umfassenden Einblicke in seine Meskalin-Abenteuer. Durch die Veränderung seiner Hirnchemie durch natürliche Drogen stieß Huxley auf eine reichhaltige und flüssige Welt von leuchtender, unbeschreiblicher Schönheit und Macht. Mit seinen neurosensorischen Eingängen derart erweckt konnte Huxley jenes Paralleluniversum betreten, welches von jedem Mystiker oder Weltraumkapitän der bekannten Geschichte beschrieben wird. Ob durch Halluzination oder durch göttliche Erscheinung versuchte Huxley, alle Kontrolle, alle Filterung, alle kulturelle Konditionierung seiner Wahrnehmungen zu beseitigen und damit die Natur, die Welt oder die Realität erster Hand zu konfrontieren - mit ihrer unpasteurisierten, unredigierten, unbearbeiteten, unendlichen Rohheit.

Diese Fesseln sind heute, ein halbes Jahrhundert später, viel schwerer abzustreifen. Wir sind die konditioniertesten, programmiertesten Wesen, die die Welt je gesehen hat. Nicht nur, daß unsere Gedanken und Einstellungen kontinuierlich geformt und gestaltet werden; Unser ganzes Bewußtsein scheint subtil und unerbittlich ausgelöscht zu werden. Die Türen unserer Wahrnehmung werden sorgfältig und präzise geordnet. Doch wen interessierts, stimmt's?

Es ist eine erschöpfende und endlose Aufgabe, den Leuten ständig zu erklären, wie die meisten Dinge ihrer Alltagsweisheit wissenschaftlich über Tausend Medienclips in das öffentliche Bewußtsein gepflanzt werden. Um Zeit zu sparen, möchte ich ein wenig Hintergrundwissen über die Informationshandhabung in diesem Land zur Verfügung stellen.

Sobald die Grundlagen, wie unser momentanes System der Medienkontrolle historisch errichtet wurde, verdeutlicht wurden, wird der Leser wohl eher in der Lage sein, jeden beliebigen Bericht in den heutigen Nachrichten in Frage zu stellen.

Wenn jedermann an etwas glaubt, ist es vermutlich falsch. Wir nennen das Alltagsweisheit.

In Amerika ist Alltagsweisheit mit Massenakzeptanz zumeist so entstanden: Jemand hat dafür bezahlt. Beispiele:

Medikamente machen gesund
Impfungen machen immun
Die Heilung von Krebs steht kurz bevor
Die Menopause ist ein Krankheitszustand
Wenn ein Kind krank ist, dann braucht es sofort Antibiotika
Wenn ein Kind Fieber hat, muß es Tylenol bekommen
Krankenhäuser sind sicher und sauber
Amerika hat das beste Gesundheitsvorsorgesystem der Welt
Die Amerikaner haben die weltbeste Gesundheit.
Milch ist ein guter Kalzium-Lieferant.
Ihr Milchbedarf lässt auch als Erwachsener nicht nach.
Vitamin C ist Ascorbinsäure.
Aspirin schützt vor Herzanfällen.
Herzmittel stärken das Herz.
Rücken- und Nackenschmerzen sind die einzigen Gründe für ein "Spinal Adjustment" (Chiropraktische Behandlung)
Kein Kind kann ungeimpft in die Schule kommen.
Die FDA (Food and Drugs Administration, Aufsichtsbehörde für Medikamente und Lebensmittelzusatzstoffe) prüft alle Medikamente eingehend, bevor sie auf den Markt kommen.
Schwangerschaft ist ein schwerwiegender medizinischer Zustand.
Chemotherapie und Bestrahlung sind effektive Behandlungsmethoden gegen Krebs.
Wenn bei Ihrem Kind eine Ohrinfektion festgestellt wird, sollte sofort Antibiotika verabreicht werden, "für alle Fälle"
Ohrröhrchen (Ear tubes) sind zum Wohle des Kindes
Östrogen-Medikamente verhindern Osteoporose nach der Menopause.
Kinderärzte sind die am besten ausgebildeten aller medizinischen Spezialisten.
Das Ziel der Gesundheitsvorsorgeindustrie ist Gesundheit.
HIV ist die Ursache von AIDS.
AZT ist die Heilung.
Ohne Impfungen würden Seuchen zurückkehren.
Fluorid im Trinkwasser schützt Ihre Zähne.
Grippeimpfung schützt vor Grippe.
Impfstoffe sind gründlich erprobt worden, bevor sie auf die Pflichtliste gesetzt wurden.
Ärzte sind sich sicher, daß der Nutzen der Impfstoffe die möglichen Risiken bei weitem überwiegt.
Es gibt einen Energiemangel in Kalifornien.
Eine Meningitis-Epidemie wütet in Kalifornien.
Der NASDAQ ist ein normaler Markt, der nur von Angebot und Nachfrage gesteuert wird.
Chronische Schmerzen sind eine normale Alterserscheinung.
Soja ist Ihre gesündeste Proteinquelle.
Insulininjektionen heilen Diabetes.
Wenn wir Ihre Gallenblase entfernt haben, können Sie essen, was Sie wollen.
Allergie-Medikamente werden Allergien heilen.
Diese Liste von Illusionen hat Milliarden und Abermilliarden Dollar gekostet, um herbei beschwört zu werden. Haben Sie sich je gefragt, warum Sie den Präsidenten nie in der Öffentlichkeit sprechen sehen, es sei denn, er liest ab? Oder warum die meisten Leute dieses Landes im allgemeinen über die oben aufgeführten Dinge auf gleichartige Weise denken?

Wie es begann

In Trust Us We're Experts haben Stauber und Rampton einige verblüffenden Daten zusammengetragen, welche die Wissenschaft der Bildung einer Öffentlichen Meinung in Amerika beschreiben.


Sie verfolgen die moderne öffentliche Beeinflussung zurück bis in das frühe vorige Jahrhundert, beleuchten die Arbeit von Typen wie Edward L. Bernays, dem Vater der Verdrehung. Aus seiner eigenen erstaunlichen Chronik Propaganda lernen wir, wie Edward L. Bernays die Ideen seines berühmten Onkels Sigmund Freud selbst aufnahm und sie auf die sich bildende Wissenschaft der Massenbeeinflussung anwendete. Der einzige Unterschied war, daß anstatt diese Prinzipien zu verwenden, um verborgene Motive im menschlichen Unterbewußtsein aufzudecken, wie es die Freud'sche Psychologie macht, Bernays dieselben Ideen verwendete, um Absichten zu verkleiden und Illusionen zu schaffen, welche aus Marketingzwecken betrügen und verfälscht darstellen.

Der Vater der Verdrehung

Bernays dominierte die PR-Industrie seit den 40ern und war für die nächsten 40 Jahre danach eine bedeutende Kraft. (Tye) Während der ganzen Zeit nahm Bernays Hunderte verschiedener Aufträge an, um eine öffentliche Wahrnehmung einer Idee oder eines Produkts zu erschaffen. Ein paar Beispiele:

Als Neueinsteiger beim Ausschuß für Öffentliche Informationen (Committee on Public Information) war einer seiner ersten Aufträge, der amerikanischen Öffentlichkeit den Ersten Weltkrieg mit der Vorstellung zu verkaufen, "die Welt sicher für die Demokratie zu machen." (Ewen)

Wenige Jahre später gelang Bernays die Meisterleistung, die Vorstellung von Zigaretten rauchenden Frauen zu popularisieren. Bei der Organisation der Osterparade von 1929 in New York City bewies Bernays, daß er eine Kraft sei, mit der man rechnen konnte.

Er organisierte die Brigade "Fackeln der Freiheit", in welcher Frauenrechtlerinnen marschierten, die Zigaretten rauchten, als Zeichen der Frauenbefreiung. Aus diesem einem Ereignis folgte eine solche Publicity, daß seitdem Frauen sich sicher fühlten, ihre Lungen in der Öffentlichkeit zu zerstören, wie es seit je her die Männer taten.

Bernays popularisierte die Idee vom Speck zum Frühstück. Als einer, der Herausforderungen nicht abschlägt, richtete er zusammen mit der AMA (American Medical Association) die Werbestrukturen ein, welche fast 50 Jahre währten, welche bewiesen, daß Zigaretten gesundheitsfördernd seien. Schauen sie ruhig mal in Ausgaben der Time oder Life aus den 40er oder 50er Jahren.


