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Vollständige Version anzeigen : US-Arbeitsmarktdaten .... super !


Ralph
09.03.2001, 15:46
Schlagt mich, aber ich bin froh, dass die Arbeitsmarktdaten so herausgekommen sind, denn die US-Wirtschaft scheint wirklich nicht so schlecht dazustehen, wie bisher befürchtet. Die Zahlen suggerieren -wenn auch mit einem Time-Lag- dass die Wirtschaft gewachsen ist.

Dass die Hightechs in einer Ertragsrezession stecken ist aber ein anderes Problem.

Jobs Report Comes in Stronger Than Expected
By David A. Gaffen
Staff Reporter
3/9/01 8:46 AM ET


This wasn't what the market was expecting at all. Nonfarm payrolls rose 135,000 in February, outpacing expectations, as the labor market displayed more strength than economists expected for the month. The unemployment rate remained unchanged at 4.2% in February, and average hourly earnings rose 0.5%.

Economists on average had expected payrolls to grow 68,000, for the unemployment rate to come in at 4.3%, and for average hourly earnings to rise 0.4%. January's payroll gain, largely the product of outsized gains in construction and government jobs, was revised to 224,000 from an original 268,000 gain. It was expected that this jobs report would be weak, as a reversal of the surprisingly strong January data was expected, but the service sector has been resilient so far, as jobs added in retail and government sectors offset continued weakness in the manufacturing arena.

What's left to be explained is how to reconcile this data with more recent signs of economic weakness and the general feeling among corporate America that consumer and business demand has dropped sharply in recent months. It's true that the labor market data is generally considered a lagging indicator, and therefore not a great determinant of consumer demand, but this report shows that the jobs market remains reasonably strong; it could be that improved productivity and the cutback in hours worked, for now, are sufficient to offset the decline in demand.

The report is unlikely to alter the market's expectations for a 50-basis point rate cut at the Federal Reserve's March 20 meeting. It was thought that an excessively weak report could spur the monetary policy committee to act in advance of the meeting but that's out the window now. The manufacturing sector lost 94,000 jobs in February after losing 96,000 in January. Meanwhile, the service-producing sector, which includes thegovernment and retail trade sectors, rose by 210,000, after gaining 154,000 in January. Construction jobs gained 16,000 after a revised 158,000 gain in January, a figure that was revised higher from 145,000. Construction jobs have increased as the weather has improved in most parts of the country.


Hey, lest mal zwischen den Zeilen .... die US-Wirtschaft wächst ! ...... die High-Techs stecken damit in einer Ertragsrezession.

Ralph

Sascha
10.03.2001, 07:27
Aktien New York Schluss: Dow Jones nach Arbeitsmarktbericht schwächer

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Standardwerte an der Wall Street gingen am Freitag mit Verlusten ins Wochenende. Der Arbeitsmarktbericht für Februar des US-Handelsministeriums habe mit den Zahlen zur Lohnentwicklung steigende Inflationssorgen heraufbeschworen. Während der die wichtigsten Industriewerte umfassende Dow Jones-Index um 1,97 Prozent auf 10.644,62 Punkte nachgab, fiel der NASDAQ-Composite-Index um 5,35% auf 2.052,78 Punkte. Der marktbreitere S&P 500 Index fiel um 2,48% auf 1.233,42 Punkte.

Prominentester Dow-Jones-Verlierer war IBM . Die Aktien gaben um 6,74 auf 99.29 USD nach. Hewlett Packard sanken um 4,48 % auf 30,25 USD.

US Airways fielen um 8,11% auf 34,45 USD. and UAL Corp verloren 1,89% auf 39,99 USD, nachdem es zunehmend Befürchtungen über die bevorstehende Fusion gebe, sagten Händler.

Finanztitel gaben nach nach, da eine Zinssenkung unwahrscheinlicher geworden sei, sagten Händler. J.P. Morgan sanken um 2,78% auf 52,50 USD. American Express fielen um 4,01% auf 45,50 USD. Citigroup sanken um 3,19% auf 49,13 USD.

