Vollständige Version anzeigen : Muhhh, Muuhhhh,
Zwei deutsche Rinder positiv mit BSE getestet
Erstmals ist bei zwei in Deutschland geborenen Rindern die Seuche BSE entdeckt worden.
Bundeskanzler Gerhard Schröder drängt deshalb zu einem schnellen Verbot der Verfütterung
von Tiermehl.
Financial Times Deutschland
Welche AG stellt die Test her?
Der Kurs dürfte in die Höhe schnellen!!!
Gert
Das Problem daran ist nur, das derTest nicht sicher ist. Bei jungtieren z.B ist er soweit ich weiß nicht sicher anwendbar. Also, Fleischkonsum zurückfahren jungs wenn Ihr nicht elendig eingehen wollt http://www.stock-channel.net/Board/smilies/wink.gif, ausserdem nur beim Bauern des Vertrauens direkt kaufen!
Matze
Hi Matze,
seit wann schlachtet der Bauer selber?
Seit wann kann man beim Bauer Wurst kaufen?
Fragen über Fragen!!
Gerthttp://www.stock-channel.net/Board/smilies/wink.gif
Gerti,
der Kurs ist schon explodiert ..... es war die Firma "Eurofins" ! http://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gif
Ralph
Bioland (http://www.bioland.de/)
Betriebe sollten auch in deiner Nähe sein.
http://www.bioland.de/betriebe/dv70-74.htm
Ansonsten kann ich nur raten - Finger Weg von Rindfleisch aus dem Supermarkt. Da ist eine Menge Geld im Spiel und dafür gehen die über Leichen!
Matze
Hi Ralph,
wenn der Test jetzt Europaweit zwangsweise eingeführt wird,
kommt nochmal ein Schub!
Gert
Danke Matze,
da meine Tochter gegen Weizenmehle und Eiweiß vom Ei allergiesch, kaufen wir von Bioland die Nudeln.
Da haut es dich aber wegen dem Preis um, fast 4 Mal so teuer wie normale!
Gert
Jaja, und schon jaulen die Aasfresser wieder. Erst fangen sie an, die Tiere zu halten als wärs die "Matrix" (wahrlich, ich ziehe den Vergleich mit Hitler; er hat zwar in der eigenen Gattung rumgeschlachtet, aber dafür sind die Assfresser von heute noch ignoranter und brutaler), dann fressen die der sog. "Dritten Welt" alle Getreidevorräte weg (Stichwort: "ökonomische Kolonialmacht") und dann wird nur noch rumgeschrien wie sehr die Politik versagt hat, weil die Tiere die die zum Gaumenschmaus quälen, töten, leiden lassen, ausbluten (=Krieg gegen die eigene Lebensgrundlage), auch noch ungenießbar sind. Widerlich! Einfach widerlich!!!
Exor
(natürlich dem p.c. angehörend)
Habt ihr eingentlich schon mal eine Knochenmehlanlage in Aktion gesehen? Das zeigt doch mal ein reales Bild des Menschen und seines Erfindungsreichtums.
Exor
BSE: Landwirtschaftsministerium wusste seit Wochen von verunreinigtem Tierfutter
Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat bereits seit Anfang Oktober über verunreinigtes Tiermehl Bescheid gewusst. Belgien und die Niederlande haben angeordnet, deutsche Rindfleischprodukte aus dem Handel zu nehmen.
Staatssekretär Martin Wille sagte am Samstag in Berlin, er sei am 9. Oktober informiert worden, dass EU-Inspektoren Tiermehlanteile in deutschen Rinderfutter entdeckt hatten. Außerdem sei "die Zusammenarbeit der Behörden und die Verfolgungsmaßnahmen bei Nachweis von erheblichen Tiermehlbeimengungen zum Rinderfutter ... für Bayern kritisiert" worden. Die Inspektoren hatten Tierfutter in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg überprüft.
Wille bestätigte damit Zeitungsberichte, dass die EU-Inspektoren dem Ministerium ihre Kritik an den Tierfutterpraktiken bereits am Schluss ihrer Reise am 29. September mitgeteilt hatten. Seiner Erklärung zufolge informierte EU-Verbraucherschutzkommissar David Byrne am 3. Dezember Bundeslandwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke (SPD) über "Mängel und Versäumnisse, die bei dem Inspektionsbesuch festgestellt worden seien, ohne dies jedoch zu konkretisieren".