Während der nächsten Jahrzehnte entwickelten Bernays und seine Kollegen die Prinzipien, mit welchen allgemein Menschenmassen durch Nachrichten, die immer wieder, hunderte Male wiederholt würden, beeinflußt werden konnten. Als der Wert der Medien erkennbar wurde, versuchten andere Länder, unserer Spur zu folgen. Aber Bernays war der goldene Standard. Josef Goebbels, der Propagandaminister unter Hitler war, studierte die Prinzipien von Edward Bernays, als er die volkstümliche Begründung entwickelte, mit der er die Deutschen überzeugen wollte, daß sie ihre Rasse reinigen sollten. (Stauber)

Rauch und Spiegel

Bernays' Aufgabe war, Angelegenheiten zurechtzurücken; ein gewünschtes Bild zu erschaffen, welches ein bestimmtes Produkt oder Konzept in ein angenehmes Licht rückt. Bernays beschrieb die Öffentlichkeit als eine 'Herde, die geführt werden muß'. Und dieses herdenhafte Denken mache die Leute "empfänglich für Führung".


Bernays wich nie von seinem fundamentalem Axiom ab, "die Massen ohne ihr Wissen zu kontrollieren". Die beste PR ist, wenn die Leute nicht bemerken, wie sie beeinflußt werden.

Stauber beschrieb Bernays' Begründung wie folgt:

"Die wissenschaftliche Manipulation der Öffentlichen Meinung war notwendig, um Chaos und Konflikt in einer demokratischen Gesellschaft zu überwinden."(Trust Us, S.42)

Diese frühen Massenbeeinflusser posierten, als würden sie einen moralischen Dienst für die allgemeine Menschheit leisten - Demokratie ist zu gut für das Volk; man muß ihnen sagen, was sie denken sollen, weil sie von sich aus nicht zu rationalem Denken fähig seien. Hier ein Auszug aus Bernays Propaganda:

"Wer die ungesehenen Gesellschaftsmechanismen manipuliert, bildet eine unsichtbare Regierung, welche die wahre Herschermacht unseres Landes ist. Wir werden regiert, unser Verstand geformt, unsere Geschmäcker gebildet, unsere Ideen größtenteils von Männern suggeriert, von denen wir nie gehört haben. Dies ist ein logisches Ergebnis der Art wie unsere demokratische Gesellschaft organisiert ist. Große Menschenzahlen müssen auf diese Weise kooperieren, wenn sie in einer ausgeglichen funktionierenden Gesellschaft zusammenleben sollen. In beinahe jeder Handlung unseres Lebens, ob in der Sphäre der Politik oder bei Geschäften, in unserem sozialen Verhalten und unserem ethischen Denken werden wir durch eine relativ geringe Zahl an Personen dominiert, welche die mentalen Prozesse und Verhaltensmuster der Massen verstehen. Sie sind es, die die Fäden ziehen, welche das Öffentliche Denken kontrollieren."

Eine etwas andere Ansicht zum Thema von Thomas Jefferson:

"Ich kenne keinen sichereren Treuhänder der ultimaten Macht der Gesellschaft als das Volk an sich; und wenn wir sie nicht für erleuchtet genug halten, diese Kontrolle mit wohlwollender Umsicht durchzuführen, dann ist die Abhilfe nicht, sie ihnen wegzunehmen, sondern ihre Umsicht zu prägen."

Ihre Umsicht prägen. Bernays glaubte, daß nur einige wenige den nötigen Einblick in das Gesamtbild haben, um mit dieser heiligen Aufgabe betraut zu werden. Und ganz zufällig hielt er sich für einen der wenigen.

Hier kommt das Geld ins Spiel

Sobald die Möglichkeiten der Anwendung der Freud'schen Psychologie auf die Massenmedien erblickt wurde, hatte Bernays bald mehr Konzernkunden als er bewältigen konnte. Globale Konzerne stürzten aus allen Richtungen herbei, um dem neuen Bildemacher zu hofieren. Es gab Dutzende Güter und Dienstleistungen und Ideen, die einer empfänglichen Öffentlichkeit verkauft werden sollten. Über die Jahre haben diese Spieler das Geld gehabt, um ihre Bilder wahr werden zu lassen. Einige Beispiele:

Philip Morris - Pfizer
Union Carbide - Allstate
Monsanto - Eli Lilly
Tabakindustrie - Ciba Geigy
Bleiindustrie - Coors
DuPont - Chlorox
Shell Oil - Standard Oil
Procter & Gamble - Boeing
General Motors - Dow Chemical
General Mills - Goodyear

Die Spieler

Dutzende PR-Firmen sind entstanden, um die Nachfrage zu befriedigen. Darunter folgende:

Burson-Marsteller
EdelmanHill & Knowlton
Kamer-SingerKetchum
Mongovin, Biscoe und Duchin
BSMG
Buder-Finn


Obwohl in der PR-Industrie wohlbekannt, kennen wir diese Namen nicht, aus gutem Grund. Die beste PR ist die unbemerkte. Seit Jahrzehnten haben sie Meinungen geschaffen, mit denen die meisten von uns groß geworden sind, zu praktisch allem, was entferntest kommerziellen Wert hat, einschließlich:

Pharmazeutischen Drogen
Impfstoffe
Der Berufstand der Mediziner
Alternative Medizin
Fluoridbehandlung des Trinkwassers
Haushaltsreiniger
Chlor
Tabak
Dioxin
Globale Erwärmung
Verbleites Benzin
Krebsforschung und -behandlung
Meeresverschmutzung
Holz und Wälder
Image von Berühmtheiten, einschließlich SchadensbegrenzungKrisen- und Katastrophenmanagement
Genetisch veränderte Lebensmittel
Aspartam
Nahrungsmittelzusatzstoffe; Fertigessen
Zahnmedizinische
Amalgame

Lektion 1

Bernays lernte schnell, daß die effektivste Weise, um Glaubwürdigkeit für ein Produkt oder ein Vorstellung zu schaffen, eine Beurteilung durch eine "unabhängige dritte Partei" sei. Wenn beispielsweise General Motors damit herauskommt, daß die Globale Erwärmung ein Scherz sei, der von ein paar baumvernarrten Liberalen in die Welt gesetzt wurde, würden die Leute die Motive von GM bezweifeln, da GM seinen Gewinn durch den Verkauf von Autos macht. Wenn jedoch ein unabhängiges Forschungsinstitut mit einem sehr glaubwürdig klingendem Namen wie "Globale Klima-Koalition" mit einem Forschungsbericht herauskommt, welcher meint, daß die Globale Erwärmung nur eine Einbildung sei, würden die Leute verwirrt werden und Zweifel an der ursprünglichen Ansicht bekommen.


Und das ist genau das, was Bernays machte. Mit einer genialen Politik gründete er "mehr Institute und Stiftungen als Rockefeller und Carnegie zusammen" (Stauber S. 45) Unauffällig durch jene Industrien finanziert, deren Produkte bewertet würden, würden diese "unabhängigen" Forschungseinrichtungen "wissenschaftliche" Studien und Pressematerial heraussprudeln, welche das Image erzeugen würden, welches ihre Macher haben wollen. Solche Frontgruppen bekommen hochtrabende Namen wie:

Temperaturforschungsstiftung
Internationaler Rat für Lebensmittelinformation
Verbraucherschutz
Koalition für den Fortschritt wahrer Wissenschaft
Stiftung für Saubere Luft
Stiftung für industrielle Gesundheit
Manhattan-Institut
Zentrum für Produktqualität
Rat der Tabakforschungsinstitute
Cato-Institut
Amerikanischer Rat für Wissenschaft und Gesundheit
Globale Klima-Koalition
Allianz für bessere Ernährung

Die klingen hübsch echt, nicht wahr?

Eingemachte Nachrichtenmeldungen

Wie Stauber erklärte, sind diese und Hunderte anderer wie sie die Frontgruppen, deren einzige Aufgabe darin besteht, das Image der globalen Konzerne, oben zum Teil aufgelistet, welche sie unterstützen, zu verbessern. Und dies geschieht teilweise über einen endlosen Strom von 'Pressemeldungen', welche "bahnbrechende" Forschung an jeden Radiosender und jede Zeitung verkünden. (Robbins) Viele dieser eingemachten Berichte lesen sich wie wirkliche Nachrichten und sind tatsächlich absichtlich in das Nachrichtenformat gebracht worden. Dies erspart Journalisten die Mühe, das Thema selbst nachzuforschen, vor allem bei Themen, von denen sie kaum Ahnung haben. Ganze Abschnitte der Meldungen, oder im Falle von Videonachrichtenmeldungen gar komplett können ohne Bearbeitung übernommen werden, werden mit Verfasserangabe des Reporters oder der Zeitung oder des Fernsehsenders per copy and paste übernommen - voilá! Fertignachrichten! Geschrieben von PR-Unternehmen.


