Gert
14.03.2001, 00:01
Die US-amerikanischen Fondsgesellschaften haben im März bisher massiv Aktien gekauft, obwohl sie die mittelfristigen Konjunkturaussichten weiterhin skeptisch einschätzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Investmenthauses Merrill Lynch, die am Dienstag vorgestellt wurde. Demnach glauben nur 18% der befragten Fondsmanager, dass die amerikanische Wirtschaft auf Sicht von zwölf Monaten wieder stärker wachse. Die Gefahr einer Rezession wird im Durchschnitt auf 45% taxiert.
Die Studie hat 28 Fondsgesellschaften befragt, die insgesamt 2,0 Billarden $ verwalten. Demnach zeigen sich die Vermögensverwalter zurzeit deutlich kauffreudiger, was Aktien angeht, als Privatanleger. Viele gehen davon aus, dass die Kurse nicht mehr signifikant sinken. Zu den bevorzugten Branchen gehören Finanz- und Gesundheitstitel.
Zu den Gewinnaussichten von US-Unternehmen befragt, sehen die Fonds-Verwalter zu 79% „unvorteilhafte Bedingungen“. Die Zunahme des Bru! ttoinlandproduktes wird auf nur noch 1,9% im Jahr 2001 geschätzt. Im Februar war dieselbe Zielgruppe noch von 2,3% ausgegangen.
Große Hoffnungen setzen die Fonds erneut auf US-Notenbankpräsident Alan Greenspan. Sie glauben an weitere großzügige Zinssenkungs-Schritte
Quelle: WO
Gert
Die Studie hat 28 Fondsgesellschaften befragt, die insgesamt 2,0 Billarden $ verwalten. Demnach zeigen sich die Vermögensverwalter zurzeit deutlich kauffreudiger, was Aktien angeht, als Privatanleger. Viele gehen davon aus, dass die Kurse nicht mehr signifikant sinken. Zu den bevorzugten Branchen gehören Finanz- und Gesundheitstitel.
Zu den Gewinnaussichten von US-Unternehmen befragt, sehen die Fonds-Verwalter zu 79% „unvorteilhafte Bedingungen“. Die Zunahme des Bru! ttoinlandproduktes wird auf nur noch 1,9% im Jahr 2001 geschätzt. Im Februar war dieselbe Zielgruppe noch von 2,3% ausgegangen.
Große Hoffnungen setzen die Fonds erneut auf US-Notenbankpräsident Alan Greenspan. Sie glauben an weitere großzügige Zinssenkungs-Schritte
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