Vollständige Version anzeigen : Intershop: Gewinnwarnung
Mr. KnowItAll
26.03.2001, 09:16
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Mr. KnowItAll
26.03.2001, 09:24
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Dein Logo, KIA , hat es in sich.:D Wer sieht bei dieser Börse nicht alt aus? Doch nur der, der es versteht, ab und an mit Genuß auch shorte Instrumente zu nutzen.
Deine herausragenden Kommentare, sie erfrischen immer wieder mein Gemüt!:) Und wie!
Ich hoffe, Du erfreust Dich als Alterspräsident allerbester Gesundheit!
Ist der Bart eigentlich echt?
Gruß
KA111
:lach
Mr. KnowItAll
26.03.2001, 11:43
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Intershop: Trotz schlechter Vorzeichen Gewinne angepeilt
Der Softwareanbieter Intershop hält trotz einer Absenkung seiner Prognosen für das erste Quartal
2001 an seinen Zielen für das Gesamtjahr fest.
"Wir sind mitten im turn-around und sind optimistisch, dass es jetzt weiter aufwärts geht", sagte der bei
Intershop für das weltweite Finanzgeschäft zuständige Global President Finance Dirk Reiche am Montag.
Am Morgen hatte das Unternehmen in einer Pflichtmitteilung seine Umsatzprognose für das erste Quartal
2001 auf 18 bis 20 Mio. Euro von zuvor 30,2 Mio. Euro gesenkt.
Die Umstrukturierungen und Reorganisationen im Konzern würden im ersten Halbjahr 2001
abgeschlossen, sagte Reiche. Bereits im zweiten Quartal rechne Intershop im Vergleich zum ersten mit
einem Umsatzplus und wolle nach wie vor Ende 2001 auf Quartalsbasis die Gewinnschwelle erreichen,
sagte Reich.
Die bereits im vierten Quartal nachlassende Investitionsbereitschaft im Hightech- und IT-Sektor setze
sich auch im ersten Quartal 2001 fort, sagte Reiche. Der Nachfragerückgang wirke sich deutlicher als
angenommen auf den Umsatz von Intershop aus. Statt von Erlösen in der Größenordnung des vierten
Quartals von 30,2 Mio. Euro, gehe Intershop nach vorläufigen Zahlen von einem Umsatz zwischen 18 und
20 Mio. Euro aus. Der operative Verlust könne voraussichtlich wegen Kosteneinsparungen im Vergleich
zum vierten Quartal mit 33,4 Mio. Euro konstant gehalten werden, teilte Intershop mit.
Hoffen auf das USA-Geschäft
Der gleichbleibende Verlust bei einem geringer als erwarteten Umsatz zeige, dass Intershop die
geplante Umstrukturierung und Kostensenkung im Konzern gelungen sei, sagte Reiche. Das US-Geschäft
bleibe schwierig, sagte er. Es werde einige Zeit dauern, bis sich Intershop in den USA etabliert habe. Die
konjunkturelle Schwäche und die längeren Vertriebszyklen machen sich nach Unternehmensangaben
auch in Asien bemerkbar.
Intershop hat nach früheren Angaben im Geschäftsjahr 2000 seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um
166 Prozent auf 123,0 Mio. Euro gesteigert und einen Nettoverlust von 38,9 Mio. Euro nach 18,4 Mio.
Euro erzielt. Im Januar hatte das Unternehmen wegen eines schwachen US-Geschäfts seine Umsatz- und
Ergebnisprognosen für das abgelaufene
© AFP 2001
Wichtig dabei zu bedenken meiner Meinung ist allerdings, das Intershop seine Umsätze in der Hauptsache aus dem B2B geschäft zieht, und solange es da "Land unter" ist, wird das auch bestimmt nix mit der Gewinnzone :ne :ne
Matze
Mr. KnowItAll
27.03.2001, 09:16
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Mr. KnowItAll
27.03.2001, 14:40
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sorry: Es muß natürlich heißen UMSATZWARNUNG....
kein Problem KIA,
eine Umsatzwarnung zieht normalerweise eine Gewinnwarnung nach sich .... :lach ... aber Du hast trotzdem Recht, denn wo keine Gewinne sind, kann man über diese auch nicht warnen :lach ;)
Ralph ;)
Mr. KnowItAll
28.03.2001, 00:12
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Mr. KnowItAll
28.03.2001, 17:25
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Meine Güte,
wann wird sich diese Spirale wieder in eine andere Richtung bewegen? Wird die o.g. Umsatzwarnung etwa nochmals unterboten? Welch ein Grauen.