Geschieht es wirklich so? Jeden einzelnen Tag, seit den 20ern , als die Idee der Nachrichtenmeldung durch Ivy Lee erfunden wurde. (Stauber, S.22) Manchmal basieren die Hälfte der Berichte, die in einer Wall Street Journal-Ausgabe erscheinen, allein auf solchen PR-Pressemeldungen. (22) Diese derartigen Berichte werden gerade unter ordentlich recherchierte Berichte gemischt. Solange Sie nicht selbst recherchieren, werden Sie kaum den Unterschied bemerken.

Die Sprache der Verdrehung

Als die Verdrehungs-Pioniere der 20er wie Ivy Lee und Edward Bernays mehr Erfahrung gesammelt hatten, begannen Sie, Regeln und Richtlinien zur Erzeugung Öffentlicher Meinung zu formulieren. Sie lernten schnell, daß die Psychologie des Pöbels sich auf Emotionen fokussieren muß, nicht auf Tatsachen. Da der Pöbel nicht zu rationalem Denken fähig ist, darf sich die Motivation nicht auf Logik stützen, sondern auf die Präsentation. Hier einige Axiome der neuen Wissenschaft PR:

ü Technologie ist im Grunde Religion
üWenn das Volk nicht fähig zu rationalem Denken ist, dann ist wahre Demokratie gefährlich.
üWichtige Entscheidungen sollte man Experten überlassen
ü Beim Zurechtrücken von Angelegenheiten, halten Sie Abstand zur Substanz, erschaffe Bilder
ü Machen Sie keine eindeutig beweisbaren Lügen
Worte werden aufgrund ihrer emotionalen Wirkung sehr sorgfältig gewählt. Hier ein Beispiel. Eine Frontgruppe namens Internationaler Rat für Lebensmittelinformation kümmert sich um die öffentliche Aversion gegen genetisch modifizierte Lebensmittel. Schlüsselworte werden durchwegs im ganzen Text wiederholt. Nun fürchtet sich im Falle der genmanipulierten Lebensmittel die Öffentlichkeit instinktiv vor den neuen Schöpfungen, die plötzlich in den Regalen des Gemüsehändlers aufgetaucht sind, von denen gesagt wird, daß ihre DNA manipuliert sei. Der IRLI möchte die Öffentlichkeit der Sicherheit von GM-Lebensmitteln versichern, also vermeidet er Worte wie:

Frankenstein
Hitler
Biotechnologie
Chemisch
DNA
Experimente
Sicherheit
Wissenschaftler
Bestrahlung
Roulette
Gen-Splicing
Gen-Beschuß
Zufall


Stattdessen enthält gute PR für GM-Lebensmittel Worte wie:

Kreuzung
Natürliche
Ordnung
Schönheit
Wahl
Spende
Artenkreuzung
Vielfalt
Erde
Organisch
gesund

Es ist grundlegend Freud'sche/Tony Robbins'sche Wortassoziation. Die Tatsache, daß GM-Lebensmittel keine Kreuzungen sind, die der langsamen und sorgfältigen wissenschaftlichen Methode der echten Kreuzzucht unterworfen waren, spielt keine wirkliche Rolle. Dies ist Pseudowissenschaft, nicht Wissenschaft. Die Form ist alles, die Substanz nur ein flüchtiger Mythos. (Trevanian)

Was meinen Sie, wer den Internationalen Rat für Lebensmittelinformation finanziert? Raten Sie drauf los. Richtig - Monsanto, DuPont, Frito-Lay, Coca Cola, Nutrasweet - all jene, die aus GM-Lebensmitteln Gewinn ziehen. (Stauber S.20)

Eigenschaften guter Propaganda

In der weiteren Entwicklung der Massenkontrolle entwickelten PR-Firmen weitere Richtlinien für effektive Wiedergaben. Hier einige Juwelen:

Entmenschlichen Sie die angegriffene Partei durch Nennen beim Namen und abstempeln.
Sprechen Sie in prachtvollen Gemeinplätzen mit emotional positiven Worten.
Wenn Sie etwas aufdecken, verwenden sie kein Klardeutsch; Versuchen Sie, Zeit zu gewinnen; lenken Sie ab.
Holen Sie Beurteilungen von Berühmtheiten, Kirchen, Sportlern, Straßenvolk ein - von jedermann, der keine Fachkenntnisse zum Thema parat hat.
Der Kniff fürs "Fußfolk": Unsere Milliardäre sind auch nur Menschen wie wir.
Wenn Sie Gräuel verharmlosen, sagen Sie nichts denkwürdiges
Wenn Sie Gräuel verharmlosen, heben Sie den Nutzen des Geschehenen hervor.
Wenn Sie Gräuel verharmlosen, vermeiden Sie moralische Fragen.
Merken Sie sich diese Liste. Fangen Sie an, nach diesen Techniken Ausschau zu halten. Sie sind nicht schwer zu finden - schauen Sie in die heutige Zeitung oder die Fernsehnachrichten von heute abend. Sehen Sie, was sie tun; die Jungs sind gut!

Wissenschaft zu vermieten

PR-Firmen sind sehr geschickt geworden in der Vorbereitung der Nachrichtenmeldungen. Sie haben gelernt, wie man die Namen berühmter Wissenschaftler mit der Forschung zu verknüpfen, die nicht mal hineingeschaut haben. (Stauber, S.201) Dies kommt häufig vor. Auf diese weise wird den Redakteuren von Zeitungen oder Nachrichtensendungen oft nicht mal bewußt, daß ein einzelner Bericht eine völlige PR-Fabrikation sind. Aber zumindest haben sie die "Möglichkeit zu Leugnen", oder?


Stauber erzählt die verblüffende Geschichte, wie verbleites Benzin zur Einführung kam.1922 entdeckte General Motors, daß die Beigabe von Blei zum Benzin den Wagen mehr PS brachte. Als es eine Bedenken wegen der Sicherheit gab, bezahlte GM das Bergbauamt, einige gefälschte "Versuche" durchzuführen und unechte Forschung zu veröffentlichen, welche "bewies", daß das Einatmen von Blei harmlos sei. Bringen wir Charles Kettering herein.

Charles Kettering war nicht nur Gründer des weltberühmten Sloan-Kettering Gedächtnisinstitut für medizinische Forschung, sondern zufällig auch Vorstand bei General Motors. Durch einige seltsame Zufälle bringt das Sloan-Kettering-Institut bald darauf Berichte heraus, die aussagen, daß Blei von Natur aus im Körper vorkommt, und daß der Körper eine Möglichkeit hat, geringe Aufnahme auszuscheiden. Wegen ihrer Verbindung zu der Stiftung für industrielle Hygiene (Industrial Hygiene Foundation) und dem PR-Riesen Hill & Knowlton widersprach das Sloane-Kettering jahrelang allen Anti-Blei-Studien (Stauber S.92). Ohne organisierten wissenschaftlichen Widerstand wurde in den nächsten sechzig Jahren mehre und mehr Benzin verbleit, bis in den Siebzigern schon 90% des Benzins verbleit waren.

Letztendlich wurde es zu offensichtlich, um zu verbergen, daß Blei ein starkes Karzinogen sei, und verbleites Benzin wurde in den späten Achtziger Jahre wurde langsam abgeschafft. Aber in diesen sechzig Jahren wurden schätzungsweise etwa 30 Millionen Tonnen Blei staubförmig auf Amerikas Straßen und Autobahnen freigesetzt. 30 Millionen Tonnen.

Das, Freunde, ist PR.

Ramschwissenschaft

1993 schrieb ein Typ namens Peter Huber ein neues Buch und münzte einen neuen Begriff. Das Buch hieß Galileos Rache, und der Begriff lautet Ramschwissenschaft. Hubers flache These war, daß die wahre Wissenschaft Technologie, Industrie und Fortschritt fördere. Alles übrige sei Ramschwissenschaft. Nicht überraschend erklärt Stauber, wie Hubers Buch durch das industrie-gestützte Manhattan-Institut gefördert wurde.