Importstopp für deutsche Wurst
Der Bericht der Kommission, in dem vor allem Bayern Vorwürfe bei der Kontrolle des Tierfutters gemacht werden, war am Freitag bekannt geworden. Wille sagte, die Kommission habe die Vorlage des Berichts trotz mehrfacher Nachfragen "wochenlang hinausgezögert und die deutschen Behörden im Ungewissen gelassen". Dieser Sachverhalt müsse dringend aufgeklärt werden.
In Belgien müssen deutsche Rindfleischprodukte aus dem Handel entfernt werden. Auch die niederländische Regierung hat den Verbrauchern empfohlen, entsprechende Waren zu meiden. In Österreich gilt seit Donnerstag ein Einfuhrverbot für Rinder und Rindfleisch aus Deutschland. Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer (Grüne) hatte am Freitag eine freiwillige Rückholaktion für BSE-Risikofleisch angekündigt.
© 2000 Reuters Limited. Nutzerbeschränkungen
So eine Schweinerei, was da abläuft!!
Gert
[Dieser Beitrag wurde von Gertimaus am 23.12.2000 editiert.]
ftd.de, So, 24.12.2000, 13:05
Erster BSE Fall in Niedersachsen
Auch in Niedersachsen gibt es möglicherweise einen BSE-Fall. Am Samstagabend sei bei einer notgeschlachteten Kuh der Verdacht auf Rinderwahnsinn festgestellt worden.
Am Sonntag habe eine Untersuchung ein positives Ergebnis gehabt, teilte ein Sprecher des Landwirtschaftsministeriums mit.
Definitiv könne der Verdacht aber erst mit einer Untersuchung im nationalen Referenzlabor in der Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere in Tübingen bestätigt werden. Das Ergebnis werde Ende der kommenden Woche vorliegen.
Das Tier stammt nach diesen Angaben von einem Betrieb mit 46 Milchkühen, 42 Jungrindern und 108 Kälbern im Landkreis Osnabrück. Außerdem würden 145 Masttiere gesondert gehalten. Der Betrieb sei sofort gesperrt worden, sagte der Sprecher.
© dpa
Ich wette einfach mal, das mindestens jeder so einen Betrieb vor der Nase hat und es nur nicht weiß! Ist doch interesant, das es im moment nur die kleinen Mastbetriebe trifft, wie das wohl in den Mastfabriken aussieht, das möchte ich gar nicht wissen http://www.stock-channel.net/Board/smilies/shakehead.gif http://www.stock-channel.net/Board/smilies/shakehead.gif
Matze
Hi Matze,
das liegt ja direkt vor deiner Haustüre!
Bis jetzt hat es noch keine schwäbische Kuh erwischt!!http://www.stock-channel.net/Board/smilies/biggrin.gif
Altes schwäbisches Sprichwort;
"was der Bauer net kennt, frist er net!!"
Gruß
Gerthttp://www.stock-channel.net/Board/smilies/wink.gif
PORTUGAL/BSE-RINDER - In den Verkauf gelangt
Zwischen 1988 und 1995 sind in Portugal rund 10.000 mit BSE verseuchte Rinder verzehrt worden. Das Fleisch sei in den Handel gelangt, bevor das Agrarministerium seinerzeit Vorsorgemaßnahmen traf, schrieb die Zeitung Expresso gestern unter Berufung auf eine Studie. (dpa)
gefunden in:
http://www.taz.de/pt/2001/04/14/a0014.nf/text
Ach mensch, da kann man ja auch schon nix mehr zu sagen.... :ne
Exor
EU-Minister für befristetes Tiermehlverbot
Luxemburg (Reuters) - Die Bundesregierung hat sich mit ihrer Forderung nach einem unbefristeten und umfassenden Verbot der Verfütterung von Tiermehl beim Treffen der EU- Agrarminister nicht durchsetzen können. Eine Sprecherin der schwedischen EU-Ratspräsidentschaft sagte bei dem Treffen am Dienstag in Luxemburg, die Minister hätten sich für eine befristete Verlängerung des im Sommer auslaufenden Verbots ausgesprochen. Die Dauer des Verbots sei aber noch offen. Verbraucherministerin Renate Künast sagte, die EU-Kommission werde wahrscheinlich eine rund sechsmonatige Verlängerung vorschlagen. Tiermehl steht in Verdacht, die Verbreitung der Rinderseuche BSE zu fördern.
Die Sprecherin sagte, die Minister wollten das im Juni auslaufende Verfütterungsverbot für Tiermehl verlängern. Eine unbefristete Verlängerung sei aber nicht diskutiert worden. Ein Zeitraum solle in einem Vorschlag der EU- Kommission für die Verlängerung des Banns genannt werden, der dem Ständigen Veterinärausschuss der EU vorgelegt werden solle.
