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Vollständige Version anzeigen : Bundeswehr will keine Mirosoft-Produkte


Gert
18.03.2001, 21:16
Bespitzelung: Bundeswehr verwendet keine Microsoft-Programme mehr


Aus Angst vor Spionage durch US-Geheimdienste wollen Auswärtiges Amt und Bundeswehr Sicherheitslücken schließen. Das berichtet das Nachrichten-Magazin 'Der Spiegel' in der aktuellen Ausgabe. In Computern, die in sensiblen Bereichen eingesetzt werden, will die Bundeswehr künftig keine Software der Firma Microsoft mehr verwenden. Nach Erkenntnissen deutscher Sicherheitsbehörden verfügt der amerikanische Spionagedienst NSA über alle einschlägigen Quellquodes der US-Firma und kann so selbst verschlüsselte Daten lesen. Um Geheimnisse zu schützen, setzt das Verteidigungsministerium daher auf Verschlüsselungstechniken der heimischen Firmen Siemens und Telekom.

Das Auswärtige Amt hat unterdessen den Plan auf Eis gelegt, Video-Konferenzen mit seinen Auslands-Vertretungen einzuführen. Staatssekretär Gunter Pleuger erfuhr bei einer Telekom-Präsentation in Berlin Anfang März, dass sämtliche Satelliten-Übertragungswege aus technischen Gründen über die amerikanische Stadt Denver (Colorado) laufen. Pleuger war der Umweg über die USA zu unsicher. "Dann können wir unsere Konferenzen ja gleich in Langley abhalten", spöttelte ein Pleuger-Mitarbeiter. In Langley (Virginia) residiert der amerikanische Geheimdienst CIA.
(as)

Quelle: de.internet.com

Droppel
19.03.2001, 20:43
Da bleibt eigentlich nur die Frage, welche sensiblen Bereiche gemeint sind. NT läuft auf allen Rechnern der Bw und so viele sicherheitsempfindliche Bereiche gibt es gar nicht! Das wird MS nicht weiter jucken.

Übrigends: Bei E-Mails schwört die Bw seit jeher auf Lotus Nores! Da war das angebotene Outlook wohl doch zu heikel!