Hubers Buch wurde allgemein wenig beachtet, nicht nur, weil es schwach geschrieben war, sondern auch, weil es ihm nicht gelang, eine Tatsache zu verstehen: Wahre wissenschaftliche Nachforschung beginnt ohne Schlußfolgerung. Wahre Wissenschaftler suchen die Wahrheit, weil sie noch nicht wissen, was die Wahrheit ist.

Wahre wissenschaftliche Methoden sehen so aus:

Man bilde eine Hypothese
Man mache Voraussagen für diese Hypothese
Man prüfe die Vorraussagen im Versuch
Man verwerfe oder revidiere die Hypothese aufgrund der Ergebnisse der Nachforschung.
Der Bostoner Universitätswissenschaftler Dr. David Ozonoff erklärt, daß Ideen in der Wissenschaft etwa so was wie "lebende Organismen" seien, die genährt, gepflegt und mit Mitteln kultiviert werden müßten, damit sie wachsen und erblühen könnten. (Stauber S.205) Große Ideen, die diese finanziellen Mittel wegen kommerzieller Betrachtungswinkel nicht erhalten, fallen nicht sofort auf - diese Ideen verkümmern und sterben ab.


Eine weitere Möglichkeit, wie Sie oft wahre und falsche Wissenschaft voneinander trennen können, ist, daß die wahre Wissenschaft auf Mängel in ihrer Nachforschung hinweist. Falsche Wissenschaft heuchelt, daß es keine Mängel gäbe.

Die wahre Ramschwissenschaft

Vergleichen Sie dies nun mit der modernen PR und ihrem ständigen Anspruch auf aufrichtige Wissenschaft. Konzern-gesponserte Forschung, ob im Bereich der Medikamente, der genmanipulierten Lebensmittel oder der Chemie beginnen immer mit vorherbestimmten Schlußfolgerungen. Es ist die Aufgabe des Wissenschaftlers, die Wahrheit dieser Schlußfolgerungen zu beweisen, weil dieser Beweis den Industrien, welche für die Forschung bezahlen, wirtschaftliche Vorteile bringt. Diese ärgerliche Annäherung an die Wissenschaft hat den gesamten Fokus der Forschung in Amerika während der letzten fünfzig Jahre verschoben, wie es jeder wahre Wissenschaftler bereitwillig bestätigt.


Stauber dokumentiert den zunehmenden Betrag konzern-gesponserter Universitätsforschung. (206) Dies hat nichts mit dem Streben nach Wissen zu tun. Wissenschaftler klagen, daß Forschung zu nur einem weiteren Handelsgut verkommen sei, etwas was gekauft und verkauft wird. (Crossen)

Die zwei Hauptziele der "aufrichtigen Wissenschaft"

Es schockiert, wenn Stauber aufzeigt, wie die gewaltige Mehrheit der Konzern-PR heutzutage sich jeglicher Forschung entgegenstellt, welche versucht,


die öffentliche Gesundheit
die Umwelt


zu schützen.

Es ist witzig, daß wir den Begriff "Ramschwissenschaft" meistens nur im Kontext einer Verteidigung von etwas sehen, was entweder die Umwelt oder unsere Gesundheit bedrohen könnte. Das macht Sinn, wenn man erkannt hat, daß Geld nur den Besitzer wechselt, wenn die Illusion von Gesundheit und die Illusion des Umweltschutzes entsteht. Wahre öffentliche Gesundheit und wirklicher Schutz unserer Umwelt haben geringen Marktwert.

Stauber hält es für ironisch, daß die selbsterklärten Entlarver der Industrie für Ramschwissenschaft üblicherweise selbst Nichtwissenschaftler sind.(255) Auch hier wieder können sie dies tun, da die Aufgabe nicht Wissenschaft, sondern die Erschaffung von Image ist.

Die Angriffssprache

Wenn PR-Firmen anerkannte Umweltgruppen und Leute von der alternativen Medizin angreifen, verwenden sie Worte, die einen emotionalen Hieb austeilen:

grausam - vernünftige Wissenschaft
Ramschwissenschaft - sensibel
Unruhestifter - verantwortungsvoll
Phobie - Falschmeldung
Bangemacher - Hysterie


Wenn Sie das nächste mal einen Zeitungsartikel über ein Umweltschutz oder Gesundheitsthema lesen, beachten Sie, wie der Autor seine Voreingenommenheit durch den Gebrauch solcher Worte zeigt. Dies ist das Ergebnis einer ganz besonderen Ausbildung.

Eine weitere Standart-PR-Taktik ist, die Rhetorik der Umweltschützer zu verwenden, um ein gefährliches und unerprobtes Produkt zu verteidigen, welches eine tatsächliche Bedrohung der Umwelt ist.Dies sehen wir regulär in der PR-Nebelwand, welche genetisch manipulierte Lebensmittel umgibt. Sie sagen, daß GM-Lebensmittel nötig sind, um mehr Nahrung wachsen zu lassen, um den Welthunger zu bekämpfen, aber in Wirklichkeit habn, GM-Lebensmittel einen geringeren Ertrag pro Hektar Ackerland als natürliche Getreide. (Stauber S.173) Der Groschen fällt, wenn Sie erkennen, daß fast alle GM-Nahrungsmittel von den Herstellern von Herbiziden und Pestiziden geschaffen wurden, damit die Pflanzen noch größeren Dosen von Herbiziden und Pestioziden widerstehen können. (The Magic Bean)

Das Wunder der Vorweg-Prüfung

Veröffentlichen oder Vergehen, das ist das klassische Dilemma jedes Forschungswissenschaftlers. Das bedeutet, wer immer Finanzierung für das nächste Forschungsprojekt erwartet, sollte besser die aktuellen Forschungspapiere in den besten wissenschaftlichen Magazinen veröffentlichen. Und wir wissen, warum all die wissenschaftlichen Magazine wie JAMA, New England Journal, British Medical Journal usw. eine Vorweg-Prüfung haben. Vorweg-Prüfung (Peer Review) bedeutet, daß alle Artikel, die tatsächlich zwischen all den vollfarbigen Medikamentenwerbungen und Pharmazeutischen Ausfaltblättern veröffentlicht werden, von einigen wirklich schlauen Typen mit einer Menge Empfehlungsschreiben überprüft werden. Die Annahme ist, wenn der es durch die Vorweg-Überprüfung geschafft habe, dann seien die Schlußfolgerungen der Forschung gründlich nachgeprüft worden und zeigen gewisse Ähnlichkeit zur physikalischen Realität.


Aber es gibt ein paar Probleme mit dieser kleinen Einrichtung. Das erste ist Geld. Obwohl sogar prestigevolle, ehrwürdige Medizinische Magazine heucheln, objektiv und unkorrumpierbar zu sein, ist die Wahrheit, daß sie die gleiche Sache berücksichtigen müssen, die alle Hochglanzmagazine konfrontiert: Leg dich nicht mit deinen Inserenten an. Mensch, diese vollseitigen Medikamentenwerbungen in den besten Magazinen kosten Millionen. Wie lange würde ein Pharma-Konzern für Werbefläche in einem Magazin zahlen, wenn diese einige sehr vernünftige wissenschaftliche Papiere veröffentlicht, welche die Sicherheit des Medikaments angreifen, welches auf der Mittelseite zu sehen ist? Denken Sie darüber nach. So doof sind die Redakteure ja nicht.

Ein weiteres Problem ist der Interessenkonflikt. Es gibt eine formale Bedingung für alle medizinische Magazinen, daß jegliche finanziellen Beziehungen zwischen einem Autor und dem Produkthersteller im Artikel dargelegt werden müssen. In der Praxis kommt das nicht vor. In einer Studie aus dem Jahre 1997 wurde in 147 Medizin-Magazinen nicht eine einzige Erklärung gefunden. (Wall Street Journal, 2. Feb. 99)

Eine Studie aus dem Jahr 1998 des New England Journal of Medicine zeigte, daß 96% der vorweggeprüften Artikel finanzielle Beziehungen zu den Medikamenten hatten, die untersucht wurden. (Stelfox, 1998) Erschreckend, oder? Und die Schlußfolgerung daraus? Diese Studie sollte immer genannt werden, wenn irgendwer allzu pompös mit der Objektivität der Voraus-Prüfungen daherkommt, was recht oft vorkommt.