Künast sagte, die Kommission werde darin eine Verlängerung um etwa ein halbes Jahr empfehlen. Danach solle es eine Grundsatzdebatte über das Tiermehlverbot geben. Künast wertete dies als Verhandlungserfolg. Es gehe beim Tiermehlverbot auch um die Gesundheit und das Vertrauen der Verbraucher. Neben Deutschland wollten auch Frankreich, Österreich und Spanien ein unbefristetes Verbot. Der französische Agrarminister Jean Glavany sagte, er sehe angesichts von Bedenken der Öffentlichkeit nicht, dass eine Verfütterung von Tiermehl an Hühner und Schweine langfristig wieder zugelassen werden werden könne.
Künast sagte weiter, sie habe nicht die Absicht, die deutschen Gesetze für Tiermehl zu ändern. Die Verbraucher würden Fleisch von Tieren, an die Tiermehl verfüttert wurde, nicht annehmen. Deshalb müsse es in der EU zumindest eine befristete Verlängerung geben. In Deutschland ist die Verfütterung bereits umfassend und unbefristet verboten. Für Wiederkäuer wie Kühe soll das Mehl auch in der EU unbefristet verboten bleiben. Einige EU-Länder hatten aber gefordert, das Mehl nach in Zukunft wieder an Schweine oder Geflügel verfüttern zu können. Die EU- Kommission hatte ursprünglich vorgeschlagen, dies zu erlauben, wenn eindeutige und klare Vorschriften in Kraft sind, die die Unbedenklichkeit von Tiermehl sichern sollen. Dieser Zusammenhang zwischen dem Ende des umfassenden Verbots und dem In-Kraft-Treten neuer Verordnungen bestehe nun aber nicht mehr, sagte Künast.
Mit Blick auf die Maul- und Klauenseuche sagte Künast, Impfungen seien kein Allheilmittel. Sie gehöre nicht zu denen, die Impfungen zwingend als positive Alternative sähen. Nach dem Ende der derzeitigen Seuche müsse es aber eine Überprüfung der Politik der EU geben, auf Massenimpfungen zu verzichten und die Seuche durch das Töten und Vernichten der betroffenen Tiere zu bekämpfen. Die Minister hätten die Forderung nach einer Grundsatzdebatte über die Impfpolitik begrüßt. Deutschland und Frankreich hatten bei dem Treffen ein entsprechendes Memorandum vorgelegt.
Eine solche Prüfung müsse aber auch eine Verkürzung der Transportzeiten für lebende Tiere beinhalten, da lange Transporte zur Verbreitung von Seuchen und Krankheiten beitragen könnten, sagte Künast. Ideal wären dabei maximale Transportzeiten von vier Stunden. Dafür werde es aber voraussichtlich keine Mehrheit geben. Eine Beschränkung auf acht Stunden wäre deshalb bereits ein Erfolg.
Wegen der Maul- und Klauenseuche waren die Exporte von Rind- und Schweinefleisch aus der EU in Drittstaaten weitgehend zum Erliegen gekommen. Innerhalb der EU hatte bereits die Rinderseuche BSE seit Dezember die Rindfleischmärkte belastet. EU-Agrarkommissar Franz Fischler sagte aber, es gebe eine Erholung: "Ein Silberstreif ist am Horizont erkennbar." Der Rindfleischkonsum sei in der EU im April im Vergleich zurzeit vor der Krise nach bisherigen Zahlen nur noch um 18 Prozent zurückgegangen, teilte die EU Kommission mit. Im Vormonat seien es noch 23 Prozent gewesen. Auch die Rindfleischpreise für Jungbullen und Stiere zögen wieder an und hätten nun ein annehmbares Niveau erreicht.
Bei der Nachfrage nach Rindfleisch gibt es indes noch immer starke regionale Unterschiede. So ist der Rindfleischkonsum etwa in Dänemark wieder auf dem Niveau angelangt, das er auch vor der BSE-Krise eingenommen hatte. In Deutschland dagegen ist mit 40 Prozent weiter der höchste Rückgang in der EU zu verzeichnen. Im Februar hatte das Minus in der Bundesrepublik aber noch bei 50 Prozent gelegen.
gefunden in:
http://www.reuters.de/news.jhtml?type=welt
Und weiterhin zieht man in Erwägung, Tiere mit toten Tieren zu füttern... :bad Mal sehen, wie das weiterläuft.
Exor
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