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Intershop: Droht weiterer Umsatzeinbruch?
Das Softwarehaus Intershop rechne im ersten Quartal 2001 angeblich nur noch mit einem Umsatz in Höhe von rund 12 Millionen Euro, berichtet das Anlegermagazin "Euro am Sonntag" unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise vorab. Intershop-Sprecher Heiner Schaumann wies derartige Spekulationen jedoch zurück.
Erst im März hatte die angeschlagene Gesellschaft ihre Umsatzprognose von zuvor 30 Millionen auf 18 bis 20 Millionen Euro abgesenkt.
Die Zahlen für das erste Quartal sollen Anfang Mai vorgelegt werden.
Quelle: instock.de
Joerg
Mr. KnowItAll
23.04.2001, 01:37
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Nach dem US-Rückzug stabilisiert sich der Kurs des Software-Unternehmens. Doch die Bewertung bleibt weiter hoch. Noch immer ist die Marktkapitalisierung doppelt so hoch wie die Umsatzerwartung für das Jahr 2001. Und hier droht die nächste Enttäuschung.
Ein trauriges Bild gibt der Intershop-Kurs ab, obwohl das Tief bei 2,89 Euro bereits rund 50% niedriger als der aktuelle Kurs liegt. Nichts ist mehr übrig von den Träumen des Unternehmens-Gründers Stephan Schambach, die neue SAP werden zu wollen.
Bis 2001 wollte er dieses Ziel realisieren. Nun steht Intershop selbst als Übernahmekandidat da. SAP selber wird am Markt als potenzieller Käufer gehandelt, ebenso Hewlett Packard. Auch wenn die Financial Times Deutschland einen der Kandidaten so zitiert, dass Intershop derzeit strategisch nicht wichtig sei.
Wobei die Betonung durchaus auf dem „derzeit“ liegen kann. Dass es Intershop schlecht geht, ist nichts neues. Die Jenaer werden sich strecken müssen, um nicht in Liquiditätsprobleme zu geraten. Bis zum zweiten Quartal 2001 sollen die Sanierungs-Bemühungen abgeschlossen sein. Was auch dringend nötig ist: Analyst Marc Osigus von der Berenberg Bank rechnet gegenüber der FTD damit, dass die Intershop-Barreserven aufgebraucht sein dürften, wenn der Turn-Around misslinge. Beeck hat also nur einen Versuch: Schlägt die Restrukturierung fehl, droht Intershop die Pleite, wenn kein frisches Kapital aufgebracht wird. Eine Kapitalerhöhung scheint auf dem jetzigen Niveau allerdings unmöglich.
Haben die Aufräumarbeiten von Winfried Beeck aber Erfolg, dürfte das Unternehmen wieder in den Fokus von großen Unternehmen geraten: Als Übernahmekandidat. Die Software der Jenaer gilt immer noch als weltweit führend, auch wenn einige Analysten zuletzt daran gezweifelt haben. Die ! Software sei zu sehr auf kleine Unternehmen ausgelegt, lautet die Hauptkritik. Auch ist die Internet-Software-Branche bei Investoren derzeit nicht besonders gefragt.
So heißt es für Investoren, vor allem auf das operative Geschäft (Ebitda) zu schauen. Ein positives Ebitda gilt als erstes Anzeichen dafür, dass die Sanierung des angeschlagenen Unternehmens Erfolg hat. Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg, den Beeck zu gehen hat. Am 2. Mai werden die endgültigen zahlen zum ersten Quartal 2001 veröffentlicht. Wenn unbestätigte Informationen stimmen, liegen die Jenaer rund 35% unter den Erwartungen. Und noch immer wird das Unternehmen mit mehr als dem doppelten der diesjährigen Umsatzerwartung bewertet.
Quelle: WO
Gert
Mr. KnowItAll
28.04.2001, 23:04
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