Dann gibt es den offensichtlichen Kauf von Seiten. Eine Medikamentenfirma kann einfach mal 100.000 USD an ein Magazin zahlen, damit ein wohlmeinender Artikel gedruckt wird.(Stauber, S.204)

Betrug in voraus-geprüften Magazinen ist nichts neues. 1987 brachte das New England Journal einen Artikel, der über einen Zeitraum von sieben Jahren die Forschung von Dr.med. R. Slutsky verfolgte. In dieser Zeit veröffentlichte Dr. Slutsky 137 Artikel in einer Menge voraus-geprüfter Magazine. Das NEJM fand heraus, daß in mindestens sechzig dieser 137 Artikel Beweise von großangelegtem wissenschaftlichem Betrug und Fehldarstellung zu finden waren, einschließlich:

Bericht von Daten für Experimente, die niemals durchgeführt wurden
Bericht von Messergebnissen, die niemals genommen wurden
Bericht von statistischen Auswertungen, die niemals gemacht wurden( Engler)
Dr.phil. Dean Black beschreibt, was er den Babel Effekt nennt, welcher das Ergebnis ist, wenn diese sehr häufigen und üblichen wissenschaftlich-betrügerischen Daten in voraus-geprüften Magazinen dann von anderen Forschern zitiert werden, und diese wieder von anderen und so fort.


Wollen sie etwas von der Sorte Um-Rahmung sehen, von der die ganze Diskussion handelt? Schauen Sie nach McDonalds-Werbung, welche oft im Journal of the American Medical Association auftaucht. Dann erinnern Sie sich, daß dies dieselbe Publikation ist, welche für fast fünfzig Jahre Zigarettenwerbung gezeigt hat, welche die gesundheitsfördernde Wirkung von Tabak behauptete.(Robbins)

Wirklich sehr wissenschaftlich, muß man sagen.

Den Fernseher wegwerfen?

Ich hoffe, dieses Kapitel hilft Ihnen, Artikel in Zeitungen und Magazinen etwas anders zu lesen, und vielleicht auch Nachrichtensendungen im Fernsehen mit einer etwas anderen Einstellung zu sehen. Fragen Sie sich immer, was verkaufen die da, und wer verkauft es. Und wenn sie tatsächlich das Buch von Stauber & Rampton weiterverfolgen und einige der unten angegebenen Quellen prüfen, könnten Sie vielleicht sogar die Möglichkeit erhaschen, Ihr Leben ein klitzeklein wenig zu verbessern, indem Sie sich einfach weigern, Ihr Gehirn den Massenmedien auszusetzen. Richtig verstanden - keine Zeitungen, keine Fernsehnachrichten, kein Time-Magazin oder die Newsweek. Das können Sie tatsächlich schaffen. Denken Sie nur daran, was Sie allein mit der zusätzlichen Zeit anfangen könnten.


Fühlen Sie sich wirklich, als ob sie "relaxen" müßten; oder als ob Sie wissen müssen, "was draußen in der Welt vor sich geht"; und das jeden Tag einige Stunden? Denken Sie eine Minute über die Nachrichten der letzten Jahre nach. Nehmen Sie tatsächlich an, daß die großen Stories, welche die Schlagzeilen und Fernsehnachrichten dominiert haben, tatsächlich berichteten, "was draußen in der Welt vor sich geht"? Denken Sie wirklich, daß es sonst nichts neben dem erfundenen Technologiezusammenbruch, der erfundenen Energieknappheit, den gefilterten Berichten über ausländische Gewalt und Katastrophen und den ganzen anderen Unberichten, welche die Puppenspieler vor uns täglich aufführen? Was, wenn sie eine wirklich große Sache aufspielen, etwa OJ oder Monika Lewinsky oder das Bombenattentat von Oklahoma City oder jetzt mit Gary Condit? Müssen wir das wirklich in allen Details erfahren, jeden Tag? Könnten wir denn überhaupt in allen Details verifizieren, wenn wir das wollten? Was ist der Zweck der Nachrichten? Die Öffentlichkeit zu informieren? Wohl kaum. Der einzige Zweck der Nachrichten ist, die Öffentlichkeit in Furcht und Unsicherheit zu halten, damit sie auch Morgen wieder einschalten und der gleichen Werbung ausgesetzt sind. Eine übertrieben Vereinfachung? Natürlich. Das ist das Kennzeichen der Massenmedienherrschaft - Vereinfachung. Die unsichtbare Hand. Wie Edward Bernays sagte, das Volk muß gesteuert werden, ohne daß es das weiß.

Bedenken Sie: Was ging tatsächlich vor sich in der Welt in der ganzen Zeit, in der sie uns mit all der dummen und lästigen Nebelwand abgelenkt haben? Furcht und Unsicherheit - das läßt die Leute immer wieder kommen, um mehr zu erfahren.

Wenn dies wie eine radikale Anschauung wirkt, dann lassen Sie uns noch einen Schritt weiter gehen:

Was würden Sie verlieren, wenn Sie allgemein ganz damit aufhören würden, Zeitung zu lesen und fernzusehen?

Würde Ihr Leben tatsächlich finanzielle, moralischen, intellektuellen literarischen, spirituellen oder akademischen Verlust erleiden durch solch eine Entscheidung?

Müssen Sie wirklich ihre Familie fortwährend die ungebildeten, amoralischen, falschen, unkultivierten und hoffnungslos hirnlosen Werte aufnehmen lassen, der man im durchschnittlichen Nachtprogramm ausgesetzt ist? Sind diese falschen, programmierten Roboter "normal"?

Müssen Sie sich Ihre Lebenswerte ständig mit dem Löffel zufüttern lassen?

Sind diese Shows wirklich amüsant oder nur eine notwendige Ablenkung von der Realität, oder wollen Sie versuchen, selber ein paar Dinge herauszufinden durch ein wenig unabhängiges Lesen?

Nennen Sie ein Beispiel, wie ihr Leben sich verbessert hat durch das Sehen von Fernsehnachrichten oder dem Lesen des Abendblattes? Welchen meßbaren Gewinn hat es Ihnen gebracht?

Planet der Affen?

Keine Frage, daß wir als Nation von Jahr zu Jahr dümmer werden. Schauen Sie auf die Präsidenten, die wir zuletzt gewählt hatten. Sind Ihnen auch die hervorstechenden Grammatikfehler aufgefallen, die so alltäglich in heutigen Werbesendungen und Werbeplakaten sind. Lesen und Schreiben ist in den meisten amerikanischen High Schools Nebensache. Drei Viertel der Abschlußstudenten der kalifornischen High Schools können nicht genug lesen, um ihre Abschlußexamen zu bestehen. (SJ Mercury 20.Juli 2001) Wenn Sie denken, daß andere Teile des Landes heller sind, machen Sie mal folgenden Versuch: Reichen Sie einem beliebigen Abschlußstudentenein Buch von Dumas oder Jane austen und bitten Sie ihn, von einer zufällig aufgeschlagenen Seite nur einen Absatz laut vorzulesen. Los, versuchen Sie es. Die Skalen der SAT (Scholastic Aptitude, Schulbegabung?) werden willkürlich weiter herabgesetzt , um zu vertuschen, wie dumm die Kinder von Jahr zu Jahr werden (ADD: A Designer Disease) Mindestens 10% der Kinder haben attestierte "Lernunfähigkeit", welche mit Sonderbehandlung und besonderen Medikamenten wieder aufgebaut wird. Haben Sie noch von einem gehört, der sitzen geblieben ist?


Oder beobachten sie den intellektuellen Level des Durchschnittfilms im Kino, welcher dieser Tage nur ein bis zwei Wochen im Kino zu sehen ist, vor allem wenn er nicht ausreichend Explosionen, Verfolgungsjagden, Silikon, angeblichen Kampfsport und schwachsinnige Dialoge haben. Radio? Bedenken Sie die geringe geistige Qualifikation der gekünstelt bewegten üblichen Affen, die als DJ´s eingestellt werden - es wirkt, als ob man ihnen nur 50 verschiedene Gedanken erlaubt habe, die sie einfach zufällig wiederholen. Und zu welchem Zeitpunkt lies die Popmusik von der Anforderung des Studiums eines Musikinstruments oder der -theorie an sich ab, von Lyrik ganz zu schweigen? Vielleicht verstehen wir bloß diese aufkommende Form von Kunst nicht, oder? Der Darwinismus von MTV - der Affe stammt vom Mensch ab.