Barrett Resources gingen mit einem Gewinn von 2,12% auf 62,52 USD aus dem Handel. Das Unternehmen hatte ein Übernahmeangebot von Shell Oil abgelehnt.

Pharmawerte konnten ebenfalls mit Gewinnen aus dem Handel gehen. So gewann Merck um 1,20% auf 75,69 USD und Bristol-Myers Squibb stiegen um 2,08%.

Zu den wenigen Gewinnern zählte auch die Aktie von General Motors . Die Papiere des Automobilherstellers stiegen um 0,86% auf 58,95 USD, nachdem Goldman Sachs eine positive Beurteilung über die Aktien veröffentlicht hatte.

gefunden in:
http://www.comdirect.de/

:lach :lach Was nützen die besten Arbeitsmarktdaten, wenn man dann auf eine Zinssenkung spekuliert hat und Intel auch noch volle Granate ins Minus rutscht und alles mitzieht. Tststs, die Amis. Die besten Lemminge der Welt. Die verstehen sogar eine positive Nachricht negativ zu interpretieren. :D:D:D

Exor

Sascha
10.03.2001, 07:32
NASDAQ Schluss: Schwächer - Intel-Umsatzwarnung belastet

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Technologiebörse NASDAQ sind am Freitag mit Verlusten ins Wochenende gegangen. Die Technologiewerte litten unter der Umsatzwarnung von Intel , die der Chiphersteller am Donnerstag nach Börsenschluss veröffentlicht hatte, sagten Händler. Zudem habe der Arbeitsmarktbericht für Februar des US-Handelsministeriums mit den Zahlen zur Lohnentwicklung steigende Inflationssorgen heraufbeschworen. Während der die wichtigsten Industriewerte umfassende Dow Jones-Index um 1,97 Prozent auf 10.644,62 Punkte nachgab, fiel der NASDAQ-Composite-Index um 5,35% auf 2.052,78 Punkte. Der marktbreitere S&P 500 Index fiel um 2,48% auf 1.233,42 Punkte.

Verantwortlich für die heutigen Kurzsabschläge, sei vor allem in erster Linie die Umsatzwarnung von Intel gewesen, sagten Händler. Sie erinnerten daran, dass die NASDAQ am 9. März 2000 ein Allzeithoch von 5.000,00 Punkten erreicht hatte.

Nach Ansicht von Marktteilnehmern hätte der Lohnanstieg in den Vereinigten Staaten im Februar Investoren verunsichert, da es eine baldige deutliche Kürzung der Leitzinsen durch die US-Notenbank unwahrscheinlicher gemacht hätte. Bisher wurde mit einer Leitzinssenkung von 0,50 Basispunkten gerechnet. Nun schließen die Marktteilnehmer nicht mehr aus, dass eine Zinssenkung ganz ausbleiben, oder sie nur bei 0,25 Basispunkten liegen wird.

Intel verloren 11,47% auf 29,43 USD. Der Chiphersteller hatte am Donnerstag nach Handelsschluss
bekannt gegeben, dass die Umsätze im ersten Quartal unter den Erwartungen bleiben werden und dass
5.000 Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. Im Sog der Intel-Warnung musste auch der Softwarekonzern Microsoft deutliche Verluste hinnehmen. Die Papiere gaben um 4,32% auf 56,68 USD nach.

Aktien des Netzwerkspezialisten Cisco Systems Inc verloren 9,59% auf 20,62 USD. Cisco will 5.000 reguläre Stellen und 3.000 befristete Stellen streichen. Wie der Netzwerkspezialist am Freitag in San Jose mitteilte, werden die Aufwendungen von bis zu 400 Mio. USD für die Stellenstreichung im vierten Quartal gebucht. Für die Stellenkürzungen macht das Unternehmen die Schwäche der US-Wirtschaft verantwortlich

Der Internethändler Amazon.com gewannen hingegen 4,81% auf 12,25 USD, obwohl die
Börsenaufsicht SEC laut einem Pressebericht die Überprüfung eines Aktiengeschäfts von Chairman Jeff Bezos angeordnet habe.

gefunden in:
http://www.comdirect.de/

Den hat ich eigentlich gesucht :D:D

Exor