Gert
27.03.2001, 21:32
Mit Spannung werden am späten Abend die Zahlen von Palm erwartet. Dann wird sich zeigen, ob die Wachablösung gelingt. Der Markt für traditionelle PCs ist am Boden, wie immer neue Studien zeigen. Bleibt die Frage, ob das Geschäft mit tragbaren Kleinstcomputern, dem Analysten eine glänzende Zukunft bescheinigen, davon profitieren kann.
Die Analysten der Wall Street haben eine unverändert hohe Meinung vom Marktführer im Bereich der PDAs (Personal Digital Assistants) Palm. Das durchschnittliche Rating liegt bei 1,6 auf einer Skala von 1 bis 5. Dabei bedeutet 1,0 „strong buy“ und 5,0 „strong sell“. Zur vergangenen Woche hat sich damit kurz vor Bekanntgabe der Quartalszahlen nichts geändert. Zwölf Analysten empfehlen die Aktie als „strong buy“, vier der Experten stufen sie mit „moderate buy“ ein und nur fünf raten zum „Halten“.
Angesich! ts guter Zukunftsaussichten für den Gesamtmarkt eine verständliche Haltung. Bis 2004 soll der Absatz an Handheld-Computern Branchenexperten zufolge auf 34 Millionen Stück anwachsen. Für 2001 rechnen z.B. die Analysten von CIBC World Markets mit 15 Millionen verkauften Geräten. Dabei soll aber die Bedeutung des Geschäfts mit Unternehmenskunden deutlich zunehmen. 2004 sollen 50% statt wie bisher 30% der abgesetzten PDAs an Firmenkunden gehen. Ein Bereich, in dem Palm aber noch zulegen muss.
Denn noch hat der große Konkurrent Microsoft mit seinem Betriebssystem dort die Nase vorn. Doch wenn es nach dem Willen von Palms Vorstandsvorsitzendem Carl Yankowski geht, soll sich das schnell ändern. Vor allem mit Software und Dienstleistungen will man den lukrativen Unternehmensmarkt erobern . Dort sieht Yankowski auch die Zukunft, wenn der Handheld-Markt erst einmal so gesättigt ist wie das PC-Segment. Um in den Geschäftskundenbereich vorzudringen, hat Palm zudem mit einer Übernahme aufgerüstet: Die Produkte von Extended Systems sollen den Infrastrukturbereich von Palm verstärken und zudem die Bereitstellung neuer mobiler Dienste Gewähr leisten. Von Analysten-Seite wird die Akquisition durchaus positiv bewertet .
Um zu überzeugen, müsste Palm die Erwartungen aber deutlich überbieten. Die Konsensschätzung liegt bei einem Gewinn von 1 Cent pro Aktie für das abgelaufenen Quartal und bei 13 Cent je Anteilsschein für 2001. Deutlich positivere Zahlen erwarten die Analysten von Sanford Bernstein. Der Gewinn pro Aktie soll bei 3 Cent im abgelaufenen Quartal li! egen und für das Gesamtjahr 16 Cent betragen. Palm sei eine Seltenheit, ein Technologie-Unternehmen, das im Kalenderjahr 2001 ein Wachstum von mehr als 60% verspreche. Die Anleger wetten zurzeit darauf, dass Palm diesem Ruf gerecht wird: Die Aktie steigt um 6,5% auf 15,38$.
Quelle: WO
Gert
Die Analysten der Wall Street haben eine unverändert hohe Meinung vom Marktführer im Bereich der PDAs (Personal Digital Assistants) Palm. Das durchschnittliche Rating liegt bei 1,6 auf einer Skala von 1 bis 5. Dabei bedeutet 1,0 „strong buy“ und 5,0 „strong sell“. Zur vergangenen Woche hat sich damit kurz vor Bekanntgabe der Quartalszahlen nichts geändert. Zwölf Analysten empfehlen die Aktie als „strong buy“, vier der Experten stufen sie mit „moderate buy“ ein und nur fünf raten zum „Halten“.
Angesich! ts guter Zukunftsaussichten für den Gesamtmarkt eine verständliche Haltung. Bis 2004 soll der Absatz an Handheld-Computern Branchenexperten zufolge auf 34 Millionen Stück anwachsen. Für 2001 rechnen z.B. die Analysten von CIBC World Markets mit 15 Millionen verkauften Geräten. Dabei soll aber die Bedeutung des Geschäfts mit Unternehmenskunden deutlich zunehmen. 2004 sollen 50% statt wie bisher 30% der abgesetzten PDAs an Firmenkunden gehen. Ein Bereich, in dem Palm aber noch zulegen muss.
Denn noch hat der große Konkurrent Microsoft mit seinem Betriebssystem dort die Nase vorn. Doch wenn es nach dem Willen von Palms Vorstandsvorsitzendem Carl Yankowski geht, soll sich das schnell ändern. Vor allem mit Software und Dienstleistungen will man den lukrativen Unternehmensmarkt erobern . Dort sieht Yankowski auch die Zukunft, wenn der Handheld-Markt erst einmal so gesättigt ist wie das PC-Segment. Um in den Geschäftskundenbereich vorzudringen, hat Palm zudem mit einer Übernahme aufgerüstet: Die Produkte von Extended Systems sollen den Infrastrukturbereich von Palm verstärken und zudem die Bereitstellung neuer mobiler Dienste Gewähr leisten. Von Analysten-Seite wird die Akquisition durchaus positiv bewertet .
Um zu überzeugen, müsste Palm die Erwartungen aber deutlich überbieten. Die Konsensschätzung liegt bei einem Gewinn von 1 Cent pro Aktie für das abgelaufenen Quartal und bei 13 Cent je Anteilsschein für 2001. Deutlich positivere Zahlen erwarten die Analysten von Sanford Bernstein. Der Gewinn pro Aktie soll bei 3 Cent im abgelaufenen Quartal li! egen und für das Gesamtjahr 16 Cent betragen. Palm sei eine Seltenheit, ein Technologie-Unternehmen, das im Kalenderjahr 2001 ein Wachstum von mehr als 60% verspreche. Die Anleger wetten zurzeit darauf, dass Palm diesem Ruf gerecht wird: Die Aktie steigt um 6,5% auf 15,38$.
Quelle: WO
Gert