Ist Ihnen je aufgefallen, daß alle Hochglanzmagazine wirken, als ob sie vom selben Typen geschrieben seien? Und als ob dieser Schreiber gerade die Grundschule hinter sich gebracht habe? Und doch hat er all die korrekten Meinungen über Soziale Angelegenheiten, keine originellen Ideen, dafür jene flache, selbstgefällige, homogenisierte und gemeinsame Allwissenheit, uns zu versichern, daß alles in Ordnung ist. Ja, alles ist in Ordnung.

Dies ist eine tolle Nachricht für die PR-Industrie - es macht ihre Arbeit viel einfacher. Nicht nur richten sehr wenige ihre Aufmerksamkeit auf den Vorgang der Konditionierung; noch weniger können es überhaupt verstehen, wenn man es ihnen erklären würde.

Teepause in der Cafeteria

Angenommen, Sie seien in einer überfüllten Cafeteria und kaufen eine Tasse Tee. Und als sie sich hinsetzen wollen, sehen sie am anderen Ende des Raumes Ihren Freund. Also stellen Sie Ihre Tasse ab, laufen durch den Raum und plaudern ein paar Minuten mit Ihrem Freund. Um nun auf Ihren Tee zurückzukommen, werden Sie zurückgehen und ihn trinken? Sie erinnern sich, ein überfüllter Ort, und Sie haben Ihren Tee einige Minuten unbeaufsichtigt gelassen. Jeder in diesem Raum hatte Zugang zu Ihrem Tee.

Warum sollte das mit Ihrem Verstand anders sein? Aktivitäten wie das Einschalten des Fernsehers oder die täglich unkritisch adsorbierten Massenpublikationen, diese Aktivitäten erlauben den Zugang zu Ihrem Verstand praktisch jedem - jedem mit einem Ziel, mit den Mitteln, über populäre Medien eine öffentliche Meinung zu bilden. Wie oben gesehen, etwas gelesen oder im Fernsehen gesehen zu haben, bedeutet nicht, daß es wahr ist oder überhaupt wert zu wissen. Die Moral von der Geschicht', wie die Tasse Tee ist auch ihr Verstand wert, bewacht zu werden, wert, nicht jeden heranzulassen.

Dies ist das einzige Leben, das wir haben. Zeit ist unser größtes Kapital. Warum sollten wir es verschwenden, indem wir erlauben, unser Potential, unsere Persönlichkeit, unsere Werte nach den Launen der Massenausbeuter formen, bearbeiten und einschränken zu lassen? Es gibt viele wahrlich wichtige Entscheidungen, die für unser physisches, mentales und spirituelles Wohlsein entscheidend sind, Entscheidungen, welche Information und Forschung erfordern. Wenn Geld im Spiel ist, sind objektive Daten nicht einfach zu erhalten. Merken Sie sich, wenn jeder eine Sache weiß, dann ist das Image gekauft und bezahlt worden. Wirkliches Wissen ist ein wenig aufwendig, ein wenig Ausgrabungsarbeit ist nötig, bis auf mindestens ein Stockwerk unter das, was "jeder weiß".

Förster
10.05.2006, 22:31
Quelle (http://www.faz.net/s/Rub58BA8E456DE64F1890E34F4803239F4D/Doc~E2BC3021CF5114F7B914C9BBDC4B7589C~ATpl~Ecommon~Scontent.html)

Rohstoffe

China will eine Rohstoffreserve anlegen
10. Mai 2006


Der anhaltende Rohstoffboom treibt immer weitere Blüten. Das zeigt sich nicht nur an den am Mittwoch erreichten Rekordpreisen bei Kupfer, Zink, Gold, Silber und Platin, sondern auch an der Ankündigung Chinas, eine strategische Rohstoffreserve aufbauen zu wollen.

Statt die Verschwendung zu reduzieren, wilde Spekulationen zu vermeiden und statt auf innovativere Technologien zu setzen scheint das Land blind auf den angeblichen Lebensstandard der westlichen Industriestaaten schielend einfach den verschwenderischen Umgang nicht nur kopieren, sondern auch noch in der Dimension übertreffen zu wollen.

Rasante wirtschaftliche Expansion auf Kosten der Effizienz

Als ob es nicht möglich wäre, elektronische Geräte mit geringerem Energiebedarf, modernere Autos mit weniger Input oder intelligentere Gebäude und Infrastrukturprojekte zu entwickeln, als sie bisher im Westen üblich sind. Dabei dürfte klar sein, daß sich die Verhaltens- und Verbrauchsmuster der Europäer und vor allem auch der rücksichtslos konsumierenden Amerikaner nicht auf den gesamten Globus werden übertragen lassen, ohne entweder das Ökosystem dramatisch zu belasten oder ohne die Preise für viele dieser Güter weiter zunehmen zu lassen - oder beides zugleich.

In diesem Sinne und auch mit Blick auf die ökonomische Irrationalität, die sich unter anderem in industriellen Überkapazitäten und riesigen, aber an sich überflüssigen Währungsreserven zeigt, läßt fragen, ob sich das Land nicht auf dem Holzweg befindet.

So sollen unter anderem Metalle wie Uran, Kupfer, Aluminium oder auch die seltener vorkommenden Wolfram und Mangan gehortet werden, um „einen Puffer gegen Angebotsstörungen schaffen,“ wie es so schön heißt. Die Reserven sollen ein „ausreichendes“ Volumen haben, teilte das Ministerium für Land und Bodenschätze mit. Konkrete Volumenziele wurden nicht bekannt.

„China ist auf einer neuen Stufe der Industrialisierung angelangt“, sagte Metallanalyst Zhou Ming von Guotai Junan Securities in Shanghai der Nachrichtenagentur Bloomberg. „Wenn China im internationalen Handel mitreden und seine Interessen wahren will, muß es von den Schlüsselrohstoffen der Welt einen ausreichenden Teil kontrollieren. Nur so läßt sich das Wachstum untermauern.“ Deutlicher kann man die strategische Orientierung kaum formulieren.

Das Reich der Mitte ist der weltweit größte Verbraucher von Stahl, Kupfer und Aluminium. Gleichzeitig stieg das chinesische Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal des laufenden Jahres um 10,2 Prozent. Beides zusammen trägt zusammen mit spekulativen Phänomenen dazu bei, daß viele Metallpreise immer neue Rekordwerte erreichen. Kupfer erreichte am Mittwoch in London ein Allzeithoch von 8.010 Dollar je Tonne und verteuerte sich alleine im Jahr 2006 bislang um 71 Prozent. Der Zinkpreis legte seit Jahresbeginn um etwas mehr als 80 Prozent zu auf zuletzt 3.470 Dollar je Tonne und Nickel verteuerte sich 43,5 Prozent auf zuletzt 19.950 Dollar je Tonne.

Die Charts von Gold, Silber, Platin und zuletzt auch bei Palladium zeigen ebenso nach oben, wie jener von Öl. Pläne zum Aufbau einer strategischen Ölreserve hatte Peking bereits angekündigt. Sie soll noch in diesem Jahr angelegt werden.

Mißmanagement bei der Verwaltung von Reserven

In die geplante Rohstoffreserve werden Staat und Unternehmen gemeinsam investieren, kündigte das Ministerium für Land und Bodenschätze an. Wer die Reserven verwalten soll, wurde nicht erläutert. Gegenwärtig kontrolliert das State Reserves Bureau die Rohstoffreserven des Landes, darunter die Bestände an Kupfer und Stahl. Allerdings nicht sonderlich erfolgreich. Denn seit Ende des vergangenen Jahres verlor das Amt hunderte Millionen Dollar, da staatliche Händler mit Leerverkäufen gegen den Markt auf fallende Metallpreise gesetzt hatte. Da diese jedoch auf Rekordniveau stiegen, ging die Spekulation nicht auf, und die eingegangen Verpflichtungen mußten teuer beglichen werden.

Neben dem Aufbau der Reserven soll die Exploration von Rohstoffressourcen in China beschleunigt werden. Das Volumen der nachgewiesenen Vorkommen des Aluminium-Grundstoffs Bauxit soll um 200 Millionen Tonnen steigen, die Eisenerzreserven um fünf Milliarden Tonnen, die Kupfererzvorkommen um 20 Millionen Tonnen. Die nachgewiesenen Ölreserven sollen um 4,5 Milliarden bis fünf Milliarden Tonnen erhöht werden. Bei Erdgas ist der Ausbau um zwei bis 2,25 Billionen Kubikmeter geplant, bei Kohle eine Reservensteigerung um 100 Milliarden Tonnen.

Das hört sich alles gigantisch an. So dürfte es kaum verwundern, daß auch die Anleger auf die entstandenen Trends aufgesprungen sind, immer mehr Gelder in diesem Bereich investiert haben und auf diese Weise den Preisauftrieb noch beschleunigt haben. Allerdings stellt sich die Frage nach der Nachhaltigkeit. Denn erstens führen hohe Preise zu einem zunehmenden Angebot. Zweitens kommt es zu Ausweicheffekten. Dritten kommen zunehmend neue Technologien auf den Markt, die die Verwendung teurer Materialien deutlich reduzieren oder gar ersetzen.

In diesem Sinne dürfte es ratsam sein, sich von der gegenwärtigen Euphorie nicht überrollen zu lassen und schnell zu reagieren, wenn es zu einer deutlichen Korrektur kommt. Die Historie zeigt, daß sie unvermeidlich ist und unter Umständen deutlich ausfallen kann.

Förster
14.05.2006, 14:36
Quelle (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,415706,00.html)


ÜBERWACHUNGSWIRTSCHAFT

Der unheimliche Welt der Daten

Von Niels Boeing

George Orwell entwarf das Schreckensszenario eines Überwachungsstaats: Dieser Horrorvision sind wir schon ziemlich nahe gekommen, ohne dass sich jemand besonders daran stören würde. Die Überwachungsindustrie boomt - und auch der Missbrauch mit Datenspuren, die Verbraucher achtlos hinterlassen.


George Orwells Negativvision, die er in seinem Roman "1984" entwarf, war eine analoge. Die Überwachung besorgte eine Gedankenpolizei, die auf klassische Bespitzelung durch Menschen setzte. Ihr einziges Hightech-Instrument war ein zum Televisor mutiertes Fernsehgerät, mit dem die Partei in die Wohnungen der Bürger spähen konnte. Den gibt es bis heute nicht.

Er ist auch nicht mehr nötig. Wozu Spitzel mühsam Informationen zusammenklauben lassen, wenn die Menschen sie ahnungslos von selbst liefern - in Form eines stetig wachsenden digitalen Datenschattens? Gespeist werden die Datenbanken dabei längst nicht allein von misstrauischen Staatsorganen, sondern vor allem von aufmerksamen Unternehmen, die für ihre Kunden nur das Beste wollen.

Die gute Nachricht: Noch arbeiten alle Beteiligten mehr neben- als miteinander - der eine untersucht die Beine des Datenschattens, während der andere sich für den Kopf interessiert - und noch gehen die Beteiligten nicht effizient vor. Aber das könnte sich ändern.

Statt Televisoren breiten sich Kameraaugen aus. "Der Bedarf hat seit den Anschlägen von New York und Madrid merklich zugenommen", sagt Bruno Jentner, Marketingleiter der fränkischen Firma Funkwerk plettac electronic GmbH, die unter anderem Videoüberwachungssysteme für die Winterolympiade in Turin geliefert hat. Waren es anfangs hauptsächlich private Auftraggeber, die Überwachungskameras in Bahnhöfen, auf Flughäfen und in Bankgebäuden installierten, folgen nun staatliche Organe. Mitte März zum Beispiel wurde in Hamburg eine Kamerakette auf der Vergnügungsmeile Reeperbahn installiert. Begründung von Innensenator Udo Nagel: Hamburg wolle dem Sicherheitsbedürfnis von Bürgern und Gästen entgegenkommen.

Jentner versichert, dass die Kameras im Einklang mit geltendem Datenschutzrecht installiert werden: "Es gibt klare Voraussetzungen vom Gesetzgeber." Eine davon ist das so genannte Privacy Masking. Vor der Inbetriebnahme werden in der Software der um 360 Grad schwenkbaren Kameras die Neigungswinkel eingegeben, unter denen das Objektiv auf Wohnungsfenster zeigt. Schwenkt die Kamera in diesen Bereich, wird im späteren Betrieb der Bildschirm in der Polizeizentrale automatisch geschwärzt. Dieses Privacy Masking wird schon mal vergessen: Bundeskanzlerin Merkels Berliner Wohnung wurde jahrelang von einer Kamera auf dem nahe gelegenen Pergamon-Museum erfasst.

Vorreiter in der Videoüberwachung ist Großbritannien, wo schätzungsweise vier Millionen Überwachungskameras installiert sind. Aber Deutschland holt auf. Die meisten Bundesländer haben nach den Anschlägen vom 11. September in Neufassungen ihrer Polizeigesetze die rechtlichen Grundlagen dafür geschaffen. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Branche kräftig wächst: Die auf Sicherheits- Technologien spezialisierte Mario Fischer Unternehmensberatung erwartet, dass das Marktvolumen für Videoüberwachungssysteme in Deutschland von 327 Millionen Euro im vergangenen Jahr auf 455 Millionen Euro 2010 wachsen wird.

Biometrie soll eigentlich Straftäter entlarven

Die Installation von Videoüberwachungssystemen genügt der Sicherheitsindustrie noch nicht: Die digitalen Bilddaten sollen mit Hilfe biometrischer Analyseverfahren auch ausgewertet werden. Dass die deutschen Stadionbetreiber bei der Fußball-WM hier nicht mit gutem Beispiel vorangehen wollen - nach Auskunft des WM-Organisationskomitees ist keine biometrische Auswertung geplant -, versteht der Vorsitzende des ZVEI-Fachverbandes Sicherheitssysteme, Bernd Seibt, nicht: "Der Verzicht auf Biometrie bei der WM 2006 wäre nicht nur von Nachteil für die innere Sicherheit, sondern auch eine verpasste Chance für das Image Deutschlands als Hochtechnologiestandort."

Dafür konnte die Sicherheitsindustrie auf einem anderen Biometriefeld punkten: Der neue Reisepass "e-Pass", der im November vergangenen Jahres eingeführt worden ist, speichert auf einem Chip ein frontal aufgenommenes Bild, das an Grenzübergängen mittels Gesichtserkennungssoftware mit Digitalporträts gesuchter Straftäter und Terroristen verglichen werden kann. Ab 2007 soll auf dem Chip auch ein digitalisierter Fingerabdruck hinterlegt werden. Das Beratungsunternehmen International Biometric Group erwartet angesichts dieser Möglichkeiten einen Boom im weltweiten Biometriemarkt: Der Jahresumsatz, so schätzen die Experten, werde von derzeit 2,1 Milliarden Dollar bis 2010 auf 5,7 Milliarden Dollar steigen.


Einhundertprozentige Sicherheit bei der Erkennung bieten Biometrie-Systeme bislang nicht. Die Raten von falscher Identifizierung oder Ablehnung liegen bei zwei Prozent: Das trifft statistisch 20.000 von einer Million Grenzgängern. Bei standardisierten Bildern seien Maschinen zwar bereits besser als Menschen, sagt der Neuroinformatiker Christoph von der Malsburg, der mit seiner Firma ZN Vision Technologies eines der weltweit führenden Gesichtserkennungssysteme entwickelte. Die Analyse von Bewegtbildern aus Videodaten stecke aber "noch sehr in den Kinderschuhen, sowohl was die Erkennung von Personen angeht - wegen schlechter Auflösung sowie variabler Beleuchtung und Pose - als auch im Sinne der Charakterisierung der Vorgänge."

Chips zur Erstellung von Kundenprofilen

Der Biometrie-Pass hat noch mehr Zweifelhaftes zu bieten: die so genannten RFID-Tags (Radio Frequency Identification). Sie werden nicht per Computer ausgelesen, sondern mittels elektromagnetischer Induktion. Das Lesegerät erzeugt damit berührungslos in der Spule des Tags einen Strom, der dessen Chip zum Senden der gespeicherten Personendaten veranlasst. Die sind verschlüsselt und sollen so Pässe endlich fälschungssicher machen, hoffen die Behörden in den Industrieländern. Doch schon im Juli 2005 gelang es dem niederländischen Sicherheitslabor Riscure, den Schutz mit einem normalen PC binnen zwei Stunden zu knacken.

Vorangetrieben wird die RFID-Technologie vor allem von der Warenwirtschaft, die sie als Revolution in der Logistik preist. Denn jeder RFID-Chip hat eine weltweit einmalige Nummer, die im so genannten Object Name System (ONS) abgelegt ist. Damit wird zum einen der Weg jeder einzelnen RFID-getaggten Ware lückenlos nachvollziehbar. Zum anderen sollen die RFID-Chips in Supermärkten und Kaufhäusern die Kassenabrechnung vollends automatisieren.

Im Einkaufswagen vorbei geschobene, getaggte Waren werden automatisch erkannt und die entsprechenden Preise zusammengerechnet - so jedenfalls die Theorie. Als Mitarbeiter der Metro - der Konzern gehört zu den treibenden Kräften der Technologie - Anfang März auf der Cebit Bundeskanzlerin Merkel die Vorzüge der Technik präsentieren wollten, erlebten sie ein Desaster: Fünfmal mussten sie den voll gepackten Einkaufswagen am Scanner vorbeischieben - dann erst erkannte er den Wageninhalt korrekt. "Da müssen Sie noch mal drüber nachdenken", soll die Kanzlerin trocken bemerkt haben.

Nachdenken sollten RFID-Verfechter auch über zwei potenziell hässliche Konsequenzen. In Verbindung mit Kundenkarten, von denen allein in Deutschland rund 100 Millionen ausgegeben sind, kann aus der detaillierten Einkaufsliste ein perfektes Konsumentenprofil erstellt werden. Damit kann der Handel endlich zur Online-Wirtschaft aufschließen, die dank Cookies solche Profile schon seit langem anlegen kann.

Und: Jedes unbefugte Lesegerät kann die Daten abgreifen, wenn es weniger als zehn Meter an den Chip herangebracht wird. Dass die Strichcode-Strategie bislang nicht aufging, ist Datenschutzorganisationen wie dem unabhängigen Bielefelder Verein Foebud zu verdanken. Sie entlarvten nicht nur das von Metro im Versuchsmarkt "Future Store" bereitgestellte RFID-Deaktivierungsgerät als unzulänglich: Die gespeicherten Daten wurden nachweislich nicht vollständig gelöscht - ausgerechnet die weltweit einmalige Seriennummer blieb erhalten. Foebud sorgte auch dafür, dass die Technik bisher nicht übereilt eingeführt wurde.


"Wir wollen keine Abschaffung von RFID, sondern Gesetze und technische Vorkehrungen, die die Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger schützen", sagt Rena Tangens, Mitgründerin von Foebud. "RFID ist in Ordnung für Paletten in der Logistik, aber Menschen sind keine Versandpakete."

Diese Auffassung scheint der Deutsche Fußball-Bund nur begrenzt zu teilen. Dass die RFID-Chips nun auf den WM-Tickets eingesetzt werden und dort die Ausweisnummer speichern, begründet der DFB damit, dass es dann bei den Einlasskontrollen in den Stadien keine Sprachprobleme mit ausländischen Fans gebe. Eine eindeutige Identifizierung wäre aber auch mit anderen Verfahren möglich gewesen. Die eigentliche Motivation ist nach Ansicht von Rena Tangens viel schlichter: Die WM ist für Sponsor Philips - einen der führenden RFID-Hersteller - eine gute Gelegenheit, die Technologie endlich an den Datenschutzdebatten vorbei als Faktum zu etablieren.

Aber auch ohne massive Vernetzung von Sensoren ist das Erstellen von Kundenprofilen schon jetzt ein Problem, wie das so genannte Scoring im Versandhandel oder bei der Kreditvergabe zeigt. Aus einem Mix öffentlich zugänglicher statistischer und bei Adresshändlern beziehbaren Daten wird ein Wert für die Bonität des Kunden errechnet. Ein reales Beispiel: Wer bei einer Online-Bestellung über die Postleitzahl erkennbar Hamburg St. Georg - berüchtigt für seine Drogenszene - als Wohnort eingibt, bekommt als Zahlungsmodus Vorkasse angezeigt. Ein glatter Bruch des Datenschutzgesetzes: Es verbietet eine automatisierte Bewertung von Kunden.

Mit jedem Anschlag wächst die Überwachung

Von Sicherheitsorganen wird der so genannte Datenschatten schon länger angezapft. Der US-Geheimdienst NSA wertet seit Jahren den E-Mail-Verkehr aus. In den USA ist dies mit dem Patriot Act von 2001 legalisiert worden. So drastisch sind die deutschen Verhältnisse noch nicht. Aber auch hier können Ermittler mit richterlichem Bescheid seit 2005, als die Telekommunikations- Überwachungsverordnung (TKÜV) in Kraft trat, E-Mail-Konten filzen.

Die nächste Ausbaustufe in Europa ist bereits geplant: die Vorratsdatenspeicherung. Hinter diesem Wortungetüm verbirgt sich die Aufzeichnung aller wichtigen Nutzungsdaten durch Provider und Telekommunikationsunternehmen: Telefonnummern, IP-Adressen, User-IDs, Verbindungszeiten, Verbindungsadressaten und einiges mehr. Damit lässt sich detailliert festhalten, wann und wie Nutzer online waren oder telefonierten.

Für diese Daten interessiert sich nicht nur der Staat, auch Musik- und Filmindustrie frohlocken. Denn die könnten dann die IP-Adressen von Tauschbörsennutzern, die sie der Urheberrechtsverletzung verdächtigen, bequem mit den Nutzerdaten der Provider abgleichen - wenn auch nur mit richterlichem Beschluss. Der dürfte aber eine Formsache sein. Im Prinzip stünden mit der geplanten EU-Richtlinie 450 Millionen EU-Bürger unter Generalverdacht.

Auch wenn die vorhandenen Überwachungssysteme noch in vieler Hinsicht unzulänglich sind und sich Staat und Wirtschaft noch schwer damit tun, den unaufhaltsam wachsenden Datenschatten des Bürgers detailliert auszuwerten: Die Daten liegen vor und sind kaum zu reduzieren. Zwar existieren Schutzwälle, die eine Verknüpfung bislang getrennter Datenbestände verhindern. Für die deutschen Sicherheitsorgane ist dies etwa die Trennung zwischen Geheimdiensten und Polizei. Doch mit jedem Anschlag wächst die Versuchung, diese Trennung aufzuheben.

(C) 2006 "Technology Review"

Förster
05.06.2006, 00:10
10:47 AM ET 6/4/06 RICE REPEATS U.S. WON'T RULE OUT ANY OPTIONS REGARDING IRAN

10:45 AM ET 6/4/06 RICE SAYS U.S. 'WON'T REACT' TO EVERY IRANIAN STATEMENT

10:45 AM ET 6/4/06 RICE BELIEVES IRAN IS TAKING NUCLEAR OFFER 'SERIOUSLY'

Förster
17.06.2006, 09:42
Wie schafft man es, eine Bevölkerung von vornherein krank zu machen? Genau: Verordne ihnen vom Kindesalter an flächendeckung den chemischen Abfall zu spritzen :ne



Ärzte fordern gesetzliche Impfpflicht für Kinder
München (dpa) - Führende Ärzte- und Wissenschaftsverbände haben eine gesetzliche Impfpflicht für Kinder gefordert. Kindern sollte der Besuch von Kindergärten und Schulen nur noch erlaubt werden, wenn sie alle empfohlenen Schutzimpfungen nachweisen könnten, regten die Präsidenten von zwölf ärztlichen Vereinigungen in einer gemeinsamen Erklärung an.

«Die Länder müssen jetzt ihre Kindergartengesetze und die Schulgesetze so ändern und ergänzen, dass adäquate Impfraten erreicht werden», heißt es in dem Schreiben, das unter anderem vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) und von der Impfkommission am Robert-Koch Institut in Berlin unterzeichnet ist.

Nach Angaben der Verbände lehnen etwa drei Prozent aller Eltern in Deutschland Impfungen grundsätzlich ab, obwohl sie damit auch andere Kinder gefährden, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Derzeit grassiert in Deutschland wieder eine Masern-Epidemie, die ihren Ausgangspunkt in Nordrhein-Westfalen hat und sich nun nach BVKJ-Angaben auf die übrigen Bundesländer auszubreiten droht. Deutschland hat sich gegenüber der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verpflichtet, die Masern bis zum Jahr 2010 durch flächendeckende Impfungen auszurotten.